Grafschafter Wochenanzeiger – „wenn der Frühling kommt……“

Die Tulpe

Andre mögen andre loben,
mir behagt dein reich Gewand,
durch sein eigen Lied erhoben
pflückt dich eines Dichters Hand.

In des Regenbogens sieben
Farben wardst du eingeweiht,
und wir sehen, was wir lieben,
an dir zu derselben Zeit.
Als mit ihrem Zauberstabe
Flora dich entstehen ließ,
einte sie des Duftes Gabe
deinem hellen, bunten Vlies.

(August Graf von Platen)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger! Die freitägliche Redaktionssitzung zeigte mal wieder bissel ratlose und müde Gesichter ringsum, nach einer einzigen Nacht mit Schnee fiel das Wetter wieder in seine januartypische Tristesse und alles ums vorherrschende Thema Corona trug auch nicht zur Stimmungsaufhellung bei. Was tun für unsere Sonntagsausgabe? Fünf Augenpaare waren fragend auf mich gerichtet: Hast du eine Idee, Frau Chefredakteurin? Ich blätterte derweil im Archiv, und Ruddi stieß irgendwann seine Teamkollegen an, er hatte das glitzern in meinen Augen bemerkt, ja, ich hatte eine!

Denn ich war beim blättern an den meinen altgedienten Lesern gewiß noch bekannten und mittlerweile legendären „Frühlingsbeschwörungen I – X“ hängengeblieben, und da insbesondere an einem Eintrag, aus dem auch das obige Gedicht stammt. Denn in den Tagen zwischen dem abplündern des Weihnachtsbaumes und dem langsam wieder steigenden Licht gibt es etwas, was die Stimmung beim bloßen Anblick hebt: 

Tulpen! 

Die Tulpen (Tulipa) bilden eine Pflanzengattung in der Familie der Liliengewächse (Liliaceae). Die etwa 150 Arten sind in Nordafrika und über Europa bis Zentralasien verbreitet. Zahlreiche Hybriden werden als Zierpflanzen in Parks und Gärten sowie als Schnittblumen verwendet.

Ihr Name geht über türkisch tülbend auf persisch دلبند / delband zurück und bedeutet auf persisch „Geliebte/r“ („del“/دل = Herz; „band“ von „bastan“بستن = (zu)binden). Die Herkunft der ersten Silbe lässt sich bis zum Sanskrit-Wort तूल / tūla, das mit „Baumwolle“ übersetzt wird, zurückführen. Im Persischen wird die Gattung als Lale (لاله / lāle) bezeichnet, was etymologisch mit dem Sanskrit (vgl. hind. लाल / lāl – „rot“) verwandt ist. Im Türkischen selbst heißt die Blume auch lale, was eine Entlehnung aus dem Persischen ist.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Tulpen

Wieviele schöne Sträuße haben hier in unseren Redaktionsräumen schon gestanden, um eigentlich noch mitten im Winter einen Hauch von Frühling zu vermitteln. 

In allen Farben, und in einem Jahr sogar als Blumenzwiebeln, die nach dem Abblühen im Balkonkasten gelandet sind und noch mehrere Jahre wieder geblüht haben. 

Die Farbe war so fröhlich und stimmungsaufhellend, deshalb haben wir jetzt alle Fotos in eine Galerie verpackt! Und wer es gerne Bild für Bild genießen möchte, noch einmal als Dia-Show!

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Die Tulpe steht für die Erweckung der eigenen Göttlichkeit, das wundert einem doch bei gerade dieser Farbe nicht, oder? Tulpen wird nachgesagt, daß sie gebrochene Herzen heilen können. Nach einem Streit sollen Tulpen die Versöhnung wieder herbeiführen, indem sie das Göttliche im Menschen zum Leuchten bringen. Auch in der griechischen Mythologie ist die Tulpe gegenwärtig: Tulip war die Tochter des alten hellenistischen Meeresgottes Proteus. Tulip wurde vom Gott des Gartenbaus ohne Erfolg umworben. Darauf verwandelte er sich in einen Jäger, um Tulip in den Wäldern zu fangen. Doch Artemis rettete sie, indem sie Tulip in eine Blume, die Tulpe, verwandelte.

Wir sagen ja auch etwas „durch die Blume“, wie sieht es denn da mit der Tulpe aus?

Tulpen haben ihre Bedeutung in der Blumensprache. 
Die Bedeutung ist allerdings nicht ganz eindeutig, denn die Tulpe kann sowohl eine enttäuschte Liebe als auch eine erfüllte Liebe signalisieren.

Ein Strauß mit 7 Tulpenstielen zeigt an „Ich bin im siebten Himmel in meiner Liebe zu dir!“

Die Farbbedeutung ist aber eindeutig, rot bedeutet natürlich Liebe, gelb ein Lächeln.
Rosa Tulpen bedeuten zarte, erwachende Liebe, orange Tulpen sagen aus „Du faszinierst mich!“
Weiße Tulpen stehen für endlose Liebe, violette für Bescheidenheit.
Ein bunter Tulpenstrauß bedeutet, daß man jemandem schöne Augen macht.
Schwarze, dunkle Tulpen stehen für Leidenschaft.

Unsere Mimi in heaven mochte Tulpen sehr, allerdings hatte sie sie leider auch „zum fressen gern“, da mußten sie immer außer ihrer Reichweite stehen und am Abend hab ich den Strauß dann auf Balkonien befördert, damit meine kleine Schwarze des nächtens nicht auf die Jagd ging hier! Mein Redaktionsteam hat  eifrig nach einem Bild gesucht und ist wieder fündig geworden im reichhaltigen Schatz von Servietten

Sie waren alle ganz begeistert und fanden Mimi inmitten der Tulpen wunderschön, da oben auf ihrer Wolke und ihrem Stern kann sie die ja auch bedenkenlos genießen. 

Das ist mein Lieblingsbild von den Tulpen, die Tulpenfarbe gefällt mir sehr und vor allem mag ich Holz dabei, als Gefäß und als Hintergrund, einfach schön! 

Auf diesem Bild ist es ähnlich, und ich bin nun mal ein Fan aller rot bis rose-Töne! In unseren Redaktionsräumen haben wir ja auch noch so ein feines Tulpenbild, mal von einer Freundin geschenkt bekommen, guckt:

Erinnert sich von euch eigentlich noch jemand an die Fernsehserie „Adrian der Tulpendieb“? 

https://de.wikipedia.org/wiki/Adrian_der_Tulpendieb

Hab ich immer gerne geguckt! Und mich beim nachgucken jetzt begeistert an die alten Schauspieler erinnert! 

Unsere Girlande über dem Gedicht haben wir ja mit diesem Bild begonnen denn wenn wir an Tulpen denken, denken wir doch ganz automatisch an Holland, und da nun wieder vor allem an Amsterdam, denn wie hieß doch noch unser Titel? 

„Wenn der Frühling kommt……“ ja, genau,die „Tulpen aus Amsterdam“, und die gibt es nun für auf die Ohren:

Eine alte Aufnahme von 1961!

Klassisch mit holländischer Straßenorgel!

Und nochmal original in holländisch!

Viel Spaß beim hören!

Und damit wünschen wir euch allen einen schönen, entspannten Sonntag, wir hoffen, der Eintrag hat euch wieder gefallen und wir konnten einen kleinen Beitrag zur Aufmunterung in diesen Zeiten beitragen. Paßt alle gut auf euch auf, und bleibt oder werdet gesund, behaltet Humor, Mut und Kraft, das wünscht euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia

Habts fein!  

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Geburtstag mit Räucherwerk

Schneesturm

Droben schwarze Wolken jagen
pfeilgeschwind,
seine schaurig wilden Klagen
stöhnt der Wind.


Durch verfall’ner Mauer Spalten
wirbelt Schnee,
wie von finst’rer Macht gehalten
starrt der See.


Und kein goldnes Sterngewimmel
leuchtet mild,
wie verschlossen dräut der Himmel
schwarz und wild…


da zerreißt der Sturm die mächt’ge
Wolkenschicht
und ein lichter Stern das nächt’ge
Graus durchbricht!


Strahl ins Herz mir, gold’ner Schimmer,
lind und sacht. –
Seine Sterne leuchten immer –
drin ist Nacht!

(E. Marlitt, 1825 – 1887, Pseudonym für Friederieke Henriette Christiane Eugenie John, deutsche Schriftstellerin)

 appy irthday   liebe Anori!

Heute hast du, liebe Blogbegründerin unseres Blögchens und des heutigen Grafschafter Wochenanzeigers, deinen 9. Geburtstag! Das ganze Redaktionsteam (alles Bären, davon 3 Eisbären!) und die Frau Chefredakteurin nebst Mimi in heaven wünschen dir alles erdenklich Liebe und Gute zu deinem heutigen Ehrentag, und ein langes, gesundes Eisbärenleben, in diesem Jahr mit dem heißen Wunsch, daß auch du ganz bald ein schönes, neues Zuhause bekommst mit Eisbärengesellschaft, denn heute feierst du deinen Geburtstag ganz allein und ohne deinen Eisbärfreund Luka, der so einen schönen Platz bereits ergattert hat. Wir sind hier alle ein bissel traurig und „angefressen“, daß entgegen aller Beteuerungen du nun doch allein zurückgeblieben bist, aber deine Pfleger werden bestimmt trotzdem dafür sorgen, daß du heute einen fröhlichen Geburtstag hast! Und wir schaffen dir einfach virtuelle Eisbärengesellschaft! 

Die Frau Chefredakteurin wird nie vergessen, wie sie dich im Mai 2012 das erste Mal gesehen hat mit deiner Mama Vilma und in Vorfreude und Erwartung auf dich in der Nacht ihr Blögchen gegründet hat, das heute der Grafschafter Wochenanzeiger ist. Also hätte es so quasi auch dieses bärige Redaktionsteam ohne dich nicht gegeben. Deine Mama Vilma und dein Papa Lars beide schon bei Mimi in heaven, haben dir bestimmt schon mit lieben Wolken- 🌨 und Sternengrüßen ⭐ gratuliert! Wir hier vom Grafschafter wünschen dir jedenfalls einen ganz feinen, fröhlichen Eisbärengeburtstagstag heute!

Du wirst dich nun vielleicht, wie bestimmt auch unsere Leser hier alle, über den Titel gewundert haben, „Geburtstag mit Räucherwerk“, ja, liebe Anori, da haben wir uns doch hier im Grafschafter Wochenanzeiger bei der Redaktionssitzung für deinen Geburtstagseintrag nicht lumpen lassen und zaubern jetzt sowohl für dich als auch für alle Leser hier heute zum ersten vollständigen Wochenbeginn des Neuen Jahres 2021 noch was feines aus dem Hut: 

Die Rauhnächte gehen so langsam ihrem Ende entgegen, die letzte erfolgt in der Nacht vom 5. auf den 6. Januar und finden mit dem Fest der Heiligen Drei Könige ihren Abschluß. Wir waren ein bissel pomadig hier zwischen den Jahren, da wollten wir doch wenigstens zum Abschluß noch einmal „reinspringen“ ins Thema. 

