Grafschafter Wochenanzeiger – Türchen 20

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r

Türchen

Der Baum des Friedens

Ich weiß, im Dunkel steht ein Baum
mit Kerzen übervoll besteckt.
Manchmal in einem schönen Traum
ein Engel sie zum Leuchten weckt.

Der ganzen Erde Menschen seh‘
ich stehen unter seinem Grün,
aus ihren Herzen will kein Weh‘,
will nur verklärte Freude blüh’n.

Kein Kampf und Sieg ist unter ihm,
nicht eine einzige Stimme flucht,
indes ein gold’ner Cherubim
in seinen Zweigen Früchte sucht.

Es steigt der Engel Tag und Nacht
hinauf, hinab und will nicht ruh’n,
und legt der süßen Früchte Fracht
den Menschen in die off’nen Truh’n.

                                           

                               

(Alfons Petzold)

Seid gegrüßt, ihr lieben Leser des Adventskalenders vom Grafschafter Wochenanzeiger!

Heute öffnen wir bereits das Türchen 20, gestern war schon wieder die letzte unserer kirchlichen Frühschichten hier in meiner Heimatgemeinde, da dachte ich mir, ich nehme euch einfach mal mit auf meinem Weg frühmorgens in die Kirche.

Dunkel ist es natürlich noch, das war der Versuch, ein bewegliches Leuchten an einem Fenster zu fotografieren. Der Mond stand am Himmel

und die Burg Lirich leuchtet spärlich in die Dunkelheit.

Das ist die Straße, die zu meiner Kirche führt

und das ist die „Hauptstraße“ meiner Grafschaft, links geht es dann direkt zur Kirche.

So ist der Anblick für mich, wenn ich direkt darauf zulaufe, und der Bewegungsmelder für bessere Beleuchtung mich noch nicht „entdeckt“ hat.

Da hat er mich entdeckt, und ihr könnt nun auch besser gucken. Links das „Gestell“, das ist unser Glockenturm mit der einzigen Glocke, die wir noch aufstellen können.

So, und hier habt ihr nun die legendäre „Unterkirche“, in der unser Frühstück nach der Andacht stattfindet, die Treppe runter befindet sich ganz rechts neben der Haupttreppe zur Kirche.

Eines der mittigen Fenster, dahinter ist die Taufkapelle, die Weihnachtsbäume stehen schon! In der Kirche auch!

Das Gebäude im Hintergrund, das ist Björns ehemaliger Kindergarten, er liegt direkt neben der Kirche.

Noch einmal der Mond! Vom Eingang der Kirche aus fotografiert.

Die Andacht war wieder sehr stimmungsvoll, mit drei Kerzen bereits am Adventskranz, Lichtern auf dem Altar und dem Weihrauchgefäß, wo bei den Fürbitten Weihrauch aufgestreut wird.

Das Motto der letzten Frühschicht war:  Alarm – Fürchtet euch nicht!

In einer kleinen Geschichte ging es dann darum, welch ein Alarm gemeint ist, der nämlich, der die eigentlichen adventlichen und weihnachtlichen Gefühle so oft überdeckt, der der Hektik, des Stresses, was wohl noch alles zu besorgen und zu erledigen ist, wie viele Feiern noch besucht werden müssen usw. usf.! Und diesem Alarm gegenüber die Botschaft der Engel: Fürchtet euch nicht! In diesem Falle auf „gut deutsch“ laß mal 5 gerade sein, was nicht geht, geht halt nicht, halt mal inne, hör mal auf zu rennen, besinne dich auf das wesentliche der Weihnacht: Die Engel verkünden die Frohe Botschaft!

Unser Geschenk zu dieser Frühschicht war wieder ein sehr passendes:

Schlecht zu erkennen am Kaminkranz?

Ein Engelsflügel!

Die Engel als Verkünder der Frohen Botschaft und der beruhigenden Worte: Fürchte dich nicht!

Denn Furcht lähmt und macht handlungsunfähig!

Alle Symbole unserer Frühschichten:

Ja, das waren sie nun wieder, unsere weihnachtlichen Frühschichten in diesem Jahr.

Nach dem Nachhausekommen hab ich mich dann noch bissel hingelegt, und als ich wieder aufgestanden bin, hab ich euch nun was fotografiert, ich glaub, das ist ein Novum in unseren Adventskalendern, guckt mal:

Jaaaaa, das war die Temperatur auf Balkonien am 19. Dezember um die Mittagszeit, im Schatten!

Mimi konnte es kaum glauben

Ja, ist denn schon wieder Frühling statt Weihnachten??? Na, dann aber ab nach draußen

Sonne pur, herrlich, mein Dosenöffner! Komm auch! Wie man auf diesem Bild sieht

und Mimi es inspiziert: Die weihnachtliche Deko auf Balkonien wartet noch auf ihren Einsatz, alles bissel verlangsamt in diesem Jahr.

Warum Mimi hier so „entsetzt“ guckt?

 

Ja, ich hatte Blumen gegossen und ooooh, fürchterbar:

der Balkonboden war naß, igitt, wie sollte Mimi denn nun da vorbei wieder rein kommen können, lach! Hat sie natürlich geschafft, im Stechschritt, hihihihihi!

Und das war es nun wieder, unser 20. Türchen, ich hoffe, es hat euch wieder bissel Spaß gemacht, habt alle einen schönen Freitag, macht euch keinen „Alarm“, bleibt oder werdet gesund und vergeßt nicht die Frohe Botschaft der Engel.

Habts fein, wünschen euch allen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger!

Grafschafter Wochenanzeiger – Advent, Advent, ein Lichtlein brennt…

Der Abend kommt von weit gegangen
durch den verschneiten, leisen Tann.
Dann preßt er seine Winterwangen
an alle Fenster lauschend an.

Und stille wird ein jedes Haus:
Die Alten in den Sesseln sinnen,
die Mütter sind wie Königinnen,
die Kinder wollen nicht beginnen
mit ihrem Spiel. Die Mägde spinnen
nicht mehr. Der Abend horcht nach innen,
und innen horchen sie hinaus.

(Rainer Maria Rilke)

Wie schnell doch die Zeit vergeht, liebe Leser des Grafschafter Wochenanzeiger, nun ist mit dem heutigen Tage der November auch schon wieder Geschichte und die Adventszeit beginnt! Die schöne, traute, heimelige Zeit, die uns zum Christfest und zum Ende des Jahres führt.

In den letzten Novembertagen, mit Ausnahme des gestrigen Samstags, war das Wetter wahrhaft novembrig-usselig, grau und verregnet, da wurde es sogar unserer noch immer leuchtenden Sonnenblume auf Balkonien zu viel, sehnsüchtig guckte sie in die gute, warme Stube

und zu unserer rasenden Reporterin Mimi,

Frau Chefredakteurin, guck mal, die arme Sonnenblume, sollen wir sie nicht endlich reinholen? Ja, Mimi, hast recht, es ist kein Wetter mehr für herbstliches Leuchten! Verabschieden wir uns also vom Herbst mit noch einmal golden leuchtenden Bildern von unserer Birke vor dem Wohnzimmerfenster samt unserem Baumpferd

schließlich leuchten draußen ja auch schon die ersten Adventslichter!

Also haben wir unsere Sonnenblume samt der übrigen Herbstdeko wieder ins Haus geholt, und da es überall schon so wonnig leuchtete, haben wir im Wohnzimmerfenster auch schon mal mitgeleuchtet, wir hatten noch sowas feines von einer meiner Freundinnen geschenkt bekommen, die dieses Jahr mal etwas neues wollte und wußte, wie schön ich dieses Teil bei ihr immer fand:

Wir machen es geheimnisvoll, hihihi, passend zum Advent!

Ist das nicht hübsch? Ein Lichterbäumchen mit so hübschen Anhängern aus Glas und oben einem Stern!

