Grafschafter Wochenanzeiger – Adventskalender – Türchen 14

 

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r 

Türchen  

Lied einer weihnachtsgeschädigten Katze

Alle Jahre wieder
kommt das Weihnachtsfest
auf die Erde nieder
und mein Frauchen hetzt!

Kehrt mit ihrem Besen
jedes Zimmer aus,
ist auch im Eck` gewesen!
Wo ist meine Maus?

Schmückt in allen Räumen
mit Licht und Tannengrün.
Selbst in meinen Träumen
seh ich Lämpchen glühn!

Keine Zeit zum spielen…
„Mimi, doch nicht jetzt!
Muß Kisten noch durchwühlen,
bin viel zu abgehetzt!“

Frauchen, halt mal inne!
Du gibst mir den Rest!
Schärfe deine Sinne
für das wahre Fest!

Das soll Frieden bringen,
Frieden und auch Ruh!
Nicht das Besenschwingen
und Deko-Wahn dazu!

Laß am Kamin uns kuscheln,
wir beide, ich und du!
Alle Jahre wieder
ist dann endlich Ruh!

(© Mimi La Bohème cong meau, nach der Melodie von „Alle Jahre wieder“)

Hallo, ihr lieben Leser vom Grafschafter Wochenanzeiger, ach, ich liebe sie, die Fragezeichen in euren Augen! Ich seh euch reingucken und denken „was ist denn das für ein Kuddel-Muddel, ein Eisbär mit Freunden in der Girlande und Mimis Weihnachtsgedicht??? Na, das erklärt euch jetzt mal jemand anderes, Ruddi nämlich, denn er hat die Verantwortung fürs heutige Türchen übernommen. Viel Spaß, eure Frau Chefredakteurin.

Jau, ihr lieben Leser hier alle, da bin ich, und ich erklär euch jetzt mal, wie dieses Türchen zustande kam. Heute ist ja wieder Montag, und nachdem Luzia gestern ihr Namenstagstürchen klöppeln durfte, wollten wir anderen doch auch mal wieder ran, und ich hab mir dann sofort den Montag unter die Tatzen gerissen, denn das war doch immer der Tag von meiner Cheffin Mimi in heaven, weil es lustig werden sollte zum ungeliebten Wochenbeginn, das soll es nämlich jetzt auch wieder werden und da hab ich mir auch sofort ihr Gedicht an Land gezogen, so, das ist geklärt! Und die Eisbären??? Gemach, gemach, Rom und der eine Tag, dat kütt später! 

Denn das Gedicht hat ja so seine Bedeutung, eigentlich ist es ja alle Jahre wieder zur Advents- und Weihnachtszeit die gleiche Hektik, aber in diesem Jahr ist alles anders. Coronabedingt geht so vieles nicht, wird alles innerlicher, häuslicher, und so fällt doch als vielleicht auch mal was Gutes in diesen Zeiten der „Wahn“ des Weihnachtsrummels flach. Die vielen Besuche von Vorfeiern, Betriebsfeiern usw. usf. fallen aus, da hab ich mich für dieses Türchen mal umgesehen, was man denn nun so ganz in Ruhe mal wieder tun könnte und was vielleicht früher eine lange, schöne Tradition war, und bin bei meinen Recherchen auf folgendes gestoßen:

Briefe schreiben! 

Fast ein Relikt aus dem letzten Jahrhundert: Der handgeschriebene Brief! 

Die Nachrichtenübermittlung durch das geschriebene Wort läßt sich bis weit in die vorchristliche Zeit datieren, Babylonier ritzten Nachrichten auf Tontafeln, Ägypter schrieben auf Papyrusrollen, Griechen und Römer auf gewachsten Holztafeln. Im Mittelalter waren es vor allem drei Bevölkerungsschichten, die sich dem schreiben von Briefen und Nachrichten widmeten, die Klöster, die herrschenden Dynastien und die Kaufmannsschicht. Mit der Erfindung von Papier, Tinte und Feder wurde das Briefe schreiben dann allmählich allgemein populär, mit der Gründung der Post war dann auch bald flächendeckend für den Versand derselben gesorgt. Das Briefe schreiben erlebte seine Blütezeit und Hochkonjunktur, wieviele Briefe sind heute noch erhalten aus dem regen Briefverkehr bekannter und berühmter Persönlichkeiten. Heute ist das alles längst Geschichte, es herrschen Mails, SMS und ähnliche netzbedingte Mitteilungen vor. Einzig die Weihnachtskarte hat von der Kultur des Briefeschreibens überlebt. Denn heutzutage muß ja alles schnell gehen und immer sofort und augenblicklich an Ort und Stelle sein, da ist das Briefe schreiben gänzlich untergegangen, schließlich hat der moderne Mensch von heute dazu keine Zeit! 

Aber jetzt! Jetzt haben wir sie wieder! Wäre doch eine gute Idee, damit wieder anzufangen, vor allem und gerade jetzt in der Weihnachtszeit, die aufgrund der Pandemie-Entwicklung doch so manchen einsam und kontaktlos macht, was für eine Freude wäre da ein lieber Brief. Oder zwei, oder drei…..! Hab ich mal den Fundus der Frau Chefredakteurin dazu durchgeguckt, oben habt ihr ja schon ein Beispiel gesehen: Briefpapier, hübsch bedruckt, schöne Weihnachtskarten, Briefumschlag, Tinte und Feder. 

Gerade wenn man in der Weihnachtszeit Briefe schreibt, kann man die so wonnig mit niedlichen, nostalgischen, lustigen und glitzernden Aufklebern verzieren, guckt bloß mal, was ich da alles gefunden habe:

Sind die nicht einfach wonnig??? 

Das hier, so hat mir die Frau Chefredakteurin verklickert, waren vor langen Zeiten mal Aufkleber, die man umsonst bei der Post bekommen konnte, links im Bild, und wie das an der Kerze an der Seite dransteht: Die dufteten beim drüber reiben! Nach Honigwachs, nach Lebkuchen, ihr werdet lachen, die beiden hier, die noch übrig waren, tun das noch! 

Nochmal Aufkleber von der Post, dieses Mal mit ganz viel Glitzer!

Ganz wunderschön nostalgische gibt es, wie von anno dunnemals

richtig romantisch, oder? 

Lustig geht natürlich auch, schließlich heißt es ja „fröhliche Weihnachten“, der ist doch echt knuffig, hihihihi, mit Kerzen im Geweih! 

Engel gibt es immer viele auf solchen Aufklebern, das hier ist ein niedlicher, aber Engel gibt es auch in modern:

Klasse, watt, also ich mag die! 😇

Um Briefe zu verschicken braucht man Umschläge, in die man die reinpacken kann, soll ja nicht jeder lesen, was ich schreibe. Und um die Umschläge dann mit der Post auf die Reise zu schicken, da braucht es Briefmarken, die zeigen quasi an, daß man den Transport bezahlt hat. Und da gibt und gab es immer schon so viele schöne, daß manche Menschen angefangen haben, Briefmarken zu sammeln, viele sind da heute schon ganz viel Geld wert in Sammlerkreisen, hat mir die Frau Chefredakteurin erklärt, da hab ich gestaunt, da gibst du für prima Briefmarken, die du toll findest weil du vielleicht wie die Frau Chefredateurin ein Fan vom Tatort bist

(die Marken hat uns Brigitte/Plauen neulich geschickt, auch in einem Brief, weil sie weiß, daß die Frau Chefredakteurin Tatortfan ist!) also, da gibst du also für solche Marken 80 Cent aus, und hinterher sind sie für deine lachenden Erben mal locker ein Milliönchen oder so wert, verrückt! 

Ja, ganz soooo altmodisch muß nun heute auch keine mehr schreiben, mit Feder und Tinte, aber ihr kennt ja meine Frau Chefredakteurin, die hat natürlich beides noch. Und sagt, da könne man auch einem Hobby mit frönen, der Kalligraphie, also der Kunst des Schönschreibens. Hätte sie in der Schule immer gerne gemacht, aber heute schreibt sie auch mit Kugelschreiber oder Füllfederhalter, kurz Füller genannt. 

Paßt aber doch so schön zum altmodischen Briefeschreiben, finde ich!

Hübsch, das Briefpapier, oder?

Die Umschläge kann man dann auch noch mit einem hübschen Aufkleber verzieren, früher hat man Briefe versiegelt! War dann quasi auch gleich der Absender drauf, den man heute drauf schreiben muß, weil alle eigene Siegel hatten. 

Ja, das war nun mein Beitrag zu diesem Türchen, ich hoffe, es hat Freude gemacht und ich konnte euch vielleicht bissel Anregung geben. Das würde mich freuen und ich verbleibe dann

mit freundlichen Grüßen

euer Ruddi (so oder mit „Hochachtungsvoll“ oder mit „lieben“ Grüßen unterschreibt man dann den Brief!) 

Hej, hör ich euch jetzt rufen, Ruddi, wie, du verbleibst mit freundlichen Grüßen, wo bleibt denn unser Adventskalendertürchen und sein Inhalt??? Hach, ja, da war ja noch was und ich hatte ja eh noch was aufzuklären, na, dann alle Mann/Frau ran an den Adventskalender

Wie schrieb das Reinhard Mey in seinem Lied „Zwei Hühner auf dem Weg nach vorgestern“ so schön? „Die Spannung wird schier unerträglich, man hört sie knistern, sonst hört man nichts.“ 

Naaaa???

So, und da löst sich nun endlich auch die Girlande am Anfang auf, ein Eisbär!!!

Frau Chefredakteurin hat ehrlich gequietscht vor Vergnügen, na, und wir Bären natürlich auch alle, allen voran, klaro, Bruno, Luzia und ich! 

