Grafschafter Wochenanzeiger – Tiermütter und ihre Jungen – alles Liebe zum Muttertag! ❤💐

Zum Muttertag

Der Muttertag zählt zu den schönsten Tagen.
Sind´s auch nur wenige Worte, die ich schrieb,
soll jede dieser Blumen herrlich sagen:
Ich danke Dir so sehr! Ich hab´ Dich lieb!

(Friedrich Morgenroth, (1836 – 1923)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, ihr glaubt gar nicht, mit wieviel Freude mein Redaktionsteam diesen Eintrag bei unserer freitäglichen Redaktionssitzung vorbereitet und sich unter die Pfoten bzw. Tatzen gerissen hat, es ist Muttertag ❤ heute, und da wir dazu schon so viele Einträge hatten, sollte es doch wieder was besonderes sein, da kam mein Team auf die Idee vom Titel: Tiermütter!  

Da halten wir uns jetzt mal gar nicht erst mit ganz viel Text auf, sondern lassen einfach Bilder zum genießen sprechen, bedient euch am Frühstücksbuffet es ist alles schon auf’s feinste vorbereitet worden von meinem eifrigen Redaktionsteam, das heute allen, besonders aber den Müttern, und auch da allen Müttern von Kindern, Tieren, Haustieren und Plüschtieren, eine Freude und einen genüßlichen Tag machen will!

Anori mit ihrer Mama Vilma

Koalamama mit ihrem Baby im Zoo Duisburg

die Przewalski-Pferde mit Jungtier im Zoo Köln  

Zwergflußpferd-Mama mit ihrem Jungen im Zoo Duisburg

Auch die Kattas im Duisburger Zoo haben regelmäßig Nachwuchs, der so niedlich ist!

Kleines Zebra trinkt bei seiner Mama im Duisburger Zoo

Nochmal Anori mit ihrer Mama Vilma im Wuppertaler Zoo

Brillenbär-Mama Huanca mit ihrem Sohn Quito im Zoo Duisburg

Die Flußpferd-Familie im Kölner Zoo, Mama Jenny, ihr kleiner Nils, Papa Albert und im Hintergrund Tante Afro

Unsere kleine Schafherde von meiner Bauernhofarbeitsstelle 

Mutterschaf Karla mit ihrem kleinen Sohn Graf Hans

Mutterschaf Olga mit ihrem kleinen Sohn Fritz

Das ist ausnahmsweise mal ein „Papa-Bild“, auch von meiner Bauernhofarbeitsstelle, Schäferhund Alf mit seinen Jungen, Mama Anka ist leider nicht im Bild zu sehen, und dies sind auch nur drei von ihren sieben Welpen, die sie alle gesund und munter auf die Welt gebracht hatte. 

Niedliche Katzenkinder gab es natürlich auch auf meiner Bauernhofarbeitsstelle, da gibt es auch noch ein Bild von anderem Katzennachwuchs mit Mama

Die Katzenmama hieß Louise

Meine Amselfamilie auf Balkonien vor Jahren, hier füttert Mama und hier der Herr Papa

Noch einmal mit Mama

Nilgänse mit ihren Gösseln, am Teich auf dem Friedhof in meiner Grafschaft

Auch Väter sind gute Mütter

Nilgans-Papa verteidigt seinen Nachwuchs gegen die wegfliegende Krähe

Waldohreule im Vogelpark in Cadzand mit Jungvogel

Außer den „richtigen“ Fotos haben wir natürlich noch feine Servietten- und andere Bilder von Tiermüttern und ihren Jungen hier eifrig und mit heißen Wangen bei unserer Redaktionssitzung zusammengestellt, viel Freude beim angucken wünschen wir euch!

 

 

 

Es gibt natürlich auch sehr liebe Adoptivmütter, die verwaiste Kleine von anderen Müttern betüddeln! 😊

Das Muttertier eurer Redaktion, die Frau Chefredakteurin, muß sich in diesem Jahr mit einem Bild zum Muttertag begnügen, vom letztjährigen gemeinsamen Zoobesuch in Köln zu meinem Geburtstag, 

denn in diesem Jahr ist die Mama meiner Schwiegertochter wieder dran mit Muttertag. Wenn es denn dann klappt, denn Corona bringt ja immer noch alles durcheinander. 

Meine Mama in heaven 

bekommt zu ihrem Muttertag ihre Lieblingsblumen, Maiglöckchen, und einen lieben Gruß und Kuß nach oben! 🤗😘💐❤

Und damit sind wir nun am Ende unserer heutigen Sonntagsausgabe zum Muttertag, wir hoffen, sie hat euch gefallen, wir wünschen euch allen einen wunderschönen Sonntag und Muttertag, vergeßt für ein paar Stunden alle Sorgen, Ängste und Nöte, genießt den Tag, bleibt oder werdet gesund und seid alle herzlichst gegrüßt von eurem Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Walpurgisnacht! Der wilde Ritt zum Blocksberg 🧹

 

Die erste Walpurgisnacht

Ein Druide

Es lacht der Mai!
Der Wald ist frei
von Eis und Reifgehänge.
Der Schnee ist fort;
am grünen Ort
erschallen Lustgesänge.
Ein reiner Schnee
liegt auf der Höh’;
doch eilen wir nach oben,
begeh’n den alten heil’gen Brauch,
Allvater dort zu loben.
Die Flamme lodre durch den Rauch!
Begeht den alten heil’gen Brauch.
Hinauf! Hinauf!
Allvater dort zu loben.
So wird das Herz erhoben.

Die Druiden

Die Flamme lodre durch den Rauch!
Begeht den alten heil’gen Brauch.
Allvater dort zu loben.

Hinauf! hinauf nach oben!

Einer aus dem Volke

Könnt ihr so verwegen handeln?
Wollt ihr denn zum Tode wandeln?
Kennet ihr nicht die Gesetze
unsrer strengen Überwinder?
Rings gestellt sind ihre Netze
auf die Heiden, auf die Sünder.
Ach, sie schlachten auf dem Walle
unsre Väter, unsre Kinder.
Und wir alle
nahen uns gewissem Falle,

Chor der Weiber

auf des Lagers hohem Walle
schlachten sie uns unsre Kinder.
Ach, die strengen Überwinder!

Und wir alle
nahen uns gewissem Falle.

Ein Druide

Wer Opfer heut’
zu bringen scheut,
verdient erst seine Bande!
Der Wald ist frei!
Das Holz herbei,
und schichtet es zum Brande!
Doch bleiben wir
im Buschrevier
am Tage noch im Stillen,
und Männer stellen wir zur Hut,
um eurer Sorge willen.
Dann aber laßt mit frischem Mut
uns unsre Pflicht erfüllen.
Hinauf! Hinauf!
Verteilt euch, wackre Männer, hier!

Chor der Wächter

Verteilt euch, wackre Männer, hier,
durch dieses ganze Waldrevier,
und wachet hier im Stillen,
wenn sie die Pflicht erfüllen.

Ein Wächter

Diese dumpfen Pfaffenchristen,
lasst uns keck sie überlisten!
Mit dem Teufel, den sie fabeln,
wollen wir sie selbst erschrecken.
Kommt! Kommt mit Zacken und mit Gabeln,
und mit Glut und Klapperstöcken
lärmen wir bei nächt’ger Weile
durch die engen Felsenstrecken!
Kauz und Eule,
Heul’ in unser Rundgeheule,
Kommt! Kommt! Kommt!

Chor der Wächter

Kommt mit Zacken und mit Gabeln
wie der Teufel, den sie fabeln,
und mit wilden Klapperstöcken
durch die engen Felsenstrecken!
Kauz und Eule,
heul in unser Rundgeheule.
Kommt! Kommt! Kommt!

Ein Druide

So weit gebracht,
dass wir bei Nacht
Allvater heimlich singen!
Doch ist es Tag,
sobald man mag
ein reines Herz dir bringen.
Du kannst zwar heut’
und manche Zeit
dem Feinde viel erlauben.
Die Flamme reinigt sich vom Rauch:
So reinig’ unsern Glauben!
Und raubt man uns den alten Brauch,
Dein Licht, wer will es rauben?

Ein christlicher Wächter

Hilf, ach hilf mir, Kriegsgeselle!
Ach, es kommt die ganze Hölle!
Sieh’, wie die verhexten Leiber
durch und durch von Flamme glühen!
Menschen-Wölf’ und Drachen-Weiber,
die im Flug vorüberziehen!
Welch entsetzliches Getöse!
Laßt uns, laßt uns alle fliehen!
Oben flammt und saust der Böse.
Aus dem Boden
dampfet rings ein Höllenbroden.
Lasst uns flieh’n!

Chor der christlichen Wächter

Schreckliche, verhexte Leiber,
Menschenwölf und Drachenweiber!
Welch entsetzliches Getöse!
Sieh, da flammt, da zieht der Böse!
Aus dem Boden
dampfet rings ein Höllenbroden.

Chor der Druiden

Die Flamme reinigt sich vom Rauch;
so reinig’ unsern Glauben!
Und raubt man uns den alten Brauch,
dein Licht, wer kann es rauben?

( Johann Wolfgang von Goethe)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, heute gab es hier bereits eine donnerstägliche Redaktionssitzung, denn große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus, es naht das Wochenende und mit ihm der 1. Mai und somit das Ende vom Monat April, und was ist dann am 30. April??? Genau, Walpurgisnacht! Die Nacht, in der die Hexen wieder los sind und wir haben in der Redaktionssitzung einstimmig beschlossen, daß wir in dieser Nacht mal wieder dabei sind! Mit einem fröhlichen, lustigen, informativen Eintrag, der alles außen vor läßt, was derzeit um uns rum immer noch los ist und euch einfach nur unterhalten und fröhlich und positiv stimmen soll. 

Auf geht’s, die Frau Chefredakteurin und euer Redaktionsteam haben sich die Aufgaben zum heutigen Eintrag untereinander aufgeteilt. 

Frau Chefredakteurin beginnt mit dem informativen Teil:

Die Walpurgisnacht (auch Hexenbrennen) ist ein traditionelles nord- und mitteleuropäisches Fest, teilweise mit Feuerbrauch am 30. April. Der Name des Festes leitet sich von der heiligen Walburga ab, deren Gedenktag bis ins Mittelalter am 1. Mai, dem Tag ihrer Heiligsprechung, gefeiert wurde. Die Walpurgisnacht war die Vigilfeier des Festes. Als „Tanz in den Mai“ hat sie wegen der Gelegenheit zu Tanz und Geselligkeit am Vorabend des arbeitsfreien Maifeiertags auch als städtisches, modernes Festereignis Eingang in private und kommerzielle Veranstaltungen gefunden.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Walpurgisnacht

Habt ihr euch alle gewundert über das ellenlange Gedicht? Jaja, der Herr Goethe, der konnte dichten, und dieses Gedicht von ihm hat seinen Hintergrund: 1830 war Felix Mendelssohn Bartholdy bei seinem Gönner Goethe in Weimar. Als er sich anschließend auf eine Reise gen Süden begab, hatte er neben Goethes „Italienische Reise“ auch dessen Ballade „Die erste Walpurgisnacht“ im Gepäck. Der Dichterfürst war nämlich überzeugt, dass seine Ballade als Chorkantate vertont werden müsse. In Italien machte sich Mendelssohn an die Komposition der „Walpurgisnacht“. Deren Uraufführung hat Goethe allerdings nicht mehr erleben können.

