Grafschafter Wochenanzeiger – Adventskalender – Türchen 6

MiBuRo  A d v en t s k a l e n d e r 

Türchen

Sankt Niklas Auszug

Sankt Niklas zieht den Schlafrock aus,
klopft seine lange Pfeife aus
und sagt zur heiligen Kathrein:
Öl mir die Wasserstiefel ein,
bitte hol auch den Knotenstock
vom Boden und den Fuchspelzrock,
die Mütze lege oben drauf,
und schütte dem Esel tüchtig auf,
halt auch sein Sattelzeug bereit;
wir reisen, es ist Weihnachtszeit.

 

Und daß ich’s nicht vergess, ein Loch
ist vorn im Sack, das stopfe noch!


Ich geh derweil zu Gottes Sohn
und hol mir meine Instruktion.

Die heilige Käthe, sanft und still,
tut alles, was Sankt Niklas will.
Der klopft indes beim Herrgott an,
Sankt Peter hat ihm aufgetan
und sagt: Grüß Gott! wie schaut’s denn aus?
Und führt ihn ins himmlische Werkstättenhaus.

Da sitzen die Englein an langen Tischen,
ab und zu Feen dazwischen,
die den kleinsten zeigen, wie’s zu machen,
und weben und kleben die niedlichsten Sachen,

hämmern und häkeln, schnitzen und schneidern,
fälteln die Stoffe zu zierlichen Kleidern,

packen die Schachteln, binden sie zu
und haben so glühende Bäckchen wie du.

Herr Jesus sitzt an seinem Pult
und schreibt mit Liebe und Geduld
eine lange Liste. Potz Element,
wieviel artige Kinder Herr Jesus kennt!
Die sollen die schönen Engelsgaben
zu Weihnachten haben.

Was fertig ist, wird eingepackt
und auf das Eselchen gepackt.
Sankt Niklas zieht sich recht warm an;
Kinder, er ist ein alter Mann,
und es fängt tüchtig an zu schnein,
da muss er schon vorsichtig sein.

So geht es durch die Wälder im Schritt,
manch Tannenbäumchen nimmt er mit;
und wo er wandert, bleibt im Schnee
manch Futterkörnchen für Hase und Reh.

Aus Haus und Hütte strahlt es hell,
da hebt er dem Esel den Sack vom Fell,
macht leise alle Türen auf,

jubelnd umdrängt ihn der kleine Hauf:

Sankt Niklas, Sankt Niklas,
was hast du gebracht?
was haben die Englein
für uns gemacht?

„Schön Ding, gut Ding,
aus dem himmlischen Haus;
langt in den Sack! Holt euch was raus!“

(Paula Dehmel, 1862 – 1918, deutsche Schriftstellerin)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, da öffnet ihr heute schon das 6. Türchen von unserem Adventskalender, wie die Zeit doch wieder flitzt! Nikolaustag ist heute, Frau Chefredakteurin schrieb es ja gestern schon, wie gespannt die Bärchen sind, ob er kommt und ob sie wohl so brav waren, daß ihre aufgehängten Strümpfchen voll sind? 

           

Und da müßt ihr euch alle nun genauso überraschen lassen wie die Bärchen meines Redaktionsteams, denn das können wir euch zum heutigen Tag ja noch nicht verraten, weil Ruddi, Bruno, Hamish, Otto und Luzia heute morgen erst gucken dürfen, und die Frau Chefredakteurin das 6. Türchen schon immer nächtens vom 6. Dezember in den Druck unserer Zeitung gibt. Somit verrät euch erst das 7. Türchen, was wohl alles in den Strümpfchen war, das war ja traditionsgemäß immer so, auch zu den Zeiten mit unserer rasenden Reporterin, eurem Co-Autor, unserer Mimi in heaven. 

So wird das hier heute ein bissel ein kürzeres Türchen, aber eines kann die Frau Chefredakteurin der geneigten Leserschaft schon mal verraten: Die Bärchen haben den Posten am Wohnzimmerfenster bezogen, den weiland Mimi in heaven immer inne hatte, um zu gucken, ob sie den Nikolaus mit seinem Rentiergespann am nächtlichen Himmel erblicken konnte:

Ich bin sehr gespannt, ob sie ihn auch gesehen haben, verraten haben sie mir natürlich noch nichts, damit der Nikolaus ob der Neugierde nicht noch an unseren Redaktionsräumen vorbei fliegt. 

Machen wir euch jetzt noch eine feine Galerie schöner Nikolausbilder aus unserem Archiv

und dann wünschen wir allen lieben Lesern einen schönen Nikolaustag, kommt alle gut wieder in die neue Woche, paßt auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, für alle, die es brauchen, Mensch oder Tier, sind hier alle Daumen, Pfoten und Tatzen fest gedrückt! 🙏🍀🍀🍀

Euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia.

Habts fein!  

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Adventskalender – Türchen 5

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r 

Türchen

Winternacht

Flockendichte Winternacht…
Heimkehr von der Schenke…
stilles Einsamwandern macht,
daß ich deiner denke.

Schau dich fern im dunklen Raum
ruhn in bleichen Linnen…
leb ich wohl in deinem Traum
ganz geheim tiefinnen?…

Stilles Einsamwandern macht,
daß ich nach dir leide…
eine weiße Flockennacht


flüstert um uns beide…

(Christian Morgenstern)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, ich glaub, jeder von euch weiß mittlerweile, was es jedes Jahr im Adventskalender mit dem Türchen 5 auf sich hat? Genau, es ist für Eisbär Knut reserviert, unserem Zauberbären, der am 5. Dezember 2006 geboren wurde und heuer schon 15 Jahre alt würde. Ohne ihn gäbe es dieses Blögchen und unseren Grafschafter Wochenanzeiger wohl gar nicht, und ohne ihn gäbe es dann eben auch alle die lieben Menschen für mich nicht, mit denen ich hier verbunden bin. Er und sein von ihm so geliebter Daddy, unser Dreamteam, sie waren es mit ihrer märchenhaften Geschichte, die rund um den Globus so viele Menschen verbunden haben und bis heute verbinden!

Aber alle Märchen beginnen mit „es war einmal“, und so auch dieses, doch die Erinnerung an Knut und all die lieben Geschichten mit ihm und die Bilder von ihm lassen uns lächeln! Wir denken an ihn und werden ihn nie vergessen, und wir vermissen ihn immer noch so sehr.

„In manchen Augenblicken ist es, als berührten sich Himmel und Erde – einen Atemzug lang.“ (Peter Friebe)

Und so zünden wir dir, lieber Knut, heute hier wieder dein Geburtstagskerzchen an, für dich da oben auf deiner Wolke und deinem Stern für immer in unseren Herzen!  

Feier schön da drüben „im sicheren Land der Vergangenheit“ mit all den Lieben, die schon bei dir sind und mit unserer Mimi in heaven und all ihren Freunden, die in diesem Jahr ihr gefolgt sind, Storm, Chica und Balou. Und wenn du magst, dann schick uns kleine Schneeflocken als lieben Gruß von dir für uns, du liebtest als Eisbär den Schnee und den Winter doch so innig! Und paß bitte wieder gut auf alle geborenen neuen Eisbärbabys auf, über die wir uns alle hier schon wieder so freuen! Du bist doch ihr Bärenschutzengel! 

Zum Geburtstag gibt es Geschenke, mein Redaktionsteam und ich, wir haben uns gedacht, du freust dich sicher wieder über schöne Eisbärenbilder, da machen wir dir hier mal eine kleine Eisbär-Bilder-Galerie:

Da haben dann auch unsere Leser alle was schönes zu gucken zum heutigen 2. Adventssonntag Liebe Grüße an dich von uns allen, hab einen schönen Geburtstag, wir hätten ihn, wie all die Jahre zuvor, so gern hier unten mit dir gefeiert!

Die Bärchen von meinem Redaktionsteam werden heute abend ihre Nikolausstrümpfe an den Kamin hängen und nächtens in memoriam an Mimi die Wohnzimmerfensterbank beziehen und gucken, ob sie den Nikolaus mit seinem Rentiergespann zu sehen bekommen. Und hoffen natürlich, die Stiefelchen sind morgen am Nikolaustag auch fein gefüllt! 

Unseren lieben Lesern alle wünschen wir einen schönen, frohen und entspannten 2. Adventssonntag

paßt alle gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, das wünscht euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia.

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Adventskalender – Türchen 4

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r 

Türchen

Am Barbaratag

Am Barbaratag im dürrsten Hag,
langsam der Saft wieder steigen mag,
Glück schwebt schon draußen in kahlen Zweigen,
hebt leise an Leises zu geigen:

Jetzt tut Dir noch jede Schneeflocke weh,
doch die Hand, die heut, ach, am Sorgengarn spinnt,
wohl Morgen schon Glocken zu läuten beginnt,
und der Sinn wird ein hurtiges Reh.

Solange Du lebst, auch das Leben dich mag,
Saft steigt in das Dürrholz am Barbaratag,
Saft steigt auch ins Glück wohl schon morgen,
unsterblich sind nicht nur die Sorgen.

(Max Dauthendey, 1867 – 1918, deutscher Dichter und Maler)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, das heutige Türchen 4 hat eine lange Tradition, denn heute ist wieder

der 4. Dezember, Barbaratag!

