Grafschafter Wochenanzeiger – Adventskalender – Türchen 3

 

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r 

Türchen

Punschlied

Vier Elemente,
innig gesellt,
bilden das Leben,
bauen die Welt.

🌍🌎🌏

Preßt der Zitrone
saftigen Stern,
herb ist des Lebens
innerster Kern.

🍋🍋🍋

Jetzt mit des Zuckers
linderndem Saft
zähmet die herbe
brennende Kraft,

🍯🍯🍯

gießet des Wassers
sprudelnden Schwall,
Wasser umfänget
ruhig das All.

Tropfen des Geistes
gießet hinein,
Leben dem Leben
gibt er allein.

Eh es verdüftet,
schöpfet es schnell,
nur wenn er glühet,
labet der Quell.

(Friedrich von Schiller, 1759 – 1805, deutscher Arzt, Dichter, Philosoph und Historiker)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, alle guten Dinge sind drei, und das hoffen wir doch wieder sehr bei unserem 3. Adventskalendertürchen heute. 

Nach der gestrigen Besinnlichkeit soll es heute doch mal wieder bissel fröhlicher werden, da sorgt doch, so dachten wir uns bei unserer Redaktionssitzung zum heutigen Türchen, schon gleich das Gedicht für! Und das Gedicht wählten wir mit Bedacht, denn es ist kalt geworden in Deutschland, wörtlich und auch im übertragenen Sinne, aber das Thema kommt heute nicht aufs Tapet! Unser PC hat unten in der Leiste eine kleine Wetteranzeige mit Außentemperatur und das zeigt uns hier gerade 2 Grad minus an! Bibber, lach! 

Was tut bei frostigen Außentemperaturen am meisten gut? Ja, natürlich, zum Beispiel der oben besungene Punsch, oder andere weihnachtlich-alkoholische Getränke, Glühwein, aber auch Tee, Kaffee und Kakao. 

Feiner Tee, immer wieder ein Genuß!

Kaffee in allen Variationen

Kakao, mit Sahnehäubchen und lecker Weihnachtsgebäck, hach, die Sünden sind so vielfältig in der Advents- und Weihnachtszeit! 🤭😊

Und natürlich die alkoholischen Heißgetränke jedweder Art, in feinen Bechern passend zur Jahreszeit serviert! 

Mein Redaktionsteam hat eifrig gemeinsam beraten und überlegt, was wir euch aus den Redaktionsräumen zu diesem Thema bieten könnten, und hatte dann auch bald die zündende Idee: „Frau Chefredakteurin, du hast doch unzählige Gläser und Tassen und son Zeug, und das könnten wir doch unseren Lesern präsentieren….“ …..“und hattest du nicht auch noch viele neue Teesorten?“….“Mööönsch, und wir haben doch auch noch so einen Nußknacker, Frau Cheffin, weißte, der wie ein Kellner oder so aussieht?“ …..“Jaaaa, ich weiß, was du meinst, Ruddi, und dann hat die Frau Cheffin noch so ein tolles Rezeptbuch für so Süffelkram, kann ich wieder Zutaten einkaufen gehen….“ „Ja, knorke, Otto….“….“da muß ich aber noch schöne Tischwäsche für raus suchen“….“ok, mach, Luzia, und…..“ 

„Stoooooopp!!!“ Himmel, mein Team, alle redeten durcheinander mit voller Begeisterung, gemach, gemach, meine Lieben, wir können prima gleichzeitig singen aber nicht gleichzeitig reden, so, nun sortieren wir das Durcheinander erst einmal:

Ja, Gläser und Tassen u.ä. gibt es hier zuhauf, Hamish, und Teesorten sind auch reichlich vorhanden,Bruno! Der Nußknacker, den du meinst, Ruddi, das ist kein Kellner, das ist ein Köbes, das ist ein köllscher Kellner und somit was ganz besonderes! Stimmt, Otto, das Rezeptbuch gibt es und da kannst du deiner Stöberlaune wieder freien Lauf lassen! Genauso ist es, Luzia, da brauchen wir zum präsentieren natürlich auch schöne Tischwäsche. So, alle Klarheiten beseitigt? Dann ran an die jeweiligen Werke! Uff, hier schlagen die Wellen oft hoch bei unseren Redaktionssitzungen, lach, ich hab halt ein engagiertes Team! 

Und nun präsentieren wir, bzw. unser hier ortsansässiger Köbes, das, was bei der turbulenten Sitzung an Ergebnis rausgekommen ist: 

Das! Und bevor es en détail weiter geht, zeigt sich erstmal unser Köbes in seiner ganzen Pracht!

So ein Köbes ist ein vielbeschäftigter Mann. 

Wichtigstes Utensil ist natürlich seine Köbes-Schürze

schickes Teil, oder? So, nun wird euch präsentiert, was mein Team ausgesucht hat:

Schöne Weihnachtstassen, feine Duftkerzchen (gehören zu gemütlichen Kaffee-,Tee-, Kakao- und diverses-Stunden zwingend dazu!) und ein „Geist“, ein Sanddorn-Geist, Sanddorn ist gesund! 😂

weihnachtliches Teeglas mit Rührstiel!

Duftteelichter Duftrichtung Weihnachtsmarkt, herrlich! 

Und hinten nun zwei von unseren neuen Weihnachtsteesorten, Bremer Weihnachtstee, Weihnachtstee mit Zimt, es gibt noch einen Rotbuschtee Vanille und einen Tee Holunderblüte-Ingwer! 

Und das ist nun die Tischwäsche, die Luzia aus dem Wäscheschrank geholt hat, fanden wir alle richtig fein und passend, das ist ein Tischläufer! 

Und hier kommt das Rezeptbuch, das hatte ich euch auch wohl schon mal gezeigt, aber das ist so hübsch, ich hab mich damals so in den Einband verliebt, als ich es käuflich erwarb, da kann es ruhig nochmal dabei sein:

Da wären wir dann beim Thema Rezepte, worauf sich Otto so gefreut hatte. 

Finnischer Glögg

  • Rotwein oder schwarzer Johannisbeersaft, wenn es ohne Alkohol sein soll
  • die gleiche Menge an Wasser
  • 1/2 TL gemahlener Zimt
  • 1/2 TL gemahlener Ingwer
  • 1/2 TL gemahlene Nelken
  • 1/2 TL gemahlener Kardamom
  • 2 EL Mandelstifte
  • 2 EL Rosinen

Saft bzw. Rotwein und Wasser mit den Gewürzen erhitzen, Mandeln und Rosinen auf Gläser oder Becher verteilen und die heiße Mixtur darüber gießen. 

Pharisäer

  • 1 Tasse starker Kaffee
  • 2 TL Zucker
  • 2 – 4 cl brauner Rum
  • 2 EL geschlagene Sahne
  • gemahlener Zimt

Starken Kaffee aufbrühen und süßen. Rum in eine angewärmte Kaffeetasse (große!) füllen und den Kaffee aufgießen, eine Sahnehaube aufsetzen und diese mit Zimt bestäuben. 

Göttertrank

  • 500 ml Milch
  • 1/2 Zimtstange
  • 2 Gewürznelken
  • 75 g Bitterschokolade (Kochschokolade)
  • 2 Tropfen Mandelaroma

Milch mit Zimt und Nelken fast zum kochen bringen, 5 Minuten ziehen lassen. Die Bitterschokolade in kleine Stücke brechen und in der Milch schmelzen lassen, anschließend Zimt und Nelken herausnehmen und das Mandelaroma dazugeben. Die Schokoladenmilch mit dem Schneebesen schaumig schlagen, in vorgewärmte Gläser oder Tassen füllen und servieren. 

So, ich denke, nun können wir alle sagen, ob es stürmt oder schneit oder sonstige Wetterunbilden drohen, wir haben reichlich Potenzial zum drinnen gemütlich machen! Und so soll das doch sein in der Adventszeit, oder? Mein Team nickt jedenfalls eifrig!  

 

 

Nun hoffen wir alle, es hat euch wieder gefallen, das 3. Türchen, und wünschen euch einen schönen Freitag, das Wochenende ist in Sicht und damit schon der zweite Advent! 😯, laßt uns die Tage genießen, sie sind immer so schnell wieder vorbei! Paßt gut auf euch alle auf, bleibt oder werdet gesund, verliert nicht den Humor und die gute Laune, auch wenn es manchmal schwer fällt, das wünscht euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia.

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – „Tragt in die Welt nun ein Licht…..“

 

Advent

Offenb. 3, 20.

Siehe, ich stehe vor der Tür und
klopfe an.

Ich klopfe an zum heiligen Advent
und stehe vor der Tür!
O selig, wer des Hirten Stimme kennt,
und eilt und öffnet mir.
Ich werde Nachtmahl mit ihm halten,
ihm Gnade spenden, Licht entfalten,
der ganze Himmel wird ihm aufgetan,
ich klopfe an.

Ich klopfe an, da draußen ists so kalt
in dieser Winterszeit;
vom Frost erstarrt schläft ringsum Feld und Wald,
die Welt ist eingeschneit,
auch Menschenherzen sind gefroren,
ich stehe vor verschlossnen Toren,
wo ist ein Herz, den Heiland zu empfahn?
Ich klopfe an.

Ich klopfe an, sähst du mir nur einmal
ins treue Angesicht,
den Dornenkranz, der Nägel blutig Mahl, —
o du verwürfst mich nicht!
Ich trug um dich so heiß Verlangen,
ich bin so lang dich suchen gangen,
vom Kreuze her komm ich die blut’ge Bahn:
ich klopfe an.

Ich klopfe an, der Abend ist so traut,
so stille nah und fern,
die Erde schläft, vom klaren Himmel schaut
der lichte Abendstern;
in solchen heilgen Dämmerstunden
hat manches Herz mich schon gefunden;
o denk, wie Nikodemus einst getan:
ich klopfe an!

Ich klopfe an und bringe nichts als Heil
und Segen für und für,
Zachäus ‘ Glück, Marias gutes Teil
beschert‘ ich gern auch dir,
wie ich den Jüngern einst beschieden
in finstrer Nacht den süßen Frieden,
so möcht‘ ich dir mit holdem Gruße nahn;
ich klopfe an.

Ich klopfe an, bist, Seele du, zu Haus,
wenn dein Geliebter pocht?
Blüht mir im Krug ein frischer Blumenstrauß,
brennt deines Glaubens Docht?
Weißt du, wie man den Freund bewirtet?
Bist du geschürzet und gegürtet?
Bist du bereit mich bräutlich zu empfah’n?
Ich klopfe an.

Ich klopfe an, klopft dir dein Herze mit
bei meiner Stimme Ton?
Schreckt dich der treusten Mutterliebe Tritt
wie fernen Donners Drohn?
O hör‘ auf deines Herzens Pochen,
in deiner Brust hat Gott gesprochen:
wach‘ auf, der Morgen graut, bald kräht der Hahn,
ich klopfe an.

Ich klopfe an; sprich nicht: es ist der Wind,
er rauscht im dürren Laub; —
dein Heiland ists, dein Herr, dein Gott, mein Kind,
o stelle dich nicht taub;
jetzt komm‘ ich noch im sanften Sausen,
doch bald vielleicht im Sturmesbrausen,
o glaub‘, es ist kein eitler Kinderwahn:
ich klopfe an.

Ich klopfe an, jetzt bin ich noch dein Gast
und steh vor deiner Tür,
einst, Seele, wenn du hier kein Haus mehr hast,
dann klopfest du bei mir;
wer hier getan nach meinem Worte,
dem öffn‘ ich dort die Friedenspforte,
wer mich verstieß, dem wird nicht aufgetan;
ich klopfe an.

 

(Karl von Gerok , 1815 – 1890, deutscher evangelischer Theologe und Kirchenliederdichter)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, unschwer zu erkennen, worum es in unserer freitäglichen Redaktionssitzung ging für unsere Sonntagsausgabe, nicht wahr, natürlich um den 1. Adventssonntag, den euer Redaktionsteam hier mit dem ersten schönen Bild der Weihnachtssaison 2021 begrüßt! Einzig das Thema für den heurigen Adventssonntag mußten wir noch besprechen, und angesichts der Tatsache, daß die Welt um uns rum und auch oftmals die Welt in uns drin derzeit wieder dunkel und finster ist, was im übrigen nicht (nur) am Wetter liegt, waren wir uns bei Titel und Thema schnell einig: Licht, lichtere Tage, für uns und die Welt, und was eignet sich dafür in den letztlich auch kalendarisch dunklen Zeiten am besten? Kerzen! 

Sie spenden Licht, sie spenden Wärme, sie lassen die Menschen zusammenrücken um ihren hellen Schein, sie öffnen die Herzen und wenn sie duften auch die Sinne. Und geben Geborgenheit. 

Eine Kerze ist ein Leuchtmittel aus WachsStearinParaffinTalg oder Walrat mit einem Docht in der Mitte, das mit offener Flamme brennend Licht und Wärme gibt.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Kerze

Ich glaub, Kerzen verfehlen ihre Wirkung auf keinen, sie leuchten geheimnisvoll, das „gezähmte“ Feuer hat seine ganz eigene Faszination. Ihre Geschichte ist gut 5.000 Jahre alt. In früheren Zeiten waren sie das einzige Beleuchtungsmittel. Im vorderen Orient wurden sie wohl entwickelt, über das Mittelalter, in dem sie in Kirchen eine große Rolle spielten und deshalb zu einem wichtigen Handelsgut wurden, weil in Kirchen nur Kerzen aus Bienenwachs verwendet werden durften, diese waren teuer und daher nur dem Adel und der Kirche erschwinglich, für den einfachen Haushalt gab es nur Kienspäne oder die sogenannten „Unschlittkerzen“, aus Talg gemacht, fanden sie im 19. Jahrhundert nach Entdeckung von Stearin und Paraffin den Weg bis in unsere Tage. 

