Grafschafter Wochenanzeiger – Türchen 24 vom Adventskalender 2022 🎄🎄🎄👼🎅🎄🎄🎄

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r

Türchen

Christbaum

Hörst auch du die leisen Stimmen
aus den bunten Kerzlein dringen?
Die vergessenen Gebete
aus den Tannenzweiglein singen?

Hörst auch du das schüchternfrohe,
helle Kinderlachen klingen?

Schaust auch du den stillen Engel
mit den reinen, weißen Schwingen?

Schaust auch du dich selber wieder
fern und fremd nur wie im Traume?
Grüßt auch dich mit Märchenaugen
deine Kindheit aus dem Baume?

(Ada Christen, 1839 – 1901, österreichische Schriftstellerin)

s begab sich aber zu der Zeit, daß ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, daß alle Welt geschätzt würde. Und diese Schätzung war die allererste und geschah zur Zeit, da Quirinius Statthalter in Syrien war. Und jedermann ging, daß er sich schätzen ließe, ein jeder in seine Stadt. Da machte sich auf auch Josef aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth, in das jüdische Land zur Stadt Davids, die da heißt Bethlehem, weil er aus dem Hause und Geschlechte Davids war, damit er sich schätzen ließe mit Maria, seinem vertrauten Weibe; die war schwanger.

nd als sie dort waren, kam die Zeit, daß sie gebären sollte. Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge.

nd es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde. Und der Engel des Herrn trat zu ihnen, und die Klarheit des Herrn leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr.

nd der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids. Und das habt zum Zeichen: Ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen.

nd alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen: Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens.

nd als die Engel von ihnen gen Himmel fuhren, sprachen die Hirten untereinander: Laßt uns nun gehen nach Bethlehem und die Geschichte sehen, die da geschehen ist, die uns der Herr kundgetan hat. Und sie kamen eilend und fanden beide, Maria und Josef, dazu das Kind in der Krippe liegen. Als sie es aber gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus, das zu ihnen von diesem Kinde gesagt war.

nd alle, vor die es kam, wunderten sich über das, was ihnen die Hirten gesagt hatten. Maria aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen.

nd die Hirten kehrten wieder um, priesen und lobten Gott für alles, was sie gehört und gesehen hatten, wie denn zu ihnen gesagt war.

(Lukas 2, Verse 1-20, nach der Übersetzung Martin Luthers)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, nun ist der Tag wieder gekommen, der Heilige Abend, die Heilige Nacht!

Traditionell beginnen wir wieder mit dem Weihnachtsevangelium, wir wissen aus vielen Rückmeldungen, daß unseren Lesern das immer sehr gut gefällt. Ich denke, für viele von uns ist auch das eine Erinnerung an Kinderweihnachten, vielleicht auch daran, als man selbst das erste Mal im Familienkreis das Evangelium vortragen durfte. Wir haben in diesem Jahr viel in solchen Erinnerungen geschwelgt und unsere seligen Kinderweihnachten beschworen, da wollten wir beim letzten Türchen des diesjährigen Adventskalenders keine Ausnahme machen, und somit das obige Gedicht, das wir alle so passend für unser 24. Türchen fanden.

Und wir setzen die Traditionen fort, und stimmen direkt nach dem Evangelium das schönste aller Weihnachtslieder an, das Lied, das für den Heiligen Abend, die Heilige Nacht, geschrieben wurde, in der euch schon bekannten so schönen Fassung, und mit allen Strophen. Den Text stellen wir darunter noch einmal ein, weil nicht alle Strophen bekannt sein dürften.

Stille Nacht! Heilige Nacht!
Alles schläft. Einsam wacht
nur das traute heilige Paar.
Holder Knab’ im lockigten Haar,
Schlafe in himmlischer Ruh!
Schlafe in himmlischer Ruh!

Stille Nacht! Heilige Nacht!
Gottes Sohn! O! wie lacht
Lieb’ aus Deinem göttlichen Mund,
da uns schlägt die rettende Stund’.
Jesus! in Deiner Geburt!
Jesus! in Deiner Geburt!

Stille Nacht! Heilige Nacht!
Die der Welt Heil gebracht,
aus des Himmels goldenen Höh’n
uns der Gnade Fülle läßt seh’n
Jesum in Menschengestalt!
Jesum in Menschengestalt!

Stille Nacht! Heilige Nacht!
Wo sich heut alle Macht
väterlicher Liebe ergoß
und als Bruder huldvoll umschloß
Jesus die Völker der Welt!
Jesus die Völker der Welt!

Stille Nacht! Heilige Nacht!
Lange schon uns bedacht,
als der Herr vom Grimme befreit,
in der Väter urgrauer Zeit
Aller Welt Schonung verhieß!
Aller Welt Schonung verhieß!

Stille Nacht! Heilige Nacht!
Hirten erst kundgemacht
durch der Engel „Hallelujah!“
tönt es laut bei Ferne und Nah:
„Jesus der Retter ist da!“
„Jesus der Retter ist da!“

(Alle 6 Strophen, so wie sie in der Urfassung des Liedes von Joseph Mohr und Franz Xaver Gruber enthalten waren.)

Frau Chefredakteurin freut sich auf ihre diesjährige Weihnachtsfahrt nach Köln zu ihren Kindern, die Familienweihnacht findet dann am Heiligen Abend bei der Bruderfamilie von Steffi statt in diesem Jahr.

Da sind wir nun am Ende unseres Adventskalenders vom Jahr 2022 angelangt, unsere abendliche Redaktionssitzung war doch auch wieder von ein wenig Wehmut durchsetzt, er hat ja auch uns mit all euren lieben und schönen Kommentaren, eurer Teilnahme und eurer Freude an allen Türchen doch sehr geholfen, durch die dieses Jahr nicht so unbeschwerte und belastete Zeit zu kommen, und dafür wollen wir euch allen von ganzem Herzen danken, unseren Lesern, dem Motor unseres Blögchens und dem Grafschafter Wochenanzeiger, den stillen wie den bekannten: Ihr seid Spitze! 🐻🐻❄🐻❄🐻❄🐻👵🤗❤❤❤❤❤❤🎄

Mein Redaktionsteam wird es sich hier im Eulennest gemütlich machen, für Speis und Trank ist bestens gesorgt, für Unterhaltung sorgen die Bärchen dann schon selbst, da ist mir nicht bange. Und wenn ich dann am Sonntag spät heimkehre, dann machen wir es uns noch gemütlich gemeinsam und feiern am Montag, am 2.Weihnachtstag, dann unsere Redaktions-Weihnacht in unseren Redaktionsräumen, das wird bestimmt schön! Nachlese unserer Weihnachtstage ist natürlich im Grafschafter wieder Ehrensache!

Und so wünscht euch allen lieben Lesern hier, den stillen wie den bekannten, das gesamte Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia

von ganzem Herzen eine

euer Ruddi

euer Bruno

euer Hamish

euer Otto

eure Luzia.

Unsere Luzia ist als einzige nicht ganz drauf auf den Weihnachtbildern mit den Weihnachtskleidchen, da zeigen wir euch einfach mal noch das „richtige“ von ihr!

Natürlich darf im letzten Türchen unseres Adventskalenders Mimi in heaven nicht fehlen, und da stellen wir dann in memoriam doch wieder dieses zauberhafte Bild dafür ein:

Damit schließen wir nun unser 24. Adventskalendertürchen von diesem Jahr, habt alle ein frohes, gesegnetes Fest mit all euren Lieben und seid dankbar für das, was ihr habt, es ist nicht allen beschieden, gebt Liebe, habt Frieden im Herzen, zündet Lichter an, paßt alle gut auf euch auf, bleibt oder werdet gesund und laßt die Hoffnungskerze nicht verlöschen, das wünscht euch euer gesamtes Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven.

Habt Frieden im Herzen!

Und habts fein!

Werbung

Grafschafter Wochenanzeiger – Türchen 17 vom Adventskalender 2022 🎄🏠🏡⛪🏠🏡🎄

 

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r 

Türchen  

Der Weihnachtsaufzug

Bald kommt die liebe Weihnachtszeit,
worauf die ganze Welt sich freut;
das Land, so weit man sehen kann,
sein Winterkleid hat angetan.

Schlaf überall; es hat die Nacht
die laute Welt zur Ruh gebracht –
kein Sternenlicht, kein grünes Reis,
der Himmel schwarz, die Erde weiß.

Da blinkt von fern ein heller Schein –
was mag das für ein Schimmer sein?
Weit übers Feld zieht es daher,
als ob’s ein Kranz von Lichtern wär‘,
und näher rückt es hin zur Stadt,
obgleich verschneit ist jeder Pfad.

