Grafschafter Wochenanzeiger – Türchen 3

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r

Türchen

Mandeln erstlich, rat’ ich dir,
nimm drei Pfunde, besser vier (im Verhältnis nach Belieben);
diese werden nun gestoßen
und mit ordinärem Rosenwasser feinstens abgerieben.

Je aufs Pfund Mandeln akkurat
drei Vierling Zucker ohne Gnad’!
Denselben in den Mörsel bring’,
hierauf ihn durch ein Haarsieb schwing.

Von deinen irdenen Gefäßen
sollst du mir dann ein Ding erlesen,
was man sonst eine Kachel nennt,
doch sei sie neu zu diesem End’!
Drein füllen wir den ganzen Plunder
und legen frische Kohlen unter.

Jetzt rühr’ und rühr’ ohn’ Unterlaß,
bis sich verdicken will die Mass’,
und rührst du eine Stunde voll!
Am eingetauchten Finger soll
das Kleinste nicht mehr hängen bleiben;
so lange müssen wir es treiben.

Nun aber bringe das Gebrodel
in eine Schüssel (der Poet,
weil ihm der Reim vor allem geht,
will schlechterdings hier einen Model,
indes der Koch auf ersterer besteht.)
darinne drück’s zusammen gut!

Und so hat es über Nacht geruht,
sollst du’s durchkneten Stück für Stück,
auswellen messerrückendick.
Je weniger Mehl du streuest ein,
um desto besser wird es sein.

Alsdann in Formen sei’s geprägt,
wie man bei Weingebacknem pflegt;
zuletzt – das wird der Sache frommen –
den Bäcker scharf in Pflicht genommen,
daß sie schön gelb vom Ofen kommen!

( Eduard Mörike)

Hach, da hat sich jetzt das ganze Redaktionsteam so drauf gefreut: Fragezeichen in euren Augen, ihr lieben Leser! Von was erzählt dieses Gedicht? Und wo will das ganze hin? Na, hier:

In die Backstube vom Grafschafter Wochenanzeiger, denn das es um was weihnachtliches zum backen ging im Gedicht, war wohl doch schnell klar, oder? Und um was für ein Gebäck es sich handelt, wollt ihr wissen? Um

Frankfurter Brenten sind eine traditionelle Teegebäckspezialität aus Frankfurt am Main, die bereits seit dem Mittelalter bekannt ist.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Frankfurter_Brenten

Da haben wir doch tatsächlich mal wieder was neues gefunden für unseren Adventskalender, freu, freu, und reichen euch auch gleich das Rezept hinterher!

Rezept für Frankfurter Brenten (da isses mal wieder, unser Rezeptbuch!)

  • 500 g Marzipan-Rohmasse
  • 150 g Puderzucker
  • abgeriebene Schale von 1 ungespritzten Zitrone
  • einige Tropfen Rosenwasser

Zubereitung:
Die Marzipan-Rohmasse mit dem gesiebten Puderzucker verkneten und mit dem Rosenwasser und der Zitronenschale würzen.
Etwa 1 cm stark den Marzipan auf eine mit Mehl bestäubte Arbeitsplatte ausrollen. Die verwendeten Holzmodel   (oder Ausstechformen) ebenfalls mit Mehl ausstäuben.
Die Model dann auf das Marzipan drücken, dann wieder abziehen und die Brenten dann in Form des Abdruckes ausschneiden.

Über Nacht antrocknen lassen und dann im vorgeheizten Backofen bei 150 Grad auf mittlerer Schiene hellbraun backen.

Damit wäre die diesjährige Backstube des Grafschafter Wochenanzeigers eröffnet, da wird es sicherlich noch in einigen Türchen duften, denn es gibt doch nichts schöneres als die Weihnachtsbäckerei mit ihren Gewürzen, Zutaten und vor allem ihren Düften!

Auf unserem Backstubenschild, das in der Adventszeit hier an der Küchentüre unserer Redaktionsräume hängt, ist auch noch ein Rezept

kann man schlecht lesen? Büdde schön, lesbar!

Meine ganze Kinderwonne war ja immer Spritzgebäck, mit einem Fleischwolf mit Vorsatz für Plätzchen hergestellt, Papa drehte den Fleischwolf mit dem eingefüllten Teig, ich hab die Plätzchen abgeschnitten und aufs Backblech gelegt, schöne Kindheitserinnerung! Und mit so einem Fleischwolf, den ich en miniature in einem Puppenstubenbild besitze, schließen wir nun hier das Türchen 3!

Ist der nicht knuffig??? Und voll funktionsfähig!

Das ist das ganze Bild, ich liebe solche Miniaturen!

Wir wünschen euch allen einen schönen Dienstag, genießt die Tage im Advent, sie vergehen eh wieder schnell genug!

Habts fein! Wünscht euch euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger!

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Ostermenü

Ressort Küchentipps und Deko-Ideen

Verantwortlich: Die Chefredakteurin herself

Ostern

Ja, der Winter ging zur Neige,
holder Frühling kommt herbei,
lieblich schwanken Birkenzweige,
und es glänzt das rote Ei.

Schimmernd wehn die Kirchenfahnen
bei der Glocken Feierklang,
und auf oft betretnen Bahnen
nimmt der Umzug seinen Gang.

Nach dem dumpfen Grabchorale
tönt das Auferstehungslied,
und empor im Himmelsstrahle
schwebt er, der am Kreuz verschied.

So zum schönsten der Symbole
wird das frohe Osterfest,
daß der Mensch sich Glauben hole,
wenn ihn Mut und Kraft verläßt.

Jedes Herz, das Leid getroffen,
fühlt von Anfang sich durchweht,
daß sein Sehnen und sein Hoffen
immer wieder aufersteht.

(Ferdinand von Saar)

Am heutigen Karsamstag, dem dritten der drei stillen Tage vor Ostern, möchten wir, der Grafschafter Wochenanzeiger, unsere Leser ins beginnende Osterfest einstimmen.

In den Redaktionsräumen ging es in den letzten Tagen vor Ostern noch hoch her, erwarten wir doch zum Osterfest den Besuch der Kinder unserer Chefredakteurin, da gab es noch viel vorzubereiten.

Vor den Redaktionsräumen war ja schon alles bestens geschmückt

nun mußten noch die Redaktionsräume und Balkonien festlich aufgehübscht werden, zumal ja doch das Wetter an Ostern herrlich mitspielen wird, da muß doch alles glänzen!

Im Flur

die Tulpen sind künstlich, denn so tief stehende Blümchen nagt Mimi sonst an, hihihihi!

Im Wohnzimmer schmückt sich unser feiner Kamin nun auch wieder österlich

Hinter diesem niedlichen, weißen Porzellanhäschen liegt ein Kerzenlöscher, da kann man im Vergleich sehen, wie klein das Häschen ist, und nun guckt mal, die niedliche kleine Glocke!

