Grafschafter Wochenanzeiger – „Tragt in die Welt nun ein Licht…..“

 

Advent

Offenb. 3, 20.

Siehe, ich stehe vor der Tür und
klopfe an.

Ich klopfe an zum heiligen Advent
und stehe vor der Tür!
O selig, wer des Hirten Stimme kennt,
und eilt und öffnet mir.
Ich werde Nachtmahl mit ihm halten,
ihm Gnade spenden, Licht entfalten,
der ganze Himmel wird ihm aufgetan,
ich klopfe an.

Ich klopfe an, da draußen ists so kalt
in dieser Winterszeit;
vom Frost erstarrt schläft ringsum Feld und Wald,
die Welt ist eingeschneit,
auch Menschenherzen sind gefroren,
ich stehe vor verschlossnen Toren,
wo ist ein Herz, den Heiland zu empfahn?
Ich klopfe an.

Ich klopfe an, sähst du mir nur einmal
ins treue Angesicht,
den Dornenkranz, der Nägel blutig Mahl, —
o du verwürfst mich nicht!
Ich trug um dich so heiß Verlangen,
ich bin so lang dich suchen gangen,
vom Kreuze her komm ich die blut’ge Bahn:
ich klopfe an.

Ich klopfe an, der Abend ist so traut,
so stille nah und fern,
die Erde schläft, vom klaren Himmel schaut
der lichte Abendstern;
in solchen heilgen Dämmerstunden
hat manches Herz mich schon gefunden;
o denk, wie Nikodemus einst getan:
ich klopfe an!

Ich klopfe an und bringe nichts als Heil
und Segen für und für,
Zachäus ‘ Glück, Marias gutes Teil
beschert‘ ich gern auch dir,
wie ich den Jüngern einst beschieden
in finstrer Nacht den süßen Frieden,
so möcht‘ ich dir mit holdem Gruße nahn;
ich klopfe an.

Ich klopfe an, bist, Seele du, zu Haus,
wenn dein Geliebter pocht?
Blüht mir im Krug ein frischer Blumenstrauß,
brennt deines Glaubens Docht?
Weißt du, wie man den Freund bewirtet?
Bist du geschürzet und gegürtet?
Bist du bereit mich bräutlich zu empfah’n?
Ich klopfe an.

Ich klopfe an, klopft dir dein Herze mit
bei meiner Stimme Ton?
Schreckt dich der treusten Mutterliebe Tritt
wie fernen Donners Drohn?
O hör‘ auf deines Herzens Pochen,
in deiner Brust hat Gott gesprochen:
wach‘ auf, der Morgen graut, bald kräht der Hahn,
ich klopfe an.

Ich klopfe an; sprich nicht: es ist der Wind,
er rauscht im dürren Laub; —
dein Heiland ists, dein Herr, dein Gott, mein Kind,
o stelle dich nicht taub;
jetzt komm‘ ich noch im sanften Sausen,
doch bald vielleicht im Sturmesbrausen,
o glaub‘, es ist kein eitler Kinderwahn:
ich klopfe an.

Ich klopfe an, jetzt bin ich noch dein Gast
und steh vor deiner Tür,
einst, Seele, wenn du hier kein Haus mehr hast,
dann klopfest du bei mir;
wer hier getan nach meinem Worte,
dem öffn‘ ich dort die Friedenspforte,
wer mich verstieß, dem wird nicht aufgetan;
ich klopfe an.

 

(Karl von Gerok , 1815 – 1890, deutscher evangelischer Theologe und Kirchenliederdichter)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, unschwer zu erkennen, worum es in unserer freitäglichen Redaktionssitzung ging für unsere Sonntagsausgabe, nicht wahr, natürlich um den 1. Adventssonntag, den euer Redaktionsteam hier mit dem ersten schönen Bild der Weihnachtssaison 2021 begrüßt! Einzig das Thema für den heurigen Adventssonntag mußten wir noch besprechen, und angesichts der Tatsache, daß die Welt um uns rum und auch oftmals die Welt in uns drin derzeit wieder dunkel und finster ist, was im übrigen nicht (nur) am Wetter liegt, waren wir uns bei Titel und Thema schnell einig: Licht, lichtere Tage, für uns und die Welt, und was eignet sich dafür in den letztlich auch kalendarisch dunklen Zeiten am besten? Kerzen! 

Sie spenden Licht, sie spenden Wärme, sie lassen die Menschen zusammenrücken um ihren hellen Schein, sie öffnen die Herzen und wenn sie duften auch die Sinne. Und geben Geborgenheit. 

Eine Kerze ist ein Leuchtmittel aus WachsStearinParaffinTalg oder Walrat mit einem Docht in der Mitte, das mit offener Flamme brennend Licht und Wärme gibt.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Kerze

Ich glaub, Kerzen verfehlen ihre Wirkung auf keinen, sie leuchten geheimnisvoll, das „gezähmte“ Feuer hat seine ganz eigene Faszination. Ihre Geschichte ist gut 5.000 Jahre alt. In früheren Zeiten waren sie das einzige Beleuchtungsmittel. Im vorderen Orient wurden sie wohl entwickelt, über das Mittelalter, in dem sie in Kirchen eine große Rolle spielten und deshalb zu einem wichtigen Handelsgut wurden, weil in Kirchen nur Kerzen aus Bienenwachs verwendet werden durften, diese waren teuer und daher nur dem Adel und der Kirche erschwinglich, für den einfachen Haushalt gab es nur Kienspäne oder die sogenannten „Unschlittkerzen“, aus Talg gemacht, fanden sie im 19. Jahrhundert nach Entdeckung von Stearin und Paraffin den Weg bis in unsere Tage. 

