Grafschafter Wochenanzeiger – Nostalgie

Kindheit

Es wäre gut viel nachzudenken, um
von so Verlornem etwas auszusagen,
von jenen langen Kindheit-Nachmittagen,
die so nie wiederkamen – und warum?

Noch mahnt es uns – vielleicht in einem Regnen,
aber wir wissen nicht mehr was das soll:
nie wieder war das Leben von Begegnen,
von Wiedersehn und Weitergehn so voll

wie damals, da uns nichts geschah als nur
was einem Ding geschieht und einem Tiere:
da lebten wir, wie Menschliches, das Ihre
und wurden bis zum Rande voll Figur.

Und wurden so vereinsamt wie ein Hirt
und so mit großen Fernen überladen
und wie von weit berufen und berührt
und langsam wie ein langer neuer Faden
in jene Bilder-Folgen eingeführt,
in welchen nun zu dauern uns verwirrt.

(Rainer Maria Rilke, 1875 – 1926)

Hallo, ihr lieben Leser vom Grafschafter Wochenanzeiger! Der Herbst, der nun auch kalendarisch begonnen hat, ist neben all seiner Schönheit auch eine melancholische Zeit, es liegt ein Abschied in der Luft, vom Sommer, von Wärme, vom außen! Alles wird wieder inniger, begibt sich im Wortsinne nach innen, und die Seele hält Rückschau auf vergangene Tage und Zeiten.

Nostalgie, unser Titel, die Sehnsucht nach gestern, das Heimweh nach einer anderen, vergangenen Zeit. gerade in diesem Herbst in Zeiten von Corona oft so besonders ausgeprägt. So war auch meine vergangene Woche mental nicht so gelungen, ich hatte so vieles um dieses Thema herum so satt, mit den steigenden Fallzahlen machte sich die Sorge verstärkt breit, wie es wohl weiter gehen wird, nun im Herbst und Winter, und mit der Angst um all unsere Lieben und letztlich auch um uns selber, ob wir alle gesund durchkommen.

Meine Therapie in solchen Zeiten ist unter anderem Musik, und so ging ich mal wieder auf die Suche und wurde, wie so oft, bei meinem Lieblingssänger Reinhard Mey fündig:

https://www.reinhard-mey.de/texte/alben/viertel-vor-sieben

Und dann war die Idee für unseren neuen Eintrag zum Sonntag im Grafschafter Wochenanzeiger geboren: Kinderzeit, Nostalgie, die Einfachheit der Dinge, die Unbeschwertheit der Kindheit, wie kann man sie besser darstellen als in Bildern aus dieser Zeit, also zweite Therapie gegen trübe Gedanken: Alte Bilder raussuchen und gucken!

Ich war ein glückliches Kind, meine Eltern haben mir ein sehr gutes Rüstzeug fürs Leben mitgegeben, für das ich ihnen heute noch dankbar bin. Vielleicht reicht eine glückliche Kindheit nicht immer für ein ganzes Leben, aber sie macht zumindest aus, daß man mit schwierigen Lebensphasen etwas leichter und optimistischer umgehen kann. Das berühmte Glas Wasser, das halb voll oder halb leer sein kann.

Meine dritte Therapie ist schreiben, also hab ich mich am Freitag mit meiner Idee mit meinem Redaktionsteam kurzgeschlossen, alle waren davon angetan und meine bärigen Redaktionsmitglieder legten die Feder für den Eintrag in die bewährten Hände der Frau Chefredakteurin.

Wie sagte unser aller Co-Autor, unsere rasende Reporterin Mimi in heaven immer so ganz richtig: Der Worte sind genug gewechselt, nun laßt uns endlich Bildkes sehen.

Mit Mutter und Vater, das Kind Monika, zugegeben, beim Bild links guck ich nicht ganz so glücklich, ich mochte keine gestellten Fotografenbilder, lach! Aber mit Papa posieren auf dem Rodeneckturm in Höxter, das machte Spaß!

Zu Tieren fühlte ich mich schon

immer hingezogen, in diesem Fall meine Hunde in meinem kleinen Kindheitsparadies Höxter.

So bin ich ins Leben gestartet, da war ich drei Monate alt.

Zweiter Geburtstag mit neuem Teddy und Blümchen!

Die gab es im Garten der Großeltern auch! Forscherdrang, lach!

Ich war ein Familienkind, ich liebte es, mit allen zusammen zu sein.

Mit Mama und der Mama meiner Mama, meiner Oma!

Die Großeltern mütterlicherseits.

Mein Cousin, Sohn vom Bruder meiner Mutter, mit seiner Mama und mir. Ich habe ja keine Geschwister, aber viele Cousins und Cousinen, da war ich immer gerne mit zusammen.

Ich hab manche Bilder zweimal fotografiert, die nicht ganz so nah rangezoomten sind meist deutlicher.

Meine Cousine, meine Patentante und ich, meine Cousine war nur ein knappes Jahr jünger als ich, wir waren immer die besten Freundinnen.

Noch eine Cousine, und ganz viele Schafe, lach!

Wir beide auf dem berühmt-berüchtigten Mäuerken in Höxter an der Weser!

Ich war auch ein begeistertes Schulkind, ich hab die Schule genossen, ich glaub, ganz wesentlich dabei war das Zusammensein mit meinen Schulkameraden.

So ein altes Radio kommt im Lied von Reinhard Mey auch vor, und auch unser Apparat war ein „Grundig“! Mal ohne viel Text: Bilder einer glücklichen Kinderzeit:

Das war auf dem Hof vor unserem Haus! Was ansatzweise am oberen Bildrand rechts noch zu sehen ist, war in den Kriegstagen ein Bunker.

Eine meiner Schulfreundinnen bei uns im Hof.

Mein Lieblingsbild, hoch zu Roß auf einem Polizeipferd, Roß und Reiter sind uns im Duisburger Wald in der Nähe vom Duisburger Zoo begegnet, und meinen begehrlichen Blicken konnte der Onkel Polizist nicht widerstehen, ich durfte aufsitzen.

Mutter und Tante (Freundin meiner Mama) staunen!

Mit Nachbarskindern im Garten!

Sonntagsfein mit Karo-Kleidchen, und das einzige farbige Bild meiner Kinderzeit, ich erinnere mich noch daran, daß der Stoff von dem Kleidchen ein ganz weicher Wollstoff war. Papa, Mama und die Freundin von Mama, für mich gehörte sie mit ihrem Mann aber einfach zur Verwandtschaft, ich hab ja auch Tante und Onkel gesagt, besagter Onkel wird da wohl fotografiert haben.

Ich mach euch jetzt mal eine Diashow von meinen gesammelt fotografierten Werken für diesen Eintrag:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Ja, ihr lieben Leser alle, und so hab ich in all meinen trüben Gedanken einfach mal wieder mein innerliches Kind an die Hand genommen, und das innere Kind macht der erwachsenen Frau wieder Mut, nach vorne zu schauen. Auf dem Weg des Lebens darf man immer mal wieder gerne auf dem Gipfel eines Berges oder am Ende eines steinigen Weges den Blick zurück schweifen lassen auf das, was hinter oder unter einem liegt, um Kraft zu sammeln zum weiter gehen.

Trotzdem, es ist doch oft so, wie in diesen Zeilen aus dem Lied von Reinhard Mey:

„Das Fell wird dünner und leerer der Becher,
der Zaubertrank wirkt nur noch schwer.
Der Kummer ist tiefer, der Trost scheint schwächer,
und es heilt nicht alles mehr.“

Und dann wünsche ich mir das auch aus nämlichen Lied

„Manchmal wünscht‘ ich, die Dinge wär‘n so einfach geblieben
und die Wege gingen nur gradeaus,
manchmal wünscht‘ ich, es wär‘ noch mal viertel vor sieben
und ich wünschte, ich käme nach Haus!“

Doch in dieser Fassung seines Liedes, welches er in den Corona-Zeiten noch einmal gesungen hat

spricht Reinhard Mey am Ende des Liedes einen Text aus dem Psalm 23, „Und ob ich schon wanderte im finstern Tal“, ich hatte es vor einiger Zeit schon einmal hier eingestellt, und das läßt mich noch einmal einen Satz aus seinem Lied zitieren:

„Und glauben können: Alles wird gut!“

Das möchten wir am Ende unseres Eintrages auch, glauben können, alles wird gut, und das wünschen wir euch allen auch, von ganzem Herzen!!! Und haben uns himmlischen Beistand dazu geholt,

der Engel von Kristinas Karte mit dem Freundschaftsbändchen vom meiner Mimi in heaven

soll euch alle zusammen mit euren vierpfotigen Lieblingen und Lebensgefährten segnen, beschützen und behüten.

Wir wünschen euch einen schönen Herbst-Sonntag, paßt auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger

mit Mimi in heaven, Otto und Luzia.

Habts fein!

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Singin‘ in the Rain – zum Geburtstag!

Glück

Glück ist gar nicht mal so selten,
Glück wird überall beschert,
vieles kann als Glück uns gelten,
was das Leben uns so lehrt.

Glück ist jeder neue Morgen,
Glück ist bunte Blumenpracht
Glück sind Tage ohne Sorgen,
Glück ist, wenn man fröhlich lacht.

Glück ist Regen, wenn es heiß ist,
Glück ist Sonne nach dem Guß,
Glück ist, wenn ein Kind ein Eis ißt,
Glück ist auch ein lieber Gruß

Glück ist Wärme, wenn es kalt ist,
Glück ist weißer Meeresstrand,
Glück ist Ruhe, die im Wald ist,
Glück ist eines Freundes Hand.

Glück ist eine stille Stunde,
Glück ist auch ein gutes Buch,
Glück ist Spaß in froher Runde,
Glück ist freundlicher Besuch.

Glück ist niemals ortsgebunden,
Glück kennt keine Jahreszeit,
Glück hat immer der gefunden,
der sich seines Lebens freut.

(Clemens Brentano)

Regen zum Geburtstag??? Wir sehen die Fragezeichen in euren Augen, lach, jaaaaa, denn

liebe Britta-Gudrun, heißt es heute im Grafschafter Wochenanzeiger, und was kann man denn in diesen schwülen und unmäßig heißen Tagen schöneres wünschen als einen erfrischen Regenguß??? Und da haben wir bei unserer Redaktionssitzung am Freitag beschlossen, daß Britta-Gudrun einen Regeneintrag bekommt, extra für sie sind wir fündig geworden bei der Suche nach der Regentrude, wenn auch lediglich virtuell! Und obwohl Löwen und Britta-Gudrun ist ja dem Sternzeichen nach einer, die Wärme lieben, wird sie trotzdem froh sein über was frisches hier!

Fangen wir also mal an mit einem schon etwas länger zurückliegenden Regenguß in der Grafschaft

der so heftig war, daß es richtig nebelte draußen.

Und der es sogar bis auf Balkonien geschafft hat.