Unser diesjähriger Osterstrauch

Birkenzweige mit Hängekätzchen, die Blattspitzen werden schon grün!

Zwei niedliche „Hasenklammern“, sie kamen aus Plauen geflogen, hihihi, die beiden Süßen hier auch

ein Hasenpärchen, lieben Dank, Brigitte/Plauen, die Freude in der Redation war groß!

Mimi war soooo begeistert von den Birkenzweigen, schon als sie noch für den Einsatz auf Balkonien lagerten, hat sie sie immer angeschmust, lach, damit nun der große Strauß nicht in Gefahr des belagerns gerät, hat unsere rasende Reporterin nun auch Birkenzweige vor der Haustüre ihrer Privat-Villa, guckt mal:

Findet die Hausherrin richtig toll, vielleicht riechen die schön, weil sie sie so mag. Oder einfach „Kätzchen zu Kätzchen“!

Unter dem Osterstrauch ist schon ein dickes Osterei eingezogen, eines von der „antiken“ Sorte, die ich als Kind schon so geliebt habe.

So schön fröhlich mit all den bunten Eierkes, nicht wahr?!

Unseren ehemaligen Aquariumsschrank ziert ein feines Deckchen, das schon einige Jährchen auf dem Stoff hat, denn es wurde mit noch zwei anderen zu den Kindergartenzeiten von Björn von den Müttern im Kindergarten hergestellt, mit Stoffdruck,

außer den Häschen gibt es noch Marienkäfer und Küken.

Balkonien erstrahlte in den letzten Tagen bei herrlichstem Wetter und ist nun auch wieder österlich vorbereitet

die Holztulpen snd wieder da

und unsere Hasenmutter Flora ist auch schon wieder eifrig bei der Vorbereitung aufs Osterfest dabei

Samt dem obligatorischen roten Ei, dem Fruchtbarkeitssymbol, das nicht fehlen darf!

Meine beiden Redaktionsmitglieder Mimi und Ruddi vergnügten sich derweil noch auf Balkonien und genossen das strahlende Fast-schon-Sommer-Wetter, dieweil die Chefredakteurin hier noch mächtig busy war.

Die Pflänzchen haben sich auch sehr über die Sonne und die Wärme gefreut.

Der Oregano schlägt wieder aus! Und guckt euch bloß mal den Himmel an:

Schließlich hab ich dann mal unseren österlichen kleinen Redaktionsboten zu meinen beiden Faulenzern geschickt, um sie an ihre Pflicht zu gemahnen, auch mal noch was zur heutigen Grafschafter Wochenanzeiger-Ausgabe beizutragen:

Er hat lange rufen müssen, bis er meine beiden Redaktionsmitglieder hier auf Trab gebracht hatte, etwas schlunzig meinte Ruddi dann „was liegt an, Frau Chefredakteurin?“, jaaa, Mööööönsch, hier soll doch noch was bezüglich Ostermenü in die neue Ausgabe, hättest du mal die Güte, in die Gänge zu kommen, lüüübster Herr Volontär?! Und was antwortet mir der Lümmel? „Es ist der Mühe wert“, hat wohl zu lange draußen auf Balkonien „Heidi“ gelesen und die Jungfer Tinette nachgeahmt, sowas aber auch! Nu aber, flott!

Und so zeigt euch hier nun Ruddi die Küchen-Utensilien, die zum kommenden Osterfest für das festliche Essen und die österlichen Backwaren gebraucht werden:

Lamm- und Hasenform fürs Gebäck, die Springform ohne Kranzeinsatz für einen feinen Osterkuchen, wofür der Kranzeinsatz gebraucht wird, verraten wir später. Und natürlich die Ausstechförmchen zum österlichen Verzieren, bzw. zum ausstechen von Butter zum Frühstück, das sieht immer so hübsch aus.

Dieses Jahr werden Hase und Lamm gebacken, das Lamm wieder für die Feier nach der Osternachtmesse, der Hase für den Besuch der Kinder.

In diesem Jahr besitz ich von den Ausstechförmchen nicht nur Schäfchen und Hase, sondern auch ein Ei, Neuerwerb, da kommen wir auch noch drauf zurück.

Und damit kommen wir nun zum Beitrag der Frau Chefredakteurin in punkto Ostermenü, vielleicht ist sogar noch eine Anregung für den einen oder anderen kurzentschlossenen von unseren Lesern dabei:

Ostermenü

  • Vorspeise: Salat mit echten Blüten, Stiefmütterchen und Kapuzinerkresseblüten mit einer Gartenkräuter-Vinaigrette
  • Hauptgericht: Falscher Hase (Hackbraten mit gekochten Eiern), hier kommt nun die Kranzform ins Spiel, denn darin wird der falsche Hase gebraten. Buttergemüse: Blumenkohlröschen, Karotten, Erbsen und Mais, dazu grüne Bandnudeln und eine rauchige Hackbratensoße.
  • Nachspeise: Gebackenes Häschen aus dunklem Rührteig mit Kakao

Zum Kaffee am Nachmittag gibt es einen Käsekuchen, selbst gebacken natürlich, und da spielt nun das Ausstechförmchen Osterei eine Rolle: Zur Verzierung gibt es Ostereier aus Marzipan mit Zuckerschriftbemalung. Und Eierlikör-Sahne!

Die ganze Redaktion freut sich schon sehr auf den Besuch meiner Kinder, vor allem natürlich ich, hihihi, wir haben uns nun auch schon länger nicht mehr gesehen, das wird bestimmt wieder schön. Mit klönen und lachen und einfach beisammensein!

Natürlich ist auch für das leibliche Wohl der übrigen Redaktionsmitglieder bestens gesorgt, Mimi darf sich auf Thunfisch freuen, den sie so liebt, und Ruddi bekommt eine feine Eisbombe mit Früchten und Honig.

Die Chefredakteurin besucht am heutigen Karsamstag abends wieder die Osternachtfeier in unserer Grafschafter Kirche, mit Osterfeuer und allem drum und dran und mit fröhlichem Beisammensein und fastenbrechen danach in den Räumen der Unterkirche, das wird bestimmt wieder richtig schön und lustig, zumal zum fastenbrechen auch der erste Rotwein wieder dazu gehört, nach 6 Wochen Abstinenz wird das erfahrungsgemäß immer sehr lustig!

Die Ostereier zum diesjährigen Osterfest werden heute auch noch gefärbt, eigentlich mache ich das immer schon am Karfreitag, aber in diesem Jahr war noch so viel vorzubereiten, da sind sie halt heute der krönende Abschluß. Und sehen hoffentlich wieder so schön aus wie all die Jahre zuvor

ich hab wieder braune Eier genommen, weil damit die Farbe so schön wird wie bei diesem Bild aus dem Archiv von 2017!

Und damit sind wir am Ende unserer österlichen Ausgabe des Grafschafter Wochenanzeigers angelangt!

