Grafschafter Wochenanzeiger – Walpurgisnacht! Der wilde Ritt zum Blocksberg 🧹

 

Die erste Walpurgisnacht

Ein Druide

Es lacht der Mai!
Der Wald ist frei
von Eis und Reifgehänge.
Der Schnee ist fort;
am grünen Ort
erschallen Lustgesänge.
Ein reiner Schnee
liegt auf der Höh’;
doch eilen wir nach oben,
begeh’n den alten heil’gen Brauch,
Allvater dort zu loben.
Die Flamme lodre durch den Rauch!
Begeht den alten heil’gen Brauch.
Hinauf! Hinauf!
Allvater dort zu loben.
So wird das Herz erhoben.

Die Druiden

Die Flamme lodre durch den Rauch!
Begeht den alten heil’gen Brauch.
Allvater dort zu loben.

Hinauf! hinauf nach oben!

Einer aus dem Volke

Könnt ihr so verwegen handeln?
Wollt ihr denn zum Tode wandeln?
Kennet ihr nicht die Gesetze
unsrer strengen Überwinder?
Rings gestellt sind ihre Netze
auf die Heiden, auf die Sünder.
Ach, sie schlachten auf dem Walle
unsre Väter, unsre Kinder.
Und wir alle
nahen uns gewissem Falle,

Chor der Weiber

auf des Lagers hohem Walle
schlachten sie uns unsre Kinder.
Ach, die strengen Überwinder!

Und wir alle
nahen uns gewissem Falle.

Ein Druide

Wer Opfer heut’
zu bringen scheut,
verdient erst seine Bande!
Der Wald ist frei!
Das Holz herbei,
und schichtet es zum Brande!
Doch bleiben wir
im Buschrevier
am Tage noch im Stillen,
und Männer stellen wir zur Hut,
um eurer Sorge willen.
Dann aber laßt mit frischem Mut
uns unsre Pflicht erfüllen.
Hinauf! Hinauf!
Verteilt euch, wackre Männer, hier!

Chor der Wächter

Verteilt euch, wackre Männer, hier,
durch dieses ganze Waldrevier,
und wachet hier im Stillen,
wenn sie die Pflicht erfüllen.

Ein Wächter

Diese dumpfen Pfaffenchristen,
lasst uns keck sie überlisten!
Mit dem Teufel, den sie fabeln,
wollen wir sie selbst erschrecken.
Kommt! Kommt mit Zacken und mit Gabeln,
und mit Glut und Klapperstöcken
lärmen wir bei nächt’ger Weile
durch die engen Felsenstrecken!
Kauz und Eule,
Heul’ in unser Rundgeheule,
Kommt! Kommt! Kommt!

Chor der Wächter

Kommt mit Zacken und mit Gabeln
wie der Teufel, den sie fabeln,
und mit wilden Klapperstöcken
durch die engen Felsenstrecken!
Kauz und Eule,
heul in unser Rundgeheule.
Kommt! Kommt! Kommt!

Ein Druide

So weit gebracht,
dass wir bei Nacht
Allvater heimlich singen!
Doch ist es Tag,
sobald man mag
ein reines Herz dir bringen.
Du kannst zwar heut’
und manche Zeit
dem Feinde viel erlauben.
Die Flamme reinigt sich vom Rauch:
So reinig’ unsern Glauben!
Und raubt man uns den alten Brauch,
Dein Licht, wer will es rauben?

Ein christlicher Wächter

Hilf, ach hilf mir, Kriegsgeselle!
Ach, es kommt die ganze Hölle!
Sieh’, wie die verhexten Leiber
durch und durch von Flamme glühen!
Menschen-Wölf’ und Drachen-Weiber,
die im Flug vorüberziehen!
Welch entsetzliches Getöse!
Laßt uns, laßt uns alle fliehen!
Oben flammt und saust der Böse.
Aus dem Boden
dampfet rings ein Höllenbroden.
Lasst uns flieh’n!

Chor der christlichen Wächter

Schreckliche, verhexte Leiber,
Menschenwölf und Drachenweiber!
Welch entsetzliches Getöse!
Sieh, da flammt, da zieht der Böse!
Aus dem Boden
dampfet rings ein Höllenbroden.

Chor der Druiden

Die Flamme reinigt sich vom Rauch;
so reinig’ unsern Glauben!
Und raubt man uns den alten Brauch,
dein Licht, wer kann es rauben?

( Johann Wolfgang von Goethe)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, heute gab es hier bereits eine donnerstägliche Redaktionssitzung, denn große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus, es naht das Wochenende und mit ihm der 1. Mai und somit das Ende vom Monat April, und was ist dann am 30. April??? Genau, Walpurgisnacht! Die Nacht, in der die Hexen wieder los sind und wir haben in der Redaktionssitzung einstimmig beschlossen, daß wir in dieser Nacht mal wieder dabei sind! Mit einem fröhlichen, lustigen, informativen Eintrag, der alles außen vor läßt, was derzeit um uns rum immer noch los ist und euch einfach nur unterhalten und fröhlich und positiv stimmen soll. 

Auf geht’s, die Frau Chefredakteurin und euer Redaktionsteam haben sich die Aufgaben zum heutigen Eintrag untereinander aufgeteilt. 

Frau Chefredakteurin beginnt mit dem informativen Teil:

Die Walpurgisnacht (auch Hexenbrennen) ist ein traditionelles nord- und mitteleuropäisches Fest, teilweise mit Feuerbrauch am 30. April. Der Name des Festes leitet sich von der heiligen Walburga ab, deren Gedenktag bis ins Mittelalter am 1. Mai, dem Tag ihrer Heiligsprechung, gefeiert wurde. Die Walpurgisnacht war die Vigilfeier des Festes. Als „Tanz in den Mai“ hat sie wegen der Gelegenheit zu Tanz und Geselligkeit am Vorabend des arbeitsfreien Maifeiertags auch als städtisches, modernes Festereignis Eingang in private und kommerzielle Veranstaltungen gefunden.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Walpurgisnacht

Habt ihr euch alle gewundert über das ellenlange Gedicht? Jaja, der Herr Goethe, der konnte dichten, und dieses Gedicht von ihm hat seinen Hintergrund: 1830 war Felix Mendelssohn Bartholdy bei seinem Gönner Goethe in Weimar. Als er sich anschließend auf eine Reise gen Süden begab, hatte er neben Goethes „Italienische Reise“ auch dessen Ballade „Die erste Walpurgisnacht“ im Gepäck. Der Dichterfürst war nämlich überzeugt, dass seine Ballade als Chorkantate vertont werden müsse. In Italien machte sich Mendelssohn an die Komposition der „Walpurgisnacht“. Deren Uraufführung hat Goethe allerdings nicht mehr erleben können.

Wir hatten ja schon einige Einträge zur Walpurgisnacht, die Nacht der großen Freudenfeuer, verzaubernden Maibowle, Hexen, die wild durch die Nacht reiten, mit vielen Ritualen und gruseligem Beiwerk, zurückzuführen auf Beltane, das alte Fest vom Übergang vom 30. April auf den 1. Mai, den Beginn der Sommerzeit, an dem der Schleier zur Anderswelt – der Welt der Götter und Ahnen – besonders dünn ist. Mit Räucherungen, Opfergaben und wilden Tänzen ehrte man sie, zum Abschied von der kalten Jahreszeit. Dies wilde Treiben weckte zu Beginn der Christianisierung Angst und Mißtrauen, und so wurde Hexenwerk dahinter vermutet, Orgien, bei denen sich die Hexen, die des Nachts mit dem Besen über Land ritten, auf den Bergen mit dem Satan vermählten. Und so kamen die Hexen in Verruf, eigentlich in Vorzeiten mit einem tiefen Verständnis für die Natur und ihre Zusammenhänge weise Frauen, die der Heilkunde mächtig waren, das Wort „Hexe“ leitet sich demgemäß auch von dem alten Wort „Hagezussen, Hagezussa“ ab, was soviel bedeutet wie „kräuterkundige Frauen in den Hecken (Hag). 

Rituale und Jahreskreisfeste sind tief verwurzelt in der Kultur, und so lohnt es sich, mal wieder einen Blick auf diese zu werfen, gerade in diesen Zeiten können sie uns wieder verstärkt gut tun. 

Eine Feuerschale im Garten erinnert an den Feuerzauber zu diesem Fest, zum Tanz in den Mai ein Gundelrebenkranz (Gundelrebe: eine alte Heil- und Zauberpflanze, sie soll helfen, Böses zu erkennen!) und für Haus und Wohnung eine reinigende Räucherung: Wacholder, Salbei, Holunder und Johanniskraut. 

Und wer dächte beim Tanz in den Mai nicht an die erste Waldmeisterbowle des Jahres, das Kraut dazu wächst jetzt auf den Waldböden. 

Sie kann natürlich auch fertig gekauft werden. 

Die Königin der Blumen, die Rose, darf natürlich zum Fruchtbarkeitsfest Walpurgis nicht fehlen, aus ihr könnte man Rosensirup für diesen Tag machen. Wäre auch fein für eine Bowle!

Wie ihr euch alle sicherlich gut erinnern könnt, liebte unsere Mimi in heaven dieses Fest, und deshalb macht nun Ruddi hier weiter, der euch mit alten und neuen Bildern an Mimis geliebtes Walpurgisfest erinnern möchte. 

Hallo, ihr lieben Leser alle, bei einem Eintrag zur Walpurgisnacht darf meine Cheffin Mimi in heaven natürlich nicht fehlen, wie liebte sie diese Bilder:

Da haben wir natürlich in diesem Jahr auch noch was schönes neues gemacht, damit Mimi bei diesem Eintrag wieder dabei sein kann. 

Bilder von Mimis Bild mit Hexchen, sie fand diese kleine Holz-Hexe immer so knuffig! 

Sie wird sich freuen auf ihrer Wolke ☁ und ihrem Stern ⭐ und ich geb die Feder nun mal weiter an meine beiden Redaktionskollegen 

Bruno und Otto

Hallo, ihr lieben Leser alle, wir beide haben hier den kulinarischen Teil des Eintrags in bewährte Tatzen genommen. Otto, unser Handelsreisender, hatte endlich mal wieder die Gelegenheit, vorschriftsmäßig ausgestattet für alles Zubehör zu sorgen, daß man für kulinarische Köstlichkeiten zur Walpurgisnacht und zum ersten Mai benötigt. 

Und so hat er hier alle Zutaten besorgt für das, was so ein bissel traditionell ist an diesen Tagen, zum Beispiel Fliegenpilze

https://eatsmarter.de/rezepte/eier-tomaten-fliegenpilze

aus hartgekochten Eiern, in Schweden gibt es zu diesem Tag Graved Lachs, wir haben uns aber für unser Festtagsmenü für frischen Lachs entschieden. In Schottland und England liebt man nicht nur zu dieser Zeit Haferkekse, wir machen es uns hier heute gemütlich, lach, und stellen einfach feine Rezepte per Link ihr ein:

https://www.ichkoche.at/schottische-haferkekse-rezept-83627

Und noch was ganz feines, auch aus Schottland (der Hamish strahlt hier gerade wie ein Honigkuchenpferd, lach!) Bannockbrot 

https://de.wikipedia.org/wiki/Bannockbrot

https://www.gutekueche.de/bannock-rezept-10553

Und wenn er an weiteren feinen Rezepten für die Walpurgisnacht interessiert seid, da hätten wir noch einen schönen Link für euch, guckt euch das mal an:

http://www.hexenrezepte.de/Walpurgisnachtrezepte.htm

Als Getränk natürlich die schon erwähnte Waldmeisterbowle, die ist fein süffig und mit all den schönen Rezepten wird das bestimmt auch ein kulinarisches Fest. Ach, ja, falls schon zu einigermaßen erschwinglichen Preisen zu erhandeln wäre noch Spargel was feines! Wir weichen derzeit noch auf Dose und Glas aus, ist aber erst einmal auch sehr lecker, der frische kommt dann auch noch. 

