Grafschafter Wochenanzeiger – Türchen 3 vom Adventskalender 2022 🎄

 

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r 

Türchen

Weihnachten

Markt und Straßen stehn verlassen,
atill erleuchtet jedes Haus,
ainnend geh ich durch die Gassen,
alles sieht so festlich aus.

An den Fenstern haben Frauen
buntes Spielzeug fromm geschmückt,
tausend Kindlein stehn und schauen,
sind so wunderstill beglückt.

Und ich wandre aus den Mauern
bis hinaus ins freie Feld,
hehres Glänzen, heil’ges Schauern!
Wie so weit und still die Welt!

Sterne hoch die Kreise schlingen,
aus des Schnees Einsamkeit
steigt’s wie wunderbares Singen –
o du gnadenreiche Zeit!

(Joseph von Eichendorff, 1788 – 1857, deutscher Dichter, Novellist und Dramatiker)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, nun öffnen wir heuer hier schon das dritte Türchen in unserem Adventskalender und freuen uns still und leise immer auf euer gucken hier, wenn ihr mit neugierigen Augen schaut, was das nächste Türchen nun wohl im Gepäck hat. Dann wollen wir mal wieder loslegen, wir hatten überlegt, wir hatten nun schon ein Fenster (Bäckerei) und ein Haus (das am Bahndamm) was fehlt noch aus unserem Vorversprechen? Rüüüchtüüüg, die Türe! 🚪 (Die Bärchen kugeln sich hier gerade, wie ich „richtig“ geschrieben habe! 🐻😂)

Frau Chefredakteurin ist natürlich auftragsgemäß wegen Türe(n) fotografieren durch die Grafschaft gepilgert und ist auch fündig geworden, und so präsentieren wir euch heute die erste Türe unseres Themenadventskalenders in diesem Jahr. 

Diese Türe hat mir so besonders gut gefallen, sie ist an sich schon schön mit der Anordnung vom Holz, und wird durch den Kranz und den Lichtervorhang sehr stimmungsvoll beleuchtet. Sie gehört zu einem der ehemaligen Zechenhäuser hier in meiner Grafschaft

die alle so liebevoll restauriert wurden, auf diesem Bild ist sie nicht mit drauf, sie gehört zu einem Haus links auf der Seite vom Bild noch vorher, und befindet sich in der nächsten Seitenstraße unserer Redaktionsräume. Auf die alten Zechenhäuser kommen wir hier später und auch im Adventskalender später nochmal zurück. 

Bleiben wir beim Thema Türen, auf dem Weg nach Hause hat Frau Chefredakteurin das vor der eigenen Haustüre wieder aufgegriffen. 

Was leuchtet denn da schönes an der Türe unten zu unserer Redaktion?

Das hier, meine Nachbarn unten haben die Schale draußen, die immer jahreszeitlich mit Blumen dekoriert wird, adventlich geschmückt, ist das nicht herzig mit dem kleinen hölzernen Weihnachtsmann, dem Immergrün, der schönen Christrose und der feinen Lichterkette? Ist so eine anheimelnde Begrüßung beim heimkommen, die hübsche Schale! 

Wir sind ja nicht die einzigen, die vor der Korridortüre schmücken, auch die anderen Nachbarn machen da mit, wenn auch nicht ganz so üppig, wie wir das tun, aber wir haben ja auch den Vorteil, in der letzten Etage unseres Hauses über das schöne Podest zu verfügen. 

Deko im Erdgeschoß, hübsch, nicht wahr? 

Eine Etage unter unseren Redaktionsräumen, knuffiges Rentier und feiner Schneemann. 

Und die Türe zu unseren Redaktionsräumen, wieder geschmückt mit dem feinen Kranz, der nun schon viele Jahre unsere Türe schmückt, selbst gestaltet auf einem künstlichen Tannenkranz von Frau Chefredakteurin. Da zeigen wir euch dann auch gleich mal die Dekoration im Korridor in diesem Jahr

und da sieht man nun eben auch den Vorteil des Podestes der letzten Etage des Hauses, viel Platz, lach! 

