Grafschafter Wochenanzeiger – Das ist nicht Sommer mehr, das ist September…..welcome autumn! 🦋🐝🌡🍁🍂🌫☂

Abseits

Es ist so still; die Heide liegt
im warmen Mittagssonnenstrahle,
ein rosenroter Schimmer fliegt
um ihre alten Gräbermale;
die Kräuter blühn; der Heideduft
steigt in die blaue Sommerluft.

Laufkäfer hasten durchs Gesträuch
in ihren goldnen Panzerröckchen,
die Bienen hängen Zweig um Zweig
sich an der Edelheide Glöckchen,
die Vögel schwirren aus dem Kraut –
die Luft ist voller Lerchenlaut.

Ein halbverfallen niedrig Haus
steht einsam hier und sonnbeschienen;
der Kätner lehnt zur Tür hinaus,
behaglich blinzelnd nach den Bienen;
sein Junge auf dem Stein davor
schnitzt Pfeifen sich aus Kälberrohr.

Kaum zittert durch die Mittagsruh
ein Schlag der Dorfuhr, der entfernten;
dem Alten fällt die Wimper zu,
er träumt von seinen Honigernten.
– Kein Klang der aufgeregten Zeit
drang noch in diese Einsamkeit.

(Theodor Storm, 1817 – 1888, deutscher Jurist, Dichter und Novellist)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, da liegt sie nun endlich wieder auf eurem sonntäglichen Frühstückstisch, unsere Sonntagsausgabe, pünktlich mit dem Beginn des neuen Monats erscheint sie wieder wie gewohnt! 

September, meteorologischer Herbstbeginn mit seinem Anfang, so langsam nimmt der Sommer seinen Abschied, obwohl es wettermäßig noch so gar nicht danach aussieht mit sommerlichen Höchsttemperaturen. Wir freuen uns in diesem Jahr sehr auf den Herbst, mein Redaktionsteam und ich, nach der allzu großen Sommerhitze freuen wir uns auf moderatere Temperaturen und alles Schöne, was der Herbst so mit sich bringt, trotzdem gibt es eine kleine, stille Wehmut zum Sommerabschied, viele Vögel ziehen nun fort nach Süden ins Winterquartier, allen voran unsere geliebten Schwalben, die gaukelnden Schmetterlinge 🦋 und die fleißigen Bienen nebst anderen Insekten 🐝🦗 verabschieden sich in die Sommerpause und kehren erst im nächsten Frühjahr wieder zu uns zurück. Es wird stiller draußen, alles wird wieder innerlicher, und das macht mich nach so ein paar Tagen als Ü70 doch ein bissel elegisch und melancholisch. 

Aber wozu hat man als Chefredakteurin ein fröhliches und optimistisches Bärenteam, und so schafften meine Bärchen es bei unserer freitäglichen Redaktionssitzung doch wieder, der gedämpften Stimmung Aufschwung zu geben, hatten sie doch voller Freude sich unseren Monatskalender hier unter die Tatzen gerissen und blätterten vergnügt den August um auf den September, und was strahlte uns da entgegen? Eine blühende Heidelandschaft 

denn wenn sich nun auch allmählich die strahlenden Sommerblumen verabschieden, auch der Herbst hat wundervolle Blüten zu bieten und eine der schönsten in dieser Jahreszeit ist die Heideblüte! Mit ihren wunderbaren Farben von weiß über alle rosa-, flieder- und violett-Töne hinweg reicht die Skala ihrer Pracht! 

 

Und da hatten wir ganz schnell das Thema unserer Sonntagsausgabe gefunden, Heidekraut, Heide als Landschaft mit ihren brennenden Farben, glücklich und zufrieden machten sich die Bärchen ans Werk. Und ich war einmal mehr stolz auf mein Team, das es immer wieder versteht, dem optimistischen Grundgedanken unserer Zeitung Raum und Thema zu geben. 

Heide (veraltet auch Haide) ist die Bezeichnung für einen Landschaftstyp und benannte ursprünglich das vom Menschen unbebaute Land, später auch eine schlechthin unfruchtbare, nicht urbar zu machende Landschaft und war damit ein Synonym für Wildnis

Im engeren Sinne versteht die Biologie darunter heute einen Vegetationstyp des Offenlandes, der durch niedrige Sträucher oder Zwergsträucher mit immergrünem, hartem Laub geprägt ist. 

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Heide_(Landschaft)

Eine schöne Heidelandschaft gibt es auch in der weiteren Umgebung unserer Liricher Grafschaft, die Kirchheller Heide in Bottrop, wer mal gucken möchte: 

Die Kirchheller Heide in Bottrop

Die Besenheide (Calluna vulgaris), auch Heidekraut genannt, ist die einzige Art der monotypischen Pflanzengattung Calluna, die zur Familie der Heidekrautgewächse (Ericaceae) gehört. Sie ist eine prägende Pflanzenart der Heidelandschaft. Die Besenheide ist Blume des Jahres 2019.

(Quelle: Wikipedia) 

https://de.wikipedia.org/wiki/Besenheide

Heidekraut gilt als magische Schutzpflanze, es war auch ein Glücksbringer. Besonders das seltene weißblühende Heidekraut galt als begehrtes Glückskraut. Zweige davon unter das Kopfkissen gelegt, sollten Wünsche und Träume war werden lassen.

Das Heidekraut ist aber auch eine Schwellenpflanze, zwischen Licht und Dunkelheit, Leben und Tod, Sommer und Winter. Das alles macht sie zu einer beliebten Herbstpflanze, um die sich viele Legenden, Aberglaube und Traditionen ranken.

Es ist die Blume der Langlebigkeit, bedingt durch ihre lange Lebensdauer. Das macht sie zu einem Symbol der Kraft. Das Heidekraut steht auch als ein Zeichen von Schönheit, Einsamkeit und Romantik. Liebespärchen trafen sich gerne in dieser ursprünglichen Landschaft, das seltene weiße Heidekraut gilt als Symbol der Liebenden, ein Zeichen ewiger Liebe, die sich allen Situationen des Lebens und der Partnerschaft anpasst und treu diese Liebe schützt und verteidigt.

Heidekraut taugt auch zu Räucherungen, allein oder in einer Mischung mit Wacholder, Fichten-, Kiefern- oder Lärchenharz und Weihrauch nebst Myrrhe. Es entsteht beim räuchern ein trockener herber Duft. Die Räucherungen helfen beim Lösen von Bindungen, der Akzeptanz von Veränderungen und der Regulierung eines überentwickelten Ordnungssinns, sie fördert Flexibilität und Beweglichkeit. Verwendet zum räuchern wird das Kraut. 

Heidekraut hat auch in der Medizin seinen Platz, es ist seit dem Mittelalter als Heilpflanze bekannt, gegen Gicht, Rheuma und Entzündungen, sie hat blutreinigende Wirkung, als Tee und Tinktur, mit Honig gesüßt soll der Tee das einschlafen fördern. Mehr als zwei bis drei Tassen sollten es aber am Tag nicht sein, bei Überdosierung kann Heidekraut Magenbeschwerden hervorrufen, aber so ist es eben überall, die Dosis und die Anwendung ist wichtig, auch bei allen Naturheilkundemöglichkeiten. 

Das Heidekraut ist auch eine sehr gute Bienenweide, wer kennt ihn nicht, den Heidehonig, ein kräftiger Honig mit einer schönen Farbe. 

Die Erwähnung des weißen Heidekrauts als großes Glückssymbol wegen seiner Seltenheit ließ hier Hamish ganz breit lächeln, denn er konnte zu all den Recherchen hier noch beitragen, das weißes Heidekraut in seiner Heimat Schottland eine lange Tradition als Glückskraut hat und sogar der Distel als Nationalpflanze ziemliche Konkurrenz gemacht hat. Weiße Heiden, so glaubt man in Schottland, sind die Ruhestätten für Elfen. Heidekraut wird um Obstbäume gepflanzt, damit sie reiche Frucht bringen. Das englische “ heather“ für Heidekraut ist auch ein beliebter weiblicher Vorname, Heather! Bei uns ist es der Name Heide als Vorname oder auch Erika, wie eben auch die Heidekräuter bezeichnet werden. 

Und beim englischen Namen fürs Heidekraut sind wir dann auch bei den Bachblüten, Heather ist die Bachblüte Nr. 14, sie ist angezeigt bei Menschen, die ständig im Mittelpunkt stehen wollen, sie entwickeln mit Heather mehr Einfühlungsvermögen. 

Da wir oben ja schon die Möglichkeit des räucherns mit Heidekraut angesprochen hatten, schlagen wir hier doch mal wieder unser kleines Rezeptbüchlein auf, für eine Räuchermischung:

Räuchermischung „Schwelle“

  • 1 Teil Heidekraut
  • 1 Teil Beifußkraut
  • 1 Teil Mariengras
  • 1 Teil Rosmarin
  • 1 Teil Rosenblüten
  • ½ Teil Alantwurzel
  • 1 Teil Kiefernharz

Eine Räuchermischung für Entscheidungen, für „an der Schwelle stehen“, einem Übergang, einer neuen Situation, einer Veränderung. Sie fördert einen achtsamen und liebevollen Neubeginn. 

Das waren unsere gemeinschaftlichen Recherchen zum Thema Heide und Heidekraut, mir ist beim Bild auf unserem Kalender sofort das Gedicht von Theodor Storm eingefallen, eines meiner Lieblingsgedichte von ihm, weil es so tiefen Frieden und Ruhe atmet, und das haben wir sicher allesamt immer noch sehr nötig in diesen Tagen und Zeiten. 

Schwelgen wir noch ein wenig in Bildern zum Thema

und freuen wir uns dabei auf die anstehenden Herbstfreuden wieder, wie dieses verhangene Licht auf diesem Bild vom Heidekraut, auf Kuschelstunden drinnen, Bücher lesen mit einer Tasse Tee dabei, den ersten Nebel, und ja, auch und wohl vor allem den ersten richtigen Regenzeiten wieder, damit die Natur sich erholen kann von der Sommerhitze, die in diesem Jahr doch ihre heftigen Schäden hervorgerufen hat. ☕📚🌫☂☔🌧

Frau Chefredakteurin hat nun noch was in eigener Sache, ich hab ja wieder liebe Päckchen zu meinem Geburtstag erhalten, über die ich mich so sehr gefreut habe! Statt nun hier eine „große Nachlese“ zu halten, haben wir in unserer Redaktionssitzung beschlossen, daß die schönen Päckcheninhalte allesamt einen Anhang an einen Eintrag verdienen, also peu à peu erscheinen, beginnen wir heute mit dem Päckchen von Kristina mit Rani und Fleckchen und einem Geschenk, das aufgrund seiner Romantik so zauberhaft zu dieser Sonntagsausgabe paßt, guckt mal: 

Ein Leuchtturm für Teelichter, mit verschiedenen Belichtungen fotografiert, ist der nicht wonnig? Einen lieben Dank an die edlen Spender! 🤗🐈🐈❤❤

Und wie gesagt, Fortsetzung folgt, da haben wir alle noch was zum vorfreuen! 

Ein kleines Fotoexperiment von Balkonien folgt nun noch, einmal Makro, einmal normal fotografiert, 

Ringelblumenknopse

zartes kleines blaues Blümchen aus der Bienenweidesaatmischung. 

Lieder haben wir euch auch noch zum Thema rausgesucht, sie haben alle einen kleinen, wehmütigen Touch, aber so ist das wohl im Leben und vor allem im Übergang von einer Jahreszeit zur nächsten und gerade und vor allem der zum Herbst. 

Zum guten Schluß kommt nun noch ein Gedicht, aus dem wir den Titel unserer Sonntagsausgabe entlehnt haben: 

Das ist nicht Sommer mehr, das ist September … Herbst:
Diese großen weichen Wolken am Himmel,
diese feinen weißen Spinnwebschleier in der Ferne
und hinter den Gärten mit den Sonnenblumen
der ringelnde Rauch aufglimmender Krautfeuer …
und diese süße weiche Müdigkeit und diese
frohe ruhige Stille überall und trotzdem wieder
diese frische, satte, erntefreudige, herbe Kraft …
das ist nicht Sommer … das ist Herbst.

(Cäsar Otto Hugo Flaischlen, 1864 – 1920, deutscher Schriftsteller, Journalist und Redakteur)

Und damit wünschen wir euch allen einen wunderschönen Sonntag, genießt die letzten Sommertage, genießt den beginnenden Herbst, genießt euer Leben! Paßt alle gut auf euch auf und bleib oder werdet gesund, das wünscht euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia  

Habt Frieden im Herzen!  

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Sommerglücke! 🦋🐞🍉🍒🌻🌞⛱🕶🩱👒📚💃 Sammelsurium

Ruhe des Herzens

Wie heimlich glüht ein Bild
aus langer Dämm’rung:
Ein Sommerabend war’s
im Heimatdorfe;
noch lag ein Sonnenhauch
auf Dach und Giebeln,
und hell stand schon der Mond
in leerer Straße.
Der Nachbar sprach ein Wort
von Tau und Regen,
er sprach zu seinem Weib
drin in der Kammer;
er zog das Fenster an,
es klang der Riegel;
ein erstes Sternlein trat
aus lichtem Dunkel.
Aus fernen Gärten klang
ein Mädchenlachen;
ein letzter Nachhall dann
und letzte Stille.
Und all die Sommerwelt
ging wie ein Atem
geruhig ein und aus
durch meine Lippen. –

Nun weiß ich’s, da mein Haar
beginnt zu bleichen:
Was damals ich geatmet, war
das Glück.

