Grafschafter Wochenanzeiger – Sonne 🌞 Mond 🌛 und Sterne ⭐🌟⭐ – Sommerromantik! 🏮

Sonne und Mond

Die Sonne sprach: O Mond, ich wende
der lieben Erde nun mich ab,
und lasse dich zurück; o spende
ihr alles das, was ich nicht gab.
Ich gab ihr die Erregung
des Lichtes und der Lust;
verleih‘ ihr nun die Hegung
des Glücks in stiller Brust.

Wo sengend trafen meine Strahle,
darauf geuß einen Tropfen Tau,
und was durch mich gewelkt im Tale,
das zu erfrischen atme lau.
Und was ich den Gedanken
nicht zeigen durft‘ im Raum,
das laß der Seele Ranken
umfahn in duft’gem Traum.

Und wenn ich kehr‘ am Morgen wieder,
will ich mich deiner Hilfe freun;
gelabte Schläfer werden Lieder,
erwachte Blumen Weihrauch streun.
Jedwede Knosp‘ am Baume,
von dir gepflegt, gedeiht,
und was du gabst im Traume,
mach‘ ich zur Wirklichkeit.

(Friedrich Rückert, 1788 – 1866, deutscher Dichter, Lyriker und Übersetzer arabischer, hebräischer, indischer, persischer und chinesischer Dichtung)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, da habt ihr sie wieder auf dem Frühstückstisch liegen, eure Sonntagsausgabe, und wir müssen gestehen, es ist mal wieder so eine Art von „Notausgabe“, soll heißen, wir haben aufs Archiv zurückgegriffen. Denn noch vor unserer freitäglichen Redaktionssitzung erreichte uns die Nachricht der Kinder der Frau Chefredakteurin, daß nun auch Björn Omikron erwischt hat, und zudem noch gerade jetzt, wo beide nächste Woche Urlaub hätten. Und so viel geplant hatten, letztlich nach schon wieder so lange verstrichener Zeit auch einen Besuch der Frau Chefredakteurin bei ihnen. Da war die Luft raus im Team, da hatten wir keine Lust mehr zu großen Taten für die Sonntagsausgabe. Und können mal wieder euch alle um ein paar Daumen bitten, daß auch Björn alles gut übersteht, derzeit geht es ihm den Umständen entsprechend nicht so gut. 😥🙏🍀

Also machen wir hier nun einen Eintrag aus Bildern, Gedichten und Musik für romantisches Sommerfeeling ohne viele Worte! Abendliche und morgendliche Stimmungsbilder, bunt gemischt, so ein bissel dem Titel längs mit Sonne, Mond und Sternen. 

Mittsommer war in der letzten Woche, da hätten wir dann nachträglich auch noch ein schönes Gedicht für: 

Sonnenwende

Nun die Sonne soll vollenden
ihre längste, schönste Bahn,
wie sie zögert, sich zu wenden
nach dem stillen Ozean!
Ihrer Göttin Jugendneige
fühlt die ahnende Natur,
und mir dünkt, bedeutsam schweige
rings die abendliche Flur.

Nur die Wachtel, die sonst immer
frühe schmälend weckt den Tag,
schlägt dem überwachten Schimmer
jetzt noch einen Weckeschlag;
und die Lerche steigt im Singen
hochauf aus dem duft’gen Tal,
einen Blick noch zu erschwingen
in den schon versunknen Strahl.

(Johann Ludwig „Louis“ Uhland, 1787 – 1862, deutscher Dichter, Literaturwissenschaftler, Jurist und Politiker)

Sommerliche Stimmungsbilder:

Der Abend naht, Zeit für romantische Bilder: 

Und ein kleines, romantisches Video:

Die Sonne geht am Meer unter 

da gibt es jetzt noch ein Gedicht: 

Schifferlied

Es löscht das Meer die Sonne aus,
kühlendes Mondlicht ist erwacht,
der gold’ne Adler läßt sein Haus
müde dem Silberschwan der Nacht.
Flüsternd am Kahne glitzt der Brandung Lauf,
leise der Wind die Saiten rührt,
die Liebe zieht ihr Segel auf,
Sehnsucht das Ruder sicher führt.

Nun ruh an meinem Herzen still,
sicher auf schwanker Wellen Flur,
ein Schlummerlied dir singen will
rauschend die wogende Natur.
Küssend der Welle Nacken streift der Wind,
Liebchen, so laß die Wange mir,
und träume, daß dein Schifflein lind
ich durch das ganze Leben führ.

Wie wiegt sich sanft der leichte Kahn,
Liebchen, mit deiner süßen Last,
als Muschel zieht er seine Bahn,
die einer Perle Kleinod faßt.
Ach, daß mein Arm die traute Schale wär,
die dich umschlösse allezeit!
Mit meinem Ruder spielt das Meer,
Liebchen, mein Arm ist dir bereit.

(Philipp Friedrich Silcher, 1789 – 1860, deutscher Komponist und Musikpädagoge)

Dazu haben wir euch natürlich auch die Musik herausgesucht, dieses schöne Lied liebte mein Vater so, er hat es oft in seinem Männerchor gesungen. Die Liebe hat er vererbt! 

Nicht ungeduldig werden, das Lied beginnt in diesem Video erst bei ca. 0.30 sec. Aber die Bilder sind so schön! 

Nun hat mein Bärenteam zum guten Schluß noch was für euch, was sie euch eigentlich schon länger zeigen wollten, aber irgendwie haben wir es jedes Mal verschusselt, aber jetzt, und da mischt dann auch mal wieder Mimi in heaven mit, wie bei jeder Redaktionssitzung immer noch hier

Geburtstagsbild mit Bärchen, lach, wieso das, es hat doch noch keiner Geburtstag hier? Nee, aber es gab so ein süßes Video zum Thronjubiläum der Queen, über das mein Bärenteam so entzückt war:

Seit diesem Video gibt es in unserer Redaktionssitzung außer Leckerli Sandwiches! 🥪😂 Und dazu paßten Mimi und der Bär! 

Damit wünschen wir euch nun allen einen schönen Sonntag, paßt alle gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, das wünschen euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven 

Otto und Luzia  

Habt Frieden im Herzen!  

 

Grafschafter Wochenanzeiger – der Bulli 🚐 fährt weiter, Redaktion unterwegs! 🗺 🧭

Der Knabe im Moor

Oh schaurig ist’s übers Moor zu gehn,
wenn es wimmelt vom Heiderauche,
sich wie Phantome die Dünste drehn
und die Ranke häkelt am Strauche,
unter jedem Tritte ein Quellchen springt,
wenn aus der Spalte es zischt und singt,
o schaurig ist’s übers Moor zu gehn,
wenn das Röhricht knistert im Hauche!

Fest hält die Fibel das zitternde Kind
und rennt, als ob man es jage;
hohl über die Fläche sauset der Wind –
was raschelt drüben am Hage?
Das ist der gespenstige Gräberknecht,
der dem Meister die besten Torfe verzecht;
hu, hu, es bricht wie ein irres Rind!
Hinducket das Knäblein zage.

Vom Ufer starret Gestumpf hervor,
unheimlich nicket die Föhre,
der Knabe rennt, gespannt das Ohr,
durch Riesenhalme wie Speere;
und wie es rieselt und knittert darin!
Das ist die unselige Spinnerin,
das ist die gebannte Spinnlenor‘,
die den Haspel dreht im Geröhre!

Voran, voran! Nur immer im Lauf,
voran, als woll es ihn holen!
Vor seinem Fuße brodelt es auf,
es pfeift ihm unter den Sohlen
wie eine gespenstische Melodei;
das ist der Geigermann ungetreu,
das ist der diebische Fiedler Knauf,
der den Hochzeitheller gestohlen!

Da birst das Moor, ein Seufzer geht
hervor aus der klaffenden Höhle;
weh, weh, da ruft die verdammte Margret:
„Ho, ho, meine arme Seele!“
Der Knabe springt wie ein wundes Reh;
wär‘ nicht Schutzengel in seiner Näh‘,
seine bleichenden Knöchelchen fände spät
ein Gräber im Moorgeschwele.

Da mählich gründet der Boden sich,
und drüben, neben der Weide,
die Lampe flimmert so heimatlich,
der Knabe steht an der Scheide.
Tief atmet er auf, zum Moor zurück
noch immer wirft er den scheuen Blick:
Ja, im Geröhre war’s fürchterlich,
o schaurig war’s in der Heide!

(Annette von Droste-Hülshoff, 1797 – 1848, eigentlich Anna Elisabeth Freiin von Droste zu Hülshoff, deutsche Dichterin)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, was hatten wir bei der freitäglichen Redaktionssitzung hier eine Vorfreude auf die Fragezeichen in euren Augen ❓😮😂 was, bitte, wird das denn, wenn es fertig ist? Bei schönstem Sommerwetter ein düsteres Gedicht??? 

Ja, das ist nun so ähnlich wie ein Überraschungs-Ei 🥚, denn da stecken nun auch gleich drei Dinge auf einmal drin: Erstens ist es so eine Art Fortsetzung der in einem ähnlich heißen Sommer ins Leben gerufenen Kolumne „Kühle Orte an heißen Tagen“, zweitens entspringt eure heutige Sonntagsausgabe aus einem Kommentar im Blog von unserer Leserin Silberdistel, der eine Erinnerung wachgerufen hat, und drittens hatte Hamish Heimweh! 🤭😊 Und aus dieser Gemengelage heraus sticht nun unser redaktioneller Bulli wieder „in See“ 

wie ihr seht, ist er nun auch offiziell als Tourbus der Redaktion gekennzeichnet und zu Werbezwecken unterwegs! Schick, oder? Die Bärchen sind restlos begeistert! 

Dann beginnen wir doch mal mit „erstens“, kühle Orte an heißen Tagen, und da kommt dann gleich „drittens“ mit ins Spiel, Hamish hat Heimweh! Und wohin es nun deshalb geht, erzählt er euch nun selber. 

