„Fürchtet Euch nicht!“

Graue Tage

Es ist mitunter,
als wären alle Fäden abgeschnitten …
als wäre alles um dich her
weitab und leer,
ein toter Raum,
und du dir selbst ein fremder Traum …

als käme nie die Sonne wieder,
als klänge nie ein Lied mehr durch,
als höre alles langsam auf …

und plötzlich flimmert’s durch die Wolken
und plötzlich trifft ein Klang ans Ohr
und leise fliegt auf goldenem Flügel
ein am Weg empor!

(Cäsar Flaischlen, 1864-1920)

„Fürchtet Euch nicht!“, das sprach der Engel zu den Frauen, die am leeren Grab von Christus standen. Meinen letzten Eintrag hier machte ich zum Osterfest, einem Osterfest, daß wir alle so noch nie erlebt haben. Und mir kam der Gedanke, daß wir uns wohl alle so fühlten und fühlen wie die Frauen damals: Voller Angst, wie es weiter geht, was noch kommt, wie das Leben nun weiter geht.

Ein großes Wort, das der Engel da spricht, wie füllt man das mit Leben, wie beherzigt man es, wenn man eben einfach nur Angst hat, daß nichts mehr wird, wie es einmal war. Und da fiel mir das obige Gedicht ein, und mit seinen Worten möchte ich mich jetzt hier langsam wieder ins „normale“ Leben hineintasten, Schritt für Schritt. Das möchte ich auch euch wünschen, es wird nicht leicht sein, immer noch ist derzeit mein Lieblingslied von Reinhard Mey dieses hier:

https://www.reinhard-mey.de/texte/alben/ich-singe-um-mein-leben

Eine Liedzeile im Lied von Reinhard Mey lautet „wie ich leise vor mich hinsummte, um nicht allein in dem großen, leeren, fremden Haus zu sein…“, so hab ich das in den letzten Tagen hier auch gemacht, gesummt und mich beschäftigt, denn Tätigkeit löst den Bann der Furcht. Sich beschäftigen holt uns aus der Starre, egal, womit man sich beschäftigt, jeder halt nach seiner Façon.

Fotografieren gehörte natürlich auch zu meinen Tätigkeiten, und so zeig ich euch jetzt mal anhand meiner Bilder einen Rückblick auf die letzten 14 Tage hier.

Am Ostersamstag hatte mein Schwiegertöchterlein Geburtstag, wie schön wäre gemeinsames feiern gewesen, aber man kann auch virtuell mit Video-Chat mit einem selbstgebackenem Kuchen gratulieren, guckt:

Um und auf dem Kuchen, das sind kleine Zucker-Einhörner! Bloß das Geburtstagskerzchen auspusten, das erwies sich virtuell als schwierig bis unmöglich, das hab ich dann stellvertretend gemacht! Die Freude war groß, auf beiden Seiten!

Mein Küchenfenster hab ich dann auch noch österlich und frühlingsfrisch aufgehübscht

Dann kam das Stichwort „Mund- und Nasenschutz“ in diesen unsäglichen Corona-Zeiten, und ich erinnerte mich an meine Nähkenntnisse, überall gab es Anleitungen im Netz, da hab ich mir was runtergeladen und als erstes mal mir eine Maske als „Prototypen“ gemacht, um zu gucken, ob das noch klappt mit dem nähen! Tat es:

Schick, oder? Das Stöffchen hat eine lustige Geschichte: Noch vor Björns Geburt waren wir im letzten Urlaub ohne Kind in Österreich, am Faaker See. Ich mag Dirndl, aber die käuflich zu erwerbenden sind sehr teuer, wir hatten dort ein Ehepaar aus Wien kennengelernt, sie konnte auch nähen und versprach mir, einen Schnitt für ein original österreichisches Dirndl zu schicken, was sie auch tat, wir waren noch lange nach Björns Geburt im darauffolgenden Jahr in Briefkontakt. Und der Stoff ist aus besagtem Dirndl, das mir natürlich schon lange nicht mehr paßt, dazumalen war ich um einiges schlanker! Nun hat es eine neue Bestimmung gefunden, das hätte mir damals auch keiner voraussagen dürfen, den hätte ich wohl schallend ausgelacht.

Nachdem der Prototyp so gut geklappt hatte, begab ich mich ans weitere herstellen von Masken für die Kinder, Björn hat zwar Homeoffice, aber Steffi muß noch täglich raus:

Sie haben mir dann, als die Masken bei ihnen eingetrudelt sind, ein Bild von sich geschickt, mit der Überschrift „Ba Ba Banküberfall…“ kennt ihr sicher alle noch, das Lied von der EAV (Erste Allgemeine Verunsicherung)

wir haben soooo gelacht, und ich hab sofort nachgefragt, wie hoch die Beute war! Wie schön, wenn man in diesen Zeiten doch auch noch richtig herzlich lachen kann, und wie wichtig!

Tja, meine Näharbeiten zogen Kreise, die nächste Bestellung, die hier einging, kam von Björns Chef über Björn, für die ganze Familie, Vater, Mutter und zwei Kinder, wurde prompt erledigt:

für die Kinder farblich gekennzeichnet, Mädchen und Junge.

Als nächstes stehen Björns Schwiegereltern noch aus, und mein Patenkind, falls bald doch die Schule auch für sie wieder los gehen sollte. Ist meine Manufaktur hier noch gut beschäftigt in den nächsten Tagen.

Meine Näharbeiten hab ich jetzt mal zum Anlaß genommen, euch mein kleines Näh-Atelier zu zeigen, das im Schlafzimmer steht

hinter diesem Schrank verbirgt es sich, war ehemals der Computer-Schrank von Björns Papa, den hab ich mir dann umgestaltet.

Sein Innenleben, mit richtig guter Beleuchtung

kann man auch abends noch prima dran arbeiten.

Alles in Reichweite, was man zum nähen so braucht.

Und prima verkabelt, da kann man auch noch Bügeleisen etc. dazu stellen.

Kisten zum Stoffe verstauen und was man sonst noch so braucht, Stoffe sind vorläufig noch reichlich vorhanden:

Der rote Stoff neben dem dunkelblauen ehemaligen Dirndlstoff war die Schürze zu besagtem Dirndl!

Nach Beendigung der Näharbeiten kommt der Karton mit dem Maskenzubehör wieder in den Schrank.

Na, und wenn wir halt schon mal beim nähen sind, da zeig ich euch doch noch was, das ist auch ein Prototyp,

genau, eine Fledermaus! Da soll eine „Lavendel-Fledermaus“ draus werden, adäquat zu den üblichen Lavendelsäckchen, die Kinder sind doch Gothic-Fans, das wird dann noch für ihren Kleiderschrank. Von Kopf bis Schwanz kann man sie dann füllen, also mittig!

