Grafschafter Wochenanzeiger – Silvester 2020

Wünsche zum neuen Jahr

Ein bißchen mehr Friede und weniger Streit
ein bißchen mehr Güte und weniger Neid
ein bißchen mehr Liebe und weniger Haß
ein bißchen mehr Wahrheit – das wäre was

Statt so viel Unrast ein bißchen mehr Ruh
statt immer nur Ich ein bißchen mehr Du
statt Angst und Hemmung ein bißchen mehr Mut
und Kraft zum Handeln – das wäre gut

In Trübsal und Dunkel ein bißchen mehr Licht
kein quälend Verlangen, ein bißchen Verzicht
und viel mehr Blumen, solange es geht
nicht erst an Gräbern – da blühn sie zu spät

Ziel sei der Friede des Herzens
besseres weiß ich nicht.

(Peter Rosegger)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, wie fängt man nun an und was sagt man, wenn man hier ein Jahr wie 2020 verabschieden soll? Das schon schlimm begann gleich in der damaligen Neujahrsnacht und das im weiteren Verlauf weiß Gott nicht mit Freude und schönen Dingen um sich geschmissen hat? Was eurer Frau Chefredakteurin dazu spontan durch den Kopf ging, das ist nicht druckreif! Wir hatten es nach ohnehin schon anstrengenden und nicht fröhlichen Tagen zum Jahresende 2019 so hoffnungsvoll begonnen, meine Mimi, jetzt in heaven, unser Team und ich. Ratlose Gesichter rundum bei meinem Redaktionsteam. Ruddi, ganz der Volontär seiner geliebten Chefin, fragte ganz schüchtern, ob es denn gar nix schönes gab 2020, das Jahr könne doch nix dafür, daß sein Inhalt mehr Mist als alles andere gewesen wäre, er fände es unfair, ihm einfach einen Tritt zu geben. Wir haben uns alle ein bissel betreten angeguckt, eigentlich hat er ja recht, der Ruddi, und dann haben wir zusammen eine Galerie erstellt: Schönes in 2020. 

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Es ist doch einiges zusammengekommen an schönen Momenten, für die man dankbar sein muß. Und das war dann Ruddis Beitrag zu unserem Silvestereintrag. 

Unser Hamish hat natürlich gerade in diesen Tagen doch wieder Heimweh nach Schottland, schließlich ist Hogmanay in Edinburgh das allergrößte an Festen zu Silvester! Unser Außenkorrespondent hat euch mal eine Seite rausgesucht, über die Traditionen zu diesem Fest, stört euch bitte nicht an der blöden Werbung auf der Seite, die hat uns auch sehr geärgert, aber sonst gibt es da wirklich viel an Informationen zum Fest! 

https://de.qaz.wiki/wiki/Hogmanay

Am allerschönsten ist sowieso gucken, meine Hamish, also büdde schön: 

Hamish hat auch noch was ganz feines und berührendes für dieses Jahr gefunden, guckt mal:

Wir werden es uns in diesem Jahr in unseren Redaktionsräumen hier gemütlich machen, mein Bärenteam und ich, denn wir drei Mädels, meine beiden Freundinnen und ich, haben unsere gemeinsame Silvester-Party gecancelt. Das Risiko war uns zu hoch, wir waren alle drei an Weihnachten bei den Kindern unterwegs, da ist es in diesem Jahr wohl besser, mal darauf zu verzichten! Wir bedauern es alle sehr, aber Vernunft ist in diesem nun scheidenden und wohl auch noch lange im neuen Jahr oberstes Gebot. Als wir telefonierten, um das abzusprechen, meine Freundin mir hier gegenüber, die mit dem Kater Devil, auf den ich mich in diesem Jahr auch so sehr gefreut hatte, und ich, da haben wir doch auch noch so lachen müssen: Wir haben auch früher, als unsere Söhne noch klein waren und später im Teenageralter, immer Silvester zusammen gefeiert, und in jedem Jahr sah dann hinterher der Tannenbaum bei meiner Freundin bissel merkwürdig aus: Die mitgebrachten Luftschlangen für die Deko der Silvesterfeier sind mit schöner Regelmäßigkeit von den Jungs in den Tannenbaum gepustet worden! Sah hübsch aus! 🤣🎄🎉 Und jedes Jahr hat meine Freundin zum Schein „geschimpft“! Ach, ja! 🤗

Da werden mein Team und ich dann hier in unseren noch so schön weihnachtlich geschmückten Redaktionsräumen den Kamin anzünden

den Weihnachtsbaum zum leuchten bringen

und es uns davor gemütlich machen. 

Otto war wieder vorschriftsmäßig unterwegs und hat für Speis und Trank gesorgt! Es gibt eine vortreffliche Menüfolge in den grafschaftlichen Redaktionsräumen, eine Vorsuppe, Hochzeitsuppe mit Grieß- und Fleischklößchen auf Grundlage einer Consommé, ungarisches Gulasch mit Semmelknödeln und gemischtem Salat mit einer Leinöl-Vinaigrette, mit Croutons und Käse, als Nachtisch eine Schokoladentorte. Meine Bären reiben sich hier schon genüßlich die Bäuchlein im Vorgeschmack auf soviel leckeres! Ich auch! 

Wir werden uns die Zeit bis Mitternacht mit klönen und spielen vertreiben, es gibt so viele schöne Gesellschaftsspiele, die man doch an diesem Silvester so schön mal wieder mit der Familie rauskramen könnte, wo Partys nicht erlaubt sind und rudelfeiern auch nicht, vielleicht wäre es doch so genau wie an Weihnachten, anders, aber nicht minder schön! Vielleicht sogar im Gegenteil! 

Bruno sorgt bei unserer Feier für die zünftige Tanzmusik, als gestandener Hauptstadtbär kennt er sich ja bestens mit schwofen und Tanzlokalen aus. 

 

Der Sekt steht dann bereits kalt, damit wir bereit sind, wenn kurz vor Mitternacht der Countdown läuft…..

die Sektkorken knallen und wir hier alle in der Redaktion mit euch, ihr lieben Leser, die stillen wie die bekannten, auf das Neue Jahr 2021 anstoßen

 

und die Glocken vom Kölner Dom das Neue Jahr einläuten

wir haben leider nur ein altes Video dafür gefunden, aber es geht ja um das läuten! 

Luzia als die leuchtende ist dann für das Feuerwerk zuständig, das in diesem Jahr nur virtuell stattfinden darf  

Aber wir sind ja nun mal eine Zeitung und als solche haben wir Privilegien, und da die Frau Chefredakteurin nun schon so oft live bei den Kölner Lichtern war, habt ihr jetzt das Vergnügen eines Live-Feuerwerks trotz Corona-Zeiten, und das coronakonform erlaubt, weil mit nötigem Abstand! Viel Freude! 

Haltet alle eure Gläser bereit, und laßt uns anstoßen auf ein gutes, frohes, gesundes, hoffnungsvolles, besseres und endlich wieder lichteres Neues Jahr

Wir wünschen allen unseren Lesern viel Schwein und Glück im Neuen Jahr,  🐷🐷🐷🐖🐖🐖🎆🎆🎆🎇🎇🎇✨✨✨🎉🎉🎉🍾🥂🍀🍀🍀🌟🌟🌟🙏

Wir danken euch allen für eure Treue, für liebevolles und anteilnehmendes begleiten in einem schwierigen und traurigen Jahr, für unzählige liebe und aufmunternde Kommentare, einfach für euer Dasein!!! Ihr tut uns so gut!!! ❤❤❤

Und nun schicken wir einen lieben, stillen Sternengruß ✨🎇🌟 hinauf zu unserer Mimi in heaven, zu unserem geliebten, unvergessenen Co-Autor und unserer rasenden Reporterin, die uns im letzten unsäglichen Jahr verlassen hat 🕯 wir werden dich nie vergessen. Auch zu diesem Eintrag hast du uns wieder liebevoll über die Schulter geguckt, das haben wir gespürt. Ein frohes Neues Jahr auch dir auf deiner Wolke ☁ und deinem Stern. ⭐

Damit sind wir nun am Ende unseres Eintrages zum heutigen Jahreswechsel, ihr lieben Leser alle, wir hoffen, es hat euch gefallen, bleibt uns gewogen, paßt alle auch im Neuen Jahr gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund!!! Unser größter Wunsch für das Neue Jahr 2021, daß wir alle mit all unseren Lieben gesund bleiben dürfen!!! 🙏

Alles Liebe und Gute für euch alle, mit all euren Lieben, das wünscht euch von ganzem Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia  

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Adventskalender – Türchen 24

 

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r 

Türchen  

                                

Christnacht

Wieder mit Flügeln, aus Sternen gewoben,
senkst du herab dich, o heilige Nacht;
was durch Jahrhunderte alles zerstoben –
du noch bewahrst deine leuchtende Pracht.

Ging auch der Welt schon der Heiland verloren,
der sich dem Dunkel der Zeiten entrang,
wird er doch immer aufs neue geboren,
nahst du, Geweihte, dem irdischen Drang.

 

Selig durchschauernd kindliche Herzen,
bist du des Glaubens süßester Rest;
fröhlich begangen bei flammenden Kerzen,
bist du das schönste, das menschlichste Fest.

Leerend das Füllhorn beglückender Liebe,
schwebst von Geschlecht zu Geschlecht du vertraut –
wo ist die Brust, die verschlossen dir bliebe,
nicht dich begrüßte mit innigstem Laut?

Und so klingt heut noch das Wort von der Lippe,
das einst in Bethlehem preisend erklang,
strahlet noch immer die lieblichste Krippe –
tönt aus der Ferne der Hirten Gesang …..

Was auch im Sturme der Zeiten zerstoben –
senke herab dich in ewiger Pracht,
leuchtende du, aus Sternen gewoben,
frohe, harzduftende, heilige Nacht!