So, nachdem wir euch nun hier den Mund wässrig gemacht haben und Hamish eh schon strahlte, weil so vieles aus seiner Heimat kam, macht er hier jetzt auch weiter: 

Halo a h-uile duine, leughadairean daor, ich bin’s, euer Hamish, und ich hab jetzt hier die ehrenvolle Aufgabe, euch die Walpurgisnacht in Schottland zu zeigen, in meiner Heimat heißt das Fest aber „Beltane“ bzw. auf schottisch-gälisch Là Bealltainn.

https://de.wikipedia.org/wiki/Beltane

https://de.wikiarabi.org/wiki/Beltane

Und da hab ich jetzt wieder ein ganz feines Video für euch 

und noch was zum lesen für das Fest in meiner schottischen Heimat und da vor allen Dingen in meinem geliebten Edinburgh:

Tanz in den Mai: Das Beltane Fire Festival in Edinburgh

Das war nun mein Beitrag zu unserem heutigen Eintrag, ich geb jetzt mal die Feder weiter an meine Redaktionskollegin Luzia:

Hallo, ihr lieben Leser alle, da bin ich, eure Luzia, und wie sich das für mich als die „leuchtende“ gehört, hab ich den Part mit leuchtenden und glitzernden Bildern für die Walpurgisnacht übernommen, da fangen wir mal an mit dem Supervollmond im April, die Knipse von der Frau Chefredakteurin hat ja nicht so einen dollen Zoom, aber wir fanden die Bilder alle trotzdem schön:

Wir haben hier so ein hübsches „Schneekugelglas“ mit einer Hexe und Glitzer statt Schnee, guckt mal:

da hab ich auch noch eine Galerie für euch, ihr wißt es ja, ihr könnt die Bilder auch anklicken und dann in Reihenfolge in groß gucken:

Unsere kleine Holzhexe 

hat die Frau Chefredakteurin draußen mal leuchtend fotografiert

hübsch gruselig, oder, mit dem leuchtenden Kürbiskopp dahinter, da haben wir auch noch eine Galerie von:

Ja, das war nun mein Beitrag zu unserem heutigen Eintrag, nun macht die Frau Chefredakteurin weiter. 

Da wären wir nun fast am Ende unseres Eintrags zur heutigen Walpurgisnacht/Beltane, fehlt noch, euch allen einen schönen Freitag, eine wunderschöne, hexige Walpurgisnacht und einen ebenso schönen 1. Mai zu wünschen. Und zum 1. Mai haben wir nun noch was, denn mein Redaktionsteam gratuliert hier mit Hexenbegleitung

meinem Blögchen zum 9. Geburtstag! Kaum zu glauben, daß 9 Jahre vergangen sind, seit ich hier dazumalen mit Mimi in heaven mein Blögchen gegründet habe! Da stoß ich doch gerne mit euch allen und mit meinem Team auf unseren Blögchen-Geburtstag an: 🍾🥂 Und wir freuen uns auf hoffentlich noch viele Jahre mit euch allen! Bleibt uns gewogen und laßt euch wieder einmal danken für eure Treue und eure Begleitung in guten wie in schlechten Tagen! Gerade in dieser Zeit so schön, so tröstlich, so verbindend! 

Paßt alle gut auf euch auf, bleibt oder werdet gesund und genießt das Leben, wir haben nur dies eine! 🌹❤🙏

Habts fein wünscht euch euer Redaktionsteam mit Mimi in heaven

Otto und Luzia.

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Wir wünschen ein frohes Osterfest! 🐰🐔🥚

Zur Osterzeit

Ist das ein Ostern! – Schnee und Eis
hielt noch die Erde fest umfangen;
frostschauernd sind am Weidenreis
die Palmenkätzchen aufgegangen.

Verstohlen durch den Wolkenflor
blitzt hie und da ein Sonnenfunken –
es war, als sei im Weihnachtstraum
die schlummermüde Welt versunken.

Es war, als sollten nimmermehr
ins blaue Meer die Segel gehen, –
im Park ertönen Finkenschlag,
und Veilchenduft das Tal durchwehen. –

Und dennoch, Seele, sei gewiß:
Wie eng sich auch die Fesseln schlingen,
es wird der Lenz, das Sonnenkind,
dem Schoß der Erde sich entringen.

Dann sinkt dahin wie Nebelflor
auch all dein Weh und deine Sorgen,
und veilchenäugig lacht dich an
ein goldner Auferstehungsmorgen! –

(Clara Müller-Jahnke, 1860 – 1905, deutsche Dichterin, Journalistin und Frauenrechtlerin)

Im liturgischen Jahr 2021 wird in der Osternacht das Evangelium nach Markus 16 gelesen, und so möchten wir unsere heutige Ostersonntagsausgabe vom Grafschafter Wochenanzeiger mit diesem beginnen:

Evangelium nach Markus 16,1-8

ls der Sabbat vorüber war, kauften Maria aus Magdala, Maria, die Mutter des Jakobus, und Salome wohlriechende Öle, um damit zum Grab zu gehen und Jesus zu salben. Am ersten Tag der Woche kamen sie in aller Frühe zum Grab, als eben die Sonne aufging. Sie sagten zueinander: Wer könnte uns den Stein vom Eingang des Grabes wegwälzen? Doch als sie hinblickten, sahen sie, dass der Stein schon weggewälzt war; er war sehr groß.

ie gingen in das Grab hinein und sahen auf der rechten Seite einen jungen Mann sitzen, der mit einem weißen Gewand bekleidet war; da erschraken sie sehr. Er aber sagte zu ihnen: Erschreckt nicht! Ihr sucht Jesus von Nazaret, den Gekreuzigten. Er ist auferstanden; er ist nicht hier. Seht, da ist die Stelle, wohin man ihn gelegt hat. Nun aber geht und sagt seinen Jüngern und dem Petrus: Er geht euch voraus nach Galiläa; dort werdet ihr ihn sehen, wie er es euch gesagt hat. Da verließen sie das Grab und flohen; denn Schrecken und Entsetzen hatte sie gepackt. Und sie sagten niemandem etwas davon; denn sie fürchteten sich.

Ich habe in diesem Jahr wieder sehr die Osternachtfeier in meiner Kirche vermißt, im zweiten Jahr fällt sie coronabedingt nun für mich wieder aus. In diesem Jahr hat meine Gemeinde zwar nicht auf den Präsenzgottesdienst bzw. die Osternachtfeier verzichtet, aber unter den gegebenen Umständen ist es einfach nicht das, was die Seele nun so dringend bräuchte, mit Abstandsregeln, ohne Gesang und ohne anschließende Feier in der Unterkirche würde das ganze zumindest mich noch trauriger machen. Und so hab ich aus gutem Grund die Evangeliumsgeschichte an den Anfang unserer Ostersonntagsausgabe gesetzt, in allen Evangelien ist vom leeren Grab und der Auferstehung die Rede, und von dem großen Stein, der das Grab verschließt und die im Morgengrauen zum Grab gehenden Frauen nicht wissen, wie sie ihn wohl wegwälzen könnten. 

Das empfinde ich in diesen Tagen als sehr symbolisch, unser Herz ist in diesen schrecklichen Zeiten auch wie ein Grab, das mit einem Stein verschlossen ist, es liegt uns ein Stein auf der Brust. Wer wird uns diesen Stein wegwälzen? Ein Engel? Der Glaube an die Auferstehung? Ich zweifel oft, aber da ist dieses unvernünftige Herz, das mich drängt, wider alle Vernunft, diesen Stein weg zu wälzen, ihm Luft zu verschaffen und Licht und Sonne, das nicht verhärten und nicht brechen will, sondern durch Liebe ganz weich werden, daß mir Tränen gibt und damit den harten, kalten Stein wegschwemmt und mich bereit macht für seine Auferstehung, wie die Auferstehung an Ostern, denn das ist der Kern der Auferstehungsgeschichte. Wie in dem Zitat von Emmanuel Geibel:

Das Herz hat auch sein Ostern, wo der Stein vom Grabe springt, den wir dem Staub nur weihten. Und was du ewig liebst, ist ewig dein.

In diesem Sinne wünsche ich, wünschen wir all unseren Lesern ein frohes Auferstehungs-Ostern. 

Ich hab zum Abschluß meines Vorworts noch eine Seite gefunden, die mein Lieblingslied an Ostern und anderen hohen christlichen Feiertagen so schön eingebettet hat, das „Te deum“, „Großer Gott wir loben dich“, das Video auf der Seite hat so eine schöne Größe

Im Kölner Dom: Hier singen tausende Menschen „Großer Gott wir loben dich“

wer sich das gleiche lieber bei Youtube anhören und gucken möchte

 

Und nun machen wir als gesamtes Redaktionsteam weiter, denn zu einem frohen Ostern gehören auch fröhliche, frohe, bunte Bilder, Bilder vom Frühling, Bilder von unseren Redaktionsräumen und Balkonien, wo wir auch in diesem Jahr wieder festlich geschmückt haben, damit es uns allen leichter fällt, das Herz von seinem Stein zu befreien. 

Beginnen wir mit Balkonien, wo uns unsere Mimi in heaven beim schmücken ganz sicher zufrieden und liebevoll begleitet hat:

Osterschmuck und Sonne, unschlagbare Kombi! Im übrigen hab ich im hinten angelehnten Liegestuhl schon zwei herrliche Tage auf Balkonien verbringen können. 

Unsere Forsythie hatte es in diesem Jahr eilig, sie blühte und grünte gleichzeitig und ist nun schon fast vollständig grün, natürlich hat sie wieder die Ostereier als Schmuck bekommen. Samt dem obligatorischen roten Ei. 

In Mimis Brotkasten sind Tulpen eingezogen, hölzerne zwar, aber wir finden, sie sehen wunderhübsch aus und denken, Mimi ist sehr zufrieden. 

Guckt, Flora ist wieder draußen, gut geschützt vor eventuell auch wieder kommendem stürmischen Wetter, damit ihr nicht wieder ein Leid geschieht. Und Ihre drei süßen Kinder sind auch wieder dabei, samt einer niedlichen Kaninchengruppe. 

Osterschmuck am Brunnen

Salbei und Thymian sind wieder kräftig ausgeschlagen! 

Unser Huhn mit Osterei-Kerze und

Ostereierschmuck für die Wand. 

Unsere kleine Birke grünt wieder und der Topf hat unverwüstliche Tulpen bekommen. Und die Birke ebenfalls Ostereier. 

Der überwinterte Oregano schlägt ganz zart wieder aus

Ostereier im Forsythienstrauch

Wir müssen euch doch unbedingt noch einmal Flora und ihre Kinder zeigen, wir sind so froh, daß es ihr nach ihrem Sturmunfall wieder so gut geht. 

Und der Kasten, in dem sie nun so geschützt untergebracht ist, der birgt auch noch was feines

unsere Johannisbeere, sie schlägt wieder aus, und wie, ist das nicht fein? 

Süße Kaninchen, ein Erbstück von meiner Großtante, die Dame, von der ich euch auch schon öfter mal berichtet habe, die gesegnete 93 Jahre alt wurde und bis zum Schluß topfit war. 

Nun ziehen wir um in die Redaktionsräume

Osterdeko an Mimis Platz am Wohnzimmerfenster. 

Und das Tischchen, auf dem zu ihren Lebzeiten ihr Wasserkrug stand, bevölkern jetzt auch Häschen. 

Süß, die beiden, nicht wahr?

Noch zwei Hasis, ein Pärchen! Die beiden Süßen hat mir mal Brigitte/Plauen geschickt. Sie haben schon feine Gesellschaft, 

mein Erdbeer-Elfchen steht schon wieder auf der Fensterbank, ganz raus traut sich das zarte Wesen noch nicht. 