Ja, ihr lieben Leser alle, so sieht Regen aus, aber nur kein Neid, danach schwülte es noch mehr als vorher!

Uns so erfrischt, liebe Britta-Gudrun, kannst du jetzt deine Gratulantenschar empfangen

als erstes natürlich dein Django, der dir herzliche Geburtstagsgrüße schnurrt!

Mimi in heaven gratuliert wehmütig, zum einen, weil sie bei der diesjährigen Feier nicht mehr hier unten dabei sein kann, und zum anderen, weil wir gerade gestern bei der Planung unseres Geburtstagseintrags die traurige Nachricht erhalten haben, daß sich ihr Blogfreund Max vom Blog Max Und Fox auf den Weg über die Regenbogenbrücke hin zu ihr auf den Weg gemacht hat. Und sie so gut verstehen kann, wie traurig seine Menschen und sein Freund Fox über seinen Weggang sind. Auch hier noch einmal liebe, traurige Grüße und liebe Anteilnahme. An beides schließen sich die Redaktion vom Grafschafter Wochenanzeiger und die Freelancer Otto und Luzia an.

Natürlich gibt es zum Geburtstag auch Zootiere, sogar ganz frische, neue Bilder von den Kindern aus dem Kölner Zoo

Wer da noch fehlt? Na, der Löwe!!!

Auch ihn hat die Hitze außer Gefecht gesetzt, lach! Da wird er sich über den Regen hier vielleicht auch freuen!

Eines muß man der Hitze lassen, sie läßt herrliche Sonnenuntergänge entstehen, da waren wir hier auch mal wieder mit der Knipse dabei, auch diese Bilder passen fein zu einem Geburtstagseintrag.

Hinten raus brannte der Himmel:

Und da wir schon einmal beim Himmel sind, wir haben noch so was feines, da ist ein bissel Phantasie gefragt, Wolkenbilder, wir sahen einen kleinen Elefanten, ihr auch?

Bissel näher, rechte Seite:

Tööörööööö!!!

Dann erheben wir hier nun mal die Gläser und stoßen auf unser Geburtstagskind an

alles Liebe und Gute für dich, Britta-Gudrun, und ein schönes neues Lebensjahr, natürlich vor allem mit den besten Wünschen für Gesundheit!

Nun mußt du noch die Kerzen an der Torte auspusten und wir schmettern alle noch mal ein fröhliches

Ich hoffe, der „verregnete“ Eintrag hat dir Freude gemacht zu deinem Ehrentag, wir lassen nochmal die Glückswolke regnen, und hoffen, dein geliebter Garten bekommt auch was ab vom erfrischenden Naß jedenfalls quakte dieser kleine tierische Meteorologe das Lied von künftigen Regentagen, wollen wir hoffen, daß er sich nicht irrt! Bleib immer gut behütet und beschirmt bei allen Wetter- und Lebensunbilden! Den Abschluß deines Geburtstagseintrags macht nun noch ein Regengedicht

Regenlied

Walle, Regen, walle nieder,
wecke mir die Träume wieder,
die ich in der Kindheit träumte,
wenn das Naß im Sande schäumte !

Wenn die matte Sommerschwüle
lässig stritt mit frischer Kühle,
und die blanken Blätter tauten,
und die Saaten dunkler blauten.

Welche Wonne, in dem Fließen
dann zu stehn mit nackten Füßen,
an dem Grase hin zu streifen
und den Schaum mit Händen greifen.

Oder mit den heißen Wangen
kalte Tropfen aufzufangen,
und den neuerwachten Düften
seine Kinderbrust zu lüften!

Wie die Kelche, die da troffen,
stand die Seele atmend offen,
wie die Blumen düftertrunken,
in dem Himmelstau versunken.

Schauernd kühlte jeder Tropfen
tief bis an des Herzens Klopfen,
und der Schöpfung heilig Weben
drang bis ins verborgne Leben.

Walle, Regen, walle nieder,
wecke meine alten Lieder,
die wir in der Türe sangen,
wenn die Tropfen draußen klangen!

Möchte ihnen wieder lauschen,
ihrem süßen, feuchten Rauschen,
meine Seele sanft betauen
mit dem frommen Kindergrauen.

(Klaus Groth, 1819 – 1899, deutscher Schriftsteller, gilt als Begründer der neuniederdeutschen Literatur)

Nun gibt es noch was für „auf die Ohren“, denn unser Titel hat das Lied doch schon versprochen, also, büdde schön:

Nochmals einen wunderschönen Geburtstagstag gewunschen, liebe Britta-Gudrun, und allen anderen Lesern wünschen wir ein schönes Wochenende, hoffentlich endlich mal mit abkühlendem Regen. Bleibt oder werdet alle gesund, paßt alle gut auf euch auf!

Und habts fein! Euer Grafschafter Wochenanzeiger mit allen siehe oben!

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Weltkatzentag von Wolke 7

Mimi

Bin kein sittsam Bürgerkätzchen,
nicht im frommen Stübchen spinn ich.
Auf dem Dach, in freier Luft,
eine freie Katze bin ich.

Wenn ich sommernächtlich schwärme,
auf dem Dache, in der Kühle,
schnurrt und knurrt in mir Musik,
und ich singe was ich fühle.

Also spricht sie. Aus dem Busen
wilde Brautgesänge quellen,
und der Wohllaut lockt herbei
alle Katerjunggesellen.

Alle Katerjunggesellen,
schnurrend, knurrend, alle kommen,
mit Mimi zu musizieren,
liebelechzend, lustentglommen.

Das sind keine Virtuosen,
die entweiht jemals für Lohngunst
die Musik, sie blieben stets
die Apostel heilger Tonkunst.

Brauchen keine Instrumente,
sie sind selber Bratsch und Flöte;
eine Pauke ist ihr Bauch,
ihre Nasen sind Trompeten.

Sie erheben ihre Stimmen
zum Konzert gemeinsam jetzo;
das sind Fugen, wie von Bach
oder Guido von Arezzo.

Das sind tolle Symphonien,
wie Capricen von Beethoven
oder Berlioz, der wird
schnurrend, knurrend übertroffen.

Wunderbare Macht der Töne!
Zauberklänge sondergleichen!
Sie erschüttern selbst den Himmel,
und die Sterne dort erbleichen.

Wenn sie hört die Zauberklänge,
wenn sie hört die Wundertöne,
so verhüllt ihr Angesicht
mit dem Wolkenflor Selene.

Nur das Lästermaul, die alte
Prima-Donna Philomele
rümpft die Nase, schnupft und schmäht
Mimis Singen – kalte Seele!

Doch gleichviel! Das musizieret,
trotz dem Neide der Signora,
bis am Horizont erscheint
rosig lächelnd Fee Aurora.

(Heinrich Heine)

Ja, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, Weltkatzentag ist heute, und damit auch wieder ein Gedenktag für die Redaktion vom Grafschafter, denn heute vor nunmehr 11 Jahren ist Mimi in das Leben der Frau Chefredakteurin auf leisen Samtpfötchen geschlichen, und auf den Tag genau vor vier Monaten hat sie uns ebenso leise verlassen.

Da haben wir in unserer Redaktionssitzung gestern beschlossen, wir machen, unterstützt von unserer rasenden Reporterin, unser aller Co-Autor, unserer Mimi in heaven nochmal einen feinen Eintrag dazu. Und wir haben alle übereinstimmend für das obige Gedicht votiert, denn das war doch immer Mimis Lieblingsgedicht, weil sie so stolz war, daß so ein großer Dichter wie der Herr Heine über sie ein Gedicht gemacht hat.

Das war das allererste Bildchen von ihr, das ich dazumalen noch im Blögchen hier eingestellt habe, und so und später mit weiteren Bildern und schönen passenden Kleidchen hat sie bei ihren Einträgen euch alle begrüßt: Hi, Folks! Sie hat sich was gewünscht für diesen Eintrag, von ihrer Wolke 7, sie möchte mit euch gemeinsam noch einmal in Erinnerungen an all die schönen Weltkatzentage hier schwelgen, na, denn:

https://mimisdosenoeffner.wordpress.com/2012/08/07/weltkatzentag-8-8-14401504/

https://mimisdosenoeffner.wordpress.com/2013/08/08/jahrestag-16298020/

https://mimisdosenoeffner.wordpress.com/2014/08/09/carpe-diem-katzenphilosophie-19083509/

https://mimisdosenoeffner.wordpress.com/2016/08/08/mamarazzi-ante-portas/

https://mimisdosenoeffner.wordpress.com/2017/08/08/weltkatzentag-2017/

https://mimisdosenoeffner.wordpress.com/2018/08/08/in-der-hitze-der-nacht/

https://mimisdosenoeffner.wordpress.com/2019/08/08/grafschafter-wochenanzeiger-weltkatzentag/

Wer hätte im letzten Jahr beim Weltkatzentag und der Einladung zur Nachtwanderung und Lagerfeuer von Mimi geahnt, daß der nächste von ihr nicht mehr erlebt wird.

Das war das Kleidchen, mit der die Einladung dazumalen erfolgt ist, das paßt nun doch aber auch so schön zum nochmal eingestellten Gedicht!

Und mit diesem Bild möchte Mimi in heaven all ihren Freunden einen wunderschönen Weltkatzentag wünschen, natürlich gehören da auch ihre Hundefreunde dazu, laßt euch alle heute von euren Frauchen und Herrchen nach Strich und Faden verwöhnen.

Mimi beobachtet von Wolke und Stern natürlich immer das Geschehen hier im Grafschafter Wochenanzeiger, und so ist ihr nicht entgangen, was die Redaktion im letzten Eintrag zur Corona-Krise geschrieben hat, da hat sie sich mal flugs hinter ihre Freundin Rani gesteckt und mit ihr und allen tierischen Freunden machen die beiden nun hier eine Demo, vorschriftsmäßig virtuell, da darf dann ohne Maske, aber auch mit Abstand, und natürlich mit Revoluzzer-Blick!

 

 

das, was die beiden hier aufs Demo-Plakat geschrieben haben, das sollen sich mal alle hinter die Ohren schreiben, die rücksichtslos nur ihre eigenen Interessen durchsetzen wollen und sich dabei wie verwöhnte Kleinkinder benehmen!

Schließlich müssen hier, und gerade heute am Weltkatzentag, Menschen und Tiere zusammenhalten,  und mit Rücksicht, Vorsicht und Weitsicht werden wir es gemeinsam schaffen! Man muß sich eben auch einfach doch mal wieder selber Mut machen, auch wenn es zugegebenermaßen schwer fällt gerade in den letzten Tagen.

Vielleicht hilft uns ein bissel ein Lied, so oft so inbrünstig gesungen, ihr kennt es sicher alle!

https://songtext-ubersetzung.com/l/z/4375222/joan-baez/we-shall-overcome/

Pünktlich zu unserem heutigen Gedächtnistag ist die dicke Knospe von Mimis Sonnenblumen im Brotkasten aufgeblüht

und wendet ihr Gesicht der Sonne zu! Damit die Schatten hinter sie fallen.

