Grafschafter Wochenanzeiger – Adventskalender – Türchen 2

 

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r 

Türchen

Christbaum 

Hörst auch du die leisen Stimmen
aus den bunten Kerzlein dringen?


Die vergeßenen Gebete
aus den Tannenzweiglein singen?


Hörst auch du das schüchternfrohe,
helle Kinderlachen klingen?


Schaust auch du den stillen Engel
mit den reinen, weißen Schwingen?…


Schaust auch du dich selber wieder
fern und fremd nur wie im Traume?


Grüßt auch dich mit Märchenaugen
deine Kindheit aus dem Baume?…

(Ada Christen, 1839 – 1901, Pseudonym für Christiane von Breden, geb. Friederik, österreichische Dichterin, Bühnenschriftstellerin und Erzählerin)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, nun könnt ihr heute schon das 2. Türchen am Adventskalender öffnen. Vielleicht habt ihr es schon am Gedicht erkannt, dieses Türchen wird ein nostalgisches Türchen, denn heute ist Donnerstag und das wäre nun eigentlich wieder der Tag, an dem die Frühschichten der Frau Chefredakteurin in ihrer Grafschafter Kirche beginnen würden. Sie beginnen auch wieder, ein Pfarrer aus einer Nachbargemeinde war so freundlich, sie zu übernehmen, aber mir ist es in diesem Jahr noch nicht möglich, wieder daran teilzunehmen, die Erinnerungen an unseren so früh verstorbenen Pastor sind einfach noch zu frisch nach einem halben Jahr, da wäre es, zumindest für mich, nicht das, was es in all den Jahren zuvor war, ich wäre nicht so richtig mit dem Herzen dabei, und das finde ich dem Verweser gegenüber einfach nicht fair und angemessen. Zumal auch die Corona-Lage wieder sehr angespannt ist und einem doch wieder ein bissel ein „mulmiges“ Gefühl bei größeren Zusammenkünften beschleicht. 

Da hab ich mit meinen Redaktionsmitgliedern gemeinsam beschlossen, wir machen Türchen 2 heuer nochmal in Erinnerung an meine geliebten Weihnachtsfrühschichten. 

Wißt ihr noch, wie ich euch mitgenommen hab auf meinem Weg zur Kirche? 

Ich hatte die alten Einträge davon aus dem Adventskalender des Jahres 2019 heute abend mal durchgeguckt und festgestellt, daß es ja die letzten Weihnachtsfrühschichten vor der Pandemie und mit unserem Pastor gewesen sind, es gab dann noch eine Oster-Frühschicht mit ihm und dann kam Corona. 

Erinnert ihr euch an unser Motto für die jeweiligen Frühschichten in dem Jahr, drei an der Zahl, und die hübschen Geschenke dafür? 

Die erste Frühschicht war damals am 6. Dezember und das Motto lautete: „Wir sitzen alle in einem Boot“ und das war unser Geschenk dazu:

Wie sehr doch das Motto auch in diesem Jahr wieder paßt und wie wenig es auch oder sogar besonders in diesem Jahr in die Herzen der Menschen dringt. Ich hatte euch dazumalen dazu ein 500 Jahre altes Adventslied eingestellt, das machen wir hier nun noch einmal:

Die zweite Frühschicht Advent 2019 am 13. Dezember stand unter dem Motto: „Du bist mir nicht schnuppe!“ Ihr habt es sicher schon bemerkt, ich hab gerade diese letzten Frühschichten mit Bedacht ausgewählt, sie haben aus heutiger Sicht richtig etwas „hellseherisches“ auf die kommenden Zeiten, denn wie gut paßt auch dieser Spruch in unsere heutigen Tage. Und ich glaub, bei dem Motto könnt ihr euch alle noch an unser Geschenk erinnern, oder? Ja, richtig, eine Sternschnuppe, besser gesagt, der Stern von Bethlehem, ein Komet mit Schweif, daher einer Sternschnuppe nicht unähnlich! 

