Sommer

Dorfkirche im Sommer

Schläfrig singt der Küster vor,
schläfrig singt auch die Gemeinde,
auf der Kanzel der Pastor
betet still für seine Feinde.

Dann die Predigt, wunderbar,
eine Predigt ohne Gleichen.
die Baronin weint sogar
im Gestühl, dem wappenreichen.

Amen, Segen, Thüren weit,
Orgelton und letzter Psalter.
Durch die Sommerherrlichkeit
schwirren Schwalben, flattern Falter.

(Detlev von Liliencron)

Nun ist er da, der Sommer, auch kalendarisch, hat uns auch schon reichlich mit (zu)viel Wärme und Sonnenschein verwöhnt, und seit den schönen Tagen geht mir beständig ein Lied durch den Kopf:

http://www.reinhard-mey.de/start/texte/alben/sommer

Ich hab euch mal am Text längs eine kleine Diashow gemacht:

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Ist das nicht herrlich?! „Und den Duft von Sommer noch auf meiner Haut…..“

Das ist immer die Textzeile, wo meine Gedanken rückwärts wandern, in all die herrlichen Sommer meiner Kindheit, zuhause, auf Ausflügen, in meinem Kindheitsparadies in Höxter, wo der Sommer immer am allerschönsten war, und da dachte ich mir, wir wandern auch mal bildlich wieder zurück in meine Kindheits-Sommer, wenn ihr mögt, begleitet mich:

Zuhause war Sommer auch immer fein, zum Beispiel in der wunderschönen gemütlichen Hängematte im Garten meiner Großtante,

ich hab das Teil immer „Heimatmatte“ genannt, ich glaub, wenn man mich da so genüßlich drin liegen sieht, weiß man irgendwie warum! Es gab auch Nachbarskinder zum spielen, und eine Hollywood-Schaukel, guckt mal:

ganz links bin ich!

Auch im elterlichen Garten (der ein Gemeinschaftsgarten für alle Mieter war) gab es Kinder zum spielen, wir hatten es richtig schön!

wieder bin ich ganz links! Spaß pur! Bademöglichkeiten hatte ich dort auch, ich hatte einen ganz herrlichen, emaillierten Swimmingpool ganz für mich alleine,

naaaa?! Neidisch?! Links ist der Blumen- und Gemüsegarten der Nachbarn unten, da drumrum waren Wäschepfähle, und rechts ist die Treppe zum Keller zu sehen, da brauchte ich immer bloß runter und dann rauf in die Wohnung. Oder eben umgekehrt! Ach, ja, so ganz alleine für mich hatte ich den feinen Pool nicht, aber ich hab gerne geteilt

mit meinem Teddy! An der kleinen Mauer im Hintergrund hab ich mir immer einen kleinen Garten gemacht, mit Blümchen, hab ich immer Ableger von den Nachbarn bekommen! Und wo wir schon mal beim Garten vor unserem Haus sind, man konnte auch herrlich Fotos dort machen, und so hat mich mein Patenonkel da mal mit meinem feinen Roller fotografiert, den wollte ich euch doch schon lange mal in voller Pracht zeigen, da isser, samt Körbchen für Puppen und Teddy, auf das ich soooo stolz war, das war ja auch damals schon immer ein Abbild der großen Exemplare für Kinder!

Schickes Teil, was? Solche tollen Roller gibt es heute nicht mehr, guckt mal, hinten ist der „Polstersitz“, auf den ich mich immer gesetzt habe, wenn ich müde war und wir von den Großeltern aus nach Hause gelaufen sind, Mama und ich, dann hat sie mich geschoben oder ist zu meiner größten Freude auch mal selbst gerollert! Das Püppchen ist meine Christel, sie hatte da, ganz zum Eintrag passend, einen von meiner Mama gestrickten kleinen Badeanzug an!

Ausflüge hab ich auch sommers immer so gerne gemacht, mit meinen Eltern und mit Freunden meiner Eltern, sehr viel sind wir zum Duisburger Wald gelaufen (und oft von dort aus in den Zoo, hihihi, er liegt am Duisburger Wald!) und bei einem dieser Ausflüge ist uns ein berittener Polizist entgegen gekommen, ach, wie war ich verliebt in das schöne Pferd, das fand der Polizist wohl so schön, daß ich mal aufsitzen durfte:

 

Was war ich stolz! Ich hatte ja noch nie Angst vor „großen Tieren“, hihihi, aber das ist auch ein ganz feiner, oder?

Sehr gerne haben wir auch Ausflüge zur Ruhr gemacht, die ist ja ganz in der Nähe hier in der Nachbarstadt Mülheim, und von der Schleuse Raffelberg aus konnte man auch ganz fein „Schiffchen“ fahren, mit den Schiffen der „Weißen Flotte“!

Mit Mama und Mamas bester Freundin!

Wir sind dann meist bis Kettwig gefahren, und mein Hauptspaß war dann, daß dort eine Schleuse war, schleusen zum Baldeneysee, das mußte sein, an der nächsten Anlegestelle sind wir dann ausgestiegen und haben meistens noch in Kettwig in einem feinen Lokal den Tag ausklingen lassen.

Meine Mama und der Mann ihrer besten Freundin, meine Eltern waren mit dem Paar so gut befreundet, daß es für mich Onkel und Tante waren, heiß geliebt! Wenn die Großen dann Bier oder Wein tranken, durfte ich eine „Sinalco“ haben, das war ein Genuß, kennt ihr sicher auch alle noch?

https://de.wikipedia.org/wiki/Sinalco

Nach Mülheim sind auch die Großeltern schon mal gerne mitgefahren, da konnte man auf der Uferpromenade der Ruhr so schön auf Bänken sitzen. Und Schiffchen gucken!

Mein Papa und meine Großeltern mütterlicherseits.

Auch ein sehr schönes Ausflugsziel war die Gruga in Essen, da hatte ich euch sogar schon mal von berichtet, glaub ich, hier ist noch ein feines Foto

das fand ich so lustig, meine Mama hat sich zum rasten einfach auf die mitgenommene Tasche gesetzt, ihre Freundin amüsiert sich wohl auch königlich!

Meine allerschönsten Kindheitssommer waren aber immer die in Höxter, wie hab ich mich da immer drauf gefreut, schon die Zugfahrt dahin war so toll, dazumalen noch mit Dampflok, lol, ich mit meinem kleinen, weißen Köfferchen, das immer nach Pfefferminzbonbons roch, weil die immer notwendig mit mußten, und natürlich ist auch Teddy Bernhard immer mit gereist! Ankunft in Höxter

links vom Bahnhof das Rathaus

rechts davon die Weser mit den schönen Raddampfern! Die großen Koffer haben meine Eltern immer aufgegeben, damit Mama die nicht schleppen mußte, wir fuhren ja immer für die ganzen Ferien von 6 Wochen, solange hatte ja Papa keinen Urlaub, er ist dann immer für 14 Tage nachgekommen. Und die Koffer haben wir am Corveyer Bahnhof (Güterbahnhof) mit dem Bollerwagen abgeholt!

Schloß und Abtei Corvey, heute Weltkulturerbe! In Kindertagen kannte ich das wie meine Westentasche!

Und dann begannen die herrlichen Ferien, an heißen Tagen so oft im Schwimmbad direkt an der Weser gelegen

mit Teddy Bernhard

mit Mama

und mit Papa!

Ausflüge an die Weser, die ich so lieb(t)e,

mit kleiner Freundin, ein Kind von Nachbarn einer meiner Tanten dort,

mit Mama auf der Uferwiese

mit Großcousine (eine Cousine meiner Mama!) auf der Mauer an der Uferpromenade!

Und herrlichen Ausflügen mit Verwandten, die wir dort reichlich hatten, in den Solling,

Rast auf einem Baumstamm, v.l.n.r. meine Großtante, bei der wir wohnten, eine Schwester meiner Oma mütterlicherseits, meine Mama, ich, und meine Oma!

Walderdbeeren gesucht mit Papa und gleich vernascht, im Hintergrund eine andere Großtante, auch eine Schwester meiner Oma.

Himbeeren pflücken, Papa hat ganz viele gefunden, den Geruch von frischen Himbeeren verbinde ich heute noch sofort mit Höxter, Tante und Onkel naschen mit!

Rast am Wiesenhain, Papa, Großtante Finchen, davor ich, und Großtante Toni mit ihrem Mann, Großonkel Ludwig.

Das sind die beiden noch einmal, mit meiner Mama und der Großcousine Ingrid neben mir, das war die jüngste Tochter von Großtante und Großonkel.

Mit selbiger Großcousine inmitten einer Schafherde

Sonntagsspaziergang, und noch mehr Verwandte, hihihi, Cousinen meiner Mama.

fein gemacht im Garten am Sonntag, mit Mama und Mamas Cousinen.

Besuch von einer kleinen Cousine und einem kleinen Cousin von mir, mit der Großtante, bei der wir wohnten in der Ferienzeit! Ich hatte immer Spielkameraden, älter, jünger, in meinem Alter, das war einfach herrlich!

Kinderglück!

mit Papa im Wald!

Ich hab noch ein schönes Foto von meinem Urgroßvater mütterlicherseits, da sitzt er auf der Straße, wo das Fachwerkhaus stand, in dem wir bei meiner Tante, seiner Tochter, in der Ferienzeit immer wohnten.