Die Rauhnächte (auch Raunächte oder Rauchnächte), zwölf Nächte (auch Zwölfte), GlöckelnächteInnernächte oder Unternächte sind einige Nächte um den Jahreswechsel, denen im europäischen Brauchtum eine besondere Bedeutung zugemessen wird. Meist handelt es sich um die Zwölf Weihnachtstage vom Weihnachtstag (25. Dezember) bis zum Fest der Erscheinung des Herrn (6. Januar), gelegentlich um andere Zeiträume, beispielsweise jenen zwischen dem Thomastag und Neujahr. In manchen Gebieten wird die Thomasnacht nicht hinzugezählt. Nach dem Volksglauben zogen sich die stürmischen Mächte der Mittwinterzeit in der Nacht auf den 6. Januar zurück, „die Wilde Jagd“ begab sich am Ende der Rauhnächte zur Ruhe. Die zwölf Rauhnächte waren als Bauernregel gemäß der pauren practick bestimmend für das Wetter der zwölf Monate des neuen Jahres.

 Als die vier wichtigsten Rauhnächte werden bezeichnet:

  • 20./21. Dezember Thomasnacht, die Nacht auf den Thomastag, der kürzeste Tag des Jahres
  • 24./25. Dezember (Heiliger Abend, Christnacht, Vigil von Weihnachten)
  • 31. Dezember/1. Januar (Silvester)
  • 5./6. Januar Dreikönigstag (Vigil von Erscheinung des Herrn)

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Rauhnacht

In den Rauhnächten stehen die Tore zur Anderswelt weit offen. Sie sind eine Zeit großer magischer Kraft, außerhalb unserer „normalen Zeit“. Damit die Differenz zwischen 12 Monaten in Mondphasen (354 Tage) und dem Sonnenjahr (365 Tage) ausgeglichen wird, fügten die Kelten 11 Schalttage ein. Sie sahen diese Tage nun als außerhalb der Zeit liegend an. Ein ähnliches Beispiel für die sogenannten „Zwischenzeiten“ ist die Morgen- und Abenddämmerung, also Zeiten, die weder dem Tag noch der Nacht zuzuordnen sind. Ein weiteres ähnliches Beispiel ist die Sonnenwende, eine Zeit in der weder Frühling noch Winter herrscht.

Heute wäre dann also die 11. Rauhnacht vom 3. auf den 4. Januar, die sinnbildlich für den Monat November steht, auf die letzte, die 12. Rauhnacht werden wir im Eintrag zum Dreikönigstag noch einmal Bezug nehmen. 

Und in all diesen Nächten kann geräuchert werden, in der Nacht vom 3. auf den 4. Januar wäre empfohlenes Räucherwerk zum Beispiel Rose, Zimt, Kalmus und Beifuß, und das haben wir nun mal zum Anlaß genommen, unsere Räucherkiste zu öffnen und zu zeigen:

Alle Räucherutensilien gut verstaut! 

Räucherwerk, hinten links die Räucherschale, mit Sand und Kohle, rechts vorne ein kleiner Mörser zum aufbereiten des Räucherwerks. 

Eines unserer Lieblingsräucherwerke, Weihrauch mit Rose und Zirbe, das haben uns mal Kristina und Rani geschickt, samt einem ganz feinen Buch über „Räuchern zu heiligen Zeiten“. 

Das hat die Frau Chefredakteurin mal selbst „erstellt“, links getrocknete Orangenschalen, hinten getrocknete Tannennadeln! Wunderschöner Duft zusammen! 

Zwei gekaufte Räuchermischungen, „Reinigung“ und „Wärme und Geborgenheit“. 

Geheimnisvoll im dunkeln….

zwei Fächer zum verteilen des Rauchs, die lagen auch mal den Päckchen von Kristina und Rani bei. 

Ihr seht, wir sind bestens ausgestattet für Räucher-Rituale, die ja nicht nur in den Rauhnächten stattfinden. 

Räucherungen erfolgten in den früheren Zeiten nicht nur im Haus, sondern auch in den Ställen bei den Tieren und den Haustieren ebenso wie für die Tiere in Feld und Wald ums Haus herum, das war nun auch ein bissel der Anlaß, hier mal in Räucherungen einzusteigen, denn dazu haben wir nun so schöne Bilder, die so hübsch ebenfalls zu Anoris Geburtstag passen, weil es doch weitgehend Artgenossen sind. 

Alle alten Rituale haben auch was mit Wesen aus der anderen Welt zu tun, mit Trollen, Kobolden und Wichteln, sowie dieses hier oder dieses

mit einem schwedischen Tomte, einem Weihnachtswichtel, die auf jedem Hof leben. 

Pferde auf der verschneien Weide und die Haustiere, Hund und Katze, und das auch so oft die Weihnachtszeit begleitende Rotkehlchen. 

Kalt ist es, da brauchen die Tiere draußen Hilfe mit Fütterung. 

 

Unsere Wappentiere! 

 

Am Ende unseres heutigen Eintrags bekommt nun das Geburtstagskind nochmal Väterchen Frost zu sehen, als Eisbärin wird Anori darüber bestimmt begeistert sein!

Und Eisbären fürs Geburtstagskind:

Wir wünschen dir, liebe Anori, einen wunderschönen Geburtstagstag, an dem du hoffentlich ganz besonders verwöhnt wirst, da du ja alleine feierst und wegen dem doofen Virus auch keine menschlichen Gäste empfangen darfst. 

Und all unseren Lesern wünschen wir einen guten Montag und einen ebensolchen Start in die neue und erste vollständige Woche des neuen Jahres, packen wir es an, das neue Jahr, mit frischen Kräften, paßt alle gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, das wünscht euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia. 

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Adventskalender – Türchen 20

 

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r 

Türchen  

Adeste fideles

Adeste fideles, laeti triumphantes:
Venite, venite in Bethlehem:
Natum videte Regem angelorum.
Venite adoremus, venite adoremus,
venite adoremus Dominum.

Deum de Deo, lumen de lumine,
gestant puella viscera:
Deum verum, genitum, non factum;
venite adoremus…

En grege relicto, humiles ad cunas
vocati pastores approperant:
Et nos ovanti gradu festinemus.
Venite adoremus…

Cantet nunc io! chorus angelorum:
Cantet nunc aula coelestium,
Gloria in excelsis Deo:
Venite adoremus…

Ergo qui natus die hodierna,
Jesu tibi sit gloria:
Patris aeterni verbum caro factum!
Venite adoremus…

Aeterni Parentis splendorem aeternum
velatum sub carne videbimus:
Deum infantem pannis involutum.
Venite adoremus…

(trad. Weihnachtslied, Jean Francois Borderies, 1764-1832. Herkunft der Melodie unbekannt)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, nun zünden wir heute schon das vierte Kerzchen am Adventskranz an, wieder einmal ist die Zeit viel zu schnell vergangen.

Da öffnen wir doch erst einmal wieder unser Adventskalendertürchen 

oh, das wird spannend!

Eine kleine Lokomotive, das ist aber was feines, da war mal wieder das ganze Bärenteam sowas von begeistert. Ein so hübsches, nostalgisches Spielzeug!

Wir besitzen eine Weihnachtsdecke, die eigentlich auch so hübsch zu den Lichterhäusern gepaßt hätte, nun nutzt die kleine Lokomotive sie als Kulisse. 

So kann man sie mal bissel in der Gesamtheit sehen, samt Lokomotivchen! Sie macht sich wunderhübsch am Weihnachtsstrauß, zumal wir ja noch so ein schönes Band mit solchem Spielzeug auf dem Kamin liegen haben. 

Dann zupfen wir mal am Adventskalender 2, was da nun wohl an Gewürz wieder drin ist:

Limettensalz, das hört sich aber auch sehr lecker zum Beispiel zu Fisch an, oder Schnitzel, wäre auch was. 

So, nun haben wir unser aller Neugier auf die Türchen unserer Adventskalender wieder gestillt. Heute ist der 4. Adventssonntag, da haben meine Redaktionsmitglieder und ich uns überlegt, wir laden euch alle am Nachmittag zu einem hübschen, kleinen Weihnachts-Konzert ein. 

Große Gala ist nicht erforderlich, in diesen Zeiten geht es ja eh nur virtuell, da könnt ihr es euch alle zuhause so gemütlich machen, wie ihr es am schönsten findet. Wenn ihr Lust habt, könnt ihr natürlich auch gerne das Abendkleid und das Dinner-Jacket aus dem Schrank holen! 

Wir haben ein kleines Buffet aufgebaut, Speisen und Getränke werden von unserer Bedienung an den Platz gebracht:

Nehmt Platz, macht es euch gemütlich, und genießt. 

Zum Abschluß unseres Konzertes kommen wir nun zum schönsten Weihnachtslied, das wohl in alle Sprachen übersetzt worden ist. 

Wir hoffen sehr, daß euch das musikalische Türchen zum 4. Adventssonntag gefallen hat, und wünschen euch allen einen schönen, entspannten, besinnlichen 4. Advent paßt auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, das wünscht euch von Herzen euer Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven 

Otto und Luzia  

Habts fein!  

 

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Adventskalender – Türchen 18

 

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r 

Türchen  

Der Engel

Ich sprach: Wer warnt mich in der Not der Stunde? –
Und Er: Das Licht erstrahlt zur rechten Zeit.
Ich sprach: Wie komm ich zu so hohem Bunde? –
Und jener: Frage nicht. Sei nur bereit.

Kennst du den Traum, der uns von je beirrte? –
Ich weiß, ihr seid von Lockung hart bedrängt.
Verdient nicht Tod, wer allzu niedrig irrte? –
Die Himmelsliebe richtet nicht, sie schenkt.

Warum die Angst endlos? Warum das Grauen? –
Endlos in Wahrheit einzig ist das Licht.
Wenn ich dir folge, werd ich es erschauen? –
Schon liegt sein Glanz auf deinem Angesicht.

So trag ich schon das Licht in meinem Leben? –
Im Kern, den du mit Traumgewirk umsponnst.
Nichts muß ich tun, als nur die Hände heben? –
Was sonst als nur dies Eine! Was denn sonst? –

(Henry von Heiseler, 1875-1928)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, nun hat meine Crew die Federn hier wieder in den Kasten gelegt und frönt des wohl verdienten Feierabends, derweil die Frau Chefredakteurin nun wieder selber ran muß! Gut, sie haben ihre Arbeit ja auch vorbildlich abgeliefert, und ich mach es ja genauso gerne wie sie. Und mach euch nun auch erst einmal das heutige Adventskalendertürchen auf, 

Türchen 18, da glitzert doch schon was um die Ecke! 

Ja, da ahne ich doch schon etwas und ich denke mal, ihr auch, oder?

Jawoll, so isses, noch so ein fröhlicher Schneemann, das ist fein, und guckt mal

er bringt sich den Schnee gleich selber mit, pfiffig! 

Übrigens ganz vornehm, mit golden-glänzendem Besen! 

Haben wir den hier nicht hübsch eingerahmt? Richtig „frostig“ das ist eine meiner Sektschalen. 

Mein Bärenteam fand den fröhlichen Kerl auch wieder richtig knuffig, bloß guckten mich dabei alle so ein bissel seltsam schadenfroh-grinsend an, ist was? Jaaa, meinte Bruno langgedehnt, nun hast du das gleiche Problem wie ich gestern, was fang ich an mit noch einem Schneemann, hihihihi! Oh, Bruno, da sorg dich mal nicht, denn ich hatte da schon eine Idee, als ich die hübschen weißen Schneeflocken auf seinem Gewand sah. 

