Grafschafter Wochenanzeiger – PBN!!!

Gebe den Menschen mehr, als sie erwarten, und tue es gern – Lerne Dein Lieblingsgedicht auswendig – Glaube nicht allem, was Du hörst, gebe alles weg, was Du hast, und schlafe soviel, wie Du willst – Wenn Du ich liebe dich sagst, sei ehrlich – Wenn Du zu jemand es tut mir leid sagst, schaue ihr / ihm in die Augen – Bleibe mindestens sechs Monate verlobt, bevor Du heiratest – Glaube an die Liebe auf den ersten Blick – Lache nicht über anderer Leute Träume – Liebe tief und leidenschaftlich. Du kannst Dich dadurch zwar verletzen, aber es ist der einzige Weg, das Leben vollkommen zu leben – Kämpfe bei Auseinandersetzungen mit fairen Mitteln. Mach keinen Gebrauch von Schimpfwörtern – Beurteile einen Menschen nicht nach seinen Verwandten – Sprich langsam, aber denke schnell – Wenn Dir eine Frage gestellt wird, der Du nicht antworten möchtest, lächele und frage: Warum fragst du? – Bedenke, daß große Liebschaften und große Errungenschaften mit Risiken einhergehen – Rufe Deine Mutter an – Sage Gesundheit, wenn jemand niest – Wenn Du verlierst, behalte die Lektion – Lasse nicht zu, daß ein kleines Mißverständnis eine große Freundschaft zerstört – Wenn es Dir bewußt wird, ein Fehler begangen zu haben, so unternehme etwas dagegen – Lächele, wenn Du am Telefon sprichst. Die Person, mit der Du sprichst, wird es an Deiner Stimme hören – Heirate eine Frau/einen Mann, mit der/dem Du Dich gerne unterhältst. Wenn ihr alt werdet, wird sich diese Fähigkeit genauso wie alle anderen auch auszahlen – Verbringe mehr Zeit allein – Öffne Dich für Neues, aber gebe Deine eigenen Werte nicht auf – Bedenke: die Stille ist manchmal die beste Antwort – Lese mehr Bücher und schaue weniger fern – Lebe ein gutes und ehrenvolles Leben. Wenn Du dann alt bist, kannst Du zurückblicken und Dein Leben noch einmal genießen – Habe Vertrauen in Gott, aber schließe Dein Auto ab – Es ist sehr wichtig, eine liebevolle Atmosphäre Zuhause zu haben. Tue Dein bestes, um ruhiges und harmonisches Zuhause zu schaffen – Bedenke bei Auseinandersetzungen mit geliebten Menschen lediglich die aktuelle Situation. Sprich nicht von der Vergangenheit – Vergesse nicht, zwischen den Zeilen zu lesen – Teile Dein Wissen, denn so kannst Du Unsterblichkeit erlangen – Sei sorgsam mit unserem Planeten – Bete, denn das Gebet hat eine unermeßliche Macht – Unterbreche niemanden, der Dich gerade lobt – Kümmere Dich um Dein eigenes Leben – Traue keiner Frau/keinem Mann, die/der beim Küssen nicht die Augen schließt – Wenn Du viel Geld verdienst, benutze es, um anderen zu Deinen Lebzeiten zu helfen, denn dies ist die höchste Befriedigung, die das Geld bringen kann – Bedenke, daß etwas nicht zu erreichen was man sich wünscht, einen Glücksfall bedeuten kann – Lerne alle Regeln und breche ein paar – Denke daran, daß die beste Beziehung diejenige ist, in der die Partner sich gegenseitig mehr lieben als brauchen – Schätze Deinen Erfolg nach allem, worauf Du verzichten mußtest, um etwas zu erreichen – Bedenke, daß Dein Charakter Dein Schicksal ist – Genieße die Liebe und die Kochkunst mit aller Hingabe.

(Glückstantra aus Nepal zum Thema: Instruktionen für das Leben, Verfasser unbekannt)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger: Ich seh sie, ich seh sie, lach! ??????? All die Fragezeichen in euren Augen! PBN??? Wat datt denn???

Tja, Zeitungen haben so ihren eigenen Code und das heißt:

„Positive-Break(ing)- News“ !

Denn es jährt sich wieder einmal etwas, dieser hübsche Kerl mit Namen Snobby und seines Zeichens ein Pudel, wird heute 60 Jahre alt, und  diese junge Dame auf diesem Foto genau 2 zarte Lenze alt, wird heute um 8 Jahre älter als Snobby, der Pudel!

Wie doch die Jahre enteilen! Das sind aber nun beileibe nicht die einzigen „Positive-Break(ing)-News“, lach, denn zu meiner größten Freude bin ich zu diesem Anlaß bei meinen Kindern in Kölle eingeladen worden! Am frühen Samstagmorgen fährt er wieder, der Zug, mit mir an Bord!

Ich freu mich wie Bolle! Abstand vom Alltag, mal wieder raus aus dem Eulennest, und eine herrlich-schöne Zeit mit meinen Kindern verbringen, jubel!!!

Wir wollen am Samstag in den Kölner Zoo, Zeitfenster ist gebucht, nochmehr Jubel, lach,

Und am Abend gehen wir schick essen, auch da ist schon alles coronagerecht gebucht! Dann darf man das auch mal wieder! Dritter Jubel!

Ich hab mir schon was schickes zum anziehen für abends eingepackt, und gleich auch noch eine neue Maske genäht, bzw. zwei, eine für den Alltag und eine für „schick“, lach!

Und da ich einmal beim nähen war, ist nun auch endlich die Fledermaus gänzlich fertig, die mit Lavendelblüten gefüllt mein Schwiegertöchterlein für ihren Kleiderschrank bekommen sollte, Mottenkiller für Gothic-Fans!

Schick, was?

Meine bärigen Redaktionsmitglieder Ruddi, Bruno, Hamish, Otto und Luzia haben wohl schon Weisungen von Mimi in heaven bekommen, sie haben in den letzten Tagen so verdächtig zusammen getuschelt, und wenn ich rein kam, war es mucksmäuschenstill, ich bin mal gespannt, was alle ausgeheckt haben, wir werden dann in den Redaktionsräumen am Montag richtig schön und gemütlich noch nachfeiern!

Ich hab noch bissel was romantisch-schönes für euch, in den Abenden stand der Sichelmond so schön am Himmel, guckt mal:

Und damit wünschen wir all unseren Lesern ein wunderschönes Wochenende, paßt alle gut auf euch auf, bleibt oder werdet gesund und wir freuen uns aufs Wiederlesen!

Euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven und den Freelancern Otto und Luzia

Habts fein!

Grafschafter Wochenanzeiger – Betriebsferien

Zukunftssorgen

Korf, den Ahnung leicht erschreckt,
sieht den Himmel schon bedeckt
von Ballonen jeder Größe
und verfertigt ganze Stöße
von Entwürfen zu Statuten
eines Klubs zur resoluten
Wahrung der gedachten Zone
vor der Willkür der Ballone.

Doch er ahnt schon, ach, beim Schreiben
seinen Klub im Rückstand bleiben:
Dämmrig, dünkt ihn, wird die Luft
und die Landschaft Grab und Gruft.
Er begibt sich drum der Feder,
steckt das Licht an (wie dann jeder),
tritt damit bei Palmström ein,
und so sitzen sie zu zwein.

         

Endlich, nach vier langen Stunden,
ist der Albdruck überwunden.
Palmström bricht zuerst den Bann:
“Korf”, so spricht er, “sei ein Mann!
Du vergreifst dich im Jahrzehnt:
Noch wird all das erst ersehnt,
was, vom Geist dir vorgegaukelt,
heut dein Haupt schon überschaukelt.”

Korf entrafft sich dem Gesicht.
Niemand fliegt im goldnen Licht!
Er verlöscht die Kerze schweigend.
Doch dann, auf die Sonne zeigend,
spricht er: “Wenn nicht jetzt, so einst –
kommt es, daß du nicht mehr scheinst,
wenigstens nicht uns, den – grausend
sag ich’s -: Unteren Zehntausend!” …

Wieder sitzt v. Korf danach
stumm in seinem Schreibgemach
und entwirft Statuten eines
Klubs zum Schutz des Sonnenscheines.

(Christian Morgenstern, 1871 – 1914, deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer)

Hallo, ihr lieben Leser vom Grafschafter Wochenanzeiger, wir haben ein bissel Betriebsferien gemacht, weil wir so unmotiviert waren. Teils lag es an der Wetterlage, die erst recht trüb und dann zum Wochenende hin so schwül wieder war, trotz bedrohlichem Himmel am Samstagmorgen über der Liricher Grafschaft

und über unserem Birkenpferd vom Aussichtspunkt Eulennest

wollte sich keine Entspannung mittels eines Gewitters oder wenigstens eines Regengusses einstellen.

Zum anderen Teil lag es außer am Wetter auch mal wieder an der Gemengelage bezüglich des Coronavirus, die Fallzahlen steigen ja wieder kontinuierlich an, hinsichtlich der Groß-„Demos“ am Wochenende in Berlin kann einem als für sich und vor allem für seine Mitmenschen verantwortlich handelnder Mensch mehr als angst und bange werden! Was ist das ein Haufen von Covidioten, man fährt 600 km nach Berlin zum demonstrieren, um dort dagegen zu protestieren, daß man in seinen freiheitlichen Grundrechten und seiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt wird von einer „Corona-Diktatur“, durch das Tragen von Masken und einer Abstandsregelung zum Schutze und Wohle aller, worauf man dann auch „konsequent“ auf beides verzichtet hat bei dieser „Demo“! Ich hätte diesem egomanischen „Volk“ gerne ein Schild für ihre Demo gefertigt, ein einziges Wort darauf hätte genügt, um ihre Ansprüche der Öffentlichkeit kundzutun: ICH!!!

