Grafschafter Wochenanzeiger – eine grüne Sinfonie in G(rün)-Dur 🎼🎵🌳🌲🌿🌱🍀

Nach grüner Farb mein Herz verlangt
in dieser trüben Zeit.
Der grimmig Winter wärt so lang,
der Weg ist mir verschneit.
Die süßen Vöglein jung und alt
die hört man lang nit meh;
das tut des argen Winters Gwalt,
der treibt die Vöglein aus dem Wald
mit Reif und kaltem Schnee.

Er macht die bunten Blümlein fahl
im Wald und auf der Heid,
dem Laub und Gras allüberall,
dem hat er widersait.
All Freud und Lust wird jetzto feil
die uns der Sommer bringt.
Gott geb dem Sommer Glück und Heil,
der zieht nach Mittentag am Seil,
daß er den Winter zwingt.

(Text: nach einer Karlsruher Handschrift des 15. Jahrhunderts, Melodie: Michael Praetorius, „Musae Sioniae“, 1610)

(widersait = den Kampf angesagt
Mittentag = Wintersonnenwende)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, bevor wir uns hier nun unserer Sonntagsausgabe widmen, erfolgt ein Statement der Frau Chefredakteurin:

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, so ist es auch beim alltäglichen Ritual beim starten in den Tag: Raus aus dem Bett, schlurfen in die Küche, Kaffeemaschine in Betrieb setzen, PC anschmeißen Vorhänge im Redaktionsbüro öffnen. Und wo wir schon einmal bei Gewohnheiten sind, jeden Tag seit langer Zeit das gleiche Bild: 

Grau! Regen! Usselwetter! Und mit der ersten Tasse Kaffee in der Hand vertiefte ich mich in die wunderbaren Varianten der Farbe grau: Das zarte nebelgrau der Birkenäste, das dezente aschgrau am Horizont, das reine betongrau der Häuser, das hübsche mausgraue Auto vom Nachbarn, das schimmernde rauchgrau in den Wolken, das regenglänzende schiefergrau der Balkonwände…….und so schlurfte ich weiter Richtung Badezimmer, sah gewohnheitsmäßig in den Spiegel, musterte grübelnd das Gesicht, das mir da entgegenguckte, „schon gut, Gesicht, ich kenn dich nicht, aber ich wasch dich trotzdem“, gesagt, getan. Wo ist die Haarbürste, ah, da, Haare bürsten……ach, du Schreck, was ist das denn??? 👵 Noch mehr grau! Silbergrau! Auf meinem Kopf! Jetzt reicht’s!!! Ich kannas Wort grau nich mehr ab! Da muß Farbe her! Und da ich am letzten Dienstag ohnehin einen wichtigen Termin hatte, nämlich den für meine Booster-Impfung

hab ich die Gelegenheit beim sprichwörtlichen Schopf gepackt (passend zu den grauen Haaren, lach!) und bin danach in einem Dro-Markt meiner Wahl aufgelaufen und hab mir das besorgt:

(keine bezahlte Werbung!) Nun kommt endlich wieder Farbe ins Spiel bzw. auf den Kopf! Und das mußte ich hier jetzt erst einmal loswerden! 🤭😁

Eure Frau Chefredakteurin. 

Da war dann naturgemäß das Thema für unsere heutige Sonntagsausgabe im Grafschafter Wochenanzeiger schnell gefunden, die Redaktionssitzung am Freitag ging flott von der Feder, Farbe sollte es sein, und für unsere Leser nun statt die für den Kopf der Frau Chefredakteurin grün. Die war mir für den Kopf allerdings doch bissel zu gewagt!

Übrigens: Am Freitag zeigte sich der Himmel und das draußen dann erstaunlicherweise so:

Sonne! ☀🌞 Kaum zu fassen! Blieb aber auch nicht lange so.

Und am Samstag herrschte das Einheitsgrau wieder vor, offensichtlich war Petrus auch ein Mensch und somit ein Gewohnheitstier, dabei dachte ich schon erst, er wäre nun endlich dabei, die Bugs seines Wetter-PC zu fixen. 

Nun also, dann laßt uns in grün schwelgen!

Grün geht auch bei der Körperpflege

alles mit Olive, da ist auch der Duft so schön! 