Ich seh schon, die gleichen Fragezeichen, die mein Team hier in den Augen hatte, die habt auch ihr, und es war ja auch wirklich ein Gedanke so ein bissel „um die Ecke rum“: Schneemann, ⛄ hatten wir viele, ist weiß, bringt weiße Schneeflocken und einen goldenen Besen mit = Engel, 👼 hatten wir noch keine, sind auch weiß, fliegen zu Weihnachten auch mit Schneeflocken und haben Gold im Haar! Alles klar? Gut! 👍

Engel (lateinisch angelusgotisch angilus; von altgriechisch ἄγγελος ángelos „Bote“, „Abgesandter“. Übersetzung von hebräisch מלאך mal’ach „Bote, Gesandter; Botschaft, Sendung; Maleach“ – vgl. auch „Evangelium“ und „Malik“ sowie „Moloch“) ist eine Gattungsbezeichnung für himmlische Wesen (Geistwesen). Engel sind in den Lehren der monotheistischen abrahamitischen Religionen des JudentumsChristentums und Islams Geistwesen in (geflügelter) Menschengestalt, die von Gott erschaffen wurden, diesem untergeordnet sind und als dessen Boten zu den Menschen tätig sind.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Engel

Das sagt Wikipedia über Engel! Aber das macht Engel nicht aus, ihren Zauber und ihre Magie erhalten sie aus unserem Glauben an sie, aus unserem Vertrauen in sie, daß sie Boten Gottes und seine Mittler sind, die die Liebe zu den Menschen tragen. In dieser Zeit haben wir diesen Glauben und dieses Vertrauen sehr nötig, und darum gibt es heute Engel hier. 

Engel, die auch Tiere spüren und die sie beschützen

Engel, die für uns beten

Engel, die uns durch die Advents- und Weihnachtszeit begleiten

Engel, die unsichtbar um uns sind am Weihnachtsbaum

Schutzengel

Engel, die den Hirten auf den Feldern die frohe Botschaft brachten

große Engel

Glockenengel

niedliche Engel

Bären-Engel

Engel mit Herz, aus Edelstein und Wachs

Engel auf Dosen

Engel auf Wolken

kleine Engel

mein Kanten-Engel

Engel an der Krippe

Engel kann man sich auch backen  

Himmlische Heerscharen

Engel können singen und Instrumente spielen, und so gibt es zu ihrem Eintrag hier nun auch noch was himmlisches für auf die Ohren. 

„Engel“ mitten im Alltag, ich liebe diese Flashmobs!

Eines der schönsten Engellieder! 

Viel Freude beim anhören!

Tja, da steht doch noch ein Türchen aus? Richtig, das vom Gewürzadventskalender, das kommt jetzt:

Na, neugierig? Vielleicht ahnt ihr auch schon was, bei der Kulisse?

Ich mach es spannend, weil mir die „Zutaten“ so gut gefielen fürs Gewürz. 

So, nun ist es raus, war gar nicht schwer, oder? Fischgewürz!

Und sogar das paßt zu unseren Engeln, denn der Fisch ist ein christliches Symbol, er wurde als christliches Erkennungszeichen benutzt, das griechische Wort für Fisch ἰχθύς ichthýs enthält ein kurzgefasstes Glaubensbekenntnis 

ΙΗΣΟΥΣ – Iēsoûs (neugriechisch Ιησούς Iisoús) „Jesus“
ΧΡΙΣΤΟΣ – Christós „der Gesalbte“
ΘΕΟΥ – Theoû (neugriechisch Θεού Theoú) „Gottes“
ΥΙΟΣ – Hyiós (neugriechisch Υιός Yiós) „Sohn“
ΣΩΤΗΡ – Sōtér (neugriechisch Σωτήρας Sotíras) „Retter“/„Erlöser“

Das (I·Ch·Th·Y·S-)Symbol besteht aus zwei gekrümmten Linien, die einen Fisch darstellen.

(Quelle: Wikipedia) 

Wenn das nicht paßt! 

Und das war er nun, unser Eintrag für Türchen 18, wir hoffen, es hat euch wieder gefallen, und wünschen euch allen einen schönen Freitag, schon fast wieder Wochenende, an dem bereits der 4. Advent ist. Wo ist nur die Zeit wieder geblieben? Macht alles in Ruhe und ohne Streß, wenn es etwas Gutes an diesen schlimmen Zeiten gibt, dann ist es die Entschleunigung, zu der wir mehr oder weniger gezwungen sind, das sollten wir nützen. Und das wirklich Wichtige wieder ins Zentrum der diesjährigen Advents- und Weihnachtszeit rücken. Das wünscht euch allen von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia.  

Habts fein!  

 

 

 

Grafschafter Wochenanzeiger – „rote Blätter fallen, graue Nebel wallen…..“

Novembertag 

Nebel hängt wie Rauch ums Haus,
drängt die Welt nach innen;
ohne Not geht niemand aus;
alles fällt in Sinnen.

Leiser wird die Hand, der Mund,
stiller die Gebärde.
Heimlich, wie auf Meeresgrund,
träumen Mensch und Erde.

(Christian Morgenstern, 1871 – 1914)  

Hallo, ihr lieben Leser vom Grafschafter Wochenanzeiger, nun ist schon wieder eine Woche im von mir so ungeliebten November vorüber, da haben wir bei unserer freitäglichen Redaktionssitzung wieder lange gegrübelt, was wir euch in unserer heutigen Sonntagsausgabe denn mal bieten könnten. 

Ruddi schaute dabei die ganze Zeit träumerisch aus dem Fenster, und meinte dann: „Sag mal, Frau Chefredakteurin, wenn du für den November so eine Art Glückstagebuch schreiben würdest, was würde denn da zum Beispiel drin stehen, was du schön findest im oder am November?“ Alle anderen Redaktionsmitglieder schauten mich fragend an, mmmhhhh, ja, mal überlegen…..doch, da fällt mir was ein, Ruddi, ich mag etwas am November, das sich bisher aber leider noch nicht gezeigt hat: 

NEBEL 

 

Das ganze Team blickte gespannt auf mich, kann man da einen Eintrag von machen? Auf mein bestätigendes Nicken machten sich alle sofort eifrig ans Werk, um alles zusammenzutragen, was zum Thema Nebel gefunden werden konnte. 

Ruddi nahm sofort den wissenschaftlichen Teil für sich in Anspruch, der Schlawiner weiß, wie man sich mittels Wikipedia sowas ganz bequem machen kann: 😉

Unter Nebel (althochdeutsch nebul, Germanisch *nebula m. Nebel, Dunkelheit und in allen germanischen Sprachen vertreten; verwandt z. B. mit lat. nebula Dunst, Nebel und griech. nephele Wolke, Gewölk) versteht man in der Meteorologie einen Teil der Atmosphäre, in dem Wassertröpfchen fein verteilt sind, und der in Kontakt mit dem Boden steht, wobei die Wassertröpfchen durch Kondensation des Wassers der feuchten und übersättigten Luft entstanden sind. Fachlich gesehen ist Nebel ein Aerosol, in der meteorologischen Systematik wird er jedoch zu den Hydrometeoren gezählt.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Nebel

Befriedigt lehnte sich unser Ruhrpottbengel zurück, er habe fertig! 😂 Die anderen guckten ihn ein bissel angesäuert an, aber die Freude an der Arbeit machte die Stimmung doch gleich wieder gut, zumal Ruddi sich dann auch anbot, den anderen weiter behilflich zu sein. 

Luzia zeichnet heute für das Gedicht verantwortlich, sie fand es so schön, und hat im Verbund mit Otto auch die Illustrationen übernommen, wofür Otto feine Servietten besorgt hat. 

Bruno hat sich aus den Bildern eines reserviert, weil er das so hübsch fand, er träumt derzeit ein bissel vom reisen, wenn schon nicht richtig in diesen Corona-Zeiten, dann aber doch wenigstens virtuell hier, schaut mal, welches Bild sich Bruno ausgesucht hat:

Eine Gondelfahrt bei Nebel in den bereits verschneiten Bergen, wir haben lange gesessen und uns das so ausgemalt, mit der Gondel hinauf in eine kleine, feine Berghütte und da gemütlich machen. 

Hamish hat sich auch ein Serviettenbild gemopst, die Beschreibung hat ihm so gut gefallen, „Highland-Schafe“, das war doch was für unser schottisches Bärchen:

Bei diesem schönen Bild hat er sich dann gleich das Thema „Mystik“ zum Nebel unter die Tatzen gerissen, das paßt ja auch richtig gut zu ihm. 

In der nordischen Mythologie hat der Nebel Bezug zu Niflheim, altnordisch Niflheimr, „dunkle Welt“, ein eisiges Gebiet im Norden, im Gegensatz zum heißen Muspellsheim, das im Süden steht. 

In der mythologischen Vorstellung mancher Völker ist der Nebel der Urstoff der Welt, die Seele muß bei Initiationen aus der Konfusion des Nebels ins klare Licht, in die Erleuchtung schreiten. 

Die Märchen in Mitteleuropa gehen oft davon aus, daß Nebel von Zwergen und Hexen durch brauen oder sieden verursacht wird, das steht für die Ungewißheit der Menschen gegenüber dem Kommenden und Jenseitigen, die nur durch Licht, die „Erleuchtung“, durchbrochen werden kann. 

Nebel bezeichnet im übertragenen Sinne oft den Zustand von Irrtum, Ungewißheit, Verlorenheit und Einsamkeit, so beschrieben in einem Gedicht von Hermann Hesse „Seltsam, im Nebel zu wandern! Einsam ist jeder Busch und Stein, kein Baum sieht den andern, jeder ist allein.“ Nebel ist eine Grauzone, zwischen real und irreal, vage und phantastisch. 

Avalon ist ein mystischer, im Nebel verborgener Ort, der aus der Artussage bekannt ist, nur Eingeweihten zugänglich, die die heilige Barke rufen können und den Weg durch die Nebel finden. (Die Nebel von Avalon, Fantasy-Roman von Marion Zimmer Bradley) 

Nacht- und Nebelaktionen sind Maßnahmen, die überraschend und heimlich durchgeführt werden, meist am Gesetz und Vorschriften vorbei. 

Hat er doch gut recherchiert, unser Hamish, nicht wahr, aber das mystische ist ja auch genau seine Domäne. 

Ich liebe den Nebel, halt auch seiner Mystik wegen, aber er hat eben auch so etwas „weichzeichnerisches“, er löst harte Kanten und Kontraste auf, er dämpft Geräusche, er hüllt einem ein wie ein Mantel, und wie im Gedicht beschrieben, er „drängt die Welt nach innen“, das tut oft gut. Und so haben mein Team und ich uns auf die Suche nach Archivbildern zum Thema Nebel gemacht: 

Ich hab auch noch zwei Anekdoten zum Nebel, ich erinnere mich noch, als ich auf meiner Bauernhofarbeitsstelle gearbeitet habe, bin ich am Abend immer mit einem Kollegen zur Post im zuständigen Stadtteil gefahren, der Weg führte eine ganze Weile durch fast unbewohntes Gebiet, rechts und links nur Felder und Weiden, als wir am Abend vom Büro aus los fuhren, war alles klare Sicht, beim einbiegen in die Straße zur Post stand der Nebel plötzlich wie eine Wand vor uns, völlig unvermittelt, die Scheinwerfer des Autos leuchteten wie abgeschnitten mehr das Innere des Wagens als die zu befahrende Straße aus, wir hatten null Sicht! Und so haben wir uns ganz langsam im fast Schritttempo die Straße entlang „getastet“, die Fenster runtergekurbelt sind wir quasi „nach Gehör“ anstatt nach Sicht gefahren. Am Ende der Straße war der Nebel so plötzlich weg, wie er am Anfang da war, das war Abenteuer pur. 