Fàilte oirbh, a leughadairean gràdhach an Grafschafter Wochenanzeiger, ich bin’s, euer Hamish. Nun ist hier endlich der Sommer angekommen in unserer Redaktion, im Eulennest und in der Liricher Grafschaft, und zwar mit Schwung und Schmackes, da wird es so einem an schottisches Klima gewöhntes Bärchen wie mir doch schon ein bissel zu warm, und so träumte ich bei unserer freitäglichen Redaktionssitzung von meiner Heimat so vor mich hin. Ich hab gar nicht bemerkt, daß es um mich rum auf einmal ganz still wurde und mich Frau Chefredakteurin und meine Teamkollegin und Teamkollegen alle ansahen! Aber sie kennen mich ja alle schon gut genug und wußten, wovon ich träumte, Bruno schubste mich dann an und wies auf die lächelnde Frau Chefredakteurin, „oooh, sorry, ich war gerade gedanklich in Schottland, wo waren wir stehengeblieben?“ Frau Chefredakteurin lächelte noch mehr, und dann lachten alle los und meinten, sie hätten während meiner Träumerei schon die Vermutung laut werden lassen, daß ich mal wieder in heimatlichen Gefilden wandle und die Frau Chefredakteurin hatte längst erzählt, daß sie da was ganz feines für mich habe, das sich mit meinem Heimweh bestens verbinden könnte. Ja, und da kommen wir nun zu „zweitens“, der Kommentar, der alles angeschubst hat: Unsere Leserin Silberdistel hatte von ihrem Urlaub und dabei von einem Moorsee berichtet, auf dem es aber keine Moorhühner zu sehen gab, und dazu ist dann Frau Chefredakteurin was feines eingefallen: Kennt ihr das hier noch? 

https://de.wikipedia.org/wiki/Moorhuhn_(Spieleserie)

Das war mal ein sehr beliebtes Spiel, aber bevor wir hier nun weiter machen, möchten wir doch noch als gesamtes Redaktionsteam erklären, daß wir nie und nimmer echte Moorhühner schießen würden, die Erklärung ist notwendig, weil sonst hier sicher jemand sehr gekränkt und traurig wäre, denn guckt mal, was wir in unseren Redaktionsräumen noch haben und was der Frau Chefredakteurin bei dem oben erwähnten Kommentar eingefallen ist: 

Ein echtes Moorhuhn, unsere Paula, als unsere Mimi in heaven noch lebte, war sie Bestandteil von Mimis Spielzeugkiste und daraus hat Frau Chefredakteurin sie nun befreit! Und sicher ist euch spätestens beim betrachten des Spiels und seinem Hintergrund die Stalllaterne aufgeleuchtet, wohin die Reise geht? Genau, in die Moore von Schottland! Aber erst einmal stellt sich nun Paula hier vor mit Bildern, sie ist so glücklich, mal wieder an die frische Luft gekommen zu sein. 

Auf Balkonien in luftiger Höhe, wie es sich für ein Moorhuhn gebührt

Das war ein Spaß für Paula, ist sie nicht knuffig? Wir haben sie alle gleich ins Herz geschlossen, sie ist aber auch ein richtig verrücktes und fröhliches Moorhuhn! 

Inne Blümkes:

sie guckt doch echt richtig fröhlich, nicht wahr? 

Und posen kann sie auch so richtig gekonnt, finden wir! 

Fliegen auch! 

Sie fühlt sich richtig wohl in unserer Redaktion und ist schon eingereiht worden in die Schar unserer plüschigen Verwandtschaft in den grafschaftlichen Redaktionsräumen. 

Und freut sich jetzt mit mir gemeinsam auf den Exkurs in meine und ihre schottische Heimat, also wie letzten Sonntag, alle Mann/Frau/Bären/Moorhuhn ab in den Bulli und auf in die schottischen Moore. 

(Culloden Moor, Bild vom Urheber als gemeinfrei veröffentlicht)

Das Culloden Moor ist bekannt für seine Schlacht Culloden vom 16. April 1746 zwischen britischen Regierungstruppen und aufständischen Jakobiten, sie fand auf dem Moor in der Nähe der gleichnamigen Ortschaft östlich von Inverness statt und bedeutete das Ende der mächtigen Clans. 

Ein weiteres Moor in Schottland, Moore sind ja faszinierende Landschaften und sowohl in Krimis als auch in Gruselfilmen immer sehr beliebt, hier haben wir nun das Dava Moor und Lochindorb, ein Hochmoor und sehr beliebt bei Vogelbeobachtern und Naturliebhabern. 

http://www.fotoreiseberichte.de/schottland/schottland_lochindorb.htm

Da ich nun bereits ein Hochmoor erwähnt habe, gibt es jetzt mal grundsätzliche Informationen zum Thema Moor 

Moore sind Feuchtgebiete, auf deren überwiegend sauren, nährstoffarmen Böden Pflanzen – wie z. B. Torfmoose – charakteristische Biotope bilden. Ständiger Wasserüberschuss aus Niederschlägen oder durch austretendes Mineralbodenwasser hält den Boden sauerstoffarm und verhindert den vollständigen Abbau der pflanzlichen Reste, die stattdessen als Torf abgelagert werden. 

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Moor

Ich hab mich so wohl gefühlt beim recherchieren zu diesem Thema hier, ich zeig euch allen so gerne was von meiner schottischen Heimat, die ja auch die Kinder der Frau Chefredakteurin so lieben, also kommt nun hier ein Zeitungsartikel von unseren Zunftkollegen vom SWR2:

https://www.swr.de/swr2/wissen/waelder-fuer-die-schottischen-highlands-swr2-wissen-2020-05-19-100.html

Gute Informationen, feine Videos und schöne Bilder, ich hoffe, ihr habt Vergnügen daran. 

Zu den Mooren gehört natürlich sowohl die Fauna (also eben unser Moorhuhn 😊) als auch die Flora und so hätten wir hier noch eine feine Seite mit der schottischen Pflanzenwelt:

https://schottlandinfos.de/schottische-pflanzenwelt

Ihr seht, ich hab richtig geschwelgt in meiner Heimat! Aber was ist noch schöner als Bilder? Bewegte Bilder, und so hab ich mit Hilfe der Frau Chefredakteurin auch einige schöne Videos zum gucken für euch, ich hoffe, sie machen euch Freude! 

Das letzte Video müßt ihr euch auf Youtube ansehen, weil es nicht auf Seiten geteilt werden darf, aber das macht ja nichts. Steht ja drunter! 

Vielleicht mögt ihr ja am frühen Sonntagmorgen, wenn ihr eure Sonntagsausgabe vom Grafschafter Wochenanzeiger lest, passend zum Eintrag ein schottisches Frühstück, ich hab euch mal eines gezaubert:

Ich hoffe, es schmeckt euch! Tlachd a ghabhail air do bhiadh! (Guten Appetit!)

Zur Fauna von Schottland gehört natürlich nicht nur das Moorhuhn, wir haben noch einen schottischen Vertreter gefunden, den wir alle so knuffig finden, das Schottische Hochlandrind

Und damit und noch zwei schönen Bildern zum Thema beende ich jetzt hier meinen Heimweh-Eintrag

tha mi a’ guidhe Didòmhnaich math dhut (ich wünsche dir/euch einen schönen Sonntag) und hoffe, unser Ausflug in meine Heimat hat euch Spaß und Freude gemacht. 

Nun macht mal die Frau Chefredakteurin noch bissel weiter und ich guck mir derweil die Videos von meiner Heimat an. Euer Hamish  

Ja, da war Hamish voll in seinem Element, natürlich hat ihn das gesamte Redaktionsteam dabei fleißig unterstützt, hier wird ja Teamarbeit groß geschrieben. 

Frau Chefredakteurin ist zum Thema noch eingefallen, daß sie auch schon in einem großen Moor war, im Moor am Großen Arbersee, wo man auf Holzbohlen durch wandern kann, das war ein großartiges Erlebnis. 

https://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fer_Arbersee

Eine kleine Anekdote hab ich auch noch für euch, bei Moor denkt man natürlich auch an Mooreiche, aus diesem Holz hatten meine Großeltern väterlicherseits mal einen Buffetschrank, das Holz ist wirklich fast schwarz. Aber was fällt einem noch ein zu Mooreiche? Fässer aus Mooreiche, Fässer für Whisky, für den mein Sohn so schwärmt, und so hat er sich vor einiger Zeit sog. Whisky-Samples bestellt, kleine Testflaschen, um nicht gleich eine ganze große Flasche bestellen zu müssen, falls einem der Geschmack doch nicht zusagt, oder falls die großen Flaschen aufgrund ihrer Rarität und Reifezeit einfach viel zu teuer sind, also gab es Samples, zum Beispiel von einem ca. 30 Jahre gereiften Whisky, von dem die große Flasche locker 350,– € kosten würde. Er berichtete mir nach Verkostung, das wäre schon ein Erlebnis, aber der Geschmack wäre doch aufgrund der langen Lagerung sehr „holzig“! Kann ich gut nachvollziehen, und wenn jemand von euch schon einmal Eichenrindentee gemacht hat, hat er wahrscheinlich so in etwa die Geschmacksrichtung! 🤭😂

Zum guten Schluß unserer heutigen Sonntagsausgabe kommen wir nochmal auf Fauna und Flora zurück, ganz sicher gibt es in den Mooren Insekten, ebenso sicher Fliegen, die gibt es wohl überall, und wir haben auch wieder Besuch von bildungsgewillten Exemplaren der Gattung Stubenfliege wie dazumalen unser Amalchen, vertieft in das wissenswerte aus aller Welt ließ sich Amalchen Nr. 2 hervorragend fotografieren! 

Wäre Mimi am unteren Rand noch live am Bildschirm, wäre diese Begegnung wohl in Chaos und dem erbeuten von Amalchen ausgeartet! 😮🤭😊

Nun hofft das ganze Redaktionsteam und vor allem Hamish, daß euch die schottischen Moore an einem heißen Sonntag im Juni anno domini 2022 erfrischt haben, wir wünschen euch allen einen wunderschönen Sonntag, kommt gut durch die Hitze, viel trinken, keine Hektik, bleibt oder werdet alle gesund und kommt gut wieder in die neue Woche, schon wieder die letzte vollständige im Juni, das wünschen euch allen von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia  

Habt Frieden im Herzen!  

P.S.: Das Bild hat Hamish gerade noch gefunden und meint, das wäre dann unsere Unterkunft für die Fahrten ins Schottische Moor gewesen! 👍😊❤ 

 

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Sehnsucht nach Sommer ⛱ Sonne 🌞 Strand 🏖 me(e)hr 🌊

An den Leser

Mag das Lied, das alte, graue,
immerhin den Vortritt haben!
Wer verliebt in’s Himmelblaue,
mag sich anderswo erlaben.
Ja noch dunklere Gestalten,
sind auch Lichtungen dazwischen,
wo die heitern Farben walten,
werden in den Zug sich mischen.
Trübe hat der Most gegoren,
frische Milch ward schnell zu Molke,
auf des Morgens goldnen Thoren
lag die schwere, schwarze Wolke.
Ob der Most noch Wein geworden,
ob noch rein die Milch geflossen,
ob durch düstre Wolkenhorden
siegend noch das Licht geschossen:
Dieses künftighin Vergangne
kann in seinen Finsternissen
der umhangne, traumbefangne
Dichter jetzt und einst nicht wissen.
Sprich ihn drum nicht gar zu schuldig,
der du ja um viel gescheidter,
lieber Leser, sei geduldig
und lies eben weiter, weiter!