(Otto Ernst, eigentlich Otto Ernst Schmidt, 1862 – 1926, deutscher Erzähler, ursprünglich Volksschullehrer)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, boooaaaaah, das war eine turbulente freitägliche Redaktionssitzung, dabei fing sie eigentlich erst mal sehr pomadig an, die Bärchen hatten sich ihre Tassen gefüllt und ihre Plätze eingenommen, ☕☕☕☕☕ und der Frau Chefredakteurin schon kundgetan, daß sie noch so gar keine Idee für unsere Sonntagsausgabe hätten, dieweil selbige noch in der Küche Sandwiches und Leckerli für die Redaktionssitzung vorbereitete. Als sie dann mit dem gefüllten Tablett den Raum betrat, summte sie ein Lied, ihr derzeitiges Lieblingslied, beim stöbern im Netz gefunden, 

und Ruddi meinte, „sing mal laut, Frau Cheffin“! Was ich tat! Und die Bärchen lauschten! Und dann strahlten plötzlich alle Bärenaugen um die Wette und alle redeten durcheinander, „Glück, das isses…“ „kleine Glücke, was haltet ihr von kleine Glücke…“ „supi, da such ich gleich mal, aber wo?“…“na, laß uns doch hier suchen, überall in der Redaktion….“ „au, ja, los, alle Mann/Frau/Bären suchen…“ ihr seid ja bestens über unsere Redaktionssitzungen im Bilde, lach, ich mußte erstmal wieder alle koordinieren! Und so präsentieren wir euch hier nun unsere gemeinschaftliche Suche nach den kleinen Sommerglücken aus dem Titel, es ist ein rechtes Sammelsurium geworden, nehmt euch einen Kaffee oder einen Tee und genießt am Sonntagmorgen unsere Sonntagsausgabe! Wir wünschen allerseits viel Spaß! 

Fangen wir einfach mal mit kulinarischem Glück an, da hätten wir was feines zu bieten, nämlich unsere Sommerpizza vom letzten Wochenende, Pizza mit Sommergemüse, Tomaten, Zucchini, Auberginen, Artischocken, Oliven, sehr lecker! 

Wundert euch über nix, wir sind hier mit allen durch die Bude geflitzt und haben nach was gesucht, das man als kleine Glücke präsentieren kann, also ist das außer einem Sammelsurium auch reichlich konfus! 🤭😂

Ihr kennt alle unsere Sehnsucht nach Meer

und dazu hätten wir was aus unserem Badezimmer:

Von Frau Chefredakteurin aus gesuchten Muscheln am Meer selbst gemacht und das sind alles ganz kleine Muscheln und auf die aller-allerkleinste ist Frau Chefredakteurin sehr stolz:

Größenvergleich: Der Daumennagel von mir und die kleinste meiner Muscheln!

Süß, oder? 

Wo wir nun schon mal im Badezimmer waren, da hätten wir auch noch eine feine, kleine Glückskombi:

Rosen, mit Weihrauch als Räucherwerk, als Seife und als Deo! Und wo wir hier dann bei Rosen sind, 

und gesammelten Blüten

ein kleines Rezept, auch ein kleines Glück, kreativ sein, was feines machen, woran man sich dann auch im Winter noch erfreuen und an den Sommer erinnern kann. 

Rosenhonig

  • 10 g getrocknete Rosenblüten
  • 90 g neutraler Bio-Honig, Akazienhonig würde sich gut eignen

Rosenblüten in 50 bis 100 ml Wasser aufkochen, vom Herd nehmen und über Nacht ziehen lassen. 

Anschließend den Sud durch ein Gazetuch abseihen (Kaffeefilter geht auch), den Sud in den Topf zurückschütten und den Honig zugeben. Alles bei geringer Hitze bis zur Sirupdicke einkochen, in saubere Gläser abfüllen. Dunkel und kühl gelagert hält sich der Rosenhonig mindestens ein Jahr. 

Mit Honig kann man süßen, vielleicht auch Pudding, nächste Station der Redaktion: Die Küche! Und ganz feine Puddingformen, auch kleine Glücke, weil ich mich immer freu, wenn ich die in der Küche sehe, sie hängen über der Küchentür! 

In der Küche steht die Waschmaschine, wißt ihr, was auch zu kleinen Glücken gehört? Frisch gewaschene Wäsche im Sommer auf Balkonien draußen trocknen, mit Wind und Sonne, und die Wäsche riecht dann so gut, wie früher von der Bleiche! 

Window-Color-Bild, selbstgemacht, an meiner Waschmaschine. 

Wir sind hier ja alle Eisbärenfans, und meine Redaktion besteht ja auch aus dreien von ihnen, da haben wir natürlich auch die Taschentücher stilecht verpackt, guckt:

Der Tag neigt sich, die Dämmerung beginnt, Dämmerung in der Grafschaft, auch so oft ein kleines Glück beim fotografieren:

und dann  fliegen unsere Fledermäuse, aber die lassen sich beim besten willen so einfach nicht fotografieren, sie flogen wirklich, als ich diese Fotos gemacht habe, ich hatte gehofft, vielleicht hätte man mal eine sehen können, aber die sind zu schnell für solche Bilder. 

Bei den nächsten Bildern waren die Bären im Schlafzimmer und haben gejubelt, denn sie haben was entdeckt, was es hier noch aus Björns Kindertagen gibt und was die Frau Chefredakteurin ihrer Meinung nach doch heute wieder prima gebrauchen könnte bei seniler Bettflucht, 😂 ja, manchmal ist mein Redaktionsteam ziemlich respektlos 😉

ein Nachtlicht

Das war ein Vergnügen hier, die Bärchen haben sich gekringelt! 🤣

In unserem redaktionellen Wohnzimmer leuchtet noch immer und jeden Abend unser Friedenslicht

und wir haben diesem noch unseren Engel hinzugefügt, den die sommerliche Rosendeko einrahmt. Für euch alle, den Engel des Friedens und der Hoffnung.

Kein kleines, sondern ein großes Glück ist für Frau Chefredakteurin, daß es ihren Kindern wieder gut geht, und wenn jetzt noch ein paar wichtige administrative Dinge, die liegengeblieben sind bei ihnen, über die Bühne gehen, dann hoffe ich auf meine größte Wunscherfüllung, daß wir uns endlich mal wiedersehen, dafür hätte ich auch noch ein so feines, kleines Glück

ein so süßes Geschenk mal von Brigitte/Plauen

total süß, nicht wahr? Flaschenpost zum Glück! Und dann erfüllen sich die Worte aus dem Lied, das der Anstoß für unsere heutige Sonntagsausgabe war

„Wenn ich wüßt, wo das ist, ging ich in die Welt hinein
denn ich möcht einmal recht so von Herzen glücklich sein!“ ❤❤❤

Kleine textliche Glücke gibt es auch noch, denn zu den kleinen Glücken zählen auch die anderen Blogs von unseren Lesern, mit denen wir jetzt in der Sommerzeit reisen können, in alle Himmelsrichtungen, nach Neufundland, nach Lappland, an den Lago Maggiore oder an die Lippe, zum mitreisen, mitfreuen und mitstaunen! 🤗😊❤❤❤ 

Glücke zum teilhaben sind auch Bilder von den Kindern, von kleinen Fahrradausflügen und den Eichhörnchen im Garten

knuffig, oder? 

In den Redaktionsräumen waren wir ja schon bei der Abenddämmerung, nun kommt die Sommernacht, was könnte man in einer schönen, lauen Sommernacht für kleine Glücke picken? 

Tanzen! Von Glühwürmchen beleuchtet durch die Sommernacht tanzen! 

Der Lieblingstanz von Frau Chefredakteurin ist der Tango

wie wäre es denn mit einem Tanzkurs? Mein Redaktionsteam war von der Idee begeistert, also hab ich was rausgesucht

https://www.funforyou.org/index.php/tipps/tanzschritte

da ist auch der Tango bei, samt gezeichneten Schrittfolgen, easy, oder? Die Bärchen haben es versucht, war aber wohl doch nicht ganz so einfach, und Frau Chefredakteurin hatte reichlich was zu lachen! Wir sind gespannt, wie eure Tanzstunden so ablaufen werden, und erwarten natürlich einwandfreie Haltung! Als Punktrichter sind wir wie der Herr Llambi aus Let’s dance! 😂🤣😂

Passende Musik zu Frau Chefredakteurins Lieblingstanz? Büdde schön! 

Noch eine Version:

Herrlich, oder? 

Ja, ihr lieben Leser alle, das waren sie nun, unsere kleinen, gesammelten Glücke, im Winter sind sie ja eher hold und innig, im Sommer gehen sie ins Weite…..“der Duft von Sommer noch auf meiner Haut!“ (Reinhard Mey)

Wir wünschen euch allen einen schönen, sonnigen, sommerlichen Sonntag mit vielen kleinen Glücken, paßt alle gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, kommt gut wieder in die neue Woche, das wünscht euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia  

Habt Frieden im Herzen!  

 

Grafschafter Wochenanzeiger – der Geist von Pfingsten in einem Mohnblumenfeld 🔥🕊❤

Das Mohnfeld

Es war einmal, ich weiß nicht wann
und weiß nicht wo. Vielleicht ein Traum.
Ich trat aus einem schwarzen Tann
an einen stillen Wiesensaum.

Und auf der stillen Wiese stand
rings Mohn bei Mohn und unbewegt,
und war bis an den fernsten Rand
der rote Teppich hingelegt.

Und auf dem roten Teppich lag,
von tausend Blumen angeblickt,
ein schöner, müder Sommertag,
im ersten Schlummer eingenickt.

Ein Hase kam im Sprung. Erschreckt
hat er sich tief ins Kraut geduckt,
bis an die Löffel zugedeckt,
nur einer hat herausgeguckt.

Kein Hauch. Kein Laut. Ein Vogelflug
bewegte kaum die Abendluft.
Ich sah kaum, wie der Flügel schlug,
ein schwarzer Strich im Dämmerduft.

Es war einmal, ich weiß nicht wo.
Ein Traum vielleicht. Lang ist es her.
Ich seh nur noch, und immer so,
das stille, rote Blumenmeer.

(Gustav Falke, 1853 – 1916, deutscher Schriftsteller)

Hallo, ihr lieben Leser alle von unserem Grafschafter Wochenanzeiger, frohe morgendliche Pfingstgrüße senden wir euch mit unserer heutigen pfingstlichen Sonntagsausgabe! Und wir sehen die Fragezeichen in euren Augen, was hat der Geist von Pfingsten mit einem Mohnblumenfeld, mit Mohnblumen zu tun? 

Der Geist von Pfingsten, der Heilige Geist, kam in Feuerzungen vom Himmel auf die Menschen herab, das Feuer wird assoziiert mit der Farbe rot, welche die Mohnblüten in seltener Klarheit zeigen. Die Symbolik der Mohnblume erinnert nicht nur in Großbritannien an gefallene Soldaten, auf deren frischen Gräbern als erstes die Mohnblume blüht, das schlägt eine Brücke zu den heutigen Tagen des immer noch herrschenden Krieges in der Ukraine. Die Mohnblume ist aber auch ein Symbol für Trost, und mit ihrer Farbe knüpft sie die Verbindung zum Heiligen Geist, der nach dem herabkommen auf die Menschen diese fähig machte, in fremden Zungen zu reden, fremde Zungen zu verstehen, das möchten wir als Symbol der Völkerverständigung deuten, und deshalb der Geist von Pfingsten in einem Mohnblumenfeld. 

Und deshalb das Thema Mohnblumen in unserer heutigen pfingstlichen Sonntagsausgabe! 

Mohn (Papaver) ist eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Mohngewächse (Papaveraceae). Die weltweit 50 bis 120 Arten gedeihen hauptsächlich in den gemäßigten Gebieten der Nordhalbkugel. Nur eine Art kommt auf der Südhalbkugel in Südafrika vor. Einige Mohnarten werden vielseitig genutzt, beispielsweise wegen der enthaltenen Wirkstoffe und zählen zu den ältesten Heilpflanzen.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Mohn#:~:text=Mohn%20(Papaver)%20ist%20eine%20Pflanzengattung,der%20S%C3%BCdhalbkugel%20in%20S%C3%BCdafrika%20vor.

Vor allem der Klatschmohn mit seinem klaren, wunderschönen rot ist eine sehr beliebte Gartenpflanze, wer von uns erinnert sich nicht an die Felder unserer Kindertage, in denen die Mohnblumen gemeinsam mit den ebenfalls so klar blauen Blüten der Kornblume, den weißen Margeriten und den Kamillenblüten der echten Kamille in den Kornfeldern blühten. „Dank“ der heutigen Monokulturen sieht man sie in Kornfeldern heute nur selten! 

Schade, denn was haben wir als Kinder doch herrliche Sträuße gepflückt mit Mohnblumen, Kornblumen und den Margeriten. 

So wie dieser hier, mit Wildblüten dazu, 

eine Augenweide

ja, laßt euch nicht narren, diese unsere grafschaftlichen Redaktionsblüten sind nicht echt, es sind Kunstblumen, aber doch herrlich anzuschauen und vor allem nicht so vergänglich wie ihre wilden Schwestern und Brüder, die dafür aber dann auch als Bienenweide draußen stehen bleiben dürfen. 

Frau Chefredakteurin liebt diese Blume sehr, ist sie doch unmittelbar mit den schönsten Kindheitserinnerungen an endlose Sommer, die Wärme der Sonne und dem Duft der Kornfelder verbunden! Selige Zeit! „und den Duft von Sommer noch auf meiner Haut“, singt Reinhard Mey in seinem Lied „Sommer“!

Erinnert ihr euch an das schöne Gruppenfoto meines Redaktionsteams in nostalgischem Rahmen? 

