Grafschafter Wochenanzeiger – Türchen 4 vom Adventskalender 2022 🎄

 

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r 

Türchen  

Das Wunder kommt

Schwarz ist die Nacht; es kracht das Eis;
die ganze Welt ist eingeschneit;
es steht kein Stern am Himmel,
am Himmel.

 

Da sieh: es blitzt ein zitternd Licht,
ein Stern blitzt aus dem Schwarz heraus,
ein roter Stern von Golde,
von Golde.

 

So hat dereinst der Stern geblitzt,
nach dem die heiligen Drei gereist
mit Weihrauch und mit Myrrhen,
mit Myrrhen.

Den Heiland hat der Stern gebracht;
in dieser Nacht zerbrach das Eis;
das Wunder kommt: Der Frühling,
der Frühling.

(Otto Julius Bierbaum , 1865-1910, deutscher Journalist, Redakteur, Schriftsteller und Librettist)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, heute ist im Adventskalender wieder ein besonderer Tag, es ist nicht nur schon der zweite Advent sondern auch wieder der Barbaratag! 

Der Tag also, an denen ihr wieder eure Barbarazweige schneiden könnt, aus dem Kirschbaum, der Forsythie oder anderem blühenden Gehölz, zu Hause in eine Vase gestellt werden sie, wenn euch das Glück hold ist, am Heiligen Abend blühen. 

Wir werden hier wieder Forsythienzweige schneiden und dann darauf hoffen, daß wir in diesem Jahr mal wieder Glück mit den Blüten haben, die letzten beiden Jahre war uns das Glück nicht beschieden. 

Und was haben wir uns zum heutigen Barbaratag bezüglich unserer Themen ausgesucht? Zum heutigen Tage ist es wieder ein Fenster, und auch wieder eines aus dem Archiv, weil es so schön zu dem paßte, was wir euch heute dazu erzählen wollen:

Die Heilige Barbara

Schutzpatronin der Bergleute und daher ganz eng mit dem Ruhrpott

und eben auch vor allem mit meiner Heimatstadt Oberhausen

und da ganz besonders mit unserem Stadtteil Lirich, meiner Grafschaft, verbunden. Da wundert es nicht, daß alte Bräuche, wie eben die Feier des Barbaratages, oder auch die Übernahme traditioneller Kunst aus anderen Bergbauregionen gepflegt und übernommen wurden. Und hier kommen wir nun zu unserem heutigen Fenster(türchen)

mit den wunderschönen Figuren des Bergmanns und des Engels aus dem Erzgebirge. Und dem eisernen Schwibbogen, ebenfalls mit Bergleuten bestückt, ich erinnere mich noch so gut an unser aller Freude, als wir das im Dezember 2019 im Adventskalender hatten. In diesem Jahr hab ich vergeblich nach den schönen Figuren ausgeschaut auf meinem Einkaufsweg, entweder hat die Familie sie in diesem Jahr nicht aufgestellt oder die Besitzer sind verzogen. Deshalb der Rückgriff aufs Archiv, ich wollte sie eigentlich in diesem Jahr im Dunklen und leuchtend fotografieren, das geht nun leider nicht. 

Ein Förderturm der Zeche Concordia steht noch hier in unserem Stadtteil, Lirich ist ganz eng mit dem Bergbau verbunden. Die erste urkundliche Erwähnung Lirichs geht auf das Jahr 972 zurück. Lirich war bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts eine Heidelandschaft, durch die die Emscher floß. Die Bauernschaft Lirichs bestand zu der Zeit nur aus wenigen Höfen (Wilmshof, Bonnemannshof, Uhlenbrockshof, Heyermannshof, Wüllenweberhof, Baumeisterhof, Hagemannshof).

1850 wurde die Zeche Concordia gegründet und in den folgenden Jahren bis zur Schließung im Jahre 1968 erweitert. Die Zeche selber, aber auch der Wohnungsbau der Zechengesellschaft sowie die Ansiedlung von kohleverarbeitenden Industrieanlagen, haben Lirich deutlich geprägt. Die Bevölkerung wuchs rasch an und die Heidelandschaft wurde zunehmend bebaut. Zur Jahrhundertwende wurde dann auch die Emscher umgelegt und begradigt sowie zeitgleich der Rhein-Herne-Kanal gebaut. Die begradigte Emscher wird derzeit wieder erfolgreich renaturiert. 

Nach der Zechenschließung hat der Stadtteil abermals einen rapiden Wandel vollzogen. Die Spuren der Zeche sind nur noch punktuell in Lirich zu finden. Den Platz der Industrieanlagen haben beispielsweise das Bero-Einkaufszentrum, das Zentrum Altenberg und das Rheinische Industriemuseum, die Gemeinschaftsmüllverbrennungsanlage, Gewerbeansiedlungen und Grünflächen eingenommen. (Und die Gemeinschaftsmüllverbrennungsanlage, das ist unsere „Burg Lirich“, Anm. d. Red.)

So war in früheren Zeiten hier, wo heute unsere Redaktion wohnt, alles Zechengelände. Und ganz früher, das berichtete mir meine Freundin von gegenüber, die geborene Liricherin ist, war das einfach Feld bzw. Heide, so hat es ihr ihr Großvater erzählt. 

Mal was zur Geschichte der Zeche Concordia

https://de.wikipedia.org/wiki/Zeche_Concordia

der darin erwähnte Schacht 2/3 war hier in meiner Grafschaft ansässig. 

Björns Großvater väterlicherseits war Steiger auf der Zeche Concordia. Und unsere Kirche, St.Katharina, die unsere treuen Leser ja alle kennen, mußte aufgrund von Bergbauschäden zweimal abgerissen werden, die heutige Kirche ist die dritte hier in Lirich. Bergbauschädensicher neu gebaut, daher auch ihr für eine Kirche ungewohnter Anblick, sie mußte aus Statikgründen in die Breite und nicht in die Höhe gehen. 

Mit dem Bild einer Lore beenden wir nun den Exkurs in die Geschichte des Bergbaus in unserem Stadtteil Lirich zu Ehren der Heiligen Barbara und ihrem heutigen Namenstag, aber nicht, ohne euch noch feine Adventsbilder von den schönen Figuren von Bergmann und Engel zu zeigen, die ebenfalls noch in unserem Archiv lagern:

Es sind so schöne Figuren, kann man immer wieder mit Freude begucken! 

Was nun noch kommt, paßt doch auch noch ein wenig zum Thema, denn es betrifft unser Räuchermännchen und da den schönen Adventskalender, den wir hier nun jeden Tag öffnen, um nach den Räucherkegeln und der Duftrichtung zu gucken, da haben wir euch nämlich glatt zwei Türchen unterschlagen. Türchen 1 beinhaltete ja Weihnachtsduft, Türchen 2 war Duftrichtug Lemon und Türchen 3 Patchouli. 

Bevor wir nun unser viertes Türchen schließen, kriegt ihr aber alle noch was ganz feines für auf die Ohren, sozusagen was Regionen-verbindendes, was Bergleute sicher ganz selbstverständlich aufgrund ihres schweren Berufes hatten, und was nun ganz besonders Brigitte/Plauen freuen wird, das Steigerlied, anläßlich der Sommerpause des Theaters Plauens gesungen und gespielt, mit herrlichen Bildern! Von Plauen! Viel Freude! 

Wie gesagt, verbindendes, da kommt natürlich auch noch eine Version aus dem Ruhrpott:

Bewegend, weil zum Abschied vom Steinkohlebergbau gesungen! 

Mit einem herzlichen 

an alle unsere Leser schließen wir nun unser viertes Türchen zum heutigen Barbaratag und vierten Advent! 

Habt alle einen wunderschönen Sonntag, denkt an die Barbarazweige, und laßt das Licht der zweiten Kerze am Adventskranz in eure Herzen leuchten ❤❤❤🤗 paßt alle gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, das wünscht euch von ganzem Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia  

Habt Frieden im Herzen!  

Und habts fein!  

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Grafschafter Wochenanzeiger – Türchen 1 vom Adventskalender 2022 🎄

 

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r 

Türchen  

Weihnachtsgebäck

Weinbeer, Mandeln, Sultaninen,
süße Feigen und Rosinen,
welsche Nüsse – fein geschnitten,
Zitronat auch – muß ich bitten! –

Birnenschnitze doch zumeist
und dazu den Kirschengeist;
wohl geknetet mit der Hand
alles tüchtig durcheinand
und darüber Teig gewoben –
wirklich, das muß ich mir loben!

Solch ein Brot kann’s nur im Leben
jedesmal zur Weihnacht geben!
Eier, Zucker und viel Butter
schaumig rührt die liebe Mutter;
kommt am Schluß das Mehl daran,
fangen wir zu helfen an.