(Friedrich Theodor von Vischer, 1807 – 1887, deutscher Philosoph, Lyriker, Erzähler und Ästhetiker)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, nicht wundern über das Gedicht, bei unserer freitäglichen Redaktionssitzung war das Wetter noch weit von hell, licht, warm und sonnig entfernt, weswegen wir in übereinstimmender Kürze das Thema unseres Eintrages parat hatten, am Samstag war dann von jetzt auf gleich Sommer, ⛱😂 aber wir haben trotzdem beschlossen, das Gedicht zu nehmen, denn letztlich paßt es ja dann doch! Eigentlich sogar ganz besonders, denn der geneigte Leser weiß es jetzt ja wahrlich besser, weil er gescheiter ist! 🤭😊

Aber wie gesagt, der Juni hatte sich hier noch nicht sommerlich präsentiert in unserer Grafschaft, obwohl Frau Chefredakteurin des morgens bei seniler Bettflucht mal wieder das Vergnügen hatte, einen traumschönen Sonnenaufgang fotografieren zu dürfen: 

Immer wieder anders, immer wieder schön, wenn die Sonne des Morgens die Erde küßt! 

Ein bissel Grün und Blüh hatte die Frau Chefredakteurin bei der Redaktionssitzung am Freitag noch von Balkonien zu bieten, wir hatten in einem Topf Bienenweide gesät, Blümchen und Blüten, die Bienen und andere Insekten mögen, 

da freuen wir uns nun über die ersten Blüten, und meine geliebten Sukkulenten haben auch wieder Blütenstängel getrieben in diesem Jahr, freu, freu! 

Und das war dann die ganze fotografische Ausbeute, und angesichts des, wie oben schon beschrieben, doch sehr unsommerlichen Wetters kamen die Bärchen meines Redaktionsteams beim durchblättern unseres Archivs auf die feine Idee: Wir haben Sehnsucht nach Sonne, Sand und Meer, die Redaktion fährt ans Meer, wir machen mal wieder virtuellen Urlaub vom Alltag! Gesagt, getan, alle Mann/Bären/Frau: Koffer packen!  

Der Reisebus steht schon vor der Tür und kann beladen werden, das war ein Gewusel! 

Könnt ihr euch sicher lebhaft vorstellen, was 5 Bären für eine Reise ans Meer alles einpacken müssen, oh, Himmel, hilf, mein liebes Team, das ist ein oller VW-Bus, kein Wohnmobil à la Kelly-Family! 🙄🤭 Kaum war alles soweit und einigermaßen verstaut, flitzte Otto wie der Blitz noch mal nach oben, als er unten am Fahrzeug wieder erschien, hatte er unseren Maître de Cuisine im Schlepptau 

mit der Erklärung, schließlich würde er ja nicht im Urlaub als unser aller Handelsreisender die besten Delikatessen der Küste besorgen und hätte dann niemanden zur Hand, der sie meisterlich zubereiten könne! Wo er recht hat, hat er recht, unser Otto! Und unser niedlicher kleiner Küchenchef nahm dieses Kompliment natürlich geschmeichelt entgegen und zeigte Otto als kleines Dankeschön schon mal einen Teil seiner geplanten Küchen-Events: 

Sind jetzt alle soweit? Dann kann es ja losgehen! 

Wir hatten eine herrliche und staufreie Fahrt an die Küste, und welche Jubelrufe meine Crew beim Anblick unseres Feriendomizils los ließen, könnt ihr euch sicher alle denken! 

Das ist doch was, oder, direkt am Strand, und malerische Küstenlandschaft in absoluter Nähe, mein Team war begeistert! 

Bulli ausladen, Zimmer beziehen, Koffer auspacken, und ab in die Badekleidung!  

Nur kein Neid, geneigter weiblicher Leser, da klaffen auch bei der Frau Chefredakteurin Wunsch und Wirklichkeit so ein bissel 😂 auseinander! 

Auf dem Weg zum Strand

die Bären waren außer Rand und Band, reimt sich, lach, und ich hab ihnen (und natürlich auch mir!) das Vergnügen von Herzen gegönnt, der Winter war lang, und für einen kurzen Augenblick legen wir über die derzeitigen Zeiten den Schleier des Vergessens! Braucht man ab und an, ohne Sprit läuft kein Motor! 

Angekommen! 

Ist das nicht wonnig? Sand, Meer, blauer Himmel, herrliche Farben, Frau Chefredakteurin (rechts am gestreiften Strandzelt) und die Bärchen waren restlos glücklich! 

Wir hatten eine herrliche Zeit, die sich die Bären meines Redaktionsteams ganz nach Gusto vertrieben haben

dösend im Liegestuhl

oder aktiv beim Boot fahren und segeln, natürlich zünftig gekleidet

allein unter vollen Segeln oder mit alle Mann und Maus! 

 

Schwimmen gehen 

oder im Sand buddeln und mit Schüppchen und Eimerchen spielen war auch angesagt

und Ball spielen ist am Strand natürlich auch klasse! 

Wir beiden Mädels sind natürlich auch mal bissel shoppen gegangen, und Luzia war ganz begeistert von einem so hübschen Kleidchen, das wurde dann vom verdienten Lohn aus ihrer Redaktionsarbeit erstanden und weckte bei den Jungs im Team die schiere Bewunderung! 

Sieht sie nicht süß aus, unsere Luzia, sogar zart gebräunt von den feinen Tagen an der See! 

Unsere Mimi in heaven ist ja immer gedanklich überall dabei, und so hatte mein Redaktionsteam einen solchen Spaß, daß sie auch für Mimi so ein feines Strandbild gefunden haben, da wird sie wieder leuchtende Augen haben auf ihrer Wolke ☁ und ihrem Stern ⭐

Ist das nicht wonnig?! In memoriam Mimi und auf all unsere schönen Katzenfeten, die wir hier virtuell gefeiert haben, das war so eine schöne Zeit! 

Natürlich sind wir in der ganzen Zeit herrlich von unserem bärigen Küchenchef kulinarisch verwöhnt worden, wenn er uns morgens die Picknickkörbe mitgegeben hat dann war da immer was feines drin, vorzugsweise alles von der Küste bei Fisch und Meeresgetier haben ja die Bärchen und ich den gleichen Geschmack. Und abends wurde groß getafelt! Da hatte Otto wirklich ein feine Idee, unseren Maître de Cuisine mit in die Ferienfrische zu nehmen, und unser Handelsreisender war natürlich auch wieder große Klasse, wie man sieht! 

Hamish hatte in den Ferien noch die besondere Freude, uns alle mit Tee zu verwöhnen, wie er es aus seiner schottischen Heimat gewöhnt ist, das hat vor allem Frau Chefredakteurin sehr genossen, weil, ich liebe Ostfriesentee und keiner kann so gut Tee zelebrieren wie schottische Bärchen!  

Und am späten Abend haben dann Ruddi und Bruno in unserem Ferienhäuschen die Bar geöffnet und sich gegenseitig übertroffen bei herrlich-süffigen Cocktails mit (für Frau Chefredakteurin) und ohne Alkohol! Und guckt mal, wie hübsch sie die Bar dekoriert hatten:

Mal eine kleine Auswahl gefällig? Büdde schön! 

Sundowner:

 

Nun kommt noch ein bißchen mehr Meer

Dann senkt sich der Abend und die Nacht bricht herein

und wir wünschen euch allen einen wunderschönen Sonntag, hoffen, der Eintrag unserer virtuellen Reise ans Meer hat euch gefallen und ihr seid gerne mitgefahren! Paßt alle gut auf euch auf, bleibt oder werdet gesund, und kommt gut durch die Zeiten, das wünschen euch allen von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia  

Habt Frieden im Herzen!  

 

Grafschafter Wochenanzeiger – der Geist von Pfingsten in einem Mohnblumenfeld 🔥🕊❤

Das Mohnfeld

Es war einmal, ich weiß nicht wann
und weiß nicht wo. Vielleicht ein Traum.
Ich trat aus einem schwarzen Tann
an einen stillen Wiesensaum.

Und auf der stillen Wiese stand
rings Mohn bei Mohn und unbewegt,
und war bis an den fernsten Rand
der rote Teppich hingelegt.

Und auf dem roten Teppich lag,
von tausend Blumen angeblickt,
ein schöner, müder Sommertag,
im ersten Schlummer eingenickt.

Ein Hase kam im Sprung. Erschreckt
hat er sich tief ins Kraut geduckt,
bis an die Löffel zugedeckt,
nur einer hat herausgeguckt.

Kein Hauch. Kein Laut. Ein Vogelflug
bewegte kaum die Abendluft.
Ich sah kaum, wie der Flügel schlug,
ein schwarzer Strich im Dämmerduft.

Es war einmal, ich weiß nicht wo.
Ein Traum vielleicht. Lang ist es her.
Ich seh nur noch, und immer so,
das stille, rote Blumenmeer.

(Gustav Falke, 1853 – 1916, deutscher Schriftsteller)

Hallo, ihr lieben Leser alle von unserem Grafschafter Wochenanzeiger, frohe morgendliche Pfingstgrüße senden wir euch mit unserer heutigen pfingstlichen Sonntagsausgabe! Und wir sehen die Fragezeichen in euren Augen, was hat der Geist von Pfingsten mit einem Mohnblumenfeld, mit Mohnblumen zu tun? 

Der Geist von Pfingsten, der Heilige Geist, kam in Feuerzungen vom Himmel auf die Menschen herab, das Feuer wird assoziiert mit der Farbe rot, welche die Mohnblüten in seltener Klarheit zeigen. Die Symbolik der Mohnblume erinnert nicht nur in Großbritannien an gefallene Soldaten, auf deren frischen Gräbern als erstes die Mohnblume blüht, das schlägt eine Brücke zu den heutigen Tagen des immer noch herrschenden Krieges in der Ukraine. Die Mohnblume ist aber auch ein Symbol für Trost, und mit ihrer Farbe knüpft sie die Verbindung zum Heiligen Geist, der nach dem herabkommen auf die Menschen diese fähig machte, in fremden Zungen zu reden, fremde Zungen zu verstehen, das möchten wir als Symbol der Völkerverständigung deuten, und deshalb der Geist von Pfingsten in einem Mohnblumenfeld. 

Und deshalb das Thema Mohnblumen in unserer heutigen pfingstlichen Sonntagsausgabe! 

Mohn (Papaver) ist eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Mohngewächse (Papaveraceae). Die weltweit 50 bis 120 Arten gedeihen hauptsächlich in den gemäßigten Gebieten der Nordhalbkugel. Nur eine Art kommt auf der Südhalbkugel in Südafrika vor. Einige Mohnarten werden vielseitig genutzt, beispielsweise wegen der enthaltenen Wirkstoffe und zählen zu den ältesten Heilpflanzen.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Mohn#:~:text=Mohn%20(Papaver)%20ist%20eine%20Pflanzengattung,der%20S%C3%BCdhalbkugel%20in%20S%C3%BCdafrika%20vor.

