Grafschafter Wochenanzeiger – Aus dem Alltag einer Redaktion 🖥🖨☎📞📱⌨🖱📚📓📒📰✏🖊

Im Reich der Interpunktionen

Im Reich der Interpunktionen
nicht fürder goldner Friede prunkt:

Die Semikolons werden Drohnen
genannt von Beistrich und von Punkt.

; – .

Es bildet sich zur selben Stund
ein Antisemikolonbund.

;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;

Die einzigen, die stumm entweichen
(wie immer), sind die Fragezeichen.

??????????

Die Semikolons, die sehr jammern,
umstellt man mit geschwungnen Klammern

((((( ;;;;;;;;;; )))))

und setzt die so gefangnen Wesen
noch obendrein in Parenthesen.

((( … ;;;;;;;; … )))

Das Minuszeichen naht, und – schwapp!
da zieht es sie vom Leben ab.

—————–

Kopfschüttelnd blicken auf die Leichen
die heimgekehrten Fragezeichen.

??????? ::::::::::

Doch, wehe! neuer Kampf sich schürzt:
Gedankenstrich auf Komma stürzt –

—–  ,,,,,,,,,,,,

und fährt ihm schneidend durch den Hals –
bis dieser gleich – und ebenfalls

(wie jener mörderisch, bezweckt)
als Strichpunkt das Gefild bedeckt!…

;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;

Stumm trägt man auf den Totengarten
die Semikolons beider Arten.

;,;,;,;,;,

Was übrig von Gedankenstrichen,
kommt schwarz und schweigsam nachgeschlichen.

———————- 

Das Ausrufszeichen hält die Predigt;
das Kolon dient ihm als Adjunkt.

!!!!!!!!!!   ::::::::::

Dann, jeder Kommaform entledigt,
stapft heimwärts man, Strich, Punkt, Strich, Punkt.

-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.

(Christian Morgenstern, 1871 – 1914, deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, mein Redaktionsteam und ich haben bei der freitäglichen Redaktionssitzung erst einmal wieder gegrübelt, was wir unseren lieben Lesern denn wohl zum heutigen Sonntag mit unserer Zeitung auf dem sonntäglichen Frühstückstisch präsentieren könnten, da hatten dann wir mal die Fragezeichen in den Augen, ❓😂 aber dann hatten die Bärchen die zündende Idee: Warum nicht einfach mal unsere Redaktionssitzungen, also den Alltag in unserer Redaktion, zum Beitrag machen, ja, da habt ihr aber doch mal sowas von recht, mein liebes Bärenteam, das ist eine sehr gute Idee! Die Bären freuten sich ob meines Lobes und flitzten los, um sich startklar für die Redaktionssitzung zu machen mit allem drum und dran, was dazu gehört, und Frau Chefredakteurin wurde an die Kamera beordert, um alles bildlich festzuhalten. 

Unser Büro

mit PC und Monitor, an dem Frau Chefredakteurin die geplanten Einträge klöppelt

immer mit Mimi in heaven an ihrer Seite(nleiste)! 

Ordner und weiteres Zubehör in Reichweite

die „Druckmaschine“ für unsere Zeitung daneben, lach! 

Könnt ihr euch noch alle an unsere abendliche Redaktionsbüro-Beleuchtung erinnern? An die Lampe mit Mohnblüten in Serviettentechnik verschönt, das Untergestell ist leider defekt geworden, da mußte eine neue Lampe her, die wird dann im Laufe der Zeit sicher auch noch verschönert von Frau Chefredakteurin. 

Derweil beherbergt der andere Lampenschirm die Duftkerzen in der Redaktion, die auch unerläßlich sind bei jeder Redaktionssitzung. 

Auch immer noch mit dabei, wenn hier Zeitungsartikel geklöppelt werden: 

Amadeus, erste Generation Bürohund aus den Bauernhofarbeitsstellentagen der Frau Chefredakteurin. 

