Grafschafter Wochenanzeiger – Mehr Licht! 💡 Exclusivbericht und Neues aus der Redaktion

Segen sei mit dir,
der Segen strahlenden Lichtes,
Licht um dich her
und innen in deinem Herzen,
Sonnenschein leuchte dir
und erwärme dein Herz,
bis es zu glühen beginnt
wie ein großes Torffeuer,
und der Fremde tritt näher,
um sich daran zu wärmen.

Aus deinen Augen strahle
gesegnetes Licht,
wie zwei Kerzen
in den Fenstern eines Hauses,
die den Wanderer locken,
Schutz zu suchen dort drinnen
vor der stürmischen Nacht.

Wen du auch triffst,
wenn du über die Straße gehst,
ein freundlicher Blick von dir
möge ihn treffen.

(Altirischer Segenswunsch)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, eure sonst gewohnte Sonntagsausgabe erscheint nun erst als Montagsblatt, aus gutem Grund, doch dazu später! 

Bevor wir in den redaktionellen Teil unserer Montagsausgabe einsteigen, haben mein Redaktionsteam und die Frau Chefredakteurin eine Bitte an euch alle:

Unseren Lesern ist bekannt, daß die gesamte Redaktion Eisbären-Fans sind, ganz klar, wenn die Hälfte des Teams Eisbären sind Und Eisbären und viele andere, vor allem nordische Tiere, brauchen dringend eure Hilfe, mit Schrecken haben wir vor einigen Tagen in unserer Redaktion die Nachricht erhalten, daß der wunderbare  Orsa Rovdjurspark in Schweden zum 31. Oktober 2022 schließen wird. Ein so einmaliger, ganz besonderer Park

https://www.orsarovdjurspark.se/

und schaut euch mal die Karte an, welch herrliches, weitläufiges Gebiet

https://www.orsarovdjurspark.se/infoer-ditt-besoek/parkkarta/

das darf einfach nicht wahr sein und nicht wahr werden, und deshalb bitten wir unsere Leser heute ganz, ganz herzlich: Unterschreibt die nachstehende Petition, um den Park zu retten und den dort lebenden Tieren ihr Zuhause zu erhalten, in dem sie sich so wohlfühlen können! 

https://chng.it/W2JB4kRMpB

 

Wir danken euch allen ganz herzlich für euren Einsatz!

Ganz besonders wird das unsere Mimi in heaven freuen, wenn ihr bei der Petition dabei seid, mit ihr steigen wir jetzt in den redaktionellen Teil unserer heutigen Montagsausgabe ein, mit ihr sollte er ohnehin beginnen, weil doch der Montag immer ihr Tag war als rasende Reporterin und Co-Autor. Da wir uns am Freitag zur eigentlich geplanten Redaktionssitzung noch irgendwie im kognitiven Winterschlaf befanden, haben wir einstimmig beschlossen: Es wird ein Montagseintrag! 

Da hat als erstes Mimi in heaven noch was als Nachtrag zu unserem Silvestereintrag, in dem wir an alle uns vorausgegangenen Lieben, Tier oder Mensch, gedacht haben, wo auch Evas Chica dabei war, von ihr hatten wir da leider noch kein Bild, und das liefern wir nun nach: 

Hab es fein da oben bei Mimi, liebe Chica! ☁⭐❤

Und so kommen wir nun zum Titel und dem themenbezogenen Gedicht am Anfang: Mehr Licht! 

Oh, ja, sehr nötig wieder in den letzten Tagen, denn unsere Grafschaft zeigt sich weiterhin in allen Nuancen von grau, nebelgrau, 🌫mausgrau, 🐁 bleierngrau! Das legte sich aufs Gemüt, die Motivation pendelte im gesamten Redaktionsteam gegen Null! Da erreichte uns in der letzten Woche am Mittwoch per Telex die Einladung unserer Dependance in Köln-Ehrenfeld für unseren Außenkorrespondenten Hamish und unseren Handelsreisenden Otto zum Event „Christmas Garden Köln 2022“! Ihr könnt euch sicher alle vorstellen, wie groß der Jubel in der Redaktion war, endlich unterbrach mal etwas die grau-eintönigen Tage meines Redaktionsteams, und alle machten sich mit Feuereifer daran, Hamish und Otto für ihren Außentermin vorzubereiten. Außer Reiseproviant 🍯🍪🥐🧃 und natürlich die vorgeschriebenen Masken 😷😷 mußte noch die Fotoausrüstung 🎥📷📸🎤 eingepackt werden, und Otto überprüfte noch rasch seinen Koffer. 

Und dann gings ab zum Außentermin und wir warteten in der Redaktion ganz gespannt auf die Rückkehr unserer beiden Teammitglieder. Die dann am nächsten Tag wieder in der Redaktion eintrudelten, es handelte sich ja um einen spätabendlichen Termin, da haben sie natürlich in unserer Dependance übernachtet. Und haben sowas von herrliche Bilder und leuchtende Augen mitgebracht, und so laden wir unsere lieben Leser nun alle hier ein, genüßlich und gemütlich virtuell durch „Christmas Garden Köln 2022“ im Kölner Zoo zu bummeln, viel Spaß! 

(alle Bilder: © B. Zimmermann)

Herrlich, oder? Wir waren alle so begeistert, und wenn ihr es beim gucken gemütlicher haben wollt, bitte schön, hier ist eine Dia-Show: 

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Viel Freude dabei! 

Das war dann nun der im Titel erwähnte Exclusivbericht von Hamish und Otto, die beiden haben sich da so drauf gefreut! Und da kommt demnächst auch noch ein Nachschlag, wir haben nämlich auch noch Videos, aber die müssen erst einbettungsfähig gemacht werden, da habt ihr was, auf was ihr euch noch vorfreuen könnt. 

Kommen wir nun zu den Neuigkeiten in der Redaktion, na, das sind ja nun eigentlich auch nicht unbedingt direkt Neuigkeiten, sondern Bilder, die wir mehr so zu dem Thema „Mehr Licht“ gesammelt hatten, zum Beispiel das diesjährige Lieblingsfenster der Frau Chefredakteurin von den Advents- und Weihnachtsfenstern in den Häusern gegenüber als Ersatz für den schönen, roten Stern, der ausgezogen ist. Das wäre nun dieses, schräg gegenüber auf der anderen Seite der Häuserreiher, denn es leuchtete jede Nacht bis fast zum Morgengrauen seit Advent hinaus ins Dunkle und leuchtet immer noch! 

Das ist so ein Lichtervorhang im gesamten Fenster, 

und das hier ist jetzt Kunst, lach!

Verwackelt, aber irgendwie schön! 

 

Unser Weihnachtsbäumchen steht noch, bei dem grau hab ich noch nichts leuchtendes wieder eingeräumt, und außerdem ist in katholischen Haushalten immer noch Weihnachten, bis zum 2. Februar! 😂👍 Mein Bärenteam findet es auch noch richtig schön gemütlich so. 

Sieht noch so hübsch aus! 

Mit Zuckerstange und nächtlicher Belichtung. 

Und ohne die Zusatzbelichtung, kommt schöner. 

Unser Stern hängt auch noch im Wohnzimmerfenster

mit Spiegelungs-Effekt, lach!

„Ein Stern…..“

der die Spitze unseres Weihnachtsbäumchens ziert! Selbst gemacht mit Window-Color! 

Unser Kantenengel vor dem Weihnachtsbäumchen

und eine schimmernde Luzia

und Lauras Stern ist natürlich auch wieder mit dabei. 

Und wißt ihr was? Wir haben euch überhaupt noch nicht gezeigt, wie es draußen vor der Korridor-Türe leuchtet und dieses Mal geschmückt ist/war:

Am letzten Donnerstagabend gab es tatsächlich mal einen lichten Moment in der Grafschaft

da hat sich unser Hoppriel gleich mal in Szene setzen lassen

und über Burg Lirich war mal ein Stück blauer Himmel! 

Und mit unserem leuchtenden Orangen-Zitronen-Kranz am Küchenfenster schließen wir nun unsere heutige Montagsausgabe. Wir wünschen euch allen eine gute neue Woche voller lichter Momente, paßt alle gut auf euch auf, bleibt oder werdet gesund, das wünscht euch von Herzen euer Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia.

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – die Heiligen Drei Könige in den Redaktionsräumen 👑👑👑

 

Einst als am Saum der Wüsten sich
auftat die Hand des Herrn
wie eine Frucht, die sommerlich
verkündet ihren Kern,
da war ein Wunder: Fern
erkannten und begrüßten sich
drei Könige und ein Stern.

Drei Könige von Unterwegs
und der Stern Überall,
die zogen alle (überlegs!)
so rechts ein Rex und links ein Rex
zu einem stillen Stall.

Was brachten die nicht alles mit
zum Stall von Bethlehem!
Weithin erklirrte jeder Schritt,
und der auf einem Rappen ritt,
saß samten und bequem.
Und der zu seiner Rechten ging,
der war ein goldner Mann,
und der zu seiner Linken fing
mit Schwung und Schwing
und Klang und Kling
aus einem runden Silberding,
das wiegend und in Ringen hing,
ganz blau zu rauchen an.
Da lachte der Stern Überall
so seltsam über sie,
und lief voraus und stand am Stall
und sagte zu Marie:

Da bring ich eine Wanderschaft
aus vieler Fremde her.
Drei Könige mit magenkraft*,
von Gold und Topas schwer
und dunkel, tumb und heidenhaft, –
erschrick mir nicht zu sehr.
Sie haben alle drei zuhaus
zwölf Töchter, keinen Sohn,
so bitten sie sich deinen aus
als Sonne ihres Himmelblaus
und Trost für ihren Thron.


