Grafschafter Wochenanzeiger – Notausgabe III

Frühling

Das kannst du nicht…

Das kannst du nicht zwingen:
Daß die Knospen springen,
eh‘ die Sonne ihnen ihren Mai gebracht!
Aber das, was hinter dir liegt,
dich nicht schreckt mehr und unterkriegt:
was Winter in dir abzustreifen
in aller Stille … und Knospen zu reifen
und dich zum Frühling durchzuringen…
Das kannst du zwingen!

(Cäsar Otto Hugo Flaischlen, 1864 – 1920, deutscher Schriftsteller, Journalist und Redakteur, Pseudonym Cäsar Stuart)

Ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, alle „guten“ Dinge sind drei, und so wird diese Sonntagsausgabe unseres Grafschafter zum dritten Mal eine Notausgabe. Gedanken und Gefühle der Frau Chefredakteurin sind derzeit nicht so recht bei der Sache, Mut und Kraft vom letzten Eintrag fallen immer schwerer. Der Krieg in der Ukraine nimmt weiter seinen schrecklichen Lauf, ein baldiger Friede rückt in immer weitere Ferne. 🙏🕊🌍

Und auch die Geschehnisse im eigenen Land tragen nicht zum lichter werden bei, die neuesten Entscheidungen bezüglich des noch immer grassierenden Corona-Virus sind meines Erachtens eine Boykott-Erklärung unserer Regierung, man knickt ein vor dem Druck der Straße (das hätte man nun auch drastischer schreiben können, aber sei’s drum!) und läßt bei hohen Ansteckungsraten alles einfach laufen, man ignoriert die Schutzbedürftigkeit von vielen, die sich vernünftig und besonnen verhalten haben, für die „Freiheit“ derer, die mit dem nun so inflationär verwendeten Begriff der „Eigenverantwortlichkeit“ nichts anfangen können, wie sie im Laufe dieser Pandemie nun schon zur Genüge bewiesen haben. Nach anfänglicher Fassungslosigkeit und sich steigender Wut macht sich nun Müdigkeit breit. Wird man halt wieder auf sich selbst zurückgeworfen und muß gucken, wie man hoffentlich weiter gesund und unbeschadet durch die Zeit kommt. 

Das war das Fazit unserer freitäglichen Redaktionssitzung, wir hoffen, ihr verzeiht uns, daß auch wir momentan eher schwächeln, wir werden uns sicher wieder berappeln, wir sind uns ja gegenseitig eine Stütze, mein Bärenteam und ich, und natürlich auch alle unsere Leser hier, die uns doch immer durch alle Tiefen und Höhen die Treue gehalten haben. Laßt euch danken! 🤗 Da hätten wir nun auch noch ein passendes Gedicht von dem Lieblingsdichter der Frau Chefredakteurin, dem Herrn Storm:

Ich hab es mir zum Trost ersonnen
in dieser Zeit der schweren Not,
in dieser Blütezeit der Schufte,
in dieser Zeit von Salz und Brot.

Ich zage nicht, es muß sich wenden,
und heiter wird die Welt erstehn,
es kann der echte Keim des Lebens
nicht ohne Frucht verlorengehn.

Der Klang von Frühlingsungewittern,
von dem wir schauernd sind erwacht,
von dem noch alle Wipfel rauschen,
es kommt noch einmal, über Nacht!

Und durch den ganzen Himmel rollen
wird dieser letzte Donnerschlag;
dann wird es wirklich Frühling werden
und hoher, heller, goldner Tag.

(Hans Theodor Woldsen Storm, 1817 – 1888, deutscher Jurist, Dichter und Novellist)

Auch das Wetter hatte wohl schlechte Laune, vom anfänglich so schönen Frühlingswetter, an dem wir unser Balkonien schon frühlingsfrisch hergerichtet hatten, ging es nahtlos wieder in den Winter, die Temperaturen sackten auf den Nullpunkt und darunter, allerorten hat es geschneit, selbst hier rieselten am Freitag ein paar Schneeflocken vom Himmel, die aber nicht liegengeblieben sind. Da hab ich dann schnell meine schon ausgesäte Erdbeere, die neu erworbene Pfingstrose und all die anderen Blümkes, die schon auf Frühling umgestellt waren, wieder warm eingepackt! Und hoffe, sie nehmen alle keinen Schaden! Ein seltsamer Aprilscherz von Frau Holle, auf das Hotel „Zum Winterbett“ ist auch kein Verlaß mehr, da waren die Hausmädchen sehr säumig, die Betten hätten von November bis spätestens Ende Februar ausgeschüttelt werden müssen. 

Unsere hiesige „Burg Lirich“ 

wird in diesem Jahr 50 Jahre alt.

Und da Essen Leib und Seele zusammenhält, haben die Bärchen und ich uns was feines zum Wochenende gesotten und gebraten: Bifteki, Djuvec-Reis und Tsatsiki. Sehr lecker! 

Und damit sind wir nun allmählich am Ende unserer heutigen Sonntags-Notausgabe angekommen, ein Gedicht hätten wir noch, noch einmal vom Vorfrühling aus dichterischer Sicht gesehen, das wir so passend zur Kürze unseres heutigen Sonntagsblattes fanden, und wir wollten doch auch wenigstens noch ein wenig unseren sonst so gewohnten Humor und den hoffentlich bald wiedergefundenen Optimismus durchblitzen lassen: 

Vorfrühling

Schon entkeimt die Hyazinthe.
Aber unsereiner steckt
bis zum Nabel in der Tinte,
die nicht halb so lieblich schmeckt.

Alle Zwiebeln, alle Knollen
sind vom Bildungstrieb gereizt,
und sie wissen, was sie wollen,
wenn man nicht mit Wasser geizt.

Ohne weitre Redensarten,
ohne Zutat oder Mist
rührt sich das in seinem Garten,
bis das Rüchlein fertig ist.

 

Unsereinem ist inweilen
auch ein Resultat entflohn:
Ein Papier voll kurzer Zeilen
oder gar ein Feuilleton.

(Dr. Owlglass, Eulenspiegel.🦉 eigentlich Hans Erich Blaich, 1873 – 1945, dt. Arzt, Schriftsteller und Lyriker)

Mein Bärenteam möchte nun auf Anweisung von Mimi in heaven hier ihr Lieblingslied noch einstellen, „unser“ Lied, wie die Frau Chefredakteurin das immer nennt. Es paßt doch auch wieder so gut zum Eintrag heute, fanden sie, und ich bin ganz ihrer Meinung. 

Text: 

https://www.lyrix.at/t/reinhard-mey-alles-ist-gut-276

Ja, alles ist gut, alles wird gut, hoffen wir, oder, wie Reinhard Mey es in einem anderen Lied singt „…..und glauben können alles wird gut.“ 

Damit wünschen wir euch allen einen schönen Sonntag, paßt alle gerade jetzt besonders gut auf euch auf, bleibt oder werdet gesund, und habt einen guten Start in die neue und erste vollständige April-Woche, das wünscht euch von ganzem Herzen ❤❤❤ euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia. 

Habt Frieden im Herzen!  

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54 Gedanken zu “Grafschafter Wochenanzeiger – Notausgabe III

  1. Meine liebe Monika,

    der lieb gewordene „Grafschafter“ gehört einfach zum Sonntagfrüh,auch wenns wieder eine „Notausgabe“ ist,für mich ist es eine schöne vollständige normale.Mir macht schon dieser wunderschöne Kranz zu Beginn viel Freude! Und der passende Vers als Einstieg.