Heute gibt es eine reiche Auswahl an Kerzen in allen Farben und Formen, mit und ohne Duft. Kerzen spielen auch eine Rolle zu festlichen Anlässen, zum Beispiel bei der Taufe, Kommunion, Konfirmation und Firmung, als Osterkerze, Kerzen am Adventskranz und im Weihnachtsbaum, oder auf Friedhöfen als Grablichter. 

Der November hatte in diesem Jahr viele trübe und graue Tage bereit, so nebelte es auch in der Grafschaft wieder vor einigen Tagen

Burg Lirich vollständig verschwunden!

Aber ein Baum leuchtet hier oben noch immer richtig golden in unser Eulennest

er verliert immer als letzter seine schönen Goldtaler-Blätter, ist aber auch im Frühling der späteste, der wieder frisches Grün treibt. 

Und unser Birkenpferd Hoppriel hat unter sich auch noch goldene Birkenblätter. 

Nun nimmt der November so langsam wieder seinen Abschied und die leuchtenden Adventstage stehen bevor, ein wahrer Lichtblick, wenn wir hier oben am Wohnzimmerfenster unserer Redaktionsräume gucken und die schönen Lichter alle wieder bestaunen können. 

Zaghaft erst, 

aber alsbald in voller Pracht in fast allen Fenstern

Frau Chefredakteurin hat dabei wieder den Zoom der neuen Kamera ausprobiert und ist schon mal zufrieden mit dem Ergebnis, daß so ein bissel „nebenher“ erledigt wurde, heißt, da läßt sich noch einiges verbessern. Learning by doing! 

Lichtblicke, das sind auch schöne Dinge, die man macht, so zum Beispiel kochen, und da schulde ich euch noch einen Lichtblick, nämlich die Fotos von unserem Thailändischen Chicken-Curry mit Kokosmilch nach Grafschafter Art, voilà:

dazu gab es Reis:

Das war so lecker, als Wintergericht wärmstens zu empfehlen, denn es wärmt, lach! 

Kommen wir nun zu einer kleinen Kerzenauswahl aus den Redaktionsräumen, wir hatten ja oben schon das Gesamtbild

samt unserem hier momentan jeden Abend leuchtenden Teelicht-Vogelhaus! 

Den heurigen Adventskranz zieren echte Wachskerzen mit Batterie

die aber wahrscheinlich noch ihren Standort wechseln werden, Frau Chefredakteurin war mal wieder, wie ihr Vater das immer so treffend bezeichnet hat, eine „Klüngelfutt“, der Adventskranz wird heute noch fertiggestellt und dann fällt die Entscheidung für oder wider dieser Kerzen. 

Duftkerzen, marmoriert, die ein Tablett auf dem Wohnzimmerschrank zieren

und im Hintergrund ganz rechts ist eine neue Errungenschaft sichtbar, die uns mittels eines ganz lieben Adventspäckchens von Kristina mit Rani und Fleckchen erreichte:

Eine Adventskerze, in 24 Abschnitte zum leuchten eingeteilt:

Können wir auch bald anzünden, denn der 1. Dezember ist nicht mehr weit, und damit ihr euch gleich alle mitfreuen könnt: Es wird auch heuer wieder einen Adventskalender im Grafschafter Wochenanzeiger geben, das ganze Redaktionsteam fand, daß es gerade in diesem Jahr wieder so nötig ist, ein bissel Freude, Licht, Wärme und Wohlbehagen zu unseren Lesern zu bringen. Und wir hoffen alle sehr, daß uns auch in diesem Jahr wieder was einfällt, um 24 Türchen zu füllen. 

Hübsche Glasteelichter werden auch wieder leuchten in den Redaktionsräumen, und das Teelicht-Vogelhaus

bekommt dann einen ganz besonderen Platz, aber das wird noch nicht weiter verraten, wie gesagt, wir müssen wieder 24 Türchen befüllen! 😊

Nun haben wir noch eine ganz besondere Kerze für euch, die hat eine lustige Geschichte

diese Kerze in einer Vase mit Papierblüte, von uns auch „hängende Kerze“ genannt, war ursprünglich mal eine Dreierkerze, also unten eine Kerze, aus der die drei anderen mit Docht entsprangen, hat mir eine Freundin vor etlichen Jahren mal aus Dänemark mitgebracht. Sie stand in eben dieser Vase als Kerzenständer im Wohnzimmerfenster, leider auch in einem sehr heißen Sommer mit hoher Sonneneinstrahlung durch die Doppelfenster, ich glaub, den Rest kann sich jetzt jeder schon denken: Genau, sie wurden in der Sonne weich und flossen elegant über den Rand der Vase, wo sie dann später wieder erstarrten! Ja, und so hab ich sie dann einfach gelassen, als ein ganz besonderes, von der Natur geschaffenes Kunstwerk! 😂

Beim fotografieren unserer Kerzen gab es übrigens ein neugieriges kleines Kätzchen, guckt:

Und so beginnt sie nun heute wieder, die Adventszeit, die Zeit der Kerzen, in diesem Jahr wieder so sehnsüchtig und hoffnungsvoll erwartet und nun schon wieder so überschattet von den sich überschlagenden schlechten Nachrichten der Pandemie. Den Titel unserer heutigen Sonntagsausgabe setzt die zweite Zeile dieses Adventsliedes fort „…..sagt allen: Fürchtet euch nicht!“ Das ist wahrlich nicht leicht in diesen Tagen, aber was wäre euer Grafschafter Wochenanzeiger wert, wenn er es nicht, getreulich dem Motto von Mimi in heaven, versuchen würde, und so haben wir uns einen Engel bestellt

der uns in unseren Redaktionsräumen die erste Kerze zum heutigen Adventssonntag anzündet, als frohes und Mut machendes Licht für uns, für euch, für alle, die reingucken und lesen, als Hoffnungszeichen für wieder kommende leuchtende und bessere Tage und Zeiten.

Ein Licht, das glänzt

und seine Umgebung in den Glanz einbezieht, ein Licht, das die dunkelsten Räume erhellt

und die Hoffnung auf den immer wieder grünenden Baum des Lebens trägt, das in kalter Winternacht

ein Ort der Zuflucht ist für Mensch und Tier. 

Zum Schluß unserer heutigen Sonntagsausgabe zum 1. Advent haben wir nun noch was schönes für auf die Ohren für euch, einmal das titelgebende Lied

und einmal nur als Klavierbegleitung, falls ihr einfach selber singen wollt:

Und dann noch unser Lieblings-Adventslied, immer in der gleichen Fassung, trotzdem noch mal der Hinweis, bitte den Text zu lesen, der bei „mehr anzeigen“ drunter steht: „Das Licht einer Kerze“

Und damit wünschen wir euch allen einen schönen, lichten, kerzenerhellten 1. Adventssonntag, bewahrt euch Glaube, Liebe, Hoffnung und Vertrauen, bleibt oder werdet gesund, allen, die es brauchen, Mensch oder Tier, sind hier alle Daumen, Pfoten und Tatzen fest gedrückt 🙏🍀🍀🍀❤❤❤ paßt alle gut auf euch auf und freut euch trotz allem auf die kommende Adventszeit. Das wünscht euch von ganzem Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia  

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Essen ist fertig! 🐦🏠🍽🍷

Winterliche Spatzen-Bitte

Insbesonders, hochverehrter Mensch,
du siehst, die Zeit ist wetterwend’sch,
der Schnee liegt hoch, kalt weht der Wind,
das Vöglein darbt mit Weib und Kind.

D’rum bitt‘ ich auch in diesem Jahr,
Du wolltest uns’rer nehmen wahr
und spenden, was an Korn und Spelt
von deinem reichen Tische fällt.

Jed‘ Krümchen nehmen wir voll Dank,
und sind an Zwitschern und Gesang
dereinst in holder Sommerzeit
zu jedem Gegendienst bereit.

Beauftragt vom beschwingten Chor,
trug ich dir dies geziemend vor;
nun öffne deines Mitleids Schatz!
Ergebenst: Dein getreuer Spatz!

(Richard Schmidt-Cabanis, 1838 – 1903, deutscher Schauspieler und Schriftsteller)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, da haben wir heute wieder eine feine Gemengelage in unserer Sonntagsausgabe für euch, wir hatten viel Spaß bei unserer freitäglichen Redaktionssitzung, die Bärchen und ich, denn unter dem Titel „Essen ist fertig!“ gibt es jetzt Futter! Futter für die Vögel, Futter für die Menschen, Futter für die Augen und für die Seele! 

Fangen wir mal mit dem Futter für die Vögel an, denn am Freitag, am 19. November, war der Gedenktag der Heiligen Elisabeth, und mit diesem Tag beginnt traditionell die Winterfütterung der Vögel und das Wiedereinrichten ihrer Futterplätze. St. Elisabeth war als sehr mildtätig bekannt, daher eben auch der Brauch, an ihrem Namenstag der Notleidenden zu gedenken, und eben auch der Tiere, so entstand der Brauch, mit der Winterfütterung der Vögel am Elisabeth-Tag zu beginnen.

Da war mein Redaktionsteam natürlich gleich Feuer und Flamme, also alle Mann/Frau/Bären in die Küche, Utensilien für die Fütterung der Raubtiere…..äääääh, Vögelchen säubern und bereitstellen. 

Das feine Western-Vogelhäuschen ist natürlich wieder mit von der Partie

Die hübsche Futterdose haben wir mal von Werner/Vogelknipser bekommen, sie kommt natürlich auch wieder zum Einsatz. 

Nach getaner Arbeit hat mein Redaktionsteam hier noch begeistert unser Archiv nach Einträgen zur Vogelfütterung durchforstet, ist fündig geworden und macht euch nun mal eine kleine Galerie davon:

Was hatte Mimi in heaven immer für ein zwiespältiges Vergnügen, wenn der Dosenöffner die Piepis draußen wieder versorgt hat und sie vor der geschlossenen Balkontüre dem Treiben draußen zugucken konnte, einesteils knurrte die Jägerin ihn ihr, anderenteils freut sie sich an der Freude von Frauchen. Nun können die Bären wieder gucken, wenn alles fertig eingerichtet ist, kommen auch noch neue Bilder, und wir wollen auch wieder neue Vogelfutterkuchen backen wie anno dunnemals, wißt ihr noch? 

Ganz besonders glänzende Augen hatte mein Redaktionsteam bei all den schönen, meist aus Servietten hergestellten Bildern von den Vögeln bei der Fütterung im Winter im Archiv, da wollten sie natürlich auch davon noch eine kleine Galerie, also büdde schön:

Gemäß unserer oben angegebenen Futterliste kommen wir nun zu dem Futter für Menschen, die Frau Chefredakteurin hat mal wieder ein Sonntagsmenü mit einem Gewürztütchen aus dem letztjährigen Gewürz-Adventskalenders geplant, das möchten wir euch nicht vorenthalten: 

Die Zutaten:

und das Gewürz:

plus Ingwer, Kurkuma und Kreuzkümmel. 

Thailändisches Chicken-Curry mit Kokosmilch nach Grafschafter Art:

  • 500 g Hähnchenbrustfilet
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Zucchini
  • rote, gelbe und grüne Paprika
  • 2 EL Kokosöl
  • 500 ml Kokosmilch
  • 1 kl. Löffelchen Sambal Oelek
  • 1/2 Limette gepreßt
  • Salz, Pfeffer, Gewürz thailändisches Curry, Ingwer, Kurkuma, Kreuzkümmel

Hähnchenbrustfilet in große mundgerechte Würfel schneiden. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Kokosöl in einer großen Pfanne erhitzen. Filet salzen, dann von allen Seiten circa 10 Minuten braten, dabei regelmäßig wenden. Zwiebel und Knoblauch hinzufügen und weitere 2-3 Minuten garen. Zucchini und Paprika gewürfelt und in Streifen dazu geben und kurz mit schmoren lassen. Kokosmilch, Sambal Oelek und Limettensaft in die Pfanne geben. 5-10 Minuten einköcheln lassen, dann mit Salz, Pfeffer, dem thailändischen Gewürz sowie Ingwer, Kurkuma und Kreuzkümmel abschmecken. Als Beilage Reis dazu. 

Liest sich doch sehr lecker, oder? Die ganze Redaktion ist sehr gespannt, wie es schmeckt, und Bilder vom fertigen Gericht werden ebenfalls nachgereicht. 

Weiter geht es in der Futterliste mit dem Futter für die Augen und die Seele, als da wären:

Bilder von unserem Weihnachtskaktus, der heuer wieder so schön blüht:

Erinnert ihr euch noch an unser Weihnachtslämpchen in der Küche, das seit November 2019, genau seit dem 25. 11. 2019, jeden Abend in die Grafschaft leuchtet, treulich durch die ganzen Pandemie-Zeiten? Es leuchtet immer noch, immer noch mit der selben Batterie:

Ich hab noch nie so ein treues Kerzchen gehabt!