Ei seht, ei seht! Es kommt heran!
Oh, schauet doch den Aufzug an!
Zu Ross ein wunderlicher Mann
mit langem Bart und spitzem Hute,

in seinen Händen Sack und Rute.
Sein Gaul hat gar ein bunt Geschirr,
von Schellen dran ein blank Gewirr;
am Kopf des Gauls, statt Federzier,
ein Tannenbaum voll Lichter hier;
der Schnee erglänzt in ihrem Schein,
als wär’s ein Meer von Edelstein. –

Wer aber hält den Tannenzweig?
Ein Knabe, schön und wonnereich;
’s ist nicht ein Kind von unsrer Art,
hat Flügel an dem Rücken zart. –

Das kann fürwahr nichts andres sein,
als wie vom Himmel ein Engelein!
Nun sagt mir, Kinder, was bedeut’t
ein solcher Zug in solcher Zeit? –

Was das bedeut’t? Ei, seht doch an,
da frag ich grad beim Rechten an!
Ihr schelmischen Gesichterchen,

ich merk’s ihr kennt die Lichterchen,
kennt schon den Mann mit spitzem Hute,
kennt auch den Baum, den Sack, die Rute.

Der alte bärt’ge Ruprecht hier,
er pocht‘ schon oft an eure Tür;
droht‘ mit der Rute bösen Buben;
warf Nüss‘ und Äpfel in die Stuben
für Kinder, die da gut gesinnt. –

Doch kennt ihr auch das Himmelskind?
Oft bracht‘ es ohne euer Wissen,
wenn ihr noch schlieft in weichen Kissen,
den Weihnachtsbaum zu euch ins Haus,

putzt‘ wunderherrlich ihn heraus;
Geschenke hing es bunt daran
und steckt‘ die vielen Lichter an;
flog himmelwärts und schaute wieder
von dort auf euren Jubel nieder.

O Weihnachtszeit, du schöne Zeit,
so überreich an Lust und Freud‘!
Hör doch der Kinder Wünsche an
und komme bald, recht bald heran,
und schick uns doch, wir bitten sehr,
mit vollem Sack den Ruprecht her.

Wir fürchten seine Rute nicht,
wir taten allzeit unsre Pflicht.
Drum schick uns auch den Engel gleich
mit seinem Baum, an Gaben reich.
O Weihnachtszeit, du schöne Zeit,
worauf die ganze Welt sich freut!

(Robert Reinick, 1805 – 1852, deutscher Maler und Dichter)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, da haben wir nun in unserer abendlichen Redaktionssitzung wieder mal ein früheres Türchen unserer Adventskalender aus dem Archiv gekramt, Bruno hatte schon damals die Idee, ist nun wieder darauf gestoßen, auch angesichts der Tatsache, daß wir zu Beginn des heurigen Adventskalenders ihn eigentlich unter das Motto Hauser, Fenster und Türen gestellt hatten, was leider nicht so ganz geklappt hat, wie geplant, aber da mein Team noch ein Bild der damaligen Fotosession von Frau Chefredakteurin gefunden hat, nämlich dieses hier

erinnerte sich Bruno an seine damalige Idee, die Idee mit den Lichterhäusern, und die haben wir nun nochmal aus dem Archiv gekramt. 

Zum Beispiel die vom Weihnachtswäldchen in unserer Stadt

und das schöne Maronenhaus der Frau Chefredakteurin

so gemütlich und stimmungsvoll

mit leuchtenden Sternenfenstern

Oder unser Weihnachtsdorf anno domini 2019 am Küchenfenster, das heuer im Wohnzimmer das nordische Dorf ist, 

Erinnert ihr euch noch an unser Pfefferkuchenhaus? 

Von Häusern und Lichterhäusern gibt es auch noch dieses ganz alte Foto vom Küchenfenster einer vergangenen Weihnacht, mit einer selbst gehäkelten Gardine von Frau Chefredakteurin

Aus Holz wurde es auch mal auf dem Weihnachtsmarkt hier in unserer Stadt fotografiert

und aus Pappkarton, gesammelt aus vielen feinen Schokoladentafeln als Beilage und dann zusammengebastelt von Frau Chefredakteurin mit dem dazumalen noch kleinen Sohn Björn

und nun der damalige Höhepunkt für Bruno und mein Bärchenteam, die auch mal zusammen mit Björn gebastelte Lichterhäuser-Bogen-Fenster-Front, über die die Bärchen damals in helles Entzücken geraten sind! 

Die haben wir später dann nächtens mit dem hübschen Lichterbaum in Szene gesetzt

Sah so romantisch aus! 

Dazu paßt nun auch noch die niedliche kleine Stadt in einer Karte, die Brigitte/Plauen mal geschickt hat

Ja, ihr lieben Leser alle, das war es nun, das Türchen 17 von unserem Adventskalender, wir hoffen, ihr hattet wieder bissel Freude am blättern in Adventskalendererinnerungen hier, wünschen euch allen einen schönen Samstag als Vortag vom 4. Advent, hoffen, ihr könnt alles in Ruhe angehen und wünschen euch das, paßt alle gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, das wünscht euch von ganzem Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia  

Habt Frieden im Herzen!  

Und habts fein!                                     

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Türchen 16 vom Adventskalender 2022 🎄🥈❄📚🎄

 

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r 

Türchen  

Der Wald schläft

Friedlich schläft der Winterwald.
Rauhreif glitzert auf den Fichten.
Märchen werden zur Gestalt,
und es leben Spukgeschichten.

Ruprecht steigt herab ins Tal.
Unter tiefverschneiten Tännchen
stapft der alte Rübezahl,
trippeln kleine Wichtelmännchen.

Brombeerstrauch und Seidelbast
schlummern an der Haselhecke.
Eichkatz träumt auf einem Ast
unter weißer Daunendecke.

Buchen ragen stark und alt
aus dem Schnee wie Patriarchen.
Friedlich schläft der Winterwald,
und man hört die Bäume schnarchen.

(Fred Endrikat, 1890 – 1942, deutscher Schriftsteller, Dichter und Kabarettist)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, es ist doch wirklich eine Tradition, zwischen Türchen 15 und 17 schwächelt es alle Jahre wieder im hiesigen Adventskalender, die Tradtion halten wir nun auch in diesem Jahr aufrecht, auch uns hat jetzt so ein bissel doch noch der Vorweihnachtsstreß eingeholt, da machen wir heute mal ein Kaleidoskop aus vorjährigen Adventskalendertürchen und wenig Worte, haben wir bei unserer abendlichen Redaktionssitzung beschlossen. 

Fängt schon mal mit dem Gedicht an, wir lieben es, und deshalb mußte es neu illustriert einmal wieder im Adventskalender im heurigen Jahr erscheinen. Wir hoffen, ihr freut euch auch! 

Hier glitzert derzeit draußen bei Minustemperaturen so schön der Raureif überall, da dachten wir, was mit Silber aus der nostalgischen Abteilung Unterpunkt Kindheitserinnerungen wäre doch auch mal wieder schön zu gucken: 

Zum Beispiel Weihnachtsbaumschmuck, die schönen alten Silberkugeln, die die kleine Monika dazumalen schon so bewundert hat an den Weihnachtsbäumen der Großeltern

in trauter Runde mit der Verwandtschaft, Großmutter, Klein-Monika mit Plätzchenteller, Mama dahinter und bei Patentante auf dem Schoß! 

Bäumchen der anderen Großeltern mütterlicherseits mit Großonkel und Großtante. 

Und dieser Schmuck:

Womit ich dann mal einen Adventskranz gemacht habe anno domini 2015

Das waren immer meine Lieblingskugeln, die halben, so schön! 

Und die Vögelchen! 

Und übrigens: Früher war mehr Lametta! 😂

Nächster Punkt auf unserer Nostalgie-Reise, bleiben wir ein bissel bei Deko und Weihnachtsschmuck: Schneekugeln! 

Wir freuen uns in unserer Redaktion ja auch wieder sehr auf die Tage „zwischen den Jahren“ wenn alles wieder ruhiger, aber immer noch so wunderschön weihnachtlich ist, da bieten wir euch nun auch noch was aus unserem Archiv an: Bücher, Weihnachtsbücher: 

Ja, wir nennen fast eine kleine Bücherei unser eigen, da hat sich was angesammelt in all den Jahren, und ihr kennt ja alle das berühmt-berüchtigte Sammlergen der Frau Chefredakteurin. 

Unser Lieblingsweihnachtsbuch:

Ein Weihnachtslied in Prosa von Charles Dickens

das Buch mit den herrlichen Illustrationen von Roberto Innocenti, meines Wissens wird es nicht mehr aufgelegt, also wohl eine Rarität und unser ganzer Stolz! 

Gesammelte Kinderbücher zu Weihnachten

das ganz links, „Weihnachten im Stall“ von Astrid Lindgren, wurde vor einigen Jahren das Geschenk für die kleine Nichte meiner Kinder, da war die Freude groß und es wird auch sehr in Ehren gehalten, weiß ich von den Kindern. 

Glühwein & Co kennen unsere lieben Leser hier ja schon auszugsweise, ich liebe dieses Büchlein genauso wie das, was rechts daran steht 

ein Auszug aus dem Glühweinbuch und nun das daneben stehende

das hat ein kleines, feines Geheimnis

es erzählt Geschichten in Gedichten und die Bilder kann man mittels Zugbändchen, hier gut zu sehen, verändern:

Schöööön, oder? Eines meiner Bücherschätze! 

Hier vorne liegt ein ganz altes Weihnachtsbuch mit allem rund um die Advents- und Weihnachtszeit, basteln, Rezepte, Geschichten, Lieder und wunderschöne Zeichnungen. 

