Grafschafter Wochenanzeiger – vom Winterschlaf zur Frühjahrsmüdigkeit

Frühling

Nun ist er endlich kommen doch
in grünem Knospenschuh;
»Er kam, er kam ja immer noch«,
die Bäume nicken sich’s zu.

Sie konnten ihn all erwarten kaum,
nun treiben sie Schuß auf Schuß;
im Garten der alte Apfelbaum,
er sträubt sich, aber er muß.

Wohl zögert auch das alte Herz
und atmet noch nicht frei,
es bangt und sorgt: »Es ist erst März,
und März ist noch nicht Mai.«

O schüttle ab den schweren Traum
und die lange Winterruh:
Es wagt es der alte Apfelbaum,
Herze, wag’s auch du.

(Theodor Fontane, 1819 – 1898, dt. Schriftsteller, Journalist, Erzähler und Theaterkritiker)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, nun gab es in dieser letzten Februarwoche euer gewohntes Sonntagsblatt auch wieder nicht. wir schwächeln hier derzeit „mental“, besser gesagt wie im Titel erwähnt, wir gehen vom Winterschlaf nahtlos in die Frühjahrsmüdigkeit über! 😂 Die Akkus sind bissel erschöpft, Frau Chefredakteurin schwankt zwischen Frühlingsfreude – gereizt und genervt, also haben wir in unserer gestrigen Redaktionssitzung beschlossen, wir machen hier einen Eintrag mit hauptsächlich Bildern aus den vergangenen Tagen und nehmen uns dann eine kleine Auszeit, die wir derzeit noch nicht genau begrenzen wollen und können. Wir werden aber bei allen anderen Bloggern in unserem Leserkreis weiter gucken und „unseren Senf dazu geben“. 😉😊 

Nun also zu den Bildern:

Am letzten Montag sorgte der Saharastaub, der übers Land zog, für eine völlig verhangene Sonne, man konnte mit bloßem Auge hinein sehen, da mußte natürlich die Knipse in Aktion treten:

Unser gefundenes Rosenköpfchen hat hier die gesamte Woche noch so schön geblüht, nun trocknet sie, und wir haben eine schöne Galerie von der Blüte:

Es gab in der vergangenen Woche ganz traumhaft schöne Sonnenuntergänge mit und ohne Wölkchen, auch da mußte die Knipse wieder tätig werden hier:

Die ersten zarten grünen Spitzen des Frühlings zeigen sich so langsam an unserer Forsythie

Wir pflegen hier, wie in all den Jahren zuvor, wieder ein bissel die Fastenzeit, da wird viel Wert auf Obst und Gemüse, wenig Fleisch, öfter Fisch und alles ohne „Allohol“ gelegt, zeigen wir euch nun ein abendliches Menü aus unserer Redaktionsküche, Frau Chefredakteurin hat Brot gebacken, ein Käse-Zwiebel-Körner-Chili-Brot (Eigenkreation! 😂😋)

sieht das nicht lecker aus? Das war auch lecker! 

Da gab es dann lecker Reibekuchen dazu, aus dem Backofen, denn da sind sie nicht so fett, aber lecker kross, 

eine selbst gemachte Tsatsiki

zur Vorspeise eine feine Waldpilzcremesuppe

und so sah das ganze Menü dann aus:

Mit dem lecker gebackenen Brot dabei!

Zum Schluß haben wir noch bissel „Kunscht“ (Kunst, Anm. d. Red. 🤣), wir waren ja nicht nur faul und winter- bzw. frühjahrsschläfrig, Frau Chefredakteurin hat schon bissel mit Frühjahrsputz angefangen und dabei fiel uns das schöne Licht auf, das unsere Wohnzimmerlampe zum strahlen brachte, guckt:

Geliebte Tiffany-Lampe der Frau Chefredakteurin! 

Zur „Lage der Nation“ in diesen weiterhin anstrengenden Corona-Zeiten möchte sich die Redaktion derzeit nicht viel weiter äußern, bei all den Unsäglichkeiten, Peinlichkeiten, Pleiten, Pech und Pannen ist uns nur mal wieder ein Zitat in die Hände gefallen, das wechselweise sowohl Oscar Wilde als auch Karl Valentin zugesprochen wird, und das man derzeit vielen Menschen ins Stammbuch schreiben möchte:

„Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und trotzdem den Mund halten.“ 

Der März beginnt heute, der letzte Monat des ersten Vierteljahres vom Jahr, wir sind gespannt, was er uns bringt. Wir werden dann mal pfleglich unsere Akkus hier wieder aufladen, schließlich ist der Grafschafter Wochenanzeiger doch in der Verantwortung gemäß Mimis Vermächtnis an uns, mit positiven Nachrichten ein Gegenpol zur allgemeinen Presse zu sein. Die Frau Chefredakteurin und das gesamte Bärenteam danken euch allen für euer Verständnis, wenn hier trotzdem ab und an mal bissel „Schicht im Schacht“ ist, wie Ruddi, unser Ruhrpottbengel, das ausdrücken würde. Fällt uns allen immer, wie könnte es anders sein, ein Lied von Reinhard Mey ein, „Mein achtel Lorbeerblatt“ 

https://www.reinhard-mey.de/texte/alben/mein-achtel-lorbeerblatt

Die letzte Strophe widmet das gesamte Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger all unseren treuen Lesern hier, genauso sehen wir das auch, und deshalb:

„Habt Dank für das achtel Lorbeerblatt,
auf dem ich tun kann, was ich will.“ 

❤❤❤

Damit wünschen wir euch nun allen einen guten Start in die erste Woche des Märzen und einen wunderschönen Montag, bleibt oder werdet alle gesund, paßt auf euch auf und kommt so gut es geht durch die immer noch nicht wesentlich erfreulicheren Zeiten!

Euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia. 

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Frühlingsahnen vs. trübe Gedanken

Vorfrühling

Stürme brausten über Nacht,
und die kahlen Wipfel troffen.
Frühe war mein Herz erwacht,
schüchtern zwischen Furcht und Hoffen.

Horch, ein trautgeschwätz’ger Ton
dringt zu mir vom Wald hernieder.
Nisten in den Zweigen schon
die geliebten Amseln wieder?

Dort am Weg der weiße Streif –
zweifelnd frag‘ ich mein Gemüte:
Ist’s ein später Winterreif
oder erste Schlehenblüte?

(Theodor Fontane, 1819-1898)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, habt ihr euer Sonntagsblatt vermißt? Wir hatten bei der freitäglichen Redaktionssitzung hier nicht so recht eine Idee für den Sonntag, zumal die Woche eh ein bissel anstrengend war und die Stimmung demgemäß auch schwankte wie im Titel angegeben: Zwischen Frühlingsahnen (und drauf freuen!) und trüben Gedanken, die bei der derzeitigen Entwicklung der Corona-Lage mit ihrem auf und ab sicherlich euch allen verständlich sind. Und dann holte uns am Wochenende noch genau dieses Thema ganz nah ein, Björns Papa hat es erwischt, er ist positiv getestet worden und in Quarantäne, derzeit sieht es zum Glück nach einem wohl milden Verlauf aus, ich hoffe inständigst, daß das so ist und so bleibt und auch nichts weiter nachkommt. Danach haben wir dann unseren Eintrag endgültig auf den montäglichen Wochenbeginn verschoben. Und bei der sonntäglichen Nachbesprechung beschlossen: Es muß was aufmunterndes, hoffnungsmachendes sein, was wir hier einstellen wollen, und da das Wetter am Wochenende schon nicht nur einen Hauch, sondern einen ganzen Sack von Frühlingsahnen mit sich brachte, waren Titel, Gedicht und Thema schnell klar. 

Also beginnen wir den Eintrag hier zuerst einmal mit unserem Tulpenstrauß

der auch im abendlichen Lichterglanz eine gute Figur machte,

mittlerweile ist er wieder verblüht, die Bilder sind von Anfang der Woche. Wie auf den Bildern am Kamin unschwer zu erkennen ist, haben wir hier ja wieder Winter-Deko verteilt, da machen wir nun mal eine kleine Galerie von 

draußen wie  

drinnen:

Auf Mimis ehemaligem „Trinktischchen“ haben wir was ganz feines dekoriert, guckt mal:

Apropos unsere Mimi in heaven: Es ist ein Montagseintrag, da ist sie natürlich wieder besonders in unseren Gedanken dabei, und so hat mein Redaktionsteam gleich den Vorschlag gemacht, ihr welche von unseren Bildern „zuzuschustern“ für diesen Eintrag, und die Frau Chefredakteurin hat sogleich ein passendes Frühlingsbildchen für sie mit rausgekramt:

Die Bilder, die jetzt folgen, hätte sich unsere Maus ganz sicher unter die Krallen gerissen. Sie hatte doch immer solche Freude, wenn sie euch hier was niedliches präsentieren konnte, und was niedliches hat die Frau Chefredakteurin beim weiter stattfindenden räumen und rücken hier wiedergefunden, einen Kissenbezug der ganz besonderen Art, der nun noch gewaschen und gebügelt werden muß und dann Frühlingsgefühle verbreiten wird, richtig wonnige, guckt:

Das ist eine Serviette gewesen, und wurde mittels Serviettenkleber dauerhaft und haltbar gemacht auf einem kleinen Kissenbezug! 

Das ist doch echt wonnig, oder, ich hab mich dazumalen so in die Serviette verliebt! 

So, dann hätten wir den Niedlichkeitsfaktor für diesen Eintrag erledigt, jetzt kommt der froh- und mutmachende Faktor hinzu, getreu der Liste, die unsere Mimi in heaven immer für ihre Montagseinträge verwendet hat. Frühlingsbilder! 

