Grafschafter Wochenanzeiger – Adventskalender – Türchen 22

 

MiBuRo A d v e n t s k a l e n d e r 

Türchen  

Eine Muh, eine Mäh, eine Täterätätä

Wenn der Weihnachtsbaum uns lacht,
wenn die Glocke bim-bam macht,
kommt auf leisen Sohlen,
Ruprecht an verstohlen.
Zieht mit vollen Säcken ein,
bringt uns Bäcker-Leckerein
und packt unter Lachen
aus die schönsten Sachen.
Kommt, Kinder, seht euch satt,
was er für Schätze hat:

   

Eine Muh, eine Mäh,
eine Täterätätä,
eine Tute, eine Rute,
eine Hopp-hopp-hopp-hopp,
eine Diedeldadeldum,
eine Wau-wau-wau,
ratatsching-daderatabum.

Wenn der Schnee zum Berg sich türmt,
wenn es draußen friert und stürmt,
um die Weihnachtslichter
fröhliche Gesichter.
Alle Stuben blitzeblank,
denn es kommt mit Poltergang
durch die Luft, die kalte,
Ruprecht an, der alte.
Und pustet, prustet – dann
zeigt uns der Weihnachtsmann:

Eine Muh, eine Mäh,
eine Täterätätä,
eine Tute, eine Rute,
eine Hopp-hopp-hopp-hopp,
eine Diedeldadeldum,
eine Wau-wau-wau,
ratatsching-daderatabum.

(Wilhelm Lindemann , 1882 – 1941, Sänger, Musiker, Textdichter und Schlagerkomponist.
Er war auch unter dem Pseudonym „Fritze Bollmann“ bekannt.)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, da der traditionell lustige Montag von Mimi in heaven dieses Jahr auf den 21., unserem besinnlichen Türchen, fiel, holen wir das heute dann mal so ein bissel nach! Und da haben wir uns gleich alle an dieses Lied erinnert, die Bären fanden es so lustig, sie haben sich hier einen abgekichert! Und waren natürlich ganz gespannt, was denn, wenn das hier doch so lustig schon angefangen hat, wohl vielleicht passendes im Adventskalendertürchen versteckt ist. Paßt mal auf, ich glaub, die Bären haben sich nicht getäuscht:

Da lünkert doch schon wieder so ein vorwitziges Näschen….

Ja, das könnte ja nun echt passen, meine Redaktionsmitglieder wurden ganz hibbelig!

Jawoll, paßt! Ein Schneemannkopf, aber paßt mal auf, was der mitbringt:

Ohrenwärmer, hihihihi, aber kaum hatte das meine Bärencrew entdeckt, haben sie es gleich umfunktioniert in die moderne Zeit und meinten, der hätte Kopfhörer auf! 

Ich sag einfach mal salomonisch, jedem das was ihm beliebt, also sucht euch alle aus, was ihr schöner findet! 

Schick weihnachtlich eingerahmt, wir freuen uns immer auf die Deko für unsere Figürchen, das macht so Spaß. 

Ebenso haben wir es mit dem Türchen vom 2. Adventskalender gemacht, und das hat uns auch wieder erfreut, weil uns da noch was zum fotografieren und mehr zu eingefallen ist, aber das später, jetzt erstmal das Türchen:

Na, ist das fein eingerahmt? Mit selbstgehäkelten Tannenbäumchen und Streu-Deko, passend zum Gewürztütchen:

Genau, ihr habt es sicher schon erraten, Lebkuchengewürz! Die Streuteilchen sind knuffig, oder? 

Nun wollt ihr sicher alle wissen, was uns denn nun zu dem Lebkuchengewürz noch eingefallen ist für unser Türchen hier. Ja, das war dann so, wir hatten gestern nachmittag hier allgemeines Geschenke einpacken, da verzieht sich ja dann jeder geheimnisvoll in eine Ecke, hihihihi, und Ruddi meinte dann: „Sag mal, Frau Cheffin, wenn jetzt mal jemand von unseren Lesern nicht so richtig in die Gänge gekommen ist in diesem Jahr mit Geschenke basteln oder kaufen, und nu sind alle Läden dafür zu, weißte nicht noch was, was so auf die Schnelle und mit wenig Aufwand geht?“ „Oh, doch Ruddi, und gerade das Lebkuchengewürz hat mich drauf gebracht, du fandest doch die mini-kleine Lebkuchen-Deko so schön, sowas kann man auch in groß machen, ich zeig es euch mal“:

Die hängen an unserem Adventskranz draußen an der Korridortüre, da gibt es auch noch rechteckige und quadratische von, aber die hab ich auf die Schnelle nicht finden können. Alle aus Tonpapier ausgeschnitten und entsprechend mit Farbe (Deckweiß) und rosafarbenem Tonpapier verziert, die sehen doch richtig echt aus, mmmhhhh?

Die anderen, die mit am Kranz hängen,

die sind aus bemalter Keramik, die könnte man aber auch mit so einer im Backofen aushärtbaren Knetmasse selber machen, ähnlich wie Plätzchen wirklich mit Plätzchenausstecher, und dann fein bemalen. Meine Bärencrew war begeistert und meinte, das würden sie sich gleich mal fürs nächste Jahr notieren zum gemeinsamen basteln. Prima Idee, und wißt ihr, die aus Tonpapier, die kann man zum Beispiel auch sehr schön als Geschenkanhänger umfunktionieren, vor allem dann, wenn man auch noch das passende Geschenk „aus der Küche“ dazu hat: (hier kommt nun das Lebkuchengewürz wieder ins Spiel! 😊)

Adventslikör, für ca. 1 l

  • 8 frische Eigelb
  • 3 TL Lebkuchengewürz
  • 250 g Puderzucker
  • 1 Dose Kondensmilch, 340 ml, 7,5 % Fett
  • 300 ml weißer Rum

Eigelbe und das Gewürz in einer Metallschüssel glatt rühren, Puderzucker, Kondensmilch und Rum nach und nach unterrühren. Die Masse mit den Quirlen des Handrührgeräts über dem heißen Wasserbad ca. 6 Minuten dickcremig aufschlagen. Dann über Eiswasser kalt rühren. Likör mit Hilfe eines Trichters in nicht zu enge Flaschen füllen und verschließen. Das Getränk hält sich im Kühlschrank ca. 3 Monate. 

Und an die Flaschen kommen dann als beschriftete Anhänger die Lebkuchen aus Tonpapier. 

Gebackene Lebkuchen kann man übrigens auch mit Glanzbildchen verzieren. 

Als kleine Geschenkanhänger oder einfach so als Mitbringsel, wer von euch häkeln kann:

Die kleinen Tannenbäumchen aus der Deko oben kann man häkeln. Und dann, wie hier zu sehen, besticken. Das, worum sie liegen, ist der Deckel einer Spandose

in der ich kleine Deko-Streuteile für den eingedeckten Tisch in der Advents- und Weihnachtszeit aufbewahre:

Mal samt Tannenbäumchen versammelt. 

Die sind aus Holz und winzig klein, das Kränzchen hat schon mal ein kleines Arbeitszimmer-Puppenstübchen hier geziert, das ich besitze: 

So, nun schickt euch unser Schneemannkopf mit seinen Kopfhörern/Ohrenschützern

 

noch das Lied von oben auf die Ohren

und dann schließen wir Türchen 22 und hoffen, es hat euch gefallen! Habt alle einen schönen Dienstag, vermeidet jeden Streß, macht euch was zu lachen, das tut derzeit so gut, und bleibt oder werdet alle gesund, das wünscht euch von Herzen euer Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia  

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Adventskalender – Türchen 17

 

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r 

Türchen  

Weihnachten 

Markt und Straßen stehn verlassen,
still erleuchtet jedes Haus,
sinnend geh’ ich durch die Gassen,
alles sieht so festlich aus.

An den Fenstern haben Frauen
buntes Spielzeug fromm geschmückt,
tausend Kindlein stehn und schauen,
sind so wunderstill beglückt.

Und ich wandre aus den Mauern
bis hinaus in’s freie Feld,
hehres Glänzen, heil’ges Schauern!
Wie so weit und still die Welt!

Sterne hoch die Kreise schlingen,
aus des Schneees Einsamkeit
steigt’s wie wunderbares Singen –
o du gnadenreiche Zeit!

(Joseph von Eichendorff)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, ihr werdet lachen, es ist wirklich irgendwie lustig in diesem Jahr, denn auch Türchen 17 knarrte erst einmal, nachdem wir es geöffnet hatten. Ja, und das ist nun das feine, wenn man ein gut funktionierendes und eingespieltes Team hat, diese Mal hatte nämlich Bruno die Idee, was wir mit diesem Türchen machen sollten, dann leg ich jetzt mal die Feder wieder in bewährte Bärentatzen. 

Hallo, ihr lieben Leser alle, hier ist euer Bruno, euer Hauptstadtbär, ja, das war nun dieses Mal wieder ein bissel knifflig mit dem Türchen, aber als gewiefter Berliner Bär hatte ich dann doch noch eine Idee, was wir einstellen könnten. Um das nun richtig erklären zu können, machen wir jetzt hier erst einmal das besagte Türchen unseres Figuren-Adventskalenders auf:

Noch geheimnisvoll geschlossen, das Türchen 17 neben dem Türchen 9

und da blinzelt schon jemand ins Licht….

und da isser, der nächste süße kleine Schneemann!

Ein ganz feiner Kerl, und er guckt so vergnügt, das hat uns allen sehr gefallen. 

Aber trotzdem waren wir ratlos, wir hatten doch Schneemann schon, alle guckten sich fragend an….jaaaa, und dann fiel mir etwas auf: Der niedliche kleine Kerl sieht doch so besonders hübsch aus zwischen dem Haus und den Tannenbäumen, und wo stehen denn Schneemänner eben auch bevorzugt? Ja, meinten meine Teamkollegen und die Frau Chefredakteurin, eben vor Häusern, damit man sie auch gut sehen kann von überall. Na, ebend! Hääääh??? Häuser!!! Immer noch Fragezeichen bei meinen Teamkollegen und unserer Cheffin, da mußte ich ihnen doch mehr auf die Sprünge helfen. Frau Chefredakteurin, du schwärmst doch so für diese Häuser, die wohl auch aus dem Erzgebirge kommen wie weiland die schönen Figuren der Bergmänner, die Ruddi mal gemacht hat, wie heißen die noch richtig? Nee, nicht die Schwibbogen, ich meine…..weiter kam ich nicht, die Frau Chefredakteurin strahlte auf: Lichthäuser oder Lichterhäuser, die meinst du, nicht wahr, Bruno? Genau die, knorke, Frau Cheffin du hass et! Und ich hab auch schon mal ins Archiv geschielt, da haben wir passendes Material. Na, aber was mir dann die Frau Chefredakteurin noch als Material angeboten hat, das übertraf alle meine Erwartungen, da strahlte dann auch ich wie ein Honigkuchenbär, aber dazu später. 