Mein Redaktionsteam hat begeistert zugeguckt, schließlich erleben alle drei, Ruddi, Bruno und Hamish, die erste Adventszeit hier in unseren Redaktionsräumen. Und da die Jungs nun schon mal so eifrig bei der Sache waren, haben wir kurzerhand noch eine Redaktionssitzung abgehalten, denn für die kommende Adventszeit und den heute beginnenden Dezember gab es ja noch eine Frage zu klären: Wie steht es denn in diesem, dem 8. Jahr in diesem Blögchen, wieder mit dem obligatorischen Adventskalender? Frau Chefredakteurin stellte die Überlegung in den Raum, den Adventskalender der vergangenen Jahre vielleicht dieses Jahr an den Grafschafter Wochenanzeiger anzupassen, also eingangs zu verändern, Ruddi, Bruno und Hamish blätterten derweil im Archiv der vielen Türchen aus vergangenen Jahren, Mimi waren sie ja bestens vertraut. Und nach einigem Hin und Her stellte dann Mimi als stellvertretende Mitredakteurin und rasende Reporterin den Antrag, es so zu belassen, wie es sich all die Jahre bewährt hätte und Freude gemacht habe! Denn schließlich habe sich der Grafschafter Wochenanzeiger ja den guten News verschrieben, und dazu gehörten eben auch Traditionen! Getreu dem Motto „Traditionen sind das weitergeben der Flamme, nicht das bewahren der Asche“ waren alle übrigen Redaktionsmitglieder ebenfalls der Meinung, da müsse unbedingt auch hier im Grafschafter ein Zeichen gegen die schnelllebige Zeit gesetzt werden, in der nix so langweilig wäre wie die Meldung von gestern, Mimi summte dazu ein Lied, ich mußte so lachen, es war eine Textzeile, natürlich, wie könnte es anders sein, von Reinhard Mey, aus seinem Lied „Ich bin Klempner von Beruf“ „Neulich hab‘ ich einen Boiler installiert, der hat gut und gern zwei Tage funktioniert. Dann war er drei Tage alt und das heiße Wasser kalt. Na, da hab ich gar nicht lange repariert, sondern sofort einen neuen installiert.“ Ja, und gegen so eine Einstellung hätte doch, meinte Mimi, der Grafschafter Wochenanzeiger auch eine Verpflichtung!

Wir haben dann abgestimmt, und das Ergebnis war einstimmig:

Der Adventskalender wird unter der Einleitung in der Titelzeile „Grafschafter Wochenanzeiger“ wie gewohnt weiter geführt!

Und so öffnet sich hier heute, zum 1. Dezember und damit zum 1. Türchen eines jeden Adventskalenders, auch der euch so wohlvertraute und, wie wir hoffen, auch beliebte, Adventskalender vom Blögchen und im ersten Jahr auch vom Grafschafter Wochenanzeiger! Wir hoffen, ihr habt alle wieder Freude dran und uns fällt noch 23 mal was ein, lach!

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r

Türchen

Advent, Advent,
ein Lichtlein brennt.
Erst eins, dann zwei,
dann drei, dann vier,
dann steht das Christkind vor der Tür.

(Verfasser unbekannt, mündlich überliefert)

Da ist es, das erste Türchen eures Adventskalenders, und was hätten wir euch da zu bieten? Da der Eintrag ja ein bissel ausgeholt hat, machen wir das erste Türchen kurz und bündig: Wir haben unseren Adventskranz fertig, und den zeigen wie euch nun:

Na, wie gefällt er euch? Meine Redaktion war begeistert, er ist schlicht in diesem Jahr, aber groß und hat wunderbar verschiedenes Grün

das wir nicht zudekorieren wollten, er riecht herrlich nach Wald

und hat eine ganz große Schleife!

Viel weiter sind wir auch noch nicht gekommen mit dekorieren in diesem Jahr, die letzten Tage und Wochen mit der Sorge um unsere Co-Autorin und rasende Reporterin Mimi forderten doch ihren Tribut.

Fürs erste Türchen haben wir uns daher ganz nostalgisch noch einmal Archivbilder von ganz vom Anfang, von 2012, ausgesucht, was hatte ich dazumalen eine Freude, als ich die im Netz gefunden habe.

Wir hoffen, damit machen wir allen Lesern hier Vorfreude auf die schöne, besinnliche Zeit, nehmt euch alle die Zeit, wenn es irgend geht, sie auch besinnlich und innig zu machen, kein Tag kommt zurück!

In diesem Sinne wünschen wir euch allen einen wunderschönen, gemütlichen ersten Adventssonntag!

Frau Chefredakteurin und Mimi haben sich schon mal adventlich umgezogen, der Rest der Truppe folgt in den nächsten Türchen-Tagen nach!

Habts fein! Euer Grafschafter Wochenanzeiger

 

Grafschafter Wochenanzeiger – News von Reporterin Mimi

Das kranke Kätzchen

Kätzchen ist krank,
macht ein traurig Gesicht,
liegt auf der Bank
und rührt sich nicht.

Miau! Ich versteh,
die Maus war zu fett.
Magenweh?
Dann mußt Du zu Bett.

Püppchen hör zu,
dem Kätzchen geht’s schlecht.
Ist es Dir recht;
Wir legen’s zur Ruh
in dein Bettchen hinein,
decken’s warm zu
und wiegen es ein.

Da schläft’s eine Stunde,
verdaut seine Maus
und springt dann gesund
zum Bettchen hinaus.

(Gustav Falke)

Hi, Folks oder auch Tach, meine lieben Leser hier alle!

Liebe Güte, war das ein Tag, wie ihr ja alle wißt, mußte ich heute nochmal mit meinem Frauchen zu meiner Tierärztin. Beim letzten Mal hat ja die Überrumpelungstaktik von Frauchen mit der Katzentransportbox für sie prima geklappt, aber dieses Mal……! Wie meine Freundin Rani schon richtig vermutet hatte, hab ich mir das gut gemerkt, also hat das reinlocken mit Leckerli dieses Mal nicht geklappt, und nach einigen vergeblichen Versuchen mußte Frauchen dann doch beherzt zufassen, um mich da rein zu bugsieren! Was sie auch (für mich leider!!!) geschafft hat. Menno!

Na, und dann allwieder das gleiche wie letztes Mal, Autofahrt, Ankunft, und ab ins Behandlungszimmer. Aber meine Tierärztin ist richtig lieb, da bleib ich dann auch ganz lieb in der Transportbox sitzen, Frauchen ist da wieder einmal völlig perplex von gewesen, hihihihi! War auch alles ganz schnell überstanden, Frauchen und meine Tierärztin haben dann noch ganz viel bequatscht, aber da überlaß ich Frauchen gleich die Feder für, ich bin froh, wieder in meinem Zuhause zu sein und mußte erstmal überall gucken, ob alles in Ordnung geblieben ist während meiner Abwesenheit.

Natürlich auch mal kurz auf Balkonien, obwohl das Wetter nicht so toll ist.

Dann hab ich erstmal als Belohnung ein Leckerli bekommen, aus dem Leckerli-Schrank in der Küche

Da war schon alles verputzt!

Und jetzt ruh ich mich erstmal aus! Habts fein und einen schönen Dienstag

eure rasende Reporterin Mimi.

Ja, ihr lieben Leser alle, nun muß sich Mimi erstmal ausruhen, und ich gleich auch, lach! Wie Mimi schon geschrieben hat, es war nicht leicht, sie dieses Mal wieder in die Tranportbox zu kriegen, das hatte sie sich gut gemerkt!

Aber letztlich klappte es dann doch.

Und nun zum ärztlichen Bulletin: Also, die Entzündung ist raus! Und wir haben nun einen Therapieplan, wie wir weiter mit homöopathischen Mitteln neuerliche Entzündungen verhindern und so auch hoffentlich das Grundübel des Knubbels am entarten hindern können. Da wären dann noch ein paar Däumchen und Pfötchen zum drücken ganz angebracht! Aber wir sind jetzt einfach mal zuversichtlich, daß wir das Ganze beherrscht kriegen!

Ganz lieben Dank für eure lieben Unterstützungen hier alle in Form von Daumen- und Pfötchendrücken, aufmunternden Kommentaren und euer an uns denken!

Wir sind beide schachmatt, lach, und werden uns jetzt einen gemütlichen Tag machen, habt alle einen schönen Dienstag und bleibt oder werdet gesund!

Liebe Grüße von mir und Mimi (jaaa, wir haben uns schon ein Adventskleidchen angezogen!) und dem gesamten Redaktionsteam

Habts fein!

 

Grafschafter Wochenanzeiger – herbstliches Leuchten in der Grafschaft

Herbstbild

Dies ist ein Herbsttag, wie ich keinen sah!
Die Luft ist still, als atmete man kaum,
und dennoch fallen raschelnd, fern und nah,
die schönsten Früchte ab von jedem Baum.

