Grafschafter Wochenanzeiger – Frau Chefredakteurin, der Glückskeks! 🥠🌻🍀❤

Weltweisheit

Es klingt ein Lied vom Himmel nieder
so wunderlieb, so klar, so rein,
und deine Seele singts ihm wieder;
sie will dem Himmel dankbar sein.
Die andern lauschen rings im Kreise;
dann siehst du, daß sie lächelnd weitergehn.
Sie sind zu klug, sie sind zu weise,
um das, was dich beseligt, zu verstehn.

Es kommt ein Strahl vom Himmel nieder;
er leuchtet in dein Herz hinein,
und dieses strahlt in andern wieder;
es will dem Himmel dankbar sein.
Doch diese andern stehn im Kreise
und lächeln über dich, das große Kind.
Sie sind zu klug, sie sind zu weise
und drum für das, was dich beseligt, blind.

Und käm der Himmel selbst hernieder,
um dankbar dann auch dir zu sein,
und füllte alle deine Lieder
mit seinem ganzen Sonnenschein,
die andern ständen rings im Kreise
und fiel das Lächeln ihnen wohl nun schwer,
sie blieben doch so klug, so weise
für das, was dich beseligt, wie vorher.

(Karl May, 1842 – 1912, eigentlich Carl Friedrich May, Pseudonym Karl Hohenthal; dt. Jugendschriftsteller)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, nun wird es aber doch langsam mal Zeit, daß Frau Chefredakteurin von ihrer Reise vom letzten Wochenende zu den Kindern nach Kölle berichtet, meinten die Bärchen bei unserer freitäglichen Redaktionssitzung und da stimme ich ihnen natürlich vorbehaltlos zu, also wird unsere heutige Ausgabe wieder eine Wochenendausgabe. 

Wie Mimi in heaven immer zu Beginn ihrer Einträge früher sagte „Folks“…..das war eine Reise, das hab ich in all den Jahren, die ich nun schon per Bahn zu den Kindern unterwegs bin, noch nicht erlebt. 

Dabei begann alles so schön: Ich hatte mir schon vor längerer Zeit das 9,00 €-Ticket besorgt

und zu meiner großen Freude stellte ich beim gucken in den Fahrplan via Netz fest, daß der Zug, der sonst von Duisburg-Hauptbahnhof zu den Kindern durchfährt, wegen Streckenbauarbeiten und damit verbundenen Umleitungen schon ab Oberhausen-Hauptbahnhof fährt, wie schön! Der Bus aus der Grafschaft brachte mich auch pünktlich zum Bahnhof, Rucksack war schon am Vorabend gepackt worden, 

und da stand ich in freudiger Erwartung auf dem angegebenen Bahnsteig. An dem der Zug nicht angeschlagen stand! Naja, war ja auch noch früh und es kamen am gleichen Bahnsteig ja noch zwei andere Züge vorweg. Die dann, kaum stand ich am Bahnsteig, per Durchsage schon mit mehr als einer halben Stunde Verspätung gemeldet wurden, na, das konnte ja heiter werden. Wurde es auch! Die Durchsagen kamen geradezu im Minutentakt, letztlich wurde dann auch mein regulärer Zug genannt mit einer Verspätung von 35 Minuten. Gut, dann bin ich jedenfalls hier schon mal richtig und Verspätungen sind ja nichts neues, seufz, also warten! In der Hitze kein Vergnügen, aber shit happends. Nächste Durchsage nach 40!!! Minuten Wartezeit: Der Zug fällt aus! Ja, supi, und nun? Der nächste würde erst wieder in einer Stunde fahren, und ob dann eben auch überhaupt, war ja die Frage, also hab ich mich entschlossen, den nächsten Zug nach Köln-Hauptbahnhof zu entern, der ausgeschildert war in ca. 15 Minuten, von da aus kommt man immer nach Ehrenfeld weiter, in Köln gibbet nämlich U-Bahnen! 😂 Kurz vor eintreffen dieses Zuges die Durchsage: Der Zug fällt aus! Mein Blutdruck stieg und meine Laune sank! Also, wann und wo fährt der nächste nach Köln? Ääääh, wie, gar nicht? Himmel-Herrgott-Sakra, also gut, nächster Versuch, der nächste Zug nach Düsseldorf und dann hoffentlich von da aus weiter! Und der kam dann auch, war rammelvoll, egal, irgendwie rein, an der Türe stehen bleiben! Er fuhr los, aber nicht lange, dann stand er erst einmal wieder auf freier Strecke mit der Durchsage, es müssen erst noch ein paar andere Züge die Strecke passieren, kann „bissel“ dauern! 🙄 Mittlerweile war ich wegen Hitze und Aufregung schon sehr derangiert, natürlich keine funktionierende Klimaanlage im Zug, und als der Zug wieder anfuhr erst einmal Richtung Duisburg war es auf einmal, als würde mir irgendwer oder irgendwas auf die Schulter tippen, „steig in Duisburg wieder aus, hol dir was zu trinken und guck da“, (meine eigene Trinkpulle war in Oberhausen schon leer geworden!) und das hab ich dann auch gemacht. Und ich hab so ganz schwer meine Mimi in heaven in Verdacht, daß es ihre Pfote war, die ich da gespürt habe, denn was dann kam, darf man echt als kleines Wunder bezeichnen: Ich wußte das Gleis, von wo ich sonst von Duisburg aus nach Köln gefahren bin, also bin ich da hingetappelt, und was soll ich euch sagen: Der Zug, der RE 1 Richtung Aachen, der in Oberhausen um 14.16. Uhr abfahren sollte, war am Duisburger Gleis mit einstündiger Verspätung als noch kommend angeschlagen! Sollte ich so ein Glück haben? Also erstmal Handy rauskramen und Björn anrufen, denn zwischenzeitlich war es ja schon fast so spät, daß er mich am regulären Zuge in Ehrenfeld abholen sollte, Bescheid gesagt und ausgemacht, wenn der Zug fährt, ruf ich ab Köln-Mülheim an, daß Björn sich auf den Weg machen kann, der Bahnhof in Ehrenfeld ist nicht weit fußläufig von ihnen. Banges Warten! Dann die Durchsage: „Es hat Einfahrt der RE 1……..“ Ich hab mich nur mühsam beherrschen können, auf dem Bahnsteig nicht zu hoppsen vor Freude! 😂 Und da kam er, mein Zug, hach, war das schön, ich glaub, ich hab noch nie so verliebt einem einfahrenden Zug entgegengeblickt, außer vielleicht in den Zeiten seliger Verliebtheit, als ein solcher Zug mit Björns Papa erwartet wurde! 🤭😊😁❤ Und damit hatte ich dann eine Stunde später in Duisburg einen Zug bekommen, der in Oberhausen eine Stunde vorher nicht abgefahren war! Das muß man sich auf der Zunge zergehen lassen! 

Natürlich war auch dieser Zug sehr voll, ich hab aber tatsächlich noch so einen „Sperrsitz“ bekommen und man höre und staune, der Zug war so gar klimatisiert! Das tat gut! Und er fuhr weiter pünktlich durch, so daß ich ab Köln-Mülheim Björn benachrichtigen konnte, er könne sich auf den Weg zum Bahnhof Köln-Ehrenfeld machen! Wo er dann ein sehr erschöpftes, aber glückliches Muttertier in Empfang nehmen konnte! Mein herzlicher Dank geht an meine Mimi in heaven und ihrem himmlischen Geschwader sowie an Jens, der mir im letzten Eintrag, unserer Eilmeldung, seinen Zug „Erdbeerkörbchen“ und für Notfälle seine „Jens-Lok“ zur tatkräftigen Unterstützung und einer guten Fahrt zur Verfügung gestellt hatte, ohne euch wäre ich wohl heute noch am Oberhausener Bahnhof! 🙄🙏🍀

Wir sind dann über schöne Schattenwege zu den Kindern nach Hause gelaufen, Ende gut, alles gut! 

Zu Hause bei den Kindern wurde dann erst einmal die feine neue Küche bewundert

das ist die gegenüber liegende Seite, als sie noch im Umbau waren, da sieht man links noch die alte Küche. Diese Seite haben die Kinder selbst aufgebaut, die andere mit den Hängeschränken oben haben sie dann aufbauen lassen. Sie sieht wunderschön aus, das hübsche Holz zwischen den schwarzen Schränken und bei der Arbeitsplatte gefällt mir ganz besonders gut! Und der Wasserkran! So schön nostalgisch! 

Zum Abend hatten wir ein Treffen mit Steffis Freundin und dem Vater ihrer Freundin, der an dem Wochenende ebenfalls bei seiner Tochter zu Besuch war, in der Kölner Altstadt geplant, zum bummeln und Essen gehen. Also erstmal unter die Dusche nach der anstrengenden Bahnfahrt und schick machen für den Abendbummel, ich hatte mich für mein feines Sommerkleidchen von der Hochzeit der Kinder entschieden, guckt mal, aufgebrezelt für abendliches ausgehen:

Samt leichter, flacher Schühchen zum gut laufen können, lach, die Stola hab ich bei der vorherrschenden Tropennacht gar nicht gebraucht, aber sie hätte fein dazu gepaßt. 

 

Mit feiner, passender Rosenkette, was auch sonst! Brigitte/Plauen wird jetzt schmunzeln, das ist ein Geschenk von ihr. 😊

Meine gestrickte Handy-Tasche paßt übrigens auch ganz klasse zum abendlich-schicken Outfit!

Hatte ich zuhause noch fotografiert, da hab ich mich ja schon auf meinen bzw. unseren Eintrag hier gefreut! 

Steffi hat mich dann noch mit Vergnügen geschminkt und wir haben uns auf den Weg zum abendlichen Treffen gemacht. 

Das Wetter war für solch einen Bummel ja wie gemacht, Tropennacht, lach, und was soll ich euch sagen, standesgemäß und wie es sich gehört, als wir am Kölner Hauptbahnhof aus der U-Bahn stiegen, läuteten natürlich wieder die Glocken vom Kölner Dom mein ankommen ein! Das ist so lustig, das klappt jedes Mal, das ist schon richtig ein Running-Gag! Aber Köln weiß eben, was man der Prominenz und den VIP-Gästen schuldig ist! 😂  

In der Nähe vom Dom haben wir dann auch Steffis Freundin und ihren Vater getroffen und sind dann erst einmal lecker essen gegangen! In einem Steakhaus, überdacht draußen haben wir gesessen, es war so schön, mit der nächtlichen Stimmung um uns rum, mit lieben Menschen am Tisch gemeinsam futtern, klönen, lachen, da hatte die Seele Feiertag! Und die Glocken läuteten auch innerlich! 😊❤

Das Essen war vorzüglich, alle waren zufrieden und sehr satt, denn auch die Portionen waren vorzüglich! Ich hatte mich für einen Steak-Spieß entschieden, Fleischspieß vom Rind mit frischen Champignons in Sahnesoße und Ofenkartoffel mit Sour Cream. So lecker! 😋 Zum Abschluß des opulenten Mahls einen Grappa, Prost! 🍸

Dann sind wir durch die Altstadt gebummelt, und dann zum Rhein runter, und da gibt es wunderschöne Aufnahmen, denn es war ja nur einen Tag nach dem Vollmond am Freitag und nun guckt einmal, Romantik am Rhein mit (Fast)-Vollmond! 

Ist das nicht schön? Ich hab noch mehr:

So eine schöne Stimmung war das und ich glaub, meine Seele lag innen wie in einer Hängematte aus langentbehrten Gefühlen und Glücksmomenten! Kurz gesagt, Frau Chefredakteurin, der Glückskeks! 🥠😊

Einen Absacker haben wir dann noch im Karibik getrunken, dem Lokal, wo wir anno dunnemals 2018 im November draußen gespeist und einen eisgekühlten Cocktail getrunken haben, ihr erinnert euch sicher, dieses Mal hab ich Mai Tai gehabt, lt. Karte „das beste hawaiianische Getränk“, fragt mich nicht, was drin war, es war einfach lecker und süffig! Und Wikipedia kann euch da besser aufklären, büdde schön: 🍹😂👍

https://de.wikipedia.org/wiki/Mai_Tai

Dann sind wir langsam zum Bahnhof gebummelt und alle wieder nach Hause gefahren! Und ich hab so innerlich „mein“ Lied der letzten Wochen gesummt, ihr wißt schon, Comedian Harmonists „Irgendwo auf der Welt“ mit der Zeile „Irgendwo, auf der Welt, fängt mein Weg zum Himmel an…..

irgendwo – Köln/Kinder 🤗🌻❤

irgendwie – s. Deutsche Bahn 😂🤣😂

irgendwann – am letzten Wochenende! 🍀❤“! 