(Ferdinand Ludwig Adam von Saar, 1833 – 1906)

s begab sich aber zu der Zeit, daß ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, daß alle Welt geschätzt würde. Und diese Schätzung war die allererste und geschah zur Zeit, da Quirinius Statthalter in Syrien war. Und jedermann gind, daß er sich schätzen ließe, ein jeder in seine Stadt. Da machte sich auf auch Josef aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth, in das jüdische Land zur Stadt Davids, die da heißt Bethlehem, weil er aus dem Hause und Geschlechte Davids war, damit er sich schätzen ließe mit Maria, seinem vertrauten Weibe; die war schwanger.

nd als sie dort waren, kam die Zeit, daß sie gebären sollte. Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge.

nd es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde. Und der Engel des Herrn trat zu ihnen, und die Klarheit des Herrn leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr.

nd der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids. Und das habt zum Zeichen: Ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen.

nd alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen: Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens.

nd als die Engel von ihnen gen Himmel fuhren, sprachen die Hirten untereinander: Laßt uns nun gehen nach Bethlehem und die Geschichte sehen, die da geschehen ist, die uns der Herr kundgetan hat. Und sie kamen eilend und fanden beide, Maria und Josef, dazu das Kind in der Krippe liegen. Als sie es aber gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus, das zu ihnen von diesem Kinde gesagt war.

nd alle, vor die es kam, wunderten sich über das, was ihnen die Hirten gesagt hatten. Maria aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen.

nd die Hirten kehrten wieder um, priesen und lobten Gott für alles, was sie gehört und gesehen hatten, wie denn zu ihnen gesagt war.

(Lukas 2, Verse 1-20, nach der Übersetzung Martin Luthers)

Liebe Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, seid herzlich willkommen zum Türchen 24 unseres diesjährigen Adventskalenders, das, wie in jedem Jahr, mit der biblischen Weihnachtsgeschichte beginnt. Eine lange und schöne Tradition. 

Nun ist sie da, die „frohe, harzduftende, heilige Nacht“, wie es im obigen Gedicht heißt, das zu meinen Lieblings-Weihnachtsgedichten zählt. Gerade in diesem so unsagbaren Jahr spricht es mir so aus der Seele! Und so möchten wir, mein Redaktionsteam und ich, euch heute hier auch ein frohes Türchen präsentieren, damit sich unsere Seelen wieder erholen können, wenigstens für ein paar Festtage lang einfach mal alles außen vorlassen und die trüben Gedanken vertreiben, einfach fallen lassen in diese Weihnacht, sie mit Kinderaugen sehen, mit Kindheitserinnerungen gestalten! Wir wünschen euch allen hier ein gutes Gelingen der diesjährigen Weihnachtszeit im Sinne des oben eingestellten Gedichtes. 

Und wir öffnen nun hier erst einmal als erste frohe Tat das letzte Adventskalendertürchen unseres wunderschönen Figurenkalenders, seid ihr auch schon so gespannt? Hier guckten 5 Augenpaare, die der Frau Chefredakteurin nicht mitgerechnet, sie mußte ja das Türchen öffnen, wie gebannt auf den Kalender:

Es glitzert bereits!

Tadaaaa! Hihihihi, da haben wir uns jetzt sehr drauf gefreut, ihr habt Fragezeichen in den Augen, denn so eindeutig ist das jetzt nicht zu identifizieren, nicht wahr? Ein Weihnachtsmannkopf ist es nicht, eine Schneekugel auch nicht, was ist es? 

In dem Ambiente wird es wohl gleich ein wenig deutlicher, das ist ja wieder was maritimes und DAS ist ganz sicher da zu Hause

guckt euch mal die Schnurrbarthaare an, das ist eine Robbe oder ein Seehund, ganz wie ihr wollt! 

Wir waren uns jedenfalls alle einig, süßer kleiner Seehund! Mit Ohrenschützern oder Kopfhörern, ganz wie es beliebt! 

Seehund on the rocks! 

Wir waren alle begeistert, finden den zuckersüß! Und nun hat er auch schon längst sein Plätzchen am Weihnachtsstrauß eingenommen, den wir in voller Pracht nochmal für euch alle fotografiert haben:

Ihr wißt ja, Bild anklicken, in groß gucken! Wir machen auch nochmal Fotos im hellen, dann ist es sicher noch besser zu sehen, der Strauß ist eine Wonne mit all den süßen, niedlichen, glitzernden und wunderschönen Anhängern! Nochmals hier einen lieben Dank an Kristina und Rani, die uns diese Freude gemacht haben! 

Nun also kommt das letzte Türchen vom Gewürzkalender, was da wohl drin war, wollt ihr wissen? Was super passendes:

Und wo die Küstendeko einmal stand, eignete sie sich auch für dieses Türchen, denn das Gewürz bezieht sich auch auf was mit Wasser, nicht aus, aber auf…..

Super, oder? Gänse- oder Entenbratengewürz, das paßt so fein! 

Ja, und nun sind beide Kalender leer! Und die Adventszeit vorbei. Wie schnell das doch wieder ging! 

Wir haben euch nochmal eine Bildergalerie von unserem weihnachtlichen Leuchten hier eingestellt

samt dem süßen kleinen Weihnachtsdorf, das uns mal Brigitte/Plauen schickte und dem schönen großen Herrnhuter Stern, von Ursel selbst gemacht, der heuer im Wohnzimmerfenster hängt! Und zwei goldenen Teddys im Fenster, die auch unbedingt mal hier mitmachen wollten. 

Ja, ihr lieben Leser alle, das war er nun wieder, der Adventskalender vom Grafschafter Wochenanzeiger im Jahr 2020. Wir hoffen, es hat euch wieder gefallen, hier jeden Tag ein Türchen zu öffnen, mir und meinem Redaktionsteam hat es jedenfalls wieder großen Spaß und Freude gemacht! Können wir uns eigentlich alle schon mal auf 2021 vorfreuen! 😊😂

Mit einem meiner Lieblingsweihnachtslieder 

schließen wir nun das letzte Türchen unseres Adventskalenders am Heiligen Abend. 

Wir wünschen allen unseren Lesern, auch den hier still mitlesenden, eine frohe, gnadenbringende und gesegnete Weihnachtszeit! 

 

Frohes Fest mit allen lieben Wünschen, paßt auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, das wünscht euch von ganzem Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven, die uns an diesem Weihnachtsfest, dem ersten ohne sie, wieder so sehr fehlt. 

Otto und Luzia  

Habts fein!      

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Adventskalender – Türchen 23

 

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r 

Türchen  

Morgen, Kinder, wird’s was geben

Morgen, Kinder, wird’s was geben,
morgen werden wir uns freun!
Welch ein Jubel, welch ein Leben
wird in unserm Hause sein!
Einmal werden wir noch wach,
heißa dann ist Weihnachtstag!

Wie wird dann die Stube glänzen
von der großen Lichterzahl,
schöner als bei frohen Tänzen
ein geputzter Kronensaal.
Wißt ihr noch vom vor’gen Jahr,
wie’s am Weihnachtsabend war?

Wißt ihr noch mein Räderpferdchen,
Malchens nette Schäferin,
Jettchens Küche mit dem Herdchen
und dem blankgeputzten Zinn?
Heinrichs bunten Harlekin
mit der gelben Violin?

Wißt ihr noch den großen Wagen
und die schöne Jagd von Blei?
Unsre Kleiderchen zum Tragen
und die viele Näscherei?
Meinen fleißgen Sägemann
mit der Kugel unten dran?

Welch ein schöner Tag ist morgen,
viele Freuden hoffen wir!
Unsre lieben Eltern sorgen
lange, lange schon dafür.
O gewiß, wer sie nicht ehrt,
ist der ganzen Lust nicht wert!

Nein, ihr Schwestern und ihr Brüder,
laßt uns ihnen dankbar sein,
und den guten Eltern wieder
Zärtlichkeit und Liebe weihn,
und aufs redlichste bemühn,
alles, was sie kränkt, zu fliehn.

Laßt uns nicht bei den Geschenken
neidisch auf einander sehn;
sondern bei den Sachen denken:
„Wie erhalten wir sie schön,
daß uns ihre Niedlichkeit
lange noch nachher erfreut?“

(Text: Karl Friedrich Splittegarb, Musik: Karl Gottlieb Hering)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, ja, wirklich, kaum zu glauben…“morgen Kinder, wird’s was geben….“ denn morgen ist tatsächlich schon der Heilige Abend des Jahres 2020! Wie ist die Zeit doch wieder so schnell entschwunden! Und das ist sie hier gestern auch, es war noch ein bissel was zu tun, und irgendwie bin ich dann ein wenig in den Rückstand geraten mit unserer Türchenvorbereitung hier, deshalb erlauben wir uns in diesem Türchen später einen Rückblick „auf goldene Tage“, soll heißen, ich verlink euch ein früheres Türchen 23 und hoffe, ihr habt alle noch einmal eure Freude daran, es ist aus meinem Lieblingsjahr 2018. 

Aber erst einmal machen wir hier natürlich unser heutiges Adventskalendertürchen auf. Achtung, es geht los:

Fest verschlossen! Und dann….

ach, ist das entzückend, ihr glaubt nicht, liebe Leser, was hier für ein Trubel war beim Anblick dieses oberniedlichen Schaukelpferdes, es kam sogar unser großes Schaukelpferd, unser Max, gucken was denn da heute in den Redaktionsräumen los sei:

Ja, Max, die Redaktionskinderkes haben gerade mit höchstem Entzücken ein Mini-Exemplar von dir aus dem Adventskalender befreit! Na, und dann hatte auch noch unser Gaul ganz verzückte Augen, ach, Mäxchen, der ist aber auch echt süß, der Kleine! 

