Grafschafter Wochenanzeiger – Rosenzeit 🌹🌹🌹

Wunderliches Wort: Die Zeit vertreiben!
Sie zu halten, wäre das Problem.
Denn, wen ängstigts nicht: wo ist ein Bleiben,
wo ein endlich Sein in alledem? –

Sieh, der Tag verlangsamt sich, entgegen
jenem Raum, der ihn nach Abend nimmt:
Aufstehn wurde Stehn, und Stehn wird Legen,
und das willig Liegende verschwimmt –

Berge ruhn, von Sternen überprächtigt; –
aber auch in ihnen flimmert Zeit.
Ach, in meinem wilden Herzen nächtigt
obdachlos die Unvergänglichkeit.

(Rainer Maria Rilke, 1875 – 1926, österreichischer Erzähler und Lyriker, Aus dem Nachlaß des Grafen C. W.)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, da haben wir doch mal wieder lange hin und her überlegt in unserer freitäglichen Redaktionssitzung, was wir denn wohl unseren Lesern zur heutigen Sonntagsausgabe bieten könnten. Nachdem am letzten Wochenende endlich die ersehnte Nachricht der Kinder eintrudelte, daß der Corona-Test meiner Schwiegertochter wieder negativ ist und im Laufe der darauffolgenden Woche sich auch alle Unbilden der Erkrankung wie der Verlust des Geschmackssinns verflüchtigt hatten, mußte vor allem die Frau Chefredakteurin erst einmal wieder langsam in die Entspannung kommen. Wie so oft in meinem Leben hab ich das mit einigen schon länger mal anstehenden Arbeiten in den Redaktionsräumen gemacht, tätig werden löst immer am besten den aufgebauten Druck. Leider war da aber so gar nichts oder zumindest noch nichts geeignetes für unsere Sonntagsausgabe bei, also haben wir bei unserer Redaktionssitzung wieder einmal unser Archiv bemüht und sind auch fündig geworden. Der Mai nimmt nun auch so langsam seinen Abschied, in etwas mehr als einer Woche ist er wieder Geschichte, dann folgt der Juni und mit ihm der Sommer, und somit kommt hier heute wieder einmal ein Lieblingsthema der Frau Chefredakteurin aufs Tapet: Rosen! 🌹🌹🌹 Heiß geliebte Lieblingsblume, vielfach vertreten in unseren Redaktionsräumen, oft fotografiert oder entsprechende Themen mit schönen Bildern verziert, wir hoffen, ihr habt Freude an einem sonntäglichen Rosenbukett. 

 

Mit diesen Bildern habe ich im Jahre 2012 die ersten Rosenbilder ins Blögchen eingeführt, und einige meiner älteren Leser (älter im Sinne von schon lange hier dabei! 😊) erinnern sich sicher noch an meine begehrte Deko für meinen PC:

Und an das Rosenbild, mit dem ich viele Sommereinträge für meine Storm-Zeit verschönt habe:

Und Mimi in heaven wollte dann natürlich auch gleich ein Rosenbild von und für sich, das war ihr erstes im Blögchen dazumalen:

Da war sie so stolz drauf! Später war ihr Kleiderschrank dann mit solchen Bildern reich bestückt. 

Und wir machen mal eine kleine Galerie der schönen Bilder, die wir im Archiv schon alle für Rosen-Einträge zusammengeklaubt haben: 

Eines meiner Lieblingsbilder mit Rosen ist dieses wunderschöne Gemälde

Man kann sie doch förmlich riechen, nicht wahr, Sommer-Idylle! 

Rosenpracht aus der Grafschaft und den Redaktionsräumen

Auch getrocknet sind Rosen noch zauberhaft. 

Was wunderbar zu Rosen paßt, kulinarisch und optisch: 

Erdbeeren und Lavendel! 

Natürlich beherbergen die Redaktionsräume auch Deko mit Rosen:

Und ganz alte Handy-Fotos, das Handy hat leider kein Übertragungskabel mehr, deshalb ist die Qualität grottig, weil abfotografiert, aber es ist die schöne gelbe Rose, die ich mal auf Balkonien hatte, dunkelgelbe Knospen, hellgelb beim aufblühen und einen Duft nach ganz zart Zitrone, wundervoll! Leider ist sie mir an Mehltau eingegangen. 

Nun haben wir noch was für auf die Ohren für euch, musikalische Rosen, wir hoffen, ihr mögt auch die! 

Ach, und übrigens: Über das Gedicht gewundert eingangs, das mit Rosen ja eigentlich nichts zu tun hat? Frau Chefredakteurin hatte es vor einiger Zeit schon gefunden, es entspricht der Zeit, ihrem Gefühl…..und den Rosen! ,,,,, „Ach, in meinem wilden Herzen nächtigt obdachlos die Unvergänglichkeit.“ Auch Rosen möchten sicher unvergänglich bleiben in all ihrer Schönheit. Und im menschlichen Herzen wohnt die Sehnsucht nach der Unvergänglichkeit von vielem, von Glück, von Zeit, von vor allem unbeschwerten, glücklichen Zeiten. 

Und damit sind wir nun am Ende unserer heutigen Sonntagsausgabe angelangt, wir wünschen euch allen einen wunderschönen und hoffentlich wieder sonnigen Sonntag, ohne jede Art von Wetterkapriolen und vor allem von Stürmen und sonstigen Unbilden, paßt alle gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, das wünscht euch von Herzen euer Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia

Habt Frieden im Herzen!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Notausgabe V 🎂⛱🌿🐝🗳

Resignation

Es gibt noch Leute, die sich quälen,
aus denen sich die Frage ringt:
Wie wird der Deutsche nächstens wählen?
Wie wird das, was die Urne bringt?

🗳

Die Guten! Wie sie immer hoffen!
Wie macht sie doch ein jedesmal
der Ausfall neuerdings betroffen!
Als wär‘ er anders, wie normal!

✍🙏😒

Wir wissen doch von Adam Riese,
daß zwei mal zwei gleich vieren zählt.
Und eine Wahrheit fest wie diese
ist, daß man immer Schwarze wählt.

🧮2️⃣✖2️⃣ = 4️⃣

Das Faktum läßt sich nicht bestreiten,
auch wenn es noch so bitter schmeckt.
Doch hat das Übel gute Seiten :
Es ruhet nicht auf Intellekt.

👍

Man muß die Sache recht verstehen;
sie ist nicht böse, ist nicht gut.
Der Deutsche will zur Urne gehen,
so wie man das Gewohnte tut.

👫👫👫🗳

Wer hofft, daß es noch anders würde,
der täuscht sich hier, wie überall.
Die Schafe suchen ihre Hürde,
das Rindvieh suchet seinen Stall.

🐏🐑🐄🐂

(Ludwig Thoma, 1867 – 1921, deutscher Erzähler, Dramatiker und Lyriker)

Ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, bei unserer freitäglichen Redaktionssitzung haben mein Redaktionsteam und ich beschlossen, die Sammlung unserer Notausgaben nochmal um eine Ausgabe zu verlängern. Die Woche war doch noch überwiegend geprägt von der Sorge der Frau Chefredakteurin um ihre Kinder, erst zu Beginn des Wochenendes am gestrigen Samstag zeichnete sich eine langsame Entspannung der Situation ab. Bis dato war der Coronatest bei meiner Schwiegertochter immer noch positiv, nun scheint der Kontrollstreifen doch langsam zu verblassen. Mein Sohn ist immer noch negativ, trotz gelegentlicher kleiner Erkältungsanzeichen. Wir können also immer noch Daumen gebrauchen. 🙏🍀🍀🍀 

Also gibt es heute eure Sonntagsausgabe als Notausgabe V, wir hoffen hier alle inständigst, daß es damit dann aber auch mal langsam gut ist, der allgemeinen Anspannung täte eine Entspannung überall wirklich mehr als gut. 

