Grafschafter Wochenanzeiger – Mittsommer! ☀⛱🍓🏮🍺

Kornrauschen

Bist du wohl im Kornfeld schon gegangen,
wenn die vollen Ähren überhangen,
durch die schmale Gasse dann inmitten
schlanker Flüsterhalme hingeschritten?


Zwang dich nicht das heimelige Rauschen,
stehn zu bleiben und darein zu lauschen?
Hörtest du nicht aus den Ähren allen
wie aus weiten Fernen Stimmen hallen?


Klang es drinnen nicht wie Sichelklang?
Sang es drinnen nicht wie Schnittersang?


Hörtest nicht den Wind du aus den Höhn
lustig sausend da sie Flügel drehn?
Hörtest nicht die Wasser aus den kühlen
Tälern singen du von Rädermühlen?


Leis, ganz leis nur hallt das und verschwebt,
wie im Korn sich Traum mit Traum verwebt,
in ein Summen wie von Orgelklingen,
drein ihr Danklied die Gemeinden singen.


Rückt die Sonne dann der Erde zu,
wird im Korne immer tiefre Ruh‘,
und der liebe Wind hat’s eingewiegt,
wenn die Mondnacht schimmernd drüber liegt.


Wie von warmem Brot ein lauer Duft
zieht mit würz’gen Wellen durch die Luft.

( Ferdinand Ernst Albert Avenarius, deutscher freier Schriftsteller, 1856 – 1923)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, es ist heiß, es ist Sommer, es ist Mittsommer!  

Midsommar ist in Schweden nach Weihnachten das zweitgrößte Fest des Jahres und die meisten Schweden feiern es mit Verwandten, Freunden und Nachbarn. Laut Gesetz vom 13. Februar 1952 wird Midsommar seit 1953 immer an dem Samstag gefeiert, der zwischen dem 20. und dem 26. Juni liegt. 

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Mittsommerfest

In diesem Jahr wird somit das Mittsommerfest in Schweden am 26. Juni stattfinden, aber der eigentliche Mittsommer, der längste Tag und die kürzeste Nacht im Kalender wäre wie immer der 21. Juni, und daher haben wir bei unserer freitäglichen Redaktionssitzung beschlossen, daß die heutige Sonntagsausgabe des Grafschafter Wochenanzeiger Mittsommer feiert, im Rahmen der o.g. Termine dafür liegen wir damit gleich am Anfang der Möglichkeiten. Da der Sommer in unseren Breiten hier bereits seit Tagen schon mächtig Fahrt aufgenommen hat, hielten wir das für angemessen. 

Der Sommer blüht, der Sommer glüht, und mein Redaktionsteam eroberte Balkonien zum feiern unseres Mittsommers, ich glaube, die Bilder sprechen für sich, trotz Pelz haben meine Jungs und mein Mädel es in vollen Zügen genossen. 

Apropos Pelz: Unser Handelsreisender Otto ist ja zusätzlich zum Bärenfell noch mit Mantel, Mütze und Schal ausgerüstet, das ging natürlich bei der derzeitigen Hitze so gar nicht mehr, also raus aus den Winterklamotten und rein in die Sonne! 

Otto „von Klamotten befreit….“ genießt luftig mit seinen Redaktionskollegen und seiner Redaktionskollegin (in dieser Zeitung wird nicht gegendert! 🤣) das herrliche Sommerwetter auf Balkonien. 

Köfferchen ist aber natürlich in Reichweite geblieben, ihr kennt ja alle unseren fleißigen Handelsreisenden, und zu Mittsommer wäre da bestimmt wieder Einkauf angesagt, dachte sich unser Otto, womit er natürlich recht hat, aber da kommen wir später drauf zurück. 

Bruno, Hamish und Ruddi haben erstmal den Liegestuhl erobert, später wurde aber getreulich getauscht, jeder sollte ja mal in den Genuß kommen. 

Ja, gemach, aufmerksame Leser werden bemerkt haben, daß auch für die lauen Tropennächte hier schon vorgesorgt worden ist mittels rauskramen wunderschöner alter Laternchen! 

Bruno hat sich richtig genüßlich in den Liegestuhl gefläzt, Ruddi und Hamish haben ihn noch bissel zurechtgeschoben, damit es ihnen mit seinem Pelz nicht noch wärmer wird, hihihihi! 

Luzia genoß ebenfalls sehr den Aufenthalt in frischer Luft auf Balkonien, zumal die Sonne unserem in Glitzer so verliebten Redaktionsmädchen herrliche Glitzereffekte im schimmernden Fell verlieh, das fand sie fein und genoß die Bewunderung ihrer männlichen Kollegen! 

Hamish und Otto, die beiden Braunbären zusammen im Liegestuhl und die Eisbären allesamt in passendem blau-weißen Ambiente

Alle meine Redaktionsmitglieder haben das so genossen, aber ich glaub, Bruno hat mit seiner Relax-Pose irgendwie den Vogel abgeschossen, oder? 

Wir haben uns echt über ihn gekringelt, er war ganz aus dem Häuschen. 

„Hach,“ meinten die Braunbären, „das können wir auch!“ Gesagt, getan!

„Team Relax“ vom Grafschafter Wochenanzeiger! 

Und die Sitz-und Liegemöglichkeiten wurden getauscht:

Die Eisbären im Liegestuhl!

Und Hamish und Otto auf der Gartenbank, sieht Otto nicht herrlich luftig aus? Hamish trägt ja eh nur ein kurzes Schottenröckchen! Die Mütze hat Otto aufbehalten, das war ein feiner Sonnenschutz! 

Und dann hatte Ruddi noch eine zündende Idee für unseren Außentermin für Mittsommer-Fotos auf Balkonien, er flitzte schnell mal wieder ins Wohnzimmer und hatte dann jemanden im Schlepptau, den mein Bärenteam immer gerne als Berater zu unseren Redaktionssitzungen hinzuzieht, 

mein geliebter alter Teddy Bernhard, er hat sich sehr darüber gefreut, daß die Truppe ihn dabei haben wollten, schließlich liefert er ihnen ja auch immer treulich all die schönen Geschichten und Anekdötchen über Frau Chefredakteurin in Kindertagen! 😉😊

Und mit seinem Matrosenanzug in blau-weiß war er ja auch noch sehr zünftig gekleidet für Mittsommer, dessen Farben blau, weiß und rot sind wie in unserer Lieblingsgirlande für den Sommer

Bevor wir nun zu den weiteren Bildern von Balkonien kommen, meinte mein Team, ich solle doch mal noch eine Dia-Show von ihrer feinen Zeit auf Balkonien machen, gerne doch, büdde schön: 

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Natürlich haben wir auch noch Bilder von Balkonien gemacht, die kommen jetzt. 

Die alten Lampions hängen wieder!

Und von Mimi in heaven ihre rote Laterne

Wir haben oft an sie gedacht bei unserer Fotosession, sie hätte ihre Freude daran gehabt, und hatte sie ganz bestimmt auf ihrer Wolke ☁ und ihrem Stern ⭐

Die Avocado wächst fröhlich vor sich hin!

Und wie in jedem Jahr im Sommer: Meine Sukkulenten blühen wieder bzw. fangen an zu blühen, da freu ich mich jedes Jahr wieder so sehr drüber!

Wir hatten ja schon erwähnt, daß Otto natürlich sein Köfferchen trotz luftiger Bekleidung in seiner Nähe hatte

schließlich mußte er ja doch wieder für Getränke

und Speisen sorgen für unser Mittsommerfest, bei den bereits wieder vorhandenen Lockerungen bezüglich Corona war das bei der brütenden Hitze doch eine Erleichterung für ihn. Klassische Zutaten für die Mittsommerfeiern sind eingelegte Heringe, junge Kartoffeln, Spargel, Lachs und Krebse und zum Nachtisch Erdbeeren mit Sahne. 

Brot gehört natürlich auch dazu, und zu Brot gehört Butter, besonders Kräuterbutter, und da gibt es in Schweden spezielle Buttermesser, die wir in unseren Redaktionsräumen auch unser eigen nennen dank des feinen Möbelladen mit dem Elch im Gewande. Stilvoll in Szene gesetzt:

Sie sind aus Holz und haben einen ganz feinen, typischen „Holzgeruch“, richtig lecker, lach! Der kleine Hummer als passende Deko dabei hängt an unserem Kühlschrank mit einem Magneten. 

Wie wir ja alle unseren Otto kennen, hätte er vorbildlich wie immer alle oben angeführten Zutaten besorgt, aber bei der sengenden Hitze der letzten Tage wollten wir doch keinen schachmatten Otto haben, also war die Zutatenliste für unser Wochenend-Mittsommer-Menü etwas bescheidener: Wir haben uns einen Nudelsalat gemacht mit lecker Würstchen dabei, alle waren damit glücklich und zufrieden. Gerne hätte Otto uns auch mit Erdbeeren verwöhnt, aber leider ist die derzeitige Ausbeute der nun ja auch schon heimischen Früchte selbst für unseren gewieften Handelsreisenden keineswegs zufriedenstellend, da haben wir es vertagt, bis mal feine Früchte ausfindig gemacht werden können. 

Am Abend bzw. in der Nacht wird es dann auf Balkonien wieder romantisch

das ist die beleuchtete Traubenflasche, die wir euch schon bei den Pfingstrosen gezeigt hatten. 

Hübsch, nicht wahr? 

Bevor wir hier nun so ganz langsam unsere Sonntagsausgabe zum Mittsommer beenden, hätten wir noch eine feine Seite für euch, auf der noch viele Informationen über Mittsommer in Schweden sind, vielleicht habt ihr Spaß dran: 

https://visitsweden.de/aktivitaten/kultur-geschichte-und-kunst/schwedische-traditionen/mittsommer-in-schweden-ein-fest-wie-aus-einer-anderen-welt/

Wir waren jedenfalls ganz begeistert und haben alle verträumt geguckt, denn Mittsommer in Schweden, das ist noch immer so ein alter Traum von der Frau Chefredakteurin! Und da träumen wir doch jetzt noch bissel weiter, mit wunderschönen Bildern, passend zum Mittsommer, von Carl Larsson, den schwedischen Maler, dessen Werke die Frau Chefredakteurin auch so liebt und schon oft hier eingestellt hat. 