Den Sonntag haben wir dann gemütlich verbracht und dann war es auch wieder Zeit für die Heimfahrt, die dieses Mal ohne alle Schikanen und mit nur 7-minütiger Verspätung tatsächlich von Köln-Ehrenfeld bis Oberhausen-Hauptbahnhof erfolgte, so wie ursprünglich schon bei der Hinfahrt geplant! 🙏🍀😊

Mein Redaktionsteam hat mich dann bei der Ankunft in den Redaktionsräumen freudig begrüßt, sie haben es sich hier im Eulennest und auf Balkonien gemütlich gemacht, da Frau Chefredakteurin eh die Kamera zu Hause gelassen hatte, das Smartphone hat die eingestellten Bilder in Köln gemacht, haben sich die Bärchen mal auf Balkonien ans Werk gemacht und zeigen euch nun die Bilder von ihrem Wochenende

blühender Basilikum auf Balkonien

die neue Avocadopflanze war auch in der Sommerfrische draußen

eine kleine ist noch hinzugekommen. 

Sommerblumen hatten wir neulich wieder frisch ausgesät, sie kommen gut und blühen hoffentlich auch noch

aber alles leidet doch sehr unter der Trockenheit, obwohl man Balkonienpflanzen ja gießen kann, guckt mal, unsere große Birke unten im Garten vor dem Eulennest, die neben unserem Birkenpferd Hoppriel, das zum Glück noch grün ist, 

ganz viele trockene Blätter, Herbstfärbung im August! Wir brauchen Regen, 🙏🍀🌧☂☔ aber es tut sich nix, es geht auch kein Luftzug, und hier oben wird es wirklich langsam anstrengend mit der Wärme! 

Und damit wünschen wir euch allen ein wunderschönes Wochenende, paßt alle gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, schmilzt nicht weg bei der Hitze, bleibt cool, das wünschen euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia  

Habt Frieden im Herzen!  

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Eilmeldung *** Eilmeldung *** Eilmeldung 🚉🚆🚂🌻🌻🌻🥳

Der Moderne

Nun hab‘ ich mein grämliches Winterweh
sechs Monde mystisch gehütet
und hab‘ auf manchem ästhetischen Tee
pessimistische Eier gebrütet.

Mein Büchlein, das meinen Gram umschloß,
kam in die besten Familien;
mein Büchlein, das meinen Kummer ergoß
auf stilisierte Lilien.

Die schlanken Mondänen durchforschten’s mit Fleiß,
und heimlich lasen’s die Zofen;
und alle tranken literweis
mein Herzblut aus meinen Strophen.

Sie lobten an meiner Seele Not
die Feuer, die zuckend verflammten,
und sprachen von meinem nahen Tod
mit der Ruhe des Standesbeamten…

Doch heut‘ ist draußen der Frühling erwacht,
schon duftet’s nach hellen Syringen –
mein Herz spürt die Sonne und klopft und lacht
und hört die Knospen springen.

Mein Herz zerreißt seinen Trauerflor,
meine Jugend wird wieder munter,
sie haut der Sorge eins hinter das Ohr
und schmeißt sie die Treppe hinunter.

Vom junggrünen Teppich der Wiese her
klingen Schalmeien und Tänze…
so werf‘ ich hinter der Fliehenden her
die raschelnden Lorbeerkränze.

Und blinzelt zur Nacht mir ein lustiger Stern,
ich folg‘ ihm augenblicklich –
O Gott, wie bin ich unmodern!
O Gott, wie bin ich glücklich!

(Rudolf Presber, 1868 – 1935, deutscher Journalist, Dichter, Dramatiker, Romancier und Erzähler)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, da werdet ihr euch aber heute verwundert die Augen gerieben haben, der Grafschafter??? Am Freitag??? Und mit einer Eilmeldung??? 

Dann bröseln wir mal auf, aber wahrscheinlich habt ihr es eventuell anhand der Smilies im Titel auch schon selbst erraten: Die freitägliche Redaktionssitzung fällt aus, die Sonntagsausgabe entfällt ebenfalls, dieweil die Frau Chefredakteurin aus Urlaubsgründen am Wochenende die Redaktion verläßt und mein Bärenteam allein zu Haus ist, denn endlich, endlich, endlich…..

der Zug rollt wieder, am Samstag mit der Frau Chefredakteurin an Bord nach

und zu den Kindern! Die Bärchen haben sich hier schon scheckig gelacht, ich tanz hier vor Vergnügen durch die Wohnung!  

Die Bilder sind übrigens aus einem Eintrag, wo es um Sommerglücke ging, und dazu hatte ich euch allen dieses Lied von den Comedian Harmonists eingestellt

 

und hab euch die Worte aus dem Lied zitiert:

„Wenn ich wüßt, wo das ist, ging ich in die Welt hinein
denn ich möcht einmal recht so von Herzen glücklich sein!“ ❤❤❤

mit dem Wunsch, endlich wieder mal nach Kölle zu den Kindern zu kommen, und nun ist der Wunsch der euch damals auch gezeigten kleinen Flaschenpost 

in Erfüllung gegangen und mein Glücksstern leuchtet wieder 

und meine Wünsch-dir-was-Sternschnuppe hat pünktlich zu Beginn der Laurentiustränen, der Perseiden, am Himmel 

mir wieder meinen sehnlichsten Wunsch erfüllt! 

Das Bild wollte mein Redaktionsteam unbedingt dabei haben, schließlich haben sie mir ja hier auch schon so lange die Tatzen gedrückt für meine Wunscherfüllung! 🐻😘🤗❤

Hinzu kommt noch, das „träwelling wis Deutsche Bahn“ dieses Mal eine schöne Überraschung für mich parat hat, infolge Umbau- und Gleisarbeiten fährt mein Zug, für den ich sonst immer erst bis Duisburg Hauptbahnhof mußte, nun schon ab Oberhausen Hauptbahnhof! Zurück ebenfalls! Und das ganze dann auch noch für legendäre 9,00 €, denn natürlich hab ich das 9,00 €-Ticket gekauft, für die Fahrt zu den Kindern geradezu ein Spottpreis, wenn man bedenkt: Zugfahrt hin und zurück so wie alle Fahrten, die wir noch machen wollten am Wochenende. Ansonsten kostet mich die Fahrt hin und zurück allein bereits fast 40,00 €! 😁👍💰

Und all das Schöne ruft, so meinten auch die Bärchen, einfach nochmal nach Sonnenblumen mit ihrem strahlenden Goldgelb, und die gibt es hier nun noch einmal:

Mit dem süßen kleinen Glücksschweinchen vom letzten Jahr! Als ich auch nach langem Warten wieder fahren konnte! 

Und damit schließen wir hier nun unsere Eilmeldung und wünschen euch allen von ganzem Herzen einen schönen Freitag, ein traumschönes Wochenende, kommt gut durch die Hitze 🧊🧊🧊🌊⛱ paßt auf euch auf und bleibt oder werden gesund, laßt euch den Sonntag nicht zu lang werden ohne euren Grafschafter Wochenanzeiger, es gibt bestimmt einen Bericht von der Frau Chefredakteurin in der kommenden Woche! 

Habts fein, ihr lieben Leser alle, wünscht euch euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia  

Habt Frieden im Herzen!  

 

Grafschafter Wochenanzeiger – der Bulli 🚐 fährt weiter, Redaktion unterwegs! 🗺 🧭

Der Knabe im Moor

Oh schaurig ist’s übers Moor zu gehn,
wenn es wimmelt vom Heiderauche,
sich wie Phantome die Dünste drehn
und die Ranke häkelt am Strauche,
unter jedem Tritte ein Quellchen springt,
wenn aus der Spalte es zischt und singt,
o schaurig ist’s übers Moor zu gehn,
wenn das Röhricht knistert im Hauche!

Fest hält die Fibel das zitternde Kind
und rennt, als ob man es jage;
hohl über die Fläche sauset der Wind –
was raschelt drüben am Hage?
Das ist der gespenstige Gräberknecht,
der dem Meister die besten Torfe verzecht;
hu, hu, es bricht wie ein irres Rind!
Hinducket das Knäblein zage.

Vom Ufer starret Gestumpf hervor,
unheimlich nicket die Föhre,
der Knabe rennt, gespannt das Ohr,
durch Riesenhalme wie Speere;
und wie es rieselt und knittert darin!
Das ist die unselige Spinnerin,
das ist die gebannte Spinnlenor‘,
die den Haspel dreht im Geröhre!

Voran, voran! Nur immer im Lauf,
voran, als woll es ihn holen!
Vor seinem Fuße brodelt es auf,
es pfeift ihm unter den Sohlen
wie eine gespenstische Melodei;
das ist der Geigermann ungetreu,
das ist der diebische Fiedler Knauf,
der den Hochzeitheller gestohlen!

Da birst das Moor, ein Seufzer geht
hervor aus der klaffenden Höhle;
weh, weh, da ruft die verdammte Margret:
„Ho, ho, meine arme Seele!“
Der Knabe springt wie ein wundes Reh;
wär‘ nicht Schutzengel in seiner Näh‘,
seine bleichenden Knöchelchen fände spät
ein Gräber im Moorgeschwele.

Da mählich gründet der Boden sich,
und drüben, neben der Weide,
die Lampe flimmert so heimatlich,
der Knabe steht an der Scheide.
Tief atmet er auf, zum Moor zurück
noch immer wirft er den scheuen Blick:
Ja, im Geröhre war’s fürchterlich,
o schaurig war’s in der Heide!

(Annette von Droste-Hülshoff, 1797 – 1848, eigentlich Anna Elisabeth Freiin von Droste zu Hülshoff, deutsche Dichterin)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, was hatten wir bei der freitäglichen Redaktionssitzung hier eine Vorfreude auf die Fragezeichen in euren Augen ❓😮😂 was, bitte, wird das denn, wenn es fertig ist? Bei schönstem Sommerwetter ein düsteres Gedicht??? 

Ja, das ist nun so ähnlich wie ein Überraschungs-Ei 🥚, denn da stecken nun auch gleich drei Dinge auf einmal drin: Erstens ist es so eine Art Fortsetzung der in einem ähnlich heißen Sommer ins Leben gerufenen Kolumne „Kühle Orte an heißen Tagen“, zweitens entspringt eure heutige Sonntagsausgabe aus einem Kommentar im Blog von unserer Leserin Silberdistel, der eine Erinnerung wachgerufen hat, und drittens hatte Hamish Heimweh! 🤭😊 Und aus dieser Gemengelage heraus sticht nun unser redaktioneller Bulli wieder „in See“ 

wie ihr seht, ist er nun auch offiziell als Tourbus der Redaktion gekennzeichnet und zu Werbezwecken unterwegs! Schick, oder? Die Bärchen sind restlos begeistert! 

Dann beginnen wir doch mal mit „erstens“, kühle Orte an heißen Tagen, und da kommt dann gleich „drittens“ mit ins Spiel, Hamish hat Heimweh! Und wohin es nun deshalb geht, erzählt er euch nun selber. 

