Grafschafter Wochenanzeiger – Wir gratulieren! 💐🎂🥂🎈🥳

Bestimmung

Soviel Dinge gehn im Leben
auf dich zu, noch mehr daneben.
Mensch, dein Weg ist dir bestimmt.
Nimm das Schicksal, wie es kimmt.

😉😊❤

Jeder muss sein Päcklein tragen,
teils mit Wohl-, teils Unbehagen.
Schau nach vorn, dort gehen sie:
Hans im Glück und Pechmarie.

🌞🤴🌩👩‍🦱

Etwas Sonne, sehr viel Regen,
Freude folgt den Nackenschlägen,
oder manchmal umgedreht,
wie es so im Leben geht.

⛅🌧🌦🌤

Wieviel Blüten an dem Baume
werden nie zur reifen Pflaume.
Wieviel Pulver, wieviel Blei
schießt der Feind an dir vorbei.

🌸🌳🍇🏹🎯

Weine nicht um das Verpaßte.
Denke: Was du hast, das haste.
Kriegst du nicht, was du gewollt,
hat es wohl nicht sein gesollt.

😊🙏🍀🍀🍀

(Fred Endrikat, 1890-1942)

Hallo, liebes Geburtstagskind Brigitte/Plauen, nun ist er wieder da, der Tag, an dem wir dir zu deinem heutigen Geburtstag gratulieren können! 🎈 

Nimm Platz und laß dich mal so richtig verwöhnen: 

Der Frühstückstisch ist für dich gedeckt, und während das Bärenteam noch Kaffee kocht, kannst du ja schon mal deine Geburtstagspäckchen öffnen. 🎁🎁🎁🎀

Wenn dann am Nachmittag die Gäste eintrudeln, steht der Geburtstagskuchen schon bereit, auch den haben meine Redaktionsmitglieder mit meiner Hilfe gebacken, hübsch verziert haben sie ihn aber ganz alleine! 

Dann mußt du das Kerzchen auspusten…..🕯 und wir stoßen dann alle mit dir an auf ein gutes und schönes neues Lebensjahr mit allen lieben Wünschen, natürlich vor allem dem nach Gesundheit! Prost! 🍾🥂

Mein Redaktionsteam hat mal unser Archiv hier durchgeblättert und festgestellt, daß wir hier heute mit dir zusammen einen Brigitte-Jubiläums-ganz-viele-Jahre-Tag-Geburtstag feiern 🤣 nämlich ganz genau das 10. Mal feierst du hier mit uns allen deinen Geburtstag! Das haben wir dann flugs zum Anlaß genommen, mal das Archiv zu durchstöbern und dir (und allen anderen Lesern) Bilder aus den vergangenen Geburtstagstagen zu zeigen:

In der nächsten Galerie versammeln sich alle tierischen Gratulanten:

Wir wünschen dir alle viel Schwein 🐷🍀 fürs neue Lebensjahr

und zum Abend deines heutigen Ehrentages lassen wir ein Feuerwerk steigen

Selbstverständlich vergessen wir dein Geburtstagsständchen nicht

und damit wünscht dir das Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven 

Otto und Luzia nochmals einen ganz wunderschönen Geburtstagstag! 🐻🐻❄🐻🐻🐻🐈❤❤❤🍀🍀🍀

Allen anderen Lesern von unserem Grafschafter Wochenanzeiger wünschen wir ein schönes, sonniges Wochenende, bleibt oder werdet alle gesund und paßt gut auf euch auf! 

Habts fein! Euer Redaktionsteam mit Frau Chefredakteurin und Mimi in heaven. 

Grafschafter Wochenanzeiger – sommermüde!

Sommerabend

Klar ruhn die Lüfte auf der weiten Flur;
fern dampft der See, das hohe Röhricht schimmert
im Schilf verglüht die letzte Sonnenspur;
ein blasses Wölkchen rötet sich und schimmert.

Vom Wiesengrunde naht ein Glockenton;
ein Duft von Tau entweicht der warmen Erde,
im stillen Walde steht die Dämm’rung schon,
der Hirte sammelt seine satte Herde.

Im jungen Roggen rührt sich nicht ein Halm,
die Glocke schweigt wie aus der Welt geschieden;
nur noch die Grillen geigen ihren Psalm.
So sei doch froh, mein Herz, in all dem Frieden!

(Richard Fedor Leopold Dehmel, 1863 – 1920, dt. Dichter, Lyriker, Dramatiker und Kinderbuchautor)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, euer Redaktionsteam ist ein bissel sommermüde und „ausgebrannt“, deshalb gibt es für eure heutige Sonntagsausgabe nur ein kleines Sommergedicht und ein paar Sommerbilder. 

Am gestrigen Samstag war die Beisetzung unseres verstorbenen Pastor aus meiner Gemeinde, der ich aber nur im Livestream hier am PC beigewohnt habe, der dankenswerterweise geschaltet worden ist, denn unsere Kirche ist nicht sehr groß und in Corona-Zeiten müssen eben auch die Abstände gewahrt werden, da waren die Plätze dort ohnehin reserviert für die engsten Leute, auch draußen konnte man teilnehmen, aber da wollte ich mich nicht „knubbeln“. 

Mir gingen wieder Zeilen von einem Lied von Reinhard Mey dabei durch den Kopf, es war so traurig, den Sarg dort am Altar zu sehen „wo wir fröhlich gewesen sind“:

„Nun zieht die Stille in das Haus wo wir fröhlich gewesen sind. Und das Fest, das wir endlos wähnen hat doch, wie alles, seinen Schluß. Nun, keine Worte, und keine Tränen, alles kommt, wie es kommen muß.“ (Reinhard Mey, aus: Die Zeit des Gauklers ist vorbei)

Und noch eine Liedzeile beschäftigte mich, aus dem Lied „Schade, daß du gehen mußt“: 

„Wenn du heute den noch siehst, der unsre Wege lenkt, frag ihn unverbindlich mal, was er sich dabei denkt.“ (Reinhard Mey, aus: Schade, daß du gehen mußt) 

Es tut mir leid, daß unsere heutige Sonntagsausgabe ein wenig schwermütig daher kommt, aber es hat eben alles seine Zeit. 

Zudem hat WordPress auch wieder „gebastelt“, nachdem ich voller Glück und mit Hilfe von Björn meine gesamte Mediathek an Bildern wieder chronologisch sehen und abrufen konnte, kommen nun beim Aufruf der Monate nur noch einige Bilder und der Rest muß jedes Mal „von Hand“, also per Klick, weitergeladen werden, das macht es natürlich wieder um einiges mühsamer, wenn man mal gezielt was in der Mediathek suchen und einstellen möchte. Vielleicht sollten die Herrschaften mal was sinnvolles tun, anstatt mit ihrer Langeweile und solchen daraus geborenen Ideen ihren Kunden die Nerven zu rauben. 

Sei’s drum, wir wünschen jedenfalls allen unseren Lesern einen schönen, entspannten und sonnigen Sommertagssonntag, paßt alle gut auf euch auf, bleibt oder werdet gesund, das wünscht euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia. 

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – ein roter Kobold auf Balkonien 🐿

Die zwei Wurzeln

Zwei Tannenwurzeln groß und alt
unterhalten sich im Wald.

Was droben in den Wipfeln rauscht,
das wird hier unten ausgetauscht.

Ein altes Eichhorn sitzt dabei
und strickt wohl Strümpfe für die zwei.

Eichhornchens bilder Stricken bilder

Die eine sagt knig, die andere sagt knag.
Das ist genug für einen Tag.

(Christian Morgenstern)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, da liegt sie nun also wieder auf eurem Frühstückstisch, die Sonntagsausgabe von unserem Blatt. Wir hoffen, ihr habt alle gut geschlafen und seid erfrischt in den Morgen gestartet. Dann nehmt mal Platz am hübsch gedeckten Frühstückstisch 

und weil wir schon vom Morgen schrieben, da fiel doch der Frau Chefredakteurin gerade breit grinsend ein herrlicher kleiner Sketch ein, vor Jahren bei „Sketchup“ gesehen, mit dem unvergleichlichen Paar Diether Krebs und Iris Berben, und so beginnen wir den Sonntag mal mit lachen:

Ein Klassiker! 

Die Idee für unsere heutige Sonntagsausgabe hat Mathilda angeschoben, die so einen feinen Eintrag über ein Eichhörnchen an ihrem Vogelfütterer eingestellt hat, und da fiel der Frau Chefredakteurin im Kommentar ein, daß wir ja auch mal eines auf Balkonien hatten, die dortige Frage, ob es Fotos gäbe, konnte ich bejahen. Da dazumalen noch nicht alle Leser hier in unserem Grafschafter Wochenanzeiger dabei waren, graben wir jetzt hier heute im Archiv und zeigen die Fotos noch einmal. Mein bäriges Redaktionsteam

war darob ganz begeistert, fand das ganze doch noch zu Lebzeiten unseres Co-Autors und unserer späteren rasenden Reporterin Mimi in heaven statt, die dazumalen „not amused“ über den roten Kobold auf ihrem Balkonien war. 

Wie es sich für unser „Bildungsblögchen“ gehört, kommt hier nun erst einmal wissenswertes über Eichhörnchen

Die Eichhörnchen (Sciurus) sind eine Gattung der Baumhörnchen (Sciurini) innerhalb der Familie der Hörnchen (Sciuridae). Ein auffälliges Merkmal ist der hochgestellte buschige Schwanz. Die in Mitteleuropa bekannteste Art ist das Eurasische Eichhörnchen, das gemeinhin einfach als Eichhörnchen bezeichnet wird. Alle Eichhörnchen sind Waldbewohner und ernähren sich primär von Samen und Früchten. Die weitaus meisten Arten sind auf dem amerikanischen Doppelkontinent beheimatet. Nur 3 der 29 Arten leben in der Alten Welt, sie sind über Europa, Vorder-, Nord- und Ostasien verbreitet.

https://de.wikipedia.org/wiki/Eichh%C3%B6rnchen

Auch der NABU hat interessantes und wissenswertes zum Eichhörnchen zu bieten, büdde schön:

https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/saeugetiere/nager/04566.html

Unter der fachkundigen Anleitung unseres Redaktionsmitgliedes und Außenkorrespondenten Hamish hat mein Redaktionsteam natürlich auch wieder was über die mythologische Bedeutung des Eichhörnchens gesucht, unser kleiner Schotte interessiert sich ja immer sehr für diese Dinge. 

In der Mythologie der Germanen ist von einem roten Eichhörnchen namens Ratatöskr die Rede. Wie alle roten Tiere, so war auch Ratatöskr dem Donner- und Feuergott Thor geweiht. Es lebt der Edda nach in den Zweigen des Weltenbaumes Yggdrasil und springt ständig zwischen den verschiedenen Welten hin- und her. Deshalb steht auch heute noch das Eichhörnchen gleichzeitig mit den Elementen Erde und Luft in enger Verbindung. Des Weiteren soll das Eichhörnchen Ratatöskr den Streit zwischen dem Adler Orn, der auf den Zweigen des Weltenbaumes sitzt und dem Drachen Niddhöggr, welcher an den Wurzeln wohnt, immer wieder neu entfachen. Grund sei ungenaues Weitertragen von Streitworten des Adlers zum Drachen und umgekehrt. Daher symbolisiert das Eichhörnchen für die Germanen eine Art Schelm, der andere gerne auf den Arm nimmt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Ratat%C3%B6skr

Wegen seiner rötlichen Färbung ist das Eichhörnchen bei den Kelten der Erd- und Fruchtbarkeitsgöttin Mebd zugeordnet. 

