Grafschafter Wochenanzeiger – Hommage an unsere Leser – zum Valentinstag! ❤💕💖💝

Ein Herz laviert nicht

Ich nenne keine Freundschaft heiß,
die niemals, wenn’s ihr unbequem,
den Freund zu überraschen weiß
trotzdem.

Denn wenn sie Zeit und Mühe scheut,
ein Unverhofft zu bringen,
das einen Freund unendlich freut,
dann hat sie keine Schwingen.

Den Umfang einer Wolke mißt
kein Mensch. Weil sie nicht rastet,
noch ihre Freiheit je vergißt. –
Ich glaube: Keine Wolke ist
mit Arbeit überlastet.

(Joachim Ringelnatz, 1883 – 1934, deutscher Lyriker, Erzähler und Maler)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, in unserer heutigen Sonntagsausgabe seid ihr, unsere Leser, mal der Mittelpunkt und das Thema. Am morgigen Montag ist Valentinstag, da haben mein Redaktionsteam und ich uns bei unserer freitäglichen Redaktionssitzung gedacht, wir danken euch allen mal für eure treue Freundschaft zu unserem Grafschafter, für all eure lieben Kommentare, für eure Anteilnahme an aller Freud und allem Leid in der Redaktion und unserer Grafschaft. Am Valentinstag feiern wir den Tag der Liebe, und auch Freundschaft ist Liebe und ein wertvolles Geschenk! Da der Valentinstag heuer auf einen Montag fällt, hatten wir die Idee, es euch schon in der Sonntagsausgabe schön zu machen, denn mit Beginn der neuen Woche ist dann doch nicht so viel Zeit wie an einem gemütlichen Sonntag! 

Dann laßt euch mal von uns verwöhnen! 

Guten Morgen, das verspricht, ein schöner Tag zu werden! Mein Redaktionsteam werkelt schon in der Küche, kocht Kaffee Tee und Kakao dieweil Frau Chefredakteurin im Wohnzimmer der Redaktionsräume den Tisch deckt

fürs Frühstücksbuffet. Es duftet nach frischen Brötchen und Croissants, macht es euch gemütlich und laßt es euch schmecken. Es fehlt auch nicht die feine Marmelade von der Küste, die im Sonnenlicht des Sonntagsmorgens leuchtet und euch für den Tag in Schwung bringen soll mit all den guten Vitaminen, die da drin stecken. Und wem ein Likörchen am frühen Morgen schon schmeckt: Büddeschön! Hagebutten-Likör, da sind auch Vitamine drin! 😂

Wir haben die Redaktionsräume auch hübsch mit Blumen dekoriert,

und wenn ihr euch nun die Zeit bis zum Mittagessen vertreiben wollt, dann vertraut euch meinem Bärenteam an, sie haben in den Redaktionsräumen eine kleine Ausstellung schöner Bilder zum Valentinstag erstellt, das macht euch sicher Freude:

Sicher habt ihr erkannt, daß in der Galerie der Valentinstags-Bilder auch unsere Mimi in heaven vertreten ist, da hat jetzt Ruddi noch eine kleine Sonderausstellung von seiner geliebten Chefin gemacht, Mimi mit ihrer Freundesliste, denn am Valentinstag ist alles Liebe und eben auch die zu unseren vorausgegangenen Lieben bei Mimi in heaven. 

Mimis Freundesliste und die nun bei ihr auf Wolke ☁ und Stern ⭐ in heaven

Wenn ihr euren Rundgang durch die Ausstellungen in den Redaktionsräumen beendet habt, ist es auch langsam Zeit zum Mittagessen. Wir hatten uns gedacht, euch schmeckt sicher allen das thailändische Curry, das wir schon einmal gekocht und euch im Grafschafter Wochenanzeiger vorgestellt hatten, dann nehmt Platz und laßt es euch schmecken! 🍽🥢🍴🥄

Getränke stehen natürlich auch in reicher Auswahl zur Verfügung. 🥛🧃🍷🍺🥃🥤

Als Nachtisch gibt es einen reichhaltigen Obstsalat 🥝🍇🍈🍉🍊🍋🍌🍍🥭🍎🍏🍐🍑🍒🍓 passend zum thailändischen Gericht abgeschmeckt mit Honig 🍯 und Kokosraspeln. 🥥 Mit frischer geschlagener Sahne. 

Nach dem Mittagessen machen wir es uns alle gemütlich im Wohnzimmer der Redaktion, plaudern und haben Spaß, und die Bärchen wollten euch noch kleine Valentinsgedichte vortragen, wenn ihr mögt, sie haben schon sehr geübt, um sie richtig gut vortragen zu können. 

Auf die Hände küßt die Achtung,
Freundschaft auf die offene Stirn;
auf die Wangen Wohlgefallen;
selige Liebe auf den Mund;
auf`s geschlossene Aug` die Sehnsucht,
in die hohle Hand Verlangen,
Arm und Nacken die Begierde,
alles weitere Raserei.

((Franz Grillparzer)

Freudvoll und leidvoll, gedankenvoll sein,
hangen und bangen in schwebender Pein,
himmelhoch jauchzend zum Tode betrübt,
glücklich allein ist die Seele die liebt.

(Johann Wolfgang von Goethe)

Ich wand ein Sträußlein morgens früh,
das ich der Liebsten schickte;
nicht ließ ich sagen ihr, von wem,
und wer die Blumen pflückte.

Doch als ich abends kam zum Tanz
und tat verstohlen und sachte,
da trug sie die Nelken am Busenlatz,
und schaute mich an und lachte.

(Theodor Storm)

Als ich dich kaum gesehn,
mußt es mein Herz gestehn,
ich könnt dir nimmermehr
vorübergehn.

Fällt nun der Sternenschein
nachts in mein Kämmerlein,
lieg ich und schlafe nicht
und denke dein.

Ist doch die Seele mein
so ganz geworden dein,
zittert in deiner Hand,
tu ihr kein Leid!

(Theodor Storm)

Während ihr den Bärchen meines Redaktionsteams lauscht, hab ich derweil schon den Kaffeetisch gedeckt und lade euch alle ein zu Kaffee, Tee, Kakao und Kuchen. 

Langsam senkt sich der Abend über die Grafschaft, und trotz sonniger Tage (falls es wieder einer war wie am gestrigen Samstag!) sind die Nächte glitzerkalt, da haben die Bärchen natürlich gebettelt, ob wir nicht zur Feier dieses schönen Tages wieder unseren Kamin anzünden könnten, das wäre doch so gemütlich! Aber sicher, meine Bärchen, 

dann machen wir es uns mal gemütlich am Kaminfeuer

und hören schöne Lieder von Reinhard Mey, passend zu Freundschaft und Liebe 

Text:

https://www.lyrix.at/t/reinhard-mey-herbstgewitter-uber-den-dachern-6cc

Text:

https://www.lyrix.at/t/reinhard-mey-jahreszeiten-345

Text:

https://www.lyrix.at/t/reinhard-mey-du-meine-freundin-51b

Text:

https://www.lyrix.at/t/reinhard-mey-liebe-ist-alles-2d8

Für alle unsere Leser und Freunde nochmal das Lied vom „achtel Lorbeerblatt“, mit dem Dank an euch alle für unser „achtel Lorbeerblatt“ von euch! 

Text:

https://www.lyrix.at/t/reinhard-mey-mein-achtel-lorbeerblatt-adc

Zum Abschluß eines hoffentlich für alle schönen Tages trägt euch nun die Frau Chefredakteurin noch ein Gedicht vor, besser gesagt eine Ballade, „Die Ballade vom Brennesselbusch“:

Die Ballade vom Brennesselbusch

Liebe fragte Liebe: „Was ist noch nicht mein?“
Sprach zur Liebe Liebe: „Alles, alles dein!“
Liebe küßte Liebe: „Liebste, liebst du mich?“
Küßte Liebe Liebe: „Ewig, ewiglich!“—

Hand in Hand hernieder stieg er mit Maleen
von dem Heidehügel, wo die Nesseln stehen,
eine Nessel brach er, gab er ihrer Hand,
zu der Liebsten sprach er: „Uns brennt heißrer Brand!

Lippe glomm auf Lippe, bis die Lust zum Schmerz,
bis der Atem stockte, brannte Herz auf Herz,
darum, wo nur Nesseln stehn am Straßenrand,
wolln wir daran denken, was uns heute band!“

Spricht von Treu die Liebe, sagt sie „ewig“ nur,-
ach, die Treu am Mittag gilt nur bis zwölf Uhr,
Treue gilt am Abend, bis die Nacht begann –
und doch weiß ich Herzen, die verbluten dran.

Krieg verschlug das Mädchen, wie ein Blatt verweht,
das im Wind die Wege fremder Koppeln geht,
und ihr lieber Liebster stieg zum Königsthron,
eine Königstochter nahm der Königssohn.-

Sieben Jahre gingen, und die Nessel stand
sieben Jahr an jedem deutschen Straßenrand,
wer hat Treu gehalten? Gott alleine weiß,
ob nicht wunde Treue brennet doppelt heiß!

Bei der Jagd im Walde stand mit schwerem Sinn,
stand am Knick der König bei der Königin,
Nesselblatt zum Munde hob er wie gebannt,
und die Lippe brannte, wie sie einst gebrannt:

„Brennettelbusch,
Brennettelbusch so kleene,
wat steihst du so alleene!
Brennettelbusch, wo is myn Tyd‘ eblewen,
un wo is myn Maleen?“

„Sprichst du mit fremder Zunge?“ frug die Königin,
„So sang ich als Junge“, sprach er vor sich hin.
Heim sie ritten schweigend, Abend hing im Land,-
seine Lippen brannten, wie sie einst gebrannt!

