Grafschafter Wochenanzeiger – Türchen 8 vom Adventskalender 2022 🎄

 

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r 

Türchen  

Und wieder nun läßt aus dem Dunkeln…

Und wieder nun läßt aus dem Dunkeln
die Weihnacht ihre Sterne funkeln!
Die Engel im Himmel hört man sich küssen
und die ganze Welt riecht nach Pfeffernüssen…

So heimlich war es die letzten Wochen,
die Häuser nach Mehl und Honig rochen,
die Dächer lagen dick verschneit
und fern, noch fern schien die schöne Zeit.

Man dachte an sie kaum dann und wann.
Mutter teigte die Kuchen an
und Vater, dem mehr der Lehnstuhl taugte,
saß daneben und las und rauchte.

Da plötzlich, eh man sich’s versah,
mit einem Mal war sie wieder da.

Mitten im Zimmer steht nun der Baum!

Man reibt sich die Augen und glaubt es kaum …
die Ketten schaukeln, die Lichter wehn,
Herrgott, was gibt’s da nicht alles zu sehn!
Die kleinen Kügelchen und hier
die niedlichen Krönchen aus Goldpapier!
Und an all den grünen, glitzernden Schnürchen
all die unzähligen, kleinen Figürchen:
Mohren, Schlittschuhläufer und Schwälbchen,
Elefanten und kleine Kälbchen,
Schornsteinfeger und trommelnde Hasen,
dicke Kerle mit roten Nasen,
reiche Hunde und arme Schlucker
und alles, alles aus purem Zucker!

Ein alter Herr mit weißen Bäffchen
hängt grade unter einem Äffchen.
Und hier gar schält sich aus seinem Ei
ein kleiner, geflügelter Nackedei.
Und oben, oben erst in der Krone!!
Da hängt eine wirkliche, gelbe Kanone
und ein Husarenleutnant mit silbernen Tressen –
ich glaube wahrhaftig, man kann ihn essen!

In den offenen Mäulerchen ihre Finger,
stehn um den Tisch die kleinen Dinger,
und um die Wette mit den Kerzen
puppern vor Freuden ihre Herzen.
Ihre großen, blauen Augen leuchten,
indes die unsern sich leise feuchten.
Wir sind ja leider schon längst „erwachsen“,
uns dreht sich die Welt um andre Achsen

Und zwar zumeist um unser Büro.
Ach, nicht wie früher mehr macht uns froh
aus Zinkblech eine Eisenbahn,
ein kleines Schweinchen aus Marzipan.
Eine Blechtrompete gefiel uns einst sehr,
der Reichstag interessiert uns heut mehr;
auch sind wir verliebt in die Regeldetri
und spielen natürlich auch Lotterie.
Uns quälen tausend Siebensachen.
Mit einem Wort, um es kurz zu machen,
wir sind große, verständige, vernünftige Leute!

Nur eben heute nicht, heute, heute!

Über uns kommt es wie ein Traum,
ist nicht die Welt heut ein einziger Baum,
an dem Millionen Kerzen schaukeln?
Alte Erinnerungen gaukeln
aus fernen Zeiten an uns vorüber
und jede klagt: Hinüber, hinüber!
Und ein altes Lied fällt uns wieder ein:
O selig, o selig, ein Kind noch zu sein!

(Arno Holz, 1863 – 1929, deutscher Dichter und Dramatiker des Naturalismus und Impressionismus)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, nun öffnen wir hier heute Türchen 8 mit einem langen Gedicht und halten dafür das restliche Türchen ein bissel kleiner. Es kommen ja noch 16 Türchen, da holen wir heute mal ein bissel Luft für die restlichen! 

Im Gedicht war viel von Licht, von Kerzen und Weihnachtslichtern die Rede, da haben wir euch als Türchen-Thema wieder „Häuser, Haus“ rausgesucht, wir zeigen euch die Rückfront unserer Häuser hier, weihnachtlich beleuchtet, in denen unsere Redaktionsräume ihren Sitz haben

wir leuchten momentan noch nicht mit, oben im Bild mittig unter dem Dachvorsprung, aber das kommt noch. Wie gesagt, noch 16 Türchen! 😊

Und dann dachten wir uns, hier paßt nun gerade wieder so richtig schön die Geschichte von den vier Kerzen rein, die bisher in keinem Adventskalender fehlte, so soll sie es auch im heurigen nicht. 