Wir hatten ja schon einige Einträge zur Walpurgisnacht, die Nacht der großen Freudenfeuer, verzaubernden Maibowle, Hexen, die wild durch die Nacht reiten, mit vielen Ritualen und gruseligem Beiwerk, zurückzuführen auf Beltane, das alte Fest vom Übergang vom 30. April auf den 1. Mai, den Beginn der Sommerzeit, an dem der Schleier zur Anderswelt – der Welt der Götter und Ahnen – besonders dünn ist. Mit Räucherungen, Opfergaben und wilden Tänzen ehrte man sie, zum Abschied von der kalten Jahreszeit. Dies wilde Treiben weckte zu Beginn der Christianisierung Angst und Mißtrauen, und so wurde Hexenwerk dahinter vermutet, Orgien, bei denen sich die Hexen, die des Nachts mit dem Besen über Land ritten, auf den Bergen mit dem Satan vermählten. Und so kamen die Hexen in Verruf, eigentlich in Vorzeiten mit einem tiefen Verständnis für die Natur und ihre Zusammenhänge weise Frauen, die der Heilkunde mächtig waren, das Wort „Hexe“ leitet sich demgemäß auch von dem alten Wort „Hagezussen, Hagezussa“ ab, was soviel bedeutet wie „kräuterkundige Frauen in den Hecken (Hag). 

Rituale und Jahreskreisfeste sind tief verwurzelt in der Kultur, und so lohnt es sich, mal wieder einen Blick auf diese zu werfen, gerade in diesen Zeiten können sie uns wieder verstärkt gut tun. 

Eine Feuerschale im Garten erinnert an den Feuerzauber zu diesem Fest, zum Tanz in den Mai ein Gundelrebenkranz (Gundelrebe: eine alte Heil- und Zauberpflanze, sie soll helfen, Böses zu erkennen!) und für Haus und Wohnung eine reinigende Räucherung: Wacholder, Salbei, Holunder und Johanniskraut. 

Und wer dächte beim Tanz in den Mai nicht an die erste Waldmeisterbowle des Jahres, das Kraut dazu wächst jetzt auf den Waldböden. 

Sie kann natürlich auch fertig gekauft werden. 

Die Königin der Blumen, die Rose, darf natürlich zum Fruchtbarkeitsfest Walpurgis nicht fehlen, aus ihr könnte man Rosensirup für diesen Tag machen. Wäre auch fein für eine Bowle!

Wie ihr euch alle sicherlich gut erinnern könnt, liebte unsere Mimi in heaven dieses Fest, und deshalb macht nun Ruddi hier weiter, der euch mit alten und neuen Bildern an Mimis geliebtes Walpurgisfest erinnern möchte. 

Hallo, ihr lieben Leser alle, bei einem Eintrag zur Walpurgisnacht darf meine Cheffin Mimi in heaven natürlich nicht fehlen, wie liebte sie diese Bilder:

Da haben wir natürlich in diesem Jahr auch noch was schönes neues gemacht, damit Mimi bei diesem Eintrag wieder dabei sein kann. 

Bilder von Mimis Bild mit Hexchen, sie fand diese kleine Holz-Hexe immer so knuffig! 

Sie wird sich freuen auf ihrer Wolke ☁ und ihrem Stern ⭐ und ich geb die Feder nun mal weiter an meine beiden Redaktionskollegen 

Bruno und Otto

Hallo, ihr lieben Leser alle, wir beide haben hier den kulinarischen Teil des Eintrags in bewährte Tatzen genommen. Otto, unser Handelsreisender, hatte endlich mal wieder die Gelegenheit, vorschriftsmäßig ausgestattet für alles Zubehör zu sorgen, daß man für kulinarische Köstlichkeiten zur Walpurgisnacht und zum ersten Mai benötigt. 

Und so hat er hier alle Zutaten besorgt für das, was so ein bissel traditionell ist an diesen Tagen, zum Beispiel Fliegenpilze

https://eatsmarter.de/rezepte/eier-tomaten-fliegenpilze

aus hartgekochten Eiern, in Schweden gibt es zu diesem Tag Graved Lachs, wir haben uns aber für unser Festtagsmenü für frischen Lachs entschieden. In Schottland und England liebt man nicht nur zu dieser Zeit Haferkekse, wir machen es uns hier heute gemütlich, lach, und stellen einfach feine Rezepte per Link ihr ein:

https://www.ichkoche.at/schottische-haferkekse-rezept-83627

Und noch was ganz feines, auch aus Schottland (der Hamish strahlt hier gerade wie ein Honigkuchenpferd, lach!) Bannockbrot 

https://de.wikipedia.org/wiki/Bannockbrot

https://www.gutekueche.de/bannock-rezept-10553

Und wenn er an weiteren feinen Rezepten für die Walpurgisnacht interessiert seid, da hätten wir noch einen schönen Link für euch, guckt euch das mal an:

http://www.hexenrezepte.de/Walpurgisnachtrezepte.htm

Als Getränk natürlich die schon erwähnte Waldmeisterbowle, die ist fein süffig und mit all den schönen Rezepten wird das bestimmt auch ein kulinarisches Fest. Ach, ja, falls schon zu einigermaßen erschwinglichen Preisen zu erhandeln wäre noch Spargel was feines! Wir weichen derzeit noch auf Dose und Glas aus, ist aber erst einmal auch sehr lecker, der frische kommt dann auch noch. 

So, nachdem wir euch nun hier den Mund wässrig gemacht haben und Hamish eh schon strahlte, weil so vieles aus seiner Heimat kam, macht er hier jetzt auch weiter: 

Halo a h-uile duine, leughadairean daor, ich bin’s, euer Hamish, und ich hab jetzt hier die ehrenvolle Aufgabe, euch die Walpurgisnacht in Schottland zu zeigen, in meiner Heimat heißt das Fest aber „Beltane“ bzw. auf schottisch-gälisch Là Bealltainn.

https://de.wikipedia.org/wiki/Beltane

https://de.wikiarabi.org/wiki/Beltane

Und da hab ich jetzt wieder ein ganz feines Video für euch 

und noch was zum lesen für das Fest in meiner schottischen Heimat und da vor allen Dingen in meinem geliebten Edinburgh:

Tanz in den Mai: Das Beltane Fire Festival in Edinburgh

Das war nun mein Beitrag zu unserem heutigen Eintrag, ich geb jetzt mal die Feder weiter an meine Redaktionskollegin Luzia:

Hallo, ihr lieben Leser alle, da bin ich, eure Luzia, und wie sich das für mich als die „leuchtende“ gehört, hab ich den Part mit leuchtenden und glitzernden Bildern für die Walpurgisnacht übernommen, da fangen wir mal an mit dem Supervollmond im April, die Knipse von der Frau Chefredakteurin hat ja nicht so einen dollen Zoom, aber wir fanden die Bilder alle trotzdem schön:

Wir haben hier so ein hübsches „Schneekugelglas“ mit einer Hexe und Glitzer statt Schnee, guckt mal:

da hab ich auch noch eine Galerie für euch, ihr wißt es ja, ihr könnt die Bilder auch anklicken und dann in Reihenfolge in groß gucken:

Unsere kleine Holzhexe 

hat die Frau Chefredakteurin draußen mal leuchtend fotografiert

hübsch gruselig, oder, mit dem leuchtenden Kürbiskopp dahinter, da haben wir auch noch eine Galerie von:

Ja, das war nun mein Beitrag zu unserem heutigen Eintrag, nun macht die Frau Chefredakteurin weiter. 

Da wären wir nun fast am Ende unseres Eintrags zur heutigen Walpurgisnacht/Beltane, fehlt noch, euch allen einen schönen Freitag, eine wunderschöne, hexige Walpurgisnacht und einen ebenso schönen 1. Mai zu wünschen. Und zum 1. Mai haben wir nun noch was, denn mein Redaktionsteam gratuliert hier mit Hexenbegleitung

meinem Blögchen zum 9. Geburtstag! Kaum zu glauben, daß 9 Jahre vergangen sind, seit ich hier dazumalen mit Mimi in heaven mein Blögchen gegründet habe! Da stoß ich doch gerne mit euch allen und mit meinem Team auf unseren Blögchen-Geburtstag an: 🍾🥂 Und wir freuen uns auf hoffentlich noch viele Jahre mit euch allen! Bleibt uns gewogen und laßt euch wieder einmal danken für eure Treue und eure Begleitung in guten wie in schlechten Tagen! Gerade in dieser Zeit so schön, so tröstlich, so verbindend! 

Paßt alle gut auf euch auf, bleibt oder werdet gesund und genießt das Leben, wir haben nur dies eine! 🌹❤🙏

Habts fein wünscht euch euer Redaktionsteam mit Mimi in heaven

Otto und Luzia.

 

Grafschafter Wochenanzeiger – contra vim mortis!

Die Grippe und die Menschen

Als Würger zieht im Land herum
mit Trommel und mit Hippe,
mit schauerlichen Bum, bum, bum,
tief schwarz verhüllt die Grippe.

Sie kehrt in jedes Hause ein
und schneidet volle Garben –
viel rosenrote Jungfräulein
und kecke Burschen starben.

Es schrie das Volk in seiner Not
laut auf zu den Behörden:
„Was wartet ihr? Schützt uns vorm Tod-
was soll aus uns noch werden?

Ihr habt die Macht und auch die Pflicht –
nun zeiget eure Grütze –
wir raten euch: Jetzt drückt euch nicht,
zu was seid ihr sonst nütze!

Es ist ein Skandal, wie man es treibt,
wo bleiben die Verbote-
man singt und tanzt, juheit und kneipt,
gibt’s nicht genug schon Tote?“

Die Landesväter rieten her
und hin in ihrem Hirne,
wie dieser Not zu wehren wär‘,
mit sorgenvoller Stirne;

und sieh‘, die Mühe ward belohnt,
ihr Denken ward gesegnet:
Bald hat es, schwer und ungewohnt,
Verbote nur so geregnet.

Die Grippe duckt sich tief und scheu
und wollte sacht verschwinden –
da johlte schon das Volk aufs Neu‘
aus hunderttausend Münden:

„Regierung, he! Bist du verrückt –
was soll dies alles heißen?
Was soll der Krimskrams, der uns drückt,
ihr Weisesten der Weisen?

Sind wir denn bloß zum Steuern da,
was nehmt ihr jede Freude?
Und just zu Fasnachtszeiten – ha!“
So grölt und tobt die Meute.

„Die Kirche mögt verbieten ihr,
das Singen und das Beten –
betreffs des andern lassen wir
jedoch nicht nah uns treten!