Was noch fehlt? Mein Team wußte es sofort, was lustiges! Also haben wir ein Bildchen rausgekramt, über das wir uns dazumalen schon so amüsiert haben, guckt:

Neue Bilder haben wir natürlich auch noch, wieder einmal einen Sonnenuntergang, aufgenommen am Frühlingssonntag anno domini 2021 bei immer noch 17 Grad Außentemperatur im Februar:

Nun kommen wir so langsam zum Schluß unseres heutigen Montagseintrag, und da hätten wir nun auch noch was feines, denn die Frau Chefredakteurin hat beim Freitagseinkauf etwas gefunden, das jetzt auf Mimis Fensterbank-Ecke steht

das Köpfchen einer Rose mit so schöner, fröhlicher Farbe!

Jetzt kommt noch das vom gesamten Redaktionsteam ausgewählte Lieblings-Frühlings-Bildchen aus dem Archiv

und damit wünschen wir euch allen einen guten, frohen Montag und eine ebensolche letzte Februarwoche, paßt alle gut auf euch auf, bleibt oder werdet gesund, verliert nicht den Mut und laßt euch nicht unterkriegen, das wünscht euch von ganzem Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven 

Otto und Luzia

Habts fein!  

 

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Jet zo fiere – trotz alledem!

Heile, heile Gänsje
es is bald widder gut,
es Kätzje hat e Schwänzje


es is bald widder gut,
heile heile Mausespeck


in hunnerd Jahr is alles weg.

(trad. Kindervers)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, wir haben lange überlegt, ob wir in diesem Jahr in Zeiten von Corona überhaupt einen Eintrag zum Karneval machen sollen. Dann haben wir uns am Freitagabend, wie in jedem Jahr vorher, die Sitzung vom Mainzer Karneval „Mainz bleibt Mainz“ angeguckt…..und waren begeistert! Und haben in unserer dieses Mal dann erst samstäglichen Redaktionssitzung beschlossen: Wir machen ihn, den Eintrag zum Karneval, denn gerade in diesen Zeiten ist er so wichtig: Der Humor! Und das Lachen! Und das Fröhlichsein, trotz alledem! Und das einmal wieder Abstand nehmen zu anstrengenden Tagen, wenn auch mit allen Auflagen und Geboten in dieser schwierigen Zeit! Um weiter und wieder Kraft und Mut zu schöpfen für die kommende Zeit, die uns weiterhin viel abverlangen wird. Aus diesem Grund haben wir uns als Gedicht für den heutigen Eintrag bewußt den Refrain des Liedes aus der Meenzer Fassenacht von Ernst Neger ausgesucht, eigentlich ein Kindervers zum trösten kleiner Kinder bei allen Wehwehchen! Denn

„Es is bald wieder gut…“ 

und

„in hunnerd Jahr is alles weg!“

Das erste hoffen wir alle inständigst, das zweite ist auf jeden Fall so!

Ein bissel Hintergrundgeschichte zum sicherlich allen von euch bekannten Lied:

https://de.wikipedia.org/wiki/Heile,_heile_G%C3%A4nsje

Und damit nun endlich Helau und Alaaf, holde Närrinen und Narrhalesen draußen steht ein närrischer Eintrag, wolle mer’n eroilosse? Eroi mit’m! Narrhallamarsch!

Wir dekorieren die Redaktionsräume hier mit herrlich bunten Luftschlangen

und Konfetti

mit Luftballons nehmt euch alle ein Hütchen oder eine schöne Maske ganz wie es euch beliebt! Und wenn wenn et Trömmelche jeht, dann stonn mer all parat…!

Mit all den schönen Kostümen der vergangenen Fastnachtstage in diesem Blögchen bzw. im Grafschafter Wochenanzeiger!

Oft zelebriert hier, in all den Jahren, unvergeßlich für uns alle der begeisterte Eifer unseres Co-Autors, unserer rasenden Reporterin, unserer Mimi in heaven! Die wieder so fehlt in diesen von ihr so geliebten Tagen, wenn ihre Dosenöffnerin hier wieder närrisch abdrehte! 🤣 Und so beginnen wir den eigentlichen Eintrag auch mit ihr und dem Redaktionsteam im närrischen Outfit

der Narrenzug nimmt Farhrt auf!

So, wie die Mainzer Fastnachtssitzung eine so gänzlich andere war in diesen Zeiten, so wird es auch unser Eintrag sein, denn wir plaudern hier zum Karneval einfach mal fröhlich aus dem Nähkästchen, sprich, aus den Ereignissen im Grafschafter Wochenanzeiger aus den letzten Tagen. Und hoffen, daß euch allen das genauso gefällt wie uns die Sitzung aus Mainz.

Großes Ereignis: Der Winter ist da! Endlich! Auch hier ist er angekommen, mit eisigsten Temperaturen, mit Schnee bis auf Balkonien, mit Schneestürmen des nachts, und mit herrlich sonnigen Tagen in einer weißen Grafschaft bei klirrendem Frost!

Schnee bis in Mimis Brotkasten und Schneespuren im Wohnzimmer! Ihr wißt ja, Bilder anklicken, groß gucken!

Nächtlich verschneite Grafschaft, mit steifem Nord-Ost-Wind!

Und herrlichem Sonnenaufgang über Schneelandschaft! Einfach herrlich, wir haben uns so gefreut, haben wir doch so lange darauf gewartet!

Und meine Redaktionsmitglieder drückten sich die Nasen am Wohnzimmerfenster platt, wie wunderbar ist das denn da draußen!

Irgendwie auch ein karnevalistischer Einschlag: Das Fenster ist nicht schlecht geputzt, die Doppelverglasung ist undicht geworden, da hat sich zwischen den Scheiben Wasser gesammelt und ist in Streifen getrocknet, wie man sieht, das Fenster muß erneuert werden, aber erst, wenn die Temperaturen draußen es wieder erlauben!

Bruno ist ganz selig!

Und Ruddi auch! Aber die anderen alle nicht minder, nur lieben Eisbären Schnee ganz besonders, deshalb strahlt auch Luzia so!

Mit den leuchtenden Schneekristallen am Fenster um die Wette, hihihihi!

Mimis Mikesch sitzt ganz verschüchtert zwischen den begeisterten Bären, lach, aber er durfte natürlich auch gucken, es war nur die Begeisterung am Anfang so groß.

Da mein Redaktionsteam da nun so fein versammelt war am Fenster, haben wir nach ausgiebigem gucken von Schnee in der Grafschafter Landschaft gleich noch ein Fotoshooting für neue Redaktionsfotos gemacht, guckt:

Ein fröhliches Redaktionsteam! So wünscht man sich das, dann klappt auch die Arbeit!

Die Bären strahlen alle genau wie die Sonne, die ins Wohnzimmer schien.

Hamish konnte sich gar nicht satt sehen, denn obwohl er ja kein Eisbär ist, kennt er Schnee doch aus seiner schottischen Heimat und liebt ihn.

Der Rest der Truppe, glücksstrahlend, endlich Schnee in old Lirich-City, lach!

Karneval warf ja schon seine Schatten voraus, da oblag es natürlich wieder unserem Handelsreisenden Otto, für Speis und Trank in den närrischen Tagen in der Redaktion zu sorgen, natürlich nach den neuesten Corona-Vorschriften mit vorgeschriebener OP-Maske ausgestattet:

Seine Ausbeute konnte sich sehen lassen

lecker Eierlikör-Berliner und Piccolöchen 😋🤣! Otto kennt die besten Bäcker hier weit und breit und ist bester Kunde im Namen und für seine Redaktion bei einem bekannten und berühmten Wein- und Sekthandelsgeschäft. Es ist ein unschlagbarer Vorteil, wenn man in den Redaktionsreihen so einen versierten Handelsreisenden sein eigen nennt, und das „handeln“ steht nicht nur in seinem Titel! 😂😎

Wir waren bzw. sind jedenfalls begeistert von seiner „Beute“!

Er reist aber nicht nur in Sachen Lebensmittel, einmal unterwegs, greift er alles ab, was die Redaktionsräume gemütlich, schön und vor allen in diesen Zeiten fröhlich macht, so gab es vor Zeiten schon diesen herrlichen Tulpenstrauß von seinen Reisen

ist das nicht eine wunderbare Farbe? Frau Chefredakteurin und auch Mimi in heaven lieben bzw. liebten ja beide rot so sehr!

Wie gesagt, das war schon länger her, der Tulpenstrauß bereits wieder verwelkt, da gab es gleich Nachschub von Otto, als er jetzt wieder unterwegs war:

Dieses Mal in bunt, die Farben sind wonnig!

Diese Farbe gefiel der gesamten Redaktion ganz besonders! Natürlich neben dem folgenden rot!

Gelb ist immer so herrlich sonnig!

Nächtlich mit Beleuchtung macht der Strauß auch richtig was her, guckt:

Apropos nächtlich und leuchten: Angesichts der Tatsache, daß der Winter endlich eingezogen ist, haben wir natürlich auch noch winterlich in den Redaktionsräumen dekoriert, die Schneekristall-Leuchtekette am Wohnzimmer habt ihr ja schon gesehen, und das wäre die Deko am Küchenfenster:

Ein Schneehäuschen mit Schneemann, das sieht so hübsch aus. Wir haben mittlerweile noch bissel mehr Winterdeko, aber die müssen wir noch fotografieren. Habt ihr noch was zum drauf freuen!

Wie ihr alle wißt, beschäftig sich Frau Chefredakteurin hier ja mit auf- und umräumen, und da ist ihr mal wieder was feines in die Hände gefallen. Ihr kennt ja alle die berühmte Bauernhofarbeitsstelle, die sie dazumalen in einer bekannten sozialen Einrichtung hatte, da kann sie jetzt den Beweis antreten, denn sie hat ihren alten Dienstausweis wieder gefunden:

Hach, ja, das waren noch Zeiten, seufzt sie gerade, die Frau Chefredakteurin, da war man noch jung und schön, jetzt ist man nur noch „und“! Bufftääääää, bufftääääää, bufftäääääää, bumm bumm!

So, ihr lieben Leser alle, nun nähern wir uns hier so langsam dem Ende unserer heutigen närrischen Sonntagsausgabe, aber nicht, ohne euch vorher noch mit „Strüßjer“ zu bewerfen, wie es im Karneval der Brauch ist:

Und wir haben auch noch was feines aus der „Meenzer Fassenacht“, Frau Chefredakteurin hat mal ein paar Bilder vom Fernseher abfotografiert, um zu zeigen, wie schön es war.