Das wichtigste Requisit für unsere Redaktionssitzungen sind aber diese hier

Ringbücher, Blocks, in denen die Frau Chefredakteurin jeden geplanten Eintrag festhält, akribisch seit Beginn vom Blögchen und späterem Grafschafter Wochenanzeiger, derzeit 4 an der Zahl, der fünfte ist bald fällig, denn auch das vierte Ringbuch ist bald voll. Und so sehen die schriftlichen Stichpunkte für die Einträge aus, wenn Frau Chefredakteurin sie notiert:

Das ist aus dem allerersten Ringbuch, mit Randnotizen versehene geplante Einträge 

hier von einem der ersten Einträge anno domini 2012, die ältesten Leser erinnern sich sicher an die Einträge im Blögchen dazumalen über Herbstfrüchte & Co. zu dem uns BrigitteE vorzeiten die ersten Bilder über die angesprochenen Herbstfrüchte, die sie mal fotografiert hatte, liebenswerterweise überließ, hier ist es die Notiz zu den Kastanien. 

Ganz zu Beginn war der Frau Chefredakteurin die Funktion von copy und paste noch nicht geläufig, kopieren und einfügen, da hat sie noch alles, was wichtig war und in den Eintrag sollte, abgeschrieben. 

Aus dem neuesten Ringbuch, die Einträge zum letztjährigen Adventskalender

hier das Türchen 6, durch die ganzen kryptischen Zeichen blickt nur die Frau Chefredakteurin! ❓😂

Die Vorschrift eines Eintrages zu Frau Chefredakteurins Geburtstag. 

Infomaterial zu unseren Einträgen befinden sich im Fundus unserer Redaktion, in Form von Zeitschriften und ähnlichem, in Kisten und Kästen verstaut. 

Oder aus Büchern entlehnt. 

Apropos Bücher: In Erwartung einer schönen Storm-Zeit auf Balkonien hat sich Frau Chefredakteurin neulich sehr über den Anruf ihrer hier wohnenden Freundin gefreut, ihr wißt schon, die mit dem Kater Devil von Mimis Freundesliste, sie hatte Sommerlektüre abzugeben, wie schön, da ist ein Teil der schönen Storm-Zeit, die hoffentlich in diesem Sommer kommt, wieder prima mit neuer Lektüre abgedeckt. 

Kleiner Gag am Rande: Als Frau Chefredakteurin sich das Lesefutter abgeholt hat, hatte ihre Freundin auch gleich noch eine prima Überraschung für sie, denn angesichts der wieder so verblödeten Lage der neuerlichen Hamsterkäufe des Schwipp-schwapp-Schwurbel-Volkes da draußen wurde ja zeitweilig wieder das Toilettenpapier knapp, und meine Freundin hat mir dann welches besorgt bei ihrem Einkauf mit ihrem Sohn in einem anderen als meinem Einkaufsladen, da hab ich mich sehr gefreut! Kam wie gerufen! Und wir haben geblödelt, daß man das zukünftig sicher auch gut als Geburtstagsgeschenk verpacken könnte! Oder für runde Geburtstage als tollen Geschenkekorb: Klopapier, Nudeln, Hefe, Öl und Mehl! 😂🤣😂

Bei den Büchern gibt es ein ganz feines

Krimi mit Dackelhund, da wäre dann ja vielleicht die nächste Rezension hier fällig, dieses Mal mit Hund als Protagonist statt mit Katzen, wie BrigitteE ja schon in unserer Rezension von „Pfote aufs Herz“ angeregt hatte, denn „Pfote aufs Herz“, das gilt ja nun mal gleichermaßen für Katzen wie für Hunde! 🐕🐈🐾🐾❤ Schaun wir mal! 

So, nun versammelt sich mein Redaktionsteam rund um den Redaktionstisch im redaktionellen Wohnzimmer unserer Redaktionsräume (uff, 😂 viermal Redaktion in einem Halbsatz!)

jaaaaa, ihr Lieben, so sieht das hier aus, wenn Redaktionssitzung ist. Der Tisch übersät mit Utensilien, Redaktionsarbeit ist Arbeit aus dem Chaos heraus! 🤣

Einige der wichtigsten Utensilien: Kaffeepott, Brille, und, links im Bild, Tücher für Schweiß und Tränen! 🤭😊

Stifte, Markierer, Radiergummi, kleine Notizbücher, und jedes meiner Bärchen hat seine eigene Tasse, Brunos Tasse oben im Bild ziert ein Bär, Hamish hat sich in die Eulentasse, ein Geschenk von Kristina, Rani und Fleckchen, verliebt, 

Otto als Handelsreisender besitzt die Tasse mit Weltmeer und Robbe, und Ruddi

besitzt als ewig frecher Ruhrpottbengel die Chaos-Tasse, lach, die ist im wahrsten Sinne des Wortes schräg! Luzia, die immer für das feine, glitzernde schwärmt, hat die edle Tasse mit Kaffee in allen Sprachen für sich beansprucht. 