Meine bärigen Redaktionsmitglieder und ich, wir fanden es eine schöne Idee, in diesem Türchen hier die passende Musik zu den Symbolen einzustellen, hier haben wir uns alle für dieses Lied entschieden:

Wir konnten uns allerdings nicht so ganz zwischen zwei Versionen entscheiden, also bekommt ihr nun beide zu hören:

Die dritte und letzte Frühschicht dazumalen am 20. Dezember 2019 stand unter dem Motto “ Alarm – Fürchtet euch nicht!“ Es ist schon anrührend, nicht wahr, auch dieses Motto paßt heuer! Vor allem mit dem Wörtchen „Alarm“ davor! Ihr wißt sicher alle auch ohne Worte, wie das gemeint ist. 

Und das Geschenk zu diesem Motto war passenderweise 

ein Engelsflügel!

Für dieses Motto haben wir uns das Lied „Kommet ihr Hirten“ ausgesucht, weil es den traditionellen Ruf der Engel an die Hirten beinhaltet, als sie ihnen erschienen: „Fürchtet euch nicht!“ 

Frau Chefredakteurin hat auch noch neue Bilder von unseren „Motto-Scheiben“ gemacht, der Adventskranz bot sich auch hier so hübsch dazu an:

 

Wir sitzen alle in einem Boot!

Du bist mir nicht schnuppe!

Alarm – Fürchtet euch nicht! 

Zum Abschluß unseres 2. Adventskalendertürchen haben wir noch eine symbolische kleine Bildspielerei mit dem Engelsflügel und einem so schön dazu passenden Zitat:

Das Zitat verlinken wir euch hier, aus Sicherheitsgründen, es unterliegt noch dem Urheberrechtsschutzgesetz:

https://www.aphorismen.de/zitat/49058

Wir hoffen, auch dieses ein bissel verhaltenes Türchen hat euch wieder Freude gemacht, und wünschen allen unseren Lesern einen schönen Donnerstag! Paßt auf euch alle auf, bleibt oder werdet gesund, das wünscht euch allen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia. 

Habts fein!  

34 Gedanken zu “Grafschafter Wochenanzeiger – Adventskalender – Türchen 2

  1. Liebe Monika,
    Dein Adventskalender gefällt mir wieder sehr, da ich alles, was mir Nostalgie zu tun hat, auch sehr liebe.
    Die Mottos Eurer Fruehschichten damals finde ich auch sehr berührend. Wobei ich mit dem ersten Lied „Es kommt ein Schiff geladen“ so rein gar nichts anfangen kann – auch man den Hintergrund und die Entstehungsgeschichte dazu (in etwa) kennt. Dieses Lied ist mir viel zu getragen. Aber diese getragen-feierliche Melodie ist, finde ich, kennzeichnend für so ziemlich die meisten deutschsprachigen Advents-/Weihnachtslieder. Mich sprechen da viel mehr die englischsprachigen Lieder für an, denn diese haben – soweit ich das beurteilen kann – in der Mehrheit so etwas Mitreißend-Froehliches. Und sowohl die Adventszeit als auch die Weihnachtszeit haben doch einen froehlichen Hintergrund, zumindest für alle gläubigen Christen, denn Gott will bzw. ist uns in Jesus nahekommen. Aber die beiden vollkommen unterschiedlichen Arten der Melodien haben wahrscheinlich ihre Hauptursache in den beiden vollkommen konträren Traditionen der jeweiligen Sprachraeume. Ich bin z. B. auch ein großer Gospelfan, wobei auch diese Gospels sehr wohl einen/ihren tiefsinnigen Hintergrund haben (können).

    Ich besuche seit den Pandemiezeiten auch nicht mehr die Gottesdienste vor Ort, sondern schaue immer den Gottesdienst am Sonntag im Fernsehen an. Natürlich ist „life“ life, aber für mich gehört zu diesem „Life“ dann auch das ganze um und nach dem Gottesdienst herum, z. B. das Kirchencafe, wo man die Möglichkeit hat, mit anderen Gemeindemitgliedern ins Gespräch zu kommen und so besser kennenzulernen. Auch finde ich es an dem Gottesdiensten im Fernsehen sehr interessant, die unterschiedlichen Weisen kennenzulernen, wie die Pfarrer ihn gestalten. Die einen haben es einfach drauf, Dich mitzureissen und bei der Predigt anzusprechen, und bei den anderen – na ja. Wobei hier aber auch die jüngeren „na ja“ sein können und die älteren das mitreissende-fesselnde Element haben, so dass dies nichts mit der Generation zu hat, in der der jeweilige Pfarrer seinen „Beruf“ lernte und geprägt wurde. Somit sind – für mich – diese Fernsehgottesdienste durchaus eine Bereicherung, und zwar konfessionsunabhaengig.

