Grafschafter Wochenanzeiger – Das Wort zum Sonntag

Ostpreußenlied

Land der dunklen Wälder
und kristall’nen Seen,
über weite Felder
lichte Wunder geh’n.

Starke Bauern schreiten
hinter Pferd und Pflug,
über Ackerbreiten
streicht der Vogelzug.

Und die Meere rauschen
den Choral der Zeit,
Elche steh’n und lauschen
in die Ewigkeit.

Tag ist aufgegangen
über Haff und Moor,
Licht hat angefangen,
steigt im Ost empor.

(Erich Hannighofer, 1908 – seit 1. Januar 1945 vermißt)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, nun hat sie uns wohl erwischt, die zweite Welle von Corona, überall steigen die Fallzahlen, viele Großstädte sind mittlerweile Risikogebiete, daß doch wieder ein bissel unbeschwertere Leben wird zunehmend wieder schwieriger und unsicherer. Als wenn das alles nicht schon schwer genug wäre, wird natürlich auch das Geschrei und Gekeife der schwurbelnden „Freiheitsberaubten“ immer lauter und immer asozialer, es ist kaum noch zu ertragen, zu irgendwelchen Nachrichten noch Kommentare zu lesen. Und so kommt zu unserem heutigen Sonntagseintrag mal das Wort bzw. Vorwort zum Sonntag:

Wir haben eine weltweite Pandemie, daran gibt es nichts zu drehen und zu deuteln, der kann man nicht mit verdrehten Zahlen und verdrehten Verschwörungstheorien beikommen, da hilft nur gesunder Menschenverstand und und soziale Kompetenz, sprich Mitmenschlichkeit, da müssen wir uns ALLE in Verzicht, Vorsicht und Rücksicht üben, und das bedeutet das einhalten der AHA-Regeln, Abstand halten, Hygiene beachten, Alltagsmaske tragen. Keiner, wirklich keiner, ist gefeit, niemand weiß sicher, ob ihn sein vielleicht noch junges Alter schützt, und selbst die Experten können uns nicht sagen, was für Folgeschäden selbst nach milden Verläufen in naher oder ferner Zukunft noch möglich sind. Und wie sich das Virus noch weiter entwickelt und/oder in welche Richtung. Wir sitzen alle in einem Boot, und all die Vernünftigen weltweit wollen nicht, daß wir das vor die Wand fahren. Wer jetzt immer noch wie ein Kindergartenkind (und selbst die sind heute mitunter schon gescheiter!) trotzig mit den Füßen aufstampft und schreit „ICH will aber…..feiern, reisen, uneingeschränkt alles tun was ICH will, ohne Rücksicht auf Verluste…..“, der muß sich halt auch wie ein Kind behandeln lassen und mit empfindlichen Konsequenzen für sein Handeln rechnen. Steht so nämlich schon im von eben diesen Leuten so viel zitierten Artikel 1 des Grundgesetzes: „Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“ Da steht nix von Freiheit eines einzelnen Volldeppen steht über allem! Die endet nämlich da, wo die des anderen beginnt. 

So, ihr lieben Leser alle, das mußte mal raus! Daß ich bei euch allen hier damit offene Türen einrenne, ist mir durchaus bewußt, aber manchmal muß man einfach trotzdem etwas schriftlich niederlegen, um sich vom innerlichen wütenden Druck zu befreien angesichts all der Covidioten da draußen! Danke, daß ihr mir zugehört habt! 

Und nun kommen wir endlich zu dem Teil unserer heutigen Sonntagsausgabe, auf den sich mein Team und ich schon so gefreut haben. 

Herbstzeit ist Erinnerungszeit, und so saß mein Redaktionsteam bei der freitäglichen Redaktionssitzung 

mit Mimi in heaven bei einer Tasse Tee und Kerzenschein und blätterte in diversen Unterlagen, um über einen Eintrag fürs Wochenende abzustimmen. Ruddi hatte dabei das Poesiealbum der Frau Chefredakteurin beim Wickel, und das gesamte Bärenteam schaute ihm interessiert über die Schulter. 

„Sag mal, Frau Cheffin, steht da eigentlich auch dein Lieblingslehrer drin, von dem du uns schon so oft erzählt und wohl auch schon oft was geschrieben hast?“ fragte Ruddi. „Ja, natürlich, Ruddi, komm, ich zeig es euch!“ 

„Das ist jetzt 56 Jahre her, daß mir mein Lieblingslehrer diese Zeilen von seinem Lieblingsdichter Werner Bergengruen in mein Poesiealbum schrieb, die ich als Kind noch nicht so verstanden habe, heute aber schon.“ 

Die auf mich gerichteten fragenden Augen meines Teams machten mir dann klar: Sie wollten einen Eintrag über meinen Lieblingslehrer, der schon so oft hier im Blögchen und auch im Grafschafter Wochenanzeiger präsent war. Nichts lieber als das! Zumal du, lieber Bruno, seinen Vornamen trägst, der war schon mit Bedacht gewählt, als du als asylsuchender Berliner Bär hier eingetrudelt bist, denn auch mein Lieblingslehrer war ein Flüchtling, er stammte aus Ostpreußen und ist getreckt, hat dann irgendwann in meiner Heimatstadt auch seine neue Heimat mit seiner Familie, Frau und Sohn, gefunden, aber das Heimweh hat ihn nie verlassen, deshalb auch das Ostpreußenlied als Gedicht im heutigen Eintrag. 

https://de.wikipedia.org/wiki/Ostpreu%C3%9Fen

Wie oft er uns von diesem seinem schönen Land erzählt hat. Er war Konrektor an unserer Schule, sein Freund und Kollege war unser Rektor, er stammte aus Pommern. 

https://de.wikipedia.org/wiki/Pommern

Auch von dort wußte mein Lehrer zu berichten, und so entstand in meiner Kinderseele aus seinen Erzählungen die Sehnsucht nach einem Land, das ich nicht kannte, aus dem Gedächtnis des Lehrers in das Gedächtnis des ihm zuhörenden Kindes: Masurische Seenplatte, Kurisches Haff, Kurische Nehrung, Bernstein, Elche, dunkle Wälder, lichte Seen, Ostsee! 

https://de.wikipedia.org/wiki/Masurische_Seenplatte

https://de.wikipedia.org/wiki/Kurisches_Haff

https://de.wikipedia.org/wiki/Kurische_Nehrung

Als mein Lieblingslehrer unser Lehrer wurde, waren wir im 4. Schuljahr, die älteren Klassen hatten uns alle vor ihm gewarnt, er wäre sehr streng. Und außerdem der Freund des Rektors! Meine Klasse und ich, wir waren aber sehr unerschrockene Schüler, lach, und ließen das mal auf uns zukommen, und siehe da, der so propagierte Lehrer erwies sich als absoluter Glücksfall für uns, wir kamen so gut zusammen zurecht, vielleicht hatten wir uns gesucht und gefunden, das kommt ja schon mal vor im Leben. Ich kann das wirklich mit Fug und Recht behaupten, denn bei unserem jetzt auch schon wieder länger zurückliegendem Klassentreffen nach über 40 Jahren haben mir das alle meine Mitschüler/innen bestätigt, sie schwärmten alle noch von ihm. 

Unterricht kann ja auch schon mal langweilig und ermüdend sein und immer wenn das der Fall war, fragten wir unseren Lehrer nach seiner Heimat und haben die schönsten Geschichten erzählt bekommen aus seinem Leben dort. Flutsch, war die Schulstunde zu Ende!  

Er war es auch, der meine Liebe zum Blockflötenspiel weckte, weil er selbst sehr gut spielen konnte, ich hab so doll geübt, und irgendwann haben wir dann das „Pommernlied“ zusammen gespielt, zweistimmig, was war ich stolz!

Ich hab euch mal zwei Fassungen des Lieds eingestellt, bei der zweiten ist der komplette Text sowohl eingeblendet als steht auch unten drunter bei „mehr anzeigen“! 

Auch die Liebe zu Theodor Storm, meinem Lieblingsdichter, hab ich meinem Lehrer zu verdanken, er weckte das Interesse für Literatur und begann damit mit Storms „Immensee“.

Die Liebe zu Gedichten ging damit Hand in Hand, mein Lehrer liebte Gedichte und brachte sie uns nahe, er ließ uns aber nicht nur auswendig lernen, sondern legte sehr viel Wert auf die Betonung beim vortragen. Ich erinnere mich noch so genau an sein Lieblingsgedicht „Die Frauen von Nidden“ von Agnes Miegel, in dem diese Zeilen vorhanden sind:

„Drei Tage lang, drei Nächte lang,
Wimmernd im Kirchstuhl die Glocke klang.
Am vierten Morgen, schrill und jach,
Ihre Stimme in Leide brach.“

Das wollte er so vorgetragen haben, daß man die Schwingung der Glocke in den ersten Zeilen quasi „hörte“, ich kann es heute noch genauso. So hat er uns gelehrt, die Musik in der Sprache zu erfühlen. Und so machten Gedichte Freude, und es ist irgendwie auch ein kleiner Tribut an ihn und seine Unterrichtsmethoden, wenn ich noch immer hier jeden Eintrag mit einem Gedicht beginne. 

Mein Lehrer war es auch, der mich zum Vorlesewettbewerb als beste Leserin meiner Schule anmeldete beim großen Vorlesewettbewerb aller Oberhausener Schulen, bei dem ich den 5. Platz belegt habe mit dem vorlesen aus dem Buch „Die kleine Hexe“ von Otfried Preußler. Der Wettbewerb fand in einem Herbst/Winter am späten Nachmittag statt, da war es nach Beendigung schon dunkel, und mein Lehrer, der natürlich dabei war, brachte mich dann treulich zu Fuß! nach Hause. 