Dieses feine Buch

ist dazumalen auch mit zur kleinen Nichte der Kinder gewandert, sie hat ja zwei Omas, die da fein mit ihr schmökern können. 

Zum Schluß unserer kleinen literarischen Reise gibt es noch Björns in Kindertagen heiß geliebtes Büchlein über die „Weihnachtsarbeit der Engelein“

das ihr ja bildauszugsweise auch schon kennt. Und zwei schöne Bilder zum Thema lesen

eines wie ein kleines Wimmelbild und eines zum träumen

da stellen wir uns immer vor, man sitzt im Wohnzimmer, schaut in den verschneiten Garten mit dem Pavillon, und liest! Mit Tee! Und Gebäck! 

Damit schließen wir nun unser heutiges Türchen 16 und wünschen euch allen ruhige Minuten in der Hektik der letzten Tage vor dem Fest, einen schönen Freitag, paßt alle gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia  

Habt Frieden im Herzen!  

Und habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Türchen 14 vom Adventskalender 2022 🎄🐈🐕🐎🐄🐖🐑🐁🐇🐿🦆🐓🦉🐾🎄

 

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r 

Türchen  

Lied einer weihnachtsgeschädigten Katze

Alle Jahre wieder
kommt das Weihnachtsfest 
auf die Erde nieder
und mein Frauchen hetzt!

Kehrt mit ihrem Besen 
jedes Zimmer aus,
ist auch im Eck` gewesen!
Wo ist meine Maus?

Schmückt in allen Räumen 
mit Licht und Tannengrün.
Selbst in meinen Träumen
seh ich Lämpchen glühn!

Keine Zeit zum spielen…
„Mimi, doch nicht jetzt!
Muß Kisten noch durchwühlen, 
bin viel zu abgehetzt!“

Frauchen, halt mal inne! 
Du gibst mir den Rest!
Schärfe deine Sinne
für das wahre Fest!

Das soll Frieden bringen, 
Frieden und auch Ruh!
Nicht das Besenschwingen
und Deko-Wahn dazu!

Laß am Kamin uns kuscheln,
wir beide, ich und du!
Alle Jahre wieder
ist dann endlich Ruh!

(© Mimi La Bohème cong meau, nach der Melodie von „Alle Jahre wieder“)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, Mittwoch ist heute, Wochenteilungstag, und von heute an sind es nur noch 10 Tage bis zum Heiligen Abend, da dachten wir uns bei unserer abendlichen Redaktionssitzung, ihr könntet alle mal wieder ein Türchen gebrauchen, das euch entschleunigt und den Turbo rausnimmt! Und da sind wir natürlich sofort auf das Gedicht gekommen, das weiland Mimi in heaven gedichtet hatte, und da sie gestern ja schon als Lucia-Braut auch wieder mit dabei war, gibt es jetzt hier ihr Gedicht in memoriam. Wir hoffen, ihr habt alle wieder euren Spaß daran! 

Damit das hier nun auch wirklich ein Türchen zum rasten und ruhen wird, machen wir auch nicht viele Worte, sondern zeigen euch feine Bilder, Tiere zur Weihnachtszeit, da war unser Archiv mal wieder fast unerschöpflich, aber guckt selbst: 

Alle Tiere feiern doch in jedem Jahr mit uns Weihnachten, und die Legende sagt, daß sie in der Heiligen Nacht mit uns sprechen können, da dachten wir, wir versammeln mal alle hier mit Bildern. Und hoffen, ihr hattet Freude daran. 

Da wir mit einem Gedicht von Mimi in heaven angefangen haben, möchten wir auch mit ihr das Türchen schließen, sicher erinnert ihr euch alle noch daran, daß sie meist für die Montags- und damit für die fröhlichen Türchen zuständig war, da möchten wir für euch auch dieses Türchen nun fröhlich schließen: 

Erinnert ihr euch? 

Da hatte Mimi immer so ihren Spaß dran, und in dem Zusammenhang ist uns noch was eingefallen, wir haben gekramt und es im Archiv gefunden, und da dies ja auch ein Verschnauf- und Erholtürchen vor dem großen Fest werden soll, setzt euch mal alle jetzt gemütlich mit Kaffee, Tee, Kakao oder was ihr sonst so in der Pause trinkt, vor den PC und dann…..one, two, one, two…🎹🎶🎵🎶

Na, hats geklappt mit dem mitsingen? Falls manche nicht mehr so ganz melodienfest sein sollten, lassen wir hier nochmal den Profi ran: 

So, nun klappte es sicher wieder, die Bärchen kringeln sich hier gerade alle bei der Vorstellung, wie ihr alle nun überall verteilt da draußen sitzt und versucht, das Lied mitzuschmettern, herrlich! 🐻😂

Und damit schließen wir hier nun unser Türchen 14 und hoffen, es hat euch allen wieder Spaß und Freude gemacht. Habt einen schönen WTT, haltet euch Streß und Hektik vom Hals, singt einfach mal wieder, vielleicht auch Weihnachtslieder, die Seele braucht so viel schönes, sonst kriegt sie ganz matte Flügel! Paßt alle gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, das wünscht euch von ganzem Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia  

Habt Frieden im Herzen!  

Und habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Türchen 13 vom Adventskalender 2022 🎄🕯🕯🕯🕯👼🔥🌟

 

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r 

Türchen  

Sankta Lucia 

Natten går tunga fjät runt gård och stuva.
Kring jord som sol förlät, skuggorna ruva.
Då i vårt mörka hus, stiger med tända ljus,
Sankta Lucia, Sankta Lucia.

Schwer liegt die Finsternis auf unseren Gassen,
lang hat das Sonnenlicht uns schon verlassen.
Kerzenglanz strömt durchs Haus. Sie treibt das Dunkel aus:
Santa Lucia! Santa Lucia!

Natten var stor och stum. Nu hör, det svingar,
i alla tysta rum, sus som av vingar.
Se på vår tröskel står vitkläd, med ljus i hår,
Sankta Lucia, Sankta Lucia.

Groß war die Nacht und stumm. Hörst du’s nun singen?
Wer rauscht ums Haus herum auf leisen Schwingen?
Schau, sie ist wunderbar, schneeweiß mit Licht im Haar:
Santa Lucia! Santa Lucia!

„Mörkret skall flykta snart ur jordens dalar.“
Så hon ett underbart ord till oss talar.
Dagen skall åter gry, stiga ur rosig sky,
Sankta Lucia, Sankta Lucia.

Nacht zieht den Schleier fort, wach wird die Erde,
damit das Zauberwort zuteil uns werde.
Nun steigt der Tag empor, rot aus dem Himmelstor:
Santa Lucia! Santa Lucia!

(schwed. trad. und deutsche Übersetzung)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, gestern noch feierten wir Bergfest, heute feiern wir, auch bereits zum elften Mal hier, das Fest der Heiligen Lucia.

Am 13. Dezember, also mitten im Advent, begeht die Kirche alljährlich den Gedenktag der heiligen Lucia oder Luzia, deren Name übersetzt „die Leuchtende“ bedeutet. Der Legende nach lebte die heilige Lucia als junge Christin im 3. Jahrhundert in Syrakus auf Sizilien. Dort soll sie als Kind einer vornehmen Familie im Jahr 286 geboren worden sein. In einer Zeit der Christenverfolgung, als viele Christen sich versteckt hielten, versorgte sie diese Menschen in den Katakomben mit Lebensmitteln.

Damit sie die Hände frei zum Tragen hatte, setzte sie sich einen Kranz mit Lichtern auf den Kopf.

Die heilige Lucia gilt als Patronin der Blinden, der Bauern, der kranken Kinder, der Glaser, der Kutscher, der Näherinnen, der Notare, der Pedelle, der Sattler, der Schneider, der Schreiber, der Türhüter, der Weber und als Schutzpatronin gegen verschiedene Krankheiten wie Augenleiden, Halsschmerzen, Infektionen, Blutfluß und die Ruhr.

Am Gedenktag der heiligen Lucia gibt es einige alte Bräuche. So tritt beispielsweise in Schweden und einigen anderen skandinavischen Ländern an diesem Tag die „Luzienbraut“ auf. Diese ist nach der Tradition jeweils die älteste Tochter einer Familie und trägt zu diesem Anlaß ein weißes Kleid mit roter Schärpe sowie einen Kerzenkranz auf dem Kopf. Gefolgt von weiteren Mädchen zieht die Luzienbraut in einem Umzug durchs Dorf. Der Brauch soll das Ende der dunklen Tage symbolisieren. Es heißt, die Luzienbraut kündet das Licht an, das an Weihnachten in die Welt kommt.

Dagegen wird in Italien der Gedenktag von „Santa Luzia“ mit Lichterumzügen gefeiert. In Deutschland gibt es mancherorts den Brauch, dass die Kinder am 13. Dezember ein altes Milchglas mit vielen bunten Schnipseln aus Transparentpapier bekleben. Dieses Glas wird dann am Abend mit einem Teelicht ins Fenster gestellt. 