Selige Zeit!

Und das alles ist „der Duft von Sommer noch auf meiner Haut“, Kinderglück pur, Duft nach Himbeeren, nach Zuckerkuchen, nach meinem Spielzeugladen dort und drolligerweise auch immer der Duft der Drogerie, und einer alten Bücherei, in der ich mir immer meinen Lesestoff für die Regentage holte! Und auch diese Regentage duften, nach frischem Grün, nach sauberer Luft, und die Erinnerung an das Geräusch von strömendem Pladderregen nachts, wenn ich mit Mama in einem Bett schlief, so gemütlich! Der Duft nach Kornfeldern mit Mohnblumen und Kornblumen, nach Wäldern und Tannennadeln! Der eigenartige „Duft“ nach Elektrizität in der Luft bei schweren Gewittern, schaudernd zwar, aber doch wohl- und gut behütet bei all den Lieben um mich rum! Das Paradies der Erinnerung!!!

Zu diesen Erinnerungen gehören natürlich auch die von mir und meiner Mama so heißgeliebten Schwälbchen

und mit diesem Bild und zwei zarten, schönen Sommergauklern

entlaß ich euch jetzt in einen wunderschönen Sommer-Sonntag, den ich euch allen wünsche!

Ich hoffe, es hat euch Freude gemacht, mich auf meiner „Sommer-Duft-Tour“ zu begleiten, habt es alle fein wünschen euch euer Co-Autor, meine Mimi,

mal wieder von ihrem Kofferplatz, den sie am gestrigen kühleren, später auch verregnetem Samstag wieder bezogen hat, und ich!

 

Montags-Muntermacher

Die Tristesten von allen Tristen
das sind die ewig enttäuschten Touristen;
sie haben sich alle Wunder der Welt
immer ganz anders vorgestellt:
Den Montblanc viel blanker
und das Matterhorn schlanker,
das Nordkap viel kälter
und Pompeii viel älter,
San Marco bedeutender
und den Glockenturm läutender …
ein Glück nur, daß Narren von solchem Schlage
noch nicht gereist sind am ersten Tage;
sie hätten mit ihrer Kritik der Welt
dem lieben Gott das Schaffen vergällt. —

(Ludwig Fulda)

 Hi, Folks,

Montag isses wieder, und es meldet sich euer Co-Autor, eure Mimi!

Nach einer anstrengenden letzten Woche mit Umstellung und Neu-Einrichtung von Telefon und PC hatte mein Dosenöffner so gar keinen Elan mehr für einen sonst ja eigentlich obligatorischen Wochenend-Eintrag hier, da hab ich gesagt, „laß mal ruhig, Frauchen, laß uns bei dem schönen Wetter Balkonien genießen, ich mach dann einfach was für Montag und den Wochenbeginn wieder!“

Die erwähnte Umstellung ist, wie euch ja allen schon bekannt, doch noch recht gut und reibungslos über die Bühne gegangen, nachdem Frauchen sehr erleichtert am späten Mittwochnachmittag nach langem Warten endlich den neuen Router von der magentafarbenen Firma in den Händen hielt, da war sie aber froh! Und ich auch, tigerte doch hier mein Frauchen wie das gleichnamige Tier durch die Bude in Erwartung der Lieferung, und die Einrichtung am darauffolgenden Feiertag war dann auch wirklich ganz simpel und mein Dosenöffner endlich wieder restlos glücklich, lol!

Und deshalb hier auch von mir nochmal einen lieben, schnurrigen Dank an euch alle fürs ausdauernde Daumendrücken!!! Es hat genutzt!

Und da möchte ich euch doch zum ungeliebten Montag und Wochenbeginn mal wieder was lustiges und fröhliches bieten, mit dem Gedicht ging das ja schon mal prima los, hihihi, hat der Dosenöffner ausgesucht, jetzt beginnt ja doch auch wieder überall langsam die Urlaubszeit, da fanden wir das beide so passend wie lustig!

Und ich zeig euch jetzt mal was, was mir mein Frauchen letzte Woche mitgebracht hat, und dafür gewähre ich euch jetzt erstmalig Einblick in meine Intimsphäre, meine Mamarazzi durfte extra für euch in meine „geheiligten“ Toilettenräume, zu denen ich sonst keiner Presse Zugang gewähre, aber das müßt ihr einfach gesehen haben, guckt mal:

Ist das nicht wonnig? Meine Badezimmer/Toilettenecke hat neue Unterlagen, die sind aus sowas wie Gummi und sind so ein bissel „rauh“ oben drauf, kann ich so herrlich die Pfötchen dran sauber krabbeln, ich bin begeistert!

Wie eine große Pfote, klasse, nicht wahr? Ganz gegen meine sonstige Gewohnheit bei allem neuem hab ich das sofort toll gefunden!

Ja, da könnt ihr jetzt stolz drauf sein, ich gewähre da normalerweise keinerlei Einblicke, hihihi!

Und dann hat Frauchen noch was feines für mich ergattert, einen Versteck-Knuddel-Tunnel, guckt ihr hier:

da kann man reinkrabbeln und es sich gemütlich machen, oben drauf

ist ein Reißverschluß, hier seht ihr jetzt die sog. „Sommerseite“ außen,

kann man nämlich auch herrlich auf Balkonien legen und nun kommt der Clou:

Wenn man den Reißverschluß öffnet, ist das eine ganz feine Kuscheldecke, hier die ganz warme, kuschelige „Winterseite“ und hier

die wärme-isolierende „Sommerseite“! Da könnten dann, wenn es im Sommer nun wieder richtig heiß würde, die Kühlakkus drunter, und im Winter könnte ich da auch noch bissel mit raus, denn dann käme die Kuschelseite nach oben und die isolierende Seite hält dann die Kälte ab, na????? Ich hab richtig Spaß!

Am Wochenende haben wir wieder ausgiebig Balkonien genossen, Frauchen und ich, da kommen jetzt auch noch ein paar Bilderkes

Mimi im Grünen, hihihi, und Frauchen wieder mit ihrem Liegestuhl und ihrer „Lese-Ecke“ mit einem der nordischen Krimis, spannend, glaub ich, Frauchen ist immer ganz vertieft!

Frauchen sagt gerade, ihr sollt mal gucken, wie schön die Sukkulenten links blühen!

Ich hab es mir derweil in meinem Brotkasten gemütlich gemacht,

man sieht mich kaum vor lauter Grün, hihihi, Frauchen sagt, in diesem Sommer haben wir hier „die grüne Hölle am Rhein-Herne-Kanal“ statt am Amazonas, !

Aber Frauchen wäre ja nicht meine Mamarazzi, wenn sie mich nicht auch noch sichtbarer fotografiert hätte:

Frische Luft macht müde! 

Ich penn mal weiter!

Das war so wunderschön in der sinkenden Abendsonne!

Tja, damit wäre ich so ziemlich am Ende meines Montagseintrages…..was sagst du gerade, Frauchen? Oh, ja, stimmt, ich sollte ja noch die Bilder vom ganz frühen Dienstagmorgen aus unserer Grafschaft mit Burg Lirich zeigen, na denn:

da kamen die ersten, hellen „Morgenwolken“, später hatten wir dann Berge am Himmel, hihihi!

Und damit wünschen wir euch jetzt einen ganz feinen Montag und einen guten Start wieder in eine neue und gute Woche, Mimi  und Frauchen!

Habts fein!

(Rosenstrauch am Brunnen, Helene Stromeyer)

Dit und dat und eine Info

Als sie meine Stimme im Radio hörte

Du hörtest meine Stimme wie von fern.
Sprach ich von einem andern Stern?
Du griffst mit deinen Händen in das Leere,
ob dort ein Leib nicht und ein Lächeln wäre.
Kein Leib. Nur Stimme. Lippe nicht. Nur Wort.
Und leise legtest du den Hörer fort.

(Klabund)

So, ihr Lieben alle, am Dienstag ist es soweit, da stellt die magentafarbene Firma mein Telefon und das Internet auf die neueste IP-Technik um!

Und ich muß dann einen neuen Router einrichten  und darauf hoffen, daß das ordnungsgemäß klappt und anschließend sowohl der PC  so wieder bedienbar ist  als auch das Telefon  seinen Dienst wieder tut! Ich könnte ein paar Däumchen gebrauchen!!!

Falls es nicht ganz so reibungslos klappen sollte, könnte es sein, daß ich eben für eine gewisse Zeit offline bin, zur Not hab ich ja GsD meinen PC-Experten im Hintergrund, also hoffen wir einfach das beste, lieber Leser, hihihi, oder sagen wir es auf kölsch: „Et kütt wie et kütt“ und „Et het noch emmer joot jejange“!

Zum Wochenbeginn und dem allseits ungeliebten Montag hab ich noch ein bissel dit und dat an Bildern für euch.

Nach dem herrlichen Sonnenaufgang hier zeigte sich dann später unsere Grafschaft nicht mehr so schön, es braute sich was zusammen:

Vorsichtshalber hab ich dann mal auf Balkonien alles in Sicherheit gebracht.

