Grafschafter Wochenanzeiger – Amalchen, die Stubenfliege und andere Küchengeheimnisse

Die Fliege im Flugzeug

Ich war der einzige Passagier
und hatte – nur zum Spaße –
eine lebende Fliege bei mir
in einem Einmachglase.

Ich öffnete das Einmachglas.
Die Fliege schwirrte aus und saß
plötzlich auf meiner Nase
und rieb sich die Vorderpfoten.
Das verletzte mich.
Ich pustete. Sie setzte sich
auf das Schildchen „Rauchen verboten“.

Ich sah: der Höhenzeiger wies
auf tausend Meter. Ha! Ich stieß
das Fenster auf und dachte
an Noahs Archentaube.
Die Fliege aber – ich glaube,
sie lachte.
Und hängte sich an das Verdeck
und klebte sehr viel Fliegendreck
um sich herum, im Kreise,
unmenschlicherweise.

Und als es dann zur Landung ging,
unser Propeller verstummte,
da plusterte das Fliegending
sich fröhlich auf und summte.

Gott weiß, was in mir vorging,
als solches mir durchs Ohr ging.
Ich weiß nur noch, ich brummte
was vor mich hin. So ungefähr:
Ach, daß ich eine Fliege wär.

(Joachim Ringelnatz, 1883-1934, deutscher Schriftsteller)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, auf diese Sonntagsausgabe haben wir uns sehr gefreut, mein Bärenteam und ich, denn das war die pure Vorfreude auf allwieder mal Fragezeichen in euren Augen, die wir lange nicht hatten! Was für eine Gemengelage ist denn nun das wieder, eine Stubenfliege, die einen Namen hat und Küchengeheimnisse????? 

Wir hatten so einen Spaß bei unserer freitäglichen Redaktionssitzung zur heutigen Sonntagsausgabe, denn wir waren ruck-zuck fertig, hatten wir doch schon in den Tagen zuvor durch die Frau Chefredakteurin eifrig Bilder gesammelt, mit denen wir mal wieder ein paar Leckereien hier präsentieren wollten, und dann kam uns der Zufall zu Hilfe, daß wir das alles nun in einem ganz besonders drolligen Rahmen aufbereiten können. 

Mein Bärenteam macht es sich jetzt hier gemütlich, am besten tut ihr das auch, holt euch eine Tasse Tee oder Kaffee legt die Füße hoch und genießt eure Sonntagsausgabe

Was hat es denn nun mit Amalchen, der Stubenfliege, auf sich?

Die Stubenfliege (Musca domesticalat. musca „Fliege“, domesticus „häuslich“), auch Gemeine Stubenfliege oder Große Stubenfliege (zur Unterscheidung von der Kleinen Stubenfliege), ist eine Fliege aus der Familie der Echten Fliegen (Muscidae).

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Stubenfliege

Da habt ihr nun ein bissel Hintergrundinformation, um was und wen es sich bei einer Stubenfliege überhaupt handelt. Denn ein solches Exemplar macht nun den drolligen Rahmen unserer Sonntagsausgabe. Frau Chefredakteurin entdeckte sie vor längerer Zeit am PC, an dem sie beschäftigt war, offensichtlich war das Insekt sehr interessiert an dem, was sich da so auf dem Bildschirm tat und wollte das nun auch ganz genau wissen: 

Also Landung besagten Stubenfliegentieres auf dem Monitor. Interessante Lektüre:

Ein gebildetes Stubenfliegenexemplar informiert sich natürlich über die Lage in der Region, wo sie zu Hause ist! 🤣