So, ihr Lieben, nun bin ich fast am Ende meines Eintrags, nur eines hab ich noch mitzuteilen: In den letzten Tagen nach dem Tod meiner Mimi hab ich viel und lange darüber nachgedacht, wie es hier mit dem Blögchen respektive und/oder dem Grafschafter Wochenanzeiger weiter gehen soll, unser aller Co-Autor und eure rasende Reporterin ist ja durch nichts zu ersetzen, aber deshalb den Grafschafter ganz aufgeben? Wir haben uns beraten in unserem verwaisten Redaktionsteam und sind zu dem Entschluß gekommen: Der Grafschafter Wochenanzeiger wird weiter geführt, das wäre ganz im Sinne von Mimi, sie hätte nie gewollt, daß der Grafschafter mit ihr endet, vor allem mit dem Blick auf das von ihr so geliebte restliche Team, allen voran ihr Volontär Ruddi! Und so dürft ihr euch zum Monatsende auf das erste erscheinen unserer Zeitung nach Mimi freuen, wir haben schon liebevolle Tipps von ihr bekommen von ihrem Stern, laßt euch also alle überraschen, in diesen Zeiten braucht man verstärkt was verläßliches und schönes! Und so grüßt euch hier schon einmal wieder euer Redaktionsteam mit Mimi in heaven

und den Freelancern

Otto und Lucia

Wir wünschen euch allen einen schönen Sonntag, paßt auf euch auf, bleibt alle gesund, bewahrt euch, so gut es geht, euren Humor und eure Lebensfreude, trotz alledem und gerade jetzt!!!

Habts so fein, wie es in diesen Zeiten möglich ist! Und bleibt behütet!

Grafschafter Wochenanzeiger – Ein grauer Monat nimmt Abschied!

Die graue Farbe

In Grau will ich mich kleiden,
wie zarte Silberweiden,
mein Schatz hat’s Grau so gern!
Wie an den Hecken rankt im Tau
Clematisstöckchen seidengrau . . .
mein Schatz hat’s Grau so gern.

In Träume ganz versunken
starr‘ ich in Feuerfunken –
– mein Schatz, und Du bist fern –
die weiche graue Asche fällt,
der Rauch weht durch die stille Welt,
ich hab‘ das Grau so gern.

Ich denk‘ an graue Perlen,
an Nebel unter Erlen,
– mein Schatz, und Du bist fern –
an kühner Helden graues Haar,
das einst wie braune Haseln war,
das Grau, das hab‘ ich gern.

Graumöttchen fliegt ins Zimmer,
verlockt durch Lampenschimmer,
– mein Schatz hat’s Grau so gern –
Graumöttchen, ich verdenk‘ Dir’s nicht,
wir fliegen alle um ein Licht,
sei’s Irrwisch oder Stern.

(Irene Forbes-Mosse, 1864-1946)

Hallo, ihr lieben Leser vom Grafschafter Wochenanzeiger, nun ist er um, der erste Monat des neuen Jahres, der Januar! Wir haben in unserer Redaktionssitzung zu diesem Wochenendeintrag übereinstimmend festgestellt: Selten war ein Januar so durchgehend grau! Das drückte nachhaltig aufs Gemüt, und da haben wir dann einstimmig beschlossen: Wenn das schon die vorherrschende Farbe im vergangenen Monat war, dann soll sie hier auch ihren Eintrag kriegen, nun also, das Redaktionsteam präsentiert euch die Wochenendkolumne zur Farbe

GRAU

Als Grau wird ein Farbreiz bezeichnet, der dunkler ist als Weiß und heller als Schwarz, aber keinen oder nur einen geringen farbigen Eindruck (Farbvalenz) erzeugt. Grau besitzt also keine Buntheit, es ist eine unbunte Farbe. Die Abstufungen zwischen reinem Weiß und reinem Schwarz (Schwarz-Weiß-Skala) werden als Graustufen bezeichnet. Während Grau in der Alltagssprache auch leicht farbige Nuancen umfasst, betonen die fachsprachlichen Bezeichnungen Neutralgrau und Reingrau, dass kein Farbstich vorliegt.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Grau

Grau ist die Farbe der Neutralität, der Unbezwingbarkeit und der Erneuerung, sie symbolisiert Würde und Weisheit. Grau steht für den Übergang zwischen Bekanntem und Unbekanntem. Die Farbe wirkt oft langweilig, sie gilt aber auch als elegant, sachlich und schlicht. Es gibt unzählige Farbnuancen bei der Farbe grau wie maus-, rauch-, silber-, nebel-, schiefer-, tauben-, asch-, beton- oder zementgrau.

In der Fotografie werden Grautöne auch als Halbtöne bezeichnet.

Licht und Finsternis vermischen sich im grau, die Farbe ist den Toten verbunden und Geister werden auf Kunstwerken oft in grau dargestellt, vielleicht, weil sie sich in einem Zustand zwischen Leben und Tod befinden, zwischen weiß und schwarz. Grau ist auch die typische Farbe des Schattens in seiner Bedeutung als das Unbewußte. Eigenschaften, die mit ihr assoziiert werden, sind Demut und Fürsorge.

Es gibt viele Redewendungen von der Farbe grau: „laß dir keine grauen Haare wachsen“ „grau ist alle Theorie“ „alles grau in grau sehen“ „bei Nacht sind alle Katzen grau“ „eine graue Maus sein“ „die graue Eminenz“ „Grauzone“ „in grauer Ferne“.

In vielen Fällen kommt die Farbe grau nicht so gut weg, aber Mimi hat natürlich sofort entdeckt, daß da was drin steckt, was ganz besonders schön ist, weil es eine ihrer Freundinnen hier betrifft: Die graue Eminenz mit ihrer wunderschönen silbergrauen Farbe, sieht doch so edel aus, oder?!

Und somit ist wiederum einstimmig hier in unserer Redaktionssitzung beschlossen worden, daß auch grau eine schöne Farbe sein kann! Dabei richteten sich dann ganz automatisch alle Augen auf die Frau Chefredakteurin: „Hej, Cheffin,“ meinte Ruddi, “  du hast doch zum Beispiel auch schon graue Haare, (der Bengel ist wirklich manchmal sowas von vorlaut, Anm. der Redaktionsleitung) da hast du doch bestimmt auch was an Klamotten, die dazu passen, kannste da nich mal paar Fotos von machen?“ „Ja, lieber Ruddi, ich bin in Ehren ergraut, respektive mein Haar zeigt stellenweise einen dezenten Silberton, und du gehst schon recht in der Annahme, daß ich dazu auch passende Gewänder besitze!“ (So sanft wie die Worte waren meine Blicke nicht, nochmals Anm. der Redaktionsleitung). Der Rest der Truppe kicherte dann irgendwie, jedenfalls meiner Meinung nach, bissel unmotiviert in sich rein! Sei’s drum:

Ich habe wirklich was ganz feines in grau, das habe ich vor Jahren mal selber gestrickt, guckt mal:

Da hab ich lange dran gearbeitet, umso stolzer war ich, als es fertig war! Ganz schlicht, und dazu paßt nun eben die Farbe grau wirklich sehr!