Dann fang ich doch mal an mit den Licht- oder Lichterhäusern, es gibt sie außer als richtige kleine Häuser, wie man sie eben aus dem Erzgebirge kennt so wie dieses hier

als Seiffener Kirche aus Holz

zum Beispiel auch aus Porzellan oder Keramik

wie das Maronenhaus von der Frau Chefredakteurin. Heimelig, oder??? Bestimmt erinnert ihr euch auch alle noch an unser Weihnachtsdorf vom letzten Jahr

leuchtet das nicht wunderhübsch? 

Von diesen schönen beleuchteten Häusern haben wir auch noch ein Pfefferkuchenhaus, wie aus dem Märchen, guckt mal:

Hach, ich gerate hier richtig ins schwärmen beim zeigen der Bilder! 

Varianten aus Pappe oder Karton gibt es auch, zum Beispiel als Adventskalender

kann man dann meist von hinten mittels Kerzen beleuchten, behaltet diese Variante mal im Hinterkopf, denn dazu kommt gleich meine Überraschung, die mir die Frau Chefredakteurin in die Hand bzw. Tatzen gelegt hat, ich mach das aber spannend: Ihr wißt ja alle, daß meine Frau Chefredakteurin so gerne häkelt, und was wir hier für einen Fundus haben, das wißt ihr auch, und so hatten wir natürlich auch was für diese Thema, denn guckt mal:

Diese hübschen Lichterhäuser gibt es hier auch in gehäkelt, von der Frau Chefredakteurin, vor ganz langer Zeit, sagt sie, das ist ein Bild von einer Küchenfenster-Deko vor etlichen Jahren. Könnte ihr euch vorstellen, wie wunderschön gemütlich und heimelig diese Gardine mit dem schönen Tannenbaumlichterleuchter von draußen ausgesehen hat? 

Ähnlich wie diese gehäkelte Ansicht gibt es sowas auch aus Holz, eine Stadt-Kulisse, 

auf diesem Bild vom Weihnachtsmarkt leider bissel unscharf, aber ich wollte euch das trotzdem zeigen, als Einstimmung in die Überraschung, die ich jetzt habe für euch. 

Denn so eine Stadtkulisse, die gibt es hier in unseren Redaktionsräumen seit heute auch, bzw. eigentlich gibt es diese Kulisse schon seit den Kindertagen von Björn, dem Sohn der Frau Chefredakteurin, denn mit ihm zusammen hat sie die gebastelt. Und extra für mich und meinen Eintrag hier gestern rausgekramt, und jetzt kommt meine Überraschung: 

Tadaaaaa!!! Ist das nicht wunderschön? Wir haben jetzt auch Licht- oder Lichterhäuser hier, die sind aus Tonpapier mit Transparentpapier hinterlegt, das ist doch entzückend, oder? Das ganze Team hat hier gesessen und die angestaunt! 

Das klebt jetzt an dem Fenster, wo Mimis Fensterplatz war, direkt über dem Haus neben der Kirche ist das Birkenpferd, wir haben alle Mimi ein Luftküßchen zu ihrer Wolke und ihrem Stern geschickt, denn wir sind überzeugt, sie findet das wunderschön! 

Hach, ich kann da gar nicht genug von kriegen, ich freu mich so über meine Idee mit den Häusern, sonst hätten wir jetzt nicht sowas feines am Wohnzimmerfenster unserer Redaktion. 

Noch eines!!! Das Haus, über dem das Birkenpferd zu sehen ist, ist übrigens die Schule! Sieht man an der Uhr! Und die Kirche hat echte Glocken! Und das Torhaus ist durchsichtig, kann man also richtig durchlaufen! Ihr seht, ich gerate richtig ins Schwärmen, da haben wir uns aber auch alle richtig drauf gefreut! Und hoffen, ihr freut euch mit! 

Nun ist mir beim stöbern im Archiv auch noch was nostalgisches unter die Tatzen gekommen, das aber auch noch fein zum Thema paßt, das hier:

Das feine Weihnachtsdorf, das die Frau Chefredakteurin einst aus Schokoladentafeln, in denen diese Häuser als Bastelbögen beilagen, mit ihrem da noch kleinen Sohn gebastelt hat, und wo so viel Schokolade gefuttert worden ist, bis das Dorf komplett war, hihihihihi! Auch ein Alibi zum Schokolade-Essen! 

Ja, ihr lieben Leser alle, das war nun meine Idee zum Türchen 17, jajajaja, natürlich hab ich das Gewürzkalendertürchen nicht vergessen, das kommt natürlich jetzt noch! 

Geheimnisvoll!

Na, schon ersichtlich? Aber jetzt

Kräutersalz! Deshalb auch die schöne Butterdose aus Glas, wo es erst drin war, wegen spannend machen. Kann man nämlich herrlich für Kräuterbutter verwenden. Hat die Frau Chefredakteurin mir mal wieder das Rezeptbuch in die Tatzen gedrückt:

Kräuterbutter

  • 250 g Butter
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 El Zitronensaft
  • gemischte Kräuter, frisch, TK
  • Kräutersalz
  • Pfeffer

Die gut weiche Butter mit dem durchgepreßten Knoblauch, dem Zitronensaft und den Kräutern und Gewürzen gut mischen und im Kühlschrank wieder fest werden lassen. 

Macht die Frau Chefredakteurin traditionell jedes Jahr zu Silvester zu ihrem Fladenbrot, wenn sie zur Feier zur Freundin gegenüber geht. Mal gucken, wie das in diesem Jahr wohl wird und klappt. 

So, und das war nun mein Eintrag im Adventskalender in diesem Jahr, ich hoffe, er hat euch genauso gefallen wie die vorherigen meiner Teamkollegen. 

Habt alle einen ganz feinen Donnerstag, genießt die letzten Tage vor dem großen Fest so gut es geht, laßt euch nicht stressen, guckt euch schöne Dinge an, macht es euch so angenehm wie möglich, paßt auf euch auf, bleibt oder werdet alle gesund, das wünscht euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Bruno, Otto Luzia

 

Habts fein!  

 

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Wunsch der Woche: Leuchtende Tage!

Auf die Reise

Um Mitternacht, auf pfadlos weitem Meer,
wann alle Lichter längst im Schiff erloschen,
wann auch am Himmel nirgends glänzt ein Stern,
dann glüht ein Lämpchen noch auf dem Verdeck,
ein Docht, vor Windesungestüm verwahrt,
und hält dem Steuermann die Nadel hell,
die ihm untrüglich seine Richtung weist.
Ja! wenn wir’s hüten, führt durch jedes Dunkel
ein Licht uns, stille brennend in der Brust.

(Ludwig Uhland, 1787 – 1862, deutscher Lyriker und Germanist)

Hallo, ihr lieben Leser vom Grafschafter Wochenanzeiger, nun ist er schon 9 Tage alt, der von mir so ungeliebte November, wettertechnisch gab er sich bis jetzt ja alle Mühe, den nicht vorhandenen goldenen Oktober nachzuholen, ansonsten wird er aber seinem Ruf der düsteren Tage doch gerecht, Lichtblicke sind in diesen Zeiten rar, da dachten wir uns in unserer freitäglichen Redaktionssitzung, wir nehmen mal wieder eine alte Tradition aus Mimis Tagen wieder auf und machen für euch und uns einen entsprechenden Montagseintrag als Lichtblick zum Einstieg in die neue, zweite Novemberwoche. 

 

Und da ist schon der erste 😊, das gesamte Redaktionsteam hat sich mal zu einem Selfie versammelt, Luzia, die ja den Beinamen „die leuchtende“ trägt, mußten wir etwas „dazu mogeln“, weil die Frau Chefredakteurin nicht so lange Arme hat, um anders alle aufs Bild zu bannen. Und Luzia hat sich auch gleich das erste Thema dieses Eintrags unter die Tatzen gerissen, leuchten, leuchtende Tage, denn es gab wieder wunderschöne Himmelserscheinungen und Sonnenuntergänge in der Grafschaft. 

Ja, ihr lieben Leser, da hat mich die Frau Chefredakteurin ja schon gut angekündigt, dann zeig ich euch jetzt mal, was ich in den vergangenen Tagen an Lichtblicken für euch gesammelt habe:

Die Bilder vom „Blue Moon“ an Halloween zum Beispiel, nochmal ein lieber Gruß an unsere Kollegin Mimi in heaven:

Anklicken, groß gucken, beim nicht so großen Zoom der Kamera von Frau Chefredakteurin kann man sie so am besten sehen. 

Bilder mit rosa Wölkchen

sie wurden so hübsch von der untergehenden Sonne „angemalt“! 

Hinten raus, über der Burg Lirich, war es dunkel. 

Und wieder ein so schöner Sonnenuntergang, oft gezeigt, immer wieder schön!

Das Lieblingsbild von der Frau Chefredakteurin. 

Unser Birkenpferd mit rosa Wölkchen, die hat bestimmt Mimi dahin plaziert. 

Das ist mein Lieblingsbild, leuchten wie in Schichten, das fand ich so schön. 

Es hat richtig lange gedauert, bis das Leuchten erlosch, die Frau Chefredakteurin war ganz glücklich beim fotografieren. 

Unser kleiner leuchtender Halloweenkürbis auf Balkonien leuchtete auch schon mit, haben wir natürlich auch verewigt. 

Und noch was ganz schönes haben wir beim abendlichen fotografieren entdeckt:

Der rote Adventsstern leuchtet bereits wieder im Fenster der Häuser gegenüber, hier erst einmal nur zu ahnen, unten Mitte, untere Fenster

Da isser! Wir haben uns alle sehr gefreut, daß er in diesem Jahr schon so frühzeitig leuchtet, das tut richtig gut. 

Kleiner roter Punkt im dunklen, mit dem langsam verblassenden Sonnenuntergang. 

Das, ihr lieben Leser, war nun mein Beitrag für eine leuchtende Woche, paßt alle gut auf euch auf, und ich geb die Feder jetzt weiter an meinen Kollegen Ruddi. 

Da bin ich, euer Ruddi, euer Ruhrpottbengel und Volontär unserer Zeitung, und ich mach jetzt fast nahtlos da weiter, wo Luzia aufgehört hat, denn auch bei meinem Thema geht es ums leuchten! Schließlich ist in dieser Woche, genau zum Wochenteilungstag, St. Martin! 