Und Frau Chefredakteurin hat sich so gefreut, die Fliege war so vertieft, daß sie ganz nah ran konnte ans Objekt und unser hübsches Amalchen euch nun in aller Schönheit präsentieren kann. Warum die Fliege überhaupt einen Namen bekam? Ja, das ist nun die drollige Seite dieser Geschichte: Die Fliege schien sich hier sehr wohl zu fühlen und mochte wohl vor allem Frau Chefredakteurin richtig gerne, denn ob ihr es nun glaubt oder nicht: Ging Frau Chefredakteurin in die Küche, folge Amalchen ihr, obwohl sie gerade noch ganz vertieft in den Bildschirm schien, desgleichen war sie auch sofort zur Stelle, wenn die Frau Chefredakteurin es sich in ihrer Fernsehecke gemütlich machte, selbst ins Schlafzimmer folgte ihr das drollige Insekt, und deshalb bekam unsere Stubenfliege einen Namen. Amalchen hielt hier mehrere Tage die Stellung, und obwohl sehr anhänglich, einfangen mit dem berühmt-berüchtigten Insektenfangglas von der Frau Chefredakteurin ließ sich das schlaue Tierchen nicht, aber einmal gelang es dann doch, und unser Amalchen wurde über Balkonien wieder in die Freiheit entlassen. Denn auf Dauer ist eine Wohnung doch kein so guter Aufenthaltsort für eine Fliege, auch wenn sie Stubenfliege heißt, sie wird ihren Artgenossen draußen bestimmt über ihr abwechslungsreiches Leben in unseren Redaktionsräumen berichtet haben.

Stubenfliegen sind ja bekannt für ihre Vorliebe für Küchen, da machte auch Amalchen keine Ausnahme, aber keine Sorge, die Bilder, die nun von unseren „Küchengeheimnissen“ folgen, sind alle vor Amalchen entstanden, also gab es da keine unhygienischen Zwischenfälle! 😂

Es gibt wieder kulinarisches aus unserer Redaktionsküche zu berichten, dann fangen wir mal an. Wir hatten euch ja bereits im Adventskalender versprochen, daß wir euch über die Verwendung unserer Gewürztütchen aus dem Gewürzadventskalender berichten wollten. 

Erste Verwendung, das Tütchen aus Türchen 5, Kräuter der Provence! 

Frau Chefredakteurin hatte sich zum Abendbrot für eine Zwiebelsuppe entschieden, da bot sich dieses Tütchen an, und da zu der Suppe noch irgendwas „brotiges“ hinzukommen sollte, konnte es gleich doppelt verwendet werden, denn ich hab mir zur Zwiebelsuppe ein selbstgebackenes Focaccia gemacht. 

Dafür benötigt man einen Hefeteig aus 300 g Mehl, ich hab Dinkelmehl genommen, Salz, Hefe, Olivenöl und lauwarmes Wasser, dann muß der Teig erst einmal gehen. 

An einem warmen Ort. Dreh ich immer die Heizung bissel für auf, geht prima! 

Anschließend wird der Teig auf Backpapier auf einem Backblech quadratisch ausgerollt und mit dem Holzlöffel werden kleine Mulden in den Teig gedrückt. 

Dann muß das ganze nochmal 15 Minuten gehen, und wird anschließend mit Olivenöl eingepinselt und mit den Kräutern der Provence bestreut. Geht übrigens auch nur mit Rosmarin und da sehr fein auch mit frischem. 

Dann kommt das ganze bei 200° Umluft für ca. 25 Minuten in den Backofen! 

Das Ergebnis:

Aufgeschnitten und zur Zwiebelsuppe serviert. 

Guten Appetit! 

Das war aber nur die Vorspeise, denn die Kräuter der Provence, die hier bereits bei beiden Köstlichkeiten verwendet wurden, waren ja noch nicht gänzlich verbraucht, die Tütchen sind recht ergiebig, als kam zum französischen Gewürz auch noch ein französisches Gericht: Ratatouille! 

Eine Gemüsepfanne aus Zucchini, Auberginen, Tomaten, Zwiebeln, Paprika, Knoblauch, Olivenöl und Gemüsebrühe. 

Frischer Basilikum darf da auch dran, wenn man es mag. 

Sämtliches Gemüse würfeln, Knoblauch fein hacken, 

Knoblauch, Zwiebeln und Gemüse in Olivenöl anschwitzen, mit Gemüsebrühe auffüllen, als Tomaten nehme ich dabei immer gehackte Dosentomaten, da hat man gleich den leckeren Sud dabei. 15 – 20 Minuten köcheln lassen samt den Kräutern der Provence! Da schmeckt übrigens das Focaccia auch ganz prima zu. 