Vier Kerzen

Am Adventskranz brannten vier Kerzen. Draußen lag Schnee und es war ganz still. So still, dass man hören konnte, wie die Kerzen miteinander zu reden begannen.

Die erste Kerze seufzte und sagte: „Ich heiße FRIEDEN. Mein Licht gibt Sicherheit, doch auf der Welt gibt es so viele Kriege. Die Menschen wollen mich nicht.“ Ihr Licht wurde kleiner und kleiner und verglomm schließlich ganz.

Die zweite Kerze flackerte und sagte: „Ich heiße GLAUBEN. Aber ich fühle mich überflüssig. Die Menschen glauben an gar nichts mehr. Was macht es für einen Sinn, ob ich brenne oder nicht?“ Ein Luftzug wehte durch den Raum, und die zweite Kerze verlosch.

Leise und sehr zaghaft meldete sich nun die dritte Kerze zu Wort: „Ich heiße LIEBE. Mir fehlt die Kraft weiter zu brennen; Egoismus beherrscht die Welt. Die Menschen sehen nur sich selbst, und sie sind nicht bereit, einander glücklich zu machen.“ Und mit einem letzten Aufflackern war auch dieses Licht ausgelöscht.

Da kam ein Kind ins Zimmer. Erstaunt schaute es die Kerzen an und sagte: „Warum brennt ihr nicht? Ihr sollt doch brennen und nicht aus sein.“ Betrübt ließ es den Blick über die drei verloschenen Kerzen schweifen.

Da meldete sich die vierte Kerze zu Wort. Sie sagte: „Sei nicht traurig, mein Kind. So lange ich brenne, können wir auch die anderen Kerzen immer wieder anzünden. Ich heiße HOFFNUNG.“

Mit einem kleinen Stück Holz nahm das Kind Licht von dieser Kerze und erweckte Frieden, Glauben und die Liebe wieder zu Leben.  

 

(Verfasser: unbekannt)

Und damit schließen wir unser 8. Türchen und bitten alle unsere lieben Leser: Laßt das Licht der letzten Kerze, laßt die Hoffnung nicht verlöschen! Zünden wir Kerzen an, machen wir Licht, vertreiben wir das Dunkle in der Welt, entzünden wir die Lichter der Kerzen und entzünden wir uns an ihnen, entzünden wir unsere Herzen an Frieden, Glaube, Liebe und Hoffnung. Tragen wir sie in die Welt! Auch wenn es noch so aussichtslos erscheint! Wir leben, um zu lieben, und Liebe ist Licht. 

In unserem 8. Adventskalendertürchen mit den Räucherkegeln war heute der Duft „Feuerzangenbowle“, das paßt, finden wir, gerade richtig schön zu Licht, Lichtern und Kerzen, auch die Feuerzangenbowle verbreitet ein schönes, heimelig-geheimnisvolles Licht! 

Habt alle einen schönen, friedlichen Donnerstag, paßt alle gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, das wünscht euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia  

Habt Frieden im Herzen!  

Und habts fein!  

 

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24 Gedanken zu “Grafschafter Wochenanzeiger – Türchen 8 vom Adventskalender 2022 🎄

  1. Liebe Monika,

    deses Gedicht gefällt mir ganz besonders und zwar deshalb, weil es den Weihnachtsbaum in seiner ganzen Pracht und Herrlichkeit beschreibt und detailliert den Baumschmuck mit Minispielzeug und feinen Leckereien aufzählt, die sich zwischen den Tannenzweigen verstecken. So soll ein Weihnachtsbaum aussehen!
    Nicht wie die kalten Designerbäum, die Ton in Ton und in immer gleichen Kugelfarben meterhoch in Kaufhäusern stehen!