Aber wir wären ja nicht euer geschätzter Grafschafter Wochenanzeiger, wenn wir nicht wieder aus der Not eine Tugend machen würden, also haben wir redlich bemüht alles zusammengeklaubt, was uns in der letzten Woche so untergekommen ist, bzw. was uns bei den letzten Einträgen aufgrund von „Gedanken ganz woanders“ hoffentlich verzeihlicherweise „durchgeflutscht“ ist. Und hier schon vorab versprochen: Der Humor kommt auch nicht zu kurz, er ist ja, nach dem Herrn Ringelnatz, „der Knopf, der verhindert, daß uns der Kragen platzt“! 

Beginnen wir also mit dem „durchgeflutschten“: 

Wir sind von Mimi in heaven gerügt worden, haben wir doch tatsächlich alle in unserer Redaktion unseren Blögchen-Geburtstag am 1. Mai vergessen! Denn anno domini 2012, am 1. Mai um 2.41 Uhr wurde unser Blögchen und der spätere Grafschafter Wochenanzeiger ins Leben gerufen. Und somit feiern wir in diesem Jahr 

jähriges Blögchenjubiläum.

Wie die Zeit rennt, das können doch nie und nimmer schon 10 Jahre gewesen sein! Aber offensichtlich ist es so, sagt der Kalender, und da ist es wieder einmal an der Zeit, allen unseren lieben Lesern, den stillen wie den uns bekannten, einen lieben Dank für eure Treue zu sagen, für euer Da-sein, eure unermüdlichen Kommentare, eurer Anteilnahme an allen Geschehnissen in und um unserer kleinen Redaktion hier oben im Eulennest. An Freud und Leid teilen! Bleibt uns gewogen, ihr und wir sind der beste Beweis, daß auch virtuelle Freundschaften Tiefe und Bestand haben können, so wertvoll, ganz besonders in diesen Zeiten! 

Als nächstes gibt es kleine Neuigkeiten aus Eulennest und von Balkonien. In der anstrengenden letzten Woche brauchten meine Bärchen und ich dringend Nervennahrung, da haben wir wieder mit vereinten Kräften was gebacken

Brownies! Meine Bären lieben Brownies! Auch die weißen (Bären) 😊! Und ich! 

Ihr erinnert euch alle an unseren leider eingegangenen Avocado-Baum, er erhielt ja einen wieder selbst gezogenen Nachfolger, der sich weiterhin prächtig entwickelt

und demnächst auf Balkonien umziehen wird, 

mal in ganzer Pracht

da steht noch was in der Warteschleife, da leistet bald jemand Gesellschaft, nämlich noch ein Avocado-Pflänzchen

erste Wurzel und kleiner Trieb ist schon erkennbar

Wir sind gespannt! 

Auf Balkonien blüht der Salbei

auf den bin ich richtig stolz, denn er war mal lediglich eine kleine Gewürzpflanze für den Verbrauch aus dem Discounter, und ist draußen so fein angewurzelt und hat sich prächtig entwickelt, er blüht schon zum zweiten Mal. 

Auch die neu erworbene Pfingstrose ist gewachsen, ich bin wirklich so gespannt, ob sie blühen wird in diesem Jahr, die Knospen sind noch nicht viel größer, als wir sie euch vor einiger Zeit gezeigt hatten, da ist die Spannung groß. 

Hinter der Pfingstrose blüht nun wieder unsere Glockenblume

und an dieser Stelle kommen wir nun zum Humor. Ich hatte Mathilda in ihrem Blog von meiner Vorfreude auf die nun wohl bald wiederkehrende Hummel bei meinen blühenden Glockenblumen berichtet, und sie riet mir, dem pelzigen Brumminsekt das auffinden mittels eines Hinweisschildes zu erleichtern, das war ein Hinweis für mein Bärenteam, die haben sich mit Begeisterung an die Arbeit gemacht und voilà, so wird sie den Weg bestimmt finden, unsere Hummel:

Und die Bärchen hatten dann noch die Idee, vielleicht suche die Hummel ja nach der Stärkung auf dem Rastplatz noch ein Domizil für die Nacht, falls bei einbrechender Dämmerung es für den Rückflug zu spät wäre (über der Grafschaft herrscht Nachtflugverbot! 🤭), und haben die Hinweisschilder noch erweitert:

Nun sind wir richtig gespannt! 👍😂

Unschwer zu erkennen, auf was sich das Eingangsgedicht am heutigen Sonntag bezieht: In unserem Bundesland Nordrhein-Westfalen wird der Landtag heute gewählt, 🗳 wir hoffen alle auf einen guten Ausgang der Wahl, am meisten darauf, daß wir es Schleswig-Holstein gleich tun und unmißverständlich die unwählbare blau-braune Partei rausfliegt! 

Zum Schluß unserer heutigen Sonntagsausgabe des Grafschafter Wochenanzeiger haben wir noch ein ganz feines Schmankerl für die Eisbärenfans unter uns, 

 

ein Video von Eisbär Fiete im Nyíregyházi Állatpark, im Zoo Sóstó in Ungarn. Lebensfreude pur, ich denke, alle, die Fiete so lieben wir wir, werden sich bestimmt über das feine Video freuen. 

Und damit schließen wir nun unsere Sonntagsausgabe und wünschen euch allen einen schönen, sonnigen Mai-Sonntag, paßt alle gut auf euch auf, bleibt oder werdet gesund, das wünscht euch von Herzen euer Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia. 

Habt Frieden im Herzen!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Notausgabe IV 🍰💐🌷🍓🐈🐑

Vergehe Zeit!

Vergehe Zeit und mach einer besseren Platz!
Wir haben doch nun genug verloren.
Setz einen Punkt hinter den grausamen Satz
„Ihr habt mich heraufbeschworen.“

Was wir, die Alten, noch immer nicht abgebüßt,
willst du es nicht zum Wohle der Jugend erlassen?!
Kaum kennen wir’s noch, daß fremde Hände sich fassen
und Fremdwer zu Ungleich sagt: „Sei herzlich gegrüßt.“

Laß deine Warnung zurück und geh schnell vorbei,
daß wir aufrecht stehen.
Vergönne uns allen zuinnerst frei
das schöne Grün unsrer Erde zu sehen.

(Joachim Ringelnatz, 1883 – 1934, eigentlich Hans Bötticher, deutscher Lyriker, Erzähler und Maler)

Ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, und wieder lief die freitägliche Redaktionssitzung so ganz anders, als wir es geplant hatten, sollten es doch wieder gute Nachrichten werden, die wir euch in unserer sonntäglichen Ausgabe präsentieren wollten, aber da verhielt es sich in der letzten Woche für uns hier ähnlich wie Theodor Storm in seinem „Schimmelreiter“ Hauke Haien sein Gebet sprechen ließ „…..du kannst nicht allezeit, wie du willst, auch du nicht…..“, denn auch wir konnten nicht, wie wir wollten. Zur Mitte der Woche erhielten wir die Besorgnis erregende Nachricht, daß bei den Kindern Erkältung herrsche, am Donnerstag kam dann die Bestätigung, trotz dreifacher Impfung ist meine Schwiegertochter positiv auf Corona getestet worden, Björn ist bis jetzt noch negativ, mit weiterhin milden Erkältungssymptomen, was hoffentlich doch auch so bleibt, aber Steffi hat es ziemlich erwischt. Zum Glück scheinen die Impfungen aber insoweit zu greifen, daß es bei ihr derzeit läuft wie bei einem starken grippalen Infekt, ich hoffe, das bleibt so und bessert sich in angemessener Zeit und Björn bleibt eventuell verschont. Wir bitten um Daumen! 🙏🍀

Ratlose Gesichter in unserer Redaktionssitzung, was machen wir für unsere Leser, wenn uns auch nicht so recht nach einem großen Eintrag ist, also haben wir beschlossen, unsere Sonntagsausgabe wird halt wieder eine Notausgabe, die vierte an der Zahl in diesen Zeiten, wir greifen mal wieder auf unser Archiv zurück und zeigen euch Bilder und kleine Texte zum heutigen Muttertag. 