Die Heilige Barbara, sie zählt zu den 14 Nothelfern, und ihr Verhalten im Angesicht von Verfolgung und Tod gilt als Symbol der Wehr- und Standhaftigkeit im Glauben. Darauf weist ihre Darstellung mit ihrem Attribut hin, dem Turm. Sie ist die Schutzpatronin der Bergleute, und damit eng mit unserer Grafschaft verbunden, durch den Bergbau gerade hier in unserem Stadtteil, in der die Zeche Concordia ansässig war, der Bergbau hat unseren Stadtteil sehr geprägt. So wird ihr Namenstag noch heute von den Bergleuten gefeiert, und immer mit dem so bekannten Lied der Bergleute, „Glückauf, der Steiger kommt“, mein Redaktionsteam und ich, wir dachten uns, ihr mögt es am heutigen Barbaratag mal wieder hören:

Es ist ein alter Brauch, am Barbaratag Zweige von Gehölzen zu schneiden, in warmes Wasser gestellt, blühen sie dann mitten im Winter zur Weihnachtszeit, dabei geht mir immer ein Lied durch den Sinn, das ich in meinen Schultagen mit meinem geliebten alten Lehrer mit der Blockflöte gespielt habe, das Lied ist „Ich brach drei dürre Reiselein“, den Text darf ich aus Urheberrechtsschutzgründen hier nicht einstellen, es gibt eine Vertonung von Hugo Distler, aber das ist nicht „mein“ Lied, da hat die Frau Chefredakteurin doch mal wieder unser reichhaltiges Archiv durchstöbert und ist fündig geworden, denn ich hatte euch dieses Lied schon einmal zu Ohren gebracht, mit meiner Altblockflöte, vielleicht möchtet ihr euch das noch einmal „antun“ 🤭😊:

Je nach Gegend und Brauchtum werden Kirsch-, Apfel-, Birken-, Haselnuss-, Rosskastanien-, Pflaumen-, Holunder-, Rotdorn- oder Forsythienzweige verwendet. Sie sollen bis zum Heiligen Abend blühen und in der kalten und düsteren Winterzeit zum Weihnachtsfest Schmuck in die Wohnung bringen, zudem werden sie auch als Orakel benutzt für die Erfüllung einer Liebe oder dem Wetter im kommenden Jahr. 

Mein Bärenteam und ich, wir werden wieder unsere Forsythie plündern und hoffen so sehr, daß die Zweige in diesem Jahr blühen, im letzten haben sie uns im zweiten Jahr in Folge nicht damit beglückt. Wir sind gespannt, ob ihr auch wieder alle diesen alten Brauch pflegt und euch Zweige holt oder schneidet für die Wohnung. Und wir zeigen euch jetzt hier noch Bilder von blühenden Zweigen, die zu diesem Tag so schön passen! 

Und damit schließen wir nun das Türchen 4 hier und wünschen euch allen einen wunderschönen Barbaratag, vergeßt die Zweige nicht, sie sind so ein schönes Hoffnungszeichen, für Blüten im Winter, für die Wiederkehr des Frühlings, für das sich immer wieder Erneuernde in der Natur. Und in uns! Paßt auf euch alle gut auf und bleibt oder werdet gesund, das wünschen euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia. 

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Adventskalender – Türchen 3

 

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r 

Türchen

Punschlied

Vier Elemente,
innig gesellt,
bilden das Leben,
bauen die Welt.

🌍🌎🌏

Preßt der Zitrone
saftigen Stern,
herb ist des Lebens
innerster Kern.

🍋🍋🍋

Jetzt mit des Zuckers
linderndem Saft
zähmet die herbe
brennende Kraft,

🍯🍯🍯

gießet des Wassers
sprudelnden Schwall,
Wasser umfänget
ruhig das All.

Tropfen des Geistes
gießet hinein,
Leben dem Leben
gibt er allein.

Eh es verdüftet,
schöpfet es schnell,
nur wenn er glühet,
labet der Quell.

(Friedrich von Schiller, 1759 – 1805, deutscher Arzt, Dichter, Philosoph und Historiker)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, alle guten Dinge sind drei, und das hoffen wir doch wieder sehr bei unserem 3. Adventskalendertürchen heute. 

Nach der gestrigen Besinnlichkeit soll es heute doch mal wieder bissel fröhlicher werden, da sorgt doch, so dachten wir uns bei unserer Redaktionssitzung zum heutigen Türchen, schon gleich das Gedicht für! Und das Gedicht wählten wir mit Bedacht, denn es ist kalt geworden in Deutschland, wörtlich und auch im übertragenen Sinne, aber das Thema kommt heute nicht aufs Tapet! Unser PC hat unten in der Leiste eine kleine Wetteranzeige mit Außentemperatur und das zeigt uns hier gerade 2 Grad minus an! Bibber, lach! 

Was tut bei frostigen Außentemperaturen am meisten gut? Ja, natürlich, zum Beispiel der oben besungene Punsch, oder andere weihnachtlich-alkoholische Getränke, Glühwein, aber auch Tee, Kaffee und Kakao. 

Feiner Tee, immer wieder ein Genuß!

Kaffee in allen Variationen

Kakao, mit Sahnehäubchen und lecker Weihnachtsgebäck, hach, die Sünden sind so vielfältig in der Advents- und Weihnachtszeit! 🤭😊

Und natürlich die alkoholischen Heißgetränke jedweder Art, in feinen Bechern passend zur Jahreszeit serviert! 

Mein Redaktionsteam hat eifrig gemeinsam beraten und überlegt, was wir euch aus den Redaktionsräumen zu diesem Thema bieten könnten, und hatte dann auch bald die zündende Idee: „Frau Chefredakteurin, du hast doch unzählige Gläser und Tassen und son Zeug, und das könnten wir doch unseren Lesern präsentieren….“ …..“und hattest du nicht auch noch viele neue Teesorten?“….“Mööönsch, und wir haben doch auch noch so einen Nußknacker, Frau Cheffin, weißte, der wie ein Kellner oder so aussieht?“ …..“Jaaaa, ich weiß, was du meinst, Ruddi, und dann hat die Frau Cheffin noch so ein tolles Rezeptbuch für so Süffelkram, kann ich wieder Zutaten einkaufen gehen….“ „Ja, knorke, Otto….“….“da muß ich aber noch schöne Tischwäsche für raus suchen“….“ok, mach, Luzia, und…..“ 

„Stoooooopp!!!“ Himmel, mein Team, alle redeten durcheinander mit voller Begeisterung, gemach, gemach, meine Lieben, wir können prima gleichzeitig singen aber nicht gleichzeitig reden, so, nun sortieren wir das Durcheinander erst einmal:

Ja, Gläser und Tassen u.ä. gibt es hier zuhauf, Hamish, und Teesorten sind auch reichlich vorhanden,Bruno! Der Nußknacker, den du meinst, Ruddi, das ist kein Kellner, das ist ein Köbes, das ist ein köllscher Kellner und somit was ganz besonderes! Stimmt, Otto, das Rezeptbuch gibt es und da kannst du deiner Stöberlaune wieder freien Lauf lassen! Genauso ist es, Luzia, da brauchen wir zum präsentieren natürlich auch schöne Tischwäsche. So, alle Klarheiten beseitigt? Dann ran an die jeweiligen Werke! Uff, hier schlagen die Wellen oft hoch bei unseren Redaktionssitzungen, lach, ich hab halt ein engagiertes Team! 

Und nun präsentieren wir, bzw. unser hier ortsansässiger Köbes, das, was bei der turbulenten Sitzung an Ergebnis rausgekommen ist: 

Das! Und bevor es en détail weiter geht, zeigt sich erstmal unser Köbes in seiner ganzen Pracht!

So ein Köbes ist ein vielbeschäftigter Mann. 

Wichtigstes Utensil ist natürlich seine Köbes-Schürze

schickes Teil, oder? So, nun wird euch präsentiert, was mein Team ausgesucht hat:

Schöne Weihnachtstassen, feine Duftkerzchen (gehören zu gemütlichen Kaffee-,Tee-, Kakao- und diverses-Stunden zwingend dazu!) und ein „Geist“, ein Sanddorn-Geist, Sanddorn ist gesund! 😂

weihnachtliches Teeglas mit Rührstiel!

Duftteelichter Duftrichtung Weihnachtsmarkt, herrlich! 

Und hinten nun zwei von unseren neuen Weihnachtsteesorten, Bremer Weihnachtstee, Weihnachtstee mit Zimt, es gibt noch einen Rotbuschtee Vanille und einen Tee Holunderblüte-Ingwer! 

Und das ist nun die Tischwäsche, die Luzia aus dem Wäscheschrank geholt hat, fanden wir alle richtig fein und passend, das ist ein Tischläufer! 

Und hier kommt das Rezeptbuch, das hatte ich euch auch wohl schon mal gezeigt, aber das ist so hübsch, ich hab mich damals so in den Einband verliebt, als ich es käuflich erwarb, da kann es ruhig nochmal dabei sein:

Da wären wir dann beim Thema Rezepte, worauf sich Otto so gefreut hatte. 

Finnischer Glögg

  • Rotwein oder schwarzer Johannisbeersaft, wenn es ohne Alkohol sein soll
  • die gleiche Menge an Wasser
  • 1/2 TL gemahlener Zimt
  • 1/2 TL gemahlener Ingwer
  • 1/2 TL gemahlene Nelken
  • 1/2 TL gemahlener Kardamom
  • 2 EL Mandelstifte
  • 2 EL Rosinen

Saft bzw. Rotwein und Wasser mit den Gewürzen erhitzen, Mandeln und Rosinen auf Gläser oder Becher verteilen und die heiße Mixtur darüber gießen. 

Pharisäer

  • 1 Tasse starker Kaffee
  • 2 TL Zucker
  • 2 – 4 cl brauner Rum
  • 2 EL geschlagene Sahne
  • gemahlener Zimt

Starken Kaffee aufbrühen und süßen. Rum in eine angewärmte Kaffeetasse (große!) füllen und den Kaffee aufgießen, eine Sahnehaube aufsetzen und diese mit Zimt bestäuben. 

