Grafschafter Wochenanzeiger – Happy Halloween vom Eulennest! 👻👻👻🎃🎃🎃🍬🍭🦉

Die Geister am Mummelsee

Vom Berge was kommt dort um Mitternacht spät
mit Fackeln so prächtig herunter?
Ob das wohl zum Tanze, zum Feste noch geht?
Mir klingen die Lieder so munter.
O nein!
So sage, was mag es wohl sein?

Sie schweben herunter ins Mummelseetal –
sie haben den See schon betreten –
sie rühren und netzen den Fuß nicht einmal –
sie schwirren in leisen Gebeten –
O schau,
am Sarge die glänzende Frau!

Jetzt öffnet der See das grünspiegelnde Tor;
gib acht, nun tauchen sie nieder!
Es schwankt eine lebende Treppe hervor,
und – drunten schon summen die Lieder.
Hörst du?
Sie singen ihn unten zur Ruh.

Das, was du da siehest, ist Totengeleit,
und was du da hörest, sind Klagen.
Dem König, dem Zauberer, gilt es zuleid,
sie bringen ihn wieder getragen.
O weh!
So sind es die Geister vom See!

Die Wasser, wie lieblich sie brennen und glühn!
Sie spielen in grünendem Feuer;
es geisten die Nebel am Ufer dahin,
zum Meere verzieht sich der Weiher –
Nur still!
Ob dort sich nichts rühren will?

Es zuckt in der Mitten – o Himmel! Ach hilf!
Nun kommen sie wieder, sie kommen!
Es orgelt im Rohr und es klirret im Schilf;
nur hurtig, die Flucht nur genommen!
Davon!
Sie wittern, sie haschen mich schon!

(Eduard Mörike, 1804 – 1875, deutscher Erzähler, Lyriker und Dichter)

ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, was hatten wir eine vergnügliche Redaktionssitzung am Freitag, denn erstens fällt Halloween in diesem Jahr auf einen Sonntag, an dem wir ja meist ohnehin unsere Sonntagsausgabe hier einstellen, und zweitens haben wir für diesen Eintrag aufgrund unserer vielfältigen redaktionellen Kontakte ein ganz besonderes Schmankerl für euch für diesen Tag und die Nacht aller Nächte, denn wir machen einen virtuellen Ausflug zu den „Geistern am Mummelsee“ und den schröcklichen Gestalten auf „Burg Schreckenstein“! Also, satteln wir die Fledermäuse und bestellen wir die Geister für einen Halloween-Trip nach Luxemburg!

„Hääääh….???“ hören wir euch jetzt alle fragen, mit Fledermäusen und Geistern nach Luxemburg, was wird das denn??? Wie sagte dazumalen Mimi in heaven immer so schön: Fangen wir doch mal am besten mit dem Anfang an! Der liegt nämlich schon eine Woche zurück, denn am letzten Sonntag hatte der Sohn der Frau Chefredakteurin seinen Geburtstag, der letztjährige 40. wurde ja hier im Grafschafter Wochenanzeiger gefeiert, dieweil aufgrund des Pandemiegeschehens im letzten Jahr die eigentlich geplante Feier nicht stattfinden konnte. Traurig für alle eigentlich Beteiligten, und so hatten die Freunde meiner Kinder in diesem Jahr eine grandiose Idee: Björn wurde entführt! 😂 Von langer Hand mit Akribie und sehr geheimnisvoll unter Einbeziehung von Steffi geplant, unter dem Vorwand, einen Abend am vorletzten Freitag bei Freunden zu verbringen, startete die Fahrt! Erst außerhalb vom Kölner Stadtverkehr auf der Autobahn wurde es Björn langsam gewahr: Die Fahrt ist aber lang zu den Freunden 🤭 und es nahte die Aufklärung: Geburtstagsfeier mit allen Freunden, 4 Pärchen, einschließlich Steffi und Björn, an der Zahl, von Freitag bis Sonntag in Luxemburg, genauer in Dirbach, und dort in einem herrlichen Ferienpark. Fluß, See und eine Burg in der Nähe, nämlich diese hier

https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Bourscheid

Soviel vorweg: Es war herrlich, eine Geburtstagsüberraschung par excellence, und ihr könnt euch sicher alle vorstellen, wie glücklich das Geburtstagskind war!

Und unsere Redaktion erreichten in der letzten Woche die Bilder, und beim Anblick von See und Burg leuchteten hier 6 Paar Augen, das ist es, das wird unser Halloween-Eintrag, meine Redaktionsmitglieder waren hellauf begeistert, zumal Frau Chefredakteurin auch sofort das passende Gedicht parat hatte: „Die Geister am Mummelsee“! Und taaaadaaaa…..da sind sie!

Habt ihr euch die Burg oben im Eintrag von Wikipedia gut betrachtet? Na, dann macht euch jetzt auf was gefaßt, mit welch schröcklichen Gestalten sich diese Burg zu Halloween präsentiert:

Jaaaaa, seht ihr, deshalb die gesattelten Fledermäuse und die bestellten Geister, sie bringen uns nun an Ort und Stelle auf „Burg Schreckenstein“ alias Burg Bourscheid!

Die übrigen Gäste trudeln auch langsam alle ein

das wird eine spukige Gaudi zur Nacht der Nächte auf einer echten Burg, ihr könnt euch sicher alle vorstellen, welche leuchtenden Augen unser Hamish hatte, er erinnerte sich, als er mit uns allen 2019 auf seinem Stammschloß in Schottland feiern wollte, der Burg derer von McBär-Duff, was in der Kürze der Zeit ja leider nicht machbar war, da sind wir doch dann alle auf unsere Ritterburg ausgewichen, die noch im reichhaltigen Fundus der Frau Chefredakteurin aus den Kindertagen von Björn vorhanden war.

