Grafschafter Wochenanzeiger – Frisches aus dem Sommergarten!

Wiener Dialekt

Johannisbeer ist süße Frucht,
doch süßer klingt: »Ribisel«;


der Deutsche sagt: „Ein hübsches Gesicht!“
Der Wiener: „A hübsch Gfriesel!“


Die deutschen Jungfraun zieren sich
spröd-ernsten Wesens, strengens;
die Wienerin hält sich den Mann vom Leib,
und lacht und sagt: „Jetzt gengens!“


Und wenn er dringend wird und spricht
von seinem gebrochen Herzen,
dann schaut sie ihm ernsthaft ins Gesicht:
„Sonst habens keine Schmerzen?“
Und will er die Pistole gar
nach Brust und Stirne richten,


da nimmt sie ihn freundlich bei der Hand:
„Gehns, machens keine Gschichten!“

(Franz Grillparzer, 1791 – 1872, Wiener Hofkonzipist und Burgtheaterdichter)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, unsere Redaktionssitzung am Freitagabend ist mal wieder beim kulinarischen „hängengeblieben“, dieweil die Frau Chefredakteurin was feines aus dem Kaufladen mitgebracht hatte, „Beeren für die Bä(ee)ren“, lach! Aber da lassen wir jetzt mal Reinhard Mey den Anfang machen, denn bei diesem Obst fällt der Frau Chefredakteurin immer dieses Lied ein:

https://www.reinhard-mey.de/texte/alben/beim-bl%C3%A4ttern-den-bildern-meiner-kindheit

und von dem Lied die letzte Zeile „Johannisbeer‘n im Garten funkeln rot im Sonnenlicht.“

Und da sind sie:

und „funkeln rot im Sonnenlicht“

na, nicht im Sonnenlicht, aber im Licht der Küchenlampe, hihihihi!

Die Johannisbeeren (Ribes), in Bayern, Österreich und Südtirol die Ribisl (Plural: Ribisln), in der Schweiz MeertrübeliTrübeli oder Ribiseli, sind die einzige Pflanzengattung in der Familie der Stachelbeergewächse (Grossulariaceae). Sie umfasst die im Deutschen als Johannisbeere und Stachelbeere bezeichneten Arten. Einige Arten und ihre Sorten werden als Beerenobst, andere als Zierpflanzen genutzt.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Johannisbeeren

In der Traumdeutung sind Johannisbeeren ein Symbol für eine beständige gute Freundschaft und eine lang anhaltende Liebesbeziehung.

Daß ich bei den Johannisbeeren immer an das eingestellte Lied von Reinhard Mey denken muß, das hängt damit zusammen, daß mein Großvater väterlicherseits einen so schönen, großen Garten hatte

ihr erinnert euch vielleicht noch an das Bild von meinen Großeltern zum Eintrag zur Goldhochzeit von den Eltern meines Schwiegerkindes, da stehen meine Großeltern im Eingang zum Garten, unter dem Rosenbogen, und seitlich sieht man ein bissel Beete. Sie waren seitlich noch viel größer und gingen bis zum Haus, das war ein ganzes Stück, und in diesen Beeten standen eben auch Johannisbeeren, und so wurde die gesamte Textzeile von Reinhard Mey „Sonntage, wenn Verwandte uns besuchen,
wenn alles lacht und durcheinander spricht,
Geschirr klirrt, draußen gibt‘s Kaffee und Kuchen,
Johannisbeer‘n im Garten funkeln rot im Sonnenlicht.“ (Reinhard Mey) fest in meinem Gedächtnis verankert, und wieder abgerufen, wenn ich Johannisbeeren sehe. Denn genauso war das halt auch in meiner Kinderzeit.

Aber nun wollen wir uns hier natürlich auch an den schönen Beeren bildlich freuen,

Die Früchtchen glänzen wie roter Lack!

Sieht malerisch aus, oder, könnte man jetzt auch mit Sekt aufgießen!

Aber ich hab sie einfach pur zu Vanillepudding gegessen, so lecker! Vorher muß man sie alle von den Zweiglein pflücken

die dann übrig bleiben mit bissel „Ausschuß“

Die Farbe wechselt je nach Lichteinfall, aber immer ist es dieses klare rot!

Früchte sind ja auch immer ganz beliebte Servietten-Motive, da hab ich selbstverständlich auch wieder welche von, guckt:

Da muß man pflücken, bis man so einen Zinkeimer voll hat.

Gemischte Beeren! Mein bäriges Redaktionsteam kriegte hier Stielaugen, lach! So lecker Beeren schmausen für die Bä(ee)ren! Es gibt natürlich auch schwarze Johannisbeeren, die auch sehr lecker sind.

Viele unserer Leser können sich bestimmt noch an die Zeit hier im Blögchen erinnern, in denen ich zu den jeweiligen Themen alte Gemälde gesucht habe, die alte Tradition hab ich mal wieder aufleben lassen und bin fündig geworden:

(Johannisbeeren, Johann Adam Schlesinger, 1759–1829, )

Auf diesem Bild sind alle Sorten vereint, die rote, die schwarze und die weiße Johannisbeere, auch Champagnerbeeren genannt.

Johannisbeeren spielen natürlich auch bei der Gesundheit eine Rolle, sie wirken nervenberuhigend, verbessern die Laune (kann ich bestätigen, hihihihi!), stärken das Immunsystem und die Herzfunktion, sie erhöhen die Konzentrationsfähigkeit, helfen bei Heiserkeit und rheumatischen Beschwerden, kurzum: Sie sind gesund!

Lange haltbar sind sie allerdings nicht, man muß sie bald verzehren, aber man kann sie haltbar machen, und so kramen wir hier mal wieder was raus, nämlich unser

Rezeptbuch: (Das ist im übrigen der Teil unserer Wochenend-Ausgabe, an dem das bärige Redaktionsteam ganz besonders eifrig gewerkelt hat, alle, lach!)

Johannisbeer-Aprikosenmarmelade

  • 500 g rote Johannisbeeren
  • 500 g Aprikosen
  • 500 g Gelierzucker 2 : 1

Die Johannisbeeren waschen und von den Rispen streifen, die Aprikosen entsteinen und fein würfeln. Das Obst mit dem Gelierzucker mischen und zugedeckt über Nacht Saft ziehen lassen. Am nächsten Tag unter Rühren zum kochen bringen, vier Minuten sprudelnd kochen lassen, noch heiß in saubere Gläser füllen und sofort verschließen.

Wer es nicht so gerne stückig mag, der kann auch 1 kg rote Johannisbeeren und 500 g schwarze Johannisbeeren entsaften, und aus dem gewonnenen Saft mit der der Saftmenge entsprechenden Menge an Gelierzucker in vier Minuten sprudelnd kochen lassen und ein Gelee machen.

Für die „geistigen“ Genüsse im kommenden Winter würde sich das hier anbieten:

Johannisbeer-Korn

  • je 200 g rote und schwarze Johannisbeeren
  • weißer Kandiszucker
  • ca. 1 l Doppelkorn (38 Vol.-%)

Johannisbeeren waschen, gut abtropfen lassen, von den Rispen streifen und mit dem Zucker in eine saubere Flasche füllen, mit Korn aufgießen. Die Flasche verschließen und vier bis sechs Wochen stehen lassen. Anschließend abfiltern und umfüllen, verschließen und bis zum Gebrauch etwa 4 Monate stehen lassen.

Ja, dann wünschen wir euch Freude beim nachkochen oder ansetzen, und im Winter gibt es dann Sommergenuß, schöööön!

Die Johannisbeeren gehören in den Sommergarten, da mach ich euch nun mal eine kleine Bildgalerie

in solche Sommer- oder auch Bauerngärten gehören auch Kräuter, Gemüse und Blumen, Rosen vor allem und der dazu passende Lavendel, und zu dem duftenden Lavendel hätten wir nun zum Abschluß unseres Eintrages noch einmal ein Lied von Rheinhard Mey, zusammen mit seiner Tochter gesungen, „Lavender’s blue“

http://www.songlyrics.com/reinhard-mey/lavender-s-blue-lyrics/

und damit schließt sich der Kreis!

Das Video müßt ihr bitte wieder, wie im Video angezeigt, bei Youtube anklicken, es läßt sich nicht direkt hier im Blog hören.

Und wir wünschen all unseren Lesern ein schönes, gemütliches, entspanntes Wochenende mit fruchtigen Inspirationen, paßt alle gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven und den Freelancern Otto und Luzia

Habts fein! 

Grafschafter Wochenanzeiger – Die süßesten Früchte…..

Erdbeerlese

Elise:
Wohin? Wohin, ihr lieben Mädchen?
Sophiechen, Mariechen und Gretchen und
Käthchen?

Sophie:
Wir wollen im Schatten
der hohen Buchen
auf grünen Matten
Erdbeeren suchen.

Elise:
Erdbeeren, sie lachen von fern mich schon an,
ich hab so recht meine Freude dran.
So oft ich sie kostete, hab ich gedacht,
Gott hat sie wohl nur für die Engel gemacht.
So duftig, so schön von Farb und Gestalt,
die herrlichsten Früchte im ganzen Wald!
O könnt ich sie pflücken
an jedem Ort,
ich würde mich bücken
in einem fort!

Gretchen:
Doch um gut sie heimzubringen,
mein ich, wird es nötig sein,
daß wir jetzt vor allen Dingen
Körbchen flechten groß und klein.
Seht, dort am Graben
sind Binsen zu haben!

Alle:
Laßt uns denn aus Binsen winden
Körbchen groß und klein!
Alle Beeren, die wir finden,
legen wir darein.

Mariechen und Käthchen:
Welch Entzücken! Erdbeern suchen
und im Schatten bei den Buchen
auf den Matten Erdbeern pflücken!
Wollt`s uns glücken! Welch Entzücken!

