Grafschafter Wochenanzeiger – Herbstzeit – 🍁 Erntezeit – 🍐 wir schätzen das Reelle!

Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland

Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland,
ein Birnbaum in seinem Garten stand,
und kam die goldene Herbsteszeit
und die Birnen leuchteten weit und breit,
da stopfte, wenn’s Mittag vom Turme scholl,
der von Ribbeck sich beide Taschen voll.
Und kam in Pantinen ein Junge daher,
so rief er: „Junge, wiste ’ne Beer?“
Und kam ein Mädel, so rief er: „Lütt Dirn,
kumm man röwer, ick hebb ’ne Birn.“

 

So ging es viel Jahre, bis lobesam
der von Ribbeck auf Ribbeck zu sterben kam.
Er fühlte sein Ende. ’s war Herbsteszeit,
wieder lachten die Birnen weit und breit;
da sagte von Ribbeck: „Ich scheide nun ab.
Legt mir eine Birne mit ins Grab.“
Und drei Tage drauf, aus dem Doppeldachhaus,
trugen von Ribbeck sie hinaus,
alle Bauern und Büdner mit Feiergesicht
sangen „Jesus meine Zuversicht“,
und die Kinder klagten, das Herze schwer:
„He is dod nu. Wer giwt uns nu ’ne Beer?“

So klagten die Kinder. Das war nicht recht –
ach, sie kannten den alten Ribbeck schlecht;
der neue freilich, der knausert und spart,
hält Park und Birnbaum strenge verwahrt.
Aber der alte, vorahnend schon
und voll Mißtrauen gegen den eigenen Sohn,
der wußte genau, was er damals tat,
als um eine Birn‘ ins Grab er bat,
und im dritten Jahr aus dem stillen Haus
ein Birnbaumsprößling sproßt heraus.

🌱

Und die Jahre gehen wohl auf und ab,
längst wölbt sich ein Birnbaum über dem Grab,
und in der goldenen Herbsteszeit
leuchtet’s wieder weit und breit.
Und kommt ein Jung‘ übern Kirchhof her,
so flüstert’s im Baume: „Wiste ’ne Beer?“
Und kommt ein Mädel, so flüstert’s: „Lütt Dirn,
kumm man röwer, ick gew‘ di ’ne Birn.“

So spendet Segen noch immer die Hand
des von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland.

(Theodor Fontane, 1819 – 1898, dt. Schriftsteller, Journalist, Erzähler und Theaterkritiker)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, da liegt sie nun wieder auf eurem Frühstückstisch, unsere heutige Sonntagsausgabe, und wir wetten, ihr habt bei der Titelzeile überlegt, was da denn wohl heute kommt. Wir schätzen das Reelle❓ Ja, wie sind wir da nun drauf gekommen und was ist denn da genau gemeint? Der Satz stammt ebenfalls aus einem Gedicht, und zwar aus dem Gedicht „Herbst“ vom Lieblingsdichter der Frau Chefredakteurin, dem Herrn Storm, 

„Und sind die Blumen abgeblüht,
so brecht der Äpfel goldne Bälle;
hin ist die Zeit der Schwärmerei,
so schätzt nun endlich das Reelle!“

🍎🍏🍐🧄🧅🥓

Die kleine Girlande unter dem Zitat aus dem Gedicht könnte ganz findige Leser hier vielleicht schon in die richtige Richtung unseres Sonntagsblattes bringen! 😊 

Denn bevor wir am Freitag unsere Redaktionssitzung abgehalten haben, hatte die Frau Chefredakteurin zusammen mit unserem Handelsreisenden Otto den Menü-Plan und den daraus resultierenden Einkaufszettel beim Wickel, Ruddi guckte uns dabei über die Schulter, kriegte leuchtende Augen und meinte, das geplante Menü könnte doch eigentlich unsere Sonntagsausgabe werden, natürlich kamen alle übrigen Redaktionsmitglieder auch gleich angestürmt, guckten, nickten und waren begeistert! Und Hamish, der aufgrund seines schottischen Clans ein absoluter Familienbär ist, sauste in die Küche und hatte dann den hier im Schlepptau, als er wieder auftauchte:

Unseren Maître de Cuisine, unseren Chefkoch und Küchenchef! Denn er war der festen Überzeugung, unser Menü-Plan sei mal wieder ein prima Anlaß, mit der gesamten Redaktion zu kochen, seine Teamkollegen applaudierten begeistert! Und da nun mal viele Köche bekanntlich den Brei verdürben, meinte Hamish, bedürfe es da natürlich einer fachkundigen Anleitung, eben unseren Maître de Cuisine! 

Wer von euch allen bis hierher geduldig folgen konnte, wird jetzt aber wohl doch langsam etwas ungeduldig mit dem Fingern trommeln 🤭 weil ihr nun doch wissen wollt, um welchen Menü-Plan es sich denn überhaupt handelt! Und wie das ganze nun mit dem von Ribbeck und dem reellen zusammenhängt! Geduld, geneigte Leser, denn die überwindet Schweinebraten! Und nein, der steht nicht auf dem Menüplan! 🤣 Otto, der gewiefte Hauptstadtbär, grinste sich derweil eins und meinte, die meisten von euch wären sicher jetzt mittlerweile auf der richtigen Spur! Seid ihr? Dann überprüft mal:

Das Gericht mit dem Namen Birnen, Bohnen und Speck bzw. Bohnen, Birnen und Speck, regional auch mit den plattdeutschen Namen „Beer’n, Boh’n un Speck“„Grö(ö)ner Hein“„Grönen Heini“ „Gröön Hinnerk“, bezeichnet, ist vor allem im Raum Schleswig-HolsteinNiedersachsenMecklenburg-Vorpommern und Hamburg bekannt. Aufgrund der erforderlichen Zutaten lässt sich das Gericht in seiner originalen Form vornehmlich in den Monaten August und September zubereiten.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Birnen,_Bohnen_und_Speck

Na, wart ihr auf der richtigen Spur? Dann fangen wir mal mit dem Rezept an

 

  • 6 kleine feste Birnen, am besten Kochbirnen
  • Schinkenspeck, in kleinen Würfeln oder in Scheiben, wie man es mag
  • 1 kg grüne Bohnen
  • 1 Bund Bohnenkraut oder Bohnenkraut gerebelt
  • 500 g Kartoffeln
  • hellen Soßenbinder
  • Pfeffer und Salz
  • Muskatnuß
  • etwas Butter

All das leckere Zeug haben Otto und die Frau Chefredakteurin dann beim Wochenendeinkauf besorgt, statt Kochbirnen, die der Einkaufsladen nicht hatte, gab es eine andere Sorte fester Birnen, und beim Schinkenspeck bevorzugen wir die fertigen Würfel. Zu unserer größten Freude gab es frische Bohnen! Unsere „Beute“:

Draußen in Szene gesetzt, das Herbstwetter ist immer noch so wonnig!

