Türchen 17

  

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r

Türchen 

Heute fragt nur nach dem Heute

Heute fragt nur nach dem Heute,
schnell verworfen ist das Gestern,
und es hat dabei die Meute
leicht zu kritteln und zu lästern!

Doch es kommen andre Tage,
schnüffelnd nicht, was zeitgerecht war,
und dann gilt nur mehr die Frage,
was gemußt, gekonnt und echt war!

(Anton Wildgans)

 Hi, Folks, guckt, da isser schon wieder, der Montag, mein Türchentag, damit die Woche lustig beginnt. Und…schnüff, schnüff, der letzte Montag in diesem Adventskalender, denn der nächste ist dann schon der Heilige Abend.

Und wie ihr euch sicher alle noch erinnern könnt, hab ich euch in meinem letzten Montagstürchen versprochen, daß sich heute hier im Adventskalender von Frauchen und mir nochmal alle meine Kumpels und Kumpelinen versammeln werden, zum fröhlichen feiern und miteinander lustig sein, und wie sagt Frauchen immer: Versprochen ist versprochen und wird auch nicht gebrochen! Dann geht es jetzt mal looohoooos!!!

 Balkonien ist festlich geschmückt, der Weihnachtsmann kam sogar höchstpersönlich und übergab uns das unter der Balkonbrüstung hängende Plakat  von ihm, ist das nicht fein? Zum draußen feiern ist es auf jeden Fall zu kalt, es rieselten gestern in der Grafschaft ja sogar ein paar von den weißen Flöckchen, die Frauchen so liebt und ich nicht, lach! Da hab ich es uns allen fein gemütlich gemacht unter meinem Kratzbaum, von dem aus wir eine herrliche Aussicht auf das geschmückte Balkonien haben.

Dann machen wir uns das jetzt hier mal alle noch so richtig gemütlich, für Speis und Trank hab ich gesorgt, jeder, was er mag,  Hühnchen,  Käse, Thunfisch, oder leckere Leberwurstauswahl 

Was möchtet ihr trinken? Ich dachte zur Feier des Tages an einen Mäuschen-Cocktail, was haltet ihr davon?  Sieht doch lecker aus, oder, hihihihi?!

Natürlich hab ich auch Wasser! Frauchen könnte, sagt sie, uns zum Nachmittagskaffee ein paar Lussekatter noch backen  das wäre doch was! Hach, wird das gemütlich, dann nehmt alle Platz, meine Gäste, ich hab eure Plätze alle weihnachtlich geschmückt, so, wie es zu jedem von euch paßt!

 Devil, er hat ja immer den kürzesten Weg zu mir, lach, mit Buch, weil er so gerne auf Zeitungen rumliegt.

 Buddy, als mein ältester Freund, ihm steht rot so gut, und sein Frauchen liebt Vögel und Eisbären.

 Django, mein ältester (das ältester bezieht sich wie bei Buddy auf hier im Blögchen schon präsent!) Katzenfreund, er streunt so gerne durch die Gegend und hat dabei den Weihnachtsmann entdeckt, schön, nicht?!

 Steve, bei seinem Frauchen im Garten gibt es so viele Vögelchen, die er gerne beguckt, da paßt das Bildchen zu ihm.

 Rani, die kleine Prinzessin ihres Frauchens, mit zartem Glitzer, der so gut zu ihr paßt, hat sie uns musizierende Engelchen an der Krippe mitgebracht, dankeschön, Rani!

 Storm, der zweite Hund im Reigen, da wird Buddy sich freuen. Er kommt ja aus Kanada und hat den weitesten Weg, zwischendurch ist er mal bei Santa vorbeigefahren, das liegt ja quasi auf seinem Weg, hach, schön ist es da, seufzt mein Frauchen gerade!

 Lakritze, sie kuschelt schon vor dem Kaminfeuer, das sie uns mitgebracht hat, herrlich gemütlich, wie ich sie kenne, mag sie das gern!