Mimi in heaven  und der ihr nachgefolgte Hundekumpel Storm   von Christa aus Kanada gucken jetzt bestimmt ganz verträumt und bissel wehmütig auf unseren diesjährigen Eintrag, und da dachten wir uns bei unserer freitäglichen Redaktionssitzung, wir setzen hier nun einfach nochmal unseren Eintrag vom letzten gemeinsamen Halloweenfest mit alle Mann/Frau/Hund/Katz als Link ein, wer mag, kann ja nochmal gucken:

Grafschafter Wochenanzeiger – Samhuinn in der Grafschaft

So, und auf Burg Schreckenstein nähern wir uns jetzt dem großen Finale, die hochherrschaftlichen Schreckgestalten erreichen die Burg

Graf Dracula himself, seine Geister und Fledermäuse und guckt, wer ihn begleitet: Mimi in heaven! Und natürlich unsere grafschaftliche Eule! Stellvertretend fürs ganze Eulennest! Getränke stehen schon bereit zur Stärkung nach dem langen Flug, und selbstverständlich ist auch wieder fürs leibliche bzw. geist-ige Wohl gesorgt

es wird wieder eifrig gekocht, alles in einem Kessel, ihr habt es sicher schon erraten, im Eulennest und in den Redaktionsräumen vom Grafschafter gibt es wieder Kesselskuchen! 🥘 Und Rotwein, 🍷 Prost! Und zum Nachtisch Schokoladenkuchen. Greift zu, damit ihr gestärkt seid für die Nacht der Nächte auf Burg Schreckenstein!

Das wird bestimmt wieder eine herrlich-schröckliche Feier mit allen Spuk- und Gruselgestalten, wünschen wir euch allen und ganz viel Spaß!

Später machen wir es uns dann drinnen in der Burg gemütlich, mein Redaktionsteam hat sich eine gruselig-gemütliche Nacht am Kamin gewünscht, mit vielen Kerzen, und dem vorlesen von herrlichen Gruselgeschichten, von Edgar Allan Poe und Charles Dickens und wer noch so alles solche gruselige Lektüre geschrieben hat.

Ja, das war nun unser diesjähriger Halloweenbeitrag hier in unserem Grafschafter Wochenanzeiger, ich hoffe, er hat euch allen wieder gefallen. Und für alle, die nicht so viel mit Halloween anfangen können, haben mein Redaktionsteam und ich jetzt auch noch was ganz feines, auf das wir uns schon sehr gefreut haben, gerade weil der Oktober, der heute nun seinen letzten Tag hat, in diesem Jahr so golden daher kam, Bilder vom Luxemburg-Geburtstagswochenende von Björn! Ganz viel Freude beim gucken, wir waren begeistert von der Gegend gerade jetzt im Herbst!

Unterkunft und nähere Umgebung

Schön, oder? Und Nebel war auch dabei, wie es sich im Herbst gehört!

Die Original-Bilder der Burg samt Umgebung

Da paßten halt so herrlich die Geister rein, lach!

Herrliche Aussicht, nicht wahr?

Fast Indian-Summer!

Eines meiner Lieblingsbilder!

Details am Wegesrand:

Felsgestein

Welche Herbstfarben! Und nun geht es sonnig weiter.

Der See bzw. Fluß ohne Geister, hihihihi!

Und nun noch zwei Panoramabilder:

(Alle Bilder: © Björn Zimmermann)

Mein Redaktionsteam und ich, wir hoffen, der wunderschöne herbstliche Ausflug nach Luxemburg hat euch gefallen! Und nun wünschen wir euch allen einen schönen Sonntag, wenn das Wetter schwächelt, macht es euch gemütlich, wenn der letzte Oktobersonntag nochmal in herbstlichem Glanze strahlt, genießt es. Wem es gefällt, dem wünschen wir eine wundervoll-gruselige Halloweennacht, wir hoffen, ihr habt nicht vergessen, die Uhren umzustellen, ⌚⏰🕰 die geklaute Stunde ist wieder da, hurra!!! Hoffentlich bleibt das jetzt auch mal so, aber da glaub ich noch nicht dran.

Bleibt oder werdet alle gesund, für alle, die es brauchen, Tier oder Mensch, sind hier Daumen, Tatzen und Pfoten fest gedrückt, 🙏🍀🍀🍀 paßt alle gut auf euch auf! Liebe Grüße von eurem Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia

Habts fein!

Grafschafter Wochenanzeiger – Der Himmel über der Grafschaft ☁⛅🌤🌦🌧🌪🌞🌙⭐

Das große Karussell

Im Himmel ist ein Karussell,
das dreht sich Tag und Nacht.
Es dreht sich wie im Traum so schnell,
wir sehn es nicht, es ist zu hell
aus lauter Licht gemacht;
still, mein Wildfang, gib acht!

Gib acht, es dreht die Sterne, du,
im ganzen Himmelsraum.
Es dreht die Sterne ohne Ruh
und macht Musik, Musik dazu,
so fein, wir hören’s kaum;
wir hören’s nur im Traum.

Im Traum, da hören wir’s von fern,
von fern im Himmel hell.
Drum träumt mein Wildfang gar so gern,
wir drehn uns mit auf einem Stern;
es geht uns nicht zu schnell,
das große Karussell.

( Richard Fedor Leopold Dehmel, 1863 – 1920, dt. Dichter, Lyriker, Dramatiker und Kinderbuchautor)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, da liegt sie nun wieder vor euch auf dem sonntäglichen Frühstückstisch, unsere Sonntagsausgabe. 