Die feine Perlenkette hab ich von meiner Mama geerbt, da sind graue Perlen bei, deshalb fand ich sie für das Kleid so besonders hübsch!

Es gibt noch weitere, ebenfalls graue Accessoires zu meinem Kleid, zum Beispiel ein Schultertuch mit Glitzersteinen

hier glitzern sie so schön!

Und eine Weste aus einer Art grauem Satinstoff

durch den Stoff schimmert sie auch so fein!

Das sind dann die eher edlen Varianten zu grau!

Jetzt meldete sich unser Handelsreisender Otto zu Wort: „Sag mal, Frau Cheffin, außer dem Wetter hattest du doch noch einen Anschub für den Eintrag über die Farbe grau, wenn ich die Wolle hier in meinem Köfferchen so betrachte…..???“ Ja, richtig, Otto, gut, daß du aufgepaßt hast, da war doch noch was, lach! Nämlich das hier:

Na, Fragezeichen in euren Augen?

Hihihihi, ich halte euch hin!

Aber jetzt kläre ich das mal auf: Das wird, wenn es fertig ist, ein langer, grauer Schlauch! Jetzt seid ihr schlauer, was? Ja, und den stopf ich dann aus mit Füllwatte, nähe ihn zusammen und habe einen ganz feinen, selbstgestrickten Kranz, den ich dann mit verschiedenen Deko-Elementen jahreszeitlich fein aufhübschen kann, jetzt im noch Winter würden sich da zum Beispiel Schneeflocken oder Eiskristalle für eignen. Wir werden berichten, wenn er fertig ist.

Bruno,   unser Redaktionsbote, guckte ein bissel nachdenklich, na, Bruno, fällt dir noch was zur Farbe grau ein? Nach kurzem Überlegen meinte Bruno: „Ja, Cheffin, ich komm doch aus Berlin ursprünglich, und du hattest, hab ich beim gucken in unserem Archiv entdeckt, da mal in einem Adventskalender einen Eintrag zu Weihnachtsmärkten, da gab es auch Bilder von Heinrich Zille, das wäre doch was als mein Beitrag, oder?“ Richtig, Bruno, das würde sehr gut passen, da die Farbe grau ja auch mitunter was nachdenkliches symbolisiert, komm, laß uns mal suchen.

Auch mit bissel Farbe drin ist der vorherrschende Farbton grau. Gut gemacht, Bruno!

Hamish lächelte ganz still in sich rein, wir wußten alle sofort, er denkt an Schottland, na, Hamish, was fällt denn dir zur Farbe grau ein? Jetzt mußte unser Außenkorrespondent doch lachen: „Na, was glaubt ihr wohl??? Das Wetter in Schottland, ich hab mich hier in diesem Januar wie zu Hause gefühlt bei dem Dauergrau, hihihihihi!!!“

Ja, klasse, Hamish, da hätten wir auch drauf kommen können!

Nun fehlte aus unserem Team nur noch Lucia, um ihr Scherflein zur Farbe grau beizutragen, und sie hatte natürlich auch sofort eine zündende Idee: „Frau Cheffin, du hast doch noch so was gestricktes, das, was du zu Weihnachten für eine Freundin von dir gemacht hast?“ Ja, Lucia, stimmt, sie wollte doch so gerne für ihren alten, geliebten Teddybären was feines neues zum anziehen, und da kam mir diese Idee:

Ein Trachtenhöschen mit rotem Herzchen auf grau und hinten sieht es so aus:

Wie geht es damit dann bei dir weiter, Lucia? „Na, guckt, bei dem Höschen ist doch schon die erste Farbe bei, und das ist bei grau doch so schön, da passen wirklich alle Farben zu!“

Stimmt, Lucia, und wenn nun der Januar vorbei ist, dann wird es ja auch langsam draußen immer lichter, deshalb feiern wir ja auch am 2. Februar Lichtmeß, da könnten wir dann hier in den Redaktionsräumen das bedrückende vom grau mal wieder ausräuchern, denn Räucher-Rituale bieten sich zu diesem Tag so gut an. Und wir haben doch noch so eine schöne Räucher-Mischung, Weihrauch, Rose und Zirbe, das würde gut passen, weil sie herzerwärmend und wohltuend ist, dann werden die grauen Tage immer lichter, bis sie am Ende vom neuen Monat wieder in den Farbenrausch der Karnevalstage münden, deren Ende dann wieder der Aschermittwoch ist, mit der Farbe grau, und da schließt sich nun aufs trefflichste der Kreis! Prima, Lucia! Sogar ein Gedicht zu diesem Farbübergang haben wir noch gefunden, wir fanden es alle so schön, deshalb kommt nun hier noch mal ein zweites Gedicht:

O daß es Farben gibt:
Blau, Gelb, Weiß, Rot, und Grün!

O daß es Töne gibt:
Sopran, Bass, Horn, Oboe!

O daß es Sprache gibt:
Vokabeln, Verse, Reime,
Zärtlichkeiten des Anklangs,
Marsch und Tänze der Syntax!

Wer ihre Spiele spielte,
wer ihre Zauber schmeckte,
ihm blüht die Welt,
ihm lacht sie und weist ihm
ihr Herz, ihren Sinn.

Was du liebtest und erstrebtest,
was du träumtest und erlebtest,
ist dir noch gewiß,
ob es Wonne oder Leid war?
Gis und As, Es oder Dis –
sind dem Ohr sie unterscheidbar?

(Hermann Hesse, “ Magie der Farben“)

Und damit sind wir nun am Ende von unserem Eintrag zur Farbe grau und ihrer ganz eigenen Schönheit angekommen!

Wir wünschen euch allen einen schönen Samstag und ein ganz feines Wochenende, laßt euch keine grauen Haare wachsen (oder färbt sie, lach!) und genießt die Zeit, egal, ob grau oder bunt!

Bevor wir uns jetzt hier verabschieden, haben wir natürlich auch noch was für „auf die Ohren“ zu diesem Thema, wie könnte es anders sein: Reinhard Mey!

https://www.reinhard-mey.de/texte/alben/mein-erstes-graues-haar

Habts fein, wünschen euch allen das Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger.