Auch Edelsteine gibt es in verschiedenem Grün

Jade-Ente und Ring, Aventurin-Ohrringe, Chrysopras-Anhänger

Kennt ihr grünes Gold? 

Olivenöl wird auch als grünes Gold bezeichnet! 

Window-Color auf dem Krug, Oliven. Und ich liebe meine italienisch-grünen Teelichtgläser! 

Zartgrüne Birken mit dem ersten Hauch von grün

Wenn jetzt wahrscheinlich doch eh kein Winter mehr kommt, die graue Ödnis da draußen sich weiter fortsetzt, dann bin ich jetzt auch endlich für Frühling, ich will mich aus den Winterklamotten pellen und mal wieder was hübsches, luftiges anziehen, mit jeder Pelle, die man ausziehen kann, fällt Ballast von einem ab, lach! Und ich hätte sowas hübsches in maiengrün, guckt mal:

eine Frühjahrsjacke, mit weißem Kleid drunter, hach seufz, würde ich gerne mal wieder ausführen. 

Aber da müssen wir wohl noch bissel drauf warten. 

Selbst Regen ist bei grün viel schöner! 

Aber ohne noch mehr, lach! 

Ach, ja, Nervennahrung haben die Bärchen und ich gebacken zum Wochenende, das war ein Spaß, mein Redaktionsteam backt doch so gerne und ich hatte es ihnen versprochen, wegen des trübseligen Wetters, und nun guckt, was wir da feines gezaubert haben

Einen Schokoladenkuchen mit Schokoflöckchen und Glühweinlikör

soooo lecker! Und mein Redaktionsteam hatte solche Freude! 

Ähnlich wie die Bienen hier bei der ersten Blüte sind sie auf den Kuchen geflogen, lach! 

Und damit wünschen wir euch allen hier einen schönen und vielleicht sogar wenigstens bei einigen ein bissel sonnigen Sonntag, paßt alle gut auf euch auf, bleibt oder werdet gesund und kommt gut wieder in die neue Woche, in der nun schon der Februar beginnt! Das wünscht euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven 

Otto und Luzia. 

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Sonntagsbrief an Petrus! 📬📄✉😇

Hühner im Regen

Die Hühner sitzen im Regen
in einer Reihe am Zaun.
Das Gackern ist ihnen vergangen.
Sie lassen die Flügel hangen.
Mit größter Besorgnis und Bangen,
wie Pessimisten schaun
die Hühner der Zukunft entgegen.

Die Enten im Hofe hingegen
sind lustig, trotz Regen und Wind.
Sie watscheln durch Tümpel und schnattern.
Im Schlamm sie die Würmer ergattern
und kennen kein Zittern und Zattern.
Die lustigen Enten sind
die Optimisten im Regen.

(Fred Endrikat, 1890 – 1942, deutscher Schriftsteller, Dichter und Kabarettist)

Sehr geehrter Herr Petrus, 

wie unsere Redaktion aus sicherer Quelle erfahren hat, sind Sie seit dem Mittelalter als Heiliger für das Wetter zuständig, dies haben Sie nach unseren Recherchen der Tatsache zu verdanken, daß Sie auf den Abbildungen aus dieser Zeit mit einem Schlüssel zu sehen sind und damit zuständig für das auf- und zuschließen der Himmelspforte, „Petrus hat die Himmelsschleusen geöffnet“ als Umschreibung von Regenwetter, so steht es in den Überlieferungen. In der letzten Zeit unserer Tage ist es nicht nur den Mitgliedern unseres Redaktionsteams aufgefallen, daß hinsichtlich der hier in unseren mitteleuropäischen Breiten typischen Wetterlagen zu November, Dezember und Januar einiges durcheinander geraten ist. Daher möchten wir Sie mit allem zu Gebote stehenden Respekt vor Ihrer verantwortungsvollen Tätigkeit einmal an die traditionellen Wetterlagen im o.g. Bereich erinnern: 

November:

Ein Monat mit Regen, Nebel, dunkel und verhangen, die Blätter fallen. 

Dezember: 

Es herrscht Kälte, es fällt Schnee, die Gewässer frieren, das alles mit den herrlichen Lichtern der Advents- und Weihnachtszeit. 

Januar: 

Viel Schnee, klirrende Kälte, alles tief verschneit, klares, ruhiges, wunderschönes Winterwetter. 