Isser nicht supersüß und niedlich???

Und schön passend in frostiger Atmosphäre fotografiert von der Frau Chefredakteurin. 

Und das Türchen vom zweiten Adventskalender??? Büdde schön:

Na, ich finde, das paßt doch wunderbar zu meinem Türchen mit dem ganzen „Kuddelmuddel“, Eisbären, Mimi-Gedicht, Briefeschreiben und obendrauf ein

Curry thailändisch! Wahnsinn!

Apropos Briefeschreiben: Wir haben schon die ersten Weihnachtskarten an der Leine hängen

So, ihr lieben Leser, nun folgen hier noch ein paar feine und lustige Eisbärbilder

 

und zum Schluß gibbet noch was für auf die Ohren, montagsmimitraditionsgemäß (😮! was ein Wort!) natürlich was lustiges, hatten wir auch schon mal, ist aber immer wieder fein!

Text steht drunter bei Youtube bei „mehr ansehen“! Zum fröhlichen mitschmettern! 

Kommt alle gut in die neue Woche, habt einen schönen und hoffentlich fröhlichen Montag, laßt euch nicht verdrießen, macht das beste aus allem, haltet die Ohren steif, paßt auf euch auf und bleibt oder werdet alle gesund, das wünscht euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia und 

euer Ruddi                                                      

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Adventskalender – Türchen 13

 

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r 

Türchen  

Sankta Lucia

Natten går tunga fjät runt gård och stuva.
Kring jord som sol förlät, skuggorna ruva.
Då i vårt mörka hus, stiger med tända ljus,
Sankta Lucia, Sankta Lucia.

Schwer liegt die Finsternis auf unseren Gassen,
lang hat das Sonnenlicht uns schon verlassen.
Kerzenglanz strömt durchs Haus. Sie treibt das Dunkel aus:
Santa Lucia! Santa Lucia!

Natten var stor och stum. Nu hör, det svingar,
i alla tysta rum, sus som av vingar.
Se på vår tröskel står vitkläd, med ljus i hår,
Sankta Lucia, Sankta Lucia.

Groß war die Nacht und stumm. Hörst du’s nun singen?
Wer rauscht ums Haus herum auf leisen Schwingen?
Schau, sie ist wunderbar, schneeweiß mit Licht im Haar:
Santa Lucia! Santa Lucia!

„Mörkret skall flykta snart ur jordens dalar.“
Så hon ett underbart ord till oss talar.
Dagen skall åter gry, stiga ur rosig sky,
Sankta Lucia, Sankta Lucia.

Nacht zieht den Schleier fort, wach wird die Erde,
damit das Zauberwort zuteil uns werde.
Nun steigt der Tag empor, rot aus dem Himmelstor:
Santa Lucia! Santa Lucia!

(schwed. trad. und deutsche Übersetzung)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, unschwer zu erkennen, heute ist wieder Lucia-Tag, einer der schönsten Tage des gesamten Adventskalenders. Wir haben ihn schon oft sowohl im Blögchen, als auch im Grafschafter Wochenanzeiger gefeiert, und als meine Redaktionsmitglieder hier so unser Archiv durchgeblättert hatten, bekam jemand ganz glänzende Augen: Unsere Luzia, ob sie vielleicht den Eintrag machen dürfe? Aber natürlich, liebe Luzia, das ist doch auch dein Namenstag! 

Da bin ich, ihr lieben Leser, und werde euch nun vom heutigen Luciatag berichten, dem Tag, der in den nordischen Ländern Schweden, Dänemark, Norwegen und Finnland gefeiert wird als der Tag, der wieder Licht ins Dunkel bringt, da er vor der Einführung des Gregorianischen Kalenders 1752 in Schweden gut ein Jahrhundert lang der kürzeste Tag des Jahres war. 

Nun kehrt das Licht zurück!

Die Feierlichkeiten zu diesem Fest beginnen am Morgen in der Familie, die älteste Tochter des Hauses ist die Luciabraut, sie trägt ein weißes Gewand, ein rotes Band um die Taille und einen Kranz mit Kerzen auf dem Kopf. Wißt ihr noch, wie in einem Jahr mal unsere liebe Mimi in heaven, als älteste Tochter des Hauses, die Luziabraut war? 

Stand ihr doch gut, der Kranz mit den weißen Kerzen, nicht wahr? 😘

Die ganze Familie wird am Morgen von der Lucia geweckt, sie bringt ihrer Familie den Kaffee und die frischgebackenen Lussekatter, ein schwedisches Hefegebäck. 

Aus der Familie setzt sich die Feier dann öffentlich fort, in Kindergärten, Schulen und am Arbeitsplatz. Der Lucia folgen weitere Mädchen (tärnor), die Kerzen in den Händen halten, sowie manchmal auch Sternenknaben (stjärngossar), Pfefferkuchenmännchen (pepparkaksgubbar) und Wichtel (tomtar) in einer regelrechten Prozession. 

 

In diesem Jahr fällt das Luciafest mit dem 3. Advent zusammen, das finde ich schön, weil doch der Lichterkranz, den die Lucia auf dem Kopf trägt, sehr viel mit dem Adventskranz mit den heute 3 Kerzen gemeinsam hat. 

Ich hab euch auch noch ganz feine Videos rausgesucht mit Hilfe der Frau Chefredakteurin, wir haben beim angucken, um zu prüfen, welches wir einstellen wollen, alle ganz andächtig geguckt und gelauscht, und leise mitgesungen, den Text hatten wir ja aus dem obigen Gedicht, das ist so ein wunderbar stimmungsvolles Fest, es zeigt so eindrucksvoll die Sehnsucht der Menschen (und Tiere!) nach dem Licht. Das erste wurde von uns allen als absoluter Liebling erkoren, aber urteilt einfach selbst: 

Ist das nicht einfach nur wunderschön??? Nun folgt ein Video aus Finnland, mit Proben zum Fest, auch das gefiel uns allen sehr:

Zum Schluß folgt nun ein längeres Video mit auch anderen Liedern als dem bekannten Lucia-Lied, auch das gefiel uns sehr:

Daß ich den Eintrag zu diesem schönen Tag mache, paßt wunderbar, denn von unserem Redaktionsteam wäre ich heuer die älteste Tochter! Da hab ich euch doch auch mal mit Hilfe der Frau Chefredakteurin schöne „Lichtbilder“ gemacht, guckt:

Die Schneekristalle am „Weihnachtsbäumchen“ leuchten!

Und Nils leuchtet wieder, unser Leuchte-Eisbär:

Hübsch, nicht wahr? 

Das paßt doch fein zum Fest. 

Damit wünsche ich euch nun einen schönen, besinnlichen, frohen und lichten Lucia-Tag, der Tag, der im hohen Norden als Sieg des Lichts über die Dunkelheit gefeiert wird, stimmungsvoll mit Kerzen, die das Dunkle erleuchten, auch das dunkle Innere in den Seelen der Menschen, auch sie sollen wieder „licht“ werden und das Licht weitertragen in die Herzen der anderen. „Mache dich auf und werde Licht“, ein Lied in der Kirche nach einem alten Bibeltext, Jesaja 60:1 Und das rufe ich euch nun hier zu:

Mache dich auf und werde Licht! 

 

So, und nun müssen wir doch noch die Adventskalendertürchen öffnen, ich fang dann mal an:

Ganz langsam und spannend wieder….

Wer guckt denn da so schelmisch?

Na, das paßt doch nun aber wunderbar, ein kleiner Pinguin, welch ein feines Pendant zu mir als Eisbärin!

Und ein niedliches, leuchtendes Tannenbäumchen hat er mitgebracht, auch das paßt so schön zum Lichtertag heute! Frau Chefredakteurin hat ihn mal stilvoll wieder in Szene gesetzt:

Guckt bloß, die Füße!

Wonnig! Und was war im Gewürzadventskalender? 

Tomatensalz! Auch sehr passend wieder, denn die Frau Chefredakteurin hatte kleine Tomaten mitgebracht aus dem Einkaufsladen. 

Damit wären wir nun wieder am Ende unseres heutigen Türchens angelangt, ich war die erste, die den Reigen bei Einträgen der Redaktionsmitglieder eröffnen durfte, und wünsche euch nun zusammen mit der Frau Chefredakteurin und meinen Teamkollegen einen wunderschönen Tag, paßt alle gut auf euch auf, bleibt oder werdet gesund, das wünscht euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Luzia und Otto  

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Adventskalender – Türchen 12

 

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r 

Türchen  

Die Weihe der Nacht

Nächtliche Stille!
Heilige Fülle,
wie von göttlichem Segen schwer,
säuselt aus ewiger Ferne daher.
Was da lebte,
was aus engem Kreise
auf ins Weitste strebte,
sanft und leise
sank es in sich selbst zurück
und quillt auf in unbewußtem Glück.
Und von allen Sternen nieder
strömt ein wunderbarer Segen,
daß die müden Kräfte wieder
sich in neuer Frische regen,
und aus seinen Finsternissen
tritt der Herr, so weit er kann,
und die Fäden, die zerrissen,
knüpft er alle wieder an.

(Christian Friedrich Hebbel, 1813 – 1863, deutscher Dramatiker und Lyriker)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, nun ist in unserem Adventskalender mit dem heutigen Tage schon Bergfest! Die Hälfte der Wegstrecke durch den Advent auf den Heiligen Abend zu liegt hinter uns! 

Dann öffnen wir doch erst einmal wieder das heutige Türchen, 

was glitzert uns denn da nun wieder entgegen? 

Ein Weihnachtsmann? Ja, aber ein ganz besonderer Weihnachtsmann…..

ein Mann…ääääh, ne, Weihnachtsmann im Mond!