Sie wird sich jedenfalls über diese Wärme (im Schatten!)

gefreut haben. Wir haben uns am Abend dann wieder über einen Sonnenuntergang gefreut, der unsere Burg Lirich vergoldete, guckt mal, ist das nicht schön?

Und wir hoffen, ihr habt euch gefreut über den Eintrag, den ich mit liebevoller Erinnerung an meine kleine Schwarze beschließen möchte

Kommt alle gut ins Wochenende, schmilzt nicht weg bei der Hitze, paßt gut auf euch auf, bleibt oder werdet gesund, das wünschen euch euer Grafschafter Wochenanzeiger

mit Mimi in heaven und den Freelancern

Otto und Luzia

Habts fein!

Grafschafter Wochenanzeiger – Wir feiern Geburtstag!!!

Bestimmung

Soviel Dinge gehn im Leben
auf dich zu, noch mehr daneben.
Mensch, dein Weg ist dir bestimmt.
Nimm das Schicksal, wie es kimmt.

Jeder muß sein Päcklein tragen,
teils mit Wohl-, teils Unbehagen.
Schau nach vorn, dort gehen sie:
Hans im Glück und Pechmarie.

Etwas Sonne, sehr viel Regen,
Freude folgt den Nackenschlägen,
oder manchmal umgedreht,
wie es so im Leben geht.

Wieviel Blüten an dem Baume
werden nie zur reifen Pflaume.
Wieviel Pulver, wieviel Blei
schießt der Feind an dir vorbei.

Weine nicht um das Verpaßte.
Denke: Was du hast, das haste.
Kriegst du nicht, was du gewollt,
hat es wohl nicht sein gesollt.

(Fred Endrikat, 1890-1942)

Hallo, ihr lieben Leser vom Grafschafter Wochenanzeiger, heute ist ein besonderer Tag, denn heute feiert Brigitte/Plauen ihren Geburtstag!

liebe Brigitte, alles Liebe und Gute zu deinem heutigen Ehrentag, vor allem natürlich Gesundheit, das wünscht dir von Herzen das Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger  mit Mimi in heaven und den Freelancern Otto und Luzia Feier schön und laß dich hier feiern, und nun nimm erst mal Platz, bei dem schönen Wetter feiern wir natürlich im Garten, der Frühstückstisch ist reich gedeckt. Laß es dir schmecken und genieße die erste Tasse Kaffee im neuen Lebensjahr. Die Vögel hatten schon mal vorgekostet und alles für gut befunden! Weil sie an die Frau Chefredakteurin dachten, hatten sie dir schon mal eine Brille für den heutigen Grafschafter Wochenanzeiger parat gelegt, aber im Gegensatz zu mir brauchst du ja noch keine, lach! Rosen sind unser Dekorationsthema zu deinem Geburtstag, da bekommst du zum Früchstück natürlich auch die passende Tasse:

Und auf dem Geburtstagstisch stehen natürlich Rosen schnupper mal, wie schön die duften! Und während du frühstückst, rücken deine Gratulanten an, die hier gucken nachbarlich gratulierend übern Zaun sie haben sich ein bissel in der Jahreszeit vertan, lach, aber wir fanden sie so unwiderstehlich süß, da haben wir gedacht, das fällt gar nicht auf, hihihihi! Alle anderen Gratulanten gehen aber jahreszeiten-gemäß durch den Rosenbogen da kommt jetzt erst mal Ruddi mit seinem Rosensträußchen und Bildern aus dem Duisburger Zoo

gefolgt von Bruno, ebenfalls mit Rosensträußchen, und Bildern aus dem Berliner Zoo

Der nächste Gratulant ist unser schottischer Außenkorrespondent Hamish, klar, mit Rosensträußchen, und Bildern aus dem Zoo von Edinburgh!

Den Zoo von Köln hat unser Handelsreisender Otto übernommen, natürlich auch mit Rosensträußchen

Und Luzia? Sie meinte gleich, es fehlten die Eisbären, nun also Luzia mit Eisbären und ….Rosensträußchen!

Natürlich gratuliert dir auch unser aller Co-Autor und ehemals rasende Reporterin, unsere Mimi in heaven, herzlichst von dort oben mit einem Rosenkränzchen für dich, sie hat es nicht verlernt auf ihrem Stern, wie man bloggt!

So, liebe Brigitte, nun mußt du noch das Kerzchen am Geburtstagskuchen auspusten

und dann stoßen wir gemeinsam auf dein neues Lebensjahr an

Prost, Brigitte, auf noch viele schöne Jahre!!! Und daß deine Lebensuhr nur heitere und rosige Stunden zählt!

Ob wir das wirklich noch mal wollten?

Ach, manchmal schon, nicht wahr, aber mit dem Verstand von heute, hihihihi!

Alles Liebe und Gute nochmal, liebe Brigitte, und wir alle wünschen dir einen schönen Geburtstagstag!

Allen anderen wünschen wir einen guten Freitag und ein ganz schönes und hoffentlich entspanntes Wochenende, bleibt oder werdet alle gesund, paßt auf euch auf, das wünscht euch euer Grafschafter Wochenanzeiger mit der Besetzung siehe oben, lach!

Habts fein!

Grafschafter Wochenanzeiger – Frisches aus dem Sommergarten!

Wiener Dialekt

Johannisbeer ist süße Frucht,
doch süßer klingt: »Ribisel«;


der Deutsche sagt: „Ein hübsches Gesicht!“
Der Wiener: „A hübsch Gfriesel!“


Die deutschen Jungfraun zieren sich
spröd-ernsten Wesens, strengens;
die Wienerin hält sich den Mann vom Leib,
und lacht und sagt: „Jetzt gengens!“


Und wenn er dringend wird und spricht
von seinem gebrochen Herzen,
dann schaut sie ihm ernsthaft ins Gesicht:
„Sonst habens keine Schmerzen?“
Und will er die Pistole gar
nach Brust und Stirne richten,


da nimmt sie ihn freundlich bei der Hand:
„Gehns, machens keine Gschichten!“

(Franz Grillparzer, 1791 – 1872, Wiener Hofkonzipist und Burgtheaterdichter)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, unsere Redaktionssitzung am Freitagabend ist mal wieder beim kulinarischen „hängengeblieben“, dieweil die Frau Chefredakteurin was feines aus dem Kaufladen mitgebracht hatte, „Beeren für die Bä(ee)ren“, lach! Aber da lassen wir jetzt mal Reinhard Mey den Anfang machen, denn bei diesem Obst fällt der Frau Chefredakteurin immer dieses Lied ein:

https://www.reinhard-mey.de/texte/alben/beim-bl%C3%A4ttern-den-bildern-meiner-kindheit

und von dem Lied die letzte Zeile „Johannisbeer‘n im Garten funkeln rot im Sonnenlicht.“

Und da sind sie:

und „funkeln rot im Sonnenlicht“

na, nicht im Sonnenlicht, aber im Licht der Küchenlampe, hihihihi!

Die Johannisbeeren (Ribes), in Bayern, Österreich und Südtirol die Ribisl (Plural: Ribisln), in der Schweiz MeertrübeliTrübeli oder Ribiseli, sind die einzige Pflanzengattung in der Familie der Stachelbeergewächse (Grossulariaceae). Sie umfasst die im Deutschen als Johannisbeere und Stachelbeere bezeichneten Arten. Einige Arten und ihre Sorten werden als Beerenobst, andere als Zierpflanzen genutzt.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Johannisbeeren

In der Traumdeutung sind Johannisbeeren ein Symbol für eine beständige gute Freundschaft und eine lang anhaltende Liebesbeziehung.

Daß ich bei den Johannisbeeren immer an das eingestellte Lied von Reinhard Mey denken muß, das hängt damit zusammen, daß mein Großvater väterlicherseits einen so schönen, großen Garten hatte

ihr erinnert euch vielleicht noch an das Bild von meinen Großeltern zum Eintrag zur Goldhochzeit von den Eltern meines Schwiegerkindes, da stehen meine Großeltern im Eingang zum Garten, unter dem Rosenbogen, und seitlich sieht man ein bissel Beete. Sie waren seitlich noch viel größer und gingen bis zum Haus, das war ein ganzes Stück, und in diesen Beeten standen eben auch Johannisbeeren, und so wurde die gesamte Textzeile von Reinhard Mey „Sonntage, wenn Verwandte uns besuchen,
wenn alles lacht und durcheinander spricht,
Geschirr klirrt, draußen gibt‘s Kaffee und Kuchen,
Johannisbeer‘n im Garten funkeln rot im Sonnenlicht.“ (Reinhard Mey) fest in meinem Gedächtnis verankert, und wieder abgerufen, wenn ich Johannisbeeren sehe. Denn genauso war das halt auch in meiner Kinderzeit.

Aber nun wollen wir uns hier natürlich auch an den schönen Beeren bildlich freuen,

Die Früchtchen glänzen wie roter Lack!

Sieht malerisch aus, oder, könnte man jetzt auch mit Sekt aufgießen!

Aber ich hab sie einfach pur zu Vanillepudding gegessen, so lecker! Vorher muß man sie alle von den Zweiglein pflücken

die dann übrig bleiben mit bissel „Ausschuß“

Die Farbe wechselt je nach Lichteinfall, aber immer ist es dieses klare rot!

Früchte sind ja auch immer ganz beliebte Servietten-Motive, da hab ich selbstverständlich auch wieder welche von, guckt:

Da muß man pflücken, bis man so einen Zinkeimer voll hat.

Gemischte Beeren! Mein bäriges Redaktionsteam kriegte hier Stielaugen, lach! So lecker Beeren schmausen für die Bä(ee)ren! Es gibt natürlich auch schwarze Johannisbeeren, die auch sehr lecker sind.

Viele unserer Leser können sich bestimmt noch an die Zeit hier im Blögchen erinnern, in denen ich zu den jeweiligen Themen alte Gemälde gesucht habe, die alte Tradition hab ich mal wieder aufleben lassen und bin fündig geworden:

(Johannisbeeren, Johann Adam Schlesinger, 1759–1829, )

Auf diesem Bild sind alle Sorten vereint, die rote, die schwarze und die weiße Johannisbeere, auch Champagnerbeeren genannt.

Johannisbeeren spielen natürlich auch bei der Gesundheit eine Rolle, sie wirken nervenberuhigend, verbessern die Laune (kann ich bestätigen, hihihihi!), stärken das Immunsystem und die Herzfunktion, sie erhöhen die Konzentrationsfähigkeit, helfen bei Heiserkeit und rheumatischen Beschwerden, kurzum: Sie sind gesund!

Lange haltbar sind sie allerdings nicht, man muß sie bald verzehren, aber man kann sie haltbar machen, und so kramen wir hier mal wieder was raus, nämlich unser

Rezeptbuch: (Das ist im übrigen der Teil unserer Wochenend-Ausgabe, an dem das bärige Redaktionsteam ganz besonders eifrig gewerkelt hat, alle, lach!)

