Grafschafter Wochenanzeiger – Rosenzeit 🌹🌹🌹

Wunderliches Wort: Die Zeit vertreiben!
Sie zu halten, wäre das Problem.
Denn, wen ängstigts nicht: wo ist ein Bleiben,
wo ein endlich Sein in alledem? –

Sieh, der Tag verlangsamt sich, entgegen
jenem Raum, der ihn nach Abend nimmt:
Aufstehn wurde Stehn, und Stehn wird Legen,
und das willig Liegende verschwimmt –

Berge ruhn, von Sternen überprächtigt; –
aber auch in ihnen flimmert Zeit.
Ach, in meinem wilden Herzen nächtigt
obdachlos die Unvergänglichkeit.

(Rainer Maria Rilke, 1875 – 1926, österreichischer Erzähler und Lyriker, Aus dem Nachlaß des Grafen C. W.)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, da haben wir doch mal wieder lange hin und her überlegt in unserer freitäglichen Redaktionssitzung, was wir denn wohl unseren Lesern zur heutigen Sonntagsausgabe bieten könnten. Nachdem am letzten Wochenende endlich die ersehnte Nachricht der Kinder eintrudelte, daß der Corona-Test meiner Schwiegertochter wieder negativ ist und im Laufe der darauffolgenden Woche sich auch alle Unbilden der Erkrankung wie der Verlust des Geschmackssinns verflüchtigt hatten, mußte vor allem die Frau Chefredakteurin erst einmal wieder langsam in die Entspannung kommen. Wie so oft in meinem Leben hab ich das mit einigen schon länger mal anstehenden Arbeiten in den Redaktionsräumen gemacht, tätig werden löst immer am besten den aufgebauten Druck. Leider war da aber so gar nichts oder zumindest noch nichts geeignetes für unsere Sonntagsausgabe bei, also haben wir bei unserer Redaktionssitzung wieder einmal unser Archiv bemüht und sind auch fündig geworden. Der Mai nimmt nun auch so langsam seinen Abschied, in etwas mehr als einer Woche ist er wieder Geschichte, dann folgt der Juni und mit ihm der Sommer, und somit kommt hier heute wieder einmal ein Lieblingsthema der Frau Chefredakteurin aufs Tapet: Rosen! 🌹🌹🌹 Heiß geliebte Lieblingsblume, vielfach vertreten in unseren Redaktionsräumen, oft fotografiert oder entsprechende Themen mit schönen Bildern verziert, wir hoffen, ihr habt Freude an einem sonntäglichen Rosenbukett. 

 

Mit diesen Bildern habe ich im Jahre 2012 die ersten Rosenbilder ins Blögchen eingeführt, und einige meiner älteren Leser (älter im Sinne von schon lange hier dabei! 😊) erinnern sich sicher noch an meine begehrte Deko für meinen PC:

Und an das Rosenbild, mit dem ich viele Sommereinträge für meine Storm-Zeit verschönt habe:

Und Mimi in heaven wollte dann natürlich auch gleich ein Rosenbild von und für sich, das war ihr erstes im Blögchen dazumalen:

Da war sie so stolz drauf! Später war ihr Kleiderschrank dann mit solchen Bildern reich bestückt. 

Und wir machen mal eine kleine Galerie der schönen Bilder, die wir im Archiv schon alle für Rosen-Einträge zusammengeklaubt haben: 

Eines meiner Lieblingsbilder mit Rosen ist dieses wunderschöne Gemälde

Man kann sie doch förmlich riechen, nicht wahr, Sommer-Idylle! 

Rosenpracht aus der Grafschaft und den Redaktionsräumen

Auch getrocknet sind Rosen noch zauberhaft. 

Was wunderbar zu Rosen paßt, kulinarisch und optisch: 

Erdbeeren und Lavendel! 

Natürlich beherbergen die Redaktionsräume auch Deko mit Rosen:

Und ganz alte Handy-Fotos, das Handy hat leider kein Übertragungskabel mehr, deshalb ist die Qualität grottig, weil abfotografiert, aber es ist die schöne gelbe Rose, die ich mal auf Balkonien hatte, dunkelgelbe Knospen, hellgelb beim aufblühen und einen Duft nach ganz zart Zitrone, wundervoll! Leider ist sie mir an Mehltau eingegangen. 

Nun haben wir noch was für auf die Ohren für euch, musikalische Rosen, wir hoffen, ihr mögt auch die! 

Ach, und übrigens: Über das Gedicht gewundert eingangs, das mit Rosen ja eigentlich nichts zu tun hat? Frau Chefredakteurin hatte es vor einiger Zeit schon gefunden, es entspricht der Zeit, ihrem Gefühl…..und den Rosen! ,,,,, „Ach, in meinem wilden Herzen nächtigt obdachlos die Unvergänglichkeit.“ Auch Rosen möchten sicher unvergänglich bleiben in all ihrer Schönheit. Und im menschlichen Herzen wohnt die Sehnsucht nach der Unvergänglichkeit von vielem, von Glück, von Zeit, von vor allem unbeschwerten, glücklichen Zeiten. 

Und damit sind wir nun am Ende unserer heutigen Sonntagsausgabe angelangt, wir wünschen euch allen einen wunderschönen und hoffentlich wieder sonnigen Sonntag, ohne jede Art von Wetterkapriolen und vor allem von Stürmen und sonstigen Unbilden, paßt alle gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, das wünscht euch von Herzen euer Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia

Habt Frieden im Herzen!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Notausgabe IV 🍰💐🌷🍓🐈🐑

Vergehe Zeit!

Vergehe Zeit und mach einer besseren Platz!
Wir haben doch nun genug verloren.
Setz einen Punkt hinter den grausamen Satz
„Ihr habt mich heraufbeschworen.“

Was wir, die Alten, noch immer nicht abgebüßt,
willst du es nicht zum Wohle der Jugend erlassen?!
Kaum kennen wir’s noch, daß fremde Hände sich fassen
und Fremdwer zu Ungleich sagt: „Sei herzlich gegrüßt.“

Laß deine Warnung zurück und geh schnell vorbei,
daß wir aufrecht stehen.
Vergönne uns allen zuinnerst frei
das schöne Grün unsrer Erde zu sehen.

(Joachim Ringelnatz, 1883 – 1934, eigentlich Hans Bötticher, deutscher Lyriker, Erzähler und Maler)

Ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, und wieder lief die freitägliche Redaktionssitzung so ganz anders, als wir es geplant hatten, sollten es doch wieder gute Nachrichten werden, die wir euch in unserer sonntäglichen Ausgabe präsentieren wollten, aber da verhielt es sich in der letzten Woche für uns hier ähnlich wie Theodor Storm in seinem „Schimmelreiter“ Hauke Haien sein Gebet sprechen ließ „…..du kannst nicht allezeit, wie du willst, auch du nicht…..“, denn auch wir konnten nicht, wie wir wollten. Zur Mitte der Woche erhielten wir die Besorgnis erregende Nachricht, daß bei den Kindern Erkältung herrsche, am Donnerstag kam dann die Bestätigung, trotz dreifacher Impfung ist meine Schwiegertochter positiv auf Corona getestet worden, Björn ist bis jetzt noch negativ, mit weiterhin milden Erkältungssymptomen, was hoffentlich doch auch so bleibt, aber Steffi hat es ziemlich erwischt. Zum Glück scheinen die Impfungen aber insoweit zu greifen, daß es bei ihr derzeit läuft wie bei einem starken grippalen Infekt, ich hoffe, das bleibt so und bessert sich in angemessener Zeit und Björn bleibt eventuell verschont. Wir bitten um Daumen! 🙏🍀

Ratlose Gesichter in unserer Redaktionssitzung, was machen wir für unsere Leser, wenn uns auch nicht so recht nach einem großen Eintrag ist, also haben wir beschlossen, unsere Sonntagsausgabe wird halt wieder eine Notausgabe, die vierte an der Zahl in diesen Zeiten, wir greifen mal wieder auf unser Archiv zurück und zeigen euch Bilder und kleine Texte zum heutigen Muttertag. 