Göttertrank

  • 500 ml Milch
  • 1/2 Zimtstange
  • 2 Gewürznelken
  • 75 g Bitterschokolade (Kochschokolade)
  • 2 Tropfen Mandelaroma

Milch mit Zimt und Nelken fast zum kochen bringen, 5 Minuten ziehen lassen. Die Bitterschokolade in kleine Stücke brechen und in der Milch schmelzen lassen, anschließend Zimt und Nelken herausnehmen und das Mandelaroma dazugeben. Die Schokoladenmilch mit dem Schneebesen schaumig schlagen, in vorgewärmte Gläser oder Tassen füllen und servieren. 

So, ich denke, nun können wir alle sagen, ob es stürmt oder schneit oder sonstige Wetterunbilden drohen, wir haben reichlich Potenzial zum drinnen gemütlich machen! Und so soll das doch sein in der Adventszeit, oder? Mein Team nickt jedenfalls eifrig!  

 

 

Nun hoffen wir alle, es hat euch wieder gefallen, das 3. Türchen, und wünschen euch einen schönen Freitag, das Wochenende ist in Sicht und damit schon der zweite Advent! 😯, laßt uns die Tage genießen, sie sind immer so schnell wieder vorbei! Paßt gut auf euch alle auf, bleibt oder werdet gesund, verliert nicht den Humor und die gute Laune, auch wenn es manchmal schwer fällt, das wünscht euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia.

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Adventskalender – Türchen 2

 

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r 

Türchen

Christbaum 

Hörst auch du die leisen Stimmen
aus den bunten Kerzlein dringen?


Die vergeßenen Gebete
aus den Tannenzweiglein singen?


Hörst auch du das schüchternfrohe,
helle Kinderlachen klingen?


Schaust auch du den stillen Engel
mit den reinen, weißen Schwingen?…


Schaust auch du dich selber wieder
fern und fremd nur wie im Traume?


Grüßt auch dich mit Märchenaugen
deine Kindheit aus dem Baume?…

(Ada Christen, 1839 – 1901, Pseudonym für Christiane von Breden, geb. Friederik, österreichische Dichterin, Bühnenschriftstellerin und Erzählerin)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, nun könnt ihr heute schon das 2. Türchen am Adventskalender öffnen. Vielleicht habt ihr es schon am Gedicht erkannt, dieses Türchen wird ein nostalgisches Türchen, denn heute ist Donnerstag und das wäre nun eigentlich wieder der Tag, an dem die Frühschichten der Frau Chefredakteurin in ihrer Grafschafter Kirche beginnen würden. Sie beginnen auch wieder, ein Pfarrer aus einer Nachbargemeinde war so freundlich, sie zu übernehmen, aber mir ist es in diesem Jahr noch nicht möglich, wieder daran teilzunehmen, die Erinnerungen an unseren so früh verstorbenen Pastor sind einfach noch zu frisch nach einem halben Jahr, da wäre es, zumindest für mich, nicht das, was es in all den Jahren zuvor war, ich wäre nicht so richtig mit dem Herzen dabei, und das finde ich dem Verweser gegenüber einfach nicht fair und angemessen. Zumal auch die Corona-Lage wieder sehr angespannt ist und einem doch wieder ein bissel ein „mulmiges“ Gefühl bei größeren Zusammenkünften beschleicht. 

Da hab ich mit meinen Redaktionsmitgliedern gemeinsam beschlossen, wir machen Türchen 2 heuer nochmal in Erinnerung an meine geliebten Weihnachtsfrühschichten. 

Wißt ihr noch, wie ich euch mitgenommen hab auf meinem Weg zur Kirche? 

Ich hatte die alten Einträge davon aus dem Adventskalender des Jahres 2019 heute abend mal durchgeguckt und festgestellt, daß es ja die letzten Weihnachtsfrühschichten vor der Pandemie und mit unserem Pastor gewesen sind, es gab dann noch eine Oster-Frühschicht mit ihm und dann kam Corona. 

Erinnert ihr euch an unser Motto für die jeweiligen Frühschichten in dem Jahr, drei an der Zahl, und die hübschen Geschenke dafür? 

Die erste Frühschicht war damals am 6. Dezember und das Motto lautete: „Wir sitzen alle in einem Boot“ und das war unser Geschenk dazu:

Wie sehr doch das Motto auch in diesem Jahr wieder paßt und wie wenig es auch oder sogar besonders in diesem Jahr in die Herzen der Menschen dringt. Ich hatte euch dazumalen dazu ein 500 Jahre altes Adventslied eingestellt, das machen wir hier nun noch einmal:

Die zweite Frühschicht Advent 2019 am 13. Dezember stand unter dem Motto: „Du bist mir nicht schnuppe!“ Ihr habt es sicher schon bemerkt, ich hab gerade diese letzten Frühschichten mit Bedacht ausgewählt, sie haben aus heutiger Sicht richtig etwas „hellseherisches“ auf die kommenden Zeiten, denn wie gut paßt auch dieser Spruch in unsere heutigen Tage. Und ich glaub, bei dem Motto könnt ihr euch alle noch an unser Geschenk erinnern, oder? Ja, richtig, eine Sternschnuppe, besser gesagt, der Stern von Bethlehem, ein Komet mit Schweif, daher einer Sternschnuppe nicht unähnlich! 

Meine bärigen Redaktionsmitglieder und ich, wir fanden es eine schöne Idee, in diesem Türchen hier die passende Musik zu den Symbolen einzustellen, hier haben wir uns alle für dieses Lied entschieden:

Wir konnten uns allerdings nicht so ganz zwischen zwei Versionen entscheiden, also bekommt ihr nun beide zu hören:

Die dritte und letzte Frühschicht dazumalen am 20. Dezember 2019 stand unter dem Motto “ Alarm – Fürchtet euch nicht!“ Es ist schon anrührend, nicht wahr, auch dieses Motto paßt heuer! Vor allem mit dem Wörtchen „Alarm“ davor! Ihr wißt sicher alle auch ohne Worte, wie das gemeint ist. 

Und das Geschenk zu diesem Motto war passenderweise 

ein Engelsflügel!

Für dieses Motto haben wir uns das Lied „Kommet ihr Hirten“ ausgesucht, weil es den traditionellen Ruf der Engel an die Hirten beinhaltet, als sie ihnen erschienen: „Fürchtet euch nicht!“ 

Frau Chefredakteurin hat auch noch neue Bilder von unseren „Motto-Scheiben“ gemacht, der Adventskranz bot sich auch hier so hübsch dazu an:

 

Wir sitzen alle in einem Boot!

Du bist mir nicht schnuppe!

Alarm – Fürchtet euch nicht! 

Zum Abschluß unseres 2. Adventskalendertürchen haben wir noch eine symbolische kleine Bildspielerei mit dem Engelsflügel und einem so schön dazu passenden Zitat:

Das Zitat verlinken wir euch hier, aus Sicherheitsgründen, es unterliegt noch dem Urheberrechtsschutzgesetz:

https://www.aphorismen.de/zitat/49058

Wir hoffen, auch dieses ein bissel verhaltenes Türchen hat euch wieder Freude gemacht, und wünschen allen unseren Lesern einen schönen Donnerstag! Paßt auf euch alle auf, bleibt oder werdet gesund, das wünscht euch allen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia. 

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Adventskalender – Türchen 1

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r 

Türchen

Rotkehlchen

Rotkehlchen auf dem Zweige hupft,
wipp, wipp!
Hat sich ein Beerlein abgezupft,
knipp, knipp!
Läßt sich zum klaren Bach hernieder,
tunkt’s Schnäblein ein und hebt sich wieder,
stipp stipp, nipp nipp!
Und schwingt sich wieder
in den Flieder.

Es singt und piepst ganz allerliebst,
zipp zipp, zipp zipp trill!
Sich eine Abendmelodie,
steckts Köpfchen dann ins Federkleid
und schlummert bis zur Morgenzeit.

(Wilhelm Busch, 1832 – 1908, deutscher Zeichner, Maler und Schriftsteller)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, da ist er wieder, euer Adventskalender im Jahre anno domini 2021! Wie schnell doch die Zeit wieder verflogen ist, ja, und verflogen ist dann auch ein gutes Stichwort, denn das 1. Türchen unseres heurigen Adventskalenders ist dem Vogel des Jahres 2021 gewidmet, dem Rotkehlchen! Wir hatten es leicht in unserer Redaktionssitzung zum ersten Türchen hier, denn wir hatten schon Adventspost bekommen, damit wedelte mein Redaktionsteam begeistert in der Luft herum und meinte: „1. Türchen steht!“ 

Das war unsere Post, erhalten von Kristina, Rani und Fleckchen zusammen mit der bereits gezeigten Adventskalenderkerze,

welch eine schöne Idee von meinem Team, den Adventskalender diesjährig mit diesem schönen Vögelchen zu beginnen. Es ist ein Symbol in der Weihnachtszeit, dazu kommen wir später noch. 

Das Rotkehlchen (Erithacus rubecula) ist eine Vogelart aus der Familie der Fliegenschnäpper (Muscicapidae). Es besiedelt NordafrikaEuropa und Kleinasien sowie die Mittelmeerinseln. Seine Nahrung besteht vor allem aus Insekten, kleinen SpinnenWürmern und Schnecken. Sein Gesang beginnt etwa eine Stunde vor Sonnenaufgang und ist bis in die Dämmerung fast das ganze Jahr über zu hören. 