Vor allem der Klatschmohn mit seinem klaren, wunderschönen rot ist eine sehr beliebte Gartenpflanze, wer von uns erinnert sich nicht an die Felder unserer Kindertage, in denen die Mohnblumen gemeinsam mit den ebenfalls so klar blauen Blüten der Kornblume, den weißen Margeriten und den Kamillenblüten der echten Kamille in den Kornfeldern blühten. „Dank“ der heutigen Monokulturen sieht man sie in Kornfeldern heute nur selten! 

Schade, denn was haben wir als Kinder doch herrliche Sträuße gepflückt mit Mohnblumen, Kornblumen und den Margeriten. 

So wie dieser hier, mit Wildblüten dazu, 

eine Augenweide

ja, laßt euch nicht narren, diese unsere grafschaftlichen Redaktionsblüten sind nicht echt, es sind Kunstblumen, aber doch herrlich anzuschauen und vor allem nicht so vergänglich wie ihre wilden Schwestern und Brüder, die dafür aber dann auch als Bienenweide draußen stehen bleiben dürfen. 

Frau Chefredakteurin liebt diese Blume sehr, ist sie doch unmittelbar mit den schönsten Kindheitserinnerungen an endlose Sommer, die Wärme der Sonne und dem Duft der Kornfelder verbunden! Selige Zeit! „und den Duft von Sommer noch auf meiner Haut“, singt Reinhard Mey in seinem Lied „Sommer“!

Erinnert ihr euch an das schöne Gruppenfoto meines Redaktionsteams in nostalgischem Rahmen? 

Auch eine Mohnblume, und mit diesem Bild macht nun mein Redaktionsteam weiter mit den einzelnen Ressorts zum Thema, das sie sich jeweils unter die Tatzen gerissen haben! In Anbetracht des letzten Eintrages aus unseren Redaktionssitzungen könnt ihr euch nun noch viel besser vorstellen, welche Turbulenzen hier beim Ressort verteilen herrschten! 😂

Unser Hamish beschäftigte sich natürlich gleich wieder mit der schon angesprochenen Symbolik der Mohnblume:

Die Mohnblume hat eine große symbolische Bedeutung.
In Großbritannien steckt man sich zum Gedenken an gefallene Soldaten Mohnblumen ins Knopfloch. Dieser Brauch rührt daher, daß auf den frischen Gräbern der gefallenen Soldaten stets zuerst die Mohnblumen blühten.

Mohn ist auch ein Symbol für Fruchtbarkeit, Vergänglichkeit und Vergessen, die Blume des Schlafes, aber auch ein Symbol für Trost.

Ihre Farbe rot steht für Energie und Aktion. Auf der emotionalen Ebene wirkt die Mohnblume durch ihre reizvolle Kombination von Kraft und Zartheit, so steht die Mohnblume sowohl für die leidenschaftliche Liebe als auch für das Liebesleid, sowohl für die Fruchtbarkeit als auch für das Vergehen, sowohl für das pralle Leben als auch für den Tod, sichtbar auch in dem Kontrast der roten Farbe der Blüte zum tiefschwarz der Mohnblumensamen. Nach alter Überlieferung ist die seelische Kraft, die die Mohnblüte weckt, die Kraft des bewußten Vergessens. 

Unser Ruddi beschäftigte sich mit der Mohnblume in der bildenden Kunst, und er hatte entdeckt, daß die Mohnblume die Blume des Jahres 2017 war. Eine genügsame Pflanze, die es vom Ackerkraut zur Gartenpflanze brachte. Mohn war und ist eine geheimnisvolle Pflanze voller Symbolik. Sie ist sowohl von seltener Schönheit als auch von rascher Vergänglichkeit. Sie hat Dichter, Maler und sogar Musiker inspiriert. Vor allem die berauschende Wirkung von Schlafmohn, aus dem Opium gewonnen werden kann, spiegelt sich in der bildenden Kunst wider. Mohn begegnet uns hier als Symbol für z. B. Schlaf, Traum, Tod, Vergessen und Schmerzlinderung.

Klatschmohn ist ein beliebtes Malermotiv, zusammen mit der blauen Kornblume als Acker“unkraut“ in den Kornfeldern, wie es z. B. so meisterhaft in Gemälden von Claude Monet festgehalten worden ist.

(Claude Monet, Mohnfeld bei Argenteuil) 

Zur Mohnblume in der Kunst gehört natürlich auch die Musik, hier hat Ruddi auch Recherchen angestellt und stellt euch zwei beispielhafte Stücke ein: 

Wir beiden Mädels aus dem Redaktionsteam, Luzia und ich, wir haben uns zusammengetan, wir haben uns Informationen über die Blumensprache der Mohnblüten geholt, das kräftige, klare rot und die zarte Gestalt der Blüten ist ein Zeichen für die Freundlichkeit des liebenden Umgangs miteinander. 

Und da wir Mädels beide was für schöne Dinge übrig haben, stellen wir euch hier natürlich noch die Ergebnisse einer Serviettentechnik-Arbeit von Frau Chefredakteurin ein, mit der sie mal einen Lampenschirm verziert hat, ihr erinnert euch sicher. 

Die zarte Blüte kommt auf dem weiß besonders zur Geltung und sieht auch beleuchtet sehr hübsch aus. 

Unser Handelsreisender Otto wurde nun langsam hibbelig, gemäß der Tatsache, daß er ja hier oft und gern kulinarisch für uns unterwegs ist, hat er gerade fürs heutige Pfingstfest was ganz besonders leckeres für euch, nämlich einen Käsekuchen mit Mohn:

Für den Mürbteig:

  • 220 Gramm Weizenmehl
  • 110 Gramm Butter kalt und in kleinen Stückchen
  • 1 mittelgroßes Ei
  • 70 Gramm Zucker
  • 1/2 Teelöffel Backpulver

2 Packungen fertigen Mohnback für die Mohnmasse

Für die Quarkcreme:

  • 80 Gramm Butter weich
  • 100 Gramm Zucker
  • 2 mittelgroße Eier
  • 500 Gramm Magerquark
  • 200 Gramm Schmand
  • 2 Teelöffel abgeriebene Zitronenschale
  • 2 Esslöffel Zitronensaft
  • 25 Gramm Speisestärke

Für den Teig alle Zutaten miteinander verkneten. Die Springform leicht fetten. Teig ausrollen, so daß man Boden und einen ca. 3 cm hohen Rand formen kann. Teig in die Form legen und kühlstellen.

Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Weiche Butter mit Zucker schaumig schlagen, Eier einzeln unterrühren. Quark, Schmand, Speisestärke, Zitronensaft und -abrieb ebenfalls unterrühren.

Die Mohnmasse auf den Teig geben und glattstreichen. Quarkcreme darüber verteilen. Kuchen ca. 45 Minuten backen. Am besten im ausgeschalteten Ofen abkühlen lassen.

Guten Appetit! 

Für das leckere Rezept hat die Zeit zum backen in unseren Redaktionsräumen leider nicht mehr gereicht, aber wir haben fürs Pfingstfest auch was ganz feines, worauf die Bärchen und ich uns schon sehr freuen

einen feinen, kleinen Erdbeerkuchen

da mußte selbstverständlich auch unser kleines Erdbeerelfchen wieder dabei sein:

Und unser Bruno, unser Hauptstadtbär, der hat natürlich wieder was aus dem Flair der Großstadt, nämlich einen Cocktail, tatsächlich einen Mohn-Cocktail:

https://www.sonnentor.com/de-at/rezepte-tipps/rezepte/poppy-s-mohn-cocktail

Liest sich doch richtig lecker, oder? Den werden wir bestimmt in diesem Sommer mal ausprobieren in unserem sommerlichen Außenrefugium, unserem Balkonien. Cheers! 🍹

Kleine Nostalgie, unsere Mäuse-Cocktails bei den legendären Feiern hier im Eulennest mit Mimi in heaven! Da hätten wir dann auch noch ein so schönes kleines Bild zum Thema Mohnblumen, das Mimi bestimmt sehr gefallen wird dort oben auf ihrer Wolke ☁ und ihrem Stern ⭐! 

Und damit haben die Bären meines Redaktionsteams hier fertig! 😂

Und ich füg euch jetzt noch ein „richtiges“ Pfingstgedicht bei 

Pfingstbestellung

Ein Pfingstgedichtchen will heraus
ins Freie, ins Kühne.
So treibt es mich aus meinem Haus
ins Neue, ins Grüne.

Wenn sich der Himmel grau bezieht,
mich stört’s nicht im geringsten.
Wer meine weiße Hose sieht,
der merkt doch: Es ist Pfingsten.

Nun hab ich ein Gedicht gedrückt,
wie Hühner Eier legen,
und gehe festlich und geschmückt –
Pfingstochse meinetwegen –
dem Honorar entgegen.

(Joachim Ringelnatz, 1883 – 1934, deutscher Lyriker, Erzähler und Maler)

Und so beschließen wir nun diese Sonntagsausgabe zu Pfingsten mit einer Galerie unserer Mohnblumenbilder

und wünschen euch allen ein frohes, gesegnetes Pfingstfest, hoffentlich mit Sonnenschein, paßt alle gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, kommt dann am Dienstag wieder gut in die neue und erste vollständige Juni-Woche, das wünscht euch von Herzen euer Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven 

Otto und Luzia  

Habt Frieden im Herzen!  

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Aus dem Alltag einer Redaktion 🖥🖨☎📞📱⌨🖱📚📓📒📰✏🖊

Im Reich der Interpunktionen

Im Reich der Interpunktionen
nicht fürder goldner Friede prunkt:

Die Semikolons werden Drohnen
genannt von Beistrich und von Punkt.

; – .

Es bildet sich zur selben Stund
ein Antisemikolonbund.

;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;

Die einzigen, die stumm entweichen
(wie immer), sind die Fragezeichen.

??????????

Die Semikolons, die sehr jammern,
umstellt man mit geschwungnen Klammern

((((( ;;;;;;;;;; )))))

und setzt die so gefangnen Wesen
noch obendrein in Parenthesen.

((( … ;;;;;;;; … )))

Das Minuszeichen naht, und – schwapp!
da zieht es sie vom Leben ab.

—————–

Kopfschüttelnd blicken auf die Leichen
die heimgekehrten Fragezeichen.

??????? ::::::::::

Doch, wehe! neuer Kampf sich schürzt:
Gedankenstrich auf Komma stürzt –

—–  ,,,,,,,,,,,,

und fährt ihm schneidend durch den Hals –
bis dieser gleich – und ebenfalls

(wie jener mörderisch, bezweckt)
als Strichpunkt das Gefild bedeckt!…

;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;

Stumm trägt man auf den Totengarten
die Semikolons beider Arten.