Unser Kamin, österlich geschmückt. 

Und weil die Forsythie draußen eigentlich schon verblüht ist, macht der künstliche Forsythienstrauß wieder Furore drinnen. 

Im Flürchen ist ebenfalls österlich dekoriert

und nun kommt was drolliges, ich hatte bei der Winterdeko draußen im Hausflur noch meinen beleuchteten Tannenkranz hängen, der leuchtete nun immer noch so schön, da ist er kurzerhand nach innen umgezogen und leuchtet jetzt österlich dekoriert im ohnehin etwa dunklen Flürchen. 

Sieht doch hübsch aus, oder? Besonders, wenn er leuchtet abends. 

Weiter geht es im Hausflur

unser Willkommensschild

…..“Tulpen aus Amsterdam…“!

Der Kranz an der Haustüre, mit Schmetterlingen bestückt. 

Und die Deko an der Flurwand, alle Jahre wieder ein Hingucker und selbst gebastelt. 

Kleiner Hase ganz groß mit Miniglöckchen um den Hals, auch der kam mal aus Plauen zu uns gereist, hihihihi, und schmückt in jedem Jahr wieder den Kamin, er ist so süß! 

So waren wir in unseren Redaktionsräumen wieder fleißig, natürlich hat mein ganzes Redaktionsteam mich tatkräftig unterstützt. Vor allem beim Ostereier färben, da saßen die Bären alle mit heißen Wangen in der Küche, und als die Eier gekocht waren, ging es ans Werk, denn in diesem Jahr wollten wir die Eier nicht nur färben, sondern wir hatten entdeckt, daß wir noch so niedliche Aufkleber haben, mit denen man vorher eine Stelle auf dem Ei mit Muster abkleben kann, die nicht gefärbt werden soll, na, da waren die Bärentätzchen alle aber fleißig bei der Arbeit mit kleben und dekorieren, und dann ab ins Färbebad. Na, guckt mal, das Ergebnis kann sich doch wirklich sehen lassen, oder?

Wir waren jedenfalls sehr glücklich, mein Bärenteam und ich! Und Mimi in heaven wird auch geschmunzelt haben. 

Damit sind wir am Ende unserer heutigen Ostersonntagsausgabe vom Grafschafter Wochenanzeiger angelangt und wünschen allen unseren Lesern, auch den stillen, ein frohes Osterfest! Feiert die Auferstehung der Herzen, bleibt zuversichtlich und hoffnungsfroh, macht euch gemütliche Tage, allein oder im Kreise eurer Lieben, wenn es möglich ist. Paßt auf euch auf und bleibt oder werdet alle gesund, das wünscht euch von Herzen euer Redaktionsteam mit Mimi in heaven

Otto und Luzia.

Habts fein!

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Jet zo fiere – trotz alledem!

Heile, heile Gänsje
es is bald widder gut,
es Kätzje hat e Schwänzje


es is bald widder gut,
heile heile Mausespeck


in hunnerd Jahr is alles weg.

(trad. Kindervers)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, wir haben lange überlegt, ob wir in diesem Jahr in Zeiten von Corona überhaupt einen Eintrag zum Karneval machen sollen. Dann haben wir uns am Freitagabend, wie in jedem Jahr vorher, die Sitzung vom Mainzer Karneval „Mainz bleibt Mainz“ angeguckt…..und waren begeistert! Und haben in unserer dieses Mal dann erst samstäglichen Redaktionssitzung beschlossen: Wir machen ihn, den Eintrag zum Karneval, denn gerade in diesen Zeiten ist er so wichtig: Der Humor! Und das Lachen! Und das Fröhlichsein, trotz alledem! Und das einmal wieder Abstand nehmen zu anstrengenden Tagen, wenn auch mit allen Auflagen und Geboten in dieser schwierigen Zeit! Um weiter und wieder Kraft und Mut zu schöpfen für die kommende Zeit, die uns weiterhin viel abverlangen wird. Aus diesem Grund haben wir uns als Gedicht für den heutigen Eintrag bewußt den Refrain des Liedes aus der Meenzer Fassenacht von Ernst Neger ausgesucht, eigentlich ein Kindervers zum trösten kleiner Kinder bei allen Wehwehchen! Denn

„Es is bald wieder gut…“ 

und

„in hunnerd Jahr is alles weg!“

Das erste hoffen wir alle inständigst, das zweite ist auf jeden Fall so!

Ein bissel Hintergrundgeschichte zum sicherlich allen von euch bekannten Lied:

https://de.wikipedia.org/wiki/Heile,_heile_G%C3%A4nsje

Und damit nun endlich Helau und Alaaf, holde Närrinen und Narrhalesen draußen steht ein närrischer Eintrag, wolle mer’n eroilosse? Eroi mit’m! Narrhallamarsch!

Wir dekorieren die Redaktionsräume hier mit herrlich bunten Luftschlangen

und Konfetti

mit Luftballons nehmt euch alle ein Hütchen oder eine schöne Maske ganz wie es euch beliebt! Und wenn wenn et Trömmelche jeht, dann stonn mer all parat…!

Mit all den schönen Kostümen der vergangenen Fastnachtstage in diesem Blögchen bzw. im Grafschafter Wochenanzeiger!

Oft zelebriert hier, in all den Jahren, unvergeßlich für uns alle der begeisterte Eifer unseres Co-Autors, unserer rasenden Reporterin, unserer Mimi in heaven! Die wieder so fehlt in diesen von ihr so geliebten Tagen, wenn ihre Dosenöffnerin hier wieder närrisch abdrehte! 🤣 Und so beginnen wir den eigentlichen Eintrag auch mit ihr und dem Redaktionsteam im närrischen Outfit

der Narrenzug nimmt Farhrt auf!

So, wie die Mainzer Fastnachtssitzung eine so gänzlich andere war in diesen Zeiten, so wird es auch unser Eintrag sein, denn wir plaudern hier zum Karneval einfach mal fröhlich aus dem Nähkästchen, sprich, aus den Ereignissen im Grafschafter Wochenanzeiger aus den letzten Tagen. Und hoffen, daß euch allen das genauso gefällt wie uns die Sitzung aus Mainz.

Großes Ereignis: Der Winter ist da! Endlich! Auch hier ist er angekommen, mit eisigsten Temperaturen, mit Schnee bis auf Balkonien, mit Schneestürmen des nachts, und mit herrlich sonnigen Tagen in einer weißen Grafschaft bei klirrendem Frost!

Schnee bis in Mimis Brotkasten und Schneespuren im Wohnzimmer! Ihr wißt ja, Bilder anklicken, groß gucken!

Nächtlich verschneite Grafschaft, mit steifem Nord-Ost-Wind!

Und herrlichem Sonnenaufgang über Schneelandschaft! Einfach herrlich, wir haben uns so gefreut, haben wir doch so lange darauf gewartet!

Und meine Redaktionsmitglieder drückten sich die Nasen am Wohnzimmerfenster platt, wie wunderbar ist das denn da draußen!

Irgendwie auch ein karnevalistischer Einschlag: Das Fenster ist nicht schlecht geputzt, die Doppelverglasung ist undicht geworden, da hat sich zwischen den Scheiben Wasser gesammelt und ist in Streifen getrocknet, wie man sieht, das Fenster muß erneuert werden, aber erst, wenn die Temperaturen draußen es wieder erlauben!

Bruno ist ganz selig!

Und Ruddi auch! Aber die anderen alle nicht minder, nur lieben Eisbären Schnee ganz besonders, deshalb strahlt auch Luzia so!

Mit den leuchtenden Schneekristallen am Fenster um die Wette, hihihihi!

Mimis Mikesch sitzt ganz verschüchtert zwischen den begeisterten Bären, lach, aber er durfte natürlich auch gucken, es war nur die Begeisterung am Anfang so groß.

Da mein Redaktionsteam da nun so fein versammelt war am Fenster, haben wir nach ausgiebigem gucken von Schnee in der Grafschafter Landschaft gleich noch ein Fotoshooting für neue Redaktionsfotos gemacht, guckt:

Ein fröhliches Redaktionsteam! So wünscht man sich das, dann klappt auch die Arbeit!

Die Bären strahlen alle genau wie die Sonne, die ins Wohnzimmer schien.

Hamish konnte sich gar nicht satt sehen, denn obwohl er ja kein Eisbär ist, kennt er Schnee doch aus seiner schottischen Heimat und liebt ihn.

Der Rest der Truppe, glücksstrahlend, endlich Schnee in old Lirich-City, lach!

Karneval warf ja schon seine Schatten voraus, da oblag es natürlich wieder unserem Handelsreisenden Otto, für Speis und Trank in den närrischen Tagen in der Redaktion zu sorgen, natürlich nach den neuesten Corona-Vorschriften mit vorgeschriebener OP-Maske ausgestattet:

Seine Ausbeute konnte sich sehen lassen

lecker Eierlikör-Berliner und Piccolöchen 😋🤣! Otto kennt die besten Bäcker hier weit und breit und ist bester Kunde im Namen und für seine Redaktion bei einem bekannten und berühmten Wein- und Sekthandelsgeschäft. Es ist ein unschlagbarer Vorteil, wenn man in den Redaktionsreihen so einen versierten Handelsreisenden sein eigen nennt, und das „handeln“ steht nicht nur in seinem Titel! 😂😎

Wir waren bzw. sind jedenfalls begeistert von seiner „Beute“!

Er reist aber nicht nur in Sachen Lebensmittel, einmal unterwegs, greift er alles ab, was die Redaktionsräume gemütlich, schön und vor allen in diesen Zeiten fröhlich macht, so gab es vor Zeiten schon diesen herrlichen Tulpenstrauß von seinen Reisen

ist das nicht eine wunderbare Farbe? Frau Chefredakteurin und auch Mimi in heaven lieben bzw. liebten ja beide rot so sehr!

Wie gesagt, das war schon länger her, der Tulpenstrauß bereits wieder verwelkt, da gab es gleich Nachschub von Otto, als er jetzt wieder unterwegs war:

Dieses Mal in bunt, die Farben sind wonnig!

Diese Farbe gefiel der gesamten Redaktion ganz besonders! Natürlich neben dem folgenden rot!

Gelb ist immer so herrlich sonnig!

Nächtlich mit Beleuchtung macht der Strauß auch richtig was her, guckt:

Apropos nächtlich und leuchten: Angesichts der Tatsache, daß der Winter endlich eingezogen ist, haben wir natürlich auch noch winterlich in den Redaktionsräumen dekoriert, die Schneekristall-Leuchtekette am Wohnzimmer habt ihr ja schon gesehen, und das wäre die Deko am Küchenfenster:

Ein Schneehäuschen mit Schneemann, das sieht so hübsch aus. Wir haben mittlerweile noch bissel mehr Winterdeko, aber die müssen wir noch fotografieren. Habt ihr noch was zum drauf freuen!

Wie ihr alle wißt, beschäftig sich Frau Chefredakteurin hier ja mit auf- und umräumen, und da ist ihr mal wieder was feines in die Hände gefallen. Ihr kennt ja alle die berühmte Bauernhofarbeitsstelle, die sie dazumalen in einer bekannten sozialen Einrichtung hatte, da kann sie jetzt den Beweis antreten, denn sie hat ihren alten Dienstausweis wieder gefunden:

Hach, ja, das waren noch Zeiten, seufzt sie gerade, die Frau Chefredakteurin, da war man noch jung und schön, jetzt ist man nur noch „und“! Bufftääääää, bufftääääää, bufftäääääää, bumm bumm!

So, ihr lieben Leser alle, nun nähern wir uns hier so langsam dem Ende unserer heutigen närrischen Sonntagsausgabe, aber nicht, ohne euch vorher noch mit „Strüßjer“ zu bewerfen, wie es im Karneval der Brauch ist:

Und wir haben auch noch was feines aus der „Meenzer Fassenacht“, Frau Chefredakteurin hat mal ein paar Bilder vom Fernseher abfotografiert, um zu zeigen, wie schön es war.