    Abschließend möchte ich mich bei allen ganz herzlich bedanken, die mir gestern wegen meinem Balou so mitfühlende Worte geschrieben haben. Dies bedeutet mir wirklich sehr viel und hilft mir auch, besser mit meiner Trauer umzugehen, vor allem deswegen auch, weil ich mich diesbezüglich Angel zuliebe, zusammenreißen muss. Gestern Morgen, als ich den Kommentar geschrieben habe, sind mir wieder die Tränen gekommen und Angel hat mich gleich fragend abgesehen.

    Alles Liebe

    Bine mit Angel

    Gefällt 4 Personen

    • Liebe Bine und liebe Angel,
      freut mich sehr, daß du den Adventskalender schön findest, gerade das nostalgische mag ich auch so gerne, da wird sicher noch mehr kommen, 22 Türchen haben wir ja noch.
      Mir gefiel das jeweilige Motto damals in den Frühschichten auch sehr, zumal unser leider verstorbener Pastor sie auch so wunderbar mit Leben füllen konnte.
      Ja, das ist halt ein sehr altes Lied, und eben noch ein Advents- und kein Weihnachtslied, deshalb auch das noch getragene in der Melodie, so hat man es damals wohl noch empfunden, ich mag es, aber das ist nun wirklich durchaus auch eine „Geschmackssache“! Wobei du recht hast, die deutschsprachigen Advents- und Weihnachtslieder haben vielfach so eine Prägung, vielleicht, weil sie kirchlichen Ursprungs waren, da hat sich die Tatsache, daß es doch eigentlich eine fröhliche Zeit ist, die Weihnachtszeit, erst sehr viel später auch in den Liedern durchgesetzt. Ist ja nun leider wirklich so, daß die Kirche anno dunnemals es nicht so mit der Fröhlichkeit hatte, weiß der Kuckuck, warum.
      Die englischsprachigen Lieder mag ich da auch sehr gern, die haben einen ganz anderen Schwung, da geb ich dir recht, und auch da bin ich ganz bei dir, gerade für Christen sollte das nun wirklich eine frohe, eine fröhliche Zeit sein, wenn Jesus uns als Kind in der Krippe nahe kommen möchte. Und mit der jeweiligen Tradition für solche Lieder in den verschiedenen Ländern, das empfinde ich auch so, das ist schon sehr unterschiedlich. Gospel mag ich auch!
      Gottesdienste im Fernsehen sind durchaus ein guter und schöner Ersatz in diesen Zeiten, in denen man große Ansammlungen meidet, natürlich ersetzen sie nicht unbedingt den „Live-Gottesdienst“, aber spannend ist es sicher, wie unterschiedlich sie von den jeweiligen Pfarrern gestaltet wird. Oh, ja, manche davon haben es wirklich „drauf“, ihre Zuhörer mitzureißen, und das ist beileibe keine Frage des Alters, da ist so mancher jüngere eher altbacken und mancher ältere Pastor vielleicht auch aufgrund seiner langen Erfahrung im Umgang mit Menschen richtig „modern“. Und das alles auf jeden Fall konfessionsunabhängig!
      Ich bin richtig froh, daß du hier ein wenig Trost erfahren konntest beim Verlust deines geliebten Balou, und es dir geholfen hat, mit deiner Trauer umzugehen, es ist doch schon irgendwie ein wahres Wort, geteiltes Leid ist halbes Leid. Deine Rücksicht auf Angel verstehe ich voll und ganz, sie sind sehr feinfühlig, unsere Tiere, und spüren Stimmungen, wie du schon schreibst, daß Angel dich fragend anschaute als dir die Tränen kamen beim schreiben gestern. Laß dich nochmal ganz lieb drücken und ich schick wieder einen lieben Streichler für deine Angel mit!
      Alles Liebe auch für euch, gebt auf euch acht und liebe Grüße
      Monika.