 

In den Teig so glatt und fein
stechen unsre Formen ein:
Herzen, Vögel, Kleeblatt, Kreise –
braune Plätzchen, gelbe, weiße
sieht man bald – welch ein Vergnügen-
auf dem Blech im Ofen liegen.
Knusprig kommen sie heraus,
duften durch das ganze Haus.

Solchen Duft kann’s nur im Leben
jedesmal zur Weihnacht geben!

(Isabella Braun, 1815 – 1886, deutsche Jugendbuchautorin)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, da isser wieder, unser Adventskalender, die Bärchen meines Redaktionsteam und ich, die Frau Chefredakteurin, freuen uns sehr, daß wir heuer schon im 11. Jahr wieder einen für euch machen werden, wurde einstimmig beschlossen in unserer letzten Redaktionssitzung. 

Wir hatten euch in unserer Sonntagsausgabe zum 1. Advent auf die Häusergirlande hingewiesen und angekündigt, eine Überraschung für euch parat zu haben bezüglich Häuser, Türen und Fenster. Und so beginnen wir unser 1. Türchen mit dieser Überraschung, wir wollen euch für jedes Türchen jeweils ein Haus, ein Fenster oder eine Türe aus unserer Grafschaft hier präsentieren, das jeweils zum Thema des Türchens paßt, eigentlich wollte Frau Chefredakteurin dafür neue Fotos machen, aber da hat uns erstmal das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht, der November wollte einfach nochmal wissen, was er kann, also mußten wir erstmal auf unser Archiv zurückgreifen, zum Glück ist da ja meist was vorhanden. 

Nun denn, passend zum Thema heute, „Weihnachtsbäckerei“, die ja traditionell am 25. November mit dem Tag der Hl. Kathrein beginnt, das Fenster unserer ehemaligen Bäckerei hier in unserer Grafschaft, adventlich aufgehübscht:

Wieso wir mit der Advents- und Weihnachtsbäckerei beginnen, möchtet ihr wissen? Weil die Engel im Himmel mit dem Christkind bereits zu backen begonnen haben, ziemlich pünktlich zum genannten Termin am 28. November präsentierte sich der Himmel der Frau Chefredakteurin bei seniler Bettflucht 😂 des Morgens so: 

der Ofen wird angeheizt, der Himmel rötet sich mehr und mehr. (Bilder anklicken, groß gucken!)

Langsam ist wohl bald die nötige Bäcktemperatur des himmlischen Ofens erreicht!

Die Bilder sind alle unbearbeitet, der Himmel hatte wirklich solche Farben! Gewisse Unschärfen bitten wir großzügig zu übersehen, Richtung Osten ist es nicht ganz so leicht, das Katzennetz „auszublenden“! 

Die Engelchen sind nun fleißig bei der Arbeit

da gibt es bis Weihnachten sicher noch viel zu tun, vielleicht schwebt ja in den nächsten Tagen und Wochen ein Engelchen bei euch und uns vorbei, um Kostproben abzuliefern, meine Bärchen sind schon ganz hibbelig und gucken immer mal wieder in der Dämmerung am Fenster, ob vielleicht eines oder mehrere auszumachen sind. 

Und ganz gewiß sind sie auch nicht nur mit backen beschäftig, es gibt ja noch mehr zu tun in der himmlischen Werkstatt auf Weihnachten zu, Geschenke auswählen und zusammenstellen, 

und hübsche Deko dazu auszuwählen zum Beispiel.

Die ersten Plätzchen sind jedenfalls wohl schon zur Zufriedenheit aller gebacken worden, langsam verlosch das brennende Rot am Himmel

und machte einer zarteren Tönung Platz!

Für diese Bilder ist Frau Chefredakteurin sogar auf die im Haushalt der Redaktion verfügbare Leiter geklettert, um über das Katzennetz fotografieren zu können, ihr wißt es ja, wir scheuen keine Kosten und Mühen für euch! 🤭😁

Das war so ein grandioser Morgen, aber nur Richtung Sonnenaufgang, im Osten, im Westen der Grafschaft bot sich dieses Bild:

Grau und trüb! 

Nun gucken wir noch bissel zu, wie die Engel den himmlischen Ofen langsam wieder „runterfahren“ 

Ihr könnt euch sicher alle vorstellen, wie begeistert wir hier alle waren beim Anblick der eifrig backenden Engelchen! Und wenn dann die Arbeit getan ist, steht ja schon bald der erste Termin an, an dem die Engelchen den Nikolaus begleiten werden auf seiner jährlichen Geschenketour, ratet mal, wie sehr sich mein Team schon wieder darauf freut! 

In unserer grafschaftlichen Bäckerei, die hier im ersten Türchen durch das erste angekündigte Fenster vertreten ist, da hat die Frau Chefredakteurin nach dem Einzug anno dunnemals 1981 hier ihren weihnachtlichen Stollen backen lassen können, da war noch was ganz besonderes damals, was solche kleinen, handwerklichen Bäckereien jedes Jahr angeboten haben. Und sie erinnert sich mit Wonne an die Stuten, mit oder ohne Rosinen, die dort gebacken wurden, Brot in allen Variationen und lecker Brötchen, man konnte halbe Brote bekommen, geschnitten oder am Stück, später auch belegte Brote, zu Zeiten der Umschulung von Frau Chefredakteurin sind die immer in der Pause der Schule dort besorgt worden. Und all das leckere Jahreszeitengebäck, Mutzemandeln und Faschingskrapfen, Kuchen mit dem Obst der Saison, vor allem Pflaumenkuchen im Herbst, Stutenkerle zu St. Martin, zu Weihnachten Plätzchen und Stollen und zu Silvester Berliner! Und über der Grafschaft schwebe so himmlisch der Geruch nach frischer Hefe und Gebackenem, hat sie heute noch in der Nase, die Frau Chefredakteurin. Es ist ewig schade, daß die Bäckerei leider keinen Nachfolger bekommen konnte, als die Betreiber nach langen Jahren ihrer Tätigkeit in den wohlverdienten Ruhestand gingen. 

Zum Schluß unseres ersten Türchens machen wir euch noch bissel den Mund wäßrig

mit den Ergebnissen der himmlischen Backstube und dann schließen wir das Türchen mit einem musikalischen Gruß zum Thema,

Wir hoffen das 1. Türchen ist zu eurer Zufriedenheit ausgefallen, falls nicht, es folgen ja noch 23! 😂👍

Wir wünschen euch allen einen schönen Donnerstag, einen guten 1. Dezember und einen schönen, besinnlichen, friedlichen, fröhlichen und optimistischen Start in den Weihnachtsmonat! Paßt auf euch alle auf, bleibt oder werdet gesund, habt Frieden im Herzen und eine frohe Adventszeit, das wünscht euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia  

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – „Advent, Advent, ein Kerzchen brennt…..“ 🕯🎀🎠🎁🌲

Verse zum Advent

Noch ist Herbst nicht ganz entflohn,
aber als Knecht Ruprecht schon
kommt der Winter hergeschritten,
und alsbald aus Schnees Mitten
klingt des Schlittenglöckleins Ton.

Und was jüngst noch, fern und nah,
bunt auf uns herniedersah,
weiß sind Türme, Dächer, Zweige,
und das Jahr geht auf die Neige,
und das schönste Fest ist da.

Tag du der Geburt des Herrn,
heute bist du uns noch fern,
aber Tannen, Engel, Fahnen
lassen uns den Tag schon ahnen,
und wir sehen schon den Stern.

(Theodor Fontane, 1819 – 1898, dt. Schriftsteller, Journalist, Erzähler und Theaterkritiker)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, mit dem heutigen Tage hat der November 2022 nur noch eine Dauer von vier Tagen, dann ist auch er wieder Geschichte! Er war sanftmütig in diesem Jahr, und beschert uns nun auf seine alten Tage bereits den 1. Advent die Dunkelheit weicht, das Licht kehrt wieder! Welch eine Freude! 

Bei unserer freitäglichen Redaktionssitzung hatten die Bärchen meines Redaktionsteams schon alle das freudige glitzern in den Augen, Vorfreude auf stimmungsvolle Einträge hier, auf ein weihnachtlich geschmücktes Eulennest, auf adventliche Leckereien, das üben der Weihnachtslieder, auf Kerzenglanz, vielleicht sogar auf Schnee schon in den Adventstagen ❄❄❄⛄…..“und, ach, Frau Cheffin…..?“ 5 bärige Augenpaare sahen mich erwartungsvoll an, „…..wir machen doch wieder unseren Adventskalender, oder?“    

Aber sicher, meine Bärchen, wir können doch unsere lieben Leser nicht enttäuschen, die freuen sich doch sicher schon genauso darauf wie ihr, und das ist doch eine liebe und nun schon ins 11. Jahr gehende Tradition! 