Auf Balkonien ist noch alles herbstlich dekoriert, dazu gehört unsere große Sonnenblume, die dazumalen, als Mimi noch lebte, hier gegen Ende November nach einem ähnlich tristen wie dem heurigen so sehnsüchtig ins Wohnzimmer guckte

Damals, im November 2019 sagte Mimi in heaven dazu: „Frau Chefredakteurin, guck mal, die arme Sonnenblume, sollen wir sie nicht endlich reinholen?“ 

Das macht die Sonnenblume heuer auch schon wieder, aber sie muß noch bissel warten, nächste Woche darf sie dann wieder ins warme und trockene mit all ihren restlichen Herbstgefährten. 

Denn heute ist erst der letzte stille Feiertag, der Ewigkeitssonntag, angesichts der ohnehin schon wieder so traurigen und anstrengenden Entwicklung der Corona-Lage haben wir bewußt auf einen besonderen Eintrag dafür verzichtet, aber mit einer kleinen Bildergalerie wollen wir für diesen Tag und dem Gedenken unserer lieben Vorausgegangenen, Menschen oder Tiere, doch ein wenig innehalten: 

Einen schönen Musikbeitrag hätten wir zu diesem stillen Sonntag auch noch, vielleicht gefällt er euch so gut wie uns: 

Damit wären wir nun so langsam wieder am Ende unserer heutigen Sonntagsausgabe, einen haben wir aber noch zur Lage der Nation, den können wir nicht für uns behalten, mein Redaktionsteam und ich, haben wir neulich für Facebook entworfen:

Und damit wünschen wir unseren lieben Lesern alle einen schönen, entspannten und gemütlichen Sonntag, paßt alle ganz besonders gut auf euch auf, bleibt alle gesund oder werdet es, für alle, die es brauchen, Mensch oder Tier, sind Daumen, Pfoten und Tatzen hier fest gedrückt 🙏🍀🍀🍀 behaltet euren Humor, der ist in diesen Zeiten ganz besonders wichtig, und kommt alle gut durch die wieder so furchtbar anstrengende Zeit. Und startet gut wieder in die neue, bereits die letzte vollständige Novemberwoche! Das wünscht euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia

Habts fein! Das erste Adventslicht ist schon in Sicht! 

Grafschafter Wochenanzeiger – „Wer Sorgen hat, hat auch Likör!“ 🍹🍎🍐🍒

Es ist ein Brauch von Alters her:
Wer Sorgen hat, hat auch Likör.
Doch wer zufrieden und vergnügt,
sieht zu, daß er auch welchen kriegt.

(Wilhelm Buch, 1832 – 1908, deutscher Zeichner, Maler und Schriftsteller)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, das war eine lustige Redaktionssitzung am Freitag zum erstellen unserer heutigen Sonntagsausgabe, denn die Frau Chefredakteurin hatte sich gemerkt, daß in der letzten Ausgabe bezüglich der Birnen des Herrn von Ribbeck zwischen ihr und BrigitteE Bremen in den Kommentaren Birnengeist und Obstbrände eine Rolle spielten, und das ergab nun in der freitäglichen Redaktionssitzung den Anstoß zu unserer Sonntagsausgabe. Das bärige Redaktionsteam war begeistert, obwohl sie ja nun eigentlich an solchen hochprozentigen Getränken höchstens nippen dürfen, bei ihrem noch zarten Bären-Alter, aber die Aussicht auf ein Foto-Shooting allwieder mal in unserer Redaktionsküche, weil es doch auch bei diesem Thema um was leckeres geht, ließ die Bärenaugen leuchten! Küche im Herbst, mit Usselwetter draußen, ist eben einfach was wonniges! 

Und so kommt jetzt hier in Wort und Bild unser Zubehör für Liköre & Co. samt Rezepten. Weihnachten ist nicht mehr weit, und Geschenke aus der Küche sind doch immer was feines und heiß begehrt, das hat sich unser redaktioneller Chefkoch schon mal vorab notiert! 

Herbstzeit ist Stimmungszeit und so beginnen wir unsere Zubehör-Bilder in romantischem Ambiente

„Lichter“ geht es jetzt weiter! 🤭

Unsere Flaschen- und Gläsersammlung für die „geistigen“ Stunden im Leben

Man kann so schön kleine Fläschchen sammeln für Mitbringsel in der Adventszeit, und manche gesammelten Flaschen haben auch so hübsche Verschlüsse, wie den hier auf dem Bild

Eine kleine Traube, das sieht so hübsch aus! 

Diese Flasche ist gekauft, samt den dazu gehörigen Gläsern

ein hübsches Schild an einer zu verschenkenden Pulle paßt aber auch fein. 

Dieses kleine Windlicht aus Glas ist übrigens das Windlicht, das dazumalen für die Landung von UFO’s in unseren Redaktionsräumen verantwortlich war!

Gläser braucht man natürlich auch zum „Sorgen-Likör“, wir hätten da etliche, zum teil noch von den Großeltern geerbte, anzubieten. Aber erst einmal kommen noch Flaschen. 

Flaschen farbig, geschliffen oder in hübschen Formen wie hinten einem Stern. 

Und hier ist nun schon ein Teil der geerbten Gläschen zu sehen, das Glas ist so zart! 

Dieses Glas bzw. die Gläser, da gibt es mehrere von, war mal ein Geschenk von Freunden, „Schnapspfeifen“! 

Eine Übersicht

Kommen wir nun zu den Rezepten. 

Der für den heutigen Eintrag anstoßgebende Birnenschnaps bzw. Birnengeist ist natürlich als Rezept nicht möglich bzw. wäre verboten, weil er ja ein Obst-Brand ist, also gebrannt werden muß, und das ist privat nicht erlaubt! Man könnte aber die Birnen auch ähnlich wie bei einem Rumtopf in Williams-Birnen-Geist einlegen, so zum Beispiel:

Hagebutten-Likör

  • 500 g Hagebutten
  • 125 – 150 g weißer Kandis
  • 1 Flasche Kirschwasser

Die Hagebutten waschen und gut abtropfen lassen. Die Früchte halbieren und mit einem Löffel etwas zerdrücken. In ein Glasgefäß füllen, den Kandis und das Kirschwasser dazu geben. Gefäß verschließen und bei Zimmertemperatur etwa eine Woche durchziehen lassen. Dann durch ein Mulltuch filtern, den Likör in Flaschen abfüllen, Flaschen verschließen und mindestens vier Monate ruhen lassen. 

Schlehen-Aufgesetzter

  • 750 g Schlehen
  • 300 g weißer Kandis
  • 2 Zimtstangen
  • 1 Flasche Doppelkorn

Die Schlehen verlesen und waschen, gut abtropfen lassen, dann etwas zerdrücken, dabei auch einige Steine zerstoßen, damit die inneren Kerne ihr feines Aroma freigeben. Die zerdrückten Früchte mit dem Kandis und den Zimtstangen in ein gut verschließbares Gefäß geben, den Korn drüber gießen und bei Zimmertemperatur vier bis sechs Wochen ziehen lassen, dann abfiltern und in Flaschen füllen. 

Sanddorn-Likör

  • 400 g frische Sanddornbeeren
  • 150 g brauner Kandiszucker
  • 1 Flasche Korn oder Wodka
  • 1 Stange Vanilleschote

Auch hier wieder die Beeren putzen und säubern, die Vanilleschote aufschneiden und ausschaben, Früchte, Kandis und Vanille mit Korn oder Wodka aufgießen, 6 – 8 Wochen bei Zimmertemperatur zum Beispiel am Fenster stehen lassen, ab und an mal schütteln, gilt auch für die übrigen Rezepte, und dann wieder abfiltern und in hübsche Flaschen füllen. 

Eine ähnliche Farbe hat der fertige Sanddornlikör. 

 

Nach ähnlichen Rezepten kann man so viele Früchte „geistig“ konservieren, Likör aus schwarzen Johannisbeeren zum Beispiel mit Gewürznelken auf Cognac oder Markenweinbrand

Das geht natürlich auch mit roten und schwarzen Johannisbeeren, mit Doppelkorn.

Passionsfrüchte mit Gin

Quitten-Likör mit Cognac oder Markenweinbrand mit Korianderkörnern.

Aprikosen-Likör mit Gewürznelken, Zimtstangen und Weinbrand. 

Brombeer-Korn, mit Doppelkorn und Zimtstange.

Holunder-Brandy, der wird aus dem Saft der Holunderbeeren gemacht, der Saft wird mit Weinbrand vermischt, es empfiehlt sich, ihn vor Gebrauch sechs Wochen zu lagern. Man kann im übrigen auch den oben ausgeführten Sanddorn-Likör mit Sanddornsaft machen, da frischer Sanddorn schwer zu bekommen ist. Und nicht nur aus Früchten lassen sich feine Liköre machen, auch aus Kräutern, so hat die Frau Chefredakteurin noch einen selbstgemachten im Kühlschrank stehen, und zwar den hier

einen Likör aus Minze mit Zitronenmelisse! 

Viel Spaß beim ausprobieren…..und beim genießen! 

Soviel von unserer redaktionellen Seite also zu Sorgen und Likör, zwingend eine Einheit, lach! Apropos Einheit: Am heutigen Sonntag feiern wir den Tag der deutschen Einheit zum 31. Mal! Das freut das gesamte Redaktionsteam, besonders aber Bruno und Otto, die ja beide aus der seit dem auch wiedervereinigten Bundeshauptstadt kommen, was hat sich die Frau Chefredakteurin damals gefreut, daß Berlin wieder gesamtdeutsche Hauptstadt wurde! 

  

Dieser Sonntag hat es in sich, denn ebenfalls heute feiern wir auch traditionell am ersten Sonntag im Oktober das Erntedankfest. Dazu gab es hier ja schon so einige Einträge, da hatte mein bäriges Redaktionsteam die Idee, sich selbst in einen angemessenen Rahmen zu setzen 

und euch passend zu unserem erntedanklichen Wochenendmenü einen Eintrag aus unserem reichhaltigen Archiv zu verlinken, denn unser Menü zum heutigen Erntedank war bzw. ist: Himmel un Äd mit Flönz! Zu deutsch: Himmel und Erde mit Blutwurst! Und da hatten wir eben schon mal einen Eintrag von, der hier jetzt wieder prima hin paßt:

Herbst-Montag

Eine schöne Galerie zum Erntedankfest machen wir euch nun auch noch, wir schwelgen doch immer so gerne in den wunderschön-farbigen Herbstbildern. 

Das ist nun also unser Beitrag zum heutigen Erntedankfest, mein bäriges Redaktionsteam hat da aber noch sowas schönes für Augen und Ohren gefunden, guckt mal rein, vielleicht gefällt euch das genauso gut wie uns! 

https://www.ardmediathek.de/video/checker-can-checker-tobi-und-checker-julian/der-erntedank-check/kika/Y3JpZDovL2JyLmRlL3ZpZGVvLzNmYTk5MDhiLTQwZDItNDExZC05NDQyLTkxNmIyNjVmOGM3Nw/?isChildContent

 

Und noch ein Ereignis wirft seine Schatten voraus, am Montag, mit dem die neue und erste vollständige Oktoberwoche wieder los geht, ist Welttierschutztag, an einem Montag wäre das natürlich auf jeden Fall wieder der Part unseres Co-Autors, unserer rasenden Reporterin, unserer Mimi in heaven gewesen und da hatten meine Bären die Idee, auch dafür nochmal einen Archiv-Eintrag zu verlinken, und zwar den letzten zu diesem Thema von unserer Mimi in heaven: 

Welttierschutztag 2018

Zu all den Feierlichkeiten an diesem Sonntag haben wir nochmal „Kunst“ gemacht, wir haben unser wunderschönes Teelichtvogelhäuschen mal gespiegelt:

Und damit wünschen wir euch allen einen wunderschönen ersten Oktobersonntag, Erntedankfest-Sonntag und Tag der deutschen Einheit, sowie einen guten Start in die erste, vollständige Oktoberwoche, bleibt oder werdet alle gesund, für alle, die es brauchen, Tier oder Mensch, sind hier alle Daumen, Tatzen und Pfoten gedrückt, euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia  

Habts fein!  

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Herbstzeit – 🍁 Erntezeit – 🍐 wir schätzen das Reelle!

Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland

Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland,
ein Birnbaum in seinem Garten stand,
und kam die goldene Herbsteszeit
und die Birnen leuchteten weit und breit,
da stopfte, wenn’s Mittag vom Turme scholl,
der von Ribbeck sich beide Taschen voll.
Und kam in Pantinen ein Junge daher,
so rief er: „Junge, wiste ’ne Beer?“
Und kam ein Mädel, so rief er: „Lütt Dirn,
kumm man röwer, ick hebb ’ne Birn.“

 

So ging es viel Jahre, bis lobesam
der von Ribbeck auf Ribbeck zu sterben kam.
Er fühlte sein Ende. ’s war Herbsteszeit,
wieder lachten die Birnen weit und breit;
da sagte von Ribbeck: „Ich scheide nun ab.
Legt mir eine Birne mit ins Grab.“
Und drei Tage drauf, aus dem Doppeldachhaus,
trugen von Ribbeck sie hinaus,
alle Bauern und Büdner mit Feiergesicht
sangen „Jesus meine Zuversicht“,
und die Kinder klagten, das Herze schwer:
„He is dod nu. Wer giwt uns nu ’ne Beer?“

So klagten die Kinder. Das war nicht recht –
ach, sie kannten den alten Ribbeck schlecht;
der neue freilich, der knausert und spart,
hält Park und Birnbaum strenge verwahrt.
Aber der alte, vorahnend schon
und voll Mißtrauen gegen den eigenen Sohn,
der wußte genau, was er damals tat,
als um eine Birn‘ ins Grab er bat,
und im dritten Jahr aus dem stillen Haus
ein Birnbaumsprößling sproßt heraus.

