Grafschafter Wochenanzeiger – Friedensgebet 🕊🕯🌼☮

Herr, mach mich zu einem Werkzeug deines Friedens,
daß ich liebe, wo man haßt;
daß ich verzeihe, wo man
beleidigt;
daß ich verbinde, wo Streit ist;
daß ich die Wahrheit sage,
wo Irrtum ist;
daß ich Glauben bringe, wo Zweifel droht;
daß ich Hoffnung wecke, wo Verzweiflung quält;
daß ich Licht entzünde, wo Finsternis regiert;
daß ich Freude bringe, wo der Kummer wohnt.
Herr, lass mich trachten,
nicht, daß ich getröstet werde, sondern daß ich tröste;
nicht, daß ich verstanden werde, sondern daß ich verstehe;
nicht, daß ich geliebt werde, sondern daß ich liebe.
Denn wer sich hingibt, der empfängt;
wer sich selbst vergißt, der findet;
wer verzeiht, dem wird
verziehen;
und wer stirbt, der erwacht zum ewigen Leben.

(Hl. Franz von Assisi)

 

Mit Entsetzen und Erschütterung schreiben wir hier heute diesen Beitrag, von dem wir nie gedacht hätten, daß er nötig wird. Er ist kein politisches Statement, er ist einfach nur eine flehentliche Bitte an alle Verantwortlichen dieser Welt mit allen Kräften den Wahnsinn dieses Krieges zu beenden, der verzweifelte Wunsch an der Seite der Menschen in der Ukraine, an der Seite aller Menschen dieser Welt, die einen Krieg erleiden müssen, eine Bitte unter Tränen nach dem Sieg der Vernunft, dem Sieg der Menschlichkeit:

Laßt die Waffen schweigen! Stoppt diesen Krieg, im Namen der Vernunft und der Menschlichkeit, bevor die ganze Welt ein Hort des Grauens wird! 

(Text: bei „mehr ansehen“)

Hört es euch gut an, das Lied von Reinhard Mey, und beendet die Barbarei! Und seid versichert: 

Wir werden unsere Lieben nicht geben für euren Wahn, wir werden mit ihnen fliehen, wie die Menschen in der Ukraine es derzeit tun. 

„Kein Ziel und keine Ehre, keine Pflicht
sind’s wert dafür zu töten und zu sterben,
nein, meine Söhne geb‘ ich nicht!“ (Reinhard Mey, Zitat aus dem Lied)

Gott gab uns den Regenbogen als Zeichen des Friedens, den Bogen ohne Sehne, nicht schußbereit! Erweist euch endlich würdig dieses Zeichens für alle Kreaturen der Erde! 

Ich habe diese beiden Friedenstauben schon so lange in meinem Fundus, erhalten in meinen aktiven Arbeitszeiten bei der Aktion Friedensdorf e.V., heute Friedensdorf International, die linke, ein Anstecker, hat mir mein damaliger Chef und Freund einmal geschenkt, die rechte, ein Kettenanhänger, hab ich dort mal selbst erworben, ich hätte es mir dazumalen nie träumen lassen, wofür ich sie nun hervorgeholt und fotografiert habe. 

Wir brauchen Armaden von Friedenstauben, aber keine Armeen! 

In den Redaktionsräumen leuchtet unser Engel

und unser Friedenslicht

sowie eine alte Osterkerze von 2019, eine neuere gab es danach nicht mehr, nun leuchtet sie aus der damaligen Osternacht in der Nacht des Krieges für den Frieden! 

Die Vereinten Nationen haben ein Gebet, ein Auszug daraus wird oft auch in den Kirchen gebetet:

„Unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns Mut und Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst stolz den Namen Mensch tragen.“

Bitte, laßt dieses Gebet keine leere Worthülse sein, sorgt dafür, daß auch ihr weiterhin stolz den Namen Mensch tragen dürft. 