Letztlich ging es dann aber erst nächtens richtig los, das Gewitter, mit einem mächtigen Hagelschauer, bei dem die Hagelkörner so auf die Regenrohre und Fenster knallten, daß selbst Mimi stiften gegangen ist. Trotzdem bin ich dann mal raus und hab versucht, Gewitter zu fotografieren, und es ist mir tatsächlich ein Bild von einem Blitz einfach „aus der Hand“ gelungen:

Ganz links oben im Netz ist er zu sehen!

Am anderen Morgen war dann alles wieder gut, es gab keine Schäden auf Balkonien

hihihi, das sind meine „Window-Color-Bilder“ an der Balkontüre!

Und da wir schon mal bei Balkonien sind, hab ich jetzt mal Vergleichsbilder vom Pizza-Anzuchts-Set für euch:

So fing das mal an

und umgepflanzt sah das dann erst mal so aus

die Tomaten, der Rucola und der Oregano sowie

die Paprikapflänzchen, und so sieht das jetzt aus:

die Tomaten auf dem obigen Bild und der Paprika steht hier rechts oben! Ganz schön gewachsen, die Tomate setzt die ersten Blüten an, ich bin echt gespannt, was das wohl für eine Ernte gibt!

Mimi bewacht das ganze, hihihi!

Meine Sukkulenten blühen wieder

In der Nacht vor dem Vollmond am Freitag letzter Woche hab ich auch mal wieder Mond fotografiert, weil er so schön hinter den Bäumen hoch stieg:

und jetzt zuppelt hier gerade unser aller Co-Autor an meinen Füßen, Mimi möchte doch bei diesem Montags-Eintrag auch noch wieder dabei sein. Dann mach mal weiter, Mimi!

 Hi, Folks,

na, wenn nun vielleicht ab Dienstag hier erst einmal Funkstille ist, wie mein Frauchen mir erzählt hat, muß ich doch auf jeden Fall hier noch meinen Senf dazu geben, hihihi!

Ich hab am Wochenende auf jeden Fall wieder Balkonien genießen dürfen, das war fein, einschließlich wieder schöner abendlicher Beleuchtung desselbigen!

Am Sonntag war es aber sehr schwül, dann räkel ich mich schon mal lieber im Wohnzimmer auf dem Teppich, so wie auf diesen Bildern, die Frauchen mal vor einiger Zeit von mir gemacht hat:

Und da fällt mir ein, da hat doch Frauchen neulich in dem Eintrag mit dem Sonnenaufgang in unserer Grafschaft tatsächlich ein Bildchen unterschlagen, daß ich mir dafür ausgesucht hatte, tsssss, sowas aber auch, na, da kommt ihr eben jetzt hier in den Genuß:

Hihihi, das ist lustig, nicht wahr?

Als Katze finde ich ja auch Vollmond so schön, und ich hab ja bei meinem neuen Kratzbaum mit meiner geliebten Hängematte dran so herrliche Sicht drauf:

Und so seh ich den dann von Balkonien aus, da guck ich dann nämlich auch immer gerne!

 

Tja, Folks, das war es jetzt erst einmal von mir für heute, ich hoffe, am Dienstag klappt hier alles ordnungsgemäß, bis dahin wünsche ich euch erst mal allen einen ganz feinen Montag und einen guten Start in die neue Woche, heute sind wir ja noch da!

Habts fein! 

Da schließe ich mich jetzt Mimi mal an und wünsche euch allen auch einen guten Start in die neue Woche und einen schönen Montag, Daumendrücken für Dienstag, büdde, und dann sehen btw. lesen wir uns hoffentlich spätestens am Mittwoch so wieder:

Habts fein!

 

 

Sonnenaufgang in der Grafschaft


Frühe

Im Osten graut’s, der Nebel fällt,
wer weiß, wie bald sich’s rühret!
Doch schwer im Schlaf noch ruht die Welt,
von allem nichts verspüret.

Nur eine frühe Lerche steigt,
es hat ihr was geträumet
vom Lichte, wenn noch alles schweigt,
das kaum die Höhen säumet.

(Joseph von Eichendorff)

Gestern morgen war ich aufgrund einer biologisch bedingten senilen Bettflucht (ich mußte mal, lol!) früh auf, beim Blick aus dem Fenster war zu ahnen, daß es einen herrlichen Sonnenaufgang geben wird, also flugs die Kamera geholt und auf die Lauer gelegt! Es hat sich gelohnt: Sonnenaufgang in der Grafschaft!

Vom Küchenfenster aus fotografiert, ich laß jetzt einfach Bilder sprechen:

Na, was kommt denn da nun auf die Fensterbank gehüppt?!

Na, ich, Mimi, euer Co-Autor, kann ja nicht angehen, daß der Dosenöffner hier so einen schönen Sonnenaufgang ganz ohne mich fotografiert, ich will auch gucken!

Vorsichtig umdrehen (sie hat wirklich nichts von der Fensterbank runtergeschmissen, dabei steht da einiges drauf, lol!) …….

…..so, nun kann ich auch gucken!

Schööööön, Frauchen, das gefällt mir, ich geh mal zur Seite, kannst du weiter machen!

Ist das nicht herrlich, Folks? 

Mimi trollte sich dann wieder in ihr Gästebett, hihihi,

und flirtete noch ein bissel mit dem schicken Kater im Spiegel, lol!

ich bin dann auch wieder ins Bettchen getrappelt!

Gute Nacht, kommt alle gut wieder in den neuen Tag und habt einen wunderschönen WTT!

 

 

Der Geist von Pfingsten

Pfingsten

O du sonnige, wonnige Pfingstenzeit!
Der Himmel ist blau und das Herz so weit,
in der Brust ein freudiges Glühen –
und die Knospe springt und die Hülle fällt;
der Odem des Frühlings durchweht die Welt,
und die Rosen wollen blühen.

Vom ragenden Dome der Glockenschall,
im knospenden Flieder die Nachtigall,
auf der Lippe ein Lied entglommen,
das dich, du bräutliche Erde preist,
und dich, der Pfingsten heiligen Geist,
der über die Welt gekommen!

Und was auch die Seelen in Bande schlug,
der Dogmen Zwang und der Formeln Fluch,
zerschmilzt in lodernden Flammen:
vom ragenden Dome der Glockenklang,
im blühenden Laube der Vogelsang, –
wie stimmt das so köstlich zusammen!

Der Lenzwind braust; doch woher er weht,
ihr wißt es nicht, noch wohin er geht.
Frei stürmt er daher und von dannen –
und ihn, der jegliche Fessel reißt,
den starken, freien, den heiligen Geist,
ihn wolltet ihr halten und bannen?!

Verlorene Müh! Er ist frei, ist frei! –
Den Harten und Stolzen geht er vorbei,
die lieblos, was schwach ist, verdammen;
unsterbliches Leben entlockt er der Gruft, –
und wo ihn ein Herz in Demut ruft,
da füllt er’s mit heiligen Flammen.

Die duftenden Birken tragt herbei,
daß bräutlich geschmückt eure Wohnung sei
und in Liebe das Herz entglommen, –
die Tür macht auf und die Tore weit:
du trostvoll heilige Pfingstenzeit,
sei aller Welt willkommen!

(Clara Müller-Jahnke)

Das christliche Pfingstereignis fand nach Apg 2,1  am jüdischen Fest Schawuot statt. Dieses Fest feiert die Offenbarung der Tora an das Volk Israel und gehört zu den Hauptfesten des Judentums. Schawuot bedeutet Wochen und weist mit diesem Namen auf die mit dem fünfzigsten Tag vollendeten sieben Wochen nach dem Pessachfest hin. Bereits aus dieser Tradition stammt der griechische Name pentekostē, aus dem der deutsche Begriff „Pfingsten“ hervorgegangen ist. Schawuot ist gleichzeitig ein Erntedankfest, da es den Abschluss der mit Pessach beginnenden Weizenernte markiert.

(Apg: Apostelgeschichte im Neuen Testament, Anm. der Redaktion)

„Als der Pfingsttag gekommen war, befanden sich alle am gleichen Ort. Da kam plötzlich vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm daherfährt, und erfüllte das ganze Haus, in dem sie waren. Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich verteilten; auf jeden von ihnen ließ sich eine nieder. Alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt und begannen, in fremden Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab.“

(Quelle: Wikipedia)

Der Geist des Pfingstfestes, der Heilige Geist, ergoß sich über die wartenden Jünger „und sie redeten in fremden Zungen“! Wie nötig dieser Geist in den heutigen Tagen und Zeiten wäre, denn in „fremden Zungen“ zu reden bedeutete auch, fremde Zungen zu verstehen, alle mit einer Stimme zu reden und sich zu verstehen, egal, welche Hautfarbe, Religion, Land und Stand! Und zu begreifen: Wir haben nur diesen einen Planeten, nur diese eine, unsere Erde, die es zu schützen und zu bewahren gilt, denn

„Wir haben die Erde nicht von unseren Eltern geerbt – sondern von unseren Kindern geliehen.“ (Indianische Weisheit)

Mit geliehenen Sachen muß man aber mit Sorgfalt umgehen, sie sollen schließlich unbeschadet dem Besitzer zurückgegeben werden!