Ein seit gefühlt November 2021 durchgehend grau in allen Variationen, trüb und dunkel, naß und zwischen kalt und warm schwankende Temperaturen bis in den Januar hinein erscheint uns da wohl doch ein gravierender Ausnahmefehler in der Bedienung Ihres Wetter-PC zu sein. Eventuell sollten Sie da vielleicht die Hilfe der hier auf Erden beschäftigten Schutzengel erbitten, durch ihren unmittelbaren Bezug zur Neuzeit können diese Ihnen sicherlich bei der Erstellung eines Wetter-Updates behilflich sein. Rein vorsorglich möchten wir schon einmal anmerken, daß die Wetterlage im kommenden Februar ähnlich erwartet wird wie im Januar, ab März wäre das Programm Ihres Wetter-PC dann mit solchen Wetterbedingungen zu erwarten:

März:

Wir halten die Hoffnung aufrecht, daß es Ihnen mit Hilfe der Engel gelingt, die Bugs Ihres Wetter-PC zu fixen und richten die herzliche Bitte an Sie, dies baldmöglichst in die Wege zu leiten. 

Wir bedanken uns herzlich für Ihre Aufmerksamkeit und verbleiben in der Hoffnung auf eine alsbaldige Änderung der derzeitigen Situation

mit freundlichen Grüßen

Ihr Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger

gez. Monika Zimmermann, verantwortliche Chefredakteurin

gez. Ruddi, stellv. Chefredakteur, Sport, Lokalnachrichten

gez. Bruno, Chef vom Dienst, Feuilleton

gez. Hamish, Außenkorrespondent, Kultur, Geschichte

gez. Otto, Handelsreisender, Freelancer

gez. Luzia, Frauen-Ressort, Freelancerin

 

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, heute rückt ihr alle mal an die „zweite“ Stelle in unserer heutigen Sonntagsausgabe, dieweil wir es für außergewöhnlich wichtig hielten, den von unserem Redaktionsteam in der freitäglichen Redaktionssitzung verfaßten Brief an Petrus bezüglich des Wettergrauses derzeit an primärer und exponierter Stelle zu veröffentlichen. Mein Redaktionsteam und ich, wir haben uns gedacht, ihr freut euch sicher alle sehr, daß es heute eure gewohnte Sonntagsausgabe gibt, da verzeiht ihr uns diesen „Tausch“ doch bestimmt, hoffen wir, und außerdem sind wir auch davon ausgegangen, daß alle, die von dem derzeitigen Gruselwetter betroffen sind, ganz sicher den obigen Brief an Petrus sehr begrüßen und unterstützen! Wir sagen lieben Dank für euer Verständnis. 

Aber natürlich haben wir auch noch was feines für all unsere lieben Leser hier, etwas, das wir euch in der letzten Zeitungsausgabe versprochen hatten, und etwas, das ganz sicher auch gegen trübes, deprimierendes Grau-Gräuslich hilft, nämlich das hier:

Die Videos bzw. erst einmal 4 davon, von „Christmas Garden Köln 2022“, wir hoffen, ihr habt Freude und Spaß dabei!

Ein kleines, lustiges Gedicht zum Schluß haben wir auch noch:

Schlechtes Wetter

Liese, es regnet Seile;
ich sterbe vor Langerweile.
Ich glaube, die Blasen schwimmen dort –
jetzt regnet’s vier Wochen immer so fort.


Ich sollte der liebe Gott mal sein.
Da gäb’ es Regen bloß bei Nacht,
und immer wär’ es Sonnenschein,
wenn ich im Bett wär’ aufgewacht.

(Victor Blüthgen, 1844 – 1920, deutscher Dichter und Schriftsteller)

Und damit schließen wir nun hier unsere heutige Sonntagsausgabe und hoffen sehr, sie hat euch allen wieder gefallen! Habt einen schönen Sonntag, nehmt Wetter, Unbilden und alles Negative mit Humor, paßt alle gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, das wünscht euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia. 

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Mehr Licht! 💡 Exclusivbericht und Neues aus der Redaktion

Segen sei mit dir,
der Segen strahlenden Lichtes,
Licht um dich her
und innen in deinem Herzen,
Sonnenschein leuchte dir
und erwärme dein Herz,
bis es zu glühen beginnt
wie ein großes Torffeuer,
und der Fremde tritt näher,
um sich daran zu wärmen.