Mit einem Segensgebet für all unsere Leser

„Der Herr segne dich und behüte dich; der Herr lasse
sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig; der Herr hebe sein
Angesicht über dich und gebe dir Frieden.“

beenden wir diesen Eintrag und entlassen euch ins Wochenende, das trotz alledem ein gutes für euch sein möge. Laßt uns nicht müde werden, laßt uns beten, hoffen, arbeiten für den Frieden in der Welt, bleibt oder werdet alles gesund, das wünscht euch von ganzem Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

🙏🕊🕯🕯🕯🕯🕯🕯🕯🌼🕊🕊🕊☮☮☮🙏 

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31 Gedanken zu “Grafschafter Wochenanzeiger – Friedensgebet 🕊🕯🌼☮

  1. Meine liebe Monika,

    heute haben wir nun einen traurigen Anlass für die Sonderausgabe des „Grafschafters“. Aber so wie wir uns zusammen freuen,sind wir eben auch zusammen traurig, wütend und entsetzt,fast sprachlos.Du bist mal wieder ein gutes „Sprachrohr“ und versuchst ín Worte zu fassen,was doch nur schwer zu begreifen und auszudrücken ist.Dafür danke ich dir sehr!
    Meine ganze Solidarität ist mit dem ukrainischen Volk und meine ganze Hoffnung ist,dass dort doch bald Frieden sein möge! Man hört ja nun doch von Verhandlungen.
    Und man sieht mal wieder,wozu es führt,wenn machtgierige „TrumpelPutins“ ohne Herz und Verstand an der Spitze eines Landes stehen und ihre Verantwortung mißbrauchen.Ich hoffe dolle,dass dieserm „Herrscherpascha“ baldigst das Handwerk gelegt wird! Stoppt diesen Wahnsinn!
    Lastt euch nicht unterkriegen,ihr lieben Ukrainer,alle europäischen Völker stehen euch mit Taten und besten Wünschen zur Seite.Wir tragen blau-gelbe Gesinnung in diesen Tagen.
    Ich denke dabei auch an alle Tiere,die doch genauso mit betroffen sind!

    Die Lieder von Reinhard Mey bringen es mal wieder auf den Punkt und sehr hübsch sind deine Friedenstauben,wir schicken sie symbolisch Richtung Osten.
    Fein ist dein leuchtender Engel nun wieder und auch das leuchtende Friedenslicht und die Osterkerze,sind es doch alles Hoffnungsträger! Wenn wir die verlieren würden,wärs noch dunkler in dieser Welt.Unter die Gebete kann ich nur noch mein Amen setzten.Wenn ich auch sonst nicht viel tun kann,aber beten kann ich für all die Menschen und Tiere im Herzen eines doch eigentlich friedliebenden Europas.Aber Schiller schriebs ja schon so treffend vom Frommen und dem bösen Nachbarn…
    Es ist noch so ein friedliches Bild mit den Plüschis im Schein der Osterkerze,möge es doch bald wieder überall so sein können!!!

    Ich wünsche euch trotz alledem auch ein gutes Wochenende und schicke euch traurige aber auch liebste Grüße euere Brigitte..