(Quelle: Sybil Gräfin Schönfeldt, Das große Ravensburger Buch der Feste & Bräuche)

„,,,,,die älteste Tochter der Familie…..“ so heißt es in dem obigen Text aus unserem Feste- und Bräuchebuch, ist die Lucia-Braut an diesem Tag, das war zu Mimis Lebzeiten natürlich sie, und ihr erinnert euch sicher alle gerne noch einmal an ihren Auftritt 

zum Lucia-Tag anno 2016. 

Heuer ist unsere Luzia, die am heutigen Tag auch Namenstag hat, die älteste Tochter des Hauses und trägt den Lichterkranz wie weiland Mimi mit Stolz. 

Und hat sich sehr gefreut, daß wir vor schon ein wenig längerer Zeit, lange vor unserem Adventskalender hier, beim was ganz anderes suchen ein so schönes, liebes Bild entdeckt haben, auf dem ihre Bärenkollegen im Redaktionsteam ihr bei ihrer schönen Aufgabe trefflich sekundieren: 

Ist das nicht wonnig? Lucia-Fest-Bären-Kollegen mit Lichterkranz im Fell! 

Da haben wir uns schon lange drauf gefreut! 

Als älteste Tochter des Hauses bringt uns unsere Luzia natürlich heute morgen auch den Kaffee ans Bett, wahlweise auch Tee oder Kakao

und natürlich die leckeren Lussekatter, im letzten Jahr hatten wir euch ein Rezept davon eingestellt. 

 

(Lucia, Carl Larsson) 

So wird dann auch in diesem Jahr wieder das Fest der Heiligen Lucia in unseren Redaktionsräumen begangen. 

Wir sind zu diesem Tag ja immer auf der Suche nach was neuem, schönem, und sind auch wieder fündig geworden, die Bärchen waren von dem Anfang dieses Videos so besonders entzückt, allgemeiner „Chefredakteurinnenausruf“: „Wollen wir haben!“ Aber guckt selbst, wir sind sicher, ihr werdet alle genauso entzückt sein wie meine Bärchen und ich: 

Aber wir haben ja auch noch was ganz süßes, leuchtendes und glitzerndes für euch, über das meine Bärchen und vor allem Luzia, die so gerne glitzerndes hat, und ich uns so sehr gefreut haben, es kam in einem Päckchen für uns von Eva und Niki, wunderschöne Bereicherung des kleinen Leuchtedorfes am Meer, guckt mal: 

Wir haben es natürlich auch noch mit voller Beleuchtung

Ist das nicht lieb? Wir haben uns so gefreut! 

Zum Abschluß unseres heutigen Türchens 13 und dem Lucia-Tag stellen wir euch nun noch einmal das schönste Lucia-Fest-Video ein, das wir je gefunden haben, viel Freude wieder damit! 

Und damit schließen wir nun unser Türchen 13 und wünschen euch allen einen schönen, besinnlichen, lichten und frohen Lucia-Tag, paßt alle gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, das wünscht euch von ganzem Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia  

Habt Frieden im Herzen!  

Und habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Türchen 11 vom Adventskalender 2022 🎄🌟🎁🎠🍷🧇

 

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r 

Türchen

Die hohen Tannen atmen heiser

Die hohen Tannen atmen heiser
im Winterschnee, und bauschiger
schmiegt sich sein Glanz um alle Reiser.
Die weißen Wege werden leiser,
die trauten Stuben lauschiger.

Da singt die Uhr, die Kinder zittern:
Im grünen Ofen kracht ein Scheit
und stürzt in lichten Lohgewittern, –
und draußen wächst im Flockenflittern
der weiße Tag zur Ewigkeit.

(Rainer Maria Rilke, 1875 – 1926, österreichischer Lyriker deutscher und französischer Sprache)

Der Abend kommt von weit gegangen

Der Abend kommt von weit gegangen
durch den verschneiten, leisen Tann.
Dann presst er seine Winterwangen
an alle Fenster lauschend an.

Und stille wird ein jedes Haus;
die Alten in den Sesseln sinnen,
die Mütter sind wie Königinnen,
die Kinder wollen nicht beginnen
mit ihrem Spiel. Die Mägde spinnen
nicht mehr. Der Abend horcht nach innen,
und innen horchen sie hinaus.

(Rainer Maria Rilke, 1875 – 1926, österreichischer Lyriker deutscher und französischer Sprache)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, heute haben wir ein Türchen mit Bildern und ohne viel Text, ich war ohnehin bei den letzten Türchen seit Türchen 8 nicht mehr so ganz bei der Sache hier, weil ich eine sehr traurige Nachricht verarbeiten mußte, über die zu schreiben mir vorher einfach nicht möglich war: Meine Kinder haben einen sehr lieben und guten langjährigen Freund, der auch ihr Trauzeuge war, durch einen ganz plötzlichen Tod verloren. Unfaßbar und so traurig, zu allen Zeiten schlimm, aber gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit so ganz besonders. 

Zwei besinnliche Gedicht von Rilke machen nun hier den Anfang unseres Türchens 11 und wir haben uns überlegt, daß wir bildlich ein bissel über Weihnachtsmärkte schlendern, die stimmungsvollen Bilder tun der Seele gut und bieten ein wenig Ablenkung, wir hoffen, sie machen euch auch Freude. 

Wir wünschen euch allen von Herzen einen schönen 3. Adventssonntag, paßt alle gut auf euch auf, bleibt oder werdet gesund, euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia  

Habt Frieden im Herzen!  

Und habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Türchen 2 vom Adventskalender 2022 🎄

 

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r 

Türchen  

Eisnacht

Wie in Seide ein Königskind
schläft die Erde in lauter Schnee,
blauer Mondscheinzauber spinnt
schimmernd über der See.

Aus den Wassern der Raureif steigt,
Büsche und Bäume atmen kaum:
durch die Nacht, die erschauernd schweigt,
schreitet ein glitzernder Traum.

(Clara Müller-Jahnke, 1860 – 1905, deutsche Dichterin, Journalistin und Frauenrechtlerin)

Hallo, ihr lieben Leser vom Grafschafter Wochenanzeiger, heute präsentieren wir euch im Türchen 2 unseres Adventskalenders ein Haus, wo wir gestern für euch das Bäckereifenster hatten. Auch das stammt aus unserem Archiv, und wir haben es adventlich aufgehübscht, 

das hübsche kleine Haus steht, wie man sieht, unweit von dem stillgelegten Bahndamm, der auch an unseren Redaktionräumen vorbei führt. Ich liebe dieses kleine Häuschen und hab oft im vorbeigehen davon geträumt, daß es meines wäre. Im Gärtchen vorne steht ein feiner Ilex, auch den mag ich ja so gern und wir haben ihn zur Feier des Türchens hier mit einer bunten Lichterkette versehen. So, hatten wir uns gedacht, zeigen wir euch dieses Haus, und dann haben uns am späten Abend hier aktuelle Ereignisse noch etwas zu diesem kleinen Haus einfallen lassen: WIR ist ja nun doch leider ausgeschieden bei der diesjährigen WM, wie gerne haben wir uns mit Bedauern über heute an die legendäre WM 2014 erinnert, die wir hier im damaligen Blögchen so ausgiebig gefeiert haben, mit dem vierten Stern ⭐⚽ für WIR, und da kommt nun dieses Häuschen ins Spiel: Anno dunnemals 2014 hatte nämlich der damalige sehr fußballbegeisterte Eigentümer die Außenwand des Hauses, die dem Bahndamm zugewandt ist, in eine riesengroße Deutschlandfahne verwandelt, die ganze Wand prangte in schwarz-rot-gold, stand dazumalen sogar in der Zeitung! Und paßt jetzt irgendwie sehr drollig!

Nun führt uns dieses Haus zum Thema unseres heutigen Türchens, Häuser, Weihnachtshäuser, zur Advent- und Weihnachtszeit in groß liebevoll geschmückt, in klein dienen sie als adventlicher und weihnachtlicher Schmuck, so wie unser kleines Dorf, das in diesem Jahr doch wieder so einen schönen Zuwachs bekam, nämlich 

den feinen Leuchtturm von Kristina, Rani und Fleckchen, und nun ist unser adventliches Dorf ein Dorf am Meer, guckt: 

Ist das nicht wunderschön? Die ganze Redaktion samt Frau Chefredakteurin hat gestrahlt wie die Honigkuchenpferde, als wir es aufgebaut haben. 

Details:

Dieses Häuschen kam zu einem Weihnachtsfest von Britta-Gudrun, und wir haben es noch mit Glitzer-Eiszapfen geschmückt. 

Unser kleinstes Haus:

Leuchtturm und das Vogelhaus von Kristina.

Geschmückt ist das ganze wieder mit der kleinen Schneekristall-Lichterkette

und die Decke auf dem Tischchen hat glitzernde Goldsterne.

Fanden wir so schön passend dazu, die Bärchen und ich. 

Ein beschneiter, goldig glänzendeer Tannenzapfen paßte auch so schön zu unserem Dorf am Meer. 

Beleuchtet sieht das ganze dann nur mit der Lichterkette so aus

da aber auch einzelne Häuser noch extra leuchten, kommt ihr da im Laufe unseres Adventskalenders sicher noch öfter in den Genuß des guckens, das Licht nimmt im Advent ja nur allmählich zu, wie die vier Kerzen am Adventskranz, vorläufig also nur mit der Lichterkette.

