Grafschafter Wochenanzeiger – Türchen 19 vom Adventskalender 2022 🎄🐦🐦🐦🎄

 

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r 

Türchen  

Das Vöglein auf dem Weihnachtsbaum

Ich hatt’ ein Vöglein, das war wunderzahm,
daß es vom Munde mir das Futter nahm.
Es flatterte bei meinem Ruf herbei
und trieb der muntern Kurzweil vielerlei,
drum stand das Türchen seines Kerkers auf
den ganzen Tag zu freiem Flug und Lauf.

Im Käfig war es aus dem Ei geschlüpft,
war nie durch Gras und grünes Laub gehüpft
und hatte nie den dunklen Wald geschaut,
wo sein Geschlecht die leichten Nester baut.

 

Und wie der Winter wieder kam ins Land,
das Weihnachtsbäumchen in der Stube stand,
da fand mein schmuckes, zahmes Vögelein
neugierig bald sich in den Zweigen ein.

Wohl trippelt es behutsam erst und scheu
dem Rätsel zu, so lockend und so neu,
doch bald war’s in dem grünen Reich zu Haus,
wie prüfend breitet es die Flügel aus;
so freudig stieg und fiel die kleine Brust,
als schwellte sie der Tannenduft mit Luft.

Und wie er nie vom Käfig noch erklang,
so froh, so schmetternd tönte sein Gesang!
Zum erstenmal berauscht vom neuen Glück,
kehrt es zu seinem Hause nicht zurück.
Hart an das Stämmchen duckt es, still und klein
und schlummert in der grünen Dämmrung ein.

Und sinnend sah ich lang des Lieblings Ruh
wie erst dem Spiel, dem zierlich heitren, zu,
als durch des Vogels Leib mit einemmal
sein seltsam Zittern wunderbar sich stahl;
das Köpfchen mit dem Fittich zugetan,
fing es geheim und süß zu zwitschern an:

Im Traum geschah’s … und Wald und Waldeswehn
schien ahnungslos durch diesen Traum zu gehen.
Und seltsam überkam’s mich bei dem Laut!
Was nie das Tierchen lebend noch geschaut,
des freien Waldes freie Herrlichkeit,
nun lag es offen da vor ihm und weit …
mich aber mahnt es einer anderen Welt,
und mancher Frage, zweifelnd oft gestellt,
und dieses Leben deuchte mir ein Traum
wie der des Vögleins auf dem Weihnachtsbaum.

(Hermann von Schmid, 1815 – 1880, deutscher Schriftsteller)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, nun geht es mit Riesenschritten auf die Weihnacht zu. Und wir haben in unserer abendlichen Redaktionssitzung wieder überlegt, was wir euch zum heutigen Türchen 19 wohl bescheren könnten. Mein Bärchenteam guckte noch ganz verträumt nach draußen, wo die Dächer der Nachbarhäuser gegenüber vom Frost der letzten Tage noch ganz verzuckert weiß in der Abenddämmerung leuchteten, und Otto legte plötzlich seine Pfote auf Frau Chefredakteurins Arm und wies nach draußen auf Balkonien: „Guckt mal,“ flüsterte er, „die Meisen holen sich ihr Abendbrot!“ Und richtig, alle Bärchenaugen und die meinen guckten zu, wie die kleinen Meisen sich am Knödelfütterer bedienten, und als die Vögelchen fertig waren mit ihrer Abendmahlzeit, da hatten wir dank Otto unser Thema fürs heutige Türchen: Vögel im Winter! 

Richtig kalt war es geworden in den letzten Tagen, teilweise sackte die Temperatur bis auf minus 8 Grad, da kamen die Vögelchen unserer Grafschaft regelmäßig zum futtern auf Balkonien, relativ pünktlich zum lt. unserem Feste- und Bräuchebuch traditionellen Beginn der Vogelfütterung mit dem Tag der Heiligen Elisabeth am 19. November gab es draußen ja wieder was zu schnabulieren für sie. Bilder von ihnen zu machen ist recht schwierig, mein Zoom ist nicht so mächtig und nah an der Balkontüre, da fliegen sie dann gleich weg, wenn sie Frau Chefredakteurin erspähen. Und da wir ohnehin seit einigen Tagen einen Nostalgielauf haben, kommen nun die Bilder, die wir im Archiv vorrätig haben von den Vögeln im Winter, wir sind überzeugt, auch die machen euch allen wieder Freude hier. 

Dann legen wir mal los: 

Zuerst mal eine Galerie unserer gesammelten Werke

Nun geht es einzeln weiter:

Das Bild hatten wir im ersten Jahr unseres Blögchens für den traditionellen Beginn der Vogelfütterung dazumalen eingestellt, wir finden es immer noch so fein! 

Dieses Bildchen hätte Mimi in heaven gefallen, sie hat zwar zu ihren Lebzeiten als geborene Jägerin eher mit Jagdinstinkt die Vögelchen auf Balkonien beguckt, aber wir glauben, so hätte es ihr auch gefallen. 

Zumal die Vögelchen ja auch fliegen können! 

Da sind nun wieder viele Bilder mit Servietten bei, da möchten wir euch doch auch noch zeigen, was wir da manchmal so mit machen, Serviettentechnik ist ja was feines, und da hat Frau Chefredakteurin mal was für die Vögel gebastelt

einen Ständer, zum Futterknödel u.ä. dran hängen oder um Äpfel dran „aufzuspießen“! 

Bei unseren Bildern waren auch viele Rotkehlchen, die wir so sehr mögen, und da haben wir nun vorhin noch ein feines Bild aus dem Archiv gekramt, ist uns zufällig in die Hände gefallen, auch mal selbst gemacht von Frau Chefredakteurin, aber mit Window-Color:

Das sieht so hübsch aus, wenn es von der Sonne beleuchtet wird, oder abends mittels einer Lampe! 

Und an was wir uns dabei auch noch erinnert haben, bei all den Vögeln hier, das waren unsere Vogelfutterkuchen, die anno domini 2016 mal gebacken worden sind hier, BrigitteE hatte damals die Idee und die Ausführung dazu, die wir dann übernommen haben. 

So, und damit wären wir nun auch wieder am Ende unseres Türchens 19, wir hoffen, es hat euch allen wieder Spaß und Freude gemacht, hier reinzugucken, wünschen euch allen einen guten Start in die letzte Weihnachtswoche, einen ebensolchen Montag möglichst ohne Streß und Hektik, paßt alle gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, das wünscht euch von ganzem Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia  

Habt Frieden im Herzen!  

Und habts fein!  

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Grafschafter Wochenanzeiger – Türchen 8 vom Adventskalender 2022 🎄

 

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r 

Türchen  

Und wieder nun läßt aus dem Dunkeln…

Und wieder nun läßt aus dem Dunkeln
die Weihnacht ihre Sterne funkeln!
Die Engel im Himmel hört man sich küssen
und die ganze Welt riecht nach Pfeffernüssen…

So heimlich war es die letzten Wochen,
die Häuser nach Mehl und Honig rochen,
die Dächer lagen dick verschneit
und fern, noch fern schien die schöne Zeit.

Man dachte an sie kaum dann und wann.
Mutter teigte die Kuchen an
und Vater, dem mehr der Lehnstuhl taugte,
saß daneben und las und rauchte.

Da plötzlich, eh man sich’s versah,
mit einem Mal war sie wieder da.

Mitten im Zimmer steht nun der Baum!

Man reibt sich die Augen und glaubt es kaum …
die Ketten schaukeln, die Lichter wehn,
Herrgott, was gibt’s da nicht alles zu sehn!
Die kleinen Kügelchen und hier
die niedlichen Krönchen aus Goldpapier!
Und an all den grünen, glitzernden Schnürchen
all die unzähligen, kleinen Figürchen:
Mohren, Schlittschuhläufer und Schwälbchen,
Elefanten und kleine Kälbchen,
Schornsteinfeger und trommelnde Hasen,
dicke Kerle mit roten Nasen,
reiche Hunde und arme Schlucker
und alles, alles aus purem Zucker!

Ein alter Herr mit weißen Bäffchen
hängt grade unter einem Äffchen.
Und hier gar schält sich aus seinem Ei
ein kleiner, geflügelter Nackedei.
Und oben, oben erst in der Krone!!
Da hängt eine wirkliche, gelbe Kanone
und ein Husarenleutnant mit silbernen Tressen –
ich glaube wahrhaftig, man kann ihn essen!