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    • Meine liebe Brigitte,
      danke für deine guten und lieben Worte, wir haben hier ja schon wahrlich manches erlebt und miteinander getragen, aber die Ereignisse derzeit setzen allem die Krone auf. Wenn man sonst kaum etwas tun kann, ist sicher auch schreiben eine Option, ich bin froh, daß du schreibst daß ich die richtigen Worte gefunden habe, denn auch die können eine Waffe sein, was ich hier unter allen Umständen vermeiden wollte.
      Ich hoffe wirklich sehr, daß man an den Verhandlungstisch zurückkehrt, aber zumindest im Augenblick eigentlich wider alle Vernunft, ich würde mich aber nur zu gerne irren.
      Tja, Macht und Gier ohne Herz und Verstand sind eine sehr gefährliche Kombination, das haben wir bzw. unsere Vorfahren ja erleben müssen, und so viele Völker erleben es auch in diesem Jahrhundert noch, was lernen wir also aus der Geschichte? Daß die Menschheit aus der Geschichte nichts lernt.
      Reinhard Mey ist immer ein Garant für klare Worte!
      Hoffen wir einfach inständigst, daß wir doch noch einmal Erfolg haben mit Kerzen und Gebeten und mit Friedenstauben, da steckt eben immer auch die Hoffnung drin, daß sich das verhält wie der ins Wasser geworfene Stein, der große Kreise zieht.
      Oh, ja, der böse Nachbar, an dem selbst der Frömmste verzweifelt!
      Mein Redaktionsteam wollte dabei sein, deshalb das Foto mit dem Friedenslicht.
      Wir wünschen auch dir noch einen schönen Nachmittag und Abend, trotz alledem, liebe und traurige Grüße zurück zu dir,
      Monika und das Bärenteam.

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  2. Auch beim Vogelknipser herrscht Fassungslosigkeit. Die Bilder die wir im TV sehen, treiben uns die Tränen in die Augen. Ich bin selbst Groß bzw Urgroßvater von sehr jungen Kindern. In meinem Kopf hat sich ein Bild eingebrannt, das mich zu tiefst erschüttert hat. Eine Mutter mit zwei Kinder eins auf dem Arm eins an der Hand ,so laufen sie geduckt im Schatten von Bäumen vor Kugeln davon. Ein Foto das mich zu tiefst erschüttert und mich nicht glauben lässt was ich dort grad sehe.Was verstehen dieser Kinder von Krieg, wenn wir es als erwachsene Menschen nicht begreifen können. Wir haben uns als Gesamtfamilie dazu entschlossen da wir ausreichend Platz haben, soch einer Familie ein Zuhause zu geben , ein Schreiben für unser Angebot haben wir an die entsprechenden Behörden unserer Stadt gerichtet. Wir sind machtlos und können unsere Fassungslosigkeit nur öffentlich anzeigen. Wäre ich besser zufuss wäre ich heute auf der Demo in Berlin. So
    zeigen wir unseren Beistand mit Fensterbilder an, die wir mit den Kinder gemeinsam gemacht haben. Meine Töchter haben dabei ihren Kinder
    erklärt was da grad in einem Land passiert, das nicht so weit von uns entfeernt ist. Nutürlich leuchtet bei uns so wie bei dir das Lebens-
    licht am Abend.
    Ich wünsche euch eine friedvolle Zeit
    Lasst uns alle gemeinsam in Frieden leben…..
    Der Vogelknipser.

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    • Lieber Werner,
      ja, die Fassungslosigkeit ist überall groß, da ist uns etwas sehr nahe gekommen, mit dem wir wohl in all unseren düstersten Träumen nicht gerechnet haben. Es sind furchtbare Bilder, die man nun zu sehen bekommt, und der Krieg trifft am schlimmsten immer die schwächsten und vor allem die Kinder, und was Erwachsene da an den Körpern und den Seelen anrichten, hab ich hautnah miterlebt bei meiner Arbeit bei Friedensdorf International. Das kann man mit Worten nicht beschreiben!
      Das ist ein guter Entschluß mit dem Angebot für eine geflüchtete Familie, bei euch eine Unterkunft zu finden!
      Man kann auf vielfältige Weise seine Fassungslosigkeit zum Ausdruck bringen, mit Worten, mit Taten und vielleicht auch doch noch einmal wieder mit Kerzen und Gebeten. Und es ist gut, dabei die Kinder mit einzubeziehen, sie bekommen ja doch die Ängste der Erwachsenen mit und können so mit selber was machen ihren eigenen ein Ventil geben.
      Deinen Worten schließe ich mich an, ich wünsche auch euch allen eine friedvolle Zeit, laßt uns alle gemeinsam in Frieden leben, ein so guter Wunsch.
      Liebe Grüße auch an deine Familie
      Monika.

