Türchen 12

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MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r

Türchen 6263

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Furchtbar schlimm

Vater, Vater, der Weihnachtsmann!
Eben hat er ganz laut geblasen,
viel lauter als der Postwagenmann.
Er ist gleich wieder weitergegangen,
und hat zwei furchtbar lange Nasen,
die waren ganz mit Eis behangen.
Und die eine war wie ein Schornstein,
die andre ganz klein wie’n Fliegenbein,
darauf ritten lauter, lauter Engelein,
die hielten eine großmächtige Leine,
und seine Stiefel waren wie Deine.
Und an der Leine, da ging ein Herr,
ja wirklich, Vater, wie’n alter Bär,
und die Engelein machten hottehott;
ich glaube, das war der liebe Gott.
Denn er brummte furchtbar mit dem Mund,
ganz furchtbar schlimm, ja wirklich; und –
„Aber Detta, du schwindelst ja,
das sind ja wieder lauter Lügen!“
Na, was schad’t denn das, Papa?
Das macht mir doch soviel Vergnügen.
„So? – Na ja.“

(Richard Dehmel)

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mimi-weihnachten-iv Hi, Folks,

es ist wieder Montag, mein Adventskalendertürchentag, damit ich euch den ollen Montag versüßen kann! Und dieses Mal kann ich auch, freu, freu!

Und ich freu mich wieder wie Frauchen sonst, irgendwie habt ihr wieder Fragezeichen in den Augen, ja?! Bücher, Kamin, lustiges Gedicht??? Jaaa, Folks, dieses Türchen 12 wird eine Märchenstunde!

Und alle Märchen beginnen mit „es war einmal“, also…..

Es war einmal ein kleines Mädchen, das hieß Monika, und als es 5 Jahre alt geworden war, bekam es eine feine Puppe geschenkt, der sie den Namen „Christel“ gab!

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Das ist aber nun nur ein …Frauchen, wie hieß das schlaue Wort für eine Geschichte anfangen? Aaah, ja, also, das ist nur ein Prolog! Wichtig ist nämlich eigentlich das, worauf das kleine Mädchen sitzt: Ein Sessel, werdet ihr sagen, rüüüüchtüüüg, sag ich, aber ein besonderer! Das ist nämlich der Sessel, dessen Kissen ich mir vom sommerlichen Balkonien in die Winterstube gerettet habe und auf dem es so herrlich gemütlich ist und den man beim kratzen nicht kaputt kriegt, achtet mal auf das Muster:

Voilà!

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Und….

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in Farbe, hihihi! Das Ding ist jetzt 66 Jahre alt, toll, oder?!

Das ist aber immer noch nicht die Märchenstunde, das ist immer noch der Prolog, aber mit diesem Sessel fing das alles an!

Denn bei BrigitteE war vor längerer Zeit in ihrem Blog mal die Rede von Pumuckl, dem kleinen Kobold, der mit seinem Meister Eder zusammenwohnt, kennt ihr sicher alle? Falls nicht….:

https://de.wikipedia.org/wiki/Meister_Eder_und_sein_Pumuckl

Und mein Frauchen schrieb in einem Kommentar an BrigitteE, daß sie den Pumuckl mal als Handpuppe für Björn gestrickt habe, das müsse sie mal zeigen!

Und da ist er!

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Er hat mich auch an meinem Kratzbaum besucht, der kleine lustige Kerl

ich find ihn niedlich!

Man kann sogar ein Ohr von ihm sehen:

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Hihihi!

Und nun beginnt die Märchenstunde,maerchenstunde-031 Frauchen hat mir nämlich beim fotografieren erzählt, daß sie den Pumuckl schon als Kind gekannt hat, und weil es eh fast Abend war, hab ich es mir ganz gemütlich auf dem schönen alten Kissen gemacht

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Frauchen hat das große Licht ausgemacht und den Adventskranz an,maerchenstunde-033 hat das Buch aufgeschlagen maerchenstunde-030 sich gemütlich zu mir auf den Boden gesetzt

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und die Märchenstunde begann!

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(Mich kann man auf dem Kissen nur an meinem kleinen, weißen Fleck erkennen, hihihi, es war halt so romantisch schummrig und Frauchen blitzt ja nicht mit mir beim fotografieren!)

