Grafschafter Wochenanzeiger – Neues aus dem Eulennest zum Montag!

Sommer

Der Sommer dehnt sich durch des Himmels weiße Glut,
ein Schattenkönig, der ein Urteil sieht vollstrecken.
Despotisch siehst du ihn die fahlen Arme recken,
der müde Landmann schläft und jede Arbeit ruht.

Die Lerche sang heut nicht, sie blieb bei ihrer Brut.
Nicht eine Wolke will ein wenig Blau verdecken,
und nicht ein Windhauch will ein leises Säuseln wecken.
Die Stille lastet schwer auf Wiese, Hain und Flut.

In dieser starren Ruh verstummen selbst die Grillen,
die Bäche fließen nur in schmalen, seichten Rillen,
ihr Kieselbett ist leer, und gelb das Ufermoos.

Im grünen Tümpel nur im Schatten jener Espen,
da schwirren glitzernd noch Libellen ruhelos,
und manchmal blitzen durch die Luft schwarzgelbe Wespen.

(Paul Verlaine, 1844 – 1896, französischer Lyriker)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, eigentlich wollten wir ja schon zum Wochenende einen Eintrag klöppeln, mein Redaktionsteam und ich, aber es war so drückend heiß und schwül, und der geplante Eintrag, ein neuer Reisebericht, mal wieder lang und umfangreich, da konnten wir uns irgendwie einfach nicht aufraffen. Nun hat es zum gestrigen Sonntag ein wenig abgekühlt, da haben wir beschlossen, wir machen euch wieder eine Montagsreportage! Und da noch immer die Montage so eng mit unserer lieben rasenden Reporterin Mimi, euer aller Co-Autor, in Verbindung stehen, die weiland diesen Wochenanfangstag so gerne und so fröhlich für euch kolportierte, beginnen wir auch den heutigen Montag wieder ein bissel in memoriam.

Die Frau Chefredakteurin hat nämlich vor einiger Zeit einen Dankesbrief an unsere Tierärztin geschrieben, der wir es ja mit zu verdanken haben, daß Mimi noch so schöne Monate hier genießen durfte und letztlich dann auch hier ihren letzten Weg gegangen ist, denn sie stand uns ja jederzeit mit Rat und Tat zur Seite. Das wollten wir euch nicht vorenthalten und so zeig ich euch nun diesen Brief

den ich in dieser Karte dann verschickt habe.

In der letzten Woche haben wir hier nun eine so liebe und schöne Karte zurückbekommen, schaut mal

 

ich hab mich so besonders über den handschriftlichen Gruß von unserer Tierärztin dabei gefreut!

Und so machen wir hier nun im Sinne von Mimi weiter mit dem, was wir im Titel schon angekündigt haben, „Neues aus dem Eulennest“!

Frau Chefredakteurin hat was neues kreiert, fürs Badezimmer, „neue“ Vorlagen, heißt, ein neues Dekor auf alten Vorlagen, voilà!

sie sind noch nicht eingeräumt, derweil das Badezimmer noch nach einer Reinigung verlangt, hihihi!

Am Samstag hat die Frau Chefredakteurin mal wieder Bilder in der Abenddämmerung rund ums Eulennest gemacht

der Mond war „nur halb zu sehen“

voller Zoom, deshalb „rauscht“ es!

Mal durch das Netz von Mimi, und guckt mal, unser Birkenpferd, auch wieder so schön zu sehen.

In dieser Richtung steht auch Mimis Stern! Ihre Sonnenblumen

wachsen und gedeihen gemeinsam mit dem feinen neuen Rosmarin, des nachts beleuchtet, und die Sonnenblumen setzen langsam Knospen an:

Wir freuen uns schon sehr, wenn sie denn dann bald blühen! Das tut derzeit der Oregano, den ich mir als Ableger von meiner Schwiegertochter gemopst hatte

sehr zur Freude von Hummeln und Bienen. Apropos Schwiegertochter, die Kinder hatten einen ganz feinen Besuch auf ihrem Balkonien, ein Taubenschwänzchen, ein Schmetterling, der aussieht wie ein Kolibri, und auch so schnell ist, deshalb ist das Bild, das Björn mir schickte, auch ein bissel unscharf:

Es labt sich am blühenden Lavendel, die Kinder hatten solche Freude!

Meine Sukkulenten blühen auch wieder wie jedes Jahr, ich guck immer schon, ob sich nicht langsam was tut, und auch in diesem Jahr waren sie treu und trieben wieder schöne Blütenstängel aus.

Rosen blühen auch wieder auf Balkonien

sie umrahmen die Fotogräfin in der Rosenkugel, lach,

na, ihr werdet es alle noch wissen, sie sind nicht echt, es sind künstliche Blüten, aber sie sehen wirklich so täuschend echt aus, daß meine Mama dazumalen mit der Nase an die Blüten ging, weil sie sie für echt hielt und wissen wollte, wie sie duften!

Abendstimmung in der Grafschaft

und am Küchenfenster, von wo aus diese Aufnahmen sind, steht ein elektrisches Kerzchen mit Batterien, das ist ein Phänomen, denn dieses Kerzchen hab ich im NOVEMBER des letzten Jahres zu Beginn der Adventszeit aufgestellt, seitdem leuchtet es mit immer noch den gleichen Batterien, ich hatte es auch über den Advent stehen gelassen und dann bei Beginn der Corona-Zeiten als kleines Lichtzeichen im Fenster weiter!

Auf Balkonien leuchtet es auch wieder nächtens,

die Lämpchen und unser Kürbiskopp, der auch draußen geblieben ist,

nur meine Schmetterlingsgirlande, eines von den weißen Lämpchen und mein Engel brauchen neue Akkus, die alten haben den Dienst quittiert. Muß ich mal demnächst für Ersatz sorgen.

So, ihr Lieben, das war das Neueste aus dem Eulennest, wir wünschen euch allen einen guten Start in die neue Woche, einen schönen Montag, paßt alle gut auf euch auf und bleibt gesund!

Habts fein! Das wünscht euch euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven und den Freelancern Otto und Lucia

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Urlaubserinnerungen Teil III – Reif für die Insel?

Die singende Muschel

Als Kind sang eine Muschel
mir das Meer.
Ich konnte träumelang
an ihrem kühlen Munde lauschen.

Und meine Sehnsucht wuchs
und blühte schwer,
und stellte Wünsche und Gestalten
in das ferne Rauschen.

(Francisca Stoecklin, 1894 – 1931, Schweizer Dichterin aus Basel)

Heimatlose

Ich bin fast
gestorben vor Schreck:
In dem Haus, wo ich zu Gast
war, im Versteck,
bewegte sich,
regte sich
ploetzlich hinter einem Brett
in einem Kasten neben dem Klosett,
ohne Beinchen,
stumm, fremd und nett
ein Meerschweinchen.


Sah mich bange an,
Sah mich lange an,
Sann wohl hin und sann her,
Wagte sich
dann heran
und fragte mich:
‚Wo ist das Meer?‘

(Joachim Ringelnatz, 1883 – 1934, eigentlich Hans Bötticher, deutscher Lyriker, Erzähler und Maler)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, die letzte Redaktionssitzung am gestrigen Tage ging zügig über die Bühne, lach, dieweil sich die Frau Chefredakteurin das Thema unseres heutigen Eintrags schon vor Tagen „unter den Nagel gerissen“ hat, denn sie hat am Anfang der Woche nun endlich wenigstens schon mal den Hausflur draußen wieder sommerlich dekoriert, guckt:

maritimes Flair wieder einmal, und der Romantik von Sommernächten wegen gleich leuchtend fotografiert! Das nachbarliche Herz leuchtet wieder mit

und ein neues Glaslämpchen mit maritimem Dekor ist dazu gekommen

die große Laterne wieder mittig!

Das Licht der Timer-Kerzchen ist so schön!

Es ist doppelt, weil ich es einmal (oben) ohne, und einmal (unten) mit Nachtmodus der Kamera fotografiert habe.

Dann wurde in der letzten Woche ebenfalls noch ein Projekt verwirklicht, naja, fast verwirklicht, das auch schon länger in den Schubladen „zu erledigen“ rumdümpelte, die Schlafzimmer-Bettleuchte sollte ein neues Kleidchen kriegen

Das alte sah nicht mehr so hübsch aus, und paßte auch nicht so gut zum neuen Meerbild, das seit letztem Jahr im Schlafzimmer hängt und das ihr ja alle kennt, also, ans Werk gemacht und einen neuen Bezug kreiert:

mit Serviettentechnik, textiler Kleber, das ganze wird „eingebügelt“ zur Haltbarkeit und liegt hier zum trocknen aus.

Gestern war es zum weiter verarbeiten fertig, und ich hab es mal „probegesteckt“, so soll es dann werden, die oberen und unteren Kanten natürlich eingeschlagen.

Da kommt noch Kordel und diverse Verschönerungen zu, das gänzlich fertige Werk werde ich euch nicht vorenthalten.

Und bei all dem maritimen Zubehör, da erwachte sie wieder, die Sehnsucht nach dem Meer, in diesem Jahr ist sie ohnehin wieder einmal besonders groß, eigentlich wollte ich mit meiner Freundin doch wieder nach Norddeich, schließlich haben wir ja immer noch nicht die Gummistiefel von ihr umgetauscht bekommen, lach,

aber da wird zumindest im Sommer wohl nichts draus werden. Hab ich halt mal wieder im Schatzkästchen meiner Erinnerungen gekramt, und was ich da zutage gefördert habe, hat auch meine restlichen Redaktionsmitglieder überzeugt, sie nickten eifrig und meinten, „mach mal, Frau Cheffin, das ist gut!“ Und so bekommt ihr hier heute alle meine Urlaubserinnerungen Teil III – Urlaub 1978 auf Ameland, noch ohne Kind und mit drei Freundespärchen, eines davon mein Chef und Freund von meiner euch bekannten Bauernhofarbeitsstelle mit seiner damaligen Freundin.

wir kommen, denn wir waren alle reif für die Insel, lach,

Björns Papa und ich, wir sind als erste gestartet,

unser damaliges Auto, ein Datsun, mit mir am Steuer, die alten Bilder aus den Fotoalben werden leider im Laufe der Zeit immer bissel rotstichig, macht aber nix, sind eben Erinnerungen.

Angekommen und Zelt aufgeschlagen, das direkt hinter unserem Auto, und wie man sieht, herrliches Wetter!

Unser Zelt steht, Björns Papa war zufrieden, der Seewind noch etwas frisch, deshalb der dicke Pullover, den ich selbst gestrickt hatte.