Wir wünschen allen unseren Lesern, den stillen wie den bekannten, ein frohes, gesegnetes, entspanntes und wettermäßig wunderschönes Osterfest! Genießt die Tage und

habts fein! Das Redaktionsteam des Grafschafter Wochenanzeiger:

Chefredakteurin Monika, Reporterin Mimi und Volontär Ruddi

Türchen 6

  

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r

Türchen 

 

St. Nikolaus hat Namenstag,
drum denken wir an ihn.
Man sah ihn einst mit Hut und Stab
durch alle Straßen zieh’n.
Er brachte allen Menschen Freud.
Half jedem groß und klein.
Drum soll an seinem Namenstag
bei uns auch Freude sein.

(Verfasser unbekannt)

Holler boller Rumpelsack,
Nikolaus trägt ihn huckepack.
Weihnachtsnüsse gelb und braun,
runzlig punzlig anzuschaun.
Knackt die Schale, springt der Kern
Weihnachtsnüsse ess ich gern.
Komm bald wieder in dies Haus
guter alter Nikolaus.

(Albert Sergel)

Sankt Niklas, komm in unser Haus,
leer deine großen Taschen aus,
stell dein Esel auf den Mist,
dass er Heu und Hafer frisst.
Heu und Hafer frißt er nicht,
Zuckerbrezel kriegt er nicht.

(Volkstümlich)

Da ist er wieder, der Nikolaus-Tag, ein kleiner „Vorweihnachtstag“ in den Adventstagen, weil es zum Nikolaus-Tag auch schon kleine Geschenke gibt. Der Brauch geht auf viele Legenden zurück, die sich um die Gestalt des Heiligen ranken, der historische Nikolaus war Bischof von Myra, und als solcher vergab er sein Vermögen selbstlos an die Armen.

Und, habt ihr am gestrigen Abend denn auch alle eure Strümpfe  an den Kamin gehängt oder die Stiefel  vor die Türe? Mmmmhhh, höre ich euch jetzt fragen, mischen sich da nun nicht gerade zwei Personen, der Nikolaus und der Weihnachtsmann? Da habt ihr recht, die beiden Figuren sind nicht so ganz voneinander zu trennen, der eine, der Heilige Nikolaus  ist eine historisch belegte Figur, der andere, der Weihnachtsmann,  hat keinen geschichtlichen Hintergrund, er ist eine reine Erfindung, die sich, wie optisch hier gut dargestellt, aus verschiedenen Figuren wie Knecht Ruprecht oder eben dem Nikolaus, zusammensetzte.  Von ihnen übernahm er seine optischen Merkmale und wurde zu dem alten Mann mit Rauschebart sowie rot-weißen Gewändern. Und beschert eben eigentlich ebenso wie das Christkind erst am Heiligen Abend, also am 24. Dezember, aber wegen der ähnlichen Ansichten vermischen sich halt auch die Bräuche mitunter ein bissel!

 

 

Den heiligen Nikolaus hat man früher auch Spekulator genannt, den in geistliche Betrachtung Versunkenen. Da die Model des Weihnachtsgebäcks oft den heiligen Nikolaus auf seinem Schimmel darstellten, soll sich sein Beiname auf das Gebäck übertragen haben: Spekulatius!

  • 500 g Mehl
  • 2 gestr. Teelöffel Backpulver
  • 250 g brauner Zucker/Kandisfarin
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • je zwei Messerspitzen gemahlene Nelken und gemahlener Kardamom
  • 1 gestr. Teelöffel gemahlener Zimt
  • 2 Eier
  • 200 g Butter oder Margarine
  • 100 g gemahlene Haselnußkerne

Mehl und Backpulver vermischen und auf ein Backbrett sieben. In die Mitte eine Vertiefung eindrücken. Braunen Zucker, Gewürze und Eier hineingeben, darauf das in Stücke geschnittene kalte Fett und die gemahlenen Haselnußkerne. Alle Zutaten von der Mitte aus zu einem glatten Teig verkneten und 1 Std. kaltstellen. Den Teig dünn ausrollen, mit beliebigen Formen ausstechen und auf ein gefettetes Backblech legen. Werden Holzmodel benutzt, den Teig in den gut gemehlten Model drücken, den überstehenden Teig abschneiden und die Plätzchen aus dem Model schlagen. Mit dünnem Zuckerwasser bestreichen und backen, 10 – 15 Minuten bei 180 – 200 Grad.

 Das ist mein Holzmodel, da kann man fein Spekulatius mit backen.

Natürlich hat auch euer aller Co-Autor, meine Mimi, gestern abend ihr Stiefelchen mit dem von Frauchen zusammen rausgestellt

und ist schon wieder ganz hibbelig, ob und was denn wohl in ihrem Stiefel sein wird am heutigen Nikolaus-Tag, da der Eintrag aber schon nächtens für den heutigen Tag erfolgt, können wir erst morgen berichten, wie sich die Sichtung der Stiefel gestaltete. Dieweil liegt Mimi wieder still und heimlich auf der Lauer am Fenster, um einen Blick auf den Nikolaus und seinen Rentier-Schlitten zu erhaschen

wie er hier über die Grafschaft fliegt, im letzten Jahr war sie erfolgreich dabei, in diesem Jahr weiß ich es noch nicht, weil meine kleine Schwarze schweigt sich beharrlich darüber aus, solange sie noch nicht ihr hoffentlich gefülltes Stiefelchen inspiziert hat, also…..pssssstttttt!!!

Und damit wünschen wir euch allen einen wunderschönen, gemütlichen Nikolaustag, meinereiner hat heute wieder die erste Frühschicht in meiner Kirche, also wird die Nacht komplett zum Tag gemacht, lach!

Habts fein!   

Ewigkeitssonntag – und der erste Adventsschimmer am Horizont

Der Stern

 So unermeßlich ist die Ferne,
aus der dies Sternbild aufgetaucht,
daß, um den Erdball zu erreichen,
sein Licht Jahrtausende gebraucht.

Vielleicht ist es seitdem erloschen
in jenem weiten Himmelsblau,
wiewohl ich heut erst seine Strahlen
auf unsrer Erde klar erschau‘.

Denn langsam durch des Himmels Räume
schickt uns das Sternbild her sein Licht:
Es war, als wir es nicht erblickten,
nun wir es sehen, ist es nicht!

So auch, wenn unser Glück erstorben
im Dunkel der Vergangenheit,
dringt noch das Licht der todten Liebe
durch alle Weiten, alle Zeit.

  

(Mihail Eminescu, rumänischer Dichter, übersetzt von Mite Kremnitz )

Der letzte stille Feiertag in diesem November, der Ewigkeitssonntag. Bevor das Licht des ersten Adventssonntages kommt, noch einmal aller gedenken, die uns ins unbekannte Dunkel vorausgegangen sind. „Das Licht ist die Speise der Toten“ sagt ein unbekannter Autor. Und wir schmücken mit ihm noch einmal die Gräber unserer Lieben oder stellen ihnen in stillem Gedenken zu Hause eines auf.