Und somit erst einmal einen herzlichen Glückwunsch an alle Mütter von ganzem Herzen, natürlich auch, wie es in diesem Blögchen, und nun auch in unserem Grafschafter Wochenanzeiger, immer schon so üblich war, auch allen Müttern lieber Haustiere! Habt alle einen ganz feinen Muttertag!

Mit schönen Bildern aus unserem Eulennest

aus dem Archiv

so sieht es derzeit aber umzu wieder genauso aus wie 2018, als diese Bilder entstanden sind. 

Kleine Bildergalerie aus dem gleichen Jahr in unserer Grafschaft

Rosen zum Muttertag

Und die von meiner Mama zu ihren Lebzeiten so geliebten Butterblümchen, die ich ihr als Kind zum Muttertag gepflückt habe:

Seerosen hätten wir auch noch

und mehr von schönen Blümchen. 

Für alle Mütter von Haustieren haben wir nochmal was liebes aus dem Archiv gekramt, unsere Keramikkatze mit ihrem Jungen

Und wer von tierischen Niedlichkeiten noch nicht genug hat, bekommt jetzt nochmal die Lämmer und Schafe meiner damaligen Bauerhofarbeitsstelle zu sehen

Ist doch immer wieder niedlich, unsere kleine Schafherde. Mit dem Schafsbock Otto, den Schafmüttern Karla und Olga und Tante Paulinchen, und den Lämmern Fritz und Graf Hans. 

Kulinarisch möchten mein Redaktionsteam und ich die Mütter heute auch verwöhnen, und wie könnte es zu dieser Jahreszeit anders sein, als mit Erdbeeren! 

 

 

Und unserem kleinen Erdbeer-Elfchen, das heuer die schönen Tage wieder auf Balkonien verbringt. 

Schwalben haben wir immer noch nicht gesichtet in der Grafschaft und aus unserem Eulennest, die sind sehr spät in diesem Jahr. Da haben wir uns gedacht, wir setzen hier nochmal zum Schluß unserer Sonntagsausgabe ein feines Lied von den Schwälbchen ein, das „Schwalbenlied“, gesungen von Willy Schneider, „Mutterl unterm Dach ist ein Nesterl gebaut…..“, viel Freude beim hören. 

Schöner Nostalgie-Eintrag, der alte Grundig-Radioempfänger und die gute alte Schallplatte von Polydor! Was fürs Gemüt für die „alten“ Mütter unter uns! 🤭😊🤗😘 🍷

Und damit schließen wir unsere heutige Sonntagsausgabe, wünschen euch allen einen schönen und hoffentlich muttertäglich-sonnigen Sonntag, paßt alle gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, kommt alle gut wieder in die neue Woche am Montag, das wünscht euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia. 

Habt Frieden im Herzen!  

Grafschafter Wochenanzeiger – „Der Mai ist gekommen…..“ 🌳🌸🌱🍓

Mit lachendem Mund

Mit lachendem Mund verschenkst du
die Gaben sonder Zahl.
Ich glaube, niemals denkst du:
Man wird älter und ärmer einmal.

Du gibst deine lächelnden Gnaden
wohl allen weit und breit,
wie ein Baum, der blütenbeladen
seine leuchtenden Blätter streut.

Mich packte es wie ein Entrüsten
vor deinen vornehmen Händen,
den viel zu oft geküßten, –
die viel zu gern verschwenden.

Mich packt es wie ein Bangen
vor deinen Lippen, den roten,
die viel zu heiß verlangen, –
die sich zu vielen boten.

Mich faßt es oft wie ein Schauern,
wie du deine Gaben verwendest, –
ein brennendes Bedauern,
wie Du maßlos und sinnlos verschwendest! –

Und doch hat mich durchzittert
zutiefst eine Freude dabei,
daß du mich so erschüttert,
du Blütenbaum im Mai!

(Marie Madeleine, Marie von Puttkamer geb. Günther, 1881-1944, deutsche Schriftstellerin und Lyrikerin)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, da ist er wieder, der Wonnemonat, der Monat Mai, vielbesungen, nach langen Wintern heiß ersehnt, mit all seinen Freuden in der herrlichen, neu erwachten Natur. 

Den ersten lauen Nächten mit Blütenpracht und romantischen Lichtern

dem Flieder, der wieder blüht

Bald blühen auf Balkonien die Glockenblumen wieder und die dicke Hummel kommt bestimmt wieder zum Besuch

Auch der Holunder wird dann wieder seine Blüten entfalten und herrlich duften

und Enten und Gänse führen ihre kleinen Gösseln spazieren.

Gut bewacht vom Herrn Papa!

Der Spargel sprießt und die Erdbeeren kommen

Dazu paßt natürlich auch wieder die obligatorische Maibowle mit Waldmeister oder die erste Erdbeerbowle, es tut aber auch ein feiner Rotwein, wie ihn Frau Chefredakteurin hatte, und wenn man dann zu tief ins Glas schaut, geht die Säufersonne auf und das sieht dann so aus: 

😂🤣😂🍷

Und die Lieblingsblumen meiner Mama blühen wieder, die Maiglöckchen, die ich auch so sehr liebe! 

 

Unser gesamtes Redaktionsteam ist schon wieder sehr neugierig darauf, wer nun wohl in diesem Jahr der Türmer sein wird, der die Ankunft der ersten Schwalben verkündet wir hier oder die Kinder in Köln. 

 

Zum Abschluß unserer heutigen Sonntagsausgabe haben die Bärchen und ich nochmal die alten Bilder von unserem blühenden Mandelbäumchen herausgesucht, das leider, nachdem es in einem heißen Sommer vertrocknet war und abgeholzt wurde, auch nicht aus dem stehengebliebenem Stumpf wieder zum Leben erwacht ist. Aber wir haben Erinnerungsbilder! 

Wir haben auch noch was romantisch passendes für den schönen Monat Mai, einen Monduntergang in unserer Grafschaft, von Frau Chefredakteurin bei seniler Bettflucht fotografiert! 😂

Für auf die Ohren hätten wir natürlich auch noch was zum Beginn des Wonnemonats, also da wäre zuerst einmal „Komm, lieber Mai und mache die Bäume wieder grün“ von Mozart

und das titelgebende Lied, „Der Mai ist gekommen“ 

wir hoffen, ihr habt eure Freude dran! 

Und damit wünschen wir euch allen einen guten Start in den Wonnemonat Mai, die Zeiten und die Menschen werden nicht besser, also haben wir einfach mal wieder versucht, euch mit Bildern aus der Natur und unserem Archiv ein bissel Freude zu machen, paßt alle gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, habt einen schönen Maifeiertag und genießt ihn, das wünscht euch allen von ganzem Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia  

Habt Frieden im Herzen! 