Sind die nicht wunderschön? So richtig zum reinträumen! Und wer von euch nun einwendet, in Schweden, im Hochsommer, da wären vor allem auch Mücken eine Option: Na, und? Die hab ich hier auch, zur Genüge, und mittlerweile 14 „zauberhafte“ Mückenstiche allüberall, also wäre der Unterschied nicht mehr groß und im übrigen haben wir dann hier eben auch echtes schwedisches Mittsommer-Feeling in den Redaktionsräumen und auf Balkonien vom Grafschafter Wochenanzeiger! 😂🤣😂

Zum Abschluß unseres Eintrages haben wir noch ein kleines, feines Gedicht zum Mittsommer

Sommersonnenwende

Nun die Sonne soll vollenden
ihre längste, schönste Bahn,
wie sie zögert, sich zu wenden
nach dem stillen Ozean!
Ihrer Göttin Jugendneige
fühlt die ahnende Natur,
und mir dünkt, bedeutsam schweige
rings die abendliche Flur.

Nur die Wachtel, die sonst immer
frühe schmälend weckt den Tag,
schlägt dem überwachten Schimmer
jetzt noch einen Weckeschlag;
und die Lerche steigt im Singen
hochauf aus dem duft’gen Tal,
einen Blick noch zu erschwingen
in den schon versunknen Strahl.

(Ludwig Uhland, 1787-1862)

Und damit wünschen wir all unseren Lesern einen schönen Sonntag, einen herrlichen Mittsommer, kommt alle gut durch die Hitze und wieder gut in die neue Woche, bleibt oder werdet alle gesund, das wünscht euch euer Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia. 

Habts fein!  

 

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Tiermütter und ihre Jungen – alles Liebe zum Muttertag! ❤💐

Zum Muttertag

Der Muttertag zählt zu den schönsten Tagen.
Sind´s auch nur wenige Worte, die ich schrieb,
soll jede dieser Blumen herrlich sagen:
Ich danke Dir so sehr! Ich hab´ Dich lieb!

(Friedrich Morgenroth, (1836 – 1923)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, ihr glaubt gar nicht, mit wieviel Freude mein Redaktionsteam diesen Eintrag bei unserer freitäglichen Redaktionssitzung vorbereitet und sich unter die Pfoten bzw. Tatzen gerissen hat, es ist Muttertag ❤ heute, und da wir dazu schon so viele Einträge hatten, sollte es doch wieder was besonderes sein, da kam mein Team auf die Idee vom Titel: Tiermütter!  

Da halten wir uns jetzt mal gar nicht erst mit ganz viel Text auf, sondern lassen einfach Bilder zum genießen sprechen, bedient euch am Frühstücksbuffet es ist alles schon auf’s feinste vorbereitet worden von meinem eifrigen Redaktionsteam, das heute allen, besonders aber den Müttern, und auch da allen Müttern von Kindern, Tieren, Haustieren und Plüschtieren, eine Freude und einen genüßlichen Tag machen will!

Anori mit ihrer Mama Vilma

Koalamama mit ihrem Baby im Zoo Duisburg

die Przewalski-Pferde mit Jungtier im Zoo Köln  

Zwergflußpferd-Mama mit ihrem Jungen im Zoo Duisburg

Auch die Kattas im Duisburger Zoo haben regelmäßig Nachwuchs, der so niedlich ist!

Kleines Zebra trinkt bei seiner Mama im Duisburger Zoo

Nochmal Anori mit ihrer Mama Vilma im Wuppertaler Zoo

Brillenbär-Mama Huanca mit ihrem Sohn Quito im Zoo Duisburg

Die Flußpferd-Familie im Kölner Zoo, Mama Jenny, ihr kleiner Nils, Papa Albert und im Hintergrund Tante Afro

Unsere kleine Schafherde von meiner Bauernhofarbeitsstelle 

Mutterschaf Karla mit ihrem kleinen Sohn Graf Hans

Mutterschaf Olga mit ihrem kleinen Sohn Fritz

Das ist ausnahmsweise mal ein „Papa-Bild“, auch von meiner Bauernhofarbeitsstelle, Schäferhund Alf mit seinen Jungen, Mama Anka ist leider nicht im Bild zu sehen, und dies sind auch nur drei von ihren sieben Welpen, die sie alle gesund und munter auf die Welt gebracht hatte. 

Niedliche Katzenkinder gab es natürlich auch auf meiner Bauernhofarbeitsstelle, da gibt es auch noch ein Bild von anderem Katzennachwuchs mit Mama

Die Katzenmama hieß Louise

Meine Amselfamilie auf Balkonien vor Jahren, hier füttert Mama und hier der Herr Papa

Noch einmal mit Mama

Nilgänse mit ihren Gösseln, am Teich auf dem Friedhof in meiner Grafschaft

Auch Väter sind gute Mütter

Nilgans-Papa verteidigt seinen Nachwuchs gegen die wegfliegende Krähe

Waldohreule im Vogelpark in Cadzand mit Jungvogel

Außer den „richtigen“ Fotos haben wir natürlich noch feine Servietten- und andere Bilder von Tiermüttern und ihren Jungen hier eifrig und mit heißen Wangen bei unserer Redaktionssitzung zusammengestellt, viel Freude beim angucken wünschen wir euch!

 

 

 

Es gibt natürlich auch sehr liebe Adoptivmütter, die verwaiste Kleine von anderen Müttern betüddeln! 😊

Das Muttertier eurer Redaktion, die Frau Chefredakteurin, muß sich in diesem Jahr mit einem Bild zum Muttertag begnügen, vom letztjährigen gemeinsamen Zoobesuch in Köln zu meinem Geburtstag, 

denn in diesem Jahr ist die Mama meiner Schwiegertochter wieder dran mit Muttertag. Wenn es denn dann klappt, denn Corona bringt ja immer noch alles durcheinander. 

Meine Mama in heaven 

bekommt zu ihrem Muttertag ihre Lieblingsblumen, Maiglöckchen, und einen lieben Gruß und Kuß nach oben! 🤗😘💐❤

Und damit sind wir nun am Ende unserer heutigen Sonntagsausgabe zum Muttertag, wir hoffen, sie hat euch gefallen, wir wünschen euch allen einen wunderschönen Sonntag und Muttertag, vergeßt für ein paar Stunden alle Sorgen, Ängste und Nöte, genießt den Tag, bleibt oder werdet gesund und seid alle herzlichst gegrüßt von eurem Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Walpurgisnacht! Der wilde Ritt zum Blocksberg 🧹

 

Die erste Walpurgisnacht

Ein Druide

Es lacht der Mai!
Der Wald ist frei
von Eis und Reifgehänge.
Der Schnee ist fort;
am grünen Ort
erschallen Lustgesänge.
Ein reiner Schnee
liegt auf der Höh’;
doch eilen wir nach oben,
begeh’n den alten heil’gen Brauch,
Allvater dort zu loben.
Die Flamme lodre durch den Rauch!
Begeht den alten heil’gen Brauch.
Hinauf! Hinauf!
Allvater dort zu loben.
So wird das Herz erhoben.

Die Druiden

Die Flamme lodre durch den Rauch!
Begeht den alten heil’gen Brauch.
Allvater dort zu loben.

Hinauf! hinauf nach oben!

Einer aus dem Volke

Könnt ihr so verwegen handeln?
Wollt ihr denn zum Tode wandeln?
Kennet ihr nicht die Gesetze
unsrer strengen Überwinder?
Rings gestellt sind ihre Netze
auf die Heiden, auf die Sünder.
Ach, sie schlachten auf dem Walle
unsre Väter, unsre Kinder.
Und wir alle
nahen uns gewissem Falle,

Chor der Weiber

auf des Lagers hohem Walle
schlachten sie uns unsre Kinder.
Ach, die strengen Überwinder!

Und wir alle
nahen uns gewissem Falle.

Ein Druide

Wer Opfer heut’
zu bringen scheut,
verdient erst seine Bande!
Der Wald ist frei!
Das Holz herbei,
und schichtet es zum Brande!
Doch bleiben wir
im Buschrevier
am Tage noch im Stillen,
und Männer stellen wir zur Hut,
um eurer Sorge willen.
Dann aber laßt mit frischem Mut
uns unsre Pflicht erfüllen.
Hinauf! Hinauf!
Verteilt euch, wackre Männer, hier!

Chor der Wächter

Verteilt euch, wackre Männer, hier,
durch dieses ganze Waldrevier,
und wachet hier im Stillen,
wenn sie die Pflicht erfüllen.

Ein Wächter

Diese dumpfen Pfaffenchristen,
lasst uns keck sie überlisten!
Mit dem Teufel, den sie fabeln,
wollen wir sie selbst erschrecken.
Kommt! Kommt mit Zacken und mit Gabeln,
und mit Glut und Klapperstöcken
lärmen wir bei nächt’ger Weile
durch die engen Felsenstrecken!
Kauz und Eule,
Heul’ in unser Rundgeheule,
Kommt! Kommt! Kommt!

Chor der Wächter

Kommt mit Zacken und mit Gabeln
wie der Teufel, den sie fabeln,
und mit wilden Klapperstöcken
durch die engen Felsenstrecken!
Kauz und Eule,
heul in unser Rundgeheule.
Kommt! Kommt! Kommt!

Ein Druide

So weit gebracht,
dass wir bei Nacht
Allvater heimlich singen!
Doch ist es Tag,
sobald man mag
ein reines Herz dir bringen.
Du kannst zwar heut’
und manche Zeit
dem Feinde viel erlauben.
Die Flamme reinigt sich vom Rauch:
So reinig’ unsern Glauben!
Und raubt man uns den alten Brauch,
Dein Licht, wer will es rauben?

Ein christlicher Wächter

Hilf, ach hilf mir, Kriegsgeselle!
Ach, es kommt die ganze Hölle!
Sieh’, wie die verhexten Leiber
durch und durch von Flamme glühen!
Menschen-Wölf’ und Drachen-Weiber,
die im Flug vorüberziehen!
Welch entsetzliches Getöse!
Laßt uns, laßt uns alle fliehen!
Oben flammt und saust der Böse.
Aus dem Boden
dampfet rings ein Höllenbroden.
Lasst uns flieh’n!

