Grafschafter Wochenanzeiger – Das ist nicht Sommer mehr, das ist September…..welcome autumn! 🦋🐝🌡🍁🍂🌫☂

Abseits

Es ist so still; die Heide liegt
im warmen Mittagssonnenstrahle,
ein rosenroter Schimmer fliegt
um ihre alten Gräbermale;
die Kräuter blühn; der Heideduft
steigt in die blaue Sommerluft.

Laufkäfer hasten durchs Gesträuch
in ihren goldnen Panzerröckchen,
die Bienen hängen Zweig um Zweig
sich an der Edelheide Glöckchen,
die Vögel schwirren aus dem Kraut –
die Luft ist voller Lerchenlaut.

Ein halbverfallen niedrig Haus
steht einsam hier und sonnbeschienen;
der Kätner lehnt zur Tür hinaus,
behaglich blinzelnd nach den Bienen;
sein Junge auf dem Stein davor
schnitzt Pfeifen sich aus Kälberrohr.

Kaum zittert durch die Mittagsruh
ein Schlag der Dorfuhr, der entfernten;
dem Alten fällt die Wimper zu,
er träumt von seinen Honigernten.
– Kein Klang der aufgeregten Zeit
drang noch in diese Einsamkeit.

(Theodor Storm, 1817 – 1888, deutscher Jurist, Dichter und Novellist)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, da liegt sie nun endlich wieder auf eurem sonntäglichen Frühstückstisch, unsere Sonntagsausgabe, pünktlich mit dem Beginn des neuen Monats erscheint sie wieder wie gewohnt! 

September, meteorologischer Herbstbeginn mit seinem Anfang, so langsam nimmt der Sommer seinen Abschied, obwohl es wettermäßig noch so gar nicht danach aussieht mit sommerlichen Höchsttemperaturen. Wir freuen uns in diesem Jahr sehr auf den Herbst, mein Redaktionsteam und ich, nach der allzu großen Sommerhitze freuen wir uns auf moderatere Temperaturen und alles Schöne, was der Herbst so mit sich bringt, trotzdem gibt es eine kleine, stille Wehmut zum Sommerabschied, viele Vögel ziehen nun fort nach Süden ins Winterquartier, allen voran unsere geliebten Schwalben, die gaukelnden Schmetterlinge 🦋 und die fleißigen Bienen nebst anderen Insekten 🐝🦗 verabschieden sich in die Sommerpause und kehren erst im nächsten Frühjahr wieder zu uns zurück. Es wird stiller draußen, alles wird wieder innerlicher, und das macht mich nach so ein paar Tagen als Ü70 doch ein bissel elegisch und melancholisch. 

Aber wozu hat man als Chefredakteurin ein fröhliches und optimistisches Bärenteam, und so schafften meine Bärchen es bei unserer freitäglichen Redaktionssitzung doch wieder, der gedämpften Stimmung Aufschwung zu geben, hatten sie doch voller Freude sich unseren Monatskalender hier unter die Tatzen gerissen und blätterten vergnügt den August um auf den September, und was strahlte uns da entgegen? Eine blühende Heidelandschaft 

denn wenn sich nun auch allmählich die strahlenden Sommerblumen verabschieden, auch der Herbst hat wundervolle Blüten zu bieten und eine der schönsten in dieser Jahreszeit ist die Heideblüte! Mit ihren wunderbaren Farben von weiß über alle rosa-, flieder- und violett-Töne hinweg reicht die Skala ihrer Pracht! 

 

Und da hatten wir ganz schnell das Thema unserer Sonntagsausgabe gefunden, Heidekraut, Heide als Landschaft mit ihren brennenden Farben, glücklich und zufrieden machten sich die Bärchen ans Werk. Und ich war einmal mehr stolz auf mein Team, das es immer wieder versteht, dem optimistischen Grundgedanken unserer Zeitung Raum und Thema zu geben. 

Heide (veraltet auch Haide) ist die Bezeichnung für einen Landschaftstyp und benannte ursprünglich das vom Menschen unbebaute Land, später auch eine schlechthin unfruchtbare, nicht urbar zu machende Landschaft und war damit ein Synonym für Wildnis

Im engeren Sinne versteht die Biologie darunter heute einen Vegetationstyp des Offenlandes, der durch niedrige Sträucher oder Zwergsträucher mit immergrünem, hartem Laub geprägt ist. 

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Heide_(Landschaft)

Eine schöne Heidelandschaft gibt es auch in der weiteren Umgebung unserer Liricher Grafschaft, die Kirchheller Heide in Bottrop, wer mal gucken möchte: 

Die Kirchheller Heide in Bottrop

Die Besenheide (Calluna vulgaris), auch Heidekraut genannt, ist die einzige Art der monotypischen Pflanzengattung Calluna, die zur Familie der Heidekrautgewächse (Ericaceae) gehört. Sie ist eine prägende Pflanzenart der Heidelandschaft. Die Besenheide ist Blume des Jahres 2019.

(Quelle: Wikipedia) 

https://de.wikipedia.org/wiki/Besenheide

Heidekraut gilt als magische Schutzpflanze, es war auch ein Glücksbringer. Besonders das seltene weißblühende Heidekraut galt als begehrtes Glückskraut. Zweige davon unter das Kopfkissen gelegt, sollten Wünsche und Träume war werden lassen.

Das Heidekraut ist aber auch eine Schwellenpflanze, zwischen Licht und Dunkelheit, Leben und Tod, Sommer und Winter. Das alles macht sie zu einer beliebten Herbstpflanze, um die sich viele Legenden, Aberglaube und Traditionen ranken.

Es ist die Blume der Langlebigkeit, bedingt durch ihre lange Lebensdauer. Das macht sie zu einem Symbol der Kraft. Das Heidekraut steht auch als ein Zeichen von Schönheit, Einsamkeit und Romantik. Liebespärchen trafen sich gerne in dieser ursprünglichen Landschaft, das seltene weiße Heidekraut gilt als Symbol der Liebenden, ein Zeichen ewiger Liebe, die sich allen Situationen des Lebens und der Partnerschaft anpasst und treu diese Liebe schützt und verteidigt.

Heidekraut taugt auch zu Räucherungen, allein oder in einer Mischung mit Wacholder, Fichten-, Kiefern- oder Lärchenharz und Weihrauch nebst Myrrhe. Es entsteht beim räuchern ein trockener herber Duft. Die Räucherungen helfen beim Lösen von Bindungen, der Akzeptanz von Veränderungen und der Regulierung eines überentwickelten Ordnungssinns, sie fördert Flexibilität und Beweglichkeit. Verwendet zum räuchern wird das Kraut. 

Heidekraut hat auch in der Medizin seinen Platz, es ist seit dem Mittelalter als Heilpflanze bekannt, gegen Gicht, Rheuma und Entzündungen, sie hat blutreinigende Wirkung, als Tee und Tinktur, mit Honig gesüßt soll der Tee das einschlafen fördern. Mehr als zwei bis drei Tassen sollten es aber am Tag nicht sein, bei Überdosierung kann Heidekraut Magenbeschwerden hervorrufen, aber so ist es eben überall, die Dosis und die Anwendung ist wichtig, auch bei allen Naturheilkundemöglichkeiten. 

Das Heidekraut ist auch eine sehr gute Bienenweide, wer kennt ihn nicht, den Heidehonig, ein kräftiger Honig mit einer schönen Farbe. 

Die Erwähnung des weißen Heidekrauts als großes Glückssymbol wegen seiner Seltenheit ließ hier Hamish ganz breit lächeln, denn er konnte zu all den Recherchen hier noch beitragen, das weißes Heidekraut in seiner Heimat Schottland eine lange Tradition als Glückskraut hat und sogar der Distel als Nationalpflanze ziemliche Konkurrenz gemacht hat. Weiße Heiden, so glaubt man in Schottland, sind die Ruhestätten für Elfen. Heidekraut wird um Obstbäume gepflanzt, damit sie reiche Frucht bringen. Das englische “ heather“ für Heidekraut ist auch ein beliebter weiblicher Vorname, Heather! Bei uns ist es der Name Heide als Vorname oder auch Erika, wie eben auch die Heidekräuter bezeichnet werden. 

Und beim englischen Namen fürs Heidekraut sind wir dann auch bei den Bachblüten, Heather ist die Bachblüte Nr. 14, sie ist angezeigt bei Menschen, die ständig im Mittelpunkt stehen wollen, sie entwickeln mit Heather mehr Einfühlungsvermögen. 

Da wir oben ja schon die Möglichkeit des räucherns mit Heidekraut angesprochen hatten, schlagen wir hier doch mal wieder unser kleines Rezeptbüchlein auf, für eine Räuchermischung:

Räuchermischung „Schwelle“

  • 1 Teil Heidekraut
  • 1 Teil Beifußkraut
  • 1 Teil Mariengras
  • 1 Teil Rosmarin
  • 1 Teil Rosenblüten
  • ½ Teil Alantwurzel
  • 1 Teil Kiefernharz

Eine Räuchermischung für Entscheidungen, für „an der Schwelle stehen“, einem Übergang, einer neuen Situation, einer Veränderung. Sie fördert einen achtsamen und liebevollen Neubeginn. 

Das waren unsere gemeinschaftlichen Recherchen zum Thema Heide und Heidekraut, mir ist beim Bild auf unserem Kalender sofort das Gedicht von Theodor Storm eingefallen, eines meiner Lieblingsgedichte von ihm, weil es so tiefen Frieden und Ruhe atmet, und das haben wir sicher allesamt immer noch sehr nötig in diesen Tagen und Zeiten. 

Schwelgen wir noch ein wenig in Bildern zum Thema

und freuen wir uns dabei auf die anstehenden Herbstfreuden wieder, wie dieses verhangene Licht auf diesem Bild vom Heidekraut, auf Kuschelstunden drinnen, Bücher lesen mit einer Tasse Tee dabei, den ersten Nebel, und ja, auch und wohl vor allem den ersten richtigen Regenzeiten wieder, damit die Natur sich erholen kann von der Sommerhitze, die in diesem Jahr doch ihre heftigen Schäden hervorgerufen hat. ☕📚🌫☂☔🌧

Frau Chefredakteurin hat nun noch was in eigener Sache, ich hab ja wieder liebe Päckchen zu meinem Geburtstag erhalten, über die ich mich so sehr gefreut habe! Statt nun hier eine „große Nachlese“ zu halten, haben wir in unserer Redaktionssitzung beschlossen, daß die schönen Päckcheninhalte allesamt einen Anhang an einen Eintrag verdienen, also peu à peu erscheinen, beginnen wir heute mit dem Päckchen von Kristina mit Rani und Fleckchen und einem Geschenk, das aufgrund seiner Romantik so zauberhaft zu dieser Sonntagsausgabe paßt, guckt mal: 

Ein Leuchtturm für Teelichter, mit verschiedenen Belichtungen fotografiert, ist der nicht wonnig? Einen lieben Dank an die edlen Spender! 🤗🐈🐈❤❤

Und wie gesagt, Fortsetzung folgt, da haben wir alle noch was zum vorfreuen! 