In den offenen Mäulerchen ihre Finger,
stehn um den Tisch die kleinen Dinger,
und um die Wette mit den Kerzen
puppern vor Freuden ihre Herzen.
Ihre großen, blauen Augen leuchten,
indes die unsern sich leise feuchten.
Wir sind ja leider schon längst „erwachsen“,
uns dreht sich die Welt um andre Achsen

Und zwar zumeist um unser Büro.
Ach, nicht wie früher mehr macht uns froh
aus Zinkblech eine Eisenbahn,
ein kleines Schweinchen aus Marzipan.
Eine Blechtrompete gefiel uns einst sehr,
der Reichstag interessiert uns heut mehr;
auch sind wir verliebt in die Regeldetri
und spielen natürlich auch Lotterie.
Uns quälen tausend Siebensachen.
Mit einem Wort, um es kurz zu machen,
wir sind große, verständige, vernünftige Leute!

Nur eben heute nicht, heute, heute!

Über uns kommt es wie ein Traum,
ist nicht die Welt heut ein einziger Baum,
an dem Millionen Kerzen schaukeln?
Alte Erinnerungen gaukeln
aus fernen Zeiten an uns vorüber
und jede klagt: Hinüber, hinüber!
Und ein altes Lied fällt uns wieder ein:
O selig, o selig, ein Kind noch zu sein!

(Arno Holz, 1863 – 1929, deutscher Dichter und Dramatiker des Naturalismus und Impressionismus)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, nun öffnen wir hier heute Türchen 8 mit einem langen Gedicht und halten dafür das restliche Türchen ein bissel kleiner. Es kommen ja noch 16 Türchen, da holen wir heute mal ein bissel Luft für die restlichen! 

Im Gedicht war viel von Licht, von Kerzen und Weihnachtslichtern die Rede, da haben wir euch als Türchen-Thema wieder „Häuser, Haus“ rausgesucht, wir zeigen euch die Rückfront unserer Häuser hier, weihnachtlich beleuchtet, in denen unsere Redaktionsräume ihren Sitz haben

wir leuchten momentan noch nicht mit, oben im Bild mittig unter dem Dachvorsprung, aber das kommt noch. Wie gesagt, noch 16 Türchen! 😊

Und dann dachten wir uns, hier paßt nun gerade wieder so richtig schön die Geschichte von den vier Kerzen rein, die bisher in keinem Adventskalender fehlte, so soll sie es auch im heurigen nicht. 

Vier Kerzen

Am Adventskranz brannten vier Kerzen. Draußen lag Schnee und es war ganz still. So still, dass man hören konnte, wie die Kerzen miteinander zu reden begannen.

Die erste Kerze seufzte und sagte: „Ich heiße FRIEDEN. Mein Licht gibt Sicherheit, doch auf der Welt gibt es so viele Kriege. Die Menschen wollen mich nicht.“ Ihr Licht wurde kleiner und kleiner und verglomm schließlich ganz.

Die zweite Kerze flackerte und sagte: „Ich heiße GLAUBEN. Aber ich fühle mich überflüssig. Die Menschen glauben an gar nichts mehr. Was macht es für einen Sinn, ob ich brenne oder nicht?“ Ein Luftzug wehte durch den Raum, und die zweite Kerze verlosch.

Leise und sehr zaghaft meldete sich nun die dritte Kerze zu Wort: „Ich heiße LIEBE. Mir fehlt die Kraft weiter zu brennen; Egoismus beherrscht die Welt. Die Menschen sehen nur sich selbst, und sie sind nicht bereit, einander glücklich zu machen.“ Und mit einem letzten Aufflackern war auch dieses Licht ausgelöscht.

Da kam ein Kind ins Zimmer. Erstaunt schaute es die Kerzen an und sagte: „Warum brennt ihr nicht? Ihr sollt doch brennen und nicht aus sein.“ Betrübt ließ es den Blick über die drei verloschenen Kerzen schweifen.

Da meldete sich die vierte Kerze zu Wort. Sie sagte: „Sei nicht traurig, mein Kind. So lange ich brenne, können wir auch die anderen Kerzen immer wieder anzünden. Ich heiße HOFFNUNG.“

Mit einem kleinen Stück Holz nahm das Kind Licht von dieser Kerze und erweckte Frieden, Glauben und die Liebe wieder zu Leben.  

 

(Verfasser: unbekannt)

Und damit schließen wir unser 8. Türchen und bitten alle unsere lieben Leser: Laßt das Licht der letzten Kerze, laßt die Hoffnung nicht verlöschen! Zünden wir Kerzen an, machen wir Licht, vertreiben wir das Dunkle in der Welt, entzünden wir die Lichter der Kerzen und entzünden wir uns an ihnen, entzünden wir unsere Herzen an Frieden, Glaube, Liebe und Hoffnung. Tragen wir sie in die Welt! Auch wenn es noch so aussichtslos erscheint! Wir leben, um zu lieben, und Liebe ist Licht. 

In unserem 8. Adventskalendertürchen mit den Räucherkegeln war heute der Duft „Feuerzangenbowle“, das paßt, finden wir, gerade richtig schön zu Licht, Lichtern und Kerzen, auch die Feuerzangenbowle verbreitet ein schönes, heimelig-geheimnisvolles Licht! 

Habt alle einen schönen, friedlichen Donnerstag, paßt alle gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, das wünscht euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia  

Habt Frieden im Herzen!  

Und habts fein!  

 

Grafschafter Wochenanzeiger – fallende Blätter 🍁🍂🍁 – nahendes Licht ⭐🌟🕯 – Ewigkeitssonntag ⚱🕯

Herbst

Die Blätter fallen, fallen wie von weit,
als welkten in den Himmeln ferne Gärten;
sie fallen mit verneinender Gebärde.

Und in den Nächten fällt die schwere Erde
aus allen Sternen in die Einsamkeit.

Wir alle fallen. Diese Hand da fällt.
Und sieh dir andre an: Es ist in allen.

Und doch ist Einer, welcher dieses Fallen
unendlich sanft in seinen Händen hält.

 

(Rainer Maria Rilke, 1875 – 1926, österreichischer Erzähler und Lyriker)

Ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, der letzte stille Feiertag vom Monat November, der Ewigkeitssonntag! Bei unserer freitäglichen Redaktionssitzung haben wir überlegt, welches Thema wir dazu nehmen könnten, dieweil Luzia bereits unser Archiv nach einem Gedicht durchsucht hat. Als sie uns dann zeigte, welches sie gewählt hatte, hatten wir auch unser Thema: Himmel, Bäume und fallende Blätter…..und am Horizont der erste Adventsschimmer. 

Ewigkeitssonntag, wir gedenken all unserer Lieben, Mensch oder Tier, die uns vorausgegangen sind. Die fallenden Blätter der herbstlichen Bäume sind da ein Symbol voller Trost, im Abschied färben sie sich in ihr buntes Kleid und die kahlen Äste der Bäume, die sie zurücklassen, bilden schon die ersten Knospenansätze aus, die im Winter schlafend auf das steigende Licht und die Wärme im Frühling warten, um in leuchtendem, frischen jungen Grün wieder aufzuerstehen, der ewige Kreislauf des Lebens. 

Die Bäume rund um unser Eulennest sind auch jetzt, schon fast wieder am Ende vom November, noch immer so herbstlich-bunt, aber langsam fallen auch die Blätter alle, wie man auf dem letzten Bild sieht. Heute Nacht wird es wohl den ersten Frost geben, da wird es bald vorbei sein mit der bunten Pracht. Und der November zieht sein berühmt-berüchtigtes graues Kleid an, in das er Natur und Himmel kleidet. 

 

Traurige Stimmung des Abschiednehmens. 

Und doch: Wir werden nicht ohne Hoffnung gelassen, denn siehe da, im eintönigen grau des Himmels röten sich zarte Wölkchen, denn die Sonne ist ja immer noch da, hinter den Wolken verborgen verspricht sie einen neuen, lichten Morgen

ganz zart am Horizont

Und in all dem Dunkel, das wir fürchten, öffnet sich der Himmel im Licht, 

unter der lastenden dunklen Wolke öffnet sich ein Lichtspalt, das war so ein wunderbares Schauspiel am Abendhimmel in der Grafschaft, beobachtet von unserem Eulennest! 

ein Versprechen wie ein Regenbogen: Es wird wieder licht! 