    Ja,dieser schreckliche Krieg setzt uns allen unterschwellig zu,auch wenn man sich nicht immerzu hineinversetzen möchte und kann.
    Und die neuesten Corona-Entscheidungen sind sowas von hanebüchen,man glaubt es kaum,für einen Aprilscherz isses zu ernst.Nun beugen sich die Verantwortlichen dem Druck der Unvernunft und der Egoismus schlägt mal wieder voll zu.Da kann man sich wirklich nur wünschen,dass noch bissel Vernunft waltet und man selbst unbeschadet bleibt in diesem Irrsinn!
    Und ja,so gut,dass wir uns hier haben,besonders für diejenigen,die ihren Weg allein gehen (müssen).Für mich ist das mehr als wertvoll!!! 💓 Ich danke euch auch herzlichst!
    Aber wie heißt es auch so treffend? Wenn einem das Wasser bis zum Hals steht,kann man den Kopf schlecht hängen lassen.
    Das Gedicht von Storm ist richtig tröstlich und ein Mutmacher!

    Das Wetter ist wirklich so durcheinander wie die politische Lage,am Freitag war hier die schönste Winterlandschaft,von der Kälte ganz zu schweigen.Ein richtiger Schock nach den sonnigen Frühlingstagen! Ja,Frau Holle ist auch nicht mehr „die Alte“. 😉 Gut,dass du deine Pflanzen wieder schön warm eingepackt hast,sie werdens dir danken mit reicher Ernte und feinem Blüh.

    Schön ist die Burg Lirich,der junge Hüpfer 😊,im Sonnenschein!
    Klar,so ein lecker Essen hält Leib und Seele zusammen.

    Fein,dass du den heutigen Eintrag doch noch mit Humor und Optimismus ausklingen lässt,ein dreifaches „Kopf hoch“ ruf ich uns allen zu!
    Einen guten Auftrag gab dir Mimilein noch mit dem Lied von Reinhard Mey,sie kommt ja auch aus einer guten Schule.Es ist noch ein feiner passender Abschluß für heute mit dem Fazit-verlieren wir unsere Hoffnung nicht!

    Habt lieben Dank,du und das Redaktionsteam,mir hats trotzdem wieder Freude gebracht,ihr schafft das immer wieder! 😘

    Ich wünsche euch auch einen schönen und vielleicht sonnigen Sonntag,so wie hier,und eine gute neue Woche und schicke euch liebste Grüße
    Brigitte..

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    • Meine liebe Brigitte,
      es ist doch ein richtig schönes Gefühl, wenn du schreibst, ohne den Grafschafter ist es kein richtiger Sonntagmorgen, das ehrt uns! Und mich freut jetzt sehr deine Freude über den Kranz vom Eingangsgedicht, der sprach mich beim suchen nach einem Bild auch gleich so an, ebenso wie das Gedicht, das ich an den Anfang gestellt habe.
      Das schreckliche Kriegsgeschehen ist schwer zu ertragen, aber noch müssen wir „nur“ mit den Bildern leben, ich mag mir kaum vorstellen, wie man das alles real erträgt, da geht es uns nun wirklich noch gut. Und in dieser Hinsicht ist zum Glück die Hilfsbereitschaft in unserem Land immer noch hoch und vorhanden, und ich hoffe immer so inständigst, daß da nicht auch noch die „Stimmung“ kippt.
      Die fast komplette Lockerung der Maßnahmen wäre wirklich ein ausgesprochen schlechter Aprilscherz gewesen, noch schlimmer ist es, daß es keiner war. Da hat man sich dem Druck der Straße gebeugt und einer kleinen Partei, die sich mal wieder gesinnungsmäßig heftig geoutet hat, im Mai sind Wahlen hier in NRW, ich hoffe, die Menschen in meinem Land haben ein gutes Gedächtnis. Gelb ist die kürzeste Phase an einer Ampel.
      Das war auch einer der Gründe, eine solche Notausgabe noch einmal hier zu publizieren, es ist eben schön und tut so gut, wenn man sich hier gut, vernünftig und vor allem freundlich und liebevoll austauschen kann, auch wenn Einschätzungen und Empfindungen durchaus unterschiedlich sein können oder sind. Das ist nicht nur für dich so wertvoll, da schließe ich mich deinem Dank sehr innig an hier.
      Immer wieder ein wahres Wort, das mit dem Wasser, das uns bis zum Hals steht, aber es gibt halt immer wieder Tage, da fällt es sogar mir als bekennende „Sprüchetante“ schwer, danach zu handeln.
      Storm ist als Dichter was Reinhard Mey als Liedermacher ist für mich!
      Der Wintereinbruch kam wirklich sehr überraschend, da hatte ich wahrlich nicht mehr mit gerechnet, aber auch so ein Spruch, der sich immer wieder bewahrheitet, „Weihnachten im Klee, Ostern im Schnee.“ Meinen Blumen geht es derzeit gut, ich hoffe, alle kommen zurecht mit der Kältewelle, die ja hoffentlich nicht zu lange anhält.
      Hab ich neulich in einer unserer Wochenzeitungen gelesen, daß „meine“ Burg Lirich ihren 50sten Geburtstag feiert, ja, so gesehen noch ein junger Hüpper, zumal, wenn man sie wirklich mit alten Burgen vergleichen würde, lach!
      Das Essen ist sehr lecker und entsprach ganz meinem Gemütszustand, es mußte einfach so was richtig deftiges, scharfes sein!
      Es ist wirklich schön, wie alle hier versuchen, mir und uns allen gegenseitig wieder Mut zu machen, ich bin ja nun von Haus aus auch eigentlich kein Pessimist, aber derzeit bin ich es in der Bedeutung eines meiner gesammelten Sprüche über Opti- und Pessimisten: „Ein Pessimist ist ein Optimist mit Lebenserfahrung.“
      Das läßt uns nun natürlich trotz alledem wieder ein bissel hoffnungsvoll nach vorne gucken, daß der Eintrag gefallen hat und wir die Kurve doch wieder bekommen haben, wie es ja eigentlich der Auftrag unserer Zeitung hier ist.
      Gelegentlich scheint hier heute auch mal kurz die Sonne, das ist nett von ihr und paßt zum Eintrag heute, wir wünschen dir noch einen schönen Sonntagabend und einen guten Start in die neue Woche wieder, die erste vollständige im April, liebste Grüße
      Monika und das Bärenteam.

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  2. Liebe Monika,
    auch ich freue mich über Deinen Beitrag. Es ist schön, Sonntagsmorgens bei Dir im Blog vorbeizuschauen, ein fester Treffpunkt für uns Leser*innen.
    Wegen Corona: Es sind doch jetzt die ungeimpften am meisten gefährdet. Das ist doch OK so. Ich geh weiter mit Maske einkaufen, eine einfache OP Maske reicht ja aus. Etwas blöder sind private Treffen ohne Maske, aber eine natürliche Imunisierung durch leichten Infekt ist auch OK. Ja, es bleibt ein Restrisiko, auch wegen Long Covid, aber was ist im Leben schon ohne Risiko.
    Vielleicht gibt es noch andere Gründe sauer zu sein, die fallen mir jetzt aber nicht ein. Und dann kennt ihr ja bestimmt auch das Zitat:“ Frage nicht, was Dein Land für Dicht tun kann, frage eher, was Du für Dein Land tun kannst.“ Jetzt ist wieder Eigenverantwortung dran, alles andere wird zu teuer. Es gibt ja auch noch andere „Baustellen“. Krieg in der Ukraine – da hilft Jammern auch wenig – und die Klimawende – da hilft nur Anpacken und Vorwärts schauen.
    Nur Mut, alles wird gut!
    Liebe Grüsse und einen schönen Sonntag,
    euer Steve mitm Frauchen 😺😀❤👋

