Grafschafter Wochenanzeiger – Adventskalender – Türchen 19

 

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r 

Türchen  

Weihnachtslied

Vom Himmel in die tiefsten Klüfte
ein milder Stern herniederlacht.
Vom Tannenwalde steigen Düfte
und hauchen durch die Winterlüfte,
und kerzenhelle wird die Nacht.

Mir ist das Herz so froh erschrocken,
das ist die liebe Weihnachtszeit!
Ich höre fernher Kirchenglocken
mich lieblich heimatlich verlocken
in märchenstille Herrlichkeit.

Ein frommer Zauber hält mich wieder,
anbetend, staunend muß ich stehn;
es sinkt auf meine Augenlider
ein goldner Kindertraum hernieder,
ich fühl’s, ein Wunder ist gescheh’n.

(Theodor Storm, 1817 – 1888)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, das ganz Redaktionsteam ist ein bissel müdchen heute, es war ein arbeitsreicher Tag gestern, deshalb schreiten wir jetzt hier als erstes zur Türchenöffnung vom Adventskalender

„blinzel-blinzel“

naaaa???

Ein Pinguin! Da werden sich seine Artgenossen am Weihnachtsstrauß aber freuen, Verstärkung! 

Na, wer ahnt bei diesem Bild schon was? Es gibt in den Redaktionsräumen einen großen, plüschigen Artgenossen

und der hat sich des kleinen Kerlchens angenommen. Aber erst einmal Klein-Pinguin in ganzer Pracht

Süß isser, nicht wahr?

Da ist er richtig schön behütet von dem großen, er hat sich da sehr wohlgefühlt. 

Sieht echt bissel wie das Küken von Papa Pinguin aus, oder?

Nun hängt klein Pinguin aber mit am Weihnachtsstrauß und der Papa kann wieder auf die See hinaus, Fische fangen! 

Türchen 2 vom Gewürzadventskalender beinhaltete wieder was ganz besonderes

Hihihihi, schlecht zu lesen, aber selbst, wenn man es dann lesen kann

ist es auch nicht viel hilfreicher, das mußten wir auch erst einmal gockeln! 

Harissa (arabisch هريسة, DMG Harīsa) ist eine aus dem Maghreb stammende scharfe Gewürzpaste aus frischen ChilisKreuzkümmelKoriandersamenKnoblauchSalz und Olivenöl. Heute ist Harissa in der gesamten nordafrikanischen Küche (in Marokko als Sahka) bekannt, aber auch in arabischen Ländern, in Israel und Europa. Es gibt verschiedene Rezeptvarianten in den einzelnen Ländern. 

Zur Herstellung von Harissa werden Chilis, Knoblauch und Gewürze in einem Mörser oder mit einem Pürierstab oder Standmixer fein zerkleinert und in der Regel mit Olivenöl zu einer Paste verarbeitet. Teilweise werden auch EssigMinzeKoriander, Zitronensaft oder Oliven hinzugefügt. Industriell hergestelltes Harissa ist im Handel in kleinen Dosen, Tuben oder Gläsern (teilweise auch in Pulverform) erhältlich.

(Quelle: Wikipedia)

Das wird spannend im Neuen Jahr, wenn ich die Gewürze alle jeweils zu bzw. mit einem feinen passenden Essen ausprobieren werde, natürlich berichten wir. 

So, und nun läuten wir am heutigen Samstag, dem Vorabend vom 4. Advent, einfach hier mal den Sonntag ein 

denn Glocken gehören auch so sehr in die Advents- und Weihnachtszeit, und nach alter Tradition wäre ja auch eigentlich am 17. Dezember wieder Christkindl-Läuten gewesen, wie wir in einem unserer älteren Adventskalendertürchen mal berichtet haben:

https://mimisdosenoeffner.wordpress.com/2013/12/17/tuerchen-17421459/

Eine Glocke ist ein kelchförmiges, halbkugelförmiges oder zylindrisches Gefäß aus gegossenem Metall, geschmiedetem Metallblech, Holz oder einem anderen Material, das zu den Aufschlagidiophonen mit bestimmter Tonhöhe gehört. Sie wird am stummen Scheitelpunkt fixiert, die für den Klang der Glocke maßgeblichen Schwingungen erreichen ihr Maximum am Rand. Dadurch unterscheidet sich die Glocke von einem Gong, dessen Schwingungen zum Mittelpunkt zunehmen. 

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Glocke

Glockenklang zur Weihnachtszeit, das ist einfach wunderschön, ich weiß noch, wie wir, die Kinder und ich, im letzten Jahr zu Weihnachten von der Familienfeier bei Steffis Bruder wieder zu den Kindern zurückgefahren sind, am Hauptbahnhof in Köln mußten wir umsteigen, und alle Glocken läuteten die Christmette ein, das war einfach unbeschreiblich schön! 

Deshalb kommt jetzt auch ein Video vom Vollgeläute des Kölner Doms, im verschneiten Glockenturm, bis das Vollgeläute ertönt, dauert es eine Weile, aber bleibt dran, das ganze Video ist wirklich schön, finde ich! 

Der dicke Pitter ist ja die berühmteste Glocke vom Kölner Dom, die Petersglocke, wie er eigentlich heißt, aber natürlich nicht für die Kölner!

Die Petersglocke (im Volksmund: Dicker Pitter, auf KölschDecke Pitter genannt) ist die Glocke 1 des Kölner Domgeläuts. Sie wurde 1923 von Glockengießermeister Heinrich Ulrich (1876–1924) in Apolda gegossen und ist im Glockenstuhl des Südturmes aufgehängt. Mit einem Gewicht von rund 24.000 kg (Klöppel: ≈ 600 kg) und einem Durchmesser von 322 cm war sie bis November 2016 die größte am geraden Joch schwingend läutende Glocke der Welt.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Petersglocke

Da hab ich auch noch ein schönes Video zu, als der dicke Pitter seinen neuen Klöppel bekam. 

Mehr weihnachtliches Glockenläuten? Büdde schön!

Und ein Video, dessen Inhalt euch vielleicht aus Kindertagen bekannt ist, aus dem Radio, weihnachtliches Glockenläuten der deutschen Dome.

Ein schönes weihnachtliches Glockenspiel-Video hätten wir nun auch noch für euch

und dann schließen wir hier unser Türchen für heute mit dem schönsten Weihnachtslied über Glocken

mit Glockenbildern

und einem ganz wunderschönen Bild von Werner, das er uns eigentlich schon zu den Lichterhäusern zeigen wollte, sein Weihnachtsdorf, aber ich finde, zu den Glocken paßt es auch ganz zauberhaft, da klingen die Weihnachtsglocken über Werners Weihnachtsdorf

Entzückend, nicht wahr, ich hab 😍🤩, ihr bestimmt auch! So romantisch! Zum reinträumen! 

Damit wünschen wir euch allen einen schönen, entspannten Samstag, laßt die Seele baumeln, tut euch was gutes, verwöhnt euch mal selber, paßt auf euch auf und bleibt gesund! Das wünscht euch von Herzen

euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger  

                    mit Mimi in heaven  

                    Otto und Luzia.  

Habts fein!

 

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Adventskalender – Türchen 10

 

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r 

Türchen  

Teddybär-Gedicht

Die Flocken sinken leis hernieder,
die Kinder singen Weihnachtslieder.

Der Teddy traurig denkt bei sich:
Gibt’s Weihnachten wohl auch für mich?

Vor lauter Schenken, Lichter, Essen,
da haben die mich glatt vergessen!

Doch siehe da – er glaubt es kaum – ein Päckchen liegt noch unterm Baum.

Und was ist drin? Jetzt staunt er sehr!
Ein neues Kleid für Teddybär!

(Verfasser unbekannt)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, herzlich willkommen im Türchen 10 unseres Adventskalenders. Na, alle schon wieder neugierig? Dann wollen wir mal wieder zur Tat schreiten und öffnen behutsam und vorsichtig Türchen 10

Spannend!

Tadaaaaa!!!

Hej, nicht alle durcheinander quietschen, lach, jaaaaa, das ist ein niedlicher Teddybär mit ebenso niedlicher Weihnachtsmann-Mütze! 

Ist der nicht entzückend??? Mein Team hat sich geradezu überschlagen vor Begeisterung, und wie auf Kommando gingen die Blicke meiner Redaktionsmitglieder zu meinem alten Teddybären, meinem Bernhard, da wäre er doch wohl ganz besonders als Gast-Autor gefragt, bei all den vielen altgedienten Jahren als mein Teddybär, ob er wohl Lust habe? Na, das brauchten meine Bären vom Team ja eigentlich gar nicht fragen, und ob er hatte, seine Augen funkelten vor Freude: 

Ja, dann sag ich hier auch erstmal hallo, ihr lieben Leser alle, ich bin ja schon allen bekannt hier, glaube ich, falls noch jemand eher neu dabei ist: Mein Name ist Bernhard und ich bin der heißgeliebte Teddybär der Frau Chefredakteurin und hab bereits das stolze Alter von 64 Jahren erreicht! Das oben eingestellte Gedicht gefällt mir sehr, auch Teddys lieben es, zu Weihnachten beschenkt zu werden. An mein allererstes Weihnachten in meinem Bärenleben erinnere ich mich noch sehr gut, denn da war ich das Geschenk:

Guckt, da sitz ich neben eurer Frau Chefredakteurin, meiner Monika. da war sie 4 Jahre alt, Weihnachten 1956, und ich noch ganz neu, gerade erst vom Christkind geliefert worden. Das war eine Freude, als mich Monika damals unterm Weihnachtsbaum fand, sie hat mich ganz fest in ihre Arme genommen und ist mit mir durchs Zimmer getanzt. Und von diesem Augenblick an waren wir unzertrennlich! 

Das war erst einmal mein Familienweihnachten mit allen Familienmitgliedern meiner Monika, ich mußte doch die ganze Familie kennenlernen. 

Wie ihr auf den Bildern seht, wir waren ein unzertrennliches Gespann, ich durfte überall hin mit, selbst, als meine Monika schon größer war, und dann wurde ich, als sie erwachsen war, geheiratet hatte und einen kleinen Jungen bekam, der Spielkamerad von ihrem kleinen Jungen, dem Björn. Da kann ich auf ein schönes, erfülltes Teddybärenleben zurückblicken, wenn ich heute, immer noch heiß geliebt und ab-geliebt, meinen Altersruhesitz auf der Couch im Wohnzimmer habe, wo ich im übrigen das ganze Team vom Grafschafter Wochenanzeiger unter meinen Fittichen habe, die holen sich doch auch schon mal so manchen guten Rat von mir. 

Da sitz ich dann, und kann auf das Bärenteam runter gucken, und hab ganz liebe Kumpels an meiner Seite, die im übrigen, wie passend zu einem Adventskalender, von der Monika mal auf Weihnachtsmärkten adoptiert wurden. 

Schickes Pullöverchen, wat? Ja, ich bin halt auch ein Ruhrpottbär, wie der Ruddi. 

 

Der hier ist ganz knautscheweich! 