Ein Gruß aus der Ewigkeit, ein Blick ins Land hinter den Wolken, ein vereinen der dies- und der jenseitigen Welt. 

Der Himmel steht offen! Einen Spalt breit! Lichte Grüße! 

Wenn man nicht nur die dunklen Wolken sieht, so ist das wohl ein Symbol! 

Aus der äußersten Ecke unseres Wohnzimmerfensters fotografiert, mit dem Stern für Mimi an der Scheibe! 

Wie mit dem Lineal gezogen, die leuchtende Linie, noch ein kurzer Moment und dann schlossen sich die „Himmelspforten“ wieder. Es war ein wundervolles Schauspiel. 

Der November, der ungeliebte Monat der Frau Chefredakteurin, nimmt nun schon langsam wieder seinen Abschied, rein wettertechnisch war er in diesem Jahr nicht so schlecht wie sein Ruf, aber letztlich gehören sie ja doch dazu, die trüben grauen Tage mit den entlaubten Bäumen

und den Silhouetten des Herbstes

Vielleicht färben sich die Blätter im Herbst nur so bunt, um uns den Übergang zu erleichtern, schwelgen wir noch ein wenig in bunten Herbstblättern. 

Mit einem wunderschönen Musikstück, das ich meiner Mama auf ihrem letzten Weg mitgegeben habe,

zünden wir nun noch ein Kerzchen an für all unsere vorausgegangenen Lieben, Mensch oder Tier

 

und kehren vom Friedhof zurück

in der Hoffnung, daß die Lichter auf den Gräbern uns zum Licht des Advents führen. 

Vielleicht schneit es sogar bald, dann verkündet uns das süße kleine Rotkehlchen, daß auch so gerne auf Friedhöfen weilt, 

  daß das Licht vom Advent da ist und uns das Dunkel wieder erhellt, „immer ein Lichtlein mehr…..“ wie es in einem schönen Adventsgedicht von Matthias Claudius heißt. 

Geht frohen Mutes durch die letzten Novembertage auf das Licht im Advent zu, ihr lieben Leser alle, habt einen besinnlichen Ewigkeitssonntag heute und unbeirrte Freude für die kommenden lichteren Tage, habt einen guten Start in die letzte vollständige Novemberwoche und ein frohes Herz, bleibt oder werdet gesund und paßt alle gut auf euch auf, das wünscht euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia  

Habt Frieden im Herzen  

Und habts fein!  

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Martinsgänse – Martinslaternen 🏮 – Martinssommer 🌞 – Martini im Eulennest! 🦉🐎🏮🎺🍗🍂🍁☀

Einladung zur Martinsgans

Wann der heilge Sankt Martin
will der Bischofsehr entfliehn,
sitzt er in dem Gänsestall
niemand findt ihn überall,
bis der Gänse groß Geschrei
seine Sucher ruft herbei.

Nun dieweil das Gickgackslied
diesen heilgen Mann verriet,
dafür tut am Martinstag
man den Gänsen diese Plag,
daß ein strenges Todesrecht
gehn muß über ihr Geschlecht.

Drum wir billig halten auch
diesen alten Martinsbrauch,
laden fein zu diesem Fest
unsre allerliebste Gäst
auf die Martinsgänslein ein,
bei Musik und kühlem Wein.

(Carl Joachim Friedrich Ludwig „Achim“ von Arnim, 1781 – 1831, deutscher Schriftsteller)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, da haben wir uns bei unserer freitäglichen Redaktionssitzung doch wieder so drauf gefreut, auf die Fragezeichen in euren Augen! 👁❓ Ist das Martinsfest nicht schon vorbei? Und der Grafschafter hinkt hinterher? Nein, beileibe nicht, wir hatten so eine schöne, stimmungsvolle Redaktionssitzung am Freitag, dieweil die Frau Chefredakteurin, pünktlich zum Martinstag am selbigen, unsere schöne Redaktionsganslaterne wieder ins Fenster gehängt hatte

und die Bärchen sie versonnen betrachteten, und so wurde ganz schnell die Idee für unsere Sonntagsausgabe am heutigen Sonntag geboren: Wir machen noch einen Martins-Eintrag, schließlich finden ja auch die Martinsumzüge rund um das eigentliche Datum statt, manchmal schon ein bissel eher, manchmal auch Tage später. 

Da die feine Ganslaterne so quasi der Anschubser für unsere Sonntagsausgabe war, beginnen wir nun auch mal mit den Martinsgänsen, wie im Titel und im Gedicht ja schon aufgeführt. 

Martinsgänse mit Gänseblümchen, 😊 das paßt! 

Die Legende von den Martinsgänsen, wie auch im obigen Gedicht beschrieben, ist euch sicherlich allen bekannt, dieser Legende nach sollte Martin zum Bischof von Tours ernannt werden, doch er wollte dieses Amt nicht annehmen und versteckte sich in einem Gänsestall. Aber die Gänse schnatterten so laut, daß er schnell entdeckt und schließlich doch zum Bischof von Tours geweiht wurde. Der Ursprung der Legende liegt allerdings in den damaligen bäuerlichen Traditionen, Am 11. 11., dem traditionellen Zinstag, wurden die Schulden oft in Naturalien beglichen. Dazu gehörten auch Gänse, die zu dieser Zeit schlachtreif waren. Daher bot es sich an, die Gänse an diesem Tag bei einem Festessen zu verspeisen. So mußten die Tiere nicht durch den Winter gebracht werden und man konnte sich vor der strengen Fastenzeit noch einmal richtig satt essen. Heute wird die Martinsgans traditionell mit Rotkohl und Klößen zubereitet.

Gänse sind feine Tiere, und auch, wenn ich Gänsebraten mag, wird hier doch jedes Tier geachtet und so haben wir mal wieder unser Archiv und unseren Serviettenfundus durchgesehen, um euch Bilder zeigen zu können. 

Aus dem Kaisergarten hier in meiner Heimatstadt

 

Wir haben aber auch Gänse in den Redaktionsräumen, außer unserer Laternengans, eine kleine Gänsefamilie, guckt mal:

Das ist der Ganter, der stolze Herr Papa!

Das ist seine Frau, die Gänsemama, mit ihren Gösseln

das Nesthäkchen! 

Und die ganze stolze Familie

Fein, nicht wahr, sie haben ihren Platz eigentlich am zum Topfschrank umfunktionierten ehemaligen Gefrierschrank, aber um für euch zu posen sind sie mal schnell alle auf den Küchentisch geflogen. Mama und ihre kleinen Gösseln sind nämlich „Kantentiere“ sieht man ja auch auf den Bildern. 

Und noch weitere Gänse beherbergen die Redaktionsräume hier, nämlich eine als Eierbecherschmuck und ganz viele als Serviettenringe, guckt:

herbstliches Geschirr!

Für die, die sich nach all den niedlichen Bildern nun so gar nicht (mehr) mit einem Gänsebraten anfreunden können, hätten wir was ganz feines zum entspannten „Gänsebraten“ genießen: 

https://www.oetker.de/rezepte/r/martinsgaense-fuer-kinder

Gan(s)z ohne schlechtes Gewissen! 

Kommen wir nun zum zweiten Teil unseres Titels, den Martinslaternen und dem Laternelaufen, jedes Jahr wieder ein so schönes Fest für die Kinder, leider hat die Frau Chefredakteurin auch in diesem Jahr wieder keinen Martinszug zu sehen bekommen, obwohl sie zu der Zeit zum einkaufen unterwegs war. Dann schwelgen wir halt hier in unserer Sonntagsausgabe in schönen Bildern von und mit Laternen. Und in der Erinnerung an unsere eigenen Laternenumzüge und die mit unseren Kindern bzw. bei einigen unserer Leser auch schon die mit den Enkelkindern. 

 

Laterne, Laterne 

Laterne, Laterne,
Sonne, Mond und Sterne.
Brenne auf, mein Licht,
brenne auf, mein Licht,
aber nur meine liebe Laterne nicht!