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Rotkehlchen

Der noch amtierende Vogel des Jahres 2021 und sein Gesang:

Wie aber kam das Rotkehlchen in die Advents- und Weihnachtszeit und auf so viele Karten und ähnliches in dieser Zeit?

Es gibt eine Legende, wie der kleine Vogel zu seinem roten Brustgefieder kam, sie hat mit Weihnachten zu tun, denn im Stall von Bethlehem waren an der Krippe nicht nur Ochs und Esel vertreten, sondern auch ein Rotkehlchen saß im Gebälk und beobachtete das Geschehen im Stall. Damals hieß es aber noch nicht Rotkehlchen, weil es noch keinen roten Fleck auf der Brust seines Gefieders hatte. Als alle nach der aufregenden Nacht im Stall von Bethlehem schliefen, Maria, Josef, die Hirten und alle Tiere, war das Jesuskind noch wach und auch das Rotkehlchen schlief noch nicht. Plötzlich bemerkte der kleine Vogel, wie das Jesuskind zu zittern begann, was war geschehen? Beim umschauen bemerkte es, daß das Feuer auszugehen und das Kind zu erfrieren drohte, das Rotkehlchen fing zu zwitschern an, um die Menschen zu wecken, aber seine Stimme war zu leise, die Menschen hörten es nicht. Da flog das Rotkehlchen mutig zum Feuer und fächelte ihm mit seinen Flügeln Luft zu, um es brennend zu halten, mit der Luft flammte das Feuer wieder auf und der Stall wurde wohlig warm. Das Rotkehlchen war darüber sehr glücklich und bemerkte dabei zunächst nicht, daß es sich sein Brustgefieder verbrannt hatte beim anfachen des Feuers, dort war jetzt ein blutroter Fleck. Seit dieser Zeit haben nun alle Rotkehlchen diesen Fleck, als Zeichen, daß sie einst dem Christuskind das Leben gerettet hatten. 

Und wie kam das hübsche Vögelchen nun auf all die schönen Weihnachtskarten und andere Dinge in der Weihnachtszeit? 

Das Rotkehlchen, englisch Robin, ist der inoffizielle britische Nationalvogel und seit Mitte des 19. Jahrhunderts ein beliebtes Symbol für die Weihnacht in England. Die Verbindung mit Weihnachten stammt wahrscheinlich von den viktorianischen Postboten, die rote Jacken trugen und deshalb „Robins“ genannt wurden. Sie trugen die Weihnachtskarten aus, die in England zu den wichtigsten Weihnachtsbräuchen zählen. Und so wurden die Rotkehlchen zu einem vielgenutzten Weihnachtsmotiv für englische Weihnachtskarten. Das können wir beweisen, denn die Frau Chefredakteurin hat in ihrem reichhaltigen Fundus natürlich auch da wieder was auftreiben können, eine Karte von ihrer Tante aus England zu Weihnachten, da ist der Robin auch vertreten, Suchbild:

Na, schon entdeckt?

Jetzt aber, oder? 

Da ist es, auf dem Hut vom Schneemann!

Unser Redaktionsmitglied Hamish hat dann noch mit ganz viel Freude rausbekommen, daß es eine schottische Volkssage namens „Robin Redbreast’s Christmas Song“ gibt, darin heiraten ein Rotkehlchen und ein Zaunkönig, davon handelt auch die Erzählung vom berühmten schottischen Dichter Robert Burns „The Marriage of Robin Redbreast and the Wren“. 

Neben Karten zieren die Rotkehlchen auch Geschenkanhänger, guckt:

Und in unseren Redaktionsräumen wohnt sogar eines, das hat uns natürlich sehr gerne für dieses Adventskalendertürchen Modell gestanden:

Unter ihm ist unser diesjähriger Adventskranz, aber noch ohne Schmuck, mal abgesehen von unserem Robin, der ihn doch ungemein schmückt, oder? 

Natürlich haben wir auch wieder all die feinen Bilder der nostalgischen Art mit Rotkehlchen dabei, da freuen wir uns doch in jedem Jahr wieder drauf, wecken sie doch auch so schöne Kindheitserinnerungen, die tun uns doch allen in diesen Tagen wieder gut, denken wir uns mal! 

Ein schönes kleines Symbolbild für die Post mit dem Robin und wie er zu der Ehre kam! 

Das Bild gefiel uns allen so gut, ist das nicht niedlich, der kleine zarte Vogel, umringt von den anderen Tieren, alle friedlich beieinander. 

 

Nun haben wir zum Abschluß unseres ersten Türchens noch ein feines Rotkehlchenbild, das schon ein bissel vorausschaut auf die kommenden Adventstage, guckt mal:

Und da das hübsche Rotkehlchen, der niedliche Robin, so entzückend auf Karten zu haben ist, haben wir uns in unserer Redaktionssitzung ein Motto für den heutigen 1. Tag des Adventskalenders überlegt: 

Schreibt doch mal wieder! ✉🖋📫

Die Freude über handgeschriebene Post ist doch trotz E-Mail-Verkehr und anderen digitalen Verbindungen immer wieder groß!  

Ja, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, nun haben wir ganz zum Schluß unseres Türchens leider noch eine traurige Nachricht für euch, denn unsere Mimi in heaven hat dort oben auf ihrer Wolke ☁ und ihrem Stern ⭐ wieder ein Mitglied ihrer Freundesliste empfangen, ihr erinnert euch sicher alle noch an Bine mit Angel und Balou, und der liebe Balou

ist nun am 27. Oktober auch über die Regenbogenbrücke gegangen. Wir wünschen seinem Frauchen Bine und seiner Schwester Angel alles Liebe und Gute und viel Kraft, wir wissen ja alle, wie traurig so ein Verlust macht und wie sehr man ein geliebtes Tier vermißt. Alles Liebe und Gute auch für dich, Balou, Mimi wird dich sicher herzlich empfangen haben, laßt es euch allen gut gehen da, wo ihr jetzt seid, wir werden euch nicht vergessen. 🤗❤❤❤❤

Es fällt ein bissel schwer, nun dieses erste Türchen hier zu schließen jetzt, wir hoffen aber, es hat euch Freude gemacht, und ebenso hoffen wir, daß uns auch zukünftig was für jetzt nur noch 23 Türchen einfällt! Habt alle einen schönen WTT, paßt alle gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, das wünscht euch euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia. 

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – „Tragt in die Welt nun ein Licht…..“

 

Advent

Offenb. 3, 20.

Siehe, ich stehe vor der Tür und
klopfe an.

Ich klopfe an zum heiligen Advent
und stehe vor der Tür!
O selig, wer des Hirten Stimme kennt,
und eilt und öffnet mir.
Ich werde Nachtmahl mit ihm halten,
ihm Gnade spenden, Licht entfalten,
der ganze Himmel wird ihm aufgetan,
ich klopfe an.

Ich klopfe an, da draußen ists so kalt
in dieser Winterszeit;
vom Frost erstarrt schläft ringsum Feld und Wald,
die Welt ist eingeschneit,
auch Menschenherzen sind gefroren,
ich stehe vor verschlossnen Toren,
wo ist ein Herz, den Heiland zu empfahn?
Ich klopfe an.

Ich klopfe an, sähst du mir nur einmal
ins treue Angesicht,
den Dornenkranz, der Nägel blutig Mahl, —
o du verwürfst mich nicht!
Ich trug um dich so heiß Verlangen,
ich bin so lang dich suchen gangen,
vom Kreuze her komm ich die blut’ge Bahn:
ich klopfe an.

Ich klopfe an, der Abend ist so traut,
so stille nah und fern,
die Erde schläft, vom klaren Himmel schaut
der lichte Abendstern;
in solchen heilgen Dämmerstunden
hat manches Herz mich schon gefunden;
o denk, wie Nikodemus einst getan:
ich klopfe an!

Ich klopfe an und bringe nichts als Heil
und Segen für und für,
Zachäus ‘ Glück, Marias gutes Teil
beschert‘ ich gern auch dir,
wie ich den Jüngern einst beschieden
in finstrer Nacht den süßen Frieden,
so möcht‘ ich dir mit holdem Gruße nahn;
ich klopfe an.

Ich klopfe an, bist, Seele du, zu Haus,
wenn dein Geliebter pocht?
Blüht mir im Krug ein frischer Blumenstrauß,
brennt deines Glaubens Docht?
Weißt du, wie man den Freund bewirtet?
Bist du geschürzet und gegürtet?
Bist du bereit mich bräutlich zu empfah’n?
Ich klopfe an.

Ich klopfe an, klopft dir dein Herze mit
bei meiner Stimme Ton?
Schreckt dich der treusten Mutterliebe Tritt
wie fernen Donners Drohn?
O hör‘ auf deines Herzens Pochen,
in deiner Brust hat Gott gesprochen:
wach‘ auf, der Morgen graut, bald kräht der Hahn,
ich klopfe an.

Ich klopfe an; sprich nicht: es ist der Wind,
er rauscht im dürren Laub; —
dein Heiland ists, dein Herr, dein Gott, mein Kind,
o stelle dich nicht taub;
jetzt komm‘ ich noch im sanften Sausen,
doch bald vielleicht im Sturmesbrausen,
o glaub‘, es ist kein eitler Kinderwahn:
ich klopfe an.

Ich klopfe an, jetzt bin ich noch dein Gast
und steh vor deiner Tür,
einst, Seele, wenn du hier kein Haus mehr hast,
dann klopfest du bei mir;
wer hier getan nach meinem Worte,
dem öffn‘ ich dort die Friedenspforte,
wer mich verstieß, dem wird nicht aufgetan;
ich klopfe an.