Durch den Garten streifte still die Königin,
zu der Magd am Flusse trat sie heimlich hin,
welche Wäsche spülte noch im Sternenlicht,
Tränen sahn die Sterne auf der Magd Gesicht:

„Brennettelbusch,
Brennettelbusch so kleene,
wat steihst du so alleene!
Brennettelbusch,
ik hev de Tyd ‚eweten,
dar was ik nich alleen!“

Sprach die Dame leise: „Sah ich dein Gesicht
unter dem Gesinde? Nein, ich sah es nicht!“
Sprach das Mädchen leiser: „Konntest es nicht sehn,
gestern bin ich kommen, und ich heiß Maleen!“-

Viele Wellen wallen weit ins graue Meer,
eilig sind die Wellen, ihre Hände leer,
eine schleicht so langsam mit den Schwestern hin,
trägt in nassen Armen eine Königin.—

Liebe fragte Liebe: „Sag, weshalb du weinst?“
Raunte Lieb zur Liebe: „Heut ist nicht mehr wie einst!“
Liebe klagte Liebe: „Ists nicht wie vorher?“
Sprach zur Liebe Liebe: „Nimmer – nimmermehr.“

(Börries Frhr. von Münchhausen)

Und zum Abschluß unserer heutigen Sonntagsausgabe für unsere Leser singt noch einmal Reinhard Mey

Text:

https://www.lyrix.at/t/reinhard-mey-gute-nacht-freunde-a25

Damit wünschen wir euch von Herzen einen schönen und hoffentlich sonnigen Sonntag, wir hoffen, ihr habt Freude an „eurem“ Tag gehabt, paßt alle gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, herzlichst euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia.

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – die Heiligen Drei Könige in den Redaktionsräumen 👑👑👑

 

Einst als am Saum der Wüsten sich
auftat die Hand des Herrn
wie eine Frucht, die sommerlich
verkündet ihren Kern,
da war ein Wunder: Fern
erkannten und begrüßten sich
drei Könige und ein Stern.

Drei Könige von Unterwegs
und der Stern Überall,
die zogen alle (überlegs!)
so rechts ein Rex und links ein Rex
zu einem stillen Stall.

Was brachten die nicht alles mit
zum Stall von Bethlehem!
Weithin erklirrte jeder Schritt,
und der auf einem Rappen ritt,
saß samten und bequem.
Und der zu seiner Rechten ging,
der war ein goldner Mann,
und der zu seiner Linken fing
mit Schwung und Schwing
und Klang und Kling
aus einem runden Silberding,
das wiegend und in Ringen hing,
ganz blau zu rauchen an.
Da lachte der Stern Überall
so seltsam über sie,
und lief voraus und stand am Stall
und sagte zu Marie:

Da bring ich eine Wanderschaft
aus vieler Fremde her.
Drei Könige mit magenkraft*,
von Gold und Topas schwer
und dunkel, tumb und heidenhaft, –
erschrick mir nicht zu sehr.
Sie haben alle drei zuhaus
zwölf Töchter, keinen Sohn,
so bitten sie sich deinen aus
als Sonne ihres Himmelblaus
und Trost für ihren Thron.


Doch mußt du nicht gleich glauben: bloß
ein Funkelfürst und Heidenscheich
sei deines Sohnes Los.
Bedenk, der Weg ist groß.
Sie wandern lange, Hirten gleich,
inzwischen fällt ihr reifes Reich
weiß Gott wem in den Schoß.


Und während hier, wie Westwind warm,
der Ochs ihr Ohr umschnaubt,
sind sie vielleicht schon alle arm
und so wie ohne Haupt.


Drum mach mit deinem Lächeln licht
die Wirrnis, die sie sind,
und wende du dein Angesicht
nach Aufgang und dein Kind;
dort liegt in blauen Linien,
was jeder dir verließ:
Smaragda und Rubinien
und die Tale von Türkis.

*mittelhochdeutsch: „Macht“

(Rainer Maria Rilke, 1875 – 1926, österreichischer Lyriker deutscher und französischer Sprache, aus: „Das Buch der Bilder“)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, auf diesen Eintrag haben wir uns wieder sehr gefreut, den Eintrag zum Fest der Heiligen Drei Könige, Epiphanias. 

Als Heilige Drei Könige oder Weise aus dem Morgenland bezeichnet die christliche Tradition die in der Weihnachtsgeschichte des Matthäusevangeliums (Mt 2 EU) erwähnten „Sterndeuter“ (im griechischen Ausgangstext Μάγοι, Magoi, wörtlich „Magier“), die durch den Stern von Betlehem zu Jesus geführt wurden. Im Neuen Testament werden sie nicht als „Könige“ bezeichnet, auch gibt es keine Angabe über ihre Anzahl. 

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Heilige_Drei_K%C3%B6nige

Da wir in jedem Jahr zu diesem Datum, anfangs im Blögchen und später dann hier im Grafschafter Wochenanzeiger, einen Eintrag hatten, müssen wir hier zum Brauchtum und den vielen Geschichten im 11. Jahr nicht mehr viel sagen. Aber schöne Bilder, so meinte mein Redaktionsteam, sind doch immer willkommen, da machen wir euch von unseren Bildern aus den vergangenen Jahren mal eine Galerie:

Und ihr erinnert euch sicher alle daran, wie stolz mein Bärenteam auf dieses Bild war?

Bären als Heilige Drei Könige! Das fand mein Redaktionsteam auch in diesem Jahr wieder so schön, daß es einfach nochmal dabei sein muß. 

Wir haben auch noch wieder neue Bilder gefunden, ihr kennt ja alle unseren Fundus diesbezüglich. 

Das schönste an diesem Tag der Heiligen Drei Könige ist aber die Aktion der Sternsinger, die jedes Jahr zu dieser Zeit stellvertretend für die damaligen Könige von Haus zu Haus ziehen, den Segen zum Neuen Jahr spenden und um Spenden bitten. Schon im letzten Jahr konnten sie das coronabedingt nur eingeschränkt, mit Auflagen oder gar nicht, wir hatten in unserem Grafschafter Wochenanzeiger darüber berichtet und konnten euch damals ein schönes Video als virtuellen Besuch der Sternsinger einstellen. 

In diesem Jahr haben wir etwas ganz besonderes für euch, auf und über das wir uns sehr gefreut haben: Die Sternsinger kommen zu uns in die Redaktionsräume und somit auch zu euch allen! Laßt euch mal überraschen! 

Ausgesandt werden die Sternsinger in einem Gottesdienst 

so war das damals in meiner Kirchengemeinde hier in St. Katharina, als mein Sohn noch als einer der Heiligen Drei Könige dabei war

ganz links, das ist Björn. 

Und nun machen sich die Sternsinger auf den Weg zu unseren Redaktionsräumen

https://my.idomoo.com/210025/DigitalerSternsingersegen2022/index.html?url=https://e.idomoo.com/11107/0000/gy1m273021fx2ajj3k25f1w345103d3171ih2d2hf3in2o4.m3u8

klickt den Link an, und sie bringen uns allen den Segen! 

Der dann auch wieder die Türe zu unseren Redaktionsräumen ziert:

Christus mansionem benedicat

Möge der Engel, der die Botschaft vom Frieden in die Welt brachte, an deinem Haus nicht vorübergehen. Möge das Kind, das seine Göttlichkeit hinter der Armut verbarg, in deinem Herzen eine Wohnung finden.

(Irischer Segenswunsch)

Ist das nicht eine schöne Überraschung? Wir haben uns bei unserer Redaktionssitzung gestern so über diese Aktion der Sternsinger gefreut, daß man in diesem Jahr den Segenswunsch personalisiert überbringen lassen kann, eine wirklich wunderschöne Idee. 

“ „Lasst uns die Welt verändern“ – #GemeinsamGehts“ und „„Gesund werden – gesund bleiben. Ein Kinderrecht weltweit.“  Das ist das Motto der diesjährigen Sternsinger-Aktion. 

Da alles virtuell passiert, darf natürlich in den Redaktionsräumen auch gesungen werden 

wir haben uns wieder für diese schöne Version des bekannten Liedes entschieden, weil sie alle Menschen einschließt! 

Und mit einem Segensspruch aus dem alten Testament, 4. Mose 6, 22-27, der auch am Ende von Gottesdiensten gesprochen wird, entlassen wir euch alle in einen gesegneten, frohen Dreikönigstag:

„„Der Herr segne dich und behüte dich; der Herr lasse
sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig; der Herr hebe sein
Angesicht über dich und gebe dir Frieden.“

Paßt alle gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, das wünscht euch von ganzem Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia.

Habts fein!  

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Das Jahr ist um! 🧨🎆🎇✨

Was fange ich Silvester an?

Was fange ich Silvester an?
Geh ich in Frack und meinen kessen
blausanen Strümpfen zu dem Essen,
das Herr Generaldirektor gibt?
Wo man heut nur beim Tanzen schiebt?
Die Hausfrau dehnt sich wild im Sessel –
der Hausherr tut das sonst bei Dressel -,
das junge Volk verdrückt sich bald.
Der Sekt ist warm. Der Kaffee kalt –
Prost Neujahr!
Ach, ich armer Mann!
Was fange ich Silvester an?

Wälz ich mich im Familienschoße?
Erst gibt es Hecht mit süßer Sauce,
dann gibt’s Gelee. Dann gibt es Krach.
Der greise Männe selbst wird schwach.
Aufsteigen üble Knatschgerüche.
der Hans knutscht Minna in der Küche.
Um zwölf steht Rührung auf der Uhr.
Die Bowle? („Leichter Mosel“ nur)
Prost Neujahr!
Ach, ich armer Mann!
Was fange ich Silvester an?

Mach ich ins Amüsiervergnügen?
Drück ich mich in den Stadtbahnzügen?
Schrei ich in einer schwulen Bar:
„Huch, Schneeballblüte! Prost Neujahr!“
Geh ich zur Firma Sklarz Geschwister –
Bleigießen? Ist’s ein Fladen klein:
Dies wird wohl Deutschlands Zukunft sein…
Prost Neujahr!
Helft mir armem Mann!
Was fang ich bloß Silvester an?

(Einladungen dankend verbeten.)

(Kurt Tucholsky, 1890 – 1935, deutscher Journalist und Schriftsteller)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, da ist er, der letzte Tage des Jahres 2021. Silvester! Wir verabschieden das alte Jahr! Und das tun wir in diesem Jahr richtig gerne, und im Gegensatz zum Übergang von 2020 auf 2021 ist nicht einmal mehr Ruddi was nettes zu dem sich nun verabschiedenen Jahr eingefallen, womit wir einstimmig beschlossen haben, keinen Jahresrückblick hier zu erstellen. So etwa in der Mitte des sich nun trollenden Jahres hat Frau Chefredakteurin irgendwo im Netz mal gelesen: „Wer glaubte, 2020 war ein Sch….jahr, der kannte 2021 noch nicht!“ Das lassen wir einfach mal so stehen. Klar, wenn man genau hinguckt, hatte auch das scheidende Jahr bestimmt für jeden von uns was, was gut und schön war, aber so im Großen und Ganzen…..? Ach, lassen wir das, wir sind ja nun mal eine Zeitung, die sich doch überwiegend den guten und schönen Nachrichten verschrieben hat, und so gibt es selbstverständlich auch an diesem verkorksten Jahr was Gutes: Wir hier sind soweit alle gesund und können gemeinsam seinen Abschied feiern, besseres weiß ich nicht! 