Also:

„Es war einmal ein kleines Mädchen, das hieß Monika, und es liebte Geschichten, vorgelesen von seiner Mama, vor allem natürlich in der schönen Adventszeit. Dann war es so gemütlich in dem kleinen Zuhause von Monika, von dem Sessel, auf dessen Kissen du da jetzt so gemütlich liegst, Mimi, gab es zwei Exemplare, die Mama von Monika hat die dann immer zusammengeschoben, dann haben sie sich gemütlich in die Sessel gekuschelt, die Kerzen am Adventskranz brannten, der Nickelherd in der Wohnküche verbreitete wohlige Wärme. Die Herdplatten hatten kleine Löcher zum herausnehmen, dadurch flackerte das Feuer im Herd in den Raum und malte an der Decke sich lustig bewegende Lichteffekte, die das kleine Mädchen immer „Flumm-flumm“ nannte, warum, das wußte keiner und das weiß das kleine Mädchen auch heute noch nicht. Die Mama streute manches Mal noch Tannenadeln auf den heißen Herd, das roch dann so wunderbar nach Weihnachten. Ein Radioapparat stand auch in der kleinen Wohnküche, und es gab so manche schöne Kinderstunde, so hießen die Kindersendungen damals im Radio, die die kleine Monika sich anhören durfte und worauf sie sich immer sehr gefreut hat. So z.B. abends das Sandmännchen, oder den Schulfunk, aber ganz besonders hat sie sich immer auf den Pumuckl gefreut, jaaa, Mimi, genau den Pumuckl, den du heute kennengelernt hast, den gab es vor dem Fernseher schon im Radio, allerdings hieß er da noch gar nicht Pumuckl, sondern Fizzibitz, die Sendung hieß „Immer dieser Fizzibitz“! Aber lange vor dem Pumuckl/Fizzibitz hatte das kleine Mädchen schon so gerne eine feine Radiosendung gehört, die von der gleichen Autorin war wie der Pumuckl, von der Frau Ellis Kaut, das war der Kater Musch! Ja, Mimi, genau, der hieß so wie der kleine Kater, den du auf der Fensterbank sitzen hast und den dir Brigitte/Plauen mal geschickt hat, weißt du noch? Ja, Mimi, so war das früher mit Radio und vorlesen, und wie ich an dir und deinem seligen Schnurren erkennen kann, kommt das wohl heute noch gut an, vielleicht sollten die Eltern von heute wenigstens so ab und zu auch mal wieder eine gemütliche Vorlesestunde mit ihren Kindern abhalten, gerade jetzt in der schönen Vorweihnachtszeit! Für mich (denn natürlich bin ich das kleine Mädchen in der Geschichte, hast du sicher längst erkannt, nicht wahr, bist ja ein schlaues Kätzchen!) gehören diese Stunden mit meinen Eltern, denn auch der Papa hat, wenn es seine Zeit zuließ, daran teilgenommen, zu den schönsten Kindheitserinnerungen. Und in denen schwelgen ältere Mädchen, die aus kleinen Mädchen werden, gerade jetzt in der Adventszeit wieder so gerne! So, siehst du, da hab ich dich in den Schlaf erzählt, schlaf schön, Knuddelmaus, und träum was schönes! Vielleicht vom Fizzibitz/Pumuckl!“

Hach, schööööön, nicht, Folks?! Ich hab es genossen! Und geduftet hat es auch beim erzählen, nicht nach Tannennadeln, aber nach Apfel und Zimt von einem Duftkerzchen!

Und so sagen der Fizzibitz/Pumuckl maerchenstunde-010 und ich mimi-weihnachten-iv euch jetzt gute Nacht und wünschen euch einen wunderschönen Montag und einen guten Start in die neue Woche!

Habts fein! 

Da schließe ich mich Mimi mal an mit all den guten Wünschen für den Montag und die neue Woche, ich hab für alle Interessierten noch einen Link

http://www.pumucklhomepage.de/hoer.html

und einen wunderschönen Spruch aus meinem Adventskalender, der gut als Motto für die neue Woche paßt:

Mögest du dir die Zeit nehmen,
die stillen Wunder zu feiern,
die in der lauten Welt
keine Bewunderer haben.

(Irischer Segenswunsch)

Habts fein! 

 

 

 

 

 

Streicheleinheiten für die Seele

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Das Rosen-Innere

Wo ist zu diesem Innen
ein Außen? Auf welches Weh
legt man solches Linnen?