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Rezension – „Pfote aufs Herz“ 🐾❤

Von Katzen

Vergangnen Maitag brachte meine Katze
zur Welt sechs allerliebste kleine Kätzchen,
Maikätzchen, alle weiß mit schwarzen Schwänzchen.
Fürwahr, es war ein zierlich Wochenbettchen!
Die Köchin aber, Köchinnen sind grausam,
und Menschlichkeit wächst nicht in einer Küche –
die wollte von den sechsen fünf ertränken,
fünf weiße, schwarzgeschwänzte Maienkätzchen
ermorden wollte dies verruchte Weib.
Ich half ihr heim! – Der Himmel segne
mir meine Menschlichkeit! Die lieben Kätzchen,
sie wuchsen auf und schritten binnen kurzem
erhobnen Schwanzes über Hof und Herd;
ja, wie die Köchin auch ingrimmig drein sah,
sie wuchsen auf, und nachts vor ihrem Fenster
probierten sie die allerliebsten Stimmchen.
Ich aber, wie ich sie so wachsen sahe,
ich pries mich selbst und meine Menschlichkeit. –
Ein Jahr ist um, und Katzen sind die Kätzchen,
und Maitag ist’s! – Wie soll ich es beschreiben,
das Schauspiel, das sich jetzt vor mir entfaltet!
Mein ganzes Haus, vom Keller bis zum Giebel,
ein jeder Winkel ist ein Wochenbettchen!
Hier liegt das eine, dort das andre Kätzchen,
in Schränken, Körben, unter Tisch und Treppen,
die Alte gar – nein, es ist unaussprechlich,
liegt in der Köchin jungfräulichem Bette!
Und jede, von den sieben Katzen
hat sieben, denkt euch! sieben junge Kätzchen,
Maikätzchen, alle weiß mit schwarzem Schwänzchen!
Die Köchin rast, ich kann der blinden Wut
nicht Schranken setzen dieses Frauenzimmers;
ersäufen will sie alle neunundvierzig!
Mir selber, ach, mir läuft der Kopf davon –
o Menschlichkeit, wie soll ich dich bewahren!
Was fang ich an mit sechsundfünfzig Katzen! –

(Hans Theodor Woldsen Storm, 1817 – 1888, deutscher Jurist, Dichter und Novellist)

Hallo, ihr lieben Leser alle von unserem Grafschafter Wochenanzeiger, nun ist sie endlich da, die Premiere in unserer Zeitung, die erste Rezension. Viel Freude dabei euch allen gewunschen mit einem lieben Gruß an die Autorin, unsere Leserin Silberdistel. 🐾❤

Informationen zum Buch

Pfote aufs Herz

Ohne Katze geht hier nichts
Marianne Finze
Paperback
248 Seiten
ISBN-13: 9783754361214
Verlag: Books on Demand
Erscheinungsdatum: 01.03.2022

Preis: 9,99 € / E-Book 3,99 €

Klappentext

Es ist Herbst, dieser Herbst 1989, der das Leben aller Deutschen so sehr veränderte. Was das mysteriöse Verschwinden eines Katers mit genau diesem Herbst zu tun hat? Wir erfahren es in diesem Buch.

Wir erfahren auch, für welchen ungeahnten Wirbel die kleine Überraschung, mit der die Tochter der Autorin eines Tages vor der Tür steht, innerfamiliär sorgt. Fortan stürzt die Familie von einem Abenteuer ins nächste. Und wer inszeniert all diese abenteuerlichen Erlebnisse? Ein frecher kleiner Kater namens Pooky.

Ohne diesen pelzigen Wirbelwind hätte sich das Leben seiner Zweibeiner sicher anders abgespielt. Ob es allerdings schöner gewesen wäre? Er ist sich sicher, ohne ihn geht nichts in dieser Familie. Er hat ihrem Dasein erst die richtige Würze verliehen. 

Und Pfote aufs Herz: Wer kann unser Leben charmanter auf den Kopf stellen als eine Katze?

(Quelle: https://pfoteaufsherz.com/2022/04/09/hello-world/)

Wenn ich das Buch mit einem Akrostichon beschreiben müßte…..

urzweilig

benteuerlich

raumschön

um lachen und weinen

inmalig

Meine Meinung

Alle unsere Leser wissen, daß zu Beginn der Balkoniensaison für Frau Chefredakteurin wieder die sog. „Storm-Zeit“ beginnt, in diesem Jahr hat nun aber meinen Lieblingsdichter eine andere Autorin abgelöst. Und so begann die Lesezeit auf Balkonien bei schönstem Osterwetter mit dem Buch „Pfote aufs Herz“, und eine wunderbare Reise begann, die Reise an die Ostseeküste, wo ich zu Gast war bei der liebenswerten, trubeligen Familie der Autorin und den Hauptprotagonisten dieses Buches, die liebevoll von der Autorin selbst im Zusatz zum Titel des Buches genannt werden: „Ohne Katze geht hier nichts.“ 

Das erinnerte mich doch sofort an meinen Lieblingsdichter Storm, und ich erlaube mir hier ein Zitat, das aufs schönste die Verbindung herstellt, denn auch er liebte die Samtpfoten sehr: 

„Mit Katzen ist es in früherer Zeit in unserem Hause sehr „begänge“ gewesen. Noch vor meiner Hochzeit wurde mir von einem alten Hofbesitzer ein kleines kaninchengraues Kätzchen ins Haus gebracht; er nahm es sorgsam aus seinem zusammengeknüpften Schnupftuch, setzte es vor mir auf den Tisch und sagte: ‚Da bring ich was zur Aussteuer!‘ “ 

Ich vergleiche hier nicht zufällig Storm mit unserer Silberdistel und ihrem Buch, denn auch in ihrem Buch schwingt ein gleicher Ton, die Liebe auf der einen Seite zur Nord- und auf der anderen Seite zur Ostsee, die Liebe zu den Samtpfoten, die sich auf ihre ganz individuelle Art in die Herzen der Menschen schleichen und die warme Menschlichkeit für alle Kreaturen sind beiden eigen. 

Und so las ich mit heißen Wangen und glänzenden Augen die Abenteuer des kleinen „Ins-Herz-Schleicher“ Pooky und seiner geliebten Menschenfamilie, hab mit ihnen gelacht und geweint, habe mich beim lesen an so viele gleiche kleine Geschichten erinnert, die ich seinerzeit auf meiner Bauernhofarbeitsstelle mit unseren Katzen und Katern samt deren Nachwuchs erlebt habe, die Freude und die kleinen Tragödien. Auch das im Klappentext erwähnte mysteriöse Verschwinden vom Vorgänger des Katers Pooky war mir mit allen damit verbundenen Gefühlen so vertraut, hat sich doch aus meinem Leben dazumalen auf der oben erwähnten Arbeitsstelle auch ein geliebter Kater, mein „Suse-Kater“ auf gleiche Weise aus meinem Leben geschlichen. 

Das alles ist so spannend erzählt, man hat nach wenigen Seiten das Gefühl, zur Familie zu gehören, dabei gewesen zu sein, mir gefällt der Erzählstil wirklich gut, besonders auch dann, wenn die Erzählebene kurzfristig in die Gedankenwelt des pelzigen Protagonisten wechselt! 

Mein Fazit

Dieses Buch darf im Bücherschrank von Menschen, die Katzen lieben, auf keinen Fall fehlen, es ist ein Buch für alle Jahreszeiten, es liest sich im Frühling und Sommer draußen mit allen Geräuschen und Gerüchen der warmen Jahreszeiten ebenso wunderbar flüssig und gut wie im Herbst und Winter, bei Sturmgebraus gemütlich im Warmen, mit Tee und am Kamin. Es ist ein liebenswertes, warmherziges, ganz von der Autorin beseeltes Buch! 

 

Einen einzigen Kritikpunkt könnte ich anführen, aber das ist eigentlich auch keine Kritik, sondern eher ein Wunsch: Ich würde gerne noch mehr erfahren über die weiteren Katzen und Kater im Hause Silberdistel, und würde daher der Autorin wirklich dringend den Wunsch übermitteln, ernsthaft über eine Fortsetzung dieses entzückenden Buches nachzudenken. 