Doch mußt du nicht gleich glauben: bloß
ein Funkelfürst und Heidenscheich
sei deines Sohnes Los.
Bedenk, der Weg ist groß.
Sie wandern lange, Hirten gleich,
inzwischen fällt ihr reifes Reich
weiß Gott wem in den Schoß.


Und während hier, wie Westwind warm,
der Ochs ihr Ohr umschnaubt,
sind sie vielleicht schon alle arm
und so wie ohne Haupt.


Drum mach mit deinem Lächeln licht
die Wirrnis, die sie sind,
und wende du dein Angesicht
nach Aufgang und dein Kind;
dort liegt in blauen Linien,
was jeder dir verließ:
Smaragda und Rubinien
und die Tale von Türkis.

*mittelhochdeutsch: „Macht“

(Rainer Maria Rilke, 1875 – 1926, österreichischer Lyriker deutscher und französischer Sprache, aus: „Das Buch der Bilder“)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, auf diesen Eintrag haben wir uns wieder sehr gefreut, den Eintrag zum Fest der Heiligen Drei Könige, Epiphanias. 

Als Heilige Drei Könige oder Weise aus dem Morgenland bezeichnet die christliche Tradition die in der Weihnachtsgeschichte des Matthäusevangeliums (Mt 2 EU) erwähnten „Sterndeuter“ (im griechischen Ausgangstext Μάγοι, Magoi, wörtlich „Magier“), die durch den Stern von Betlehem zu Jesus geführt wurden. Im Neuen Testament werden sie nicht als „Könige“ bezeichnet, auch gibt es keine Angabe über ihre Anzahl. 

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Heilige_Drei_K%C3%B6nige

Da wir in jedem Jahr zu diesem Datum, anfangs im Blögchen und später dann hier im Grafschafter Wochenanzeiger, einen Eintrag hatten, müssen wir hier zum Brauchtum und den vielen Geschichten im 11. Jahr nicht mehr viel sagen. Aber schöne Bilder, so meinte mein Redaktionsteam, sind doch immer willkommen, da machen wir euch von unseren Bildern aus den vergangenen Jahren mal eine Galerie:

Und ihr erinnert euch sicher alle daran, wie stolz mein Bärenteam auf dieses Bild war?

Bären als Heilige Drei Könige! Das fand mein Redaktionsteam auch in diesem Jahr wieder so schön, daß es einfach nochmal dabei sein muß. 

Wir haben auch noch wieder neue Bilder gefunden, ihr kennt ja alle unseren Fundus diesbezüglich. 

Das schönste an diesem Tag der Heiligen Drei Könige ist aber die Aktion der Sternsinger, die jedes Jahr zu dieser Zeit stellvertretend für die damaligen Könige von Haus zu Haus ziehen, den Segen zum Neuen Jahr spenden und um Spenden bitten. Schon im letzten Jahr konnten sie das coronabedingt nur eingeschränkt, mit Auflagen oder gar nicht, wir hatten in unserem Grafschafter Wochenanzeiger darüber berichtet und konnten euch damals ein schönes Video als virtuellen Besuch der Sternsinger einstellen. 

In diesem Jahr haben wir etwas ganz besonderes für euch, auf und über das wir uns sehr gefreut haben: Die Sternsinger kommen zu uns in die Redaktionsräume und somit auch zu euch allen! Laßt euch mal überraschen! 

Ausgesandt werden die Sternsinger in einem Gottesdienst 

so war das damals in meiner Kirchengemeinde hier in St. Katharina, als mein Sohn noch als einer der Heiligen Drei Könige dabei war

ganz links, das ist Björn. 

Und nun machen sich die Sternsinger auf den Weg zu unseren Redaktionsräumen

https://my.idomoo.com/210025/DigitalerSternsingersegen2022/index.html?url=https://e.idomoo.com/11107/0000/gy1m273021fx2ajj3k25f1w345103d3171ih2d2hf3in2o4.m3u8

klickt den Link an, und sie bringen uns allen den Segen! 

Der dann auch wieder die Türe zu unseren Redaktionsräumen ziert:

Christus mansionem benedicat

Möge der Engel, der die Botschaft vom Frieden in die Welt brachte, an deinem Haus nicht vorübergehen. Möge das Kind, das seine Göttlichkeit hinter der Armut verbarg, in deinem Herzen eine Wohnung finden.

(Irischer Segenswunsch)

Ist das nicht eine schöne Überraschung? Wir haben uns bei unserer Redaktionssitzung gestern so über diese Aktion der Sternsinger gefreut, daß man in diesem Jahr den Segenswunsch personalisiert überbringen lassen kann, eine wirklich wunderschöne Idee. 

“ „Lasst uns die Welt verändern“ – #GemeinsamGehts“ und „„Gesund werden – gesund bleiben. Ein Kinderrecht weltweit.“  Das ist das Motto der diesjährigen Sternsinger-Aktion. 

Da alles virtuell passiert, darf natürlich in den Redaktionsräumen auch gesungen werden 

wir haben uns wieder für diese schöne Version des bekannten Liedes entschieden, weil sie alle Menschen einschließt! 

Und mit einem Segensspruch aus dem alten Testament, 4. Mose 6, 22-27, der auch am Ende von Gottesdiensten gesprochen wird, entlassen wir euch alle in einen gesegneten, frohen Dreikönigstag:

„„Der Herr segne dich und behüte dich; der Herr lasse
sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig; der Herr hebe sein
Angesicht über dich und gebe dir Frieden.“

Paßt alle gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, das wünscht euch von ganzem Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia.

Habts fein!  

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Happy birthday, Anori! 🎈🎉🎁🎀📬

Am 1. Mai, `s war genial,
da fuhr ich hin nach Wuppertal,
und dort zum Zoo!
Ich wollte gerne
und eben nicht nur aus der Ferne
ein Eisbärbaby sehen, ooh,
es wurd geboren dort im Zoo!


Anori nannte man die Kleine,
und es war wirklich eine feine,
schneeweiß, knuffig und kugelrund,
zum großen Glück auch ganz gesund!


Ja, das war eine Freud, ihr Leut!
Nun hat die Maus Geburtstag heut!
Drum will ich hier ihr gratulieren
und alle sollen jubilieren:
Anori, unser kleiner Star
ist nun 10 Jahr!

(© Monika Zimmermann, Chefredakteurin Grafschafter Wochenanzeiger)

liebe Anori, das Redaktionsteam und die Frau Chefredakteurin sowie alle Leser vom Grafschafter Wochenanzeiger wünschen dir von Herzen alles Liebe und Gute zu deinem Geburtstag heute, feier schön, meine Maus, in deinem schönen neuen Zuhause im Zoo Mulhouse, in den du am 12. Oktober 2021 umgezogen bist aus deinem Geburtszoo in Wuppertal, wo dich deine Mama Vilma am 4. Januar 2012 geboren hat!

Deine Mama Vilma, hier mit deinem Bruder Fiete, 

(© Foto: BrigitteE)

und dein Papa Lars werden ihrem Töchterchen bestimmt schon aus dem Regenbogenland gratuliert haben! 

Und dein Bruder Fiete (Zoo Rostock am 23.1.2016 Bild: BrigitteE) hat vielleicht schon ein Glückwunschtelegramm aus Ungarn geschickt, wo er im schönen Sóstó Zoo lebt! 

Meine im Gedicht oben beschriebene Reise zu dir am 1. Mai 2012 werde ich nie vergessen, du warst mein erstes und bist mein einziges Eisbärenbaby, daß ich je live gesehen habe, ich war augenblicklich verliebt 😍 und du wurdest an diesem Tag die Begründerin meines Blögchens und unseres späteren Grafschafter Wochenanzeigers. Und bist somit ein fester Bestandteil hier, wenn du Geburtstag hast, dann treten alle an zum gratulieren, das gehört sich so für eine „VII“ (Very Important Icebear)! 

 

Dein schöner neuer Zoo in Mulhouse ist offensichtlich ganz glücklich, daß er dich hat, und du selber fühlst dich ebenso offensichtlich richtig wohl dort, wie ich mich anhand eines kleinen Videos, daß der Zoo auf seiner FB-Seite eingestellt hatte, selber überzeugen konnte, in dem du zum Schwarzbären mutiert bist 😂 weil du dich im Mulch und in Gras und Erde so richtig herrlich eingesaut hast! 🤣 Schmuddelige Eisbären sind glückliche Eisbären! Auf Gesellschaft mußt du wohl leider noch ein bissel warten, aber irgendwann wird auch das soweit sein und da freu ich mich schon sehr für dich drauf! 

Glücklich warst du aber auch in deinem Geburtszoo in Wuppertal, mit deiner Mama Vilma die hier im Hintergrund läuft und später mit deinem Kumpel Luka

(Bild: © C. Kronenberg)

Ihr beiden habt auch immer so schön einträchtig deine Geburtstagstorte vom Zoo gemümmelt

(Bild: © C. Kronenberg)

Luka hat ja auch so ein feines neues Zuhause gefunden im Yorkshire Wildlife Park in Doncaster, samt prima Kumpels zum spielen und raufen, worauf du ja noch bissel warten mußt. Ich denke mal, ihr beiden habt euch anfangs sicher vermißt, aber mittlerweile sehe ich, daß ihr beide wieder zufrieden seit! 

Ich bin gespannt, was sich dein neuer Zoo zu deinem Geburtstag einfallen läßt, man wird ja sicher mal was lesen und gucken können im Netz! Feier schön, meine Maus, und bleib schön gesund! 