Das ist weiß Gott nicht motivationsfördernd für unseren Wochenanzeiger, der sich nun mal den guten Nachrichten verschrieben hat und unserer Leserschaft hier doch gerade in diesen Zeiten Mut machen möchte, mit unserem bekannten und geschätzten Optimismus, aber manchmal kommt dann doch ein anderer Spruch über Opti- und Pessimisten zum tragen: „Ein Pessimist ist ein Optimist mit Lebenserfahrung.“ Oder das schöne Zitat, das ich in einem anderen Blog entdeckt habe und das ich so klasse fand:

„Wenn du Gott zum lachen bringen willst, erzähle ihm von deinen Plänen.“ (Blaise Pascal, 1623 – 1662, franz. Mathematiker, Physiker und Philosoph)

Denn Pläne hatten wir in unserer Redaktion für einen feinen Wochenendeintrag, schon Mitte der letzten Woche bei unserer Redaktionssitzung besprochen und für fein befunden, es sollte mal wieder ein Urlaubs-Erinnerungseintrag werden, das fanden wir dann angesichts der diesjährigen Urlaubszeit mit ihrer regional ebenfalls so ausufernden Ich-Manie doch nicht mehr so passend, da haben wir ihn in der freitäglichen Nach-Konferenz gecancelt. Wir werden ihn nachholen, wir können uns gut vorstellen, daß das auch euer Wunsch wäre, keine Frage, aber uns fehlte denn dann doch die Leichtigkeit und Freude, die solche Einträge voraussetzen, um gut zu werden. Also machen wir hier jetzt einen Cliffhanger, und da kommt dann gleich wieder der Humor ins Spiel, der unser Wochenblatt wohl auch auszeichnet. Sicherlich erinnert ihr euch alle noch an sowas hier

leere Klopapier-Regale allüberall, das wenigstens hat sich ja zum Glück wieder gelegt, das begehrte Papier ist wieder überall zu haben, sogar wieder ganz speziell, lach, guckt:

Das sollte der Gag unserer Urlaubserinnerungen werden, weil der sprachliche Aufdruck euch sicherlich einen Hinweis auf das Urlaubsland gegeben hätte bzw. jetzt gibt! Damit sind wir nun im gewohnten Fahrwasser und führen unseren Montagseintrag, der getreu des Vermächtnisses unseres geliebten Co-Autors, unserer rasenden Reporterin Mimi in heaven, doch fröhlich und optimistisch sein soll, fort.

Und berichten von den kleinen Aktivitäten in unserer Redaktion, denn wir können vermelden: Ein Lampenschirm zur maritimen Verschönerung unseres Schlafzimmers ist fertig, der zweite folgt in Kürze.

Das auf Stoff gebügelte Serviettenmotiv ist mittels Kordel am Lampengestell befestigt worden.

Und so sieht es aus, wenn es leuchtet:

Wir sind sehr zufrieden! Gehäkelt worden ist auch weiter, ein neues Kissenhüllen-Motiv

Ein Seepferd, da hab ich manchen Abend beim fernsehen Spaß dran gehabt!

Mit der weißen Kissenhülle drunter, Fäden müssen noch vernäht und das Motiv mit der Nähmaschine aufgenäht werden.

Auf Balkonien wachsen die Sonnenblumen fröhlich ihrer Blüte entgegen und durch Zufall hat die Frau Chefredakteurin gestern abend entdeckt, daß sich eine Blüte bereits öffnet.

Die übrigen Knospen schwellen weiter!

Da wird sich Mimi dort oben auf ihrem Stern freuen, wenn sie alle blühen werden, und später im Herbst die Vögel, wenn sie Sonnenblumenkerne futtern können.

Und so schließen wir diesen Eintrag mit einem kleinen Gedicht, das die Frau Chefredakteurin selbst gedichtet hat, ich hatte es bei FB mit einem anderen Bärenbildchen eingestellt, das nicht meins ist und daher hier nicht benutzt werden darf, aber wir haben ja selbst genug Bärchen hier, da hat eines davon fürs Gedicht gerne Modell „gelegen“.

Kleines Bärchen, schlaf schön
in den neuen Tag.
Träum dir deine Welt schön,
was auch kommen mag.
Freu dich über Blumen und den Sonnenschein,
wenn er wieder weckt dich
bist du nicht allein.
Alle deine Freunde sind dann wieder hier!
Schlaf schön, kleines Bärchen, wichtig ist das WIR!

(© Monika Zimmermann)

Wir wünschen euch allen einen schönen Montag und einen guten Start in die neue und hoffentlich gute Woche, bleibt oder werdet alle gesund und paßt gut auf euch auf!!!

Das wünscht euch euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven und den Freelancern

Otto und Luzia

Habts fein!              

Grafschafter Wochenanzeiger – Liricher Allerlei zum Wochenbeginn

Juli

Brütend über Ährenfeldern
liegt der Sonne goldner Glast,
und am kühlen Weiher träumend
hält die sieb’nte Schwester Rast.

Sinnend blicken ihre Augen
in die unbewegte Flut,
mit dem Fächer kühlt sie leise
ihrer Wangen heiße Glut.

Leer sind ihre schlanken Hände,
all ihr Reichtum ausgestreut,
und sie harrt des Erntesegens,
den das Jahr der Menschheit beut.

Auf den Wiesen klingt die Sichel,
aller Blumen Pracht vergeht,
wenn Natur mit ihren Früchten
auf dem Höhepunkte steht.

Ruhvoll reift das Gold der Felder,
Mutter Erdes größter Schatz;
und der Juli macht der Schwester
mit der blanken Sichel Platz.

(Helene Krüger, 1861 – um 1940, Goldene Garben. Ein Brevier für Frauen und Jungfrauen. M. von Braunschweig, Stroefer’s Kunstverlag, Nürnberg 1907)

Hallo, ihr lieben Leser vom Grafschafter Wochenanzeiger, pünktlich zum montäglichen Wochenbeginn sind wir wieder da! Und bieten euch statt Leipziger Allerlei ein Liricher Allerlei, wie man der Girlande entnehmen kann, mit den gleichen Zutaten.

Und das beginnt schon mit dem eingestellten Gedicht, denn beim Suchen nach einem Sommergedicht hab ich doch zu meiner größten Freude ein weiteres Gedicht gefunden, daß in den Gedichtzyklus der 12 Schwestern eines Jahres gehört, ihr könnt euch vielleicht noch an Januar/Februar erinnern, das ich im Februar hier im Grafschafter Wochenanzeiger veröffentlicht hatte, eines hatte ich dann noch für den November gefunden, aber die anderen ließen sich leider nicht auftreiben, nun ist es mir durch Zufall gelungen, den Juli dazu zu bekommen. Hab ich mich sehr drüber gefreut!

Die Frau Chefredakteurin war doch bissel platt in der vergangenen Woche ob der Umbau- und Umräumarbeiten im redaktionellen Schlafzimmer, daher gab es eine kurze, knappe Redaktionssitzung am Sonntagnachmittag mit dem einstimmigen Ergebnis unseres Liricher Allerlei! Und so zeigen wir euch nun mal das Ergebnis der ganz großen Umräume, nämlich der Verschiebung der Betten, auf die ich bissel stolz bin, weil ich doch unsicher war, ob Kraft und Logistik für dieses Unternehmen reichen.

So, ehemaliges Bett rechts steht jetzt links, und ehemaliges Bett links steht jetzt rechts, lach!

Das ist das Bett aus Björns Jugendzimmer, es ist größer und breiter als die kleinere Schlafcouch, auf der ich bisher genächtigt habe.

Und das ist nun meine ehemalige Schlafcouch, umfunktioniert zu einem Tagesbett und weiter benutzbar für Schlafgäste.

Und die beiden Betten hab ich dann zum wechseln mal kreuz und quer durchs Zimmer geschoben, bis es paßte und ich sie da hatte, wo sie hin sollten! Uff!!!

Perspektive vom Schlafzimmerfenster aus. Ich bin glücklich und zufrieden.

Nun stehen noch Feinarbeiten an wie bissel mehr als Staub putzen, und dann kann ich richtig umdekorieren, dafür hab ich euch schon mal was vorbereitet, nämlich einen neu gehäkelten Kisseneinsatz

ich glaub, beim kleineren Bild kann man den Schriftzug besser lesen. Ich hab aber auch noch fertige Häkelarbeiten, die nun noch mit ins Schlafzimmer kommen sollen, und zwar diese:

mal gucken, wo und was genau ich damit mache, ich werde berichten.

Auch noch mal bissel kleiner!

Nach all der Räumerei hatte die letzte Woche so einen kleinen Durchhänger, das Wetter war ja auch nicht gerade berauschend, aber am Dienstag bot sich aus dem Eulennest mal wieder ein schönes abendliches Bild, es gab „rosa Wolke“ im Wortsinne, guckt:

Schön, nicht wahr? Vielleicht hat da oben auf ihrer Wolke 7 rosarot jemand an uns gedacht und schickte einen Gruß!

Am Wochenende waren das Redaktionsteam und ich schlicht und ergreifend einfach völlig unmotiviert, da aber das Wetter nun endlich mal wieder sommerlich war, gibt es wenigstens Bilder von den Sonnenblumen und überhaupt von Mimis Brotkasten.

Die Knospe in der größten Sonnenblume wird immer dicker!

Und so sehen sie alle aus, die große eilt davon, man kriegt sie gar nicht mehr mit aufs „Längsbild“!  Und neben ihnen duftet der Rosmarin! Der freut sich immer sehr über Sonne, der Südländer!