Das Eichhörnchen als Krafttier mahnt, den Dingen auf den Grund zu gehen, quasi „die Nuß zu knacken“. Es erhöht die Wendigkeit von Geist und Körper, hilft bei der Verwirklichung von Plänen und Ideen, bereitet auf besondere Herausforderungen vor und löst Konflikte zwischen Weisheit und Intellekt. Es verbindet sich die Energie mit den weiblichen Gefühlsebenen. Und es warnt vor Streitigkeiten. 

So, nun sind mal wieder der Worte genug gewechselt, nun laßt uns endlich Bilder sehen, frei nach Geheimrat Goethe! 

Die Bilder sind allesamt durch die Scheibe der Balkonientür fotografiert worden, daher nicht immer ganz so deutlich und bissel „verwaschen“! 

Das war damals unser Futterhäuschen, in dem auch Erdnüsse gelagert haben, das hatte der kleine Kobold schnell spitz! 

Wie man hier sieht, kann es auf Balkonien an der Mauer rauf und runter laufen, das ist Rauhputz und das bietet wohl den Krallen guten Halt. So ist es wohl auch bis in die dritte Etage gelangt. 

Und nun zeigt euch unser Eichhorn wie der Rückzug von Balkonien über das Katzennetz geht, lach! 

Mimi hatte in ihrer Hängematte gemütlich geschlafen

es war eine Gaudi, als sie den roten Pelzmärtel entdeckt hat und der dann auch noch von Balkonien aus an der Balkonbrüstung entlang über die Fensterbank vom Wohnzimmer direktemang an Mimis Nase vorbeimarschiert ist, meine kleine Schwarze war Empörung und Verblüffung pur:

Leider ist der Puschel auf den Bildern nicht sichtbar, aber ich glaub, Mimis damaliger Gesichtsausdruck spricht Bände! 

Am nächsten Tag war er wieder da, der rote Puschel, 

aber dieses mal genügte ihm das Futterhäuschen nicht, da mußte auch mal von ganz Balkonien Besitz ergriffen werden

Mimi war Empörung von Kopf bis Schwanz! Machte dem Hörnchen wenig, war ja schließlich eine Glastüre zwischen ihm und meinem Bonsai-Tiger, und gemach trat es auf dem gleichen Weg wie tags zuvor den Rückweg an. 

Wir haben so ein knuffiges Bild gefunden, mit Katze und Eichhörnchen, ich glaub, da wäre Mimi dann wohl endgültig ausgerastet! 🤣

Nun haben wir noch, wie bei vielen Einträgen und oben ja auch schon ein paar eingefügte, Bilder von unserem Serviettentechnikfundus

Mit lieben Worten vom Herrn Geheimrat Johann Wolfgang von Goethe über das Eichhörnchen 

Das Eichhörnchen

Warum gibt uns die Betrachtung unseres heimischen
Eichhörnchens so viel Vergnügen? Weil es als die höchste Ausbildung seines Geschlechtes eine ganz besondere Geschicklichkeit vor Augen bringt.

Gar zierlich behandelt es ergreiflich kleine appetitliche Gegenstände, mit denen es mutwillig zu spielen scheint, indem es sich doch nur eigentlich den Genuß dadurch vorbereitet und erleichtert.

Dies Geschöpfchen, eine Nuß eröffnend, besonders aber einen reifen Fichtenzapfen abspeisend, ist höchst graziös und liebenswürdig anzuschauen.

(Johann Wolfgang von Goethe)

schließen wir nun unsere Sonntagsausgabe und wünschen allen unseren Lesern einen schönen, frohen Sonntag! Paßt alle gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund und startet am Montag gut wieder in die neue Woche wünscht euch allen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia. 

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Pfingsten – „Aus der Jugendzeit…“ oder „eine Schwalbe macht noch keinen Sommer!“

 

Die Schwalben

Hold Erinnern schwebt mir vor,
wie um Fensterbogen
an dem alten Kirchenchor
tausend Schwalben flogen.

Schwalben rings ohn Unterlaß
in den Lüften wiegend,
wo ich schöne Märchen las.
zwischen Gräbern liegend.

Jene grüne Einsamkeit
ist schon lang versunken,
wo ich in der Kinderzeit
Poesie getrunken.

Doch wenn heut die Schwalben schrein,
die im Licht sich schwenken,
meiner Kindheit Morgenschein
muß ich still gedenken.

Denn die Sehnsucht dauert fort
nach der Jugend Räumen,
und noch immer wandl’ ich dort
nachts in meinen Träumen.

(Heinrich Seidel, 1842 – 1906, deutscher Ingenieur und Schriftsteller)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, nun haltet ihr also unsere diesjährige Pfingstfest- und Sonntagsausgabe in den Händen. Leider wird sich wohl überall in unserem Land das Wetter nicht gerade pfingstlich zeigen, der gesamte Mai war ja bis jetzt eher verregnet und verhagelt denn schön. Und so haben wir in unserer freitäglichen Redaktionssitzung wieder hin und her überlegt, was wir euch wohl zum heutigen Pfingstfest präsentieren könnten, und dieses Mal hatten die Bären eures Redaktionsteams die zündende Idee:

Schwalben!

Meine Redaktionscrew hatte mich den ganzen Mai über mit fragenden Augen beobachtet, wenn ich am Wohnzimmerfenster stand und lange in den Himmel schaute. „Wonach guckst du denn, Frau Cheffin?“ fragte Ruddi schließlich ganz ratlos. „Ja, Ruddi, nach den Schwalben, die doch nun aus dem Süden wieder zu uns zurückkehren, ich würde in diesem Jahr doch wieder so gerne der Türmer sein, der ihre Ankunft als erster vermelden darf!“ Na, das war ein Stichwort für mein Redaktionsteam, binnen kurzem versammelten sich alle am Wohnzimmerfenster wie weiland bei der sehnsüchtigen Ausschau im Winter nach Schnee

um mir bei der Sichtung meiner heißgeliebten Schwälbchen behilflich zu sein. 

Wie gebannt beobachten sie von nun an den Himmel, ich konnte derweil meinen hausfraulichen Tätigkeiten nachgehen, sie haben mir glaubhaft versichert, sie würden sofort „töööröööööööö“ rufen, wenn sie der ersten Schwalben ansichtig würden. 

Eines vorweg, es hat lange gedauert, in der Zwischenzeit hatten uns die Kinder aus Köln bereits wieder eingeholt und vermeldeten ihrerseits am 4. Mai, daß sie in diesem Jahr wieder der Türmer wären, die Schwalben wären da! Und meine Crew guckte weiter. 

Aber dann, am 20. Mai, am frühen Abend, erscholl endlich ein „Töööörööööö“ aus vielen begeisterten Bärenkehlen, sie waren da, die Schwalben, und kreisten am Abendhimmel, das war eine Freude in unseren Redaktionsräumen. Frau Chefredakteurin ließ alles stehen und liegen und kam sofort gucken. 

das sind Archivaufnahmen vom August 2016, da hatte ich mal das Glück, sie sogar mit meiner kleinen Knipse und nicht so ganz dollem Zoom am Himmel zu erwischen, beim ersten Bild ganz oben rechts, beim zweiten rechts/mittig zwischen den weißen Wolkenformationen. 

Zufrieden mit sich und ihrer Sichtung nahm meine Bärencrew wieder ihre gewohnten Plätze ein, und Bruno meinte dann, nun hätte er aber doch noch gerne erklärt, was es denn mit dem Türmer auf sich hätte, von dem ich gesprochen habe, der die Ankunft der Schwalben meldet, als Großstadtkind der Neuzeit konnte er damit natürlich so gar nichts anfangen. Da hat dann die Frau Chefredakteurin sich mal wieder ihren Theodor Storm an Land gezogen, dessen Zeit ja leider immer noch nicht auf Balkonien stattfindet, und bei dem die Schwalben als Motiv in seinen Gedichten und Novellen immer wieder auftauchen, in einer Novelle sind sie das zentrale Motiv in der Geschichte, und zwar in der Novelle „In St. Jürgen“ 

https://de.wikipedia.org/wiki/In_St._J%C3%BCrgen

Hier habt ihr eine kurze Inhaltsangabe der Novelle, die zu einer meiner Lieblingsnovellen von Theodor Storm gehört, damit ihr euch ein Bild von der Geschichte machen könnt. 

Siehst du, Bruno, das ist die Geschichte in meinem geliebten alten Storm-Buch, und sie beginnt mit den Worten:

„Es ist nur ein schmuckloses Städtchen, meine Vaterstadt; sie liegt in einer baumlosen Küstenebene, und ihre Häuser sind alt und finster. Dennoch habe ich sie immer für einen angenehmen Ort gehalten, und zwei den Menschen heilige Vögel scheinen diese Meinung zu teilen. Bei hoher Sommerluft schweben fortwährend Störche über der Stadt, die ihre Nester unten auf den Dächern haben; und wenn im April die ersten Lüfte aus dem Süden wehen, so bringen sie gewiß die Schwalben mit, und ein Nachbar sagt’s dem andern, daß sie gekommen sind.“

Und da, Bruno, kommen nun die bzw. der Türmer ins Spiel, die höchsten Gebäude in den Städten der vergangenen Jahrhunderte waren meist die Kirchen, und diese hatten einen Glockenturm, im Glockenturm wohnte der Türmer, der das Geläute der Glocken in Gang hielt, auch sonstige Verwaltungsaufgaben inne hatte, und aufgrund seiner Übersicht über die ganze Stadt zum Beispiel auch als erster Brände entdeckte und sie mit warnenden Glocken melden konnte, oder oft auch mit Trompetenstößen, ein solches Instrument diente ebenfalls der Warnung und Meldung, und er war es dann eben auch, der die ersten Schwalben entdeckte, wenn sie im Frühling heimkehrten, und das freudige Ereignis meldete er eben der ganzen Stadt mit seiner Trompete, deshalb „tööööröööö“, lach, und deshalb der alljährliche Wettbewerb zwischen den Kindern und mir, wer wohl in diesem Jahr der „Türmer“ wird! Guck, so wird wohl dazumalen die Aussicht eines Türmers gewesen sein

das ist aus meinem Storm-Buch, eine Zeichnung von Adolph von Menzel. 

Da konnte man wohl wirklich jeden Winkel sehen von hoch droben. Und hier hast du nun auch noch einen Auszug aus der Novelle, die unmittelbar von einem ebensolchen Türmer spricht, ich les es dir mal vor:

„Ich war auf den Kirchhof hinausgetreten und blickte an dem Turm hinauf; da sah ich oben auf der Galerie den Türmer stehen und sah, wie er sein langes Horn noch in der Hand hielt. Ich wußte es nun wohl; die ersten Schwalben waren gekommen, und der alte Jakob hatte ihnen den Willkommen geblasen und es laut über die Stadt gerufen, daß der Frühling ins Land gekommen sei. Dafür bekam er seinen Ehrentrunk im Ratsweinkeller und einen blanken Reichstaler vom Herrn Bürgermeister. – Ich kannte den Mann und war oft droben bei ihm gewesen; als Knabe, um von dort aus meine Tauben fliegen zu sehen, später auch wohl mit Agnes; denn der Alte hatte ein Enkeltöchterchen bei sich, zu dem sie Pate gestanden und deren sie sich auf allerlei Art anzunehmen pflegte. Einmal, am Christabend, hatte ich ihr sogar ein vollständiges Weihnachtsbäumchen den hohen Turm hinaufschleppen helfen. – „

Bruno war hochbefriedigt von meiner Erklärung. 