Dann nehmen wir die Sehnsucht  und die Erinnerungen an unsere vorausgegangenen Lieben mit hinein in das langsam beginnende adventliche Leuchten, die Kerzen auf dem Friedhof sind vielleicht ein Zeichen dafür, und hinein in den Ewigkeitssonntag, der heuer auch der Tag der Hl. Katharina ist, und mit ihrem Gedenktag beginnt traditionell die Weihnachtsbäckerei. Somit ist der Eintrag zum heutigen Ewigkeitssonntag ein „zweigeteilter“, noch einmal ein stilles Gedenken, und schon frohes Vorbereiten auf die ersehnte Adventsszeit – mit backen!

 

Da hab ich doch erst einmal meinen Fundus durchgeguckt für die kommende adventliche Backsaison, da vor allen Dingen gerade das Plätzchenbacken am heutigen Katharinentag beginnt, als erstes mal meine Ausstechförmchen:

Da sind zuerst einmal die „adventlichen“ Tiere, Bären, Eisbären, Rentiere (man beachte das Mini-Rentier, hihihi!) und die ersten Schneeflocken. die sind auch schon dabei.

Von den Rentieren hab ich noch eine Ausstechform, die sich auch so ein bissel als „Rudolph Rotnase“ eignen würde, mit einem roten Farbenklecks auf dem Plätzchen!

Ist der kleine Elch nicht süß?

Der Eisbär!

Ich hatte so eine schöne adventliche Tischdecke in meinem Fundus, die hab ich jetzt benützt, um alle meine Ausstechförmchen mal als „kleine Geschichte“ zusammenzulegen:

Nochmal Rudolph Rotnase und ein Engelchen!

Die Schneeflocken eignen sich auch für Marzipan und Fondant.

Meine Bärchen wohnen in einer Dose

Aber was sind die schönsten Ausstechförmchen ohne Teig

schließlich möchte man ja solche Ergebnisse erzeugen

 und dafür braucht man die nötigen Zutaten, die dann wieder diesen herrlichen Duft in der ganzen Wohnung hinterlassen werden:

leckere Backgewürze und

alle möglichen Sorten von Nüssen und Samen. Lecker, und wie das duftet!!! Dann hat auch dieser hier wieder Hochkonjunktur

der Christstollen, und ich werde wohl in diesem Jahr mal wieder meine heißgeliebten Liegnitzer Bomben backen

Und was braucht man noch, außer den Zutaten? Ja, natürlich, das Rezept, und da die Backsaison ja erst mal so ganz langsam anrollt, gibt es heute nur zwei Rezepte, schließlich brauch ich doch noch Ideen für den bald wieder beginnenden Adventskalender hier im Blögchen! Also, dann kram ich jetzt mal das Rezeptbuch raus:

Das erste Rezept sind, passend zum heutigen Katharinen-Tag, Thorner Kathrinchen:

  • 500 g Honig
  • 375 g Zucker
  • 375 g Mandeln
  • 750 g Weizenmehl Typ 1005
  •  30 g Pottasche
  • 1 Teelöffel gemahlener Zimt
  • 1 Teelöffel gemahlene Gewürznelken
  • 1 Teelöffel gemahlener Kardamom
  • 1/2 Teelöffel geriebene Muskatnuß
  • 1/2 Teelöffel geriebene Muskatblüte
  • 1 Prise Salz
  • 1 Glas Rum
  • Fett und Mehl für die Form

Honig und Zucker erhitzen und schmelzen lassen, unter gelegentlichem Umrühren fast erkalten lassen, dann Gewürze, gemahlene Mandeln, Mehl und die im Rum aufgelöste Pottasche hinzugeben und alles gut verrühren und verkneten. Den Teig zugedeckt mindestens einen Tag stehen lassen. Er kann auch länger stehen. Den Teig dann einen halben Zentimeter dick ausrollen und mit Spezialformen oder rund ausstechen, auf ein eingefettetes Blech legen und etwa 15 Minuten bei 180 bis 200  Grad Celsius backen. Noch warm mit Zuckergruß bestreichen.

Das zweite Rezept wir euch bestimmt zum lachen bringen, seit sich im letzten Jahr meine Kinder in Schottland verlobt haben, bin ich ein Fan von allem schottischem, lach, und daher kommt nun Rezept Nr. 2 aus Schottland:

Haferplätzchen schottische Art

  • 100 g Butter oder Margarine
  • 125 g brauner Zucker/Kandisfarin
  • 1 Messerspitze Salz
  • 175 g feine und grobe Haferflocken
  • 1 Teelöffel Backpulver
  • wenige Tropfen Mandelaroma

Butter, braunen Zucker und Salz in einer Pfanne unter Rühren bei mäßiger Hitze zerlassen. Die Haferflocken, mit Backpulver und Mandelaroma vermischt, dazugeben. Den Teig auf einem gut gefetteten Backblech zu einem Rechteck festdrücken. Backen bei 180 bis 200 Grad 20 – 25 Minuten, nach dem erkalten in Rauten oder Streifen schneiden.

Beim schreiben der Rezepte und dem einstellen der Bilder für all die schönen Plätzchen, da wurde es hier hinter mir ein bissel unruhig, meine beiden Eulen-Freundinnen, Eulalia und Eusebia, guckten mir über die Schulter von ihrem nun wieder angestammten Platz

den sie nach wegräumen der Herbstdeko wieder eingenommen haben, und meinten ein bissel schüchtern, schade, daß es keine Eulenplätzchen gäbe. Und hatten dann riesigen Spaß, als ich ihnen zeigte, daß es sie doch gibt:

Das rief natürlich auch Mimi auf den Plan, daß es Plätzchen für Katzen gibt, weiß sie ja schon, sie interessierte was anderes, nämlich das Thema meines Eintrages, das voradventliche, hach, da geht ja dann bald doch wieder die schöne Adventszeit mit dem Dosenöffner los, und weg war euer Co-Autor! Und kam nach einer Weile ganz leise wieder angeschlichen, zupfte mich an den Socken und meinte, sie müsse euch rasch was schreiben, na, denn Mimi!

 Hi, Folks, da hab ich doch gerade hier beim Eintrag von meinem Dosenöffner mal so nebenbei mitbekommen, daß nun bald die schöne Adventszeit wieder los geht, ich hab auch schon mal mein Kleidchen dafür probe-angezogen, hihihi, paßt noch, ja, also, diese feine Zeit geht eben wieder los und stellt euch vor, was ich schon in unserer Küche gesehen habe: Eine Weihnachtsmaus!!! Erst hat sie sich nicht so recht getraut, aber ich hab sie erwischt, guckt:

Tadaaaa, da isse! Und wißt ihr, wo die ist??? Am Küchenfenster, denn das hat mein Frauchen schon schön geschmückt für den kommenden Advent und sie sagt, ihr dürft schon mal gucken:

Und an dem Holz-Kerzenleuchter, links am Fuß, da ist die Weihnachtsmaus!