Ein kleines Fotoexperiment von Balkonien folgt nun noch, einmal Makro, einmal normal fotografiert, 

Ringelblumenknopse

zartes kleines blaues Blümchen aus der Bienenweidesaatmischung. 

Lieder haben wir euch auch noch zum Thema rausgesucht, sie haben alle einen kleinen, wehmütigen Touch, aber so ist das wohl im Leben und vor allem im Übergang von einer Jahreszeit zur nächsten und gerade und vor allem der zum Herbst. 

Zum guten Schluß kommt nun noch ein Gedicht, aus dem wir den Titel unserer Sonntagsausgabe entlehnt haben: 

Das ist nicht Sommer mehr, das ist September … Herbst:
Diese großen weichen Wolken am Himmel,
diese feinen weißen Spinnwebschleier in der Ferne
und hinter den Gärten mit den Sonnenblumen
der ringelnde Rauch aufglimmender Krautfeuer …
und diese süße weiche Müdigkeit und diese
frohe ruhige Stille überall und trotzdem wieder
diese frische, satte, erntefreudige, herbe Kraft …
das ist nicht Sommer … das ist Herbst.

(Cäsar Otto Hugo Flaischlen, 1864 – 1920, deutscher Schriftsteller, Journalist und Redakteur)

Und damit wünschen wir euch allen einen wunderschönen Sonntag, genießt die letzten Sommertage, genießt den beginnenden Herbst, genießt euer Leben! Paßt alle gut auf euch auf und bleib oder werdet gesund, das wünscht euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia  

Habt Frieden im Herzen!  

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Sommerfeeling in der Grafschaft 🌻🍒 – bunte Häuser 🏡🏠 und mehr!

Diese Häuser

Diese Häuser werden länger leben als du.
Du hast geglaubt, für dich seien sie gebaut.
Aber sie waren vorher da.
Du hast geglaubt: du wirst sie überleben.
Sie werden aber noch nach dir da sein.
Diese Häuser werden länger leben als du.

Wenn du durch die Stadt trollst
mit einem Papierpacken, den du gekauft hast, du Tropf –
weil das dein Leben ist:
acht Stunden herumzupetern,
um eine zu genießen,
und die verregnet …
wenn du durch die Stadt trottest,
dann sehn sie dich an,
die Herren Häuser,
und grinsen mit breiten Türmäulern.
Sie werden länger leben als du.

Wenn du von jener Dame kommst,
bei der du arbeiten läßt,
(oder sie bei dir – so genau ist das nicht zu unterscheiden),
dann stehn diese Dinger herum,
die Häuser;
unzählige Male hast du deine Liebe an sie geklebt,
sie geben sie schwach wieder.
Sie sind kalt.
Da stehn die Häuser,
und lassen in sich hausen,
und stehn wie die Mauern
– natürlich wie die Mauern –
und werden länger leben als du.

Wenn du zum Arzt gehst,
ob … ob nicht … vielleicht …
die Angst im Wartezimmer,
bevor du herankommst!
Nie wieder! schwörst du dir leise –
es ist dein dreiundachtzigster Schwur in dieser Beziehung …
wenn du zum Arzt läufst,
für nichts empfänglich, mit einer einzigen fixen Idee im Kopf:
dann häusern sie da um dich herum
und
– da kannst du machen, was du willst –
sie werden länger leben als du.

Und noch,
wenn sie dich zu Grabe blasen,
nein, heute blasen sie ja nicht mehr …
wenn sie dich in einem schwarz angestrichenen
Wagen nach draußen fahren,
im Auto,
natürlich!
Weil du es doch so eilig hast!
Denke: du könntest etwas versäumen!
Wenn sie dich einpflanzen
oder verbrennen,
so du 4 Mark 85 Mitgliedsbeitrag gezahlt hast
und ein Königlich Preußischer Freidenker bist –
wenn sie dich dahin expedieren,
wohin du, Sache Gewordener, dann gehörst,
weil du nun den andern tragisch-lästig fällst –:
dann stehn da die Häuser,
die deine Dummheiten seit deiner Geburt mit angesehen haben,
und sind länger Häuser, als du Mensch gewesen bist,

und werden länger leben
als du.

(Kurt Tucholsky, 1890 – 1935, deutscher Journalist und Schriftsteller)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, da haben wir uns aber bei unserer freitäglichen Redaktionssitzung wieder sehr auf die Fragezeichen in euren Augen gefreut, bunte Häuser??? 🏠🏡 Die Bärchen hatten hier Spaß wie Bolle, denn diesen Eintrag haben wir wieder einem Anstoß aus unserer Leserschaft zu verdanken, in diesem Falle war es Christa aus Kanada, sie ist derzeit auf einer Urlaubsreise in Neufundland, und hat von einem Urlaubsort dort, nämlich St. John’s und von dort aus einem zur Stadt gehörenden Örtchen namens Quidi Vidi, so einen feinen Eintrag mit dort beheimateten bunten Häusern eingestellt, den sog. “Jelly Bean Rows“, benannt nach den bunten Bonbons Jelly Beans. 🍬🍭🍬 Und ich hab sofort an eine Seitenstraße unserer Redaktion hier in unserer Grafschaft gedacht, in der auch bunte Häuser stehen, und von Christa die Anregung bekommen, dafür doch mal wieder auf Fotopirsch zu gehen. Mein Redaktionsteam war begeistert von dieser Anregung und hat Frau Chefredakteurin am Samstag nach der nötigen Tasse Kaffee sofort die Fotoausrüstung in die Hand gedrückt und mich quasi aus der Tür geschoben! 📷😂

So, da steh ich nun, und die Bärchen warten auf Fotobeute, also auf zur grafschaftlichen Fotosafari, aber Moment, das machen wir doch jetzt dann auch spannend, wenn ich schon mal vor der Tür steh, kann ich auch gleich unsere Sommerdeko fotografieren, büddeschön: (Deshalb übrigens auch Sommerfeeling im Titel! 🤭😁) 

Schritt für Schritt geht es jetzt weiter, nun kommt die von meiner verstorbenen Nachbarin geerbte Birkenfeige, die im Hausflur steht

da bin ich stolz drauf, sie schwächelte ein wenig und hat sich wieder prächtig erholt! 

Unten angekommen, Bilder aus dem grafschaftlichen Garten unter unserem Eulennest

es müßte, glaub ich, wohl überall mal wieder ein ausgiebiger nächtlicher Landregen niederrauschen, alles ziemlich trocken. Aber die schöne weiße Tellerhortensie blüht verschwenderisch, ich mag sie sehr. 

Nun mach ich mich mal langsam auf den Weg zu den Häusern, und zeig euch bis dahin noch einen Baum hier aus dem Garten, den ich euch schon lange mal zeigen wollte, sehr alt, sehr dick, mit Mehrfachstamm.

Ist der nicht wunderschön? Das ist ein Spitzahorn. 

Die Häuser? Gemach, gemach, ich hab es euch doch versprochen, das dauert ein bissel, 🤭😊 da müßt ihr noch mit durch unsere Grafschaft latschen, hach, da hab ich mich so drauf gefreut! 

Frau Chefredakteurin hat ja dazumalen noch im Arbeitsleben mal eine dreijährige Umschulung zur Altenpflegerin gemacht, die Schule war fußläufig keine drei Minuten von unserem Eulennest entfernt, hab ich euch nun auch mal fotografiert

Seit ca. zwei Jahren dient das Gebäude nicht mehr als Altenpflegeschule und wird derzeit auch renoviert. 

Blümkes inne Landschaft 🤭

es war recht windig am Samstag, deshalb bissel unscharf. 

Eine über 40 Jahre alte Konifere vor unserem Jugendhof, eine Dependance von unserer Kirchengemeinde

Schön, oder? Die riecht herrlich, wenn es im Sommer warm ist! 

Blick zurück in die Straße, die ich entlang gegangen bin und die auch zu meinem Einkaufsladen führt

aber wir biegen nun an der im Vordergrund befindlichen Hecke, rechts im Bild, links ab. 

Eines der schönen, kleinen Häuser an der weiterführenden Straße

der Busch davor ist ein Ilex und im Hintergrund ist der alte Bahndamm zu sehen, der auch an unseren Redaktionsräumen vorbei läuft, ist aber schon lange stillgelegt, die Strecke, am Anfang unseres wohnens in der Grafschaft fuhren dort noch Güterzüge. 

Der Bahndamm mit ehemaliger Unterführung, die ist jetzt nach rechts verlegt. 

Nun käme gleich die Straße mit den bunten Häusern, aber ich hab euch ja Spannung versprochen, also gehen wir noch weiter geradeaus und kommen zu Björns ehemaliger Grundschule. Denn die hat einen ganz feinen Schulgarten, und auch den wollte ich euch schon lange mal zeigen. 

Einmal mit und mehrmals ohne Zaun! 

Kräuter- und Blumenbeete, haben die Kinder richtig schön gemacht und im Sommer duftet das herrlich. 

Ein Insektenhotel und davor liegt

Totholz, auch ein wichtiger Lebensraum für Insekten. 

Nett, der kleine Liegestuhl, nicht wahr? Das ganze wird wirklich richtig liebevoll betreut von den Kindern und ihrem Lehrpersonal. 

Ein Stück Weg wieder zurück, und nun endlich kommen wir zu der Straße mit den bunten Häusern

ganz so quietschig-bunt wie auf diesem kleinen Bildchen sind sie nicht, und leider fehlt auch seit einiger Zeit mein Lieblings-buntisch-Haus, aber dazu gleich mehr. 

Einsicht auf eine Seite, und da, wo nun das silbergraue Haus vor dem unteren hellblauen Hausteil ist, da war mein Lieblings-buntisch-Haus in der Knallfarbe lila, richtig dunkellila, das hab ich nun sehr bedauert, daß man das umgestrichen hat, echt schade! Denkt euch da jetzt einfach diese Farbe drauf 💜

So sieht das in der Seitenansicht aus

kann man schön den hellblauen Unterbau erkennen, und daran anschließend stach das lila immer richtig ins Auge. 

Andere Seite der Straße

da geht es etwas pastelliger zu, übrigens gibt es dabei ein lustiges Kuriosum, das sind ja fast alles ehemalige Zechenhäuser auf dieser Seite, mit herrlichem Garten hinterm Haus und auf „unseren“ Bahndamm zu, die Häuser, die nun verkauft sind, sind alle farbig, der dunkle Hausteil, der zwischen dem bunten noch zu sehen ist, ist demnach noch gemietet! 🙄🙃

Sieht aber doch auch pastellig schick aus, oder? Gegenüber dieser Häuser ist noch ein feines

die Farbe gefällt mir auch seit eh und je, wird auch immer wieder aufgefrischt, und es hat so feine weiße Stuckarbeiten 

sowas mag ich auch sehr! 

