Grafschafter Wochenanzeiger – vom Winterschlaf zur Frühjahrsmüdigkeit

Frühling

Nun ist er endlich kommen doch
in grünem Knospenschuh;
»Er kam, er kam ja immer noch«,
die Bäume nicken sich’s zu.

Sie konnten ihn all erwarten kaum,
nun treiben sie Schuß auf Schuß;
im Garten der alte Apfelbaum,
er sträubt sich, aber er muß.

Wohl zögert auch das alte Herz
und atmet noch nicht frei,
es bangt und sorgt: »Es ist erst März,
und März ist noch nicht Mai.«

O schüttle ab den schweren Traum
und die lange Winterruh:
Es wagt es der alte Apfelbaum,
Herze, wag’s auch du.

(Theodor Fontane, 1819 – 1898, dt. Schriftsteller, Journalist, Erzähler und Theaterkritiker)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, nun gab es in dieser letzten Februarwoche euer gewohntes Sonntagsblatt auch wieder nicht. wir schwächeln hier derzeit „mental“, besser gesagt wie im Titel erwähnt, wir gehen vom Winterschlaf nahtlos in die Frühjahrsmüdigkeit über! 😂 Die Akkus sind bissel erschöpft, Frau Chefredakteurin schwankt zwischen Frühlingsfreude – gereizt und genervt, also haben wir in unserer gestrigen Redaktionssitzung beschlossen, wir machen hier einen Eintrag mit hauptsächlich Bildern aus den vergangenen Tagen und nehmen uns dann eine kleine Auszeit, die wir derzeit noch nicht genau begrenzen wollen und können. Wir werden aber bei allen anderen Bloggern in unserem Leserkreis weiter gucken und „unseren Senf dazu geben“. 😉😊 

Nun also zu den Bildern:

Am letzten Montag sorgte der Saharastaub, der übers Land zog, für eine völlig verhangene Sonne, man konnte mit bloßem Auge hinein sehen, da mußte natürlich die Knipse in Aktion treten:

Unser gefundenes Rosenköpfchen hat hier die gesamte Woche noch so schön geblüht, nun trocknet sie, und wir haben eine schöne Galerie von der Blüte:

Es gab in der vergangenen Woche ganz traumhaft schöne Sonnenuntergänge mit und ohne Wölkchen, auch da mußte die Knipse wieder tätig werden hier:

Die ersten zarten grünen Spitzen des Frühlings zeigen sich so langsam an unserer Forsythie

Wir pflegen hier, wie in all den Jahren zuvor, wieder ein bissel die Fastenzeit, da wird viel Wert auf Obst und Gemüse, wenig Fleisch, öfter Fisch und alles ohne „Allohol“ gelegt, zeigen wir euch nun ein abendliches Menü aus unserer Redaktionsküche, Frau Chefredakteurin hat Brot gebacken, ein Käse-Zwiebel-Körner-Chili-Brot (Eigenkreation! 😂😋)

sieht das nicht lecker aus? Das war auch lecker! 

Da gab es dann lecker Reibekuchen dazu, aus dem Backofen, denn da sind sie nicht so fett, aber lecker kross, 

eine selbst gemachte Tsatsiki

zur Vorspeise eine feine Waldpilzcremesuppe

und so sah das ganze Menü dann aus:

Mit dem lecker gebackenen Brot dabei!

Zum Schluß haben wir noch bissel „Kunscht“ (Kunst, Anm. d. Red. 🤣), wir waren ja nicht nur faul und winter- bzw. frühjahrsschläfrig, Frau Chefredakteurin hat schon bissel mit Frühjahrsputz angefangen und dabei fiel uns das schöne Licht auf, das unsere Wohnzimmerlampe zum strahlen brachte, guckt:

Geliebte Tiffany-Lampe der Frau Chefredakteurin! 

Zur „Lage der Nation“ in diesen weiterhin anstrengenden Corona-Zeiten möchte sich die Redaktion derzeit nicht viel weiter äußern, bei all den Unsäglichkeiten, Peinlichkeiten, Pleiten, Pech und Pannen ist uns nur mal wieder ein Zitat in die Hände gefallen, das wechselweise sowohl Oscar Wilde als auch Karl Valentin zugesprochen wird, und das man derzeit vielen Menschen ins Stammbuch schreiben möchte:

„Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und trotzdem den Mund halten.“ 

Der März beginnt heute, der letzte Monat des ersten Vierteljahres vom Jahr, wir sind gespannt, was er uns bringt. Wir werden dann mal pfleglich unsere Akkus hier wieder aufladen, schließlich ist der Grafschafter Wochenanzeiger doch in der Verantwortung gemäß Mimis Vermächtnis an uns, mit positiven Nachrichten ein Gegenpol zur allgemeinen Presse zu sein. Die Frau Chefredakteurin und das gesamte Bärenteam danken euch allen für euer Verständnis, wenn hier trotzdem ab und an mal bissel „Schicht im Schacht“ ist, wie Ruddi, unser Ruhrpottbengel, das ausdrücken würde. Fällt uns allen immer, wie könnte es anders sein, ein Lied von Reinhard Mey ein, „Mein achtel Lorbeerblatt“ 

https://www.reinhard-mey.de/texte/alben/mein-achtel-lorbeerblatt

Die letzte Strophe widmet das gesamte Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger all unseren treuen Lesern hier, genauso sehen wir das auch, und deshalb:

„Habt Dank für das achtel Lorbeerblatt,
auf dem ich tun kann, was ich will.“ 

❤❤❤

Damit wünschen wir euch nun allen einen guten Start in die erste Woche des Märzen und einen wunderschönen Montag, bleibt oder werdet alle gesund, paßt auf euch auf und kommt so gut es geht durch die immer noch nicht wesentlich erfreulicheren Zeiten!

Euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia. 

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Kleine Alltagsfreuden

Von der Freude

„Sage“, sprach ich, „holde Freude,
sage doch, was fliehst du so?
Hat man dich, so fliehst du wieder!
Niemals wird man deiner froh.“

„Danke“, sprach sie, „dem Verhängnis!
Alle Götter lieben mich;
wenn ich ohne Flügel wäre,
sie behielten mich für sich.“

(Johann Nikolaus Götz, 1721 – 1781, deutscher Geistlicher, Epigrammdichter und Übersetzer)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger am heutigen Sonntag, dem letzten Tag des 1. Monats des Jahres, dem Januar. Kaum zu glauben, daß der schon wieder um ist. Wir hatten ja im letzten Sonntagsblatt schon berichtet, daß es langsam schwierig wird, noch neue Themen zu finden, und so werden unsere freitäglichen Redaktionssitzungen hier immer zu einem Gedankenmarathon, lach! So auch wieder an diesem vergangenen Freitag, aber es geht eben nichts über ein gut eingespieltes Redaktionsteam, und so hatte dieses Mal mein gesamtes Bärenteam die zündende Idee: Kleine Alltagsfreuden!

Mein Team sitzt ja unter der Woche auch nicht untätig hier rum, lach, sie nehmen ja doch auch an meinem Alltag teil, und da sie alle gute Beobachter sind, fällt ihnen natürlich auf, über was sich die Frau Chefredakteurin untertags so vor sich hin freut. Und aus alle dem, über was speziell ich und im allgemeinen auch mein Team sich gefreut haben, da machen wir euch jetzt euer wohlvertrautes Sonntagsblatt vom Grafschafter Wochenanzeiger:

Beginnen wollen wir mit …..Schnee! Ja, lach, es gab ihn doch am letzten Wochenende noch in unserer Grafschaft, wieder einmal nächtens, und dieses Mal ist die Frau Chefredakteurin aufgeblieben, um ihn wenigstens in den Morgenstunden noch einigermaßen liegend und bei besserem Licht fotografieren zu können, Vorhang auf für die ersten Schneebilder aus der Liricher Grafschaft: 

 

Frühmorgens zur blauen Stunde, selbst die Straßenlaternen sind noch an. 

Und guckt mal, auch der rote Stern, der immer einer der ersten bei der Adventsbeleuchtung hier ist, leuchtet noch mit uns hier oben im Eulennest um die Wette! 

Mein Bärenteam drückte sich die Nasen an der Scheibe platt, nun auch endlich mal Schnee in der Grafschaft!

Auch hinten raus: Ein Wintermärchen

Würde eigentlich wieder für einen Schneemann reichen, aber bis die Kinder soweit waren, war schon fast die ganze Pracht wieder futsch. Bis jetzt sind wir recht stiefmütterlich behandelt worden hier, was den Schnee anbelangt. 

Jetzt kommt Kunst! 😂

Mein Team war entzückt von dem Bild, und ja, das ist immer noch die kleine elektrische Kerze, die seit November 2019 ! mit einer Batterie brennt. 

Ein treues Kerzchen, da wirkt der Kranz wie Sieger-Lorbeer! 😊

Ein Spitzenvögelchen, über das jetzt Ursel schmunzeln wird. 

Die nächste feine kleine Alltagsfreude wurde ebenfalls sämtlichen Redaktionsmitgliedern zuteil, denn die Frau Chefredakteurin hatte Schokoladenhunger und demgemäß einen…..nein, gleich drei herrliche Schokoladenkuchen gebacken. 😉😊😋

Da sind sie, ganz frisch aus der Form

und sowohl die Anzahl als auch die Form haben eine kleine Geschichte: Es war einmal eine Frau Chefredakteurin, die wollte einen feinen Schokoladenkuchen mit Schokoladenguß backen, aber oh Schreck! es gab im dafür vorgesehenen Fach für die Kuchenformen keine Kastenform mehr! Und nun? Na, dann nehmen wir eben die:

Glasformen, drei an der Zahl, genau ausreichend für die Menge an Teig, hier schon abgestellt zum spülen nach dem backen. 