🌱

Und die Jahre gehen wohl auf und ab,
längst wölbt sich ein Birnbaum über dem Grab,
und in der goldenen Herbsteszeit
leuchtet’s wieder weit und breit.
Und kommt ein Jung‘ übern Kirchhof her,
so flüstert’s im Baume: „Wiste ’ne Beer?“
Und kommt ein Mädel, so flüstert’s: „Lütt Dirn,
kumm man röwer, ick gew‘ di ’ne Birn.“

So spendet Segen noch immer die Hand
des von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland.

(Theodor Fontane, 1819 – 1898, dt. Schriftsteller, Journalist, Erzähler und Theaterkritiker)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, da liegt sie nun wieder auf eurem Frühstückstisch, unsere heutige Sonntagsausgabe, und wir wetten, ihr habt bei der Titelzeile überlegt, was da denn wohl heute kommt. Wir schätzen das Reelle❓ Ja, wie sind wir da nun drauf gekommen und was ist denn da genau gemeint? Der Satz stammt ebenfalls aus einem Gedicht, und zwar aus dem Gedicht „Herbst“ vom Lieblingsdichter der Frau Chefredakteurin, dem Herrn Storm, 

„Und sind die Blumen abgeblüht,
so brecht der Äpfel goldne Bälle;
hin ist die Zeit der Schwärmerei,
so schätzt nun endlich das Reelle!“

🍎🍏🍐🧄🧅🥓

Die kleine Girlande unter dem Zitat aus dem Gedicht könnte ganz findige Leser hier vielleicht schon in die richtige Richtung unseres Sonntagsblattes bringen! 😊 

Denn bevor wir am Freitag unsere Redaktionssitzung abgehalten haben, hatte die Frau Chefredakteurin zusammen mit unserem Handelsreisenden Otto den Menü-Plan und den daraus resultierenden Einkaufszettel beim Wickel, Ruddi guckte uns dabei über die Schulter, kriegte leuchtende Augen und meinte, das geplante Menü könnte doch eigentlich unsere Sonntagsausgabe werden, natürlich kamen alle übrigen Redaktionsmitglieder auch gleich angestürmt, guckten, nickten und waren begeistert! Und Hamish, der aufgrund seines schottischen Clans ein absoluter Familienbär ist, sauste in die Küche und hatte dann den hier im Schlepptau, als er wieder auftauchte:

Unseren Maître de Cuisine, unseren Chefkoch und Küchenchef! Denn er war der festen Überzeugung, unser Menü-Plan sei mal wieder ein prima Anlaß, mit der gesamten Redaktion zu kochen, seine Teamkollegen applaudierten begeistert! Und da nun mal viele Köche bekanntlich den Brei verdürben, meinte Hamish, bedürfe es da natürlich einer fachkundigen Anleitung, eben unseren Maître de Cuisine! 

Wer von euch allen bis hierher geduldig folgen konnte, wird jetzt aber wohl doch langsam etwas ungeduldig mit dem Fingern trommeln 🤭 weil ihr nun doch wissen wollt, um welchen Menü-Plan es sich denn überhaupt handelt! Und wie das ganze nun mit dem von Ribbeck und dem reellen zusammenhängt! Geduld, geneigte Leser, denn die überwindet Schweinebraten! Und nein, der steht nicht auf dem Menüplan! 🤣 Otto, der gewiefte Hauptstadtbär, grinste sich derweil eins und meinte, die meisten von euch wären sicher jetzt mittlerweile auf der richtigen Spur! Seid ihr? Dann überprüft mal:

Das Gericht mit dem Namen Birnen, Bohnen und Speck bzw. Bohnen, Birnen und Speck, regional auch mit den plattdeutschen Namen „Beer’n, Boh’n un Speck“„Grö(ö)ner Hein“„Grönen Heini“ „Gröön Hinnerk“, bezeichnet, ist vor allem im Raum Schleswig-HolsteinNiedersachsenMecklenburg-Vorpommern und Hamburg bekannt. Aufgrund der erforderlichen Zutaten lässt sich das Gericht in seiner originalen Form vornehmlich in den Monaten August und September zubereiten.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Birnen,_Bohnen_und_Speck

Na, wart ihr auf der richtigen Spur? Dann fangen wir mal mit dem Rezept an

 

  • 6 kleine feste Birnen, am besten Kochbirnen
  • Schinkenspeck, in kleinen Würfeln oder in Scheiben, wie man es mag
  • 1 kg grüne Bohnen
  • 1 Bund Bohnenkraut oder Bohnenkraut gerebelt
  • 500 g Kartoffeln
  • hellen Soßenbinder
  • Pfeffer und Salz
  • Muskatnuß
  • etwas Butter

All das leckere Zeug haben Otto und die Frau Chefredakteurin dann beim Wochenendeinkauf besorgt, statt Kochbirnen, die der Einkaufsladen nicht hatte, gab es eine andere Sorte fester Birnen, und beim Schinkenspeck bevorzugen wir die fertigen Würfel. Zu unserer größten Freude gab es frische Bohnen! Unsere „Beute“:

Draußen in Szene gesetzt, das Herbstwetter ist immer noch so wonnig!

Drillingskartöffelchen, die kleinen schmecken so lecker! 

frische grüne Bohnen

Birnen

Zwiebeln, weiß und rot, und Knoblauch

Sieht so schon lecker zusammen aus, oder? Bohnen und Birnen! 

Dann haben wir am Samstag unser Menü mit der gesamten Redaktion unter Anleitung unseres Maître de Cuisine in Angriff genommen. Luzia hatte bereits für alle Redaktionsmitglieder Schürzen parat gelegt, da selbstverständlich auch unser Küchenchef eine trägt, waren auch ihre männlichen Kollegen bereit, sich sowas umzubinden! Und unser Maître de Cuisine verteilte die Aufgaben. 

Ruddi, handfester Ruhrpottbengel, bekam die Bohnen zugeteilt, und machte sich mit Feuereifer ans Werk. 

Otto war für den Schinkenspeck verantwortlich und schnibbelte ihn hingebungsvoll in kleine Würfelchen. 

Hamish bekam die Kartoffeln überantwortet und schrubbte sie mit der Bürste, damit sie für die Pellkartoffeln schön sauber sind. 

Otto wurde von unserem Küchenchef in die Kunst des Zwiebelschneidens eingeweiht, er hat seine Sache echt gut gemacht, hat aber „unter Tränen“ 😭🧅🧄 schon verkündet, das dürfe aber beim nächsten Mal wieder jemand anders machen. 😂

Luzia bekam den Auftrag, die Birnen für das feine Gericht vorzubereiten. 

Und die Frau Chefredakteurin sollte sich derweil um das Bohnenkraut und die Bereitstellung der anderen Gewürze kümmern. 

Mimi in heaven wird stolz auf ihr Team geblickt haben von ihrer Wolke ☁ und ihrem Stern ⭐ wie gerne war sie immer in der Küche dabei. 

Und dann wurde gekocht.

die Bohnen schmurgeln im Kochwasser, die vorbereiteten Birnen 

warten auf ihren Einsatz mit den Bohnen zusammen. 

Mitschmoren mit den Bohnen in der noch nicht angedickten hellen Soße. 

Zwiebeln, Knoblauch und Schinkenspeck ab in die Pfanne

und schön kross braten.

Luzia, unser kleines Hausmütterchen hier, hatte derweil aus dem Geschirrschrank schon alles zum eindecken parat gelegt, natürlich sind ihre Redaktionskollegen ihr dabei eifrig zur Hand bzw. Pfote/Tatze gegangen, schöne Servietten rauskramen, Besteck, Tischdeko und Gläser, es sollte ein Weizenbier für die Frau Chefredakteurin geben, für den Rest der Redaktion „Gänsewein“, man kann aber zu diesem deftigen Gericht auch gut Rotwein reichen. 

Na, sieht das nicht schon sehr schön appetitanregend aus? Das Auge ißt bekanntlich mit!

Das Weizenglasbier für Frau Chefredakteurin, natürlich sind alle Plätze so hübsch eingedeckt worden. 

Tischdeko

Nachtisch war selbstverständlich auch dabei, da hatte Otto schon an alle seine Teamkollegen gedacht, er weiß doch, wie gerne alle Bärchen naschen, Frau Chefredakteurin als Nicht-Bärchen eingeschlossen! 😂 Deshalb war ein Kaffeegedeck von Luzia mit aufgelegt worden, denn Otto hatte das hier besorgt

fürs herbstliche Geschirr:

Pflaumenkuchen mit Streusel! Sooooo lecker! Und paßt so schön zu Birnen, Bohnen und Speck und zum Herbst!

Aber nun, die Fanfaren erklingen 🎺📯 unser Menü ist fertig und wird serviert, nehmt Platz, greift zu und laßt es euch schmecken!

Uns hat es vorzüglich gemundet! Es ist eine Freude, daß man jetzt all die deftigen Herbstrezepte wieder rauskramen und kochen kann, da freu ich mich immer den ganzen Sommer drauf, lach! 

Im Gedicht vom Herrn von Ribbeck heißt es ja „die Birnen leuchteten weit und breit…..“ und da hätten wir noch sowas schönes, leuchtendes für euch, wir haben nämlich bei unserem fröhlichen Samstagabend-selbst-gekocht-Menü unser Vogelteelichthäuschen leuchten lassen und natürlich haben wir es für euch fotografiert, guckt:

Sieht das nicht wonnig aus? Wir waren alle entzückt! 

Zum Schluß unseres Sonntagsblattes haben wir noch was ganz feines für euch für auf die Ohren gefunden, das Gedicht, gesprochen, aber so wunder-wunderhübsch illustriert, wir hatten (paßt!) leuchtende Augen und wollen euch das nicht vorenthalten:

             

 

 

Und damit sind wir nun am Ende vom eurer heutigen Sonntagsausgabe unseres Grafschafter Wochenanzeiger, wir wünschen euch allen einen schönen, herbstlich-sonnigen Sonntag, paßt alle gut auf euch auf, bleibt oder werdet gesund, für alle, die es brauchen, Tier oder Mensch, sind hier alle Daumen und Tatzen gedrückt 🙏🍀. Und vergeßt bitte nicht:

Heute ist Wahltag! Wählen ist Staatsbürgerpflicht, ganz besonders bei dieser Wahl! Und wer das versäumt, darf dann auch die nächsten 4 Jahre nicht meckern! 🤭😊👍🗳

Macht euch alle einen feinen Sonntag, das wünschen euch von ganzem Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia. 

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Amalchen, die Stubenfliege und andere Küchengeheimnisse

Die Fliege im Flugzeug

Ich war der einzige Passagier
und hatte – nur zum Spaße –
eine lebende Fliege bei mir
in einem Einmachglase.

Ich öffnete das Einmachglas.
Die Fliege schwirrte aus und saß
plötzlich auf meiner Nase
und rieb sich die Vorderpfoten.
Das verletzte mich.
Ich pustete. Sie setzte sich
auf das Schildchen „Rauchen verboten“.

Ich sah: der Höhenzeiger wies
auf tausend Meter. Ha! Ich stieß
das Fenster auf und dachte
an Noahs Archentaube.
Die Fliege aber – ich glaube,
sie lachte.
Und hängte sich an das Verdeck
und klebte sehr viel Fliegendreck
um sich herum, im Kreise,
unmenschlicherweise.

Und als es dann zur Landung ging,
unser Propeller verstummte,
da plusterte das Fliegending
sich fröhlich auf und summte.

Gott weiß, was in mir vorging,
als solches mir durchs Ohr ging.
Ich weiß nur noch, ich brummte
was vor mich hin. So ungefähr:
Ach, daß ich eine Fliege wär.

(Joachim Ringelnatz, 1883-1934, deutscher Schriftsteller)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, auf diese Sonntagsausgabe haben wir uns sehr gefreut, mein Bärenteam und ich, denn das war die pure Vorfreude auf allwieder mal Fragezeichen in euren Augen, die wir lange nicht hatten! Was für eine Gemengelage ist denn nun das wieder, eine Stubenfliege, die einen Namen hat und Küchengeheimnisse????? 

Wir hatten so einen Spaß bei unserer freitäglichen Redaktionssitzung zur heutigen Sonntagsausgabe, denn wir waren ruck-zuck fertig, hatten wir doch schon in den Tagen zuvor durch die Frau Chefredakteurin eifrig Bilder gesammelt, mit denen wir mal wieder ein paar Leckereien hier präsentieren wollten, und dann kam uns der Zufall zu Hilfe, daß wir das alles nun in einem ganz besonders drolligen Rahmen aufbereiten können. 

Mein Bärenteam macht es sich jetzt hier gemütlich, am besten tut ihr das auch, holt euch eine Tasse Tee oder Kaffee legt die Füße hoch und genießt eure Sonntagsausgabe

Was hat es denn nun mit Amalchen, der Stubenfliege, auf sich?