Und bei einem Urlaub anno dunnemals am Gardasee, noch ohne Kind und Kegel, sind wir an einem herrlichen Sommertag mit der Seilbahn auf den Monte Baldo bei Malcesine hinaufgefahren, wollten oben ein wenig wandern, wir waren noch nicht lange von der Seilbahnstation entfernt, da zog Nebel auf, so schnell und so dicht, wir konnten irgendwann wörtlich die Hand nicht mehr vor den Augen sehen! Und das alles auf einem Bergsattel, wo es manchmal nach einigen Schritten seitwärts lotrecht in die Tiefe ging, wir haben uns wirklich Schritt für Schritt an den Stimmen der anderen und den noch zu hörenden Geräuschen von der Seilbahn ganz vorsichtig wieder bis zur Station zurückgetastet. Auch ein Abenteuer! 

Wenn es draußen nebelt, ist es drinnen umso gemütlicher, das haben wir uns dann in unserer Redaktionssitzung auch noch so bildlich vorgestellt, gemütlich am Kamin mit lecker Tee, Kaffee oder Kakao und Gebäck in unserem Eulennest, und draußen vor Balkonien sitzt die Amsel im nebelverhangenen Baum

Und zu dieser Gemütlichkeit passen jetzt ganz wunderschön die Bilder von unseren Martinslaternen, die wir am Martinstag in der letzten Woche ins Fenster gehängt hatten zum leuchten, denn leuchten gehört ja auch zur Gemütlichkeit, ob mit Kerzen oder mit Laternen, in denen ja auch Kerzen leuchten. 

Wir haben eine Galerie gemacht, ihr wißt schon, anklicken, groß gucken! Es war wunderschön! Leider hat hier in unserer Grafschaft sonst keiner mehr geleuchtet! 

Und wo wir schon einmal bei neuen Bildern sind, wir möchten euch noch jemanden vorstellen, wir haben einen Neuzugang für unser Eulennest und unsere Eulensammlung, dieses Mal für die im Schlafzimmer ansässigen „weisen Bucheulen“, denn Kristina und Rani haben uns noch die zum Geburtstag der Frau Chefredakteurin bestimmten Geschenke, die aus dem ausgeraubten Paket, ihr erinnert euch sicher, noch da waren, nun noch einmal zugeschickt, dieses Mal hat alles problemlos geklappt! Und nun guckt:

Mittig mit jeweils zwei Porzellaneulen zu ihrer Seite, unsere Seifeneule! Ist sie nicht niedlich und hübsch? Und sie riecht so wonnig! Haben wir natürlich gleich wieder eine Fotosession von gemacht, weil wir uns so gefreut haben. 

Die beiden äußeren Eulchen können leuchten

Huuuuhuuuuuu, paßt auch zum Thema Nebel, hihihihi! 

In dem Paket war noch was sooooooo schönes, aber da müßt ihr wie aufs Christkind noch ein bissel drauf warten! 😊

Es ist November, und im November sind alle die Gedenktage an die uns voraus gegangenen Menschen und Tiere in heaven, wobei wir dieses Jahr natürlich besonders an unsere Mimi denken, an unsere rasende Reporterin, euer aller Co-Autor. In diesem Jahr hab ich keine besonderen Einträge zu den ersten Novembergedenktagen gemacht, die Corona-Zeiten machen eh so traurig, da wollten wir lieber was aufheiterndes. Hier aber stellen wir nun noch eines der Bilder extra noch einmal ein, die wir für diesen Eintrag gesucht hatten. 

In memoriam an alle unsere Menschen und Tiere, die wir lieben und vermissen. Ein Friedhof im Nebel.  

Zum Abschluß unserer heutigen Sonntagsausgabe haben wir noch was zum entspannen, passend zum Thema eine Entspannungsmusik für den Herbst, „Nebel über den Feldern“, viel Freude dabei:

Und damit wünschen wir euch allen einen schönen, gemütlichen, entspannten Sonntag! Vergeßt einfach einmal für ein paar Stunden alle Sorgen, es fällt nicht leicht, ich weiß das. Wir hoffen, wir konnten wenigstens ein wenig unser Scherflein dazu beitragen. Kommt alle gut wieder in die neue Woche, paßt auf euch auf und bleibt oder werdet alle gesund, euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger 

mit Mimi in heaven, Otto und Luzia. 

Habts fein!  

 

 

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Samhuinn, Samhain, Halloween – anders als zuvor!

Das Geisterschloß

In der Täler grünstem Tale
hat, von Engeln einst bewohnt,
gleich des Himmels Kathedrale
golddurchstrahlt ein Schloß gethront.
Rings auf Erden diesem Schlosse
keines glich;
herrschte dort mit reichem Trosse
der Gedanke – königlich.

Gelber Fahnen Faltenschlagen
floß wie Sonnengold im Wind –
ach, es war in alten Tagen,
die nun längst vergangen sind! –
Damals kosten süße Lüfte
lind den Ort,
zogen als beschwingte Düfte
von des Schlosses Wällen fort.

 

Wandrer in dem Tale schauten
durch der Fenster lichten Glanz
Genien, die zum Sang der Lauten
schritten in gemeßnem Tanz
um den Thron, auf dem erhaben,
Marmorschön,
würdig solcher Weihegaben,
war des Reiches Herr zu sehn.

Perlen- und rubinenglutend
war des stolzen Schlosses Tor,
ihm entschwebten flutend, flutend
süße Echos, die im Chor,
weithinklingend, froh besegen
– süße Pflicht! –
Ihres Königs hehres Prangen
in der Weisheit Himmelslicht.

Doch Dämonen, schwarze Sorgen,
stürzten roh des Königs Thron. –
Trauert, Freunde, denn kein Morgen
wird ein Schloß wie dies umlohn!
Was da blühte, was da glühte
– Herrlichkeit! –
Eine welke Märchenblüte
ist’s aus längst begrabner Zeit.

Und durch glutenrote Fenster
werden heute Wandrer sehn
ungeheure Wahngespenster
grauenhaft im Tanz sich drehn;
aus dem Tor in wildem Wellen,
wie ein Meer,
lachend ekle Geister quellen –
Weh! sie lächeln niemals mehr!

(Edgar Allan Poe, 1809 – 1849, übersetzt von Hedwig Lachmann, 1865 – 1918)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, wieder einmal wird ein geplanter Eintrag unserer Redaktion von aktuellen Ereignissen und Entwicklungen umdiktiert. Nicht nur, daß ein Eintrag zu Halloween in diesem Jahr ohnehin schon etwas traurig gefärbt gewesen wäre, weil unser aller Co-Autor, unsere rasende Reporterin Mimi, nicht mehr unter uns weilt, war es doch immer ihr großes Fest in der Nacht der Nächte. Auch die neuesten Entwicklungen bezüglich Corona waren nicht unbedingt geeignet, den Eintrag trotzdem wenigstens bissel fröhlich zu gestalten, und dann ereilten uns noch vor der freitäglichen Redaktionssitzung weitere schlechte Nachrichten von den Kindern, meine Schwiegertochter wurde am Freitag mit einem Bandscheibenvorfall ins Krankenhaus eingeliefert, das sie zum Glück nach akuter Schmerzbehandlung noch am gleichen Tag verlassen konnte. Wieder Sorgen! 

So saßen wir hier wieder alle mit betrübten und sorgenvollen Gesichtern, aber wir haben uns dann doch entschlossen, den Eintrag zu erstellen, um in diesen ohnehin schon wieder so angespannten und besorgten Tagen ein bissel für Freude und Zerstreuung bei uns allen, das Redaktionsteam eingeschlossen, zu sorgen. 

Ja, da ist er nun wieder, der Halloween-Tag und die Nacht der Nächte, so oft im Blögchen und später im Grafschafter Wochenanzeiger vor allem von Mimi in heaven begeistert zelebriert, und so beginnen wir diesen Eintrag auch mit unserer Halloween-Queen, in memoriam! 

Nun schaut sie wirklich aus der Wolke auf ihr „Halloween-Volk“, im letzten Jahr haben wir es mit allen tierischen und menschlichen Freunden noch so fröhlich gefeiert, nicht ahnend, was kommt. Was wohl auch gut so ist! Da haben wir uns im Redaktionsteam gedacht, wir laden hier auch heute noch einmal alle tierischen Freunde von Mimi virtuell zu einer kleinen Halloween-Samhuinn-Samhain-Feier ein, real wäre es in diesen Corona-Zeiten ja eh nicht gegangen. 

   

 

 

 

Alle vertreten, Buddy, Django, Devil, Rani, Steve, Lakritze, Tobias, Amira, Luna, Storm, Keks, Torty, die graue Eminenz, Balou und Angel. Und alle haben ein feines Halloween-Kürbiskerzchen mitgebracht. Da wird sich unsere Mimi in heaven freuen, und auf Wolke und Stern zurückdenken an herrliche Tage!

Mit Feiern auf ihrem geliebten Balkonien, hier noch aus vergangenen Tagen so wunderschön gruselig geschmückt zur Ankunft der Gäste! Tempi passati! 

Ein bissel noch in Erinnerung schwelgen? Als Geister euch begrüßten am Eingang Kürbisköppe leuchteten, schröckliche Gestalten ihr Unwesen trieben Mimi die Gäste erschreckte, Speis und Trank bereitstanden und unsere Fledermäuse die Gäste bewachten und bewirteten?! Und Hamish euch im letzten Jahr auf sein schottisches Schloß derer von McBär-Duff eingeladen hat?! Wie war er glücklich! Und    wie herrlich gruselig war es dort!  Könnt ihr euch noch an den Butler erinnern? Tja, der hat in diesen unsäglichen Corona-Zeiten nun auch Kurzarbeit. Es dürfen ja keine Gäste mehr kommen, aber er wollte es sich trotzdem nicht nehmen lassen, „seine“ Gäste hier zumindest virtuell zu begrüßen und zu bewirten 

Da wären wir nun fast am Ende unseres etwas anderen Eintrags zu unser aller Lieblingsfest, aber wir haben noch einen Auftrag von Mimi in heaven, sie möchte von Wolke und Stern doch ihr Scherflein dazu beitragen, all ihre geliebten Leser und Leserinnen samt sämtlichem tierischen Anhang dabei zu unterstützen, gegen das furchtbare Gespenst Corona anzukämpfen, sie würde es ja gerne mit ihren fürchterlichsten Halloween-Bildern vertreiben, 

aber das ist ihr ja auch bewußt, daß das leider so einfach nicht geht! 

Also hat sie uns beauftragt, euch allen ein Kerzchen in die Hand zu geben daß euch in den dunklen Zeiten leuchten und Mut machen soll, und Kraft geben, sich auch weiterhin an die Regeln zu halten, die so nötig sind, damit möglichst alle gesund bleiben oder wieder werden. Und die Hoffnung in euch bewahren, daß eines hoffentlich nicht zu fernen Tages dieses Scheiß-Virus genauso verpufft und sich in nichts auflöst wie das Gespenst über der Kerze! 

Damit wünschen wir euch allen einen schönen Halloweentag und vielleicht auch ein bissel eine gruselige Nacht der Nächte, wenn ihr mögt, man kann es sich ja auch zu Hause bissel feierlich machen, halt bloß nicht im Rudel! 

Einen schönen darauffolgenden Sonntag wünschen wir euch auch, mit dem heutigen Tag ist auch der Oktober 2020 bereits Geschichte und der November beginnt. Und wird vielleicht besser, als wir alle jetzt befürchten! In diesem Sinne:

Habts fein! Paßt auf euch auf! Und bleibt oder werdet gesund! Euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger 

mit Mimi in heaven und Otto und Luzia! 