Und oben hängt ein Weihnachtselch, lach, klasse, nicht wahr! So, Folks, das war es kurz von mir, bin wieder weg!

So, nun ist Mimi wieder auf die Couch abgewandert und ich kann nun mal so langsam meinen Eintrag hier zu Ende bringen.

Und so schließen wir den Kreis hier nun mal, angefangen hab ich ihn mit Kerzen, nun beende ich ihn auch damit, denn ich hab mir zur kommenden Advents- und Weihnachtszeit wieder passende Duftkerzen besorgt, und da die Zeit ja auch mitunter doch wieder bissel stressig werden kann mit all den Vorbereitungen auf das große Fest, hab ich mir was ganz besonderes gegönnt für Wellness-Auszeit in der Badewanne oder unter der Dusche, Maxi-Teelichter mit dem Duft „Auszeit am Meer“, ich sag euch, einfach herrlich, echt schade, daß es kein Duft-Internetz gibt. Aber gucken könnt ihr:

Da freu ich mich schon sehr drauf!

Und nun wünschen wir beide, mein Co-Autor Mimi  und ich euch einen wunderschönen Sonntag und einen guten Start in die neue Woche.

Habts fein! 

 

Ein herbstlich-(kugel)runder Sonntag

      

Herbsttag

Herr, es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
und auf den Fluren laß die Winde los.

Befiehl den letzten Früchten, voll zu sein;
gib ihnen noch zwei südlichere Tage,
dränge sie zur Vollendung hin, und jage
die letzte Süße in den schweren Wein.

  

Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
und wird in den Alleen hin und her
unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.

(Rainer Maria Rilke)

Ja, der Herbst naht, seit gestern ist bereits meteorologischer Herbstbeginn!

Spürt man auch, es wird kühler, und auch das Licht wird wieder herbstlich-verhangen, ich freu mich in diesem Jahr sehr auf den Herbst. Sollen wir für den September mal wieder den hundertjährigen Kalender befragen? Büdde schön:

„Insgesamt erwartet uns schönes Spätsommerwetter im September. Allerdings gibt es vom 3. bis 6. und vom 8. bis 10. erste Kälteeinbrüche mit Reif. Danach aber genießen wir die schönen Tage bis zum Monatsende.“

Das hört sich gut an!

Bei meinem Wochenend-Einkauf am Freitag hab ich dann zu meinem Entzücken festgestellt, daß bereits der erste Federweißer im Regal steht, hab ich mir sofort freudig ein Pülleken eingepackt

 roten, so lecker!

 

Und nach dieser Entdeckung stand dann auch mein Wochenend-Menü schnell fest: Zwiebelkuchen!

Und somit bemühen wir nach längerer Zeit mal wieder das hier

 Unser Rezeptbuch:

Teig:

  • 300 g  Mehl
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • etwas Salz und Zucker
  • Olivenöl
  • lauwarmes Wasser
  • Gewürze: Kreuzkümmel, Koriander, gem. roter Chili

In das Mehl eine Mulde drücken, Trockenhefe einstreuen, mit etwas Salz und Zucker und 3 Eßlöffeln lauwarmes Wasser einen Vorteig anrühren, etwa 20 Minuten abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen. Dann mit 3 Eßlöffeln Olivenöl und dem restlichen lauwarmen Wasser einen geschmeidigen Hefeteig kneten, ca. eine Dreiviertelstunde abgedeckt erneut gehen lassen. Danach von Hand nochmals durchkneten, auf ein geöltes Backblech ausrollen, nochmals 10 Minuten abgedeckt gehen lassen.

Belag:

  • 4 Gemüsezwiebeln
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 Becher Schmand
  • 2 Eier
  • Kümmel, Kreuzkümmel, Salz, Pfeffer, Majoran
  • 100 g geriebenen Käse, Gouda und Emmentaler gemischt
  • ovale Mini-Tomaten

Gemüsezwiebeln schälen und klein schneiden, ebenso die Knoblauchzehen, in etwas Öl oder Margarine in der Pfanne leicht bräunen lassen, Kümmel hinzufügen. Den Schmand mit den Eier verrühren und mit Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel und Majoran würzen. Tomaten in Scheiben schneiden.

Die geschmorten Gemüsezwiebeln mit dem Knoblauch auf dem Teig verteilen

 

mit dem Eier-Schmand übergießen

 

mit Tomatenscheibchen belegen

und ab in den Backofen, Umluft bei ca. 200 Grad 30 – 35 Minuten backen.

Danach den geriebenen Käse drüber streuen und weiter backen, bis der Käse geschmolzen ist! Voilà!

Guten Appetit!

 

Wie sagt mein Lieblingsdichter Theodor Storm in seinem Gedicht „Herbst“ es so schön?

„Und sind die Blumen abgeblüht,
So brecht der Äpfel goldne Bälle;
Hin ist die Zeit der Schwärmerei,
So schätzt nun endlich das Reelle!“

Hab ich, lach, es war soooo lecker, und natürlich hab ich für heute auch noch davon! Das erste Herbst-Kerzchen brannte dann auch schon am Abend.

Und nun fragt ihr euch sicher, warum aber denn „(kugel)runder Sonntag, tja, ich dachte, zum langsamen Abschluß des wirklich „großen“ Sommers zeig ich euch jetzt endlich mal meine „Kugelbilder“, die ich angefertigt habe, nachdem ich feststellte, daß meine geliebte kleine Knipse eine solche Funktion eingebaut hat, denn also:

Ihr wißt schon: Anklicken, groß gucken! Ein paar stell ich hier noch groß rein, meine Lieblingsbilder!

Euer aller Co-Autor, meine Mimi, hat natürlich auch Lieblingskugelbilder, und die möchte sie euch jetzt auch noch mal in groß zeigen:

 Hi, Folks, ich finde die richtig lustig, die Kugelbilder von Frauchen, und die hier mag ich besonders gern:

Hihihi, ich in der Kugel!

Ist das nicht knuffig? Da soll mir Frauchen mal ein Schild für meine Hängematte von machen, häng ich dann raus, wenn ich penne, hihihihi!

Jetzt machen wir beide hier den Schluß vom Eintrag, mein Frauchen und ich, und wünschen euch allen einen wunderschönen Sonntag und einen ganz feinen Herbst, Mimi  und Frauchen Monika.

Habts fein!        

 

Türchen 13

  

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r

Türchen 

Sankta Lucia

Natten går tunga fjät runt gård och stuva.
Kring jord som sol förlät, skuggorna ruva.
Då i vårt mörka hus, stiger med tända ljus,
Sankta Lucia, Sankta Lucia.