Die berühmten „Schwellköpp“ aus Mainz

https://de.wikipedia.org/wiki/Schwellkopp

Die Mainzer Hofsänger, die draußen gesungen haben, wir fanden dieses Bild so schön!

Närrischer Höhepunkt zum Ende der Sendung und das Bild, das nun kommt, machte den Schluß, wir fanden das ganz zauberhaft:

„Wir alle Leben im Schatten des Doms….“, ein Lied von Thomas Neger, dem Enkel von Ernst Neger. Damit schließt sich nun auch wunderschön der Reigen vom Anfang bis zum Ende.

In unserem närrischen Beitrag hatte dieses Jahr mal die Meenzer Fassenacht den Löwenanteil, da dürfen die Kölner nicht böse sein, sie waren hier schon so oft vertreten, und den Eintrag hat halt nun mal die Sendung am Freitag aus Mainz auf den Weg gebracht. Und ich hab einmal mehr und gerade in diesem Jahr wieder so innig an all die Sendungen gedacht, als meine Eltern noch keinen Fernseher hatten und meine Mama immer bei Nachbarn über uns eingeladen war zum gucken, sich jedes Mal vorher fein gemacht hat, von mir bewundert, und mit einem Fläschchen Wein und Knabbergebäck voller Vorfreude nach oben gegangen ist, und jedes Mal begeistert (und angetüddelt, hihihihi!) wieder nach Hause kam. Mein Papa hat dann auf mich aufgepaßt, er machte sich nicht so viel aus Karneval, einzig die Mainzer Hofsänger fand er als zweiter Baß in einem Männergesangverein immer ganz toll und großartig.

Und so werden sie auch diesen Eintrag hier mit beschließen, die Mainzer Hofsänger, mit ihrem berühmten Lied:

und mit „Sassa“, auch immer wieder so schön, ich hab das gewählt, weil es noch eine ganz alte Ausgabe ihres Auftritts ist!

Und einmal nur mit „So ein Tag“.

Ja, ihr lieben hier alle, damit sind wir nun am Ende unserer heutigen närrischen Sonntagsausgabe, zum Schluß ist es nun doch noch bissel wehmütig geworden, aber ich glaube, das ist im Karneval immer so. Denn „ach, wie bald ist wieder Aschermittwoch….“ heißt im Lied der Mainzer Hofsänger, und so ist es, im Karneval wie im Leben, Freude und Ausgelassenheit und Leid und trübe Tage haben manchmal einen schmalen Grat. Und heuer überwiegt in diesen schwierigen und anstrengenden Zeiten doch sehr die Sehnsucht nach besseren Tagen, besseren Zeiten, und deshalb wollen wir hier in unserem Grafschafter Wochenanzeiger für uns und für euch vehement die Hoffnung aufrecht halten, daß eines nicht zu fernen Tages wir wieder alle gemeinsam inbrünstig singen können

So ein Tag, so wunderschön wie heute….

weil „alles widder gut“ ist. ❤

Den endgültigen Schluß machen wir jetzt mit einer Strophe aus dem als Gedicht eingestellten Lied

Das Leben ist kein Tanzlokal,
das Leben ist sehr ernst.
Es bringt so manche Herzensqual,
wenn du es kennen lernst.
Doch brich´nicht unter seiner Last,
sonst wärest du ein Tor,
und trag´was du zu tragen hast,
geduldig mit Humor.
Und denk´ Dein ganzes Leben lang,
ans Lied das Dir die Mutter sang –

Heile, heile Gänsje
es is bald widder gut,
es Kätzje hat e Schwänzje
es is bald widder gut,
heile heile Mausespeck
in hunnerd Jahr is alles weg.

(Martin Johann Mundo, 1882 – 1941 )

Und damit wünschen wir euch allen einen wunderschönen Fastnachtssonntag, bleibt oder werdet alle gesund, paßt auf euch auf, verliert die Hoffnung nicht und den Mut, laßt euch nicht unterkriegen und denkt immer daran: Et hätt noch immer jot jejange!

Bleibt fröhlich, behaltet euren Humor, das wünscht euch von ganzem Herzen euer Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia

Habts fein!

Grafschafter Wochenanzeiger – Wunschgedanken

Die Baumstämme werden wie Menschen jetzt warm

Die Baumstämme werden wie Menschen jetzt warm,
sie nehmen den Sonnenschein gern in den Arm.


Der Schnee rund um den Stamm entweicht,
soweit des Baumes Wurzel reicht.
Die Schneeglocken hocken da rund in Scharen
begrüßt von den Staren.


Auf graslosem Boden bloß Keim bei Keim,
beim kahlen Baum duftet’s nach Honigseim,
es duftet nach Liebe, dem Frost entronnen,
erste Blüte und letzter Schnee sich dort sonnen.

(Max Dauthendey, 1867 – 1918, deutscher Dichter und Maler)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, zuerst einmal eine ganz aktuelle Meldung aus der Grafschaft und den Redaktionsräumen beim schreiben der Frau Chefredakteurin an unserem Eintrag hier genau um 1.14 MEZ: Es hat geschneit, die Grafschaft hüllt sich in nächtliches Weiß, romantisch und schön, Beweisfotos gibt es später, lach, denn wir haben zwar welche gemacht, aber keine Lust, die jetzt noch zwischen dem schreiben hier hochzuladen! Und wenn er liegenbleibt, dann machen wir am heutigen Sonntag ohnehin noch viel mehr davon! Mein Redaktionsteam ist ganz aufgeregt und guckt an den Fenstern, und hofft natürlich inständigst, daß er liegen bleibt! 

Denn dem Eintrag dieser Sonntagsausgabe vom Grafschafter ging eine ohnehin recht turbulente Redaktionssitzung am Freitag voraus, der Lockdown und die vorherigen unsäglich grauen Tage so gänzlich ohne den allüberall ansonsten fallenden Schnee machte sich hier nun langsam auch in gereizten Nerven bemerkbar. In Anbetracht der ersten Sonntagsausgabe dieses Jahres hatten sich nämlich die Eisbären meiner Crew wieder was mit Schnee gewünscht, und Bruno erinnerte sich an ein Fensterbild der Frau Chefredakteurin mit Schneeglöckchen und meinte, das wäre doch was feines für sie alle. Tja, da gab es dann aber erst einmal mürrische Gesichter bei den beiden braun gefärbten Kollegen unseres Teams, immer bloß die Eisbären, die wären ja wohl das letzte Mal schon federführend gewesen, sie wollten auch mal wieder mit ran. In dieser gekippten Stimmung hatte dann mal wieder Ruddi die zündende Idee: Kollektive Teamarbeit, die Eisbären mit den Schneeglöckchen, die Braunbären…..? Ja, Frau Chefredakteurin, jetzt fehlt mir die Idee für das einbinden der Brownies in das Schneeglöckchenthema, hast du vielleicht…..? Hatte ich, und mein Vorschlag wurde begeistert aufgegriffen, laßt euch überraschen, und so hatte Ruddi mit seinem lieben Gemüt und der guten Anleitung durch seine geliebte Cheffin Mimi in heaven mit Hilfe der Frau Chefredakteurin die Wogen wieder geglättet. Nun, denn alle Mann ans Werk!

Frau Chefredakteurin mit Mimi in heaven, Ruddi, Bruno, Hamish, Otto und Luzia. 

„Wunschgedanken“ haben wir den Eintrag übertitelt, da waren in Ermangelung von Schneefall, der nun heute nachgeliefert worden ist, die Gedanken bereits bei den Schneeglöckchen, die ja in Eis und Schnee schon blühen, aber eben doch auch schon ein wenig Frühlingsahnen mitbringen. 

Die Schneeglöckchen (Galanthus) bilden eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae). Die etwa 20 Arten kommen von Mittel-, Südeuropa bis Vorderasien und den Kaukasus vor. Sie sind seit Jahrhunderten beliebte Zierpflanzen, da sie zu den ersten Blütenpflanzen des Vorfrühlings gehören. 

Der botanische Name Galanthus ist abgeleitet aus den griechischen Wörtern gála für Milch und ánthos für Blüte. Der deutsche Name „Schneeglöckchen“ bezieht sich auf das, den Frühling anzeigende Herausragen von Galanthus nivalis aus dem Schnee. Andere deutsche Trivialnamen sind: Frühlingsglöckchen, Hübsches Februar-Mädchen, Lichtmess-Glöckchen, Lichtmess-Glocken, Märzglöckchen, Märzveilchen, Marienkerzen, Milchblume, Schnee-Durchstecher, Schneetulpe, Weiße Jungfrau, Weißglatze.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Schneegl%C3%B6ckchen

Schneeglöckchen, diese zauberhaften kleinen, zarten Blüten, die ihren Namen nicht zu Unrecht haben und im Schnee schon blühen, die ersten Boten des nahenden Vorfrühlings. „Lichtmeß-Glöckchen“ heißen sie auch, abgeleitet aus einem alten Brauch, am 2. Februar, dem Lichtmeßtag, sie auf den Altar in der Kirche zu streuen, als Sinnbild der Reinheit und des nahenden Frühlings. 

Sie fungieren auch als Heilpflanze, aber Vorsicht! Schneeglöckchen sind giftig, der Wirkstoff aus den Zwiebeln heißt Galanthamin, in der Bachblütentherapie fördert und unterstützt die Blütenessenz Leichtigkeit, Akzeptanz des Vergänglichen, gibt Hoffnung – auch zu einem Neuanfang- und hilft, Dinge zu tun, die Freude machen. Eigentlich sehr verständlich, diese Wirkung für eine den Frühling ankündigende Pflanze. Aber etwas ganz besonderes vermag der Wirkstoff aus den Zwiebeln des Schneeglöckchens: Es vermag laut Erkenntnissen der Medizinforschung das Fortschreiten der Alzheimer-Krankheit zu bremsen. Er hemmt die Acetylcholin-Esterase (AChE),  wodurch es den Acetylcholin-Spiegel erhöht. Außerdem bindet Galanthamin auch an Acetylcholinrezeptoren und stimuliert auf diese Weise direkt die Neuronenfunktion. Diese Wirkung könnte ein Fortschreiten der Alzheimer-Krankheit aufhalten – im Gegensatz zu den bisherigen Wirkstoffen, wie Tacrin, die die Symptome der Erkrankung lediglich eine Zeitlang lindern können. 

Als weiße Blume gilt das Schneeglöckchen als Sinnbild für die keusche Jugendliebe. In der Blumensprache bedeutet es „Unwiderstehlich kam unsere Liebe“. 

Schneeglöckchen sind in der Kunst weit verbreitet, es wurde oft und von vielen Malern gemalt, zum Beispiel von Cicely Barker, einer englischen Malerin, deren Blumenelfen ich so sehr liebe. Das hübsche Bild darf ich hier nicht zeigen, es ist noch urheberrechtlich geschützt, aber verlinken darf ich, bitte schön:

https://www.etsy.com/de/listing/259311502/die-schneeglockchen-fee-cicely-mary

Das Bild hat sich meine Bärencrew ausgesucht, sie fanden es einfach zu schön, das niedliche kleine Rotkehlchen, das wir alle so mögen, mit den zarten Schneeglöckchen und den hübschen roten Hagebutten und dem leise rieselnden Schnee! 

Ich mag Schneeglöckchen sehr und erinnere mich immer noch voller Freude daran, daß Björns Papa in den Tagen unserer Jugendliebe mir immer ein kleines Sträußchen mitgebracht hat, am Duisburger Hauptbahnhof gab es dazumalen einen Blumenstand, der diese zarten kleinen Frühlingsblüten in jedem Jahr anbot! 