 

 

 

Grafschafter Wochenanzeiger – zwischen Frust und Hygge

Großer Zorn 

Mein Zorn ist groß und fürchterlich,
ja, fürchterlich und groß,
denn dieser dumme Erdplanet
blamiert sich grenzenlos.

Ich wollt‘, ich wär‘ ein Haifisch
im tiefen, tiefen Meer!
Dann fräß‘ ich alles, was da schwimmt,
vergnüglich ringsumher.

Oder ein Aasgeier möcht‘ ich sein
mit scharfer, scharfer Krall‘:
Ich fräß das ganze Vogelgeschlecht,
Kolibri wie Nachtigall.

Ich wollt‘, ich wär‘ eine Klapperschlang‘
in der dummen freien Natur:
Vergiftet wär‘ in kurzer Zeit
die ganze Kreatur!

Ich wollt, ich lief mit Wutgebrüll
herum als Mordhyäne,
ich nähm‘ die ganze Menschheit wild
als Frühstück zwischen die Zähne.

Am End‘ fräß ich mit kaltem Blut
mich selber noch dazu,
denn eher kommt meine große Wut
doch nimmermehr zur Ruh.

(Joseph Victor von Scheffel, 1826 – 1886)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger!

Wenn ich mich hier als Chefredakteurin unserer Zeitung in der trauten Runde meiner Leser mit der heutigen Sonntagsausgabe in den Händen so umsehe, dann sehe ich doch allwieder mal die Fragezeichen in euren Augen. Schon eine seltsame Mischung, die herbstliche Kürbisgirlande und ein Gedicht über Zorn, und auch der Titel gibt Rätsel auf?

Tja, eigentlich sollte dies einfach nur ein hübscher, herbstlicher Eintrag werden, aber noch bevor wir uns in unseren Redaktionsräumen zur freitäglichen Redaktionssitzung zusammen setzen konnten, holte uns ein Ereignis ein, das meine Zornesader schwellen ließ und den Frust im Titel erklärt. Muß ich jetzt ein bissel ausholen:

Seit März diesen Jahres bedingt die Corona-Zeit möglichst wenig reisen, viele Urlaubspläne oder andere reisebedingenden Unternehmungen sind wohl bei allen ins Wasser gefallen, so auch bei meinen Kindern. Um aber wenigstens noch die Natur und die nähere Umgebung ungefährdet von Bus- und Bahnreisen erkunden zu können, haben sie sich Mitte August Fahrräder gekauft. 

Und waren so glücklich, sind gleich am ersten Tag schon losgeradelt, haben seitdem schon so manchen feinen Ausflug damit unternommen, sind schon zur Arbeit damit gefahren, und haben in ihrer unmittelbaren Stadtumgebung sogar ein herrliches Waldgebiet entdeckt. 

Das Glück war nur von kurzer Dauer, denn stellt euch bloß vor: Am letzten Donnerstag sind ihnen die Räder aus dem verschlossenen Keller gestohlen worden! Aufgebrochen, der Keller, und die Räder waren weg! Natürlich war die Polizei da und hat den Diebstahl aufgenommen, aber in solchen Fällen besteht ja meist wenig Hoffnung, den Diebstahl aufklären zu können, den/die Dieb(e) dingfest zu machen und die gestohlenen Räder wiederzubekommen. Ihr könnt euch sicher alle vorstellen, wie groß Frust und Zorn sowohl bei den Besitzern als auch bei mir waren. 

Und das gab eben nun den Anlaß sowohl für den Titel unseres heutigen Eintrags als auch für das Gedicht. Hier hingen erst mal alle Köpfe bei unserer Redaktionssitzung am Freitag, weil wir das als so gemein und hinterhältig empfanden. Es wird euch beim lesen der Schandtat nicht anders ergangen sein, denken wir uns. 

Da brauchte es ein bissel Zeit, bis wir uns so langsam wieder auf den eigentlichen Eintrag besinnen konnten, den wir aber trotzdem hier noch einstellen möchten, er war doch auch schon so schön vorbereitet und die Mühe sollte nicht umsonst sein, außerdem braucht alles im Leben seine Waage! 

Also fangen wir nun noch einmal mit einem kleinen Gedicht an, zum eigentlichen Thema konnte ich dieses Mal echt nicht fündig werden, aber das ausgesuchte paßt auch: 

Herbstbild

Dies ist ein Herbsttag, wie ich keinen sah!
Die Luft ist still, als atmete man kaum,
und dennoch fallen raschelnd, fern und nah,
die schönsten Früchte ab von jedem Baum.

O stört sie nicht, die Feier der Natur!
Dies ist die Lese, die sie selber hält;
denn heute löst sich von den Zweigen nur,
was vor dem milden Strahl der Sonne fällt.

 

(Christian Friedrich Hebbel, 1813 – 1863)

Kein goldener Oktober weit und breit, Usselwetter allerorten, da haben wir es uns in unseren Redaktionsräumen so richtig hyggelig gemacht, und da ist es, das Wort, das ebenfalls im Titel vorkommt, Hygge: Vertrautheit, Behaglichkeit, Geborgenheit, Wärme, eine Art, mit kalten und dunklen Herbst- und Winterabenden umzugehen. Dazu gehört Tee

ebenso wie Kerzenschein  

Und Zeitungen! Feine Zeitungen mit Herbstbildern, ihr kennt ja alle mein Sammlergen, da hat die Frau Chefredakteurin mal wieder in alten Broschüren geblättert, und ist fündig geworden für unseren Beitrag zur heutigen Sonntagsausgabe. 

Früchte des Herbstes, Kürbisse! 

Die Kürbisse (Cucurbita) bilden eine Pflanzengattung aus der Familie der Kürbisgewächse (Cucurbitaceae). Bekannte Vertreter sind der Riesen-Kürbis (Cucurbita maxima), der Moschus-Kürbis (Cucurbita moschata) und der Garten-Kürbis (Cucurbita pepo), die landwirtschaftlich genutzt werden.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%BCrbisse

Es gibt eine solche Vielfalt an Sorten von Kürbissen, und einige wollen wir euch nun hier mal vorstellen:

Butternut/Butternuß, für (fast) alles zu gebrauchen, Suppen, Risotto oder Ofengemüse. 

Mandarinenkürbis, gebraten mit Petersilienpesto, gefüllt oder roh als Salat, der Minikürbis schmeckt süßlich. 

Ölkürbis, aus ihm stammen die feinen und gesunden grünen Kürbiskerne, die auch zu Öl gepreßt werden können. 

Accorn, ein grüner Kürbis, sehr gut roh zu verzehren und ganz köstlich, fein gehobelt als Salat. Gekocht schmecken sie süß und mehlig. 

Baby Boo, das ist der richtige Mini-Kürbis für kleine Gärten. Er schmeckt süßlich mit fruchtig-nussigem Aroma und ist als Dekokürbis sehr beliebt. 

Spaghetti-Kürbis, den Namen hat er davon, daß sein faseriges Fruchtfleisch wie die Nudeln aussehen. So kann man ihn auch verarbeiten: Kochen, Stränge auffasern und mit Nudelsoße servieren. 

Marina di Chioggia, er wird auch „Drachenkürbis“ genannt, weil er eine grüne, gefaltete Oberfläche besitzt, er kann bis zu 5 kg schwer werden. Sein dunkelgelbes Fleisch schmeckt maronenartig. 

Hokkaido, wohl einer der bekanntesten Kürbissorten, man muß ihn nicht schälen und er schmeckt vielseitig: salzig, süß, als Suppe, Blechgemüse oder Kartoffel-Kürbis-Pürree. 

Crown Prince, er hat nussiges Fruchtfleisch, eignet sich für Kürbisrisotto, oder in Spalten geschnitten zum kurzbraten mit Knoblauch. 

Muskatkürbis, Muscat de Provence, kann man nach dem backen (den ganzen Kürbis) als Pürree verarbeiten. 

Bischofsmütze, oder Turbankürbis, er ist ideal für Suppen, weil man die Suppe in der Schale servieren kann, bedeckt mit dem vorher abgeschnittenen gewölbten Deckel. 

Zu so was leckerem, sowohl für den Gaumen als auch fürs Auge, gehört natürlich dann auch wieder das hier:

Unser Rezeptbüchlein!

Kürbisknödel (Zutaten für 5 – 6 Knödel)

  • 200 g altbackene Semmeln, klein geschnitten
  • 100 ml Wasser
  • 100 ml Sahne
  • 1 Zwiebel
  • 1 EL frisch gehackte Petersilie
  • 200 g Kürbis (Hokkaido oder Butternuß)
  • 1 EL Butter
  • 1 TL Salz, eine Prise Pfeffer
  • 1 EL Chiliflocken
  • 2 Eier
  • 150 g geriebener Käse
  • etwas frisch geriebene Muskatnuß
  • Parmesan zum bestreuen
  • 1 EL Kürbiskernöl

Semmeln in eine Schüssel geben. Sahne und Wasser mischen, leicht erwärmen und über die Semmelmasse gießen, 15 Minuten ziehen lassen. Zwiebel schälen, in kleine Würfel schneiden, in etwas Butter andünsten und die Petersilie zugeben. Den Kürbis waschen, in kleine Würfel schneiden und ca. 5 Minuten in Butter weich dünsten, mit Salz, Pfeffer und Chiliflocken würzen. Die gedünsteten Zwiebel und die Kürbismasse zum Knödelteig geben, ebenso die Eier, den geriebenen Käse und die frisch geriebene Muskatnuß. Die Masse mit den Händen kräftig durchmengen. Sollte der Teig zu feucht sein, 1 – 2 Eßlöffel Mehl dazugeben. Mit feuchten Händen 5 – 6 Kürbisknödel formen, in simmerndem Wasser die Knödel gar ziehen lassen. Anrichten, Parmesan drüber hobeln und mit Kürbiskernöl beträufeln. 

Guten Appetit!

Der Kürbis ist im übrigen das Symbol der Apotheker, die ihn früher als Vorratsgefäß für Arzneimittel und Pulver verwendeten, vor allem im alten China, dadurch ist er zu einer Magie für ein langes Leben geworden. Bei den Afrikanern ist er ein Symbol der Fruchtbarkeit, und  über die Kelten und ihrem Fest Samhain in der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November kam er zu Ruhm und Ehren, ausgehöhlt, mit furchteinflößenden Masken geschnitzt und mit einer Kerze, die ihn von innen beleuchtet, kennen wir ihn zu Halloween:

 

Für die Römer war er ein Sinnbild für Aufgeblasenheit und Dummheit, schnell wachsend, hohl und aufgeblasen und schnell verderblich. 

In der Medizin ist der Kürbis bekannt für Wirkungen z.B. bei Entzündungen, Nierensteinen, Depressionen, Hautirritationen und parasitären Infektionen. Das Öl der Kürbiskerne enthält Stoffe, die dazu führen, dass sich Darmparasiten nicht an der Darmwand anhaften können. Die Kerne an sich sind ein natürliches Diuretikum. Das bedeutet, sie wirken harntreibend und helfen so auch bei Blasenbeschwerden. 

Damit sind wir nun am Ende unseres heutigen Sonntagsblättchen zu Ehren des Kürbis! Wir hoffen, es hat euch allen wieder gefallen und wünschen euch einen schönen, herbstlichen Sonntag. Paßt bitte weiter alle gut auf euch auf, bleibt oder werdet gesund, laßt euch nicht die Zuversicht rauben, daß auch wieder bessere Tage kommen als die derzeitigen! Eine liebe Umarmung von uns für euch alle!

Euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger

mit Mimi in heaven und Otto und Luzia. 

Habts fein!  

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Stacheliger Wochenbeginn!