Die anderen Pärchen kamen im Abstand von einigen Tagen (Urlaubsplanung, lach!) hinterher, und was soll ich euch sagen: Immer am jeweiligen Ankunftstag, auch an unserem, war herrliches Wetter, am nächsten Tag trübte es ein und war einfach nur usselig, lach! Und immer, wenn wir jeweils ein Pärchen an der Fähre abgeholt haben, haben die gestrahlt und gemeint, siehste, jetzt kommen wir, jetzt wird es schön, ja, Pustekuchen!

Links an unserem Zelt, das bin ich, das grüne daneben gehörte meinem damaligen Zivildienstkollegen von meiner Bauernhofarbeitsstelle mit Freundin.

Das ist besagter Kollege mit mir!

Das dritte Pärchen war mit meinem Kollegen zeitgleich eingetrudelt, Freunde vom Kollegen. Zum Schluß kam dann mein Chef und Freund mit seiner Freundin.

Gemeinsames spülen, hihihi, rechts meine Wenigkeit.

So war das Wetter jeweils am Ankunftstag

Ausschau halten, lach!

Und dann erstmal mit alle Mann an den Strand.

Der Mann rechts ganz vorne, das ist mein Chef und Freund. Wenigstens hin und wieder hatten wir dann auch Strandwetter vom feinsten, was sofort zum bilden herrlicher Sandfiguren benutzt wurde:

Sonst mußten wir uns in den anderen Tagen am Strand mit dieser Bekleidung begnügen statt mit einem Bikini!

Rechts wieder ich, alle Mann und Frau mit Friesennerz! So waren wir auch einmal angeln am Wattmeer

vorne ich, unser Fang war gigantisch, wir haben soooo gelacht, das erinnerte irgendwie an die „wunderbare Brotvermehrung“, zwei Fische, einen kleinen Aal und eine noch kleinere Scholle, für 8 Personen, ich lach mich heute noch weg, aber wir haben sie wirklich gebraten.

Der Urlaub war im Juli 1978, da hatten Björns Papa und ich 5-jährigen Hochzeitstag genau in der Zeit, und ich bekam 5 herrliche, orangenfarbene Rosen geschenkt, die mein Exmann extra vom Festland mit der Fähre hat „einschiffen“ lassen, auf der ganzen Insel waren keine Rosen aufzutreiben. Hab ich mich sehr drüber gefreut!

Der Campingplatz

hinter dem kleinen, blauen Zelt links im Vordergrund ist unser Zelt und unser Auto mit Björns Papa.

Andere Richtung! An einem Abend begann es heftigst zu stürmen, die ganze Nacht hat das getobt und gewittert, es sind Zelte fliegen gegangen und sogar Wohnwagen umgekippt, unser Zelt hat gehalten, aber ich bin im Laufe der Nacht zum schlafen ins Auto abgewandert, das war schon ziemlich beängstigend! Am anderen Morgen war der Spuk vorbei.

Im Ort bei unserem Campingplatz gab es auch eine Disco, die wir natürlich allesamt besucht haben, das war so ein herrlich vergnüglicher, feucht-fröhlicher Abend bzw. Nacht, und ich werde wohl nie vergessen, was vorzugsweise und rauf und runter aufgelegt wurde in der Disco, dazumalen brandneu, heute ein Oldie vom feinsten,

Donna Summer „I Feel Love“ , wenn ich heute mal wieder dieses Lied höre, denke ich immer an Ameland, was haben wir danach getanzt! Wer es sich mal in voller Länge antun möchte, büdde schön:

Trotz des überwiegend grottigen Wetters war das ein herrlicher Urlaub, wir hatten alle so einen Spaß, haben gelacht, abends im größten Zelt von meinem Chef Karten gespielt, herrliche Wattwanderungen gemacht, die Gegend erkundet und wie es sich für Meer-Urlaub gehört, natürlich Muscheln gesammelt.

Ich hab sie, glaube ich, heute noch, und viele andere aus anderen Urlauben am Meer. Nun hab ich noch die obligatorischen Ansichtskarten vom Urlaub für euch

hihihi, Bildausschnitte von gemacht mit der Knipse!

Zu einem Eintrag über Urlaub und Meer gehören stimmungsvolle Bilder, die liefere ich jetzt noch aus unserem reichhaltigen Archiv nach.

 

 

Ja, das ist die Serviette, deren Motiv jetzt meine Schlafzimmerlampe ziert.

Damit schließe ich nun unseren Eintrag zum Wochenende, aber vorher bekommt ihr noch was für auf die Ohren, hab ich so vor mich hingesummt, als ich mit meinem Redaktionsteam diesen Eintrag geplant habe, und das ganze Team war der Meinung, das müsse unbedingt noch mit rein, würde es doch so schön zu dem Thema Sehnsucht nach dem Meer passen!

Und damit wünschen wir euch allen ein wunderschönes, entspanntes Wochenende, falls ihr auch Sehnsucht nach dem Meer habt, vielleicht konntet ihr sie hier nun ein wenig stillen, wir hoffen, es hat euch gefallen!

Bleibt alle gesund, paßt auf euch auf und

habts fein! Wünschen euch euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven und den Freelancern

Otto und Lucia.

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!

Im Tiergarten

Ich bin ein Fremder hier zu Lande,
wo Krongewalt herrscht allerwärts,
mich binden nicht die starren Bande,
doch dieser Hain erfreut mein Herz!

Um dieses grünen Lebens willen,
um dieser Weiher sanfte Flut,


um diese ruhgewiegten, stillen
Baumwipfel in der Abendglut,

Um diesen tiefen milden Frieden,
den mir ein braver Toter beut,
sei ihm ein voller Dank beschieden
des Herzens, das dies Grün erfreut!

(Gottfried Keller, 1819 – 1890, Schweizer Dichter und Romanautor, aus: Berlin, Erstdruck 1854)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, hier meldet sich heute euer Redaktionsbote Bruno, wie ihr sicher unschwer erkennen konntet, geht es bei diesem Eintrag um Berlin, na, und da bin doch ich wieder gefragt, euer Hauptstadtbär! Und da heute Montag ist und die neue Woche beginnt, hab ich bei unserer Redaktionssitzung zu diesem Eintrag sofort in Erinnerung gebracht, daß dies eigentlich immer Mimis Tag war, der Tag für einen fröhlichen Wochenbeginn, den unsere rasende Reporterin in heaven hier immer so vorzüglich zu zelebrieren wußte, somit beginne auch ich meinen Eintrag heute in memoriam an Mimi, und passend zu dem mir zugeteilten Ressort mit einem ebenfalls passenden Bildchen von ihr:

Ja, und damit wären wir bei einer weiteren Tradition unseres Hauses, lach, die Fragezeichen in euren Augen! Wie kommen denn wir nach Berlin und, unschwer an Mimis Bild und der oben eingestellten Girlande zu erkennen, in den dortigen Zoo???

Die Antwort ist ganz einfach, denn wir haben außer unserem Außenkorrespondenten Hamish aus Schottland ja auch noch eine dienstliche Außenstelle für Berliner Zoobesuche, nämlich Brigitte/Plauen! Und sie war am 27. Mai endlich mal wieder im Zoo Berlin, nachdem ihre Pläne für den April von Corona durchkreuzt worden sind.

Wir kriegen dann in unserer Redaktion immer Bilder von ihrem Zoobesuch, die hat die Frau Chefredakteurin nun alle sorgfältig abfotografiert, dabei versucht sie schon mal, dem nicht vorhandenen Zoom an Brigittes Kamera ein bissel abzuhelfen, somit sind manche Bilder unschärfer, als die Originalfotos von Brigitte, aber so kommt man eben manchmal dichter ran, lach! Aber nun geht es auch endlich los, wie formulierte es Mimi immer so schön in Anlehnung an den Herrn Goethe: „Der Worte sind genug gewechselt, nun laßt uns endlich Bildkes sehen….“!

Zuerst begrüßt euch hier Knutis Statue, denn da legt Brigitte immer einen Blumenstrauß für uns alle hin, guckt mal, wie schön der in diesem Jahr wieder war:

Danach zieht es sie zu ihrer Lieblingseisbärin Katjuscha, genannt Kati,

hat die Frau Chefredakteurin bissel rangezoomt,

das ist das Originalbild, das wollten wir euch aber nicht vorenthalten, wir fanden nämlich die Spiegelung im Wasser so wunderschön!

Über die nächsten Bilder haben wir uns genauso gefreut wie Brigitte/Plauen, Kati im Wasser

ist das nicht ein schönes Bild? Hat Frau Chefredakteurin auch noch bissel gezoomt:

Brigitte/Plauen war richtig glücklich über diese Bilder, und daß ihre geliebte alte Lady noch so fit ist!

Weiter geht es durch den Zoo!

Die Bisons werden immer extra für Frau Chefredakteurin abgelichtet, weil sie die so gerne mag!

Anchali, rechts!

Das nächste Bild fand die gesamte Redaktion so genial, guckt mal:

Ist das nicht wonnig? Wir haben uns hier gekringelt beim gucken! Frau Chefredakteurin hat auch nochmal gezoomt, aber das Original finden wir einfach himmlisch!

Über die nächsten Bilder ist die Freude auch bei allen so groß, denn das ist

Fatou, die liebe alte Gorillendame!

Nun kommt, sagt die Frau Chefredakteurin, ein bissel Nostalgie mit Wehmut, denn das hier

ist Platos leere Wohnung.

Und das

ist Knutis Kinderzimmer!

Hier seht ihr

seine Spielwiese, wo er mit seinem Daddy gespielt hat.

Bei den nächsten Bildern braucht ihr wahrscheinlich trotz Ranzoomversuch der Frau Chefredakteurin eine Lupe, lach, jetzt kommen nämlich die Panda-Babys, aber sie waren leider so weit weg, schreibt Brigitte/Plauen, daß sie sie kaum erwischt hat mit der Kamera, wir haben aber trotzdem versucht, das beste rauszuholen:

am mittigen Baum, oben auf der Plattform.

rechts oben außen auf der Plattform, links unten bissel rechts vom Bambus!

Nämlich da, lach!

Und da!

Frau Chefredakteurin hat sich sehr gefreut, daß das doch noch so gut geklappt hat!

Und damit wären wir am Ende unseres heutigen Montagsbeitrages, ich hoffe sehr, ich hab Mimi gut vertreten an ihrem Wochentag, und es hat euch allen Spaß und Freude gemacht und der Montag kann gut beginnen als Start in eine hoffentlich auch gute neue Woche! Ich hätte jetzt noch ein paar lustige Zoobewohner in altbewährter Bildertradition für euch

Wir wünschen euch allen eine gute neue Woche mit viel bleibt oder werdet alle gesund, paßt gut auf euch auf und

habts fein! Euer Redaktionsteam mit Mimi in heaven und den Freelancern Otto und Lucia.