Macht doch echt was her, vor allem, wenn demnächst auch noch der Leuchtturm mit leuchtet. 

Zum Thema Weihnachtshaus haben wir noch ein Häuschen, ein farbiges, das steht in der Küche auf der Fensterbank und braucht noch eine neue Glühbirne zum leuchten, hat aber schon einen kleinen Besucher angezogen, der euch aus den vorigen Adventskalenderjahren sicherlich bekannt vorkommt

unsere kleine Weihnachtsmaus hat es sich in diesem Jahr auserkoren und sich dem hauseigenen Schneemann beigesellt! Es gefiel ihr richtig gut und sie wird nun wohl die diesjährige Adventszeit dort verbringen. 

Ich mag immer so gern die Details fotografieren, die Türe und der feine Weihnachtskranz daran machen schon mal eine kleine Vorschau auf die weihnachtlichen Fenster, die noch nicht vertreten waren hier. 

Bevor wir hier nun unser 2. Adventskalendertürchen schließen, haben wir noch was in eigener Sache, wir klöppeln unsere Grafschafter Ausgaben hier ja immer nächtens vor dem entsprechenden Tag, und so haben wir noch von gestern was zu berichten, denn natürlich hat der Grafschafter Wochenanzeiger wieder einen Adventskalender auch in seinen Redaktionsräumen, wie weiland den von Kristina mit den zauberhaften Weihnachtsanhängern aus Lauschaer Glas, lüften wir hier nun ein Geheimnis der geheimnisvollen Sachen, die sich im schon erhaltenen Paket befanden, 

nämlich unseren heurigen Adventskalender

dieses Jahr also ein duftiger, da wird sich der hier freuen

unser Räuchermännchen, da kann er endlich mal wieder aus seiner Pfeife paffen, was das Zeug hält. 

Und das erste Türchen ist natürlich bereits geöffnet worden gestern, guckt

Räucherkegel mit Weihnachtsduft, die Bärchen hatten so einen Spaß! 😁

Nostalgische Häuserbilder runden nun unser 2. Türchen ab

und wir schließen unser zweites Türchen vom diesjährigen Adventskalender und hoffen, es hat euch allen wieder gefallen! Die Bärchen und ich, wir haben jedenfalls wirklich wieder Freude an unserem Tun hier. 

Habt alle einen zauberhaften Freitag, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, es steht schon das Wochenende wieder vor der Tür, und damit schon der 2.Advent, die Zeit rennt mal wieder und wir hoffen sehr, wir können sie wenigstens hier in unserem Adventskalender ein bissel „anhalten“ und euch allen kleine Auszeiten vom Alltag bescheren, in denen ihr Atem holen und Kraft schöpfen könnt, bleibt oder werdet alle gesund und paßt auf euch auf, das wünschen euch von ganzem Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia  

Habt Frieden im Herzen und habts fein! 

 

 

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Remember – November – Tage für Stille 🕯📖✒🕰🍁🍂🌫🌟

Was dann?

Wo wird es bleiben,
was mit dem letzten Hauch entweicht?
Wie Winde werden wir treiben –
vielleicht!?

Werden wir reinigend wehen?
Und kennen jedes Menschen Gesicht.
Und jeder darf durch uns gehen,
Erkennt aber uns nicht.

Wir werden drohen und mahnen
als Sturm,
und lenken die Wetterfahnen
auf jedem Turm.

Ach, sehen wir die dann wieder,
die vor uns gestorben sind?
Wir, dann ungreifbarer Wind?
Richten wir auf und nieder
die andern, die nach uns leben?

Wie weit wohl Gottes Gnade reicht.
Uns alles zu vergeben?
Vielleicht? – Vielleicht!

(Joachim Ringelnatz, 1883-1934, deutscher Schriftsteller, Kabarettist und Maler)

Ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, der herrliche goldene Oktober des diesjährigen Herbstes ist nun schon seit 5 Tagen Geschichte, ordnungsgemäß hat sich nach anfänglichem sträuben der November in seine Farben gekleidet, grau und trüb das Wetter, naß das abgefallene Laub, das der Wind teilweise kräftig von den Bäumen wehte. Da saßen wir wieder rund um den Redaktionstisch, mein Bärenteam und ich, und überlegten, was wir unseren Lesern zur heutigen, ersten Sonntagsausgabe im November wohl anbieten könnten. Eine Gedichtzeile ging der Frau Chefredakteurin durch den Kopf, die Bärchen sahen mich fragend an und ich rezitierte:

Novembertag

Nebel hängt wie Rauch ums Haus,
drängt die Welt nach innen.
Ohne Not geht niemand aus,
alles fällt in Sinnen.
Leiser wird die Hand, der Mund,
stiller die Gebärde.
Heimlich, wie auf Meeresgrund
träumen Mensch und Erde.

(Christian Morgenstern, 1871-1914, deutscher Dichter)

Das fanden wir dann alle passend und sehr schön, und so wird dies ein besinnlicher Eintrag, dem November entsprechend, dessen erste Gedenktage, Allerheiligen und Allerseelen, schon vorbei sind. Es soll aber trotz dieser Tendenz kein trauriger Eintrag werden, wir wollen versuchen, die Balance zu halten zwischen Elegie und Frohsinn, halt wie im richtigen Leben, wo auch nicht alle Tage gleich sind. Tod und Leben gehen immer Hand in Hand, Schatten und Licht sind Geschwister. Und wenn man müde ist, muß man ausruhen dürfen, um neue Kraft zu sammeln zum weitergehen, ein schönes Sinnbild zum baldigen Ende des Jahres, auf den letzten Metern zur Ruhe kommen, innerlich werden, Kraft tanken und wieder vorwärts schreiten mit neuer Kraft und neuem Mut ins kommende Jahr.

Der Friedhof ist für viele Menschen ein guter Ort zum innehalten, zum erinnern, für Stille und Friedlichkeit, die wir alle so nötig haben. Beginnen wir damit also unseren Bilderbeitrag unserer heutigen Sonntagsausgabe:

(Fritz von Wille)

Neues Leben regt sich auch auf Friedhöfen, wenn der Frühling wiederkehrt

wo im Winter nur das Immergrün die alten Gräbermale schmückte.

Im Herbst leuchten die bunten Blätter

und die roten Früchte vom Ilex durchbrechen graue Tristesse und lassen schon eine Ahnung von Weihnachten spüren.

Die Bäume sind noch bunt

und rahmen den Ort des Abschieds und der Trauer verheißungsvoll ein, mit der Hoffnung auf einen Neubeginn.

Welke Blüten entfalten ihren morbiden Charme

Efeu rankt an Grabkreuzen

leise Trauer geht über die Wege, aber die Herbstsonne vergoldet immer noch alles

welke Blätter liegen auf Wegen und Wiesen

aber wie ein „stirb und werde“ leuchten uns die herbstlichen Bäume und Sträucher entgegen

Der Himmel schickt Schäfchenwolken und rosa Wolken zum strahlenden Abschied im Herbst dazu

Und ein Rotkehlchen singt sein abendliches Lied!

Die Gräber sind geschmückt mit Kerzen und Tannengrün-Gestecken

Der Winter hält seinen Einzug.

Das rote Ahornbäumchen ist entlaubt, alles Leben erstarrt.

Bis im Frühling das Leben wieder erwacht

und die Bäume wieder grünen,

die Blüten wieder blühen, der See wieder vom Eise befreit ist

und die Sonne ihre wärmenden Strahlen schickt. Der weihnachtliche Ilex erwacht zu neuem Leben

mit zartgrünen neuen Trieben, der Pulsschlag des Lebens ist wieder da.

Auch auf dem Friedhof!

Und alles beginnt wieder von vorn, bis zum nächsten Herbst und zum nächsten November.

Und immer so weiter.

Es leuchtet ein Licht in die Ewigkeit

„Licht ist ein ebenso musikalisches Agens als der Ton mit ganz analogen Wirkungen auf das Gefühl.“ (August Pauly)

Auch das ist Tod: Frieden nach langem Kampf, Ruhe nach einem ruhelosen Leben.

Machen wir den November zu einem friedlichen Monat, im Angesicht des Todes sollten wir uns mehr denn je daran erinnern, die Sonne über unserem Zorn nicht untergehen zu lassen, vergeben und verzeihen können wir nur im Leben, im Tod ist es zu spät. Es ist so viel Unfrieden in der Welt, beileibe nicht nur in all den Kriegen, die die Erde überziehen, sondern auch in unseren zwischenmenschlichen Beziehungen, der Ton ist rau und der Umgang miteinander rücksichtslos geworden in den vergangenen Jahren der Pandemie, das ICH ersetzt das WIR, aber wir brauchen einander, hier und jetzt und im Leben, der Tod radiert das kleine egomanische Ich rücksichtslos aus und allen geschieht, wie es in einem Gedicht von Theodor Storm heißt:

Auf Erden stehet nichts, es muß vorüberfliegen.
Es kommt der Tod daher, du kannst ihn nicht besiegen.
Ein Weilchen weiß vielleicht noch wer, was du gewesen.
Dann wird das weggefegt, und weiter kehrt der Besen.