Das war es nicht, was wir gewollt,
gebt frei das Tanzen, Saufen,
sonst kommt das Volk – hört, wie es grollt,
stadtwärts in hellen Haufen!“

Die Grippe, die am letzten Loch
schon pfiff, sie blinzelt leise
und spricht: „Na endlich – also doch!“
Und lacht auf häm’sche Weise,

„Ja, ja – sie bleibt doch immer gleich
die alte Menschensippe!“
Sie reckt empor sich hoch und bleich
und schärft aufs neu die Hippe.

(Verfasser unbekannt, Wochenzeitschrift „Nebelspalter“, Heft 10 des Jahres 1920, 6. März 1920)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, gestutzt über das Gedicht? Tja, die Zeiten und die Menschen ändern sich wohl nie, bevor man zum Schluß des Gedichtes kommt und die Jahreszahl sieht, glaubt man doch wahrlich, die Zeilen wären ganz frisch und neu, aber mitnichten, sie stammen aus der Zeit der Spanischen Grippe. 

Angesichts all der derzeit wieder heftig Blüten treibenden Covidioten-Szene ist das derzeitige Lieblingslied von Reinhard Mey in unseren Redaktionsräumen dieses hier:

https://lyrics.lol/artist/102053-reinhard-mey/lyrics/1269119-es-schneit-in-meinen-gedanken

denn mittlerweile nimmt das ganze querbeet verteilt durch alle Bevölkerungsschichten sich wohl vor allem eines zum Ziel: Die Spaltung unserer Gesellschaft! Jeder gegen jeden ist in dieser Zeit fatal, aber all die Mahner und Schlichter, die Vernünftigen und Besonnenen gehen, so könnte man meinen, gerade unter in „der großen Keilerei…“, auch eine Textzeile von Reinhard Mey aus seinem Lied „Mein guter alter Balthasar“. Und als wäre das alles noch nicht genug, mischen nun auch noch Kunstschaffende mit, unter dem Deckmäntelchen von Satire und gut eingerichtet in der eigenen Wohlfühlblase haut man mal eben ein „Künstler-üben-Kritik-Geschwafel“ raus, das nichts mehr mit Ironie, nicht einmal mehr mit Sarkasmus gemein hat, sondern nur noch blanker Zynismus ist. Da wird sogar Rainer Maria Rilke instrumentalisiert mit den wohl berührendsten Worten, die je über das Thema „Tod“ geschrieben wurden, mit seinen Zeilen „Der Tod ist groß…..“, um dem eigenen Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom zu entkommen. Das ganze dann auch noch dramaturgisch wie inhaltlich grottenschlecht! Falls die Denke bei den o.g. immer noch zu langsam läuft: Dies ist ein Verriß, werte Kunstschaffende samt Regisseur und Vermarkter! Da nützt es dann auch nicht mehr viel, zurück zu rudern, oder mit halbherzigen „Argumenten“ zu versuchen, zu retten was zu retten ist. Da wäre klare Kante angesagt, stattdessen blafft der Regisseur „vons janze“ jetzt alle Verständnislosen für dieses Machwerk an, „Kritik muß wehtun“ (fragt sich in dem Zusammenhang natürlich: Wem?)! Nein, werter Herr, das muß sie nicht, Kritik muß konstruktiv sein, sie muß Lösungsansätze bringen, sonst führt sie zu nichts und ist, mit Verlaub, einfach nur Scheiße und so überflüssig wie ein Kropf! 

Da haben wir in unserer freitäglichen Redaktionssitzung anhand der oben geschilderten Entwicklungen überlegt, welches Scherflein denn wir mit unserem Grafschafter Wochenanzeiger dazu beitragen können, die Eiszeit in den Gedanken wie im Lied von Reinhard Mey zum tauen zu bringen, und da ist uns mal wieder eine alte Tradition zu Hilfe gekommen. In den vergangenen Tagen war das Wetter zwar noch kühl, aber schon sehr frühlingshaft sonnig, es zeichnete sich ganz langsam der Beginn der zukünftigen neuen „Storm-Zeit“ der Frau Chefredakteurin auf Balkonien ab, so hatte sie mal probehalber wieder ihren Storm beim Wickel und ist als erstes bei der Novelle „Der Herr Etatsrat“ hängengeblieben, und genau aus dieser Novelle ergab sich dann der Titel unseres Eintrages zur heutigen Sonntagsausgabe unseres Grafschafter Wochenanzeiger und die Ideen für gedankliches Tauwetter. 

Zitieren wir also mal aus der o.g. Novelle:

„Eine leuchtende Junisonne stand am Himmel und beschien den Sarg und den einzigen, aus Immergrün und Myrten gewundenen Kranz, den Tante Allmachts Stina heimlich am Abend vorher daraufgelegt hatte. Als der Zug unterhalb des Altans angelangt war, scheuchte der Herr Etatsrat den blauen Tabaksqualm zur Seite, indem er herablassend gegen das Gefolge grüßte. „Contra vim mortis, meine Freunde! Contra vim mortis!“ rief er und schüttelte mit kondolierender Gebärde seine runde Hand; „aber recht schönes Wetter hat sie sich noch zu ihrem letzten Gange ausgesucht!“

Contra vim mortis – gegen die Macht des Todes

In unserem Eintrag ist aber nun nicht der biologische Tod gemeint, denn der lateinische Satz „contra vim mortis“ geht eigentlich noch weiter, gänzlich heißt er „contra vim mortis non est medicamen in hortis – gegen die Macht des Todes gibt es keine Medizin im Garten“, was ja letztlich stimmt. 

Wir rufen hier auf zu contra vim mortis – gegen die Macht des Todes von:

  • Liebe
  • Empathie
  • Rücksicht
  • Verantwortung 
  • Zusammenhalt
  • Zärtlichkeit
  • Werte
  • Menschlichkeit

Das alles darf nicht sterben! Wenn wir leben wollen, überleben wollen, dann brauchen wir das alles! Dann werden wir es schaffen, aber das heißt „WIR schaffen das“, ICH schafft das nicht! 

Und so kommen wir hier nun zum Bilderteil unseres Eintrags, denn wer was schaffen will, muß fröhlich sein, und gemäß unserem „himmlischen Auftrag“ von unserer Mimi in heaven sind wir hier Versöhner statt Spalter und Mahner statt Brechstange, das hat sich der Grafschafter Wochenanzeiger von Anbeginn auf seine Fahnen geschrieben. Was würde sich da mal wieder besser anbieten als unser aller geliebtes Balkonien, das langsam in den Frühling startet. 

Alles, was grünt, fast blüht und drinnen überwintert hat, drängt nun wieder hinaus in die Sonne, links unser Orangenbäumchen, Mitte der prächtig überwinterte Salbei und rechts der Thymian. 

Der Salbei setzt bereits Blüten an, wir haben uns so gefreut, das war eine kleine Würzpflanze aus dem Discounter, sie hat sich so toll entwickelt und den Winter prima überstanden. 

Sieht doch prima aus, oder? 

Der Thymian ist ebenfalls wieder ausgeschlagen nach dem langen Winter, auch er hat den Frost überlebt. Alle Pflänzchen waren ja auch gut eingepackt in der kalten Jahreszeit. 

Das selbstgezogene Orangenbäumchen hat den Winter im kühlen Schlafzimmer verbracht und freut sich sehr über den nun wieder wärmenden Sonnenschein. Und das steigende Licht! 

Zu unserer größten Freude ist auch die kleine Johannisbeere wieder ausgeschlagen und wächst Licht und Sonne entgegen, 

wir sind sehr gespannt, ob sie heuer Früchte tragen wird. 

Ganz zaghaft

schlägt auch der Oregano wieder aus, wir werden weiter berichten, wie er sich entwickelt. 

Auch unsere langjährige Glockenblume bekommt schon ganz zarte Knospen, wie wir uns da schon wieder aufs blühen freuen, dann wird uns ganz sicher auch wieder unsere alljährliche Hummel besuchen, um sich am süßen Nektar zu berauschen. 

Die kleine Birke steht wieder in voller Pracht und Blätterschmuck

einmal eine Gesamtansicht von Balkonien! 

Unser Birkenpferd

bekommt allmählich wieder grüne Konturen, die Birken schlagen aus. 

Samt blauem Himmel mit zarten Schleierwölkchen. 

Drinnen freut sich schon jemand auf die Outdoor-Saison

unser Erdbeerelfchen steht ganz erwartungsvoll in den Startlöchern bereit und freut sich vor!

Essen hält Leib und Seele zusammen, sagt man, da hätten wir nun auch noch was ganz feines für euch, denn die Frau Chefredakteurin hat nun endlich mal das erste Gericht mit den neuen Gewürzen aus dem damaligen Adventskalender gekocht, das Gewürz war das aus dem Türchen 8 des letztjährigen Adventskalenders, Ras el-Hanout, die leckere, orientalische Gewürzmischung

https://de.wikipedia.org/wiki/Ras_el-Hanout

und dieses leckere Gericht ist nachgekocht worden:

Hackfleischpfanne mit Ras el Hanout

  • 1 Zwiebel gewürfelt
  • 2 Zehen Knoblauch gepresst oder fein gewürfelt
  • 360 g Rinderhackfleisch
  • 1 rote Paprika gewürfelt
  • 200 g Spinat frisch
  • 300 g Brokkoli frisch
  • 1-2 EL Ras el Hanout
  • Salz, Pfeffer
  • 1 TL Olivenöl

Öl in die Pfanne geben, erhitzen, Zwiebel und Knoblauch darin glasig anschwitzen. Hackfleisch dazu geben und durchbraten. 1 EL Ras el Hanout dazu geben und durchmischen. Brokkoli hinzu und 3 – 4 Minuten mitbraten. Paprika dazu und weitere 4 – 5 Minuten braten. Spinat in die Pfanne geben und weiter braten, bis das Gemüse gar ist. Mit Salz, Pfeffer und dem restlichen Ras el Hanout abschmecken, mit Joghurt und einer Beilage nach Wahl servieren. 

Und so sah das Ergebnis aus:

Lecker, oder? Es duftete verführerisch! Dazu gab es eine Jogurt-Minze-Soße mit Gurke

mit Kurkuma gewürzt

und ein Kümmel-Fladenbrot

Auch das hat so gut geduftet, ich hab meine Bärencrew gar nicht mehr aus der Küche bekommen, hihihihi! 

Fertiges Menü mit lecker Rotwein!