Behüten und bewahren wir sie also sorgfältig, unsere Leihgabe, und schützen sie vor Ausbeutern und Egomanen wie vor allem derzeit dem 45. Präsidenten der USA, damit auch unsere Kinder und Kindeskinder sich an der Schönheit und Vielfalt dieses Planeten erfreuen können!

Dafür wäre der Heilige Geist des Pfingstfestes nötig für alle Menschen der Erde!

 

Damit es auch zukünftig blühende Bäume gibt

(eine Zeichnung von Björn aus der Grundschulzeit)

niedliche Hasen

(Björn, „Mein Osterhase“, Collage vom April 1987, Grundschule)

und die Vielfalt auch der kleinsten Tierchen, wie diesem hübschen Marienkäferchen

auch aus Björns Grundschulzeit, mit Wasserfarben gemalt!

Und auch die Flora soll so herrlich vielfältig bleiben, zu Pfingsten paßt das hier nun mal so schön, Pfingstrosen, ich liebe sie!

Ich hab auch noch was feines aus unserem Feste- und Bräuchebuch gefunden, das wäre ein Brauch, den man mal wiederbeleben könnte, vielleicht würde es ja wirken !

Der Tanz: Tanzen gehört zu vielen Festen, eben auch zu Pfingsten, ist aber nicht nur Ausdruck der Lebensfreude und des Vergnügens an Musik und Rhythmus. Der Tanz hat etwas mit den Umritten zu tun, was auch erklärt, warum die alten Tänze fast überall Reigentänze gewesen sind. Der Tanz ist der lebendige Ring, und dem geschlossenen Kreis der Menschen schrieb man dieselbe Kraft zu, Unheil, böse Geister, Pest und ähnliches fernzuhalten. Man tanzte um Brunnen, um ihr Wasser rein und klar, man tanzte um ein Haus, um die Bewohner gesund zu halten, man pflügte einen Kreis um die Felder, man umritt sie, und das Christentum machte daraus die Prozession, die immer im Kreis um die Kirche, ums Rathaus, um den Anger führt, nachdem es nichts geholfen hatte, die heidnischen Tänze zu verbieten.

(Quelle: Sybil Gräfin Schönfeldt,  Das große Ravensburger Buch der Feste und Bräuche)

Und damit wünschen wir, euer aller Co-Autor, meine Mimi

und ich euch allen ein wunderschönes Pfingstfest, habts fein! 

 

 

Sommer im Mai

Die Nachtigall

Das macht, es hat die Nachtigall
die ganze Nacht gesungen;
da sind von ihrem süßen Schall,
da sind in Hall und Widerhall
die Rosen aufgesprungen.

Sie war doch sonst ein wildes Kind;
nun geht sie tief in Sinnen,
trägt in der Hand den Sommerhut
und duldet still der Sonne Glut
und weiß nicht, was beginnen.

Das macht, es hat die Nachtigall
die ganze Nacht gesungen;
da sind von ihrem süßen Schall,
da sind in Hall und Widerhall
die Rosen aufgesprungen.

(Theodor Storm)

Ja, nun ist Balkonien wieder unser schönstes Zimmer, bei dem seit dem Wochenende eingetretenen „Sommer im Mai“! Und wie könnte es anders sein: Es ist für mich wieder Stormzeit!

Erwähnt hatte ich es wohl schon mal, wie der Ausdruck zustande gekommen ist, nun möchte ich es doch mal näher und ausführlicher berichten.

Als ich mit meiner Familie hier anno dunnemals 1982 in die Liricher Grafschaft gezogen bin („Grafschaft“ bezieht sich darauf, daß ich den Stadtteil Lirich so nenne, weil ich die hier ansässige Müllverbrennungsanlage mit ihrem großen Schornstein immer als „Burg Lirich“ bezeichne, hihihi!) war ich sehr glücklich darüber, daß es in der nächstgelegenen Straße eine Stadtteilsbibliothek der Stadtbibliothek in Oberhausen gab! Da hab ich mich natürlich sofort angemeldet, Björn bekam später beim Schuleintritt durch seine Grundschule in unserem Stadtteil ebenfalls einen Leser-Ausweis! Wie gerne und ausgiebig hab ich diese Bibliothek besucht und mir eifrig Bücher ausgeliehen, und gleich im ersten Sommer hier fiel mir ein Buch in die Hände, „Märchen, Novellen und Gedichte von Theodor Storm“, ein richtig dickes Buch mit vielen Illustrationen! Das hab ich regelrecht verschlungen in jenem ersten Sommer auf unserem damals noch recht kargen Balkonien. Im nächsten Sommer ist es mir dann wieder in die Hände gefallen und von da an war es eine liebe Tradition, es mir in jedem Sommer wieder auszuleihen. Es ist schade, daß ich da nie dran gedacht habe, es mal zu fotografieren, denn die Leihkarte der Bücherei wies wirklich über Jahre immer ein Sommerdatum der Ausleihe durch mich auf. Dann bekam ich zu einem Geburtstag von Björn’s Papa die Gesamtausgabe von Theodor Storm geschenkt

trotzdem hab ich das Buch im Sommer immer wieder aus der Bücherei geholt! Und so ist der Ausdruck „Storm-Zeit“ entstanden.

Leider hat dann Endes des Jahres 2008 die Stadtteilbibliothek hier aus finanziellen Gründen schließen müssen, und damit gleichzeitig wurde auch der sehr beliebte Bücherbus eingestellt, der dort seine Anlauf- und Auflade-Station hatte, noch heute ist die dazu nötige Rampe am Gebäude der ehemaligen Hauptschule Lirich  zu sehen! Das war so schade, und gerade den Bücherbus haben sehr viele Menschen in meiner Stadt vermißt, er kam ja in die entlegensten Stadteile mit seinem Lesefutter. Ich war in „meiner“ Bücherei nach all den Jahren mittlerweile bestens bekannt, auch meine Lesevorlieben, „meine“ Bibliothekarin hat oft was für mich an die Seite gelegt und es mir beim nächsten Besuch strahlend präsentiert, oder mir gewünschte Sachen von der Hauptstelle bestellt, daß war wirklich schon ein bissel ein freundschaftliches Verhältnis. Da hab ich natürlich zum Tag der offiziellen Schließung ihr ein hübsches Blümchen und eine liebe Karte mit herzlichem Dank für alles überreicht, es wurde freudig entgegengenommen, aber es flossen doch auch Abschiedstränchen.

Ja, so war das mit dem Beginn meiner „Stormzeit“ und dem damit geprägten Ausdruck!

Natürlich lese ich nicht nur Storm im Sommer auf Balkonien, hihihi, trotz fehlender Bücherei ist ja mein eigenes Repertoire an Büchern sehr groß,  und ich mag auch oft und gern Bücher mehrmals lesen, und in diesem Jahr bin ich mal über meine „Krimi-Sammlung“ geraten, ich hab mir mal von einem Buch-Verlag in Serie nordische Krimis bestellt, alle 14 Tage kam die Lieferung eines neuen Buches, insgesamt sind es 27 Bände, alle von unterschiedlichen Autoren, alle aus Norwegen, Schweden, Dänemark, Finnland und Island!

Wie man hier sieht, sind sie auch äußerlich sehr ansprechend gestaltet, und die Auswahl meiner Bücherstützen wundert euch sicher nicht, hihihihi!

Ja, und da lese ich mich jetzt in diesem Sommer neu durch, lach, bei 27 Bänden sollte das bis zum Ende reichen! Obwohl……ich kann schnell lesen!

Eigentlich sollte ja hier euer aller Co-Autor, meine Mimi, den Montags-Eintrag wieder übernehmen, aber meine kleine Schwarze hat so ausgiebig am Wochenende Balkonien genossen und bis in die sinkende Nacht in ihrem Brotkasten gelegen, da mußte ich ran und sie hat mir gerade nur herzhaft gähnend mitgeteilt, sie wolle euch nur mal ganz kurz was zeigen, also ein kurzer „Federwechsel“ zu unserem Co-Autor:

 Hi, Folks,

ich bin es nochmal eben ganz kurz, euer aller Co-Autor, eure Mimi!

Booaaaah, Folks, ich bin so müde von dem herrlichen Balkonien-Wochenende mit Stormzeit und Dosenöffner, da zeig ich euch jetzt hier nur ganz schnell noch mein neues Sommerkleidchen

isses nicht schön?! Der Dosenöffner sagt gerade, er hat auch noch was von Balkonien für euch, da häng ich mich dann einfach mal rein, genießt es, ich sag euch jetzt guts Nächtle und habt alle einen ganz feinen Montag und einen guten Wochenstart wieder!

So, weg isse wieder, die Mimi! Aber recht hat sie, ich hab natürlich auch noch ein paar schöne Wochenanfangs-Startbilder von Balkonien für euch, denn das wächst da draußen wie sonstwas!

Naaa? Langsam wird das wirklich was mit dem Buschmesser für Mimi, um den Aufstieg zum Brotkasten freizulegen, lol!

Kapuzinerkresse und Wicken!

Meine neueste Errungenschaft, eine Minze! Mmmmhhhh, die duftet!

Die Ringelblumen sprießen!

Der Bauernblumen-Kasten!

Die Paprika-Pflanzen vom Pizza-Anzuchtsset!