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    • Liebe Jutta und lieber kleiner Steve,
      wie schön, daß auch du dich über den heutigen Beitrag gefreut hast, ein so schönes Gefühl und eine schöne Vorstellung, daß am Sonntagmorgen unser Grafschafter ein Treffpunkt und ein Fixpunkt für unsere Leser ist, das ehrt!
      Es ist sicher so, daß die Gefahr für die Ungeimpften hoch ist, aber je mehr Virenlast ungehindert und frei durch die Gegend getragen werden kann, desto mehr wird es auch die Geimpften treffen, denn eine Immunität trägt dieser Impfstoff halt nicht, noch nicht, vielleicht, und wenn es auch sicher bei vor allem den jüngeren zum Glück nicht zu schweren Verläufen kommt, so ist das bei der Bevölkerungsgruppe der Vorerkrankten und Älteren keineswegs so, Und genau das ist ja nun das Dilemma an der Entscheidung, denn eine Maske schützt halt eben nur ausreichend, wenn auch dein Gegenüber eine trägt, gerade die OP-Maske ist eigentlich ein Schutz für die anderen, ich werde auf jeden Fall weiter meine FFP2-Masken tragen, und einfach hoffen, daß mich das wenigstens bei kurzen Aufenthalten in Innenräumen schützen wird, und alles andere werde ich dann halt wieder vermeiden müssen. Eine natürliche Immunisierung steckt aber leider nicht jeder und meines Erachtens noch viel zu viele nicht mit einem leichten Infekt weg, und da finde ich es eben leichtfertig und wahrlich nicht mit einem dem Leben auf jeden Fall immer inne wohnenden Restrisiko vergleichbar, auf eine der am wenigsten belastenden und so einfach zu handhabenden Maßnahme wie das Maske tragen komplett zu verzichten.
      Ja, und das ist das, was in unserem Land hakt, die Eigenverantwortung, da lesen die meisten im Wort erst einmal nur das „eigen“ vorne weg, wie wenig wir darauf setzen können und in diesem Zusammenhang auch auf das wirklich gute Zitat von John F. Kennedy, das hat uns zwei Jahre Pandemie wohl wahrlich gelehrt. Und letztlich ist eine Pandemie leider nicht damit zu beenden, daß Menschen beschließen, sie sei jetzt vorbei.
      Trotz alledem, auch ich bin ja von Haus aus kein Pessimist, also kratzen wir hier nochmal alle Reserven zusammen und hoffen und glauben? „alles wird gut“! In diesem Sinne wünsche ich dir einen schönen Sonntagabend, natürlich mit einem ganz lieben Streichler an Steve, dem es hoffentlich gut geht, kommt gut wieder in die neue Woche, paßt auf euch auf und bleibt gesund, liebe Grüße
      Monika.

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      • Liebe Monika,
        Herr Lauterbach sagt, wenn man 3 oder vier Impfungen gegen Coronaviren hat ist man sehr gut vor schweren Verläufen geschützt. Das reicht mir und insofern habe ich nicht allzuviel Angst vor einer Infektion. Möchte aber dennoch keine haben und werde mich weiter schützen, ähnlich wie letztes Jahr. Solch eine Pandemie hat schon vor 100 Jahren 3 Jahre gedauert und nun auch wieder. Danach ist das Virus zwar noch da, aber wenig gefährlich – ähnlich wie eine Grippe. Und im Alter lasse ich mich dagegen impfen, früher ja nicht…
        Wahrscheinlich fehlt Dir die unbeschwerte Geselligkeit, wie früher. Jetzt im Sommer können wir uns doch wieder mit anderen draussen treffen und fröhlich sein. Bald ist es warm genug dafür. Halt noch ein bisschen durch, dann wird es besser.
        Liebe Grüsse,
        Jutta

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        • Liebe Jutta,
          es ist ja nicht so, daß ich mich mit meinen Impfungen nicht geschützt fühle, aber in wie weit trotzdem eine Infektion möglich ist und wie schwer oder leicht sie verläuft, darüber gibt es doch immer noch keine gesicherten Erkenntnisse, zumal Omikron ja erheblich ansteckender ist als die Varianten davor, und dann ein so leichtes wie effizientes Mittel wie das Maske tragen in voll besetzten Innenräumen und beim einkaufen einfach so aus der Hand zu legen, halte ich nach wie vor für fahrlässig. Das scheint der Herr Lauterbach wohl auch selbst so zu empfinden, wenn er einerseits sich überbügeln läßt bei einer solchen Entscheidung, die eigentlich dem Gesundheitsministerium unterliegt, und andererseits geradezu händeringend um das weitere Tragen der Maske in Eigenverantwortung und Freiwilligkeit „fleht“, wohl wissend, daß es mit beidem in unserem Land nicht gut bestellt ist.
          Auch diese Pandemie wird wie alle vorher irgendwann endemisch werden, aber da sind wir doch noch ein bissel von entfernt. Jetzt können wir eh nur noch abwarten, wie sich die Dinge entwickeln und uns eben wieder selber, so gut es irgend geht, schützen, so wie du es ja auch tun willst. Das ist dann eben wirkliche Eigenverantwortung, denn dadurch schütze ich dann ja auch nicht nur mich allein.
          Warten wir mal ab, wie das im Sommer läuft, ich glaube, das mit der unbeschwerten Geselligkeit wird noch auf sich warten lassen, aber je nachdem, wie der Sommer wird wettermäßig, wird er sicher wieder vieles leichter und fröhlicher machen, klar! Derzeit kann man sich das noch gar nicht vorstellen, lach, denn hier stürmt und regnet es, da ist die Vorstellung von einem warmen, sonnigen Sommer richtig schön.
          Ich danke dir für deine liebe Unterstützung mit dem durchhalten, es wird schon werden! 🤗❤
          Liebe Grüße zurück und paßt alle gut auf euch auf, einen lieben Streichler für Steve schick ich natürlich wieder mit, ich hoffe, es geht ihm gut, alles Liebe und Gute,
          Monika.

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  3. Liebe Monika,
    wollen wir den Kopf nicht zu sehr hängen lassen. Der Frühling kommt bestimmt, was mit Corona wird, hat doch jeder selbst in der Hand ,sich zu schützen. Ich bin z.Bsp.schon das vierte! Mal geimpft. Gehe auch weiter mit Maske zum Einkaufen. Letzten Sonntag bekam ich plötzlich einen heftigen Schnupfen. Bin am Montag aber auch zum Testen gegangen. Ich war glücklicherweise negativ. Man kann es ja nie ausschließen und wissen,ob man sich Corona oder Omikron eingefangen hat.
    Schnupfen ist auch überstanden.
    Der Krieg in der Ukraine ,ausgelöst von einem wahnsinnigen Russen, macht es nicht leichter und uns allen zu schaffen. Wer weiß ,was da noch alles passiert und auch uns noch bevorsteht. Wer hätte das jemals gedacht und für möglich gehalten? 76 Jahre nach Kriegsende! Momentan überwiegen die schlechten Nachrichten, man mag schon garnicht mehr die Nachrichten im Fernsehen sehen und hören. Offensichtlich gehen wir nach und immernoch mit Corona ,noch schlimmeren Zeiten entgegen. Wir können es uns nur zu Hause noch angenehm und gemütlich machen und hoffen ,dass der unsägliche Krieg bald ein Ende findet.
    Gut ,dass Du Deine Pflanzen vor dem plötzlichen Frost geschützt hast. Meinen Hornveilchen und Primeln auf dem Balkon macht das nichts aus. Wir haben auch keinen Schnee in Berlin gehabt. Hier fehlt definitiv Regen. Möge der wenigstens für die erwachende Natur kommen.
    Liebe Grüße zum Sonntag sendet Dir und den Bärchen Ursel aus BÄRlin