Und somit erst einmal einen herzlichen Glückwunsch an alle Mütter von ganzem Herzen, natürlich auch, wie es in diesem Blögchen, und nun auch in unserem Grafschafter Wochenanzeiger, immer schon so üblich war, auch allen Müttern lieber Haustiere! Habt alle einen ganz feinen Muttertag!

Mit schönen Bildern aus unserem Eulennest

aus dem Archiv

so sieht es derzeit aber umzu wieder genauso aus wie 2018, als diese Bilder entstanden sind. 

Kleine Bildergalerie aus dem gleichen Jahr in unserer Grafschaft

Rosen zum Muttertag

Und die von meiner Mama zu ihren Lebzeiten so geliebten Butterblümchen, die ich ihr als Kind zum Muttertag gepflückt habe:

Seerosen hätten wir auch noch

und mehr von schönen Blümchen. 

Für alle Mütter von Haustieren haben wir nochmal was liebes aus dem Archiv gekramt, unsere Keramikkatze mit ihrem Jungen

Und wer von tierischen Niedlichkeiten noch nicht genug hat, bekommt jetzt nochmal die Lämmer und Schafe meiner damaligen Bauerhofarbeitsstelle zu sehen

Ist doch immer wieder niedlich, unsere kleine Schafherde. Mit dem Schafsbock Otto, den Schafmüttern Karla und Olga und Tante Paulinchen, und den Lämmern Fritz und Graf Hans. 

Kulinarisch möchten mein Redaktionsteam und ich die Mütter heute auch verwöhnen, und wie könnte es zu dieser Jahreszeit anders sein, als mit Erdbeeren! 

 

 

Und unserem kleinen Erdbeer-Elfchen, das heuer die schönen Tage wieder auf Balkonien verbringt. 

Schwalben haben wir immer noch nicht gesichtet in der Grafschaft und aus unserem Eulennest, die sind sehr spät in diesem Jahr. Da haben wir uns gedacht, wir setzen hier nochmal zum Schluß unserer Sonntagsausgabe ein feines Lied von den Schwälbchen ein, das „Schwalbenlied“, gesungen von Willy Schneider, „Mutterl unterm Dach ist ein Nesterl gebaut…..“, viel Freude beim hören. 

Schöner Nostalgie-Eintrag, der alte Grundig-Radioempfänger und die gute alte Schallplatte von Polydor! Was fürs Gemüt für die „alten“ Mütter unter uns! 🤭😊🤗😘 🍷

Und damit schließen wir unsere heutige Sonntagsausgabe, wünschen euch allen einen schönen und hoffentlich muttertäglich-sonnigen Sonntag, paßt alle gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, kommt alle gut wieder in die neue Woche am Montag, das wünscht euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia. 

Habt Frieden im Herzen!  

Grafschafter Wochenanzeiger – „Der Mai ist gekommen…..“ 🌳🌸🌱🍓

Mit lachendem Mund

Mit lachendem Mund verschenkst du
die Gaben sonder Zahl.
Ich glaube, niemals denkst du:
Man wird älter und ärmer einmal.

Du gibst deine lächelnden Gnaden
wohl allen weit und breit,
wie ein Baum, der blütenbeladen
seine leuchtenden Blätter streut.

Mich packte es wie ein Entrüsten
vor deinen vornehmen Händen,
den viel zu oft geküßten, –
die viel zu gern verschwenden.

Mich packt es wie ein Bangen
vor deinen Lippen, den roten,
die viel zu heiß verlangen, –
die sich zu vielen boten.

Mich faßt es oft wie ein Schauern,
wie du deine Gaben verwendest, –
ein brennendes Bedauern,
wie Du maßlos und sinnlos verschwendest! –

Und doch hat mich durchzittert
zutiefst eine Freude dabei,
daß du mich so erschüttert,
du Blütenbaum im Mai!

(Marie Madeleine, Marie von Puttkamer geb. Günther, 1881-1944, deutsche Schriftstellerin und Lyrikerin)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, da ist er wieder, der Wonnemonat, der Monat Mai, vielbesungen, nach langen Wintern heiß ersehnt, mit all seinen Freuden in der herrlichen, neu erwachten Natur. 

Den ersten lauen Nächten mit Blütenpracht und romantischen Lichtern

dem Flieder, der wieder blüht

Bald blühen auf Balkonien die Glockenblumen wieder und die dicke Hummel kommt bestimmt wieder zum Besuch

Auch der Holunder wird dann wieder seine Blüten entfalten und herrlich duften

und Enten und Gänse führen ihre kleinen Gösseln spazieren.

Gut bewacht vom Herrn Papa!

Der Spargel sprießt und die Erdbeeren kommen

Dazu paßt natürlich auch wieder die obligatorische Maibowle mit Waldmeister oder die erste Erdbeerbowle, es tut aber auch ein feiner Rotwein, wie ihn Frau Chefredakteurin hatte, und wenn man dann zu tief ins Glas schaut, geht die Säufersonne auf und das sieht dann so aus: 

😂🤣😂🍷

Und die Lieblingsblumen meiner Mama blühen wieder, die Maiglöckchen, die ich auch so sehr liebe! 

 

Unser gesamtes Redaktionsteam ist schon wieder sehr neugierig darauf, wer nun wohl in diesem Jahr der Türmer sein wird, der die Ankunft der ersten Schwalben verkündet wir hier oder die Kinder in Köln. 

 

Zum Abschluß unserer heutigen Sonntagsausgabe haben die Bärchen und ich nochmal die alten Bilder von unserem blühenden Mandelbäumchen herausgesucht, das leider, nachdem es in einem heißen Sommer vertrocknet war und abgeholzt wurde, auch nicht aus dem stehengebliebenem Stumpf wieder zum Leben erwacht ist. Aber wir haben Erinnerungsbilder! 

Wir haben auch noch was romantisch passendes für den schönen Monat Mai, einen Monduntergang in unserer Grafschaft, von Frau Chefredakteurin bei seniler Bettflucht fotografiert! 😂

Für auf die Ohren hätten wir natürlich auch noch was zum Beginn des Wonnemonats, also da wäre zuerst einmal „Komm, lieber Mai und mache die Bäume wieder grün“ von Mozart

und das titelgebende Lied, „Der Mai ist gekommen“ 

wir hoffen, ihr habt eure Freude dran! 

Und damit wünschen wir euch allen einen guten Start in den Wonnemonat Mai, die Zeiten und die Menschen werden nicht besser, also haben wir einfach mal wieder versucht, euch mit Bildern aus der Natur und unserem Archiv ein bissel Freude zu machen, paßt alle gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, habt einen schönen Maifeiertag und genießt ihn, das wünscht euch allen von ganzem Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia  

Habt Frieden im Herzen! 

 

Grafschafter Wochenanzeiger – ein Gruß zu Wolke ☁ und Stern ⭐ – Mimis 2. Himmelsgeburtstag ❤

Verzogen,
verflogen,
alle Vögel aus dem Nest!
Nur die Mauern,
sie dauern,
überdauern die Gäst‘.

Junge Zeiten,
sie schreiten
wie Geister vorbei.
Wo ist nun geblieben
das Lachen, das Lieben?
Blieb keines dir treu?

Von weiten
da läuten
die Glocken wie einst.
Alter Träumer, entrinne,
daß am Fenster die Spinne
nicht sieht, wie du weinst!

(Paul Heyse, 1830 – 1914, deutscher Romanist, Novellist und Übersetzer, Nobelpreisträger für Literatur 1910)

Ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, heute ist Mimis zweiter Himmelsgeburtstag, und mein Redaktionsteam und ich, wir wollen hier unserer lieben Mimi in heaven gedenken, unserer kleinen rasenden Reporterin, unser aller geliebter Co-Autor. Heute vor 2 Jahren hat sie diese Welt verlassen und ist über die Regenbogenbrücke hinaufgezogen auf ihre Wolke ☁ und ihren Stern ⭐ Wir vermissen sie noch immer so sehr. 

Als sie von uns ging, begann in unserem Eulennest wieder die Balkoniensaison, und so ist es heuer auch wieder, da haben wir zu ihrem Gedächtnis ihren geliebten Brotkasten bildlich geschmückt, wir wissen, daß sie gerade dort immer bei uns ist. 