Die Tomatenpflanzen von selbigem mit links dem Rucola und rechts dem Oregano!

Die Glockenblume blüht und die dicke Hummel war auch schon wieder da!

Da keimen die Vanille- und Schokoladenblümchen!

Meine Sukkulenten bekommen auch wieder Blüten!

Die kleinen selbstgezogenen Orangenbäumchen haben wieder draußen Stellung bezogen und nun endlich auch Gesellschaft vom neuen Zitronenbäumchen bekommen:

Noch ist Balkonien nicht ganz sommerlich aufgehübscht, aber ein Schildchen hängt schon:

Der Liegestuhl ist wieder da….

es ist Stormzeit, hihihi!

Mimi genießt

unten

wie oben

die neue Lichterkette ist angebracht

sie bekommt ihren Strom von der Sonne

in der Mitte der beiden anderen Lämpchen, die auch solarbetrieben sind, steht das Solarteil, und leuchten herrlich des nachts!

Unten auf der Wiese blühen die Gänseblümchen

ok, da ist noch Mimis Fellchen im Vordergrund, müssen wir wohl näher ran

unsere Aussicht von Balkonien ist wieder herrlich ergrünt

die beiden letzten Bilder waren eine kleine Kameraspielerei, eine Art Weichzeichner!

Blitzblauer Himmel! Und guckt mal, meine Forsythie:

Ja, ihr Lieben alle, das war unser Wochend-Sommer im Mai auf Balkonien, wir hoffen, ihr hattet auch alle ein schönes, und wünschen euch nun einen schönen Montag und einen guten Start in die neue Woche, die ja ab Donnerstag dann schon den Juni begrüßt!

Habts fein, wünschen euch Mimi  und Frauchen!

 

 

Mittwoch – wir teilen die Woche!

Zu nehmen, zu behalten
und gut für sich zu leben
fällt jedem selber ein.
Die Börse zu entfalten,
den andern was zu geben,
das will ermuntert sein.

(Wilhelm Busch)

Wir teilen die Woche, WTT – Wochenteilungstag! Da möchte ich mit euch noch etwas teilen, nämlich eine kleine bildliche Nachlese von der wunderschönen Kommunionsfeier meines Patenkindes!

Zum Beispiel die schöne Lokalität, in der wir gefeiert haben, das Klostercafé

neben der Kirche.

 eine schöne, alte Kosterkirche, im übrigen die selbige, in der mein Sohn getauft worden. Dazumalen wohnten wir noch in diesem Stadtteil.

Eine kleine Innenansicht

Zum Gelände gehört noch ein wunderschöner alter Klostergarten

Ich mag die alten Details überall so gerne

Das

ist das Eingangstor zum Klostercafé und zum Klostergarten.

Der wunderschön eingedeckte Tisch zur Feier

und das liebevolle, berührende Tischkärtchen für die verstorbene Großmutter meines Patenkindes

links steht die kleine Kerze!

Der Gabentisch fürs Kommunionkind

und hier hatte meine Maus schon mein Geschenk ausgepackt und sich so nett an ihren Sitzplatz gestellt:

Die Torte fürs Kommunionkind, ich fand sie so wunderschön!

Eine Buttercreme-Torte, es ist genau die Hälfte des Buches übrig geblieben, da kamen am anderen Tag die Nachbarn noch in den Genuß!

Mein Patenkind hat sie natürlich eigenhändig angeschnitten und war so stolz!

Die schönen Tischkärtchen zeig ich euch jetzt mal im Detail anhand von meiner, die ich natürlich für mein Erinnerungsschatzkästchen mitgenommen habe:

Hübsch, nicht wahr?

Da das Wetter so schön war, konnte man herrlich nach draußen, das wurde natürlich auch vom Kommunionkind samt den Kindergästen gerne genutzt, sonst wird so ein Tag ja doch lang, und so hab ich jetzt ein Bildchen von meiner Maus, das ich zeigen kann und darf:

Ballspielen im Kommunionkleidchen, hihihi, es ist aber ganz sauber geblieben!

Zum Abend hin wurde es der Hauptperson des Festes doch ein bissel langweilig, einige Gäste hatten sich auch schon verabschiedet, so auch ihre Kindergäste, da mußte die Patentante herhalten, hihihi, die Tischdecken waren ja aus Papier und hatten ihren Dienst treulich getan, was lag da näher, als sie gemeinsam zu bemalen:

Die großartigen geometrischen Figuren (von sowas bin ich völlig unbeleckt, lach!) hat der große Bruder beigesteuert!

Ich hab dann noch so ein ganz feines kleines Geschenk von meiner Maus des abends bekommen, da hab ich mich so drüber gefreut, guckt mal:

 aus einem Bilderbuch, in dem solche Sachen geklebt werden können, so ein bissel in der Art der Papier-Anzieh-Püppchen, die kennt ihr vielleicht auch noch alle? Der süße Knuffel wird natürlich in Ehren gehalten!

Es war so ein wunderschöner Tag, ich hatte ihn gestern ohnehin im Kopf so ein bissel Revue passieren lassen, es ist eben auch so schade, daß schöne Tage meist so schnell wieder vorbei sind. Aber die schönen Erinnerungen bleiben!!!

Angesichts des Tisches nach der Feier am späteren Abend, als wir langsam mit aufräumen angefangen haben,

fiel mir eine Liedzeile aus einem Lied von Reinhard Mey ein „…..der Tisch verwaist die Gläser leer, das Fest ist aus.“ ( aus: Die Zeit des Gauklers ist vorbei, Reinhard Mey)

Das paßt nun gut zu meiner Nachlese:

http://www.reinhard-mey.de/start/texte/alben/die-zeit-des-gauklers-ist-vorbei

Ein bissel Melancholie ist ja nun schon dabei, aber traurig soll solch ein schöner Tag natürlich nicht zu Ende gehen, deshalb hab ich noch was hübsches, fröhliches für euch, ich hab gestern die neue Lichterkette aufgeladen, und abends dann leuchtend fotografiert, noch als Bündel, weil ich erst wissen wollte, wie und ob es klappt, nun kann ich sie dann anbringen und das zeig ich euch natürlich auch noch!

Gerade mal wieder in diesen Tagen brauchen wir Licht und Liebe:

 In stillem Gedenken an Manchester.

Bleibt gesund und behütet und habt einen guten WTT.

 

Grafschafter Allerlei

                                                                                                                                     

Frühlingslied

In der Laube von Syringen,
oh, wie ist der Abend fein.
Brüder, laßt die Gläser klingen,
angefüllt, mit Maienwein.

Heija, der frische Mai,
er bringt uns mancherlei.
Das Schönste aber hier auf Erden
ist lieben und geliebt zu werden.
Heija, im frischen Mai.

Über uns die lieben Sterne
blinken hell und frohgemut,
denn sie sehen schon von ferne,
auch hier unten geht es gut.

Wer sich jetzt bei trüben Kerzen
der Gelehrsamkeit befleißt,
diesem wünschen wir von Herzen,
daß er bald Professor heißt.

Wer als Wein- und Weiberhasser
jedermann im Wege steht,
der genieße Brot und Wasser,
bis er endlich in sich geht.

Wem vielleicht sein altes Hannchen
irgendwie abhanden kam,
nur getrost, es gab schon manchen,
der ein neues Hannchen nahm.

Also, eh der Mai zu Ende,
aufgeschaut und umgeblickt,
keiner, der nicht eine fände,
die ihn an ihr Herze drückt.

Jahre steigen auf und nieder;
aber, wenn der Lenz erblüht,
dann, ihr Brüder, immer wieder
töne unser Jubellied.

Heija, der frische Mai,
er bringt uns mancherlei,
das Schönste aber hier auf Erden
ist lieben und geliebt zu werden,

Heija, im frischen Mai.

(Wilhelm Busch)

So, nun ist die Hälfte vom Wonnemonat Mai auch schon wieder seit ein paar Tagen vorbei, am letzten Montag zog dann mit der Kalten Sophie auch die letzte der Eisheiligen durch, also wird es doch langsam hohe Zeit, mal wieder von Balkonien zu berichten und ihr seid auch sicher alle schon neugierig, wie es denn wohl dem Pizza-Anzuchts-Set geht!

Bevor wir dann also hier zur Tat schreiben, kurz noch was in eigener Sache, eigentlich wollte ich schon in der letzten Woche Bericht erstattet haben, aber es gab einige administrative Dinge zu erledigen bezüglich meines PC und der Telefonleitung, die die magentafarbene Firma samt der Internetleitung nun auch auf die IP-Technologie umstellen wollte, langer Rede kurzer Sinn: Ein neuer PC ist da, und meine Leitungen bleiben nun doch bei o.g. Firma, alles andere wäre im Wechsel jetzt zu kurzfristig gewesen und ich hätte dann bestimmt lange Zeit hier gänzlich ohne alles gestanden, das geht ja nun gar nicht! Die eigentliche Umstellung erfolgt jetzt dann Mitte Juni, ich hoffe, das läuft einigermaßen reibungslos, und danach wird dann auch der neue PC eingerichtet!