Ein Stück hinter diesem Haus liegt das Haus, in dem ehemals die Bäckerei unserer Grafschaft ihren Sitz hatte, die, von der ich hier auch schon mal berichtet habe, mit eigener Backstube noch, frische Brötchen um 5 Uhr morgens direkt aus selbiger und der Möglichkeit, weihnachtliche Stollen dort zu backen, also selber fertig machen und dann zum backen rüber bringen. Wie das dann hier gerochen hat, könnt ihr euch sicher alle denken, ohnehin liebe ich den herrlichen frischen Hefegeruch von Backstuben. 

Das ehemalige Schaufenster

und das ganze Haus

die Ladentür ist noch da, rechts von ihr war der Laden, hinten raus die Backstube, leider wollte das keiner mehr übernehmen, nachdem die Besitzer aus Altersgründen aufgehört haben, das ist ewig schade! 

Ja, ihr lieben Leser alle, das war meine Straße mit den buntischen Häusern, ich hoffe ihr hattet alle Spaß daran. Ich mag es, wenn Häuser farbenfroh sind, trist ist doch schon so vieles im Leben, außerdem bin ich der Meinung, daß Häuser eine Seele haben und die braucht doch bestimmt auch liebevolle Zuwendung in Form von Farbe oder hübschen Stuck-Details. So ein Haus ist doch bestimmt auch bissel eitel! 🤭🏡👍 

„Man kann einen Menschen mit einer Wohnung erschlagen wie mit einer Axt.“ hat Heinrich Zille mal gesagt, das gilt bestimmt auch für Häuser. Ein schönes Zuhause hat eine Seele und bildet eine schöne Seele in den Menschen, die es bewohnen. 

Hätte ich nun noch unsere geliebten Serviettenbilder für, schöne Häuser, schönes Ambiente, viel Freude beim gucken. 

Diese holländischen Fries sind sehr beliebt, in unserer Küche in den Redaktionsräumen haben wir auch so eines, guckt mal:

Der Süden und seine Häuser

Fenster sind die Augen des Hauses

Und natürlich die Häuser am Meer

immer wieder so schön und gemütlich. 

Lustig bunt haben wir auch

 

Zum Schluß unserer heutigen Sonntagsausgabe haben wir noch was in eigener Sache: An alle unsere Leser hier einen ganz herzlichen Dank noch einmal für euer Daumendrücken für Björn, seit letztem Montag war der Corona-Test nun wieder negativ und sie haben wenigstens noch eine schöne gemeinsame Urlaubswoche verbringen können! 🤗❤❤❤

Und damit sind wir am Ende eurer heutigen Zeitung, wir hoffen sehr, wir haben euch Vergnügen bereiten können und ihr hattet alle euren Spaß, in diesen immer noch so unsäglichen Zeiten weiterhin so wichtig! Laßt euch nicht unterkriegen, haltet alle die Ohren steif, paßt gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, habt einen wunderschönen, sommerlich-sonnigen Sonntag und kommt alle gut wieder in die neue Woche, das wünschen euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia  

Habt Frieden im Herzen!  

 

 

Grafschafter Wochenanzeiger – 2022 1/2 📅 – 2. Halbzeit! ⚽🍀🍀🍀📆

Juli

Brütend über Ährenfeldern
liegt der Sonne goldner Glast,
und am kühlen Weiher träumend
hält die sieb’nte Schwester Rast.

Sinnend blicken ihre Augen
in die unbewegte Flut,
mit dem Fächer kühlt sie leise
ihrer Wangen heiße Glut.

Leer sind ihre schlanken Hände,
all ihr Reichtum ausgestreut,
und sie harrt des Erntesegens
den das Jahr der Menschheit beut.

Auf den Wiesen klingt die Sichel,
aller Blumen Pracht vergeht,
wenn Natur mit ihren Früchten
auf dem Höhepunkte steht.

Ruhvoll reift das Gold der Felder,
Mutter Erdes größter Schatz;
und der Juli macht der Schwester
mit der blanken Sichel Platz.

(Helene Krüger, 1861 – um 1940, deutsche Dichterin)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, unsere freitägliche Redaktionssitzung war mal wieder kurz und knapp, wir sind alle ein bissel geschlaucht und ausgepowert, der diesjährige Schaukelsommer, der zwischen Hitze und wieder gefallenen Temperaturen ständig wechselt, fordert mit anderen Befindlichkeiten seinen Tribut.

Björn geht es langsam besser, aber die Tests sind immer noch positiv, nun hoffen wir alle sehr, daß es vielleicht übers Wochenende endlich wieder in den negativen Bereich geht, dann hätten sie wenigstens noch eine Woche Urlaub zusammen, das wäre schön. Könnten wir mal wieder noch das eine und andere Däumchen gebrauchen. 🙏🍀🍀🍀

Da dachten wir uns, wir bemühen allwieder einmal Reinhard Mey

und wünschen euch mit seinem Lied „71 1/2“ passend zu 2022 1/2 eine gute zweite Halbzeit vom Jahr 2022! Es paßt ja noch, auch wenn der Juli bereits wieder den dritten Tag heute erreicht hat.

Ja, „was ist aus alldem geworden was ich mir am Neujahrsmorgen ganz fest vorgenommen hab?“ singt Reinhard Mey, da es ja doch im Laufe eines Jahres meistens immer wieder hapert mit den guten Vorsätzen mach ich eigentlich keine mehr. Dann bin ich wenigstens nicht sauer, wenn es mal wieder nicht so geklappt hat, wie man es sich vorgenommen hatte. Das entspannt! 😂 Und Entspannung ist in diesen Zeiten so wichtig, die ohnehin kaum zum planen taugen, und wo man so vieles zurückstecken muß. Aber kleine Träume, stille Begehrlichkeiten, die gibt es natürlich noch und die darf man auch nicht verlieren. Und so brennt hier weiter still und beharrlich die vierte Kerze Hoffnung!

Und wir zitieren noch einmal Reinhard Mey aus seinem Lied und wünschen euch das allen!

„Eine gute zweite Halbzeit
und ein gutes altes Jahr.
Werde, was Ihr Euch wünscht Wirklichkeit
bis zum 1. Januar!“

(Reinhard Mey, aus: 71 1/2)

Aber so „muksch“ wollte mein Bärenteam die heutige Sonntagsausgabe von eurem Grafschafter Wochenanzeiger nicht weiter machen, sie wollten was schönes und auch was fröhliches für unsere Leser, das ist schließlich die Verpflichtung unserer Zeitung, und so haben wir beschlossen, wir wünschen euch allen hier nun erst einmal einen wunderschönen Sommer, den wir mit Bildern garnieren werden, alles andere findet sich. Später!

Und da hat sich mein Bärenteam nun stellvertretend für sie alle Luzia ausgeguckt, die noch den Mittsommerkranz trägt, damit fängt nun unser fröhlicher Sommer-Eintrag an, die Bärchen waren so entzückt über sie.

Ist sie nicht einfach wonnig? Mittsommerkranz im Bärenfell, Bienen summen um sie rum und grünes Gras duftet! „Der Duft von Sommer noch auf meiner Haut…..“, auch Reinhard Mey.

Und Ruddi, unser frecher Ruhrpottbengel, der kringelt sich hier gerade vor lachen, weil er so schöne Schuhe gefunden hat zu Luzias Outfit mit Mittsommerkranz, nun guckt mal:

So hübsche Flip Flops, paßt doch prima, Ruddi, und Mädels mögen nun mal eben so ein modisches Zeugs! Hör auf zu kichern, du Rüpel! Ach, ich freu mich ja immer, wenn es hier in unseren Redaktionssitzungen lustig zugeht.

Wir hätten ein Sommerhäuschen gefunden

das wär’s doch, oder, und falls zuviel Besuch käme für im Haus, im Garten könnte man dann ja auch campen.

Mein Team und ich, wir haben schon wieder leuchtende Augen, das wäre doch ein Sommer, so mit alle Mann/Frau/Bären/Kind/Hund und Katze! 😍

Fahrradtouren durch unsere Grafschaft stünde auch nix im Weg, hier ist es verkehrsmäßig relativ ruhig!

Wer es lieber weniger sportlich hat, relaxt im Garten mit Liegestuhl und Sonnenschirm.

rot-weiß ist doch immer ein Hingucker, oder?

Ausflugsziele mit hübscher, gemütlicher Biergartenatmosphäre haben wir auch zu bieten.

Ja, das wäre Sommer pur, die Bärchen waren begeistert! Zum Sommer gehören natürlich auch Erfrischungen jedweder Art

und am Abend auf Balkonien im Eulennest die berühmt-berüchtigten Sundowner, die schon zu Mimis Zeiten legendär waren!

Und um uns rum der Duft der Kräuter, die zum trocknen aufgehängt wurden.

Wir spendieren einen Eisbecher

laßt es euch schmecken wie die Mäuschen!

Und das ist es nun gewesen, unser Sommer-Sonntags-Sonderangebot, wir hoffen, es hat euch allen wieder gefallen und wünschen euch allen einen wunderschönen Sonntag, paßt auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, das wünscht euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia

Habt Frieden im Herzen!

Grafschafter Wochenanzeiger – der Geist von Pfingsten in einem Mohnblumenfeld 🔥🕊❤

Das Mohnfeld

Es war einmal, ich weiß nicht wann
und weiß nicht wo. Vielleicht ein Traum.
Ich trat aus einem schwarzen Tann
an einen stillen Wiesensaum.

Und auf der stillen Wiese stand
rings Mohn bei Mohn und unbewegt,
und war bis an den fernsten Rand
der rote Teppich hingelegt.

Und auf dem roten Teppich lag,
von tausend Blumen angeblickt,
ein schöner, müder Sommertag,
im ersten Schlummer eingenickt.

Ein Hase kam im Sprung. Erschreckt
hat er sich tief ins Kraut geduckt,
bis an die Löffel zugedeckt,
nur einer hat herausgeguckt.

Kein Hauch. Kein Laut. Ein Vogelflug
bewegte kaum die Abendluft.
Ich sah kaum, wie der Flügel schlug,
ein schwarzer Strich im Dämmerduft.

Es war einmal, ich weiß nicht wo.
Ein Traum vielleicht. Lang ist es her.
Ich seh nur noch, und immer so,
das stille, rote Blumenmeer.