Chor der christlichen Wächter

Schreckliche, verhexte Leiber,
Menschenwölf und Drachenweiber!
Welch entsetzliches Getöse!
Sieh, da flammt, da zieht der Böse!
Aus dem Boden
dampfet rings ein Höllenbroden.

Chor der Druiden

Die Flamme reinigt sich vom Rauch;
so reinig’ unsern Glauben!
Und raubt man uns den alten Brauch,
dein Licht, wer kann es rauben?

( Johann Wolfgang von Goethe)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, heute gab es hier bereits eine donnerstägliche Redaktionssitzung, denn große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus, es naht das Wochenende und mit ihm der 1. Mai und somit das Ende vom Monat April, und was ist dann am 30. April??? Genau, Walpurgisnacht! Die Nacht, in der die Hexen wieder los sind und wir haben in der Redaktionssitzung einstimmig beschlossen, daß wir in dieser Nacht mal wieder dabei sind! Mit einem fröhlichen, lustigen, informativen Eintrag, der alles außen vor läßt, was derzeit um uns rum immer noch los ist und euch einfach nur unterhalten und fröhlich und positiv stimmen soll. 

Auf geht’s, die Frau Chefredakteurin und euer Redaktionsteam haben sich die Aufgaben zum heutigen Eintrag untereinander aufgeteilt. 

Frau Chefredakteurin beginnt mit dem informativen Teil:

Die Walpurgisnacht (auch Hexenbrennen) ist ein traditionelles nord- und mitteleuropäisches Fest, teilweise mit Feuerbrauch am 30. April. Der Name des Festes leitet sich von der heiligen Walburga ab, deren Gedenktag bis ins Mittelalter am 1. Mai, dem Tag ihrer Heiligsprechung, gefeiert wurde. Die Walpurgisnacht war die Vigilfeier des Festes. Als „Tanz in den Mai“ hat sie wegen der Gelegenheit zu Tanz und Geselligkeit am Vorabend des arbeitsfreien Maifeiertags auch als städtisches, modernes Festereignis Eingang in private und kommerzielle Veranstaltungen gefunden.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Walpurgisnacht

Habt ihr euch alle gewundert über das ellenlange Gedicht? Jaja, der Herr Goethe, der konnte dichten, und dieses Gedicht von ihm hat seinen Hintergrund: 1830 war Felix Mendelssohn Bartholdy bei seinem Gönner Goethe in Weimar. Als er sich anschließend auf eine Reise gen Süden begab, hatte er neben Goethes „Italienische Reise“ auch dessen Ballade „Die erste Walpurgisnacht“ im Gepäck. Der Dichterfürst war nämlich überzeugt, dass seine Ballade als Chorkantate vertont werden müsse. In Italien machte sich Mendelssohn an die Komposition der „Walpurgisnacht“. Deren Uraufführung hat Goethe allerdings nicht mehr erleben können.

Wir hatten ja schon einige Einträge zur Walpurgisnacht, die Nacht der großen Freudenfeuer, verzaubernden Maibowle, Hexen, die wild durch die Nacht reiten, mit vielen Ritualen und gruseligem Beiwerk, zurückzuführen auf Beltane, das alte Fest vom Übergang vom 30. April auf den 1. Mai, den Beginn der Sommerzeit, an dem der Schleier zur Anderswelt – der Welt der Götter und Ahnen – besonders dünn ist. Mit Räucherungen, Opfergaben und wilden Tänzen ehrte man sie, zum Abschied von der kalten Jahreszeit. Dies wilde Treiben weckte zu Beginn der Christianisierung Angst und Mißtrauen, und so wurde Hexenwerk dahinter vermutet, Orgien, bei denen sich die Hexen, die des Nachts mit dem Besen über Land ritten, auf den Bergen mit dem Satan vermählten. Und so kamen die Hexen in Verruf, eigentlich in Vorzeiten mit einem tiefen Verständnis für die Natur und ihre Zusammenhänge weise Frauen, die der Heilkunde mächtig waren, das Wort „Hexe“ leitet sich demgemäß auch von dem alten Wort „Hagezussen, Hagezussa“ ab, was soviel bedeutet wie „kräuterkundige Frauen in den Hecken (Hag). 

Rituale und Jahreskreisfeste sind tief verwurzelt in der Kultur, und so lohnt es sich, mal wieder einen Blick auf diese zu werfen, gerade in diesen Zeiten können sie uns wieder verstärkt gut tun. 

Eine Feuerschale im Garten erinnert an den Feuerzauber zu diesem Fest, zum Tanz in den Mai ein Gundelrebenkranz (Gundelrebe: eine alte Heil- und Zauberpflanze, sie soll helfen, Böses zu erkennen!) und für Haus und Wohnung eine reinigende Räucherung: Wacholder, Salbei, Holunder und Johanniskraut. 

Und wer dächte beim Tanz in den Mai nicht an die erste Waldmeisterbowle des Jahres, das Kraut dazu wächst jetzt auf den Waldböden. 

Sie kann natürlich auch fertig gekauft werden. 

Die Königin der Blumen, die Rose, darf natürlich zum Fruchtbarkeitsfest Walpurgis nicht fehlen, aus ihr könnte man Rosensirup für diesen Tag machen. Wäre auch fein für eine Bowle!

Wie ihr euch alle sicherlich gut erinnern könnt, liebte unsere Mimi in heaven dieses Fest, und deshalb macht nun Ruddi hier weiter, der euch mit alten und neuen Bildern an Mimis geliebtes Walpurgisfest erinnern möchte. 

Hallo, ihr lieben Leser alle, bei einem Eintrag zur Walpurgisnacht darf meine Cheffin Mimi in heaven natürlich nicht fehlen, wie liebte sie diese Bilder:

Da haben wir natürlich in diesem Jahr auch noch was schönes neues gemacht, damit Mimi bei diesem Eintrag wieder dabei sein kann. 

Bilder von Mimis Bild mit Hexchen, sie fand diese kleine Holz-Hexe immer so knuffig! 

Sie wird sich freuen auf ihrer Wolke ☁ und ihrem Stern ⭐ und ich geb die Feder nun mal weiter an meine beiden Redaktionskollegen 

Bruno und Otto

Hallo, ihr lieben Leser alle, wir beide haben hier den kulinarischen Teil des Eintrags in bewährte Tatzen genommen. Otto, unser Handelsreisender, hatte endlich mal wieder die Gelegenheit, vorschriftsmäßig ausgestattet für alles Zubehör zu sorgen, daß man für kulinarische Köstlichkeiten zur Walpurgisnacht und zum ersten Mai benötigt. 

Und so hat er hier alle Zutaten besorgt für das, was so ein bissel traditionell ist an diesen Tagen, zum Beispiel Fliegenpilze

https://eatsmarter.de/rezepte/eier-tomaten-fliegenpilze

aus hartgekochten Eiern, in Schweden gibt es zu diesem Tag Graved Lachs, wir haben uns aber für unser Festtagsmenü für frischen Lachs entschieden. In Schottland und England liebt man nicht nur zu dieser Zeit Haferkekse, wir machen es uns hier heute gemütlich, lach, und stellen einfach feine Rezepte per Link ihr ein:

https://www.ichkoche.at/schottische-haferkekse-rezept-83627

Und noch was ganz feines, auch aus Schottland (der Hamish strahlt hier gerade wie ein Honigkuchenpferd, lach!) Bannockbrot 

https://de.wikipedia.org/wiki/Bannockbrot

https://www.gutekueche.de/bannock-rezept-10553

Und wenn er an weiteren feinen Rezepten für die Walpurgisnacht interessiert seid, da hätten wir noch einen schönen Link für euch, guckt euch das mal an:

http://www.hexenrezepte.de/Walpurgisnachtrezepte.htm

Als Getränk natürlich die schon erwähnte Waldmeisterbowle, die ist fein süffig und mit all den schönen Rezepten wird das bestimmt auch ein kulinarisches Fest. Ach, ja, falls schon zu einigermaßen erschwinglichen Preisen zu erhandeln wäre noch Spargel was feines! Wir weichen derzeit noch auf Dose und Glas aus, ist aber erst einmal auch sehr lecker, der frische kommt dann auch noch. 

So, nachdem wir euch nun hier den Mund wässrig gemacht haben und Hamish eh schon strahlte, weil so vieles aus seiner Heimat kam, macht er hier jetzt auch weiter: 

Halo a h-uile duine, leughadairean daor, ich bin’s, euer Hamish, und ich hab jetzt hier die ehrenvolle Aufgabe, euch die Walpurgisnacht in Schottland zu zeigen, in meiner Heimat heißt das Fest aber „Beltane“ bzw. auf schottisch-gälisch Là Bealltainn.

https://de.wikipedia.org/wiki/Beltane

https://de.wikiarabi.org/wiki/Beltane

Und da hab ich jetzt wieder ein ganz feines Video für euch 

und noch was zum lesen für das Fest in meiner schottischen Heimat und da vor allen Dingen in meinem geliebten Edinburgh:

Tanz in den Mai: Das Beltane Fire Festival in Edinburgh

Das war nun mein Beitrag zu unserem heutigen Eintrag, ich geb jetzt mal die Feder weiter an meine Redaktionskollegin Luzia:

Hallo, ihr lieben Leser alle, da bin ich, eure Luzia, und wie sich das für mich als die „leuchtende“ gehört, hab ich den Part mit leuchtenden und glitzernden Bildern für die Walpurgisnacht übernommen, da fangen wir mal an mit dem Supervollmond im April, die Knipse von der Frau Chefredakteurin hat ja nicht so einen dollen Zoom, aber wir fanden die Bilder alle trotzdem schön:

Wir haben hier so ein hübsches „Schneekugelglas“ mit einer Hexe und Glitzer statt Schnee, guckt mal:

da hab ich auch noch eine Galerie für euch, ihr wißt es ja, ihr könnt die Bilder auch anklicken und dann in Reihenfolge in groß gucken:

Unsere kleine Holzhexe 

hat die Frau Chefredakteurin draußen mal leuchtend fotografiert

hübsch gruselig, oder, mit dem leuchtenden Kürbiskopp dahinter, da haben wir auch noch eine Galerie von:

Ja, das war nun mein Beitrag zu unserem heutigen Eintrag, nun macht die Frau Chefredakteurin weiter. 