Als nächstes Menü hatte die Frau Chefredakteurin einen Möhreneintopf geplant, in unseren familiären Überlieferungen auch als „Möhrengemüse“ sprachlich bekannt. Dazu benötigt man frische Bundmöhren möglichst mit dem Möhrengrün, Kartoffeln, Gehacktes oder, was besonders würzig wird, Bratwurstfüllsel. Die hab ich dann auch genommen, und ich mach an den Möhreneintopf auch immer Knoblauch, da hab ich in meinem Einkaufsladen was feines erwischt, einen richtig großen, frischen Knoblauch, guckt mal:

Wie groß die ganze Knolle eigentlich ist, zeigt euch jetzt mal der Vergleich mit einer „normalen“ Knolle mit ihren Zehen:

Besagter Knoblauch wird in bissel Öl angeschwitzt, 

samt den Bratwurstfüllseln. Dann kommen die in Scheiben geschnittenen Möhren und die gewürfelten Kartoffeln dazu

auch bissel anschwitzen, mit Gemüsebrühe auffüllen, und nun kommt der Clou und das nächste Gewürztütchen, ich fand das Gewürz so interessant für so einen eigentlichen schlichten Eintopf

Harissa aus Türchen 19, hört sich doch ungeheuer passend an, oder, Möhreneintopf bissel exotisch und ich kann nun aus Erfahrung berichten: Es schmeckt himmlisch! Leicht scharf, und es duftet wunderbar! 

Und so schmurgelte dann mein Möhreneintopf mit dem aufregenden Gewürz leise vor sich hin, 

wenn Kartoffeln und Möhren weich sind, werden sie mit dem Kartoffelstampfer zu einem Brei gestampft, nun kommt das klein geschnittene Möhrengrün ähnlich wie Petersilie noch dazu, die kann man aber auch nehmen, wenn das Möhrengrün nicht vorhanden ist oder nichts mehr taugt. Lecker, sag ich euch! Und ich muß nicht erwähnen, daß ich bei meinen kulinarischen Zubereitungen mein Bärenteam nicht mehr aus der Küche bekommen habe bei all dem leckeren und den tollen Gerüchen, aber sie haben sich auch ganz prima nützlich gemacht beim schnippeln und vorbereiten. Und beim späteren essen! 🧸🍽😊

Das war nun unsere heutige kulinarische Sonntagsausgabe vom Grafschafter Wochenanzeiger, wir hoffen, es hat euch allen gefallen. Habt einen schönen Sonntag, denkt immer daran, Essen hält Leib und Seele zusammen und für das ältere Semester unserer Leser hier, so wie mich, hätte ich da auch noch einen herrlichen Spruch vom kürzlich verstorbenen Alfred Biolek: „Essen ist die Erotik des Alters.“ 

Paßt alle gut auf euch auf, bleibt oder werdet gesund, und kommt gut wieder in die neue Woche, die erste Woche im August, nicht zu fassen, wie die Zeit derzeit wieder rennt! 

Alles Liebe und Gute für euch, das wünscht euch euer Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven, 

Otto und Luzia  

Habts fein!  

 

 

 

52 Gedanken zu “Grafschafter Wochenanzeiger – Amalchen, die Stubenfliege und andere Küchengeheimnisse

  1. Ach Monika,
    da hast du uns ja sehr gut bekocht!
    Was die Stubenfliege betrifft, so hätte sie bei mir nicht so viel Glück gehabt, sondern wäre erbarmungslos dem Fliegendatscher zum Opfer gefallen!
    Und was Ratatouille betrifft – also da bin ich vor vielen Jahren, als meine Kinder noch klein waren, mit einer Freundin zum Gemüsepflücken gegangen und habe danach, mit viel Schnippelei, ein Ratatouille für meine bessere französische Hälfte unf für uns gekocht, Ich konnte es gar nicht erwarten, bis es Zeit zum Abendessen war, um es zu servieren – und dann kam der Kommentar: „Uhhh, Ratatouille, das hat es bei uns daheim immer am Monatsende gegeben, wenn meine Mutter kein Haushaltsgeld mehr gehabt hat“! Ich habe es seit dem nicht mehr gekocht!
    Viele liebe Grüsse und hab einen wunderschönen Sonntag!
    Christa