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  3. Liebe Monika,
    ich schließe mich vollinhaltlich Deinen Worten und Wünschen an,auch denen von Brigitte P .danke ich dafür von ganzem Herzen.
    Wollen wir das Beste hoffen und beten das dieser Wahnsinn gestoppt wird. Dein Bärenteam ist unbezahlbar!
    Danke auch für das Osterlicht/ Friedenslicht.
    Keiner von uns hat doch jemals vermutet, dass uns nochmal ein Krieg in unmittelbarer Nachbarschaft erreicht.
    Nun aber bleibt “ Glaube, Liebe ,Hoffnung, diese drei,aber die Liebe ist die größte unter ihnen “
    Davon hat Herr P. wahrscheinlich noch nichts gehört.
    Ich wünsche Dir alles Liebe und Gute. Ursel

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    • Liebe Ursel,
      danke dir sehr für deinen lieben Kommentar, wir können derzeit einfach nur hoffen, daß unsere Worte und Wünsche sich erfüllen.
      Vielleicht helfen sie ja doch noch einmal, die Kerzen und Gebete und die symbolischen Friedenstauben, man fühlt sich oft so hilflos.
      Danke, mein Bärenteam ist großartig und mir eine echte Stütze!
      Ich hatte noch einen kleinen Rest einer geweihten Osterkerze, nun hat sie ihr Licht verzehrt beim Dienst gegen die Dunkelheit des Krieges, daß das noch einmal nötig wird in diesen Zeiten und für uns alle hätte ich auch nicht für möglich gehalten.
      Wo Gier und Macht von einem Menschen Besitz ergriffen hat, kann man manchmal nicht einmal mehr von einem Menschen sprechen! Dabei ist der Herr P. sogar getauft, das nennt man dann wohl massivste Scheinheiligkeit!
      Danke, das wünsche ich dir auch von Herzen, alles Liebe und Gute, paß gut auf dich auf, liebe Grüße
      Monika und das Bärenteam.

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    • Danke, liebe Mathilda, dann hab ich die richtigen Worte gefunden, da bin ich froh!
      Ich sag jetzt mal ganz inständig deine Worte bitte in Gottes Ohr, ich bin da nicht ganz so zuversichtlich wie du. Natürlich ist er nicht dumm, im Gegenteil, messerscharf intelligent, aber leider auch ein absoluter Narzisst, selbstverliebt und unberechenbar! Ich hoffe aber trotzdem sehr, du hast recht! 🙏❤
      Alles Liebe auch für dich und liebe Grüße
      Monika. 🕊☮❤

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    • Das sind derzeit so wahre Worte, liebe Brigitte, daß der Frömmste nicht in Frieden leben kann, wenn das seinem Nachbarn partout nicht paßt!
      Deinem Wunsch schließe ich mich innig an! 🙏🕊
      Dankeschön, den wünsche ich dir auch, den guten Tag, liebe und herzliche Grüße
      Monika.

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  4. Ja, Ihr Lieben vom „Grafschafter“, Eurem heutigen Beitrag kann ich gar nichts weiter hinzufügen. Ich hoffe sehr, Deine Friedenstauben, liebe Monika, bringen Frieden und den möglichst schnell.
    Einen lieben Gruß schicken Euch die Silberdistels, die Zwei- und die Vierbeinigen

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    • Du hast dich dem Beitrag hinzugefügt, liebe Silberdistel, das ist das wichtigste überhaupt, denn jede Stimme, jeder einzelne ist wichtig und zählt! Ich hätte nie gedacht, daß meine Friedenstauben einmal in dieser Form gebraucht werden und hoffe genau wie du, daß sie Frieden bringen und wirklich möglichst schnell, jeder Tag, jede Stunde vergrößert das Leid und verhärtet die Fronten.
      Einen lieben Gruß zurück an die zwei- und die vierbeinigen Silberdisteln und einem Dank fürs Hiersein,
      Monika und das Bärenteam.