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Welche Himmel spiegeln sich drinnen
in dem Binnensee
dieser offenen Rosen,
dieser sorglosen, sieh:

PinkRose

Wie sie lose im Losen
liegen, als könnte nie
eine zitternde Hand sie verschütten.
Sie können sich selber kaum
halten; viele ließen
sich überfüllen und fließen
über von Innenraum
in die Tage, die immer
voller und voller sich schließen,
bis der ganze Sommer ein Zimmer
wird, ein Zimmer in einem Traum.

Rosen

(Rainer Maria Rilke)

So viele furchtbare und erschreckende Nachrichten in den letzten Tagen, da braucht die Seele ein paar Streicheleinheiten, damit uns die Kraft nicht verläßt!

Da kam mir mein kleines Balkonröschen gerade recht, vor 3 Jahren erworben

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gut über den ersten Winter gekommen, aber dann begann es zu schwächeln, schließlich sah es 2015 wieder so aus

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kam dann auch erst wieder ganz gut über den letzten Winter, und dann begann der Mehltau, ich hab alles versucht, nichts hat geklappt, schließlich hab ich es einfach rigoros runtergeschnitten und abgewartet! Ich dachte nicht, daß es noch mal kommt, aber dann kamen Blätter, richtig schöne dunkelgrüne, und dann kam in diesem Sommer tatsächlich die erste Blüte. Nur eine, aber mich hat das so gefreut, und da es ein so schönes Beispiel für Mut und Kraft und nicht aufgeben ist, bekommt das kleine Röschen hier jetzt seinen großen Auftritt.

Von der Knospe bis zur vollen Blüte:

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Ich mach euch mal eine Diashow von meiner kleinen Schönheit:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Ihr wißt es ja alle, ich liebe Rosen, und da könnt ihr euch sicher vorstellen, wie ich mich über diese Blüte gefreut habe!

Rosenimpressionen:

Rosen kann man auch wunderbar trocknen, sie haben dann einen ganz eigenen Charme:

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Impressionen mit Rosen 015

Alte Gemälde mit Rosen gibt es natürlich auch:

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(Rosa centifolia foliacea, Abbildung aus Pierre Joseph Redouté ,Les Roses, 1817 – 1824)

Rosenstrauch am Brunnen, Helene Stromeyer

(Rosenstrauch am Brunnen, Hélène Marie Stromeyer, 1834 – 1924)

Mit zwei Gedichten und einer kleinen Geschichte schließe ich nun diesen Eintrag und hoffe, er hat euch Freude gemacht.

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An die Rose

Ewig trägt im Mutterschoße,
süße Königin der Flur,
dich und mich die stille, große
allbelebende Natur.

Röschen! unser Schmuck veraltet,
Sturm entblättert dich und mich;
doch der ew’ge Keim entfaltet
bald zu neuer Blüte sich.

(Friedrich Hölderlin)

Rosen

Siehe, die Rosen im Garten
öffnen sich alle dem Licht
Seele, meine Seele
zögere du nicht.

(Matthias Claudius)

Inmitten eines Gartens wuchs ein Rosenstrauch,
der war ganz voller Rosen,
und in einer davon, der schönsten von allen,
wohnte ein Elf; er war so winzig klein,
daß kein menschliches Auge ihn sehen konnte,
hinter jedem Blatt in der Rose
hatte er so wohlgestalt und hübsch,
wie ein Kind nur sein konnte,
und hatte Flügel an den Schultern,
hinab bis zu den Füßen.
Oh, es war ein Duft in seinen Zimmern,
und wie hell und schön waren die Wände!
Sie waren ja die feinen hellrosa Rosenblätter.

(Hans Christian Andersen, Der Rosenelf, Auszug)

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Habt einen guten Dienstag!

 

Die Hexen sind wieder los!

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Hexenlied

Die Schwalbe fliegt,
der Frühling siegt,
und spendet uns Blumen zum Kranze!
Bald huschen wir
leis aus der Thür,
und fliegen zum prächtigen Tanze!

Hexe

Ein schwarzer Bock,
ein Besenstock,
die Ofengabel, der Wocken,
reißt uns geschwind,
wie Bliz und Wind,
durch sausende Lüfte zum Brocken!

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Um Belzebub
tanzt unser Trupp,
und küßt ihm die dampfenden Hände;
ein Geisterschwarm
faßt uns beym Arm,
und schwinget im Tanzen die Brände!