Und da wir uns entschlossen haben, keinen Jahresrückblick zu machen, haben wir in unserer gestrigen Redaktionssitzung beschlossen, wir bringen euch heute noch unsere Weihnachtsnachlese von 2021, die ist allemal schöner als das ganze Jahr! 🤭😊

Vom großen Familienweihnachtsfest hatten wir euch ja schon berichtet, nun also das kleine, feine der Frau Chefredakteurin bei ihren Kindern in Kölle! 

Gegen Mittag ging es los, langsam auch schon fast wieder Routine, die neue Strecke mit Bahn nach Köln-Ehrenfeld, und sogar mit einem pünktlichen Zug, der zum Glück trotz des Heiligen Abends nicht voll war. Wißt ihr, was am Bahnfahren ganz besonders schön ist? Am Bahnhof abgeholt zu werden! 😊 Denn ich hatte ja noch was feines im Gepäck, ich hatte für die nachmittägliche Kaffeetafel bei den Kindern noch gebacken, einen soooooo leckeren Whisky-Kuchen nach einem feinen Rezept von der Silberdistel

jaaaa, lach, „…..ihr Naseweise, ihr Schelmenpack, glaubt ihr, er wäre offen, der Sack?“ 😂 Hinter den silbernen Bäumen steht übrigens der restliche Whisky, ein irischer war es! Aber jetzt:

Liebe Silberdistel, nicht wundern, da sind statt Rosinen Schokoladenstücke drin, weil meine Schwiegertochter keine Rosinen mag! 😊

Er war eine Wucht, er war so richtig lecker, und meine Kinder waren begeistert und sagen auch hier nochmal danke für das schöne Rezept! 

Wir haben es so wonnig-gemütlich gehabt bei den Kindern, ich hatte meine Kamera gar nicht dabei, ich hab aber mit dem Smartphone fotografiert und zeig euch nun mal Stimmungsbilder: 

Tischdeko, Platzdeckchen in schimmerndem Gold und Weihnachtsservietten

Sternchendecke, Silberleuchter, Gebäckschale, Steffi hatte alles so wunderschön gedeckt und dekoriert und überall brannten Kerzen, einfach richtig zum rundum wohlfühlen. 

Da waren wir schon beim Cocktail zum Abend, leer, das Glas! 🤭😊🍹

Und hier könnt ihr noch so ein bissel links von der schönen Amaryllisblüte sehen, die ich Steffi samt der Vase schon zur Familienweihnachtsfeier mitgebracht hatte, die Vase ist ein Erbstück von meiner Mama, und Steffi fand sie so schön, nun hat sie ein feines, neues Zuhause. 

Ich hab mich so gefreut, daß die Blüten so schön aufgegangen sind. 

Nach dem Cocktail und vor dem Abendessen haben wir dann noch Bescherung gemacht, es ist zwar zur Familienweihnacht gewichtelt worden, aber die Kinder hatten ja noch was gegenseitig für sich, und zu meiner größten Freude und Überraschung hatten sie sogar noch was für mich, das sich so quasi aus dem Wichtelgeschenk für mich ergab und an dem sie, wie sie mir lachend erzählten, einfach nicht vorbeigekommen wären, damit wußte ich dann halt auch, wer mein Wichtel war, Steffi, und das war mein Wichtelgeschenk:

Eine neue Geldbörse, ist die nicht superschön???!!! 

Und hier steht nun bei meinen Stimmungsbildern von unserer Heilig-Abend-Weihnacht mein zweites Geschenk

die passende Handtasche! 

da kommen wir später nochmal genauer drauf zurück! 

Ein glückliches Muttertier gefällig? Büddeschön! 

Ich hab mich in der Fensterscheibe vom Wohnzimmer fotografiert, das sah so hübsch aus mit den Lichtern alle, die sich spiegelten. 

 😊🙏❤🎄🔔🎁🕯🕯🕯🎅😇🌟

Dann wurde das Abendessen gebrötschelt: Hirschmedaillons in Rotwein-Spekulatiussauce, gemischtes Gemüse und Klöße, zum Nachtisch Mandarine-Spekulatius-Dessert mit Mascarpone und Sahne, sooooo lecker! 

Rotwein dazu und danach fröhliches klönen, lachen, beisammen sein! Bis in die tiefe Nacht! 

Lecker frühstücken am nächsten Tag und den Tag zusammen genießen, bis ich dann glückselig wieder nach Hause gefahren bin. Mein Weihnachten bei den Kindern! 

Und nun folgt unser Weihnachten mit Bescherung in den Redaktionsräumen, denn liebe Päckchen von lieben Blogfreundinnen mußten noch ausgepackt werden, da waren meine Bärchen natürlich Feuer und Flamme. 

Bäumchen leuchtet, Bärenbande ist so gespannt! 

Und bewundert erstmal ausgiebig unseren kleinen Baum von meiner Mama, der auch in diesem Jahr wieder leuchtet! 

Mit kleiner Krippe unter dem Baum

Kugeln, die die Frau Chefredakteurin an einem Weihnachten mal von den Kindern bekam, Merry Xmas Mama! 

Eisbären dürfen da natürlich nicht fehlen

Auf unserem Kamin leuchten die Adventskerzen

mit kleinem Kugelbäumchen im Glas

Unser redaktioneller Alterspräsident, unser Bernhard, schnappte sich die Christkind-Glocke

und bimmelte zur Bescherung, er war sehr stolz über diese Aufgabe.

Mein Redaktionsteam versammelte sich 

und war schon sehr gespannt, was wohl alles in den Päckchen wäre. 

Das Geschenk von den Kindern von Frau Chefredakteurin war ja schon „geöffnet“! 😊

Und mit dem Glöckchenklingeln wurden alle Pakete geöffnet, was hatten die Bären einen Spaß, wir haben bloß unsere Mimi in heaven wieder vermißt, die immer den größten Spaß beim auspacken am Verpackungsmaterial hatte. 

Da sind sie, all die Herrlichkeiten

da waren die Bärchen so hibbelig, da ist doch glatt das Foto unscharf geworden, lach!

Allen lieben Gabenbereitern einen ganz herzlichen Dank von mir und meinem Bärenteam, wir haben uns so riesig gefreut, liebe Brigitte/Plauen, liebe Britta-Gudrun und liebe Bine mit der lieben Angel.

Fangen wir mal bei der Tasche und der Geldbörse von Frau Chefredakteurin an, mal richtig zeigen jetzt, lach! 

Schick, oder? Den Schulterriemen kann man abnehmen. 

Schmückendes Beiwerk, nutzbar auch als Schlüsselring etc. 

Lacht nicht über das Bügelbrett, das bot sich so an, weil es noch stand, um die Geschenke darauf abzulegen und zu fotografieren. 

Erinnert ihr euch noch an die Wolle, die ich euch vorzeiten mal zeigte, wo ich aus der silbernen Variante eine Mütze und einen Schal gestrickt habe? Guckt mal, wie herrlich die nun genau zu meiner neuen Tasche paßt

da gibt es jetzt einen Dreieck-Tuch-Schal von! Ich hab schon angefangen! 

Nun kommt die Wonne meiner Bären von Brigitte/Plauen

naaaa??? Rückwärts gucken

ein eisbäriger Rucksack, hier war was los! 😂 War aber noch nicht alles an Bärchen-Freude fürs Team, das kam auch noch mit:

bäriger Nikolaus-Weihnachtsmann-Kuschel-Bär-Eier-Wärmer! Mein Team war ganz aus dem Häuschen. 

Außer den Bären kam noch ein Engel

geheimnisvoll, nicht wahr? 

Er hatte Pralinen in seinem Innern, mit Schokolade, das war nun was fürs gesamte Team samt Frau Chefredakteurin, wir naschen alle so gerne. Und der Engel ist nun eine wunderschöne Dose!

Unsere Eulenfraktion hat leuchtenden Zuwachs bekommen

Elektrische Kerzen! 

Können wir es uns im neuen Jahr so richtig mit gemütlich machen, und das ganze Jahr über das nächste schöne Weihnachtsgeschenk von Britta-Gudrun dabei betrachten, 

mit dem literarischen Katzenkalender, da hatten wir alle richtig strahlende Augen, das wird schön, und da wandern die Erinnerungen mit an unsere Mimi in heaven. Die süße kleine Beilage

fanden wir so wonnig! 

Und wenn es im Januar weiter so usselig ist wie bis jetzt, dann kann ich meinem Redaktionsteam in dieser gemütlichen Kuscheligkeit was ganz wunderschönes vorlesen

dieses wunder-wunderschöne und so entzückend aufgemachte Büchlein haben wir von Bine und Angel bekommen, das Büchlein ist ein richtiger Schatz, denn es stammt aus dem Vermächtnis von Bines Mama. Das ist was ganz besonderes! 🤗❤

Nochmals einen ganz lieben Dank an alle lieben Gabenbereiter, besonders auch von meinem Bärenteam! 🐻❄🐻❄🐻🐻🐻❄❤😘🤗

Das war sie nun, die diesjährige Weihnachtsnachlese aus den Redaktionsräumen eures Grafschafter Wochenanzeiger, wir hoffen, ihr hattet auch jetzt noch Spaß dran. Aber Weihnachten ist ja auch noch nicht richtig vorbei, hochoffiziell geht die Weihnachtszeit ja bis zum 2. Februar! Und wenigstens noch ein bissel leuchten und glitzern und schöne Stimmung tut dann dem langen und meist auch immer noch recht dunklen Januar im neuen Jahr bestimmt gut. 

Womit wir nun endlich bei Silvester wären! 