Der Igel

Als ob man sägte, rasselt’s von
dem alten Gartenhausbalkon!
Wird heimlich Holz gemacht?
Oh, welch Verdacht!

Im Laub liegt dort ein Igelpaar
und schläft sich aus so wunderbar,
dass weit sein Sägeschnarchen dröhnt,
wenn’s nicht grad vor Behagen stöhnt.
Ich will es schnarchen lassen.
Es soll den Tag verpassen
und sich nur tüchtig stärken
zu neuen Säuberwerken…

Es leuchtet heller Mondenschein
da trippelt’s auf der Treppe,
das Männchen ist’s und hinterdrein
die Igelin als Schleppe.

Nun schnobern sie durch Busch und Strauch
auf zierlich feinen Füßen
und füllen ihren feisten Bauch
mit Schnecken und mit süßen
vom Baum gefallenen Früchten an;
mit Maikäfern und Grillen
sie ihren Hunger stillen.

Da kommt ein Feind, der Dackelhund!
Schnell macht man seinen Rücken rund,
stellt Stacheln auf, rasch wie der Blitz,
dass sich die Hundeschnauze ritz’.
Schon tönt ein Jaulen kläglich,
bald frisst man fort behäglich.

Und endlich satt, denkt man daran,
wie man den lieben Kindern

den Hunger auch kann lindern.
So schleppt das Paar viel Räupchen fett
den Kindern an ihr mollig’ Bett,
von allem nur das Beste,
dass man sie kräftig mäste.

(Otto Nebelthau, 1894 – 1943)

Sorry, wir sind als Sonntagsausgabe am Frühstückstisch vermißt worden, das ehrt uns natürlich und freut uns auch, aber bei dem traumhaft-köstlichen Herbstwetter hatten wir in der Redaktion beschlossen, daß das auffüllen des Vitamin D-Speichers vor den sicher kommenden herbstlichen Usseltagen gerade in diesen Krisenzeiten doch von großer Wichtigkeit ist, damit keine redaktionellen Ausfälle durch gesundheitliche Unbilden verzeichnet werden müssen. Im Klartext: Wir waren faul und haben Balkonien genossen!

Zum Glück bekamen wir Mitte der Woche Post von unserer saarländischen Außenstelle, Freund Django von Mimi in heaven ließ uns über sein Frauchen Britta-Gudrun was feines zukommen.

Also, nehmt euch eine Tasse Kaffee oder Tee

und genießt!

Hallo, ihr lieben Leser hier alle, ich bins, Django, geliebter Kater von meinem Frauchen Britta-Gudrun und Kumpel von Mimi in heaven, und ich hab jetzt hier die Ehre, von unserem stacheligen Familienzuwachs zu berichten, denn stellt euch vor, wir haben eine Igel-Familie im Garten. Aber wie meine Freundin Mimi immer zu sagen beliebte, am besten fängt man mit dem Anfang an, und so laß ich jetzt hier mein Frauchen mal berichten, „wie alles begann“!

„September 12. Samstagvormittag, der mich schon etwas atemlos gemacht hat mit einem besonderen Igelfund.
In meiner sehr tiefen Kellerstufe lag eine Igelmutter mit ihren drei ! Jungen. Sie hätte die Stufe hochklettern können, aber ihre Kleinen nicht, also blieb sie ergeben dort liegen. Nun liegen sie in einer großen Wanne, kuscheln sich in die Decke und werden heute Abend wieder in den Garten gebracht. Die Igelmutter war schon über die Treppe geflüchtet, während ich die Wanne und Handschuhe holte und lief danach aufgeregt im Garten umher, wo ich sie gottseidank einfangen konnte. Gut gefrühstückt hat sie natürlich auch.
Ich habe nachmittags und abends je ein Schälchen Katzenfutter in die Wanne gestellt, das auch leergegessen wurde, wahrscheinlich nur von der Igelmutter.
12. Sept, Samstagabend. Als ich gegen Abend den Platz in meinem Garten unter dem Lorbeerstrauch inspizieren wollte, wo ich sie später abends aussetzen wollte, krabbelte plötzlich Nr. 4 dort umher. Ich habe nur dieses eine gewogen – mit 150 g noch sehr wenig, denn bis Ende Oktober sollten sie 500 g haben, um überwintern zu können. Die Igelmutter quittierte den Zugang mit etwas aufgeregtem Brummen, danach war Ruhe im Karton.

Sept. 13. Sonntag: Die Igel werden in der großen Wanne gefüttert, wobei wohl nur die Mutter ißt. Einmal sah ich zwei am Bauch der Mutter trinken. Abends habe ich nur ein bisschen den gröbsten Kot entfernt. (Selbst die kleinen Igel machten ihre winzigen kleinen Würstchen nur in einem Teil der Wanne, so wie die Mutter. Der Schlaf-und Kuschelplatz war sauber!) Derweil schlief die Mutter tief und fest mit dem kleinsten Igel, drei der Kleinen hatte ich in eine andere Wanne kurzfristig umgesetzt und ihnen da auch ein Schälchen mit Futter hingestellt, an dem aber nur eines ganz kurz etwas schlabberte s. Foto.


Auffallend war, das selbst die Mutter keinen Fluchtversuch aus der Wanne gemacht hat. Vielleicht war sie einfach nur froh, ihre Ruhe zu haben.
Sonntagabend, als ich die anderen zwei erwachsenen Igel draußen im Gartenhof beobachten wollte, ob und wann sie an ihre Futternäpfe mit Djangos Futterresten erscheinen würden, tauchte plötzlich Nr. 5 auf, den ich zu den anderen in die Wanne setzte. Zunächst blieb alles ganz ruhig und ich dachte, na toll – jetzt ist die Familie komplett. Nach einer Stunde schaute ich nach und hörte Kratzen, da saß der Neuzugang außerhalb der Wanne aus der er durch einen kleinen Schlitz geschlüpft war. Weil ich wegen der anderen keinen 2. Ausbruchsversuch riskieren wollte, habe ich ihn in eine andere Wanne gesetzt und ausbruchsicher abgedeckt. Dort saß er auch morgens noch, war aber nicht am Futter gewesen. Bei der nächsten Zusammenführung blieb alles ruhig und so lagen sie alle friedlich bis zur abendlichen Freilassung zusammen.

Sept. 14. Montag
Ich habe heute mit der Expertin von der Wildtierstation in meiner näheren Umgebung gesprochen und sie empfahl mir, was auch mit meiner ursprüngliche Vorgehensweise einhergeht, die Igelfamilie heute Abend in meinen Garten zu entlassen und sie weiterhin zuzufüttern, in der Hoffnung, daß sie auch weiterhin das Futter annehmen, das ich schon längere Zeit für Igel sowieso abends hinstelle.
Falls die Kleinen in der nächsten Zeit doch irgendwann alleine umherlaufen, kann ich sie jederzeit in die Auffangstation bringen. Sie wiegen erst 150 g, das ist etwas weniger als 2 Kiwis! Die Expertin sagte auch, daß man nach Möglichkeit die Jungtiere nicht von ihrer Mutter trennen sollte „nur“ um sie zu retten. In besonderen Fällen wird auch die Igelmutter zusammen mit den Kindern aufgenommen.

Montagabend habe ich die Igelfamilie wieder in den Garten gebracht und zwar bei der Nachbarin. In einem Gespräch ergab sich nämlich, daß die Igelfamilie dort ihr schönes großes Wurfnest hat, wo die Nachbarin die ganze Familie zum Teil auch tagsüber schon beobachtet hat. Das ist natürlich der ideale Ort zur Rückkehr in die Natur. Die Nachbarin hat auch beobachtet, dass die Jungtiere schon teilweise alleine auf Futtersuche waren. Gestern Abend kam die Mutter mit einem Kleinen zu mir in den Garten und ein anderes Jungtier sah ich später auch an meinen Futternäpfen essen.
Jetzt müssen sie nur noch ordentlich wachsen, wir beobachten sie weiterhin.
Das war ein aufregendes Wochenende und nun bin ich sehr erleichtert.
Von dem Wurfnest mache ich noch ein Foto, denn ich habe so etwas vorher auch noch nie gesehen, es liegt unter einer großen Pampasgrasstaude mit deren Material die Igelin das Nest auch gebaut hat – fantastisch!
Außer der Igelfamilie kommen noch zwei andere erwachsene Igel an meine Futternäpfe, da war gestern Abend richtig viel Betrieb!

Das Wurfnest unter dem hohen Pampasgras, so kaum erkennbar, hier

erkennbar hinter dem weißen Teller.

Igel-Nest-Nahaufnahme

Sept. 16. Dienstagabend lief die Igelmutter mit nur einem Kleinen von der Nachbarin rüber in meinen Garten und sehr viel später sah ich sie nochmals alleine mit dem Jungtier. Von den anderen keine Spur.

September 17. Mittwochnachmittag
Verdächtige Hustengeräusche der Igelmutter führte mich gestern an meinen Komposthaufen, wo ein großer Bambusstrauch steht, unter den die Igelmutter ebenfalls ein Nest gebaut hatte, von dem ich nichts wußte! Viele erwachsene Igel haben Lungenwürmer von ihrer natürlichen Nahrung mit Schnecken. Dagegen kann man leider nicht viel machen. Durch den Husten haben die Nachbarn auch erst bemerkt, dass überhaupt ein Igel in ihrem Garten war.

Mittwochabend
Gegen 20.30 h krabbelten drei der Jungtiere alleine aus dem Nest hervor und etwas später die Igelmutter, der die Kleinen aber nicht folgten, sondern nur in meinem Garten umherstreiften. Ich hatte die Beete vorher gründlich gewässert, damit sie vielleicht ein paar Regenwürmer oder Schnecken finden können. Um 22 h setzte ich mich im Dunkeln nahe des Nestes hin und so nach und nach kamen sie von ihrem Gartenausflug zurück und krabbelten um meine Füße herum und entdeckten auch das Katzenfutter. Sie haben nicht viel davon gegessen, aber immerhin schon mal probiert. Danach verschwanden 2 kleine Igel wieder im Nest und einer lief noch im Hof umher. Zufrieden bin ich dann zu Bett gegangen, denn heute früh ist schon der Gärtner für den letzten Herbstschnitt an der Hecke gekommen.
Bei der Nachbarin wurde die Igelfamilie seit vorgestern Abend nicht mehr gesehen. Nr. 4 und 5 leider auch nicht mehr…. Zwei andere erwachsene Igel haben ihre abendliche Futterration natürlich auch wieder verzehrt.

Sept. 17. Donnerstag abends drei im Nest, heute ohne Mutter!
Sie kamen ab 19.45 h aus dem Nest und waren gelegentlich am Futternapf und haben teilweise auch etwas davon gegessen, ansonsten liefen sie unter den Sträuchern umher auf Nahrungssuche. Ab 22 h habe ich nicht weiter beobachtet, weil es heute Abend sehr frisch und windig war. Der Napf war am Freitagmorgen leer. Heute Nacht kam mir die Idee, von meinem regenwurmreichen Kompost unter den Strauch zu streuen, damit sie dort ihre natürliche Nahrung finden können (Der Kompost befindet sich in einer gemauerten Umrandung, da kommen sie so nicht dran). Ich werde die Nachbarin um Hilfe bei der Aktion bitten, weil mir das Schaufeln zu schwer ist. Die zwei anderen erwachsenen Igel waren bis Mitternacht auch nicht an ihren Näpfen, aber am anderen Morgen waren alle Näpfe leer.
Ich warte noch zwei, drei Tage ab, dann frage ich die Expertin, ob ich sie, wenn sie jetzt ohne Mutter unterwegs sind, doch in die Auffangstation bringen soll. Dabei muss mir aber die Nachbarin helfen. “

(Alle Bilder im Bericht: © Britta-Gudrun N.)