Und der hübsche Kerl regte die ganze Redaktion zum träumen an, ein Weihnachtsmann im Mond, Bergfest, Schnee…..Weihnachten in den Bergen! Eine verschneite Hütte, weitab von allen Unbilden dieser Welt, fern vom Getümmel, eins mit der Natur, mit der Familie und lieben Freunden! 

Welche Freuden uns da erwarten würden! Frau Chefredakteurin hatte ja schon einmal mit Familie und Freunden Weihnachten in den Bergen, in Bayern, aber leider ohne Schnee. Im Januar im gleichen Jahr war er dort reichlichst vorhanden:

Ist das nicht einfach wonnig? Wenn wir das dann noch in den hohen Norden verlegen würden, könnten wir bestimmt so wie hier auf dem Bild Rentiere streicheln! 

Und mannigfaltige andere Winterfreuden genießen! 

Am Heiligen Abend würden wir in den Stall und im Feld zu den Tieren gehen, die können reden in der Heiligen Nacht! 

Vor Mitternacht wird dann der Pferdeschlitten angespannt

zur Fahrt in die Christmette zur Kirche. Eins meiner Lieblingsbücher ist „Und ewig singen die Wälder“ von Trygve Gulbranssen, da wird eine solche weihnachtliche Mettenfahrt so wunderbar beschrieben, da kann ich mich immer so reinträumen. 

Wenn wir dann alle durchgefroren wieder zu Hause angekommen sind, wärmen wir uns erst einmal alle auf am herrlich brennenden Kaminfeuer 

in der guten Stube.

Mit Kaffee und Tee, natürlich schon mit Weihnachtsgebäck. 

Während wir in der Christmette waren, war sicherlich zwischendurch, von uns allen ungesehen, nur beobachtet von den Tieren im Stall, im Haus und in Wald und Flur, der Weihnachtsmann mit seinem Rentiergespann da und hat die Geschenke gebracht. 

Und still und leise rings um den Weihnachtsbaum gelegt! Welche Spannung, bis das Glöckchen klingelt und wir alle in die Weihnachtsstube dürfen, wie dazumal als Kinder! 

Dann gehen wir zufrieden und müde in die gemütlichen Betten, draußen schneit es leise und eine Eule ruft

Und am anderen Morgen, nach einem ausgiebigen Frühstück, stapfen wir durch die verschneite Natur

Wenn wir von unserem erfrischenden Spaziergang zurückkehren, dann wartet schon das große Weihnachtsessen auf uns

und wir können es uns schmecken lassen, in fröhlicher Runde mit lachen und scherzen und gemütlichem beieinander sein! 

Langsam senkt sich dann der Abend auf den 1. Weihnachtstag, die schönen Lichter gehen wieder überall an, von ferne hört man Kirchenglocken klingen, 

und wir genießen die Ruhe in unserer gemütlichen Weihnachtsstube, klönen noch ein bissel und trinken einen herrlich süffigen, natürlich selbst zubereiteten, Glühwein! Und hier wäre jetzt der Platz für unser zweites Türchen des heutigen Tages am Gewürzadventskalender, denn guckt bloß mal, wie passend das zu meiner Idee für diesen Eintrag ist:

Glühweingewürz!!!

Mit feiner, weihnachtlicher Tasse! 

Und lecker Glühwein, Holunderglühwein, fürs Wochenende! 

So, das war es nun wieder zum Türchen 12, ich mußte mich gerade erstmal bissel schütteln und besinnen, so sehr hatte ich mich beim schreiben in die schöne Berghütte mit uns allen versetzt. Ich hoffe, es hat auch euch gefallen, dann wünschen wir euch einen schönen und hoffentlich keinen stressigen Samstag, bewahrt die Ruhe und laßt euch eure Zuversicht nicht rauben, wenn es auch derzeit wieder schwer fällt, paßt auf euch auf und bleibt oder werdet alle gesund, das wünscht euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia  

Habts fein!  

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Adventskalender – Türchen 11

 

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r 

Türchen  

Die Weihnachtsbäume

Nun kommen die Weihnachtsbäume
aus dem Wald in die Stadt herein.
Träumen sie ihre Waldesträume
weiter beim Laternenschein?

 

Könnten sie sprechen! Die holden Geschichten
von der Waldfrau, die Märchen webt,
was wir uns alles erst erdichten,
sie haben das alles wirklich erlebt.

Da stehn sie nun an den Straßen und schauen
wunderlich und fremd darein,
als ob sie der Zukunft nicht recht trauen,
es muß doch was im Werke sein.

Freilich, wenn sie dann in den Stuben
im Schmuck der hellen Kerzen stehn,
und den kleinen Mädchen und Buben
in die glänzenden Augen sehn,

dann ist ihnen auf einmal, als hätte
ihnen das alles schon mal geträumt,
als sie noch im Wurzelbette
den stillen Waldweg eingesäumt.

Dann stehen sie da, so still und selig,
als wäre ihr heimlichstes Wünschen erfüllt,
als hätte sich ihnen doch allmählich
ihres Lebens Sinn enthüllt;

 

als wären sie für Konfekt und Lichter
vorherbestimmt, und es müsste so sein,
und ihre spitzen Nadelgesichter
sehen ganz verklärt darein.

(Gustav Falke)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, da haben wir nun in diesem Türchen 11 mal wieder eines der schönsten Zutaten vom Weihnachtsfest beim Wickel: Den Tannenbaum! Wie uns nun diese Idee gekommen bist, erzählen wir mal von Anfang an, nämlich mit dem öffnen vom Türchen 11 vom Adventskalender:

Und wieder steigt die Spannung:

Na, was ist da denn nun wohl drin?

Hach, fein, noch so ein schönes Weihnachtsmanngesicht, schnell aus dem Türchen klauben!

Ist der nicht wieder hübsch? Und er glitzert so schön, wenn Licht drauf fällt! Wie der wohl aussehen mag, wenn er mal an den Weihnachtszweigen hängt? Das war das Stichwort, wie ihr wahrscheinlich schon unschwer am fotografischen Umfeld des Weihnachtsmannkopfes bemerkt habt. 

Denn sie standen doch noch draußen auf Balkonien, die schönen und so fein nach Tanne duftenden Zweige, die uns wieder den Weihnachtsbaum ersetzen sollen, da schreiten wir doch einfach mal zur Tat und holen sie endlich rein, damit auch in unseren Redaktionsräumen der Weihnachtsduft einzieht. 

Ahnungs- und geheimnisvoll gegen das Licht im dunklen fotografiert, was haben wir denn da gezaubert?

Das! Die Zweige sind drin, in einer schönen, mal von meiner verstorbenen Nachbarin geschenkt bekommenen Vase, zur Standfestigkeit und besserem Arragement kam ein großes Glas hinein, das wir mit dem hübschen roten Dekostoff mit Sternchen dran umwickelt haben, damit es schöner aussieht. Und dann haben wir voller Vergnügen die bis jetzt aus dem Adventskalender geklaubten Figürchen angehängt! Sieht das nicht lieb und wunderschön aus? 

Links davon ist unser Redaktionsbüro, wo die Frau Chefredakteurin nächtens an den Türchen werkelt, die Deko macht auch Fortschritte, unser Nußknacker in Form eines Köbes steht wieder vor dem Kamin, ein so feines Geschenk vor Jahren schon von Britta-Gudrun. 

Da seht ihr mal die Vase in ganzer Pracht und das hübsche Dekotuch mit den Sternen. Die große Glasvase im Ständer haben wir mit Schneekristallen verziert, da brauchen wir nun noch neue Batterien, dann können die leuchten! Das wird schön stimmungsvoll aussehen! 

Süß, die Figürchen daran, nicht wahr, die Freude war wirklich groß bei allen Redaktionsmitgliedern. 

Richtig schön heimelig sieht es wieder aus im Büro und dem redaktionellen Wohnzimmer. 

Die Schneekristall-Lichterkette haben wir bis runter an den Ständer „gefriemelt“! 

Und wo wir nun schon bei Tanne, Zweigen und Weihnachtsbaum sind, selbstverständlich gibt es nun auch endlich in unserer Redaktion einen Adventskranz, dieses Jahr haben wir uns was ganz neues einfallen lassen, guckt mal: 

Wir haben den kleinen Tisch am Fenster benutzt, den, auf dem immer Mimis Trinkkrug stand, ihr zu Ehren steht in diesem Jahr dort der Adventskranz, wir glauben, das freut sie sehr. Was die Gläser zu bedeuten haben, wollt ihr wissen? 

Wir haben in diesem Jahr auf dem Kranz auf Kerzen verzichtet, dafür hatten wir wieder den schönen alten roten Ständer zum aufhängen des Kranzes rausgekramt, da sieht er immer so schön aus mit seinem dunklen grün, deshalb stehen nun die Gläser, bzw. Teelichthalter, um den Kranz, vier an der Zahl, für jeden Adventssonntag eines. 

Die Deko vom Kranz, hübsch, aber sparsam, damit das Grün zur Geltung kommt. 

Und er riecht so schön!!! Am Fenster, das paßt nun auch so fein zu diesem Türchen, ist er wieder vertreten:

Unser Leuchtebäumchen, auch das wird Mimi freuen, er leuchtet direkt vor ihrem Birkenpferd hinauf in den Himmel zu Wolke und Stern! 