Und wo wir schon einmal bei kulinarischen Köstlichkeiten sind: Ich hatte noch einen fertigen salzigen Mürbeteig im Kühlschrank liegen, da hab ich dann grünes Pesto auf die Teigplatte gestrichen, das ganze mit gehobeltem Parmesankäse bestreut, aufgewickelt und gebacken, tadaaaa:

Sieht das nicht lecker aus? Das war es auch, kann man verschiedene Dips beimachen, dann hat man einen feinen abendlichen Fernsehsnack! Wie ihr euch sicherlich vorstellen könnt, war mein Redaktionsteam begeistert, sie stehen ja nicht nur und ausschließlich auf süß! Aber auch da kamen sie noch auf ihre Kosten, im Tiefkühlfach schlummerte nämlich noch Tiramisu-Eis! 🐻🐻🐻🐻🐻🍨🍦🍨🍦🍨

So, bevor wir nun den Eintrag für unsere heutige Sonntagsausgabe schließen, erlauben auch wir uns mal eine kleine, augenzwinkernde Kritik an der derzeitigen Corona-Politik, betreffs der Zögerlichkeiten der Anordnung von Maßnahmen 😉😊

https://www.otto-reutter.de/index.php/couplets/texte/222-der-gewissenhafte-maurer.html

und schließen den Eintrag mit nochmals einem Lied von Reinhard Mey, bei dem wir so inständigst hoffen, daß sich der Titel bewahrheiten möge:

https://www.lyrix.at/t/reinhard-mey-vernunft-breitet-sich-aus-uber-die-bundesrepublik-deutschland-f2e

Und damit wünschen wir allen unseren Lesern einen schönen, geruhsamen und entspannten Sonntag, bleibt oder werdet alle gesund, paßt auf euch auf, kommt gut wieder in die nächste neue Woche und denkt alle daran: Et hätt noch emmer joot jejange! (Köllsches Grundgesetz, Artikel 3)

Maach et joot, ävver nit zo off (Köllsches Grundgesetz, Artikel 8) wünscht euch euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Mimis erster Himmelsgeburtstag 🕯🌻☁⭐

Nicht alle Schmerzen sind heilbar, denn manche schleichen
sich tiefer und tiefer ins Herz hinein,
und während Tage und Jahre verstreichen,
werden sie Stein.

Du sprichst und lachst, wie wenn nichts wäre,
sie scheinen zerronnen wie Schaum.
Doch du spürst ihre lastende Schwere
bis in den Traum.

Der Frühling kommt wieder mit Wärme und Helle,
die Welt wird ein Blütenmeer.
Aber in meinem Herzen ist eine Stelle,
da blüht nichts mehr.

(Ricarda Huch, 1864 – 1947, deutsche Schriftstellerin, Dichterin, Philosophin und Historikerin)

Mit diesem Bild begann im August 2012 meine geliebte Mimi ihre Karriere als euer aller Co-Autor in diesem Blögchen, später setzte sie diese als rasende Reporterin im Grafschafter Wochenanzeiger fort, und mit diesem Bild verabschiedete sie sich im April 2020 von euch, das ist das letzte Bild, das ich am 5. April 2020 von ihr gemacht habe, am 8. April 2020 hat sie dann für immer ihre schönen Augen geschlossen und den Weg über die Regenbogenbrücke angetreten. 

Das ist nun heute genau ein Jahr her, es ist ihr erster Himmelsgeburtstag. 

Ihrem geliebten Redaktionsteam und mir, der Frau Chefredakteurin, fehlt sie immer noch sehr, aber die große Traurigkeit hat auch wieder Platz für ein Lächeln, ja, sogar manchmal wieder für ein Lachen über die Erinnerungen an unsere gemeinsamen Erlebnisse in all der langen Zeit, die sie bei mir, bei uns, verbracht hat in ihrem geliebten Zuhause und ihrem schönsten Zimmer, ihrem Balkonien, das sich wieder auf seine Saison vorbereitet wie weiland im April 2020, als sie es zum letzten Mal genießen konnte. 

Da haben mein Redaktionsteam und ich uns gedacht, wir machen zu diesem Tag heute mal eine Gedächtnis-Dia-Show von allen Apriltagen, in denen meistens die Balkonien-Saison wieder eröffnet wurde, auf die sich Mimi immer so gefreut hat. 

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Zum ersten Himmelsgeburtstag hat uns Brigitte/Plauen was so hübsches für Mimi und mich geschickt, wo doch nun bald die Balkoniensaison wieder beginnt, hab ich für Mimis Brotkasten Nachschub erhalten, 

mit einem kleinen Kärtchen und mit Ostergrußkärtchen für Mimi in heaven 

kamen wieder Sonnenblumensamen. 

Da wird sich Mimi freuen, wenn die wieder blühen und in der Sonne leuchten! 

Erinnert ihr euch an das süße Armbändchen, das ich von Kristina und Rani nach Mimis Heimgang als Erinnerung an uns beide bekommen habe? Da kam von Brigitte/Plauen nun zum ersten Himmelsgeburtstag von Mimi noch etwas so hübsches als Geschenk für mich

das Pfötchenarmband für uns „Emms“ wird nun ergänzt durch einen Ring

 

mit schwarzem Kätzchen, das sogar rosa Öhrchen hat, so süß! 

Wir haben für heute alle zusammen eine kleine Gedenk-Ecke für Mimi eingerichtet, an ihrem Bodenkissen, auf dem sie in den letzten Tagen so gerne und fast ausschließlich gelegen hat. 

In Erinnerung an all die schönen „Kleidchen“, die Mimi zu jeden Anlaß und zu jeder Jahreszeit so gerne trug hier, haben wir noch einmal welche zu ihrem Himmelsgeburtstag aus unserer hauseigenen Boutique gesucht. 

Und so wird sie über uns wachen und immer bei uns sein, in all den schönen Erinnerungen, die wir mit und von ihr haben. 

Du bist ein Schatten am Tage
und in der Nacht ein Licht;
du lebst in meiner Klage
und stirbst im Herzen nicht. 

(Friedrich Rückert)

Schlaf gut, geliebte Maus, wir werden dich alle nie vergessen! 💖 Und paß auf uns alle auf! 🙏 

Grafschafter Wochenanzeiger – Wir wünschen ein frohes Osterfest! 🐰🐔🥚

Zur Osterzeit

Ist das ein Ostern! – Schnee und Eis
hielt noch die Erde fest umfangen;
frostschauernd sind am Weidenreis
die Palmenkätzchen aufgegangen.

Verstohlen durch den Wolkenflor
blitzt hie und da ein Sonnenfunken –
es war, als sei im Weihnachtstraum
die schlummermüde Welt versunken.

Es war, als sollten nimmermehr
ins blaue Meer die Segel gehen, –
im Park ertönen Finkenschlag,
und Veilchenduft das Tal durchwehen. –

Und dennoch, Seele, sei gewiß:
Wie eng sich auch die Fesseln schlingen,
es wird der Lenz, das Sonnenkind,
dem Schoß der Erde sich entringen.

Dann sinkt dahin wie Nebelflor
auch all dein Weh und deine Sorgen,
und veilchenäugig lacht dich an
ein goldner Auferstehungsmorgen! –

(Clara Müller-Jahnke, 1860 – 1905, deutsche Dichterin, Journalistin und Frauenrechtlerin)

Im liturgischen Jahr 2021 wird in der Osternacht das Evangelium nach Markus 16 gelesen, und so möchten wir unsere heutige Ostersonntagsausgabe vom Grafschafter Wochenanzeiger mit diesem beginnen:

Evangelium nach Markus 16,1-8

ls der Sabbat vorüber war, kauften Maria aus Magdala, Maria, die Mutter des Jakobus, und Salome wohlriechende Öle, um damit zum Grab zu gehen und Jesus zu salben. Am ersten Tag der Woche kamen sie in aller Frühe zum Grab, als eben die Sonne aufging. Sie sagten zueinander: Wer könnte uns den Stein vom Eingang des Grabes wegwälzen? Doch als sie hinblickten, sahen sie, dass der Stein schon weggewälzt war; er war sehr groß.

ie gingen in das Grab hinein und sahen auf der rechten Seite einen jungen Mann sitzen, der mit einem weißen Gewand bekleidet war; da erschraken sie sehr. Er aber sagte zu ihnen: Erschreckt nicht! Ihr sucht Jesus von Nazaret, den Gekreuzigten. Er ist auferstanden; er ist nicht hier. Seht, da ist die Stelle, wohin man ihn gelegt hat. Nun aber geht und sagt seinen Jüngern und dem Petrus: Er geht euch voraus nach Galiläa; dort werdet ihr ihn sehen, wie er es euch gesagt hat. Da verließen sie das Grab und flohen; denn Schrecken und Entsetzen hatte sie gepackt. Und sie sagten niemandem etwas davon; denn sie fürchteten sich.

Ich habe in diesem Jahr wieder sehr die Osternachtfeier in meiner Kirche vermißt, im zweiten Jahr fällt sie coronabedingt nun für mich wieder aus. In diesem Jahr hat meine Gemeinde zwar nicht auf den Präsenzgottesdienst bzw. die Osternachtfeier verzichtet, aber unter den gegebenen Umständen ist es einfach nicht das, was die Seele nun so dringend bräuchte, mit Abstandsregeln, ohne Gesang und ohne anschließende Feier in der Unterkirche würde das ganze zumindest mich noch trauriger machen. Und so hab ich aus gutem Grund die Evangeliumsgeschichte an den Anfang unserer Ostersonntagsausgabe gesetzt, in allen Evangelien ist vom leeren Grab und der Auferstehung die Rede, und von dem großen Stein, der das Grab verschließt und die im Morgengrauen zum Grab gehenden Frauen nicht wissen, wie sie ihn wohl wegwälzen könnten. 

Das empfinde ich in diesen Tagen als sehr symbolisch, unser Herz ist in diesen schrecklichen Zeiten auch wie ein Grab, das mit einem Stein verschlossen ist, es liegt uns ein Stein auf der Brust. Wer wird uns diesen Stein wegwälzen? Ein Engel? Der Glaube an die Auferstehung? Ich zweifel oft, aber da ist dieses unvernünftige Herz, das mich drängt, wider alle Vernunft, diesen Stein weg zu wälzen, ihm Luft zu verschaffen und Licht und Sonne, das nicht verhärten und nicht brechen will, sondern durch Liebe ganz weich werden, daß mir Tränen gibt und damit den harten, kalten Stein wegschwemmt und mich bereit macht für seine Auferstehung, wie die Auferstehung an Ostern, denn das ist der Kern der Auferstehungsgeschichte. Wie in dem Zitat von Emmanuel Geibel:

Das Herz hat auch sein Ostern, wo der Stein vom Grabe springt, den wir dem Staub nur weihten. Und was du ewig liebst, ist ewig dein.

In diesem Sinne wünsche ich, wünschen wir all unseren Lesern ein frohes Auferstehungs-Ostern. 

Ich hab zum Abschluß meines Vorworts noch eine Seite gefunden, die mein Lieblingslied an Ostern und anderen hohen christlichen Feiertagen so schön eingebettet hat, das „Te deum“, „Großer Gott wir loben dich“, das Video auf der Seite hat so eine schöne Größe

Im Kölner Dom: Hier singen tausende Menschen „Großer Gott wir loben dich“

wer sich das gleiche lieber bei Youtube anhören und gucken möchte

 

Und nun machen wir als gesamtes Redaktionsteam weiter, denn zu einem frohen Ostern gehören auch fröhliche, frohe, bunte Bilder, Bilder vom Frühling, Bilder von unseren Redaktionsräumen und Balkonien, wo wir auch in diesem Jahr wieder festlich geschmückt haben, damit es uns allen leichter fällt, das Herz von seinem Stein zu befreien. 

Beginnen wir mit Balkonien, wo uns unsere Mimi in heaven beim schmücken ganz sicher zufrieden und liebevoll begleitet hat:

Osterschmuck und Sonne, unschlagbare Kombi! Im übrigen hab ich im hinten angelehnten Liegestuhl schon zwei herrliche Tage auf Balkonien verbringen können. 