So, das war nun der Bericht von unseren Igelchen von meinem Frauchen Britta-Gudrun, wir hoffen, ihr habt Freude daran! Und ich freu mich, mal einen Gastauftritt als Außenredakteur hier im Grafschafter Wochenanzeiger gehabt zu haben. Und gebe die Feder jetzt wieder weiter an die Frau Chefredakteurin.

Ja, ihr lieben Leser, das fanden wir bei unserer wöchentlichen Redaktionssitzung doch alles so schön und spannend, das wollten wir euch hier nicht vorenthalten. Und wo nun mal Igel drauf steht, ist auch Igel drin, denn wir ergänzen den feinen Bericht jetzt noch mit einigen Infos:

Die Igel (Erinaceidae) bilden eine Familie von Säugetieren, deren bekannteste Vertreter die in Europa lebenden Arten Braunbrustigel (Erinaceus europaeus) und Nördlicher Weißbrustigel (Erinaceus roumanicus) sind. Der Braunbrustigel ist die in West- und Mitteleuropa typischerweise anzutreffende Art. Quer durch das östliche Mitteleuropa (vom westlichen Polen über TschechienÖsterreich bis zur norditalienischen Adriaküste) erstreckt sich ein etwa 200 Kilometer breiter Bereich, in dem sich das Verbreitungsgebiet des Braunbrustigels mit dem des Weißbrustigels überlappt.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Igel

Der Igel im Porträt beim NABU:

https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/saeugetiere/sonstige-saeugetiere/10302.html

Auch in der Mythologie ist der Igel vertreten, im Mittelalter glaubten die Menschen, daß man vor bestimmten Tieren keine Geheimnisse aussprechen sollte, weil dies sonst Unglück brächte. Zu diesen Tieren zählen neben den Katzen und Raben auch die Igel als Hausgeister von Hexen.

Als Krafttier steht der Igel für Schutz und Sensibilität. Der Igel selber verfügt über keine ausgeprägten Sinne, wenn es um das Sehen geht. Dies kann der Igel aber wunderbar mit anderen Eigenschaften kompensieren. Sein Geruchssinn und Gehörsinn sind besonders gut entwickelt und so versteht es der Igel, mit seinen Schwächen umzugehen, indem er sich auf seine Stärken konzentriert. Daran können wir Menschen uns ein Beispiel nehmen. Anstatt das halb leere Glas zu sehen, bemerken wir nun, daß das Glas halb voll ist.

Der Igel besitzt einen sehr weichen und empfindlichen Bauch. Um diesen zu schützen, kugelt, „igelt“ er sich gerne ein und schützt sich mit seinen Stacheln. So kommt keiner an ihn heran. Das Krafttier Igel zeigt uns, wie wir uns schützen und gleichzeitig für unsere Umgebung öffnen können, so daß es möglich ist, ein behütetes und qualitativ wertvolles Leben zu leben. Der Igel weiß genau, wann er seine Stacheln wieder einfahren muß, weil er Nahrung braucht und seine Jungen versorgen muß, er wechselt also beständig vom Schutz- in den Aktivmodus.

In der Literatur ist sicher allen die Geschichte vom Hasen und Igel bekannt, bei der der schlaue Igel der Gewinner ist.

https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Hase_und_der_Igel

Und wer von euch wie ich in den 50ger-Jahren aufgewachsen ist und Kind war, erinnert sich ganz bestimmt an den Igel Mecki aus der Fernsehzeitung

https://www.hr4.de/programm/mecki-70-jahre-in-hoerzu-,70-jahre-mecki-hoerzu-100.html

wie hab ich ihn geliebt und mich jede Woche neu auf seine Geschichten gefreut, und wie glühend hab ich mir immer die Figur aus der weltbekannten Stofftiermanufaktur mit dem Knopf im Ohr gewünscht, aber leider nie bekommen. Ich hab euch mal eine Seite rausgesucht, wo ihr gucken könnt:

http://deerbe.com/category/280-antiquitten__kunst_antikspielzeug_steiff_tiere_igel_/index.html

Natürlich gibt es den stacheligen Igel auch in den Redaktionsräumen, guckt:

Gleich in dreifacher Ausfertigung, links unser Kresse-Igel, der auch immer Mimis Katzengras zum sprießen gebracht hat, mittig unser Schuhputz-Igel Igor, der hier schon mal in einem Eintrag vertreten war

https://mimisdosenoeffner.wordpress.com/2017/10/21/goldene-herbsttage/

und rechts Björns Quietsche-Igel, an dem er sich in Babytagen sprichwörtlich die noch nicht vorhandenen Zähnchen ausgebissen hat, lach!

Und damit sind wir nun fast am Ende unseres heutigen Eintrages, eines haben wir noch in eigener Sache: Wir hatten doch berichtet, welchen traurigen Weg das Geburtstagspäckchen von Kristina und Rani an uns genommen hatte, nun habe ich zum Wochenende mein „Ersatz“-Geschenk von meiner Mimi in heaven über Kristina und Rani bekommen, guckt mal, ist das nicht einfach entzückend und lieb???

Ein Armbändchen, in silbergrau, mit einem Pfötchen und dem „M“ für Mimi, als Erinnerung an unsere Verbundenheit! Ich hab mich soooooo gefreut!

So kam alles bei mir an, mit hübscher Lavendelserviette eingepackt, in einem so süßen Beutelchen und mit der wunderschönen Engelskarte!

Auch hier noch einmal einen ganz, ganz lieben Dank an Kristina und Rani!!!

Und damit wünschen wir euch allen einen schönen Montag, einen guten Start in die neue Woche, die hoffentlich nicht so „stachelig“ ist wie das Thema unseres Eintrags, lach! Paßt alle wieder besonders gut auf euch auf, die Lage von Corona ist ja wieder alles andere als entspannt, und bleibt oder werdet gesund!

Euer Grafschafter Wochenanzeiger

mit Mimi in heaven und Otto und Luzia, den Freelancern.

Habts fein! Und bleibt behütet wie die Igel!

Grafschafter Wochenanzeiger – Die süßesten Früchte…..

Erdbeerlese

Elise:
Wohin? Wohin, ihr lieben Mädchen?
Sophiechen, Mariechen und Gretchen und
Käthchen?

Sophie:
Wir wollen im Schatten
der hohen Buchen
auf grünen Matten
Erdbeeren suchen.

Elise:
Erdbeeren, sie lachen von fern mich schon an,
ich hab so recht meine Freude dran.
So oft ich sie kostete, hab ich gedacht,
Gott hat sie wohl nur für die Engel gemacht.
So duftig, so schön von Farb und Gestalt,
die herrlichsten Früchte im ganzen Wald!
O könnt ich sie pflücken
an jedem Ort,
ich würde mich bücken
in einem fort!

Gretchen:
Doch um gut sie heimzubringen,
mein ich, wird es nötig sein,
daß wir jetzt vor allen Dingen
Körbchen flechten groß und klein.
Seht, dort am Graben
sind Binsen zu haben!

Alle:
Laßt uns denn aus Binsen winden
Körbchen groß und klein!
Alle Beeren, die wir finden,
legen wir darein.

Mariechen und Käthchen:
Welch Entzücken! Erdbeern suchen
und im Schatten bei den Buchen
auf den Matten Erdbeern pflücken!
Wollt`s uns glücken! Welch Entzücken!

Alle:
Es wird uns glücken,
wir werden sie pflücken!
Klein ist die Mühe, groß der Gewinn:
Heißa wohlan! Zum Walde hin!

(August Heinrich Hoffmann von Fallersleben)

…..fressen nur die großen Tiere!

Hier ist das Lied zum Titel unseres Eintrags, aber es wird hier Lügen gestraft, denn an diese süßen Früchte

kommen auch die Kleinen ran!

Hallo, ihr lieben Leser vom Grafschafter Wochenanzeiger, es ist Juni, es ist Erdbeerzeit, und als ich gestern vom Wochenend-Einkauf nach Hause kam und meine Tasche auspackte, gab es hier ein bäriges Freudengeschrei: Frau Chefredakteurin hat Erdbeeren mitgebracht, lecker! Ja, ihr Schwefelbande, nun beruhigt euch mal wieder, ihr kriegt sie schon noch, aber erst mal die Einkäufe verstauen, dann gibt es eine feine Tasse Kaffee für mich und dann können wir Redaktionssitzung abhalten.

Na, das war eine turbulente Redaktionssitzung, kann ich euch sagen, das Thema stand ja längst außer Frage: ERDBEEREN!

Meine Redaktionsmitglieder rissen sich geradezu um die einzelnen Ressorts, mir wurde dann mal so nebenbei die Bildbeschaffung zugewiesen, seufz, das hatte ich mir ja schon gedacht. Aber bei den leuchtenden Augen meiner Crew war das doch auch für mich eine Freude. Dann legen wir nun also mal los, es beginnt unser Volontär Ruddi

der sich mit einem doch noch wehmütigen Blick dabei an seine liebe Cheffin Mimi erinnerte, der er jetzt mit einem so passenden Bildchen seinen Beitrag widmen möchte:

Denn er hat die Botanik übernommen, weil seine Cheffin und letztlich ja auch er doch so gerne auf Balkonien waren, also erfahrt ihr von Ruddi jetzt alles wissenswerte rund um die Erdbeere

Die Erdbeeren (Fragaria) sind eine Gattung in der Unterfamilie der Rosoideae innerhalb der Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Zur Gattung Fragaria gehören ungefähr zwanzig Arten, meistens in den gemäßigten Zonen der Nordhalbkugel vorkommend, und verschiedene Unterarten; daneben gibt es viele hybride Formen mit zahlreichen Kultursorten.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Erdbeeren

und die kleine, wilde Sorte, die Walderdbeere

Die Wald-Erdbeere (Fragaria vesca), auch Monatserdbeere genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Erdbeeren (Fragaria) innerhalb der Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Die Wald-Erdbeere dient dem Menschen schon lange als Nahrung, wie auch die botanische Artbezeichnung ausdrückt (vesca = essbar). Sie wird außerdem als Heilpflanze verwendet und wurde in der mittelalterlichen Malerei als Symbolpflanze häufig abgebildet. Als weiterer Trivialname ist „Buscherdbeere“ belegt.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Wald-Erdbeere

( Wild strawberriea, Fragaria vesca, Victor M. Vicente Selvas, 21. Mai 2011, vom Urheberrechtsinhaber veröffentlicht als gemeinfrei)

Eine kleine Anmerkung von der Frau Chefredakteurin stell ich euch für die Walderdbeere noch mit ein, sie hat mir nämlich erzählt, daß sie die früher immer in ihrem Kindheitsparadies in Höxter mit ihrem Papa gesucht und gepflückt hätte, und die wären sooooo lecker!!! Und wenn sie sie sähe wie oben auf dem Bild, dann hätte sie sofort den Geruch in der Nase, hihihihi!

Bruno, als unser Hauptstadtbär und seines Zeichens Redaktionsbote, hat sich die Getränke unter die Tatzen gerissen, schließlich gibt es in Berlin noble Bars, in denen man feine Cocktails schlürfen kann, und da gibt es doch bestimmt auch was mit Erdbeeren, oder Frau Chefredakteurin? Klar, Bruno, such einfach mal im Netz, du wirst schon fündig.