Heute gibt es eine reiche Auswahl an Kerzen in allen Farben und Formen, mit und ohne Duft. Kerzen spielen auch eine Rolle zu festlichen Anlässen, zum Beispiel bei der Taufe, Kommunion, Konfirmation und Firmung, als Osterkerze, Kerzen am Adventskranz und im Weihnachtsbaum, oder auf Friedhöfen als Grablichter. 

Der November hatte in diesem Jahr viele trübe und graue Tage bereit, so nebelte es auch in der Grafschaft wieder vor einigen Tagen

Burg Lirich vollständig verschwunden!

Aber ein Baum leuchtet hier oben noch immer richtig golden in unser Eulennest

er verliert immer als letzter seine schönen Goldtaler-Blätter, ist aber auch im Frühling der späteste, der wieder frisches Grün treibt. 

Und unser Birkenpferd Hoppriel hat unter sich auch noch goldene Birkenblätter. 

Nun nimmt der November so langsam wieder seinen Abschied und die leuchtenden Adventstage stehen bevor, ein wahrer Lichtblick, wenn wir hier oben am Wohnzimmerfenster unserer Redaktionsräume gucken und die schönen Lichter alle wieder bestaunen können. 

Zaghaft erst, 

aber alsbald in voller Pracht in fast allen Fenstern

Frau Chefredakteurin hat dabei wieder den Zoom der neuen Kamera ausprobiert und ist schon mal zufrieden mit dem Ergebnis, daß so ein bissel „nebenher“ erledigt wurde, heißt, da läßt sich noch einiges verbessern. Learning by doing! 

Lichtblicke, das sind auch schöne Dinge, die man macht, so zum Beispiel kochen, und da schulde ich euch noch einen Lichtblick, nämlich die Fotos von unserem Thailändischen Chicken-Curry mit Kokosmilch nach Grafschafter Art, voilà:

dazu gab es Reis:

Das war so lecker, als Wintergericht wärmstens zu empfehlen, denn es wärmt, lach! 

Kommen wir nun zu einer kleinen Kerzenauswahl aus den Redaktionsräumen, wir hatten ja oben schon das Gesamtbild

samt unserem hier momentan jeden Abend leuchtenden Teelicht-Vogelhaus! 

Den heurigen Adventskranz zieren echte Wachskerzen mit Batterie

die aber wahrscheinlich noch ihren Standort wechseln werden, Frau Chefredakteurin war mal wieder, wie ihr Vater das immer so treffend bezeichnet hat, eine „Klüngelfutt“, der Adventskranz wird heute noch fertiggestellt und dann fällt die Entscheidung für oder wider dieser Kerzen. 

Duftkerzen, marmoriert, die ein Tablett auf dem Wohnzimmerschrank zieren

und im Hintergrund ganz rechts ist eine neue Errungenschaft sichtbar, die uns mittels eines ganz lieben Adventspäckchens von Kristina mit Rani und Fleckchen erreichte:

Eine Adventskerze, in 24 Abschnitte zum leuchten eingeteilt:

Können wir auch bald anzünden, denn der 1. Dezember ist nicht mehr weit, und damit ihr euch gleich alle mitfreuen könnt: Es wird auch heuer wieder einen Adventskalender im Grafschafter Wochenanzeiger geben, das ganze Redaktionsteam fand, daß es gerade in diesem Jahr wieder so nötig ist, ein bissel Freude, Licht, Wärme und Wohlbehagen zu unseren Lesern zu bringen. Und wir hoffen alle sehr, daß uns auch in diesem Jahr wieder was einfällt, um 24 Türchen zu füllen. 

Hübsche Glasteelichter werden auch wieder leuchten in den Redaktionsräumen, und das Teelicht-Vogelhaus

bekommt dann einen ganz besonderen Platz, aber das wird noch nicht weiter verraten, wie gesagt, wir müssen wieder 24 Türchen befüllen! 😊

Nun haben wir noch eine ganz besondere Kerze für euch, die hat eine lustige Geschichte

diese Kerze in einer Vase mit Papierblüte, von uns auch „hängende Kerze“ genannt, war ursprünglich mal eine Dreierkerze, also unten eine Kerze, aus der die drei anderen mit Docht entsprangen, hat mir eine Freundin vor etlichen Jahren mal aus Dänemark mitgebracht. Sie stand in eben dieser Vase als Kerzenständer im Wohnzimmerfenster, leider auch in einem sehr heißen Sommer mit hoher Sonneneinstrahlung durch die Doppelfenster, ich glaub, den Rest kann sich jetzt jeder schon denken: Genau, sie wurden in der Sonne weich und flossen elegant über den Rand der Vase, wo sie dann später wieder erstarrten! Ja, und so hab ich sie dann einfach gelassen, als ein ganz besonderes, von der Natur geschaffenes Kunstwerk! 😂

Beim fotografieren unserer Kerzen gab es übrigens ein neugieriges kleines Kätzchen, guckt:

Und so beginnt sie nun heute wieder, die Adventszeit, die Zeit der Kerzen, in diesem Jahr wieder so sehnsüchtig und hoffnungsvoll erwartet und nun schon wieder so überschattet von den sich überschlagenden schlechten Nachrichten der Pandemie. Den Titel unserer heutigen Sonntagsausgabe setzt die zweite Zeile dieses Adventsliedes fort „…..sagt allen: Fürchtet euch nicht!“ Das ist wahrlich nicht leicht in diesen Tagen, aber was wäre euer Grafschafter Wochenanzeiger wert, wenn er es nicht, getreulich dem Motto von Mimi in heaven, versuchen würde, und so haben wir uns einen Engel bestellt

der uns in unseren Redaktionsräumen die erste Kerze zum heutigen Adventssonntag anzündet, als frohes und Mut machendes Licht für uns, für euch, für alle, die reingucken und lesen, als Hoffnungszeichen für wieder kommende leuchtende und bessere Tage und Zeiten.

Ein Licht, das glänzt

und seine Umgebung in den Glanz einbezieht, ein Licht, das die dunkelsten Räume erhellt

und die Hoffnung auf den immer wieder grünenden Baum des Lebens trägt, das in kalter Winternacht

ein Ort der Zuflucht ist für Mensch und Tier. 

Zum Schluß unserer heutigen Sonntagsausgabe zum 1. Advent haben wir nun noch was schönes für auf die Ohren für euch, einmal das titelgebende Lied

und einmal nur als Klavierbegleitung, falls ihr einfach selber singen wollt:

Und dann noch unser Lieblings-Adventslied, immer in der gleichen Fassung, trotzdem noch mal der Hinweis, bitte den Text zu lesen, der bei „mehr anzeigen“ drunter steht: „Das Licht einer Kerze“

Und damit wünschen wir euch allen einen schönen, lichten, kerzenerhellten 1. Adventssonntag, bewahrt euch Glaube, Liebe, Hoffnung und Vertrauen, bleibt oder werdet gesund, allen, die es brauchen, Mensch oder Tier, sind hier alle Daumen, Pfoten und Tatzen fest gedrückt 🙏🍀🍀🍀❤❤❤ paßt alle gut auf euch auf und freut euch trotz allem auf die kommende Adventszeit. Das wünscht euch von ganzem Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia  

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Essen ist fertig! 🐦🏠🍽🍷

Winterliche Spatzen-Bitte

Insbesonders, hochverehrter Mensch,
du siehst, die Zeit ist wetterwend’sch,
der Schnee liegt hoch, kalt weht der Wind,
das Vöglein darbt mit Weib und Kind.

D’rum bitt‘ ich auch in diesem Jahr,
Du wolltest uns’rer nehmen wahr
und spenden, was an Korn und Spelt
von deinem reichen Tische fällt.

Jed‘ Krümchen nehmen wir voll Dank,
und sind an Zwitschern und Gesang
dereinst in holder Sommerzeit
zu jedem Gegendienst bereit.

Beauftragt vom beschwingten Chor,
trug ich dir dies geziemend vor;
nun öffne deines Mitleids Schatz!
Ergebenst: Dein getreuer Spatz!

(Richard Schmidt-Cabanis, 1838 – 1903, deutscher Schauspieler und Schriftsteller)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, da haben wir heute wieder eine feine Gemengelage in unserer Sonntagsausgabe für euch, wir hatten viel Spaß bei unserer freitäglichen Redaktionssitzung, die Bärchen und ich, denn unter dem Titel „Essen ist fertig!“ gibt es jetzt Futter! Futter für die Vögel, Futter für die Menschen, Futter für die Augen und für die Seele! 

Fangen wir mal mit dem Futter für die Vögel an, denn am Freitag, am 19. November, war der Gedenktag der Heiligen Elisabeth, und mit diesem Tag beginnt traditionell die Winterfütterung der Vögel und das Wiedereinrichten ihrer Futterplätze. St. Elisabeth war als sehr mildtätig bekannt, daher eben auch der Brauch, an ihrem Namenstag der Notleidenden zu gedenken, und eben auch der Tiere, so entstand der Brauch, mit der Winterfütterung der Vögel am Elisabeth-Tag zu beginnen.

Da war mein Redaktionsteam natürlich gleich Feuer und Flamme, also alle Mann/Frau/Bären in die Küche, Utensilien für die Fütterung der Raubtiere…..äääääh, Vögelchen säubern und bereitstellen. 

Das feine Western-Vogelhäuschen ist natürlich wieder mit von der Partie

Die hübsche Futterdose haben wir mal von Werner/Vogelknipser bekommen, sie kommt natürlich auch wieder zum Einsatz. 

Nach getaner Arbeit hat mein Redaktionsteam hier noch begeistert unser Archiv nach Einträgen zur Vogelfütterung durchforstet, ist fündig geworden und macht euch nun mal eine kleine Galerie davon:

Was hatte Mimi in heaven immer für ein zwiespältiges Vergnügen, wenn der Dosenöffner die Piepis draußen wieder versorgt hat und sie vor der geschlossenen Balkontüre dem Treiben draußen zugucken konnte, einesteils knurrte die Jägerin ihn ihr, anderenteils freut sie sich an der Freude von Frauchen. Nun können die Bären wieder gucken, wenn alles fertig eingerichtet ist, kommen auch noch neue Bilder, und wir wollen auch wieder neue Vogelfutterkuchen backen wie anno dunnemals, wißt ihr noch? 