Hier brennt heute wieder ein Kerzchen in Erinnerung und in Gedanken an unsere süße Maus

denn unser Herz gehört auf immer ihr. 

Sie wacht über uns stellvertretend mit unserem kleinen Engelbärt und schickt euch allen liebe Sternengrüße. ⭐⭐⭐

Aber gemäß dem Auftrag unserer geliebten rasenden Reporterin für unseren Grafschafter Wochenanzeiger wollen wir nicht nur traurig sein, sie liebte fröhliche Menschen und Tiere, sie liebte ihr fröhliches Redaktionsteam und da vor allem ihren kleinen Volontär Ruddi, der in diesem Jahr am gestrigen Tag seinen 3. Geburtstag hier in unseren Redaktionsräumen gefeiert hat. Da haben wir im Bärenteam einstimmig beschlossen, wir zeigen euch heute noch einmal einen Eintrag von Mimi in heaven zur Balkonien-Saison-Eröffnung vom 18. April 2015, und wir hoffen, er zaubert auch euch ein Lächeln ins Gesicht, so nötig in diesen Zeiten. 

Die Balkon-Saison ist eröffnet!

Und auf Ruddis Vorschlag hin hat mein Redaktionsteam gemeinsam das Archiv unserer Bilder durchstöbert und euch eine Dia-Show von Mimi auf Balkonien erstellt, auch da hoffen wir, sie macht euch solche Freude wie uns beim betrachten. 

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Am Ende unseres Eintrages für unsere Mimi in heaven singt noch einmal Reinhard Mey „unser Lied“ ❤☁⭐🤗

und wir wünschen euch allen einen guten Freitag und ein schönes Wochenende, paßt alle gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia. 

Habt Frieden im Herzen!  

Schlaf schön, geliebte Maus!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Notausgabe III

Frühling

Das kannst du nicht…

Das kannst du nicht zwingen:
Daß die Knospen springen,
eh‘ die Sonne ihnen ihren Mai gebracht!
Aber das, was hinter dir liegt,
dich nicht schreckt mehr und unterkriegt:
was Winter in dir abzustreifen
in aller Stille … und Knospen zu reifen
und dich zum Frühling durchzuringen…
Das kannst du zwingen!

(Cäsar Otto Hugo Flaischlen, 1864 – 1920, deutscher Schriftsteller, Journalist und Redakteur, Pseudonym Cäsar Stuart)

Ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, alle „guten“ Dinge sind drei, und so wird diese Sonntagsausgabe unseres Grafschafter zum dritten Mal eine Notausgabe. Gedanken und Gefühle der Frau Chefredakteurin sind derzeit nicht so recht bei der Sache, Mut und Kraft vom letzten Eintrag fallen immer schwerer. Der Krieg in der Ukraine nimmt weiter seinen schrecklichen Lauf, ein baldiger Friede rückt in immer weitere Ferne. 🙏🕊🌍

Und auch die Geschehnisse im eigenen Land tragen nicht zum lichter werden bei, die neuesten Entscheidungen bezüglich des noch immer grassierenden Corona-Virus sind meines Erachtens eine Boykott-Erklärung unserer Regierung, man knickt ein vor dem Druck der Straße (das hätte man nun auch drastischer schreiben können, aber sei’s drum!) und läßt bei hohen Ansteckungsraten alles einfach laufen, man ignoriert die Schutzbedürftigkeit von vielen, die sich vernünftig und besonnen verhalten haben, für die „Freiheit“ derer, die mit dem nun so inflationär verwendeten Begriff der „Eigenverantwortlichkeit“ nichts anfangen können, wie sie im Laufe dieser Pandemie nun schon zur Genüge bewiesen haben. Nach anfänglicher Fassungslosigkeit und sich steigender Wut macht sich nun Müdigkeit breit. Wird man halt wieder auf sich selbst zurückgeworfen und muß gucken, wie man hoffentlich weiter gesund und unbeschadet durch die Zeit kommt. 

Das war das Fazit unserer freitäglichen Redaktionssitzung, wir hoffen, ihr verzeiht uns, daß auch wir momentan eher schwächeln, wir werden uns sicher wieder berappeln, wir sind uns ja gegenseitig eine Stütze, mein Bärenteam und ich, und natürlich auch alle unsere Leser hier, die uns doch immer durch alle Tiefen und Höhen die Treue gehalten haben. Laßt euch danken! 🤗 Da hätten wir nun auch noch ein passendes Gedicht von dem Lieblingsdichter der Frau Chefredakteurin, dem Herrn Storm:

Ich hab es mir zum Trost ersonnen
in dieser Zeit der schweren Not,
in dieser Blütezeit der Schufte,
in dieser Zeit von Salz und Brot.

Ich zage nicht, es muß sich wenden,
und heiter wird die Welt erstehn,
es kann der echte Keim des Lebens
nicht ohne Frucht verlorengehn.

Der Klang von Frühlingsungewittern,
von dem wir schauernd sind erwacht,
von dem noch alle Wipfel rauschen,
es kommt noch einmal, über Nacht!

Und durch den ganzen Himmel rollen
wird dieser letzte Donnerschlag;
dann wird es wirklich Frühling werden
und hoher, heller, goldner Tag.

(Hans Theodor Woldsen Storm, 1817 – 1888, deutscher Jurist, Dichter und Novellist)

Auch das Wetter hatte wohl schlechte Laune, vom anfänglich so schönen Frühlingswetter, an dem wir unser Balkonien schon frühlingsfrisch hergerichtet hatten, ging es nahtlos wieder in den Winter, die Temperaturen sackten auf den Nullpunkt und darunter, allerorten hat es geschneit, selbst hier rieselten am Freitag ein paar Schneeflocken vom Himmel, die aber nicht liegengeblieben sind. Da hab ich dann schnell meine schon ausgesäte Erdbeere, die neu erworbene Pfingstrose und all die anderen Blümkes, die schon auf Frühling umgestellt waren, wieder warm eingepackt! Und hoffe, sie nehmen alle keinen Schaden! Ein seltsamer Aprilscherz von Frau Holle, auf das Hotel „Zum Winterbett“ ist auch kein Verlaß mehr, da waren die Hausmädchen sehr säumig, die Betten hätten von November bis spätestens Ende Februar ausgeschüttelt werden müssen. 

Unsere hiesige „Burg Lirich“ 

wird in diesem Jahr 50 Jahre alt.

Und da Essen Leib und Seele zusammenhält, haben die Bärchen und ich uns was feines zum Wochenende gesotten und gebraten: Bifteki, Djuvec-Reis und Tsatsiki. Sehr lecker! 

Und damit sind wir nun allmählich am Ende unserer heutigen Sonntags-Notausgabe angekommen, ein Gedicht hätten wir noch, noch einmal vom Vorfrühling aus dichterischer Sicht gesehen, das wir so passend zur Kürze unseres heutigen Sonntagsblattes fanden, und wir wollten doch auch wenigstens noch ein wenig unseren sonst so gewohnten Humor und den hoffentlich bald wiedergefundenen Optimismus durchblitzen lassen: 

Vorfrühling

Schon entkeimt die Hyazinthe.
Aber unsereiner steckt
bis zum Nabel in der Tinte,
die nicht halb so lieblich schmeckt.

Alle Zwiebeln, alle Knollen
sind vom Bildungstrieb gereizt,
und sie wissen, was sie wollen,
wenn man nicht mit Wasser geizt.

Ohne weitre Redensarten,
ohne Zutat oder Mist
rührt sich das in seinem Garten,
bis das Rüchlein fertig ist.

 

Unsereinem ist inweilen
auch ein Resultat entflohn:
Ein Papier voll kurzer Zeilen
oder gar ein Feuilleton.

(Dr. Owlglass, Eulenspiegel.🦉 eigentlich Hans Erich Blaich, 1873 – 1945, dt. Arzt, Schriftsteller und Lyriker)

Mein Bärenteam möchte nun auf Anweisung von Mimi in heaven hier ihr Lieblingslied noch einstellen, „unser“ Lied, wie die Frau Chefredakteurin das immer nennt. Es paßt doch auch wieder so gut zum Eintrag heute, fanden sie, und ich bin ganz ihrer Meinung. 