Nils meldete sich gleich, er wolle ihn büdde beleuchten beim fotografieren, er passe doch so gut zu dem Tischband auf dem Kamin. Aber gerne doch!

Der ist echt wonnig!!! 🐎

Und nun hängt er glücklich, weil er mit fast all seinen Mitfigürchen aus dem schönen Adventskalender wieder vereint ist, am Weihnachtsstrauß! Und mit dem morgigen Tag sind dann alle wieder vereint, wir sind so gespannt, wer oder was da jetzt noch kommt. 

Nun stand ja noch Adventskalender Nr. 2 an, die Gewürze, büdde schön:

Ich weiß nicht, ob man es schon lesen kann, wir machen es ja immer spannend, hihihihi!

Aber jetzt, ist das nicht wieder was feines? Mango-Curry, hab ich auch noch nie gehört, liest sich aber saulecker! Guckt mal

in diesem hübschen Behälter hab ich sie jetzt erst einmal alle verwahrt, mit dem morgigen Tag sind sie dann auch alle komplett. Das war ein Super-Adventskalender, auch die Kinder sind hellauf begeistert und haben im übrigen genauso gesammelt wie ich! 😊

So, nun verlink ich euch mal das Türchen 23 von 2018 und hoffe, ihr habt alle nochmal Freude beim nachlesen, es war so schön umfangreich. Und wir heute alle ein bissel schachmatt. 

https://mimisdosenoeffner.wordpress.com/2018/12/23/tuerchen-23-4/

Und mit Vorfreude-Weihnachtsbaum-Bildern 

und dem obigen Lied für auf die Ohren

schließen wir jetzt hier das vorletzte Türchen unseres Adventskalenders. Wir hoffen, ihr hattet wieder eure Freude, wünschen euch allen einen schönen WTT ganz ohne Streß und Hektik, wünschen euch alles Liebe und Gute, paßt auf euch auf und bleibt oder werdet gesund. Das wünscht euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia  

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Adventskalender – Türchen 22

 

MiBuRo A d v e n t s k a l e n d e r 

Türchen  

Eine Muh, eine Mäh, eine Täterätätä

Wenn der Weihnachtsbaum uns lacht,
wenn die Glocke bim-bam macht,
kommt auf leisen Sohlen,
Ruprecht an verstohlen.
Zieht mit vollen Säcken ein,
bringt uns Bäcker-Leckerein
und packt unter Lachen
aus die schönsten Sachen.
Kommt, Kinder, seht euch satt,
was er für Schätze hat:

   

Eine Muh, eine Mäh,
eine Täterätätä,
eine Tute, eine Rute,
eine Hopp-hopp-hopp-hopp,
eine Diedeldadeldum,
eine Wau-wau-wau,
ratatsching-daderatabum.

Wenn der Schnee zum Berg sich türmt,
wenn es draußen friert und stürmt,
um die Weihnachtslichter
fröhliche Gesichter.
Alle Stuben blitzeblank,
denn es kommt mit Poltergang
durch die Luft, die kalte,
Ruprecht an, der alte.
Und pustet, prustet – dann
zeigt uns der Weihnachtsmann:

Eine Muh, eine Mäh,
eine Täterätätä,
eine Tute, eine Rute,
eine Hopp-hopp-hopp-hopp,
eine Diedeldadeldum,
eine Wau-wau-wau,
ratatsching-daderatabum.

(Wilhelm Lindemann , 1882 – 1941, Sänger, Musiker, Textdichter und Schlagerkomponist.
Er war auch unter dem Pseudonym „Fritze Bollmann“ bekannt.)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, da der traditionell lustige Montag von Mimi in heaven dieses Jahr auf den 21., unserem besinnlichen Türchen, fiel, holen wir das heute dann mal so ein bissel nach! Und da haben wir uns gleich alle an dieses Lied erinnert, die Bären fanden es so lustig, sie haben sich hier einen abgekichert! Und waren natürlich ganz gespannt, was denn, wenn das hier doch so lustig schon angefangen hat, wohl vielleicht passendes im Adventskalendertürchen versteckt ist. Paßt mal auf, ich glaub, die Bären haben sich nicht getäuscht:

Da lünkert doch schon wieder so ein vorwitziges Näschen….

Ja, das könnte ja nun echt passen, meine Redaktionsmitglieder wurden ganz hibbelig!

Jawoll, paßt! Ein Schneemannkopf, aber paßt mal auf, was der mitbringt:

Ohrenwärmer, hihihihi, aber kaum hatte das meine Bärencrew entdeckt, haben sie es gleich umfunktioniert in die moderne Zeit und meinten, der hätte Kopfhörer auf! 

Ich sag einfach mal salomonisch, jedem das was ihm beliebt, also sucht euch alle aus, was ihr schöner findet! 

Schick weihnachtlich eingerahmt, wir freuen uns immer auf die Deko für unsere Figürchen, das macht so Spaß. 

Ebenso haben wir es mit dem Türchen vom 2. Adventskalender gemacht, und das hat uns auch wieder erfreut, weil uns da noch was zum fotografieren und mehr zu eingefallen ist, aber das später, jetzt erstmal das Türchen:

Na, ist das fein eingerahmt? Mit selbstgehäkelten Tannenbäumchen und Streu-Deko, passend zum Gewürztütchen:

Genau, ihr habt es sicher schon erraten, Lebkuchengewürz! Die Streuteilchen sind knuffig, oder? 

Nun wollt ihr sicher alle wissen, was uns denn nun zu dem Lebkuchengewürz noch eingefallen ist für unser Türchen hier. Ja, das war dann so, wir hatten gestern nachmittag hier allgemeines Geschenke einpacken, da verzieht sich ja dann jeder geheimnisvoll in eine Ecke, hihihihi, und Ruddi meinte dann: „Sag mal, Frau Cheffin, wenn jetzt mal jemand von unseren Lesern nicht so richtig in die Gänge gekommen ist in diesem Jahr mit Geschenke basteln oder kaufen, und nu sind alle Läden dafür zu, weißte nicht noch was, was so auf die Schnelle und mit wenig Aufwand geht?“ „Oh, doch Ruddi, und gerade das Lebkuchengewürz hat mich drauf gebracht, du fandest doch die mini-kleine Lebkuchen-Deko so schön, sowas kann man auch in groß machen, ich zeig es euch mal“:

Die hängen an unserem Adventskranz draußen an der Korridortüre, da gibt es auch noch rechteckige und quadratische von, aber die hab ich auf die Schnelle nicht finden können. Alle aus Tonpapier ausgeschnitten und entsprechend mit Farbe (Deckweiß) und rosafarbenem Tonpapier verziert, die sehen doch richtig echt aus, mmmhhhh?

Die anderen, die mit am Kranz hängen,

die sind aus bemalter Keramik, die könnte man aber auch mit so einer im Backofen aushärtbaren Knetmasse selber machen, ähnlich wie Plätzchen wirklich mit Plätzchenausstecher, und dann fein bemalen. Meine Bärencrew war begeistert und meinte, das würden sie sich gleich mal fürs nächste Jahr notieren zum gemeinsamen basteln. Prima Idee, und wißt ihr, die aus Tonpapier, die kann man zum Beispiel auch sehr schön als Geschenkanhänger umfunktionieren, vor allem dann, wenn man auch noch das passende Geschenk „aus der Küche“ dazu hat: (hier kommt nun das Lebkuchengewürz wieder ins Spiel! 😊)

Adventslikör, für ca. 1 l

  • 8 frische Eigelb
  • 3 TL Lebkuchengewürz
  • 250 g Puderzucker
  • 1 Dose Kondensmilch, 340 ml, 7,5 % Fett
  • 300 ml weißer Rum

Eigelbe und das Gewürz in einer Metallschüssel glatt rühren, Puderzucker, Kondensmilch und Rum nach und nach unterrühren. Die Masse mit den Quirlen des Handrührgeräts über dem heißen Wasserbad ca. 6 Minuten dickcremig aufschlagen. Dann über Eiswasser kalt rühren. Likör mit Hilfe eines Trichters in nicht zu enge Flaschen füllen und verschließen. Das Getränk hält sich im Kühlschrank ca. 3 Monate. 

Und an die Flaschen kommen dann als beschriftete Anhänger die Lebkuchen aus Tonpapier. 

Gebackene Lebkuchen kann man übrigens auch mit Glanzbildchen verzieren. 

Als kleine Geschenkanhänger oder einfach so als Mitbringsel, wer von euch häkeln kann:

Die kleinen Tannenbäumchen aus der Deko oben kann man häkeln. Und dann, wie hier zu sehen, besticken. Das, worum sie liegen, ist der Deckel einer Spandose

in der ich kleine Deko-Streuteile für den eingedeckten Tisch in der Advents- und Weihnachtszeit aufbewahre:

Mal samt Tannenbäumchen versammelt. 

Die sind aus Holz und winzig klein, das Kränzchen hat schon mal ein kleines Arbeitszimmer-Puppenstübchen hier geziert, das ich besitze: 

So, nun schickt euch unser Schneemannkopf mit seinen Kopfhörern/Ohrenschützern

 

noch das Lied von oben auf die Ohren

und dann schließen wir Türchen 22 und hoffen, es hat euch gefallen! Habt alle einen schönen Dienstag, vermeidet jeden Streß, macht euch was zu lachen, das tut derzeit so gut, und bleibt oder werdet alle gesund, das wünscht euch von Herzen euer Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia  

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Adventskalender – Türchen 19

 

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r 

Türchen  

Weihnachtslied

Vom Himmel in die tiefsten Klüfte
ein milder Stern herniederlacht.
Vom Tannenwalde steigen Düfte
und hauchen durch die Winterlüfte,
und kerzenhelle wird die Nacht.