Wir sind dann mal in einem Winter mit mehreren Klassen zum Schneevergnügen ins Sauerland gefahren, nach Meinerzhagen, mit dem Zug, und auf der Rückfahrt wurde ein Gesangswettbewerb ausgerufen, an dem die mitfahrenden Schulklassen sich beteiligen konnten, außer Literatur war die zweite Leidenschaft meines Lehrers die Musik, wir haben viel und oft gesungen, zwei- und dreistimmig, und so meldete er uns natürlich kurzerhand zu diesem Wettbewerb an. Aber was sollten wir singen? Es wurde der „König in Thule“ vorgeschlagen, denn den konnten wir rauf und runter, lach, und auch richtig schön mehrstimmig, gesagt, getan, geübt, teilgenommen……und den dritten Platz belegt! Was waren wir stolz, und unser Lehrer hat gestrahlt wie ein Honigkuchenpferd, es war auch ein Preis damit verbunden, ein Geldpreis für unsere Schulbücherei. Wie passend! 

Auch hier zwei Versionen des Liedes, das wir gesungen haben, beim zweiten steht ebenfalls der Text unter „mehr anzeigen“! 

Ihr werdet jetzt sicher lachen, aber von meinem Lieblingslehrer ist mir sogar sein Lieblingsduft noch in Erinnerung, „Old Spice After Shave“, auch Gerüche können Erinnerungen wecken! 

Ja, ihr lieben Leser unseres Grafschafter Wochenanzeiger, da kommen wir nun mal langsam zum Schluß unserer Sonntagsausgabe. Viel Text dieses Mal, aber zum Ende hin gönnen wir euch gleich auch noch ein paar schöne Herbstbilder, passend dazu, daß der Herbst Erinnerungen weckt! 

Dann gibt es jetzt noch das oben eingestellte Gedicht als Lied

Text wird eingeblendet und steht unter „mehr anzeigen“

und ein Lied von Reinhard Mey, mit der er seiner Lieblingslehrerin gedenkt

https://www.reinhard-mey.de/texte/alben/charlotte

und damit wünschen wir euch allen nun einen wunderschönen Sonntag mit vielen schönen Erinnerungen! Paßt auf euch auf, bleibt oder werdet gesund, es werden wieder bessere Zeiten kommen, in diesem Sinne wünscht euch alles Liebe und Gute euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger

mit Mimi in heaven und Otto und Luzia, den Freelancern. 

Habts fein!  

Langes Fädchen – faules Mädchen!

Wochenbrevier

Am Montag fängt die Woche an.
Am Montag ruht der brave Mann,
das taten unsre Ahnen schon.
Wir halten streng auf Tradition.

Am Dienstag hält man mit sich Rat.
Man sammelt Mut und Kraft zur Tat.
Bevor man anfängt, eins, zwei, drei,
bums – ist der Dienstag schon vorbei.

Am Mittwoch fasst man den Entschluss:
Bestimmt, es soll, es wird, es muss,
mag kommen, was da kommen mag,
ab morgen früh am Donnerstag.

Am Donnerstag fasst man den Plan:
Von heute ab wird was getan.
Gedacht, getan, getan, gedacht,
inzwischen ist es wieder Nacht.

Am Freitag geht von alters her,
was man auch anfängt, stets verquer.
Drum ruh dich aus und sei belehrt:
Wer gar nichts tut – macht nichts verkehrt.

Am Samstag ist das Wochen-End,
da wird ganz gründlich ausgepennt.
Heut anzufangen, lohnt sich nicht.
Die Ruhe ist des Bürgers Pflicht.

Am Sonntag möcht‘ man so viel tun.
Am Sonntag muss man leider ruhn.
Zur Arbeit ist es nie zu spät.
O Kinder, wie die Zeit vergeht.

(Fred Endrikat )

Nun ist das neue Jahr schon 14 Tage alt, und da sind sie endlich mal wieder, die Fragezeichen in euren Augen: Häääh??? Der Titel harmoniert ja noch mit der Girlande, das Gedicht paßt zum Montag, aber wohin führt das alles?

Zu einem kunterbunten Montagseintrag, denn eigentlich wollten wir beide, meine Mimi und ich, euch schon einen Wochenend- bzw. Sonntagseintrag machen, aber wir waren sooooooo faul!  Dabei wollten wir  am Sonntag, dem 13. Januar, zum berühmten St. Knut’s Day unserem Zauberbären in heaven zu seinem Namenstag gratulieren, was wir hiermit nachholen: Liebe Namenstagsglückwünsche für dich, lieber Knut!  Dein Namenstag ist ja auch gleichzeitig in Schweden, Norwegen und Finnland das Ende der zwanzigtägigen Weihnachtszeit, und so werden wir uns wohl am heutigen Tag auch so langsam von unserer Weihnachtsdekoration trennen, bissel verspätet (ich sag’s doch, wir sind so faul, lach, Winterschlaf oder Frühjahrsmüdigkeit, hihihi!) und einige Sachen bleiben auch noch bissel stehen bis zum 2. Februar, wenn das offizielle Ende der Weihnachtszeit auch in der katholischen Kirche erreicht ist. Wollten wir euch noch ein bissel von unserer schönen Deko zeigen, auch das holen wir dann heute nach.

 Unsere neue Weihnachtsbaumkugel von Ursel, über die wir uns so gefreut haben!!! Danke, Ursel!

Schöne rote Schmücke am Adventskranz

 und die feine letztjährige Schleife, das neue Schleifenband vom Adventskranz, das zur letzten Weihnachtszeit die rot-grün-Ära eingeläutet hat.

Bissel dunkel, aber doch wohl erkennbar: Neuer kleiner Spitzenanhänger mit Schaukelpferd, von Brigitte aus Plauen eingeritten, hihihihi!

Und wir hatten noch gar kein Bild vom weihnachtlich geschmückten Balkonien, wird ebenfalls nachgeholt:

Leider war/ist das Wetter so unsäglich trüb und grau und doof, da ging das fotografieren irgendwie nicht besser.

Am Sonntagnachmittag gab es nochmal weihnachtliches Kaffeetrinken mit meinem Weihnachtsgeschirr

nun wird auch das wieder eingeräumt.

Zu unserer Faulheit und Müdigkeit trug auch sicher das absolut unsägliche Wetter der letzten Tage bei, es wurde gar nicht richtig hell, dunkelgrau war die vorherrschende Farbe und es regnete ohne Unterlaß, und auch, wenn er wirklich nötig ist, der Regen, er tut das, was ich im heißen Sommer 2018 schon erwartet hatte, als wir uns alle nach ihm sehnten: Er nervt, lach!

Grafschafter Tristesse, selbst Burg Lirich ist im Nebel und Dauergrau verschwunden

das war am eigentlich hellerlichten Tag, und überall sind die Lichter an. Mimi fand das auch sehr öde, aber als Katze ist sie ja von Haus aus Pragmatikerin und machte das beste aus diesem Sauwetter:

Sie verschlief die Ödnis in ihrer gemütlichen und geliebten Hängematte! Lediglich abends vor Fütterungszeit der Raubtiere tauchte sie wieder aus den tiefsten Tiefen der gemütlichen Höhle auf:

Schwänzchen schläft noch, hihihihi!

Hej, gibt es nun bald Abendbrot? Mach hinne, Frauchen!

Ja, so sind die faulen Tage so verdümpelt hier bei uns, aber, hör ich euch fragen, gut, so ist das faule erklärt vom Titel, aber was ist denn bloß mit dem langen Fädchen? Jaaaa, seht ihr, soooo faul war nämlich zumindest ich nicht, wenn schon Usselwetter und Ödnis draußen, ist es ja drinnen, vor allem mit dem halt noch vorhandenen Weihnachtsschmuck, doch umso gemütlicher, und was mach ich dann gerne, wenn es so gemütlich ist? Genau, ihr seid gut, handarbeiten! Und so sind infolge der usseligen Tage hier wieder zwei neue Bewohner der Gattung Lesezeichen-Tiere eingezogen, lach, die sich jetzt mal vorstellen wollen, und damit ist nun auch das lange Fädchen erklärt:

Ein bissel schüchtern im Dunklen, aber jetzt:

Hallo, wir sind die neuen Lesezeichen, rechts bin ich, Rudolph Rotnase, Rentier des Weihnachtsmannes, und links neben mir, daß ist der kleine Polarfuchs Icie! Der Kumpel ganz rechts, das ist ein ganz niedliches Kanten-Rentier, weil es so schön paßte, wollte er unbedingt mit aufs Bild.

Icie

Rudolph Rotnase

 Kantenrentier

 Ist mein Geweih nicht schick geworden?

 Und Icie hat so schöne blaue Augen!

 Wie es sich gehört, wir zwei beide im Buch! Da kann man uns auch unten sehen, hihihihi!

 Mal in voller Länge und ganzer Schönheit!

Meine rote Rudolph-Rotnase mal ganz nah!

Hab ich richtig Spaß, daß ich wieder zwei feine Lesezeichen-Tiere fertig habe, und da es um ein Rentier ging, bin ich mal bissel in der Wohnung rumgestöbert, außer dem Kanten-Rentier treibt sich hier ja noch mehr nordisches Getier rum.

 Das ist Knut, mein Türstopper-Elch!

 Meine Elchfamilie!

Die zwei sind Klämmerchen, süß, nicht wahr, Päckcheninhalt von Brigitte/Plauen!

Der Knuffling hängt am Küchenfenster, dank der Spiraldrähte kann er herrlich „hopsen“!

Auf dem Gardinenbord elcht es auch!

Ich hab auch schon wieder was neues in Arbeit, handarbeitlich, es geht „tierisch“ weiter, denn ich stricke zur Zeit auf Wunsch der Mama von der kleinen Nichte meiner Kinder einen Schal, ihr könnt euch sicher schon denken, welches Tier es wird, denn die Vorliebe für Ratten von der kleinen Maus habt ihr ja bildlich schon bei den Hochzeitsfotos der Kinder gesehen, ich zeig ihn euch, wenn er fertig ist. Langeweile kehrt ja auch nach der Fertigstellung noch nicht ein, denn es wartet ja noch mein Gewinn auf seine Fertigstellung, der kleine gehäkelte Eisbär, da könnt ihr euch eh schon mal drauf vorfreuen, denn da hab ich noch was feines für vor, wenn er mal sich fertig hier vorstellt.