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  5. Danke für Deinen engagierten Friedensappell, liebe Monika!
    Allerdings fehlt mir die Zuversicht und das Vertrauen in menschliche Vernunft, angesichts des Säbelrassselns allenthalben.
    Dennoch bete ich für alle Kreaturen um Frieden und Glück, was bleibt uns sonst ….?

    Liebe Grüße und kopfschüttelnde Schnurrer von zwei sehr vernünftigen Katzenfräulein,
    Kristina

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    • Liebe Kristina,
      es freut mich so sehr, daß du mit dabei bist! 🤗❤
      Es ist wirklich nicht leicht, noch Zuversicht oder Hoffnung zu haben, aber ich denk dabei immer an die vier Kerzen, die letzte darf einfach nicht verlöschen, sonst ist es wirklich nur noch finster, und das will ich mit allen Kräften verhindern, ich kann hier nur das machen, was ich kann, ich drück euch allen symbolisch die Kerze in die Hand und hoffe, wir alle schützen sie gemeinsam vor dem verlöschen und stecken alle damit an, es hat doch schon einmal geklappt, warum nicht noch einmal! Vielleicht ist die Vernunft ja doch noch größer, als man beim oberflächlichen Betrachten vorzugsweise in diversen Netzwerken so denkt.
      „Das alte, liebe, böse Hoffen –
      die Seele lässt es einmal nicht.“ (Theodor Fontane) und so beten wir gemeinsam für alle Kreaturen um Frieden und Glück! 🙏🕊🕯🌼☮🙏
      Daß die beiden Katzenfräulein kopfschüttelnd schnurren, kann ich gut verstehen, wer wäre von ihnen denn auch schon so dämlich wie die Menschen, einen lieben Streichler schick ich ihnen und dir ganz liebe Grüße
      Monika.

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  6. Liebe Monika,
    lange habe ich überlegt, ob ich meine Meinung zu Deinem Beitrag äussere oder nicht. Aber nun schweige ich nicht dazu.
    Meiner Meinung nach hilft Beten nur dem, der betet, sich zu entspannen. Oder hat Gott schon mal nachweislich einen Krieg beendet? Ich glaube nicht.
    Den Ukrainern helfen jetzt nur Taten und dass wir Ihnen zeigen, dass wir sie sehen und jenes, was ihnen angetan wird. Es ist schlimm genug, dass wir ihnen nicht vor Ort beistehen können – um einen Weltkrieg zu vermeiden. Weggucken oder nichts zu tun ist auch schlimm. Es gibt immer eine Möglichkeit zu helfen, wenn man möchte. Man kann Kleidung und Hilfsgüter spenden oder einen kleinen Betrag bei einer seriösen Hilfsorganisationen oder bei kleinen Friedensdemonstartionen mitmachen… Ich twittere zum Beispiel mit Ukrainerinen und von einer weiss ich, dass sie froh ist, dass wir mit ihr sind im Internet. Ich informiere mich ständig, wie es ihr geht vor Ort in Kiew. Twitter hat einen Translator, so dass unterschiedliche Sprachen im Augenblick kein Problem sind.
    Wir können ihr nicht sagen, dass wir kommen und ihr helfen, aber schon, dass wir da sind, sie bewundern für ihren Mut und Widerstand und dass Beweise der Kriegsverbrechen gesammelt werden und Putin sich gerichtlich, z.B. vor der UN als Kriegsverbrecher verantworten werden muss.
    Dazu kommen die finanziellen Sanktionen unserer westlichen Statten, die menschlichen Proteste auf der ganzen Welt und die Ächtung und Isolation der Aggressoren. Insofern habe ich Hoffnung, das diese Taten auch etwas bewirken werden. Der Glaube und das Beten jedoch nicht. Leider.
    Ja, das ist meine Sicht der Dinge. Ich wünsche allen ein schönes Wochenende und wende mich wieder meinen Recherchen zur Lage zu. Das ist gut, damit man weiss, was man sinnvoll tun kann.
    Ich habe das jetzt geäussert, damit Du weisst, warum ich den Beitrag nicht like. Wir brauchen jetzt Taten, sonst ändert sich nichts.
    Liebe Grüsse,
    Jutta