Natten var stor och stum. Nu hör, det svingar,
i alla tysta rum, sus som av vingar.
Se på vår tröskel står vitkläd, med ljus i hår,
Sankta Lucia, Sankta Lucia.

„Mörkret skall flykta snart ur jordens dalar.“
Så hon ett underbart ord till oss talar.
Dagen skall åter gry, stiga ur rosig sky,
Sankta Lucia, Sankta Lucia.

(schwed. trad.)

Und wieder ist Lucia-Tag! In früheren Zeiten hielt man ihn für den kürzesten des Jahres und feierte somit die Wiederkehr des Lichts. Davon spricht auch das eingestellte schwedische Lucia-Lied, hier nun eine Übersetzung ins deutsche:

Schwer liegt die Finsternis auf unseren Gassen,
lang hat das Sonnenlicht uns schon verlassen.
Kerzenglanz strömt durchs Haus. Sie treibt das Dunkel aus:
Santa Lucia! Santa Lucia!

Groß war die Nacht und stumm. Hörst du’s nun singen?
Wer rauscht ums Haus herum auf leisen Schwingen?
Schau, sie ist wunderbar, schneeweiß mit Licht im Haar:
Santa Lucia! Santa Lucia!

Nacht zieht den Schleier fort, wach wird die Erde,
damit das Zauberwort zuteil uns werde.
Nun steigt der Tag empor, rot aus dem Himmelstor:
Santa Lucia! Santa Lucia!

Da wir auch den Lucia-Tag in diesem Blögchen nun schon das 6. Mal feiern, ist eigentlich zu diesem Tag schon alles gesagt, wer noch einmal nachlesen möchte, was es mit diesem Tag auf sich hat

https://mimisdosenoeffner.wordpress.com/2012/12/12/tuerchen-15313670/

und ich hab noch einen sehr schönen Artikel gefunden

http://www.pflichtlektuere.com/23/12/2012/schwedische-weihnacht/

Feiern wir diesen Tag heute hier einfach ein bissel schlichter, mit Bildern und einer kleinen Überraschung, die später noch kommt!

Die älteste Tochter des Hauses weckt im weißen Gewand mit dem Lichterkranz im Haar die anderen Bewohner und bringt ihnen den Kaffee und ein traditionelles Gebäck ans Bett, die Lussekatter (Luciakatzen), ein Hefegebäck mit Safran.

 Nach dem Frühstück zieht die Lichterkönigin mit ihrem Gefolge, zu dem Mädchen mit Kerzen in den Händen (tärnor) und Sternenknaben (stjärngossar) gehören, ebenso wie Pfefferkuchenmännchen ((pepparkaksgubbar) und Wichte ((tomtar), durch Kindergärten, Schulen und Betriebe.

 Auch Krankenhäuser, Alten- und Pflegeheime und andere öffentliche Einrichtungen werden von der heiligen Lucia besucht.

Am Abend findet dann in den Gemeinden ein Festumzug statt, der in den heimatlichen Kirchen endet und dort seinen feierlichen Ausklang nimmt. Die Prozession wird von der Lucia angeführt, die anderen Personen ihres Gefolges folgen. So ziehen sie in die dunkle Kirche ein, die dann von hellem, warmen Licht erfüllt wird. Beim Einzug wird das Lucia-Lied gesungen.

Zum Luciatag gibt es ein traditionelles Gebäck, die Lussekatter

 und nun kommt die kleine Überraschung, ich brauchte nämlich mal wieder das hier:

 Unser Rezeptbuch! Lange nicht mehr gehabt.

 Lussekatter

Für ca. 30 Lussekatter benötigt man:

  • 150 g Butter
  • 50 ccm Milch
  • 50 g Hefe
  • 1 – 2 g Safran
  • 150 – 200 g Zucker
  • 1 Teelöffel Salz
  • 1 Ei
  • 1 kg Mehl
  • Ei (zum bepinseln) und Rosinen (zum garnieren)

 

Schmelze die Butter im Topf und gib etwas Milch dazu. Es sollte etwa 37° C warm sein (fingerwarm).
Lege die Hefe in eine Schüssel und rühre sie mit etwas Mehl an.
Die Hefe muss aufgelöst sein.
Gieße den Rest der Milch dazu und rühre alles zusammen mit ca. 2/3 des Mehles.
Bearbeite den Teig solange, bis er sich von der Schüssel löst und glänzt.
Gib das restliche Mehl dazu.
Decke über die Teigschüssel ein Tuch und lasse den Teig 30–40 Minuten gehen.
Knete ihn dann nochmals kurz durch. Forme deine Lussekatter (s. Bild unter dem Text)
Garniere sie mit Rosinen (Mandeln).
Pinsele die Katzen mit Ei ein und backe sie bei 250° C 8–10 Minuten.
Lasse die Lussekatter unter einem Tuch erkalten, dann behalten sie ihre Saftigkeit.

Traditionell trinkt man am Luciatag Glögg, den skandinavischen Glühwein.

 Ich hab euch aus meinem Glühwein & Co.-Büchlein mal das Rezept für einen finnischen Glögg herausgesucht:

Zutaten für 5 – 6 Gläser

  • 600  ml schwarzer Johannisbeersaft
  • 600 ml Rotwein
  • 1/2 TL gem. Zimt
  • 1/2 TL gem. Ingwer
  • 1/2 TL gem. Nelken
  • 1/2 TL gem. Kardamom
  • 2 EL Mandelstifte
  • 2 EL Rosinen

Saft und Rotwein mit den Gewürzen erhitzen. Mandeln und Rosinen auf Groggläser verteilen und die heiße Mixtur darüber gießen. Wer mag, kann in die Mixtur auch noch einen Schuß Gin geben.

Mimi war ja im vorigen Jahr hier als älteste Tochter des Hauses die Lucia-Braut

 und hat zu diesem Eintrag natürlich auch noch was gefunden, ein hübsches Video mit schwedischen Kinderliedern, auf dem am Anfang das Lucia-Lied zu hören ist, mit eingeblendetem schwedischen Text, könnt ihr mitsingen! Wer mag, kann ja auch mal in den Rest der Lieder reinhören.

Und damit wünschen wir euch allen einen schönen, lichten Lucia-Tag!

Habts fein! 

 

 

 

 

Türchen 16

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MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r

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Vom Honigkuchenmann

Keine Puppe will ich haben –
Puppen gehn mich gar nichts an.
Was erfreun mich kann und laben,
ist ein Honigkuchenmann,
so ein Mann mit Leib und Kleid
durch und durch von Süßigkeit.

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Stattlicher als eine Puppe
sieht ein Honigkerl sich an,
eine ganze Puppengruppe
mich nicht so erfreuen kann.
Aber seh´ich recht dich an,
dauerst du mich, lieber Mann.