(Gustav Falke, 1853 – 1916, deutscher Schriftsteller)

Hallo, ihr lieben Leser alle von unserem Grafschafter Wochenanzeiger, frohe morgendliche Pfingstgrüße senden wir euch mit unserer heutigen pfingstlichen Sonntagsausgabe! Und wir sehen die Fragezeichen in euren Augen, was hat der Geist von Pfingsten mit einem Mohnblumenfeld, mit Mohnblumen zu tun? 

Der Geist von Pfingsten, der Heilige Geist, kam in Feuerzungen vom Himmel auf die Menschen herab, das Feuer wird assoziiert mit der Farbe rot, welche die Mohnblüten in seltener Klarheit zeigen. Die Symbolik der Mohnblume erinnert nicht nur in Großbritannien an gefallene Soldaten, auf deren frischen Gräbern als erstes die Mohnblume blüht, das schlägt eine Brücke zu den heutigen Tagen des immer noch herrschenden Krieges in der Ukraine. Die Mohnblume ist aber auch ein Symbol für Trost, und mit ihrer Farbe knüpft sie die Verbindung zum Heiligen Geist, der nach dem herabkommen auf die Menschen diese fähig machte, in fremden Zungen zu reden, fremde Zungen zu verstehen, das möchten wir als Symbol der Völkerverständigung deuten, und deshalb der Geist von Pfingsten in einem Mohnblumenfeld. 

Und deshalb das Thema Mohnblumen in unserer heutigen pfingstlichen Sonntagsausgabe! 

Mohn (Papaver) ist eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Mohngewächse (Papaveraceae). Die weltweit 50 bis 120 Arten gedeihen hauptsächlich in den gemäßigten Gebieten der Nordhalbkugel. Nur eine Art kommt auf der Südhalbkugel in Südafrika vor. Einige Mohnarten werden vielseitig genutzt, beispielsweise wegen der enthaltenen Wirkstoffe und zählen zu den ältesten Heilpflanzen.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Mohn#:~:text=Mohn%20(Papaver)%20ist%20eine%20Pflanzengattung,der%20S%C3%BCdhalbkugel%20in%20S%C3%BCdafrika%20vor.

Vor allem der Klatschmohn mit seinem klaren, wunderschönen rot ist eine sehr beliebte Gartenpflanze, wer von uns erinnert sich nicht an die Felder unserer Kindertage, in denen die Mohnblumen gemeinsam mit den ebenfalls so klar blauen Blüten der Kornblume, den weißen Margeriten und den Kamillenblüten der echten Kamille in den Kornfeldern blühten. „Dank“ der heutigen Monokulturen sieht man sie in Kornfeldern heute nur selten! 

Schade, denn was haben wir als Kinder doch herrliche Sträuße gepflückt mit Mohnblumen, Kornblumen und den Margeriten. 

So wie dieser hier, mit Wildblüten dazu, 

eine Augenweide

ja, laßt euch nicht narren, diese unsere grafschaftlichen Redaktionsblüten sind nicht echt, es sind Kunstblumen, aber doch herrlich anzuschauen und vor allem nicht so vergänglich wie ihre wilden Schwestern und Brüder, die dafür aber dann auch als Bienenweide draußen stehen bleiben dürfen. 

Frau Chefredakteurin liebt diese Blume sehr, ist sie doch unmittelbar mit den schönsten Kindheitserinnerungen an endlose Sommer, die Wärme der Sonne und dem Duft der Kornfelder verbunden! Selige Zeit! „und den Duft von Sommer noch auf meiner Haut“, singt Reinhard Mey in seinem Lied „Sommer“!

Erinnert ihr euch an das schöne Gruppenfoto meines Redaktionsteams in nostalgischem Rahmen? 

Auch eine Mohnblume, und mit diesem Bild macht nun mein Redaktionsteam weiter mit den einzelnen Ressorts zum Thema, das sie sich jeweils unter die Tatzen gerissen haben! In Anbetracht des letzten Eintrages aus unseren Redaktionssitzungen könnt ihr euch nun noch viel besser vorstellen, welche Turbulenzen hier beim Ressort verteilen herrschten! 😂

Unser Hamish beschäftigte sich natürlich gleich wieder mit der schon angesprochenen Symbolik der Mohnblume:

Die Mohnblume hat eine große symbolische Bedeutung.
In Großbritannien steckt man sich zum Gedenken an gefallene Soldaten Mohnblumen ins Knopfloch. Dieser Brauch rührt daher, daß auf den frischen Gräbern der gefallenen Soldaten stets zuerst die Mohnblumen blühten.

Mohn ist auch ein Symbol für Fruchtbarkeit, Vergänglichkeit und Vergessen, die Blume des Schlafes, aber auch ein Symbol für Trost.

Ihre Farbe rot steht für Energie und Aktion. Auf der emotionalen Ebene wirkt die Mohnblume durch ihre reizvolle Kombination von Kraft und Zartheit, so steht die Mohnblume sowohl für die leidenschaftliche Liebe als auch für das Liebesleid, sowohl für die Fruchtbarkeit als auch für das Vergehen, sowohl für das pralle Leben als auch für den Tod, sichtbar auch in dem Kontrast der roten Farbe der Blüte zum tiefschwarz der Mohnblumensamen. Nach alter Überlieferung ist die seelische Kraft, die die Mohnblüte weckt, die Kraft des bewußten Vergessens. 

Unser Ruddi beschäftigte sich mit der Mohnblume in der bildenden Kunst, und er hatte entdeckt, daß die Mohnblume die Blume des Jahres 2017 war. Eine genügsame Pflanze, die es vom Ackerkraut zur Gartenpflanze brachte. Mohn war und ist eine geheimnisvolle Pflanze voller Symbolik. Sie ist sowohl von seltener Schönheit als auch von rascher Vergänglichkeit. Sie hat Dichter, Maler und sogar Musiker inspiriert. Vor allem die berauschende Wirkung von Schlafmohn, aus dem Opium gewonnen werden kann, spiegelt sich in der bildenden Kunst wider. Mohn begegnet uns hier als Symbol für z. B. Schlaf, Traum, Tod, Vergessen und Schmerzlinderung.

Klatschmohn ist ein beliebtes Malermotiv, zusammen mit der blauen Kornblume als Acker“unkraut“ in den Kornfeldern, wie es z. B. so meisterhaft in Gemälden von Claude Monet festgehalten worden ist.

(Claude Monet, Mohnfeld bei Argenteuil) 

Zur Mohnblume in der Kunst gehört natürlich auch die Musik, hier hat Ruddi auch Recherchen angestellt und stellt euch zwei beispielhafte Stücke ein: 

Wir beiden Mädels aus dem Redaktionsteam, Luzia und ich, wir haben uns zusammengetan, wir haben uns Informationen über die Blumensprache der Mohnblüten geholt, das kräftige, klare rot und die zarte Gestalt der Blüten ist ein Zeichen für die Freundlichkeit des liebenden Umgangs miteinander. 

Und da wir Mädels beide was für schöne Dinge übrig haben, stellen wir euch hier natürlich noch die Ergebnisse einer Serviettentechnik-Arbeit von Frau Chefredakteurin ein, mit der sie mal einen Lampenschirm verziert hat, ihr erinnert euch sicher. 

Die zarte Blüte kommt auf dem weiß besonders zur Geltung und sieht auch beleuchtet sehr hübsch aus. 

Unser Handelsreisender Otto wurde nun langsam hibbelig, gemäß der Tatsache, daß er ja hier oft und gern kulinarisch für uns unterwegs ist, hat er gerade fürs heutige Pfingstfest was ganz besonders leckeres für euch, nämlich einen Käsekuchen mit Mohn:

Für den Mürbteig:

  • 220 Gramm Weizenmehl
  • 110 Gramm Butter kalt und in kleinen Stückchen
  • 1 mittelgroßes Ei
  • 70 Gramm Zucker
  • 1/2 Teelöffel Backpulver

2 Packungen fertigen Mohnback für die Mohnmasse

Für die Quarkcreme:

  • 80 Gramm Butter weich
  • 100 Gramm Zucker
  • 2 mittelgroße Eier
  • 500 Gramm Magerquark
  • 200 Gramm Schmand
  • 2 Teelöffel abgeriebene Zitronenschale
  • 2 Esslöffel Zitronensaft
  • 25 Gramm Speisestärke

Für den Teig alle Zutaten miteinander verkneten. Die Springform leicht fetten. Teig ausrollen, so daß man Boden und einen ca. 3 cm hohen Rand formen kann. Teig in die Form legen und kühlstellen.

Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Weiche Butter mit Zucker schaumig schlagen, Eier einzeln unterrühren. Quark, Schmand, Speisestärke, Zitronensaft und -abrieb ebenfalls unterrühren.

Die Mohnmasse auf den Teig geben und glattstreichen. Quarkcreme darüber verteilen. Kuchen ca. 45 Minuten backen. Am besten im ausgeschalteten Ofen abkühlen lassen.

Guten Appetit! 

Für das leckere Rezept hat die Zeit zum backen in unseren Redaktionsräumen leider nicht mehr gereicht, aber wir haben fürs Pfingstfest auch was ganz feines, worauf die Bärchen und ich uns schon sehr freuen

einen feinen, kleinen Erdbeerkuchen

da mußte selbstverständlich auch unser kleines Erdbeerelfchen wieder dabei sein:

Und unser Bruno, unser Hauptstadtbär, der hat natürlich wieder was aus dem Flair der Großstadt, nämlich einen Cocktail, tatsächlich einen Mohn-Cocktail:

https://www.sonnentor.com/de-at/rezepte-tipps/rezepte/poppy-s-mohn-cocktail

Liest sich doch richtig lecker, oder? Den werden wir bestimmt in diesem Sommer mal ausprobieren in unserem sommerlichen Außenrefugium, unserem Balkonien. Cheers! 🍹

Kleine Nostalgie, unsere Mäuse-Cocktails bei den legendären Feiern hier im Eulennest mit Mimi in heaven! Da hätten wir dann auch noch ein so schönes kleines Bild zum Thema Mohnblumen, das Mimi bestimmt sehr gefallen wird dort oben auf ihrer Wolke ☁ und ihrem Stern ⭐! 

Und damit haben die Bären meines Redaktionsteams hier fertig! 😂

Und ich füg euch jetzt noch ein „richtiges“ Pfingstgedicht bei 

Pfingstbestellung

Ein Pfingstgedichtchen will heraus
ins Freie, ins Kühne.
So treibt es mich aus meinem Haus
ins Neue, ins Grüne.

Wenn sich der Himmel grau bezieht,
mich stört’s nicht im geringsten.
Wer meine weiße Hose sieht,
der merkt doch: Es ist Pfingsten.

Nun hab ich ein Gedicht gedrückt,
wie Hühner Eier legen,
und gehe festlich und geschmückt –
Pfingstochse meinetwegen –
dem Honorar entgegen.