 

(Karl von Gerok , 1815 – 1890, deutscher evangelischer Theologe und Kirchenliederdichter)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, unschwer zu erkennen, worum es in unserer freitäglichen Redaktionssitzung ging für unsere Sonntagsausgabe, nicht wahr, natürlich um den 1. Adventssonntag, den euer Redaktionsteam hier mit dem ersten schönen Bild der Weihnachtssaison 2021 begrüßt! Einzig das Thema für den heurigen Adventssonntag mußten wir noch besprechen, und angesichts der Tatsache, daß die Welt um uns rum und auch oftmals die Welt in uns drin derzeit wieder dunkel und finster ist, was im übrigen nicht (nur) am Wetter liegt, waren wir uns bei Titel und Thema schnell einig: Licht, lichtere Tage, für uns und die Welt, und was eignet sich dafür in den letztlich auch kalendarisch dunklen Zeiten am besten? Kerzen! 

Sie spenden Licht, sie spenden Wärme, sie lassen die Menschen zusammenrücken um ihren hellen Schein, sie öffnen die Herzen und wenn sie duften auch die Sinne. Und geben Geborgenheit. 

Eine Kerze ist ein Leuchtmittel aus WachsStearinParaffinTalg oder Walrat mit einem Docht in der Mitte, das mit offener Flamme brennend Licht und Wärme gibt.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Kerze

Ich glaub, Kerzen verfehlen ihre Wirkung auf keinen, sie leuchten geheimnisvoll, das „gezähmte“ Feuer hat seine ganz eigene Faszination. Ihre Geschichte ist gut 5.000 Jahre alt. In früheren Zeiten waren sie das einzige Beleuchtungsmittel. Im vorderen Orient wurden sie wohl entwickelt, über das Mittelalter, in dem sie in Kirchen eine große Rolle spielten und deshalb zu einem wichtigen Handelsgut wurden, weil in Kirchen nur Kerzen aus Bienenwachs verwendet werden durften, diese waren teuer und daher nur dem Adel und der Kirche erschwinglich, für den einfachen Haushalt gab es nur Kienspäne oder die sogenannten „Unschlittkerzen“, aus Talg gemacht, fanden sie im 19. Jahrhundert nach Entdeckung von Stearin und Paraffin den Weg bis in unsere Tage. 

Heute gibt es eine reiche Auswahl an Kerzen in allen Farben und Formen, mit und ohne Duft. Kerzen spielen auch eine Rolle zu festlichen Anlässen, zum Beispiel bei der Taufe, Kommunion, Konfirmation und Firmung, als Osterkerze, Kerzen am Adventskranz und im Weihnachtsbaum, oder auf Friedhöfen als Grablichter. 

Der November hatte in diesem Jahr viele trübe und graue Tage bereit, so nebelte es auch in der Grafschaft wieder vor einigen Tagen

Burg Lirich vollständig verschwunden!

Aber ein Baum leuchtet hier oben noch immer richtig golden in unser Eulennest

er verliert immer als letzter seine schönen Goldtaler-Blätter, ist aber auch im Frühling der späteste, der wieder frisches Grün treibt. 

Und unser Birkenpferd Hoppriel hat unter sich auch noch goldene Birkenblätter. 

Nun nimmt der November so langsam wieder seinen Abschied und die leuchtenden Adventstage stehen bevor, ein wahrer Lichtblick, wenn wir hier oben am Wohnzimmerfenster unserer Redaktionsräume gucken und die schönen Lichter alle wieder bestaunen können. 

Zaghaft erst, 

aber alsbald in voller Pracht in fast allen Fenstern

Frau Chefredakteurin hat dabei wieder den Zoom der neuen Kamera ausprobiert und ist schon mal zufrieden mit dem Ergebnis, daß so ein bissel „nebenher“ erledigt wurde, heißt, da läßt sich noch einiges verbessern. Learning by doing! 

Lichtblicke, das sind auch schöne Dinge, die man macht, so zum Beispiel kochen, und da schulde ich euch noch einen Lichtblick, nämlich die Fotos von unserem Thailändischen Chicken-Curry mit Kokosmilch nach Grafschafter Art, voilà:

dazu gab es Reis:

Das war so lecker, als Wintergericht wärmstens zu empfehlen, denn es wärmt, lach! 

Kommen wir nun zu einer kleinen Kerzenauswahl aus den Redaktionsräumen, wir hatten ja oben schon das Gesamtbild

samt unserem hier momentan jeden Abend leuchtenden Teelicht-Vogelhaus! 

Den heurigen Adventskranz zieren echte Wachskerzen mit Batterie

die aber wahrscheinlich noch ihren Standort wechseln werden, Frau Chefredakteurin war mal wieder, wie ihr Vater das immer so treffend bezeichnet hat, eine „Klüngelfutt“, der Adventskranz wird heute noch fertiggestellt und dann fällt die Entscheidung für oder wider dieser Kerzen. 

Duftkerzen, marmoriert, die ein Tablett auf dem Wohnzimmerschrank zieren

und im Hintergrund ganz rechts ist eine neue Errungenschaft sichtbar, die uns mittels eines ganz lieben Adventspäckchens von Kristina mit Rani und Fleckchen erreichte:

Eine Adventskerze, in 24 Abschnitte zum leuchten eingeteilt:

Können wir auch bald anzünden, denn der 1. Dezember ist nicht mehr weit, und damit ihr euch gleich alle mitfreuen könnt: Es wird auch heuer wieder einen Adventskalender im Grafschafter Wochenanzeiger geben, das ganze Redaktionsteam fand, daß es gerade in diesem Jahr wieder so nötig ist, ein bissel Freude, Licht, Wärme und Wohlbehagen zu unseren Lesern zu bringen. Und wir hoffen alle sehr, daß uns auch in diesem Jahr wieder was einfällt, um 24 Türchen zu füllen. 

Hübsche Glasteelichter werden auch wieder leuchten in den Redaktionsräumen, und das Teelicht-Vogelhaus

bekommt dann einen ganz besonderen Platz, aber das wird noch nicht weiter verraten, wie gesagt, wir müssen wieder 24 Türchen befüllen! 😊

Nun haben wir noch eine ganz besondere Kerze für euch, die hat eine lustige Geschichte

diese Kerze in einer Vase mit Papierblüte, von uns auch „hängende Kerze“ genannt, war ursprünglich mal eine Dreierkerze, also unten eine Kerze, aus der die drei anderen mit Docht entsprangen, hat mir eine Freundin vor etlichen Jahren mal aus Dänemark mitgebracht. Sie stand in eben dieser Vase als Kerzenständer im Wohnzimmerfenster, leider auch in einem sehr heißen Sommer mit hoher Sonneneinstrahlung durch die Doppelfenster, ich glaub, den Rest kann sich jetzt jeder schon denken: Genau, sie wurden in der Sonne weich und flossen elegant über den Rand der Vase, wo sie dann später wieder erstarrten! Ja, und so hab ich sie dann einfach gelassen, als ein ganz besonderes, von der Natur geschaffenes Kunstwerk! 😂

Beim fotografieren unserer Kerzen gab es übrigens ein neugieriges kleines Kätzchen, guckt:

Und so beginnt sie nun heute wieder, die Adventszeit, die Zeit der Kerzen, in diesem Jahr wieder so sehnsüchtig und hoffnungsvoll erwartet und nun schon wieder so überschattet von den sich überschlagenden schlechten Nachrichten der Pandemie. Den Titel unserer heutigen Sonntagsausgabe setzt die zweite Zeile dieses Adventsliedes fort „…..sagt allen: Fürchtet euch nicht!“ Das ist wahrlich nicht leicht in diesen Tagen, aber was wäre euer Grafschafter Wochenanzeiger wert, wenn er es nicht, getreulich dem Motto von Mimi in heaven, versuchen würde, und so haben wir uns einen Engel bestellt

der uns in unseren Redaktionsräumen die erste Kerze zum heutigen Adventssonntag anzündet, als frohes und Mut machendes Licht für uns, für euch, für alle, die reingucken und lesen, als Hoffnungszeichen für wieder kommende leuchtende und bessere Tage und Zeiten.

Ein Licht, das glänzt

und seine Umgebung in den Glanz einbezieht, ein Licht, das die dunkelsten Räume erhellt

und die Hoffnung auf den immer wieder grünenden Baum des Lebens trägt, das in kalter Winternacht

ein Ort der Zuflucht ist für Mensch und Tier. 

Zum Schluß unserer heutigen Sonntagsausgabe zum 1. Advent haben wir nun noch was schönes für auf die Ohren für euch, einmal das titelgebende Lied

und einmal nur als Klavierbegleitung, falls ihr einfach selber singen wollt:

Und dann noch unser Lieblings-Adventslied, immer in der gleichen Fassung, trotzdem noch mal der Hinweis, bitte den Text zu lesen, der bei „mehr anzeigen“ drunter steht: „Das Licht einer Kerze“

Und damit wünschen wir euch allen einen schönen, lichten, kerzenerhellten 1. Adventssonntag, bewahrt euch Glaube, Liebe, Hoffnung und Vertrauen, bleibt oder werdet gesund, allen, die es brauchen, Mensch oder Tier, sind hier alle Daumen, Pfoten und Tatzen fest gedrückt 🙏🍀🍀🍀❤❤❤ paßt alle gut auf euch auf und freut euch trotz allem auf die kommende Adventszeit. Das wünscht euch von ganzem Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia  

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Essen ist fertig! 🐦🏠🍽🍷

Winterliche Spatzen-Bitte

Insbesonders, hochverehrter Mensch,
du siehst, die Zeit ist wetterwend’sch,
der Schnee liegt hoch, kalt weht der Wind,
das Vöglein darbt mit Weib und Kind.