Laterne, Laterne,
Sonne, Mond und Sterne.
Sperrt ihn ein, den Wind,
sperrt ihn ein, den Wind,
er soll warten, bis wir alle zu Hause sind!

Laterne, Laterne,
Sonne, Mond und Sterne.
Bleibe hell, mein Licht,
bleibe hell, mein Licht,
denn sonst strahlt meine liebe Laterne nicht!

(Volkslied aus Norddeutschland)

Der Brauch der Martinsumzüge und des Laternenlaufens ist weit verbreitet, für den Brauch der Laternen gibt es verschiedene Erklärungen: So ist überliefert, dass der Leichnam Martins in einer großen Lichterprozession nach Tours überführt worden sein soll. Als Erinnerung daran wurden später am Gedenktag des Heiligen Lichter und Laternen angezündet.

Der theologische Erklärungsansatz für den Laternenbrauch bezieht sich auf die frühere Leseordnung für den 11. November. Das Evangelium vom Licht unter dem Scheffel (Lk 11,33) besagt, dass der Glaube nicht versteckt, sondern wie ein helles Licht in die Welt getragen werden soll.

Außerdem war es bis in die Neuzeit üblich, daß Kinder aus Rüben und Kürbissen Laternen schnitzten, Kerzen hineinstellten, damit umherzogen und um Süßigkeiten oder Gebäck bettelten.

Die heutige Form der Martinsumzüge mit Laternen hat sich Ende des 19. Jahrhunderts im Rheinland entwickelt. Damals entstanden in vielen Städten und Dörfern Sankt Martins-Vereine, die geordnete Laternenumzüge organisierten. Das Martinsspiel mit der Darstellung der Mantelteilung wurde zum zentralen Element des Martinsfestes. Zum Abschluß des Martinszugs werden Tüten mit Süßigkeiten und Gebäck wie Weckmänner an die Kinder verteilt. Vom Rheinland aus hat sich diese Gestaltung des Sankt-Martins-Tags in ganz Deutschland verbreitet. Auch in Österreich und der Schweiz sind Laternenumzüge am Martinstag ein beliebter Brauch.

(Quelle: Sybil Gräfin Schönfeldt, Das große Ravensburger Buch der Feste und Bräuche) 

Die Mantelteilung auf einem alten Gemälde. 

Laternenkinder auf ihren Heischegängen

(Heinrich Hermanns, St.-Martins-Zug vor dem Düsseldorfer Rathaus, 1905) 

Das letzte Bild ist das Lieblingsbild der gesamten Redaktion, es ist so stimmungsvoll und natürlich, man spürt die Freude und die Aufregung und lächelt leise, weil sich daran wohl bei den meisten teilnehmenden in 117 Jahren bis heute nichts geändert hat. 

Eine kleine Galerie unserer Laternen, als wir sie 2020 in unsere Redaktionsfenster gehängt haben, zum leuchten, weil doch die Martinszüge coronabedingt ausgefallen waren. 

 

 

 

Ein Bild zur Mantelteilung haben wir noch, das wollte die Frau Chefredakteurin noch mit rein haben, weil ihr dabei immer wieder die kleine Geschichte aus ihren Kindertagen einfällt, wenn der Martinszug der Schule der damals kleinen Monika beendet war, dann mußte oben in der Wohnküche der elterlichen Wohnung die Mantelteilung nochmal nachgespielt werden, zu diesem Zweck mußte sich der Papa auf den Boden setzen als armer Bettler und Monika/Martina ritt auf ihrem imaginären Roß durch Schnee und Wind (rund um den Küchentisch! 🤭😁) wo sie dann nach einigen Umritten ihren Mantel (ein Bettlaken!) mit dem armen Bettler teilte. Das alles bei der Beleuchtung durch die Laterne und dem Glimmfeuerschein aus dem Küchennickelherd. Sehr stimmungsvoll und bis auf die wohlige Wärme im Raum bestimmt sehr adäquat zu den ursprünglichen Zeiten von St. Martin. 😊

Zum Abschluß des zweiten Teils haben wir noch ein so schönes Video für euch, die Kleinsten glücklich mit ihren Laternchen, wir hoffen, ihr habt so viel Freude daran wie unser gesamtes Team sie hatte: 

Und damit kommen wir zum dritten Teil unserer Martini-Sonntagsausgabe, dem Martinssommer:

Der Martini-Sommer oder Martinssommer gehört zu den meteorologischen Singularitäten. Martini-Sommer ist ein volkstümlicher Begriff in der Schweiz und Süddeutschland für eine typische Schönwetterperiode gegen Ende der ersten November-Dekade mit stabilen Hochdrucklagen, die in entsprechenden Jahren in den Weinbaugebieten eine Novemberlese möglich machen. Schweizer Meteorologen verwenden seit Generationen diesen aus dem Mittelalter des christlichen Abendlandes stammenden Ausdruck auch heute noch in ihren Wetterprognosen. Mittlerweile wird der Ausdruck Martini-Sommer im ganzen deutschsprachigen Raum angewendet. Martini-Sommer wird gerne mit Altweibersommer verwechselt. Letzterer betrifft jedoch die späten schönen Sommertage im Monat September.

Der Legende nach ereignete sich dieses Wetterphänomen erstmals beim Tod des heiligen Martin im französischen Tours. Der Bischof starb unerwartet während eines Besuches im Kloster, das er gegründet hatte. Beim Transport des Leichnams auf der Loire in die Stadt geschah das vermeintliche Wunder eines raschen Wärmeeinbruchs, so dass die Ufer neu ergrünten und Fruchtbäume zu blühen begannen.

(Quelle: Wikipedia)

Solch einen Martinssommer gab es in diesem Jahr mal wieder rund um den Martinstag, und er bescherte uns hier oben in unserem Eulennest und unserer Grafschaft einen richtig spektakulären Sonnenuntergang, den wir natürlich sofort fotografisch für euch festgehalten haben. Da wird sich nun Christa aus Kanada freuen, denn sie hatte auch solch einen fantastischen Sonnenuntergang in ihrem Blog, und bei den Bildern kommen wir dann auch zu der besprochenen Deutung einiger Bilder. 

Noch relativ „normal“ der Himmel mit unserem Hoppriel

aber gen Westen zeichneten sich schon sehr spezielle Wolken ab

und dann begann das Schauspiel über unserem Birkenpferd

Rosafärbung wie ein Strahlenkranz, 

als hätte Hoppriel einen Heiligenschein! 

Auf der anderen Seite entwickelten sich die Wolken weiter

ich hab mal zwei Bilder mit dem Katzennetz gemacht, um das in der Gesamtheit zeigen zu können

Hoppriel eingehüllt in herrlichen Farben

und bei diesem Bild nähert sich nun langsam die Deutung, die mir beim Anblick kam, achtet mal auf die Wolke direkt unter dem Zweig. 

das ist doch eine Schwalbe, oder? Der Martinssommer beschert mir Schwalbenkind meine geliebten Schwälbchen noch einmal mitten im November mit einer Wolkenformation ganz groß am Himmel, ich hab mich so gefreut, und die Bärchen waren auch ganz hin und weg. 

Und langsam löste sich alles auf! 

Ich hab gar nicht aufhören können zu fotografieren, das war einfach nur wunderschön! 

Das war unser Beitrag zum Martinssommer, zum Schluß unserer heutigen Sonntagsausgabe haben sich die Bärchen meines Redaktionsteams mal wieder mit unserem kleinen Küchenchef zusammengetan, Otto war wieder unterwegs bezüglich der Zutatenliste, und wir präsentieren euch nun leckeres zum Martini-Fest, es ist ja Sonntag heute, da schmeckt das alles ganz sicher auch noch ein paar Tage nach dem eigentlichen Termin. Guten Appetit! 