(Joachim Ringelnatz, 1883 – 1934, deutscher Lyriker, Erzähler und Maler)

Und so beschließen wir nun diese Sonntagsausgabe zu Pfingsten mit einer Galerie unserer Mohnblumenbilder

und wünschen euch allen ein frohes, gesegnetes Pfingstfest, hoffentlich mit Sonnenschein, paßt alle gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, kommt dann am Dienstag wieder gut in die neue und erste vollständige Juni-Woche, das wünscht euch von Herzen euer Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven 

Otto und Luzia  

Habt Frieden im Herzen!  

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Rosenzeit 🌹🌹🌹

Wunderliches Wort: Die Zeit vertreiben!
Sie zu halten, wäre das Problem.
Denn, wen ängstigts nicht: wo ist ein Bleiben,
wo ein endlich Sein in alledem? –

Sieh, der Tag verlangsamt sich, entgegen
jenem Raum, der ihn nach Abend nimmt:
Aufstehn wurde Stehn, und Stehn wird Legen,
und das willig Liegende verschwimmt –

Berge ruhn, von Sternen überprächtigt; –
aber auch in ihnen flimmert Zeit.
Ach, in meinem wilden Herzen nächtigt
obdachlos die Unvergänglichkeit.

(Rainer Maria Rilke, 1875 – 1926, österreichischer Erzähler und Lyriker, Aus dem Nachlaß des Grafen C. W.)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, da haben wir doch mal wieder lange hin und her überlegt in unserer freitäglichen Redaktionssitzung, was wir denn wohl unseren Lesern zur heutigen Sonntagsausgabe bieten könnten. Nachdem am letzten Wochenende endlich die ersehnte Nachricht der Kinder eintrudelte, daß der Corona-Test meiner Schwiegertochter wieder negativ ist und im Laufe der darauffolgenden Woche sich auch alle Unbilden der Erkrankung wie der Verlust des Geschmackssinns verflüchtigt hatten, mußte vor allem die Frau Chefredakteurin erst einmal wieder langsam in die Entspannung kommen. Wie so oft in meinem Leben hab ich das mit einigen schon länger mal anstehenden Arbeiten in den Redaktionsräumen gemacht, tätig werden löst immer am besten den aufgebauten Druck. Leider war da aber so gar nichts oder zumindest noch nichts geeignetes für unsere Sonntagsausgabe bei, also haben wir bei unserer Redaktionssitzung wieder einmal unser Archiv bemüht und sind auch fündig geworden. Der Mai nimmt nun auch so langsam seinen Abschied, in etwas mehr als einer Woche ist er wieder Geschichte, dann folgt der Juni und mit ihm der Sommer, und somit kommt hier heute wieder einmal ein Lieblingsthema der Frau Chefredakteurin aufs Tapet: Rosen! 🌹🌹🌹 Heiß geliebte Lieblingsblume, vielfach vertreten in unseren Redaktionsräumen, oft fotografiert oder entsprechende Themen mit schönen Bildern verziert, wir hoffen, ihr habt Freude an einem sonntäglichen Rosenbukett. 

 

Mit diesen Bildern habe ich im Jahre 2012 die ersten Rosenbilder ins Blögchen eingeführt, und einige meiner älteren Leser (älter im Sinne von schon lange hier dabei! 😊) erinnern sich sicher noch an meine begehrte Deko für meinen PC:

Und an das Rosenbild, mit dem ich viele Sommereinträge für meine Storm-Zeit verschönt habe:

Und Mimi in heaven wollte dann natürlich auch gleich ein Rosenbild von und für sich, das war ihr erstes im Blögchen dazumalen:

Da war sie so stolz drauf! Später war ihr Kleiderschrank dann mit solchen Bildern reich bestückt. 

Und wir machen mal eine kleine Galerie der schönen Bilder, die wir im Archiv schon alle für Rosen-Einträge zusammengeklaubt haben: 

Eines meiner Lieblingsbilder mit Rosen ist dieses wunderschöne Gemälde

Man kann sie doch förmlich riechen, nicht wahr, Sommer-Idylle! 

Rosenpracht aus der Grafschaft und den Redaktionsräumen

Auch getrocknet sind Rosen noch zauberhaft. 

Was wunderbar zu Rosen paßt, kulinarisch und optisch: 

Erdbeeren und Lavendel! 

Natürlich beherbergen die Redaktionsräume auch Deko mit Rosen:

Und ganz alte Handy-Fotos, das Handy hat leider kein Übertragungskabel mehr, deshalb ist die Qualität grottig, weil abfotografiert, aber es ist die schöne gelbe Rose, die ich mal auf Balkonien hatte, dunkelgelbe Knospen, hellgelb beim aufblühen und einen Duft nach ganz zart Zitrone, wundervoll! Leider ist sie mir an Mehltau eingegangen. 

Nun haben wir noch was für auf die Ohren für euch, musikalische Rosen, wir hoffen, ihr mögt auch die! 

Ach, und übrigens: Über das Gedicht gewundert eingangs, das mit Rosen ja eigentlich nichts zu tun hat? Frau Chefredakteurin hatte es vor einiger Zeit schon gefunden, es entspricht der Zeit, ihrem Gefühl…..und den Rosen! ,,,,, „Ach, in meinem wilden Herzen nächtigt obdachlos die Unvergänglichkeit.“ Auch Rosen möchten sicher unvergänglich bleiben in all ihrer Schönheit. Und im menschlichen Herzen wohnt die Sehnsucht nach der Unvergänglichkeit von vielem, von Glück, von Zeit, von vor allem unbeschwerten, glücklichen Zeiten. 

Und damit sind wir nun am Ende unserer heutigen Sonntagsausgabe angelangt, wir wünschen euch allen einen wunderschönen und hoffentlich wieder sonnigen Sonntag, ohne jede Art von Wetterkapriolen und vor allem von Stürmen und sonstigen Unbilden, paßt alle gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, das wünscht euch von Herzen euer Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia

Habt Frieden im Herzen!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Notausgabe V 🎂⛱🌿🐝🗳

Resignation

Es gibt noch Leute, die sich quälen,
aus denen sich die Frage ringt:
Wie wird der Deutsche nächstens wählen?
Wie wird das, was die Urne bringt?

🗳

Die Guten! Wie sie immer hoffen!
Wie macht sie doch ein jedesmal
der Ausfall neuerdings betroffen!
Als wär‘ er anders, wie normal!

✍🙏😒

Wir wissen doch von Adam Riese,
daß zwei mal zwei gleich vieren zählt.
Und eine Wahrheit fest wie diese
ist, daß man immer Schwarze wählt.

🧮2️⃣✖2️⃣ = 4️⃣

Das Faktum läßt sich nicht bestreiten,
auch wenn es noch so bitter schmeckt.
Doch hat das Übel gute Seiten :
Es ruhet nicht auf Intellekt.

👍

Man muß die Sache recht verstehen;
sie ist nicht böse, ist nicht gut.
Der Deutsche will zur Urne gehen,
so wie man das Gewohnte tut.

👫👫👫🗳

Wer hofft, daß es noch anders würde,
der täuscht sich hier, wie überall.
Die Schafe suchen ihre Hürde,
das Rindvieh suchet seinen Stall.

🐏🐑🐄🐂

(Ludwig Thoma, 1867 – 1921, deutscher Erzähler, Dramatiker und Lyriker)

Ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, bei unserer freitäglichen Redaktionssitzung haben mein Redaktionsteam und ich beschlossen, die Sammlung unserer Notausgaben nochmal um eine Ausgabe zu verlängern. Die Woche war doch noch überwiegend geprägt von der Sorge der Frau Chefredakteurin um ihre Kinder, erst zu Beginn des Wochenendes am gestrigen Samstag zeichnete sich eine langsame Entspannung der Situation ab. Bis dato war der Coronatest bei meiner Schwiegertochter immer noch positiv, nun scheint der Kontrollstreifen doch langsam zu verblassen. Mein Sohn ist immer noch negativ, trotz gelegentlicher kleiner Erkältungsanzeichen. Wir können also immer noch Daumen gebrauchen. 🙏🍀🍀🍀 

Also gibt es heute eure Sonntagsausgabe als Notausgabe V, wir hoffen hier alle inständigst, daß es damit dann aber auch mal langsam gut ist, der allgemeinen Anspannung täte eine Entspannung überall wirklich mehr als gut. 

Aber wir wären ja nicht euer geschätzter Grafschafter Wochenanzeiger, wenn wir nicht wieder aus der Not eine Tugend machen würden, also haben wir redlich bemüht alles zusammengeklaubt, was uns in der letzten Woche so untergekommen ist, bzw. was uns bei den letzten Einträgen aufgrund von „Gedanken ganz woanders“ hoffentlich verzeihlicherweise „durchgeflutscht“ ist. Und hier schon vorab versprochen: Der Humor kommt auch nicht zu kurz, er ist ja, nach dem Herrn Ringelnatz, „der Knopf, der verhindert, daß uns der Kragen platzt“! 

Beginnen wir also mit dem „durchgeflutschten“: 

Wir sind von Mimi in heaven gerügt worden, haben wir doch tatsächlich alle in unserer Redaktion unseren Blögchen-Geburtstag am 1. Mai vergessen! Denn anno domini 2012, am 1. Mai um 2.41 Uhr wurde unser Blögchen und der spätere Grafschafter Wochenanzeiger ins Leben gerufen. Und somit feiern wir in diesem Jahr 

jähriges Blögchenjubiläum.

Wie die Zeit rennt, das können doch nie und nimmer schon 10 Jahre gewesen sein! Aber offensichtlich ist es so, sagt der Kalender, und da ist es wieder einmal an der Zeit, allen unseren lieben Lesern, den stillen wie den uns bekannten, einen lieben Dank für eure Treue zu sagen, für euer Da-sein, eure unermüdlichen Kommentare, eurer Anteilnahme an allen Geschehnissen in und um unserer kleinen Redaktion hier oben im Eulennest. An Freud und Leid teilen! Bleibt uns gewogen, ihr und wir sind der beste Beweis, daß auch virtuelle Freundschaften Tiefe und Bestand haben können, so wertvoll, ganz besonders in diesen Zeiten! 

Als nächstes gibt es kleine Neuigkeiten aus Eulennest und von Balkonien. In der anstrengenden letzten Woche brauchten meine Bärchen und ich dringend Nervennahrung, da haben wir wieder mit vereinten Kräften was gebacken

Brownies! Meine Bären lieben Brownies! Auch die weißen (Bären) 😊! Und ich! 

Ihr erinnert euch alle an unseren leider eingegangenen Avocado-Baum, er erhielt ja einen wieder selbst gezogenen Nachfolger, der sich weiterhin prächtig entwickelt

und demnächst auf Balkonien umziehen wird, 

mal in ganzer Pracht

da steht noch was in der Warteschleife, da leistet bald jemand Gesellschaft, nämlich noch ein Avocado-Pflänzchen

erste Wurzel und kleiner Trieb ist schon erkennbar

Wir sind gespannt! 