    In meiner Kindheit waren alle Figuren und bunten Kugeln wie lieb gewonnenes Spielzeug, an dem man sich nur in der Weihnachtszeit erfreute. So gab es einige besonders schwere Kugeln aus etwas dickerem Glas, die die Aufgabe hatten, etwas eng stehende Zweige stärker nach unten zu drücken, damit die echte Kerze an dem Zweig genug Abstand zum Ast darüber hatte und somit nicht zur Brandgefahr wurde. Es war ein buntes Kaleidoskop und in manchen Kugeln spiegelte man sich mit einem etwas breiten Gesicht. Genauso geliebt waren die Krippenfiguren, die ich gerne immer wieder umgestellt habe, weil z.B. mir das eine oder andere Schäfchen besonders gut gefiel und das deshalb auch ganz nah beim Jesuskind stehen oder liegen durfte.

    Ach ja, und der Dichter trauert irgendwie auch dieser seligen Zeit nach, als der Baum wirklich der Mittelpunkt in früheren Kindertagen war und nicht das Büro und die hohe Politik. Heute wird das allumfassend mit Stress umschrieben, den sich die Menschen selbst machen, weil das Wort genießen durch konsumieren verloren gegangen ist. Und deshalb passt auch die Geschichte mit den vier Kerzen so gut, weil sie uns den Funken HOFFNUNG so nahe legt, die wir nie verlieren dürfen, egal wie schwierig die Zeit und die Umstände sind.

    Danke für das besinnliche Kalendertürchen am 8. Adventstag und liebe Grüße
    Britta-Gudrun

    Gefällt 3 Personen

    • Liebe Britta-Gudrun,
      das gleiche wie du hab ich auch empfunden, als ich das Gedicht gestern eingestellt habe, der Weihnachtsbaum in seiner ganzen Pracht und Herrlichkeit, wie wir ihn aus unseren Kindertagen kennen. Und genau so soll ein Weihnachtsbaum aussehen, da geb ich dir so recht! Die Designerbäume in den Kaufhäusern und auch oft so, wie sie in vielen Wohnungen stehen, sind auch so gar nicht meins.
      Ich hab die gleichen Erinnerungen wie du an die Bäume, die bei uns zu Hause standen, und alles, was jedes Jahr wieder angehängt wurde, war altvertraut und man freute sich jedes Jahr an Weihnachten wieder auf ein Widersehen mit all den Herrlichkeiten. Die schweren Kugeln mit ihrer Aufgabe, genug Abstand zum Zweig darüber zu halten, damit die echten Kerzen keinen Brand auslösen konnten, die sind mir auch noch so gut in Erinnerung. Und ich mochte die „ausgehöhlten“ silbernen Kugeln auch so gern, in denen sich die ganze Lichterpracht spiegelte und in die man sich richtig reinträumen konnten. Meine Lieblingskugeln waren immer die dicken roten! Jaaaa, und diese Spiegelungen vom Gesicht, die hab ich auch so geliebt. Und später dann, als Björn noch klein war, die vielen bunten Holzfiguren, wo jedes Jahr wieder mindestens eine neue gekauft wurde, das war ein Spaß!
      Was für eine süße Erinnerung, daß du so gerne mit den Krippenfiguren gespielt hast und manch ein Schäfchen dadurch näher ans Christkind rückte, weil es dir so gut gefiel!
      Die Trauer des Dichter um diese seligen Zeiten kann man doch gut nachfühlen, nicht wahr, als der Baum noch der Mittelpunkt des ganzen Geschehens, war, heute nennt man das, was uns daran hindert, ihn so zu sehen, Streß, stimmt! Ich halte ihn auch für selbstgemacht, da wäre gerade heutzutage weniger wirklich mehr und man könnte diese wunderschöne Zeit ganz anders genießen. Es freut mich sehr, daß du auch das genauso wie ich empfunden hast, daß die Geschichte von den vier Kerzen so gut dazu paßte, wegen dieses Funkens an Hoffnung, den wir nicht verlieren dürfen, auch wenn das manchmal doch schwer fällt.
      Es freut mich sehr, daß mein besinnliches Türchen bei dir Freude ausgelöst hat, es hatte auch seinen Grund, da komm ich auch nochmal drauf zurück, wenn ich die nächsten Türchen klöppel, das braucht ein bissel Zeit zum verarbeiten.
      Ich wünsche dir noch einen schönen Abend und schick natürlich wieder liebe Streichler für Mussjö Django mit, liebe Grüße
      Monika.