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Und Belzebub
verheißt dem Trupp
der Tanzenden Gaben auf Gaben;
sie sollen schön
in Seide gehn,
und Töpfe voll Goldes sich graben.

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Die Schwalbe fliegt,
der Frühling siegt,
und Blumen entblühn um die Wette!
Bald huschen wir
Leis aus der Thür,
und lassen die Männer im Bette!

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(Ludwig Heinrich Christoph Hölty)

Walpurgisnacht!

Und dieses Jahr gibt es mal wieder einen Eintrag dazu! Alles wissenswerte rund um die Walpurgisnacht ist hier ja schon Anno domini 2013 vermittelt worden

https://mimisdosenoeffner.wordpress.com/2013/04/29/walpurgisnacht-15807885/

wer mag, kann gerne nochmal nachlesen!

Was also könnte mir nun noch zur Walpurgisnacht einfallen? ??

Jaaaa, ihr werdet staunen, mein Frühjahrsputz! Neee, nicht wegen dem Besen, der heute Nacht als Fluggerät gebraucht werden kann, auch nicht wegen der gruseligen Spinnfäden, die ich mit selbigem beim putzen von Decken und Wänden entfernt habe, lol! Ich hab einfach wieder etwas sehr passendes beim aufräumen ausgegraben, nämlich das hier:

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Björns alte Ritterburg!

Sie hat eine lustige Vorgeschichte: Björns Papa hat sich nach der Geburt seines Sohnes als bekennender Modelleisenbahn-Fan lange darauf gefreut, eine Anlage mit seinem Sohnemann zu bauen, wenn er mal in dem Alter wäre! Aber: Björn interessierte sich nicht für Eisenbahnen! Als Urenkel eines Lokomotivführers und als Sohn eines Eisenbahnmodell-begeistertem Vater hatte er überhaupt keine Ambitionen dafür! Was tun? Vater wollte doch mit Sohn so gerne was basteln, und da Björns ganze Liebe von klein an den Rittern und Helden des Mittelalters gehörte, was lag da näher, als gemeinsam eine Ritterburg zu bauen? Gesagt, getan, und in monatelangem Fleiß haben Vater und Sohn gemeinsam die oben eingestellte Ritterburg erbaut!

Ich hab euch Werdegang und Details mal in eine Dia-Show gepackt:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Die seitlichen Brettchen bei der Gesamtansicht gehören eigentlich nicht dazu, es gab braun angemalte Wehrgänge rund um die Burg, auf denen die Ritter auch stehen konnten, aber die sind noch irgendwo anders „vergraben“, also hab ich bissel improvisiert!

Björn hat mit dieser Ritterburg begeistert gespielt, er hat die Bilder schon gesehen und schrieb mir „das weckt Erinnerungen“!

Wie man unschwer an einigen Details der Burg erkennt, hatte Björn von klein auf auch ein Faible für Geister, Gespenster und Gruselgeschichten, hihihi, bei einer Schulaufführung hatte er denn dann auch die Rolle des Gespenstes übernommen, mit weißem Bettlaken und Rasselketten, leider war er dann zur entsprechenden Aufführung krank, das war eine herbe Enttäuschung! Trotzdem hat er großmütig sein Kostüm dem Mitschüler überlassen, der ihn vertreten hat.

Seine Lieblingslektüre waren „Das kleine Gespenst“ von Otfried Preußler und „Der kleine Vampir“, die Geschichte vom Vampirkind Rüdiger von Angela Sommer-Bodenburg.

Und wie schlagen wir nun den Bogen zur Walpurgisnacht?

Ganz einfach: Sohnemann liebte „Das kleine Gespenst“, die Mama liebte „Die kleine Hexe“, beide siedeln gerne auf und in Ritterburgen, und da wären wir nun endlich bei der Walpurgisnacht angekommen:

Walpurgisnacht auf Burg Schreckenstein, hihihi!

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Eule und Katzen auf den Wehrtürmen, Hexe im Innenhof und Hexe links am Dach im Anflug!

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Auf zum Rundgang durch das Walpurgisnacht-Getümmel auf Burg Schreckenstein:

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Im Innenhof tanzen die Hexen

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über dem Wehrturm kreisen sie!

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Mimi war natürlich wieder restlos begeistert, es waren ja überall ihresgleichen dabei, Katzen sind ja von Hexen nicht wegzudenken! Und so hat sie sich ein Bild ausgesucht, daß ich nun auf ihr dringendes Ersuchen hier einstelle, sie dreht den Spieß mal um, lach!