Ihr könnt euch sicher alle den Jubel hier vorstellen, wir hoffen nun natürlich, ihr seid auch alle wieder freudig dabei! Und genauso hoffen wir, daß wir auch in diesem Jahr wieder 24 Türchen gefüllt bekommen. 

Stimmungsvoll, so wollen wir hier auch den 1. Advent wieder zelebrieren, da könnt ihr euch dann auch schon vorfreuen auf noch mehr solcher schönen Bilder, „alle Jahre wieder“!

mit viel Schnee und niedlichen Tieren. 

In der Redaktion unseres Grafschafter Wochenanzeiger ist bereits schon liebe Adventspost angekommen

eine so schöne Karte, die schon an unserer Kartenleine hängt

und die ein geheimnisvolles Paket im Schlepptau hatte

dessen Inhalt natürlich noch nicht verraten, sondern nur ebenso geheimnisvoll angedeutet wird

wir haben hier demnächst schließlich noch 24 Adventskalendertürchen zu füllen! 

Das Paket kam von Kristina mit Rani und Fleckchen, und hier haben wir nun leider was überhaupt nicht schönes zu berichten, denn Kristina geht es derzeit gesundheitlich gar nicht gut, da bitten wir euch alle um euer Daumendrücken und eure Fürbitten 🙏🍀🍀🍀🙏 damit sie alles gut übersteht und dann hoffentlich bald wieder ganz gesund ist. Alles Liebe und Gute für dich, liebe Kristina, und nochmals danke für die liebe Adventfreude! 🙏🍀🤗❤❤❤

Was die Deko in und um unser Eulennest angeht, ist die Frau Chefredakteurin mal wieder eine „Klüngelfutt“, wie mein Vater zu Lebzeiten seine kleine, säumige Tochter zu bezeichnen pflegte, wenn sie mal wieder was verschusselt und verträumt hatte 🤭😊 die Herbstdeko wartet noch aufs abräumen, und der bereits erworbene Adventskranz noch auf seinen Einsatz heute, gut Ding will Weile haben, der Advent hat vier Wochen (die aber wahrscheinlich wieder so schnell rum sind wie in allen vorhergehenden Jahren, lach!) und in der Ruhe liegt die Kraft! Und wie gesagt, wir „müssen“ ja noch 24 Türchen füllen. 😁

Manches schmückt sich aber auch bereits selber, so blüht zum Beispiel unser geschenktes Flammendes Käthchen bereits zum zweiten Mal

gestern abend noch fotografiert, und unser Weihnachtskaktus steht auch pünktlich zum ersten Advent in Blüte

auch am Abend fotografiert. 

Die herbstliche Timer-Kerzchen-Beleuchtung beginnt zu schwächeln, 

aber im Zuge der geplanten Adventsdeko ziehen sie eh um, wohin, wird noch nicht verraten, wie gesagt, 24 Türchen! 😂 Neue Batterien liegen schon bereit. 

Hattet ihr alle Spaß an den Häusern in der Girlande? Wenn alles klappt, wie wir es hier in der Redaktion geplant haben, haltet die mal im Hinterkopf, da gibt es dann im Adventskalender eine feine Überraschung bezüglich Häuser, Türen, Fenster! 

Laßt uns alle diesen Advent mit allen Sinnen genießen, die Zeit ist so kurz und doch immer wieder die schönste des Jahres, die Seele braucht Schönes, sonst verkümmert sie, die Zeiten sind eh schon so kalt, laßt uns sie mit Wärme füllen wenigstens hier und mit uns allen, und vielleicht strahlt auch etwas davon in die liebearme Zeit da draußen, ähnlich wie es im Lied von Reinhard Mey, „Gute Nacht, Freunde“ heißt: 

„Für die Freiheit, die als steter Gast bei euch wohnt,
habt Dank, dass ihr nie fragt, was es bringt, ob es lohnt.
Vielleicht liegt es daran, daß man von draußen meint
daß in euren Fenstern das Licht wärmer scheint.“ 

Die Advent- und Weihnachtszeit, ein Fest für die Sinne: 

Für die Ohren 👂


Für die Augen 👁

Für die Nase 👃


Für den Mund 😋👄👅

Und für’s Herz ❤

Ja, ihr lieben Leser alle, das wäre unsere Sonntagsausgabe zum heutigen 1. Advent nun bitten wir unser Engelchen vom letzten Jahr wieder, uns die erste Kerze am Adventskranz anzuzünden 

und wünschen mit dem Licht der ersten Kerze all unseren lieben Lesern, den stillen wie den bekannten, einen frohen, gesegneten, stimmungsvollen ersten Advent. Habt alle eine wunderbare Adventszeit, laßt das Lied vom Frieden auf der Erde wieder in euren Herzen erklingen, seid friedlich, freundlich, liebevoll, paßt alle gut auf euch auf, bleibt oder werdet gesund, startet alle gut wieder in die neue Woche am Montag und habt eine schöne, das wünscht euch von ganzem Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia  

Habt Frieden im Herzen!  

Und habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – fallende Blätter 🍁🍂🍁 – nahendes Licht ⭐🌟🕯 – Ewigkeitssonntag ⚱🕯

Herbst

Die Blätter fallen, fallen wie von weit,
als welkten in den Himmeln ferne Gärten;
sie fallen mit verneinender Gebärde.

Und in den Nächten fällt die schwere Erde
aus allen Sternen in die Einsamkeit.

Wir alle fallen. Diese Hand da fällt.
Und sieh dir andre an: Es ist in allen.

Und doch ist Einer, welcher dieses Fallen
unendlich sanft in seinen Händen hält.

 

(Rainer Maria Rilke, 1875 – 1926, österreichischer Erzähler und Lyriker)

Ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, der letzte stille Feiertag vom Monat November, der Ewigkeitssonntag! Bei unserer freitäglichen Redaktionssitzung haben wir überlegt, welches Thema wir dazu nehmen könnten, dieweil Luzia bereits unser Archiv nach einem Gedicht durchsucht hat. Als sie uns dann zeigte, welches sie gewählt hatte, hatten wir auch unser Thema: Himmel, Bäume und fallende Blätter…..und am Horizont der erste Adventsschimmer. 

Ewigkeitssonntag, wir gedenken all unserer Lieben, Mensch oder Tier, die uns vorausgegangen sind. Die fallenden Blätter der herbstlichen Bäume sind da ein Symbol voller Trost, im Abschied färben sie sich in ihr buntes Kleid und die kahlen Äste der Bäume, die sie zurücklassen, bilden schon die ersten Knospenansätze aus, die im Winter schlafend auf das steigende Licht und die Wärme im Frühling warten, um in leuchtendem, frischen jungen Grün wieder aufzuerstehen, der ewige Kreislauf des Lebens. 

Die Bäume rund um unser Eulennest sind auch jetzt, schon fast wieder am Ende vom November, noch immer so herbstlich-bunt, aber langsam fallen auch die Blätter alle, wie man auf dem letzten Bild sieht. Heute Nacht wird es wohl den ersten Frost geben, da wird es bald vorbei sein mit der bunten Pracht. Und der November zieht sein berühmt-berüchtigtes graues Kleid an, in das er Natur und Himmel kleidet. 

 

Traurige Stimmung des Abschiednehmens. 

Und doch: Wir werden nicht ohne Hoffnung gelassen, denn siehe da, im eintönigen grau des Himmels röten sich zarte Wölkchen, denn die Sonne ist ja immer noch da, hinter den Wolken verborgen verspricht sie einen neuen, lichten Morgen

ganz zart am Horizont

Und in all dem Dunkel, das wir fürchten, öffnet sich der Himmel im Licht, 

unter der lastenden dunklen Wolke öffnet sich ein Lichtspalt, das war so ein wunderbares Schauspiel am Abendhimmel in der Grafschaft, beobachtet von unserem Eulennest! 

ein Versprechen wie ein Regenbogen: Es wird wieder licht! 

Ein Gruß aus der Ewigkeit, ein Blick ins Land hinter den Wolken, ein vereinen der dies- und der jenseitigen Welt. 

Der Himmel steht offen! Einen Spalt breit! Lichte Grüße! 

Wenn man nicht nur die dunklen Wolken sieht, so ist das wohl ein Symbol! 

Aus der äußersten Ecke unseres Wohnzimmerfensters fotografiert, mit dem Stern für Mimi an der Scheibe! 

Wie mit dem Lineal gezogen, die leuchtende Linie, noch ein kurzer Moment und dann schlossen sich die „Himmelspforten“ wieder. Es war ein wundervolles Schauspiel. 