Fàilte oirbh, a leughadairean gràdhach an Grafschafter Wochenanzeiger, ich bin’s, euer Hamish. Nun ist hier endlich der Sommer angekommen in unserer Redaktion, im Eulennest und in der Liricher Grafschaft, und zwar mit Schwung und Schmackes, da wird es so einem an schottisches Klima gewöhntes Bärchen wie mir doch schon ein bissel zu warm, und so träumte ich bei unserer freitäglichen Redaktionssitzung von meiner Heimat so vor mich hin. Ich hab gar nicht bemerkt, daß es um mich rum auf einmal ganz still wurde und mich Frau Chefredakteurin und meine Teamkollegin und Teamkollegen alle ansahen! Aber sie kennen mich ja alle schon gut genug und wußten, wovon ich träumte, Bruno schubste mich dann an und wies auf die lächelnde Frau Chefredakteurin, „oooh, sorry, ich war gerade gedanklich in Schottland, wo waren wir stehengeblieben?“ Frau Chefredakteurin lächelte noch mehr, und dann lachten alle los und meinten, sie hätten während meiner Träumerei schon die Vermutung laut werden lassen, daß ich mal wieder in heimatlichen Gefilden wandle und die Frau Chefredakteurin hatte längst erzählt, daß sie da was ganz feines für mich habe, das sich mit meinem Heimweh bestens verbinden könnte. Ja, und da kommen wir nun zu „zweitens“, der Kommentar, der alles angeschubst hat: Unsere Leserin Silberdistel hatte von ihrem Urlaub und dabei von einem Moorsee berichtet, auf dem es aber keine Moorhühner zu sehen gab, und dazu ist dann Frau Chefredakteurin was feines eingefallen: Kennt ihr das hier noch? 

https://de.wikipedia.org/wiki/Moorhuhn_(Spieleserie)

Das war mal ein sehr beliebtes Spiel, aber bevor wir hier nun weiter machen, möchten wir doch noch als gesamtes Redaktionsteam erklären, daß wir nie und nimmer echte Moorhühner schießen würden, die Erklärung ist notwendig, weil sonst hier sicher jemand sehr gekränkt und traurig wäre, denn guckt mal, was wir in unseren Redaktionsräumen noch haben und was der Frau Chefredakteurin bei dem oben erwähnten Kommentar eingefallen ist: 

Ein echtes Moorhuhn, unsere Paula, als unsere Mimi in heaven noch lebte, war sie Bestandteil von Mimis Spielzeugkiste und daraus hat Frau Chefredakteurin sie nun befreit! Und sicher ist euch spätestens beim betrachten des Spiels und seinem Hintergrund die Stalllaterne aufgeleuchtet, wohin die Reise geht? Genau, in die Moore von Schottland! Aber erst einmal stellt sich nun Paula hier vor mit Bildern, sie ist so glücklich, mal wieder an die frische Luft gekommen zu sein. 

Auf Balkonien in luftiger Höhe, wie es sich für ein Moorhuhn gebührt

Das war ein Spaß für Paula, ist sie nicht knuffig? Wir haben sie alle gleich ins Herz geschlossen, sie ist aber auch ein richtig verrücktes und fröhliches Moorhuhn! 

Inne Blümkes:

sie guckt doch echt richtig fröhlich, nicht wahr? 

Und posen kann sie auch so richtig gekonnt, finden wir! 

Fliegen auch! 

Sie fühlt sich richtig wohl in unserer Redaktion und ist schon eingereiht worden in die Schar unserer plüschigen Verwandtschaft in den grafschaftlichen Redaktionsräumen. 

Und freut sich jetzt mit mir gemeinsam auf den Exkurs in meine und ihre schottische Heimat, also wie letzten Sonntag, alle Mann/Frau/Bären/Moorhuhn ab in den Bulli und auf in die schottischen Moore. 

(Culloden Moor, Bild vom Urheber als gemeinfrei veröffentlicht)

Das Culloden Moor ist bekannt für seine Schlacht Culloden vom 16. April 1746 zwischen britischen Regierungstruppen und aufständischen Jakobiten, sie fand auf dem Moor in der Nähe der gleichnamigen Ortschaft östlich von Inverness statt und bedeutete das Ende der mächtigen Clans. 

Ein weiteres Moor in Schottland, Moore sind ja faszinierende Landschaften und sowohl in Krimis als auch in Gruselfilmen immer sehr beliebt, hier haben wir nun das Dava Moor und Lochindorb, ein Hochmoor und sehr beliebt bei Vogelbeobachtern und Naturliebhabern. 

http://www.fotoreiseberichte.de/schottland/schottland_lochindorb.htm

Da ich nun bereits ein Hochmoor erwähnt habe, gibt es jetzt mal grundsätzliche Informationen zum Thema Moor 

Moore sind Feuchtgebiete, auf deren überwiegend sauren, nährstoffarmen Böden Pflanzen – wie z. B. Torfmoose – charakteristische Biotope bilden. Ständiger Wasserüberschuss aus Niederschlägen oder durch austretendes Mineralbodenwasser hält den Boden sauerstoffarm und verhindert den vollständigen Abbau der pflanzlichen Reste, die stattdessen als Torf abgelagert werden. 

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Moor

Ich hab mich so wohl gefühlt beim recherchieren zu diesem Thema hier, ich zeig euch allen so gerne was von meiner schottischen Heimat, die ja auch die Kinder der Frau Chefredakteurin so lieben, also kommt nun hier ein Zeitungsartikel von unseren Zunftkollegen vom SWR2:

https://www.swr.de/swr2/wissen/waelder-fuer-die-schottischen-highlands-swr2-wissen-2020-05-19-100.html

Gute Informationen, feine Videos und schöne Bilder, ich hoffe, ihr habt Vergnügen daran. 

Zu den Mooren gehört natürlich sowohl die Fauna (also eben unser Moorhuhn 😊) als auch die Flora und so hätten wir hier noch eine feine Seite mit der schottischen Pflanzenwelt:

https://schottlandinfos.de/schottische-pflanzenwelt

Ihr seht, ich hab richtig geschwelgt in meiner Heimat! Aber was ist noch schöner als Bilder? Bewegte Bilder, und so hab ich mit Hilfe der Frau Chefredakteurin auch einige schöne Videos zum gucken für euch, ich hoffe, sie machen euch Freude! 

Das letzte Video müßt ihr euch auf Youtube ansehen, weil es nicht auf Seiten geteilt werden darf, aber das macht ja nichts. Steht ja drunter! 

Vielleicht mögt ihr ja am frühen Sonntagmorgen, wenn ihr eure Sonntagsausgabe vom Grafschafter Wochenanzeiger lest, passend zum Eintrag ein schottisches Frühstück, ich hab euch mal eines gezaubert:

Ich hoffe, es schmeckt euch! Tlachd a ghabhail air do bhiadh! (Guten Appetit!)

Zur Fauna von Schottland gehört natürlich nicht nur das Moorhuhn, wir haben noch einen schottischen Vertreter gefunden, den wir alle so knuffig finden, das Schottische Hochlandrind

Und damit und noch zwei schönen Bildern zum Thema beende ich jetzt hier meinen Heimweh-Eintrag

tha mi a’ guidhe Didòmhnaich math dhut (ich wünsche dir/euch einen schönen Sonntag) und hoffe, unser Ausflug in meine Heimat hat euch Spaß und Freude gemacht. 

Nun macht mal die Frau Chefredakteurin noch bissel weiter und ich guck mir derweil die Videos von meiner Heimat an. Euer Hamish  

Ja, da war Hamish voll in seinem Element, natürlich hat ihn das gesamte Redaktionsteam dabei fleißig unterstützt, hier wird ja Teamarbeit groß geschrieben. 

Frau Chefredakteurin ist zum Thema noch eingefallen, daß sie auch schon in einem großen Moor war, im Moor am Großen Arbersee, wo man auf Holzbohlen durch wandern kann, das war ein großartiges Erlebnis. 

https://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fer_Arbersee

Eine kleine Anekdote hab ich auch noch für euch, bei Moor denkt man natürlich auch an Mooreiche, aus diesem Holz hatten meine Großeltern väterlicherseits mal einen Buffetschrank, das Holz ist wirklich fast schwarz. Aber was fällt einem noch ein zu Mooreiche? Fässer aus Mooreiche, Fässer für Whisky, für den mein Sohn so schwärmt, und so hat er sich vor einiger Zeit sog. Whisky-Samples bestellt, kleine Testflaschen, um nicht gleich eine ganze große Flasche bestellen zu müssen, falls einem der Geschmack doch nicht zusagt, oder falls die großen Flaschen aufgrund ihrer Rarität und Reifezeit einfach viel zu teuer sind, also gab es Samples, zum Beispiel von einem ca. 30 Jahre gereiften Whisky, von dem die große Flasche locker 350,– € kosten würde. Er berichtete mir nach Verkostung, das wäre schon ein Erlebnis, aber der Geschmack wäre doch aufgrund der langen Lagerung sehr „holzig“! Kann ich gut nachvollziehen, und wenn jemand von euch schon einmal Eichenrindentee gemacht hat, hat er wahrscheinlich so in etwa die Geschmacksrichtung! 🤭😂

Zum guten Schluß unserer heutigen Sonntagsausgabe kommen wir nochmal auf Fauna und Flora zurück, ganz sicher gibt es in den Mooren Insekten, ebenso sicher Fliegen, die gibt es wohl überall, und wir haben auch wieder Besuch von bildungsgewillten Exemplaren der Gattung Stubenfliege wie dazumalen unser Amalchen, vertieft in das wissenswerte aus aller Welt ließ sich Amalchen Nr. 2 hervorragend fotografieren! 

Wäre Mimi am unteren Rand noch live am Bildschirm, wäre diese Begegnung wohl in Chaos und dem erbeuten von Amalchen ausgeartet! 😮🤭😊

Nun hofft das ganze Redaktionsteam und vor allem Hamish, daß euch die schottischen Moore an einem heißen Sonntag im Juni anno domini 2022 erfrischt haben, wir wünschen euch allen einen wunderschönen Sonntag, kommt gut durch die Hitze, viel trinken, keine Hektik, bleibt oder werdet alle gesund und kommt gut wieder in die neue Woche, schon wieder die letzte vollständige im Juni, das wünschen euch allen von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia  

Habt Frieden im Herzen!  

P.S.: Das Bild hat Hamish gerade noch gefunden und meint, das wäre dann unsere Unterkunft für die Fahrten ins Schottische Moor gewesen! 👍😊❤ 

 

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Adventskalender – Türchen 12

 

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r 

Türchen

Vorfreude auf Weihnachten

Ein Kind – von einem Schiefertafelschwämmchen
umhüpft – rennt froh durch mein Gemüt.

Bald ist es Weihnacht! – Wenn der Christbaum blüht,
dann blüht er Flämmchen.
Und Flämmchen heizen. Und die Wärme stimmt
uns mild. – Es werden Lieder, Düfte fächeln. –

Wer nicht mehr Flämmchen hat, wem nur noch Fünkchen glimmt,
wird dann noch gütig lächeln.

Wenn wir im Traume eines ewigen Traumes
alle unfeindlich sind – einmal im Jahr! –
Uns alle Kinder fühlen eines Baumes.

Wie es sein soll, wie’s allen einmal war.

(Joachim Ringelnatz, 1883 – 1934, deutscher Schriftsteller, Kabarettist und Maler)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, heute laden wir euch alle ein

denn heute ist Bergfest, die Hälfte des Adventskalenders in diesem Jahr ist wieder um. Da haben mein Redaktionsteam und ich uns gedacht, wir mieten uns passend zum BERG-Fest eine Hütte in den BERGEN, wo wir es uns alle am heutigen 3. Adventssonntag so richtig gemütlich machen können. 

natürlich liegt Schnee, und wenn ihr dann mit der Gondel 

oben in den Bergen unsere einsam gelegene Hütte erreicht habt, die sportlichen unter euch vielleicht sogar mit Schlitten und Skier dann stellt beides vor der Türe ab wie hier zu sehen und tretet ein, wir erwarten euch schon vorfreudig am Kamin!

Da könnt ihr euch erst mal aufwärmen von der Fahrt durch Eis und Schnee! 

Zum aufwärmen stehen Kaffee, Tee und Kakao bereit, mein Bärenteam hat auch einen kleinen Imbiß vorbereitet. 

In der schnuckeligen Küche unserer Berghütte steht ein kleines Buffet, an dem ihr euch mit heißen Getränken und lecker schnabulieren den ganzen Tag schadlos halten könnt. Einschließlich natürlich lecker Weihnachtsgebäck oder wer mag, Stollen! Selbst gebacken selbstverständlich! 

Wir können natürlich auch zusammen lecker Bratäpfel machen. 

Das ist doch auch immer wieder eine feine Leckerei! 

Wer möchte, kann es sich den ganzen Tag drinnen herrlich gemütlich machen 

und aus dem Fenster in die verschneite Landschaft draußen gucken, oder im warmen Stall und auf der Weide vielleicht die Tiere des Hauses besuchen und ihnen was leckeres zum futtern mitbringen. 

Und die Hunde hätten gerne Gesellschaft beim Tannenbaum holen, hier sind Leute mit Führerschein gefragt! 😊  

Aber es steht natürlich jedem frei, fröhlich durch die Schneelandschaft zu stapfen, vielleicht hinunter in die Dörfer, Weihnachtsatmosphäre schnuppern, auf Weihnachtsmärkten und in kleinen Läden, viel Freude dabei.