Tja, da wären wir nun langsam am Ende vom heutigen Eintrag angelangt, aber bei dem „herrlichen“ Wetter draußen und dem wieder einmal vor allem mir fehlendem Schnee in unserer Grafschaft mach ich zum Schluß nochmal eine kleine „Frühlingsgalerie“, mit Tulpenbildern, denn die sind ja jetzt schon so ein schöner Farbtupfer in der grauen Ödnis.

Damit wünschen wir beide euch nun einen wunderschönen Montag, macht es euch fein, egal, bei welchem Wetter, und startet alle gut in die neue Woche!

Habts fein wünschen  Mimi und Monika.

 

 

 

Türchen 18

  

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r

Türchen 

Geburt Christi

Hättest du der Einfalt nicht, wie sollte
dir geschehn, was jetzt die Nacht erhellt?
Sieh, der Gott, der über Völkern grollte,
macht sich mild und kommt in dir zur Welt.

Hast du dir ihn größer vorgestellt?

Was ist Größe? Quer durch alle Maße,
die er durchstreicht, geht sein grades Los.
Selbst ein Stern hat keine solche Straße.
Siehst du, diese Könige sind groß,

und sie schleppen dir vor deinen Schoß

Schätze, die sie für die größten halten,
und du staunst vielleicht bei dieser Gift -:
aber schau in deines Tuches Falten,
wie er jetzt schon alles übertrifft.

Aller Amber, den man weit verschifft,

jeder Goldschmuck und das Luftgewürze,
das sich trübend in die Sinne streut:
Alles dieses war von rascher Kürze,
und am Ende hat man es bereut.

Aber (du wirst sehen): Er erfreut.

(Rainer Maria Rilke)

Wir setzen ein ungeschriebenes Gesetz in den Adventskalendern hier im Blögchen der vergangenen Jahre fort: Türchen zwischen 16 und 18, davon hatte mindestens eines einen „Einbruch“, soll heißen, es war kürzer als die anderen. Aus unterschiedlichen Gründen, dieses Mal bin ich einfach ein bissel „müdchen“!

Trotzdem ist mir noch was Hübsches eingefallen, hoffe ich wenigstens, ihr erinnert euch an dieses Buch beim Eintrag vom Türchen 16?

Ich hab was ganz feines im Netz gefunden, das präsentiere ich euch hier

das Buch als Hörbuch mit den Bildern aus dem Buch, so habt ihr mal einen richtigen Einblick.

Die Kürze dieses Türchens hat dann auch noch einen Nebeneffekt: Es lenkt die Aufmerksamkeit auf das Wesentliche, das wichtigste an Weihnachten:

Auf das Kind in der Krippe.

Euer aller Co-Autor, meine Mimi, findet das auch, hat gesucht und ein liebes kleines Bild gefunden, an dem auch eine Katze an der Krippe sitzt, guckt:

Suchbild!

Wir wünschen euch allen einen schönen Dienstag, laßt es ruhig angehen in den letzten Vorbereitungstagen vor dem großen Fest, und wir hoffen, ihr seit vom kurzen Türchen nicht enttäuscht!

Habts fein wünschen  Mimi und Monika.

Türchen 16

  

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r

Türchen 

Vom Schenken

Schenke groß oder klein,
aber immer gediegen.
Wenn die Bedachten die Gabe wiegen,
sei dein Gewissen rein.

Schenke herzlich und frei.
Schenke dabei,
was in dir wohnt
an Meinung, Geschmack und Humor,
so dass die eigene Freude zuvor
dich reichlich belohnt.

  

Schenke mit Geist ohne List.
Sei eingedenk,
dass dein Geschenk –
Du selber bist.

(Joachim Ringelnatz)

Das ist ein richtig schönes Gedicht von Joachim Ringelnatz, ich mag es sehr, und bei dem Thema schenken, das ja in der Weihnachtszeit von großer Bedeutung ist, hab ich überlegt, was ich denn dazu einstellen könnte, was man (außer Puppen und Bären natürlich, lach!) noch so richtig gern unter dem Weihnachtsbaum hätte, und, wie könnte es anders sein bei mir Leseratte, was fiel mir ein? Bücher natürlich!

Und deshalb zeig ich euch jetzt mal meine gesammelten Werke an Büchern zu und über Weihnachten, vielleicht ist ja sogar noch die eine oder andere Geschenke-Anregung dabei. Und gleichzeitig ist das hier nun auch die Fortsetzung der kleinen, losen Serie, die ich mal über all meine Bücher machen wollte und dazumalen mit den Kinderbüchern begonnen habe. Los geht’s!

Da sind sie alle, meine Schätze von und über Weihnachten! Dieses hier

lag oben drauf und ist auf dem Gesamtbild nicht so gut zu sehen gewesen.

 Das sind die Lesebücher, ich denke mal, „Ein Weihnachtslied“ von Charles Dickens ist bestimmt allen bekannt. Kästners „Interview mit dem Weihnachtsmann“ haben mir mal die Kinder zu Weihnachten geschenkt, weil ich Kästner so liebe, das ist so ein wunderschönes Buch. Auf die Bücher gehe ich später noch bissel näher ein.

 Ich bin mal ein wenig näher ran an „Ein Weihnachtslied“, und so kann man auch die Titel der beiden gesammelten Weihnachtsgeschichten besser lesen, die davor liegen.

„Ein Weihnachtslied“ oder „Ein Weihnachtslied in Prosa“ von Charles Dickens ist mit Abstand mein Lieblingsweihnachtsbuch, ich habe diese wunderschönen Ausgabe mit den Bildern von Roberto Innocenti, die Bilder darf ich nicht einstellen, aber den Buchtitel, und da ist eines der Bilder drauf, die sind so wunderschön, einfach zum reinträumen. Leider gibt es im Netz auch keine Buchvorschau mit den Illustrationen, denn diese Ausgabe wird nicht mehr aufgelegt.

Meine „Kinderbücher“ zu Weihnachten, da kommt auch noch näheres.

 Weihnachtslieder im Buch dürfen natürlich nicht fehlen, das Buch „Alle Jahre wieder“ ist eine Rarität, geh ich auch noch näher drauf ein. Dann noch ein ganz altes Buch über Weihnachtsbräuche, basteln, backen usw. Und noch ein kleines Liederheft!

Glühwein & Co. kennt ihr ja schon auszugsweise von Rezepten, „Rundum die Weihnachtszeit“ ist was besonderes und wird auch noch näher vorgestellt. Und ein kleines Heftchen von Adventsdeko.

 Dies Buch ist eine echte Rarität, aus einer einzelnen Fotografie entstand die Dokumentation aller Oberhausener Krippen mit ihrer Geschichte und ihren Geschichten. Die Autorin hat die einzelnen Kirchen in der Advents- und Weihnachtszeit besucht, und aus ihren Fotografien entstand dieses Buch, der Verlag ist auch gleichzeitig mein hiesiger Buchladen und hat früher immer alles für unsere November-Buchausstellung in unserer Kirchenbücherei zusammengestellt, als meine Freundin und ich sie noch geleitet haben. War eine schöne Zeit!

Drei Krippen stelle ich euch jetzt mal vor

St. Johannes Evangelist war meine Kirchengemeinde, als ich noch bei meinen Eltern wohnte, dort war auch meine Erstkommunion.

Die Krippe meiner jetzigen Pfarrgemeinde, St. Katharina, Oberhausen-Lirich

Und die Krippe der Pfarrgemeinde St. Barbara in Mülheim-Dümpten, am Stadtrand von Oberhausen, da bin ich immer mit meinem Papa in der Weihnachtszeit Krippchen gucken gegangen.

Ein Auszug aus dem großen Weihnachtsliederbuch, dieses Buch hüte ich wie einen Schatz, denn es ist ein Geschenk von Björns langjährigem Musiklehrer für mich mal zu Weihnachten, er war ein großartiger Lehrer und Mensch, und ist im letzten Jahr verstorben.

Das ist aus dem alten Weihnachtsbuch, sind die Zeichnungen nicht wunderhübsch? Das Buch hab ich mal auf einem Trödelmarkt aufgetrieben.

Weil es so schön ist: Noch einmal das Weihnachtslied:

 Von Charles Dickens gibt es noch Weihnachtserzählungen und Weihnachtsmärchen, die Bände hab ich auch immer in dieser Zeit wieder beim Wickel. Manchmal glaub ich, so wie im Sommer Storm-Zeit ist, ist im Winter Dickens-Zeit, lach!

Ein sehr, sehr schönes Kinderbuch, in dem Oma von vergangenen Weihnachtszeiten erzählt, mit dem man auch zusammen basteln kann, richtig „gemütlich“!

Mein Glühwein-Buch, schon die Aufmachung ist ein Hingucker!

Innen genauso stimmungsvoll wie außen!

Das ist ein zauberhaftes Buch mit ganz raffinierten Bildern:

Seht ihr das Bändchen mit den „Rauf-runter-Zeigern“ an der Seite? Da kann man dann dran ziehen, in diesem Fall nach unten am Kreis längs

dann verschiebt sich das Bild langsam und ein Bild-im-Bild wird sichtbar

So sieht dann das andere Bild darunter aus. Schön, nicht wahr? Hat Björn als Kind stundenlang gucken können, an der Seite sind noch wunderschöne Gedichte abgedruckt.

Ein kleines Advent- und Weihnachtsgedichtbändchen!