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Denn du bist zum Tod erkoren –
bin ich dir auch noch so gut,
ob du hast ein Bein verloren,
ob das andre weh dir tut:
Armer Honigkuchenmann,
hilft dir nichts, du mußt doch dran!

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(August Heinrich Hoffmann von Fallersleben)

Freitag ist heute beim Türchen 16, das Wochenende und damit der 4. und letzte Adventssonntag stehen vor der Tür, da dachte ich mir, ich geb euch hier mal ein paar Anregungen für einen feinen Adventskaffee!

Ursel hatte gestern in ihrem Kommentar geschrieben, daß sie gebacken hat, und da fiel mir ein, daß wir da noch gar keinen ganz richtigen Eintrag im diesjährigen Adventskalender zu hatten, dann fangen wir aber mal schleunigst damit an, bis Weihnachten ist es nicht mehr so weit!

Eigentlich wollte ich in diesem Jahr nicht mehr backen, ich bin ja an den Feiertagen bei den Kindern, aber nun hab ich heute nach der Frühschicht beim bummeln mit der Freundin durch ein kleines Einkaufscenter hier bei uns eine so feine Neuerwerbung gemacht, da überleg ich mir das vielleicht doch noch! Guckt mal:

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Was das ist? Das!

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Plätzchen- oder auch Marzipan/Fondantausstecher als Schneeflöckchen!

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Die mußten mit, die hab ich nämlich noch nicht, und Schneeflocken backen könnte man sogar noch nach Weihnachten, hihihi!

So, dann schlagen wir mal das Backbuch auf, mmmmhhhh, das sieht ja schon mal sehr lecker aus

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was haben wir denn noch anzubieten?

Mag jemand von euch Liegnitzer Bomben?

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Ich liebe sie, und ich glaub, ich hatte das Rezept schon mal eingestellt, ja, ich hab es gefunden, dann aktivieren wir doch auch das mal wieder, auch lange nicht mehr gehabt:

Unser Rezeptbuch!

  • 400 g Honig
  • 250 g Zucker
  • 125 g Butter oder Margarine
  • 6 EL Milch
  • 5 Eier
  • 1 Prise Kardamom
  • 1/2 TL gem. Nelken
  • 2 gestr. TL Zimt
  • 500 g Mehl
  • 1 Pck. Backpulver
  • 50 g Kakao
  • 125 g Korinthen
  • 125 g gehackte Mandeln
  • zum Bestreichen:
    Aprikosenmarmelade
    etwa 2 EL Wasser

Glasur:

  • 500 g Puderzucker
  • 60 g Kakao
  • 6 – 10 EL heiße Milch oder Wasser
  • 50 g zerlassenes Kokosfett

Honig, Zucker, Fett und Flüssigkeit erhitzen, bis alles aufgelöst ist. Nach dem Abkühlen Eier, Gewürze, das mit Backpulver gesiebte Mehl und Kakao hinzufügen, zum Schluß Korinthen und Mandeln.
Entsprechende Bomben-Formen oder kleine Konservendosen (die nehm ich immer) einfetten und bis zur Hälfte mit dem Teig füllen.
Auf ein Backblech setzen und backen, 25 – 30 Minuten bei 175 – 180 Grad.
Anschließend vorsichtig aus der Form lösen, abkühlen lassen und mit der mit Wasser glattgerührten und erhitzten Aprikosenmarmelade bestreichen. Zuletzt mit Glasur überziehen.

Plätzchen hätten wir natürlich auch im Angebot unseres Backbuches

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Oder Springerle

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https://de.wikipedia.org/wiki/Springerle

achtet bei dem Link von Wikipedia doch mal auf das Springerle mit Katzenmotiv, läßt euer Co-Autor bitten, das ist in der Höhe von „Literatur“ und Mimi war begeistert! Da könne man doch hervorragend Katzenkekse mit backen, die solle ich doch bitte mal besorgen! Einstellen durfte ich es hier nicht, es ist lizenzgebunden!

Für die Spekulatiusbäckerei hätte ich sogar noch ein eigenes Model

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Hach, wie das schon duftet in unserer Blögchenbäckerei, bevor wir dann jetzt zur Königsdisziplin der Weihnachtsbäckerei kommen, möchte ich doch mal die Düfte vorstellen, als da sind all die herrlichen Backgewürze:

 

Und nun Vorhang auf  für die Krönung des Backens zu Weihnachten

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den Christstollen! Ich liebe Christstollen, ich hab mir für die Adventstage nun auch wieder einen gekauft, in einer Bäckerei, die es versteht, Stollen zu backen! Aber früher hab ich ihn immer selber gebacken, und er ist mir immer gelungen. Hier in unserer Grafschaft Lirich hatten wir, als wir vor 34 Jahren eingezogen sind, noch einen Bäcker direkt in einer Seitenstraße, bei dem man im Advent in seinem Backofen die eigenen Christstollen backen lassen konnte! Die ganz andere Hitze erzielt auch ganz andere und tolle Backergebnisse! Leider haben sie die Bäckerei später aus Altersgründen aufgegeben.

Dann nehmt Platz, ich deck euch jetzt den Tisch, zu Weihnachtsgebäck trinke ich gerne auch mal einen Tee

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die kleine Kanne und das Teeglas, von dem ich noch insgesamt 6 Stück habe, hab ich als Teenager mal von meiner Mama geschenkt bekommen, sowas halte ich ja immer in Ehren!

Und schöne Teegläser hab ich mir mal auf einem Weihnachtsmarkt vor Jahren mitgebracht, mit einem „Wölkchen-Rührstäbchen“!

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Duftkerzchen könnten wir uns noch anzünden

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mit Vanille oder Apfel-Zimt, oder wir schmelzen zum beduften der Tee- oder Kaffeetafel einen sog. „Aroma-Melt“ in einem dafür vorgesehenen Stövchen

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in die Schale über dem Teelicht kommt ein Stück des Melts, das schmilzt dann über der Kerzenflamme und duftet, diese hier haben die Duftrichtung verschneite Pfefferminze, sehr schön! Hab ich von meiner Freundin heute bei der Frühschicht bekommen!

Am Abend zaubern wir uns dann was feines aus diesem schönen Weihnachtsbuch

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und das wäre dann ein perfektes Adventswochenende! Laßt euch das mal durch den Kopf gehen, es wäre ja noch Zeit genug zum einkaufen, falls nötig, hihihi!

Damit wünschen wir einen schönen Freitag!

Habts fein! backfiguren-0012

Türchen 13

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MiBuRo  Ad v e n t s k a l e n d e r

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Sankta Lucia

Natten går tunga fjät runt gård och stuva.
Kring jord som sol förlät, skuggorna ruva.
Då i vårt mörka hus, stiger med tända ljus,
Sankta Lucia, Sankta Lucia.

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Natten var stor och stum. Nu hör, det svingar,
i alla tysta rum, sus som av vingar.
Se på vår tröskel står vitkläd, med ljus i hår,
Sankta Lucia, Sankta Lucia.