Das war nun das Gemeinschaftswerk meiner Eisbärencrew, und wie schlagen wir nun die Brücke zum Thema unserer beiden Braunbären? Über das Sträußchen, das ich gerade erwähnt habe, denn Hamish meinte, so ein feines Frühlingssträußchen würde sich doch hervorragend als Tischdekoration eignen, unser schottisches Bärchen liebt ja nun mal die Gemütlichkeit eines schönen Zuhauses, und als ich nickte und wir beide uns dabei so ansahen, da fiel mir ein, was ich in den unsäglichen Corona-Zeiten wirklich sehr vermisse: Tisch eindecken für Besuch, ob zum Frühstück, zum Kaffee oder zum mehrgängigen Menü, ich liebe es, Tische schön zu gestalten, mit allem was dazu gehört, schöner Tischwäsche, passende Gläser und Porzellan, und eben natürlich auch dem passenden Blumenschmuck, dabei fielen dann Otto noch meine gesammelten Gewürze aus dem Adventskalender ein, mit denen man nun so wunderbar eigentlich für Gäste kochen könnte, und da waren wir drei dann in unserem nostalgischen Element, denn derzeit geht das ja nun nur für meinen Hausstand hier, und auch Otto hat letztlich seine Handelsreisen auch weitgehendst eingestellt, wir wollen doch unseren Beitrag leisten zum besiegen von Corona. Und da haben wir drei uns nun ans virtuelle Werk gemacht hier:

Wo wir nun schon bei Schneeglöckchen als Tischdeko waren: Dazu würden sich die Teelichtgläser so wundervoll eignen 

sogar die noch weihnachtliche Decke würde passen. Und weiße Spitzentischbänder

da hätten wir dann auch gleich die hübschen Tischväschen für die Schneeglöckchen. 

Ein Teil meiner Sammeltassen, für den Kaffeetisch.

Ein zweites Teelichtglas

würde wunderbar zu Menüs passen, die wir mit den neuen, orientalischen Gewürzen kreieren würden, zum krönenden Abschluß eines solchen Mahls gäbe es stilecht Mokka:

Die Gewürze warten!

Hübsch verpackt in einem eigentlich für Teebeutel gedachten Holzschublädchen. 

Ein Gläschen in Ehren kann auch niemand verwehren, aber auch meine „besten“ Gläser warten schon lange auf mehr als nur mich, die ihnen die Ehre antun. 

Zum Frühstück hätten wir auch noch so viel hübsches Zeug, wie gesagt, ich liebe es, Tische einzudecken!

Marmeladentöpfchen, im Hintergrund prangt noch Blutorangengelee mit Glühweingewürz vom letzten Jahr. 

Deftige Küche ist euch lieber? Na, aber büdde schön:

Ein feiner Deckeltopf für lecker Gürkchen, samt Holzzange! 

Ich hab ja auch eine Nudelmaschine, 

da hätte ich auch mal wieder so Lust drauf, es macht so viel Freude und Spaß, zusammen mit dem Besuch Nudeln selber zu machen und vorzubereiten für ein feines, gemeinsames Nudelessen. Vielleicht auch mit solchen „grimmigen“ gefüllte-Nudeln-Hersteller:

Die hier

hab ich mal in allen Variationen gespült und gesammelt, Tomatenmarkdöschen von verschiedenen Herstellern, wunderbar wiederzuverwenden beim Nudel-Essen als Serviettenhalter!

Gleich mit noch ein paar hübschen Tischdeko-Ideen dabei und……dem Teelichtglas, das auch hier passend wäre und mit dem wir den Eintrag eingeläutet hatten. 

Zum krönenden Abschluß reichen wir euch nun aus der virtuellen Küche noch einen Espresso samt „Doces“, Süßes, Süßigkeiten, Konfekt auf portugiesisch! 

Und nun sind alle meine Bären meines Bärenteams wieder glücklich und ich auch! Haben wir doch wieder prima alle zusammengearbeitet. Und hoffen natürlich sehr, daß es auch euch allen gefallen hat. 

Macht euch alle einen wunderschönen, gemütlichen Sonntag, haltet die Ohren steif und den Humor aufrecht, bleibt oder werdet alle gesund, paßt alle gut auf euch auf, wir hoffen, daß heute immer noch Schnee liegt und lassen uns mal überraschen! Alles Gute für alle unsere lieben Leser wünscht euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia. 

Habts fein!  

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Fest der Erscheinung des Herrn – Epiphanias

Geburt Christi

Hättest du der Einfalt nicht, wie sollte
dir geschehn, was jetzt die Nacht erhellt?
Sieh, der Gott, der über Völkern grollte,
macht sich mild und kommt in dir zur Welt.

Hast du dir ihn größer vorgestellt?

Was ist Größe? Quer durch alle Maße,
die er durchstreicht, geht sein grades Los.
Selbst ein Stern hat keine solche Straße.
Siehst du, diese Könige sind groß,

und sie schleppen dir vor deinen Schoß

Schätze, die sie für die größten halten,
und du staunst vielleicht bei dieser Gift -:
aber schau in deines Tuches Falten,
wie er jetzt schon alles übertrifft.

Aller Amber, den man weit verschifft,

jeder Goldschmuck und das Luftgewürze,
das sich trübend in die Sinne streut:
alles dieses war von rascher Kürze,
und am Ende hat man es bereut.

Aber (du wirst sehen): Er erfreut.

(Rainer Maria Rilke, aus: Das Marien-Leben, 1912)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, nun erstellen wir hier bereits den 9. Eintrag zum Fest der Heiligen Drei Könige, da gibt es wahrlich nicht mehr viel neues zu berichten. Auch über die Sternsinger, die in Stellvertretung der Heiligen Drei Könige an diesem Tag durch die Gemeinden ziehen, um den Segen Gottes in die Häuser zu bringen, haben wir schon oft berichtet. Trotzdem haben wir uns bei unserer Redaktionssitzung zum heutigen Tage noch einmal auf die Suche gemacht, und siehe da, wir sind fündig geworden: 

175 Jahre danach ist es die größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder

Sternsinger: Eine 13-Jährige hatte 1846 die Idee für das Kindermissionswerk

https://www.kirche-und-leben.de/artikel/sternsinger-eine-13-jaehrige-hatte-1846-die-idee-fuer-das-kindermissionswerk

Das fanden wir sehr interessant, vor allem, wie lange es diese Aktion von Kindern für Kinder schon gibt. Und daß sie auch nach so langer Zeit noch immer nichts von ihrer Beliebtheit verloren hat. 

Aber in diesem Jahr, in Zeiten von Corona, ist auch hier alles anders. Der Aussendungsgottesdienst im Aachener Dom fand zwar statt, aber nur mit ganz wenigen Beteiligten, vernünftig und verständlich, wenn man weiß, wie viele das sonst schon in unserer kleinen Gemeinde waren,

und die Sammelaktion darf nur digital stattfinden. Da ist in allen Gemeinden Kreativität gefragt, und das ist wohl auch gut gelungen, wie man der Startseite des Sternsinger-Hilfswerks im Netz entnehmen kann, guckt mal rein:

https://www.sternsinger.de/

Und das ganze geht auch noch mit der nötigen Menge Humor, guckt euch mal das Video an, wir fanden das so klasse und haben herzlich gelacht:

Die Sternsinger als Sinnbild der Heiligen Drei Könige, in ihnen begegnet uns immer wieder die Zahl drei, drei heilige Könige, dargestellt in drei Lebensaltern, Jüngling, erwachsener Mann und Greis und dargestellt nach den drei damals bekannten Kontinenten Asien, Afrika und Europa. Auch die Namen sind uns bekannt, Caspar bedeutet „Schatzmeister“, er wird als Afrikaner dargestellt und bringt das Gold. Melchior bedeutet „König des Lichts“, er ist der mit dem Weihrauch. Balthasar bedeutet „Gott schütze sein Leben“, er bringt die Myrrhe. 

Und Weihrauch und Myrrhe sind nun die Stichworte, denn wir wollten doch noch einmal auf Räucherungen zurückkommen in diesem Eintrag, das bietet sich hier jetzt gut an. 

Die Nacht vom 4. auf den 5. Januar ist die letzte der 12 Rauhnächte, sie steht für den Monat Dezember im Jahr und ihr Thema ist Gnade, Räuchern und Bereinigen. 

Räucherwerke für dieses Ritual:

  • Wacholder: klärt und vermittelt dir Selbstwert und Selbstvertrauen
  • Kiefern- und Waldweihrauch: transformiert alles Negative was sich aufgestaut hat
  • Mistel: schützt vor Unglück und Mißgeschicken
  • Beifuß: unterstützt dich Altes loszulassen und deine Entscheidungen zu treffen

Hört sich doch gut an zum Abschluß des weihnachtlichen Festkreises und zum starten in den Alltag des neuen Jahres. Nach der 12. Rauhnacht schließen sich die Tore zu der Anderswelt wieder.

Die Nacht auf den Dreikönigstag vom 5. auf den 6. Januar ist Segen und Abschluß der Rauhnächte. Räucherwerke für dieses Ritual: 

  • Weihrauch Oman

Wir erwähnten es im vorigen Eintrag schon, Vorsicht beim räuchern mit Kohle in Räumen, in denen Brandmelder installiert sind, sie könnten „anschlagen“! Aber man kann halt auch „sanft“ räuchern, zum Beispiel mit dem Räucherwerk in so einem Behältnis

eigentlich gedacht für ätherische Öle, mit Wasser vermischt und mit einem Teelicht zum verdunsten gebracht. Das geht aber auch mit echtem Räucherwerk, ebenfalls durch das Teelicht erhitzt, ab und zu mal mit einem Holzstäbchen oder einer Holzgabel bissel auflockern, der Duft ist nicht so intensiv wie beim „richtigen“ räuchern und ebenfalls nicht der Rauch. Aber schön und wirksam ist es auch. 

Beim suchen im Netz nach „Neuigkeiten“ zum heutigen Tag haben wir entdeckt, daß mittlerweile ein sehr bekannter Spielzeughersteller mit Figuren und Zubehör zu vielen Themen, die Björn in seinen Kindertagen so sehr liebte, auch Weihnachten entdeckt hat und deshalb sowohl Krippe als auch die Heiligen Drei Könige im Sortiment hat 

https://www.playmobil.de/heilige-drei-koenige/4886-A.html

übrigens so, wie oben beschrieben, als Jüngling, erwachsener Mann und Greis, und eben auch als „schwarzer“ König, was wir prima finden, weil es doch keine Ausgrenzung bei den drei damals bekannten Kontinenten geben darf, und er kam halt aus Afrika. Und das ganze weckte bei der Frau Chefredakteurin die Erinnerung an eine Anekdote: Als ihr Sohn noch klein war, spielte er mit Leidenschaft mit diesen Figuren und besaß viele Themenbereiche davon, so sind wir in einem Jahr auf die Idee gekommen, mit den vorhandenen eine Krippe zu bauen, es war alles im Fundus vorhanden, Säugling als Christkind, Krippe, Ochs und Esel, Hirten und Schafe, sogar mit einem Schäferkarren, Pferd und Kamel für die Heiligen Drei Könige samt Schatztruhe und Goldstücke, Figuren, die zu Maria und Josef umfunktioniert wurden, wo es haperte, wurde mit selbstgebastelten Krönchen, Heiligenscheinen und Engelsgewändern nachgeholfen, es war eine wunderschöne Krippe, leider gibt es da kein Bild von irgendwo. Und zu dieser kleinen Erinnerungsgeschichte ist dem Bärenteam was feines bildliches in die Hände gefallen, nämlich das hier

Bären als Heilige Drei Könige (und auch ein dunkler, 😉😂) was hat sich mein Redaktionsteam da drüber gefreut! 

Nun kommen wir hier zum Schluß unseres Eintrags zum Segen für die Redaktionsräume und euch alle, den ich als Hausmutter ja hier anbringen darf. 