Mit den Glasformen läßt sich prima backen, die Kuchen „flutschten“ regelrecht raus! 

Und nun die Schoko-Glasur:

Herrliche Matscherei mit Pinsel und Fingern, ihr könnt euch sicher alle vorstellen, daß mein Bärenteam mit heißen Wangen dabei war, und die Hälfte der Schoko-Glasur auf Bärentatzen landete! 🤣

Aber das Ergebnis konnte sich sehen und vor allen Dingen schmecken lassen:

Das ganze schreit nach Wiederholung, auch wenn die Küche hinterher entsprechend aussah:

Wozu hat der Mensch eine Spülmaschine! Und da kommt gleich die nächste Alltagsfreude ins Spiel, über die meine Bären jedes Mal schmunzeln: Anfang 2020 war hier ein Ventil für den Wasserzulauf der Spülmaschine defekt, ebenso war auch der Wasserkran in der Küche marode, es gab nur noch kaltes Wasser, weil der Heißwasserkran „eingerostet“ war und auch nicht mehr gängig gemacht werden konnte, mein Vermieter ist nicht unbedingt der schnellste bei solchen Sachen, langer Rede kurzer Sinn: Hier ist einige Zeit dann von Hand gespült worden mit der Beschaffung des heißen Wassers mittels Wasserkocher. Ich hasse spülen!!! 😝 Nach unangemessener Wartezeit kam er aber, der Handwerker, und mit ihm 

der schicke neue Wasserkran, das reparierte Ventil und ……die wieder voll funktionsfähige Spülmaschine! Das ist nun auch schon wieder eine ganze Weile her, aber ich strahle wirklich regelmäßig noch beim bedienen dieses schicken neuen Krans und beim befüllen und anstellen meiner Spülmaschine! 😊 Alltagsfreuden! 

Ein wenig neuer ist die Freude über dieses Teil

oh, neuer Kühlschrank, hör ich euch fragen, nee, eigentlich eines meiner altgedienten Küchengeräte, an dem aber nach Abbruch der Einhängung der Türe fürs Tiefkühlfach selbiges nicht mehr so recht funktionierte, im übrigen der Kühlschrank auch mal wieder abgetaut werden mußte, er hat zwar eine Abtauautomatik, aber die macht nicht immer, was sie soll, so muß ich ab und an „von Hand“ ran, und siehe obige Schneebilder, das Wetter war glänzend für eine solche Aktion, Kühlschrank ausräumen, alle Sachen gut und vor allem kalt auf Balkonien gelagert, abtauen, auswaschen, wieder in Betrieb nehmen, Türe für Tiefkühlfach mit Trick 17 (mit Klebeband, hihihi!) reparieren, Kühlschrankthermometer einlegen…..siehe da, – 18 Grad, Tiefkühlfach wieder benutzbar! Wie hab ich mich danach über Tiefkühlpommes und Eis gefreut, lach, das hab ich doch eine Weile entbehren müssen. 

Mäuschen an der Kühlschranktüre freut sich mit!

Es ist schon länger die Anschaffung einer neuen Kühl- und Gefrierkombi geplant, finanziell auch gesichert, aber da hat mir die Pandemie ein bissel einen Strich durch die Rechnung gemacht, ich möchte das nicht bestellen, sondern sehen, gucken, anfassen, hihihi, also im Laden, so lange, bis das wieder vernünftig geht, wird es so, wie es jetzt ist, langen, ich brauch auch ein spezielles Maß, nämlich schmal, also unter 50 cm in der Breite! Und da ist nun der wieder voll funktionierende Kühlschrank mit dem Tiefkühlfach auch eine meiner täglichen Alltagsfreuden! Die so wichtig sind in dieser verrückten Zeit!

Bei der nächsten Freude können wir mit Bildern noch nicht dienen: Die Kinder haben eine neue Wohnung! 

Nach den diversen Wasserschäden durch den über ihnen wohnenden Mieter und dem euch ja geschilderten Diebstählen der Fahrräder und eines Keyboardes aus dem verschlossenen Keller haben sie sich ja umgeguckt nach einem neuen Domizil, und nun hat es ganz schnell geklappt, genau das, was sie gesucht haben, ein Zimmer mehr als jetzt, wieder mit Balkon, größer als vorher, Erdgeschoß, Gartenmitbenutzung, allerdings nicht mehr auf der „schäl Sick“ 

https://de.wikipedia.org/wiki/Sch%C3%A4l_Sick

sondern in Köln-Ehrenfeld! Nun werden Pläne geschmiedet, Zimmer virtuell neu eingerichtet, und ich hoffe, alles läuft zu ihrer Zufriedenheit, in diesen Zeiten ja auch nicht gerade einfach, umzuziehen, aber es war so ein passendes Angebot, und die sind gerade in einer so großen Stadt wie Köln auch nicht so reich gesät! Also Daumendrücken für gutes Gelingen! Die Wohnung wird noch grundsaniert und renoviert, also quasi ein Erstbezug! 

Das ganze hat natürlich bei eurer Frau Chefredakteurin wieder das „Puppenstubengen“ ins Leben gerufen, lach, ich richte für mein Leben gern Zimmer ein, leider kann ich vor Ort bei den Kindern derzeit ja nicht gut behilflich sein in diesen Zeiten, na, da werden wir hier halt wieder aktiv, wir haben ja bis jetzt noch in unserer Weihnachtsdeko geschwelgt

in diesem Jahr wollte ich das so, es ist alles stehen geblieben mal wieder bis zum traditionellen katholischen Abplünderungstag am 2. Februar, Maria Lichtmeß, Ende der traditionellen Weihnachtszeit. So werden wir es uns an diesem Sonntag nochmal gemütlich machen darin, und am Montag ist dann auch hier Schicht im Schacht, alles wird wieder eingeräumt! Und dann leg ich hier endlich los in unseren Redaktionsräumen, diverse Pläne hab ich ja schon lange, dazumalen Mimis wegen auf Eis gelegt, das umräumen wollte ich ihr nicht mehr zumuten. Nu aber! Und wir werden berichten! Und ich hoffe, es läuft alles besser als in dem Lied von Reinhard Mey, das auch zu den kleinen Alltagsfreuden in den vergangenen Tagen hier zählte, weil man sich derzeit doch sehr nach der Erfüllung des Refrains sehnt: 

https://www.reinhard-mey.de/texte/alben/bei-ilse-und-willi-aufm-land

Für die Pausen zwischen den Arbeiten oder zur Erholung am Abend von selbigen steht hier derzeit wieder einiges an neuem Lesestoff zur Verfügung, auch Alltagsfreuden, oder Telefonate mit meiner Freundin hier, die sich den Beginn ihrer Rentier-Laufbahn auch anders vorgestellt hat als mitten in den Einschränkungen einer Pandemie! Sei’s drum, wir sind gesund und unsere Lieben auch, das ist derzeit die Hauptsache und nicht nur eine Alltagsfreude, sondern ein tägliches Dank- und Bittgebet!

So, ihr lieben Leser alle, das waren sie nun, unsere täglichen kleinen Alltagsfreuden, wir hoffen sehr, daß es solche oder ähnliche auch bei euch gibt, man muß sie eben aufpicken, die kleinen Glücke, und sie sind soviel wert! 

In diesem Sinne wünschen wir euch allen wieder einen schönen, gemütlichen Sonntag, paßt alle gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, kommt am Montag alle wieder gut in die neue Woche und den zweiten Monat des Jahres, Februar, euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia. 

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Adventskalender – Türchen 15

 

MiBuRo A d v e n t s k a l e n d e r 

Türchen  

Weihnachtsgebäck

Weinbeer, Mandeln, Sultaninen,
süße Feigen und Rosinen,
welsche Nüsse – fein geschnitten,
Zitronat auch – muß ich bitten! –

Birnenschnitze doch zumeist
und dazu den Kirschengeist;
wohl geknetet mit der Hand
alles tüchtig durcheinander
und darüber Teig gewoben –
wirklich, das muß ich mir loben!

Solch ein Brot kann’s nur im Leben
jedesmal zur Weihnacht geben!
Eier, Zucker und viel Butter
schaumig rührt die liebe Mutter;
kommt am Schluß das Mehl daran,
fangen wir zu helfen an.

In den Teig so glatt und fein
stechen unsre Formen ein:
Herzen, Vögel, Kleeblatt, Kreise –
braune Plätzchen, gelbe, weiße
sieht man bald – welch ein Vergnügen-
auf dem Blech im Ofen liegen.
Knusprig kommen sie heraus,
duften durch das ganze Haus.

Solchen Duft kann’s nur im Leben
jedesmal zur Weihnacht geben! –

(Isabella Braun, 1815 – 1886)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, und hier präsentiert sich euch heute nun bereits das Türchen 15. Wie die Zeit schon wieder rennt! Aber erst einmal mußte ja hier das Türchen geöffnet werden, am 1. und am 2. Adventskalender, und als das geschehen war, da stieß hier von meinem Redaktionsteam jemand einen Jubelruf aus, jemand, der nun hier weiter für dieses Türchen verantwortlich zeichnet und das ist…..

Otto, unser Handelsreisender! Grüß euch, ihr lieben Leser alle, ja, als hier die Türchen geöffnet waren, da hab ich mich aber sowas von gefreut, und ich hab sofort zur Frau Chefredakteurin und meinen Teamkollegen gesagt, das Türchen ist mir, das reiß ich mir unter die Pfoten, das paßt sooooo gut! 