Was dann? fragt unser Gedicht am Anfang, ja, was dann, was bleibt? Nichts als die Liebe!

Wir wünschen euch allen einen liebevollen Monat November, bald leuchtet wieder das Licht der Laternen zu Ehren des Heiligen Martin, der Liebe gab und teilte

und so zu einem Licht wurde in dunkler Jahreszeit.

Am Ende des Monats November beginnt dann wieder die Adventszeit mit all ihrem Leuchten

so wünschen wir all unseren lieben Lesern eine gute Balance im ja eigentlich von mir so ungeliebten Monat November zwischen der Tristesse

die, wie man sieht, sogar fröhlich machen kann und der Hoffnung und der Freude auf das wiederkehrende Licht.

Dafür haben wir euch noch zwei Engel ausgesucht, die euch durch den November begleiten sollen, zwei Friedensengel, schon mit weihnachtlicher Tendenz, sprich mit Vorfreude!

Am Ende unseres Eintrages haben wir noch ein Lied von Reinhard Mey für euch, auch er hat den November besungen

Und der Text:

https://l-hit.com/de/918

Bleibt alle gesegnet, behütet und heiter, bleibt oder werdet gesund, paßt alle gut auf euch auf und auch aufeinander und habt einen schönen Sonntag, kommt gut wieder in die neue Woche, das wünscht euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia

Habt Frieden im Herzen!

Und habts fein!

Grafschafter Wochenanzeiger – herbstlicher Augenschmaus – Herbstfrüchte! 🍇🍏🍎🍐🌶🍄🧅🌰

Herbsttag

Herr: Es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
und auf den Fluren laß die Winde los.

Befiehl den letzten Früchten voll zu sein;
gib ihnen noch zwei südlichere Tage,
dränge sie zur Vollendung hin und jage
die letzte Süße in den schweren Wein.

Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
und wird in den Alleen hin und her
unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.

(Rainer Maria Rilke, 1875 – 1926, österreichischer Erzähler und Lyriker)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, da saßen wir nun wieder in unserer euch wohl vertrauten Runde, mein Redaktionsteam und ich, bei unserer freitäglichen Redaktionssitzung und wußten nicht so recht, was wir euch für unsere heutige Sonntagsausgabe präsentieren sollten. Ratlose Gesichter, das Wetter war nach goldenen Oktobertagen doch recht usselig und regnerisch geworden, auch das gehört zum Herbst, zweifelsohne, aber wir hatten bei den sonnigen Tagen und unseren letzten Einträgen von Herbstfreuden doch immer noch mehr Freude an der prächtigen Seite des Herbstes. Also schnappte sich mein Bärenteam unser Archiv und blätterte! Mit Erfolg! Und im Titel unserer Sonntagsausgabe auch schon verraten: Herbstfrüchte ist das Thema! Mit noch mehr Gedichten, mit schönen, herbstlich-bunten Bildern, mit Erinnerungen an vergangene Herbsttage, Rezepten und einem kleinen, feinen Video, das wir aus unserer Kölner Dependance per Fernschreiber erhielten und welches die Bären in Entzücken versetzte – Frau Chefredakteurin auch! Und das der eigentliche Anschubser für die Herbstfrüchte war! 🐿🌰

Alte Erinnerungen an unsere allerersten Herbstfrüchte-Einträge anno domini 2012 mit Bildern dazumalen noch liebens- und dankenswerter Weise von BrigitteE zur Verfügung gestellt, im Blögchen und ohne vorhandene Kamera, ach, wir fangen einfach mal an, das mischt sich alles ganz bunt, und genauso ist es bei den Herbstfrüchten ja auch.

Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland

Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland,
ein Birnbaum in seinem Garten stand.
Und kam die goldene Herbsteszeit
und die Birnen leuchteten weit und breit,
da stopfte, wenn`s Mittag vom Turme scholl,
der von Ribbeck sich beide Taschen voll.
Und kam in Pantinen ein Junge daher,
so rief er: „Junge, wiste `ne Beer?“
Und kam ein Mädel, so rief er: „Lütt Dirn,
kumm man röwer, ick hebb `ne Birn.“

So ging es viel Jahre, bis lobesam
der von Ribbeck auf Ribbeck zu sterben kam.
Er fühlte sein Ende. `s war Herbsteszeit,
wieder lachten die Birnen weit und breit;
da sagte von Ribbeck: „Ich scheide nun ab.
Legt mir eine Birne mit ins Grab.“
Und drei Tage drauf, aus dem Doppeldachhaus,
trugen von Ribbeck sie hinaus,
alle Bauern und Büdner mit Feiergesicht
sangen „Jesus meine Zuversicht“,
und die Kinder klagten, das Herze schwer:
„He is dod nu. Wer giwt uns nu `ne Beer?“

So klagten die Kinder. Das war nicht recht –
ach, sie kannten den alten Ribbeck schlecht,
der neue freilich, der knausert und spart,
hält Park und Birnbaum strenge verwahrt.
Aber der alte, vorahnend schon
und voll Mißtrauen gegen den eigenen Sohn,
der wußte genau, was er damals tat,
als um eine Birn`ins Grab er bat,
und im dritten Jahr aus dem stillen Haus
ein Birnbaumsprößling sproßt heraus.

Und die Jahre gehen wohl auf und ab,
längst wölbt sich ein Birnbaum über dem Grab,
und in der goldenen Herbsteszeit
leuchtet`s wieder weit und breit.
Und kommt ein Jung übern Kirchhof her,
so flüstert`s im Baume: „Wiste `ne Beer?“
Und kommt ein Mädel, so flüstert`s: „Lütt Dirn,
kumm man röwer, ich gew`di `ne Birn.“

So spendet Segen noch immer die Hand
des von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland.

(Theodor Fontane)

Williams-Christ-Birnenkonfitüre

  • 1 kg Birnen
  • 1 kg Gelierzucker
  • 2 Zitronen (Saft)
  • 2 Nelken
  • 1 Stange Zimt

Birnen waschen, schälen, zerteilen und Kerngehäuse entfernen. Das Fruchtfleisch wiegen, es sollten genau 750 g sein, fein würfeln, mit dem Gelierzucker gründlich mischen, abdecken und über Nacht durchziehen lassen. Zitronen auspressen, Saft zusammen mit den Gewürzen zu den Birnenstücken geben (Gewürze evtl. im Mullsäckchen, dann sind sie leichter zu entfernen). Alles unter Rühren erhitzen und vier Minuten sprudelnd kochen lassen, Geleeprobe machen, evtl. noch eine weitere Minute kochen lassen. Gewürze entfernen und die Konfitüre heiß in saubere Gläser füllen, sofort verschließen.

(Bild: BrigitteE)

Kinderlied für Agnes

Dort an der Kirchhofsmauer,
da sitz ich auf der Lauer,
da sitz ich gar zu gern,
es regt sich im Holunder,
es regnet mir herunter
Rosin und Mandelkern.
Waldwibichlein, das kleine,
das goldige, das feine,
das hat es mir gebracht.
Es hat ein Schloß im Berge,
das hüten sieben Zwerge,
darin ist große Pracht.
Und es hat mir versprochen:
in aberhundert Wochen,
wenn Agnes wacker sei,
dann käm es mit dem Schlitten,
zu Gaste mich zu bitten –
da seid fein auch dabei.

(Eduard Mörike)

(Alle Bilder: BrigitteE)

Holunder-Gelee

  • 2 kg Holunderbeeren (wer weniger verwendet, muß das Rezept anteilig abändern)
    Gelierzucker (je nach Geschmack Pfund auf Pfund oder auch 2 : 1)
  • 2 Zitronen (Saft)
  • etwas Zitronenschale
  • 2 Nelken
  • 1 Stange Zimt

Beeren im Dampfentsafter entsaften, Saft abmessen, Gelierzucker im Verhältnis wie o.a. hinzufügen, den Saft der Zitrone und die Gewürze. Alles erhitzen, vier Minuten sprudelnd kochen lassen, zwischendurch, falls nötig, abschäumen. Gelierprobe machen, Gewürze entfernen und heiß in Gläser füllen, sofort verschließen.

(Bild: BrigitteE)

Ein Fuchs, der auf die Beute ging,
fand einen Weinstock, der voll schwerer Trauben
an einer hohen Mauer hing.
Sie schienen ihm ein köstlich Ding,
allein beschwerlich abzuklauben.
Er schlich umher, den nächsten Zugang auszuspähn.
Umsonst! Kein Sprung war abzusehn.
Sich selbst nicht vor dem Trupp der Vögel zu beschämen,
der auf den Bäumen saß, kehrt er sich um und spricht
und zieht dabei verächtlich das Gesicht:
„Was soll ich mir viel Mühe nehmen?
Sie sind ja herb und taugen nicht.“

(Karl Wilhelm Ramler)

(Bilder: BrigitteE)

Äpfel und Feigen, da haben wir wieder ein feines Rezept zu:

Apfel-Feigen-Konfitüre

  • 500 g Äpfel
  • 250 g frische Feigen
  • 750 g Gelierzucker
  • 1 Tl Zimt
  • 1 – 2 Zitronen (Saft)

Äpfel waschen, schälen und zerteilen, Kerngehäuse entfernen, Apfelstücke in dünne Scheiben schneiden.
Die Feigen sehr behutsam waschen, dann in Streifen schneiden. Apfelstücke, Feigen und Gelierzucker mischen, abdecken und über Nacht stehen lassen. Dann mit dem Zimt und dem Zitronensaft zum Kochen bringen. Vier Minuten sprudelnd kochen lassen, noch heiß in saubere Gläser füllen und sofort verschließen.