;,;,;,;,;,

Was übrig von Gedankenstrichen,
kommt schwarz und schweigsam nachgeschlichen.

———————- 

Das Ausrufszeichen hält die Predigt;
das Kolon dient ihm als Adjunkt.

!!!!!!!!!!   ::::::::::

Dann, jeder Kommaform entledigt,
stapft heimwärts man, Strich, Punkt, Strich, Punkt.

-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.

(Christian Morgenstern, 1871 – 1914, deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, mein Redaktionsteam und ich haben bei der freitäglichen Redaktionssitzung erst einmal wieder gegrübelt, was wir unseren lieben Lesern denn wohl zum heutigen Sonntag mit unserer Zeitung auf dem sonntäglichen Frühstückstisch präsentieren könnten, da hatten dann wir mal die Fragezeichen in den Augen, ❓😂 aber dann hatten die Bärchen die zündende Idee: Warum nicht einfach mal unsere Redaktionssitzungen, also den Alltag in unserer Redaktion, zum Beitrag machen, ja, da habt ihr aber doch mal sowas von recht, mein liebes Bärenteam, das ist eine sehr gute Idee! Die Bären freuten sich ob meines Lobes und flitzten los, um sich startklar für die Redaktionssitzung zu machen mit allem drum und dran, was dazu gehört, und Frau Chefredakteurin wurde an die Kamera beordert, um alles bildlich festzuhalten. 

Unser Büro

mit PC und Monitor, an dem Frau Chefredakteurin die geplanten Einträge klöppelt

immer mit Mimi in heaven an ihrer Seite(nleiste)! 

Ordner und weiteres Zubehör in Reichweite

die „Druckmaschine“ für unsere Zeitung daneben, lach! 

Könnt ihr euch noch alle an unsere abendliche Redaktionsbüro-Beleuchtung erinnern? An die Lampe mit Mohnblüten in Serviettentechnik verschönt, das Untergestell ist leider defekt geworden, da mußte eine neue Lampe her, die wird dann im Laufe der Zeit sicher auch noch verschönert von Frau Chefredakteurin. 

Derweil beherbergt der andere Lampenschirm die Duftkerzen in der Redaktion, die auch unerläßlich sind bei jeder Redaktionssitzung. 

Auch immer noch mit dabei, wenn hier Zeitungsartikel geklöppelt werden: 

Amadeus, erste Generation Bürohund aus den Bauernhofarbeitsstellentagen der Frau Chefredakteurin. 

Das wichtigste Requisit für unsere Redaktionssitzungen sind aber diese hier

Ringbücher, Blocks, in denen die Frau Chefredakteurin jeden geplanten Eintrag festhält, akribisch seit Beginn vom Blögchen und späterem Grafschafter Wochenanzeiger, derzeit 4 an der Zahl, der fünfte ist bald fällig, denn auch das vierte Ringbuch ist bald voll. Und so sehen die schriftlichen Stichpunkte für die Einträge aus, wenn Frau Chefredakteurin sie notiert:

Das ist aus dem allerersten Ringbuch, mit Randnotizen versehene geplante Einträge 

hier von einem der ersten Einträge anno domini 2012, die ältesten Leser erinnern sich sicher an die Einträge im Blögchen dazumalen über Herbstfrüchte & Co. zu dem uns BrigitteE vorzeiten die ersten Bilder über die angesprochenen Herbstfrüchte, die sie mal fotografiert hatte, liebenswerterweise überließ, hier ist es die Notiz zu den Kastanien. 

Ganz zu Beginn war der Frau Chefredakteurin die Funktion von copy und paste noch nicht geläufig, kopieren und einfügen, da hat sie noch alles, was wichtig war und in den Eintrag sollte, abgeschrieben. 

Aus dem neuesten Ringbuch, die Einträge zum letztjährigen Adventskalender

hier das Türchen 6, durch die ganzen kryptischen Zeichen blickt nur die Frau Chefredakteurin! ❓😂

Die Vorschrift eines Eintrages zu Frau Chefredakteurins Geburtstag. 

Infomaterial zu unseren Einträgen befinden sich im Fundus unserer Redaktion, in Form von Zeitschriften und ähnlichem, in Kisten und Kästen verstaut. 

Oder aus Büchern entlehnt. 

Apropos Bücher: In Erwartung einer schönen Storm-Zeit auf Balkonien hat sich Frau Chefredakteurin neulich sehr über den Anruf ihrer hier wohnenden Freundin gefreut, ihr wißt schon, die mit dem Kater Devil von Mimis Freundesliste, sie hatte Sommerlektüre abzugeben, wie schön, da ist ein Teil der schönen Storm-Zeit, die hoffentlich in diesem Sommer kommt, wieder prima mit neuer Lektüre abgedeckt. 

Kleiner Gag am Rande: Als Frau Chefredakteurin sich das Lesefutter abgeholt hat, hatte ihre Freundin auch gleich noch eine prima Überraschung für sie, denn angesichts der wieder so verblödeten Lage der neuerlichen Hamsterkäufe des Schwipp-schwapp-Schwurbel-Volkes da draußen wurde ja zeitweilig wieder das Toilettenpapier knapp, und meine Freundin hat mir dann welches besorgt bei ihrem Einkauf mit ihrem Sohn in einem anderen als meinem Einkaufsladen, da hab ich mich sehr gefreut! Kam wie gerufen! Und wir haben geblödelt, daß man das zukünftig sicher auch gut als Geburtstagsgeschenk verpacken könnte! Oder für runde Geburtstage als tollen Geschenkekorb: Klopapier, Nudeln, Hefe, Öl und Mehl! 😂🤣😂

Bei den Büchern gibt es ein ganz feines

Krimi mit Dackelhund, da wäre dann ja vielleicht die nächste Rezension hier fällig, dieses Mal mit Hund als Protagonist statt mit Katzen, wie BrigitteE ja schon in unserer Rezension von „Pfote aufs Herz“ angeregt hatte, denn „Pfote aufs Herz“, das gilt ja nun mal gleichermaßen für Katzen wie für Hunde! 🐕🐈🐾🐾❤ Schaun wir mal! 

So, nun versammelt sich mein Redaktionsteam rund um den Redaktionstisch im redaktionellen Wohnzimmer unserer Redaktionsräume (uff, 😂 viermal Redaktion in einem Halbsatz!)

jaaaaa, ihr Lieben, so sieht das hier aus, wenn Redaktionssitzung ist. Der Tisch übersät mit Utensilien, Redaktionsarbeit ist Arbeit aus dem Chaos heraus! 🤣

Einige der wichtigsten Utensilien: Kaffeepott, Brille, und, links im Bild, Tücher für Schweiß und Tränen! 🤭😊

Stifte, Markierer, Radiergummi, kleine Notizbücher, und jedes meiner Bärchen hat seine eigene Tasse, Brunos Tasse oben im Bild ziert ein Bär, Hamish hat sich in die Eulentasse, ein Geschenk von Kristina, Rani und Fleckchen, verliebt, 

Otto als Handelsreisender besitzt die Tasse mit Weltmeer und Robbe, und Ruddi

besitzt als ewig frecher Ruhrpottbengel die Chaos-Tasse, lach, die ist im wahrsten Sinne des Wortes schräg! Luzia, die immer für das feine, glitzernde schwärmt, hat die edle Tasse mit Kaffee in allen Sprachen für sich beansprucht. 

Die Tasse, die weiland Mimi in heaven ihr eigen nannte, wird zu jeder Redaktionssitzung mit aufgedeckt

Diddl-Maus, wen wundert das! 

Die Wogen gehen hoch in unseren Redaktionssitzungen, wie man hier sieht, und hier sieht man auch den Kaffeepott von Frau Chefredakteurin, die feine Ostseebad-Dahme-Tasse von ihrer Freundin geschenkt für liebevolle Betreuung von Kater Devil während ihrer Urlaubszeit dazumalen. Brille ist zumindest für Frau Chefredakteurin ein Muß, da mußte Bruno doch gleich mal blödeln

und sich die Lesebrille Numero zwo von Frau Chefredakteurin aufziehen, eine der Ersatzbrillen, die Frau Chefredakteurin außer ihrer „richtigen“ Lesebrille hier hat. Steht ihm doch gut, oder? Bloß gucken kann er damit nicht, lach, bei der Dioptrien-Zahl! 

Eifriges Team von hinten! 

Die Etagere an der Seite beinhaltet normalerweise „Nervennahrung“ für die Redaktionssitzung, ich hatte sie hier aber noch nicht wieder aufgefüllt, denkt euch also Plätzchen, Schokolade und ähnliches einfach dazu. Manchmal gibt es auch Schnittchen oder Brötchen, je nach Länge der Redaktionssitzung. 

Oooh, Redaktionssitzung schon weit fortgeschritten, Einstellfehler Frau Chefredakteurin 

so rum ist richtig! 

Mein Bärenteam:

alle ganz vertieft in ihre Arbeit! So klappt das dann auch mit dem Grafschafter, wir sind ein richtig feines Team! 

Natürlich werden in unserem Grafschafter auch die neuesten Techniken genutzt, so zum Beispiel auch Handys und Festnetztelefon

mein erstes Fotografierhandy, bewacht von Engelbärt, Charly & Co. das noch ausgezeichnet funktioniert, 

Festnetz und Smartphone, im Hintergrund ein „etwas“ älteres Kommunikationsprodukt, das im übrigen auch „nur“ eine Spieluhr ist! 

Ältestes Handy der Redaktion, das lediglich noch als Wecker benutzt wird, ohne SIM-Karte, aber immer noch funktionsfähig! Und Frau Chefredakteurins „richtige“ Brille! 

So, die Redaktionssitzung ist erfolgreich beendet, und Frau Chefredakteurin bezieht mit ihren Notizen den Platz am PC zum klöppeln des Beitrags für die heutige Sonntagsausgabe des Grafschafter Wochenanzeiger. 

Der Kreis schließt sich und nun habt ihr das Ergebnis mit der heutigen Sonntagsausgabe auf eurem Frühstückstisch liegen, da könnt ihr nun entspannt und gemütlich frühstücken 

und eure Zeitung lesen!