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    • Liebe Ursel,
      mich bringt das alles momentan doch sehr an meine Grenzen, aber ich habe natürlich im Laufe meines fast 70-jährigen Lebens schon meine Kompetenzen, um letztlich nicht den Kopf hängen zu lassen, das macht ja auch ein bissel ein sehr eingeschränktes Wahrnehmungsbild, immer bloß auf den Boden zu gucken, lach, siehste, da blitzt doch schon wieder ein wenig Humor durch, den braucht man derzeit auch sehr dringend. Leider ist es in einer Pandemie halt so, daß der Selbstschutz nicht so einfach zu bewerkstelligen ist, wenn alle Hüllen fallen, da kann man einfach wirklich nur hoffen, daß die Vernunft doch die Oberhand behält und alle oder zumindest viele sich so verantwortungsbewußt wie du verhalten. Welch ein Glück, daß deine Infektion nun wirklich nur ein Schnupfen war, den du nun auch wieder glücklich überstanden hast! Paß auch weiterhin gut auf dich auf!
      Ich hätte es auch nie für möglich gehalten, daß nach 77 Jahren Frieden noch einmal so ein Wahnsinn scharf am Rande eines dritten Weltkrieges angezettelt werden könnte, aber dazu braucht es tatsächlich immer noch einen einzigen Durchgedrehten, was lehrt uns also die Geschichte? Daß man aus der Geschichte nichts lernt.
      Ich schotte mich auch oft von den überbordenden schlechten Nachrichten ab, was immer da noch kommen mag, man braucht auch seine eigene Kraft und auch das ist dann ein entsprechender Selbstschutz wie bei Corona.
      Ich hoffe, daß meine Pflanzen gut geschützt durch den plötzlichen Wintereinbruch kommen, deine Hornveilchen und Primeln stecken das wohl leichter weg. Schnee hattet ihr also auch keinen, hier hat es wenigstens auch mal geregnet in den letzten Tagen, das war wahrlich nötig.
      Wir wünschen auch dir einen schönen Sonntagabend noch und einen guten Start in die neue Woche, liebe Grüße zurück von OBÄRhausen nach BÄrlin,
      Monika und das Bärenteam.

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  4. Liebe Monika,

    deine Zustandsbeschreibung deckt sich exakt mit meinem Status quo und es fällt mir schwer, mich dieser niedergeschlagenen Stimmung und dem Entsetzen zu entziehen. Ob der Kriegstreiber oder die Kapitulation vor Corona das schlimmere Übel ist, kann man zwar nicht vergleichen, aber
    dem einen haben wir kaum noch etwas an wirksamen Sanktionen entgegensetzen und die Bankrotterklärung aller Schutzmaßnahmen zu diesem Zeitpunkt sind eine Bedrohung, die allen bisherigen verantwortungsvollen Bürgern ein Schlag ins Gesicht sind. Aber dem Druck anderer Länder jetzt auch zu folgen, fällt uns noch böse auf die Füße. Alles andere hast du schon sehr treffend erörtert.

    Die Wetterkapriolen unterstreichen noch das ganze Disaster und im Gegensatz zu dir mit deinen Erdbeeren, können die Obstbauern ihre Bäume nicht vor dem Frost unterstellen. Ich hatte vor acht Tagen beschlossen, bei dem schönen Frühlingswetter die Vogelfütterung einzustellen, weil es auch gar keins mehr zu kaufen gibt. Nun bin ich eingeknickt und verfüttere Müslimischungen, die freudig angenommen werden.

    Wie es in deinem Gedicht so schön heißt: nein, wir können nichts erzwingen und nur hoffen, dass (fast) alles wieder gut wird, aber wann, das frage ich mich bang.

    Sonntägliche Grüße bei ein wenig Sonnenschein!
    Britta-Gudrun

    PS. Django hat seinen frühjarsbedingten Hormonhaushalt eingestellt und ist zu einem sehr anhänglichen und streichelsüchtigen Hauskater mutiert, wer hätte das bei dem Streuner gedacht? Auf jeden Fall lebt er jetzt weniger gefährlich und bleibt ohne Kampfspuren, das beruhigt meine Nerven kolossal und das ist wenigstens mal eine gute Nachricht hier.

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    • Liebe Britta-Gudrun,
      es hat doch tatsächlich was irgendwie tröstendes, wenn man mit seinem Seelenzustand nicht allein ist auf weiter Flur, es fällt mir derzeit wirklich so schwer wie dir, mich dieser niedergeschlagenen Stimmung und dem Entsetzen zu entziehen. Natürlich kann man das Kriegsgeschehen in der Ukraine nicht mit unserer Corona-Situation direkt vergleichen, aber die Hilflosigkeit bei beiden ist eben doch gleich groß, sei es, daß es kaum noch wirklich wirksame Strategien zum Beenden dieses furchtbaren Krieges gibt, oder sei es eben bei dieser kompletten Bankrotterklärung bezüglich der Coronamaßnahmen, das wird uns auf die Füße fallen, es war schon immer ziemlich dämlich, irgendjemandem einfach hinterherzuspringen, der in ein unbekanntes Gewässer hüpft. Und genau wie du empfinde ich das eben auch als einen Schlag ins Gesicht für jeden verantwortungsvollen Bürger, aber Ohrfeigen sind wohl salonfähig geworden. Kein gutes Bild unserer Gesellschaft, aber das ist ja nun auch nichts neues, es ist schon so, ein Land muß sich auch heute noch messen lassen an dem, wie er mit den schwächsten seiner Gesellschaft umgeht, in Zeiten von Liberalismus und Egomanie gibt da derzeit nicht nur Deutschland ein ganz schlechtes Bild ab.
      Ja, da hab ich auch schon dran gedacht, die Obstbauern können ihre Bäume leider nicht „einräumen“ wie ich meine Erdbeeren, von denen ich hoffe, daß sie den plötzlichen Frost doch gut bewältigen können mit dem nötigen Schutz. Das ist eine sehr gute Entscheidung, die Vogelfütterung nun doch noch fortzusetzen, ich hatte auch schon eingeräumt und bin froh, daß es hier auch unten im Garten noch weiter geht. Müslimischungen bei Vogelfutterknappheit ist da bestimmt auch eine gute Idee, zumal, wenn es freudig angenommen wird.
      Bin ich ganz bei dir, wir können nichts erzwingen und nur hoffen, alles wird gut, aber wann, deine bange Frage stelle ich mir auch.
      Aber das ist nun für mich wirklich die beste Nachricht des Tages und freut mich so sehr, daß dein Django nun endlich die frühjahrsbedingten Hormone im Griff bzw. eingestellt hat um zu einem sehr häuslichen und streichelsüchtigen Hauskater zu mutieren, wie sehr hab ich dir, hab ich euch das all die Jahre gewünscht und gehofft, und ehrlich, ich hab das eigentlich immer im Hinterkopf gehabt bei deinem Streuner, wie sehr wird das Mimi in heaven freuen, die sich hier immer Sorgen um ihren ältesten Kumpel aus ihrer Freundesliste gemacht hat. Und daß das deine Nerven kolossal beruhigt, kann ich mehr als gut verstehen, wir haben doch damals alle so mit dir gebangt immer und das ist so ein guter Grund zur Dankbarkeit, daß er es nun noch so schön hat auf seine alten Tage und vor allem, daß er das so genießen kann! 🙏🐈🍀🍀🍀❤
      Einen schönen Sonntagabend wünsche ich euch zwei beiden, und einen guten Start in die neue Woche, paßt gut auf euch auf und ganz liebe Grüße mit vielen lieben Streichlern für Mussjö, weil er das neuerdings so liebt, lach,
      Monika.