Da sind wir alle drei, links neben mir geht die Bärentruppe mit dem Brummi weiter, dem Teddy von den Eltern meiner Monika, der ja geerbterweise hier bei uns eingezogen ist, und unter mir sitzt das bärige Redaktionsteam. 🐻

Von meiner Monika und überhaupt aus diesem Blögchen hier weiß ich ja schon lange, daß hier so gut wie alle Teddybärenfans sind, und ganz viele sogar genau wie meine Monika ihre geliebten Lebensgefährten aus Kindertagen noch haben. Das macht uns Teddys wirklich stolz, wenn wir nach einem langen Bärenleben zufrieden auf den Sofas sitzen, und in Erinnerungen schwelgen, als unsere Besitzer noch klein waren, und, genau wie meine Monika bei und mit mir, ihren kuscheligen Weggefährten jeden Kummer anvertrauten und jedes Glück und jede Freude teilten mit uns. Und auch, wenn man uns die Jahre schon sehr ansieht

bleiben wir immer die geliebten Teddys der Kinderzeit, und manches mal gehen wir dann in die nächste Generation über. Das wollte ich euch zum heutigen Türchen mit dem Teddybären drin doch mal erzählen, ich freu mich sehr, daß das Bärenteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit diese ehrenvolle Aufgabe anvertraut hat. Meine Monika, eure Frau Chefredakteurin, macht jetzt dann noch ein bissel mit ganz feinen Teddybären-Bildern weiter, also, ich war davon begeistert und das Bärenteam auch. Wünsch ich euch allen jetzt viel Spaß noch bei und verbleibe bis zum nächsten Mal

euer Bernhard.

Ja, da hat sich mein Teddy gefreut, daß er mal wieder dabei sein durfte, und ich hab euch jetzt zum abrunden noch ein paar feine Teddy-Bilder anzubieten:

Auch Teddys haben Spaß am Wintersport, und überhaupt am Winter, und natürlich an Weihnachten!

So ähnlich sah mein Bernhard damals aus, als er Weihnachten ganz frisch und neu zu mir kam, allerdings mit roter Schleife statt mit blauem Schal. 

Und selbstverständlich lassen wir hier natürlich nicht unsere ebenso geliebten Eisbären außen vor, büdde schön! 

Vermißt ihr was? Ach, das Türchen vom Gewürzadventskalender? Na, das kommt natürlich noch, und zwar jetzt, denn das paßt so prima zu Teddy- und -bären aller Arte, guckt mal: 

Hihihihi, das machen wir auch wieder spannend, ganz klar! 

So, da isses, ist das nicht klasse?

Himbeer-Curry! Wieso das zu Bären paßt? Na, Bären lieben Himbeeren und aus Himbeeren kann man Himbeeren liebende HimbÄren machen! 😂😊😋

Damit sind wir nun wieder am Ende von Türchen 10 angelangt und hoffen, ihr hattet alle wieder eure Freude dran. Habt einen schönen Donnerstag, laßt euch nicht stressen, paßt auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, das wünscht euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto, Luzia und Gast-Autor Bernhard.

 

Habts fein!  

 

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Adventskalender – Türchen 9

 

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r 

Türchen

Weihnachtszwerge

Seht, da kommen aus dem Berge
viele kleine Weihnachtszwerge
und sie laufen tripp, tripp, trapp,
eilig schnell den Berg hinab.

Gucken durch die Fensterlein
zu den Kindern groß und klein.
Horchen an der Türe still,
was das Kind sich wünschen will.

Grad ruft Lieschen freudig aus:
“Ich wünsch mir ein Puppenhaus.”
Und die Zwerge freun sich nun,
denn da gibt es viel zu tun.

Und sie hobeln zisch, zisch, zisch,
für das Häuschen einen Tisch.
Rühren Leim im Topf herum,
hämmern fleißig bum, bum, bum.

Stühlchen sind schon fertig jetzt,
Püppchen werden drauf gesetzt.
Püppchen sind es ihrer fünf,

Zwerge stricken ein paar Strümpf.
Nähen schicke Kleider schnell,
singen dabei froh und hell:

„Bald nun ist Weihnachtszeit, fröhliche Zeit…“

(Verfasser unbekannt, Fingerspiel)

Hallo, ihr lieben Leser vom Grafschafter Wochenanzeiger, da sind wir nun heute beim Türchen 9 und freuen uns allwieder auf eure Neugierde, was sich denn wohl hinter diesem Türchen in unserem Adventskalender mit den Figürchen versteckt haben mag…..schaun wir mal!

Da ist es, das Türchen 9, vorsichtig aufmachen…..

wir machen es wieder spannend, lach!

Traraaaa….der nächste kleine Schneemann!

Wieder ein solch niedlicher Geselle, mit all den hübschen, glitzernden Details, dem buntgeringelten Schal, dem Adventskranz in den mit Handschuhen geschützten Schneefäusten, dem stilisch-grünen Hut und dem mit Schneekristallen übersäten Hinterteil! Aber wir waren trotzdem ein bissel ratlos in der Redaktion, hatten wir doch schon mehrere Schneemann-Einträge im heurigen Adventskalender, wohin sollte uns dieser feine Kerl denn nun mal hinführen? Da kam uns wieder einmal der Zufall zu Hilfe, denn als wir auch ihn wieder in der schönen Schneelandschaft unserer Weihnachtsdecke posieren ließen

und ihn auf dem letzten Bild so wunderbar zwischen den Tannen vor dem kleinen Haus aufgestellt hatten, da dachten wir daran, daß er eigentlich genau die richtige Größe zum stehen vor einem Puppenhaus hat; wir gestern schon so hübsche Miniaturen einer Puppenküche gezeigt haben; Frau Chefredakteurin der Frau Silberdistel im gestrigen Kommentar von ihrem originalgetreuen Puppenherd berichtet hatte; jaaaa, da war der Sprung leicht: Ihr habt es vielleicht sogar dem Gedicht schon entnommen: PUPPENHAUS! 

Denn wir haben ja immer noch das Material hier, ein feines Puppenhaus zu bauen, und zeigen euch nun mal alle die hübschen Zimmer. 

Guckt mal, auch in dieser Küche gibt es den kleinen Fleischwolf! 

 

Und hier ist nun auch ein ähnlicher Küchenherd, wie die Frau Chefredakteurin der Frau Silberdistel berichtet hatte, den sie in ihrer Kinderzeit besaß, somit hat die Überlegung und damit eigentlich Frau Silberdistel diesen Eintrag angeschoben! 

Wir haben uns gekringelt über die kleinen Mini-Topflappen, ist das nicht süß? 

Ist das nicht einfach wonnig? Darf aber doch auch nicht fehlen im Puppenhaus, ein Klo! 

Vornehmes Haus, die haben sogar goldene Wasserkräne! 

Die Frau Chefredakteurin ist ein richtiges Puppenstubenkind, die ganze Redaktion meiner Bären hier hat sinnig in sich rein geschmunzelt, als sie meine glänzenden Augen beim erstellen des Eintrags sahen, und irgendwann hatte ich die Idee, mal im Netz zu gucken, was es da denn wohl noch an Herrlichkeiten gibt zu diesem Thema, und was ich da gefunden habe, das möchte ich euch nicht vorenthalten und verlink euch die Seiten hier nun mal, wer Spaß an dieser Miniaturwelt hat, der kommt hier voll auf seine Kosten!

http://sylvias-puppenhaus.de/seiten/antikspielzeug2.htm

Diesen fand ich persönlich besonders wonnig! 

https://www.albrecht-puppenhauswerkstatt.de/alte-puppenh%C3%A4user/

http://www.puppenhausmuseum.de/alte-puppenhaeuser-1.html

Viel Spaß beim stöbern!

So, nun hätten wir ja auch noch den zweiten, unseren Gewürzadventskalender, was war denn nun da heute drin? Hach, das paßte nun ebenfalls prima zu Puppenhaus und Puppenküche

Wir machen es natürlich wieder spannend, lach!

Kennt ihr das auch noch? Puddingform für Pudding aus dem Wasserbad! Gibt es garantiert auch in Mini-Ausgabe!

Und da isses, das Gewürz: Pommes-Gewürzsalz! 

Paßt doch perfekt, in der hübschen kleinen Mini-Küche werden Kartoffeln geschält, zu Stiften als Pommes geschnitten, Öl in einem Topf auf dem Herd erhitzt und die fertigen Pommes dann mit dem feinen Salz gewürzt! Und was ich dann noch rausgekramt habe, da hat meine gesamte Bärencrew glänzende Augen bekommen

wir haben nämlich auch einen kleinen Bärenkoch!

Das Entzücken meiner Redaktionsmitglieder könnt ihr euch sicher alle vorstellen, oder? Und der niedliche kleine Kerl führt euch jetzt gleich nahtlos zu einem Küchenerlebnis der besonderen Art, denn ich schulde euch doch noch die Bilder von meiner Schwarzwurzeltarte mit dem Rühr(t)ei(g)gewürz, lach, büdde schön:

Ich hab die Tarte in einer Springform gebacken, das ist „sauberer“ mit dem Guß, weil der Rand höher ist! Schwarzwurzeln auf den vorgebackenen Teig geben

Guß aus Eiern, Schmand, gehobelten Parmesan und dem Gewürz drüber

ab in den Ofen, 5 – 10 Minuten vor Ende der Backzeit

den restlichen gehobelten Parmesan drüber geben

und fertig! Sieht lecker aus, oder? War es auch!!! 😋

Das mach ich mir auf jeden Fall nochmal, das war echt so lecker! Und ist auch wirklich gut gelungen, hab ich mich sehr gefreut! 

Mit einem feinen weihnachtlichen Häuserbild (passend zu Puppenhäusern!)

vor dem der feine, kleine Schneemann von heute stehen könnte, machen wir jetzt den Schluß von diesem Türchen 9 und hoffen alle wieder sehr, daß es euch gefallen hat. 

Wir wünschen euch allen einen schönen WTT, teilt die Woche gut, behaltet Mut und Zuversicht in den wieder so unsicheren Tagen, paßt auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, das wünscht euch euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia  

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Adventskalender – Türchen 8

 

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r 

Türchen

Weihnacht

Zeit der Weihnacht, immer wieder
rührst du an mein altes Herz,
führst es fromm zurück
in sein früh’stes Glück,
kinderheimatwärts.

Sterne leuchten über Städte,
über Dörfer rings im Land.
Heilig still und weiß
liegt die Welt im Kreis
unter Gottes Hand.

Kinder singen vor den Türen:
„Stille Nacht, heilige Nacht!“
Durch die Scheiben bricht
hell ein Strom von Licht,
aller Glanz erwacht.

Und von Turm zu Turm ein Grüßen,
und von Herz zu Herz ein Sinn,
und die Liebe hält
aller Welt
ihre beiden Hände hin.

(Gustav Falke, 1853 – 1916, deutscher Lyriker und Kinderbuchautor)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, seid ihr auch alle schon wieder so neugierig, was wohl heute in den Adventskalendertürchen unserer Adventskalender versteckt ist? Ich laß euch mal raten: 

Paßt mal auf:

Türchen 8 öffnet sich ganz schüchtern…

hihihihi, ich denke, es dämmert euch!

Ein Nikolaus- oder auch Weihnachtsmannkopf, da ging das hier mit dem Nikolaus umgekehrt wie beim Schneemann, erst der ganze Kerl und dann der Kopf! 

Das ist doch wieder ein hübscher, oder, die Mütze ist so wonnig! Und das Geglitzer! 