Befriedigt hat die Frau Chefredakteurin unter dem beifälligen Gemurmel ihrer bärigen Redaktionsmitglieder ihr Werk bewundert, da meinte dann meine Crew, es wäre doch in diesen Tagen und Zeiten immer auch was zum lachen gefragt, und wenn ich doch nun schon das schöne Gedicht zum Eingang aus einem früheren Eintrag entlehnt hätte, wie wäre es denn dann auch noch mit einer Episode aus eben diesem früheren Türchen im damaligen Blögchen? Ach, das ist eine gute Idee von euch, das machen wir, und so folgt jetzt hier die Episode aus dem Türchen 18 vom 18. Dezember 2015, unter dem Titel: Pleiten, Pech und Pannen:

„Dieses Weihnachten war das Weihnachten 1987, Björn ein Schulkind im ersten Jahr, und wir hatten uns mit Freunden und deren beiden Söhnen, einer in Björns Alter und sein Freund, der kleine Bruder seines Freundes 2 Jahre jünger, entschlossen, mal über die Feiertage, also Weihnachten und Silvester, nach Bayern in ein Ferienhäuschen zu fahren, wir wollten endlich mal Weihnachten im Schnee! Dies vorab: Es war wundervoll, aber von Schnee weit und breit keine Spur, die ganzen Tage nicht, erst als wir wieder nach Hause fuhren, wirbelten die Flocken vom Himmel, aber das war nur ein kleiner Teil des Dramas, hihihi!

Die Schwiegereltern meiner Freundin waren ebenfalls mitgefahren, sie hatten sich aber im Ort eine Pension gesucht. In unseren Ferienhäusern stand zur Anreise schon jeweils der schönste, fertig geschlagene Christbaum vor der Tür, bereit zum schmücken, wir hatten alles von daheim mitgebracht, das war so schön! Bei den Schwiegereltern wurde der Baum ebenfalls von der entsprechenden Pension gestellt, und als unsere beiden Prachtbäume fertig geschmückt und mit (funktionierenden!) Lichterketten versehen waren, haben wir uns auf den Weg gemacht, um nun den Baum der Großeltern zu bewundern. Unsere Freunde waren schon ein bissel vorausgegangen, und als wir drei dort ankamen, kam uns meine Freundin entgegen mit einem Gesicht, in dem sie nur mühsamst das Lachen unterdrücken konnte, es standen ihr buchstäblich die Tränen in den Augen, sie gestikulierte wild und nahm uns erst mal an die Seite und beschwor uns, beim Eintreten sofort, laut und überschwenglich den herrlichen Christbaum zu bewundern, wenn wir ihn sehen würden, würden wir schon wissen, warum! Neugierig betraten wir das Pensionszimmer, und was sich unseren Augen da bot, wird mir auf immer unvergeßlich bleiben und bringt mich hier beim schreiben bereits wieder zu einem Lachanfall! Ein Weihnachtsbaum! Aber was für einer! Groß, ja, doch, so ca. 1,80 m, breit? Ja, doch, auch! Grün? Tja, also, das wäre jetzt ein bissel übertrieben, ja, doch, es waren grüne Nadeln dran, doch, so ca. 150 Stück auf die Quadratmeterfläche eines 1,80 m hohen und ca. unten wenigstens 80 oder mehr Zentimeter breiten Baumes, kurz und gut: Das war ein besserer Stecken! Ich mußte auf dem Absatz kehrt machen, ich konnte das Lachen einfach nicht unterdrücken, die Kinder haben das „Ding“ einfach nur angestaunt, die waren sprachlos, Gott sei Dank! Denn die Großeltern waren begreiflicherweise not amused, hatten das „Ding“ aber doch nach allen Regeln der Kunst geschmückt. Auch hier mit einer funktionierenden Lichterkette! Die riß das ganze ehrlich raus, ich lach mich weg, mir laufen die Tränen! Aber das war beileibe nicht das Ende vom Drama um den spiddeligen Weihnachtsbaum!

Wir saßen dann, nachdem wir alle mehr oder weniger mühsam unsere Fassung wiedererlangt hatten, gemütlich bei den Großeltern und tranken Kaffee, die Kinder spielten, und plötzlich stieß mich meine Freundin heftig an und machte eine Kopfbewegung zum „Baum“, und ich sah dann erst nur so aus den Augenwinkeln, wie er sich gaaaaaanz langsam zur Seite neigte! Er tat das erst so richtig mit Bedacht und wie eine gut vorbereitete Inszenierung, um dann auf einmal mit einem Ruck und scheppern und knall auf den Boden zu krachen!

Erst großer Schrecken, der Großvater fluchte, war wirklich nicht schön für die Ohren der noch anwesenden Kinder, lol, und dann war es um unserer aller Fassung geschehen, wir haben gewiehert vor Lachen und Tränen geweint, es war einfach überwältigend! Dieses Erlebnis kommt noch heute oft zur Sprache, gerade in diesen Tagen, und der Lacherfolg ist immer noch der gleiche, es war einfach ein sooooo köstliches Bild, wie dieser „Baum“ so für sich selber beschlossen hat, jetzt reicht es mir, ich fall jetzt um!

Er ist dann entschmückt und entsorgt worden, ich glaube, daß war für alle, auch den Baum, das beste!“

Wann immer ich an diese Geschichte denke oder sie, wie jetzt, mal wieder lese, rollen bei mir die Tränen vor lachen, da muß man live dabei gewesen sein, eigentlich ist das unbeschreiblich. Bei der Freundin handelt es sich im übrigen um die, die mir hier gegenüber wohnt, mit Kater Devil, den ich dazumalen in ihrer Urlaubszeit betreut habe und der zu Mimis Freundesliste gehört. 

Ich hoffe, ihr habt alle auch noch einmal Spaß an dieser legendären Geschichte gehabt, auch wenn es sich dabei, wie im Fernsehen halt, um eine Wiederholung handelt! 😉😂 Aber Lachen ist doch in diesen Zeiten so gesund! 

So, ihr Lieben, nun müssen wir natürlich noch das zweite Türchen hier öffnen, das vom Gewürzadventskalender, na, dann: 

Wir machen auch das wieder spannend! 

Ein ganz fein passendes Gewürz, Ingwer, und sehr gesund, da haben wir jetzt ganz doll was für unser aller Immunsystem getan: Wir haben (hoffentlich!) herzlich gelacht und mit Ingwer könnten wir uns jetzt einen schönen Tee machen, das paßt doch wunderbar! 

Zum Abschluß von unserem Türchen 11 haben wir jetzt noch ein paar schöne Bilder vom Thema Tannenbaum

und damit wünschen wir euch allen einen feinen Freitag, das Wochenende ist in Sicht und damit schon der dritte Advent, die Zeit rennt! Macht euch alle keinen Streß, gerade in diesem Jahr ist Ruhe und Gelassenheit so wichtig, paßt alle gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, das wünscht euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Adventskalender – Türchen 10

 

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r 

Türchen  

Teddybär-Gedicht

Die Flocken sinken leis hernieder,
die Kinder singen Weihnachtslieder.

Der Teddy traurig denkt bei sich:
Gibt’s Weihnachten wohl auch für mich?

Vor lauter Schenken, Lichter, Essen,
da haben die mich glatt vergessen!

Doch siehe da – er glaubt es kaum – ein Päckchen liegt noch unterm Baum.

Und was ist drin? Jetzt staunt er sehr!
Ein neues Kleid für Teddybär!

(Verfasser unbekannt)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, herzlich willkommen im Türchen 10 unseres Adventskalenders. Na, alle schon wieder neugierig? Dann wollen wir mal wieder zur Tat schreiten und öffnen behutsam und vorsichtig Türchen 10

Spannend!

Tadaaaaa!!!

Hej, nicht alle durcheinander quietschen, lach, jaaaaa, das ist ein niedlicher Teddybär mit ebenso niedlicher Weihnachtsmann-Mütze! 

Ist der nicht entzückend??? Mein Team hat sich geradezu überschlagen vor Begeisterung, und wie auf Kommando gingen die Blicke meiner Redaktionsmitglieder zu meinem alten Teddybären, meinem Bernhard, da wäre er doch wohl ganz besonders als Gast-Autor gefragt, bei all den vielen altgedienten Jahren als mein Teddybär, ob er wohl Lust habe? Na, das brauchten meine Bären vom Team ja eigentlich gar nicht fragen, und ob er hatte, seine Augen funkelten vor Freude: 

Ja, dann sag ich hier auch erstmal hallo, ihr lieben Leser alle, ich bin ja schon allen bekannt hier, glaube ich, falls noch jemand eher neu dabei ist: Mein Name ist Bernhard und ich bin der heißgeliebte Teddybär der Frau Chefredakteurin und hab bereits das stolze Alter von 64 Jahren erreicht! Das oben eingestellte Gedicht gefällt mir sehr, auch Teddys lieben es, zu Weihnachten beschenkt zu werden. An mein allererstes Weihnachten in meinem Bärenleben erinnere ich mich noch sehr gut, denn da war ich das Geschenk:

Guckt, da sitz ich neben eurer Frau Chefredakteurin, meiner Monika. da war sie 4 Jahre alt, Weihnachten 1956, und ich noch ganz neu, gerade erst vom Christkind geliefert worden. Das war eine Freude, als mich Monika damals unterm Weihnachtsbaum fand, sie hat mich ganz fest in ihre Arme genommen und ist mit mir durchs Zimmer getanzt. Und von diesem Augenblick an waren wir unzertrennlich! 

Das war erst einmal mein Familienweihnachten mit allen Familienmitgliedern meiner Monika, ich mußte doch die ganze Familie kennenlernen. 