Grafschafter Wochenanzeiger – Die süßesten Früchte…..

Erdbeerlese

Elise:
Wohin? Wohin, ihr lieben Mädchen?
Sophiechen, Mariechen und Gretchen und
Käthchen?

Sophie:
Wir wollen im Schatten
der hohen Buchen
auf grünen Matten
Erdbeeren suchen.

Elise:
Erdbeeren, sie lachen von fern mich schon an,
ich hab so recht meine Freude dran.
So oft ich sie kostete, hab ich gedacht,
Gott hat sie wohl nur für die Engel gemacht.
So duftig, so schön von Farb und Gestalt,
die herrlichsten Früchte im ganzen Wald!
O könnt ich sie pflücken
an jedem Ort,
ich würde mich bücken
in einem fort!

Gretchen:
Doch um gut sie heimzubringen,
mein ich, wird es nötig sein,
daß wir jetzt vor allen Dingen
Körbchen flechten groß und klein.
Seht, dort am Graben
sind Binsen zu haben!

Alle:
Laßt uns denn aus Binsen winden
Körbchen groß und klein!
Alle Beeren, die wir finden,
legen wir darein.

Mariechen und Käthchen:
Welch Entzücken! Erdbeern suchen
und im Schatten bei den Buchen
auf den Matten Erdbeern pflücken!
Wollt`s uns glücken! Welch Entzücken!

Alle:
Es wird uns glücken,
wir werden sie pflücken!
Klein ist die Mühe, groß der Gewinn:
Heißa wohlan! Zum Walde hin!

(August Heinrich Hoffmann von Fallersleben)

…..fressen nur die großen Tiere!

Hier ist das Lied zum Titel unseres Eintrags, aber es wird hier Lügen gestraft, denn an diese süßen Früchte

kommen auch die Kleinen ran!

Hallo, ihr lieben Leser vom Grafschafter Wochenanzeiger, es ist Juni, es ist Erdbeerzeit, und als ich gestern vom Wochenend-Einkauf nach Hause kam und meine Tasche auspackte, gab es hier ein bäriges Freudengeschrei: Frau Chefredakteurin hat Erdbeeren mitgebracht, lecker! Ja, ihr Schwefelbande, nun beruhigt euch mal wieder, ihr kriegt sie schon noch, aber erst mal die Einkäufe verstauen, dann gibt es eine feine Tasse Kaffee für mich und dann können wir Redaktionssitzung abhalten.

Na, das war eine turbulente Redaktionssitzung, kann ich euch sagen, das Thema stand ja längst außer Frage: ERDBEEREN!

Meine Redaktionsmitglieder rissen sich geradezu um die einzelnen Ressorts, mir wurde dann mal so nebenbei die Bildbeschaffung zugewiesen, seufz, das hatte ich mir ja schon gedacht. Aber bei den leuchtenden Augen meiner Crew war das doch auch für mich eine Freude. Dann legen wir nun also mal los, es beginnt unser Volontär Ruddi

der sich mit einem doch noch wehmütigen Blick dabei an seine liebe Cheffin Mimi erinnerte, der er jetzt mit einem so passenden Bildchen seinen Beitrag widmen möchte:

Denn er hat die Botanik übernommen, weil seine Cheffin und letztlich ja auch er doch so gerne auf Balkonien waren, also erfahrt ihr von Ruddi jetzt alles wissenswerte rund um die Erdbeere

Die Erdbeeren (Fragaria) sind eine Gattung in der Unterfamilie der Rosoideae innerhalb der Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Zur Gattung Fragaria gehören ungefähr zwanzig Arten, meistens in den gemäßigten Zonen der Nordhalbkugel vorkommend, und verschiedene Unterarten; daneben gibt es viele hybride Formen mit zahlreichen Kultursorten.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Erdbeeren

und die kleine, wilde Sorte, die Walderdbeere

Die Wald-Erdbeere (Fragaria vesca), auch Monatserdbeere genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Erdbeeren (Fragaria) innerhalb der Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Die Wald-Erdbeere dient dem Menschen schon lange als Nahrung, wie auch die botanische Artbezeichnung ausdrückt (vesca = essbar). Sie wird außerdem als Heilpflanze verwendet und wurde in der mittelalterlichen Malerei als Symbolpflanze häufig abgebildet. Als weiterer Trivialname ist „Buscherdbeere“ belegt.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Wald-Erdbeere

( Wild strawberriea, Fragaria vesca, Victor M. Vicente Selvas, 21. Mai 2011, vom Urheberrechtsinhaber veröffentlicht als gemeinfrei)

Eine kleine Anmerkung von der Frau Chefredakteurin stell ich euch für die Walderdbeere noch mit ein, sie hat mir nämlich erzählt, daß sie die früher immer in ihrem Kindheitsparadies in Höxter mit ihrem Papa gesucht und gepflückt hätte, und die wären sooooo lecker!!! Und wenn sie sie sähe wie oben auf dem Bild, dann hätte sie sofort den Geruch in der Nase, hihihihi!

Bruno, als unser Hauptstadtbär und seines Zeichens Redaktionsbote, hat sich die Getränke unter die Tatzen gerissen, schließlich gibt es in Berlin noble Bars, in denen man feine Cocktails schlürfen kann, und da gibt es doch bestimmt auch was mit Erdbeeren, oder Frau Chefredakteurin? Klar, Bruno, such einfach mal im Netz, du wirst schon fündig.

Shake aus Wassermelone, Erdbeeren, Limette und Minze

  • 1/4  kleine kernlose Wassermelone
  • 1 große Handvoll Erdbeeren
  • 1 Limette
  • 1 kleine Handvoll frische Minze

Alle Zutaten gründlich waschen, Schale der Melone entfernen, Strunk der Erdbeeren entfernen, Limette schälen und die Kerne entfernen. Alles zusammen mit der Minze entsaften, Saft in Gläser geben, Eiswürfel dazu, mit Erdbeere und Minze dekorieren.

Mmmmh, lecker, fanden meine Bärenkollegen alle auch, ich hab natürlich eine alkoholfreie Variante gewählt, wir sind ja alle noch nicht volljährig, hihihihihi! Die Frau Chefredakteurin kann sich da ja dann noch einen kleinen Erdbeerlikör zukippen!

Hamish, unser Außenkorrespondent, ist als schottisches Bärchen selbstredend für die Mythologie der Erdbeeren zuständig, vorzugsweise für die der Walderdbeeren:

In vielen Legenden und Märchen spielt die Walderdbeere eine Rolle. In der germanischen Mythologie ist die Walderdbeere mit der Göttin Frigg (Freya) verknüpft. Sie soll die toten Kinder in Erdbeeren versteckt haben, um sie dann unentdeckt mit nach Walhall nehmen zu können. Einer Legende zufolge soll die Gottesmutter Maria einmal im Jahr vom Paradies auf die Erde herabsteigen, um dort Erdbeeren für die verstorbenen und nun im Paradies lebenden Kinder zu sammeln.

Walderdbeeren sind seit langer Zeit ein Symbol der Weltlust, der Verlockung und der Sinnenfreude. Das Christentum hat der Walderdbeere eine zweite Bedeutung beigemessen. Sie ist die Pflanze mit den rosenförmigen Blüten, die keine Dornen ausbildet, deren Beeren ohne Kern und Schale sind, die gleichzeitig fruchtet und blüht. Sie wurde daher zum Sinnbild der Rechtschaffenheit und zur Begleitpflanze von Maria auf mittelalterlichen Tafelgemälden. Wenn daher auf einem Gemälde der christlichen Kunst eine blühende Erdbeerpflanze auftaucht, ist sie außerdem als Allegorie frommer und guter Gedanken zu verstehen.

(Quelle: Wikipedia)

Bei dem Thema Mystik und Mythen für die Erdbeeren fiel mir die kleine Erdbeerelfe von der Frau Chefredakteurin ein, und sie war dann so freundlich, mir Bilder von ihr für meinen Beitrag zu machen, guckt:

Süß isse, nicht wahr? So süß wie die Erdbeeren, hihihihi!

Unser Otto kommt als Handelsreisender normalerweise ja viel rum, zur Zeit durch die Corona-Krise bedingt nun nicht, aber sein Scherflein beitragen konnte er doch, denn auf seinen vielen Reisen hat er natürlich auch Rezepte gesammelt, und so bemüht auch er jetzt unser kleines Rezeptbüchlein:

Frühlingssalat mit Spargel, Erdbeeren und Ziegenkäse

  • 500 gr weißer, gekochter Spargel, in Stücke geschnitten
  • 1 Bund Rucola
  • 150 g Ziegenkäse, in Stücke geschnitten
  • 100 g Erdbeeren, halbiert

Alle Zutaten in einer Schüssel mischen und mit einer Salatsoße aus Walnuß-, Kürbiskern- und Olivenöl, Apfelessig und dunklem Aceto balsamico, abgeschmeckt mit Salz und Pfeffer und wenig Zucker, übergießen und unterziehen. Mit gehackten Walnüssen bestreuen.

Erdbeermarmelade

  • 1,5 kg vollreife Erdbeeren
  • 1 Vanillestange
  • 500 g Gelierzucker 3:1
  • 1 – 2 EL Zitronensaft

Erdbeeren waschen, putzen und halbieren, Vanillestange längs halbieren und Mark ausschaben, und mit der Schote und den übrigen Zutaten in einem großen Topf unter Rühren zum kochen bringen. Bei mittlerer Hitze 10 – 20 Minuten köcheln lassen, wird die Konsistenz sirupartig, Gelierprobe machen. Topf vom Herd nehmen, Vanilleschote entfernen und die Marmelade in vorbereitete Schraubgläser füllen.

Viel Spaß beim Rezepte ausprobieren wünscht euch euer Otto!

Lucia war Feuer und Flamme für das Thema Mode, und hat auch gleich die Frau Chefredakteurin als weiteres Mädel mit ins Boot geholt, sie hat mal schöne Stoffe ausgesucht mit Erdbeermotiven

dieser hier gefiel uns ganz besonders gut,

etwas dezenter, genau wie der nächste

der aber schon ein bissel lebhafter wirkt. Wir haben uns dann zugezwinkert, wir beiden Mädel, und Lucia meinte, das wären doch traumschöne Stoffe für die Frau Chefredakteurin zum weiteren Schutzmasken nähen! Ja, Lucia, wo du recht hast, hast du recht, schließlich werden die Dinger ja langsam zum Mode-Accessoire! Und würden doch so gut in die Jahreszeit passen!

Damit ist meine Crew jetzt durch mit ihren Ressorts, und da mir ja die Bildbeschaffung oblag, hab ich nun noch feine Bilder zum Thema:

Aussicht auf Balkonien, durch Erdbeerfensterfolie!

alles frisch vom Feld! (Aber nicht von uns gepflückt, hihihihi!)