      Gefällt 1 Person

  2. Nachtrag:
    Ich schreibe so spät nachts im Bett auf dem Smartphone und da schleichen sich wegen der winzigen Schrift leider immer mal wieder kleine Tippfehler ein…..

    Gefällt 1 Person

    • Ich weiß, wie das ist, auf dem Smartphone zu schreiben, mach dir keinen Kopp über vielleicht mal kleine Tippfehler, in deinem Text sind mir eigentlich keine aufgefallen, und selbst wenn, der Inhalt ist doch wichtig! Und über den hab ich mich sehr gefreut! 🤗❤

      Gefällt 1 Person

  3. Meine liebe Monika und liebe Bärchen,

    in der Adventszeit ist es früh mein Erstes,nach euerem lieben Türchen zu gucken,weil ich wirklich schon gespannt bin.Da ist das Türchen im eigenen Kalender noch zu.

    Ein feines langes Gedicht ist es ,Nostalgie und Erinnerung an die Weihnachts-Kinderzeit pur!
    das größere Bild mit dem Weihnachtsbaum von einem Adventskalender ist wie ein Wimmelbild,Unzählbares gibts zu entdecken.Der Weihnachtsbaum war schon was ganz besonders,eben die verschiedenen Kugeln,wie Britta-Gudrun schon schrieb.Die faszinierten mich auch immer wieder…
    Ja,leider wird dieser Zauber immer bissel weniger,so wie der Verstand wächst.Und auch die Lieben einst alle um einen herum immer weniger werden.Manchmal würde man die Zeit wirklich gern zurückdrehen wollen. Weihnachten als Kind,ach ja…,eine wirklich selige Zeit.

    Ist doch richtig und gut und völlig verständlich,dass ihr bissel Luft holen müsst.
    Die Rückfront euerer Häuser steht der Vorderfront in nix nach,euer Leuchten dort oben in der Mitte kommt dann auch noch,aber dann richtig!

    Fein ist die Geschichte von den vier Kerzen wieder,nichts ist wichtiger in der heutigen Zeit als diese vier Dinge,sie werden wohl jedes Jaht aktueller.Der kindliche Glaube kann dabei Berge versetzten.
    Im Vertoning im Video nochmal ist sehr berührend und „nachhaltig“.
    Mit nichts weiter kann man eine leeren Raum schneller und umfassender füllen als mit Licht,ein kleines Flämmchen reicht schon.Nur tun muss man es und nicht nur reden.Das klappt ja leider auch zu gut in der Gegenwart,in allen Bereichen…

    Der Duft „Feuerzangenbowle ist ganz sehr passend für die Gemütlichkeit,die bei euch hoffentlich auch nicht zu kurz kommt vor lauter Redaktionsarbeit!?

    Habt wieder herzlichen Dank fürs Türchen 8 und auch einen guten Donnerstag für euch!
    Liebste Grüße schickt euch Brigitte.