Alle:
Es wird uns glücken,
wir werden sie pflücken!
Klein ist die Mühe, groß der Gewinn:
Heißa wohlan! Zum Walde hin!

(August Heinrich Hoffmann von Fallersleben)

…..fressen nur die großen Tiere!

Hier ist das Lied zum Titel unseres Eintrags, aber es wird hier Lügen gestraft, denn an diese süßen Früchte

kommen auch die Kleinen ran!

Hallo, ihr lieben Leser vom Grafschafter Wochenanzeiger, es ist Juni, es ist Erdbeerzeit, und als ich gestern vom Wochenend-Einkauf nach Hause kam und meine Tasche auspackte, gab es hier ein bäriges Freudengeschrei: Frau Chefredakteurin hat Erdbeeren mitgebracht, lecker! Ja, ihr Schwefelbande, nun beruhigt euch mal wieder, ihr kriegt sie schon noch, aber erst mal die Einkäufe verstauen, dann gibt es eine feine Tasse Kaffee für mich und dann können wir Redaktionssitzung abhalten.

Na, das war eine turbulente Redaktionssitzung, kann ich euch sagen, das Thema stand ja längst außer Frage: ERDBEEREN!

Meine Redaktionsmitglieder rissen sich geradezu um die einzelnen Ressorts, mir wurde dann mal so nebenbei die Bildbeschaffung zugewiesen, seufz, das hatte ich mir ja schon gedacht. Aber bei den leuchtenden Augen meiner Crew war das doch auch für mich eine Freude. Dann legen wir nun also mal los, es beginnt unser Volontär Ruddi

der sich mit einem doch noch wehmütigen Blick dabei an seine liebe Cheffin Mimi erinnerte, der er jetzt mit einem so passenden Bildchen seinen Beitrag widmen möchte:

Denn er hat die Botanik übernommen, weil seine Cheffin und letztlich ja auch er doch so gerne auf Balkonien waren, also erfahrt ihr von Ruddi jetzt alles wissenswerte rund um die Erdbeere

Die Erdbeeren (Fragaria) sind eine Gattung in der Unterfamilie der Rosoideae innerhalb der Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Zur Gattung Fragaria gehören ungefähr zwanzig Arten, meistens in den gemäßigten Zonen der Nordhalbkugel vorkommend, und verschiedene Unterarten; daneben gibt es viele hybride Formen mit zahlreichen Kultursorten.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Erdbeeren

und die kleine, wilde Sorte, die Walderdbeere

Die Wald-Erdbeere (Fragaria vesca), auch Monatserdbeere genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Erdbeeren (Fragaria) innerhalb der Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Die Wald-Erdbeere dient dem Menschen schon lange als Nahrung, wie auch die botanische Artbezeichnung ausdrückt (vesca = essbar). Sie wird außerdem als Heilpflanze verwendet und wurde in der mittelalterlichen Malerei als Symbolpflanze häufig abgebildet. Als weiterer Trivialname ist „Buscherdbeere“ belegt.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Wald-Erdbeere

( Wild strawberriea, Fragaria vesca, Victor M. Vicente Selvas, 21. Mai 2011, vom Urheberrechtsinhaber veröffentlicht als gemeinfrei)

Eine kleine Anmerkung von der Frau Chefredakteurin stell ich euch für die Walderdbeere noch mit ein, sie hat mir nämlich erzählt, daß sie die früher immer in ihrem Kindheitsparadies in Höxter mit ihrem Papa gesucht und gepflückt hätte, und die wären sooooo lecker!!! Und wenn sie sie sähe wie oben auf dem Bild, dann hätte sie sofort den Geruch in der Nase, hihihihi!

Bruno, als unser Hauptstadtbär und seines Zeichens Redaktionsbote, hat sich die Getränke unter die Tatzen gerissen, schließlich gibt es in Berlin noble Bars, in denen man feine Cocktails schlürfen kann, und da gibt es doch bestimmt auch was mit Erdbeeren, oder Frau Chefredakteurin? Klar, Bruno, such einfach mal im Netz, du wirst schon fündig.

Shake aus Wassermelone, Erdbeeren, Limette und Minze

  • 1/4  kleine kernlose Wassermelone
  • 1 große Handvoll Erdbeeren
  • 1 Limette
  • 1 kleine Handvoll frische Minze

Alle Zutaten gründlich waschen, Schale der Melone entfernen, Strunk der Erdbeeren entfernen, Limette schälen und die Kerne entfernen. Alles zusammen mit der Minze entsaften, Saft in Gläser geben, Eiswürfel dazu, mit Erdbeere und Minze dekorieren.

Mmmmh, lecker, fanden meine Bärenkollegen alle auch, ich hab natürlich eine alkoholfreie Variante gewählt, wir sind ja alle noch nicht volljährig, hihihihihi! Die Frau Chefredakteurin kann sich da ja dann noch einen kleinen Erdbeerlikör zukippen!

Hamish, unser Außenkorrespondent, ist als schottisches Bärchen selbstredend für die Mythologie der Erdbeeren zuständig, vorzugsweise für die der Walderdbeeren:

In vielen Legenden und Märchen spielt die Walderdbeere eine Rolle. In der germanischen Mythologie ist die Walderdbeere mit der Göttin Frigg (Freya) verknüpft. Sie soll die toten Kinder in Erdbeeren versteckt haben, um sie dann unentdeckt mit nach Walhall nehmen zu können. Einer Legende zufolge soll die Gottesmutter Maria einmal im Jahr vom Paradies auf die Erde herabsteigen, um dort Erdbeeren für die verstorbenen und nun im Paradies lebenden Kinder zu sammeln.

Walderdbeeren sind seit langer Zeit ein Symbol der Weltlust, der Verlockung und der Sinnenfreude. Das Christentum hat der Walderdbeere eine zweite Bedeutung beigemessen. Sie ist die Pflanze mit den rosenförmigen Blüten, die keine Dornen ausbildet, deren Beeren ohne Kern und Schale sind, die gleichzeitig fruchtet und blüht. Sie wurde daher zum Sinnbild der Rechtschaffenheit und zur Begleitpflanze von Maria auf mittelalterlichen Tafelgemälden. Wenn daher auf einem Gemälde der christlichen Kunst eine blühende Erdbeerpflanze auftaucht, ist sie außerdem als Allegorie frommer und guter Gedanken zu verstehen.

(Quelle: Wikipedia)

Bei dem Thema Mystik und Mythen für die Erdbeeren fiel mir die kleine Erdbeerelfe von der Frau Chefredakteurin ein, und sie war dann so freundlich, mir Bilder von ihr für meinen Beitrag zu machen, guckt:

Süß isse, nicht wahr? So süß wie die Erdbeeren, hihihihi!

Unser Otto kommt als Handelsreisender normalerweise ja viel rum, zur Zeit durch die Corona-Krise bedingt nun nicht, aber sein Scherflein beitragen konnte er doch, denn auf seinen vielen Reisen hat er natürlich auch Rezepte gesammelt, und so bemüht auch er jetzt unser kleines Rezeptbüchlein:

Frühlingssalat mit Spargel, Erdbeeren und Ziegenkäse

  • 500 gr weißer, gekochter Spargel, in Stücke geschnitten
  • 1 Bund Rucola
  • 150 g Ziegenkäse, in Stücke geschnitten
  • 100 g Erdbeeren, halbiert

Alle Zutaten in einer Schüssel mischen und mit einer Salatsoße aus Walnuß-, Kürbiskern- und Olivenöl, Apfelessig und dunklem Aceto balsamico, abgeschmeckt mit Salz und Pfeffer und wenig Zucker, übergießen und unterziehen. Mit gehackten Walnüssen bestreuen.

Erdbeermarmelade

  • 1,5 kg vollreife Erdbeeren
  • 1 Vanillestange
  • 500 g Gelierzucker 3:1
  • 1 – 2 EL Zitronensaft

Erdbeeren waschen, putzen und halbieren, Vanillestange längs halbieren und Mark ausschaben, und mit der Schote und den übrigen Zutaten in einem großen Topf unter Rühren zum kochen bringen. Bei mittlerer Hitze 10 – 20 Minuten köcheln lassen, wird die Konsistenz sirupartig, Gelierprobe machen. Topf vom Herd nehmen, Vanilleschote entfernen und die Marmelade in vorbereitete Schraubgläser füllen.

Viel Spaß beim Rezepte ausprobieren wünscht euch euer Otto!

Lucia war Feuer und Flamme für das Thema Mode, und hat auch gleich die Frau Chefredakteurin als weiteres Mädel mit ins Boot geholt, sie hat mal schöne Stoffe ausgesucht mit Erdbeermotiven

dieser hier gefiel uns ganz besonders gut,

etwas dezenter, genau wie der nächste

der aber schon ein bissel lebhafter wirkt. Wir haben uns dann zugezwinkert, wir beiden Mädel, und Lucia meinte, das wären doch traumschöne Stoffe für die Frau Chefredakteurin zum weiteren Schutzmasken nähen! Ja, Lucia, wo du recht hast, hast du recht, schließlich werden die Dinger ja langsam zum Mode-Accessoire! Und würden doch so gut in die Jahreszeit passen!

Damit ist meine Crew jetzt durch mit ihren Ressorts, und da mir ja die Bildbeschaffung oblag, hab ich nun noch feine Bilder zum Thema:

Aussicht auf Balkonien, durch Erdbeerfensterfolie!

alles frisch vom Feld! (Aber nicht von uns gepflückt, hihihihi!)

Wie wäre es mit einem leckeren Eis zum Wochenende

oder mit lecker Erdbeerkuchen

Stillleben

Und damit schließen wir nun unseren Eintrag, aber nicht, bevor euch das gesamte Redaktionsteam noch ein süßes Bild zeigt, bei dem wir so an unsere rasende Reporterin und euer aller Co-Autor Mimi denken mußten:

Schööön, nicht?!