 Tobias, zu seinen herrlichen blauen Augen paßte dieses Bild einfach so schön, ich hoffe, du bist mit deinem ausgewählten Bildplatz auch zufrieden, Kumpel!

 Amira, ich hab mir gedacht, als Mädchen mag sie die Kombi von rosa und weiß bestimmt gut leiden, und ihre blauen Augen kontrastieren so schön dazu, also, wenn ich Kater wäre, ich wäre verliebt, lach!

 Luna, für die kleine, schüchterne Maus hab ich mir mal das Fensterbild ausgesucht, da kann sie gut geschützt alles in Ruhe begucken und kann selber entscheiden, wen sie näher ran läßt!

 Keks, er eröffnet jetzt hier den Reigen der Silberdistel’schen Katzen, und seinem Namen gemäß (und ich weiß es aus ganz aktueller, frischer Quelle, er liebt sie!!!) mit Keksen und Gebäck!

 Torty, sie ist eine ganz hervorragend musikalische Katze, weiß ich, und deshalb bringt sie uns die Musikinstrumente mit, wir wissen doch alle: Katzen brauchen viel Musik!!! Danke, Torty!

 

 Die graue Eminenz, ganz edel verpackt, das muß auch für sie, sie hat halt so etwas edles, weises, eine Katze mit Erfahrung und Weitblick, da fand ich dieses Bild ganz und gar angemessen für sie!  Meine Wenigkeit kommt nun hier als Gastgeberin auch noch dazu, ich hab mir die schöne Berghütte hier ausgesucht, weil Frauchen immer davon schwärmt, und ich mir das auch sehr gemütlich DRINNEN vorstellen kann, hihihi!

Ich hoffe, ihr habt euch hier alle gemütlich eingekuschelt, dann machen wir mal noch bissel Programm. Darf ich dich bitten, liebe graue Eminenz, du hattest doch was vorbereitet? Also, die graue Eminenz liest uns jetzt eine Weihnachtsgeschichte:

 Der Weihnachtsmann hält ihr den Text:

Ist das nicht eine schöne Geschichte? Weihnachten der Tiere, da haben wir natürlich auch noch ein paar schöne Bilder dafür:

Dann laßt uns nun zum Abschluß noch was schönes singen, ich guck mal, was mein Schallplattenschrank hergibt (jaaaa, Frauchen und ich, wir haben noch sowas altmodisches, hihihi!):

Hach, Folks, was war das nun wieder schön, ich hoffe, ihr habt es auch alle genossen, kommt nachher alle gut wieder nach Hause, und habt alle, auch die menschlichen Leser hier, einen schönen Montag und einen guten Start in die neue Woche!

Habts fein, ich stoß jetzt mit meinen Kumpels und Kumpelinen auf einen gelungenen Tag an   

Von Katzen und (Fleder-)Mäusen und wohin wir die DSGVO wünschen…..

Die Fledermaus

Ein kleines Mäuschen kroch
stets unzufrieden in sein Loch;
stet’s wünscht‘ es: Wär‘ ich doch
der kleine Vogel nur
und flög‘ in freier Luft! Zeus sagte zum
Merkur:

Ich will der Närrin Wunsch gewähren,
erscheine, Maus! – Sie kam,
den Götterspruch zu hören.
Wohlan, sprach Zeus, zum Zeitvertreib,
geb‘ ich dir Flügel an den Leib.
Nun flieg!


Halb Vogel und halb Maus,
flog sie und hieß die Fledermaus.
Merkur sah sie und lachte;
nun fliegt sie nur bei Nachte.

(Johann Wilhelm Ludwig Gleim)

 Hi, Folks,

da bin ich allwieder zum Montags-Eintrag, euer Co-Autor, eure Mimi! Schließlich ist das heute ein besonderer Montagseintrag, und angesichts des Titels freu ich mich ja schon wieder leise hier vor mich hin über die Fragezeichen in euren Augen, hihihihi!