Drillingskartöffelchen, die kleinen schmecken so lecker! 

frische grüne Bohnen

Birnen

Zwiebeln, weiß und rot, und Knoblauch

Sieht so schon lecker zusammen aus, oder? Bohnen und Birnen! 

Dann haben wir am Samstag unser Menü mit der gesamten Redaktion unter Anleitung unseres Maître de Cuisine in Angriff genommen. Luzia hatte bereits für alle Redaktionsmitglieder Schürzen parat gelegt, da selbstverständlich auch unser Küchenchef eine trägt, waren auch ihre männlichen Kollegen bereit, sich sowas umzubinden! Und unser Maître de Cuisine verteilte die Aufgaben. 

Ruddi, handfester Ruhrpottbengel, bekam die Bohnen zugeteilt, und machte sich mit Feuereifer ans Werk. 

Otto war für den Schinkenspeck verantwortlich und schnibbelte ihn hingebungsvoll in kleine Würfelchen. 

Hamish bekam die Kartoffeln überantwortet und schrubbte sie mit der Bürste, damit sie für die Pellkartoffeln schön sauber sind. 

Otto wurde von unserem Küchenchef in die Kunst des Zwiebelschneidens eingeweiht, er hat seine Sache echt gut gemacht, hat aber „unter Tränen“ 😭🧅🧄 schon verkündet, das dürfe aber beim nächsten Mal wieder jemand anders machen. 😂

Luzia bekam den Auftrag, die Birnen für das feine Gericht vorzubereiten. 

Und die Frau Chefredakteurin sollte sich derweil um das Bohnenkraut und die Bereitstellung der anderen Gewürze kümmern. 

Mimi in heaven wird stolz auf ihr Team geblickt haben von ihrer Wolke ☁ und ihrem Stern ⭐ wie gerne war sie immer in der Küche dabei. 

Und dann wurde gekocht.

die Bohnen schmurgeln im Kochwasser, die vorbereiteten Birnen 

warten auf ihren Einsatz mit den Bohnen zusammen. 

Mitschmoren mit den Bohnen in der noch nicht angedickten hellen Soße. 

Zwiebeln, Knoblauch und Schinkenspeck ab in die Pfanne

und schön kross braten.

Luzia, unser kleines Hausmütterchen hier, hatte derweil aus dem Geschirrschrank schon alles zum eindecken parat gelegt, natürlich sind ihre Redaktionskollegen ihr dabei eifrig zur Hand bzw. Pfote/Tatze gegangen, schöne Servietten rauskramen, Besteck, Tischdeko und Gläser, es sollte ein Weizenbier für die Frau Chefredakteurin geben, für den Rest der Redaktion „Gänsewein“, man kann aber zu diesem deftigen Gericht auch gut Rotwein reichen. 

Na, sieht das nicht schon sehr schön appetitanregend aus? Das Auge ißt bekanntlich mit!

Das Weizenglasbier für Frau Chefredakteurin, natürlich sind alle Plätze so hübsch eingedeckt worden. 

Tischdeko

Nachtisch war selbstverständlich auch dabei, da hatte Otto schon an alle seine Teamkollegen gedacht, er weiß doch, wie gerne alle Bärchen naschen, Frau Chefredakteurin als Nicht-Bärchen eingeschlossen! 😂 Deshalb war ein Kaffeegedeck von Luzia mit aufgelegt worden, denn Otto hatte das hier besorgt

fürs herbstliche Geschirr:

Pflaumenkuchen mit Streusel! Sooooo lecker! Und paßt so schön zu Birnen, Bohnen und Speck und zum Herbst!

Aber nun, die Fanfaren erklingen 🎺📯 unser Menü ist fertig und wird serviert, nehmt Platz, greift zu und laßt es euch schmecken!

Uns hat es vorzüglich gemundet! Es ist eine Freude, daß man jetzt all die deftigen Herbstrezepte wieder rauskramen und kochen kann, da freu ich mich immer den ganzen Sommer drauf, lach! 

Im Gedicht vom Herrn von Ribbeck heißt es ja „die Birnen leuchteten weit und breit…..“ und da hätten wir noch sowas schönes, leuchtendes für euch, wir haben nämlich bei unserem fröhlichen Samstagabend-selbst-gekocht-Menü unser Vogelteelichthäuschen leuchten lassen und natürlich haben wir es für euch fotografiert, guckt:

Sieht das nicht wonnig aus? Wir waren alle entzückt! 

Zum Schluß unseres Sonntagsblattes haben wir noch was ganz feines für euch für auf die Ohren gefunden, das Gedicht, gesprochen, aber so wunder-wunderhübsch illustriert, wir hatten (paßt!) leuchtende Augen und wollen euch das nicht vorenthalten:

             

 

 

Und damit sind wir nun am Ende vom eurer heutigen Sonntagsausgabe unseres Grafschafter Wochenanzeiger, wir wünschen euch allen einen schönen, herbstlich-sonnigen Sonntag, paßt alle gut auf euch auf, bleibt oder werdet gesund, für alle, die es brauchen, Tier oder Mensch, sind hier alle Daumen und Tatzen gedrückt 🙏🍀. Und vergeßt bitte nicht:

Heute ist Wahltag! Wählen ist Staatsbürgerpflicht, ganz besonders bei dieser Wahl! Und wer das versäumt, darf dann auch die nächsten 4 Jahre nicht meckern! 🤭😊👍🗳

Macht euch alle einen feinen Sonntag, das wünschen euch von ganzem Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia. 