Pflaumenregen

Es steht ein Baum im Garten,
von Pflaumen voll und schwer.
Die Kinder drunten warten
und lauschen ringsumher,
ob nicht der Wind ihn rüttelt
und all die Pflaumen schüttelt,
daß alle purzeln kreuz und quer.

Doch horcht, wie`s rauscht und rappelt!
Im Wald wacht auf der Wind.
Schon zischelt er und zappelt
und trappelt her geschwind
und wiegt und biegt die Äste,
daß schier in ihrem Neste
die Finken nimmer sicher sind.

Nun fällt ein Pflaumenregen,
der aber macht nicht naß.
Im Gras herumzufegen,
ist da der größte Spaß.
O Wind, o Wind, o rüttle,
o Wind, o Wind, o schüttle!
Wir grapsen ohne Unterlaß!

(Friedrich Güll)

Die Bärchen und ich hatten begehrliche Augen bei den Pflaumen, und ich denke mal, auch alle unsere Leser denken hier sofort an den Pflaumenkuchen, da gibt es unzählige feine Rezepte für, mit und ohne Hefeteig, und wir haben, deshalb die begehrlichen Augen, einen aus der Tiefkühltruhe für den Sonntag in unseren Redaktionsräumen zum Kaffee! Lecker!

(Bilder: BrigitteE)

Kastanien und/oder Maronen

auch da haben wir ein feines Rezept:

Maronensuppe

  • 25 g Frühstücksspeck
  • 2 Zwiebeln
  • 3 Möhren
  • 200 g geschälte Maronen
  • 1/4 l Hühnerbrühe
  • 1 Tl Thymian
  • Knoblauchsalz
  • gem. weißer Pfeffer
  • 2 gestr. El Speisestärke
  • 1 Becher Creme fraiche (Schmand)

Feingeschnittenen Speck auslassen, kleingehackte Zwiebel, Möhrenwürfel und Kastanien zugeben, 1 Min. anschwitzen, Brühe und Gewürze zugeben, 30 Minuten langsam köcheln lassen, kräftig durchrühren, Suppe mit Speisestärke und Creme fraiche binden und abschmecken.

Hagebutten, woraus man Tee machen kann oder auch eine feine Konfitüre.

Sanddorn, auch so eine feine Herbstfrucht, für Saft, für Gelee, für Likör, einfach lecker!

Brombeeren, frisch gepflückt, zum pur futtern, Saft, Gelee und Aufgesetzter!

Im Hintergrund links, Brombeergelee

Chilischoten, vielseitig verwendbar, da haben wir noch feine Bilder aus dem Archiv zum verarbeiten zu Relish, Chutney u.ä.

zum Beispiel mit Tomaten

oder Äpfeln

Zwiebeln passen auch prima dazu, muß man aber schnippeln, lach, ist nicht immer angenehm, aber lecker! Am Wochenende hab ich die auch wieder geschnippelt, weil es in der Redaktion das Köll’sche Nationalgericht gibt: Himmel un Ääd mit Flönz, auf hochdeutsch Himmel und Erde mit Blutwurst…..und eben Zwiebeln!

Ebereschen (Bild BrigitteE) zählen auch zu den Herbstfrüchten, über die freuen sich vor allem auch unsere gefiederten Freunde.

Feine Überleitung zu den nächsten Herbstfrüchten, den Pilzen, weil Ebereschen dabei sind. Und Eicheln, ebenso wie Kastanien.

Ich bin kein Pilzkenner, aber ich liebe Pilze und esse sie sehr gern. Dann aber „von der sicheren Seite“, also Glas, Dose, tiefgekühlt oder vom Markt.

Schlehen, herbe feine Herbstfrüchte, sie brauchen den ersten Frost, dann schmecken sie besonders gut als zum Beispiel Aufgesetzter!

Last but not least fehlen uns nun hier noch die Kürbisse, die so typisch für Herbstfrüchte sind, zum lecker kochen, aber auch zum dekorieren!

(Bilder: BrigitteE)

Da könnt ihr euch jetzt eure Küchenutensilien bereit legen

und eure Vorräte auffüllen!

Wir hatten an den letzten Wochenenden hier in unserer Redaktion für die Frau Chefredakteurin einen feinen Schwarze-Johannisbeere-Secco, der würde gut zur herbstlichen Küche passen, natürlich auch ein feiner, roter Wein, aber die deftige Küche hat auch nichts gegen ein zünftiges Bier einzuwenden. Macht das also ganz nach eurem Gusto.

Zum abendlichen ausklingen lassen eines gemütlichen Herbsttages bieten wir einen schönen Tee an

laßt dabei die Kerzen leuchten

hört euch schöne Entspannungsmusik an

und genießt unser Schmankerl, das kleine Video aus unserer Kölner Außenstelle, welches der eigentliche Anschub für diesen Eintrag war:

Ist das nicht süß? Der kleine rote Puschel sucht ein Plätzchen für seine Nuß! Wir haben hier gejubelt beim angucken!

Und damit wünschen wir euch allen einen zauberhaften herbstlichen Sonntag, mit oder ohne Usselwetter, macht es euch einfach fein und gemütlich, drinnen oder draußen, paßt alle gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund und kommt alle gut wieder in die neue Woche, das wünscht euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia

Habt Frieden im Herzen!

Und habts fein!

Grafschafter Wochenanzeiger – Das ist nicht Sommer mehr, das ist September…..welcome autumn! 🦋🐝🌡🍁🍂🌫☂

Abseits

Es ist so still; die Heide liegt
im warmen Mittagssonnenstrahle,
ein rosenroter Schimmer fliegt
um ihre alten Gräbermale;
die Kräuter blühn; der Heideduft
steigt in die blaue Sommerluft.

Laufkäfer hasten durchs Gesträuch
in ihren goldnen Panzerröckchen,
die Bienen hängen Zweig um Zweig
sich an der Edelheide Glöckchen,
die Vögel schwirren aus dem Kraut –
die Luft ist voller Lerchenlaut.

Ein halbverfallen niedrig Haus
steht einsam hier und sonnbeschienen;
der Kätner lehnt zur Tür hinaus,
behaglich blinzelnd nach den Bienen;
sein Junge auf dem Stein davor
schnitzt Pfeifen sich aus Kälberrohr.

Kaum zittert durch die Mittagsruh
ein Schlag der Dorfuhr, der entfernten;
dem Alten fällt die Wimper zu,
er träumt von seinen Honigernten.
– Kein Klang der aufgeregten Zeit
drang noch in diese Einsamkeit.

(Theodor Storm, 1817 – 1888, deutscher Jurist, Dichter und Novellist)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, da liegt sie nun endlich wieder auf eurem sonntäglichen Frühstückstisch, unsere Sonntagsausgabe, pünktlich mit dem Beginn des neuen Monats erscheint sie wieder wie gewohnt! 

September, meteorologischer Herbstbeginn mit seinem Anfang, so langsam nimmt der Sommer seinen Abschied, obwohl es wettermäßig noch so gar nicht danach aussieht mit sommerlichen Höchsttemperaturen. Wir freuen uns in diesem Jahr sehr auf den Herbst, mein Redaktionsteam und ich, nach der allzu großen Sommerhitze freuen wir uns auf moderatere Temperaturen und alles Schöne, was der Herbst so mit sich bringt, trotzdem gibt es eine kleine, stille Wehmut zum Sommerabschied, viele Vögel ziehen nun fort nach Süden ins Winterquartier, allen voran unsere geliebten Schwalben, die gaukelnden Schmetterlinge 🦋 und die fleißigen Bienen nebst anderen Insekten 🐝🦗 verabschieden sich in die Sommerpause und kehren erst im nächsten Frühjahr wieder zu uns zurück. Es wird stiller draußen, alles wird wieder innerlicher, und das macht mich nach so ein paar Tagen als Ü70 doch ein bissel elegisch und melancholisch. 

Aber wozu hat man als Chefredakteurin ein fröhliches und optimistisches Bärenteam, und so schafften meine Bärchen es bei unserer freitäglichen Redaktionssitzung doch wieder, der gedämpften Stimmung Aufschwung zu geben, hatten sie doch voller Freude sich unseren Monatskalender hier unter die Tatzen gerissen und blätterten vergnügt den August um auf den September, und was strahlte uns da entgegen? Eine blühende Heidelandschaft 

denn wenn sich nun auch allmählich die strahlenden Sommerblumen verabschieden, auch der Herbst hat wundervolle Blüten zu bieten und eine der schönsten in dieser Jahreszeit ist die Heideblüte! Mit ihren wunderbaren Farben von weiß über alle rosa-, flieder- und violett-Töne hinweg reicht die Skala ihrer Pracht! 