Im letzten Jahr hab ich zu deinem Geburtstag meinen Lesern hier noch was vom Räuchern eingestellt, in diesem Jahr machen wir einfach noch eine kleine Silvester- und Neujahrsnachlese hier. Denn das neue Jahr ist ja erst 4 Tage alt, wenn du Geburtstag hast, dann geht das noch prima. 

Meine kleine Feier mit meinen Mädels zu Silvester war wieder sehr schön und lustig, wir hatten viel Spaß, endlich mal wieder, nach einem Jahr Pause! Meine Freundin mit ihrem Kater Devil war für die Getränke zuständig, die andere Freundin hat einen leckeren Hähnchenbrustfilet-Kartoffel-Gemüse-Auflauf gemacht und ich wieder mein obligatorisches Fladenbrot mit Kräuterbutter. Zur mitternächtlichen Stunde haben wir mit Sekt auf das Neue Jahr 2022 angestoßen draußen war es so ruhig, daß selbst Devil einfach auf der Couch liegengeblieben ist, auf der er sich es den ganzen Abend und die Nacht gemütlich gemacht hatte. Da dachte ich mir, wir machen hier nochmal ein Feuerwerk, denn ist doch ganz ohne nicht so richtig Silvester, also nochmal das Feuerwerk von den Kölner Lichtern 2018


Und nun kommen hier noch Nachlesebilder aus den Redaktionsräumen unseres Grafschafter Wochenanzeigers:

Unsere Kartenleine mit allen lieben Weihnachtsgrüßen vom letzten Jahr

Süß, ne? 

Allen lieben Schreibern einen herzlichen Dank, wir haben uns sehr darüber gefreut! 

Und sind die Klämmerchen nicht niedlich?

Hat Brigitte/Plauen im Weihnachtspäckchen mitgeschickt! 

Stimmungsbild, Schneekugel aus Pappe, haben mir die Kinder mal geschenkt, und da mußte ich noch was leckeres mit in Szene setzen

ein Fläschchen mit 

Glühwein-Likör! 

Und die Freundin, die das Essen gemacht hat, hat noch was was feines gebacken für uns drei

ein Glücksschweinchen, mit Frischkäsefüllung, soooo lecker und so niedlich! 🐷🎉🎇🍀

Und damit wünschen wir allen unseren lieben Lesern nochmals viel Glück & Schwein im neuen Jahr, habt alle einen schönen Dienstag, paßt gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, das wünscht euch euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia.

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Das Jahr ist um! 🧨🎆🎇✨

Was fange ich Silvester an?

Was fange ich Silvester an?
Geh ich in Frack und meinen kessen
blausanen Strümpfen zu dem Essen,
das Herr Generaldirektor gibt?
Wo man heut nur beim Tanzen schiebt?
Die Hausfrau dehnt sich wild im Sessel –
der Hausherr tut das sonst bei Dressel -,
das junge Volk verdrückt sich bald.
Der Sekt ist warm. Der Kaffee kalt –
Prost Neujahr!
Ach, ich armer Mann!
Was fange ich Silvester an?

Wälz ich mich im Familienschoße?
Erst gibt es Hecht mit süßer Sauce,
dann gibt’s Gelee. Dann gibt es Krach.
Der greise Männe selbst wird schwach.
Aufsteigen üble Knatschgerüche.
der Hans knutscht Minna in der Küche.
Um zwölf steht Rührung auf der Uhr.
Die Bowle? („Leichter Mosel“ nur)
Prost Neujahr!
Ach, ich armer Mann!
Was fange ich Silvester an?

Mach ich ins Amüsiervergnügen?
Drück ich mich in den Stadtbahnzügen?
Schrei ich in einer schwulen Bar:
„Huch, Schneeballblüte! Prost Neujahr!“
Geh ich zur Firma Sklarz Geschwister –
Bleigießen? Ist’s ein Fladen klein:
Dies wird wohl Deutschlands Zukunft sein…
Prost Neujahr!
Helft mir armem Mann!
Was fang ich bloß Silvester an?

(Einladungen dankend verbeten.)

(Kurt Tucholsky, 1890 – 1935, deutscher Journalist und Schriftsteller)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, da ist er, der letzte Tage des Jahres 2021. Silvester! Wir verabschieden das alte Jahr! Und das tun wir in diesem Jahr richtig gerne, und im Gegensatz zum Übergang von 2020 auf 2021 ist nicht einmal mehr Ruddi was nettes zu dem sich nun verabschiedenen Jahr eingefallen, womit wir einstimmig beschlossen haben, keinen Jahresrückblick hier zu erstellen. So etwa in der Mitte des sich nun trollenden Jahres hat Frau Chefredakteurin irgendwo im Netz mal gelesen: „Wer glaubte, 2020 war ein Sch….jahr, der kannte 2021 noch nicht!“ Das lassen wir einfach mal so stehen. Klar, wenn man genau hinguckt, hatte auch das scheidende Jahr bestimmt für jeden von uns was, was gut und schön war, aber so im Großen und Ganzen…..? Ach, lassen wir das, wir sind ja nun mal eine Zeitung, die sich doch überwiegend den guten und schönen Nachrichten verschrieben hat, und so gibt es selbstverständlich auch an diesem verkorksten Jahr was Gutes: Wir hier sind soweit alle gesund und können gemeinsam seinen Abschied feiern, besseres weiß ich nicht! 

Und da wir uns entschlossen haben, keinen Jahresrückblick zu machen, haben wir in unserer gestrigen Redaktionssitzung beschlossen, wir bringen euch heute noch unsere Weihnachtsnachlese von 2021, die ist allemal schöner als das ganze Jahr! 🤭😊

Vom großen Familienweihnachtsfest hatten wir euch ja schon berichtet, nun also das kleine, feine der Frau Chefredakteurin bei ihren Kindern in Kölle! 

Gegen Mittag ging es los, langsam auch schon fast wieder Routine, die neue Strecke mit Bahn nach Köln-Ehrenfeld, und sogar mit einem pünktlichen Zug, der zum Glück trotz des Heiligen Abends nicht voll war. Wißt ihr, was am Bahnfahren ganz besonders schön ist? Am Bahnhof abgeholt zu werden! 😊 Denn ich hatte ja noch was feines im Gepäck, ich hatte für die nachmittägliche Kaffeetafel bei den Kindern noch gebacken, einen soooooo leckeren Whisky-Kuchen nach einem feinen Rezept von der Silberdistel

jaaaa, lach, „…..ihr Naseweise, ihr Schelmenpack, glaubt ihr, er wäre offen, der Sack?“ 😂 Hinter den silbernen Bäumen steht übrigens der restliche Whisky, ein irischer war es! Aber jetzt:

Liebe Silberdistel, nicht wundern, da sind statt Rosinen Schokoladenstücke drin, weil meine Schwiegertochter keine Rosinen mag! 😊

Er war eine Wucht, er war so richtig lecker, und meine Kinder waren begeistert und sagen auch hier nochmal danke für das schöne Rezept! 

Wir haben es so wonnig-gemütlich gehabt bei den Kindern, ich hatte meine Kamera gar nicht dabei, ich hab aber mit dem Smartphone fotografiert und zeig euch nun mal Stimmungsbilder: 

Tischdeko, Platzdeckchen in schimmerndem Gold und Weihnachtsservietten

Sternchendecke, Silberleuchter, Gebäckschale, Steffi hatte alles so wunderschön gedeckt und dekoriert und überall brannten Kerzen, einfach richtig zum rundum wohlfühlen. 

Da waren wir schon beim Cocktail zum Abend, leer, das Glas! 🤭😊🍹

Und hier könnt ihr noch so ein bissel links von der schönen Amaryllisblüte sehen, die ich Steffi samt der Vase schon zur Familienweihnachtsfeier mitgebracht hatte, die Vase ist ein Erbstück von meiner Mama, und Steffi fand sie so schön, nun hat sie ein feines, neues Zuhause. 

Ich hab mich so gefreut, daß die Blüten so schön aufgegangen sind. 

Nach dem Cocktail und vor dem Abendessen haben wir dann noch Bescherung gemacht, es ist zwar zur Familienweihnacht gewichtelt worden, aber die Kinder hatten ja noch was gegenseitig für sich, und zu meiner größten Freude und Überraschung hatten sie sogar noch was für mich, das sich so quasi aus dem Wichtelgeschenk für mich ergab und an dem sie, wie sie mir lachend erzählten, einfach nicht vorbeigekommen wären, damit wußte ich dann halt auch, wer mein Wichtel war, Steffi, und das war mein Wichtelgeschenk:

Eine neue Geldbörse, ist die nicht superschön???!!! 

Und hier steht nun bei meinen Stimmungsbildern von unserer Heilig-Abend-Weihnacht mein zweites Geschenk

die passende Handtasche! 

da kommen wir später nochmal genauer drauf zurück! 

Ein glückliches Muttertier gefällig? Büddeschön! 

Ich hab mich in der Fensterscheibe vom Wohnzimmer fotografiert, das sah so hübsch aus mit den Lichtern alle, die sich spiegelten. 

 😊🙏❤🎄🔔🎁🕯🕯🕯🎅😇🌟

Dann wurde das Abendessen gebrötschelt: Hirschmedaillons in Rotwein-Spekulatiussauce, gemischtes Gemüse und Klöße, zum Nachtisch Mandarine-Spekulatius-Dessert mit Mascarpone und Sahne, sooooo lecker! 

Rotwein dazu und danach fröhliches klönen, lachen, beisammen sein! Bis in die tiefe Nacht! 

Lecker frühstücken am nächsten Tag und den Tag zusammen genießen, bis ich dann glückselig wieder nach Hause gefahren bin. Mein Weihnachten bei den Kindern! 