 

Ein Schmankerl hat sich die Frau Chefredakteurin noch bis hierhin aufbewahrt, die Bärchen und ich, wir haben nämlich einen kleinen Freudentanz hier aufgeführt neulich, denn stellt euch mal vor, wer bzw. was wieder da ist? Der schöne rote Stern in einem Fenster unserer Nachbarn, der immer gleich zu Beginn vom ungeliebten November leuchtete und den wir im letzten Jahr so schmerzlich vermißt haben, er ist wieder da, er leuchtet wieder, keine Ahnung, warum er pausiert hat, aber nun ist er wieder da und wir treten den Beweis an:

Da ist er wieder, direkt im Fenster neben der beleuchteten Haustüre! Wir haben gejubelt! 😁❤

Und damit wünschen wir euch allen nun einen wunderschönen Sonntag, mit oder ohne Martinssommer, paßt alle gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, laßt euch nicht unterkriegen, und startet am Montag gut wieder in eine neue und hoffentlich schöne Woche, das wünscht euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia  

Habt Frieden im Herzen!  

Und habts fein!  

 

 

Grafschafter Wochenanzeiger – die Nacht der Nächte 🧛‍♂️👻🦇🕷🕸 – Halloween! 🎃🎃🎃🎃🎃🎃

Die Gespenster

Der Alte

O Jüngling sei so ruchlos nicht,
und leugne die Gespenster.
Ich selbst sah eins beim Mondenlicht
aus meinem Kammerfenster,
das saß auf einem Leichenstein:
Drum müssen wohl Gespenster sein.

Der Jüngling

Ich wende nichts dawider ein,
es müssen wohl Gespenster sein.

Der Alte

Als meiner Schwester Sohn verschied,
(das sind nunmehr zehn Jahre!)
sah seine Magd, die trefflich sieht,
des Abends eine Bahre,
und oben drauf ein Totenbein:
drum müssen wohl Gespenster sein.

Der Jüngling

Ich wende nichts dawider ein,
es müssen wohl Gespenster sein.

Der Alte

Und als mein Freund im Treffen blieb,
das Frankreich jüngst verloren,
hört seine Frau, wie sie mir schrieb,
mit ihren eignen Ohren
zu Mitternacht drei Eulen schrein:
Drum müssen wohl Gespenster sein.

Der Jüngling

Ich wende nichts dawider ein,
es müssen wohl Gespenster sein.

Der Alte

In meinem Keller selbst gehts um.
Ich hör oft ein Gesause;
doch werden die Gespenster stumm,
ist nur mein Sohn zu Hause.
Denk nur, sie saufen meinen Wein:
Das müssen wohl Gespenster sein.

Der Jüngling

Ich wende nichts dawider ein,
doch wünscht ich eins davon zu sein.

Der Alte

Auch weiß ich nicht, was manche Nacht
in meiner Tochter Kammer
sein Wesen hat, bald seufzt, bald lacht;
oft bringt mirs Angst und Jammer.
Ich weiß das Mädchen schläft allein;
drum müssen es Gespenster sein.

Der Jüngling

Ich wende nichts dawider ein;
doch wünscht ich ihr Gespenst zu sein.

(Gotthold Ephraim Lessing, 1729 – 1781, Dichter der Aufklärung)

Hallo, ihr liebe Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, das war im letzten Eintrag der Cliffhanger und Hinweis meines Bärenteams auf die nächste Ausgabe unseres Grafschafters, nicht am Sonntag, sondern am Montag, zu 

und da sind wir! Ich denke, all unseren Lesern ist klar, das war eine herrlich-fröhliche und wieder einmal turbulente Redaktionssitzung am Freitag, ein durcheinander von blättern im Archiv, neue Ideen einbringen, Bilder raussuchen und neue erstellen, kurzum: Die ganze Redaktion war im Ausnahmezustand!

Endlich ist sie da, die heißersehnte Nacht der Nächte, Halloween, im Blögchen und im anschließenden Grafschafter heuer zum 11. Mal zelebriert, geliebtes Fest unserer Mimi in heaven mit ihrer Freundesliste, die legendären Feiern im Eulennest sind unseren Lesern allen wohlbekannt, und wecken sicher so manche vergnügte Erinnerung, Samhuinn, das schottische Halloweenfest, in Ermangelung einer Fahrtmöglichkeit zu Hamish Schloß derer von McBär-Duff auf der Ritterburg der Grafschaft Lirich, was war unser Schottenbärchen stolz und glücklich, wißt ihr noch? 

In diesem Jahr, da waren wir uns schnell einig in unserer Redaktionssitzung, sollte es wieder ein fröhlicher, aufmunternder, farbenfroher Halloweeneintrag werden, eng angelehnt an den Ursprung des Festes bei den alten Kelten, denn da war es ein Fest zum Ende der Erntezeit und dem Beginn des Winters, das bietet sich so gut an am Ende eines wirklich goldenen Oktobers in diesem Jahr! So haben wir uns als Thema unseres diesjährigen Halloweeneintrags noch einmal die Kürbisse „vorgeknöpft“, sie werden unseren Eintrag beleuchten, alsdann, gruseln wir uns also fröhlich durch die Nacht der Nächte! In Erinnerung an unser aller Co-Autor, unserer Mimi in heaven, die dieses Fest so geliebt hat, haben die Bären meines Redaktionsteams sie zur Zeremonienmeisterin unseres heutigen Eintrags ernannt, so wird sie hier ihr wachsames Auge über unsere geschmückte Grafschaft und unser Eulennest von ihrer Wolke ☁ und ihrem Stern ⭐halten.

Unser Haus erwartet seine Halloween-Gäste

freudig und sicher auch ein bissel wehmütig versammeln sich dazu die Freunde von Mimis Freundesliste, die schon mit ihr in der „Anderswelt“ weilen: 

Storm Balou 

Chica 

die graue Eminenz und 

Steve. 

Willkommen zur Halloweenfeier im Eulennest, und willkommen alle anderen, mit denen hier immer so trefflich gefeiert wurde, allwieder steht unser Butler bereit und all unsere kleinen Geister und Gespenster umschwirren euch zur Begrüßung.  

Buddy 

Django

Torty

Keks

Devil 

Rani und Fleckchen 🐱

Lakritze

Tobias

Luna

Amira

Angel

Niki

 

Alle da? Prima, dann kann die Feier ja losgehen! 

Wir haben uns so auf euch alle gefreut, nehmt Platz, macht es euch gemütlich, und mein Redaktionsteam macht jetzt mal eine Halloween-Modenschau für euch alle, lach, sie haben keine Kosten und Mühen gescheut, um sich so richtig herrlich in unserer Haus- und Hofboutique halloweenmäßig aufzubrezeln, Vorhang auf für mein Bärenteam:

So, ihr Lieben alle, da hattet ihr schon mal euren Spaß, dann erklären wir jetzt das diesjährige Halloween-Buffet für eröffnet, es gibt

lecker Kürbissuppe, von unserem kleinen bärigen Küchenchef meisterlich kreiert, und 

Kesselskuchen, dazu reichen wir einen blutroten Tomatensalat

stilecht dekoriert! 

mit Hexchen! 

Kürbisbrot dazu

und zum Nachtisch blutroter und giftgrüner Wackelpudding! Mit Sahne! 

Getränkekarte gefällig? Büddeschön!

Guten Appetit und gut Schluck! 

Und um euch rum leuchtet die Halloween-Deko im Eulennest. 

Apropos Eulennest, die Eulen vom selbigen haben wieder Zuwachs bekommen, guckt mal:

Aus Plauen eingeflogen! 

Die Grafschaft zeigte am Sonntagabend schon die Vorboten am Himmel für die Nacht der Nächte heute, 

eine dunkle Wolkenwand zog auf 

und unser Birkenpferd Hoppriel in Erwartung! Für den Grusel in der Grafschaft! Mit einer verhangenen Mondsichel mit Hof, wie passend! 

Schaurig-schön! 

Die Frau Chefredakteurin hat auch noch ein feines Erlebnis für euch aufgeschrieben, passend zum heutigen Halloweentag, sie war am Freitag zum üblichen Wochenendeinkauf unterwegs, dabei kommt sie am städtischen Kindergarten unserer Grafschaft vorbei, und da ging so ein süßes kleines Hexchen an Mamas Hand vergnügt nach Hause, da war sicher auch Party im Kindergarten, und der kleine Schatz hat so gestrahlt, daß alle, die ihm unterwegs begegnet sind, das süße Kostümchen bewundert haben, Frau Chefredakteurin natürlich auch!

Und ein Stück des Wegs weiter waren zwei Häuser so richtig schön von außen für Halloween dekoriert, samt „Nebel“ inform von Watteplatten auf den Hecken und in den Bäumen. 