Schneelandschaften sind doch was herrliches oder? 

„Leise leise fallen weiße Flocken….“

„…..Und ein Reh tritt aus dem Wald heraus…..“ Winterwunderland, gesungen und erlebt. 

Bummeln durch das kleine Dorf und über den Weihnachtsmarkt! 

Zurück zur Hütte durch herrlich verschneite Landschaften

Wir können auch mit dem Pferdeschlitten fahren

Und dann kommt unsere Hütte wieder in Sicht und wir machen es uns durchgefroren im Kaminzimmer gemütlich

bis zum Abendessen. Danach könnten wir ja noch schöne Adventsmusik hören und leise mitsingen

Und dann fallen wir alle müde und glücklich in die gemütlichen Betten und schnarchen bis zum anderen Morgen! 😴🤭😂🕯

Mein Bärenteam hat sich übrigens zum übernachten was ganz feines ausgesucht, direkt auf dem Grundstück neben unserer Hütte, damit es dort nicht so knubbelig wird beim übernachten, das hatten sie sich im übrigen schon lange mal gewünscht:

Knuffig, nicht wahr, ein kleiner Winter-Camping-Wagen! 

Am anderen Morgen fahren wir dann alle wieder nach Hause und sagen „das war 

ein wunderschöner kleiner Urlaub!“

Mein Redaktionsteam und ich, wir hoffen, ihr habt Spaß und Freude gehabt an unserer Einladung und wünschen euch allen einen schönen, besinnlichen und gemütlichen 3. Adventssonntag bleibt oder werdet alle gesund und paßt gut auf euch auf!

Euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia.

Habts fein!  

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Happy Halloween vom Eulennest! 👻👻👻🎃🎃🎃🍬🍭🦉

Die Geister am Mummelsee

Vom Berge was kommt dort um Mitternacht spät
mit Fackeln so prächtig herunter?
Ob das wohl zum Tanze, zum Feste noch geht?
Mir klingen die Lieder so munter.
O nein!
So sage, was mag es wohl sein?

Sie schweben herunter ins Mummelseetal –
sie haben den See schon betreten –
sie rühren und netzen den Fuß nicht einmal –
sie schwirren in leisen Gebeten –
O schau,
am Sarge die glänzende Frau!

Jetzt öffnet der See das grünspiegelnde Tor;
gib acht, nun tauchen sie nieder!
Es schwankt eine lebende Treppe hervor,
und – drunten schon summen die Lieder.
Hörst du?
Sie singen ihn unten zur Ruh.

Das, was du da siehest, ist Totengeleit,
und was du da hörest, sind Klagen.
Dem König, dem Zauberer, gilt es zuleid,
sie bringen ihn wieder getragen.
O weh!
So sind es die Geister vom See!

Die Wasser, wie lieblich sie brennen und glühn!
Sie spielen in grünendem Feuer;
es geisten die Nebel am Ufer dahin,
zum Meere verzieht sich der Weiher –
Nur still!
Ob dort sich nichts rühren will?

Es zuckt in der Mitten – o Himmel! Ach hilf!
Nun kommen sie wieder, sie kommen!
Es orgelt im Rohr und es klirret im Schilf;
nur hurtig, die Flucht nur genommen!
Davon!
Sie wittern, sie haschen mich schon!

(Eduard Mörike, 1804 – 1875, deutscher Erzähler, Lyriker und Dichter)

ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, was hatten wir eine vergnügliche Redaktionssitzung am Freitag, denn erstens fällt Halloween in diesem Jahr auf einen Sonntag, an dem wir ja meist ohnehin unsere Sonntagsausgabe hier einstellen, und zweitens haben wir für diesen Eintrag aufgrund unserer vielfältigen redaktionellen Kontakte ein ganz besonderes Schmankerl für euch für diesen Tag und die Nacht aller Nächte, denn wir machen einen virtuellen Ausflug zu den „Geistern am Mummelsee“ und den schröcklichen Gestalten auf „Burg Schreckenstein“! Also, satteln wir die Fledermäuse und bestellen wir die Geister für einen Halloween-Trip nach Luxemburg!

„Hääääh….???“ hören wir euch jetzt alle fragen, mit Fledermäusen und Geistern nach Luxemburg, was wird das denn??? Wie sagte dazumalen Mimi in heaven immer so schön: Fangen wir doch mal am besten mit dem Anfang an! Der liegt nämlich schon eine Woche zurück, denn am letzten Sonntag hatte der Sohn der Frau Chefredakteurin seinen Geburtstag, der letztjährige 40. wurde ja hier im Grafschafter Wochenanzeiger gefeiert, dieweil aufgrund des Pandemiegeschehens im letzten Jahr die eigentlich geplante Feier nicht stattfinden konnte. Traurig für alle eigentlich Beteiligten, und so hatten die Freunde meiner Kinder in diesem Jahr eine grandiose Idee: Björn wurde entführt! 😂 Von langer Hand mit Akribie und sehr geheimnisvoll unter Einbeziehung von Steffi geplant, unter dem Vorwand, einen Abend am vorletzten Freitag bei Freunden zu verbringen, startete die Fahrt! Erst außerhalb vom Kölner Stadtverkehr auf der Autobahn wurde es Björn langsam gewahr: Die Fahrt ist aber lang zu den Freunden 🤭 und es nahte die Aufklärung: Geburtstagsfeier mit allen Freunden, 4 Pärchen, einschließlich Steffi und Björn, an der Zahl, von Freitag bis Sonntag in Luxemburg, genauer in Dirbach, und dort in einem herrlichen Ferienpark. Fluß, See und eine Burg in der Nähe, nämlich diese hier

https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Bourscheid

Soviel vorweg: Es war herrlich, eine Geburtstagsüberraschung par excellence, und ihr könnt euch sicher alle vorstellen, wie glücklich das Geburtstagskind war!

Und unsere Redaktion erreichten in der letzten Woche die Bilder, und beim Anblick von See und Burg leuchteten hier 6 Paar Augen, das ist es, das wird unser Halloween-Eintrag, meine Redaktionsmitglieder waren hellauf begeistert, zumal Frau Chefredakteurin auch sofort das passende Gedicht parat hatte: „Die Geister am Mummelsee“! Und taaaadaaaa…..da sind sie!

Habt ihr euch die Burg oben im Eintrag von Wikipedia gut betrachtet? Na, dann macht euch jetzt auf was gefaßt, mit welch schröcklichen Gestalten sich diese Burg zu Halloween präsentiert:

Jaaaaa, seht ihr, deshalb die gesattelten Fledermäuse und die bestellten Geister, sie bringen uns nun an Ort und Stelle auf „Burg Schreckenstein“ alias Burg Bourscheid!

Die übrigen Gäste trudeln auch langsam alle ein

das wird eine spukige Gaudi zur Nacht der Nächte auf einer echten Burg, ihr könnt euch sicher alle vorstellen, welche leuchtenden Augen unser Hamish hatte, er erinnerte sich, als er mit uns allen 2019 auf seinem Stammschloß in Schottland feiern wollte, der Burg derer von McBär-Duff, was in der Kürze der Zeit ja leider nicht machbar war, da sind wir doch dann alle auf unsere Ritterburg ausgewichen, die noch im reichhaltigen Fundus der Frau Chefredakteurin aus den Kindertagen von Björn vorhanden war.

Mimi in heaven  und der ihr nachgefolgte Hundekumpel Storm   von Christa aus Kanada gucken jetzt bestimmt ganz verträumt und bissel wehmütig auf unseren diesjährigen Eintrag, und da dachten wir uns bei unserer freitäglichen Redaktionssitzung, wir setzen hier nun einfach nochmal unseren Eintrag vom letzten gemeinsamen Halloweenfest mit alle Mann/Frau/Hund/Katz als Link ein, wer mag, kann ja nochmal gucken:

Grafschafter Wochenanzeiger – Samhuinn in der Grafschaft

So, und auf Burg Schreckenstein nähern wir uns jetzt dem großen Finale, die hochherrschaftlichen Schreckgestalten erreichen die Burg

Graf Dracula himself, seine Geister und Fledermäuse und guckt, wer ihn begleitet: Mimi in heaven! Und natürlich unsere grafschaftliche Eule! Stellvertretend fürs ganze Eulennest! Getränke stehen schon bereit zur Stärkung nach dem langen Flug, und selbstverständlich ist auch wieder fürs leibliche bzw. geist-ige Wohl gesorgt

es wird wieder eifrig gekocht, alles in einem Kessel, ihr habt es sicher schon erraten, im Eulennest und in den Redaktionsräumen vom Grafschafter gibt es wieder Kesselskuchen! 🥘 Und Rotwein, 🍷 Prost! Und zum Nachtisch Schokoladenkuchen. Greift zu, damit ihr gestärkt seid für die Nacht der Nächte auf Burg Schreckenstein!

Das wird bestimmt wieder eine herrlich-schröckliche Feier mit allen Spuk- und Gruselgestalten, wünschen wir euch allen und ganz viel Spaß!

Später machen wir es uns dann drinnen in der Burg gemütlich, mein Redaktionsteam hat sich eine gruselig-gemütliche Nacht am Kamin gewünscht, mit vielen Kerzen, und dem vorlesen von herrlichen Gruselgeschichten, von Edgar Allan Poe und Charles Dickens und wer noch so alles solche gruselige Lektüre geschrieben hat.

Ja, das war nun unser diesjähriger Halloweenbeitrag hier in unserem Grafschafter Wochenanzeiger, ich hoffe, er hat euch allen wieder gefallen. Und für alle, die nicht so viel mit Halloween anfangen können, haben mein Redaktionsteam und ich jetzt auch noch was ganz feines, auf das wir uns schon sehr gefreut haben, gerade weil der Oktober, der heute nun seinen letzten Tag hat, in diesem Jahr so golden daher kam, Bilder vom Luxemburg-Geburtstagswochenende von Björn! Ganz viel Freude beim gucken, wir waren begeistert von der Gegend gerade jetzt im Herbst!

Unterkunft und nähere Umgebung

Schön, oder? Und Nebel war auch dabei, wie es sich im Herbst gehört!

Die Original-Bilder der Burg samt Umgebung

Da paßten halt so herrlich die Geister rein, lach!

Herrliche Aussicht, nicht wahr?

Fast Indian-Summer!

Eines meiner Lieblingsbilder!

Details am Wegesrand:

Felsgestein

Welche Herbstfarben! Und nun geht es sonnig weiter.

Der See bzw. Fluß ohne Geister, hihihihi!

Und nun noch zwei Panoramabilder:

(Alle Bilder: © Björn Zimmermann)

Mein Redaktionsteam und ich, wir hoffen, der wunderschöne herbstliche Ausflug nach Luxemburg hat euch gefallen! Und nun wünschen wir euch allen einen schönen Sonntag, wenn das Wetter schwächelt, macht es euch gemütlich, wenn der letzte Oktobersonntag nochmal in herbstlichem Glanze strahlt, genießt es. Wem es gefällt, dem wünschen wir eine wundervoll-gruselige Halloweennacht, wir hoffen, ihr habt nicht vergessen, die Uhren umzustellen, ⌚⏰🕰 die geklaute Stunde ist wieder da, hurra!!! Hoffentlich bleibt das jetzt auch mal so, aber da glaub ich noch nicht dran.

Bleibt oder werdet alle gesund, für alle, die es brauchen, Tier oder Mensch, sind hier Daumen, Tatzen und Pfoten fest gedrückt, 🙏🍀🍀🍀 paßt alle gut auf euch auf! Liebe Grüße von eurem Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia

Habts fein!

Grafschafter Wochenanzeiger – „ich mööch zo Fooß noh Kölle jonn…..“

Heimweh nach Köln

In Köln am Rhing bin ich jebore,
ich han, un dat litt mir im Senn,
ming Muttersproch noch nit verlore,
dat es jet wo ich stolz drop ben.

Wenn ich su an ming Heimat denke
un sinn d’r Dom su vür mer stonn,
mööch ich tireck op Heim ahn schwenke,
ich mööch zo Fooß noh Kölle jonn,
mööch ich tireck op Heim ahn schwenke,
ich mööch zo Fooß noh Kölle jonn.

Un deit d’r Herrjott mich ens rofe,
däm Petrus sagen ich alsdann:
Ich kann et räuhig dir verzälle,
dat Sehnsucht ich noh Kölle han.