Mir ist das Herz so froh erschrocken,
das ist die liebe Weihnachtszeit!
Ich höre fernher Kirchenglocken
mich lieblich heimatlich verlocken
in märchenstille Herrlichkeit.

Ein frommer Zauber hält mich wieder,
anbetend, staunend muß ich stehn;
es sinkt auf meine Augenlider
ein goldner Kindertraum hernieder,
ich fühl’s, ein Wunder ist gescheh’n.

(Theodor Storm, 1817 – 1888)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, das ganz Redaktionsteam ist ein bissel müdchen heute, es war ein arbeitsreicher Tag gestern, deshalb schreiten wir jetzt hier als erstes zur Türchenöffnung vom Adventskalender

„blinzel-blinzel“

naaaa???

Ein Pinguin! Da werden sich seine Artgenossen am Weihnachtsstrauß aber freuen, Verstärkung! 

Na, wer ahnt bei diesem Bild schon was? Es gibt in den Redaktionsräumen einen großen, plüschigen Artgenossen

und der hat sich des kleinen Kerlchens angenommen. Aber erst einmal Klein-Pinguin in ganzer Pracht

Süß isser, nicht wahr?

Da ist er richtig schön behütet von dem großen, er hat sich da sehr wohlgefühlt. 

Sieht echt bissel wie das Küken von Papa Pinguin aus, oder?

Nun hängt klein Pinguin aber mit am Weihnachtsstrauß und der Papa kann wieder auf die See hinaus, Fische fangen! 

Türchen 2 vom Gewürzadventskalender beinhaltete wieder was ganz besonderes

Hihihihi, schlecht zu lesen, aber selbst, wenn man es dann lesen kann

ist es auch nicht viel hilfreicher, das mußten wir auch erst einmal gockeln! 

Harissa (arabisch هريسة, DMG Harīsa) ist eine aus dem Maghreb stammende scharfe Gewürzpaste aus frischen ChilisKreuzkümmelKoriandersamenKnoblauchSalz und Olivenöl. Heute ist Harissa in der gesamten nordafrikanischen Küche (in Marokko als Sahka) bekannt, aber auch in arabischen Ländern, in Israel und Europa. Es gibt verschiedene Rezeptvarianten in den einzelnen Ländern. 

Zur Herstellung von Harissa werden Chilis, Knoblauch und Gewürze in einem Mörser oder mit einem Pürierstab oder Standmixer fein zerkleinert und in der Regel mit Olivenöl zu einer Paste verarbeitet. Teilweise werden auch EssigMinzeKoriander, Zitronensaft oder Oliven hinzugefügt. Industriell hergestelltes Harissa ist im Handel in kleinen Dosen, Tuben oder Gläsern (teilweise auch in Pulverform) erhältlich.

(Quelle: Wikipedia)

Das wird spannend im Neuen Jahr, wenn ich die Gewürze alle jeweils zu bzw. mit einem feinen passenden Essen ausprobieren werde, natürlich berichten wir. 

So, und nun läuten wir am heutigen Samstag, dem Vorabend vom 4. Advent, einfach hier mal den Sonntag ein 

denn Glocken gehören auch so sehr in die Advents- und Weihnachtszeit, und nach alter Tradition wäre ja auch eigentlich am 17. Dezember wieder Christkindl-Läuten gewesen, wie wir in einem unserer älteren Adventskalendertürchen mal berichtet haben:

https://mimisdosenoeffner.wordpress.com/2013/12/17/tuerchen-17421459/

Eine Glocke ist ein kelchförmiges, halbkugelförmiges oder zylindrisches Gefäß aus gegossenem Metall, geschmiedetem Metallblech, Holz oder einem anderen Material, das zu den Aufschlagidiophonen mit bestimmter Tonhöhe gehört. Sie wird am stummen Scheitelpunkt fixiert, die für den Klang der Glocke maßgeblichen Schwingungen erreichen ihr Maximum am Rand. Dadurch unterscheidet sich die Glocke von einem Gong, dessen Schwingungen zum Mittelpunkt zunehmen. 

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Glocke

Glockenklang zur Weihnachtszeit, das ist einfach wunderschön, ich weiß noch, wie wir, die Kinder und ich, im letzten Jahr zu Weihnachten von der Familienfeier bei Steffis Bruder wieder zu den Kindern zurückgefahren sind, am Hauptbahnhof in Köln mußten wir umsteigen, und alle Glocken läuteten die Christmette ein, das war einfach unbeschreiblich schön! 

Deshalb kommt jetzt auch ein Video vom Vollgeläute des Kölner Doms, im verschneiten Glockenturm, bis das Vollgeläute ertönt, dauert es eine Weile, aber bleibt dran, das ganze Video ist wirklich schön, finde ich! 

Der dicke Pitter ist ja die berühmteste Glocke vom Kölner Dom, die Petersglocke, wie er eigentlich heißt, aber natürlich nicht für die Kölner!

Die Petersglocke (im Volksmund: Dicker Pitter, auf KölschDecke Pitter genannt) ist die Glocke 1 des Kölner Domgeläuts. Sie wurde 1923 von Glockengießermeister Heinrich Ulrich (1876–1924) in Apolda gegossen und ist im Glockenstuhl des Südturmes aufgehängt. Mit einem Gewicht von rund 24.000 kg (Klöppel: ≈ 600 kg) und einem Durchmesser von 322 cm war sie bis November 2016 die größte am geraden Joch schwingend läutende Glocke der Welt.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Petersglocke

Da hab ich auch noch ein schönes Video zu, als der dicke Pitter seinen neuen Klöppel bekam. 

Mehr weihnachtliches Glockenläuten? Büdde schön!

Und ein Video, dessen Inhalt euch vielleicht aus Kindertagen bekannt ist, aus dem Radio, weihnachtliches Glockenläuten der deutschen Dome.

Ein schönes weihnachtliches Glockenspiel-Video hätten wir nun auch noch für euch

und dann schließen wir hier unser Türchen für heute mit dem schönsten Weihnachtslied über Glocken

mit Glockenbildern

und einem ganz wunderschönen Bild von Werner, das er uns eigentlich schon zu den Lichterhäusern zeigen wollte, sein Weihnachtsdorf, aber ich finde, zu den Glocken paßt es auch ganz zauberhaft, da klingen die Weihnachtsglocken über Werners Weihnachtsdorf

Entzückend, nicht wahr, ich hab 😍🤩, ihr bestimmt auch! So romantisch! Zum reinträumen! 

Damit wünschen wir euch allen einen schönen, entspannten Samstag, laßt die Seele baumeln, tut euch was gutes, verwöhnt euch mal selber, paßt auf euch auf und bleibt gesund! Das wünscht euch von Herzen

euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger  

                    mit Mimi in heaven  

                    Otto und Luzia.  

Habts fein!

 

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Adventskalender – Türchen 18

 

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r 

Türchen  

Der Engel

Ich sprach: Wer warnt mich in der Not der Stunde? –
Und Er: Das Licht erstrahlt zur rechten Zeit.
Ich sprach: Wie komm ich zu so hohem Bunde? –
Und jener: Frage nicht. Sei nur bereit.

Kennst du den Traum, der uns von je beirrte? –
Ich weiß, ihr seid von Lockung hart bedrängt.
Verdient nicht Tod, wer allzu niedrig irrte? –
Die Himmelsliebe richtet nicht, sie schenkt.

Warum die Angst endlos? Warum das Grauen? –
Endlos in Wahrheit einzig ist das Licht.
Wenn ich dir folge, werd ich es erschauen? –
Schon liegt sein Glanz auf deinem Angesicht.

So trag ich schon das Licht in meinem Leben? –
Im Kern, den du mit Traumgewirk umsponnst.
Nichts muß ich tun, als nur die Hände heben? –
Was sonst als nur dies Eine! Was denn sonst? –

(Henry von Heiseler, 1875-1928)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, nun hat meine Crew die Federn hier wieder in den Kasten gelegt und frönt des wohl verdienten Feierabends, derweil die Frau Chefredakteurin nun wieder selber ran muß! Gut, sie haben ihre Arbeit ja auch vorbildlich abgeliefert, und ich mach es ja genauso gerne wie sie. Und mach euch nun auch erst einmal das heutige Adventskalendertürchen auf, 

Türchen 18, da glitzert doch schon was um die Ecke! 

Ja, da ahne ich doch schon etwas und ich denke mal, ihr auch, oder?

Jawoll, so isses, noch so ein fröhlicher Schneemann, das ist fein, und guckt mal

er bringt sich den Schnee gleich selber mit, pfiffig! 

Übrigens ganz vornehm, mit golden-glänzendem Besen! 

Haben wir den hier nicht hübsch eingerahmt? Richtig „frostig“ das ist eine meiner Sektschalen. 

Mein Bärenteam fand den fröhlichen Kerl auch wieder richtig knuffig, bloß guckten mich dabei alle so ein bissel seltsam schadenfroh-grinsend an, ist was? Jaaa, meinte Bruno langgedehnt, nun hast du das gleiche Problem wie ich gestern, was fang ich an mit noch einem Schneemann, hihihihi! Oh, Bruno, da sorg dich mal nicht, denn ich hatte da schon eine Idee, als ich die hübschen weißen Schneeflocken auf seinem Gewand sah. 