Dieses Büchlein kennt ihr schon, da hab ich schon Bilder von gezeigt, aber seit neuestem gibt es so eine liebe Geschichte davon, ich bin nämlich von einer Dame per E-Mail angeschrieben worden, ob ich von diesem Büchlein, daß sie in meinem Blögchen entdeckt hatte, wohl Titel, Autor und Verlag wüßte, sie hätte es als Kind mal besessen und könne es nicht wiederfinden. Ich konnte, und die Dame war glücklich!

 Ein Büchlein mit neuzeitlichen Weihnachtsliedern!

Kleinere Heftchen, aber auch wichtig, Deko und Gedichte!

 Dieses Buch zählt nun zu den ganz neuen und wird auch nicht lange hier bleiben, es ist nämlich für die kleine Nichte der Kinder zu Weihnachten gedacht. Wer Astrid Lindgren kennt, weiß, wie schön das ist und die Illustrationen von Lars Klinting sind wunderbar!

Zum Buch von Erich Kästner „Interview mit dem Weihnachtsmann“ stell ich mal den Klappentext ein: „Weihnachtsgeschichten und -gedichte von Erich Kästner: Ein herzerwärmendes Lesefest rund um rauschebärtige Langfinger, geschenklose Ehemänner, das Problem der Bescherungsgerechtigkeit und die wiederkehrende Erfahrung, daß am Ende des Jahres zuverlässig eine schöne Bescherung droht.“

Die „Kleine Bettlektüre zur schönen Advents- und Weihnachtszeit“ ist laut Klappentext „ein literarischer Nikolaussack mit Erlebtem, Erdachtem und Anregendem für die Großen, die uns die Zeit zwischen Nikolaus und Christfest zur schönsten des Jahres machen – und für die Kleinen, die in diesen Wochen ihre buntesten Träume träumen.“

„Frohe Weihnacht“ enthält Weihnachtsgeschichten von bekannten Autoren wie Antoine de Saint-Exupéry, Dietrich Bonhoeffer, Michael Ende und viele mehr.

Ja, ihr Lieben alle, damit sind wir hier am Ende vom literarischen Türchen 16, ich hoffe, es hat euch wieder gefallen! Zum Thema lesen hab ich noch ein paar weihnachtliche Stimmungsbilder raus gesucht

 hübsch, nicht wahr, sieht ein bissel so wie ein Wimmel-Bild aus, finde ich, da paßt es doch schön.

Ist das nicht herrlich? Ich stell mir vor, man sitzt im Wohnzimmer, schaut in den verschneiten Garten mit dem Pavillon, und liest! Mit Tee! Und Gebäck! Und Mimi, lach, und sie hatte natürlich im weiten Sinne von Bücher noch ein feines Bild bezüglich Bücher schenken

 Weihnachtsmäuse!

Wir wünschen euch allen nun von ganzem Herzen einen

Habts fein, wünschen  Mimi und Monika.

Ein kunterbunter Herbst-Montag

 Im Herbst 

Der schöne Sommer ging von hinnen,
der Herbst, der reiche, zog ins Land.
Nun weben all die guten Spinnen
so manches feines Festgewand.

Sie weben zu des Tages Feier
mit kunstgeübten Hinterbein
ganz allerliebste Elfenschleier
als Schmuck für Wiese, Flur und Hain.

Ja, tausend Silberfäden geben
dem Winde sie zum leichten Spiel,
die ziehen sanft dahin und schweben
ans unbewusst bestimmte Ziel.

Sie ziehen in das Wunderländchen,
wo Liebe scheu im Anbeginn
und leis verknüpft ein zartes Bändchen
den Schäfer mit der Schäferin.

(Wilhelm Busch)

Große Ereignisse werfen in dieser neuen Woche ihre Schatten voraus, der Countdown läuft, noch 5 Tage, und dann ist die Hochzeit meiner Kinder!

Da machen wir, euer Co-Autor, meine Mimi, und ich euch nochmal einen kunterbunten Eintrag, bevor wir uns dann in eine kleine Pause hier im Blögchen begeben bis nach dem wunderschönen Termin!

Apropos Hochzeit: Mein Outfit als Bräutigams-Mutter ist ausgesucht, und ich teile es gerne hier mit euch:

Ein kurzes, graues Jäckchen ergänzt das ganze, falls es kühl werden sollte! Mein Geschenk ist auch bereits fertig verpackt, das zeig ich euch natürlich noch nicht, hihihi, da müßt ihr euch bis nach dem Fest gedulden, denn…..Feind guckt hier ab und an mit!!!

Ich bin schon ganz hibbelig und nervös und freu mich wie Bolle!

Kunterbunt hab ich euch versprochen, da kommt jetzt nochmal eines meiner gehäkelten Lesezeichen hier zu Ehren, der Lese-Fuchs, weil er farblich so wunderschön zum Herbst paßt:

 Er freut sich schon auf den Lese-Herbst, wenn die Tage wieder drinnen gemütlich werden!

Und zeigt euch auch gleich noch eine Neuerwerbung für unsere künftig anstehende Herbstdeko auf Balkonien, guckt mal:

 Ein Kürbiskopf, solarbetrieben, ich fand ihn so knuffig!

Und guckt mal, wie schön der leuchtet:

Zur Zeit leuchtet er am Wohnzimmerfenster, aber zur Herbstdeko zieht er um auf Balkonien!

Und dann haben wir auch noch Familienzuwachs bekommen, und zwar für die hier ortsansässige Familie der Nachteulen

die sich sehr darüber gefreut haben, es gab nämlich bei unserer Blogfreundin Kristina mit Mimis Freundin Rani eine einsame kleine Herbsteule, die immer ganz sehnsüchtige Augen bekam, wenn die beiden ihr von unserem feinen Eulennest hier erzählt haben, da hat Kristina sie kurzerhand auf die Reise ins grafschaftliche Eulennest geschickt, und hier ist sie wohlbehalten eingetroffen und freut sich riesig über die wunderbar zahlreiche Eulenfamilie hier bei uns, mit einer hat sie sich schon richtig herzlich angefreundet:

Wir haben sie Eulalia getauft!

 Ist sie nicht eine kleine Schönheit? Dann sagen wir auch mal herzlich willkommen hier im Blögchen, Eulalia! Sie zwinkert mal ganz schüchtern, hihihi!

Und wo wir nun schon einmal bei Tieren sind, ich hab sie ja schon des öfteren hier im Blögchen erwähnt, die beiden süßen Kaninchen, die hier mal ihr Zuhause hatten, als Björn noch bei Muttern wohnte, ich hab leider nur jeweils ein Bild von ihnen finden können, und stell sie euch mal vor:

Das war Nepomuk

 ein Halbwidderchen, ein Öhrchen stand, ein Öhrchen hing, den haben wir von den Freunden von Mimi dazumalen bekommen, die ihn aus schlechter Haltung befreit hatten und ihn selber aber leider nicht halten konnten, da haben sie an uns gedacht, haben wir uns sehr gefreut!

 Nepomuk hat sich hier auch sehr wohl gefühlt, er hatte auch Freilauf hier, wir haben viel Freude mit ihm gehabt, aber leider nicht sehr lange.

Die Nachfolge von Nepomuk trat dann Jonny Odin an, sein vollständiger Name lautete eigentlich Jonny Odin Raspelmöhre Mümmelheu von und zu lieblich Knuffeltal, lach, aber das war zum rufen zu lang, ihn haben wir aus dem Tierheim geholt.

Er war ganz schwarz, ein fröhlicher keiner Bursche, der hier gerne die Wohnung unsicher gemacht hat, oder sich beim abendlichen Fernsehgucken gemütlich unter der Wolldecke einkuschelte. Er hatte auch einen Käfig bei meiner Mama, die damals noch lebte, wenn ich mal längere Zeit ortsabwesend war, ist er dort hingezogen und hatte auch Urlaub, hihihi! Wir hatten 4 Jahre eine schöne Zeit zusammen, wie alt er vorher schon war, bevor er zu uns kam, wußten wir leider nicht.

Das Bild von ihm ist von einem schon etwas verblaßten Bild abfotografiert, deshalb ist es ein bissel undeutlich, aber so wißt ihr doch nun auch mal, wie meine Kaninchen aussahen.

Damit nun kunterbunt nicht nur von den Themen her hier vertreten ist, zeig ich euch nochmal einige Archivaufnahmen von meinen Herbstblumen

und damit schließen wir nun diesen Eintrag und wünschen euch allen einen schönen Montag und einen guten Start in die neue Woche wieder!

Wir lesen uns hier dann nach dem nächsten Wochenende wieder, bleibt oder werdet alle gesund, paßt gut auf euch auf wünschen euch  euer Co-Autor Mimi und Frauchen Monika.

Habts fein! 

 

Storm-Zeit mit Strandfeeling

Meeresstrand

Ans Haff nun fliegt die Möwe,
und Dämmrung bricht herein;
über die feuchten Watten
spiegelt der Abendschein.
Graues Geflügel huschet
neben dem Wasser her;
wie Träume liegen die Inseln
im Nebel auf dem Meer.

Ich höre des gärenden Schlammes
geheimnisvollen Ton,
einsames Vogelrufen –
so war es immer schon.

Noch einmal schauert leise
und schweiget dann der Wind;
vernehmlich werden die Stimmen,
die über der Tiefe sind.

(Theodor Storm)

Ich hatte zum beginnenden Wochenende ein bissel Sehnsucht nach heiler Welt, die zurückliegende Woche war in vielerlei Hinsicht „verschattet“, da braucht es Lichtgedanken und Bilder, die Kraft schenken und wieder nach vorne schauen lassen.

Da bietet sich immer wieder und zu allen Zeiten meine „Storm-Zeit“ und das Meer an, und so begab ich mich auf die Suche für diesen Eintrag.

Meine „Storm-Zeit“ ist euch allen hinlänglich bekannt, und auch in diesem so ungewöhnlich heißen Sommer konnte ich sie wieder genießen, das schöne alte, von mir neu erworbene „Erinnerungsbuch“ von meinem Lieblingsdichter

 hab ich wieder mit Genuß „beim Wickel“ gehabt und einmal wieder ausgelesen!