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  2. Meine liebe Monika,

    hab heute auch wieder gern das Türchen Nummer zwei geöffnet,das wieder mit einem schönne gedicht beginnt. Nostalgische Türchen mag ich auch immer sehr gern!
    Ich hab schon dran gedacht,dass heute euere feinen Frühschichten wieder begonnen hätten,und ich versteh dich schon sehr gutt,dass du (noch) nicht daran teilnehmen kannst und möchtest.Bleibst eben euerem „alten“ Pastor auch noch treu.Es ist aber auch schön,dass sich ein anderer für diese Aufgabe bereit erklärte.
    Bei euch isses wenigstens überhaupt möglich,hier in Sachsen sind auch wieder alle Kirchen geschlossen,es finden keinerlei Aktivitäten mehr statt.Und wie schön waren zum Beispiel auch immer unsere Adventssingen,die wir zweimal durchführen miússten,weil die Kirche so voll war,und sie ist groß…

    Dein Weg zur Kirche früh war schon sehr stimmungsvoll,sehr schöne Erinnerungen sinds für dich in erster Linie,aber auch für mich.Manches Motto,aber vorallem die schönen Geschenke sind mir noch sehr gut im Gedächtnis.Ja,es ist alles wie auf die heutige Zeit hinweisend.Ich hab immer alles bewundert an den handwerklichen und liebevollen Ergebnissen.Ein rechter Hirte für die Gemeinde war das eben.

    Die Lieder dazu sind alle wunderschön, „Kommet ihr Hirten“ mag ich irgendwie ganz besonders,schon als Kind.
    Die „Motto-Scheiben“ auf deinem Adventskranz sehen sehr wirkungsvoll aus,eine richtige Hommage an eueren lieben Pastor
    Nun berühren mich noch besonders die beiden Engelsflügel mit dem passenden Zitat,auch wenn wir uns zur Zeit nicht umarmen dürfen,und wäre ess nur auch sonst so…

    Schön war euer nachdenkliches Türchen wieder,habt herzlichen Dank dafür!

    Habt ihr auch einen guten Donnerstga und liebste Grüße an dich,das Redaktionsteam und Mimilein auf ihrer Wolke von Brigitte.

    Gefällt 2 Personen

    • Meine liebe Brigitte,
      fein, daß du gerne wieder Türchen 2 geöffnet hast, ich hoffe, das bleibt so, lach!
      Ja, heute haben tatsächlich unsere Frühschichten wieder begonnen, aber ich brauch da meine Zeit, das ist in solchen Dingen bei mir einfach so, aber ich zolle dem Vertreter auf jeden Fall meine Achtung, es ist einer unserer Pfarrer aus der großen Gemeinde, zu der unsere kleinere Kirche mit gehört, und er hat auch ohne die Frühschichten genug zu tun, da ist das wirklich anerkennenswert, wir sind ja hier nach dem Tod unseres Pastors doch in allem ein bissel „verwaist“! Ein richtiger Nachfolger ist da immer noch leider nicht in Sicht.
      Hier ist es auch nur unter den gegebenen strengen Auflagen möglich, das ist wirklich schade, daß es bei euch gar nicht geht, ich weiß, wie sehr du dich immer auf euer Adventssingen gefreut hast.
      Der Weg zur Kirche früh war ja nicht weit, aber ich hab ihn wirklich immer genossen, alles noch so still und friedlich draußen, und bei den Osterfrühschichten fand ich es dann immer so schön, daß frühmorgens die singenden Amseln so schön zu hören waren.
      Die schönen Motto-Scheiben hatte ja unser damaliger Küster hergestellt in Handarbeit, der ist nun auch schon in Rente, und vor etwa 6 Wochen ist auch unser Organist verstorben, er war noch jünger als ich, für unsere Kirche war das kein Glücksjahr.
      „Kommet ihr Hirten“ mag ich auch sehr, das ist im übrigen eine feine Herausforderung zum Blockflötenspiel, lach, ist nicht ganz einfach, aber ich kann es!
      Bei dem Engelsflügel fiel mir die Funktion meiner Kamera ein, daß sie spiegeln kann, und dann wurden da eben die beiden Flügel draus, es paßte so schön zu dem Zitat. Virtuell umarmen können und dürfen wir uns ja hemmungslos.
      Wir danken für die lieben Wünsche und wünschen dir nun einen schönen Abend noch, liebste Grüße
      Monika und das Bärenteam.