Unsere Forsythie hatte es in diesem Jahr eilig, sie blühte und grünte gleichzeitig und ist nun schon fast vollständig grün, natürlich hat sie wieder die Ostereier als Schmuck bekommen. Samt dem obligatorischen roten Ei. 

In Mimis Brotkasten sind Tulpen eingezogen, hölzerne zwar, aber wir finden, sie sehen wunderhübsch aus und denken, Mimi ist sehr zufrieden. 

Guckt, Flora ist wieder draußen, gut geschützt vor eventuell auch wieder kommendem stürmischen Wetter, damit ihr nicht wieder ein Leid geschieht. Und Ihre drei süßen Kinder sind auch wieder dabei, samt einer niedlichen Kaninchengruppe. 

Osterschmuck am Brunnen

Salbei und Thymian sind wieder kräftig ausgeschlagen! 

Unser Huhn mit Osterei-Kerze und

Ostereierschmuck für die Wand. 

Unsere kleine Birke grünt wieder und der Topf hat unverwüstliche Tulpen bekommen. Und die Birke ebenfalls Ostereier. 

Der überwinterte Oregano schlägt ganz zart wieder aus

Ostereier im Forsythienstrauch

Wir müssen euch doch unbedingt noch einmal Flora und ihre Kinder zeigen, wir sind so froh, daß es ihr nach ihrem Sturmunfall wieder so gut geht. 

Und der Kasten, in dem sie nun so geschützt untergebracht ist, der birgt auch noch was feines

unsere Johannisbeere, sie schlägt wieder aus, und wie, ist das nicht fein? 

Süße Kaninchen, ein Erbstück von meiner Großtante, die Dame, von der ich euch auch schon öfter mal berichtet habe, die gesegnete 93 Jahre alt wurde und bis zum Schluß topfit war. 

Nun ziehen wir um in die Redaktionsräume

Osterdeko an Mimis Platz am Wohnzimmerfenster. 

Und das Tischchen, auf dem zu ihren Lebzeiten ihr Wasserkrug stand, bevölkern jetzt auch Häschen. 

Süß, die beiden, nicht wahr?

Noch zwei Hasis, ein Pärchen! Die beiden Süßen hat mir mal Brigitte/Plauen geschickt. Sie haben schon feine Gesellschaft, 

mein Erdbeer-Elfchen steht schon wieder auf der Fensterbank, ganz raus traut sich das zarte Wesen noch nicht. 

Unser Kamin, österlich geschmückt. 

Und weil die Forsythie draußen eigentlich schon verblüht ist, macht der künstliche Forsythienstrauß wieder Furore drinnen. 

Im Flürchen ist ebenfalls österlich dekoriert

und nun kommt was drolliges, ich hatte bei der Winterdeko draußen im Hausflur noch meinen beleuchteten Tannenkranz hängen, der leuchtete nun immer noch so schön, da ist er kurzerhand nach innen umgezogen und leuchtet jetzt österlich dekoriert im ohnehin etwa dunklen Flürchen. 

Sieht doch hübsch aus, oder? Besonders, wenn er leuchtet abends. 

Weiter geht es im Hausflur

unser Willkommensschild

…..“Tulpen aus Amsterdam…“!

Der Kranz an der Haustüre, mit Schmetterlingen bestückt. 

Und die Deko an der Flurwand, alle Jahre wieder ein Hingucker und selbst gebastelt. 

Kleiner Hase ganz groß mit Miniglöckchen um den Hals, auch der kam mal aus Plauen zu uns gereist, hihihihi, und schmückt in jedem Jahr wieder den Kamin, er ist so süß! 

So waren wir in unseren Redaktionsräumen wieder fleißig, natürlich hat mein ganzes Redaktionsteam mich tatkräftig unterstützt. Vor allem beim Ostereier färben, da saßen die Bären alle mit heißen Wangen in der Küche, und als die Eier gekocht waren, ging es ans Werk, denn in diesem Jahr wollten wir die Eier nicht nur färben, sondern wir hatten entdeckt, daß wir noch so niedliche Aufkleber haben, mit denen man vorher eine Stelle auf dem Ei mit Muster abkleben kann, die nicht gefärbt werden soll, na, da waren die Bärentätzchen alle aber fleißig bei der Arbeit mit kleben und dekorieren, und dann ab ins Färbebad. Na, guckt mal, das Ergebnis kann sich doch wirklich sehen lassen, oder?

Wir waren jedenfalls sehr glücklich, mein Bärenteam und ich! Und Mimi in heaven wird auch geschmunzelt haben. 

Damit sind wir am Ende unserer heutigen Ostersonntagsausgabe vom Grafschafter Wochenanzeiger angelangt und wünschen allen unseren Lesern, auch den stillen, ein frohes Osterfest! Feiert die Auferstehung der Herzen, bleibt zuversichtlich und hoffnungsfroh, macht euch gemütliche Tage, allein oder im Kreise eurer Lieben, wenn es möglich ist. Paßt auf euch auf und bleibt oder werdet alle gesund, das wünscht euch von Herzen euer Redaktionsteam mit Mimi in heaven

Otto und Luzia.

Habts fein!

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Alle reden vom Reisen. Wir auch.

Fern im Süd das schöne Spanien

Fern im Süd das schöne Spanien,
Spanien ist mein Heimatland,
wo die schattigen Kastanien
rauschen an des Ebro Strand,
wo die Mandeln rötlich blühen,
wo die süße Traube winkt
und die Rosen schöner glühen
und das Mondlich gold’ner blinkt.

Lang schon wandr‘ ich mit der Laute
traurig hier von Haus zu Haus,
doch kein helles Auge schaute
freundlich noch nach mir heraus.
Spärlich reicht man mir die Gaben,
mürrisch heißet man mich gehn;
ach den armen braunen Knaben
will kein einziger verstehn.

Dieser Nebel drückt mich nieder,
der die Sonne mir entfernt,
und die alten lust’gen Lieder
hab ich alle schon verlernt.
Ach, in alle Melodien
schleicht der eine Klang sich ein:
In die Heimat möcht ich ziehen,
in das Land voll Sonnenschein!

Als beim letzten Erntefeste
man den großen Reigen hielt,
hab ich jüngst das allerbeste
meiner Lieder aufgespielt.
Doch, wie sich die Paare schwangen
in der Abendsonne Gold,
sind auf meine dunkeln Wangen
heiße Tränen hingerollt.

Ach, ich dachte bei dem Tanze
an des Vaterlandes Lust,
wo im duft’gen Mondenglanze
freier atmet jede Brust,
wo sich bei der Zither Tönen
jeder Fuß beflügelt schwingt
und der Knabe mit der Schönen
glühend den Fandango schlingt.

Nein! Des Herzens sehnend Schlage
länger halt ich’s nicht zurück;
will ja jeder Lust entsagen,
laßt mir nur der Heimat Glück!
Fort zum Süden, fort nach Spanien!
In das Land voll Sonnenschein!
Unterm Schatten der Kastanien
muß ich einst begraben sein!

( Emanuel Geibel, 1815-1884)

Da sind wir wieder, ihr lieben Leser vom Grafschafter Wochenanzeiger, und eure Sonntagsausgabe desselbigen! 

Und freuen uns gleich wieder über garantiert ganz viele Fragezeichen ??? in euren Augen, was wird das denn nun? Unser vorsichtiges Redaktionsteam samt Frau Chefredakteurin, dessen Handelsreisender stets Corona-Regel-konform unterwegs war und ist, das plant jetzt Urlaub, in südlichen Gefilden, in diesen immer noch und gerade wieder so gefährlichen und anstrengenden Pandemie-Zeiten??? Nein, ihr Lieben, seid unbesorgt, so meschugge sind wir wahrlich nicht. Aber die Sehnsucht nach unbeschwerten Zeiten, nach Seele baumeln lassen, nach Auszeit vom immer mehr fordernden Alltag, nach der Zauberfee, die uns mit ihrem Zauberstab aus all dem erlöst, die können wir mehr als gut verstehen. Und weil es trotz längerem Akkus aufladen (bei dem in den grafschaftlichen Redaktionsräumen leider auch nicht viel passiert ist außer gelegentlichem räumen von A nach B, es brauchte wirklich mal einfach nur Pause von allem!!!) in der freitäglichen Redaktionssitzung doch wieder fragende Gesichter gab, was wir denn nun in unser Sonntagsblatt bringen sollten, hatte dieses Mal wieder die Frau Chefredakteurin die zündende Idee, denn beim durchblättern unseres Archivs fiel mir ein Versprechen in die Hände: 

Ihr erinnert euch vielleicht noch an den letzten Sommer und da vor allem an den August, da wollten wir euch eigentlich einen schönen Reiseeintrag aus den lang zurückliegenden Urlauben der Frau Chefredakteurin klöppeln, und dann gab es damals schon so ein Gezerre und fürchterliches Egomanenverhalten bezüglich Sommerurlauben in Corona-Zeiten, da haben wir es seufzend unterlassen, wir fanden es nicht passend. 

Wir übergehen jetzt schweigend das neuerliche Procédere in diesem Jahr um den Osterurlaub und machen das, was wir im Pause-Ankündigungseintrag Anfang März erwähnt hatten, wir setzen uns auf unser „Achtel-Lorbeerblatt“ und machen, was wir wollen. Nämlich virtuellen Urlaub, vernünftig, mit Vorsicht und Rücksicht, aus den Erinnerungen der Frau Chefredakteurin. So kommt ihr alle hier doch ein bissel in den Genuß von Urlaub ohne schlechtes Gewissen, wir hoffen sehr, es macht euch Freude. 

Zurück also zum Cliffhanger die Aufschrift und das Gedicht oben haben euch sicherlich schon längst verraten, wohin es geht. Genau, nach Spanien, noch genauer auf eine spanische Insel, ganz genau: Nach Menorca! 

Menorca [məˈnɔɾkə] ist die östlichste und nördlichste Insel der spanischen autonomen Region Balearen. Ihr katalanischer Name bedeutet „die Kleinere“, im Gegensatz zu Mallorca, „die Größere“. 

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Menorca

Mein Bärenteam sitzt schon im nostalgischen Ambiente und lauscht den Urlaubserinnerungen der Frau Chefredakteurin, macht es euch gemütlich, am Sonntagmorgen vielleicht mit einer Tasse Kaffee oder Tee in der Hand, und macht es ihnen gleich. 