Die berühmten „Schwellköpp“ aus Mainz

https://de.wikipedia.org/wiki/Schwellkopp

Die Mainzer Hofsänger, die draußen gesungen haben, wir fanden dieses Bild so schön!

Närrischer Höhepunkt zum Ende der Sendung und das Bild, das nun kommt, machte den Schluß, wir fanden das ganz zauberhaft:

„Wir alle Leben im Schatten des Doms….“, ein Lied von Thomas Neger, dem Enkel von Ernst Neger. Damit schließt sich nun auch wunderschön der Reigen vom Anfang bis zum Ende.

In unserem närrischen Beitrag hatte dieses Jahr mal die Meenzer Fassenacht den Löwenanteil, da dürfen die Kölner nicht böse sein, sie waren hier schon so oft vertreten, und den Eintrag hat halt nun mal die Sendung am Freitag aus Mainz auf den Weg gebracht. Und ich hab einmal mehr und gerade in diesem Jahr wieder so innig an all die Sendungen gedacht, als meine Eltern noch keinen Fernseher hatten und meine Mama immer bei Nachbarn über uns eingeladen war zum gucken, sich jedes Mal vorher fein gemacht hat, von mir bewundert, und mit einem Fläschchen Wein und Knabbergebäck voller Vorfreude nach oben gegangen ist, und jedes Mal begeistert (und angetüddelt, hihihihi!) wieder nach Hause kam. Mein Papa hat dann auf mich aufgepaßt, er machte sich nicht so viel aus Karneval, einzig die Mainzer Hofsänger fand er als zweiter Baß in einem Männergesangverein immer ganz toll und großartig.

Und so werden sie auch diesen Eintrag hier mit beschließen, die Mainzer Hofsänger, mit ihrem berühmten Lied:

und mit „Sassa“, auch immer wieder so schön, ich hab das gewählt, weil es noch eine ganz alte Ausgabe ihres Auftritts ist!

Und einmal nur mit „So ein Tag“.

Ja, ihr lieben hier alle, damit sind wir nun am Ende unserer heutigen närrischen Sonntagsausgabe, zum Schluß ist es nun doch noch bissel wehmütig geworden, aber ich glaube, das ist im Karneval immer so. Denn „ach, wie bald ist wieder Aschermittwoch….“ heißt im Lied der Mainzer Hofsänger, und so ist es, im Karneval wie im Leben, Freude und Ausgelassenheit und Leid und trübe Tage haben manchmal einen schmalen Grat. Und heuer überwiegt in diesen schwierigen und anstrengenden Zeiten doch sehr die Sehnsucht nach besseren Tagen, besseren Zeiten, und deshalb wollen wir hier in unserem Grafschafter Wochenanzeiger für uns und für euch vehement die Hoffnung aufrecht halten, daß eines nicht zu fernen Tages wir wieder alle gemeinsam inbrünstig singen können

So ein Tag, so wunderschön wie heute….

weil „alles widder gut“ ist. ❤

Den endgültigen Schluß machen wir jetzt mit einer Strophe aus dem als Gedicht eingestellten Lied

Das Leben ist kein Tanzlokal,
das Leben ist sehr ernst.
Es bringt so manche Herzensqual,
wenn du es kennen lernst.
Doch brich´nicht unter seiner Last,
sonst wärest du ein Tor,
und trag´was du zu tragen hast,
geduldig mit Humor.
Und denk´ Dein ganzes Leben lang,
ans Lied das Dir die Mutter sang –

Heile, heile Gänsje
es is bald widder gut,
es Kätzje hat e Schwänzje
es is bald widder gut,
heile heile Mausespeck
in hunnerd Jahr is alles weg.

(Martin Johann Mundo, 1882 – 1941 )

Und damit wünschen wir euch allen einen wunderschönen Fastnachtssonntag, bleibt oder werdet alle gesund, paßt auf euch auf, verliert die Hoffnung nicht und den Mut, laßt euch nicht unterkriegen und denkt immer daran: Et hätt noch immer jot jejange!

Bleibt fröhlich, behaltet euren Humor, das wünscht euch von ganzem Herzen euer Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia

Habts fein!

Grafschafter Wochenanzeiger – Kleine Alltagsfreuden

Von der Freude

„Sage“, sprach ich, „holde Freude,
sage doch, was fliehst du so?
Hat man dich, so fliehst du wieder!
Niemals wird man deiner froh.“

„Danke“, sprach sie, „dem Verhängnis!
Alle Götter lieben mich;
wenn ich ohne Flügel wäre,
sie behielten mich für sich.“

(Johann Nikolaus Götz, 1721 – 1781, deutscher Geistlicher, Epigrammdichter und Übersetzer)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger am heutigen Sonntag, dem letzten Tag des 1. Monats des Jahres, dem Januar. Kaum zu glauben, daß der schon wieder um ist. Wir hatten ja im letzten Sonntagsblatt schon berichtet, daß es langsam schwierig wird, noch neue Themen zu finden, und so werden unsere freitäglichen Redaktionssitzungen hier immer zu einem Gedankenmarathon, lach! So auch wieder an diesem vergangenen Freitag, aber es geht eben nichts über ein gut eingespieltes Redaktionsteam, und so hatte dieses Mal mein gesamtes Bärenteam die zündende Idee: Kleine Alltagsfreuden!

Mein Team sitzt ja unter der Woche auch nicht untätig hier rum, lach, sie nehmen ja doch auch an meinem Alltag teil, und da sie alle gute Beobachter sind, fällt ihnen natürlich auf, über was sich die Frau Chefredakteurin untertags so vor sich hin freut. Und aus alle dem, über was speziell ich und im allgemeinen auch mein Team sich gefreut haben, da machen wir euch jetzt euer wohlvertrautes Sonntagsblatt vom Grafschafter Wochenanzeiger:

Beginnen wollen wir mit …..Schnee! Ja, lach, es gab ihn doch am letzten Wochenende noch in unserer Grafschaft, wieder einmal nächtens, und dieses Mal ist die Frau Chefredakteurin aufgeblieben, um ihn wenigstens in den Morgenstunden noch einigermaßen liegend und bei besserem Licht fotografieren zu können, Vorhang auf für die ersten Schneebilder aus der Liricher Grafschaft: 

 

Frühmorgens zur blauen Stunde, selbst die Straßenlaternen sind noch an. 

Und guckt mal, auch der rote Stern, der immer einer der ersten bei der Adventsbeleuchtung hier ist, leuchtet noch mit uns hier oben im Eulennest um die Wette! 

Mein Bärenteam drückte sich die Nasen an der Scheibe platt, nun auch endlich mal Schnee in der Grafschaft!

Auch hinten raus: Ein Wintermärchen

Würde eigentlich wieder für einen Schneemann reichen, aber bis die Kinder soweit waren, war schon fast die ganze Pracht wieder futsch. Bis jetzt sind wir recht stiefmütterlich behandelt worden hier, was den Schnee anbelangt. 

Jetzt kommt Kunst! 😂

Mein Team war entzückt von dem Bild, und ja, das ist immer noch die kleine elektrische Kerze, die seit November 2019 ! mit einer Batterie brennt. 

Ein treues Kerzchen, da wirkt der Kranz wie Sieger-Lorbeer! 😊

Ein Spitzenvögelchen, über das jetzt Ursel schmunzeln wird. 

Die nächste feine kleine Alltagsfreude wurde ebenfalls sämtlichen Redaktionsmitgliedern zuteil, denn die Frau Chefredakteurin hatte Schokoladenhunger und demgemäß einen…..nein, gleich drei herrliche Schokoladenkuchen gebacken. 😉😊😋

Da sind sie, ganz frisch aus der Form

und sowohl die Anzahl als auch die Form haben eine kleine Geschichte: Es war einmal eine Frau Chefredakteurin, die wollte einen feinen Schokoladenkuchen mit Schokoladenguß backen, aber oh Schreck! es gab im dafür vorgesehenen Fach für die Kuchenformen keine Kastenform mehr! Und nun? Na, dann nehmen wir eben die:

Glasformen, drei an der Zahl, genau ausreichend für die Menge an Teig, hier schon abgestellt zum spülen nach dem backen. 

Mit den Glasformen läßt sich prima backen, die Kuchen „flutschten“ regelrecht raus! 

Und nun die Schoko-Glasur:

Herrliche Matscherei mit Pinsel und Fingern, ihr könnt euch sicher alle vorstellen, daß mein Bärenteam mit heißen Wangen dabei war, und die Hälfte der Schoko-Glasur auf Bärentatzen landete! 🤣

Aber das Ergebnis konnte sich sehen und vor allen Dingen schmecken lassen:

Das ganze schreit nach Wiederholung, auch wenn die Küche hinterher entsprechend aussah:

Wozu hat der Mensch eine Spülmaschine! Und da kommt gleich die nächste Alltagsfreude ins Spiel, über die meine Bären jedes Mal schmunzeln: Anfang 2020 war hier ein Ventil für den Wasserzulauf der Spülmaschine defekt, ebenso war auch der Wasserkran in der Küche marode, es gab nur noch kaltes Wasser, weil der Heißwasserkran „eingerostet“ war und auch nicht mehr gängig gemacht werden konnte, mein Vermieter ist nicht unbedingt der schnellste bei solchen Sachen, langer Rede kurzer Sinn: Hier ist einige Zeit dann von Hand gespült worden mit der Beschaffung des heißen Wassers mittels Wasserkocher. Ich hasse spülen!!! 😝 Nach unangemessener Wartezeit kam er aber, der Handwerker, und mit ihm 

der schicke neue Wasserkran, das reparierte Ventil und ……die wieder voll funktionsfähige Spülmaschine! Das ist nun auch schon wieder eine ganze Weile her, aber ich strahle wirklich regelmäßig noch beim bedienen dieses schicken neuen Krans und beim befüllen und anstellen meiner Spülmaschine! 😊 Alltagsfreuden! 