Damit wünschen wir euch allen ein wunderschönes Wochenende, ob mit oder ohne Regen, macht es euch einfach fein, paßt alle gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund!

Euer Redaktionsteam mit Mimi in Heaven und den Freelancern Otto und Lucia

Habts so fein, wie es in diesen verrückten Zeiten geht!

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Kuschelstunden am Kamin

Nein, ich vergesse dich nicht,
was ich auch werde,
liebliches zeitiges Licht,
Erstling der Erde.

Alles, was du versprachst,
hat sie gehalten,
seit du das Herz mir erbrachst
ohne Gewalten.

Flüchtigste frühste Figur,
die ich gewahrte:
Nur weil ich Stärke erfuhr,
rühm ich das Zarte.

(Rainer Maria Rilke, Entwürfe aus zwei Winterabenden)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, es grüßt euch herzlich zum heutigen Sonntag euer Redaktionsteam

Frau Chefredakteurin mit Reporterin Mimi, die Bärenjungs Ruddi, Bruno, Hamisch und Otto sowie die schimmernde Lucia!

Nach einem arbeitsreichen Samstag haben wir noch eine Redaktionssitzung abgehalten, ganz gemütlich, und die Aufgaben für den heutigen Sonntagseintrag in unserer Zeitung verteilt. Gemäß dem Titel beginnt ihn unsere Reporterin Mimi:

Hi, Folks, da bin ich, eure rasende Reporterin Mimi, für diese heutige Sonntagsausgabe unseres Grafschafter Wochenanzeiger fällt mir nun die Aufgabe zu, euch titelgemäß zu zeigen, wie herrlich gemütlich unsere Redaktionssitzung verlief, nämlich an unserem Kamin, den wir mal wieder angezündet haben.

Sieht das nicht wunderbar gemütlich aus, mit Kuppellicht, Kerzchen vorm Kamin und dem Feuer im Kamin in voller Pracht!

Mal im dunklen fotografiert

das sieht wirklich wie echte Holzscheite aus, Frau Chefredakteurin meinte schon, wir müßten mal einen „Sound“ noch drunter legen mit dem knistern der Holzscheite, hihihihi!

Müßt ihr euch jetzt einfach mal dazu denken! Hört ihr es knistern?!

Könnt ihr euch bestimmt jetzt gut vorstellen, was das für eine feine, gemütliche Redaktionssitzung war. Die Bärenjungs und unser neues Bärenmädel waren auch ganz angetan davon, und die Jungs machen jetzt mal weiter, derweil ich euch allen einen feinen Sonntag wünsche!

Halli, hallo, ihr lieben Leser alle, da sind wir, die Bärenjungs vom Grafschafter Wochenanzeiger, und wir zeigen euch jetzt mal, was uns an Aufgabe für die Sonntagsausgabe zugeteilt wurde: Bekanntlich naschen Bären ja alle gerne, am liebsten Honig, wir stehen ja auch sehr auf das euch allen bekannte Schoko-Brotaufstrich-Zeugs, das wir zu Nikolaus bekommen haben, aber nun ist da noch was sooooo leckeres beigekommen, denn die Frau Chefredakteurin war in der Küche fleißig. Sie hatte beim Einkauf ein Netz mit Blutorangen mitgebracht, das hatten wir euch ja schon gezeigt

und da hat sie dann mit einem Entsafter lecker Saft von gemacht. Wir waren natürlich ganz neugierig, was da nun wohl draus wird, und haben die ganze Zeit um sie rum in der Küche rumgelungert, damit wir nun nicht so untätig dabei hockten, haben wir die Aufgabe bekommen, zu notieren, was davon hergestellt wird, voilà:

  • 800 ml Blutorangensaft
  • 1 Stange Zimt
  • 4 Gewürznelken
  • 4 Beutel Glühweingewürz
  • 500 g Gelierzucker 2:1

Den frisch gepreßten Blutorangensaft mit dem Zimt und den Nelken in einen Topf geben, einmal kurz aufkochen lassen und vom Herd nehmen. Das Glühweingewürz dazugeben und alles zusammen etwas 3 Stunden ziehen lassen. Danach Zimt, Nelken und Glühweingewürz wieder entfernen.
Den Gelierzucker zum Orangensaft geben, aufkochen lassen und ca. 4-6 Minuten sprudelnd kochen lassen. Gelierprobe machen! Sofort in saubere Gläser füllen, verschließen und abkühlen lassen.

Und wenn das ganze fertig ist, dann sieht das so aus:

Vier Gläser mit lecker Blutorangengelee mit Glühweingewürz, und für die neugierigen Bären (und natürlich die Frau Chefredakteurin, lach!) extra ein Probierschälchen.

Lecker, sagen wir euch, genau das richtige für süße Bärenmäulchen, hihihihi! Natürlich nicht nur für uns Jungs, Lucia war selbstverständlich mit von der Partie, und auch sie war ganz begeistert von der Kreation unserer Frau Chefredakteurin.

Und da wir ja nun Lucia schon erwähnt haben, da kommt nun eine ganz feine Überraschung für diesen Eintrag, für den nun unsere beiden Freelancer, Otto und Lucia, verantwortlich sind, wir geben dann mal rasch die Feder weiter:

Hallo, ihr lieben Leser von nun ja auch unserem Grafschafter Wochenanzeiger, hier melden sich nun zum ersten Mal die beiden Freelancer Otto und Lucia zu Wort!

Wir ihr ja alle wißt, bin ich, Otto, ein Handelsreisender, und wie der Zufall es nun so wollte, da war ich doch in der letzten Woche auf einer kleinen Reise in Köln, wo doch die Kinder von der Frau Chefredakteurin wohnen, natürlich hat sie mir sofort die Adresse aufgeschrieben und gemeint, ich solle doch, wenn meine Arbeit erledigt wäre, mal auf eine Tasse Kaffee bei ihnen eingucken, sie würden sich bestimmt darüber freuen. Gesagt, getan, es war ein feiner Nachmittag dort, wir hatten viel Spaß, aber das allerschönste daran war, daß mir die Kinder was mitgegeben haben für die heutige Sonntagsausgabe unserer Zeitung, als ich damit nach Hause kam, war der Jubel so groß hier, und bei der gestrigen Redaktionssitzung haben alle beschlossen, daß außer mir als Überbringer die schimmernde Lucia ganz wunderbar zu diesem „Mitbringsel“ paßt, ihr werdet gleich alle sehen, warum:

Na, könnt ihr euch alle schon was denken? Falls nicht, helf ich euch mal mit einem Link auf die Sprünge:

https://www.koeln.de/koeln/was_ist_los/topevents/china-light-festival_1070716.html

Aber jetzt dämmert es, nicht wahr? Jawoll, die Kinder von unserer Frau Chefredakteurin waren beim China Light-Festival im Kölner Zoo und haben für uns Bilder mitgebracht, das ist doch echt lieb, gelle, wir haben uns alle so richtig gefreut! Und nun lassen wir, Lucia und ich, als Verantwortliche für diesen Teil der Sonntagsausgabe, einfach mal ohne viel Worte die Bilder sprechen:

Ein kleiner Eindruck, nun machen wir hier die berühmte Galerie aus kleinen Bildern, ihr wißt es ja alle, erstes Bild anklicken und dann könnt ihr fortlaufend in groß gucken, wir wünschen viel Freude:

Frau Chefredakteurin meinte, ihr hättet bestimmt auch Spaß an einer Dia-Show davon, büdde schön:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Das Lieblingsbild von Frau Chefredakteurin ist das hier

Lucia und ich, wir haben uns dieses ausgesucht

uns gefielen die Blüten so sehr!

Ruddi, Bruno und Hamish haben sich auch auf ein Lieblingsbild geeinigt

und Mimi hat sich natürlich auch eines ausgesucht:

Welches euer Favorit ist, müßt ihr halt mal gucken!

So, das war nun die ganz große Überraschung für unsere heutige Sonntagsausgabe, aber da kommt, wie es sich für eine Zeitung wie die unsere gehört, natürlich zum Schluß unseres Eintrag noch ein Schmankerl hinterher, guckt:

Ist das nicht schön? Kleine Video-Sequenzen von den herrlichen Lichterbildern! Wir waren alle ganz begeistert! Und hoffen, ihr hattet den gleichen Spaß beim gucken!

Damit wären wir nun am Ende unserer heutigen Sonntagsausgabe vom Grafschafter Wochenanzeiger, wir hoffen, das Ergebnis unserer Redaktionssitzung mit Kuschelstunden am Kamin hat euch wieder Freude gemacht, habt alle einen ganz feinen Sonntag, bleibt oder werdet gesund, und kommt alle wieder gut in die neue Woche, die hoffentlich für alle eine schöne ist! Das wünschen euch das Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger

Monika und Mimi, Ruddi, Bruno, Hamish und Otto, sowie Lucia!

Habts fein!

Grafschafter Wochenanzeiger – Bonjour, Tristesse oder die Kunst der kleinen Glücke!

So muß man leben!
Die kleinen Freuden aufpicken,
bis das große Glück kommt.
Und wenn es nicht kommt,
dann hat man wenigstens
die „kleinen Glücke“ gehabt.

(Theodor Fontane)

Hallo, liebe Leser unseres Grafschafter Wochenanzeiger, da sind wir doch gleich zu Beginn des neuen Jahres mal wieder beim Wetter, lach, das sich mit eintäglicher Ausnahme präsentiert wie „siehe Titel“!

Nun wollten wir aber nach beratender Redaktionssitzung angesichts der Katastrophe in Australien hier beileibe nicht über den Regen meckern, und da haben wir uns gedacht, dann zeigen wir euch einfach mal die „Kunst der kleinen Glücke“ angesichts grauer Gräulichkeit draußen.