Nun müssen wir hier in der Redaktion ja immer gucken, daß wir zum Inhalt des Türchens was passendes für den Eintrag hier finden, bei Wiederholungen ist das manchmal schwer, aber beim fotografieren des feinen Kopfes auf dem Küchentisch fiel mein Blick auf etwas, was sowohl mich als auch mein Bärenteam strahlen ließ, und das Thema stand! Waren wir doch gestern noch auf dem Weihnachtsmarkt, und haben uns über all das schöne und eben auch über die Gerüche allüberall so gefreut, und was riecht auf dem Weihnachtsmarkt besonders gut? Richtig, Plätzchen! Und da das Gedicht so schön die selige Kinderweihnachtszeit aufgegriffen hat, ganz besondere Plätzchen: Spritzgebäck! Und was braucht man notwendig zum Spritzgebäck? Genau, den Fleischwolf, mit Vorsätzen für die Plätzchen!

Und nun guckt, ich hab so einen sogar für die Puppenstube, ist der nicht wonnig? Die kleine Kurbel kann man drehen, das ganze ist ca. 5 cm hoch und 3 cm breit, als ich den entdeckt habe vor etlichen Jahren, da war er sofort mir! 

Das Zubehör um ihn rum gehört zu einem kleinen Schaukasten, auch die anderen kleinen Dinge sind knuffig, nicht wahr? 

Wir rücken ihm mal näher, er hat wirklich unten eine kleine Schraube, womit man ihn an der Tischkante befestigen kann, kann man echt drehen!

Das ist die Wanddeko des Schaukasten, Töpfe, Brett und Messer. 

Im Schrank steht Geschirr, und vorne Holzutensilien für die Küche, Stampfer, Gabel, Sieb, Faß mit Schütte. Und neben dem Fleischwolf liegt ein Nudelholz in mini! 

Da habt ihr beide mal in voller Pracht, ich glaub, ihr könnt euch alle vorstellen, wie entzückt ich über den Fleischwolf war. Ich bin eh ein Puppenstubenkind!

Nun hab ich euch das ganze mal extra ausgebreitet:

da kann man anhand des Deckchens die Größe glaub ich gut einschätzen. Alles winzig! Und da sieht man nun auch die Schraube vom Fleischwolf richtig. 

Und das Mini-Nudelholz!

Details vom Fleischwolf, richtig original vorne! 

Wie gesagt, die Kurbel kann man drehen!

Und da ist auch richtig die kleine Welle drin, ich glaub, da könnte man echt Plätzchen mit machen mit Teig, ganz dünne Fäden! 😂

Zum Fleischwolf mit Plätzchenvorsatz gehört natürlich auch das passende Rezept für Spritzgebäck, voilà:

Spritzgebäck

  • 125 g Butter
  • 125 g feiner Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Ei, 1 Eiweiß
  • 250 g Mehl
  • einige Tropfen Zitronenöl

Butter, Zucker, Vanillezucker, Ei und Eiweiß schaumig rühren, Zitronenöl zufügen, das Mehl unterrühren. Den Teig eine Zeit kühl ruhen lassen, dann ab in den Fleischwolf und Plätzchen drehen.
Backen bei 175 – 190 Grad 12 – 15 Minuten.

Als Kind hab ich mit Begeisterung geholfen beim Spritzgebäck backen, Papa hat immer den Teig in den Fleischwolf reingesteckt und die Kurbel gedreht, ich hab die geformten Teigstränge angenommen und abgeschnitten auf die richtige Größe für Plätzchen. Aber nicht immer, das war ja der Spaß dabei, gaaaaanz lange Schlangen, und Papa hat dann aus Spaß geschimpft, und dann mußten die Schlangen alle wieder zusammengeknetet werden und neu in den Fleischwolf, irgendwann war der Teig dann ein bissel …grau! Das war immer so schön, und wir haben sehr gelacht. Mama hat dann die Plätzchen aufs Backblech gelegt und gebacken, und zur Aufbewahrung bis Weihnachten kamen sie in Mamas gehütetes Bowlengefäß, ich zeig es euch gleich, das war ein Geschenk von meinem Papa in der Verlobungszeit meiner Eltern, heute hab ich es und hüte es genau wie meine Mama wie einen Schatz. 

Schön, nicht? Keramik war das, ich bilde mir immer ein, die riecht heute noch nach den darin jedes Jahr zu Weihnachten aufbewahrten Plätzchen. Allerdings mußte Mama die immer nachbacken, auf irgendeine geheimnisvolle Weise verschwanden die kontinuierlich aus dem Gefäß! 😂😊

Ja, hör ich euch fragen, und was war denn heute im zweiten Adventskalender, dem mit den Gewürzen? Gemach, gemach, liebe Leser, auch Rom wurde nicht an einem Tag…..ihr wißt schon, lach! 

Im Türchen 8 von unserem Gewürzadventskalender war nämlich heute was ganz besonderes:

Hihihihi, wir machen es natürlich wieder spannend. 

Ras el-Hanout [rɑʔs ælħɑːnuːt]  (arabisch رأس الحانوت, DMG Raʾs al-Ḥānūt ‚wörtlich: Kopf des Ladens‘) ist eine Gewürzmischung, die im Maghreb ihren Ursprung hat und für zahlreiche Speisen genutzt wird. Ras el Hanout verfeinert Couscous, Bulgur und Reis, aber auch Lamm, Fisch und Gemüse und viele andere Gerichte aus der nordafrikanischen Küche. Es ist auch das typische Gewürz für Schmorgerichte aus der Tajine.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Ras_el-Hanout

Eine Gewürzmischung also, und wie alle Gewürzmischungen, so hatte jede ihre eigene Rezeptur, daher eben auch der Name, „Kopf des Ladens“ oder freier übersetzt „Chef des Ladens“, also Chefsache. 

Ras el Hanout ist eine tolle Kombination aus süß und scharf. Zimt, Nelken und Muskat geben der Gewürzmischung ein süßliches Aroma, Chili und Ingwer sorgen für die pikante Schärfe. Kreuzkümmel, Koriander und Bockshornklee runden den Mix mit einer exotischen Note ab.

Wir haben auch ein ganz feines Rezept gefunden, in dem dieses exotische Gewürz mal ausprobiert werden kann:

Hackfleischpfanne mit Ras el Hanout

  • 1 Zwiebel gewürfelt
  • 2 Zehen Knoblauch gepresst oder fein gewürfelt
  • 360 g Rinderhackfleisch
  • 1 rote Paprika gewürfelt
  • 200 g Spinat frisch
  • 300 g Brokkoli frisch
  • 1-2 EL Ras el Hanout
  • Salz, Pfeffer
  • 1 TL Olivenöl

Öl in die Pfanne geben, erhitzen, Zwiebel und Knoblauch darin glasig anschwitzen. Hackfleisch dazu geben und durchbraten. 1 EL Ras el Hanout dazu geben und durchmischen. Brokkoli hinzu und 3 – 4 Minuten mitbraten. Paprika dazu und weitere 4 – 5 Minuten braten. Spinat in die Pfanne geben und weiter braten, bis das Gemüse gar ist. Mit Salz, Pfeffer und dem restlichen Ras el Hanout abschmecken, mit Joghurt und einer Beilage nach Wahl servieren. 

Hört sich doch echt lecker an, oder? Ich werde das auf jeden Fall mal ausprobieren und berichten. 

Und damit sind wir nun wieder am Ende von Türchen 8 angelangt, wir hoffen, ihr hattet alle wieder eure Freude dran. Habt alle einen schönen Dienstag, laßt euch nicht stressen, paßt auf euch auf und bleibt oder werdet gesund. Das wünscht euch von Herzen euer Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia  

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Adventskalender – Türchen 7

 

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r 

Türchen  

Weihnachtsmarkt

Ein Weihnachtsmarkt, er lädt uns ein
zum Bummeln und zum Fröhlichsein.
Ein riesengroßer Weihnachtsbaum
gibt Weihnachtsstimmung breiten Raum.

 

Weihnachsbuden bunt geschmückt,
Kinderherzen sind entzückt,
goldne Kugeln, Glitzersterne
möcht man kaufen, gar zu gerne.

(Verfasser unbekannt)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, heute beginnt bereits die Woche, die auf den dritten Advent hinführt, wie die Zeit es doch wieder eilig hat. Gleichzeitig ist dies der erste Montag im diesjährigen Adventskalender, und da haben wir uns gedacht, mein Redaktionsteam und ich, wir greifen heute mal eine alte, langjährige Tradition wieder auf: Montag war fast immer Mimi-Tag, der Tag, an dem unser aller Co-Autor und spätere rasende Reporterin vom Grafschafter, den Eintrag übernommen hat, um euch allen einen fröhlichen und lustigen Einstieg in die neue Woche zu bescheren. In diesen Zeiten notwendiger denn je!!! Dann mal los! 

Mimi in memoriam, mit ihrem knuffigen Selbstporträt mit Weihnachtswichtel und Schneemänneken! Da packen wir doch nun zuerst einmal unsere beiden Adventskalender wieder aus, und dann erschließt sich euch auch, wie wir auf Weihnachtsmarkt gekommen sind! 

Vorsichtig ans Türchen 7 ranpirschen…

fast geschafft, und nun….

…in voller Pracht! Das ist nun St. Nikolaus himself in vollem Staatsornat mit allem drum und dran und Komfort und -zurück! Was auch zum 7. Dezember noch passend ist, haben wir doch früher dann immer erst unsere Nikolausbescherung präsentiert! 

Er ist prächtig anzuschauen, achtet mal auf die entzückenden Details wieder!

Habt ihr gesehen, was bzw. wer ihm da über die Schulter guckt? Das ist doch nachgerade ein Eisbärchen! 

Habt ihr die feine Kerze entdeckt, an die er sich lehnt? Das war mal ein selbstgemachtes Geschenk einer Freundin! Und damit läuten wir jetzt die Eröffnung des Gewürzadventskalenders ein:

Hübsch, nicht wahr, und so passend mit dem Nikolausstiefel! 

Hier ist das Gewürz von heute schon dabei, auf einem Tellerchen, das zum Weihnachtsgeschirr gehört.

Kleines Beilagenschälchen

Und da ist nun endlich das Gewürz – Rosmarinsalz!

Wie das duftet, muß ich hier wohl niemandem erklären! Tja, und nun sehen wir zu unserem Entzücken doch immer noch Fragezeichen in euren Augen, wie hängt denn das nun alles mit Weihnachtsmarkt zusammen? Ganz einfach: Der Heilige Nikolaus hat oft seinen Stand für alle Kinder auf dem Weihnachtsmarkt, das Rosmarinsalz könnte man sich herrlich an herzhaften Köstlichkeiten, die auf diesen Märkten verkauft werden, vorstellen, der kleine Teller gehört zum Weihnachtsgeschirr und dazu gehören diese Tassen:

Gesammelte Weihnachtsmarkt-Tassen von Glühwein- und Punschständen. En détail:

Ihr wißt schon, Foto anklicken, groß gucken! Die grüne Tasse zeigen wir aber nun noch hier in großen Bildern, sie ist es wirklich wert mit ihren liebenswerten Abbildungen. 