Und nun folgt unser Weihnachten mit Bescherung in den Redaktionsräumen, denn liebe Päckchen von lieben Blogfreundinnen mußten noch ausgepackt werden, da waren meine Bärchen natürlich Feuer und Flamme. 

Bäumchen leuchtet, Bärenbande ist so gespannt! 

Und bewundert erstmal ausgiebig unseren kleinen Baum von meiner Mama, der auch in diesem Jahr wieder leuchtet! 

Mit kleiner Krippe unter dem Baum

Kugeln, die die Frau Chefredakteurin an einem Weihnachten mal von den Kindern bekam, Merry Xmas Mama! 

Eisbären dürfen da natürlich nicht fehlen

Auf unserem Kamin leuchten die Adventskerzen

mit kleinem Kugelbäumchen im Glas

Unser redaktioneller Alterspräsident, unser Bernhard, schnappte sich die Christkind-Glocke

und bimmelte zur Bescherung, er war sehr stolz über diese Aufgabe.

Mein Redaktionsteam versammelte sich 

und war schon sehr gespannt, was wohl alles in den Päckchen wäre. 

Das Geschenk von den Kindern von Frau Chefredakteurin war ja schon „geöffnet“! 😊

Und mit dem Glöckchenklingeln wurden alle Pakete geöffnet, was hatten die Bären einen Spaß, wir haben bloß unsere Mimi in heaven wieder vermißt, die immer den größten Spaß beim auspacken am Verpackungsmaterial hatte. 

Da sind sie, all die Herrlichkeiten

da waren die Bärchen so hibbelig, da ist doch glatt das Foto unscharf geworden, lach!

Allen lieben Gabenbereitern einen ganz herzlichen Dank von mir und meinem Bärenteam, wir haben uns so riesig gefreut, liebe Brigitte/Plauen, liebe Britta-Gudrun und liebe Bine mit der lieben Angel.

Fangen wir mal bei der Tasche und der Geldbörse von Frau Chefredakteurin an, mal richtig zeigen jetzt, lach! 

Schick, oder? Den Schulterriemen kann man abnehmen. 

Schmückendes Beiwerk, nutzbar auch als Schlüsselring etc. 

Lacht nicht über das Bügelbrett, das bot sich so an, weil es noch stand, um die Geschenke darauf abzulegen und zu fotografieren. 

Erinnert ihr euch noch an die Wolle, die ich euch vorzeiten mal zeigte, wo ich aus der silbernen Variante eine Mütze und einen Schal gestrickt habe? Guckt mal, wie herrlich die nun genau zu meiner neuen Tasche paßt

da gibt es jetzt einen Dreieck-Tuch-Schal von! Ich hab schon angefangen! 

Nun kommt die Wonne meiner Bären von Brigitte/Plauen

naaaa??? Rückwärts gucken

ein eisbäriger Rucksack, hier war was los! 😂 War aber noch nicht alles an Bärchen-Freude fürs Team, das kam auch noch mit:

bäriger Nikolaus-Weihnachtsmann-Kuschel-Bär-Eier-Wärmer! Mein Team war ganz aus dem Häuschen. 

Außer den Bären kam noch ein Engel

geheimnisvoll, nicht wahr? 

Er hatte Pralinen in seinem Innern, mit Schokolade, das war nun was fürs gesamte Team samt Frau Chefredakteurin, wir naschen alle so gerne. Und der Engel ist nun eine wunderschöne Dose!

Unsere Eulenfraktion hat leuchtenden Zuwachs bekommen

Elektrische Kerzen! 

Können wir es uns im neuen Jahr so richtig mit gemütlich machen, und das ganze Jahr über das nächste schöne Weihnachtsgeschenk von Britta-Gudrun dabei betrachten, 

mit dem literarischen Katzenkalender, da hatten wir alle richtig strahlende Augen, das wird schön, und da wandern die Erinnerungen mit an unsere Mimi in heaven. Die süße kleine Beilage

fanden wir so wonnig! 

Und wenn es im Januar weiter so usselig ist wie bis jetzt, dann kann ich meinem Redaktionsteam in dieser gemütlichen Kuscheligkeit was ganz wunderschönes vorlesen

dieses wunder-wunderschöne und so entzückend aufgemachte Büchlein haben wir von Bine und Angel bekommen, das Büchlein ist ein richtiger Schatz, denn es stammt aus dem Vermächtnis von Bines Mama. Das ist was ganz besonderes! 🤗❤

Nochmals einen ganz lieben Dank an alle lieben Gabenbereiter, besonders auch von meinem Bärenteam! 🐻❄🐻❄🐻🐻🐻❄❤😘🤗

Das war sie nun, die diesjährige Weihnachtsnachlese aus den Redaktionsräumen eures Grafschafter Wochenanzeiger, wir hoffen, ihr hattet auch jetzt noch Spaß dran. Aber Weihnachten ist ja auch noch nicht richtig vorbei, hochoffiziell geht die Weihnachtszeit ja bis zum 2. Februar! Und wenigstens noch ein bissel leuchten und glitzern und schöne Stimmung tut dann dem langen und meist auch immer noch recht dunklen Januar im neuen Jahr bestimmt gut. 

Womit wir nun endlich bei Silvester wären! 

Alles vorbereitet für den großen Abend? Dann laßt uns starten! Frau Chefredakteurin verbringt die Silvesternacht mit ihren beiden Freundinnen bei der Freundin mir hier gegenüber, ja, die mit dem Kater Devil! Wir machen uns das immer ganz gemütlich, eine kocht, eine sorgt für die Getränke und ich back in jedem Jahr ein leckeres Fladenbrot und mach die Kräuterbutter! 

Dann haltet mal alle euer Sektglas bereit für die letzten Minuten des alten Jahres, 

ein Feuerwerk wird es ja offiziell nicht geben, aber die eine oder andere Rakete wird bestimmt in den Himmel steigen

Und dann zählen wir auch in dieser Nacht wieder den Countdown bis es Mitternacht schlägt und dann knallen die Sektkorken und wir wünschen all unseren lieben Lesern ein frohes Neues Jahr 2022  

mit viel Schwein und viel Glück 

Möge es endlich wieder ein besseres, ein lichteres und ein Jahr werden, an dem man endlich, endlich Licht am Ende des Tunnels sieht, von uns allen so heiß und innig herbeigesehnt! 

Wenn um Mitternacht die Glocken vom Kölner Dom läuten, werden gewiß heiße Gebete in den Himmel steigen! 🙏

Wir haben ein Video gefunden, mit dem Vollgeläute des Kölner Doms eigentlich am Heiligen Abend und noch ein bissel Weihnachtsmarktatmosphäre der bereits geschlossenen Weihnachtsmärkte von 2018, dem Lieblingsjahr der Frau Chefredakteurin, das fanden wir so schön und passend auch zur heurigen Silvester-Nacht. 

Und wenn die Glocken klingen, dann denken wir an alle unsere Lieben, Mensch oder Tier, die nicht mehr bei uns sind. Ganz besonders denken wir hier an   Christas Storm, der in diesem Jahr zu Mimi ins Regenbogenland gezogen ist, und an Evas Chica, von der wir leider kein Bildchen haben, und an Bines Balou und zum Heiligen Abend folgte die Eisbärin Kati  

Und natürlich geht ein lieber Gruß an unsere Mimi in heaven von ihrem Redaktionsteam und ihrer Frau Chefredakteurin! ☁⭐😘🤗🌟🎇

Und dann gucken wir frohgemut nach vorne in das Neue Jahr und hoffen einfach das Beste! 

wünscht von Herzen allen lieben Lesern hier, den stillen wie den bekannten, euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia! 

Habts fein und rutscht gut rein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Wir nehmen Abschied von Eisbärin Katjuscha

Winternacht

Flockendichte Winternacht…
Heimkehr von der Schenke…
stilles Einsamwandern macht,
daß ich deiner denke.

Schau dich fern im dunklen Raum
ruhn in bleichen Linnen…
leb ich wohl in deinem Traum
ganz geheim tiefinnen?…

Stilles Einsamwandern macht,
daß ich nach dir leide…
eine weiße Flockennacht

flüstert um uns beide…

(Christian Morgenstern)

Ihr lieben Leser vom Grafschafter Wochenanzeiger, unsere Redaktion ist durch Eisbär Knut und seiner Halbschwester Anori, unserer Blögchenbegründerin, tief mit den Eisbären verbunden und so haben wir heute die traurige Aufgabe, euch den Tod der Eisbärin Katjuscha im Berliner Zoo mitzuteilen.

Eisbärin Katjuscha, geboren am 16. 11. 1984 in Karlsruhe, war stolze 37 Jahre alt, als sie am Heiligen Abend friedlich auf ihrer Anlage im Berliner Zoo eingeschlafen ist, auf der Anlage, wo sie fast ihr ganzes Leben verbracht hat. Unvergessen die Zeit, in der sie dort zusammen mit den Eisbärinnen Tosca und Nancy und dem Eisbären Lars war, Tosca und Lars waren Knuts Eltern, später auch mit Knut nachdem Lars nach Wuppertal zog. Sie hat alle überlebt, obwohl man sich so oft krankheitsbedingt um sie sorgte.

Katjuscha, liebevoll Kati genannt, war die Lieblingseisbärin von unserer Leserin Brigitte/Plauen und wurde jedes Jahr zweimal von ihr besucht, und so haben wir auch Bilder von ihr, die uns Brigitte/Plauen hat zukommen lassen, um ihre Freude über die Besuche bei ihrer geliebten Kati mit uns zu teilen. So zum Beispiel im Mai 2020, da haben wir damals einen Eintrag von gemacht.

Katjuscha in ihrem Höhleneingang

und zu Brigitte/Plauen größter Freude im Wasser

So schöne Erinnerungsbilder nun!