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„Mörkret skall flykta snart ur jordens dalar.“
Så hon ett underbart ord till oss talar.
Dagen skall åter gry, stiga ur rosig sky,
Sankta Lucia, Sankta Lucia.

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(schwed. trad.)

Schwer liegt die Finsternis auf unseren Gassen,
lang hat das Sonnenlicht uns schon verlassen.
Kerzenglanz strömt durchs Haus. Sie treibt das Dunkel aus:
Santa Lucia! Santa Lucia! Santa Lucia!

Groß war die Nacht und stumm. Hörst du’’s nun singen?
Wer rauscht ums Haus herum auf leisen Schwingen?
Schau, sie ist wunderbar, schneeweiß mit Licht im Haar:
Santa Lucia! Santa Lucia!

Nacht zieht den Schleier fort, wach wird die Erde,
damit das Zauberwort zuteil uns werde.
Nun steigt der Tag empor, rot aus dem Himmelstor:
Santa Lucia! Santa Lucia!

(deutsche Übersetzung)

Heute ist wieder der Tag der Heiligen Lucia!

Beim 5. Mal im Blögchenadventskalender ist dazu nun eigentlich schon alles gesagt und geschrieben worden, was könnte man denn nun noch dazu machen?

Fiel mir mal wieder mein Feste- und Bräuchebuch ein, folgender Abschnitt:

„Am Luciamorgen weckt in Schweden die älteste Tochter als Luciabraut im langen weißen Gewand die ganze Familie und bringt ihr das Frühstück. Es gibt Kaffee mit Lussekatter, Safranbrot oder -brötchen.“

Tja, die älteste Tochter hier im Hause wäre Mimi, da müßte sie also als Luciabraut mich wecken. Mit dem Kerzenkranz auf dem Kopf.

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Sieht doch schon mal ganz gut aus, oder? Von dem weißen Gewand wollte Mimi allerdings nix wissen!

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So, Mimi, dann geht es also los lucia-18 nun mußt du Kaffee aufstellen 22 und den Tisch decken animaatjes-koffie-71794 vergiß die Lussekatter nicht 3977053_28 und nun kannst du mich mit einem Kaffee am Bett wecken: 4-3

Und dann setzen wir uns gemütlich ins Wohnzimmer und frühstücken, so würde sogar ich als Frühstücksmuffel morgens gerne den Tag beginnen!

Die Lussekatter fand Mimi toll, schließlich heißen die auf deutsch ja auch „Luciakatzen“!

https://de.wikipedia.org/wiki/Lussekatt

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Und abends können wir es uns dann am Kamin gemütlich machen, wir haben ja schließlich einen feinen, wenn auch „künstlichen“, aber romantisch ist das mit den Flammen allemal!

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So klingt der Tag dann schön aus, gucken wir uns noch ein schönes Video vom Luciatag an

Immer wieder schön, der Einzug der Lucia und das feine Lied! Mit dem Text oben könnt ihr mitsingen!

Am Luciatag am 13. Dezember beginnen die zwölf Sperrnächte oder Dunkelnächte und dauern bis zum 25. Dezember. Früher sind die Dörfer oder Gehöfte buchstäblich mit Hanfseilen abgesperrt gewesen, von jungen Burschen unter beruhigendem Peitschenknall bewacht, um Dieben, Räubern und ähnlichem Gelichter das Einschleichen im Schutz der Finsternis unmöglich zu machen.

(Quelle: Sybil Gräfin Schönfeldt, Das große Ravensburger Buch der Feste und Bräuche)

Mit einem schönen Bild vom Fest der Heiligen Lucia schließe ich dann heute mal einen bissel kleineren Eintrag und wünsch euch allen einen schönen Dienstag.

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(Christmas season card with Lucia in the snow, Adèle Söderberg, Jan. 1916)

Habts fein! lucia-18

 

 

 

 

Türchen 9

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MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r

Türchen 70

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Weihnachtsgebäck

Weinbeer, Mandeln, Sultaninen,
süße Feigen und Rosinen,
welsche Nüsse – fein geschnitten,
Zitronat auch – muß ich bitten! –

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Birnenschnitze doch zumeist
und dazu den Kirschengeist;
wohl geknetet mit der Hand
alles tüchtig durcheinander
und darüber Teig gewoben –
wirklich, das muß ich mir loben!

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Solch ein Brot kann’s nur im Leben
jedesmal zur Weihnacht geben!
Eier, Zucker und viel Butter
schaumig rührt die liebe Mutter;
kommt am Schluß das Mehl daran,
fangen wir zu helfen an.

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In den Teig so glatt und fein
stechen unsre Formen ein:
Herzen, Vögel, Kleeblatt, Kreise –
braune Plätzchen, gelbe, weiße
sieht man bald – welch ein Vergnügen-
auf dem Blech im Ofen liegen.
Knusprig kommen sie heraus,
duften durch das ganze Haus.

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Solchen Duft kann’s nur im Leben
jedesmal zur Weihnacht geben! –

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(Isabella Braun)

Ja, die herrliche Weihnachtsbäckerei! Jedes Jahr wieder herrlich, die Zutaten, der Duft und das erste probieren!

In der Himmelsbäckerei ist man wohl auch schon sehr fleißig, so konnte man es jedenfalls gestern morgen hier sehen, als ich aus der Frühschicht kam:

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Ganz zart fing es an und steigerte sich dann in ein Allegro furioso

Da waren das Christkind und die Engel schon sehr früh am Werk!

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Ein Bildchen aus Björns Kinderzeiten, aus einem kleinen Buch über die himmlischen Tätigkeiten zu Weihnachten, das er noch eigenhändig fein verziert hat mit kleinen Malereien, wie man noch sieht, hihihi!

Eure Nachteule ist heute nach der durchgemachten Frühschicht doch bissel müd, deshalb wird das Türchen mal ein bissel kürzer als gewohnt!

Und da wir mit dem Backen schon bei weihnachtlichen Tätigkeiten sind und das Adventskalender-Klöppeln hier im Blögchen ja auch eine solche ist, zeig ich euch jetzt einfach noch, wie das hier nächtens so aussieht, wenn die Türchen entstehen:

Mein „Büro“:

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Themen und Gedichte suchen

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das wohlbekannte Buch der Feste und Bräuche, hihihi!

Frisch ans Werk

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und das Ergebnis

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So sieht das dann nächtens hier in meiner Büro-Ecke aus, dieweil der Co-Autor, eure Mimi, dem hier frönt, wenn sie nicht dran ist:

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Auf der Couch gemütlich kuscheln und pennen!

Ein paar Anregungen zum Plätzchen backen und verzieren folgt nun noch

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und damit schließe ich euer heutiges Türchen und wünsche euch allen einen wunderschönen Freitag!

Habts fein! engel-0003