      Gefällt 1 Person

  3. Welch schöne Idee, liebe Monika, die früheren Frühstunden hier zu wiederholen. Das hätte Deinem Pfarrer gefallen.
    Du hast in dieser Coronazeit wahrlich viele (nicht Corona-bedingte) Verluste hinnehmen müssen. Das tut mir so leid. Und trotzdem machst Du in Deinem Blöggchen anderen Mut. Das ist Deine Art weiterzumachen und das finde ich ganz toll, weil es so konstruktiv und hilfreich in diesen Zeiten ist.
    Hab einen schönen Tag und bis morgen, ich freue mich drauf…

    Gefällt 3 Personen

    • Liebe Jutta,
      da freu ich mich nun sehr, daß du die Idee auch schön findest, unsere Frühschichten hier mal zu wiederholen, es war mir richtig ein Bedürfnis, es war doch ein komisches Gefühl, zu wissen, sie finden statt heuer, aber ich bin nicht dabei, ich brauche solch eine Zeit des Übergangs immer, nächstes Jahr wird es sicher wieder gehen.
      Ich glaube auch, daß es unserem verstorbenen Pastor gefallen hätte, die Erinnerung heute hier, er war ja wirklich immer mit Leidenschaft bei „seinen“ Frühschichten.
      Ja, es war keine leichte Zeit, für unsere Kirchengemeinde schon gar nicht, ich schrieb es gerade bei Brigitte/Plauen schon, unser Küster, der die hübschen Motto-Scheiben erstellt hatte, ist nun auch in Rente und vor 6 Wochen ist auch noch unser Organist gestorben, der vom Alter her jünger war als ich.
      Ich danke dir sehr für deine anerkennenden Worte, das tut mir doch gut und motiviert mich zum weitermachen, aber das hast du schon richtig erkannt, gerade nun auch wieder der Adventskalender hier und ansonsten ohnehin mein „Blögchen“ bzw. nun unser Grafschafter Wochenanzeiger, das hilft mir wirklich sehr durch diese schwere Zeit! Hoffen wir einfach mal, daß die diesjährige Adventszeit vielleicht in vielen Belangen endlich mal wieder eine „lichte“ wird!
      Fein, daß du dich schon aufs nächste Türchen vorfreust, einen lieben Streichler für Steve schick ich mit und liebe Grüße, habt einen schönen Abend,
      Monika.

      Gefällt 1 Person

  4. Liebe Monika,

    dein Erinnerungsbeitrag heute gefällt mir sehr gut.
    Er ist auch eine Hommage an euren beliebten Pastor, der immer noch sehr fehlt.
    Für einen Vertreter ist es immer schwer in die großen Fußstapfen des Vorgängers zu treten und wie dir wird es auch anderen KIrchenbesucher gehen. Dennoch sollte ihm schon aufgrund seines Angebotes auch die Gelegenheit gegeben werden, ihm zuzuhören.

    Hinsichtlich der oftmals etwas schwermütigen Kirchenlieder, auch zu fröhlichen Anlässen, gebe ich Bine recht. Aber es gibt auch einige sehr feierliche Weisen, wobei feierlich auch fröhlich heißt.

    Danke für deinen Streifzug ins Jahr 2019, von dem wir damals noch nicht wussten, wie sehr wir uns diese Zeit vor Corona noch einmal zurückwünschen würden.

    Herzliche Grüße
    Britta-Gudrun und Django himself

    Gefällt 2 Personen

    • Liebe Britta-Gudrun
      wie mich das freut, daß auch dir der Erinnerungseintrag so gut gefällt, so sollte das auch sein, eine Hommage an unseren Pastor, der immer noch so fehlt.
      Da geb ich dir ganz und gar recht, daß ist für eine Vertretung wirklich schwer, in solche Fußstapfen zu treten, und mir fehlt auch wirklich in keinster Weise die Anerkennung für die Übernahme, ich hoffe auch, daß es nicht wirklich leer war am heutigen Morgen in der Kirche, aber das glaub ich auch nicht. Nur ich brauch in solchen Dingen meine Zeit und es wäre jetzt für diese Frühschichten für mich einfach zu früh und dann auch nicht fair gegenüber ihm. Nächstes Jahr sieht das sicher anders aus!
      Ich geb Bine da auch recht, manche Kirchenlieder sind schon sehr schwermütig, die Kirche brauchte wirklich eine lange Zeit, bis sie letztlich auch die Fröhlichkeit entdeckt hat, aber bei Musik ist es eben wie bei jeder Kunst, letztlich immer eine Geschmackssache.
      Sehr gerne, der Streifzug ins Jahr 2019, ich kann mich noch so gut erinnern, daß ich am Ende des Jahres das Jahr eigentlich nicht so toll fand und froh war, daß es um war, ich hätte es auch nie für möglich gehalten, daß wir uns diese Zeit nochmal so sehnlichst zurückwünschen!
      Macht euch einen schönen, gemütlichen Abend, ihr zwei beiden, du und Django, dem ich wieder einen lieben Streichler mitschicke, paßt auf euch auf und liebe, herzliche Grüße
      Monika.