Meine Bewertung

5/5 ⭐⭐⭐⭐⭐

Ich kann das Buch wirklich nur wärmstens empfehlen, und wem ich jetzt den Mund wässrig gemacht habe für feine Lektüre, hier könnt ihr fündig werden: 

https://pfoteaufsherz.com/2022/04/09/hello-world/

Das ist die Seite der Autorin, wo alle Bestell- und Erwerbsmöglichkeiten angezeigt werden. 

Ich werde mir auch noch ein Exemplar bestellen, für meine liebe Freundin, die mir hier gegenüber wohnt, ihr wißt schon alle, meine Freundin mit dem Kater Devil von Mimis Freundesliste, sie hat was gut bei mir und ich weiß, daß ich ihr als Mitglied der Samtpfoten-Fan-Gruppe damit ganz sicher eine Freude machen werde! 

Wir hoffen, daß wir euch allen hier auch eine Freude gemacht haben mit unserer heutigen Sonntagsausgabe und der Premiere einer Rezension, wir wünschen euch allen einen wunderschönen Sonntag, paßt alle gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, das wünscht euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven, die an diesem Eintrag ganz sicher ihre besondere Freude hatte dort oben auf ihrer Wolke ☁ und ihrem Stern ⭐ und ganz bestimmt zusammen mit ihrer Freundin, der kleinen grauen Eminenz von unserer Buchautorin, die beiden werden sich sehr vergnügt die Pfötchen gerieben haben! 🐈🐈 

Einen guten Start in die neue und schon letzte Woche vom April wünscht euch euer Redaktionsteam ebenfalls noch, mit Mimi in heaven

Otto und Luzia. 

Habt Frieden im Herzen! 

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Frohe, gesegnete Ostertage! 🐰🥚🐔🌷🐞

Fröhliche Ostern

Ei, ei!
In einer Reih
legen die fleißigen Hasen
wohl auf den grünen Rasen
hervorragend bunte Ostereier –
denn der freie Handel wird stets freier,
und so legt denn heuer das Hasensyndikat
über acht Stunden von früh bis abends spat.
Wenn wir Menschen uns aber die Eier begucken:
Ja, was haben die Hasen nur diesmal für Mucken?
Da steht „Räterepublik“ auf einem Ei geschrieben,
das ist um und um mit brandroter Farbe eingerieben.
Auf einem steht: „Uns Nationalen geht’s zuzeit sehr mau!“
Und dieses Ei ist mit Recht ganz und gar knallblau.
Und auf einem ist zu lesen, daß so weiß wie dies Ei
auch die Unschuld der Herren alldeutschen Kriegspolitiker sei.
Und wieder auf einem steht groß und dick und kühn:
„Deutschlands Zukunftshoffnung“ – und das ist grün.
Und es sagte mir eines der kleinen Hasentierchen:
„Dir und deinen lieben Deutschen zum Pläsierchen
täte ich gern etwas gegen den innern Krieg –
denn ich kleiner Hase, ich liebe die deutsche Politik!“
Und ich sagte: „Herr Hase, meinetwegen!
Also: dann müssen Sie Rühreier legen!“
Na, finden Sie vielleicht was dabei?
Allerseits: Fröhliche Ostern!
Ei, ei! Ei, ei!

(Kurt Tucholsky, 1890 – 1935, deutscher Journalist und Schriftsteller)

Ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, die Osterglocken läuten 🔔 es ist wieder die Zeit, wo Hasen 🐰 Eier legen 🥚 und nicht die dafür eigentlich zuständigen Hühner 🐔…..es ist Ostern! 

Das Fest der Auferstehung, zum dritten Mal in immer noch angespannter Pandemie-Zeit, zum ersten Mal mit einem furchtbaren Krieg, der die Welt bedroht. Da kommt einem das „Frohe Ostern“ nicht so leicht über die Lippen. Aber wir hier vom Grafschafter Wochenanzeiger, mein Bärenteam und ich, wir möchten trotzdem oder gerade deshalb euch allen mit unserem Ostereintrag hier helfen, symbolisch den Stein vom Grab zu wälzen, den Stein vom Herzen, den Stein auf der Seele, und so haben wir in unserer freitäglichen Redaktionssitzung beschlossen, daß dies einfach ein froher, ein befreiender und belebender Oster-Eintrag werden soll, damit wir alle einmal wieder durchatmen können, um mal wieder mit Reinhard Mey zu sprechen: „Nur einen Augenblick noch mal das Bündel ablegen und mit arglosem Übermut, durch dunkle Wege, der Zuflucht entgegen und glauben können: Alles wird gut!“ (Reinhard Mey, aus: Manchmal wünscht ich es wär nochmal viertel vor sieben)

Habt also einfach Freude und Vergnügen an unseren Bildern und den kurzen Texten der Erklärungen dazwischen, ach, und übrigens, die Bären meines Redaktionsteams haben sich ja schon so vorgefreut auf eure staunenden Augen über das Gedicht: Ein Gedicht in Eiform, ein altes, aber doch auch wieder so aktuelles, Frau Chefradakteurin hat jedenfalls sehr geschmunzelt über das knallblaue Ei der Nationalen und Deutschlands Zukunftshoffnung mit dem grünen Ei!

Hoffnungsvoller Sonnenaufgang in der Grafschaft, mit dunkler Wolkenkulisse im Hintergrund, wir fanden die Bilder so passend für den Auferstehungsmorgen am Ostersonntag:

Fleißige Frau Chefredakteurin noch am Ostersamstag, bei der Küchen- und Hausfrauentätigkeit das passende Geschirrtuch zur Hand:

mit Häschen!

Osterdeko in den Redaktionsräumen, die Bärchen haben fleißig geholfen: 

Der Osterstrauß mit Eiern und Osterhängern

Und dem obligatorischen Osterfähnchen! 

Das Fähnchen zierte ja sonst all die Jahre unser schwarzes gebackenes Schäfchen, für die Osternachtfeier in der Kirche, die Frau Chefredakteurin auch heuer ausgelassen hat. 

Österliche Deko am Kamin

und die gefärbten Ostereier, heuer gab es leider nur weiße, auf den braunen Eiern fanden wir die Farben eigentlich schöner. 

Und da sind nun all unsere Küken! 🤭😉😊

Auch im Hausflur ist alles wieder österlich geschmückt

einmal Gesamtansicht!

Deko zwischen den beiden Wohnungen hier oben!

Und unser Frühlingskranz! 

Am Wohnzimmerfenster in den Redaktionsräumen gibt es auch feinen Osterschmuck

der uns in den Tagen vor Ostern noch erreicht hat mittels eines lieben Osterpäckchens von Kristina mit Rani und Fleckchen. Nebst diesen feinen, kleinen, leckeren und niedlichen Gesellen:

Und noch was feines, das zieht demnächst auf Balkonien um 

eine Friedenstaube zum bepflanzen! Fanden wir wunderhübsch! 🕊❤🌷

Und da sind wir dann auch schon bei Balkonien angelangt mit der Osterdeko, voilà!

Bei wahrhaft knallblauem Himmel am Karsamstag von Frau Chefredakteurin noch aufgehübscht, Frühjahrs-Balkonien 2022!

Jaaa, guckt, Flora, unser einst sturmverunglücktes Hasenmädchen, ist wieder draußen mit ihrer Kinderschar und unserem Erdbeerelfchen!

Wir haben Bienenweide ausgesät, sie kütt!

Und auch unsere Erdbeerpflänzchen wagen es!

Die Ostereier hängen wieder an der Forsythie, natürlich wieder mit dem obligatorischen und traditionellen roten Ei! 