 

Im Eulennest geht natürlich auch nix ohne Musik, und zu solch einer Party wie heute gehört sie auf jeden Fall dazu, also sind die Bärchen und ich auf die Suche gegangen, und haben selbstverständlich auch was gefunden, wir waren begeistert beim anhören und hoffen, ihr auch, also, los, alle Mann/Frau/Hund/Katze/Bären 👴👵🐕🐈🐻 auf die Tanzfläche, dann legt mal alle eine kesse Sohle aufs Parkett 💃🕺💃🕺

Wir hoffen, ihr habt alle Spaß an unserer „Nacht der Nächte – Halloween“, es ist doch so wichtig, ein bissel fröhlich zu feiern, trotz alledem, und wenn ihr dann im Morgengrauen unser Eulennest und unsere Grafschaft verlaßt, dann begleitet euch ein kleiner bäriger Nachtwächter, damit ihr gut wieder nach Hause kommt. 

Habts fein, paßt alle gut auf euch auf, bleibt oder werdet gesund, und habt einen guten, stillen Feiertag am 1. November, sowie eine gute neue Woche, das wünscht euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia  

Habt Frieden im Herzen!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Herbstfreuden im Eulennest 🦉🍂🍁🕯🌆🌇🎃 – 🎬 die 3.

Herbstlieder

Nun strömet klar von oben
der Tag ins Land herein,
aus tiefem Blau gewoben
und lichtem Sonnenschein.

Es will noch einmal blühen
der Wald, bevor er starb;
er prangt in goldnem Glühen
und lächelt purpurfarb.

Und fern im Glanze schließet
sich Berg an Berg gereiht,
und Sabbatstille fließet
im Tale weit und breit.

Was will dich’s wundernehmen,
o Freund, zu dieser Frist,
daß deine Brust ihr Grämen
wie einen Traum vergißt?

Daß du der alten Sorgen
mit Lächeln nur gedenkst
und in den goldnen Morgen
dich voll und froh versenkst?

O gib dich hin dem Frieden
und sauge diesen Glanz,
der aller Welt beschieden,
in deine Seele ganz.

Laß Ruh‘ und Lied sich gatten
bei frommem Harfenklang,
der letzten Trauer Schatten
versühne mit Gesang.

Der Sonne heb entgegen
den Becher jungen Weins,
und heischt der Trunk den Segen,
so wünsche segnend eins:

Daß, wenn nach Freud‘ und Leide
dein Herz einst brechen will,
wie dieser Herbst es scheide
so heiter, groß und still.

(Emanuel Geibel, 1815 – 1884, deutscher Lyriker)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, wir heißen euch herzlich willkommen in unserem Eulennest im herbstlichen Ambiente, mein Bärenteam 

im herbstlichen Gewande und die Frau Chefredakteurin, nehmt euch zum beginnenden Sonntag ein schönes Täßchen Kaffee, Tee oder Kakao und genießt unsere heutige Sonntagsausgabe, die sich nach Beratung bei der freitäglichen Redaktionssitzung rund ums Eulennest hier oben dreht, denn Frau Chefredakteurin war wieder im Dekowahn! 🎃🍁🍂🕯😂

Der Herbst ist so wunderschön derzeit, mit milden Temperaturen, goldenem Sonnenlicht und einer herbstlich geschmückten Natur, da hielt uns nichts mehr und es wurde geschmückt, was das Zeug hält!

Beginnen wir mit Balkonien, Mimi in heaven wird entzückt alle vertrauten Dekoteile beguckt haben von ihrer Wolke ☁ und ihrem Stern ⭐

Da ist sie, die ganze Pracht unserer Herbstdekoration, 

die kleinen niedlichen Vogelscheuchen sind wieder da

und strahlen im Sonnenlicht, herbstliche Blütenpracht entfaltet sich allüberall

die Sonnenblumenwindmühle dreht im herbstlich-aufböenden Wind fröhlich ihre Kreise

der Wind gefällt auch unserem kleinen Drachen wieder sehr

der gemeinsam mit einem herbstlich gefärbten Übertopf und einen ebensolchen Teelichtbehälter den Herbst auf Balkonien genießt. 

Er strahlt richtig vor Freude! 

Am Zaun mit dem Balkonienschild prankt wieder buntes Herbstlaub, und ihr erinnert euch sicher alle noch an diese feine Sonnenblume, die dazumalen bei novembrigen Usselwetter so sehnsüchtig in die Redaktionsräume guckte und endlich wieder in den kuscheligen Karton wollte, der dann bis zum nächsten Herbst ihr warmes Zuhause ist. Nun strahlt sie wieder mit der Sonne um die Wette. 

Der Teelichtbehälter in seiner schönen Farbe leuchtet am Tag ganz ohne Teelichter

und auch in den Kästen blüht noch so einiges in den schönen Herbst. 

Folgt uns von Balkonien in die Küche unserer Redaktion, auch da ist das Fenster wieder herbstlich geschmückt

und man sieht so schön das herrliche Wetter draußen. 

Wir hatten mal einen Fensterkranz aus Window-Color aus Hagebutten, der hat aber mal vor längerer Zeit das zeitliche gesegnet, nun bleibt im Herbst der Sommerkranz hängen, der mit Zitronen und Orangen ja auch herbstliche Farben hat, bis Frau Chefredakteurin mal einen neuen Herbstkranz kreiiert hat. 

Nun geht es durch den Flur 

wo abends rote Dekokerzen leuchten, was wir euch noch zeigen werden, 

ins Wohnzimmer unserer Redaktion

mit dem geschmückten Kamin, den wieder unsere Eulen bevölkern, Eulalia, Eusebia und Urs. Sie haben Verstärkung von leuchtenden Eulenkerzen bekommen und natürlich darf unser Halloween-Kürbiskopp nicht fehlen. 

Sieht herrlich aus am Abend, wenn alles leuchtet. So stimmungsvoll! Herbstliche Schmücke in und unter der Standvase

die Bärchen und ich, wir waren sehr zufrieden. 

Neue Teelichter gab es 

in der Duftrichtung Lavendel-Minze, so schön und so entspannend. 

Selbstverständlich hat Frau Chefredakteurin auch draußen im Korridor wieder alles herbstlich aufgehübscht, da freuen sich auch immer die Nachbarn. 

Jedes Jahr wieder Freude, jedes Jahr immer wieder ein bissel anders, mit all den wohlvertrauten Deko-Dingen. 

Heuer ist die Bodenvase neu dabei, wir fanden sie fein, ihr bestimmt auch, ein Erbstück meiner Mama. Bei ihr waren da in jedem Jahr Gladiolen drin zu bewundern. 

Auch der Türkranz ist wieder vertreten und das niedliche Schild vom letzten Jahr

das ist so knuffig! 

Wie alles leuchtet und glänzt am Abend, das zeigen wir euch später noch. 

Es wird schon früh dunkel in diesen Herbsttagen, dann zieht sich alles gemütlich nach innen zurück und genießt die gemütliche Atmosphäre eines friedlichen Heimes, Frau Chefredakteurin hat dann ja beim abendlichen Fernsehgucken gerne was zum arbeiten in der Hand, sprich, sie strickt und häkelt dann wieder. In diesem Jahr hatte sie einen neuen Pullover im Auge, das gute Stück versprach viel Strickspaß, weil es auf Rundstricknadeln ohne Naht in einem Rutsch vom Bündchen bis zu den Ärmelausschnitten gestrickt wird, und just zu diesem Vorhaben bot ihr Einkaufsladen hier in der Grafschaft auch wieder passende Wolle an, die gleiche, aus der schon silber- und burgunderrote Accessoires für den letzten Herbst und Winter entstanden sind, dieses Mal fiel die Wahl auf diese Farbe