Bei unserer freitäglichen Redaktionssitzung ist uns beim Blick in den Kalender aufgefallen, daß der bisher so schön und golden dahergekommene Oktober in einer Woche auch schon wieder seinen Hut nimmt und sich bis zum nächsten Jahr verabschiedet. Das hat er dann in der vergangenen Woche auch nochmal mit „Pauken und Trompeten“ getan, dieweil ein Sturm über die Grafschaft zog, der anderwärts für einiges an Schäden gesorgt hat, für unsere Grafschaft im allgemeinen und unser Balkonien im besonderen aber folgenlos und ohne Schäden durchgezogen ist. Wir hatten aber auch vorgesorgt, alles bewegliche wurde abgeräumt und nach unten auf den Boden gestellt. 

Und so erfaßte uns bei unserer Redaktionssitzung doch auch schon so ein Hauch von Melancholie, mit Blick auf den nun bald beginnenden November, den ja vor allem Frau Chefredakteurin so gar nicht mag. Meist beginnt der ja seine Herrschaft mit den Worten „bonjour, Tristesse!“ mal schauen, was der diesjährige da so im Gepäck hat, ab und an zeigte er sich ja auch mal von einer schöneren Seite. 

Die Stimmung war also bissel gedrückt in den Redaktionsräumen, auch die Gedenktage rücken nun wieder näher, die Stelle unseres so früh verstorbenen Pastors ist immer noch vakant, also auch keine schönen Aussichten auf unsere Frühschichten in der Adventszeit, wir sind derzeit eine kleine Diaspora mit unserer Kirchengemeinde, selbst die Sonntagsgottesdienste fallen immer noch aus. 

Und coronabedingt steppt auch wieder der Bär, Frau Chefredakteurin reißt auch so langsam der Geduldsfaden, was die faktenresistenten Covidioten anbelangt, als die Pandemie in vollem Gange war, kannte von diesen Hohlköppen angeblich keiner auch nur einen an Corona erkrankten geschweige denn daran verstorbenen, die gleichen Deppen kennen jetzt aber tausende und abertausende von der Impfung schwer geschädigte und daran gestorbene in ihrem unmittelbaren Umfeld!!! 😡😠 Was natürlich die Impfquote kaum weiter steigen läßt, und das Drama nimmt weiter seinen Lauf. Die Zahlen steigen, die Faktenresistenten schwurbeln und mir schwillt der Kamm! 

Da kann man im Hinblick auf die sich nun neu konstituierende Regierung dieselbe nur inständigst bitten, dringend in die Bildungspolitik zu investieren und den wohl offensichtlich so ungeliebten Fächern Chemie, Physik und Biologie neues Leben einzuhauchen! 🙏🍀🍀🍀

Ja, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, manchmal ist das Leben mit unseren lieben Mitmenschen nicht leicht und führt sowohl zu Verstimmungen als auch oft genug zu Resignation, und da fiel uns nun in unserer Redaktionssitzung das Thema „Himmel“ ein, der Himmel, der uns alle überspannt, der „Himmel auf Erden“, den alle ersehnen, und Frau Chefredakteurin erinnerte sich an ein Buch von Pearl S. Buck: „Alle unter einem Himmel“. Und alle darunter sind gleich, oder sollten es zumindest sein. 

Als Himmel wird die Ansicht bezeichnet, die sich einem Betrachter bietet, wenn er von der Erdoberfläche aus in Richtung Weltraum blickt. Dabei können je nach Tageszeit und Wetterlage unterschiedliche Erscheinungen sowohl in der Atmosphäre als auch im Weltraum gesehen werden.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Himmel_(planetar)

Himmel ist in vielen Religionen eine nicht räumlich zu verstehende Sphäre, die alternativ zur empirischen Wirklichkeit übernatürliche Wesen, Erscheinungen oder Götter beheimatet. Außerdem kann dies ein Ort oder Zustand sein, an oder in dem das jenseitige Leben gelebt wird und an dem die Götter oder der Gott ihre Heimat haben.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Himmel_(Religion)

Angesichts der oben erwähnten Frühschichten in unserer Kirche klang der Frau Chefredakteurin ein dort oft gesungenes Lied in den Ohren, und das haben wir nun mal gesucht und gefunden und stellen es hier an den Anfang unseres Eintrags über den Himmel, das paßt so schön:  „Der Himmel geht über allen auf“

Und nun kommen wir zu unseren Bildern, als erstes Bilder von der herbstlichen Grafschaft mit der neuen Kamera zum ausprobieren des Zooms:

Wird langsam richtig bunt in unserer Grafschaft um unser Eulennest rum. 

Nun kommen Himmelsbilder

beginnende Dämmerung, die langsam ins Dunkle der Nacht übergeht

Unser Birkenpferd

das der Sturm ganz schön durcheinander geschüttelt hat

Wir hatten nächtens arge Bedenken, ob unser Birkenpferd keinen Schaden nimmt, und hatten Mimi in heaven gebeten, auf ihren und unseren „Hoppi“ aufzupassen, was sie dann wohl auch erfolgreich getan hat, aber so ist unser Birkenpferd nun zu einem Namen gekommen, wir haben es offiziell „Hoppriel“ getauft, Spitzname „Hoppi“! 😂

Steifer Wind auch noch am Tag nach dem nächtlichen Sturm

und bedrohliche Wolken! 

Langsam beruhigte sich die Lage wieder

zur Burg Lirich hin noch etwas düsterer

aber allmählich besänftige sich der Himmel. 

Nun haben wir noch Himmelsbilder aus den goldenen Oktobertagen für euch

und, da zum Himmel gehörend, Mondbilder mit der neuen Kamera, die wir euch doch glatt unterschlagen hatten, aber nun:

auf dieses Bild sind wir stolz, der Mond und weiter rechts vom ihm ein Stern! 