Text: 

https://www.lyrix.at/t/reinhard-mey-alles-ist-gut-276

Ja, alles ist gut, alles wird gut, hoffen wir, oder, wie Reinhard Mey es in einem anderen Lied singt „…..und glauben können alles wird gut.“ 

Damit wünschen wir euch allen einen schönen Sonntag, paßt alle gerade jetzt besonders gut auf euch auf, bleibt oder werdet gesund, und habt einen guten Start in die neue und erste vollständige April-Woche, das wünscht euch von ganzem Herzen ❤❤❤ euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia. 

Habt Frieden im Herzen!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Redaktion auf Sparflamme – sonntägliche Notausgabe

Schlaflos

Aus Träumen in Ängsten bin ich erwacht;
was singt doch die Lerche so tief in der Nacht!

Der Tag ist gegangen, der Morgen ist fern,
aufs Kissen hernieder scheinen die Stern‘.

Und immer hör ich den Lerchengesang;
o Stimme des Tages, mein Herz ist bang.

(Theodor Storm, 1817 – 1888, deutscher Jurist, Dichter und Novellist)

Liebe Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, wir werden hier weiterhin versuchen, ein bissel Licht ins Dunkel der Zeit zu bringen, aber auch uns fällt das derzeit nicht so leicht, und so greifen wir auf das redaktionelle Mittel der sog. „Notausgabe“ zurück, die Zeitungen benutzen, um kurze und meist provisorische Veröffentlichungen zu erstellen. Beginnen werden wir unsere Sonntagsausgaben zukünftig so wie heute mit dem Friedenslicht, das auch weiterhin in unseren Redaktionsräumen brennt. 

Frieden für die Menschen, Frieden für die Welt! 🕊☮🌍🌈

In den letzten Tagen war das Wetter so wunderschön frühlingshaft und sonnig, das tat der Seele gut, und unser Frühlingskränzchen an der Balkonientür im redaktionellen Wohnzimmer strahlte

mit den Forsythienblüten um die Wette. Das hat Frau Chefredakteurin mal mit Window-Color für ihre Mama erstellt, nun ist es seit langen Jahren wieder bei uns. 

Und macht gute Laune, wenn man es anguckt. 

Frühlingsblüten in Hülle und Fülle gibt es auch auf dem derzeitigen Kalenderblatt für den Monat März

herrlich, dieses strahlende sonnengelb, nicht wahr? Im Umkreis unseres grafschaftlichen Eulennest blühen mittlerweile fast alle Forsythien! 

Am Küchenfenster unserer Redaktionsräume steht ein frischer Basilikum für die Köchin und unseren kleinen Maître de Cuisine parat

das grün leuchtete so schön gegen das Licht! 

Der Frühling lockt alles wieder ans Licht, die Pflanzen und Blumen, und in den Topfpflanzen in unseren Redaktionsräumen kam da noch jemand flugs wieder an die Oberfläche, der Winterschlaf in der Erde hielt:

Unser kleiner Maulwurf! Da wird er es sich jetzt weiter gemütlich machen, bis er nach den Eisheiligen im Mai wieder hinaus auf Balkonien ziehen kann. 

Von unserer Kölner Außenstelle bekamen wir Bilderpost von den Kindern von Frau Chefredakteurin, auf ihrem Balkonien blüht der kleine Pfirsichbaum, guckt mal, wie wonnig:

Die Abende werden wieder länger, das Licht steigt, und wenn die Dämmerung kommt, macht es sich Frau Chefredakteurin mit ihren bärigen Redaktionsmitgliedern auf der Couch gemütlich, mal wieder mit einer neuen Strickarbeit in den Händen, zu Hut, Schal und Smartphonetasche passend zur neuen Handtasche mit Geldbörse gesellt sich nun ein kleines, in der Handtausche verstaubares Netz zum umweltfreundlichen einkaufen hinzu

mit den Henkeln wird das Strickteil begonnen und erhält ein hübsches Netzmuster

Apropos abendliche Dämmerung: Vor einigen Tagen ging hier die Sonne geradezu glutrot unter, zwei Bilder sind der Frau Chefredakteurin noch gelungen, bevor die Sonne am Horizont versank. 

Die Forsythie als Schattenspiel! 

Und nun haben wir noch etwas sehr schönes, da werfen große Ereignisse ihre Schatten voraus, denn Frau Chefredakteurin erhielt in den letzten Tagen Post von einer euch allen bekannten frischgebackenen Buchautorin, von der Silberdistel, mit dem so lieben Angebot, unserer Redaktion sozusagen druckfrisch ein Exemplar in die Redaktionsräume zu schicken

wie ihr seht, ist es bereits eingetrudelt, Frau Chefredakteurin hat sich so sehr gefreut, paßt es doch so wunderbar zu uns, im Andenken an unsere rasende Reporterin, unser aller Co-Autor, unsere Mimi in heaven, da ist der Titel doch schon Programm „Pfote aufs Herz“, die Pfote unserer Mimi liegt hier doch immer noch auf allen Herzen! Entsprechend ist das Buch auch an Mimis Kratzbaum in Szene gesetzt worden, mit einigen plüschigen bzw. gestrickten Exemplaren der Gattung Felidae, genauer gesagt Felis catus, auf deutsch Katze/Hauskatze. 

Mimi in heaven hat es sich nicht nehmen lassen, bildlich dafür dabei zu sein

wir glauben, sie hat da oben auf ihrer Wolke ☁ und ihrem Stern ⭐ richtig wohlig geschnurrt ob der Ehre und Frau Silberdistels geliebte graue Eminenz wird ihr dabei Gesellschaft geleistet haben und sehr stolz und glücklich auf das Werk ihres Frauchens geguckt haben. 

Hier kommen nun die plüschigen Vertreter der o.g. Gattung zum bewundern:

zwei gestrickte Kätzchen und die allerälteste Katze der Redaktionsräume, Susi von der Firma mit dem Knopf im Ohr, Geburtstagsgeschenk von Frau Chefredakteurin aus lang, lang vergangenen Kindertagen. 

In Mimis Hängematte liegt ihr lieber Plüschgefährte Tom Tatze. 

Und der Grafschafter Wochenanzeiger erlebt dann in nächster Zeit eine Premiere: Wenn Frau Chefredakteurin das Buch von der Frau Silberdistel gelesen hat, gibt es in unserer Zeitung die allererste Buch-Rezension, da freuen wir uns schon alle sehr drauf und Frau Chefredakteurin fühlt sich sehr geehrt! 

Danke, liebe Silberdistel! 🤗🤩📚👍💕🐈❣

Das waren dann unsere heutigen sonntäglichen Aufmunterungs-nachrichten und -bilder, eines hätten wir noch, in Anlehnung an ein Lied von Hannes Wader, das derzeit so oft aus der Seele spricht „…..bin müde und leer, will nach Süden ans Meer…..“

das ist ein Ausschnitt aus dem Bild im Schlafzimmer der Frau Chefredakteurin, und das Lied geht oft in meinem Kopf rum. Wer es gerne (auch) hören möchte:

Hier steht der Text unter „mehr anzeigen“.

Und im Duett mit Konstantin Wecker:

Das Lied ist so alt und paßt wieder einmal so sehr in die heutige Zeit. 

Wir hoffen, unsere kleine Notausgabe vom Grafschafter Wochenanzeiger hat euch gefallen und wir konnten wieder ein wenig Mut und Kraft schenken zum weitermachen, habt alle einen guten, sonnigen Sonntag, paßt auf euch alle auf und bleibt oder werdet gesund, das wünscht euch von ganzem Herzen euer Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia. 

Habt Frieden im Herzen! 

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Lieder voller Hoffnung – Kraft für den Tag 🎵🎧☀🌍🕊

Zogen einst fünf wilde Schwäne,
Schwäne leuchtend weiß und schön.
Sing, sing, was geschah?
Keiner ward mehr gesehen, ja!
Sing, sing, was geschah?
Keiner ward mehr gesehn.

Wuchsen einst fünf junge Birken
grün und frisch an Baches Rand.
Sing, sing, was geschah?
Keine in Blüten stand, ja!
Sing, sing, was geschah?
Keine in Blüten stand.