Unser Elch

schmückt sich heuer mit Tannenzweigen, die wir mit roten Kugeln behangen haben, heuer lieben wir es wieder so klassisch. 

Als Serviette wurde was duftiges ausgewählt, das paßte so schön zu diesem hier

einer Blechdose als Lebkuchenhaus! In den Genuß, das alles beleuchtet zu sehen, kommt ihr auch noch hier im Adventskalender, wie gesagt, 24 Türchen! 🤭😂

Wandschmuck und guckt mal, wir haben einen weihnachtlichen Türklopfer, rechts im Bild

Noch einmal unser Türkranz in voller Pracht

Nun kommen wir doch nochmal auf die Zechenhäuser unserer Grafschaft zurück, woher die themengebende Tür stammt. Zu Zeiten des Kohlebergbaus in unserer Grafschaft brauchte es viele Arbeiter, sie kamen aus allen Landteilen unseres Landes, hier in meiner Grafschaft noch an Straßennamen zu erkennen wie zum Beispiel Siebenbürgenstraße, und sie kamen aus anderen Ländern, zum Beispiel aus Polen, da hat der Ruhrpott-Dialekt noch heute Anlehnungen an die polnische Sprache, zum Beispiel beim legendären „Mottek“ dem Hammer. Und die Lore, der Kohlenwagen unter Tage, geht auf das irische Wort „lorry“ zurück. Auch jiddische Ausdrücke, die auf bayerischen und ostmitteldeutschen Dialekten des 14. Jahrhunderts basieren, kennt man hier, „Schmonses“ für Unsinn, die „Schickse“ für das Mädchen, „meschugge“ für verrückt. Das viel verwendete Wort „Plörre“ kommt aus dem französischen, es wird verwandt für ein Getränk, das zu wäßrig ist, und leitet sich vom französischen Wort „pleurer“ ab, weinen, Tränen, also Wasser! Beim letzten Begriff sind wir da, wo wir bei diesem kleinen Exkurs hinwollten, beim trinken bzw. beim essen! Frau Chefredakteurin hatte euch vor einiger Zeit Bilder unterschlagen, von lecker Essen, italienischem Essen, wir sind ja hier international in unserer Grafschaft, das ist auch gut so, sonst ging uns neben vielem anderen so viel lecker Essen durch die Lappen! 😂

Also denn, es gab Bruschetta, italienische Antipasti, ursprünglich mal ein „Arme-Leute-Essen“! 

Bruschetta

Tomaten in kleine Stücke schneiden, Knoblauch fein hacken, 3 EL Öl und 1 – 2 Tl Tomatengewürzsalz, frische Basilikumblätter fein hacken, alles mischen und etwa 2 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen. 

Ciabatta in Scheiben mit Olivenöl beträufeln und im Backofen auf Backpapier bei 180 bis 200 Grad ca. 5 Minuten goldbraun backen. 

Aus dem Ofen nehmen, die Tomaten-Knoblauch-Öl-Basilikum-Mischung drauf geben, mit grob geraffeltem Parmesankäse belegen und nochmal ab in den Ofen, bis der Käse geschmolzen ist! Ein Gedicht! 🍅🧄🌿🧀🥖

Paßt übrigesn prima in den Adventskalender von diesem Jahr, alldieweil das Tomatengewürzsalz

noch aus dem damaligen Adventskalender mit den Gewürzen stammt! 