D’rum bitt‘ ich auch in diesem Jahr,
Du wolltest uns’rer nehmen wahr
und spenden, was an Korn und Spelt
von deinem reichen Tische fällt.

Jed‘ Krümchen nehmen wir voll Dank,
und sind an Zwitschern und Gesang
dereinst in holder Sommerzeit
zu jedem Gegendienst bereit.

Beauftragt vom beschwingten Chor,
trug ich dir dies geziemend vor;
nun öffne deines Mitleids Schatz!
Ergebenst: Dein getreuer Spatz!

(Richard Schmidt-Cabanis, 1838 – 1903, deutscher Schauspieler und Schriftsteller)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, da haben wir heute wieder eine feine Gemengelage in unserer Sonntagsausgabe für euch, wir hatten viel Spaß bei unserer freitäglichen Redaktionssitzung, die Bärchen und ich, denn unter dem Titel „Essen ist fertig!“ gibt es jetzt Futter! Futter für die Vögel, Futter für die Menschen, Futter für die Augen und für die Seele! 

Fangen wir mal mit dem Futter für die Vögel an, denn am Freitag, am 19. November, war der Gedenktag der Heiligen Elisabeth, und mit diesem Tag beginnt traditionell die Winterfütterung der Vögel und das Wiedereinrichten ihrer Futterplätze. St. Elisabeth war als sehr mildtätig bekannt, daher eben auch der Brauch, an ihrem Namenstag der Notleidenden zu gedenken, und eben auch der Tiere, so entstand der Brauch, mit der Winterfütterung der Vögel am Elisabeth-Tag zu beginnen.

Da war mein Redaktionsteam natürlich gleich Feuer und Flamme, also alle Mann/Frau/Bären in die Küche, Utensilien für die Fütterung der Raubtiere…..äääääh, Vögelchen säubern und bereitstellen. 

Das feine Western-Vogelhäuschen ist natürlich wieder mit von der Partie

Die hübsche Futterdose haben wir mal von Werner/Vogelknipser bekommen, sie kommt natürlich auch wieder zum Einsatz. 

Nach getaner Arbeit hat mein Redaktionsteam hier noch begeistert unser Archiv nach Einträgen zur Vogelfütterung durchforstet, ist fündig geworden und macht euch nun mal eine kleine Galerie davon:

Was hatte Mimi in heaven immer für ein zwiespältiges Vergnügen, wenn der Dosenöffner die Piepis draußen wieder versorgt hat und sie vor der geschlossenen Balkontüre dem Treiben draußen zugucken konnte, einesteils knurrte die Jägerin ihn ihr, anderenteils freut sie sich an der Freude von Frauchen. Nun können die Bären wieder gucken, wenn alles fertig eingerichtet ist, kommen auch noch neue Bilder, und wir wollen auch wieder neue Vogelfutterkuchen backen wie anno dunnemals, wißt ihr noch? 

Ganz besonders glänzende Augen hatte mein Redaktionsteam bei all den schönen, meist aus Servietten hergestellten Bildern von den Vögeln bei der Fütterung im Winter im Archiv, da wollten sie natürlich auch davon noch eine kleine Galerie, also büdde schön:

Gemäß unserer oben angegebenen Futterliste kommen wir nun zu dem Futter für Menschen, die Frau Chefredakteurin hat mal wieder ein Sonntagsmenü mit einem Gewürztütchen aus dem letztjährigen Gewürz-Adventskalenders geplant, das möchten wir euch nicht vorenthalten: 

Die Zutaten:

und das Gewürz:

plus Ingwer, Kurkuma und Kreuzkümmel. 

Thailändisches Chicken-Curry mit Kokosmilch nach Grafschafter Art:

  • 500 g Hähnchenbrustfilet
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Zucchini
  • rote, gelbe und grüne Paprika
  • 2 EL Kokosöl
  • 500 ml Kokosmilch
  • 1 kl. Löffelchen Sambal Oelek
  • 1/2 Limette gepreßt
  • Salz, Pfeffer, Gewürz thailändisches Curry, Ingwer, Kurkuma, Kreuzkümmel

Hähnchenbrustfilet in große mundgerechte Würfel schneiden. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Kokosöl in einer großen Pfanne erhitzen. Filet salzen, dann von allen Seiten circa 10 Minuten braten, dabei regelmäßig wenden. Zwiebel und Knoblauch hinzufügen und weitere 2-3 Minuten garen. Zucchini und Paprika gewürfelt und in Streifen dazu geben und kurz mit schmoren lassen. Kokosmilch, Sambal Oelek und Limettensaft in die Pfanne geben. 5-10 Minuten einköcheln lassen, dann mit Salz, Pfeffer, dem thailändischen Gewürz sowie Ingwer, Kurkuma und Kreuzkümmel abschmecken. Als Beilage Reis dazu. 

Liest sich doch sehr lecker, oder? Die ganze Redaktion ist sehr gespannt, wie es schmeckt, und Bilder vom fertigen Gericht werden ebenfalls nachgereicht. 

Weiter geht es in der Futterliste mit dem Futter für die Augen und die Seele, als da wären:

Bilder von unserem Weihnachtskaktus, der heuer wieder so schön blüht:

Erinnert ihr euch noch an unser Weihnachtslämpchen in der Küche, das seit November 2019, genau seit dem 25. 11. 2019, jeden Abend in die Grafschaft leuchtet, treulich durch die ganzen Pandemie-Zeiten? Es leuchtet immer noch, immer noch mit der selben Batterie:

Ich hab noch nie so ein treues Kerzchen gehabt!

Auf Balkonien ist noch alles herbstlich dekoriert, dazu gehört unsere große Sonnenblume, die dazumalen, als Mimi noch lebte, hier gegen Ende November nach einem ähnlich tristen wie dem heurigen so sehnsüchtig ins Wohnzimmer guckte

Damals, im November 2019 sagte Mimi in heaven dazu: „Frau Chefredakteurin, guck mal, die arme Sonnenblume, sollen wir sie nicht endlich reinholen?“ 

Das macht die Sonnenblume heuer auch schon wieder, aber sie muß noch bissel warten, nächste Woche darf sie dann wieder ins warme und trockene mit all ihren restlichen Herbstgefährten. 

Denn heute ist erst der letzte stille Feiertag, der Ewigkeitssonntag, angesichts der ohnehin schon wieder so traurigen und anstrengenden Entwicklung der Corona-Lage haben wir bewußt auf einen besonderen Eintrag dafür verzichtet, aber mit einer kleinen Bildergalerie wollen wir für diesen Tag und dem Gedenken unserer lieben Vorausgegangenen, Menschen oder Tiere, doch ein wenig innehalten: 

Einen schönen Musikbeitrag hätten wir zu diesem stillen Sonntag auch noch, vielleicht gefällt er euch so gut wie uns: 

Damit wären wir nun so langsam wieder am Ende unserer heutigen Sonntagsausgabe, einen haben wir aber noch zur Lage der Nation, den können wir nicht für uns behalten, mein Redaktionsteam und ich, haben wir neulich für Facebook entworfen:

Und damit wünschen wir unseren lieben Lesern alle einen schönen, entspannten und gemütlichen Sonntag, paßt alle ganz besonders gut auf euch auf, bleibt alle gesund oder werdet es, für alle, die es brauchen, Mensch oder Tier, sind Daumen, Pfoten und Tatzen hier fest gedrückt 🙏🍀🍀🍀 behaltet euren Humor, der ist in diesen Zeiten ganz besonders wichtig, und kommt alle gut durch die wieder so furchtbar anstrengende Zeit. Und startet gut wieder in die neue, bereits die letzte vollständige Novemberwoche! Das wünscht euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia

Habts fein! Das erste Adventslicht ist schon in Sicht! 

Grafschafter Wochenanzeiger – „Leuchtende Tage…..“🍁☀

…..nicht weinen, daß sie vorüber, lächeln, daß sie gewesen!“

Zorn

Beschüttet mich mir eurem Haß und Spotte
und scheltet und verdammt: Ich trag‘ es gern;
doch meiner Seele Heiligtum und ihrem Gotte,
unfreundliche Bedränger, bleibet fern!

Ja, raubt sie mir, des Lebens schönste Stunden,
zerstört, was ihr nicht kennt: ein heißes Glück;
jedoch vor dem, was ich so wahr empfunden,
verstummt und weicht gesenkten Blicks zurück!

Ich will sie freudig tragen, all die Schrecken,
die mir gescheh’n nach eures Willen Lauf,
doch wagt ihr’s, lästernd meinen Zorn zu wecken:
Erbebt! Denn mit ihm steht die Rache auf!

(Therese Dahn, geb. Therese von Droste-Hülshoff, 1845 – 1929, Nichte der Annette von Droste-Hülshoff, deutsche Schriftstellerin)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, wir, mein Redaktionsteam und ich, fürchten, wir haben euch mit Titel und Gedicht der heutigen Sonntagsausgabe wohl wieder ein wenig verwirrt. Wie passen leuchtende Tage und Zorn zusammen? Relativ leicht: Die leuchtenden Tage des Herbstes gehen zu Ende, der graue November macht sich mehr und mehr breit, die bunten Blätter der Bäume, die so ein wunderschöner Anblick wieder waren, fegt der Wind von den Ästen

die Adventlichter müssen noch ein wenig auf sich warten lassen, die stille, trübe Zeit des Jahres bricht herein. Das ist jedes Jahr wieder ein sanfter, stiller Abschied und der Lauf der Zeit, die am Ende wieder in den Anfang geht, wie reimt sich das mit Zorn? 