In Mimis Brotkasten sind wieder die hölzernen Tulpen eingezogen

und nun guck bloß mal: Meine neue Pfingstrose hat die ersten Knospen angesetzt, ganz zart noch, aber ich glaube, dit wird! 

So, ihr lieben, das waren die österlichen kleinen Herrlichkeiten in und um unseren Redaktionsräumen, meine Bärchen und ich, wir hoffen, das Wetter bleibt, wie es am Karsamstag war, dann können wir endlich richtig Balkonien antesten, das wird fein! Seele baumeln lassen für Tage, für Stunden, das tut uns bestimmt allen wieder mal gut. 

Und nun kommen Niedlichkeitsbilder, die mein Bärenteam hier mit heißen Wangen ausgesucht hat und auf die sie sich zum einstellen hier so gefreut haben, Vorhang auf, die Osterdeko meines Redaktionsteams:

Zum Osterfest gehören bunte Blumen

und wunderschön bemalte Ostereier

die der Osterhase bringt!

Ein frohes, gesegnetes Osterfest wünschen wir allen unseren lieben Lesern von Herzen, genießt die Tage, laßt die Seele baumeln, atmet durch, bleibt oder werdet alle gesund, das wünscht euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia. 

Habt Frieden im Herzen!  

 

Grafschafter Wochenanzeiger – ein Gruß zu Wolke ☁ und Stern ⭐ – Mimis 2. Himmelsgeburtstag ❤

Verzogen,
verflogen,
alle Vögel aus dem Nest!
Nur die Mauern,
sie dauern,
überdauern die Gäst‘.

Junge Zeiten,
sie schreiten
wie Geister vorbei.
Wo ist nun geblieben
das Lachen, das Lieben?
Blieb keines dir treu?

Von weiten
da läuten
die Glocken wie einst.
Alter Träumer, entrinne,
daß am Fenster die Spinne
nicht sieht, wie du weinst!

(Paul Heyse, 1830 – 1914, deutscher Romanist, Novellist und Übersetzer, Nobelpreisträger für Literatur 1910)

Ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, heute ist Mimis zweiter Himmelsgeburtstag, und mein Redaktionsteam und ich, wir wollen hier unserer lieben Mimi in heaven gedenken, unserer kleinen rasenden Reporterin, unser aller geliebter Co-Autor. Heute vor 2 Jahren hat sie diese Welt verlassen und ist über die Regenbogenbrücke hinaufgezogen auf ihre Wolke ☁ und ihren Stern ⭐ Wir vermissen sie noch immer so sehr. 

Als sie von uns ging, begann in unserem Eulennest wieder die Balkoniensaison, und so ist es heuer auch wieder, da haben wir zu ihrem Gedächtnis ihren geliebten Brotkasten bildlich geschmückt, wir wissen, daß sie gerade dort immer bei uns ist. 

Hier brennt heute wieder ein Kerzchen in Erinnerung und in Gedanken an unsere süße Maus

denn unser Herz gehört auf immer ihr. 

Sie wacht über uns stellvertretend mit unserem kleinen Engelbärt und schickt euch allen liebe Sternengrüße. ⭐⭐⭐

Aber gemäß dem Auftrag unserer geliebten rasenden Reporterin für unseren Grafschafter Wochenanzeiger wollen wir nicht nur traurig sein, sie liebte fröhliche Menschen und Tiere, sie liebte ihr fröhliches Redaktionsteam und da vor allem ihren kleinen Volontär Ruddi, der in diesem Jahr am gestrigen Tag seinen 3. Geburtstag hier in unseren Redaktionsräumen gefeiert hat. Da haben wir im Bärenteam einstimmig beschlossen, wir zeigen euch heute noch einmal einen Eintrag von Mimi in heaven zur Balkonien-Saison-Eröffnung vom 18. April 2015, und wir hoffen, er zaubert auch euch ein Lächeln ins Gesicht, so nötig in diesen Zeiten. 

Die Balkon-Saison ist eröffnet!

Und auf Ruddis Vorschlag hin hat mein Redaktionsteam gemeinsam das Archiv unserer Bilder durchstöbert und euch eine Dia-Show von Mimi auf Balkonien erstellt, auch da hoffen wir, sie macht euch solche Freude wie uns beim betrachten. 

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Am Ende unseres Eintrages für unsere Mimi in heaven singt noch einmal Reinhard Mey „unser Lied“ ❤☁⭐🤗

und wir wünschen euch allen einen guten Freitag und ein schönes Wochenende, paßt alle gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia. 

Habt Frieden im Herzen!  

Schlaf schön, geliebte Maus!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Notausgabe III

Frühling

Das kannst du nicht…

Das kannst du nicht zwingen:
Daß die Knospen springen,
eh‘ die Sonne ihnen ihren Mai gebracht!
Aber das, was hinter dir liegt,
dich nicht schreckt mehr und unterkriegt:
was Winter in dir abzustreifen
in aller Stille … und Knospen zu reifen
und dich zum Frühling durchzuringen…
Das kannst du zwingen!

(Cäsar Otto Hugo Flaischlen, 1864 – 1920, deutscher Schriftsteller, Journalist und Redakteur, Pseudonym Cäsar Stuart)

Ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, alle „guten“ Dinge sind drei, und so wird diese Sonntagsausgabe unseres Grafschafter zum dritten Mal eine Notausgabe. Gedanken und Gefühle der Frau Chefredakteurin sind derzeit nicht so recht bei der Sache, Mut und Kraft vom letzten Eintrag fallen immer schwerer. Der Krieg in der Ukraine nimmt weiter seinen schrecklichen Lauf, ein baldiger Friede rückt in immer weitere Ferne. 🙏🕊🌍

Und auch die Geschehnisse im eigenen Land tragen nicht zum lichter werden bei, die neuesten Entscheidungen bezüglich des noch immer grassierenden Corona-Virus sind meines Erachtens eine Boykott-Erklärung unserer Regierung, man knickt ein vor dem Druck der Straße (das hätte man nun auch drastischer schreiben können, aber sei’s drum!) und läßt bei hohen Ansteckungsraten alles einfach laufen, man ignoriert die Schutzbedürftigkeit von vielen, die sich vernünftig und besonnen verhalten haben, für die „Freiheit“ derer, die mit dem nun so inflationär verwendeten Begriff der „Eigenverantwortlichkeit“ nichts anfangen können, wie sie im Laufe dieser Pandemie nun schon zur Genüge bewiesen haben. Nach anfänglicher Fassungslosigkeit und sich steigender Wut macht sich nun Müdigkeit breit. Wird man halt wieder auf sich selbst zurückgeworfen und muß gucken, wie man hoffentlich weiter gesund und unbeschadet durch die Zeit kommt. 

Das war das Fazit unserer freitäglichen Redaktionssitzung, wir hoffen, ihr verzeiht uns, daß auch wir momentan eher schwächeln, wir werden uns sicher wieder berappeln, wir sind uns ja gegenseitig eine Stütze, mein Bärenteam und ich, und natürlich auch alle unsere Leser hier, die uns doch immer durch alle Tiefen und Höhen die Treue gehalten haben. Laßt euch danken! 🤗 Da hätten wir nun auch noch ein passendes Gedicht von dem Lieblingsdichter der Frau Chefredakteurin, dem Herrn Storm:

Ich hab es mir zum Trost ersonnen
in dieser Zeit der schweren Not,
in dieser Blütezeit der Schufte,
in dieser Zeit von Salz und Brot.

Ich zage nicht, es muß sich wenden,
und heiter wird die Welt erstehn,
es kann der echte Keim des Lebens
nicht ohne Frucht verlorengehn.

Der Klang von Frühlingsungewittern,
von dem wir schauernd sind erwacht,
von dem noch alle Wipfel rauschen,
es kommt noch einmal, über Nacht!