Die Tasse, die weiland Mimi in heaven ihr eigen nannte, wird zu jeder Redaktionssitzung mit aufgedeckt

Diddl-Maus, wen wundert das! 

Die Wogen gehen hoch in unseren Redaktionssitzungen, wie man hier sieht, und hier sieht man auch den Kaffeepott von Frau Chefredakteurin, die feine Ostseebad-Dahme-Tasse von ihrer Freundin geschenkt für liebevolle Betreuung von Kater Devil während ihrer Urlaubszeit dazumalen. Brille ist zumindest für Frau Chefredakteurin ein Muß, da mußte Bruno doch gleich mal blödeln

und sich die Lesebrille Numero zwo von Frau Chefredakteurin aufziehen, eine der Ersatzbrillen, die Frau Chefredakteurin außer ihrer „richtigen“ Lesebrille hier hat. Steht ihm doch gut, oder? Bloß gucken kann er damit nicht, lach, bei der Dioptrien-Zahl! 

Eifriges Team von hinten! 

Die Etagere an der Seite beinhaltet normalerweise „Nervennahrung“ für die Redaktionssitzung, ich hatte sie hier aber noch nicht wieder aufgefüllt, denkt euch also Plätzchen, Schokolade und ähnliches einfach dazu. Manchmal gibt es auch Schnittchen oder Brötchen, je nach Länge der Redaktionssitzung. 

Oooh, Redaktionssitzung schon weit fortgeschritten, Einstellfehler Frau Chefredakteurin 

so rum ist richtig! 

Mein Bärenteam:

alle ganz vertieft in ihre Arbeit! So klappt das dann auch mit dem Grafschafter, wir sind ein richtig feines Team! 

Natürlich werden in unserem Grafschafter auch die neuesten Techniken genutzt, so zum Beispiel auch Handys und Festnetztelefon

mein erstes Fotografierhandy, bewacht von Engelbärt, Charly & Co. das noch ausgezeichnet funktioniert, 

Festnetz und Smartphone, im Hintergrund ein „etwas“ älteres Kommunikationsprodukt, das im übrigen auch „nur“ eine Spieluhr ist! 

Ältestes Handy der Redaktion, das lediglich noch als Wecker benutzt wird, ohne SIM-Karte, aber immer noch funktionsfähig! Und Frau Chefredakteurins „richtige“ Brille! 

So, die Redaktionssitzung ist erfolgreich beendet, und Frau Chefredakteurin bezieht mit ihren Notizen den Platz am PC zum klöppeln des Beitrags für die heutige Sonntagsausgabe des Grafschafter Wochenanzeiger. 

Der Kreis schließt sich und nun habt ihr das Ergebnis mit der heutigen Sonntagsausgabe auf eurem Frühstückstisch liegen, da könnt ihr nun entspannt und gemütlich frühstücken 

und eure Zeitung lesen!

Wir wünschen euch allen viel Spaß dabei und hoffen, der kleine Einblick in unsere Redaktion und unsere Redaktionssitzungen haben euch Freude gemacht, habt einen schönen und hoffentlich sonnigen Sonntag, bleibt oder werdet alle gesund, paßt gut auf euch auf und startet gut wieder in die neue Woche mit nur nach zwei Mai-Tagen, das wünscht euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia

Habt Frieden im Herzen!  

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Grafschafter Wochenanzeiger – Rosenzeit 🌹🌹🌹

Wunderliches Wort: Die Zeit vertreiben!
Sie zu halten, wäre das Problem.
Denn, wen ängstigts nicht: wo ist ein Bleiben,
wo ein endlich Sein in alledem? –

Sieh, der Tag verlangsamt sich, entgegen
jenem Raum, der ihn nach Abend nimmt:
Aufstehn wurde Stehn, und Stehn wird Legen,
und das willig Liegende verschwimmt –

Berge ruhn, von Sternen überprächtigt; –
aber auch in ihnen flimmert Zeit.
Ach, in meinem wilden Herzen nächtigt
obdachlos die Unvergänglichkeit.