Grafschafter Wochenanzeiger – Sonderausgabe

Rumpumpels Geburtstag

Kräht der Hahn früh am Morgen,
krähet laut, krähet weit:
Guten Morgen, Rumpumpel,
dein Geburtstag ist heut!

Guckt das Eichhörnchen runter:
Wenig Zeit, wenig Zeit!
Guten Morgen, Rumpumpel,
dein Geburtstag ist heut!

Kommt das Häschen gesprungen,
macht Männchen vor Freud:
Guten Morgen, Rumpumpel,
dein Geburtstag ist heut!

Steht der Kuchen auf dem Tische,
macht sich dick, macht sich breit:
Guten Morgen, Rumpumpel,
dein Geburtstag ist heut!

Und Vater und Mutter,
alle Kinder, alle Leut‘
schreien: Hoch der Rumpumpel,
sein Geburtstag ist heut!

(Paula Dehmel)

Es ist soweit: Extrablatt!!!!!!!

Die Redaktion des Grafschafter Wochenanzeigers vermeldet:

Die Abstimmung über den Namen unseres Häkel-Eisbärens ist seit Samstagabend geschlossen, das Ergebnis steht fest, das Bärchen erhält den Namen

Ruddi

Ein herzlicher Glückwunsch geht an Rani und Kristina stubulinski, euer Namensvorschlag hat das Rennen gemacht, wir freuen uns sehr für euch! Und somit darf Rani nun unser aller Ruddi feierlich taufen:

Wir haben uns so sehr über all eure feinen Namensvorschläge gefreut, und natürlich sollen jetzt auch alle anderen wissen, wie ihr Vorschlag abgeschnitten hat, ist auch im vorigen Eintrag noch in der Abstimmungsliste nachzugucken, aber hier soll es doch auch noch mal hin:

  • Ruddi                                                  45,65 %
  • Käpt’n Blaubär                             21,74 %
  • Öhrchen Himmelblau              13,04 %
  • Wolly Blue                                        6,52 %
  • Graf Liri                                              4,35 %
  • Caldo                                                    2,17 %
  • Bruno Blauohr                                2,17 %
  • Azuro                                                   2,17 %
  • Bluebeary Ball                                2,17 %

Herzlichen Dank fürs mitmachen und abstimmen, es war ein richtiger Spaß, wir hatten ja zuvor noch nie eine Umfrage gemacht!

Dann kann ja hier nun die Party zu Ehren von Ruddi starten, als Datum haben wir zwar den gestrigen Samstag zum Geburts-, Namens- und Entstehungstag unseres Eisbärchens kreiert, aber gefeiert wird natürlich heute, am Sonntag, wo alle frei und Zeit haben! Dann laßt uns mal anstoßen auf unseren Ruddi

natürlich mit einem ordentlichen Pils, wie sich das im Ruhrpott und für den Namen eben gehört! Apropos Namen:

Ruddi (ruhrpöttisch für Rudi) Rudi = Kurzform von Rudolf, Rudolf = setzt sich zusammen aus den althochdeutschen Wörtern hruod – der Ruhm, und wolf – der Wolf, also ruhmreicher Wolf, ich denke, das paßt auch prima zu einem Bären!

Die Redaktion des Grafschafter Wochenanzeigers, meine Wenigkeit als Chefredakteurin und eure Mimi als Reporterin mit Sonderaufgaben heißen Ruddi herzlichst in unserer Familienchronik willkommen!

Und wie es sich für einen Eisbären in einer Zeitungsredaktion gehört, schmückt unser Ruddi selbstverständlich schon die ersten Titelseiten:

Da tritt er doch schon einmal prima in die Fußstapfen unserer allseits geliebten Co-Autorin Mimi, die dort ja auch schon vertreten war!

Mimi hat mit ihrer langjährigen Erfahrung auch Ruddi’s Geburtstagsbilder ausgesucht, das ist ja letztlich auch ihr Ressort, und so sagen wir nochmals: Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag und Namenstag, lieber Ruddi

dann mach dich mal bereit für dein zukünftiges Aufgabenfeld im Grafschafter Wochenanzeiger, unsere Leser wollen zukünftig bestimmt noch viel von dir hören und lesen!

Und ich lächel gerade so richtig vergnügt in mich hinein, der Konzern, der dazumalen die Weihnachtsaktion und das Gewinnspiel ins Leben gerufen hat, und bei der ich dann zum ersten Mal eine glückliche Gewinnerin eines Preises, und zwar eben dieses Eisbärchens, selbst zu häkeln, war, hatte als Motto für diese Aktion „Weihnachten braucht nicht viel – Nur Liebe“ (Penny-Weihnachtskampagne 2018), und wie schön ist das hier unter uns allen umgesetzt worden. Soviel Liebe, soviel Spaß, soviel Freude!

In diesem Sinne wünschen wir nun allen unseren Lesern einen wunderschönen Sonntag!

Habts fein! Wünschen eure Reporterin Mimi Chefredakteurin Monika und Eisbär Ruddi

Grafschafter Wochenanzeiger – Montags-Feuilleton

Er ist’s

Frühling läßt sein blaues Band
wieder flattern durch die Lüfte;
süße, wohlbekannte Düfte
streifen ahnungsvoll das Land.


Veilchen träumen schon,
wollen balde kommen.


Horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja du bist’s!
Dich hab ich vernommen!

(Eduard Mörike)

Liebe Lesegemeinschaft vom Grafschafter Wochenanzeiger, Montag ist, und da isser wieder, euer Co-Autor, eure Mimi, mit dem Montags-Feuilleton unserer kleinen Zeitung!

Als journalistische Katze und Co-Autor hab ich ja nun wieder die Aufgabe, euch den Start in den Montag und eine neue Woche zu versüßen, lt. Begriffserklärung ist ein Feuilleton der „literarische, kulturelle oder unterhaltende Teil einer Zeitung“, da werde ich euch jetzt also mal unterhalten! Hoffe ich!