Wenn ich su an ming Heimat denke…

Un luuren ich vum Hemmelspözje
dereins he op ming Vatterstadt,
well stell ich noch do bovven sage,
wie jän ich dich, mi Kölle, hatt.

Wenn ich su an ming Heimat denke
un sinn d’r Dom su vür mer stonn,
mööch ich tireck op Heim ahn schwenke,
ich mööch zo Fooß noh Kölle jonn,
mööch ich tireck op Heim ahn schwenke,
ich mööch zo Fooß noh Kölle jonn.

(Text und Musik: Willi Ostermann, 1876 – 1936) 

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, sechs Monate lange hätte das Lied von Willi Ostermann mich hier als Sehnsuchtslied begleiten können, nun hat sich die Sehnsucht endlich erfüllt, eure Frau Chefredakteurin war zum Besuch und zur Wohnungsbesichtigung der neuen Wohnung bei ihren Kindern in Kölle. Und hat sowohl bei der Hin- als auch bei der Rückfahrt so bei sich gedacht, das hätte man durchaus auch wörtlich nehmen können, das Lied, da wäre man vielleicht schneller gewesen 🤣 aber alles der Reihe nach, da kommen wir später noch drauf zurück. 

Mittwoch hab ich dann alle Reisevorbereitungen getroffen, Rucksack gepackt, 

und als ich dabei aus dem Schlafzimmerfenster sah, entdeckte ich das hier:

einen Ballon auf seiner Reise, wie schön! 

Hab ich mich sehr drüber gefreut, ich hab hier schon lange keinen Ballon mehr gesehen. Ein feines Omen! 🎈

Am Abend vor der Fahrt am Donnerstag hat mein Bärenteam noch Regieanweisungen für die zwei Tage „allein zu Haus“ bekommen, 

wie man sieht, sind diese mit Begeisterung zur Kenntnis genommen worden. 🥳🤣

Am Tag der Hinreise, am Donnerstag, an dem eure Nachteule 🦉 zu ungewohnt früher Stunde bereits auf den Beinen war, präsentierte sich ein vorfreudiger Himmel über der Grafschaft

während der beiden Tage war das Wetter aber bissel durchwachsen, am Donnerstagabend hat es sogar wie aus Kübeln geschüttet, aber da saßen wir alle gemütlich drinnen und der rauschende Sommerregen hat eigentlich nur noch die Gemütlichkeit erhöht. Die Temperaturen waren ohnehin angenehm bis warm. 

Und so machte ich mich frohgemut am Donnerstag auf die Reise, die Bahntickets sind bereits am Vortag erstanden worden im nun wieder eröffneten Reisezentrum am Hauptbahnhof, Streckenverlauf und Zug sind nun anders als bei der Fahrt vorher nach Köln-Mülheim, denn nun wohnen die Kinder ja nicht mehr auf der „schäl Sick“. 😉😊 Außerdem führt die Bahn derzeit wieder Gleisbauarbeiten durch, was bedeutete, daß der Zug Umwege nehmen mußte und nicht alle sonst gewohnten Haltestellen auf der Fahrt von Oberhausen nach Köln bedient. Der Zug, der es an diesem Tag und auch zukünftig dann wurde bzw. wird, fährt ohnehin erst ab Duisburg, also ist einmal umsteigen angesagt. Was an sich ja kein Problem ist, aber hier kommen wir nun zum „träveling wis Deutsche Bahn“ 🚂🚃🚃🚃 🚆 😂 was die „Wise Guys“ ja schon so herrlich und treffend besungen haben: 

Schon in Duisburg hatte der Zug Verspätung, und ich weiß nicht mehr, wie oft wir auf freier Strecke gehalten haben, weil Signale auf Halt standen wegen anderer, bevorzugter Züge, die wahrscheinlich noch mehr Verspätungen hatten. Ab Düsseldorf-Hauptbahnhof verließ der Zug dann die gewohnte Strecke für die Umleitung, das bescherte uns dann noch einen gar nicht vorgesehenen längeren Aufenthalt im Solinger Hauptbahnhof. Letztlich kamen wir dann mit 40-minütiger Verspätung endlich in Köln-Ehrenfeld an, wo Björn mich schon erwartet hat. Wie er mir nach unserer freudigen Begrüßung auf dem Bahnsteig mitteilte, hatte man in Köln-Ehrenfeld die voraussichtliche Verspätung des Zuges dann nach etwa 20 Minuten vergeblichen Wartens auch endlich gemeldet! 🤣 Aber das war uns jetzt auch völlig wurscht, ich war endlich da!!! Und kann im übrigen mit großer Freude vermelden, daß die Haltestelle Köln-Ehrenfeld hinter dem Hauptbahnhof Köln liegt, eine Station, was bedeutet, daß ich nun bei künftigen genauso wie bei dieser Fahrt das Vergnügen haben werde, über die berühmte Hohenzollernbrücke in den Kölner Hauptbahnhof einzufahren, mit Blick auf den Dom!  😊❤

Vom Ehrenfelder Bahnhof sind wir dann zur neuen Wohnung der Kinder gelaufen, und ich hab schon ein bissel was von Ehrenfeld zu sehen bekommen, der erste Eindruck ist ein richtig guter, gefällt mir alles sehr. Feine kleine Geschäfte entlang der Straße, und ihre Wohnung liegt wieder, wie auch schon in Köln-Mülheim, in einer ruhigeren Seitenstraße, gesäumt von schönen, alten, hohen Bäumen, auch das gefällt mir richtig gut. 

Auch Björns Schwiegereltern waren am Donnerstag, ebenfalls übrigens zur ersten Wohnungsbesichtigung, eingeladen worden, und ihr könnt euch sicher alle vorstellen, was das für eine stürmische und freudige Begrüßung war von allen Seiten, endlich nach so langer Zeit war die Familie mal wieder beisammen, wir konnten uns alle wieder in die Arme schließen, das Gefühl war unbeschreiblich!

Da steht man vor Vergnügen Kopf!

Dann hat Björn eine Führung durch die neue Wohnung veranstaltet, ich bin so begeistert, die Wohnung ist so wunderschön! Ein Zimmer mehr, das nun Arbeitszimmer für Björn und Gästezimmer ist, in dem ich auf dieser feinen Schlafcouch später dann geschlafen habe:

Das ist es, das Arbeits- und Gästezimmer, hat Björn mir am späteren Abend noch mit der herrlich futuristischen Beleuchtung gezeigt, die er sich zugelegt hat, sieht das nicht super aus?

Die Farben kann man wechseln, ich war so begeistert! 

Ich liebe ja Badezimmer, und das neue von den Kindern finde ich so fein, guckt mal, 

das sind im übrigen alles Bilder von Björn, ich hatte zwar meinen Fotoapparat dabei, aber ich bin nicht doll zum knipsen gekommen vor lauter erzählen und lachen und fröhlich sein und beisammen sein genießen. Da hab ich mir die Erlaubnis zum mopsen hinterher von Björn eingeholt bei den Bildern, die er mir im Laufe der Zeit von der neuen Wohnung geschickt hatte. Das Bad kriegt noch eine feine Duschkabine, derzeit hängt nun bereits ein Duschvorhang. 

Alle Möbel aus der alten Wohnung haben wieder ihren Platz gefunden, lediglich die Küche paßte nicht so, wie sie vorher stand, aber da suchen die Kinder nun noch nach Ideen für eine gute Lösung, auf jeden Fall ist aber alles wieder funktionstüchtig. Wenn man ganztägig berufstätig ist, muß man sich die Zeit gut einteilen bei und nach einem Umzug, so gibt es halt immer noch was zu werkeln, auf jeden Fall können sie sowas von stolz auf die geleistete Arbeit sein, auch die Böden in allen Räumen sind selbst verlegt worden, größtenteils Laminat, sowohl Steffis Eltern als auch ich, wir waren wirklich begeistert und haben die Kinder gelobt und sind richtig stolz auf sie! 

Nach der Wohnungsbesichtigung haben wir es uns im wunderschönen Wohnzimmer gemütlich gemacht und in der neuen Eßecke dort Kaffee getrunken und lecker Kuchen gemümmelt, bei Kerzenschein und so wunderschön gedecktem Tisch, Steffi hatte das so herrlich stimmungsvoll gemacht. Von der Eßecke hab ich ein Bild noch aus den Umzugstagen, da stand alles noch bissel querbeet, aber so habt ihr einen kleinen Einblick, denkt euch die Kisten weg, den Schrank stilvoll eingeräumt, stellt euch eine sehr schöne schwarz-eiserne Gardinenstange über dem Fenster und bodenlange Gardinen an den Seiten sowie eine „beblumte“ Fensterbank und schöne Bilder an der Wand rechts vom Eßtisch vor, dann habt ihr den Ist-Zustand! 😉😊

Es ist herrlich gemütlich, ihr Wohnzimmer, vor allem die schöne neue Sofa-Ecke, 

vor der jetzt ein kleinerer, runder Glastisch steht, auch dies noch ein Bild relativ kurz nach dem Umzug. 

Am Abend haben wir dann lecker in der Eßecke gespeist, Steffi hatte ihre berühmte Lasagne gemacht, die ist so lecker, sie lebt von wechselnden Zutaten, und ist immer wieder ein neuer Genuß! Und bei lecker süffeln und Knabbereien haben wir einen sooooo schönen gemütlichen Abend gehabt, ihr könnt euch sicher alle vorstellen, wie sehr ich das genossen habe, die Kinder, das Beisammensein, das klönen, lachen, erzählen, die Gemeinschaft, das wieder einmal so richtig Mensch sein dürfen, und der draußen rauschende Sommerregen erhöhte noch die Wonne dieser Stunden. 🍀🍾🥂🍿🍷🍺🍽🌧

Nachdem Steffis Eltern dann später wieder nach Hause gefahren sind, haben wir es uns noch in trauter Runde gemütlich gemacht bis in die Nacht, aber irgendwann waren wir dann alle müde und haben uns in die Schlafgemächer zurückgezogen! 🛏🧸🌙⭐🥱😴

Zum Frühstück am nächsten Morgen hat Björn lecker Brötchen geholt, und wir sind genüßlich in den Tag gestartet. Und ich hab dann doch noch was fotografiert, nämlich das feine Balkonien von den Kindern mit Aussicht auf den Garten und Nachbarschaft, wo es viele Vögel, Eichhörnchen und Fledermäuse gibt! 🐦🐿🦇

Und Steffi hat ein ganz kleines Mini-Röschen auf Balkonien, das fand ich so schön, guckt mal:

Für die Rückfahrt haben mich beide zum Bahnhof begleitet, und trotz der randvoll schönen Tage war es halt doch wieder schwer, Abschied zu nehmen, aber ich hoffe natürlich inständigst, daß das nächste Wiedersehen nicht wieder so lange dauert. Bei der Rückfahrt war der Zug tatsächlich pünktlich, die Abfahrt hat sich aber dann doch wieder verzögert und die nächste Verspätung war drin, hielt sich aber auf der weiteren Strecke mit ähnlichem Inhalt wie bei der Hinfahrt doch mehr in Grenzen. Beim umsteigen in Duisburg nach Oberhausen zeigte die Bahn dann aber nochmal ihre „Fähigkeiten“, ausgeschildert war der Zug für Gleis 11, an Gleis 11 stand dann, heute fährt er von Gleis 10, dort angekommen, nach einigen Minuten: Nun doch von Gleis 13! Dabei blieb es dann auch und auf dem Stück von Duisburg nach Oberhausen hat er sich dann auch nicht verfahren! 🚂😂🤣😂

Mein Bärenteam hat mich dann zuhause wieder freudig und lautstark begrüßt, das war ein Jubel, Frau Chefredakteurin ist wieder da. Sie haben es sich offensichtlich aber prima gemütlich gemacht so ohne mich, und es gab weder Schäden noch sonstige Unbilden zu beklagen hier! So lob ich mir das! 

Nun hab ich am Samstag erstmal alles an schönen Eindrücken verarbeitet und sacken lassen und mich sehr auf die heutige Sonntagsausgabe mit meinem Bericht gefreut, auch der heutige Sonntag wird noch mit träumen von der Reise verbracht und dann hat uns alle am Montag der Alltag wieder. Mit den schönen Erinnerungen wird es endlich mal wieder leichter werden, in die neue Woche zu starten. 