Weil in diesem Herbst mal wieder nicht nur die leuchtenden Tage einer Jahreszeit sich verabschieden, sondern auch wieder und zum wiederholten Male die leuchtenden Tage einer Hoffnung, dem kleinen, heißersehnten Licht am Ende eines Tunnels. Das wenigstens ein wenig in Schach gebrachte Corona-Virus verbreitet sich derzeit wieder rasant, die Lage wird wieder explosiver und unübersichtlicher, und die frohe Hoffnung auf einmal wieder einen entspannteren Herbst/Winter und im Wortsinne frohe Advents- und Weihnachtstage schmilzt dahin wie Schnee in der Sonne. Und hier beginnt der Zorn: Zorn auf Menschen, die wider alle Vernunft blindlings einem Haufen völlig Verblendeter hinterher rennen und wirklich und wahrhaftig im 21. (!!!!!) Jahrhundert Impfungen und die damit verbundene Möglichkeit, Menschenleben zu retten, als Teufels- und Hexenwerk bezeichnet, gleichzeitig aber die Dreistigkeit besitzen, die vernunftbegabten dieses Landes als neue Inquisition zu bezeichnen, weil diese ihnen nunmehr die Konsequenzen ihres unsolidarischen Verhaltens aufzeigen, nach meiner Meinung nach viel zu großer Langmut mit denen, die stets geradezu hysterisch „ihre“ Freiheit mit allen Mitteln einfordern und damit auf der der anderen gnadenlos herumtrampeln! 

Was ist eine Freiheit wert, die keine Verantwortung trägt?

Und Zorn allwieder mal auf die Politik, die sich halbherzig da durch lavriert, die sich nicht traut, klare Kante zu zeigen zum Wohle aller, weil man ja Wählerstimmen verlieren könnte. Die „Ampel“ kann/will noch nicht, die alte noch existierende Regierung will überhaupt nicht mehr? Das, was derzeit in der Politik in Sachen Corona und Pandemiebekämpfung läuft, hat meine Oma früher immer so herrlich treffend mit dem Satz definiert „raus ausse Kartoffeln, rinn inne Kartoffeln“! Bei solchem Larifari darf man sich nicht wundern, wenn man keinen Blumenpott mehr gewinnt, nicht beim Impfen, nicht bei den Regeln, nicht bei der Vernunft! Ich könnte jetzt seitenlang Beispiele anführen, welch unerträgliches Hickhack das alles ist, kurzes Stichwort bloß: 11.11. Karneval!!! aber ich mag nicht mehr, auch meine Langmut hat ihre Grenzen, auch meine Reserven sind irgendwann erschöpft, ich bin nur noch wütend und zornig, und das mußte hier mal wieder gesagt werden und raus und so erklärt sich letztlich auch das Gedicht! Es ist mitunter zum verzweifeln, und gerade das möchte ich nicht, nicht als Person, nicht als Chefredakteurin unserer kleinen, positiven Zeitung, und deshalb der Titel der „Leuchtenden Tage“! 

So haben mein Bärenteam und ich euch heute wieder eine Sonntagsausgabe auf den Frühstückstisch gelegt, die die leuchtenden Tage thematisieren wird, über deren Abschied man doch oft auch weint, aber die einem in der Erinnerung an ihre gewesene Schönheit auch wieder zum lächeln bringen. 

Die des Herbstes, wir haben mal wieder das Archiv bemüht für eine Galerie der schönen Herbsttage

die der Sonnenuntergänge in der Grafschaft gerade in den letzten Tagen wieder

und die des Mondes und der Sterne in der nächtlichen Grafschaft

Leuchtende Tage in den stillen Tagen des Novembers in Erinnerung an all unsere Lieben, Mensch oder Tier, die uns vorausgegangen sind und an dir wir innig denken, wir auch in diesem Jahr besonders an unsere Mimi in heaven

mit dem leuchtenden Engel in ihrem Brotkasten. 

er schickt seine Grüße himmelwärts. 

So sieht das nächtens dann aus beim Blick durch die Balkonientür. 

Mimi in heaven hat kürzlich wieder ein Mitglied ihrer tierischen Freundesliste auf ihrer Wolke ☁ und ihrem Stern ⭐ willkommen geheißen, Chica, geliebte Katze unserer Leserin Eva, hat am 8. November ihren Weg über die Regenbogenbrücke angetreten. Wir waren alle sehr traurig in unserer Redaktion und fühlen so sehr mit Eva mit, der wir viel Kraft wünschen in den nun so besonders traurigen Novembertagen. Niki, die langjährige Gefährtin von Chica, wird er da sicher ein Trost sein und ihr Frauchen trösten wollen, auch wenn sie selbst ihre Freundin bestimmt sehr vermißt. Alles Liebe und Gute für euch beiden, wir sind in Gedanken bei euch.

Wir haben bezüglich leuchtender Tage noch ein bissel in unseren Redaktionsräumen gekramt und zeigen euch nun die Bilder, die wir so ganz spontan erstellt haben, da kann man dann immer recht gut die Brücke mit schlagen, die nach traurigen Nachrichten wieder ins profane Alltagsleben führt:

So zum Beispiel unsere Sonnenblumenkarte, die wieder aufgestellt worden ist in den Redaktionsräumen. 

Edelsteinherzen, wir haben nicht nur ein Herz für euch alle!

Besonders schön natürlich in Verbindung mit Eisbären wie hier dieser drolligen Karte, die wir so lieben und dieser Eisbär hier drunter

wird nun bald wieder in der Adventszeit leuchten. 

Apropos Adventszeit, wir haben schon eine feine kleine geschenkt bekommene Adventsdeko von unserer Leserin Liv in den Redaktionsräumen hängen, bissel was zum vorfreuen schon:

Knuffig, oder? 

Im November kann man Engel gut gebrauchen (natürlich nicht nur im November!) und so hat der unsrige auch mal wieder aufs Bild gewollt:

Er wünscht euch allen einen guten November. 

Es erreichte uns auch wieder bildliche Post aus Kölle, die Kinder haben ja um die neue Wohnung rum es auch wieder so schön mit der Natur und deshalb naturgemäß auch mit den Vögeln, Björn sind mal wieder feine Schnappschüsse auf bzw. von Balkonien dort gelungen:

Ein Greifvogel, welcher konnte ich nicht bestimmen, aber ich glaube, beim nächsten Bild kann uns da bestimmt BrigitteE helfen?

Ich bin sehr gespannt. Beim nächsten Bild ist der Vogel bissel kleiner, lach, aber nicht minder schön:

Ich nehme mal an, die Kinder werden wohl auch Winterfütterung der Vögel auf Balkonien machen, da bin ich sehr gespannt, was da dann alles vertreten sein wird von unseren gefiederten Freunden. Natur vor der Haustüre ist was wirklich schönes. 

Mit leuchtenden Tagen tut man ja was für die Seele, Essen und trinken hält Leib und Seele zusammen, und so hätten wir hier jetzt auch noch was kulinarisches, denn wir haben am letzten Wochenende die Gemüsepfanne mit Kartöffelchen von BrigitteE’s Rezept in ihrem Blog nachgekocht, guckt:

ab in den Backofen und kurz vor Schluß hab ich da, weil noch vorhanden und es mir lecker erschien, frisch geriebenen Parmesankäse drüber gehobelt, läcka, sag ich euch! 😋

Leuchtende Tage brachte auch der Martinstag, da ich kurz abends an dem Tag unterwegs war weiß ich, daß die Grafschafter Schule gezogen ist, leider hab ich sie aber nicht ziehen sehen, weil der Weg hier nicht mehr vorbei führt, aber ich hab mich sehr für die Kinder gefreut. 

So, und da waren wir nun bei Lichtern und Laternen, dann kommen wir doch mal zu diesem Bild hier

mein vermutetes Polarlicht. Ich hatte das Bild nun tatsächlich an Sven Plöger geschickt und habe, wie passend, gerade zum Wochenende jetzt Nachricht von ihm bekommen, in der er mir bezüglich der Farbe, die mich verunsichert hatte, folgendes mitteilt:

„Bei Polarlichtern werden Sauerstoff- oder Stickstoffmoleküle durch den Sonnenwind angeregt, und der Teilchenstrom folgt dem Erdmagnetfeld. Beim Zurückfallen des Elektrons auf das ursprüngliche Energieniveau wird Licht ausgestrahlt. Findet der Prozess mit Sauerstoff in etwa 100 Kilometern Höhe statt, leuchtet das Licht grün, in 200 km Höhe leuchtet es rot. Wird Stickstoff angeregt (dafür ist sehr viel Energie nötig und es ist entsprechend selten), leuchten die Polarlichter violett.“

Somit kann ich also wohl wirklich davon ausgehen, daß ich ein Polarlicht „erwischt“ habe, freu, freu! 

Zum Abschluß für unsere heutige Sonntagsausgabe habe ich natürlich mal wieder nach einem Lied von Reinhard Mey gesucht und dabei erfahren, daß die für dieses Jahr geplante Tournee abgesagt worden ist, das ist ja eigentlich traurig, aber für mich hat es ein bissel was „leuchtendes“, denn die Tournee war ausverkauft in diesem Jahr und ich leider nicht schnell genug dabei für Karten für meine Heimatstadt hier, so hab ich nun wieder eine Chance, hoffe ich. Denn die Tournee soll im nächsten Jahr dann stattfinden. 

Schade …

Und deshalb gibt es hier jetzt das Lied von Reinhard Mey, das zum Tourneeprogramm gehörte und auch irgendwie zu unserer Sonntagsausgabe paßt: „Ich liebe das Ende der Saison -„

Es mag sein, daß ihr es nicht hier direkt hören könnt, sondern nur über Youtube, aber das kennt ihr ja schon. Es lohnt sich wieder! 