Der November, der ungeliebte Monat der Frau Chefredakteurin, nimmt nun schon langsam wieder seinen Abschied, rein wettertechnisch war er in diesem Jahr nicht so schlecht wie sein Ruf, aber letztlich gehören sie ja doch dazu, die trüben grauen Tage mit den entlaubten Bäumen

und den Silhouetten des Herbstes

Vielleicht färben sich die Blätter im Herbst nur so bunt, um uns den Übergang zu erleichtern, schwelgen wir noch ein wenig in bunten Herbstblättern. 

Mit einem wunderschönen Musikstück, das ich meiner Mama auf ihrem letzten Weg mitgegeben habe,

zünden wir nun noch ein Kerzchen an für all unsere vorausgegangenen Lieben, Mensch oder Tier

 

und kehren vom Friedhof zurück

in der Hoffnung, daß die Lichter auf den Gräbern uns zum Licht des Advents führen. 

Vielleicht schneit es sogar bald, dann verkündet uns das süße kleine Rotkehlchen, daß auch so gerne auf Friedhöfen weilt, 

  daß das Licht vom Advent da ist und uns das Dunkel wieder erhellt, „immer ein Lichtlein mehr…..“ wie es in einem schönen Adventsgedicht von Matthias Claudius heißt. 

Geht frohen Mutes durch die letzten Novembertage auf das Licht im Advent zu, ihr lieben Leser alle, habt einen besinnlichen Ewigkeitssonntag heute und unbeirrte Freude für die kommenden lichteren Tage, habt einen guten Start in die letzte vollständige Novemberwoche und ein frohes Herz, bleibt oder werdet gesund und paßt alle gut auf euch auf, das wünscht euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia  

Habt Frieden im Herzen  

Und habts fein!  

 

Grafschafter Wochenanzeiger – die Nacht der Nächte 🧛‍♂️👻🦇🕷🕸 – Halloween! 🎃🎃🎃🎃🎃🎃

Die Gespenster

Der Alte

O Jüngling sei so ruchlos nicht,
und leugne die Gespenster.
Ich selbst sah eins beim Mondenlicht
aus meinem Kammerfenster,
das saß auf einem Leichenstein:
Drum müssen wohl Gespenster sein.

Der Jüngling

Ich wende nichts dawider ein,
es müssen wohl Gespenster sein.

Der Alte

Als meiner Schwester Sohn verschied,
(das sind nunmehr zehn Jahre!)
sah seine Magd, die trefflich sieht,
des Abends eine Bahre,
und oben drauf ein Totenbein:
drum müssen wohl Gespenster sein.

Der Jüngling

Ich wende nichts dawider ein,
es müssen wohl Gespenster sein.

Der Alte

Und als mein Freund im Treffen blieb,
das Frankreich jüngst verloren,
hört seine Frau, wie sie mir schrieb,
mit ihren eignen Ohren
zu Mitternacht drei Eulen schrein:
Drum müssen wohl Gespenster sein.

Der Jüngling

Ich wende nichts dawider ein,
es müssen wohl Gespenster sein.

Der Alte

In meinem Keller selbst gehts um.
Ich hör oft ein Gesause;
doch werden die Gespenster stumm,
ist nur mein Sohn zu Hause.
Denk nur, sie saufen meinen Wein:
Das müssen wohl Gespenster sein.

Der Jüngling

Ich wende nichts dawider ein,
doch wünscht ich eins davon zu sein.

Der Alte

Auch weiß ich nicht, was manche Nacht
in meiner Tochter Kammer
sein Wesen hat, bald seufzt, bald lacht;
oft bringt mirs Angst und Jammer.
Ich weiß das Mädchen schläft allein;
drum müssen es Gespenster sein.

Der Jüngling

Ich wende nichts dawider ein;
doch wünscht ich ihr Gespenst zu sein.

(Gotthold Ephraim Lessing, 1729 – 1781, Dichter der Aufklärung)

Hallo, ihr liebe Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, das war im letzten Eintrag der Cliffhanger und Hinweis meines Bärenteams auf die nächste Ausgabe unseres Grafschafters, nicht am Sonntag, sondern am Montag, zu 

und da sind wir! Ich denke, all unseren Lesern ist klar, das war eine herrlich-fröhliche und wieder einmal turbulente Redaktionssitzung am Freitag, ein durcheinander von blättern im Archiv, neue Ideen einbringen, Bilder raussuchen und neue erstellen, kurzum: Die ganze Redaktion war im Ausnahmezustand!

Endlich ist sie da, die heißersehnte Nacht der Nächte, Halloween, im Blögchen und im anschließenden Grafschafter heuer zum 11. Mal zelebriert, geliebtes Fest unserer Mimi in heaven mit ihrer Freundesliste, die legendären Feiern im Eulennest sind unseren Lesern allen wohlbekannt, und wecken sicher so manche vergnügte Erinnerung, Samhuinn, das schottische Halloweenfest, in Ermangelung einer Fahrtmöglichkeit zu Hamish Schloß derer von McBär-Duff auf der Ritterburg der Grafschaft Lirich, was war unser Schottenbärchen stolz und glücklich, wißt ihr noch? 

In diesem Jahr, da waren wir uns schnell einig in unserer Redaktionssitzung, sollte es wieder ein fröhlicher, aufmunternder, farbenfroher Halloweeneintrag werden, eng angelehnt an den Ursprung des Festes bei den alten Kelten, denn da war es ein Fest zum Ende der Erntezeit und dem Beginn des Winters, das bietet sich so gut an am Ende eines wirklich goldenen Oktobers in diesem Jahr! So haben wir uns als Thema unseres diesjährigen Halloweeneintrags noch einmal die Kürbisse „vorgeknöpft“, sie werden unseren Eintrag beleuchten, alsdann, gruseln wir uns also fröhlich durch die Nacht der Nächte! In Erinnerung an unser aller Co-Autor, unserer Mimi in heaven, die dieses Fest so geliebt hat, haben die Bären meines Redaktionsteams sie zur Zeremonienmeisterin unseres heutigen Eintrags ernannt, so wird sie hier ihr wachsames Auge über unsere geschmückte Grafschaft und unser Eulennest von ihrer Wolke ☁ und ihrem Stern ⭐halten.

Unser Haus erwartet seine Halloween-Gäste

freudig und sicher auch ein bissel wehmütig versammeln sich dazu die Freunde von Mimis Freundesliste, die schon mit ihr in der „Anderswelt“ weilen: 

Storm Balou 

Chica 

die graue Eminenz und 

Steve. 

Willkommen zur Halloweenfeier im Eulennest, und willkommen alle anderen, mit denen hier immer so trefflich gefeiert wurde, allwieder steht unser Butler bereit und all unsere kleinen Geister und Gespenster umschwirren euch zur Begrüßung.  

Buddy 

Django

Torty

Keks

Devil 

Rani und Fleckchen 🐱

Lakritze

Tobias

Luna

Amira

Angel

Niki

 

Alle da? Prima, dann kann die Feier ja losgehen! 

Wir haben uns so auf euch alle gefreut, nehmt Platz, macht es euch gemütlich, und mein Redaktionsteam macht jetzt mal eine Halloween-Modenschau für euch alle, lach, sie haben keine Kosten und Mühen gescheut, um sich so richtig herrlich in unserer Haus- und Hofboutique halloweenmäßig aufzubrezeln, Vorhang auf für mein Bärenteam:

So, ihr Lieben alle, da hattet ihr schon mal euren Spaß, dann erklären wir jetzt das diesjährige Halloween-Buffet für eröffnet, es gibt

lecker Kürbissuppe, von unserem kleinen bärigen Küchenchef meisterlich kreiert, und 

Kesselskuchen, dazu reichen wir einen blutroten Tomatensalat

stilecht dekoriert! 

mit Hexchen! 

Kürbisbrot dazu

und zum Nachtisch blutroter und giftgrüner Wackelpudding! Mit Sahne! 

Getränkekarte gefällig? Büddeschön!

Guten Appetit und gut Schluck! 

Und um euch rum leuchtet die Halloween-Deko im Eulennest. 

Apropos Eulennest, die Eulen vom selbigen haben wieder Zuwachs bekommen, guckt mal:

Aus Plauen eingeflogen! 

Die Grafschaft zeigte am Sonntagabend schon die Vorboten am Himmel für die Nacht der Nächte heute, 

eine dunkle Wolkenwand zog auf 

und unser Birkenpferd Hoppriel in Erwartung! Für den Grusel in der Grafschaft! Mit einer verhangenen Mondsichel mit Hof, wie passend! 

Schaurig-schön! 