Muß ich jetzt aber erst einmal noch ein bissel ausholen, ihr wißt ja alle, ich bin hier in der Redaktion der Handelsreisende, das ist in Corona-Zeiten ja nun wahrlich kein Job zum Zuckerschlecken, aber da Frau Chefredakteurin hier ja peinlichst genau auf die Einhaltungen der Regeln in diesen Zeiten guckt, und ich mich immer vorbildlich im öffentlichen Raum bewege

mit Maske, Abstand und Pfoten-Desinfektion, das hab ich in meinem Köfferchen, hab ich so quasi eine Sondergenehmigung, Bestellungen bei den mir von meinen vielen Reisen bekannten Handelshäusern und Kaufmannsleuten werden hier telefonisch aufgegeben, wir bekommen via Mail mitgeteilt, wann die Waren zum abholen bereit stehen und dann mach ich mich auf den Weg. Steht dann alles schon parat, wenn ich ankomme, für eine kontaktlose Übergabe. Das mußte ich euch jetzt doch erst noch erklären, bevor ihr euch wundert, wieso ich noch durch die Gegend sause in diesen Zeiten. 

So war ich also auch in der letzten Woche mal wieder in Sachen Besorgungen unterwegs, denn die Frau Chefredakteurin hatte ihr altes Backbuch beim Wickel

in dem so leckere Weihnachsgebäcksachen drin sind, das stammt noch aus der Zeit, als der Sohn der Frau Chefredakteurin noch eifrig beim Plätzchen backen geholfen hat, guckt mal

da hat er sich wohl ein Rezept notiert, hihihihi, er wollte wohl haben wir alle gemutmaßt, Mäuseplätzchen backen, na, da hätte sich aber unsere rasende Reporterin Mimi in heaven sehr drüber gefreut, wenn sie damals schon dabei gewesen wäre. Frau Chefredakteurin hat uns dann all die leckeren Plätzchen aus dem Buch gezeigt

sieht das nicht alles sooooo lecker aus? Tja, aber es fehlten noch so einige Zutaten, vor allem welche, die man  in dem Kaufladen von der Frau Chefredakteurin nicht so gut sortiert bekommt, und da kam ich ins Spiel: Ich hab meine Händler alle angerufen und mich dann auf den Weg gemacht, als die Nachricht kam, alles stünde bereit.

Herrlich, das ganze Zeugs, nicht wahr, da läuft einem das Wasser im Mäulchen zusammen! Ihr könnt übrigens auch diese Galerie-Bilder anklicken und in groß gucken, wenn ihr lesen wollt, was das alles ist. 

Zwischenzeitlich hatte die Frau Chefredakteurin mit Hilfe meiner Teamkollegen die Ausstechförmchen rausgesucht

huch, da könntet ihr ja jetzt schon „spinzen“, also „lünkern“, wegen einem Türchen, 🤫 aber das ist doch noch geheim, naja, sieht man auch noch nicht so deutlich, alles gut! Tolle Förmchen, ne, den großen Elch finde ich klasse, und den kleinen Eisbären haben meine eisbärigen Teamkollegen bejubelt, und Luzia fand den kleinen Elch so süß, neben dem großen. 

Ja, und da kommt nun endlich die Auflösung, warum ich mich dann heute über diese Türchen so gefreut habe, da fangen wir nun ausnahmsweise, weil es soooo gut paßt, mal mit dem zweiten Adventskalender, dem mit den Gewürzen an, wenn eh schon eine „Vorschau“ drin ist. 

Naaaa???

Hihihihi, ich mach es auch spannend!

So, nun isses raus: Plätzchengewürz!!!

Und nun wißt ihr, warum ich so gejubelt habe, denn das paßte doch so fein zu allem, was ich besorgt hatte, nun können wir wohl noch in dieser Woche endlich mal mit Plätzchen backen anfangen, mein Team, Frau Chefredakteurin und ich. Meine Teamkollegen haben sich natürlich vor allem Eisbärplätzchen gewünscht

prima, aber von meinereiner können die auch braun bleiben, hihihihi, schließlich sind wir, mein Teamkollege Hamish und ich, ja Braunbären. Hach, ich freu mich! Da war ich doch punktgenau unterwegs. Freut man sich doch, wenn die Arbeit so erfolgreich läuft. Nun wollte ihr natürlich auch noch wissen, was denn nun in dem Figürchen-Adventskalender war, jaaaaa, das ist jetzt so lustig, das paßte nämlich auch so klasse, aber guckt erst einmal selbst:

Da isses, Türchen 15!

?????

Tadaaaaa….ein Weihnachtsmann! Aber nicht irgendeiner, sondern einer, der gerade durch den Kamin will, um den Kindern die Geschenke zu bringen!

Ist das nicht klasse? Denn bei den Geschenken, da sind doch auch leckere Plätzchen, die der Weihnachtsmann dann in die aufgehängten Strümpfe packt, das war eine Freude. 

Das passende Haus hat er auch schon gefunden, 

und nun hängt er bereits am Weihnachtsstrauß, er erwies sich ein wenig „zickig“, was das fotografieren von hinten anbelangt, irgendwie wollte er nicht scharf werden, lach, na, aber ich glaub, man kann es trotzdem einigermaßen sehen:

er hat nämlich einen großen, schweren Sack auf dem Rücken, aus dem eine Zuckerstange rausguckt. Frau Chefredakteurin hat versprochen, sie fotografiert ihn nochmal im hellen, dann könnt ihr besser gucken.

 

Hach, hab ich mich gefreut, daß das nun auch so gut paßte, und weil ich mir dieses Türchen nunmal unter die Pfoten gerissen habe, meinte die Frau Chefredakteurin, dann könne ich auch die Regie über die Bilder bekommen, deren Idee der kleine Kamin-Weihnachtsmann angestubst hatte, dann leg ich mal los:

Wir haben ja auch einen Kamin, und der ist nun auch wieder so schön weihnachtlich geschmückt. Da hat uns die Frau Chefredakteurin dann erzählt, daß sie da früher, wenn ihre Kinder zur Bescherung kamen, auch immer Strümpfe dran gehängt hat, guckt mal:

Toll, oder, die sind echt groß, da paßt was rein!

So hingen die dann immer an der Seite und waren auch beschriftet, für

Björn und Steffi! 

Unser Kamin heuer, und meine Teamkollegen im Hintergrund. Samt mir! 

Sieht doch wieder sehr hübsch aus, oder, im Hintergrund ist jetzt auch Luzia zu sehen. 

Detailbilder, das ist der Lichtereisbär Nils. 

Und der Teddy vor dem roten Stern, der gehörte zum letzten Weihnachtsgeschenk der Frau Chefredakteurin an ihre Mama, hat sie uns erzählt. 

Eisbärschneekugel, süß, nicht wahr? 

Mit Schneegestöber! 

Das schöne Tischband, mit all den feinen, nostalgischen Kindheitserinnerungsmotiven, das liegt wieder auf dem Kamin. 

Da, wo ich gezeigt habe, wo die Strümpfe früher hingen, da hängt ja sonst diese hübsche kleine Laterne

mit der hat die Frau Chefredakteurin ja sonst jedes Jahr das Friedenslicht aus Bethlehem, das von dort aus auf die Reise zu allen Kirchengemeinden geht, in ihrer Gemeinde hier geholt, aber genauso wie die adventlichen Frühschichten fällt das in diesem Jahr auch leider aus. Frau Chefredakteurin will aber mal gucken, ob man es vielleicht doch noch irgendwie auf einem kontaktlosen Weg bekommen kann, wir werden dann berichten. 

So, nun hab ich noch einen kleinen Nachschlag für euch, Bilder von unseren Redaktionsräumen im adventlichen Licht zum 3. Advent am Sonntag, 

Sieht das nicht wunderhübsch aus? Drei Teelichtgläser leuchten. Mit drei verschiedenen Düften: links war Weihnachtsgewürz, rechts Vanille und vorne Schokoladenmousse. Ich sag euch, wunderbar! 😊😋

Mal als Gesamtansicht. 

So, ihr lieben Leser alle, und damit schließe ich nun dieses Türchen, über das ich mich so gefreut habe, und ich hoffe, ihr freut euch auch alle dran und seid mit mir zufrieden. Habt alle einen schönen, hoffentlich streßfreien Tag, genießt die Zeit, sie ist so schnell wieder vorbei, paßt auf euch auf und bleibt oder werdet alle gesund, das wünscht euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

euer Otto der Handelsreisende und 

Luzia.                                         

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Adventskalender – Türchen 9

 

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r 

Türchen

Weihnachtszwerge

Seht, da kommen aus dem Berge
viele kleine Weihnachtszwerge
und sie laufen tripp, tripp, trapp,
eilig schnell den Berg hinab.

Gucken durch die Fensterlein
zu den Kindern groß und klein.
Horchen an der Türe still,
was das Kind sich wünschen will.

Grad ruft Lieschen freudig aus:
“Ich wünsch mir ein Puppenhaus.”
Und die Zwerge freun sich nun,
denn da gibt es viel zu tun.

Und sie hobeln zisch, zisch, zisch,
für das Häuschen einen Tisch.
Rühren Leim im Topf herum,
hämmern fleißig bum, bum, bum.

Stühlchen sind schon fertig jetzt,
Püppchen werden drauf gesetzt.
Püppchen sind es ihrer fünf,

Zwerge stricken ein paar Strümpf.
Nähen schicke Kleider schnell,
singen dabei froh und hell:

„Bald nun ist Weihnachtszeit, fröhliche Zeit…“

(Verfasser unbekannt, Fingerspiel)

Hallo, ihr lieben Leser vom Grafschafter Wochenanzeiger, da sind wir nun heute beim Türchen 9 und freuen uns allwieder auf eure Neugierde, was sich denn wohl hinter diesem Türchen in unserem Adventskalender mit den Figürchen versteckt haben mag…..schaun wir mal!

Da ist es, das Türchen 9, vorsichtig aufmachen…..

wir machen es wieder spannend, lach!

Traraaaa….der nächste kleine Schneemann!