Und damit widmen wir uns hier nun wieder den schönen Dingen des Lebens, Balkonien verlangt dringend nach Berichterstattung, hihihi, fangen wir also an:

Mimi hatte ja schon einen „Cliffhanger“ gemacht mit diesem Bild

der obere Kasten und der runde Topf rechts beinhalten nun also das Pizza-Anzuchts-Set:

von links nach rechts: Rucola, Tomaten, Oregano

Rucola

Tomatenpfänzkes

Oregano, die größeren Pflänzchen hab ich Ostern vom Kinder-Balkonien mitgebracht, als Ableger, sie sind fein angewurzelt. Die kleineren auf dem ersten Bild sind die vom Pizza-Anzuchts-Set.

Und die Paprika-Pflanzen! Es wächst und gedeiht, und ich glaube, wenn hoffentlich im Juni die ersten lauen Sommernächte kommen, gibt es Pizza von Balkonien!

Eine Gewürzpflanze ist auch noch dazu gekommen, die prima passen würde

ein neuer Thymian, nachdem doch mein großer, schöner alter im letzten Winter leider eingegangen ist, ich bin gespannt, ob sein Nachfolger ihm nacheifert, bis jetzt sieht er sehr gut aus!

Ja, und da die Eisheiligen ja nun durch sind, hab ich mich in der letzten Woche an die Aussaat der Sommerblumen gemacht, ich habe mich in diesem Jahr für unser Sommerbalkonien für einjährige Exemplare entschieden, da kann man einfach mal wieder nach Lust und Laune ändern, und mir war in diesem Jahr mal nach querbeet und bunt! Ich habe zwei Avocadopflanzen auf Balkonien

das ist die Spitze davon und in den großen Topf hab ich jetzt zur Verschönerung und ein bissel auch zur Gründüngung Ringelblumen ausgesät, sie kommen schon:

Die Erdbeeren haben davon ebenfalls ein paar abbekommen, es haben eh nur zwei Pflänzchen den Winter überlebt, aber die kommen ganz gut, mal gespannt, ob sie blühen und ob sie fruchten in diesem Jahr.

Dann hab ich einen großen Topf, in dem unser Hahn-Willkommensschild eingesteckt ist, sehr interessant „besät“: Mit Schokolade und Vanille! Jaaaa, wenn es schon Pizza ausgesät gibt, muß es den Nachtisch auch geben, lol, also gibt es bald auf Balkonien eine Vanilleblume  (Heliotrop, in dunkelblau) und eine Schokoladenblume (eine Art Kosmee, mit gelben Blüten und die riechen wirklich nach Vollmilchschokolade!)! Die Saat geht schon auf, ganz zart, ich bin so gespannt und da werden wir natürlich weiter berichten.

Einen kleineren Topf hab ich mal mit Nelken bestückt, ich wollte mal wieder eine „alte“ Blume, also hab ich Nelken ausgesät. Sie kommen noch ganz zaghaft.

Und ein großer Kasten wie beim Pizza-Anzuchts-Set wird jetzt ein Bauerngarten

da liegt längs ein Saatband drin mit allen möglichen Blümkes, die im Bauerngarten wachsen, ich bin so neugierig, die ersten kleinen Keimblättchen sind auch hier schon draußen! Müßt ihr jetzt alle Daumen drücken für unser neues Sommer-Balkonien!

Dann hab ich am Kinderzimmerfenster auf Balkonien noch einen Kasten mit einem Rankgitter drin, na, und das bot sich ja doch sowas von an, da hab ich jetzt Wicken und Kapuzinerkresse drin ausgesät:

Sprießt schon, freu, freu! Ich liebe Wicken, und sie duften so schön!

Natürlich haben auch die Stammbewohner auf Balkonien schon für den Sommer aufgerüstet, guckt mal, unsere Glockenblume

sind schon wieder Knospen drin, da wird die dicke Hummel sich freuen, hihihi!

Wenn das Wetter es diese Woche zuläßt, dann werde ich unser Balkonien wieder sommerfein machen, etwas neues zur Verschönerung ist mir auch schon wieder ins Körbchen gehüppt, guckt mal:

eine Lichterkette mit bunten Schmetterlingen, solar-betrieben! Da freu ich mich sehr drauf! Dann wird es abends wieder ganz romantisch auf Balkonien und da paßt dann natürlich auch wieder das, was ich mir zu diesem Wochenende schon gemacht habe: Eine Erdbeerbowle mit Rosè-Wein und Sekt, aus so schönen Erdbeeren, schon heimische Ernte:

Und das wird dann euren Co-Autor, meine Mimi, wieder freuen, romantische laue Sommernächte mit dem Dosenöffner auf Balkonien, wie herrlich! Schön gemütlich im Brotkasten, den sie neulich ja schon mal vorgetestet und genossen hat, ich geb die Feder jetzt mal an euren Co-Autor weiter und sag mal bis gleich!

 Hi, Folks,

da bin ich nun auch mal wieder, euer Co-Autor, eure Mimi! Mein Frauchen hat euch ja schon hinlänglich von allen neuen Pflänzkes auf Balkonien berichtet, hihihi, ich sag euch, wenn das alles so aufgereiht in der Sonne steht, sieht das aus wie die grüne Hölle am Amazonas, lol! Aber ganz ehrlich, ich finde es ja auch fein, vor allem, weil es dann immer so gemütlich ist mit meinem Dosenöffner zusammen draußen zu sitzen und zu genießen!

Aaaaber, hier gibt es ja noch jemanden, den Frauchen sich doch so lieb und nett als Motivationsbär ausgeguckt hatte, na, und da unser Charly ja leider noch nicht schreiben kann, kam er neulich zu mir  und meinte, er hätte doch als Motivationsbär immer ein Auge auf den feinen neuen Zitronenbaum vom Frauchen, und da wäre auch mal wieder was von zu berichten, ob ich ihm das dann mal machen könnte?! Ja, klar, Charly, dann leg mal los, sach mal, ich schreib: Ja, also, ihr da draußen in dem Blögchen von meinem Frauchen hier, der Zitronenbaum, der hatte ja schon Blüten (und die hat er auch immer noch!), das hatte euch ja wohl Frauchen schon gezeigt, jetzt zeig ich euch mal, wie fein der unter meiner Pflege wächst:

Lauter neue Blättchen!

Schön, nicht wahr? Frauchen sagt, wenn Balkonien jetzt sommerfein wird und die Eisheiligen ja durch sind, kann er auch bald nach draußen, da wird er sich freuen! Und ich auch! Tschüß, euer Charly! 

So, nun mach ich mal wieder weiter, ich hätte da nämlich jetzt noch eine feine Fotogalerie von mir und meinem Brotkasten und Balkonien! Viel Spaß!

Wenn ihr das erste Bildchen anklickt, könnt ihr das größer und hintereinander sehen! War ein feiner Tag auf Balkonien, hab ich so richtig genossen!

So, und damit wünschen wir alle, Charly  ich  und Frauchen euch allen einen ganz wunderschönen Mai-Sonntag, genießt ihn und habts fein!

 

Muttertag

Die feinen Ohren

Du warst allein,
ich sah durchs Schlüsselloch
den matten Schein
der späten Lampe noch.

Was stand ich nur und trat nicht ein?
Und brannte doch,
und war mir doch, es müßte sein,
daß ich noch einmal deine Stirne strich
und zärtlich flüsterte: Wie lieb ich dich.

Die alte böse Scheu,
dir ganz mein Herz zu zeigen,
sie quält mich immer neu.
Nun lieg ich durch die lange Nacht
und horche in das Schweigen,
ob wohl ein weißes Haupt noch wacht.

Und einmal hab ich leis gelacht:
Was sorgst du noch,
sie weiß es doch,
sie hat gar feine Ohren,
ihr geht von deines Herzens Schlag,
obwohl die Lippe schweigen mag,
auch nicht ein leiser Ton verloren.

((Meiner Mutter)

(Gustav Falke)

Und wieder einmal ist Muttertag,  und ich wünsche hier von ganzem Herzen allen Müttern einen ganz wunderschönen Tag!

Laßt euch alle fein feiern! Und natürlich wünsche ich das auch allen „Müttern“ von unseren geliebten Haustieren, denn auch sie sind doch als Frauchen für unsere lieben Fellnasen alle wie eine Mutter!

Habt also alle einen wunderschönen Tag! 

Ich verbringe meinen heutigen Muttertag auf der Erstkommunionfeier meiner kleinen Patentochter, darauf freue ich mich schon so sehr, und aus gegebenem Anlaß hab ich mal wieder in meinem Fundus und Archiv gekramt, das Sammlergen schlägt wieder zu, hihihihi!

Erstkommunion, ein schönes, ein wichtiges Fest, und so gingen die Erinnerungen erst einmal zurück an die eigene Erstkommunionfeier, das war bei mir im April 1961.

Ich hab sogar noch Gratulationskarten von meiner Kommunion, guckt mal:

 Aufbewahrt, weil ich sie als Kind schon so wunderschön fand, so liebevoll gestaltet, ich hab mich sogar noch an die Nachbarn erinnert, von denen sie war.

 Diese war von Freunden meiner Eltern, und guckt mal, wie wunderschön das Bild gestaltet war, wie ein Kirchenfenster:

Wenn man sie aufklappte, war das wie aus Glas!