Johannisbeer-Aprikosenmarmelade

  • 500 g rote Johannisbeeren
  • 500 g Aprikosen
  • 500 g Gelierzucker 2 : 1

Die Johannisbeeren waschen und von den Rispen streifen, die Aprikosen entsteinen und fein würfeln. Das Obst mit dem Gelierzucker mischen und zugedeckt über Nacht Saft ziehen lassen. Am nächsten Tag unter Rühren zum kochen bringen, vier Minuten sprudelnd kochen lassen, noch heiß in saubere Gläser füllen und sofort verschließen.

Wer es nicht so gerne stückig mag, der kann auch 1 kg rote Johannisbeeren und 500 g schwarze Johannisbeeren entsaften, und aus dem gewonnenen Saft mit der der Saftmenge entsprechenden Menge an Gelierzucker in vier Minuten sprudelnd kochen lassen und ein Gelee machen.

Für die „geistigen“ Genüsse im kommenden Winter würde sich das hier anbieten:

Johannisbeer-Korn

  • je 200 g rote und schwarze Johannisbeeren
  • weißer Kandiszucker
  • ca. 1 l Doppelkorn (38 Vol.-%)

Johannisbeeren waschen, gut abtropfen lassen, von den Rispen streifen und mit dem Zucker in eine saubere Flasche füllen, mit Korn aufgießen. Die Flasche verschließen und vier bis sechs Wochen stehen lassen. Anschließend abfiltern und umfüllen, verschließen und bis zum Gebrauch etwa 4 Monate stehen lassen.

Ja, dann wünschen wir euch Freude beim nachkochen oder ansetzen, und im Winter gibt es dann Sommergenuß, schöööön!

Die Johannisbeeren gehören in den Sommergarten, da mach ich euch nun mal eine kleine Bildgalerie

in solche Sommer- oder auch Bauerngärten gehören auch Kräuter, Gemüse und Blumen, Rosen vor allem und der dazu passende Lavendel, und zu dem duftenden Lavendel hätten wir nun zum Abschluß unseres Eintrages noch einmal ein Lied von Rheinhard Mey, zusammen mit seiner Tochter gesungen, „Lavender’s blue“

http://www.songlyrics.com/reinhard-mey/lavender-s-blue-lyrics/

und damit schließt sich der Kreis!

Das Video müßt ihr bitte wieder, wie im Video angezeigt, bei Youtube anklicken, es läßt sich nicht direkt hier im Blog hören.

Und wir wünschen all unseren Lesern ein schönes, gemütliches, entspanntes Wochenende mit fruchtigen Inspirationen, paßt alle gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven und den Freelancern Otto und Luzia

Habts fein! 

Grafschafter Wochenanzeiger – Tempus fugit – „Die Zeit flieht“.

Mit der Freude zieht der Schmerz
traulich durch die Zeiten.
Schwere Stürme, milde Weste,
bange Sorgen, frohe Feste
wandeln sich zur Seiten.

Und wo eine Träne fällt,
blüht auch eine Rose.
Schon gemischt, noch eh wir´s bitten,
ist für Thronen und für Hütten
Schmerz und Lust im Lose.

War’s nicht so im alten Jahr?
Wird’s im neuen enden?
Sonnen wallen auf und nieder,
Wolken gehn und kommen wieder,
und kein Wunsch wird’s wenden.

Gebe denn, der über uns
wägt mit rechter Waage,
jedem Sinn für seine Freuden,
jedem Mut für seine Leiden
in die neuen Tage.

Jedem auf des Lebens Pfad
einen Freund zur Seite,
ein zufriedenes Gemüte
und zu stiller Herzensgüte
Hoffnung ins Geleite.

(Johann Peter Hebel, 1760 – 1826, deutschsprachiger Dichter, evangelischer Theologe und Pädagoge)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, und wieder ein Montag, also eigentlich wieder ein „Mimi-Eintrags-Tag“, und da setzen wir nun eine weitere Tradition des ehemals Blögchen und jetzigem Grafschafter Wochenanzeiger fort: Fragezeichen in euren Augen! Immer wieder ein Spaß für den entsprechenden Autor respektive unser Redaktionsteam, da haben wir uns bei unserer wochenendlichen Redaktionssitzung alle drauf gefreut!

Das ist doch ein Neujahrsgedicht? Uhren und die vergehende bzw. fliehende Zeit, wo geht das hin??? Tja, des Rätsels Lösung beinhaltet erst einmal eine Entschuldigung, denn dieser Eintrag sollte eigentlich geplant schon einige Tage früher erscheinen, um genau zu sein, um 5 Tage früher, und ich glaube, jetzt dämmert euch langsam des Rätsels Lösung?! Genau, es sollte ein Eintrag werden eigentlich zum 1. Juli, nämlich zu Beginn der zweiten Halbzeit dieses Jahres 2020, aber das hat die Frau Chefredakteurin herself vermasselt, lach, dieweil sie in der vergangenen Woche mit Schwung und Elan ihre Umgestaltungspläne für die Redaktionsräume, die ja aus Rücksichtnahme auf unsere rasende Reporterin Mimi erst einmal unterblieben sind, mehr und mehr in die Tat umgesetzt hat. Und da blieb der Grafschafter ein bissel auf der Strecke, deshalb wird der Eintrag nun kurzerhand nachgeholt.

Aber erst einmal möchte Frau Chefredakteurin doch zeigen, woran sie denn nun die ganze Woche so eifrig gewerkelt hat. Im Schlafzimmer sind Schränke aus- und umgeräumt worden, das war dringend nötig, und selbst bei meinem Sammlergen ist da so manches tatsächlich entsorgt worden. Dafür ist jetzt aber auch wieder mehr Platz, und andere schöne Dinge, die in den Hintergrund geraten sind ob des nicht gelinden Chaos, treten jetzt wieder in voller Schönheit zu tage.

Zum Beispiel das schöne Regal, das unter meinem Sehnsuchts-Meerbild steht, sah so unordentlich aus, dabei hatte ich zwei so schöne neue Körbe schon seit längerer Zeit dafür, und nun guckt! Schön, oder?

Oben steht nun wieder ohne zugestellt zu sein meine Waschschüssel, mit Spiegel und einem feinen, maritimen Laternchen, denn maritim soll es werden, das Schlafzimmer.

Die getrocknete Rose im Wasserkrug ist die vom letzten Valentinstag aus meinem Kaufladen, die geschenkte!

Und das ist das Laternchen, für Teelichter, einer Lampe im Leuchtturm nachempfunden, das Licht ist so schön, wenn sie brennt!

Das Regal ist wieder aufgeräumt und das vor allem ist auch „ausgemistet“ worden, nun hab ich wieder feinen Platz in all den Körben, freu, freu! Die blau-weiß-gestreiften sind die neuen,

die paßten so hübsch zum Thema maritim! Könnt ihr euch noch an meine Strumpftasche erinnern, rechts vom Körbchen, mit dem schönen Rosenmuster, ein Geschenk meiner Mama in meiner Teenagerzeit! Sie wußte, was ich liebe!

Wäsche, alte Kopfkissenbezüge und Überhandtücher, bestickt eigenhändig von meiner Großmutter, mit einem Lavendelkissen davor.

Im Zuge von aufräumen und ausmisten mußte auch der Nähschrank dran glauben, auch er hatte es nötig, ich möchte demnächst auch mal wieder neue Nähprojekte in Angriff nehmen, da wechselte dann auch die Hakenstange ihren Standort, damit er besser zugänglich ist.

Die selbige hängt nun innen an der Schlafzimmertür, viel praktischer!

Dann gab es ein Schränkchen, das anno dunnemals mal im Wohnzimmer beheimatet war und deshalb auch im Holzton Eiche gehalten ist, so paßte es aber nun nicht so schön zum übrigen Mobiliar im Schlafzimmer, aber es ist ein schönes und praktisches Schränkchen, also wurde es aufgehübscht, guckt:

Oben und im Türrahmen mit weißem Holzpaneel, Folie natürlich, aber sieht doch richtig echt aus, oder? Mir gefällt’s!

Das war Fummelarbeit, lach!

Wenn man nun tagsüber so vor sich hingewerkelt hat, kriegt man abends kribbelige Finger, also mußte auch noch was gefunden werden, was ich beim Fernsehen machen kann, da hab ich dann erst einmal was vollendet, das schon längere Zeit in Arbeit war. Ihr erinnert euch vielleicht noch an den schönen Schmuck, den ich von den Kindern zu Weihnachten geschenkt bekam, dazu sollte es einen farblich passenden Pullover geben

Wolle hatte ich mir besorgt, und nun ist er auch endlich fertig:

Projekt abgehakt! Und was macht man, wenn man noch Wolle übrig hat? Na, in Corona-Zeiten läßt sich dazu auch die passende Maske häkeln

und wenn das mit dem häkeln so schön klappt, kommt gleich noch eine hinterher:

Die zeigt euch nun Mikesch, Mimis Fensterbrettfreund! Denn er fand sie genauso klasse, wie Mimi sie auch gefunden hätte!

Unter beide Masken kommt jetzt noch weißer Baumwollstoff, und dann sind sie fertig.

Beim Schränke aufräumen und aussortieren hab ich noch was ganz feines für meine Schwiegertochter gefunden, Steffi sammelt nämlich Buttons, und den hier werde ich jetzt für sie verwahren:

Hab ich mich richtig gefreut!

Ja, soweit hat mich nun unser Redaktionsteam hier werkeln und berichten lassen, was in der letzten Woche hier halt so gelaufen ist, nun kommen wir gemeinsam zum Eintrag, den es eigentlich schon am 1. Juli geben sollte und den das obige Gedicht hier eingeläutet hat.

https://www.reinhard-mey.de/texte/alben/einundsiebzigeinhalb-71-12

Mit diesem Lied von Reinhard Mey wünscht euch das gesamte Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger eine gute zweite Halbzeit vom Jahr 2020.

Möge Lauras Stern, den ich von ihr zu Weihnachten geschenkt bekam, uns eine schönere, hoffnungsvollere zweite Hälfte dieses Jahres schenken. Möge das Licht der Hoffnung uns nicht verlöschen und der Engel der vergangenen Weihnacht, als wir noch so zuversichtlich ins Neue Jahr geblickt haben, uns auf dem restlichen Weg durch dieses Jahr begleiten, bewachen und behüten. Darauf wollen wir noch einmal anstoßen, zum Beginn der ersten vollständigen Woche der zweiten Halbzeit dieses Jahres Laßt uns virtuell noch einmal ein Feuerwerk entzünden, wie wir es derzeit real nicht können, im Ursinne eines Feuerwerks, um böse Kräfte und Mächte zu bannen.