Wieder ein solch niedlicher Geselle, mit all den hübschen, glitzernden Details, dem buntgeringelten Schal, dem Adventskranz in den mit Handschuhen geschützten Schneefäusten, dem stilisch-grünen Hut und dem mit Schneekristallen übersäten Hinterteil! Aber wir waren trotzdem ein bissel ratlos in der Redaktion, hatten wir doch schon mehrere Schneemann-Einträge im heurigen Adventskalender, wohin sollte uns dieser feine Kerl denn nun mal hinführen? Da kam uns wieder einmal der Zufall zu Hilfe, denn als wir auch ihn wieder in der schönen Schneelandschaft unserer Weihnachtsdecke posieren ließen

und ihn auf dem letzten Bild so wunderbar zwischen den Tannen vor dem kleinen Haus aufgestellt hatten, da dachten wir daran, daß er eigentlich genau die richtige Größe zum stehen vor einem Puppenhaus hat; wir gestern schon so hübsche Miniaturen einer Puppenküche gezeigt haben; Frau Chefredakteurin der Frau Silberdistel im gestrigen Kommentar von ihrem originalgetreuen Puppenherd berichtet hatte; jaaaa, da war der Sprung leicht: Ihr habt es vielleicht sogar dem Gedicht schon entnommen: PUPPENHAUS! 

Denn wir haben ja immer noch das Material hier, ein feines Puppenhaus zu bauen, und zeigen euch nun mal alle die hübschen Zimmer. 

Guckt mal, auch in dieser Küche gibt es den kleinen Fleischwolf! 

 

Und hier ist nun auch ein ähnlicher Küchenherd, wie die Frau Chefredakteurin der Frau Silberdistel berichtet hatte, den sie in ihrer Kinderzeit besaß, somit hat die Überlegung und damit eigentlich Frau Silberdistel diesen Eintrag angeschoben! 

Wir haben uns gekringelt über die kleinen Mini-Topflappen, ist das nicht süß? 

Ist das nicht einfach wonnig? Darf aber doch auch nicht fehlen im Puppenhaus, ein Klo! 

Vornehmes Haus, die haben sogar goldene Wasserkräne! 

Die Frau Chefredakteurin ist ein richtiges Puppenstubenkind, die ganze Redaktion meiner Bären hier hat sinnig in sich rein geschmunzelt, als sie meine glänzenden Augen beim erstellen des Eintrags sahen, und irgendwann hatte ich die Idee, mal im Netz zu gucken, was es da denn wohl noch an Herrlichkeiten gibt zu diesem Thema, und was ich da gefunden habe, das möchte ich euch nicht vorenthalten und verlink euch die Seiten hier nun mal, wer Spaß an dieser Miniaturwelt hat, der kommt hier voll auf seine Kosten!

http://sylvias-puppenhaus.de/seiten/antikspielzeug2.htm

Diesen fand ich persönlich besonders wonnig! 

https://www.albrecht-puppenhauswerkstatt.de/alte-puppenh%C3%A4user/

http://www.puppenhausmuseum.de/alte-puppenhaeuser-1.html

Viel Spaß beim stöbern!

So, nun hätten wir ja auch noch den zweiten, unseren Gewürzadventskalender, was war denn nun da heute drin? Hach, das paßte nun ebenfalls prima zu Puppenhaus und Puppenküche

Wir machen es natürlich wieder spannend, lach!

Kennt ihr das auch noch? Puddingform für Pudding aus dem Wasserbad! Gibt es garantiert auch in Mini-Ausgabe!

Und da isses, das Gewürz: Pommes-Gewürzsalz! 

Paßt doch perfekt, in der hübschen kleinen Mini-Küche werden Kartoffeln geschält, zu Stiften als Pommes geschnitten, Öl in einem Topf auf dem Herd erhitzt und die fertigen Pommes dann mit dem feinen Salz gewürzt! Und was ich dann noch rausgekramt habe, da hat meine gesamte Bärencrew glänzende Augen bekommen

wir haben nämlich auch einen kleinen Bärenkoch!

Das Entzücken meiner Redaktionsmitglieder könnt ihr euch sicher alle vorstellen, oder? Und der niedliche kleine Kerl führt euch jetzt gleich nahtlos zu einem Küchenerlebnis der besonderen Art, denn ich schulde euch doch noch die Bilder von meiner Schwarzwurzeltarte mit dem Rühr(t)ei(g)gewürz, lach, büdde schön:

Ich hab die Tarte in einer Springform gebacken, das ist „sauberer“ mit dem Guß, weil der Rand höher ist! Schwarzwurzeln auf den vorgebackenen Teig geben

Guß aus Eiern, Schmand, gehobelten Parmesan und dem Gewürz drüber

ab in den Ofen, 5 – 10 Minuten vor Ende der Backzeit

den restlichen gehobelten Parmesan drüber geben

und fertig! Sieht lecker aus, oder? War es auch!!! 😋

Das mach ich mir auf jeden Fall nochmal, das war echt so lecker! Und ist auch wirklich gut gelungen, hab ich mich sehr gefreut! 

Mit einem feinen weihnachtlichen Häuserbild (passend zu Puppenhäusern!)

vor dem der feine, kleine Schneemann von heute stehen könnte, machen wir jetzt den Schluß von diesem Türchen 9 und hoffen alle wieder sehr, daß es euch gefallen hat. 

Wir wünschen euch allen einen schönen WTT, teilt die Woche gut, behaltet Mut und Zuversicht in den wieder so unsicheren Tagen, paßt auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, das wünscht euch euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia  

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Adventskalender – Türchen 8

 

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r 

Türchen

Weihnacht

Zeit der Weihnacht, immer wieder
rührst du an mein altes Herz,
führst es fromm zurück
in sein früh’stes Glück,
kinderheimatwärts.

Sterne leuchten über Städte,
über Dörfer rings im Land.
Heilig still und weiß
liegt die Welt im Kreis
unter Gottes Hand.

Kinder singen vor den Türen:
„Stille Nacht, heilige Nacht!“
Durch die Scheiben bricht
hell ein Strom von Licht,
aller Glanz erwacht.

Und von Turm zu Turm ein Grüßen,
und von Herz zu Herz ein Sinn,
und die Liebe hält
aller Welt
ihre beiden Hände hin.

(Gustav Falke, 1853 – 1916, deutscher Lyriker und Kinderbuchautor)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, seid ihr auch alle schon wieder so neugierig, was wohl heute in den Adventskalendertürchen unserer Adventskalender versteckt ist? Ich laß euch mal raten: 

Paßt mal auf:

Türchen 8 öffnet sich ganz schüchtern…

hihihihi, ich denke, es dämmert euch!

Ein Nikolaus- oder auch Weihnachtsmannkopf, da ging das hier mit dem Nikolaus umgekehrt wie beim Schneemann, erst der ganze Kerl und dann der Kopf! 

Das ist doch wieder ein hübscher, oder, die Mütze ist so wonnig! Und das Geglitzer! 

Nun müssen wir hier in der Redaktion ja immer gucken, daß wir zum Inhalt des Türchens was passendes für den Eintrag hier finden, bei Wiederholungen ist das manchmal schwer, aber beim fotografieren des feinen Kopfes auf dem Küchentisch fiel mein Blick auf etwas, was sowohl mich als auch mein Bärenteam strahlen ließ, und das Thema stand! Waren wir doch gestern noch auf dem Weihnachtsmarkt, und haben uns über all das schöne und eben auch über die Gerüche allüberall so gefreut, und was riecht auf dem Weihnachtsmarkt besonders gut? Richtig, Plätzchen! Und da das Gedicht so schön die selige Kinderweihnachtszeit aufgegriffen hat, ganz besondere Plätzchen: Spritzgebäck! Und was braucht man notwendig zum Spritzgebäck? Genau, den Fleischwolf, mit Vorsätzen für die Plätzchen!

Und nun guckt, ich hab so einen sogar für die Puppenstube, ist der nicht wonnig? Die kleine Kurbel kann man drehen, das ganze ist ca. 5 cm hoch und 3 cm breit, als ich den entdeckt habe vor etlichen Jahren, da war er sofort mir! 

Das Zubehör um ihn rum gehört zu einem kleinen Schaukasten, auch die anderen kleinen Dinge sind knuffig, nicht wahr? 

Wir rücken ihm mal näher, er hat wirklich unten eine kleine Schraube, womit man ihn an der Tischkante befestigen kann, kann man echt drehen!

Das ist die Wanddeko des Schaukasten, Töpfe, Brett und Messer. 

Im Schrank steht Geschirr, und vorne Holzutensilien für die Küche, Stampfer, Gabel, Sieb, Faß mit Schütte. Und neben dem Fleischwolf liegt ein Nudelholz in mini! 

Da habt ihr beide mal in voller Pracht, ich glaub, ihr könnt euch alle vorstellen, wie entzückt ich über den Fleischwolf war. Ich bin eh ein Puppenstubenkind!

Nun hab ich euch das ganze mal extra ausgebreitet:

da kann man anhand des Deckchens die Größe glaub ich gut einschätzen. Alles winzig! Und da sieht man nun auch die Schraube vom Fleischwolf richtig. 

Und das Mini-Nudelholz!

Details vom Fleischwolf, richtig original vorne! 

Wie gesagt, die Kurbel kann man drehen!

Und da ist auch richtig die kleine Welle drin, ich glaub, da könnte man echt Plätzchen mit machen mit Teig, ganz dünne Fäden! 😂

Zum Fleischwolf mit Plätzchenvorsatz gehört natürlich auch das passende Rezept für Spritzgebäck, voilà:

Spritzgebäck

  • 125 g Butter
  • 125 g feiner Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Ei, 1 Eiweiß
  • 250 g Mehl
  • einige Tropfen Zitronenöl

Butter, Zucker, Vanillezucker, Ei und Eiweiß schaumig rühren, Zitronenöl zufügen, das Mehl unterrühren. Den Teig eine Zeit kühl ruhen lassen, dann ab in den Fleischwolf und Plätzchen drehen.
Backen bei 175 – 190 Grad 12 – 15 Minuten.