Die Stubenfliege (Musca domesticalat. musca „Fliege“, domesticus „häuslich“), auch Gemeine Stubenfliege oder Große Stubenfliege (zur Unterscheidung von der Kleinen Stubenfliege), ist eine Fliege aus der Familie der Echten Fliegen (Muscidae).

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Stubenfliege

Da habt ihr nun ein bissel Hintergrundinformation, um was und wen es sich bei einer Stubenfliege überhaupt handelt. Denn ein solches Exemplar macht nun den drolligen Rahmen unserer Sonntagsausgabe. Frau Chefredakteurin entdeckte sie vor längerer Zeit am PC, an dem sie beschäftigt war, offensichtlich war das Insekt sehr interessiert an dem, was sich da so auf dem Bildschirm tat und wollte das nun auch ganz genau wissen: 

Also Landung besagten Stubenfliegentieres auf dem Monitor. Interessante Lektüre:

Ein gebildetes Stubenfliegenexemplar informiert sich natürlich über die Lage in der Region, wo sie zu Hause ist! 🤣

Und Frau Chefredakteurin hat sich so gefreut, die Fliege war so vertieft, daß sie ganz nah ran konnte ans Objekt und unser hübsches Amalchen euch nun in aller Schönheit präsentieren kann. Warum die Fliege überhaupt einen Namen bekam? Ja, das ist nun die drollige Seite dieser Geschichte: Die Fliege schien sich hier sehr wohl zu fühlen und mochte wohl vor allem Frau Chefredakteurin richtig gerne, denn ob ihr es nun glaubt oder nicht: Ging Frau Chefredakteurin in die Küche, folge Amalchen ihr, obwohl sie gerade noch ganz vertieft in den Bildschirm schien, desgleichen war sie auch sofort zur Stelle, wenn die Frau Chefredakteurin es sich in ihrer Fernsehecke gemütlich machte, selbst ins Schlafzimmer folgte ihr das drollige Insekt, und deshalb bekam unsere Stubenfliege einen Namen. Amalchen hielt hier mehrere Tage die Stellung, und obwohl sehr anhänglich, einfangen mit dem berühmt-berüchtigten Insektenfangglas von der Frau Chefredakteurin ließ sich das schlaue Tierchen nicht, aber einmal gelang es dann doch, und unser Amalchen wurde über Balkonien wieder in die Freiheit entlassen. Denn auf Dauer ist eine Wohnung doch kein so guter Aufenthaltsort für eine Fliege, auch wenn sie Stubenfliege heißt, sie wird ihren Artgenossen draußen bestimmt über ihr abwechslungsreiches Leben in unseren Redaktionsräumen berichtet haben.

Stubenfliegen sind ja bekannt für ihre Vorliebe für Küchen, da machte auch Amalchen keine Ausnahme, aber keine Sorge, die Bilder, die nun von unseren „Küchengeheimnissen“ folgen, sind alle vor Amalchen entstanden, also gab es da keine unhygienischen Zwischenfälle! 😂

Es gibt wieder kulinarisches aus unserer Redaktionsküche zu berichten, dann fangen wir mal an. Wir hatten euch ja bereits im Adventskalender versprochen, daß wir euch über die Verwendung unserer Gewürztütchen aus dem Gewürzadventskalender berichten wollten. 

Erste Verwendung, das Tütchen aus Türchen 5, Kräuter der Provence! 

Frau Chefredakteurin hatte sich zum Abendbrot für eine Zwiebelsuppe entschieden, da bot sich dieses Tütchen an, und da zu der Suppe noch irgendwas „brotiges“ hinzukommen sollte, konnte es gleich doppelt verwendet werden, denn ich hab mir zur Zwiebelsuppe ein selbstgebackenes Focaccia gemacht. 

Dafür benötigt man einen Hefeteig aus 300 g Mehl, ich hab Dinkelmehl genommen, Salz, Hefe, Olivenöl und lauwarmes Wasser, dann muß der Teig erst einmal gehen. 

An einem warmen Ort. Dreh ich immer die Heizung bissel für auf, geht prima! 

Anschließend wird der Teig auf Backpapier auf einem Backblech quadratisch ausgerollt und mit dem Holzlöffel werden kleine Mulden in den Teig gedrückt. 

Dann muß das ganze nochmal 15 Minuten gehen, und wird anschließend mit Olivenöl eingepinselt und mit den Kräutern der Provence bestreut. Geht übrigens auch nur mit Rosmarin und da sehr fein auch mit frischem. 

Dann kommt das ganze bei 200° Umluft für ca. 25 Minuten in den Backofen! 

Das Ergebnis:

Aufgeschnitten und zur Zwiebelsuppe serviert. 

Guten Appetit! 

Das war aber nur die Vorspeise, denn die Kräuter der Provence, die hier bereits bei beiden Köstlichkeiten verwendet wurden, waren ja noch nicht gänzlich verbraucht, die Tütchen sind recht ergiebig, als kam zum französischen Gewürz auch noch ein französisches Gericht: Ratatouille! 

Eine Gemüsepfanne aus Zucchini, Auberginen, Tomaten, Zwiebeln, Paprika, Knoblauch, Olivenöl und Gemüsebrühe. 

Frischer Basilikum darf da auch dran, wenn man es mag. 

Sämtliches Gemüse würfeln, Knoblauch fein hacken, 

Knoblauch, Zwiebeln und Gemüse in Olivenöl anschwitzen, mit Gemüsebrühe auffüllen, als Tomaten nehme ich dabei immer gehackte Dosentomaten, da hat man gleich den leckeren Sud dabei. 15 – 20 Minuten köcheln lassen samt den Kräutern der Provence! Da schmeckt übrigens das Focaccia auch ganz prima zu. 

Als nächstes Menü hatte die Frau Chefredakteurin einen Möhreneintopf geplant, in unseren familiären Überlieferungen auch als „Möhrengemüse“ sprachlich bekannt. Dazu benötigt man frische Bundmöhren möglichst mit dem Möhrengrün, Kartoffeln, Gehacktes oder, was besonders würzig wird, Bratwurstfüllsel. Die hab ich dann auch genommen, und ich mach an den Möhreneintopf auch immer Knoblauch, da hab ich in meinem Einkaufsladen was feines erwischt, einen richtig großen, frischen Knoblauch, guckt mal:

Wie groß die ganze Knolle eigentlich ist, zeigt euch jetzt mal der Vergleich mit einer „normalen“ Knolle mit ihren Zehen:

Besagter Knoblauch wird in bissel Öl angeschwitzt, 

samt den Bratwurstfüllseln. Dann kommen die in Scheiben geschnittenen Möhren und die gewürfelten Kartoffeln dazu

auch bissel anschwitzen, mit Gemüsebrühe auffüllen, und nun kommt der Clou und das nächste Gewürztütchen, ich fand das Gewürz so interessant für so einen eigentlichen schlichten Eintopf

Harissa aus Türchen 19, hört sich doch ungeheuer passend an, oder, Möhreneintopf bissel exotisch und ich kann nun aus Erfahrung berichten: Es schmeckt himmlisch! Leicht scharf, und es duftet wunderbar! 

Und so schmurgelte dann mein Möhreneintopf mit dem aufregenden Gewürz leise vor sich hin, 

wenn Kartoffeln und Möhren weich sind, werden sie mit dem Kartoffelstampfer zu einem Brei gestampft, nun kommt das klein geschnittene Möhrengrün ähnlich wie Petersilie noch dazu, die kann man aber auch nehmen, wenn das Möhrengrün nicht vorhanden ist oder nichts mehr taugt. Lecker, sag ich euch! Und ich muß nicht erwähnen, daß ich bei meinen kulinarischen Zubereitungen mein Bärenteam nicht mehr aus der Küche bekommen habe bei all dem leckeren und den tollen Gerüchen, aber sie haben sich auch ganz prima nützlich gemacht beim schnippeln und vorbereiten. Und beim späteren essen! 🧸🍽😊

Das war nun unsere heutige kulinarische Sonntagsausgabe vom Grafschafter Wochenanzeiger, wir hoffen, es hat euch allen gefallen. Habt einen schönen Sonntag, denkt immer daran, Essen hält Leib und Seele zusammen und für das ältere Semester unserer Leser hier, so wie mich, hätte ich da auch noch einen herrlichen Spruch vom kürzlich verstorbenen Alfred Biolek: „Essen ist die Erotik des Alters.“ 

Paßt alle gut auf euch auf, bleibt oder werdet gesund, und kommt gut wieder in die neue Woche, die erste Woche im August, nicht zu fassen, wie die Zeit derzeit wieder rennt! 

Alles Liebe und Gute für euch, das wünscht euch euer Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven, 

Otto und Luzia  

Habts fein!  

 

 

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Walpurgisnacht! Der wilde Ritt zum Blocksberg 🧹

 

Die erste Walpurgisnacht

Ein Druide

Es lacht der Mai!
Der Wald ist frei
von Eis und Reifgehänge.
Der Schnee ist fort;
am grünen Ort
erschallen Lustgesänge.
Ein reiner Schnee
liegt auf der Höh’;
doch eilen wir nach oben,
begeh’n den alten heil’gen Brauch,
Allvater dort zu loben.
Die Flamme lodre durch den Rauch!
Begeht den alten heil’gen Brauch.
Hinauf! Hinauf!
Allvater dort zu loben.
So wird das Herz erhoben.

Die Druiden

Die Flamme lodre durch den Rauch!
Begeht den alten heil’gen Brauch.
Allvater dort zu loben.

Hinauf! hinauf nach oben!

Einer aus dem Volke

Könnt ihr so verwegen handeln?
Wollt ihr denn zum Tode wandeln?
Kennet ihr nicht die Gesetze
unsrer strengen Überwinder?
Rings gestellt sind ihre Netze
auf die Heiden, auf die Sünder.
Ach, sie schlachten auf dem Walle
unsre Väter, unsre Kinder.
Und wir alle
nahen uns gewissem Falle,

Chor der Weiber

auf des Lagers hohem Walle
schlachten sie uns unsre Kinder.
Ach, die strengen Überwinder!

Und wir alle
nahen uns gewissem Falle.

Ein Druide

Wer Opfer heut’
zu bringen scheut,
verdient erst seine Bande!
Der Wald ist frei!
Das Holz herbei,
und schichtet es zum Brande!
Doch bleiben wir
im Buschrevier
am Tage noch im Stillen,
und Männer stellen wir zur Hut,
um eurer Sorge willen.
Dann aber laßt mit frischem Mut
uns unsre Pflicht erfüllen.
Hinauf! Hinauf!
Verteilt euch, wackre Männer, hier!

Chor der Wächter

Verteilt euch, wackre Männer, hier,
durch dieses ganze Waldrevier,
und wachet hier im Stillen,
wenn sie die Pflicht erfüllen.

Ein Wächter

Diese dumpfen Pfaffenchristen,
lasst uns keck sie überlisten!
Mit dem Teufel, den sie fabeln,
wollen wir sie selbst erschrecken.
Kommt! Kommt mit Zacken und mit Gabeln,
und mit Glut und Klapperstöcken
lärmen wir bei nächt’ger Weile
durch die engen Felsenstrecken!
Kauz und Eule,
Heul’ in unser Rundgeheule,
Kommt! Kommt! Kommt!

Chor der Wächter

Kommt mit Zacken und mit Gabeln
wie der Teufel, den sie fabeln,
und mit wilden Klapperstöcken
durch die engen Felsenstrecken!
Kauz und Eule,
heul in unser Rundgeheule.
Kommt! Kommt! Kommt!

Ein Druide

So weit gebracht,
dass wir bei Nacht
Allvater heimlich singen!
Doch ist es Tag,
sobald man mag
ein reines Herz dir bringen.
Du kannst zwar heut’
und manche Zeit
dem Feinde viel erlauben.
Die Flamme reinigt sich vom Rauch:
So reinig’ unsern Glauben!
Und raubt man uns den alten Brauch,
Dein Licht, wer will es rauben?

Ein christlicher Wächter

Hilf, ach hilf mir, Kriegsgeselle!
Ach, es kommt die ganze Hölle!
Sieh’, wie die verhexten Leiber
durch und durch von Flamme glühen!
Menschen-Wölf’ und Drachen-Weiber,
die im Flug vorüberziehen!
Welch entsetzliches Getöse!
Laßt uns, laßt uns alle fliehen!
Oben flammt und saust der Böse.
Aus dem Boden
dampfet rings ein Höllenbroden.
Lasst uns flieh’n!

Chor der christlichen Wächter

Schreckliche, verhexte Leiber,
Menschenwölf und Drachenweiber!
Welch entsetzliches Getöse!
Sieh, da flammt, da zieht der Böse!
Aus dem Boden
dampfet rings ein Höllenbroden.

Chor der Druiden

Die Flamme reinigt sich vom Rauch;
so reinig’ unsern Glauben!
Und raubt man uns den alten Brauch,
dein Licht, wer kann es rauben?

( Johann Wolfgang von Goethe)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, heute gab es hier bereits eine donnerstägliche Redaktionssitzung, denn große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus, es naht das Wochenende und mit ihm der 1. Mai und somit das Ende vom Monat April, und was ist dann am 30. April??? Genau, Walpurgisnacht! Die Nacht, in der die Hexen wieder los sind und wir haben in der Redaktionssitzung einstimmig beschlossen, daß wir in dieser Nacht mal wieder dabei sind! Mit einem fröhlichen, lustigen, informativen Eintrag, der alles außen vor läßt, was derzeit um uns rum immer noch los ist und euch einfach nur unterhalten und fröhlich und positiv stimmen soll. 