Ja, gerade beim einstellen schon gemerkt, es ist nur über Youtube zu hören, also einfach anklicken! 

https://genius.com/Reinhard-mey-ich-liebe-das-ende-der-saison-lyrics

Da sind wir nun am Ende unserer heutigen Sonntagsausgabe und hoffen sehr, daß es euch allen wieder gefallen hat. Und wünschen euch einen wunderschönen, leuchtenden Sonntag, paßt alle ganz besonders gut auf euch auf in diesen Tagen und bleibt gesund!!! 🙏🍀🍀🍀 Den Kranken unter uns wünschen wir von Herzen gute Besserung und für alle, die es brauchen, Tier oder Mensch, sind hier wieder alle Daumen, Pfoten und Tatzen im Dauereinsatz! Laßt euch nicht unterkriegen, verliert den Mut nicht, den Glauben, die Liebe und die Hoffnung…..und den Humor! Nützt ja nüscht, den Kopp in den Sand zu stecken, knirscht bloß zwischen den Zähnen und piekt in den Augen! Alles Liebe und Gute für euch alle wünscht euch euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia  

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – die drei „H’s“ in den Redaktionsräumen 🎃🍁⛅

Novemberabend

Novemberabend kühlt und feuchtet.
Die Ferne stirbt in Dämmerduft.
Mit mattem Blinzeln nur durchleuchtet
ein Stern die nebeltrübe Luft.

Gedämpfte Glockenlaute beben
weich summend über Stoppelfeld.
Aus Wiesenniederungen heben
sich dunkle Massen in die Welt.

Ein alter Pflüger mit dem Pferde
zieht müde heim; die Pfeife glimmt.
Vom Schäferhund umtummelt, schwimmt
mit Blöken dorfwärts eine Herde.

Mit qualmigdunkler Röte säumt
der Himmel sich. Großleuchtend taucht
der Mond empor … Die Landschaft träumt –
von Ruhesehnsucht überhaucht.

(Bruno Wille, 1860 – 1928, deutscher Prediger, Journalist und belletristischer Schriftsteller)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, da liegt sie nun wieder vor euch auf dem Frühstückstisch, die erste November-Sonntagsausgabe von eurem Grafschafter. Und die ganze Redaktion freut sich auf die Fragezeichen in euren Augen: Was sind denn bloß die drei „H’s“ in den Redaktionsräumen??? Gemach, gemach, wir werden euch gleich alle aufklären 😉🤭!

Der vor allem von der Frau Chefredakteurin so ungeliebte November ist nun schon eine Woche alt, und er führte sich wirklich standesgemäß und typisch ein: Bonjour, Tristesse, grau, naß, kalt, Wind und Regen! All die hübschen bunten Herbstblätter fliegen derzeit nur so vom Baum, na, und die Lage in deutschen Landen ist derzeit auch wieder eher novemberig-düster statt oktober-goldig! Da dachten wir uns in unserer freitäglichen Redaktionssitzung, wir brauchen mal wieder viele schöne, bunte Bilder, um die Stimmung zu heben und zur Prophylaxe gegen den Novemberblues. 🌧 Und so präsentieren wir euch nun hier die gesammelten drei „H’s“ aus den Redaktionsräumen, als da sind: Halloween-Nachlese, Herbstdeko und Himmelserscheinungen!

Wir haben es uns an Halloween noch richtig gruselig-gemütlich gemacht in den Redaktionsräumen, am Fenster leuchteten die kleinen Kürbisköppe

am Kamin der große!

Schön schaurig, oder? 👻🎃 Das fand unsere Martinsgans auch!

Beleuchtete Redaktionsräume, meine Redaktionsmitglieder waren begeistert!

Ebenso wie alle anderen Bären und sonstiges plüschiges Getier, das hier sein Zuhause hat. Luzia war besonders erfreut, denn all die vielen Kerzen ließen ihr Fell glitzern, was sie ja ganz besonders liebt.

Natürlich war auch unsere Mimi in heaven wieder mit von der Partie, liebte sie doch die Halloweenfeiern hier immer ganz besonders.

Ihr treuer Plüschgefährte zu Lebzeiten, ihr Tom Tatze

hatte es sich in Mimis Hängematte mit allen Wollmäusen und Rufus, der Häkelratte, gemütlich gemacht.

Das hat Mimi in heaven bestimmt sehr gefreut. Auf ihrem Trinktischchen leuchtete das schöne Teelicht-Vogelhaus

und auch ein UFO war wieder in den Redaktionsräumen gelandet, ihr erinnert euch sicher noch alle an den Januar 2019, als wir das erste in unseren Räumen begrüßt haben

heuer strahlte es in herbstlichem Glanz.

Unser feines rundes Glaskerzchen hat uns da wieder viel Freude gemacht beim fotografieren!

Schön eingebettet in die Glasvase mit Ständer, an dem wir buntes Herbstlaub befestigt haben.

Aber das zeigen wir noch bei der Herbstdeko!

Lecker Essen war auch wieder angesagt

die Beilagen zum Kesselskuchen, Dinkelbrot mit Schmalz, Hochzeitssuppe und Krabben in Knoblauchsahne. Und Rotwein!

Kommen wir nun zur endlich erfolgten Herbstdeko in den Redaktionsräumen:

Küchenfenster im dämmern

und mit voller Blitzlichtbeleuchtung:

Der Kamin im Redaktionsbüro ist auch wieder herbstlich geschmückt

mit unseren Redaktionseulen, Eulalia oben, Eusebia rechts und einem feinen Eulen- respektive Uhu-Mann, links im Bild, der sich vor längerer Zeit den weiblichen Eulen zugesellt hat und von uns Urs getauft wurde, paßt doch fein zu einem Uhu, oder? Natürlich ist auch unsere Steinfledermaus wieder dabei!

Abends mit Blitzlicht fotografiert! Es ist wieder Kaminzeit!

Der Landeplatz von unserem UFO

mit buntem Laub geschmückt, das sieht wieder so gemütlich aus.

Im Flur vor den Redaktionsräumen leuchtet es auch wieder

an dem selbstgebastelten Bild steht wieder ein orangefarbenes, elektrisches Teelicht

Der Kerzenkranz unten ist auch wieder herbstlich geschmückt.

Und ein herbstlicher Schmuck stellt sich in jedem Jahr ganz von alleine ein in den Redaktionsräumen, nämlich unser Weihnachtskaktus

der wieder feine Blüten angesetzt hat, auf die ich mich sehr freue!

Wenn sie geöffnet sind, dann sagen wir in Form von Bildern Bescheid! Weitere natürliche Herbstdeko sind die trotz heftig rieselnder Blätter immer noch so schönen bunten Bäume vor dem Eulennest

War in diesem Jahr wieder eine Freude, der Indian-Summer rund ums Eulennest in unserer Grafschaft.

Mein Lieblingsbaum nach hinten zur Burg Lirich raus, die Goldtaler-Birke mit der dunklen Tanne.

„Rote Blätter fallen…..“

So kommen wir hier nun zum dritten „H“, den Himmelserscheinungen, da gab es auch wieder viel zu bewundern.

Herbstlich scheidendes Licht

Abendstimmung im stürmischen Herbst, und wenn ihr jetzt bei den beleuchteten Fenstern unserer grafschaftlichen Nachbarschaft den schönen roten Stern vermißt, der sonst um diese Zeit doch meist schon leuchtete: Da sind wir traurig, der hübsche Stern, auf den ich jedes Jahr gewartet habe, ist wohl umgezogen! Schade!

Unser Birkenpferd Hoppriel geht schlafen!

Und nun hab ich noch was von Freitagnacht, es wurde doch gesagt, man könne in den letzten Tagen auch in unseren Breiten Polarlichter sehen, und nun guckt euch das an:

Das ist mitten in der Nacht, nicht abends, könnte das wirklich ein Polarlicht sein? Bissel später war es so:

Also definitiv KEIN Sonnenuntergang, dafür war es viel zu spät. Ich hab die Bilder bewußt nicht aufgehellt.

So, ihr lieben Leser alle, da sind wir nun wieder am Ende unserer Sonntagsausgabe angelangt, zum Schluß haben wir noch was schönes, von dem wir meinen, daß es gut in die wieder so angespannten Zeiten paßt. Erinnert ihr euch noch an den Besuch von Papst Benedikt XVI. zum Weltjugendtag im August 2005 in Köln? Da lebte meine Mama noch und wir haben zusammen den wunderschönen Abschlußgottesdienst am Fernseher verfolgt, vor ein paar Tagen kam in irgendeiner Fernsehsendung ein Beitrag davon und es gelang mir ganz spontan, dieses Bild vom Fernseher abzufotografieren, im Augenblick des auslösens hat sich der Papst wohl gedreht, und das ergab dieses Bild:

Ich finde es wunderschön, und ich erinnere mich noch so gerne an all die herrlichen Lichter der Kerzen, und so haben wir uns bei unserer Redaktionssitzung gedacht, wir stellen das Bild hier ein als Segen und zum Mut machen für uns alle!

Bleibt gesegnet und gesund, habt alle einen schönen Sonntag, allen Kranken wünschen wir von Herzen gute Besserung und für alle, die es brauchen, Tier oder Mensch, sind hier alle Daumen, Pfoten und Tatzen fest gedrückt 🙏🍀🍀🍀 laßt euch nicht unterkriegen und bewahrt euch Mut, Vertrauen und Humor, letzterer ist ganz besonders wichtig! Das wünschen euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia

Habts fein!