Die Frau Chefredakteurin hat auch noch ein feines Erlebnis für euch aufgeschrieben, passend zum heutigen Halloweentag, sie war am Freitag zum üblichen Wochenendeinkauf unterwegs, dabei kommt sie am städtischen Kindergarten unserer Grafschaft vorbei, und da ging so ein süßes kleines Hexchen an Mamas Hand vergnügt nach Hause, da war sicher auch Party im Kindergarten, und der kleine Schatz hat so gestrahlt, daß alle, die ihm unterwegs begegnet sind, das süße Kostümchen bewundert haben, Frau Chefredakteurin natürlich auch!

Und ein Stück des Wegs weiter waren zwei Häuser so richtig schön von außen für Halloween dekoriert, samt „Nebel“ inform von Watteplatten auf den Hecken und in den Bäumen. 

 

Im Eulennest geht natürlich auch nix ohne Musik, und zu solch einer Party wie heute gehört sie auf jeden Fall dazu, also sind die Bärchen und ich auf die Suche gegangen, und haben selbstverständlich auch was gefunden, wir waren begeistert beim anhören und hoffen, ihr auch, also, los, alle Mann/Frau/Hund/Katze/Bären 👴👵🐕🐈🐻 auf die Tanzfläche, dann legt mal alle eine kesse Sohle aufs Parkett 💃🕺💃🕺

Wir hoffen, ihr habt alle Spaß an unserer „Nacht der Nächte – Halloween“, es ist doch so wichtig, ein bissel fröhlich zu feiern, trotz alledem, und wenn ihr dann im Morgengrauen unser Eulennest und unsere Grafschaft verlaßt, dann begleitet euch ein kleiner bäriger Nachtwächter, damit ihr gut wieder nach Hause kommt. 

Habts fein, paßt alle gut auf euch auf, bleibt oder werdet gesund, und habt einen guten, stillen Feiertag am 1. November, sowie eine gute neue Woche, das wünscht euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia  

Habt Frieden im Herzen!  

Grafschafter Wochenanzeiger – „Macht hoch die Tür…..“ 🚪 – Ja, ist denn schon Weihnachten? 🎄

Oder auch: Herbstfreuden 🎬 die 3.

Gern schließ ich einmal meine Türen,
um auf des Nachbars Grund zu gehn;
doch muß ich deutlich dort verspüren
den Duft des Kräutleins „Gerngesehn“.

(Theodor Storm, 1817 – 1888, deutscher Jurist, Dichter und Novellist)

Auch eine schwere Tür hat nur einen kleinen Schlüssel nötig. 

(Charles Dickens, 1812 – 1870, englischer Schriftstelle)

Lachen und Lächeln sind Tor und Pforte durch die viel Gutes in den Menschen hineinhuschen kann. 

(Christian Morgenstern, 1871 – 1914, deutscher Dichter, Schriftsteller und Übersetzer)

Das Glück

Es huscht das Glück von Tür zu Tür,
klopft zaghaft an: – wer öffnet mir?

Der Frohe lärmt im frohen Kreis
und hört nicht, wie es klopft so leis.

Der Trübe seufzt: Ich laß nicht ein,
nur neue Trübsal wird es sein.

Der Reiche wähnt, es pocht die Not,
der Kranke bangt, es sei der Tod.

Schon will das Glück enteilen sacht;
denn nirgends wird ihm aufgemacht.

Der Klügste öffnet just die Tür –
da lacht das Glück: Ich bleib bei dir!

(Richard Zoozmann, 1863 – 1934, deutscher Schriftsteller, Zitatensammler und Übersetzer)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, hach, was haben wir uns bei unserer freitäglichen Redaktionssitzung auf unsere heutige Sonntagsausgabe gefreut, endlich mal wieder jede Menge Fragezeichen in euren Augen, ist das schön! Wir wetten, ihr habt keine Ahnung, wohin Titel und Gedichte führen, wir haben ja selber bei unserer Redaktionssitzung so darüber gelacht, denn hier muß man ganz gewaltig um die Ecke denken, wenn man drauf kommen will. 🤣

Also, der Ausgangspunkt ist das letzte hier vorzustellende Geburtstagsgeschenk der Frau Chefredakteurin, dieses hat etwas mit dem Ausruf „Ja, ist denn schon Weihnachten“ zu tun und über diesen Ausspruch gelangte Frau Chefredakteurin an das vorweihnachtliche Lied „Macht hoch die Tür“ und über dieses gelangte dann das gesamte Team zum Thema der heutigen Sonntagsausgabe: Türen! 🚪🤣 Und somit eben auch Herbstfreuden 🎬 die 3. 😁 Otto, unser Handelsreisender, merkte dazu noch an, überall in den Geschäften sei ja auch die Weihnachtszeit schon angebrochen, dann könnten wir auch! Und gestern und heute in 3 Monaten ist eh schon wieder Weihnachten! 🎄😂

Eine Tür, vor allem ober- und mitteldeutsch auch Türe, ist ein bewegliches Bauelement zum Verschließen einer Öffnung (einer WandMauer, eines Durchgangs oder Einstiegs), welches nach dem Öffnen den Durchtritt oder Durchstieg erlaubt. Man unterscheidet zwischen Außen- und Innentüren. Eine Tür hat in der Regel ein aufrecht stehendes Format. Flügel, die der Durchfahrt von Fahrzeugen dienen, werden auch als Tor bezeichnet. Ein waagerecht oder geneigt verbauter Flügel wird oft Klappe genannt.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/T%C3%BCr

Ach, liebes Wikipedia, wieder einmal so profan, Türen als Bauelement! Türen haben Symbolkraft, Türen sind nicht nur praktisch, sie sind geheimnisvoll. Sie nehmen eine Schlüsselrolle in der Literatur ein, sie werden teils leidenschaftlich fotografiert, oder bedichtet, wie oben bewiesen, gemalt, geschmückt und besungen. 

Viele Redensarten beschäftigen sich mit Türen, sprichwörtlich kann man sie eintreten, oder offene Türen einrennen. Man kann sie öffnen oder verbarrikadieren, man kann sie anlehnen, man kann an ihnen klingeln, klopfen oder lauschen! Wir können mit der Tür ins Haus fallen, oder im sprichwörtlichen Sinne darauf warten, daß sich eine öffnet, wenn sich eine andere schließt. Geheimnisse werden hinter verschlossenen Türen besprochen, wer als zugänglich gelten möchte, läßt seine Türe offen. Und wieviele Menschen reagieren sehr ärgerlich auf eine mit voller Wucht zugeschlagene Tür! Kaum etwas drückt so deutlich die Frustration und Wut des die Türe zuschlagenden aus. Eine Ohrfeige ohne Körperkontakt! 

Welch ein Geheimnis ist eine verschlossene Tür, was mag sich dahinter verbergen? Ein schickes Designer-Loft oder etwa eine Messie-Bude? Wird etwa ein schreckliches Verbrechen hinter der geschlossenen Tür entdeckt? Die große Verlockung hinter verbotenen Türen! Sie faszinieren am meisten. Mal kurz an ihnen lauschen? Oder doch den Mut aufbringen, sie zu öffnen? Türen können verstecken, behüten oder offenbaren. 

Sicher kennt ihr alle diese berühmten Türen:

  • Die Tür mit den sieben Schlössern, Edgar Wallace
  • Die Wunder von Narnia, C. S. Lewis
  • Harry Potter und der Orden des Phönix, Joanne K. Rowling
  • Alice im Wunderland, Lewis Carroll
  • Marienkind, Gebrüder Grimm

Und noch ein Symbol hat und ist die Tür: Die Tür zum Himmel, das hoffen auf ein Leben nach dem Tod, das Himmelstor, die Himmelspforte. „Knockin’ on Heaven’s Door“, ein Lied von Bob Dylan. 

Viel Text, wir haben eifrig recherchiert, mein Redaktionsteam und ich, aber nun kommen doch erstmal Bilder, Bilder von Türen, einmal aus dem Fundus unserer Servietten und einmal original aus den Redaktionsräumen hier. 

Manchmal führen Stufen hinauf zu einer Tür

Bögen und Türen führen aus einem Garten ins Haus

Romantische Türen an romantischen Landhäusern, Symbiose mit der Natur

Türen zu einem Café, zu einem Bistro, einem Laden

Türen am Landhaus

oder einer spanischen Finca

Bögen einer Brücke können auch Türen/Tore sein

Vom Garten ins Haus treten, oder vom Haus in den Garten, Funktion einer Türe

Türe einer Herberge, unser Lieblingsmotiv, wegen der Katze in Erinnerung an unsere Mimi in heaven

Die Türen der Redaktionsräume:

Björns ehemalige Kinderzimmertür, liebevoll mit Aufklebern zugepflastert

mit eindeutigen politischen Aussagen und allerlei Lustigkeiten, gesammelt vom Kind bis zum Jugendlichen. 