Als Kind hab ich mit Begeisterung geholfen beim Spritzgebäck backen, Papa hat immer den Teig in den Fleischwolf reingesteckt und die Kurbel gedreht, ich hab die geformten Teigstränge angenommen und abgeschnitten auf die richtige Größe für Plätzchen. Aber nicht immer, das war ja der Spaß dabei, gaaaaanz lange Schlangen, und Papa hat dann aus Spaß geschimpft, und dann mußten die Schlangen alle wieder zusammengeknetet werden und neu in den Fleischwolf, irgendwann war der Teig dann ein bissel …grau! Das war immer so schön, und wir haben sehr gelacht. Mama hat dann die Plätzchen aufs Backblech gelegt und gebacken, und zur Aufbewahrung bis Weihnachten kamen sie in Mamas gehütetes Bowlengefäß, ich zeig es euch gleich, das war ein Geschenk von meinem Papa in der Verlobungszeit meiner Eltern, heute hab ich es und hüte es genau wie meine Mama wie einen Schatz. 

Schön, nicht? Keramik war das, ich bilde mir immer ein, die riecht heute noch nach den darin jedes Jahr zu Weihnachten aufbewahrten Plätzchen. Allerdings mußte Mama die immer nachbacken, auf irgendeine geheimnisvolle Weise verschwanden die kontinuierlich aus dem Gefäß! 😂😊

Ja, hör ich euch fragen, und was war denn heute im zweiten Adventskalender, dem mit den Gewürzen? Gemach, gemach, liebe Leser, auch Rom wurde nicht an einem Tag…..ihr wißt schon, lach! 

Im Türchen 8 von unserem Gewürzadventskalender war nämlich heute was ganz besonderes:

Hihihihi, wir machen es natürlich wieder spannend. 

Ras el-Hanout [rɑʔs ælħɑːnuːt]  (arabisch رأس الحانوت, DMG Raʾs al-Ḥānūt ‚wörtlich: Kopf des Ladens‘) ist eine Gewürzmischung, die im Maghreb ihren Ursprung hat und für zahlreiche Speisen genutzt wird. Ras el Hanout verfeinert Couscous, Bulgur und Reis, aber auch Lamm, Fisch und Gemüse und viele andere Gerichte aus der nordafrikanischen Küche. Es ist auch das typische Gewürz für Schmorgerichte aus der Tajine.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Ras_el-Hanout

Eine Gewürzmischung also, und wie alle Gewürzmischungen, so hatte jede ihre eigene Rezeptur, daher eben auch der Name, „Kopf des Ladens“ oder freier übersetzt „Chef des Ladens“, also Chefsache. 

Ras el Hanout ist eine tolle Kombination aus süß und scharf. Zimt, Nelken und Muskat geben der Gewürzmischung ein süßliches Aroma, Chili und Ingwer sorgen für die pikante Schärfe. Kreuzkümmel, Koriander und Bockshornklee runden den Mix mit einer exotischen Note ab.

Wir haben auch ein ganz feines Rezept gefunden, in dem dieses exotische Gewürz mal ausprobiert werden kann:

Hackfleischpfanne mit Ras el Hanout

  • 1 Zwiebel gewürfelt
  • 2 Zehen Knoblauch gepresst oder fein gewürfelt
  • 360 g Rinderhackfleisch
  • 1 rote Paprika gewürfelt
  • 200 g Spinat frisch
  • 300 g Brokkoli frisch
  • 1-2 EL Ras el Hanout
  • Salz, Pfeffer
  • 1 TL Olivenöl

Öl in die Pfanne geben, erhitzen, Zwiebel und Knoblauch darin glasig anschwitzen. Hackfleisch dazu geben und durchbraten. 1 EL Ras el Hanout dazu geben und durchmischen. Brokkoli hinzu und 3 – 4 Minuten mitbraten. Paprika dazu und weitere 4 – 5 Minuten braten. Spinat in die Pfanne geben und weiter braten, bis das Gemüse gar ist. Mit Salz, Pfeffer und dem restlichen Ras el Hanout abschmecken, mit Joghurt und einer Beilage nach Wahl servieren. 

Hört sich doch echt lecker an, oder? Ich werde das auf jeden Fall mal ausprobieren und berichten. 

Und damit sind wir nun wieder am Ende von Türchen 8 angelangt, wir hoffen, ihr hattet alle wieder eure Freude dran. Habt alle einen schönen Dienstag, laßt euch nicht stressen, paßt auf euch auf und bleibt oder werdet gesund. Das wünscht euch von Herzen euer Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia  

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Adventskalender – Türchen 3

 

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r 

Türchen

Der Schneemann auf der Straße

Der Schneemann auf der Straße
trägt einen weißen Rock,
hat eine rote Nase
und einen dicken Stock.

Er rührt sich nicht vom Flecke,
auch wenn es stürmt und schneit.
Stumm steht er an der Ecke
zur kalten Winterszeit.

Doch tropft es von den Dächern
im ersten Sonnenschein,
da fängt er an zu laufen,
und niemand holt ihn ein.

 

(Robert Reinick , 1805-1852)

Hallo, ihr lieben Leser vom Grafschafter Wochenanzeiger, willkommen zum Türchen 3!

Wir haben ja so das untrügliche Gefühl, daß ihr anhand des Eingangsgedichtes schon ahnt, was sich im dritten Türchen verborgen hat, dann guckt doch mal, ob ihr wirklich richtig gelegen habt:

Wir öffnen vorsichtig Türchen 3…..

da isser, der Kopf eines Schneemanns! Ja, wir fangen langsam an, lach, so ein Schneemann entsteht ja auch naturell nicht gleich in einem Stück! 😊 Können wir beweisen, paßt mal auf: 

Natürlich haben wir den feinen Kugel-Schneemann-Kopf erst einmal richtig schneemäßig posieren lassen:

Guckt mal, was er für eine feine Mütze trägt:

Die glitzert sooooo schön!

Das Holzteil liegt da drunter, weil er sich so rund sonst immer wegdrehen würde, da mußten wir ihn „fixieren“, hihihihi! 

Jetzt ist natürlich die ganze Redaktion sehr gespannt, wann dann wohl der erste vollständige Schneemann im Adventskalender auftaucht, einstweilen haben wir ihn mal in Bildern „fertig“ gemacht, hübsche Serviettenbilder. 

Ein Schneemann mag auch nicht alleine auf weiter Flur stehen, zumal in Eiseskälte draußen 

also lacht er sich eine Schneefrau an! Und…..

kriegt niedliche Schneekinder! 

So einen feinen weißen Gesellen wissen auch die Vögel sehr zu schätzen, kann man herrlich drauf landen, wenn man im Garten um die Futterstellen flattert und warten muß, bis ein Plätzchen zum mümmeln frei wird. 

Wir wünschen uns wieder sehr Schnee in diesem Jahr, wie alle Jahr zuvor, aber da ich erst 2024 wieder mit Schnee fegen hier in unserer Siedlung dran bin, fürchte ich, wir werden bis dahin warten müssen, denn DANN schneit es! Zuverlässig! War 2008 und 2016 auch so, als ich dran war! ❄❄❄❄❄❄❄❄😅

Wenn es aber vielleicht doch auch in diesem Jahr schneit, dann können die Kinder wohl hoffentlich Schneemänner bauen, auch in diesem Corona-geplagten Jahr, frische Winterluft tut sicher gut. 

Weckt Kindheitserinnerungen, nicht wahr? 

So, das war es dann mal fürs Türchen vom 1. Adventskalender, aber halt, einen haben wir noch, was ganz lustiges für auf die Ohren, einen Schneemann-Rock’n’Roll!

Viel Spaß dabei!  

Nun auf zum Türchen vom 2. Adventskalender, was bot sich denn da?

Wir machen es spannend, hihihihi,

die Spannung steigt…..

Rühreigewürz! 

Beim lesen ist mir anfangs ein Fauxpas passiert: Ich hab „RührTEIGgewürz gelesen 🤣 und gedacht, hääääh, Rührteig mit Pfeffer usw.??? Hat bissel gedauert, bis ich den Fehler gemerkt habe. Trotzdem hatte der Lesefehler was gutes, denn über die Verbindung „Rührteig“ und diese Gewürze ist mir was feines eingefallen, wozu man das Gewürz außer für RührEIER 😉 auch verwenden könnte. Ich bin nämlich gestern beim sichten alter Rezepte auf ein feines Gemüse gestoßen: 

Die Garten-Schwarzwurzel (Scorzonera hispanica), auch Spanische Schwarzwurzel oder Echte Schwarzwurzel genannt, gehört zur Pflanzengattung Schwarzwurzeln (Scorzonera) in der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Sie wird auch Skorzenerwurzel und Winterspargel oder auch „Arme-Leute-Spargel“ genannt. Die italienische Bezeichnung Scorzone bedeutet giftige schwarze Schlange. Dies spielt auf die mittelalterliche Verwendung zur Heilung bei Schlangenbissen und Herzerkrankungen an.

(Quelle: Wikipedia)

Ich kenne Schwarzwurzeln auch als „Arme-Leute-Spargel“, so wurden sie hier in der Region auch genannt, aber ich mag und mochte sie sehr gern. Meine Mama hat sie oft an Sonntagen zum Braten gemacht, und mein Papa war da auch immer ganz begeistert von! 