Wir haben neben dem Gedicht mit einem Lied angefangen, so wollen wir unsere Sonntagsausgabe auch beenden, natürlich wieder mit einem Lied von Reinhard Mey, paßt so schön zum Eintrag, heißt „In meiner Stadt“ und beinhaltet die Zeilen: „In meiner Stadt wohnt der Gerechte und der Gemeine Tür an Tür, da wohnt das Gute und das Schlechte in schönem Einklang, scheint es mir. In Freuden und Kalamitätchen so wie in jeder anderen Stadt. Nur wohnt in meiner Stadt mein Mädchen und dafür lieb ich meine Stadt!“ Das kann ich schön abwandeln, denn in „meiner“ Stadt wohnen meine Kinder und dafür lieb ich „meine“ Stadt, Köln! 

Nun wünschen wir euch allen einen wunderschönen Sonntag, und einen guten Start in die neue Woche wieder, bleibt oder werdet alle gesund, paßt auf euch auf und haltet euch ans kölsche Grundgesetz! Mit allen Artikeln! Das wünscht euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia  

Habts fein!  

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Sonderausgabe! 🌧🌦🌤🌞🚂

Was ist das Glück?

Was ist das Glück? –
Nach jahrelangem Ringen,
nach schwerem Lauf ein kümmerlich Gelingen,
auf greise Locken ein vergoldend Licht,
ein spätes Ruhen mit gelähmten Schwingen –?
Das ist es nicht!

Das ist das Glück:
Kein Werben, kein Verdienen!
Im tiefsten Traum, da ist es dir erschienen,
und morgens, wenn du glühend aufgewacht,
da steht’s an deinem Bett mit Gönnermienen
und lacht, und lacht!

(Bernhard Endrulat, 1828 – 1886, deutscher Schriftsteller und Staatsarchivar in Posen)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, wie haben mein Redaktionsteam und ich, die Frau Chefredakteurin, diesem Eintrag entgegengefiebert, und wir glauben, nach Girlande und Gedicht ist euch allen schon längst klar, um was es bei diesem Eintrag geht! 😊🍀❤ 

Das Glück ist da, nach dunklen Regenwolken leuchtet die Sonne, gestern erhielt die Frau Chefredakteurin so einen herrlichen Anruf von ihren Kindern, die derzeit Urlaub haben, mit einer Einladung zur Wohnungsbesichtigung im neuen Domizil in Köln-Ehrenfeld! 🤗 Nach 6 Monaten, die wir uns nicht mehr gesehen haben, ist es nun endlich mal wieder soweit: 

Frau Chefredakteurin fährt am Donnerstag nach Kölle, 🚂 am Freitag irgendwann trudel ich dann wieder zuhause ein! Ich glaub, meine unsägliche Freude muß ich euch nicht schildern, ihr werdet sie alle mitempfinden können! An dieser Stelle nochmals einen ganz herzlichen, lieben Dank für all eure lieben und mitfühlenden Kommentare im letzten, noch so schwermütigen Eintrag. Nun scheint die Sonne wieder! 🌞 Und ich bin dankbar! 🙏

So hat mich mein Glücksstern 

wieder beschienen, ich freu mich so, meine Wünsch-dir-was-Sternschnuppe

hat mir meinen sehnlichsten Wunsch erfüllt! 

Ich bin so neugierig auf die neue Wohnung, bis jetzt hab ich ja nur Bilder gesehen. Meine Mimi in heaven, die ja früher dann immer hier „Mimi allein zu Haus“ war, wird sicher gut auf meine Bärenbande aufpassen, wenn ich am Donnerstag voller Freude losfahren werde. Natürlich ist auch für die Bärchen gut gesorgt wie weiland für Mimi, wenn ich unterwegs war, der Kühlschrank ist voll und die Fernbedienung für den Fernseher ist freigegeben! 😂

Hach, ihr Lieben alle, mir ist nach Sonnenblumen, da hab ich mal wieder im Archiv gekramt, guckt mal, sogar ein Glücksschweinchen in Sonnenblumen gibt es da

ist das nicht niedlich? 

Die goldene Farbe paßt zu meiner Stimmung! 

Ein Korb voll Sonne und Glück! 🌻🌻🌻🌻🌻🌻🌻🌻🌻🌻🌻🌻

Am heutigen Mittwoch werde ich alle Fahrtvorbereitungen treffen, der Rucksack steht parat, der hat mich schon ganz vorwurfsvoll angeguckt, warum er wohl so lange unbeachtet in der Ecke stehen mußte, der Ärmste!  

Und damit wünschen wir, mein Redaktionsteam und ich, euch einen ganz feinen WTT heute und einen ebensolchen Donnerstag und Freitag, paßt alle gut auf euch auf, bleibt oder werdet gesund, genießt den Sommer, macht es wie die Sonnenblume, die ihr Gesicht immer in die Sonne hält, damit die Schatten hinter sie fallen, ich bin sehr froh und dankbar für die wieder wärmenden Strahlen der Sonne, innerliches auftauen nach Eiszeiten! 

Habts fein, wünscht euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia  

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Sehnsucht nach Süden, Sonne und Mee(h)r! 🍋

Kennst du das Land, wo die Zitronen blühen

Kennst du das Land, wo die Zitronen blühn,
im dunkeln Laub die Gold-Orangen glühn,
ein sanfter Wind vom blauen Himmel weht,
die Myrte still und hoch der Lorbeer steht?
Kennst du es wohl?
Dahin! Dahin
möcht ich mit dir, o mein Geliebter, ziehn.

Kennst du das Haus? Auf Säulen ruht sein Dach.
es glänzt der Saal, es schimmert das Gemach,
und Marmorbilder stehn und sehn mich an:
Was hat man dir, du armes Kind, getan?
Kennst du es wohl?
Dahin! Dahin
möcht ich mit dir, o mein Beschützer, ziehn.

Kennst du den Berg und seinen Wolkensteg?
Das Maultier sucht im Nebel seinen Weg;
in Höhlen wohnt der Drachen alte Brut;
es stürzt der Fels und über ihn die Flut!
Kennst du ihn wohl?
Dahin! Dahin
geht unser Weg! O Vater, laß uns ziehn!

 

(Johann Wolfgang von Goethe)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, 

„bin müde und leer, will nach Süden ans Meer…..“ sang Hannes Wader in seinem Lied „Schon so lang“, und so ging es mir und meinem Team bei unserer freitäglichen Redaktionssitzung irgendwie auch, die nach dem verregneten Mai zu seinem Ende und zum Beginn vom Juni einsetzende Wärme verwandelte sich schnell wieder in lähmende Schwüle, die für eine entspanntere Situation in diesen immer noch vorherrschenden Corona-Zeiten nötigen Dinge wie Impfungen und dergleichen ziehen sich hier derzeit wie Kaugummi, heftige Gewitter am Donnerstag und Freitag dieser Woche sorgten endgültig für Waschküchenfeeling in unserer Grafschaft, da dachten wir uns, wir machen es halt wie Reinhard Mey in seinem Lied „Ich singe um mein Leben“ mit den Zeilen „…..ich mach‘ mir selber Mut, ich sing‘ wie als Kind, wenn ich in den dunklen Keller ging…..“, wie gut, daß die Frau Chefredakteurin schon Anfang der letzten Woche Bilderkes gemacht hat für die Sonntagsausgabe eures Grafschafter Wochenanzeigers, also stillen wir hier jetzt einfach mit Bildern unsere Sehnsucht nach Süden, Sonne und Mee(h)r und machen uns selber Mut und euch allen hoffentlich eine Freude!

Los geht’s mal wieder mit Balkonien, das ich gemeinsam mit meinem Redaktionsteam und mit liebevoller Erinnerung an Mimi in heaven und ihrem schönsten Zimmer in der Sommerzeit mal wieder sommerlich aufgehübscht habe, es ist noch nicht alles fertig, aber gut Ding will halt Weile haben. 

Sommerfeeling auf Balkonien mit blauem Himmel und Vogel-Schattenspielen

 

der ist natürlich nicht echt

er ist mit seinem rosa Kumpel umgezogen in die Sonne aus den hinten stehenden Sukkulenten

und freut sich offensichtlich darüber! 

Das einzige meiner selbstgezogenen Orangenbäumchen, das überlebt hat, ich hoffe, es wächst sich wieder richtig schön aus. 

Noch ein Vogel, die Vogeltränke steht nun auch wieder draußen

erst leer, dann voll

Windmühlchen dreht wieder ihre Flügel, abends beleuchtet vom Kürbiskopp! 

Der Salbei ist ebenfalls in die Sonne und in Mimis Brotkasten umgezogen, sieht hübsch aus so gegen die „grüne Hölle am Rhein-Herne-Kanal“, lach! 

Rosen blühen wieder auf Balkonien

na, da kann ich euch ja schon lange nicht mehr mit narren, ihr wißt es ja, die sind künstlich! Aber so echt aussehend, daß meine Mama, als sie sie das erste Mal hier gesehen hat, mit der Nase drüber ging um zu riechen! 😊

Erdbeerelfchen ist nun auch wieder draußen

samt noch mehr Vögelchen, diese sind aus Porzellan und ein Erbe meiner 93 Jahre alt gewordenen Großtante, sie wird sich freuen, daß die bei mir so zu Ehren kommen. 

Macht der Kerzenbehälter sich nicht fein an der dunklen Wand? Ich werde ihn auch noch leuchtend fotografieren. 

Glockenblumen wieder in voller Pracht

da freut sich unsere Nachteule, und wie ich es vorausgesagt habe: 

Unsere Hummel stellte sich sofort wieder ein! Wir haben uns so gefreut! Jedes Jahr beglückt der dicke nektarsammelnde Brummer uns immer wieder! 

Manches ist ein Suchbild geworden, lach, die sind so verflixt schnell beim fliegen von Blüte zu Blüte! 

Die Pfingstrosen im Garten haben immer noch nur, aber immer dicker werdende Knospen, aber auf Balkonien blühen welche

samt abendlicher Beleuchtung mittels beleuchteter Flasche, die daneben steht

die sind übrigens auch aus dem Erbe meiner Großtante, künstlich natürlich (herrliches Wortspiel! 😂) aber wunderschön, finden wir alle! 

Schmetterlinge fliegen auch wieder auf Balkonien

das ist ein so hübsches Windspiel, Tiffany-Glas!

Das war nun unser Balkonien. In den Redaktionsräumen am Wohnzimmerfenster gab es auch eine Veränderung, ich hatte von meiner Schwiegertochter vorzeiten mal einen Ableger von ihrer wunderhübschen Grünlilie bekommen, der sich mit Hilfe seiner Aus- und Ableger bis in den Topf unseres Zitronenbäumchens vermehrt hat, eine Zeit lang ging das ganz gut, aber nun war doch eine Trennung erforderlich, damit aus dem symbiotischen Verhalten kein schmarotzendes wird, nun hängt die Grünlilie frisch umgetopft im Wohnzimmerfenster

und hat sogar einen ersten Blütenableger bekommen, links im Bild

und das Zitronenbäumchen hat sein Reich wieder für sich. Ich hoffe, es erholt sich gut. 

Sommerliche Tischdecke, natürlich mit meinem Lieblingsdekor, macht nun auch das Wohnzimmer sommerfein, und guckt mal, wie hübsch der kleine, von mir dazumalen gefundene Rosenkopf, den ich nach der Blüte getrocknet hatte, sich darauf ausnimmt:

Vom Rosenköpfchen kommt später noch mehr! 

Nun gucken wir noch kurz in den Hausflur vor den Redaktionsräumen, denn auch da ist es wieder sommerlich geworden

Blick aus der Häustüre in der Abenddämmerung

die „üblichen Verdächtigen“ unserer Sommerdeko sind wieder draußen, lach! 

samt Sommerblumenstrauß und den duftenden Bildern. 

Und stimmungsvollem Leuchten des nachts, da die Kerzen einen Timer haben. 

Apropos stimmungsvolles Leuchten: Wir hätten da noch was für romantisches Sommerflair in lauen Nächten:

Kerzchenglas, das ist mal mitgehüppt aus dem Laden mit dem Elch im Gewande! 

Sieht das nicht hübsch aus, bei der Tischdecke und mit dem Rosenköpfchen?