Auch eine Mohnblume, und mit diesem Bild macht nun mein Redaktionsteam weiter mit den einzelnen Ressorts zum Thema, das sie sich jeweils unter die Tatzen gerissen haben! In Anbetracht des letzten Eintrages aus unseren Redaktionssitzungen könnt ihr euch nun noch viel besser vorstellen, welche Turbulenzen hier beim Ressort verteilen herrschten! 😂

Unser Hamish beschäftigte sich natürlich gleich wieder mit der schon angesprochenen Symbolik der Mohnblume:

Die Mohnblume hat eine große symbolische Bedeutung.
In Großbritannien steckt man sich zum Gedenken an gefallene Soldaten Mohnblumen ins Knopfloch. Dieser Brauch rührt daher, daß auf den frischen Gräbern der gefallenen Soldaten stets zuerst die Mohnblumen blühten.

Mohn ist auch ein Symbol für Fruchtbarkeit, Vergänglichkeit und Vergessen, die Blume des Schlafes, aber auch ein Symbol für Trost.

Ihre Farbe rot steht für Energie und Aktion. Auf der emotionalen Ebene wirkt die Mohnblume durch ihre reizvolle Kombination von Kraft und Zartheit, so steht die Mohnblume sowohl für die leidenschaftliche Liebe als auch für das Liebesleid, sowohl für die Fruchtbarkeit als auch für das Vergehen, sowohl für das pralle Leben als auch für den Tod, sichtbar auch in dem Kontrast der roten Farbe der Blüte zum tiefschwarz der Mohnblumensamen. Nach alter Überlieferung ist die seelische Kraft, die die Mohnblüte weckt, die Kraft des bewußten Vergessens. 

Unser Ruddi beschäftigte sich mit der Mohnblume in der bildenden Kunst, und er hatte entdeckt, daß die Mohnblume die Blume des Jahres 2017 war. Eine genügsame Pflanze, die es vom Ackerkraut zur Gartenpflanze brachte. Mohn war und ist eine geheimnisvolle Pflanze voller Symbolik. Sie ist sowohl von seltener Schönheit als auch von rascher Vergänglichkeit. Sie hat Dichter, Maler und sogar Musiker inspiriert. Vor allem die berauschende Wirkung von Schlafmohn, aus dem Opium gewonnen werden kann, spiegelt sich in der bildenden Kunst wider. Mohn begegnet uns hier als Symbol für z. B. Schlaf, Traum, Tod, Vergessen und Schmerzlinderung.

Klatschmohn ist ein beliebtes Malermotiv, zusammen mit der blauen Kornblume als Acker“unkraut“ in den Kornfeldern, wie es z. B. so meisterhaft in Gemälden von Claude Monet festgehalten worden ist.

(Claude Monet, Mohnfeld bei Argenteuil) 

Zur Mohnblume in der Kunst gehört natürlich auch die Musik, hier hat Ruddi auch Recherchen angestellt und stellt euch zwei beispielhafte Stücke ein: 

Wir beiden Mädels aus dem Redaktionsteam, Luzia und ich, wir haben uns zusammengetan, wir haben uns Informationen über die Blumensprache der Mohnblüten geholt, das kräftige, klare rot und die zarte Gestalt der Blüten ist ein Zeichen für die Freundlichkeit des liebenden Umgangs miteinander. 

Und da wir Mädels beide was für schöne Dinge übrig haben, stellen wir euch hier natürlich noch die Ergebnisse einer Serviettentechnik-Arbeit von Frau Chefredakteurin ein, mit der sie mal einen Lampenschirm verziert hat, ihr erinnert euch sicher. 

Die zarte Blüte kommt auf dem weiß besonders zur Geltung und sieht auch beleuchtet sehr hübsch aus. 

Unser Handelsreisender Otto wurde nun langsam hibbelig, gemäß der Tatsache, daß er ja hier oft und gern kulinarisch für uns unterwegs ist, hat er gerade fürs heutige Pfingstfest was ganz besonders leckeres für euch, nämlich einen Käsekuchen mit Mohn:

Für den Mürbteig:

  • 220 Gramm Weizenmehl
  • 110 Gramm Butter kalt und in kleinen Stückchen
  • 1 mittelgroßes Ei
  • 70 Gramm Zucker
  • 1/2 Teelöffel Backpulver

2 Packungen fertigen Mohnback für die Mohnmasse

Für die Quarkcreme:

  • 80 Gramm Butter weich
  • 100 Gramm Zucker
  • 2 mittelgroße Eier
  • 500 Gramm Magerquark
  • 200 Gramm Schmand
  • 2 Teelöffel abgeriebene Zitronenschale
  • 2 Esslöffel Zitronensaft
  • 25 Gramm Speisestärke

Für den Teig alle Zutaten miteinander verkneten. Die Springform leicht fetten. Teig ausrollen, so daß man Boden und einen ca. 3 cm hohen Rand formen kann. Teig in die Form legen und kühlstellen.

Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Weiche Butter mit Zucker schaumig schlagen, Eier einzeln unterrühren. Quark, Schmand, Speisestärke, Zitronensaft und -abrieb ebenfalls unterrühren.

Die Mohnmasse auf den Teig geben und glattstreichen. Quarkcreme darüber verteilen. Kuchen ca. 45 Minuten backen. Am besten im ausgeschalteten Ofen abkühlen lassen.

Guten Appetit! 

Für das leckere Rezept hat die Zeit zum backen in unseren Redaktionsräumen leider nicht mehr gereicht, aber wir haben fürs Pfingstfest auch was ganz feines, worauf die Bärchen und ich uns schon sehr freuen

einen feinen, kleinen Erdbeerkuchen

da mußte selbstverständlich auch unser kleines Erdbeerelfchen wieder dabei sein:

Und unser Bruno, unser Hauptstadtbär, der hat natürlich wieder was aus dem Flair der Großstadt, nämlich einen Cocktail, tatsächlich einen Mohn-Cocktail:

https://www.sonnentor.com/de-at/rezepte-tipps/rezepte/poppy-s-mohn-cocktail

Liest sich doch richtig lecker, oder? Den werden wir bestimmt in diesem Sommer mal ausprobieren in unserem sommerlichen Außenrefugium, unserem Balkonien. Cheers! 🍹

Kleine Nostalgie, unsere Mäuse-Cocktails bei den legendären Feiern hier im Eulennest mit Mimi in heaven! Da hätten wir dann auch noch ein so schönes kleines Bild zum Thema Mohnblumen, das Mimi bestimmt sehr gefallen wird dort oben auf ihrer Wolke ☁ und ihrem Stern ⭐! 

Und damit haben die Bären meines Redaktionsteams hier fertig! 😂

Und ich füg euch jetzt noch ein „richtiges“ Pfingstgedicht bei 

Pfingstbestellung

Ein Pfingstgedichtchen will heraus
ins Freie, ins Kühne.
So treibt es mich aus meinem Haus
ins Neue, ins Grüne.

Wenn sich der Himmel grau bezieht,
mich stört’s nicht im geringsten.
Wer meine weiße Hose sieht,
der merkt doch: Es ist Pfingsten.

Nun hab ich ein Gedicht gedrückt,
wie Hühner Eier legen,
und gehe festlich und geschmückt –
Pfingstochse meinetwegen –
dem Honorar entgegen.

(Joachim Ringelnatz, 1883 – 1934, deutscher Lyriker, Erzähler und Maler)

Und so beschließen wir nun diese Sonntagsausgabe zu Pfingsten mit einer Galerie unserer Mohnblumenbilder

und wünschen euch allen ein frohes, gesegnetes Pfingstfest, hoffentlich mit Sonnenschein, paßt alle gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, kommt dann am Dienstag wieder gut in die neue und erste vollständige Juni-Woche, das wünscht euch von Herzen euer Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven 

Otto und Luzia  

Habt Frieden im Herzen!  

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Adventskalender – Türchen 3

 

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r 

Türchen

Punschlied

Vier Elemente,
innig gesellt,
bilden das Leben,
bauen die Welt.

🌍🌎🌏

Preßt der Zitrone
saftigen Stern,
herb ist des Lebens
innerster Kern.

🍋🍋🍋

Jetzt mit des Zuckers
linderndem Saft
zähmet die herbe
brennende Kraft,

🍯🍯🍯

gießet des Wassers
sprudelnden Schwall,
Wasser umfänget
ruhig das All.

Tropfen des Geistes
gießet hinein,
Leben dem Leben
gibt er allein.

Eh es verdüftet,
schöpfet es schnell,
nur wenn er glühet,
labet der Quell.

(Friedrich von Schiller, 1759 – 1805, deutscher Arzt, Dichter, Philosoph und Historiker)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, alle guten Dinge sind drei, und das hoffen wir doch wieder sehr bei unserem 3. Adventskalendertürchen heute. 

Nach der gestrigen Besinnlichkeit soll es heute doch mal wieder bissel fröhlicher werden, da sorgt doch, so dachten wir uns bei unserer Redaktionssitzung zum heutigen Türchen, schon gleich das Gedicht für! Und das Gedicht wählten wir mit Bedacht, denn es ist kalt geworden in Deutschland, wörtlich und auch im übertragenen Sinne, aber das Thema kommt heute nicht aufs Tapet! Unser PC hat unten in der Leiste eine kleine Wetteranzeige mit Außentemperatur und das zeigt uns hier gerade 2 Grad minus an! Bibber, lach! 

Was tut bei frostigen Außentemperaturen am meisten gut? Ja, natürlich, zum Beispiel der oben besungene Punsch, oder andere weihnachtlich-alkoholische Getränke, Glühwein, aber auch Tee, Kaffee und Kakao. 

Feiner Tee, immer wieder ein Genuß!

Kaffee in allen Variationen

Kakao, mit Sahnehäubchen und lecker Weihnachtsgebäck, hach, die Sünden sind so vielfältig in der Advents- und Weihnachtszeit! 🤭😊

Und natürlich die alkoholischen Heißgetränke jedweder Art, in feinen Bechern passend zur Jahreszeit serviert! 

Mein Redaktionsteam hat eifrig gemeinsam beraten und überlegt, was wir euch aus den Redaktionsräumen zu diesem Thema bieten könnten, und hatte dann auch bald die zündende Idee: „Frau Chefredakteurin, du hast doch unzählige Gläser und Tassen und son Zeug, und das könnten wir doch unseren Lesern präsentieren….“ …..“und hattest du nicht auch noch viele neue Teesorten?“….“Mööönsch, und wir haben doch auch noch so einen Nußknacker, Frau Cheffin, weißte, der wie ein Kellner oder so aussieht?“ …..“Jaaaa, ich weiß, was du meinst, Ruddi, und dann hat die Frau Cheffin noch so ein tolles Rezeptbuch für so Süffelkram, kann ich wieder Zutaten einkaufen gehen….“ „Ja, knorke, Otto….“….“da muß ich aber noch schöne Tischwäsche für raus suchen“….“ok, mach, Luzia, und…..“ 

„Stoooooopp!!!“ Himmel, mein Team, alle redeten durcheinander mit voller Begeisterung, gemach, gemach, meine Lieben, wir können prima gleichzeitig singen aber nicht gleichzeitig reden, so, nun sortieren wir das Durcheinander erst einmal:

Ja, Gläser und Tassen u.ä. gibt es hier zuhauf, Hamish, und Teesorten sind auch reichlich vorhanden,Bruno! Der Nußknacker, den du meinst, Ruddi, das ist kein Kellner, das ist ein Köbes, das ist ein köllscher Kellner und somit was ganz besonderes! Stimmt, Otto, das Rezeptbuch gibt es und da kannst du deiner Stöberlaune wieder freien Lauf lassen! Genauso ist es, Luzia, da brauchen wir zum präsentieren natürlich auch schöne Tischwäsche. So, alle Klarheiten beseitigt? Dann ran an die jeweiligen Werke! Uff, hier schlagen die Wellen oft hoch bei unseren Redaktionssitzungen, lach, ich hab halt ein engagiertes Team! 

Und nun präsentieren wir, bzw. unser hier ortsansässiger Köbes, das, was bei der turbulenten Sitzung an Ergebnis rausgekommen ist: 

Das! Und bevor es en détail weiter geht, zeigt sich erstmal unser Köbes in seiner ganzen Pracht!

So ein Köbes ist ein vielbeschäftigter Mann. 

Wichtigstes Utensil ist natürlich seine Köbes-Schürze

schickes Teil, oder? So, nun wird euch präsentiert, was mein Team ausgesucht hat:

Schöne Weihnachtstassen, feine Duftkerzchen (gehören zu gemütlichen Kaffee-,Tee-, Kakao- und diverses-Stunden zwingend dazu!) und ein „Geist“, ein Sanddorn-Geist, Sanddorn ist gesund! 😂

weihnachtliches Teeglas mit Rührstiel!

Duftteelichter Duftrichtung Weihnachtsmarkt, herrlich! 

Und hinten nun zwei von unseren neuen Weihnachtsteesorten, Bremer Weihnachtstee, Weihnachtstee mit Zimt, es gibt noch einen Rotbuschtee Vanille und einen Tee Holunderblüte-Ingwer! 

Und das ist nun die Tischwäsche, die Luzia aus dem Wäscheschrank geholt hat, fanden wir alle richtig fein und passend, das ist ein Tischläufer! 

Und hier kommt das Rezeptbuch, das hatte ich euch auch wohl schon mal gezeigt, aber das ist so hübsch, ich hab mich damals so in den Einband verliebt, als ich es käuflich erwarb, da kann es ruhig nochmal dabei sein:

Da wären wir dann beim Thema Rezepte, worauf sich Otto so gefreut hatte. 

Finnischer Glögg

  • Rotwein oder schwarzer Johannisbeersaft, wenn es ohne Alkohol sein soll
  • die gleiche Menge an Wasser
  • 1/2 TL gemahlener Zimt
  • 1/2 TL gemahlener Ingwer
  • 1/2 TL gemahlene Nelken
  • 1/2 TL gemahlener Kardamom
  • 2 EL Mandelstifte
  • 2 EL Rosinen

Saft bzw. Rotwein und Wasser mit den Gewürzen erhitzen, Mandeln und Rosinen auf Gläser oder Becher verteilen und die heiße Mixtur darüber gießen. 