Zogen einst fünf junge Burschen
stolz und kühn zum Kampf hinaus.
Sing, sing, was geschah?
Keiner mehr kehrt nach Haus, ja!
Sing, sing, was geschah?
Keiner mehr kehrt nach Haus.

Wuchsen einst fünf junge Mädchen
schlank und schön am Memelstrand.
Sing, sing, was geschah?
Keine den Brautkranz wand, ja!
Sing, sing, was geschah?
Keine den Brautkranz wand.

(Text: West- und Ostpreußen Anfang des 20. Jahrhunderts, zuerst aufgezeichnet 1908 von Johannes Patock, Melodie: West- und Ostpreußen Anfang des 20. Jahrhunderts, erstmals 1915 veröffentlicht. Verbreitet wurde das Lied mit der Veröffentlichung im „Liederschrein“ 1918 von Karl Plenzat, 1882-1945)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, derzeit fällt es nicht leicht, unsere Sonntagsausgabe mit Leben zu füllen, denn einerseits ist es kaum möglich, die Schreckensnachrichten der letzten Tage zu begreifen, andererseits fühlen wir uns aber auch an unseren redaktionellen Auftrag gebunden, unseren Lesern beizustehen auch in solchen furchtbaren Zeiten, ihnen Mut zu machen, Kraft zu geben und Hoffnung, um dem ganzen weiterhin tätig zu wehren. Das ist ein Balance-Akt, und wir hoffen einmal mehr wieder, daß er uns mit diesem in unserer freitäglichen Redaktionssitzung gemeinsam beschlossenen Eintrag gelingt. 

Am Freitagmorgen, am 4. März 2022 um 8.45 Uhr haben europaweit alle Radiosender zur selben Zeit denselben Song gespielt, „Give Peace a Chance“ von John Lennon, als Zeichen des Zusammenhalts, der Unterstützung für die Ukraine und der Solidarität. Und für den Frieden. Ein Gänsehautmoment! 

Der Song von John Lennon ist allgemein als ein Friedenslied, ein Antikriegslied bekannt, da haben mein Bärenteam und ich beschlossen, wir widmen diesen Eintrag der sehr alten Tradition der Antikriegslieder, denn sie gehören keineswegs alle in die Neuzeit. So ist zum Beispiel das als Gedicht eingestellte Lied ein Antikriegslied, und wurde in unserer Zeit wieder aufgegriffen, unter anderem von Hannes Wader. Hannes Wader ist der Frau Chefredakteurin bestens bekannt aus der Friedensbewegung der 70-er Jahre, „Hannes Wader singt Arbeiterlieder“, und bei diesen Liedern ist eines der ältesten Antikriegslieder, „Trotz alledem“. 

Trotz alledem! ist ein Gedicht, das Ferdinand Freiligrath in Anlehnung an A Man’s a Man for A’ That von Robert Burns verfasste. 

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Trotz_alledem

Der schottische Dichter Robert Burns verfaßte dieses Gedicht 1795, Ferdinand Freiligrath übertrug es 1843 ins deutsche. Hannes Wader griff mit seiner Version das Gedicht als Lied mit der Melodie von „Lady Mackintosh’s Reel“ aus der Ursprungsfassung von Robert Burns wieder auf. 

Ein ebenfalls sehr bekanntes Antikriegslied ist das Lied „Where Have All the Flowers Gone“, auf deutsch „Sag mir, wo die Blumen sind“, es hat im übrigen im Aufbau Ähnlichkeiten mit dem Gedicht/Lied „Zogen einst fünf wilde Schwäne“. und wurde von Pete Seeger geschrieben. 

https://de.wikipedia.org/wiki/Where_Have_All_the_Flowers_Gone

Und damit kommen wir nun zum ersten Teil unseres Titels: Den Liedern voller Hoffnung! 

Eine Aufnahme von Hannes Wader, bei dem damalige Freunde von mir mit der „Background“ sind. Der Text des alten Gedichts von Robert Burns, von Hannes Wader „modifiziert“: 

https://www.songtexte.fm/hannes-wader/trotz-alledem

Natürlich ist auch wieder Reinhard Mey hier vertreten, mit einem meiner Lieblingslieder von mir von ihm, „Mein guter alter Balthasar“, ein Lied, daß ich auch heute noch, 13 Jahre nach dem Tod meines damaligen Chefs und Freund von meiner „Bauernhofarbeitsstelle“, ihm singen könnte: „Es ist noch alles wie es war…..“! 😥

Auch in diesen Zeiten darf man schmunzeln oder lachen, daher haben wir uns für noch ein Lied von Reinhard Mey entschieden, „Vertreterbesuch“ aus dem Jahre 1970

Das eingangs erwähnte und den Eintrag anregende Lied von John Lennon soll natürlich auch nicht fehlen

Ein anderes Lied von John Lennon gefällt uns aber eigentlich noch besser dafür: „Imagine“!

In zwei Versionen. 

Kommen wir nun zum zweiten Teil unserer heutigen Sonntagsausgabe, der Kraft für den Tag, Bildern als Kraftquelle. 

Bilder eines Sonnenuntergangs, in den letzten Tagen war richtiges Frühlingswetter:

Und in den wenigen Tagen mit Sonnenschein begann unsere Forsythie auf Balkonien zu blühen:

Und die ersten Wildbienen guckten schon wieder nach, ob ihr Hotel bezugsfertig wäre. 

Die Orchideenblüten spiegelten sich in der Fensterscheibe

und es gab noch einen Sonnenuntergang mit schmaler Mondsichel

Frau Chefredakteurin wollte euch ja noch von der Grauvertreibungsaktion auf ihrem Kopf berichten, bitteschön:

Endlich wieder Farbe auf dem Kopp! Da schließ ich dann gleich mal die Bilder mit Schal und Hut passend zur neuen Haarfarbe an

Das alles ist einfach so als bissel Aufmunterung gedacht, mein Team und ich, wir hoffen, ihr empfindet es nicht als allzu banal in diesen Zeiten. 

Zumal wir ohnehin noch etwas trauriges zu berichten haben, denn unsere liebe Leserin Silberdistel hat in diesen ohnehin schon so schweren und traurigen Tagen noch einen besonders schweren Verlust beklagen müssen, ihre geliebte Katze, die graue Eminenz 

ist Mimi ins Regenbogenland gefolgt. Meine kleine schwarze Maus wird die liebe kleine graue Maus aus ihrer Freundesliste bestimmt liebevoll empfangen haben dort drüben, aber die Lücke, die im Silberdistel’schen Haus damit gerissen wurde, wird lange schmerzen. Wir fühlen alle mit dir, liebe Silberdistel, laß dich auch hier lieb umarmen und sei versichert, daß wir eure graue Eminenz nicht vergessen werden, die hier mit uns im Eulennest so viele schöne Partys mit Mimi in heaven und all den anderen von Mimis Freundesliste gefeiert und genossen hat. Gute Reise, liebe kleine graue Eminenz! 😥☁⭐🌈

Wir lassen hier nun zum Ende unserer heutigen Sonntagsausgabe wieder unser Friedenslicht in unserem kleinen Laternchen leuchten

und wünschen allen unseren lieben Lesern einen guten und friedlichen Sonntag, paßt auf euch alle auf und bleibt oder werdet gesund, verliert den Mut und die Hoffnung nicht, da wir mit Liedern begonnen haben, hören wir nun auch mit einen Lied auf, das ihr wohl alle kennt

und in diesem Sinne wünschen wir euch einen guten Start in die neue Woche, alles Liebe und Gute wünscht euch euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia  

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Hommage an unsere Leser – zum Valentinstag! ❤💕💖💝

Ein Herz laviert nicht

Ich nenne keine Freundschaft heiß,
die niemals, wenn’s ihr unbequem,
den Freund zu überraschen weiß
trotzdem.

Denn wenn sie Zeit und Mühe scheut,
ein Unverhofft zu bringen,
das einen Freund unendlich freut,
dann hat sie keine Schwingen.

Den Umfang einer Wolke mißt
kein Mensch. Weil sie nicht rastet,
noch ihre Freiheit je vergißt. –
Ich glaube: Keine Wolke ist
mit Arbeit überlastet.