Alles vorbereitet für den großen Abend? Dann laßt uns starten! Frau Chefredakteurin verbringt die Silvesternacht mit ihren beiden Freundinnen bei der Freundin mir hier gegenüber, ja, die mit dem Kater Devil! Wir machen uns das immer ganz gemütlich, eine kocht, eine sorgt für die Getränke und ich back in jedem Jahr ein leckeres Fladenbrot und mach die Kräuterbutter! 

Dann haltet mal alle euer Sektglas bereit für die letzten Minuten des alten Jahres, 

ein Feuerwerk wird es ja offiziell nicht geben, aber die eine oder andere Rakete wird bestimmt in den Himmel steigen

Und dann zählen wir auch in dieser Nacht wieder den Countdown bis es Mitternacht schlägt und dann knallen die Sektkorken und wir wünschen all unseren lieben Lesern ein frohes Neues Jahr 2022  

mit viel Schwein und viel Glück 

Möge es endlich wieder ein besseres, ein lichteres und ein Jahr werden, an dem man endlich, endlich Licht am Ende des Tunnels sieht, von uns allen so heiß und innig herbeigesehnt! 

Wenn um Mitternacht die Glocken vom Kölner Dom läuten, werden gewiß heiße Gebete in den Himmel steigen! 🙏

Wir haben ein Video gefunden, mit dem Vollgeläute des Kölner Doms eigentlich am Heiligen Abend und noch ein bissel Weihnachtsmarktatmosphäre der bereits geschlossenen Weihnachtsmärkte von 2018, dem Lieblingsjahr der Frau Chefredakteurin, das fanden wir so schön und passend auch zur heurigen Silvester-Nacht. 

Und wenn die Glocken klingen, dann denken wir an alle unsere Lieben, Mensch oder Tier, die nicht mehr bei uns sind. Ganz besonders denken wir hier an   Christas Storm, der in diesem Jahr zu Mimi ins Regenbogenland gezogen ist, und an Evas Chica, von der wir leider kein Bildchen haben, und an Bines Balou und zum Heiligen Abend folgte die Eisbärin Kati  

Und natürlich geht ein lieber Gruß an unsere Mimi in heaven von ihrem Redaktionsteam und ihrer Frau Chefredakteurin! ☁⭐😘🤗🌟🎇

Und dann gucken wir frohgemut nach vorne in das Neue Jahr und hoffen einfach das Beste! 

wünscht von Herzen allen lieben Lesern hier, den stillen wie den bekannten, euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia! 

Habts fein und rutscht gut rein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Adventskalender – Türchen 22

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r

Türchen

Auf des Weihnachtsmanns Spuren

In dieser Nacht,
als niemand wacht,
ging durch den Tann
der Weihnachtsmann.

Sein Sack hing schwer
vom Rücken her
und schleift im Schnee,
ganz deutlich seh
ich seine Spur,
folgt mir nur!

Hier an diesem Dornenbusch
ging er eine Strecke,
deutlich seh ich’s, glaubt ihr’s nicht?
Folgt mir um die Ecke!
Aber sacht,
kein Geräusch gemacht!
Hier an diesem Dornenbusch
blieb der Sack ihm hängen,
und er mußte mühsam sich
durch das Dickicht zwängen!

Hier an diesem Dornenbusch
ist sein Sack zerrissen!
Aus dem Sack
klick klack, klick klack
tröpfelte es Nüssen! –

Eichhörnchen hat vom Tannenzweig
das Unglück schon gesehen,
doch warnt es nicht den Weihnachtsmann,
es läßt ihn weitergehen.
Er schlägt den Schwanz zum Kringel,
der kleine braune Schlingel,
und klettert flink und munter
vom Tannenbaum herunter.

Nun sitzt es dort in guter Ruh’
am Weihnachtstisch, seht ihm nur zu,
knackt Nüsse sehr bedächtig.
Ihr seht, es schmeckt ihm prächtig!
. . . . . . . Vergnügten Gesichts
tat der Alte, als merkte er nichts,
dachte an Kinder und frohe Gesichter,
dachte an Spielzeug und Weihnachtsbaumlichter,
ging indessen zum Wald hinaus. –
Immer näher an unser Haus

führte ganz deutlich seine Spur,
denkt euch nur! –
„Mutter, Mutter, wir haben’s gesehen,
denkt doch, des Weihnachtsmanns Spuren gehen
deutlich bis dicht vor unsere Tür!
Mutter, war er vielleicht schon hier?“

Spricht die Mutter: „Denkt doch mal an,
eben war bei mir der Weihnachtsmann!
Plötzlich hört’ ich ein starkes Klopfen,
öffnete selbst, da trat er ein,
bat mich, ich möchte den Sack ihm stopfen,

denkt doch, ihm riß ein Loch hinein!
Und da hat er mir vieles erzählt,
wie ihm dies und jenes gefehlt.
Aber der Sack war doch noch sehr voll,
hat auch gefragt, was er hier lassen soll!?
Sachte, Kinder, hübsch artig immer!
Und geht mir nicht an das Weihnachtszimmer!“

(Paul Kaestner, 1876 – 1936, deutscher Jurist, Ministerialdirektor und Kirchenliederdichter)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, jetzt flitzt die Zeit hier aber, nun öffnen wir heuer bereits das 22. Türchen, es ist wirklich kaum zu glauben, wie schnell das wieder ging! Mein Bärenteam und ich, wir haben hier natürlich auch noch bissel vorzubereiten fürs große Fest, und da ich mich ja immer prima auf mein Team verlassen kann, haben die Bären, während ich Weihnachtsmanndienst geschoben haben (daher rührt auch das Gedicht! 😊🎅) das Archiv durchforstet und sind fündig geworden, haben das, was sie gefunden haben, wunderbar vermischt und so präsentieren wir euch das nun fürs heutige Türchen 22.

Bräuche und Rituale zur Weihnachtszeit:

Überall, wo Weihnachten gefeiert wird, gibt es Weihnachtssänger. Das englische Wort „Carol“ (Weihnachtslied) weist auf eine lateinische Sitte, bei hohen Festen zu singen und im Kreis zu tanzen: Das alte magische Mittel, einen Zauberkreis herzustellen, in dem das Böse – und die Gefahr aus der Tiefe der Natur – nicht eindringen kann.

Kurrendesänger sind die bekanntesten Kindergruppen des ausgehenden Mittelalters, die frierend durch die Wintergassen gezogen sind und gesungen haben.
Das Wort stammt vom lateinischen „currere = laufen“, und gelaufen sind die Schüler mit ihrem Lehrer, meist in Trupps, mit großen Körben für die zu ersingenden Gaben.

Das Quempassingen stammt aus Pommern, Sachsen und Schlesien.
Der Name ist durch das Verschleißen der ersten Wörter eines Weihnachtsliedes entstanden: „Quem pastores laudavere – den die Hirten lobten sehre“. Das Lied wird von verschiedenen Kindergruppen im Wechselgesang von Emporen, Altar und Orgel bei Kerzenlicht gesungen. Die Sänger marschieren oft mit ihren brennenden Kerzen und ihren weißen Chorhemden feierlich in die stockfinstere Kirche ein.

Krippenspiel und Weihnachtsspiele, früher szenische Darstellungen des Weihnachtsevangeliums nur in der Kirche oder in Klöstern, findet man heute auch in Schulen und Familien.
Besonders schön sind die bayerischen und österreichischen Krippenspiele für Kinder.

Die Krippe füllen ist eine Sitte, die vor allem den Kindern den Geist der Nächstenliebe und der Selbstlosigkeit zeigen soll. Die Krippe, die am Heiligen Abend unter dem Weihnachtsbaum stehen soll, wird am ersten Adventssonntag in der Stube aufgestellt. Für jede Freundlichkeit und gute Tat, die die Kinder in der Adventszeit begehen, dürfen sie einen Strohhalm in die Krippe legen. Je weicher das Jesuskind Weihnachten liegen wird, desto besser.

Die Tiere in der Weihnachtsnacht: Auf dem Land sorgten die Erwachsenen für das Vieh und gaben ihm eine tüchtige Weihnachtsration, während die Kinder Hund und Katze versorgten und ihnen eine Schale Futter oder Milch hinstellten, dabei feierlich gelobten, die Tiere im nächsten Jahr gut zu behandeln.
Die Menschen waren zum Überleben von der Natur und eben auch den Tieren abhängig, so bezogen sie sie in ihre Feste mit ein.
Die Legende erzählt, daß die Tiere in der Heiligen Nacht sprechen können, vor allem Ochs und Esel, weil sie das Christkind gehütet und mit ihrem Atem gewärmt haben. Man darf ihnen aber nicht zuhören: In diesem Verbot mischt sich die heidnische Furcht vor der gelösten Natur in die Legende.

Die Tanne auf dem Friedhof: Im Elsaß, in Österreich und in Bayern bringt man am Nachmittag des Heiligen Abends einen kleinen Tannenbaum mit Kerzen auf den Friedhof. Die Bäumchen werden auf die Gräber gestellt, dann zündet man die Kerzen an, die durchs blaue Dämmerlicht schimmern. Die Sitte ist verhältnismäßig jung, sie wird im ausgehenden 19. Jahrhundert zum ersten Mal erwähnt.

Die Christmette: Der Name hat nichts mit der Messe zu tun, sondern ist die Eindeutschung des lateinischen Begriffs „hora matutina“, des Morgengebetes. Es gehört eigentlich zu den klösterlichen Stundengebeten, doch ist die Bezeichnung auch für die Früh- „Metten“ in den Morgenstunden der Hauptfesttage von Weihnachten, Ostern und Pfingsten verwendet worden.

Die Rauh- oder Rauchnächte haben ihre Bezeichnung und Herkunft vermutlich von der Sitte, in den 12 Tagen und Nächten zwischen den Jahren die bösen Geister auszuräuchern und alles zu vermeiden, was Unsegen bringen könnte.
In diesen Tagen muß man alle geliehenen Gegenstände zurückgeben, man darf nicht waschen, muß auf seine Träume achten, denn sie gehen in Erfüllung.

(Quelle: Sybil Gräfin Schönfeldt, Das große Ravensburger Buch der Feste und Bräuche)

Da hatten die Bären mal wieder was aus unserem Feste- und Bräuchebuch beim Wickel, das hatten wir ja auch schon länger nicht mehr, ich hoffe, es macht euch nochmal Freude! Und bezüglich der Rauhnächte und den Tieren in der Weihnacht machen wir jetzt nochmal einen feinen Reigen hübscher Bilder.