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    • Das freut mich aber sehr, liebe Christa, daß ich beim kochen hier deinen Geschmack getroffen habe!
      Ach, Amalchen war irgendwie niedlich, und ich kann meistens im wörtlichen Sinne „keiner Fliege was zuleide tun“, zu Mimis Zeiten schwebten die Brummer allerdings auch hier in akuter Lebensgefahr, vor allem am Wohnzimmerfenster, da war meine kleine schwarze Maus ein geduldiger und zielgenauer Jäger, lach!
      Och, nee, das konntest du ja nun nicht ahnen bei deiner freudigen und liebevollen Vorbereitung für ein Ratatouille für deine bessere französische Hälfte, da dachtest du, du machst ihm eine Riesenfreude mit einem Gericht aus seiner Heimat und dann das! Ich kann mir deine Enttäuschung so richtig gut vorstellen, und kann auch gut verstehen, daß du es seitdem nie wieder gekocht hast. Kann man mal sehen, man kann sich sogar an solchen doch eigentlich sehr leckeren Gerichten „leid essen“, wenn sie zu oft und regelmäßig auf den Tisch kommen, schade!
      Dankeschön, wünsche ich dir auch, einen wunderschönen Sonntag, du hast ja noch bissel was davon, hier ist gleich schon wieder Sonntagabend. Starte auch gut wieder in die neue Woche, liebe Grüße nach Kanada
      Monika.

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  2. Meine liebe Monika,

    ich hab mir jetzt gern wieder die Sonntagsaugabe des „Grafschafters“ zu Gemüte geführt.Ja,er geht heute geheimnisvolle und verschlungene Wege,aber das machts spannend und ist das „Salz in der Suppe“,um beim Thema mitzuhalten. ;) War nun sehr gespannt auf die Dinge,die sich auftun werden,und besonders auf Amalchen,nicht der Puck.
    Fein ist all das Wissenswerte und wirklich drollig alles mit ihr.Eine Fliege des 21. Jahrhunderts interessiert sich eben für all das IT-Zeugs.Schön,dass du so nah ran konntets.Wer so eine anhängliche Fliege hat,wer braucht da noch ein Haustier!? :) Amalchen wird draußen all ihre Erlebnisse im Eulennest erzählt haben.Vielleicht kommt sie mal wieder.

    Ui,das ist nun so „ungefrühstückt“ ein verfängliches Thema,deine super leckeren Menüs alle,aber ganz sehr fein! Und fein,wie du die Gewürztütchen aus dem Adventskalender verwendest.
    Die Zwiebelsuppe mit dem Focaccia duftet bis zu mir.Das Focaccia kannte ich bisher nicht,aber es sieht sehr lecker aus.Ich könnte hier nur nix auf meine Plattenheizkörper stellen,die noch dazu den Sommer über kalt bleiben,also man stellt uns keine Wärme zur Verfügung.
    Das Ratatouille würde mir auch ganz sehr gut schmecken,schon mal der unverarbeitete Gemüsekorb macht Appetit.Paprika ess ich eh roh gern.Ist schon was anderes als mein „Rumforteintopf“.Ich schriebs ja schon mal,da kommt alles rein,was RUMliegt und FORT muss. ;)
    Bei dem lecker Möhreneintopf hätte ich mich auch gern mit an deinen Tisch gesetzt! Das ist wirklich eine beachtliche Knoblauchknolle,die haut bestimmt rein. :) Und mit dem exotischen Gewürz „Harissa“ noch wars ganz sicher eine kulinarische Kostbarkeit und Köstlichkeit und kein profaner Möhreneintopf.
    Herzlichen Dank für alle Zubereitungsbeschreibungen.Kann ich mir gut vorstellen,dass dir da das Bärenteam nicht von der Seite gewichen ist und mit aufgekrempelten Ärmeln und mit Küchenschürze tatkräftig mit half,vorallem beim essen.Das wird ein zufriedenes Gebrumm gegeben haben!
    Es hat mir alles ganz sehr gut gefallen,auch der Spruch von Biolek noch.Wo er Recht hat,hat er Recht! ;) Dankeschön für alles!