(Joachim Ringelnatz, 1883 – 1934, deutscher Lyriker, Erzähler und Maler)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, in unserer heutigen Sonntagsausgabe seid ihr, unsere Leser, mal der Mittelpunkt und das Thema. Am morgigen Montag ist Valentinstag, da haben mein Redaktionsteam und ich uns bei unserer freitäglichen Redaktionssitzung gedacht, wir danken euch allen mal für eure treue Freundschaft zu unserem Grafschafter, für all eure lieben Kommentare, für eure Anteilnahme an aller Freud und allem Leid in der Redaktion und unserer Grafschaft. Am Valentinstag feiern wir den Tag der Liebe, und auch Freundschaft ist Liebe und ein wertvolles Geschenk! Da der Valentinstag heuer auf einen Montag fällt, hatten wir die Idee, es euch schon in der Sonntagsausgabe schön zu machen, denn mit Beginn der neuen Woche ist dann doch nicht so viel Zeit wie an einem gemütlichen Sonntag! 

Dann laßt euch mal von uns verwöhnen! 

Guten Morgen, das verspricht, ein schöner Tag zu werden! Mein Redaktionsteam werkelt schon in der Küche, kocht Kaffee Tee und Kakao dieweil Frau Chefredakteurin im Wohnzimmer der Redaktionsräume den Tisch deckt

fürs Frühstücksbuffet. Es duftet nach frischen Brötchen und Croissants, macht es euch gemütlich und laßt es euch schmecken. Es fehlt auch nicht die feine Marmelade von der Küste, die im Sonnenlicht des Sonntagsmorgens leuchtet und euch für den Tag in Schwung bringen soll mit all den guten Vitaminen, die da drin stecken. Und wem ein Likörchen am frühen Morgen schon schmeckt: Büddeschön! Hagebutten-Likör, da sind auch Vitamine drin! 😂

Wir haben die Redaktionsräume auch hübsch mit Blumen dekoriert,

und wenn ihr euch nun die Zeit bis zum Mittagessen vertreiben wollt, dann vertraut euch meinem Bärenteam an, sie haben in den Redaktionsräumen eine kleine Ausstellung schöner Bilder zum Valentinstag erstellt, das macht euch sicher Freude:

Sicher habt ihr erkannt, daß in der Galerie der Valentinstags-Bilder auch unsere Mimi in heaven vertreten ist, da hat jetzt Ruddi noch eine kleine Sonderausstellung von seiner geliebten Chefin gemacht, Mimi mit ihrer Freundesliste, denn am Valentinstag ist alles Liebe und eben auch die zu unseren vorausgegangenen Lieben bei Mimi in heaven. 

Mimis Freundesliste und die nun bei ihr auf Wolke ☁ und Stern ⭐ in heaven

Wenn ihr euren Rundgang durch die Ausstellungen in den Redaktionsräumen beendet habt, ist es auch langsam Zeit zum Mittagessen. Wir hatten uns gedacht, euch schmeckt sicher allen das thailändische Curry, das wir schon einmal gekocht und euch im Grafschafter Wochenanzeiger vorgestellt hatten, dann nehmt Platz und laßt es euch schmecken! 🍽🥢🍴🥄

Getränke stehen natürlich auch in reicher Auswahl zur Verfügung. 🥛🧃🍷🍺🥃🥤

Als Nachtisch gibt es einen reichhaltigen Obstsalat 🥝🍇🍈🍉🍊🍋🍌🍍🥭🍎🍏🍐🍑🍒🍓 passend zum thailändischen Gericht abgeschmeckt mit Honig 🍯 und Kokosraspeln. 🥥 Mit frischer geschlagener Sahne. 

Nach dem Mittagessen machen wir es uns alle gemütlich im Wohnzimmer der Redaktion, plaudern und haben Spaß, und die Bärchen wollten euch noch kleine Valentinsgedichte vortragen, wenn ihr mögt, sie haben schon sehr geübt, um sie richtig gut vortragen zu können. 

Auf die Hände küßt die Achtung,
Freundschaft auf die offene Stirn;
auf die Wangen Wohlgefallen;
selige Liebe auf den Mund;
auf`s geschlossene Aug` die Sehnsucht,
in die hohle Hand Verlangen,
Arm und Nacken die Begierde,
alles weitere Raserei.

((Franz Grillparzer)

Freudvoll und leidvoll, gedankenvoll sein,
hangen und bangen in schwebender Pein,
himmelhoch jauchzend zum Tode betrübt,
glücklich allein ist die Seele die liebt.

(Johann Wolfgang von Goethe)

Ich wand ein Sträußlein morgens früh,
das ich der Liebsten schickte;
nicht ließ ich sagen ihr, von wem,
und wer die Blumen pflückte.

Doch als ich abends kam zum Tanz
und tat verstohlen und sachte,
da trug sie die Nelken am Busenlatz,
und schaute mich an und lachte.

(Theodor Storm)

Als ich dich kaum gesehn,
mußt es mein Herz gestehn,
ich könnt dir nimmermehr
vorübergehn.

Fällt nun der Sternenschein
nachts in mein Kämmerlein,
lieg ich und schlafe nicht
und denke dein.

Ist doch die Seele mein
so ganz geworden dein,
zittert in deiner Hand,
tu ihr kein Leid!

(Theodor Storm)

Während ihr den Bärchen meines Redaktionsteams lauscht, hab ich derweil schon den Kaffeetisch gedeckt und lade euch alle ein zu Kaffee, Tee, Kakao und Kuchen. 

Langsam senkt sich der Abend über die Grafschaft, und trotz sonniger Tage (falls es wieder einer war wie am gestrigen Samstag!) sind die Nächte glitzerkalt, da haben die Bärchen natürlich gebettelt, ob wir nicht zur Feier dieses schönen Tages wieder unseren Kamin anzünden könnten, das wäre doch so gemütlich! Aber sicher, meine Bärchen, 

dann machen wir es uns mal gemütlich am Kaminfeuer

und hören schöne Lieder von Reinhard Mey, passend zu Freundschaft und Liebe 

Text:

https://www.lyrix.at/t/reinhard-mey-herbstgewitter-uber-den-dachern-6cc

Text:

https://www.lyrix.at/t/reinhard-mey-jahreszeiten-345

Text:

https://www.lyrix.at/t/reinhard-mey-du-meine-freundin-51b

Text:

https://www.lyrix.at/t/reinhard-mey-liebe-ist-alles-2d8

Für alle unsere Leser und Freunde nochmal das Lied vom „achtel Lorbeerblatt“, mit dem Dank an euch alle für unser „achtel Lorbeerblatt“ von euch! 

Text:

https://www.lyrix.at/t/reinhard-mey-mein-achtel-lorbeerblatt-adc

Zum Abschluß eines hoffentlich für alle schönen Tages trägt euch nun die Frau Chefredakteurin noch ein Gedicht vor, besser gesagt eine Ballade, „Die Ballade vom Brennesselbusch“:

Die Ballade vom Brennesselbusch

Liebe fragte Liebe: „Was ist noch nicht mein?“
Sprach zur Liebe Liebe: „Alles, alles dein!“
Liebe küßte Liebe: „Liebste, liebst du mich?“
Küßte Liebe Liebe: „Ewig, ewiglich!“—

Hand in Hand hernieder stieg er mit Maleen
von dem Heidehügel, wo die Nesseln stehen,
eine Nessel brach er, gab er ihrer Hand,
zu der Liebsten sprach er: „Uns brennt heißrer Brand!

Lippe glomm auf Lippe, bis die Lust zum Schmerz,
bis der Atem stockte, brannte Herz auf Herz,
darum, wo nur Nesseln stehn am Straßenrand,
wolln wir daran denken, was uns heute band!“

Spricht von Treu die Liebe, sagt sie „ewig“ nur,-
ach, die Treu am Mittag gilt nur bis zwölf Uhr,
Treue gilt am Abend, bis die Nacht begann –
und doch weiß ich Herzen, die verbluten dran.