Ich seh schon, die gleichen Fragezeichen, die mein Team hier in den Augen hatte, die habt auch ihr, und es war ja auch wirklich ein Gedanke so ein bissel „um die Ecke rum“: Schneemann, ⛄ hatten wir viele, ist weiß, bringt weiße Schneeflocken und einen goldenen Besen mit = Engel, 👼 hatten wir noch keine, sind auch weiß, fliegen zu Weihnachten auch mit Schneeflocken und haben Gold im Haar! Alles klar? Gut! 👍

Engel (lateinisch angelusgotisch angilus; von altgriechisch ἄγγελος ángelos „Bote“, „Abgesandter“. Übersetzung von hebräisch מלאך mal’ach „Bote, Gesandter; Botschaft, Sendung; Maleach“ – vgl. auch „Evangelium“ und „Malik“ sowie „Moloch“) ist eine Gattungsbezeichnung für himmlische Wesen (Geistwesen). Engel sind in den Lehren der monotheistischen abrahamitischen Religionen des JudentumsChristentums und Islams Geistwesen in (geflügelter) Menschengestalt, die von Gott erschaffen wurden, diesem untergeordnet sind und als dessen Boten zu den Menschen tätig sind.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Engel

Das sagt Wikipedia über Engel! Aber das macht Engel nicht aus, ihren Zauber und ihre Magie erhalten sie aus unserem Glauben an sie, aus unserem Vertrauen in sie, daß sie Boten Gottes und seine Mittler sind, die die Liebe zu den Menschen tragen. In dieser Zeit haben wir diesen Glauben und dieses Vertrauen sehr nötig, und darum gibt es heute Engel hier. 

Engel, die auch Tiere spüren und die sie beschützen

Engel, die für uns beten

Engel, die uns durch die Advents- und Weihnachtszeit begleiten

Engel, die unsichtbar um uns sind am Weihnachtsbaum

Schutzengel

Engel, die den Hirten auf den Feldern die frohe Botschaft brachten

große Engel

Glockenengel

niedliche Engel

Bären-Engel

Engel mit Herz, aus Edelstein und Wachs

Engel auf Dosen

Engel auf Wolken

kleine Engel

mein Kanten-Engel

Engel an der Krippe

Engel kann man sich auch backen  

Himmlische Heerscharen

Engel können singen und Instrumente spielen, und so gibt es zu ihrem Eintrag hier nun auch noch was himmlisches für auf die Ohren. 

„Engel“ mitten im Alltag, ich liebe diese Flashmobs!

Eines der schönsten Engellieder! 

Viel Freude beim anhören!

Tja, da steht doch noch ein Türchen aus? Richtig, das vom Gewürzadventskalender, das kommt jetzt:

Na, neugierig? Vielleicht ahnt ihr auch schon was, bei der Kulisse?

Ich mach es spannend, weil mir die „Zutaten“ so gut gefielen fürs Gewürz. 

So, nun ist es raus, war gar nicht schwer, oder? Fischgewürz!

Und sogar das paßt zu unseren Engeln, denn der Fisch ist ein christliches Symbol, er wurde als christliches Erkennungszeichen benutzt, das griechische Wort für Fisch ἰχθύς ichthýs enthält ein kurzgefasstes Glaubensbekenntnis 

ΙΗΣΟΥΣ – Iēsoûs (neugriechisch Ιησούς Iisoús) „Jesus“
ΧΡΙΣΤΟΣ – Christós „der Gesalbte“
ΘΕΟΥ – Theoû (neugriechisch Θεού Theoú) „Gottes“
ΥΙΟΣ – Hyiós (neugriechisch Υιός Yiós) „Sohn“
ΣΩΤΗΡ – Sōtér (neugriechisch Σωτήρας Sotíras) „Retter“/„Erlöser“

Das (I·Ch·Th·Y·S-)Symbol besteht aus zwei gekrümmten Linien, die einen Fisch darstellen.

(Quelle: Wikipedia) 

Wenn das nicht paßt! 

Und das war er nun, unser Eintrag für Türchen 18, wir hoffen, es hat euch wieder gefallen, und wünschen euch allen einen schönen Freitag, schon fast wieder Wochenende, an dem bereits der 4. Advent ist. Wo ist nur die Zeit wieder geblieben? Macht alles in Ruhe und ohne Streß, wenn es etwas Gutes an diesen schlimmen Zeiten gibt, dann ist es die Entschleunigung, zu der wir mehr oder weniger gezwungen sind, das sollten wir nützen. Und das wirklich Wichtige wieder ins Zentrum der diesjährigen Advents- und Weihnachtszeit rücken. Das wünscht euch allen von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia.  

Habts fein!  

 

 

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Adventskalender – Türchen 16

 

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r 

Türchen  

Leise rieselt der Schnee,
still und starr liegt der See,
weihnachtlich glänzet der Wald:
Freue Dich, Christkind kommt bald.

In den Herzen ist’s warm,
still schweigt Kummer und Harm,
Sorge des Lebens verhallt:
Freue Dich, Christkind kommt bald.

Bald ist heilige Nacht;
Chor der Engel erwacht;
horch’ nur, wie lieblich es schallt:
Freue Dich, Christkind kommt bald.

(Eduard Ebel, 1839–1905)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, gestern war es ja ein wenig ruhig in unserem Türchen, und als wir dann heute das Türchen 16 vorbereitet haben, mußten wir doch bissel lachen, denn das ist nun schon eine 9-jährige Tradition in unserem Adventskalender, daß es um die Zeit vom 15. bis zum 17. Dezember immer bissel schwächelt hier, mal von seiten der Redaktion, mal von seiten der Leser. Da haben wir die Tradition halt auch in diesem Jahr beibehalten, denn es schwächelte auch in der Redaktion zuerst reichlich für das heutige Türchen. Und das öffnen unseres Adventskalenders half uns da erstmal auch nicht so unbedingt weiter, aber guckt selbst:

Türchen 16 guckt schon vorwitzig….

noch vorwitziger….

hach, ein kugelrunder Schneemannkopf mit eine rot-weiß-gestreiften Mütze! Ja, mein liebes Team, was machen wir nun daraus? Ratlose Gesichter um mich rum, bis plötzlich Hamish aufstrahlte, sich unser Zeitungsarchiv an Land zog und eifrig suchte und blätterte! Was suchst du, Hamish? „Warte, Frau Chefredakteurin, ich hab’s gleich, ich hab da neulich was gesehen, das paßt zu kugelrund und Schnee!“ Sprach’s und zog triumphierend ein altes Zeitungsblatt hervor, auf dem in großen Lettern „Leise rieselt…“ stand. Jaaa, und was es mit diesem Blatt nun auf sich hatte und wie dann doch noch eine Idee für dieses Türchen geboren wurde, das erzählt euch der Finder nun mal höchstselbst:

Hallo, ihr lieben Leser alle, da bin ich, euer Hamish! Mööönsch, da haben wir zum heutigen Türchen aber echt lange überlegen müssen, aber ich hatte dann zum Glück die zündende Idee, und fang dann jetzt mal ganz von vorne an: 

Ich hab euch ja im letzten Jahr ganz ausführlich von Weihnachten und Weihnachtsbräuchen in meiner Heimat in Schottland in einem Adventskalendertürchen berichtet, als Außenkorrespondent unserer Zeitung komm ich ja nun coronabedingt auch nicht mehr viel bzw. gar nicht rum, da plagt mich momentan auch doch wieder ein wenig das Heimweh. Wer weiß, wann ich mal wieder nach Schottland und vor allem in mein geliebtes Edinburgh komme. Zum Trost hatte ich mir da vor ein paar Tagen aus diesem oben erwähnten Kalendertürchen die schönen Weihnachtsmärkte in Edinburgh angeguckt, und als die Frau Chefredakteurin bei dem heutigen Türchen was von kugelrund sagte, da fiel mir was ein und ich hab flugs unser Schriftkram-Archiv durchgesucht, und nun bekommt ihr auch endlich zu hören und sehen, was ich gesucht habe: 

 

Schneekugeln!

Ende des 19. Jahrhunderts erfand der Wiener Chirurgieinstrumentenmechaniker Erwin Perzy die Schneekugel gewissermaßen neu und war der Erste, der sich die „Glaskugel mit Schnee-Effekt“ patentieren ließ. Eigentlich hatte sich Perzy auf die Herstellung von chirurgischen Instrumenten spezialisiert. Auf Wunsch von Chirurgen wollte er eine besonders helle Lichtquelle entwickeln, wozu er Versuche mit einer sogenannten Schusterkugel machte. Sie besteht aus einem mit Wasser gefüllten kugelförmigem Glaskolben, der vor brennenden Kerzen platziert wird, so dass er den Kerzenschein verstärkt. Perzy mischte dem Wasser Glasspäne bei, um die Reflexion zu verstärken. Die wirbelnden Späne erinnerten ihn an Schnee und brachten ihn auf die Idee mit der Schneekugel. Er baute ein winziges Modell der Basilika von Mariazell, platzierte sie in eine Glaskugel, füllte sie mit Wasser und fügte Grieß als Schnee hinzu.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Schneekugel

Das, was ich euch da mit Hilfe von Wikipedia verlinkt habe, das war der Zeitungsartikel, den meine Frau Chefredakteurin ja oben schon erwähnt hatte, mit dem Titel „Leise rieselt…“ Und an den hatte ich mich erinnert, und sofort die schönen Weihnachtsmärkte von Edinburgh im Kopf, auf denen natürlich auch solche hübschen Schneekugeln feil geboten werden, der Kreis schließt sich und wir hatten unser Thema! 

Die ganze Redaktion hier mag Schneekugeln sehr, und ich hatte euch ja letztes Jahr schon berichtet, daß in meiner Heimat auch viel Wert auf Weihnachtsdekoration gelegt wird, bunt und üppig ist das bei uns in Schottland, und da passen diese feinen Kugeln wirklich prächtig zu. 

Das ist doch wunderschön, nicht wahr, wenn der Schnee so romantisch auf die Miniaturdarstellungen rieselt, kann man sich richtig reinträumen. 

Natürlich gibt es auch in unseren Redaktionsräumen Schneekugeln, guckt:

Die sind doch fein, da kommen jetzt richtig feine Bilder von, viel Spaß beim gucken. 