    Ich wünsche euch nun auch einen schönen und gemütlichen Sonntag und einen guten Start in den letzten Sommermonat schon wieder! Hier beginnt er sehr dunkel.

    Liebste Grüße an dich und das Bärenteam und Mimilein im Herzen von Brigitte.

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    • Meine liebe Brigitte,
      heute mal eine kulinarische Ausgabe von unserem Grafschafter, lach, hatten wir ja lange nicht mehr.
      Ich hab auch herzlich über Amalchen gelacht, punktgenau auf die „Aktuelle Stunde“, ja, lach, die Fliegen von heute nutzen eben auch bereits die neue Technik!
      Tja, ungefrühstückt sollte man unsere heutige Sonntagsausgabe vielleicht noch nicht lesen, das Risiko von Blutzuckerentgleisungen beim lesen unserer kulinarischen Ausgaben hatten wir hier ja schon mit dramatischen Folgen!
      Zwiebelsuppe mach ich mal gerne so auch für zwischendurch, die Zutaten sind meist im Haus und dann geht das schnell und ist trotzdem sehr lecker, und das mit dem Focaccia fiel mir ein, weil ich mir mal vor längerer Zeit fertige mitgebracht hatte, die auch sehr lecker waren nach dem aufbacken, aber so frisch gebacken, das ist dann doch unvergleichlich!
      Hefeteig geht auch vorzüglich über der Wärmeableitung eines Kühlschranks, lach!
      Ich liebe Ratatouille, ich mag ohnehin so gerne Gemüse, und da ist vor allem so viel von dem Gemüse drin, daß ich besonders mag, wie Zucchini und Auberginen, beide kann man auch ganz wunderbar einlegen bzw. einkochen, da hab ich auch irgendwo noch ein echt italienisches Rezept für Antipasti!
      Der Möhreneintopf mit dem neuen Gewürz war wirklich eine Offenbarung, das duftete schon so herrlich exotisch und genauso schmeckte es dann auch, zumal Möhren solche Gewürze ja ohnehin gut vertragen.
      Ja, lach, hier war richtig was los in meiner Küche, die Bären waren mit Feuereifer am Werk, denk ich immer so oft an Familienessen aus Björns Kindertagen, original nach Reinhard Mey „eine Handvoll Kinder in der kleinen Küche, lachen und krakeel’n und Schwager Roberts Sprüche…..“ aus seinem Lied „Bei Ilse und Willi auf’m Land“!
      Ich liebe den Spruch von Biolek!
      Hier zeigt der August auch noch nix von Sommer, wird dann wohl auch der letzte Sommermonat einen eher verregneten Verlauf nehmen, aber vielleicht hat er ja doch noch die eine oder andere schöne Überraschung im Gepäck, der neue Monat.
      Einen schönen Sonntagabend wünschen wir dir, liebste Grüße
      Monika und das Bärenteam.

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  3. Liebe Monika,
    ach ja das Amalchen! Du bist sogar zu Stubenfliegen gut und gibst ihr die Freiheit wieder. Wer könnte nicht ein Lied davon singen. Bei mir wäre sie vermutlich auch der Fliegenklatsche zum Opfer gefallen.
    So,nun kochst Du also wieder. Ratatouille mag ich auch sehr gerne und mit den Kräutern der Provence ein Hochgenuss. Tolles Rezept von dem Focaccia. Da hat bestimmt in der ganze Wohnung köstlich geduftet.Kein Wunder, dass Du die Bärchen nicht mehr aus der Küche bekommen hast. Otto war Dir sicher beim Einkaufen eine große Hilfe .Die Knoblauchknolle hat wirklich eine beachtliche Größe.
    Auch der Möhrneintopf hört sich sehr lecker an. Könnte ich direkt auch mal wieder kochen und mit Harissa bekommt es eine exotische Note.Nur gestampft mag ich es nicht so gern.Ich möchte lieber sehen was ich esse,auch ist mein Gebiss noch in Ordnung. Hihi.
    Ich wünsche Dir mit dem Bärenteam einen wunderschönen Sonntag. Wir haben hier glücklicherweise weder zuviel Regen und noch Hitze. Dieses Jahr sind wir in Berlin ziemlich gut dran mit dem Wetter. Heute ist es trübe aber trocken, ein Wetter zum Ausruhen oder Laufen, mal sehen!
    Liebe Grüße sendet Dir Ursel, ein besonderer Gruß geht an die Bärchen.