So, ihr lieben Leser alle, nun gucken wir nochmal ins Archiv, was das wohl zum Thema Türen noch zu bieten hat

und dann schließen wir hier das dritte Türchen! Und wünschen euch allen einen wunderschönen Freitag, das Wochenende und der zweite Advent stehen vor der Türe (wie passend zum Thema, lach!) wir wünschen allen unseren Lesern einen schönen Tag, paßt alle gut auf euch auf und bleibt gesund, und genießt die Adventszeit, so gut wie ihr könnt, sie ist ja doch irgendwann wieder viel zu kurz gewesen. Alle lieben Wünsche für euch für einen gelungenen Tag von eurem Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia  

Habt Frieden im Herzen  

Und habts fein!  

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14 Gedanken zu “Grafschafter Wochenanzeiger – Türchen 3 vom Adventskalender 2022 🎄

  1. Liebe Monika ,

    das ist fein, auch einmal den Haustürschmuck deiner Hsusmitbewohner hier zu sehen und es ist schön, dass wohl auch alle diesen schönen Brauch pflegen.
    Die beleuchtete Blumenschale gefällt mir besonders, denn ich habe es immer ähnlich gemacht. Dieses Jahr war es mir leider nicht möglich, weil ich seit ein paar Wochen wegen meiner schmerzenden Hüfte mein Auto nicht mehr selbst fahren kann , und ich deshalb auch kaum noch ins Taxi steigen kann. Demzufolge mir von lieben Nachbarn oder Freundinnen alle meine Einkäufe ins Haus gebracht werden und ich also keine pflanzliche Deko mehr an der Haustüre stehen habe, weil das vorjährige kleine Tännchen der Hitze zum Opfer gefallen ist und ich niemanden bitten wollte, einen Ersatz u kaufen . Man wird mit zunehmenden Einschränkungen immer bescheidener….

    Die Erläuterungen zu den sprachlichen Wurzeln der vielen Fremdarbeiter aus dem ehemaligen Bergbau sind höchst interessant. Ich hatte immer gedacht, dass das Wort Schickse für Mädchen etwas abfällig ein „leichtes“ Mädchen bedeuten würde…

    Nun gab es ein Wiedersehen mit deinen adventlichen Türdekorationen mit der Bereicherung eines Türklopfers, na toll!

    So kann entspannt der 2. Advent kommen, der eindeutig auch etwas kältere Tage im Gepäck hat.

    Nächtliche Grüße an dich, liebe Adventsfee, natürlich auch vom Hauspascha Django!