O stört sie nicht, die Feier der Natur!
Dies ist die Lese, die sie selber hält;
denn heute löst sich von den Zweigen nur,
was vor dem milden Strahl der Sonne fällt.

(Friedrich Hebbel)

Ein golden-oktobriger Novembertag begann am gestrigen Freitag in der Grafschaft, die Sonne strahlte in die Redaktionsräume, in denen eure rasende Reporterin Mimi bereits die Redaktionssitzung zur nächsten Ausgabe einberufen hatte, dieweil die Frau Chefredakteurin noch in der Küche ihren Kaffee braute. Ungewohnt früh hatte uns die Sonne alle auf den Plan gerufen, frisch auf zu neuen Taten, lach!

Da stimmt Mimi gerade unser Team auf arbeiten ein, bei der schönen Sonne waren alle erstmal noch bissel albern, hihihihi!

Kurze Schönheitspflege noch bei Mimi, und dann konnte es losgehen!

„Frau Chefredakteurin, wo bleibste denn, mach hinne mit deinem Kaffee, wir sind alle bissel ratlos, was wir für die neue Ausgabe bringen sollen?!“ „Bin ja schon da, nur keine Hektik, liebes Team! Tja, wenn ich so träumerisch in den wunderschönen November-Herbsttag gucke, der so gut tut nach der vorherigen Tristesse, wie wäre es denn mit Bildern vom herbstlichen Leuchten in der Grafschaft? Unsere Leserin Christa aus Kanada, bei der nun schon der Winter Einzug gehalten hat, meinte neulich in einem Kommentar, wir müßten hier vom Eulennest aus ja eine wunderschöne Aussicht auf die Herbstfarben haben!“ Der Vorschlag wurde vom gesamten Team begeistert aufgegriffen, danke, liebe Christa, für den beflügelnden Gedankenschubser, hihihihi!

Mein Team war dann sehr schnell fertig mit der Redaktionssitzung, es wurde mehrheitlich beschlossen, daß die Frau Chefredakteurin mal wieder auf Foto-Safari gehen sollte! Was ich natürlich nur zu gerne getan habe! Und so kommen jetzt die Fotos des herbstlichen Leuchtens rings um unser Eulennest:

Hier leuchtet ja erstmal unsere künstliche Blättergirlande,

bei der herrlichen Sonne war das aber doch auch so ein schöner Anblick.

Unser Grafschafter Baumzosse ist doch immer noch recht ansehnlich, oder? Die Birke daneben leuchtet in der Sonne wie mit Goldtalern bestückt.

Die Blätter rieseln zur Erde, aber auch am Boden sehen sie noch hübsch aus mit ihren Farben.

Grafschafter Himmelsblau mit leuchtenden Bäumen!

Das ist sie, die gesamte Rundumsicht von unserem Eulennest hier oben, mit all den schönen bunten Bäumen. Am Schlafzimmerfenster setzen derzeit die Weihnachtskakteen schon wieder Knospen an, freu, freu!

Und vom Küchenfenster aus hab ich mal „Kunst“ gemacht, lach:

Das ist ein Wandbild, welches hier in den Redaktionsräumen hängt, es paßt aber so schön zum herbstlichen Leuchten!

Meine Redaktionskollegen genossen die warmen Sonnenstrahlen und haben mir beim arbeiten zugesehen, hihihi, das ist der beste Job, den man kriegen kann. Ich kündigte meinem Team dann an, daß ich noch einkaufen gehen müsse, fanden alle prima und rieten mir, bei dem herrlichen Wetter die Knipse mitzunehmen, und so kommt ihr jetzt in den Genuß von Bildern unserer Grafschaft im Herbst.

Bunte Blätter vor der Türe, der Nachbar, der gerade dabei war, sie zusammenzurechen, ließ mir dankenswerter Weise welche liegen zum fotografieren, fand ich sehr nett!

Herbstfrüchte am Strauch

auf dem Weg zum Wochenendeinkauf!

Und nun hab ich was feines für euch, was ich euch schon so lange mal zeigen wollte, guckt mal:

Das ist bzw. war der Eingang zu meiner Stadtteilbibliothek hier in Lirich, leider ist das hübsch gemalte Bild bissel verschandelt worden von irgendeinem Deppen mit Sprühdose.

Das war die Anfahrt für den damaligen Bücherbus, der ja auch leider stillgelegt worden ist, da ist sogar noch die Rampe vorhanden, an die er immer „andockte“!

Diese Straße runter und hinten dann rechts rum, und ihr seid bei den Redaktionsräumen des Grafschafter, ich hatte echt nur einen Katzensprung bis zur Bücherei!

Untergebracht war sie in der ehemaligen Hauptschule Lirich, die mittlerweile auch geschlossen ist,

dies war der Haupteingang der Schule in ganz früheren Zeiten, da werden sich noch viele ehemalige i-Dötzchen hier in Lirich in heute gestandenem Alter dran erinnern, da hieß das noch Volksschule.

Buntes Leuchten in den Bäumen und

auf dem Boden!

Am Parkplatz meines Kaufladens, ich fand die hochziehende weiße Wattewolke so schön!

Nachbargärten

Wieder vor der Eingangstüre unserer Redaktion, mit gefüllten Einkaufstaschen, die erstmal abgestellt wurden, hier mußte doch auch noch fotografiert werden.

Vor der Türe blühen noch die Geranien vom Sommer

dieweil daneben die Herbstblätter liegen!

Wir haben so wunderschöne hohe Bäume hier

und diese hohe, schlanke Birke mit ihren Goldtalerblättern ist mein Liebling!

Auf dem Weg zu den Redaktionsräumen auch auf der Treppe Herbstblätter

Oben angekommen erwartete mich (und vor allem die Einkaufstasche) unser aller Co-Autor Mimi,

die Post wurde auch von ihr begutachtet, die ich gleich mit raufgebracht hatte.

Was hast du denn nun schönes mitgebracht, Frauchen, hoffentlich auch was für mich?

Klar, Mimi, da sind auch Leckerli für dich bei, geh mal gucken!

Ok, dann pack aus, ich kann das nicht, das weißt du! Das tat ich dann und Mimi zog hochzufrieden mit einem Leckerli ab in die Redaktionsräume, wo der Rest der Truppe natürlich lautstark nach ebenfalls Leckerli verlangten, seufz!

Und das war er nun, unser Eintrag vom herbstlichen Leuchten in der Grafschaft, am Montag kommen wieder die schönen Leuchten der St.-Martins-Laternen dazu,

 

 

da machen wir in diesem Jahr keinen Extra-Eintrag, da würde sich zu vieles wiederholen, greifen wir also aufs Archiv zurück.

Ich hoffe, beim Laternelaufen ist das Wetter dann auch so schön wie am gestrigen Freitag!

Wir wünschen euch allen ein feines, leuchtendes Wochenende, euer Grafschafter Wochenanzeiger-Redaktionsteam

Habts fein!

 

 

 

Grafschafter Wochenanzeiger – herbstliches Feuilleton

An den Herbst

Mit dankbarem Gemüte
hinnehm ich deine Güte,
Herbsttag, du milder Gast,
der du mich reich beschenktest,
den Sinn ins Klare lenktest
und mich zum Abend fröhlich ausgerüstet hast.

Nun ist in mir kein Drängen
und bin doch nicht im Engen,
bin ruhevoll bewegt.
Was gilt es, mehr zu wollen,
als so im Friedevollen
teilhaftig sein des Ganzen, das mütterlich uns hegt.

(Otto Julius Bierbaum)

Da sind wir nun endlich wieder, liebe Leserschaft, mit unserem Grafschafter Wochenanzeiger vom wieder genesenen PC!

Am vergangenen Montag waren nun endlich die Kinder hier in den Redaktionsräumen, und der PC-Doc, sprich mein Sohn, machte sich frisch ans Werk mit seinen heilenden Händen, lach! Wobei, erst einmal wurde das nichts mit dem frisch ans Werk machen, denn euer aller Co-Autor, unsere rasende Reporterin Mimi, hatte sich nach dem eintreffen der Kinder geradezu unsterblich in Björns Schuhe verliebt (Mimi ist bekennender Schuhfetischist, hihihihihi, sie liebt Schuhe, gleich, welcher Art!) und nahm genüßlich Platz auf selbigen, so daß der Doc nicht mehr vom Fleck kam, lach!

Schließlich hatte sie aber doch ein Einsehen ob des flehenden Blicks von seiten der Frau Chefredakteurin, die doch nun endlich den PC wieder geheilt sehen wollte.