Der Eingangstext der Novelle „In St. Jürgen“ geht aber noch weiter, und da kommt jetzt ein Teil unseres Titels zur Geltung:

„So ist es eben jetzt. Unter meinem Fenster im Garten blühen die ersten Veilchen, und drüben auf der Planke sitzt auch schon die Schwalbe und zwitschert ihr altes Lied:

Als ich Abschied nahm, als ich Abschied nahm…“

Das ist aus dem Gedicht und Lied „Aus der Jugendzeit“ von Friedrich Rückert:

Aus der Jugendzeit, aus der Jugendzeit
klingt ein Lied mir immerdar;
o wie liegt so weit, o wie liegt so weit,
was mein einst war!

Was die Schwalbe sang, was die Schwalbe sang,
die den Herbst und Frühling bringt;
ob das Dorf entlang, ob das Dorf entlang
das jetzt noch klingt?

„Als ich Abschied nahm, als ich Abschied nahm,
waren Kisten und Kasten schwer;
als ich wieder kam, als ich wieder kam,
war alles leer.“

O du Kindermund, o du Kindermund,
unbewußter Weisheit froh,
vogelsprachekund, vogelsprachekund
wie Salomo!

O du Heimatflur, o du Heimatflur,
laß zu deinem heil`gen Raum
mich noch einmal nur, mich noch einmal nur
entfliehn im Traum!

Als ich Abschied nahm, als ich Abschied nahm,
war die Welt mir voll so sehr;
als ich wieder kam, als ich wieder kam,
war alles leer!

Wohl die Schwalbe kehrt, wohl die Schwalbe kehrt,
und der leere Kasten schwoll,
ist das Herz geleert, ist das Herz geleert,
wird`s nie mehr voll.

Keine Schwalbe bringt, keine Schwalbe bringt
dir zurück, wonach du weinst;
doch die Schwalbe singt, doch die Schwalbe singt
im Dorf wie einst:

„Als ich Abschied nahm, als ich Abschied nahm,
waren Kisten und Kasten schwer;
als ich wieder kam, als ich wieder kam,
war alles leer.“

Das hab ich natürlich auch noch für „auf die Ohren“ für euch, zwei ganz alte Versionen des schönen, ein bissel schwermütigen Liedes:

Ich hatte wohl sehr träumerische Augen bei dem Lied, denn meine Bärencrew wollte nun natürlich wissen, woran ich denn dabei dächte, ja, meine lieben Redaktionsmitglieder, das sind Laute aus meiner Jungendzeit, das Lied ebenso wie die Rufe der wunderschönen Schwalben, das alles erinnert mich so sehr an mein ehemaliges Kindheitsparadies in Höxter im Weserbergland. Nun bekam Otto große Augen, unser Handelsreisender, wenn von anderen Orten die Rede ist, ist er immer gleich Feuer und Flamme, in diesen kargen Reisezeiten ganz besonders. Guck, Otto, das ist mein Höxter

und dort an der Weser hab ich oft im Gras gelegen

und meine Mama hat auf einer Bank gesessen und konnte stundenlang ihren Lieblingsvögeln zugucken, den Schwalben, wie sie mit schrillen Schreien direkt über dem Wasser der Weser auf Insektenfang gingen, Urlaute, die mich noch heute vor Wohlbehagen erschauern lassen.

Hier muß ich nun wohl kurz einmal den Unterschied erklären zwischen Schwalben 

https://de.wikipedia.org/wiki/Schwalben

und Mauerseglern

https://de.wikipedia.org/wiki/Mauersegler

die den Schwalben zwar ähneln, aber nicht mit diesen näher verwandt sind. Trotzdem waren für mich immer beide Arten einfach Schwalben und der Inbegriff von Sommer. Die so bekannten Nester an der Wand

sind Schwalbennester, Mauersegler brüten in Hohlräumen. 

Otto war sehr angetan von meinen Erinnerungen und vor allem von der ihm fremden Stadt meines Kindheitsparadieses. Und Luzia, mit ihrem Faible für glitzern aller Art, betrachtete sich verträumt das glitzern meiner geliebten Weser. 

Ich zitiere noch einmal aus der Novelle von Theodor Storm, weil dies ja ein Eintrag über Schwalben ist, paßt es so schön:

„Wie oft zur Sommerzeit, ehe ich in die Kapellentür trat, bin ich in der Stille des Sonntagsmorgens zögernd auf dem sonnigen Hofe stehengeblieben, den von dem nebenliegenden Gärtchen her, je nach der Jahreszeit, Goldlack-, Nelken- oder Resedaduft erfüllte. – Aber dies war nicht das einzige, weshalb mir derzeit der Kirchgang so lieblich schien; denn oftmals, besonders wenn ich ein Stündchen früher auf den Beinen war, ging ich weiter in den Hof hinab und lugte nach einem von der Morgensonne beleuchteten Fensterchen im obern Stock, an dessen einer Seite zwei Schwalben sich ihr Nest gebaut hatten. Der eine Fensterflügel stand meistens offen; und wenn meine Schritte auf dem Steinpflaster laut wurden, so bog sich wohl ein Frauenkopf mit grauem glattgescheiteltem Haar unter einem schneeweißen Häubchen daraus hervor und nickte freundlich zu mir herab. »Guten Morgen, Hansen«, rief ich dann; denn nur bei diesem, ihrem Familiennamen, nannten wir Kinder unsere alte Freundin; wir wußten kaum, daß sie auch noch den wohlklingenden Namen »Agnes« führte, der einst, da ihre blauen Augen noch jung und das jetzt graue Haar noch blond gewesen, gar wohl zu ihr gepaßt haben mochte. Sie hatte viele Jahre bei der Großmutter gedient und dann, ich mochte damals in meinem zwölften Jahre sein, als die Tochter eines Bürgers, der der Stadt Lasten getragen, im Stifte Aufnahme gefunden. Seitdem war eigentlich für uns aus dem großmütterlichen Hause die Hauptperson verschwunden; denn Hansen wußte uns allezeit, und ohne daß wir es merkten, in behagliche Tätigkeit zu setzen; meiner Schwester schnitt sie die Muster zu neuen Puppenkleidern, während ich mit dem Bleistift in der Hand nach ihrer Angabe allerlei künstliche Prendelschrift anfertigen oder auch wohl ein jetzt selten gewordenes Bild der alten Kirche nachzeichnen mußte, das in ihrem Besitze war. Nur eines ist mir später in diesem Verkehr aufgefallen; niemals hat sie uns ein Märchen oder eine Sage erzählt, an welchen beiden doch unsere Gegend so reich ist; sie schien es vielmehr als etwas Unnützes oder gar Schädliches zu unterdrücken, wenn ein anderer von solchen Dingen anheben wollte. Und doch war sie nichts weniger als eine kalte oder phantasielose Natur. – Dagegen hatte sie an allem Tierleben ihre Freude; besonders liebte sie die Schwalben und wußte ihren Nesterbau erfolgreich gegen den Kehrbesen der Großmutter zu verteidigen, deren fast holländische Sauberkeit sich nicht wohl mit den kleinen Eindringlingen vertragen konnte. Auch schien sie das Wesen dieser Vögel genauer beobachtet zu haben. So entsinne ich mich, daß ich ihr einst eine Turmschwalbe brachte, die ich wie leblos auf dem Steinpflaster des Hofes gefunden hatte. »Das schöne Tier wird sterben«, sagte ich, indem ich traurig das glänzende braunschwarze Gefieder streichelte; aber Hansen schüttelte den Kopf. »Die?« sagte sie, »das ist die Königin der Luft; ihr fehlt nichts als der freie Himmel! Die Angst vor einem Habicht wird sie zu Boden geworfen haben; da hat sie mit den langen Schwingen sich nicht helfen können.« Dann gingen wir in den Garten; ich mit der Schwalbe, die ruhig in meiner Hand lag, mich mit den großen braunen Augen ansehend. »Nun wirf sie in die Luft!»rief Hansen. Und staunend sah ich, wie, von meiner Hand geworfen, der scheinbar leblose Vogel gedankenschnell seine Schwingen ausbreitete und mit hellem Zwitscherlaut wie ein befiederter Pfeil in dem sonnigen Himmelsraum dahinschoß. »Vom Turm aus«, sagte Hansen, »solltest du sie fliegen sehen; das heißt von dem Turm der alten Kirche, der noch ein Turm zu nennen war.«“

Da ist auch noch einmal ein Turm erwähnt im Zusammenhang mit dem Türmer, der die Ankunft der Schwalben meldete, aber ich liebe besonders die Zeilen „das ist die Königin der Luft, ihr fehlt nichts als der freie Himmel!“ Ja, das ist die Schwalbe sicherlich. 

Ihre Ankunft hier war spät in diesem Jahr, umso glücklicher bin ich samt meinem Redaktionsteam, daß sie nun da sind, die Zeit ist kurz, in der sie uns erfreuen, denn wie sagt eine alte Bauernregel: „An Maria Geburt ziehen die Schwalben furt.“ Maria Geburt ist am 8. September.

Zwei Bilder noch aus dem Spreewald, Schwalben in Ruhe, ein seltener Anblick! 

Hamish hatte nun die ganze Zeit recht still bei unseren Vorbereitungen gesessen, als ich ihn dann aber ansprach und meinte, ob er denn vielleicht mal gucken wolle, ob für unser schottisches Bärchen nicht auch was über die Mythologie der Schwalben dabei sei, da strahlte er auf und machte sich sofort auf die Suche. 

Die Schwalbe gilt als Frühlingsbote und Glücksbringer, wo sie nistet, ist das Glück zuhause und wer ihr begegnet, zu dem kehrt das Glück zurück. Sie prophezeit schlechtes Wetter, denn wenn sie tief fliegt, dann bedeutet das Regen. Sie steht für häusliches Glück, galt schon im Mittelalter als ein glücksbringendes Tier, man mußte sie sorgfältig hüten und durfte sie nicht verletzen oder gar töten. In Ägypten wurde sie der Göttin Isis, der Göttin des Lichts, geweiht. Fast alle Völker haben den Glauben an das gute Omen, das die Schwalben darstellen. 

Im Zusammenhang mit seiner Suche nach der Mythologie der Schwalbe hat Hamish noch einen ganz feinen Bericht gefunden, der bestimmt für alle hier interessant ist, denn wir alle sind doch Tier- und Vogelliebhaber, hier ist also der Link zu dem Bericht, den Hamish ganz stolz entdeckt hat:

https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/artenschutz/schwalben/13712.html

Eigentlich wollten wir hier dann unsere Sonntags- und Pfingstfestausgabe mit neuen Bildern von unseren Pfingstrosen im Garten abrunden, aber da tut sich noch nix, da müßt ihr noch ein bissel drauf warten. 

Und damit wünschen wir euch allen nun ein frohes, gesegnetes und schönes Pfingstfest, wenn es irgendwie geht, laßt die Sorgen außen vor, und laßt euer Gemüt wie eine Schwalbe hoch und frei in den Himmel fliegen, und auch, wenn die Sonne die Feiertage nicht beleuchtet, laßt es euch nicht verdrießen und habt einfach Sonne im Herzen. Vielleicht macht euch noch ein Lied, das wir so gerne noch in diesen Eintrag mit hineinnehmen wollten, richtig gute Laune, wir jedenfalls haben sehr vergnügt dabei geguckt und mitgesungen! 

Hier wäre der Text zum mitsingen, bitte, nicht lachen über die Schreibweise bei dem Link, ich hab auch die Augen verdreht, aber besser konnte ich es nicht finden, eher noch schlechter! 🙄

https://www.flashlyrics.com/lyrics/fred-bertelmann/schwalbenlied-93

Ein wunderschönes, frohes Pfingstfest wünscht euch noch einmal euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia. 

Habts fein!  

 

 

 

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Tiermütter und ihre Jungen – alles Liebe zum Muttertag! ❤💐

Zum Muttertag

Der Muttertag zählt zu den schönsten Tagen.
Sind´s auch nur wenige Worte, die ich schrieb,
soll jede dieser Blumen herrlich sagen:
Ich danke Dir so sehr! Ich hab´ Dich lieb!