Als da wären:

Beim Einkauf Kartoffeln erworben und

eine Herzkartoffel gefunden!

Zeitschriften gekauft mit Thema Januar und Winter, so herrliche Bilder,

und neue Kalender, die im Januar ebenfalls solch schöne Winterbilder zeigen, wie wir uns einen Winter wünschen würden:

Das ist ein Küchenkalender mit feinen Tipps aus Omas altem Wissen!

Und eben Schneebildern, wie dieses aus dem Archiv von 2019, die Grafschaft in weiß!

Bissel weihnachtliches Gedöns wurde noch aufgeräumt in den Redaktionsräumen, und zwei süße Geschenkanhänger zieren jetzt die Deko am Küchenfenster.

Erinnert ihr euch an Mimis „Weihnachtsmäuschen“? Das hat in diesem Jahr ein Haus!

Und einen Kumpel:

Ein weißer Weihnachtswichtel!

Duftende Gewürze, Orangenscheiben und noch lecker Plätzkes, genau das richtige an usseligen Tagen! Apropos Duft: Teelichter mit Duftrichtung Schoko-Trüffel heben das Gemüt und bewahren vor Januar-Blues!

Ein ganzes Glas voll, während ich hier schreibe, duftet es um mich her, lach! Weiter duften, zum Beispiel in der Badewanne, mit einem Badezusatz mit diesen Ingredienzien

„Kuschelstunde“, mit holzig-fruchtigem Duft, ist wie Feuer im Kamin, lach! Dazu eine feine Tasse Tee

mit Kandiszucker, in dieser soooo schönen Tasse, ich glaub, das wird ein Wellness-Wochenende!

Dann auf das Sofa kuscheln, was feines zum lesen, und ein Gläschen Sahne- Bratäpfelchen-Likör

Hier leuchtet immer noch alles, lach, zum Beispiel unser Kranz über dem Kamin

das macht das Herz warm!

Vitamine sind auch „Stimmungsaufheller“, hab ich beim Wochenendeinkauf mal gleich ein großes Säckchen mit Blutorangen mitgebracht:

Sie hängen draußen auf Balkonien, da isses doch noch bissel „frischer“ als drinnen, und werden am Wochenende zu lecker Saft verarbeitet! Noch mehr Vitamine beim Wintergemüse, es gibt überbackenen Blumenkohl als Wochenend-Menü!

Ist im Säckchen nur zu ahnen, aber es ist einer, lach!

Vorgestern abend hatte ich irgendwann noch so ein kleines „Hüngerchen“, und da fiel mit so eine feine Erinnerung ein, als ich noch als Teenager zu Hause gewohnt habe, meine Mama hatte das auch manchmal mit dem kleinen Hüngerchen, und wenn wir das beide hatten, haben wir uns angegrinst und gesagt: „Tomatensüppchen?“ Das war dann das Stichwort, aus frischen Tomaten, die Mama meist im Haus hatte, angebratenen Zwiebeln und bissel Brühe haben wir uns dann eine Tomatensuppe gezaubert, mit „Toastbrot aus der Pfanne“, kennt ihr das auch? Bissel Butter in der Pfanne erhitzen und eine Scheibe Brot von beiden Seiten „ankrossen“, sooooo lecker! Und das hab ich mir am besagten Abend dann auch gemacht, mit einem sinnigen Lächeln in Erinnerung an meine Mama! Auch eines dieser kleinen Glücke!

Da sich außer dem Wetter auch die Weltpolitik mal wieder unsäglich „grauslich“ präsentiert, hätten wir zu diesem Thema mal wieder was von Reinhard Mey, sein Lied „Vertreterbesuch“ aus dem Album „Aus meinem Tagebuch“ von 1970!!! also sage und schreibe 50 Jahre alt und so aktuell wie eh und je!!!

https://www.reinhard-mey.de/texte/alben/vertreterbesuch

Ihr werdet sicher alle diese kleine Liste kleiner Glücke noch selber ergänzen und fortführen können, wir haben einfach mal so ein paar „aufgepickt“, die wir hier gefunden haben, und wünschen euch allen nun ein ganz feines Wochenende voller kleiner Glücke!!!

Mimi und ich, wir haben uns zu unserem kleinen Glück nochmal ein neues Kleidchen fürs neue Jahr gegönnt

und wir beide und das gesamte Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger samt den beiden Freelancern Lucia und Otto wünschen euch:

Habts fein!

Grafschafter Wochenanzeiger – Türchen 3

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r

Türchen

Mandeln erstlich, rat’ ich dir,
nimm drei Pfunde, besser vier (im Verhältnis nach Belieben);
diese werden nun gestoßen
und mit ordinärem Rosenwasser feinstens abgerieben.

Je aufs Pfund Mandeln akkurat
drei Vierling Zucker ohne Gnad’!
Denselben in den Mörsel bring’,
hierauf ihn durch ein Haarsieb schwing.

Von deinen irdenen Gefäßen
sollst du mir dann ein Ding erlesen,
was man sonst eine Kachel nennt,
doch sei sie neu zu diesem End’!
Drein füllen wir den ganzen Plunder
und legen frische Kohlen unter.

Jetzt rühr’ und rühr’ ohn’ Unterlaß,
bis sich verdicken will die Mass’,
und rührst du eine Stunde voll!
Am eingetauchten Finger soll
das Kleinste nicht mehr hängen bleiben;
so lange müssen wir es treiben.

Nun aber bringe das Gebrodel
in eine Schüssel (der Poet,
weil ihm der Reim vor allem geht,
will schlechterdings hier einen Model,
indes der Koch auf ersterer besteht.)
darinne drück’s zusammen gut!

Und so hat es über Nacht geruht,
sollst du’s durchkneten Stück für Stück,
auswellen messerrückendick.
Je weniger Mehl du streuest ein,
um desto besser wird es sein.

Alsdann in Formen sei’s geprägt,
wie man bei Weingebacknem pflegt;
zuletzt – das wird der Sache frommen –
den Bäcker scharf in Pflicht genommen,
daß sie schön gelb vom Ofen kommen!

( Eduard Mörike)

Hach, da hat sich jetzt das ganze Redaktionsteam so drauf gefreut: Fragezeichen in euren Augen, ihr lieben Leser! Von was erzählt dieses Gedicht? Und wo will das ganze hin? Na, hier:

In die Backstube vom Grafschafter Wochenanzeiger, denn das es um was weihnachtliches zum backen ging im Gedicht, war wohl doch schnell klar, oder? Und um was für ein Gebäck es sich handelt, wollt ihr wissen? Um

Frankfurter Brenten sind eine traditionelle Teegebäckspezialität aus Frankfurt am Main, die bereits seit dem Mittelalter bekannt ist.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Frankfurter_Brenten

Da haben wir doch tatsächlich mal wieder was neues gefunden für unseren Adventskalender, freu, freu, und reichen euch auch gleich das Rezept hinterher!

Rezept für Frankfurter Brenten (da isses mal wieder, unser Rezeptbuch!)

  • 500 g Marzipan-Rohmasse
  • 150 g Puderzucker
  • abgeriebene Schale von 1 ungespritzten Zitrone
  • einige Tropfen Rosenwasser

Zubereitung:
Die Marzipan-Rohmasse mit dem gesiebten Puderzucker verkneten und mit dem Rosenwasser und der Zitronenschale würzen.
Etwa 1 cm stark den Marzipan auf eine mit Mehl bestäubte Arbeitsplatte ausrollen. Die verwendeten Holzmodel   (oder Ausstechformen) ebenfalls mit Mehl ausstäuben.
Die Model dann auf das Marzipan drücken, dann wieder abziehen und die Brenten dann in Form des Abdruckes ausschneiden.

Über Nacht antrocknen lassen und dann im vorgeheizten Backofen bei 150 Grad auf mittlerer Schiene hellbraun backen.

Damit wäre die diesjährige Backstube des Grafschafter Wochenanzeigers eröffnet, da wird es sicherlich noch in einigen Türchen duften, denn es gibt doch nichts schöneres als die Weihnachtsbäckerei mit ihren Gewürzen, Zutaten und vor allem ihren Düften!

Auf unserem Backstubenschild, das in der Adventszeit hier an der Küchentüre unserer Redaktionsräume hängt, ist auch noch ein Rezept

kann man schlecht lesen? Büdde schön, lesbar!

Meine ganze Kinderwonne war ja immer Spritzgebäck, mit einem Fleischwolf mit Vorsatz für Plätzchen hergestellt, Papa drehte den Fleischwolf mit dem eingefüllten Teig, ich hab die Plätzchen abgeschnitten und aufs Backblech gelegt, schöne Kindheitserinnerung! Und mit so einem Fleischwolf, den ich en miniature in einem Puppenstubenbild besitze, schließen wir nun hier das Türchen 3!

Ist der nicht knuffig??? Und voll funktionsfähig!

Das ist das ganze Bild, ich liebe solche Miniaturen!

Wir wünschen euch allen einen schönen Dienstag, genießt die Tage im Advent, sie vergehen eh wieder schnell genug!

Habts fein! Wünscht euch euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger!

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Kulinarisches aus Küche und Keller im Mai

Es kommt der Lenz mit dem Hochzeitgeschenk,
mit Jubel und Musizieren,
das Bräutchen und den Bräutigam
kommt er zu gratulieren.

Er bringt Jasmin und Röselein,
und Veilchen und duftige Kräutchen,
und Sellerie für den Bräutigam,
und Spargel für das Bräutchen.

(Heinrich Heine)

Der Mai ist nicht nur ein Wonnemonat für alles, was da blüht und grünt, sondern auch für kulinarische Genüsse, allen voran natürlich: Der Spargel!