Ganz besonders glänzende Augen hatte mein Redaktionsteam bei all den schönen, meist aus Servietten hergestellten Bildern von den Vögeln bei der Fütterung im Winter im Archiv, da wollten sie natürlich auch davon noch eine kleine Galerie, also büdde schön:

Gemäß unserer oben angegebenen Futterliste kommen wir nun zu dem Futter für Menschen, die Frau Chefredakteurin hat mal wieder ein Sonntagsmenü mit einem Gewürztütchen aus dem letztjährigen Gewürz-Adventskalenders geplant, das möchten wir euch nicht vorenthalten: 

Die Zutaten:

und das Gewürz:

plus Ingwer, Kurkuma und Kreuzkümmel. 

Thailändisches Chicken-Curry mit Kokosmilch nach Grafschafter Art:

  • 500 g Hähnchenbrustfilet
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Zucchini
  • rote, gelbe und grüne Paprika
  • 2 EL Kokosöl
  • 500 ml Kokosmilch
  • 1 kl. Löffelchen Sambal Oelek
  • 1/2 Limette gepreßt
  • Salz, Pfeffer, Gewürz thailändisches Curry, Ingwer, Kurkuma, Kreuzkümmel

Hähnchenbrustfilet in große mundgerechte Würfel schneiden. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Kokosöl in einer großen Pfanne erhitzen. Filet salzen, dann von allen Seiten circa 10 Minuten braten, dabei regelmäßig wenden. Zwiebel und Knoblauch hinzufügen und weitere 2-3 Minuten garen. Zucchini und Paprika gewürfelt und in Streifen dazu geben und kurz mit schmoren lassen. Kokosmilch, Sambal Oelek und Limettensaft in die Pfanne geben. 5-10 Minuten einköcheln lassen, dann mit Salz, Pfeffer, dem thailändischen Gewürz sowie Ingwer, Kurkuma und Kreuzkümmel abschmecken. Als Beilage Reis dazu. 

Liest sich doch sehr lecker, oder? Die ganze Redaktion ist sehr gespannt, wie es schmeckt, und Bilder vom fertigen Gericht werden ebenfalls nachgereicht. 

Weiter geht es in der Futterliste mit dem Futter für die Augen und die Seele, als da wären:

Bilder von unserem Weihnachtskaktus, der heuer wieder so schön blüht:

Erinnert ihr euch noch an unser Weihnachtslämpchen in der Küche, das seit November 2019, genau seit dem 25. 11. 2019, jeden Abend in die Grafschaft leuchtet, treulich durch die ganzen Pandemie-Zeiten? Es leuchtet immer noch, immer noch mit der selben Batterie:

Ich hab noch nie so ein treues Kerzchen gehabt!

Auf Balkonien ist noch alles herbstlich dekoriert, dazu gehört unsere große Sonnenblume, die dazumalen, als Mimi noch lebte, hier gegen Ende November nach einem ähnlich tristen wie dem heurigen so sehnsüchtig ins Wohnzimmer guckte

Damals, im November 2019 sagte Mimi in heaven dazu: „Frau Chefredakteurin, guck mal, die arme Sonnenblume, sollen wir sie nicht endlich reinholen?“ 

Das macht die Sonnenblume heuer auch schon wieder, aber sie muß noch bissel warten, nächste Woche darf sie dann wieder ins warme und trockene mit all ihren restlichen Herbstgefährten. 

Denn heute ist erst der letzte stille Feiertag, der Ewigkeitssonntag, angesichts der ohnehin schon wieder so traurigen und anstrengenden Entwicklung der Corona-Lage haben wir bewußt auf einen besonderen Eintrag dafür verzichtet, aber mit einer kleinen Bildergalerie wollen wir für diesen Tag und dem Gedenken unserer lieben Vorausgegangenen, Menschen oder Tiere, doch ein wenig innehalten: 

Einen schönen Musikbeitrag hätten wir zu diesem stillen Sonntag auch noch, vielleicht gefällt er euch so gut wie uns: 

Damit wären wir nun so langsam wieder am Ende unserer heutigen Sonntagsausgabe, einen haben wir aber noch zur Lage der Nation, den können wir nicht für uns behalten, mein Redaktionsteam und ich, haben wir neulich für Facebook entworfen:

Und damit wünschen wir unseren lieben Lesern alle einen schönen, entspannten und gemütlichen Sonntag, paßt alle ganz besonders gut auf euch auf, bleibt alle gesund oder werdet es, für alle, die es brauchen, Mensch oder Tier, sind Daumen, Pfoten und Tatzen hier fest gedrückt 🙏🍀🍀🍀 behaltet euren Humor, der ist in diesen Zeiten ganz besonders wichtig, und kommt alle gut durch die wieder so furchtbar anstrengende Zeit. Und startet gut wieder in die neue, bereits die letzte vollständige Novemberwoche! Das wünscht euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia

Habts fein! Das erste Adventslicht ist schon in Sicht! 