All sowas hübsches, fröhliches und leckeres gibt es auf den Weihnachtsmärkten, und da sie heuer in dieser furchtbaren Corona-Zeit nicht stattfinden dürfen, gehen wir hier eben virtuell zu Beginn dieser neuen Woche auf die Weihnachtsmärkte, um gestärkt mit Freude, Frohsinn, Glühwein, Punsch, Leckereien jedweder Art, ob herzhaft oder süß, in die neue Woche starten zu können. Die Phantasie ist des Menschen bester Rettungsring, die und der Humor! 

Beginnen wir unseren Bummel über die Weihnachtsmärkte mit den nostalgischen von anno dunnemals: (Kleiner Tipp der Redaktion: Nehmt euch an dieser Stelle genüßlich einen Kaffee, ☕ Tee ☕ oder einen Glühwein oder Punsch denn es gibt jetzt eine Dia-Show, das fanden wir einfach so schön gemütlich: 

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Schön, so durch die Vergangenheit zu schlendern, nicht wahr, ich beneide unsere Ahnen immer um den reichhaltigen Schnee, der auf allen Weihnachtsmärkten vorhanden war. 

Kommen wir zur Neuzeit, unser Weihnachtswäldchen hier in Oberhausen am Altmarkt vor der Herz-Jesu-Kirche, auch wieder als Dia-Show:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Ist das nicht einfach nur schön? Stellt euch rieselnden Schnee dabei vor, habt die Düfte in der Nase, und die schöne Stimmung im Gemüt! Und Weihnachtslieder in den Ohren! 

Man kann auch hübsche Sachen auf Weihnachtsmärkten kaufen, wie zum Beispiel sowas hier:

Eine weihnachtliche Leggins, hihihihi, hab ich mir gegönnt für kuschelige Abende am Kaminfeuer 😂 vom „Weihnachtsmarkt“ in meinem Einkaufsladen. 

Schick, oder??? Sagt jetzt bloß nix verkehrtes! 🤣

Und der Nikolaus sitzt in seiner Weihnachtsmarktbude mit dem goldenen Buch vor sich

und wartet auf die artigen Kinder, die er dann bescheren wird, so wie mich am Nikolaustag gestern mit einem lieben Päckchen von Brigitte aus Plauen, in dem sowas feines für mein neues, maritimes Schlafzimmer verpackt war:

Ein Leuchtturm und ein Bullauge

das ist ein Fensterbild zum hängen und der Leuchtturm

ist ein Küsten-Likör! Ganz lieben Dank auch hier nochmal, liebe Brigitte/Plauen!

Wenn wir dann vom Weihnachtsmarkt aus durch die stillen Straßen nach Hause laufen, kommen wir noch an so schönen Spielzeugläden vorbei

und staunen im rieselnden Schnee die Herrlichkeiten an, dann haben wir unser Haus erreicht

und machen es uns im Wohnzimmer mit alle Mann/Frau/Hund/Katze/Maus gemütlich! 

Können wir am Kaminfeuer klönen, lachen, Geschichten erzählen, handarbeiten, es wird Tee/Kaffee/Punsch/Glühwein gereicht zu feinem Gebäck, und wir können uns auch einen schönen Weihnachtsfilm im Fernsehen angucken, vielleicht meinen Lieblingsfilm zu Weihnachten „Das Wunder von Manhattan“

https://de.wikipedia.org/wiki/Das_Wunder_von_Manhattan_(1994)

Ich hab euch hier noch einen Trailer dazu anzubieten, ich konnte leider trotz Suche keinen in deutsch finden, aber ich glaube, die Geschichte spricht eh für sich, da wird diesen Trailer wohl jeder verstehen. 

Damit sind wir nun am Ende vom Türchen 7 angelangt! Wir hoffen, es hat euch allen wieder gefallen, wir wünschen euch allen eine gute, frohe und schöne neue Woche und einen ebensolchen heutigen Montag. Paßt auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, das wünscht euch von Herzen euer Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Adventskalender – Türchen 3

 

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r 

Türchen

Der Schneemann auf der Straße

Der Schneemann auf der Straße
trägt einen weißen Rock,
hat eine rote Nase
und einen dicken Stock.

Er rührt sich nicht vom Flecke,
auch wenn es stürmt und schneit.
Stumm steht er an der Ecke
zur kalten Winterszeit.

Doch tropft es von den Dächern
im ersten Sonnenschein,
da fängt er an zu laufen,
und niemand holt ihn ein.

 

(Robert Reinick , 1805-1852)

Hallo, ihr lieben Leser vom Grafschafter Wochenanzeiger, willkommen zum Türchen 3!

Wir haben ja so das untrügliche Gefühl, daß ihr anhand des Eingangsgedichtes schon ahnt, was sich im dritten Türchen verborgen hat, dann guckt doch mal, ob ihr wirklich richtig gelegen habt:

Wir öffnen vorsichtig Türchen 3…..

da isser, der Kopf eines Schneemanns! Ja, wir fangen langsam an, lach, so ein Schneemann entsteht ja auch naturell nicht gleich in einem Stück! 😊 Können wir beweisen, paßt mal auf: 

Natürlich haben wir den feinen Kugel-Schneemann-Kopf erst einmal richtig schneemäßig posieren lassen:

Guckt mal, was er für eine feine Mütze trägt:

Die glitzert sooooo schön!

Das Holzteil liegt da drunter, weil er sich so rund sonst immer wegdrehen würde, da mußten wir ihn „fixieren“, hihihihi! 

Jetzt ist natürlich die ganze Redaktion sehr gespannt, wann dann wohl der erste vollständige Schneemann im Adventskalender auftaucht, einstweilen haben wir ihn mal in Bildern „fertig“ gemacht, hübsche Serviettenbilder. 

Ein Schneemann mag auch nicht alleine auf weiter Flur stehen, zumal in Eiseskälte draußen 

also lacht er sich eine Schneefrau an! Und…..

kriegt niedliche Schneekinder! 

So einen feinen weißen Gesellen wissen auch die Vögel sehr zu schätzen, kann man herrlich drauf landen, wenn man im Garten um die Futterstellen flattert und warten muß, bis ein Plätzchen zum mümmeln frei wird. 

Wir wünschen uns wieder sehr Schnee in diesem Jahr, wie alle Jahr zuvor, aber da ich erst 2024 wieder mit Schnee fegen hier in unserer Siedlung dran bin, fürchte ich, wir werden bis dahin warten müssen, denn DANN schneit es! Zuverlässig! War 2008 und 2016 auch so, als ich dran war! ❄❄❄❄❄❄❄❄😅

Wenn es aber vielleicht doch auch in diesem Jahr schneit, dann können die Kinder wohl hoffentlich Schneemänner bauen, auch in diesem Corona-geplagten Jahr, frische Winterluft tut sicher gut. 

Weckt Kindheitserinnerungen, nicht wahr? 

So, das war es dann mal fürs Türchen vom 1. Adventskalender, aber halt, einen haben wir noch, was ganz lustiges für auf die Ohren, einen Schneemann-Rock’n’Roll!

Viel Spaß dabei!  

Nun auf zum Türchen vom 2. Adventskalender, was bot sich denn da?

Wir machen es spannend, hihihihi,

die Spannung steigt…..

Rühreigewürz! 

Beim lesen ist mir anfangs ein Fauxpas passiert: Ich hab „RührTEIGgewürz gelesen 🤣 und gedacht, hääääh, Rührteig mit Pfeffer usw.??? Hat bissel gedauert, bis ich den Fehler gemerkt habe. Trotzdem hatte der Lesefehler was gutes, denn über die Verbindung „Rührteig“ und diese Gewürze ist mir was feines eingefallen, wozu man das Gewürz außer für RührEIER 😉 auch verwenden könnte. Ich bin nämlich gestern beim sichten alter Rezepte auf ein feines Gemüse gestoßen: 

Die Garten-Schwarzwurzel (Scorzonera hispanica), auch Spanische Schwarzwurzel oder Echte Schwarzwurzel genannt, gehört zur Pflanzengattung Schwarzwurzeln (Scorzonera) in der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Sie wird auch Skorzenerwurzel und Winterspargel oder auch „Arme-Leute-Spargel“ genannt. Die italienische Bezeichnung Scorzone bedeutet giftige schwarze Schlange. Dies spielt auf die mittelalterliche Verwendung zur Heilung bei Schlangenbissen und Herzerkrankungen an.

(Quelle: Wikipedia)

Ich kenne Schwarzwurzeln auch als „Arme-Leute-Spargel“, so wurden sie hier in der Region auch genannt, aber ich mag und mochte sie sehr gern. Meine Mama hat sie oft an Sonntagen zum Braten gemacht, und mein Papa war da auch immer ganz begeistert von! 

 

 

(Scorzonera, Iduns kokbok, Abbildung bei Wikipedia)

Da kommen wir dann wieder zu dem Lesefehler, lach, denn da würde ich 

einen Rührteig vorschlagen und mit diesem eine Tarte-Form auskleiden, die Schwarzwurzeln kochen und auf den Teig geben, aus Schmand, Sahne und Eiern einen Guß machen und diesen mit dem RührEIgewürz (herrlicher Running-Gag 😂) würzen und über die Schwarzwurzeln gießen, in den letzten 5 – 10 Minuten vom backen lassen noch geriebenen würzigen Käse drüber geben! Na, was meint ihr??? 

Da wären wir nun mal wieder am Ende unseres heutigen Türchens angekommen, wir hoffen natürlich sehr, daß es euch wieder gefallen hat. Und wünschen euch allen einen schönen Donnerstag, paßt alle gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund! Das wünscht euch von Herzen euer Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

 

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Das Wort zum Sonntag

Ostpreußenlied

Land der dunklen Wälder
und kristall’nen Seen,
über weite Felder
lichte Wunder geh’n.

Starke Bauern schreiten
hinter Pferd und Pflug,
über Ackerbreiten
streicht der Vogelzug.

Und die Meere rauschen
den Choral der Zeit,
Elche steh’n und lauschen
in die Ewigkeit.

Tag ist aufgegangen
über Haff und Moor,
Licht hat angefangen,
steigt im Ost empor.

(Erich Hannighofer, 1908 – seit 1. Januar 1945 vermißt)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, nun hat sie uns wohl erwischt, die zweite Welle von Corona, überall steigen die Fallzahlen, viele Großstädte sind mittlerweile Risikogebiete, daß doch wieder ein bissel unbeschwertere Leben wird zunehmend wieder schwieriger und unsicherer. Als wenn das alles nicht schon schwer genug wäre, wird natürlich auch das Geschrei und Gekeife der schwurbelnden „Freiheitsberaubten“ immer lauter und immer asozialer, es ist kaum noch zu ertragen, zu irgendwelchen Nachrichten noch Kommentare zu lesen. Und so kommt zu unserem heutigen Sonntagseintrag mal das Wort bzw. Vorwort zum Sonntag:

Wir haben eine weltweite Pandemie, daran gibt es nichts zu drehen und zu deuteln, der kann man nicht mit verdrehten Zahlen und verdrehten Verschwörungstheorien beikommen, da hilft nur gesunder Menschenverstand und und soziale Kompetenz, sprich Mitmenschlichkeit, da müssen wir uns ALLE in Verzicht, Vorsicht und Rücksicht üben, und das bedeutet das einhalten der AHA-Regeln, Abstand halten, Hygiene beachten, Alltagsmaske tragen. Keiner, wirklich keiner, ist gefeit, niemand weiß sicher, ob ihn sein vielleicht noch junges Alter schützt, und selbst die Experten können uns nicht sagen, was für Folgeschäden selbst nach milden Verläufen in naher oder ferner Zukunft noch möglich sind. Und wie sich das Virus noch weiter entwickelt und/oder in welche Richtung. Wir sitzen alle in einem Boot, und all die Vernünftigen weltweit wollen nicht, daß wir das vor die Wand fahren. Wer jetzt immer noch wie ein Kindergartenkind (und selbst die sind heute mitunter schon gescheiter!) trotzig mit den Füßen aufstampft und schreit „ICH will aber…..feiern, reisen, uneingeschränkt alles tun was ICH will, ohne Rücksicht auf Verluste…..“, der muß sich halt auch wie ein Kind behandeln lassen und mit empfindlichen Konsequenzen für sein Handeln rechnen. Steht so nämlich schon im von eben diesen Leuten so viel zitierten Artikel 1 des Grundgesetzes: „Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“ Da steht nix von Freiheit eines einzelnen Volldeppen steht über allem! Die endet nämlich da, wo die des anderen beginnt. 