Und es ist so schade, aber in diesen Corona-Zeiten werden keine Martinsumzüge stattfinden, mir tun die Kinder so leid, welch ein Spaß ist es doch in jedem Jahr wieder, mit den schönen gekauften oder selbst gebastelten Laternchen hinter dem St. Martin auf seinem stolzen Roß herzulaufen und all die schönen Martinslieder zu singen begleitet von der schmetternden Kapelle  

In unserer Stadt und somit eben auch für unsere Grafschaft hier hat die Wochenzeitung, die fast unseren Namen trägt, letzte Woche einen Artikel verfaßt und angeregt, daß doch vielleicht alle Haushalte zum St. Martin eine beleuchtete Laterne ins Fenster hängen sollten, dann könnte man vielleicht beim Spaziergang, natürlich nur im kleinen Kreis, ein bissel St.-Martins-Zug-Gefühl haben bei all den leuchtenden Laternen. Das fanden wir eine ganz prima Idee und wir werden am Mittwoch leuchten, wir haben ja genug Laternen, ich kram sie für euch nochmal aus dem Archiv:

Frau Chefredakteurin hat für die Gans schon einen feinen Platz zum leuchten am Mittwoch gefunden

am Wohnzimmerfenster

das sieht dann sicher fein aus! Und wir sind schon ganz gespannt, wer da alle mitmachen wird, vielleicht legt sich Frau Chefredakteurin ja mal mit der Knipse auf die Lauer. Das wäre doch alles so schön für die Kleinen, ein bissel Entschädigung für das ausfallende Fest. Ja, und wo ich das hier nun so schreibe, seh ich gerade die aufleuchtenden Augen von meinem Redaktionskollegen Otto, dann büddeschön, Otto, hier ist die Feder, dann mach du jetzt weiter! 

Halli, hallo, ihr lieben Leser, jooo, Ruddi, ich hab da natürlich eine Idee, womit ich jetzt weiter machen werde, schließlich bin ich als euer Handelsreisender doch als einziger komplett coroanamäßig ausgerüstet und wenn hier schon zu St. Martin geleuchtet werden soll, dann braucht es doch noch was zum Martinsfest, wozu doch ich mal wieder mein Scherflein beitragen kann, ich werde dann an besagtem Tag zum Bäcker düsen und für Brezel und Stutenkerle sorgen, denn die gehören doch notwendig dazu, oder etwa nicht??? Hach, ich wußte es, begeisterte Zustimmung auf den billigen Plätzen 😂! 

Lecker Kakao, Kaffee oder Tee dazu, da werden wir alle Spaß haben. Und natürlich geben wir euch allen gerne was ab, denn St. Martin ist schließlich das Fest des teilens! Und teilen, das möchte jetzt auch mein Redaktionskollege Hamish mit euch, nämlich seine Bilder zum heutigen Thema, ich reich dann mal die Feder an Hamish weiter. 

Latha math, ihr lieben Leser alle hier vom Grafschafter Wochenanzeiger, ich bin’s, euer Hamish. Als Außenreporter hab ich derzeit oft Heimweh, ist ja nix mit reisen, aber wie ihr ja alle wißt, ich bin so gerne hier neu zuhause und hab natürlich sowohl zum Thema als auch zum Heimweh stillen was schönes für euch und mich, denn die Frau Chefredakteurin hat kürzlich am Halloween-Abend in unseren Redaktionsräumen unseren Kamin angezündet, und das hab ich natürlich gleich für mich reserviert:

Erstmal die Kerzen, und der feine Kürbiskopp

Kerzchen im Wohnzimmerfenster und an Mimis Kratzbaum, 

sieht das nicht schön gemütlich aus? 

Herbstblätter, die auch leuchten, und draußen im Flur brannte ein feines, elektrisches Teelicht, 

das ist, wenn es aus ist, richtig orangefarben, so hübsch. 

große Laterne vor dem Kamin und die schöne rote Kerze

die mag ich so gerne. 

Guckt mal, wer am Kürbiskopp liegt

der Fledermausstein von Brigitte/Plauen, sieht doch klasse aus, was?

Und nun….tadaaaaa….

Der Kamin ist an!

Das war nun mein Beitrag zum leuchten, den nächsten Lichtblick macht euch jetzt mein Redaktionskollege Bruno, denn er hat….ach, nee, das soll er mal selber schreiben, büddeschön, Bruno, hier ist die Feder für dich!

Ja, da bin icke, ihr Lieben, euer Bruno, und ihr werdet kaum glauben, was ich mir unter meine Tatzen gerissen habe, ick steh nämlich jetzt Modell für die neuesten Kreationen in Richtung Wintermode für dieses Jahr von der Frau Chefredakteurin, Vorhang auf!

Naaaa, da staunt ihr, wat, Schal und Mütze, selbstgestrickt von unserer Frau Chefredakteurin, den Schal gab es schon, die Mütze ist neu.

Da kommt man doch hervorragend durch den arktischsten Winter mit, oder was meint ihr? Außerdem finde ich, daß mir die Farbe ausnehmend gut steht, aber ich hab ja für den Winter ein dickes Eisbärenfell, da überlass ich die warmen Dinger doch lieber der Frau Chefredakteurin. 

Das ist eine Jacke, die noch dazu gehört und auch schon länger fertig war, Frau Chefredakteurin hat Restgarn verwertet. Genau wie bei dieser neuen Mütze

das ist doch ein Prachtstück, mmmhhh? Kommt übrigens oben noch ein Bommel drauf, soweit war die Frau Chefredakteurin noch nicht. 

Ich finde, Mützen stehen mir gut, was meint ihr? Meine Kollegen/innen haben irgendwie blöd gegrinst, versteh ich nicht! Ick find mir schick!

Superschick!!!

Fürs Modell stehen durfte ich sogar mal in die geliebte Hängematte von Mimi, ich glaub, sie hat sich gefreut, daß die mal wieder belegt war. Das ist aber auch ein gemütliches Teil! 

Als ich da so drin saß, kam der Frau Chefredakteurin eine Idee, wenn schon ich den Part mit Modell stehen mache, dann die anderen alle flugs dazu, große Fotosession bei der Redaktionssitzung, 😂😎!

Einmal mit mir ganz zuoberst, da fehlt aber Luzia, jetzt aber mit alle Mann/Frau

na, und da hängen wir doch jetzt auch nochmal das Selfie in voller Pracht mit dran:

So, gesamte Redaktion zum Fototermin angetreten! 😊

Ich bin aber noch nicht ganz am Ende meiner Lichtblicke für euch, denn ich hab die Frau Chefredakteurin im Schlafzimmer noch auf was aufmerksam gemacht, auf was wir uns jetzt alle wieder freuen, guckt:

Die Weihnachtskakteen

setzen die ersten Blüten an!

Schön, nicht wahr? Solche Blüten jedes Jahr wieder sagt die Frau Chefredakteurin sind Hoffnungszeichen! 

Damit sind wir am Ende unserer redaktionellen Beiträge angekommen, aber wie könnte es anders sein, wo wir hier doch eine alte Tradition aus Mimis Zeiten haben wieder aufleben lassen, nämlich den fröhlichen Montagsbeginn, da muß doch auch noch was von Mimi in heaven folgen, und das kommt nun auch, denn

Mimi hätte da noch ein schönes, passendes Lied zu unserem heutigen Eintrag, ihr Lieblingslied von Reinhard Mey, das ihr die Frau Chefredakteurin so oft vorgesungen hat, es war ja ihr Lied:

https://www.reinhard-mey.de/texte/alben/alles-ist-gut

Und dazu passend hat jetzt die Frau Chefredakteurin nochmal ein schönes Gedicht. 

Segen sei mit dir,
der Segen strahlenden Lichtes,
Licht um dich her
und innen in deinem Herzen,
Sonnenschein leuchte dir
und erwärme dein Herz,
bis es zu blühen beginnt
wie ein großes Torffeuer,
und der Fremde tritt näher,
um sich daran zu wärmen.

Aus deinen Augen strahle
gesegnetes Licht,
wie zwei Kerzen
in den Fenstern eines Hauses,
die den Wanderer locken,
Schutz zu suchen dort drinnen
vor der stürmischen Nacht.

Wen du auch triffst,
wenn du über die Straße gehst,
ein freundlicher Blick von dir
möge ihn treffen.

(Altirischer Segenswunsch)

Wir bräuchten für diesen Montag noch ein paar abkömmliche Daumen zum drücken, denn meine Schwiegertochter hat heute ihren neuen Termin im Krankenhaus, bei dem sich das weitere Vorgehen bezüglich ihres Bandscheibenvorfalls entscheiden wird! Danke! ❤❤❤

Und noch ein letzter Lichtblick aus den vergangenen Tagen, der soll jetzt hier zum traditionellen fröhlichen Abschluß führen: Das unsägliche Trumpeltier aus Amerika ist Geschichte! 

Congratulations, Mr. President-elect Joe Biden, good luck! 

Dazu hätten wir jetzt noch was richtig lustiges zum Ende unseres Eintrags, ein Video zum Thema das Trumpeltier räumt nicht freiwillig das Feld:

https://funpot.net/?136799

Wir haben uns gebrezelt beim angucken! 😂🤣😂

Damit wünschen wir euch allen nun eine frohe, leuchtende neue Woche mit hoffentlich vielen Lichtblicken, paßt alle gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger 

mit Mimi in heaven, Bruno und Luzia. 

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – PBN!!!