Auf Balkonien blüht der Salbei

auf den bin ich richtig stolz, denn er war mal lediglich eine kleine Gewürzpflanze für den Verbrauch aus dem Discounter, und ist draußen so fein angewurzelt und hat sich prächtig entwickelt, er blüht schon zum zweiten Mal. 

Auch die neu erworbene Pfingstrose ist gewachsen, ich bin wirklich so gespannt, ob sie blühen wird in diesem Jahr, die Knospen sind noch nicht viel größer, als wir sie euch vor einiger Zeit gezeigt hatten, da ist die Spannung groß. 

Hinter der Pfingstrose blüht nun wieder unsere Glockenblume

und an dieser Stelle kommen wir nun zum Humor. Ich hatte Mathilda in ihrem Blog von meiner Vorfreude auf die nun wohl bald wiederkehrende Hummel bei meinen blühenden Glockenblumen berichtet, und sie riet mir, dem pelzigen Brumminsekt das auffinden mittels eines Hinweisschildes zu erleichtern, das war ein Hinweis für mein Bärenteam, die haben sich mit Begeisterung an die Arbeit gemacht und voilà, so wird sie den Weg bestimmt finden, unsere Hummel:

Und die Bärchen hatten dann noch die Idee, vielleicht suche die Hummel ja nach der Stärkung auf dem Rastplatz noch ein Domizil für die Nacht, falls bei einbrechender Dämmerung es für den Rückflug zu spät wäre (über der Grafschaft herrscht Nachtflugverbot! 🤭), und haben die Hinweisschilder noch erweitert:

Nun sind wir richtig gespannt! 👍😂

Unschwer zu erkennen, auf was sich das Eingangsgedicht am heutigen Sonntag bezieht: In unserem Bundesland Nordrhein-Westfalen wird der Landtag heute gewählt, 🗳 wir hoffen alle auf einen guten Ausgang der Wahl, am meisten darauf, daß wir es Schleswig-Holstein gleich tun und unmißverständlich die unwählbare blau-braune Partei rausfliegt! 

Zum Schluß unserer heutigen Sonntagsausgabe des Grafschafter Wochenanzeiger haben wir noch ein ganz feines Schmankerl für die Eisbärenfans unter uns, 

 

ein Video von Eisbär Fiete im Nyíregyházi Állatpark, im Zoo Sóstó in Ungarn. Lebensfreude pur, ich denke, alle, die Fiete so lieben wir wir, werden sich bestimmt über das feine Video freuen. 

Und damit schließen wir nun unsere Sonntagsausgabe und wünschen euch allen einen schönen, sonnigen Mai-Sonntag, paßt alle gut auf euch auf, bleibt oder werdet gesund, das wünscht euch von Herzen euer Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia. 

Habt Frieden im Herzen!  

Grafschafter Wochenanzeiger – „Der Mai ist gekommen…..“ 🌳🌸🌱🍓

Mit lachendem Mund

Mit lachendem Mund verschenkst du
die Gaben sonder Zahl.
Ich glaube, niemals denkst du:
Man wird älter und ärmer einmal.

Du gibst deine lächelnden Gnaden
wohl allen weit und breit,
wie ein Baum, der blütenbeladen
seine leuchtenden Blätter streut.

Mich packte es wie ein Entrüsten
vor deinen vornehmen Händen,
den viel zu oft geküßten, –
die viel zu gern verschwenden.

Mich packt es wie ein Bangen
vor deinen Lippen, den roten,
die viel zu heiß verlangen, –
die sich zu vielen boten.

Mich faßt es oft wie ein Schauern,
wie du deine Gaben verwendest, –
ein brennendes Bedauern,
wie Du maßlos und sinnlos verschwendest! –

Und doch hat mich durchzittert
zutiefst eine Freude dabei,
daß du mich so erschüttert,
du Blütenbaum im Mai!

(Marie Madeleine, Marie von Puttkamer geb. Günther, 1881-1944, deutsche Schriftstellerin und Lyrikerin)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, da ist er wieder, der Wonnemonat, der Monat Mai, vielbesungen, nach langen Wintern heiß ersehnt, mit all seinen Freuden in der herrlichen, neu erwachten Natur. 

Den ersten lauen Nächten mit Blütenpracht und romantischen Lichtern

dem Flieder, der wieder blüht

Bald blühen auf Balkonien die Glockenblumen wieder und die dicke Hummel kommt bestimmt wieder zum Besuch

Auch der Holunder wird dann wieder seine Blüten entfalten und herrlich duften

und Enten und Gänse führen ihre kleinen Gösseln spazieren.

Gut bewacht vom Herrn Papa!

Der Spargel sprießt und die Erdbeeren kommen

Dazu paßt natürlich auch wieder die obligatorische Maibowle mit Waldmeister oder die erste Erdbeerbowle, es tut aber auch ein feiner Rotwein, wie ihn Frau Chefredakteurin hatte, und wenn man dann zu tief ins Glas schaut, geht die Säufersonne auf und das sieht dann so aus: 

😂🤣😂🍷

Und die Lieblingsblumen meiner Mama blühen wieder, die Maiglöckchen, die ich auch so sehr liebe! 

 

Unser gesamtes Redaktionsteam ist schon wieder sehr neugierig darauf, wer nun wohl in diesem Jahr der Türmer sein wird, der die Ankunft der ersten Schwalben verkündet wir hier oder die Kinder in Köln. 

 

Zum Abschluß unserer heutigen Sonntagsausgabe haben die Bärchen und ich nochmal die alten Bilder von unserem blühenden Mandelbäumchen herausgesucht, das leider, nachdem es in einem heißen Sommer vertrocknet war und abgeholzt wurde, auch nicht aus dem stehengebliebenem Stumpf wieder zum Leben erwacht ist. Aber wir haben Erinnerungsbilder! 

Wir haben auch noch was romantisch passendes für den schönen Monat Mai, einen Monduntergang in unserer Grafschaft, von Frau Chefredakteurin bei seniler Bettflucht fotografiert! 😂

Für auf die Ohren hätten wir natürlich auch noch was zum Beginn des Wonnemonats, also da wäre zuerst einmal „Komm, lieber Mai und mache die Bäume wieder grün“ von Mozart

und das titelgebende Lied, „Der Mai ist gekommen“ 

wir hoffen, ihr habt eure Freude dran! 

Und damit wünschen wir euch allen einen guten Start in den Wonnemonat Mai, die Zeiten und die Menschen werden nicht besser, also haben wir einfach mal wieder versucht, euch mit Bildern aus der Natur und unserem Archiv ein bissel Freude zu machen, paßt alle gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, habt einen schönen Maifeiertag und genießt ihn, das wünscht euch allen von ganzem Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia  

Habt Frieden im Herzen! 

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Friedensgebet 🕊🕯🌼☮

Herr, mach mich zu einem Werkzeug deines Friedens,
daß ich liebe, wo man haßt;
daß ich verzeihe, wo man
beleidigt;
daß ich verbinde, wo Streit ist;
daß ich die Wahrheit sage,
wo Irrtum ist;
daß ich Glauben bringe, wo Zweifel droht;
daß ich Hoffnung wecke, wo Verzweiflung quält;
daß ich Licht entzünde, wo Finsternis regiert;
daß ich Freude bringe, wo der Kummer wohnt.
Herr, lass mich trachten,
nicht, daß ich getröstet werde, sondern daß ich tröste;
nicht, daß ich verstanden werde, sondern daß ich verstehe;
nicht, daß ich geliebt werde, sondern daß ich liebe.
Denn wer sich hingibt, der empfängt;
wer sich selbst vergißt, der findet;
wer verzeiht, dem wird
verziehen;
und wer stirbt, der erwacht zum ewigen Leben.

(Hl. Franz von Assisi)

 

Mit Entsetzen und Erschütterung schreiben wir hier heute diesen Beitrag, von dem wir nie gedacht hätten, daß er nötig wird. Er ist kein politisches Statement, er ist einfach nur eine flehentliche Bitte an alle Verantwortlichen dieser Welt mit allen Kräften den Wahnsinn dieses Krieges zu beenden, der verzweifelte Wunsch an der Seite der Menschen in der Ukraine, an der Seite aller Menschen dieser Welt, die einen Krieg erleiden müssen, eine Bitte unter Tränen nach dem Sieg der Vernunft, dem Sieg der Menschlichkeit:

Laßt die Waffen schweigen! Stoppt diesen Krieg, im Namen der Vernunft und der Menschlichkeit, bevor die ganze Welt ein Hort des Grauens wird! 

(Text: bei „mehr ansehen“)

Hört es euch gut an, das Lied von Reinhard Mey, und beendet die Barbarei! Und seid versichert: 

Wir werden unsere Lieben nicht geben für euren Wahn, wir werden mit ihnen fliehen, wie die Menschen in der Ukraine es derzeit tun. 

„Kein Ziel und keine Ehre, keine Pflicht
sind’s wert dafür zu töten und zu sterben,
nein, meine Söhne geb‘ ich nicht!“ (Reinhard Mey, Zitat aus dem Lied)

Gott gab uns den Regenbogen als Zeichen des Friedens, den Bogen ohne Sehne, nicht schußbereit! Erweist euch endlich würdig dieses Zeichens für alle Kreaturen der Erde! 

Ich habe diese beiden Friedenstauben schon so lange in meinem Fundus, erhalten in meinen aktiven Arbeitszeiten bei der Aktion Friedensdorf e.V., heute Friedensdorf International, die linke, ein Anstecker, hat mir mein damaliger Chef und Freund einmal geschenkt, die rechte, ein Kettenanhänger, hab ich dort mal selbst erworben, ich hätte es mir dazumalen nie träumen lassen, wofür ich sie nun hervorgeholt und fotografiert habe. 

Wir brauchen Armaden von Friedenstauben, aber keine Armeen! 

In den Redaktionsräumen leuchtet unser Engel

und unser Friedenslicht

sowie eine alte Osterkerze von 2019, eine neuere gab es danach nicht mehr, nun leuchtet sie aus der damaligen Osternacht in der Nacht des Krieges für den Frieden! 

Die Vereinten Nationen haben ein Gebet, ein Auszug daraus wird oft auch in den Kirchen gebetet:

„Unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns Mut und Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst stolz den Namen Mensch tragen.“

Bitte, laßt dieses Gebet keine leere Worthülse sein, sorgt dafür, daß auch ihr weiterhin stolz den Namen Mensch tragen dürft. 