weiß mit einem ganz dezenten Glitzerfaden, der im richtigen Licht, wie im zweiten Bild zu sehen, wie Regenbogenfarben glänzt, wunderschön. Leider gab es nicht mehr die gesamte Menge, die Frau Chefredakteurin benötigte, so wurde erstmal improvisiert mit hier noch vorhandener rein weißer Wolle, und Frau Chefredakteurin begann das Teil zu stricken. Und je mehr es Gestalt annahm, desto bedauerlicher fand ich, daß die Wolle nicht ausreichend für den ganzen Pullover war, und plötzlich fiel mir was ein: Es gibt noch eine Filiale meines Einkaufsladens ein bissel entfernt von unserer Grafschaft, aber durchaus auch fußläufig zu erreichen, bei dem herrlichen Herbstwetter wäre ein Gang durch die Gemeinde doch eh was feines („Gemeinde“ kann man da wörtlich nehmen, denn der Laden liegt noch eine ganze Ecke hinter unserer evangelischen Kirchengemeinde St. Paulus, von der meine katholische Gemeinde Sonntags immer das große Geläute geliehen bekommt! 😊🔔🔔🔔). Gedacht, getan, nach einem schönen Herbstbummel den Laden erreicht und voller Spannung betreten: Ob sie die Wolle wohl noch hatten? Sie hatten, und auch in ausreichender Menge, zwei Sortimente wanderten augenblicklich in den Einkaufswagen von Frau Chefredakteurin. Was für eine Freude, nun wird der Pullover gesamt aus dieser Wolle gestrickt! Natürlich hab ich auch noch bissel den „neuen“ Laden inspiziert, war ein sehr vergnüglicher Nachmittag. Zufrieden und glücklich hab ich dann den Weg wieder nach Hause angetreten. 

Den kleinen Blumenladen hier haben wir nun nicht zufällig eingeschoben, denn zu den Herbstfreuden, die im Titel wieder vertreten sind, zählen ja nicht nur die realen Dinge, sondern auch Herzensfreuden, die die Seele streicheln, und mit einem solchen Blumenladen hängt die nächste Herbstfreude von Frau Chefredakteurin und dem Bärenteam zusammen. 

Die hübschen Orchideen, die hier auf der Wohnzimmerfensterbank unserer Redaktionsräume wohnen, brauchten unbedingt neue Erde, ein kleiner Blumenladen befindet sich ebenfalls fußläufig in unserer Grafschaft, also machte sich Frau Chefredakteurin auch da auf den Weg. Die Erde war schnell gefunden, ein ausgiebiger Bummel in der Außenanlage des Ladens wurde angeschlossen, und all die schönen Herbstblumen bewundert, drinnen gab es zum größten Entzücken von mir schon die erste Weihnachtsdeko, herrliche Sachen, aber nach dem Motto „nur gucken, nicht anfassen“ 😂 wir haben so viel Deko zu Weihnachten hier, obwohl…..mal gucken, im Advent ist es sicher noch schöner, da geh ich nochmal gucken, lach! Es wurden noch Meisenknödel für die Winterfütterung und ein feiner Fütterer für selbige in den Einkaufskorb gepackt und dann ging es ab zur Kasse. Brav bezahlt, die Verkäuferin gab das Wechselgeld heraus und meinte „warten Sie mal kurz“, drehte sich um, griff was vom Tisch und stellte es vor mich hin mit den Worten „die schenke ich Ihnen!“ Ich glaub, ich hatte kugelrunde Augen vor Erstaunen und Freude, denn guckt mal, was da vor mir stand:

Zwei „Flammende Käthchen“, Kalanchoe mit botanischem Namen, hier sind sie bereits in dem vorhandenen Topf in ihrem neuen Zuhause angekommen, sind die nicht wonnig? Die Farbe(n)? Und die Blüten sind auch noch gefüllt! 

Ihr könnt euch sicher alle meine Freude vorstellen, ich hab die Verkäuferin richtig angestrahlt und gefragt, womit ich das verdient hätte, und sie meinte, sei halt mein Glückstag heute! 😁🍀 Ich hab mich artig bedankt, ich hätte echt fast einen Knicks gemacht wie früher als kleines Mädchen! 😊💛🧡 Die Freude wollte ich unbedingt mit euch teilen! 

Und hier ist dann auch der neue Fütterer mit den Meisenknödeln zu sehen mit einem lieben Dank an Jürgen für den Tipp mit der Befestigung. 

Nun senkt sich langsam der Abend über die Grafschaft und unser Eulennest

und in den Redaktionsräumen und auf Balkonien beginnt das herbstliche Leuchten unserer Kerzen

im Flur, die roten Kerzen, 

Draußen im Korridor zur Freude der Nachbarn

 

von der Haustüre aus gesehen, die letzten beiden Bilder. 

Und auf Balkonien, unser Kürbiskopp und die Solarleuchten mit der Eule! 

Und damit wünschen wir allen unseren lieben Lesern einen wunderschönen, herbstlich-strahlenden Sonntag, paßt alle gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, genießt den Herbst, er ist so schön in diesem Jahr, und kommt alle gut wieder in die neue Woche, das wünscht euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia  

Habt Frieden im Herzen!  

Und habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Diamanten der Natur 💎 – Regentropfen 💧☂ – Herbstfreuden 🎬 die 2. 🍁🍂

Regentag im Herbst

Still vom grauen Himmelsgrunde
sprüht der sanfte Regenstaub –
trüber Tag und trübe Stunde –
Thränen weint das rothe Laub;
vom Kastanienbaum ohn‘ Ende
schweben still die welken Hände.

Trübe Herbstesregentage:
Gerne wandr‘ ich dann allein,
was ich tief im Herzen trage,
leuchtet mir in hellem Schein;
in die grauen Nebelräume
spinn‘ ich meine goldnen Träume.

Und so träum‘ ich still im Wachen,
bis der Abend niedersinkt,
und in all den Regenlachen
sanft und roth sein Abglanz blinkt.
In der Nähe, in den Weiten:
Rosenschimmer bessrer Zeiten!

(Heinrich Seidel, 1842 – 1906, deutscher Ingenieur und Schriftsteller)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, Regentage, endlich mal wieder Regentage, (wer hätte gedacht, daß man die mal begrüßt und schön findet!) mein Redaktionsteam war jedenfalls hochentzückt nach der Hitze im Eulennest vor noch gar nicht so langer Zeit und drückte sich die Nasen an der Fensterscheibe platt. Und meinte dann kategorisch bei unserer freitäglichen Redaktionssitzung, wo Frau Chefredakteurin doch ohnehin noch einkaufen gehen müsse, um die geliebten Redaktionsbärchenbäuche lecker zu füllen, könne sie auch gleich ihre Kamera mitnehmen und Regenbilder machen! Ihr ahnt es sicher schon, der Wunsch meiner Crew ist mir natürlich Befehl, zumal Luzia, die ja genau wie ich für schöne Dinge schwärmt, auch noch für den passenden Titel sorgte mit ihrem Vergleich, Regentropfen seien Diamanten der Natur. Und dann mit ganz verträumten Augen vor sich hin summte „Diamonds are a girl’s best friend…..“ woraufhin dann die Augen von Frau Chefredakteurin leuchteten, denn damit hatte Luzia unbewußt einen feinen Bogen zu den nächsten hier vorzustellenden Geburtstagsgeschenken von mir gespannt, fein gemacht, Luzia! 🤗❄🐻

Dann macht es euch mal gemütlich, liebe Leser, holt euch Kaffee ☕ oder Tee ☕ oder Kakao ☕ oder was ihr gerne mögt und genießt mit unserer herbstlich-verregneten Sonntagsausgabe die Bilder von den Diamanten der Natur: 

Es gibt wieder nasses Pflaster

und die Blätter und Blüten freuen sich alle über das erfrischende, ersehnte Naß

 

Pfützen gibt es wieder

in denen sich die Bäume spiegeln

die in der trockenen Zeit schon so viele Blätter abgeworfen haben. 

Herbstfrüchte leuchten in den Tag

Zwischen noch grünen Blättern

leuchten die ersten gelben

und das abgefallene Laub verbreitet Herbststimmung.

Das Laub sah so strahlend aus über den Regen, man konnte gar nicht aufhören zu fotografieren:

 

Und zeigte wunderschön unseren Titel, Regentropfen, die Diamanten der Natur:

Ist das nicht schön? Ich hab mich so über diese Bilder gefreut! 

Das ist schon einiges an Karat bei der Größe, nicht wahr? 🤭💎😊

Blätter am Gartenzaun

Farnkraut im herbstlichen Kleid

Ob der Tannenbaum schon von Weihnachten träumt? 