20 * C + M + B + 21

Christus mansionem benedicat

Möge der Engel, der die Botschaft vom Frieden in die Welt brachte, an deinem Haus nicht vorübergehen. Möge das Kind, das seine Göttlichkeit hinter der Armut verbarg, in deinem Herzen eine Wohnung finden.

(Irischer Segenswunsch)

Der Segen gilt allen Bewohnern eines Hauses oder einer Wohnung, auch den Tieren, daher wünscht euch allen und euren Tieren das gesamte Redaktionsteam des Grafschafter Wochenanzeigers den Segen der Heiligen Drei Könige, vertreten durch die Sternsinger, für das Neue Jahr 2021. Bleibt behütet!

 

 

Und wir möchten diesen Segen in diesem Jahr, in dem die Sternsinger ja auch nur digital „unterwegs“ sind, als virtuellen Besuch der Sternsinger hier in unseren Redaktionsräumen an der Krippe

für uns und euch alle anbieten mit einem Link noch einmal zu der Seite der Sternsinger-Aktion

https://www.sternsinger.de/sternsingen/digitaler-besuch/

Wir finden diese Idee so schön! 

Damit wünschen wir euch allen einen schönen, gesegneten Dreikönigstag, paßt alle gut auf euch auf, bleibt oder werdet gesund, bleibt behütet und gesegnet, das wünscht euch allen von ganzem Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Silvester 2020

Wünsche zum neuen Jahr

Ein bißchen mehr Friede und weniger Streit
ein bißchen mehr Güte und weniger Neid
ein bißchen mehr Liebe und weniger Haß
ein bißchen mehr Wahrheit – das wäre was

Statt so viel Unrast ein bißchen mehr Ruh
statt immer nur Ich ein bißchen mehr Du
statt Angst und Hemmung ein bißchen mehr Mut
und Kraft zum Handeln – das wäre gut

In Trübsal und Dunkel ein bißchen mehr Licht
kein quälend Verlangen, ein bißchen Verzicht
und viel mehr Blumen, solange es geht
nicht erst an Gräbern – da blühn sie zu spät

Ziel sei der Friede des Herzens
besseres weiß ich nicht.

(Peter Rosegger)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, wie fängt man nun an und was sagt man, wenn man hier ein Jahr wie 2020 verabschieden soll? Das schon schlimm begann gleich in der damaligen Neujahrsnacht und das im weiteren Verlauf weiß Gott nicht mit Freude und schönen Dingen um sich geschmissen hat? Was eurer Frau Chefredakteurin dazu spontan durch den Kopf ging, das ist nicht druckreif! Wir hatten es nach ohnehin schon anstrengenden und nicht fröhlichen Tagen zum Jahresende 2019 so hoffnungsvoll begonnen, meine Mimi, jetzt in heaven, unser Team und ich. Ratlose Gesichter rundum bei meinem Redaktionsteam. Ruddi, ganz der Volontär seiner geliebten Chefin, fragte ganz schüchtern, ob es denn gar nix schönes gab 2020, das Jahr könne doch nix dafür, daß sein Inhalt mehr Mist als alles andere gewesen wäre, er fände es unfair, ihm einfach einen Tritt zu geben. Wir haben uns alle ein bissel betreten angeguckt, eigentlich hat er ja recht, der Ruddi, und dann haben wir zusammen eine Galerie erstellt: Schönes in 2020. 

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Es ist doch einiges zusammengekommen an schönen Momenten, für die man dankbar sein muß. Und das war dann Ruddis Beitrag zu unserem Silvestereintrag. 

Unser Hamish hat natürlich gerade in diesen Tagen doch wieder Heimweh nach Schottland, schließlich ist Hogmanay in Edinburgh das allergrößte an Festen zu Silvester! Unser Außenkorrespondent hat euch mal eine Seite rausgesucht, über die Traditionen zu diesem Fest, stört euch bitte nicht an der blöden Werbung auf der Seite, die hat uns auch sehr geärgert, aber sonst gibt es da wirklich viel an Informationen zum Fest! 

https://de.qaz.wiki/wiki/Hogmanay

Am allerschönsten ist sowieso gucken, meine Hamish, also büdde schön: 

Hamish hat auch noch was ganz feines und berührendes für dieses Jahr gefunden, guckt mal:

Wir werden es uns in diesem Jahr in unseren Redaktionsräumen hier gemütlich machen, mein Bärenteam und ich, denn wir drei Mädels, meine beiden Freundinnen und ich, haben unsere gemeinsame Silvester-Party gecancelt. Das Risiko war uns zu hoch, wir waren alle drei an Weihnachten bei den Kindern unterwegs, da ist es in diesem Jahr wohl besser, mal darauf zu verzichten! Wir bedauern es alle sehr, aber Vernunft ist in diesem nun scheidenden und wohl auch noch lange im neuen Jahr oberstes Gebot. Als wir telefonierten, um das abzusprechen, meine Freundin mir hier gegenüber, die mit dem Kater Devil, auf den ich mich in diesem Jahr auch so sehr gefreut hatte, und ich, da haben wir doch auch noch so lachen müssen: Wir haben auch früher, als unsere Söhne noch klein waren und später im Teenageralter, immer Silvester zusammen gefeiert, und in jedem Jahr sah dann hinterher der Tannenbaum bei meiner Freundin bissel merkwürdig aus: Die mitgebrachten Luftschlangen für die Deko der Silvesterfeier sind mit schöner Regelmäßigkeit von den Jungs in den Tannenbaum gepustet worden! Sah hübsch aus! 🤣🎄🎉 Und jedes Jahr hat meine Freundin zum Schein „geschimpft“! Ach, ja! 🤗

Da werden mein Team und ich dann hier in unseren noch so schön weihnachtlich geschmückten Redaktionsräumen den Kamin anzünden

den Weihnachtsbaum zum leuchten bringen

und es uns davor gemütlich machen. 

Otto war wieder vorschriftsmäßig unterwegs und hat für Speis und Trank gesorgt! Es gibt eine vortreffliche Menüfolge in den grafschaftlichen Redaktionsräumen, eine Vorsuppe, Hochzeitsuppe mit Grieß- und Fleischklößchen auf Grundlage einer Consommé, ungarisches Gulasch mit Semmelknödeln und gemischtem Salat mit einer Leinöl-Vinaigrette, mit Croutons und Käse, als Nachtisch eine Schokoladentorte. Meine Bären reiben sich hier schon genüßlich die Bäuchlein im Vorgeschmack auf soviel leckeres! Ich auch! 

Wir werden uns die Zeit bis Mitternacht mit klönen und spielen vertreiben, es gibt so viele schöne Gesellschaftsspiele, die man doch an diesem Silvester so schön mal wieder mit der Familie rauskramen könnte, wo Partys nicht erlaubt sind und rudelfeiern auch nicht, vielleicht wäre es doch so genau wie an Weihnachten, anders, aber nicht minder schön! Vielleicht sogar im Gegenteil! 

Bruno sorgt bei unserer Feier für die zünftige Tanzmusik, als gestandener Hauptstadtbär kennt er sich ja bestens mit schwofen und Tanzlokalen aus. 

 

Der Sekt steht dann bereits kalt, damit wir bereit sind, wenn kurz vor Mitternacht der Countdown läuft…..

die Sektkorken knallen und wir hier alle in der Redaktion mit euch, ihr lieben Leser, die stillen wie die bekannten, auf das Neue Jahr 2021 anstoßen

 

und die Glocken vom Kölner Dom das Neue Jahr einläuten

wir haben leider nur ein altes Video dafür gefunden, aber es geht ja um das läuten! 

Luzia als die leuchtende ist dann für das Feuerwerk zuständig, das in diesem Jahr nur virtuell stattfinden darf  

Aber wir sind ja nun mal eine Zeitung und als solche haben wir Privilegien, und da die Frau Chefredakteurin nun schon so oft live bei den Kölner Lichtern war, habt ihr jetzt das Vergnügen eines Live-Feuerwerks trotz Corona-Zeiten, und das coronakonform erlaubt, weil mit nötigem Abstand! Viel Freude! 

Haltet alle eure Gläser bereit, und laßt uns anstoßen auf ein gutes, frohes, gesundes, hoffnungsvolles, besseres und endlich wieder lichteres Neues Jahr

Wir wünschen allen unseren Lesern viel Schwein und Glück im Neuen Jahr,  🐷🐷🐷🐖🐖🐖🎆🎆🎆🎇🎇🎇✨✨✨🎉🎉🎉🍾🥂🍀🍀🍀🌟🌟🌟🙏

Wir danken euch allen für eure Treue, für liebevolles und anteilnehmendes begleiten in einem schwierigen und traurigen Jahr, für unzählige liebe und aufmunternde Kommentare, einfach für euer Dasein!!! Ihr tut uns so gut!!! ❤❤❤

Und nun schicken wir einen lieben, stillen Sternengruß ✨🎇🌟 hinauf zu unserer Mimi in heaven, zu unserem geliebten, unvergessenen Co-Autor und unserer rasenden Reporterin, die uns im letzten unsäglichen Jahr verlassen hat 🕯 wir werden dich nie vergessen. Auch zu diesem Eintrag hast du uns wieder liebevoll über die Schulter geguckt, das haben wir gespürt. Ein frohes Neues Jahr auch dir auf deiner Wolke ☁ und deinem Stern. ⭐

Damit sind wir nun am Ende unseres Eintrages zum heutigen Jahreswechsel, ihr lieben Leser alle, wir hoffen, es hat euch gefallen, bleibt uns gewogen, paßt alle auch im Neuen Jahr gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund!!! Unser größter Wunsch für das Neue Jahr 2021, daß wir alle mit all unseren Lieben gesund bleiben dürfen!!! 🙏

Alles Liebe und Gute für euch alle, mit all euren Lieben, das wünscht euch von ganzem Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia  

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Adventskalender – Türchen 24

 

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r 

Türchen  

                                

Christnacht

Wieder mit Flügeln, aus Sternen gewoben,
senkst du herab dich, o heilige Nacht;
was durch Jahrhunderte alles zerstoben –
du noch bewahrst deine leuchtende Pracht.

Ging auch der Welt schon der Heiland verloren,
der sich dem Dunkel der Zeiten entrang,
wird er doch immer aufs neue geboren,
nahst du, Geweihte, dem irdischen Drang.

 

Selig durchschauernd kindliche Herzen,
bist du des Glaubens süßester Rest;
fröhlich begangen bei flammenden Kerzen,
bist du das schönste, das menschlichste Fest.

Leerend das Füllhorn beglückender Liebe,
schwebst von Geschlecht zu Geschlecht du vertraut –
wo ist die Brust, die verschlossen dir bliebe,
nicht dich begrüßte mit innigstem Laut?

Und so klingt heut noch das Wort von der Lippe,
das einst in Bethlehem preisend erklang,
strahlet noch immer die lieblichste Krippe –
tönt aus der Ferne der Hirten Gesang …..

Was auch im Sturme der Zeiten zerstoben –
senke herab dich in ewiger Pracht,
leuchtende du, aus Sternen gewoben,
frohe, harzduftende, heilige Nacht!

(Ferdinand Ludwig Adam von Saar, 1833 – 1906)

s begab sich aber zu der Zeit, daß ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, daß alle Welt geschätzt würde. Und diese Schätzung war die allererste und geschah zur Zeit, da Quirinius Statthalter in Syrien war. Und jedermann gind, daß er sich schätzen ließe, ein jeder in seine Stadt. Da machte sich auf auch Josef aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth, in das jüdische Land zur Stadt Davids, die da heißt Bethlehem, weil er aus dem Hause und Geschlechte Davids war, damit er sich schätzen ließe mit Maria, seinem vertrauten Weibe; die war schwanger.

nd als sie dort waren, kam die Zeit, daß sie gebären sollte. Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge.

nd es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde. Und der Engel des Herrn trat zu ihnen, und die Klarheit des Herrn leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr.

nd der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids. Und das habt zum Zeichen: Ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen.

nd alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen: Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens.

nd als die Engel von ihnen gen Himmel fuhren, sprachen die Hirten untereinander: Laßt uns nun gehen nach Bethlehem und die Geschichte sehen, die da geschehen ist, die uns der Herr kundgetan hat. Und sie kamen eilend und fanden beide, Maria und Josef, dazu das Kind in der Krippe liegen. Als sie es aber gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus, das zu ihnen von diesem Kinde gesagt war.

nd alle, vor die es kam, wunderten sich über das, was ihnen die Hirten gesagt hatten. Maria aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen.

nd die Hirten kehrten wieder um, priesen und lobten Gott für alles, was sie gehört und gesehen hatten, wie denn zu ihnen gesagt war.