Dieser niedliche kleine Engel, so hat mir die Frau Chefredakteurin erzählt, ist das letzte Weihnachtsgeschenk von den Kindern der Frau Chefredakteurin an ihre Mama, also Björns Oma und Steffis Schwiegeroma. Und wird deshalb besonders gehütet. 

Die große Schneekugel ist zugleich auch eine Spieluhr, da gehen wir jetzt mal ins Detail:

So liebevoll und nostalgisch gearbeitet, ein richtiges Prachtstück!

Und zu unseren Schneekugeln paßt doch auch noch so schön unser aus dem Adventskalender gefischter Kugelkopf:

Ich war ja begeistert, wie schön die Mütze von dem glitzert! Ich mag das, bin halt ein Schotten-Bär, und wir mögen zu Weihnachten solche Sachen. Und da wir doch gestern mit Otto noch bei Strümpfen waren, die man an den Kamin hängt zu Weihnachten, das machen wir Schotten auch, und da könnt ihr jetzt sehen, wie schön wir glitzern finden:

Hach, ich glaub, ich umschmeichel meine Frau Chefredakteurin hier, falls sie noch Zeit hat dazu, dann soll sie mir so einen Weihnachtsstrumpf nähen. 

So, nun bin ich ……was??? Welches Türchen??? Ach, jaaaaa, ihr vermißt hier das Türchen vom Gewürzadventskalender, stimmt ja auch, du liebe Güte, ich hatte mich doch jetzt hier so nach Schottland geträumt, da hätte ich das nun fast vergessen, wird natürlich prompt nachgeholt, büdde schön:

Bissel spannend wieder, hihihihi!

So, da ist es! Zitronenpfeffer war drin, und ich finde, das paßt nun auch zu meinem Eintrag, zwar nicht unbedingt zu den Schneekugeln, aber zu dem, was ich euch noch bissel über die schottische Weihnacht erzählt habe, wir Schotten futtern ja auch sehr gerne, und was zitroniges ist uns da nicht nur im Tee recht, also paßt das! Wenn ihr Lust habt, nochmal ein bissel in der schottischen Weihnacht einzutauchen, dann guckt doch einfach nochmal in den Eintrag vom letzten Jahr:

https://mimisdosenoeffner.wordpress.com/2019/12/12/grafschafter-wochenanzeiger-tuerchen-12/

Ich hab jetzt zum Schluß für euch noch was aus diesem Türchen für die Ohren, 

ihr könnte ja mal versuchen, mitzusingen, hier wäre der Text: 

Leanabh an àigh, an Leanabh bh‘ aig Màiri
Rugadh san stàball, Rìgh nan Dùl;
Thàinig do ’n fhàsach, dh’fhuling ’n ar n-àite
Son‘ iad an àireamh bhitheas dhà dlùth!

Ged a bhios leanabain aig rìghrean na talmhainn
An greadhnachas garbh is anabarr mùirn,
‚S geàrr gus am falbh iad, ’s fàsaidh iad anfhann,
An àilleachd ’san dealbh a‘ searg ’san ùir.

Cha b’ionann ’s an t-Uan thàinig gur fuasgladh
Iriosal, stuama ghluais e’n tùs;
E naomh gun truailleachd, Cruithfhear an t-sluaigh,
Dh’éirich e suas le buaidh o ùir.

Leanabh an àigh, mar dh’aithris na fàidhean;
‚S na h-àinglean àrd‘, b’e miann an sùl;
‚S E ’s airidh air gràdh ’s air urram thoirt dhà
Sona an àireamh bhitheas dhà dlùth.

(Mary M. Macdonald)

Die Melodie ist euch ja allen bestimmt bestens bekannt, genau, das ist die Melodie von „Morning has broken“!

Und damit wünschen wir euch allen einen schönen WTT, bleibt zuversichtlich, hoffnungsfroh, streßunanfällig, bleibt oder werdet alle gesund und paßt gut auf euch auf. Das wünscht euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Hamish, Otto und Luzia.

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Adventskalender – Türchen 14

 

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r 

Türchen  

Lied einer weihnachtsgeschädigten Katze

Alle Jahre wieder
kommt das Weihnachtsfest
auf die Erde nieder
und mein Frauchen hetzt!

Kehrt mit ihrem Besen
jedes Zimmer aus,
ist auch im Eck` gewesen!
Wo ist meine Maus?

Schmückt in allen Räumen
mit Licht und Tannengrün.
Selbst in meinen Träumen
seh ich Lämpchen glühn!

Keine Zeit zum spielen…
„Mimi, doch nicht jetzt!
Muß Kisten noch durchwühlen,
bin viel zu abgehetzt!“

Frauchen, halt mal inne!
Du gibst mir den Rest!
Schärfe deine Sinne
für das wahre Fest!

Das soll Frieden bringen,
Frieden und auch Ruh!
Nicht das Besenschwingen
und Deko-Wahn dazu!

Laß am Kamin uns kuscheln,
wir beide, ich und du!
Alle Jahre wieder
ist dann endlich Ruh!

(© Mimi La Bohème cong meau, nach der Melodie von „Alle Jahre wieder“)

Hallo, ihr lieben Leser vom Grafschafter Wochenanzeiger, ach, ich liebe sie, die Fragezeichen in euren Augen! Ich seh euch reingucken und denken „was ist denn das für ein Kuddel-Muddel, ein Eisbär mit Freunden in der Girlande und Mimis Weihnachtsgedicht??? Na, das erklärt euch jetzt mal jemand anderes, Ruddi nämlich, denn er hat die Verantwortung fürs heutige Türchen übernommen. Viel Spaß, eure Frau Chefredakteurin.

Jau, ihr lieben Leser hier alle, da bin ich, und ich erklär euch jetzt mal, wie dieses Türchen zustande kam. Heute ist ja wieder Montag, und nachdem Luzia gestern ihr Namenstagstürchen klöppeln durfte, wollten wir anderen doch auch mal wieder ran, und ich hab mir dann sofort den Montag unter die Tatzen gerissen, denn das war doch immer der Tag von meiner Cheffin Mimi in heaven, weil es lustig werden sollte zum ungeliebten Wochenbeginn, das soll es nämlich jetzt auch wieder werden und da hab ich mir auch sofort ihr Gedicht an Land gezogen, so, das ist geklärt! Und die Eisbären??? Gemach, gemach, Rom und der eine Tag, dat kütt später! 

Denn das Gedicht hat ja so seine Bedeutung, eigentlich ist es ja alle Jahre wieder zur Advents- und Weihnachtszeit die gleiche Hektik, aber in diesem Jahr ist alles anders. Coronabedingt geht so vieles nicht, wird alles innerlicher, häuslicher, und so fällt doch als vielleicht auch mal was Gutes in diesen Zeiten der „Wahn“ des Weihnachtsrummels flach. Die vielen Besuche von Vorfeiern, Betriebsfeiern usw. usf. fallen aus, da hab ich mich für dieses Türchen mal umgesehen, was man denn nun so ganz in Ruhe mal wieder tun könnte und was vielleicht früher eine lange, schöne Tradition war, und bin bei meinen Recherchen auf folgendes gestoßen:

Briefe schreiben! 

Fast ein Relikt aus dem letzten Jahrhundert: Der handgeschriebene Brief! 

Die Nachrichtenübermittlung durch das geschriebene Wort läßt sich bis weit in die vorchristliche Zeit datieren, Babylonier ritzten Nachrichten auf Tontafeln, Ägypter schrieben auf Papyrusrollen, Griechen und Römer auf gewachsten Holztafeln. Im Mittelalter waren es vor allem drei Bevölkerungsschichten, die sich dem schreiben von Briefen und Nachrichten widmeten, die Klöster, die herrschenden Dynastien und die Kaufmannsschicht. Mit der Erfindung von Papier, Tinte und Feder wurde das Briefe schreiben dann allmählich allgemein populär, mit der Gründung der Post war dann auch bald flächendeckend für den Versand derselben gesorgt. Das Briefe schreiben erlebte seine Blütezeit und Hochkonjunktur, wieviele Briefe sind heute noch erhalten aus dem regen Briefverkehr bekannter und berühmter Persönlichkeiten. Heute ist das alles längst Geschichte, es herrschen Mails, SMS und ähnliche netzbedingte Mitteilungen vor. Einzig die Weihnachtskarte hat von der Kultur des Briefeschreibens überlebt. Denn heutzutage muß ja alles schnell gehen und immer sofort und augenblicklich an Ort und Stelle sein, da ist das Briefe schreiben gänzlich untergegangen, schließlich hat der moderne Mensch von heute dazu keine Zeit! 

Aber jetzt! Jetzt haben wir sie wieder! Wäre doch eine gute Idee, damit wieder anzufangen, vor allem und gerade jetzt in der Weihnachtszeit, die aufgrund der Pandemie-Entwicklung doch so manchen einsam und kontaktlos macht, was für eine Freude wäre da ein lieber Brief. Oder zwei, oder drei…..! Hab ich mal den Fundus der Frau Chefredakteurin dazu durchgeguckt, oben habt ihr ja schon ein Beispiel gesehen: Briefpapier, hübsch bedruckt, schöne Weihnachtskarten, Briefumschlag, Tinte und Feder. 

Gerade wenn man in der Weihnachtszeit Briefe schreibt, kann man die so wonnig mit niedlichen, nostalgischen, lustigen und glitzernden Aufklebern verzieren, guckt bloß mal, was ich da alles gefunden habe:

Sind die nicht einfach wonnig??? 

Das hier, so hat mir die Frau Chefredakteurin verklickert, waren vor langen Zeiten mal Aufkleber, die man umsonst bei der Post bekommen konnte, links im Bild, und wie das an der Kerze an der Seite dransteht: Die dufteten beim drüber reiben! Nach Honigwachs, nach Lebkuchen, ihr werdet lachen, die beiden hier, die noch übrig waren, tun das noch! 