(Rainer Maria Rilke, 1875 – 1926, österreichischer Erzähler und Lyriker, Aus dem Nachlaß des Grafen C. W.)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, da haben wir doch mal wieder lange hin und her überlegt in unserer freitäglichen Redaktionssitzung, was wir denn wohl unseren Lesern zur heutigen Sonntagsausgabe bieten könnten. Nachdem am letzten Wochenende endlich die ersehnte Nachricht der Kinder eintrudelte, daß der Corona-Test meiner Schwiegertochter wieder negativ ist und im Laufe der darauffolgenden Woche sich auch alle Unbilden der Erkrankung wie der Verlust des Geschmackssinns verflüchtigt hatten, mußte vor allem die Frau Chefredakteurin erst einmal wieder langsam in die Entspannung kommen. Wie so oft in meinem Leben hab ich das mit einigen schon länger mal anstehenden Arbeiten in den Redaktionsräumen gemacht, tätig werden löst immer am besten den aufgebauten Druck. Leider war da aber so gar nichts oder zumindest noch nichts geeignetes für unsere Sonntagsausgabe bei, also haben wir bei unserer Redaktionssitzung wieder einmal unser Archiv bemüht und sind auch fündig geworden. Der Mai nimmt nun auch so langsam seinen Abschied, in etwas mehr als einer Woche ist er wieder Geschichte, dann folgt der Juni und mit ihm der Sommer, und somit kommt hier heute wieder einmal ein Lieblingsthema der Frau Chefredakteurin aufs Tapet: Rosen! 🌹🌹🌹 Heiß geliebte Lieblingsblume, vielfach vertreten in unseren Redaktionsräumen, oft fotografiert oder entsprechende Themen mit schönen Bildern verziert, wir hoffen, ihr habt Freude an einem sonntäglichen Rosenbukett. 

 

Mit diesen Bildern habe ich im Jahre 2012 die ersten Rosenbilder ins Blögchen eingeführt, und einige meiner älteren Leser (älter im Sinne von schon lange hier dabei! 😊) erinnern sich sicher noch an meine begehrte Deko für meinen PC:

Und an das Rosenbild, mit dem ich viele Sommereinträge für meine Storm-Zeit verschönt habe:

Und Mimi in heaven wollte dann natürlich auch gleich ein Rosenbild von und für sich, das war ihr erstes im Blögchen dazumalen:

Da war sie so stolz drauf! Später war ihr Kleiderschrank dann mit solchen Bildern reich bestückt. 

Und wir machen mal eine kleine Galerie der schönen Bilder, die wir im Archiv schon alle für Rosen-Einträge zusammengeklaubt haben: 

Eines meiner Lieblingsbilder mit Rosen ist dieses wunderschöne Gemälde

Man kann sie doch förmlich riechen, nicht wahr, Sommer-Idylle! 

Rosenpracht aus der Grafschaft und den Redaktionsräumen

Auch getrocknet sind Rosen noch zauberhaft. 

Was wunderbar zu Rosen paßt, kulinarisch und optisch: 

Erdbeeren und Lavendel! 

Natürlich beherbergen die Redaktionsräume auch Deko mit Rosen:

Und ganz alte Handy-Fotos, das Handy hat leider kein Übertragungskabel mehr, deshalb ist die Qualität grottig, weil abfotografiert, aber es ist die schöne gelbe Rose, die ich mal auf Balkonien hatte, dunkelgelbe Knospen, hellgelb beim aufblühen und einen Duft nach ganz zart Zitrone, wundervoll! Leider ist sie mir an Mehltau eingegangen. 

Nun haben wir noch was für auf die Ohren für euch, musikalische Rosen, wir hoffen, ihr mögt auch die! 

Ach, und übrigens: Über das Gedicht gewundert eingangs, das mit Rosen ja eigentlich nichts zu tun hat? Frau Chefredakteurin hatte es vor einiger Zeit schon gefunden, es entspricht der Zeit, ihrem Gefühl…..und den Rosen! ,,,,, „Ach, in meinem wilden Herzen nächtigt obdachlos die Unvergänglichkeit.“ Auch Rosen möchten sicher unvergänglich bleiben in all ihrer Schönheit. Und im menschlichen Herzen wohnt die Sehnsucht nach der Unvergänglichkeit von vielem, von Glück, von Zeit, von vor allem unbeschwerten, glücklichen Zeiten. 