Und so nehmen wir hier in unserer Redaktion Abschied von Katjuscha mit den Bildern, die Brigitte/Plauen im Oktober diesen Jahres bei ihrem letzten Besuch bei ihr noch gemacht hat:

Ich hab beim abfotografieren versucht, Kati näher zu bekommen, das wird dann leider unscharf, aber es sind die letzten Bilder von Kati von Brigitte/Plauen und deshalb stellen wir sie hier trotzdem ein.

Kati mit dem wunderschönen Herbstlaub

Die weiße Rose, die Brigitte/Plauen bei ihrem letzten Besuch wieder am Bärentor angebracht hat, wird nun zu einem lieben, letzten Abschiedsgruß an die liebe alte Lady Kati.

Grüß alle im Regenbogenland, liebe Katjuscha, wir sind traurig, daß du gegangen bist, aber deine Freundinnen Nancy und Tosca werden sich gefreut haben über dein ankommen.

Und schau ab und zu mal durch dein „Himmelsfenster“, wie es uns hier unten so geht, wir werden dich nicht vergessen und behalten dich in unseren Herzen. ❤

Dein Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia.

Habt alle einen guten Dienstag!

Grafschafter Wochenanzeiger – Adventskalender – Türchen 24

 

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r 

Türchen

Christnacht

Wieder mit Flügeln, aus Sternen gewoben,
senkst du herab dich, o heilige Nacht;
was durch Jahrhunderte alles zerstoben –
du noch bewahrst deine leuchtende Pracht.

Ging auch der Welt schon der Heiland verloren,
der sich dem Dunkel der Zeiten entrang,
wird er doch immer aufs neue geboren,
nahst du, Geweihte, dem irdischen Drang.

Selig durchschauernd kindliche Herzen,
bist du des Glaubens süßester Rest;
fröhlich begangen bei flammenden Kerzen,
bist du das schönste, das menschlichste Fest.

Leerend das Füllhorn beglückender Liebe,
schwebst von Geschlecht zu Geschlecht du vertraut –
wo ist die Brust, die verschlossen dir bliebe,
nicht dich begrüßte mit innigstem Laut?

Und so klingt heut noch das Wort von der Lippe,
das einst in Bethlehem preisend erklang,
strahlet noch immer die lieblichste Krippe –
tönt aus der Ferne der Hirten Gesang …..

Was auch im Sturme der Zeiten zerstoben –
senke herab dich in ewiger Pracht,
leuchtende du, aus Sternen gewoben,
frohe, harzduftende, heilige Nacht!

(Ferdinand von Saar, 1833 – 1906, österreichischer Schriftsteller, Dramatiker und Lyriker)

s begab sich aber zu der Zeit, daß ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, daß alle Welt geschätzt würde. Und diese Schätzung war die allererste und geschah zur Zeit, da Quirinius Statthalter in Syrien war. Und jedermann ging, daß er sich schätzen ließe, ein jeder in seine Stadt. Da machte sich auf auch Josef aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth, in das jüdische Land zur Stadt Davids, die da heißt Bethlehem, weil er aus dem Hause und Geschlechte Davids war, damit er sich schätzen ließe mit Maria, seinem vertrauten Weibe; die war schwanger.

nd als sie dort waren, kam die Zeit, daß sie gebären sollte. Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge.

nd es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde. Und der Engel des Herrn trat zu ihnen, und die Klarheit des Herrn leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr.

nd der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids. Und das habt zum Zeichen: Ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen.

nd alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen: Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens.

nd als die Engel von ihnen gen Himmel fuhren, sprachen die Hirten untereinander: Laßt uns nun gehen nach Bethlehem und die Geschichte sehen, die da geschehen ist, die uns der Herr kundgetan hat. Und sie kamen eilend und fanden beide, Maria und Josef, dazu das Kind in der Krippe liegen. Als sie es aber gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus, das zu ihnen von diesem Kinde gesagt war.

nd alle, vor die es kam, wunderten sich über das, was ihnen die Hirten gesagt hatten. Maria aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen.

nd die Hirten kehrten wieder um, priesen und lobten Gott für alles, was sie gehört und gesehen hatten, wie denn zu ihnen gesagt war.

(Lukas 2, Verse 1-20, nach der Übersetzung Martin Luthers)

Nun ist sie da, die Heilige Nacht, und wir begrüßen hier zum letzten Türchen des diesjährigen Adventskalenders alle unsere Leser auf das herzlichste! 

Frau Chefredakteurin ist heute wieder unterwegs nach Köln, um dort mit ihren Kindern das Weihnachtsfest zu feiern, und meine Redaktionsmitglieder werden es sich fein zuhause gemütlich machen, es ist aufs beste für sie gesorgt, der Kühlschrank ist voll, ein schönes Spiel haben sie ja schon zu Nikolaus erhalten, da können sie es sich recht behaglich machen in meiner Abwesenheit, und wenn ich dann am Samstag heimkehre, werden wir es uns noch gemeinsam schön machen und unsere Redaktions-Weihnacht feiern. Eine Nachlese davon halten wir auf jeden Fall für euch bereit. 

Und so wünscht euch allen lieben Lesern hier, den stillen wie den bekannten, das gesamte Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven 

Otto und Luzia

von Herzen eine 

Ruddi Bruno Hamish Otto Luzia

Feiert alle schön im Kreise eurer Lieben, laßt Licht in eure Seelen, laßt uns alle einmal für eine zeitlang alle Sorgen vergessen und alle Bedrücktheit ablegen. Lassen wir uns wieder einfangen vom Zauber der Heiligen Nacht und weiten wir unsere Herzen, werden wir einmal wieder einfach ein fröhliches Kind unter dem Weihnachtsbaum. Das wünschen wir euch allen so von Herzen! 🎄❤❤❤🌟 

Paßt auf euch auf und bleibt oder werdet gesund! 🙏🍀🍀🍀

Und mit dem schönsten aller Weihnachtslieder schließen wir hier nun unser letztes Türchen im diesjährigen Adventskalender, wir hoffen, er hat euch wieder Freude gebracht und wir konnten für bissel Fröhlichkeit und ein klein wenig Unbeschwertheit sorgen in diesen anstrengenden Zeiten, nun dürft ihr mitsingen: „Stille Nacht, heilige Nacht“

Stille Nacht! Heilige Nacht!
Alles schläft. Einsam wacht
Nur das traute heilige Paar.
Holder Knab’ im lockigten Haar,
Schlafe in himmlischer Ruh!
Schlafe in himmlischer Ruh!

Stille Nacht! Heilige Nacht!
Gottes Sohn! O! wie lacht
Lieb’ aus Deinem göttlichen Mund,
Da uns schlägt die rettende Stund’.
Jesus! in Deiner Geburt!
Jesus! in Deiner Geburt!

Stille Nacht! Heilige Nacht!
Die der Welt Heil gebracht,
Aus des Himmels goldenen Höh’n
Uns der Gnade Fülle läßt seh’n
Jesum in Menschengestalt!
Jesum in Menschengestalt!

Stille Nacht! Heilige Nacht!
Wo sich heut alle Macht
Väterlicher Liebe ergoß
Und als Bruder huldvoll umschloß
Jesus die Völker der Welt!
Jesus die Völker der Welt!

Stille Nacht! Heilige Nacht!
Lange schon uns bedacht,
Als der Herr vom Grimme befreit,
In der Väter urgrauer Zeit
Aller Welt Schonung verhieß!
Aller Welt Schonung verhieß!

Stille Nacht! Heilige Nacht!
Hirten erst kundgemacht
Durch der Engel „Hallelujah!“
Tönt es laut bei Ferne und Nah:
„Jesus der Retter ist da!“
„Jesus der Retter ist da!“

Alle 6 Strophen, so wie sie in der Urfassung des Liedes von Joseph Mohr und Franz Xaver Gruber enthalten waren. 

Habt alle eine schöne, gesegnete Zeit!

 

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Adventskalender – Türchen 23

 

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r 

Türchen  

 

Morgen, Kinder, wird’s was geben

Morgen, Kinder, wird’s was geben,
morgen werden wir uns freun!
Welch ein Jubel, welch ein Leben
wird in unserm Hause sein!
Einmal werden wir noch wach,
heißa dann ist Weihnachtstag!

Wie wird dann die Stube glänzen
von der großen Lichterzahl,
schöner als bei frohen Tänzen
ein geputzter Kronensaal.
Wißt ihr noch vom vor’gen Jahr,
wie’s am Weihnachtsabend war?

Wißt ihr noch mein Räderpferdchen,
Malchens nette Schäferin,
Jettchens Küche mit dem Herdchen
und dem blankgeputzten Zinn?
Heinrichs bunten Harlekin
mit der gelben Violin?

Wißt ihr noch den großen Wagen
und die schöne Jagd von Blei?
Unsre Kleiderchen zum Tragen
und die viele Näscherei?
Meinen fleißgen Sägemann
mit der Kugel unten dran?

Welch ein schöner Tag ist morgen,
viele Freuden hoffen wir!
Unsre lieben Eltern sorgen
lange, lange schon dafür.
O gewiß, wer sie nicht ehrt,
ist der ganzen Lust nicht wert!

Nein, ihr Schwestern und ihr Brüder,
laßt uns ihnen dankbar sein,
und den guten Eltern wieder
Zärtlichkeit und Liebe weihn,
und aufs redlichste bemühn,
alles, was sie kränkt, zu fliehn.