Ich hab zum Abschluß dieses Eintrags wieder einmal so ein schönes Lied von Reinhard Mey gefunden, daß er in den derzeit konzertlosen Zeiten in seinem Garten aufgenommen hat. Es kann nicht hier direkt im Blögchen angehört werden, laßt euch dann bitte von dem Hinweis zu Youtube leiten oder klickt sofort auf den im Bild des Videos angezeigten Liedtitel ganz oben.

https://www.reinhard-mey.de/texte/alben/viertel-vor-sieben

Findet ihr euch im Text, den ich unter dem Video verlinkt habe, auch so wieder? Mit der Sehnsucht nach früheren Zeiten, nach Sorglosigkeit, ganz unbefangen und unbeschwert? Es hat mich gerade in diesen Zeiten so sehr angesprochen, denn ich denke, etwas dürfen wir nie verlieren, das müssen wir ganz fest halten: Den Glauben, die Liebe, die Hoffnung!

Reinhard Mey zitiert in seinem Lied Zeilen eines Psalms, und den möchte ich jetzt ans Ende unseres Eintrags stellen:

Psalm 23

Der HERR ist mein Hirte,
mir wird nichts mangeln.
Er weidet mich auf einer grünen Aue
und führet mich zum frischen Wasser.
Er erquicket meine Seele.
Er führet mich auf rechter Straße
um seines Namens willen.
Und ob ich schon wanderte im finstern Tal,
fürchte ich kein Unglück;
denn du bist bei mir,
dein Stecken und Stab trösten mich.
Du bereitest vor mir einen Tisch
im Angesicht meiner Feinde.
Du salbest mein Haupt mit Öl
und schenkest mir voll ein.
Gutes und Barmherzigkeit
werden mir folgen mein Leben lang,
und ich werde bleiben
im Hause des HERRN immerdar.

In diesem Sinne wünschen wir allen unseren Lesern eine gute zweite Halbzeit des Jahres 2020.

Euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven und den Freelancern Otto und Luzia

Habts fein, habt einen guten Montag und eine schöne neue Woche, paßt auf euch auf und bleibt oder werdet gesund!

Grafschafter Wochenanzeiger – Urlaubserinnerungen Teil III – Reif für die Insel?

Die singende Muschel

Als Kind sang eine Muschel
mir das Meer.
Ich konnte träumelang
an ihrem kühlen Munde lauschen.

Und meine Sehnsucht wuchs
und blühte schwer,
und stellte Wünsche und Gestalten
in das ferne Rauschen.

(Francisca Stoecklin, 1894 – 1931, Schweizer Dichterin aus Basel)

Heimatlose

Ich bin fast
gestorben vor Schreck:
In dem Haus, wo ich zu Gast
war, im Versteck,
bewegte sich,
regte sich
ploetzlich hinter einem Brett
in einem Kasten neben dem Klosett,
ohne Beinchen,
stumm, fremd und nett
ein Meerschweinchen.


Sah mich bange an,
Sah mich lange an,
Sann wohl hin und sann her,
Wagte sich
dann heran
und fragte mich:
‚Wo ist das Meer?‘

(Joachim Ringelnatz, 1883 – 1934, eigentlich Hans Bötticher, deutscher Lyriker, Erzähler und Maler)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, die letzte Redaktionssitzung am gestrigen Tage ging zügig über die Bühne, lach, dieweil sich die Frau Chefredakteurin das Thema unseres heutigen Eintrags schon vor Tagen „unter den Nagel gerissen“ hat, denn sie hat am Anfang der Woche nun endlich wenigstens schon mal den Hausflur draußen wieder sommerlich dekoriert, guckt:

maritimes Flair wieder einmal, und der Romantik von Sommernächten wegen gleich leuchtend fotografiert! Das nachbarliche Herz leuchtet wieder mit

und ein neues Glaslämpchen mit maritimem Dekor ist dazu gekommen

die große Laterne wieder mittig!

Das Licht der Timer-Kerzchen ist so schön!

Es ist doppelt, weil ich es einmal (oben) ohne, und einmal (unten) mit Nachtmodus der Kamera fotografiert habe.

Dann wurde in der letzten Woche ebenfalls noch ein Projekt verwirklicht, naja, fast verwirklicht, das auch schon länger in den Schubladen „zu erledigen“ rumdümpelte, die Schlafzimmer-Bettleuchte sollte ein neues Kleidchen kriegen

Das alte sah nicht mehr so hübsch aus, und paßte auch nicht so gut zum neuen Meerbild, das seit letztem Jahr im Schlafzimmer hängt und das ihr ja alle kennt, also, ans Werk gemacht und einen neuen Bezug kreiert:

mit Serviettentechnik, textiler Kleber, das ganze wird „eingebügelt“ zur Haltbarkeit und liegt hier zum trocknen aus.

Gestern war es zum weiter verarbeiten fertig, und ich hab es mal „probegesteckt“, so soll es dann werden, die oberen und unteren Kanten natürlich eingeschlagen.

Da kommt noch Kordel und diverse Verschönerungen zu, das gänzlich fertige Werk werde ich euch nicht vorenthalten.

Und bei all dem maritimen Zubehör, da erwachte sie wieder, die Sehnsucht nach dem Meer, in diesem Jahr ist sie ohnehin wieder einmal besonders groß, eigentlich wollte ich mit meiner Freundin doch wieder nach Norddeich, schließlich haben wir ja immer noch nicht die Gummistiefel von ihr umgetauscht bekommen, lach,

aber da wird zumindest im Sommer wohl nichts draus werden. Hab ich halt mal wieder im Schatzkästchen meiner Erinnerungen gekramt, und was ich da zutage gefördert habe, hat auch meine restlichen Redaktionsmitglieder überzeugt, sie nickten eifrig und meinten, „mach mal, Frau Cheffin, das ist gut!“ Und so bekommt ihr hier heute alle meine Urlaubserinnerungen Teil III – Urlaub 1978 auf Ameland, noch ohne Kind und mit drei Freundespärchen, eines davon mein Chef und Freund von meiner euch bekannten Bauernhofarbeitsstelle mit seiner damaligen Freundin.

wir kommen, denn wir waren alle reif für die Insel, lach,

Björns Papa und ich, wir sind als erste gestartet,

unser damaliges Auto, ein Datsun, mit mir am Steuer, die alten Bilder aus den Fotoalben werden leider im Laufe der Zeit immer bissel rotstichig, macht aber nix, sind eben Erinnerungen.

Angekommen und Zelt aufgeschlagen, das direkt hinter unserem Auto, und wie man sieht, herrliches Wetter!

Unser Zelt steht, Björns Papa war zufrieden, der Seewind noch etwas frisch, deshalb der dicke Pullover, den ich selbst gestrickt hatte.

Die anderen Pärchen kamen im Abstand von einigen Tagen (Urlaubsplanung, lach!) hinterher, und was soll ich euch sagen: Immer am jeweiligen Ankunftstag, auch an unserem, war herrliches Wetter, am nächsten Tag trübte es ein und war einfach nur usselig, lach! Und immer, wenn wir jeweils ein Pärchen an der Fähre abgeholt haben, haben die gestrahlt und gemeint, siehste, jetzt kommen wir, jetzt wird es schön, ja, Pustekuchen!

Links an unserem Zelt, das bin ich, das grüne daneben gehörte meinem damaligen Zivildienstkollegen von meiner Bauernhofarbeitsstelle mit Freundin.

Das ist besagter Kollege mit mir!

Das dritte Pärchen war mit meinem Kollegen zeitgleich eingetrudelt, Freunde vom Kollegen. Zum Schluß kam dann mein Chef und Freund mit seiner Freundin.

Gemeinsames spülen, hihihi, rechts meine Wenigkeit.

So war das Wetter jeweils am Ankunftstag

Ausschau halten, lach!

Und dann erstmal mit alle Mann an den Strand.

Der Mann rechts ganz vorne, das ist mein Chef und Freund. Wenigstens hin und wieder hatten wir dann auch Strandwetter vom feinsten, was sofort zum bilden herrlicher Sandfiguren benutzt wurde:

Sonst mußten wir uns in den anderen Tagen am Strand mit dieser Bekleidung begnügen statt mit einem Bikini!

Rechts wieder ich, alle Mann und Frau mit Friesennerz! So waren wir auch einmal angeln am Wattmeer

vorne ich, unser Fang war gigantisch, wir haben soooo gelacht, das erinnerte irgendwie an die „wunderbare Brotvermehrung“, zwei Fische, einen kleinen Aal und eine noch kleinere Scholle, für 8 Personen, ich lach mich heute noch weg, aber wir haben sie wirklich gebraten.

Der Urlaub war im Juli 1978, da hatten Björns Papa und ich 5-jährigen Hochzeitstag genau in der Zeit, und ich bekam 5 herrliche, orangenfarbene Rosen geschenkt, die mein Exmann extra vom Festland mit der Fähre hat „einschiffen“ lassen, auf der ganzen Insel waren keine Rosen aufzutreiben. Hab ich mich sehr drüber gefreut!

Der Campingplatz

hinter dem kleinen, blauen Zelt links im Vordergrund ist unser Zelt und unser Auto mit Björns Papa.

Andere Richtung! An einem Abend begann es heftigst zu stürmen, die ganze Nacht hat das getobt und gewittert, es sind Zelte fliegen gegangen und sogar Wohnwagen umgekippt, unser Zelt hat gehalten, aber ich bin im Laufe der Nacht zum schlafen ins Auto abgewandert, das war schon ziemlich beängstigend! Am anderen Morgen war der Spuk vorbei.

Im Ort bei unserem Campingplatz gab es auch eine Disco, die wir natürlich allesamt besucht haben, das war so ein herrlich vergnüglicher, feucht-fröhlicher Abend bzw. Nacht, und ich werde wohl nie vergessen, was vorzugsweise und rauf und runter aufgelegt wurde in der Disco, dazumalen brandneu, heute ein Oldie vom feinsten,

Donna Summer „I Feel Love“ , wenn ich heute mal wieder dieses Lied höre, denke ich immer an Ameland, was haben wir danach getanzt! Wer es sich mal in voller Länge antun möchte, büdde schön:

Trotz des überwiegend grottigen Wetters war das ein herrlicher Urlaub, wir hatten alle so einen Spaß, haben gelacht, abends im größten Zelt von meinem Chef Karten gespielt, herrliche Wattwanderungen gemacht, die Gegend erkundet und wie es sich für Meer-Urlaub gehört, natürlich Muscheln gesammelt.

Ich hab sie, glaube ich, heute noch, und viele andere aus anderen Urlauben am Meer. Nun hab ich noch die obligatorischen Ansichtskarten vom Urlaub für euch

hihihi, Bildausschnitte von gemacht mit der Knipse!

Zu einem Eintrag über Urlaub und Meer gehören stimmungsvolle Bilder, die liefere ich jetzt noch aus unserem reichhaltigen Archiv nach.

 

 

Ja, das ist die Serviette, deren Motiv jetzt meine Schlafzimmerlampe ziert.