Wir wünschen euch allen viel Spaß dabei und hoffen, der kleine Einblick in unsere Redaktion und unsere Redaktionssitzungen haben euch Freude gemacht, habt einen schönen und hoffentlich sonnigen Sonntag, bleibt oder werdet alle gesund, paßt gut auf euch auf und startet gut wieder in die neue Woche mit nur nach zwei Mai-Tagen, das wünscht euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia

Habt Frieden im Herzen!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Rosenzeit 🌹🌹🌹

Wunderliches Wort: Die Zeit vertreiben!
Sie zu halten, wäre das Problem.
Denn, wen ängstigts nicht: wo ist ein Bleiben,
wo ein endlich Sein in alledem? –

Sieh, der Tag verlangsamt sich, entgegen
jenem Raum, der ihn nach Abend nimmt:
Aufstehn wurde Stehn, und Stehn wird Legen,
und das willig Liegende verschwimmt –

Berge ruhn, von Sternen überprächtigt; –
aber auch in ihnen flimmert Zeit.
Ach, in meinem wilden Herzen nächtigt
obdachlos die Unvergänglichkeit.

(Rainer Maria Rilke, 1875 – 1926, österreichischer Erzähler und Lyriker, Aus dem Nachlaß des Grafen C. W.)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, da haben wir doch mal wieder lange hin und her überlegt in unserer freitäglichen Redaktionssitzung, was wir denn wohl unseren Lesern zur heutigen Sonntagsausgabe bieten könnten. Nachdem am letzten Wochenende endlich die ersehnte Nachricht der Kinder eintrudelte, daß der Corona-Test meiner Schwiegertochter wieder negativ ist und im Laufe der darauffolgenden Woche sich auch alle Unbilden der Erkrankung wie der Verlust des Geschmackssinns verflüchtigt hatten, mußte vor allem die Frau Chefredakteurin erst einmal wieder langsam in die Entspannung kommen. Wie so oft in meinem Leben hab ich das mit einigen schon länger mal anstehenden Arbeiten in den Redaktionsräumen gemacht, tätig werden löst immer am besten den aufgebauten Druck. Leider war da aber so gar nichts oder zumindest noch nichts geeignetes für unsere Sonntagsausgabe bei, also haben wir bei unserer Redaktionssitzung wieder einmal unser Archiv bemüht und sind auch fündig geworden. Der Mai nimmt nun auch so langsam seinen Abschied, in etwas mehr als einer Woche ist er wieder Geschichte, dann folgt der Juni und mit ihm der Sommer, und somit kommt hier heute wieder einmal ein Lieblingsthema der Frau Chefredakteurin aufs Tapet: Rosen! 🌹🌹🌹 Heiß geliebte Lieblingsblume, vielfach vertreten in unseren Redaktionsräumen, oft fotografiert oder entsprechende Themen mit schönen Bildern verziert, wir hoffen, ihr habt Freude an einem sonntäglichen Rosenbukett. 

 

Mit diesen Bildern habe ich im Jahre 2012 die ersten Rosenbilder ins Blögchen eingeführt, und einige meiner älteren Leser (älter im Sinne von schon lange hier dabei! 😊) erinnern sich sicher noch an meine begehrte Deko für meinen PC:

Und an das Rosenbild, mit dem ich viele Sommereinträge für meine Storm-Zeit verschönt habe:

Und Mimi in heaven wollte dann natürlich auch gleich ein Rosenbild von und für sich, das war ihr erstes im Blögchen dazumalen:

Da war sie so stolz drauf! Später war ihr Kleiderschrank dann mit solchen Bildern reich bestückt. 

Und wir machen mal eine kleine Galerie der schönen Bilder, die wir im Archiv schon alle für Rosen-Einträge zusammengeklaubt haben: 

Eines meiner Lieblingsbilder mit Rosen ist dieses wunderschöne Gemälde

Man kann sie doch förmlich riechen, nicht wahr, Sommer-Idylle! 

Rosenpracht aus der Grafschaft und den Redaktionsräumen

Auch getrocknet sind Rosen noch zauberhaft. 

Was wunderbar zu Rosen paßt, kulinarisch und optisch: 

Erdbeeren und Lavendel! 

Natürlich beherbergen die Redaktionsräume auch Deko mit Rosen:

Und ganz alte Handy-Fotos, das Handy hat leider kein Übertragungskabel mehr, deshalb ist die Qualität grottig, weil abfotografiert, aber es ist die schöne gelbe Rose, die ich mal auf Balkonien hatte, dunkelgelbe Knospen, hellgelb beim aufblühen und einen Duft nach ganz zart Zitrone, wundervoll! Leider ist sie mir an Mehltau eingegangen. 

Nun haben wir noch was für auf die Ohren für euch, musikalische Rosen, wir hoffen, ihr mögt auch die! 

Ach, und übrigens: Über das Gedicht gewundert eingangs, das mit Rosen ja eigentlich nichts zu tun hat? Frau Chefredakteurin hatte es vor einiger Zeit schon gefunden, es entspricht der Zeit, ihrem Gefühl…..und den Rosen! ,,,,, „Ach, in meinem wilden Herzen nächtigt obdachlos die Unvergänglichkeit.“ Auch Rosen möchten sicher unvergänglich bleiben in all ihrer Schönheit. Und im menschlichen Herzen wohnt die Sehnsucht nach der Unvergänglichkeit von vielem, von Glück, von Zeit, von vor allem unbeschwerten, glücklichen Zeiten. 

Und damit sind wir nun am Ende unserer heutigen Sonntagsausgabe angelangt, wir wünschen euch allen einen wunderschönen und hoffentlich wieder sonnigen Sonntag, ohne jede Art von Wetterkapriolen und vor allem von Stürmen und sonstigen Unbilden, paßt alle gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, das wünscht euch von Herzen euer Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia

Habt Frieden im Herzen!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Notausgabe V 🎂⛱🌿🐝🗳

Resignation

Es gibt noch Leute, die sich quälen,
aus denen sich die Frage ringt:
Wie wird der Deutsche nächstens wählen?
Wie wird das, was die Urne bringt?

🗳

Die Guten! Wie sie immer hoffen!
Wie macht sie doch ein jedesmal
der Ausfall neuerdings betroffen!
Als wär‘ er anders, wie normal!

✍🙏😒

Wir wissen doch von Adam Riese,
daß zwei mal zwei gleich vieren zählt.
Und eine Wahrheit fest wie diese
ist, daß man immer Schwarze wählt.

🧮2️⃣✖2️⃣ = 4️⃣

Das Faktum läßt sich nicht bestreiten,
auch wenn es noch so bitter schmeckt.
Doch hat das Übel gute Seiten :
Es ruhet nicht auf Intellekt.

👍

Man muß die Sache recht verstehen;
sie ist nicht böse, ist nicht gut.
Der Deutsche will zur Urne gehen,
so wie man das Gewohnte tut.

👫👫👫🗳

Wer hofft, daß es noch anders würde,
der täuscht sich hier, wie überall.
Die Schafe suchen ihre Hürde,
das Rindvieh suchet seinen Stall.

🐏🐑🐄🐂

(Ludwig Thoma, 1867 – 1921, deutscher Erzähler, Dramatiker und Lyriker)

Ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, bei unserer freitäglichen Redaktionssitzung haben mein Redaktionsteam und ich beschlossen, die Sammlung unserer Notausgaben nochmal um eine Ausgabe zu verlängern. Die Woche war doch noch überwiegend geprägt von der Sorge der Frau Chefredakteurin um ihre Kinder, erst zu Beginn des Wochenendes am gestrigen Samstag zeichnete sich eine langsame Entspannung der Situation ab. Bis dato war der Coronatest bei meiner Schwiegertochter immer noch positiv, nun scheint der Kontrollstreifen doch langsam zu verblassen. Mein Sohn ist immer noch negativ, trotz gelegentlicher kleiner Erkältungsanzeichen. Wir können also immer noch Daumen gebrauchen. 🙏🍀🍀🍀 

Also gibt es heute eure Sonntagsausgabe als Notausgabe V, wir hoffen hier alle inständigst, daß es damit dann aber auch mal langsam gut ist, der allgemeinen Anspannung täte eine Entspannung überall wirklich mehr als gut. 

Aber wir wären ja nicht euer geschätzter Grafschafter Wochenanzeiger, wenn wir nicht wieder aus der Not eine Tugend machen würden, also haben wir redlich bemüht alles zusammengeklaubt, was uns in der letzten Woche so untergekommen ist, bzw. was uns bei den letzten Einträgen aufgrund von „Gedanken ganz woanders“ hoffentlich verzeihlicherweise „durchgeflutscht“ ist. Und hier schon vorab versprochen: Der Humor kommt auch nicht zu kurz, er ist ja, nach dem Herrn Ringelnatz, „der Knopf, der verhindert, daß uns der Kragen platzt“! 

Beginnen wir also mit dem „durchgeflutschten“: 

Wir sind von Mimi in heaven gerügt worden, haben wir doch tatsächlich alle in unserer Redaktion unseren Blögchen-Geburtstag am 1. Mai vergessen! Denn anno domini 2012, am 1. Mai um 2.41 Uhr wurde unser Blögchen und der spätere Grafschafter Wochenanzeiger ins Leben gerufen. Und somit feiern wir in diesem Jahr 

jähriges Blögchenjubiläum.

Wie die Zeit rennt, das können doch nie und nimmer schon 10 Jahre gewesen sein! Aber offensichtlich ist es so, sagt der Kalender, und da ist es wieder einmal an der Zeit, allen unseren lieben Lesern, den stillen wie den uns bekannten, einen lieben Dank für eure Treue zu sagen, für euer Da-sein, eure unermüdlichen Kommentare, eurer Anteilnahme an allen Geschehnissen in und um unserer kleinen Redaktion hier oben im Eulennest. An Freud und Leid teilen! Bleibt uns gewogen, ihr und wir sind der beste Beweis, daß auch virtuelle Freundschaften Tiefe und Bestand haben können, so wertvoll, ganz besonders in diesen Zeiten! 

Als nächstes gibt es kleine Neuigkeiten aus Eulennest und von Balkonien. In der anstrengenden letzten Woche brauchten meine Bärchen und ich dringend Nervennahrung, da haben wir wieder mit vereinten Kräften was gebacken

Brownies! Meine Bären lieben Brownies! Auch die weißen (Bären) 😊! Und ich! 

Ihr erinnert euch alle an unseren leider eingegangenen Avocado-Baum, er erhielt ja einen wieder selbst gezogenen Nachfolger, der sich weiterhin prächtig entwickelt

und demnächst auf Balkonien umziehen wird, 

mal in ganzer Pracht

da steht noch was in der Warteschleife, da leistet bald jemand Gesellschaft, nämlich noch ein Avocado-Pflänzchen

erste Wurzel und kleiner Trieb ist schon erkennbar

Wir sind gespannt! 

Auf Balkonien blüht der Salbei

auf den bin ich richtig stolz, denn er war mal lediglich eine kleine Gewürzpflanze für den Verbrauch aus dem Discounter, und ist draußen so fein angewurzelt und hat sich prächtig entwickelt, er blüht schon zum zweiten Mal. 