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  5. Lass den Kopf nicht hängen, liebes großes Em.
    Obwohl es mir wie dir geht.
    Ich hab mich jetzt fast vollständig aus dem Internetz zurück gezogen bis wieder bessere Zeiten kommen.
    Und die kommen ganz gewiss.
    GsD habe ich Buddylein und meine Vogel Touren und den Mann natürlich und gute Freunde.
    Jetzt bin ich gerade auf dem Weg in Richtung Bremerhaven.
    Dort gibt es eine interessante Vogel Sichtung und ich will mal sehen, ob mir das Glück hold ist 🐣
    Mach alles in deinem Rhythmus und wie es dir gut tut.
    Liebe Grüße von den Bees

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    • Ach, liebe Brigitte, so lieben Dank für die immer noch so vertraute und geliebte Anrede! Das große Em bemüht sich wirklich redlich, aber oft doch auch vergebens. Und es ist wirklich irgendwie tröstlich, mit seinen Gefühlen halt nicht allein zu sein, danke!
      Es werden bessere Zeiten kommen, den Glauben mag ich mir auch nicht nehmen lassen! 🙏🍀
      Ja, das ist schön, nicht wahr, du hast Buddylein, deine Vogeltouren, deinen Mann und gute Freunde, und ich meine Kinder, mein Blögchen/Grafschafter mit euch allen hier und eben auch gute Freunde und das ist in diesen Zeiten pures Gold wert!
      Hach, schön, du bist wieder auf Vogelschnapp unterwegs gewesen in Richtung Bremerhaven, da hoffe ich doch sehr, daß es eine erfolgreiche Exkursion und das Glück dir hold war! ❤
      Dankeschön für deine liebe Unterstützung, das werde ich auch so machen, alles in meinem Rhythmus und so, wie es mir gut tut, ich wünsche allen lieben Bees noch einen schönen Sonntagabend und einen guten Start in die neue Woche wieder, paßt auf euch auf und bleibt gesund, ein lieber Püler geht für Buddylein mit auf die Reise, und liebe Grüße vom großen Em.

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      • Ja, das Glück war mir hold. Ich habe den begehrten Vogel geschnappt, der jetzt schon die Nummer 109 in diesem Jahr ist und die Nummer 252 in der Gesamtarten Liste.
        Es war ein traumhaft schöner Tag, der mir dann durch die Nachrichten in der Tagesschau vergällt wurde.
        Ich hab die ersten Veilchen gefunden in der Wildnis.
        Ich teile sie mit dir.

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        • Hach, wie schön, ich hab es dir so gewünscht, daß das Glück dir hold ist, da hast du den begehrten Vogel also geschnappt, 109 bereits auf der Liste in diesem Jahr und die Gesamtzahl von 252 ist echt beeindruckend, meinen herzlichen Glückwunsch!
          Ja, daß die Nachrichten der abendlichen Tagesschau dir dann den so schönen Tag wieder vergällt haben, kann ich mehr als gut verstehen, das ging wohl wieder jedem so, es ist so unfaßbar und grausam.
          Ooooh, danke, wie schön, du teilst die ersten in der Wildnis gefundenen Veilchen mit mir, ich liebe sie so sehr und teile dafür als Dank mit dir mein Lieblingsgedicht vom Theodore über die Veilchen:

          „Die Kinder haben die Veilchen gepflückt,
          all, all die da blühten am Mühlengraben.
          Der Lenz ist da; sie wollten ihn fest
          in ihren kleinen Fäusten haben.“ (Theodor Storm)

          Ganz liebe Grüße
          Monika.

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  6. Ach Monika,

    in diesen Tagen geht mir das bekannte Gedicht von Emmanuel Geibel nicht aus dem Sinn:

    „Und dräut der Winter noch so sehr
    Mit trotzigen Gebärden,
    Und streut er Eis und Schnee umher,
    Es muß d o c h Frühling werden.
    …………
    Und wenn dir oft auch bangt und graut,
    Als sei die Höll‘ auf Erden,
    Nur unverzagt auf Gott vertraut!
    Es muß d o c h Frühling werden.“

    Hier zitiere ich nur die erste und letzte Strophe aus „Hoffnung“.

    Du weißt, dass ich nicht zu Beschwichtigungen oder „Beruhigungsparolen“ neige; aber man muss einfach dazu greifen, um nicht ganz und gar „durchzudrehen“, verstehen kann man sowieso nicht mehr viel ….
    Ach eins noch: „Am Ende wird alles gut. Und wenn es nicht gut wird, ist es noch nicht das Ende.“ Oscar Wilde oder John Lennon oder doch Fernando Sabino oder indische Weisheit. Ja, wer diese “ Worte geprägt hat, ist nicht ganz klar. Jedenfalls gibt es in vielen hübschen Filmen eben ein „Happy End“. Und wir freuen uns darüber, weil es nuns tröstet.

    Liebe Grüße und lass‘ Dich trösten,
    Kristina, Rani und Fleckchen

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    • Liebe Kristina,
      ich hab mich jetzt so gefreut, dich hier zu lesen, es ist so schön, einmal wieder was von dir, von euch zu hören! ❤🤗
      Oh, ja, das Gedicht von Emmanuel Geibel, ich hatte es zu Beginn des Eintrags auch schon überlegt, mich dann aber doch für das Gedicht von Eulenspiegel entschieden, umso mehr freu ich mich, daß du nun hier die erste und die letzte Strophe aus „Hoffnung“ zitierst, danke!
      Das weiß ich von dir, daß du nicht zu Beschwichtigungen oder Beruhigungsparolen neigst, aber du hast vollständig recht, derzeit muß man das einfach tun, zum Selbstschutz, um nicht völlig ab- und durchzudrehen, von verstehen kann man wahrlich schon lange nicht mehr reden.
      Ich kenne diesen so schönen Satz, von dem wohl nicht sicher überliefert ist, aus welcher Feder er stammt, und ich liebe Filme mit Happy End, hoffen wir einfach mal, daß nichts gesagt wird ohne ein Fünkchen Wahrheit und uns Gott oder wer immer auch dafür zuständig ist oder zumindest sein sollte das Glück beschert, daß das alles endet wie in einem guten, alten Hollywoodschinken mit Happy-End! 🙏🍀🍀🍀
      Danke, ich laß mich gerne trösten, und hoffe immer, wir schaffen es hier auch noch immer und immer weiter, das bei euch allen zu tun und zu können, ganz liebe Grüße mit lieben Streichlern für die süße kleine Rani und das kleine Fleckchen,
      Monika.

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  7. Ach Monika,
    wir leben nicht gerade in einer schönen Zeit und gerade deswegen muss man es sich so schön wie möglich machen!
    Auch bei uns steigen die Coronazahlen, aber die Massnahmen sinken. Und in der SZ habe ich gelesen, dass Spanien als 1. Land in er EU Corona zu einer ganz normalen Krankheit herabgestuft hat. Wahrscheinlich braucht es das. Schliesslich können wir nicht die nächsten Jahre mit Einschränkungen leben. Was nicht heisst, dass wir nicht vorsichtig sein sollen.
    Was die Ukraine betrifft, so können wir leider nichts dran ändern. Ich schütze mich persönlich von den horrenden Nachrichten, in dem ich sie nicht im Fernsehen anschaue – ich lese sie nur, dazu sind sie immer noch schlimm genug.
    Ansonsten freue ich mich, dass es mir und meiner Familie, sowie auch meinen Freunden gut geht. Und ob es jetzt regnet oder schneit, oder ob die Sonne scheint – das sind Begleiterscheinungen, an denen wir nichts ändern können. Manchmal sind sie lästig, aber das ist halt mal so!
    Lass dich nicht unterkriegen – hab noch einen schönen Sonntag und einen guten Start in die neue Woche!
    Liebe Grüsse
    Christa