Pharisäer

  • 1 Tasse starker Kaffee
  • 2 TL Zucker
  • 2 – 4 cl brauner Rum
  • 2 EL geschlagene Sahne
  • gemahlener Zimt

Starken Kaffee aufbrühen und süßen. Rum in eine angewärmte Kaffeetasse (große!) füllen und den Kaffee aufgießen, eine Sahnehaube aufsetzen und diese mit Zimt bestäuben. 

Göttertrank

  • 500 ml Milch
  • 1/2 Zimtstange
  • 2 Gewürznelken
  • 75 g Bitterschokolade (Kochschokolade)
  • 2 Tropfen Mandelaroma

Milch mit Zimt und Nelken fast zum kochen bringen, 5 Minuten ziehen lassen. Die Bitterschokolade in kleine Stücke brechen und in der Milch schmelzen lassen, anschließend Zimt und Nelken herausnehmen und das Mandelaroma dazugeben. Die Schokoladenmilch mit dem Schneebesen schaumig schlagen, in vorgewärmte Gläser oder Tassen füllen und servieren. 

So, ich denke, nun können wir alle sagen, ob es stürmt oder schneit oder sonstige Wetterunbilden drohen, wir haben reichlich Potenzial zum drinnen gemütlich machen! Und so soll das doch sein in der Adventszeit, oder? Mein Team nickt jedenfalls eifrig!  

 

 

Nun hoffen wir alle, es hat euch wieder gefallen, das 3. Türchen, und wünschen euch einen schönen Freitag, das Wochenende ist in Sicht und damit schon der zweite Advent! 😯, laßt uns die Tage genießen, sie sind immer so schnell wieder vorbei! Paßt gut auf euch alle auf, bleibt oder werdet gesund, verliert nicht den Humor und die gute Laune, auch wenn es manchmal schwer fällt, das wünscht euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia.

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – „Tragt in die Welt nun ein Licht…..“

 

Advent

Offenb. 3, 20.

Siehe, ich stehe vor der Tür und
klopfe an.

Ich klopfe an zum heiligen Advent
und stehe vor der Tür!
O selig, wer des Hirten Stimme kennt,
und eilt und öffnet mir.
Ich werde Nachtmahl mit ihm halten,
ihm Gnade spenden, Licht entfalten,
der ganze Himmel wird ihm aufgetan,
ich klopfe an.

Ich klopfe an, da draußen ists so kalt
in dieser Winterszeit;
vom Frost erstarrt schläft ringsum Feld und Wald,
die Welt ist eingeschneit,
auch Menschenherzen sind gefroren,
ich stehe vor verschlossnen Toren,
wo ist ein Herz, den Heiland zu empfahn?
Ich klopfe an.

Ich klopfe an, sähst du mir nur einmal
ins treue Angesicht,
den Dornenkranz, der Nägel blutig Mahl, —
o du verwürfst mich nicht!
Ich trug um dich so heiß Verlangen,
ich bin so lang dich suchen gangen,
vom Kreuze her komm ich die blut’ge Bahn:
ich klopfe an.

Ich klopfe an, der Abend ist so traut,
so stille nah und fern,
die Erde schläft, vom klaren Himmel schaut
der lichte Abendstern;
in solchen heilgen Dämmerstunden
hat manches Herz mich schon gefunden;
o denk, wie Nikodemus einst getan:
ich klopfe an!

Ich klopfe an und bringe nichts als Heil
und Segen für und für,
Zachäus ‘ Glück, Marias gutes Teil
beschert‘ ich gern auch dir,
wie ich den Jüngern einst beschieden
in finstrer Nacht den süßen Frieden,
so möcht‘ ich dir mit holdem Gruße nahn;
ich klopfe an.

Ich klopfe an, bist, Seele du, zu Haus,
wenn dein Geliebter pocht?
Blüht mir im Krug ein frischer Blumenstrauß,
brennt deines Glaubens Docht?
Weißt du, wie man den Freund bewirtet?
Bist du geschürzet und gegürtet?
Bist du bereit mich bräutlich zu empfah’n?
Ich klopfe an.

Ich klopfe an, klopft dir dein Herze mit
bei meiner Stimme Ton?
Schreckt dich der treusten Mutterliebe Tritt
wie fernen Donners Drohn?
O hör‘ auf deines Herzens Pochen,
in deiner Brust hat Gott gesprochen:
wach‘ auf, der Morgen graut, bald kräht der Hahn,
ich klopfe an.

Ich klopfe an; sprich nicht: es ist der Wind,
er rauscht im dürren Laub; —
dein Heiland ists, dein Herr, dein Gott, mein Kind,
o stelle dich nicht taub;
jetzt komm‘ ich noch im sanften Sausen,
doch bald vielleicht im Sturmesbrausen,
o glaub‘, es ist kein eitler Kinderwahn:
ich klopfe an.

Ich klopfe an, jetzt bin ich noch dein Gast
und steh vor deiner Tür,
einst, Seele, wenn du hier kein Haus mehr hast,
dann klopfest du bei mir;
wer hier getan nach meinem Worte,
dem öffn‘ ich dort die Friedenspforte,
wer mich verstieß, dem wird nicht aufgetan;
ich klopfe an.

 

(Karl von Gerok , 1815 – 1890, deutscher evangelischer Theologe und Kirchenliederdichter)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, unschwer zu erkennen, worum es in unserer freitäglichen Redaktionssitzung ging für unsere Sonntagsausgabe, nicht wahr, natürlich um den 1. Adventssonntag, den euer Redaktionsteam hier mit dem ersten schönen Bild der Weihnachtssaison 2021 begrüßt! Einzig das Thema für den heurigen Adventssonntag mußten wir noch besprechen, und angesichts der Tatsache, daß die Welt um uns rum und auch oftmals die Welt in uns drin derzeit wieder dunkel und finster ist, was im übrigen nicht (nur) am Wetter liegt, waren wir uns bei Titel und Thema schnell einig: Licht, lichtere Tage, für uns und die Welt, und was eignet sich dafür in den letztlich auch kalendarisch dunklen Zeiten am besten? Kerzen! 

Sie spenden Licht, sie spenden Wärme, sie lassen die Menschen zusammenrücken um ihren hellen Schein, sie öffnen die Herzen und wenn sie duften auch die Sinne. Und geben Geborgenheit. 

Eine Kerze ist ein Leuchtmittel aus WachsStearinParaffinTalg oder Walrat mit einem Docht in der Mitte, das mit offener Flamme brennend Licht und Wärme gibt.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Kerze

Ich glaub, Kerzen verfehlen ihre Wirkung auf keinen, sie leuchten geheimnisvoll, das „gezähmte“ Feuer hat seine ganz eigene Faszination. Ihre Geschichte ist gut 5.000 Jahre alt. In früheren Zeiten waren sie das einzige Beleuchtungsmittel. Im vorderen Orient wurden sie wohl entwickelt, über das Mittelalter, in dem sie in Kirchen eine große Rolle spielten und deshalb zu einem wichtigen Handelsgut wurden, weil in Kirchen nur Kerzen aus Bienenwachs verwendet werden durften, diese waren teuer und daher nur dem Adel und der Kirche erschwinglich, für den einfachen Haushalt gab es nur Kienspäne oder die sogenannten „Unschlittkerzen“, aus Talg gemacht, fanden sie im 19. Jahrhundert nach Entdeckung von Stearin und Paraffin den Weg bis in unsere Tage. 

Heute gibt es eine reiche Auswahl an Kerzen in allen Farben und Formen, mit und ohne Duft. Kerzen spielen auch eine Rolle zu festlichen Anlässen, zum Beispiel bei der Taufe, Kommunion, Konfirmation und Firmung, als Osterkerze, Kerzen am Adventskranz und im Weihnachtsbaum, oder auf Friedhöfen als Grablichter. 

Der November hatte in diesem Jahr viele trübe und graue Tage bereit, so nebelte es auch in der Grafschaft wieder vor einigen Tagen

Burg Lirich vollständig verschwunden!

Aber ein Baum leuchtet hier oben noch immer richtig golden in unser Eulennest

er verliert immer als letzter seine schönen Goldtaler-Blätter, ist aber auch im Frühling der späteste, der wieder frisches Grün treibt. 

Und unser Birkenpferd Hoppriel hat unter sich auch noch goldene Birkenblätter. 

Nun nimmt der November so langsam wieder seinen Abschied und die leuchtenden Adventstage stehen bevor, ein wahrer Lichtblick, wenn wir hier oben am Wohnzimmerfenster unserer Redaktionsräume gucken und die schönen Lichter alle wieder bestaunen können. 

Zaghaft erst, 

aber alsbald in voller Pracht in fast allen Fenstern

Frau Chefredakteurin hat dabei wieder den Zoom der neuen Kamera ausprobiert und ist schon mal zufrieden mit dem Ergebnis, daß so ein bissel „nebenher“ erledigt wurde, heißt, da läßt sich noch einiges verbessern. Learning by doing! 

Lichtblicke, das sind auch schöne Dinge, die man macht, so zum Beispiel kochen, und da schulde ich euch noch einen Lichtblick, nämlich die Fotos von unserem Thailändischen Chicken-Curry mit Kokosmilch nach Grafschafter Art, voilà:

dazu gab es Reis:

Das war so lecker, als Wintergericht wärmstens zu empfehlen, denn es wärmt, lach! 

Kommen wir nun zu einer kleinen Kerzenauswahl aus den Redaktionsräumen, wir hatten ja oben schon das Gesamtbild

samt unserem hier momentan jeden Abend leuchtenden Teelicht-Vogelhaus! 

Den heurigen Adventskranz zieren echte Wachskerzen mit Batterie

die aber wahrscheinlich noch ihren Standort wechseln werden, Frau Chefredakteurin war mal wieder, wie ihr Vater das immer so treffend bezeichnet hat, eine „Klüngelfutt“, der Adventskranz wird heute noch fertiggestellt und dann fällt die Entscheidung für oder wider dieser Kerzen. 

Duftkerzen, marmoriert, die ein Tablett auf dem Wohnzimmerschrank zieren

und im Hintergrund ganz rechts ist eine neue Errungenschaft sichtbar, die uns mittels eines ganz lieben Adventspäckchens von Kristina mit Rani und Fleckchen erreichte:

Eine Adventskerze, in 24 Abschnitte zum leuchten eingeteilt:

Können wir auch bald anzünden, denn der 1. Dezember ist nicht mehr weit, und damit ihr euch gleich alle mitfreuen könnt: Es wird auch heuer wieder einen Adventskalender im Grafschafter Wochenanzeiger geben, das ganze Redaktionsteam fand, daß es gerade in diesem Jahr wieder so nötig ist, ein bissel Freude, Licht, Wärme und Wohlbehagen zu unseren Lesern zu bringen. Und wir hoffen alle sehr, daß uns auch in diesem Jahr wieder was einfällt, um 24 Türchen zu füllen. 

Hübsche Glasteelichter werden auch wieder leuchten in den Redaktionsräumen, und das Teelicht-Vogelhaus

bekommt dann einen ganz besonderen Platz, aber das wird noch nicht weiter verraten, wie gesagt, wir müssen wieder 24 Türchen befüllen! 😊

Nun haben wir noch eine ganz besondere Kerze für euch, die hat eine lustige Geschichte

diese Kerze in einer Vase mit Papierblüte, von uns auch „hängende Kerze“ genannt, war ursprünglich mal eine Dreierkerze, also unten eine Kerze, aus der die drei anderen mit Docht entsprangen, hat mir eine Freundin vor etlichen Jahren mal aus Dänemark mitgebracht. Sie stand in eben dieser Vase als Kerzenständer im Wohnzimmerfenster, leider auch in einem sehr heißen Sommer mit hoher Sonneneinstrahlung durch die Doppelfenster, ich glaub, den Rest kann sich jetzt jeder schon denken: Genau, sie wurden in der Sonne weich und flossen elegant über den Rand der Vase, wo sie dann später wieder erstarrten! Ja, und so hab ich sie dann einfach gelassen, als ein ganz besonderes, von der Natur geschaffenes Kunstwerk! 😂

Beim fotografieren unserer Kerzen gab es übrigens ein neugieriges kleines Kätzchen, guckt:

Und so beginnt sie nun heute wieder, die Adventszeit, die Zeit der Kerzen, in diesem Jahr wieder so sehnsüchtig und hoffnungsvoll erwartet und nun schon wieder so überschattet von den sich überschlagenden schlechten Nachrichten der Pandemie. Den Titel unserer heutigen Sonntagsausgabe setzt die zweite Zeile dieses Adventsliedes fort „…..sagt allen: Fürchtet euch nicht!“ Das ist wahrlich nicht leicht in diesen Tagen, aber was wäre euer Grafschafter Wochenanzeiger wert, wenn er es nicht, getreulich dem Motto von Mimi in heaven, versuchen würde, und so haben wir uns einen Engel bestellt

der uns in unseren Redaktionsräumen die erste Kerze zum heutigen Adventssonntag anzündet, als frohes und Mut machendes Licht für uns, für euch, für alle, die reingucken und lesen, als Hoffnungszeichen für wieder kommende leuchtende und bessere Tage und Zeiten.

Ein Licht, das glänzt

und seine Umgebung in den Glanz einbezieht, ein Licht, das die dunkelsten Räume erhellt

und die Hoffnung auf den immer wieder grünenden Baum des Lebens trägt, das in kalter Winternacht

ein Ort der Zuflucht ist für Mensch und Tier. 