    Gefällt 4 Personen

    • Liebe Britta-Gudrun,
      das dachte ich mir auch, daß es schön ist, wenn ich mal den Adventsschmuck meiner anderen Hausbewohner hier zeige, denn mir macht das auch jedes Jahr wieder Freude, daß dieser schöne Brauch gepflegt wird. Als meine Nachbarin unter mir noch lebte, haben wir da immer unseren gemeinsamen Spaß dran gehabt zu gucken, was in dem entsprechenden Jahr wieder aus den Schatzkistchen gekramt wurde, lach, und haben uns gegenseitig unsere Neuerwerbungen gezeigt.
      Die beleuchtete Blumenschale hat es mir auch angetan, eine wunderschöne Idee, in diesem Jahr zum ersten Mal so umgesetzt, ich bin gerade vom Einkauf heimgekehrt, war richtig heimelig, mit den hübschen Lichtern vor der Tür begrüßt zu werden.
      Ach, das tut mir so leid, daß es bei dir in diesem Jahr nicht ging, und ganz besonders leid tut es mir, daß du wegen deiner schmerzenden Hüfte nun auch kein Auto mehr fahren kannst, da ist dir ein gutes Stück persönliche Freiheit abhanden gekommen, das kann ich so gut nachvollziehen, ich hab mein Auto damals aus anderen als gesundheitlichen Gründen aufgeben müssen, aber ich weiß, wie schwer einem das fällt. Und daß du wegen der Schmerzen sogar kaum noch in ein Taxi kommst, ist bitter, ich hoffe so sehr für dich, daß da vielleicht noch eine Besserung zu erzielen ist, vor allem, was die Schmerzen anbelangt. Du hast alle meine besten Wünsche dafür! 🙏🍀🍀🍀 Es ist nur gut, daß du liebe Freundinnen und Nachbarn hast, die dann den Einkauf für dich erledigen, das ist gerade in den heutigen Zeiten so viel wert! Aber klar, daß man da dann nicht über Gebühr bitten möchte, und so bleibt die leider der sommerlichen Hitze zum Opfer gefallene kleine Tanne bei dir dann ohne Nachfolger, das ist natürlich schade, aber ich gebe dir recht, mit zunehmenden Einschränkungen wird man wahrlich immer bescheidener. Was bleibt einem auch anderes übrig.
      Fein, daß unser Exkurs zu den sprachlichen Wurzeln der hiesigen damaligen Fremdarbeiter im Bergbau interessant war! Ja, in diesem Sinne wird das Wort „Schickse“ heute auch eigentlich verwandt, vom Ursprung her war aber lt. der Sendung „Planet Wissen“ vom WDR eine Schickse “ klischeehaft das kleine Mädchen im Blumenkleid und mit Zöpfen gemeint“.
      Ja, meine Dekorationen kehren alljährlich in abgewandelter Form immer wieder, der Türklopfer ist da immer wieder ein Spaß!
      Nun ist der Samstagabend auch schon wieder erreicht und der zweite Advent steht unmittelbar vor der Türe, mit ziemlich eisigen Temperaturen und einem noch eisigeren Wind, mir ist es recht, das ist allemal schon mal mehr Winter als das vorhergehende novemberliche Usselwetter der ersten Tage vom Dezember, mal gucken, was er nun noch weiter im Gepäck hat.
      Lieben Dank für deine nächtlichen Grüße, hab ich mich wieder sehr drüber gefreut, natürlich kommt wieder ein lieber Streichler für den Hauspascha Django mit, ich wünsch euch zwei beiden einen schönen, gemütlichen Samstagabend, paßt auf euch auf und liebe Grüße
      Monika.

      Gefällt 1 Person

  2. Meine liebe Monika und liebe Türenöffner, 😊

    nicht nur für die Augen,sondern auch für die Herzen! 😘

    da beginnt heute euer 3.Türchen mit einem meiner Lieblingsweihnachtsgedichte, Kein Wunder,der Verfasser stammte ja auch aus der Epoche der Romantiker.Ich kann mich damit immer so gut ins weihnachtliche Plauen hineinversetzem
    Da bist du also von der Leiter fast nahtlos auf die Straße gekommen,zum Glück ists nur ein sinnbildlicher Abstieg! 😀 Die Tür am Zechenhaus hat es verdient,hier mit gezeigt zu werden!
    Ein sehr heimeliges Leuchten empfänt dich da am Eingang zu den Redaktionsräumen,es lädt ein als herzlicher Willkommensgruß,in „ordentlichen“ Häusern kann man eben so was Schönes machen. Ganz sehr hübsch ist alles gestaltet,und die Deko vor euerer Tür ist ein feiner Blickfang,eben mit viel Liebe hergerichtet! 😍 Der Kranz ist toll! Eine richtige weihnachtliche stimmungsvolle Freu-Ecke.
    Ich kann hier leider vor der Tür nicht so fein schmücken,wohne zwischen der vorderen und der hinteren Haustür untendrin, und es ist reger Durchgangsverkehr.Aber dafür mach ich es mir in der Wohnung advent-und weihnachtlich.

    Schön,dass du das alles vom Bergbau bei euch erklärst.Sind wir doch hier auch durch das benachbarte Erzgebirge bissel bergmännisch angehaucht.Manche Begríffe sind mir auch bekannt und hier gebräuchlich.Wir können also nicht nur sächsisch 😊,legen eh mehr Wert auf das Vogtländische,sind eine eigene Diaspora mit nicht nur Inselbegabung. 😉

    Dein Bruschetta sieht ganz sehr lecker aus und keineswegs nach Armeleuteessen,lieben Dank auch fürs Rezept!