Diese Karte war immer mein ganz besonderer Schatz, deshalb hab ich sie natürlich auch noch

Das ist ein echter kleiner Kreuzanhänger! Wunderschön, nicht wahr? Als Kind war ich davon hin und weg! Wir waren als Kinder ja ohnehin noch so sehr berührt davon, wieviele Menschen uns zu diesem Fest gratulierten und Geschenke machten. Und selbstverständlich hat man sich nach der Feier in aller Form und schriftlich bei all den lieben Menschen bedankt, guckt mal, sogar so ein Kärtchen hab ich noch:

Ich erinnere mich daran, das macht natürlich schon ein bissel Arbeit, aber ich habe es ehrlich gerne gemacht, ich war so überwältigt von all den Freundlichkeiten und der Teilnahme an meinem Fest!

Und an noch etwas hab ich mich erinnert, man hatte ja früher noch nicht so große Wohnungen, und als Kind nicht unbedingt alle ein Kinderzimmer, wir hatten auch nur eine 2-Zimmerwohnung mit einem kleinen Balkon, also haben meine Eltern für die Feier meiner Kommunion ihr Schlafzimmer geräumt, also wirklich alle Möbel und die Betten raus, um dort mit von den Nachbarn geliehenen Tischen und Stühlen Platz für alle Gäste für den Mittagstisch, den Nachmittagskaffee und das Abendbrot zu haben! Ich erinnere mich daran, daß es einfach wunderschön war, und wir sehr gelacht haben, als wir dann abends in der Küche auf Campingliegen geschlafen haben, meine Eltern und ich, herrlich! Eine Feier aushäusig wäre viel zu teuer gewesen, Nachbarn und die beste Freundin meiner Mama haben gekocht und liebevoll alle Gäste versorgt, das war so schön, ich habe auf meiner Feier wirklich nichts vermißt, im Gegenteil, ich fand es so schön, daß ich Jahrzehnte später die Kommunion meines Sohnes auch zu Hause gefeiert habe!

Ich hab noch Kommunionbilder von mir, die sind im Garten bei unserer Wohnung gemacht worden

das Fenster über meinem Kopf war unser Küchenfenster, daneben lag der Balkon, kann man hier noch mal besser gucken

mit meiner Patentante! Und nochmal mit meiner Mama!

Da sieht man hinten die untere Etage unseres Wohnhauses.

Für Björns Kommunionfeier haben wir dann wohl kein Schlafzimmer räumen müssen, aber ein paar Umstellungen im Wohnzimmer sind auch erfolgt, damit alle Gäste gut Platz hatten.

 Ich fand meinen „kleinen“ Jungen schon so erwachsen mit dem Anzug, und ich habe anhand der Bilder festgestellt, daß das nun auch schon wieder 27 Jahre her ist, seine Kommunion war im April 1990. Wie die Zeit rennt!

Wir hatten so hübsche Servietten für die eingedeckten Tische

das weiß ich deshalb noch btw. es ist noch eine vorhanden, weil in ihr noch ein Kommuniongeschenk von Björn eingewickelt war zum aufbewahren, das Bild von da Vincis Letztem Abendmahl als Wachs-Bild, guckt mal:

Natürlich hab ich auch noch Karten von Björns Kommunion, z.B. diese hier

aber vor allem die, die ihm seine Tante (eigentlich schon seine Großtante) aus England geschickt hatte:

der Klappentext und die lieben Worte von unserer Tante, mit der ich mich heute noch schreibe, eine Cousine meiner Mama, sie waren immer so gut befreundet auch!

Und Björn war ganz stolz auf die Anrede auf dem Briefumschlag von seiner England-Post

Master! Hihihihi!

Björns Kommunion ist auch von seiten der Kirche sehr schön vorbereitet worden, ich hab den Plan für die vorhergehenden Tage sogar noch gefunden, guckt mal:

Und die Taufpaten haben von der Kirche sogar noch extra Post bekommen, ebenso wie die Eltern, mit der herzlichen Einladung und der Bitte, alle Hektik und Unruhe vom Erstkommunionkind fernzuhalten, die Bitte an die Paten, sich in besonderer Weise um das Kind zu kümmern, da die Eltern erfahrungsgemäß in der Festvorbereitung doch sehr eingebunden wären. Ich fand das sehr schön!

Es war eine sehr schöne Feier, sowohl in der Kirche als auch zu Hause, aber Björn war zum Abend hin doch völlig geschafft.

Nun bin ich gespannt, wie das bei meinem Patenkind heute wird, und ich bin auch sehr gespannt, wie mein Geschenk ankommt, ich hab sowas schönes entdeckt, guckt mal:

Das ist ein kleines Buch mit Geschichten über das Thema Zeit und dabei ist dieser kleine Briefumschlag mit vielen Gutscheinen, wo sie eintragen kann, wann sie Zeit mit mir verbringen will, einige sind vorgedruckt für einen Zoobesuch (wie könnte es anders sein, lach!) oder einem Tag in der Natur und einige sind „blanko“, da kann sie selber etwas eintragen, was sie mit mir mal machen möchte! Ich fand das so schön!

Eine schöne Karte

kommt dazu und alles wurde in das darunter liegende Geschenkpapier eingewickelt!

Nun freu ich mich sehr auf die Kommunionfeier

https://de.wikipedia.org/wiki/Erstkommunion

und Mimi und ich wünschen allen einen schönen Muttertag und Sonntag!

 Hi, Folks, euer Co-Autor, eure Mimi, wünscht natürlich auch allen Menschenmüttern und allen Tiermüttern einen ganz wunderschönen Muttertag! Das war mein erstes Muttertags- und Maibildchen dazumalen noch bei Blog.de, könnt ihr euch sicher noch dran erinnern! Ein kleines Vorschmäckle von Balkonien zeig ich euch als Muttertagsgeschenk jetzt noch

da tut sich einiges und da werde ich euch demnächst von berichten! Soviel sei schon einmal verraten, im Kasten wächst jetzt das Pizza-Anzuchtsset, vor der kleinen Lampe der runde Topf, da ist der dazu gehörige Paprika drin!

Habts fein!  Ja, das wünsche ich euch auch, habt einen feinen Muttertag und Sonntag!

Tierischer Montag

Pinguine

Auch die Pinguine ratschen, tratschen,
klatschen, patschen, watscheln, latschen,
tuscheln, kuscheln, tauchen, fauchen
herdenweise, grüppchenweise
mit Gevattern,
pladdern, schnattern
laut und leise.
Schnabel-Babelbabel-Schnack,
Seriöses, Skandalöses, Hiebe, Stiche.

Oben: Chemisette mit Frack.
Unten: lange, enge, hinderliche
Röcke. – Edelleute, Bürger, Pack,
alte Weiber, Professoren.

Riesenvolk, in Schnee und Eis geboren.
Sie begrüßen herdenweise
ersten Menschen, der sich leise
ihnen naht. Weil sie sehr neugierig sind.
Und der erstgesehene Mensch ist neu.
Und Erfahrungslosigkeit starrt wie ein kleinstes Kind
gierig staunend aus, jedoch nicht scheu.

Riesenvolk, in Schnee und Eis geboren,
lebend in verschwiegener Bucht
in noch menschenfernem Lande.
Arktis-Expedition. – Revolverschuß –:
Und das Riesenvolk, die ganze Bande
ergreift die Flucht.

(Joachim Ringelnatz)

Ich glaub, sowohl der Titel als auch die Girlande haben euch schon verraten, worum es sich in diesem Eintrag dreht: Jaaaaaa!!! Ich war endlich mal wieder im Zoo Duisburg!

Meine Freundin wollte mal wieder mit ihrem kleinen Enkelsohn hinfahren und versäumt es dann nie, mich zu fragen, ob ich Lust habe, mitzufahren! Was für eine Frage, hihihihi! Selbstredend!!!

Also ging es am Samstagmorgen in aller Frühe los, und was soll ich euch sagen, wenn Engel reisen, lacht der Himmel, die Sonne schien nach all den trüben und kalten Tagen vorher, als hätte sie was nachzuholen, hatte sie ja auch, und so tat sie es an unserem Zoobesuchstag, das fand ich nun wirklich sehr nett von ihr!

Ihr kennt den Zoo Duisburg ja auch alle schon recht gut, was kommt also als erstes? Genau, das Begrüßungs-Komitee, die Giraffen! Und schon stürmte der kleine Mann ins Giraffenhaus und…..war enttäuscht! Das sind doch keine Giraffen???

Nein, das sind Hornraben, hihihi, die wohnen bei den Giraffen, die eigentlichen Bewohner sind sicher schon draußen, wir gucken mal! Aber ja….

….da waren sie dann auch, es reichte aber nur zu einem flüchtigen Gruß, schließlich war gerade das Frühstück serviert worden. Gut, dann gehen wir mal nach den Kattas gucken!

Morgääääääähn! Ist das nicht ein herrlicher Tag?

Wo, wo??? Ach, so, Tag, herrlich, weil Sonne, jaaaaaa, guckt mal, wie herrlich mein Schwanz so besonnt aussieht!

Angeber!!!

„Oh, happy day, dudududu, oh happy daaayyyy….!

„Singst du gerne? Ja? Warum lernst du es dann nicht?!“

Na, das war ja mal ein ganz fröhlicher Anfang für unseren Zoobesuch, wie schön! Kattas machen einfach immer gute Laune!