Wie wäre es mit einem leckeren Eis zum Wochenende

oder mit lecker Erdbeerkuchen

Stillleben

Und damit schließen wir nun unseren Eintrag, aber nicht, bevor euch das gesamte Redaktionsteam noch ein süßes Bild zeigt, bei dem wir so an unsere rasende Reporterin und euer aller Co-Autor Mimi denken mußten:

Schööön, nicht?!

Damit wünschen wir euch allen ein wunderschönes Wochenende, ob mit oder ohne Regen, macht es euch einfach fein, paßt alle gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund!

Euer Redaktionsteam mit Mimi in Heaven und den Freelancern Otto und Lucia

Habts so fein, wie es in diesen verrückten Zeiten geht!

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Ein Muttertier feiert Vatertag

Vater werden ist nicht schwer,
Vater sein dagegen sehr.

Ersteres wird gern geübt,
weil es allgemein beliebt.
Selbst der Lasterhafte zeigt,
daß er gar nicht abgeneigt;
nur will er mit seinen Sünden
keinen guten Zweck verbinden,
sondern, wenn die Kosten kommen,
fühlet er sich angstbeklommen.
Dieserhalb besonders scheut
er die fromme Geistlichkeit,
denn ihm sagt ein stilles Grauen:
Das sind Leute, welche trauen. –
So ein böser Mensch verbleibt
lieber gänzlich unbeweibt. –
Ohne einen hochgeschätzten
tugendsamen Vorgesetzten
irrt er in der Welt umher,
hat kein reines Hemde mehr,
wird am Ende krumm und faltig,
grimmig, greulich, ungestaltig,
bis ihn dann bei Nacht und Tag
gar kein Mädchen leiden mag.
Onkel heißt er günst’gen Falles,
aber dieses ist auch alles. –

Oh, wie anders ist der Gute!
Er erlegt mit frischem Mute
die gesetzlichen Gebühren,
läßt sich redlich kopulieren,
tut im stillen hocherfreut
das, was seine Schuldigkeit,
steht dann eines Morgens da
als ein Vater und Papa
und ist froh aus Herzensgrund,
daß er dies so gut gekunnt.

(Wilhelm Busch)

Hallo, ihr lieben Leser vom Grafschafter Wochenanzeiger, ich seh schon, ihr habt mal wieder Fragezeichen in euren Augen „Ein Muttertier feiert Vatertag“? wie ist denn das gemeint?

Ich war ein wenig in Verlegenheit gestern gemeinsam mit meinem Redaktionsteam, was wir denn zum heutigen Vatertag einstellen könnten, den wir hier ja auch schon so oft gefeiert haben, und eigentlich wollte ich euch doch auch noch ausführlich von meinem Wochenende bei den Kindern berichten, und da haben wir beschlossen, wir machen halt aus der Not eine Tugend, es gab dann auch noch so ein feines Mitbringsel von der Frau Chefredakteurin vom einkaufen, das sich ganz prima für den Vatertag eignet, somit gibt es jetzt Gedicht und dies für alle Väter, wobei natürlich genau wie bei den Müttern auch die Väter unserer Haustiere oder anderem Getier in der freien Natur oder in Zoos, um die sich eben auch von den Männern gekümmert wird!

Und das ist das feine Mitbringsel, lach!

Ein Rosmarin! Mit der Aufschrift „Macht Gin“! Hihihihi, nochmal Fragezeichen in euren Augen, macht richtig Spaß hier heute!

Ja, ihr lieben Väter/Männer, Gin dürfte euch bekannt sein, einen aufs väterliche Wohl trinken an diesem Tag hat Tradition, und so war an diesem hübschen Rosmarintopf ein Schild eingesteckt

mit diesem feinen Rezept innen! Und das schenke ich euch nun allen zum Vatertag, ich hab keine Ahnung, wie das schmeckt, weil ich es noch nicht ausprobiert habe, aber ich werde, versprochen! Und ich bin gespannt, ob ich von euch Rückmeldungen kriege!

Und damit wünsche ich allen Vätern (und denen s.o.!) einen wunderschönen, entspannten und gemütlichen Vatertag! In diesen immer noch so unsäglichen Coronazeiten fällt so vieles flach, auch die traditionsgemäßen Bollerwagen-Ausflüge werden wohl, wenn überhaupt, dann nur unter strengen Auflagen stattfinden können, da kann ich mir gut vorstellen, daß meine Leser hier den Tag lieber, wie vielleicht auch ohne Corona in den Vorjahren schon, mit ihren Lieben verbringen! Gerade in diesen Zeiten wird so deutlich, daß Familie und Freundschaft durch nichts zu ersetzen und das Wichtigste im Leben sind!

Habts fein!

Und nun mach ich mal in eigener Sache weiter, denn so, wie die Väter heute ihren Vatertag feiern, hab ich am Wochenende bei den Kindern auch meinen Muttertag nachträglich gefeiert, denn dieses Jahr wäre ich halt wieder „dran“ gewesen. Könnt ihr euch sicher denken, daß die Freude beim Besuch der Kinder doppelt groß war!

Will das Glück nach seinem Sinn
dir was Gutes schenken,
sage Dank und nimm es hin
ohne viel Bedenken.

(Wilhelm Busch)

Und so machte ich mich am Samstag auf den Weg nach Kölle, Schutzmaske im Gepäck, denn in Bus und Bahn ist sie Pflicht! In Zeiten von Corona war auch leider das Reisezentrum an unserem Hauptbahnhof geschlossen, also mußte ich zum ersten Mal ein Ticket für die Fahrt am Automaten ziehen, hat aber prima geklappt. Es war nicht voll in der Bahn, da war dann Abstand halten zum Glück auch kein Problem. Die Sonne lachte vom Himmel und sie lachte auch in Köln, als ich ankam.

Unsere gemeinsame Freude beim endlich wiedersehen und begrüßen könnt ihr euch sicher alle lebhaft vorstellen, ich zeig euch mal ein Bild vom glücksstrahlenden Muttertier, hat Björn auf ihrem Balkonien von mir gemacht!

Angekommen!!!

Die Kinder haben, wie so viele andere Menschen auch, die Zeit des nicht raus gehen können zum aufhübschen ihrer Wohnung und ihres Balkoniens genutzt, letzteres hat jetzt statt eines Sonnenschirms eine feine Markise

die man der Sonneneinstrahlung anpassen kann.

Feine Blümchen blühen in den Kästen

Eine Wand im Wohnzimmer bekam eine wunderschöne neue Tapete

ein ganz edles Muster, mit einem weißen Rahmen drum, die übrigen Wände sind auch weiß, ein neuer Computerschrank im Colonialstil ist eingezogen, ich bin ganz begeistert und hab alles gebührend bewundert. Wir haben es uns dann so richtig gemütlich gemacht, wir hatten so viel zu erzählen. Unser aller Co-Autor, unsere rasende Reporterin, meine Mimi in heaven, ihr werden dort oben auf ihrem Stern die Öhrchen geklingelt haben, denn wir haben auch von ihr viel gesprochen und erzählt.

Am Abend haben wir dann sooooo lecker gegrillt, Würstchen, Grillkäse, Knoblauch- und Kräuterbaguette, Nudelsalat, herrlich! Und haben auf unser Wiedersehen angestoßen, mit einem so wunderbar süffigen Rotwein und Björn mit einem schottischen Whisky!

Und die Sterne über Köln aus dem letzten Eintrag, die hab ich auch gesehen,

und da ist mir noch so ein feines Lied eingefallen, das ich so mag:

der Text steht drunter bei „mehr ansehen“!

Dann muß ich euch noch was zeigen, der Freund und dazumalen Trauzeuge von den Kindern hat einen feinen, kleinen Laden für Gothic-Fans, und zur Corona-Krise hat er ein T-Shirts mit einer super Aufschrift rausgebracht, guckt mal:

Klasse, oder?

Ich hab herrlich geschlafen bei meinen Lieblingsmenschen, und war am anderen Morgen erstaunlich früh wach, lach, ich wollte doch noch was vom Tag mit den Kindern haben. Das Wetter war wieder so schön, Björn schlief noch, da haben Steffi und ich beschlossen, wir drehen eine Runde durch ihren herrlichen Park

und auf dem Rückweg gehen wir frische Brötchen holen! Gesagt, getan, es war so ein herrlich stiller, friedlicher Morgen, kaum Leute unterwegs und die, welche allein oder mit Hund und/oder Kind ihre Runden drehten, waren alle sehr diszipliniert und freundlich gestimmt. Auch in der Schlange vor dem Bäckerladen ging es weitgehend friedlich und diszipliniert zu, und so zogen wir beglückt mit unseren Brötchentüten nach Hause, die unterwegs schon so herrlich dufteten, hihihihi! Das gemeinsame Frühstück war so gemütlich und schön und richtig opulent! Ich liebe Frühstücken, wenn ich es nicht alleine tun muß, hier zu Hause bei mir fällt es deshalb bis auf den Kaffee aus!

Wir haben uns dann noch einen wunderschönen gemeinsamen Tag gemacht mit erzählen und lachen und freuen am Zusammensein!!! Das Abschied nehmen fiel dann doch wieder schwer, die Zugfahrt verlief reibungslos, ich hatte Zeit, meinen Gedanken an die schönen Tage nachzuhängen.

Die Ankunft hier in den Redaktionsräumen fiel dann erwartungsgemäß auch traurig aus, weil es das erste Mal war, daß ich heimkam, ohne von meiner begeisterten Mimi begrüßt zu werden, die, obwohl sie das ja immer nicht zeigen wollte, sich so gefreut hat wenn ich wieder da war. Mein übriges Redaktionsteam und auch ihr, meine lieben Leser, habt euch ja alle ins Zeug gelegt, um mir das erste Mal heimkommen ohne Mimi nicht so traurig werden zu lassen, dafür danke ich euch sehr!

Zum wieder ankommen hier in unserer Redaktion und eben auch langsam wieder im Alltag, hab ich mal wieder Balkonien-Bilder gemacht, die ich euch jetzt zum Abschluß dieses Eintrags noch zeigen möchte, sonst wird das hier auch zu „schreiblastig“, lach!

Den Gin-Rosmarin habt ihr ja schon gesehen, neuer Bewohner auf Balkonien, und da wir schon mal bei Allohol sind, hihihihi, Himbeere und Johannisbeere sprießen, da könnte man, wenn es genug würde, auch Aufgesetzten von machen, lach!

Die Glockenblümchen fangen wieder an zu blühen

und auch mein Thymian blüht

der Salbei aus einem gekauften kleinen Kräutertöpfchen ist herrlich angegangen

nochmal Glockenblümchen

ganz voller Knospen wieder, das wird die dicke Hummel freuen, wenn die alle wieder blühen!