So, ihr lieben Leser alle, das mußte mal raus! Daß ich bei euch allen hier damit offene Türen einrenne, ist mir durchaus bewußt, aber manchmal muß man einfach trotzdem etwas schriftlich niederlegen, um sich vom innerlichen wütenden Druck zu befreien angesichts all der Covidioten da draußen! Danke, daß ihr mir zugehört habt! 

Und nun kommen wir endlich zu dem Teil unserer heutigen Sonntagsausgabe, auf den sich mein Team und ich schon so gefreut haben. 

Herbstzeit ist Erinnerungszeit, und so saß mein Redaktionsteam bei der freitäglichen Redaktionssitzung 

mit Mimi in heaven bei einer Tasse Tee und Kerzenschein und blätterte in diversen Unterlagen, um über einen Eintrag fürs Wochenende abzustimmen. Ruddi hatte dabei das Poesiealbum der Frau Chefredakteurin beim Wickel, und das gesamte Bärenteam schaute ihm interessiert über die Schulter. 

„Sag mal, Frau Cheffin, steht da eigentlich auch dein Lieblingslehrer drin, von dem du uns schon so oft erzählt und wohl auch schon oft was geschrieben hast?“ fragte Ruddi. „Ja, natürlich, Ruddi, komm, ich zeig es euch!“ 

„Das ist jetzt 56 Jahre her, daß mir mein Lieblingslehrer diese Zeilen von seinem Lieblingsdichter Werner Bergengruen in mein Poesiealbum schrieb, die ich als Kind noch nicht so verstanden habe, heute aber schon.“ 

Die auf mich gerichteten fragenden Augen meines Teams machten mir dann klar: Sie wollten einen Eintrag über meinen Lieblingslehrer, der schon so oft hier im Blögchen und auch im Grafschafter Wochenanzeiger präsent war. Nichts lieber als das! Zumal du, lieber Bruno, seinen Vornamen trägst, der war schon mit Bedacht gewählt, als du als asylsuchender Berliner Bär hier eingetrudelt bist, denn auch mein Lieblingslehrer war ein Flüchtling, er stammte aus Ostpreußen und ist getreckt, hat dann irgendwann in meiner Heimatstadt auch seine neue Heimat mit seiner Familie, Frau und Sohn, gefunden, aber das Heimweh hat ihn nie verlassen, deshalb auch das Ostpreußenlied als Gedicht im heutigen Eintrag. 

https://de.wikipedia.org/wiki/Ostpreu%C3%9Fen

Wie oft er uns von diesem seinem schönen Land erzählt hat. Er war Konrektor an unserer Schule, sein Freund und Kollege war unser Rektor, er stammte aus Pommern. 

https://de.wikipedia.org/wiki/Pommern

Auch von dort wußte mein Lehrer zu berichten, und so entstand in meiner Kinderseele aus seinen Erzählungen die Sehnsucht nach einem Land, das ich nicht kannte, aus dem Gedächtnis des Lehrers in das Gedächtnis des ihm zuhörenden Kindes: Masurische Seenplatte, Kurisches Haff, Kurische Nehrung, Bernstein, Elche, dunkle Wälder, lichte Seen, Ostsee! 

https://de.wikipedia.org/wiki/Masurische_Seenplatte

https://de.wikipedia.org/wiki/Kurisches_Haff

https://de.wikipedia.org/wiki/Kurische_Nehrung

Als mein Lieblingslehrer unser Lehrer wurde, waren wir im 4. Schuljahr, die älteren Klassen hatten uns alle vor ihm gewarnt, er wäre sehr streng. Und außerdem der Freund des Rektors! Meine Klasse und ich, wir waren aber sehr unerschrockene Schüler, lach, und ließen das mal auf uns zukommen, und siehe da, der so propagierte Lehrer erwies sich als absoluter Glücksfall für uns, wir kamen so gut zusammen zurecht, vielleicht hatten wir uns gesucht und gefunden, das kommt ja schon mal vor im Leben. Ich kann das wirklich mit Fug und Recht behaupten, denn bei unserem jetzt auch schon wieder länger zurückliegendem Klassentreffen nach über 40 Jahren haben mir das alle meine Mitschüler/innen bestätigt, sie schwärmten alle noch von ihm. 

Unterricht kann ja auch schon mal langweilig und ermüdend sein und immer wenn das der Fall war, fragten wir unseren Lehrer nach seiner Heimat und haben die schönsten Geschichten erzählt bekommen aus seinem Leben dort. Flutsch, war die Schulstunde zu Ende!  

Er war es auch, der meine Liebe zum Blockflötenspiel weckte, weil er selbst sehr gut spielen konnte, ich hab so doll geübt, und irgendwann haben wir dann das „Pommernlied“ zusammen gespielt, zweistimmig, was war ich stolz!

Ich hab euch mal zwei Fassungen des Lieds eingestellt, bei der zweiten ist der komplette Text sowohl eingeblendet als steht auch unten drunter bei „mehr anzeigen“! 

Auch die Liebe zu Theodor Storm, meinem Lieblingsdichter, hab ich meinem Lehrer zu verdanken, er weckte das Interesse für Literatur und begann damit mit Storms „Immensee“.

Die Liebe zu Gedichten ging damit Hand in Hand, mein Lehrer liebte Gedichte und brachte sie uns nahe, er ließ uns aber nicht nur auswendig lernen, sondern legte sehr viel Wert auf die Betonung beim vortragen. Ich erinnere mich noch so genau an sein Lieblingsgedicht „Die Frauen von Nidden“ von Agnes Miegel, in dem diese Zeilen vorhanden sind:

„Drei Tage lang, drei Nächte lang,
Wimmernd im Kirchstuhl die Glocke klang.
Am vierten Morgen, schrill und jach,
Ihre Stimme in Leide brach.“

Das wollte er so vorgetragen haben, daß man die Schwingung der Glocke in den ersten Zeilen quasi „hörte“, ich kann es heute noch genauso. So hat er uns gelehrt, die Musik in der Sprache zu erfühlen. Und so machten Gedichte Freude, und es ist irgendwie auch ein kleiner Tribut an ihn und seine Unterrichtsmethoden, wenn ich noch immer hier jeden Eintrag mit einem Gedicht beginne. 

Mein Lehrer war es auch, der mich zum Vorlesewettbewerb als beste Leserin meiner Schule anmeldete beim großen Vorlesewettbewerb aller Oberhausener Schulen, bei dem ich den 5. Platz belegt habe mit dem vorlesen aus dem Buch „Die kleine Hexe“ von Otfried Preußler. Der Wettbewerb fand in einem Herbst/Winter am späten Nachmittag statt, da war es nach Beendigung schon dunkel, und mein Lehrer, der natürlich dabei war, brachte mich dann treulich zu Fuß! nach Hause. 

Wir sind dann mal in einem Winter mit mehreren Klassen zum Schneevergnügen ins Sauerland gefahren, nach Meinerzhagen, mit dem Zug, und auf der Rückfahrt wurde ein Gesangswettbewerb ausgerufen, an dem die mitfahrenden Schulklassen sich beteiligen konnten, außer Literatur war die zweite Leidenschaft meines Lehrers die Musik, wir haben viel und oft gesungen, zwei- und dreistimmig, und so meldete er uns natürlich kurzerhand zu diesem Wettbewerb an. Aber was sollten wir singen? Es wurde der „König in Thule“ vorgeschlagen, denn den konnten wir rauf und runter, lach, und auch richtig schön mehrstimmig, gesagt, getan, geübt, teilgenommen……und den dritten Platz belegt! Was waren wir stolz, und unser Lehrer hat gestrahlt wie ein Honigkuchenpferd, es war auch ein Preis damit verbunden, ein Geldpreis für unsere Schulbücherei. Wie passend! 

Auch hier zwei Versionen des Liedes, das wir gesungen haben, beim zweiten steht ebenfalls der Text unter „mehr anzeigen“! 

Ihr werdet jetzt sicher lachen, aber von meinem Lieblingslehrer ist mir sogar sein Lieblingsduft noch in Erinnerung, „Old Spice After Shave“, auch Gerüche können Erinnerungen wecken! 

Ja, ihr lieben Leser unseres Grafschafter Wochenanzeiger, da kommen wir nun mal langsam zum Schluß unserer Sonntagsausgabe. Viel Text dieses Mal, aber zum Ende hin gönnen wir euch gleich auch noch ein paar schöne Herbstbilder, passend dazu, daß der Herbst Erinnerungen weckt! 

Dann gibt es jetzt noch das oben eingestellte Gedicht als Lied

Text wird eingeblendet und steht unter „mehr anzeigen“

und ein Lied von Reinhard Mey, mit der er seiner Lieblingslehrerin gedenkt

https://www.reinhard-mey.de/texte/alben/charlotte

und damit wünschen wir euch allen nun einen wunderschönen Sonntag mit vielen schönen Erinnerungen! Paßt auf euch auf, bleibt oder werdet gesund, es werden wieder bessere Zeiten kommen, in diesem Sinne wünscht euch alles Liebe und Gute euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger

mit Mimi in heaven und Otto und Luzia, den Freelancern. 

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Nostalgie

Kindheit

Es wäre gut viel nachzudenken, um
von so Verlornem etwas auszusagen,
von jenen langen Kindheit-Nachmittagen,
die so nie wiederkamen – und warum?

Noch mahnt es uns – vielleicht in einem Regnen,
aber wir wissen nicht mehr was das soll:
nie wieder war das Leben von Begegnen,
von Wiedersehn und Weitergehn so voll

wie damals, da uns nichts geschah als nur
was einem Ding geschieht und einem Tiere:
da lebten wir, wie Menschliches, das Ihre
und wurden bis zum Rande voll Figur.

Und wurden so vereinsamt wie ein Hirt
und so mit großen Fernen überladen
und wie von weit berufen und berührt
und langsam wie ein langer neuer Faden
in jene Bilder-Folgen eingeführt,
in welchen nun zu dauern uns verwirrt.