Da wären wir nun fast am Ende unseres Eintrags zur heutigen Walpurgisnacht/Beltane, fehlt noch, euch allen einen schönen Freitag, eine wunderschöne, hexige Walpurgisnacht und einen ebenso schönen 1. Mai zu wünschen. Und zum 1. Mai haben wir nun noch was, denn mein Redaktionsteam gratuliert hier mit Hexenbegleitung

meinem Blögchen zum 9. Geburtstag! Kaum zu glauben, daß 9 Jahre vergangen sind, seit ich hier dazumalen mit Mimi in heaven mein Blögchen gegründet habe! Da stoß ich doch gerne mit euch allen und mit meinem Team auf unseren Blögchen-Geburtstag an: 🍾🥂 Und wir freuen uns auf hoffentlich noch viele Jahre mit euch allen! Bleibt uns gewogen und laßt euch wieder einmal danken für eure Treue und eure Begleitung in guten wie in schlechten Tagen! Gerade in dieser Zeit so schön, so tröstlich, so verbindend! 

Paßt alle gut auf euch auf, bleibt oder werdet gesund und genießt das Leben, wir haben nur dies eine! 🌹❤🙏

Habts fein wünscht euch euer Redaktionsteam mit Mimi in heaven

Otto und Luzia.

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Jet zo fiere – trotz alledem!

Heile, heile Gänsje
es is bald widder gut,
es Kätzje hat e Schwänzje


es is bald widder gut,
heile heile Mausespeck


in hunnerd Jahr is alles weg.

(trad. Kindervers)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, wir haben lange überlegt, ob wir in diesem Jahr in Zeiten von Corona überhaupt einen Eintrag zum Karneval machen sollen. Dann haben wir uns am Freitagabend, wie in jedem Jahr vorher, die Sitzung vom Mainzer Karneval „Mainz bleibt Mainz“ angeguckt…..und waren begeistert! Und haben in unserer dieses Mal dann erst samstäglichen Redaktionssitzung beschlossen: Wir machen ihn, den Eintrag zum Karneval, denn gerade in diesen Zeiten ist er so wichtig: Der Humor! Und das Lachen! Und das Fröhlichsein, trotz alledem! Und das einmal wieder Abstand nehmen zu anstrengenden Tagen, wenn auch mit allen Auflagen und Geboten in dieser schwierigen Zeit! Um weiter und wieder Kraft und Mut zu schöpfen für die kommende Zeit, die uns weiterhin viel abverlangen wird. Aus diesem Grund haben wir uns als Gedicht für den heutigen Eintrag bewußt den Refrain des Liedes aus der Meenzer Fassenacht von Ernst Neger ausgesucht, eigentlich ein Kindervers zum trösten kleiner Kinder bei allen Wehwehchen! Denn

„Es is bald wieder gut…“ 

und

„in hunnerd Jahr is alles weg!“

Das erste hoffen wir alle inständigst, das zweite ist auf jeden Fall so!

Ein bissel Hintergrundgeschichte zum sicherlich allen von euch bekannten Lied:

https://de.wikipedia.org/wiki/Heile,_heile_G%C3%A4nsje

Und damit nun endlich Helau und Alaaf, holde Närrinen und Narrhalesen draußen steht ein närrischer Eintrag, wolle mer’n eroilosse? Eroi mit’m! Narrhallamarsch!

Wir dekorieren die Redaktionsräume hier mit herrlich bunten Luftschlangen

und Konfetti

mit Luftballons nehmt euch alle ein Hütchen oder eine schöne Maske ganz wie es euch beliebt! Und wenn wenn et Trömmelche jeht, dann stonn mer all parat…!

Mit all den schönen Kostümen der vergangenen Fastnachtstage in diesem Blögchen bzw. im Grafschafter Wochenanzeiger!

Oft zelebriert hier, in all den Jahren, unvergeßlich für uns alle der begeisterte Eifer unseres Co-Autors, unserer rasenden Reporterin, unserer Mimi in heaven! Die wieder so fehlt in diesen von ihr so geliebten Tagen, wenn ihre Dosenöffnerin hier wieder närrisch abdrehte! 🤣 Und so beginnen wir den eigentlichen Eintrag auch mit ihr und dem Redaktionsteam im närrischen Outfit

der Narrenzug nimmt Farhrt auf!

So, wie die Mainzer Fastnachtssitzung eine so gänzlich andere war in diesen Zeiten, so wird es auch unser Eintrag sein, denn wir plaudern hier zum Karneval einfach mal fröhlich aus dem Nähkästchen, sprich, aus den Ereignissen im Grafschafter Wochenanzeiger aus den letzten Tagen. Und hoffen, daß euch allen das genauso gefällt wie uns die Sitzung aus Mainz.

Großes Ereignis: Der Winter ist da! Endlich! Auch hier ist er angekommen, mit eisigsten Temperaturen, mit Schnee bis auf Balkonien, mit Schneestürmen des nachts, und mit herrlich sonnigen Tagen in einer weißen Grafschaft bei klirrendem Frost!

Schnee bis in Mimis Brotkasten und Schneespuren im Wohnzimmer! Ihr wißt ja, Bilder anklicken, groß gucken!

Nächtlich verschneite Grafschaft, mit steifem Nord-Ost-Wind!

Und herrlichem Sonnenaufgang über Schneelandschaft! Einfach herrlich, wir haben uns so gefreut, haben wir doch so lange darauf gewartet!

Und meine Redaktionsmitglieder drückten sich die Nasen am Wohnzimmerfenster platt, wie wunderbar ist das denn da draußen!

Irgendwie auch ein karnevalistischer Einschlag: Das Fenster ist nicht schlecht geputzt, die Doppelverglasung ist undicht geworden, da hat sich zwischen den Scheiben Wasser gesammelt und ist in Streifen getrocknet, wie man sieht, das Fenster muß erneuert werden, aber erst, wenn die Temperaturen draußen es wieder erlauben!

Bruno ist ganz selig!

Und Ruddi auch! Aber die anderen alle nicht minder, nur lieben Eisbären Schnee ganz besonders, deshalb strahlt auch Luzia so!

Mit den leuchtenden Schneekristallen am Fenster um die Wette, hihihihi!

Mimis Mikesch sitzt ganz verschüchtert zwischen den begeisterten Bären, lach, aber er durfte natürlich auch gucken, es war nur die Begeisterung am Anfang so groß.

Da mein Redaktionsteam da nun so fein versammelt war am Fenster, haben wir nach ausgiebigem gucken von Schnee in der Grafschafter Landschaft gleich noch ein Fotoshooting für neue Redaktionsfotos gemacht, guckt:

Ein fröhliches Redaktionsteam! So wünscht man sich das, dann klappt auch die Arbeit!

Die Bären strahlen alle genau wie die Sonne, die ins Wohnzimmer schien.

Hamish konnte sich gar nicht satt sehen, denn obwohl er ja kein Eisbär ist, kennt er Schnee doch aus seiner schottischen Heimat und liebt ihn.

Der Rest der Truppe, glücksstrahlend, endlich Schnee in old Lirich-City, lach!

Karneval warf ja schon seine Schatten voraus, da oblag es natürlich wieder unserem Handelsreisenden Otto, für Speis und Trank in den närrischen Tagen in der Redaktion zu sorgen, natürlich nach den neuesten Corona-Vorschriften mit vorgeschriebener OP-Maske ausgestattet:

Seine Ausbeute konnte sich sehen lassen

lecker Eierlikör-Berliner und Piccolöchen 😋🤣! Otto kennt die besten Bäcker hier weit und breit und ist bester Kunde im Namen und für seine Redaktion bei einem bekannten und berühmten Wein- und Sekthandelsgeschäft. Es ist ein unschlagbarer Vorteil, wenn man in den Redaktionsreihen so einen versierten Handelsreisenden sein eigen nennt, und das „handeln“ steht nicht nur in seinem Titel! 😂😎

Wir waren bzw. sind jedenfalls begeistert von seiner „Beute“!

Er reist aber nicht nur in Sachen Lebensmittel, einmal unterwegs, greift er alles ab, was die Redaktionsräume gemütlich, schön und vor allen in diesen Zeiten fröhlich macht, so gab es vor Zeiten schon diesen herrlichen Tulpenstrauß von seinen Reisen

ist das nicht eine wunderbare Farbe? Frau Chefredakteurin und auch Mimi in heaven lieben bzw. liebten ja beide rot so sehr!

Wie gesagt, das war schon länger her, der Tulpenstrauß bereits wieder verwelkt, da gab es gleich Nachschub von Otto, als er jetzt wieder unterwegs war:

Dieses Mal in bunt, die Farben sind wonnig!

Diese Farbe gefiel der gesamten Redaktion ganz besonders! Natürlich neben dem folgenden rot!

Gelb ist immer so herrlich sonnig!

Nächtlich mit Beleuchtung macht der Strauß auch richtig was her, guckt:

Apropos nächtlich und leuchten: Angesichts der Tatsache, daß der Winter endlich eingezogen ist, haben wir natürlich auch noch winterlich in den Redaktionsräumen dekoriert, die Schneekristall-Leuchtekette am Wohnzimmer habt ihr ja schon gesehen, und das wäre die Deko am Küchenfenster:

Ein Schneehäuschen mit Schneemann, das sieht so hübsch aus. Wir haben mittlerweile noch bissel mehr Winterdeko, aber die müssen wir noch fotografieren. Habt ihr noch was zum drauf freuen!

Wie ihr alle wißt, beschäftig sich Frau Chefredakteurin hier ja mit auf- und umräumen, und da ist ihr mal wieder was feines in die Hände gefallen. Ihr kennt ja alle die berühmte Bauernhofarbeitsstelle, die sie dazumalen in einer bekannten sozialen Einrichtung hatte, da kann sie jetzt den Beweis antreten, denn sie hat ihren alten Dienstausweis wieder gefunden:

Hach, ja, das waren noch Zeiten, seufzt sie gerade, die Frau Chefredakteurin, da war man noch jung und schön, jetzt ist man nur noch „und“! Bufftääääää, bufftääääää, bufftäääääää, bumm bumm!