Oregano, ehemals von Steffis Balkonien gemopst, auch er sprießt, und unser Halloween-Kürbis-Leuchtekopf ist einfach draußen geblieben, er leuchtet so fein!

Für Spargelliebhaber wie mich: Estragon! Für Sauce bernaise!

Ihr erinnert euch alle noch an das Samentütchen von Brigitte/Plauen mit den Sonnenblumen, die ich in Mimis Brotkasten aussäen wollte? Guckt:

Sie sprießen!!! Ich freu mich schon sehr drauf und bin gespannt, durch das Katzennetz davor hätten sie auch einen feinen Halt dann, wenn sie blühen!

Neues Saat- und Pflanzgut, extra für mein Bienenhotel mit meinen Wildbienen, eigentlich bissel spät schon, aber ich guck mal, wie es noch wird.

Im Topf mit meiner Avocadopflanze sprießen die Samen der Ringelblume, auch da bin ich gespannt.

Ja, und das war es nun erst einmal von Balkonien

und auch mit diesem Eintrag, wir hoffen, es hat euch allen wieder gefallen und wünschen euch einen wunderschönen, sonnigen Feiertag Christi Himmelfahrt/Vatertag!

Paßt alle gut auf euch auf und bleibt gesund! Das wünscht euch euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit den beiden Freelancern Otto und Lucia und Mimi in heaven!

Habts fein und bleibt gesund!

Grafschafter Wochenanzeiger – Was lange währt oder „Die Sterne bringen Glück“

„Die Leute haben Sterne, aber es sind nicht die gleichen. Für die einen, die reisen, sind die Sterne Führer. Für andere sind sie nichts als kleine Lichter. Für wieder andere, die Gelehrten, sind sie Probleme. Für meinen Geschäftsmann waren sie Gold. Aber alle diese Sterne schweigen. Du, du wirst Sterne haben, wie sie niemand hat…“

„Was willst du sagen?“

„Wenn du bei Nacht den Himmel anschaust, wird es dir sein, als lachten alle Sterne, weil ich auf einem von ihnen wohne, weil ich auf einem von ihnen lache. Du allein wirst Sterne haben, die lachen können!“

Und er lachte wieder.

„Und wenn du dich getröstet hast (man tröstet sich immer), wirst du froh sein, mich gekannt zu haben. Du wirst immer mein Freund sein. Du wirst Lust haben, mit mir zu lachen. Und du wirst manchmal dein Fenster öffnen, gerade so, zum Vergnügen… Und deine Freunde werden sehr erstaunt sein, wenn sie sehen, daß du den Himmel anblickst und lachst. Dann wirst du ihnen sagen: ‚Ja, die Sterne, die bringen mich immer zum Lachen!‘ Und sie werden dich für verrückt halten. Ich werde dir einen hübschen Streich gespielt haben…“

(Aus: Der kleine Prinz, Antoine de Saint-Exupéry)

Liebe Leser vom Grafschafter Wochenanzeiger, am letzten Mittwoch waren es nun schon fünf Wochen, seit unser aller Co-Autor, unsere rasende Reporterin, meine Mimi, zu den Sternen gereist ist. In der Nacht war ein besonderer Vollmond, ab und zu zogen Wolken über ihn, und als ich von Balkonien aus so zu ihm hoch schaute, da glaubte ich in einer dieser Wolken meine Mimi zu erkennen, ich hab mir sofort meine Kamera geholt, um das festzuhalten, und nun schaut doch alle mal

sieht das nicht wirklich so aus? Ich hab es mal gekennzeichnet

und den Ausschnitt etwas vergrößert

ganz links ihr Köpfchen, unten die vier Pfötchen und rechts oben im hellen Teil ihr eingekringeltes Schwänzchen. Vielleicht war da auch ein wenig der Wunsch Vater des Gedankens oder der Phantasie, aber ich war in dem Moment richtig glücklich, meine Mimi war angekommen.

Sie fehlt uns immer noch so sehr, aber sie hat uns durch Kristina und Rani einen kleinen Bärenschutzengel geschickt, Engelbaert, da haben wir uns so drüber gefreut, guckt mal:

der paßt nun auf uns auf und sitzt stellvertretend für unsere geliebte rasende Reporterin nun hier am PC. Schutzengel sind hier ja sowieso sehr beliebt, ich hab einen von Brigitte/Plauen an meiner Kartenleine hängen

und Mimi hatte in ihren letzten Tagen ganz in der Nähe von ihrem Sofakissen auch einen, den uns ebenfalls mal Brigitte/Plauen geschickt hat

Und nun hat unser Grafschafter Wochenanzeiger für alle Redaktionsmitglieder einen Bären-Schutzengel!

Mimi mochte es ja gar nicht, wenn ihr Frauchen traurig war, dann hat sie alle Register gezogen, um mich aufzumuntern und zum Lachen zu bringen. Neben der Trauer um meine Maus waren es eben in der letzten Zeit halt auch traurige Tage, weil ich außer virtuell eben auch keinen persönlichen Kontakt zu meinen Kindern haben konnte, und das war Mimi nun wohl leid und so schickte sie mir kurzerhand mal einen Glücksstern runter zu mir

die feine Karte hab ich mal von Britta-Gudrun zu Weihnachten und zum Neuen Jahr bekommen, das paßte nun so schön!

Und was es nun mit diesem Glücksstern auf sich hat, wollt ihr wissen??? Jaaaaa, es ist endlich, endlich so weit, ich fahre am Wochenende zu meinen Kindern nach Köln, es ist ja wieder erlaubt mit einem anderen Haushalt, wir haben noch ein wenig zugewartet, aber jetzt machen wir Nägel mit Köppen! Am Samstag fahr ich los, am Sonntag wieder zurück! Wie sehr ich mich freue, brauch ich euch sicher nicht zu sagen, das könnt ihr bestimmt alle mit- und nachempfinden!

Ich hab lauter Glückssterne in der Hand!

Und dann kann ich, wenn das Wetter mitspielt, vielleicht auch die Sterne am Himmel von Kölle über dem Haus der Kinder von ihrem Balkonien sehen, so wie Björn sie hier fotografiert hat, man höre und staune, mit einer neuen Handy-Kamera, die eine extrem lange Belichtungszeit dafür hat, er war so begeistert davon, das ist echt mitten in der Nacht aufgenommen worden und ich darf es mit euch teilen hier:

Ist das nicht wunderschön? Das ist übrigens ihre Aussicht vom Küchenbalkon!

Ja, ihr Lieben alle, und damit wünscht euch nun der Grafschafter Wochenanzeiger sowohl einen feinen Freitag heute als auch ein ganz wunderschönes Wochenende! Paßt bitte alle gut auf euch auf und bleibt alle gesund, und wir wünschen auch allen unseren Lesern Glückssterne!!!

Habt es so fein, wie es in diesen Zeiten möglich ist! Das wünscht euch allen euer Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven und Otto und Luzia!

 

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Ein buntes Potpourri zum Muttertag

Wie sehen Engel aus?

Ich weiß es sehr.
Zu mir kam ein Engel,
das ist schon lange her.
Sie begrüßte mich mit offenen Armen,
als würden wir uns schon ewig kennen,
und versprach, daß, egal was passiert,
wir uns niemals würden trennen.


Engel halten ihre Versprechen,
und meiner war immer da für mich.
Mit Unterstützung und Verständnis
sagte er: „Komm her, ich tröste Dich.“
Sie ist niemals sehr weit weg,
und jetzt, wo ich erwachsen und nicht mehr klein,
da teile ich mit meinem Engel,
selber kleine Engelein.


Lange nachdem mein Engel seine Arbeit getan hat,
inmitten all der irdischen Dinge, wie z.B. das Bügeln,
wird sie für immer ein Engel sein,
aber dann einer mit himmlischen Flügeln.
So, wie sehen nun aus die Engel?
Hast Du es schon raus?
Engel kommen in vielen Formen,
aber meiner sieht wie meine Mami aus!

(Verfasser unbekannt)

Ja, ihr lieben Leser vom Grafschafter Wochenanzeiger, heute ist wieder Muttertag, viele hatten wir hier schon im Blögchen, dies ist der zweite im Grafschafter Wochenanzeiger. Lange haben wir in unserer Redaktionssitzung überlegt, was wir bringen könnten dazu, ich hab mir dann sinnend meine während der Woche gemachten Notizen betrachtet, und hatte dann die zündende Idee, von der die übrigen Redaktionsmitglieder gleich begeistert waren. Es gibt, siehe Titel, ein buntes Potpourri zum Muttertag.

Als Kind hab ich meine Mama zum Muttertag beglückt, mit Karten, Bildern, selbstgebastelten Dingen, und natürlich Blümchen!

So ähnlich mag das dann immer gewesen sein, wenn ich mit Papa losgezogen bin, um Blümchen zu pflücken, am liebsten Butterblumen, die hielt ich als Kind für die schönsten Muttertagsblumen der Welt, und meine Mama hat sich immer sehr darüber gefreut. Ich hab in meinem reichhaltigen Fundus noch eine Karte gefunden, die ich meine Mama zum Muttertag gemacht habe, guckt mal:

Das war wohl eine gekaufte Karte, innen hab ich sie aber gestaltet

ich mußte doch lächeln über den Text: „Ich bin in diesem Jahr nicht immer lieb gewesen…..“ ich glaub, das war eine sanfte Untertreibung, denn meine Großmutter pflegte immer zu sagen, in mir stecke ein kleiner Deiwel! Und als ich dann erwachsen und verheiratet war, da

bekam ich ein Baby, meinen Sohn, und nun war ich eine Mama und hatte auch Muttertag, da hab ich mich so drüber gefreut! Und an einen Muttertag erinnere ich mich noch ganz besonders, denn den hab ich nicht zu Hause gefeiert, da war Björn noch ein Kindergartenkind und wir konnten auch außerhalb der Saison reisen, da hab ich nun neben Muttertagserinnerungen auch noch Urlaubserinnerungen und Bilder, die ich mit euch teilen kann.

Wir waren dazumalen in Cadzand in Holland,

https://de.wikipedia.org/wiki/Cadzand

und hatten dort eine wunderschöne, kleine Ferienwohnung in einem Ferienhauspark, unsere Wohnung war im Erdgeschoß, dazu gehörte sogar ein kleiner Auto-Carport. Ich hab noch Bilder von der Wohnung:

In der Türe spiegelt sich die kleine Küche

das war das Wohnzimmer, Björn hat es sich gemütlich gemacht. Der Stuhl rechts gehörte zu der kleinen Terrasse, die wir vor dem Haus hatten.