Im Jahre anno domini 2003 haben wir diesen Urlaub geplant, wir, das bedeutet in diesem Fall: Die Freunde, von denen ich Mimi übernommen habe, mit ihrem damals gerade einmal 2 Jahre und drei Monate altem Sohn, Björns Patenkind, meine Wenigkeit und Björn, der dazumalen noch zu Hause wohnte. Herrliche Konstellation, oder? Also wurden Reiseprospekte gewälzt, das Ziel war eigentlich schnell klar, Menorca sollte es werden, die kleinere und ursprünglichere Insel der Balearen. Und bald schon fiel unser Blick auf diese Hotelanlage:

https://www.tui.com/hotels/grupotel-playa-club-aparthotel-13640/hotelinformation/

Klickt bei diesem Link mal „Bilder“ an, dann habt ihr den ganzen Traum vor euch liegen, es war sooooo eine herrliche Hotelanlage, ich bin heute noch ganz begeistert davon. Ich hab vor langer Zeit mit den von damals mitgebrachten Prospekten mal selber Bilder davon gefertigt, die möchte ich euch nicht vorenthalten, die sind noch mit meiner kleinen Handy-Knipse gemacht worden:

Wir haben sogar noch einen Film auf VHS-Video, guckt:

Das sind die Originalbilder vom Hotel und der Umgebung, das war unsere Ferienwohnung

das Wohnzimmer in der ersten Etage mit einem entzückenden kleinen Balkon mit Aussicht aufs Meer und den Leuchtturm von Menorca. Das Bett konnte man ausziehen, das war Björns Schlafplatz, unten war mein Schlafzimmer und das Bad, neben dem Wohnzimmer eine kleine Küche. Unsere Freunde hatten drei Türen weiter die gleiche kleine Ferienwohnung. Ich weiß es noch wie heute, als wir auf Menorca ankamen (der Urlaub war im übrigen im Mai!) war strahlender Sonnenschein, wir sind sofort auf den Balkon raus zum gucken und haben, ganz ehrlich, alle geheult vor Freude, denn hinter uns lagen ein paar anstrengende Arbeitswochen, wir waren derzeit bis auf die Freundin alle im gleichen Altenheim tätig, auch Björn, der dort seinen Zivildienst gemacht hat. 

Der Flug nach Menorca verlief störungsfrei und der kleine Mann hat ihn auch gut weggesteckt, den ersten Flug seines knapp zweijährigen Lebens. 

So begann unser herrlicher, 14-tägiger Urlaub auf Menorca. Wir hatten Halbpension gebucht, also Frühstück und Abendessen, dazwischen konnten wir uns entweder unterwegs oder in der eigenen Ferienwohnung gut beköstigen, ist mit einem kleinen Kind auch viel streßfreier. Am ersten Abend unserer Ankunft also fertig machen zum Dinner, es gab einen kleinen Dresscode für abends, nämlich die Bitte, nicht in Strandkleidung und die Herren bitte mit langen Hosen. Na, da war unser kleiner Mann ganz stolz, schließlich war er auch ein Herr, und hat selbstverständlich seine lange Hose angezogen, so niedlich! Am Abend gab es immer Buffet, und ehrlich, als wir am ersten Abend in den Speisesaal kamen

waren wir wie erschlagen, eine solche Auswahl an Speisen hab ich echt noch nie erlebt. Ich kann hier wahrlich nicht alles aufzählen, aber es gab zum Beispiel immer frischen Fisch, der erst bei Auswahl zubereitet wurde, man wußte gar nicht, wo man anfangen sollte, lach! Wie alle jungen Mütter machte sich meine Freundin Sorgen, ob ihr Kind auch genug aß, aber das erwies sich schnell als unbegründet, die Tatsache, an der Hand seines Patenonkels oder mir die Reihen des Essens abzumarschieren und sich aussuchen zu dürfen, was man möchte, die fand Jan entzückend! Und so sind wir am ersten Abend losgelaufen, gucken, was möchtest du denn, ich hätte es ahnen können, lach, Nudeln!!! Mit Tomatensoße!!! Gut, Nudeln auf den Teller, ah, ja, da ist ja auch die Tomatensoße, besser gesagt, eine von vielen. Ich wollte gerade die Soße auf die Nudeln löffeln, als ich vom hinter dem Tresen stehenden Chefkoch angesprochen wurde, der uns wohl die ganze Zeit schon amüsiert beobachtet hatte. Die Anrede „Signora“ hab ich ja noch verstanden, was dann auf spanisch kam, leider nicht, aber wer hätte sich denn nicht schon im Ausland mit Händen und Füßen verständigt, es wurde mir also mit lebhaftem gestikulieren von dieser Soße abgeraten, viel zu scharf für ein Kind. So begann unsere Freundschaft mit dem Chefkoch des Hauses, da komm ich später noch drauf zurück. 

Mal glückliche Urlauber gucken? Büddeschön:

 

Da waren wir am einzigen etwas trüberen Tag an der Küste entlang gewandert, entsprechend kaputt sehen wir aus, lach! 

Auf dem Weg zum Abendessen. 

Nach einem fröhlichen Abend! Die waren immer fein, es gab auf einer kleinen Bühne am frühen Abend ein fröhliches Programm für die Kinder, und später dann wirklich gute Aufführungen einer ganz tollen, jungen Animationstruppe aus aller Welt, auch mit denen haben wir uns angefreundet, weil die irgendwann mal auf uns zu kamen und meinten, es wäre so klasse, mal Urlauber zu haben, die solchen Spaß an ihren Darbietungen hätten. 

Wir haben in diesem Urlaub viel von Land und Leuten gesehen, wir hatten uns auch einen Mietwagen genommen und sind damit über Land gefahren, um auch mal entlegenere Ecken der Insel kennenzulernen. Wir selbst waren in Son Xoriguer, die nächste größere Stadt war Ciutadella. 

Natürlich waren wir auch in der Hauptstadt von Menorca, in „Maó“ (katalanisch) oder bekannter Mahón, das war auch so ein herrlicher Tag dort. Im Hafen von Mahón habe ich mein erstes Kreuzfahrtschiff live gesehen, ich war überwältigt von den gigantischen Ausmaßen! Wahnsinn! 

Dort waren wir auch in der Kirche Iglesia de Santa María, da gibt es so eine süße kleine Geschichte, dem kleinen Jan war die große Kirche wohl bissel unheimlich, er wollte zu mir auf den Arm, und so sind wir beide ganz ineinandergekuschelt durch die stille, große Kirche gelaufen und haben geguckt, ich hab ihm leise flüsternd bissel erklärt, und er hat ebenso flüsternd gefragt und gezeigt, er war richtig beeindruckt und ganz andächtig, das war so berührend und schön. 

Eine Fahrradtour mit einer Art Tandem haben wir in unserem kleinen Urlaubsort auch gemacht, ein Tandem für mehrere Personen, das war eine Gaudi! Vor allem für Jan! 

Natürlich waren wir auch regelmäßig am Strand, zuerst war das große Meer dem Kleinen sehr unheimlich, und er hat zu unser aller Gaudi davor gestanden und dem Meer einen Vogel gezeigt, wir haben so gelacht. Aber mit Hilfe vom Patenonkel, der im hauseigenen Swimmingpool mit ihm auf dem Arm das Vertrauen in tieferes Wasser hergestellt hatte, hat er sich dann auch mit dem großen Swimmingpool mit Wellen, sprich Meer, angefreundet. 

Den Sonnenschirm, den ihr schon oft hier auf Balkonien gesehen habt, der ist im übrigen von Menorca, den hat Björn damals für den Strand besorgt. 

Höchstes Vergnügen für den kleinen Mann war auch ein Teich an der Hotelanlage, da gab es Frösche, die natürlich ein nächtliches Konzert gegeben haben, das war spannend, zu gucken, wo denn die Quaker wohl saßen und musizierten! 

Ich wollte ja doch nochmal auf den Chefkoch im Hotel zurückkommen, das war so eine wunderschöne Geschichte, die wir uns heute noch gerne alle erzählen, wenn wir mal zusammen kommen. Ich glaub, die anderen Gäste im Hotel haben irgendwann gedacht, wir wären irgendwelche VIP-Gäste oder Urlaubstester, lach, denn der Chefkoch hatte uns allesamt gleich am ersten Abend in sein Herz geschlossen. Infolgedessen bekamen wir (und nur wir!) jeden Abend nach dem Abendessen eine große Platte mit frischem Obst, Erdbeeren, Kiwi, Ananas, Bananen und mehr, von ihm höchstpersönlich an den Tisch gebracht! Wir haben oft und lange überlegt, was diese, im übrigen wechselseitige Sympathie wohl ausgemacht hat, und sind irgendwann zu dem Schluß gekommen, daß es wahrscheinlich die uns aus allen Poren und den Augen strahlende Urlaubsfreude war, mit der wir den Urlaub und das Hotel genossen haben, ich glaub, da freuen sich auch die Angestellten eines Hotels sehr drüber, wenn ihnen Wertschätzung für ihre Arbeit entgegengebracht wird, es gibt ja doch auch viele Urlauber, die an allem was zu mäkeln haben und sich im Urlaub aufführen wie Graf Koks vonne Gasanstalt. Und so gab es am letzten Tag unseres Urlaubs wirklich Tränen auf beiden Seiten, als wir uns verabschiedet haben. 

So sehen VIP-Gäste aus, hihihihi! 

Der kleine Kerl hat natürlich sowieso alle Herzen im Sturm erobert! 

Da wir wenig Bilder von dem Urlaub haben, weil gefilmt worden ist, wie oben erwähnt, stell ich euch jetzt mal bissel Land und Leute per Video vor:

Dieser hübsche Schmuck, den ich euch schon einmal gezeigt hatte, ist übrigens aus dem Urlaub von Menorca. 

Ich brauche wohl nicht zu erwähnen, daß  bis auf einen Tag, an dem wir unsere Küstenwanderung gemacht haben, das Wetter wunderschön war und die Sonne genauso gestrahlt hat wie wir. Am Tag unseres Rückflugs begann es morgens zu regnen, und hat nicht mehr aufgehört, wir haben in der Hotelhalle auf unseren Bus zum Flughafen gewartet, und die Urlauber, die im Laufe des Tages dann eingetrudelt sind, waren natürlich ganz schön enttäuscht über den Regen. Und wir haben uns eins ins Fäustchen gelacht (pfui, macht man doch nicht, hihihihihi!)!

Unsere Leser hier alle kennen ja die Frau Chefredakteurin und ihr ausgeprägtes Sammlergen, da haben wir jetzt noch Bilder aus meinem reichhaltigen Fundus, alle Unterlagen vom Menorca-Urlaub:

ihr wißt schon, anklicken, groß gucken! 

Noch einige Jahre nach diesem schönen Urlaub haben wir und unsere Freunde jedes Jahr zu Weihnachten eine Karte vom Hotel erhalten:

Zum Abschluß unseres Eintrag haben wir jetzt noch ein paar schöne Bilder vom Süden

Ein Bild hab ich mir aufbewahrt

das so eine wunderbare Stimmung hat, wo man den Süden atmen und fühlen kann, und dazu hab ich jetzt noch ein wunderschönes Lied von Reinhard Mey, zusammen mit seiner Tochter:

Den letzten Abend auf Menorca haben wir am Meer verbracht, wechselweise, weil ja jemand auf Jan aufpassen mußte, der schon in seinem Bettchen schlief, erst unsere Freunde, dann Björn und ich, wir haben einfach nur aufs Meer geschaut und der Brandung gelauscht, so schön! Vor uns das Meer, über uns unzählige Sterne, die im Süden irgendwie heller leuchten als bei uns. 