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  5. Liebe Monika,
    ich kann gut verstehen, dass die Erinnerung an den so früh verstorbenen Pfarrer noch zu frisch ist, um zu deinen Frühschichten zu gehen. Nächstes Jahr wird es leichter sein und besser gehen! Aber ich glaube mich erinnern zu können, dass ihr auch an Ostern solche Frühschichten habt!? Vielleicht geht es ja dann für dich.
    Bis dahin bleiben die Erinnerungen und die sind bittersüss.
    Liebe Grüsse
    Christa

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    • Liebe Christa,
      ich danke dir sehr für dein Verständnis, es wäre zu diesen Frühschichten wirklich noch zu früh, alles ist noch so frisch und vor allem und eben auch die Beisetzungsfeierlichkeiten gerade genau an dieser Stelle, nächstes Jahr wird es sicher leichter werden. Es wäre auch nicht fair dem jetzigen Vertreter gegenüber, ich wäre nicht mit dem Herzen dabei.
      Ja, genau, im Frühjahr finden dann, hoffentlich, wieder die Oster-Frühschichten statt, vielleicht ist dann der Abstand besser.
      Da geb ich dir so recht, gerade in diesen Tagen wieder besonders, es bleiben die Erinnerungen und die sind bittersüß!
      Liebe Grüße zurück zu dir nach Kanada
      Monika.

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  6. Auch dieses Türchen finde ich wieder sehr gelungen, liebe Monika. Natürlich kann ich mich noch gut an Deine Frühschichten und besonders auch daran erinnern, dass wir Dich auf Deinem Weg hin zur Kirche begleiten durften.
    An die schönen Geschenke erinnere ich mich auch noch sehr gut und auch daran, wie sehr Du die Frühschichten jeweils genossen hast, vor allem auch, weil Euer damaliger Pastor sie immer so einzigartig gestaltet hat. Verständlich, dass er immer noch fehlt und wahrscheinlich auch immer irgendwie fehlen wird. Trotzdem schön, dass sich wieder ein Pastor gefunden hat, um diese Frühschichten zu begleiten.
    Fein hast Du den Adventskranz mit den Geschenken gestaltet. Sie würden ihm durchaus auch über die gesamte Adventszeit gut stehen.
    Sehr gefallen hat mir auch wieder die musikalische Untermalung des heutigen Türchens.
    Nun wünschen wir Dir/Euch noch einen schönen Abend und schicken liebe Grüße und Schnurrgrüße in Eure gemütlichen Redaktionsräume.
    Eure Silberdistels

    Gefällt 3 Personen

    • Das freut mich sehr, liebe Silberdistel, daß du das Türchen heute wieder gelungen findest!
      Es ist ja eigentlich noch gar nicht so lange her, die Frühschichten Advent 2019, aber irgendwie kommt einem das alles vor wie aus einer anderen Zeit! Ich hatte gehofft, daß ihr euch noch erinnern könnt, es hat mir so viel Freude gemacht damals, mit der Kamera meinen Weg zur Kirche festzuhalten, und wie ich mich darauf gefreut habe, euch das zu zeigen, oh, ja, ich hab die Frühschichten wirklich immer sehr genossen, was eben zum großen Teil an unserem damaligen Pastor lag, er verstand das wirklich meisterhaft, uns alle mitzunehmen. Er fehlt halt wirklich immer noch sehr, ein richtiger Nachfolger ist ja auch noch nicht in Sicht, und so sind wir hier zur Zeit eine kleine Diaspora in unserer Kirchengemeinde. Da war es wirklich sehr gut, daß nun zu den Frühschichten sich eine Vertretung gefunden hatte, aber ich brauch da einfach noch meine Zeit, mal schauen, wie es dann vielleicht nächstes Jahr mit den Osterfrühschichten wird.
      Ja, die schönen Geschenke, auch so eine liebe Erinnerung, der Küster, der sie hergestellt hat, ist nun auch schon in Rente und vor 6 Wochen ist nun auch unser Organist gestorben, der noch jünger war als ich. Es war kein gutes Jahr für meine Kirchengemeinde hier.
      Hab ich auch schon dran gedacht, daß die hübschen Geschenke unserem Adventskranz über die gesamte Adventszeit gut stehen würden, danke für die Anregung, mal gucken, was mir dazu einfällt.
      Hach, das freut mich sehr, daß dir die musikalische Untermalung unseres Türchens auch so gut gefallen hat.
      Das wünschen wir euch lieben Silberdisteln auch allen, einen schönen, gemütlichen Abend, wir danken für die Schnurrgrüße und schicken einen lieben Streichler fürs Pelztrio mit, samt lieben Grüßen, habts fein,
      eure Monika und das Bärenteam.