Auch Katzen freuen sich über Strümpfchen am Kamin!

Und Elche kann man natürlich auch als Weihnachtsbäume dekorieren, mit Blinklicht, hihihi, muß man aber nicht!

Der Weihnachtsmann beschert auch die Eisbären!

Auch Koala und Kakadu freuen sich über den Weihnachtsmann.

Genau wie die Vögel!

Rudolph Rotnase freut sich schon auf seinen Einsatz in der Weihnachtsnacht!

Der Esel muß noch ein bissel mit dem Weihnachtsmann arbeiten, bevor seine Bescherung beginnt!

Genau wie die Rentiere!

Stalldienst beim Christkind!

feine Bescherung!

Oh, oh, in der Lichterkette verhaspelt!

Ich schlaf noch ein bissel vor der Bescherung!

Pack ich jetzt ein oder pack ich jetzt aus?

Sternchen putzen, damit sie schön leuchten in der Weihnachtsnacht!

Wir üben für unseren Einsatz!

Ich hab dieses Jahr einen Katzentatzenweihnachtsbaum!

Ich hab Stalldienst in der Heiligen Nacht, ich muß auf das Christkind aufpassen!

Huuuh, wenn es mal kalt wird zu Weihnachten, mummel ich mich schön ein! Und warte auf’s Christkind!

Noch mehr Sänger, die für die Christnacht üben!

Guckt mal, Weihnachtspost!

Mäuschen hat den Pudding zum Nachtisch beim Weihnachtsmahl entdeckt!

Mama Reh erzählt ihrem Kind die Geschichte vom Christkind und der Heiligen Nacht!

Wir Tiere auf dem Bauernhof feiern auch Weihnachten, wie man sieht, freuen wir uns schon sehr!

Die Vögel haben auch ihre Strümpfchen aufgehängt und hoffen auf reiche Winterfütterung!

Die niedlichen beiden hier haben sich beim Kinderkarussell verdingt, es macht ihnen Spaß, wie man sieht!

Weihnachten, das Fest des Friedens, auch zwischen Hund und Katz!

Weihnachten im Pferdestall, warm und schön gemütlich!

Damit keine falschen Gedanken aufkommen: Der kleine Wuff ist kein Geschenk, (bitte, keine Tiere unterm Weihnachtsbaum, das geht so oft nicht gut aus!) er wohnt schon lange in dem Haus und hat sich nur mal vorwitzig im Geschenkekörbchen versteckt, hihihi!

Zwei Weihnachtskatzen

spielen unterm Weihnachtsbaum, herrliches Vergnügen!

Wenn es dann in der Christnacht schneit, wird das ein ganz romantisches Fest, das mögen auch Katzen sehr gern. Die meisten aber am liebsten von drinnen.

So, ihr lieben alle, das war nun das Türchen 22, wir hoffen sehr, es hat euch allen wieder gefallen. Wir wünschen euch einen schönen WTT ohne Streß und Hektik, mit viel Zeit fürs vorfreuen auf das hohe Fest, paßt alle gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, das wünschen euch von Herzen eurer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia.

Habts fein!

Grafschafter Wochenanzeiger – Adventskalender – Türchen 17

 

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r 

Türchen

                                                                                         

Weihnachtsglocken 

Hörst du, wie die Glocken klingen?
Hörst du rings der Lieder Pracht?
Wieder kommt auf Engels Schwingen
ernst und still die Heilge Nacht.

Auf die frosterstarrten Wälder,
auf der Heide ödes Grab,
auf die Städte, auf die Felder
sinkt es wie ein Lenz herab.

Denn die Liebe ward geboren,
um zu sühnen jede Schuld.
Alle selbst die sie verloren,
nimmt sie auf mit gleicher Huld.

Komm, o komm zu uns hernieder,
lang erwartet Gotteskind!
Gib uns Mut und Tröstung wieder,
die uns lang entschwunden sind!

(Johann Nepomuk Vogl, 1802 – 1866, österreichischer Schriftsteller, Lyriker und Publizist)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, mein Redaktionsteam, das mich natürlich hier ganz wunderbar auch bei meinen Vorbereitungen für meine Fahrt am Samstag unterstützt, hat in der Zwischenzeit mal unser Archiv durchgeguckt und mir dann jubelnd verkündet, sie hätten was feines gefunden fürs heutige Türchen, das wäre auch schon eine Weile her, aber soooo schön, und es würde so fein gerade heute zum Datum passen, das müßte ich dann nur noch bissel umformulieren und dann könnte das ab in den Druck! Und ich solle mal raten, sie hätten einen Tipp: und alle Bärchen bimmelten mir ihren Glöckchen, was das Zeug hält, lach, in welcher Weihnachtskiste sie die wohl aufgetrieben haben, aber nun wußte ich auch Bescheid! Denn: 

„In katholischen Gegenden beginnt am 17. Dezember um 15.00 Uhr am Nachmittag vielerorts das Christkindl-Einläuten, für das die Kirchen all ihre Glocken erschallen lassen.

Es ist auch der Tag des armen Lazarus und sollte Anlaß sein, an Weihnachtsbesuch und Weihnachtsgabe für die Alten und für die Kranken zu denken.

Der 17. Dezember ist auch der Beginn der Saturnalien gewesen, der römischen Wintersonnwendfeiern. „

(Quelle: Sybil Gräfin Schönfeldt, Das große Ravensburger Buch der Fest und Bräuche)

Glocken ist das heutige Thema, ganz genau Weihnachtsglocken, das herrliche Läuten in der Heiligen Nacht, am besten noch hoch über einer verschneiten Landschaft, der Kölner Dom mit seinem Vollgeläute zur Heiligen Nacht, wie ich es bei einem Besuch zum Heiligen Abend bei den Kindern erleben durfte, als wir nach der wunderschönen Familienfeier am Kölner Hauptbahnhof umsteigen mußten für die Weiterfahrt zu ihnen nach Hause, da läuteten sie, die Glocken, mit dem „dicken Pitter“, der Petersglocke, die nur an hohen Feiertagen mit erklingt, sie läuteten für die Christmette. 

Da haben wir nun noch was für euch aus dem alten Eintrag, ein Video, Vollgeläute im Kölner Dom, im verschneiten Glockenturm

wenn ihr euch das anseht, braucht ihr ein wenig Geduld, das eigentliche Läuten setzt erst so ca. bei 2.51 ein, aber es ist sooo schön, und ihr könnt es mit der Leiste ja auch verschieben auf die Minutenzahl, die ihr möchtet! Es ist so herrlich wegen des Schnees, guckt es euch wirklich ganz an, es braucht ein bissel Geduld, aber es lohnt wirklich das ansehen!

Glocken oder vielmehr Glöckchen werden auch zum einläuten der Bescherung beim Heiligen Abend benutzt, wir haben ein ganz feines Bronzeglöckchen, noch aus Björns Kinderzeit, das ist noch immer im Gebrauch, das hab ich hier bei allen Bescherungen mit Mimi in heaven gehabt, das läutete, wenn die Kinder hier zur Bescherung kamen, und es läutet natürlich heuer für mein Bärenteam. 

Aus dem alten Beitrag gibt es noch so schöne Videos mit Glocken, mein Bärenteam war hier richtig begeistert, und ich glaub, ihr guckt auch alle gerne nochmal und hört es euch an:

Und sicher denkt ihr bei Glocken nicht nur an Kirchenglocken, sondern auch an Glockenspiele, die ja zur Weihnachtszeit dann meist ein Repertoire von Advents- und Weihnachtsliedern haben, auch da hätten wir noch was schönes für euch:

eine Weihnachtspyramide mit Glockenspiel, ihr könnte euch bestimmt vorstellen, wie andächtig die Bären gelauscht haben! 

Na, ist euch denn auch allen das Weihnachtslied mit Glocken eingefallen? Aber ganz bestimmt, und??? Mein Redaktionsteam ist sehr gespannt, die Bärchen wissen, welches Lied ich meine, na??????

Rüüüchtüüüg!!! „Süßer die Glocken nie klingen“ 

Frau Chefredakteurin ist ja ein Einzelkind, und bei diesem Lied hab ich mich immer ganz doll über die Zeile gefreut „segnet den Vater, die Mutter, das Kind…“, sonst war ja meist von mehreren Kindern die Rede, und mit der Zeile fühlte ich mich immer ganz besonders angesprochen!

Nun haben wir auch noch bissel in unserem Bilder-Archiv gestöbert und auch noch was mit Glocken gefunden

einmal diese hübsche kleine Glasglocke, die wirklich läutet, ganz fein, Christbaumanhänger, deren gibt es 6 Stück mit verschiedenen Motiven und

diese Holzglöckchen, die zu den Holzspielzeugen als Anhänger am Weihnachtsbaum zählen, die ich, wie ich euch erzählt habe, schon vor Björns Geburt auf den Weihnachtsmärkten gekauft habe, und dann hatten wir einen wunderschönen bunten Baum damit zu seinem ersten Weihnachtsfest. Sind noch viele später dabei gekommen! 

Ja, ihr lieben Leser, und das war es dann für heute, unser Türchen 17, wir hoffen, ihr hattet wieder eure Freude dran! 

Habt alle einen guten Freitag, das Wochenende und der 4. Adventssonntag stehen vor der Tür, der alljährliche Seufzer, wie die Zeit wieder rennt! Macht alles in Ruhe und ohne Hektik („das sagt die Richtige!“, meinten meine Bärchen gerade etwas süffisant! 🤭😂) paßt alle gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, das wünscht euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia. 

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Adventskalender – Türchen 13

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r 

Türchen

Sankta Lucia 

Natten går tunga fjät runt gård och stuva.
Kring jord som sol förlät, skuggorna ruva.
Då i vårt mörka hus, stiger med tända ljus,
Sankta Lucia, Sankta Lucia.

Schwer liegt die Finsternis auf unseren Gassen,
lang hat das Sonnenlicht uns schon verlassen.
Kerzenglanz strömt durchs Haus. Sie treibt das Dunkel aus:
Santa Lucia! Santa Lucia!