Gebe den Menschen mehr, als sie erwarten, und tue es gern – Lerne Dein Lieblingsgedicht auswendig – Glaube nicht allem, was Du hörst, gebe alles weg, was Du hast, und schlafe soviel, wie Du willst – Wenn Du ich liebe dich sagst, sei ehrlich – Wenn Du zu jemand es tut mir leid sagst, schaue ihr / ihm in die Augen – Bleibe mindestens sechs Monate verlobt, bevor Du heiratest – Glaube an die Liebe auf den ersten Blick – Lache nicht über anderer Leute Träume – Liebe tief und leidenschaftlich. Du kannst Dich dadurch zwar verletzen, aber es ist der einzige Weg, das Leben vollkommen zu leben – Kämpfe bei Auseinandersetzungen mit fairen Mitteln. Mach keinen Gebrauch von Schimpfwörtern – Beurteile einen Menschen nicht nach seinen Verwandten – Sprich langsam, aber denke schnell – Wenn Dir eine Frage gestellt wird, der Du nicht antworten möchtest, lächele und frage: Warum fragst du? – Bedenke, daß große Liebschaften und große Errungenschaften mit Risiken einhergehen – Rufe Deine Mutter an – Sage Gesundheit, wenn jemand niest – Wenn Du verlierst, behalte die Lektion – Lasse nicht zu, daß ein kleines Mißverständnis eine große Freundschaft zerstört – Wenn es Dir bewußt wird, ein Fehler begangen zu haben, so unternehme etwas dagegen – Lächele, wenn Du am Telefon sprichst. Die Person, mit der Du sprichst, wird es an Deiner Stimme hören – Heirate eine Frau/einen Mann, mit der/dem Du Dich gerne unterhältst. Wenn ihr alt werdet, wird sich diese Fähigkeit genauso wie alle anderen auch auszahlen – Verbringe mehr Zeit allein – Öffne Dich für Neues, aber gebe Deine eigenen Werte nicht auf – Bedenke: die Stille ist manchmal die beste Antwort – Lese mehr Bücher und schaue weniger fern – Lebe ein gutes und ehrenvolles Leben. Wenn Du dann alt bist, kannst Du zurückblicken und Dein Leben noch einmal genießen – Habe Vertrauen in Gott, aber schließe Dein Auto ab – Es ist sehr wichtig, eine liebevolle Atmosphäre Zuhause zu haben. Tue Dein bestes, um ruhiges und harmonisches Zuhause zu schaffen – Bedenke bei Auseinandersetzungen mit geliebten Menschen lediglich die aktuelle Situation. Sprich nicht von der Vergangenheit – Vergesse nicht, zwischen den Zeilen zu lesen – Teile Dein Wissen, denn so kannst Du Unsterblichkeit erlangen – Sei sorgsam mit unserem Planeten – Bete, denn das Gebet hat eine unermeßliche Macht – Unterbreche niemanden, der Dich gerade lobt – Kümmere Dich um Dein eigenes Leben – Traue keiner Frau/keinem Mann, die/der beim Küssen nicht die Augen schließt – Wenn Du viel Geld verdienst, benutze es, um anderen zu Deinen Lebzeiten zu helfen, denn dies ist die höchste Befriedigung, die das Geld bringen kann – Bedenke, daß etwas nicht zu erreichen was man sich wünscht, einen Glücksfall bedeuten kann – Lerne alle Regeln und breche ein paar – Denke daran, daß die beste Beziehung diejenige ist, in der die Partner sich gegenseitig mehr lieben als brauchen – Schätze Deinen Erfolg nach allem, worauf Du verzichten mußtest, um etwas zu erreichen – Bedenke, daß Dein Charakter Dein Schicksal ist – Genieße die Liebe und die Kochkunst mit aller Hingabe.

(Glückstantra aus Nepal zum Thema: Instruktionen für das Leben, Verfasser unbekannt)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger: Ich seh sie, ich seh sie, lach! ??????? All die Fragezeichen in euren Augen! PBN??? Wat datt denn???

Tja, Zeitungen haben so ihren eigenen Code und das heißt:

„Positive-Break(ing)- News“ !

Denn es jährt sich wieder einmal etwas, dieser hübsche Kerl mit Namen Snobby und seines Zeichens ein Pudel, wird heute 60 Jahre alt, und  diese junge Dame auf diesem Foto genau 2 zarte Lenze alt, wird heute um 8 Jahre älter als Snobby, der Pudel!

Wie doch die Jahre enteilen! Das sind aber nun beileibe nicht die einzigen „Positive-Break(ing)-News“, lach, denn zu meiner größten Freude bin ich zu diesem Anlaß bei meinen Kindern in Kölle eingeladen worden! Am frühen Samstagmorgen fährt er wieder, der Zug, mit mir an Bord!

Ich freu mich wie Bolle! Abstand vom Alltag, mal wieder raus aus dem Eulennest, und eine herrlich-schöne Zeit mit meinen Kindern verbringen, jubel!!!

Wir wollen am Samstag in den Kölner Zoo, Zeitfenster ist gebucht, nochmehr Jubel, lach,

Und am Abend gehen wir schick essen, auch da ist schon alles coronagerecht gebucht! Dann darf man das auch mal wieder! Dritter Jubel!

Ich hab mir schon was schickes zum anziehen für abends eingepackt, und gleich auch noch eine neue Maske genäht, bzw. zwei, eine für den Alltag und eine für „schick“, lach!

Und da ich einmal beim nähen war, ist nun auch endlich die Fledermaus gänzlich fertig, die mit Lavendelblüten gefüllt mein Schwiegertöchterlein für ihren Kleiderschrank bekommen sollte, Mottenkiller für Gothic-Fans!

Schick, was?

Meine bärigen Redaktionsmitglieder Ruddi, Bruno, Hamish, Otto und Luzia haben wohl schon Weisungen von Mimi in heaven bekommen, sie haben in den letzten Tagen so verdächtig zusammen getuschelt, und wenn ich rein kam, war es mucksmäuschenstill, ich bin mal gespannt, was alle ausgeheckt haben, wir werden dann in den Redaktionsräumen am Montag richtig schön und gemütlich noch nachfeiern!

Ich hab noch bissel was romantisch-schönes für euch, in den Abenden stand der Sichelmond so schön am Himmel, guckt mal:

Und damit wünschen wir all unseren Lesern ein wunderschönes Wochenende, paßt alle gut auf euch auf, bleibt oder werdet gesund und wir freuen uns aufs Wiederlesen!

Euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven und den Freelancern Otto und Luzia

Habts fein!

Grafschafter Wochenanzeiger – Betriebsferien

Zukunftssorgen

Korf, den Ahnung leicht erschreckt,
sieht den Himmel schon bedeckt
von Ballonen jeder Größe
und verfertigt ganze Stöße
von Entwürfen zu Statuten
eines Klubs zur resoluten
Wahrung der gedachten Zone
vor der Willkür der Ballone.

Doch er ahnt schon, ach, beim Schreiben
seinen Klub im Rückstand bleiben:
Dämmrig, dünkt ihn, wird die Luft
und die Landschaft Grab und Gruft.
Er begibt sich drum der Feder,
steckt das Licht an (wie dann jeder),
tritt damit bei Palmström ein,
und so sitzen sie zu zwein.

         

Endlich, nach vier langen Stunden,
ist der Albdruck überwunden.
Palmström bricht zuerst den Bann:
“Korf”, so spricht er, “sei ein Mann!
Du vergreifst dich im Jahrzehnt:
Noch wird all das erst ersehnt,
was, vom Geist dir vorgegaukelt,
heut dein Haupt schon überschaukelt.”

Korf entrafft sich dem Gesicht.
Niemand fliegt im goldnen Licht!
Er verlöscht die Kerze schweigend.
Doch dann, auf die Sonne zeigend,
spricht er: “Wenn nicht jetzt, so einst –
kommt es, daß du nicht mehr scheinst,
wenigstens nicht uns, den – grausend
sag ich’s -: Unteren Zehntausend!” …

Wieder sitzt v. Korf danach
stumm in seinem Schreibgemach
und entwirft Statuten eines
Klubs zum Schutz des Sonnenscheines.

(Christian Morgenstern, 1871 – 1914, deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer)

Hallo, ihr lieben Leser vom Grafschafter Wochenanzeiger, wir haben ein bissel Betriebsferien gemacht, weil wir so unmotiviert waren. Teils lag es an der Wetterlage, die erst recht trüb und dann zum Wochenende hin so schwül wieder war, trotz bedrohlichem Himmel am Samstagmorgen über der Liricher Grafschaft

und über unserem Birkenpferd vom Aussichtspunkt Eulennest

wollte sich keine Entspannung mittels eines Gewitters oder wenigstens eines Regengusses einstellen.

Zum anderen Teil lag es außer am Wetter auch mal wieder an der Gemengelage bezüglich des Coronavirus, die Fallzahlen steigen ja wieder kontinuierlich an, hinsichtlich der Groß-„Demos“ am Wochenende in Berlin kann einem als für sich und vor allem für seine Mitmenschen verantwortlich handelnder Mensch mehr als angst und bange werden! Was ist das ein Haufen von Covidioten, man fährt 600 km nach Berlin zum demonstrieren, um dort dagegen zu protestieren, daß man in seinen freiheitlichen Grundrechten und seiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt wird von einer „Corona-Diktatur“, durch das Tragen von Masken und einer Abstandsregelung zum Schutze und Wohle aller, worauf man dann auch „konsequent“ auf beides verzichtet hat bei dieser „Demo“! Ich hätte diesem egomanischen „Volk“ gerne ein Schild für ihre Demo gefertigt, ein einziges Wort darauf hätte genügt, um ihre Ansprüche der Öffentlichkeit kundzutun: ICH!!!

Das ist weiß Gott nicht motivationsfördernd für unseren Wochenanzeiger, der sich nun mal den guten Nachrichten verschrieben hat und unserer Leserschaft hier doch gerade in diesen Zeiten Mut machen möchte, mit unserem bekannten und geschätzten Optimismus, aber manchmal kommt dann doch ein anderer Spruch über Opti- und Pessimisten zum tragen: „Ein Pessimist ist ein Optimist mit Lebenserfahrung.“ Oder das schöne Zitat, das ich in einem anderen Blog entdeckt habe und das ich so klasse fand:

„Wenn du Gott zum lachen bringen willst, erzähle ihm von deinen Plänen.“ (Blaise Pascal, 1623 – 1662, franz. Mathematiker, Physiker und Philosoph)

Denn Pläne hatten wir in unserer Redaktion für einen feinen Wochenendeintrag, schon Mitte der letzten Woche bei unserer Redaktionssitzung besprochen und für fein befunden, es sollte mal wieder ein Urlaubs-Erinnerungseintrag werden, das fanden wir dann angesichts der diesjährigen Urlaubszeit mit ihrer regional ebenfalls so ausufernden Ich-Manie doch nicht mehr so passend, da haben wir ihn in der freitäglichen Nach-Konferenz gecancelt. Wir werden ihn nachholen, wir können uns gut vorstellen, daß das auch euer Wunsch wäre, keine Frage, aber uns fehlte denn dann doch die Leichtigkeit und Freude, die solche Einträge voraussetzen, um gut zu werden. Also machen wir hier jetzt einen Cliffhanger, und da kommt dann gleich wieder der Humor ins Spiel, der unser Wochenblatt wohl auch auszeichnet. Sicherlich erinnert ihr euch alle noch an sowas hier

leere Klopapier-Regale allüberall, das wenigstens hat sich ja zum Glück wieder gelegt, das begehrte Papier ist wieder überall zu haben, sogar wieder ganz speziell, lach, guckt:

Das sollte der Gag unserer Urlaubserinnerungen werden, weil der sprachliche Aufdruck euch sicherlich einen Hinweis auf das Urlaubsland gegeben hätte bzw. jetzt gibt! Damit sind wir nun im gewohnten Fahrwasser und führen unseren Montagseintrag, der getreu des Vermächtnisses unseres geliebten Co-Autors, unserer rasenden Reporterin Mimi in heaven, doch fröhlich und optimistisch sein soll, fort.

Und berichten von den kleinen Aktivitäten in unserer Redaktion, denn wir können vermelden: Ein Lampenschirm zur maritimen Verschönerung unseres Schlafzimmers ist fertig, der zweite folgt in Kürze.

Das auf Stoff gebügelte Serviettenmotiv ist mittels Kordel am Lampengestell befestigt worden.

Und so sieht es aus, wenn es leuchtet:

Wir sind sehr zufrieden! Gehäkelt worden ist auch weiter, ein neues Kissenhüllen-Motiv

Ein Seepferd, da hab ich manchen Abend beim fernsehen Spaß dran gehabt!