(Friedrich Morgenroth, (1836 – 1923)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, ihr glaubt gar nicht, mit wieviel Freude mein Redaktionsteam diesen Eintrag bei unserer freitäglichen Redaktionssitzung vorbereitet und sich unter die Pfoten bzw. Tatzen gerissen hat, es ist Muttertag ❤ heute, und da wir dazu schon so viele Einträge hatten, sollte es doch wieder was besonderes sein, da kam mein Team auf die Idee vom Titel: Tiermütter!  

Da halten wir uns jetzt mal gar nicht erst mit ganz viel Text auf, sondern lassen einfach Bilder zum genießen sprechen, bedient euch am Frühstücksbuffet es ist alles schon auf’s feinste vorbereitet worden von meinem eifrigen Redaktionsteam, das heute allen, besonders aber den Müttern, und auch da allen Müttern von Kindern, Tieren, Haustieren und Plüschtieren, eine Freude und einen genüßlichen Tag machen will!

Anori mit ihrer Mama Vilma

Koalamama mit ihrem Baby im Zoo Duisburg

die Przewalski-Pferde mit Jungtier im Zoo Köln  

Zwergflußpferd-Mama mit ihrem Jungen im Zoo Duisburg

Auch die Kattas im Duisburger Zoo haben regelmäßig Nachwuchs, der so niedlich ist!

Kleines Zebra trinkt bei seiner Mama im Duisburger Zoo

Nochmal Anori mit ihrer Mama Vilma im Wuppertaler Zoo

Brillenbär-Mama Huanca mit ihrem Sohn Quito im Zoo Duisburg

Die Flußpferd-Familie im Kölner Zoo, Mama Jenny, ihr kleiner Nils, Papa Albert und im Hintergrund Tante Afro

Unsere kleine Schafherde von meiner Bauernhofarbeitsstelle 

Mutterschaf Karla mit ihrem kleinen Sohn Graf Hans

Mutterschaf Olga mit ihrem kleinen Sohn Fritz

Das ist ausnahmsweise mal ein „Papa-Bild“, auch von meiner Bauernhofarbeitsstelle, Schäferhund Alf mit seinen Jungen, Mama Anka ist leider nicht im Bild zu sehen, und dies sind auch nur drei von ihren sieben Welpen, die sie alle gesund und munter auf die Welt gebracht hatte. 

Niedliche Katzenkinder gab es natürlich auch auf meiner Bauernhofarbeitsstelle, da gibt es auch noch ein Bild von anderem Katzennachwuchs mit Mama

Die Katzenmama hieß Louise

Meine Amselfamilie auf Balkonien vor Jahren, hier füttert Mama und hier der Herr Papa

Noch einmal mit Mama

Nilgänse mit ihren Gösseln, am Teich auf dem Friedhof in meiner Grafschaft

Auch Väter sind gute Mütter

Nilgans-Papa verteidigt seinen Nachwuchs gegen die wegfliegende Krähe

Waldohreule im Vogelpark in Cadzand mit Jungvogel

Außer den „richtigen“ Fotos haben wir natürlich noch feine Servietten- und andere Bilder von Tiermüttern und ihren Jungen hier eifrig und mit heißen Wangen bei unserer Redaktionssitzung zusammengestellt, viel Freude beim angucken wünschen wir euch!

 

 

 

Es gibt natürlich auch sehr liebe Adoptivmütter, die verwaiste Kleine von anderen Müttern betüddeln! 😊

Das Muttertier eurer Redaktion, die Frau Chefredakteurin, muß sich in diesem Jahr mit einem Bild zum Muttertag begnügen, vom letztjährigen gemeinsamen Zoobesuch in Köln zu meinem Geburtstag, 

denn in diesem Jahr ist die Mama meiner Schwiegertochter wieder dran mit Muttertag. Wenn es denn dann klappt, denn Corona bringt ja immer noch alles durcheinander. 

Meine Mama in heaven 

bekommt zu ihrem Muttertag ihre Lieblingsblumen, Maiglöckchen, und einen lieben Gruß und Kuß nach oben! 🤗😘💐❤

Und damit sind wir nun am Ende unserer heutigen Sonntagsausgabe zum Muttertag, wir hoffen, sie hat euch gefallen, wir wünschen euch allen einen wunderschönen Sonntag und Muttertag, vergeßt für ein paar Stunden alle Sorgen, Ängste und Nöte, genießt den Tag, bleibt oder werdet gesund und seid alle herzlichst gegrüßt von eurem Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Walpurgisnacht! Der wilde Ritt zum Blocksberg 🧹

 

Die erste Walpurgisnacht

Ein Druide

Es lacht der Mai!
Der Wald ist frei
von Eis und Reifgehänge.
Der Schnee ist fort;
am grünen Ort
erschallen Lustgesänge.
Ein reiner Schnee
liegt auf der Höh’;
doch eilen wir nach oben,
begeh’n den alten heil’gen Brauch,
Allvater dort zu loben.
Die Flamme lodre durch den Rauch!
Begeht den alten heil’gen Brauch.
Hinauf! Hinauf!
Allvater dort zu loben.
So wird das Herz erhoben.

Die Druiden

Die Flamme lodre durch den Rauch!
Begeht den alten heil’gen Brauch.
Allvater dort zu loben.

Hinauf! hinauf nach oben!

Einer aus dem Volke

Könnt ihr so verwegen handeln?
Wollt ihr denn zum Tode wandeln?
Kennet ihr nicht die Gesetze
unsrer strengen Überwinder?
Rings gestellt sind ihre Netze
auf die Heiden, auf die Sünder.
Ach, sie schlachten auf dem Walle
unsre Väter, unsre Kinder.
Und wir alle
nahen uns gewissem Falle,

Chor der Weiber

auf des Lagers hohem Walle
schlachten sie uns unsre Kinder.
Ach, die strengen Überwinder!

Und wir alle
nahen uns gewissem Falle.

Ein Druide

Wer Opfer heut’
zu bringen scheut,
verdient erst seine Bande!
Der Wald ist frei!
Das Holz herbei,
und schichtet es zum Brande!
Doch bleiben wir
im Buschrevier
am Tage noch im Stillen,
und Männer stellen wir zur Hut,
um eurer Sorge willen.
Dann aber laßt mit frischem Mut
uns unsre Pflicht erfüllen.
Hinauf! Hinauf!
Verteilt euch, wackre Männer, hier!

Chor der Wächter

Verteilt euch, wackre Männer, hier,
durch dieses ganze Waldrevier,
und wachet hier im Stillen,
wenn sie die Pflicht erfüllen.

Ein Wächter

Diese dumpfen Pfaffenchristen,
lasst uns keck sie überlisten!
Mit dem Teufel, den sie fabeln,
wollen wir sie selbst erschrecken.
Kommt! Kommt mit Zacken und mit Gabeln,
und mit Glut und Klapperstöcken
lärmen wir bei nächt’ger Weile
durch die engen Felsenstrecken!
Kauz und Eule,
Heul’ in unser Rundgeheule,
Kommt! Kommt! Kommt!

Chor der Wächter

Kommt mit Zacken und mit Gabeln
wie der Teufel, den sie fabeln,
und mit wilden Klapperstöcken
durch die engen Felsenstrecken!
Kauz und Eule,
heul in unser Rundgeheule.
Kommt! Kommt! Kommt!

Ein Druide

So weit gebracht,
dass wir bei Nacht
Allvater heimlich singen!
Doch ist es Tag,
sobald man mag
ein reines Herz dir bringen.
Du kannst zwar heut’
und manche Zeit
dem Feinde viel erlauben.
Die Flamme reinigt sich vom Rauch:
So reinig’ unsern Glauben!
Und raubt man uns den alten Brauch,
Dein Licht, wer will es rauben?

Ein christlicher Wächter

Hilf, ach hilf mir, Kriegsgeselle!
Ach, es kommt die ganze Hölle!
Sieh’, wie die verhexten Leiber
durch und durch von Flamme glühen!
Menschen-Wölf’ und Drachen-Weiber,
die im Flug vorüberziehen!
Welch entsetzliches Getöse!
Laßt uns, laßt uns alle fliehen!
Oben flammt und saust der Böse.
Aus dem Boden
dampfet rings ein Höllenbroden.
Lasst uns flieh’n!

Chor der christlichen Wächter

Schreckliche, verhexte Leiber,
Menschenwölf und Drachenweiber!
Welch entsetzliches Getöse!
Sieh, da flammt, da zieht der Böse!
Aus dem Boden
dampfet rings ein Höllenbroden.

Chor der Druiden

Die Flamme reinigt sich vom Rauch;
so reinig’ unsern Glauben!
Und raubt man uns den alten Brauch,
dein Licht, wer kann es rauben?

( Johann Wolfgang von Goethe)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, heute gab es hier bereits eine donnerstägliche Redaktionssitzung, denn große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus, es naht das Wochenende und mit ihm der 1. Mai und somit das Ende vom Monat April, und was ist dann am 30. April??? Genau, Walpurgisnacht! Die Nacht, in der die Hexen wieder los sind und wir haben in der Redaktionssitzung einstimmig beschlossen, daß wir in dieser Nacht mal wieder dabei sind! Mit einem fröhlichen, lustigen, informativen Eintrag, der alles außen vor läßt, was derzeit um uns rum immer noch los ist und euch einfach nur unterhalten und fröhlich und positiv stimmen soll. 

Auf geht’s, die Frau Chefredakteurin und euer Redaktionsteam haben sich die Aufgaben zum heutigen Eintrag untereinander aufgeteilt. 

Frau Chefredakteurin beginnt mit dem informativen Teil:

Die Walpurgisnacht (auch Hexenbrennen) ist ein traditionelles nord- und mitteleuropäisches Fest, teilweise mit Feuerbrauch am 30. April. Der Name des Festes leitet sich von der heiligen Walburga ab, deren Gedenktag bis ins Mittelalter am 1. Mai, dem Tag ihrer Heiligsprechung, gefeiert wurde. Die Walpurgisnacht war die Vigilfeier des Festes. Als „Tanz in den Mai“ hat sie wegen der Gelegenheit zu Tanz und Geselligkeit am Vorabend des arbeitsfreien Maifeiertags auch als städtisches, modernes Festereignis Eingang in private und kommerzielle Veranstaltungen gefunden.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Walpurgisnacht

Habt ihr euch alle gewundert über das ellenlange Gedicht? Jaja, der Herr Goethe, der konnte dichten, und dieses Gedicht von ihm hat seinen Hintergrund: 1830 war Felix Mendelssohn Bartholdy bei seinem Gönner Goethe in Weimar. Als er sich anschließend auf eine Reise gen Süden begab, hatte er neben Goethes „Italienische Reise“ auch dessen Ballade „Die erste Walpurgisnacht“ im Gepäck. Der Dichterfürst war nämlich überzeugt, dass seine Ballade als Chorkantate vertont werden müsse. In Italien machte sich Mendelssohn an die Komposition der „Walpurgisnacht“. Deren Uraufführung hat Goethe allerdings nicht mehr erleben können.