Natten var stor och stum. Nu hör, det svingar,
i alla tysta rum, sus som av vingar.
Se på vår tröskel står vitkläd, med ljus i hår,
Sankta Lucia, Sankta Lucia.

Groß war die Nacht und stumm. Hörst du’s nun singen?
Wer rauscht ums Haus herum auf leisen Schwingen?
Schau, sie ist wunderbar, schneeweiß mit Licht im Haar:
Santa Lucia! Santa Lucia!

„Mörkret skall flykta snart ur jordens dalar.“
Så hon ett underbart ord till oss talar.
Dagen skall åter gry, stiga ur rosig sky,
Sankta Lucia, Sankta Lucia.

Nacht zieht den Schleier fort, wach wird die Erde,
damit das Zauberwort zuteil uns werde.
Nun steigt der Tag empor, rot aus dem Himmelstor:
Santa Lucia! Santa Lucia!

(schwed. trad. und deutsche Übersetzung)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, wie schön, daß ausgerechnet zum neuen Wochenbeginn am heutigen Montag das Fest begangen wird, das die Frau Chefredakteurin und ihr Redaktionsteam genau wie weiland Mimi in heaven so besonders lieben und sich in jedem Adventskalender darauf freuen:

Der Tag der Heiligen Lucia, das Lucia-Fest! 

Gestern hatten wir euch alle eingeladen auf unsere kleine Berghütte zum Bergfest, wißt ihr, wovon wir noch träumen? Einmal wir alle in Schweden zum Lucia-Fest, einmal live erleben mit allen Sinnen, wenn aus der nächtlichen, winterlichen Dunkelheit 

das Licht zurückkehrt, wenn die Heilige Lucia mit ihrem Gefolge erscheint. 

Der Brauch, der gerade in den nordischen Ländern und dort vor allem in Schweden zu Hause ist, ist euch ja längst bekannt, und so wißt ihr auch, daß am Lucia-Morgen die älteste Tochter des Hauses als Lucia-Braut die ganze Familie weckt. 

Zu Mimis Lebzeiten war sie die älteste Tochter hier, und ihr erinnert euch sicher alle noch an ihren Lucia-Kranz? 

Wie hab ich mich damals gefreut, daß der Schnappschuß so gut geklappt hat! Heuer ist wieder unser Luzia die älteste Tochter des Hauses und trägt den Lichterkranz

  zudem hat sie auch noch Namenstag heute. 

Da werden wir heute, wie das so der Brauch ist, von ihr geweckt und bekommen den Kaffee ans Bett gebracht, das wird ein Spaß! 

Und selbstverständlich sind auch wieder die gebackenen Lussekatter dabei, die Luciakatzen, ein typisches Gebäck für diesen Tag, wichtigste Zutat ist Safran, der ihnen eine schöne gelbe Farbe verleiht. Die typischste Form der Luciakatzen ist ein „S“. In die Mitte jeder Schnecke wird eine Rosine gesetzt. 

So sehen sie dann fertig aus, und so könnt ihr sie nachbacken, wenn ihr Lust habt:

Lussekatter (Luciakatzen)

  • 150 g Butter
  • 500 ml Milch
  • 50 g Hefe
  • 1 g Safran
  • 150 g Zucker
  • ½ Teelöffel Salz
  • 2 Teelöffel Kardamom
  • 1300 g Weizenmehl (ca.)

Verzierung:

  • 1 geschlagenes Ei
  • Rosinen

Butter schmelzen und Milch zugeben. Die Hefe zerbröckeln und in einen Teil der lauwarmen Milchmischung einrühren. Den Rest der Flüssigkeit nun hinzugeben.
Zucker, Salz, Kardamom, Safran und Mehl zugeben bis der Teig eine gute Festigkeit besitzt. Den Teig gehen lassen bis er die doppelte Größe hat (mit einem Küchentuch bedeckt, an einem lauwarmen Ort).
Ofen vorheizen E-Herd 225°. Umluft 200°, Blech mit Backpapier auslegen.
Etwas Mehl auf den Tisch streuen und den Teig gut durchkneten. Den Teig in Stücke zerteilen und zu fingerdicken Würsten rollen. In ca. 30 Stücke teilen. Die Stücke zu S-Formen drehen, dabei die Enden etwas mehr eindrehen, wie oben im Bild.
Nun auf das Ofenblech legen, mit Küchenhandtuch bedecken und an einem warmen Ort 15 Minuten gehen lassen.
Das geschlagene Ei aufpinseln und mit Rosinen schmücken. Im Ofen 9 – 11 Minuten backen lassen, bis die „Katzen“ golden sind. Schmecken am besten lauwarm. 

(Bild: Carl Larsson)

So werden zusammen mit unserer Luzia heute die Gefolge der Lucia-Braut auch wieder in der Redaktion unseres Grafschafter Wochenanzeigers erscheinen, 

wir haben mal bildlich in Szene gesetzt, wie das wohl real aussehen könnte:

Macht sich doch hübsch in der anno domini 2019 verschneiten Grafschaft, oder? 

Nun schwelgen wir noch ein bissel in den schönen Bildern zu diesem Tag, die wir in unserem Archiv gesammelt haben

und dann haben wir noch sowas feines gefunden, die hübschen Bilder vom Lucia-Tag hatten uns zum weiteren suchen animiert, und nun guckt doch mal bei den eingestellten Links, welch niedliche Figuren es zu diesem Fest sogar gibt, wir waren alle restlos verliebt, mein Redaktionsteam und ich, da war er dann wieder, der legendäre Ruf der Frau Chefredakteurin: „Will ich haben!“ 🤭😂😊

https://www.nordland-shop.com/epages/Nordland-Shop.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/Nordland-Shop/Products/B145-L

https://www.nordland-shop.com/epages/Nordland-Shop.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/Nordland-Shop/Products/B145-S

https://www.nordicnest.de/marken/rorstrand/lucia-figur/

Zum Abschluß unseres heutigen Eintrags haben wir nun noch einmal das wunderschöne Video vom letzten Jahr „rausgekramt“, wir erinnern uns daran, daß ihr alle begeistert davon gewesen seid!

Noch ein bissel Musik und stimmungsvolle Bilder zum heutigen Tage

Das letzte Video enthält wunderschöne Bilder von Carl Larsson, die die Frau Chefredakteurin so liebt! Wir wünschen euch allen viel Freude beim anhören und gucken! 

Und wünschen euch allen einen wunderschönen, lichten, hoffnungsvollen und frohen Lucia-Tag, paßt alle gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und heute vor allem Luzia.

Habts fein!  

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Adventskalender – Türchen 6

MiBuRo  A d v en t s k a l e n d e r 

Türchen

Sankt Niklas Auszug

Sankt Niklas zieht den Schlafrock aus,
klopft seine lange Pfeife aus
und sagt zur heiligen Kathrein:
Öl mir die Wasserstiefel ein,
bitte hol auch den Knotenstock
vom Boden und den Fuchspelzrock,
die Mütze lege oben drauf,
und schütte dem Esel tüchtig auf,
halt auch sein Sattelzeug bereit;
wir reisen, es ist Weihnachtszeit.

 

Und daß ich’s nicht vergess, ein Loch
ist vorn im Sack, das stopfe noch!


Ich geh derweil zu Gottes Sohn
und hol mir meine Instruktion.

Die heilige Käthe, sanft und still,
tut alles, was Sankt Niklas will.
Der klopft indes beim Herrgott an,
Sankt Peter hat ihm aufgetan
und sagt: Grüß Gott! wie schaut’s denn aus?
Und führt ihn ins himmlische Werkstättenhaus.

Da sitzen die Englein an langen Tischen,
ab und zu Feen dazwischen,
die den kleinsten zeigen, wie’s zu machen,
und weben und kleben die niedlichsten Sachen,

hämmern und häkeln, schnitzen und schneidern,
fälteln die Stoffe zu zierlichen Kleidern,

packen die Schachteln, binden sie zu
und haben so glühende Bäckchen wie du.

Herr Jesus sitzt an seinem Pult
und schreibt mit Liebe und Geduld
eine lange Liste. Potz Element,
wieviel artige Kinder Herr Jesus kennt!
Die sollen die schönen Engelsgaben
zu Weihnachten haben.

Was fertig ist, wird eingepackt
und auf das Eselchen gepackt.
Sankt Niklas zieht sich recht warm an;
Kinder, er ist ein alter Mann,
und es fängt tüchtig an zu schnein,
da muss er schon vorsichtig sein.

So geht es durch die Wälder im Schritt,
manch Tannenbäumchen nimmt er mit;
und wo er wandert, bleibt im Schnee
manch Futterkörnchen für Hase und Reh.

Aus Haus und Hütte strahlt es hell,
da hebt er dem Esel den Sack vom Fell,
macht leise alle Türen auf,

jubelnd umdrängt ihn der kleine Hauf:

Sankt Niklas, Sankt Niklas,
was hast du gebracht?
was haben die Englein
für uns gemacht?

„Schön Ding, gut Ding,
aus dem himmlischen Haus;
langt in den Sack! Holt euch was raus!“

(Paula Dehmel, 1862 – 1918, deutsche Schriftstellerin)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, da öffnet ihr heute schon das 6. Türchen von unserem Adventskalender, wie die Zeit doch wieder flitzt! Nikolaustag ist heute, Frau Chefredakteurin schrieb es ja gestern schon, wie gespannt die Bärchen sind, ob er kommt und ob sie wohl so brav waren, daß ihre aufgehängten Strümpfchen voll sind? 

           

Und da müßt ihr euch alle nun genauso überraschen lassen wie die Bärchen meines Redaktionsteams, denn das können wir euch zum heutigen Tag ja noch nicht verraten, weil Ruddi, Bruno, Hamish, Otto und Luzia heute morgen erst gucken dürfen, und die Frau Chefredakteurin das 6. Türchen schon immer nächtens vom 6. Dezember in den Druck unserer Zeitung gibt. Somit verrät euch erst das 7. Türchen, was wohl alles in den Strümpfchen war, das war ja traditionsgemäß immer so, auch zu den Zeiten mit unserer rasenden Reporterin, eurem Co-Autor, unserer Mimi in heaven. 