Mit der weißen Kissenhülle drunter, Fäden müssen noch vernäht und das Motiv mit der Nähmaschine aufgenäht werden.

Auf Balkonien wachsen die Sonnenblumen fröhlich ihrer Blüte entgegen und durch Zufall hat die Frau Chefredakteurin gestern abend entdeckt, daß sich eine Blüte bereits öffnet.

Die übrigen Knospen schwellen weiter!

Da wird sich Mimi dort oben auf ihrem Stern freuen, wenn sie alle blühen werden, und später im Herbst die Vögel, wenn sie Sonnenblumenkerne futtern können.

Und so schließen wir diesen Eintrag mit einem kleinen Gedicht, das die Frau Chefredakteurin selbst gedichtet hat, ich hatte es bei FB mit einem anderen Bärenbildchen eingestellt, das nicht meins ist und daher hier nicht benutzt werden darf, aber wir haben ja selbst genug Bärchen hier, da hat eines davon fürs Gedicht gerne Modell „gelegen“.

Kleines Bärchen, schlaf schön
in den neuen Tag.
Träum dir deine Welt schön,
was auch kommen mag.
Freu dich über Blumen und den Sonnenschein,
wenn er wieder weckt dich
bist du nicht allein.
Alle deine Freunde sind dann wieder hier!
Schlaf schön, kleines Bärchen, wichtig ist das WIR!

(© Monika Zimmermann)

Wir wünschen euch allen einen schönen Montag und einen guten Start in die neue und hoffentlich gute Woche, bleibt oder werdet alle gesund und paßt gut auf euch auf!!!

Das wünscht euch euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven und den Freelancern

Otto und Luzia

Habts fein!              

Grafschafter Wochenanzeiger – Liricher Allerlei zum Wochenbeginn

Juli

Brütend über Ährenfeldern
liegt der Sonne goldner Glast,
und am kühlen Weiher träumend
hält die sieb’nte Schwester Rast.

Sinnend blicken ihre Augen
in die unbewegte Flut,
mit dem Fächer kühlt sie leise
ihrer Wangen heiße Glut.

Leer sind ihre schlanken Hände,
all ihr Reichtum ausgestreut,
und sie harrt des Erntesegens,
den das Jahr der Menschheit beut.

Auf den Wiesen klingt die Sichel,
aller Blumen Pracht vergeht,
wenn Natur mit ihren Früchten
auf dem Höhepunkte steht.

Ruhvoll reift das Gold der Felder,
Mutter Erdes größter Schatz;
und der Juli macht der Schwester
mit der blanken Sichel Platz.

(Helene Krüger, 1861 – um 1940, Goldene Garben. Ein Brevier für Frauen und Jungfrauen. M. von Braunschweig, Stroefer’s Kunstverlag, Nürnberg 1907)

Hallo, ihr lieben Leser vom Grafschafter Wochenanzeiger, pünktlich zum montäglichen Wochenbeginn sind wir wieder da! Und bieten euch statt Leipziger Allerlei ein Liricher Allerlei, wie man der Girlande entnehmen kann, mit den gleichen Zutaten.

Und das beginnt schon mit dem eingestellten Gedicht, denn beim Suchen nach einem Sommergedicht hab ich doch zu meiner größten Freude ein weiteres Gedicht gefunden, daß in den Gedichtzyklus der 12 Schwestern eines Jahres gehört, ihr könnt euch vielleicht noch an Januar/Februar erinnern, das ich im Februar hier im Grafschafter Wochenanzeiger veröffentlicht hatte, eines hatte ich dann noch für den November gefunden, aber die anderen ließen sich leider nicht auftreiben, nun ist es mir durch Zufall gelungen, den Juli dazu zu bekommen. Hab ich mich sehr drüber gefreut!

Die Frau Chefredakteurin war doch bissel platt in der vergangenen Woche ob der Umbau- und Umräumarbeiten im redaktionellen Schlafzimmer, daher gab es eine kurze, knappe Redaktionssitzung am Sonntagnachmittag mit dem einstimmigen Ergebnis unseres Liricher Allerlei! Und so zeigen wir euch nun mal das Ergebnis der ganz großen Umräume, nämlich der Verschiebung der Betten, auf die ich bissel stolz bin, weil ich doch unsicher war, ob Kraft und Logistik für dieses Unternehmen reichen.

So, ehemaliges Bett rechts steht jetzt links, und ehemaliges Bett links steht jetzt rechts, lach!

Das ist das Bett aus Björns Jugendzimmer, es ist größer und breiter als die kleinere Schlafcouch, auf der ich bisher genächtigt habe.

Und das ist nun meine ehemalige Schlafcouch, umfunktioniert zu einem Tagesbett und weiter benutzbar für Schlafgäste.

Und die beiden Betten hab ich dann zum wechseln mal kreuz und quer durchs Zimmer geschoben, bis es paßte und ich sie da hatte, wo sie hin sollten! Uff!!!

Perspektive vom Schlafzimmerfenster aus. Ich bin glücklich und zufrieden.

Nun stehen noch Feinarbeiten an wie bissel mehr als Staub putzen, und dann kann ich richtig umdekorieren, dafür hab ich euch schon mal was vorbereitet, nämlich einen neu gehäkelten Kisseneinsatz

ich glaub, beim kleineren Bild kann man den Schriftzug besser lesen. Ich hab aber auch noch fertige Häkelarbeiten, die nun noch mit ins Schlafzimmer kommen sollen, und zwar diese:

mal gucken, wo und was genau ich damit mache, ich werde berichten.

Auch noch mal bissel kleiner!

Nach all der Räumerei hatte die letzte Woche so einen kleinen Durchhänger, das Wetter war ja auch nicht gerade berauschend, aber am Dienstag bot sich aus dem Eulennest mal wieder ein schönes abendliches Bild, es gab „rosa Wolke“ im Wortsinne, guckt:

Schön, nicht wahr? Vielleicht hat da oben auf ihrer Wolke 7 rosarot jemand an uns gedacht und schickte einen Gruß!

Am Wochenende waren das Redaktionsteam und ich schlicht und ergreifend einfach völlig unmotiviert, da aber das Wetter nun endlich mal wieder sommerlich war, gibt es wenigstens Bilder von den Sonnenblumen und überhaupt von Mimis Brotkasten.

Die Knospe in der größten Sonnenblume wird immer dicker!

Und so sehen sie alle aus, die große eilt davon, man kriegt sie gar nicht mehr mit aufs „Längsbild“!  Und neben ihnen duftet der Rosmarin! Der freut sich immer sehr über Sonne, der Südländer!

Es war auch ein bissel ein wehmütiges Wochenende, bzw. zumindest ein Samstag, weil nämlich eigentlich an diesem Tag die diesjährigen Kölner Lichter stattgefunden hätten, auf die wir uns im letzten Jahr schon so gefreut haben, weil ja das letzte Jahr durch den Wasserschaden bei den Kindern ebenfalls ausgefallen ist. Wir wollten dieses Mal ja sogar einen „Logenplatz“ buchen, aber das hatte sich ja dann durch die corona-bedingte Absage der Veranstaltung erledigt. Aber ein wenig hat der WDR mich dann doch entschädigt, denn sie brachten am Freitag eine Zusammenfassung „20 Jahre Kölner Lichter – Mehr als nur ein Feuerwerk“.  Das hab ich mir natürlich angesehen, und jetzt hab ich auch für euch noch was! Da das 20-jährige Jubiläum der Kölner Lichter ausgefallen ist, gibt es abfotografierte Bilder von mir, damit wir in diesem ohnehin schon so lichtarmen Jahr doch noch was schönes haben:

So haben wir in all den Jahren unter den Bäumen auch gestanden und gestaunt und uns gefreut!!!

Ich hab viele Bilder gemacht, es war halt so Nostalgie, da mach ich euch jetzt einfach eine Galerie, wie immer, kleine Fotos anklicken, groß gucken, und hinterher noch eine Dia-Show! Viel Freude, ich hatte sie!!!

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Und ein kleines Video von meinem ersten Besuch bei den Kölner Lichtern 2016 hätte ich dann auch noch!

Damit schließen wir nun den Eintrag zum heutigen Montag und wünschen euch allen einen guten Start in eine neue, hoffentlich gute und schwungvolle Woche, paßt alle gut auf euch auf, bleibt oder werdet gesund, das wünschte euch allen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven und den Freelancern Otto und Luzia

Habts fein!

Grafschafter Wochenanzeiger – Tempus fugit – „Die Zeit flieht“.

Mit der Freude zieht der Schmerz
traulich durch die Zeiten.
Schwere Stürme, milde Weste,
bange Sorgen, frohe Feste
wandeln sich zur Seiten.

Und wo eine Träne fällt,
blüht auch eine Rose.
Schon gemischt, noch eh wir´s bitten,
ist für Thronen und für Hütten
Schmerz und Lust im Lose.

War’s nicht so im alten Jahr?
Wird’s im neuen enden?
Sonnen wallen auf und nieder,
Wolken gehn und kommen wieder,
und kein Wunsch wird’s wenden.

Gebe denn, der über uns
wägt mit rechter Waage,
jedem Sinn für seine Freuden,
jedem Mut für seine Leiden
in die neuen Tage.

Jedem auf des Lebens Pfad
einen Freund zur Seite,
ein zufriedenes Gemüte
und zu stiller Herzensgüte
Hoffnung ins Geleite.

(Johann Peter Hebel, 1760 – 1826, deutschsprachiger Dichter, evangelischer Theologe und Pädagoge)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, und wieder ein Montag, also eigentlich wieder ein „Mimi-Eintrags-Tag“, und da setzen wir nun eine weitere Tradition des ehemals Blögchen und jetzigem Grafschafter Wochenanzeiger fort: Fragezeichen in euren Augen! Immer wieder ein Spaß für den entsprechenden Autor respektive unser Redaktionsteam, da haben wir uns bei unserer wochenendlichen Redaktionssitzung alle drauf gefreut!

Das ist doch ein Neujahrsgedicht? Uhren und die vergehende bzw. fliehende Zeit, wo geht das hin??? Tja, des Rätsels Lösung beinhaltet erst einmal eine Entschuldigung, denn dieser Eintrag sollte eigentlich geplant schon einige Tage früher erscheinen, um genau zu sein, um 5 Tage früher, und ich glaube, jetzt dämmert euch langsam des Rätsels Lösung?! Genau, es sollte ein Eintrag werden eigentlich zum 1. Juli, nämlich zu Beginn der zweiten Halbzeit dieses Jahres 2020, aber das hat die Frau Chefredakteurin herself vermasselt, lach, dieweil sie in der vergangenen Woche mit Schwung und Elan ihre Umgestaltungspläne für die Redaktionsräume, die ja aus Rücksichtnahme auf unsere rasende Reporterin Mimi erst einmal unterblieben sind, mehr und mehr in die Tat umgesetzt hat. Und da blieb der Grafschafter ein bissel auf der Strecke, deshalb wird der Eintrag nun kurzerhand nachgeholt.