Wir hatten ja schon einige Einträge zur Walpurgisnacht, die Nacht der großen Freudenfeuer, verzaubernden Maibowle, Hexen, die wild durch die Nacht reiten, mit vielen Ritualen und gruseligem Beiwerk, zurückzuführen auf Beltane, das alte Fest vom Übergang vom 30. April auf den 1. Mai, den Beginn der Sommerzeit, an dem der Schleier zur Anderswelt – der Welt der Götter und Ahnen – besonders dünn ist. Mit Räucherungen, Opfergaben und wilden Tänzen ehrte man sie, zum Abschied von der kalten Jahreszeit. Dies wilde Treiben weckte zu Beginn der Christianisierung Angst und Mißtrauen, und so wurde Hexenwerk dahinter vermutet, Orgien, bei denen sich die Hexen, die des Nachts mit dem Besen über Land ritten, auf den Bergen mit dem Satan vermählten. Und so kamen die Hexen in Verruf, eigentlich in Vorzeiten mit einem tiefen Verständnis für die Natur und ihre Zusammenhänge weise Frauen, die der Heilkunde mächtig waren, das Wort „Hexe“ leitet sich demgemäß auch von dem alten Wort „Hagezussen, Hagezussa“ ab, was soviel bedeutet wie „kräuterkundige Frauen in den Hecken (Hag). 

Rituale und Jahreskreisfeste sind tief verwurzelt in der Kultur, und so lohnt es sich, mal wieder einen Blick auf diese zu werfen, gerade in diesen Zeiten können sie uns wieder verstärkt gut tun. 

Eine Feuerschale im Garten erinnert an den Feuerzauber zu diesem Fest, zum Tanz in den Mai ein Gundelrebenkranz (Gundelrebe: eine alte Heil- und Zauberpflanze, sie soll helfen, Böses zu erkennen!) und für Haus und Wohnung eine reinigende Räucherung: Wacholder, Salbei, Holunder und Johanniskraut. 

Und wer dächte beim Tanz in den Mai nicht an die erste Waldmeisterbowle des Jahres, das Kraut dazu wächst jetzt auf den Waldböden. 

Sie kann natürlich auch fertig gekauft werden. 

Die Königin der Blumen, die Rose, darf natürlich zum Fruchtbarkeitsfest Walpurgis nicht fehlen, aus ihr könnte man Rosensirup für diesen Tag machen. Wäre auch fein für eine Bowle!

Wie ihr euch alle sicherlich gut erinnern könnt, liebte unsere Mimi in heaven dieses Fest, und deshalb macht nun Ruddi hier weiter, der euch mit alten und neuen Bildern an Mimis geliebtes Walpurgisfest erinnern möchte. 

Hallo, ihr lieben Leser alle, bei einem Eintrag zur Walpurgisnacht darf meine Cheffin Mimi in heaven natürlich nicht fehlen, wie liebte sie diese Bilder:

Da haben wir natürlich in diesem Jahr auch noch was schönes neues gemacht, damit Mimi bei diesem Eintrag wieder dabei sein kann. 

Bilder von Mimis Bild mit Hexchen, sie fand diese kleine Holz-Hexe immer so knuffig! 

Sie wird sich freuen auf ihrer Wolke ☁ und ihrem Stern ⭐ und ich geb die Feder nun mal weiter an meine beiden Redaktionskollegen 

Bruno und Otto

Hallo, ihr lieben Leser alle, wir beide haben hier den kulinarischen Teil des Eintrags in bewährte Tatzen genommen. Otto, unser Handelsreisender, hatte endlich mal wieder die Gelegenheit, vorschriftsmäßig ausgestattet für alles Zubehör zu sorgen, daß man für kulinarische Köstlichkeiten zur Walpurgisnacht und zum ersten Mai benötigt. 

Und so hat er hier alle Zutaten besorgt für das, was so ein bissel traditionell ist an diesen Tagen, zum Beispiel Fliegenpilze

https://eatsmarter.de/rezepte/eier-tomaten-fliegenpilze

aus hartgekochten Eiern, in Schweden gibt es zu diesem Tag Graved Lachs, wir haben uns aber für unser Festtagsmenü für frischen Lachs entschieden. In Schottland und England liebt man nicht nur zu dieser Zeit Haferkekse, wir machen es uns hier heute gemütlich, lach, und stellen einfach feine Rezepte per Link ihr ein:

https://www.ichkoche.at/schottische-haferkekse-rezept-83627

Und noch was ganz feines, auch aus Schottland (der Hamish strahlt hier gerade wie ein Honigkuchenpferd, lach!) Bannockbrot 

https://de.wikipedia.org/wiki/Bannockbrot

https://www.gutekueche.de/bannock-rezept-10553

Und wenn er an weiteren feinen Rezepten für die Walpurgisnacht interessiert seid, da hätten wir noch einen schönen Link für euch, guckt euch das mal an:

http://www.hexenrezepte.de/Walpurgisnachtrezepte.htm

Als Getränk natürlich die schon erwähnte Waldmeisterbowle, die ist fein süffig und mit all den schönen Rezepten wird das bestimmt auch ein kulinarisches Fest. Ach, ja, falls schon zu einigermaßen erschwinglichen Preisen zu erhandeln wäre noch Spargel was feines! Wir weichen derzeit noch auf Dose und Glas aus, ist aber erst einmal auch sehr lecker, der frische kommt dann auch noch. 

So, nachdem wir euch nun hier den Mund wässrig gemacht haben und Hamish eh schon strahlte, weil so vieles aus seiner Heimat kam, macht er hier jetzt auch weiter: 

Halo a h-uile duine, leughadairean daor, ich bin’s, euer Hamish, und ich hab jetzt hier die ehrenvolle Aufgabe, euch die Walpurgisnacht in Schottland zu zeigen, in meiner Heimat heißt das Fest aber „Beltane“ bzw. auf schottisch-gälisch Là Bealltainn.

https://de.wikipedia.org/wiki/Beltane

https://de.wikiarabi.org/wiki/Beltane

Und da hab ich jetzt wieder ein ganz feines Video für euch 

und noch was zum lesen für das Fest in meiner schottischen Heimat und da vor allen Dingen in meinem geliebten Edinburgh:

Tanz in den Mai: Das Beltane Fire Festival in Edinburgh

Das war nun mein Beitrag zu unserem heutigen Eintrag, ich geb jetzt mal die Feder weiter an meine Redaktionskollegin Luzia:

Hallo, ihr lieben Leser alle, da bin ich, eure Luzia, und wie sich das für mich als die „leuchtende“ gehört, hab ich den Part mit leuchtenden und glitzernden Bildern für die Walpurgisnacht übernommen, da fangen wir mal an mit dem Supervollmond im April, die Knipse von der Frau Chefredakteurin hat ja nicht so einen dollen Zoom, aber wir fanden die Bilder alle trotzdem schön:

Wir haben hier so ein hübsches „Schneekugelglas“ mit einer Hexe und Glitzer statt Schnee, guckt mal:

da hab ich auch noch eine Galerie für euch, ihr wißt es ja, ihr könnt die Bilder auch anklicken und dann in Reihenfolge in groß gucken:

Unsere kleine Holzhexe 

hat die Frau Chefredakteurin draußen mal leuchtend fotografiert

hübsch gruselig, oder, mit dem leuchtenden Kürbiskopp dahinter, da haben wir auch noch eine Galerie von:

Ja, das war nun mein Beitrag zu unserem heutigen Eintrag, nun macht die Frau Chefredakteurin weiter. 

Da wären wir nun fast am Ende unseres Eintrags zur heutigen Walpurgisnacht/Beltane, fehlt noch, euch allen einen schönen Freitag, eine wunderschöne, hexige Walpurgisnacht und einen ebenso schönen 1. Mai zu wünschen. Und zum 1. Mai haben wir nun noch was, denn mein Redaktionsteam gratuliert hier mit Hexenbegleitung

meinem Blögchen zum 9. Geburtstag! Kaum zu glauben, daß 9 Jahre vergangen sind, seit ich hier dazumalen mit Mimi in heaven mein Blögchen gegründet habe! Da stoß ich doch gerne mit euch allen und mit meinem Team auf unseren Blögchen-Geburtstag an: 🍾🥂 Und wir freuen uns auf hoffentlich noch viele Jahre mit euch allen! Bleibt uns gewogen und laßt euch wieder einmal danken für eure Treue und eure Begleitung in guten wie in schlechten Tagen! Gerade in dieser Zeit so schön, so tröstlich, so verbindend! 

Paßt alle gut auf euch auf, bleibt oder werdet gesund und genießt das Leben, wir haben nur dies eine! 🌹❤🙏

Habts fein wünscht euch euer Redaktionsteam mit Mimi in heaven

Otto und Luzia.

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Mimis erster Himmelsgeburtstag 🕯🌻☁⭐

Nicht alle Schmerzen sind heilbar, denn manche schleichen
sich tiefer und tiefer ins Herz hinein,
und während Tage und Jahre verstreichen,
werden sie Stein.

Du sprichst und lachst, wie wenn nichts wäre,
sie scheinen zerronnen wie Schaum.
Doch du spürst ihre lastende Schwere
bis in den Traum.

Der Frühling kommt wieder mit Wärme und Helle,
die Welt wird ein Blütenmeer.
Aber in meinem Herzen ist eine Stelle,
da blüht nichts mehr.

(Ricarda Huch, 1864 – 1947, deutsche Schriftstellerin, Dichterin, Philosophin und Historikerin)

Mit diesem Bild begann im August 2012 meine geliebte Mimi ihre Karriere als euer aller Co-Autor in diesem Blögchen, später setzte sie diese als rasende Reporterin im Grafschafter Wochenanzeiger fort, und mit diesem Bild verabschiedete sie sich im April 2020 von euch, das ist das letzte Bild, das ich am 5. April 2020 von ihr gemacht habe, am 8. April 2020 hat sie dann für immer ihre schönen Augen geschlossen und den Weg über die Regenbogenbrücke angetreten. 

Das ist nun heute genau ein Jahr her, es ist ihr erster Himmelsgeburtstag. 

Ihrem geliebten Redaktionsteam und mir, der Frau Chefredakteurin, fehlt sie immer noch sehr, aber die große Traurigkeit hat auch wieder Platz für ein Lächeln, ja, sogar manchmal wieder für ein Lachen über die Erinnerungen an unsere gemeinsamen Erlebnisse in all der langen Zeit, die sie bei mir, bei uns, verbracht hat in ihrem geliebten Zuhause und ihrem schönsten Zimmer, ihrem Balkonien, das sich wieder auf seine Saison vorbereitet wie weiland im April 2020, als sie es zum letzten Mal genießen konnte. 

Da haben mein Redaktionsteam und ich uns gedacht, wir machen zu diesem Tag heute mal eine Gedächtnis-Dia-Show von allen Apriltagen, in denen meistens die Balkonien-Saison wieder eröffnet wurde, auf die sich Mimi immer so gefreut hat. 

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Zum ersten Himmelsgeburtstag hat uns Brigitte/Plauen was so hübsches für Mimi und mich geschickt, wo doch nun bald die Balkoniensaison wieder beginnt, hab ich für Mimis Brotkasten Nachschub erhalten, 

mit einem kleinen Kärtchen und mit Ostergrußkärtchen für Mimi in heaven 

kamen wieder Sonnenblumensamen. 

Da wird sich Mimi freuen, wenn die wieder blühen und in der Sonne leuchten! 

Erinnert ihr euch an das süße Armbändchen, das ich von Kristina und Rani nach Mimis Heimgang als Erinnerung an uns beide bekommen habe? Da kam von Brigitte/Plauen nun zum ersten Himmelsgeburtstag von Mimi noch etwas so hübsches als Geschenk für mich

das Pfötchenarmband für uns „Emms“ wird nun ergänzt durch einen Ring

 

mit schwarzem Kätzchen, das sogar rosa Öhrchen hat, so süß! 

Wir haben für heute alle zusammen eine kleine Gedenk-Ecke für Mimi eingerichtet, an ihrem Bodenkissen, auf dem sie in den letzten Tagen so gerne und fast ausschließlich gelegen hat. 