So, ihr lieben Leser alle, nun nähern wir uns hier so langsam dem Ende unserer heutigen närrischen Sonntagsausgabe, aber nicht, ohne euch vorher noch mit „Strüßjer“ zu bewerfen, wie es im Karneval der Brauch ist:

Und wir haben auch noch was feines aus der „Meenzer Fassenacht“, Frau Chefredakteurin hat mal ein paar Bilder vom Fernseher abfotografiert, um zu zeigen, wie schön es war.

Die berühmten „Schwellköpp“ aus Mainz

https://de.wikipedia.org/wiki/Schwellkopp

Die Mainzer Hofsänger, die draußen gesungen haben, wir fanden dieses Bild so schön!

Närrischer Höhepunkt zum Ende der Sendung und das Bild, das nun kommt, machte den Schluß, wir fanden das ganz zauberhaft:

„Wir alle Leben im Schatten des Doms….“, ein Lied von Thomas Neger, dem Enkel von Ernst Neger. Damit schließt sich nun auch wunderschön der Reigen vom Anfang bis zum Ende.

In unserem närrischen Beitrag hatte dieses Jahr mal die Meenzer Fassenacht den Löwenanteil, da dürfen die Kölner nicht böse sein, sie waren hier schon so oft vertreten, und den Eintrag hat halt nun mal die Sendung am Freitag aus Mainz auf den Weg gebracht. Und ich hab einmal mehr und gerade in diesem Jahr wieder so innig an all die Sendungen gedacht, als meine Eltern noch keinen Fernseher hatten und meine Mama immer bei Nachbarn über uns eingeladen war zum gucken, sich jedes Mal vorher fein gemacht hat, von mir bewundert, und mit einem Fläschchen Wein und Knabbergebäck voller Vorfreude nach oben gegangen ist, und jedes Mal begeistert (und angetüddelt, hihihihi!) wieder nach Hause kam. Mein Papa hat dann auf mich aufgepaßt, er machte sich nicht so viel aus Karneval, einzig die Mainzer Hofsänger fand er als zweiter Baß in einem Männergesangverein immer ganz toll und großartig.

Und so werden sie auch diesen Eintrag hier mit beschließen, die Mainzer Hofsänger, mit ihrem berühmten Lied:

und mit „Sassa“, auch immer wieder so schön, ich hab das gewählt, weil es noch eine ganz alte Ausgabe ihres Auftritts ist!

Und einmal nur mit „So ein Tag“.

Ja, ihr lieben hier alle, damit sind wir nun am Ende unserer heutigen närrischen Sonntagsausgabe, zum Schluß ist es nun doch noch bissel wehmütig geworden, aber ich glaube, das ist im Karneval immer so. Denn „ach, wie bald ist wieder Aschermittwoch….“ heißt im Lied der Mainzer Hofsänger, und so ist es, im Karneval wie im Leben, Freude und Ausgelassenheit und Leid und trübe Tage haben manchmal einen schmalen Grat. Und heuer überwiegt in diesen schwierigen und anstrengenden Zeiten doch sehr die Sehnsucht nach besseren Tagen, besseren Zeiten, und deshalb wollen wir hier in unserem Grafschafter Wochenanzeiger für uns und für euch vehement die Hoffnung aufrecht halten, daß eines nicht zu fernen Tages wir wieder alle gemeinsam inbrünstig singen können

So ein Tag, so wunderschön wie heute….

weil „alles widder gut“ ist. ❤

Den endgültigen Schluß machen wir jetzt mit einer Strophe aus dem als Gedicht eingestellten Lied

Das Leben ist kein Tanzlokal,
das Leben ist sehr ernst.
Es bringt so manche Herzensqual,
wenn du es kennen lernst.
Doch brich´nicht unter seiner Last,
sonst wärest du ein Tor,
und trag´was du zu tragen hast,
geduldig mit Humor.
Und denk´ Dein ganzes Leben lang,
ans Lied das Dir die Mutter sang –

Heile, heile Gänsje
es is bald widder gut,
es Kätzje hat e Schwänzje
es is bald widder gut,
heile heile Mausespeck
in hunnerd Jahr is alles weg.

(Martin Johann Mundo, 1882 – 1941 )

Und damit wünschen wir euch allen einen wunderschönen Fastnachtssonntag, bleibt oder werdet alle gesund, paßt auf euch auf, verliert die Hoffnung nicht und den Mut, laßt euch nicht unterkriegen und denkt immer daran: Et hätt noch immer jot jejange!

Bleibt fröhlich, behaltet euren Humor, das wünscht euch von ganzem Herzen euer Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia

Habts fein!

Grafschafter Wochenanzeiger – Fest der Erscheinung des Herrn – Epiphanias

Geburt Christi

Hättest du der Einfalt nicht, wie sollte
dir geschehn, was jetzt die Nacht erhellt?
Sieh, der Gott, der über Völkern grollte,
macht sich mild und kommt in dir zur Welt.

Hast du dir ihn größer vorgestellt?

Was ist Größe? Quer durch alle Maße,
die er durchstreicht, geht sein grades Los.
Selbst ein Stern hat keine solche Straße.
Siehst du, diese Könige sind groß,

und sie schleppen dir vor deinen Schoß

Schätze, die sie für die größten halten,
und du staunst vielleicht bei dieser Gift -:
aber schau in deines Tuches Falten,
wie er jetzt schon alles übertrifft.

Aller Amber, den man weit verschifft,

jeder Goldschmuck und das Luftgewürze,
das sich trübend in die Sinne streut:
alles dieses war von rascher Kürze,
und am Ende hat man es bereut.

Aber (du wirst sehen): Er erfreut.

(Rainer Maria Rilke, aus: Das Marien-Leben, 1912)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, nun erstellen wir hier bereits den 9. Eintrag zum Fest der Heiligen Drei Könige, da gibt es wahrlich nicht mehr viel neues zu berichten. Auch über die Sternsinger, die in Stellvertretung der Heiligen Drei Könige an diesem Tag durch die Gemeinden ziehen, um den Segen Gottes in die Häuser zu bringen, haben wir schon oft berichtet. Trotzdem haben wir uns bei unserer Redaktionssitzung zum heutigen Tage noch einmal auf die Suche gemacht, und siehe da, wir sind fündig geworden: 

175 Jahre danach ist es die größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder

Sternsinger: Eine 13-Jährige hatte 1846 die Idee für das Kindermissionswerk

https://www.kirche-und-leben.de/artikel/sternsinger-eine-13-jaehrige-hatte-1846-die-idee-fuer-das-kindermissionswerk

Das fanden wir sehr interessant, vor allem, wie lange es diese Aktion von Kindern für Kinder schon gibt. Und daß sie auch nach so langer Zeit noch immer nichts von ihrer Beliebtheit verloren hat. 

Aber in diesem Jahr, in Zeiten von Corona, ist auch hier alles anders. Der Aussendungsgottesdienst im Aachener Dom fand zwar statt, aber nur mit ganz wenigen Beteiligten, vernünftig und verständlich, wenn man weiß, wie viele das sonst schon in unserer kleinen Gemeinde waren,

und die Sammelaktion darf nur digital stattfinden. Da ist in allen Gemeinden Kreativität gefragt, und das ist wohl auch gut gelungen, wie man der Startseite des Sternsinger-Hilfswerks im Netz entnehmen kann, guckt mal rein:

https://www.sternsinger.de/

Und das ganze geht auch noch mit der nötigen Menge Humor, guckt euch mal das Video an, wir fanden das so klasse und haben herzlich gelacht:

Die Sternsinger als Sinnbild der Heiligen Drei Könige, in ihnen begegnet uns immer wieder die Zahl drei, drei heilige Könige, dargestellt in drei Lebensaltern, Jüngling, erwachsener Mann und Greis und dargestellt nach den drei damals bekannten Kontinenten Asien, Afrika und Europa. Auch die Namen sind uns bekannt, Caspar bedeutet „Schatzmeister“, er wird als Afrikaner dargestellt und bringt das Gold. Melchior bedeutet „König des Lichts“, er ist der mit dem Weihrauch. Balthasar bedeutet „Gott schütze sein Leben“, er bringt die Myrrhe. 

Und Weihrauch und Myrrhe sind nun die Stichworte, denn wir wollten doch noch einmal auf Räucherungen zurückkommen in diesem Eintrag, das bietet sich hier jetzt gut an. 

Die Nacht vom 4. auf den 5. Januar ist die letzte der 12 Rauhnächte, sie steht für den Monat Dezember im Jahr und ihr Thema ist Gnade, Räuchern und Bereinigen. 

Räucherwerke für dieses Ritual:

  • Wacholder: klärt und vermittelt dir Selbstwert und Selbstvertrauen
  • Kiefern- und Waldweihrauch: transformiert alles Negative was sich aufgestaut hat
  • Mistel: schützt vor Unglück und Mißgeschicken
  • Beifuß: unterstützt dich Altes loszulassen und deine Entscheidungen zu treffen

Hört sich doch gut an zum Abschluß des weihnachtlichen Festkreises und zum starten in den Alltag des neuen Jahres. Nach der 12. Rauhnacht schließen sich die Tore zu der Anderswelt wieder.

Die Nacht auf den Dreikönigstag vom 5. auf den 6. Januar ist Segen und Abschluß der Rauhnächte. Räucherwerke für dieses Ritual: 

  • Weihrauch Oman

Wir erwähnten es im vorigen Eintrag schon, Vorsicht beim räuchern mit Kohle in Räumen, in denen Brandmelder installiert sind, sie könnten „anschlagen“! Aber man kann halt auch „sanft“ räuchern, zum Beispiel mit dem Räucherwerk in so einem Behältnis

eigentlich gedacht für ätherische Öle, mit Wasser vermischt und mit einem Teelicht zum verdunsten gebracht. Das geht aber auch mit echtem Räucherwerk, ebenfalls durch das Teelicht erhitzt, ab und zu mal mit einem Holzstäbchen oder einer Holzgabel bissel auflockern, der Duft ist nicht so intensiv wie beim „richtigen“ räuchern und ebenfalls nicht der Rauch. Aber schön und wirksam ist es auch. 