Wie ihr auf den Bildern seht, wir waren ein unzertrennliches Gespann, ich durfte überall hin mit, selbst, als meine Monika schon größer war, und dann wurde ich, als sie erwachsen war, geheiratet hatte und einen kleinen Jungen bekam, der Spielkamerad von ihrem kleinen Jungen, dem Björn. Da kann ich auf ein schönes, erfülltes Teddybärenleben zurückblicken, wenn ich heute, immer noch heiß geliebt und ab-geliebt, meinen Altersruhesitz auf der Couch im Wohnzimmer habe, wo ich im übrigen das ganze Team vom Grafschafter Wochenanzeiger unter meinen Fittichen habe, die holen sich doch auch schon mal so manchen guten Rat von mir. 

Da sitz ich dann, und kann auf das Bärenteam runter gucken, und hab ganz liebe Kumpels an meiner Seite, die im übrigen, wie passend zu einem Adventskalender, von der Monika mal auf Weihnachtsmärkten adoptiert wurden. 

Schickes Pullöverchen, wat? Ja, ich bin halt auch ein Ruhrpottbär, wie der Ruddi. 

 

Der hier ist ganz knautscheweich! 

Da sind wir alle drei, links neben mir geht die Bärentruppe mit dem Brummi weiter, dem Teddy von den Eltern meiner Monika, der ja geerbterweise hier bei uns eingezogen ist, und unter mir sitzt das bärige Redaktionsteam. 🐻

Von meiner Monika und überhaupt aus diesem Blögchen hier weiß ich ja schon lange, daß hier so gut wie alle Teddybärenfans sind, und ganz viele sogar genau wie meine Monika ihre geliebten Lebensgefährten aus Kindertagen noch haben. Das macht uns Teddys wirklich stolz, wenn wir nach einem langen Bärenleben zufrieden auf den Sofas sitzen, und in Erinnerungen schwelgen, als unsere Besitzer noch klein waren, und, genau wie meine Monika bei und mit mir, ihren kuscheligen Weggefährten jeden Kummer anvertrauten und jedes Glück und jede Freude teilten mit uns. Und auch, wenn man uns die Jahre schon sehr ansieht

bleiben wir immer die geliebten Teddys der Kinderzeit, und manches mal gehen wir dann in die nächste Generation über. Das wollte ich euch zum heutigen Türchen mit dem Teddybären drin doch mal erzählen, ich freu mich sehr, daß das Bärenteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit diese ehrenvolle Aufgabe anvertraut hat. Meine Monika, eure Frau Chefredakteurin, macht jetzt dann noch ein bissel mit ganz feinen Teddybären-Bildern weiter, also, ich war davon begeistert und das Bärenteam auch. Wünsch ich euch allen jetzt viel Spaß noch bei und verbleibe bis zum nächsten Mal

euer Bernhard.

Ja, da hat sich mein Teddy gefreut, daß er mal wieder dabei sein durfte, und ich hab euch jetzt zum abrunden noch ein paar feine Teddy-Bilder anzubieten:

Auch Teddys haben Spaß am Wintersport, und überhaupt am Winter, und natürlich an Weihnachten!

So ähnlich sah mein Bernhard damals aus, als er Weihnachten ganz frisch und neu zu mir kam, allerdings mit roter Schleife statt mit blauem Schal. 

Und selbstverständlich lassen wir hier natürlich nicht unsere ebenso geliebten Eisbären außen vor, büdde schön! 

Vermißt ihr was? Ach, das Türchen vom Gewürzadventskalender? Na, das kommt natürlich noch, und zwar jetzt, denn das paßt so prima zu Teddy- und -bären aller Arte, guckt mal: 

Hihihihi, das machen wir auch wieder spannend, ganz klar! 

So, da isses, ist das nicht klasse?

Himbeer-Curry! Wieso das zu Bären paßt? Na, Bären lieben Himbeeren und aus Himbeeren kann man Himbeeren liebende HimbÄren machen! 😂😊😋

Damit sind wir nun wieder am Ende von Türchen 10 angelangt und hoffen, ihr hattet alle wieder eure Freude dran. Habt einen schönen Donnerstag, laßt euch nicht stressen, paßt auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, das wünscht euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto, Luzia und Gast-Autor Bernhard.

 

Habts fein!  

 

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Adventskalender – Türchen 9

 

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r 

Türchen

Weihnachtszwerge

Seht, da kommen aus dem Berge
viele kleine Weihnachtszwerge
und sie laufen tripp, tripp, trapp,
eilig schnell den Berg hinab.

Gucken durch die Fensterlein
zu den Kindern groß und klein.
Horchen an der Türe still,
was das Kind sich wünschen will.

Grad ruft Lieschen freudig aus:
“Ich wünsch mir ein Puppenhaus.”
Und die Zwerge freun sich nun,
denn da gibt es viel zu tun.

Und sie hobeln zisch, zisch, zisch,
für das Häuschen einen Tisch.
Rühren Leim im Topf herum,
hämmern fleißig bum, bum, bum.

Stühlchen sind schon fertig jetzt,
Püppchen werden drauf gesetzt.
Püppchen sind es ihrer fünf,

Zwerge stricken ein paar Strümpf.
Nähen schicke Kleider schnell,
singen dabei froh und hell:

„Bald nun ist Weihnachtszeit, fröhliche Zeit…“

(Verfasser unbekannt, Fingerspiel)

Hallo, ihr lieben Leser vom Grafschafter Wochenanzeiger, da sind wir nun heute beim Türchen 9 und freuen uns allwieder auf eure Neugierde, was sich denn wohl hinter diesem Türchen in unserem Adventskalender mit den Figürchen versteckt haben mag…..schaun wir mal!

Da ist es, das Türchen 9, vorsichtig aufmachen…..

wir machen es wieder spannend, lach!

Traraaaa….der nächste kleine Schneemann!

Wieder ein solch niedlicher Geselle, mit all den hübschen, glitzernden Details, dem buntgeringelten Schal, dem Adventskranz in den mit Handschuhen geschützten Schneefäusten, dem stilisch-grünen Hut und dem mit Schneekristallen übersäten Hinterteil! Aber wir waren trotzdem ein bissel ratlos in der Redaktion, hatten wir doch schon mehrere Schneemann-Einträge im heurigen Adventskalender, wohin sollte uns dieser feine Kerl denn nun mal hinführen? Da kam uns wieder einmal der Zufall zu Hilfe, denn als wir auch ihn wieder in der schönen Schneelandschaft unserer Weihnachtsdecke posieren ließen

und ihn auf dem letzten Bild so wunderbar zwischen den Tannen vor dem kleinen Haus aufgestellt hatten, da dachten wir daran, daß er eigentlich genau die richtige Größe zum stehen vor einem Puppenhaus hat; wir gestern schon so hübsche Miniaturen einer Puppenküche gezeigt haben; Frau Chefredakteurin der Frau Silberdistel im gestrigen Kommentar von ihrem originalgetreuen Puppenherd berichtet hatte; jaaaa, da war der Sprung leicht: Ihr habt es vielleicht sogar dem Gedicht schon entnommen: PUPPENHAUS! 

Denn wir haben ja immer noch das Material hier, ein feines Puppenhaus zu bauen, und zeigen euch nun mal alle die hübschen Zimmer. 

Guckt mal, auch in dieser Küche gibt es den kleinen Fleischwolf! 

 

Und hier ist nun auch ein ähnlicher Küchenherd, wie die Frau Chefredakteurin der Frau Silberdistel berichtet hatte, den sie in ihrer Kinderzeit besaß, somit hat die Überlegung und damit eigentlich Frau Silberdistel diesen Eintrag angeschoben! 

Wir haben uns gekringelt über die kleinen Mini-Topflappen, ist das nicht süß? 

Ist das nicht einfach wonnig? Darf aber doch auch nicht fehlen im Puppenhaus, ein Klo! 

Vornehmes Haus, die haben sogar goldene Wasserkräne! 

Die Frau Chefredakteurin ist ein richtiges Puppenstubenkind, die ganze Redaktion meiner Bären hier hat sinnig in sich rein geschmunzelt, als sie meine glänzenden Augen beim erstellen des Eintrags sahen, und irgendwann hatte ich die Idee, mal im Netz zu gucken, was es da denn wohl noch an Herrlichkeiten gibt zu diesem Thema, und was ich da gefunden habe, das möchte ich euch nicht vorenthalten und verlink euch die Seiten hier nun mal, wer Spaß an dieser Miniaturwelt hat, der kommt hier voll auf seine Kosten!

http://sylvias-puppenhaus.de/seiten/antikspielzeug2.htm

Diesen fand ich persönlich besonders wonnig! 

https://www.albrecht-puppenhauswerkstatt.de/alte-puppenh%C3%A4user/

http://www.puppenhausmuseum.de/alte-puppenhaeuser-1.html

Viel Spaß beim stöbern!

So, nun hätten wir ja auch noch den zweiten, unseren Gewürzadventskalender, was war denn nun da heute drin? Hach, das paßte nun ebenfalls prima zu Puppenhaus und Puppenküche

Wir machen es natürlich wieder spannend, lach!

Kennt ihr das auch noch? Puddingform für Pudding aus dem Wasserbad! Gibt es garantiert auch in Mini-Ausgabe!

Und da isses, das Gewürz: Pommes-Gewürzsalz! 

Paßt doch perfekt, in der hübschen kleinen Mini-Küche werden Kartoffeln geschält, zu Stiften als Pommes geschnitten, Öl in einem Topf auf dem Herd erhitzt und die fertigen Pommes dann mit dem feinen Salz gewürzt! Und was ich dann noch rausgekramt habe, da hat meine gesamte Bärencrew glänzende Augen bekommen

wir haben nämlich auch einen kleinen Bärenkoch!