Mimis Kumpel Devil  hat zum letzten Wochenende freudig sein Frauchen nach ihrem Urlaub wieder begrüßt und befindet sich nun wieder in gewohnter Obhut, was wir beide, meine Freundin und ich, am letzten Sonntag mit einem herrlichen Klönnachmittag und -abend gekrönt haben.

Und ich hatte die große Freude, ein liebes Geschenk von meiner Freundin zu bekommen für die Betreuungsdienste fürs Katerchen, und dieses Geschenk lieferte mir jetzt den Anlaß für die Bilder dieses Eintrages, einfach mal schön in Szene gesetzt für „heile Welt“!

Tee von der Ostseeküste, der Name ist schon ein Genuß, Strandliebe, und so wie sich das anhört, schmeckt es auch, nach Erdbeer-Sahne, wirklich schade, daß es kein Duft-Internet gibt, sonst hättet ihr jetzt am Tee-Tütchen riechen können.

Tee braucht natürlich auch eine Tasse, die lieferte mir meine Freundin gleich dazu, guckt:

Schön, nicht?! Ja, genau, richtig geraten, hihihi, meine Freundin war in Dahme an der Ostsee! Herrlich ist es da, ich hab Bilder gesehen! Und wenn ich Ostsee höre, wandern die Gedanken, an meinen alten Lehrer, ans kurische Haff und die kurische Nehrung, von der er so oft erzählt hat, ich möchte so gerne mal hin, auch deshalb

denn dort kann man Bernstein suchen! (BrigitteE wird jetzt schmunzeln!)

Tasse im Detail:

Weil ich weiß, wie der Tee schmeckt, hab ich sie natürlich auch schon ausprobiert!

Stimmungsbilder mit und ohne Tee und Tasse:

 Leuchttürme faszinieren mich, dieser ist natürlich wieder ein Serviettenmotiv!

Zu solch einem Thema such ich ja auch immer gerne nach alten Bildern und bin wieder fündig geworden:

(Claude Monet „Strandweg zwischen Weizenfeldern nach Pourville“, 1882)

(Peder Mork Mönsted, „Badehäuschen am See“, 1914)

Und dieses Bild ist etwas ganz besonderes

Panorama Mesdag heißt ein Gebäude und ein Gemälde in Den Haag in den Niederlanden. Das zylinderförmige Gemälde ist etwa 14 Meter hoch und hat einen Umfang von 120 Metern, es zeigt eine Aussicht auf Strand und Nordsee bei Scheveningen an der Haager Küste. Es wurde 1881 von Hendrik Willem Mesdag gemalt.

Der Besucher betritt den runden Panorama-Saal über eine Treppe von der Mitte her und kann von einem Rundgang aus das beleuchtete Gemälde betrachten. In der Nähe befindet sich eine Sammlung mit Werken von Mesdag, der der impressionistischen Haager Schule angehört hatte.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Panorama_Mesdag

Ausschnitt aus dem Gemälde:

(Ausschnitt aus dem Bild Panorama-Mesdag, Hendrik Willem Mesdag, 1881)

https://denhaag.com/de/ort/12444/panorama-mesdag

Manchmal ist das Netz ja drollig, als ich meine Bilder zu diesem Eintrag hochgeladen hatte, bot mir mein Bildprogramm etwas hübsches an, das sie mir zusammengestellt hatten, das zeig ich euch nun mal und hoffe, es macht euch auch solche Freude wie mir:

Und mit einem Lied von Reinhard Mey, daß mir gestern den ganzen Tag nicht aus dem Sinn ging

https://www.reinhard-mey.de/start/texte/alben/alles-ist-gut

schließe ich jetzt diesen Wochenend-Eintrag und wir beide, euer Co-Autor, meine Mimi  und ich, wünschen euch allen ein wunderschönes Wochenende, an dem ihr hoffentlich alle entspannen könnt, für alle, die Daumen und Pfötchen gebrauchen können, Tier oder Mensch, sind sie gedrückt!!!

Habts fein! 

 

Sonntagslektüre

 

Morgenandacht

Sehnsucht hat mich früh geweckt;
wo die alten Eichen rauschen,
hier am Waldrand hingestreckt,
will ich dich, Natur, belauschen.

Jeder Halm steht wie erwacht;
grüner scheint das Feld zu leben,
wenn im kühlen Tau der Nacht
warm die ersten Strahlen beben.

Wie die Fülle mich beengt!
So viel Großes! so viel Kleines!
Wie es sich zusammendrängt
in ein übermächtig Eines!

Wie der Wind im Hafer surrt,
tief im Gras die Grillen klingen,
hoch im Holz die Taube gurrt,
wie die Blätter alle schwingen,

wie die Bienen taumelnd sammeln
und die Käfer lautlos schlüpfen –
oh Natur! was soll mein Stammeln,
seh ich all das dich verknüpfen:

   

wie es mir ins Innre dringt,
all das Große, all das Kleine,
wie’s mit mir zusammenklingt
in das übermächtig Eine!

(Richard Fedor Leopold Dehmel)

Vielleicht erinnert ihr euch noch an diesen Eintrag?

https://mimisdosenoeffner.wordpress.com/2018/01/28/leseratte-buecherwurm-co/

In diesem Eintrag hatte ich seinerzeit angekündigt, noch weitere von meinen Büchern in loser Folge vorzustellen, und da ich vor einigen Tagen mal wieder nach Lektüre für Balkonien gesucht habe, ist mir ein Buch in die Hände gefallen, das ich euch hier nun zeigen möchte!

 Ein Buch über ein Fischottern-Weibchen.

Dieses Buch war ein Weihnachtsgeschenk meines Vaters an mich, er war ein großer Naturfreund, und den Autor dieses Buches kannte er persönlich, somit enthält es für mich noch einen Schatz, nämlich

eine persönliche Widmung des Dichters! Wie hab ich mich darüber gefreut, ich war damals 12 Jahre alt.

Interessiert am Dichter?

https://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_Malzkorn

Der Inhalt des Buches ist die Beschreibung des Lebens der Fischottern-Fähe Patschel und ihrer Familie, ihres Sohnes Troll und dem Hecht Neptun, der Familie von Patschel ist letztlich das Glück nicht hold, es ist also eine Geschichte ohne Happy-End, die aber dennoch versöhnlich ausklingt, weil sie in einem umfassenden Naturverständnis endet, das Leben und Tod gleichermaßen beinhaltet.

Und es hat wunderbare Naturbeschreibungen vom Hariksee und vom Schwalmtal.

https://de.wikipedia.org/wiki/Hariksee

Ein Bild vom Hariksee aus dem Buch.

Das Buch ohne Schutzumschlag

und mal ein bissel in der Natur in Szene gesetzt:

 mit Licht und Schatten

Den Schluß des Eintrags machen jetzt hier meine Otternbilder, alle aus dem Duisburger Zoo:

und eines aus dem Kölner Zoo vom letzten Besuch im vorigen Monat:

Mimi hat sich natürlich auch sehr für das Buch interessiert, wie ihr hier gucken könnt

 

sie läßt euch herzliche Schnurrgrüße ausrichten und vermeldet, daß sie nun ihr Frauchen wieder ganz für sich hat, alldieweil der Katerfreund Devil seit Freitag sein Frauchen wieder zuhause hat, wie meine Freundin berichtete, war die Freude beiderseits groß! Und heute nachmittag bin ich bei ihr eingeladen zu einem feinen Klönnachmittag- und -abend, mit Bildern und Berichten vom Urlaub an der Ostsee, ich bin schon sehr gespannt!

Ich hoffe, der Sonntagslektüren-Eintrag hat euch bissel Freude gemacht, und wir beide,  Mimi und ich, wünschen euch nun einen ganz feinen, entspannten Sonntag, vielleicht auch mit einem schönen Buch! Kommt gut wieder in die neue Woche und

habts fein! 

Wer schreibt, der bleibt…..von Hieroglyphen bis Datenschutz

Zorn

Beschüttet mich mit eurem Haß und Spotte
und scheltet und verdammt: Ich trag‘ es gern;
doch meiner Seele Heiligtum und ihrem Gotte,
unfreundliche Bedränger, bleibet fern!

Ja, raubt sie mir, des Lebens schönste Stunden,
zerstört, was ihr nicht kennt: Ein heißes Glück;
jedoch vor dem, was ich so wahr empfunden,
verstummt und weicht gesenkten Blicks zurück!

Ich will sie freudig tragen, all die Schrecken,
die mir gescheh’n nach eures Willen Lauf,
doch wagt ihr’s, lästernd meinen Zorn zu wecken:
Erbebt! Denn mit ihm steht die Rache auf!

(Therese Dahn,  geb. Therese von Droste-Hülshoff,  Nichte der Annette von Droste-Hülshoff)

„Wer schreibt, der bleibt“ pflegte schon mein alter Lieblingslehrer in meinen Schuljahren zu sagen, wenn wir uns wieder einmal seufzend an einen geforderten Aufsatz setzten oder mal wieder ein ellenlanges Gedicht abschreiben sollten. „Wer schreibt, der bleibt“, entweder mit seinen Gedanken und dem aufgeschriebenen im Gedächtnis seiner Nachwelt, oder etwas auf- oder abgeschriebenes bleibt im eigenen Gedächtnis.

Schon immer wollten die Menschen etwas von sich hinterlassen, nicht nur ihre Nachkommenschaft, nein, etwas aus dem eigenen gelebten Leben, von Erfahrungen, Gedanken, Gefühlen, vielleicht, damit von einem selbst etwas ganz eigenes bleibt, vielleicht auch, um der Nachwelt einen Einblick in die Zeit zu geben, in der man lebte.