 

 

(Scorzonera, Iduns kokbok, Abbildung bei Wikipedia)

Da kommen wir dann wieder zu dem Lesefehler, lach, denn da würde ich 

einen Rührteig vorschlagen und mit diesem eine Tarte-Form auskleiden, die Schwarzwurzeln kochen und auf den Teig geben, aus Schmand, Sahne und Eiern einen Guß machen und diesen mit dem RührEIgewürz (herrlicher Running-Gag 😂) würzen und über die Schwarzwurzeln gießen, in den letzten 5 – 10 Minuten vom backen lassen noch geriebenen würzigen Käse drüber geben! Na, was meint ihr??? 

Da wären wir nun mal wieder am Ende unseres heutigen Türchens angekommen, wir hoffen natürlich sehr, daß es euch wieder gefallen hat. Und wünschen euch allen einen schönen Donnerstag, paßt alle gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund! Das wünscht euch von Herzen euer Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

 

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Adventskalender – Türchen 2

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r 

Türchen

Pfefferkuchen

Pfefferkuchen, o wie fein,
neun Gewürze müssen`s sein.
Sie alle haben fremde Namen,
sagen uns, woher sie kamen.


Ob China, Indien, Sansibar,
ob es Ägypten, Zypern war,
in alter Zeit schon hoch begehrt,
war`n sie so viel wie Gold wohl wert.


Auf vielen alten Handelswegen
kamen sie zu uns, ach, welch ein Segen.
Sonst gäb es keinen Pfefferkuchen,
den wir so gerne doch versuchen:


mit Ingwer,Pfeffer Zimt, Muskat,
Anis und Fenchel schön parat,
auch Kardamon gehört hinein,
wie Koriander, feins Nägerlein.
Es sind dann neun aus aller Welt,
zu unserem Wohl und Gottes Lob bestellt.

(Verfasser: unbekannt)

Hallo, ihr lieben Leser vom Grafschafter Wochenanzeiger, da wollen wir nun heute mal das zweite Türchen öffnen: 

Ganz vorsichtig…..

Was ist das denn für ein niedliches Kerlchen?

Ein Weihnachts-Pinguin mit Zuckerstange

sieht der nicht niedlich aus? 

So präsentiert er sich mal „stehend“! 

Die ganze Redaktion war wieder hochentzückt über den niedlichen kleinen Pinguin, nun waren wir aber neugierig, was denn wohl im Gewürz-Adventskalender drinne ist:

Ooooh, wie lecker, Orientalische Orange, das hört sich exotisch an und hat uns dazu bewogen, einen kleinen Exkurs in die Welt der Gewürze zu machen. 

Unwillkürlich denkt man an die Märchen aus 1001 Nacht, wenn man orientalische Gewürze hört, sie verleihen jedem Gericht eine geheimnisvolle Note und sind eben auch und besonders zur Advents- und Weihnachtsbäckerei sehr beliebt. Typische orientalische Gewürze sind: 

  • Anis, der Geschmack erinnert an Lakritz, sein Aroma ist beim backen beliebt und dient der Verfeinerung alkoholischer Getränke. 
  • Chili, (ganz, geschrotet oder gemahlen) seine Schärfe variiert von mild bis feurig. Suppen, Schmor- und Fleischgerichte lassen sich exotisch mit ihm würzen. 
  • Gewürznelken, vorzugsweise aus der Weihnachtsbäckerei, aber auch an herzhaften Gerichten kommt ihr pfeffrig-süßliches Aroma zur Geltung. Man bekommt sie ganz oder gemahlen. 
  • Zimt, auch ein Weihnachtsgewürz, wird in der orientalischen Küche aber auch zu herzhaften Speisen verwandt, als feine Note in Saucen und Gemüsegerichten. Man hat die Wahl zwischen duftig-süßen Ceylon-Zimt oder dem eher kräftig-scharfen Cassia-Zimt. 
  • Ingwer, fester Bestandteil der orientalischen Küche, die geschälte Ingwerwurzel wird entweder gerieben, in Stücke geschnitten oder in gemahlener Form verwendet. Sie verleiht dem Gericht eine erfrischende und zugleich fruchtig-scharfe Note mit einem Hauch Zitrone. Mit zunehmender Garzeit verfliegt die zitronige Note und das Ingwer-Aroma wird würziger und schärfer.
  • Kardamom, geht es um arabische Gewürze, steht Kardamom ganz oben auf der Liste. Er gilt als Alleskönner und ist in zwei Varianten erhältlich. In der orientalischen Küche findet meist der grüne Kardamom Anwendung. Er hat ein würziges, süßlich-scharfes bis fruchtig-blumiges Aroma und eignet sich sowohl für herzhafte als auch für süße Gerichte. Seltener kommt der schwarze Kardamom mit seinem herb-erdigen Aroma zum Einsatz. Kardamom eignet sich sowohl zum Verfeinern von Fleischgerichten als auch von Süßspeisen. Ein bekanntes Getränk mit Kardamom ist der sogenannte „Türkische Kaffee“, der früher nicht zuletzt wegen seiner angeblich aphrodisierenden Wirkung so beliebt war. 
  • Kreuzkümmel, das Gewürz verleiht vielen orientalischen Gerichten ihre typische würzig-scharfe Geschmacksnote. Unverzichtbar ist Kreuzkümmel in klassischen Speisen wie Couscous, Bulgur und Falafel. Aber auch Fleisch- und Linsengerichte profitieren von dem leicht scharfen Aroma. Er sollte sparsam dosiert werden, weil er sonst zu dominant wird. 
  • Kurkuma, sorgt für eine würzige, leicht bittere Note. Das Gewürz, das besonders häufig in herzhaften Gerichten zum Einsatz kommt, ist wegen seiner auffälligen gelben Farbe auch unter dem Namen Gelbwurz bekannt. Kurkuma läßt sich hervorragend mit anderen Gewürzen kombinieren und schmeckt sehr gut in Kartoffelgerichten und Speisen mit Hülsenfrüchten.
  • Safran, „macht den Kuchen gel“, also gelb, die Gelbfärbung hat Safran mit Kurkuma gemeinsam. Das Gewürz gehört zu den teuersten der Welt, ist gemahlen oder in Fäden erhältlich, sein kräftiges, leicht bitteres Aroma verfliegt relativ schnell, deshalb sollte man es erst am Ende der Garzeit einsetzen.
  • Muskatnuß, ist in Deutschland ebenso bekannt wie in der orientalischen Küche. Während sie hierzulande vor allem der Verfeinerung von Kartoffelgerichten dient, findet sie in der orientalischen Küche in ganz unterschiedlichen Fleisch- und Gemüsegerichten Anwendung. Auch in Süßspeisen kommt sie zum Einsatz, besonders lecker ist hierbei die Kombination mit Zimt.
  • Sternanis, ähnlich süßlich-würzig wie Anis schmeckend, aber intensiver und schärfer. Kann zu klassischen Gans- und Entenbraten verwendet werden, vorzugsweise aber wohl zu Gebäck, Tee, Glühwein und Pflaumenmus. 

Das war nun unsere Exkursion in die Welt der orientalischen Gewürze, nun muß natürlich noch unser Pinguin-Figürchen hier zur Geltung kommen, und da haben wir für die Weihnachtsbäckerei (paßt ja dann auch prima zu den Gewürzen!) was ganz feines und niedliches gefunden: 

Wir machen es uns jetzt mal einfach mit dem Rezept, 😉 und setzen hier einfach einen Link zu besagten Plätzchen, da könnt ihr dann auch prima gucken, wie sie verziert werden, Bilder hätten wir hier ja nicht einstellen dürfen dazu. 

https://www.oetker.de/rezepte/r/pinguin-plaetzchen

Da der kleine Kerl ja so eine feine Zuckerstange sein eigen nennt: Man kann sie aus weißem und rotem Fondant herstellen, getrennt verkneten und zu dünnen Stangen formen, die Stangen umeinanderschlingen und vorsichtig zusammenrollen, so daß eine dünne Stange entsteht, die ganze Stange in Stücke von ca. 12 cm schneiden und an einer Seite wie einen Spazierstock umschlagen, auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und mindestens 24 Stunden bei Zimmertemperatur trocknen lassen. 

Und so sind wir nun schon fast wieder am Ende vom Türchen 2 unseres Adventskalenders, zum Schluß hätten wir noch ein paar schöne, üppige Weihnachtsbildchen, wie sie zu orientalischen Gewürzen passen, bei denen man ja auch an üppige Dekorationen denkt:

Unsere Türcheninhalte hübsch dekoriert

Schaut mal, wir haben noch was gefunden, was so fein zum heutigen Adventsgewürztütchen paßt, Räucherkerzen

in der Duftrichtung Winter-Orange! Mmmmmhhhh!

Das ist ein Gewürzbild aus unserer Küche, Lorbeer mit Blüte, und wenn man über das Blatt streicht, dann duftet es danach, das war mal ein Küchenkalender mit solch diversen Duftblättern, den mir mal meine Mama geschenkt hatte. Er duftet wirklich heute noch. 

Da denkt man doch unwillkürlich an Bratäpfelchen, oder? 

Nun wünschen wir allen unseren Lesern einen wunderschönen WTT, paßt alle gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, das wünscht euch euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

 

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Adventskalender – Türchen 1

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r 

Türchen

 

Vom Honigkuchenmann

Keine Puppe will ich haben –
Puppen gehn mich gar nichts an.
Was erfreu’n mich kann und laben
ist ein Honigkuchenmann.
So ein Mann mit Leib und Kleid
durch und durch an Süßigkeit.

Stattlicher als eine Puppe
sieht ein Honigkerl sich an,
eine ganze Puppengruppe
mich nicht so erfreuen kann.
Aber seh ich recht dich an,
dauerst du mich, lieber Mann.

Denn du bist zum Tod erkoren –
bin ich dir auch noch so gut,
ob du hast ein Bein verloren.
Ob das andre weh dir tut:
Armer Honigkuchenmann,
hilft dir nicht, du mußt doch ran.