Grafschafter Wochenanzeiger – „Leuchtende Tage…..“🍁☀

…..nicht weinen, daß sie vorüber, lächeln, daß sie gewesen!“

Zorn

Beschüttet mich mir eurem Haß und Spotte
und scheltet und verdammt: Ich trag‘ es gern;
doch meiner Seele Heiligtum und ihrem Gotte,
unfreundliche Bedränger, bleibet fern!

Ja, raubt sie mir, des Lebens schönste Stunden,
zerstört, was ihr nicht kennt: ein heißes Glück;
jedoch vor dem, was ich so wahr empfunden,
verstummt und weicht gesenkten Blicks zurück!

Ich will sie freudig tragen, all die Schrecken,
die mir gescheh’n nach eures Willen Lauf,
doch wagt ihr’s, lästernd meinen Zorn zu wecken:
Erbebt! Denn mit ihm steht die Rache auf!

(Therese Dahn, geb. Therese von Droste-Hülshoff, 1845 – 1929, Nichte der Annette von Droste-Hülshoff, deutsche Schriftstellerin)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, wir, mein Redaktionsteam und ich, fürchten, wir haben euch mit Titel und Gedicht der heutigen Sonntagsausgabe wohl wieder ein wenig verwirrt. Wie passen leuchtende Tage und Zorn zusammen? Relativ leicht: Die leuchtenden Tage des Herbstes gehen zu Ende, der graue November macht sich mehr und mehr breit, die bunten Blätter der Bäume, die so ein wunderschöner Anblick wieder waren, fegt der Wind von den Ästen

die Adventlichter müssen noch ein wenig auf sich warten lassen, die stille, trübe Zeit des Jahres bricht herein. Das ist jedes Jahr wieder ein sanfter, stiller Abschied und der Lauf der Zeit, die am Ende wieder in den Anfang geht, wie reimt sich das mit Zorn? 

Weil in diesem Herbst mal wieder nicht nur die leuchtenden Tage einer Jahreszeit sich verabschieden, sondern auch wieder und zum wiederholten Male die leuchtenden Tage einer Hoffnung, dem kleinen, heißersehnten Licht am Ende eines Tunnels. Das wenigstens ein wenig in Schach gebrachte Corona-Virus verbreitet sich derzeit wieder rasant, die Lage wird wieder explosiver und unübersichtlicher, und die frohe Hoffnung auf einmal wieder einen entspannteren Herbst/Winter und im Wortsinne frohe Advents- und Weihnachtstage schmilzt dahin wie Schnee in der Sonne. Und hier beginnt der Zorn: Zorn auf Menschen, die wider alle Vernunft blindlings einem Haufen völlig Verblendeter hinterher rennen und wirklich und wahrhaftig im 21. (!!!!!) Jahrhundert Impfungen und die damit verbundene Möglichkeit, Menschenleben zu retten, als Teufels- und Hexenwerk bezeichnet, gleichzeitig aber die Dreistigkeit besitzen, die vernunftbegabten dieses Landes als neue Inquisition zu bezeichnen, weil diese ihnen nunmehr die Konsequenzen ihres unsolidarischen Verhaltens aufzeigen, nach meiner Meinung nach viel zu großer Langmut mit denen, die stets geradezu hysterisch „ihre“ Freiheit mit allen Mitteln einfordern und damit auf der der anderen gnadenlos herumtrampeln! 

Was ist eine Freiheit wert, die keine Verantwortung trägt?

Und Zorn allwieder mal auf die Politik, die sich halbherzig da durch lavriert, die sich nicht traut, klare Kante zu zeigen zum Wohle aller, weil man ja Wählerstimmen verlieren könnte. Die „Ampel“ kann/will noch nicht, die alte noch existierende Regierung will überhaupt nicht mehr? Das, was derzeit in der Politik in Sachen Corona und Pandemiebekämpfung läuft, hat meine Oma früher immer so herrlich treffend mit dem Satz definiert „raus ausse Kartoffeln, rinn inne Kartoffeln“! Bei solchem Larifari darf man sich nicht wundern, wenn man keinen Blumenpott mehr gewinnt, nicht beim Impfen, nicht bei den Regeln, nicht bei der Vernunft! Ich könnte jetzt seitenlang Beispiele anführen, welch unerträgliches Hickhack das alles ist, kurzes Stichwort bloß: 11.11. Karneval!!! aber ich mag nicht mehr, auch meine Langmut hat ihre Grenzen, auch meine Reserven sind irgendwann erschöpft, ich bin nur noch wütend und zornig, und das mußte hier mal wieder gesagt werden und raus und so erklärt sich letztlich auch das Gedicht! Es ist mitunter zum verzweifeln, und gerade das möchte ich nicht, nicht als Person, nicht als Chefredakteurin unserer kleinen, positiven Zeitung, und deshalb der Titel der „Leuchtenden Tage“! 

So haben mein Bärenteam und ich euch heute wieder eine Sonntagsausgabe auf den Frühstückstisch gelegt, die die leuchtenden Tage thematisieren wird, über deren Abschied man doch oft auch weint, aber die einem in der Erinnerung an ihre gewesene Schönheit auch wieder zum lächeln bringen. 