Schlafzimmer mit Kinderbett, wir hatten ein richtig schönes, großes Reisebett für Björn, die Sonne, die davor hängt, war Björns Spieluhr, die mußte notwendig jeden Abend zum schlafen gehen aufgezogen werden. Die Ferienhäuser standen so im Rund, und in der Mitte waren herrliche Spielmöglichkeiten für die Kinder, die Björn weidlich genutzt hat.

Fußballspielen mit Mama

Sandkästen zum buddeln, ganz links ist Björn

hinein ins sandige Vergnügen, lach! Hinterher sah das dann so aus

da war dann Dusche und Waschmaschine angesagt!!!

Am allerschönsten war aber buddeln am Strand, die Nordsee war nicht weit von unseren Ferienhäusern

Danach müde getobt mit Mama und Papa wieder nach Hause laufen

Es war herrliches Wetter zu der Zeit, nur einmal hatten wir ganz dicken Nebel, sowohl am Tag als auch in der Nacht, und nachts war das ein bissel unheimlich, weil man von der See her die Nebelhörner der Schiffe die ganze Nacht hörte.

Vielleicht haben einige meiner älteren (älteren vom länger hier dabei sein!) Leser bei dem Urlaubsort Cadzand aufgehorcht, da war doch mal was? Ja, richtig, und zwar das hier:

Haifischzähne, die konnte man dort am Strand finden, „die Strände bei Cadzand-Bad sind als gute Fundstelle von Haizähnen aus dem Neogen und Paläogen bekannt. Durch den Gezeitenstrom und den Strom der Westerschelde werden auf dem Meeresboden vor der Küste Schichten abgetragen, die Fossilien (Haizähne, Rochenzähne, andere Fischzähne) sowie Muscheln, Zähne und Wirbel von Fischen und Walen, Krabbenteile, Knochen von Säugetieren und Vögeln enthalten. Diese werden dann durch die Gezeiten an den Stränden angespült.“ (Quelle: Wikipedia, s. Link oben)

Wir haben gebuddelt wie die Weltmeister, lach, Björn war hellauf begeistert, was er nach Rückkehr aus dem Urlaub den Freunden im Kindergarten tolles berichten konnte von diesen Funden. Und als ich da so in Urlaubserinnerungen schwelgte, da ist mir was so witziges eingefallen: Wenn wir dann wie die Trüffelhunde am Strand entlang gepirscht sind auf der Suche nach den begehrten Haifischzähnen, da hab ich immer ein Lied gesunden, ich denke, das kennt ihr auch alle noch, stammt aus dem Jahre 1978, wird gesungen von Tony Marshall, und heißt „Bora Bora“,

bei der Textzeile „10.000 Meilen von zu Haus brach dann bei mir das Heimweh aus…“ hab ich dann immer gesungen: „10.000 Meilen von zu Haus buddeln wir Haifischzähne aus…“, das war immer eine Gaudi, da lacht Björn heute noch drüber, wenn wir das Thema mal beim Wickel haben.

Die Ortschaft haben wir natürlich auch erkundet, am Hafen gab es frischen Fisch

den ich hier gerade begutachte!

Und es gab noch ein ganz feines Ausflugsziel von dort aus, und zwar das Naturschutzgebiet und Vogelreservat „Het Zwin“

https://www.visitflanders.com/de/entdecken/sehenswurdigkeiten/top/het-zwin.jsp

und von dort hab ich noch ganz viele Bilder.

Dies ist aber erst einmal eine Postkarte, eine schöne Übersicht, dann kommen unsere Bilder.

Ich mach euch mal eine kleine Galerie, ihr wißt schon, anklicken, groß gucken!

Wir hatten auch so schöne Postkarten von dort, gibt es gleich die nächste Galerie

Was wäre Holland ohne Windmühlen, da haben wir auch noch Postkarten von

Mühle „De Brak“ in Sluis

eine Kornmühle, Baujahr 1739

Auch eine Kornmühle, mit dem Baujahr 1643!

Ja, und in diesem wunderschönen Urlaub hatte ich meinen Muttertag, in den ich mit Sohnemann hier hineingeschlafen habe, lach, das Bild hat Björns Papa ganz heimtückisch wirklich beim schlafen gemacht.

Und am Muttertagsmorgen gab es dann natürlich das übliche Prozedere, psssstttt, ganz leise Frühstück machen für die Mama….rabummmm, hach, das waren doch herrliche Zeiten. Natürlich hatte Björn auch eine Geschenk für die Mama, im Kindergarten gebastelt, dem Papa anvertraut, damit es auch mit in den Urlaub kommt und begeistert von mir ausgepackt, ihr kennt alle mein Sammlergen, guckt, da ist es:

Schöööön, nicht?

Das war nun also mein Muttertag in Cadzand, den ich jetzt mit einem wunderschön romantischen Bild beschließe

Und unser Potpourri geht weiter, da wir schon einmal am Meer waren, das Meer ist eine ganz alte Familienliebe,

da war Björn 22 Monate alt.

Überhaupt zieht es uns irgendwie ans Wasser, wenn nicht das Meer, dann der Rhein, der ja dort mündet, und an dem Björn jetzt wohnt, fand seine Mama als Kind schon klasse

Klein-Monika am Rhein

Und später dann mit Björn

Was noch so zum Muttertag paßt? Ich hab noch ein Bild gefunden, das Björn aus diesem Anlaß mal seiner Oma gemalt hat, ich glaub, da war er so 12 Jahre alt:

Das hat meine Mama auch treulich aufbewahrt, und nun ist es wieder bei mir.

Dann hab ich noch ein Knallerbild gefunden, das muß ich euch zeigen, schließlich macht man sich ja doch auch schön zum Muttertag, da zeig ich euch mal ein Bild aus den Tagen, als das noch richtig ging, lach!

Das war ein Outfit für eine verwandtschaftliche Hochzeit, hat Björns Papa damals mal so eine Portrait-Serie von mir gemacht.

Nun kommen Bilder, da hat mein Redaktionsteam sehr gestaunt und sich auch amüsiert, Bilder von unserem Balkonien aus den Anfangstagen unseres hier wohnens:

Dazumalen schon mit Sonnenschirm, aber sonst noch völlig kahl, mit Küchenstuhl, aber wie ihr seht…..“Stormzeit“!

Björn liebte den Balkon auch sehr,

sommers wie winters, ich glaub, ich hatte euch mal ein Bild gezeigt, wo wirklich massig Schnee auf Balkonien lag und Björn mit seinen Spielfiguren Schneeberge gebaut hat zum rodeln und Pferdeschlitten fahren.

Da wir nun schon hier in der Grafschaft wieder gelandet sind, vor einiger Zeit hatte ich mal berichtet, daß „Burg Lirich“ hier mal ganz anders aussah, ich hab Bilder gefunden, wo tatsächlich noch der zweite Schornstein steht, der später gesprengt worden ist

da stand dann auch nur der neue Schornstein, der heute noch steht, die „Burg“ kam dann später noch dazu und befindet sich hier wohl gerade im Bau.

Vielleicht erinnert ihr euch auch noch an meinen Eintrag über den Beruf, den unser Name beinhaltet, den Zimmermann, von dem ich doch eine Marionette habe. In dem Eintrag hatte ich euch erzählt, daß wir ein richtiges Richtfest mit allem drum und dran und Zimmermann und Richtspruch und runter geschleudertes Glas erlebt haben, nämlich beim Bau des neuen Kindergartens in meiner Gemeinde, als Björn noch im Kindergarten war, und da gibt es auch noch Bilder von:

Da ist er, der Zimmermann, beim verlesen des Richtspruchs!

Und auf noch einen alten Eintrag möchte ich mich beziehen, auf einen Geburtstagseintrag zu meinem Geburtstag, als ich euch die schöne Geschichte meiner kleinen Lampe erzählt habe, die ich dazumalen geschenkt bekam, kann ich beweisen, lach, guckt:

Da steht sie auf dem Frühstückstisch, und ich strahl genauso wie sie!

So, ihr lieben, zum Schluß unseres Eintrags gibt es noch mal zwei Bildchen, wo man Familienähnlichkeiten vergleichen kann

meinereiner und

Björn! Paßt, oder?

Und da das ganze ja ein Eintrag zum Muttertag ist, gibt es für das Muttertier hier, nämlich mich, jetzt noch ein Bild von meinem Sohnemann, eines dieser immer so herrlich gestelzten Bilder vom Fotografen!

Ist das nicht wonnig? Björn fand solche Termine wohl wie jedes Kind, ätzend, ich finde, das sieht man ihm kaum an, oder?

Und nun wünschen wir euch allen einen wunderschönen Muttertag, macht das beste aus der derzeitigen Zeit, paßt bitte alle gut auf euch auf und bleibt gesund!

Euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven und Otto und Lucia.

Grafschafter Wochenanzeiger – Nachruf

Liebe Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, wir sind wieder da! Und würdigen natürlich als ersten Beitrag nach dem Tod unserer geliebten Mimi, euer aller Co-Autor und unsere rasende Reporterin, ihr Leben und Wirken hier in diesem Blögchen und dem Grafschafter Wochenanzeiger.

Wir stehen immer noch alle ein bissel unter Schock, und mit der Frau Chefredakteurin und den anderen Teammitgliedern vermißt vor allem Ruddi seine geliebte Chefin sehr. Aber, wie wir euch ja schon mitgeteilt haben, in der letzten Redaktionssitzung, der ersten ohne unsere Mimi, sind wir alle übereinstimmend zu der Entscheidung gekommen, daß es genau in Mimis Sinne wäre, wenn wir weiter machen. Sie wird immer fehlen, aber in unserem Herzen und von ihrem Stern ist sie doch weiter unter uns. Apropos Stern: Der Stern, den wir hier dazumalen für Mimis Freundin Luzi, geliebte Katze von den Kindern, und ihrem Freund Loui nach beider Tod ins Fenster gehängt haben, ziert jetzt auch Mimis Name, guckt:

Und über unserem Birkenpferd, das nun auch wieder wie ein Pferd aussieht, steht, wenn der Himmel am Abend klar ist, auch ein Stern, der uns bisher nicht aufgefallen war, das ist jetzt für uns Mimis Stern!

Uns wird im Laufe der Zeit bestimmt noch vieles einfallen, was wir hier alles gemeinsam erlebt haben, und so möchten wir hier für uns und euch alle mal eine kleine Dia-Show machen von Mimis Leben im Eulennest in der Liricher Grafschaft, von Anfang dieses Blögchens hier bis heute, das würde ihr gefallen!

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Sicher erinnert ihr euch auch alle noch an Mimis legendäre Orakel während WM und EM von WIR, nicht wahr, wir haben mal eines rausgesucht:

Was war das immer ein Spaß!!!