Unser Strauch mit den wunderschön gefärbten Blättern freute sich auch sichtlich über den Regen

samt seiner schönen, grünen Früchte. 

Im Blumenkübel vor der Haustüre blühte so hübsch noch eine feine Fuchsie

und ich hab sogar Heidekraut im Garten entdeckt:

Da können wir nun ganz prima Bilder unserer feinen neuen Heide auf Balkonien einfügen, die wir in einer Regenpause mit strahlendem Abendsonnenschein fotografiert haben, das Wetter ist derzeit bissel wie im April:

Himmelsöffnungen, mit dem Stern für unsere Mimi in heaven. 

Und unser Heidekraut:

Gegen die strahlende Abendsonne

Nun kommen die Abschlußbilder der Regentropfen-Exkursion von Frau Chefredakteurin rund ums Eulennest und aus unserer Grafschaft

zum Schluß noch mit blitzblauem Himmel! Es war so herrlich, die Regentropfen schimmerten wirklich wie Diamanten in der strahlenden Herbstsonne! 

Wieder angelangt in den Redaktionsräumen bestürmten die Bärchen meines Redaktionsteams mich sofort mit „Bilder zeigen“, aber sie mußten sich noch ein wenig gedulden, denn es gab auch noch Diamanten an den Fenstern der Redaktionsräume zu fotografieren, die mußten unbedingt noch bei unserer Galerie hier dabei sein: 

Diamantensplitter! 💎😊👍

Das hat richtig Freude gemacht, irgendwie gab es die schönen Bilder aber auch wie auf Bestellung! 

Ein Hochkaräter! 😂💎

Und nun werdet ihr alle erfahren, warum Frau Chefredakteurin den Vorschlag der Bärchen vom Redaktionsteam mit den Regentropfenbildern und insbesondere Luzias Vergleich mit den Diamanten der Natur so herrlich fand, denn nun kommt die wirklich gelungene Überleitung von den „Diamanten der Natur“ zu den echten Diamanten! 😊💎 Ihr erinnert euch?

Mit dieser feinen Schachtel, die Frau Chefredakteurin zum Geburtstag von Brigitte/Plauen bekam, haben wir euch im letzten Eintrag auf den Inhalt neugierig gemacht, nun lüften wir das Geheimnis: 

Wir fangen langsam an, lach! 

Eine Kette mit einem entzückenden Anhänger, besetzt mit echten Diamantsplittern! Und hier des leuchtens und glitzerns wegen abends bei Kerzenschein fotografiert, aber wir haben natürlich auch noch Tagesaufnahmen, um die ganze Schönheit zu würdigen:

Ist die nicht wunderschön??? Da könnt ihr euch sicher alle meine große Freude vorstellen, und hier kommt natürlich nun erst einmal ein ganz lieber Dank an Brigitte/Plauen für dieses zauberhafte Geschenk! 🤗❤❤❤

In der Eulenschachtel war noch was hübsches, das sich auch gut zum aufbewahren der schönen Kette eignen würde

eine Herzchendose, ich finde das Kränzchen darauf so wonnig! 

Und da Brigitte/Plauen ja in einer Spitzenstadt wohnt, gab es noch was so schönes:

Eine Spitzen-Rose, die fehlte noch in der Sammlung der Rosenliebhaberin, lach! 

Da haben wir nun ein weiteres Geburtstagspackerl für euch geöffnet, nun steht noch eines aus, auf das sich meine Bärchen so ganz besonders freuen, und das auch schon ein wenig die langsam und stetig auf uns zu kommende Winterzeit berührt, da haben wir euch jetzt neugierig gemacht und ihr habt noch was zum vorfreuen! 

Kein Eintrag hier ohne unsere nostalgischen Bilder, da haben wir zum Thema Regen/Regentropfen natürlich auch noch unser Archiv durchgeforstet, dann laßt uns mal gucken:

Eines kommt jetzt zum Schluß, natürlich ein Rosenbild, ein Serviettenbild! 

Natürlich haben wir das Thema, gerade dieses Thema, auch für auf die Ohren gefunden, Vorhang auf für Marilyn Monroe mit ihrem Lied, in zwei Fassungen, einmal als Filmausschnitt und einmal mit Text zum mitsingen! Viel Freude! 

 

 

Und damit wünschen wir euch allen einen zauberhaften Herbstsonntag, genießt den Regen, genießt die Sonne, genießt den Herbst und jeden Tag! Das braucht die Seele! Bleibt oder werdet alle gesund und paßt gut auf euch auf, das wünscht euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto   und Luzia  

Habt Frieden im Herzen!  

Und habts fein! 

 

Grafschafter Wochenanzeiger – herbstliches Allerlei – 🪁🎵📚☕🕯🍇🍐🍎🍄🌰🌻🍁🍂 Auf der Suche nach Herbstfreuden!

An den Herbst

Mit dankbarem Gemüte
hin nehm ich deine Güte,
Herbsttag, du milder Gast,
der du mich reich beschenktest,
den Sinn ins Klare lenktest
und mich zum Abend fröhlich ausgerüstet hast.

Nun ist in mir kein Drängen
und bin doch nicht im Engen,
bin ruhevoll bewegt.
Was gilt es, mehr zu wollen,
als so im Friedevollen
teilhaftig sein des Ganzen, das mütterlich uns hegt.

(Otto Julius Bierbaum, 1865 – 1910, deutscher Lyriker, Romanautor und Herausgeber der Zeitschrift „Pen“)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, unschwer unserem Titel zu entnehmen, daß diese Sonntagsausgabe nach unserer freitäglichen Redaktionssitzung mal wieder eine gemeinschaftliche Arbeit unseres gesamten Teams wird. Denn nun ist der Herbst wirklich eingezogen auch in der bis dahin mehr als immer noch sommerlichen Grafschaft, endlich hat es nicht nur nächtens, sondern auch am gesamten Samstag bis auf wenige sonnige Ausnahmen mal am Stück geregnet, es gab Pfützen und Mensch, Natur und das gesamte Redaktionsteam konnten aufatmen. Das tat gut! Und in Anbetracht der Tatsache, daß es solche Tage im noch jungen Monat September noch mehr geben wird und wir garantiert irgendwann auch wieder übers herbstliche Usselwetter „knatschen“ werden, haben die Bärchen und ich vorsichtshalber schon mal eine ganze Palette an Herbstfreuden rausgekramt! 

  • in Erinnerungen kramen und schwelgen 📓📷
  • wandern 🥾
  • im Herbst reifen die Trauben, also ist Wein eine Herbstfreude 🍇🍷
  • Drachen steigen lassen 🪁
  • Musik hören 🎵🎹🎻🎷🎸
  • lesen 📚
  • Tee zelebrieren und trinken ☕
  • Kerzen leuchten wieder 🕯
  • kulinarische Herbstfreuden entdecken 🍐🍎🌰🍄🍇
  • die herbstliche Natur genießen 🍂🍁🍁🍂🌻

Dann fängt die Frau Chefredakteurin mal diese Sonntagsausgabe an mit in Erinnerungen kramen und schwelgen, was sie ja nicht nur ihrem Alter gemäß ohnehin gerne macht. Also mußte der reichhaltige Fundus doch mal wieder durchgesichtet werden, was er wohl zu bieten hat, und das war nun auch dem Titel gemäß ein Allerlei:

Zwischen alten Bildern und anderen „Zeitzeugen“ hab ich mal wieder was feines von meinen Eltern bzw. von meinem Vater entdeckt, ich hatte euch doch mal vor Zeiten meinen Dienstausweis von meiner Bauernhofarbeitsstelle gezeigt, ihr werdet es kaum glauben, nun hab ich den alten meines Vaters entdeckt:

über das Bild haben meine Mama und ich uns immer gekringelt, so ein typisches „Automatenbild“! 

Im gleichen Fundus-Kasten kam das hier noch zum Vorschein

Frau Chefredakteurin mit ihren Eltern beim letzten gemeinsamen Besuch in Höxter, meinem Kindheitsparadies, ich denke mal, da war ich so süße 15 – 16 Jahre alt. Lang, lang ist’s her! 

Höxter war dann so ein Stichwort, weiter gekramt und fündig geworden: Kennt ihr solche Karten noch? 

Im vorderen Teil, also in der Lokomotive, war was zum aufklappen