Auf geht’s, die Frau Chefredakteurin und euer Redaktionsteam haben sich die Aufgaben zum heutigen Eintrag untereinander aufgeteilt. 

Frau Chefredakteurin beginnt mit dem informativen Teil:

Die Walpurgisnacht (auch Hexenbrennen) ist ein traditionelles nord- und mitteleuropäisches Fest, teilweise mit Feuerbrauch am 30. April. Der Name des Festes leitet sich von der heiligen Walburga ab, deren Gedenktag bis ins Mittelalter am 1. Mai, dem Tag ihrer Heiligsprechung, gefeiert wurde. Die Walpurgisnacht war die Vigilfeier des Festes. Als „Tanz in den Mai“ hat sie wegen der Gelegenheit zu Tanz und Geselligkeit am Vorabend des arbeitsfreien Maifeiertags auch als städtisches, modernes Festereignis Eingang in private und kommerzielle Veranstaltungen gefunden.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Walpurgisnacht

Habt ihr euch alle gewundert über das ellenlange Gedicht? Jaja, der Herr Goethe, der konnte dichten, und dieses Gedicht von ihm hat seinen Hintergrund: 1830 war Felix Mendelssohn Bartholdy bei seinem Gönner Goethe in Weimar. Als er sich anschließend auf eine Reise gen Süden begab, hatte er neben Goethes „Italienische Reise“ auch dessen Ballade „Die erste Walpurgisnacht“ im Gepäck. Der Dichterfürst war nämlich überzeugt, dass seine Ballade als Chorkantate vertont werden müsse. In Italien machte sich Mendelssohn an die Komposition der „Walpurgisnacht“. Deren Uraufführung hat Goethe allerdings nicht mehr erleben können.

Wir hatten ja schon einige Einträge zur Walpurgisnacht, die Nacht der großen Freudenfeuer, verzaubernden Maibowle, Hexen, die wild durch die Nacht reiten, mit vielen Ritualen und gruseligem Beiwerk, zurückzuführen auf Beltane, das alte Fest vom Übergang vom 30. April auf den 1. Mai, den Beginn der Sommerzeit, an dem der Schleier zur Anderswelt – der Welt der Götter und Ahnen – besonders dünn ist. Mit Räucherungen, Opfergaben und wilden Tänzen ehrte man sie, zum Abschied von der kalten Jahreszeit. Dies wilde Treiben weckte zu Beginn der Christianisierung Angst und Mißtrauen, und so wurde Hexenwerk dahinter vermutet, Orgien, bei denen sich die Hexen, die des Nachts mit dem Besen über Land ritten, auf den Bergen mit dem Satan vermählten. Und so kamen die Hexen in Verruf, eigentlich in Vorzeiten mit einem tiefen Verständnis für die Natur und ihre Zusammenhänge weise Frauen, die der Heilkunde mächtig waren, das Wort „Hexe“ leitet sich demgemäß auch von dem alten Wort „Hagezussen, Hagezussa“ ab, was soviel bedeutet wie „kräuterkundige Frauen in den Hecken (Hag). 

Rituale und Jahreskreisfeste sind tief verwurzelt in der Kultur, und so lohnt es sich, mal wieder einen Blick auf diese zu werfen, gerade in diesen Zeiten können sie uns wieder verstärkt gut tun. 

Eine Feuerschale im Garten erinnert an den Feuerzauber zu diesem Fest, zum Tanz in den Mai ein Gundelrebenkranz (Gundelrebe: eine alte Heil- und Zauberpflanze, sie soll helfen, Böses zu erkennen!) und für Haus und Wohnung eine reinigende Räucherung: Wacholder, Salbei, Holunder und Johanniskraut. 

Und wer dächte beim Tanz in den Mai nicht an die erste Waldmeisterbowle des Jahres, das Kraut dazu wächst jetzt auf den Waldböden. 

Sie kann natürlich auch fertig gekauft werden. 

Die Königin der Blumen, die Rose, darf natürlich zum Fruchtbarkeitsfest Walpurgis nicht fehlen, aus ihr könnte man Rosensirup für diesen Tag machen. Wäre auch fein für eine Bowle!

Wie ihr euch alle sicherlich gut erinnern könnt, liebte unsere Mimi in heaven dieses Fest, und deshalb macht nun Ruddi hier weiter, der euch mit alten und neuen Bildern an Mimis geliebtes Walpurgisfest erinnern möchte. 

Hallo, ihr lieben Leser alle, bei einem Eintrag zur Walpurgisnacht darf meine Cheffin Mimi in heaven natürlich nicht fehlen, wie liebte sie diese Bilder:

Da haben wir natürlich in diesem Jahr auch noch was schönes neues gemacht, damit Mimi bei diesem Eintrag wieder dabei sein kann. 

Bilder von Mimis Bild mit Hexchen, sie fand diese kleine Holz-Hexe immer so knuffig! 

Sie wird sich freuen auf ihrer Wolke ☁ und ihrem Stern ⭐ und ich geb die Feder nun mal weiter an meine beiden Redaktionskollegen 

Bruno und Otto

Hallo, ihr lieben Leser alle, wir beide haben hier den kulinarischen Teil des Eintrags in bewährte Tatzen genommen. Otto, unser Handelsreisender, hatte endlich mal wieder die Gelegenheit, vorschriftsmäßig ausgestattet für alles Zubehör zu sorgen, daß man für kulinarische Köstlichkeiten zur Walpurgisnacht und zum ersten Mai benötigt. 

Und so hat er hier alle Zutaten besorgt für das, was so ein bissel traditionell ist an diesen Tagen, zum Beispiel Fliegenpilze

https://eatsmarter.de/rezepte/eier-tomaten-fliegenpilze

aus hartgekochten Eiern, in Schweden gibt es zu diesem Tag Graved Lachs, wir haben uns aber für unser Festtagsmenü für frischen Lachs entschieden. In Schottland und England liebt man nicht nur zu dieser Zeit Haferkekse, wir machen es uns hier heute gemütlich, lach, und stellen einfach feine Rezepte per Link ihr ein:

https://www.ichkoche.at/schottische-haferkekse-rezept-83627

Und noch was ganz feines, auch aus Schottland (der Hamish strahlt hier gerade wie ein Honigkuchenpferd, lach!) Bannockbrot 

https://de.wikipedia.org/wiki/Bannockbrot

https://www.gutekueche.de/bannock-rezept-10553

Und wenn er an weiteren feinen Rezepten für die Walpurgisnacht interessiert seid, da hätten wir noch einen schönen Link für euch, guckt euch das mal an:

http://www.hexenrezepte.de/Walpurgisnachtrezepte.htm

Als Getränk natürlich die schon erwähnte Waldmeisterbowle, die ist fein süffig und mit all den schönen Rezepten wird das bestimmt auch ein kulinarisches Fest. Ach, ja, falls schon zu einigermaßen erschwinglichen Preisen zu erhandeln wäre noch Spargel was feines! Wir weichen derzeit noch auf Dose und Glas aus, ist aber erst einmal auch sehr lecker, der frische kommt dann auch noch. 

So, nachdem wir euch nun hier den Mund wässrig gemacht haben und Hamish eh schon strahlte, weil so vieles aus seiner Heimat kam, macht er hier jetzt auch weiter: 

Halo a h-uile duine, leughadairean daor, ich bin’s, euer Hamish, und ich hab jetzt hier die ehrenvolle Aufgabe, euch die Walpurgisnacht in Schottland zu zeigen, in meiner Heimat heißt das Fest aber „Beltane“ bzw. auf schottisch-gälisch Là Bealltainn.

https://de.wikipedia.org/wiki/Beltane

https://de.wikiarabi.org/wiki/Beltane

Und da hab ich jetzt wieder ein ganz feines Video für euch 

und noch was zum lesen für das Fest in meiner schottischen Heimat und da vor allen Dingen in meinem geliebten Edinburgh:

Tanz in den Mai: Das Beltane Fire Festival in Edinburgh

Das war nun mein Beitrag zu unserem heutigen Eintrag, ich geb jetzt mal die Feder weiter an meine Redaktionskollegin Luzia:

Hallo, ihr lieben Leser alle, da bin ich, eure Luzia, und wie sich das für mich als die „leuchtende“ gehört, hab ich den Part mit leuchtenden und glitzernden Bildern für die Walpurgisnacht übernommen, da fangen wir mal an mit dem Supervollmond im April, die Knipse von der Frau Chefredakteurin hat ja nicht so einen dollen Zoom, aber wir fanden die Bilder alle trotzdem schön:

Wir haben hier so ein hübsches „Schneekugelglas“ mit einer Hexe und Glitzer statt Schnee, guckt mal:

da hab ich auch noch eine Galerie für euch, ihr wißt es ja, ihr könnt die Bilder auch anklicken und dann in Reihenfolge in groß gucken:

Unsere kleine Holzhexe 

hat die Frau Chefredakteurin draußen mal leuchtend fotografiert

hübsch gruselig, oder, mit dem leuchtenden Kürbiskopp dahinter, da haben wir auch noch eine Galerie von:

Ja, das war nun mein Beitrag zu unserem heutigen Eintrag, nun macht die Frau Chefredakteurin weiter. 

Da wären wir nun fast am Ende unseres Eintrags zur heutigen Walpurgisnacht/Beltane, fehlt noch, euch allen einen schönen Freitag, eine wunderschöne, hexige Walpurgisnacht und einen ebenso schönen 1. Mai zu wünschen. Und zum 1. Mai haben wir nun noch was, denn mein Redaktionsteam gratuliert hier mit Hexenbegleitung

meinem Blögchen zum 9. Geburtstag! Kaum zu glauben, daß 9 Jahre vergangen sind, seit ich hier dazumalen mit Mimi in heaven mein Blögchen gegründet habe! Da stoß ich doch gerne mit euch allen und mit meinem Team auf unseren Blögchen-Geburtstag an: 🍾🥂 Und wir freuen uns auf hoffentlich noch viele Jahre mit euch allen! Bleibt uns gewogen und laßt euch wieder einmal danken für eure Treue und eure Begleitung in guten wie in schlechten Tagen! Gerade in dieser Zeit so schön, so tröstlich, so verbindend! 

Paßt alle gut auf euch auf, bleibt oder werdet gesund und genießt das Leben, wir haben nur dies eine! 🌹❤🙏

Habts fein wünscht euch euer Redaktionsteam mit Mimi in heaven

Otto und Luzia.

 

Grafschafter Wochenanzeiger – contra vim mortis!

Die Grippe und die Menschen

Als Würger zieht im Land herum
mit Trommel und mit Hippe,
mit schauerlichen Bum, bum, bum,
tief schwarz verhüllt die Grippe.

Sie kehrt in jedes Hause ein
und schneidet volle Garben –
viel rosenrote Jungfräulein
und kecke Burschen starben.

Es schrie das Volk in seiner Not
laut auf zu den Behörden:
„Was wartet ihr? Schützt uns vorm Tod-
was soll aus uns noch werden?

Ihr habt die Macht und auch die Pflicht –
nun zeiget eure Grütze –
wir raten euch: Jetzt drückt euch nicht,
zu was seid ihr sonst nütze!

Es ist ein Skandal, wie man es treibt,
wo bleiben die Verbote-
man singt und tanzt, juheit und kneipt,
gibt’s nicht genug schon Tote?“

Die Landesväter rieten her
und hin in ihrem Hirne,
wie dieser Not zu wehren wär‘,
mit sorgenvoller Stirne;

und sieh‘, die Mühe ward belohnt,
ihr Denken ward gesegnet:
Bald hat es, schwer und ungewohnt,
Verbote nur so geregnet.

Die Grippe duckt sich tief und scheu
und wollte sacht verschwinden –
da johlte schon das Volk aufs Neu‘
aus hunderttausend Münden:

„Regierung, he! Bist du verrückt –
was soll dies alles heißen?
Was soll der Krimskrams, der uns drückt,
ihr Weisesten der Weisen?

Sind wir denn bloß zum Steuern da,
was nehmt ihr jede Freude?
Und just zu Fasnachtszeiten – ha!“
So grölt und tobt die Meute.

„Die Kirche mögt verbieten ihr,
das Singen und das Beten –
betreffs des andern lassen wir
jedoch nicht nah uns treten!

Das war es nicht, was wir gewollt,
gebt frei das Tanzen, Saufen,
sonst kommt das Volk – hört, wie es grollt,
stadtwärts in hellen Haufen!“

Die Grippe, die am letzten Loch
schon pfiff, sie blinzelt leise
und spricht: „Na endlich – also doch!“
Und lacht auf häm’sche Weise,

„Ja, ja – sie bleibt doch immer gleich
die alte Menschensippe!“
Sie reckt empor sich hoch und bleich
und schärft aufs neu die Hippe.

(Verfasser unbekannt, Wochenzeitschrift „Nebelspalter“, Heft 10 des Jahres 1920, 6. März 1920)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, gestutzt über das Gedicht? Tja, die Zeiten und die Menschen ändern sich wohl nie, bevor man zum Schluß des Gedichtes kommt und die Jahreszahl sieht, glaubt man doch wahrlich, die Zeilen wären ganz frisch und neu, aber mitnichten, sie stammen aus der Zeit der Spanischen Grippe. 