Und zum Abschluß unseres Nachrufs gibt es noch ein Lied von Reinhard Mey, das war „unser Lied“, das hab ich Mimi immer vorgesungen ganz am Anfang, als sie hier bei mir eingezogen ist und noch so scheu und verstört war, das ist unser Lied geblieben bis zum Schluß, sie hat es so gerne gehört:

https://www.reinhard-mey.de/texte/alben/alles-ist-gut

Und nun haben wir in unserer Redaktionssitzung beschlossen, daß wir am heutigen Tag noch etwas besonderes für alle Freunde und Freundinnen von Mimi machen möchten, nämlich eine kleine Abschiedsparty, gerade heute bietet sich dafür so schön an, weil nämlich allwieder mal Walpurgisnacht ist, ein Fest, das Mimi genauso liebte wie Halloween und an dem so herrliche Feiern hier stattgefunden haben. Ihr seid also alle herzlich eingeladen zum heutigen Abend!

 

                                                                               

                                 

           

Wie ihr seht, werden wir uns alle am angezündeten Lagerfeuer versammeln, natürlich auch mit allen Redaktionsmitgliedern

und der Frau Chefredakteurin!

Dann trinken wir alle einen feinen Cocktail auf unsere geliebte Mimi in heaven, gedenken ihr liebevoll in durchaus fröhlicher Runde, denn das hätte sie sich gewünscht!!! Wir können singen und liebevolle Erinnerungen austauschen an all die legendären Partys hier im Eulennest und anderswo! Und feiern von der Walpurgisnacht in den 1. Mai

Und da können wir dann gleich weiter feiern, denn da begehen wir im Blögchen hier seinen 8. Geburtstag. Am 1. Mai anno domini 2012 um 2.41 MEZ begannen wir hier zu bloggen, zuerst bei Blog.de, als sich dort die Pforten schlossen, hier bei WordPress! Was ist in diesen 8 Jahren alles passiert, was haben wir hier schon an Freud und Leid geteilt! Und teilen nun alle diese schlimme Corona-Krise und hoffen auf wieder bessere Zeiten, in denen wir endlich all unsere Lieben wieder in die Arme schließen können und das Leben, wenn auch vielleicht nicht wie gewohnt, weiter gehen darf! Dafür brauchen wir viel Licht und Sonne für unsere Gedanken und Gefühle, und da haben wir jetzt noch etwas ganz schönes für den Schluß dieses Eintrags, wir haben nämlich so etwas feines von Brigitte/Plauen geschickt bekommen, guckt mal:

Was das ist? Das ist eine Karte bzw. eine Tütchenkarte, hinten kann man Anschrift und Text drauf schreiben, das ist vorne und drinnen sind…..Sonnenblumensamen!

Die werden wir demnächst in ein schönes Gefäß einpflanzen, dann kommt das in Mimis Brotkasten

und kann dort wachsen, gedeihen, blühen und leuchten!

Wir wünschen euch allen „Laßt die Sonne in euer Herz“, einen schönen Donnerstag mit einer feinen Walpurgisnacht und einen guten Start in den 1. Mai! Der uns vielleicht mal wieder bissel mehr Sonne im sprichwörtlichen Sinne bringt, real darf er auch gerne kühl und naß werden, denn das braucht die Natur.

Paßt alle auf euch auf und bleibt gesund, euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger und die Freelancer

Otto und Lucia

 

 

„Fürchtet Euch nicht!“

Graue Tage

Es ist mitunter,
als wären alle Fäden abgeschnitten …
als wäre alles um dich her
weitab und leer,
ein toter Raum,
und du dir selbst ein fremder Traum …

als käme nie die Sonne wieder,
als klänge nie ein Lied mehr durch,
als höre alles langsam auf …

und plötzlich flimmert’s durch die Wolken
und plötzlich trifft ein Klang ans Ohr
und leise fliegt auf goldenem Flügel
ein am Weg empor!

(Cäsar Flaischlen, 1864-1920)

„Fürchtet Euch nicht!“, das sprach der Engel zu den Frauen, die am leeren Grab von Christus standen. Meinen letzten Eintrag hier machte ich zum Osterfest, einem Osterfest, daß wir alle so noch nie erlebt haben. Und mir kam der Gedanke, daß wir uns wohl alle so fühlten und fühlen wie die Frauen damals: Voller Angst, wie es weiter geht, was noch kommt, wie das Leben nun weiter geht.

Ein großes Wort, das der Engel da spricht, wie füllt man das mit Leben, wie beherzigt man es, wenn man eben einfach nur Angst hat, daß nichts mehr wird, wie es einmal war. Und da fiel mir das obige Gedicht ein, und mit seinen Worten möchte ich mich jetzt hier langsam wieder ins „normale“ Leben hineintasten, Schritt für Schritt. Das möchte ich auch euch wünschen, es wird nicht leicht sein, immer noch ist derzeit mein Lieblingslied von Reinhard Mey dieses hier:

https://www.reinhard-mey.de/texte/alben/ich-singe-um-mein-leben

Eine Liedzeile im Lied von Reinhard Mey lautet „wie ich leise vor mich hinsummte, um nicht allein in dem großen, leeren, fremden Haus zu sein…“, so hab ich das in den letzten Tagen hier auch gemacht, gesummt und mich beschäftigt, denn Tätigkeit löst den Bann der Furcht. Sich beschäftigen holt uns aus der Starre, egal, womit man sich beschäftigt, jeder halt nach seiner Façon.

Fotografieren gehörte natürlich auch zu meinen Tätigkeiten, und so zeig ich euch jetzt mal anhand meiner Bilder einen Rückblick auf die letzten 14 Tage hier.

Am Ostersamstag hatte mein Schwiegertöchterlein Geburtstag, wie schön wäre gemeinsames feiern gewesen, aber man kann auch virtuell mit Video-Chat mit einem selbstgebackenem Kuchen gratulieren, guckt:

Um und auf dem Kuchen, das sind kleine Zucker-Einhörner! Bloß das Geburtstagskerzchen auspusten, das erwies sich virtuell als schwierig bis unmöglich, das hab ich dann stellvertretend gemacht! Die Freude war groß, auf beiden Seiten!

Mein Küchenfenster hab ich dann auch noch österlich und frühlingsfrisch aufgehübscht

Dann kam das Stichwort „Mund- und Nasenschutz“ in diesen unsäglichen Corona-Zeiten, und ich erinnerte mich an meine Nähkenntnisse, überall gab es Anleitungen im Netz, da hab ich mir was runtergeladen und als erstes mal mir eine Maske als „Prototypen“ gemacht, um zu gucken, ob das noch klappt mit dem nähen! Tat es:

Schick, oder? Das Stöffchen hat eine lustige Geschichte: Noch vor Björns Geburt waren wir im letzten Urlaub ohne Kind in Österreich, am Faaker See. Ich mag Dirndl, aber die käuflich zu erwerbenden sind sehr teuer, wir hatten dort ein Ehepaar aus Wien kennengelernt, sie konnte auch nähen und versprach mir, einen Schnitt für ein original österreichisches Dirndl zu schicken, was sie auch tat, wir waren noch lange nach Björns Geburt im darauffolgenden Jahr in Briefkontakt. Und der Stoff ist aus besagtem Dirndl, das mir natürlich schon lange nicht mehr paßt, dazumalen war ich um einiges schlanker! Nun hat es eine neue Bestimmung gefunden, das hätte mir damals auch keiner voraussagen dürfen, den hätte ich wohl schallend ausgelacht.

Nachdem der Prototyp so gut geklappt hatte, begab ich mich ans weitere herstellen von Masken für die Kinder, Björn hat zwar Homeoffice, aber Steffi muß noch täglich raus:

Sie haben mir dann, als die Masken bei ihnen eingetrudelt sind, ein Bild von sich geschickt, mit der Überschrift „Ba Ba Banküberfall…“ kennt ihr sicher alle noch, das Lied von der EAV (Erste Allgemeine Verunsicherung)

wir haben soooo gelacht, und ich hab sofort nachgefragt, wie hoch die Beute war! Wie schön, wenn man in diesen Zeiten doch auch noch richtig herzlich lachen kann, und wie wichtig!

Tja, meine Näharbeiten zogen Kreise, die nächste Bestellung, die hier einging, kam von Björns Chef über Björn, für die ganze Familie, Vater, Mutter und zwei Kinder, wurde prompt erledigt:

für die Kinder farblich gekennzeichnet, Mädchen und Junge.

Als nächstes stehen Björns Schwiegereltern noch aus, und mein Patenkind, falls bald doch die Schule auch für sie wieder los gehen sollte. Ist meine Manufaktur hier noch gut beschäftigt in den nächsten Tagen.

Meine Näharbeiten hab ich jetzt mal zum Anlaß genommen, euch mein kleines Näh-Atelier zu zeigen, das im Schlafzimmer steht

hinter diesem Schrank verbirgt es sich, war ehemals der Computer-Schrank von Björns Papa, den hab ich mir dann umgestaltet.

Sein Innenleben, mit richtig guter Beleuchtung

kann man auch abends noch prima dran arbeiten.

Alles in Reichweite, was man zum nähen so braucht.

Und prima verkabelt, da kann man auch noch Bügeleisen etc. dazu stellen.

Kisten zum Stoffe verstauen und was man sonst noch so braucht, Stoffe sind vorläufig noch reichlich vorhanden:

Der rote Stoff neben dem dunkelblauen ehemaligen Dirndlstoff war die Schürze zu besagtem Dirndl!

Nach Beendigung der Näharbeiten kommt der Karton mit dem Maskenzubehör wieder in den Schrank.

Na, und wenn wir halt schon mal beim nähen sind, da zeig ich euch doch noch was, das ist auch ein Prototyp,

genau, eine Fledermaus! Da soll eine „Lavendel-Fledermaus“ draus werden, adäquat zu den üblichen Lavendelsäckchen, die Kinder sind doch Gothic-Fans, das wird dann noch für ihren Kleiderschrank. Von Kopf bis Schwanz kann man sie dann füllen, also mittig!