Beim suchen im Netz nach „Neuigkeiten“ zum heutigen Tag haben wir entdeckt, daß mittlerweile ein sehr bekannter Spielzeughersteller mit Figuren und Zubehör zu vielen Themen, die Björn in seinen Kindertagen so sehr liebte, auch Weihnachten entdeckt hat und deshalb sowohl Krippe als auch die Heiligen Drei Könige im Sortiment hat 

https://www.playmobil.de/heilige-drei-koenige/4886-A.html

übrigens so, wie oben beschrieben, als Jüngling, erwachsener Mann und Greis, und eben auch als „schwarzer“ König, was wir prima finden, weil es doch keine Ausgrenzung bei den drei damals bekannten Kontinenten geben darf, und er kam halt aus Afrika. Und das ganze weckte bei der Frau Chefredakteurin die Erinnerung an eine Anekdote: Als ihr Sohn noch klein war, spielte er mit Leidenschaft mit diesen Figuren und besaß viele Themenbereiche davon, so sind wir in einem Jahr auf die Idee gekommen, mit den vorhandenen eine Krippe zu bauen, es war alles im Fundus vorhanden, Säugling als Christkind, Krippe, Ochs und Esel, Hirten und Schafe, sogar mit einem Schäferkarren, Pferd und Kamel für die Heiligen Drei Könige samt Schatztruhe und Goldstücke, Figuren, die zu Maria und Josef umfunktioniert wurden, wo es haperte, wurde mit selbstgebastelten Krönchen, Heiligenscheinen und Engelsgewändern nachgeholfen, es war eine wunderschöne Krippe, leider gibt es da kein Bild von irgendwo. Und zu dieser kleinen Erinnerungsgeschichte ist dem Bärenteam was feines bildliches in die Hände gefallen, nämlich das hier

Bären als Heilige Drei Könige (und auch ein dunkler, 😉😂) was hat sich mein Redaktionsteam da drüber gefreut! 

Nun kommen wir hier zum Schluß unseres Eintrags zum Segen für die Redaktionsräume und euch alle, den ich als Hausmutter ja hier anbringen darf. 

20 * C + M + B + 21

Christus mansionem benedicat

Möge der Engel, der die Botschaft vom Frieden in die Welt brachte, an deinem Haus nicht vorübergehen. Möge das Kind, das seine Göttlichkeit hinter der Armut verbarg, in deinem Herzen eine Wohnung finden.

(Irischer Segenswunsch)

Der Segen gilt allen Bewohnern eines Hauses oder einer Wohnung, auch den Tieren, daher wünscht euch allen und euren Tieren das gesamte Redaktionsteam des Grafschafter Wochenanzeigers den Segen der Heiligen Drei Könige, vertreten durch die Sternsinger, für das Neue Jahr 2021. Bleibt behütet!

 

 

Und wir möchten diesen Segen in diesem Jahr, in dem die Sternsinger ja auch nur digital „unterwegs“ sind, als virtuellen Besuch der Sternsinger hier in unseren Redaktionsräumen an der Krippe

für uns und euch alle anbieten mit einem Link noch einmal zu der Seite der Sternsinger-Aktion

https://www.sternsinger.de/sternsingen/digitaler-besuch/

Wir finden diese Idee so schön! 

Damit wünschen wir euch allen einen schönen, gesegneten Dreikönigstag, paßt alle gut auf euch auf, bleibt oder werdet gesund, bleibt behütet und gesegnet, das wünscht euch allen von ganzem Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Silvester 2020

Wünsche zum neuen Jahr

Ein bißchen mehr Friede und weniger Streit
ein bißchen mehr Güte und weniger Neid
ein bißchen mehr Liebe und weniger Haß
ein bißchen mehr Wahrheit – das wäre was

Statt so viel Unrast ein bißchen mehr Ruh
statt immer nur Ich ein bißchen mehr Du
statt Angst und Hemmung ein bißchen mehr Mut
und Kraft zum Handeln – das wäre gut

In Trübsal und Dunkel ein bißchen mehr Licht
kein quälend Verlangen, ein bißchen Verzicht
und viel mehr Blumen, solange es geht
nicht erst an Gräbern – da blühn sie zu spät

Ziel sei der Friede des Herzens
besseres weiß ich nicht.

(Peter Rosegger)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, wie fängt man nun an und was sagt man, wenn man hier ein Jahr wie 2020 verabschieden soll? Das schon schlimm begann gleich in der damaligen Neujahrsnacht und das im weiteren Verlauf weiß Gott nicht mit Freude und schönen Dingen um sich geschmissen hat? Was eurer Frau Chefredakteurin dazu spontan durch den Kopf ging, das ist nicht druckreif! Wir hatten es nach ohnehin schon anstrengenden und nicht fröhlichen Tagen zum Jahresende 2019 so hoffnungsvoll begonnen, meine Mimi, jetzt in heaven, unser Team und ich. Ratlose Gesichter rundum bei meinem Redaktionsteam. Ruddi, ganz der Volontär seiner geliebten Chefin, fragte ganz schüchtern, ob es denn gar nix schönes gab 2020, das Jahr könne doch nix dafür, daß sein Inhalt mehr Mist als alles andere gewesen wäre, er fände es unfair, ihm einfach einen Tritt zu geben. Wir haben uns alle ein bissel betreten angeguckt, eigentlich hat er ja recht, der Ruddi, und dann haben wir zusammen eine Galerie erstellt: Schönes in 2020. 

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Es ist doch einiges zusammengekommen an schönen Momenten, für die man dankbar sein muß. Und das war dann Ruddis Beitrag zu unserem Silvestereintrag. 

Unser Hamish hat natürlich gerade in diesen Tagen doch wieder Heimweh nach Schottland, schließlich ist Hogmanay in Edinburgh das allergrößte an Festen zu Silvester! Unser Außenkorrespondent hat euch mal eine Seite rausgesucht, über die Traditionen zu diesem Fest, stört euch bitte nicht an der blöden Werbung auf der Seite, die hat uns auch sehr geärgert, aber sonst gibt es da wirklich viel an Informationen zum Fest! 

https://de.qaz.wiki/wiki/Hogmanay

Am allerschönsten ist sowieso gucken, meine Hamish, also büdde schön: 

Hamish hat auch noch was ganz feines und berührendes für dieses Jahr gefunden, guckt mal:

Wir werden es uns in diesem Jahr in unseren Redaktionsräumen hier gemütlich machen, mein Bärenteam und ich, denn wir drei Mädels, meine beiden Freundinnen und ich, haben unsere gemeinsame Silvester-Party gecancelt. Das Risiko war uns zu hoch, wir waren alle drei an Weihnachten bei den Kindern unterwegs, da ist es in diesem Jahr wohl besser, mal darauf zu verzichten! Wir bedauern es alle sehr, aber Vernunft ist in diesem nun scheidenden und wohl auch noch lange im neuen Jahr oberstes Gebot. Als wir telefonierten, um das abzusprechen, meine Freundin mir hier gegenüber, die mit dem Kater Devil, auf den ich mich in diesem Jahr auch so sehr gefreut hatte, und ich, da haben wir doch auch noch so lachen müssen: Wir haben auch früher, als unsere Söhne noch klein waren und später im Teenageralter, immer Silvester zusammen gefeiert, und in jedem Jahr sah dann hinterher der Tannenbaum bei meiner Freundin bissel merkwürdig aus: Die mitgebrachten Luftschlangen für die Deko der Silvesterfeier sind mit schöner Regelmäßigkeit von den Jungs in den Tannenbaum gepustet worden! Sah hübsch aus! 🤣🎄🎉 Und jedes Jahr hat meine Freundin zum Schein „geschimpft“! Ach, ja! 🤗

Da werden mein Team und ich dann hier in unseren noch so schön weihnachtlich geschmückten Redaktionsräumen den Kamin anzünden

den Weihnachtsbaum zum leuchten bringen

und es uns davor gemütlich machen. 

Otto war wieder vorschriftsmäßig unterwegs und hat für Speis und Trank gesorgt! Es gibt eine vortreffliche Menüfolge in den grafschaftlichen Redaktionsräumen, eine Vorsuppe, Hochzeitsuppe mit Grieß- und Fleischklößchen auf Grundlage einer Consommé, ungarisches Gulasch mit Semmelknödeln und gemischtem Salat mit einer Leinöl-Vinaigrette, mit Croutons und Käse, als Nachtisch eine Schokoladentorte. Meine Bären reiben sich hier schon genüßlich die Bäuchlein im Vorgeschmack auf soviel leckeres! Ich auch! 

Wir werden uns die Zeit bis Mitternacht mit klönen und spielen vertreiben, es gibt so viele schöne Gesellschaftsspiele, die man doch an diesem Silvester so schön mal wieder mit der Familie rauskramen könnte, wo Partys nicht erlaubt sind und rudelfeiern auch nicht, vielleicht wäre es doch so genau wie an Weihnachten, anders, aber nicht minder schön! Vielleicht sogar im Gegenteil! 

Bruno sorgt bei unserer Feier für die zünftige Tanzmusik, als gestandener Hauptstadtbär kennt er sich ja bestens mit schwofen und Tanzlokalen aus. 

 

Der Sekt steht dann bereits kalt, damit wir bereit sind, wenn kurz vor Mitternacht der Countdown läuft…..

die Sektkorken knallen und wir hier alle in der Redaktion mit euch, ihr lieben Leser, die stillen wie die bekannten, auf das Neue Jahr 2021 anstoßen

 

und die Glocken vom Kölner Dom das Neue Jahr einläuten

wir haben leider nur ein altes Video dafür gefunden, aber es geht ja um das läuten! 