Ein wenig neuer ist die Freude über dieses Teil

oh, neuer Kühlschrank, hör ich euch fragen, nee, eigentlich eines meiner altgedienten Küchengeräte, an dem aber nach Abbruch der Einhängung der Türe fürs Tiefkühlfach selbiges nicht mehr so recht funktionierte, im übrigen der Kühlschrank auch mal wieder abgetaut werden mußte, er hat zwar eine Abtauautomatik, aber die macht nicht immer, was sie soll, so muß ich ab und an „von Hand“ ran, und siehe obige Schneebilder, das Wetter war glänzend für eine solche Aktion, Kühlschrank ausräumen, alle Sachen gut und vor allem kalt auf Balkonien gelagert, abtauen, auswaschen, wieder in Betrieb nehmen, Türe für Tiefkühlfach mit Trick 17 (mit Klebeband, hihihi!) reparieren, Kühlschrankthermometer einlegen…..siehe da, – 18 Grad, Tiefkühlfach wieder benutzbar! Wie hab ich mich danach über Tiefkühlpommes und Eis gefreut, lach, das hab ich doch eine Weile entbehren müssen. 

Mäuschen an der Kühlschranktüre freut sich mit!

Es ist schon länger die Anschaffung einer neuen Kühl- und Gefrierkombi geplant, finanziell auch gesichert, aber da hat mir die Pandemie ein bissel einen Strich durch die Rechnung gemacht, ich möchte das nicht bestellen, sondern sehen, gucken, anfassen, hihihi, also im Laden, so lange, bis das wieder vernünftig geht, wird es so, wie es jetzt ist, langen, ich brauch auch ein spezielles Maß, nämlich schmal, also unter 50 cm in der Breite! Und da ist nun der wieder voll funktionierende Kühlschrank mit dem Tiefkühlfach auch eine meiner täglichen Alltagsfreuden! Die so wichtig sind in dieser verrückten Zeit!

Bei der nächsten Freude können wir mit Bildern noch nicht dienen: Die Kinder haben eine neue Wohnung! 

Nach den diversen Wasserschäden durch den über ihnen wohnenden Mieter und dem euch ja geschilderten Diebstählen der Fahrräder und eines Keyboardes aus dem verschlossenen Keller haben sie sich ja umgeguckt nach einem neuen Domizil, und nun hat es ganz schnell geklappt, genau das, was sie gesucht haben, ein Zimmer mehr als jetzt, wieder mit Balkon, größer als vorher, Erdgeschoß, Gartenmitbenutzung, allerdings nicht mehr auf der „schäl Sick“ 

https://de.wikipedia.org/wiki/Sch%C3%A4l_Sick

sondern in Köln-Ehrenfeld! Nun werden Pläne geschmiedet, Zimmer virtuell neu eingerichtet, und ich hoffe, alles läuft zu ihrer Zufriedenheit, in diesen Zeiten ja auch nicht gerade einfach, umzuziehen, aber es war so ein passendes Angebot, und die sind gerade in einer so großen Stadt wie Köln auch nicht so reich gesät! Also Daumendrücken für gutes Gelingen! Die Wohnung wird noch grundsaniert und renoviert, also quasi ein Erstbezug! 

Das ganze hat natürlich bei eurer Frau Chefredakteurin wieder das „Puppenstubengen“ ins Leben gerufen, lach, ich richte für mein Leben gern Zimmer ein, leider kann ich vor Ort bei den Kindern derzeit ja nicht gut behilflich sein in diesen Zeiten, na, da werden wir hier halt wieder aktiv, wir haben ja bis jetzt noch in unserer Weihnachtsdeko geschwelgt

in diesem Jahr wollte ich das so, es ist alles stehen geblieben mal wieder bis zum traditionellen katholischen Abplünderungstag am 2. Februar, Maria Lichtmeß, Ende der traditionellen Weihnachtszeit. So werden wir es uns an diesem Sonntag nochmal gemütlich machen darin, und am Montag ist dann auch hier Schicht im Schacht, alles wird wieder eingeräumt! Und dann leg ich hier endlich los in unseren Redaktionsräumen, diverse Pläne hab ich ja schon lange, dazumalen Mimis wegen auf Eis gelegt, das umräumen wollte ich ihr nicht mehr zumuten. Nu aber! Und wir werden berichten! Und ich hoffe, es läuft alles besser als in dem Lied von Reinhard Mey, das auch zu den kleinen Alltagsfreuden in den vergangenen Tagen hier zählte, weil man sich derzeit doch sehr nach der Erfüllung des Refrains sehnt: 

https://www.reinhard-mey.de/texte/alben/bei-ilse-und-willi-aufm-land

Für die Pausen zwischen den Arbeiten oder zur Erholung am Abend von selbigen steht hier derzeit wieder einiges an neuem Lesestoff zur Verfügung, auch Alltagsfreuden, oder Telefonate mit meiner Freundin hier, die sich den Beginn ihrer Rentier-Laufbahn auch anders vorgestellt hat als mitten in den Einschränkungen einer Pandemie! Sei’s drum, wir sind gesund und unsere Lieben auch, das ist derzeit die Hauptsache und nicht nur eine Alltagsfreude, sondern ein tägliches Dank- und Bittgebet!

So, ihr lieben Leser alle, das waren sie nun, unsere täglichen kleinen Alltagsfreuden, wir hoffen sehr, daß es solche oder ähnliche auch bei euch gibt, man muß sie eben aufpicken, die kleinen Glücke, und sie sind soviel wert! 

In diesem Sinne wünschen wir euch allen wieder einen schönen, gemütlichen Sonntag, paßt alle gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, kommt am Montag alle wieder gut in die neue Woche und den zweiten Monat des Jahres, Februar, euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia. 

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – „wenn der Frühling kommt……“

Die Tulpe

Andre mögen andre loben,
mir behagt dein reich Gewand,
durch sein eigen Lied erhoben
pflückt dich eines Dichters Hand.

In des Regenbogens sieben
Farben wardst du eingeweiht,
und wir sehen, was wir lieben,
an dir zu derselben Zeit.
Als mit ihrem Zauberstabe
Flora dich entstehen ließ,
einte sie des Duftes Gabe
deinem hellen, bunten Vlies.

(August Graf von Platen)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger! Die freitägliche Redaktionssitzung zeigte mal wieder bissel ratlose und müde Gesichter ringsum, nach einer einzigen Nacht mit Schnee fiel das Wetter wieder in seine januartypische Tristesse und alles ums vorherrschende Thema Corona trug auch nicht zur Stimmungsaufhellung bei. Was tun für unsere Sonntagsausgabe? Fünf Augenpaare waren fragend auf mich gerichtet: Hast du eine Idee, Frau Chefredakteurin? Ich blätterte derweil im Archiv, und Ruddi stieß irgendwann seine Teamkollegen an, er hatte das glitzern in meinen Augen bemerkt, ja, ich hatte eine!

Denn ich war beim blättern an den meinen altgedienten Lesern gewiß noch bekannten und mittlerweile legendären „Frühlingsbeschwörungen I – X“ hängengeblieben, und da insbesondere an einem Eintrag, aus dem auch das obige Gedicht stammt. Denn in den Tagen zwischen dem abplündern des Weihnachtsbaumes und dem langsam wieder steigenden Licht gibt es etwas, was die Stimmung beim bloßen Anblick hebt: 

Tulpen! 

Die Tulpen (Tulipa) bilden eine Pflanzengattung in der Familie der Liliengewächse (Liliaceae). Die etwa 150 Arten sind in Nordafrika und über Europa bis Zentralasien verbreitet. Zahlreiche Hybriden werden als Zierpflanzen in Parks und Gärten sowie als Schnittblumen verwendet.

Ihr Name geht über türkisch tülbend auf persisch دلبند / delband zurück und bedeutet auf persisch „Geliebte/r“ („del“/دل = Herz; „band“ von „bastan“بستن = (zu)binden). Die Herkunft der ersten Silbe lässt sich bis zum Sanskrit-Wort तूल / tūla, das mit „Baumwolle“ übersetzt wird, zurückführen. Im Persischen wird die Gattung als Lale (لاله / lāle) bezeichnet, was etymologisch mit dem Sanskrit (vgl. hind. लाल / lāl – „rot“) verwandt ist. Im Türkischen selbst heißt die Blume auch lale, was eine Entlehnung aus dem Persischen ist.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Tulpen

Wieviele schöne Sträuße haben hier in unseren Redaktionsräumen schon gestanden, um eigentlich noch mitten im Winter einen Hauch von Frühling zu vermitteln. 

In allen Farben, und in einem Jahr sogar als Blumenzwiebeln, die nach dem Abblühen im Balkonkasten gelandet sind und noch mehrere Jahre wieder geblüht haben. 

Die Farbe war so fröhlich und stimmungsaufhellend, deshalb haben wir jetzt alle Fotos in eine Galerie verpackt! Und wer es gerne Bild für Bild genießen möchte, noch einmal als Dia-Show!

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Die Tulpe steht für die Erweckung der eigenen Göttlichkeit, das wundert einem doch bei gerade dieser Farbe nicht, oder? Tulpen wird nachgesagt, daß sie gebrochene Herzen heilen können. Nach einem Streit sollen Tulpen die Versöhnung wieder herbeiführen, indem sie das Göttliche im Menschen zum Leuchten bringen. Auch in der griechischen Mythologie ist die Tulpe gegenwärtig: Tulip war die Tochter des alten hellenistischen Meeresgottes Proteus. Tulip wurde vom Gott des Gartenbaus ohne Erfolg umworben. Darauf verwandelte er sich in einen Jäger, um Tulip in den Wäldern zu fangen. Doch Artemis rettete sie, indem sie Tulip in eine Blume, die Tulpe, verwandelte.

Wir sagen ja auch etwas „durch die Blume“, wie sieht es denn da mit der Tulpe aus?

Tulpen haben ihre Bedeutung in der Blumensprache. 
Die Bedeutung ist allerdings nicht ganz eindeutig, denn die Tulpe kann sowohl eine enttäuschte Liebe als auch eine erfüllte Liebe signalisieren.