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    • Liebe Jutta,
      ich habe das Friedensgebet als Eingang meines Beitrages schon mit Bedacht gewählt, denn gleich im ersten Satz heißt es „Herr, mach mich zu einem Werkzeug deines Friedens“. Was macht man mit Werkzeugen? Arbeiten! Jede weitere Zeile ist eine Aufforderung zum tun, hinter jeder Zeile steckt eine Aufgabe, die man erfüllen muß, also tätig werden und nicht die Hände betend in den Schoß legen.
      „Ora et labora“ ist eine alte Benediktiner-Kloster-Regel, „bete und arbeite“, das Gebet hält die Arbeit nicht auf und die Arbeit nicht das Gebet.
      Gott wird ganz sicher keinen Krieg beenden, das wäre dann doch wohl der naive Glaube an einen „Deus ex machina“, an einen Theatergott, der alle Konflikte mit Paukenschlag löst. Wir Menschen sind verantwortlich für das, was hier auf diesem Planeten geschieht, dafür bekamen wir doch mal Verstand (gut, daran läßt sich bei manchen Menschen trefflich zweifeln!) und, und das ist wichtig: Den freien Willen! Somit liegt die Verantwortung ganz und gar in unseren Händen und nicht in denen eines „höheren Wesens“.
      Aber der Glaube, der zumindest hinter meinen Gebeten steht, ist ein Glaube an Gott als Ausdruck für den Glauben an das Gute im Menschen, zugegebenermaßen fällt auch mir das manchmal schwer, aber zur Zeit wird er wieder größer, denn genau das, was du aufzählst, was wir alle tun können und wo wir alle da sein können und was jetzt überall um uns herum an Solidarität, Hilfe, Demonstrationen und so vieles mehr getan wird, ist doch eigentlich schon die „Erhörung“ des eingestellten Friedensgebets: Wir machen uns zu Werkzeugen des Friedens! Im übrigen: Hier liegen die Hände auch nicht betend im Schoß! Ich hab noch meine Beziehungen zu meiner früheren Arbeitsstelle.
      Du siehst, wir sind einer Meinung, und nun greife ich deinen ersten Satz auf, beten hilft nur dem, der betet: Ja, es hilft ihm, sich zu entspannen, um wieder Kraft zu sammeln zum weitermachen, und das ist nötig und wichtig, das kann ich dir aus meinen Erfahrungen in meiner früheren Arbeitsstelle unmittelbar mit den Kindern des damaligen Vietnam-Krieges versichern, sonst ist man nämlich irgendwann keine Hilfe mehr, weil man zusammenklappt und ausgebrannt ist, hat keiner was von. Ob man dafür nun betet, Yoga macht oder sonstiges, steht jedem frei.
      Ich wünsche dir von Herzen viel Erfolg und gutes Gelingen bei deiner Arbeit für den Frieden, auch hier wird die Arbeit weiter gehen, letztlich auch wieder in unserem Grafschafter hier, denn auch das ist für mich eine Arbeit für den Frieden, Worte sind besser als Waffen, und, wie ich schon so oft geschrieben habe, vielleicht das kleine Steinchen, das große Kreise zieht, wenn man es ins Wasser wirft.
      Danke für deine ehrlichen Worte, und noch einmal: Wir haben die selben Ziele! Wir tun!
      Ich wünsche dir ein schönes Wochenende, liebe Grüße
      Monika.

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