Wie vermutet, war es tatsächlich das altersschwache Netzteil, es wurde ausgetauscht und siehe da, alles war wieder im Lot! Großes Aufatmen in der Redaktion, Beifall brandete auf, es war vollbracht! Der PC-Doc war ebenfalls hochzufrieden, und ich hatte dann noch einen richtig schönen, langen Tag mit den Kindern zusammen, freu, freu!

Da leuchten die Lämpchen wieder!!!

an den PC-Doc!!!

Wir hatten ja auch noch viel zu erzählen, seitdem sie aus Schottland zurückgekehrt waren, hatten wir uns ja nicht mehr gesehen. Jaaaa, und auf diesen Teil unseres Eintrags hat sich nun das gesamte Redaktionsteam seit Montag wie Bolle gefreut, denn höret und staunet: Es hat sich allwieder vergrößert, das Redaktionsteam, wir wachsen halt mit unseren Aufgaben, lach, und so können wir unserer treuen Leserschaft hier nun endlich unseren schottischen Außenkorrespondenten vorstellen:

Gestatten, Hamish, waschechter (also indanthren!) schottischer Bär, direkt aus Edinburgh, am Flughafen lief er den Kindern über den Weg und wurde sofort angeworben für die Redaktion vom Grafschafter Wochenanzeiger, samt seinem kleinen Dudelsack, mit dem er (wirklich!) Scotland The Brave spielen kann! Wir haben ihn alle begeistert begrüßt, Ruddi und Bruno waren geradezu entzückt, und wie Mimi unseren Volontär Ruddi unter ihre Fittiche genommen hat, so hat nun Bruno, unser Redaktionsbote, sich des schottischen Einwanderers angenommen. Paßt ja auch zu ihm als selber Asylsuchender, lach!

Da haben sich zwei gesucht und gefunden! Und Hamish ist gleich gut integriert!

Nach fast einer Woche Einarbeitungszeit stellt sich Hamish nun einfach mal selber vor:

Hello ghràdhaich leughadair, (das ist schottisch und heißt: Hallo, liebe Leser. Is e m ’ainm Hamish (mein Name ist Hamish) und ich komme aus Edinburgh, Schottlands wunderschöner Hauptstadt. Am Flughafen bin ich von zwei sehr netten deutschen Touristen angesprochen worden, ob ich nicht Lust hätte, bei einer ganz feinen deutschen Blogger-Zeitung als Außenkorrespondent zu arbeiten! Familienanschluß mit sehr lieben Redaktionsmitgliedern inbegriffen! Ich hatte!

Und den Entschluß hab ich wirklich nicht bereut, ich bin hier so herzlich und begeistert aufgenommen worden, da macht das arbeiten so richtig Spaß! Die beiden netten deutschen Touristen, das sind nämlich Sohn und Schwiegertochter von meiner jetzigen Frau Chefredakteurin!  Auf meinen ersten Eintrag in diesem tollen Wochenanzeiger hier hab ich mich echt so gefreut, hab mir auch gleich mal von der Frau Chefredakteurin so ein Vorstellungs-Avatar-Bildchen machen lassen, schön passend zur Jahreszeit, Dudelsack gab es aber leider nicht, da haben wir das Saxophon genommen, ist ja auch ein Blasinstrument. Und nun kommen mal Bilder von mir, damit ihr auch alle wißt, mit wem ihr es zu tun habt zukünftig in dieser Redaktion:

Meine Vorderansicht habt ihr ja schon gesehen, und so sehe ich von rückwärts aus:

Jaaaa, das hab ich mir doch nun gedacht, das ist doch immer die allseits berühmt-berüchtigte Frage: Was trägt man/bär unterm Schottenrock??? Na, das natürlich!

Hihihihihihihi!!! Für mein erstes Fotoshooting wurde hier das sog. Balkonien genutzt, ein sehr wichtiger Redaktionsraum vor allem an schönen Tagen und in der Frühjahrs- und Sommerzeit, das hat mir die rasende Reporterin Mimi gleich bei unserem ersten Treffen verklickert!

Wie ihr alle sehen könnt, verstehen wir uns prächtig! Ich durfte sogar schon den Liegestuhl ausprobieren, der sonst wohl ausschließlich Mimi (und gelegentlich der Frau Chefredakteurin) gehört:

So, nun wißt ihr also alle, wer ich bin und wie ich aussehe! Und komme nun gleich zu meiner ersten Aufgabe als Auslandskorrespondent, die Frau Chefredakteurin hatte mir erklärt, daß demnächst im Grafschafter Wochenanzeiger noch ein großer Eintrag vom Urlaub der Kinder in Edinburgh folgen wird, und da soll ich euch jetzt quasi so ein kleines „Appetithäppchen“ zum vorfreuen präsentieren, dann fang ich mal an:

Edinburgh, mein geliebtes Zuhause, bissel Heimweh hab ich ja manchmal schon. Aber da alle hier so nett sind, werde ich mich schon einleben, und letztlich ist das hier ja auch eine Grafschaft, das ist ja nun fast wie daheim.

Ist das nicht ein schönes Kirchenfenster? Es kommt noch eines:

Herrlich, oder???

Edinburgh bei Nacht

und das schottische Wappentier, das Einhorn!

Samt der schottischen Fahne.

Typisches Essen: Fish and chips!

Die Kinder von der Frau Chefredakteurin waren dieses Mal ja auch im Zoo von Edinburgh, da kommt jetzt auch noch ein Aperitif!

Habt ihr was zum drauf freuen!

Und wie mir die Frau Chefredakteurin erzählt hat, wißt ihr ja alle, daß ihre Kinder in Edinburgh ihren ersten Hochzeitstag gefeiert haben, und das ist das einzige Bild von der Feier, lach, mehr sind vor lauter Andacht und Freude vergessen worden zu machen.

Nun komm ich mal zum Abschluß meines kleinen Vorberichtes von Edinburgh, für den großen werde ich dann sicher auch wieder verantwortlich zeichnen als neuer Außenkorrespondent. Und was bietet sich jetzt hier zum Schluß noch an? Na, etwas ganz traditionelles aus meinem Heimatland, der schottische Dudelsackspieler

ganz stilecht, und da ich ja auch so einen kleinen Dudelsack besitze, mit dem ich auch wirklich spielen kann, kommt jetzt auch noch Musik. Erst einmal das Lied, das ich spiele, wenn man mir auf den Bauch drückt, lach!

„Scotland the Brave“, manche halten das für die schottische Nationalhymne, aber nein, die Nationalhymne ist diese hier:

„Flower of Scotland“

Krieg ich richtig feuchte Augen bei!!!

So, ihr lieben Leser alle, das war dann mal mein Einstand hier, jetzt geb ich die Feder weiter an die Frau Chefredakteurin, chì mi thu a dh ’aithghearr agus beannachd (bis bald und auf Wiedersehen)

euer Hamish.

So, unser neuer Außenkorrespondent hat sich höchst befriedigt zurückgezogen, dann mach ich hier mal weiter. Da unser Titel ja „herbstliches Feuilleton“ heißt, kommen jetzt nämlich noch Bilder unserer neuesten Herbstdeko in und außerhalb der Redaktionsräume:

Balkonien ist wieder herbstlich geschmückt, die Arbeiten wurden von der rasenden Reporterin Mimi überwacht, lach!

deren rote Laterne natürlich auch noch dabei ist.

Es folgt eine kleine Bildergalerie, die ihr durch anklicken wieder groß gucken könnt!

Wer es bequem mag, kann sich das auch als Dia-Show ansehen!

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In den Redaktionsräumen herbstelt es auch wieder

der Kamin ist wieder geschmückt und unsere beiden Redaktionseulen Eulalia und Eusebia haben wieder ihre Plätze zum Herbst bezogen.

Auch hier eine kleine Galerie.

Und als Dia-Show!

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Vor den Redaktionsräumen im Hausflur ist ebenfalls der Herbst wieder eingezogen

auch hier wieder kleine Galerie und Dia-Show:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Bei diesem Bild

wird Kristina (stubulinski) schmunzeln, denn von ihr stammen die feinen Ilex-Zweige, hihihihi! Danke nochmal!

Meinen Türkranz hab ich in diesem Jahr so schön fotografiert bekommen, deshalb kommt er hier nochmal richtig rein:

Abends leuchtet es dann wieder vor der Türe richtig schön heimelig

Halloween wirft da auch schon seine Schatten bei voraus!