Es war auch ein bissel ein wehmütiges Wochenende, bzw. zumindest ein Samstag, weil nämlich eigentlich an diesem Tag die diesjährigen Kölner Lichter stattgefunden hätten, auf die wir uns im letzten Jahr schon so gefreut haben, weil ja das letzte Jahr durch den Wasserschaden bei den Kindern ebenfalls ausgefallen ist. Wir wollten dieses Mal ja sogar einen „Logenplatz“ buchen, aber das hatte sich ja dann durch die corona-bedingte Absage der Veranstaltung erledigt. Aber ein wenig hat der WDR mich dann doch entschädigt, denn sie brachten am Freitag eine Zusammenfassung „20 Jahre Kölner Lichter – Mehr als nur ein Feuerwerk“.  Das hab ich mir natürlich angesehen, und jetzt hab ich auch für euch noch was! Da das 20-jährige Jubiläum der Kölner Lichter ausgefallen ist, gibt es abfotografierte Bilder von mir, damit wir in diesem ohnehin schon so lichtarmen Jahr doch noch was schönes haben:

So haben wir in all den Jahren unter den Bäumen auch gestanden und gestaunt und uns gefreut!!!

Ich hab viele Bilder gemacht, es war halt so Nostalgie, da mach ich euch jetzt einfach eine Galerie, wie immer, kleine Fotos anklicken, groß gucken, und hinterher noch eine Dia-Show! Viel Freude, ich hatte sie!!!

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Und ein kleines Video von meinem ersten Besuch bei den Kölner Lichtern 2016 hätte ich dann auch noch!

Damit schließen wir nun den Eintrag zum heutigen Montag und wünschen euch allen einen guten Start in eine neue, hoffentlich gute und schwungvolle Woche, paßt alle gut auf euch auf, bleibt oder werdet gesund, das wünschte euch allen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven und den Freelancern Otto und Luzia

Habts fein!

Grafschafter Wochenanzeiger – Tempus fugit – „Die Zeit flieht“.

Mit der Freude zieht der Schmerz
traulich durch die Zeiten.
Schwere Stürme, milde Weste,
bange Sorgen, frohe Feste
wandeln sich zur Seiten.

Und wo eine Träne fällt,
blüht auch eine Rose.
Schon gemischt, noch eh wir´s bitten,
ist für Thronen und für Hütten
Schmerz und Lust im Lose.

War’s nicht so im alten Jahr?
Wird’s im neuen enden?
Sonnen wallen auf und nieder,
Wolken gehn und kommen wieder,
und kein Wunsch wird’s wenden.

Gebe denn, der über uns
wägt mit rechter Waage,
jedem Sinn für seine Freuden,
jedem Mut für seine Leiden
in die neuen Tage.

Jedem auf des Lebens Pfad
einen Freund zur Seite,
ein zufriedenes Gemüte
und zu stiller Herzensgüte
Hoffnung ins Geleite.

(Johann Peter Hebel, 1760 – 1826, deutschsprachiger Dichter, evangelischer Theologe und Pädagoge)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, und wieder ein Montag, also eigentlich wieder ein „Mimi-Eintrags-Tag“, und da setzen wir nun eine weitere Tradition des ehemals Blögchen und jetzigem Grafschafter Wochenanzeiger fort: Fragezeichen in euren Augen! Immer wieder ein Spaß für den entsprechenden Autor respektive unser Redaktionsteam, da haben wir uns bei unserer wochenendlichen Redaktionssitzung alle drauf gefreut!

Das ist doch ein Neujahrsgedicht? Uhren und die vergehende bzw. fliehende Zeit, wo geht das hin??? Tja, des Rätsels Lösung beinhaltet erst einmal eine Entschuldigung, denn dieser Eintrag sollte eigentlich geplant schon einige Tage früher erscheinen, um genau zu sein, um 5 Tage früher, und ich glaube, jetzt dämmert euch langsam des Rätsels Lösung?! Genau, es sollte ein Eintrag werden eigentlich zum 1. Juli, nämlich zu Beginn der zweiten Halbzeit dieses Jahres 2020, aber das hat die Frau Chefredakteurin herself vermasselt, lach, dieweil sie in der vergangenen Woche mit Schwung und Elan ihre Umgestaltungspläne für die Redaktionsräume, die ja aus Rücksichtnahme auf unsere rasende Reporterin Mimi erst einmal unterblieben sind, mehr und mehr in die Tat umgesetzt hat. Und da blieb der Grafschafter ein bissel auf der Strecke, deshalb wird der Eintrag nun kurzerhand nachgeholt.

Aber erst einmal möchte Frau Chefredakteurin doch zeigen, woran sie denn nun die ganze Woche so eifrig gewerkelt hat. Im Schlafzimmer sind Schränke aus- und umgeräumt worden, das war dringend nötig, und selbst bei meinem Sammlergen ist da so manches tatsächlich entsorgt worden. Dafür ist jetzt aber auch wieder mehr Platz, und andere schöne Dinge, die in den Hintergrund geraten sind ob des nicht gelinden Chaos, treten jetzt wieder in voller Schönheit zu tage.

Zum Beispiel das schöne Regal, das unter meinem Sehnsuchts-Meerbild steht, sah so unordentlich aus, dabei hatte ich zwei so schöne neue Körbe schon seit längerer Zeit dafür, und nun guckt! Schön, oder?

Oben steht nun wieder ohne zugestellt zu sein meine Waschschüssel, mit Spiegel und einem feinen, maritimen Laternchen, denn maritim soll es werden, das Schlafzimmer.

Die getrocknete Rose im Wasserkrug ist die vom letzten Valentinstag aus meinem Kaufladen, die geschenkte!

Und das ist das Laternchen, für Teelichter, einer Lampe im Leuchtturm nachempfunden, das Licht ist so schön, wenn sie brennt!

Das Regal ist wieder aufgeräumt und das vor allem ist auch „ausgemistet“ worden, nun hab ich wieder feinen Platz in all den Körben, freu, freu! Die blau-weiß-gestreiften sind die neuen,

die paßten so hübsch zum Thema maritim! Könnt ihr euch noch an meine Strumpftasche erinnern, rechts vom Körbchen, mit dem schönen Rosenmuster, ein Geschenk meiner Mama in meiner Teenagerzeit! Sie wußte, was ich liebe!

Wäsche, alte Kopfkissenbezüge und Überhandtücher, bestickt eigenhändig von meiner Großmutter, mit einem Lavendelkissen davor.

Im Zuge von aufräumen und ausmisten mußte auch der Nähschrank dran glauben, auch er hatte es nötig, ich möchte demnächst auch mal wieder neue Nähprojekte in Angriff nehmen, da wechselte dann auch die Hakenstange ihren Standort, damit er besser zugänglich ist.

Die selbige hängt nun innen an der Schlafzimmertür, viel praktischer!

Dann gab es ein Schränkchen, das anno dunnemals mal im Wohnzimmer beheimatet war und deshalb auch im Holzton Eiche gehalten ist, so paßte es aber nun nicht so schön zum übrigen Mobiliar im Schlafzimmer, aber es ist ein schönes und praktisches Schränkchen, also wurde es aufgehübscht, guckt:

Oben und im Türrahmen mit weißem Holzpaneel, Folie natürlich, aber sieht doch richtig echt aus, oder? Mir gefällt’s!

Das war Fummelarbeit, lach!

Wenn man nun tagsüber so vor sich hingewerkelt hat, kriegt man abends kribbelige Finger, also mußte auch noch was gefunden werden, was ich beim Fernsehen machen kann, da hab ich dann erst einmal was vollendet, das schon längere Zeit in Arbeit war. Ihr erinnert euch vielleicht noch an den schönen Schmuck, den ich von den Kindern zu Weihnachten geschenkt bekam, dazu sollte es einen farblich passenden Pullover geben

Wolle hatte ich mir besorgt, und nun ist er auch endlich fertig:

Projekt abgehakt! Und was macht man, wenn man noch Wolle übrig hat? Na, in Corona-Zeiten läßt sich dazu auch die passende Maske häkeln

und wenn das mit dem häkeln so schön klappt, kommt gleich noch eine hinterher:

Die zeigt euch nun Mikesch, Mimis Fensterbrettfreund! Denn er fand sie genauso klasse, wie Mimi sie auch gefunden hätte!

Unter beide Masken kommt jetzt noch weißer Baumwollstoff, und dann sind sie fertig.

Beim Schränke aufräumen und aussortieren hab ich noch was ganz feines für meine Schwiegertochter gefunden, Steffi sammelt nämlich Buttons, und den hier werde ich jetzt für sie verwahren:

Hab ich mich richtig gefreut!

Ja, soweit hat mich nun unser Redaktionsteam hier werkeln und berichten lassen, was in der letzten Woche hier halt so gelaufen ist, nun kommen wir gemeinsam zum Eintrag, den es eigentlich schon am 1. Juli geben sollte und den das obige Gedicht hier eingeläutet hat.

https://www.reinhard-mey.de/texte/alben/einundsiebzigeinhalb-71-12

Mit diesem Lied von Reinhard Mey wünscht euch das gesamte Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger eine gute zweite Halbzeit vom Jahr 2020.