(Rainer Maria Rilke, 1875 – 1926)

Hallo, ihr lieben Leser vom Grafschafter Wochenanzeiger! Der Herbst, der nun auch kalendarisch begonnen hat, ist neben all seiner Schönheit auch eine melancholische Zeit, es liegt ein Abschied in der Luft, vom Sommer, von Wärme, vom außen! Alles wird wieder inniger, begibt sich im Wortsinne nach innen, und die Seele hält Rückschau auf vergangene Tage und Zeiten.

Nostalgie, unser Titel, die Sehnsucht nach gestern, das Heimweh nach einer anderen, vergangenen Zeit. gerade in diesem Herbst in Zeiten von Corona oft so besonders ausgeprägt. So war auch meine vergangene Woche mental nicht so gelungen, ich hatte so vieles um dieses Thema herum so satt, mit den steigenden Fallzahlen machte sich die Sorge verstärkt breit, wie es wohl weiter gehen wird, nun im Herbst und Winter, und mit der Angst um all unsere Lieben und letztlich auch um uns selber, ob wir alle gesund durchkommen.

Meine Therapie in solchen Zeiten ist unter anderem Musik, und so ging ich mal wieder auf die Suche und wurde, wie so oft, bei meinem Lieblingssänger Reinhard Mey fündig:

https://www.reinhard-mey.de/texte/alben/viertel-vor-sieben

Und dann war die Idee für unseren neuen Eintrag zum Sonntag im Grafschafter Wochenanzeiger geboren: Kinderzeit, Nostalgie, die Einfachheit der Dinge, die Unbeschwertheit der Kindheit, wie kann man sie besser darstellen als in Bildern aus dieser Zeit, also zweite Therapie gegen trübe Gedanken: Alte Bilder raussuchen und gucken!

Ich war ein glückliches Kind, meine Eltern haben mir ein sehr gutes Rüstzeug fürs Leben mitgegeben, für das ich ihnen heute noch dankbar bin. Vielleicht reicht eine glückliche Kindheit nicht immer für ein ganzes Leben, aber sie macht zumindest aus, daß man mit schwierigen Lebensphasen etwas leichter und optimistischer umgehen kann. Das berühmte Glas Wasser, das halb voll oder halb leer sein kann.

Meine dritte Therapie ist schreiben, also hab ich mich am Freitag mit meiner Idee mit meinem Redaktionsteam kurzgeschlossen, alle waren davon angetan und meine bärigen Redaktionsmitglieder legten die Feder für den Eintrag in die bewährten Hände der Frau Chefredakteurin.

Wie sagte unser aller Co-Autor, unsere rasende Reporterin Mimi in heaven immer so ganz richtig: Der Worte sind genug gewechselt, nun laßt uns endlich Bildkes sehen.

Mit Mutter und Vater, das Kind Monika, zugegeben, beim Bild links guck ich nicht ganz so glücklich, ich mochte keine gestellten Fotografenbilder, lach! Aber mit Papa posieren auf dem Rodeneckturm in Höxter, das machte Spaß!

Zu Tieren fühlte ich mich schon

immer hingezogen, in diesem Fall meine Hunde in meinem kleinen Kindheitsparadies Höxter.

So bin ich ins Leben gestartet, da war ich drei Monate alt.

Zweiter Geburtstag mit neuem Teddy und Blümchen!

Die gab es im Garten der Großeltern auch! Forscherdrang, lach!

Ich war ein Familienkind, ich liebte es, mit allen zusammen zu sein.

Mit Mama und der Mama meiner Mama, meiner Oma!

Die Großeltern mütterlicherseits.

Mein Cousin, Sohn vom Bruder meiner Mutter, mit seiner Mama und mir. Ich habe ja keine Geschwister, aber viele Cousins und Cousinen, da war ich immer gerne mit zusammen.

Ich hab manche Bilder zweimal fotografiert, die nicht ganz so nah rangezoomten sind meist deutlicher.

Meine Cousine, meine Patentante und ich, meine Cousine war nur ein knappes Jahr jünger als ich, wir waren immer die besten Freundinnen.

Noch eine Cousine, und ganz viele Schafe, lach!

Wir beide auf dem berühmt-berüchtigten Mäuerken in Höxter an der Weser!

Ich war auch ein begeistertes Schulkind, ich hab die Schule genossen, ich glaub, ganz wesentlich dabei war das Zusammensein mit meinen Schulkameraden.

So ein altes Radio kommt im Lied von Reinhard Mey auch vor, und auch unser Apparat war ein „Grundig“! Mal ohne viel Text: Bilder einer glücklichen Kinderzeit:

Das war auf dem Hof vor unserem Haus! Was ansatzweise am oberen Bildrand rechts noch zu sehen ist, war in den Kriegstagen ein Bunker.

Eine meiner Schulfreundinnen bei uns im Hof.

Mein Lieblingsbild, hoch zu Roß auf einem Polizeipferd, Roß und Reiter sind uns im Duisburger Wald in der Nähe vom Duisburger Zoo begegnet, und meinen begehrlichen Blicken konnte der Onkel Polizist nicht widerstehen, ich durfte aufsitzen.

Mutter und Tante (Freundin meiner Mama) staunen!

Mit Nachbarskindern im Garten!

Sonntagsfein mit Karo-Kleidchen, und das einzige farbige Bild meiner Kinderzeit, ich erinnere mich noch daran, daß der Stoff von dem Kleidchen ein ganz weicher Wollstoff war. Papa, Mama und die Freundin von Mama, für mich gehörte sie mit ihrem Mann aber einfach zur Verwandtschaft, ich hab ja auch Tante und Onkel gesagt, besagter Onkel wird da wohl fotografiert haben.

Ich mach euch jetzt mal eine Diashow von meinen gesammelt fotografierten Werken für diesen Eintrag:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Ja, ihr lieben Leser alle, und so hab ich in all meinen trüben Gedanken einfach mal wieder mein innerliches Kind an die Hand genommen, und das innere Kind macht der erwachsenen Frau wieder Mut, nach vorne zu schauen. Auf dem Weg des Lebens darf man immer mal wieder gerne auf dem Gipfel eines Berges oder am Ende eines steinigen Weges den Blick zurück schweifen lassen auf das, was hinter oder unter einem liegt, um Kraft zu sammeln zum weiter gehen.

Trotzdem, es ist doch oft so, wie in diesen Zeilen aus dem Lied von Reinhard Mey:

„Das Fell wird dünner und leerer der Becher,
der Zaubertrank wirkt nur noch schwer.
Der Kummer ist tiefer, der Trost scheint schwächer,
und es heilt nicht alles mehr.“

Und dann wünsche ich mir das auch aus nämlichen Lied

„Manchmal wünscht‘ ich, die Dinge wär‘n so einfach geblieben
und die Wege gingen nur gradeaus,
manchmal wünscht‘ ich, es wär‘ noch mal viertel vor sieben
und ich wünschte, ich käme nach Haus!“

Doch in dieser Fassung seines Liedes, welches er in den Corona-Zeiten noch einmal gesungen hat

spricht Reinhard Mey am Ende des Liedes einen Text aus dem Psalm 23, „Und ob ich schon wanderte im finstern Tal“, ich hatte es vor einiger Zeit schon einmal hier eingestellt, und das läßt mich noch einmal einen Satz aus seinem Lied zitieren:

„Und glauben können: Alles wird gut!“

Das möchten wir am Ende unseres Eintrages auch, glauben können, alles wird gut, und das wünschen wir euch allen auch, von ganzem Herzen!!! Und haben uns himmlischen Beistand dazu geholt,

der Engel von Kristinas Karte mit dem Freundschaftsbändchen vom meiner Mimi in heaven

soll euch alle zusammen mit euren vierpfotigen Lieblingen und Lebensgefährten segnen, beschützen und behüten.

Wir wünschen euch einen schönen Herbst-Sonntag, paßt auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger

mit Mimi in heaven, Otto und Luzia.

Habts fein!

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Stacheliger Wochenbeginn!

Der Igel

Als ob man sägte, rasselt’s von
dem alten Gartenhausbalkon!
Wird heimlich Holz gemacht?
Oh, welch Verdacht!

Im Laub liegt dort ein Igelpaar
und schläft sich aus so wunderbar,
dass weit sein Sägeschnarchen dröhnt,
wenn’s nicht grad vor Behagen stöhnt.
Ich will es schnarchen lassen.
Es soll den Tag verpassen
und sich nur tüchtig stärken
zu neuen Säuberwerken…

Es leuchtet heller Mondenschein
da trippelt’s auf der Treppe,
das Männchen ist’s und hinterdrein
die Igelin als Schleppe.

Nun schnobern sie durch Busch und Strauch
auf zierlich feinen Füßen
und füllen ihren feisten Bauch
mit Schnecken und mit süßen
vom Baum gefallenen Früchten an;
mit Maikäfern und Grillen
sie ihren Hunger stillen.

Da kommt ein Feind, der Dackelhund!
Schnell macht man seinen Rücken rund,
stellt Stacheln auf, rasch wie der Blitz,
dass sich die Hundeschnauze ritz’.
Schon tönt ein Jaulen kläglich,
bald frisst man fort behäglich.

Und endlich satt, denkt man daran,
wie man den lieben Kindern

den Hunger auch kann lindern.
So schleppt das Paar viel Räupchen fett
den Kindern an ihr mollig’ Bett,
von allem nur das Beste,
dass man sie kräftig mäste.

(Otto Nebelthau, 1894 – 1943)

Sorry, wir sind als Sonntagsausgabe am Frühstückstisch vermißt worden, das ehrt uns natürlich und freut uns auch, aber bei dem traumhaft-köstlichen Herbstwetter hatten wir in der Redaktion beschlossen, daß das auffüllen des Vitamin D-Speichers vor den sicher kommenden herbstlichen Usseltagen gerade in diesen Krisenzeiten doch von großer Wichtigkeit ist, damit keine redaktionellen Ausfälle durch gesundheitliche Unbilden verzeichnet werden müssen. Im Klartext: Wir waren faul und haben Balkonien genossen!

Zum Glück bekamen wir Mitte der Woche Post von unserer saarländischen Außenstelle, Freund Django von Mimi in heaven ließ uns über sein Frauchen Britta-Gudrun was feines zukommen.

Also, nehmt euch eine Tasse Kaffee oder Tee

und genießt!

Hallo, ihr lieben Leser hier alle, ich bins, Django, geliebter Kater von meinem Frauchen Britta-Gudrun und Kumpel von Mimi in heaven, und ich hab jetzt hier die Ehre, von unserem stacheligen Familienzuwachs zu berichten, denn stellt euch vor, wir haben eine Igel-Familie im Garten. Aber wie meine Freundin Mimi immer zu sagen beliebte, am besten fängt man mit dem Anfang an, und so laß ich jetzt hier mein Frauchen mal berichten, „wie alles begann“!