Damit sind wir nun langsam am Ende unserer heutigen Sonntagsausgabe angelangt, eines noch: Der Himmel wird mit einem alten Wort auch als Firmament bezeichnet, am Firmament leuchten die Sterne, und es ist der Sitz der Engel, auch der Schutzengel, und die haben wir derzeit doch wohl alle wieder nötig, also haben wir für euch uns uns unsere liebsten Schutzengel aus dem Archiv geholt und stellen sie für alle Menschen und Tiere hier wieder ein: 

Und noch etwas schönes, leuchtendes hat der nun bald kommende November für uns im Gepäck: Den Martinstag! Es dürfen unter Auflagen wieder Martinszüge stattfinden, und so hoffe ich, daß es in diesem Jahr endlich wieder leuchtende Kinderaugen mit leuchtenden Laternen geben wird:

Damit scließen wir nun unsere Sonntagsausgabe und wünschen euch allen einen wunderschönen und hoffentlich sonnigen Sonntag, kommt alle gut wieder in die neue und letzte Oktoberwoche, bleibt oder werdet gesund, für alle, Tier oder Mensch, die es brauchen, sind hier Daumen, Pfoten und Tatzen gedrückt, 🙏🍀 paßt alle gut auf euch auf, es grüßt euch herzlich euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia  

Habts fein!  

 

Grafschafter Wochenanzeiger – es herbstelt im Eulennest! 🍂🍁🦉🏮🪁

Herbstgang

Die Bäume stehn der Frucht entladen,
und gelbes Laub verweht ins Tal;
das Stoppelfeld in Schimmerfaden
erglänzt am niedern Mittagsstrahl.
Es kreist der Vögel Schwarm und ziehet,
das Vieh verlangt zum Stall und fliehet
die magern Aun, vom Reife fahl.

O geh am sanften Scheidetage
des Jahrs zu guter Letzt hinaus
und nenn ihn Sommertag und trage
den letzten, schwer gefundnen Strauß.
Bald steigt Gewölk und schwarz dahinter
der Sturm und sein Genoß, der Winter,
und hüllt in Flocken Feld und Haus.

Ein weiser Mann, ihr Lieben, haschet
die Freuden im Vorüberfliehn,
empfängt, was kommt, unüberraschet,
und pflückt die Blumen, weil sie blühn;
und sind die Blumen auch verschwunden,
so steht am Winterherd umwunden
sein Festpokal mit Immergrün.

Noch trocken führt durch Tal und Hügel
der längstvertraute Sommerpfad.
Nur rötlich hängt am Wasserspiegel
der Baum, den grün ihr neulich saht.
Doch grünt der Kamp von Winterkorne;
doch grünt beim Rot der Hagedorne
und Spillbeern unsre Lagerstatt!

So still an warmer Sonne liegend,
sehn wir das bunte Feld hinan
und dort, auf schwarzer Brache pflügend,
mit Luftgepfeif, den Ackermann;
die Krähn in frischer Furche schwärmen
dem Pfluge nach und schrein und lärmen,
und dampfend zieht das Gaulgespann.

Natur, wie schön in jedem Kleide!
Auch noch im Sterbekleid wie schön!
Sie mischt in Wehmut sanfte Freude,
und lächelt tränend noch im Gehen.
Du, welkes Laub, das niederschauert,
du Blümchen, lispelst: Nicht getrauert!
Wir werden schöner auferstehn!

(Johann Heinrich Voß, 1751 – 1826, deutscher Versdichter und erster Übersetzer der „Odyssee“ und der „Ilias“)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, was lange währt….! Unsere freitägliche Redaktionssitzung war kurz und prägnant, denn Frau Chefredakteurin hat es endlich geschafft: Die herbstliche Deko im Eulennest und vor der Tür desselbigen ist da! Und die zeigen wir euch nun, in vielen Bildern und wenig Text, jaaaaa, 😂 das können wir auch, wetten?

Es geht looohooos!

Balkonien im neuen Herbst-Outfit!

Die Vogelscheuchen sind wieder da, sie zeigen sich mal einzeln in voller Pracht

die gucken immer so freundlich! 😊

Halloween naht! Kürbis- und Melonenkopp, demnächst wieder beleuchtet,

und herbstliche Streudeko, das war mal eine Lichterkette, die leider ihren Geist aufgegeben hat, aber die Blätter kann man doch prima weiterverwenden.

Wir haben die Ernte schon eingebracht, lach, Maiskolben!

Und Auberginen und

Zwiebeln!

Ein Spankörbchen voller kleiner Zierkürbisse

Und Herbstblumen!

Sonnenblumen, die vordere ist eine Windmühle!

Kapuzinerkresse, blüht trotz trockener Blätter!

Herrlich, wie sie strahlt, unsere Sonnenblumenwindmühle, nicht wahr?

Noch mehr Sonnenblumen und noch ein Windmühlchen!

Und unser leuchtender Kürbiskopp mit Solar-Energie! Die funzt immer noch richtig gut! Sonne satt!

Heidekraut mit passendem Teelichtglas! Ich liebe diese Farbe!

Unsere Chrysanthemen sind umgezogen in Mimis Brotkasten, da kriegen sie noch richtig schön Sonne ab!

Und abends leuchtet dann dort unser Engel, extra für Mimi in heaven!

Sonnenblumen satt, wir mögen sie alle sehr!

Hübsche Wanddeko

Auch die Bank prangt herbstlich

Unsere Vögelchen genießen den wunderschönen Herbst

Natürlich ist auch unser Halloween-Laternchen, das schaurige, wieder dabei!

Und was paßt noch so schön zum Herbst? Drachen!

Und in diesem Jahr ist auch der große, den Björn mal mit Papa gebastelt hat, wieder draußen auf Balkonien, er hat es sich auf der Bank gemütlich gemacht!

So sind die Drachen dieses Jahr zu zweit! 😊

Ist doch echt ein Prachtstück, oder? Natürlich mit Leine, wenn er in die Lüfte gehen würde!