Habts fein!  

33 Gedanken zu “Grafschafter Wochenanzeiger – Herbstzeit – 🍁 Erntezeit – 🍐 wir schätzen das Reelle!

  1. Ach Monika,
    da laeuft mir jetzt das Wasser im Mund zusammen, so appetitlich und lecker wie das alles ausschaut! Bei mir ist es jetzt kurz vor 21.00h und eigentlich waere das die Zeit fuer ein spaetes Abendessen!
    Die Nachspeise wuerde mir auch schmecken!
    Und alles ist so appetitlich angerichtet – einzig mit dem Getraenk waere ich nicht so ganz einverstanden, da wuerde es bei mir einen guten Rotwein dazu geben! Aber das ist ja Geschmacksache – jedem das Seine!
    Das Gedicht vom Herrn Ribbeck hatte meine Tochter mal in Pixibuchform (falls dir Pixibuecher was sagen!), es koennte sein, dass das noch irgendwo im Haus ist!
    Das kleine leuchtende Vogelhaeuschen ist entzueckend und traegt zur Gemuetlichkeit bei!

    Hab auch du einen schoenen Sonntag – was die Wahlen anbelangt, die haben bei uns letzten Montag stattgefunden und selbstverstaendlich habe ich da meine Pflicht getan – als kanadische Staatsbuergerin!
    Ich weiss gar nicht, wann ich das letzte Mal bei deutschen Wahlen gewaehlt habe – das muss wohl am Anfang meines Kanada-Aufenthaltes gewesen sein. Seitdem nicht mehr – irgendwie verliert man den Bezug, wenn man lange weg ist. Ich weiss gar nicht, ob ich ueberhaupt noch waehlen koennte.
    Ich hoffe dass viele zum Waehlen gehen, denn wie du so schoen schreibst “Wer nicht waehlt, der darf die naechsten 4 Jahre nicht meckern“ Genauso sehe ich das auch!

    Liebe Gruesse
    Christa

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    • Hach, liebe Christa, das ist immer richtig schade, daß beamen noch nicht erfunden worden ist, sonst hätte ich dir gestern noch was rüberschicken können! 😂 Ich hab mich so auf mein Wochenend-Menü gefreut, die Herbstküche mit ihren eher deftigen Sachen mag ich ganz besonders gerne. Und da ich gerne koche, steht den Genüssen dann auch nichts im Weg.
      Ok, gerade Getränke sind ja auch Geschmackssache, in diesem Fall mag ich beides, mein lecker Weizenbier, und einen guten Rotwein!
      Ach, wie schön, das Gedicht hatte deine Tochter mal als Pixibuch, aber natürlich sagen mir die Pixibücher was, die hatte ich schon als Kind, hab ich dann an Björn vererbt und mit Björn zusammen noch erweitert, ich müßte sogar noch welche hier haben, muß ich mal in den unergründlichen Tiefen meines großen Fundus nachstöbern, aber ich weiß auch, daß wir dazumalen einen ganzen Schwung an Björns Patenkind weitergegeben haben. Und die gibt es heute noch, sowas feines ist eben unkaputtbar, lach, guck mal, hab ich bei Wikipedia gefunden:

      https://de.wikipedia.org/wiki/Pixi-B%C3%BCcher

      Und so einen feinen Artikel hab ich auch noch gefunden, da sind die ersten Bücher abgebildet, „Puff Patta Puff“, „Mama Miezemau und ihre Kinder“ „Teddy und die anderen“ und vor allem das 1. Büchlein, „Mietzekatzen“, die hatte ich alle! 😊 So schöne Erinnerungen, danke fürs lostreten!

      https://www.tagesspiegel.de/kultur/60-jahre-pixi-buch-puff-patta-puff/9808184.html

      Das Vogelhäuschen ist wirklich fein, nicht wahr, es sieht wonnig aus so beleuchtet!
      Ja, klar, tust du deine Pflicht als kanadische Staatsbürgerin, wir sind doch alle eine Welt, da muß jeder in seinem Land das beste machen, ich habe gerade auch meine Staatsbürgerpflicht hier erfüllt. Das kann ich gut nachvollziehen, daß man den Bezug zu hier verliert, wenn man schon so lange in einem anderen Land lebt, daß dann ja auch Heimat geworden ist. Ich denke mal, wenn du die deutsche Staatsangehörigkeit noch besitzt, wirst du hier auch noch wählen dürfen.
      Im Wahllokal hier bei mir in meiner Grafschaft war es gerade sehr leer, ich hatte das dann angemerkt und die Wahlhelfer dort meinten, ja, jetzt, es wäre rappelvoll gewesen den ganzen Tag, das freut mich sehr! Ich bin sowohl auf das Ergebnis als auch auf die Wahlbeteiligung sehr gespannt. Hoffentlich geht alles besser aus als ich es fürchte!
      Aber ich darf jetzt dann wenigstens wieder 4 Jahre lang meckern, wenn mir das Ergebnis nicht paßt! 😂
      Ich wünsch dir einen schönen Sonntag und einen guten Start in die neue Woche wieder, liebe Grüße nach Kanada
      Monika.

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    • Ich hab das auch in der Schule gelernt, lieber Jürgen, aber ich glaub, ich war wohl auch eine der wenigen Kinder, die gerne Gedichte auswendig gelernt haben, lach!
      Freut mich, daß dir der Beitrag gefällt zum heutigen Wahlsonntag, ich bin gerade meiner staatsbürgerlichen Pflicht nachgekommen, nun bin ich wirklich gespannt, was da auf uns zu kommt und hoffe sehr, es wird besser als befürchtet. Aber wir dürfen dann wenigstens wieder 4 Jahre lang meckern, wenn uns das Ergebnis nicht paßt, lach!
      Wünsch ich dir auch, einen schönen Sonntagabend noch, liebe Grüße
      Monika.