Aus deinen Augen strahle
gesegnetes Licht,
wie zwei Kerzen
in den Fenstern eines Hauses,
die den Wanderer locken,
Schutz zu suchen dort drinnen
vor der stürmischen Nacht.

Wen du auch triffst,
wenn du über die Straße gehst,
ein freundlicher Blick von dir
möge ihn treffen.

(Altirischer Segenswunsch)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, eure sonst gewohnte Sonntagsausgabe erscheint nun erst als Montagsblatt, aus gutem Grund, doch dazu später! 

Bevor wir in den redaktionellen Teil unserer Montagsausgabe einsteigen, haben mein Redaktionsteam und die Frau Chefredakteurin eine Bitte an euch alle:

Unseren Lesern ist bekannt, daß die gesamte Redaktion Eisbären-Fans sind, ganz klar, wenn die Hälfte des Teams Eisbären sind Und Eisbären und viele andere, vor allem nordische Tiere, brauchen dringend eure Hilfe, mit Schrecken haben wir vor einigen Tagen in unserer Redaktion die Nachricht erhalten, daß der wunderbare  Orsa Rovdjurspark in Schweden zum 31. Oktober 2022 schließen wird. Ein so einmaliger, ganz besonderer Park

https://www.orsarovdjurspark.se/

und schaut euch mal die Karte an, welch herrliches, weitläufiges Gebiet

https://www.orsarovdjurspark.se/infoer-ditt-besoek/parkkarta/

das darf einfach nicht wahr sein und nicht wahr werden, und deshalb bitten wir unsere Leser heute ganz, ganz herzlich: Unterschreibt die nachstehende Petition, um den Park zu retten und den dort lebenden Tieren ihr Zuhause zu erhalten, in dem sie sich so wohlfühlen können! 

https://chng.it/W2JB4kRMpB

 

Wir danken euch allen ganz herzlich für euren Einsatz!

Ganz besonders wird das unsere Mimi in heaven freuen, wenn ihr bei der Petition dabei seid, mit ihr steigen wir jetzt in den redaktionellen Teil unserer heutigen Montagsausgabe ein, mit ihr sollte er ohnehin beginnen, weil doch der Montag immer ihr Tag war als rasende Reporterin und Co-Autor. Da wir uns am Freitag zur eigentlich geplanten Redaktionssitzung noch irgendwie im kognitiven Winterschlaf befanden, haben wir einstimmig beschlossen: Es wird ein Montagseintrag! 

Da hat als erstes Mimi in heaven noch was als Nachtrag zu unserem Silvestereintrag, in dem wir an alle uns vorausgegangenen Lieben, Tier oder Mensch, gedacht haben, wo auch Evas Chica dabei war, von ihr hatten wir da leider noch kein Bild, und das liefern wir nun nach: 

Hab es fein da oben bei Mimi, liebe Chica! ☁⭐❤

Und so kommen wir nun zum Titel und dem themenbezogenen Gedicht am Anfang: Mehr Licht! 

Oh, ja, sehr nötig wieder in den letzten Tagen, denn unsere Grafschaft zeigt sich weiterhin in allen Nuancen von grau, nebelgrau, 🌫mausgrau, 🐁 bleierngrau! Das legte sich aufs Gemüt, die Motivation pendelte im gesamten Redaktionsteam gegen Null! Da erreichte uns in der letzten Woche am Mittwoch per Telex die Einladung unserer Dependance in Köln-Ehrenfeld für unseren Außenkorrespondenten Hamish und unseren Handelsreisenden Otto zum Event „Christmas Garden Köln 2022“! Ihr könnt euch sicher alle vorstellen, wie groß der Jubel in der Redaktion war, endlich unterbrach mal etwas die grau-eintönigen Tage meines Redaktionsteams, und alle machten sich mit Feuereifer daran, Hamish und Otto für ihren Außentermin vorzubereiten. Außer Reiseproviant 🍯🍪🥐🧃 und natürlich die vorgeschriebenen Masken 😷😷 mußte noch die Fotoausrüstung 🎥📷📸🎤 eingepackt werden, und Otto überprüfte noch rasch seinen Koffer. 