Lageräpfelchen haben wir draußen

Mein Bärenteam und ich, wir genießen dieses Jahr wieder mal richtig unser herbstliches Balkonien

draußen die Bäume werden langsam auch wieder immer bunter!

Für drinnen steht auch schon bissel Deko bereit, auch mit der Aussicht auf Halloween

aber da müssen wir dann nächste Woche noch ran!

Aber draußen vor der Haustüre zu unseren Redaktionsräumen, da herbstelt es auch wieder wunderschön, finden wir jedenfalls, die Bärchen und ich!

Zwischen den Eingangstüren unserer Redaktion und unserer Nachbarin zur rechten.

Den Türkranz kennt ihr ja alle schon hinlänglich, wir haben mal Detailaufnahmen gemacht:

Kleine Herbstblätter aus Glas am Dekodraht

Gänse bevölkern in jedem Herbst unseren Flur

Gänseliesel, hihihihi!

Ich weiß gar nicht mehr, wann ich die Bilder mal erstanden habe, ich hatte mich da so drin verliebt, ich glaub, da war Björn noch klein!

Aber das hier, das ist neu, das mußte einfach mit beim Einkauf, da bin ich nicht dran vorbeigekommen:

Ist das nicht einfach wonnig???

Auch draußen Sonnenblumen! Und Dahlien!

Laterne leuchtet wieder mit Timer, das sieht so gemütlich aus, eine zweite ist noch aus Björns kindergartlichen Basteltagen:

Sie leuchtet vor der großen Vogelscheuche draußen

die hat uns vor Jahren mal Björns Papa mitgebracht.

Und alles draußen wieder so schön, wenn es abends im dunklen leuchtet, so traut und heimelig!

Unsere Nachbarin freut sich da auch immer drüber!

„Laterne, Laterne, Sonne Mond und Sterne…..“

Ja, das war nun unsere erste Herbstdeko des Jahres, drinnen müssen wir noch ran, aber etwas hängt seit gestern auch im Wohnzimmerfenster

Unsere Kürbisköppelichterkette! Wir sagen es doch, Halloween naht!

Zum Abschluß unseres heutigen Sonntagsblattes hat Frau Chefredakteurin noch was für euch, ich hatte euch doch meine angefangene Mütze aus dem Grau-Silber-Garn gezeigt…..sie ist fertig! Guckt ihr:

Und so ziert sie das dafür vorgesehene Objekt 🤣

Langeweile krieg ich aber trotzdem nicht, es ist schon was neues in Arbeit, es war noch Wolle übrig, da strick ich mir jetzt noch ein Dreiecktuch von.

Einfach kraus rechts, aber durch die Strickrichtung (so wie auf dem letzten Bild liegt das Tuch, wenn es fertig ist!) doch interessant. Bei Wolle mit Farbverlauf wird das hübsch, weil das Muster dann quasi quer liegt!

Und neue Wolle ist auch schon wieder mitgehüppt, die gleiche wie die graue, aber eine andere, auch sehr schön herbstliche Farbe:

Hübsch, oder? Was daraus wird, weiß ich noch nicht! 😉😊👍

So, damit sind wir nun am Ende von unserer Sonntagsausgabe angelangt, wir hoffen sehr, es hat euch wieder Freude gemacht, unsere herbstliche Schmück-Aktion zu begleiten wie all die Jahre zuvor, „es muß feste Bräuche geben“ heißt es im Kleinen Prinzen von Antoine de Saint-Exupéry! Wir wünschen euch allen einen wunderschönen, herbstlich-bunten Sonntag, paßt alle gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, für alle, die es brauchen, Tier oder Mensch, sind Daumen, Tatzen und Pfoten fest gedrückt hier in der Redaktion!

Alles Liebe und Gute für euch, das wünscht euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia

Habts fein!

Grafschafter Wochenanzeiger – Au revoir, Anori, et une belle vie en France! 👋💐

Zum Abschied

Der Herbstwind schüttelt die Linde,
wie geht die Welt so geschwinde!
Halte dein Kindlein warm.
Der Sommer ist hingefahren,
da wir zusammen waren –
ach, die sich lieben, wie arm!

Wie arm, die sich lieben und scheiden!
Das haben erfahren wir beiden,
mir graut vor dem stillen Haus.
Dein Tüchlein noch läßt du wehen,
ich kann’s vor Tränen kaum sehen,
schau‘ still in die Gasse hinaus.

Die Gassen schauen noch nächtig,
es rasselt der Wagen bedächtig –
nun plötzlich rascher der Trott.
Durch’s Tor in die Stille der Felder,
da grüßen so mutig die Wälder,
lieb‘ Töchterlein, fahre mit Gott!

(Joseph von Eichendorff, 1788 – 1857, deutscher Dichter, Novellist und Dramatiker)

Ja, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, das ist nun unser Lebewohl für Anori, die Eisbärin, die am 4. Januar 2012 im Zoo Wuppertal geboren wurde, und die die Frau Chefredakteurin am 1. Mai 2012 als Eisbärbaby im Zoo Wuppertal besucht und gesehen hat, und die damit zur Begründerin unseres Blögchens und dem späteren Grafschafter Wochenanzeiger wurde, wie ihr hier im ersten Eintrag über sie nachlesen könnt

Lars und Family

und die am 12. Oktober 2021 den Wuppertaler Zoo verlassen hat und in den französischen Zoo Mulhouse umgezogen ist. Wuppertal hat mit dem Wegzug von Anori nunmehr die Eisbärenhaltung aufgegeben, der langjährige Gefährte von Anori, Luka, ist bereits im Dezember 2020 in den  Yorkshire Wildlife Park in England umgezogen. 