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  2. Liebe Monika,
    kennst Du diesen Song zum Thema? Er gefällt mir so gut…

    Und Dein Essen sieht so lecker aus. Ich trinke gerade meinen Sonntagskaffee im Bett und mir läuft das Wasser im Mund zusammen….
    Dein blühendes Balkonien mit leckeren Einkäufen ist eine Pracht!
    Und dann noch der Nachtisch, mhmmm… Nach ähnlichem steht mir auch der Sinn. Am Dienstag kommt hier eine Biokiste an mit Birnen und Zwetschgen, lach…
    Wählen gehen wir heute auch.
    Danke für den schönen Beitrag und einen angenehmen Sonntag. Ab Mittag soll es hier regnen. Dann machen wir es uns hier drinnen gemütlich nach einer schönen Woche mit viel Sonne.
    Liebe Grüsse,
    Jutta und der kleiner Herr Steve
    (er liegt schon wieder bei 15 Grad im Gartenstuhl, natürlich auf einer warmen Decke…)

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    • Liebe Jutta,
      jaaaa, den Song kenne ich, ich mag eh Achim Reichel gerne, ich glaub, den hab ich in einem Eintrag von anno dunnemals am Anfang von meinem Blögchen hier auch schon mal eingestellt, danke, daß du ihn hier noch mal eingestellt hast, das paßt so prima! Der hat so richtig Schwung, nicht wahr? 😊👍
      Hihihihi, ich mach hier mal wieder allen den Mund wässrig, freut mich, daß ihr das alle mögt, und da hast du ja unser Sonntagsblatt heute so richtig gemütlich lesen können, mit Sonntagskaffee im Bett, toll!
      Balkonien sieht derzeit fein aus, auch wenn die Deko immer noch hinterher schleppt, lach, und der Pflaumenkuchen hat mich so angelacht, der mußte mit! Ich liebe Pflaumenkuchen! Und erinnere mich immer so gerne und mit Freude an die Zeit auf meiner Bauernhofarbeitsstelle, da war in der Herbstzeit „eine Platte Pflaumenkuchen“ die geringe Gebühr, gegen die wir dann immer gerne anderen einen Gefallen getan haben, bzw. der Strafzoll für versemmelte Arbeiten! So schöne Erinnerungen!
      Na, das paßt aber nun doch wie die Faust aufs Auge, daß am Dienstag bei dir die Bio-Kiste eintrudelt und Zwetschgen und Birnen, dann aber nix wie ran! 🍐🍐🍐
      Ja, wählen gehen ist wichtig, in diesem Jahr besonders, fein, daß ihr auch geht, ich war gerade schon, jetzt sind die Wahllokale ja auch bereits geschlossen und ich bin so gespannt! Hoffentlich besser als befürchtet, das Ergebnis!
      Hier war es den ganzen Tag auch noch so herrlich sonnig-herbstlich, jetzt hat es aber auch eingetrübt, ist aber noch trocken. Mal gucken, was uns da die neue Woche bringt. Fein, daß Steve es sich schon wieder so gemütlich gemacht hat in seinem geliebten Gartenstuhl, natürlich mit Decke, Katzen lieben doch die Wärme. Einen lieben Streichler schicke ich ihm wieder mit! 🐈🤗
      Einen schönen Sonntagabend wünsche ich euch allen, und kommt gut wieder in die neue Woche, die letzten Tage vom September, man kann gar nicht glauben, wie die Zeit rennt.
      Liebe Grüße
      Monika.

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  3. Meine liebe Monika,

    er wurde von mir schon wieder mit Spannung erwartet,der sonntägliche Grafschafter und liegt auf meinem Frühstückstisch.Bin auch sehr bemüht,keine Fettflecken drauf zu hinterlassen und das Reelle weiß ich auch immer sehr zu schätzen!
    Eine feine Einleitung ist das wieder mit Birnbaumgedicht,und diese obige Zeile stammt also aus einem Storm-Gedicht,wieder was gelernt.
    Das war eine überaus gute Gruppenidee mit euerem super leckeren Menü fürs erste Herbstwochenende,das noch dazu so ein bedeutendes ist,aber dazu später nochmal.
    Wenn das kleine niedliche Chefkochbärchen die Regie in der Küchen übernahm und den Kochlöffel schwang,KONNTE nur so ein prächtiges Essen dabei herauskommen!
    Für mich ist dieses Gericht ganz was neues,aber probieren würde ich es schon gern.Du hast ja das rezept dazu geliefert,auch das Wissenswerte,dankeschön für Beides!
    Heute gibts bei mir erstmal 3G-Kartoffeln,geschält,gekocht,gegessen. ;)
    Die Zutaten machen sich schon mal ganz sehr appetitlich auf euerem sonnigen herbstlichen Balkonien,das ist schon alles die halbe Zubereitung.Neeeiiin,Spaß!
    Grüne Bohnen mag ich seeehr,die Birnen lachen verführerisch aus der Stiege heraus,da hab ich schon mal gleich so zugegriffen.
    Ein großes Lob an alle fleißigen Helferlein.Da haben sie gemerkt,dass man nicht nur im Schweiße seines Angesichts sein Brot isst,sondern manchmal auch tränenden Auges.Klar,bei der Zubereitung muss man sich noch in Geduld üben.
    Ganz sehr stilvoll ist euer Essplatz angerichtet,alles aufs hübscheste eingedeckt im Adlon kanns nicht besser sein.
    Sehr lecker,euer Pflaumenkuchen noch dabei,da wurden wirklich alle Schleckermäulchen aufs Beste bedient.Und das Weizenbier war wohl sehr süffig dabei,
    Dankeschön für die Einladung,hab mich jetzt sehr gern mit bedient,da kann das Frühstück ausfallen.

    Das Teelichthäuschen ist aber wirklich noch allerliebst dabei,sehr anheimelnd,wie bewohnt sieht es aus.Die Vöglein drin saßen bestimmt auch grade über ihrem Abendschmaus.

    Ausnehmend hübsch ist noch das Filmchen über das Gedicht,ein richtiges Kleinod! Hat mir jetzt noch sehr gut gefallen,wie überhaupt alles wieder! Habt alle herzlichen Dank dafür,auch noch für die schönen Birnenvariationen.

    Natürlich gehts heute zum Wahllokal,sind wir immer wieder dankbar für diese Möglichkeit,die nicht jedes Land hat und uns dafür beneiden! Wir haben es wirklich sprichwörtlich selbst in der Hand.In meiner Vergangenheit gabs auch keine Wahl,nur die,den Zettel für die EINE Partei in die Wahlurne zu stecken oder eben nicht…Was dann sogar noch negative persönliche Folgen haben konnte.