Ein Strauß mit 7 Tulpenstielen zeigt an „Ich bin im siebten Himmel in meiner Liebe zu dir!“

Die Farbbedeutung ist aber eindeutig, rot bedeutet natürlich Liebe, gelb ein Lächeln.
Rosa Tulpen bedeuten zarte, erwachende Liebe, orange Tulpen sagen aus „Du faszinierst mich!“
Weiße Tulpen stehen für endlose Liebe, violette für Bescheidenheit.
Ein bunter Tulpenstrauß bedeutet, daß man jemandem schöne Augen macht.
Schwarze, dunkle Tulpen stehen für Leidenschaft.

Unsere Mimi in heaven mochte Tulpen sehr, allerdings hatte sie sie leider auch „zum fressen gern“, da mußten sie immer außer ihrer Reichweite stehen und am Abend hab ich den Strauß dann auf Balkonien befördert, damit meine kleine Schwarze des nächtens nicht auf die Jagd ging hier! Mein Redaktionsteam hat  eifrig nach einem Bild gesucht und ist wieder fündig geworden im reichhaltigen Schatz von Servietten

Sie waren alle ganz begeistert und fanden Mimi inmitten der Tulpen wunderschön, da oben auf ihrer Wolke und ihrem Stern kann sie die ja auch bedenkenlos genießen. 

Das ist mein Lieblingsbild von den Tulpen, die Tulpenfarbe gefällt mir sehr und vor allem mag ich Holz dabei, als Gefäß und als Hintergrund, einfach schön! 

Auf diesem Bild ist es ähnlich, und ich bin nun mal ein Fan aller rot bis rose-Töne! In unseren Redaktionsräumen haben wir ja auch noch so ein feines Tulpenbild, mal von einer Freundin geschenkt bekommen, guckt:

Erinnert sich von euch eigentlich noch jemand an die Fernsehserie „Adrian der Tulpendieb“? 

https://de.wikipedia.org/wiki/Adrian_der_Tulpendieb

Hab ich immer gerne geguckt! Und mich beim nachgucken jetzt begeistert an die alten Schauspieler erinnert! 

Unsere Girlande über dem Gedicht haben wir ja mit diesem Bild begonnen denn wenn wir an Tulpen denken, denken wir doch ganz automatisch an Holland, und da nun wieder vor allem an Amsterdam, denn wie hieß doch noch unser Titel? 

„Wenn der Frühling kommt……“ ja, genau,die „Tulpen aus Amsterdam“, und die gibt es nun für auf die Ohren:

Eine alte Aufnahme von 1961!

Klassisch mit holländischer Straßenorgel!

Und nochmal original in holländisch!

Viel Spaß beim hören!

Und damit wünschen wir euch allen einen schönen, entspannten Sonntag, wir hoffen, der Eintrag hat euch wieder gefallen und wir konnten einen kleinen Beitrag zur Aufmunterung in diesen Zeiten beitragen. Paßt alle gut auf euch auf, und bleibt oder werdet gesund, behaltet Humor, Mut und Kraft, das wünscht euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia

Habts fein!  

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Wunschgedanken

Die Baumstämme werden wie Menschen jetzt warm

Die Baumstämme werden wie Menschen jetzt warm,
sie nehmen den Sonnenschein gern in den Arm.


Der Schnee rund um den Stamm entweicht,
soweit des Baumes Wurzel reicht.
Die Schneeglocken hocken da rund in Scharen
begrüßt von den Staren.


Auf graslosem Boden bloß Keim bei Keim,
beim kahlen Baum duftet’s nach Honigseim,
es duftet nach Liebe, dem Frost entronnen,
erste Blüte und letzter Schnee sich dort sonnen.

(Max Dauthendey, 1867 – 1918, deutscher Dichter und Maler)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, zuerst einmal eine ganz aktuelle Meldung aus der Grafschaft und den Redaktionsräumen beim schreiben der Frau Chefredakteurin an unserem Eintrag hier genau um 1.14 MEZ: Es hat geschneit, die Grafschaft hüllt sich in nächtliches Weiß, romantisch und schön, Beweisfotos gibt es später, lach, denn wir haben zwar welche gemacht, aber keine Lust, die jetzt noch zwischen dem schreiben hier hochzuladen! Und wenn er liegenbleibt, dann machen wir am heutigen Sonntag ohnehin noch viel mehr davon! Mein Redaktionsteam ist ganz aufgeregt und guckt an den Fenstern, und hofft natürlich inständigst, daß er liegen bleibt! 

Denn dem Eintrag dieser Sonntagsausgabe vom Grafschafter ging eine ohnehin recht turbulente Redaktionssitzung am Freitag voraus, der Lockdown und die vorherigen unsäglich grauen Tage so gänzlich ohne den allüberall ansonsten fallenden Schnee machte sich hier nun langsam auch in gereizten Nerven bemerkbar. In Anbetracht der ersten Sonntagsausgabe dieses Jahres hatten sich nämlich die Eisbären meiner Crew wieder was mit Schnee gewünscht, und Bruno erinnerte sich an ein Fensterbild der Frau Chefredakteurin mit Schneeglöckchen und meinte, das wäre doch was feines für sie alle. Tja, da gab es dann aber erst einmal mürrische Gesichter bei den beiden braun gefärbten Kollegen unseres Teams, immer bloß die Eisbären, die wären ja wohl das letzte Mal schon federführend gewesen, sie wollten auch mal wieder mit ran. In dieser gekippten Stimmung hatte dann mal wieder Ruddi die zündende Idee: Kollektive Teamarbeit, die Eisbären mit den Schneeglöckchen, die Braunbären…..? Ja, Frau Chefredakteurin, jetzt fehlt mir die Idee für das einbinden der Brownies in das Schneeglöckchenthema, hast du vielleicht…..? Hatte ich, und mein Vorschlag wurde begeistert aufgegriffen, laßt euch überraschen, und so hatte Ruddi mit seinem lieben Gemüt und der guten Anleitung durch seine geliebte Cheffin Mimi in heaven mit Hilfe der Frau Chefredakteurin die Wogen wieder geglättet. Nun, denn alle Mann ans Werk!

Frau Chefredakteurin mit Mimi in heaven, Ruddi, Bruno, Hamish, Otto und Luzia. 

„Wunschgedanken“ haben wir den Eintrag übertitelt, da waren in Ermangelung von Schneefall, der nun heute nachgeliefert worden ist, die Gedanken bereits bei den Schneeglöckchen, die ja in Eis und Schnee schon blühen, aber eben doch auch schon ein wenig Frühlingsahnen mitbringen. 

Die Schneeglöckchen (Galanthus) bilden eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae). Die etwa 20 Arten kommen von Mittel-, Südeuropa bis Vorderasien und den Kaukasus vor. Sie sind seit Jahrhunderten beliebte Zierpflanzen, da sie zu den ersten Blütenpflanzen des Vorfrühlings gehören. 

Der botanische Name Galanthus ist abgeleitet aus den griechischen Wörtern gála für Milch und ánthos für Blüte. Der deutsche Name „Schneeglöckchen“ bezieht sich auf das, den Frühling anzeigende Herausragen von Galanthus nivalis aus dem Schnee. Andere deutsche Trivialnamen sind: Frühlingsglöckchen, Hübsches Februar-Mädchen, Lichtmess-Glöckchen, Lichtmess-Glocken, Märzglöckchen, Märzveilchen, Marienkerzen, Milchblume, Schnee-Durchstecher, Schneetulpe, Weiße Jungfrau, Weißglatze.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Schneegl%C3%B6ckchen

Schneeglöckchen, diese zauberhaften kleinen, zarten Blüten, die ihren Namen nicht zu Unrecht haben und im Schnee schon blühen, die ersten Boten des nahenden Vorfrühlings. „Lichtmeß-Glöckchen“ heißen sie auch, abgeleitet aus einem alten Brauch, am 2. Februar, dem Lichtmeßtag, sie auf den Altar in der Kirche zu streuen, als Sinnbild der Reinheit und des nahenden Frühlings. 

Sie fungieren auch als Heilpflanze, aber Vorsicht! Schneeglöckchen sind giftig, der Wirkstoff aus den Zwiebeln heißt Galanthamin, in der Bachblütentherapie fördert und unterstützt die Blütenessenz Leichtigkeit, Akzeptanz des Vergänglichen, gibt Hoffnung – auch zu einem Neuanfang- und hilft, Dinge zu tun, die Freude machen. Eigentlich sehr verständlich, diese Wirkung für eine den Frühling ankündigende Pflanze. Aber etwas ganz besonderes vermag der Wirkstoff aus den Zwiebeln des Schneeglöckchens: Es vermag laut Erkenntnissen der Medizinforschung das Fortschreiten der Alzheimer-Krankheit zu bremsen. Er hemmt die Acetylcholin-Esterase (AChE),  wodurch es den Acetylcholin-Spiegel erhöht. Außerdem bindet Galanthamin auch an Acetylcholinrezeptoren und stimuliert auf diese Weise direkt die Neuronenfunktion. Diese Wirkung könnte ein Fortschreiten der Alzheimer-Krankheit aufhalten – im Gegensatz zu den bisherigen Wirkstoffen, wie Tacrin, die die Symptome der Erkrankung lediglich eine Zeitlang lindern können. 

Als weiße Blume gilt das Schneeglöckchen als Sinnbild für die keusche Jugendliebe. In der Blumensprache bedeutet es „Unwiderstehlich kam unsere Liebe“. 

Schneeglöckchen sind in der Kunst weit verbreitet, es wurde oft und von vielen Malern gemalt, zum Beispiel von Cicely Barker, einer englischen Malerin, deren Blumenelfen ich so sehr liebe. Das hübsche Bild darf ich hier nicht zeigen, es ist noch urheberrechtlich geschützt, aber verlinken darf ich, bitte schön:

https://www.etsy.com/de/listing/259311502/die-schneeglockchen-fee-cicely-mary

Das Bild hat sich meine Bärencrew ausgesucht, sie fanden es einfach zu schön, das niedliche kleine Rotkehlchen, das wir alle so mögen, mit den zarten Schneeglöckchen und den hübschen roten Hagebutten und dem leise rieselnden Schnee! 