Und damit sind wir nun am Ende unserer heutigen Sonntagsausgabe angelangt, wir wünschen euch allen einen wunderschönen und hoffentlich wieder sonnigen Sonntag, ohne jede Art von Wetterkapriolen und vor allem von Stürmen und sonstigen Unbilden, paßt alle gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, das wünscht euch von Herzen euer Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia

Habt Frieden im Herzen!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Notausgabe V 🎂⛱🌿🐝🗳

Resignation

Es gibt noch Leute, die sich quälen,
aus denen sich die Frage ringt:
Wie wird der Deutsche nächstens wählen?
Wie wird das, was die Urne bringt?

🗳

Die Guten! Wie sie immer hoffen!
Wie macht sie doch ein jedesmal
der Ausfall neuerdings betroffen!
Als wär‘ er anders, wie normal!

✍🙏😒

Wir wissen doch von Adam Riese,
daß zwei mal zwei gleich vieren zählt.
Und eine Wahrheit fest wie diese
ist, daß man immer Schwarze wählt.

🧮2️⃣✖2️⃣ = 4️⃣

Das Faktum läßt sich nicht bestreiten,
auch wenn es noch so bitter schmeckt.
Doch hat das Übel gute Seiten :
Es ruhet nicht auf Intellekt.

👍

Man muß die Sache recht verstehen;
sie ist nicht böse, ist nicht gut.
Der Deutsche will zur Urne gehen,
so wie man das Gewohnte tut.

👫👫👫🗳

Wer hofft, daß es noch anders würde,
der täuscht sich hier, wie überall.
Die Schafe suchen ihre Hürde,
das Rindvieh suchet seinen Stall.

🐏🐑🐄🐂

(Ludwig Thoma, 1867 – 1921, deutscher Erzähler, Dramatiker und Lyriker)

Ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, bei unserer freitäglichen Redaktionssitzung haben mein Redaktionsteam und ich beschlossen, die Sammlung unserer Notausgaben nochmal um eine Ausgabe zu verlängern. Die Woche war doch noch überwiegend geprägt von der Sorge der Frau Chefredakteurin um ihre Kinder, erst zu Beginn des Wochenendes am gestrigen Samstag zeichnete sich eine langsame Entspannung der Situation ab. Bis dato war der Coronatest bei meiner Schwiegertochter immer noch positiv, nun scheint der Kontrollstreifen doch langsam zu verblassen. Mein Sohn ist immer noch negativ, trotz gelegentlicher kleiner Erkältungsanzeichen. Wir können also immer noch Daumen gebrauchen. 🙏🍀🍀🍀 

Also gibt es heute eure Sonntagsausgabe als Notausgabe V, wir hoffen hier alle inständigst, daß es damit dann aber auch mal langsam gut ist, der allgemeinen Anspannung täte eine Entspannung überall wirklich mehr als gut. 

Aber wir wären ja nicht euer geschätzter Grafschafter Wochenanzeiger, wenn wir nicht wieder aus der Not eine Tugend machen würden, also haben wir redlich bemüht alles zusammengeklaubt, was uns in der letzten Woche so untergekommen ist, bzw. was uns bei den letzten Einträgen aufgrund von „Gedanken ganz woanders“ hoffentlich verzeihlicherweise „durchgeflutscht“ ist. Und hier schon vorab versprochen: Der Humor kommt auch nicht zu kurz, er ist ja, nach dem Herrn Ringelnatz, „der Knopf, der verhindert, daß uns der Kragen platzt“! 

Beginnen wir also mit dem „durchgeflutschten“: 

Wir sind von Mimi in heaven gerügt worden, haben wir doch tatsächlich alle in unserer Redaktion unseren Blögchen-Geburtstag am 1. Mai vergessen! Denn anno domini 2012, am 1. Mai um 2.41 Uhr wurde unser Blögchen und der spätere Grafschafter Wochenanzeiger ins Leben gerufen. Und somit feiern wir in diesem Jahr 

jähriges Blögchenjubiläum.

Wie die Zeit rennt, das können doch nie und nimmer schon 10 Jahre gewesen sein! Aber offensichtlich ist es so, sagt der Kalender, und da ist es wieder einmal an der Zeit, allen unseren lieben Lesern, den stillen wie den uns bekannten, einen lieben Dank für eure Treue zu sagen, für euer Da-sein, eure unermüdlichen Kommentare, eurer Anteilnahme an allen Geschehnissen in und um unserer kleinen Redaktion hier oben im Eulennest. An Freud und Leid teilen! Bleibt uns gewogen, ihr und wir sind der beste Beweis, daß auch virtuelle Freundschaften Tiefe und Bestand haben können, so wertvoll, ganz besonders in diesen Zeiten! 