„September 12. Samstagvormittag, der mich schon etwas atemlos gemacht hat mit einem besonderen Igelfund.
In meiner sehr tiefen Kellerstufe lag eine Igelmutter mit ihren drei ! Jungen. Sie hätte die Stufe hochklettern können, aber ihre Kleinen nicht, also blieb sie ergeben dort liegen. Nun liegen sie in einer großen Wanne, kuscheln sich in die Decke und werden heute Abend wieder in den Garten gebracht. Die Igelmutter war schon über die Treppe geflüchtet, während ich die Wanne und Handschuhe holte und lief danach aufgeregt im Garten umher, wo ich sie gottseidank einfangen konnte. Gut gefrühstückt hat sie natürlich auch.
Ich habe nachmittags und abends je ein Schälchen Katzenfutter in die Wanne gestellt, das auch leergegessen wurde, wahrscheinlich nur von der Igelmutter.
12. Sept, Samstagabend. Als ich gegen Abend den Platz in meinem Garten unter dem Lorbeerstrauch inspizieren wollte, wo ich sie später abends aussetzen wollte, krabbelte plötzlich Nr. 4 dort umher. Ich habe nur dieses eine gewogen – mit 150 g noch sehr wenig, denn bis Ende Oktober sollten sie 500 g haben, um überwintern zu können. Die Igelmutter quittierte den Zugang mit etwas aufgeregtem Brummen, danach war Ruhe im Karton.

Sept. 13. Sonntag: Die Igel werden in der großen Wanne gefüttert, wobei wohl nur die Mutter ißt. Einmal sah ich zwei am Bauch der Mutter trinken. Abends habe ich nur ein bisschen den gröbsten Kot entfernt. (Selbst die kleinen Igel machten ihre winzigen kleinen Würstchen nur in einem Teil der Wanne, so wie die Mutter. Der Schlaf-und Kuschelplatz war sauber!) Derweil schlief die Mutter tief und fest mit dem kleinsten Igel, drei der Kleinen hatte ich in eine andere Wanne kurzfristig umgesetzt und ihnen da auch ein Schälchen mit Futter hingestellt, an dem aber nur eines ganz kurz etwas schlabberte s. Foto.


Auffallend war, das selbst die Mutter keinen Fluchtversuch aus der Wanne gemacht hat. Vielleicht war sie einfach nur froh, ihre Ruhe zu haben.
Sonntagabend, als ich die anderen zwei erwachsenen Igel draußen im Gartenhof beobachten wollte, ob und wann sie an ihre Futternäpfe mit Djangos Futterresten erscheinen würden, tauchte plötzlich Nr. 5 auf, den ich zu den anderen in die Wanne setzte. Zunächst blieb alles ganz ruhig und ich dachte, na toll – jetzt ist die Familie komplett. Nach einer Stunde schaute ich nach und hörte Kratzen, da saß der Neuzugang außerhalb der Wanne aus der er durch einen kleinen Schlitz geschlüpft war. Weil ich wegen der anderen keinen 2. Ausbruchsversuch riskieren wollte, habe ich ihn in eine andere Wanne gesetzt und ausbruchsicher abgedeckt. Dort saß er auch morgens noch, war aber nicht am Futter gewesen. Bei der nächsten Zusammenführung blieb alles ruhig und so lagen sie alle friedlich bis zur abendlichen Freilassung zusammen.

Sept. 14. Montag
Ich habe heute mit der Expertin von der Wildtierstation in meiner näheren Umgebung gesprochen und sie empfahl mir, was auch mit meiner ursprüngliche Vorgehensweise einhergeht, die Igelfamilie heute Abend in meinen Garten zu entlassen und sie weiterhin zuzufüttern, in der Hoffnung, daß sie auch weiterhin das Futter annehmen, das ich schon längere Zeit für Igel sowieso abends hinstelle.
Falls die Kleinen in der nächsten Zeit doch irgendwann alleine umherlaufen, kann ich sie jederzeit in die Auffangstation bringen. Sie wiegen erst 150 g, das ist etwas weniger als 2 Kiwis! Die Expertin sagte auch, daß man nach Möglichkeit die Jungtiere nicht von ihrer Mutter trennen sollte „nur“ um sie zu retten. In besonderen Fällen wird auch die Igelmutter zusammen mit den Kindern aufgenommen.

Montagabend habe ich die Igelfamilie wieder in den Garten gebracht und zwar bei der Nachbarin. In einem Gespräch ergab sich nämlich, daß die Igelfamilie dort ihr schönes großes Wurfnest hat, wo die Nachbarin die ganze Familie zum Teil auch tagsüber schon beobachtet hat. Das ist natürlich der ideale Ort zur Rückkehr in die Natur. Die Nachbarin hat auch beobachtet, dass die Jungtiere schon teilweise alleine auf Futtersuche waren. Gestern Abend kam die Mutter mit einem Kleinen zu mir in den Garten und ein anderes Jungtier sah ich später auch an meinen Futternäpfen essen.
Jetzt müssen sie nur noch ordentlich wachsen, wir beobachten sie weiterhin.
Das war ein aufregendes Wochenende und nun bin ich sehr erleichtert.
Von dem Wurfnest mache ich noch ein Foto, denn ich habe so etwas vorher auch noch nie gesehen, es liegt unter einer großen Pampasgrasstaude mit deren Material die Igelin das Nest auch gebaut hat – fantastisch!
Außer der Igelfamilie kommen noch zwei andere erwachsene Igel an meine Futternäpfe, da war gestern Abend richtig viel Betrieb!

Das Wurfnest unter dem hohen Pampasgras, so kaum erkennbar, hier

erkennbar hinter dem weißen Teller.

Igel-Nest-Nahaufnahme

Sept. 16. Dienstagabend lief die Igelmutter mit nur einem Kleinen von der Nachbarin rüber in meinen Garten und sehr viel später sah ich sie nochmals alleine mit dem Jungtier. Von den anderen keine Spur.

September 17. Mittwochnachmittag
Verdächtige Hustengeräusche der Igelmutter führte mich gestern an meinen Komposthaufen, wo ein großer Bambusstrauch steht, unter den die Igelmutter ebenfalls ein Nest gebaut hatte, von dem ich nichts wußte! Viele erwachsene Igel haben Lungenwürmer von ihrer natürlichen Nahrung mit Schnecken. Dagegen kann man leider nicht viel machen. Durch den Husten haben die Nachbarn auch erst bemerkt, dass überhaupt ein Igel in ihrem Garten war.

Mittwochabend
Gegen 20.30 h krabbelten drei der Jungtiere alleine aus dem Nest hervor und etwas später die Igelmutter, der die Kleinen aber nicht folgten, sondern nur in meinem Garten umherstreiften. Ich hatte die Beete vorher gründlich gewässert, damit sie vielleicht ein paar Regenwürmer oder Schnecken finden können. Um 22 h setzte ich mich im Dunkeln nahe des Nestes hin und so nach und nach kamen sie von ihrem Gartenausflug zurück und krabbelten um meine Füße herum und entdeckten auch das Katzenfutter. Sie haben nicht viel davon gegessen, aber immerhin schon mal probiert. Danach verschwanden 2 kleine Igel wieder im Nest und einer lief noch im Hof umher. Zufrieden bin ich dann zu Bett gegangen, denn heute früh ist schon der Gärtner für den letzten Herbstschnitt an der Hecke gekommen.
Bei der Nachbarin wurde die Igelfamilie seit vorgestern Abend nicht mehr gesehen. Nr. 4 und 5 leider auch nicht mehr…. Zwei andere erwachsene Igel haben ihre abendliche Futterration natürlich auch wieder verzehrt.

Sept. 17. Donnerstag abends drei im Nest, heute ohne Mutter!
Sie kamen ab 19.45 h aus dem Nest und waren gelegentlich am Futternapf und haben teilweise auch etwas davon gegessen, ansonsten liefen sie unter den Sträuchern umher auf Nahrungssuche. Ab 22 h habe ich nicht weiter beobachtet, weil es heute Abend sehr frisch und windig war. Der Napf war am Freitagmorgen leer. Heute Nacht kam mir die Idee, von meinem regenwurmreichen Kompost unter den Strauch zu streuen, damit sie dort ihre natürliche Nahrung finden können (Der Kompost befindet sich in einer gemauerten Umrandung, da kommen sie so nicht dran). Ich werde die Nachbarin um Hilfe bei der Aktion bitten, weil mir das Schaufeln zu schwer ist. Die zwei anderen erwachsenen Igel waren bis Mitternacht auch nicht an ihren Näpfen, aber am anderen Morgen waren alle Näpfe leer.
Ich warte noch zwei, drei Tage ab, dann frage ich die Expertin, ob ich sie, wenn sie jetzt ohne Mutter unterwegs sind, doch in die Auffangstation bringen soll. Dabei muss mir aber die Nachbarin helfen. “

(Alle Bilder im Bericht: © Britta-Gudrun N.)

So, das war nun der Bericht von unseren Igelchen von meinem Frauchen Britta-Gudrun, wir hoffen, ihr habt Freude daran! Und ich freu mich, mal einen Gastauftritt als Außenredakteur hier im Grafschafter Wochenanzeiger gehabt zu haben. Und gebe die Feder jetzt wieder weiter an die Frau Chefredakteurin.

Ja, ihr lieben Leser, das fanden wir bei unserer wöchentlichen Redaktionssitzung doch alles so schön und spannend, das wollten wir euch hier nicht vorenthalten. Und wo nun mal Igel drauf steht, ist auch Igel drin, denn wir ergänzen den feinen Bericht jetzt noch mit einigen Infos:

Die Igel (Erinaceidae) bilden eine Familie von Säugetieren, deren bekannteste Vertreter die in Europa lebenden Arten Braunbrustigel (Erinaceus europaeus) und Nördlicher Weißbrustigel (Erinaceus roumanicus) sind. Der Braunbrustigel ist die in West- und Mitteleuropa typischerweise anzutreffende Art. Quer durch das östliche Mitteleuropa (vom westlichen Polen über TschechienÖsterreich bis zur norditalienischen Adriaküste) erstreckt sich ein etwa 200 Kilometer breiter Bereich, in dem sich das Verbreitungsgebiet des Braunbrustigels mit dem des Weißbrustigels überlappt.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Igel

Der Igel im Porträt beim NABU:

https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/saeugetiere/sonstige-saeugetiere/10302.html

Auch in der Mythologie ist der Igel vertreten, im Mittelalter glaubten die Menschen, daß man vor bestimmten Tieren keine Geheimnisse aussprechen sollte, weil dies sonst Unglück brächte. Zu diesen Tieren zählen neben den Katzen und Raben auch die Igel als Hausgeister von Hexen.

Als Krafttier steht der Igel für Schutz und Sensibilität. Der Igel selber verfügt über keine ausgeprägten Sinne, wenn es um das Sehen geht. Dies kann der Igel aber wunderbar mit anderen Eigenschaften kompensieren. Sein Geruchssinn und Gehörsinn sind besonders gut entwickelt und so versteht es der Igel, mit seinen Schwächen umzugehen, indem er sich auf seine Stärken konzentriert. Daran können wir Menschen uns ein Beispiel nehmen. Anstatt das halb leere Glas zu sehen, bemerken wir nun, daß das Glas halb voll ist.

Der Igel besitzt einen sehr weichen und empfindlichen Bauch. Um diesen zu schützen, kugelt, „igelt“ er sich gerne ein und schützt sich mit seinen Stacheln. So kommt keiner an ihn heran. Das Krafttier Igel zeigt uns, wie wir uns schützen und gleichzeitig für unsere Umgebung öffnen können, so daß es möglich ist, ein behütetes und qualitativ wertvolles Leben zu leben. Der Igel weiß genau, wann er seine Stacheln wieder einfahren muß, weil er Nahrung braucht und seine Jungen versorgen muß, er wechselt also beständig vom Schutz- in den Aktivmodus.