Auch die neu erworbene Pfingstrose ist gewachsen, ich bin wirklich so gespannt, ob sie blühen wird in diesem Jahr, die Knospen sind noch nicht viel größer, als wir sie euch vor einiger Zeit gezeigt hatten, da ist die Spannung groß. 

Hinter der Pfingstrose blüht nun wieder unsere Glockenblume

und an dieser Stelle kommen wir nun zum Humor. Ich hatte Mathilda in ihrem Blog von meiner Vorfreude auf die nun wohl bald wiederkehrende Hummel bei meinen blühenden Glockenblumen berichtet, und sie riet mir, dem pelzigen Brumminsekt das auffinden mittels eines Hinweisschildes zu erleichtern, das war ein Hinweis für mein Bärenteam, die haben sich mit Begeisterung an die Arbeit gemacht und voilà, so wird sie den Weg bestimmt finden, unsere Hummel:

Und die Bärchen hatten dann noch die Idee, vielleicht suche die Hummel ja nach der Stärkung auf dem Rastplatz noch ein Domizil für die Nacht, falls bei einbrechender Dämmerung es für den Rückflug zu spät wäre (über der Grafschaft herrscht Nachtflugverbot! 🤭), und haben die Hinweisschilder noch erweitert:

Nun sind wir richtig gespannt! 👍😂

Unschwer zu erkennen, auf was sich das Eingangsgedicht am heutigen Sonntag bezieht: In unserem Bundesland Nordrhein-Westfalen wird der Landtag heute gewählt, 🗳 wir hoffen alle auf einen guten Ausgang der Wahl, am meisten darauf, daß wir es Schleswig-Holstein gleich tun und unmißverständlich die unwählbare blau-braune Partei rausfliegt! 

Zum Schluß unserer heutigen Sonntagsausgabe des Grafschafter Wochenanzeiger haben wir noch ein ganz feines Schmankerl für die Eisbärenfans unter uns, 

 

ein Video von Eisbär Fiete im Nyíregyházi Állatpark, im Zoo Sóstó in Ungarn. Lebensfreude pur, ich denke, alle, die Fiete so lieben wir wir, werden sich bestimmt über das feine Video freuen. 

Und damit schließen wir nun unsere Sonntagsausgabe und wünschen euch allen einen schönen, sonnigen Mai-Sonntag, paßt alle gut auf euch auf, bleibt oder werdet gesund, das wünscht euch von Herzen euer Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia. 

Habt Frieden im Herzen!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Notausgabe IV 🍰💐🌷🍓🐈🐑

Vergehe Zeit!

Vergehe Zeit und mach einer besseren Platz!
Wir haben doch nun genug verloren.
Setz einen Punkt hinter den grausamen Satz
„Ihr habt mich heraufbeschworen.“

Was wir, die Alten, noch immer nicht abgebüßt,
willst du es nicht zum Wohle der Jugend erlassen?!
Kaum kennen wir’s noch, daß fremde Hände sich fassen
und Fremdwer zu Ungleich sagt: „Sei herzlich gegrüßt.“

Laß deine Warnung zurück und geh schnell vorbei,
daß wir aufrecht stehen.
Vergönne uns allen zuinnerst frei
das schöne Grün unsrer Erde zu sehen.

(Joachim Ringelnatz, 1883 – 1934, eigentlich Hans Bötticher, deutscher Lyriker, Erzähler und Maler)

Ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, und wieder lief die freitägliche Redaktionssitzung so ganz anders, als wir es geplant hatten, sollten es doch wieder gute Nachrichten werden, die wir euch in unserer sonntäglichen Ausgabe präsentieren wollten, aber da verhielt es sich in der letzten Woche für uns hier ähnlich wie Theodor Storm in seinem „Schimmelreiter“ Hauke Haien sein Gebet sprechen ließ „…..du kannst nicht allezeit, wie du willst, auch du nicht…..“, denn auch wir konnten nicht, wie wir wollten. Zur Mitte der Woche erhielten wir die Besorgnis erregende Nachricht, daß bei den Kindern Erkältung herrsche, am Donnerstag kam dann die Bestätigung, trotz dreifacher Impfung ist meine Schwiegertochter positiv auf Corona getestet worden, Björn ist bis jetzt noch negativ, mit weiterhin milden Erkältungssymptomen, was hoffentlich doch auch so bleibt, aber Steffi hat es ziemlich erwischt. Zum Glück scheinen die Impfungen aber insoweit zu greifen, daß es bei ihr derzeit läuft wie bei einem starken grippalen Infekt, ich hoffe, das bleibt so und bessert sich in angemessener Zeit und Björn bleibt eventuell verschont. Wir bitten um Daumen! 🙏🍀

Ratlose Gesichter in unserer Redaktionssitzung, was machen wir für unsere Leser, wenn uns auch nicht so recht nach einem großen Eintrag ist, also haben wir beschlossen, unsere Sonntagsausgabe wird halt wieder eine Notausgabe, die vierte an der Zahl in diesen Zeiten, wir greifen mal wieder auf unser Archiv zurück und zeigen euch Bilder und kleine Texte zum heutigen Muttertag. 

Und somit erst einmal einen herzlichen Glückwunsch an alle Mütter von ganzem Herzen, natürlich auch, wie es in diesem Blögchen, und nun auch in unserem Grafschafter Wochenanzeiger, immer schon so üblich war, auch allen Müttern lieber Haustiere! Habt alle einen ganz feinen Muttertag!

Mit schönen Bildern aus unserem Eulennest

aus dem Archiv

so sieht es derzeit aber umzu wieder genauso aus wie 2018, als diese Bilder entstanden sind. 

Kleine Bildergalerie aus dem gleichen Jahr in unserer Grafschaft

Rosen zum Muttertag

Und die von meiner Mama zu ihren Lebzeiten so geliebten Butterblümchen, die ich ihr als Kind zum Muttertag gepflückt habe:

Seerosen hätten wir auch noch

und mehr von schönen Blümchen. 

Für alle Mütter von Haustieren haben wir nochmal was liebes aus dem Archiv gekramt, unsere Keramikkatze mit ihrem Jungen

Und wer von tierischen Niedlichkeiten noch nicht genug hat, bekommt jetzt nochmal die Lämmer und Schafe meiner damaligen Bauerhofarbeitsstelle zu sehen

Ist doch immer wieder niedlich, unsere kleine Schafherde. Mit dem Schafsbock Otto, den Schafmüttern Karla und Olga und Tante Paulinchen, und den Lämmern Fritz und Graf Hans. 

Kulinarisch möchten mein Redaktionsteam und ich die Mütter heute auch verwöhnen, und wie könnte es zu dieser Jahreszeit anders sein, als mit Erdbeeren! 

 

 

Und unserem kleinen Erdbeer-Elfchen, das heuer die schönen Tage wieder auf Balkonien verbringt. 

Schwalben haben wir immer noch nicht gesichtet in der Grafschaft und aus unserem Eulennest, die sind sehr spät in diesem Jahr. Da haben wir uns gedacht, wir setzen hier nochmal zum Schluß unserer Sonntagsausgabe ein feines Lied von den Schwälbchen ein, das „Schwalbenlied“, gesungen von Willy Schneider, „Mutterl unterm Dach ist ein Nesterl gebaut…..“, viel Freude beim hören. 

Schöner Nostalgie-Eintrag, der alte Grundig-Radioempfänger und die gute alte Schallplatte von Polydor! Was fürs Gemüt für die „alten“ Mütter unter uns! 🤭😊🤗😘 🍷

Und damit schließen wir unsere heutige Sonntagsausgabe, wünschen euch allen einen schönen und hoffentlich muttertäglich-sonnigen Sonntag, paßt alle gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, kommt alle gut wieder in die neue Woche am Montag, das wünscht euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia. 

Habt Frieden im Herzen!  

Grafschafter Wochenanzeiger – „Der Mai ist gekommen…..“ 🌳🌸🌱🍓

Mit lachendem Mund

Mit lachendem Mund verschenkst du
die Gaben sonder Zahl.
Ich glaube, niemals denkst du:
Man wird älter und ärmer einmal.

Du gibst deine lächelnden Gnaden
wohl allen weit und breit,
wie ein Baum, der blütenbeladen
seine leuchtenden Blätter streut.

Mich packte es wie ein Entrüsten
vor deinen vornehmen Händen,
den viel zu oft geküßten, –
die viel zu gern verschwenden.

Mich packt es wie ein Bangen
vor deinen Lippen, den roten,
die viel zu heiß verlangen, –
die sich zu vielen boten.

Mich faßt es oft wie ein Schauern,
wie du deine Gaben verwendest, –
ein brennendes Bedauern,
wie Du maßlos und sinnlos verschwendest! –

Und doch hat mich durchzittert
zutiefst eine Freude dabei,
daß du mich so erschüttert,
du Blütenbaum im Mai!

(Marie Madeleine, Marie von Puttkamer geb. Günther, 1881-1944, deutsche Schriftstellerin und Lyrikerin)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, da ist er wieder, der Wonnemonat, der Monat Mai, vielbesungen, nach langen Wintern heiß ersehnt, mit all seinen Freuden in der herrlichen, neu erwachten Natur. 

Den ersten lauen Nächten mit Blütenpracht und romantischen Lichtern

dem Flieder, der wieder blüht

Bald blühen auf Balkonien die Glockenblumen wieder und die dicke Hummel kommt bestimmt wieder zum Besuch

Auch der Holunder wird dann wieder seine Blüten entfalten und herrlich duften

und Enten und Gänse führen ihre kleinen Gösseln spazieren.

Gut bewacht vom Herrn Papa!

Der Spargel sprießt und die Erdbeeren kommen

Dazu paßt natürlich auch wieder die obligatorische Maibowle mit Waldmeister oder die erste Erdbeerbowle, es tut aber auch ein feiner Rotwein, wie ihn Frau Chefredakteurin hatte, und wenn man dann zu tief ins Glas schaut, geht die Säufersonne auf und das sieht dann so aus: 

😂🤣😂🍷

Und die Lieblingsblumen meiner Mama blühen wieder, die Maiglöckchen, die ich auch so sehr liebe! 

 

Unser gesamtes Redaktionsteam ist schon wieder sehr neugierig darauf, wer nun wohl in diesem Jahr der Türmer sein wird, der die Ankunft der ersten Schwalben verkündet wir hier oder die Kinder in Köln. 

 

Zum Abschluß unserer heutigen Sonntagsausgabe haben die Bärchen und ich nochmal die alten Bilder von unserem blühenden Mandelbäumchen herausgesucht, das leider, nachdem es in einem heißen Sommer vertrocknet war und abgeholzt wurde, auch nicht aus dem stehengebliebenem Stumpf wieder zum Leben erwacht ist. Aber wir haben Erinnerungsbilder! 