Und damit wünschen wir allen unseren lieben Lesern ein wunderschönes Wochenende, das jeder nach seinem Gusto gestalten möge, bleibt oder werdet alle gesund, paßt auf euch auf und wir sagen „beannachd“, auf Wiedersehen, bis bald!

Eure Redaktion vom Grafschafter Wochenanzeiger

Chefredakteurin Monika, rasende Reporterin Mimi, Volontär Ruddi, Redaktionsbote Bruno und Außenkorrespondent Hamish.

Habts fein!

Oooh, und nicht vergessen: Heute Nacht werden die Uhren wieder umgestellt, von Sommer- auf Winterzeit, das heißt, um 3.00 Uhr um eine Stunde zurück auf 2.00  Uhr!      Ich freu mich drüber, endlich ist die Stunde wieder da, und von mir aus können sie jetzt die Finger davon lassen und alles bleibt, wie es mal war, lach!

Grafschafter Wochenanzeiger – Alles auf Anfang!

Herbstgang

Die Bäume stehn der Frucht entladen,
und gelbes Laub verweht ins Tal;
das Stoppelfeld in Schimmerfaden
erglänzt am niedern Mittagsstrahl.
Es kreist der Vögel Schwarm und ziehet,
das Vieh verlangt zum Stall und fliehet
die magern Aun, vom Reife fahl.

O geh am sanften Scheidetage
des Jahrs zu guter Letzt hinaus
und nenn ihn Sommertag und trage
den letzten, schwer gefundnen Strauß.
Bald steigt Gewölk und schwarz dahinter
der Sturm und sein Genoß, der Winter,
und hüllt in Flocken Feld und Haus.

Ein weiser Mann, ihr Lieben, haschet
die Freuden im Vorüberfliehn,
empfängt, was kommt, unüberraschet,
und pflückt die Blumen, weil sie blühn;
und sind die Blumen auch verschwunden,
so steht am Winterherd umwunden
sein Festpokal mit Immergrün.

Noch trocken führt durch Tal und Hügel
der längstvertraute Sommerpfad.
Nur rötlich hängt am Wasserspiegel
der Baum, den grün ihr neulich saht.
Doch grünt der Kamp von Winterkorne;
doch grünt beim Rot der Hagedorne
und Spillbeern unsre Lagerstatt!

So still an warmer Sonne liegend,
sehn wir das bunte Feld hinan
und dort, auf schwarzer Brache pflügend,
mit Luftgepfeif, den Ackermann;
die Krähn in frischer Furche schwärmen
dem Pfluge nach und schrein und lärmen,
und dampfend zieht das Gaulgespann.

Natur, wie schön in jedem Kleide!
Auch noch im Sterbekleid wie schön!
Sie mischt in Wehmut sanfte Freude,
und lächelt tränend noch im Gehen.
Du, welkes Laub, das niederschauert,
du Blümchen, lispelst: Nicht getrauert!
Wir werden schöner auferstehn!

           

(Johann Heinrich Voß)

Hallo, ihr lieben Leser alle, hier ist er nun endlich mal wieder, euer Grafschafter Wochenanzeiger mit dem Redaktionsteam

Chefredakteurin Monika mit der rasenden Reporterin Mimi, Volontär Ruddi und Redaktionsbote Bruno

Zum heutigen Sonntag wollen wir doch nun mal einen kurzen Zwischenbericht liefern, wie ihr ja alle dem letzten Beitrag entnommen habt, hat der PC zum Wochenende am 5. Oktober seinen Dienst erst einmal gänzlich eingestellt! Trotz redlicher Bemühungen seitens der Frau Chefredakteurin, es tat sich nix mehr! Es folgten öde Tage ohne Internet, aber wir haben doch alle längst von unserer Reporterin Mimi den Pragmatismus gelernt, geht das eine nicht, geht was anderes, und so haben wir uns die Tage mit lesen, klönen und gemütlich machen vertrieben, haben schon mal die eine und andere Planung erstellt, wenn der PC dann wieder geht. Die Reparatur desselbigen zog sich von seiten unseres PC-Doc ja noch eine Weile hin, die Kinder waren wegen des Umzugs in ihre wieder hergestellte Wohnung nach dem Wasserschaden vollauf beschäftigt.

Und dann, oh, Wunder, nach gefühlten Ewigkeiten sprang das wunderliche technische Teil durch puren Zufall tatsächlich noch einmal an, wie haben wir uns gefreut, uns im Blögchen wieder auf all eure lieben Kommentare melden zu können, in denen ihr uns vermißt habt. Der PC-Doc hatte euch ja dieweil schon informiert, warum hier das Schweigen im Walde war! Lieb von ihm!

Und so kommen hier nun mal Bilder von unseren netzlosen Tagen, zum Beispiel von wieder einmal einem so herrlichen Sonnenuntergang, der bewies, warum man an schönen Tagen den Oktober golden nennt:

Mimi genoß die Aussicht von ihrem feinen Kratzbaum aus

mit Schwänzchen in der Hängematte, kleine Dia-Show wie „Daumenkino“, lach!

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Unsere kleine rasende Reporterin hat uns in der PC-losen Zeit nun auch noch Sorgen bereitet, zufällig hab ich beim streicheln einen Knubbel an der Innenseite des linken Hinterlaufs ertastet. Nach Auskunft unserer Tierärztin könnte es sich dabei um eine Fettgeschwulst handeln, die, wenn sie nicht größer wird oder Beschwerden verursacht, unbehandelt bleiben könnte. Das hoffen wir nun alle sehr!!! Und bitten euch alle um eure Daumen und Pfötchen, daß das auch so bleibt! Ich hab es mal fotografiert bekommen, als Mimi Herbstsonnenstrahlen auf ihrem geliebten Balkonien genossen hat

die rosa Stelle.

Balkonien genießen konnten wir alle noch an einigen Tagen, da zeigte sich der Oktober mal freundlich,

richtig strahlende Sonne, die Mimi zur Fellpflege genutzt hat. Und die Windmühlen-Sonnenblume strahlte dazu!

Mittlerweile hat es wieder sehr eingetrübt, am gestrigen Samstag war sogar ein Tag mit ganztägig Pladderregen! Die Natur wird sich gefreut haben.

Am Montag kommen nun endlich meine Kinder, sie haben noch eine Woche Urlaub, da haben wir das Vergnügen mal in der Woche statt am Wochenende, in allererster Linie freu ich mich natürlich auf ihren Besuch, und als zweites dann darauf, daß sich mein Sohn als PC-Doc dann endlich ans Werk machen kann, um einen reibungslosen Lauf wieder zu gewährleisten, auch hier wären ein paar Däumchen sicher hilfreich, lach!

Und dann geht der Oktober auch schon so langsam wieder in den Endspurt, wir hoffen sehr, der Rest des Jahres läuft dann mal wieder zufriedenstellender als die letzten Tage und Wochen, die ja wohl bei einigen unserer Leser nicht so prickelnd waren, um es mal untertrieben auszudrücken! Wir wünschen an dieser Stelle allen von euch, die es brauchen, alles Liebe und Gute und den Kranken von Herzen ganz gute Besserung!

Habt alle einen schönen und hoffentlich entspannten Sonntag, genießt ihn, egal, wie das Wetter wird!

Habts fein!  Euer Redaktionsteam!

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Rien ne va plus!

Herbstliche Wege

Des Sommers weiße Wolkengrüße
zieh’n stumm den Vogelschwärmen nach,
die letzte Beere gärt voll Süße,
zärtliches Wort liegt wieder brach.

Und Schatten folgt den langen Wegen
aus Bäumen, die das Licht verfärbt,
der Himmel wächst, in Wind und Regen
stirbt Laub, verdorrt und braun gegerbt.

Der Duft der Blume ist vergessen,
Frucht birgt und Sonne nun der Wein
und du trägst, was dir zugemessen,
geklärt in deinen Herbst hinein.

(Joachim Ringelnatz)

Hallo, ihr lieben Leser alle des Grafschafter Wochenanzeigers, hier meldet sich heute zum Montag mal das gesamte Redaktionsteam, Frau Chefredakteurin, die rasende Reporterin Mimi, euer Co-Autor, Ruddi, unser Volontär, und Redaktionsbote Bruno!