Zum Schluß unserer heutigen Sonntagsausgabe zum 1. Advent haben wir nun noch was schönes für auf die Ohren für euch, einmal das titelgebende Lied

und einmal nur als Klavierbegleitung, falls ihr einfach selber singen wollt:

Und dann noch unser Lieblings-Adventslied, immer in der gleichen Fassung, trotzdem noch mal der Hinweis, bitte den Text zu lesen, der bei „mehr anzeigen“ drunter steht: „Das Licht einer Kerze“

Und damit wünschen wir euch allen einen schönen, lichten, kerzenerhellten 1. Adventssonntag, bewahrt euch Glaube, Liebe, Hoffnung und Vertrauen, bleibt oder werdet gesund, allen, die es brauchen, Mensch oder Tier, sind hier alle Daumen, Pfoten und Tatzen fest gedrückt 🙏🍀🍀🍀❤❤❤ paßt alle gut auf euch auf und freut euch trotz allem auf die kommende Adventszeit. Das wünscht euch von ganzem Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia  

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Essen ist fertig! 🐦🏠🍽🍷

Winterliche Spatzen-Bitte

Insbesonders, hochverehrter Mensch,
du siehst, die Zeit ist wetterwend’sch,
der Schnee liegt hoch, kalt weht der Wind,
das Vöglein darbt mit Weib und Kind.

D’rum bitt‘ ich auch in diesem Jahr,
Du wolltest uns’rer nehmen wahr
und spenden, was an Korn und Spelt
von deinem reichen Tische fällt.

Jed‘ Krümchen nehmen wir voll Dank,
und sind an Zwitschern und Gesang
dereinst in holder Sommerzeit
zu jedem Gegendienst bereit.

Beauftragt vom beschwingten Chor,
trug ich dir dies geziemend vor;
nun öffne deines Mitleids Schatz!
Ergebenst: Dein getreuer Spatz!

(Richard Schmidt-Cabanis, 1838 – 1903, deutscher Schauspieler und Schriftsteller)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, da haben wir heute wieder eine feine Gemengelage in unserer Sonntagsausgabe für euch, wir hatten viel Spaß bei unserer freitäglichen Redaktionssitzung, die Bärchen und ich, denn unter dem Titel „Essen ist fertig!“ gibt es jetzt Futter! Futter für die Vögel, Futter für die Menschen, Futter für die Augen und für die Seele! 

Fangen wir mal mit dem Futter für die Vögel an, denn am Freitag, am 19. November, war der Gedenktag der Heiligen Elisabeth, und mit diesem Tag beginnt traditionell die Winterfütterung der Vögel und das Wiedereinrichten ihrer Futterplätze. St. Elisabeth war als sehr mildtätig bekannt, daher eben auch der Brauch, an ihrem Namenstag der Notleidenden zu gedenken, und eben auch der Tiere, so entstand der Brauch, mit der Winterfütterung der Vögel am Elisabeth-Tag zu beginnen.

Da war mein Redaktionsteam natürlich gleich Feuer und Flamme, also alle Mann/Frau/Bären in die Küche, Utensilien für die Fütterung der Raubtiere…..äääääh, Vögelchen säubern und bereitstellen. 

Das feine Western-Vogelhäuschen ist natürlich wieder mit von der Partie

Die hübsche Futterdose haben wir mal von Werner/Vogelknipser bekommen, sie kommt natürlich auch wieder zum Einsatz. 

Nach getaner Arbeit hat mein Redaktionsteam hier noch begeistert unser Archiv nach Einträgen zur Vogelfütterung durchforstet, ist fündig geworden und macht euch nun mal eine kleine Galerie davon:

Was hatte Mimi in heaven immer für ein zwiespältiges Vergnügen, wenn der Dosenöffner die Piepis draußen wieder versorgt hat und sie vor der geschlossenen Balkontüre dem Treiben draußen zugucken konnte, einesteils knurrte die Jägerin ihn ihr, anderenteils freut sie sich an der Freude von Frauchen. Nun können die Bären wieder gucken, wenn alles fertig eingerichtet ist, kommen auch noch neue Bilder, und wir wollen auch wieder neue Vogelfutterkuchen backen wie anno dunnemals, wißt ihr noch? 

Ganz besonders glänzende Augen hatte mein Redaktionsteam bei all den schönen, meist aus Servietten hergestellten Bildern von den Vögeln bei der Fütterung im Winter im Archiv, da wollten sie natürlich auch davon noch eine kleine Galerie, also büdde schön:

Gemäß unserer oben angegebenen Futterliste kommen wir nun zu dem Futter für Menschen, die Frau Chefredakteurin hat mal wieder ein Sonntagsmenü mit einem Gewürztütchen aus dem letztjährigen Gewürz-Adventskalenders geplant, das möchten wir euch nicht vorenthalten: 

Die Zutaten:

und das Gewürz:

plus Ingwer, Kurkuma und Kreuzkümmel. 

Thailändisches Chicken-Curry mit Kokosmilch nach Grafschafter Art:

  • 500 g Hähnchenbrustfilet
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Zucchini
  • rote, gelbe und grüne Paprika
  • 2 EL Kokosöl
  • 500 ml Kokosmilch
  • 1 kl. Löffelchen Sambal Oelek
  • 1/2 Limette gepreßt
  • Salz, Pfeffer, Gewürz thailändisches Curry, Ingwer, Kurkuma, Kreuzkümmel

Hähnchenbrustfilet in große mundgerechte Würfel schneiden. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Kokosöl in einer großen Pfanne erhitzen. Filet salzen, dann von allen Seiten circa 10 Minuten braten, dabei regelmäßig wenden. Zwiebel und Knoblauch hinzufügen und weitere 2-3 Minuten garen. Zucchini und Paprika gewürfelt und in Streifen dazu geben und kurz mit schmoren lassen. Kokosmilch, Sambal Oelek und Limettensaft in die Pfanne geben. 5-10 Minuten einköcheln lassen, dann mit Salz, Pfeffer, dem thailändischen Gewürz sowie Ingwer, Kurkuma und Kreuzkümmel abschmecken. Als Beilage Reis dazu. 

Liest sich doch sehr lecker, oder? Die ganze Redaktion ist sehr gespannt, wie es schmeckt, und Bilder vom fertigen Gericht werden ebenfalls nachgereicht. 

Weiter geht es in der Futterliste mit dem Futter für die Augen und die Seele, als da wären:

Bilder von unserem Weihnachtskaktus, der heuer wieder so schön blüht:

Erinnert ihr euch noch an unser Weihnachtslämpchen in der Küche, das seit November 2019, genau seit dem 25. 11. 2019, jeden Abend in die Grafschaft leuchtet, treulich durch die ganzen Pandemie-Zeiten? Es leuchtet immer noch, immer noch mit der selben Batterie:

Ich hab noch nie so ein treues Kerzchen gehabt!

Auf Balkonien ist noch alles herbstlich dekoriert, dazu gehört unsere große Sonnenblume, die dazumalen, als Mimi noch lebte, hier gegen Ende November nach einem ähnlich tristen wie dem heurigen so sehnsüchtig ins Wohnzimmer guckte

Damals, im November 2019 sagte Mimi in heaven dazu: „Frau Chefredakteurin, guck mal, die arme Sonnenblume, sollen wir sie nicht endlich reinholen?“ 

Das macht die Sonnenblume heuer auch schon wieder, aber sie muß noch bissel warten, nächste Woche darf sie dann wieder ins warme und trockene mit all ihren restlichen Herbstgefährten. 

Denn heute ist erst der letzte stille Feiertag, der Ewigkeitssonntag, angesichts der ohnehin schon wieder so traurigen und anstrengenden Entwicklung der Corona-Lage haben wir bewußt auf einen besonderen Eintrag dafür verzichtet, aber mit einer kleinen Bildergalerie wollen wir für diesen Tag und dem Gedenken unserer lieben Vorausgegangenen, Menschen oder Tiere, doch ein wenig innehalten: 

Einen schönen Musikbeitrag hätten wir zu diesem stillen Sonntag auch noch, vielleicht gefällt er euch so gut wie uns: 

Damit wären wir nun so langsam wieder am Ende unserer heutigen Sonntagsausgabe, einen haben wir aber noch zur Lage der Nation, den können wir nicht für uns behalten, mein Redaktionsteam und ich, haben wir neulich für Facebook entworfen:

Und damit wünschen wir unseren lieben Lesern alle einen schönen, entspannten und gemütlichen Sonntag, paßt alle ganz besonders gut auf euch auf, bleibt alle gesund oder werdet es, für alle, die es brauchen, Mensch oder Tier, sind Daumen, Pfoten und Tatzen hier fest gedrückt 🙏🍀🍀🍀 behaltet euren Humor, der ist in diesen Zeiten ganz besonders wichtig, und kommt alle gut durch die wieder so furchtbar anstrengende Zeit. Und startet gut wieder in die neue, bereits die letzte vollständige Novemberwoche! Das wünscht euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia

Habts fein! Das erste Adventslicht ist schon in Sicht! 

Grafschafter Wochenanzeiger – „Wer Sorgen hat, hat auch Likör!“ 🍹🍎🍐🍒

Es ist ein Brauch von Alters her:
Wer Sorgen hat, hat auch Likör.
Doch wer zufrieden und vergnügt,
sieht zu, daß er auch welchen kriegt.

(Wilhelm Buch, 1832 – 1908, deutscher Zeichner, Maler und Schriftsteller)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, das war eine lustige Redaktionssitzung am Freitag zum erstellen unserer heutigen Sonntagsausgabe, denn die Frau Chefredakteurin hatte sich gemerkt, daß in der letzten Ausgabe bezüglich der Birnen des Herrn von Ribbeck zwischen ihr und BrigitteE Bremen in den Kommentaren Birnengeist und Obstbrände eine Rolle spielten, und das ergab nun in der freitäglichen Redaktionssitzung den Anstoß zu unserer Sonntagsausgabe. Das bärige Redaktionsteam war begeistert, obwohl sie ja nun eigentlich an solchen hochprozentigen Getränken höchstens nippen dürfen, bei ihrem noch zarten Bären-Alter, aber die Aussicht auf ein Foto-Shooting allwieder mal in unserer Redaktionsküche, weil es doch auch bei diesem Thema um was leckeres geht, ließ die Bärenaugen leuchten! Küche im Herbst, mit Usselwetter draußen, ist eben einfach was wonniges! 

Und so kommt jetzt hier in Wort und Bild unser Zubehör für Liköre & Co. samt Rezepten. Weihnachten ist nicht mehr weit, und Geschenke aus der Küche sind doch immer was feines und heiß begehrt, das hat sich unser redaktioneller Chefkoch schon mal vorab notiert! 

Herbstzeit ist Stimmungszeit und so beginnen wir unsere Zubehör-Bilder in romantischem Ambiente

„Lichter“ geht es jetzt weiter! 🤭

Unsere Flaschen- und Gläsersammlung für die „geistigen“ Stunden im Leben

Man kann so schön kleine Fläschchen sammeln für Mitbringsel in der Adventszeit, und manche gesammelten Flaschen haben auch so hübsche Verschlüsse, wie den hier auf dem Bild

Eine kleine Traube, das sieht so hübsch aus! 

Diese Flasche ist gekauft, samt den dazu gehörigen Gläsern

ein hübsches Schild an einer zu verschenkenden Pulle paßt aber auch fein. 

Dieses kleine Windlicht aus Glas ist übrigens das Windlicht, das dazumalen für die Landung von UFO’s in unseren Redaktionsräumen verantwortlich war!

Gläser braucht man natürlich auch zum „Sorgen-Likör“, wir hätten da etliche, zum teil noch von den Großeltern geerbte, anzubieten. Aber erst einmal kommen noch Flaschen. 

Flaschen farbig, geschliffen oder in hübschen Formen wie hinten einem Stern. 

Und hier ist nun schon ein Teil der geerbten Gläschen zu sehen, das Glas ist so zart! 

Dieses Glas bzw. die Gläser, da gibt es mehrere von, war mal ein Geschenk von Freunden, „Schnapspfeifen“! 

Eine Übersicht

Kommen wir nun zu den Rezepten. 

Der für den heutigen Eintrag anstoßgebende Birnenschnaps bzw. Birnengeist ist natürlich als Rezept nicht möglich bzw. wäre verboten, weil er ja ein Obst-Brand ist, also gebrannt werden muß, und das ist privat nicht erlaubt! Man könnte aber die Birnen auch ähnlich wie bei einem Rumtopf in Williams-Birnen-Geist einlegen, so zum Beispiel:

Hagebutten-Likör

  • 500 g Hagebutten
  • 125 – 150 g weißer Kandis
  • 1 Flasche Kirschwasser

Die Hagebutten waschen und gut abtropfen lassen. Die Früchte halbieren und mit einem Löffel etwas zerdrücken. In ein Glasgefäß füllen, den Kandis und das Kirschwasser dazu geben. Gefäß verschließen und bei Zimmertemperatur etwa eine Woche durchziehen lassen. Dann durch ein Mulltuch filtern, den Likör in Flaschen abfüllen, Flaschen verschließen und mindestens vier Monate ruhen lassen. 

Schlehen-Aufgesetzter

  • 750 g Schlehen
  • 300 g weißer Kandis
  • 2 Zimtstangen
  • 1 Flasche Doppelkorn

Die Schlehen verlesen und waschen, gut abtropfen lassen, dann etwas zerdrücken, dabei auch einige Steine zerstoßen, damit die inneren Kerne ihr feines Aroma freigeben. Die zerdrückten Früchte mit dem Kandis und den Zimtstangen in ein gut verschließbares Gefäß geben, den Korn drüber gießen und bei Zimmertemperatur vier bis sechs Wochen ziehen lassen, dann abfiltern und in Flaschen füllen. 

Sanddorn-Likör

  • 400 g frische Sanddornbeeren
  • 150 g brauner Kandiszucker
  • 1 Flasche Korn oder Wodka
  • 1 Stange Vanilleschote

Auch hier wieder die Beeren putzen und säubern, die Vanilleschote aufschneiden und ausschaben, Früchte, Kandis und Vanille mit Korn oder Wodka aufgießen, 6 – 8 Wochen bei Zimmertemperatur zum Beispiel am Fenster stehen lassen, ab und an mal schütteln, gilt auch für die übrigen Rezepte, und dann wieder abfiltern und in hübsche Flaschen füllen. 