Damit schließe ich nun unseren Eintrag zum Wochenende, aber vorher bekommt ihr noch was für auf die Ohren, hab ich so vor mich hingesummt, als ich mit meinem Redaktionsteam diesen Eintrag geplant habe, und das ganze Team war der Meinung, das müsse unbedingt noch mit rein, würde es doch so schön zu dem Thema Sehnsucht nach dem Meer passen!

Und damit wünschen wir euch allen ein wunderschönes, entspanntes Wochenende, falls ihr auch Sehnsucht nach dem Meer habt, vielleicht konntet ihr sie hier nun ein wenig stillen, wir hoffen, es hat euch gefallen!

Bleibt alle gesund, paßt auf euch auf und

habts fein! Wünschen euch euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven und den Freelancern

Otto und Lucia.

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Die süßesten Früchte…..

Erdbeerlese

Elise:
Wohin? Wohin, ihr lieben Mädchen?
Sophiechen, Mariechen und Gretchen und
Käthchen?

Sophie:
Wir wollen im Schatten
der hohen Buchen
auf grünen Matten
Erdbeeren suchen.

Elise:
Erdbeeren, sie lachen von fern mich schon an,
ich hab so recht meine Freude dran.
So oft ich sie kostete, hab ich gedacht,
Gott hat sie wohl nur für die Engel gemacht.
So duftig, so schön von Farb und Gestalt,
die herrlichsten Früchte im ganzen Wald!
O könnt ich sie pflücken
an jedem Ort,
ich würde mich bücken
in einem fort!

Gretchen:
Doch um gut sie heimzubringen,
mein ich, wird es nötig sein,
daß wir jetzt vor allen Dingen
Körbchen flechten groß und klein.
Seht, dort am Graben
sind Binsen zu haben!

Alle:
Laßt uns denn aus Binsen winden
Körbchen groß und klein!
Alle Beeren, die wir finden,
legen wir darein.

Mariechen und Käthchen:
Welch Entzücken! Erdbeern suchen
und im Schatten bei den Buchen
auf den Matten Erdbeern pflücken!
Wollt`s uns glücken! Welch Entzücken!

Alle:
Es wird uns glücken,
wir werden sie pflücken!
Klein ist die Mühe, groß der Gewinn:
Heißa wohlan! Zum Walde hin!

(August Heinrich Hoffmann von Fallersleben)

…..fressen nur die großen Tiere!

Hier ist das Lied zum Titel unseres Eintrags, aber es wird hier Lügen gestraft, denn an diese süßen Früchte

kommen auch die Kleinen ran!

Hallo, ihr lieben Leser vom Grafschafter Wochenanzeiger, es ist Juni, es ist Erdbeerzeit, und als ich gestern vom Wochenend-Einkauf nach Hause kam und meine Tasche auspackte, gab es hier ein bäriges Freudengeschrei: Frau Chefredakteurin hat Erdbeeren mitgebracht, lecker! Ja, ihr Schwefelbande, nun beruhigt euch mal wieder, ihr kriegt sie schon noch, aber erst mal die Einkäufe verstauen, dann gibt es eine feine Tasse Kaffee für mich und dann können wir Redaktionssitzung abhalten.

Na, das war eine turbulente Redaktionssitzung, kann ich euch sagen, das Thema stand ja längst außer Frage: ERDBEEREN!

Meine Redaktionsmitglieder rissen sich geradezu um die einzelnen Ressorts, mir wurde dann mal so nebenbei die Bildbeschaffung zugewiesen, seufz, das hatte ich mir ja schon gedacht. Aber bei den leuchtenden Augen meiner Crew war das doch auch für mich eine Freude. Dann legen wir nun also mal los, es beginnt unser Volontär Ruddi

der sich mit einem doch noch wehmütigen Blick dabei an seine liebe Cheffin Mimi erinnerte, der er jetzt mit einem so passenden Bildchen seinen Beitrag widmen möchte:

Denn er hat die Botanik übernommen, weil seine Cheffin und letztlich ja auch er doch so gerne auf Balkonien waren, also erfahrt ihr von Ruddi jetzt alles wissenswerte rund um die Erdbeere

Die Erdbeeren (Fragaria) sind eine Gattung in der Unterfamilie der Rosoideae innerhalb der Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Zur Gattung Fragaria gehören ungefähr zwanzig Arten, meistens in den gemäßigten Zonen der Nordhalbkugel vorkommend, und verschiedene Unterarten; daneben gibt es viele hybride Formen mit zahlreichen Kultursorten.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Erdbeeren

und die kleine, wilde Sorte, die Walderdbeere

Die Wald-Erdbeere (Fragaria vesca), auch Monatserdbeere genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Erdbeeren (Fragaria) innerhalb der Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Die Wald-Erdbeere dient dem Menschen schon lange als Nahrung, wie auch die botanische Artbezeichnung ausdrückt (vesca = essbar). Sie wird außerdem als Heilpflanze verwendet und wurde in der mittelalterlichen Malerei als Symbolpflanze häufig abgebildet. Als weiterer Trivialname ist „Buscherdbeere“ belegt.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Wald-Erdbeere

( Wild strawberriea, Fragaria vesca, Victor M. Vicente Selvas, 21. Mai 2011, vom Urheberrechtsinhaber veröffentlicht als gemeinfrei)

Eine kleine Anmerkung von der Frau Chefredakteurin stell ich euch für die Walderdbeere noch mit ein, sie hat mir nämlich erzählt, daß sie die früher immer in ihrem Kindheitsparadies in Höxter mit ihrem Papa gesucht und gepflückt hätte, und die wären sooooo lecker!!! Und wenn sie sie sähe wie oben auf dem Bild, dann hätte sie sofort den Geruch in der Nase, hihihihi!

Bruno, als unser Hauptstadtbär und seines Zeichens Redaktionsbote, hat sich die Getränke unter die Tatzen gerissen, schließlich gibt es in Berlin noble Bars, in denen man feine Cocktails schlürfen kann, und da gibt es doch bestimmt auch was mit Erdbeeren, oder Frau Chefredakteurin? Klar, Bruno, such einfach mal im Netz, du wirst schon fündig.

Shake aus Wassermelone, Erdbeeren, Limette und Minze

  • 1/4  kleine kernlose Wassermelone
  • 1 große Handvoll Erdbeeren
  • 1 Limette
  • 1 kleine Handvoll frische Minze

Alle Zutaten gründlich waschen, Schale der Melone entfernen, Strunk der Erdbeeren entfernen, Limette schälen und die Kerne entfernen. Alles zusammen mit der Minze entsaften, Saft in Gläser geben, Eiswürfel dazu, mit Erdbeere und Minze dekorieren.

Mmmmh, lecker, fanden meine Bärenkollegen alle auch, ich hab natürlich eine alkoholfreie Variante gewählt, wir sind ja alle noch nicht volljährig, hihihihihi! Die Frau Chefredakteurin kann sich da ja dann noch einen kleinen Erdbeerlikör zukippen!

Hamish, unser Außenkorrespondent, ist als schottisches Bärchen selbstredend für die Mythologie der Erdbeeren zuständig, vorzugsweise für die der Walderdbeeren:

In vielen Legenden und Märchen spielt die Walderdbeere eine Rolle. In der germanischen Mythologie ist die Walderdbeere mit der Göttin Frigg (Freya) verknüpft. Sie soll die toten Kinder in Erdbeeren versteckt haben, um sie dann unentdeckt mit nach Walhall nehmen zu können. Einer Legende zufolge soll die Gottesmutter Maria einmal im Jahr vom Paradies auf die Erde herabsteigen, um dort Erdbeeren für die verstorbenen und nun im Paradies lebenden Kinder zu sammeln.

Walderdbeeren sind seit langer Zeit ein Symbol der Weltlust, der Verlockung und der Sinnenfreude. Das Christentum hat der Walderdbeere eine zweite Bedeutung beigemessen. Sie ist die Pflanze mit den rosenförmigen Blüten, die keine Dornen ausbildet, deren Beeren ohne Kern und Schale sind, die gleichzeitig fruchtet und blüht. Sie wurde daher zum Sinnbild der Rechtschaffenheit und zur Begleitpflanze von Maria auf mittelalterlichen Tafelgemälden. Wenn daher auf einem Gemälde der christlichen Kunst eine blühende Erdbeerpflanze auftaucht, ist sie außerdem als Allegorie frommer und guter Gedanken zu verstehen.

(Quelle: Wikipedia)

Bei dem Thema Mystik und Mythen für die Erdbeeren fiel mir die kleine Erdbeerelfe von der Frau Chefredakteurin ein, und sie war dann so freundlich, mir Bilder von ihr für meinen Beitrag zu machen, guckt:

Süß isse, nicht wahr? So süß wie die Erdbeeren, hihihihi!

Unser Otto kommt als Handelsreisender normalerweise ja viel rum, zur Zeit durch die Corona-Krise bedingt nun nicht, aber sein Scherflein beitragen konnte er doch, denn auf seinen vielen Reisen hat er natürlich auch Rezepte gesammelt, und so bemüht auch er jetzt unser kleines Rezeptbüchlein:

Frühlingssalat mit Spargel, Erdbeeren und Ziegenkäse

  • 500 gr weißer, gekochter Spargel, in Stücke geschnitten
  • 1 Bund Rucola
  • 150 g Ziegenkäse, in Stücke geschnitten
  • 100 g Erdbeeren, halbiert

Alle Zutaten in einer Schüssel mischen und mit einer Salatsoße aus Walnuß-, Kürbiskern- und Olivenöl, Apfelessig und dunklem Aceto balsamico, abgeschmeckt mit Salz und Pfeffer und wenig Zucker, übergießen und unterziehen. Mit gehackten Walnüssen bestreuen.

Erdbeermarmelade

  • 1,5 kg vollreife Erdbeeren
  • 1 Vanillestange
  • 500 g Gelierzucker 3:1
  • 1 – 2 EL Zitronensaft

Erdbeeren waschen, putzen und halbieren, Vanillestange längs halbieren und Mark ausschaben, und mit der Schote und den übrigen Zutaten in einem großen Topf unter Rühren zum kochen bringen. Bei mittlerer Hitze 10 – 20 Minuten köcheln lassen, wird die Konsistenz sirupartig, Gelierprobe machen. Topf vom Herd nehmen, Vanilleschote entfernen und die Marmelade in vorbereitete Schraubgläser füllen.

Viel Spaß beim Rezepte ausprobieren wünscht euch euer Otto!

Lucia war Feuer und Flamme für das Thema Mode, und hat auch gleich die Frau Chefredakteurin als weiteres Mädel mit ins Boot geholt, sie hat mal schöne Stoffe ausgesucht mit Erdbeermotiven

dieser hier gefiel uns ganz besonders gut,

etwas dezenter, genau wie der nächste

der aber schon ein bissel lebhafter wirkt. Wir haben uns dann zugezwinkert, wir beiden Mädel, und Lucia meinte, das wären doch traumschöne Stoffe für die Frau Chefredakteurin zum weiteren Schutzmasken nähen! Ja, Lucia, wo du recht hast, hast du recht, schließlich werden die Dinger ja langsam zum Mode-Accessoire! Und würden doch so gut in die Jahreszeit passen!