Bitte, alle keinen Schrecken kriegen beim Titel „Rien ne va plus“, denn der bezieht sich lediglich auf den PC in den Redaktionsräumen, der vor einiger Zeit beim hochfahren so gar nicht in die Gänge kommen wollte, und mit der Zeit immer langsamer dabei wurde. Nach der „Ferndiagnose“ meines Computer-Doc, meinem Sohn, könnte es sich dabei um das Netzteil handeln, das aus Altersgründen schwächelt. Da wir auf den Computer-Doc, der es richten könnte, noch ein bissel warten müssen, die Kinder sind ja derzeit noch voll mit der Renovierung und Wiederbewohnbarkeit ihrer Wohnung nach dem großen Wasserschaden durch den Nachbarn oben drüber beschäftigt, wollten wir euch das hier nun mitteilen, denn es ist möglich, daß er sich irgendwann gänzlich weigert, der PC, es dauert derzeit schon gefühlte Ewigkeiten, bis er dann endlich in die Gänge kommt. Damit ihr euch nicht wundert, wo vielleicht Kommentare bleiben oder neue Einträge, die ich derzeit nicht voraussagen kann. Soviel halt zum Titel!

„Rien ne va plus“ gilt aber nun auch wohl für den zurückliegenden Sommer, der sich hier derzeit gänzlich verabschiedet und leider auch keine goldenen Herbsttage eingeläutet hat, Mimi mochte es letzte Woche gar nicht wahr haben, daß die schönen Sommertage auf Balkonien nun wirklich ihren Abschied nehmen,

sie hat sich trotz Regen und Wind nochmal in den feinen Liegestuhl gekuschelt, mit der Lehne schön abgeschirmt vor Nässe und Wind, trotzte sie dem Wetterunbill!

Grummel! Aber irgendwann mußte auch sie einsehen, daß die schönen Tage erst einmal dahin sind, und da sie als Katze nun mal eine Pragmatikerin ist, bezog sie flugs drinnen ihre geliebte Hängematte, die in den Sommermonaten gänzlich verwaist war!

Da konnte es nun ihretwegen draußen stürmen und usselig sein!

Unser feines Birkenpferd wurde ganz schön durcheinander gewirbelt und sieht schon richtig zerzaust aus!

Im vorletzten Eintrag „Intermezzo“ hatten wir angekündigt, daß wir noch über die Geburtstagsnachfeier der Frau Chefredakteurin mit ihren Kindern berichten wollten, das holen wir jetzt dann auch noch nach.

Das waren ja noch herrlich sommerliche Tage an dem Wochenende, als die Kinder kamen, und auch noch sehr warm, da haben wir uns entschlossen, dem hiesigen Centro in Oberhausen mal einen Besuch abzustatten, bissel Geschäfte bummeln, denn drinnen ist es ja an Hochsommertagen so schön klimatisiert. Vorher waren wir noch in der Eisdiele unserer Grafschaft, statt Kaffee und Kuchen zum Nachmittag gab es ein herrliches Eis!

Geschäfte bummeln hat dann richtig Spaß gemacht, und zum Abend sind wir dann auf die gastronomische Meile vom Centro gegangen, um uns was feines für ein schönes Abendessen auszusuchen. Und sind in einem spanischen Restaurant hängen geblieben, man konnte noch so schön draußen sitzen bei der Wärme und mediterrane Küche genießen, es war so lecker und so gemütlich! Am späten Abend war alles wunderschön beleuchtet und wir haben noch leckere Cocktails genossen. Zum Glück war draußen über den Sitzplätzen ein Zeltdach gespannt, denn ganz plötzlich gab es ein kurzes, aber heftiges Gewitter mit richtig prasselnden Regen, da saßen wir draußen und trotzdem im trockenen. Das ganze dauert auch nicht so sehr lange, die Luft wurde auch bissel frischer, es schwülte nämlich an dem Abend doch noch ganz schön. So konnten wir entspannt unseren Abend ausklingen lassen, das ganze war mein Geburtstagsgeschenk von den Kindern, ich hab es sooooo genossen! Das sind doch immer die schönsten Geburtstagsgeschenke, Zeit miteinander verbringen und haben! Und so sind wir vergnügt, satt und zufrieden am späten Abend wieder gen Grafschaft gefahren. Wir haben nicht viele Bilder gemacht, aber eines hab ich von mir und meiner Schwiegertochter aus dem feinen, spanischen Restaurant draußen

und eines beim bummeln durchs Centro, Steffi und ich, wir haben spaßeshalber Sonnenbrillen aufprobiert und das ist mein Ergebnis, lach!

Wir haben uns kaputt gelacht dabei! Das Preisschild auf der Stirn, hihihihihi!

Und noch ein Bild hab ich, aus dem spanischen Restaurant, da schick ich aber jetzt noch einen kleinen Vierzeiler von Theodor Storm voraus, aus seinem Gedicht „Herbst“:

„Und sind die Blumen abgeblüht,
so brecht der Äpfel goldne Bälle;
hin ist die Zeit der Schwärmerei,
so schätzt nun endlich das Reelle!“

Und das reelle, das es jetzt im Herbst wieder zu schätzen gilt, war der herrliche spanische Serranoschinken, der dort prächtig an der Decke hängend zu bewundern war, so lecker!

Damit sind wir nun am Ende unseres Eintrages angekommen, der Grafschafter Wochenanzeiger wünscht allen seinen Lesern einen schönen Montag, der letzte des Monats September, und eine gute neue Woche, die ja bereits den ersten Feiertag wieder enthält, freu, freu!

Falls wir uns nun mal nicht wie gewohnt melden können, wißt ihr alle, woran es liegt, wir hoffen aber, daß der PC durchhält, bis der Computer-Doc da war! Drückt mal die Daumen, büdde!

Bleibt oder werdet alle gesund und habts fein! Euer Redaktionsteam

vom Grafschafter Wochenanzeiger!

Grafschafter Wochenanzeiger – Klimagipfel in den Redaktionsräumen

Das ist nicht Sommer mehr, das ist September … Herbst:
Diese großen weichen Wolken am Himmel,
diese feinen weißen Spinnwebschleier in der Ferne
und hinter den Gärten mit den Sonnenblumen
der ringelnde Rauch aufglimmender Krautfeuer …
und diese süße weiche Müdigkeit und diese
frohe ruhige Stille überall und trotzdem wieder
diese frische, satte, erntefreudige, herbe Kraft …
das ist nicht Sommer … das ist Herbst.

( Cäsar Otto Hugo Flaischlen)

Hi, Folks, liebe Leser des Grafschafter Wochenanzeiger, nach langer Zeit endlich mal wieder ich, eure Mimi, rasende Reporterin und Co-Autor! Es ist wieder Montag, und somit wieder Zeit für meine Kolumne.

Unsere Frau Chefredakteurin ist ja zur großen Freude des gesamten Redaktionsteams und all unserer plüschigen Mitbewohner hier am letzten Freitag bei der Kundgebung von „Fridays for Future“ mitgelaufen, die Teilnehmerzahlen waren wohl bundesweit als auch regional überwältigend und haben die Erwartungen der Veranstalter weit übertroffen! Und außer in unserem Land gingen weltweit die Menschen dafür auf die Straße! Lt. Schätzungen waren es wohl insgesamt über 4 Millionen Menschen aus 163 Ländern!

Da haben wir nun am vergangenen Wochenende in unseren Redaktionsräumen einen kleinen Klimagipfel veranstaltet bei der Redaktionssitzung zum neuen Eintrag. Denn das Klimapaket, welches laut unserer Frau Chefredakteurin von den politisch Verantwortlichen präsentiert worden ist, verdient wohl kaum seinen Namen.