 

Und da hatten wir ganz schnell das Thema unserer Sonntagsausgabe gefunden, Heidekraut, Heide als Landschaft mit ihren brennenden Farben, glücklich und zufrieden machten sich die Bärchen ans Werk. Und ich war einmal mehr stolz auf mein Team, das es immer wieder versteht, dem optimistischen Grundgedanken unserer Zeitung Raum und Thema zu geben. 

Heide (veraltet auch Haide) ist die Bezeichnung für einen Landschaftstyp und benannte ursprünglich das vom Menschen unbebaute Land, später auch eine schlechthin unfruchtbare, nicht urbar zu machende Landschaft und war damit ein Synonym für Wildnis

Im engeren Sinne versteht die Biologie darunter heute einen Vegetationstyp des Offenlandes, der durch niedrige Sträucher oder Zwergsträucher mit immergrünem, hartem Laub geprägt ist. 

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Heide_(Landschaft)

Eine schöne Heidelandschaft gibt es auch in der weiteren Umgebung unserer Liricher Grafschaft, die Kirchheller Heide in Bottrop, wer mal gucken möchte: 

Die Kirchheller Heide in Bottrop

Die Besenheide (Calluna vulgaris), auch Heidekraut genannt, ist die einzige Art der monotypischen Pflanzengattung Calluna, die zur Familie der Heidekrautgewächse (Ericaceae) gehört. Sie ist eine prägende Pflanzenart der Heidelandschaft. Die Besenheide ist Blume des Jahres 2019.

(Quelle: Wikipedia) 

https://de.wikipedia.org/wiki/Besenheide

Heidekraut gilt als magische Schutzpflanze, es war auch ein Glücksbringer. Besonders das seltene weißblühende Heidekraut galt als begehrtes Glückskraut. Zweige davon unter das Kopfkissen gelegt, sollten Wünsche und Träume war werden lassen.

Das Heidekraut ist aber auch eine Schwellenpflanze, zwischen Licht und Dunkelheit, Leben und Tod, Sommer und Winter. Das alles macht sie zu einer beliebten Herbstpflanze, um die sich viele Legenden, Aberglaube und Traditionen ranken.

Es ist die Blume der Langlebigkeit, bedingt durch ihre lange Lebensdauer. Das macht sie zu einem Symbol der Kraft. Das Heidekraut steht auch als ein Zeichen von Schönheit, Einsamkeit und Romantik. Liebespärchen trafen sich gerne in dieser ursprünglichen Landschaft, das seltene weiße Heidekraut gilt als Symbol der Liebenden, ein Zeichen ewiger Liebe, die sich allen Situationen des Lebens und der Partnerschaft anpasst und treu diese Liebe schützt und verteidigt.

Heidekraut taugt auch zu Räucherungen, allein oder in einer Mischung mit Wacholder, Fichten-, Kiefern- oder Lärchenharz und Weihrauch nebst Myrrhe. Es entsteht beim räuchern ein trockener herber Duft. Die Räucherungen helfen beim Lösen von Bindungen, der Akzeptanz von Veränderungen und der Regulierung eines überentwickelten Ordnungssinns, sie fördert Flexibilität und Beweglichkeit. Verwendet zum räuchern wird das Kraut. 

Heidekraut hat auch in der Medizin seinen Platz, es ist seit dem Mittelalter als Heilpflanze bekannt, gegen Gicht, Rheuma und Entzündungen, sie hat blutreinigende Wirkung, als Tee und Tinktur, mit Honig gesüßt soll der Tee das einschlafen fördern. Mehr als zwei bis drei Tassen sollten es aber am Tag nicht sein, bei Überdosierung kann Heidekraut Magenbeschwerden hervorrufen, aber so ist es eben überall, die Dosis und die Anwendung ist wichtig, auch bei allen Naturheilkundemöglichkeiten. 

Das Heidekraut ist auch eine sehr gute Bienenweide, wer kennt ihn nicht, den Heidehonig, ein kräftiger Honig mit einer schönen Farbe. 

Die Erwähnung des weißen Heidekrauts als großes Glückssymbol wegen seiner Seltenheit ließ hier Hamish ganz breit lächeln, denn er konnte zu all den Recherchen hier noch beitragen, das weißes Heidekraut in seiner Heimat Schottland eine lange Tradition als Glückskraut hat und sogar der Distel als Nationalpflanze ziemliche Konkurrenz gemacht hat. Weiße Heiden, so glaubt man in Schottland, sind die Ruhestätten für Elfen. Heidekraut wird um Obstbäume gepflanzt, damit sie reiche Frucht bringen. Das englische “ heather“ für Heidekraut ist auch ein beliebter weiblicher Vorname, Heather! Bei uns ist es der Name Heide als Vorname oder auch Erika, wie eben auch die Heidekräuter bezeichnet werden. 

Und beim englischen Namen fürs Heidekraut sind wir dann auch bei den Bachblüten, Heather ist die Bachblüte Nr. 14, sie ist angezeigt bei Menschen, die ständig im Mittelpunkt stehen wollen, sie entwickeln mit Heather mehr Einfühlungsvermögen. 

Da wir oben ja schon die Möglichkeit des räucherns mit Heidekraut angesprochen hatten, schlagen wir hier doch mal wieder unser kleines Rezeptbüchlein auf, für eine Räuchermischung:

Räuchermischung „Schwelle“

  • 1 Teil Heidekraut
  • 1 Teil Beifußkraut
  • 1 Teil Mariengras
  • 1 Teil Rosmarin
  • 1 Teil Rosenblüten
  • ½ Teil Alantwurzel
  • 1 Teil Kiefernharz

Eine Räuchermischung für Entscheidungen, für „an der Schwelle stehen“, einem Übergang, einer neuen Situation, einer Veränderung. Sie fördert einen achtsamen und liebevollen Neubeginn. 

Das waren unsere gemeinschaftlichen Recherchen zum Thema Heide und Heidekraut, mir ist beim Bild auf unserem Kalender sofort das Gedicht von Theodor Storm eingefallen, eines meiner Lieblingsgedichte von ihm, weil es so tiefen Frieden und Ruhe atmet, und das haben wir sicher allesamt immer noch sehr nötig in diesen Tagen und Zeiten. 

Schwelgen wir noch ein wenig in Bildern zum Thema

und freuen wir uns dabei auf die anstehenden Herbstfreuden wieder, wie dieses verhangene Licht auf diesem Bild vom Heidekraut, auf Kuschelstunden drinnen, Bücher lesen mit einer Tasse Tee dabei, den ersten Nebel, und ja, auch und wohl vor allem den ersten richtigen Regenzeiten wieder, damit die Natur sich erholen kann von der Sommerhitze, die in diesem Jahr doch ihre heftigen Schäden hervorgerufen hat. ☕📚🌫☂☔🌧

Frau Chefredakteurin hat nun noch was in eigener Sache, ich hab ja wieder liebe Päckchen zu meinem Geburtstag erhalten, über die ich mich so sehr gefreut habe! Statt nun hier eine „große Nachlese“ zu halten, haben wir in unserer Redaktionssitzung beschlossen, daß die schönen Päckcheninhalte allesamt einen Anhang an einen Eintrag verdienen, also peu à peu erscheinen, beginnen wir heute mit dem Päckchen von Kristina mit Rani und Fleckchen und einem Geschenk, das aufgrund seiner Romantik so zauberhaft zu dieser Sonntagsausgabe paßt, guckt mal: 

Ein Leuchtturm für Teelichter, mit verschiedenen Belichtungen fotografiert, ist der nicht wonnig? Einen lieben Dank an die edlen Spender! 🤗🐈🐈❤❤

Und wie gesagt, Fortsetzung folgt, da haben wir alle noch was zum vorfreuen! 

Ein kleines Fotoexperiment von Balkonien folgt nun noch, einmal Makro, einmal normal fotografiert, 

Ringelblumenknopse

zartes kleines blaues Blümchen aus der Bienenweidesaatmischung. 

Lieder haben wir euch auch noch zum Thema rausgesucht, sie haben alle einen kleinen, wehmütigen Touch, aber so ist das wohl im Leben und vor allem im Übergang von einer Jahreszeit zur nächsten und gerade und vor allem der zum Herbst. 



Zum guten Schluß kommt nun noch ein Gedicht, aus dem wir den Titel unserer Sonntagsausgabe entlehnt haben: 

Das ist nicht Sommer mehr, das ist September … Herbst:
Diese großen weichen Wolken am Himmel,
diese feinen weißen Spinnwebschleier in der Ferne
und hinter den Gärten mit den Sonnenblumen
der ringelnde Rauch aufglimmender Krautfeuer …
und diese süße weiche Müdigkeit und diese
frohe ruhige Stille überall und trotzdem wieder
diese frische, satte, erntefreudige, herbe Kraft …
das ist nicht Sommer … das ist Herbst.

(Cäsar Otto Hugo Flaischlen, 1864 – 1920, deutscher Schriftsteller, Journalist und Redakteur)

Und damit wünschen wir euch allen einen wunderschönen Sonntag, genießt die letzten Sommertage, genießt den beginnenden Herbst, genießt euer Leben! Paßt alle gut auf euch auf und bleib oder werdet gesund, das wünscht euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia  

Habt Frieden im Herzen!