Eine ähnliche Farbe hat der fertige Sanddornlikör. 

 

Nach ähnlichen Rezepten kann man so viele Früchte „geistig“ konservieren, Likör aus schwarzen Johannisbeeren zum Beispiel mit Gewürznelken auf Cognac oder Markenweinbrand

Das geht natürlich auch mit roten und schwarzen Johannisbeeren, mit Doppelkorn.

Passionsfrüchte mit Gin

Quitten-Likör mit Cognac oder Markenweinbrand mit Korianderkörnern.

Aprikosen-Likör mit Gewürznelken, Zimtstangen und Weinbrand. 

Brombeer-Korn, mit Doppelkorn und Zimtstange.

Holunder-Brandy, der wird aus dem Saft der Holunderbeeren gemacht, der Saft wird mit Weinbrand vermischt, es empfiehlt sich, ihn vor Gebrauch sechs Wochen zu lagern. Man kann im übrigen auch den oben ausgeführten Sanddorn-Likör mit Sanddornsaft machen, da frischer Sanddorn schwer zu bekommen ist. Und nicht nur aus Früchten lassen sich feine Liköre machen, auch aus Kräutern, so hat die Frau Chefredakteurin noch einen selbstgemachten im Kühlschrank stehen, und zwar den hier

einen Likör aus Minze mit Zitronenmelisse! 

Viel Spaß beim ausprobieren…..und beim genießen! 

Soviel von unserer redaktionellen Seite also zu Sorgen und Likör, zwingend eine Einheit, lach! Apropos Einheit: Am heutigen Sonntag feiern wir den Tag der deutschen Einheit zum 31. Mal! Das freut das gesamte Redaktionsteam, besonders aber Bruno und Otto, die ja beide aus der seit dem auch wiedervereinigten Bundeshauptstadt kommen, was hat sich die Frau Chefredakteurin damals gefreut, daß Berlin wieder gesamtdeutsche Hauptstadt wurde! 

  

Dieser Sonntag hat es in sich, denn ebenfalls heute feiern wir auch traditionell am ersten Sonntag im Oktober das Erntedankfest. Dazu gab es hier ja schon so einige Einträge, da hatte mein bäriges Redaktionsteam die Idee, sich selbst in einen angemessenen Rahmen zu setzen 

und euch passend zu unserem erntedanklichen Wochenendmenü einen Eintrag aus unserem reichhaltigen Archiv zu verlinken, denn unser Menü zum heutigen Erntedank war bzw. ist: Himmel un Äd mit Flönz! Zu deutsch: Himmel und Erde mit Blutwurst! Und da hatten wir eben schon mal einen Eintrag von, der hier jetzt wieder prima hin paßt:

Herbst-Montag

Eine schöne Galerie zum Erntedankfest machen wir euch nun auch noch, wir schwelgen doch immer so gerne in den wunderschön-farbigen Herbstbildern. 

Das ist nun also unser Beitrag zum heutigen Erntedankfest, mein bäriges Redaktionsteam hat da aber noch sowas schönes für Augen und Ohren gefunden, guckt mal rein, vielleicht gefällt euch das genauso gut wie uns! 

https://www.ardmediathek.de/video/checker-can-checker-tobi-und-checker-julian/der-erntedank-check/kika/Y3JpZDovL2JyLmRlL3ZpZGVvLzNmYTk5MDhiLTQwZDItNDExZC05NDQyLTkxNmIyNjVmOGM3Nw/?isChildContent

 

Und noch ein Ereignis wirft seine Schatten voraus, am Montag, mit dem die neue und erste vollständige Oktoberwoche wieder los geht, ist Welttierschutztag, an einem Montag wäre das natürlich auf jeden Fall wieder der Part unseres Co-Autors, unserer rasenden Reporterin, unserer Mimi in heaven gewesen und da hatten meine Bären die Idee, auch dafür nochmal einen Archiv-Eintrag zu verlinken, und zwar den letzten zu diesem Thema von unserer Mimi in heaven: 

Welttierschutztag 2018

Zu all den Feierlichkeiten an diesem Sonntag haben wir nochmal „Kunst“ gemacht, wir haben unser wunderschönes Teelichtvogelhäuschen mal gespiegelt:

Und damit wünschen wir euch allen einen wunderschönen ersten Oktobersonntag, Erntedankfest-Sonntag und Tag der deutschen Einheit, sowie einen guten Start in die erste, vollständige Oktoberwoche, bleibt oder werdet alle gesund, für alle, die es brauchen, Tier oder Mensch, sind hier alle Daumen, Tatzen und Pfoten gedrückt, euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia  

Habts fein!  

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Herbstzeit – 🍁 Erntezeit – 🍐 wir schätzen das Reelle!

Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland

Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland,
ein Birnbaum in seinem Garten stand,
und kam die goldene Herbsteszeit
und die Birnen leuchteten weit und breit,
da stopfte, wenn’s Mittag vom Turme scholl,
der von Ribbeck sich beide Taschen voll.
Und kam in Pantinen ein Junge daher,
so rief er: „Junge, wiste ’ne Beer?“
Und kam ein Mädel, so rief er: „Lütt Dirn,
kumm man röwer, ick hebb ’ne Birn.“

 

So ging es viel Jahre, bis lobesam
der von Ribbeck auf Ribbeck zu sterben kam.
Er fühlte sein Ende. ’s war Herbsteszeit,
wieder lachten die Birnen weit und breit;
da sagte von Ribbeck: „Ich scheide nun ab.
Legt mir eine Birne mit ins Grab.“
Und drei Tage drauf, aus dem Doppeldachhaus,
trugen von Ribbeck sie hinaus,
alle Bauern und Büdner mit Feiergesicht
sangen „Jesus meine Zuversicht“,
und die Kinder klagten, das Herze schwer:
„He is dod nu. Wer giwt uns nu ’ne Beer?“

So klagten die Kinder. Das war nicht recht –
ach, sie kannten den alten Ribbeck schlecht;
der neue freilich, der knausert und spart,
hält Park und Birnbaum strenge verwahrt.
Aber der alte, vorahnend schon
und voll Mißtrauen gegen den eigenen Sohn,
der wußte genau, was er damals tat,
als um eine Birn‘ ins Grab er bat,
und im dritten Jahr aus dem stillen Haus
ein Birnbaumsprößling sproßt heraus.

🌱

Und die Jahre gehen wohl auf und ab,
längst wölbt sich ein Birnbaum über dem Grab,
und in der goldenen Herbsteszeit
leuchtet’s wieder weit und breit.
Und kommt ein Jung‘ übern Kirchhof her,
so flüstert’s im Baume: „Wiste ’ne Beer?“
Und kommt ein Mädel, so flüstert’s: „Lütt Dirn,
kumm man röwer, ick gew‘ di ’ne Birn.“

So spendet Segen noch immer die Hand
des von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland.

(Theodor Fontane, 1819 – 1898, dt. Schriftsteller, Journalist, Erzähler und Theaterkritiker)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, da liegt sie nun wieder auf eurem Frühstückstisch, unsere heutige Sonntagsausgabe, und wir wetten, ihr habt bei der Titelzeile überlegt, was da denn wohl heute kommt. Wir schätzen das Reelle❓ Ja, wie sind wir da nun drauf gekommen und was ist denn da genau gemeint? Der Satz stammt ebenfalls aus einem Gedicht, und zwar aus dem Gedicht „Herbst“ vom Lieblingsdichter der Frau Chefredakteurin, dem Herrn Storm, 

„Und sind die Blumen abgeblüht,
so brecht der Äpfel goldne Bälle;
hin ist die Zeit der Schwärmerei,
so schätzt nun endlich das Reelle!“

🍎🍏🍐🧄🧅🥓

Die kleine Girlande unter dem Zitat aus dem Gedicht könnte ganz findige Leser hier vielleicht schon in die richtige Richtung unseres Sonntagsblattes bringen! 😊 

Denn bevor wir am Freitag unsere Redaktionssitzung abgehalten haben, hatte die Frau Chefredakteurin zusammen mit unserem Handelsreisenden Otto den Menü-Plan und den daraus resultierenden Einkaufszettel beim Wickel, Ruddi guckte uns dabei über die Schulter, kriegte leuchtende Augen und meinte, das geplante Menü könnte doch eigentlich unsere Sonntagsausgabe werden, natürlich kamen alle übrigen Redaktionsmitglieder auch gleich angestürmt, guckten, nickten und waren begeistert! Und Hamish, der aufgrund seines schottischen Clans ein absoluter Familienbär ist, sauste in die Küche und hatte dann den hier im Schlepptau, als er wieder auftauchte:

Unseren Maître de Cuisine, unseren Chefkoch und Küchenchef! Denn er war der festen Überzeugung, unser Menü-Plan sei mal wieder ein prima Anlaß, mit der gesamten Redaktion zu kochen, seine Teamkollegen applaudierten begeistert! Und da nun mal viele Köche bekanntlich den Brei verdürben, meinte Hamish, bedürfe es da natürlich einer fachkundigen Anleitung, eben unseren Maître de Cuisine! 

Wer von euch allen bis hierher geduldig folgen konnte, wird jetzt aber wohl doch langsam etwas ungeduldig mit dem Fingern trommeln 🤭 weil ihr nun doch wissen wollt, um welchen Menü-Plan es sich denn überhaupt handelt! Und wie das ganze nun mit dem von Ribbeck und dem reellen zusammenhängt! Geduld, geneigte Leser, denn die überwindet Schweinebraten! Und nein, der steht nicht auf dem Menüplan! 🤣 Otto, der gewiefte Hauptstadtbär, grinste sich derweil eins und meinte, die meisten von euch wären sicher jetzt mittlerweile auf der richtigen Spur! Seid ihr? Dann überprüft mal:

Das Gericht mit dem Namen Birnen, Bohnen und Speck bzw. Bohnen, Birnen und Speck, regional auch mit den plattdeutschen Namen „Beer’n, Boh’n un Speck“„Grö(ö)ner Hein“„Grönen Heini“ „Gröön Hinnerk“, bezeichnet, ist vor allem im Raum Schleswig-HolsteinNiedersachsenMecklenburg-Vorpommern und Hamburg bekannt. Aufgrund der erforderlichen Zutaten lässt sich das Gericht in seiner originalen Form vornehmlich in den Monaten August und September zubereiten.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Birnen,_Bohnen_und_Speck

Na, wart ihr auf der richtigen Spur? Dann fangen wir mal mit dem Rezept an

 

  • 6 kleine feste Birnen, am besten Kochbirnen
  • Schinkenspeck, in kleinen Würfeln oder in Scheiben, wie man es mag
  • 1 kg grüne Bohnen
  • 1 Bund Bohnenkraut oder Bohnenkraut gerebelt
  • 500 g Kartoffeln
  • hellen Soßenbinder
  • Pfeffer und Salz
  • Muskatnuß
  • etwas Butter

All das leckere Zeug haben Otto und die Frau Chefredakteurin dann beim Wochenendeinkauf besorgt, statt Kochbirnen, die der Einkaufsladen nicht hatte, gab es eine andere Sorte fester Birnen, und beim Schinkenspeck bevorzugen wir die fertigen Würfel. Zu unserer größten Freude gab es frische Bohnen! Unsere „Beute“:

Draußen in Szene gesetzt, das Herbstwetter ist immer noch so wonnig!

Drillingskartöffelchen, die kleinen schmecken so lecker! 

frische grüne Bohnen

Birnen

Zwiebeln, weiß und rot, und Knoblauch

Sieht so schon lecker zusammen aus, oder? Bohnen und Birnen! 

Dann haben wir am Samstag unser Menü mit der gesamten Redaktion unter Anleitung unseres Maître de Cuisine in Angriff genommen. Luzia hatte bereits für alle Redaktionsmitglieder Schürzen parat gelegt, da selbstverständlich auch unser Küchenchef eine trägt, waren auch ihre männlichen Kollegen bereit, sich sowas umzubinden! Und unser Maître de Cuisine verteilte die Aufgaben. 

Ruddi, handfester Ruhrpottbengel, bekam die Bohnen zugeteilt, und machte sich mit Feuereifer ans Werk. 

Otto war für den Schinkenspeck verantwortlich und schnibbelte ihn hingebungsvoll in kleine Würfelchen. 

Hamish bekam die Kartoffeln überantwortet und schrubbte sie mit der Bürste, damit sie für die Pellkartoffeln schön sauber sind. 

Otto wurde von unserem Küchenchef in die Kunst des Zwiebelschneidens eingeweiht, er hat seine Sache echt gut gemacht, hat aber „unter Tränen“ 😭🧅🧄 schon verkündet, das dürfe aber beim nächsten Mal wieder jemand anders machen. 😂

Luzia bekam den Auftrag, die Birnen für das feine Gericht vorzubereiten. 

Und die Frau Chefredakteurin sollte sich derweil um das Bohnenkraut und die Bereitstellung der anderen Gewürze kümmern. 

Mimi in heaven wird stolz auf ihr Team geblickt haben von ihrer Wolke ☁ und ihrem Stern ⭐ wie gerne war sie immer in der Küche dabei. 

Und dann wurde gekocht.

die Bohnen schmurgeln im Kochwasser, die vorbereiteten Birnen 

warten auf ihren Einsatz mit den Bohnen zusammen. 

Mitschmoren mit den Bohnen in der noch nicht angedickten hellen Soße. 

Zwiebeln, Knoblauch und Schinkenspeck ab in die Pfanne

und schön kross braten.

Luzia, unser kleines Hausmütterchen hier, hatte derweil aus dem Geschirrschrank schon alles zum eindecken parat gelegt, natürlich sind ihre Redaktionskollegen ihr dabei eifrig zur Hand bzw. Pfote/Tatze gegangen, schöne Servietten rauskramen, Besteck, Tischdeko und Gläser, es sollte ein Weizenbier für die Frau Chefredakteurin geben, für den Rest der Redaktion „Gänsewein“, man kann aber zu diesem deftigen Gericht auch gut Rotwein reichen. 