(Bild: © C. Kronenberg) 

So hat Frau Chefredakteurin sie das erste Mal gesehen, Anori, Tochter von Vilma und Lars, Halbschwester von Knut und Schwester von Fiete. 

Vater Lars Mutter Vilma und Halbbruder Knut sind bereits über die Regenbogenbrücke gegangen und werden von dort auch weiter über Anori wachen. Bruder Fiete (Bild: © BrigitteE) lebt in Ungarn. 

Eisbärgefährte Luka zog im Oktober 2013 bei Anori im Zoo Wuppertal ein, die beiden waren ein harmonisches Paar, sie mochten sich sehr,

wie man sehr gut an diesem Bild sehen kann, beim gemeinsamen mümmeln von Anoris Geburtstagstorte im Januar 2016! Oder beim spielen mit dem besten Kumpel

Sie hatte viel Spaß im Wuppertaler Zoo

vor allem mit ihrem geliebten, legendären Floß, 

(Bilder: © C. Kronenberg)

und ihre Pfleger haben sie und ihren Kumpel Luka sehr verwöhnt und werden beide bestimmt sehr vermissen. 

Eine kleine Galerie meiner Bilder von Anori zeig ich euch hier nun noch, die sind von meinen Kindern, die Anori auch in Wuppertal besucht haben:

Da war Mama Vilma noch dabei. 

Nun ist „mein“ Mädchen weggezogen, ohne daß ich noch mal die Gelegenheit hatte, sie in Wuppertal zu besuchen, letztlich hat mir da nun auch Corona einen Strich durch die Rechnung gemacht. Das macht den Abschied von Anori für mich ein bissel traurig, weil ich sie nun wohl nicht wiedersehen werde, aber wer weiß, wie das Schicksal noch die Weichen stellt, vielleicht ergibt es sich doch einmal, sie in ihrem neuen Zuhause zu besuchen. Ich freue mich jedenfalls sehr für sie über den schönen, neuen Platz, den sie ergattert hat und wünsche mir für sie nichts sehnlicher, als daß sie in ihrem neuen Zuhause glücklich wird und vor allem, wenn die Zeit dafür reif ist, auch wieder liebe Eisbärengesellschaft in Mulhouse bekommt. Hier im ehemaligen Blögchen und jetzigem Grafschafter Wochenanzeiger wird sie immer die Begründerin bleiben und wir werden, wie jedes Jahr, hier am 4. Januar mit einem Eintrag ihren Geburtstag feiern. 

Liebe, süße Anori, so sah ich dich das erste Mal, seitdem bist du „meine“ Eisbärin, das wirst du immer bleiben! Leb dich gut ein in Mulhouse, genieße weiter so fröhlich dein Leben wie bisher, das neue, große Gehege mit Gras und Platz zum buddeln und schwimmen wird dir sicher viel Freude machen! Bleib gesund, liebe Maus, und wickel die Franzosen nun so um die Tatzen, wie du es bei uns getan hast. Ich wünsche dir alles Liebe und Gute mit all meinen Lesern hier vom Grafschafter Wochenanzeiger und meinem Bärenteam, von denen drei ja auch Eisbären sind wie du, ein langes, wunderschönes Eisbärleben, wie im Titel bereits geschrieben:

 Une belle vie en France!!!

Wir werden uns lesen, liebe Anori, denn ich werde immer wieder gucken, wie es dir geht! 

Mach’s gut, liebe Maus!

Und allen unseren Lesern wünschen wir einen schönen Donnerstag, mit allen lieben Wünschen und Grüßen von eurem Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia  

Habts fein!  

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Herbst-Wonnen! 🌤🌂🍎🍏🍐🍇🍁🍂🪁🎃🦔🐿🌰☕📚

Herbst

Der du die Wälder färbst,
sonniger, milder Herbst,
schöner als Rosenblüh’n
dünkt mir dein sanftes Glüh’n.

Nimmermehr Sturm und Drang,
nimmermehr Sehnsuchtsklang;
leise nur atmest du
tiefer Erfüllung Ruh‘.

Aber vernehmbar auch
klaget ein scheuer Hauch,
der durch die Blätter weht:
Daß es zu Ende geht.

(Ferdinand von Saar, 1833 – 1906)

vom Grafschafter Wochenanzeiger, na, gewundert, daß die neue Ausgabe unserer Zeitung schon heute erscheint? Ja, wir haben in unserer freitäglichen Redaktionssitzung beschlossen, daß es dieses Mal eine Wochenend-Ausgabe und diese dann natürlich schon zum Samstag gibt. Wir hatten so eine feine Idee, siehe Titel, zu den Wonnen des Herbstes, und schon bei den ersten Notizen dazu ahnten wir: Das wird umfangreich! Also, eine Wochenendausgabe vom Grafschafter Wochenanzeiger, dann habt ihr alle viel Zeit zum lesen und zum gucken!

Macht es euch gemütlich!

Der Herbst in diesem Oktober prunkte mal wieder mit herrlichen Sonnentagen und dem typisch herbstlichen Licht, da haben wir bei der Redaktionssitzung am Freitag mal alle herbstlichen Wonnen rausgesucht, quer durch unser Archiv samt neuer Bilder, jedes unserer Redaktionsmitglieder betreut hier nun ein Ressort. 

Ruddi beginnt mit dem Ressort „Wetter“, da gibt es im Herbst so viel wonniges wie usseliges, lach, Nebel, Stürme, Regen, goldener Sonnenschein, traumhafte Sonnenauf- und -untergänge!

Herrlich, oder? Und Ruddi hat nun noch das Vergnügen, die neuesten Bilder vom Nebel in der Grafschaft an einem frühen Morgen zu präsentieren, büddeschön:

Bruno macht nun weiter mit dem Ressort „Tiere“, als Hauptstadtbär denkt er ja doch noch oft an den dortigen Zoo und den Tierpark, da hat er sich gleich dieses Ressort unter die Tatzen gerissen, Tiere des Herbstes, Igel zum Beispiel und Eichhörnchen, Bären, Wölfe und noch viel mehr. 