( August Heinrich Hoffmann von Fallersleben, 1798 – 1874)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, da isser, der Adventskalender anno domini 2020! Die ganze Redaktion hat einstimmig beschlossen, daß er auch in diesem Jahr wieder erscheint, gerade in diesem Jahr, denn Freude ist heuer so wichtig, und die möchten wir euch hier gerne wieder bereiten! Ebenso einig waren wir uns alle dabei, daß das Erscheinungsbild unseres nun schon im 9. Jahr bestehenden Adventskalenders so bleibt, wie es immer war! Denn auch Konstanten sind wichtig in dieser Zeit! 

Nun also: Türchen 1

Ihr erinnert euch an die Adventskalender in den Redaktionsräumen unseres Grafschafter, die wir im letzten Eintrag gezeigt hatten?

Und daß ihr so neugierig wart, was wohl drin sein wird? In dem Gewürzkalender ist das ja leicht, Gewürze halt, tja, aber welche? Im heurigen Türchen das:

Chilisalz, hach, das schmeckt bestimmt sehr lecker eben in einem Chili, mit lecker roten Bohnen und Hackfleisch. Mal gucken, wie unsere Menüpläne zum Wochenende aussehen werden! 😊

Die Neugierde steigt, und was war nun im zweiten Adventskalender? Der so geheimnisvoll von außen seine Schätze verbarg? Und ich euch lediglich verraten habe, daß es keine Schokolade ist? Hihihihi, die Spannung steigt auch, aber nun, tadaaaaaa…..

Türchen eins ist geöffnet….ääääh, leer??? Neeiiin, wir wollten nur bissel die Spannung aufrecht halten 😂 nun aber:

Ist das nicht süß??? Und nun wißt ihr auch, wie Gedicht und Girlande zustande kamen, denn Türchen 1 beherbergte einen Lebkuchenmann, auch Pfefferkuchenmann oder Honigkuchenmann genannt, Frauen gibt es davon übrigens auch! 😉

In ganzer Pracht, ist er nicht einfach wunderhübsch? Und damit ist auch das Geheimnis des Adventkalenders aufgedeckt: Baumanhänger, Christbaumschmuck, aus Lauschaer Glas, die ganze Redaktion, allen voran die Frau Chefredakteurin, ist entzückt!!! Und soooo gespannt, was die restlichen 23 Türchen noch so beherbergen. 

Der kleine niedliche Kerl war nun der Themengeber für Türchen 1, Weihnachtsgebäck: 

Woher stammt eigentlich die Tradition des Weihnachtsgebäcks?

Durch Ausgrabungen und bildliche Darstellungen ist nachweisbar, daß es bereits in vorchristlicher Zeit zu Festtagen rituelles Backwerk gab. Die Kelten haben in der Zeit der Wintersonnenwende, in der Nacht vom 21. auf den 22. Dezember, Fladen aus Getreidemehl und Honig als Opfergaben hergestellt, sie sollten vor bösen Dämonen und Naturgewalten schützen. 

Der Ursprung des heutigen Weihnachtsgebäcks ist umrankt von verschiedenen Theorien, am wahrscheinlichsten ist wohl die Annahme, daß der Anfang in den mittelalterlichen Klöstern gelegen hat, denn dort wurde zum Gedenken an die Geburt Jesu Christi in den Klosterküchen festliches Backwerk erstellt, das nicht nur für die religiöse Gemeinschaft bestimmt war, sondern auch an Bedürftige verteilt wurde, damit auch sie an dem christlichen Fest teilhaben konnten. Aus dieser Tradition entwickelten sich dann im Laufe der Zeit die sorgsam gehüteten Rezepte für die Weihnachtsbäckerei, Spekulatius, Printen, Zimtsterne, Christstollen, Lebkuchen, Honigkuchen, und all die Leckereien, die uns heute noch so gut schmecken! 

Und eben auch der Lebkuchen- oder Honigkuchenmann!

Da kommt dann gleich eine kleine Tradition aus Blögchen und Grafschafter wieder zum Einsatz, 

das Rezeptbuch!

Man nehme, wenn man hat 🤣 (ein geflügeltes Wort meines Chefs und Freund von meiner Bauernhofarbeitsstelle!)

  • 250 g Honig
  • 100 g Zucker
  • 125 g Butter
  • 500 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Päckchen Lebkuchengewürz
  • 1 EL Kakao
  • 1 Ei
  • Zuckerglasur
  • bunte Zuckerstreusel

Den flüssigen Honig, den Zucker und die Butter zusammen in einem Topf aufkochen, in eine Rührschüssel geben und vollständig abkühlen lassen. 

Das Mehl, das Backpulver, das Lebkuchengewürz und den Kakao mischen, Honigmischung, das Ei und die Mehlmischung mit den Knethaken des Handrührers zu einem glatten Teig verkneten. Zwei Stunden in Klarsichtfolie gewickelt ruhen lassen. 

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche 1/2 cm dick ausrollen und Lebkuchenmänner (oder Frauen, Anm. der Red. 😊) ausstechen. 

Auf mit Backpapier belegten Blechen im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad (Umluft 160 Grad) auf der mittleren Schiene 12 – 15 Minuten backen. Abgekühlt mit Zuckerglasur und bunten Zuckerstreuseln verzieren. 

Ja, ihr lieben Leser, das war es, das 1. Türchen des heurigen Adventskalenders, wir hoffen natürlich alle sehr, daß es euch gefallen hat! Wenn nicht, es kommen ja noch 23 weitere! 😂 (Running-Gag!)

Dann wünscht euch die gesamte Redaktion vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven  einen schönen Beginn vom Monat Dezember, einen feinen Dienstag und überhaupt einen guten Tag! 

Bleibt gesund, habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Türchen 3

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r

Türchen

Mandeln erstlich, rat’ ich dir,
nimm drei Pfunde, besser vier (im Verhältnis nach Belieben);
diese werden nun gestoßen
und mit ordinärem Rosenwasser feinstens abgerieben.

Je aufs Pfund Mandeln akkurat
drei Vierling Zucker ohne Gnad’!
Denselben in den Mörsel bring’,
hierauf ihn durch ein Haarsieb schwing.

Von deinen irdenen Gefäßen
sollst du mir dann ein Ding erlesen,
was man sonst eine Kachel nennt,
doch sei sie neu zu diesem End’!
Drein füllen wir den ganzen Plunder
und legen frische Kohlen unter.

Jetzt rühr’ und rühr’ ohn’ Unterlaß,
bis sich verdicken will die Mass’,
und rührst du eine Stunde voll!
Am eingetauchten Finger soll
das Kleinste nicht mehr hängen bleiben;
so lange müssen wir es treiben.

Nun aber bringe das Gebrodel
in eine Schüssel (der Poet,
weil ihm der Reim vor allem geht,
will schlechterdings hier einen Model,
indes der Koch auf ersterer besteht.)
darinne drück’s zusammen gut!

Und so hat es über Nacht geruht,
sollst du’s durchkneten Stück für Stück,
auswellen messerrückendick.
Je weniger Mehl du streuest ein,
um desto besser wird es sein.

Alsdann in Formen sei’s geprägt,
wie man bei Weingebacknem pflegt;
zuletzt – das wird der Sache frommen –
den Bäcker scharf in Pflicht genommen,
daß sie schön gelb vom Ofen kommen!

( Eduard Mörike)

Hach, da hat sich jetzt das ganze Redaktionsteam so drauf gefreut: Fragezeichen in euren Augen, ihr lieben Leser! Von was erzählt dieses Gedicht? Und wo will das ganze hin? Na, hier:

In die Backstube vom Grafschafter Wochenanzeiger, denn das es um was weihnachtliches zum backen ging im Gedicht, war wohl doch schnell klar, oder? Und um was für ein Gebäck es sich handelt, wollt ihr wissen? Um

Frankfurter Brenten sind eine traditionelle Teegebäckspezialität aus Frankfurt am Main, die bereits seit dem Mittelalter bekannt ist.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Frankfurter_Brenten

Da haben wir doch tatsächlich mal wieder was neues gefunden für unseren Adventskalender, freu, freu, und reichen euch auch gleich das Rezept hinterher!

Rezept für Frankfurter Brenten (da isses mal wieder, unser Rezeptbuch!)

  • 500 g Marzipan-Rohmasse
  • 150 g Puderzucker
  • abgeriebene Schale von 1 ungespritzten Zitrone
  • einige Tropfen Rosenwasser

Zubereitung:
Die Marzipan-Rohmasse mit dem gesiebten Puderzucker verkneten und mit dem Rosenwasser und der Zitronenschale würzen.
Etwa 1 cm stark den Marzipan auf eine mit Mehl bestäubte Arbeitsplatte ausrollen. Die verwendeten Holzmodel   (oder Ausstechformen) ebenfalls mit Mehl ausstäuben.
Die Model dann auf das Marzipan drücken, dann wieder abziehen und die Brenten dann in Form des Abdruckes ausschneiden.

Über Nacht antrocknen lassen und dann im vorgeheizten Backofen bei 150 Grad auf mittlerer Schiene hellbraun backen.

Damit wäre die diesjährige Backstube des Grafschafter Wochenanzeigers eröffnet, da wird es sicherlich noch in einigen Türchen duften, denn es gibt doch nichts schöneres als die Weihnachtsbäckerei mit ihren Gewürzen, Zutaten und vor allem ihren Düften!

Auf unserem Backstubenschild, das in der Adventszeit hier an der Küchentüre unserer Redaktionsräume hängt, ist auch noch ein Rezept

kann man schlecht lesen? Büdde schön, lesbar!