    Ich freu mich nun auch wieder noch über die allerliebsten nostalgischen Türenarchivbilder,fein,dein unerschöpflicher Fundus dafür! 😍

    Mir hats wieder viel Freude gemacht,habt herzlichen Dank für alles und habt auch einen gutem Samstag vorm 2.Advent! 💓

    Ganz liebste Grüße durch eine offene Tür schickt euch Brigitte.

    Gefällt 4 Personen

    • Meine liebe Brigitte,
      dieses Gedicht wird wohl von sehr vielen Menschen favorisiert, ich mag es auch sehr gerne. Es war schon oft im Adventskalender vertreten in all den Jahren, und immer wieder kann man es anders illustrieren, weil es eben so herrlich romantisch ist.
      Hat mal wieder richtig Freude gemacht, durch meine Grafschaft zu wandern auf der Suche nach Fotomotiven für unseren Adventskalender, und diese Türe hatte es mir dann ganz besonders angetan. Also wurde sie zum Protagonisten für Türchen 3, lach!
      Der hübsche heimelige Lichtergruß vor der Haustüre unten ist heuer auch erstmalig vertreten, eine feine Idee von unseren Nachbarn aus dem Erdgeschoß.
      Ich schöpf da immer meinen Vorteil mit dem Podest vor meiner Türe alljährlich wieder gerne aus, und es macht eben auch immer Freude, sich jedes Jahr mit all dem altvertrauten was neues einfallen zu lassen. Der Kranz schmückt ja nun schon jahrelang unsere Korridortüre, auch auf den freu ich mich immer sehr.
      Ja, im Erdgeschoß ist natürlich immer reger Durchgangsverkehr, egal, wer wo hin will muß ja erstmal da durch, lach, aber für an oder knapp vor die Türe ist doch meist noch Platz genug.
      Bezüglich Bergbau ist der Ruhrpott schon verwandt mit dem Erzgebirge, obwohl die jeweilige Förderung eine andere war, aber die Bräuche und auch die Bezeichnungen ähneln sich dann doch.
      Die Bruschetta war sehr lecker, und das mit dem Arme-Leute-Essen stammt nicht von mir, lach, das war halt früher so und hatte da dann auch sicher seine Berechtigung.
      Unser Archiv ist immer Gold wert, freut mich, wenn dir die Bilder auch wieder so gut gefallen haben, gerade die nostalgischen zählen ja auch zu meinen Lieblingen.
      Danke für deine lieben Wünsche, wir wünschen dir nun noch einen schönen, gemütlichen Samstagabend, liebste Grüße
      Monika und das Bärenteam.

      Gefällt 1 Person

  3. Und wieder ein feines Gedicht, das sich hinter Türchen Nr. 3 versteckt hat, aber dieses Mal ein recht bekanntes. Schön ist es wieder illustriert. Dieses Gedicht fand ich schon immer wunderschön.
    Apropos Türchen, heute gibt es also schicke Türen zu bewundern. Mit dem beleuchteten Kranz und dem Lichtervorhang, der einem beleuchteten Weihnachtsbaum sehr nahekommt, sieht die Tür ganz besonders schmuck aus – eine richtig gute Idee ist da verwirklicht worden.
    An der Tür unten zu Eurer Redaktion sieht es auch sehr hübsch aus. Na, und die Nachbarn haben ihre Tür auch schick herausgeputzt. Aber bei Euch direkt vor und an der Redaktionstür sieht es wieder ganz besonders feierlich aus. Da können wir uns jetzt schon darauf freuen, wenn wir alles im Lichterglanz bewundern können.
    Danke auch wieder für den Bildungsausflug. Schon interessant, woher manche Ausdrücke kommen. Aber einige davon sind auch hier bei uns bekannt und gebräuchlich – wie meschugge und Plörre z.B.
    Sogar mit einem Rezept werden wir noch verwöhnt. Sehr lecker sieht das alles aus.
    Das bunte Türenallerlei zum Schluss gefällt mir auch wieder sehr.
    Nun auch Euch einen schönen Tag und ganz liebe Grüße von der Silberdistel mit ihren Grüße schnurrenden Pelztieren