Frau Chefredakteurins Schlafzimmertür, Mimi in heaven liebte das Katzenbild, das darunter hängende Schild mit dem spanischen „Si“, aus dem Urlaub auf Menorca mitgebracht, als deutliches Signal zum aufräumen und putzen des Zimmers, wird regelmäßig vom Personal ignoriert! 😂

Unsere redaktionelle Küchentüre, die Glasverzierungen aus Window-Color sind von Frau Chefredakteurin herself. 

Dieses Schild an der Küchentür wurde in den Kinderzeiten von Björn angebracht, als strenger Hinweis für hungrige Kinder, Ehemänner und später Katzen! 😂 

Die Wohnzimmertüre, hinter der sich die Redaktion mit Büro verbirgt

auch diese Türverzierung von Frau Chefredakteurin mit Window-Color angefertigt. 

Balkontüre, Ausblick aus der Redaktion

😂 Das Schild ist mal von Björn an der Korridortüre angebracht worden, Warnung vor der leichtsinnigen Öffnung in den Fahrstuhlschacht! Samt Türspion. 

Eine Türe schafft nun den Übergang vom Thema Türen zum Geschenk von Frau Chefredakteurin und Weihnachten, zuerst einmal noch einmal als Symbol einer Tür

das vergebliche Klopfen an den Herbergstüren bei der Herbergssuche von Maria und Josef mit dem ungeborenen Christuskind

und dem Symbol der verschlossen bleibenden Tür, der Herbergsvater blockiert die Türe mit seiner Gestalt, er bräuchte nur einen Schritt zur Seite treten und die Bittenden zum eintreten auffordern. 

Mit der Türe eines Weihnachtsladens kommen wir nun zum Geschenk

dem Geschenk von Ursel aus BÄRlin, ein so wonniges Geschenk, meine Bärchen waren hier ganz hin und weg vor Freude, vor allem über die Anzahl dieses wunderhübschen Geschenks, für jeden Bären des Redaktionsteams eines samt einem für Frau Chefredakteurin, und so haben sie sich alle eines unter die Tatzen gerissen und sich fotografieren lassen, das werden dann wieder fröhliche Redaktionssitzungen in der Adventszeit für euren Adventskalender hier! 

Ruddi

mit dem Weihnachtsteller aus Porzellan mit dem Kranz an der Türe, das fand unser Ruhrpottbengel so fein für sich. 

Bruno

mit dem Teller vom eislaufenden Bärenpaar, als Hauptstadtbär fand er, daß der Teller hauptstädtisches Flair habe, da war er dann seiner. 

Hamish

der Teller mit dem Mistelzweig hatte es ihm, als schottisches Bärchen mit dieser Symbolik vertraut, besonders angetan. 

Otto

als Handelsreisender fand er den geschmückten Baum so schön mit dem Engel „on top“, weil man dafür doch Sachen besorgen muß, das, meinte er, paßt gut zu ihm. 

Luzia

Unsere kleine Romantikerin und Liebhaberin alles glitzernden fand die Schlittenfahrt so herrlich romantisch in dem glitzernden Schnee und hat sich den Teller für ihre Tatzen reserviert. 

Nun folgt Frau Chefredakteurin als letzte im Bunde

das ist ein Selfie, lach, und ich hab mir diesen Teller reserviert

wie gesagt, mein Bild ist ein Selfie, deshalb auf meinem Bild die seitenverkehrten Bären, so rum ist richtig. Der kleine Text auf der Rückseite der Teller, in englisch, sprach von der Tradition des Weihnachtsbaum holens, das fand ich nun sehr passend für mich! 

Und nun sagt selbst, sind die Teller nicht einfach goldig und niedlich und wunderschön? Einen ganz lieben Dank auch hier noch einmal an die edle Geberin Ursel, du hast der gesamten Redaktion eine solche Freude gemacht, die Bärchen haben gestrahlt wie die Honigkuchenpferde und ich soll hier einen besonderen Brummgruß von deinen beiden Bärchen ausrichten. Die andern schließen sich da aber natürlich alle an. Samt mir! Ich brumm auch! Vor Freude und Vergnügen! 🤗😊🐻❄🐻❄🐻❄🐻🐻

Bei aller Symbolik der Türen wollen wir nun zum Schluß unserer heutigen Sonntagsausgabe natürlich nicht die Herzenstüren vergessen ❤ wir hoffen, es ist uns gelungen, diese mit unserem Eintrag zu öffnen und selbige mit Freude zu erfüllen! 

Zum guten Schluß folgt nun noch ein Lied, wie könnte es anders sein, natürlich von Reinhard Mey, eine Zeile des Liedes hat uns veranlaßt, dieses auszuwählen, ihr kennt und liebt es alle:

„…..für die stets offene Tür, in der ich jetzt steh…..“  


wir haben wieder zwei Versionen gewählt, einmal einen Liveauftritt und einmal das Lied vom Album. Hört selbst, welches euch besser gefällt. 

Und damit wünschen wir all unseren Lesern einen wunderschönen, gemütlichen Sonntag, an dem auch eure Türen offen stehen für eure Freunde und eure liebsten Menschen! Bleibt oder werdet alle gesund, paßt gut auf euch auf, startet gut wieder in die neue Woche, deren Ende schon den Oktober beginnen läßt und habt eine schöne! Das alles wünscht euch von ganzem Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia  

Habt Frieden im Herzen!  

Und habt es fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Diamanten der Natur 💎 – Regentropfen 💧☂ – Herbstfreuden 🎬 die 2. 🍁🍂

Regentag im Herbst

Still vom grauen Himmelsgrunde
sprüht der sanfte Regenstaub –
trüber Tag und trübe Stunde –
Thränen weint das rothe Laub;
vom Kastanienbaum ohn‘ Ende
schweben still die welken Hände.

Trübe Herbstesregentage:
Gerne wandr‘ ich dann allein,
was ich tief im Herzen trage,
leuchtet mir in hellem Schein;
in die grauen Nebelräume
spinn‘ ich meine goldnen Träume.

Und so träum‘ ich still im Wachen,
bis der Abend niedersinkt,
und in all den Regenlachen
sanft und roth sein Abglanz blinkt.
In der Nähe, in den Weiten:
Rosenschimmer bessrer Zeiten!

(Heinrich Seidel, 1842 – 1906, deutscher Ingenieur und Schriftsteller)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, Regentage, endlich mal wieder Regentage, (wer hätte gedacht, daß man die mal begrüßt und schön findet!) mein Redaktionsteam war jedenfalls hochentzückt nach der Hitze im Eulennest vor noch gar nicht so langer Zeit und drückte sich die Nasen an der Fensterscheibe platt. Und meinte dann kategorisch bei unserer freitäglichen Redaktionssitzung, wo Frau Chefredakteurin doch ohnehin noch einkaufen gehen müsse, um die geliebten Redaktionsbärchenbäuche lecker zu füllen, könne sie auch gleich ihre Kamera mitnehmen und Regenbilder machen! Ihr ahnt es sicher schon, der Wunsch meiner Crew ist mir natürlich Befehl, zumal Luzia, die ja genau wie ich für schöne Dinge schwärmt, auch noch für den passenden Titel sorgte mit ihrem Vergleich, Regentropfen seien Diamanten der Natur. Und dann mit ganz verträumten Augen vor sich hin summte „Diamonds are a girl’s best friend…..“ woraufhin dann die Augen von Frau Chefredakteurin leuchteten, denn damit hatte Luzia unbewußt einen feinen Bogen zu den nächsten hier vorzustellenden Geburtstagsgeschenken von mir gespannt, fein gemacht, Luzia! 🤗❄🐻

Dann macht es euch mal gemütlich, liebe Leser, holt euch Kaffee ☕ oder Tee ☕ oder Kakao ☕ oder was ihr gerne mögt und genießt mit unserer herbstlich-verregneten Sonntagsausgabe die Bilder von den Diamanten der Natur: 

Es gibt wieder nasses Pflaster

und die Blätter und Blüten freuen sich alle über das erfrischende, ersehnte Naß

 

Pfützen gibt es wieder

in denen sich die Bäume spiegeln

die in der trockenen Zeit schon so viele Blätter abgeworfen haben. 

Herbstfrüchte leuchten in den Tag

Zwischen noch grünen Blättern

leuchten die ersten gelben

und das abgefallene Laub verbreitet Herbststimmung.

Das Laub sah so strahlend aus über den Regen, man konnte gar nicht aufhören zu fotografieren:

 

Und zeigte wunderschön unseren Titel, Regentropfen, die Diamanten der Natur:

Ist das nicht schön? Ich hab mich so über diese Bilder gefreut! 

Das ist schon einiges an Karat bei der Größe, nicht wahr? 🤭💎😊

Blätter am Gartenzaun

Farnkraut im herbstlichen Kleid

Ob der Tannenbaum schon von Weihnachten träumt? 

Unser Strauch mit den wunderschön gefärbten Blättern freute sich auch sichtlich über den Regen

samt seiner schönen, grünen Früchte. 

Im Blumenkübel vor der Haustüre blühte so hübsch noch eine feine Fuchsie

und ich hab sogar Heidekraut im Garten entdeckt:

Da können wir nun ganz prima Bilder unserer feinen neuen Heide auf Balkonien einfügen, die wir in einer Regenpause mit strahlendem Abendsonnenschein fotografiert haben, das Wetter ist derzeit bissel wie im April:

Himmelsöffnungen, mit dem Stern für unsere Mimi in heaven. 

Und unser Heidekraut:

Gegen die strahlende Abendsonne

Nun kommen die Abschlußbilder der Regentropfen-Exkursion von Frau Chefredakteurin rund ums Eulennest und aus unserer Grafschaft

zum Schluß noch mit blitzblauem Himmel! Es war so herrlich, die Regentropfen schimmerten wirklich wie Diamanten in der strahlenden Herbstsonne! 

Wieder angelangt in den Redaktionsräumen bestürmten die Bärchen meines Redaktionsteams mich sofort mit „Bilder zeigen“, aber sie mußten sich noch ein wenig gedulden, denn es gab auch noch Diamanten an den Fenstern der Redaktionsräume zu fotografieren, die mußten unbedingt noch bei unserer Galerie hier dabei sein: 

Diamantensplitter! 💎😊👍

Das hat richtig Freude gemacht, irgendwie gab es die schönen Bilder aber auch wie auf Bestellung! 

Ein Hochkaräter! 😂💎

Und nun werdet ihr alle erfahren, warum Frau Chefredakteurin den Vorschlag der Bärchen vom Redaktionsteam mit den Regentropfenbildern und insbesondere Luzias Vergleich mit den Diamanten der Natur so herrlich fand, denn nun kommt die wirklich gelungene Überleitung von den „Diamanten der Natur“ zu den echten Diamanten! 😊💎 Ihr erinnert euch?

Mit dieser feinen Schachtel, die Frau Chefredakteurin zum Geburtstag von Brigitte/Plauen bekam, haben wir euch im letzten Eintrag auf den Inhalt neugierig gemacht, nun lüften wir das Geheimnis: 

Wir fangen langsam an, lach! 

Eine Kette mit einem entzückenden Anhänger, besetzt mit echten Diamantsplittern! Und hier des leuchtens und glitzerns wegen abends bei Kerzenschein fotografiert, aber wir haben natürlich auch noch Tagesaufnahmen, um die ganze Schönheit zu würdigen:

Ist die nicht wunderschön??? Da könnt ihr euch sicher alle meine große Freude vorstellen, und hier kommt natürlich nun erst einmal ein ganz lieber Dank an Brigitte/Plauen für dieses zauberhafte Geschenk! 🤗❤❤❤

In der Eulenschachtel war noch was hübsches, das sich auch gut zum aufbewahren der schönen Kette eignen würde

eine Herzchendose, ich finde das Kränzchen darauf so wonnig! 

Und da Brigitte/Plauen ja in einer Spitzenstadt wohnt, gab es noch was so schönes:

Eine Spitzen-Rose, die fehlte noch in der Sammlung der Rosenliebhaberin, lach! 

Da haben wir nun ein weiteres Geburtstagspackerl für euch geöffnet, nun steht noch eines aus, auf das sich meine Bärchen so ganz besonders freuen, und das auch schon ein wenig die langsam und stetig auf uns zu kommende Winterzeit berührt, da haben wir euch jetzt neugierig gemacht und ihr habt noch was zum vorfreuen! 

Kein Eintrag hier ohne unsere nostalgischen Bilder, da haben wir zum Thema Regen/Regentropfen natürlich auch noch unser Archiv durchgeforstet, dann laßt uns mal gucken:

Eines kommt jetzt zum Schluß, natürlich ein Rosenbild, ein Serviettenbild! 

Natürlich haben wir das Thema, gerade dieses Thema, auch für auf die Ohren gefunden, Vorhang auf für Marilyn Monroe mit ihrem Lied, in zwei Fassungen, einmal als Filmausschnitt und einmal mit Text zum mitsingen! Viel Freude! 

 

 

Und damit wünschen wir euch allen einen zauberhaften Herbstsonntag, genießt den Regen, genießt die Sonne, genießt den Herbst und jeden Tag! Das braucht die Seele! Bleibt oder werdet alle gesund und paßt gut auf euch auf, das wünscht euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto   und Luzia  

Habt Frieden im Herzen!  

Und habts fein! 

 

Grafschafter Wochenanzeiger – herbstliches Allerlei – 🪁🎵📚☕🕯🍇🍐🍎🍄🌰🌻🍁🍂 Auf der Suche nach Herbstfreuden!

An den Herbst

Mit dankbarem Gemüte
hin nehm ich deine Güte,
Herbsttag, du milder Gast,
der du mich reich beschenktest,
den Sinn ins Klare lenktest
und mich zum Abend fröhlich ausgerüstet hast.

Nun ist in mir kein Drängen
und bin doch nicht im Engen,
bin ruhevoll bewegt.
Was gilt es, mehr zu wollen,
als so im Friedevollen
teilhaftig sein des Ganzen, das mütterlich uns hegt.

(Otto Julius Bierbaum, 1865 – 1910, deutscher Lyriker, Romanautor und Herausgeber der Zeitschrift „Pen“)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, unschwer unserem Titel zu entnehmen, daß diese Sonntagsausgabe nach unserer freitäglichen Redaktionssitzung mal wieder eine gemeinschaftliche Arbeit unseres gesamten Teams wird. Denn nun ist der Herbst wirklich eingezogen auch in der bis dahin mehr als immer noch sommerlichen Grafschaft, endlich hat es nicht nur nächtens, sondern auch am gesamten Samstag bis auf wenige sonnige Ausnahmen mal am Stück geregnet, es gab Pfützen und Mensch, Natur und das gesamte Redaktionsteam konnten aufatmen. Das tat gut! Und in Anbetracht der Tatsache, daß es solche Tage im noch jungen Monat September noch mehr geben wird und wir garantiert irgendwann auch wieder übers herbstliche Usselwetter „knatschen“ werden, haben die Bärchen und ich vorsichtshalber schon mal eine ganze Palette an Herbstfreuden rausgekramt! 

  • in Erinnerungen kramen und schwelgen 📓📷
  • wandern 🥾
  • im Herbst reifen die Trauben, also ist Wein eine Herbstfreude 🍇🍷
  • Drachen steigen lassen 🪁
  • Musik hören 🎵🎹🎻🎷🎸
  • lesen 📚
  • Tee zelebrieren und trinken ☕
  • Kerzen leuchten wieder 🕯
  • kulinarische Herbstfreuden entdecken 🍐🍎🌰🍄🍇
  • die herbstliche Natur genießen 🍂🍁🍁🍂🌻

Dann fängt die Frau Chefredakteurin mal diese Sonntagsausgabe an mit in Erinnerungen kramen und schwelgen, was sie ja nicht nur ihrem Alter gemäß ohnehin gerne macht. Also mußte der reichhaltige Fundus doch mal wieder durchgesichtet werden, was er wohl zu bieten hat, und das war nun auch dem Titel gemäß ein Allerlei:

Zwischen alten Bildern und anderen „Zeitzeugen“ hab ich mal wieder was feines von meinen Eltern bzw. von meinem Vater entdeckt, ich hatte euch doch mal vor Zeiten meinen Dienstausweis von meiner Bauernhofarbeitsstelle gezeigt, ihr werdet es kaum glauben, nun hab ich den alten meines Vaters entdeckt:

über das Bild haben meine Mama und ich uns immer gekringelt, so ein typisches „Automatenbild“! 

Im gleichen Fundus-Kasten kam das hier noch zum Vorschein

Frau Chefredakteurin mit ihren Eltern beim letzten gemeinsamen Besuch in Höxter, meinem Kindheitsparadies, ich denke mal, da war ich so süße 15 – 16 Jahre alt. Lang, lang ist’s her! 

Höxter war dann so ein Stichwort, weiter gekramt und fündig geworden: Kennt ihr solche Karten noch? 

Im vorderen Teil, also in der Lokomotive, war was zum aufklappen

und das kam dann zum Vorschein darunter:

Eine Fotogalerie der Stadt oder der Landschaft, in dem man die Karte gekauft hatte, in diesem Fall natürlich von Höxter.