Eigentlich alles ganz einfach, ihr lieben Leser, guckt mal aufs Kalenderblatt: Naaaa??? Rüüüchtüüüg, heute ist der 30. April! Und was ist am 30. April??? Wieder rüüüchtüüüg, Walpurgisnacht! Er steht wieder an, der Ritt zum Blocksberg!

Da es aber nun zur Walpurgisnacht schon so viele Einträge mit allem drum und dran und auf und davon gab, mußten wir uns wieder mal was neues einfallen lassen, mein Dosenöffner und ich, ich hab dann beim dösen im Brotkasten gestern (ja, Folks, das ging noch bissel am Sonntag, das Wetter wollte es so, hihihi!) mal darüber nachgedacht und hatte dann auch die zündende Idee: Frauchen, lüüübes Frauchen, sag einmal, wie wäre es denn, wenn ich den Teil II von „Im Reich der Fabeln und Legenden“ übernehmen würde, da stand doch noch ein Lesezeichentier aus, das ganz hervorragend zu mir paßt: Die Fledermaus!

Das fand mein Frauchen nun auch eine sehr gute Idee, und somit war der Anfang unserer Titelzeile gefunden, ich mach hier also jetzt mal weiter mit Fabeln und Legenden Teil II: Die Fledermaus 

Die Fledermäuse (Microchiroptera) sind eine Säugetiergruppe, die zusammen mit den Flughunden (Megachiroptera) die Ordnung der Fledertiere (Chiroptera) bilden. Zu dieser Ordnung gehören die einzigen Säugetiere und neben den Vögeln die einzigen Wirbeltiere, die aktiv fliegen können. Weltweit gibt es rund 900 Fledermausarten.

Der Name bedeutet eigentlich „Flattermaus“ (ahd. fledarmūs, zu ahd. fledarōn „flattern“).

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Flederm%C3%A4use

Wir haben noch einen schönen Link gefunden, in dem es interessantes zur Fledermaus zu lesen gibt, den hier:

http://www.naju-wiki.de/index.php/Das_Fledermausjahr

Kommen wir nun also endlich ins Reich der Fabeln und Legenden.

Seit Menschengedenken begegnet uns das Böse  in Tiergestalt. Vor allem die Nachtschwärmer im Tierreich wurden als Helfer des Teufels angesehen, Wölfe, Eulen und eben auch die Fledermaus.

Die Fledermäuse gehören zu den mythischen Tieren, um die sich zahlreiche Legenden ranken. So wurden schon früh sowohl der Teufel als auch andere Dämonen mit Fledermausflügeln dargestellt. Und auch Vampire verwandeln sich in Fledermäuse, um sich unauffällig, wie unsichtbar, fortzubewegen und durch die Nacht zu fliegen.

Da Fledermäuse in Höhlen leben und die Dunkelheit lieben, provozierten sie bei unseren Vorfahren unheimliche Geschichten. Ihr ungewöhnliches Aussehen flößte  den Menschen Furcht ein, das ist wohl bis heute so. Im Skelett-Vergleich mit dem Menschen haben sie eine menschenähnliche Figur, ihre besonderen Zähne und Krallen, die großen Ohren und die unheimlichen Flügel weckten Fantasien und machten sie schreckerregend.

Fledermäuse sind nachts unterwegs, sie galten schon früh als unreine Tiere und wurden zum Symbol für Unsichtbarkeit, Lautlosigkeit und Ruhelosigkeit. Dies wird auch mit der Fähigkeit zu tun haben, sich mittels Ultraschallorientierung auch in tiefer Dunkelheit  problemlos zurecht finden zu können.

Diese Fähigkeit war lange nicht erforscht, daher wurden ihnen magische Kräfte zugeschrieben. Sie wurden für unsichtbar gehalten, galten als ruhelose Seelen und somit als Todesorakel.

Seit 1897, als Bram Stoker’s Roman „Dracula“ erschien, trägt der Vampir einen Umhang, der Fledermausflügeln ähnelt. Inspirationen in diese Richtung wurden sicherlich auch beeinflußt von den lateinamerikanischen Fledermausarten, die sich tatsächlich vom Blut anderer Tiere ernähren.