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    • Ja, liebe Christa, das tun wir wahrlich nicht, in einer schönen Zeit leben!
      Da hast du natürlich recht, gerade dann muß man es sich so schön wie möglich machen, aber manchmal fällt das doch schwer. Ich bin ein bissel harmoniesüchtig, und seit Kindesbeinen ein Gerechtigkeits“fanatiker“, und es hebelt mich dann doch manchmal richtig aus, wenn das Schöne und Gute nicht für alle verfügbar ist, weil ein durchgeknallter Despot sein besch…..Ego mit einem Krieg aufwerten will oder vor dem Druck der ebenso egomanischen Straße eingeknickt wird. Es ist eben so und es wird auch so für alle Zeiten bleiben, ein Land muß sich messen lassen an dem, wie es mit seinen Schwächsten umgeht. Aber heutzutage ist ja der Darwinismus wohl en vogue, leider oder Gott sei Dank machen seine Anhänger aber einen kleinen Denkfehler, es ist nicht der muskelbepackte egomanische Stärkste der, der überlebt, sondern die anpassungsfähigste Art, das läßt Hoffnung! Und war auch genauso von Darwin in seiner Evolutionstheorie kommuniziert.
      Ich glaube, Spanien hat bezüglich Corona und dem fallen lassen aller Maßnahmen auch eine ganz andere Entwicklung als die zum Beispiel in unserem Land. Und es redet doch schon lange niemand mehr von wirklich umfangreichen und knallharten Einschränkungen, das ist ja auch in Ordnung, aber eine Pandemie kann leider eben nicht mit einem Beschluß beendet werden, und da nun die wirklich einfachsten Eindämmungsmittel sang- und klanglos fallen zu lassen, nämlich eben die der Maskenpflicht bei vielen Menschen und in Innenräumen, ist fahrlässig! Und, zumindest in unserem Land, nichts, was man unter das Thema „Eigenverantwortung“ stellen kann, denn an der mangelt es hier eklatant.
      Von manchem schotte ich mich hier mittlerweile auch ab, um mir meine Resilienzen zu erhalten, du hast so recht, auch gelesen sind die Nachrichten noch schlimm genug.
      Das ist eben das, was auch zu meiner größten Resilienz zählt, daß es meiner Familie, meinen Freunden und meinem Umfeld gut geht, und das möchte ich eben auch erhalten wissen und werde bei drohender Gefährdung eben manchmal zu einem gereizten Tigermuttertier!
      Ja, lach, das wir am Wetter nichts ändern können, das dürfte wohl gut sein, es würde sich sonst sicherlich minütlich ändern! 🤭😊
      Ich geb mir alle Mühe und wünsche dir das auch, nicht unterkiegen lassen, hab noch einen schönen Sonntag und starte gut wieder in die neue Woche, liebe Grüße nach Kanada
      Monika.

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  8. Ihr Lieben vom „Grafschafter“,
    die ganzen Corona-Lockerungen kann ich auch nicht verstehen. Wir haben so hohe Inzidenzen wie nie zuvor, und es wird so getan, als wäre alles vorbei. Also ich verstehe die Welt nicht mehr. Leider ist es ja auch so, dass sich viele unserer Mitmenschen wegen der Lockerungen einbilden, die Pandemie ist wirklich vorbei und das Virus kann uns nun nichts mehr tun. Viel schlimmer noch ist, dass sie sich auch entsprechend benehmen.
    Alles in allem also kein Wunder, wenn Ihr schwächelt. Trotzdem habt Ihr uns mit Eurem Beitrag wieder gut unterhalten und trotz allem Mut gemacht – mit Gedichten, leckerem Essen und dem Mutmacher von Reinhard Mey. Danke dafür und ganz liebe Grüße von der Silberdistel und ihrem pelzigen Doppelpack

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    • Ach, liebe Silberdistel, es tut wirklich so gut, hier auf Verständnis zu stoßen und auf Menschen, die die gleichen Gefühle haben, manchmal kommt man sich sonst doch vor, als wäre man mit seinen Gedanken und Gefühlen irgendwie nicht mehr so ganz normal im großen Umfeld der rumlaufenden ICH-AG’s!
      Das hab ich heute schon so oft geschrieben, man kann doch eine Pandemie nicht per Dekret oder Beschluß beenden, das Virus schert sich einen Teufel darum, ob wir es leid sind und alle Maßnahmen oder nicht! Die Faktenresistenz so viele Menschen ist mir ein Rätsel und macht mich wirklich oft unverhältnismäßig wütend! Denn wie du es genau richtig schreibst, viele glauben jetzt, hurra, es ist vorbei, und genauso benehmen sie sich dann auch, sie haben ja nun alle endlich ihre so heiß ersehnte „Freiheit“ wieder, die durch einen Mund- und Nasenschutz ja so eklatant bedroht war, ja, prima, ihr Freiheitskämpfer, auf Kosten derer, deren wirkliche Freiheit nun wieder bedroht ist.
      Es freut uns doch sehr, daß wir trotz des schwächelns noch gut unterhalten konnten und vor allem Mut machen konnten, das ist uns immer ein wichtiges Anliegen, beziehen wir doch letztlich unsere Kraft auch wieder daraus. Reinhard Mey ist da derzeit für mich so eine Art Kompaß, ich glaub, so oft, wie in dieser Zeit, hab ich ihn, obwohl immer schon sein größter Fan, noch nie gehört.
      Einen ganz lieben Gruß zurück zu euch allen, mit einem lieben Streichler für den pelzigen Doppelpack und guten und lieben Wünschen für einen schönen Sonntagabend und einen guten Start in die neue Woche wieder,
      Monika und das Bärenteam.

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  9. Viel zu viel los auf der großen, weiten Welt. Die Nachrichten werden auch nicht besser, das Wetter schon gar nicht. Ich schwächele ein bisschen mit meiner Gesundheit. Die Pandemie ist auch nicht überstanden und ich weiß nicht, wo das noch hinführen soll.
    Heute war es kalt, windig. Schneeregen und Sonne. Morgen gibt es mal wieder Sturm. Das Beste wäre wohl, sich ins Bett zu legen und warten bis es endlich und dauerhaft Frühling wird.
    Wünschen kann man sich das mal, ob es in Erfüllung geht und alles GUT wird, das ist eine andere Sache, die wir nicht beeinflussen können.
    Bleib tapfer Monika, du bist eine mutige Frau 😊❤️
    Alles Liebe und eine gute Nacht 🌛✨😴🦉 Mathilda

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    • Da geb ich dir recht, liebe Mathilda, es ist viel zu viel los auf der großen weiten Welt. Manchmal weiß man echt nicht, wo einem der Kopf steht. Zuviel Input bei zu wenig Gelegenheit zum Output, ich hab mich gerade daran erinnert, daß mir meine Mama in meinen Teenagerjahren mal einen „Knautschi“ geschenkt hat, so sah der aus

      den konnte man bei Jähzornsanfällen und anderen Unbilden gegen die Wand pfeffern, das hielt der aus, lach, und dafür war er auch konzipiert, ich glaub, den platzier ich mal wieder hier in meine Nähe, oder ich kauf mir einen Sandsack!
      Ach, laß dich mal lieb drücken, wegen deiner schwächelnden Gesundheit und ich wünsch dir ganz gute Besserung! 🙏❤
      Die Pandemie ist wohl noch lange nicht überstanden und ich bin auch ratlos, wo das alles noch hinführen soll.
      Hier war heute auch eher so typisches Aprilwetter mit wechselnd Sonne und tiefe Bewölkung, kalt und windig, aber kein Schnee. Und nun soll es sogar wieder Sturm geben, weißt du was, ich bin dabei, ich leg mich mit ins Bett, zieh mir die Decke über den Kopp und warte, bis der richtige Frühling endlich da ist. Wenn ich ein Bär wäre, würde ich derzeit echt bis Mai in meiner Höhle bleiben, lach! Aber so ein bissel meine Höhle ist mein Eulennest hier oben ja auch!
      Ja, wünschen kann man sich das, daß alles wieder gut wird, hoffen auch, vielleicht geht sogar beides in Erfüllung, so wie in dem Gedicht von Emmanuel Geibel, das Kristina hier im Kommentar eingestellt hat „…..es muß DOCH Frühling werden“!
      Danke fürs liebe Kompliment, ich hoffe so sehr, daß uns allen Mut und Kraft erhalten bleiben 🙏🍀🍀🍀 alles Liebe und Gute auch für dich, paß auf dich auf, eine gute Nacht wünsche ich dir mit lieben Grüßen
      Monika. 🌙✨✨✨🦉🙏🤗💕