Hamish, unser Schotten-Bärchen, hat sich das Ressort „Natur“ gesichert, immer mal wieder und vor allem im Herbst und in den doofen Corona-Zeiten hat er Heimweh nach Schottland, nach Wäldern und Seen und der schönen Natur in seiner Heimat, da hat er jetzt in unserem Archiv mal in die vollen gegriffen. 

(Alle Bilder: © BrigitteE Bremen)

Auf diese Bilder hatte sich Hamish ganz besonders gefreut, denn die Frau Chefredakteurin hatte beim durchblättern vom Archiv erzählt, daß dies die allerersten „richtigen“ Fotos zu einer Herbst-Serie anno dunnemals 2012 waren, die ihr liebenswürdigerweise BrigitteE zur Verfügung gestellt hatte, weil es damals in den Redaktionsräumen noch keine Kamera gab! Das wollte Hamish hier nun nochmal besonders würdigen! 🤗❤ 

Und nun geht es weiter im Text…ääääh, Bild, herbstliche Natur!

Otto, unser Handelsreisender, der ja so gerne immer mit seinem Köfferchen unterwegs ist, hat das Ressort „Outdoor-Vergnügen im Herbst“ in seine bewährten Pfoten genommen, was man da nicht alles feines machen kann: Spaziergänge in der herbstlichen Natur, Drachen steigen lassen, Pilze sammeln und vieles mehr! 

Luzia hat sich mit der Frau Chefredakteurin zusammengetan, wir beiden Mädels haben uns mit Vergnügen die „Indoor-Freuden im Herbst“ als Ressort gesichert: Herbstlich dekorieren, einkochen, lecker deftig kochen, Handarbeiten aller Arten, stopfen, häkeln, stricken, nähen, Kräuter trocknen, für Duftkerzen sorgen, mit Kerzen und Lampen hübsch leuchten im Herbst, Tee trinken, lesen, Fotoalben durchblättern……da muß man sich gar nicht beschweren, wenn das Wetter usselig ist, da gibt es so viel Schönes im Herbst! 

Ja, lach, da haben wir beiden Mädels wohl den Vogel abgeschossen mit der Menge an Fotos, aber wir schwärmen ja nun auch mal beide für die gemütliche Häuslichkeit, na, und die Jungs im Team profitieren davon schließlich nicht schlecht, mußten sie gerade alle schmunzelnd eingestehen! 

Frau Chefredakteurin hat nun zum Abschluß noch was in eigener Sache, denn derzeit strickt sie wieder, der Einkaufsladen hatte so schöne Wolle, hellgrau mit Silberfaden, da gibt es jetzt was draus für auf die Ohren, nämlich eine Mütze und zwar diese:

Abfotografiert aus der Anleitung, müßt ihr euch jetzt alle meinen Kopp drunter vorstellen, 🤣 und soweit bin ich derzeit schon

nach den linken und den rechten Maschen geht es jetzt im Vollpatent weiter, macht richtig Spaß! Schön, die Wolle, oder?

Und apropos Wolle: Ich krieg ja meist im Herbst und Winter die Strick- und Häkelwut, und da ist mir was eingefallen, in einem Urlaub mit damals noch Björn im Grundschulalter und meinen Eltern gemeinsam im Schwarzwald waren meine Mama und ich immer ganz begeistert von den kleinen Wollläden, die es da noch häufig gab, da meine Mama auch so gerne strickte, haben wir uns für den Urlaub beide mit Wolle eingedeckt und abends beim gemütlichen zusammensitzen gestrickt. Das war wohl im August, also schon mit der Aussicht auf Herbst, und ich liebe die Farben von Heide, diese Lila-Flieder-Rosa-Töne, und ich hatte mir Wolle besorgt von einer solchen Farbe, da hab ich mich sofort drin verliebt, und dann fiel mir ein, den Pullover, den ich damals gestrickt habe, den besitze ich noch, guckt mal:

je nach Lichteinfall beim fotografieren changiert die Farbe bissel, original ist sie so wie auf dem ersten Foto als Gesamtansicht, ist die Farbe nicht wonnig? 

Das Muster hat auch richtig Freude gemacht, ab und an strick ich gerne mal was komplizierteres! 🤭😊

So, nun kommen wir hier mal langsam zum Schluß, aber zu dem haben wir auch noch was für auf eure Ohren, neeeiiiin, keine Mütze 😂 ein feines Video mit Meditationsmusik/Entspannungsmusik, Herbstfantasie, wir fanden es wunderschön und möchten es deshalb mit euch teilen. 

Und damit wünschen wir euch allen ein wunderschönes, herbstlich-sonniges Wochenende mit allem, was euer Herz begehrt und zum glücklichsein braucht, manchmal ist das ja gar nicht viel, und vielleicht konnten wir, mein Redaktionsteam und ich, mit unserer Wochenendausgabe von unserem Grafschafter auch ein bissel dazu beitragen, das würde uns freuen. 

Bleibt oder werdet alle gesund, für alle, die es brauchen, Tier oder Mensch, sind Daumen, Pfoten und Tatzen gedrückt 🙏🍀 paßt alle gut auf euch auf! Euer Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia  

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – „Wer Sorgen hat, hat auch Likör!“ 🍹🍎🍐🍒

Es ist ein Brauch von Alters her:
Wer Sorgen hat, hat auch Likör.
Doch wer zufrieden und vergnügt,
sieht zu, daß er auch welchen kriegt.