„Bis Johanni nicht vergessen, sieben Wochen Spargel essen.“   (Bauernweisheit, Johanni = 24. Juni)

Spargel (Asparagus) ist eine Pflanzengattung in der Familie der Spargelgewächse (Asparagaceae). Spargel ist in Eurasien und Afrika weit verbreitet. Es gibt einige Arten und Kulturformen, die als Zierpflanzen verwendet werden.[1Die wirtschaftlich wichtigste Art dieser Gattung ist der Gemüsespargel (Asparagus officinalis).

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Spargel

(Asparagus officinalis, Gemüsespargel, Illustration, Prof. Dr. Otto Wilhelm Thomé, Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz, 1885, Gera)

Ich liebe Spargel, und daher hab ich mir als Chefredakteurin unseres Grafschafter Wochenanzeigers hier nun selbst die Freude gemacht, einen Eintrag über den Spargel und seinen Vielfältigkeiten unter der Rubrik Kulinarisches zu erstellen. Unser Volontär Ruddi ist verantwortlich für die Bildauswahl und -erstellung, eure rasende Reporterin Mimi und unser aller Co-Autor hat für diesen Eintrag noch was unter dem Ressort „Anekdoten“ am Schluß unserer Kolumne.

Wem wir in unseren Breiten den Spargel verdanken: Dem Feldherrn Quinctilius Varus, der Spargel war sein Leibgericht und er führte auf seinen Feldzügen im Tross stets einige Spargelsetzlinge mit sich. Mit den Römern fand also der Spargel den Weg über die Alpen zu uns.

Im Mittelalter glaubte man, daß der Spargel männlich sei, daher war den Damen des Mittelalters der Genuß der Spargelstangen verboten.

In der griechischen Mythologie wurde dem Spargel vor allem eine luststeigernde Wirkung nachgesagt.

Kommen wir nun nach den theoretischen Dingen über den Spargel zur Praxis, Bühne frei für die Königin des Gemüses:

Ich besitze zum Kochen der feinen Stangen einen ebenso feinen Kochtopf

er ist hoch und schmal und innen hat er was besonderes für den Spargel

einen Korb, in dem die Stangen aufrecht stehend mit den Köpfen nach oben kochen können, das verhindert, daß die zarteren Köpfchen beim kochen bereits zerfallen würden, wenn die Stangen noch nicht richtig gar sind.

Spargelmesser, da kann man die Stangen prima mit schälen.

Zu Spargel gehört natürlich Butter

zum Beispiel in der Sauce Hollandaise oder in der von mir bevorzugten Sauce Bernaise, die Kerbel und Estragon enthält, mag ich sehr gerne.

Pellkartöffelchen passen sehr gut zu Spargel, Kartöffelchen sollte man hier wörtlich nehmen, die kleinen sind die besten dazu. Schinken gehört zu Spargel, gekochter oder roher, ich hole mir zu Spargel meistens einen sog. Saison-Schinken, den es in meinem Einkaufsladen um diese Zeit gibt, nämlich Bärlauch-Schinken, so lecker!

Spargel kann man überbacken, in einer Tarte verwenden, als Salat anrichten, ein feines Spargelsüppchen kochen, er ist so ein herrlich vielfältiges Gemüse.

Natürlich gehört zu Spargel auch eine gute Flasche Wein, in diesem Falle eher ein Weißwein

zum Beispiel ein Weissburgunder, der von mir erworbene wirbt mit dem Attribut „eine dezente, ausgewogene Säure bildet den Körper dieses Burgunders, feine frische Fruchtaromen von Birne und Zitrusfrüchten“. Ein feines Tröpfchen, hihihihi!

Früchte zum Nachtisch nach einem opulenten Spargelessen? Da kommen die ebenfalls bald wieder Saison habenden Erdbeeren ins Spiel, sie passen gut zu Spargel, zum Beispiel auch in einem Spargel-Salat.

Dann machen wir uns nun mal langsam ans Werk in unseren Redaktionsräumen zum feinen Spargelessen, dafür decken wir erst einmal sorgfältig den Tisch, denn schließlich ißt das Auge ja mit:

Die so hübsch zur Tischdeko passenden Maiglöckchen sind hier mit Rücksicht auf unsere Reporterin Mimi künstlich, Maiglöckchen sind in allen Teilen sehr giftig und Mimi liebt halt grün!

Das Weinglas ist noch ein ganz altes aus dem Erbe meiner Großmutter, das hüte ich wie einen Schatz, insgesamt hab ich da nämlich nur noch 3 Gläser von. Und was da auf der Platte für den Spargel liegt, das ist eine Serviette, die ich in meinen Jugendjahren tatsächlich mal im Handarbeitsunterricht in der Schule erstellt bekommen habe, aus Aida-Zählstoff mit Hohlsaum, ich war sooo stolz, und der Serviettenring ist auch aus dieser Zeit von mir, lach, Holz, mit weißem Bast umwickelt! Paßte so hübsch zu unserer Spargel-Tafel!

Da ist er nun bei Tisch, der Weissburgunder, er wurde im Laden zum Spargel angepriesen und da hab ich mich nicht verkauft, er ist richtig fein!

Nehmt ruhig schon mal alle Platz und macht es euch am Tisch gemütlich, plaudert noch ein wenig, derweil ich dann hier mit dem wochenendlichen Rezept für mein Spargelessen beginne:

Spargel-Estragon-Basilikum- Omelett mit Parmesan (Rezept für 2 Personen, für eine Person das Rezept halbieren!)

  • 500 g Spargel
  • 1 Knoblauchzehe
  • Parmesankäse am Stück
  • Basilikum, frisch oder getrocknet
  • Estragon, frisch oder getrocknet
  • Petersilie
  • 2 EL Olivenöl
  • 6 Eier
  • Salz
  • Pfeffer
  • Chili gem.

Spargel schälen und in Stücke schneiden, kochen und abgießen.

Kräuter waschen, trocknen und fein hacken oder getrocknete Kräuter bereitstellen. Knoblauch hacken

und den Parmesan-Käse reiben.

Die Eier in einer Schüssel verquirlen, gehackte Kräuter und Parmesan-Käse zugeben, mit Salz und Pfeffer und getrocknetem Chili, gemahlen, würzen.

Öl in der Pfanne erhitzen

Knoblauch zugeben

und die gekochten Spargelstücke.

Kurz anschwitzen lassen und dann die verschlagenen Eier drüber gießen

bei milder Hitze zugedeckt stocken lassen.

Pfanne ab und zu rütteln, damit das Omelett nicht ansetzt.

Beim rübergleiten lassen des Omelett ist mir ein kleines Mißgeschick passiert, irgendwo hing es und fiel ein bissel auseinander.

Sieht aber bloß optisch nicht so schön aus, lecker war es allemal, lach!

Dazu gab es einen gemischten Salat aus Endivien, Lollo biondo und Lollo rosso mit Küchenkräuter-Vinaigrette, Käse und Brotwürfelchen.

Prost und guten Appetit!

Wie schon erwähnt, ein Nachtisch mit Erdbeeren wäre was feines passendes dazu und zum abrunden vielleicht noch ein Espresso?!

Das Redaktionsteam hofft, es hat euch gemundet, wie schon erwähnt, für die Bilder war Volontär Ruddi verantwortlich und nun folgt noch euer aller Co-Autor, unsere rasende Reporterin Mimi mit ihrer kleinen Anekdote zum Thema Spargel:

Hi, Folks (da ihr ja nun alle hier schon eifrige Abonennten unseres Grafschafter Wochenanzeigers seid, verwende ich wieder meine altvertraute Anrede, hihihihi!)

Kommen wir also nun zu meiner Anekdote zum Thema Spargel, die mir vor Jahren mal mein Frauchen erzählt hat. Eine andere Freundin von ihr als die hier gegenüber wohnende mit ihrem Kater Devil war ebenfalls Frauchen eines feinen Katers namens Nick. Die Geschichte von Nick und dem Spargel beginnt damit, daß die Freundin meines Frauchens die Feier ihrer Silberhochzeit vorbereiten wollte, dazu gehörte auch diverse Speisen erstellen, und Frauchen hatte sich angeboten, dabei zu helfen. Also machten sich die beiden ans Werk und wollten als erstes ein ganz feines Spargelparfait machen, dazu müssen die leckeren Stangen, in diesem Fall grüne und weiße, geschält und in Stücke geschnitten werden. Und ab und an sprang beim Stücke schneiden mal ein Stückchen auf den Boden, und ihr werdet es kaum glauben, die wurden dann blitzschnell und mit Hochgenuß von besagtem Kater Nick vom Boden geklaubt und gefressen, sowohl der grüne als auch der weiße Spargel, er fand das richtig lecker und Frauchen und ihre Freundin haben so gelacht. Sie sind ihm auch gut bekommen, und laut Katzenratgebern dürfen wir Katzen auch Spargel mümmeln, er ist so gut, natürlich nicht in rauen Mengen. Es gibt sogar Katzenfutter mit Spargel. Müßte ich vielleicht auch mal probieren, an den rohen hab ich mich noch nicht gemacht, aber könnte ja sein, ich komme doch noch auf den Geschmack, wo Frauchen hier jetzt sowas feines mit dem knuffigen Gemüse eingestellt hat.

In diesem Sinne wünsche ich euch allen einen schönen Montag und einen guten Start in die neue Woche, habts fein, wünscht euch eure Mimi mit Volontär Ruddi der sich auch noch nicht sicher ist, ob er Spargel mag, lach!

Ja, ihr lieben Leser vom Grafschafter Wochenanzeiger, da schließe ich mich mal Mimis Wünschen zum Wochenbeginn herzlich an und wünsche euch auch eine gute neue Woche!