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    • Liebe Ursel,
      in unseren Redaktionsräumen gibt es seit dem Heimgang von Mimi eigentlich nur noch ein Insekt, das grundsätzlich in akuter Lebensgefahr schwebt, und das sind Mücken, lach! Alles andere wird liebevoll wieder nach draußen expediert! Mimi wußte sich da früher aber schon die eine oder andere „Leckerei“ einzuverleiben! Vorausgesetzt, ich war nicht schneller als sie, hihihihi!
      Hier hat es geduftet wie in einer Pizzeria und einem französischen Bistro gleichzeitig, ich hatte schon erwartet, daß binnen kurzem meine Nachbarn hier klopfen oder bimmeln, aber ich glaub, da sind derzeit einige auf Ferienreise. War also alles für mich und das Bärenteam, wir mußten nicht teilen, umso lieber tun wir es natürlich hier mit euch.
      Ja, siehst du, Otto hat gerade ganz breit gegrinst und gemeint, so, Frau Chefredakteurin, haste mal wieder vergessen zu erwähnen, wie herrlich euer Handelsreisender hier wieder eingekauft hat für eure Leckereien, aber mein ehemaliges Frauchen, die denkt da dran! Ok, Otto, excuse me, sorry, natürlich hätten wir das alles nicht ohne deine tatkräftige und vor allem immer noch vorbildlich coronakonforme Einkaufshilfe hinbekommen! Kriegst ein Küßchen von uns allen auf deine Lakritznase! 🧸😘 Danke, liebe Ursel, daß du uns erinnert hast! 😉😊
      Mach mal, den Möhreneintopf, ich denke mal, bei dir in Berlin kriegt man sicher auch das Gewürz Harissa „en gros“, ich will bei einigen der Gewürze aus dem Adventskalender mal bei den Kindern in Köln gucken, da gibt es ja auch so feine Läden, da werde ich sicher fündig! Hier ist das meist bissel schwierig und in die großen Einkaufscenter mag ich derzeit noch nicht gehen. Ich stampf den Möhreneintopf auch nicht gänzlich zu Brei, lach, ich mag es auch gerne stückig, aber so verbindet sich das halt so lecker.
      Da hast du recht, geht hier eigentlich auch noch so, nicht zuviel Regen und auch keine Hitze, aber trotzdem ist das für mich kein Sommer, und vor allem die Extreme auch wieder, einige Gegenden so trocken, das es brennt, andere saufen ab! Da bin ich gespannt, was du aus dem heutigen Wetter gemacht hast, hier ist es ähnlich.
      Die Bärchen brummen gerade hochzufrieden und glücklich über deine besonderen Grüße an sie liebe Grüße an dich zurück, ich schließ mich an und wünsch dir noch einen schönen Sonntagabend und einen guten Start in die neue Woche wieder, liebe Grüße
      Monika und das Bärenteam.