Aber erst einmal möchte Frau Chefredakteurin doch zeigen, woran sie denn nun die ganze Woche so eifrig gewerkelt hat. Im Schlafzimmer sind Schränke aus- und umgeräumt worden, das war dringend nötig, und selbst bei meinem Sammlergen ist da so manches tatsächlich entsorgt worden. Dafür ist jetzt aber auch wieder mehr Platz, und andere schöne Dinge, die in den Hintergrund geraten sind ob des nicht gelinden Chaos, treten jetzt wieder in voller Schönheit zu tage.

Zum Beispiel das schöne Regal, das unter meinem Sehnsuchts-Meerbild steht, sah so unordentlich aus, dabei hatte ich zwei so schöne neue Körbe schon seit längerer Zeit dafür, und nun guckt! Schön, oder?

Oben steht nun wieder ohne zugestellt zu sein meine Waschschüssel, mit Spiegel und einem feinen, maritimen Laternchen, denn maritim soll es werden, das Schlafzimmer.

Die getrocknete Rose im Wasserkrug ist die vom letzten Valentinstag aus meinem Kaufladen, die geschenkte!

Und das ist das Laternchen, für Teelichter, einer Lampe im Leuchtturm nachempfunden, das Licht ist so schön, wenn sie brennt!

Das Regal ist wieder aufgeräumt und das vor allem ist auch „ausgemistet“ worden, nun hab ich wieder feinen Platz in all den Körben, freu, freu! Die blau-weiß-gestreiften sind die neuen,

die paßten so hübsch zum Thema maritim! Könnt ihr euch noch an meine Strumpftasche erinnern, rechts vom Körbchen, mit dem schönen Rosenmuster, ein Geschenk meiner Mama in meiner Teenagerzeit! Sie wußte, was ich liebe!

Wäsche, alte Kopfkissenbezüge und Überhandtücher, bestickt eigenhändig von meiner Großmutter, mit einem Lavendelkissen davor.

Im Zuge von aufräumen und ausmisten mußte auch der Nähschrank dran glauben, auch er hatte es nötig, ich möchte demnächst auch mal wieder neue Nähprojekte in Angriff nehmen, da wechselte dann auch die Hakenstange ihren Standort, damit er besser zugänglich ist.

Die selbige hängt nun innen an der Schlafzimmertür, viel praktischer!

Dann gab es ein Schränkchen, das anno dunnemals mal im Wohnzimmer beheimatet war und deshalb auch im Holzton Eiche gehalten ist, so paßte es aber nun nicht so schön zum übrigen Mobiliar im Schlafzimmer, aber es ist ein schönes und praktisches Schränkchen, also wurde es aufgehübscht, guckt:

Oben und im Türrahmen mit weißem Holzpaneel, Folie natürlich, aber sieht doch richtig echt aus, oder? Mir gefällt’s!

Das war Fummelarbeit, lach!

Wenn man nun tagsüber so vor sich hingewerkelt hat, kriegt man abends kribbelige Finger, also mußte auch noch was gefunden werden, was ich beim Fernsehen machen kann, da hab ich dann erst einmal was vollendet, das schon längere Zeit in Arbeit war. Ihr erinnert euch vielleicht noch an den schönen Schmuck, den ich von den Kindern zu Weihnachten geschenkt bekam, dazu sollte es einen farblich passenden Pullover geben

Wolle hatte ich mir besorgt, und nun ist er auch endlich fertig:

Projekt abgehakt! Und was macht man, wenn man noch Wolle übrig hat? Na, in Corona-Zeiten läßt sich dazu auch die passende Maske häkeln

und wenn das mit dem häkeln so schön klappt, kommt gleich noch eine hinterher:

Die zeigt euch nun Mikesch, Mimis Fensterbrettfreund! Denn er fand sie genauso klasse, wie Mimi sie auch gefunden hätte!

Unter beide Masken kommt jetzt noch weißer Baumwollstoff, und dann sind sie fertig.

Beim Schränke aufräumen und aussortieren hab ich noch was ganz feines für meine Schwiegertochter gefunden, Steffi sammelt nämlich Buttons, und den hier werde ich jetzt für sie verwahren:

Hab ich mich richtig gefreut!

Ja, soweit hat mich nun unser Redaktionsteam hier werkeln und berichten lassen, was in der letzten Woche hier halt so gelaufen ist, nun kommen wir gemeinsam zum Eintrag, den es eigentlich schon am 1. Juli geben sollte und den das obige Gedicht hier eingeläutet hat.

https://www.reinhard-mey.de/texte/alben/einundsiebzigeinhalb-71-12

Mit diesem Lied von Reinhard Mey wünscht euch das gesamte Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger eine gute zweite Halbzeit vom Jahr 2020.

Möge Lauras Stern, den ich von ihr zu Weihnachten geschenkt bekam, uns eine schönere, hoffnungsvollere zweite Hälfte dieses Jahres schenken. Möge das Licht der Hoffnung uns nicht verlöschen und der Engel der vergangenen Weihnacht, als wir noch so zuversichtlich ins Neue Jahr geblickt haben, uns auf dem restlichen Weg durch dieses Jahr begleiten, bewachen und behüten. Darauf wollen wir noch einmal anstoßen, zum Beginn der ersten vollständigen Woche der zweiten Halbzeit dieses Jahres Laßt uns virtuell noch einmal ein Feuerwerk entzünden, wie wir es derzeit real nicht können, im Ursinne eines Feuerwerks, um böse Kräfte und Mächte zu bannen.

Ich hab zum Abschluß dieses Eintrags wieder einmal so ein schönes Lied von Reinhard Mey gefunden, daß er in den derzeit konzertlosen Zeiten in seinem Garten aufgenommen hat. Es kann nicht hier direkt im Blögchen angehört werden, laßt euch dann bitte von dem Hinweis zu Youtube leiten oder klickt sofort auf den im Bild des Videos angezeigten Liedtitel ganz oben.

https://www.reinhard-mey.de/texte/alben/viertel-vor-sieben

Findet ihr euch im Text, den ich unter dem Video verlinkt habe, auch so wieder? Mit der Sehnsucht nach früheren Zeiten, nach Sorglosigkeit, ganz unbefangen und unbeschwert? Es hat mich gerade in diesen Zeiten so sehr angesprochen, denn ich denke, etwas dürfen wir nie verlieren, das müssen wir ganz fest halten: Den Glauben, die Liebe, die Hoffnung!

Reinhard Mey zitiert in seinem Lied Zeilen eines Psalms, und den möchte ich jetzt ans Ende unseres Eintrags stellen:

Psalm 23

Der HERR ist mein Hirte,
mir wird nichts mangeln.
Er weidet mich auf einer grünen Aue
und führet mich zum frischen Wasser.
Er erquicket meine Seele.
Er führet mich auf rechter Straße
um seines Namens willen.
Und ob ich schon wanderte im finstern Tal,
fürchte ich kein Unglück;
denn du bist bei mir,
dein Stecken und Stab trösten mich.
Du bereitest vor mir einen Tisch
im Angesicht meiner Feinde.
Du salbest mein Haupt mit Öl
und schenkest mir voll ein.
Gutes und Barmherzigkeit
werden mir folgen mein Leben lang,
und ich werde bleiben
im Hause des HERRN immerdar.

In diesem Sinne wünschen wir allen unseren Lesern eine gute zweite Halbzeit des Jahres 2020.

Euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven und den Freelancern Otto und Luzia

Habts fein, habt einen guten Montag und eine schöne neue Woche, paßt auf euch auf und bleibt oder werdet gesund!

„Fürchtet Euch nicht!“

Graue Tage

Es ist mitunter,
als wären alle Fäden abgeschnitten …
als wäre alles um dich her
weitab und leer,
ein toter Raum,
und du dir selbst ein fremder Traum …

als käme nie die Sonne wieder,
als klänge nie ein Lied mehr durch,
als höre alles langsam auf …

und plötzlich flimmert’s durch die Wolken
und plötzlich trifft ein Klang ans Ohr
und leise fliegt auf goldenem Flügel
ein am Weg empor!

(Cäsar Flaischlen, 1864-1920)

„Fürchtet Euch nicht!“, das sprach der Engel zu den Frauen, die am leeren Grab von Christus standen. Meinen letzten Eintrag hier machte ich zum Osterfest, einem Osterfest, daß wir alle so noch nie erlebt haben. Und mir kam der Gedanke, daß wir uns wohl alle so fühlten und fühlen wie die Frauen damals: Voller Angst, wie es weiter geht, was noch kommt, wie das Leben nun weiter geht.

Ein großes Wort, das der Engel da spricht, wie füllt man das mit Leben, wie beherzigt man es, wenn man eben einfach nur Angst hat, daß nichts mehr wird, wie es einmal war. Und da fiel mir das obige Gedicht ein, und mit seinen Worten möchte ich mich jetzt hier langsam wieder ins „normale“ Leben hineintasten, Schritt für Schritt. Das möchte ich auch euch wünschen, es wird nicht leicht sein, immer noch ist derzeit mein Lieblingslied von Reinhard Mey dieses hier:

https://www.reinhard-mey.de/texte/alben/ich-singe-um-mein-leben

Eine Liedzeile im Lied von Reinhard Mey lautet „wie ich leise vor mich hinsummte, um nicht allein in dem großen, leeren, fremden Haus zu sein…“, so hab ich das in den letzten Tagen hier auch gemacht, gesummt und mich beschäftigt, denn Tätigkeit löst den Bann der Furcht. Sich beschäftigen holt uns aus der Starre, egal, womit man sich beschäftigt, jeder halt nach seiner Façon.

Fotografieren gehörte natürlich auch zu meinen Tätigkeiten, und so zeig ich euch jetzt mal anhand meiner Bilder einen Rückblick auf die letzten 14 Tage hier.

Am Ostersamstag hatte mein Schwiegertöchterlein Geburtstag, wie schön wäre gemeinsames feiern gewesen, aber man kann auch virtuell mit Video-Chat mit einem selbstgebackenem Kuchen gratulieren, guckt:

Um und auf dem Kuchen, das sind kleine Zucker-Einhörner! Bloß das Geburtstagskerzchen auspusten, das erwies sich virtuell als schwierig bis unmöglich, das hab ich dann stellvertretend gemacht! Die Freude war groß, auf beiden Seiten!