    Ich wünsche dir,dem lieben Redaktionsteam,Mimilein in heaven und allen hier auch einen schönen Sonntag!

    Liebste Grüße schickt euch Brigitte.

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    • Meine liebe Brigitte,
      ja, siehste, unser Sonntagsblatt steht doch in der Regel für Pünktlichkeit, lach! Aber bezüglich des geschätzten Reellen, da machen dann auch Fettflecke auf unserer Zeitung nix aus, wir sind robust und können das ab, lach!
      Bei dem geplanten Menü konnte es gar kein anderes Gedicht geben, ich glaub, den Herrn von Ribbeck kennt ganz Deutschland auswendig, zumindest die, die unserer Generation angehören, hihihihi!
      Hach, ja, das war ein herrliches Gewusel in der Küche, als wir uns an die Kocharbeit begeben haben unter der Aufsicht unseres Maître de Cuisine, wenn es für dich ein neues Gericht ist, dann probier es mal aus, im Kommentar von BrigitteE findest du noch eine Rezeptvariante bzw. das Original, ich koch das bissel anders.
      Das noch immer so herrliche herbstliche Wetter lockte uns raus für die Präsentation unserer Beute fürs Wochenendmenü, am meisten gefreut hab ich mich über die frischen grünen Bohnen.
      Ja, lach, zumindest Otto weiß jetzt, daß man sich nicht nur im Schweiße seines Angesichts sein Brot verdient, sondern unter Tränen Zwiebeln schneidet! Prima, wenn bei dir heute Frühstück ausfallen konnte, weil du gleich zum deftigen hier übergegangen bist, wir hoffen, es hat gemundet!
      Wir waren auch ganz entzückt über das beleuchtete Vogel-Teelichthäuschen, das sieht wirklich ausnehmend hübsch aus so im vollen Glanz.
      Den kleinen Film übers Gedicht hab ich durch puren Zufall gestern gefunden und er war wohl auch noch nicht so lange online, da hab ich mich auch sehr drüber gefreut, ich mag diese Scherenschnitte so gern.
      Meiner staatsbürgerlichen Pflicht bin ich auch bereits nachgekommen und du hast recht, das ist leider keine Selbstverständlichkeit. Zum Glück ist es das in diesem Land ja nun vereint schon lange wieder!
      Wünschen wir dir auch, einen schönen Sonntagabend noch, liebste Grüße
      Monika und das Bärenteam.

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    • Ooooh, sorry, natürlich, ich hab die Bremer vergessen, die das auch sooooo gerne essen! Und die jetzt so liebenswürdig sind, uns auch gleich noch die Kochbirnen dazu zu packen, lieben Dank! Leider waren sie am Wochenende im Einkaufsladen nicht vorhanden, der sie sonst um diese Zeit eigentlich auch hat, aber die von mir gewählten schmecken auch ausgesprochen lecker dabei. Und waren auch fest genug zum kochen. Hast du wunderschön präsentiert, liebe Brigitte, der Teller gefällt mir!!! Und paßt so hübsch!
      Hab ich dir den Mund also auch wässrig gemacht, fein, lach, und noch feiner, daß es schon auf dem Wochenplan für nächste Woche steht, ich wünsche schon mal guten Appetit und viel Spaß beim kochen!
      Habt ihr auch einen schönen Sonntagabend noch, ihr lieben Bees, und einen guten Start in die neue Woche wieder, die letzten Tage im September, die Zeit rennt wie blöde!
      Liebe Grüße
      Monika.

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  4. Und wir kochen es anders.

    Durchwachsenen Speck in Scheiben schneiden.
    In den Topf legen.
    Darüber die grünen, in Stücke gebrochenen, Bohnen,
    darauf die geschälten und gewürfelten Kartoffeln,
    darauf die ungeschälten Birnen. nur von Stiel und Blüte befreit.
    Sparsam mit Salz würzen,
    3/8 Liter heißes Wasser dazu,
    aufkochen
    und auf kleiner Flamme garen.
    Das Gericht wird dann mit Essig und Zucker abgeschmeckt.

    Aber schmecken wird deins so gut wie meins, mhmmm.

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    • Ja, liebe Brigitte, das ist, glaube ich, das Originalrezept, ich mag bloß den Speck nicht gekocht und in Scheiben, deshalb brat ich da die Würfelchen mit Zwiebeln und Knoblauch extra für an. Die Drillings-Kartoffeln waren so schön für Pellkartoffeln geeignet, deshalb gab es die auch extra dieses Mal, die mach ich ansonsten auch so wie du mit den Bohnen und den Birnen zusammen. Da die Birnen keine richtigen Kochbirnen waren, hab ich dieses Mal die Bohnen bissel vorgekocht alleine, sonst matscht es irgendwann, hihihihihi! 🍐🥬🥓
      Dankeschön fürs Original-Rezept, ich bin überzeugt, unsere beiden Varianten schmecken auf jeden Fall sowas von lecker!!! 😋👍

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  5. Ach, Herr von Ribbeck, wie schön 😁 Was liegt da also näher, als etwas mit Birnen zu kochen? Und alle haben sich fleißig an der Zubereitung beteiligt. Und am Ende ist etwas überaus Leckeres dabei herausgekommen. Mir läuft hier echt das Wasser im Munde zusammen. Allerdings kenne ich auch eher die Variante von Brigitte. Aber Eure macht auch einen überaus leckeren Eindruck. Auf Deine Art werde ich das demnächst auch mal zubereiten, liebe Monika. Das gefällt mir ausgesprochen gut.
    Und das neue Teelichthäuschen ist zu diesem Festessen nun auch eingeweiht worden. Hübsch sieht es aus und hat bestimmt noch einen Hauch mehr Gemütlichkeit ausgestrahlt als sie ohnehin schon bei Euch vorhanden war.
    Das kleine Video ist einfach herrlich. Es hat mir soooo gut gefallen. Wie schön, dass Du es gefunden hast und hier mit uns teilst, liebe Monika.
    Und zum guten Schluss gibt es noch eine herrlich bunte Birnenpracht – sehr hübsch. Nach gutem und leckerem Essern noch was fürs Auge – so fein.
    Na, und zum Wählen waren wir natürlich auch schon heute Vormittag. Bei uns wird ja sogar auch noch der Landtag neu gewählt. Wir können also doppelt gespannt sein, was am Ende dabei herauskommt.
    Habt auch Ihr noch einen feinen Rest vom Sonntag und seid lieb gegrüßt von der Silberdistel mit ihrem liebe Grüße schnurrenden Pelztrio