Die des Herbstes, wir haben mal wieder das Archiv bemüht für eine Galerie der schönen Herbsttage

die der Sonnenuntergänge in der Grafschaft gerade in den letzten Tagen wieder

und die des Mondes und der Sterne in der nächtlichen Grafschaft

Leuchtende Tage in den stillen Tagen des Novembers in Erinnerung an all unsere Lieben, Mensch oder Tier, die uns vorausgegangen sind und an dir wir innig denken, wir auch in diesem Jahr besonders an unsere Mimi in heaven

mit dem leuchtenden Engel in ihrem Brotkasten. 

er schickt seine Grüße himmelwärts. 

So sieht das nächtens dann aus beim Blick durch die Balkonientür. 

Mimi in heaven hat kürzlich wieder ein Mitglied ihrer tierischen Freundesliste auf ihrer Wolke ☁ und ihrem Stern ⭐ willkommen geheißen, Chica, geliebte Katze unserer Leserin Eva, hat am 8. November ihren Weg über die Regenbogenbrücke angetreten. Wir waren alle sehr traurig in unserer Redaktion und fühlen so sehr mit Eva mit, der wir viel Kraft wünschen in den nun so besonders traurigen Novembertagen. Niki, die langjährige Gefährtin von Chica, wird er da sicher ein Trost sein und ihr Frauchen trösten wollen, auch wenn sie selbst ihre Freundin bestimmt sehr vermißt. Alles Liebe und Gute für euch beiden, wir sind in Gedanken bei euch.

Wir haben bezüglich leuchtender Tage noch ein bissel in unseren Redaktionsräumen gekramt und zeigen euch nun die Bilder, die wir so ganz spontan erstellt haben, da kann man dann immer recht gut die Brücke mit schlagen, die nach traurigen Nachrichten wieder ins profane Alltagsleben führt:

So zum Beispiel unsere Sonnenblumenkarte, die wieder aufgestellt worden ist in den Redaktionsräumen. 

Edelsteinherzen, wir haben nicht nur ein Herz für euch alle!

Besonders schön natürlich in Verbindung mit Eisbären wie hier dieser drolligen Karte, die wir so lieben und dieser Eisbär hier drunter

wird nun bald wieder in der Adventszeit leuchten. 

Apropos Adventszeit, wir haben schon eine feine kleine geschenkt bekommene Adventsdeko von unserer Leserin Liv in den Redaktionsräumen hängen, bissel was zum vorfreuen schon:

Knuffig, oder? 

Im November kann man Engel gut gebrauchen (natürlich nicht nur im November!) und so hat der unsrige auch mal wieder aufs Bild gewollt:

Er wünscht euch allen einen guten November. 

Es erreichte uns auch wieder bildliche Post aus Kölle, die Kinder haben ja um die neue Wohnung rum es auch wieder so schön mit der Natur und deshalb naturgemäß auch mit den Vögeln, Björn sind mal wieder feine Schnappschüsse auf bzw. von Balkonien dort gelungen:

Ein Greifvogel, welcher konnte ich nicht bestimmen, aber ich glaube, beim nächsten Bild kann uns da bestimmt BrigitteE helfen?

Ich bin sehr gespannt. Beim nächsten Bild ist der Vogel bissel kleiner, lach, aber nicht minder schön:

Ich nehme mal an, die Kinder werden wohl auch Winterfütterung der Vögel auf Balkonien machen, da bin ich sehr gespannt, was da dann alles vertreten sein wird von unseren gefiederten Freunden. Natur vor der Haustüre ist was wirklich schönes. 

Mit leuchtenden Tagen tut man ja was für die Seele, Essen und trinken hält Leib und Seele zusammen, und so hätten wir hier jetzt auch noch was kulinarisches, denn wir haben am letzten Wochenende die Gemüsepfanne mit Kartöffelchen von BrigitteE’s Rezept in ihrem Blog nachgekocht, guckt:

ab in den Backofen und kurz vor Schluß hab ich da, weil noch vorhanden und es mir lecker erschien, frisch geriebenen Parmesankäse drüber gehobelt, läcka, sag ich euch! 😋

Leuchtende Tage brachte auch der Martinstag, da ich kurz abends an dem Tag unterwegs war weiß ich, daß die Grafschafter Schule gezogen ist, leider hab ich sie aber nicht ziehen sehen, weil der Weg hier nicht mehr vorbei führt, aber ich hab mich sehr für die Kinder gefreut. 

So, und da waren wir nun bei Lichtern und Laternen, dann kommen wir doch mal zu diesem Bild hier

mein vermutetes Polarlicht. Ich hatte das Bild nun tatsächlich an Sven Plöger geschickt und habe, wie passend, gerade zum Wochenende jetzt Nachricht von ihm bekommen, in der er mir bezüglich der Farbe, die mich verunsichert hatte, folgendes mitteilt:

„Bei Polarlichtern werden Sauerstoff- oder Stickstoffmoleküle durch den Sonnenwind angeregt, und der Teilchenstrom folgt dem Erdmagnetfeld. Beim Zurückfallen des Elektrons auf das ursprüngliche Energieniveau wird Licht ausgestrahlt. Findet der Prozess mit Sauerstoff in etwa 100 Kilometern Höhe statt, leuchtet das Licht grün, in 200 km Höhe leuchtet es rot. Wird Stickstoff angeregt (dafür ist sehr viel Energie nötig und es ist entsprechend selten), leuchten die Polarlichter violett.“

Somit kann ich also wohl wirklich davon ausgehen, daß ich ein Polarlicht „erwischt“ habe, freu, freu! 