Die Rolle der Fledermaus in der Mythologie ist aber durchaus nicht nur negativ besetzt, so steht sie in China zum Beispiel für Glück und langes Leben, das spiegelt sich in dem chinesischen Wort „fu“ wieder, welches zugleich Glück und Fledermaus bedeutet.

Auch die Fledermaus ist ein Krafttier, wenn sie erscheint, bedeutet sie Orientierung durch spirituelle Fähigkeiten. Es werden neue Kräfte freigesetzt, es steht eine Veränderung im Leben an oder eine Wandlung im Bewußtsein. Was man im Herzen wahrnimmt, sollte geschätzt werden, auch wenn damit nicht den Erwartungen der anderen entsprochen wird. Die Fledermaus bestärkt das Vertrauen in die „systemeigene“ Orientierung. Sie ist der Begleiter, der den Weg durch die Nacht finden läßt – mit dem nötigen Licht in uns selbst. So finden wir durch unsere eigenen Ängste und Befürchtungen hindurch eine Straße in die Selbstbestimmung, vertrauen auf unsere eigenen Kräfte und Stärken und auf den uns eigenen Wegweiser, der in dieser Welt der Wegweiser von außen, diesem Netz aus Informationen und Regeln, zwar ein bissel eingeschlafen ist, der aber noch immer gut funktioniert, wenn er wieder aktiviert wird.

Da passen nun, finden wir, ganz fein die Bilder von der Lesezeichen-Fledermaus hin, die mein Frauchen für Björn gehäkelt hatte, schließlich guckt sie doch sehr sympathisch, oder?

 Ich finde die „Vampirzähnchen“ so knuffig, hihihihi!

Ob Fledermäuse kochen können, hihihi??!

Aber ganz sicher würden ihr Mondbilder gefallen, Frauchen hatte noch welche, die sie in den vergangenen Tagen mal gemacht hatte, ich mach euch und der „Fledi“ mal eine kleine Galerie zum anklicken:

Schön geheimnisvoll, passend zum Eintrag für die Fledermaus! Und zur heutigen Walpurgisnacht! Und damit kommen wir jetzt zum zweiten Teil unseres Titels „wohin wir die DSGVO wünschen…..“, nämlich hierhin:

 mit der fliegenden Hexe auf den Blo(g)cksberg, mein Dosenöffner und ich, wir fliegen mit,  und überprüfen genauestens, ob sie da auch ankommt, und da verbuddeln wir sie dann und führen ein Freundentänzchen auf  und fliegen nach der Walpurgisnacht vergnügt wieder Richtung Grafschaft  und können uns endlich wieder einfach nur ums bloggen und schöne Einträge machen hier kümmern, dieweil die o.g. hoffentlich auf dem Blocksberg Blogsberg vermodert!!! Hex hex!!! (Wär das schön, wenn wir das könnten, dann bräuchte sich mein Frauchen keinen Kopp mehr um den leidigen Datenkrempel machen! Die Betonung, sagt mein Frauchen, liegt auf „Krempel“, denn mit Daten“schutz“ im wirklichen Sinne haben wir kein Problem!)

Frauchen hat mir dazu so ein ganz feines Lied rausgekramt, natürlich wieder von Reinhard Mey, und datenschutzkonform eingebettet, wie gewünscht von der neuen Verordnung, die in vielen Teilen genau die Kriterien dieses Liedes erfüllt:

http://www.reinhard-mey.de/start/texte/alben/einen-antrag-auf-erteilung

Und damit wünschen wir euch allen nun einen feinen Montag, der denn dann der Einstieg in die Walpurgisnacht ist, wir wünschen allen Hexen einen guten Flug zum Blocksberg, so  oder   so modern, hihihi, wir beide, mein Dosenöffner und ich, wir sind allemal wieder dabei und freuen uns schon auf euch alle,  wir sehen uns um Mitternacht am Blocksberg, bis dahin ist auch das Essen fertig  !

Habts fein!