Mein Küchenfenster hab ich dann auch noch österlich und frühlingsfrisch aufgehübscht

Dann kam das Stichwort „Mund- und Nasenschutz“ in diesen unsäglichen Corona-Zeiten, und ich erinnerte mich an meine Nähkenntnisse, überall gab es Anleitungen im Netz, da hab ich mir was runtergeladen und als erstes mal mir eine Maske als „Prototypen“ gemacht, um zu gucken, ob das noch klappt mit dem nähen! Tat es:

Schick, oder? Das Stöffchen hat eine lustige Geschichte: Noch vor Björns Geburt waren wir im letzten Urlaub ohne Kind in Österreich, am Faaker See. Ich mag Dirndl, aber die käuflich zu erwerbenden sind sehr teuer, wir hatten dort ein Ehepaar aus Wien kennengelernt, sie konnte auch nähen und versprach mir, einen Schnitt für ein original österreichisches Dirndl zu schicken, was sie auch tat, wir waren noch lange nach Björns Geburt im darauffolgenden Jahr in Briefkontakt. Und der Stoff ist aus besagtem Dirndl, das mir natürlich schon lange nicht mehr paßt, dazumalen war ich um einiges schlanker! Nun hat es eine neue Bestimmung gefunden, das hätte mir damals auch keiner voraussagen dürfen, den hätte ich wohl schallend ausgelacht.

Nachdem der Prototyp so gut geklappt hatte, begab ich mich ans weitere herstellen von Masken für die Kinder, Björn hat zwar Homeoffice, aber Steffi muß noch täglich raus:

Sie haben mir dann, als die Masken bei ihnen eingetrudelt sind, ein Bild von sich geschickt, mit der Überschrift „Ba Ba Banküberfall…“ kennt ihr sicher alle noch, das Lied von der EAV (Erste Allgemeine Verunsicherung)

wir haben soooo gelacht, und ich hab sofort nachgefragt, wie hoch die Beute war! Wie schön, wenn man in diesen Zeiten doch auch noch richtig herzlich lachen kann, und wie wichtig!

Tja, meine Näharbeiten zogen Kreise, die nächste Bestellung, die hier einging, kam von Björns Chef über Björn, für die ganze Familie, Vater, Mutter und zwei Kinder, wurde prompt erledigt:

für die Kinder farblich gekennzeichnet, Mädchen und Junge.

Als nächstes stehen Björns Schwiegereltern noch aus, und mein Patenkind, falls bald doch die Schule auch für sie wieder los gehen sollte. Ist meine Manufaktur hier noch gut beschäftigt in den nächsten Tagen.

Meine Näharbeiten hab ich jetzt mal zum Anlaß genommen, euch mein kleines Näh-Atelier zu zeigen, das im Schlafzimmer steht

hinter diesem Schrank verbirgt es sich, war ehemals der Computer-Schrank von Björns Papa, den hab ich mir dann umgestaltet.

Sein Innenleben, mit richtig guter Beleuchtung

kann man auch abends noch prima dran arbeiten.

Alles in Reichweite, was man zum nähen so braucht.

Und prima verkabelt, da kann man auch noch Bügeleisen etc. dazu stellen.

Kisten zum Stoffe verstauen und was man sonst noch so braucht, Stoffe sind vorläufig noch reichlich vorhanden:

Der rote Stoff neben dem dunkelblauen ehemaligen Dirndlstoff war die Schürze zu besagtem Dirndl!

Nach Beendigung der Näharbeiten kommt der Karton mit dem Maskenzubehör wieder in den Schrank.

Na, und wenn wir halt schon mal beim nähen sind, da zeig ich euch doch noch was, das ist auch ein Prototyp,

genau, eine Fledermaus! Da soll eine „Lavendel-Fledermaus“ draus werden, adäquat zu den üblichen Lavendelsäckchen, die Kinder sind doch Gothic-Fans, das wird dann noch für ihren Kleiderschrank. Von Kopf bis Schwanz kann man sie dann füllen, also mittig!

So, ihr Lieben, nun bin ich fast am Ende meines Eintrags, nur eines hab ich noch mitzuteilen: In den letzten Tagen nach dem Tod meiner Mimi hab ich viel und lange darüber nachgedacht, wie es hier mit dem Blögchen respektive und/oder dem Grafschafter Wochenanzeiger weiter gehen soll, unser aller Co-Autor und eure rasende Reporterin ist ja durch nichts zu ersetzen, aber deshalb den Grafschafter ganz aufgeben? Wir haben uns beraten in unserem verwaisten Redaktionsteam und sind zu dem Entschluß gekommen: Der Grafschafter Wochenanzeiger wird weiter geführt, das wäre ganz im Sinne von Mimi, sie hätte nie gewollt, daß der Grafschafter mit ihr endet, vor allem mit dem Blick auf das von ihr so geliebte restliche Team, allen voran ihr Volontär Ruddi! Und so dürft ihr euch zum Monatsende auf das erste erscheinen unserer Zeitung nach Mimi freuen, wir haben schon liebevolle Tipps von ihr bekommen von ihrem Stern, laßt euch also alle überraschen, in diesen Zeiten braucht man verstärkt was verläßliches und schönes! Und so grüßt euch hier schon einmal wieder euer Redaktionsteam mit Mimi in heaven

und den Freelancern

Otto und Lucia

Wir wünschen euch allen einen schönen Sonntag, paßt auf euch auf, bleibt alle gesund, bewahrt euch, so gut es geht, euren Humor und eure Lebensfreude, trotz alledem und gerade jetzt!!!

Habts so fein, wie es in diesen Zeiten möglich ist! Und bleibt behütet!

Grafschafter Wochenanzeiger – Ein grauer Monat nimmt Abschied!

Die graue Farbe

In Grau will ich mich kleiden,
wie zarte Silberweiden,
mein Schatz hat’s Grau so gern!
Wie an den Hecken rankt im Tau
Clematisstöckchen seidengrau . . .
mein Schatz hat’s Grau so gern.

In Träume ganz versunken
starr‘ ich in Feuerfunken –
– mein Schatz, und Du bist fern –
die weiche graue Asche fällt,
der Rauch weht durch die stille Welt,
ich hab‘ das Grau so gern.

Ich denk‘ an graue Perlen,
an Nebel unter Erlen,
– mein Schatz, und Du bist fern –
an kühner Helden graues Haar,
das einst wie braune Haseln war,
das Grau, das hab‘ ich gern.

Graumöttchen fliegt ins Zimmer,
verlockt durch Lampenschimmer,
– mein Schatz hat’s Grau so gern –
Graumöttchen, ich verdenk‘ Dir’s nicht,
wir fliegen alle um ein Licht,
sei’s Irrwisch oder Stern.

(Irene Forbes-Mosse, 1864-1946)

Hallo, ihr lieben Leser vom Grafschafter Wochenanzeiger, nun ist er um, der erste Monat des neuen Jahres, der Januar! Wir haben in unserer Redaktionssitzung zu diesem Wochenendeintrag übereinstimmend festgestellt: Selten war ein Januar so durchgehend grau! Das drückte nachhaltig aufs Gemüt, und da haben wir dann einstimmig beschlossen: Wenn das schon die vorherrschende Farbe im vergangenen Monat war, dann soll sie hier auch ihren Eintrag kriegen, nun also, das Redaktionsteam präsentiert euch die Wochenendkolumne zur Farbe

GRAU

Als Grau wird ein Farbreiz bezeichnet, der dunkler ist als Weiß und heller als Schwarz, aber keinen oder nur einen geringen farbigen Eindruck (Farbvalenz) erzeugt. Grau besitzt also keine Buntheit, es ist eine unbunte Farbe. Die Abstufungen zwischen reinem Weiß und reinem Schwarz (Schwarz-Weiß-Skala) werden als Graustufen bezeichnet. Während Grau in der Alltagssprache auch leicht farbige Nuancen umfasst, betonen die fachsprachlichen Bezeichnungen Neutralgrau und Reingrau, dass kein Farbstich vorliegt.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Grau

Grau ist die Farbe der Neutralität, der Unbezwingbarkeit und der Erneuerung, sie symbolisiert Würde und Weisheit. Grau steht für den Übergang zwischen Bekanntem und Unbekanntem. Die Farbe wirkt oft langweilig, sie gilt aber auch als elegant, sachlich und schlicht. Es gibt unzählige Farbnuancen bei der Farbe grau wie maus-, rauch-, silber-, nebel-, schiefer-, tauben-, asch-, beton- oder zementgrau.

In der Fotografie werden Grautöne auch als Halbtöne bezeichnet.

Licht und Finsternis vermischen sich im grau, die Farbe ist den Toten verbunden und Geister werden auf Kunstwerken oft in grau dargestellt, vielleicht, weil sie sich in einem Zustand zwischen Leben und Tod befinden, zwischen weiß und schwarz. Grau ist auch die typische Farbe des Schattens in seiner Bedeutung als das Unbewußte. Eigenschaften, die mit ihr assoziiert werden, sind Demut und Fürsorge.

Es gibt viele Redewendungen von der Farbe grau: „laß dir keine grauen Haare wachsen“ „grau ist alle Theorie“ „alles grau in grau sehen“ „bei Nacht sind alle Katzen grau“ „eine graue Maus sein“ „die graue Eminenz“ „Grauzone“ „in grauer Ferne“.

In vielen Fällen kommt die Farbe grau nicht so gut weg, aber Mimi hat natürlich sofort entdeckt, daß da was drin steckt, was ganz besonders schön ist, weil es eine ihrer Freundinnen hier betrifft: Die graue Eminenz mit ihrer wunderschönen silbergrauen Farbe, sieht doch so edel aus, oder?!

Und somit ist wiederum einstimmig hier in unserer Redaktionssitzung beschlossen worden, daß auch grau eine schöne Farbe sein kann! Dabei richteten sich dann ganz automatisch alle Augen auf die Frau Chefredakteurin: „Hej, Cheffin,“ meinte Ruddi, “  du hast doch zum Beispiel auch schon graue Haare, (der Bengel ist wirklich manchmal sowas von vorlaut, Anm. der Redaktionsleitung) da hast du doch bestimmt auch was an Klamotten, die dazu passen, kannste da nich mal paar Fotos von machen?“ „Ja, lieber Ruddi, ich bin in Ehren ergraut, respektive mein Haar zeigt stellenweise einen dezenten Silberton, und du gehst schon recht in der Annahme, daß ich dazu auch passende Gewänder besitze!“ (So sanft wie die Worte waren meine Blicke nicht, nochmals Anm. der Redaktionsleitung). Der Rest der Truppe kicherte dann irgendwie, jedenfalls meiner Meinung nach, bissel unmotiviert in sich rein! Sei’s drum:

Ich habe wirklich was ganz feines in grau, das habe ich vor Jahren mal selber gestrickt, guckt mal:

Da hab ich lange dran gearbeitet, umso stolzer war ich, als es fertig war! Ganz schlicht, und dazu paßt nun eben die Farbe grau wirklich sehr!

Die feine Perlenkette hab ich von meiner Mama geerbt, da sind graue Perlen bei, deshalb fand ich sie für das Kleid so besonders hübsch!