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    • Jaaaa, liebe Silberdistel, nachdem klar war, was am Wochenende gekocht werden sollte, konnte es kein anderes Gedicht geben als den Herrn von Ribbeck! Und es gibt auch so schöne Birnen in diesem Jahr, die ganze Zeit schon in meinem Einkaufsladen, leider waren denn dann am Freitag die Kochbirnen nicht da, aber die Sorte, auch eine feste, die ich da genommen habe, ist ausgesprochen lecker dabei, von einer ganz feinen Süße!
      Fein, allen läuft hier das Wasser im Mund zusammen, mein Bärenteam strahlt hier gerade vor sich hin, da hat sich unsere Gemeinschaftsarbeit in der Küche doch sowas von gelohnt! Die Variante von BrigitteE ist wohl das Original-Rezept, aber ich schrieb es gerade schon bei ihr, lecker sind mit größter Sicherheit alle beide! Probier mal aus, meine Variante, ist echt auch lecker! Vielleicht magst du mal berichten, wie du sie fandest?!
      Das paßt so schön mit dem neuen Teelichthäuschen zur Gemütlichkeit mit lecker Essen, es ist wirklich ausnehmend hübsch, nicht wahr, so beleuchtet, wir waren ganz glücklich! Es war wirklich so schön gemütlich.
      Ach, das freut mich jetzt aber sehr, daß dir das kleine Video auch so gut gefällt, ich hatte was zu dem Gedicht gesucht und bin zufällig darauf gestoßen, es ist wohl auch noch nicht lange online, mir hat das auch sooooo gut gefallen, ich mag so gerne diese Scherenschnitte! Das mußte ich einfach mit euch teilen!
      Bei der Birnenpracht waren mal wieder Servietten hilfreich, lach, ich hatte selber solche Freude an den schönen, herbstlichen Bildern, gerade im Herbst mag ich die ohnehin so gerne, Farbenpracht pur, bevor die graue Zeit wieder beginnt. Das braucht die Seele!
      Ich war am Nachmittag wählen, nun sind die Wahllokale ja bereits geschlossen und ich bin sehr gespannt, wie die Wahl wohl gelaufen sein wird. Ja, da könnt ihr nun doppelt gespannt sein, wenn bei euch auch der Landtag gewählt wurde.
      Wir danken wieder artig für die lieben Schnurrgrüße vom Pelztrio und schicken wieder liebe Brumm- und -grüße samt ganz lieben Streichler zu ihnen und zu allen Silberdisteln zurück, habt noch einen schönen Sonntagabend und startet gut wieder in die neue Woche, die die letzten Septembertage enthält, wie die Zeit doch wieder rennt.
      Ganz liebe Grüße
      Monika und das Bärenteam.

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  6. Liebe Monika,

    deine heutige Sonntagsausgabe ist der einzige Lichtblick, nach diesem Pattergebnis der Wahl! Ach, könnte man doch mit einem Pflaumenkuchen – wie dazumalen bei deiner Arbeitsstelle auf dem Bauernhof – eine versemmelte Angelegenheit geraderücken und sich nicht wieder mit wochenlangen Koalitionsverhandlungen herumquälen…..

    Dein wunderbares Gericht mit der liebevollen Vorbereitung, den großartigen Fotos und deinem begnadezen Kochteam ist einfach grandios. So liebevoll habe ich noch nie ein Rezept für Bohnen mit Speck und Birnen zelebriert bekommen!
    Da würde sich auch ein Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland gerne an den Tisch bei dir setzen, an dem mir auch dein Besteck ganz besonders gefällt.

    Ich rieche förmlich den Duft von Zwiebeln mit Speck durch die Küche ziehen, wo mich Otto „unter Tränen“ gerührt anlächelt!
    Die feinen Drillingskartöffelchen, was immer das bedeutet, brauchen eigentlich nicht geschält zu werden, aber auch Hamisch musste schließlich mit einer ehrenvollen Aufgabe betraut werden – eine köstlich beschriebene Aufgabenverteilung, um die dich mancher Fernsehkoch beneiden wird. Und die 3G Kartoffeln von Brigitte sind auch große klasse, wenn der Geck wirklich original von ihr ist…

    Bohnen sind nun gar nicht mein Gemüse, aber ich glaube, in der von dir servierten Kombination könnte ich bekehrt werden!
    Du hast alles wunderbar in Szene gesetzt und ich möchte nicht wissen, wie lange das Gericht bei dieser tollen Fotosession
    r e al gebraucht hat.

    Meine liebe Maître de Cuisine, ich votiere für einen Michelin Stern der Haute Cuisine in der Oberhausener Grafschaft!