Ich mag Schneeglöckchen sehr und erinnere mich immer noch voller Freude daran, daß Björns Papa in den Tagen unserer Jugendliebe mir immer ein kleines Sträußchen mitgebracht hat, am Duisburger Hauptbahnhof gab es dazumalen einen Blumenstand, der diese zarten kleinen Frühlingsblüten in jedem Jahr anbot! 

Das war nun das Gemeinschaftswerk meiner Eisbärencrew, und wie schlagen wir nun die Brücke zum Thema unserer beiden Braunbären? Über das Sträußchen, das ich gerade erwähnt habe, denn Hamish meinte, so ein feines Frühlingssträußchen würde sich doch hervorragend als Tischdekoration eignen, unser schottisches Bärchen liebt ja nun mal die Gemütlichkeit eines schönen Zuhauses, und als ich nickte und wir beide uns dabei so ansahen, da fiel mir ein, was ich in den unsäglichen Corona-Zeiten wirklich sehr vermisse: Tisch eindecken für Besuch, ob zum Frühstück, zum Kaffee oder zum mehrgängigen Menü, ich liebe es, Tische schön zu gestalten, mit allem was dazu gehört, schöner Tischwäsche, passende Gläser und Porzellan, und eben natürlich auch dem passenden Blumenschmuck, dabei fielen dann Otto noch meine gesammelten Gewürze aus dem Adventskalender ein, mit denen man nun so wunderbar eigentlich für Gäste kochen könnte, und da waren wir drei dann in unserem nostalgischen Element, denn derzeit geht das ja nun nur für meinen Hausstand hier, und auch Otto hat letztlich seine Handelsreisen auch weitgehendst eingestellt, wir wollen doch unseren Beitrag leisten zum besiegen von Corona. Und da haben wir drei uns nun ans virtuelle Werk gemacht hier:

Wo wir nun schon bei Schneeglöckchen als Tischdeko waren: Dazu würden sich die Teelichtgläser so wundervoll eignen 

sogar die noch weihnachtliche Decke würde passen. Und weiße Spitzentischbänder

da hätten wir dann auch gleich die hübschen Tischväschen für die Schneeglöckchen. 

Ein Teil meiner Sammeltassen, für den Kaffeetisch.

Ein zweites Teelichtglas

würde wunderbar zu Menüs passen, die wir mit den neuen, orientalischen Gewürzen kreieren würden, zum krönenden Abschluß eines solchen Mahls gäbe es stilecht Mokka:

Die Gewürze warten!

Hübsch verpackt in einem eigentlich für Teebeutel gedachten Holzschublädchen. 

Ein Gläschen in Ehren kann auch niemand verwehren, aber auch meine „besten“ Gläser warten schon lange auf mehr als nur mich, die ihnen die Ehre antun. 

Zum Frühstück hätten wir auch noch so viel hübsches Zeug, wie gesagt, ich liebe es, Tische einzudecken!

Marmeladentöpfchen, im Hintergrund prangt noch Blutorangengelee mit Glühweingewürz vom letzten Jahr. 

Deftige Küche ist euch lieber? Na, aber büdde schön:

Ein feiner Deckeltopf für lecker Gürkchen, samt Holzzange! 

Ich hab ja auch eine Nudelmaschine, 

da hätte ich auch mal wieder so Lust drauf, es macht so viel Freude und Spaß, zusammen mit dem Besuch Nudeln selber zu machen und vorzubereiten für ein feines, gemeinsames Nudelessen. Vielleicht auch mit solchen „grimmigen“ gefüllte-Nudeln-Hersteller:

Die hier

hab ich mal in allen Variationen gespült und gesammelt, Tomatenmarkdöschen von verschiedenen Herstellern, wunderbar wiederzuverwenden beim Nudel-Essen als Serviettenhalter!

Gleich mit noch ein paar hübschen Tischdeko-Ideen dabei und……dem Teelichtglas, das auch hier passend wäre und mit dem wir den Eintrag eingeläutet hatten. 

Zum krönenden Abschluß reichen wir euch nun aus der virtuellen Küche noch einen Espresso samt „Doces“, Süßes, Süßigkeiten, Konfekt auf portugiesisch! 

Und nun sind alle meine Bären meines Bärenteams wieder glücklich und ich auch! Haben wir doch wieder prima alle zusammengearbeitet. Und hoffen natürlich sehr, daß es auch euch allen gefallen hat. 

Macht euch alle einen wunderschönen, gemütlichen Sonntag, haltet die Ohren steif und den Humor aufrecht, bleibt oder werdet alle gesund, paßt alle gut auf euch auf, wir hoffen, daß heute immer noch Schnee liegt und lassen uns mal überraschen! Alles Gute für alle unsere lieben Leser wünscht euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia. 

Habts fein!  

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Erste Sonntagsausgabe vom Neuen Jahr 2021

Schnee

Schnee, zärtliches Grüßen
der Engel,
schwebe, sinke –
breit alles in Schweigen
und Vergessenheit!


Gibt es noch Böses,
wo Schnee liegt?


Verhüllt, verfernt er nicht
alles zu Nahe und Harte
mit seiner beschwichtigenden
Weichheit, und dämpft selbst
die Schritte des Lautesten
in Leise?


Schnee, zärtliches Grüßen
der Engel,
den Menschen, den Tieren! –


Weißeste Feier
der Abgeschiedenheit.

(Francisca Stoecklin, 1894-1931)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, da haltet ihr nun heute die erste Sonntagsausgabe des neuen Jahres in euren Händen, bzw. auf euren Bildschirmen. Für diese Sonntagsausgabe haben mein Team und ich keine lange Redaktionssitzung gebraucht, denn nachdem schon vor etlichen Tagen allüberall die Meldungen eintrudelten, daß es geschneit hatte, mein Redaktionsteam so sehnsuchtsvoll wie vergeblich an den Fensterscheiben der Redaktionsräume klebte, sich aber nicht eine einzige weiße Flocke sehen ließ, war sofort klar, daß dies nur ein Eintrag über das vergeblich erhoffte werden konnte! 

Schnee entsteht, wenn sich in den Wolken feinste Tröpfchen unterkühlten Wassers an Kristallisationskeimen (zum Beispiel Staubteilchen) anlagern und dort gefrieren. Dieser Prozess setzt jedoch erst bei Temperaturen unter −12 °C ein, wobei Wasser in Abwesenheit von Kristallisationsansätzen bei bis zu −48 °C flüssig bleiben kann. Die dabei entstehenden Eiskristalle, weniger als 0,1 mm groß, fallen durch zunehmende Masse nach unten und wachsen durch den Unterschied des Dampfdrucks zwischen Eis und unterkühltem Wasser weiter an. Auch resublimiert der in der Luft enthaltene Wasserdampf, geht also direkt in Eis über und trägt damit zum Kristallwachstum bei. Es bilden sich die bekannten sechseckigen Formen aus. Wegen der besonderen Struktur der Wassermoleküle sind dabei nur Winkel von exakt 60° bzw. 120° möglich.

(Schneekristalle, fotografiert vom Schneeforscher Wilson Bentley, from Annual Summary of the „Monthly Weather Review“ for 1902)

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Schnee

Ach, Wikipedia, du bist so unromantisch! Als könne man in solch dürftigen, wissenschaftlichen Sätzen den Zauber von frischgefallenem Schnee beschreiben. Das kann man ohnehin eigentlich nur in Bildern

welch eine Atmosphäre der stillen Ruhe und Gelassenheit strahlen Schneebilder aus. Mein Team hat sich dieses Bild ganz versonnen betrachtet und meinte, wenn Reisen mal wieder möglich wären, dann wäre es doch wundervoll, einen Winter in solch einer Hütte zu verbringen, der Schlitten stünde ja bereits vor der Türe und die Skier lehnten auch schon an der Hüttenwand! Ich konnte ihnen da nur beipflichten! 

Erlebte Winterfreuden:

 

Und heuer tut sich nix, es ist einfach nur kalt, grau in den unterschiedlichsten Varianten und trüb! Das trübte hier auch das Gemüt, und wir brauchten was aufmunterndes! Und hoffen, ihr habt auch Freude an unseren Schneebildern, für alle die unter unseren Lesern, die sich nicht so mit den Freuden des Winters anfreunden können, haben wir aber in einem späteren Teil auch noch was feines. 

Schneebilder aus dem Archiv der schönen „gesammelten“ Bilder, meine Bärenjungs und mein Bärenmädel konnten gar nicht genug bekommen, da drei Bären meines Teams Eisbären sind, ist das wohl kaum verwunderlich, aber auch die beiden Braunbären, Otto und Hamish, waren begeistert! 

Und wonnige neue haben wir auch gefunden, da haben wir mal wieder Zugriff auf unsere Servietten genommen, da die Frau Chefredakteurin bekennender und begeisterter Winterfan ist, gibt es da etliche. 

Zum Beispiel solche, wo man, wie ihr oben über dem Gedicht gesehen habt, auch gleich die passende Girlande mit bearbeiten zaubern kann. Oder auch so

fast wie ein Wimmelbild! 

Die Bären waren ja so begeistert von der Hütte, wir hätten auch noch eines, wie unser Balkonien in einem richtigen Winter aussehen könnte:

hübsch, oder? 

Die Bilder mit Vögelchen dabei sind auch immer ganz besonders schön, ein sehr beliebtes Motiv ist natürlich das Rotkehlchen. 

Und eines haben wir uns nun für den Schluß aufgehoben, das fanden wir alle so wonnig, und haben sofort an unsere Mimi in heaven gedacht! Nun guckt doch mal, ist das nicht einfach entzückend?