Als nächstes gibt es kleine Neuigkeiten aus Eulennest und von Balkonien. In der anstrengenden letzten Woche brauchten meine Bärchen und ich dringend Nervennahrung, da haben wir wieder mit vereinten Kräften was gebacken

Brownies! Meine Bären lieben Brownies! Auch die weißen (Bären) 😊! Und ich! 

Ihr erinnert euch alle an unseren leider eingegangenen Avocado-Baum, er erhielt ja einen wieder selbst gezogenen Nachfolger, der sich weiterhin prächtig entwickelt

und demnächst auf Balkonien umziehen wird, 

mal in ganzer Pracht

da steht noch was in der Warteschleife, da leistet bald jemand Gesellschaft, nämlich noch ein Avocado-Pflänzchen

erste Wurzel und kleiner Trieb ist schon erkennbar

Wir sind gespannt! 

Auf Balkonien blüht der Salbei

auf den bin ich richtig stolz, denn er war mal lediglich eine kleine Gewürzpflanze für den Verbrauch aus dem Discounter, und ist draußen so fein angewurzelt und hat sich prächtig entwickelt, er blüht schon zum zweiten Mal. 

Auch die neu erworbene Pfingstrose ist gewachsen, ich bin wirklich so gespannt, ob sie blühen wird in diesem Jahr, die Knospen sind noch nicht viel größer, als wir sie euch vor einiger Zeit gezeigt hatten, da ist die Spannung groß. 

Hinter der Pfingstrose blüht nun wieder unsere Glockenblume

und an dieser Stelle kommen wir nun zum Humor. Ich hatte Mathilda in ihrem Blog von meiner Vorfreude auf die nun wohl bald wiederkehrende Hummel bei meinen blühenden Glockenblumen berichtet, und sie riet mir, dem pelzigen Brumminsekt das auffinden mittels eines Hinweisschildes zu erleichtern, das war ein Hinweis für mein Bärenteam, die haben sich mit Begeisterung an die Arbeit gemacht und voilà, so wird sie den Weg bestimmt finden, unsere Hummel:

Und die Bärchen hatten dann noch die Idee, vielleicht suche die Hummel ja nach der Stärkung auf dem Rastplatz noch ein Domizil für die Nacht, falls bei einbrechender Dämmerung es für den Rückflug zu spät wäre (über der Grafschaft herrscht Nachtflugverbot! 🤭), und haben die Hinweisschilder noch erweitert:

Nun sind wir richtig gespannt! 👍😂

Unschwer zu erkennen, auf was sich das Eingangsgedicht am heutigen Sonntag bezieht: In unserem Bundesland Nordrhein-Westfalen wird der Landtag heute gewählt, 🗳 wir hoffen alle auf einen guten Ausgang der Wahl, am meisten darauf, daß wir es Schleswig-Holstein gleich tun und unmißverständlich die unwählbare blau-braune Partei rausfliegt! 

Zum Schluß unserer heutigen Sonntagsausgabe des Grafschafter Wochenanzeiger haben wir noch ein ganz feines Schmankerl für die Eisbärenfans unter uns, 

 

ein Video von Eisbär Fiete im Nyíregyházi Állatpark, im Zoo Sóstó in Ungarn. Lebensfreude pur, ich denke, alle, die Fiete so lieben wir wir, werden sich bestimmt über das feine Video freuen. 

Und damit schließen wir nun unsere Sonntagsausgabe und wünschen euch allen einen schönen, sonnigen Mai-Sonntag, paßt alle gut auf euch auf, bleibt oder werdet gesund, das wünscht euch von Herzen euer Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia. 

Habt Frieden im Herzen!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Notausgabe IV 🍰💐🌷🍓🐈🐑

Vergehe Zeit!

Vergehe Zeit und mach einer besseren Platz!
Wir haben doch nun genug verloren.
Setz einen Punkt hinter den grausamen Satz
„Ihr habt mich heraufbeschworen.“

Was wir, die Alten, noch immer nicht abgebüßt,
willst du es nicht zum Wohle der Jugend erlassen?!
Kaum kennen wir’s noch, daß fremde Hände sich fassen
und Fremdwer zu Ungleich sagt: „Sei herzlich gegrüßt.“

Laß deine Warnung zurück und geh schnell vorbei,
daß wir aufrecht stehen.
Vergönne uns allen zuinnerst frei
das schöne Grün unsrer Erde zu sehen.