In Erinnerung an all die schönen „Kleidchen“, die Mimi zu jeden Anlaß und zu jeder Jahreszeit so gerne trug hier, haben wir noch einmal welche zu ihrem Himmelsgeburtstag aus unserer hauseigenen Boutique gesucht. 

Und so wird sie über uns wachen und immer bei uns sein, in all den schönen Erinnerungen, die wir mit und von ihr haben. 

Du bist ein Schatten am Tage
und in der Nacht ein Licht;
du lebst in meiner Klage
und stirbst im Herzen nicht. 

(Friedrich Rückert)

Schlaf gut, geliebte Maus, wir werden dich alle nie vergessen! 💖 Und paß auf uns alle auf! 🙏 

Grafschafter Wochenanzeiger – Alle reden vom Reisen. Wir auch.

Fern im Süd das schöne Spanien

Fern im Süd das schöne Spanien,
Spanien ist mein Heimatland,
wo die schattigen Kastanien
rauschen an des Ebro Strand,
wo die Mandeln rötlich blühen,
wo die süße Traube winkt
und die Rosen schöner glühen
und das Mondlich gold’ner blinkt.

Lang schon wandr‘ ich mit der Laute
traurig hier von Haus zu Haus,
doch kein helles Auge schaute
freundlich noch nach mir heraus.
Spärlich reicht man mir die Gaben,
mürrisch heißet man mich gehn;
ach den armen braunen Knaben
will kein einziger verstehn.

Dieser Nebel drückt mich nieder,
der die Sonne mir entfernt,
und die alten lust’gen Lieder
hab ich alle schon verlernt.
Ach, in alle Melodien
schleicht der eine Klang sich ein:
In die Heimat möcht ich ziehen,
in das Land voll Sonnenschein!

Als beim letzten Erntefeste
man den großen Reigen hielt,
hab ich jüngst das allerbeste
meiner Lieder aufgespielt.
Doch, wie sich die Paare schwangen
in der Abendsonne Gold,
sind auf meine dunkeln Wangen
heiße Tränen hingerollt.

Ach, ich dachte bei dem Tanze
an des Vaterlandes Lust,
wo im duft’gen Mondenglanze
freier atmet jede Brust,
wo sich bei der Zither Tönen
jeder Fuß beflügelt schwingt
und der Knabe mit der Schönen
glühend den Fandango schlingt.

Nein! Des Herzens sehnend Schlage
länger halt ich’s nicht zurück;
will ja jeder Lust entsagen,
laßt mir nur der Heimat Glück!
Fort zum Süden, fort nach Spanien!
In das Land voll Sonnenschein!
Unterm Schatten der Kastanien
muß ich einst begraben sein!

( Emanuel Geibel, 1815-1884)

Da sind wir wieder, ihr lieben Leser vom Grafschafter Wochenanzeiger, und eure Sonntagsausgabe desselbigen! 

Und freuen uns gleich wieder über garantiert ganz viele Fragezeichen ??? in euren Augen, was wird das denn nun? Unser vorsichtiges Redaktionsteam samt Frau Chefredakteurin, dessen Handelsreisender stets Corona-Regel-konform unterwegs war und ist, das plant jetzt Urlaub, in südlichen Gefilden, in diesen immer noch und gerade wieder so gefährlichen und anstrengenden Pandemie-Zeiten??? Nein, ihr Lieben, seid unbesorgt, so meschugge sind wir wahrlich nicht. Aber die Sehnsucht nach unbeschwerten Zeiten, nach Seele baumeln lassen, nach Auszeit vom immer mehr fordernden Alltag, nach der Zauberfee, die uns mit ihrem Zauberstab aus all dem erlöst, die können wir mehr als gut verstehen. Und weil es trotz längerem Akkus aufladen (bei dem in den grafschaftlichen Redaktionsräumen leider auch nicht viel passiert ist außer gelegentlichem räumen von A nach B, es brauchte wirklich mal einfach nur Pause von allem!!!) in der freitäglichen Redaktionssitzung doch wieder fragende Gesichter gab, was wir denn nun in unser Sonntagsblatt bringen sollten, hatte dieses Mal wieder die Frau Chefredakteurin die zündende Idee, denn beim durchblättern unseres Archivs fiel mir ein Versprechen in die Hände: 

Ihr erinnert euch vielleicht noch an den letzten Sommer und da vor allem an den August, da wollten wir euch eigentlich einen schönen Reiseeintrag aus den lang zurückliegenden Urlauben der Frau Chefredakteurin klöppeln, und dann gab es damals schon so ein Gezerre und fürchterliches Egomanenverhalten bezüglich Sommerurlauben in Corona-Zeiten, da haben wir es seufzend unterlassen, wir fanden es nicht passend. 

Wir übergehen jetzt schweigend das neuerliche Procédere in diesem Jahr um den Osterurlaub und machen das, was wir im Pause-Ankündigungseintrag Anfang März erwähnt hatten, wir setzen uns auf unser „Achtel-Lorbeerblatt“ und machen, was wir wollen. Nämlich virtuellen Urlaub, vernünftig, mit Vorsicht und Rücksicht, aus den Erinnerungen der Frau Chefredakteurin. So kommt ihr alle hier doch ein bissel in den Genuß von Urlaub ohne schlechtes Gewissen, wir hoffen sehr, es macht euch Freude. 

Zurück also zum Cliffhanger die Aufschrift und das Gedicht oben haben euch sicherlich schon längst verraten, wohin es geht. Genau, nach Spanien, noch genauer auf eine spanische Insel, ganz genau: Nach Menorca! 

Menorca [məˈnɔɾkə] ist die östlichste und nördlichste Insel der spanischen autonomen Region Balearen. Ihr katalanischer Name bedeutet „die Kleinere“, im Gegensatz zu Mallorca, „die Größere“. 

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Menorca

Mein Bärenteam sitzt schon im nostalgischen Ambiente und lauscht den Urlaubserinnerungen der Frau Chefredakteurin, macht es euch gemütlich, am Sonntagmorgen vielleicht mit einer Tasse Kaffee oder Tee in der Hand, und macht es ihnen gleich. 

Im Jahre anno domini 2003 haben wir diesen Urlaub geplant, wir, das bedeutet in diesem Fall: Die Freunde, von denen ich Mimi übernommen habe, mit ihrem damals gerade einmal 2 Jahre und drei Monate altem Sohn, Björns Patenkind, meine Wenigkeit und Björn, der dazumalen noch zu Hause wohnte. Herrliche Konstellation, oder? Also wurden Reiseprospekte gewälzt, das Ziel war eigentlich schnell klar, Menorca sollte es werden, die kleinere und ursprünglichere Insel der Balearen. Und bald schon fiel unser Blick auf diese Hotelanlage:

https://www.tui.com/hotels/grupotel-playa-club-aparthotel-13640/hotelinformation/

Klickt bei diesem Link mal „Bilder“ an, dann habt ihr den ganzen Traum vor euch liegen, es war sooooo eine herrliche Hotelanlage, ich bin heute noch ganz begeistert davon. Ich hab vor langer Zeit mit den von damals mitgebrachten Prospekten mal selber Bilder davon gefertigt, die möchte ich euch nicht vorenthalten, die sind noch mit meiner kleinen Handy-Knipse gemacht worden:

Wir haben sogar noch einen Film auf VHS-Video, guckt:

Das sind die Originalbilder vom Hotel und der Umgebung, das war unsere Ferienwohnung

das Wohnzimmer in der ersten Etage mit einem entzückenden kleinen Balkon mit Aussicht aufs Meer und den Leuchtturm von Menorca. Das Bett konnte man ausziehen, das war Björns Schlafplatz, unten war mein Schlafzimmer und das Bad, neben dem Wohnzimmer eine kleine Küche. Unsere Freunde hatten drei Türen weiter die gleiche kleine Ferienwohnung. Ich weiß es noch wie heute, als wir auf Menorca ankamen (der Urlaub war im übrigen im Mai!) war strahlender Sonnenschein, wir sind sofort auf den Balkon raus zum gucken und haben, ganz ehrlich, alle geheult vor Freude, denn hinter uns lagen ein paar anstrengende Arbeitswochen, wir waren derzeit bis auf die Freundin alle im gleichen Altenheim tätig, auch Björn, der dort seinen Zivildienst gemacht hat. 

Der Flug nach Menorca verlief störungsfrei und der kleine Mann hat ihn auch gut weggesteckt, den ersten Flug seines knapp zweijährigen Lebens. 

So begann unser herrlicher, 14-tägiger Urlaub auf Menorca. Wir hatten Halbpension gebucht, also Frühstück und Abendessen, dazwischen konnten wir uns entweder unterwegs oder in der eigenen Ferienwohnung gut beköstigen, ist mit einem kleinen Kind auch viel streßfreier. Am ersten Abend unserer Ankunft also fertig machen zum Dinner, es gab einen kleinen Dresscode für abends, nämlich die Bitte, nicht in Strandkleidung und die Herren bitte mit langen Hosen. Na, da war unser kleiner Mann ganz stolz, schließlich war er auch ein Herr, und hat selbstverständlich seine lange Hose angezogen, so niedlich! Am Abend gab es immer Buffet, und ehrlich, als wir am ersten Abend in den Speisesaal kamen

waren wir wie erschlagen, eine solche Auswahl an Speisen hab ich echt noch nie erlebt. Ich kann hier wahrlich nicht alles aufzählen, aber es gab zum Beispiel immer frischen Fisch, der erst bei Auswahl zubereitet wurde, man wußte gar nicht, wo man anfangen sollte, lach! Wie alle jungen Mütter machte sich meine Freundin Sorgen, ob ihr Kind auch genug aß, aber das erwies sich schnell als unbegründet, die Tatsache, an der Hand seines Patenonkels oder mir die Reihen des Essens abzumarschieren und sich aussuchen zu dürfen, was man möchte, die fand Jan entzückend! Und so sind wir am ersten Abend losgelaufen, gucken, was möchtest du denn, ich hätte es ahnen können, lach, Nudeln!!! Mit Tomatensoße!!! Gut, Nudeln auf den Teller, ah, ja, da ist ja auch die Tomatensoße, besser gesagt, eine von vielen. Ich wollte gerade die Soße auf die Nudeln löffeln, als ich vom hinter dem Tresen stehenden Chefkoch angesprochen wurde, der uns wohl die ganze Zeit schon amüsiert beobachtet hatte. Die Anrede „Signora“ hab ich ja noch verstanden, was dann auf spanisch kam, leider nicht, aber wer hätte sich denn nicht schon im Ausland mit Händen und Füßen verständigt, es wurde mir also mit lebhaftem gestikulieren von dieser Soße abgeraten, viel zu scharf für ein Kind. So begann unsere Freundschaft mit dem Chefkoch des Hauses, da komm ich später noch drauf zurück. 

Mal glückliche Urlauber gucken? Büddeschön:

 

Da waren wir am einzigen etwas trüberen Tag an der Küste entlang gewandert, entsprechend kaputt sehen wir aus, lach! 

Auf dem Weg zum Abendessen. 

Nach einem fröhlichen Abend! Die waren immer fein, es gab auf einer kleinen Bühne am frühen Abend ein fröhliches Programm für die Kinder, und später dann wirklich gute Aufführungen einer ganz tollen, jungen Animationstruppe aus aller Welt, auch mit denen haben wir uns angefreundet, weil die irgendwann mal auf uns zu kamen und meinten, es wäre so klasse, mal Urlauber zu haben, die solchen Spaß an ihren Darbietungen hätten. 

Wir haben in diesem Urlaub viel von Land und Leuten gesehen, wir hatten uns auch einen Mietwagen genommen und sind damit über Land gefahren, um auch mal entlegenere Ecken der Insel kennenzulernen. Wir selbst waren in Son Xoriguer, die nächste größere Stadt war Ciutadella. 