Zum Abschluß für unsere heutige Sonntagsausgabe habe ich natürlich mal wieder nach einem Lied von Reinhard Mey gesucht und dabei erfahren, daß die für dieses Jahr geplante Tournee abgesagt worden ist, das ist ja eigentlich traurig, aber für mich hat es ein bissel was „leuchtendes“, denn die Tournee war ausverkauft in diesem Jahr und ich leider nicht schnell genug dabei für Karten für meine Heimatstadt hier, so hab ich nun wieder eine Chance, hoffe ich. Denn die Tournee soll im nächsten Jahr dann stattfinden. 

Schade …

Und deshalb gibt es hier jetzt das Lied von Reinhard Mey, das zum Tourneeprogramm gehörte und auch irgendwie zu unserer Sonntagsausgabe paßt: „Ich liebe das Ende der Saison -„

Es mag sein, daß ihr es nicht hier direkt hören könnt, sondern nur über Youtube, aber das kennt ihr ja schon. Es lohnt sich wieder! 

Ja, gerade beim einstellen schon gemerkt, es ist nur über Youtube zu hören, also einfach anklicken! 

https://genius.com/Reinhard-mey-ich-liebe-das-ende-der-saison-lyrics

Da sind wir nun am Ende unserer heutigen Sonntagsausgabe und hoffen sehr, daß es euch allen wieder gefallen hat. Und wünschen euch einen wunderschönen, leuchtenden Sonntag, paßt alle ganz besonders gut auf euch auf in diesen Tagen und bleibt gesund!!! 🙏🍀🍀🍀 Den Kranken unter uns wünschen wir von Herzen gute Besserung und für alle, die es brauchen, Tier oder Mensch, sind hier wieder alle Daumen, Pfoten und Tatzen im Dauereinsatz! Laßt euch nicht unterkriegen, verliert den Mut nicht, den Glauben, die Liebe und die Hoffnung…..und den Humor! Nützt ja nüscht, den Kopp in den Sand zu stecken, knirscht bloß zwischen den Zähnen und piekt in den Augen! Alles Liebe und Gute für euch alle wünscht euch euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia  

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – die drei „H’s“ in den Redaktionsräumen 🎃🍁⛅

Novemberabend

Novemberabend kühlt und feuchtet.
Die Ferne stirbt in Dämmerduft.
Mit mattem Blinzeln nur durchleuchtet
ein Stern die nebeltrübe Luft.

Gedämpfte Glockenlaute beben
weich summend über Stoppelfeld.
Aus Wiesenniederungen heben
sich dunkle Massen in die Welt.

Ein alter Pflüger mit dem Pferde
zieht müde heim; die Pfeife glimmt.
Vom Schäferhund umtummelt, schwimmt
mit Blöken dorfwärts eine Herde.

Mit qualmigdunkler Röte säumt
der Himmel sich. Großleuchtend taucht
der Mond empor … Die Landschaft träumt –
von Ruhesehnsucht überhaucht.

(Bruno Wille, 1860 – 1928, deutscher Prediger, Journalist und belletristischer Schriftsteller)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, da liegt sie nun wieder vor euch auf dem Frühstückstisch, die erste November-Sonntagsausgabe von eurem Grafschafter. Und die ganze Redaktion freut sich auf die Fragezeichen in euren Augen: Was sind denn bloß die drei „H’s“ in den Redaktionsräumen??? Gemach, gemach, wir werden euch gleich alle aufklären 😉🤭!

Der vor allem von der Frau Chefredakteurin so ungeliebte November ist nun schon eine Woche alt, und er führte sich wirklich standesgemäß und typisch ein: Bonjour, Tristesse, grau, naß, kalt, Wind und Regen! All die hübschen bunten Herbstblätter fliegen derzeit nur so vom Baum, na, und die Lage in deutschen Landen ist derzeit auch wieder eher novemberig-düster statt oktober-goldig! Da dachten wir uns in unserer freitäglichen Redaktionssitzung, wir brauchen mal wieder viele schöne, bunte Bilder, um die Stimmung zu heben und zur Prophylaxe gegen den Novemberblues. 🌧 Und so präsentieren wir euch nun hier die gesammelten drei „H’s“ aus den Redaktionsräumen, als da sind: Halloween-Nachlese, Herbstdeko und Himmelserscheinungen!

Wir haben es uns an Halloween noch richtig gruselig-gemütlich gemacht in den Redaktionsräumen, am Fenster leuchteten die kleinen Kürbisköppe

am Kamin der große!

Schön schaurig, oder? 👻🎃 Das fand unsere Martinsgans auch!

Beleuchtete Redaktionsräume, meine Redaktionsmitglieder waren begeistert!

Ebenso wie alle anderen Bären und sonstiges plüschiges Getier, das hier sein Zuhause hat. Luzia war besonders erfreut, denn all die vielen Kerzen ließen ihr Fell glitzern, was sie ja ganz besonders liebt.

Natürlich war auch unsere Mimi in heaven wieder mit von der Partie, liebte sie doch die Halloweenfeiern hier immer ganz besonders.

Ihr treuer Plüschgefährte zu Lebzeiten, ihr Tom Tatze

hatte es sich in Mimis Hängematte mit allen Wollmäusen und Rufus, der Häkelratte, gemütlich gemacht.