Angesichts all der derzeit wieder heftig Blüten treibenden Covidioten-Szene ist das derzeitige Lieblingslied von Reinhard Mey in unseren Redaktionsräumen dieses hier:

https://lyrics.lol/artist/102053-reinhard-mey/lyrics/1269119-es-schneit-in-meinen-gedanken

denn mittlerweile nimmt das ganze querbeet verteilt durch alle Bevölkerungsschichten sich wohl vor allem eines zum Ziel: Die Spaltung unserer Gesellschaft! Jeder gegen jeden ist in dieser Zeit fatal, aber all die Mahner und Schlichter, die Vernünftigen und Besonnenen gehen, so könnte man meinen, gerade unter in „der großen Keilerei…“, auch eine Textzeile von Reinhard Mey aus seinem Lied „Mein guter alter Balthasar“. Und als wäre das alles noch nicht genug, mischen nun auch noch Kunstschaffende mit, unter dem Deckmäntelchen von Satire und gut eingerichtet in der eigenen Wohlfühlblase haut man mal eben ein „Künstler-üben-Kritik-Geschwafel“ raus, das nichts mehr mit Ironie, nicht einmal mehr mit Sarkasmus gemein hat, sondern nur noch blanker Zynismus ist. Da wird sogar Rainer Maria Rilke instrumentalisiert mit den wohl berührendsten Worten, die je über das Thema „Tod“ geschrieben wurden, mit seinen Zeilen „Der Tod ist groß…..“, um dem eigenen Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom zu entkommen. Das ganze dann auch noch dramaturgisch wie inhaltlich grottenschlecht! Falls die Denke bei den o.g. immer noch zu langsam läuft: Dies ist ein Verriß, werte Kunstschaffende samt Regisseur und Vermarkter! Da nützt es dann auch nicht mehr viel, zurück zu rudern, oder mit halbherzigen „Argumenten“ zu versuchen, zu retten was zu retten ist. Da wäre klare Kante angesagt, stattdessen blafft der Regisseur „vons janze“ jetzt alle Verständnislosen für dieses Machwerk an, „Kritik muß wehtun“ (fragt sich in dem Zusammenhang natürlich: Wem?)! Nein, werter Herr, das muß sie nicht, Kritik muß konstruktiv sein, sie muß Lösungsansätze bringen, sonst führt sie zu nichts und ist, mit Verlaub, einfach nur Scheiße und so überflüssig wie ein Kropf! 

Da haben wir in unserer freitäglichen Redaktionssitzung anhand der oben geschilderten Entwicklungen überlegt, welches Scherflein denn wir mit unserem Grafschafter Wochenanzeiger dazu beitragen können, die Eiszeit in den Gedanken wie im Lied von Reinhard Mey zum tauen zu bringen, und da ist uns mal wieder eine alte Tradition zu Hilfe gekommen. In den vergangenen Tagen war das Wetter zwar noch kühl, aber schon sehr frühlingshaft sonnig, es zeichnete sich ganz langsam der Beginn der zukünftigen neuen „Storm-Zeit“ der Frau Chefredakteurin auf Balkonien ab, so hatte sie mal probehalber wieder ihren Storm beim Wickel und ist als erstes bei der Novelle „Der Herr Etatsrat“ hängengeblieben, und genau aus dieser Novelle ergab sich dann der Titel unseres Eintrages zur heutigen Sonntagsausgabe unseres Grafschafter Wochenanzeiger und die Ideen für gedankliches Tauwetter. 

Zitieren wir also mal aus der o.g. Novelle:

„Eine leuchtende Junisonne stand am Himmel und beschien den Sarg und den einzigen, aus Immergrün und Myrten gewundenen Kranz, den Tante Allmachts Stina heimlich am Abend vorher daraufgelegt hatte. Als der Zug unterhalb des Altans angelangt war, scheuchte der Herr Etatsrat den blauen Tabaksqualm zur Seite, indem er herablassend gegen das Gefolge grüßte. „Contra vim mortis, meine Freunde! Contra vim mortis!“ rief er und schüttelte mit kondolierender Gebärde seine runde Hand; „aber recht schönes Wetter hat sie sich noch zu ihrem letzten Gange ausgesucht!“

Contra vim mortis – gegen die Macht des Todes

In unserem Eintrag ist aber nun nicht der biologische Tod gemeint, denn der lateinische Satz „contra vim mortis“ geht eigentlich noch weiter, gänzlich heißt er „contra vim mortis non est medicamen in hortis – gegen die Macht des Todes gibt es keine Medizin im Garten“, was ja letztlich stimmt. 

Wir rufen hier auf zu contra vim mortis – gegen die Macht des Todes von:

  • Liebe
  • Empathie
  • Rücksicht
  • Verantwortung 
  • Zusammenhalt
  • Zärtlichkeit
  • Werte
  • Menschlichkeit

Das alles darf nicht sterben! Wenn wir leben wollen, überleben wollen, dann brauchen wir das alles! Dann werden wir es schaffen, aber das heißt „WIR schaffen das“, ICH schafft das nicht! 

Und so kommen wir hier nun zum Bilderteil unseres Eintrags, denn wer was schaffen will, muß fröhlich sein, und gemäß unserem „himmlischen Auftrag“ von unserer Mimi in heaven sind wir hier Versöhner statt Spalter und Mahner statt Brechstange, das hat sich der Grafschafter Wochenanzeiger von Anbeginn auf seine Fahnen geschrieben. Was würde sich da mal wieder besser anbieten als unser aller geliebtes Balkonien, das langsam in den Frühling startet. 

Alles, was grünt, fast blüht und drinnen überwintert hat, drängt nun wieder hinaus in die Sonne, links unser Orangenbäumchen, Mitte der prächtig überwinterte Salbei und rechts der Thymian. 

Der Salbei setzt bereits Blüten an, wir haben uns so gefreut, das war eine kleine Würzpflanze aus dem Discounter, sie hat sich so toll entwickelt und den Winter prima überstanden. 

Sieht doch prima aus, oder? 

Der Thymian ist ebenfalls wieder ausgeschlagen nach dem langen Winter, auch er hat den Frost überlebt. Alle Pflänzchen waren ja auch gut eingepackt in der kalten Jahreszeit. 

Das selbstgezogene Orangenbäumchen hat den Winter im kühlen Schlafzimmer verbracht und freut sich sehr über den nun wieder wärmenden Sonnenschein. Und das steigende Licht! 

Zu unserer größten Freude ist auch die kleine Johannisbeere wieder ausgeschlagen und wächst Licht und Sonne entgegen, 

wir sind sehr gespannt, ob sie heuer Früchte tragen wird. 

Ganz zaghaft

schlägt auch der Oregano wieder aus, wir werden weiter berichten, wie er sich entwickelt. 

Auch unsere langjährige Glockenblume bekommt schon ganz zarte Knospen, wie wir uns da schon wieder aufs blühen freuen, dann wird uns ganz sicher auch wieder unsere alljährliche Hummel besuchen, um sich am süßen Nektar zu berauschen. 

Die kleine Birke steht wieder in voller Pracht und Blätterschmuck

einmal eine Gesamtansicht von Balkonien! 

Unser Birkenpferd

bekommt allmählich wieder grüne Konturen, die Birken schlagen aus. 

Samt blauem Himmel mit zarten Schleierwölkchen. 

Drinnen freut sich schon jemand auf die Outdoor-Saison

unser Erdbeerelfchen steht ganz erwartungsvoll in den Startlöchern bereit und freut sich vor!

Essen hält Leib und Seele zusammen, sagt man, da hätten wir nun auch noch was ganz feines für euch, denn die Frau Chefredakteurin hat nun endlich mal das erste Gericht mit den neuen Gewürzen aus dem damaligen Adventskalender gekocht, das Gewürz war das aus dem Türchen 8 des letztjährigen Adventskalenders, Ras el-Hanout, die leckere, orientalische Gewürzmischung

https://de.wikipedia.org/wiki/Ras_el-Hanout

und dieses leckere Gericht ist nachgekocht worden:

Hackfleischpfanne mit Ras el Hanout

  • 1 Zwiebel gewürfelt
  • 2 Zehen Knoblauch gepresst oder fein gewürfelt
  • 360 g Rinderhackfleisch
  • 1 rote Paprika gewürfelt
  • 200 g Spinat frisch
  • 300 g Brokkoli frisch
  • 1-2 EL Ras el Hanout
  • Salz, Pfeffer
  • 1 TL Olivenöl

Öl in die Pfanne geben, erhitzen, Zwiebel und Knoblauch darin glasig anschwitzen. Hackfleisch dazu geben und durchbraten. 1 EL Ras el Hanout dazu geben und durchmischen. Brokkoli hinzu und 3 – 4 Minuten mitbraten. Paprika dazu und weitere 4 – 5 Minuten braten. Spinat in die Pfanne geben und weiter braten, bis das Gemüse gar ist. Mit Salz, Pfeffer und dem restlichen Ras el Hanout abschmecken, mit Joghurt und einer Beilage nach Wahl servieren. 

Und so sah das Ergebnis aus:

Lecker, oder? Es duftete verführerisch! Dazu gab es eine Jogurt-Minze-Soße mit Gurke

mit Kurkuma gewürzt

und ein Kümmel-Fladenbrot

Auch das hat so gut geduftet, ich hab meine Bärencrew gar nicht mehr aus der Küche bekommen, hihihihi! 

Fertiges Menü mit lecker Rotwein!

Und wo wir schon einmal bei kulinarischen Köstlichkeiten sind: Ich hatte noch einen fertigen salzigen Mürbeteig im Kühlschrank liegen, da hab ich dann grünes Pesto auf die Teigplatte gestrichen, das ganze mit gehobeltem Parmesankäse bestreut, aufgewickelt und gebacken, tadaaaa:

Sieht das nicht lecker aus? Das war es auch, kann man verschiedene Dips beimachen, dann hat man einen feinen abendlichen Fernsehsnack! Wie ihr euch sicherlich vorstellen könnt, war mein Redaktionsteam begeistert, sie stehen ja nicht nur und ausschließlich auf süß! Aber auch da kamen sie noch auf ihre Kosten, im Tiefkühlfach schlummerte nämlich noch Tiramisu-Eis! 🐻🐻🐻🐻🐻🍨🍦🍨🍦🍨

So, bevor wir nun den Eintrag für unsere heutige Sonntagsausgabe schließen, erlauben auch wir uns mal eine kleine, augenzwinkernde Kritik an der derzeitigen Corona-Politik, betreffs der Zögerlichkeiten der Anordnung von Maßnahmen 😉😊

https://www.otto-reutter.de/index.php/couplets/texte/222-der-gewissenhafte-maurer.html

und schließen den Eintrag mit nochmals einem Lied von Reinhard Mey, bei dem wir so inständigst hoffen, daß sich der Titel bewahrheiten möge:

https://www.lyrix.at/t/reinhard-mey-vernunft-breitet-sich-aus-uber-die-bundesrepublik-deutschland-f2e

Und damit wünschen wir allen unseren Lesern einen schönen, geruhsamen und entspannten Sonntag, bleibt oder werdet alle gesund, paßt auf euch auf, kommt gut wieder in die nächste neue Woche und denkt alle daran: Et hätt noch emmer joot jejange! (Köllsches Grundgesetz, Artikel 3)

Maach et joot, ävver nit zo off (Köllsches Grundgesetz, Artikel 8) wünscht euch euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Adventskalender – Türchen 22

 

MiBuRo A d v e n t s k a l e n d e r 

Türchen  

Eine Muh, eine Mäh, eine Täterätätä

Wenn der Weihnachtsbaum uns lacht,
wenn die Glocke bim-bam macht,
kommt auf leisen Sohlen,
Ruprecht an verstohlen.
Zieht mit vollen Säcken ein,
bringt uns Bäcker-Leckerein
und packt unter Lachen
aus die schönsten Sachen.
Kommt, Kinder, seht euch satt,
was er für Schätze hat:

   

Eine Muh, eine Mäh,
eine Täterätätä,
eine Tute, eine Rute,
eine Hopp-hopp-hopp-hopp,
eine Diedeldadeldum,
eine Wau-wau-wau,
ratatsching-daderatabum.

Wenn der Schnee zum Berg sich türmt,
wenn es draußen friert und stürmt,
um die Weihnachtslichter
fröhliche Gesichter.
Alle Stuben blitzeblank,
denn es kommt mit Poltergang
durch die Luft, die kalte,
Ruprecht an, der alte.
Und pustet, prustet – dann
zeigt uns der Weihnachtsmann:

Eine Muh, eine Mäh,
eine Täterätätä,
eine Tute, eine Rute,
eine Hopp-hopp-hopp-hopp,
eine Diedeldadeldum,
eine Wau-wau-wau,
ratatsching-daderatabum.

(Wilhelm Lindemann , 1882 – 1941, Sänger, Musiker, Textdichter und Schlagerkomponist.
Er war auch unter dem Pseudonym „Fritze Bollmann“ bekannt.)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, da der traditionell lustige Montag von Mimi in heaven dieses Jahr auf den 21., unserem besinnlichen Türchen, fiel, holen wir das heute dann mal so ein bissel nach! Und da haben wir uns gleich alle an dieses Lied erinnert, die Bären fanden es so lustig, sie haben sich hier einen abgekichert! Und waren natürlich ganz gespannt, was denn, wenn das hier doch so lustig schon angefangen hat, wohl vielleicht passendes im Adventskalendertürchen versteckt ist. Paßt mal auf, ich glaub, die Bären haben sich nicht getäuscht:

Da lünkert doch schon wieder so ein vorwitziges Näschen….