Luzia als die leuchtende ist dann für das Feuerwerk zuständig, das in diesem Jahr nur virtuell stattfinden darf  

Aber wir sind ja nun mal eine Zeitung und als solche haben wir Privilegien, und da die Frau Chefredakteurin nun schon so oft live bei den Kölner Lichtern war, habt ihr jetzt das Vergnügen eines Live-Feuerwerks trotz Corona-Zeiten, und das coronakonform erlaubt, weil mit nötigem Abstand! Viel Freude! 

Haltet alle eure Gläser bereit, und laßt uns anstoßen auf ein gutes, frohes, gesundes, hoffnungsvolles, besseres und endlich wieder lichteres Neues Jahr

Wir wünschen allen unseren Lesern viel Schwein und Glück im Neuen Jahr,  🐷🐷🐷🐖🐖🐖🎆🎆🎆🎇🎇🎇✨✨✨🎉🎉🎉🍾🥂🍀🍀🍀🌟🌟🌟🙏

Wir danken euch allen für eure Treue, für liebevolles und anteilnehmendes begleiten in einem schwierigen und traurigen Jahr, für unzählige liebe und aufmunternde Kommentare, einfach für euer Dasein!!! Ihr tut uns so gut!!! ❤❤❤

Und nun schicken wir einen lieben, stillen Sternengruß ✨🎇🌟 hinauf zu unserer Mimi in heaven, zu unserem geliebten, unvergessenen Co-Autor und unserer rasenden Reporterin, die uns im letzten unsäglichen Jahr verlassen hat 🕯 wir werden dich nie vergessen. Auch zu diesem Eintrag hast du uns wieder liebevoll über die Schulter geguckt, das haben wir gespürt. Ein frohes Neues Jahr auch dir auf deiner Wolke ☁ und deinem Stern. ⭐

Damit sind wir nun am Ende unseres Eintrages zum heutigen Jahreswechsel, ihr lieben Leser alle, wir hoffen, es hat euch gefallen, bleibt uns gewogen, paßt alle auch im Neuen Jahr gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund!!! Unser größter Wunsch für das Neue Jahr 2021, daß wir alle mit all unseren Lieben gesund bleiben dürfen!!! 🙏

Alles Liebe und Gute für euch alle, mit all euren Lieben, das wünscht euch von ganzem Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia  

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Adventskalender – Türchen 13

 

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r 

Türchen  

Sankta Lucia

Natten går tunga fjät runt gård och stuva.
Kring jord som sol förlät, skuggorna ruva.
Då i vårt mörka hus, stiger med tända ljus,
Sankta Lucia, Sankta Lucia.

Schwer liegt die Finsternis auf unseren Gassen,
lang hat das Sonnenlicht uns schon verlassen.
Kerzenglanz strömt durchs Haus. Sie treibt das Dunkel aus:
Santa Lucia! Santa Lucia!

Natten var stor och stum. Nu hör, det svingar,
i alla tysta rum, sus som av vingar.
Se på vår tröskel står vitkläd, med ljus i hår,
Sankta Lucia, Sankta Lucia.

Groß war die Nacht und stumm. Hörst du’s nun singen?
Wer rauscht ums Haus herum auf leisen Schwingen?
Schau, sie ist wunderbar, schneeweiß mit Licht im Haar:
Santa Lucia! Santa Lucia!

„Mörkret skall flykta snart ur jordens dalar.“
Så hon ett underbart ord till oss talar.
Dagen skall åter gry, stiga ur rosig sky,
Sankta Lucia, Sankta Lucia.

Nacht zieht den Schleier fort, wach wird die Erde,
damit das Zauberwort zuteil uns werde.
Nun steigt der Tag empor, rot aus dem Himmelstor:
Santa Lucia! Santa Lucia!

(schwed. trad. und deutsche Übersetzung)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, unschwer zu erkennen, heute ist wieder Lucia-Tag, einer der schönsten Tage des gesamten Adventskalenders. Wir haben ihn schon oft sowohl im Blögchen, als auch im Grafschafter Wochenanzeiger gefeiert, und als meine Redaktionsmitglieder hier so unser Archiv durchgeblättert hatten, bekam jemand ganz glänzende Augen: Unsere Luzia, ob sie vielleicht den Eintrag machen dürfe? Aber natürlich, liebe Luzia, das ist doch auch dein Namenstag! 

Da bin ich, ihr lieben Leser, und werde euch nun vom heutigen Luciatag berichten, dem Tag, der in den nordischen Ländern Schweden, Dänemark, Norwegen und Finnland gefeiert wird als der Tag, der wieder Licht ins Dunkel bringt, da er vor der Einführung des Gregorianischen Kalenders 1752 in Schweden gut ein Jahrhundert lang der kürzeste Tag des Jahres war. 

Nun kehrt das Licht zurück!

Die Feierlichkeiten zu diesem Fest beginnen am Morgen in der Familie, die älteste Tochter des Hauses ist die Luciabraut, sie trägt ein weißes Gewand, ein rotes Band um die Taille und einen Kranz mit Kerzen auf dem Kopf. Wißt ihr noch, wie in einem Jahr mal unsere liebe Mimi in heaven, als älteste Tochter des Hauses, die Luziabraut war? 

Stand ihr doch gut, der Kranz mit den weißen Kerzen, nicht wahr? 😘

Die ganze Familie wird am Morgen von der Lucia geweckt, sie bringt ihrer Familie den Kaffee und die frischgebackenen Lussekatter, ein schwedisches Hefegebäck. 

Aus der Familie setzt sich die Feier dann öffentlich fort, in Kindergärten, Schulen und am Arbeitsplatz. Der Lucia folgen weitere Mädchen (tärnor), die Kerzen in den Händen halten, sowie manchmal auch Sternenknaben (stjärngossar), Pfefferkuchenmännchen (pepparkaksgubbar) und Wichtel (tomtar) in einer regelrechten Prozession. 

 

In diesem Jahr fällt das Luciafest mit dem 3. Advent zusammen, das finde ich schön, weil doch der Lichterkranz, den die Lucia auf dem Kopf trägt, sehr viel mit dem Adventskranz mit den heute 3 Kerzen gemeinsam hat. 

Ich hab euch auch noch ganz feine Videos rausgesucht mit Hilfe der Frau Chefredakteurin, wir haben beim angucken, um zu prüfen, welches wir einstellen wollen, alle ganz andächtig geguckt und gelauscht, und leise mitgesungen, den Text hatten wir ja aus dem obigen Gedicht, das ist so ein wunderbar stimmungsvolles Fest, es zeigt so eindrucksvoll die Sehnsucht der Menschen (und Tiere!) nach dem Licht. Das erste wurde von uns allen als absoluter Liebling erkoren, aber urteilt einfach selbst: 

Ist das nicht einfach nur wunderschön??? Nun folgt ein Video aus Finnland, mit Proben zum Fest, auch das gefiel uns allen sehr:

Zum Schluß folgt nun ein längeres Video mit auch anderen Liedern als dem bekannten Lucia-Lied, auch das gefiel uns sehr:

Daß ich den Eintrag zu diesem schönen Tag mache, paßt wunderbar, denn von unserem Redaktionsteam wäre ich heuer die älteste Tochter! Da hab ich euch doch auch mal mit Hilfe der Frau Chefredakteurin schöne „Lichtbilder“ gemacht, guckt:

Die Schneekristalle am „Weihnachtsbäumchen“ leuchten!

Und Nils leuchtet wieder, unser Leuchte-Eisbär:

Hübsch, nicht wahr? 

Das paßt doch fein zum Fest. 

Damit wünsche ich euch nun einen schönen, besinnlichen, frohen und lichten Lucia-Tag, der Tag, der im hohen Norden als Sieg des Lichts über die Dunkelheit gefeiert wird, stimmungsvoll mit Kerzen, die das Dunkle erleuchten, auch das dunkle Innere in den Seelen der Menschen, auch sie sollen wieder „licht“ werden und das Licht weitertragen in die Herzen der anderen. „Mache dich auf und werde Licht“, ein Lied in der Kirche nach einem alten Bibeltext, Jesaja 60:1 Und das rufe ich euch nun hier zu:

Mache dich auf und werde Licht! 

 

So, und nun müssen wir doch noch die Adventskalendertürchen öffnen, ich fang dann mal an:

Ganz langsam und spannend wieder….

Wer guckt denn da so schelmisch?

Na, das paßt doch nun aber wunderbar, ein kleiner Pinguin, welch ein feines Pendant zu mir als Eisbärin!

Und ein niedliches, leuchtendes Tannenbäumchen hat er mitgebracht, auch das paßt so schön zum Lichtertag heute! Frau Chefredakteurin hat ihn mal stilvoll wieder in Szene gesetzt:

Guckt bloß, die Füße!

Wonnig! Und was war im Gewürzadventskalender? 

Tomatensalz! Auch sehr passend wieder, denn die Frau Chefredakteurin hatte kleine Tomaten mitgebracht aus dem Einkaufsladen. 

Damit wären wir nun wieder am Ende unseres heutigen Türchens angelangt, ich war die erste, die den Reigen bei Einträgen der Redaktionsmitglieder eröffnen durfte, und wünsche euch nun zusammen mit der Frau Chefredakteurin und meinen Teamkollegen einen wunderschönen Tag, paßt alle gut auf euch auf, bleibt oder werdet gesund, das wünscht euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Luzia und Otto  

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Adventskalender – Türchen 12

 

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r 

Türchen  

Die Weihe der Nacht

Nächtliche Stille!
Heilige Fülle,
wie von göttlichem Segen schwer,
säuselt aus ewiger Ferne daher.
Was da lebte,
was aus engem Kreise
auf ins Weitste strebte,
sanft und leise
sank es in sich selbst zurück
und quillt auf in unbewußtem Glück.
Und von allen Sternen nieder
strömt ein wunderbarer Segen,
daß die müden Kräfte wieder
sich in neuer Frische regen,
und aus seinen Finsternissen
tritt der Herr, so weit er kann,
und die Fäden, die zerrissen,
knüpft er alle wieder an.

(Christian Friedrich Hebbel, 1813 – 1863, deutscher Dramatiker und Lyriker)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, nun ist in unserem Adventskalender mit dem heutigen Tage schon Bergfest! Die Hälfte der Wegstrecke durch den Advent auf den Heiligen Abend zu liegt hinter uns! 