Zum Schluß des Eintrags hab ich zum Thema auch noch was musikalisches für auf die Ohren gefunden, hihihi, die Textzeile „die ganze Welt ist wie verhext, Veronika, der Spargel wächst“ läßt euch sicher schon ahnen, was es ist:

https://www.songtexte.com/songtext/comedian-harmonists/veronika-der-lenz-ist-da-73fee2ed.html

Habts fein!

Grafschafter Wochenanzeiger – Ostermenü

Ressort Küchentipps und Deko-Ideen

Verantwortlich: Die Chefredakteurin herself

Ostern

Ja, der Winter ging zur Neige,
holder Frühling kommt herbei,
lieblich schwanken Birkenzweige,
und es glänzt das rote Ei.

Schimmernd wehn die Kirchenfahnen
bei der Glocken Feierklang,
und auf oft betretnen Bahnen
nimmt der Umzug seinen Gang.

Nach dem dumpfen Grabchorale
tönt das Auferstehungslied,
und empor im Himmelsstrahle
schwebt er, der am Kreuz verschied.

So zum schönsten der Symbole
wird das frohe Osterfest,
daß der Mensch sich Glauben hole,
wenn ihn Mut und Kraft verläßt.

Jedes Herz, das Leid getroffen,
fühlt von Anfang sich durchweht,
daß sein Sehnen und sein Hoffen
immer wieder aufersteht.

(Ferdinand von Saar)

Am heutigen Karsamstag, dem dritten der drei stillen Tage vor Ostern, möchten wir, der Grafschafter Wochenanzeiger, unsere Leser ins beginnende Osterfest einstimmen.

In den Redaktionsräumen ging es in den letzten Tagen vor Ostern noch hoch her, erwarten wir doch zum Osterfest den Besuch der Kinder unserer Chefredakteurin, da gab es noch viel vorzubereiten.

Vor den Redaktionsräumen war ja schon alles bestens geschmückt

nun mußten noch die Redaktionsräume und Balkonien festlich aufgehübscht werden, zumal ja doch das Wetter an Ostern herrlich mitspielen wird, da muß doch alles glänzen!

Im Flur

die Tulpen sind künstlich, denn so tief stehende Blümchen nagt Mimi sonst an, hihihihi!

Im Wohnzimmer schmückt sich unser feiner Kamin nun auch wieder österlich

Hinter diesem niedlichen, weißen Porzellanhäschen liegt ein Kerzenlöscher, da kann man im Vergleich sehen, wie klein das Häschen ist, und nun guckt mal, die niedliche kleine Glocke!

Unser diesjähriger Osterstrauch

Birkenzweige mit Hängekätzchen, die Blattspitzen werden schon grün!

Zwei niedliche „Hasenklammern“, sie kamen aus Plauen geflogen, hihihi, die beiden Süßen hier auch

ein Hasenpärchen, lieben Dank, Brigitte/Plauen, die Freude in der Redation war groß!

Mimi war soooo begeistert von den Birkenzweigen, schon als sie noch für den Einsatz auf Balkonien lagerten, hat sie sie immer angeschmust, lach, damit nun der große Strauß nicht in Gefahr des belagerns gerät, hat unsere rasende Reporterin nun auch Birkenzweige vor der Haustüre ihrer Privat-Villa, guckt mal:

Findet die Hausherrin richtig toll, vielleicht riechen die schön, weil sie sie so mag. Oder einfach „Kätzchen zu Kätzchen“!

Unter dem Osterstrauch ist schon ein dickes Osterei eingezogen, eines von der „antiken“ Sorte, die ich als Kind schon so geliebt habe.

So schön fröhlich mit all den bunten Eierkes, nicht wahr?!

Unseren ehemaligen Aquariumsschrank ziert ein feines Deckchen, das schon einige Jährchen auf dem Stoff hat, denn es wurde mit noch zwei anderen zu den Kindergartenzeiten von Björn von den Müttern im Kindergarten hergestellt, mit Stoffdruck,

außer den Häschen gibt es noch Marienkäfer und Küken.

Balkonien erstrahlte in den letzten Tagen bei herrlichstem Wetter und ist nun auch wieder österlich vorbereitet

die Holztulpen snd wieder da

und unsere Hasenmutter Flora ist auch schon wieder eifrig bei der Vorbereitung aufs Osterfest dabei

Samt dem obligatorischen roten Ei, dem Fruchtbarkeitssymbol, das nicht fehlen darf!

Meine beiden Redaktionsmitglieder Mimi und Ruddi vergnügten sich derweil noch auf Balkonien und genossen das strahlende Fast-schon-Sommer-Wetter, dieweil die Chefredakteurin hier noch mächtig busy war.

Die Pflänzchen haben sich auch sehr über die Sonne und die Wärme gefreut.

Der Oregano schlägt wieder aus! Und guckt euch bloß mal den Himmel an:

Schließlich hab ich dann mal unseren österlichen kleinen Redaktionsboten zu meinen beiden Faulenzern geschickt, um sie an ihre Pflicht zu gemahnen, auch mal noch was zur heutigen Grafschafter Wochenanzeiger-Ausgabe beizutragen:

Er hat lange rufen müssen, bis er meine beiden Redaktionsmitglieder hier auf Trab gebracht hatte, etwas schlunzig meinte Ruddi dann „was liegt an, Frau Chefredakteurin?“, jaaa, Mööööönsch, hier soll doch noch was bezüglich Ostermenü in die neue Ausgabe, hättest du mal die Güte, in die Gänge zu kommen, lüüübster Herr Volontär?! Und was antwortet mir der Lümmel? „Es ist der Mühe wert“, hat wohl zu lange draußen auf Balkonien „Heidi“ gelesen und die Jungfer Tinette nachgeahmt, sowas aber auch! Nu aber, flott!

Und so zeigt euch hier nun Ruddi die Küchen-Utensilien, die zum kommenden Osterfest für das festliche Essen und die österlichen Backwaren gebraucht werden:

Lamm- und Hasenform fürs Gebäck, die Springform ohne Kranzeinsatz für einen feinen Osterkuchen, wofür der Kranzeinsatz gebraucht wird, verraten wir später. Und natürlich die Ausstechförmchen zum österlichen Verzieren, bzw. zum ausstechen von Butter zum Frühstück, das sieht immer so hübsch aus.

Dieses Jahr werden Hase und Lamm gebacken, das Lamm wieder für die Feier nach der Osternachtmesse, der Hase für den Besuch der Kinder.

In diesem Jahr besitz ich von den Ausstechförmchen nicht nur Schäfchen und Hase, sondern auch ein Ei, Neuerwerb, da kommen wir auch noch drauf zurück.

Und damit kommen wir nun zum Beitrag der Frau Chefredakteurin in punkto Ostermenü, vielleicht ist sogar noch eine Anregung für den einen oder anderen kurzentschlossenen von unseren Lesern dabei:

Ostermenü

  • Vorspeise: Salat mit echten Blüten, Stiefmütterchen und Kapuzinerkresseblüten mit einer Gartenkräuter-Vinaigrette
  • Hauptgericht: Falscher Hase (Hackbraten mit gekochten Eiern), hier kommt nun die Kranzform ins Spiel, denn darin wird der falsche Hase gebraten. Buttergemüse: Blumenkohlröschen, Karotten, Erbsen und Mais, dazu grüne Bandnudeln und eine rauchige Hackbratensoße.
  • Nachspeise: Gebackenes Häschen aus dunklem Rührteig mit Kakao

Zum Kaffee am Nachmittag gibt es einen Käsekuchen, selbst gebacken natürlich, und da spielt nun das Ausstechförmchen Osterei eine Rolle: Zur Verzierung gibt es Ostereier aus Marzipan mit Zuckerschriftbemalung. Und Eierlikör-Sahne!

Die ganze Redaktion freut sich schon sehr auf den Besuch meiner Kinder, vor allem natürlich ich, hihihi, wir haben uns nun auch schon länger nicht mehr gesehen, das wird bestimmt wieder schön. Mit klönen und lachen und einfach beisammensein!

Natürlich ist auch für das leibliche Wohl der übrigen Redaktionsmitglieder bestens gesorgt, Mimi darf sich auf Thunfisch freuen, den sie so liebt, und Ruddi bekommt eine feine Eisbombe mit Früchten und Honig.

Die Chefredakteurin besucht am heutigen Karsamstag abends wieder die Osternachtfeier in unserer Grafschafter Kirche, mit Osterfeuer und allem drum und dran und mit fröhlichem Beisammensein und fastenbrechen danach in den Räumen der Unterkirche, das wird bestimmt wieder richtig schön und lustig, zumal zum fastenbrechen auch der erste Rotwein wieder dazu gehört, nach 6 Wochen Abstinenz wird das erfahrungsgemäß immer sehr lustig!

Die Ostereier zum diesjährigen Osterfest werden heute auch noch gefärbt, eigentlich mache ich das immer schon am Karfreitag, aber in diesem Jahr war noch so viel vorzubereiten, da sind sie halt heute der krönende Abschluß. Und sehen hoffentlich wieder so schön aus wie all die Jahre zuvor

ich hab wieder braune Eier genommen, weil damit die Farbe so schön wird wie bei diesem Bild aus dem Archiv von 2017!

Und damit sind wir am Ende unserer österlichen Ausgabe des Grafschafter Wochenanzeigers angelangt!

Wir wünschen allen unseren Lesern, den stillen wie den bekannten, ein frohes, gesegnetes, entspanntes und wettermäßig wunderschönes Osterfest! Genießt die Tage und

habts fein! Das Redaktionsteam des Grafschafter Wochenanzeiger:

Chefredakteurin Monika, Reporterin Mimi und Volontär Ruddi

Türchen 6

  

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r

Türchen 

 

St. Nikolaus hat Namenstag,
drum denken wir an ihn.
Man sah ihn einst mit Hut und Stab
durch alle Straßen zieh’n.
Er brachte allen Menschen Freud.
Half jedem groß und klein.
Drum soll an seinem Namenstag
bei uns auch Freude sein.