Laßt uns nicht bei den Geschenken
neidisch auf einander sehn;
sondern bei den Sachen denken:
„Wie erhalten wir sie schön,
daß uns ihre Niedlichkeit
lange noch nachher erfreut?“

(Text: Karl Friedrich Splittegarb, 1753–1802, Musik: Karl Gottlieb Hering)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, der letzte Tag vor dem Heiligen Abend! Da hab ich mir gedacht, heute entlaste ich mal mein schon ganz aufgeregtes Bärenteam und erzähl mal wieder aus Kinderweihnachtsland, als Frau Chefredakteurin noch klein war:

Und zu Weihnachten 1956 ihren Teddy Bernhard unter dem Weihnachtsbaum sitzen hatte. 

Zwei Jahre zuvor zum Weihnachtsfest bekam ich mein erstes Puppenkind, meine geliebte Babypuppe Edith, 

eine Schildkrötpuppe, natürlich hab ich mein Puppenkind heute noch, mittlerweile trägt sie ein von mir gestricktes Taufkleidchen mit Mützchen, guckt mal:

Schick, oder? Da ist ein rosa Taftkleidchen drunter, das durch die Lochstrickerei schimmert, Edith ist ja nun mal ein Mädchen. 

und mit diesem schicken Puppenwagen habe ich sie immer ausgefahren. Sie war nämlich mein einziges Puppenkind, das alleine im Wagen liegen durfte, sonst zogen wir immer „im Rudel“ los, alle Puppenkinder und Teddybär. 

Kennt ihr auch alle die Teddymäntel noch, so wie meines hier auf dem Bild? Da war ich immer so stolz drauf! 

Ich liebte Puppen, ich hab so gerne mit ihnen gespielt, ich hab noch ein Bild aus dem Kindergarten mit meiner Lieblingspuppe dort

die hatte echte Zöpfe, hach, war das schön, leider weiß ich nicht mehr, wie sie hieß. 

Auf den Bildern von meiner Edith sieht man ja, daß man ihr mit ihrem geöffneten Mündchen richtig die Flasche geben konnte, und für ihr Fläschchen hatte ich als stolze Puppenmutter auch was ganz feines, was die „Großen“ auch für ihre Babys hatten, ein Flaschenwärmer in Teddyform

süß, ne? Irgendwie hatte ich es schon sehr früh mit Bären, lach! 

Im schon erwachsenen Alter hab ich mir dann nochmal einen heimlichen Puppentraum erfüllt: Ich hab an einem Porzellanpuppenkurs teilgenommen und mir dort mein Puppenkind Greta gemacht

eigentlich auch ein Babypüppchen, aber sie bekam doch Haare

fesche rote, die fand ich nämlich auch immer schon so toll, und Greta ist mein einziges Puppenkind mit grünen Augen. 

Kleidchen selbst genäht! 

Ich mach euch mal eine kleine Galerie meiner Puppen

Neue Puppenkleider für meine geliebte Puppenkinderschar waren zu Weihnachten auch immer wunderschöne Geschenke, eines meiner Puppen hatte mal ein rotes Samtkleid, mein Baby Edith besaß ein Teddyjäckchen, und mein Teddy Bernhard einen dunkelblauen Anorak mit Kapuze und rot/blau/weiß-kariertem Innenfutter. Meine Mama hat alle meine Kinder auch immer liebevoll bestrickt, und für den Puppenwagen besaß ich eine Ausfahrgarnitur mit Decke und Kissen, und so eine „Ausfahrgarnitur“ zum anziehen besaß auch Edith, da sah sie so süß drin aus. 

Vielleicht konnte ich mal wieder bissel Erinnerungen anschubsen an selige Kinderweihnachtstage, mein Teddy Bernhard, der Alterspräsident unserer Redaktion und sehr geachtet und geschätzt von meinem Bärenteam, macht für euch jetzt nochmal eine feine Weihnachtsbärengalerie 

und dann schließen wir hier das 23. und vorletzte Türchen des diesjährigen Adventskalenders. Wir hoffen, ihr habt wieder Spaß und Freude daran gehabt, habt einen schönen Donnerstag, laßt euch nicht stressen auf den letzten Metern vor dem hohen Fest, paßt auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, das wünscht euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia. 

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Adventskalender – Türchen 22

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r

Türchen

Auf des Weihnachtsmanns Spuren

In dieser Nacht,
als niemand wacht,
ging durch den Tann
der Weihnachtsmann.

Sein Sack hing schwer
vom Rücken her
und schleift im Schnee,
ganz deutlich seh
ich seine Spur,
folgt mir nur!

Hier an diesem Dornenbusch
ging er eine Strecke,
deutlich seh ich’s, glaubt ihr’s nicht?
Folgt mir um die Ecke!
Aber sacht,
kein Geräusch gemacht!
Hier an diesem Dornenbusch
blieb der Sack ihm hängen,
und er mußte mühsam sich
durch das Dickicht zwängen!

Hier an diesem Dornenbusch
ist sein Sack zerrissen!
Aus dem Sack
klick klack, klick klack
tröpfelte es Nüssen! –

Eichhörnchen hat vom Tannenzweig
das Unglück schon gesehen,
doch warnt es nicht den Weihnachtsmann,
es läßt ihn weitergehen.
Er schlägt den Schwanz zum Kringel,
der kleine braune Schlingel,
und klettert flink und munter
vom Tannenbaum herunter.

Nun sitzt es dort in guter Ruh’
am Weihnachtstisch, seht ihm nur zu,
knackt Nüsse sehr bedächtig.
Ihr seht, es schmeckt ihm prächtig!
. . . . . . . Vergnügten Gesichts
tat der Alte, als merkte er nichts,
dachte an Kinder und frohe Gesichter,
dachte an Spielzeug und Weihnachtsbaumlichter,
ging indessen zum Wald hinaus. –
Immer näher an unser Haus

führte ganz deutlich seine Spur,
denkt euch nur! –
„Mutter, Mutter, wir haben’s gesehen,
denkt doch, des Weihnachtsmanns Spuren gehen
deutlich bis dicht vor unsere Tür!
Mutter, war er vielleicht schon hier?“

Spricht die Mutter: „Denkt doch mal an,
eben war bei mir der Weihnachtsmann!
Plötzlich hört’ ich ein starkes Klopfen,
öffnete selbst, da trat er ein,
bat mich, ich möchte den Sack ihm stopfen,

denkt doch, ihm riß ein Loch hinein!
Und da hat er mir vieles erzählt,
wie ihm dies und jenes gefehlt.
Aber der Sack war doch noch sehr voll,
hat auch gefragt, was er hier lassen soll!?
Sachte, Kinder, hübsch artig immer!
Und geht mir nicht an das Weihnachtszimmer!“

(Paul Kaestner, 1876 – 1936, deutscher Jurist, Ministerialdirektor und Kirchenliederdichter)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, jetzt flitzt die Zeit hier aber, nun öffnen wir heuer bereits das 22. Türchen, es ist wirklich kaum zu glauben, wie schnell das wieder ging! Mein Bärenteam und ich, wir haben hier natürlich auch noch bissel vorzubereiten fürs große Fest, und da ich mich ja immer prima auf mein Team verlassen kann, haben die Bären, während ich Weihnachtsmanndienst geschoben haben (daher rührt auch das Gedicht! 😊🎅) das Archiv durchforstet und sind fündig geworden, haben das, was sie gefunden haben, wunderbar vermischt und so präsentieren wir euch das nun fürs heutige Türchen 22.

Bräuche und Rituale zur Weihnachtszeit:

Überall, wo Weihnachten gefeiert wird, gibt es Weihnachtssänger. Das englische Wort „Carol“ (Weihnachtslied) weist auf eine lateinische Sitte, bei hohen Festen zu singen und im Kreis zu tanzen: Das alte magische Mittel, einen Zauberkreis herzustellen, in dem das Böse – und die Gefahr aus der Tiefe der Natur – nicht eindringen kann.

Kurrendesänger sind die bekanntesten Kindergruppen des ausgehenden Mittelalters, die frierend durch die Wintergassen gezogen sind und gesungen haben.
Das Wort stammt vom lateinischen „currere = laufen“, und gelaufen sind die Schüler mit ihrem Lehrer, meist in Trupps, mit großen Körben für die zu ersingenden Gaben.

Das Quempassingen stammt aus Pommern, Sachsen und Schlesien.
Der Name ist durch das Verschleißen der ersten Wörter eines Weihnachtsliedes entstanden: „Quem pastores laudavere – den die Hirten lobten sehre“. Das Lied wird von verschiedenen Kindergruppen im Wechselgesang von Emporen, Altar und Orgel bei Kerzenlicht gesungen. Die Sänger marschieren oft mit ihren brennenden Kerzen und ihren weißen Chorhemden feierlich in die stockfinstere Kirche ein.

Krippenspiel und Weihnachtsspiele, früher szenische Darstellungen des Weihnachtsevangeliums nur in der Kirche oder in Klöstern, findet man heute auch in Schulen und Familien.
Besonders schön sind die bayerischen und österreichischen Krippenspiele für Kinder.

Die Krippe füllen ist eine Sitte, die vor allem den Kindern den Geist der Nächstenliebe und der Selbstlosigkeit zeigen soll. Die Krippe, die am Heiligen Abend unter dem Weihnachtsbaum stehen soll, wird am ersten Adventssonntag in der Stube aufgestellt. Für jede Freundlichkeit und gute Tat, die die Kinder in der Adventszeit begehen, dürfen sie einen Strohhalm in die Krippe legen. Je weicher das Jesuskind Weihnachten liegen wird, desto besser.