Das Entzücken meiner Redaktionsmitglieder könnt ihr euch sicher alle vorstellen, oder? Und der niedliche kleine Kerl führt euch jetzt gleich nahtlos zu einem Küchenerlebnis der besonderen Art, denn ich schulde euch doch noch die Bilder von meiner Schwarzwurzeltarte mit dem Rühr(t)ei(g)gewürz, lach, büdde schön:

Ich hab die Tarte in einer Springform gebacken, das ist „sauberer“ mit dem Guß, weil der Rand höher ist! Schwarzwurzeln auf den vorgebackenen Teig geben

Guß aus Eiern, Schmand, gehobelten Parmesan und dem Gewürz drüber

ab in den Ofen, 5 – 10 Minuten vor Ende der Backzeit

den restlichen gehobelten Parmesan drüber geben

und fertig! Sieht lecker aus, oder? War es auch!!! 😋

Das mach ich mir auf jeden Fall nochmal, das war echt so lecker! Und ist auch wirklich gut gelungen, hab ich mich sehr gefreut! 

Mit einem feinen weihnachtlichen Häuserbild (passend zu Puppenhäusern!)

vor dem der feine, kleine Schneemann von heute stehen könnte, machen wir jetzt den Schluß von diesem Türchen 9 und hoffen alle wieder sehr, daß es euch gefallen hat. 

Wir wünschen euch allen einen schönen WTT, teilt die Woche gut, behaltet Mut und Zuversicht in den wieder so unsicheren Tagen, paßt auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, das wünscht euch euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia  

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Adventskalender – Türchen 8

 

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r 

Türchen

Weihnacht

Zeit der Weihnacht, immer wieder
rührst du an mein altes Herz,
führst es fromm zurück
in sein früh’stes Glück,
kinderheimatwärts.

Sterne leuchten über Städte,
über Dörfer rings im Land.
Heilig still und weiß
liegt die Welt im Kreis
unter Gottes Hand.

Kinder singen vor den Türen:
„Stille Nacht, heilige Nacht!“
Durch die Scheiben bricht
hell ein Strom von Licht,
aller Glanz erwacht.

Und von Turm zu Turm ein Grüßen,
und von Herz zu Herz ein Sinn,
und die Liebe hält
aller Welt
ihre beiden Hände hin.

(Gustav Falke, 1853 – 1916, deutscher Lyriker und Kinderbuchautor)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, seid ihr auch alle schon wieder so neugierig, was wohl heute in den Adventskalendertürchen unserer Adventskalender versteckt ist? Ich laß euch mal raten: 

Paßt mal auf:

Türchen 8 öffnet sich ganz schüchtern…

hihihihi, ich denke, es dämmert euch!

Ein Nikolaus- oder auch Weihnachtsmannkopf, da ging das hier mit dem Nikolaus umgekehrt wie beim Schneemann, erst der ganze Kerl und dann der Kopf! 

Das ist doch wieder ein hübscher, oder, die Mütze ist so wonnig! Und das Geglitzer! 

Nun müssen wir hier in der Redaktion ja immer gucken, daß wir zum Inhalt des Türchens was passendes für den Eintrag hier finden, bei Wiederholungen ist das manchmal schwer, aber beim fotografieren des feinen Kopfes auf dem Küchentisch fiel mein Blick auf etwas, was sowohl mich als auch mein Bärenteam strahlen ließ, und das Thema stand! Waren wir doch gestern noch auf dem Weihnachtsmarkt, und haben uns über all das schöne und eben auch über die Gerüche allüberall so gefreut, und was riecht auf dem Weihnachtsmarkt besonders gut? Richtig, Plätzchen! Und da das Gedicht so schön die selige Kinderweihnachtszeit aufgegriffen hat, ganz besondere Plätzchen: Spritzgebäck! Und was braucht man notwendig zum Spritzgebäck? Genau, den Fleischwolf, mit Vorsätzen für die Plätzchen!

Und nun guckt, ich hab so einen sogar für die Puppenstube, ist der nicht wonnig? Die kleine Kurbel kann man drehen, das ganze ist ca. 5 cm hoch und 3 cm breit, als ich den entdeckt habe vor etlichen Jahren, da war er sofort mir! 

Das Zubehör um ihn rum gehört zu einem kleinen Schaukasten, auch die anderen kleinen Dinge sind knuffig, nicht wahr? 

Wir rücken ihm mal näher, er hat wirklich unten eine kleine Schraube, womit man ihn an der Tischkante befestigen kann, kann man echt drehen!

Das ist die Wanddeko des Schaukasten, Töpfe, Brett und Messer. 

Im Schrank steht Geschirr, und vorne Holzutensilien für die Küche, Stampfer, Gabel, Sieb, Faß mit Schütte. Und neben dem Fleischwolf liegt ein Nudelholz in mini! 

Da habt ihr beide mal in voller Pracht, ich glaub, ihr könnt euch alle vorstellen, wie entzückt ich über den Fleischwolf war. Ich bin eh ein Puppenstubenkind!

Nun hab ich euch das ganze mal extra ausgebreitet:

da kann man anhand des Deckchens die Größe glaub ich gut einschätzen. Alles winzig! Und da sieht man nun auch die Schraube vom Fleischwolf richtig. 

Und das Mini-Nudelholz!

Details vom Fleischwolf, richtig original vorne! 

Wie gesagt, die Kurbel kann man drehen!

Und da ist auch richtig die kleine Welle drin, ich glaub, da könnte man echt Plätzchen mit machen mit Teig, ganz dünne Fäden! 😂

Zum Fleischwolf mit Plätzchenvorsatz gehört natürlich auch das passende Rezept für Spritzgebäck, voilà:

Spritzgebäck

  • 125 g Butter
  • 125 g feiner Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Ei, 1 Eiweiß
  • 250 g Mehl
  • einige Tropfen Zitronenöl

Butter, Zucker, Vanillezucker, Ei und Eiweiß schaumig rühren, Zitronenöl zufügen, das Mehl unterrühren. Den Teig eine Zeit kühl ruhen lassen, dann ab in den Fleischwolf und Plätzchen drehen.
Backen bei 175 – 190 Grad 12 – 15 Minuten.

Als Kind hab ich mit Begeisterung geholfen beim Spritzgebäck backen, Papa hat immer den Teig in den Fleischwolf reingesteckt und die Kurbel gedreht, ich hab die geformten Teigstränge angenommen und abgeschnitten auf die richtige Größe für Plätzchen. Aber nicht immer, das war ja der Spaß dabei, gaaaaanz lange Schlangen, und Papa hat dann aus Spaß geschimpft, und dann mußten die Schlangen alle wieder zusammengeknetet werden und neu in den Fleischwolf, irgendwann war der Teig dann ein bissel …grau! Das war immer so schön, und wir haben sehr gelacht. Mama hat dann die Plätzchen aufs Backblech gelegt und gebacken, und zur Aufbewahrung bis Weihnachten kamen sie in Mamas gehütetes Bowlengefäß, ich zeig es euch gleich, das war ein Geschenk von meinem Papa in der Verlobungszeit meiner Eltern, heute hab ich es und hüte es genau wie meine Mama wie einen Schatz. 

Schön, nicht? Keramik war das, ich bilde mir immer ein, die riecht heute noch nach den darin jedes Jahr zu Weihnachten aufbewahrten Plätzchen. Allerdings mußte Mama die immer nachbacken, auf irgendeine geheimnisvolle Weise verschwanden die kontinuierlich aus dem Gefäß! 😂😊

Ja, hör ich euch fragen, und was war denn heute im zweiten Adventskalender, dem mit den Gewürzen? Gemach, gemach, liebe Leser, auch Rom wurde nicht an einem Tag…..ihr wißt schon, lach! 

Im Türchen 8 von unserem Gewürzadventskalender war nämlich heute was ganz besonderes:

Hihihihi, wir machen es natürlich wieder spannend. 

Ras el-Hanout [rɑʔs ælħɑːnuːt]  (arabisch رأس الحانوت, DMG Raʾs al-Ḥānūt ‚wörtlich: Kopf des Ladens‘) ist eine Gewürzmischung, die im Maghreb ihren Ursprung hat und für zahlreiche Speisen genutzt wird. Ras el Hanout verfeinert Couscous, Bulgur und Reis, aber auch Lamm, Fisch und Gemüse und viele andere Gerichte aus der nordafrikanischen Küche. Es ist auch das typische Gewürz für Schmorgerichte aus der Tajine.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Ras_el-Hanout

Eine Gewürzmischung also, und wie alle Gewürzmischungen, so hatte jede ihre eigene Rezeptur, daher eben auch der Name, „Kopf des Ladens“ oder freier übersetzt „Chef des Ladens“, also Chefsache. 

Ras el Hanout ist eine tolle Kombination aus süß und scharf. Zimt, Nelken und Muskat geben der Gewürzmischung ein süßliches Aroma, Chili und Ingwer sorgen für die pikante Schärfe. Kreuzkümmel, Koriander und Bockshornklee runden den Mix mit einer exotischen Note ab.

Wir haben auch ein ganz feines Rezept gefunden, in dem dieses exotische Gewürz mal ausprobiert werden kann:

Hackfleischpfanne mit Ras el Hanout

  • 1 Zwiebel gewürfelt
  • 2 Zehen Knoblauch gepresst oder fein gewürfelt
  • 360 g Rinderhackfleisch
  • 1 rote Paprika gewürfelt
  • 200 g Spinat frisch
  • 300 g Brokkoli frisch
  • 1-2 EL Ras el Hanout
  • Salz, Pfeffer
  • 1 TL Olivenöl

Öl in die Pfanne geben, erhitzen, Zwiebel und Knoblauch darin glasig anschwitzen. Hackfleisch dazu geben und durchbraten. 1 EL Ras el Hanout dazu geben und durchmischen. Brokkoli hinzu und 3 – 4 Minuten mitbraten. Paprika dazu und weitere 4 – 5 Minuten braten. Spinat in die Pfanne geben und weiter braten, bis das Gemüse gar ist. Mit Salz, Pfeffer und dem restlichen Ras el Hanout abschmecken, mit Joghurt und einer Beilage nach Wahl servieren. 