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  4. Guten Morgen liebe Monika,
    und dankeschön für die vielen Fragezeichen – ja, die hatte ich anfangs auch in den Augen :) – und die leckeren Rezepte mit so leckeren Zubereitungsfotos. Das werde ich nachkochen. Ein wunderbares Essen! Schade, dass es kein Foto zum fertigen Ratatouille und toll gewürzten Möhren-Kartoffel-Brät gibt. Das hätte ich auch gern gesehen. Mir läuft schon das Wasser im Munde zusammen.
    Und das Amalchen – sooo anhänglich. So schön, dass Du sie lebend fängst und wieder raussetzt. Das haben wir gemeinsam. Mein Mann und ich setzen auch Insekten an die frische Luft und töten sie nach Möglichkeit nicht.
    Danke für den schönen Beitrag zum gemütlichen Sonntagmorgen. Ich habs genossen. Hab einen schönen Tag und einen guten Start in die neue Woche.
    Liebe Grüsse von Jutta und Steve

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    • Guten Abend, liebe Jutta,
      hihihihi, da haben wir uns alle so drauf gefreut, auf die Fragezeichen in euren Augen, die hatten wir lange nicht mehr!
      Hach, das freut mich aber sehr, daß du meine Rezepte lecker findest und sie nachkochen möchtest, und jaaaa, lach, da sprichst du jetzt das Manko an, das ich erst bemerkt habe, als ich die gemachten Bilder hochgeladen hab, kein Bild vom fertigen Gericht dabei, menno, das hab ich doch wirklich glatt vergessen, und da war leider schon alles verputzt und es gab keine Möglichkeit des „Nachschlags“ mehr! Sobald ich das noch mal koche, und da ich es sowohl gerne koche als auch esse wird das nicht zu lange dauern, liefere ich dir die Bilder exklusiv nach, versprochen! 😉😊😂
      Amalchen war so niedlich anhänglich hier, und sie sah so hübsch aus beim fotografieren am Bildschirm, da konnte ich ihr erst recht nichts zuleide tun. Bei Mimi früher ging das schon mal nicht so glimpflich aus mit den fliegenden Mitbewohnern hier, aber auch da war ich manchmal schneller, da haben wir nun wirklich was gemeinsam, wenn ihr sie auch wieder lebend nach draußen befördert, schööön!
      Freut mich, daß es ein schöner Beitrag zum gemütlichen Sonntagmorgen war, so sollte das ja auch, wir wünschen nun noch einen schönen Sonntagabend und einen guten Start in die neue Woche wieder, mit einem ganz lieben Streichler für Steve und lieben Brumm- und -grüßen
      Monika und das Bärenteam.

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        • Ja, lach, so ähnlich ist das hier wohl auch gelaufen, ich bin hungrig über das Essen hergefallen und hab die Fotos vergessen!
          Das Bärenteam und ich, wir freuen uns sehr über die genüßlichen Dankeschnurrer von Steve und seine Katzenküßchen, da schicken wir doch schnell nochmal einen lieben Streichler zu ihm rüber und für dich ganz liebe Grüße, liebe Jutta,
          Monika und das Bärenteam.

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  5. Liebes Team vom Grafschafter , was für ein toller Beitrag. Beim Lesen ist mir förmlich das Wasser im Mund zusammen gelaufen und der Duft eurer Köstlichkeiten hat meine Nase aufs Beste verwöhnt. Wenn wir mit dem Womo unterwegs sind, ist das Kochen bei uns nicht so anspruchsvolle, als wenn wir zuhause wären . Häufig gibt es eine schnelle Küche oder Gerichte vom Grill . Wir sind eigentlich sehr gerne unterwegs, freuen uns dann aber auch wieder auf Zuhause . Dann wird auch wieder anspruchsvoller gekocht und man kann für längere Zeit auf einfache Nudelgerichte verzichten.
    Fliegen !! Zum Teil gehören sie zu meiner neuen Leidenschaft bei der Fotografie, als Macrofotografie zeigen sie recht interessante Details.
    Es sind aber auch Nervensäge, die mir schon oft den Schlaf geraubt haben . Als wenn es nichte anderes in unserem Schlafzimmer geben würde als meine Nase , die sie sich als Landeplatz ausgesucht haben. Schlaftrunken wird sie mit einem Handwisch verjagt, für maxial 20 Sekunden, dann erfolgt ein erneuter Landeanflug auf meine Nase . Diese Attacken wiederholen sich zig mal, bis ich mir genervt mit den Worten “ scheiß Fliege“ die Decke über die Nase ziehe. Haha wenn ihr nun glaubt damit sei die schlaflose Nacht gerettet, so irrt ihr euch . Ich höre sie förmlich wie sie einen neuen Angriff planen . Tower an Fliege 10436 der Landeplatz Nase steht zur Zeit nicht zu Verfügung, daher gehe bitte auf Kurs 7°Nord Ost 45° Landeplatz Ohr. Schon wieder wird mein Schlaf gestört . Sie kreis um mein Ohr als wenn sie eine Landebahn sucht . Ich höre ihr ssssssssyst, dann setzt sie zur Landung an , booooh sie kreist um meine Ohrmuschel, als wenn sie einen passenden Hanger suchen würde. Wieder erfolgt der Wich mit der Hand und wieder ist 20 Sekunden Ruhe . Fragt sich nur wie lange ? Ich mag Fliegen nur als Macroaufnahme.
    Es wünscht euch einen schönen Sonntag Werner der Vogelknipser.