    Gefällt 2 Personen

    • Meine liebe Brigitte,
      das freut uns sehr, daß du deinen Tag gleich mit unserem Türchen hier beginnst und dich darauf freust, das ehrt uns!
      Das war es eben auch, was mich zu diesem Gedicht veranlaßt hat, die wunderschönen Kindheitserinnerungen an eine unbeschwerte Zeit, der Weihnachtsbaum, der aussieht wie ein Wimmel-Bild, das war mal ein Adventskalender in einer Adventszeit, da hatte ich damals schon so sehr meine Freude dran und er hatte auch schonmal seinen Auftritt hier im Adventskalender.
      Die Weihnachtsbäume der Kindertage waren bestimmt für jeden von uns was ganz besonderes, es wurde ja damals auch eher selten was neues gekauft und so hatte man die Freude, alles liebgewordene und altvertraute jedes Jahr wieder am Baum zu sehen.
      Das ist wohl so, wenn wir erwachsen werden, verliert das alles ein wenig seinen Zauber, und manchmal würde ich auch so gerne die Zeit wieder zurückdrehen!
      Ja, wir mußten mal bissel durchatmen, gestern war mehr einfach nicht möglich, aber wir freuen uns natürlich sehr, daß es so auch gut gefallen hat.
      Die Rückfront unserer Häuser beinhaltet die Wohnzimmer hier, deshalb ist sie meist noch bissel üppiger als die Vorderfront, und wir werden bestimmt auch noch mitleuchten zu gegebener Zeit.
      Die Geschichte der vier Kerzen ist wirklich eine wunderschöne und wird in unserer Zeit immer wichtiger, so mußte sie auch in diesem Jahr wieder in unseren Adventskalender und gestern war der passende Tag , um sie mal wieder einzustellen.
      Feuerzangenbowle gab es hier noch nicht, aber den einen oder anderen Glühwein hat sich die Frau Chefredakteurin schon gegönnt, die Bärchen sind ja noch nicht im trinkfähigen Alter.
      Wir wünschen dir noch einen schönen Abend vom heutigen Donnerstag, liebste Grüße
      Monika und das Bärenteam.

      Gefällt 1 Person

  4. Liebe Monika, liebe Bärchen,
    das ist heute sehr besinnlich gestaltet euer 8.Türchen.Das muss man in dieser hektischen Zeit auch endlich mal haben ,ein bisschen Zeit zum Luft holen. Ich erinnere mich auch gerne daran, an meine Kindheit, wie mein Vater und ich, den Weihnachtsbaum geschmückt haben. Ein buntes Allerlei war das und wunderschön.
    Diese Designerbäume sind zwar ganz nett anzuschauen, ich finde ,ihnen fehlt die Seele, wenn man das auch bei einem Weihnachtsbaum so sehen und sagen darf. Ich habe zwar auch einen künstlichen Weihnachtsbaum, selbst meine Nachbarin sagte gestern ,der sieht aber sehr echt aus. Da ich ihn auch Jahr für Jahr selbst schmücken tue ,entbehrt er nicht die Seele …..
    Die vier Kerzen unterstreichen Deinen wunderbaren Eintrag zum heutigen Kalendertürchen Nummer 8. Damit kann der Tag beginnen.
    Liebe Grüße sendet Dir und den Bärchen Ursel aus BÄRlin

    Gefällt 2 Personen

    • Liebe Ursel,
      ja, Türchen 8 ist nun auch ein besinnliches geworden, wie wir es ansonsten in jedem Jahr ja traditionell zum 21. Türchen handhaben, das war eigentlich nicht so geplant, aber nötig. Manchmal muß man mal innehalten und Luft holen, damit es weiter gehen kann.
      Den Baum mitgeschmückt mit meinen Eltern hab ich eigentlich erst in meinen Jugendjahren, vorher haben das meine Eltern immer am Heiligen Abend alleine gemacht, wenn ich schon schlief, weil wir die Bescherung immer erst am 1. Weihnachtstag früh morgens gemacht haben. Später dann aber auch am Heiligen Abend, ich wollte das als Kind aber auch gerne so, es war eben Tradition und ich fand das schön.
      Das hast du richtig gut gesagt und ausgedrückt, Ursel, den heutigen Weihnachtsbäumen fehlt doch oft die Seele! Und siehst du, sogar dein künstlicher Weihnachtsbaum, der so echt aussieht, und den du so liebevoll schmückst, hat eine!
      Freut mich, daß dir die Geschichte mit den vier Kerzen auch wieder gefallen hat und dein Tag gut begann mit unserem Türchen hier, wir wünschen dir noch einen schönen Abend und schicken liebe Grüße von OBÄRhausen nach BÄRlin,
      Monika und das Bärenteam.