Mit einem Segensgebet für all unsere Leser

„Der Herr segne dich und behüte dich; der Herr lasse
sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig; der Herr hebe sein
Angesicht über dich und gebe dir Frieden.“

beenden wir diesen Eintrag und entlassen euch ins Wochenende, das trotz alledem ein gutes für euch sein möge. Laßt uns nicht müde werden, laßt uns beten, hoffen, arbeiten für den Frieden in der Welt, bleibt oder werdet alles gesund, das wünscht euch von ganzem Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

🙏🕊🕯🕯🕯🕯🕯🕯🕯🌼🕊🕊🕊☮☮☮🙏 

Grafschafter Wochenanzeiger – Sonntagsbrief an Petrus! 📬📄✉😇

Hühner im Regen

Die Hühner sitzen im Regen
in einer Reihe am Zaun.
Das Gackern ist ihnen vergangen.
Sie lassen die Flügel hangen.
Mit größter Besorgnis und Bangen,
wie Pessimisten schaun
die Hühner der Zukunft entgegen.

Die Enten im Hofe hingegen
sind lustig, trotz Regen und Wind.
Sie watscheln durch Tümpel und schnattern.
Im Schlamm sie die Würmer ergattern
und kennen kein Zittern und Zattern.
Die lustigen Enten sind
die Optimisten im Regen.

(Fred Endrikat, 1890 – 1942, deutscher Schriftsteller, Dichter und Kabarettist)

Sehr geehrter Herr Petrus, 

wie unsere Redaktion aus sicherer Quelle erfahren hat, sind Sie seit dem Mittelalter als Heiliger für das Wetter zuständig, dies haben Sie nach unseren Recherchen der Tatsache zu verdanken, daß Sie auf den Abbildungen aus dieser Zeit mit einem Schlüssel zu sehen sind und damit zuständig für das auf- und zuschließen der Himmelspforte, „Petrus hat die Himmelsschleusen geöffnet“ als Umschreibung von Regenwetter, so steht es in den Überlieferungen. In der letzten Zeit unserer Tage ist es nicht nur den Mitgliedern unseres Redaktionsteams aufgefallen, daß hinsichtlich der hier in unseren mitteleuropäischen Breiten typischen Wetterlagen zu November, Dezember und Januar einiges durcheinander geraten ist. Daher möchten wir Sie mit allem zu Gebote stehenden Respekt vor Ihrer verantwortungsvollen Tätigkeit einmal an die traditionellen Wetterlagen im o.g. Bereich erinnern: 

November:

Ein Monat mit Regen, Nebel, dunkel und verhangen, die Blätter fallen. 

Dezember: 

Es herrscht Kälte, es fällt Schnee, die Gewässer frieren, das alles mit den herrlichen Lichtern der Advents- und Weihnachtszeit. 

Januar: 

Viel Schnee, klirrende Kälte, alles tief verschneit, klares, ruhiges, wunderschönes Winterwetter. 

Ein seit gefühlt November 2021 durchgehend grau in allen Variationen, trüb und dunkel, naß und zwischen kalt und warm schwankende Temperaturen bis in den Januar hinein erscheint uns da wohl doch ein gravierender Ausnahmefehler in der Bedienung Ihres Wetter-PC zu sein. Eventuell sollten Sie da vielleicht die Hilfe der hier auf Erden beschäftigten Schutzengel erbitten, durch ihren unmittelbaren Bezug zur Neuzeit können diese Ihnen sicherlich bei der Erstellung eines Wetter-Updates behilflich sein. Rein vorsorglich möchten wir schon einmal anmerken, daß die Wetterlage im kommenden Februar ähnlich erwartet wird wie im Januar, ab März wäre das Programm Ihres Wetter-PC dann mit solchen Wetterbedingungen zu erwarten:

März:

Wir halten die Hoffnung aufrecht, daß es Ihnen mit Hilfe der Engel gelingt, die Bugs Ihres Wetter-PC zu fixen und richten die herzliche Bitte an Sie, dies baldmöglichst in die Wege zu leiten. 

Wir bedanken uns herzlich für Ihre Aufmerksamkeit und verbleiben in der Hoffnung auf eine alsbaldige Änderung der derzeitigen Situation

mit freundlichen Grüßen

Ihr Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger

gez. Monika Zimmermann, verantwortliche Chefredakteurin

gez. Ruddi, stellv. Chefredakteur, Sport, Lokalnachrichten

gez. Bruno, Chef vom Dienst, Feuilleton

gez. Hamish, Außenkorrespondent, Kultur, Geschichte

gez. Otto, Handelsreisender, Freelancer

gez. Luzia, Frauen-Ressort, Freelancerin

 

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, heute rückt ihr alle mal an die „zweite“ Stelle in unserer heutigen Sonntagsausgabe, dieweil wir es für außergewöhnlich wichtig hielten, den von unserem Redaktionsteam in der freitäglichen Redaktionssitzung verfaßten Brief an Petrus bezüglich des Wettergrauses derzeit an primärer und exponierter Stelle zu veröffentlichen. Mein Redaktionsteam und ich, wir haben uns gedacht, ihr freut euch sicher alle sehr, daß es heute eure gewohnte Sonntagsausgabe gibt, da verzeiht ihr uns diesen „Tausch“ doch bestimmt, hoffen wir, und außerdem sind wir auch davon ausgegangen, daß alle, die von dem derzeitigen Gruselwetter betroffen sind, ganz sicher den obigen Brief an Petrus sehr begrüßen und unterstützen! Wir sagen lieben Dank für euer Verständnis. 

Aber natürlich haben wir auch noch was feines für all unsere lieben Leser hier, etwas, das wir euch in der letzten Zeitungsausgabe versprochen hatten, und etwas, das ganz sicher auch gegen trübes, deprimierendes Grau-Gräuslich hilft, nämlich das hier:

Die Videos bzw. erst einmal 4 davon, von „Christmas Garden Köln 2022“, wir hoffen, ihr habt Freude und Spaß dabei!

Ein kleines, lustiges Gedicht zum Schluß haben wir auch noch:

Schlechtes Wetter

Liese, es regnet Seile;
ich sterbe vor Langerweile.
Ich glaube, die Blasen schwimmen dort –
jetzt regnet’s vier Wochen immer so fort.


Ich sollte der liebe Gott mal sein.
Da gäb’ es Regen bloß bei Nacht,
und immer wär’ es Sonnenschein,
wenn ich im Bett wär’ aufgewacht.

(Victor Blüthgen, 1844 – 1920, deutscher Dichter und Schriftsteller)

Und damit schließen wir nun hier unsere heutige Sonntagsausgabe und hoffen sehr, sie hat euch allen wieder gefallen! Habt einen schönen Sonntag, nehmt Wetter, Unbilden und alles Negative mit Humor, paßt alle gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, das wünscht euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia. 

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Das Jahr ist um! 🧨🎆🎇✨

Was fange ich Silvester an?

Was fange ich Silvester an?
Geh ich in Frack und meinen kessen
blausanen Strümpfen zu dem Essen,
das Herr Generaldirektor gibt?
Wo man heut nur beim Tanzen schiebt?
Die Hausfrau dehnt sich wild im Sessel –
der Hausherr tut das sonst bei Dressel -,
das junge Volk verdrückt sich bald.
Der Sekt ist warm. Der Kaffee kalt –
Prost Neujahr!
Ach, ich armer Mann!
Was fange ich Silvester an?

Wälz ich mich im Familienschoße?
Erst gibt es Hecht mit süßer Sauce,
dann gibt’s Gelee. Dann gibt es Krach.
Der greise Männe selbst wird schwach.
Aufsteigen üble Knatschgerüche.
der Hans knutscht Minna in der Küche.
Um zwölf steht Rührung auf der Uhr.
Die Bowle? („Leichter Mosel“ nur)
Prost Neujahr!
Ach, ich armer Mann!
Was fange ich Silvester an?

Mach ich ins Amüsiervergnügen?
Drück ich mich in den Stadtbahnzügen?
Schrei ich in einer schwulen Bar:
„Huch, Schneeballblüte! Prost Neujahr!“
Geh ich zur Firma Sklarz Geschwister –
Bleigießen? Ist’s ein Fladen klein:
Dies wird wohl Deutschlands Zukunft sein…
Prost Neujahr!
Helft mir armem Mann!
Was fang ich bloß Silvester an?

(Einladungen dankend verbeten.)

(Kurt Tucholsky, 1890 – 1935, deutscher Journalist und Schriftsteller)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, da ist er, der letzte Tage des Jahres 2021. Silvester! Wir verabschieden das alte Jahr! Und das tun wir in diesem Jahr richtig gerne, und im Gegensatz zum Übergang von 2020 auf 2021 ist nicht einmal mehr Ruddi was nettes zu dem sich nun verabschiedenen Jahr eingefallen, womit wir einstimmig beschlossen haben, keinen Jahresrückblick hier zu erstellen. So etwa in der Mitte des sich nun trollenden Jahres hat Frau Chefredakteurin irgendwo im Netz mal gelesen: „Wer glaubte, 2020 war ein Sch….jahr, der kannte 2021 noch nicht!“ Das lassen wir einfach mal so stehen. Klar, wenn man genau hinguckt, hatte auch das scheidende Jahr bestimmt für jeden von uns was, was gut und schön war, aber so im Großen und Ganzen…..? Ach, lassen wir das, wir sind ja nun mal eine Zeitung, die sich doch überwiegend den guten und schönen Nachrichten verschrieben hat, und so gibt es selbstverständlich auch an diesem verkorksten Jahr was Gutes: Wir hier sind soweit alle gesund und können gemeinsam seinen Abschied feiern, besseres weiß ich nicht! 

Und da wir uns entschlossen haben, keinen Jahresrückblick zu machen, haben wir in unserer gestrigen Redaktionssitzung beschlossen, wir bringen euch heute noch unsere Weihnachtsnachlese von 2021, die ist allemal schöner als das ganze Jahr! 🤭😊

Vom großen Familienweihnachtsfest hatten wir euch ja schon berichtet, nun also das kleine, feine der Frau Chefredakteurin bei ihren Kindern in Kölle! 

Gegen Mittag ging es los, langsam auch schon fast wieder Routine, die neue Strecke mit Bahn nach Köln-Ehrenfeld, und sogar mit einem pünktlichen Zug, der zum Glück trotz des Heiligen Abends nicht voll war. Wißt ihr, was am Bahnfahren ganz besonders schön ist? Am Bahnhof abgeholt zu werden! 😊 Denn ich hatte ja noch was feines im Gepäck, ich hatte für die nachmittägliche Kaffeetafel bei den Kindern noch gebacken, einen soooooo leckeren Whisky-Kuchen nach einem feinen Rezept von der Silberdistel

jaaaa, lach, „…..ihr Naseweise, ihr Schelmenpack, glaubt ihr, er wäre offen, der Sack?“ 😂 Hinter den silbernen Bäumen steht übrigens der restliche Whisky, ein irischer war es! Aber jetzt:

Liebe Silberdistel, nicht wundern, da sind statt Rosinen Schokoladenstücke drin, weil meine Schwiegertochter keine Rosinen mag! 😊

Er war eine Wucht, er war so richtig lecker, und meine Kinder waren begeistert und sagen auch hier nochmal danke für das schöne Rezept! 