Und durch den ganzen Himmel rollen
wird dieser letzte Donnerschlag;
dann wird es wirklich Frühling werden
und hoher, heller, goldner Tag.

(Hans Theodor Woldsen Storm, 1817 – 1888, deutscher Jurist, Dichter und Novellist)

Auch das Wetter hatte wohl schlechte Laune, vom anfänglich so schönen Frühlingswetter, an dem wir unser Balkonien schon frühlingsfrisch hergerichtet hatten, ging es nahtlos wieder in den Winter, die Temperaturen sackten auf den Nullpunkt und darunter, allerorten hat es geschneit, selbst hier rieselten am Freitag ein paar Schneeflocken vom Himmel, die aber nicht liegengeblieben sind. Da hab ich dann schnell meine schon ausgesäte Erdbeere, die neu erworbene Pfingstrose und all die anderen Blümkes, die schon auf Frühling umgestellt waren, wieder warm eingepackt! Und hoffe, sie nehmen alle keinen Schaden! Ein seltsamer Aprilscherz von Frau Holle, auf das Hotel „Zum Winterbett“ ist auch kein Verlaß mehr, da waren die Hausmädchen sehr säumig, die Betten hätten von November bis spätestens Ende Februar ausgeschüttelt werden müssen. 

Unsere hiesige „Burg Lirich“ 

wird in diesem Jahr 50 Jahre alt.

Und da Essen Leib und Seele zusammenhält, haben die Bärchen und ich uns was feines zum Wochenende gesotten und gebraten: Bifteki, Djuvec-Reis und Tsatsiki. Sehr lecker! 

Und damit sind wir nun allmählich am Ende unserer heutigen Sonntags-Notausgabe angekommen, ein Gedicht hätten wir noch, noch einmal vom Vorfrühling aus dichterischer Sicht gesehen, das wir so passend zur Kürze unseres heutigen Sonntagsblattes fanden, und wir wollten doch auch wenigstens noch ein wenig unseren sonst so gewohnten Humor und den hoffentlich bald wiedergefundenen Optimismus durchblitzen lassen: 

Vorfrühling

Schon entkeimt die Hyazinthe.
Aber unsereiner steckt
bis zum Nabel in der Tinte,
die nicht halb so lieblich schmeckt.

Alle Zwiebeln, alle Knollen
sind vom Bildungstrieb gereizt,
und sie wissen, was sie wollen,
wenn man nicht mit Wasser geizt.

Ohne weitre Redensarten,
ohne Zutat oder Mist
rührt sich das in seinem Garten,
bis das Rüchlein fertig ist.

 

Unsereinem ist inweilen
auch ein Resultat entflohn:
Ein Papier voll kurzer Zeilen
oder gar ein Feuilleton.

(Dr. Owlglass, Eulenspiegel.🦉 eigentlich Hans Erich Blaich, 1873 – 1945, dt. Arzt, Schriftsteller und Lyriker)

Mein Bärenteam möchte nun auf Anweisung von Mimi in heaven hier ihr Lieblingslied noch einstellen, „unser“ Lied, wie die Frau Chefredakteurin das immer nennt. Es paßt doch auch wieder so gut zum Eintrag heute, fanden sie, und ich bin ganz ihrer Meinung. 

Text: 

https://www.lyrix.at/t/reinhard-mey-alles-ist-gut-276

Ja, alles ist gut, alles wird gut, hoffen wir, oder, wie Reinhard Mey es in einem anderen Lied singt „…..und glauben können alles wird gut.“ 

Damit wünschen wir euch allen einen schönen Sonntag, paßt alle gerade jetzt besonders gut auf euch auf, bleibt oder werdet gesund, und habt einen guten Start in die neue und erste vollständige April-Woche, das wünscht euch von ganzem Herzen ❤❤❤ euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia. 

Habt Frieden im Herzen!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Balkonien und der Frühling ⛱🌷🌼🌱🍓 – Notausgabe II

Der Unterschied zwischen Kraft und Mut…

Man braucht Kraft um stark zu sein,
aber man muß Mut haben, um höflich zu sein.

Man braucht Kraft um sich zu verteidigen,
aber man muß Mut haben, um Vertrauen zu haben.

Man braucht Kraft um einen Kampf zu gewinnen,
aber man muß Mut haben, um sich zu ergeben.

Man braucht Kraft um recht zu haben,
aber man muß Mut haben um zu zweifeln.

Man braucht Kraft um stabil zu bleiben,
aber man braucht Mut, um aufrichtig zu bleiben.

Man braucht Kraft um das Leiden eines Freundes zu sehen,
aber man braucht Mut, um sein eigenes Leiden zu fühlen.

Man braucht Kraft um seine eigenen Fehler zu verbergen,
aber man braucht Mut um dieselben einzugestehen.

Man braucht Kraft um das Unrecht zu ertragen,
aber man braucht Mut, um dasselbe zu beenden.

Man braucht Kraft um alleine zu bleiben,
aber man braucht Mut, um Hilfe zu bitten.

Man braucht Kraft zum Lieben,
aber man braucht Mut, um geliebt zu werden.

Man braucht Kraft um zu überleben,
aber man braucht Mut zum Leben.

(Berthold Auerbach, 1812 – 1882, deutscher liberaler Kulturpolitiker und Schriftsteller)

Ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, die Zeiten sind zwischenzeitlich nicht besser geworden, eher schlimmer, und so treten wir hier in unserer heutigen Sonntagsausgabe wieder einmal an, um ein klein wenig Licht zu bringen. Wir hatten in unserem Redaktionsteam zu Beginn der letzten Woche gemütsbedingt einen schlechten Start, aber wie heißt es doch im Roman von Walter Kempowski „Tadellöser & Wolff“ im fünften Teil der Deutschen Chronik? „Uns geht’s ja noch gold“! Und Frau Chefredakteurin erinnerte sich an ein gutes Mittel gegen eine brach liegende Seele: Arbeit! 

Entsprechend kommt nun unsere Leserschaft in den Genuß der Früchte dieser Arbeit, wir hoffen, wir können damit wieder ein bissel Licht ins Dunkel bringen, und auch wenn es manchem banal erscheint und mancher meint, wir haben wahrlich andere Sorgen, ja, die haben wir auch, aber Kopf in den Sand war und ist kein probates Mittel gegen die Zeiten und ihren Lauf, tätig werden gibt, in Anlehnung an das Eingangsgedicht, Kraft und Mut. Auch, wenn einiges vielleicht doch nach Beschäftigungstherapie aussieht. 

Das Wetter ließ im Gegensatz zur Gesamtlage nichts zu wünschen übrig, außer vielleicht einigen nächtlichen Regenschauern, die der Natur gut getan hätten, der Frühling ist eingezogen und die Bären meines Redaktionsteams guckten sehnsüchtig nach Balkonien wie weiland Mimi in heaven. Also Ärmel hochkrempeln und „ran an den Speck“ sprich den Wintermief draußen, Balkonien soll wieder im Frühlingsglanz erstrahlen, um bei weiterem guten Wetter wieder zur Wohlfühloase für uns alle zu werden. Im Einkaufsladen der Frau Chefredakteurin präsentierte sich dafür ein ganz feiner Motivationsschub, guckt mal, was neu auf Balkonien eingezogen ist:

Eine Päonie, eine Pfingstrose, die wollte Frau Chefredakteurin schon so lange mal für daußen haben, da ist sie, wenn sie blüht, in der Farbe wie das noch hinten steckende Schild, das bei zu großer Sonneneinstrahlung oder bei noch nächtlicher Kälte als Schutzschild dient. 