Krieg verschlug das Mädchen, wie ein Blatt verweht,
das im Wind die Wege fremder Koppeln geht,
und ihr lieber Liebster stieg zum Königsthron,
eine Königstochter nahm der Königssohn.-

Sieben Jahre gingen, und die Nessel stand
sieben Jahr an jedem deutschen Straßenrand,
wer hat Treu gehalten? Gott alleine weiß,
ob nicht wunde Treue brennet doppelt heiß!

Bei der Jagd im Walde stand mit schwerem Sinn,
stand am Knick der König bei der Königin,
Nesselblatt zum Munde hob er wie gebannt,
und die Lippe brannte, wie sie einst gebrannt:

„Brennettelbusch,
Brennettelbusch so kleene,
wat steihst du so alleene!
Brennettelbusch, wo is myn Tyd‘ eblewen,
un wo is myn Maleen?“

„Sprichst du mit fremder Zunge?“ frug die Königin,
„So sang ich als Junge“, sprach er vor sich hin.
Heim sie ritten schweigend, Abend hing im Land,-
seine Lippen brannten, wie sie einst gebrannt!

Durch den Garten streifte still die Königin,
zu der Magd am Flusse trat sie heimlich hin,
welche Wäsche spülte noch im Sternenlicht,
Tränen sahn die Sterne auf der Magd Gesicht:

„Brennettelbusch,
Brennettelbusch so kleene,
wat steihst du so alleene!
Brennettelbusch,
ik hev de Tyd ‚eweten,
dar was ik nich alleen!“

Sprach die Dame leise: „Sah ich dein Gesicht
unter dem Gesinde? Nein, ich sah es nicht!“
Sprach das Mädchen leiser: „Konntest es nicht sehn,
gestern bin ich kommen, und ich heiß Maleen!“-

Viele Wellen wallen weit ins graue Meer,
eilig sind die Wellen, ihre Hände leer,
eine schleicht so langsam mit den Schwestern hin,
trägt in nassen Armen eine Königin.—

Liebe fragte Liebe: „Sag, weshalb du weinst?“
Raunte Lieb zur Liebe: „Heut ist nicht mehr wie einst!“
Liebe klagte Liebe: „Ists nicht wie vorher?“
Sprach zur Liebe Liebe: „Nimmer – nimmermehr.“

(Börries Frhr. von Münchhausen)

Und zum Abschluß unserer heutigen Sonntagsausgabe für unsere Leser singt noch einmal Reinhard Mey

Text:

https://www.lyrix.at/t/reinhard-mey-gute-nacht-freunde-a25

Damit wünschen wir euch von Herzen einen schönen und hoffentlich sonnigen Sonntag, wir hoffen, ihr habt Freude an „eurem“ Tag gehabt, paßt alle gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, herzlichst euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia.

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – die Heiligen Drei Könige in den Redaktionsräumen 👑👑👑

 

Einst als am Saum der Wüsten sich
auftat die Hand des Herrn
wie eine Frucht, die sommerlich
verkündet ihren Kern,
da war ein Wunder: Fern
erkannten und begrüßten sich
drei Könige und ein Stern.

Drei Könige von Unterwegs
und der Stern Überall,
die zogen alle (überlegs!)
so rechts ein Rex und links ein Rex
zu einem stillen Stall.

Was brachten die nicht alles mit
zum Stall von Bethlehem!
Weithin erklirrte jeder Schritt,
und der auf einem Rappen ritt,
saß samten und bequem.
Und der zu seiner Rechten ging,
der war ein goldner Mann,
und der zu seiner Linken fing
mit Schwung und Schwing
und Klang und Kling
aus einem runden Silberding,
das wiegend und in Ringen hing,
ganz blau zu rauchen an.
Da lachte der Stern Überall
so seltsam über sie,
und lief voraus und stand am Stall
und sagte zu Marie:

Da bring ich eine Wanderschaft
aus vieler Fremde her.
Drei Könige mit magenkraft*,
von Gold und Topas schwer
und dunkel, tumb und heidenhaft, –
erschrick mir nicht zu sehr.
Sie haben alle drei zuhaus
zwölf Töchter, keinen Sohn,
so bitten sie sich deinen aus
als Sonne ihres Himmelblaus
und Trost für ihren Thron.


Doch mußt du nicht gleich glauben: bloß
ein Funkelfürst und Heidenscheich
sei deines Sohnes Los.
Bedenk, der Weg ist groß.
Sie wandern lange, Hirten gleich,
inzwischen fällt ihr reifes Reich
weiß Gott wem in den Schoß.


Und während hier, wie Westwind warm,
der Ochs ihr Ohr umschnaubt,
sind sie vielleicht schon alle arm
und so wie ohne Haupt.


Drum mach mit deinem Lächeln licht
die Wirrnis, die sie sind,
und wende du dein Angesicht
nach Aufgang und dein Kind;
dort liegt in blauen Linien,
was jeder dir verließ:
Smaragda und Rubinien
und die Tale von Türkis.

*mittelhochdeutsch: „Macht“

(Rainer Maria Rilke, 1875 – 1926, österreichischer Lyriker deutscher und französischer Sprache, aus: „Das Buch der Bilder“)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, auf diesen Eintrag haben wir uns wieder sehr gefreut, den Eintrag zum Fest der Heiligen Drei Könige, Epiphanias. 

Als Heilige Drei Könige oder Weise aus dem Morgenland bezeichnet die christliche Tradition die in der Weihnachtsgeschichte des Matthäusevangeliums (Mt 2 EU) erwähnten „Sterndeuter“ (im griechischen Ausgangstext Μάγοι, Magoi, wörtlich „Magier“), die durch den Stern von Betlehem zu Jesus geführt wurden. Im Neuen Testament werden sie nicht als „Könige“ bezeichnet, auch gibt es keine Angabe über ihre Anzahl. 

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Heilige_Drei_K%C3%B6nige

Da wir in jedem Jahr zu diesem Datum, anfangs im Blögchen und später dann hier im Grafschafter Wochenanzeiger, einen Eintrag hatten, müssen wir hier zum Brauchtum und den vielen Geschichten im 11. Jahr nicht mehr viel sagen. Aber schöne Bilder, so meinte mein Redaktionsteam, sind doch immer willkommen, da machen wir euch von unseren Bildern aus den vergangenen Jahren mal eine Galerie:

Und ihr erinnert euch sicher alle daran, wie stolz mein Bärenteam auf dieses Bild war?

Bären als Heilige Drei Könige! Das fand mein Redaktionsteam auch in diesem Jahr wieder so schön, daß es einfach nochmal dabei sein muß. 

Wir haben auch noch wieder neue Bilder gefunden, ihr kennt ja alle unseren Fundus diesbezüglich. 

Das schönste an diesem Tag der Heiligen Drei Könige ist aber die Aktion der Sternsinger, die jedes Jahr zu dieser Zeit stellvertretend für die damaligen Könige von Haus zu Haus ziehen, den Segen zum Neuen Jahr spenden und um Spenden bitten. Schon im letzten Jahr konnten sie das coronabedingt nur eingeschränkt, mit Auflagen oder gar nicht, wir hatten in unserem Grafschafter Wochenanzeiger darüber berichtet und konnten euch damals ein schönes Video als virtuellen Besuch der Sternsinger einstellen. 

In diesem Jahr haben wir etwas ganz besonderes für euch, auf und über das wir uns sehr gefreut haben: Die Sternsinger kommen zu uns in die Redaktionsräume und somit auch zu euch allen! Laßt euch mal überraschen! 

Ausgesandt werden die Sternsinger in einem Gottesdienst 

so war das damals in meiner Kirchengemeinde hier in St. Katharina, als mein Sohn noch als einer der Heiligen Drei Könige dabei war

ganz links, das ist Björn. 

Und nun machen sich die Sternsinger auf den Weg zu unseren Redaktionsräumen

https://my.idomoo.com/210025/DigitalerSternsingersegen2022/index.html?url=https://e.idomoo.com/11107/0000/gy1m273021fx2ajj3k25f1w345103d3171ih2d2hf3in2o4.m3u8

klickt den Link an, und sie bringen uns allen den Segen! 

Der dann auch wieder die Türe zu unseren Redaktionsräumen ziert:

Christus mansionem benedicat

Möge der Engel, der die Botschaft vom Frieden in die Welt brachte, an deinem Haus nicht vorübergehen. Möge das Kind, das seine Göttlichkeit hinter der Armut verbarg, in deinem Herzen eine Wohnung finden.

(Irischer Segenswunsch)

Ist das nicht eine schöne Überraschung? Wir haben uns bei unserer Redaktionssitzung gestern so über diese Aktion der Sternsinger gefreut, daß man in diesem Jahr den Segenswunsch personalisiert überbringen lassen kann, eine wirklich wunderschöne Idee. 

“ „Lasst uns die Welt verändern“ – #GemeinsamGehts“ und „„Gesund werden – gesund bleiben. Ein Kinderrecht weltweit.“  Das ist das Motto der diesjährigen Sternsinger-Aktion. 

Da alles virtuell passiert, darf natürlich in den Redaktionsräumen auch gesungen werden 

wir haben uns wieder für diese schöne Version des bekannten Liedes entschieden, weil sie alle Menschen einschließt! 

Und mit einem Segensspruch aus dem alten Testament, 4. Mose 6, 22-27, der auch am Ende von Gottesdiensten gesprochen wird, entlassen wir euch alle in einen gesegneten, frohen Dreikönigstag:

„„Der Herr segne dich und behüte dich; der Herr lasse
sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig; der Herr hebe sein
Angesicht über dich und gebe dir Frieden.“

Paßt alle gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, das wünscht euch von ganzem Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia.

Habts fein!  

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Adventskalender – Türchen 24

 

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r 

Türchen

Christnacht

Wieder mit Flügeln, aus Sternen gewoben,
senkst du herab dich, o heilige Nacht;
was durch Jahrhunderte alles zerstoben –
du noch bewahrst deine leuchtende Pracht.

Ging auch der Welt schon der Heiland verloren,
der sich dem Dunkel der Zeiten entrang,
wird er doch immer aufs neue geboren,
nahst du, Geweihte, dem irdischen Drang.

Selig durchschauernd kindliche Herzen,
bist du des Glaubens süßester Rest;
fröhlich begangen bei flammenden Kerzen,
bist du das schönste, das menschlichste Fest.

Leerend das Füllhorn beglückender Liebe,
schwebst von Geschlecht zu Geschlecht du vertraut –
wo ist die Brust, die verschlossen dir bliebe,
nicht dich begrüßte mit innigstem Laut?

Und so klingt heut noch das Wort von der Lippe,
das einst in Bethlehem preisend erklang,
strahlet noch immer die lieblichste Krippe –
tönt aus der Ferne der Hirten Gesang …..

Was auch im Sturme der Zeiten zerstoben –
senke herab dich in ewiger Pracht,
leuchtende du, aus Sternen gewoben,
frohe, harzduftende, heilige Nacht!

(Ferdinand von Saar, 1833 – 1906, österreichischer Schriftsteller, Dramatiker und Lyriker)

s begab sich aber zu der Zeit, daß ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, daß alle Welt geschätzt würde. Und diese Schätzung war die allererste und geschah zur Zeit, da Quirinius Statthalter in Syrien war. Und jedermann ging, daß er sich schätzen ließe, ein jeder in seine Stadt. Da machte sich auf auch Josef aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth, in das jüdische Land zur Stadt Davids, die da heißt Bethlehem, weil er aus dem Hause und Geschlechte Davids war, damit er sich schätzen ließe mit Maria, seinem vertrauten Weibe; die war schwanger.

nd als sie dort waren, kam die Zeit, daß sie gebären sollte. Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge.

nd es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde. Und der Engel des Herrn trat zu ihnen, und die Klarheit des Herrn leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr.

nd der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids. Und das habt zum Zeichen: Ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen.

nd alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen: Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens.

nd als die Engel von ihnen gen Himmel fuhren, sprachen die Hirten untereinander: Laßt uns nun gehen nach Bethlehem und die Geschichte sehen, die da geschehen ist, die uns der Herr kundgetan hat. Und sie kamen eilend und fanden beide, Maria und Josef, dazu das Kind in der Krippe liegen. Als sie es aber gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus, das zu ihnen von diesem Kinde gesagt war.

nd alle, vor die es kam, wunderten sich über das, was ihnen die Hirten gesagt hatten. Maria aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen.

nd die Hirten kehrten wieder um, priesen und lobten Gott für alles, was sie gehört und gesehen hatten, wie denn zu ihnen gesagt war.

(Lukas 2, Verse 1-20, nach der Übersetzung Martin Luthers)

Nun ist sie da, die Heilige Nacht, und wir begrüßen hier zum letzten Türchen des diesjährigen Adventskalenders alle unsere Leser auf das herzlichste! 

Frau Chefredakteurin ist heute wieder unterwegs nach Köln, um dort mit ihren Kindern das Weihnachtsfest zu feiern, und meine Redaktionsmitglieder werden es sich fein zuhause gemütlich machen, es ist aufs beste für sie gesorgt, der Kühlschrank ist voll, ein schönes Spiel haben sie ja schon zu Nikolaus erhalten, da können sie es sich recht behaglich machen in meiner Abwesenheit, und wenn ich dann am Samstag heimkehre, werden wir es uns noch gemeinsam schön machen und unsere Redaktions-Weihnacht feiern. Eine Nachlese davon halten wir auf jeden Fall für euch bereit. 

Und so wünscht euch allen lieben Lesern hier, den stillen wie den bekannten, das gesamte Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven 

Otto und Luzia

von Herzen eine 

Ruddi Bruno Hamish Otto Luzia

Feiert alle schön im Kreise eurer Lieben, laßt Licht in eure Seelen, laßt uns alle einmal für eine zeitlang alle Sorgen vergessen und alle Bedrücktheit ablegen. Lassen wir uns wieder einfangen vom Zauber der Heiligen Nacht und weiten wir unsere Herzen, werden wir einmal wieder einfach ein fröhliches Kind unter dem Weihnachtsbaum. Das wünschen wir euch allen so von Herzen! 🎄❤❤❤🌟 

Paßt auf euch auf und bleibt oder werdet gesund! 🙏🍀🍀🍀

Und mit dem schönsten aller Weihnachtslieder schließen wir hier nun unser letztes Türchen im diesjährigen Adventskalender, wir hoffen, er hat euch wieder Freude gebracht und wir konnten für bissel Fröhlichkeit und ein klein wenig Unbeschwertheit sorgen in diesen anstrengenden Zeiten, nun dürft ihr mitsingen: „Stille Nacht, heilige Nacht“

Stille Nacht! Heilige Nacht!
Alles schläft. Einsam wacht
Nur das traute heilige Paar.
Holder Knab’ im lockigten Haar,
Schlafe in himmlischer Ruh!
Schlafe in himmlischer Ruh!

Stille Nacht! Heilige Nacht!
Gottes Sohn! O! wie lacht
Lieb’ aus Deinem göttlichen Mund,
Da uns schlägt die rettende Stund’.
Jesus! in Deiner Geburt!
Jesus! in Deiner Geburt!

Stille Nacht! Heilige Nacht!
Die der Welt Heil gebracht,
Aus des Himmels goldenen Höh’n
Uns der Gnade Fülle läßt seh’n
Jesum in Menschengestalt!
Jesum in Menschengestalt!

Stille Nacht! Heilige Nacht!
Wo sich heut alle Macht
Väterlicher Liebe ergoß
Und als Bruder huldvoll umschloß
Jesus die Völker der Welt!
Jesus die Völker der Welt!

Stille Nacht! Heilige Nacht!
Lange schon uns bedacht,
Als der Herr vom Grimme befreit,
In der Väter urgrauer Zeit
Aller Welt Schonung verhieß!
Aller Welt Schonung verhieß!

Stille Nacht! Heilige Nacht!
Hirten erst kundgemacht
Durch der Engel „Hallelujah!“
Tönt es laut bei Ferne und Nah:
„Jesus der Retter ist da!“
„Jesus der Retter ist da!“

Alle 6 Strophen, so wie sie in der Urfassung des Liedes von Joseph Mohr und Franz Xaver Gruber enthalten waren. 

Habt alle eine schöne, gesegnete Zeit!