Und dann gings ab zum Außentermin und wir warteten in der Redaktion ganz gespannt auf die Rückkehr unserer beiden Teammitglieder. Die dann am nächsten Tag wieder in der Redaktion eintrudelten, es handelte sich ja um einen spätabendlichen Termin, da haben sie natürlich in unserer Dependance übernachtet. Und haben sowas von herrliche Bilder und leuchtende Augen mitgebracht, und so laden wir unsere lieben Leser nun alle hier ein, genüßlich und gemütlich virtuell durch „Christmas Garden Köln 2022“ im Kölner Zoo zu bummeln, viel Spaß! 

(alle Bilder: © B. Zimmermann)

Herrlich, oder? Wir waren alle so begeistert, und wenn ihr es beim gucken gemütlicher haben wollt, bitte schön, hier ist eine Dia-Show: 

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Viel Freude dabei! 

Das war dann nun der im Titel erwähnte Exclusivbericht von Hamish und Otto, die beiden haben sich da so drauf gefreut! Und da kommt demnächst auch noch ein Nachschlag, wir haben nämlich auch noch Videos, aber die müssen erst einbettungsfähig gemacht werden, da habt ihr was, auf was ihr euch noch vorfreuen könnt. 

Kommen wir nun zu den Neuigkeiten in der Redaktion, na, das sind ja nun eigentlich auch nicht unbedingt direkt Neuigkeiten, sondern Bilder, die wir mehr so zu dem Thema „Mehr Licht“ gesammelt hatten, zum Beispiel das diesjährige Lieblingsfenster der Frau Chefredakteurin von den Advents- und Weihnachtsfenstern in den Häusern gegenüber als Ersatz für den schönen, roten Stern, der ausgezogen ist. Das wäre nun dieses, schräg gegenüber auf der anderen Seite der Häuserreiher, denn es leuchtete jede Nacht bis fast zum Morgengrauen seit Advent hinaus ins Dunkle und leuchtet immer noch! 

Das ist so ein Lichtervorhang im gesamten Fenster, 

und das hier ist jetzt Kunst, lach!

Verwackelt, aber irgendwie schön! 

 

Unser Weihnachtsbäumchen steht noch, bei dem grau hab ich noch nichts leuchtendes wieder eingeräumt, und außerdem ist in katholischen Haushalten immer noch Weihnachten, bis zum 2. Februar! 😂👍 Mein Bärenteam findet es auch noch richtig schön gemütlich so. 

Sieht noch so hübsch aus! 

Mit Zuckerstange und nächtlicher Belichtung. 

Und ohne die Zusatzbelichtung, kommt schöner. 

Unser Stern hängt auch noch im Wohnzimmerfenster

mit Spiegelungs-Effekt, lach!

„Ein Stern…..“

der die Spitze unseres Weihnachtsbäumchens ziert! Selbst gemacht mit Window-Color! 

Unser Kantenengel vor dem Weihnachtsbäumchen

und eine schimmernde Luzia

und Lauras Stern ist natürlich auch wieder mit dabei. 

Und wißt ihr was? Wir haben euch überhaupt noch nicht gezeigt, wie es draußen vor der Korridor-Türe leuchtet und dieses Mal geschmückt ist/war:

Am letzten Donnerstagabend gab es tatsächlich mal einen lichten Moment in der Grafschaft

da hat sich unser Hoppriel gleich mal in Szene setzen lassen

und über Burg Lirich war mal ein Stück blauer Himmel! 

Und mit unserem leuchtenden Orangen-Zitronen-Kranz am Küchenfenster schließen wir nun unsere heutige Montagsausgabe. Wir wünschen euch allen eine gute neue Woche voller lichter Momente, paßt alle gut auf euch auf, bleibt oder werdet gesund, das wünscht euch von Herzen euer Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia.

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – die Heiligen Drei Könige in den Redaktionsräumen 👑👑👑

 

Einst als am Saum der Wüsten sich
auftat die Hand des Herrn
wie eine Frucht, die sommerlich
verkündet ihren Kern,
da war ein Wunder: Fern
erkannten und begrüßten sich
drei Könige und ein Stern.

Drei Könige von Unterwegs
und der Stern Überall,
die zogen alle (überlegs!)
so rechts ein Rex und links ein Rex
zu einem stillen Stall.