Schon in den Höhlen der Steinzeitmenschen existierten Höhlenmalereien, die allererste Form des Schreibens, Überlieferungen für die Nachkommen.

( Reproduction of a bison of the cave of Altamira, Urheber Rameessos, Bild vom Urheber als gemeinfrei freigegeben)

https://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%B6hlenmalerei

Solche Höhlenmalereien erstrecken sich mitunter bis zu 500 m breit über die Höhlenwände.

Im Laufe der Erdgeschichte entwickelte sich diese Erinnerungskultur, die Entwicklung der Schrift begann. Hochkulturen wie die Ägypter und Sumerer entwickelten erste Schriftsysteme aus Zeichen und bildhaften Symbolen und erfanden so den Vorläufer unseres heutigen Alphabets. Um etwa 3000 vor Christus entstanden in Ägypten die Hieroglyphen.

(Zeichnung nach einem Wandrelief aus dem Felsengrab des Renni (EK7) in el-Kab, Ägypten, Paris 1809, Francois Jomard)

Hieroglyphenschrift (von altgriechisch ἱερός hierós, deutsch ‚heilig‘ sowie γλυφή glyphē ‚Eingegrabenes, Gravüre‘) ist eine unspezifische Bezeichnung für Schriften, welche sich im Wesentlichen aus Zeichen in Form von schematischen Bildern (Piktogrammen) zusammensetzen.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%84gyptische_Hieroglyphen

Schon an ein Alphabet angelehnt sind die alten Schriftzeichen der Germanen, die Runen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Runen

2000 Jahre später erfinden die Ägypter ein weiteres Medium, um wichtige Ereignisse festzuhalten: Papyrus. Ein aus der Schilfpflanze hergestelltes Material zum beschreiben. Das eigentliche Papier, wie wir es heute kennen, wurde 200 Jahre vor Christus in China erfunden, Kontakt zu diesem Medium gab es in Europa erst im 12. Jahrhundert. Von da an verbreiteten sich die Bücher, handgeschrieben natürlich.

1450 erfolgt dann der Durchbruch in Deutschland mit der Erfindung des Buchdrucks durch Johannes Gutenberg. Ab dem 19. Jahrhundert ist gedrucktes Wissen für jedermann zugänglich.

Auch bildlich kann jetzt archiviert werden.

Aber die Entwicklung der Erinnerungskultur schreitet weiter fort, um 1840 wird in Frankreich die Fotografie erfunden. Der Anfang neuer Medien. Schwarz-weiß und aufwendig, aber ein Meilenstein.

 (Meine Urgroßeltern väterlicherseits)

Und bewegte Bilder lassen dann nicht all zu lange auf sich warten, 20 Jahre später wird der Mikrofilm erfunden. Übrigens eine der sichersten Möglichkeit der Datenspeicherung bis heute, Haltbarkeit von Film und Foto in schwarz-weiß bis zu 700 Jahren, in farbig nur bis zu 150 Jahre.

Aber nicht nur visiuell werden Wege gesucht, wichtige Kulturgüter für immer zu speichern, auch akustisch ist es bald möglich, Lieder und Texte den nächsten Generationen weiter zu geben. Analoge Tonträger wie die Schellack-Platte machen den Anfang, die Entwicklung geht dann über die Vinyl-Langspielplatte bis zur heutigen Technik der Speicherung von Tonaufnahmen.

Mit der Entwicklung über die ersten Schriftzeichen bis zu gedruckten Text- und Bilddateien verbreiten sich natürlich auch Nachrichten aus allen Ecken und Enden der Erde immer weiter und schneller. Mit einem Medium, das für eine solche Datenübertragung entwickelt wurde, habe ich selbst noch zu tun gehabt in meiner damaligen Bauernhofarbeitsstelle, nämlich mit dem Telex oder auch Fernschreiber genannt

https://de.wikipedia.org/wiki/Telex

Die Texte, die man dort mit einer Schreibmaschinentastatur eingab, konnten auf einem mitlaufenden Lochstreifen gespeichert werden, 

(Typendruck-Schnelltelegraph von Siemens & Halske : Lochstreifen)

https://de.wikipedia.org/wiki/Lochstreifen

mit diesen Lochstreifen haben wir uns immer einen Spaß gemacht, es war nämlich möglich, mittels der Schreibtaste „klein-x“ Bilder zu „malen“, haben wir dann gemacht, auf den Lochstreifen gespeichert, den Lochstreifen eingelegt, irgendwen angewählt zum Daten übertragen und dann den Lochstreifen durchlaufen lassen, natürlich ohne „Kennung“, also ohne die eigene Identifizierung des Absenders! Aber wehe, die Gegenseite schaltete sich beim senden ein, dann mußte man schnell sein und sofort ausschalten, weil ansonsten die entsprechende Kennung hätte angefordert werden können vom „Beschenkten“ dieses Machwerks, hihihihi!

Und damit sind wir bei der Datenspeicherung angekommen, im digitalen Zeitalter wird elektronisch archiviert. Diese große Wende der Datenspeicherung leitete die Erfindung des Computers ein, 1941 in Deutschland. Was früher viel Platz in Bibliotheken und Archiven beanspruchte, läßt sich jetzt auf engstem Raum speichern. Die Datenmengen steigen entsprechend an.

https://de.wikipedia.org/wiki/Computer

Und damit bin ich da, wo ich mit diesem Eintrag eigentlich hin wollte: Allwieder einmal beim bald in Kraft tretenden neuen Datenschutzgesetz!

Eins vorab: Ich bin für Datenschutz, ich bin für Urheberrechtsgesetz und für das Recht am eigenen Bild. Aber nicht in der Form, in dem dieses neue Datenschutzgesetz nun selbst dem kleinsten Feld-, Wald- und Wiesenblogger und dem kleinsten Unternehmen, das sich in der alles verschlingenden Groß- und Größtkonzernwelt eh kaum behaupten kann, droht! Dessen unausgereifte und mit der heißen Nadel gestrickten Vorschiften und Regeln für alles und jeden nur noch nach jahrelangem Jurastudium wirklich rechtssicher (und selbst dann nicht, wie Juristen ja heute schon zugeben!) überhaupt umgesetzt werden können. Aus diesem Grund habe ich heute diesen kleinen Exkurs in die Welt der Datenentwicklung praktisch von der Steinzeit bis heute entwickelt: Denn wenn schon unsere Vorfahren ein solches Gesetz hätten umsetzen müssen, gäbe es heute keinen Einblick in das Leben und Wirken der uns vorausgegangenen Epochen, keine Bilder, keine Bücher, kein World Wide Web, denn alles was uns da von Anbeginn an übermittelt worden ist, waren „persönliche Daten“. Ich bitte, mich nicht falsch zu verstehen, dem Mißbrauch von Daten und dem verhökern derselben nach dem Maßstab von, um nur mal einen zu nennen, Mr. M.Z. aus den USA und anderen ähnlich gestrickten Abzockern gilt es auf jeden Fall, einen Riegel vorzuschieben!!! Aber wie man das nun dadurch erreicht, in dem in jedem von mir oben erwähnten Privat-Blog jedwede Verlinkung, jeder Kommentar, jede Kommentarfunktion, jedes Erkennungsbildchen für die Kommentare untersagt wird und entsprechendes aus der Vergangenheit zu löschen ist, das erschließt sich mir beim allerbesten Willen nicht. Und es in diesem Zusammenhang nicht einmal rechtlich und gesetzlich abgesichert zu schaffen, eine eindeutige Formulierung für einen privaten Blog zu schaffen, ist ein Armutszeugnis sondergleichen und wirft ein treffendes Licht auf die Verursacher dieses „Machwerks“! Vom grünen Tisch beschlossen und abgesegnet, meilenweit an der Realität und der Entwicklung in der heutigen Medienlandschaft vorbei, noch weiter entfernt von den vielen kleinen Netzwerken und der privaten Bloggerlandschaft, die hier und anderswo von jedem einzelnen mit Herzblut, Freude und Leidenschaft aufgebaut worden ist. Und die jetzt einer Horde von Abmahn“Anwälten, Trollen und sonstigen mißgünstigen Leuten ausgeliefert ist, wenn sie hier wie gewohnt weiter machen wollen.

Und für alle, die nun wieder lautstark nach dem Schutz vor der eigenen Dummheit nach gerade diesem Datenschutzgesetz und möglichst sogar noch mehr davon rufen:

Es gibt nur einen einzigen 100%-igen Datenschutz: Netz abschalten! Stecker ziehen! 

Denn auch mit diesem Datenschutzgesetz werden die ewigen Datenkraken weiterhin ihre Geschäfte machen, denn sie kennen dank ihrer Anwaltslobby die Lücken, auch mit diesem neuen Gesetz werden weiterhin für alle möglichen und unmöglichen Zwecke unserer Daten abgegraben, die Dummen sind auch hier, wie so oft und wo auch immer, die Kleinen! Kommt einem irgendwie bekannt vor, oder?!

Viel wird es nicht bringen, weil es Perlen vor die Säue sind, aber vielleicht mal was für ins Stammbuch der „Väter“ dieses Gesetzes: Tradition (und in weitestem Sinne halt Datenübertragung) ist das weitergeben der Flamme und nicht das bewahren der Asche!

Also pustet mal die Asche raus!!!

So, nach all den Wochen unsäglicher Beschäftigung mit diesem Datenschutzgesetz mußte das nun einfach mal raus und gesagt werden, ich wäre sonst irgendwann geplatzt!!!

Was euer Co-Autor, meine Mimi, dazu meint?  Hi, Folks, tja, wir Katzen geben unser Wissen, unsere Erfahrungen und Gefühle an unsere Nachkommen mit unseren Genen und unseren Instinkten weiter, und da lassen wir uns auch von keiner Datenschutzverordnung reinfummeln! Vielleicht sind wir und unsere anderen tierischen Mitgeschöpfe doch bissel klüger als die „Krone der Schöpfung“, zu der sich der Mensch selbst ernannt hat, hihihihi! Denkt mal drüber nach!