      Gefällt 1 Person

      • Na, das war dann ja wirklich kein gutes Jahr für Deine Kirchengemeinde. Auch der Organist ist verstorben. Das tut mir sehr leid, liebe Monika. Das ist dann ja noch ein Grund mehr, bei den Frühschichten erst einmal auszusetzen und das alles in Ruhe sacken zu lassen. Kann ich gut verstehen.
        Fühl Dich lieb gedrückt von mir <3

        Gefällt 1 Person

        • Ich danke dir sehr für dein Mitgefühl, das war wirklich kein gutes Jahr für meine Kirchengemeinde. Unser Organist war schon zu Björns Kinderzeiten hier tätig, unsere Kinder sind gemeinsam im Kindergarten und in der Grundschule gewesen, wir kannten uns gut, und Björn war damals auch bei ihm im Kinderchor und hat seine ersten Kirchenorgel-Erfahrungen über ihn an unserer Orgel hier gemacht, er hat ja Klavier und Orgel spielen gelernt. Da ist es bei all den Erinnerungen derzeit wirklich besser, die Frühschichten noch auszusetzen. Das muß echt erstmal alles sacken.
          Dankeschön, ich drück dich lieb zurück, ❤ liebe Grüße
          Monika.

          Gefällt 1 Person

  7. Ja, das ist wieder eine traurige Vorweihnachtszeit.
    Für dich persönlich und für uns alle hier.
    Wir müssen das Beste daraus machen und uns über alles freuen was es an Schönem gibt.
    Für mich waren das gestern der Ausflug an die Nordsee und unsere Bundeskanzlerin.
    Wie habe ich mich über ihre Lieder Auswahl gefreut.
    Eine bemerkenswerte Frau ist sie, die Frau Merkel und ich wünsche ihr noch viele gute Lebensjahre.
    Dir wünsche ich alles Liebe und Gute. Brigitte

    Gefällt 1 Person

    • Oh, ja, das ist wirklich wieder eine traurige Vorweihnachtszeit für uns alle hier, und dieses Mal war die Hoffnung so groß, daß es zu Weihnachten endlich mal wieder schön und entspannt werden kann, Pustekuchen!
      Da hast du so recht, wir müssen gucken, daß wir das Beste daraus machen, die Tage genießen, so gut es geht und vor allem in jedem Tag was schönes finden, woran man sich freuen kann! Bei dir war es gestern die Nordsee, das kann ich sooooooo gut nachfühlen! Und da haben wir nun was gemeinsam, unsere Bundeskanzlerin zählte da gestern bei mir auch zu, die Liederauswahl war einfach herrlich, vor allem der farbfilmvergessende Michael, hihihihi, und ich hab mir eines gegrinst, die Roten Rosen von Hildegard Knef hat sie auch mit Bedacht gewählt! 🤭😊 Wir haben einen ähnlichen Musikgeschmack, die Frau Merkel und ich, denn auch das Kirchenlied zählt zu meinen Lieblingsliedern in der Kategorie!
      Da schließ ich mich doch sehr gerne an, das wünsche ich ihr auch, noch viele gute Lebensjahre! Du hast recht, sie ist eine bemerkenswerte Frau!
      Dankeschön, das wünsche ich dir auch, alles Liebe und Gute, liebe Grüße
      Monika.

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