(Verfasser unbekannt)

Holler boller Rumpelsack,
Nikolaus trägt ihn huckepack.
Weihnachtsnüsse gelb und braun,
runzlig punzlig anzuschaun.
Knackt die Schale, springt der Kern
Weihnachtsnüsse ess ich gern.
Komm bald wieder in dies Haus
guter alter Nikolaus.

(Albert Sergel)

Sankt Niklas, komm in unser Haus,
leer deine großen Taschen aus,
stell dein Esel auf den Mist,
dass er Heu und Hafer frisst.
Heu und Hafer frißt er nicht,
Zuckerbrezel kriegt er nicht.

(Volkstümlich)

Da ist er wieder, der Nikolaus-Tag, ein kleiner „Vorweihnachtstag“ in den Adventstagen, weil es zum Nikolaus-Tag auch schon kleine Geschenke gibt. Der Brauch geht auf viele Legenden zurück, die sich um die Gestalt des Heiligen ranken, der historische Nikolaus war Bischof von Myra, und als solcher vergab er sein Vermögen selbstlos an die Armen.

Und, habt ihr am gestrigen Abend denn auch alle eure Strümpfe  an den Kamin gehängt oder die Stiefel  vor die Türe? Mmmmhhh, höre ich euch jetzt fragen, mischen sich da nun nicht gerade zwei Personen, der Nikolaus und der Weihnachtsmann? Da habt ihr recht, die beiden Figuren sind nicht so ganz voneinander zu trennen, der eine, der Heilige Nikolaus  ist eine historisch belegte Figur, der andere, der Weihnachtsmann,  hat keinen geschichtlichen Hintergrund, er ist eine reine Erfindung, die sich, wie optisch hier gut dargestellt, aus verschiedenen Figuren wie Knecht Ruprecht oder eben dem Nikolaus, zusammensetzte.  Von ihnen übernahm er seine optischen Merkmale und wurde zu dem alten Mann mit Rauschebart sowie rot-weißen Gewändern. Und beschert eben eigentlich ebenso wie das Christkind erst am Heiligen Abend, also am 24. Dezember, aber wegen der ähnlichen Ansichten vermischen sich halt auch die Bräuche mitunter ein bissel!

 

 

Den heiligen Nikolaus hat man früher auch Spekulator genannt, den in geistliche Betrachtung Versunkenen. Da die Model des Weihnachtsgebäcks oft den heiligen Nikolaus auf seinem Schimmel darstellten, soll sich sein Beiname auf das Gebäck übertragen haben: Spekulatius!

  • 500 g Mehl
  • 2 gestr. Teelöffel Backpulver
  • 250 g brauner Zucker/Kandisfarin
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • je zwei Messerspitzen gemahlene Nelken und gemahlener Kardamom
  • 1 gestr. Teelöffel gemahlener Zimt
  • 2 Eier
  • 200 g Butter oder Margarine
  • 100 g gemahlene Haselnußkerne

Mehl und Backpulver vermischen und auf ein Backbrett sieben. In die Mitte eine Vertiefung eindrücken. Braunen Zucker, Gewürze und Eier hineingeben, darauf das in Stücke geschnittene kalte Fett und die gemahlenen Haselnußkerne. Alle Zutaten von der Mitte aus zu einem glatten Teig verkneten und 1 Std. kaltstellen. Den Teig dünn ausrollen, mit beliebigen Formen ausstechen und auf ein gefettetes Backblech legen. Werden Holzmodel benutzt, den Teig in den gut gemehlten Model drücken, den überstehenden Teig abschneiden und die Plätzchen aus dem Model schlagen. Mit dünnem Zuckerwasser bestreichen und backen, 10 – 15 Minuten bei 180 – 200 Grad.

 Das ist mein Holzmodel, da kann man fein Spekulatius mit backen.

Natürlich hat auch euer aller Co-Autor, meine Mimi, gestern abend ihr Stiefelchen mit dem von Frauchen zusammen rausgestellt

und ist schon wieder ganz hibbelig, ob und was denn wohl in ihrem Stiefel sein wird am heutigen Nikolaus-Tag, da der Eintrag aber schon nächtens für den heutigen Tag erfolgt, können wir erst morgen berichten, wie sich die Sichtung der Stiefel gestaltete. Dieweil liegt Mimi wieder still und heimlich auf der Lauer am Fenster, um einen Blick auf den Nikolaus und seinen Rentier-Schlitten zu erhaschen

wie er hier über die Grafschaft fliegt, im letzten Jahr war sie erfolgreich dabei, in diesem Jahr weiß ich es noch nicht, weil meine kleine Schwarze schweigt sich beharrlich darüber aus, solange sie noch nicht ihr hoffentlich gefülltes Stiefelchen inspiziert hat, also…..pssssstttttt!!!

Und damit wünschen wir euch allen einen wunderschönen, gemütlichen Nikolaustag, meinereiner hat heute wieder die erste Frühschicht in meiner Kirche, also wird die Nacht komplett zum Tag gemacht, lach!

Habts fein!   

Ewigkeitssonntag – und der erste Adventsschimmer am Horizont

Der Stern

 So unermeßlich ist die Ferne,
aus der dies Sternbild aufgetaucht,
daß, um den Erdball zu erreichen,
sein Licht Jahrtausende gebraucht.

Vielleicht ist es seitdem erloschen
in jenem weiten Himmelsblau,
wiewohl ich heut erst seine Strahlen
auf unsrer Erde klar erschau‘.

Denn langsam durch des Himmels Räume
schickt uns das Sternbild her sein Licht:
Es war, als wir es nicht erblickten,
nun wir es sehen, ist es nicht!

So auch, wenn unser Glück erstorben
im Dunkel der Vergangenheit,
dringt noch das Licht der todten Liebe
durch alle Weiten, alle Zeit.

  

(Mihail Eminescu, rumänischer Dichter, übersetzt von Mite Kremnitz )

Der letzte stille Feiertag in diesem November, der Ewigkeitssonntag. Bevor das Licht des ersten Adventssonntages kommt, noch einmal aller gedenken, die uns ins unbekannte Dunkel vorausgegangen sind. „Das Licht ist die Speise der Toten“ sagt ein unbekannter Autor. Und wir schmücken mit ihm noch einmal die Gräber unserer Lieben oder stellen ihnen in stillem Gedenken zu Hause eines auf.

Dann nehmen wir die Sehnsucht  und die Erinnerungen an unsere vorausgegangenen Lieben mit hinein in das langsam beginnende adventliche Leuchten, die Kerzen auf dem Friedhof sind vielleicht ein Zeichen dafür, und hinein in den Ewigkeitssonntag, der heuer auch der Tag der Hl. Katharina ist, und mit ihrem Gedenktag beginnt traditionell die Weihnachtsbäckerei. Somit ist der Eintrag zum heutigen Ewigkeitssonntag ein „zweigeteilter“, noch einmal ein stilles Gedenken, und schon frohes Vorbereiten auf die ersehnte Adventsszeit – mit backen!

 

Da hab ich doch erst einmal meinen Fundus durchgeguckt für die kommende adventliche Backsaison, da vor allen Dingen gerade das Plätzchenbacken am heutigen Katharinentag beginnt, als erstes mal meine Ausstechförmchen:

Da sind zuerst einmal die „adventlichen“ Tiere, Bären, Eisbären, Rentiere (man beachte das Mini-Rentier, hihihi!) und die ersten Schneeflocken. die sind auch schon dabei.

Von den Rentieren hab ich noch eine Ausstechform, die sich auch so ein bissel als „Rudolph Rotnase“ eignen würde, mit einem roten Farbenklecks auf dem Plätzchen!

Ist der kleine Elch nicht süß?

Der Eisbär!

Ich hatte so eine schöne adventliche Tischdecke in meinem Fundus, die hab ich jetzt benützt, um alle meine Ausstechförmchen mal als „kleine Geschichte“ zusammenzulegen:

Nochmal Rudolph Rotnase und ein Engelchen!

Die Schneeflocken eignen sich auch für Marzipan und Fondant.

Meine Bärchen wohnen in einer Dose

Aber was sind die schönsten Ausstechförmchen ohne Teig

schließlich möchte man ja solche Ergebnisse erzeugen

 und dafür braucht man die nötigen Zutaten, die dann wieder diesen herrlichen Duft in der ganzen Wohnung hinterlassen werden:

leckere Backgewürze und

alle möglichen Sorten von Nüssen und Samen. Lecker, und wie das duftet!!! Dann hat auch dieser hier wieder Hochkonjunktur

der Christstollen, und ich werde wohl in diesem Jahr mal wieder meine heißgeliebten Liegnitzer Bomben backen

Und was braucht man noch, außer den Zutaten? Ja, natürlich, das Rezept, und da die Backsaison ja erst mal so ganz langsam anrollt, gibt es heute nur zwei Rezepte, schließlich brauch ich doch noch Ideen für den bald wieder beginnenden Adventskalender hier im Blögchen! Also, dann kram ich jetzt mal das Rezeptbuch raus:

Das erste Rezept sind, passend zum heutigen Katharinen-Tag, Thorner Kathrinchen:

  • 500 g Honig
  • 375 g Zucker
  • 375 g Mandeln
  • 750 g Weizenmehl Typ 1005
  •  30 g Pottasche
  • 1 Teelöffel gemahlener Zimt
  • 1 Teelöffel gemahlene Gewürznelken
  • 1 Teelöffel gemahlener Kardamom
  • 1/2 Teelöffel geriebene Muskatnuß
  • 1/2 Teelöffel geriebene Muskatblüte
  • 1 Prise Salz
  • 1 Glas Rum
  • Fett und Mehl für die Form

Honig und Zucker erhitzen und schmelzen lassen, unter gelegentlichem Umrühren fast erkalten lassen, dann Gewürze, gemahlene Mandeln, Mehl und die im Rum aufgelöste Pottasche hinzugeben und alles gut verrühren und verkneten. Den Teig zugedeckt mindestens einen Tag stehen lassen. Er kann auch länger stehen. Den Teig dann einen halben Zentimeter dick ausrollen und mit Spezialformen oder rund ausstechen, auf ein eingefettetes Blech legen und etwa 15 Minuten bei 180 bis 200  Grad Celsius backen. Noch warm mit Zuckergruß bestreichen.