    Bon Appétite und liebe Sonntagsgrüße,
    Britta-Gudrun

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    • Liebe Britta-Gudrun,
      das Bild hättest du jetzt sehen müssen, wie sich hier alle an den Bildschirm quetschten aus meinem Redaktionsteam, um deinen lieben Kommentar zu lesen, wir haben alle ganz glänzende Augen bekommen vor Freude über dein Lob für unsere Sonntagsausgabe und deiner Freude daran, und daß wir dann auch noch als einziger Lichtblick für dich fungieren durften, das macht uns ganz besonders stolz und glücklich! 🖥🐻🐻🐻❄🐻🐻👵
      Ja, seufz, die Wahl, zu allererst bin ich ja auf jeden Fall zufrieden, daß zugunsten der Demokratie entschieden wurde, ich hatte da diverse Befürchtungen. Und daß eine gewisse Partei, deren Farbe so gar nicht zur braunen Gesinnung paßt, zumindest wieder in der Ecke steht, wo sie hingehört, wenn man sie denn dann nicht endlich mal gänzlich rausschmeißen kann. Aber daß es nun letztlich doch zu einer solchen Pattsituation gekommen ist, ist weniger erfreulich, erstens dauern die Koalitionsverhandlungen nun wohl wieder ewig, zweitens fürchte ich, daß da eventuell zumindest eine Partei wieder mitmischt, die ich genau so gerne gänzlich weg hätte wie die o.g., sie paßt in ihrer Farbe sogar zu dieser, als Komplementärfarbe zu blau = gelb! Ach, ja, da wünschte ich hier auch den Pflaumenkuchen von damals, aber ich fürchte, für all das versemmelte, so viel Pflaumenkuchen kann man gar nicht backen lassen! Aber vielleicht sollte ich den Vorschlag mal machen, so als renommierte Zeitung aus unserer Grafschaft, ich spende den Pflaumenkuchen für die Koalitionsverhandlungen, und wenn der alle ist, muß die Koalition stehen. Sonst gibt es kein Abendbrot! 😂🤣😂 Irgendwie muß man sich das Dilemma ja schön gucken!
      Hach, das freut uns ungemein, daß du so begeistert bist von unserem zelebrieren von Bohnen, Birnen und Speck, mein Redaktionsteam war aber auch mit Feuereifer bei der Sache, und wo halt Freude und Leidenschaft dabei sind, da wird das Ergebnis auch fein! Meine Bärchen sind gerade richtig rot geworden vor Freude, daß du schreibst, da würde sich auch der Herr von Ribbeck gerne zu uns an den Tisch setzen, das wäre ihnen eine Ehre! Das feine Besteck hab ich mal von einer Freundin bekommen, es gefiel ihr nicht mehr, mir umso mehr! Freut mich, daß es dir auch so gut gefällt!
      Ist das süß, Britta-Gudrun, jetzt hat Otto hier echt unter Tränen gerührt deinen Kommentar angelächelt, das fand er nun extra lieb, daß du den Duft seiner so mühsam geschnippelten Zwiebeln in der Nase hast beim lesen hier.
      Drillingskartoffeln heißen diese kleinen Kartoffeln, egal, welche Sorte, die unter der „Norm“ bei der Größe von Kartoffeln liegen, der Name bezieht sich wohl auf entweder dem niederländischen Wort „Drol“ für Knirps oder Zwerg, ich denke aber, es hat was mit dem Ausdruck „drillen“ zu tun, das ist die Bezeichnung für die Ausbringung der Saatkartoffeln, und die kleinen „Drillinge“ werden häufig als Pflanzkartoffeln verwendet. Die brauchte Hamish auch nicht zu schälen, nur schrubben bissel, für Pellkartöffelchen! Die sind so lecker!
      Jetzt strahl ich hier auch wie ein Honigkuchenpferd, freut mich, daß du die beschriebene Aufgabenteilung so herrlich findest, ich muß doch immer gucken, daß mein Team beschäftigt ist. Könnte ich mir sehr gut vorstellen, daß mich die Fernsehköche darum beneiden würden! Ich finde die 3G Kartoffeln auch klasse!
      Bohnen sind also eigentlich nicht deins, da kannst du dir mit Björns Papa die Hand reichen, er mochte sie auch nicht, und ist bei mir zum Bohnenliebhaber geworden, hihihihi, ich glaube, meine Bohnen würden dir wirklich schmecken in dieser Kombination, zumal das Bohnenkraut darin ihnen so eine feine, pfeffrige Schärfe verleiht, das ganze zusammen mit der ebenso feinen Süße der Birnen, echt köstlich!
      Ja, lach, das hast du gut erkannt, daß hat sich ein bissel gezogen mit dem Gericht, wegen der dazwischen stattfindenden Fotosession, aber ich koch einfach wirklich so gerne!
      Nun sind meine Bären hier ganz aus dem Häuschen und ich natürlich mit, da haben wir ja nun so gar nicht mit gerechnet, nun bekommt unsere Redaktion, die schon in Modeschöpferkreisen so einen dollen Ruf hat, nach unserer damaligen Frühlingskollektion für die Tierwelt, an der ja auch dein Django so erfolgreich teilgenommen hat, auch noch einen Michelin Stern der Haute Cuisine in der Liricher Grafschaft, wir danken alle ganz herzlich mit Knicks und Diener, wir fühlen uns sooooo geehrt! 🥇🐻👵😊🤭👍
      Bon Appétite hatten wir alle auch am Sonntagabend noch, so ein feines Gericht wird natürlich fürs ganze Wochenende gekocht! Wir schicken nun schon liebe Montagsgrüße mit einem lieben Streichler für Django, wünschen eine gute Nacht und einen guten Start in die neue Woche und freuen uns unbändig über deinen lieben Kommentar! Ganz liebe Grüße
      Monika und das Bärenteam.

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  7. Liebe Monika,

    danke für die Info zu den Drillingskartoffeln. Obwohl ich auf dem Lande groß geworden bin,habe ich diese Bezeichnung noch nie gehört. Weiß natürlich, dass die hutzeligen kleinen vom Rest der Winterkartoffeln immer als Saatkartoffeln verwendet wurden.

    Deinen Voschlag mit der Pflaumenkuchenversorgung zu den Koalitionsverhandlungen finde ich klasse, vor allem die Drohung mit dem Abendessensverlust bei Ergebnislosigkeit.
    Na ja, irgendeine Rostwurstbude gibt es wahrscheinlich auch im Berliner Regierungsviertel…..

    …und ja, Ehre, wem Ehre gebührt, das gilt für dich genauso wie für deine bezaubernde Bärenbande in der Küche!