(Lukas 2, Verse 1-20, nach der Übersetzung Martin Luthers)

Liebe Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, seid herzlich willkommen zum Türchen 24 unseres diesjährigen Adventskalenders, das, wie in jedem Jahr, mit der biblischen Weihnachtsgeschichte beginnt. Eine lange und schöne Tradition. 

Nun ist sie da, die „frohe, harzduftende, heilige Nacht“, wie es im obigen Gedicht heißt, das zu meinen Lieblings-Weihnachtsgedichten zählt. Gerade in diesem so unsagbaren Jahr spricht es mir so aus der Seele! Und so möchten wir, mein Redaktionsteam und ich, euch heute hier auch ein frohes Türchen präsentieren, damit sich unsere Seelen wieder erholen können, wenigstens für ein paar Festtage lang einfach mal alles außen vorlassen und die trüben Gedanken vertreiben, einfach fallen lassen in diese Weihnacht, sie mit Kinderaugen sehen, mit Kindheitserinnerungen gestalten! Wir wünschen euch allen hier ein gutes Gelingen der diesjährigen Weihnachtszeit im Sinne des oben eingestellten Gedichtes. 

Und wir öffnen nun hier erst einmal als erste frohe Tat das letzte Adventskalendertürchen unseres wunderschönen Figurenkalenders, seid ihr auch schon so gespannt? Hier guckten 5 Augenpaare, die der Frau Chefredakteurin nicht mitgerechnet, sie mußte ja das Türchen öffnen, wie gebannt auf den Kalender:

Es glitzert bereits!

Tadaaaa! Hihihihi, da haben wir uns jetzt sehr drauf gefreut, ihr habt Fragezeichen in den Augen, denn so eindeutig ist das jetzt nicht zu identifizieren, nicht wahr? Ein Weihnachtsmannkopf ist es nicht, eine Schneekugel auch nicht, was ist es? 

In dem Ambiente wird es wohl gleich ein wenig deutlicher, das ist ja wieder was maritimes und DAS ist ganz sicher da zu Hause

guckt euch mal die Schnurrbarthaare an, das ist eine Robbe oder ein Seehund, ganz wie ihr wollt! 

Wir waren uns jedenfalls alle einig, süßer kleiner Seehund! Mit Ohrenschützern oder Kopfhörern, ganz wie es beliebt! 

Seehund on the rocks! 

Wir waren alle begeistert, finden den zuckersüß! Und nun hat er auch schon längst sein Plätzchen am Weihnachtsstrauß eingenommen, den wir in voller Pracht nochmal für euch alle fotografiert haben:

Ihr wißt ja, Bild anklicken, in groß gucken! Wir machen auch nochmal Fotos im hellen, dann ist es sicher noch besser zu sehen, der Strauß ist eine Wonne mit all den süßen, niedlichen, glitzernden und wunderschönen Anhängern! Nochmals hier einen lieben Dank an Kristina und Rani, die uns diese Freude gemacht haben! 

Nun also kommt das letzte Türchen vom Gewürzkalender, was da wohl drin war, wollt ihr wissen? Was super passendes:

Und wo die Küstendeko einmal stand, eignete sie sich auch für dieses Türchen, denn das Gewürz bezieht sich auch auf was mit Wasser, nicht aus, aber auf…..

Super, oder? Gänse- oder Entenbratengewürz, das paßt so fein! 

Ja, und nun sind beide Kalender leer! Und die Adventszeit vorbei. Wie schnell das doch wieder ging! 

Wir haben euch nochmal eine Bildergalerie von unserem weihnachtlichen Leuchten hier eingestellt

samt dem süßen kleinen Weihnachtsdorf, das uns mal Brigitte/Plauen schickte und dem schönen großen Herrnhuter Stern, von Ursel selbst gemacht, der heuer im Wohnzimmerfenster hängt! Und zwei goldenen Teddys im Fenster, die auch unbedingt mal hier mitmachen wollten. 

Ja, ihr lieben Leser alle, das war er nun wieder, der Adventskalender vom Grafschafter Wochenanzeiger im Jahr 2020. Wir hoffen, es hat euch wieder gefallen, hier jeden Tag ein Türchen zu öffnen, mir und meinem Redaktionsteam hat es jedenfalls wieder großen Spaß und Freude gemacht! Können wir uns eigentlich alle schon mal auf 2021 vorfreuen! 😊😂

Mit einem meiner Lieblingsweihnachtslieder 

schließen wir nun das letzte Türchen unseres Adventskalenders am Heiligen Abend. 

Wir wünschen allen unseren Lesern, auch den hier still mitlesenden, eine frohe, gnadenbringende und gesegnete Weihnachtszeit! 

 

Frohes Fest mit allen lieben Wünschen, paßt auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, das wünscht euch von ganzem Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven, die uns an diesem Weihnachtsfest, dem ersten ohne sie, wieder so sehr fehlt. 

Otto und Luzia  

Habts fein!      

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Adventskalender – Türchen 13

 

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r 

Türchen  

Sankta Lucia

Natten går tunga fjät runt gård och stuva.
Kring jord som sol förlät, skuggorna ruva.
Då i vårt mörka hus, stiger med tända ljus,
Sankta Lucia, Sankta Lucia.

Schwer liegt die Finsternis auf unseren Gassen,
lang hat das Sonnenlicht uns schon verlassen.
Kerzenglanz strömt durchs Haus. Sie treibt das Dunkel aus:
Santa Lucia! Santa Lucia!

Natten var stor och stum. Nu hör, det svingar,
i alla tysta rum, sus som av vingar.
Se på vår tröskel står vitkläd, med ljus i hår,
Sankta Lucia, Sankta Lucia.

Groß war die Nacht und stumm. Hörst du’s nun singen?
Wer rauscht ums Haus herum auf leisen Schwingen?
Schau, sie ist wunderbar, schneeweiß mit Licht im Haar:
Santa Lucia! Santa Lucia!

„Mörkret skall flykta snart ur jordens dalar.“
Så hon ett underbart ord till oss talar.
Dagen skall åter gry, stiga ur rosig sky,
Sankta Lucia, Sankta Lucia.

Nacht zieht den Schleier fort, wach wird die Erde,
damit das Zauberwort zuteil uns werde.
Nun steigt der Tag empor, rot aus dem Himmelstor:
Santa Lucia! Santa Lucia!

(schwed. trad. und deutsche Übersetzung)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, unschwer zu erkennen, heute ist wieder Lucia-Tag, einer der schönsten Tage des gesamten Adventskalenders. Wir haben ihn schon oft sowohl im Blögchen, als auch im Grafschafter Wochenanzeiger gefeiert, und als meine Redaktionsmitglieder hier so unser Archiv durchgeblättert hatten, bekam jemand ganz glänzende Augen: Unsere Luzia, ob sie vielleicht den Eintrag machen dürfe? Aber natürlich, liebe Luzia, das ist doch auch dein Namenstag! 

Da bin ich, ihr lieben Leser, und werde euch nun vom heutigen Luciatag berichten, dem Tag, der in den nordischen Ländern Schweden, Dänemark, Norwegen und Finnland gefeiert wird als der Tag, der wieder Licht ins Dunkel bringt, da er vor der Einführung des Gregorianischen Kalenders 1752 in Schweden gut ein Jahrhundert lang der kürzeste Tag des Jahres war. 

Nun kehrt das Licht zurück!

Die Feierlichkeiten zu diesem Fest beginnen am Morgen in der Familie, die älteste Tochter des Hauses ist die Luciabraut, sie trägt ein weißes Gewand, ein rotes Band um die Taille und einen Kranz mit Kerzen auf dem Kopf. Wißt ihr noch, wie in einem Jahr mal unsere liebe Mimi in heaven, als älteste Tochter des Hauses, die Luziabraut war? 

Stand ihr doch gut, der Kranz mit den weißen Kerzen, nicht wahr? 😘

Die ganze Familie wird am Morgen von der Lucia geweckt, sie bringt ihrer Familie den Kaffee und die frischgebackenen Lussekatter, ein schwedisches Hefegebäck. 

Aus der Familie setzt sich die Feier dann öffentlich fort, in Kindergärten, Schulen und am Arbeitsplatz. Der Lucia folgen weitere Mädchen (tärnor), die Kerzen in den Händen halten, sowie manchmal auch Sternenknaben (stjärngossar), Pfefferkuchenmännchen (pepparkaksgubbar) und Wichtel (tomtar) in einer regelrechten Prozession. 

 

In diesem Jahr fällt das Luciafest mit dem 3. Advent zusammen, das finde ich schön, weil doch der Lichterkranz, den die Lucia auf dem Kopf trägt, sehr viel mit dem Adventskranz mit den heute 3 Kerzen gemeinsam hat. 

Ich hab euch auch noch ganz feine Videos rausgesucht mit Hilfe der Frau Chefredakteurin, wir haben beim angucken, um zu prüfen, welches wir einstellen wollen, alle ganz andächtig geguckt und gelauscht, und leise mitgesungen, den Text hatten wir ja aus dem obigen Gedicht, das ist so ein wunderbar stimmungsvolles Fest, es zeigt so eindrucksvoll die Sehnsucht der Menschen (und Tiere!) nach dem Licht. Das erste wurde von uns allen als absoluter Liebling erkoren, aber urteilt einfach selbst: 

Ist das nicht einfach nur wunderschön??? Nun folgt ein Video aus Finnland, mit Proben zum Fest, auch das gefiel uns allen sehr:

Zum Schluß folgt nun ein längeres Video mit auch anderen Liedern als dem bekannten Lucia-Lied, auch das gefiel uns sehr:

Daß ich den Eintrag zu diesem schönen Tag mache, paßt wunderbar, denn von unserem Redaktionsteam wäre ich heuer die älteste Tochter! Da hab ich euch doch auch mal mit Hilfe der Frau Chefredakteurin schöne „Lichtbilder“ gemacht, guckt:

Die Schneekristalle am „Weihnachtsbäumchen“ leuchten!

Und Nils leuchtet wieder, unser Leuchte-Eisbär:

Hübsch, nicht wahr? 

Das paßt doch fein zum Fest. 

Damit wünsche ich euch nun einen schönen, besinnlichen, frohen und lichten Lucia-Tag, der Tag, der im hohen Norden als Sieg des Lichts über die Dunkelheit gefeiert wird, stimmungsvoll mit Kerzen, die das Dunkle erleuchten, auch das dunkle Innere in den Seelen der Menschen, auch sie sollen wieder „licht“ werden und das Licht weitertragen in die Herzen der anderen. „Mache dich auf und werde Licht“, ein Lied in der Kirche nach einem alten Bibeltext, Jesaja 60:1 Und das rufe ich euch nun hier zu:

Mache dich auf und werde Licht! 

 

So, und nun müssen wir doch noch die Adventskalendertürchen öffnen, ich fang dann mal an:

Ganz langsam und spannend wieder….

Wer guckt denn da so schelmisch?

Na, das paßt doch nun aber wunderbar, ein kleiner Pinguin, welch ein feines Pendant zu mir als Eisbärin!