Das hat Mimi in heaven bestimmt sehr gefreut. Auf ihrem Trinktischchen leuchtete das schöne Teelicht-Vogelhaus

und auch ein UFO war wieder in den Redaktionsräumen gelandet, ihr erinnert euch sicher noch alle an den Januar 2019, als wir das erste in unseren Räumen begrüßt haben

heuer strahlte es in herbstlichem Glanz.

Unser feines rundes Glaskerzchen hat uns da wieder viel Freude gemacht beim fotografieren!

Schön eingebettet in die Glasvase mit Ständer, an dem wir buntes Herbstlaub befestigt haben.

Aber das zeigen wir noch bei der Herbstdeko!

Lecker Essen war auch wieder angesagt

die Beilagen zum Kesselskuchen, Dinkelbrot mit Schmalz, Hochzeitssuppe und Krabben in Knoblauchsahne. Und Rotwein!

Kommen wir nun zur endlich erfolgten Herbstdeko in den Redaktionsräumen:

Küchenfenster im dämmern

und mit voller Blitzlichtbeleuchtung:

Der Kamin im Redaktionsbüro ist auch wieder herbstlich geschmückt

mit unseren Redaktionseulen, Eulalia oben, Eusebia rechts und einem feinen Eulen- respektive Uhu-Mann, links im Bild, der sich vor längerer Zeit den weiblichen Eulen zugesellt hat und von uns Urs getauft wurde, paßt doch fein zu einem Uhu, oder? Natürlich ist auch unsere Steinfledermaus wieder dabei!

Abends mit Blitzlicht fotografiert! Es ist wieder Kaminzeit!

Der Landeplatz von unserem UFO

mit buntem Laub geschmückt, das sieht wieder so gemütlich aus.

Im Flur vor den Redaktionsräumen leuchtet es auch wieder

an dem selbstgebastelten Bild steht wieder ein orangefarbenes, elektrisches Teelicht

Der Kerzenkranz unten ist auch wieder herbstlich geschmückt.

Und ein herbstlicher Schmuck stellt sich in jedem Jahr ganz von alleine ein in den Redaktionsräumen, nämlich unser Weihnachtskaktus

der wieder feine Blüten angesetzt hat, auf die ich mich sehr freue!

Wenn sie geöffnet sind, dann sagen wir in Form von Bildern Bescheid! Weitere natürliche Herbstdeko sind die trotz heftig rieselnder Blätter immer noch so schönen bunten Bäume vor dem Eulennest

War in diesem Jahr wieder eine Freude, der Indian-Summer rund ums Eulennest in unserer Grafschaft.

Mein Lieblingsbaum nach hinten zur Burg Lirich raus, die Goldtaler-Birke mit der dunklen Tanne.

„Rote Blätter fallen…..“

So kommen wir hier nun zum dritten „H“, den Himmelserscheinungen, da gab es auch wieder viel zu bewundern.

Herbstlich scheidendes Licht

Abendstimmung im stürmischen Herbst, und wenn ihr jetzt bei den beleuchteten Fenstern unserer grafschaftlichen Nachbarschaft den schönen roten Stern vermißt, der sonst um diese Zeit doch meist schon leuchtete: Da sind wir traurig, der hübsche Stern, auf den ich jedes Jahr gewartet habe, ist wohl umgezogen! Schade!

Unser Birkenpferd Hoppriel geht schlafen!

Und nun hab ich noch was von Freitagnacht, es wurde doch gesagt, man könne in den letzten Tagen auch in unseren Breiten Polarlichter sehen, und nun guckt euch das an:

Das ist mitten in der Nacht, nicht abends, könnte das wirklich ein Polarlicht sein? Bissel später war es so:

Also definitiv KEIN Sonnenuntergang, dafür war es viel zu spät. Ich hab die Bilder bewußt nicht aufgehellt.

So, ihr lieben Leser alle, da sind wir nun wieder am Ende unserer Sonntagsausgabe angelangt, zum Schluß haben wir noch was schönes, von dem wir meinen, daß es gut in die wieder so angespannten Zeiten paßt. Erinnert ihr euch noch an den Besuch von Papst Benedikt XVI. zum Weltjugendtag im August 2005 in Köln? Da lebte meine Mama noch und wir haben zusammen den wunderschönen Abschlußgottesdienst am Fernseher verfolgt, vor ein paar Tagen kam in irgendeiner Fernsehsendung ein Beitrag davon und es gelang mir ganz spontan, dieses Bild vom Fernseher abzufotografieren, im Augenblick des auslösens hat sich der Papst wohl gedreht, und das ergab dieses Bild:

Ich finde es wunderschön, und ich erinnere mich noch so gerne an all die herrlichen Lichter der Kerzen, und so haben wir uns bei unserer Redaktionssitzung gedacht, wir stellen das Bild hier ein als Segen und zum Mut machen für uns alle!

Bleibt gesegnet und gesund, habt alle einen schönen Sonntag, allen Kranken wünschen wir von Herzen gute Besserung und für alle, die es brauchen, Tier oder Mensch, sind hier alle Daumen, Pfoten und Tatzen fest gedrückt 🙏🍀🍀🍀 laßt euch nicht unterkriegen und bewahrt euch Mut, Vertrauen und Humor, letzterer ist ganz besonders wichtig! Das wünschen euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia

Habts fein!