Und der Rosenstoff mal solo:

Beim fotografieren fiel mir ein, daß ich noch eine Rosendecke besitze, passend gekauft zu meinem Lieblingsgeschirr „Wildrose“ (was auch sonst, lach!) und da hab ich hier mein Redaktionsteam hin und her gescheucht, zum besorgen des Geschirrs, der Decke und diversen Dekozutaten, damit haben wir nun Stimmungsbilder gemacht, Frau Chefredakteurin ganz träumerisch an Zeiten denkend, wo große gemeinsame Eßrunden am schön gedeckten Tisch wieder möglich wären, ich deck so leidenschaftlich gerne Tische ein. Und ebenso gerne koche ich! 

Das paßt doch wunderbar zu lauen Sommerabenden auf Balkonien, oder? 

Ich liebe die alten Gläser mit dem grünen Stiel, 

und dieses Kerzenglas hab ich doppelt, bei einer Kerzenparty begeistert erworben, es erinnert in Farbe und Stil an die Toscana, finde ich. 

Der Basilikum im Hintergrund ist ganz frisch vom Wochenende! Der riecht so herrlich! 

Von diesem Geschirr hab ich statt Suppentellern Suppentassen, die fand ich schöner! 

Tomatenmark-Döschen, zweckentfremdet als Serviettenhalter! Macht sich vorzüglich bei allen italienischen Essen. 

Glas nochmal beleuchtet. 

Stillleben!

Basilikum nochmal in ganzer Pracht. 

Das waren sie nun, die neuesten fotografischen Werke von Frau Chefredakteurin, da wir im Titel Süden, Sommer und Mee(h)r drin hatten, kommt jetzt auch noch „mehr“, Bilder aus Sommertagen aus dem Archiv. 

In Gedanken haben wir bei unserer freitäglichen Redaktionssitzung das Haus hinter dem Leuchtturm bezogen und machen jetzt Ferien! 😉😊

Und mit Bildern vom rauschenden Meer

beenden wir nun unsere heutige Sonntagsausgabe vom Grafschafter Wochenanzeiger. 

Wir hoffen, es hat euch allen wieder bissel Freude gemacht, wir wünschen euch allen einen wunderschönen Sonntag und einen guten Start in die neue Woche wieder, paßt alle gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven  

Otto und Luzia  

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Alle reden vom Reisen. Wir auch.

Fern im Süd das schöne Spanien

Fern im Süd das schöne Spanien,
Spanien ist mein Heimatland,
wo die schattigen Kastanien
rauschen an des Ebro Strand,
wo die Mandeln rötlich blühen,
wo die süße Traube winkt
und die Rosen schöner glühen
und das Mondlich gold’ner blinkt.

Lang schon wandr‘ ich mit der Laute
traurig hier von Haus zu Haus,
doch kein helles Auge schaute
freundlich noch nach mir heraus.
Spärlich reicht man mir die Gaben,
mürrisch heißet man mich gehn;
ach den armen braunen Knaben
will kein einziger verstehn.

Dieser Nebel drückt mich nieder,
der die Sonne mir entfernt,
und die alten lust’gen Lieder
hab ich alle schon verlernt.
Ach, in alle Melodien
schleicht der eine Klang sich ein:
In die Heimat möcht ich ziehen,
in das Land voll Sonnenschein!

Als beim letzten Erntefeste
man den großen Reigen hielt,
hab ich jüngst das allerbeste
meiner Lieder aufgespielt.
Doch, wie sich die Paare schwangen
in der Abendsonne Gold,
sind auf meine dunkeln Wangen
heiße Tränen hingerollt.

Ach, ich dachte bei dem Tanze
an des Vaterlandes Lust,
wo im duft’gen Mondenglanze
freier atmet jede Brust,
wo sich bei der Zither Tönen
jeder Fuß beflügelt schwingt
und der Knabe mit der Schönen
glühend den Fandango schlingt.

Nein! Des Herzens sehnend Schlage
länger halt ich’s nicht zurück;
will ja jeder Lust entsagen,
laßt mir nur der Heimat Glück!
Fort zum Süden, fort nach Spanien!
In das Land voll Sonnenschein!
Unterm Schatten der Kastanien
muß ich einst begraben sein!

( Emanuel Geibel, 1815-1884)

Da sind wir wieder, ihr lieben Leser vom Grafschafter Wochenanzeiger, und eure Sonntagsausgabe desselbigen! 

Und freuen uns gleich wieder über garantiert ganz viele Fragezeichen ??? in euren Augen, was wird das denn nun? Unser vorsichtiges Redaktionsteam samt Frau Chefredakteurin, dessen Handelsreisender stets Corona-Regel-konform unterwegs war und ist, das plant jetzt Urlaub, in südlichen Gefilden, in diesen immer noch und gerade wieder so gefährlichen und anstrengenden Pandemie-Zeiten??? Nein, ihr Lieben, seid unbesorgt, so meschugge sind wir wahrlich nicht. Aber die Sehnsucht nach unbeschwerten Zeiten, nach Seele baumeln lassen, nach Auszeit vom immer mehr fordernden Alltag, nach der Zauberfee, die uns mit ihrem Zauberstab aus all dem erlöst, die können wir mehr als gut verstehen. Und weil es trotz längerem Akkus aufladen (bei dem in den grafschaftlichen Redaktionsräumen leider auch nicht viel passiert ist außer gelegentlichem räumen von A nach B, es brauchte wirklich mal einfach nur Pause von allem!!!) in der freitäglichen Redaktionssitzung doch wieder fragende Gesichter gab, was wir denn nun in unser Sonntagsblatt bringen sollten, hatte dieses Mal wieder die Frau Chefredakteurin die zündende Idee, denn beim durchblättern unseres Archivs fiel mir ein Versprechen in die Hände: 

Ihr erinnert euch vielleicht noch an den letzten Sommer und da vor allem an den August, da wollten wir euch eigentlich einen schönen Reiseeintrag aus den lang zurückliegenden Urlauben der Frau Chefredakteurin klöppeln, und dann gab es damals schon so ein Gezerre und fürchterliches Egomanenverhalten bezüglich Sommerurlauben in Corona-Zeiten, da haben wir es seufzend unterlassen, wir fanden es nicht passend. 

Wir übergehen jetzt schweigend das neuerliche Procédere in diesem Jahr um den Osterurlaub und machen das, was wir im Pause-Ankündigungseintrag Anfang März erwähnt hatten, wir setzen uns auf unser „Achtel-Lorbeerblatt“ und machen, was wir wollen. Nämlich virtuellen Urlaub, vernünftig, mit Vorsicht und Rücksicht, aus den Erinnerungen der Frau Chefredakteurin. So kommt ihr alle hier doch ein bissel in den Genuß von Urlaub ohne schlechtes Gewissen, wir hoffen sehr, es macht euch Freude. 

Zurück also zum Cliffhanger die Aufschrift und das Gedicht oben haben euch sicherlich schon längst verraten, wohin es geht. Genau, nach Spanien, noch genauer auf eine spanische Insel, ganz genau: Nach Menorca! 

Menorca [məˈnɔɾkə] ist die östlichste und nördlichste Insel der spanischen autonomen Region Balearen. Ihr katalanischer Name bedeutet „die Kleinere“, im Gegensatz zu Mallorca, „die Größere“. 

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Menorca

Mein Bärenteam sitzt schon im nostalgischen Ambiente und lauscht den Urlaubserinnerungen der Frau Chefredakteurin, macht es euch gemütlich, am Sonntagmorgen vielleicht mit einer Tasse Kaffee oder Tee in der Hand, und macht es ihnen gleich. 

Im Jahre anno domini 2003 haben wir diesen Urlaub geplant, wir, das bedeutet in diesem Fall: Die Freunde, von denen ich Mimi übernommen habe, mit ihrem damals gerade einmal 2 Jahre und drei Monate altem Sohn, Björns Patenkind, meine Wenigkeit und Björn, der dazumalen noch zu Hause wohnte. Herrliche Konstellation, oder? Also wurden Reiseprospekte gewälzt, das Ziel war eigentlich schnell klar, Menorca sollte es werden, die kleinere und ursprünglichere Insel der Balearen. Und bald schon fiel unser Blick auf diese Hotelanlage:

https://www.tui.com/hotels/grupotel-playa-club-aparthotel-13640/hotelinformation/

Klickt bei diesem Link mal „Bilder“ an, dann habt ihr den ganzen Traum vor euch liegen, es war sooooo eine herrliche Hotelanlage, ich bin heute noch ganz begeistert davon. Ich hab vor langer Zeit mit den von damals mitgebrachten Prospekten mal selber Bilder davon gefertigt, die möchte ich euch nicht vorenthalten, die sind noch mit meiner kleinen Handy-Knipse gemacht worden:

Wir haben sogar noch einen Film auf VHS-Video, guckt:

Das sind die Originalbilder vom Hotel und der Umgebung, das war unsere Ferienwohnung

das Wohnzimmer in der ersten Etage mit einem entzückenden kleinen Balkon mit Aussicht aufs Meer und den Leuchtturm von Menorca. Das Bett konnte man ausziehen, das war Björns Schlafplatz, unten war mein Schlafzimmer und das Bad, neben dem Wohnzimmer eine kleine Küche. Unsere Freunde hatten drei Türen weiter die gleiche kleine Ferienwohnung. Ich weiß es noch wie heute, als wir auf Menorca ankamen (der Urlaub war im übrigen im Mai!) war strahlender Sonnenschein, wir sind sofort auf den Balkon raus zum gucken und haben, ganz ehrlich, alle geheult vor Freude, denn hinter uns lagen ein paar anstrengende Arbeitswochen, wir waren derzeit bis auf die Freundin alle im gleichen Altenheim tätig, auch Björn, der dort seinen Zivildienst gemacht hat. 

Der Flug nach Menorca verlief störungsfrei und der kleine Mann hat ihn auch gut weggesteckt, den ersten Flug seines knapp zweijährigen Lebens. 

So begann unser herrlicher, 14-tägiger Urlaub auf Menorca. Wir hatten Halbpension gebucht, also Frühstück und Abendessen, dazwischen konnten wir uns entweder unterwegs oder in der eigenen Ferienwohnung gut beköstigen, ist mit einem kleinen Kind auch viel streßfreier. Am ersten Abend unserer Ankunft also fertig machen zum Dinner, es gab einen kleinen Dresscode für abends, nämlich die Bitte, nicht in Strandkleidung und die Herren bitte mit langen Hosen. Na, da war unser kleiner Mann ganz stolz, schließlich war er auch ein Herr, und hat selbstverständlich seine lange Hose angezogen, so niedlich! Am Abend gab es immer Buffet, und ehrlich, als wir am ersten Abend in den Speisesaal kamen

waren wir wie erschlagen, eine solche Auswahl an Speisen hab ich echt noch nie erlebt. Ich kann hier wahrlich nicht alles aufzählen, aber es gab zum Beispiel immer frischen Fisch, der erst bei Auswahl zubereitet wurde, man wußte gar nicht, wo man anfangen sollte, lach! Wie alle jungen Mütter machte sich meine Freundin Sorgen, ob ihr Kind auch genug aß, aber das erwies sich schnell als unbegründet, die Tatsache, an der Hand seines Patenonkels oder mir die Reihen des Essens abzumarschieren und sich aussuchen zu dürfen, was man möchte, die fand Jan entzückend! Und so sind wir am ersten Abend losgelaufen, gucken, was möchtest du denn, ich hätte es ahnen können, lach, Nudeln!!! Mit Tomatensoße!!! Gut, Nudeln auf den Teller, ah, ja, da ist ja auch die Tomatensoße, besser gesagt, eine von vielen. Ich wollte gerade die Soße auf die Nudeln löffeln, als ich vom hinter dem Tresen stehenden Chefkoch angesprochen wurde, der uns wohl die ganze Zeit schon amüsiert beobachtet hatte. Die Anrede „Signora“ hab ich ja noch verstanden, was dann auf spanisch kam, leider nicht, aber wer hätte sich denn nicht schon im Ausland mit Händen und Füßen verständigt, es wurde mir also mit lebhaftem gestikulieren von dieser Soße abgeraten, viel zu scharf für ein Kind. So begann unsere Freundschaft mit dem Chefkoch des Hauses, da komm ich später noch drauf zurück. 

Mal glückliche Urlauber gucken? Büddeschön:

 

Da waren wir am einzigen etwas trüberen Tag an der Küste entlang gewandert, entsprechend kaputt sehen wir aus, lach! 