Wir haben auch noch was romantisch passendes für den schönen Monat Mai, einen Monduntergang in unserer Grafschaft, von Frau Chefredakteurin bei seniler Bettflucht fotografiert! 😂

Für auf die Ohren hätten wir natürlich auch noch was zum Beginn des Wonnemonats, also da wäre zuerst einmal „Komm, lieber Mai und mache die Bäume wieder grün“ von Mozart

und das titelgebende Lied, „Der Mai ist gekommen“ 

wir hoffen, ihr habt eure Freude dran! 

Und damit wünschen wir euch allen einen guten Start in den Wonnemonat Mai, die Zeiten und die Menschen werden nicht besser, also haben wir einfach mal wieder versucht, euch mit Bildern aus der Natur und unserem Archiv ein bissel Freude zu machen, paßt alle gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, habt einen schönen Maifeiertag und genießt ihn, das wünscht euch allen von ganzem Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia  

Habt Frieden im Herzen! 

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Rezension – „Pfote aufs Herz“ 🐾❤

Von Katzen

Vergangnen Maitag brachte meine Katze
zur Welt sechs allerliebste kleine Kätzchen,
Maikätzchen, alle weiß mit schwarzen Schwänzchen.
Fürwahr, es war ein zierlich Wochenbettchen!
Die Köchin aber, Köchinnen sind grausam,
und Menschlichkeit wächst nicht in einer Küche –
die wollte von den sechsen fünf ertränken,
fünf weiße, schwarzgeschwänzte Maienkätzchen
ermorden wollte dies verruchte Weib.
Ich half ihr heim! – Der Himmel segne
mir meine Menschlichkeit! Die lieben Kätzchen,
sie wuchsen auf und schritten binnen kurzem
erhobnen Schwanzes über Hof und Herd;
ja, wie die Köchin auch ingrimmig drein sah,
sie wuchsen auf, und nachts vor ihrem Fenster
probierten sie die allerliebsten Stimmchen.
Ich aber, wie ich sie so wachsen sahe,
ich pries mich selbst und meine Menschlichkeit. –
Ein Jahr ist um, und Katzen sind die Kätzchen,
und Maitag ist’s! – Wie soll ich es beschreiben,
das Schauspiel, das sich jetzt vor mir entfaltet!
Mein ganzes Haus, vom Keller bis zum Giebel,
ein jeder Winkel ist ein Wochenbettchen!
Hier liegt das eine, dort das andre Kätzchen,
in Schränken, Körben, unter Tisch und Treppen,
die Alte gar – nein, es ist unaussprechlich,
liegt in der Köchin jungfräulichem Bette!
Und jede, von den sieben Katzen
hat sieben, denkt euch! sieben junge Kätzchen,
Maikätzchen, alle weiß mit schwarzem Schwänzchen!
Die Köchin rast, ich kann der blinden Wut
nicht Schranken setzen dieses Frauenzimmers;
ersäufen will sie alle neunundvierzig!
Mir selber, ach, mir läuft der Kopf davon –
o Menschlichkeit, wie soll ich dich bewahren!
Was fang ich an mit sechsundfünfzig Katzen! –

(Hans Theodor Woldsen Storm, 1817 – 1888, deutscher Jurist, Dichter und Novellist)

Hallo, ihr lieben Leser alle von unserem Grafschafter Wochenanzeiger, nun ist sie endlich da, die Premiere in unserer Zeitung, die erste Rezension. Viel Freude dabei euch allen gewunschen mit einem lieben Gruß an die Autorin, unsere Leserin Silberdistel. 🐾❤

Informationen zum Buch

Pfote aufs Herz

Ohne Katze geht hier nichts
Marianne Finze
Paperback
248 Seiten
ISBN-13: 9783754361214
Verlag: Books on Demand
Erscheinungsdatum: 01.03.2022

Preis: 9,99 € / E-Book 3,99 €

Klappentext

Es ist Herbst, dieser Herbst 1989, der das Leben aller Deutschen so sehr veränderte. Was das mysteriöse Verschwinden eines Katers mit genau diesem Herbst zu tun hat? Wir erfahren es in diesem Buch.

Wir erfahren auch, für welchen ungeahnten Wirbel die kleine Überraschung, mit der die Tochter der Autorin eines Tages vor der Tür steht, innerfamiliär sorgt. Fortan stürzt die Familie von einem Abenteuer ins nächste. Und wer inszeniert all diese abenteuerlichen Erlebnisse? Ein frecher kleiner Kater namens Pooky.

Ohne diesen pelzigen Wirbelwind hätte sich das Leben seiner Zweibeiner sicher anders abgespielt. Ob es allerdings schöner gewesen wäre? Er ist sich sicher, ohne ihn geht nichts in dieser Familie. Er hat ihrem Dasein erst die richtige Würze verliehen. 

Und Pfote aufs Herz: Wer kann unser Leben charmanter auf den Kopf stellen als eine Katze?

(Quelle: https://pfoteaufsherz.com/2022/04/09/hello-world/)

Wenn ich das Buch mit einem Akrostichon beschreiben müßte…..

urzweilig

benteuerlich

raumschön

um lachen und weinen

inmalig

Meine Meinung

Alle unsere Leser wissen, daß zu Beginn der Balkoniensaison für Frau Chefredakteurin wieder die sog. „Storm-Zeit“ beginnt, in diesem Jahr hat nun aber meinen Lieblingsdichter eine andere Autorin abgelöst. Und so begann die Lesezeit auf Balkonien bei schönstem Osterwetter mit dem Buch „Pfote aufs Herz“, und eine wunderbare Reise begann, die Reise an die Ostseeküste, wo ich zu Gast war bei der liebenswerten, trubeligen Familie der Autorin und den Hauptprotagonisten dieses Buches, die liebevoll von der Autorin selbst im Zusatz zum Titel des Buches genannt werden: „Ohne Katze geht hier nichts.“ 

Das erinnerte mich doch sofort an meinen Lieblingsdichter Storm, und ich erlaube mir hier ein Zitat, das aufs schönste die Verbindung herstellt, denn auch er liebte die Samtpfoten sehr: 

„Mit Katzen ist es in früherer Zeit in unserem Hause sehr „begänge“ gewesen. Noch vor meiner Hochzeit wurde mir von einem alten Hofbesitzer ein kleines kaninchengraues Kätzchen ins Haus gebracht; er nahm es sorgsam aus seinem zusammengeknüpften Schnupftuch, setzte es vor mir auf den Tisch und sagte: ‚Da bring ich was zur Aussteuer!‘ “ 

Ich vergleiche hier nicht zufällig Storm mit unserer Silberdistel und ihrem Buch, denn auch in ihrem Buch schwingt ein gleicher Ton, die Liebe auf der einen Seite zur Nord- und auf der anderen Seite zur Ostsee, die Liebe zu den Samtpfoten, die sich auf ihre ganz individuelle Art in die Herzen der Menschen schleichen und die warme Menschlichkeit für alle Kreaturen sind beiden eigen. 

Und so las ich mit heißen Wangen und glänzenden Augen die Abenteuer des kleinen „Ins-Herz-Schleicher“ Pooky und seiner geliebten Menschenfamilie, hab mit ihnen gelacht und geweint, habe mich beim lesen an so viele gleiche kleine Geschichten erinnert, die ich seinerzeit auf meiner Bauernhofarbeitsstelle mit unseren Katzen und Katern samt deren Nachwuchs erlebt habe, die Freude und die kleinen Tragödien. Auch das im Klappentext erwähnte mysteriöse Verschwinden vom Vorgänger des Katers Pooky war mir mit allen damit verbundenen Gefühlen so vertraut, hat sich doch aus meinem Leben dazumalen auf der oben erwähnten Arbeitsstelle auch ein geliebter Kater, mein „Suse-Kater“ auf gleiche Weise aus meinem Leben geschlichen. 

Das alles ist so spannend erzählt, man hat nach wenigen Seiten das Gefühl, zur Familie zu gehören, dabei gewesen zu sein, mir gefällt der Erzählstil wirklich gut, besonders auch dann, wenn die Erzählebene kurzfristig in die Gedankenwelt des pelzigen Protagonisten wechselt! 

Mein Fazit

Dieses Buch darf im Bücherschrank von Menschen, die Katzen lieben, auf keinen Fall fehlen, es ist ein Buch für alle Jahreszeiten, es liest sich im Frühling und Sommer draußen mit allen Geräuschen und Gerüchen der warmen Jahreszeiten ebenso wunderbar flüssig und gut wie im Herbst und Winter, bei Sturmgebraus gemütlich im Warmen, mit Tee und am Kamin. Es ist ein liebenswertes, warmherziges, ganz von der Autorin beseeltes Buch! 

 

Einen einzigen Kritikpunkt könnte ich anführen, aber das ist eigentlich auch keine Kritik, sondern eher ein Wunsch: Ich würde gerne noch mehr erfahren über die weiteren Katzen und Kater im Hause Silberdistel, und würde daher der Autorin wirklich dringend den Wunsch übermitteln, ernsthaft über eine Fortsetzung dieses entzückenden Buches nachzudenken. 

Meine Bewertung

5/5 ⭐⭐⭐⭐⭐

Ich kann das Buch wirklich nur wärmstens empfehlen, und wem ich jetzt den Mund wässrig gemacht habe für feine Lektüre, hier könnt ihr fündig werden: 

https://pfoteaufsherz.com/2022/04/09/hello-world/

Das ist die Seite der Autorin, wo alle Bestell- und Erwerbsmöglichkeiten angezeigt werden. 

Ich werde mir auch noch ein Exemplar bestellen, für meine liebe Freundin, die mir hier gegenüber wohnt, ihr wißt schon alle, meine Freundin mit dem Kater Devil von Mimis Freundesliste, sie hat was gut bei mir und ich weiß, daß ich ihr als Mitglied der Samtpfoten-Fan-Gruppe damit ganz sicher eine Freude machen werde! 

Wir hoffen, daß wir euch allen hier auch eine Freude gemacht haben mit unserer heutigen Sonntagsausgabe und der Premiere einer Rezension, wir wünschen euch allen einen wunderschönen Sonntag, paßt alle gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, das wünscht euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven, die an diesem Eintrag ganz sicher ihre besondere Freude hatte dort oben auf ihrer Wolke ☁ und ihrem Stern ⭐ und ganz bestimmt zusammen mit ihrer Freundin, der kleinen grauen Eminenz von unserer Buchautorin, die beiden werden sich sehr vergnügt die Pfötchen gerieben haben! 🐈🐈 

Einen guten Start in die neue und schon letzte Woche vom April wünscht euch euer Redaktionsteam ebenfalls noch, mit Mimi in heaven

Otto und Luzia. 

Habt Frieden im Herzen!