Damit ist meine Crew jetzt durch mit ihren Ressorts, und da mir ja die Bildbeschaffung oblag, hab ich nun noch feine Bilder zum Thema:

Aussicht auf Balkonien, durch Erdbeerfensterfolie!

alles frisch vom Feld! (Aber nicht von uns gepflückt, hihihihi!)

Wie wäre es mit einem leckeren Eis zum Wochenende

oder mit lecker Erdbeerkuchen

Stillleben

Und damit schließen wir nun unseren Eintrag, aber nicht, bevor euch das gesamte Redaktionsteam noch ein süßes Bild zeigt, bei dem wir so an unsere rasende Reporterin und euer aller Co-Autor Mimi denken mußten:

Schööön, nicht?!

Damit wünschen wir euch allen ein wunderschönes Wochenende, ob mit oder ohne Regen, macht es euch einfach fein, paßt alle gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund!

Euer Redaktionsteam mit Mimi in Heaven und den Freelancern Otto und Lucia

Habts so fein, wie es in diesen verrückten Zeiten geht!

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Das Pfingstwunder

                         

  Pfingsten! Ein Wort, das seinen Zauber auf das menschliche Gemüt üben wird, so lange noch ein Baum blüht, eine Lerche schmetternd in die Lüfte steigt und ein klarer Frühlingsmorgen über uns lacht. Ein Wort, dessen Klang selbst unter der härtesten Eiskruste des Egoismus, unter dem Schnee des Alters und in dem Herzen, das in Leid und Kummer erstarrt ist, noch ein Echo von Lenzeslust erwecken kann.

( E. Marlitt,  1825 – 1887, Pseudonym für Friederieke Henriette Christiane Eugenie John, deutsche Schriftstellerin)

ls der Tag des Pfingstfestes gekommen war, waren alle zusammen am selben Ort.

a kam plötzlich vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm daherfährt, und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen.

nd es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich verteilten; auf jeden von ihnen ließ sich eine nieder.

nd alle wurden vom Heiligen Geist erfüllt und begannen, in anderern Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab.

n Jerusalem aber wohnten Juden, fromme Männer aus allen Völkern unter dem Himmel.

ls sich das Getöse erhob, strömte die Menge zusammen und war ganz bestürzt; denn jeder hörte sie in seiner Sprache reden.

ie waren fassungslos vor Staunen und sagten: Seht! Sind das nicht alles Galiläer, die hier reden?

ieso kann sie jeder von uns in seiner Muttersprache hören: Parther, Meder und Elamiter, Bewohner von Mesopotamien, Judäa und Kappadokien, von Pontus und der Provinz Asien, von Phrygien und Pamphylien, von Ägypten und dem Gebiet Libyens nach Kyrene hin, auch die Römer, die sich hier aufhalten, Juden und Proselyten, Kreter und Araber – wir hören sie in unseren Sprachen Gottes große Taten verkünden.

lle gerieten außer sich und waren ratlos. Die einen sagten zueinander: Was hat das zu bedeuten?

ndere aber spotteten: Sie sind vom süßen Wein betrunken.

 

(Apostelgeschichte 2, Bibel-Einheitsübersetzung 2016)

Wir wünschen allen unseren Lesern ein frohes Pfingstfest!

Pfingsten feiern in diesen uns immer noch im Griff habenden Corona-Zeiten, was soll man sich da wünschen, so haben wir uns bei unserer Redaktionssitzung zum heutigen Eintrag gefragt? Und sind auf die Idee gekommen, den heutigen Eintrag mit der Apostelgeschichte aus der Bibel zu beginnen, in der beschrieben wird, wie der Heilige Geist in Gestalt von Feuerzungen über die Jünger kam. Und sie in fremden Sprachen reden konnten, jeder sie verstand! Wie sehr wir in diesen Zeiten diesen Heiligen Geist bräuchten, einen Geist, der uns einander verstehen läßt, feurige Zungen, die uns reinigen würden von Egoismus und Rücksichtslosigkeit, einen Geist, der uns klar macht, daß es um jeden einzelnen von uns geht und wir nur gewinnen können, wenn wir alle zusammenstehen.

Feuer ist das Element vom Pfingstfest, als solches soll es uns wärmen wie das früher heilige Herdfeuer und uns Licht geben in der Dunkelheit, als Fackel, oder milder mit Kerzenschein Es soll uns nicht verbrennen, wie es das tut, wenn es wütet! Es muß behütet werden, wir können das Feuer weitergeben, als Flamme, die uns wärmt und deren Energie uns ansteckt, und so sollen sie wirken, die Feuerzungen des Heiligen Geistes, und nicht wie ein Flächenbrand, entzündet von vielen Feuerpfeilen, der nur Schaden anrichtet. Ich denke mal, ihr versteht alle dieses von mir aufgestellte „Gleichnis“, bezogen auf die heutigen Zeiten, in denen die einen mahnen und die anderen rasen wie ein ungezügeltes Feuer. Haben wir also alle mal wieder die Hoffnung, daß das heutige Pfingstfest den Heiligen Geist einmal mehr wieder wirken läßt!

Vielleicht können wir hier den Heiligen Geist bei seiner Arbeit ein bissel unterstützen, in dem wir, wie sich das der Grafschafter Wochenanzeiger ja auf seine Fahnen geschrieben hat, für positive Grundstimmung sorgen, dazu hat die Frau Chefredakteurin mal wieder einen kleinen Exkurs mit der Knipse auf Balkonien gemacht.

Morgenstimmung, ihr werde es kaum glauben bei uns Nachteulen, lach!

Da staunt sogar unser Erdbeerelfchen, daß sich so fröhlich kichernd unter den Blättern der Himbeere versteckt hat!

Daß unsere Glockenblümchen wieder blühen, hatten wir ja schon berichtet

und nun guckt mal:

Na, entdeckt? Suchbild, hihihihi!

Noch eines!

Noch mal, weil es so schön ist, lach!

Soooo, nun lösen wir auf! Sie ist wieder da, unsere kleine dicke Hummel, und berauscht sich an den Glockenblümchen, wir freuen uns jedes Jahr wieder auf sie und sie kommt jedes Jahr treulich wieder! Mußten wir natürlich den Kindern in Köln berichten, und bekamen prompt Bildpost vom dortigen Balkonien

auch Besuch vom fliegenden Blumenbestäubungspersonal, hihihihi! Am duftenden Lavendel! Da können wir noch nicht mit dienen, aber mit einem superfeinen Rosmarin

der ist neu eingezogen und genießt die wärmenden Sonnenstrahlen! Und duftet auch!

Die Sonnenblumen von unserem lieben kleinen Co-Autor Mimi in heaven werden langsam zum Dschungel

schöööön, nicht wahr, da wird meine Maus sich so drüber freuen.

Das war nun mein Beitrag zum heutigen Pfingstfest, jetzt hätte unser Außenkorrespondent Hamish, der derzeit sehr unter Heimweh leidet, euch zum fröhlichen Pfingstmorgenbeginn ein feines, schottisches Frühstück anzubieten

langt alle herzhaft zu!

Unser Volontär Ruddi mit der restlichen Bärengang Bruno, Otto und Lucia haben sich durch unser Archiv gewühlt und präsentieren euch jetzt eine Galerie schöner Bilder aus vergangenen Pfingsttagen zum anregen der weiteren positiven Gestimmheit, denn man los!

Anklicken und groß gucken, wißt ihr ja!

Der Frau Chefredakteurin ist dann gestern beim erstellen des Eintrags noch so ein schönes Lied durch den Kopf gegangen, das gehörte zu den Lieblingsliedern ihres Vaters, und das kriegt ihr jetzt zu Pfingsten auf die Ohren, ich hoffe, es gefällt euch:

Und mit dem Text des Liedes

Frühmorgens, wenn die Hähne krähn,
eh‘ noch der Wachtel Ruf erschallt,
eh‘ wärmer all‘ die Lüfte wehn,
vom Jagdhornruf das Echo hallt:
Dann gehet leise
nach seiner Weise
der liebe Herrgott durch den Wald.

Die Quelle, die ihn kommen hört,
hält ihr Gemurmel auf sogleich,
auf daß sie nicht die Andacht stört
so Groß und Klein im Waldbereich.
Die Bäume denken,
nun laßt uns senken
vorm lieben Herrgott das Gesträuch.

Die Blümlein, wenn sie aufgewacht,
sie ahnen auch den Herrn alsbald,
und schütteln rasch den Schlaf der Nacht
sich aus den Augen mit Gewalt.
Sie flüstern leise
ringsum im Kreise:
Der liebe Gott geht durch den Wald.

(Text: Leberecht Blücher Drewes ,1816-1870, Melodie: Franz Wilhelm Abt, 1819-1885, „Waldandacht“, op. 211 no. 3)

schließen wir nun unseren Eintrag zum heutigen Pfingstfest und wünschen allen unseren Lesern ein richtig frohes! Paßt alle auf euch auf und bleibt gesund, und so gut es in diesen Zeiten geht:

Habts fein! Euer Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in Heaven und den Freelancern Otto und Lucia

 

 

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Ein buntes Potpourri zum Muttertag

Wie sehen Engel aus?

Ich weiß es sehr.
Zu mir kam ein Engel,
das ist schon lange her.
Sie begrüßte mich mit offenen Armen,
als würden wir uns schon ewig kennen,
und versprach, daß, egal was passiert,
wir uns niemals würden trennen.


Engel halten ihre Versprechen,
und meiner war immer da für mich.
Mit Unterstützung und Verständnis
sagte er: „Komm her, ich tröste Dich.“
Sie ist niemals sehr weit weg,
und jetzt, wo ich erwachsen und nicht mehr klein,
da teile ich mit meinem Engel,
selber kleine Engelein.


Lange nachdem mein Engel seine Arbeit getan hat,
inmitten all der irdischen Dinge, wie z.B. das Bügeln,
wird sie für immer ein Engel sein,
aber dann einer mit himmlischen Flügeln.
So, wie sehen nun aus die Engel?
Hast Du es schon raus?
Engel kommen in vielen Formen,
aber meiner sieht wie meine Mami aus!

(Verfasser unbekannt)

Ja, ihr lieben Leser vom Grafschafter Wochenanzeiger, heute ist wieder Muttertag, viele hatten wir hier schon im Blögchen, dies ist der zweite im Grafschafter Wochenanzeiger. Lange haben wir in unserer Redaktionssitzung überlegt, was wir bringen könnten dazu, ich hab mir dann sinnend meine während der Woche gemachten Notizen betrachtet, und hatte dann die zündende Idee, von der die übrigen Redaktionsmitglieder gleich begeistert waren. Es gibt, siehe Titel, ein buntes Potpourri zum Muttertag.