(Joachim Ringelnatz, 1883 – 1934, eigentlich Hans Bötticher, deutscher Lyriker, Erzähler und Maler)

Ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, und wieder lief die freitägliche Redaktionssitzung so ganz anders, als wir es geplant hatten, sollten es doch wieder gute Nachrichten werden, die wir euch in unserer sonntäglichen Ausgabe präsentieren wollten, aber da verhielt es sich in der letzten Woche für uns hier ähnlich wie Theodor Storm in seinem „Schimmelreiter“ Hauke Haien sein Gebet sprechen ließ „…..du kannst nicht allezeit, wie du willst, auch du nicht…..“, denn auch wir konnten nicht, wie wir wollten. Zur Mitte der Woche erhielten wir die Besorgnis erregende Nachricht, daß bei den Kindern Erkältung herrsche, am Donnerstag kam dann die Bestätigung, trotz dreifacher Impfung ist meine Schwiegertochter positiv auf Corona getestet worden, Björn ist bis jetzt noch negativ, mit weiterhin milden Erkältungssymptomen, was hoffentlich doch auch so bleibt, aber Steffi hat es ziemlich erwischt. Zum Glück scheinen die Impfungen aber insoweit zu greifen, daß es bei ihr derzeit läuft wie bei einem starken grippalen Infekt, ich hoffe, das bleibt so und bessert sich in angemessener Zeit und Björn bleibt eventuell verschont. Wir bitten um Daumen! 🙏🍀

Ratlose Gesichter in unserer Redaktionssitzung, was machen wir für unsere Leser, wenn uns auch nicht so recht nach einem großen Eintrag ist, also haben wir beschlossen, unsere Sonntagsausgabe wird halt wieder eine Notausgabe, die vierte an der Zahl in diesen Zeiten, wir greifen mal wieder auf unser Archiv zurück und zeigen euch Bilder und kleine Texte zum heutigen Muttertag. 

Und somit erst einmal einen herzlichen Glückwunsch an alle Mütter von ganzem Herzen, natürlich auch, wie es in diesem Blögchen, und nun auch in unserem Grafschafter Wochenanzeiger, immer schon so üblich war, auch allen Müttern lieber Haustiere! Habt alle einen ganz feinen Muttertag!

Mit schönen Bildern aus unserem Eulennest

aus dem Archiv

so sieht es derzeit aber umzu wieder genauso aus wie 2018, als diese Bilder entstanden sind. 

Kleine Bildergalerie aus dem gleichen Jahr in unserer Grafschaft

Rosen zum Muttertag

Und die von meiner Mama zu ihren Lebzeiten so geliebten Butterblümchen, die ich ihr als Kind zum Muttertag gepflückt habe:

Seerosen hätten wir auch noch

und mehr von schönen Blümchen. 

Für alle Mütter von Haustieren haben wir nochmal was liebes aus dem Archiv gekramt, unsere Keramikkatze mit ihrem Jungen

Und wer von tierischen Niedlichkeiten noch nicht genug hat, bekommt jetzt nochmal die Lämmer und Schafe meiner damaligen Bauerhofarbeitsstelle zu sehen

Ist doch immer wieder niedlich, unsere kleine Schafherde. Mit dem Schafsbock Otto, den Schafmüttern Karla und Olga und Tante Paulinchen, und den Lämmern Fritz und Graf Hans. 

Kulinarisch möchten mein Redaktionsteam und ich die Mütter heute auch verwöhnen, und wie könnte es zu dieser Jahreszeit anders sein, als mit Erdbeeren! 

 

 

Und unserem kleinen Erdbeer-Elfchen, das heuer die schönen Tage wieder auf Balkonien verbringt. 

Schwalben haben wir immer noch nicht gesichtet in der Grafschaft und aus unserem Eulennest, die sind sehr spät in diesem Jahr. Da haben wir uns gedacht, wir setzen hier nochmal zum Schluß unserer Sonntagsausgabe ein feines Lied von den Schwälbchen ein, das „Schwalbenlied“, gesungen von Willy Schneider, „Mutterl unterm Dach ist ein Nesterl gebaut…..“, viel Freude beim hören. 