Wen von euch es interessiert: Es gibt über die Schiene der Fotografie mittlerweile eine Petition gegen die neue Datenschutzverordnung

https://www.change.org/p/european-parliament-die-datenschutz-grundverordnung-dsgvo-darf-so-nicht-in-kraft-treten

lest sie euch gründlich durch und entscheidet selbst.

Und damit wünschen wir euch trotz alledem einen wunderschönen Montag und einen guten Start in die neue Woche, ganz datenschutzkonform betten wir hier noch ein Video ein, natürlich von Reinhard Mey, denn so „dröge“ und unlustig soll der Montag hier doch nicht sein:

http://www.reinhard-mey.de/start/texte/alben/klagelied-eines-sentimentalen-programmierers

Habts fein! Und genießt den Mai!  

Das Wetter zum Montag

Winterfreuden

Nicht nur der Sommer, sondern auch
der Winter hat sein Schönes,
wiewohl man friert bei seinem Hauch,
so ist doch dies und jenes
im Winter wirklich angenehm,
besonders daß man sich bequem
kann vor dem Frost bewahren,
und auch im Schlitten fahren.

Das weite Feld ist kreidenweiß,
wem machte das nicht Freuden?
Die Knaben purzeln auf dem Eis,
wenn sie zu hurtig gleiten,
und ist nicht die Bemerkung schön,
bei Leuten, die zu Fuße geh’n,
daß sie schier alle springen
und mit den Händen ringen?

Und wenn man sich versehen hat,
mit Holz, um einzuheizen,


so muß die Wärme früh und spat
uns zum Vergnügen reizen,
man richtet mit zufried’nem Sinn
den Rücken an den Ofen hin,


und wärmet sich nach Kräften
für Haus- und Hofgeschäften.

Ein altes Buch zur Abendzeit
muß ich zumeist doch lieben,


wenn man da liest die Albernheit
der Vorzeit schön beschrieben,
man sitzt und liest und freuet sich
und danket Gott herzinniglich
genügsam und bescheiden
für uns’re jetzgen Zeiten.

(Ludwig Eichrodt )

 Hi, Folks,

Montag isses und da bin ich wieder, euer Co-Autor, eure Mimi!

Hihihihi, unschwer zu erkennen, wir wollen es nochmal wissen mit dem Winterwetter, mein Dosenöffner und ich (na ja, ich eigentlich nur für meinen Dosenöffner!), denn siehe da, am Sonntag kam er nochmal auf leisen Sohlen angeschlichen, der Winter, zwar blieb es so im großen und ganzen bei der üblichen Puderzucker-Nummer, aber anfangs sah das schon ganz fein aus, im warmen guck ich das ja auch ganz gern, also……tadaaaaaa, da isser wieder, der Winter:

 Ich schlief noch selig und fest in meiner geliebten Hängematte, als sich Frauchen mit der Fotoknipse anschlich! Huch!!!

Wer stört, und warum??? Ach, du bist es, Frauchen, was is’n los??? Hääääh??? Wie Schnee??? Echt gezz?? Laß gucken!

Wow! So im warmen eingekuschelt sieht das aber echt fein aus!

Zeig mal nah, Frauchen, der Schnee liegt so schön auf den Zweigen!

Frauchen flitzte ab ins Schlafzimmer, hinten raus die Grafschaft im Schnee ablichten, hihihihi!

Toll!!!

Dieweil hab ich mich aus der Hängematte geschält und bin schon mal in die Küche getrottet

Frühstück haben wollen, Frauchen! Fraaaaauuuuuchen!!! Frühstückszeit, das Näpfchen ist leer! Da kam er aber dann angesaust, mein Dosenöffner, ich kann sehr ungehalten werden, wenn meine Frühstückszeit nicht eingehalten wird (wann die ist, bestimme im übrigen ausschließlich ich!!!)

Ich hab mir dann gemütlich und genüßlich mein Frühstück einverleibt, Frauchen hatte sich derweil einen Kaffee gemacht und guckte beim trinken fröhlich in die Schneelandschaft! Grinste mich irgendwann an und meinte „siehste, Mimi, schön mit dem Schnee gerade heute zum gemütlichen Sonntagmorgen, da kann ich dir gleich die Bilderkes fertig machen von unserem neuesten Familienzuwachs in Sachen tierische Lesezeichen, das paßt dann prima für deinen Eintrag für morgen.“ Sprach’s, holte die Knipse wieder raus und legte los, und so kann ich euch nun hier den neuesten Familienzuwachs zeigen, passend zum Schnee natürlich…..naaaa, was??? Genau, guckt:

 Ein Eisbär! Von Frauchen richtig schön mit dem Schnee im Hintergrund am Wohnzimmerfenster präsentiert, die Orchideenblüten passen ja, weil wie weiß sind, auch schön dazu!

Isser nicht niedlich?!

Er guckte erst ganz irritiert, er ist ja neu hier, aber wir konnten schon erkennen, daß der Schnee draußen ihn gefreut hat, schließlich ist das ja sein Element! Und nun präsentiert er sich euch mal da, wo er eigentlich hin gehört, in einem Buch!

 Und klar, natürlich in unserem Feste- und Bräuchebuch, das paßte so schön!

Seine Niedlichkeit, Eisbär-Lesezeichen I. grüßt euch alle freundlichst am heutigen Montag.

Ach, ja, Folks, und ich löse hier jetzt mal ein Versprechen vom Dosenöffner ein, auch dies ist ja nun im weitesten Sinne wieder ein Wettereintrag (vor allem, weil Frauchen natürlich noch auf mehr von der weißen Pracht da draußen hofft!) und ich hab nun also mal gezählt:

193 Wettereinträge gab es in diesem Blögchen!!!

Neben unseren schon legendären 10 Frühlingsbeschwörungen  gab es Regentänze bei großen Hitzeperioden  oder es war das verkehrte Wetter zur entsprechenden Jahreszeit, zu naß  stürmisch

oder zu kalt  wenn es eigentlich warm sein sollte, oder der Schnee blieb aus im Winter, den Frauchen jedes Jahr so ersehnte  !

Ich bin als Katze ja eigentlich immer der Optimist und eine Pragmatikerin, was nicht paßt, wird passend gemacht, in meiner Hängematte und an all meinen Lieblingsplätzen in meiner Wohnung kann ich mir alles so erträumen, wie ich es gerne hätte, hihihihi! Frauchen mußte gerade so lachen, als ich das schrieb, ihr fiel ein Spruch aus einem Lied ein und jetzt sucht sie mal, ob sie das Lied findet, sie sagt, der Spruch hieß „Selbst für die Fürsten soll’s den grauen Alltag geben, meine Welt ist bunt, meine Welt ist bunt.“ Jaaa, Frauchen hat das Lied gefunden, ich finde auch, daß das prima paßt, also büddeschön, was fröhliches zum Montag, „Der lachende Vagabund“, gesungen von Fred Bertelmann, viel Spaß!

Jaaaa, Folks, meine Welt ist auch bunt, guckt:

Und damit wünschen wir beide, Frauchen und ich  euch einen ganz feinen Montag mit guter Laune und ganz bunt! Auch, wenn er vor Schnee weiß sein sollte! Oder wieder obligatorisch grau!

Habts fein! 

 

 

Leseratte, Bücherwurm & Co.

Verstaatlichung

Beschaut man sich die Schreibenden,
mit Lyrik handeltreibenden,
die Frauen, die Romane legenden,
die Männer, die Epos hegenden,
die Mädchen, die Sprache verhunzenden,
die Knaben, die lüstern grunzenden,
sich selber vergötternden,
und andre zerschmetternden,
die Menge, die pappelnde,
Parnaß umzappelnde:
Dann schreit sogar der Freigesinnte
nach der Verstaatlichung der Dinte.

(Otto von Leixner)

Die achte Todsünde

Ein Dichter darf mit seinen Sachen
uns wütend, darf uns rasend machen,
wir steckens schließlich ruhig ein,
wer wird denn immer »Kreuzigt!« schrein?
Nur eins wird man ihm nie verknusen,

und gäbs statt neun selbst neunzig Musen:
Wenn er in Reimen wäßrig tränt,
indes sein armer Leser gähnt.
Drum wer uns langweilt oder ledert,
verdient, daß man ihn teert und federt!

 

(Arno Holz)

Ja, nun wird es wohl mal langsam Zeit, daß ich euch endlich das Ergebnis meiner zurückliegenden Häkelabende hier zeige, die nette Leseratte  habt ihr schon kennen gelernt, unschwer am Titel zu erraten, daß sie Gesellschaft bekommen hat:

Hallo, hier kommen also Leseratte, Bücherwurm & Co.!

 Na, sind wir nicht eine klasse Vierer-Gang an Lesezeichen? Von links nach rechts: Die Leseratte, der Bücherwurm, der belesene Esel und der Findefuchs!

Hihihi, auch unten fein!

In voller Schönheit:

 Die Brille vom Bücherwurm ist übrigens eine Büroklammer!

Ich hab schon wieder eines in Arbeit, und ich habe noch Pläne für einige mehr, schließlich fehlen hier noch einige Lieblingstiere, es wird sich ganz sicher auch noch ein Eisbär dazu gesellen, lol! Ihr dürft also gespannt sein!

Das alles hab ich jetzt mal so zum Anlaß genommen, mal wieder ein bissel über das Lesen zu plaudern, neben handarbeiten und bloggen eine meiner Lieblingsbeschäftigungen! Denn ich bin eine Leseratte und ein Bücherwurm in einer Person, hihihi, von Kindesbeinen an!