Die Tiere in der Weihnachtsnacht: Auf dem Land sorgten die Erwachsenen für das Vieh und gaben ihm eine tüchtige Weihnachtsration, während die Kinder Hund und Katze versorgten und ihnen eine Schale Futter oder Milch hinstellten, dabei feierlich gelobten, die Tiere im nächsten Jahr gut zu behandeln.
Die Menschen waren zum Überleben von der Natur und eben auch den Tieren abhängig, so bezogen sie sie in ihre Feste mit ein.
Die Legende erzählt, daß die Tiere in der Heiligen Nacht sprechen können, vor allem Ochs und Esel, weil sie das Christkind gehütet und mit ihrem Atem gewärmt haben. Man darf ihnen aber nicht zuhören: In diesem Verbot mischt sich die heidnische Furcht vor der gelösten Natur in die Legende.

Die Tanne auf dem Friedhof: Im Elsaß, in Österreich und in Bayern bringt man am Nachmittag des Heiligen Abends einen kleinen Tannenbaum mit Kerzen auf den Friedhof. Die Bäumchen werden auf die Gräber gestellt, dann zündet man die Kerzen an, die durchs blaue Dämmerlicht schimmern. Die Sitte ist verhältnismäßig jung, sie wird im ausgehenden 19. Jahrhundert zum ersten Mal erwähnt.

Die Christmette: Der Name hat nichts mit der Messe zu tun, sondern ist die Eindeutschung des lateinischen Begriffs „hora matutina“, des Morgengebetes. Es gehört eigentlich zu den klösterlichen Stundengebeten, doch ist die Bezeichnung auch für die Früh- „Metten“ in den Morgenstunden der Hauptfesttage von Weihnachten, Ostern und Pfingsten verwendet worden.

Die Rauh- oder Rauchnächte haben ihre Bezeichnung und Herkunft vermutlich von der Sitte, in den 12 Tagen und Nächten zwischen den Jahren die bösen Geister auszuräuchern und alles zu vermeiden, was Unsegen bringen könnte.
In diesen Tagen muß man alle geliehenen Gegenstände zurückgeben, man darf nicht waschen, muß auf seine Träume achten, denn sie gehen in Erfüllung.

(Quelle: Sybil Gräfin Schönfeldt, Das große Ravensburger Buch der Feste und Bräuche)

Da hatten die Bären mal wieder was aus unserem Feste- und Bräuchebuch beim Wickel, das hatten wir ja auch schon länger nicht mehr, ich hoffe, es macht euch nochmal Freude! Und bezüglich der Rauhnächte und den Tieren in der Weihnacht machen wir jetzt nochmal einen feinen Reigen hübscher Bilder.

Auch Katzen freuen sich über Strümpfchen am Kamin!

Und Elche kann man natürlich auch als Weihnachtsbäume dekorieren, mit Blinklicht, hihihi, muß man aber nicht!

Der Weihnachtsmann beschert auch die Eisbären!

Auch Koala und Kakadu freuen sich über den Weihnachtsmann.

Genau wie die Vögel!

Rudolph Rotnase freut sich schon auf seinen Einsatz in der Weihnachtsnacht!

Der Esel muß noch ein bissel mit dem Weihnachtsmann arbeiten, bevor seine Bescherung beginnt!

Genau wie die Rentiere!

Stalldienst beim Christkind!

feine Bescherung!

Oh, oh, in der Lichterkette verhaspelt!

Ich schlaf noch ein bissel vor der Bescherung!

Pack ich jetzt ein oder pack ich jetzt aus?

Sternchen putzen, damit sie schön leuchten in der Weihnachtsnacht!

Wir üben für unseren Einsatz!

Ich hab dieses Jahr einen Katzentatzenweihnachtsbaum!

Ich hab Stalldienst in der Heiligen Nacht, ich muß auf das Christkind aufpassen!

Huuuh, wenn es mal kalt wird zu Weihnachten, mummel ich mich schön ein! Und warte auf’s Christkind!

Noch mehr Sänger, die für die Christnacht üben!

Guckt mal, Weihnachtspost!

Mäuschen hat den Pudding zum Nachtisch beim Weihnachtsmahl entdeckt!

Mama Reh erzählt ihrem Kind die Geschichte vom Christkind und der Heiligen Nacht!

Wir Tiere auf dem Bauernhof feiern auch Weihnachten, wie man sieht, freuen wir uns schon sehr!

Die Vögel haben auch ihre Strümpfchen aufgehängt und hoffen auf reiche Winterfütterung!

Die niedlichen beiden hier haben sich beim Kinderkarussell verdingt, es macht ihnen Spaß, wie man sieht!

Weihnachten, das Fest des Friedens, auch zwischen Hund und Katz!

Weihnachten im Pferdestall, warm und schön gemütlich!

Damit keine falschen Gedanken aufkommen: Der kleine Wuff ist kein Geschenk, (bitte, keine Tiere unterm Weihnachtsbaum, das geht so oft nicht gut aus!) er wohnt schon lange in dem Haus und hat sich nur mal vorwitzig im Geschenkekörbchen versteckt, hihihi!

Zwei Weihnachtskatzen

spielen unterm Weihnachtsbaum, herrliches Vergnügen!

Wenn es dann in der Christnacht schneit, wird das ein ganz romantisches Fest, das mögen auch Katzen sehr gern. Die meisten aber am liebsten von drinnen.

So, ihr lieben alle, das war nun das Türchen 22, wir hoffen sehr, es hat euch allen wieder gefallen. Wir wünschen euch einen schönen WTT ohne Streß und Hektik, mit viel Zeit fürs vorfreuen auf das hohe Fest, paßt alle gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, das wünschen euch von Herzen eurer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia.

Habts fein!

Grafschafter Wochenanzeiger – Adventskalender – Türchen 21

 

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r 

Türchen  

Die Weihnachtsfee

Und Frieden auf Erden den Menschen,
die eines guten Willens sind.

Suchende Sterne ins eilende Haar,
frierende Sterne, schmelzend zergangen
über den wunderfeiernden Wangen,
und die Augen von Liebe so klar.

Wie Glocken klar, wie Reif so rein
und so duft und so jung und blühend vor Güte
Tau der Frühe himmlische Blüte
wie Rosen und wie Fliederschnein.

Da steigen die Hände, ein bettelndes Meer,
Augen dunkeln nach Geschenken,
Mir! Mir! Mir! Mich musst du bedenken!
so steigen die bettelnden Teller her.

Dunkel wird’s, ein Wundern steht
strenge in der Feenseele,
wie wenn rohe Nacht das Leuchten quäle,
und Ernst in die Güte der Augen geht.

Und es spricht wie klares Licht
aus dem milden Angesicht:
Geben euch? Was soll ich euch geben,
alle Wunder habt ihr ja hier,
eine Erde die könnt hegen ihr,
in euch selber will der Himmel leben.

Kinder, ihr wünscht,
so könnt ihr ja geben
und selig sein und selig machen,
und innig sein wie Kinderlachen
und wie wir von Wundern leben.

Tuet frohe Liebesgaben
einer in des anderen Hand,
tuet ab das Geizgewand
und ihr pflücket alles Haben.

(Peter Hille, 1854 – 1904, deutscher spätromantischer und naturalistischer Schriftsteller)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, heute öffnen wir hier nun Türchen 21, und das war in jedem Jahr traditionell unser besinnliches Türchen und mit dieser Tradition brechen wir auch heuer nicht. 

Wir hatten schon vor dem Aufbruch der Frau Chefredakteurin in ihr vorgezogenes Weihnachtswochenende in unserer Redaktionssitzung überlegt, welches Thema es denn wohl in diesem Jahr werden soll, aber wir waren ratlos. Da hat dann ausgerechnet das schöne, zurückliegende Wochenende die Idee für dieses Türchen gebracht, eine spontane Idee des gesamten Teams beim erzählen über die Herrlichkeiten einer Familienweihnacht. 

Was ist Weihnachten, was macht den alten, ewigen Zauber einer Kinderweihnacht aus, welche Bedeutung hat dieses Hochfest des Jahres noch für die heutigen Menschen? 

Was es nicht ist:

  • haufenweise Geschenke, teils auf dem letzten Drücker irgendwo erstanden, Hauptsache Pomp und Pracht, gedankenlos ausgewählt. 
  • der Streß und die Hektik, ein „perfektes“ Fest auszurichten, in dem alles bis aufs i-Tüpfelchen paßt, die Wohnung gestylt und auf Hochglanz poliert, Gabentisch und der Tisch fürs Festessen sich überladen biegen.
  • für den Tag quasi eine „Strichliste“ führen, damit bloß nichts schief geht, der Ablauf wird geplant wie ein Event. 
  • die Erwartung, daß nun bitteschön alle wie auf Kommando fröhlich-freudig die Inszenierung durch ihre Anwesenheit unterstützen. 