In der Literatur ist sicher allen die Geschichte vom Hasen und Igel bekannt, bei der der schlaue Igel der Gewinner ist.

https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Hase_und_der_Igel

Und wer von euch wie ich in den 50ger-Jahren aufgewachsen ist und Kind war, erinnert sich ganz bestimmt an den Igel Mecki aus der Fernsehzeitung

https://www.hr4.de/programm/mecki-70-jahre-in-hoerzu-,70-jahre-mecki-hoerzu-100.html

wie hab ich ihn geliebt und mich jede Woche neu auf seine Geschichten gefreut, und wie glühend hab ich mir immer die Figur aus der weltbekannten Stofftiermanufaktur mit dem Knopf im Ohr gewünscht, aber leider nie bekommen. Ich hab euch mal eine Seite rausgesucht, wo ihr gucken könnt:

http://deerbe.com/category/280-antiquitten__kunst_antikspielzeug_steiff_tiere_igel_/index.html

Natürlich gibt es den stacheligen Igel auch in den Redaktionsräumen, guckt:

Gleich in dreifacher Ausfertigung, links unser Kresse-Igel, der auch immer Mimis Katzengras zum sprießen gebracht hat, mittig unser Schuhputz-Igel Igor, der hier schon mal in einem Eintrag vertreten war

https://mimisdosenoeffner.wordpress.com/2017/10/21/goldene-herbsttage/

und rechts Björns Quietsche-Igel, an dem er sich in Babytagen sprichwörtlich die noch nicht vorhandenen Zähnchen ausgebissen hat, lach!

Und damit sind wir nun fast am Ende unseres heutigen Eintrages, eines haben wir noch in eigener Sache: Wir hatten doch berichtet, welchen traurigen Weg das Geburtstagspäckchen von Kristina und Rani an uns genommen hatte, nun habe ich zum Wochenende mein „Ersatz“-Geschenk von meiner Mimi in heaven über Kristina und Rani bekommen, guckt mal, ist das nicht einfach entzückend und lieb???

Ein Armbändchen, in silbergrau, mit einem Pfötchen und dem „M“ für Mimi, als Erinnerung an unsere Verbundenheit! Ich hab mich soooooo gefreut!

So kam alles bei mir an, mit hübscher Lavendelserviette eingepackt, in einem so süßen Beutelchen und mit der wunderschönen Engelskarte!

Auch hier noch einmal einen ganz, ganz lieben Dank an Kristina und Rani!!!

Und damit wünschen wir euch allen einen schönen Montag, einen guten Start in die neue Woche, die hoffentlich nicht so „stachelig“ ist wie das Thema unseres Eintrags, lach! Paßt alle wieder besonders gut auf euch auf, die Lage von Corona ist ja wieder alles andere als entspannt, und bleibt oder werdet gesund!

Euer Grafschafter Wochenanzeiger

mit Mimi in heaven und Otto und Luzia, den Freelancern.

Habts fein! Und bleibt behütet wie die Igel!

Grafschafter Wochenanzeiger – Frisches aus dem Sommergarten!

Wiener Dialekt

Johannisbeer ist süße Frucht,
doch süßer klingt: »Ribisel«;


der Deutsche sagt: „Ein hübsches Gesicht!“
Der Wiener: „A hübsch Gfriesel!“


Die deutschen Jungfraun zieren sich
spröd-ernsten Wesens, strengens;
die Wienerin hält sich den Mann vom Leib,
und lacht und sagt: „Jetzt gengens!“


Und wenn er dringend wird und spricht
von seinem gebrochen Herzen,
dann schaut sie ihm ernsthaft ins Gesicht:
„Sonst habens keine Schmerzen?“
Und will er die Pistole gar
nach Brust und Stirne richten,


da nimmt sie ihn freundlich bei der Hand:
„Gehns, machens keine Gschichten!“

(Franz Grillparzer, 1791 – 1872, Wiener Hofkonzipist und Burgtheaterdichter)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, unsere Redaktionssitzung am Freitagabend ist mal wieder beim kulinarischen „hängengeblieben“, dieweil die Frau Chefredakteurin was feines aus dem Kaufladen mitgebracht hatte, „Beeren für die Bä(ee)ren“, lach! Aber da lassen wir jetzt mal Reinhard Mey den Anfang machen, denn bei diesem Obst fällt der Frau Chefredakteurin immer dieses Lied ein:

https://www.reinhard-mey.de/texte/alben/beim-bl%C3%A4ttern-den-bildern-meiner-kindheit

und von dem Lied die letzte Zeile „Johannisbeer‘n im Garten funkeln rot im Sonnenlicht.“

Und da sind sie:

und „funkeln rot im Sonnenlicht“

na, nicht im Sonnenlicht, aber im Licht der Küchenlampe, hihihihi!

Die Johannisbeeren (Ribes), in Bayern, Österreich und Südtirol die Ribisl (Plural: Ribisln), in der Schweiz MeertrübeliTrübeli oder Ribiseli, sind die einzige Pflanzengattung in der Familie der Stachelbeergewächse (Grossulariaceae). Sie umfasst die im Deutschen als Johannisbeere und Stachelbeere bezeichneten Arten. Einige Arten und ihre Sorten werden als Beerenobst, andere als Zierpflanzen genutzt.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Johannisbeeren

In der Traumdeutung sind Johannisbeeren ein Symbol für eine beständige gute Freundschaft und eine lang anhaltende Liebesbeziehung.

Daß ich bei den Johannisbeeren immer an das eingestellte Lied von Reinhard Mey denken muß, das hängt damit zusammen, daß mein Großvater väterlicherseits einen so schönen, großen Garten hatte

ihr erinnert euch vielleicht noch an das Bild von meinen Großeltern zum Eintrag zur Goldhochzeit von den Eltern meines Schwiegerkindes, da stehen meine Großeltern im Eingang zum Garten, unter dem Rosenbogen, und seitlich sieht man ein bissel Beete. Sie waren seitlich noch viel größer und gingen bis zum Haus, das war ein ganzes Stück, und in diesen Beeten standen eben auch Johannisbeeren, und so wurde die gesamte Textzeile von Reinhard Mey „Sonntage, wenn Verwandte uns besuchen,
wenn alles lacht und durcheinander spricht,
Geschirr klirrt, draußen gibt‘s Kaffee und Kuchen,
Johannisbeer‘n im Garten funkeln rot im Sonnenlicht.“ (Reinhard Mey) fest in meinem Gedächtnis verankert, und wieder abgerufen, wenn ich Johannisbeeren sehe. Denn genauso war das halt auch in meiner Kinderzeit.

Aber nun wollen wir uns hier natürlich auch an den schönen Beeren bildlich freuen,

Die Früchtchen glänzen wie roter Lack!

Sieht malerisch aus, oder, könnte man jetzt auch mit Sekt aufgießen!

Aber ich hab sie einfach pur zu Vanillepudding gegessen, so lecker! Vorher muß man sie alle von den Zweiglein pflücken

die dann übrig bleiben mit bissel „Ausschuß“

Die Farbe wechselt je nach Lichteinfall, aber immer ist es dieses klare rot!

Früchte sind ja auch immer ganz beliebte Servietten-Motive, da hab ich selbstverständlich auch wieder welche von, guckt:

Da muß man pflücken, bis man so einen Zinkeimer voll hat.

Gemischte Beeren! Mein bäriges Redaktionsteam kriegte hier Stielaugen, lach! So lecker Beeren schmausen für die Bä(ee)ren! Es gibt natürlich auch schwarze Johannisbeeren, die auch sehr lecker sind.

Viele unserer Leser können sich bestimmt noch an die Zeit hier im Blögchen erinnern, in denen ich zu den jeweiligen Themen alte Gemälde gesucht habe, die alte Tradition hab ich mal wieder aufleben lassen und bin fündig geworden:

(Johannisbeeren, Johann Adam Schlesinger, 1759–1829, )

Auf diesem Bild sind alle Sorten vereint, die rote, die schwarze und die weiße Johannisbeere, auch Champagnerbeeren genannt.

Johannisbeeren spielen natürlich auch bei der Gesundheit eine Rolle, sie wirken nervenberuhigend, verbessern die Laune (kann ich bestätigen, hihihihi!), stärken das Immunsystem und die Herzfunktion, sie erhöhen die Konzentrationsfähigkeit, helfen bei Heiserkeit und rheumatischen Beschwerden, kurzum: Sie sind gesund!

Lange haltbar sind sie allerdings nicht, man muß sie bald verzehren, aber man kann sie haltbar machen, und so kramen wir hier mal wieder was raus, nämlich unser

Rezeptbuch: (Das ist im übrigen der Teil unserer Wochenend-Ausgabe, an dem das bärige Redaktionsteam ganz besonders eifrig gewerkelt hat, alle, lach!)

Johannisbeer-Aprikosenmarmelade

  • 500 g rote Johannisbeeren
  • 500 g Aprikosen
  • 500 g Gelierzucker 2 : 1

Die Johannisbeeren waschen und von den Rispen streifen, die Aprikosen entsteinen und fein würfeln. Das Obst mit dem Gelierzucker mischen und zugedeckt über Nacht Saft ziehen lassen. Am nächsten Tag unter Rühren zum kochen bringen, vier Minuten sprudelnd kochen lassen, noch heiß in saubere Gläser füllen und sofort verschließen.

Wer es nicht so gerne stückig mag, der kann auch 1 kg rote Johannisbeeren und 500 g schwarze Johannisbeeren entsaften, und aus dem gewonnenen Saft mit der der Saftmenge entsprechenden Menge an Gelierzucker in vier Minuten sprudelnd kochen lassen und ein Gelee machen.

Für die „geistigen“ Genüsse im kommenden Winter würde sich das hier anbieten:

Johannisbeer-Korn

  • je 200 g rote und schwarze Johannisbeeren
  • weißer Kandiszucker
  • ca. 1 l Doppelkorn (38 Vol.-%)

Johannisbeeren waschen, gut abtropfen lassen, von den Rispen streifen und mit dem Zucker in eine saubere Flasche füllen, mit Korn aufgießen. Die Flasche verschließen und vier bis sechs Wochen stehen lassen. Anschließend abfiltern und umfüllen, verschließen und bis zum Gebrauch etwa 4 Monate stehen lassen.

Ja, dann wünschen wir euch Freude beim nachkochen oder ansetzen, und im Winter gibt es dann Sommergenuß, schöööön!

Die Johannisbeeren gehören in den Sommergarten, da mach ich euch nun mal eine kleine Bildgalerie

in solche Sommer- oder auch Bauerngärten gehören auch Kräuter, Gemüse und Blumen, Rosen vor allem und der dazu passende Lavendel, und zu dem duftenden Lavendel hätten wir nun zum Abschluß unseres Eintrages noch einmal ein Lied von Rheinhard Mey, zusammen mit seiner Tochter gesungen, „Lavender’s blue“

http://www.songlyrics.com/reinhard-mey/lavender-s-blue-lyrics/

und damit schließt sich der Kreis!

Das Video müßt ihr bitte wieder, wie im Video angezeigt, bei Youtube anklicken, es läßt sich nicht direkt hier im Blog hören.

Und wir wünschen all unseren Lesern ein schönes, gemütliches, entspanntes Wochenende mit fruchtigen Inspirationen, paßt alle gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven und den Freelancern Otto und Luzia

Habts fein!