Was brachten die nicht alles mit
zum Stall von Bethlehem!
Weithin erklirrte jeder Schritt,
und der auf einem Rappen ritt,
saß samten und bequem.
Und der zu seiner Rechten ging,
der war ein goldner Mann,
und der zu seiner Linken fing
mit Schwung und Schwing
und Klang und Kling
aus einem runden Silberding,
das wiegend und in Ringen hing,
ganz blau zu rauchen an.
Da lachte der Stern Überall
so seltsam über sie,
und lief voraus und stand am Stall
und sagte zu Marie:

Da bring ich eine Wanderschaft
aus vieler Fremde her.
Drei Könige mit magenkraft*,
von Gold und Topas schwer
und dunkel, tumb und heidenhaft, –
erschrick mir nicht zu sehr.
Sie haben alle drei zuhaus
zwölf Töchter, keinen Sohn,
so bitten sie sich deinen aus
als Sonne ihres Himmelblaus
und Trost für ihren Thron.


Doch mußt du nicht gleich glauben: bloß
ein Funkelfürst und Heidenscheich
sei deines Sohnes Los.
Bedenk, der Weg ist groß.
Sie wandern lange, Hirten gleich,
inzwischen fällt ihr reifes Reich
weiß Gott wem in den Schoß.


Und während hier, wie Westwind warm,
der Ochs ihr Ohr umschnaubt,
sind sie vielleicht schon alle arm
und so wie ohne Haupt.


Drum mach mit deinem Lächeln licht
die Wirrnis, die sie sind,
und wende du dein Angesicht
nach Aufgang und dein Kind;
dort liegt in blauen Linien,
was jeder dir verließ:
Smaragda und Rubinien
und die Tale von Türkis.

*mittelhochdeutsch: „Macht“

(Rainer Maria Rilke, 1875 – 1926, österreichischer Lyriker deutscher und französischer Sprache, aus: „Das Buch der Bilder“)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, auf diesen Eintrag haben wir uns wieder sehr gefreut, den Eintrag zum Fest der Heiligen Drei Könige, Epiphanias. 

Als Heilige Drei Könige oder Weise aus dem Morgenland bezeichnet die christliche Tradition die in der Weihnachtsgeschichte des Matthäusevangeliums (Mt 2 EU) erwähnten „Sterndeuter“ (im griechischen Ausgangstext Μάγοι, Magoi, wörtlich „Magier“), die durch den Stern von Betlehem zu Jesus geführt wurden. Im Neuen Testament werden sie nicht als „Könige“ bezeichnet, auch gibt es keine Angabe über ihre Anzahl. 

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Heilige_Drei_K%C3%B6nige

Da wir in jedem Jahr zu diesem Datum, anfangs im Blögchen und später dann hier im Grafschafter Wochenanzeiger, einen Eintrag hatten, müssen wir hier zum Brauchtum und den vielen Geschichten im 11. Jahr nicht mehr viel sagen. Aber schöne Bilder, so meinte mein Redaktionsteam, sind doch immer willkommen, da machen wir euch von unseren Bildern aus den vergangenen Jahren mal eine Galerie:

Und ihr erinnert euch sicher alle daran, wie stolz mein Bärenteam auf dieses Bild war?

Bären als Heilige Drei Könige! Das fand mein Redaktionsteam auch in diesem Jahr wieder so schön, daß es einfach nochmal dabei sein muß. 

Wir haben auch noch wieder neue Bilder gefunden, ihr kennt ja alle unseren Fundus diesbezüglich. 

Das schönste an diesem Tag der Heiligen Drei Könige ist aber die Aktion der Sternsinger, die jedes Jahr zu dieser Zeit stellvertretend für die damaligen Könige von Haus zu Haus ziehen, den Segen zum Neuen Jahr spenden und um Spenden bitten. Schon im letzten Jahr konnten sie das coronabedingt nur eingeschränkt, mit Auflagen oder gar nicht, wir hatten in unserem Grafschafter Wochenanzeiger darüber berichtet und konnten euch damals ein schönes Video als virtuellen Besuch der Sternsinger einstellen. 

In diesem Jahr haben wir etwas ganz besonderes für euch, auf und über das wir uns sehr gefreut haben: Die Sternsinger kommen zu uns in die Redaktionsräume und somit auch zu euch allen! Laßt euch mal überraschen! 

Ausgesandt werden die Sternsinger in einem Gottesdienst 

so war das damals in meiner Kirchengemeinde hier in St. Katharina, als mein Sohn noch als einer der Heiligen Drei Könige dabei war

ganz links, das ist Björn. 