Möge Lauras Stern, den ich von ihr zu Weihnachten geschenkt bekam, uns eine schönere, hoffnungsvollere zweite Hälfte dieses Jahres schenken. Möge das Licht der Hoffnung uns nicht verlöschen und der Engel der vergangenen Weihnacht, als wir noch so zuversichtlich ins Neue Jahr geblickt haben, uns auf dem restlichen Weg durch dieses Jahr begleiten, bewachen und behüten. Darauf wollen wir noch einmal anstoßen, zum Beginn der ersten vollständigen Woche der zweiten Halbzeit dieses Jahres Laßt uns virtuell noch einmal ein Feuerwerk entzünden, wie wir es derzeit real nicht können, im Ursinne eines Feuerwerks, um böse Kräfte und Mächte zu bannen.

Ich hab zum Abschluß dieses Eintrags wieder einmal so ein schönes Lied von Reinhard Mey gefunden, daß er in den derzeit konzertlosen Zeiten in seinem Garten aufgenommen hat. Es kann nicht hier direkt im Blögchen angehört werden, laßt euch dann bitte von dem Hinweis zu Youtube leiten oder klickt sofort auf den im Bild des Videos angezeigten Liedtitel ganz oben.

https://www.reinhard-mey.de/texte/alben/viertel-vor-sieben

Findet ihr euch im Text, den ich unter dem Video verlinkt habe, auch so wieder? Mit der Sehnsucht nach früheren Zeiten, nach Sorglosigkeit, ganz unbefangen und unbeschwert? Es hat mich gerade in diesen Zeiten so sehr angesprochen, denn ich denke, etwas dürfen wir nie verlieren, das müssen wir ganz fest halten: Den Glauben, die Liebe, die Hoffnung!

Reinhard Mey zitiert in seinem Lied Zeilen eines Psalms, und den möchte ich jetzt ans Ende unseres Eintrags stellen:

Psalm 23

Der HERR ist mein Hirte,
mir wird nichts mangeln.
Er weidet mich auf einer grünen Aue
und führet mich zum frischen Wasser.
Er erquicket meine Seele.
Er führet mich auf rechter Straße
um seines Namens willen.
Und ob ich schon wanderte im finstern Tal,
fürchte ich kein Unglück;
denn du bist bei mir,
dein Stecken und Stab trösten mich.
Du bereitest vor mir einen Tisch
im Angesicht meiner Feinde.
Du salbest mein Haupt mit Öl
und schenkest mir voll ein.
Gutes und Barmherzigkeit
werden mir folgen mein Leben lang,
und ich werde bleiben
im Hause des HERRN immerdar.

In diesem Sinne wünschen wir allen unseren Lesern eine gute zweite Halbzeit des Jahres 2020.

Euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven und den Freelancern Otto und Luzia

Habts fein, habt einen guten Montag und eine schöne neue Woche, paßt auf euch auf und bleibt oder werdet gesund!

„Fürchtet Euch nicht!“

Graue Tage

Es ist mitunter,
als wären alle Fäden abgeschnitten …
als wäre alles um dich her
weitab und leer,
ein toter Raum,
und du dir selbst ein fremder Traum …

als käme nie die Sonne wieder,
als klänge nie ein Lied mehr durch,
als höre alles langsam auf …

und plötzlich flimmert’s durch die Wolken
und plötzlich trifft ein Klang ans Ohr
und leise fliegt auf goldenem Flügel
ein am Weg empor!

(Cäsar Flaischlen, 1864-1920)

„Fürchtet Euch nicht!“, das sprach der Engel zu den Frauen, die am leeren Grab von Christus standen. Meinen letzten Eintrag hier machte ich zum Osterfest, einem Osterfest, daß wir alle so noch nie erlebt haben. Und mir kam der Gedanke, daß wir uns wohl alle so fühlten und fühlen wie die Frauen damals: Voller Angst, wie es weiter geht, was noch kommt, wie das Leben nun weiter geht.

Ein großes Wort, das der Engel da spricht, wie füllt man das mit Leben, wie beherzigt man es, wenn man eben einfach nur Angst hat, daß nichts mehr wird, wie es einmal war. Und da fiel mir das obige Gedicht ein, und mit seinen Worten möchte ich mich jetzt hier langsam wieder ins „normale“ Leben hineintasten, Schritt für Schritt. Das möchte ich auch euch wünschen, es wird nicht leicht sein, immer noch ist derzeit mein Lieblingslied von Reinhard Mey dieses hier:

https://www.reinhard-mey.de/texte/alben/ich-singe-um-mein-leben

Eine Liedzeile im Lied von Reinhard Mey lautet „wie ich leise vor mich hinsummte, um nicht allein in dem großen, leeren, fremden Haus zu sein…“, so hab ich das in den letzten Tagen hier auch gemacht, gesummt und mich beschäftigt, denn Tätigkeit löst den Bann der Furcht. Sich beschäftigen holt uns aus der Starre, egal, womit man sich beschäftigt, jeder halt nach seiner Façon.

Fotografieren gehörte natürlich auch zu meinen Tätigkeiten, und so zeig ich euch jetzt mal anhand meiner Bilder einen Rückblick auf die letzten 14 Tage hier.

Am Ostersamstag hatte mein Schwiegertöchterlein Geburtstag, wie schön wäre gemeinsames feiern gewesen, aber man kann auch virtuell mit Video-Chat mit einem selbstgebackenem Kuchen gratulieren, guckt:

Um und auf dem Kuchen, das sind kleine Zucker-Einhörner! Bloß das Geburtstagskerzchen auspusten, das erwies sich virtuell als schwierig bis unmöglich, das hab ich dann stellvertretend gemacht! Die Freude war groß, auf beiden Seiten!

Mein Küchenfenster hab ich dann auch noch österlich und frühlingsfrisch aufgehübscht

Dann kam das Stichwort „Mund- und Nasenschutz“ in diesen unsäglichen Corona-Zeiten, und ich erinnerte mich an meine Nähkenntnisse, überall gab es Anleitungen im Netz, da hab ich mir was runtergeladen und als erstes mal mir eine Maske als „Prototypen“ gemacht, um zu gucken, ob das noch klappt mit dem nähen! Tat es:

Schick, oder? Das Stöffchen hat eine lustige Geschichte: Noch vor Björns Geburt waren wir im letzten Urlaub ohne Kind in Österreich, am Faaker See. Ich mag Dirndl, aber die käuflich zu erwerbenden sind sehr teuer, wir hatten dort ein Ehepaar aus Wien kennengelernt, sie konnte auch nähen und versprach mir, einen Schnitt für ein original österreichisches Dirndl zu schicken, was sie auch tat, wir waren noch lange nach Björns Geburt im darauffolgenden Jahr in Briefkontakt. Und der Stoff ist aus besagtem Dirndl, das mir natürlich schon lange nicht mehr paßt, dazumalen war ich um einiges schlanker! Nun hat es eine neue Bestimmung gefunden, das hätte mir damals auch keiner voraussagen dürfen, den hätte ich wohl schallend ausgelacht.

Nachdem der Prototyp so gut geklappt hatte, begab ich mich ans weitere herstellen von Masken für die Kinder, Björn hat zwar Homeoffice, aber Steffi muß noch täglich raus:

Sie haben mir dann, als die Masken bei ihnen eingetrudelt sind, ein Bild von sich geschickt, mit der Überschrift „Ba Ba Banküberfall…“ kennt ihr sicher alle noch, das Lied von der EAV (Erste Allgemeine Verunsicherung)

wir haben soooo gelacht, und ich hab sofort nachgefragt, wie hoch die Beute war! Wie schön, wenn man in diesen Zeiten doch auch noch richtig herzlich lachen kann, und wie wichtig!

Tja, meine Näharbeiten zogen Kreise, die nächste Bestellung, die hier einging, kam von Björns Chef über Björn, für die ganze Familie, Vater, Mutter und zwei Kinder, wurde prompt erledigt:

für die Kinder farblich gekennzeichnet, Mädchen und Junge.

Als nächstes stehen Björns Schwiegereltern noch aus, und mein Patenkind, falls bald doch die Schule auch für sie wieder los gehen sollte. Ist meine Manufaktur hier noch gut beschäftigt in den nächsten Tagen.

Meine Näharbeiten hab ich jetzt mal zum Anlaß genommen, euch mein kleines Näh-Atelier zu zeigen, das im Schlafzimmer steht

hinter diesem Schrank verbirgt es sich, war ehemals der Computer-Schrank von Björns Papa, den hab ich mir dann umgestaltet.

Sein Innenleben, mit richtig guter Beleuchtung

kann man auch abends noch prima dran arbeiten.

Alles in Reichweite, was man zum nähen so braucht.

Und prima verkabelt, da kann man auch noch Bügeleisen etc. dazu stellen.

Kisten zum Stoffe verstauen und was man sonst noch so braucht, Stoffe sind vorläufig noch reichlich vorhanden:

Der rote Stoff neben dem dunkelblauen ehemaligen Dirndlstoff war die Schürze zu besagtem Dirndl!

Nach Beendigung der Näharbeiten kommt der Karton mit dem Maskenzubehör wieder in den Schrank.

Na, und wenn wir halt schon mal beim nähen sind, da zeig ich euch doch noch was, das ist auch ein Prototyp,

genau, eine Fledermaus! Da soll eine „Lavendel-Fledermaus“ draus werden, adäquat zu den üblichen Lavendelsäckchen, die Kinder sind doch Gothic-Fans, das wird dann noch für ihren Kleiderschrank. Von Kopf bis Schwanz kann man sie dann füllen, also mittig!

So, ihr Lieben, nun bin ich fast am Ende meines Eintrags, nur eines hab ich noch mitzuteilen: In den letzten Tagen nach dem Tod meiner Mimi hab ich viel und lange darüber nachgedacht, wie es hier mit dem Blögchen respektive und/oder dem Grafschafter Wochenanzeiger weiter gehen soll, unser aller Co-Autor und eure rasende Reporterin ist ja durch nichts zu ersetzen, aber deshalb den Grafschafter ganz aufgeben? Wir haben uns beraten in unserem verwaisten Redaktionsteam und sind zu dem Entschluß gekommen: Der Grafschafter Wochenanzeiger wird weiter geführt, das wäre ganz im Sinne von Mimi, sie hätte nie gewollt, daß der Grafschafter mit ihr endet, vor allem mit dem Blick auf das von ihr so geliebte restliche Team, allen voran ihr Volontär Ruddi! Und so dürft ihr euch zum Monatsende auf das erste erscheinen unserer Zeitung nach Mimi freuen, wir haben schon liebevolle Tipps von ihr bekommen von ihrem Stern, laßt euch also alle überraschen, in diesen Zeiten braucht man verstärkt was verläßliches und schönes! Und so grüßt euch hier schon einmal wieder euer Redaktionsteam mit Mimi in heaven

und den Freelancern

Otto und Lucia

Wir wünschen euch allen einen schönen Sonntag, paßt auf euch auf, bleibt alle gesund, bewahrt euch, so gut es geht, euren Humor und eure Lebensfreude, trotz alledem und gerade jetzt!!!

Habts so fein, wie es in diesen Zeiten möglich ist! Und bleibt behütet!

Grafschafter Wochenanzeiger – Ein grauer Monat nimmt Abschied!

Die graue Farbe

In Grau will ich mich kleiden,
wie zarte Silberweiden,
mein Schatz hat’s Grau so gern!
Wie an den Hecken rankt im Tau
Clematisstöckchen seidengrau . . .
mein Schatz hat’s Grau so gern.

In Träume ganz versunken
starr‘ ich in Feuerfunken –
– mein Schatz, und Du bist fern –
die weiche graue Asche fällt,
der Rauch weht durch die stille Welt,
ich hab‘ das Grau so gern.

Ich denk‘ an graue Perlen,
an Nebel unter Erlen,
– mein Schatz, und Du bist fern –
an kühner Helden graues Haar,
das einst wie braune Haseln war,
das Grau, das hab‘ ich gern.

Graumöttchen fliegt ins Zimmer,
verlockt durch Lampenschimmer,
– mein Schatz hat’s Grau so gern –
Graumöttchen, ich verdenk‘ Dir’s nicht,
wir fliegen alle um ein Licht,
sei’s Irrwisch oder Stern.

(Irene Forbes-Mosse, 1864-1946)

Hallo, ihr lieben Leser vom Grafschafter Wochenanzeiger, nun ist er um, der erste Monat des neuen Jahres, der Januar! Wir haben in unserer Redaktionssitzung zu diesem Wochenendeintrag übereinstimmend festgestellt: Selten war ein Januar so durchgehend grau! Das drückte nachhaltig aufs Gemüt, und da haben wir dann einstimmig beschlossen: Wenn das schon die vorherrschende Farbe im vergangenen Monat war, dann soll sie hier auch ihren Eintrag kriegen, nun also, das Redaktionsteam präsentiert euch die Wochenendkolumne zur Farbe

GRAU

Als Grau wird ein Farbreiz bezeichnet, der dunkler ist als Weiß und heller als Schwarz, aber keinen oder nur einen geringen farbigen Eindruck (Farbvalenz) erzeugt. Grau besitzt also keine Buntheit, es ist eine unbunte Farbe. Die Abstufungen zwischen reinem Weiß und reinem Schwarz (Schwarz-Weiß-Skala) werden als Graustufen bezeichnet. Während Grau in der Alltagssprache auch leicht farbige Nuancen umfasst, betonen die fachsprachlichen Bezeichnungen Neutralgrau und Reingrau, dass kein Farbstich vorliegt.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Grau

Grau ist die Farbe der Neutralität, der Unbezwingbarkeit und der Erneuerung, sie symbolisiert Würde und Weisheit. Grau steht für den Übergang zwischen Bekanntem und Unbekanntem. Die Farbe wirkt oft langweilig, sie gilt aber auch als elegant, sachlich und schlicht. Es gibt unzählige Farbnuancen bei der Farbe grau wie maus-, rauch-, silber-, nebel-, schiefer-, tauben-, asch-, beton- oder zementgrau.

In der Fotografie werden Grautöne auch als Halbtöne bezeichnet.

Licht und Finsternis vermischen sich im grau, die Farbe ist den Toten verbunden und Geister werden auf Kunstwerken oft in grau dargestellt, vielleicht, weil sie sich in einem Zustand zwischen Leben und Tod befinden, zwischen weiß und schwarz. Grau ist auch die typische Farbe des Schattens in seiner Bedeutung als das Unbewußte. Eigenschaften, die mit ihr assoziiert werden, sind Demut und Fürsorge.

Es gibt viele Redewendungen von der Farbe grau: „laß dir keine grauen Haare wachsen“ „grau ist alle Theorie“ „alles grau in grau sehen“ „bei Nacht sind alle Katzen grau“ „eine graue Maus sein“ „die graue Eminenz“ „Grauzone“ „in grauer Ferne“.

In vielen Fällen kommt die Farbe grau nicht so gut weg, aber Mimi hat natürlich sofort entdeckt, daß da was drin steckt, was ganz besonders schön ist, weil es eine ihrer Freundinnen hier betrifft: Die graue Eminenz mit ihrer wunderschönen silbergrauen Farbe, sieht doch so edel aus, oder?!

Und somit ist wiederum einstimmig hier in unserer Redaktionssitzung beschlossen worden, daß auch grau eine schöne Farbe sein kann! Dabei richteten sich dann ganz automatisch alle Augen auf die Frau Chefredakteurin: „Hej, Cheffin,“ meinte Ruddi, “  du hast doch zum Beispiel auch schon graue Haare, (der Bengel ist wirklich manchmal sowas von vorlaut, Anm. der Redaktionsleitung) da hast du doch bestimmt auch was an Klamotten, die dazu passen, kannste da nich mal paar Fotos von machen?“ „Ja, lieber Ruddi, ich bin in Ehren ergraut, respektive mein Haar zeigt stellenweise einen dezenten Silberton, und du gehst schon recht in der Annahme, daß ich dazu auch passende Gewänder besitze!“ (So sanft wie die Worte waren meine Blicke nicht, nochmals Anm. der Redaktionsleitung). Der Rest der Truppe kicherte dann irgendwie, jedenfalls meiner Meinung nach, bissel unmotiviert in sich rein! Sei’s drum:

Ich habe wirklich was ganz feines in grau, das habe ich vor Jahren mal selber gestrickt, guckt mal:

Da hab ich lange dran gearbeitet, umso stolzer war ich, als es fertig war! Ganz schlicht, und dazu paßt nun eben die Farbe grau wirklich sehr!

Die feine Perlenkette hab ich von meiner Mama geerbt, da sind graue Perlen bei, deshalb fand ich sie für das Kleid so besonders hübsch!

Es gibt noch weitere, ebenfalls graue Accessoires zu meinem Kleid, zum Beispiel ein Schultertuch mit Glitzersteinen

hier glitzern sie so schön!

Und eine Weste aus einer Art grauem Satinstoff

durch den Stoff schimmert sie auch so fein!

Das sind dann die eher edlen Varianten zu grau!

Jetzt meldete sich unser Handelsreisender Otto zu Wort: „Sag mal, Frau Cheffin, außer dem Wetter hattest du doch noch einen Anschub für den Eintrag über die Farbe grau, wenn ich die Wolle hier in meinem Köfferchen so betrachte…..???“ Ja, richtig, Otto, gut, daß du aufgepaßt hast, da war doch noch was, lach! Nämlich das hier:

Na, Fragezeichen in euren Augen?

Hihihihi, ich halte euch hin!

Aber jetzt kläre ich das mal auf: Das wird, wenn es fertig ist, ein langer, grauer Schlauch! Jetzt seid ihr schlauer, was? Ja, und den stopf ich dann aus mit Füllwatte, nähe ihn zusammen und habe einen ganz feinen, selbstgestrickten Kranz, den ich dann mit verschiedenen Deko-Elementen jahreszeitlich fein aufhübschen kann, jetzt im noch Winter würden sich da zum Beispiel Schneeflocken oder Eiskristalle für eignen. Wir werden berichten, wenn er fertig ist.

Bruno,   unser Redaktionsbote, guckte ein bissel nachdenklich, na, Bruno, fällt dir noch was zur Farbe grau ein? Nach kurzem Überlegen meinte Bruno: „Ja, Cheffin, ich komm doch aus Berlin ursprünglich, und du hattest, hab ich beim gucken in unserem Archiv entdeckt, da mal in einem Adventskalender einen Eintrag zu Weihnachtsmärkten, da gab es auch Bilder von Heinrich Zille, das wäre doch was als mein Beitrag, oder?“ Richtig, Bruno, das würde sehr gut passen, da die Farbe grau ja auch mitunter was nachdenkliches symbolisiert, komm, laß uns mal suchen.

Auch mit bissel Farbe drin ist der vorherrschende Farbton grau. Gut gemacht, Bruno!

Hamish lächelte ganz still in sich rein, wir wußten alle sofort, er denkt an Schottland, na, Hamish, was fällt denn dir zur Farbe grau ein? Jetzt mußte unser Außenkorrespondent doch lachen: „Na, was glaubt ihr wohl??? Das Wetter in Schottland, ich hab mich hier in diesem Januar wie zu Hause gefühlt bei dem Dauergrau, hihihihihi!!!“

Ja, klasse, Hamish, da hätten wir auch drauf kommen können!

Nun fehlte aus unserem Team nur noch Lucia, um ihr Scherflein zur Farbe grau beizutragen, und sie hatte natürlich auch sofort eine zündende Idee: „Frau Cheffin, du hast doch noch so was gestricktes, das, was du zu Weihnachten für eine Freundin von dir gemacht hast?“ Ja, Lucia, stimmt, sie wollte doch so gerne für ihren alten, geliebten Teddybären was feines neues zum anziehen, und da kam mir diese Idee:

Ein Trachtenhöschen mit rotem Herzchen auf grau und hinten sieht es so aus:

Wie geht es damit dann bei dir weiter, Lucia? „Na, guckt, bei dem Höschen ist doch schon die erste Farbe bei, und das ist bei grau doch so schön, da passen wirklich alle Farben zu!“

Stimmt, Lucia, und wenn nun der Januar vorbei ist, dann wird es ja auch langsam draußen immer lichter, deshalb feiern wir ja auch am 2. Februar Lichtmeß, da könnten wir dann hier in den Redaktionsräumen das bedrückende vom grau mal wieder ausräuchern, denn Räucher-Rituale bieten sich zu diesem Tag so gut an. Und wir haben doch noch so eine schöne Räucher-Mischung, Weihrauch, Rose und Zirbe, das würde gut passen, weil sie herzerwärmend und wohltuend ist, dann werden die grauen Tage immer lichter, bis sie am Ende vom neuen Monat wieder in den Farbenrausch der Karnevalstage münden, deren Ende dann wieder der Aschermittwoch ist, mit der Farbe grau, und da schließt sich nun aufs trefflichste der Kreis! Prima, Lucia! Sogar ein Gedicht zu diesem Farbübergang haben wir noch gefunden, wir fanden es alle so schön, deshalb kommt nun hier noch mal ein zweites Gedicht:

O daß es Farben gibt:
Blau, Gelb, Weiß, Rot, und Grün!

O daß es Töne gibt:
Sopran, Bass, Horn, Oboe!

O daß es Sprache gibt:
Vokabeln, Verse, Reime,
Zärtlichkeiten des Anklangs,
Marsch und Tänze der Syntax!

Wer ihre Spiele spielte,
wer ihre Zauber schmeckte,
ihm blüht die Welt,
ihm lacht sie und weist ihm
ihr Herz, ihren Sinn.

Was du liebtest und erstrebtest,
was du träumtest und erlebtest,
ist dir noch gewiß,
ob es Wonne oder Leid war?
Gis und As, Es oder Dis –
sind dem Ohr sie unterscheidbar?

(Hermann Hesse, “ Magie der Farben“)

Und damit sind wir nun am Ende von unserem Eintrag zur Farbe grau und ihrer ganz eigenen Schönheit angekommen!

Wir wünschen euch allen einen schönen Samstag und ein ganz feines Wochenende, laßt euch keine grauen Haare wachsen (oder färbt sie, lach!) und genießt die Zeit, egal, ob grau oder bunt!

Bevor wir uns jetzt hier verabschieden, haben wir natürlich auch noch was für „auf die Ohren“ zu diesem Thema, wie könnte es anders sein: Reinhard Mey!

https://www.reinhard-mey.de/texte/alben/mein-erstes-graues-haar

Habts fein, wünschen euch allen das Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger.

Grafschafter Wochenanzeiger – Sonderausgabe

Rumpumpels Geburtstag

Kräht der Hahn früh am Morgen,
krähet laut, krähet weit:
Guten Morgen, Rumpumpel,
dein Geburtstag ist heut!

Guckt das Eichhörnchen runter:
Wenig Zeit, wenig Zeit!
Guten Morgen, Rumpumpel,
dein Geburtstag ist heut!

Kommt das Häschen gesprungen,
macht Männchen vor Freud:
Guten Morgen, Rumpumpel,
dein Geburtstag ist heut!

Steht der Kuchen auf dem Tische,
macht sich dick, macht sich breit:
Guten Morgen, Rumpumpel,
dein Geburtstag ist heut!

Und Vater und Mutter,
alle Kinder, alle Leut‘
schreien: Hoch der Rumpumpel,
sein Geburtstag ist heut!

(Paula Dehmel)

Es ist soweit: Extrablatt!!!!!!!

Die Redaktion des Grafschafter Wochenanzeigers vermeldet:

Die Abstimmung über den Namen unseres Häkel-Eisbärens ist seit Samstagabend geschlossen, das Ergebnis steht fest, das Bärchen erhält den Namen

Ruddi

Ein herzlicher Glückwunsch geht an Rani und Kristina stubulinski, euer Namensvorschlag hat das Rennen gemacht, wir freuen uns sehr für euch! Und somit darf Rani nun unser aller Ruddi feierlich taufen:

Wir haben uns so sehr über all eure feinen Namensvorschläge gefreut, und natürlich sollen jetzt auch alle anderen wissen, wie ihr Vorschlag abgeschnitten hat, ist auch im vorigen Eintrag noch in der Abstimmungsliste nachzugucken, aber hier soll es doch auch noch mal hin:

  • Ruddi                                                  45,65 %
  • Käpt’n Blaubär                             21,74 %
  • Öhrchen Himmelblau              13,04 %
  • Wolly Blue                                        6,52 %
  • Graf Liri                                              4,35 %
  • Caldo                                                    2,17 %
  • Bruno Blauohr                                2,17 %
  • Azuro                                                   2,17 %
  • Bluebeary Ball                                2,17 %

Herzlichen Dank fürs mitmachen und abstimmen, es war ein richtiger Spaß, wir hatten ja zuvor noch nie eine Umfrage gemacht!

Dann kann ja hier nun die Party zu Ehren von Ruddi starten, als Datum haben wir zwar den gestrigen Samstag zum Geburts-, Namens- und Entstehungstag unseres Eisbärchens kreiert, aber gefeiert wird natürlich heute, am Sonntag, wo alle frei und Zeit haben! Dann laßt uns mal anstoßen auf unseren Ruddi

natürlich mit einem ordentlichen Pils, wie sich das im Ruhrpott und für den Namen eben gehört! Apropos Namen:

Ruddi (ruhrpöttisch für Rudi) Rudi = Kurzform von Rudolf, Rudolf = setzt sich zusammen aus den althochdeutschen Wörtern hruod – der Ruhm, und wolf – der Wolf, also ruhmreicher Wolf, ich denke, das paßt auch prima zu einem Bären!

Die Redaktion des Grafschafter Wochenanzeigers, meine Wenigkeit als Chefredakteurin und eure Mimi als Reporterin mit Sonderaufgaben heißen Ruddi herzlichst in unserer Familienchronik willkommen!

Und wie es sich für einen Eisbären in einer Zeitungsredaktion gehört, schmückt unser Ruddi selbstverständlich schon die ersten Titelseiten:

Da tritt er doch schon einmal prima in die Fußstapfen unserer allseits geliebten Co-Autorin Mimi, die dort ja auch schon vertreten war!

Mimi hat mit ihrer langjährigen Erfahrung auch Ruddi’s Geburtstagsbilder ausgesucht, das ist ja letztlich auch ihr Ressort, und so sagen wir nochmals: Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag und Namenstag, lieber Ruddi

dann mach dich mal bereit für dein zukünftiges Aufgabenfeld im Grafschafter Wochenanzeiger, unsere Leser wollen zukünftig bestimmt noch viel von dir hören und lesen!

Und ich lächel gerade so richtig vergnügt in mich hinein, der Konzern, der dazumalen die Weihnachtsaktion und das Gewinnspiel ins Leben gerufen hat, und bei der ich dann zum ersten Mal eine glückliche Gewinnerin eines Preises, und zwar eben dieses Eisbärchens, selbst zu häkeln, war, hatte als Motto für diese Aktion „Weihnachten braucht nicht viel – Nur Liebe“ (Penny-Weihnachtskampagne 2018), und wie schön ist das hier unter uns allen umgesetzt worden. Soviel Liebe, soviel Spaß, soviel Freude!

In diesem Sinne wünschen wir nun allen unseren Lesern einen wunderschönen Sonntag!

Habts fein! Wünschen eure Reporterin Mimi Chefredakteurin Monika und Eisbär Ruddi

Grafschafter Wochenanzeiger – Montags-Feuilleton

Er ist’s

Frühling läßt sein blaues Band
wieder flattern durch die Lüfte;
süße, wohlbekannte Düfte
streifen ahnungsvoll das Land.


Veilchen träumen schon,
wollen balde kommen.


Horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja du bist’s!
Dich hab ich vernommen!

(Eduard Mörike)

Liebe Lesegemeinschaft vom Grafschafter Wochenanzeiger, Montag ist, und da isser wieder, euer Co-Autor, eure Mimi, mit dem Montags-Feuilleton unserer kleinen Zeitung!

Als journalistische Katze und Co-Autor hab ich ja nun wieder die Aufgabe, euch den Start in den Montag und eine neue Woche zu versüßen, lt. Begriffserklärung ist ein Feuilleton der „literarische, kulturelle oder unterhaltende Teil einer Zeitung“, da werde ich euch jetzt also mal unterhalten! Hoffe ich!