Und so kommt hier nun jemand zu Wort, der zum Geburtstag unserer Frau Chefredakteurin per Paket in unseren Redaktionsräumen angekommen ist, von der Absenderin des Pakets, unserer lieben Leserin Ursel, als Flüchtling deklariert, der in unseren Redaktionsräumen um Asyl nachsucht:

Ein Eisbär, der, nachdem wir selbstverständlich sofort und mit vehementer Unterstützung unseres Volontärs Ruddi seinen Asylantrag positiv beschieden haben, Bruno getauft wurde! Da habt ihr jetzt so ganz nebenbei auch die Geschichte von Bruno erfahren. Er hat sich hier schon prima eingelebt

und wer könnte wohl besser als ein Eisbär eine Lanze für die Klimarettung brechen, denn seinen tierischen Artgenossen schmilzt in der Arktis ihr Lebensraum buchstäblich unter den Tatzen weg! Also haben Ruddi, der übrigens sehr glücklich über die redaktionelle Verstärkung durch Bruno ist, und Bruno Modell gestanden

bei wunderschöner Herbstsonne auf Balkonien

als Mahner und Warner für ihre großen, tierischen Artgenossen draußen in der Welt, vertreten durch die Eisbären aus dem Zoo Rostock, deren Bilder unsere Frau Chefredakteurin von unserer lieben Leserin Silberdistel ebenfalls zum Geburtstag bekam:

(Bilder Eisbären Rostock © Silberdistel)

Damit es nicht eines vielleicht gar nicht so fernen Tages diese herrlichen Tiere in der freien Wildbahn nicht mehr gibt und sie nur noch in Zoos oder als Plüschtiere zu bewundern sind.

Was mich betrifft, eure rasende Reporterin Mimi, ich schwärme ja sehr für rustikales Material, ob nun bei meinem Kratzbaum, meiner Hängematte, meiner Kartonsammlung samt Kartonhaus und eben auch bei der Unterlage in meinem Brotkasten auf Balkonien

 

ich brech dann mal eine Lanze für „Jute statt Plastik“, nix ist feiner als Stoff-Einkaufstaschen vom Dosenöffner, wo man gefahrlos seine Krallen versenken kann in den Stoff, ohne daß er gleich auseinanderfieselt wie Plastiktüten. Und mach mal Reklame mit Frauchens vor geraumer Zeit erworbener nachhaltiger Beutelchen für Brot, Obst und Gemüse aus dem Einkaufsladen

die werden vom Einkaufsladen angeboten und gehen anstandslos über den Kassen-Scanner, befüllt mit s. o., waschbar und wiederverwendbar, eine gute Idee, finden wir alle!

In den letzten herrlich-sommerlichen Spätsommertagen zeigte sich von unserem Eulennest aus die Grafschaft wieder in so schöner Art und Weise, wir haben unser Balkonien zusammen genossen

die rote Laterne lud sich in der Sonne zum abendlichen Leuchten auf (auch prima nachhaltig, weil solarbeleuchtet!) und die ersten herbstlichen Farben schimmerten schon in den Bäumen rund um unser Eulennest.

Erste Bilder haben wir schon bekommen von den Kindern unserer Frau Chefredakteurin aus ihrem Urlaub in Edinburgh, die ja mittlerweile wieder wohlbehalten zu Hause angekommen sind,

Am gestrigen Abend gab es mal wieder einen schönen Sonnenuntergangshimmel, obwohl sich die Sonne eigentlich am Spätnachmittag verabschiedet hatte,

all diese Schönheiten gilt es zu erhalten und zu bewahren, damit auch die nachfolgenden Generationen sich daran erfreuen können, und deshalb muß es weitergehen mit „Fridays for Future“ und dem Widerstand gegen den Ausverkauf und die Ausbeutung unser schönen Mutter Erde! Kriegen wir bloß gemeinsam hin, alle zusammen, Hand in Hand und Hand in Pfote, Tatze oder Huf! Was sagt die Frau Chefredakteurin immer so in Erinnerung an, wie sie es formuliert, „ollen 68ger“?

„VENCEREMOS“

(Wir werden gewinnen/siegen) Mein Frauchen sagt, sie hätten das dazumalen immer mit „Und wir siegen doch“! übersetzt!

Wie „alt“ dieses Thema eigentlich schon ist, zeigt euch nun ein Lied, daß wir bei unserem Klimagipfel hier gesucht und gefunden haben, ein Lied von Udo Jürgens, aus den 80ger-Jahren, „Fünf Minuten vor zwölf“:

Unsere Tierfraktion vom Grafschafter Wochenanzeiger hat sich auch noch ein Lied passend zum Thema ausgesucht, dieses Mal sind wir die Reinhard-Mey-Fans, sein Lied vom Bär, der ein Bär bleiben wollte

https://www.reinhard-mey.de/texte/alben/der-b%C3%A4r-der-ein-b%C3%A4r-bleiben-wollte

das Lied ist nach einem Buch entstanden, nach einer Idee von Frank Tashlin, aus dem amerikanischen nach- und umerzählt von Jörg Steiner und illustriert von Jörg Müller.

Und damit wünschen wir euch allen nun einen richtig guten Start in die neue und letzte September-Woche und einen wunderschönen Montag!

Euer Grafschafter-Wochenanzeiger mit der rasenden Reporterin Mimi, dem Volontär Ruddi mit seinem Gehilfen Bruno sowie der Frau Chefredakteurin Monika.

Habts fein!

Grafschafter Wochenanzeiger – Intermezzo

Stilles Reifen

Alles fügt sich und erfüllt sich,
musst es nur erwarten können
und dem Werden deines Glückes
Jahr und Felder reichlich gönnen.

Bis du eines Tages jenen
reifen Duft der Körner spürest
und dich aufmachst und die Ernte
in die tiefen Speicher führest.

(Christian Morgenstern)

Hallo, ihr lieben Leser alle des Grafschafter Wochenanzeigers, ihr habt uns sicher alle schon vermißt! So wollen wir euch hier doch mal schnell ein kurzes Lebenszeichen von uns geben!

Eines vorneweg: Es geht uns gut, keine gesundheitlichen Einschränkungen sind zu beklagen. Die Gründe für unser längeres Schweigen sind vielfältig, es gab so einiges hier zu regeln und zu tun, der Geburtstag der Frau Chefredakteurin wurde noch nachgefeiert, die Herbstdeko möchte noch rausgekramt werden usw. usf.

Die Geburtstagsnachfeier der Frau Chefredakteurin mit ihren Kindern war wunderbar, da werden wir später noch mehr von berichten, es gab Päckchen von lieben Blögchen-Freunden mit so schönen Inhalt

wofür ich mich erst einmal ganz, ganz herzlich bei euch allen bedanken möchte! Auch da kommen wir noch ausführlicher drauf zurück!

Und die Redaktion des Grafschafter Wochenanzeigers erreichte ein Asylantrag von einem Flüchtling aus Berlin, lach!

Das ist Eisbär Bruno, so haben wir ihn genannt, auch über ihn und seine Geschichte werden wir noch ausführlich in einem späteren Eintrag berichten. Aber er wollte sich doch schon einmal vorstellen. Wie du siehst, liebe Ursel, fühlt er sich hier wohl, der Flüchtling!

Passend dazu trafen hier Eisbärbilder von derEisbär- Verwandtschaft aus Rostock ein, liebevoll „eingepackt“ von der Silberdistel, da haben wir uns alle sehr gefreut, natürlich vor allem unser Volontär Ruddi! Und das Geburtstagskind, für die sie bestimmt waren!

Dankeschöööön!

Freundin Rani von unserer rasenden Reporterin Mimi, euer aller Co-Autor, schickte selbiger ein feines Bildchen von sich im Herbstkleidchen

steht ihr doch wunderbar, nicht wahr?! Mimi hat sich sehr gefreut und schickt Schnurrgrüße, natürlich nicht nur an Rani, sondern an alle ihre tierischen Kumpels und Kumpelinen hier!

Und über all das und noch mehr werden wir dann demnächst hier wieder mehr zu erzählen haben. Momentan wiederholt sich für die Frau Chefredakteurin ein Ereignis von vor zwei Jahren, denn ihre Kinder werden ihren ersten Hochzeitstag am 15. September 2019 in ihrem geliebten Edinburgh/Schottland verbringen, wie weiland schon zu ihrer Verlobung, und so werde ich hier wieder sattsam bekannt fürchterlich vor mich hin rappeln, bis der Hinflug am 12. September 2019, also morgen, und der Rückflug am 17. September 2019, also am nächsten Dienstag, glücklich über die Bühne gegangen sein wird. Wer mag, kann sich ja nochmal den alten Eintrag von 2017 dazu betrachten:

https://mimisdosenoeffner.wordpress.com/2017/08/10/ueber-den-wolken/

Das alles gilt es nun erst einmal zu verarbeiten, es müssen auch mal wieder ein bissel die Akkus aufgeladen werden, der Grafschafter Wochenanzeiger wird Sitzung halten, um Material für neue Einträge zu sammeln, der momentan noch schöne beginnende Frühherbst möchte noch ein bissel auf Balkonien genossen werden, und so werden wir dann wohl zum Ende der nächsten Woche hier wieder eintrudeln.