Und als Kind hatte ich mir mal ein feines kleines Buch von meinem Kindheitsparadies gekauft, 

und nun guckt doch mal, was ich beim durchblättern gefunden habe:

Ein getrocknetes Blümchen, ich weiß noch ganz genau, welches das war und wo ich es gepflückt hatte zum trocknen im feinen Buch: Das ist ein sog. „Mauerblümchen“ oder korrekt Zimbelkraut, ein kleines Pflänzchen, das wirklich zwischen den Mauersteinen wächst, es ist so zart und wunderschön, und ich konnte bei Wikipedia fündig werden:

https://de.wikipedia.org/wiki/Zimbelkraut

Ich glaub, das ist noch ganz gut zu erkennen, daß es das mal war. Und es muß ca. 60 Jahre alt sein. 

So viel zu in Erinnerungen kramen. 

Ruddi wurde ganz aufmerksam beim nächsten Thema, dem Wandern, er ist ja ein sportliches, junges Ruhrpottbärchen und fand das Thema spannend, und kriegte ganz große Augen, als er aus der Erinnerungskiste von Frau Chefredakteurin was feines zum Thema zu Tage förderte, was er euch nun hier präsentiert: 

Hallo, ihr alle, nun guckt doch mal, was ich gefunden habe:

Ja, toll, hör ich euch sagen, eine Wanderkarte, und? Jaaaa, das ist eine ganz besondere Wanderkarte, die stammt aus dem Erbe der Eltern von Frau Chefredakteurin, die sind nämlich auch so gerne gewandert und die Karte stammt aus der Umgebung von Liesen im Hochsauerland. 

Und nun paßt mal auf, was da noch bei war in dem Umschlag, aus dem ich das rausgezuppelt habe:

Wanderabzeichen, zwei silberne Wanderabzeichen

 

von den Eltern der Frau Chefredakteurin, die hatten sie sich dort erwandert und natürlich ganz stolz aufbewahrt, und nun waren sie im Fundus hier, schön, oder? Ich finde die Stiefelchen so klasse! 

Beim nächsten Thema, den reifenden Trauben und dem daraus resultierenden Wein, muß dann Frau Chefredakteurin wieder übernehmen, da die Bärchen ja alle noch nicht volljährig sind. Aber für schöne Bilder aus dem Archiv haben sie gesorgt. 

Wein ist was feines, Traubensaft dürften die Bärchen ja auch, den noch nicht vergorenen, lach, und bei Wein erinnere ich mich immer an die Freunde meiner Eltern, die noch Verwandte im Weinbaugebiet Rheinhessen in der Nähe von Alzey und auch, als von dort gebürtig, selbst noch einen Wingert hatten, der von den Verwandten bewirtschaftet wurde. Von dort bezogen wir sowohl privat als auch für unsere Kirchengemeinde für Feste und Feierlichkeiten Wein, ich hab noch ein Foto gefunden, wo Björns Papa aktiv bei der Arbeit für die KAB (Katholische Arbeitnehmerbewegung) beim jährlichen Weinfest war:

Das waren herrliche Zeiten, an die ich gerne und mit Vergnügen zurückdenke, und so passen sie dann gleich in zwei Kategorien, Erinnerungen und Wein. 

Das nächste Thema haben sich hier gleich zwei Redaktionsmitglieder unter die Tatzen gerissen, Drachen steigen lassen, da waren sowohl Ruddi als auch Bruno ganz begeistert und haben sofort das Archiv durchgewühlt. Ihre Präsentation:

Ruddi und Bruno guckt mal, was wir rausgekramt haben, den alten Drachen vom Sohn der Frau Chefredakteurin, selbst gebaut mit seinem Papa, und wie Frau Chefredakteurin uns erzählt hat, war der schon oft hoch oben in den herbstlichen Lüften, jetzt ruht er sich aus in unserem Fundus:

Schön, nicht wahr, wir hatten ganz glänzende Augen beim gucken! 

Drachen steigen lassen ist so schön! 

 

Zum nächsten Thema, Musik hören, unterbrechen wir mal die allgemeinen Präsentationen und stellen gemeinschaftlich ein schönes Lied von Reinhard Mey zum Thema ein:

Text:

https://www.musixmatch.com/de/songtext/Reinhard-Mey/Herbstgewitter-%C3%BCber-D%C3%A4chern

Zum Thema lesen ist natürlich wieder die Frau Chefredakteurin gefragt, eigentlich sollte da ja schon was während der Sommermonate erfolgen, in Bezug auf die obligatorische „Storm-Zeit“ der Frau Chefredakteurin, aber erst war der Sommer zu unbeständig und dann zu heiß zum lesen draußen, also hoffen wir nun auf den Herbst, um euch neue und schon länger liegende Lesefreuden nahe bringen zu können. 

Beim Thema Tee zelebrieren und trinken war natürlich unser Schottenbärchen Hamish ganz in seinem Element, trinkt man in seiner Heimat doch auch so gerne Tee. 

Halo agus latha math a leughadairean, hallo und guten Tag, ihr lieben Leser, hier ist euer Hamish! Wo es um Tee geht, da ist euer schottisches Bärchen natürlich sofort dabei, wir Schotten lieben Tee genauso wie die Engländer! Und stellt euch mal vor, was meine Frau Chefredakteurin gefunden hat, 

https://www.teegschwendner.de/?gclid=Cj0KCQjw6_CYBhDjARIsABnuSzozYVRuP749YFL7vku6muLI8fKrR4XfEtaPnlvu5q3THhgqRPnY5zEaAsTxEALw_wcB

einen Online-Teeladen, und zu meiner und ihrer größten Freude: Da gibt es eine Filiale von in unserem Centro hier in Oberhausen, und jetzt kommt der Spaß, den ich dabei habe: Frau Chefredakteurin will mal mit mir gemeinsam hinfahren, um schöne Tees für den Herbst auszusuchen, unter anderem ihren geliebten Ostfriesentee. Otto, unser Handelsreisender, der ja eigentlich für solche Dinge zuständig ist, hat sehr verständnissinnig gelächelt und mir da den Vortritt gelassen, das fand ich nun so lieb von ihm, aber so sind wir hier alle halt im Team! Ich tendiere bei der Durchsicht der feinen Tees zu Royal Breakfast Tea oder dem English Five o’clock Tea, hach, was ich mich da schon drauf freue! 

Unschwer zu raten, wer sich das nächste Thema unter die Tatzen gerissen hat, Kerzen leuchten wieder, natürlich, das ist was für unsere Luzia:

Ja, ihr Lieben, wo es leuchtet und glitzert, da bin ich nicht weit! Und so hab ich hier nun die Ehre, etwas von den Geburtagsgeschenken der Frau Chefredakteurin einzustellen, wir hatten ja versprochen, die kommen alle so peu à peu! Nun also wunderschön duftende Teelichter von Kristina mit Rani und Fleckchen, passend zum Herbst: Rosenduft! 

Da freuen wir uns alle schon wieder drauf, es ist immer so herrlich gemütlich dann hier oben in unserem Eulennest und unseren Redaktionsräumen. Apropos Eulennest, Frau Chefredakteurin meinte, das passe nun so schön, da könne ich auch gleich noch ein Geschenk präsentieren, dessen eigentliches Geheimnis wir in einem späteren Eintrag noch lüften werden, da habt ihr wieder Vorfreude. Aber hier ist nun schon mal die äußere Hülle

eine wunderschöne Schachtel mit Eulen drauf von Brigitte/Plauen! Und weil es ebenfalls so schön paßt, sagt Frau Chefredakteurin, soll ich mal weiter machen mit den Geburtstagskarten

der feinen kleinen von Brigitte/Plauen und der s.o. passenden von Ursel

die in ihrem Innern das präsentiert:

Eulen, hihihihi! 

Als nächstes die Karte von Kristina mit Rani und Fleckchen

Sehnsuchtskarte, wenn man sie guckt, „hört“ man die Brandung des Meeres.

Und dazu gehörten noch so feine Servietten, bei denen wir hier alle leuchtende Augen bekommen haben, guckt mal:

Erinnerungen an einen großen Sommer, und paßt trotzdem auch zum Herbst, weil auch der am Meer wunderschön ist! 

Wer jetzt noch fehlt von unserem Redaktionsteam, das ist Otto, unser Handelsreisender, der sich schon sehr auf die kulinarischen Herbstfreuden beim nächsten Thema freut:

Oh, ja, ihr lieben Leser alle, da freu ich mich echt schon drauf, der Herbst ist ja eine Schatzkiste an kulinarischen Köstlichkeiten und ich dann wieder ganz in meinem Element. 

 

Birnen für Birnen, Bohnen und Speck

da kann ich wieder fein einkaufen gehen.