Meine ganze Kinderwonne war ja immer Spritzgebäck, mit einem Fleischwolf mit Vorsatz für Plätzchen hergestellt, Papa drehte den Fleischwolf mit dem eingefüllten Teig, ich hab die Plätzchen abgeschnitten und aufs Backblech gelegt, schöne Kindheitserinnerung! Und mit so einem Fleischwolf, den ich en miniature in einem Puppenstubenbild besitze, schließen wir nun hier das Türchen 3!

Ist der nicht knuffig??? Und voll funktionsfähig!

Das ist das ganze Bild, ich liebe solche Miniaturen!

Wir wünschen euch allen einen schönen Dienstag, genießt die Tage im Advent, sie vergehen eh wieder schnell genug!

Habts fein! Wünscht euch euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger!

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Ostermenü

Ressort Küchentipps und Deko-Ideen

Verantwortlich: Die Chefredakteurin herself

Ostern

Ja, der Winter ging zur Neige,
holder Frühling kommt herbei,
lieblich schwanken Birkenzweige,
und es glänzt das rote Ei.

Schimmernd wehn die Kirchenfahnen
bei der Glocken Feierklang,
und auf oft betretnen Bahnen
nimmt der Umzug seinen Gang.

Nach dem dumpfen Grabchorale
tönt das Auferstehungslied,
und empor im Himmelsstrahle
schwebt er, der am Kreuz verschied.

So zum schönsten der Symbole
wird das frohe Osterfest,
daß der Mensch sich Glauben hole,
wenn ihn Mut und Kraft verläßt.

Jedes Herz, das Leid getroffen,
fühlt von Anfang sich durchweht,
daß sein Sehnen und sein Hoffen
immer wieder aufersteht.

(Ferdinand von Saar)

Am heutigen Karsamstag, dem dritten der drei stillen Tage vor Ostern, möchten wir, der Grafschafter Wochenanzeiger, unsere Leser ins beginnende Osterfest einstimmen.

In den Redaktionsräumen ging es in den letzten Tagen vor Ostern noch hoch her, erwarten wir doch zum Osterfest den Besuch der Kinder unserer Chefredakteurin, da gab es noch viel vorzubereiten.

Vor den Redaktionsräumen war ja schon alles bestens geschmückt

nun mußten noch die Redaktionsräume und Balkonien festlich aufgehübscht werden, zumal ja doch das Wetter an Ostern herrlich mitspielen wird, da muß doch alles glänzen!

Im Flur

die Tulpen sind künstlich, denn so tief stehende Blümchen nagt Mimi sonst an, hihihihi!

Im Wohnzimmer schmückt sich unser feiner Kamin nun auch wieder österlich

Hinter diesem niedlichen, weißen Porzellanhäschen liegt ein Kerzenlöscher, da kann man im Vergleich sehen, wie klein das Häschen ist, und nun guckt mal, die niedliche kleine Glocke!

Unser diesjähriger Osterstrauch

Birkenzweige mit Hängekätzchen, die Blattspitzen werden schon grün!

Zwei niedliche „Hasenklammern“, sie kamen aus Plauen geflogen, hihihi, die beiden Süßen hier auch

ein Hasenpärchen, lieben Dank, Brigitte/Plauen, die Freude in der Redation war groß!

Mimi war soooo begeistert von den Birkenzweigen, schon als sie noch für den Einsatz auf Balkonien lagerten, hat sie sie immer angeschmust, lach, damit nun der große Strauß nicht in Gefahr des belagerns gerät, hat unsere rasende Reporterin nun auch Birkenzweige vor der Haustüre ihrer Privat-Villa, guckt mal:

Findet die Hausherrin richtig toll, vielleicht riechen die schön, weil sie sie so mag. Oder einfach „Kätzchen zu Kätzchen“!

Unter dem Osterstrauch ist schon ein dickes Osterei eingezogen, eines von der „antiken“ Sorte, die ich als Kind schon so geliebt habe.

So schön fröhlich mit all den bunten Eierkes, nicht wahr?!

Unseren ehemaligen Aquariumsschrank ziert ein feines Deckchen, das schon einige Jährchen auf dem Stoff hat, denn es wurde mit noch zwei anderen zu den Kindergartenzeiten von Björn von den Müttern im Kindergarten hergestellt, mit Stoffdruck,

außer den Häschen gibt es noch Marienkäfer und Küken.

Balkonien erstrahlte in den letzten Tagen bei herrlichstem Wetter und ist nun auch wieder österlich vorbereitet

die Holztulpen snd wieder da

und unsere Hasenmutter Flora ist auch schon wieder eifrig bei der Vorbereitung aufs Osterfest dabei

Samt dem obligatorischen roten Ei, dem Fruchtbarkeitssymbol, das nicht fehlen darf!

Meine beiden Redaktionsmitglieder Mimi und Ruddi vergnügten sich derweil noch auf Balkonien und genossen das strahlende Fast-schon-Sommer-Wetter, dieweil die Chefredakteurin hier noch mächtig busy war.

Die Pflänzchen haben sich auch sehr über die Sonne und die Wärme gefreut.

Der Oregano schlägt wieder aus! Und guckt euch bloß mal den Himmel an:

Schließlich hab ich dann mal unseren österlichen kleinen Redaktionsboten zu meinen beiden Faulenzern geschickt, um sie an ihre Pflicht zu gemahnen, auch mal noch was zur heutigen Grafschafter Wochenanzeiger-Ausgabe beizutragen:

Er hat lange rufen müssen, bis er meine beiden Redaktionsmitglieder hier auf Trab gebracht hatte, etwas schlunzig meinte Ruddi dann „was liegt an, Frau Chefredakteurin?“, jaaa, Mööööönsch, hier soll doch noch was bezüglich Ostermenü in die neue Ausgabe, hättest du mal die Güte, in die Gänge zu kommen, lüüübster Herr Volontär?! Und was antwortet mir der Lümmel? „Es ist der Mühe wert“, hat wohl zu lange draußen auf Balkonien „Heidi“ gelesen und die Jungfer Tinette nachgeahmt, sowas aber auch! Nu aber, flott!

Und so zeigt euch hier nun Ruddi die Küchen-Utensilien, die zum kommenden Osterfest für das festliche Essen und die österlichen Backwaren gebraucht werden:

Lamm- und Hasenform fürs Gebäck, die Springform ohne Kranzeinsatz für einen feinen Osterkuchen, wofür der Kranzeinsatz gebraucht wird, verraten wir später. Und natürlich die Ausstechförmchen zum österlichen Verzieren, bzw. zum ausstechen von Butter zum Frühstück, das sieht immer so hübsch aus.

Dieses Jahr werden Hase und Lamm gebacken, das Lamm wieder für die Feier nach der Osternachtmesse, der Hase für den Besuch der Kinder.

In diesem Jahr besitz ich von den Ausstechförmchen nicht nur Schäfchen und Hase, sondern auch ein Ei, Neuerwerb, da kommen wir auch noch drauf zurück.

Und damit kommen wir nun zum Beitrag der Frau Chefredakteurin in punkto Ostermenü, vielleicht ist sogar noch eine Anregung für den einen oder anderen kurzentschlossenen von unseren Lesern dabei:

Ostermenü

  • Vorspeise: Salat mit echten Blüten, Stiefmütterchen und Kapuzinerkresseblüten mit einer Gartenkräuter-Vinaigrette
  • Hauptgericht: Falscher Hase (Hackbraten mit gekochten Eiern), hier kommt nun die Kranzform ins Spiel, denn darin wird der falsche Hase gebraten. Buttergemüse: Blumenkohlröschen, Karotten, Erbsen und Mais, dazu grüne Bandnudeln und eine rauchige Hackbratensoße.
  • Nachspeise: Gebackenes Häschen aus dunklem Rührteig mit Kakao

Zum Kaffee am Nachmittag gibt es einen Käsekuchen, selbst gebacken natürlich, und da spielt nun das Ausstechförmchen Osterei eine Rolle: Zur Verzierung gibt es Ostereier aus Marzipan mit Zuckerschriftbemalung. Und Eierlikör-Sahne!

Die ganze Redaktion freut sich schon sehr auf den Besuch meiner Kinder, vor allem natürlich ich, hihihi, wir haben uns nun auch schon länger nicht mehr gesehen, das wird bestimmt wieder schön. Mit klönen und lachen und einfach beisammensein!

Natürlich ist auch für das leibliche Wohl der übrigen Redaktionsmitglieder bestens gesorgt, Mimi darf sich auf Thunfisch freuen, den sie so liebt, und Ruddi bekommt eine feine Eisbombe mit Früchten und Honig.

Die Chefredakteurin besucht am heutigen Karsamstag abends wieder die Osternachtfeier in unserer Grafschafter Kirche, mit Osterfeuer und allem drum und dran und mit fröhlichem Beisammensein und fastenbrechen danach in den Räumen der Unterkirche, das wird bestimmt wieder richtig schön und lustig, zumal zum fastenbrechen auch der erste Rotwein wieder dazu gehört, nach 6 Wochen Abstinenz wird das erfahrungsgemäß immer sehr lustig!

Die Ostereier zum diesjährigen Osterfest werden heute auch noch gefärbt, eigentlich mache ich das immer schon am Karfreitag, aber in diesem Jahr war noch so viel vorzubereiten, da sind sie halt heute der krönende Abschluß. Und sehen hoffentlich wieder so schön aus wie all die Jahre zuvor

ich hab wieder braune Eier genommen, weil damit die Farbe so schön wird wie bei diesem Bild aus dem Archiv von 2017!

Und damit sind wir am Ende unserer österlichen Ausgabe des Grafschafter Wochenanzeigers angelangt!

Wir wünschen allen unseren Lesern, den stillen wie den bekannten, ein frohes, gesegnetes, entspanntes und wettermäßig wunderschönes Osterfest! Genießt die Tage und

habts fein! Das Redaktionsteam des Grafschafter Wochenanzeiger:

Chefredakteurin Monika, Reporterin Mimi und Volontär Ruddi