Dann öffnen wir doch erst einmal wieder das heutige Türchen, 

was glitzert uns denn da nun wieder entgegen? 

Ein Weihnachtsmann? Ja, aber ein ganz besonderer Weihnachtsmann…..

ein Mann…ääääh, ne, Weihnachtsmann im Mond!

Und der hübsche Kerl regte die ganze Redaktion zum träumen an, ein Weihnachtsmann im Mond, Bergfest, Schnee…..Weihnachten in den Bergen! Eine verschneite Hütte, weitab von allen Unbilden dieser Welt, fern vom Getümmel, eins mit der Natur, mit der Familie und lieben Freunden! 

Welche Freuden uns da erwarten würden! Frau Chefredakteurin hatte ja schon einmal mit Familie und Freunden Weihnachten in den Bergen, in Bayern, aber leider ohne Schnee. Im Januar im gleichen Jahr war er dort reichlichst vorhanden:

Ist das nicht einfach wonnig? Wenn wir das dann noch in den hohen Norden verlegen würden, könnten wir bestimmt so wie hier auf dem Bild Rentiere streicheln! 

Und mannigfaltige andere Winterfreuden genießen! 

Am Heiligen Abend würden wir in den Stall und im Feld zu den Tieren gehen, die können reden in der Heiligen Nacht! 

Vor Mitternacht wird dann der Pferdeschlitten angespannt

zur Fahrt in die Christmette zur Kirche. Eins meiner Lieblingsbücher ist „Und ewig singen die Wälder“ von Trygve Gulbranssen, da wird eine solche weihnachtliche Mettenfahrt so wunderbar beschrieben, da kann ich mich immer so reinträumen. 

Wenn wir dann alle durchgefroren wieder zu Hause angekommen sind, wärmen wir uns erst einmal alle auf am herrlich brennenden Kaminfeuer 

in der guten Stube.

Mit Kaffee und Tee, natürlich schon mit Weihnachtsgebäck. 

Während wir in der Christmette waren, war sicherlich zwischendurch, von uns allen ungesehen, nur beobachtet von den Tieren im Stall, im Haus und in Wald und Flur, der Weihnachtsmann mit seinem Rentiergespann da und hat die Geschenke gebracht. 

Und still und leise rings um den Weihnachtsbaum gelegt! Welche Spannung, bis das Glöckchen klingelt und wir alle in die Weihnachtsstube dürfen, wie dazumal als Kinder! 

Dann gehen wir zufrieden und müde in die gemütlichen Betten, draußen schneit es leise und eine Eule ruft

Und am anderen Morgen, nach einem ausgiebigen Frühstück, stapfen wir durch die verschneite Natur

Wenn wir von unserem erfrischenden Spaziergang zurückkehren, dann wartet schon das große Weihnachtsessen auf uns

und wir können es uns schmecken lassen, in fröhlicher Runde mit lachen und scherzen und gemütlichem beieinander sein! 

Langsam senkt sich dann der Abend auf den 1. Weihnachtstag, die schönen Lichter gehen wieder überall an, von ferne hört man Kirchenglocken klingen, 

und wir genießen die Ruhe in unserer gemütlichen Weihnachtsstube, klönen noch ein bissel und trinken einen herrlich süffigen, natürlich selbst zubereiteten, Glühwein! Und hier wäre jetzt der Platz für unser zweites Türchen des heutigen Tages am Gewürzadventskalender, denn guckt bloß mal, wie passend das zu meiner Idee für diesen Eintrag ist:

Glühweingewürz!!!

Mit feiner, weihnachtlicher Tasse! 

Und lecker Glühwein, Holunderglühwein, fürs Wochenende! 

So, das war es nun wieder zum Türchen 12, ich mußte mich gerade erstmal bissel schütteln und besinnen, so sehr hatte ich mich beim schreiben in die schöne Berghütte mit uns allen versetzt. Ich hoffe, es hat auch euch gefallen, dann wünschen wir euch einen schönen und hoffentlich keinen stressigen Samstag, bewahrt die Ruhe und laßt euch eure Zuversicht nicht rauben, wenn es auch derzeit wieder schwer fällt, paßt auf euch auf und bleibt oder werdet alle gesund, das wünscht euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia  

Habts fein!  

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Adventskalender – Türchen 6

 

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r 

Türchen

 

Sankt Niklas Auszug

Sankt Niklas zieht den Schlafrock aus,
klopft seine lange Pfeife aus
und sagt zur heiligen Kathrein:
Öl mir die Wasserstiefel ein,
bitte hol auch den Knotenstock
vom Boden und den Fuchspelzrock,
die Mütze lege oben drauf,
und schütte dem Esel tüchtig auf,
halt auch sein Sattelzeug bereit;
wir reisen, es ist Weihnachtszeit.

Und dass ich’s nicht vergeß, ein Loch
ist vorn im Sack, das stopfe noch!
Ich geh derweil zu Gottes Sohn
und hol mir meine Instruktion.

Die heilige Käthe, sanft und still,
tut alles, was Sankt Niklas will.

Der klopft indes beim Herrgott an,
Sankt Peter hat ihm aufgetan
und sagt: Grüß Gott! wie schaut’s denn aus?
und führt ihn ins himmlische Werkstättenhaus.

Da sitzen die Englein an langen Tischen,
ab und zu Feen dazwischen,
die den kleinsten zeigen, wie’s zu machen,
und weben und kleben die niedlichsten Sachen,
hämmern und häkeln, schnitzen und schneidern,
fälteln die Stoffe zu zierlichen Kleidern,
packen die Schachteln, binden sie zu
und haben so glühende Bäckchen wie Du.

Herr Jesus sitzt an seinem Pult
und schreibt mit Liebe und Geduld
eine lange Liste. Potz Element,
wieviel artige Kinder Herr Jesus kennt!
Die sollen die schönen Engelsgaben
zu Weihnachten haben.

Was fertig ist, wird eingepackt
und auf das Eselchen gepackt.
Sankt Niklas zieht sich recht warm an;
Kinder, er ist ein alter Mann,
und es fängt tüchtig an zu schnein,
da muss er schon vorsichtig sein.

So geht es durch die Wälder im Schritt,
manch Tannenbäumchen nimmt er mit;
und wo er wandert, bleibt im Schnee
manch Futterkörnchen für Hase und Reh.

Aus Haus und Hütte strahlt es hell,
da hebt er dem Esel den Sack vom Fell,
macht leise alle Türen auf,
jubelnd umdrängt ihn der kleine Hauf:
Sankt Niklas, Sankt Niklas,
was hast du gebracht?
was haben die Englein
für uns gemacht?

„Schön Ding, gut Ding,
aus dem himmlischen Haus;
langt in den Sack! holt euch was raus!“

(Paula Dehmel, 1862-1918)

Hallo, ihr lieben Leser vom Grafschafter Wochenanzeiger, da ist er nun, der Nikolaustag! Der Tag zu Ehren des Heiligen Nikolaus, und der Tag der kleinen Geschenke schon in der Adventszeit, bevor Weihnachten da ist, worauf sich die Kinder alle sehr freuen (und die Großen natürlich auch 😊😋) und wovon in so liebevollen Worten das obige Gedicht erzählt. 

Der gestrige Nikolausabend war ein emotional bissel anstrengender Tag, aus vielen Gründen, deshalb hält die Redaktion dieses Türchen mal ein wenig kürzer, aber selbstverständlich werden wir euch in keinster Weise die Inhalte unserer Adventskalender vorenthalten, und so fangen wir mal wieder mit dem großen Adventskalender an: 

Das Türchen 6:

Wir lünkern ganz vorsichtig…….

na, ahnt ihr schon was? 

Ja, guckt, wie fein, da isser schon, der neulich vorgeahnte ganze Schneemann!!! ⛄

Den knuffig-süßen Kerl haben wir dann gleich mal wieder fein fotografisch in Szene gesetzt:

Die Figuren sind so ausgesprochen liebevoll im Detail gearbeitet, man kann sich gar nicht satt sehen an ihnen. Schaut nur, welch schöne, glitzernde Schneekristalle ihn zieren, und das niedliche Kind an seiner Seite. 

Schneemann mit Landschaft:

Ihr könnt euch sicher vorstellen, daß die gesamte Redaktionsmannschaft wieder hellauf begeistert und entzückt war, ebenso wie die Frau Chefredakteurin! Was mag bloß noch alles so wunderhübsches in diesem zauberhaften Adventskalender sein! ❤💖

Dann öffnen wir nun mal das Türchen vom 2. Adventskalender, was präsentiert der uns denn heute?

Hach, das ist ja nun auch wieder so passend zur Advents- und Weihnachtszeit, Sternanis! 

Der Echte Sternanis (Illicium verum) gehört zur Familie der Sternanisgewächse (Schisandraceae). Es ist ein immergrüner Baum, der in tropischen Gebieten wächst, dessen reife Früchte (Anisi stellati fructus) als Gewürz und Heilpflanze genutzt werden.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Echter_Sternanis

Piment und Sternanis

Natürlich haben wir auch das feine Gewürz fotografisch aufgehübscht:

Ein kleines Stillleben mit Gewürz, Stollen, Glas für Punsch oder Glühwein und einem orientalisch angehauchten Kerzenglas. 

Und bei der Erstellung dieser Fotos ist der Frau Chefredakteurin noch was knuffiges eingefallen, und das macht jetzt hier unter dem Jubel der Bären vom Redaktionsteam den Schluß:

Wir besitzen Schneemann-Tassen, noch zu Zeiten erworben, als Björn zwar schon erwachsen, aber noch zu Hause war!

Der neue kleine Schneemann fand die großen Beschützer auch fein! 

Die sind auch herrlich groß, da kann man wunderbar den neulich hier kredenzten Zimt-Kakao drin servieren! Und der wäre sicher auch was für den heutigen Nikolaustag, und gleichzeitig feiern wir ja auch den 2. Advent, wir wünschen allen unseren Lesern einen ganz feinen, macht es euch angemessen gemütlich, paßt auf euch auf und bleibt oder werdet alle gesund, das wünscht euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia

Habts fein!