Na, sieht das nicht schon sehr schön appetitanregend aus? Das Auge ißt bekanntlich mit!

Das Weizenglasbier für Frau Chefredakteurin, natürlich sind alle Plätze so hübsch eingedeckt worden. 

Tischdeko

Nachtisch war selbstverständlich auch dabei, da hatte Otto schon an alle seine Teamkollegen gedacht, er weiß doch, wie gerne alle Bärchen naschen, Frau Chefredakteurin als Nicht-Bärchen eingeschlossen! 😂 Deshalb war ein Kaffeegedeck von Luzia mit aufgelegt worden, denn Otto hatte das hier besorgt

fürs herbstliche Geschirr:

Pflaumenkuchen mit Streusel! Sooooo lecker! Und paßt so schön zu Birnen, Bohnen und Speck und zum Herbst!

Aber nun, die Fanfaren erklingen 🎺📯 unser Menü ist fertig und wird serviert, nehmt Platz, greift zu und laßt es euch schmecken!

Uns hat es vorzüglich gemundet! Es ist eine Freude, daß man jetzt all die deftigen Herbstrezepte wieder rauskramen und kochen kann, da freu ich mich immer den ganzen Sommer drauf, lach! 

Im Gedicht vom Herrn von Ribbeck heißt es ja „die Birnen leuchteten weit und breit…..“ und da hätten wir noch sowas schönes, leuchtendes für euch, wir haben nämlich bei unserem fröhlichen Samstagabend-selbst-gekocht-Menü unser Vogelteelichthäuschen leuchten lassen und natürlich haben wir es für euch fotografiert, guckt:

Sieht das nicht wonnig aus? Wir waren alle entzückt! 

Zum Schluß unseres Sonntagsblattes haben wir noch was ganz feines für euch für auf die Ohren gefunden, das Gedicht, gesprochen, aber so wunder-wunderhübsch illustriert, wir hatten (paßt!) leuchtende Augen und wollen euch das nicht vorenthalten:

             

 

 

Und damit sind wir nun am Ende vom eurer heutigen Sonntagsausgabe unseres Grafschafter Wochenanzeiger, wir wünschen euch allen einen schönen, herbstlich-sonnigen Sonntag, paßt alle gut auf euch auf, bleibt oder werdet gesund, für alle, die es brauchen, Tier oder Mensch, sind hier alle Daumen und Tatzen gedrückt 🙏🍀. Und vergeßt bitte nicht:

Heute ist Wahltag! Wählen ist Staatsbürgerpflicht, ganz besonders bei dieser Wahl! Und wer das versäumt, darf dann auch die nächsten 4 Jahre nicht meckern! 🤭😊👍🗳

Macht euch alle einen feinen Sonntag, das wünschen euch von ganzem Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia. 

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Amalchen, die Stubenfliege und andere Küchengeheimnisse

Die Fliege im Flugzeug

Ich war der einzige Passagier
und hatte – nur zum Spaße –
eine lebende Fliege bei mir
in einem Einmachglase.

Ich öffnete das Einmachglas.
Die Fliege schwirrte aus und saß
plötzlich auf meiner Nase
und rieb sich die Vorderpfoten.
Das verletzte mich.
Ich pustete. Sie setzte sich
auf das Schildchen „Rauchen verboten“.

Ich sah: der Höhenzeiger wies
auf tausend Meter. Ha! Ich stieß
das Fenster auf und dachte
an Noahs Archentaube.
Die Fliege aber – ich glaube,
sie lachte.
Und hängte sich an das Verdeck
und klebte sehr viel Fliegendreck
um sich herum, im Kreise,
unmenschlicherweise.

Und als es dann zur Landung ging,
unser Propeller verstummte,
da plusterte das Fliegending
sich fröhlich auf und summte.

Gott weiß, was in mir vorging,
als solches mir durchs Ohr ging.
Ich weiß nur noch, ich brummte
was vor mich hin. So ungefähr:
Ach, daß ich eine Fliege wär.

(Joachim Ringelnatz, 1883-1934, deutscher Schriftsteller)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, auf diese Sonntagsausgabe haben wir uns sehr gefreut, mein Bärenteam und ich, denn das war die pure Vorfreude auf allwieder mal Fragezeichen in euren Augen, die wir lange nicht hatten! Was für eine Gemengelage ist denn nun das wieder, eine Stubenfliege, die einen Namen hat und Küchengeheimnisse????? 

Wir hatten so einen Spaß bei unserer freitäglichen Redaktionssitzung zur heutigen Sonntagsausgabe, denn wir waren ruck-zuck fertig, hatten wir doch schon in den Tagen zuvor durch die Frau Chefredakteurin eifrig Bilder gesammelt, mit denen wir mal wieder ein paar Leckereien hier präsentieren wollten, und dann kam uns der Zufall zu Hilfe, daß wir das alles nun in einem ganz besonders drolligen Rahmen aufbereiten können. 

Mein Bärenteam macht es sich jetzt hier gemütlich, am besten tut ihr das auch, holt euch eine Tasse Tee oder Kaffee legt die Füße hoch und genießt eure Sonntagsausgabe

Was hat es denn nun mit Amalchen, der Stubenfliege, auf sich?

Die Stubenfliege (Musca domesticalat. musca „Fliege“, domesticus „häuslich“), auch Gemeine Stubenfliege oder Große Stubenfliege (zur Unterscheidung von der Kleinen Stubenfliege), ist eine Fliege aus der Familie der Echten Fliegen (Muscidae).

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Stubenfliege

Da habt ihr nun ein bissel Hintergrundinformation, um was und wen es sich bei einer Stubenfliege überhaupt handelt. Denn ein solches Exemplar macht nun den drolligen Rahmen unserer Sonntagsausgabe. Frau Chefredakteurin entdeckte sie vor längerer Zeit am PC, an dem sie beschäftigt war, offensichtlich war das Insekt sehr interessiert an dem, was sich da so auf dem Bildschirm tat und wollte das nun auch ganz genau wissen: 

Also Landung besagten Stubenfliegentieres auf dem Monitor. Interessante Lektüre:

Ein gebildetes Stubenfliegenexemplar informiert sich natürlich über die Lage in der Region, wo sie zu Hause ist! 🤣

Und Frau Chefredakteurin hat sich so gefreut, die Fliege war so vertieft, daß sie ganz nah ran konnte ans Objekt und unser hübsches Amalchen euch nun in aller Schönheit präsentieren kann. Warum die Fliege überhaupt einen Namen bekam? Ja, das ist nun die drollige Seite dieser Geschichte: Die Fliege schien sich hier sehr wohl zu fühlen und mochte wohl vor allem Frau Chefredakteurin richtig gerne, denn ob ihr es nun glaubt oder nicht: Ging Frau Chefredakteurin in die Küche, folge Amalchen ihr, obwohl sie gerade noch ganz vertieft in den Bildschirm schien, desgleichen war sie auch sofort zur Stelle, wenn die Frau Chefredakteurin es sich in ihrer Fernsehecke gemütlich machte, selbst ins Schlafzimmer folgte ihr das drollige Insekt, und deshalb bekam unsere Stubenfliege einen Namen. Amalchen hielt hier mehrere Tage die Stellung, und obwohl sehr anhänglich, einfangen mit dem berühmt-berüchtigten Insektenfangglas von der Frau Chefredakteurin ließ sich das schlaue Tierchen nicht, aber einmal gelang es dann doch, und unser Amalchen wurde über Balkonien wieder in die Freiheit entlassen. Denn auf Dauer ist eine Wohnung doch kein so guter Aufenthaltsort für eine Fliege, auch wenn sie Stubenfliege heißt, sie wird ihren Artgenossen draußen bestimmt über ihr abwechslungsreiches Leben in unseren Redaktionsräumen berichtet haben.

Stubenfliegen sind ja bekannt für ihre Vorliebe für Küchen, da machte auch Amalchen keine Ausnahme, aber keine Sorge, die Bilder, die nun von unseren „Küchengeheimnissen“ folgen, sind alle vor Amalchen entstanden, also gab es da keine unhygienischen Zwischenfälle! 😂

Es gibt wieder kulinarisches aus unserer Redaktionsküche zu berichten, dann fangen wir mal an. Wir hatten euch ja bereits im Adventskalender versprochen, daß wir euch über die Verwendung unserer Gewürztütchen aus dem Gewürzadventskalender berichten wollten. 

Erste Verwendung, das Tütchen aus Türchen 5, Kräuter der Provence! 

Frau Chefredakteurin hatte sich zum Abendbrot für eine Zwiebelsuppe entschieden, da bot sich dieses Tütchen an, und da zu der Suppe noch irgendwas „brotiges“ hinzukommen sollte, konnte es gleich doppelt verwendet werden, denn ich hab mir zur Zwiebelsuppe ein selbstgebackenes Focaccia gemacht. 

Dafür benötigt man einen Hefeteig aus 300 g Mehl, ich hab Dinkelmehl genommen, Salz, Hefe, Olivenöl und lauwarmes Wasser, dann muß der Teig erst einmal gehen. 

An einem warmen Ort. Dreh ich immer die Heizung bissel für auf, geht prima! 

Anschließend wird der Teig auf Backpapier auf einem Backblech quadratisch ausgerollt und mit dem Holzlöffel werden kleine Mulden in den Teig gedrückt. 

Dann muß das ganze nochmal 15 Minuten gehen, und wird anschließend mit Olivenöl eingepinselt und mit den Kräutern der Provence bestreut. Geht übrigens auch nur mit Rosmarin und da sehr fein auch mit frischem. 

Dann kommt das ganze bei 200° Umluft für ca. 25 Minuten in den Backofen! 

Das Ergebnis:

Aufgeschnitten und zur Zwiebelsuppe serviert. 

Guten Appetit! 

Das war aber nur die Vorspeise, denn die Kräuter der Provence, die hier bereits bei beiden Köstlichkeiten verwendet wurden, waren ja noch nicht gänzlich verbraucht, die Tütchen sind recht ergiebig, als kam zum französischen Gewürz auch noch ein französisches Gericht: Ratatouille! 

Eine Gemüsepfanne aus Zucchini, Auberginen, Tomaten, Zwiebeln, Paprika, Knoblauch, Olivenöl und Gemüsebrühe. 

Frischer Basilikum darf da auch dran, wenn man es mag. 

Sämtliches Gemüse würfeln, Knoblauch fein hacken, 

Knoblauch, Zwiebeln und Gemüse in Olivenöl anschwitzen, mit Gemüsebrühe auffüllen, als Tomaten nehme ich dabei immer gehackte Dosentomaten, da hat man gleich den leckeren Sud dabei. 15 – 20 Minuten köcheln lassen samt den Kräutern der Provence! Da schmeckt übrigens das Focaccia auch ganz prima zu. 

Als nächstes Menü hatte die Frau Chefredakteurin einen Möhreneintopf geplant, in unseren familiären Überlieferungen auch als „Möhrengemüse“ sprachlich bekannt. Dazu benötigt man frische Bundmöhren möglichst mit dem Möhrengrün, Kartoffeln, Gehacktes oder, was besonders würzig wird, Bratwurstfüllsel. Die hab ich dann auch genommen, und ich mach an den Möhreneintopf auch immer Knoblauch, da hab ich in meinem Einkaufsladen was feines erwischt, einen richtig großen, frischen Knoblauch, guckt mal:

Wie groß die ganze Knolle eigentlich ist, zeigt euch jetzt mal der Vergleich mit einer „normalen“ Knolle mit ihren Zehen:

Besagter Knoblauch wird in bissel Öl angeschwitzt, 

samt den Bratwurstfüllseln. Dann kommen die in Scheiben geschnittenen Möhren und die gewürfelten Kartoffeln dazu

auch bissel anschwitzen, mit Gemüsebrühe auffüllen, und nun kommt der Clou und das nächste Gewürztütchen, ich fand das Gewürz so interessant für so einen eigentlichen schlichten Eintopf

Harissa aus Türchen 19, hört sich doch ungeheuer passend an, oder, Möhreneintopf bissel exotisch und ich kann nun aus Erfahrung berichten: Es schmeckt himmlisch! Leicht scharf, und es duftet wunderbar! 

Und so schmurgelte dann mein Möhreneintopf mit dem aufregenden Gewürz leise vor sich hin, 

wenn Kartoffeln und Möhren weich sind, werden sie mit dem Kartoffelstampfer zu einem Brei gestampft, nun kommt das klein geschnittene Möhrengrün ähnlich wie Petersilie noch dazu, die kann man aber auch nehmen, wenn das Möhrengrün nicht vorhanden ist oder nichts mehr taugt. Lecker, sag ich euch! Und ich muß nicht erwähnen, daß ich bei meinen kulinarischen Zubereitungen mein Bärenteam nicht mehr aus der Küche bekommen habe bei all dem leckeren und den tollen Gerüchen, aber sie haben sich auch ganz prima nützlich gemacht beim schnippeln und vorbereiten. Und beim späteren essen! 🧸🍽😊

Das war nun unsere heutige kulinarische Sonntagsausgabe vom Grafschafter Wochenanzeiger, wir hoffen, es hat euch allen gefallen. Habt einen schönen Sonntag, denkt immer daran, Essen hält Leib und Seele zusammen und für das ältere Semester unserer Leser hier, so wie mich, hätte ich da auch noch einen herrlichen Spruch vom kürzlich verstorbenen Alfred Biolek: „Essen ist die Erotik des Alters.“ 

Paßt alle gut auf euch auf, bleibt oder werdet gesund, und kommt gut wieder in die neue Woche, die erste Woche im August, nicht zu fassen, wie die Zeit derzeit wieder rennt! 