Natürlich waren wir auch in der Hauptstadt von Menorca, in „Maó“ (katalanisch) oder bekannter Mahón, das war auch so ein herrlicher Tag dort. Im Hafen von Mahón habe ich mein erstes Kreuzfahrtschiff live gesehen, ich war überwältigt von den gigantischen Ausmaßen! Wahnsinn! 

Dort waren wir auch in der Kirche Iglesia de Santa María, da gibt es so eine süße kleine Geschichte, dem kleinen Jan war die große Kirche wohl bissel unheimlich, er wollte zu mir auf den Arm, und so sind wir beide ganz ineinandergekuschelt durch die stille, große Kirche gelaufen und haben geguckt, ich hab ihm leise flüsternd bissel erklärt, und er hat ebenso flüsternd gefragt und gezeigt, er war richtig beeindruckt und ganz andächtig, das war so berührend und schön. 

Eine Fahrradtour mit einer Art Tandem haben wir in unserem kleinen Urlaubsort auch gemacht, ein Tandem für mehrere Personen, das war eine Gaudi! Vor allem für Jan! 

Natürlich waren wir auch regelmäßig am Strand, zuerst war das große Meer dem Kleinen sehr unheimlich, und er hat zu unser aller Gaudi davor gestanden und dem Meer einen Vogel gezeigt, wir haben so gelacht. Aber mit Hilfe vom Patenonkel, der im hauseigenen Swimmingpool mit ihm auf dem Arm das Vertrauen in tieferes Wasser hergestellt hatte, hat er sich dann auch mit dem großen Swimmingpool mit Wellen, sprich Meer, angefreundet. 

Den Sonnenschirm, den ihr schon oft hier auf Balkonien gesehen habt, der ist im übrigen von Menorca, den hat Björn damals für den Strand besorgt. 

Höchstes Vergnügen für den kleinen Mann war auch ein Teich an der Hotelanlage, da gab es Frösche, die natürlich ein nächtliches Konzert gegeben haben, das war spannend, zu gucken, wo denn die Quaker wohl saßen und musizierten! 

Ich wollte ja doch nochmal auf den Chefkoch im Hotel zurückkommen, das war so eine wunderschöne Geschichte, die wir uns heute noch gerne alle erzählen, wenn wir mal zusammen kommen. Ich glaub, die anderen Gäste im Hotel haben irgendwann gedacht, wir wären irgendwelche VIP-Gäste oder Urlaubstester, lach, denn der Chefkoch hatte uns allesamt gleich am ersten Abend in sein Herz geschlossen. Infolgedessen bekamen wir (und nur wir!) jeden Abend nach dem Abendessen eine große Platte mit frischem Obst, Erdbeeren, Kiwi, Ananas, Bananen und mehr, von ihm höchstpersönlich an den Tisch gebracht! Wir haben oft und lange überlegt, was diese, im übrigen wechselseitige Sympathie wohl ausgemacht hat, und sind irgendwann zu dem Schluß gekommen, daß es wahrscheinlich die uns aus allen Poren und den Augen strahlende Urlaubsfreude war, mit der wir den Urlaub und das Hotel genossen haben, ich glaub, da freuen sich auch die Angestellten eines Hotels sehr drüber, wenn ihnen Wertschätzung für ihre Arbeit entgegengebracht wird, es gibt ja doch auch viele Urlauber, die an allem was zu mäkeln haben und sich im Urlaub aufführen wie Graf Koks vonne Gasanstalt. Und so gab es am letzten Tag unseres Urlaubs wirklich Tränen auf beiden Seiten, als wir uns verabschiedet haben. 

So sehen VIP-Gäste aus, hihihihi! 

Der kleine Kerl hat natürlich sowieso alle Herzen im Sturm erobert! 

Da wir wenig Bilder von dem Urlaub haben, weil gefilmt worden ist, wie oben erwähnt, stell ich euch jetzt mal bissel Land und Leute per Video vor:

Dieser hübsche Schmuck, den ich euch schon einmal gezeigt hatte, ist übrigens aus dem Urlaub von Menorca. 

Ich brauche wohl nicht zu erwähnen, daß  bis auf einen Tag, an dem wir unsere Küstenwanderung gemacht haben, das Wetter wunderschön war und die Sonne genauso gestrahlt hat wie wir. Am Tag unseres Rückflugs begann es morgens zu regnen, und hat nicht mehr aufgehört, wir haben in der Hotelhalle auf unseren Bus zum Flughafen gewartet, und die Urlauber, die im Laufe des Tages dann eingetrudelt sind, waren natürlich ganz schön enttäuscht über den Regen. Und wir haben uns eins ins Fäustchen gelacht (pfui, macht man doch nicht, hihihihihi!)!

Unsere Leser hier alle kennen ja die Frau Chefredakteurin und ihr ausgeprägtes Sammlergen, da haben wir jetzt noch Bilder aus meinem reichhaltigen Fundus, alle Unterlagen vom Menorca-Urlaub:

ihr wißt schon, anklicken, groß gucken! 

Noch einige Jahre nach diesem schönen Urlaub haben wir und unsere Freunde jedes Jahr zu Weihnachten eine Karte vom Hotel erhalten:

Zum Abschluß unseres Eintrag haben wir jetzt noch ein paar schöne Bilder vom Süden

Ein Bild hab ich mir aufbewahrt

das so eine wunderbare Stimmung hat, wo man den Süden atmen und fühlen kann, und dazu hab ich jetzt noch ein wunderschönes Lied von Reinhard Mey, zusammen mit seiner Tochter:

Den letzten Abend auf Menorca haben wir am Meer verbracht, wechselweise, weil ja jemand auf Jan aufpassen mußte, der schon in seinem Bettchen schlief, erst unsere Freunde, dann Björn und ich, wir haben einfach nur aufs Meer geschaut und der Brandung gelauscht, so schön! Vor uns das Meer, über uns unzählige Sterne, die im Süden irgendwie heller leuchten als bei uns. 

Und damit schließen wir nun diesen Eintrag und hoffen sehr, daß er euch gefallen hat, wünschen euch allen einen schönen letzten Sonntag im Monat März, paßt alle gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, kommt gut weiter durch die anstrengende Zeit! Vielleicht konnten wir mit unserem Eintrag euch ein bissel den Alltag verzaubern und Hoffnung machen auf wieder bessere Zeiten, in denen wir dann auch hoffentlich wieder unbeschwert reisen können. 

Euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia. 

Habts fein!  

 

Grafschafter Wochenanzeiger – in memoriam – Knut 💖

Mondnacht

Es war, als hätt der Himmel
die Erde still geküßt,
daß sie im Blütenschimmer
von ihm nun träumen müßt.

Die Luft ging durch die Felder,
die Ähren wogten sacht,
es rauschten leis die Wälder,
so sternklar war die Nacht.

Und meine Seele spannte
weit ihre Flügel aus,
flog durch die stillen Lande,
als flöge sie nach Haus.

(Joseph von Eichendorff, 1788-1857)

Ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, 10 Jahre ist es heuer her, seit unser geliebter Zauberbär Knut   seinen Weg über die Regenbogenbrücke angetreten hat. Am 8. April 2020 folgte ihm meine Mimi. Was die beiden ganz besonders vereint auf ihrem letzten Weg, das ist, das sowohl am 19. März 2011 wie auch am 8. April 2020 ein sog. „Super-Vollmond“ war, ein Vollmond von seltener Größe und Schönheit, ein „Perigäum-Mond“, ein Mond in Erdnähe (Perigäum).

Mondnacht

Weg in den Garten, tief wie ein langes Getränke,
leise im weichen Gezweig ein entgehender Schwung.
Oh und der Mond, der Mond, fast blühen die Bänke
von seiner zögernden Näherung.

Stille, wie drängt sie. Bist du jetzt oben erwacht?
Sternig und fühlend steht dir das Fenster entgegen.
Hände der Winde verlegen
an dein nahes Gesicht die entlegenste Nacht.

(Rainer Maria Rilke, 1875 – 1926)

 

Und so haben wir heute in diesem Eintrag zum Gedenken an Knut unsere beiden Lieben auf einem Bild vereint. 

Sie werden sich sicher begegnet sein in der „Anderswelt“ und Knut wird unsere Mimi liebevoll empfangen haben, nun begleiten uns beide auf ihrer Wolke und ihrem Stern und wachen über uns. 

„Der Frühling kommt wieder mit Wärme und Helle, die Welt wird ein Blütenmeer…..

Aber in meinem Herzen ist eine Stelle, da blüht nichts mehr.“ (Ricarda Huch) 

Wir haben noch so schöne Bilder wieder von einem besonderen Sonnenuntergang, zu dem dieser Spruch so gut paßt

„Man sieht die Sonne langsam untergehen und erschrickt doch, wenn es plötzlich dunkel ist.“ (Franz Kafka)

In diesem Jahr berührt mich Knuts Himmelsgeburtstag wieder einmal so ganz besonders, alles ist wieder so nah. Vielleicht liegt es an der Zeit, vielleicht auch daran, daß auch der Heimgang meiner Mimi sich nun bald jährt. 

Und so schließen wir unseren Eintrag zum Gedenken an unseren geliebten Zauberbären, der uns noch immer hier unten alle so fest vereint hält, mit einem Gedicht mit den Gedanken an ihn und alle unsere Lieben, Tier oder Mensch, die schon bei ihm sind.

Du bist ein Schatten am Tage
und in der Nacht ein Licht;
du lebst in meiner Klage
und stirbst im Herzen nicht.

Wo ich mein Zelt aufschlage,
da wohnst du bei mir dicht;
du bist mein Schatten am Tage
und in der Nacht mein Licht.

Wo ich auch nach dir frage,
find‘ ich von dir Bericht,
du lebst in meiner Klage
und stirbst im Herzen nicht.

Du bist ein Schatten am Tage
und in der Nacht ein Licht;
du lebst in meiner Klage
und stirbst im Herzen nicht.

(Friedrich Rückert, 1788 – 1866)

Wir werden dich nie vergessen, Knut, du bist immer in unseren Herzen. 

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Jet zo fiere – trotz alledem!

Heile, heile Gänsje
es is bald widder gut,
es Kätzje hat e Schwänzje


es is bald widder gut,
heile heile Mausespeck


in hunnerd Jahr is alles weg.

(trad. Kindervers)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, wir haben lange überlegt, ob wir in diesem Jahr in Zeiten von Corona überhaupt einen Eintrag zum Karneval machen sollen. Dann haben wir uns am Freitagabend, wie in jedem Jahr vorher, die Sitzung vom Mainzer Karneval „Mainz bleibt Mainz“ angeguckt…..und waren begeistert! Und haben in unserer dieses Mal dann erst samstäglichen Redaktionssitzung beschlossen: Wir machen ihn, den Eintrag zum Karneval, denn gerade in diesen Zeiten ist er so wichtig: Der Humor! Und das Lachen! Und das Fröhlichsein, trotz alledem! Und das einmal wieder Abstand nehmen zu anstrengenden Tagen, wenn auch mit allen Auflagen und Geboten in dieser schwierigen Zeit! Um weiter und wieder Kraft und Mut zu schöpfen für die kommende Zeit, die uns weiterhin viel abverlangen wird. Aus diesem Grund haben wir uns als Gedicht für den heutigen Eintrag bewußt den Refrain des Liedes aus der Meenzer Fassenacht von Ernst Neger ausgesucht, eigentlich ein Kindervers zum trösten kleiner Kinder bei allen Wehwehchen! Denn

„Es is bald wieder gut…“ 

und

„in hunnerd Jahr is alles weg!“

Das erste hoffen wir alle inständigst, das zweite ist auf jeden Fall so!