Und damit schließen wir nun diesen Eintrag und hoffen sehr, daß er euch gefallen hat, wünschen euch allen einen schönen letzten Sonntag im Monat März, paßt alle gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, kommt gut weiter durch die anstrengende Zeit! Vielleicht konnten wir mit unserem Eintrag euch ein bissel den Alltag verzaubern und Hoffnung machen auf wieder bessere Zeiten, in denen wir dann auch hoffentlich wieder unbeschwert reisen können. 

Euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia. 

Habts fein!  

 

Grafschafter Wochenanzeiger – in memoriam – Knut 💖

Mondnacht

Es war, als hätt der Himmel
die Erde still geküßt,
daß sie im Blütenschimmer
von ihm nun träumen müßt.

Die Luft ging durch die Felder,
die Ähren wogten sacht,
es rauschten leis die Wälder,
so sternklar war die Nacht.

Und meine Seele spannte
weit ihre Flügel aus,
flog durch die stillen Lande,
als flöge sie nach Haus.

(Joseph von Eichendorff, 1788-1857)

Ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, 10 Jahre ist es heuer her, seit unser geliebter Zauberbär Knut   seinen Weg über die Regenbogenbrücke angetreten hat. Am 8. April 2020 folgte ihm meine Mimi. Was die beiden ganz besonders vereint auf ihrem letzten Weg, das ist, das sowohl am 19. März 2011 wie auch am 8. April 2020 ein sog. „Super-Vollmond“ war, ein Vollmond von seltener Größe und Schönheit, ein „Perigäum-Mond“, ein Mond in Erdnähe (Perigäum).

Mondnacht

Weg in den Garten, tief wie ein langes Getränke,
leise im weichen Gezweig ein entgehender Schwung.
Oh und der Mond, der Mond, fast blühen die Bänke
von seiner zögernden Näherung.

Stille, wie drängt sie. Bist du jetzt oben erwacht?
Sternig und fühlend steht dir das Fenster entgegen.
Hände der Winde verlegen
an dein nahes Gesicht die entlegenste Nacht.

(Rainer Maria Rilke, 1875 – 1926)

 

Und so haben wir heute in diesem Eintrag zum Gedenken an Knut unsere beiden Lieben auf einem Bild vereint. 

Sie werden sich sicher begegnet sein in der „Anderswelt“ und Knut wird unsere Mimi liebevoll empfangen haben, nun begleiten uns beide auf ihrer Wolke und ihrem Stern und wachen über uns. 

„Der Frühling kommt wieder mit Wärme und Helle, die Welt wird ein Blütenmeer…..

Aber in meinem Herzen ist eine Stelle, da blüht nichts mehr.“ (Ricarda Huch) 

Wir haben noch so schöne Bilder wieder von einem besonderen Sonnenuntergang, zu dem dieser Spruch so gut paßt

„Man sieht die Sonne langsam untergehen und erschrickt doch, wenn es plötzlich dunkel ist.“ (Franz Kafka)

In diesem Jahr berührt mich Knuts Himmelsgeburtstag wieder einmal so ganz besonders, alles ist wieder so nah. Vielleicht liegt es an der Zeit, vielleicht auch daran, daß auch der Heimgang meiner Mimi sich nun bald jährt. 

Und so schließen wir unseren Eintrag zum Gedenken an unseren geliebten Zauberbären, der uns noch immer hier unten alle so fest vereint hält, mit einem Gedicht mit den Gedanken an ihn und alle unsere Lieben, Tier oder Mensch, die schon bei ihm sind.

Du bist ein Schatten am Tage
und in der Nacht ein Licht;
du lebst in meiner Klage
und stirbst im Herzen nicht.

Wo ich mein Zelt aufschlage,
da wohnst du bei mir dicht;
du bist mein Schatten am Tage
und in der Nacht mein Licht.

Wo ich auch nach dir frage,
find‘ ich von dir Bericht,
du lebst in meiner Klage
und stirbst im Herzen nicht.

Du bist ein Schatten am Tage
und in der Nacht ein Licht;
du lebst in meiner Klage
und stirbst im Herzen nicht.

(Friedrich Rückert, 1788 – 1866)

Wir werden dich nie vergessen, Knut, du bist immer in unseren Herzen. 

 

Grafschafter Wochenanzeiger – vom Winterschlaf zur Frühjahrsmüdigkeit

Frühling

Nun ist er endlich kommen doch
in grünem Knospenschuh;
»Er kam, er kam ja immer noch«,
die Bäume nicken sich’s zu.

Sie konnten ihn all erwarten kaum,
nun treiben sie Schuß auf Schuß;
im Garten der alte Apfelbaum,
er sträubt sich, aber er muß.

Wohl zögert auch das alte Herz
und atmet noch nicht frei,
es bangt und sorgt: »Es ist erst März,
und März ist noch nicht Mai.«

O schüttle ab den schweren Traum
und die lange Winterruh:
Es wagt es der alte Apfelbaum,
Herze, wag’s auch du.

(Theodor Fontane, 1819 – 1898, dt. Schriftsteller, Journalist, Erzähler und Theaterkritiker)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, nun gab es in dieser letzten Februarwoche euer gewohntes Sonntagsblatt auch wieder nicht. wir schwächeln hier derzeit „mental“, besser gesagt wie im Titel erwähnt, wir gehen vom Winterschlaf nahtlos in die Frühjahrsmüdigkeit über! 😂 Die Akkus sind bissel erschöpft, Frau Chefredakteurin schwankt zwischen Frühlingsfreude – gereizt und genervt, also haben wir in unserer gestrigen Redaktionssitzung beschlossen, wir machen hier einen Eintrag mit hauptsächlich Bildern aus den vergangenen Tagen und nehmen uns dann eine kleine Auszeit, die wir derzeit noch nicht genau begrenzen wollen und können. Wir werden aber bei allen anderen Bloggern in unserem Leserkreis weiter gucken und „unseren Senf dazu geben“. 😉😊 

Nun also zu den Bildern:

Am letzten Montag sorgte der Saharastaub, der übers Land zog, für eine völlig verhangene Sonne, man konnte mit bloßem Auge hinein sehen, da mußte natürlich die Knipse in Aktion treten:

Unser gefundenes Rosenköpfchen hat hier die gesamte Woche noch so schön geblüht, nun trocknet sie, und wir haben eine schöne Galerie von der Blüte:

Es gab in der vergangenen Woche ganz traumhaft schöne Sonnenuntergänge mit und ohne Wölkchen, auch da mußte die Knipse wieder tätig werden hier:

Die ersten zarten grünen Spitzen des Frühlings zeigen sich so langsam an unserer Forsythie

Wir pflegen hier, wie in all den Jahren zuvor, wieder ein bissel die Fastenzeit, da wird viel Wert auf Obst und Gemüse, wenig Fleisch, öfter Fisch und alles ohne „Allohol“ gelegt, zeigen wir euch nun ein abendliches Menü aus unserer Redaktionsküche, Frau Chefredakteurin hat Brot gebacken, ein Käse-Zwiebel-Körner-Chili-Brot (Eigenkreation! 😂😋)

sieht das nicht lecker aus? Das war auch lecker! 

Da gab es dann lecker Reibekuchen dazu, aus dem Backofen, denn da sind sie nicht so fett, aber lecker kross, 

eine selbst gemachte Tsatsiki

zur Vorspeise eine feine Waldpilzcremesuppe

und so sah das ganze Menü dann aus:

Mit dem lecker gebackenen Brot dabei!

Zum Schluß haben wir noch bissel „Kunscht“ (Kunst, Anm. d. Red. 🤣), wir waren ja nicht nur faul und winter- bzw. frühjahrsschläfrig, Frau Chefredakteurin hat schon bissel mit Frühjahrsputz angefangen und dabei fiel uns das schöne Licht auf, das unsere Wohnzimmerlampe zum strahlen brachte, guckt:

Geliebte Tiffany-Lampe der Frau Chefredakteurin! 

Zur „Lage der Nation“ in diesen weiterhin anstrengenden Corona-Zeiten möchte sich die Redaktion derzeit nicht viel weiter äußern, bei all den Unsäglichkeiten, Peinlichkeiten, Pleiten, Pech und Pannen ist uns nur mal wieder ein Zitat in die Hände gefallen, das wechselweise sowohl Oscar Wilde als auch Karl Valentin zugesprochen wird, und das man derzeit vielen Menschen ins Stammbuch schreiben möchte:

„Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und trotzdem den Mund halten.“ 

Der März beginnt heute, der letzte Monat des ersten Vierteljahres vom Jahr, wir sind gespannt, was er uns bringt. Wir werden dann mal pfleglich unsere Akkus hier wieder aufladen, schließlich ist der Grafschafter Wochenanzeiger doch in der Verantwortung gemäß Mimis Vermächtnis an uns, mit positiven Nachrichten ein Gegenpol zur allgemeinen Presse zu sein. Die Frau Chefredakteurin und das gesamte Bärenteam danken euch allen für euer Verständnis, wenn hier trotzdem ab und an mal bissel „Schicht im Schacht“ ist, wie Ruddi, unser Ruhrpottbengel, das ausdrücken würde. Fällt uns allen immer, wie könnte es anders sein, ein Lied von Reinhard Mey ein, „Mein achtel Lorbeerblatt“ 

https://www.reinhard-mey.de/texte/alben/mein-achtel-lorbeerblatt

Die letzte Strophe widmet das gesamte Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger all unseren treuen Lesern hier, genauso sehen wir das auch, und deshalb:

„Habt Dank für das achtel Lorbeerblatt,
auf dem ich tun kann, was ich will.“ 

❤❤❤

Damit wünschen wir euch nun allen einen guten Start in die erste Woche des Märzen und einen wunderschönen Montag, bleibt oder werdet alle gesund, paßt auf euch auf und kommt so gut es geht durch die immer noch nicht wesentlich erfreulicheren Zeiten!

Euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia. 

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Frühlingsahnen vs. trübe Gedanken

Vorfrühling

Stürme brausten über Nacht,
und die kahlen Wipfel troffen.
Frühe war mein Herz erwacht,
schüchtern zwischen Furcht und Hoffen.

Horch, ein trautgeschwätz’ger Ton
dringt zu mir vom Wald hernieder.
Nisten in den Zweigen schon
die geliebten Amseln wieder?

Dort am Weg der weiße Streif –
zweifelnd frag‘ ich mein Gemüte:
Ist’s ein später Winterreif
oder erste Schlehenblüte?

(Theodor Fontane, 1819-1898)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, habt ihr euer Sonntagsblatt vermißt? Wir hatten bei der freitäglichen Redaktionssitzung hier nicht so recht eine Idee für den Sonntag, zumal die Woche eh ein bissel anstrengend war und die Stimmung demgemäß auch schwankte wie im Titel angegeben: Zwischen Frühlingsahnen (und drauf freuen!) und trüben Gedanken, die bei der derzeitigen Entwicklung der Corona-Lage mit ihrem auf und ab sicherlich euch allen verständlich sind. Und dann holte uns am Wochenende noch genau dieses Thema ganz nah ein, Björns Papa hat es erwischt, er ist positiv getestet worden und in Quarantäne, derzeit sieht es zum Glück nach einem wohl milden Verlauf aus, ich hoffe inständigst, daß das so ist und so bleibt und auch nichts weiter nachkommt. Danach haben wir dann unseren Eintrag endgültig auf den montäglichen Wochenbeginn verschoben. Und bei der sonntäglichen Nachbesprechung beschlossen: Es muß was aufmunterndes, hoffnungsmachendes sein, was wir hier einstellen wollen, und da das Wetter am Wochenende schon nicht nur einen Hauch, sondern einen ganzen Sack von Frühlingsahnen mit sich brachte, waren Titel, Gedicht und Thema schnell klar. 