So, ihr Lieben, nun bin ich fast am Ende meines Eintrags, nur eines hab ich noch mitzuteilen: In den letzten Tagen nach dem Tod meiner Mimi hab ich viel und lange darüber nachgedacht, wie es hier mit dem Blögchen respektive und/oder dem Grafschafter Wochenanzeiger weiter gehen soll, unser aller Co-Autor und eure rasende Reporterin ist ja durch nichts zu ersetzen, aber deshalb den Grafschafter ganz aufgeben? Wir haben uns beraten in unserem verwaisten Redaktionsteam und sind zu dem Entschluß gekommen: Der Grafschafter Wochenanzeiger wird weiter geführt, das wäre ganz im Sinne von Mimi, sie hätte nie gewollt, daß der Grafschafter mit ihr endet, vor allem mit dem Blick auf das von ihr so geliebte restliche Team, allen voran ihr Volontär Ruddi! Und so dürft ihr euch zum Monatsende auf das erste erscheinen unserer Zeitung nach Mimi freuen, wir haben schon liebevolle Tipps von ihr bekommen von ihrem Stern, laßt euch also alle überraschen, in diesen Zeiten braucht man verstärkt was verläßliches und schönes! Und so grüßt euch hier schon einmal wieder euer Redaktionsteam mit Mimi in heaven

und den Freelancern

Otto und Lucia

Wir wünschen euch allen einen schönen Sonntag, paßt auf euch auf, bleibt alle gesund, bewahrt euch, so gut es geht, euren Humor und eure Lebensfreude, trotz alledem und gerade jetzt!!!

Habts so fein, wie es in diesen Zeiten möglich ist! Und bleibt behütet!

Grafschafter Wochenanzeiger – Nomen est Omen

Schein und Wirklichkeit

1.

In Mittagsglut, auf des Gebirges Grat
schlief unter alten Fichten müd ich ein;
ich schlief und träumte bis zum Abendschein
von leerem Hoffen und verlorner Tat.

Schlaftrunken und verwirrt erwacht‘ ich spat;
gerötet war ringsum Gebüsch und Stein,
des Hochgebirges Eishaupt und Gebein,
der Horizont ein sprühend Feuerrad.

Und rascher fühlt‘ ich meine Pulse gehen,
ich hielt die Glut für lichtes Morgenrot,
erharrend nun der Sonne Auferstehen.

Doch Berg um Berg versank in Schlaf und Tod.
Die Nacht stieg auf mit frostig rauhem Wehen,
und mit dem Mond des Herzens alte Not.

2.

So manchmal werd‘ ich irre an der Stunde,
an Tag und Jahr, ach, an der ganzen Zeit;
es gärt und tost, doch mitten auf dem Grunde
ist es so still, so kalt, so zugeschneit;

Habt ihr euch auf ein neues Jahr gefreut,
die Zukunft preisend mit beredtem Munde?
Es rollt heran und schleudert, o wie weit!
Euch rückwärts. – Ihr versinkt im alten Schlunde.

Doch kann ich nie die Hoffnung ganz verlieren,
sind auch noch viele Nächte zu durchträumen,
zu schlafen, zu durchwachen, zu durchfrieren!

So wahr erzürnte Wasser müssen schäumen,
muß, ob der tiefsten Nacht, Tag triumphieren,
und sieh: Schon bricht es rot aus Wolkensäumen!

(Gottfried Keller)

Es braucht was verläßliches in diesen unsicheren Zeiten, liebe Leser des Grafschafter Wochenanzeiger, und da dachten wir uns in unserer sonntäglichen Redaktionssitzung, wir sorgen mal wieder für Fragezeichen in euren Augen! Der Titel und ein Gedicht über Hoffnung, wie reimt sich das denn?

Punkt 1: „Nomen est Omen“ also „der Name ist ein Zeichen“: Wir haben im Archiv gestöbert und festgestellt, daß Ruddi, unser Volontär, heute Namenstag hat, denn

https://mimisdosenoeffner.wordpress.com/2019/04/07/grafschafter-wochenanzeiger-sonderausgabe/

mit diesem Eintrag aus dem April letzten Jahres war die Abstimmung über den Namen unseres gehäkelten Eisbären beendet und er erhielt den Namen „Ruddi“!

Ruddi, ruhrpöttische Schreibweise von Rudi, Abkürzung von Rudolf

Der Name Rudolf setzt sich aus den althochdeutschen Wörtern hrōd, hruod für Ruhm, Ehre und wolf für Wolf zusammen.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Rudolf

Und da wir schon seinen Geburtstag hier nur im kleinen Kreis gefeiert haben, soll wenigstens sein Namenstag doch für alle hier ein bissel ein Fest sein, also ein Hoch auf Ruddi, unseren Volontär und Mimis treuen Vasallen mit einem zünftigen Pott Met! Ruddi freut sich sehr, und da die Frau Chefredakteurin am Wochenende mal wieder ein bissel mit ihrer Knipse hier im Eulennest und den Redaktionsräumen unterwegs war, haben wir alle einstimmig beschlossen, daß Ruddis Namenstag nun hier begangen wird mit Bildern ganz im Zeichen der Hoffnung, und damit hätten wir den Kreis geschlossen vom Titel zum Gedicht! Unser Namenstagskind macht da natürlich auch mit, im Kreise unserer Redaktionsmitglieder und anderen euch bekannten (ich sag nur: Fußballfanmeile!) Bewohnern hier

und draußen in der Natur, auf Balkonien, Ruddi hat die Forsythie zu einem Fotoshooting auserkoren, guckt:

Hat ihm sichtlich Freude gemacht!

Weiter machen wollen wir mit Bildern von Mimi, unser aller Co-Autor und Reporterin vom Grafschafter, die hier von uns allen gehegt und gepflegt wird und das sehr genießt, natürlich nimmt sie auch noch an den Redaktionssitzungen teil und hat tatsächlich für euch noch ein bissel gemodelt:

Futtern in der Küche

auf dem Weg vom Futternäpfchen in der Küche zum Sofakissen im Wohnzimmer, ihrem derzeitigen Lieblingsplatz, immer nah bei uns allen.

Geschafft!

Sie meldet sich mal selbst zu Wort: Hi, Folks, guckt mal, kennt ihr mein altes Frühlingskleidchen noch? Das ist von 2016, und ich fand es so hübsch, da wollte ich es nochmal anziehen heute! Mir geht es soweit ganz gut, bloß so hüppen und springen wie derzeit als eure rasende Reporterin, das geht leider nicht mehr, aber mein Frauchen hat da schon fein vorgesorgt, guckt mal, wo jetzt mein Wassernäpfchen steht:

ganz in meiner Reichweite vom Sofakissen aus, komm ich bequem dran

denn auf das Tischchen, wo es ehemals stand

da komm ich leider nicht mehr hoch! Machts gut alle, ich schick euch liebe Schnurrgrüße, vor allem allen meinen tierischen Freunden, bleibt mir bloß alle schön gesund und laßt euch nicht von dem doofen Virus stressen!!! Eure Mimi.

Weiter geht es nun mit Bildern aus der Natur vom Eulennest, Balkonien mußte herhalten:

Unsere Birke grünt wieder!

Die Himbeere schlägt kräftig aus

ebenso die Johannisbeere, ich freu mich da so sehr drüber!

Aus den Redaktionsräumen haben wir nun auch noch feine Bilder für euch, einfach mal so willkürlich ausgesucht, wir hoffen, die Auswahl gefällt euch!

Ein selbst gemachtes Leuchtturmbild, ein Zeichen der Hoffnung, den sicheren Hafen zu finden.

Aussicht aufs Meer, mein Schlafzimmerbild, derzeit besonders schön, mit diesem Anblick schlafen zu gehen und wieder in den Tag zu starten.

Die getrocknete, lachsfarbene Rose vom Valentinstag aus meinem Kaufladen hier, erhalten gebliebene Schönheit!

Fröhlich-bunte Holztulpen

Bald ist wieder Erdbeerzeit!

Mein schönes Motto am Wohnzimmerfenster, da guck ich in dieser Zeit auch oft hin!

Ja, und dann traten hier noch zwei zum mitgestalten an, die ihr vielleicht schon öfter mal vermißt habt, seitdem wir hier eine Zeitungsredaktion haben, aber heute, da wollten sie unbedingt mal wieder dabei sein:

Charly, unser Motivationsbär, und sein Freund Troll! Auch sie haben sich in die Forsythie geschwungen und möchten euch allen einen schönen, sonnigen Montag wünschen!

Ich hab in jedem Jahr so einen schönen Kalender mit Naturbildern, und nun zeig ich euch mal das Blatt von April

ist sie nicht süß? Die kleine Blaumeise in all den Blüten zeigt sich jetzt stellvertretend für mein Blaumeisenpaar, das auch in diesem Jahr wieder unter dem Dachvorsprung am Küchenfenster nistet, auch so ein schönes Hoffnungszeichen! Mein Pärchen kann ich nicht fotografiert bekommen, ich hab euch mal gezeigt, warum und wo der Dachvorsprung ist, unter dem sie nisten:

Der rote Pfeil ist die Einflugschneise, also keine Chance!

Nun haben wir noch was für alle, die ihre Zootiere derzeit schmerzlich vermissen, stellvertretend dafür dachten wir so an Pit und Paule, die kleinen Pandas in Berlin, und siehe da, wir können euch welche zeigen, die wir sogar selber von Hand füttern dürfen, jawoll, lach!

Unser Mini, magnetpfotig an der Stiftebox und

unser Klammerpfoten-Panda am Ordnerregal, der lustigerweise auch und schon lange Paul heißt!

Er hat da ein feines Plätzchen zum turnen!

Ruddi und unser restliches Bärenteam, Bruno, Hamish, Otto und Lucia, waren nun der Meinung, alle unsere Leser und natürlich auch unsere Redaktion könnten eine gute Portion Glück gebrauchen, da hab ich euch mal was dafür fotografiert:

Unser Glücksklee, aus Glas, weiland mal ein Geschenk von Brigitte/Plauen, schimmernd in der Sonne am Wohnzimmerfenster „inne Blümkes“, wo er dauerhaft hängt!

Und unser Glück-auf-Schild, das Weihnachtsgeschenk von Steffis Bruder-Familie

Zum Glück gehört auch Schutz, und so hab ich nun auch noch ein Schutzengelbild für euch, das Bild hatte ich als Kind überm Bett hängen, das Original ist, entgegen meiner sonstigen Sammelleidenschaft, tatsächlich verschollen, aber ich hab ein neues aus dem Netz ausgedrucktes:

Bleibt behütet, beschützt und gesegnet!

Musik, die Sprache der Seele, spendet auch Hoffnung, Trost und Freude, und so haben wir natürlich wieder ein Lied von Reinhard Mey, daß wir passend fanden zu diesen Tagen:

https://www.reinhard-mey.de/texte/alben/welch-ein-geschenk-ist-ein-lied

Und als ich den Text für das Lied auf der Seite von Reinhard Mey gesucht habe, habe ich etwas ganz besonders schönes von ihm gefunden, das ich euch hier nun auch präsentieren möchte, ich finde das so berührend:

Damit schließen wir nun diesen Eintrag und wünschen euch allen einen guten Montag und einen ebensolchen Start in die neue Woche. Bleibt alle gesund, verliert die Hoffnung und die Geduld nicht, auch wenn es manchmal schwer fällt!

Habts fein, soweit es geht, wünscht euch euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit den Freelancern Otto und Lucia.