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Sie fliegt und ich bin „Beifahrer“, lol! Sie war hochentzückt von diesem Bild!

Wer mit dem Thema „Walpurgisnacht“ so gar nix anfangen kann, der kriegt jetzt was „auf die Ohren“, es gibt nämlich durchaus anspruchsvolles zu diesem Thema:

Und mit Musik geht es auch weiter, es gab ein breit gefächertes Angebot:

Meine „Kleine Hexe“ ist natürlich auch vertreten!

Besen geölt und Staubsauger generalüberholt? Zündkerzen überprüft? Dann kann es ja losgehen!

Ich wünsche euch allen einen schönen Samstag, eine feine Walpurgisnacht mit Hexentänzen oder einfach nur einem Tanz in den Mai und einen wunderschönen 1.-Mai-Feiertags-Sonntag! Mit hoffentlich angemessen schönem Wetter!

Hex, hex!!!

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Märchenstunde

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Bei einem Carneval

Das Spiel der Welt besteht aus Mummereien:
Ein Hofmann schleicht in priesterlicher Tracht;
als Nonne winkt die Nymphe Schmeicheleien;
ein Wuchrer stutzt in eines Sultans Pracht;
der falsche Phrax erscheint im Schäferkleide;
als Bäurin stampft die zarte Flavia;
verblendend glänzt im stolzen Erbgeschmeide
Atossa selbst, der Läufer Zulica;
als Fledermaus läßt Phryne sich nicht nennen,
auch Myrtis nicht, der bunte Papagei.
O möchte man stets jedem sagen können:
Dich, Maske, kenn‘ ich; … nur vorbei!

(Friedrich von Hagedorn)

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Hach, ich liebe sie, die Fragezeichen in euren Augen, Märchenstunde, Bücher (paßt ja noch!), ein Gedicht über Karneval und eine Maske???

Tja, große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus, aber gemach, gemach, zuerst einmal kommen wir zur Märchenstunde:

Ich habe Märchen als Kind sehr geliebt, und eines meiner Lieblingsmärchen ist „Die Schneekönigin“ von Hans Christian Andersen, bei meiner Vorliebe für Winter, Schnee und Eis eigentlich nicht verwunderlich, nicht wahr?

Die Schneekönigin (der dänische Titel lautet: Snedronningen) ist ein Kunstmärchen des dänischen Dichters Hans Christian Andersen, eines seiner längsten und ausgefeiltesten, sowie kompliziertesten und vielschichtigsten. Es handelt von einem kleinen Mädchen, das seinen von der Schneekönigin entführten Spielgefährten sucht. Wie viele andere Märchen Andersens thematisiert auch dieses das kleine Glück der einfachen, guten Leute und ist humorvoll und ironisch. Die Suche des Mädchens spielt sich in traumartigen Szenerien ab.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Schneek%C3%B6nigin

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(Stamp of Belarus)

Ein wunderschönes Märchen, wer Lust und Zeit hat und es nochmal lesen möchte, büdde schön:

http://gutenberg.spiegel.de/buch/hans-christian-andersen-m-1227/80

Farbige Bilder habe ich nicht „gemeinfrei“ finden können, aber die ersten Buchillustrationen von Vilhelm Pedersen, und die zeig ich euch jetzt mal:

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(Erste Illustrationen von Vilhelm Pedersen, Die Schneekönigin, Spiegel und Scherben)

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(Erste Illustrationen von Vilhelm Pedersen, Die Schneekönigin, ein kleiner Knabe und ein kleines Mädchen)

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(Erste Illustrationen von Vilhelm Pedersen, Die Schneekönigin, das kleine Räubermädchen)

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(Erste Illustrationen von Vilhelm Pedersen, Die Schneekönigin, )

Ich finde die Bilder wunderschön, auch wenn sie nicht farbig sind, ich mag diese Illustrationen sehr!

Da das Märchen überwiegend mit Eis und Schnee zu tun hat, hab ich aber natürlich auch noch andere passende Bilder rausgesucht, ich hatte halt so Sehnsucht nach dem Schnee und die ist eben dieses Jahr nicht erfüllt worden, da müßt ihr jetzt durch, hihihi!

animaatjes-winter-14940 Da kann man sich doch so hinter den Bergen ganz wundervoll das Schloß der Schneekönigin vorstellen, oder?