Als Kind hab ich meine Mama zum Muttertag beglückt, mit Karten, Bildern, selbstgebastelten Dingen, und natürlich Blümchen!

So ähnlich mag das dann immer gewesen sein, wenn ich mit Papa losgezogen bin, um Blümchen zu pflücken, am liebsten Butterblumen, die hielt ich als Kind für die schönsten Muttertagsblumen der Welt, und meine Mama hat sich immer sehr darüber gefreut. Ich hab in meinem reichhaltigen Fundus noch eine Karte gefunden, die ich meine Mama zum Muttertag gemacht habe, guckt mal:

Das war wohl eine gekaufte Karte, innen hab ich sie aber gestaltet

ich mußte doch lächeln über den Text: „Ich bin in diesem Jahr nicht immer lieb gewesen…..“ ich glaub, das war eine sanfte Untertreibung, denn meine Großmutter pflegte immer zu sagen, in mir stecke ein kleiner Deiwel! Und als ich dann erwachsen und verheiratet war, da

bekam ich ein Baby, meinen Sohn, und nun war ich eine Mama und hatte auch Muttertag, da hab ich mich so drüber gefreut! Und an einen Muttertag erinnere ich mich noch ganz besonders, denn den hab ich nicht zu Hause gefeiert, da war Björn noch ein Kindergartenkind und wir konnten auch außerhalb der Saison reisen, da hab ich nun neben Muttertagserinnerungen auch noch Urlaubserinnerungen und Bilder, die ich mit euch teilen kann.

Wir waren dazumalen in Cadzand in Holland,

https://de.wikipedia.org/wiki/Cadzand

und hatten dort eine wunderschöne, kleine Ferienwohnung in einem Ferienhauspark, unsere Wohnung war im Erdgeschoß, dazu gehörte sogar ein kleiner Auto-Carport. Ich hab noch Bilder von der Wohnung:

In der Türe spiegelt sich die kleine Küche

das war das Wohnzimmer, Björn hat es sich gemütlich gemacht. Der Stuhl rechts gehörte zu der kleinen Terrasse, die wir vor dem Haus hatten.

Schlafzimmer mit Kinderbett, wir hatten ein richtig schönes, großes Reisebett für Björn, die Sonne, die davor hängt, war Björns Spieluhr, die mußte notwendig jeden Abend zum schlafen gehen aufgezogen werden. Die Ferienhäuser standen so im Rund, und in der Mitte waren herrliche Spielmöglichkeiten für die Kinder, die Björn weidlich genutzt hat.

Fußballspielen mit Mama

Sandkästen zum buddeln, ganz links ist Björn

hinein ins sandige Vergnügen, lach! Hinterher sah das dann so aus

da war dann Dusche und Waschmaschine angesagt!!!

Am allerschönsten war aber buddeln am Strand, die Nordsee war nicht weit von unseren Ferienhäusern

Danach müde getobt mit Mama und Papa wieder nach Hause laufen

Es war herrliches Wetter zu der Zeit, nur einmal hatten wir ganz dicken Nebel, sowohl am Tag als auch in der Nacht, und nachts war das ein bissel unheimlich, weil man von der See her die Nebelhörner der Schiffe die ganze Nacht hörte.

Vielleicht haben einige meiner älteren (älteren vom länger hier dabei sein!) Leser bei dem Urlaubsort Cadzand aufgehorcht, da war doch mal was? Ja, richtig, und zwar das hier:

Haifischzähne, die konnte man dort am Strand finden, „die Strände bei Cadzand-Bad sind als gute Fundstelle von Haizähnen aus dem Neogen und Paläogen bekannt. Durch den Gezeitenstrom und den Strom der Westerschelde werden auf dem Meeresboden vor der Küste Schichten abgetragen, die Fossilien (Haizähne, Rochenzähne, andere Fischzähne) sowie Muscheln, Zähne und Wirbel von Fischen und Walen, Krabbenteile, Knochen von Säugetieren und Vögeln enthalten. Diese werden dann durch die Gezeiten an den Stränden angespült.“ (Quelle: Wikipedia, s. Link oben)

Wir haben gebuddelt wie die Weltmeister, lach, Björn war hellauf begeistert, was er nach Rückkehr aus dem Urlaub den Freunden im Kindergarten tolles berichten konnte von diesen Funden. Und als ich da so in Urlaubserinnerungen schwelgte, da ist mir was so witziges eingefallen: Wenn wir dann wie die Trüffelhunde am Strand entlang gepirscht sind auf der Suche nach den begehrten Haifischzähnen, da hab ich immer ein Lied gesunden, ich denke, das kennt ihr auch alle noch, stammt aus dem Jahre 1978, wird gesungen von Tony Marshall, und heißt „Bora Bora“,

bei der Textzeile „10.000 Meilen von zu Haus brach dann bei mir das Heimweh aus…“ hab ich dann immer gesungen: „10.000 Meilen von zu Haus buddeln wir Haifischzähne aus…“, das war immer eine Gaudi, da lacht Björn heute noch drüber, wenn wir das Thema mal beim Wickel haben.

Die Ortschaft haben wir natürlich auch erkundet, am Hafen gab es frischen Fisch

den ich hier gerade begutachte!

Und es gab noch ein ganz feines Ausflugsziel von dort aus, und zwar das Naturschutzgebiet und Vogelreservat „Het Zwin“

https://www.visitflanders.com/de/entdecken/sehenswurdigkeiten/top/het-zwin.jsp

und von dort hab ich noch ganz viele Bilder.

Dies ist aber erst einmal eine Postkarte, eine schöne Übersicht, dann kommen unsere Bilder.

Ich mach euch mal eine kleine Galerie, ihr wißt schon, anklicken, groß gucken!

Wir hatten auch so schöne Postkarten von dort, gibt es gleich die nächste Galerie

Was wäre Holland ohne Windmühlen, da haben wir auch noch Postkarten von

Mühle „De Brak“ in Sluis

eine Kornmühle, Baujahr 1739

Auch eine Kornmühle, mit dem Baujahr 1643!

Ja, und in diesem wunderschönen Urlaub hatte ich meinen Muttertag, in den ich mit Sohnemann hier hineingeschlafen habe, lach, das Bild hat Björns Papa ganz heimtückisch wirklich beim schlafen gemacht.

Und am Muttertagsmorgen gab es dann natürlich das übliche Prozedere, psssstttt, ganz leise Frühstück machen für die Mama….rabummmm, hach, das waren doch herrliche Zeiten. Natürlich hatte Björn auch eine Geschenk für die Mama, im Kindergarten gebastelt, dem Papa anvertraut, damit es auch mit in den Urlaub kommt und begeistert von mir ausgepackt, ihr kennt alle mein Sammlergen, guckt, da ist es:

Schöööön, nicht?

Das war nun also mein Muttertag in Cadzand, den ich jetzt mit einem wunderschön romantischen Bild beschließe

Und unser Potpourri geht weiter, da wir schon einmal am Meer waren, das Meer ist eine ganz alte Familienliebe,

da war Björn 22 Monate alt.

Überhaupt zieht es uns irgendwie ans Wasser, wenn nicht das Meer, dann der Rhein, der ja dort mündet, und an dem Björn jetzt wohnt, fand seine Mama als Kind schon klasse

Klein-Monika am Rhein

Und später dann mit Björn

Was noch so zum Muttertag paßt? Ich hab noch ein Bild gefunden, das Björn aus diesem Anlaß mal seiner Oma gemalt hat, ich glaub, da war er so 12 Jahre alt:

Das hat meine Mama auch treulich aufbewahrt, und nun ist es wieder bei mir.

Dann hab ich noch ein Knallerbild gefunden, das muß ich euch zeigen, schließlich macht man sich ja doch auch schön zum Muttertag, da zeig ich euch mal ein Bild aus den Tagen, als das noch richtig ging, lach!

Das war ein Outfit für eine verwandtschaftliche Hochzeit, hat Björns Papa damals mal so eine Portrait-Serie von mir gemacht.

Nun kommen Bilder, da hat mein Redaktionsteam sehr gestaunt und sich auch amüsiert, Bilder von unserem Balkonien aus den Anfangstagen unseres hier wohnens:

Dazumalen schon mit Sonnenschirm, aber sonst noch völlig kahl, mit Küchenstuhl, aber wie ihr seht…..“Stormzeit“!

Björn liebte den Balkon auch sehr,

sommers wie winters, ich glaub, ich hatte euch mal ein Bild gezeigt, wo wirklich massig Schnee auf Balkonien lag und Björn mit seinen Spielfiguren Schneeberge gebaut hat zum rodeln und Pferdeschlitten fahren.

Da wir nun schon hier in der Grafschaft wieder gelandet sind, vor einiger Zeit hatte ich mal berichtet, daß „Burg Lirich“ hier mal ganz anders aussah, ich hab Bilder gefunden, wo tatsächlich noch der zweite Schornstein steht, der später gesprengt worden ist

da stand dann auch nur der neue Schornstein, der heute noch steht, die „Burg“ kam dann später noch dazu und befindet sich hier wohl gerade im Bau.

Vielleicht erinnert ihr euch auch noch an meinen Eintrag über den Beruf, den unser Name beinhaltet, den Zimmermann, von dem ich doch eine Marionette habe. In dem Eintrag hatte ich euch erzählt, daß wir ein richtiges Richtfest mit allem drum und dran und Zimmermann und Richtspruch und runter geschleudertes Glas erlebt haben, nämlich beim Bau des neuen Kindergartens in meiner Gemeinde, als Björn noch im Kindergarten war, und da gibt es auch noch Bilder von:

Da ist er, der Zimmermann, beim verlesen des Richtspruchs!

Und auf noch einen alten Eintrag möchte ich mich beziehen, auf einen Geburtstagseintrag zu meinem Geburtstag, als ich euch die schöne Geschichte meiner kleinen Lampe erzählt habe, die ich dazumalen geschenkt bekam, kann ich beweisen, lach, guckt:

Da steht sie auf dem Frühstückstisch, und ich strahl genauso wie sie!

So, ihr lieben, zum Schluß unseres Eintrags gibt es noch mal zwei Bildchen, wo man Familienähnlichkeiten vergleichen kann

meinereiner und

Björn! Paßt, oder?

Und da das ganze ja ein Eintrag zum Muttertag ist, gibt es für das Muttertier hier, nämlich mich, jetzt noch ein Bild von meinem Sohnemann, eines dieser immer so herrlich gestelzten Bilder vom Fotografen!

Ist das nicht wonnig? Björn fand solche Termine wohl wie jedes Kind, ätzend, ich finde, das sieht man ihm kaum an, oder?

Und nun wünschen wir euch allen einen wunderschönen Muttertag, macht das beste aus der derzeitigen Zeit, paßt bitte alle gut auf euch auf und bleibt gesund!

Euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven und Otto und Lucia.