Hört sich doch echt lecker an, oder? Ich werde das auf jeden Fall mal ausprobieren und berichten. 

Und damit sind wir nun wieder am Ende von Türchen 8 angelangt, wir hoffen, ihr hattet alle wieder eure Freude dran. Habt alle einen schönen Dienstag, laßt euch nicht stressen, paßt auf euch auf und bleibt oder werdet gesund. Das wünscht euch von Herzen euer Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia  

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Adventskalender – Türchen 7

 

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r 

Türchen  

Weihnachtsmarkt

Ein Weihnachtsmarkt, er lädt uns ein
zum Bummeln und zum Fröhlichsein.
Ein riesengroßer Weihnachtsbaum
gibt Weihnachtsstimmung breiten Raum.

 

Weihnachsbuden bunt geschmückt,
Kinderherzen sind entzückt,
goldne Kugeln, Glitzersterne
möcht man kaufen, gar zu gerne.

(Verfasser unbekannt)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, heute beginnt bereits die Woche, die auf den dritten Advent hinführt, wie die Zeit es doch wieder eilig hat. Gleichzeitig ist dies der erste Montag im diesjährigen Adventskalender, und da haben wir uns gedacht, mein Redaktionsteam und ich, wir greifen heute mal eine alte, langjährige Tradition wieder auf: Montag war fast immer Mimi-Tag, der Tag, an dem unser aller Co-Autor und spätere rasende Reporterin vom Grafschafter, den Eintrag übernommen hat, um euch allen einen fröhlichen und lustigen Einstieg in die neue Woche zu bescheren. In diesen Zeiten notwendiger denn je!!! Dann mal los! 

Mimi in memoriam, mit ihrem knuffigen Selbstporträt mit Weihnachtswichtel und Schneemänneken! Da packen wir doch nun zuerst einmal unsere beiden Adventskalender wieder aus, und dann erschließt sich euch auch, wie wir auf Weihnachtsmarkt gekommen sind! 

Vorsichtig ans Türchen 7 ranpirschen…

fast geschafft, und nun….

…in voller Pracht! Das ist nun St. Nikolaus himself in vollem Staatsornat mit allem drum und dran und Komfort und -zurück! Was auch zum 7. Dezember noch passend ist, haben wir doch früher dann immer erst unsere Nikolausbescherung präsentiert! 

Er ist prächtig anzuschauen, achtet mal auf die entzückenden Details wieder!

Habt ihr gesehen, was bzw. wer ihm da über die Schulter guckt? Das ist doch nachgerade ein Eisbärchen! 

Habt ihr die feine Kerze entdeckt, an die er sich lehnt? Das war mal ein selbstgemachtes Geschenk einer Freundin! Und damit läuten wir jetzt die Eröffnung des Gewürzadventskalenders ein:

Hübsch, nicht wahr, und so passend mit dem Nikolausstiefel! 

Hier ist das Gewürz von heute schon dabei, auf einem Tellerchen, das zum Weihnachtsgeschirr gehört.

Kleines Beilagenschälchen

Und da ist nun endlich das Gewürz – Rosmarinsalz!

Wie das duftet, muß ich hier wohl niemandem erklären! Tja, und nun sehen wir zu unserem Entzücken doch immer noch Fragezeichen in euren Augen, wie hängt denn das nun alles mit Weihnachtsmarkt zusammen? Ganz einfach: Der Heilige Nikolaus hat oft seinen Stand für alle Kinder auf dem Weihnachtsmarkt, das Rosmarinsalz könnte man sich herrlich an herzhaften Köstlichkeiten, die auf diesen Märkten verkauft werden, vorstellen, der kleine Teller gehört zum Weihnachtsgeschirr und dazu gehören diese Tassen:

Gesammelte Weihnachtsmarkt-Tassen von Glühwein- und Punschständen. En détail:

Ihr wißt schon, Foto anklicken, groß gucken! Die grüne Tasse zeigen wir aber nun noch hier in großen Bildern, sie ist es wirklich wert mit ihren liebenswerten Abbildungen. 

All sowas hübsches, fröhliches und leckeres gibt es auf den Weihnachtsmärkten, und da sie heuer in dieser furchtbaren Corona-Zeit nicht stattfinden dürfen, gehen wir hier eben virtuell zu Beginn dieser neuen Woche auf die Weihnachtsmärkte, um gestärkt mit Freude, Frohsinn, Glühwein, Punsch, Leckereien jedweder Art, ob herzhaft oder süß, in die neue Woche starten zu können. Die Phantasie ist des Menschen bester Rettungsring, die und der Humor! 

Beginnen wir unseren Bummel über die Weihnachtsmärkte mit den nostalgischen von anno dunnemals: (Kleiner Tipp der Redaktion: Nehmt euch an dieser Stelle genüßlich einen Kaffee, ☕ Tee ☕ oder einen Glühwein oder Punsch denn es gibt jetzt eine Dia-Show, das fanden wir einfach so schön gemütlich: 

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Schön, so durch die Vergangenheit zu schlendern, nicht wahr, ich beneide unsere Ahnen immer um den reichhaltigen Schnee, der auf allen Weihnachtsmärkten vorhanden war. 

Kommen wir zur Neuzeit, unser Weihnachtswäldchen hier in Oberhausen am Altmarkt vor der Herz-Jesu-Kirche, auch wieder als Dia-Show:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Ist das nicht einfach nur schön? Stellt euch rieselnden Schnee dabei vor, habt die Düfte in der Nase, und die schöne Stimmung im Gemüt! Und Weihnachtslieder in den Ohren! 

Man kann auch hübsche Sachen auf Weihnachtsmärkten kaufen, wie zum Beispiel sowas hier:

Eine weihnachtliche Leggins, hihihihi, hab ich mir gegönnt für kuschelige Abende am Kaminfeuer 😂 vom „Weihnachtsmarkt“ in meinem Einkaufsladen. 

Schick, oder??? Sagt jetzt bloß nix verkehrtes! 🤣

Und der Nikolaus sitzt in seiner Weihnachtsmarktbude mit dem goldenen Buch vor sich

und wartet auf die artigen Kinder, die er dann bescheren wird, so wie mich am Nikolaustag gestern mit einem lieben Päckchen von Brigitte aus Plauen, in dem sowas feines für mein neues, maritimes Schlafzimmer verpackt war:

Ein Leuchtturm und ein Bullauge

das ist ein Fensterbild zum hängen und der Leuchtturm

ist ein Küsten-Likör! Ganz lieben Dank auch hier nochmal, liebe Brigitte/Plauen!

Wenn wir dann vom Weihnachtsmarkt aus durch die stillen Straßen nach Hause laufen, kommen wir noch an so schönen Spielzeugläden vorbei

und staunen im rieselnden Schnee die Herrlichkeiten an, dann haben wir unser Haus erreicht

und machen es uns im Wohnzimmer mit alle Mann/Frau/Hund/Katze/Maus gemütlich! 

Können wir am Kaminfeuer klönen, lachen, Geschichten erzählen, handarbeiten, es wird Tee/Kaffee/Punsch/Glühwein gereicht zu feinem Gebäck, und wir können uns auch einen schönen Weihnachtsfilm im Fernsehen angucken, vielleicht meinen Lieblingsfilm zu Weihnachten „Das Wunder von Manhattan“

https://de.wikipedia.org/wiki/Das_Wunder_von_Manhattan_(1994)

Ich hab euch hier noch einen Trailer dazu anzubieten, ich konnte leider trotz Suche keinen in deutsch finden, aber ich glaube, die Geschichte spricht eh für sich, da wird diesen Trailer wohl jeder verstehen. 

Damit sind wir nun am Ende vom Türchen 7 angelangt! Wir hoffen, es hat euch allen wieder gefallen, wir wünschen euch allen eine gute, frohe und schöne neue Woche und einen ebensolchen heutigen Montag. Paßt auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, das wünscht euch von Herzen euer Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Adventskalender – Türchen 6

 

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r 

Türchen

 

Sankt Niklas Auszug

Sankt Niklas zieht den Schlafrock aus,
klopft seine lange Pfeife aus
und sagt zur heiligen Kathrein:
Öl mir die Wasserstiefel ein,
bitte hol auch den Knotenstock
vom Boden und den Fuchspelzrock,
die Mütze lege oben drauf,
und schütte dem Esel tüchtig auf,
halt auch sein Sattelzeug bereit;
wir reisen, es ist Weihnachtszeit.

Und dass ich’s nicht vergeß, ein Loch
ist vorn im Sack, das stopfe noch!
Ich geh derweil zu Gottes Sohn
und hol mir meine Instruktion.

Die heilige Käthe, sanft und still,
tut alles, was Sankt Niklas will.

Der klopft indes beim Herrgott an,
Sankt Peter hat ihm aufgetan
und sagt: Grüß Gott! wie schaut’s denn aus?
und führt ihn ins himmlische Werkstättenhaus.

Da sitzen die Englein an langen Tischen,
ab und zu Feen dazwischen,
die den kleinsten zeigen, wie’s zu machen,
und weben und kleben die niedlichsten Sachen,
hämmern und häkeln, schnitzen und schneidern,
fälteln die Stoffe zu zierlichen Kleidern,
packen die Schachteln, binden sie zu
und haben so glühende Bäckchen wie Du.