    Gefällt 4 Personen

    • Ja, dieses Gedicht zählt wohl bei ganz vielen Menschen zu ihrem Lieblingsweihnachtsgedicht, ich zähle mich auch dazu, wir hatten es hier auch schon oft in den vorhergehenden Adventskalendern, aber es macht immer wieder solche Freude und man kann es eben auch so schön immer wieder neu illustrieren!
      Da sagst du was, liebe Silberdistel, das hast du fein erkannt, ich hab gestern schon die ganze Zeit überlegt, an was mich dieser zauberhafte Türschmuck erinnert von der schönen Türe in unserer Grafschaft, das ist es, das kommt einem beleuchteten Weihnachtsbaum ganz nah, da hast du recht! Hat mich sofort magisch angezogen, diese Türe, es waren ja noch mehr hübsch beleuchtet, aber diese war schon was ganz besonderes.
      Unser Blumenkübel steht ja das ganze Jahr unten mit wechselnder Jahreszeiten-Blumen-Deko, aber die winterliche Variante mit der Lichterkette und dem Weihnachtsmann ist erstmalig, ich hab mich da so drüber gefreut! Ich hab meine Nachbarin noch nicht getroffen wieder, wenn ich sie nächstens sehe, werde ich ihr da Dank und Kompliment für aussprechen, tut doch immer gut, wenn das Tun für die Allgemeinheit auch seine Anerkennung findet.
      Bei meiner leider verstorbenen Nachbarin unter mit sah es auch immer so aus wie bei mir eins drüber, wir hatten da beide so sehr unsere Freude dran, aber die anderen Nachbarn haben es auch keineswegs nüchtern, das ist schön, zu sehen, daß auch andere Freude daran haben. Bezüglich Lichterglanz vor unserer Türe kommt da auf jeden Fall noch was im diesjährigen Adventskalender, ich hab da eh noch so eine schöne Idee!
      Freut mich, daß der Bildungsausflug Spaß gemacht hat, und ich dachte es mir schon, daß euch die Begriffe auch nicht fremd oder neu sind, gerade „meschugge“ oder „Plörre“ ist da weit verbreitet, allerdings kannte ich auch den Ursprung von der Plörre wahrhaftig nicht, da wäre ich auch nie drauf gekommen! 🤭😊👍
      Das bot sich so hübsch an im Anschluß an diesen Exkurs, das Rezept, und es ist wärmstens zu empfehlen, weil wirklich sehr lecker und eben auch eigentlich schnell gemacht.
      Fein, daß das Türenallerlei auch wieder Freude gemacht hat, wir wünschen allen lieben Silberdisteln einen schönen, gemütlichen Samstagabend, natürlich mit lieben Streichlern für die beiden pelzigen Mitbewohner und mit ganz lieben Grüßen
      Monika und das Bärenteam.

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  4. Moin aus B nach O.
    Bei dem heutigen Gedicht wird mir wirklich schon ganz weihnachtlich zu Mute, obwohl mir der Schnee fehlt. ❄❄❄
    Die Dekoration in deinem Haus ist toll.
    Aber auch die Deko in deiner nächsten Umgebung gefällt mir sehr gut.
    Ja, man hat es vergessen, aber wir Völker haben uns schon immer gemischt und wenn wir es vergessen haben ist es gut gelungen.
    Ich muss da manchmal auf die Völkerwanderung verweisen und der eine oder andere hat noch nie davon gehört 😅
    Wir könnten echt alle in Frieden miteinander leben, wenn’s dem bösen Nachbarn gefiele 🙈
    Dein Rezept gefällt mir auch gut, vor allem auch weil ohne Zwiebeln.
    Ich krieg immer die Krise wenn ich Bruschetta bestelle und da sind Zwiebeln drauf 😳
    Ich kenne Bruschetta so:
    Weißbrot mit einer Knoblauchzehe einreiben und abgezogene Tomatenviertel oder -achtel, in Olivenöl und etwas Knofi gewendet, drauf
    Nur noch etwas Salz und Pfeffer und fertig.
    Das Brot toasten habsch vergessen.
    Nun wünsche ich dir wieder einen wunderschönen Tag und Abend.
    Viele liebe Grüße von Brigitte und Buddylein 😘