      Like

  5. Dann zauberst du dir heute ein Glas leckere Feuerzangenbowle und genießt den Abend.
    Schön nostalgisch ist dein Beitrag heute.
    Unsere Bäume waren mit Süßigkeiten geschmückt und wir durften nach Weihnachten dann irgendwann den Baum plündern und alles vernaschen.
    Schokokringel und Fondant und wie das alles hieß damals.
    Wir waren Kriegs und Nachkriegskinder und überhaupt nicht verwöhnt.
    Man darf es den Kindern heute aber nicht verübeln.
    Sie leben halt im Überfluss, wenn auch wirklich nicht alle.
    Besonders nicht die, die im Krieg leben oder an Hunger leiden.
    Zünden wir alle vier Kerzen an und verlieren die Hoffnung nicht.
    Hab es muggelig.
    Liebe Grüße von den Bees 😘

    Gefällt 1 Person

    • Feuerzangenbowle ist derzeit noch nicht im weihnachtlichen Fundus, lach, aber ein feiner Glühwein tut es auch, zumal es heute sowas von usselig draußen war.
      Freut mich, daß der Beitrag wieder gefallen hat.
      Süßigkeiten an den Bäumen kenne ich auch, wenn der Baum abgeplündert wurde, durfte ich auch immer naschen, das war ein Spaß! An Schokokringel und Fondant erinnere ich mich auch gut, und die Schokokringel hatten so bunte Zuckerstreusel! 😁😋
      Genauso ist das, wir waren Kriegs- bzw. Nachkriegskinder und konnten so gar nicht verwöhnt werden, selbst wenn unsere Eltern gewollt hätten, in dieser Form kann man den Kindern heute wahrlich keinen Vorwurf machen.
      Ja, auf der einen Seite Überfluß und auf der anderen Seite Krieg und Hunger, das braucht es mehr denn je die Geschichte mit den vier Kerzen und der Hoffnung.
      Dankeschön, mach ich mir jetzt, muggelig, und das wünsche ich allen lieben Bees auch, einen muggeligen schönen Abend, liebe Grüße
      Monika.🤗😘

      Gefällt 1 Person

  6. Das Gedicht ist wieder fein und hübsch illustriert obendrein. Was mir besonders auffiel – die Mutter arbeitet und der Vater sitzt im Lehnstuhl, liest und raucht 😉 😄 Hätte nur noch gefehlt, dass er schnell mal in die Küche kommt und von den Keksen nascht 😉 Aber irgendwie rundum schön beschrieben – die Weihnachtszeit.
    Die Rückfront des Hauses, in dem Eure Redaktionsräume zu finden sind, sieht richtig gemütlich aus. Da können wir jetzt schon gespannt sein, wie es dann bei Euch noch leuchtet.
    Die Geschichte von den vier Kerzen ist immer wieder schön. Auch das Video ist hübsch gemacht.
    Oh, unter den Räucherkerzen gibt es auch Feuerzangenbowlenduft. Wird man davon auch beschwipst? 😄
    Das war wieder ein feines Türchen. Liebe Abendgrüße schicken Euch die Silberdistel und ihr Pelzduo

    Gefällt 2 Personen

    • Ich hatte mich über das Gedicht auch sehr gefreut, und es ging mir im übrigen wie dir, das fiel mir nämlich auch auf, die Mutter arbeitet und Vater sitzt im Lehnstuhl, lach, das waren noch ganz andere Zeiten! 🤭😁
      Aber sonst beschreibt es wunderbar die Freuden unserer Kinderweihnachten!
      Ich bin selbst gespannt, was bei uns noch leuchten wird in diesem Jahr in unserem Eulennest auf Balkonien, die Nachbarn sind da ja schon eifrig am Werk gewesen.
      Ich mag die Geschichte mit den vier Kerzen auch sehr und deshalb muß sie auch in jedem Jahr dabei sein, gestern war halt so ein Anlaß dafür. Das Video zieht auch immer mit durch alle Adventskalender.
      Ich bin mal gespannt, ob man von dem Räucherkegel mit Feuerzangenbowlenduft auch beschwipst wird, wir werden berichten! 😂
      Freut mich, daß das Türchen gefallen hat, wir wünschen einen schönen Abend mit lieben Streichlern für Torty und Keks und lieben Grüßen
      Monika und das Bärenteam.

      Gefällt 1 Person

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