Und nun machen sich die Sternsinger auf den Weg zu unseren Redaktionsräumen

https://my.idomoo.com/210025/DigitalerSternsingersegen2022/index.html?url=https://e.idomoo.com/11107/0000/gy1m273021fx2ajj3k25f1w345103d3171ih2d2hf3in2o4.m3u8

klickt den Link an, und sie bringen uns allen den Segen! 

Der dann auch wieder die Türe zu unseren Redaktionsräumen ziert:

Christus mansionem benedicat

Möge der Engel, der die Botschaft vom Frieden in die Welt brachte, an deinem Haus nicht vorübergehen. Möge das Kind, das seine Göttlichkeit hinter der Armut verbarg, in deinem Herzen eine Wohnung finden.

(Irischer Segenswunsch)

Ist das nicht eine schöne Überraschung? Wir haben uns bei unserer Redaktionssitzung gestern so über diese Aktion der Sternsinger gefreut, daß man in diesem Jahr den Segenswunsch personalisiert überbringen lassen kann, eine wirklich wunderschöne Idee. 

“ „Lasst uns die Welt verändern“ – #GemeinsamGehts“ und „„Gesund werden – gesund bleiben. Ein Kinderrecht weltweit.“  Das ist das Motto der diesjährigen Sternsinger-Aktion. 

Da alles virtuell passiert, darf natürlich in den Redaktionsräumen auch gesungen werden 

wir haben uns wieder für diese schöne Version des bekannten Liedes entschieden, weil sie alle Menschen einschließt! 

Und mit einem Segensspruch aus dem alten Testament, 4. Mose 6, 22-27, der auch am Ende von Gottesdiensten gesprochen wird, entlassen wir euch alle in einen gesegneten, frohen Dreikönigstag:

„„Der Herr segne dich und behüte dich; der Herr lasse
sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig; der Herr hebe sein
Angesicht über dich und gebe dir Frieden.“

Paßt alle gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, das wünscht euch von ganzem Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia.

Habts fein!  

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Happy birthday, Anori! 🎈🎉🎁🎀📬

Am 1. Mai, `s war genial,
da fuhr ich hin nach Wuppertal,
und dort zum Zoo!
Ich wollte gerne
und eben nicht nur aus der Ferne
ein Eisbärbaby sehen, ooh,
es wurd geboren dort im Zoo!


Anori nannte man die Kleine,
und es war wirklich eine feine,
schneeweiß, knuffig und kugelrund,
zum großen Glück auch ganz gesund!


Ja, das war eine Freud, ihr Leut!
Nun hat die Maus Geburtstag heut!
Drum will ich hier ihr gratulieren
und alle sollen jubilieren:
Anori, unser kleiner Star
ist nun 10 Jahr!

(© Monika Zimmermann, Chefredakteurin Grafschafter Wochenanzeiger)

liebe Anori, das Redaktionsteam und die Frau Chefredakteurin sowie alle Leser vom Grafschafter Wochenanzeiger wünschen dir von Herzen alles Liebe und Gute zu deinem Geburtstag heute, feier schön, meine Maus, in deinem schönen neuen Zuhause im Zoo Mulhouse, in den du am 12. Oktober 2021 umgezogen bist aus deinem Geburtszoo in Wuppertal, wo dich deine Mama Vilma am 4. Januar 2012 geboren hat!

Deine Mama Vilma, hier mit deinem Bruder Fiete, 

(© Foto: BrigitteE)

und dein Papa Lars werden ihrem Töchterchen bestimmt schon aus dem Regenbogenland gratuliert haben! 

Und dein Bruder Fiete (Zoo Rostock am 23.1.2016 Bild: BrigitteE) hat vielleicht schon ein Glückwunschtelegramm aus Ungarn geschickt, wo er im schönen Sóstó Zoo lebt! 

Meine im Gedicht oben beschriebene Reise zu dir am 1. Mai 2012 werde ich nie vergessen, du warst mein erstes und bist mein einziges Eisbärenbaby, daß ich je live gesehen habe, ich war augenblicklich verliebt 😍 und du wurdest an diesem Tag die Begründerin meines Blögchens und unseres späteren Grafschafter Wochenanzeigers. Und bist somit ein fester Bestandteil hier, wenn du Geburtstag hast, dann treten alle an zum gratulieren, das gehört sich so für eine „VII“ (Very Important Icebear)! 