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        • Ach, herrje, das tut mir leid, ich wünsch dir von Herzen ganz, ganz gute Besserung! 🙏❤🤗
          Hier tobt der Sturm auch und es schüttet wie aus Eimern!
          Mistwetter, da stimm ich dir voll und ganz zu, nimm meinen Knautschi solange! 🤭😊
          Liebe Grüße zurück und paß gut auf dich auch, alles Liebe und Gute
          Monika. ❤❤❤

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          • Den Knautschi brauchst du jetzt dringend, ich nehme ein Kissen mit vielen Taschentüchern. Die Nase braucht einen Tropfenfänger…tztz, so etwas hatte ich schon lange nicht mehr und mein Kopf platzt gleich.
            Alles Liebe 🍀💗😊✨🌛 Mathilda

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            • Ich hätte dir ihn trotzdem gerne geliehen! Oh, man, das hört sich wirklich schlimm an, tut mir so leid, daß es dich so erwischt hat, pfleg dich oder laß dich pflegen und nochmals ganz gute Besserung gewünscht! 🙏🍀🤗❤
              Ganz liebe Grüße und hoffentlich kannst du wenigstens schlafen heute Nacht,
              Monika. 🌙✨✨✨🦉🤗🥰💐

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              • Du bist zu gut liebe Monika, viel zu gut.💗😊
                Ich habe mich jetzt mit einer Rolle Küchenkrepp bewaffnet und das ist optimal. Die dünnen Taschentücher bringen gar nichts, da ist Küchenkrepp perfekt. Viel Tee, viel Wasser, eine dicke Decke und mein Mann hat mir Medizin mitgebracht. In zwei Tagen bin ich wieder fit 🥰😘
                Mein Bett ist angewärmt und das ist so schön zum Einschlummern 😴😴🥱
                Schlaf du auch gut 🌛✨🦉❤️

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                • Dankeschön, liebe Mathilda!

                  Da hast du dich wahrlich gut bewaffnet mit der Rolle Küchenkrepp, mach ich bei fließendem Schnupfen auch immer, da helfen die dünnen Taschentücher nämlich gar nix! Ein guter Genesungsplan, viel Tee, viel Wasser, eine dicke Decke und Medizin! Ich drück dir ganz fest die Daumen, daß der Zeitplan für die Genesung mit zwei Tagen echt perfekt wird! 🙏🍀🍀🍀
                  Angewärmtes Bett ist wunderbar, mit Mimi hatte ich da immer eine natürlich-biologische Wärmflasche! 😂 Ich hoffe, du kannst gut schlummern, Kranke bekommen Blümchen 💐 und Pralinen 🍪🧁🍩🍪 schlaf gut und träum was schönes und komm hoffentlich schon bissel gesünder in den neuen Tag, liebe Grüße
                  Monika. 🤗🦉🌙✨✨✨🐑🐑🐑⛅

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                  • Na ja, vielleicht noch ein oder zwei Tage mehr. Heute kann ich kaum aus den Augen schauen 😭😧. Bett wäre jetzt besser, aber da ist mir immer langweilig. Also etwas tun. 😉
                    Vielen Dank für Blümchen und Pralinen, das bist mal wieder typisch du…immer für andere da. So eine Mutter hätte ich gerne gehabt 🥰
                    Jetzt wünsche ich dir einen schönen Tag. Der Regen macht Pause, der Sturm auch. Morgen geht es dann wieder los 🙄😫
                    LG Mathilda ❤️❤️❤️

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                    • Oooh, man, hoffentlich bessert es sich doch bissel schneller, liebe Mathilda, ich wünsch es dir und drück dir weiter fest die Daumen! 🙏🍀 Ja, lach, kenn ich, mir ist im Bett dann auch immer so langweilig! Aber übernimm dich nicht! 🤗
                      Gern geschehen, und ganz lieben Dank für das liebe Kompliment, da fühl ich mich jetzt richtig geehrt! Ich hätte nämlich immer gerne noch eine Tochter gehabt! Aber hab ich jetzt ja auch, eine ganz liebe Schwiegertochter! ❤ Mein Sohn sagt immer „Muttertier“ zu mir, lach!
                      Dankeschön, hier machen Regen und Sturm auch mal bissel Pause, langsam könnte der April mal schöner werden. Mistwetter! 🙄😒
                      Einen schönen Abend wünsche ich dir, liebe Grüße
                      Monika. ✨🌙🤗🦉❤❤❤

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  10. Liebe Monika,

    von uns Zweien auch einmal wieder ein kleiner Gruß und alles Liebe.

    Ja, auch ich kann den Sinn oder – besser gesagt – den Unsinn der Coronalockerungen unserer Regierung nicht verstehen. Es ist ja wohl auch kein Argument, wenn nun gesagt wird, bei denen, die schon (mehrfach) geimpft sind, wuerde eine Ansteckung einen milderen Verlauf nehmen. Auf der anderen Seite wird jetzt wohl auch wieder mehr oder weniger laut ueber eine Impfplicht nachgedacht (zumindest haben am Wochenende dagegen wieder etliche protestiert) und darüber, dass alle ueber 60jaehrigen sich ein 4. Mal impfen lassen sollen. Da kann man wirklich den Eindruck bekommen, die Regierung, die auf der einen Seite die Regelungen lockert, sucht auf der anderen Seite händeringend nach Möglichkeiten, um den noch vorhandenen Impfstoff „an den Mann oder die Frau zu bringen“. Der nächste Unsinn sind diese viel- und hochgelobten und allerorts angepriesenen Schnelltests, die schon so mannigfach Ungeimpften Zugang zu Restaurants, den öffentlichen Nahverkehr,… – selbstverständlich bei negativem Ergebnis – ermöglicht haben. Dass diese Schnelltests aber höchst unzuverlässig sind und bei einem – ich glaube – Labor (oder einer anderen medizinischen Einrichtung, jedenfalls dort, wo man sich täglich testen muss) mancher Schnelltest erst nach drei Tagen (!!!) Alarm geschlagen hat und von „negativ“ zu „positiv“ wechselte, wird mal vorsichtshalber lieber tot geschwiegen und man kam nur auf Umwegen an die Information. Ob das hier in Deutschland oder woanders war, weiß ich leider nicht mehr, da ich diese Info schon im Januar gelesen habe. Und dass die Ergebnisse der Schnelltests auch dann „verfälscht“ sein können, wenn man schon gegen Corona geimpft wurde – und je öfter man geimpft wurde, desto höher die Gefahr, dass sie „nicht aussagekräftig“ sind -, das ist doch auch so ein „Selbstbetrug der Menschen. Wieso, frage ich mich, muessen sich Arbeitnehmer und Schüler, wenn man von der Ungenauigkeit der Selbsttest – gerade auch im Zusammenhang mit Geimpften weiß -, dann einige Male in der Woche testen? Das ist doch Humbug und wiegt einen in einer falschen Sicherheit!!!
    Nun ja, und jetzt mit der Aufhebung der Coronavorschriften ist den Unvernünftigen nun vollends Tuer und Tor geöffnet! Gab es schon zu Zeiten, in denen die Coronavorschriften offiziell haetten eingehalten werden muessen, genügend, die es nicht taten, so hatte man dann wenigstens noch Gesetz und Recht auf seiner Seite und konnte sich darauf berufen. Dem ist nun ja auch nicht mehr so – dank unserer Politiker.

    Bei mir ist, wie Ihr sicherlich schon gemerkt habt, auch „die Luft raus“ – und das im Moment aus den unterschiedlichsten Gründen. Ich werde aber nichtsdestotrotz so ab und an immer wieder mal bei Euch kommentieren.