Ein bissel Hintergrundgeschichte zum sicherlich allen von euch bekannten Lied:

https://de.wikipedia.org/wiki/Heile,_heile_G%C3%A4nsje

Und damit nun endlich Helau und Alaaf, holde Närrinen und Narrhalesen draußen steht ein närrischer Eintrag, wolle mer’n eroilosse? Eroi mit’m! Narrhallamarsch!

Wir dekorieren die Redaktionsräume hier mit herrlich bunten Luftschlangen

und Konfetti

mit Luftballons nehmt euch alle ein Hütchen oder eine schöne Maske ganz wie es euch beliebt! Und wenn wenn et Trömmelche jeht, dann stonn mer all parat…!

Mit all den schönen Kostümen der vergangenen Fastnachtstage in diesem Blögchen bzw. im Grafschafter Wochenanzeiger!

Oft zelebriert hier, in all den Jahren, unvergeßlich für uns alle der begeisterte Eifer unseres Co-Autors, unserer rasenden Reporterin, unserer Mimi in heaven! Die wieder so fehlt in diesen von ihr so geliebten Tagen, wenn ihre Dosenöffnerin hier wieder närrisch abdrehte! 🤣 Und so beginnen wir den eigentlichen Eintrag auch mit ihr und dem Redaktionsteam im närrischen Outfit

der Narrenzug nimmt Farhrt auf!

So, wie die Mainzer Fastnachtssitzung eine so gänzlich andere war in diesen Zeiten, so wird es auch unser Eintrag sein, denn wir plaudern hier zum Karneval einfach mal fröhlich aus dem Nähkästchen, sprich, aus den Ereignissen im Grafschafter Wochenanzeiger aus den letzten Tagen. Und hoffen, daß euch allen das genauso gefällt wie uns die Sitzung aus Mainz.

Großes Ereignis: Der Winter ist da! Endlich! Auch hier ist er angekommen, mit eisigsten Temperaturen, mit Schnee bis auf Balkonien, mit Schneestürmen des nachts, und mit herrlich sonnigen Tagen in einer weißen Grafschaft bei klirrendem Frost!

Schnee bis in Mimis Brotkasten und Schneespuren im Wohnzimmer! Ihr wißt ja, Bilder anklicken, groß gucken!

Nächtlich verschneite Grafschaft, mit steifem Nord-Ost-Wind!

Und herrlichem Sonnenaufgang über Schneelandschaft! Einfach herrlich, wir haben uns so gefreut, haben wir doch so lange darauf gewartet!

Und meine Redaktionsmitglieder drückten sich die Nasen am Wohnzimmerfenster platt, wie wunderbar ist das denn da draußen!

Irgendwie auch ein karnevalistischer Einschlag: Das Fenster ist nicht schlecht geputzt, die Doppelverglasung ist undicht geworden, da hat sich zwischen den Scheiben Wasser gesammelt und ist in Streifen getrocknet, wie man sieht, das Fenster muß erneuert werden, aber erst, wenn die Temperaturen draußen es wieder erlauben!

Bruno ist ganz selig!

Und Ruddi auch! Aber die anderen alle nicht minder, nur lieben Eisbären Schnee ganz besonders, deshalb strahlt auch Luzia so!

Mit den leuchtenden Schneekristallen am Fenster um die Wette, hihihihi!

Mimis Mikesch sitzt ganz verschüchtert zwischen den begeisterten Bären, lach, aber er durfte natürlich auch gucken, es war nur die Begeisterung am Anfang so groß.

Da mein Redaktionsteam da nun so fein versammelt war am Fenster, haben wir nach ausgiebigem gucken von Schnee in der Grafschafter Landschaft gleich noch ein Fotoshooting für neue Redaktionsfotos gemacht, guckt:

Ein fröhliches Redaktionsteam! So wünscht man sich das, dann klappt auch die Arbeit!

Die Bären strahlen alle genau wie die Sonne, die ins Wohnzimmer schien.

Hamish konnte sich gar nicht satt sehen, denn obwohl er ja kein Eisbär ist, kennt er Schnee doch aus seiner schottischen Heimat und liebt ihn.

Der Rest der Truppe, glücksstrahlend, endlich Schnee in old Lirich-City, lach!

Karneval warf ja schon seine Schatten voraus, da oblag es natürlich wieder unserem Handelsreisenden Otto, für Speis und Trank in den närrischen Tagen in der Redaktion zu sorgen, natürlich nach den neuesten Corona-Vorschriften mit vorgeschriebener OP-Maske ausgestattet:

Seine Ausbeute konnte sich sehen lassen

lecker Eierlikör-Berliner und Piccolöchen 😋🤣! Otto kennt die besten Bäcker hier weit und breit und ist bester Kunde im Namen und für seine Redaktion bei einem bekannten und berühmten Wein- und Sekthandelsgeschäft. Es ist ein unschlagbarer Vorteil, wenn man in den Redaktionsreihen so einen versierten Handelsreisenden sein eigen nennt, und das „handeln“ steht nicht nur in seinem Titel! 😂😎

Wir waren bzw. sind jedenfalls begeistert von seiner „Beute“!

Er reist aber nicht nur in Sachen Lebensmittel, einmal unterwegs, greift er alles ab, was die Redaktionsräume gemütlich, schön und vor allen in diesen Zeiten fröhlich macht, so gab es vor Zeiten schon diesen herrlichen Tulpenstrauß von seinen Reisen

ist das nicht eine wunderbare Farbe? Frau Chefredakteurin und auch Mimi in heaven lieben bzw. liebten ja beide rot so sehr!

Wie gesagt, das war schon länger her, der Tulpenstrauß bereits wieder verwelkt, da gab es gleich Nachschub von Otto, als er jetzt wieder unterwegs war:

Dieses Mal in bunt, die Farben sind wonnig!

Diese Farbe gefiel der gesamten Redaktion ganz besonders! Natürlich neben dem folgenden rot!

Gelb ist immer so herrlich sonnig!

Nächtlich mit Beleuchtung macht der Strauß auch richtig was her, guckt:

Apropos nächtlich und leuchten: Angesichts der Tatsache, daß der Winter endlich eingezogen ist, haben wir natürlich auch noch winterlich in den Redaktionsräumen dekoriert, die Schneekristall-Leuchtekette am Wohnzimmer habt ihr ja schon gesehen, und das wäre die Deko am Küchenfenster:

Ein Schneehäuschen mit Schneemann, das sieht so hübsch aus. Wir haben mittlerweile noch bissel mehr Winterdeko, aber die müssen wir noch fotografieren. Habt ihr noch was zum drauf freuen!

Wie ihr alle wißt, beschäftig sich Frau Chefredakteurin hier ja mit auf- und umräumen, und da ist ihr mal wieder was feines in die Hände gefallen. Ihr kennt ja alle die berühmte Bauernhofarbeitsstelle, die sie dazumalen in einer bekannten sozialen Einrichtung hatte, da kann sie jetzt den Beweis antreten, denn sie hat ihren alten Dienstausweis wieder gefunden:

Hach, ja, das waren noch Zeiten, seufzt sie gerade, die Frau Chefredakteurin, da war man noch jung und schön, jetzt ist man nur noch „und“! Bufftääääää, bufftääääää, bufftäääääää, bumm bumm!

So, ihr lieben Leser alle, nun nähern wir uns hier so langsam dem Ende unserer heutigen närrischen Sonntagsausgabe, aber nicht, ohne euch vorher noch mit „Strüßjer“ zu bewerfen, wie es im Karneval der Brauch ist:

Und wir haben auch noch was feines aus der „Meenzer Fassenacht“, Frau Chefredakteurin hat mal ein paar Bilder vom Fernseher abfotografiert, um zu zeigen, wie schön es war.

Die berühmten „Schwellköpp“ aus Mainz

https://de.wikipedia.org/wiki/Schwellkopp

Die Mainzer Hofsänger, die draußen gesungen haben, wir fanden dieses Bild so schön!

Närrischer Höhepunkt zum Ende der Sendung und das Bild, das nun kommt, machte den Schluß, wir fanden das ganz zauberhaft:

„Wir alle Leben im Schatten des Doms….“, ein Lied von Thomas Neger, dem Enkel von Ernst Neger. Damit schließt sich nun auch wunderschön der Reigen vom Anfang bis zum Ende.

In unserem närrischen Beitrag hatte dieses Jahr mal die Meenzer Fassenacht den Löwenanteil, da dürfen die Kölner nicht böse sein, sie waren hier schon so oft vertreten, und den Eintrag hat halt nun mal die Sendung am Freitag aus Mainz auf den Weg gebracht. Und ich hab einmal mehr und gerade in diesem Jahr wieder so innig an all die Sendungen gedacht, als meine Eltern noch keinen Fernseher hatten und meine Mama immer bei Nachbarn über uns eingeladen war zum gucken, sich jedes Mal vorher fein gemacht hat, von mir bewundert, und mit einem Fläschchen Wein und Knabbergebäck voller Vorfreude nach oben gegangen ist, und jedes Mal begeistert (und angetüddelt, hihihihi!) wieder nach Hause kam. Mein Papa hat dann auf mich aufgepaßt, er machte sich nicht so viel aus Karneval, einzig die Mainzer Hofsänger fand er als zweiter Baß in einem Männergesangverein immer ganz toll und großartig.

Und so werden sie auch diesen Eintrag hier mit beschließen, die Mainzer Hofsänger, mit ihrem berühmten Lied:

und mit „Sassa“, auch immer wieder so schön, ich hab das gewählt, weil es noch eine ganz alte Ausgabe ihres Auftritts ist!

Und einmal nur mit „So ein Tag“.

Ja, ihr lieben hier alle, damit sind wir nun am Ende unserer heutigen närrischen Sonntagsausgabe, zum Schluß ist es nun doch noch bissel wehmütig geworden, aber ich glaube, das ist im Karneval immer so. Denn „ach, wie bald ist wieder Aschermittwoch….“ heißt im Lied der Mainzer Hofsänger, und so ist es, im Karneval wie im Leben, Freude und Ausgelassenheit und Leid und trübe Tage haben manchmal einen schmalen Grat. Und heuer überwiegt in diesen schwierigen und anstrengenden Zeiten doch sehr die Sehnsucht nach besseren Tagen, besseren Zeiten, und deshalb wollen wir hier in unserem Grafschafter Wochenanzeiger für uns und für euch vehement die Hoffnung aufrecht halten, daß eines nicht zu fernen Tages wir wieder alle gemeinsam inbrünstig singen können

So ein Tag, so wunderschön wie heute….

weil „alles widder gut“ ist. ❤

Den endgültigen Schluß machen wir jetzt mit einer Strophe aus dem als Gedicht eingestellten Lied

Das Leben ist kein Tanzlokal,
das Leben ist sehr ernst.
Es bringt so manche Herzensqual,
wenn du es kennen lernst.
Doch brich´nicht unter seiner Last,
sonst wärest du ein Tor,
und trag´was du zu tragen hast,
geduldig mit Humor.
Und denk´ Dein ganzes Leben lang,
ans Lied das Dir die Mutter sang –

Heile, heile Gänsje
es is bald widder gut,
es Kätzje hat e Schwänzje
es is bald widder gut,
heile heile Mausespeck
in hunnerd Jahr is alles weg.

(Martin Johann Mundo, 1882 – 1941 )

Und damit wünschen wir euch allen einen wunderschönen Fastnachtssonntag, bleibt oder werdet alle gesund, paßt auf euch auf, verliert die Hoffnung nicht und den Mut, laßt euch nicht unterkriegen und denkt immer daran: Et hätt noch immer jot jejange!

Bleibt fröhlich, behaltet euren Humor, das wünscht euch von ganzem Herzen euer Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia

Habts fein!