Nochmal Aufkleber von der Post, dieses Mal mit ganz viel Glitzer!

Ganz wunderschön nostalgische gibt es, wie von anno dunnemals

richtig romantisch, oder? 

Lustig geht natürlich auch, schließlich heißt es ja „fröhliche Weihnachten“, der ist doch echt knuffig, hihihihi, mit Kerzen im Geweih! 

Engel gibt es immer viele auf solchen Aufklebern, das hier ist ein niedlicher, aber Engel gibt es auch in modern:

Klasse, watt, also ich mag die! 😇

Um Briefe zu verschicken braucht man Umschläge, in die man die reinpacken kann, soll ja nicht jeder lesen, was ich schreibe. Und um die Umschläge dann mit der Post auf die Reise zu schicken, da braucht es Briefmarken, die zeigen quasi an, daß man den Transport bezahlt hat. Und da gibt und gab es immer schon so viele schöne, daß manche Menschen angefangen haben, Briefmarken zu sammeln, viele sind da heute schon ganz viel Geld wert in Sammlerkreisen, hat mir die Frau Chefredakteurin erklärt, da hab ich gestaunt, da gibst du für prima Briefmarken, die du toll findest weil du vielleicht wie die Frau Chefredateurin ein Fan vom Tatort bist

(die Marken hat uns Brigitte/Plauen neulich geschickt, auch in einem Brief, weil sie weiß, daß die Frau Chefredakteurin Tatortfan ist!) also, da gibst du also für solche Marken 80 Cent aus, und hinterher sind sie für deine lachenden Erben mal locker ein Milliönchen oder so wert, verrückt! 

Ja, ganz soooo altmodisch muß nun heute auch keine mehr schreiben, mit Feder und Tinte, aber ihr kennt ja meine Frau Chefredakteurin, die hat natürlich beides noch. Und sagt, da könne man auch einem Hobby mit frönen, der Kalligraphie, also der Kunst des Schönschreibens. Hätte sie in der Schule immer gerne gemacht, aber heute schreibt sie auch mit Kugelschreiber oder Füllfederhalter, kurz Füller genannt. 

Paßt aber doch so schön zum altmodischen Briefeschreiben, finde ich!

Hübsch, das Briefpapier, oder?

Die Umschläge kann man dann auch noch mit einem hübschen Aufkleber verzieren, früher hat man Briefe versiegelt! War dann quasi auch gleich der Absender drauf, den man heute drauf schreiben muß, weil alle eigene Siegel hatten. 

Ja, das war nun mein Beitrag zu diesem Türchen, ich hoffe, es hat Freude gemacht und ich konnte euch vielleicht bissel Anregung geben. Das würde mich freuen und ich verbleibe dann

mit freundlichen Grüßen

euer Ruddi (so oder mit „Hochachtungsvoll“ oder mit „lieben“ Grüßen unterschreibt man dann den Brief!) 

Hej, hör ich euch jetzt rufen, Ruddi, wie, du verbleibst mit freundlichen Grüßen, wo bleibt denn unser Adventskalendertürchen und sein Inhalt??? Hach, ja, da war ja noch was und ich hatte ja eh noch was aufzuklären, na, dann alle Mann/Frau ran an den Adventskalender

Wie schrieb das Reinhard Mey in seinem Lied „Zwei Hühner auf dem Weg nach vorgestern“ so schön? „Die Spannung wird schier unerträglich, man hört sie knistern, sonst hört man nichts.“ 

Naaaa???

So, und da löst sich nun endlich auch die Girlande am Anfang auf, ein Eisbär!!!

Frau Chefredakteurin hat ehrlich gequietscht vor Vergnügen, na, und wir Bären natürlich auch alle, allen voran, klaro, Bruno, Luzia und ich! 

Isser nicht supersüß und niedlich???

Und schön passend in frostiger Atmosphäre fotografiert von der Frau Chefredakteurin. 

Und das Türchen vom zweiten Adventskalender??? Büdde schön:

Na, ich finde, das paßt doch wunderbar zu meinem Türchen mit dem ganzen „Kuddelmuddel“, Eisbären, Mimi-Gedicht, Briefeschreiben und obendrauf ein

Curry thailändisch! Wahnsinn!

Apropos Briefeschreiben: Wir haben schon die ersten Weihnachtskarten an der Leine hängen

So, ihr lieben Leser, nun folgen hier noch ein paar feine und lustige Eisbärbilder

 

und zum Schluß gibbet noch was für auf die Ohren, montagsmimitraditionsgemäß (😮! was ein Wort!) natürlich was lustiges, hatten wir auch schon mal, ist aber immer wieder fein!

Text steht drunter bei Youtube bei „mehr ansehen“! Zum fröhlichen mitschmettern! 

Kommt alle gut in die neue Woche, habt einen schönen und hoffentlich fröhlichen Montag, laßt euch nicht verdrießen, macht das beste aus allem, haltet die Ohren steif, paßt auf euch auf und bleibt oder werdet alle gesund, das wünscht euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia und 

euer Ruddi                                                      

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Adventskalender – Türchen 13

 

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r 

Türchen  

Sankta Lucia

Natten går tunga fjät runt gård och stuva.
Kring jord som sol förlät, skuggorna ruva.
Då i vårt mörka hus, stiger med tända ljus,
Sankta Lucia, Sankta Lucia.

Schwer liegt die Finsternis auf unseren Gassen,
lang hat das Sonnenlicht uns schon verlassen.
Kerzenglanz strömt durchs Haus. Sie treibt das Dunkel aus:
Santa Lucia! Santa Lucia!

Natten var stor och stum. Nu hör, det svingar,
i alla tysta rum, sus som av vingar.
Se på vår tröskel står vitkläd, med ljus i hår,
Sankta Lucia, Sankta Lucia.

Groß war die Nacht und stumm. Hörst du’s nun singen?
Wer rauscht ums Haus herum auf leisen Schwingen?
Schau, sie ist wunderbar, schneeweiß mit Licht im Haar:
Santa Lucia! Santa Lucia!

„Mörkret skall flykta snart ur jordens dalar.“
Så hon ett underbart ord till oss talar.
Dagen skall åter gry, stiga ur rosig sky,
Sankta Lucia, Sankta Lucia.

Nacht zieht den Schleier fort, wach wird die Erde,
damit das Zauberwort zuteil uns werde.
Nun steigt der Tag empor, rot aus dem Himmelstor:
Santa Lucia! Santa Lucia!

(schwed. trad. und deutsche Übersetzung)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, unschwer zu erkennen, heute ist wieder Lucia-Tag, einer der schönsten Tage des gesamten Adventskalenders. Wir haben ihn schon oft sowohl im Blögchen, als auch im Grafschafter Wochenanzeiger gefeiert, und als meine Redaktionsmitglieder hier so unser Archiv durchgeblättert hatten, bekam jemand ganz glänzende Augen: Unsere Luzia, ob sie vielleicht den Eintrag machen dürfe? Aber natürlich, liebe Luzia, das ist doch auch dein Namenstag! 

Da bin ich, ihr lieben Leser, und werde euch nun vom heutigen Luciatag berichten, dem Tag, der in den nordischen Ländern Schweden, Dänemark, Norwegen und Finnland gefeiert wird als der Tag, der wieder Licht ins Dunkel bringt, da er vor der Einführung des Gregorianischen Kalenders 1752 in Schweden gut ein Jahrhundert lang der kürzeste Tag des Jahres war. 

Nun kehrt das Licht zurück!

Die Feierlichkeiten zu diesem Fest beginnen am Morgen in der Familie, die älteste Tochter des Hauses ist die Luciabraut, sie trägt ein weißes Gewand, ein rotes Band um die Taille und einen Kranz mit Kerzen auf dem Kopf. Wißt ihr noch, wie in einem Jahr mal unsere liebe Mimi in heaven, als älteste Tochter des Hauses, die Luziabraut war? 

Stand ihr doch gut, der Kranz mit den weißen Kerzen, nicht wahr? 😘

Die ganze Familie wird am Morgen von der Lucia geweckt, sie bringt ihrer Familie den Kaffee und die frischgebackenen Lussekatter, ein schwedisches Hefegebäck. 

Aus der Familie setzt sich die Feier dann öffentlich fort, in Kindergärten, Schulen und am Arbeitsplatz. Der Lucia folgen weitere Mädchen (tärnor), die Kerzen in den Händen halten, sowie manchmal auch Sternenknaben (stjärngossar), Pfefferkuchenmännchen (pepparkaksgubbar) und Wichtel (tomtar) in einer regelrechten Prozession. 

 

In diesem Jahr fällt das Luciafest mit dem 3. Advent zusammen, das finde ich schön, weil doch der Lichterkranz, den die Lucia auf dem Kopf trägt, sehr viel mit dem Adventskranz mit den heute 3 Kerzen gemeinsam hat. 

Ich hab euch auch noch ganz feine Videos rausgesucht mit Hilfe der Frau Chefredakteurin, wir haben beim angucken, um zu prüfen, welches wir einstellen wollen, alle ganz andächtig geguckt und gelauscht, und leise mitgesungen, den Text hatten wir ja aus dem obigen Gedicht, das ist so ein wunderbar stimmungsvolles Fest, es zeigt so eindrucksvoll die Sehnsucht der Menschen (und Tiere!) nach dem Licht. Das erste wurde von uns allen als absoluter Liebling erkoren, aber urteilt einfach selbst: 

Ist das nicht einfach nur wunderschön??? Nun folgt ein Video aus Finnland, mit Proben zum Fest, auch das gefiel uns allen sehr:

Zum Schluß folgt nun ein längeres Video mit auch anderen Liedern als dem bekannten Lucia-Lied, auch das gefiel uns sehr:

Daß ich den Eintrag zu diesem schönen Tag mache, paßt wunderbar, denn von unserem Redaktionsteam wäre ich heuer die älteste Tochter! Da hab ich euch doch auch mal mit Hilfe der Frau Chefredakteurin schöne „Lichtbilder“ gemacht, guckt:

Die Schneekristalle am „Weihnachtsbäumchen“ leuchten!