Schöner Nostalgie-Eintrag, der alte Grundig-Radioempfänger und die gute alte Schallplatte von Polydor! Was fürs Gemüt für die „alten“ Mütter unter uns! 🤭😊🤗😘 🍷

Und damit schließen wir unsere heutige Sonntagsausgabe, wünschen euch allen einen schönen und hoffentlich muttertäglich-sonnigen Sonntag, paßt alle gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, kommt alle gut wieder in die neue Woche am Montag, das wünscht euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia. 

Habt Frieden im Herzen!  

Grafschafter Wochenanzeiger – „Der Mai ist gekommen…..“ 🌳🌸🌱🍓

Mit lachendem Mund

Mit lachendem Mund verschenkst du
die Gaben sonder Zahl.
Ich glaube, niemals denkst du:
Man wird älter und ärmer einmal.

Du gibst deine lächelnden Gnaden
wohl allen weit und breit,
wie ein Baum, der blütenbeladen
seine leuchtenden Blätter streut.

Mich packte es wie ein Entrüsten
vor deinen vornehmen Händen,
den viel zu oft geküßten, –
die viel zu gern verschwenden.

Mich packt es wie ein Bangen
vor deinen Lippen, den roten,
die viel zu heiß verlangen, –
die sich zu vielen boten.

Mich faßt es oft wie ein Schauern,
wie du deine Gaben verwendest, –
ein brennendes Bedauern,
wie Du maßlos und sinnlos verschwendest! –

Und doch hat mich durchzittert
zutiefst eine Freude dabei,
daß du mich so erschüttert,
du Blütenbaum im Mai!

(Marie Madeleine, Marie von Puttkamer geb. Günther, 1881-1944, deutsche Schriftstellerin und Lyrikerin)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, da ist er wieder, der Wonnemonat, der Monat Mai, vielbesungen, nach langen Wintern heiß ersehnt, mit all seinen Freuden in der herrlichen, neu erwachten Natur. 

Den ersten lauen Nächten mit Blütenpracht und romantischen Lichtern

dem Flieder, der wieder blüht

Bald blühen auf Balkonien die Glockenblumen wieder und die dicke Hummel kommt bestimmt wieder zum Besuch

Auch der Holunder wird dann wieder seine Blüten entfalten und herrlich duften

und Enten und Gänse führen ihre kleinen Gösseln spazieren.

Gut bewacht vom Herrn Papa!

Der Spargel sprießt und die Erdbeeren kommen

Dazu paßt natürlich auch wieder die obligatorische Maibowle mit Waldmeister oder die erste Erdbeerbowle, es tut aber auch ein feiner Rotwein, wie ihn Frau Chefredakteurin hatte, und wenn man dann zu tief ins Glas schaut, geht die Säufersonne auf und das sieht dann so aus: 

😂🤣😂🍷

Und die Lieblingsblumen meiner Mama blühen wieder, die Maiglöckchen, die ich auch so sehr liebe! 

 

Unser gesamtes Redaktionsteam ist schon wieder sehr neugierig darauf, wer nun wohl in diesem Jahr der Türmer sein wird, der die Ankunft der ersten Schwalben verkündet wir hier oder die Kinder in Köln. 

 

Zum Abschluß unserer heutigen Sonntagsausgabe haben die Bärchen und ich nochmal die alten Bilder von unserem blühenden Mandelbäumchen herausgesucht, das leider, nachdem es in einem heißen Sommer vertrocknet war und abgeholzt wurde, auch nicht aus dem stehengebliebenem Stumpf wieder zum Leben erwacht ist. Aber wir haben Erinnerungsbilder! 

Wir haben auch noch was romantisch passendes für den schönen Monat Mai, einen Monduntergang in unserer Grafschaft, von Frau Chefredakteurin bei seniler Bettflucht fotografiert! 😂

Für auf die Ohren hätten wir natürlich auch noch was zum Beginn des Wonnemonats, also da wäre zuerst einmal „Komm, lieber Mai und mache die Bäume wieder grün“ von Mozart

und das titelgebende Lied, „Der Mai ist gekommen“ 

wir hoffen, ihr habt eure Freude dran! 

Und damit wünschen wir euch allen einen guten Start in den Wonnemonat Mai, die Zeiten und die Menschen werden nicht besser, also haben wir einfach mal wieder versucht, euch mit Bildern aus der Natur und unserem Archiv ein bissel Freude zu machen, paßt alle gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, habt einen schönen Maifeiertag und genießt ihn, das wünscht euch allen von ganzem Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia  

Habt Frieden im Herzen!