    Einen guten Wochenanfang wünscht dir
    Britta-Gudrun

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    • Liebe Britta-Gudrun,
      gern geschehen, wir müssen hier doch immer uinserem Auftrag als Bildungsblögchen nachkommen, hihihihi! Das Wort „drillen“ bezieht sich in der Landwirtschaft auch auf das aussäen mit der Drill- bzw. Saatmaschine, vielleicht war dir deshalb die Bezeichnung aus den damaligen Jahren auf dem Land nicht geläufig, da wurde doch noch das meiste von Hand gemacht.
      Ich hab echt gestern selber hier lachen müssen, weil ich mir das so plastisch vorgestellt habe, wie ich da mit den Riesenblechen Pflaumenkuchen in den Bundestag marschiere, „jeder nur ein Stück…“, lach, und dann die Drohung mit dem Abendbrotverlust ausspreche, hat was, ehrlich!!! 🤣👍 Und nix da mit Rostbratwurstbude, die Türen werden bewacht, da kommt keiner raus außer mit 3G: Geprüft, geäußert, genehmigt!
      Jetzt strahlen wir hier wieder um die Wette, mein Bärenteam und ich, und danken nochmals ganz freudig und glücklich für die Ehre! Wir werden das in diesem Herbst bestimmt nochmal wiederholen! 😊🐻👵
      Ich hoffe, du bist auch gut in die neue Woche gekommen, wir ja, und wir wünschen dir nun einen schönen Abend mit lieben Streichlern für Django, und eine gute neue Woche, ganz liebe Grüße
      Monika.

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  8. Liebe Monika!
    Vielen Dank für Deinen schönen Blog.
    Es gibt jetzt nur für Dich ;)
    das Schloss vom

    Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland

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    In dieser Kirche gibt es mehrere Dinge zum angucken …

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    1. der Birnbaum 🌴

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    2. Fakten zu Luther´s Leben 👴

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    Das Schloss.

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    Im Park wachsen 16 Birnbäume – jedes Bundesland durfte eine Sorte spenden bzw. vorschlagen.

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    Bremen

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    Baden-Württemberg

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    Brandenburg

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    Berlin

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    Bild 134503_01
    Bild 134504_01

    Ich wünsche Dir einen schönen Abend und eine angenehme Woche.
    Liebe Grüße Jens

    die Badische G 12

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    Gefällt 2 Personen

    • Lieber Jens,
      hach, hab ich mich jetzt gefreut, einmal darüber, daß du den Blog schön findest, aber vor allem über all die feinen Bilder vom Herrn von Ribbeck und wo er lebte! Das paßt so schön und macht den Eintrag hier richtig rund, lieb von dir, extra für mich, dankeschööööööööön!
      Das ist ein feines Schloß von dem Herrn von Ribbeck, da könnte ich mir wohnen auch drin vorstellen, lach! Die Kirche gefällt mir, welch eine schöne Lage, und das ist also der legendäre Birnbaum vom Herrn von Ribbeck, das ist schon klasse, wie man sowas konservieren und für die Nachwelt erhalten kann, sowas freut mich immer sehr! Lebendige Geschichte! Luthers Leben ist auch sehr interessant, diese Art von Geschichte mag ich sehr, wenn man in Museen auf den Spuren solcher Menschen wandeln kann, ganz im Gegensatz zum geschichtlichen Lehrinhalt an Schulen, das ist doch meist recht trockene Fakten- und Datenübermittlung. Daß das anders sein kann, zeigen eben solche Museen. Das Schloß sieht prächtig aus, und die Idee mit den 16 Birnbäumen, für jedes Bundesland einen, finde ich spitze, 16 verschiedene Sorten Birnen, Ich hab gerade mal nachgelesen, wann sie angepflanzt worden sind, das müssen dann mitlerweile ja schon schöne, stattliche Bäume geworden sein, muß herrlich aussehen, wenn sie im Frühjahr blühen, und dann im Herbst ihre unterschiedlichen Früchte tragen! 🍐👍
      Hach, wie schön, und zum Abschluß der Reise zum Herrn von Ribbeck im Havelland gibt es in Bild und Video den passenden Zug, da hab ich doch wieder 😍 die glänzen! Daaaanke!
      Wünsche ich dir auch von Herzen, einen schönen Abend und eine angenehme Woche, ich hoffe, dein Start in die Arbeit hat gut geklappt und es geht dir soweit besser, alles Gute und liebe Grüße
      Monika.

      Gefällt 1 Person

  9. Hier oben isst man ja auch sehr gerne Birnen, Bohnen, Speck.. dieser Delikatesse kann ich aber nichts abgewinnen, genauso wenig wie dem Labskaus… andere Länder, andere Sitten.
    Aber den Pflaumenkuchen rührst du mir bitte nicht an… DER IST MIR!!!!!!
    Haste ja wieder alles toll gemacht. Wie lange sitzt du eigentlich an solch einem Blog?
    LG

    Gefällt 1 Person

    • Ja, bei euch ist das Gericht auf jeden Fall bekannt, aber ich weiß, daß nicht jeder dieser Kombination etwas abgewinnen kann, in meinen jungen Jahren (lang, lang, ist’s her, lach!) mochte ich die Zusammenstellung von deftig und süß auch so gar nicht, heute könnte ich mich da reinsetzen! 😂 Und Labskaus ist ganz prima bei einem Kater! 🤭🤣 Zum Glück sind die Geschmäcker verschieden!
      Siehste, und beim Pflaumenkuchen sind wir uns schon wieder geschmacklich einig, und da kannst du jetzt aber echt froh sein, daß noch welcher da ist, weisungsgemäß laß ich da jetzt natürlich die Finger von, der ist dir, büddeschön:


      Laß ihn dir schmecken!
      Dankeschön, freu ich mich doch wieder sehr, wenn er dir gefallen hat, der Blog! Kommt drauf an, welches Thema, wieviel Text und wieviel Bilder, aber mit allen Recherchen und drum und dran so ca. 3 – 4 Stunden!
      Ich wünsch dir eine gute Nacht mit schönen Träumen, komm gut wieder in den neuen Tag und liebe Grüße
      Monika.

      Gefällt 1 Person

  10. Ich weiß nicht ob das funzt?

    Bild 134494_01

    Das Foto von Jens vom Bremer Birnen Baum. (wieder drei Bees *lach*)

    Unsere Birne ist die Sorte Pastorenbirne, wollte ich noch dazu vermerken.

    „Die Pastorenbirne (franz. = Poire du Curé) stammt von einem Zufallssämling ab, der angeblich von einem französischen Pfarrer in einem Wald bei Clíon gefunden wurde.“
    Wikipedia

    Liebe Grüße von uns Bees

    Gefällt 1 Person

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