Das eingestellte Gedicht hat es ja schon angezeigt, der Frühling ist eingekehrt, und schon bevor er sich draußen wieder von seiner schönen Seite gezeigt hat, hat mein Frauchen, also unsere Frau Redakteurin, sich frühlingsmäßig mal wieder hier in der Wohnung ausgetobt, ich sag es euch, gut, daß ich meine Plätzchen habe, um ihrem Auf- und Umräumwahn aus dem Weg zu gehen. Denn stellt euch bloß mal vor, das erste Objekt ihrer Begierde war ausgerechnet mein ehemaliger Kuschel-Wohlfühl-Sessel, ihr kennt ihn alle, falls die neuen Leser damit nichts anfangen können, kommt hier nochmal das Original:

Das ist ein altes Archivfoto aus dem Dezember 2012, dazumalen noch mit der geliebten kleinen Handyknipse der Frau Redakteurin aufgenommen. Tja, auch Wolldecken müssen mal gewaschen werden, und deshalb plante Frauchen dann gleich die gesamte Umgestaltung. Gesagt, getan, der Nähschrank wurde umgekrempelt, alles notwendige allüberall verteilt, ich bin schnell in meiner Hängematte verschwunden und hab sie werkeln lassen, aber nun guckt mal, ganz ehrlich: Selbst ich bin der Meinung, das hat sich gelohnt:

Schick, der Streifenstoff, oder? Den Stoff hatte Frauchen noch, die hübschen Rosenkissen wie dieses hier sind schon länger Bestandteil der Couch, ein „richtiges“ Kissen auf der Grundlage des im alten Sessel abgebildeten ist bereits in Arbeit und wird nach Fertigstellung hier natürlich auch veröffentlicht! Frauchen war richtig glücklich, kann ich verstehen:

Seitenansicht und guckt mal, hinten:

Schicker Knoten!

Mal im Raum wirken lassen, meint ihr? Aber büdde schön, stets zu Diensten!

Nachdem diese Wohnzimmerverschönerungsaktion nun beendet war, Frauchen alles wieder eingeräumt hatte und ich dachte, hach, schöööön, Ruhe….jaaaa, Pustekuchen, Frühlingsdeko steht an, Schlafzimmerschrank auf und Kisten und Kästen rauskramen, flugs war ich aber dabei, denn wo es um Kisten und Kartons geht, ist eine Katze stets zur Stelle. War wieder spannend, vor allem auch Dosenöffners Kreischattacken, wenn ich irgendwo war, wo ich NICHT hinsollte, hihihihi! Aber mit vereinten Kräften haben wir es dann doch wieder geschafft, die Außen-Frühlings-Deko für unseren Korridor steht:

Kränzchen an der Türe:

Ich mag den Hasen!

Die sind doch auch richtig süß, nicht wahr, hat Frauchen vor langer Zeit mal mit Serviettentechnik gemacht, freut sie sich jedes Jahr wieder drauf, genau wie auf das hier:

Auch das ist Serviettentechnik, und Frauchen schmunzelt immer über den Hasen, in einem ganz uralten Handy, das sie noch als Wecker benutzt, ist der das Header-Bild! Und guckt mal, wir haben die Forsythie geplündert

hihihi, laßt euch nicht narren, das sind Frauchen künstliche Blütenzweige, aber schön sind sie doch, finde ich!

Und mein Lieblingsanhänger:

Die Laterne und das Kerzenglas stehen weiter draußen und leuchten.

So, hab ich gedacht, nun hat die liebe Seele Ruh, ich könnte jetzt eigentlich mal was mümmeln gehen in der Küche, äääääähhh…..Frauchen????? Haaaalloooooo, wieso ist denn die Küchentüre zu? Wie, du willst jetzt das Fenster putzen, menno, ich wollte doch….zack, stand mein Freßchen vor der Küchentüre, die wieder zu ging, ehrlich, Folks, ich war platt!!! Ja, seufz, ok, ich spring schon mal gerne auf die Fensterbank, und wenn im dritten Stock dann das Fenster offen ist, ok, Frauchen, gebongt! Na, hat auch gar nicht soooo lange gedauert, dann ging die Türe wieder auf, und für die Deko vom frisch geputzten Küchenfenster durfte ich dann wieder dabei sein, und da ich hier ja nun die rasende Reporterin bin, hab ich mir halt Frauchens Knipse geschnappt und alles fotografisch festgehalten:

Ich bin ja nun noch nicht so versiert mit dem Fotos machen, deshalb hab ich einfach mal verschiedene Lichtverhältnisse ausprobiert!

einmal dunkler, einmal heller:

(Hihihihi, natürlich hat Frauchen die Bilderkes gemacht, aber ich wollte doch mal angeben hier, und ich hab aber auch brav daneben gestanden und zugeguckt, vielleicht kann ich es irgendwann ja doch mal selbst!

Ok, dann hätten wir also die Frühlingsdeko in der Küche auch abgehakt, können wir büdde nun mal gucken, daß wir beide bei dem schönen Wetter noch auf Balkonien können? Ach, die Türe ist auf? Huch, hab ich bei all der spannenden Dekowut hier gar nicht gemerkt, alles klar, ich bin weg!

Schön, einfach nur schön draußen, und guckt mal, die Birken werden grün, und bei uns auf Balkonien die auch

erste zarte Blättchen,

auch in den Töpfchen mit den Kräutern von Frauchen sprießt es mehr oder weniger neu

der Oregano vom letzten Jahr! Was neues zum aussäen hat Frauchen auch schon wieder mitgebracht

ich mag die Farben, Frauchen auch! Eine hübsche Neuerwerbung gibt es auch für künftige Pflanzen- und Blumenfreuden

ein Frühlingswiesen-Eimerchen, derweil dient er noch als Zierde und Untertopf.

Hach, ich dös mal weiter in meinem geliebten Brotkasten in der Sonne

das ist soooooo schön und so lang entbehrt! Ääääh, was ist denn nun wieder los? Frauchen??? Fraaaauuuuuuchen??? Wieso ist denn jetzt die Balkontüre zu, Mönsch? Aha, die willst du also nun auch noch putzen, ja, dann mach mal, ich döse hier mal weiter, boooaaaah, Menschen!!! Und jaaa, klar, euer Gedankengang ist schon richtig, auch die kriegte eine Frühlingsdeko, lach!

Ein feines Frühlingskränzchen aus Window-Color, auch schon etliche Jahre alt, sagt Frauchen, das hatte sie mal ihrer Mama gemacht und dann zurückgeerbt!

Glockenblumen zwischen Löwenzahn und Gurkenblüte, sieht ehrlich hübsch aus, finde sogar ich, leuchtet so schön in der Sonne.

Ja, ihr lieben Leser, damit bin ich mit meinem Montags-Feuilleton am Ende, aaaaber, wir haben ja nun noch was für euch, meine Frau Redakteurin ist schon ganz aufgeregt, denn das wird eine Premiere, wir werden jetzt hier die allererste Umfrage dieses unseres Blögchens starten, und zwar für die Abstimmung über den Namen des neu und frisch gehäkelten Eisbären, wir hatten ja schon Vorschläge gesammelt, nun fassen wir sie zusammen und dann könnt ihr alle abstimmen, welchen Namen ihr am schönsten findet!

Wir haben gerade in der Vorschau gelünkert, da hat das geklappt mit der Abstimmung, hoffen wir mal, daß es am Ende vom Eintrag gleich auch so ist!