Das eingestellte Gedicht hat es ja schon angezeigt, der Frühling ist eingekehrt, und schon bevor er sich draußen wieder von seiner schönen Seite gezeigt hat, hat mein Frauchen, also unsere Frau Redakteurin, sich frühlingsmäßig mal wieder hier in der Wohnung ausgetobt, ich sag es euch, gut, daß ich meine Plätzchen habe, um ihrem Auf- und Umräumwahn aus dem Weg zu gehen. Denn stellt euch bloß mal vor, das erste Objekt ihrer Begierde war ausgerechnet mein ehemaliger Kuschel-Wohlfühl-Sessel, ihr kennt ihn alle, falls die neuen Leser damit nichts anfangen können, kommt hier nochmal das Original:

Das ist ein altes Archivfoto aus dem Dezember 2012, dazumalen noch mit der geliebten kleinen Handyknipse der Frau Redakteurin aufgenommen. Tja, auch Wolldecken müssen mal gewaschen werden, und deshalb plante Frauchen dann gleich die gesamte Umgestaltung. Gesagt, getan, der Nähschrank wurde umgekrempelt, alles notwendige allüberall verteilt, ich bin schnell in meiner Hängematte verschwunden und hab sie werkeln lassen, aber nun guckt mal, ganz ehrlich: Selbst ich bin der Meinung, das hat sich gelohnt:

Schick, der Streifenstoff, oder? Den Stoff hatte Frauchen noch, die hübschen Rosenkissen wie dieses hier sind schon länger Bestandteil der Couch, ein „richtiges“ Kissen auf der Grundlage des im alten Sessel abgebildeten ist bereits in Arbeit und wird nach Fertigstellung hier natürlich auch veröffentlicht! Frauchen war richtig glücklich, kann ich verstehen:

Seitenansicht und guckt mal, hinten:

Schicker Knoten!

Mal im Raum wirken lassen, meint ihr? Aber büdde schön, stets zu Diensten!

Nachdem diese Wohnzimmerverschönerungsaktion nun beendet war, Frauchen alles wieder eingeräumt hatte und ich dachte, hach, schöööön, Ruhe….jaaaa, Pustekuchen, Frühlingsdeko steht an, Schlafzimmerschrank auf und Kisten und Kästen rauskramen, flugs war ich aber dabei, denn wo es um Kisten und Kartons geht, ist eine Katze stets zur Stelle. War wieder spannend, vor allem auch Dosenöffners Kreischattacken, wenn ich irgendwo war, wo ich NICHT hinsollte, hihihihi! Aber mit vereinten Kräften haben wir es dann doch wieder geschafft, die Außen-Frühlings-Deko für unseren Korridor steht:

Kränzchen an der Türe:

Ich mag den Hasen!

Die sind doch auch richtig süß, nicht wahr, hat Frauchen vor langer Zeit mal mit Serviettentechnik gemacht, freut sie sich jedes Jahr wieder drauf, genau wie auf das hier:

Auch das ist Serviettentechnik, und Frauchen schmunzelt immer über den Hasen, in einem ganz uralten Handy, das sie noch als Wecker benutzt, ist der das Header-Bild! Und guckt mal, wir haben die Forsythie geplündert

hihihi, laßt euch nicht narren, das sind Frauchen künstliche Blütenzweige, aber schön sind sie doch, finde ich!

Und mein Lieblingsanhänger:

Die Laterne und das Kerzenglas stehen weiter draußen und leuchten.

So, hab ich gedacht, nun hat die liebe Seele Ruh, ich könnte jetzt eigentlich mal was mümmeln gehen in der Küche, äääääähhh…..Frauchen????? Haaaalloooooo, wieso ist denn die Küchentüre zu? Wie, du willst jetzt das Fenster putzen, menno, ich wollte doch….zack, stand mein Freßchen vor der Küchentüre, die wieder zu ging, ehrlich, Folks, ich war platt!!! Ja, seufz, ok, ich spring schon mal gerne auf die Fensterbank, und wenn im dritten Stock dann das Fenster offen ist, ok, Frauchen, gebongt! Na, hat auch gar nicht soooo lange gedauert, dann ging die Türe wieder auf, und für die Deko vom frisch geputzten Küchenfenster durfte ich dann wieder dabei sein, und da ich hier ja nun die rasende Reporterin bin, hab ich mir halt Frauchens Knipse geschnappt und alles fotografisch festgehalten:

Ich bin ja nun noch nicht so versiert mit dem Fotos machen, deshalb hab ich einfach mal verschiedene Lichtverhältnisse ausprobiert!

einmal dunkler, einmal heller:

(Hihihihi, natürlich hat Frauchen die Bilderkes gemacht, aber ich wollte doch mal angeben hier, und ich hab aber auch brav daneben gestanden und zugeguckt, vielleicht kann ich es irgendwann ja doch mal selbst!

Ok, dann hätten wir also die Frühlingsdeko in der Küche auch abgehakt, können wir büdde nun mal gucken, daß wir beide bei dem schönen Wetter noch auf Balkonien können? Ach, die Türe ist auf? Huch, hab ich bei all der spannenden Dekowut hier gar nicht gemerkt, alles klar, ich bin weg!

Schön, einfach nur schön draußen, und guckt mal, die Birken werden grün, und bei uns auf Balkonien die auch

erste zarte Blättchen,

auch in den Töpfchen mit den Kräutern von Frauchen sprießt es mehr oder weniger neu

der Oregano vom letzten Jahr! Was neues zum aussäen hat Frauchen auch schon wieder mitgebracht

ich mag die Farben, Frauchen auch! Eine hübsche Neuerwerbung gibt es auch für künftige Pflanzen- und Blumenfreuden

ein Frühlingswiesen-Eimerchen, derweil dient er noch als Zierde und Untertopf.

Hach, ich dös mal weiter in meinem geliebten Brotkasten in der Sonne

das ist soooooo schön und so lang entbehrt! Ääääh, was ist denn nun wieder los? Frauchen??? Fraaaauuuuuuchen??? Wieso ist denn jetzt die Balkontüre zu, Mönsch? Aha, die willst du also nun auch noch putzen, ja, dann mach mal, ich döse hier mal weiter, boooaaaah, Menschen!!! Und jaaa, klar, euer Gedankengang ist schon richtig, auch die kriegte eine Frühlingsdeko, lach!

Ein feines Frühlingskränzchen aus Window-Color, auch schon etliche Jahre alt, sagt Frauchen, das hatte sie mal ihrer Mama gemacht und dann zurückgeerbt!

Glockenblumen zwischen Löwenzahn und Gurkenblüte, sieht ehrlich hübsch aus, finde sogar ich, leuchtet so schön in der Sonne.

Ja, ihr lieben Leser, damit bin ich mit meinem Montags-Feuilleton am Ende, aaaaber, wir haben ja nun noch was für euch, meine Frau Redakteurin ist schon ganz aufgeregt, denn das wird eine Premiere, wir werden jetzt hier die allererste Umfrage dieses unseres Blögchens starten, und zwar für die Abstimmung über den Namen des neu und frisch gehäkelten Eisbären, wir hatten ja schon Vorschläge gesammelt, nun fassen wir sie zusammen und dann könnt ihr alle abstimmen, welchen Namen ihr am schönsten findet!

Wir haben gerade in der Vorschau gelünkert, da hat das geklappt mit der Abstimmung, hoffen wir mal, daß es am Ende vom Eintrag gleich auch so ist!

Habt alle ganz viel Spaß beim abstimmen über den Namen vom Eisbärchen mit dem blauen Ohr, damit bin ich nun am Ende meines montäglichen Feuilletons, ich hoffe, es hat euch wieder Freude gemacht!

Wir beide, eure journalistische Mimi und die Frau Redakteurin Monika wünschen euch allen jetzt einen ganz feinen Montag und einen guten Start in die neue und erste Aprilwoche!

Habts fein! (Und die Abstimmung ist KEIN Aprilscherz!)

Grafschafter Wochenanzeiger – Sonntagsausgabe

Grafschafter Wochenanzeiger

Rubriken          Termine          Umfragen

Nach der Zeitungslektüre:

Neuigkeiten

Es müßte Zeitungen geben,
die immer das mitteilen,
was nicht ist:
Keine Cholera!
Kein Krieg!
Keine Revolution!
Keine Mißernte!

Die tägliche Freude
über die Abwesenheit großer Übel
würde zweifellos
die Menschen fröhlicher machen.

(Christian Morgenstern)

Einen fröhlichen guten Morgen am Sonntag, wir präsentieren euch hier allen zum ersten Kaffee oder Tee des Tages die neuesten Nachrichten des Grafschafter Wochenanzeigers, einem Wochenblättchen mit den News der vergangenen Woche und streng nach den Richtlinien des obigen Gedichtes: Nur gute! Nix Übles!

Verantwortlich für die Redaktion bin ich, einzelne Rubriken werden aufgeteilt zwischen mir und eurem Co-Autor, meiner Mimi, der für diesen Wochenanzeiger nunmehr seine schriftstellerische Karriere mit der Aufgabe eines Journalisten erweitert! Und gleich mal beginnt!

Hi, Folks…..ach, nee, wenn ich jetzt hier Journalistin bin, kann ich das ja nicht mehr schreiben, also: Liebe(r) Leser(in), hier ist ihre rasende Katzenreporterin, die Mimi, mit den neuesten Meldungen aus dem Grafschafter Wochenanzeiger! Unter der Rubrik „Balkonien“, für die selbstverständlich grundsätzlich ich verantwortlich bin, beginne ich nun meine Reportage über Frühling auf Balkonien, ein Saison-Beginn für zwei Tage! Denn stellt euch bloß vor, liebe geneigte Leserinnen und Leser, ich hatte es endlich wieder, mein Balkonien, der Frühling war da, es ging raus, das ganze hat zwar nur zwei Tage gedauert, dann trübte es pünktlich zum Wochenende wieder ein, aber völlig egal, ich weiß jetzt wieder, wie Frühling geht! Und laß nun einfach mal Bilder sprechen!

Da isses wieder, Balkonien, mit Liegestuhl, mit Sonne, mit Wärme, mit lesendem Frauchen und natürlich mit mir! Wer findet Mimi, hihihihi???