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Und dann taucht es langsam in allem glitzerndem Eis und Schnee auf….

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…und am Wegrand schauen uns neugierig die tierischen Bewohner des Reiches der Schneekönigin an, und dann….

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Da ist sie! Schööön, nicht?

So, und nun kommen wir zum Teil der großen Ereignisse, die ihre Schatten vorauswerfen, und dem obigen Gedicht:

Am nächsten Donnerstag ist wieder Weiberfastnacht und der Beginn des Straßenkarnevals, und meine Freundin, mit der ich im letzten Jahr schon auf dem Altweiberball war, hat auch in diesem Jahr wieder Karten bekommen für das feine Ereignis.

Letztes Jahr war ich die „Königin der Nacht“, und ich glaube, nun fällt euch das raten nicht schwer, was es dieses Jahr für ein Kostüm wird, oder?

Nach all meiner Sehnsucht nach Eis und Schnee…..genau, ich kostümiere mich in diesem Jahr als Schneekönigin!

Und nun bekommt ihr hier exklusiv die ersten Bilder von meinem diesjährigen Karnevals-Kostüm:

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Naaa? Der Rock ist selbst genäht, die Zacken am unteren Saum sind natürlich Eiszapfen, hihihi,  das T-Shirt und die Jacke waren vorhanden, die „Krone“ ist eine selbstgestrickte Mütze, die ich auch hatte, mit Puschelgarn-Rand, zweimal umgeschlagen und eine Kette als Diadem angenäht, feddich!

Im Detail? Gerne doch!

Foto6547 der „Eiszapfenrand“ vom Rock

Foto6544 das T-Shirt, schön silbrig glitzernd!

Foto6545 Jacke mit aufgenähten Schneekristallen,

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Foto6546 die im Dunklen sogar leuchten, weil sie Tageslicht aufnehmen!

Meine Krone im Detail:

Da hab ich am längsten drüber nachgedacht, hihihi, über die Krone, ich wollte was besonderes, und nix gekauftes, und diese Idee fand ich richtig passend!

Natürlich braucht eine Königin auch noch Accessoires, und voilà, da sind sie:

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Handschuhe, die hatte ich noch von einer Jahrzehnte zurückliegenden Hochzeit im Familienkreis, hihihi, Ohrringe und Armreif sind auch aus dem Fundus, die Tasche hab ich in den vorigen Abenden gestrickt! Die Kordel daran ist übrigens mit einer Strickliesel hergestellt, kennt ihr das feine Teil noch, das war sooooo ein Spaß, und büdde, nicht lachen, ich mußte erst mal im Netz gucken, wie man sie richtig „bespannt“, lach!

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Fehlt noch das passende Schuhwerk, war auch vorhanden:

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Fertig ist sie, die Schneekönigin, am besagten Ball-Abend kommt natürlich noch das passende Make-up dazu, klassisch in weiß, blau und silber!

Ich freu mich wirklich auf den Ball, letztes Jahr war das so schön, und ich mag es heute noch gerne, mich zu kostümieren, wie weiland als Kind, hihihi!

Euer Co-Autor hat sich die ganze Sache hier kritisch aus der Hängematte betrachtet, angesichts der Tatsache, daß eine Schneekönigin bevorzugt in dem Element zu Hause ist, das sie so gar nicht liebt, nämlich Eis und Schnee, hat sie sich mal kurz geschüttelt und mir dann mit nonchalanter Grandezza dieses Bild von ihr überreicht

Mimi Silvester IV

das könne ich mir ja dann ausdrucken und in mein Täschchen stecken, sie selbst würde es bevorzugen in ihren heimischen Gemächern dem fastnachtlichen Lotterleben zu frönen, da wäre es schön warm und auch nicht so laut! (Aber still und leise freut sie sich ja doch schon drauf, wenn der Dosenöffner die übrigen Karnevalstage fröhlich mit ihr in der warmen Stube verbringt, hihihi, einmal ausgehen in den Faschingstagen reicht mir dann meistens auch!)  Aber das Kostüm fand sie auch schön! Vor allem die Zipfel am Rock, hihihi, da konnte man nach haschen!

So, und hier schließt sich nun der Kreis von der Märchenstunde zum Karnevals-Gedicht, ich hoffe, es hat euch bissel Freude gemacht, und wünsche euch ein wunderschönes Wochenende, natürlich mit lieben Schnurrgrüßen vom Co-Autor, von Mimi!

Habts fein!

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