Es gibt noch weitere, ebenfalls graue Accessoires zu meinem Kleid, zum Beispiel ein Schultertuch mit Glitzersteinen

hier glitzern sie so schön!

Und eine Weste aus einer Art grauem Satinstoff

durch den Stoff schimmert sie auch so fein!

Das sind dann die eher edlen Varianten zu grau!

Jetzt meldete sich unser Handelsreisender Otto zu Wort: „Sag mal, Frau Cheffin, außer dem Wetter hattest du doch noch einen Anschub für den Eintrag über die Farbe grau, wenn ich die Wolle hier in meinem Köfferchen so betrachte…..???“ Ja, richtig, Otto, gut, daß du aufgepaßt hast, da war doch noch was, lach! Nämlich das hier:

Na, Fragezeichen in euren Augen?

Hihihihi, ich halte euch hin!

Aber jetzt kläre ich das mal auf: Das wird, wenn es fertig ist, ein langer, grauer Schlauch! Jetzt seid ihr schlauer, was? Ja, und den stopf ich dann aus mit Füllwatte, nähe ihn zusammen und habe einen ganz feinen, selbstgestrickten Kranz, den ich dann mit verschiedenen Deko-Elementen jahreszeitlich fein aufhübschen kann, jetzt im noch Winter würden sich da zum Beispiel Schneeflocken oder Eiskristalle für eignen. Wir werden berichten, wenn er fertig ist.

Bruno,   unser Redaktionsbote, guckte ein bissel nachdenklich, na, Bruno, fällt dir noch was zur Farbe grau ein? Nach kurzem Überlegen meinte Bruno: „Ja, Cheffin, ich komm doch aus Berlin ursprünglich, und du hattest, hab ich beim gucken in unserem Archiv entdeckt, da mal in einem Adventskalender einen Eintrag zu Weihnachtsmärkten, da gab es auch Bilder von Heinrich Zille, das wäre doch was als mein Beitrag, oder?“ Richtig, Bruno, das würde sehr gut passen, da die Farbe grau ja auch mitunter was nachdenkliches symbolisiert, komm, laß uns mal suchen.

Auch mit bissel Farbe drin ist der vorherrschende Farbton grau. Gut gemacht, Bruno!

Hamish lächelte ganz still in sich rein, wir wußten alle sofort, er denkt an Schottland, na, Hamish, was fällt denn dir zur Farbe grau ein? Jetzt mußte unser Außenkorrespondent doch lachen: „Na, was glaubt ihr wohl??? Das Wetter in Schottland, ich hab mich hier in diesem Januar wie zu Hause gefühlt bei dem Dauergrau, hihihihihi!!!“

Ja, klasse, Hamish, da hätten wir auch drauf kommen können!

Nun fehlte aus unserem Team nur noch Lucia, um ihr Scherflein zur Farbe grau beizutragen, und sie hatte natürlich auch sofort eine zündende Idee: „Frau Cheffin, du hast doch noch so was gestricktes, das, was du zu Weihnachten für eine Freundin von dir gemacht hast?“ Ja, Lucia, stimmt, sie wollte doch so gerne für ihren alten, geliebten Teddybären was feines neues zum anziehen, und da kam mir diese Idee:

Ein Trachtenhöschen mit rotem Herzchen auf grau und hinten sieht es so aus:

Wie geht es damit dann bei dir weiter, Lucia? „Na, guckt, bei dem Höschen ist doch schon die erste Farbe bei, und das ist bei grau doch so schön, da passen wirklich alle Farben zu!“

Stimmt, Lucia, und wenn nun der Januar vorbei ist, dann wird es ja auch langsam draußen immer lichter, deshalb feiern wir ja auch am 2. Februar Lichtmeß, da könnten wir dann hier in den Redaktionsräumen das bedrückende vom grau mal wieder ausräuchern, denn Räucher-Rituale bieten sich zu diesem Tag so gut an. Und wir haben doch noch so eine schöne Räucher-Mischung, Weihrauch, Rose und Zirbe, das würde gut passen, weil sie herzerwärmend und wohltuend ist, dann werden die grauen Tage immer lichter, bis sie am Ende vom neuen Monat wieder in den Farbenrausch der Karnevalstage münden, deren Ende dann wieder der Aschermittwoch ist, mit der Farbe grau, und da schließt sich nun aufs trefflichste der Kreis! Prima, Lucia! Sogar ein Gedicht zu diesem Farbübergang haben wir noch gefunden, wir fanden es alle so schön, deshalb kommt nun hier noch mal ein zweites Gedicht:

O daß es Farben gibt:
Blau, Gelb, Weiß, Rot, und Grün!

O daß es Töne gibt:
Sopran, Bass, Horn, Oboe!

O daß es Sprache gibt:
Vokabeln, Verse, Reime,
Zärtlichkeiten des Anklangs,
Marsch und Tänze der Syntax!

Wer ihre Spiele spielte,
wer ihre Zauber schmeckte,
ihm blüht die Welt,
ihm lacht sie und weist ihm
ihr Herz, ihren Sinn.

Was du liebtest und erstrebtest,
was du träumtest und erlebtest,
ist dir noch gewiß,
ob es Wonne oder Leid war?
Gis und As, Es oder Dis –
sind dem Ohr sie unterscheidbar?

(Hermann Hesse, “ Magie der Farben“)

Und damit sind wir nun am Ende von unserem Eintrag zur Farbe grau und ihrer ganz eigenen Schönheit angekommen!

Wir wünschen euch allen einen schönen Samstag und ein ganz feines Wochenende, laßt euch keine grauen Haare wachsen (oder färbt sie, lach!) und genießt die Zeit, egal, ob grau oder bunt!

Bevor wir uns jetzt hier verabschieden, haben wir natürlich auch noch was für „auf die Ohren“ zu diesem Thema, wie könnte es anders sein: Reinhard Mey!

https://www.reinhard-mey.de/texte/alben/mein-erstes-graues-haar

Habts fein, wünschen euch allen das Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger.

Grafschafter Wochenanzeiger – Sonderausgabe

Rumpumpels Geburtstag

Kräht der Hahn früh am Morgen,
krähet laut, krähet weit:
Guten Morgen, Rumpumpel,
dein Geburtstag ist heut!

Guckt das Eichhörnchen runter:
Wenig Zeit, wenig Zeit!
Guten Morgen, Rumpumpel,
dein Geburtstag ist heut!

Kommt das Häschen gesprungen,
macht Männchen vor Freud:
Guten Morgen, Rumpumpel,
dein Geburtstag ist heut!

Steht der Kuchen auf dem Tische,
macht sich dick, macht sich breit:
Guten Morgen, Rumpumpel,
dein Geburtstag ist heut!

Und Vater und Mutter,
alle Kinder, alle Leut‘
schreien: Hoch der Rumpumpel,
sein Geburtstag ist heut!

(Paula Dehmel)

Es ist soweit: Extrablatt!!!!!!!

Die Redaktion des Grafschafter Wochenanzeigers vermeldet:

Die Abstimmung über den Namen unseres Häkel-Eisbärens ist seit Samstagabend geschlossen, das Ergebnis steht fest, das Bärchen erhält den Namen

Ruddi

Ein herzlicher Glückwunsch geht an Rani und Kristina stubulinski, euer Namensvorschlag hat das Rennen gemacht, wir freuen uns sehr für euch! Und somit darf Rani nun unser aller Ruddi feierlich taufen:

Wir haben uns so sehr über all eure feinen Namensvorschläge gefreut, und natürlich sollen jetzt auch alle anderen wissen, wie ihr Vorschlag abgeschnitten hat, ist auch im vorigen Eintrag noch in der Abstimmungsliste nachzugucken, aber hier soll es doch auch noch mal hin:

  • Ruddi                                                  45,65 %
  • Käpt’n Blaubär                             21,74 %
  • Öhrchen Himmelblau              13,04 %
  • Wolly Blue                                        6,52 %
  • Graf Liri                                              4,35 %
  • Caldo                                                    2,17 %
  • Bruno Blauohr                                2,17 %
  • Azuro                                                   2,17 %
  • Bluebeary Ball                                2,17 %

Herzlichen Dank fürs mitmachen und abstimmen, es war ein richtiger Spaß, wir hatten ja zuvor noch nie eine Umfrage gemacht!

Dann kann ja hier nun die Party zu Ehren von Ruddi starten, als Datum haben wir zwar den gestrigen Samstag zum Geburts-, Namens- und Entstehungstag unseres Eisbärchens kreiert, aber gefeiert wird natürlich heute, am Sonntag, wo alle frei und Zeit haben! Dann laßt uns mal anstoßen auf unseren Ruddi

natürlich mit einem ordentlichen Pils, wie sich das im Ruhrpott und für den Namen eben gehört! Apropos Namen:

Ruddi (ruhrpöttisch für Rudi) Rudi = Kurzform von Rudolf, Rudolf = setzt sich zusammen aus den althochdeutschen Wörtern hruod – der Ruhm, und wolf – der Wolf, also ruhmreicher Wolf, ich denke, das paßt auch prima zu einem Bären!

Die Redaktion des Grafschafter Wochenanzeigers, meine Wenigkeit als Chefredakteurin und eure Mimi als Reporterin mit Sonderaufgaben heißen Ruddi herzlichst in unserer Familienchronik willkommen!

Und wie es sich für einen Eisbären in einer Zeitungsredaktion gehört, schmückt unser Ruddi selbstverständlich schon die ersten Titelseiten:

Da tritt er doch schon einmal prima in die Fußstapfen unserer allseits geliebten Co-Autorin Mimi, die dort ja auch schon vertreten war!

Mimi hat mit ihrer langjährigen Erfahrung auch Ruddi’s Geburtstagsbilder ausgesucht, das ist ja letztlich auch ihr Ressort, und so sagen wir nochmals: Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag und Namenstag, lieber Ruddi

dann mach dich mal bereit für dein zukünftiges Aufgabenfeld im Grafschafter Wochenanzeiger, unsere Leser wollen zukünftig bestimmt noch viel von dir hören und lesen!

Und ich lächel gerade so richtig vergnügt in mich hinein, der Konzern, der dazumalen die Weihnachtsaktion und das Gewinnspiel ins Leben gerufen hat, und bei der ich dann zum ersten Mal eine glückliche Gewinnerin eines Preises, und zwar eben dieses Eisbärchens, selbst zu häkeln, war, hatte als Motto für diese Aktion „Weihnachten braucht nicht viel – Nur Liebe“ (Penny-Weihnachtskampagne 2018), und wie schön ist das hier unter uns allen umgesetzt worden. Soviel Liebe, soviel Spaß, soviel Freude!

In diesem Sinne wünschen wir nun allen unseren Lesern einen wunderschönen Sonntag!

Habts fein! Wünschen eure Reporterin Mimi Chefredakteurin Monika und Eisbär Ruddi