Habt alle ganz viel Spaß beim abstimmen über den Namen vom Eisbärchen mit dem blauen Ohr, damit bin ich nun am Ende meines montäglichen Feuilletons, ich hoffe, es hat euch wieder Freude gemacht!

Wir beide, eure journalistische Mimi und die Frau Redakteurin Monika wünschen euch allen jetzt einen ganz feinen Montag und einen guten Start in die neue und erste Aprilwoche!

Habts fein! (Und die Abstimmung ist KEIN Aprilscherz!)

Grafschafter Wochenanzeiger – Sonntagsausgabe

Grafschafter Wochenanzeiger

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Nach der Zeitungslektüre:

Neuigkeiten

Es müßte Zeitungen geben,
die immer das mitteilen,
was nicht ist:
Keine Cholera!
Kein Krieg!
Keine Revolution!
Keine Mißernte!

Die tägliche Freude
über die Abwesenheit großer Übel
würde zweifellos
die Menschen fröhlicher machen.

(Christian Morgenstern)

Einen fröhlichen guten Morgen am Sonntag, wir präsentieren euch hier allen zum ersten Kaffee oder Tee des Tages die neuesten Nachrichten des Grafschafter Wochenanzeigers, einem Wochenblättchen mit den News der vergangenen Woche und streng nach den Richtlinien des obigen Gedichtes: Nur gute! Nix Übles!

Verantwortlich für die Redaktion bin ich, einzelne Rubriken werden aufgeteilt zwischen mir und eurem Co-Autor, meiner Mimi, der für diesen Wochenanzeiger nunmehr seine schriftstellerische Karriere mit der Aufgabe eines Journalisten erweitert! Und gleich mal beginnt!

Hi, Folks…..ach, nee, wenn ich jetzt hier Journalistin bin, kann ich das ja nicht mehr schreiben, also: Liebe(r) Leser(in), hier ist ihre rasende Katzenreporterin, die Mimi, mit den neuesten Meldungen aus dem Grafschafter Wochenanzeiger! Unter der Rubrik „Balkonien“, für die selbstverständlich grundsätzlich ich verantwortlich bin, beginne ich nun meine Reportage über Frühling auf Balkonien, ein Saison-Beginn für zwei Tage! Denn stellt euch bloß vor, liebe geneigte Leserinnen und Leser, ich hatte es endlich wieder, mein Balkonien, der Frühling war da, es ging raus, das ganze hat zwar nur zwei Tage gedauert, dann trübte es pünktlich zum Wochenende wieder ein, aber völlig egal, ich weiß jetzt wieder, wie Frühling geht! Und laß nun einfach mal Bilder sprechen!

Da isses wieder, Balkonien, mit Liegestuhl, mit Sonne, mit Wärme, mit lesendem Frauchen und natürlich mit mir! Wer findet Mimi, hihihihi???

Daaaaa!!! Ist das herrlich!!!

Mal schnell den Wintermief aus dem Fellchen putzen!

Ich hab es genossen, das kann ich euch versichern, abends dann noch ausgiebig im Brotkasten! Und guckt mal, wie schön Balkonien schon wieder ist, nur dekorieren muß Frauchen noch frühlingsgemäß, aber dit wird!

Guckt mal, wie hoch unsere Forsythie ist, Frauchen ist da so stolz drauf!

Knallblauer Himmel!

Die ersten grünen Blättchen kommen auch schon.

Hihihi, und unser Schild ist auch wieder da! Beim nächsten Bild müßt ihr mal genau gucken, Frauchen hat doch ein kleines Insektenhotel hier hängen, und die ersten Wildbienen waren da

Frauchen hilft mal ein und sagt, über den roten Schlitzen, ganz links das zweite Röhrchen von unten, da ist eine zu erkennen. Sie sind so schnell, das Hotel hängt hoch, da muß Frauchen zoomen, vielleicht kriegen wir nochmal ein besseres Bild hin, jedenfalls hat sich mein Dosenöffner riesig gefreut, da war ganz schön was los! Mich haben sie nicht gestört, die sind total lieb, lach!

Ja, liebe Leserinnen und Leser, das war nun mein Bericht über Balkonien, die nächsten Rubriken handelt jetzt der Redakteur ab, bei einigen bin ich aber bildlich mit vertreten, hihihi! Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern einen wunderschönen Sonntag, eigentlich kann er ja nur prima werden, wenn ihr ihn mit der Lektüre unseres Wochenanzeigers begonnen habt, hihihihi! Habts fein!

So, nun überläßt Mimi mir die Tastatur, dann schreiten wir mal gleich zur nächsten Rubrik, „Vermischtes“.

Vom letzten Donnerstag gibt es aus der Grafschaft aufregendes zu vermelden, wir hatten Besuch von einem Schweine-Slow-Flighter namens Alfredo Ringelo, näheres könnt ihr dieser Kolumne entnehmen

https://bloghuettenalm.wordpress.com/2019/03/20/der-schweine-slow-flighter/

das war eine abenteuerliche Sache für Mimi und unser Lesezeichen-Schweinderl, sie waren beide so begeistert von ihrem Rundflug über die Liricher Grafschaft mit Alfredo!

Zwischenzeitlich war ebenfalls am letzten Donnerstag bereits die zweite vorösterliche Frühschicht in der Kirche der Grafschaft, das Thema dieser Frühschicht war die Dornenkrone als Zeichen von Demütigung und verspotten, mit der Frage dazu, wem denn wir wohl im Alltag im übertragenen Sinne eine Dornenkrone aufsetzen, in dem wir über jemanden spotten oder schlecht reden, jemanden demütigen und herablassend behandeln, dazu bekamen wir dann alle eine Rose überreicht, als Symbol, anderen Menschen lieber sinnbildlich eine Rose zu überreichen statt einer Dornenkrone. Wir durften sie selber auswählen, guckt mal, das ist meine:

Ist das nicht eine schöne Farbe? Altrosa, gefiel mir so gut!

So, und nun kommt ein ganz wichtiger Artikel, der das Thema „Umfrage“ beinhaltet, denn höret und staunet: Es ist vollbracht! Tja, und da haben wir sie doch wieder, die Fragezeichen in euren Augen, journalistische Sternstunden, hihihihi! Erinnert ihr euch noch daran:

An meinen Gewinn in der Adventszeit, ein Häkelset mit allem drum und dran, für einen Eisbären, eine Eisbärenmütze oder Eisbärenhandschuhe?

Jaaaa, und nun kann ich hier vermelden: Er ist fertig, der Eisbär, und stellt sich euch mal vor:

Er guckt noch ein bissel schüchtern, er fühlte sich noch fremd, aber das hat nicht lange angehalten.

Da wurde er schon viel forscher beim posieren, hihihi, tja, und nun guckt er euch ratlos an, denn er ist noch namenlos, klar ist nur, er ist ein männlicher Eisbär, denn der Weibsen-Anteil ist mit Mimi und mir hier doch hoch genug, lach, und nun möchte er euch bitten, wie seinerzeit im 22. Türchen vom Adventskalender im Kommentar von Kristina (stubulinski) angeregt wurde, Namensvorschläge für ihn hier einzureichen, aus euren Vorschlägen wird dann die Redaktion eine Auswahl treffen, und dann machen wir hier eine kleine Umfrage, für welchen Namen ihr dann votiert, das wird lustig! Und, wie Kristina schon schrieb in ihrem damaligen Kommentar, dann ist es irgendwie „unser aller Bärchen“! Wir sind gespannt!

Bärchen durfte sogar an Mimis Kratzbaum posieren, guckt:

Hängematte für gehäkelte Eisbären, Mimi hatte nix dagegen, denn da oben geht sie eh nicht drauf!

Kein Problem für Mimi, er durfte sogar in ihre Hängematte

Er ist dann aber doch vorsichtshalber mal wieder rausgeklettert, nicht, daß er nachher doch noch Krach mit der Hausherrin bekommt!

Nun schließen wir hier mal so langsam unser sonntägliches Feuilleton mit eurem journalistischen Co-Autor und dem wochenendlich schwächelnden Frühlingswetter

das Mimi zum Anlaß nahm, selber wieder in ihre Hängematte zu krabbeln

Weg!!!

Wir wünschen unseren geneigten Leserinnen und Lesern einen wunderschönen Sonntag, falls auch bei euch der Frühling schwächeln sollte, eben wieder mit Sonne im Herzen, da, wo er noch sein strahlendes Gesicht zeigt, genießt ihn!

Habts fein! Wünschen euch die Redaktion des Grafschafter Wochenanzeigers, euer journalister Co-Autor eure Mimi und Frauchen Monika.

Verantwortlich für den Inhalt: Die Redaktion Mimi und Monika.

Auszeit! Wir machen mal Pause!

Die Brüder

Der Weekend traf den Weekbeginn:
»Guten Morgen!«
»Guten Abend!«
Sie mochten sich anfangs nicht leiden,
und immer hatte von beiden
der eine ein unrasiertes Kinn.

Trotz dieser trennenden Kleinigkeit
lernten sie doch dann sich leiden
und gingen klug und bescheiden
abwechselnd durch die Zeit.

 

Und gaben einander Kraft und Mut
und schließlich waren die beiden
nicht mehr zu unterscheiden.
Und so ist das gut.

(Joachim Ringelnatz)

 Hi, Folks, da isser wieder, der Montag, und mit ihm euer Co-Autor, eure Mimi!

Wir beide, mein Dosenöffner und ich, wir starten mit dem heutigen Montag mal in eine Auszeit und machen eine Blog-Pause, haben wir mal dringend nötig, sagt mein Dosenöffner, aber wir wollten uns doch noch wenigstens zum heutigen Montag melden, um euch den Wochenstart wieder ein bissel zu versüßen!

Blogmäßig waren wir ja in der vergangenen Woche schon ganz faul, lach, das Wetter, das graue, usselige und verregnete, tat sein übriges dazu, mein Balkonien war ewig naß, Winter und Schneemann waren weg, Frühling noch lange nicht in Sicht, langweilig! Und so sah es dann, abgesehen von Spielpausen mit meinem Frauchen, fressen und mal am Fenster nach den Regentropfen gucken, bei mir meist so aus:

Hihihi, klickt mal das erste Bildchen an, dann habt ihr ein „Schwänzchen-Kino“!

Mein Frauchen war außerhalb vom Blögchen doch bissel fleißig die letzte Woche, so steht jetzt im Wohnzimmer statt des am 2. Februar endlich abgeplünderten Weihnachtsbäumchen die schöne Lampe von Frauchen, die sie euch mal in einem Geburtstagseintrag von sich vorgestellt hatte, guckt:

Die brauchte nämlich ein neues Lämpchen zum leuchten, nu isses drin und sie sieht wieder fein aus!

Dann hatte Frauchen noch Wollreste über vom feinen Schal für die kleine Nichte der Kinder, und was soll ich euch sagen, jetzt gibt es einen Mini-Rattenschal für die Puppe der kleinen Maus, die sie zu Weihnachten doch neu bekommen hat, und die genauso angezogen war wie das kleine Mädchen, da isser:

 Knuffig, nicht wahr?

 Den schickt Frauchen jetzt noch hinterher, das wird bestimmt ein Spaß und eine Freude!

Und da man für eine neue Woche ja auch ganz viel Glück gebrauchen kann, haben wir da noch was in petto für euch alle, hat Frauchen auch fertig gemacht in der letzten Woche, ein neues Lesezeichen, ein Glücksschweinchen!

 Ich finde das kleine Schweinchen richtig niedlich, guckt bloß mal unten, das hat einen richtigen Schweinepopo, hihihihi!

Ja, Folks, und das war er nun, unser Eintrag zum Wochenbeginn und der Beginn unserer Blögchen-Pause, Frauchen läßt ausrichten, wir werden auch weiter bei euch allen lesen und gucken und kommentieren, bleibt uns gewogen, bleibt oder werdet alle schön gesund, paßt auf euch auf und habt alle einen ganz feinen Montag und eine gute neue Woche!

Wir sagen dann mal bis denne und habts fein! Eure  Mimi und Frauchen Monika.

P.S.: Hach, ganz vergessen, ich hab mir zwischenzeitlich schon mal ein Vorfrühlingskleidchen angezogen

 ich fand das schon so schön, ich freu mich nämlich schon wieder auf ihn, den Frühling, und mein Balkonien! Na, dann, nochmal, habts fein und viel  !

UFO-Alarm!

  

Bim, Bam, Bum

Ein Glockenton fliegt durch die Nacht,
als hätt er Vogelflügel,
er fliegt in römischer Kirchentracht
wohl über Tal und Hügel.

Er sucht die Glockentönin BIM,
die ihm vorausgeflogen;
d.h. die Sache ist sehr schlimm,
sie hat ihn nämlich betrogen.

»O komm«, so ruft er, »komm, dein BAM
erwartet dich voll Schmerzen.
Komm wieder, BIM, geliebtes Lamm,
dein BAM liebt dich von Herzen!«

Doch BIM, dass ihr’s nur alle wißt,
hat sich dem BUM ergeben;
der ist zwar auch ein guter Christ,
allein das ist es eben.

Der BAM fliegt weiter durch die Nacht
wohl über Wald und Lichtung.
Doch, ach, er fliegt umsonst! Das macht,
er fliegt in falscher Richtung.