 

Dein schöner neuer Zoo in Mulhouse ist offensichtlich ganz glücklich, daß er dich hat, und du selber fühlst dich ebenso offensichtlich richtig wohl dort, wie ich mich anhand eines kleinen Videos, daß der Zoo auf seiner FB-Seite eingestellt hatte, selber überzeugen konnte, in dem du zum Schwarzbären mutiert bist 😂 weil du dich im Mulch und in Gras und Erde so richtig herrlich eingesaut hast! 🤣 Schmuddelige Eisbären sind glückliche Eisbären! Auf Gesellschaft mußt du wohl leider noch ein bissel warten, aber irgendwann wird auch das soweit sein und da freu ich mich schon sehr für dich drauf! 

Glücklich warst du aber auch in deinem Geburtszoo in Wuppertal, mit deiner Mama Vilma die hier im Hintergrund läuft und später mit deinem Kumpel Luka

(Bild: © C. Kronenberg)

Ihr beiden habt auch immer so schön einträchtig deine Geburtstagstorte vom Zoo gemümmelt

(Bild: © C. Kronenberg)

Luka hat ja auch so ein feines neues Zuhause gefunden im Yorkshire Wildlife Park in Doncaster, samt prima Kumpels zum spielen und raufen, worauf du ja noch bissel warten mußt. Ich denke mal, ihr beiden habt euch anfangs sicher vermißt, aber mittlerweile sehe ich, daß ihr beide wieder zufrieden seit! 

Ich bin gespannt, was sich dein neuer Zoo zu deinem Geburtstag einfallen läßt, man wird ja sicher mal was lesen und gucken können im Netz! Feier schön, meine Maus, und bleib schön gesund! 

Im letzten Jahr hab ich zu deinem Geburtstag meinen Lesern hier noch was vom Räuchern eingestellt, in diesem Jahr machen wir einfach noch eine kleine Silvester- und Neujahrsnachlese hier. Denn das neue Jahr ist ja erst 4 Tage alt, wenn du Geburtstag hast, dann geht das noch prima. 

Meine kleine Feier mit meinen Mädels zu Silvester war wieder sehr schön und lustig, wir hatten viel Spaß, endlich mal wieder, nach einem Jahr Pause! Meine Freundin mit ihrem Kater Devil war für die Getränke zuständig, die andere Freundin hat einen leckeren Hähnchenbrustfilet-Kartoffel-Gemüse-Auflauf gemacht und ich wieder mein obligatorisches Fladenbrot mit Kräuterbutter. Zur mitternächtlichen Stunde haben wir mit Sekt auf das Neue Jahr 2022 angestoßen draußen war es so ruhig, daß selbst Devil einfach auf der Couch liegengeblieben ist, auf der er sich es den ganzen Abend und die Nacht gemütlich gemacht hatte. Da dachte ich mir, wir machen hier nochmal ein Feuerwerk, denn ist doch ganz ohne nicht so richtig Silvester, also nochmal das Feuerwerk von den Kölner Lichtern 2018

Und nun kommen hier noch Nachlesebilder aus den Redaktionsräumen unseres Grafschafter Wochenanzeigers:

Unsere Kartenleine mit allen lieben Weihnachtsgrüßen vom letzten Jahr

Süß, ne? 

Allen lieben Schreibern einen herzlichen Dank, wir haben uns sehr darüber gefreut! 

Und sind die Klämmerchen nicht niedlich?

Hat Brigitte/Plauen im Weihnachtspäckchen mitgeschickt! 

Stimmungsbild, Schneekugel aus Pappe, haben mir die Kinder mal geschenkt, und da mußte ich noch was leckeres mit in Szene setzen

ein Fläschchen mit 

Glühwein-Likör! 

Und die Freundin, die das Essen gemacht hat, hat noch was was feines gebacken für uns drei

ein Glücksschweinchen, mit Frischkäsefüllung, soooo lecker und so niedlich! 🐷🎉🎇🍀

Und damit wünschen wir allen unseren lieben Lesern nochmals viel Glück & Schwein im neuen Jahr, habt alle einen schönen Dienstag, paßt gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, das wünscht euch euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia.

Habts fein!