So wird das hier heute ein bissel ein kürzeres Türchen, aber eines kann die Frau Chefredakteurin der geneigten Leserschaft schon mal verraten: Die Bärchen haben den Posten am Wohnzimmerfenster bezogen, den weiland Mimi in heaven immer inne hatte, um zu gucken, ob sie den Nikolaus mit seinem Rentiergespann am nächtlichen Himmel erblicken konnte:

Ich bin sehr gespannt, ob sie ihn auch gesehen haben, verraten haben sie mir natürlich noch nichts, damit der Nikolaus ob der Neugierde nicht noch an unseren Redaktionsräumen vorbei fliegt. 

Machen wir euch jetzt noch eine feine Galerie schöner Nikolausbilder aus unserem Archiv

und dann wünschen wir allen lieben Lesern einen schönen Nikolaustag, kommt alle gut wieder in die neue Woche, paßt auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, für alle, die es brauchen, Mensch oder Tier, sind hier alle Daumen, Pfoten und Tatzen fest gedrückt! 🙏🍀🍀🍀

Euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia.

Habts fein!  

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Adventskalender – Türchen 4

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r 

Türchen

Am Barbaratag

Am Barbaratag im dürrsten Hag,
langsam der Saft wieder steigen mag,
Glück schwebt schon draußen in kahlen Zweigen,
hebt leise an Leises zu geigen:

Jetzt tut Dir noch jede Schneeflocke weh,
doch die Hand, die heut, ach, am Sorgengarn spinnt,
wohl Morgen schon Glocken zu läuten beginnt,
und der Sinn wird ein hurtiges Reh.

Solange Du lebst, auch das Leben dich mag,
Saft steigt in das Dürrholz am Barbaratag,
Saft steigt auch ins Glück wohl schon morgen,
unsterblich sind nicht nur die Sorgen.

(Max Dauthendey, 1867 – 1918, deutscher Dichter und Maler)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, das heutige Türchen 4 hat eine lange Tradition, denn heute ist wieder

der 4. Dezember, Barbaratag!

Die Heilige Barbara, sie zählt zu den 14 Nothelfern, und ihr Verhalten im Angesicht von Verfolgung und Tod gilt als Symbol der Wehr- und Standhaftigkeit im Glauben. Darauf weist ihre Darstellung mit ihrem Attribut hin, dem Turm. Sie ist die Schutzpatronin der Bergleute, und damit eng mit unserer Grafschaft verbunden, durch den Bergbau gerade hier in unserem Stadtteil, in der die Zeche Concordia ansässig war, der Bergbau hat unseren Stadtteil sehr geprägt. So wird ihr Namenstag noch heute von den Bergleuten gefeiert, und immer mit dem so bekannten Lied der Bergleute, „Glückauf, der Steiger kommt“, mein Redaktionsteam und ich, wir dachten uns, ihr mögt es am heutigen Barbaratag mal wieder hören:

Es ist ein alter Brauch, am Barbaratag Zweige von Gehölzen zu schneiden, in warmes Wasser gestellt, blühen sie dann mitten im Winter zur Weihnachtszeit, dabei geht mir immer ein Lied durch den Sinn, das ich in meinen Schultagen mit meinem geliebten alten Lehrer mit der Blockflöte gespielt habe, das Lied ist „Ich brach drei dürre Reiselein“, den Text darf ich aus Urheberrechtsschutzgründen hier nicht einstellen, es gibt eine Vertonung von Hugo Distler, aber das ist nicht „mein“ Lied, da hat die Frau Chefredakteurin doch mal wieder unser reichhaltiges Archiv durchstöbert und ist fündig geworden, denn ich hatte euch dieses Lied schon einmal zu Ohren gebracht, mit meiner Altblockflöte, vielleicht möchtet ihr euch das noch einmal „antun“ 🤭😊:

Je nach Gegend und Brauchtum werden Kirsch-, Apfel-, Birken-, Haselnuss-, Rosskastanien-, Pflaumen-, Holunder-, Rotdorn- oder Forsythienzweige verwendet. Sie sollen bis zum Heiligen Abend blühen und in der kalten und düsteren Winterzeit zum Weihnachtsfest Schmuck in die Wohnung bringen, zudem werden sie auch als Orakel benutzt für die Erfüllung einer Liebe oder dem Wetter im kommenden Jahr. 

Mein Bärenteam und ich, wir werden wieder unsere Forsythie plündern und hoffen so sehr, daß die Zweige in diesem Jahr blühen, im letzten haben sie uns im zweiten Jahr in Folge nicht damit beglückt. Wir sind gespannt, ob ihr auch wieder alle diesen alten Brauch pflegt und euch Zweige holt oder schneidet für die Wohnung. Und wir zeigen euch jetzt hier noch Bilder von blühenden Zweigen, die zu diesem Tag so schön passen! 

Und damit schließen wir nun das Türchen 4 hier und wünschen euch allen einen wunderschönen Barbaratag, vergeßt die Zweige nicht, sie sind so ein schönes Hoffnungszeichen, für Blüten im Winter, für die Wiederkehr des Frühlings, für das sich immer wieder Erneuernde in der Natur. Und in uns! Paßt auf euch alle gut auf und bleibt oder werdet gesund, das wünschen euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia. 

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Happy Halloween vom Eulennest! 👻👻👻🎃🎃🎃🍬🍭🦉

Die Geister am Mummelsee

Vom Berge was kommt dort um Mitternacht spät
mit Fackeln so prächtig herunter?
Ob das wohl zum Tanze, zum Feste noch geht?
Mir klingen die Lieder so munter.
O nein!
So sage, was mag es wohl sein?

Sie schweben herunter ins Mummelseetal –
sie haben den See schon betreten –
sie rühren und netzen den Fuß nicht einmal –
sie schwirren in leisen Gebeten –
O schau,
am Sarge die glänzende Frau!

Jetzt öffnet der See das grünspiegelnde Tor;
gib acht, nun tauchen sie nieder!
Es schwankt eine lebende Treppe hervor,
und – drunten schon summen die Lieder.
Hörst du?
Sie singen ihn unten zur Ruh.

Das, was du da siehest, ist Totengeleit,
und was du da hörest, sind Klagen.
Dem König, dem Zauberer, gilt es zuleid,
sie bringen ihn wieder getragen.
O weh!
So sind es die Geister vom See!

Die Wasser, wie lieblich sie brennen und glühn!
Sie spielen in grünendem Feuer;
es geisten die Nebel am Ufer dahin,
zum Meere verzieht sich der Weiher –
Nur still!
Ob dort sich nichts rühren will?

Es zuckt in der Mitten – o Himmel! Ach hilf!
Nun kommen sie wieder, sie kommen!
Es orgelt im Rohr und es klirret im Schilf;
nur hurtig, die Flucht nur genommen!
Davon!
Sie wittern, sie haschen mich schon!

(Eduard Mörike, 1804 – 1875, deutscher Erzähler, Lyriker und Dichter)

ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, was hatten wir eine vergnügliche Redaktionssitzung am Freitag, denn erstens fällt Halloween in diesem Jahr auf einen Sonntag, an dem wir ja meist ohnehin unsere Sonntagsausgabe hier einstellen, und zweitens haben wir für diesen Eintrag aufgrund unserer vielfältigen redaktionellen Kontakte ein ganz besonderes Schmankerl für euch für diesen Tag und die Nacht aller Nächte, denn wir machen einen virtuellen Ausflug zu den „Geistern am Mummelsee“ und den schröcklichen Gestalten auf „Burg Schreckenstein“! Also, satteln wir die Fledermäuse und bestellen wir die Geister für einen Halloween-Trip nach Luxemburg!

„Hääääh….???“ hören wir euch jetzt alle fragen, mit Fledermäusen und Geistern nach Luxemburg, was wird das denn??? Wie sagte dazumalen Mimi in heaven immer so schön: Fangen wir doch mal am besten mit dem Anfang an! Der liegt nämlich schon eine Woche zurück, denn am letzten Sonntag hatte der Sohn der Frau Chefredakteurin seinen Geburtstag, der letztjährige 40. wurde ja hier im Grafschafter Wochenanzeiger gefeiert, dieweil aufgrund des Pandemiegeschehens im letzten Jahr die eigentlich geplante Feier nicht stattfinden konnte. Traurig für alle eigentlich Beteiligten, und so hatten die Freunde meiner Kinder in diesem Jahr eine grandiose Idee: Björn wurde entführt! 😂 Von langer Hand mit Akribie und sehr geheimnisvoll unter Einbeziehung von Steffi geplant, unter dem Vorwand, einen Abend am vorletzten Freitag bei Freunden zu verbringen, startete die Fahrt! Erst außerhalb vom Kölner Stadtverkehr auf der Autobahn wurde es Björn langsam gewahr: Die Fahrt ist aber lang zu den Freunden 🤭 und es nahte die Aufklärung: Geburtstagsfeier mit allen Freunden, 4 Pärchen, einschließlich Steffi und Björn, an der Zahl, von Freitag bis Sonntag in Luxemburg, genauer in Dirbach, und dort in einem herrlichen Ferienpark. Fluß, See und eine Burg in der Nähe, nämlich diese hier

https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Bourscheid

Soviel vorweg: Es war herrlich, eine Geburtstagsüberraschung par excellence, und ihr könnt euch sicher alle vorstellen, wie glücklich das Geburtstagskind war!

Und unsere Redaktion erreichten in der letzten Woche die Bilder, und beim Anblick von See und Burg leuchteten hier 6 Paar Augen, das ist es, das wird unser Halloween-Eintrag, meine Redaktionsmitglieder waren hellauf begeistert, zumal Frau Chefredakteurin auch sofort das passende Gedicht parat hatte: „Die Geister am Mummelsee“! Und taaaadaaaa…..da sind sie!

Habt ihr euch die Burg oben im Eintrag von Wikipedia gut betrachtet? Na, dann macht euch jetzt auf was gefaßt, mit welch schröcklichen Gestalten sich diese Burg zu Halloween präsentiert:

Jaaaaa, seht ihr, deshalb die gesattelten Fledermäuse und die bestellten Geister, sie bringen uns nun an Ort und Stelle auf „Burg Schreckenstein“ alias Burg Bourscheid!