    Gefällt 1 Person

    • Moin moin aus O nach B,
      so ging es mir gestern auch, als ich mal wieder dieses Gedicht ausgewählt habe, da wird einem wirklich weihnachtlich-warm bei, bloß der Schnee fehlt, leider! Es ist deutlich kalt geworden und es weht auch ein eisiger Wind, aber keine Schneeflocke weit und breit. ❄❄❄
      Mir gefällt die Deko hier im Haus auch sehr, in diesem Jahr sind ohnehin wieder viele mit dabei, das freut mich immer, und in meiner Grafschaft sieht es alljährlich wirklich immer so hübsch weihnachtlich beleuchtet aus. Macht richtig Freude, da auf die Fotopirsch zu gehen.
      Da hast du so recht, wenn man vergessen hat, wie sehr sich die Völker immer schon gemischt haben, dann ist es gelungen. Das war gerade hier im Ruhrpott eigentlich immer so, aber leider schwächelt das in diesen Zeiten doch auch sehr.
      Da bin ich auch immer sehr erstaunt, daß von der Völkerwanderung manch einer noch nie gehört hat.
      Der alte, aber immer wieder so gültige Spruch, daß wir alle in Frieden miteinander leben könnten, wenn es denn dann auch dem bösen Nachbarn gefiele, und böse Nachbarn gibt es leider offensichtlich immer mehr.
      Oh, man, das ist aber mal echt wahr, Bruschetta mit Zwiebeln geht gar nicht! Da würde ich auch die Krise kriegen! 🙄 Dein Rezept ist auch fein, das Ursprungsrezept von meinem war auch so, ich hatte nur noch so lecker Parmesankäse am Stück im Haus, und da ich ihn so liebe, hab ich das mal so ausprobiert, hat was! 🤭😊
      Dankeschön, der Tag war gut und nun läute ich gleich den gemütlichen Samstagabend ein, den wünsche ich euch lieben Bees auch, machts euch fein, ganz liebe Grüße
      Monika. 🤗😘

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  5. Was hast du doch für ein Glück, im obersten Stockwerk zu wohnen! Da kannst sich dein Sammler- und Dekoriergen ja so richtig austoben! Aber es ist auch schön, dass die anderen Hausbewohner dekorieren. Bis man bei dir angelangt ist, hat man, falls zuvor noch nicht vorhanden, die nötige Weihnachtsstimmung!
    LG
    Christa

    Gefällt 2 Personen

    • Da hast du so recht, liebe Christa, das ist wahrlich ein Glück! Ich kann mich hier oben immer richtig austoben mit Deko, und meinen Nachbarn gefällt es auch. In diesem Jahr war ich ja wieder bissel klüngelig dabei, da hat meine Nachbarin neben mir neulich schon geklopft um zu gucken, ob es mir gut geht, weil doch noch immer die Herbstdeko stehen würde! 🤭😊
      Das ist echt schön hier im Haus, und jetzt mit dem feinen Blumenkübel unten noch vor der Haustüre ganz besonders, da ist man wirklich spätestens bei mir oben voll in Weihnachtsstimmung!
      Ein schönes zweites Adventswochenende wünsche ich dir, liebe Grüße nach Kanada
      Monika.

      Gefällt 1 Person

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