Was es ist, das ist mir wieder einmal bei unserem vorgezogenen Weihnachtsfest im Familienkreis klar geworden, ein Fest, das nicht einmal am eigentlich dafür vorgesehenen Datum stattgefunden hat, aber genau so war, wie es sein sollte, so, wie es im von mir so geliebten Gedicht von Joachim Ringelnatz steht, das bezeichnenderweise „Vorfreude auf Weihnachten“ heißt: „Uns alle Kinder fühlen eines Baumes. Wie es sein soll, wie’s allen einmal war.“ Ein Fest, das das wichtigste dieses Festes gespendet hat: Das Beisammensein dürfen, die Freude über die Anwesenheit aller, das Wohlfühlen in einer liebevollen, warmen Atmosphäre mit dem Licht von Kerzen und dem Duft der Weihnacht, ein fröhliches Kind, lachen und singen, erzählen, zuhören, da sein, ganz, mit allen Sinnen! Erinnerungen an die seligen Kinderweihnachten. Wißt ihr, wo später nach dem Eintreffen aller Gäste der Treffpunkt fast aller war? In der Küche! Der Duft vom fast fertigen Essen in der Nase, ein bissel der Hausfrau noch zur Hand gehen, später die Teller füllen und wie eine „Eimerkette“ die gefüllten Teller von Hand zu Hand bis in das Eßzimmer weiterreichen, wir haben darüber so gelacht. Nach dem Essen die Bescherung, die ebenfalls so wonnig war, wir hatten nämlich wieder beschlossen, zu wichteln, also hatte jeder nur ein Geschenk zu besorgen für denjenigen, den man aus dem Lostopf vor Wochen gezogen hatte, kein Streß, keine Hektik, mit Bedacht schenken können, und trotzdem hat am Schluß jeder ein Geschenk. Ich hatte das Vergnügen, das jüngste Familienmitglied gezogen zu haben, mit ein bissel Unterstützung der Kinder bezüglich der Vorlieben der kleinen Maus ist mein Geschenk hochentzückt angenommen worden, was ist schöner als die leuchtenden Augen eines Kindes unterm Weihnachtsbaum! Und auch ich habe einen wunderbaren Wichtel gehabt und bin hochbeglückt über mein Geschenk, nach Weihnachten mach ich wieder eine kleine „Nachlese“, da dürft ihr dann gucken, es ist ja noch nicht richtig Weihnachten! 🤭😊❤

 

Was es ist: 

  • viel Liebe, viel Geduld, auch mit sich selbst gerade in den leider immer etwas hektischen Vorweihnachtstagen. 
  • wohl bedachte Geschenke, selbst die allerkleinsten bringen freudestrahlende Augen zum Vorschein, wenn sie ein „Treffer“ sind, wenn man sich Gedanken gemacht hat, Wünsche erlauscht hat, Vorlieben und Liebhabereien kennt. 
  • fröhliche Kinder, die nicht schon vor Weihnachten eigentlich „satt“ sind von allen möglichen Advents- und Vorweihnachtsfeiern, weniger ist ganz viel mehr, und das gilt auch für die Erwachsenen. 
  • auch an andere denken, die weder reich noch überhaupt beschenkt werden, die alleine sind, gerade in Familien, wo wahrlich alles vorhanden ist und kaum noch Wünsche offen bleiben, könnte man zu Weihnachten statt der üblichen Geschenke auch das angedachte Geld dafür in einen Spendentopf geben und einem guten Zweck zuführen. 
  • Ansprüche runter schrauben, es geht auch einfach und schlicht, und jeder Holztisch ohne alles aber mit Kerzen und dem warmen Gefühl, gesund zu Hause zu sein, ist mehr wert als die allergestylteste Festtagstafel. 
  • Wer an Weihnachten alleine ist und es noch kann, vielleicht mal fragen, wo man dienlich sein kann, eine Freude für andere sein und dabei selbst die Freude erleben dürfen, nicht allein zu sein. 
  • Es gibt Institutionen, die bitten zu Weihnachten um Briefe und Karten für die von ihnen betreuten, die niemanden mehr haben, der sich um sie kümmert und nach ihnen fragt, da kann man auch tätig werden. Der Aufwand ist so gering und die Freude auf der anderen Seite so groß. 

Ich habe einen Taum: Laßt uns doch endlich wieder Weihnachten feiern, wie dieses Fest von seinem Ursprung her gedacht war, laßt uns doch endlich wieder eines dem anderen eine Freude sein, laßt doch endlich den seit unserer Zeitrechnung nun schon im 2021. Jahr so viel beschworenen „Frieden auf Erden“ in unsere Herzen einkehren, denn nur da hat er seinen Platz, nur von dort aus kann er sich über den ganzen Planeten verbreiten. Wie wäre es denn mit einer „Pandemie“ des Friedens, statt mit der derzeit herrschenden, auch dieses „Virus“ ist hochansteckend, aber es steht nicht im Dienst des Todes, sondern des Lebens. Es wird hohe Zeit, wir haben in den letzten fast zwei Jahren alle hautnah erfahren, wie zerbrechlich der Mensch ist und wie schnell das Leben enden kann, wir haben erfahren, wie dünn die Tünche der Zivilisation ist, wir rasch die Maske dieser vom Gesicht gerissen werden kann und die häßliche Fratze der Egomanie, der Mitleidlosigkeit und der Unsolidarität zutage tritt. Laßt uns die Geburt Christi in unseren Herzen erleben, so, wie in dem wunderbaren Gedicht von Rainer Maria Rilke:

Geburt Christi

Hättest du der Einfalt nicht, wie sollte
dir geschehn, was jetzt die Nacht erhellt?
Sieh, der Gott, der über Völkern grollte,
macht sich mild und kommt in dir zur Welt.

Hast du dir ihn größer vorgestellt?

Was ist Größe? Quer durch alle Maße,
die er durchstreicht, geht sein grades Los.
Selbst ein Stern hat keine solche Straße.
Siehst du, diese Könige sind groß,

und sie schleppen dir vor deinen Schoß

Schätze, die sie für die größten halten,
und du staunst vielleicht bei dieser Gift -:
aber schau in deines Tuches Falten,
wie er jetzt schon alles übertrifft.

Aller Amber, den man weit verschifft,

jeder Goldschmuck und das Luftgewürze,
das sich trübend in die Sinne streut:
alles dieses war von rascher Kürze,
und am Ende hat man es bereut.

Aber (du wirst sehen): Er erfreut.

(Rainer Maria Rilke, 1875 – 1926, österreichischer Lyriker deutscher und französischer Sprache)

In diesem Sinne wünsche ich euch mit meinem Redaktionsteam eine „frohe, harzduftende, heilige Nacht“ aus noch einem Lieblingsgedicht von der Frau Chefredakteurin, aus der „Christnacht“ von Ferdinand von Saar. 

Und erst einmal noch eine gute neue Woche, die letzte vor dem Christfest, laßt es ruhig und besinnlich angehen, schöpft Atem, freut euch vor, macht es euch schön, genießt mal wieder mit allen Sinnen und in Ruhe, und drei Türchen dürft ihr ja hier dann auch noch aufmachen. Bleibt oder werdet gesund, paßt auf euch und eure Nächsten auf, und habt für heute erst einmal einen schönen Dienstag, das wünscht euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia. 

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Adventskalender – Türchen 20

 

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r 

Türchen

Der Weihnachtsmann

Morgen kommt der Weihnachtsmann,
kommt mit seinen Gaben,
Trommel, Pfeifen und Gewehr,
Fahn und Säbel, und noch mehr,
ja, ein ganzes Kriegesheer
möcht‘ ich gerne haben.

Bring uns, lieber Weihnachtsmann,
bring auch morgen, bringe
Musketier und Grenadier,
Zottelbär und Pantertier,
Roß und Esel, Schaf und Stier,
lauter schöne Dinge!

Doch du weißt ja unsern Wunsch,
Kennest unsere Herzen.
Kinder, Vater und Mama,
Auch sogar der Großpapa,
Alle, alle sind wir da,
Warten dein mit Schmerzen.

 

(August Heinrich Hoffmann von Fallersleben, 1798–1874, deutscher Hochschullehrer für Germanistik, Dichter sowie Sammler und Herausgeber alter Schriften aus verschiedenen Sprachen)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, nun ist die Frau Chefredakteurin nach zwei herrlichen Tagen zum 4. Adventswochenende von ihrer Familienfahrt wohlbehalten am sonntäglichen späten Abend in den Redaktionsräumen des Grafschafter wieder eingetrudelt, freudig begrüßt von ihrem Bärenteam, das sich die Zeit geradezu mustergültig hier allein zu Haus vertrieben hat. 

Soviel zuvor: Es waren wundervolle Tage, ich bin randvoll mit schönen Erlebnissen und mit glänzender Seele, weil die ganz viele Streicheleinheiten genießen durfte! Solche Familientage sind wie ein warmes Bad, einfach nur wohltuend! Ich werde natürlich noch  ausführlicher berichten, heute reicht es einfach nur noch für ein kleines, kurzes Türchen, an dem ihr aber hoffentlich auch wieder alle eure Freude habt. 

So ist dann natürlich auch das Gedicht zum Eingang oben zu verstehen, denn der Weihnachtsmann, der bei euch allen ja noch kommt (oder das Christkind!) war ja bei mir nun schon da! 

Da hätten wir denn dann für euch als kleine „Zwischenbescherung“ erst einmal ein feines Lied, daß der Frau Chefredakteurin immer so gut gefällt 

und das den Montag und den Start in die letzte Vorweihnachtswoche fröhlich beginnen lassen soll, und dann noch eines, auch eines der Lieblingslieder von Frau Chefredakteurin 

mit sooooo schönen Bildern im Video! Und da wir schon bei Bildern sind, wenn Musik hier überwiegt in diesem Türchen, dann stellen wir euch auch noch die Sänger vor:

Wie gesagt, es soll ja ein fröhlicher Wochenstart werden, ganz im Sinne von Mimi in heaven, die dafür jeden Montag gesorgt hat mit ihrem für sie reservierten Türchen, daher sind bei all den Sängern 2 Bilder doppelt 🙃 und der tanzende Weihnachtsmann mit seinen Rentieren sowie der Glitzerelch sind wieder dabei! 

Und nochmal auf den fröhlichen Wochenstart berufen, kommt jetzt noch was mit schönen Weihnachtsliedern, aus Erfahrung weiß ich, daß es sich dabei herrlich arbeiten läßt! 

 

Startet also alle gut, fröhlich und zufrieden in die neue Woche, habt einen schönen Montag, macht euch keine Hektik und keinen Streß, paßt alle gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, das wünscht euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia. 

Habts fein!