    Alles Liebe

    Bine mit Angel

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    • Liebe Bine und liebe Angel,
      hach, wie schön, daß ihr auch dabei seid, das freut mich sehr!
      Ja, da bin ich so bei dir, ich versteh diese ad hoc-Entscheidung auch nicht. Es gibt doch noch gar keine wirklich gesicherten Erkenntnisse, in welchem Umfang die Impfungen wirklich für einen ausschließlich milden Verlauf nützen, letztlich ist es doch immer noch nicht möglich, gesicherte Zahlen für einen Titer der Impfung zu bestimmen, die dann ja auch Aufschluß darüber geben würden, wie hoch der Impfschutz ist und ob er unter Umständen vielleicht auch noch ein viertes Mal erhöht werden müßte. So würde man dann ja auch zum Beispiel altersmäßige Unterschiede aufdecken oder eben keine, da wäre dann die logische Konsequenz je nach Ergebnis dann entweder eine Impfpflicht für alle oder tatsächlich nur für die entsprechende Gruppe, aber nun so quasi die über 50- oder 60-jährigen mal so stellvertretend in die Pflicht zu nehmen um vor allem den ewigen Freiheitskrähern zu willen zu sein, da bin ich raus! Und es ist für mich auch unlogisch, als Gesundheitsminister, der doch auf jeden Fall ganz nah am Geschehen sein sollte, auf der einen Seite auf Druck der kürzesten Ampelphasen-Partei alle Lockerungen möglich zu machen und auf der anderen Seite geradezu händeringend die Leute aufzufordern, aus Eigenverantwortung und zum Schutz ihrer Mitmenschen weiter die Maske zu tragen. Welche Eigenverantwortung? Bei all den ICH-AG’s? Und dann auch noch die entsprechenden Einzelhandelsläden quasi dazu aufzufordern, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen, also das nenne ich dann schlicht Kapitulation, unter solchen Umständen hätte man jede rechtliche Handhabe gehabt, die Maßnahmen noch zu verlängern.
      Tja, die Tests, das ist auch so ein Thema in Richtung Eigenverantwortlichkeit, solch ein Schnelltest schlägt eben erst bei einer gewissen Virenlast an, die hat man aber unter Umständen zu Beginn der Infektion noch nicht, ich versteh das eh nicht, haben die alle keine Erfahrungen mehr mit Kinderkrankheiten? Wenn früher ein Kind erkennbar an Windpocken, Röteln oder Masern erkrankt war, und bis zum sichtbaren Ausbruch, da eben auch ohne Symptome, in die Schule oder den Kindergarten gegangen ist, dann hatten es alle, denn Virusinfektionen sind mit ihrer Inkubationszeit schon um einiges länger als bei sichtbar werden ansteckend! Da muß man einen Test halt eben eine Weile vor einer zu besuchenden Veranstaltung machen und öfter bis dahin wiederholen, um wirklich einigermaßen sicher gehen zu können. Und das Tests unter bestimmten Umständen auch falsch ausschlagen können, ist seit es Tests für und gegen alles mögliche gibt ein uralter Hut! Da ist sicherlich oft genug falsche Sicherheit aufgekommen, aber auch das fällt eben unter das Thema Eigenverantwortlichkeit, und da mangelt es hier in unserem Land an allen Ecken und Kanten!
      Jau, ganz deiner Meinung, nun sind Tür und Tor zur laut krakeelten Freiheit endlich wieder geöffnet und das auch noch recht- und gesetzkonform, mehr brauchten unsere Spaziergänger doch auch nicht, nun haben sie ihren Willen und wir das Nachsehen. Wünsche verkneife ich mir, ich möchte mir mein Karma nicht beschädigen.
      Kann ich so gut verstehen, daß bei dir auch die Luft raus ist, wir haben ja auch lange durchgehalten, oder, da zumindest können wir stolz drauf sein. Für alle anderen Gründe bei dir, die dazu beigetragen haben, wünsche ich dir von Herzen alles Liebe und Gute. Und ich freu mich sehr, wenn du immer mal wieder gucken und kommentieren kommst! 🤗❤
      Liebe Grüße mit einem lieben Streichler für Angel,
      Monika.

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      • Liebe Monika,
        sicherlich hast Du auch schon vom allerneuesten Schildbuergerstreich ab 1. Mai gehört.
        Ab diesem Zeitpunkt „muessen“ naemlich alle Coronapositiven nicht mehr in Quarantäne, sondern sie „sollen“ es „nur noch“. Auch hier setzt man wieder auf Rücksichtnahme und gesunden Menschenverstand. Nur, wenn alle Menschen ueber diese beiden „Güter“ verfügen würden, wären die Coronazahlen schon längst wahrscheinlich in einem sehr überschaubaren Bereich.
        Irgendwie habe ich das Gefühl, dass seitens der Politik im Moment alles dafür getan wird, sämtliche Regeln, die ja durchaus Sinn machen, aufzuweichen und ausser Kraft zu setzen. Oder will man so die „Spreu vom Weizen“ trennen, sprich: Diejenigen, die schon geimpft sind, wird es schon nicht (so stark) erwischen, alle anderen werden dann hoffentlich endlich vernünftig werden und sich impfen lassen. Das ist dann natürlich auch eine Methode, die „Impfpflicht per Verstand“ einzuführen.

        Alles Liebe

        Bine mit Angel

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        • Liebe Bine und liebe Angel,
          ja, ich hab ihn fassungslos zur Kenntnis genommen, den neuesten Schildbürgerstreich, ich weiß wirklich nicht mehr, was ich dazu noch sagen soll. Ich hatte mich ursprünglich sehr gefreut, mit Herrn Lauterbach im Gesundheitsministerium endlich mal einen Fachmann zu haben, aber die Freude ist lange verraucht. Ich kann nicht begreifen, wie es möglich ist, sich so am Gängelband führen zu lassen von der Partei in der Ampelregierung, deren Farbe eigentlich die kürzeste Phase an einer Ampel ist. Ich geb dir so recht, da setzt man nun wieder auf Rücksichtnahme und gesunden Menschenverstand und weiß doch ganz genau, daß beides in unserer Gesellschaft nur ansatzweise vorhanden ist. Ich mach ja leider immer wieder den Fehler, daß ich zu manchen Beiträgen unserer Medien auf Facebook die Kommentare lese, also, was da geradezu geballt zu Tage tritt, hat mit Vernunft und gesundem Menschenverstand nicht ansatzweise was zu tun. Können wir wirklich nur inständigst hoffen, daß das gerade in diesem Medium nur der Bodensatz unserer Gesellschaft ist und die vernünftigen eventuell doch noch in der, leider schweigenden, Mehrheit sind.
          Ich hab auch den Verdacht, daß ganze soll nun auf eine Durchseuchung hinauslaufen, so wie du es eben auch schilderst, quasi eine Impfpflicht durch die Hintertür, aber ich finde das trotzdem fahrlässig, denn es ist ja nun auch bei den Geimpften weiß Gott nicht bei allen so, daß sie nur einen leichten Verlauf haben und was ist letztlich, und damit wären dann eben auch die Jüngeren betroffen, mit Long-Covid, daß ist doch alles noch nicht genug erforscht, um so einen Schmarren laufen zu lassen. Können wir allwieder nur beten, um Vernunft, um empathische Mitmenschen und ein gutes Durchkommen durch das neue Desaster!
          Ich wünsche dir eine gute Nacht, mit einem lieben Steichler für deine süße Angel, paßt gut auf euch auf und bleibt gesund, alles Liebe und liebe Grüße
          Monika.

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    • Ich bin hier gerade ganz begeistert über deine Bilder, lieber Jens, Hope mit ihren beiden Süßen, es gibt doch echt nichts schöneres als Eisbärenmamas mit ihren niedlichen Kleinen, und das alles in herrlichem Schnee, dem Element der Eisbären, eine richtige kleine Familienidylle! 😍❤❤❤

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    • Da ging mir jetzt sofort ein Lied von meinem Lieblingssänger durch den Kopf, lieber Jens, ich denke, du kannst dir denken, welches und von wem, lach…..“Über den Wolken muß die Freiheit wohl grenzenlos sein…..“, Reinhard Mey. 🤭😊✈
      Nochmals liebe Grüße und lieben Dank für all die schönen Bilder, da freu ich mich immer sehr drüber,
      Monika.

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