Fehlt noch jemand bei der obligatorischen Begrüßung? Klar, die Flamingos, als Farbtupfer!

Sie haben sichtlich die Sonne genossen!

Ebenso wie die Ottern!

Als nächstes wollte unser kleiner „Zoo-Bestimmer“ (so hatte er sich selbst genannt, er freute sich auf den Zoobesuch mit uns beiden und meinte zur Oma, aber er wäre dann der Bestimmer, wo wir hingehen, hihihi!) ins Aquarium, na, denn!

Das ist ja auch immer wieder schön!

Der Quallenkreisel mal gesamt:

Und dann hat mich was fasziniert, ein Tintenfisch, guckt bloß mal die Augen:

Sieht das nicht magisch aus? Ich war ganz hin und weg!

Hach, und den Bewohner liebe ich auch sehr:

Urwelt!

Weiter ging’s zum Rio Negro

der Flußdelfin „Baby“ lebt auch noch, hab ich mich so gefreut!

Jetzt durfte ich mal sagen, wo ich nun möchte, und ich wollte natürlich zu „meinen“ Brillenbären, Papa Pablo, Mama Huanca und Söhnchen Quito, alle noch fein beieinander, zu sehen waren aber nur Mutter und Sohn, hoch oben in ihren Kletterbäumen, größenmäßíg kaum noch voneinander zu unterscheiden. Und wie ich erfuhr, lebt die Familie noch  glücklich und harmonisch zusammen.

Dank unserem Zoo-Bestimmer haben wir dann ab da mal die andere Richtung eingeschlagen als sonst immer, zu den Löwen hin, das war so eine gute Idee, wegen des guten Wetters war der Zoo schon recht gut besucht, und in der Richtung war noch fast niemand unterwegs, das war so herrlich in der Stille des Morgens, auch so eine Nachteule wie ich genießt sowas!

Und so hab ich nun endlich mal den neuen Löwenmann gesehen, der der Löwin Minrah beigesellt worden ist, nachdem der alte Löwenmann Piefke verstorben war. Leider hatte der nette, junge Löwenmann bisher noch nicht viel Glück bei der neuen Partnerin, erst knabberte sie seine Ohren an, dann biß sie so in den Schwanz, daß er amputiert werden mußte! Das hier ist „Zicke“ Minrah

und nebenan lag aber sehr entspannt der Löwenmann Tsavo

Das Bild von ihm finde ich so schön:

Er war gespannte Aufmerksamkeit, was diese aber erregt hatte, war nicht auszumachen!

Bei der Anlage der Löwen hab ich was entdeckt, was meiner Aufmerksamkeit bisher ganz abhanden gekommen ist, guckt mal:

Sich sonnend und entspannt, ein Binturong!

Weiter ging es zum Luchs- und Wildkatzengehege, ob die Bewohner sich wohl blicken lassen? Sie sind meist bissel scheu! Naaa?

Gut getarnt unter dem Blätterdach, hihihi!

Und in voller Pracht

Auch die Wildkatze gab uns eine Audienz!

Guckt mal, ein Wüstenschiff!

Wir näherten uns dem Koala-Haus, und kurz davor hab ich so gejubelt, denn……

…endlich hab ich ihn mal zu Gesicht bekommen,  btw. es könnte sich natürlich auch um eine sie handeln, ich bin bei den Wombats nicht ganz „sattelfest“, ich meine, es wären zwei Weibchen da, nachdem Wombat-Mann Rolf gestorben war. Aber ich hab eben vorher noch nie einen Wombat gesehen, und nun hatte ich endlich das Vergnügen!

Zum knuddeln!

Das Baumkänguru lehnte dieses Mal ein Meeting mit der Presse ab

und die Koalas waren noch müde

und wollten eigentlich noch gar nicht gestört werden!

Und damit näherten wir uns langsam der Anlage, auf die ich schon sehr gespannt war und auf die ich mich sehr gefreut hatte, der Enkel meiner Freundin auch, „tasmanische Teufel“ fand er ausgesprochen interessant, hihihi!

Feine Infos, aber erst mal…..

eine leere Höhle und

ein sehr schönes, aber ebenfalls leeres Gehege! Mal genau überall gucken….

hach, guck, da isser ja, der Beutelteufel!

Wer stört?

Egal! Oder…? Ach, ich dreh mal eine Runde!

Ich hab mich wirklich so gefreut, daß sie mir die Ehre gaben, die neuen tasmanischen Teufel!

Weiter zog uns unser „Bestimmer“ zu den Seehunden

bei den Seelöwen haben wir uns die Fütterung angeguckt und dabei erfahren, daß viermal Nachwuchs unterwegs ist, wie fein!

Warten auf die Fütterung!

Und da sind sie auch endlich, die Pinguine, denen dieses Mal das Eingangsgedicht gewidmet ist!

Nun ging es in den Streichelzoo und Bauernhof

und hier dürfen natürlich Brigitte/Plauen Eselchen nicht fehlen!

„Unser“ Pony

ist wieder trächtig! Nun bin ich gespannt, ob ich dieses Mal mal das Fohlen zu Gesicht bekomme.

Die Wölfe hielten bereits wieder Siesta, es war ja schon langsam Mittagszeit.

Aber einer gab uns die Ehre am Zaun

Und an ihrem Gehege, am Wassergraben, hab ich ein Vögelchen „geschnappt“, BrigitteE war so lieb und hat für mich gesucht, um welches es sich handelt, lieben Dank, BrigitteE, das ist also eine Gebirgsstelze

hab ich mich sehr gefreut! Ein ganz feines Vögelchen, daß emsig auf Nahrungssuche war und flink wie nix!

Der Vielfraß war munter

das Nashorn hielt ebenfalls Siesta

und die Zebramangusten freuten sich übers schöne Wetter und nutzten die warmen Temperaturen gleich zu einem Bad im Wassernapf, hihihi!

Was die Stare dann zum Futter klauen benutzten!

Mittagspause bei den Watussi-Rindern

und die Erdmännchen hielten Wache

Oder buddelten hingebungsvoll!

Das schöne Wetter animierte alle Tiere zum sonnenbaden, so auch die Geier

aber dann kam der TP in Sicht, da war es mit der Mittagsruhe schnell vorbei, hihihi!

Die Nachbarn, die Schnee-Eulen, hatten nämlich schon leckere Mäuse bekommen!

Die Fasanerie, die sich hier normalerweise anschließt, wird abgebrochen, und es entsteht das hier

das wird bestimmt richtig fein, da freu ich mich schon drauf!

Nun wollte unser „Bestimmer“ zu den Affen, also rüber auf die andere Seite, aber trotz des herrlichen Wetters war weder von den Orang-Utans noch von den Gorillas was zu entdecken, zwei halbstarke Gorilla-Kinder wuselten mal kurz über die Außenanlage, und einzig der Silberrücken Mapema zeigte mir im Innenbereich, daß ein schöner Rücken auch entzücken kann

das war’s, er stand auf und verschwand!

Na, wenigstens die beiden Speckschwarten, Mutter und Sohn Zwergnilpferd, zeigten sich ebenfalls kurz im Wasserbecken, bevor sie im Laufschritt wieder nach draußen ins Grüngelände entschwanden.

Jetzt wollte ich aber unbedingt zu den Tigern, und da wurde ich nicht enttäuscht, der Nachwuchs war draußen und futterte hingebungsvoll, Makar und Arila ließen sich auch von einem Besucherstrom beim fressen nicht stören!

So sieht das aus, wenn man mal einfach so auf die spiegelnde Scheibe drauf hält, lol, ich war so aufgeregt, aber dann

 

Die Eltern waren nicht zu sehen, aber die beiden „Kleinen“ haben mich doch sehr gefreut. Sie sind ja nun auch schon fast erwachsen! Und das Gehege ist nach wie vor so herrlich!

Damit wären wir nun am Ende unseres Zoobesuches angekommen, und mit „Dorie“ aus „Findet Nemo“ machen wir nun hier den Schluß, Nemo haben wir natürlich auch noch gefunden, hihihi, zum größten Vergnügen von unserem kleinen Begleiter!

Natürlich waren wir auch noch im Zooshop, da kommt man mit Kindern ja nun gar nicht dran vorbei, und das fanden wir dann so lieb von dem Kleinen, er hat seiner kleinen Schwester, die daheim geblieben war, einen ganz niedlichen rosafarbenen Plüschtiger mitgenommen, richtig süß!

Und ich hatte so einen Spaß, als er sah, daß ich im Zoo fotografierte, hat er sich das Handy von Oma geschnappt und auch Bilder von den Tieren gemacht, und richtig gut, da macht die Oma ihm jetzt ein kleines Album von, da freut er sich schon drauf, tja, so sorgt man für Nachwuchs bei der Zoo-Fotografie!

Es war ein rundum wunderschöner Tag!

Und euch allen wünsche ich nun einen schönen Montag und einen guten Start wieder in die neue Woche, wer alle „Bilderkes“ von Duisburg sehen möchte, es gibt mal wieder ein Flickr-Album

https://flic.kr/s/aHskZkdptD

Viel Spaß!

Habts fein!