Also beginnen wir den Eintrag hier zuerst einmal mit unserem Tulpenstrauß

der auch im abendlichen Lichterglanz eine gute Figur machte,

mittlerweile ist er wieder verblüht, die Bilder sind von Anfang der Woche. Wie auf den Bildern am Kamin unschwer zu erkennen ist, haben wir hier ja wieder Winter-Deko verteilt, da machen wir nun mal eine kleine Galerie von 

draußen wie  

drinnen:

Auf Mimis ehemaligem „Trinktischchen“ haben wir was ganz feines dekoriert, guckt mal:

Apropos unsere Mimi in heaven: Es ist ein Montagseintrag, da ist sie natürlich wieder besonders in unseren Gedanken dabei, und so hat mein Redaktionsteam gleich den Vorschlag gemacht, ihr welche von unseren Bildern „zuzuschustern“ für diesen Eintrag, und die Frau Chefredakteurin hat sogleich ein passendes Frühlingsbildchen für sie mit rausgekramt:

Die Bilder, die jetzt folgen, hätte sich unsere Maus ganz sicher unter die Krallen gerissen. Sie hatte doch immer solche Freude, wenn sie euch hier was niedliches präsentieren konnte, und was niedliches hat die Frau Chefredakteurin beim weiter stattfindenden räumen und rücken hier wiedergefunden, einen Kissenbezug der ganz besonderen Art, der nun noch gewaschen und gebügelt werden muß und dann Frühlingsgefühle verbreiten wird, richtig wonnige, guckt:

Das ist eine Serviette gewesen, und wurde mittels Serviettenkleber dauerhaft und haltbar gemacht auf einem kleinen Kissenbezug! 

Das ist doch echt wonnig, oder, ich hab mich dazumalen so in die Serviette verliebt! 

So, dann hätten wir den Niedlichkeitsfaktor für diesen Eintrag erledigt, jetzt kommt der froh- und mutmachende Faktor hinzu, getreu der Liste, die unsere Mimi in heaven immer für ihre Montagseinträge verwendet hat. Frühlingsbilder! 

Was noch fehlt? Mein Team wußte es sofort, was lustiges! Also haben wir ein Bildchen rausgekramt, über das wir uns dazumalen schon so amüsiert haben, guckt:

Neue Bilder haben wir natürlich auch noch, wieder einmal einen Sonnenuntergang, aufgenommen am Frühlingssonntag anno domini 2021 bei immer noch 17 Grad Außentemperatur im Februar:

Nun kommen wir so langsam zum Schluß unseres heutigen Montagseintrag, und da hätten wir nun auch noch was feines, denn die Frau Chefredakteurin hat beim Freitagseinkauf etwas gefunden, das jetzt auf Mimis Fensterbank-Ecke steht

das Köpfchen einer Rose mit so schöner, fröhlicher Farbe!

Jetzt kommt noch das vom gesamten Redaktionsteam ausgewählte Lieblings-Frühlings-Bildchen aus dem Archiv

und damit wünschen wir euch allen einen guten, frohen Montag und eine ebensolche letzte Februarwoche, paßt alle gut auf euch auf, bleibt oder werdet gesund, verliert nicht den Mut und laßt euch nicht unterkriegen, das wünscht euch von ganzem Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven 

Otto und Luzia

Habts fein!  

 

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Jet zo fiere – trotz alledem!

Heile, heile Gänsje
es is bald widder gut,
es Kätzje hat e Schwänzje


es is bald widder gut,
heile heile Mausespeck


in hunnerd Jahr is alles weg.

(trad. Kindervers)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, wir haben lange überlegt, ob wir in diesem Jahr in Zeiten von Corona überhaupt einen Eintrag zum Karneval machen sollen. Dann haben wir uns am Freitagabend, wie in jedem Jahr vorher, die Sitzung vom Mainzer Karneval „Mainz bleibt Mainz“ angeguckt…..und waren begeistert! Und haben in unserer dieses Mal dann erst samstäglichen Redaktionssitzung beschlossen: Wir machen ihn, den Eintrag zum Karneval, denn gerade in diesen Zeiten ist er so wichtig: Der Humor! Und das Lachen! Und das Fröhlichsein, trotz alledem! Und das einmal wieder Abstand nehmen zu anstrengenden Tagen, wenn auch mit allen Auflagen und Geboten in dieser schwierigen Zeit! Um weiter und wieder Kraft und Mut zu schöpfen für die kommende Zeit, die uns weiterhin viel abverlangen wird. Aus diesem Grund haben wir uns als Gedicht für den heutigen Eintrag bewußt den Refrain des Liedes aus der Meenzer Fassenacht von Ernst Neger ausgesucht, eigentlich ein Kindervers zum trösten kleiner Kinder bei allen Wehwehchen! Denn

„Es is bald wieder gut…“ 

und

„in hunnerd Jahr is alles weg!“

Das erste hoffen wir alle inständigst, das zweite ist auf jeden Fall so!

Ein bissel Hintergrundgeschichte zum sicherlich allen von euch bekannten Lied:

https://de.wikipedia.org/wiki/Heile,_heile_G%C3%A4nsje

Und damit nun endlich Helau und Alaaf, holde Närrinen und Narrhalesen draußen steht ein närrischer Eintrag, wolle mer’n eroilosse? Eroi mit’m! Narrhallamarsch!

Wir dekorieren die Redaktionsräume hier mit herrlich bunten Luftschlangen

und Konfetti

mit Luftballons nehmt euch alle ein Hütchen oder eine schöne Maske ganz wie es euch beliebt! Und wenn wenn et Trömmelche jeht, dann stonn mer all parat…!

Mit all den schönen Kostümen der vergangenen Fastnachtstage in diesem Blögchen bzw. im Grafschafter Wochenanzeiger!

Oft zelebriert hier, in all den Jahren, unvergeßlich für uns alle der begeisterte Eifer unseres Co-Autors, unserer rasenden Reporterin, unserer Mimi in heaven! Die wieder so fehlt in diesen von ihr so geliebten Tagen, wenn ihre Dosenöffnerin hier wieder närrisch abdrehte! 🤣 Und so beginnen wir den eigentlichen Eintrag auch mit ihr und dem Redaktionsteam im närrischen Outfit

der Narrenzug nimmt Farhrt auf!

So, wie die Mainzer Fastnachtssitzung eine so gänzlich andere war in diesen Zeiten, so wird es auch unser Eintrag sein, denn wir plaudern hier zum Karneval einfach mal fröhlich aus dem Nähkästchen, sprich, aus den Ereignissen im Grafschafter Wochenanzeiger aus den letzten Tagen. Und hoffen, daß euch allen das genauso gefällt wie uns die Sitzung aus Mainz.

Großes Ereignis: Der Winter ist da! Endlich! Auch hier ist er angekommen, mit eisigsten Temperaturen, mit Schnee bis auf Balkonien, mit Schneestürmen des nachts, und mit herrlich sonnigen Tagen in einer weißen Grafschaft bei klirrendem Frost!

Schnee bis in Mimis Brotkasten und Schneespuren im Wohnzimmer! Ihr wißt ja, Bilder anklicken, groß gucken!

Nächtlich verschneite Grafschaft, mit steifem Nord-Ost-Wind!

Und herrlichem Sonnenaufgang über Schneelandschaft! Einfach herrlich, wir haben uns so gefreut, haben wir doch so lange darauf gewartet!

Und meine Redaktionsmitglieder drückten sich die Nasen am Wohnzimmerfenster platt, wie wunderbar ist das denn da draußen!

Irgendwie auch ein karnevalistischer Einschlag: Das Fenster ist nicht schlecht geputzt, die Doppelverglasung ist undicht geworden, da hat sich zwischen den Scheiben Wasser gesammelt und ist in Streifen getrocknet, wie man sieht, das Fenster muß erneuert werden, aber erst, wenn die Temperaturen draußen es wieder erlauben!

Bruno ist ganz selig!

Und Ruddi auch! Aber die anderen alle nicht minder, nur lieben Eisbären Schnee ganz besonders, deshalb strahlt auch Luzia so!

Mit den leuchtenden Schneekristallen am Fenster um die Wette, hihihihi!

Mimis Mikesch sitzt ganz verschüchtert zwischen den begeisterten Bären, lach, aber er durfte natürlich auch gucken, es war nur die Begeisterung am Anfang so groß.

Da mein Redaktionsteam da nun so fein versammelt war am Fenster, haben wir nach ausgiebigem gucken von Schnee in der Grafschafter Landschaft gleich noch ein Fotoshooting für neue Redaktionsfotos gemacht, guckt:

Ein fröhliches Redaktionsteam! So wünscht man sich das, dann klappt auch die Arbeit!

Die Bären strahlen alle genau wie die Sonne, die ins Wohnzimmer schien.

Hamish konnte sich gar nicht satt sehen, denn obwohl er ja kein Eisbär ist, kennt er Schnee doch aus seiner schottischen Heimat und liebt ihn.

Der Rest der Truppe, glücksstrahlend, endlich Schnee in old Lirich-City, lach!

Karneval warf ja schon seine Schatten voraus, da oblag es natürlich wieder unserem Handelsreisenden Otto, für Speis und Trank in den närrischen Tagen in der Redaktion zu sorgen, natürlich nach den neuesten Corona-Vorschriften mit vorgeschriebener OP-Maske ausgestattet:

Seine Ausbeute konnte sich sehen lassen

lecker Eierlikör-Berliner und Piccolöchen 😋🤣! Otto kennt die besten Bäcker hier weit und breit und ist bester Kunde im Namen und für seine Redaktion bei einem bekannten und berühmten Wein- und Sekthandelsgeschäft. Es ist ein unschlagbarer Vorteil, wenn man in den Redaktionsreihen so einen versierten Handelsreisenden sein eigen nennt, und das „handeln“ steht nicht nur in seinem Titel! 😂😎

Wir waren bzw. sind jedenfalls begeistert von seiner „Beute“!

Er reist aber nicht nur in Sachen Lebensmittel, einmal unterwegs, greift er alles ab, was die Redaktionsräume gemütlich, schön und vor allen in diesen Zeiten fröhlich macht, so gab es vor Zeiten schon diesen herrlichen Tulpenstrauß von seinen Reisen

ist das nicht eine wunderbare Farbe? Frau Chefredakteurin und auch Mimi in heaven lieben bzw. liebten ja beide rot so sehr!

Wie gesagt, das war schon länger her, der Tulpenstrauß bereits wieder verwelkt, da gab es gleich Nachschub von Otto, als er jetzt wieder unterwegs war:

Dieses Mal in bunt, die Farben sind wonnig!