Wir haben es so wonnig-gemütlich gehabt bei den Kindern, ich hatte meine Kamera gar nicht dabei, ich hab aber mit dem Smartphone fotografiert und zeig euch nun mal Stimmungsbilder: 

Tischdeko, Platzdeckchen in schimmerndem Gold und Weihnachtsservietten

Sternchendecke, Silberleuchter, Gebäckschale, Steffi hatte alles so wunderschön gedeckt und dekoriert und überall brannten Kerzen, einfach richtig zum rundum wohlfühlen. 

Da waren wir schon beim Cocktail zum Abend, leer, das Glas! 🤭😊🍹

Und hier könnt ihr noch so ein bissel links von der schönen Amaryllisblüte sehen, die ich Steffi samt der Vase schon zur Familienweihnachtsfeier mitgebracht hatte, die Vase ist ein Erbstück von meiner Mama, und Steffi fand sie so schön, nun hat sie ein feines, neues Zuhause. 

Ich hab mich so gefreut, daß die Blüten so schön aufgegangen sind. 

Nach dem Cocktail und vor dem Abendessen haben wir dann noch Bescherung gemacht, es ist zwar zur Familienweihnacht gewichtelt worden, aber die Kinder hatten ja noch was gegenseitig für sich, und zu meiner größten Freude und Überraschung hatten sie sogar noch was für mich, das sich so quasi aus dem Wichtelgeschenk für mich ergab und an dem sie, wie sie mir lachend erzählten, einfach nicht vorbeigekommen wären, damit wußte ich dann halt auch, wer mein Wichtel war, Steffi, und das war mein Wichtelgeschenk:

Eine neue Geldbörse, ist die nicht superschön???!!! 

Und hier steht nun bei meinen Stimmungsbildern von unserer Heilig-Abend-Weihnacht mein zweites Geschenk

die passende Handtasche! 

da kommen wir später nochmal genauer drauf zurück! 

Ein glückliches Muttertier gefällig? Büddeschön! 

Ich hab mich in der Fensterscheibe vom Wohnzimmer fotografiert, das sah so hübsch aus mit den Lichtern alle, die sich spiegelten. 

 😊🙏❤🎄🔔🎁🕯🕯🕯🎅😇🌟

Dann wurde das Abendessen gebrötschelt: Hirschmedaillons in Rotwein-Spekulatiussauce, gemischtes Gemüse und Klöße, zum Nachtisch Mandarine-Spekulatius-Dessert mit Mascarpone und Sahne, sooooo lecker! 

Rotwein dazu und danach fröhliches klönen, lachen, beisammen sein! Bis in die tiefe Nacht! 

Lecker frühstücken am nächsten Tag und den Tag zusammen genießen, bis ich dann glückselig wieder nach Hause gefahren bin. Mein Weihnachten bei den Kindern! 

Und nun folgt unser Weihnachten mit Bescherung in den Redaktionsräumen, denn liebe Päckchen von lieben Blogfreundinnen mußten noch ausgepackt werden, da waren meine Bärchen natürlich Feuer und Flamme. 

Bäumchen leuchtet, Bärenbande ist so gespannt! 

Und bewundert erstmal ausgiebig unseren kleinen Baum von meiner Mama, der auch in diesem Jahr wieder leuchtet! 

Mit kleiner Krippe unter dem Baum

Kugeln, die die Frau Chefredakteurin an einem Weihnachten mal von den Kindern bekam, Merry Xmas Mama! 

Eisbären dürfen da natürlich nicht fehlen

Auf unserem Kamin leuchten die Adventskerzen

mit kleinem Kugelbäumchen im Glas

Unser redaktioneller Alterspräsident, unser Bernhard, schnappte sich die Christkind-Glocke

und bimmelte zur Bescherung, er war sehr stolz über diese Aufgabe.

Mein Redaktionsteam versammelte sich 

und war schon sehr gespannt, was wohl alles in den Päckchen wäre. 

Das Geschenk von den Kindern von Frau Chefredakteurin war ja schon „geöffnet“! 😊

Und mit dem Glöckchenklingeln wurden alle Pakete geöffnet, was hatten die Bären einen Spaß, wir haben bloß unsere Mimi in heaven wieder vermißt, die immer den größten Spaß beim auspacken am Verpackungsmaterial hatte. 

Da sind sie, all die Herrlichkeiten

da waren die Bärchen so hibbelig, da ist doch glatt das Foto unscharf geworden, lach!

Allen lieben Gabenbereitern einen ganz herzlichen Dank von mir und meinem Bärenteam, wir haben uns so riesig gefreut, liebe Brigitte/Plauen, liebe Britta-Gudrun und liebe Bine mit der lieben Angel.

Fangen wir mal bei der Tasche und der Geldbörse von Frau Chefredakteurin an, mal richtig zeigen jetzt, lach! 

Schick, oder? Den Schulterriemen kann man abnehmen. 

Schmückendes Beiwerk, nutzbar auch als Schlüsselring etc. 

Lacht nicht über das Bügelbrett, das bot sich so an, weil es noch stand, um die Geschenke darauf abzulegen und zu fotografieren. 

Erinnert ihr euch noch an die Wolle, die ich euch vorzeiten mal zeigte, wo ich aus der silbernen Variante eine Mütze und einen Schal gestrickt habe? Guckt mal, wie herrlich die nun genau zu meiner neuen Tasche paßt

da gibt es jetzt einen Dreieck-Tuch-Schal von! Ich hab schon angefangen! 

Nun kommt die Wonne meiner Bären von Brigitte/Plauen

naaaa??? Rückwärts gucken

ein eisbäriger Rucksack, hier war was los! 😂 War aber noch nicht alles an Bärchen-Freude fürs Team, das kam auch noch mit:

bäriger Nikolaus-Weihnachtsmann-Kuschel-Bär-Eier-Wärmer! Mein Team war ganz aus dem Häuschen. 

Außer den Bären kam noch ein Engel

geheimnisvoll, nicht wahr? 

Er hatte Pralinen in seinem Innern, mit Schokolade, das war nun was fürs gesamte Team samt Frau Chefredakteurin, wir naschen alle so gerne. Und der Engel ist nun eine wunderschöne Dose!

Unsere Eulenfraktion hat leuchtenden Zuwachs bekommen

Elektrische Kerzen! 

Können wir es uns im neuen Jahr so richtig mit gemütlich machen, und das ganze Jahr über das nächste schöne Weihnachtsgeschenk von Britta-Gudrun dabei betrachten, 

mit dem literarischen Katzenkalender, da hatten wir alle richtig strahlende Augen, das wird schön, und da wandern die Erinnerungen mit an unsere Mimi in heaven. Die süße kleine Beilage

fanden wir so wonnig! 

Und wenn es im Januar weiter so usselig ist wie bis jetzt, dann kann ich meinem Redaktionsteam in dieser gemütlichen Kuscheligkeit was ganz wunderschönes vorlesen

dieses wunder-wunderschöne und so entzückend aufgemachte Büchlein haben wir von Bine und Angel bekommen, das Büchlein ist ein richtiger Schatz, denn es stammt aus dem Vermächtnis von Bines Mama. Das ist was ganz besonderes! 🤗❤

Nochmals einen ganz lieben Dank an alle lieben Gabenbereiter, besonders auch von meinem Bärenteam! 🐻❄🐻❄🐻🐻🐻❄❤😘🤗

Das war sie nun, die diesjährige Weihnachtsnachlese aus den Redaktionsräumen eures Grafschafter Wochenanzeiger, wir hoffen, ihr hattet auch jetzt noch Spaß dran. Aber Weihnachten ist ja auch noch nicht richtig vorbei, hochoffiziell geht die Weihnachtszeit ja bis zum 2. Februar! Und wenigstens noch ein bissel leuchten und glitzern und schöne Stimmung tut dann dem langen und meist auch immer noch recht dunklen Januar im neuen Jahr bestimmt gut. 

Womit wir nun endlich bei Silvester wären! 

Alles vorbereitet für den großen Abend? Dann laßt uns starten! Frau Chefredakteurin verbringt die Silvesternacht mit ihren beiden Freundinnen bei der Freundin mir hier gegenüber, ja, die mit dem Kater Devil! Wir machen uns das immer ganz gemütlich, eine kocht, eine sorgt für die Getränke und ich back in jedem Jahr ein leckeres Fladenbrot und mach die Kräuterbutter! 

Dann haltet mal alle euer Sektglas bereit für die letzten Minuten des alten Jahres, 

ein Feuerwerk wird es ja offiziell nicht geben, aber die eine oder andere Rakete wird bestimmt in den Himmel steigen

Und dann zählen wir auch in dieser Nacht wieder den Countdown bis es Mitternacht schlägt und dann knallen die Sektkorken und wir wünschen all unseren lieben Lesern ein frohes Neues Jahr 2022  

mit viel Schwein und viel Glück 

Möge es endlich wieder ein besseres, ein lichteres und ein Jahr werden, an dem man endlich, endlich Licht am Ende des Tunnels sieht, von uns allen so heiß und innig herbeigesehnt! 

Wenn um Mitternacht die Glocken vom Kölner Dom läuten, werden gewiß heiße Gebete in den Himmel steigen! 🙏

Wir haben ein Video gefunden, mit dem Vollgeläute des Kölner Doms eigentlich am Heiligen Abend und noch ein bissel Weihnachtsmarktatmosphäre der bereits geschlossenen Weihnachtsmärkte von 2018, dem Lieblingsjahr der Frau Chefredakteurin, das fanden wir so schön und passend auch zur heurigen Silvester-Nacht. 

Und wenn die Glocken klingen, dann denken wir an alle unsere Lieben, Mensch oder Tier, die nicht mehr bei uns sind. Ganz besonders denken wir hier an   Christas Storm, der in diesem Jahr zu Mimi ins Regenbogenland gezogen ist, und an Evas Chica, von der wir leider kein Bildchen haben, und an Bines Balou und zum Heiligen Abend folgte die Eisbärin Kati  

Und natürlich geht ein lieber Gruß an unsere Mimi in heaven von ihrem Redaktionsteam und ihrer Frau Chefredakteurin! ☁⭐😘🤗🌟🎇

Und dann gucken wir frohgemut nach vorne in das Neue Jahr und hoffen einfach das Beste! 

wünscht von Herzen allen lieben Lesern hier, den stillen wie den bekannten, euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia! 

Habts fein und rutscht gut rein!