Ja, das könnte ja nun echt passen, meine Redaktionsmitglieder wurden ganz hibbelig!

Jawoll, paßt! Ein Schneemannkopf, aber paßt mal auf, was der mitbringt:

Ohrenwärmer, hihihihi, aber kaum hatte das meine Bärencrew entdeckt, haben sie es gleich umfunktioniert in die moderne Zeit und meinten, der hätte Kopfhörer auf! 

Ich sag einfach mal salomonisch, jedem das was ihm beliebt, also sucht euch alle aus, was ihr schöner findet! 

Schick weihnachtlich eingerahmt, wir freuen uns immer auf die Deko für unsere Figürchen, das macht so Spaß. 

Ebenso haben wir es mit dem Türchen vom 2. Adventskalender gemacht, und das hat uns auch wieder erfreut, weil uns da noch was zum fotografieren und mehr zu eingefallen ist, aber das später, jetzt erstmal das Türchen:

Na, ist das fein eingerahmt? Mit selbstgehäkelten Tannenbäumchen und Streu-Deko, passend zum Gewürztütchen:

Genau, ihr habt es sicher schon erraten, Lebkuchengewürz! Die Streuteilchen sind knuffig, oder? 

Nun wollt ihr sicher alle wissen, was uns denn nun zu dem Lebkuchengewürz noch eingefallen ist für unser Türchen hier. Ja, das war dann so, wir hatten gestern nachmittag hier allgemeines Geschenke einpacken, da verzieht sich ja dann jeder geheimnisvoll in eine Ecke, hihihihi, und Ruddi meinte dann: „Sag mal, Frau Cheffin, wenn jetzt mal jemand von unseren Lesern nicht so richtig in die Gänge gekommen ist in diesem Jahr mit Geschenke basteln oder kaufen, und nu sind alle Läden dafür zu, weißte nicht noch was, was so auf die Schnelle und mit wenig Aufwand geht?“ „Oh, doch Ruddi, und gerade das Lebkuchengewürz hat mich drauf gebracht, du fandest doch die mini-kleine Lebkuchen-Deko so schön, sowas kann man auch in groß machen, ich zeig es euch mal“:

Die hängen an unserem Adventskranz draußen an der Korridortüre, da gibt es auch noch rechteckige und quadratische von, aber die hab ich auf die Schnelle nicht finden können. Alle aus Tonpapier ausgeschnitten und entsprechend mit Farbe (Deckweiß) und rosafarbenem Tonpapier verziert, die sehen doch richtig echt aus, mmmhhhh?

Die anderen, die mit am Kranz hängen,

die sind aus bemalter Keramik, die könnte man aber auch mit so einer im Backofen aushärtbaren Knetmasse selber machen, ähnlich wie Plätzchen wirklich mit Plätzchenausstecher, und dann fein bemalen. Meine Bärencrew war begeistert und meinte, das würden sie sich gleich mal fürs nächste Jahr notieren zum gemeinsamen basteln. Prima Idee, und wißt ihr, die aus Tonpapier, die kann man zum Beispiel auch sehr schön als Geschenkanhänger umfunktionieren, vor allem dann, wenn man auch noch das passende Geschenk „aus der Küche“ dazu hat: (hier kommt nun das Lebkuchengewürz wieder ins Spiel! 😊)

Adventslikör, für ca. 1 l

  • 8 frische Eigelb
  • 3 TL Lebkuchengewürz
  • 250 g Puderzucker
  • 1 Dose Kondensmilch, 340 ml, 7,5 % Fett
  • 300 ml weißer Rum

Eigelbe und das Gewürz in einer Metallschüssel glatt rühren, Puderzucker, Kondensmilch und Rum nach und nach unterrühren. Die Masse mit den Quirlen des Handrührgeräts über dem heißen Wasserbad ca. 6 Minuten dickcremig aufschlagen. Dann über Eiswasser kalt rühren. Likör mit Hilfe eines Trichters in nicht zu enge Flaschen füllen und verschließen. Das Getränk hält sich im Kühlschrank ca. 3 Monate. 

Und an die Flaschen kommen dann als beschriftete Anhänger die Lebkuchen aus Tonpapier. 

Gebackene Lebkuchen kann man übrigens auch mit Glanzbildchen verzieren. 

Als kleine Geschenkanhänger oder einfach so als Mitbringsel, wer von euch häkeln kann:

Die kleinen Tannenbäumchen aus der Deko oben kann man häkeln. Und dann, wie hier zu sehen, besticken. Das, worum sie liegen, ist der Deckel einer Spandose

in der ich kleine Deko-Streuteile für den eingedeckten Tisch in der Advents- und Weihnachtszeit aufbewahre:

Mal samt Tannenbäumchen versammelt. 

Die sind aus Holz und winzig klein, das Kränzchen hat schon mal ein kleines Arbeitszimmer-Puppenstübchen hier geziert, das ich besitze: 

So, nun schickt euch unser Schneemannkopf mit seinen Kopfhörern/Ohrenschützern

 

noch das Lied von oben auf die Ohren

und dann schließen wir Türchen 22 und hoffen, es hat euch gefallen! Habt alle einen schönen Dienstag, vermeidet jeden Streß, macht euch was zu lachen, das tut derzeit so gut, und bleibt oder werdet alle gesund, das wünscht euch von Herzen euer Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia  

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Adventskalender – Türchen 17

 

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r 

Türchen  

Weihnachten 

Markt und Straßen stehn verlassen,
still erleuchtet jedes Haus,
sinnend geh’ ich durch die Gassen,
alles sieht so festlich aus.

An den Fenstern haben Frauen
buntes Spielzeug fromm geschmückt,
tausend Kindlein stehn und schauen,
sind so wunderstill beglückt.

Und ich wandre aus den Mauern
bis hinaus in’s freie Feld,
hehres Glänzen, heil’ges Schauern!
Wie so weit und still die Welt!

Sterne hoch die Kreise schlingen,
aus des Schneees Einsamkeit
steigt’s wie wunderbares Singen –
o du gnadenreiche Zeit!

(Joseph von Eichendorff)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, ihr werdet lachen, es ist wirklich irgendwie lustig in diesem Jahr, denn auch Türchen 17 knarrte erst einmal, nachdem wir es geöffnet hatten. Ja, und das ist nun das feine, wenn man ein gut funktionierendes und eingespieltes Team hat, diese Mal hatte nämlich Bruno die Idee, was wir mit diesem Türchen machen sollten, dann leg ich jetzt mal die Feder wieder in bewährte Bärentatzen. 

Hallo, ihr lieben Leser alle, hier ist euer Bruno, euer Hauptstadtbär, ja, das war nun dieses Mal wieder ein bissel knifflig mit dem Türchen, aber als gewiefter Berliner Bär hatte ich dann doch noch eine Idee, was wir einstellen könnten. Um das nun richtig erklären zu können, machen wir jetzt hier erst einmal das besagte Türchen unseres Figuren-Adventskalenders auf:

Noch geheimnisvoll geschlossen, das Türchen 17 neben dem Türchen 9

und da blinzelt schon jemand ins Licht….

und da isser, der nächste süße kleine Schneemann!

Ein ganz feiner Kerl, und er guckt so vergnügt, das hat uns allen sehr gefallen. 

Aber trotzdem waren wir ratlos, wir hatten doch Schneemann schon, alle guckten sich fragend an….jaaaa, und dann fiel mir etwas auf: Der niedliche kleine Kerl sieht doch so besonders hübsch aus zwischen dem Haus und den Tannenbäumen, und wo stehen denn Schneemänner eben auch bevorzugt? Ja, meinten meine Teamkollegen und die Frau Chefredakteurin, eben vor Häusern, damit man sie auch gut sehen kann von überall. Na, ebend! Hääääh??? Häuser!!! Immer noch Fragezeichen bei meinen Teamkollegen und unserer Cheffin, da mußte ich ihnen doch mehr auf die Sprünge helfen. Frau Chefredakteurin, du schwärmst doch so für diese Häuser, die wohl auch aus dem Erzgebirge kommen wie weiland die schönen Figuren der Bergmänner, die Ruddi mal gemacht hat, wie heißen die noch richtig? Nee, nicht die Schwibbogen, ich meine…..weiter kam ich nicht, die Frau Chefredakteurin strahlte auf: Lichthäuser oder Lichterhäuser, die meinst du, nicht wahr, Bruno? Genau die, knorke, Frau Cheffin du hass et! Und ich hab auch schon mal ins Archiv geschielt, da haben wir passendes Material. Na, aber was mir dann die Frau Chefredakteurin noch als Material angeboten hat, das übertraf alle meine Erwartungen, da strahlte dann auch ich wie ein Honigkuchenbär, aber dazu später. 

Dann fang ich doch mal an mit den Licht- oder Lichterhäusern, es gibt sie außer als richtige kleine Häuser, wie man sie eben aus dem Erzgebirge kennt so wie dieses hier

als Seiffener Kirche aus Holz

zum Beispiel auch aus Porzellan oder Keramik

wie das Maronenhaus von der Frau Chefredakteurin. Heimelig, oder??? Bestimmt erinnert ihr euch auch alle noch an unser Weihnachtsdorf vom letzten Jahr

leuchtet das nicht wunderhübsch? 

Von diesen schönen beleuchteten Häusern haben wir auch noch ein Pfefferkuchenhaus, wie aus dem Märchen, guckt mal:

Hach, ich gerate hier richtig ins schwärmen beim zeigen der Bilder! 

Varianten aus Pappe oder Karton gibt es auch, zum Beispiel als Adventskalender

kann man dann meist von hinten mittels Kerzen beleuchten, behaltet diese Variante mal im Hinterkopf, denn dazu kommt gleich meine Überraschung, die mir die Frau Chefredakteurin in die Hand bzw. Tatzen gelegt hat, ich mach das aber spannend: Ihr wißt ja alle, daß meine Frau Chefredakteurin so gerne häkelt, und was wir hier für einen Fundus haben, das wißt ihr auch, und so hatten wir natürlich auch was für diese Thema, denn guckt mal:

Diese hübschen Lichterhäuser gibt es hier auch in gehäkelt, von der Frau Chefredakteurin, vor ganz langer Zeit, sagt sie, das ist ein Bild von einer Küchenfenster-Deko vor etlichen Jahren. Könnte ihr euch vorstellen, wie wunderschön gemütlich und heimelig diese Gardine mit dem schönen Tannenbaumlichterleuchter von draußen ausgesehen hat? 

Ähnlich wie diese gehäkelte Ansicht gibt es sowas auch aus Holz, eine Stadt-Kulisse, 

auf diesem Bild vom Weihnachtsmarkt leider bissel unscharf, aber ich wollte euch das trotzdem zeigen, als Einstimmung in die Überraschung, die ich jetzt habe für euch. 

Denn so eine Stadtkulisse, die gibt es hier in unseren Redaktionsräumen seit heute auch, bzw. eigentlich gibt es diese Kulisse schon seit den Kindertagen von Björn, dem Sohn der Frau Chefredakteurin, denn mit ihm zusammen hat sie die gebastelt. Und extra für mich und meinen Eintrag hier gestern rausgekramt, und jetzt kommt meine Überraschung: 

Tadaaaaa!!! Ist das nicht wunderschön? Wir haben jetzt auch Licht- oder Lichterhäuser hier, die sind aus Tonpapier mit Transparentpapier hinterlegt, das ist doch entzückend, oder? Das ganze Team hat hier gesessen und die angestaunt! 

Das klebt jetzt an dem Fenster, wo Mimis Fensterplatz war, direkt über dem Haus neben der Kirche ist das Birkenpferd, wir haben alle Mimi ein Luftküßchen zu ihrer Wolke und ihrem Stern geschickt, denn wir sind überzeugt, sie findet das wunderschön! 

Hach, ich kann da gar nicht genug von kriegen, ich freu mich so über meine Idee mit den Häusern, sonst hätten wir jetzt nicht sowas feines am Wohnzimmerfenster unserer Redaktion. 

Noch eines!!! Das Haus, über dem das Birkenpferd zu sehen ist, ist übrigens die Schule! Sieht man an der Uhr! Und die Kirche hat echte Glocken! Und das Torhaus ist durchsichtig, kann man also richtig durchlaufen! Ihr seht, ich gerate richtig ins Schwärmen, da haben wir uns aber auch alle richtig drauf gefreut! Und hoffen, ihr freut euch mit! 

Nun ist mir beim stöbern im Archiv auch noch was nostalgisches unter die Tatzen gekommen, das aber auch noch fein zum Thema paßt, das hier:

Das feine Weihnachtsdorf, das die Frau Chefredakteurin einst aus Schokoladentafeln, in denen diese Häuser als Bastelbögen beilagen, mit ihrem da noch kleinen Sohn gebastelt hat, und wo so viel Schokolade gefuttert worden ist, bis das Dorf komplett war, hihihihihi! Auch ein Alibi zum Schokolade-Essen! 

Ja, ihr lieben Leser alle, das war nun meine Idee zum Türchen 17, jajajaja, natürlich hab ich das Gewürzkalendertürchen nicht vergessen, das kommt natürlich jetzt noch! 

Geheimnisvoll!

Na, schon ersichtlich? Aber jetzt