Die übrigen Gäste trudeln auch langsam alle ein

das wird eine spukige Gaudi zur Nacht der Nächte auf einer echten Burg, ihr könnt euch sicher alle vorstellen, welche leuchtenden Augen unser Hamish hatte, er erinnerte sich, als er mit uns allen 2019 auf seinem Stammschloß in Schottland feiern wollte, der Burg derer von McBär-Duff, was in der Kürze der Zeit ja leider nicht machbar war, da sind wir doch dann alle auf unsere Ritterburg ausgewichen, die noch im reichhaltigen Fundus der Frau Chefredakteurin aus den Kindertagen von Björn vorhanden war.

Mimi in heaven  und der ihr nachgefolgte Hundekumpel Storm   von Christa aus Kanada gucken jetzt bestimmt ganz verträumt und bissel wehmütig auf unseren diesjährigen Eintrag, und da dachten wir uns bei unserer freitäglichen Redaktionssitzung, wir setzen hier nun einfach nochmal unseren Eintrag vom letzten gemeinsamen Halloweenfest mit alle Mann/Frau/Hund/Katz als Link ein, wer mag, kann ja nochmal gucken:

Grafschafter Wochenanzeiger – Samhuinn in der Grafschaft

So, und auf Burg Schreckenstein nähern wir uns jetzt dem großen Finale, die hochherrschaftlichen Schreckgestalten erreichen die Burg

Graf Dracula himself, seine Geister und Fledermäuse und guckt, wer ihn begleitet: Mimi in heaven! Und natürlich unsere grafschaftliche Eule! Stellvertretend fürs ganze Eulennest! Getränke stehen schon bereit zur Stärkung nach dem langen Flug, und selbstverständlich ist auch wieder fürs leibliche bzw. geist-ige Wohl gesorgt

es wird wieder eifrig gekocht, alles in einem Kessel, ihr habt es sicher schon erraten, im Eulennest und in den Redaktionsräumen vom Grafschafter gibt es wieder Kesselskuchen! 🥘 Und Rotwein, 🍷 Prost! Und zum Nachtisch Schokoladenkuchen. Greift zu, damit ihr gestärkt seid für die Nacht der Nächte auf Burg Schreckenstein!

Das wird bestimmt wieder eine herrlich-schröckliche Feier mit allen Spuk- und Gruselgestalten, wünschen wir euch allen und ganz viel Spaß!

Später machen wir es uns dann drinnen in der Burg gemütlich, mein Redaktionsteam hat sich eine gruselig-gemütliche Nacht am Kamin gewünscht, mit vielen Kerzen, und dem vorlesen von herrlichen Gruselgeschichten, von Edgar Allan Poe und Charles Dickens und wer noch so alles solche gruselige Lektüre geschrieben hat.

Ja, das war nun unser diesjähriger Halloweenbeitrag hier in unserem Grafschafter Wochenanzeiger, ich hoffe, er hat euch allen wieder gefallen. Und für alle, die nicht so viel mit Halloween anfangen können, haben mein Redaktionsteam und ich jetzt auch noch was ganz feines, auf das wir uns schon sehr gefreut haben, gerade weil der Oktober, der heute nun seinen letzten Tag hat, in diesem Jahr so golden daher kam, Bilder vom Luxemburg-Geburtstagswochenende von Björn! Ganz viel Freude beim gucken, wir waren begeistert von der Gegend gerade jetzt im Herbst!

Unterkunft und nähere Umgebung

Schön, oder? Und Nebel war auch dabei, wie es sich im Herbst gehört!

Die Original-Bilder der Burg samt Umgebung

Da paßten halt so herrlich die Geister rein, lach!

Herrliche Aussicht, nicht wahr?

Fast Indian-Summer!

Eines meiner Lieblingsbilder!

Details am Wegesrand:

Felsgestein

Welche Herbstfarben! Und nun geht es sonnig weiter.

Der See bzw. Fluß ohne Geister, hihihihi!

Und nun noch zwei Panoramabilder:

(Alle Bilder: © Björn Zimmermann)

Mein Redaktionsteam und ich, wir hoffen, der wunderschöne herbstliche Ausflug nach Luxemburg hat euch gefallen! Und nun wünschen wir euch allen einen schönen Sonntag, wenn das Wetter schwächelt, macht es euch gemütlich, wenn der letzte Oktobersonntag nochmal in herbstlichem Glanze strahlt, genießt es. Wem es gefällt, dem wünschen wir eine wundervoll-gruselige Halloweennacht, wir hoffen, ihr habt nicht vergessen, die Uhren umzustellen, ⌚⏰🕰 die geklaute Stunde ist wieder da, hurra!!! Hoffentlich bleibt das jetzt auch mal so, aber da glaub ich noch nicht dran.

Bleibt oder werdet alle gesund, für alle, die es brauchen, Tier oder Mensch, sind hier Daumen, Tatzen und Pfoten fest gedrückt, 🙏🍀🍀🍀 paßt alle gut auf euch auf! Liebe Grüße von eurem Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia

Habts fein!

Grafschafter Wochenanzeiger – es herbstelt im Eulennest! 🍂🍁🦉🏮🪁

Herbstgang

Die Bäume stehn der Frucht entladen,
und gelbes Laub verweht ins Tal;
das Stoppelfeld in Schimmerfaden
erglänzt am niedern Mittagsstrahl.
Es kreist der Vögel Schwarm und ziehet,
das Vieh verlangt zum Stall und fliehet
die magern Aun, vom Reife fahl.

O geh am sanften Scheidetage
des Jahrs zu guter Letzt hinaus
und nenn ihn Sommertag und trage
den letzten, schwer gefundnen Strauß.
Bald steigt Gewölk und schwarz dahinter
der Sturm und sein Genoß, der Winter,
und hüllt in Flocken Feld und Haus.

Ein weiser Mann, ihr Lieben, haschet
die Freuden im Vorüberfliehn,
empfängt, was kommt, unüberraschet,
und pflückt die Blumen, weil sie blühn;
und sind die Blumen auch verschwunden,
so steht am Winterherd umwunden
sein Festpokal mit Immergrün.

Noch trocken führt durch Tal und Hügel
der längstvertraute Sommerpfad.
Nur rötlich hängt am Wasserspiegel
der Baum, den grün ihr neulich saht.
Doch grünt der Kamp von Winterkorne;
doch grünt beim Rot der Hagedorne
und Spillbeern unsre Lagerstatt!

So still an warmer Sonne liegend,
sehn wir das bunte Feld hinan
und dort, auf schwarzer Brache pflügend,
mit Luftgepfeif, den Ackermann;
die Krähn in frischer Furche schwärmen
dem Pfluge nach und schrein und lärmen,
und dampfend zieht das Gaulgespann.

Natur, wie schön in jedem Kleide!
Auch noch im Sterbekleid wie schön!
Sie mischt in Wehmut sanfte Freude,
und lächelt tränend noch im Gehen.
Du, welkes Laub, das niederschauert,
du Blümchen, lispelst: Nicht getrauert!
Wir werden schöner auferstehn!

(Johann Heinrich Voß, 1751 – 1826, deutscher Versdichter und erster Übersetzer der „Odyssee“ und der „Ilias“)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, was lange währt….! Unsere freitägliche Redaktionssitzung war kurz und prägnant, denn Frau Chefredakteurin hat es endlich geschafft: Die herbstliche Deko im Eulennest und vor der Tür desselbigen ist da! Und die zeigen wir euch nun, in vielen Bildern und wenig Text, jaaaaa, 😂 das können wir auch, wetten?

Es geht looohooos!

Balkonien im neuen Herbst-Outfit!

Die Vogelscheuchen sind wieder da, sie zeigen sich mal einzeln in voller Pracht

die gucken immer so freundlich! 😊

Halloween naht! Kürbis- und Melonenkopp, demnächst wieder beleuchtet,

und herbstliche Streudeko, das war mal eine Lichterkette, die leider ihren Geist aufgegeben hat, aber die Blätter kann man doch prima weiterverwenden.

Wir haben die Ernte schon eingebracht, lach, Maiskolben!

Und Auberginen und

Zwiebeln!

Ein Spankörbchen voller kleiner Zierkürbisse

Und Herbstblumen!

Sonnenblumen, die vordere ist eine Windmühle!

Kapuzinerkresse, blüht trotz trockener Blätter!

Herrlich, wie sie strahlt, unsere Sonnenblumenwindmühle, nicht wahr?

Noch mehr Sonnenblumen und noch ein Windmühlchen!

Und unser leuchtender Kürbiskopp mit Solar-Energie! Die funzt immer noch richtig gut! Sonne satt!

Heidekraut mit passendem Teelichtglas! Ich liebe diese Farbe!

Unsere Chrysanthemen sind umgezogen in Mimis Brotkasten, da kriegen sie noch richtig schön Sonne ab!

Und abends leuchtet dann dort unser Engel, extra für Mimi in heaven!

Sonnenblumen satt, wir mögen sie alle sehr!

Hübsche Wanddeko

Auch die Bank prangt herbstlich

Unsere Vögelchen genießen den wunderschönen Herbst

Natürlich ist auch unser Halloween-Laternchen, das schaurige, wieder dabei!

Und was paßt noch so schön zum Herbst? Drachen!

Und in diesem Jahr ist auch der große, den Björn mal mit Papa gebastelt hat, wieder draußen auf Balkonien, er hat es sich auf der Bank gemütlich gemacht!

So sind die Drachen dieses Jahr zu zweit! 😊

Ist doch echt ein Prachtstück, oder? Natürlich mit Leine, wenn er in die Lüfte gehen würde!

Lageräpfelchen haben wir draußen

Mein Bärenteam und ich, wir genießen dieses Jahr wieder mal richtig unser herbstliches Balkonien

draußen die Bäume werden langsam auch wieder immer bunter!

Für drinnen steht auch schon bissel Deko bereit, auch mit der Aussicht auf Halloween

aber da müssen wir dann nächste Woche noch ran!

Aber draußen vor der Haustüre zu unseren Redaktionsräumen, da herbstelt es auch wieder wunderschön, finden wir jedenfalls, die Bärchen und ich!

Zwischen den Eingangstüren unserer Redaktion und unserer Nachbarin zur rechten.

Den Türkranz kennt ihr ja alle schon hinlänglich, wir haben mal Detailaufnahmen gemacht:

Kleine Herbstblätter aus Glas am Dekodraht

Gänse bevölkern in jedem Herbst unseren Flur

Gänseliesel, hihihihi!