Auf dem Weg zum Abendessen. 

Nach einem fröhlichen Abend! Die waren immer fein, es gab auf einer kleinen Bühne am frühen Abend ein fröhliches Programm für die Kinder, und später dann wirklich gute Aufführungen einer ganz tollen, jungen Animationstruppe aus aller Welt, auch mit denen haben wir uns angefreundet, weil die irgendwann mal auf uns zu kamen und meinten, es wäre so klasse, mal Urlauber zu haben, die solchen Spaß an ihren Darbietungen hätten. 

Wir haben in diesem Urlaub viel von Land und Leuten gesehen, wir hatten uns auch einen Mietwagen genommen und sind damit über Land gefahren, um auch mal entlegenere Ecken der Insel kennenzulernen. Wir selbst waren in Son Xoriguer, die nächste größere Stadt war Ciutadella. 

Natürlich waren wir auch in der Hauptstadt von Menorca, in „Maó“ (katalanisch) oder bekannter Mahón, das war auch so ein herrlicher Tag dort. Im Hafen von Mahón habe ich mein erstes Kreuzfahrtschiff live gesehen, ich war überwältigt von den gigantischen Ausmaßen! Wahnsinn! 

Dort waren wir auch in der Kirche Iglesia de Santa María, da gibt es so eine süße kleine Geschichte, dem kleinen Jan war die große Kirche wohl bissel unheimlich, er wollte zu mir auf den Arm, und so sind wir beide ganz ineinandergekuschelt durch die stille, große Kirche gelaufen und haben geguckt, ich hab ihm leise flüsternd bissel erklärt, und er hat ebenso flüsternd gefragt und gezeigt, er war richtig beeindruckt und ganz andächtig, das war so berührend und schön. 

Eine Fahrradtour mit einer Art Tandem haben wir in unserem kleinen Urlaubsort auch gemacht, ein Tandem für mehrere Personen, das war eine Gaudi! Vor allem für Jan! 

Natürlich waren wir auch regelmäßig am Strand, zuerst war das große Meer dem Kleinen sehr unheimlich, und er hat zu unser aller Gaudi davor gestanden und dem Meer einen Vogel gezeigt, wir haben so gelacht. Aber mit Hilfe vom Patenonkel, der im hauseigenen Swimmingpool mit ihm auf dem Arm das Vertrauen in tieferes Wasser hergestellt hatte, hat er sich dann auch mit dem großen Swimmingpool mit Wellen, sprich Meer, angefreundet. 

Den Sonnenschirm, den ihr schon oft hier auf Balkonien gesehen habt, der ist im übrigen von Menorca, den hat Björn damals für den Strand besorgt. 

Höchstes Vergnügen für den kleinen Mann war auch ein Teich an der Hotelanlage, da gab es Frösche, die natürlich ein nächtliches Konzert gegeben haben, das war spannend, zu gucken, wo denn die Quaker wohl saßen und musizierten! 

Ich wollte ja doch nochmal auf den Chefkoch im Hotel zurückkommen, das war so eine wunderschöne Geschichte, die wir uns heute noch gerne alle erzählen, wenn wir mal zusammen kommen. Ich glaub, die anderen Gäste im Hotel haben irgendwann gedacht, wir wären irgendwelche VIP-Gäste oder Urlaubstester, lach, denn der Chefkoch hatte uns allesamt gleich am ersten Abend in sein Herz geschlossen. Infolgedessen bekamen wir (und nur wir!) jeden Abend nach dem Abendessen eine große Platte mit frischem Obst, Erdbeeren, Kiwi, Ananas, Bananen und mehr, von ihm höchstpersönlich an den Tisch gebracht! Wir haben oft und lange überlegt, was diese, im übrigen wechselseitige Sympathie wohl ausgemacht hat, und sind irgendwann zu dem Schluß gekommen, daß es wahrscheinlich die uns aus allen Poren und den Augen strahlende Urlaubsfreude war, mit der wir den Urlaub und das Hotel genossen haben, ich glaub, da freuen sich auch die Angestellten eines Hotels sehr drüber, wenn ihnen Wertschätzung für ihre Arbeit entgegengebracht wird, es gibt ja doch auch viele Urlauber, die an allem was zu mäkeln haben und sich im Urlaub aufführen wie Graf Koks vonne Gasanstalt. Und so gab es am letzten Tag unseres Urlaubs wirklich Tränen auf beiden Seiten, als wir uns verabschiedet haben. 

So sehen VIP-Gäste aus, hihihihi! 

Der kleine Kerl hat natürlich sowieso alle Herzen im Sturm erobert! 

Da wir wenig Bilder von dem Urlaub haben, weil gefilmt worden ist, wie oben erwähnt, stell ich euch jetzt mal bissel Land und Leute per Video vor:

Dieser hübsche Schmuck, den ich euch schon einmal gezeigt hatte, ist übrigens aus dem Urlaub von Menorca. 

Ich brauche wohl nicht zu erwähnen, daß  bis auf einen Tag, an dem wir unsere Küstenwanderung gemacht haben, das Wetter wunderschön war und die Sonne genauso gestrahlt hat wie wir. Am Tag unseres Rückflugs begann es morgens zu regnen, und hat nicht mehr aufgehört, wir haben in der Hotelhalle auf unseren Bus zum Flughafen gewartet, und die Urlauber, die im Laufe des Tages dann eingetrudelt sind, waren natürlich ganz schön enttäuscht über den Regen. Und wir haben uns eins ins Fäustchen gelacht (pfui, macht man doch nicht, hihihihihi!)!

Unsere Leser hier alle kennen ja die Frau Chefredakteurin und ihr ausgeprägtes Sammlergen, da haben wir jetzt noch Bilder aus meinem reichhaltigen Fundus, alle Unterlagen vom Menorca-Urlaub:

ihr wißt schon, anklicken, groß gucken! 

Noch einige Jahre nach diesem schönen Urlaub haben wir und unsere Freunde jedes Jahr zu Weihnachten eine Karte vom Hotel erhalten:

Zum Abschluß unseres Eintrag haben wir jetzt noch ein paar schöne Bilder vom Süden

Ein Bild hab ich mir aufbewahrt

das so eine wunderbare Stimmung hat, wo man den Süden atmen und fühlen kann, und dazu hab ich jetzt noch ein wunderschönes Lied von Reinhard Mey, zusammen mit seiner Tochter:

Den letzten Abend auf Menorca haben wir am Meer verbracht, wechselweise, weil ja jemand auf Jan aufpassen mußte, der schon in seinem Bettchen schlief, erst unsere Freunde, dann Björn und ich, wir haben einfach nur aufs Meer geschaut und der Brandung gelauscht, so schön! Vor uns das Meer, über uns unzählige Sterne, die im Süden irgendwie heller leuchten als bei uns. 

Und damit schließen wir nun diesen Eintrag und hoffen sehr, daß er euch gefallen hat, wünschen euch allen einen schönen letzten Sonntag im Monat März, paßt alle gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, kommt gut weiter durch die anstrengende Zeit! Vielleicht konnten wir mit unserem Eintrag euch ein bissel den Alltag verzaubern und Hoffnung machen auf wieder bessere Zeiten, in denen wir dann auch hoffentlich wieder unbeschwert reisen können. 

Euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia. 

Habts fein!  

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Adventskalender – Türchen 12

 

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r 

Türchen  

Die Weihe der Nacht

Nächtliche Stille!
Heilige Fülle,
wie von göttlichem Segen schwer,
säuselt aus ewiger Ferne daher.
Was da lebte,
was aus engem Kreise
auf ins Weitste strebte,
sanft und leise
sank es in sich selbst zurück
und quillt auf in unbewußtem Glück.
Und von allen Sternen nieder
strömt ein wunderbarer Segen,
daß die müden Kräfte wieder
sich in neuer Frische regen,
und aus seinen Finsternissen
tritt der Herr, so weit er kann,
und die Fäden, die zerrissen,
knüpft er alle wieder an.

(Christian Friedrich Hebbel, 1813 – 1863, deutscher Dramatiker und Lyriker)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, nun ist in unserem Adventskalender mit dem heutigen Tage schon Bergfest! Die Hälfte der Wegstrecke durch den Advent auf den Heiligen Abend zu liegt hinter uns! 

Dann öffnen wir doch erst einmal wieder das heutige Türchen, 

was glitzert uns denn da nun wieder entgegen? 

Ein Weihnachtsmann? Ja, aber ein ganz besonderer Weihnachtsmann…..

ein Mann…ääääh, ne, Weihnachtsmann im Mond!

Und der hübsche Kerl regte die ganze Redaktion zum träumen an, ein Weihnachtsmann im Mond, Bergfest, Schnee…..Weihnachten in den Bergen! Eine verschneite Hütte, weitab von allen Unbilden dieser Welt, fern vom Getümmel, eins mit der Natur, mit der Familie und lieben Freunden! 

Welche Freuden uns da erwarten würden! Frau Chefredakteurin hatte ja schon einmal mit Familie und Freunden Weihnachten in den Bergen, in Bayern, aber leider ohne Schnee. Im Januar im gleichen Jahr war er dort reichlichst vorhanden:

Ist das nicht einfach wonnig? Wenn wir das dann noch in den hohen Norden verlegen würden, könnten wir bestimmt so wie hier auf dem Bild Rentiere streicheln! 

Und mannigfaltige andere Winterfreuden genießen! 

Am Heiligen Abend würden wir in den Stall und im Feld zu den Tieren gehen, die können reden in der Heiligen Nacht! 

Vor Mitternacht wird dann der Pferdeschlitten angespannt

zur Fahrt in die Christmette zur Kirche. Eins meiner Lieblingsbücher ist „Und ewig singen die Wälder“ von Trygve Gulbranssen, da wird eine solche weihnachtliche Mettenfahrt so wunderbar beschrieben, da kann ich mich immer so reinträumen. 

Wenn wir dann alle durchgefroren wieder zu Hause angekommen sind, wärmen wir uns erst einmal alle auf am herrlich brennenden Kaminfeuer 

in der guten Stube.

Mit Kaffee und Tee, natürlich schon mit Weihnachtsgebäck. 

Während wir in der Christmette waren, war sicherlich zwischendurch, von uns allen ungesehen, nur beobachtet von den Tieren im Stall, im Haus und in Wald und Flur, der Weihnachtsmann mit seinem Rentiergespann da und hat die Geschenke gebracht. 

Und still und leise rings um den Weihnachtsbaum gelegt! Welche Spannung, bis das Glöckchen klingelt und wir alle in die Weihnachtsstube dürfen, wie dazumal als Kinder! 

Dann gehen wir zufrieden und müde in die gemütlichen Betten, draußen schneit es leise und eine Eule ruft

Und am anderen Morgen, nach einem ausgiebigen Frühstück, stapfen wir durch die verschneite Natur

Wenn wir von unserem erfrischenden Spaziergang zurückkehren, dann wartet schon das große Weihnachtsessen auf uns

und wir können es uns schmecken lassen, in fröhlicher Runde mit lachen und scherzen und gemütlichem beieinander sein! 

Langsam senkt sich dann der Abend auf den 1. Weihnachtstag, die schönen Lichter gehen wieder überall an, von ferne hört man Kirchenglocken klingen, 

und wir genießen die Ruhe in unserer gemütlichen Weihnachtsstube, klönen noch ein bissel und trinken einen herrlich süffigen, natürlich selbst zubereiteten, Glühwein! Und hier wäre jetzt der Platz für unser zweites Türchen des heutigen Tages am Gewürzadventskalender, denn guckt bloß mal, wie passend das zu meiner Idee für diesen Eintrag ist:

Glühweingewürz!!!

Mit feiner, weihnachtlicher Tasse! 

Und lecker Glühwein, Holunderglühwein, fürs Wochenende! 

So, das war es nun wieder zum Türchen 12, ich mußte mich gerade erstmal bissel schütteln und besinnen, so sehr hatte ich mich beim schreiben in die schöne Berghütte mit uns allen versetzt. Ich hoffe, es hat auch euch gefallen, dann wünschen wir euch einen schönen und hoffentlich keinen stressigen Samstag, bewahrt die Ruhe und laßt euch eure Zuversicht nicht rauben, wenn es auch derzeit wieder schwer fällt, paßt auf euch auf und bleibt oder werdet alle gesund, das wünscht euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia  

Habts fein!