Und ein niedliches, leuchtendes Tannenbäumchen hat er mitgebracht, auch das paßt so schön zum Lichtertag heute! Frau Chefredakteurin hat ihn mal stilvoll wieder in Szene gesetzt:

Guckt bloß, die Füße!

Wonnig! Und was war im Gewürzadventskalender? 

Tomatensalz! Auch sehr passend wieder, denn die Frau Chefredakteurin hatte kleine Tomaten mitgebracht aus dem Einkaufsladen. 

Damit wären wir nun wieder am Ende unseres heutigen Türchens angelangt, ich war die erste, die den Reigen bei Einträgen der Redaktionsmitglieder eröffnen durfte, und wünsche euch nun zusammen mit der Frau Chefredakteurin und meinen Teamkollegen einen wunderschönen Tag, paßt alle gut auf euch auf, bleibt oder werdet gesund, das wünscht euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Luzia und Otto  

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Adventskalender – Türchen 12

 

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r 

Türchen  

Die Weihe der Nacht

Nächtliche Stille!
Heilige Fülle,
wie von göttlichem Segen schwer,
säuselt aus ewiger Ferne daher.
Was da lebte,
was aus engem Kreise
auf ins Weitste strebte,
sanft und leise
sank es in sich selbst zurück
und quillt auf in unbewußtem Glück.
Und von allen Sternen nieder
strömt ein wunderbarer Segen,
daß die müden Kräfte wieder
sich in neuer Frische regen,
und aus seinen Finsternissen
tritt der Herr, so weit er kann,
und die Fäden, die zerrissen,
knüpft er alle wieder an.

(Christian Friedrich Hebbel, 1813 – 1863, deutscher Dramatiker und Lyriker)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, nun ist in unserem Adventskalender mit dem heutigen Tage schon Bergfest! Die Hälfte der Wegstrecke durch den Advent auf den Heiligen Abend zu liegt hinter uns! 

Dann öffnen wir doch erst einmal wieder das heutige Türchen, 

was glitzert uns denn da nun wieder entgegen? 

Ein Weihnachtsmann? Ja, aber ein ganz besonderer Weihnachtsmann…..

ein Mann…ääääh, ne, Weihnachtsmann im Mond!

Und der hübsche Kerl regte die ganze Redaktion zum träumen an, ein Weihnachtsmann im Mond, Bergfest, Schnee…..Weihnachten in den Bergen! Eine verschneite Hütte, weitab von allen Unbilden dieser Welt, fern vom Getümmel, eins mit der Natur, mit der Familie und lieben Freunden! 

Welche Freuden uns da erwarten würden! Frau Chefredakteurin hatte ja schon einmal mit Familie und Freunden Weihnachten in den Bergen, in Bayern, aber leider ohne Schnee. Im Januar im gleichen Jahr war er dort reichlichst vorhanden:

Ist das nicht einfach wonnig? Wenn wir das dann noch in den hohen Norden verlegen würden, könnten wir bestimmt so wie hier auf dem Bild Rentiere streicheln! 

Und mannigfaltige andere Winterfreuden genießen! 

Am Heiligen Abend würden wir in den Stall und im Feld zu den Tieren gehen, die können reden in der Heiligen Nacht! 

Vor Mitternacht wird dann der Pferdeschlitten angespannt

zur Fahrt in die Christmette zur Kirche. Eins meiner Lieblingsbücher ist „Und ewig singen die Wälder“ von Trygve Gulbranssen, da wird eine solche weihnachtliche Mettenfahrt so wunderbar beschrieben, da kann ich mich immer so reinträumen. 

Wenn wir dann alle durchgefroren wieder zu Hause angekommen sind, wärmen wir uns erst einmal alle auf am herrlich brennenden Kaminfeuer 

in der guten Stube.

Mit Kaffee und Tee, natürlich schon mit Weihnachtsgebäck. 

Während wir in der Christmette waren, war sicherlich zwischendurch, von uns allen ungesehen, nur beobachtet von den Tieren im Stall, im Haus und in Wald und Flur, der Weihnachtsmann mit seinem Rentiergespann da und hat die Geschenke gebracht. 

Und still und leise rings um den Weihnachtsbaum gelegt! Welche Spannung, bis das Glöckchen klingelt und wir alle in die Weihnachtsstube dürfen, wie dazumal als Kinder! 

Dann gehen wir zufrieden und müde in die gemütlichen Betten, draußen schneit es leise und eine Eule ruft

Und am anderen Morgen, nach einem ausgiebigen Frühstück, stapfen wir durch die verschneite Natur

Wenn wir von unserem erfrischenden Spaziergang zurückkehren, dann wartet schon das große Weihnachtsessen auf uns

und wir können es uns schmecken lassen, in fröhlicher Runde mit lachen und scherzen und gemütlichem beieinander sein! 

Langsam senkt sich dann der Abend auf den 1. Weihnachtstag, die schönen Lichter gehen wieder überall an, von ferne hört man Kirchenglocken klingen, 

und wir genießen die Ruhe in unserer gemütlichen Weihnachtsstube, klönen noch ein bissel und trinken einen herrlich süffigen, natürlich selbst zubereiteten, Glühwein! Und hier wäre jetzt der Platz für unser zweites Türchen des heutigen Tages am Gewürzadventskalender, denn guckt bloß mal, wie passend das zu meiner Idee für diesen Eintrag ist:

Glühweingewürz!!!

Mit feiner, weihnachtlicher Tasse! 

Und lecker Glühwein, Holunderglühwein, fürs Wochenende! 

So, das war es nun wieder zum Türchen 12, ich mußte mich gerade erstmal bissel schütteln und besinnen, so sehr hatte ich mich beim schreiben in die schöne Berghütte mit uns allen versetzt. Ich hoffe, es hat auch euch gefallen, dann wünschen wir euch einen schönen und hoffentlich keinen stressigen Samstag, bewahrt die Ruhe und laßt euch eure Zuversicht nicht rauben, wenn es auch derzeit wieder schwer fällt, paßt auf euch auf und bleibt oder werdet alle gesund, das wünscht euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia  

Habts fein!  

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Adventskalender – Türchen 6

 

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r 

Türchen

 

Sankt Niklas Auszug

Sankt Niklas zieht den Schlafrock aus,
klopft seine lange Pfeife aus
und sagt zur heiligen Kathrein:
Öl mir die Wasserstiefel ein,
bitte hol auch den Knotenstock
vom Boden und den Fuchspelzrock,
die Mütze lege oben drauf,
und schütte dem Esel tüchtig auf,
halt auch sein Sattelzeug bereit;
wir reisen, es ist Weihnachtszeit.

Und dass ich’s nicht vergeß, ein Loch
ist vorn im Sack, das stopfe noch!
Ich geh derweil zu Gottes Sohn
und hol mir meine Instruktion.

Die heilige Käthe, sanft und still,
tut alles, was Sankt Niklas will.

Der klopft indes beim Herrgott an,
Sankt Peter hat ihm aufgetan
und sagt: Grüß Gott! wie schaut’s denn aus?
und führt ihn ins himmlische Werkstättenhaus.

Da sitzen die Englein an langen Tischen,
ab und zu Feen dazwischen,
die den kleinsten zeigen, wie’s zu machen,
und weben und kleben die niedlichsten Sachen,
hämmern und häkeln, schnitzen und schneidern,
fälteln die Stoffe zu zierlichen Kleidern,
packen die Schachteln, binden sie zu
und haben so glühende Bäckchen wie Du.

Herr Jesus sitzt an seinem Pult
und schreibt mit Liebe und Geduld
eine lange Liste. Potz Element,
wieviel artige Kinder Herr Jesus kennt!
Die sollen die schönen Engelsgaben
zu Weihnachten haben.

Was fertig ist, wird eingepackt
und auf das Eselchen gepackt.
Sankt Niklas zieht sich recht warm an;
Kinder, er ist ein alter Mann,
und es fängt tüchtig an zu schnein,
da muss er schon vorsichtig sein.

So geht es durch die Wälder im Schritt,
manch Tannenbäumchen nimmt er mit;
und wo er wandert, bleibt im Schnee
manch Futterkörnchen für Hase und Reh.

Aus Haus und Hütte strahlt es hell,
da hebt er dem Esel den Sack vom Fell,
macht leise alle Türen auf,
jubelnd umdrängt ihn der kleine Hauf:
Sankt Niklas, Sankt Niklas,
was hast du gebracht?
was haben die Englein
für uns gemacht?

„Schön Ding, gut Ding,
aus dem himmlischen Haus;
langt in den Sack! holt euch was raus!“

(Paula Dehmel, 1862-1918)

Hallo, ihr lieben Leser vom Grafschafter Wochenanzeiger, da ist er nun, der Nikolaustag! Der Tag zu Ehren des Heiligen Nikolaus, und der Tag der kleinen Geschenke schon in der Adventszeit, bevor Weihnachten da ist, worauf sich die Kinder alle sehr freuen (und die Großen natürlich auch 😊😋) und wovon in so liebevollen Worten das obige Gedicht erzählt. 

Der gestrige Nikolausabend war ein emotional bissel anstrengender Tag, aus vielen Gründen, deshalb hält die Redaktion dieses Türchen mal ein wenig kürzer, aber selbstverständlich werden wir euch in keinster Weise die Inhalte unserer Adventskalender vorenthalten, und so fangen wir mal wieder mit dem großen Adventskalender an: 

Das Türchen 6:

Wir lünkern ganz vorsichtig…….

na, ahnt ihr schon was? 

Ja, guckt, wie fein, da isser schon, der neulich vorgeahnte ganze Schneemann!!! ⛄

Den knuffig-süßen Kerl haben wir dann gleich mal wieder fein fotografisch in Szene gesetzt:

Die Figuren sind so ausgesprochen liebevoll im Detail gearbeitet, man kann sich gar nicht satt sehen an ihnen. Schaut nur, welch schöne, glitzernde Schneekristalle ihn zieren, und das niedliche Kind an seiner Seite. 

Schneemann mit Landschaft:

Ihr könnt euch sicher vorstellen, daß die gesamte Redaktionsmannschaft wieder hellauf begeistert und entzückt war, ebenso wie die Frau Chefredakteurin! Was mag bloß noch alles so wunderhübsches in diesem zauberhaften Adventskalender sein! ❤💖

Dann öffnen wir nun mal das Türchen vom 2. Adventskalender, was präsentiert der uns denn heute?

Hach, das ist ja nun auch wieder so passend zur Advents- und Weihnachtszeit, Sternanis! 

Der Echte Sternanis (Illicium verum) gehört zur Familie der Sternanisgewächse (Schisandraceae). Es ist ein immergrüner Baum, der in tropischen Gebieten wächst, dessen reife Früchte (Anisi stellati fructus) als Gewürz und Heilpflanze genutzt werden.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Echter_Sternanis

Piment und Sternanis

Natürlich haben wir auch das feine Gewürz fotografisch aufgehübscht:

Ein kleines Stillleben mit Gewürz, Stollen, Glas für Punsch oder Glühwein und einem orientalisch angehauchten Kerzenglas. 

Und bei der Erstellung dieser Fotos ist der Frau Chefredakteurin noch was knuffiges eingefallen, und das macht jetzt hier unter dem Jubel der Bären vom Redaktionsteam den Schluß:

Wir besitzen Schneemann-Tassen, noch zu Zeiten erworben, als Björn zwar schon erwachsen, aber noch zu Hause war!

Der neue kleine Schneemann fand die großen Beschützer auch fein! 

Die sind auch herrlich groß, da kann man wunderbar den neulich hier kredenzten Zimt-Kakao drin servieren! Und der wäre sicher auch was für den heutigen Nikolaustag, und gleichzeitig feiern wir ja auch den 2. Advent, wir wünschen allen unseren Lesern einen ganz feinen, macht es euch angemessen gemütlich, paßt auf euch auf und bleibt oder werdet alle gesund, das wünscht euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven