Grafschafter Wochenanzeiger – Adventskalender – Türchen 4

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r 

Türchen

Am Barbaratag

Am Barbaratag im dürrsten Hag,
langsam der Saft wieder steigen mag,
Glück schwebt schon draußen in kahlen Zweigen,
hebt leise an Leises zu geigen:

Jetzt tut Dir noch jede Schneeflocke weh,
doch die Hand, die heut, ach, am Sorgengarn spinnt,
wohl Morgen schon Glocken zu läuten beginnt,
und der Sinn wird ein hurtiges Reh.

Solange Du lebst, auch das Leben dich mag,
Saft steigt in das Dürrholz am Barbaratag,
Saft steigt auch ins Glück wohl schon morgen,
unsterblich sind nicht nur die Sorgen.

(Max Dauthendey, 1867 – 1918, deutscher Dichter und Maler)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, das heutige Türchen 4 hat eine lange Tradition, denn heute ist wieder

der 4. Dezember, Barbaratag!

Die Heilige Barbara, sie zählt zu den 14 Nothelfern, und ihr Verhalten im Angesicht von Verfolgung und Tod gilt als Symbol der Wehr- und Standhaftigkeit im Glauben. Darauf weist ihre Darstellung mit ihrem Attribut hin, dem Turm. Sie ist die Schutzpatronin der Bergleute, und damit eng mit unserer Grafschaft verbunden, durch den Bergbau gerade hier in unserem Stadtteil, in der die Zeche Concordia ansässig war, der Bergbau hat unseren Stadtteil sehr geprägt. So wird ihr Namenstag noch heute von den Bergleuten gefeiert, und immer mit dem so bekannten Lied der Bergleute, „Glückauf, der Steiger kommt“, mein Redaktionsteam und ich, wir dachten uns, ihr mögt es am heutigen Barbaratag mal wieder hören:

Es ist ein alter Brauch, am Barbaratag Zweige von Gehölzen zu schneiden, in warmes Wasser gestellt, blühen sie dann mitten im Winter zur Weihnachtszeit, dabei geht mir immer ein Lied durch den Sinn, das ich in meinen Schultagen mit meinem geliebten alten Lehrer mit der Blockflöte gespielt habe, das Lied ist „Ich brach drei dürre Reiselein“, den Text darf ich aus Urheberrechtsschutzgründen hier nicht einstellen, es gibt eine Vertonung von Hugo Distler, aber das ist nicht „mein“ Lied, da hat die Frau Chefredakteurin doch mal wieder unser reichhaltiges Archiv durchstöbert und ist fündig geworden, denn ich hatte euch dieses Lied schon einmal zu Ohren gebracht, mit meiner Altblockflöte, vielleicht möchtet ihr euch das noch einmal „antun“ 🤭😊:

Je nach Gegend und Brauchtum werden Kirsch-, Apfel-, Birken-, Haselnuss-, Rosskastanien-, Pflaumen-, Holunder-, Rotdorn- oder Forsythienzweige verwendet. Sie sollen bis zum Heiligen Abend blühen und in der kalten und düsteren Winterzeit zum Weihnachtsfest Schmuck in die Wohnung bringen, zudem werden sie auch als Orakel benutzt für die Erfüllung einer Liebe oder dem Wetter im kommenden Jahr. 

Mein Bärenteam und ich, wir werden wieder unsere Forsythie plündern und hoffen so sehr, daß die Zweige in diesem Jahr blühen, im letzten haben sie uns im zweiten Jahr in Folge nicht damit beglückt. Wir sind gespannt, ob ihr auch wieder alle diesen alten Brauch pflegt und euch Zweige holt oder schneidet für die Wohnung. Und wir zeigen euch jetzt hier noch Bilder von blühenden Zweigen, die zu diesem Tag so schön passen! 

Und damit schließen wir nun das Türchen 4 hier und wünschen euch allen einen wunderschönen Barbaratag, vergeßt die Zweige nicht, sie sind so ein schönes Hoffnungszeichen, für Blüten im Winter, für die Wiederkehr des Frühlings, für das sich immer wieder Erneuernde in der Natur. Und in uns! Paßt auf euch alle gut auf und bleibt oder werdet gesund, das wünschen euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia. 

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Adventskalender – Türchen 2

 

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r 

Türchen

Christbaum 

Hörst auch du die leisen Stimmen
aus den bunten Kerzlein dringen?


Die vergeßenen Gebete
aus den Tannenzweiglein singen?


Hörst auch du das schüchternfrohe,
helle Kinderlachen klingen?


Schaust auch du den stillen Engel
mit den reinen, weißen Schwingen?…


Schaust auch du dich selber wieder
fern und fremd nur wie im Traume?


Grüßt auch dich mit Märchenaugen
deine Kindheit aus dem Baume?…

(Ada Christen, 1839 – 1901, Pseudonym für Christiane von Breden, geb. Friederik, österreichische Dichterin, Bühnenschriftstellerin und Erzählerin)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, nun könnt ihr heute schon das 2. Türchen am Adventskalender öffnen. Vielleicht habt ihr es schon am Gedicht erkannt, dieses Türchen wird ein nostalgisches Türchen, denn heute ist Donnerstag und das wäre nun eigentlich wieder der Tag, an dem die Frühschichten der Frau Chefredakteurin in ihrer Grafschafter Kirche beginnen würden. Sie beginnen auch wieder, ein Pfarrer aus einer Nachbargemeinde war so freundlich, sie zu übernehmen, aber mir ist es in diesem Jahr noch nicht möglich, wieder daran teilzunehmen, die Erinnerungen an unseren so früh verstorbenen Pastor sind einfach noch zu frisch nach einem halben Jahr, da wäre es, zumindest für mich, nicht das, was es in all den Jahren zuvor war, ich wäre nicht so richtig mit dem Herzen dabei, und das finde ich dem Verweser gegenüber einfach nicht fair und angemessen. Zumal auch die Corona-Lage wieder sehr angespannt ist und einem doch wieder ein bissel ein „mulmiges“ Gefühl bei größeren Zusammenkünften beschleicht. 

Da hab ich mit meinen Redaktionsmitgliedern gemeinsam beschlossen, wir machen Türchen 2 heuer nochmal in Erinnerung an meine geliebten Weihnachtsfrühschichten. 

Wißt ihr noch, wie ich euch mitgenommen hab auf meinem Weg zur Kirche? 

Ich hatte die alten Einträge davon aus dem Adventskalender des Jahres 2019 heute abend mal durchgeguckt und festgestellt, daß es ja die letzten Weihnachtsfrühschichten vor der Pandemie und mit unserem Pastor gewesen sind, es gab dann noch eine Oster-Frühschicht mit ihm und dann kam Corona. 

Erinnert ihr euch an unser Motto für die jeweiligen Frühschichten in dem Jahr, drei an der Zahl, und die hübschen Geschenke dafür? 

Die erste Frühschicht war damals am 6. Dezember und das Motto lautete: „Wir sitzen alle in einem Boot“ und das war unser Geschenk dazu:

Wie sehr doch das Motto auch in diesem Jahr wieder paßt und wie wenig es auch oder sogar besonders in diesem Jahr in die Herzen der Menschen dringt. Ich hatte euch dazumalen dazu ein 500 Jahre altes Adventslied eingestellt, das machen wir hier nun noch einmal:

Die zweite Frühschicht Advent 2019 am 13. Dezember stand unter dem Motto: „Du bist mir nicht schnuppe!“ Ihr habt es sicher schon bemerkt, ich hab gerade diese letzten Frühschichten mit Bedacht ausgewählt, sie haben aus heutiger Sicht richtig etwas „hellseherisches“ auf die kommenden Zeiten, denn wie gut paßt auch dieser Spruch in unsere heutigen Tage. Und ich glaub, bei dem Motto könnt ihr euch alle noch an unser Geschenk erinnern, oder? Ja, richtig, eine Sternschnuppe, besser gesagt, der Stern von Bethlehem, ein Komet mit Schweif, daher einer Sternschnuppe nicht unähnlich! 

Meine bärigen Redaktionsmitglieder und ich, wir fanden es eine schöne Idee, in diesem Türchen hier die passende Musik zu den Symbolen einzustellen, hier haben wir uns alle für dieses Lied entschieden:

Wir konnten uns allerdings nicht so ganz zwischen zwei Versionen entscheiden, also bekommt ihr nun beide zu hören:

Die dritte und letzte Frühschicht dazumalen am 20. Dezember 2019 stand unter dem Motto “ Alarm – Fürchtet euch nicht!“ Es ist schon anrührend, nicht wahr, auch dieses Motto paßt heuer! Vor allem mit dem Wörtchen „Alarm“ davor! Ihr wißt sicher alle auch ohne Worte, wie das gemeint ist. 

Und das Geschenk zu diesem Motto war passenderweise 

ein Engelsflügel!

Für dieses Motto haben wir uns das Lied „Kommet ihr Hirten“ ausgesucht, weil es den traditionellen Ruf der Engel an die Hirten beinhaltet, als sie ihnen erschienen: „Fürchtet euch nicht!“ 

Frau Chefredakteurin hat auch noch neue Bilder von unseren „Motto-Scheiben“ gemacht, der Adventskranz bot sich auch hier so hübsch dazu an:

 

Wir sitzen alle in einem Boot!

Du bist mir nicht schnuppe!

Alarm – Fürchtet euch nicht! 

Zum Abschluß unseres 2. Adventskalendertürchen haben wir noch eine symbolische kleine Bildspielerei mit dem Engelsflügel und einem so schön dazu passenden Zitat:

Das Zitat verlinken wir euch hier, aus Sicherheitsgründen, es unterliegt noch dem Urheberrechtsschutzgesetz:

https://www.aphorismen.de/zitat/49058

Wir hoffen, auch dieses ein bissel verhaltenes Türchen hat euch wieder Freude gemacht, und wünschen allen unseren Lesern einen schönen Donnerstag! Paßt auf euch alle auf, bleibt oder werdet gesund, das wünscht euch allen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia. 

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – „Tragt in die Welt nun ein Licht…..“

 

Advent

Offenb. 3, 20.

Siehe, ich stehe vor der Tür und
klopfe an.

Ich klopfe an zum heiligen Advent
und stehe vor der Tür!
O selig, wer des Hirten Stimme kennt,
und eilt und öffnet mir.
Ich werde Nachtmahl mit ihm halten,
ihm Gnade spenden, Licht entfalten,
der ganze Himmel wird ihm aufgetan,
ich klopfe an.

Ich klopfe an, da draußen ists so kalt
in dieser Winterszeit;
vom Frost erstarrt schläft ringsum Feld und Wald,
die Welt ist eingeschneit,
auch Menschenherzen sind gefroren,
ich stehe vor verschlossnen Toren,
wo ist ein Herz, den Heiland zu empfahn?
Ich klopfe an.

Ich klopfe an, sähst du mir nur einmal
ins treue Angesicht,
den Dornenkranz, der Nägel blutig Mahl, —
o du verwürfst mich nicht!
Ich trug um dich so heiß Verlangen,
ich bin so lang dich suchen gangen,
vom Kreuze her komm ich die blut’ge Bahn:
ich klopfe an.

Ich klopfe an, der Abend ist so traut,
so stille nah und fern,
die Erde schläft, vom klaren Himmel schaut
der lichte Abendstern;
in solchen heilgen Dämmerstunden
hat manches Herz mich schon gefunden;
o denk, wie Nikodemus einst getan:
ich klopfe an!

Ich klopfe an und bringe nichts als Heil
und Segen für und für,
Zachäus ‘ Glück, Marias gutes Teil
beschert‘ ich gern auch dir,
wie ich den Jüngern einst beschieden
in finstrer Nacht den süßen Frieden,
so möcht‘ ich dir mit holdem Gruße nahn;
ich klopfe an.

Ich klopfe an, bist, Seele du, zu Haus,
wenn dein Geliebter pocht?
Blüht mir im Krug ein frischer Blumenstrauß,
brennt deines Glaubens Docht?
Weißt du, wie man den Freund bewirtet?
Bist du geschürzet und gegürtet?
Bist du bereit mich bräutlich zu empfah’n?
Ich klopfe an.

Ich klopfe an, klopft dir dein Herze mit
bei meiner Stimme Ton?
Schreckt dich der treusten Mutterliebe Tritt
wie fernen Donners Drohn?
O hör‘ auf deines Herzens Pochen,
in deiner Brust hat Gott gesprochen:
wach‘ auf, der Morgen graut, bald kräht der Hahn,
ich klopfe an.

Ich klopfe an; sprich nicht: es ist der Wind,
er rauscht im dürren Laub; —
dein Heiland ists, dein Herr, dein Gott, mein Kind,
o stelle dich nicht taub;
jetzt komm‘ ich noch im sanften Sausen,
doch bald vielleicht im Sturmesbrausen,
o glaub‘, es ist kein eitler Kinderwahn:
ich klopfe an.

Ich klopfe an, jetzt bin ich noch dein Gast
und steh vor deiner Tür,
einst, Seele, wenn du hier kein Haus mehr hast,
dann klopfest du bei mir;
wer hier getan nach meinem Worte,
dem öffn‘ ich dort die Friedenspforte,
wer mich verstieß, dem wird nicht aufgetan;
ich klopfe an.

 

(Karl von Gerok , 1815 – 1890, deutscher evangelischer Theologe und Kirchenliederdichter)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, unschwer zu erkennen, worum es in unserer freitäglichen Redaktionssitzung ging für unsere Sonntagsausgabe, nicht wahr, natürlich um den 1. Adventssonntag, den euer Redaktionsteam hier mit dem ersten schönen Bild der Weihnachtssaison 2021 begrüßt! Einzig das Thema für den heurigen Adventssonntag mußten wir noch besprechen, und angesichts der Tatsache, daß die Welt um uns rum und auch oftmals die Welt in uns drin derzeit wieder dunkel und finster ist, was im übrigen nicht (nur) am Wetter liegt, waren wir uns bei Titel und Thema schnell einig: Licht, lichtere Tage, für uns und die Welt, und was eignet sich dafür in den letztlich auch kalendarisch dunklen Zeiten am besten? Kerzen! 

Sie spenden Licht, sie spenden Wärme, sie lassen die Menschen zusammenrücken um ihren hellen Schein, sie öffnen die Herzen und wenn sie duften auch die Sinne. Und geben Geborgenheit. 

Eine Kerze ist ein Leuchtmittel aus WachsStearinParaffinTalg oder Walrat mit einem Docht in der Mitte, das mit offener Flamme brennend Licht und Wärme gibt.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Kerze

Ich glaub, Kerzen verfehlen ihre Wirkung auf keinen, sie leuchten geheimnisvoll, das „gezähmte“ Feuer hat seine ganz eigene Faszination. Ihre Geschichte ist gut 5.000 Jahre alt. In früheren Zeiten waren sie das einzige Beleuchtungsmittel. Im vorderen Orient wurden sie wohl entwickelt, über das Mittelalter, in dem sie in Kirchen eine große Rolle spielten und deshalb zu einem wichtigen Handelsgut wurden, weil in Kirchen nur Kerzen aus Bienenwachs verwendet werden durften, diese waren teuer und daher nur dem Adel und der Kirche erschwinglich, für den einfachen Haushalt gab es nur Kienspäne oder die sogenannten „Unschlittkerzen“, aus Talg gemacht, fanden sie im 19. Jahrhundert nach Entdeckung von Stearin und Paraffin den Weg bis in unsere Tage. 

Heute gibt es eine reiche Auswahl an Kerzen in allen Farben und Formen, mit und ohne Duft. Kerzen spielen auch eine Rolle zu festlichen Anlässen, zum Beispiel bei der Taufe, Kommunion, Konfirmation und Firmung, als Osterkerze, Kerzen am Adventskranz und im Weihnachtsbaum, oder auf Friedhöfen als Grablichter. 

Der November hatte in diesem Jahr viele trübe und graue Tage bereit, so nebelte es auch in der Grafschaft wieder vor einigen Tagen

Burg Lirich vollständig verschwunden!

Aber ein Baum leuchtet hier oben noch immer richtig golden in unser Eulennest

er verliert immer als letzter seine schönen Goldtaler-Blätter, ist aber auch im Frühling der späteste, der wieder frisches Grün treibt. 

Und unser Birkenpferd Hoppriel hat unter sich auch noch goldene Birkenblätter. 

Nun nimmt der November so langsam wieder seinen Abschied und die leuchtenden Adventstage stehen bevor, ein wahrer Lichtblick, wenn wir hier oben am Wohnzimmerfenster unserer Redaktionsräume gucken und die schönen Lichter alle wieder bestaunen können. 

Zaghaft erst, 

aber alsbald in voller Pracht in fast allen Fenstern

Frau Chefredakteurin hat dabei wieder den Zoom der neuen Kamera ausprobiert und ist schon mal zufrieden mit dem Ergebnis, daß so ein bissel „nebenher“ erledigt wurde, heißt, da läßt sich noch einiges verbessern. Learning by doing! 

Lichtblicke, das sind auch schöne Dinge, die man macht, so zum Beispiel kochen, und da schulde ich euch noch einen Lichtblick, nämlich die Fotos von unserem Thailändischen Chicken-Curry mit Kokosmilch nach Grafschafter Art, voilà:

dazu gab es Reis:

Das war so lecker, als Wintergericht wärmstens zu empfehlen, denn es wärmt, lach! 

Kommen wir nun zu einer kleinen Kerzenauswahl aus den Redaktionsräumen, wir hatten ja oben schon das Gesamtbild

samt unserem hier momentan jeden Abend leuchtenden Teelicht-Vogelhaus! 

Den heurigen Adventskranz zieren echte Wachskerzen mit Batterie

die aber wahrscheinlich noch ihren Standort wechseln werden, Frau Chefredakteurin war mal wieder, wie ihr Vater das immer so treffend bezeichnet hat, eine „Klüngelfutt“, der Adventskranz wird heute noch fertiggestellt und dann fällt die Entscheidung für oder wider dieser Kerzen. 

Duftkerzen, marmoriert, die ein Tablett auf dem Wohnzimmerschrank zieren

und im Hintergrund ganz rechts ist eine neue Errungenschaft sichtbar, die uns mittels eines ganz lieben Adventspäckchens von Kristina mit Rani und Fleckchen erreichte:

Eine Adventskerze, in 24 Abschnitte zum leuchten eingeteilt:

Können wir auch bald anzünden, denn der 1. Dezember ist nicht mehr weit, und damit ihr euch gleich alle mitfreuen könnt: Es wird auch heuer wieder einen Adventskalender im Grafschafter Wochenanzeiger geben, das ganze Redaktionsteam fand, daß es gerade in diesem Jahr wieder so nötig ist, ein bissel Freude, Licht, Wärme und Wohlbehagen zu unseren Lesern zu bringen. Und wir hoffen alle sehr, daß uns auch in diesem Jahr wieder was einfällt, um 24 Türchen zu füllen. 

Hübsche Glasteelichter werden auch wieder leuchten in den Redaktionsräumen, und das Teelicht-Vogelhaus

bekommt dann einen ganz besonderen Platz, aber das wird noch nicht weiter verraten, wie gesagt, wir müssen wieder 24 Türchen befüllen! 😊

Nun haben wir noch eine ganz besondere Kerze für euch, die hat eine lustige Geschichte

diese Kerze in einer Vase mit Papierblüte, von uns auch „hängende Kerze“ genannt, war ursprünglich mal eine Dreierkerze, also unten eine Kerze, aus der die drei anderen mit Docht entsprangen, hat mir eine Freundin vor etlichen Jahren mal aus Dänemark mitgebracht. Sie stand in eben dieser Vase als Kerzenständer im Wohnzimmerfenster, leider auch in einem sehr heißen Sommer mit hoher Sonneneinstrahlung durch die Doppelfenster, ich glaub, den Rest kann sich jetzt jeder schon denken: Genau, sie wurden in der Sonne weich und flossen elegant über den Rand der Vase, wo sie dann später wieder erstarrten! Ja, und so hab ich sie dann einfach gelassen, als ein ganz besonderes, von der Natur geschaffenes Kunstwerk! 😂

Beim fotografieren unserer Kerzen gab es übrigens ein neugieriges kleines Kätzchen, guckt:

Und so beginnt sie nun heute wieder, die Adventszeit, die Zeit der Kerzen, in diesem Jahr wieder so sehnsüchtig und hoffnungsvoll erwartet und nun schon wieder so überschattet von den sich überschlagenden schlechten Nachrichten der Pandemie. Den Titel unserer heutigen Sonntagsausgabe setzt die zweite Zeile dieses Adventsliedes fort „…..sagt allen: Fürchtet euch nicht!“ Das ist wahrlich nicht leicht in diesen Tagen, aber was wäre euer Grafschafter Wochenanzeiger wert, wenn er es nicht, getreulich dem Motto von Mimi in heaven, versuchen würde, und so haben wir uns einen Engel bestellt

der uns in unseren Redaktionsräumen die erste Kerze zum heutigen Adventssonntag anzündet, als frohes und Mut machendes Licht für uns, für euch, für alle, die reingucken und lesen, als Hoffnungszeichen für wieder kommende leuchtende und bessere Tage und Zeiten.

Ein Licht, das glänzt

und seine Umgebung in den Glanz einbezieht, ein Licht, das die dunkelsten Räume erhellt

und die Hoffnung auf den immer wieder grünenden Baum des Lebens trägt, das in kalter Winternacht

ein Ort der Zuflucht ist für Mensch und Tier. 

Zum Schluß unserer heutigen Sonntagsausgabe zum 1. Advent haben wir nun noch was schönes für auf die Ohren für euch, einmal das titelgebende Lied

und einmal nur als Klavierbegleitung, falls ihr einfach selber singen wollt:

Und dann noch unser Lieblings-Adventslied, immer in der gleichen Fassung, trotzdem noch mal der Hinweis, bitte den Text zu lesen, der bei „mehr anzeigen“ drunter steht: „Das Licht einer Kerze“

Und damit wünschen wir euch allen einen schönen, lichten, kerzenerhellten 1. Adventssonntag, bewahrt euch Glaube, Liebe, Hoffnung und Vertrauen, bleibt oder werdet gesund, allen, die es brauchen, Mensch oder Tier, sind hier alle Daumen, Pfoten und Tatzen fest gedrückt 🙏🍀🍀🍀❤❤❤ paßt alle gut auf euch auf und freut euch trotz allem auf die kommende Adventszeit. Das wünscht euch von ganzem Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia  

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – „Leuchtende Tage…..“🍁☀

…..nicht weinen, daß sie vorüber, lächeln, daß sie gewesen!“

Zorn

Beschüttet mich mir eurem Haß und Spotte
und scheltet und verdammt: Ich trag‘ es gern;
doch meiner Seele Heiligtum und ihrem Gotte,
unfreundliche Bedränger, bleibet fern!

Ja, raubt sie mir, des Lebens schönste Stunden,
zerstört, was ihr nicht kennt: ein heißes Glück;
jedoch vor dem, was ich so wahr empfunden,
verstummt und weicht gesenkten Blicks zurück!

Ich will sie freudig tragen, all die Schrecken,
die mir gescheh’n nach eures Willen Lauf,
doch wagt ihr’s, lästernd meinen Zorn zu wecken:
Erbebt! Denn mit ihm steht die Rache auf!

(Therese Dahn, geb. Therese von Droste-Hülshoff, 1845 – 1929, Nichte der Annette von Droste-Hülshoff, deutsche Schriftstellerin)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, wir, mein Redaktionsteam und ich, fürchten, wir haben euch mit Titel und Gedicht der heutigen Sonntagsausgabe wohl wieder ein wenig verwirrt. Wie passen leuchtende Tage und Zorn zusammen? Relativ leicht: Die leuchtenden Tage des Herbstes gehen zu Ende, der graue November macht sich mehr und mehr breit, die bunten Blätter der Bäume, die so ein wunderschöner Anblick wieder waren, fegt der Wind von den Ästen

die Adventlichter müssen noch ein wenig auf sich warten lassen, die stille, trübe Zeit des Jahres bricht herein. Das ist jedes Jahr wieder ein sanfter, stiller Abschied und der Lauf der Zeit, die am Ende wieder in den Anfang geht, wie reimt sich das mit Zorn? 

Weil in diesem Herbst mal wieder nicht nur die leuchtenden Tage einer Jahreszeit sich verabschieden, sondern auch wieder und zum wiederholten Male die leuchtenden Tage einer Hoffnung, dem kleinen, heißersehnten Licht am Ende eines Tunnels. Das wenigstens ein wenig in Schach gebrachte Corona-Virus verbreitet sich derzeit wieder rasant, die Lage wird wieder explosiver und unübersichtlicher, und die frohe Hoffnung auf einmal wieder einen entspannteren Herbst/Winter und im Wortsinne frohe Advents- und Weihnachtstage schmilzt dahin wie Schnee in der Sonne. Und hier beginnt der Zorn: Zorn auf Menschen, die wider alle Vernunft blindlings einem Haufen völlig Verblendeter hinterher rennen und wirklich und wahrhaftig im 21. (!!!!!) Jahrhundert Impfungen und die damit verbundene Möglichkeit, Menschenleben zu retten, als Teufels- und Hexenwerk bezeichnet, gleichzeitig aber die Dreistigkeit besitzen, die vernunftbegabten dieses Landes als neue Inquisition zu bezeichnen, weil diese ihnen nunmehr die Konsequenzen ihres unsolidarischen Verhaltens aufzeigen, nach meiner Meinung nach viel zu großer Langmut mit denen, die stets geradezu hysterisch „ihre“ Freiheit mit allen Mitteln einfordern und damit auf der der anderen gnadenlos herumtrampeln! 

Was ist eine Freiheit wert, die keine Verantwortung trägt?

Und Zorn allwieder mal auf die Politik, die sich halbherzig da durch lavriert, die sich nicht traut, klare Kante zu zeigen zum Wohle aller, weil man ja Wählerstimmen verlieren könnte. Die „Ampel“ kann/will noch nicht, die alte noch existierende Regierung will überhaupt nicht mehr? Das, was derzeit in der Politik in Sachen Corona und Pandemiebekämpfung läuft, hat meine Oma früher immer so herrlich treffend mit dem Satz definiert „raus ausse Kartoffeln, rinn inne Kartoffeln“! Bei solchem Larifari darf man sich nicht wundern, wenn man keinen Blumenpott mehr gewinnt, nicht beim Impfen, nicht bei den Regeln, nicht bei der Vernunft! Ich könnte jetzt seitenlang Beispiele anführen, welch unerträgliches Hickhack das alles ist, kurzes Stichwort bloß: 11.11. Karneval!!! aber ich mag nicht mehr, auch meine Langmut hat ihre Grenzen, auch meine Reserven sind irgendwann erschöpft, ich bin nur noch wütend und zornig, und das mußte hier mal wieder gesagt werden und raus und so erklärt sich letztlich auch das Gedicht! Es ist mitunter zum verzweifeln, und gerade das möchte ich nicht, nicht als Person, nicht als Chefredakteurin unserer kleinen, positiven Zeitung, und deshalb der Titel der „Leuchtenden Tage“! 

So haben mein Bärenteam und ich euch heute wieder eine Sonntagsausgabe auf den Frühstückstisch gelegt, die die leuchtenden Tage thematisieren wird, über deren Abschied man doch oft auch weint, aber die einem in der Erinnerung an ihre gewesene Schönheit auch wieder zum lächeln bringen. 

Die des Herbstes, wir haben mal wieder das Archiv bemüht für eine Galerie der schönen Herbsttage

die der Sonnenuntergänge in der Grafschaft gerade in den letzten Tagen wieder

und die des Mondes und der Sterne in der nächtlichen Grafschaft

Leuchtende Tage in den stillen Tagen des Novembers in Erinnerung an all unsere Lieben, Mensch oder Tier, die uns vorausgegangen sind und an dir wir innig denken, wir auch in diesem Jahr besonders an unsere Mimi in heaven

mit dem leuchtenden Engel in ihrem Brotkasten. 

er schickt seine Grüße himmelwärts. 

So sieht das nächtens dann aus beim Blick durch die Balkonientür. 

Mimi in heaven hat kürzlich wieder ein Mitglied ihrer tierischen Freundesliste auf ihrer Wolke ☁ und ihrem Stern ⭐ willkommen geheißen, Chica, geliebte Katze unserer Leserin Eva, hat am 8. November ihren Weg über die Regenbogenbrücke angetreten. Wir waren alle sehr traurig in unserer Redaktion und fühlen so sehr mit Eva mit, der wir viel Kraft wünschen in den nun so besonders traurigen Novembertagen. Niki, die langjährige Gefährtin von Chica, wird er da sicher ein Trost sein und ihr Frauchen trösten wollen, auch wenn sie selbst ihre Freundin bestimmt sehr vermißt. Alles Liebe und Gute für euch beiden, wir sind in Gedanken bei euch.

Wir haben bezüglich leuchtender Tage noch ein bissel in unseren Redaktionsräumen gekramt und zeigen euch nun die Bilder, die wir so ganz spontan erstellt haben, da kann man dann immer recht gut die Brücke mit schlagen, die nach traurigen Nachrichten wieder ins profane Alltagsleben führt:

So zum Beispiel unsere Sonnenblumenkarte, die wieder aufgestellt worden ist in den Redaktionsräumen. 

Edelsteinherzen, wir haben nicht nur ein Herz für euch alle!

Besonders schön natürlich in Verbindung mit Eisbären wie hier dieser drolligen Karte, die wir so lieben und dieser Eisbär hier drunter

wird nun bald wieder in der Adventszeit leuchten. 

Apropos Adventszeit, wir haben schon eine feine kleine geschenkt bekommene Adventsdeko von unserer Leserin Liv in den Redaktionsräumen hängen, bissel was zum vorfreuen schon:

Knuffig, oder? 

Im November kann man Engel gut gebrauchen (natürlich nicht nur im November!) und so hat der unsrige auch mal wieder aufs Bild gewollt:

Er wünscht euch allen einen guten November. 

Es erreichte uns auch wieder bildliche Post aus Kölle, die Kinder haben ja um die neue Wohnung rum es auch wieder so schön mit der Natur und deshalb naturgemäß auch mit den Vögeln, Björn sind mal wieder feine Schnappschüsse auf bzw. von Balkonien dort gelungen:

Ein Greifvogel, welcher konnte ich nicht bestimmen, aber ich glaube, beim nächsten Bild kann uns da bestimmt BrigitteE helfen?

Ich bin sehr gespannt. Beim nächsten Bild ist der Vogel bissel kleiner, lach, aber nicht minder schön:

Ich nehme mal an, die Kinder werden wohl auch Winterfütterung der Vögel auf Balkonien machen, da bin ich sehr gespannt, was da dann alles vertreten sein wird von unseren gefiederten Freunden. Natur vor der Haustüre ist was wirklich schönes. 

Mit leuchtenden Tagen tut man ja was für die Seele, Essen und trinken hält Leib und Seele zusammen, und so hätten wir hier jetzt auch noch was kulinarisches, denn wir haben am letzten Wochenende die Gemüsepfanne mit Kartöffelchen von BrigitteE’s Rezept in ihrem Blog nachgekocht, guckt:

ab in den Backofen und kurz vor Schluß hab ich da, weil noch vorhanden und es mir lecker erschien, frisch geriebenen Parmesankäse drüber gehobelt, läcka, sag ich euch! 😋

Leuchtende Tage brachte auch der Martinstag, da ich kurz abends an dem Tag unterwegs war weiß ich, daß die Grafschafter Schule gezogen ist, leider hab ich sie aber nicht ziehen sehen, weil der Weg hier nicht mehr vorbei führt, aber ich hab mich sehr für die Kinder gefreut. 

So, und da waren wir nun bei Lichtern und Laternen, dann kommen wir doch mal zu diesem Bild hier

mein vermutetes Polarlicht. Ich hatte das Bild nun tatsächlich an Sven Plöger geschickt und habe, wie passend, gerade zum Wochenende jetzt Nachricht von ihm bekommen, in der er mir bezüglich der Farbe, die mich verunsichert hatte, folgendes mitteilt:

„Bei Polarlichtern werden Sauerstoff- oder Stickstoffmoleküle durch den Sonnenwind angeregt, und der Teilchenstrom folgt dem Erdmagnetfeld. Beim Zurückfallen des Elektrons auf das ursprüngliche Energieniveau wird Licht ausgestrahlt. Findet der Prozess mit Sauerstoff in etwa 100 Kilometern Höhe statt, leuchtet das Licht grün, in 200 km Höhe leuchtet es rot. Wird Stickstoff angeregt (dafür ist sehr viel Energie nötig und es ist entsprechend selten), leuchten die Polarlichter violett.“

Somit kann ich also wohl wirklich davon ausgehen, daß ich ein Polarlicht „erwischt“ habe, freu, freu! 

Zum Abschluß für unsere heutige Sonntagsausgabe habe ich natürlich mal wieder nach einem Lied von Reinhard Mey gesucht und dabei erfahren, daß die für dieses Jahr geplante Tournee abgesagt worden ist, das ist ja eigentlich traurig, aber für mich hat es ein bissel was „leuchtendes“, denn die Tournee war ausverkauft in diesem Jahr und ich leider nicht schnell genug dabei für Karten für meine Heimatstadt hier, so hab ich nun wieder eine Chance, hoffe ich. Denn die Tournee soll im nächsten Jahr dann stattfinden. 

Schade …

Und deshalb gibt es hier jetzt das Lied von Reinhard Mey, das zum Tourneeprogramm gehörte und auch irgendwie zu unserer Sonntagsausgabe paßt: „Ich liebe das Ende der Saison -„

Es mag sein, daß ihr es nicht hier direkt hören könnt, sondern nur über Youtube, aber das kennt ihr ja schon. Es lohnt sich wieder! 

Ja, gerade beim einstellen schon gemerkt, es ist nur über Youtube zu hören, also einfach anklicken! 

https://genius.com/Reinhard-mey-ich-liebe-das-ende-der-saison-lyrics

Da sind wir nun am Ende unserer heutigen Sonntagsausgabe und hoffen sehr, daß es euch allen wieder gefallen hat. Und wünschen euch einen wunderschönen, leuchtenden Sonntag, paßt alle ganz besonders gut auf euch auf in diesen Tagen und bleibt gesund!!! 🙏🍀🍀🍀 Den Kranken unter uns wünschen wir von Herzen gute Besserung und für alle, die es brauchen, Tier oder Mensch, sind hier wieder alle Daumen, Pfoten und Tatzen im Dauereinsatz! Laßt euch nicht unterkriegen, verliert den Mut nicht, den Glauben, die Liebe und die Hoffnung…..und den Humor! Nützt ja nüscht, den Kopp in den Sand zu stecken, knirscht bloß zwischen den Zähnen und piekt in den Augen! Alles Liebe und Gute für euch alle wünscht euch euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia  

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Der Himmel über der Grafschaft ☁⛅🌤🌦🌧🌪🌞🌙⭐

Das große Karussell

Im Himmel ist ein Karussell,
das dreht sich Tag und Nacht.
Es dreht sich wie im Traum so schnell,
wir sehn es nicht, es ist zu hell
aus lauter Licht gemacht;
still, mein Wildfang, gib acht!

Gib acht, es dreht die Sterne, du,
im ganzen Himmelsraum.
Es dreht die Sterne ohne Ruh
und macht Musik, Musik dazu,
so fein, wir hören’s kaum;
wir hören’s nur im Traum.

Im Traum, da hören wir’s von fern,
von fern im Himmel hell.
Drum träumt mein Wildfang gar so gern,
wir drehn uns mit auf einem Stern;
es geht uns nicht zu schnell,
das große Karussell.

( Richard Fedor Leopold Dehmel, 1863 – 1920, dt. Dichter, Lyriker, Dramatiker und Kinderbuchautor)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, da liegt sie nun wieder vor euch auf dem sonntäglichen Frühstückstisch, unsere Sonntagsausgabe. 

Bei unserer freitäglichen Redaktionssitzung ist uns beim Blick in den Kalender aufgefallen, daß der bisher so schön und golden dahergekommene Oktober in einer Woche auch schon wieder seinen Hut nimmt und sich bis zum nächsten Jahr verabschiedet. Das hat er dann in der vergangenen Woche auch nochmal mit „Pauken und Trompeten“ getan, dieweil ein Sturm über die Grafschaft zog, der anderwärts für einiges an Schäden gesorgt hat, für unsere Grafschaft im allgemeinen und unser Balkonien im besonderen aber folgenlos und ohne Schäden durchgezogen ist. Wir hatten aber auch vorgesorgt, alles bewegliche wurde abgeräumt und nach unten auf den Boden gestellt. 

Und so erfaßte uns bei unserer Redaktionssitzung doch auch schon so ein Hauch von Melancholie, mit Blick auf den nun bald beginnenden November, den ja vor allem Frau Chefredakteurin so gar nicht mag. Meist beginnt der ja seine Herrschaft mit den Worten „bonjour, Tristesse!“ mal schauen, was der diesjährige da so im Gepäck hat, ab und an zeigte er sich ja auch mal von einer schöneren Seite. 

Die Stimmung war also bissel gedrückt in den Redaktionsräumen, auch die Gedenktage rücken nun wieder näher, die Stelle unseres so früh verstorbenen Pastors ist immer noch vakant, also auch keine schönen Aussichten auf unsere Frühschichten in der Adventszeit, wir sind derzeit eine kleine Diaspora mit unserer Kirchengemeinde, selbst die Sonntagsgottesdienste fallen immer noch aus. 

Und coronabedingt steppt auch wieder der Bär, Frau Chefredakteurin reißt auch so langsam der Geduldsfaden, was die faktenresistenten Covidioten anbelangt, als die Pandemie in vollem Gange war, kannte von diesen Hohlköppen angeblich keiner auch nur einen an Corona erkrankten geschweige denn daran verstorbenen, die gleichen Deppen kennen jetzt aber tausende und abertausende von der Impfung schwer geschädigte und daran gestorbene in ihrem unmittelbaren Umfeld!!! 😡😠 Was natürlich die Impfquote kaum weiter steigen läßt, und das Drama nimmt weiter seinen Lauf. Die Zahlen steigen, die Faktenresistenten schwurbeln und mir schwillt der Kamm! 

Da kann man im Hinblick auf die sich nun neu konstituierende Regierung dieselbe nur inständigst bitten, dringend in die Bildungspolitik zu investieren und den wohl offensichtlich so ungeliebten Fächern Chemie, Physik und Biologie neues Leben einzuhauchen! 🙏🍀🍀🍀

Ja, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, manchmal ist das Leben mit unseren lieben Mitmenschen nicht leicht und führt sowohl zu Verstimmungen als auch oft genug zu Resignation, und da fiel uns nun in unserer Redaktionssitzung das Thema „Himmel“ ein, der Himmel, der uns alle überspannt, der „Himmel auf Erden“, den alle ersehnen, und Frau Chefredakteurin erinnerte sich an ein Buch von Pearl S. Buck: „Alle unter einem Himmel“. Und alle darunter sind gleich, oder sollten es zumindest sein. 

Als Himmel wird die Ansicht bezeichnet, die sich einem Betrachter bietet, wenn er von der Erdoberfläche aus in Richtung Weltraum blickt. Dabei können je nach Tageszeit und Wetterlage unterschiedliche Erscheinungen sowohl in der Atmosphäre als auch im Weltraum gesehen werden.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Himmel_(planetar)

Himmel ist in vielen Religionen eine nicht räumlich zu verstehende Sphäre, die alternativ zur empirischen Wirklichkeit übernatürliche Wesen, Erscheinungen oder Götter beheimatet. Außerdem kann dies ein Ort oder Zustand sein, an oder in dem das jenseitige Leben gelebt wird und an dem die Götter oder der Gott ihre Heimat haben.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Himmel_(Religion)

Angesichts der oben erwähnten Frühschichten in unserer Kirche klang der Frau Chefredakteurin ein dort oft gesungenes Lied in den Ohren, und das haben wir nun mal gesucht und gefunden und stellen es hier an den Anfang unseres Eintrags über den Himmel, das paßt so schön:  „Der Himmel geht über allen auf“

Und nun kommen wir zu unseren Bildern, als erstes Bilder von der herbstlichen Grafschaft mit der neuen Kamera zum ausprobieren des Zooms:

Wird langsam richtig bunt in unserer Grafschaft um unser Eulennest rum. 

Nun kommen Himmelsbilder

beginnende Dämmerung, die langsam ins Dunkle der Nacht übergeht

Unser Birkenpferd

das der Sturm ganz schön durcheinander geschüttelt hat

Wir hatten nächtens arge Bedenken, ob unser Birkenpferd keinen Schaden nimmt, und hatten Mimi in heaven gebeten, auf ihren und unseren „Hoppi“ aufzupassen, was sie dann wohl auch erfolgreich getan hat, aber so ist unser Birkenpferd nun zu einem Namen gekommen, wir haben es offiziell „Hoppriel“ getauft, Spitzname „Hoppi“! 😂

Steifer Wind auch noch am Tag nach dem nächtlichen Sturm

und bedrohliche Wolken! 

Langsam beruhigte sich die Lage wieder

zur Burg Lirich hin noch etwas düsterer

aber allmählich besänftige sich der Himmel. 

Nun haben wir noch Himmelsbilder aus den goldenen Oktobertagen für euch

und, da zum Himmel gehörend, Mondbilder mit der neuen Kamera, die wir euch doch glatt unterschlagen hatten, aber nun:

auf dieses Bild sind wir stolz, der Mond und weiter rechts vom ihm ein Stern! 

Damit sind wir nun langsam am Ende unserer heutigen Sonntagsausgabe angelangt, eines noch: Der Himmel wird mit einem alten Wort auch als Firmament bezeichnet, am Firmament leuchten die Sterne, und es ist der Sitz der Engel, auch der Schutzengel, und die haben wir derzeit doch wohl alle wieder nötig, also haben wir für euch uns uns unsere liebsten Schutzengel aus dem Archiv geholt und stellen sie für alle Menschen und Tiere hier wieder ein: 

Und noch etwas schönes, leuchtendes hat der nun bald kommende November für uns im Gepäck: Den Martinstag! Es dürfen unter Auflagen wieder Martinszüge stattfinden, und so hoffe ich, daß es in diesem Jahr endlich wieder leuchtende Kinderaugen mit leuchtenden Laternen geben wird:

Damit scließen wir nun unsere Sonntagsausgabe und wünschen euch allen einen wunderschönen und hoffentlich sonnigen Sonntag, kommt alle gut wieder in die neue und letzte Oktoberwoche, bleibt oder werdet gesund, für alle, Tier oder Mensch, die es brauchen, sind hier Daumen, Pfoten und Tatzen gedrückt, 🙏🍀 paßt alle gut auf euch auf, es grüßt euch herzlich euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia  

Habts fein!  

 

Grafschafter Wochenanzeiger – „Will das Glück nach seinem Sinn dir was Gutes schenken…..“🎁🎀

…..sage Dank und nimm es hin ohne viel Bedenken.“

Der Moderne

Nun hab‘ ich mein grämliches Winterweh
sechs Monde mystisch gehütet
und hab‘ auf manchem ästhetischen Tee
pessimistische Eier gebrütet.

Mein Büchlein, das meinen Gram umschloß,
kam in die besten Familien;
mein Büchlein, das meinen Kummer ergoß
auf stilisierte Lilien.

Die schlanken Mondänen durchforschten’s mit Fleiß,
und heimlich lasen’s die Zofen;
und alle tranken literweis
mein Herzblut aus meinen Strophen.

Sie lobten an meiner Seele Not
die Feuer, die zuckend verflammten,
und sprachen von meinem nahen Tod
mit der Ruhe des Standesbeamten…

Doch heut‘ ist draußen der Frühling erwacht,
schon duftet’s nach hellen Syringen –
mein Herz spürt die Sonne und klopft und lacht
und hört die Knospen springen.

Mein Herz zerreißt seinen Trauerflor,
meine Jugend wird wieder munter,
sie haut der Sorge eins hinter das Ohr
und schmeißt sie die Treppe hinunter.

Vom junggrünen Teppich der Wiese her
klingen Schalmeien und Tänze…
so werf‘ ich hinter der Fliehenden her
Die raschelnden Lorbeerkränze.

Und blinzelt zur Nacht mir ein lustiger Stern,
ich folg‘ ihm augenblicklich –
O Gott, wie bin ich unmodern!
O Gott, wie bin ich glücklich!

(Rudolf Presber, 1868 – 1935, deutscher Journalist, Dichter, Dramatiker, Romancier und Erzähler)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, da liegt sie nun wieder auf eurem sonntäglichen Frühstückstisch, unsere Sonntagsausgabe! Am letzten Wochenende gab es selbige ja bereits schon im Samstagsdruck, dieweil Frau Chefredakteurin zu ihrem Geburtstag in Kölle weilte. Unsere freitägliche Redaktionssitzung war kurz und knapp, mein Bärenteam winkte nur nonchalant mit den Tatzen, „dein Part, Frau Cheffin, du mußt deinen Lesern noch von deinem Geburtstag berichten!“ Stimmt, meine Bärchen, dann lege ich mal los, dieweil ihr es euch dann weiter vor dem Fernseher gemütlich machen könnt! 📺🧸🧸❄🧸🧸🧸

Am besten fängt man immer mit dem Anfang an, lach, denn also, da sind sie, die Fahrkarten für die schönste Fahrt ever

frühmorgens ging es los, und man höre und staune: Keine besonderen Vorkommnisse bei der Bahnfahrt, und das ganze pünktlich! Auf die Minute! Sagenhaft! Einlaufen des Zuges am Kölner Hauptbahnhof mit Blick auf den Dom noch eine Station bis Köln-Ehrenfeld, wo Björn mich nochmal am Bahnhof abgeholt hat, worüber ich mich sehr gefreut habe! Bei ihnen zuhause haben wir dann noch ein Täßchen Kaffee getrunken, und dann sind Steffi und ich aufgebrochen in die Innenstadt, wir wollten shoppen gehen, welch eine herrliche Idee, wie lange war ich nun schon in keinem Laden mehr außer für Lebensmittel. Wir sind beide geimpft, natürlich haben wir überall, wo es sich knubbelte, Masken getragen, also stand einer doch wieder wesentlich entspannteren Shoppingtour nichts mehr im Wege. Wie sagte Mimi in heaven es immer? „Folks“, es war herrlich, herrlich, herrlich! Zumal mir Steffi dabei noch eröffnet hat, daß diverse Klamotten, die mir gefielen, mein Geburtstagsgeschenk werden sollten, wie fein! Ich brauchte wirklich dringend Schuhe für den Herbst und auch Steffi hatte den gleichen Wunsch, aber bis wir mal endlich in einem Schuhgeschäft waren, wo wir dann beide fündig geworden sind, da lagen noch so viele hübsche, wonnige und unbedingt zu besuchende Läden dazwischen! 😂 Ich glaub, Björn war recht froh, daß er zuhause auf einen Lieferanten warten mußte und deshalb „bedauerlicherweise“ nicht am Einkaufsbummel beteiligt war, die meisten Männer hier werden ihn bestimmt gut verstehen! 😂 Aber die Frauen verstehen unsere leuchtenden Augen! 😉☺😊

Neben Schuhen brauchte ich noch eine neue Geldbörse, an der meinigen war der Reißverschluß hinüber, nun hab ich da aber immer noch die alte, denn die, die ich fand und die mir gefielen, hatten alle einen Preis, bei dem ich eigentlich die Geldbörse nicht mehr bräuchte, weil ich nix mehr hätte, was ich da noch reintun könnte! 😂🤣😂👎

Nun seid ihr bestimmt doch langsam neugierig, was die Frau Chefredakteurin denn, dieses Mal als Jägerin unterwegs statt als Sammlerin, erbeutet hat, tadaaaaaaaa…..hier kommen nun meine Geburtstagsgeschenke:

ein Satin-T-Shirt und ein herbstlicher Pullover in der wunderschönen Trendfarbe senfgelb, samt passenden Schuhen in gleicher Farbe und einem Paar hübscher Herbststiefelchen, die Jeans hängt bloß zur Komplettierung des Outfits dabei, die besaß ich vorher schon. 

Interessante Ärmel, nicht wahr? Bissel „angekrempelt“, das paßt immer fein zu meinen nicht so langen Armen, lach, normal sind mir Ärmel immer zu lang. 

Ich hab mich vollständig in die Farbe verliebt, und das paßt doch ausgezeichnet zur blauen Jeans, oder? 

Ein sehr erfolgreicher Einkaufsbummel, auch Steffi war hochzufrieden und hat sich an meiner Freude gefreut. Das Wetter war am Samstag auch sehr angenehm, ab und zu gab es mal ein paar Regentropfen, die konnte man im Geschäft abwarten, und ansonsten strahlte die Sonne genau wie wir. Auch die Stimmung in der Stadt war recht entspannt, und mal doch wieder mehr unter Menschen, das tat doch auch der Seele wieder gut. Übrigens: Ich bin 100 % für kulturelle Vielfalt, bloß nicht bei Musik 😂 irgendwo in der Stadt sang ein „Chor“, nicht schön, aber laut 😂, wir haben uns königlich amüsiert! 

Irgendwann fragte Björn über Handy, wo wir denn abgeblieben wären, und da ist uns erst aufgefallen, daß wir schon sage und schreibe 4 1/2 Stunden unterwegs waren. 🤭 Langsam taten uns auch die Füße weh vom Pflastertreten, und so sind wir denn wieder mit der U-Bahn nach Hause gefahren. 

Dort haben wir dann erstmal strahlend unsere Beute vorgeführt, und hier gehört noch eine kleine, lustige Anekdote hin, wir waren in der Stadt vor einem Brautmodengeschäft hängengeblieben, die Brautkleider so in ganz altem Stil verkaufen, die haben wir beide so bewundert, und da ich nicht in weiß geheiratet habe, hab ich zu Steffi gesagt, irgendwann müssen wir mal in so ein Brautmodengeschäft, ich möchte mich einmal im Brautkleid sehen. Steffi hat das dann zuhause Björn mit den Worten berichtet, seine Mama müsse mit ihr demnächst unbedingt in ein Brautmodengeschäft! Ich brauch euch jetzt sicher nicht den Gesichtsausdruck und die Augen von meinem Sohnemann beschreiben, hihihihi!!! 😉😊🤭😂👰

Am Abend haben wir uns dann lecker Pizza bestellt, mittlerweile regnete es draußen wieder richtig und drinnen war es so gemütlich, da hatten wir keine Lust mehr, noch woanders hinzugehen. Und haben mit lecker Essen und lecker süffeln gemütlichst in meinen Geburtstag reingefeiert! 🍽🍾🥂🥃🍹 Und sind dann irgendwann müde in die Betten gefallen, ich schlaf so gut in dem neuen Gäste- bzw. Arbeitszimmer. 

Sonntagmorgen lecker frühstücken und dann den Tag, an dem es Bindfäden regnete, gemütlich beisammen verplaudern, hach, was war das wieder schön! Bei allem Schönen drumrum um so einen Geburtstag ist das mit Abstand das beste und schönste Geburtstagsgeschenk, mit meinen Lieblingsmenschen beisammen sein dürfen! 😊🤗🙏

Am Abend bin ich dann wieder heimgefahren, die Kinder haben mich noch zum Bahnhof gebracht.

Bei aller Wehmut des Abschieds natürlich wieder hab ich mich doch auf mein Bärenteam gefreut, sie haben bei meiner Abreise hier ja schon wieder so viel zu tuscheln gehabt, da schwante mir was, und ich war sehr gespannt, was sie sich wohl haben einfallen lassen, und nun guckt mal:

Ist das nicht wonnig? Wenn man so empfangen wird, wenn man am Geburtstagsabend wieder nach Hause kommt von zwei herrlichen Tagen? Ich war richtig gerührt! Und ein Ständchen hab ich auch bekommen

So hübsch gedeckt, mit Kerzchen und Kuchen, 

und unserer „familieneigenen“ Geburtstagstasse, die wurde früher immer schon für jedes Geburtstagskind hier gedeckt. 

Passendes Espressotäßchen, feine Servietten, 

und Kerzchen! Da hat mein Redaktionsteam sich so drauf gefreut!

Luzia hat Engelbärt stellvertretend für Mimi in heaven mit dabei genommen, 

und selbstverständlich war auch der „Alterspräsident“ unserer Redaktion mit vertreten, mein Bernhard.

Hamish und Bruno, immer vereint!

Fein haben sie das gemacht!!! ❤🤗

Dann hab ich im Rudel mit meinem Redaktionsteam meine Päckchen ausgepackt von lieben Blogfreunden, das war ein Jubel hier, und da sag ich hier nun auch mal noch ganz lieb daaaaaanke, liebe Brigitte/Plauen, liebe Kristina mit Rani und Fleckchen und liebe Ursel! Laßt euch alle ganz doll knuddeln! ❤❤❤ Bevor ich euch meine Geschenke alle nun zeige, zeig ich euch noch eine „Karte“, die mich virtuell erreicht hat, von einer Blogleserin, die die älteren meiner Leser bestimmt noch kennen unter dem Namen „Conchi“, und mit der ich immer noch lieben Kontakt habe, guckt mal, ist das nicht knuffig, ich hab sie mir auch ausgedruckt und mit an meine Kartenleine gehängt, weil ich sie so süß finde:

Wonnig, nicht wahr?! 

So, und nun kommt mein Gabentisch

ich bin immer ganz gerührt über euch, es ist so schön, wenn liebe Menschen an einem denken, in diesem Zusammenhang hier nun auch erst einmal noch einen ganz lieben Dank auch für alle virtuellen Geburtstagsgrüße, die ich bekommen habe, ihr seid alle die besten, und ich weiß schon, warum ich im letzten Beitrag das Thema „Freundschaft“ hatte! Laßt euch alle knuddeln! 🤗

Nachschub für die Duft- und Räucherfront von Kristina, Rani und Fleckchen. Und Nachschub für unser Balkonien!

 

Für leibliche Genüsse ist Brigitte/Plauen immer ein prima Lieferant, lach, und für

wonnige Tiere aller Arten

samt herrlichem Verpackungsmaterial mit treffenden Sprüchen

das ist doch ein so wahrer Spruch, fand ich klasse, das Tütchen! Und die Klammerherzchen, für die Kartenleine! 

 

Sehr passend, nicht wahr? 

Feine Seife und Lesestoff von Ursel und eine ganz besondere Überraschung

ich hab von Ursel eine Kamera „geerbt“, fotografisches Neuland wird nun betreten, muß ich mir nur noch ein Überspielkabel fürs hochladen auf den PC besorgen, da wird Björn mit beauftragt! 😊🤗❤

In Ursel hab ich eine „Häkelschwester“, hihihihi, sie macht das auch so gerne und ich hab zwei wunderschöne Ergebnisse eingeheimst:

Die herbstliche Farbe paßt so hübsch zur beginnenden Herbstdeko demnächst! 

Lesestoff kam mit den beiden kleinen hinteren Büchlein auch noch von Brigitte/Plauen. 

Einmal herbstliches Ambiente in Farbharmonie! 

Natürlich zeig ich euch auch noch meine Kartenleine

Ursels Rosen! 

diese von Brigitte/Plauen hat noch einen Clou

man kann sie aufziehen! So hübsch! 

Kristinas Karte hat Platz in dem gleich mitgeschickten Kartenständer erhalten:

Nun bin ich fast am Ende von meinem Geburtstagsnachleseeintrag, aber etwas muß ich euch noch zeigen, denn bevor ich am Samstag nach Köln fuhr, hab ich noch einen lieben Gruß von meiner Mimi in heaven erhalten, guckt mal:

Der Mond schien durch das Birkenpferd und über ihm steht Mimis Stern

Am Sonntagabend, als ich wieder hier war, leuchteten draußen alle Lämpchen so schön

sogar das, welches ich in Mimis Brotkasten platziert hatte, leuchtet wieder, da hab ich mich so drüber gefreut. 

Nicht mehr allzu lang, dann ist wieder Halloween!

Und damit schließen wir nun unsere heutige Sonntagsausgabe und wünschen all unseren Lesern einen guten und schönen Sonntag, mit hoffentlich schönem herbstlich-sonnigen Wetter. Bleibt oder werdet alle gesund, allen Kranken, ob Mensch oder Tier, wünschen wir herzlichst gute Besserung und alles Liebe und Gute! Kommt alle gut wieder in die neue Woche, möge sie eine schöne sein. Ich hoffe, ihr hattet alle bissel Freude an meiner Nachlese hier, ich hatte Freude ohnegleichen zu meinem Geburtstag und danke euch allen nochmals ganz herzlichst dafür! 

Euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia  

Habts fein!  

 

 

 

Grafschafter Wochenanzeiger – „Jetzt bin ich doch ein altes Kind!“ 🎈🎂🧸

Freundschaft

Die Freundschaft ist die edelste der Gaben,
sie lindert Schmerz, sie lindert Pein,
doch einen Freund kann der nur haben,
der selbst versteht ein Freund zu sein.

(Aus meinem Poesiealbum, Autor unbekannt)

https://www.lyrix.at/t/reinhard-mey-mein-erstes-graues-haar-564

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, ach, ja, die Kinderzeit ist lange vorbei, und mittlerweile hab ich nicht nur ein graues Haar, das ich willkommen heißen muß auf meinem Kopf, wie es Reinhard Mey im oben eingestellten Lied so schön singt. Ich bin „ein altes Kind“, mit dem morgigen Tag ein Jahr vor meinem 70. Geburtstag, aber ich hab mir genug an Kindlichkeit bewahrt, um mich auf meinen Geburtstag am Sonntag wie ein solches zu freuen, zumal ich, wenn ihr diese Zeilen lest, voller Vorfreude auf die Fahrt, bereits unterwegs oder schon angekommen sein werde bei meinen Kindern in Köln bei denen ich übers Wochenende und somit zu meinem Geburtstag wieder eingeladen bin! 🚂😍🍀🌞😊🎈🎂🌻🤭👍 Ein kryptischer Ausdruck meiner Freude! 🥳

Mein Redaktionsteam ist daher mal wieder „allein zu Haus“, natürlich hab ich ihnen eine fröhliche Nachfeier versprochen, wenn ich wieder zu Hause bin! Was irgendwann am Sonntagabend der Fall sein wird, da komm ich aus der Feierei gar nicht mehr raus, weil wir dann wohl den Montag in den Redaktionsräumen dazu benutzen werden. 🎈🥳🍾🍺🥂🍷🍹🥤

Tja, und weil ich ja nun über meinem Geburtstag nicht in der Redaktion unserer Zeitung weile, lehnte sich mein Redaktionsteam bei der gestrigen Redaktionssitzung genüßlich grinsend zurück und Ruddi meinte, „dann laß dir mal was einfallen, Frau Cheffin, für deinen Abwesenheitseintrag, wir sind ja an den zwei Tagen dann reichlich mit der eingehenden Leserpost beschäftigt!“ Himmel, was hab ich mir da bloß rangezüchtet, aber irgendwie hat er ja recht, der Bengel, und nach meinem verblüfften Gesicht und dem Lachanfall seiner Kollegin und seiner Kollegen haben mir dann doch wieder alle tatkräftig zur Seite gestanden, und genau das war es dann, was mich auf die Idee für diesen Eintrag brachte.

Ich hatte in den letzten Tagen, gerade so vor Geburtstagen wandern die Gedanken ja doch immer wieder so gerne rückwärts, mal wieder mein Poesiealbum beim Wickel, unschwer zu erkennen schon am Eingangsgedichtchen, und beim blättern fielen mir die Kinderfreundschaften ein, damals geknüpft, manche noch heute erhalten, andere im Sande verlaufen oder durch die Endlichkeit des Lebens verloren. Aber „im sicheren Land der Vergangenheit“ gut aufgehoben und immer wieder erlebbar in den Erinnerungen. Und so gut besungen wieder einmal von Reinhard Mey, in seinem Lied „Komm, gieß mein Glas noch einmal ein“

https://www.lyrix.at/t/reinhard-mey-komm-gie-mein-glas-noch-einmal-ein-990

Freundschaften, der rote Faden eines Lebens, Fixpunkte im Lebenslabyrinth! 


Freundschaften, das macht auch hier unser Blögchen und unseren späteren Grafschafter Wochenanzeiger aus, wieviel Freud und Leid haben wir hier schon alle geteilt, gerade in den letzten Tagen wieder! ❤🍀 Und dafür möchten wir, mein Redaktionsteam und ich, euch mal wieder allen so ganz besonders herzlich danken!

Unser aller Co-Autor und rasende Reporterin, unsere Mimi in heaven, fest und innig mit einem Freundschaftsbändchen mit uns verbunden hatte ja auch ihre eigene Freundesliste hier im Blögchen und später im Grafschafter Wochenanzeiger, über die sie immer sehr glücklich und auf die sie sehr stolz war. Ihre tierischen Freunde sind auch uns mit ihren Dosenöffnern hier weiter treu geblieben, das ist so wunderschön und wird Mimi sehr freuen auf ihrer Wolke ☁ und ihrem Stern ⭐

Der kommende Geburtstag weckt auch wieder Erinnerungen an Geschenke, hier bei diesem Thema in erster Linie plüschige Gefährten, Teddybären und Stofftiere, Kinderfreundschaften für die Ewigkeit. 

Die längste Freundschaft meinereiner natürlich mit meinem geliebten Teddy Bernhard! 

 

Bären können Freundschaften so wunderbar ausdrücken….und stiften, da denken wir alle an unseren geliebten Eisbären Knut.

 

Erinnert ihr euch eigentlich noch an die Freundschaftsringe? Die waren mal in den 70ger Jahren, glaub ich mich erinnern zu können, sehr modern, Björns Papa und ich hatten auch welche, in silbern, mit einem schwarzen Gravurmuster, da war ich so stolz drauf! Erinnerungen! 

Zum Geburtstag gehören Blumen, Freunden schenkt man Blumen, also schenken wir euch hier nun auch noch Blümchen, schon mit ein bissel Herbstahnen: 

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Und mit einem wunderschönen passenden Lied allwieder von Reinhard Mey 


https://www.lyrix.at/t/reinhard-mey-gute-nacht-freunde-a25

in zwei Versionen, wünschen wir, mein Redaktionsteam und ich, euch allen ein wunderschönes und vielleicht auch sonniges Wochenende, falls die Sonne sich rar machen sollte, habt einfach Sonne im Herzen, 🌞❤ paßt auf euch auf und bleibt oder werdet alle gesund, für alle Kranken, Tier und Mensch, sind alle Daumen fest gedrückt 🙏🍀🍀🍀!

Herzliche und freundschaftliche Grüße sendet euch allen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in Heaven

Otto und Luzia  

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – man soll die Feste feste feiern! 🎂🍾🎈

Sonnenblume im Gemüsegarten

Hinter jenem alten Lattenzaun dort drüben,
der schon ziemlich arg verwittert ist vom Sturm der Zeit,

sonnt sich ein Gemüsegarten in Beschaulichkeit.
Neben Kraut und Unkraut wachsen friedlich Kohl und Rüben.
Neben einem Kürbis reifen zarte Zuckerschötchen.
Alles was für eine Hausfrau nütz- und dienlich ist –
ist hier kunterbunt vertreten. Knollen neben Knötchen
wachsen unter einer Sonne – und auf einem Mist.

 

 

Hinter jenem Lattenzaun dort zwischen grünen Bohnen
hoch empor, erhaben über dem Gerank
sieht man, wie aus purem Gold zum Himmel strahlend blank,
eine wunderschöne, große Sonnenblume thronen.

Leuchtend wendet sie zur Sonne ihr Gesicht,
alles was da unten kreucht kann sie nicht stören.
Sie bestrahlt mit überreichem Glanz und Licht
tief im Schatten die Radieschen und die Möhren.

Veilchen, Petersilie – Mohn und Sellerie
sprießen alle aus der gleichen Erdenkrume.
Neben Kraut und Rüben blüht die Sonnenblume.
Selbst auf einem Düngerhaufen liegt ein Stücklein Poesie.

(Fred Endrikat, 1890 – 1942)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, in unserer heutigen Sonntagsausgabe wollen wir, mein Redaktionsteam und eure Frau Chefredakteurin, einen wunderschönen 

Sommer-Sonnen-Sonnenblumen-Geburtstags-Sonntag

mit euch allen feiern, liebe Britta-Gudrun!

Alles Liebe und Gute für dich zu deinem heutigen Ehrentag, vor allem natürlich Gesundheit, und einen wunderschönen Geburtstagstag! Es ist der erste Geburtstag ohne deinen lieben Streuner Django, deshalb gehen ganz besonders liebe Gedanken und Grüße zu dir. 

Dein Streunerle Django und unsere Mimi in heaven haben dir bestimmt schon gleich heute Morgen von Wolke ☁ und Stern ⭐einen lieben Geburtstagsgruß geschickt! 

Der Frühstückstisch ist lieb für dich gedeckt

nimm Platz und genieß die morgendlichen Sonnenstrahlen, falls sie sich hinter Wolken verstecken sollten heute, 🌥 strahlen sie eben hier für dich! ⛅🌤🌞

Natürlich gibt es auch einen Geburtstagskuchen mit Kerzen drauf die mußt du nun auspusten und dann stoßen wir alle mit dir auf dein neues Lebensjahr an!

liebe zweite Löwin unseres Geburtstagsrudel! 

Mein Redaktionsteam und ich, wir hoffen, daß heuer zu deinem Geburtstag vielleicht noch deine so geliebten Mauersegler da sind hier sind sie bereits wieder fort!

Falls es bei dir auch schon so weit sein sollte, hast du hier noch was von deinen geliebten Vögeln, ich glaub, wir teilen ja wohl die Wehmut, wenn sie wieder in den Süden ziehen. 

Nun gibt es noch ganz viele Sonnenblumenbilder, die dir den Tag zum leuchten bringen sollen:

Das kleine Schweinchen in den Sonnenblumen wünscht dir herzlichst viel Glück und viel Schwein

und dem schließen wir uns hier alle ganz herzlich an! ❤❤❤

Und nun noch unser obligatorisches Geburtagsständchen „mit der Maus/den Mäusen“!

Einen wunderschönen Geburtstag wünschen dir dein Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger 

mit Mimi in heaven, Otto und Luzia

Allen anderen wünschen wir einen wunderschönen Sonntag, paßt alle gut auf euch auf, bleibt oder werdet gesund, und kommt gut wieder in die neue Woche! 

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – „Es ist an der Zeit.“

Krieg dem Kriege

Sie lagen vier Jahre im Schützengraben.
Zeit, große Zeit!
Sie froren und waren verlaust und haben
daheim eine Frau und zwei kleine Knaben,
weit, weit –!

Und keiner, der ihnen die Wahrheit sagt.
Und keiner, der aufzubegehren wagt.
Monat um Monat, Jahr um Jahr …

Und wenn mal einer auf Urlaub war,
sah er zu Haus die dicken Bäuche.
Und es fraßen dort um sich wie eine Seuche
der Tanz, die Gier, das Schiebergeschäft.
Und die Horde alldeutscher Skribenten kläfft:
„Krieg! Krieg!
Großer Sieg!
Sieg in Albanien und Sieg in Flandern!“
Und es starben die andern, die andern, die andern …

Sie sahen die Kameraden fallen.
Das war das Schicksal bei fast allen:
Verwundung, Qual wie ein Tier, und Tod.
Ein kleiner Fleck, schmutzigrot –
und man trug sie fort und scharrte sie ein.
Wer wird wohl der nächste sein?

Und ein Schrei von Millionen stieg auf zu den Sternen.
Werden die Menschen es niemals lernen?
Gibt es ein Ding, um das es sich lohnt?
Wer ist das, der da oben thront,
von oben bis unten bespickt mit Orden,
und nur immer befiehlt: Morden! Morden! –
Blut und zermalmte Knochen und Dreck …
Und dann hieß es plötzlich, das Schiff sei leck.
Der Kapitän hat den Abschied genommen
und ist etwas plötzlich von dannen geschwommen.
Ratlos stehen die Feldgrauen da.
Für wen das alles? Pro patria?

Brüder! Brüder! Schließt die Reihn!
Brüder! Das darf nicht wieder sein!
Geben sie uns den Vernichtungsfrieden,
ist das gleiche Los beschieden
unsern Söhnen und euern Enkeln.
Sollen die wieder blutrot besprenkeln
die Ackergräben, das grüne Gras?
Brüder! Pfeift den Burschen was!
Es darf und soll so nicht weitergehn.
Wir haben alle, alle gesehn,
wohin ein solcher Wahnsinn führt –

Das Feuer brannte, das sie geschürt.
Löscht es aus! Die Imperialisten,
die da drüben bei jenen nisten,
schenken uns wieder Nationalisten.
Und nach abermals zwanzig Jahren
kommen neue Kanonen gefahren. –
Das wäre kein Friede.
Das wäre Wahn.
Der alte Tanz auf dem alten Vulkan.
Du sollst nicht töten! Hat einer gesagt.
Und die Menschheit hörts, und die Menschheit klagt.
Will das niemals anders werden?
Krieg dem Kriege!
Und Friede auf Erden.

(Kurt Tucholsky, 1890 – 1935, Pseudonyme: Kaspar Hauser, Peter Panter, Theobald Tiger, Ignaz Wrobel; dt. Schriftsteller, Journalist, Literatur- und Theaterkritiker der Zeitschrift „Die Schaubühne“, später umbenannt in „Die Weltbühne“, zählt zu den bedeutendsten Publizisten der Weimarer Republik)

Liebe Leser vom Grafschafter Wochenanzeiger, auch an unserer kleinen Redaktion gehen die Weltgeschehnisse nicht spurlos vorüber, und so ist es mir heute ein großes Bedürfnis, mir hier redaktionell Luft zu machen. 

Wir haben uns hier in unserer kleinen Zeitung gerade in den derzeitigen Corona-Zeiten des öfteren über mangelnde Empathie und Solidarverhalten seitens unserer lieben Mitmenschen ausgelassen, was aber nun „da draußen“ abgeht angesichts der verheerenden Entwicklung in Afghanistan nach der Machtübernahme durch die Taliban, das schlägt dem Faß den Boden aus und bedarf auch in unserer kleinen Redaktion einer Aufarbeitung. 

Ihr erinnert euch alle an meine „Bauernhofarbeitsstelle“, von der ich euch schon so viel berichtet habe

und die im Oktober 2013 einem Brand zum Opfer fiel und wie ihr ebenfalls alle wißt, gehörte diese Arbeitsstelle namens „Ponderosa“ zu einer gemeinnützigen Einrichtung, damals „Aktion Friedensdorf Oberhausen“, heute „Friedensdorf International“. 

Wen die Geschichte und die heutige Arbeit interessiert, da hätte ich zwei Links zum nachlesen:

Es begann in Vietnam

Was Wir Tun

Angesichts dieser guten Arbeit unter anderem auch in Afghanistan mußte ich nun in den letzten Tagen unter den Berichterstattungen der aktuellen Lage  in Presse, Rundfunk und Fernsehen mit Entsetzen Kommentare von wohlstandsverwahrlosten Menschen unseres Landes, mit über 70-jährigem Frieden im eigenen Land im Rücken, zur Kenntnis nehmen, die von mangelnder Empathie und Mitleidensfähigkeit nur so strotzen, die vehement ihre eigenen kleinen Pfründe „verteidigen“ und Flüchtlingsströme befürchten von jungen, „wehrfähigen“ Männern, die doch bitteschön mal lieber ihr Land verteidigen sollen. Das ganze von den „Helden“, die mit der Flasche Bier in der Hand gemütlich auf ihrer sicheren Couch zu Hause sitzen, die gleichen „Helden“, die auf Facebook jedem, der es hören möchte oder meistens besser nicht, verkünden, daß sie sich NIE gegen Corona impfen lassen werden, aus Angst vor (nicht vorhandenen!!!) „Langzeitfolgen“! Und aus Angst, daß doch geplant ist, daß man nach der Impfung im September 2021 einfach mal so tot umfällt! Ach, und nicht zu vergessen, das ständige Jammern über „einen Lappen im Gesicht“, unter dem man erstickt! Ich stelle mir diese heldischen Jungs jetzt gerade beim Sturm auf die Taliban vor…..! Und schäme mich fremd! 

Wohlgemerkt, dies ist kein politisches Statement, es ist ganz schlicht und einfach nur ein humanistisches, denn das ist angesichts der Lage in Afghanistan jetzt das einzig wichtige: Humanismus! Und die Ächtung aller kriegerischen Handlungen, egal, welcher Couleur, Religion, Weltanschauung, Krieg dient nur den Kriegsgewinnlern, es gab zu meinen Zeiten in meiner Bauernhofarbeitsstelle einen Film von Ralph Giordano mit dem Titel „Der Krieg ist nicht humanisierbar“. Er vernichtet Menschenleben, physisch wie psychisch, er nimmt Väter, Söhne, Töchter, Mütter, Geschwister und Freunde. Und ich frage mich angesichts solcher verheerenden Kommentare wie oben beschrieben: Würdet ihr eure Menschen, eure Söhne und Töchter, wieder opfern wollen??? Warum sollen es dann afghanische Eltern tun??? 

„Es ist an der Zeit“ singt Hannes Wader in seinem Lied 

und ja, das ist es, es ist hohe Zeit! Hohe Zeit,  dem Populismus die Stirn zu bieten, dem Haß, dem Geifer, dem kalten Egoismus Einhalt zu gebieten! Das geht ganz ohne Gewehr und Munition, einfach nur mit der Kraft der Liebe, wie bewiesen 1989 bei der friedlichen Wiedervereinigung, nur mit Kerzen und Gebeten. 

Und mit dem innigsten Bekenntnis zum Frieden von Reinhard Mey in seinem Lied „Nein, meine Söhne geb ich nicht“ in der neuen Fassung von 2020 „Reinhard Mey & Freunde“ 

das als Benefizaktion zur Unterstützung der Arbeit von Friedensdorf International entstand, und der Ursprungsfassung aus dem Jahre 1986

schließen wir nun unseren Eintrag und wünschen euch allen einen friedvollen Freitag.  

Euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven, Otto und Luzia. 

Grafschafter Wochenanzeiger – Wir gratulieren! 💐🎂🥂🎈🥳

Bestimmung

Soviel Dinge gehn im Leben
auf dich zu, noch mehr daneben.
Mensch, dein Weg ist dir bestimmt.
Nimm das Schicksal, wie es kimmt.

😉😊❤

Jeder muss sein Päcklein tragen,
teils mit Wohl-, teils Unbehagen.
Schau nach vorn, dort gehen sie:
Hans im Glück und Pechmarie.

🌞🤴🌩👩‍🦱

Etwas Sonne, sehr viel Regen,
Freude folgt den Nackenschlägen,
oder manchmal umgedreht,
wie es so im Leben geht.

⛅🌧🌦🌤

Wieviel Blüten an dem Baume
werden nie zur reifen Pflaume.
Wieviel Pulver, wieviel Blei
schießt der Feind an dir vorbei.

🌸🌳🍇🏹🎯

Weine nicht um das Verpaßte.
Denke: Was du hast, das haste.
Kriegst du nicht, was du gewollt,
hat es wohl nicht sein gesollt.

😊🙏🍀🍀🍀

(Fred Endrikat, 1890-1942)

Hallo, liebes Geburtstagskind Brigitte/Plauen, nun ist er wieder da, der Tag, an dem wir dir zu deinem heutigen Geburtstag gratulieren können! 🎈 

Nimm Platz und laß dich mal so richtig verwöhnen: 

Der Frühstückstisch ist für dich gedeckt, und während das Bärenteam noch Kaffee kocht, kannst du ja schon mal deine Geburtstagspäckchen öffnen. 🎁🎁🎁🎀

Wenn dann am Nachmittag die Gäste eintrudeln, steht der Geburtstagskuchen schon bereit, auch den haben meine Redaktionsmitglieder mit meiner Hilfe gebacken, hübsch verziert haben sie ihn aber ganz alleine! 

Dann mußt du das Kerzchen auspusten…..🕯 und wir stoßen dann alle mit dir an auf ein gutes und schönes neues Lebensjahr mit allen lieben Wünschen, natürlich vor allem dem nach Gesundheit! Prost! 🍾🥂

Mein Redaktionsteam hat mal unser Archiv hier durchgeblättert und festgestellt, daß wir hier heute mit dir zusammen einen Brigitte-Jubiläums-ganz-viele-Jahre-Tag-Geburtstag feiern 🤣 nämlich ganz genau das 10. Mal feierst du hier mit uns allen deinen Geburtstag! Das haben wir dann flugs zum Anlaß genommen, mal das Archiv zu durchstöbern und dir (und allen anderen Lesern) Bilder aus den vergangenen Geburtstagstagen zu zeigen:

In der nächsten Galerie versammeln sich alle tierischen Gratulanten:

Wir wünschen dir alle viel Schwein 🐷🍀 fürs neue Lebensjahr

und zum Abend deines heutigen Ehrentages lassen wir ein Feuerwerk steigen

Selbstverständlich vergessen wir dein Geburtstagsständchen nicht

und damit wünscht dir das Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven 

Otto und Luzia nochmals einen ganz wunderschönen Geburtstagstag! 🐻🐻❄🐻🐻🐻🐈❤❤❤🍀🍀🍀

Allen anderen Lesern von unserem Grafschafter Wochenanzeiger wünschen wir ein schönes, sonniges Wochenende, bleibt oder werdet alle gesund und paßt gut auf euch auf! 

Habts fein! Euer Redaktionsteam mit Frau Chefredakteurin und Mimi in heaven.