Daaaaa!!! Ist das herrlich!!!

Mal schnell den Wintermief aus dem Fellchen putzen!

Ich hab es genossen, das kann ich euch versichern, abends dann noch ausgiebig im Brotkasten! Und guckt mal, wie schön Balkonien schon wieder ist, nur dekorieren muß Frauchen noch frühlingsgemäß, aber dit wird!

Guckt mal, wie hoch unsere Forsythie ist, Frauchen ist da so stolz drauf!

Knallblauer Himmel!

Die ersten grünen Blättchen kommen auch schon.

Hihihi, und unser Schild ist auch wieder da! Beim nächsten Bild müßt ihr mal genau gucken, Frauchen hat doch ein kleines Insektenhotel hier hängen, und die ersten Wildbienen waren da

Frauchen hilft mal ein und sagt, über den roten Schlitzen, ganz links das zweite Röhrchen von unten, da ist eine zu erkennen. Sie sind so schnell, das Hotel hängt hoch, da muß Frauchen zoomen, vielleicht kriegen wir nochmal ein besseres Bild hin, jedenfalls hat sich mein Dosenöffner riesig gefreut, da war ganz schön was los! Mich haben sie nicht gestört, die sind total lieb, lach!

Ja, liebe Leserinnen und Leser, das war nun mein Bericht über Balkonien, die nächsten Rubriken handelt jetzt der Redakteur ab, bei einigen bin ich aber bildlich mit vertreten, hihihi! Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern einen wunderschönen Sonntag, eigentlich kann er ja nur prima werden, wenn ihr ihn mit der Lektüre unseres Wochenanzeigers begonnen habt, hihihihi! Habts fein!

So, nun überläßt Mimi mir die Tastatur, dann schreiten wir mal gleich zur nächsten Rubrik, „Vermischtes“.

Vom letzten Donnerstag gibt es aus der Grafschaft aufregendes zu vermelden, wir hatten Besuch von einem Schweine-Slow-Flighter namens Alfredo Ringelo, näheres könnt ihr dieser Kolumne entnehmen

https://bloghuettenalm.wordpress.com/2019/03/20/der-schweine-slow-flighter/

das war eine abenteuerliche Sache für Mimi und unser Lesezeichen-Schweinderl, sie waren beide so begeistert von ihrem Rundflug über die Liricher Grafschaft mit Alfredo!

Zwischenzeitlich war ebenfalls am letzten Donnerstag bereits die zweite vorösterliche Frühschicht in der Kirche der Grafschaft, das Thema dieser Frühschicht war die Dornenkrone als Zeichen von Demütigung und verspotten, mit der Frage dazu, wem denn wir wohl im Alltag im übertragenen Sinne eine Dornenkrone aufsetzen, in dem wir über jemanden spotten oder schlecht reden, jemanden demütigen und herablassend behandeln, dazu bekamen wir dann alle eine Rose überreicht, als Symbol, anderen Menschen lieber sinnbildlich eine Rose zu überreichen statt einer Dornenkrone. Wir durften sie selber auswählen, guckt mal, das ist meine:

Ist das nicht eine schöne Farbe? Altrosa, gefiel mir so gut!

So, und nun kommt ein ganz wichtiger Artikel, der das Thema „Umfrage“ beinhaltet, denn höret und staunet: Es ist vollbracht! Tja, und da haben wir sie doch wieder, die Fragezeichen in euren Augen, journalistische Sternstunden, hihihihi! Erinnert ihr euch noch daran:

An meinen Gewinn in der Adventszeit, ein Häkelset mit allem drum und dran, für einen Eisbären, eine Eisbärenmütze oder Eisbärenhandschuhe?

Jaaaa, und nun kann ich hier vermelden: Er ist fertig, der Eisbär, und stellt sich euch mal vor:

Er guckt noch ein bissel schüchtern, er fühlte sich noch fremd, aber das hat nicht lange angehalten.

Da wurde er schon viel forscher beim posieren, hihihi, tja, und nun guckt er euch ratlos an, denn er ist noch namenlos, klar ist nur, er ist ein männlicher Eisbär, denn der Weibsen-Anteil ist mit Mimi und mir hier doch hoch genug, lach, und nun möchte er euch bitten, wie seinerzeit im 22. Türchen vom Adventskalender im Kommentar von Kristina (stubulinski) angeregt wurde, Namensvorschläge für ihn hier einzureichen, aus euren Vorschlägen wird dann die Redaktion eine Auswahl treffen, und dann machen wir hier eine kleine Umfrage, für welchen Namen ihr dann votiert, das wird lustig! Und, wie Kristina schon schrieb in ihrem damaligen Kommentar, dann ist es irgendwie „unser aller Bärchen“! Wir sind gespannt!

Bärchen durfte sogar an Mimis Kratzbaum posieren, guckt:

Hängematte für gehäkelte Eisbären, Mimi hatte nix dagegen, denn da oben geht sie eh nicht drauf!

Kein Problem für Mimi, er durfte sogar in ihre Hängematte

Er ist dann aber doch vorsichtshalber mal wieder rausgeklettert, nicht, daß er nachher doch noch Krach mit der Hausherrin bekommt!

Nun schließen wir hier mal so langsam unser sonntägliches Feuilleton mit eurem journalistischen Co-Autor und dem wochenendlich schwächelnden Frühlingswetter

das Mimi zum Anlaß nahm, selber wieder in ihre Hängematte zu krabbeln

Weg!!!

Wir wünschen unseren geneigten Leserinnen und Lesern einen wunderschönen Sonntag, falls auch bei euch der Frühling schwächeln sollte, eben wieder mit Sonne im Herzen, da, wo er noch sein strahlendes Gesicht zeigt, genießt ihn!

Habts fein! Wünschen euch die Redaktion des Grafschafter Wochenanzeigers, euer journalister Co-Autor eure Mimi und Frauchen Monika.

Verantwortlich für den Inhalt: Die Redaktion Mimi und Monika.

Auszeit! Wir machen mal Pause!

Die Brüder

Der Weekend traf den Weekbeginn:
»Guten Morgen!«
»Guten Abend!«
Sie mochten sich anfangs nicht leiden,
und immer hatte von beiden
der eine ein unrasiertes Kinn.

Trotz dieser trennenden Kleinigkeit
lernten sie doch dann sich leiden
und gingen klug und bescheiden
abwechselnd durch die Zeit.

 

Und gaben einander Kraft und Mut
und schließlich waren die beiden
nicht mehr zu unterscheiden.
Und so ist das gut.

(Joachim Ringelnatz)

 Hi, Folks, da isser wieder, der Montag, und mit ihm euer Co-Autor, eure Mimi!

Wir beide, mein Dosenöffner und ich, wir starten mit dem heutigen Montag mal in eine Auszeit und machen eine Blog-Pause, haben wir mal dringend nötig, sagt mein Dosenöffner, aber wir wollten uns doch noch wenigstens zum heutigen Montag melden, um euch den Wochenstart wieder ein bissel zu versüßen!

Blogmäßig waren wir ja in der vergangenen Woche schon ganz faul, lach, das Wetter, das graue, usselige und verregnete, tat sein übriges dazu, mein Balkonien war ewig naß, Winter und Schneemann waren weg, Frühling noch lange nicht in Sicht, langweilig! Und so sah es dann, abgesehen von Spielpausen mit meinem Frauchen, fressen und mal am Fenster nach den Regentropfen gucken, bei mir meist so aus:

Hihihi, klickt mal das erste Bildchen an, dann habt ihr ein „Schwänzchen-Kino“!

Mein Frauchen war außerhalb vom Blögchen doch bissel fleißig die letzte Woche, so steht jetzt im Wohnzimmer statt des am 2. Februar endlich abgeplünderten Weihnachtsbäumchen die schöne Lampe von Frauchen, die sie euch mal in einem Geburtstagseintrag von sich vorgestellt hatte, guckt:

Die brauchte nämlich ein neues Lämpchen zum leuchten, nu isses drin und sie sieht wieder fein aus!

Dann hatte Frauchen noch Wollreste über vom feinen Schal für die kleine Nichte der Kinder, und was soll ich euch sagen, jetzt gibt es einen Mini-Rattenschal für die Puppe der kleinen Maus, die sie zu Weihnachten doch neu bekommen hat, und die genauso angezogen war wie das kleine Mädchen, da isser:

 Knuffig, nicht wahr?

 Den schickt Frauchen jetzt noch hinterher, das wird bestimmt ein Spaß und eine Freude!

Und da man für eine neue Woche ja auch ganz viel Glück gebrauchen kann, haben wir da noch was in petto für euch alle, hat Frauchen auch fertig gemacht in der letzten Woche, ein neues Lesezeichen, ein Glücksschweinchen!

 Ich finde das kleine Schweinchen richtig niedlich, guckt bloß mal unten, das hat einen richtigen Schweinepopo, hihihihi!

Ja, Folks, und das war er nun, unser Eintrag zum Wochenbeginn und der Beginn unserer Blögchen-Pause, Frauchen läßt ausrichten, wir werden auch weiter bei euch allen lesen und gucken und kommentieren, bleibt uns gewogen, bleibt oder werdet alle schön gesund, paßt auf euch auf und habt alle einen ganz feinen Montag und eine gute neue Woche!

Wir sagen dann mal bis denne und habts fein! Eure  Mimi und Frauchen Monika.

P.S.: Hach, ganz vergessen, ich hab mir zwischenzeitlich schon mal ein Vorfrühlingskleidchen angezogen

 ich fand das schon so schön, ich freu mich nämlich schon wieder auf ihn, den Frühling, und mein Balkonien! Na, dann, nochmal, habts fein und viel  !