Vererbt von meiner Mama, die auch so gerne gelesen hat. Bücher waren und sind mitunter teuer, zu meiner Kinderzeit war die Stadtbibliothek nur mit der Straßenbahn erreichbar, auch da war nicht immer so das Geld für vorhanden, aber glücklicherweise gab es im Stadtteil, in dem ich aufgewachsen bin, einen Zeitungs- und Tabakwarenladen, der auch eine kleine, hauseigene Bibliothek betrieb und dort hat meine Mama immer ihren Lesehunger gestillt. Für mich gab es natürlich zuhause die Märchen- und Geschichtenbücher für Kinder, und ich erinnere mich mit soviel Freude an all die schönen Nachmittage und Abende, in denen meine Mama mir vorgelesen hat, als ich noch nicht selber lesen konnte! Eingekuschelt in zwei zusammengeschobene Sessel, dessen eines noch vorhandene Kissen jetzt Mimi als Kuschelplatz im Wohnzimmer dient.

 Der ganze Sessel mit mir und Püppchen Christel und das Kissen, das noch vorhanden ist:

Im Winter war das immer ganz besonders gemütlich, wenn der Küchenherd wohlige Wärme abgab und durch die Schlitze in den Herdplatten das Feuer Lichtspiele an Decke und Wände zauberte, von mir, aus welchem Grund auch immer, lautmalerisch als „Flumm-flumm“ bezeichnet!

Und so war beim Schuleintritt für mich natürlich das höchste, das ich nun endlich lesen lernen durfte!

Mein erstes, eigenes Buch, als ich es konnte, ein Geschenk meiner Patentante:

Mit Widmung! Ja, früher wurden auch noch Namenstage gefeiert, ich hatte dazumalen immer am 4. Mai!

Das Buch handelt von einen kleinen Mädchen, daß auf einem Bauernhof aufwuchs, und all ihren Abenteuern mit ihrer Familie und den vielen Bauernhoftieren!

Neulich schon einmal erwähnt, Pixi-Bücher, die hab ich so geliebt, leider habe ich da keines mehr von gefunden, da muß ich in den tiefsten Tiefen des ehemaligen Kinderzimmers hier noch einmal „graben“, ich weiß aber, daß ich auch viele davon verschenkt habe!

In der Nachbarschaft, in der ich als Kind aufwuchs, sprach sich das auch schnell rum, wie gerne ich gelesen habe, und eine Nachbarin hat mir dann mal Bücher geschenkt, die noch aus ihrer Kinderzeit stammten, die waren noch in Sütterlin geschrieben, zum Glück haben wir das noch in der Schule „gestreift“ und da meine Mama es noch richtig gelernt hat, auch das schreiben, konnte und kann ich das lesen! Und da war dann auch mein jahrelanges Lieblingsbuch dabei, dieses hier:

Das Bild auf dem Umschlag ist leider nicht mehr da, und wie man sieht, ist es sehr abgelesen, ich hab es heiß geliebt!

Es war auch an einigen Seiten illustriert, und ich zeig euch mal einen kleinen Textauszug wegen der Schrift:

Heute wäre ja schon allein der Titel des Buches nicht „political correct“, aber im Gegensatz zur vielfach doch nur auf dem Papier vorhandenen Correctness von heute handelte dieses Buch von der Nächstenliebe, der Gleichberechtigung und der Achtung voreinander unabhängig von Stand und Hautfarbe. Und daß eben Liebe zu- und untereinander das einzige ist, das alle Menschen eint.

Und wo wir nun auch bei Schriften sind, ich erwähnte neulich mal, daß ich ein Buch in Schreibschrift besitze, ich hab meines leider nicht wiedergefunden, aber eines, daß es zu Björns Kinderzeiten gab:

Das war was ganz feines für Lese-Anfänger!

Zurück zu meinen Kinderbüchern: Ebenfalls heiß geliebt und oft gelesen, sicherlich euch allen bekannt und wahrscheinlich ebenso beliebt:

Ihr ahnt es? Jaaaa, genau

„Heidi“ von Johanna Spyri, beide Bände! Zu meinen Leseanfangszeiten hab ich mir das immer in der Pfarrbücherei ausgeliehen, später hatte ich dann ein eigenes Exemplar. Und war ganz glücklich, daß mir meine Patentante dann noch zwei so schöne Bücher von Johanna Spyri geschenkt hat: „Gritlis Kinder“, auch beide Bände „Wo Gritlis Kinder hingekommen sind“ und „Gritlis Kinder kommen weiter“. Vielleicht kennt ihr die Bücher ja auch?! Und noch ein Buch von Johanna Spyri hab ich immer wieder so gerne gelesen:

„Schloß Wildenstein“, eine Familiensaga, aus der Sicht von Kindern dieser Familie. Mein eigenes Exemplar ist mir mal irgendwie abhanden gekommen, da hab ich dann mal die Freude gehabt, es auf einem Trödelmarkt wiederzufinden, mit dieser berührenden Inschrift:

Schön, nicht? Ich liebe sowas!

Dann hat mir meine Mama mal ein Buch geschenkt, da war der Titel der Anlaß zum Kauf, hihihi, paßt mal auf:

Jaaa, hihihi, eine Namensvetterin von mir war Protagonisten dieses Buches, sie wohnte mit ihren Eltern in Salzburg, ein Onkel war Portier in einem großen, bekannten Hotel in Salzburg. Über diesen Onkel lernt Monika die kleine Amerikanerin Peggy kennen, ein ganz verwöhntes Gör, dessen Vater ein stinkreicher Industrieller ist, der aber wegen seines Berufes wenig Zeit für sein Töchterchen hat, die Mutter ist kränklich, so entwickelt sich Peggy zu einem kleinen Tyrann und zum Schrecken seiner Umwelt, bis sie halt Monika kennenlernt. Die Mädel befreunden sich im Laufe der Zeit, letztlich bleibt Peggy bei ihrer Freundin und deren Eltern in Salzburg, weil Peggys Vater sich verstärkt um die kränkelnde Mutter und seinen Beruf kümmern muß und seine Tochter für ein Jahr in der Familie von und bei Monika bleibt. Mit diesem Buch habe ich zeitlebens Sehnsucht nach Salzburg gehabt, weil es dort so schön beschrieben wurde, mittlerweile war ich auch schon da und war begeistert! Und ich hab die ersten englischen Vokabeln mit diesem Buch gelernt, das hat auch Spaß gemacht.

Ein Buch, daß mir auch ganz viel Freude gemacht hat, ist dieses hier:

Das war so lustig, da passierten immer die tollsten Dinge, und wie man auf dem Umschlag schon sieht, waren viele Tiere involviert, das war was für mich! Mimi fand natürlich dieses Buch am allerschönsten, ihr ahnt sicher schon warum, oder?

Ja, klar, dieserhalb und desderwegen

es spielte eine schwarze Katze mit, hihihi! Euer Co-Autor war restlos begeistert.

Ein Kinderbuch, das eine ganze Serie beinhaltete, die Protagonistin dieses Buches fand ich auch immer so klasse, so ein bissel eine freche, kleine Göre, die nur Streiche im Kopf hat, aber immer liebenswert und nie aus böser Absicht, auch das war was für mich, ich war ja selber nicht unbedingt ein artiges, kleines Mädchen, lol! Wenn ihr meine Mama noch befragen könntet, würde sie jetzt nur vielsagend schweigen, lächeln und nicken, hihihi!

Könnt ich euch noch an solche Schutzumschläge für Bücher erinnern wie dieses hier um mein Putzi-Buch?

War so ein bissel wie Noppenfolie!

Ja, und dann hab ich noch was hübsches wiedergefunden, ein kleines Büchlein, auch von meiner Patentante, ich bin ja ein katholisches Kind:

Ein Kinderbüchlein für die Heilige Messe, die in meiner Kinderzeit ja noch in Latein gehalten wurde und wo der Priester noch mit dem Rücken zur Gemeinde am Altar stand, da war das schon schön, wenn man anhand dieses Büchleins wußte, was überhaupt da vorne geschah! Die Bilder könnt ihr anklicken zum größer schauen!

Na, und wo ich nun schon einmal über meinen Kinderbüchern war, hab ich natürlich auch noch welche aus Björns Kindertagen gefunden, zum Beispiel das hier, das haben wir jahrelang gesammelt

da waren sooooo schöne Sachen drin, guckt mal:

Ein Spiel

und was zum malen oder kleben

schöne Gedichte und Geschichten, zum Beispiel wie hier von Wilhelm Busch

Tiere waren vertreten

und klasse Party-Tips, hihihihi!

Da gibt es ganz viele Bände von, von dieser Buchreihe.

Und das hier gab es auch noch in Björns Schatzkiste, den kennt ihr bestimmt auch alle, das Feuerzeug liegt wegen des Größenvergleichs daneben:

Auch in Schreibschrift, stell ich gerade fest!

Ich finde Büchersammlungen auch so hübsch in so passenden Schubern, guckt mal, was ich da noch für ein feines Schätzken habe, auch aus Björns Kinderzeit, und größenmäßig nicht viel größer als das Büchlein von Babar:

Und auch sehr abgeliebt/abgelesen!

Die Zeichnungen sind von Ludwig Richter!

So langsam nähere ich mich nun dem Ende meines Eintrags, aber ein Schmankerl hab ich noch bis zum Schluß aufgehoben, da werden hier dann alle Eisbärenfans leuchtende Augen bekommen, hihihihi!

Dazu gehörte dazumalen, als ich Björn das Büchlein kaufte, dieser hübsche Kerl:

Lars, der kleine Eisbär!

Jetzt hoffe ich sehr, der kleine Exkurs in meine kindliche Welt der Literatur hat euch gefallen, ich hab mir mal vorgenommen, das Literaturthema anhand meiner Bücher so ein bissel lose weiter zu führen, mal gucken, was draus wird!

Euer aller Co-Autor, meine Mimi  und ich wünschen euch nun einen ganz wunderschönen Sonntag, falls das Wetter allwieder mal nicht mitspielen sollte, wie wäre es mit lesen???

Habts fein!