Und Nils leuchtet wieder, unser Leuchte-Eisbär:

Hübsch, nicht wahr? 

Das paßt doch fein zum Fest. 

Damit wünsche ich euch nun einen schönen, besinnlichen, frohen und lichten Lucia-Tag, der Tag, der im hohen Norden als Sieg des Lichts über die Dunkelheit gefeiert wird, stimmungsvoll mit Kerzen, die das Dunkle erleuchten, auch das dunkle Innere in den Seelen der Menschen, auch sie sollen wieder „licht“ werden und das Licht weitertragen in die Herzen der anderen. „Mache dich auf und werde Licht“, ein Lied in der Kirche nach einem alten Bibeltext, Jesaja 60:1 Und das rufe ich euch nun hier zu:

Mache dich auf und werde Licht! 

 

So, und nun müssen wir doch noch die Adventskalendertürchen öffnen, ich fang dann mal an:

Ganz langsam und spannend wieder….

Wer guckt denn da so schelmisch?

Na, das paßt doch nun aber wunderbar, ein kleiner Pinguin, welch ein feines Pendant zu mir als Eisbärin!

Und ein niedliches, leuchtendes Tannenbäumchen hat er mitgebracht, auch das paßt so schön zum Lichtertag heute! Frau Chefredakteurin hat ihn mal stilvoll wieder in Szene gesetzt:

Guckt bloß, die Füße!

Wonnig! Und was war im Gewürzadventskalender? 

Tomatensalz! Auch sehr passend wieder, denn die Frau Chefredakteurin hatte kleine Tomaten mitgebracht aus dem Einkaufsladen. 

Damit wären wir nun wieder am Ende unseres heutigen Türchens angelangt, ich war die erste, die den Reigen bei Einträgen der Redaktionsmitglieder eröffnen durfte, und wünsche euch nun zusammen mit der Frau Chefredakteurin und meinen Teamkollegen einen wunderschönen Tag, paßt alle gut auf euch auf, bleibt oder werdet gesund, das wünscht euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Luzia und Otto  

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Adventskalender – Türchen 7

 

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r 

Türchen  

Weihnachtsmarkt

Ein Weihnachtsmarkt, er lädt uns ein
zum Bummeln und zum Fröhlichsein.
Ein riesengroßer Weihnachtsbaum
gibt Weihnachtsstimmung breiten Raum.

 

Weihnachsbuden bunt geschmückt,
Kinderherzen sind entzückt,
goldne Kugeln, Glitzersterne
möcht man kaufen, gar zu gerne.

(Verfasser unbekannt)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, heute beginnt bereits die Woche, die auf den dritten Advent hinführt, wie die Zeit es doch wieder eilig hat. Gleichzeitig ist dies der erste Montag im diesjährigen Adventskalender, und da haben wir uns gedacht, mein Redaktionsteam und ich, wir greifen heute mal eine alte, langjährige Tradition wieder auf: Montag war fast immer Mimi-Tag, der Tag, an dem unser aller Co-Autor und spätere rasende Reporterin vom Grafschafter, den Eintrag übernommen hat, um euch allen einen fröhlichen und lustigen Einstieg in die neue Woche zu bescheren. In diesen Zeiten notwendiger denn je!!! Dann mal los! 

Mimi in memoriam, mit ihrem knuffigen Selbstporträt mit Weihnachtswichtel und Schneemänneken! Da packen wir doch nun zuerst einmal unsere beiden Adventskalender wieder aus, und dann erschließt sich euch auch, wie wir auf Weihnachtsmarkt gekommen sind! 

Vorsichtig ans Türchen 7 ranpirschen…

fast geschafft, und nun….

…in voller Pracht! Das ist nun St. Nikolaus himself in vollem Staatsornat mit allem drum und dran und Komfort und -zurück! Was auch zum 7. Dezember noch passend ist, haben wir doch früher dann immer erst unsere Nikolausbescherung präsentiert! 

Er ist prächtig anzuschauen, achtet mal auf die entzückenden Details wieder!

Habt ihr gesehen, was bzw. wer ihm da über die Schulter guckt? Das ist doch nachgerade ein Eisbärchen! 

Habt ihr die feine Kerze entdeckt, an die er sich lehnt? Das war mal ein selbstgemachtes Geschenk einer Freundin! Und damit läuten wir jetzt die Eröffnung des Gewürzadventskalenders ein:

Hübsch, nicht wahr, und so passend mit dem Nikolausstiefel! 

Hier ist das Gewürz von heute schon dabei, auf einem Tellerchen, das zum Weihnachtsgeschirr gehört.

Kleines Beilagenschälchen

Und da ist nun endlich das Gewürz – Rosmarinsalz!

Wie das duftet, muß ich hier wohl niemandem erklären! Tja, und nun sehen wir zu unserem Entzücken doch immer noch Fragezeichen in euren Augen, wie hängt denn das nun alles mit Weihnachtsmarkt zusammen? Ganz einfach: Der Heilige Nikolaus hat oft seinen Stand für alle Kinder auf dem Weihnachtsmarkt, das Rosmarinsalz könnte man sich herrlich an herzhaften Köstlichkeiten, die auf diesen Märkten verkauft werden, vorstellen, der kleine Teller gehört zum Weihnachtsgeschirr und dazu gehören diese Tassen:

Gesammelte Weihnachtsmarkt-Tassen von Glühwein- und Punschständen. En détail:

Ihr wißt schon, Foto anklicken, groß gucken! Die grüne Tasse zeigen wir aber nun noch hier in großen Bildern, sie ist es wirklich wert mit ihren liebenswerten Abbildungen. 

All sowas hübsches, fröhliches und leckeres gibt es auf den Weihnachtsmärkten, und da sie heuer in dieser furchtbaren Corona-Zeit nicht stattfinden dürfen, gehen wir hier eben virtuell zu Beginn dieser neuen Woche auf die Weihnachtsmärkte, um gestärkt mit Freude, Frohsinn, Glühwein, Punsch, Leckereien jedweder Art, ob herzhaft oder süß, in die neue Woche starten zu können. Die Phantasie ist des Menschen bester Rettungsring, die und der Humor! 

Beginnen wir unseren Bummel über die Weihnachtsmärkte mit den nostalgischen von anno dunnemals: (Kleiner Tipp der Redaktion: Nehmt euch an dieser Stelle genüßlich einen Kaffee, ☕ Tee ☕ oder einen Glühwein oder Punsch denn es gibt jetzt eine Dia-Show, das fanden wir einfach so schön gemütlich: 

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Schön, so durch die Vergangenheit zu schlendern, nicht wahr, ich beneide unsere Ahnen immer um den reichhaltigen Schnee, der auf allen Weihnachtsmärkten vorhanden war. 

Kommen wir zur Neuzeit, unser Weihnachtswäldchen hier in Oberhausen am Altmarkt vor der Herz-Jesu-Kirche, auch wieder als Dia-Show:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Ist das nicht einfach nur schön? Stellt euch rieselnden Schnee dabei vor, habt die Düfte in der Nase, und die schöne Stimmung im Gemüt! Und Weihnachtslieder in den Ohren! 

Man kann auch hübsche Sachen auf Weihnachtsmärkten kaufen, wie zum Beispiel sowas hier:

Eine weihnachtliche Leggins, hihihihi, hab ich mir gegönnt für kuschelige Abende am Kaminfeuer 😂 vom „Weihnachtsmarkt“ in meinem Einkaufsladen. 

Schick, oder??? Sagt jetzt bloß nix verkehrtes! 🤣

Und der Nikolaus sitzt in seiner Weihnachtsmarktbude mit dem goldenen Buch vor sich

und wartet auf die artigen Kinder, die er dann bescheren wird, so wie mich am Nikolaustag gestern mit einem lieben Päckchen von Brigitte aus Plauen, in dem sowas feines für mein neues, maritimes Schlafzimmer verpackt war:

Ein Leuchtturm und ein Bullauge

das ist ein Fensterbild zum hängen und der Leuchtturm

ist ein Küsten-Likör! Ganz lieben Dank auch hier nochmal, liebe Brigitte/Plauen!

Wenn wir dann vom Weihnachtsmarkt aus durch die stillen Straßen nach Hause laufen, kommen wir noch an so schönen Spielzeugläden vorbei

und staunen im rieselnden Schnee die Herrlichkeiten an, dann haben wir unser Haus erreicht

und machen es uns im Wohnzimmer mit alle Mann/Frau/Hund/Katze/Maus gemütlich! 

Können wir am Kaminfeuer klönen, lachen, Geschichten erzählen, handarbeiten, es wird Tee/Kaffee/Punsch/Glühwein gereicht zu feinem Gebäck, und wir können uns auch einen schönen Weihnachtsfilm im Fernsehen angucken, vielleicht meinen Lieblingsfilm zu Weihnachten „Das Wunder von Manhattan“

https://de.wikipedia.org/wiki/Das_Wunder_von_Manhattan_(1994)

Ich hab euch hier noch einen Trailer dazu anzubieten, ich konnte leider trotz Suche keinen in deutsch finden, aber ich glaube, die Geschichte spricht eh für sich, da wird diesen Trailer wohl jeder verstehen. 

Damit sind wir nun am Ende vom Türchen 7 angelangt! Wir hoffen, es hat euch allen wieder gefallen, wir wünschen euch allen eine gute, frohe und schöne neue Woche und einen ebensolchen heutigen Montag. Paßt auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, das wünscht euch von Herzen euer Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia

Habts fein!