Wir sind so gespannt, ob sie in diesem Jahr schon blühen wird, es muß noch frische Erde besorgt werden, und dann zieht sie endgültig in den richtig großen, hohen Topf um, der befand sich noch in unserem Fundus und zwar diente er dazumalen als Stütze für Mimis Schattenplatz auf Balkonien

den ziert zur Stütze jetzt eine ausrangierte Schublade auf einer Art kleiner Fußbank, die Stoffverkleidung weicht noch der gleichen Holzoptik wie der Schattenplatz sie hat. 

Kann man wunderbar Kleinteile für Balkonien drin aufbewahren, daß die Idee geklappt hat, hat mich sehr gefreut. 

Dann wachs mal schön, kleine Päonie, wir werden dich hegen und pflegen. 

Beim Wintermief wegputzen fiel den Bärchen auf, daß die Magnolie, die von Balkonien aus gesehen werden kann, wieder in voller Blüte steht, sofort wurde Frau Chefredakteurin beauftragt, sie zu fotografieren für unsere Leser, büddeschön! 

Da hat sich unsere Forsythie in den Vordergrund gedrängelt! 😊

Herrlich, der Magnolienbaum, nicht wahr? 

Birkenpferd Hoppriel genannt Hoppi ergrünt auch wieder

so wie all seine Birkenkameraden draußen. 

Und auch die kleine Ausgabe auf Balkonien hat wieder ihre entzückenden zarten grünen ersten Blätter.

Jedes Jahr wieder eine Freude. Und noch einen Neubewohner gibt es demnächst auf Balkonien, gleichzeitig mit der Päonie erworben

Erdbeerpflanzen im Jutesack, wir sind so gespannt, im Sack sind Anzuchterde und Samen. Wo wir schon bei Obst sind auf Balkonien: Die rote Johannisbeere ist wieder da!

Auch da sind wir gespannt, ob dieses Jahr das ernten klappt. 

Meine geliebte Glockenblume ist auch schon wieder recht üppig, da werden dann wohl auch bald die ersten Knospen erscheinen und wenn sie blüht, warten wir schon und freuen uns auf unsere dicke Hummel, die bestimmt wieder Nektar süffeln kommt! 

Somit ist Balkonien nun also wieder offiziell geöffnet

das Schild weist wieder auf seine Bestimmung hin, die Forsythie bekommt bereits die ersten grünen Blätter, ihr Kumpel im Garten blüht noch in voller Pracht

Unser Insektenhotel wird wieder fleißig von den Wildbienen auf seine Bezugstauglichkeit überprüft und für gut befunden

hoffentlich bleibt uns nun auch das Wetter gewogen, dann steht dem relaxen auf Balkonien von mir und meinem Team nichts mehr im Wege, Liegestuhl und Auflagen sind auch schon in Startposition, schließlich freut sich Frau Chefredakteurin doch schon so sehr auf die Lesestunden draußen, und ganz besonders auf das weiterlesen des feinen Buches von Frau Silberdistel, das durch die Arbeiten der letzten Woche ein bissel ins Hintertreffen geraten ist. Da geht es dann draußen weiter, also, Wetter, uns bitte gewogen bleiben. 

Nach sinkender Sonne wird es aber derzeit noch recht kühl nächtens auf Balkonien, wenn wir dann wieder gemütlich drinnen alle zusammen vor dem Fernseher sitzen, hatte Frau Chefredakteurin auch noch was feines zur Hand, das Einkaufsnetz zum praktischen verstauen in der neuen Handtasche wartete ja noch auf seine Vollendung, nun ist es vollbracht:

Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis, es war lustig, das Netz bei den Henkeln zu beginnen, ich mag solche kleinen Herausforderungen beim stricken. Übrigens dehnt sich das durch das Lochmuster beim befüllen sehr behaglich in die Länge und Breite! 😂 Nach der Fertigstellung fiel der Frau Chefredakteurin noch eine Anregung von der Frau Silberdistel in unserer ersten Notausgabe von unserem Grafschafter ein, doch für die Bären in Farbe und Wolle noch Dienstkleidung herzustellen, da die Wolle mit dem Netz nun leider aufgebraucht war, hatte Frau Chefredakteurin Frau Silberdistel im Kommentar mitgeteilt, daß sie die Anregung doch nochmal aufgreifen würde und hier ist nun das erste Ergebnis dieser Überlegung, 

Schnittmuster für Bärenkittelchen, nach Sichtung des Nähschrankes

hat Frau Chefredakteurin da nun schon eine feine Idee, Cliffhanger nennt man sowas! 

Die Kleiderschränke sind auch bereits von Winter- auf Frühlingsbetrieb umgestellt worden, bei dem schönen Wetter konnte dann die dabei anfallende Wäsche so herrlich auf Balkonien getrocknet werden. Es war eine arbeitsreiche Woche, hoffentlich hält der Schwung für die neue Woche an. 

Das wäre nun unser Wochenbericht zur Erbauung unserer Leser von der vergangenen Woche, wir hoffen, ihr habt alle ein bissel eure Freude daran. Es ist halt alles nicht so leicht und einfach, wie es sich liest. 

Am Abend leuchtet hier unser wieder reparierter Engel so schön an Mimis Kratzbaum, das hat so was friedliches und freundliches, wenn er die am Tag gespeicherte Sonnenenergie des Nachts an unsere Redaktion hier weitergibt! 

„Engel, laß uns nicht allein.“ (frei nach dem Gedicht von Werner Bergengruen, „An den Engel“) 

Und damit schließen wir nun hier unsere heute Sonntags-Notausgabe, wünschen euch allen einen schönen, sonnigen Sonntag, einen guten Start in die neue Woche und alles Liebe und Gute, paßt auf euch alle auf und bleibt oder werdet gesund, euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia. 

Habt Frieden im Herzen!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Auf Wolke ☁ und Stern ⭐ Knut’s Himmelsgeburtstag 🌈

Ans Ziel

Gestern ein Rieseln in weichem Eise.
heute ein Bach auf der Frühlingsreise.
Gestern ein Kind mit Schleif und Band,
heute Jungfrau im Festgewand.
Wohin? Wer weiß?
Und wem der Preis?
Frage die Biene, wohin sie fliegt.
Frage die Hoffnung wo Eden liegt.

(Johann Georg Fischer, 1816 – 1897, deutscher Lyriker und Dramatiker)

Ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, heute hat unser geliebter Eisbär Knut wieder seinen Himmelsgeburtstag. Er, der so viel Liebe in die Welt gebracht hat, so viele Freundschaften geknüpft hat unter denen, die sein kurzes Erdenleben begleitet haben, die bis heute halten, er wird verwundert und traurig auf die Erde schauen über die furchtbaren Dinge, die derzeit auf ihr geschehen. 

Seine Botschaft war die Liebe, in seinem kurzen Leben hat er dafür so viele Herzen weit geöffnet. 

Wir machen daher heute nicht viele Worte, wir bitten ihn und alle, die aus der tierischen Freundesliste von Mimi in heaven bei ihm sind, uns in seinem Gedächtnis zu stärken, für seine Artgenossen, vor allem denen, die in ihren Zoos nun auch vom Krieg bedroht sind, für alle Kreaturen auf der Erde für den Frieden tätig zu sein. 

Wir werden dich immer im Herzen und in der Erinnerung behalten, wir werden dich nie vergessen, Knut! ❤❤❤ Geliebter Zauberbär!

 

 

Ein Herz aus Schnee, aus deinem geliebten Schnee, Knut, haben wir gefunden und dich darin verewigt

wir hoffen, es gefällt dir und unseren Lesern, als Zeichen, daß du immer in unseren Herzen wohnst! 

Liebe und immer noch traurige Grüße für dich, Knut! 🌈❤❤❤

Allen unseren Lesern wünschen wir ein gutes Wochenende, euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven, 

Otto und Luzia.