Katzenliebe im Schnee, was hätte Mimi an diesem Bildchen für einen Spaß gehabt, wenn sie es gefunden hätte, nun wird sie auf Wolke 🌨und Stern ⭐ganz glänzende Augen bekommen haben. Und wir nehmen mal an, alle ihre tierischen Freunde/Leser hier bei uns im Grafschafter ebenso! 

So, da wären wir dann mit unserem Sehnsucht-nach-Schnee-Eintrag am Schluß angekommen, wir hoffen sehr, es hat gefallen. Und für alle nicht so großen Schneefans haben wir jetzt noch ein paar Bilder aus den grafschaftlichen Redaktionsräumen samt dem Weihnachtsstrauß mit den Figürchen mal im hellen, viel Spaß! 

Ihr wißt es ja alle, Bild anklicken, groß gucken! Gilt auch für die nächste Galerie, Weihnachtsstimmung in den Redaktionsräumen:

Unser Bäumchen heuer mit Zubehör rund um ihn rum!

Mal in voller Pracht, mit dem schönen, beleuchteten Stern an seiner Spitze! Und „Kunst“ hat die Frau Chefredakteurin auch gemacht, 😂 guckt mal:

Beleuchtetes Bäumchen am Wohnzimmerfenster durch die zugezogenen Vorhänge fotografiert! 

Nun kommt sie, die nächste Galerie:

Wir hoffen auch hier, es macht euch noch bissel Freude, unsere Deko zu sehen, sie steht auch noch, wir brauchen das glitzern und leuchten in diesem Jahr einfach mal wieder länger! 

Bevor wir diese Sonntagsausgabe nun schließen, haben wir noch etwas schönes für euch, denn am Freitagabend gab es hier mal wieder ein schönes Himmelsereignis, was die Frau Chefredakteurin zu Bilder machen angeregt hat: 

Auch in den gegenüberliegenden Häusern ist noch alles festlich beleuchtet, 

und da zeichnete sich das Ereignis ab, schaut mal, die dicken, dunklen Wolken und darunter ein schmaler Streifen aus Licht der untergehenden Sonne, wie ein Symbol

auch hinter der dunkelsten Wolke ist Licht, der Himmel steht einen Spalt breit offen.

Ist das nicht richtig schön? Das ist das Lieblingsbild von der Frau Chefredakteurin. 

Langsam schließt er sich, der Spalt. 

Mit ganz viel Zoom „rauscht“ es leider, auch wegen der Belichtung, trotzdem fanden wir das Bild schön. 

Der rote Stern, mittig im Bild links neben der Haustür, leuchtet auch immer noch mit, das finden wir derzeit so schön. 

Überall noch Weihnachtsbeleuchtung. 

Und der letzte Blick auf den nun fast wieder geschlossenen „Himmelsspalt“! 

So, ihr lieben Leser alle, wir wünschen euch nun von Herzen einen schönen, entspannten und gemütlichen Sonntag, kommt alle gut weiter durch die wieder so verstärkt schwierigen Zeiten, paßt auf euch auf und bleibt oder werdet alle gesund, euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia. 

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Fest der Erscheinung des Herrn – Epiphanias

Geburt Christi

Hättest du der Einfalt nicht, wie sollte
dir geschehn, was jetzt die Nacht erhellt?
Sieh, der Gott, der über Völkern grollte,
macht sich mild und kommt in dir zur Welt.

Hast du dir ihn größer vorgestellt?

Was ist Größe? Quer durch alle Maße,
die er durchstreicht, geht sein grades Los.
Selbst ein Stern hat keine solche Straße.
Siehst du, diese Könige sind groß,

und sie schleppen dir vor deinen Schoß

Schätze, die sie für die größten halten,
und du staunst vielleicht bei dieser Gift -:
aber schau in deines Tuches Falten,
wie er jetzt schon alles übertrifft.

Aller Amber, den man weit verschifft,

jeder Goldschmuck und das Luftgewürze,
das sich trübend in die Sinne streut:
alles dieses war von rascher Kürze,
und am Ende hat man es bereut.

Aber (du wirst sehen): Er erfreut.

(Rainer Maria Rilke, aus: Das Marien-Leben, 1912)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, nun erstellen wir hier bereits den 9. Eintrag zum Fest der Heiligen Drei Könige, da gibt es wahrlich nicht mehr viel neues zu berichten. Auch über die Sternsinger, die in Stellvertretung der Heiligen Drei Könige an diesem Tag durch die Gemeinden ziehen, um den Segen Gottes in die Häuser zu bringen, haben wir schon oft berichtet. Trotzdem haben wir uns bei unserer Redaktionssitzung zum heutigen Tage noch einmal auf die Suche gemacht, und siehe da, wir sind fündig geworden: 

175 Jahre danach ist es die größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder

Sternsinger: Eine 13-Jährige hatte 1846 die Idee für das Kindermissionswerk

https://www.kirche-und-leben.de/artikel/sternsinger-eine-13-jaehrige-hatte-1846-die-idee-fuer-das-kindermissionswerk

Das fanden wir sehr interessant, vor allem, wie lange es diese Aktion von Kindern für Kinder schon gibt. Und daß sie auch nach so langer Zeit noch immer nichts von ihrer Beliebtheit verloren hat. 

Aber in diesem Jahr, in Zeiten von Corona, ist auch hier alles anders. Der Aussendungsgottesdienst im Aachener Dom fand zwar statt, aber nur mit ganz wenigen Beteiligten, vernünftig und verständlich, wenn man weiß, wie viele das sonst schon in unserer kleinen Gemeinde waren,

und die Sammelaktion darf nur digital stattfinden. Da ist in allen Gemeinden Kreativität gefragt, und das ist wohl auch gut gelungen, wie man der Startseite des Sternsinger-Hilfswerks im Netz entnehmen kann, guckt mal rein:

https://www.sternsinger.de/

Und das ganze geht auch noch mit der nötigen Menge Humor, guckt euch mal das Video an, wir fanden das so klasse und haben herzlich gelacht:

Die Sternsinger als Sinnbild der Heiligen Drei Könige, in ihnen begegnet uns immer wieder die Zahl drei, drei heilige Könige, dargestellt in drei Lebensaltern, Jüngling, erwachsener Mann und Greis und dargestellt nach den drei damals bekannten Kontinenten Asien, Afrika und Europa. Auch die Namen sind uns bekannt, Caspar bedeutet „Schatzmeister“, er wird als Afrikaner dargestellt und bringt das Gold. Melchior bedeutet „König des Lichts“, er ist der mit dem Weihrauch. Balthasar bedeutet „Gott schütze sein Leben“, er bringt die Myrrhe. 

Und Weihrauch und Myrrhe sind nun die Stichworte, denn wir wollten doch noch einmal auf Räucherungen zurückkommen in diesem Eintrag, das bietet sich hier jetzt gut an. 

Die Nacht vom 4. auf den 5. Januar ist die letzte der 12 Rauhnächte, sie steht für den Monat Dezember im Jahr und ihr Thema ist Gnade, Räuchern und Bereinigen. 

Räucherwerke für dieses Ritual:

  • Wacholder: klärt und vermittelt dir Selbstwert und Selbstvertrauen
  • Kiefern- und Waldweihrauch: transformiert alles Negative was sich aufgestaut hat
  • Mistel: schützt vor Unglück und Mißgeschicken
  • Beifuß: unterstützt dich Altes loszulassen und deine Entscheidungen zu treffen

Hört sich doch gut an zum Abschluß des weihnachtlichen Festkreises und zum starten in den Alltag des neuen Jahres. Nach der 12. Rauhnacht schließen sich die Tore zu der Anderswelt wieder.

Die Nacht auf den Dreikönigstag vom 5. auf den 6. Januar ist Segen und Abschluß der Rauhnächte. Räucherwerke für dieses Ritual: 

  • Weihrauch Oman

Wir erwähnten es im vorigen Eintrag schon, Vorsicht beim räuchern mit Kohle in Räumen, in denen Brandmelder installiert sind, sie könnten „anschlagen“! Aber man kann halt auch „sanft“ räuchern, zum Beispiel mit dem Räucherwerk in so einem Behältnis

eigentlich gedacht für ätherische Öle, mit Wasser vermischt und mit einem Teelicht zum verdunsten gebracht. Das geht aber auch mit echtem Räucherwerk, ebenfalls durch das Teelicht erhitzt, ab und zu mal mit einem Holzstäbchen oder einer Holzgabel bissel auflockern, der Duft ist nicht so intensiv wie beim „richtigen“ räuchern und ebenfalls nicht der Rauch. Aber schön und wirksam ist es auch. 

Beim suchen im Netz nach „Neuigkeiten“ zum heutigen Tag haben wir entdeckt, daß mittlerweile ein sehr bekannter Spielzeughersteller mit Figuren und Zubehör zu vielen Themen, die Björn in seinen Kindertagen so sehr liebte, auch Weihnachten entdeckt hat und deshalb sowohl Krippe als auch die Heiligen Drei Könige im Sortiment hat 

https://www.playmobil.de/heilige-drei-koenige/4886-A.html

übrigens so, wie oben beschrieben, als Jüngling, erwachsener Mann und Greis, und eben auch als „schwarzer“ König, was wir prima finden, weil es doch keine Ausgrenzung bei den drei damals bekannten Kontinenten geben darf, und er kam halt aus Afrika. Und das ganze weckte bei der Frau Chefredakteurin die Erinnerung an eine Anekdote: Als ihr Sohn noch klein war, spielte er mit Leidenschaft mit diesen Figuren und besaß viele Themenbereiche davon, so sind wir in einem Jahr auf die Idee gekommen, mit den vorhandenen eine Krippe zu bauen, es war alles im Fundus vorhanden, Säugling als Christkind, Krippe, Ochs und Esel, Hirten und Schafe, sogar mit einem Schäferkarren, Pferd und Kamel für die Heiligen Drei Könige samt Schatztruhe und Goldstücke, Figuren, die zu Maria und Josef umfunktioniert wurden, wo es haperte, wurde mit selbstgebastelten Krönchen, Heiligenscheinen und Engelsgewändern nachgeholfen, es war eine wunderschöne Krippe, leider gibt es da kein Bild von irgendwo. Und zu dieser kleinen Erinnerungsgeschichte ist dem Bärenteam was feines bildliches in die Hände gefallen, nämlich das hier

Bären als Heilige Drei Könige (und auch ein dunkler, 😉😂) was hat sich mein Redaktionsteam da drüber gefreut! 