Das zweite Rezept wir euch bestimmt zum lachen bringen, seit sich im letzten Jahr meine Kinder in Schottland verlobt haben, bin ich ein Fan von allem schottischem, lach, und daher kommt nun Rezept Nr. 2 aus Schottland:

Haferplätzchen schottische Art

  • 100 g Butter oder Margarine
  • 125 g brauner Zucker/Kandisfarin
  • 1 Messerspitze Salz
  • 175 g feine und grobe Haferflocken
  • 1 Teelöffel Backpulver
  • wenige Tropfen Mandelaroma

Butter, braunen Zucker und Salz in einer Pfanne unter Rühren bei mäßiger Hitze zerlassen. Die Haferflocken, mit Backpulver und Mandelaroma vermischt, dazugeben. Den Teig auf einem gut gefetteten Backblech zu einem Rechteck festdrücken. Backen bei 180 bis 200 Grad 20 – 25 Minuten, nach dem erkalten in Rauten oder Streifen schneiden.

Beim schreiben der Rezepte und dem einstellen der Bilder für all die schönen Plätzchen, da wurde es hier hinter mir ein bissel unruhig, meine beiden Eulen-Freundinnen, Eulalia und Eusebia, guckten mir über die Schulter von ihrem nun wieder angestammten Platz

den sie nach wegräumen der Herbstdeko wieder eingenommen haben, und meinten ein bissel schüchtern, schade, daß es keine Eulenplätzchen gäbe. Und hatten dann riesigen Spaß, als ich ihnen zeigte, daß es sie doch gibt:

Das rief natürlich auch Mimi auf den Plan, daß es Plätzchen für Katzen gibt, weiß sie ja schon, sie interessierte was anderes, nämlich das Thema meines Eintrages, das voradventliche, hach, da geht ja dann bald doch wieder die schöne Adventszeit mit dem Dosenöffner los, und weg war euer Co-Autor! Und kam nach einer Weile ganz leise wieder angeschlichen, zupfte mich an den Socken und meinte, sie müsse euch rasch was schreiben, na, denn Mimi!

 Hi, Folks, da hab ich doch gerade hier beim Eintrag von meinem Dosenöffner mal so nebenbei mitbekommen, daß nun bald die schöne Adventszeit wieder los geht, ich hab auch schon mal mein Kleidchen dafür probe-angezogen, hihihi, paßt noch, ja, also, diese feine Zeit geht eben wieder los und stellt euch vor, was ich schon in unserer Küche gesehen habe: Eine Weihnachtsmaus!!! Erst hat sie sich nicht so recht getraut, aber ich hab sie erwischt, guckt:

Tadaaaa, da isse! Und wißt ihr, wo die ist??? Am Küchenfenster, denn das hat mein Frauchen schon schön geschmückt für den kommenden Advent und sie sagt, ihr dürft schon mal gucken:

Und an dem Holz-Kerzenleuchter, links am Fuß, da ist die Weihnachtsmaus!

Und oben hängt ein Weihnachtselch, lach, klasse, nicht wahr! So, Folks, das war es kurz von mir, bin wieder weg!

So, nun ist Mimi wieder auf die Couch abgewandert und ich kann nun mal so langsam meinen Eintrag hier zu Ende bringen.

Und so schließen wir den Kreis hier nun mal, angefangen hab ich ihn mit Kerzen, nun beende ich ihn auch damit, denn ich hab mir zur kommenden Advents- und Weihnachtszeit wieder passende Duftkerzen besorgt, und da die Zeit ja auch mitunter doch wieder bissel stressig werden kann mit all den Vorbereitungen auf das große Fest, hab ich mir was ganz besonderes gegönnt für Wellness-Auszeit in der Badewanne oder unter der Dusche, Maxi-Teelichter mit dem Duft „Auszeit am Meer“, ich sag euch, einfach herrlich, echt schade, daß es kein Duft-Internetz gibt. Aber gucken könnt ihr:

Da freu ich mich schon sehr drauf!

Und nun wünschen wir beide, mein Co-Autor Mimi  und ich euch einen wunderschönen Sonntag und einen guten Start in die neue Woche.

Habts fein! 

 

Ein herbstlich-(kugel)runder Sonntag

      

Herbsttag

Herr, es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
und auf den Fluren laß die Winde los.

Befiehl den letzten Früchten, voll zu sein;
gib ihnen noch zwei südlichere Tage,
dränge sie zur Vollendung hin, und jage
die letzte Süße in den schweren Wein.

  

Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
und wird in den Alleen hin und her
unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.

(Rainer Maria Rilke)

Ja, der Herbst naht, seit gestern ist bereits meteorologischer Herbstbeginn!

Spürt man auch, es wird kühler, und auch das Licht wird wieder herbstlich-verhangen, ich freu mich in diesem Jahr sehr auf den Herbst. Sollen wir für den September mal wieder den hundertjährigen Kalender befragen? Büdde schön:

„Insgesamt erwartet uns schönes Spätsommerwetter im September. Allerdings gibt es vom 3. bis 6. und vom 8. bis 10. erste Kälteeinbrüche mit Reif. Danach aber genießen wir die schönen Tage bis zum Monatsende.“

Das hört sich gut an!

Bei meinem Wochenend-Einkauf am Freitag hab ich dann zu meinem Entzücken festgestellt, daß bereits der erste Federweißer im Regal steht, hab ich mir sofort freudig ein Pülleken eingepackt

 roten, so lecker!

 

Und nach dieser Entdeckung stand dann auch mein Wochenend-Menü schnell fest: Zwiebelkuchen!

Und somit bemühen wir nach längerer Zeit mal wieder das hier

 Unser Rezeptbuch:

Teig:

  • 300 g  Mehl
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • etwas Salz und Zucker
  • Olivenöl
  • lauwarmes Wasser
  • Gewürze: Kreuzkümmel, Koriander, gem. roter Chili

In das Mehl eine Mulde drücken, Trockenhefe einstreuen, mit etwas Salz und Zucker und 3 Eßlöffeln lauwarmes Wasser einen Vorteig anrühren, etwa 20 Minuten abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen. Dann mit 3 Eßlöffeln Olivenöl und dem restlichen lauwarmen Wasser einen geschmeidigen Hefeteig kneten, ca. eine Dreiviertelstunde abgedeckt erneut gehen lassen. Danach von Hand nochmals durchkneten, auf ein geöltes Backblech ausrollen, nochmals 10 Minuten abgedeckt gehen lassen.

Belag:

  • 4 Gemüsezwiebeln
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 Becher Schmand
  • 2 Eier
  • Kümmel, Kreuzkümmel, Salz, Pfeffer, Majoran
  • 100 g geriebenen Käse, Gouda und Emmentaler gemischt
  • ovale Mini-Tomaten

Gemüsezwiebeln schälen und klein schneiden, ebenso die Knoblauchzehen, in etwas Öl oder Margarine in der Pfanne leicht bräunen lassen, Kümmel hinzufügen. Den Schmand mit den Eier verrühren und mit Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel und Majoran würzen. Tomaten in Scheiben schneiden.

Die geschmorten Gemüsezwiebeln mit dem Knoblauch auf dem Teig verteilen

 

mit dem Eier-Schmand übergießen

 

mit Tomatenscheibchen belegen

und ab in den Backofen, Umluft bei ca. 200 Grad 30 – 35 Minuten backen.

Danach den geriebenen Käse drüber streuen und weiter backen, bis der Käse geschmolzen ist! Voilà!

Guten Appetit!

 

Wie sagt mein Lieblingsdichter Theodor Storm in seinem Gedicht „Herbst“ es so schön?

„Und sind die Blumen abgeblüht,
So brecht der Äpfel goldne Bälle;
Hin ist die Zeit der Schwärmerei,
So schätzt nun endlich das Reelle!“

Hab ich, lach, es war soooo lecker, und natürlich hab ich für heute auch noch davon! Das erste Herbst-Kerzchen brannte dann auch schon am Abend.

Und nun fragt ihr euch sicher, warum aber denn „(kugel)runder Sonntag, tja, ich dachte, zum langsamen Abschluß des wirklich „großen“ Sommers zeig ich euch jetzt endlich mal meine „Kugelbilder“, die ich angefertigt habe, nachdem ich feststellte, daß meine geliebte kleine Knipse eine solche Funktion eingebaut hat, denn also:

Ihr wißt schon: Anklicken, groß gucken! Ein paar stell ich hier noch groß rein, meine Lieblingsbilder!

Euer aller Co-Autor, meine Mimi, hat natürlich auch Lieblingskugelbilder, und die möchte sie euch jetzt auch noch mal in groß zeigen:

 Hi, Folks, ich finde die richtig lustig, die Kugelbilder von Frauchen, und die hier mag ich besonders gern:

Hihihi, ich in der Kugel!

Ist das nicht knuffig? Da soll mir Frauchen mal ein Schild für meine Hängematte von machen, häng ich dann raus, wenn ich penne, hihihihi!

Jetzt machen wir beide hier den Schluß vom Eintrag, mein Frauchen und ich, und wünschen euch allen einen wunderschönen Sonntag und einen ganz feinen Herbst, Mimi  und Frauchen Monika.

Habts fein!