Shake aus Wassermelone, Erdbeeren, Limette und Minze

  • 1/4  kleine kernlose Wassermelone
  • 1 große Handvoll Erdbeeren
  • 1 Limette
  • 1 kleine Handvoll frische Minze

Alle Zutaten gründlich waschen, Schale der Melone entfernen, Strunk der Erdbeeren entfernen, Limette schälen und die Kerne entfernen. Alles zusammen mit der Minze entsaften, Saft in Gläser geben, Eiswürfel dazu, mit Erdbeere und Minze dekorieren.

Mmmmh, lecker, fanden meine Bärenkollegen alle auch, ich hab natürlich eine alkoholfreie Variante gewählt, wir sind ja alle noch nicht volljährig, hihihihihi! Die Frau Chefredakteurin kann sich da ja dann noch einen kleinen Erdbeerlikör zukippen!

Hamish, unser Außenkorrespondent, ist als schottisches Bärchen selbstredend für die Mythologie der Erdbeeren zuständig, vorzugsweise für die der Walderdbeeren:

In vielen Legenden und Märchen spielt die Walderdbeere eine Rolle. In der germanischen Mythologie ist die Walderdbeere mit der Göttin Frigg (Freya) verknüpft. Sie soll die toten Kinder in Erdbeeren versteckt haben, um sie dann unentdeckt mit nach Walhall nehmen zu können. Einer Legende zufolge soll die Gottesmutter Maria einmal im Jahr vom Paradies auf die Erde herabsteigen, um dort Erdbeeren für die verstorbenen und nun im Paradies lebenden Kinder zu sammeln.

Walderdbeeren sind seit langer Zeit ein Symbol der Weltlust, der Verlockung und der Sinnenfreude. Das Christentum hat der Walderdbeere eine zweite Bedeutung beigemessen. Sie ist die Pflanze mit den rosenförmigen Blüten, die keine Dornen ausbildet, deren Beeren ohne Kern und Schale sind, die gleichzeitig fruchtet und blüht. Sie wurde daher zum Sinnbild der Rechtschaffenheit und zur Begleitpflanze von Maria auf mittelalterlichen Tafelgemälden. Wenn daher auf einem Gemälde der christlichen Kunst eine blühende Erdbeerpflanze auftaucht, ist sie außerdem als Allegorie frommer und guter Gedanken zu verstehen.

(Quelle: Wikipedia)

Bei dem Thema Mystik und Mythen für die Erdbeeren fiel mir die kleine Erdbeerelfe von der Frau Chefredakteurin ein, und sie war dann so freundlich, mir Bilder von ihr für meinen Beitrag zu machen, guckt:

Süß isse, nicht wahr? So süß wie die Erdbeeren, hihihihi!

Unser Otto kommt als Handelsreisender normalerweise ja viel rum, zur Zeit durch die Corona-Krise bedingt nun nicht, aber sein Scherflein beitragen konnte er doch, denn auf seinen vielen Reisen hat er natürlich auch Rezepte gesammelt, und so bemüht auch er jetzt unser kleines Rezeptbüchlein:

Frühlingssalat mit Spargel, Erdbeeren und Ziegenkäse

  • 500 gr weißer, gekochter Spargel, in Stücke geschnitten
  • 1 Bund Rucola
  • 150 g Ziegenkäse, in Stücke geschnitten
  • 100 g Erdbeeren, halbiert

Alle Zutaten in einer Schüssel mischen und mit einer Salatsoße aus Walnuß-, Kürbiskern- und Olivenöl, Apfelessig und dunklem Aceto balsamico, abgeschmeckt mit Salz und Pfeffer und wenig Zucker, übergießen und unterziehen. Mit gehackten Walnüssen bestreuen.

Erdbeermarmelade

  • 1,5 kg vollreife Erdbeeren
  • 1 Vanillestange
  • 500 g Gelierzucker 3:1
  • 1 – 2 EL Zitronensaft

Erdbeeren waschen, putzen und halbieren, Vanillestange längs halbieren und Mark ausschaben, und mit der Schote und den übrigen Zutaten in einem großen Topf unter Rühren zum kochen bringen. Bei mittlerer Hitze 10 – 20 Minuten köcheln lassen, wird die Konsistenz sirupartig, Gelierprobe machen. Topf vom Herd nehmen, Vanilleschote entfernen und die Marmelade in vorbereitete Schraubgläser füllen.

Viel Spaß beim Rezepte ausprobieren wünscht euch euer Otto!

Lucia war Feuer und Flamme für das Thema Mode, und hat auch gleich die Frau Chefredakteurin als weiteres Mädel mit ins Boot geholt, sie hat mal schöne Stoffe ausgesucht mit Erdbeermotiven

dieser hier gefiel uns ganz besonders gut,

etwas dezenter, genau wie der nächste

der aber schon ein bissel lebhafter wirkt. Wir haben uns dann zugezwinkert, wir beiden Mädel, und Lucia meinte, das wären doch traumschöne Stoffe für die Frau Chefredakteurin zum weiteren Schutzmasken nähen! Ja, Lucia, wo du recht hast, hast du recht, schließlich werden die Dinger ja langsam zum Mode-Accessoire! Und würden doch so gut in die Jahreszeit passen!

Damit ist meine Crew jetzt durch mit ihren Ressorts, und da mir ja die Bildbeschaffung oblag, hab ich nun noch feine Bilder zum Thema:

Aussicht auf Balkonien, durch Erdbeerfensterfolie!

alles frisch vom Feld! (Aber nicht von uns gepflückt, hihihihi!)

Wie wäre es mit einem leckeren Eis zum Wochenende

oder mit lecker Erdbeerkuchen

Stillleben

Und damit schließen wir nun unseren Eintrag, aber nicht, bevor euch das gesamte Redaktionsteam noch ein süßes Bild zeigt, bei dem wir so an unsere rasende Reporterin und euer aller Co-Autor Mimi denken mußten:

Schööön, nicht?!

Damit wünschen wir euch allen ein wunderschönes Wochenende, ob mit oder ohne Regen, macht es euch einfach fein, paßt alle gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund!

Euer Redaktionsteam mit Mimi in Heaven und den Freelancern Otto und Lucia

Habts so fein, wie es in diesen verrückten Zeiten geht!

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Was lange währt oder „Die Sterne bringen Glück“

„Die Leute haben Sterne, aber es sind nicht die gleichen. Für die einen, die reisen, sind die Sterne Führer. Für andere sind sie nichts als kleine Lichter. Für wieder andere, die Gelehrten, sind sie Probleme. Für meinen Geschäftsmann waren sie Gold. Aber alle diese Sterne schweigen. Du, du wirst Sterne haben, wie sie niemand hat…“

„Was willst du sagen?“

„Wenn du bei Nacht den Himmel anschaust, wird es dir sein, als lachten alle Sterne, weil ich auf einem von ihnen wohne, weil ich auf einem von ihnen lache. Du allein wirst Sterne haben, die lachen können!“

Und er lachte wieder.

„Und wenn du dich getröstet hast (man tröstet sich immer), wirst du froh sein, mich gekannt zu haben. Du wirst immer mein Freund sein. Du wirst Lust haben, mit mir zu lachen. Und du wirst manchmal dein Fenster öffnen, gerade so, zum Vergnügen… Und deine Freunde werden sehr erstaunt sein, wenn sie sehen, daß du den Himmel anblickst und lachst. Dann wirst du ihnen sagen: ‚Ja, die Sterne, die bringen mich immer zum Lachen!‘ Und sie werden dich für verrückt halten. Ich werde dir einen hübschen Streich gespielt haben…“

(Aus: Der kleine Prinz, Antoine de Saint-Exupéry)

Liebe Leser vom Grafschafter Wochenanzeiger, am letzten Mittwoch waren es nun schon fünf Wochen, seit unser aller Co-Autor, unsere rasende Reporterin, meine Mimi, zu den Sternen gereist ist. In der Nacht war ein besonderer Vollmond, ab und zu zogen Wolken über ihn, und als ich von Balkonien aus so zu ihm hoch schaute, da glaubte ich in einer dieser Wolken meine Mimi zu erkennen, ich hab mir sofort meine Kamera geholt, um das festzuhalten, und nun schaut doch alle mal

sieht das nicht wirklich so aus? Ich hab es mal gekennzeichnet

und den Ausschnitt etwas vergrößert

ganz links ihr Köpfchen, unten die vier Pfötchen und rechts oben im hellen Teil ihr eingekringeltes Schwänzchen. Vielleicht war da auch ein wenig der Wunsch Vater des Gedankens oder der Phantasie, aber ich war in dem Moment richtig glücklich, meine Mimi war angekommen.

Sie fehlt uns immer noch so sehr, aber sie hat uns durch Kristina und Rani einen kleinen Bärenschutzengel geschickt, Engelbaert, da haben wir uns so drüber gefreut, guckt mal:

der paßt nun auf uns auf und sitzt stellvertretend für unsere geliebte rasende Reporterin nun hier am PC. Schutzengel sind hier ja sowieso sehr beliebt, ich hab einen von Brigitte/Plauen an meiner Kartenleine hängen

und Mimi hatte in ihren letzten Tagen ganz in der Nähe von ihrem Sofakissen auch einen, den uns ebenfalls mal Brigitte/Plauen geschickt hat

Und nun hat unser Grafschafter Wochenanzeiger für alle Redaktionsmitglieder einen Bären-Schutzengel!

Mimi mochte es ja gar nicht, wenn ihr Frauchen traurig war, dann hat sie alle Register gezogen, um mich aufzumuntern und zum Lachen zu bringen. Neben der Trauer um meine Maus waren es eben in der letzten Zeit halt auch traurige Tage, weil ich außer virtuell eben auch keinen persönlichen Kontakt zu meinen Kindern haben konnte, und das war Mimi nun wohl leid und so schickte sie mir kurzerhand mal einen Glücksstern runter zu mir

die feine Karte hab ich mal von Britta-Gudrun zu Weihnachten und zum Neuen Jahr bekommen, das paßte nun so schön!

Und was es nun mit diesem Glücksstern auf sich hat, wollt ihr wissen??? Jaaaaa, es ist endlich, endlich so weit, ich fahre am Wochenende zu meinen Kindern nach Köln, es ist ja wieder erlaubt mit einem anderen Haushalt, wir haben noch ein wenig zugewartet, aber jetzt machen wir Nägel mit Köppen! Am Samstag fahr ich los, am Sonntag wieder zurück! Wie sehr ich mich freue, brauch ich euch sicher nicht zu sagen, das könnt ihr bestimmt alle mit- und nachempfinden!

Ich hab lauter Glückssterne in der Hand!

Und dann kann ich, wenn das Wetter mitspielt, vielleicht auch die Sterne am Himmel von Kölle über dem Haus der Kinder von ihrem Balkonien sehen, so wie Björn sie hier fotografiert hat, man höre und staune, mit einer neuen Handy-Kamera, die eine extrem lange Belichtungszeit dafür hat, er war so begeistert davon, das ist echt mitten in der Nacht aufgenommen worden und ich darf es mit euch teilen hier:

Ist das nicht wunderschön? Das ist übrigens ihre Aussicht vom Küchenbalkon!

Ja, ihr Lieben alle, und damit wünscht euch nun der Grafschafter Wochenanzeiger sowohl einen feinen Freitag heute als auch ein ganz wunderschönes Wochenende! Paßt bitte alle gut auf euch auf und bleibt alle gesund, und wir wünschen auch allen unseren Lesern Glückssterne!!!

Habt es so fein, wie es in diesen Zeiten möglich ist! Das wünscht euch allen euer Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven und Otto und Luzia!