Alles Liebe und Gute für euch, das wünscht euch euer Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven, 

Otto und Luzia  

Habts fein!  

 

 

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Walpurgisnacht! Der wilde Ritt zum Blocksberg 🧹

 

Die erste Walpurgisnacht

Ein Druide

Es lacht der Mai!
Der Wald ist frei
von Eis und Reifgehänge.
Der Schnee ist fort;
am grünen Ort
erschallen Lustgesänge.
Ein reiner Schnee
liegt auf der Höh’;
doch eilen wir nach oben,
begeh’n den alten heil’gen Brauch,
Allvater dort zu loben.
Die Flamme lodre durch den Rauch!
Begeht den alten heil’gen Brauch.
Hinauf! Hinauf!
Allvater dort zu loben.
So wird das Herz erhoben.

Die Druiden

Die Flamme lodre durch den Rauch!
Begeht den alten heil’gen Brauch.
Allvater dort zu loben.

Hinauf! hinauf nach oben!

Einer aus dem Volke

Könnt ihr so verwegen handeln?
Wollt ihr denn zum Tode wandeln?
Kennet ihr nicht die Gesetze
unsrer strengen Überwinder?
Rings gestellt sind ihre Netze
auf die Heiden, auf die Sünder.
Ach, sie schlachten auf dem Walle
unsre Väter, unsre Kinder.
Und wir alle
nahen uns gewissem Falle,

Chor der Weiber

auf des Lagers hohem Walle
schlachten sie uns unsre Kinder.
Ach, die strengen Überwinder!

Und wir alle
nahen uns gewissem Falle.

Ein Druide

Wer Opfer heut’
zu bringen scheut,
verdient erst seine Bande!
Der Wald ist frei!
Das Holz herbei,
und schichtet es zum Brande!
Doch bleiben wir
im Buschrevier
am Tage noch im Stillen,
und Männer stellen wir zur Hut,
um eurer Sorge willen.
Dann aber laßt mit frischem Mut
uns unsre Pflicht erfüllen.
Hinauf! Hinauf!
Verteilt euch, wackre Männer, hier!

Chor der Wächter

Verteilt euch, wackre Männer, hier,
durch dieses ganze Waldrevier,
und wachet hier im Stillen,
wenn sie die Pflicht erfüllen.

Ein Wächter

Diese dumpfen Pfaffenchristen,
lasst uns keck sie überlisten!
Mit dem Teufel, den sie fabeln,
wollen wir sie selbst erschrecken.
Kommt! Kommt mit Zacken und mit Gabeln,
und mit Glut und Klapperstöcken
lärmen wir bei nächt’ger Weile
durch die engen Felsenstrecken!
Kauz und Eule,
Heul’ in unser Rundgeheule,
Kommt! Kommt! Kommt!

Chor der Wächter

Kommt mit Zacken und mit Gabeln
wie der Teufel, den sie fabeln,
und mit wilden Klapperstöcken
durch die engen Felsenstrecken!
Kauz und Eule,
heul in unser Rundgeheule.
Kommt! Kommt! Kommt!

Ein Druide

So weit gebracht,
dass wir bei Nacht
Allvater heimlich singen!
Doch ist es Tag,
sobald man mag
ein reines Herz dir bringen.
Du kannst zwar heut’
und manche Zeit
dem Feinde viel erlauben.
Die Flamme reinigt sich vom Rauch:
So reinig’ unsern Glauben!
Und raubt man uns den alten Brauch,
Dein Licht, wer will es rauben?

Ein christlicher Wächter

Hilf, ach hilf mir, Kriegsgeselle!
Ach, es kommt die ganze Hölle!
Sieh’, wie die verhexten Leiber
durch und durch von Flamme glühen!
Menschen-Wölf’ und Drachen-Weiber,
die im Flug vorüberziehen!
Welch entsetzliches Getöse!
Laßt uns, laßt uns alle fliehen!
Oben flammt und saust der Böse.
Aus dem Boden
dampfet rings ein Höllenbroden.
Lasst uns flieh’n!

Chor der christlichen Wächter

Schreckliche, verhexte Leiber,
Menschenwölf und Drachenweiber!
Welch entsetzliches Getöse!
Sieh, da flammt, da zieht der Böse!
Aus dem Boden
dampfet rings ein Höllenbroden.

Chor der Druiden

Die Flamme reinigt sich vom Rauch;
so reinig’ unsern Glauben!
Und raubt man uns den alten Brauch,
dein Licht, wer kann es rauben?

( Johann Wolfgang von Goethe)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, heute gab es hier bereits eine donnerstägliche Redaktionssitzung, denn große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus, es naht das Wochenende und mit ihm der 1. Mai und somit das Ende vom Monat April, und was ist dann am 30. April??? Genau, Walpurgisnacht! Die Nacht, in der die Hexen wieder los sind und wir haben in der Redaktionssitzung einstimmig beschlossen, daß wir in dieser Nacht mal wieder dabei sind! Mit einem fröhlichen, lustigen, informativen Eintrag, der alles außen vor läßt, was derzeit um uns rum immer noch los ist und euch einfach nur unterhalten und fröhlich und positiv stimmen soll. 

Auf geht’s, die Frau Chefredakteurin und euer Redaktionsteam haben sich die Aufgaben zum heutigen Eintrag untereinander aufgeteilt. 

Frau Chefredakteurin beginnt mit dem informativen Teil:

Die Walpurgisnacht (auch Hexenbrennen) ist ein traditionelles nord- und mitteleuropäisches Fest, teilweise mit Feuerbrauch am 30. April. Der Name des Festes leitet sich von der heiligen Walburga ab, deren Gedenktag bis ins Mittelalter am 1. Mai, dem Tag ihrer Heiligsprechung, gefeiert wurde. Die Walpurgisnacht war die Vigilfeier des Festes. Als „Tanz in den Mai“ hat sie wegen der Gelegenheit zu Tanz und Geselligkeit am Vorabend des arbeitsfreien Maifeiertags auch als städtisches, modernes Festereignis Eingang in private und kommerzielle Veranstaltungen gefunden.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Walpurgisnacht

Habt ihr euch alle gewundert über das ellenlange Gedicht? Jaja, der Herr Goethe, der konnte dichten, und dieses Gedicht von ihm hat seinen Hintergrund: 1830 war Felix Mendelssohn Bartholdy bei seinem Gönner Goethe in Weimar. Als er sich anschließend auf eine Reise gen Süden begab, hatte er neben Goethes „Italienische Reise“ auch dessen Ballade „Die erste Walpurgisnacht“ im Gepäck. Der Dichterfürst war nämlich überzeugt, dass seine Ballade als Chorkantate vertont werden müsse. In Italien machte sich Mendelssohn an die Komposition der „Walpurgisnacht“. Deren Uraufführung hat Goethe allerdings nicht mehr erleben können.

Wir hatten ja schon einige Einträge zur Walpurgisnacht, die Nacht der großen Freudenfeuer, verzaubernden Maibowle, Hexen, die wild durch die Nacht reiten, mit vielen Ritualen und gruseligem Beiwerk, zurückzuführen auf Beltane, das alte Fest vom Übergang vom 30. April auf den 1. Mai, den Beginn der Sommerzeit, an dem der Schleier zur Anderswelt – der Welt der Götter und Ahnen – besonders dünn ist. Mit Räucherungen, Opfergaben und wilden Tänzen ehrte man sie, zum Abschied von der kalten Jahreszeit. Dies wilde Treiben weckte zu Beginn der Christianisierung Angst und Mißtrauen, und so wurde Hexenwerk dahinter vermutet, Orgien, bei denen sich die Hexen, die des Nachts mit dem Besen über Land ritten, auf den Bergen mit dem Satan vermählten. Und so kamen die Hexen in Verruf, eigentlich in Vorzeiten mit einem tiefen Verständnis für die Natur und ihre Zusammenhänge weise Frauen, die der Heilkunde mächtig waren, das Wort „Hexe“ leitet sich demgemäß auch von dem alten Wort „Hagezussen, Hagezussa“ ab, was soviel bedeutet wie „kräuterkundige Frauen in den Hecken (Hag). 

Rituale und Jahreskreisfeste sind tief verwurzelt in der Kultur, und so lohnt es sich, mal wieder einen Blick auf diese zu werfen, gerade in diesen Zeiten können sie uns wieder verstärkt gut tun. 

Eine Feuerschale im Garten erinnert an den Feuerzauber zu diesem Fest, zum Tanz in den Mai ein Gundelrebenkranz (Gundelrebe: eine alte Heil- und Zauberpflanze, sie soll helfen, Böses zu erkennen!) und für Haus und Wohnung eine reinigende Räucherung: Wacholder, Salbei, Holunder und Johanniskraut. 

Und wer dächte beim Tanz in den Mai nicht an die erste Waldmeisterbowle des Jahres, das Kraut dazu wächst jetzt auf den Waldböden. 

Sie kann natürlich auch fertig gekauft werden. 

Die Königin der Blumen, die Rose, darf natürlich zum Fruchtbarkeitsfest Walpurgis nicht fehlen, aus ihr könnte man Rosensirup für diesen Tag machen. Wäre auch fein für eine Bowle!

Wie ihr euch alle sicherlich gut erinnern könnt, liebte unsere Mimi in heaven dieses Fest, und deshalb macht nun Ruddi hier weiter, der euch mit alten und neuen Bildern an Mimis geliebtes Walpurgisfest erinnern möchte. 

Hallo, ihr lieben Leser alle, bei einem Eintrag zur Walpurgisnacht darf meine Cheffin Mimi in heaven natürlich nicht fehlen, wie liebte sie diese Bilder:

Da haben wir natürlich in diesem Jahr auch noch was schönes neues gemacht, damit Mimi bei diesem Eintrag wieder dabei sein kann. 

Bilder von Mimis Bild mit Hexchen, sie fand diese kleine Holz-Hexe immer so knuffig! 

Sie wird sich freuen auf ihrer Wolke ☁ und ihrem Stern ⭐ und ich geb die Feder nun mal weiter an meine beiden Redaktionskollegen 

Bruno und Otto

Hallo, ihr lieben Leser alle, wir beide haben hier den kulinarischen Teil des Eintrags in bewährte Tatzen genommen. Otto, unser Handelsreisender, hatte endlich mal wieder die Gelegenheit, vorschriftsmäßig ausgestattet für alles Zubehör zu sorgen, daß man für kulinarische Köstlichkeiten zur Walpurgisnacht und zum ersten Mai benötigt. 

Und so hat er hier alle Zutaten besorgt für das, was so ein bissel traditionell ist an diesen Tagen, zum Beispiel Fliegenpilze

https://eatsmarter.de/rezepte/eier-tomaten-fliegenpilze

aus hartgekochten Eiern, in Schweden gibt es zu diesem Tag Graved Lachs, wir haben uns aber für unser Festtagsmenü für frischen Lachs entschieden. In Schottland und England liebt man nicht nur zu dieser Zeit Haferkekse, wir machen es uns hier heute gemütlich, lach, und stellen einfach feine Rezepte per Link ihr ein:

https://www.ichkoche.at/schottische-haferkekse-rezept-83627

Und noch was ganz feines, auch aus Schottland (der Hamish strahlt hier gerade wie ein Honigkuchenpferd, lach!) Bannockbrot 

https://de.wikipedia.org/wiki/Bannockbrot

https://www.gutekueche.de/bannock-rezept-10553

Und wenn er an weiteren feinen Rezepten für die Walpurgisnacht interessiert seid, da hätten wir noch einen schönen Link für euch, guckt euch das mal an:

http://www.hexenrezepte.de/Walpurgisnachtrezepte.htm

Als Getränk natürlich die schon erwähnte Waldmeisterbowle, die ist fein süffig und mit all den schönen Rezepten wird das bestimmt auch ein kulinarisches Fest. Ach, ja, falls schon zu einigermaßen erschwinglichen Preisen zu erhandeln wäre noch Spargel was feines! Wir weichen derzeit noch auf Dose und Glas aus, ist aber erst einmal auch sehr lecker, der frische kommt dann auch noch. 

So, nachdem wir euch nun hier den Mund wässrig gemacht haben und Hamish eh schon strahlte, weil so vieles aus seiner Heimat kam, macht er hier jetzt auch weiter: 

Halo a h-uile duine, leughadairean daor, ich bin’s, euer Hamish, und ich hab jetzt hier die ehrenvolle Aufgabe, euch die Walpurgisnacht in Schottland zu zeigen, in meiner Heimat heißt das Fest aber „Beltane“ bzw. auf schottisch-gälisch Là Bealltainn.

https://de.wikipedia.org/wiki/Beltane

https://de.wikiarabi.org/wiki/Beltane

Und da hab ich jetzt wieder ein ganz feines Video für euch 

und noch was zum lesen für das Fest in meiner schottischen Heimat und da vor allen Dingen in meinem geliebten Edinburgh:

Tanz in den Mai: Das Beltane Fire Festival in Edinburgh

Das war nun mein Beitrag zu unserem heutigen Eintrag, ich geb jetzt mal die Feder weiter an meine Redaktionskollegin Luzia:

Hallo, ihr lieben Leser alle, da bin ich, eure Luzia, und wie sich das für mich als die „leuchtende“ gehört, hab ich den Part mit leuchtenden und glitzernden Bildern für die Walpurgisnacht übernommen, da fangen wir mal an mit dem Supervollmond im April, die Knipse von der Frau Chefredakteurin hat ja nicht so einen dollen Zoom, aber wir fanden die Bilder alle trotzdem schön:

Wir haben hier so ein hübsches „Schneekugelglas“ mit einer Hexe und Glitzer statt Schnee, guckt mal:

da hab ich auch noch eine Galerie für euch, ihr wißt es ja, ihr könnt die Bilder auch anklicken und dann in Reihenfolge in groß gucken:

Unsere kleine Holzhexe