Herr Jesus sitzt an seinem Pult
und schreibt mit Liebe und Geduld
eine lange Liste. Potz Element,
wieviel artige Kinder Herr Jesus kennt!
Die sollen die schönen Engelsgaben
zu Weihnachten haben.

Was fertig ist, wird eingepackt
und auf das Eselchen gepackt.
Sankt Niklas zieht sich recht warm an;
Kinder, er ist ein alter Mann,
und es fängt tüchtig an zu schnein,
da muss er schon vorsichtig sein.

So geht es durch die Wälder im Schritt,
manch Tannenbäumchen nimmt er mit;
und wo er wandert, bleibt im Schnee
manch Futterkörnchen für Hase und Reh.

Aus Haus und Hütte strahlt es hell,
da hebt er dem Esel den Sack vom Fell,
macht leise alle Türen auf,
jubelnd umdrängt ihn der kleine Hauf:
Sankt Niklas, Sankt Niklas,
was hast du gebracht?
was haben die Englein
für uns gemacht?

„Schön Ding, gut Ding,
aus dem himmlischen Haus;
langt in den Sack! holt euch was raus!“

(Paula Dehmel, 1862-1918)

Hallo, ihr lieben Leser vom Grafschafter Wochenanzeiger, da ist er nun, der Nikolaustag! Der Tag zu Ehren des Heiligen Nikolaus, und der Tag der kleinen Geschenke schon in der Adventszeit, bevor Weihnachten da ist, worauf sich die Kinder alle sehr freuen (und die Großen natürlich auch 😊😋) und wovon in so liebevollen Worten das obige Gedicht erzählt. 

Der gestrige Nikolausabend war ein emotional bissel anstrengender Tag, aus vielen Gründen, deshalb hält die Redaktion dieses Türchen mal ein wenig kürzer, aber selbstverständlich werden wir euch in keinster Weise die Inhalte unserer Adventskalender vorenthalten, und so fangen wir mal wieder mit dem großen Adventskalender an: 

Das Türchen 6:

Wir lünkern ganz vorsichtig…….

na, ahnt ihr schon was? 

Ja, guckt, wie fein, da isser schon, der neulich vorgeahnte ganze Schneemann!!! ⛄

Den knuffig-süßen Kerl haben wir dann gleich mal wieder fein fotografisch in Szene gesetzt:

Die Figuren sind so ausgesprochen liebevoll im Detail gearbeitet, man kann sich gar nicht satt sehen an ihnen. Schaut nur, welch schöne, glitzernde Schneekristalle ihn zieren, und das niedliche Kind an seiner Seite. 

Schneemann mit Landschaft:

Ihr könnt euch sicher vorstellen, daß die gesamte Redaktionsmannschaft wieder hellauf begeistert und entzückt war, ebenso wie die Frau Chefredakteurin! Was mag bloß noch alles so wunderhübsches in diesem zauberhaften Adventskalender sein! ❤💖

Dann öffnen wir nun mal das Türchen vom 2. Adventskalender, was präsentiert der uns denn heute?

Hach, das ist ja nun auch wieder so passend zur Advents- und Weihnachtszeit, Sternanis! 

Der Echte Sternanis (Illicium verum) gehört zur Familie der Sternanisgewächse (Schisandraceae). Es ist ein immergrüner Baum, der in tropischen Gebieten wächst, dessen reife Früchte (Anisi stellati fructus) als Gewürz und Heilpflanze genutzt werden.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Echter_Sternanis

Piment und Sternanis

Natürlich haben wir auch das feine Gewürz fotografisch aufgehübscht:

Ein kleines Stillleben mit Gewürz, Stollen, Glas für Punsch oder Glühwein und einem orientalisch angehauchten Kerzenglas. 

Und bei der Erstellung dieser Fotos ist der Frau Chefredakteurin noch was knuffiges eingefallen, und das macht jetzt hier unter dem Jubel der Bären vom Redaktionsteam den Schluß:

Wir besitzen Schneemann-Tassen, noch zu Zeiten erworben, als Björn zwar schon erwachsen, aber noch zu Hause war!

Der neue kleine Schneemann fand die großen Beschützer auch fein! 

Die sind auch herrlich groß, da kann man wunderbar den neulich hier kredenzten Zimt-Kakao drin servieren! Und der wäre sicher auch was für den heutigen Nikolaustag, und gleichzeitig feiern wir ja auch den 2. Advent, wir wünschen allen unseren Lesern einen ganz feinen, macht es euch angemessen gemütlich, paßt auf euch auf und bleibt oder werdet alle gesund, das wünscht euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia

Habts fein!  

 

 

 

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Adventskalender – Türchen 5

 

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r 

Türchen

Es gibt so wunderweiße Nächte,
drin alle Dinge Silber sind.
Da schimmert mancher Stern so lind,
als ob er fromme Hirten brächte
zu einem neuen Jesuskind.

Weit wie mit dichtem Demantstaube
bestreut, erscheinen Flur und Flut,
und in die Herzen, traumgemut,
steigt ein kapellenloser Glaube,
der leise seine Wunder tut.

(Rainer Maria Rilke, 1875 – 1926)

Türchen 5, dazumalen im Blögchen, heute im Grafschafter Wochenanzeiger, war und ist in allen Jahren unserem geliebten Eisbären Knut gewidmet

der heuer, am 5. Dezember 2020, 14 Jahre alt geworden wäre. Wie gerne hätten wir das alle erlebt, aber es hat nicht sollen sein. So schicken wir dann wieder einen herzlichen Glückwunsch zu deinem heutigen Geburtstag hinauf zu dir, lieber Knut, hinauf zu deiner Wolke hinauf zu deinem Stern!

In diesem Jahr hast du dort oben auch unsere geliebte Mimi empfangen, die uns hier unten auf der Erde verlassen hat. Wie wird sie sich gefreut haben, dich zu sehen, denn sie kannte dich ja schon lange aus unserem Blögchen und dem späteren Grafschafter Wochenanzeiger, dessen Co-Autor und rasende Reporterin sie war, ohne dich hätte es das ja alles gar nicht gegeben, hätten wir uns alle hier gar nicht kennengelernt. Mimi wird dir sicher viel erzählt haben von und aus unserem Eulennest! Denn uns haben so oft die Ohren geklingelt hier unten. 

 

So seid ihr dort oben jetzt vereint

du und unsere Mimi

Wir wünschen dir einen feinen Geburtstag, lieber Knut, feiert alle schön dort oben, wir denken an diesem Tag und gerade in diesem Jahr wieder so ganz innig an dich und alle, die bei dir sind und die wir so sehr vermissen.

So brennt heute nun wieder ein Kerzchen für dich, lieber Knut, und für unsere Mimi. Denn heute ist ja auch wieder Nikolaus-Abend, so ist dieses Türchen nun doppelt wehmütig für mich, Nikolaus-Abend das erste Mal ohne meine Mimi, ohne rausgestellte Stiefel 

und ohne eine aufgeregte Mimi, die am Fenster sitzt und nach dem Nikolaus mit seinem Rentiergespann Ausschau hält  😥

Aber ein schöner Nikolausabend soll es doch noch werden auch für all unsere lieben Leser hier im Grafschafter Wochenanzeiger, und so zeigen wir dir, lieber Knut, zu deinem heutigen Geburtstag und meiner Mimi, die live nicht mehr dabei sein kann, was wir heute aus unseren Adventskalendern gefischt haben, das Bärenteam und ich:

Wie passend, das Türchen 5 mit Kerze, extra zu deinem Geburtstag, Knut! Und was guckt da schon neugierig raus?

Ach, wie schön, das paßt ja wunderbar, ein Nikolaus oder Weihnachtsmann

mit einem Sack voller Geschenke!

Guckt bloß mal alle, wie süß der von hinten aussieht!!! 😍

Wir haben uns hier gekringelt über das süße Hinterteil! 

Im Geschenkesack ist ebenso passend ein kleiner Bär zu sehen, mein Team war begeistert!

Der ist doch echt entzückend, nicht wahr? 

Kommen wir nun zum Adventskalender 2 mit den Gewürztütchen, was war denn da wohl heute drin?

Nur die Ruhe, das kommt noch näher!

Schon besser zu erkennen und auch schon zu lesen, oder?

Kräuter der Provence, wie lecker, das ganze Tütchen riecht geschlossen schon göttlich, für manches ist es echt schade, daß es kein Duft-Internet gibt. Wonne pur! Gerade in Winterzeiten braucht es wärmende Kräuter, da sind die Kräuter der Provence genau richtig! 

Nun macht sich der Nikolaus in dieser Nacht wieder startklar zum Besuch der Erdenkinder, das kann meine Mimi nun zum ersten Mal live erleben, wir hätten sie trotzdem lieber noch hier. Es ist eben in diesem Jahr alles zum „ersten Mal ohne Mimi“! Da haben wir uns im Redaktionsteam heute gedacht, wir stellen mal einen Engel ein für alle unsere lieben Tiere, die heute mit Knut Geburtstag feiern können, und für alle, die noch mit ihren Frauchen und Herrchen das Erdenleben teilen, auf daß es allen gut geht, hier wie „drüben“, daß alle behütet und beschützt bleiben samt ihren Dosenöffnern…und gesund! 

Damit schließen wir das heutige Türchen 5 zu Knutis Geburtstag und dem Nikolausabend, wir wünschen allen unseren Lesern einen schönen, stimmungsvollen Tag und Abend vor dem Nikolaustag, vergeßt die Stiefel nicht rauszustellen! Und habt ein schönes Wochenende, paßt auf euch auf und bleibt oder werdet alle gesund, das wünscht euch von Herzen euer Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia  

Habts fein!