(Wilhelm Buch, 1832 – 1908, deutscher Zeichner, Maler und Schriftsteller)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, das war eine lustige Redaktionssitzung am Freitag zum erstellen unserer heutigen Sonntagsausgabe, denn die Frau Chefredakteurin hatte sich gemerkt, daß in der letzten Ausgabe bezüglich der Birnen des Herrn von Ribbeck zwischen ihr und BrigitteE Bremen in den Kommentaren Birnengeist und Obstbrände eine Rolle spielten, und das ergab nun in der freitäglichen Redaktionssitzung den Anstoß zu unserer Sonntagsausgabe. Das bärige Redaktionsteam war begeistert, obwohl sie ja nun eigentlich an solchen hochprozentigen Getränken höchstens nippen dürfen, bei ihrem noch zarten Bären-Alter, aber die Aussicht auf ein Foto-Shooting allwieder mal in unserer Redaktionsküche, weil es doch auch bei diesem Thema um was leckeres geht, ließ die Bärenaugen leuchten! Küche im Herbst, mit Usselwetter draußen, ist eben einfach was wonniges! 

Und so kommt jetzt hier in Wort und Bild unser Zubehör für Liköre & Co. samt Rezepten. Weihnachten ist nicht mehr weit, und Geschenke aus der Küche sind doch immer was feines und heiß begehrt, das hat sich unser redaktioneller Chefkoch schon mal vorab notiert! 

Herbstzeit ist Stimmungszeit und so beginnen wir unsere Zubehör-Bilder in romantischem Ambiente

„Lichter“ geht es jetzt weiter! 🤭

Unsere Flaschen- und Gläsersammlung für die „geistigen“ Stunden im Leben

Man kann so schön kleine Fläschchen sammeln für Mitbringsel in der Adventszeit, und manche gesammelten Flaschen haben auch so hübsche Verschlüsse, wie den hier auf dem Bild

Eine kleine Traube, das sieht so hübsch aus! 

Diese Flasche ist gekauft, samt den dazu gehörigen Gläsern

ein hübsches Schild an einer zu verschenkenden Pulle paßt aber auch fein. 

Dieses kleine Windlicht aus Glas ist übrigens das Windlicht, das dazumalen für die Landung von UFO’s in unseren Redaktionsräumen verantwortlich war!

Gläser braucht man natürlich auch zum „Sorgen-Likör“, wir hätten da etliche, zum teil noch von den Großeltern geerbte, anzubieten. Aber erst einmal kommen noch Flaschen. 

Flaschen farbig, geschliffen oder in hübschen Formen wie hinten einem Stern. 

Und hier ist nun schon ein Teil der geerbten Gläschen zu sehen, das Glas ist so zart! 

Dieses Glas bzw. die Gläser, da gibt es mehrere von, war mal ein Geschenk von Freunden, „Schnapspfeifen“! 

Eine Übersicht

Kommen wir nun zu den Rezepten. 

Der für den heutigen Eintrag anstoßgebende Birnenschnaps bzw. Birnengeist ist natürlich als Rezept nicht möglich bzw. wäre verboten, weil er ja ein Obst-Brand ist, also gebrannt werden muß, und das ist privat nicht erlaubt! Man könnte aber die Birnen auch ähnlich wie bei einem Rumtopf in Williams-Birnen-Geist einlegen, so zum Beispiel:

Hagebutten-Likör

  • 500 g Hagebutten
  • 125 – 150 g weißer Kandis
  • 1 Flasche Kirschwasser

Die Hagebutten waschen und gut abtropfen lassen. Die Früchte halbieren und mit einem Löffel etwas zerdrücken. In ein Glasgefäß füllen, den Kandis und das Kirschwasser dazu geben. Gefäß verschließen und bei Zimmertemperatur etwa eine Woche durchziehen lassen. Dann durch ein Mulltuch filtern, den Likör in Flaschen abfüllen, Flaschen verschließen und mindestens vier Monate ruhen lassen. 

Schlehen-Aufgesetzter

  • 750 g Schlehen
  • 300 g weißer Kandis
  • 2 Zimtstangen
  • 1 Flasche Doppelkorn

Die Schlehen verlesen und waschen, gut abtropfen lassen, dann etwas zerdrücken, dabei auch einige Steine zerstoßen, damit die inneren Kerne ihr feines Aroma freigeben. Die zerdrückten Früchte mit dem Kandis und den Zimtstangen in ein gut verschließbares Gefäß geben, den Korn drüber gießen und bei Zimmertemperatur vier bis sechs Wochen ziehen lassen, dann abfiltern und in Flaschen füllen. 

Sanddorn-Likör

  • 400 g frische Sanddornbeeren
  • 150 g brauner Kandiszucker
  • 1 Flasche Korn oder Wodka
  • 1 Stange Vanilleschote

Auch hier wieder die Beeren putzen und säubern, die Vanilleschote aufschneiden und ausschaben, Früchte, Kandis und Vanille mit Korn oder Wodka aufgießen, 6 – 8 Wochen bei Zimmertemperatur zum Beispiel am Fenster stehen lassen, ab und an mal schütteln, gilt auch für die übrigen Rezepte, und dann wieder abfiltern und in hübsche Flaschen füllen. 

Eine ähnliche Farbe hat der fertige Sanddornlikör. 

 

Nach ähnlichen Rezepten kann man so viele Früchte „geistig“ konservieren, Likör aus schwarzen Johannisbeeren zum Beispiel mit Gewürznelken auf Cognac oder Markenweinbrand

Das geht natürlich auch mit roten und schwarzen Johannisbeeren, mit Doppelkorn.

Passionsfrüchte mit Gin

Quitten-Likör mit Cognac oder Markenweinbrand mit Korianderkörnern.

Aprikosen-Likör mit Gewürznelken, Zimtstangen und Weinbrand. 

Brombeer-Korn, mit Doppelkorn und Zimtstange.