(Christian Morgenstern)

 Hi, Folks, da bin ich wieder, euer Co-Autor, eure Mimi, denn heute ist wieder Montag und wir wollen lustig die neue Woche beginnen!

Und mir geht es wie Frauchen beim letzten Eintrag, ich liebe sie, die Fragezeichen in euren Augen! Das ist ja wieder ein Gemenge, UFO-Alarm im Titel, Glocken in der Girlande und im Gedicht, und ich nochmal im Mond, wat datt denn???

Tja, das ist eigentlich ganz einfach, denn ich wollte ja was lustiges zum Montag gleichzeitig mit Bildern von Frauchen, und da haben wir beide hier getüftelt und folgendes ausgebrütet, lach!

UFO-Alarm??? Ja, guckt mal, in unserem Wohnzimmer ist ein UFO gelandet:

Hihihihi, Frauchen hat selber so gelacht, als sich beim hochladen der neuesten Bilder hier das von ihr fotografierte Kerzchen in der Glasvase als UFO erwies! So sieht das von der Seite aus

und durch das Muster vom Kerzenglas wurde das, von oben fotografiert, halt zu einem UFO!

Dann hätten wir das geklärt! Und die Glocken? Ja, es sollte doch was lustiges sein, und wenigstens einen Bezug zum fliegen haben, und da bot sich dieses knuffige Gedicht von der verliebten, fliegenden Glocke an, wir hatten beide so einen Spaß, Frauchen und ich! Und damit ist natürlich auch klar, warum ich nochmal im Mond……siehe UFO! Fliegt am Mond vorbei!

Da hoffe ich doch mal, daß ihr alle euren Spaß hattet am kleinen, kurzen Montagseintrag, der fröhlich in die neue Woche einstimmen soll, Frauchen hat noch kurz was in eigener Sache, da geb ich die Feder mal eben weiter:

Ja, erst wußte Mimi gar nicht, was sie montäglich hier wieder schreiben sollte, aber da konnte ich ihr mit meinen Kerzenbildern aus der Patsche helfen, hihihi! Und ich zeig euch jetzt auch noch was feines, ich hab nämlich Rückmeldung vom Eintreffen des Rattenschals bei seiner neuen Besitzerin bekommen, ein süßes Video, das ich hier leider nicht zeigen kann, weil da die kleine Maus ganz drauf ist, wie sie sich über ihren Schal freut, das war so herzig, sie hat richtig gestrahlt und ich hab mich natürlich sehr gefreut!!! Und ein Bild hab ich bekommen, und das kann ich zeigen, weil man Bilder ja immer entsprechend bearbeiten und verändern kann, also büddeschön:

Ich freu mir hier ein Loch in den Bauch, ich glaube, das könnt ihr alle nachvollziehen. Paßt doch auch ganz fein zu einem fröhlichen Wochenbeginn, und damit laß ich Mimi jetzt den Schluß machen!

Ja, Folks,  da bin ich nochmal wieder, fein mit dem Schal für die kleine Nichte der Kinder vom Dosenöffner, nicht wahr, ich hab mich auch sehr für Frauchen gefreut!

So, ihr lieben alle, dann habt mal einen feinen, fröhlichen Montag und einen guten Start wieder in die neue Woche!

Habts fein! Wünschen euch  Mimi und Monika. 

Winterwetter – rattenscharf!

 

    

Neuschnee

 Flockenflaum zum ersten Mal zu prägen
mit des Schuhs geheimnisvoller Spur,
einen ersten schmalen Pfad zu schrägen
durch des Schneefelds jungfräuliche Flur

Kindisch ist und köstlich solch Beginnen
wenn der Wald dir um die Stirne rauscht
oder mit bestrahlten Gletscherzinnen
deine Seele leuchtende Grüße tauscht.

(Christian Morgenstern)

Ich liebe sie einfach, hihihi, die Fragezeichen in euren Augen! Was hat denn nun das Winterwetter mit rattenscharf zu tun?

Das ist mal wieder eine lustige Wort-Kombi, denn Winterwetter……tadaaaaaa

„…..in großen, weißen Flocken, so kam er über Nacht….“, der Winter hat Einzug gehalten in der Grafschaft, leider war die weiße Pracht am hellerlichten Tag gestern schon wieder arg zusammengeschrumpft, da müßt ihr euch leider mit den nächtlichen Bildern begnügen. Trotzdem ist es noch überall weiß, halt bloß mit Lücken wieder, aber schön ist es allemal und ich hoffe sehr, es kommt noch mehr! Mimi nicht

sie wollte mit raus, gucken, als es zu schneien begann, und hat dann mit allen Anzeichen des Entsetzens festgestellt, daß der Schnee sogar in ihren Brotkasten gerieselt ist, igitt, nix wie wieder rein, ab in die Hängematte und den Dosenöffner vorwurfsvoll angucken, denn der ist schuld an jeglicher Misére! Punktum!

Na, und rattenscharf?

Pünktlich zum eintrudelnden Winterwetter hatte ich den Rattenschal fertig, den sich die Mama der kleinen Nichte der Kinder gewünscht hatte, ihr erinnert euch, die kleine Maus liebt Ratten und hat eine heiß geliebte Stofftierratte, wie ihr auf den Bildern von der Hochzeit gucken konntet

 und zu Weihnachten hatte ich ihr ja die Lesezeichenratte zum Geschenk gemacht  und das brachte ihre Mama auf die Idee,  ob man denn wohl auf diese Art auch einen Schal stricken könnte, aber klar, kann man, ich hab mich mit Begeisterung an die Arbeit gemacht und nun ist das gute Stück fertig!

 Sieht sie nicht knuffig aus?

Schwänzchen, mit Strickliesel gemacht! Und nun kommt der Clou, nämlich wie man ihn bindet, den Schal:

 Das Schwanzteil wird durch das Mäulchen geschoben, ich hab es noch mal deutlicher

das sieht so lustig aus, und liegt so auch schön am Hals an, kann man ganz bequem so „stramm“ ziehen, wie man bzw. wie das Kind es möchte!

 Ich hab richtig Spaß! Und freu mich schon auf den Bericht über das eintrudeln des Päckchens, denn gestern ist der rattenscharfe Rattenschal auf die Reise gegangen! Ich bin so gespannt, wie der Bericht über den Erhalt ausfallen wird, hihihi!

Das wollte ich euch nicht vorenthalten, deshalb gibt es heute halt so einen kleinen „Zwischeneintrag“, ich hoffe, ihr habt Spaß dran!

Wir zwei beide, Mimi  und ich, wünschen euch einen wunderschönen Donnerstag!

Habts fein!