Etwas sehr trauriges hab ich auch noch zu verarbeiten gehabt, meine Nachbarin unter mir hier im Haus ist vier Monate nach dem Tod ihres Ehemannes in diesem Jahr nun auch gestorben, wir haben hier zusammen 38 Jahre in einem Haus gewohnt und waren nicht nur Nachbarn, sondern befreundet, beide waren in meinem Alter bzw. ein bissel älter als ich, das war richtig ein Schock.

Das gesamte Redaktionsteam hofft, daß es euch allen gut geht und wünscht euch von Herzen, daß das auch so bleibt, bleibt oder werdet alle gesund, wir schicken euch allen ganz liebe Grüße und wünschen einen schönen WTT!

Habts fein! Euer Redaktionsteam Monika und Mimi und euer Volontär Ruddi!

Grafschafter Wochenanzeiger – Summ, summ, summ!

Abseits

Es ist so still; die Heide liegt
im warmen Mittagssonnenstrahle,
ein rosenroter Schimmer fliegt
um ihre alten Gräbermale;
die Kräuter blühn; der Heideduft
steigt in die blaue Sommerluft.

Laufkäfer hasten durchs Gesträuch
in ihren goldnen Panzerröckchen,
die Bienen hängen Zweig um Zweig
sich an der Edelheide Glöckchen,
die Vögel schwirren aus dem Kraut –
die Luft ist voller Lerchenlaut.

Ein halbverfallen niedrig Haus
steht einsam hier und sonnbeschienen;
der Kätner lehnt zur Tür hinaus,
behaglich blinzelnd nach den Bienen;
sein Junge auf dem Stein davor
schnitzt Pfeifen sich aus Kälberrohr.

Kaum zittert durch die Mittagsruh
ein Schlag der Dorfuhr, der entfernten;
dem Alten fällt die Wimper zu,
er träumt von seinen Honigernten.
– Kein Klang der aufgeregten Zeit
drang noch in diese Einsamkeit.

(Theodor Storm)

„Summ, summ, summ! Bienchen summ herum!“ Hallo, ihr lieben Leser vom Grafschafter Wochenanzeiger, hier ist euer Volontär Ruddi! Ja, da guckt ihr, was, meine Chefin Mimi hat mir mal ihren sonst für sie obligatorischen Montagseintrag abgetreten! Und nun hab ich hier mal das Vergnügen, die Fragezeichen in euren Augen zu sehen, hihihihi, denn jetzt fragt ihr euch bestimmt alle, wohin Titel und Gedicht wohl zielen und warum gerade ich diesen Eintrag mache!

Wie ich von meiner Chefin gelernt habe, fängt man da immer am besten mit dem Anfang an, also: Eigentlich hatte ja die Frau Chefredakteurin vor, sich an der NABU-Insektenzählung zu beteiligen, aber wie das ja manchmal so ist, erstens war das Wetter nicht so erfolgversprechend dafür am gestrigen letzten Tag der Zählung, und zweitens hatten wir einfach nur Lust auf einen ganz faulen Sonntag, hihihihi! Aber so ganz ohne was zu dem Thema wollten wir die Woche dann auch nicht beginnen, und da hatte meine Frau Chefredakteurin bei unserer Redaktionssitzung die Idee, ich könnte, als Eisbär mit Vorliebe für Honig, doch einen Eintrag über Bienen machen! Gesagt, getan!

Die Bienen (Apiformes oder Anthophila) sind eine Insektengruppe, in der mehrere Familien der Hautflügler (Hymenoptera) zusammengefasst werden.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Bienen

Als Wildbienen bezeichnet man sämtliche Bienenarten der Überfamilie Apoidea mit Ausnahme der Honigbienen und nicht etwa wildlebende Urformen oder verwilderte Stämme der Honigbiene.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Wildbiene

Da habt ihr nun schon mal ganz viele Infos über die beiden Arten der Bienen, um die es hier heute geht.

Bienen machen Honig, und Honig liebe ich als Eisbär sehr, wie alle Bären! An den Honig der Bienen muß man aber erst einmal herankommen, man muß den Honig also ernten, und das geht so:

Ein Bienenvolk mit vielen Bienen produziert im Jahr so ca. 20 kg Honig. Gesammelt wird der Honig in Honigwaben, die kann man, wenn die Bienen diese Honigzellen verdeckelt, also verschlossen haben, entnehmen. Dann macht sich der Imker mit Schutzkleidung, also Schleier, Jacke und Handschuhe, ans Werk. Die Honigwaben werden entnommen und müssen nun entdeckelt werden, denn die Bienen verschließen den reifen Honig mit einem Wachsdeckel. Dieser Deckel wird nun vorsichtig mit einer Entdeckelungsgabel entfernt, indem man sie flach über die Wabe führt, dazu braucht man Fingerspitzengefühl. Sobald die Honigwaben entdeckelt sind, müssen sie umgehend geschleudert werden. Durch das Schleudern löst man den Honig aus den Waben. Das kann per Hand mit einem entsprechenden Gerät oder mit einer elektrischen Schleuder gemacht werden. Hygiene ist hier ganz wichtig.

Nach dem Schleudern müssen noch die natürlich vorkommenden Verunreinigungen wie Wachspartikel, Flügel oder andere Chitin-Teile aus dem Honig entfernt werden. Beim sogenannten sieben und klären dürfen allerdings die wertvollen Inhaltsstoffe des Honigs nicht beeinträchtigt werden. Alsdann kann der Honig abgefüllt und etikettiert werden, denn es soll ja schon drauf stehen, welcher Honig drin ist im Glas, bei dem oben eingestellten Gedicht zum Beispiel der herrlich würzige Heidehonig! Die Frau Chefredakteurin schwärmte in diesem Zusammenhang von Orangenblütenhonig, und ganz dunklem Wald- und Tannenhonig! Und erzählte uns bei der Redaktionssitzung, daß ihr Vater zu ihren Kinderzeiten Honig immer bei einem ganz besonders guten Lieferanten bestellt habe, eimerweise, lach, stell ich mir herrlich vor, und da kam dann mit der bestellten Ware immer ein Paketchen mit kleinen Gläsern mit neuen Sorten an Honig zum probieren, die habe sie dann für ihren Kaufladen bekommen!

Wir haben ja hier auf Balkonien im letzten Jahr schon unser Insektenhotel aufgehängt

unter anderem eben auch für die Wildbienen, und in diesem Jahr war das ja lebhaft besucht,

das Bild hatten wir ja im März schon gezeigt, über den roten Schlitzen ist ein Wildbiene zu erkennen. Und so sieht unser Hotel dann zur Zeit aus, da sind wohl einige Röhren noch zu, und wir haben hier einige kleine Wildbienen beobachten können, die wohl geschlüpft waren, teilweise sogar im Wohnzimmer, in das sie sich dann verirrt hatten, aber ganz selten, sie sind dann von der Frau Chefredakteurin immer behutsam mittels Fangglas eingefangen und in die Freiheit entlassen worden.

Bienen mögen ja auch Wildkräuter, und da freut sich die Frau Chefredakteurin zur Zeit darüber, daß ihr Oregano blüht

sieht hübsch aus und die Bienen freuen sich!

Ja, und da ich ja nun den Eintrag damit begonnen habe, daß wir eigentlich Insekten zählen wollten, wollen wir euch da natürlich auch nicht ganz ohne Bilder von „Beute“ lassen, ich zeig euch jetzt mal die Insekten von Balkonien und unseren Redaktionsräumen in einer Galerie:

Büdde, nich hauen, lach, das sollte ein kleiner Scherz sein, wir haben sehr gegibbelt darüber bei der Redaktionssitzung, hihihihihi!

Da ich ja ein sehr aufmerksamer Schüler meiner Chefin Mimi und der Frau Chefredakteurin bin, hab ich mir gedacht, such ich euch zum Thema nun doch auch noch was für „auf die Ohren“ raus, also, viel Freude beim anhören der Lieder zum Thema Bienen:

Und damit schließe ich hier nun meinen Eintrag und hoffe, es hat euch allen gefallen und ich hab Mimi würdig vertreten bei ihrem Montags-Eintrag!

Das gesamte Redaktionsteam wünscht euch allen einen guten Start in die neue Woche und einen wunderschönen Montag!

Frau Chefredakteurin Monika und meine Chefin Mimi sowie ich, euer Volontär Ruddi!

Habts fein!