Nun kommen wir hier zum Schluß unseres Eintrags zum Segen für die Redaktionsräume und euch alle, den ich als Hausmutter ja hier anbringen darf. 

20 * C + M + B + 21

Christus mansionem benedicat

Möge der Engel, der die Botschaft vom Frieden in die Welt brachte, an deinem Haus nicht vorübergehen. Möge das Kind, das seine Göttlichkeit hinter der Armut verbarg, in deinem Herzen eine Wohnung finden.

(Irischer Segenswunsch)

Der Segen gilt allen Bewohnern eines Hauses oder einer Wohnung, auch den Tieren, daher wünscht euch allen und euren Tieren das gesamte Redaktionsteam des Grafschafter Wochenanzeigers den Segen der Heiligen Drei Könige, vertreten durch die Sternsinger, für das Neue Jahr 2021. Bleibt behütet!

 

 

Und wir möchten diesen Segen in diesem Jahr, in dem die Sternsinger ja auch nur digital „unterwegs“ sind, als virtuellen Besuch der Sternsinger hier in unseren Redaktionsräumen an der Krippe

für uns und euch alle anbieten mit einem Link noch einmal zu der Seite der Sternsinger-Aktion

https://www.sternsinger.de/sternsingen/digitaler-besuch/

Wir finden diese Idee so schön! 

Damit wünschen wir euch allen einen schönen, gesegneten Dreikönigstag, paßt alle gut auf euch auf, bleibt oder werdet gesund, bleibt behütet und gesegnet, das wünscht euch allen von ganzem Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Geburtstag mit Räucherwerk

Schneesturm

Droben schwarze Wolken jagen
pfeilgeschwind,
seine schaurig wilden Klagen
stöhnt der Wind.


Durch verfall’ner Mauer Spalten
wirbelt Schnee,
wie von finst’rer Macht gehalten
starrt der See.


Und kein goldnes Sterngewimmel
leuchtet mild,
wie verschlossen dräut der Himmel
schwarz und wild…


da zerreißt der Sturm die mächt’ge
Wolkenschicht
und ein lichter Stern das nächt’ge
Graus durchbricht!


Strahl ins Herz mir, gold’ner Schimmer,
lind und sacht. –
Seine Sterne leuchten immer –
drin ist Nacht!

(E. Marlitt, 1825 – 1887, Pseudonym für Friederieke Henriette Christiane Eugenie John, deutsche Schriftstellerin)

 appy irthday   liebe Anori!

Heute hast du, liebe Blogbegründerin unseres Blögchens und des heutigen Grafschafter Wochenanzeigers, deinen 9. Geburtstag! Das ganze Redaktionsteam (alles Bären, davon 3 Eisbären!) und die Frau Chefredakteurin nebst Mimi in heaven wünschen dir alles erdenklich Liebe und Gute zu deinem heutigen Ehrentag, und ein langes, gesundes Eisbärenleben, in diesem Jahr mit dem heißen Wunsch, daß auch du ganz bald ein schönes, neues Zuhause bekommst mit Eisbärengesellschaft, denn heute feierst du deinen Geburtstag ganz allein und ohne deinen Eisbärfreund Luka, der so einen schönen Platz bereits ergattert hat. Wir sind hier alle ein bissel traurig und „angefressen“, daß entgegen aller Beteuerungen du nun doch allein zurückgeblieben bist, aber deine Pfleger werden bestimmt trotzdem dafür sorgen, daß du heute einen fröhlichen Geburtstag hast! Und wir schaffen dir einfach virtuelle Eisbärengesellschaft! 

Die Frau Chefredakteurin wird nie vergessen, wie sie dich im Mai 2012 das erste Mal gesehen hat mit deiner Mama Vilma und in Vorfreude und Erwartung auf dich in der Nacht ihr Blögchen gegründet hat, das heute der Grafschafter Wochenanzeiger ist. Also hätte es so quasi auch dieses bärige Redaktionsteam ohne dich nicht gegeben. Deine Mama Vilma und dein Papa Lars beide schon bei Mimi in heaven, haben dir bestimmt schon mit lieben Wolken- 🌨 und Sternengrüßen ⭐ gratuliert! Wir hier vom Grafschafter wünschen dir jedenfalls einen ganz feinen, fröhlichen Eisbärengeburtstagstag heute!

Du wirst dich nun vielleicht, wie bestimmt auch unsere Leser hier alle, über den Titel gewundert haben, „Geburtstag mit Räucherwerk“, ja, liebe Anori, da haben wir uns doch hier im Grafschafter Wochenanzeiger bei der Redaktionssitzung für deinen Geburtstagseintrag nicht lumpen lassen und zaubern jetzt sowohl für dich als auch für alle Leser hier heute zum ersten vollständigen Wochenbeginn des Neuen Jahres 2021 noch was feines aus dem Hut: 

Die Rauhnächte gehen so langsam ihrem Ende entgegen, die letzte erfolgt in der Nacht vom 5. auf den 6. Januar und finden mit dem Fest der Heiligen Drei Könige ihren Abschluß. Wir waren ein bissel pomadig hier zwischen den Jahren, da wollten wir doch wenigstens zum Abschluß noch einmal „reinspringen“ ins Thema. 

Die Rauhnächte (auch Raunächte oder Rauchnächte), zwölf Nächte (auch Zwölfte), GlöckelnächteInnernächte oder Unternächte sind einige Nächte um den Jahreswechsel, denen im europäischen Brauchtum eine besondere Bedeutung zugemessen wird. Meist handelt es sich um die Zwölf Weihnachtstage vom Weihnachtstag (25. Dezember) bis zum Fest der Erscheinung des Herrn (6. Januar), gelegentlich um andere Zeiträume, beispielsweise jenen zwischen dem Thomastag und Neujahr. In manchen Gebieten wird die Thomasnacht nicht hinzugezählt. Nach dem Volksglauben zogen sich die stürmischen Mächte der Mittwinterzeit in der Nacht auf den 6. Januar zurück, „die Wilde Jagd“ begab sich am Ende der Rauhnächte zur Ruhe. Die zwölf Rauhnächte waren als Bauernregel gemäß der pauren practick bestimmend für das Wetter der zwölf Monate des neuen Jahres.

 Als die vier wichtigsten Rauhnächte werden bezeichnet:

  • 20./21. Dezember Thomasnacht, die Nacht auf den Thomastag, der kürzeste Tag des Jahres
  • 24./25. Dezember (Heiliger Abend, Christnacht, Vigil von Weihnachten)
  • 31. Dezember/1. Januar (Silvester)
  • 5./6. Januar Dreikönigstag (Vigil von Erscheinung des Herrn)

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Rauhnacht

In den Rauhnächten stehen die Tore zur Anderswelt weit offen. Sie sind eine Zeit großer magischer Kraft, außerhalb unserer „normalen Zeit“. Damit die Differenz zwischen 12 Monaten in Mondphasen (354 Tage) und dem Sonnenjahr (365 Tage) ausgeglichen wird, fügten die Kelten 11 Schalttage ein. Sie sahen diese Tage nun als außerhalb der Zeit liegend an. Ein ähnliches Beispiel für die sogenannten „Zwischenzeiten“ ist die Morgen- und Abenddämmerung, also Zeiten, die weder dem Tag noch der Nacht zuzuordnen sind. Ein weiteres ähnliches Beispiel ist die Sonnenwende, eine Zeit in der weder Frühling noch Winter herrscht.

Heute wäre dann also die 11. Rauhnacht vom 3. auf den 4. Januar, die sinnbildlich für den Monat November steht, auf die letzte, die 12. Rauhnacht werden wir im Eintrag zum Dreikönigstag noch einmal Bezug nehmen. 

Und in all diesen Nächten kann geräuchert werden, in der Nacht vom 3. auf den 4. Januar wäre empfohlenes Räucherwerk zum Beispiel Rose, Zimt, Kalmus und Beifuß, und das haben wir nun mal zum Anlaß genommen, unsere Räucherkiste zu öffnen und zu zeigen:

Alle Räucherutensilien gut verstaut! 

Räucherwerk, hinten links die Räucherschale, mit Sand und Kohle, rechts vorne ein kleiner Mörser zum aufbereiten des Räucherwerks. 

Eines unserer Lieblingsräucherwerke, Weihrauch mit Rose und Zirbe, das haben uns mal Kristina und Rani geschickt, samt einem ganz feinen Buch über „Räuchern zu heiligen Zeiten“. 

Das hat die Frau Chefredakteurin mal selbst „erstellt“, links getrocknete Orangenschalen, hinten getrocknete Tannennadeln! Wunderschöner Duft zusammen! 

Zwei gekaufte Räuchermischungen, „Reinigung“ und „Wärme und Geborgenheit“. 

Geheimnisvoll im dunkeln….

zwei Fächer zum verteilen des Rauchs, die lagen auch mal den Päckchen von Kristina und Rani bei. 

Ihr seht, wir sind bestens ausgestattet für Räucher-Rituale, die ja nicht nur in den Rauhnächten stattfinden. 

Räucherungen erfolgten in den früheren Zeiten nicht nur im Haus, sondern auch in den Ställen bei den Tieren und den Haustieren ebenso wie für die Tiere in Feld und Wald ums Haus herum, das war nun auch ein bissel der Anlaß, hier mal in Räucherungen einzusteigen, denn dazu haben wir nun so schöne Bilder, die so hübsch ebenfalls zu Anoris Geburtstag passen, weil es doch weitgehend Artgenossen sind. 

Alle alten Rituale haben auch was mit Wesen aus der anderen Welt zu tun, mit Trollen, Kobolden und Wichteln, sowie dieses hier oder dieses

mit einem schwedischen Tomte, einem Weihnachtswichtel, die auf jedem Hof leben.