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    • Lieber Werner,
      hach, wie schön, da hat die Absicht unseres Beitrags ja geklappt wie am Schnürchen, wenn auch du nun schreibst, dir ist das Wasser im Mund zusammengelaufen. Und sogar der Duft hat dich via Internet erreicht, wie klasse ist das denn, ja, lach, was die Fantasie beim gucken so alles kann!
      Nee, das kann ich nur bestätigen, wenn man mit dem WoMo unterwegs ist, fällt das Essen nicht so kulinarisch erlesen aus wie zu Hause, klar! Kann ich gut nachvollziehen, so schön es unterwegs ist, und man kann ja auch mal irgendwo essen gehen, so schön ist dann aber auch wieder zu Hause richtig fein kochen, da hab ich mich auch immer drauf gefreut früher.
      So ähnlich hatte ich mir das für dich bei dem Thema „Fliegen“ gedacht, sie sind schon sehr faszinierend, wenn man sie bei Macro-Fotografie so genau betrachten kann, aber da geb ich dir natürlich auch recht, sie können auch sehr lästig und nervig werden, deine herrlich-anschauliche Schilderung eines solchen Nerv-Frontal-Angriffs durch ein Fliegentier spricht da ja Bände, so oder so ähnlich hat das bestimmt schon jeder von uns erlebt, ich hab mich hier gebrezelt über die Ansagen vom Fliegen-Tower, oh, Werner, you made my day 😂🤣😂, herrlich!!! Ok, da kann ich wirklich nachvollziehen, daß du Fliegen nur als Macro-Aufnahme magst.
      Wünschen wir dir auch , lieber Werner, einen schönen Sonntagabend noch und einen guten Start in die neue Woche wieder, liebe Grüße
      Monika und das Bärenteam.

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  6. Fliegen können ja sehr anhänglich sein, nicht nur am Monitor, auch am Fenster, aber da klatsche ich nicht mit der Fliegenklatsche, da ich dann das Fenster wieder putzen müsste :-D
    Möhreneintopf mit Knoblauch kenne ich gar nicht und in die Zwiebelsuppe kommt bei mir immer geröstetes Brot, darauf dann Käse und kurz überbacken.
    So hat jeder einen anderen Geschmack.
    Einen schönen Sonntag und Augustbeginn wünsche ich dir.
    LG Mathilda ♥ ♥

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  7. Lägga 😋
    Gut, dass ich gerade ein ausgiebiges SonntagsSpätstück hatte, sonst hätte ich losgelegt mit dem Nachbacken und kochen.
    Fliegen mag ich nicht, auch wenn sie richtig hübsch sind.
    Ich versuche sie rauszubugsieren.
    Eigentlich gibt es auch nicht mehr so viele Fliegen.
    Ich erinnere mich gerade an die klebrigen Fliegendinger, die in keinem Haushalt fehlten.
    Das war ein feiner Beitrag wieder 🤗
    Die Bees wünschen dir einen schönen Sonntag.
    👣🐾🐾

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    • Ja, nicht wahr, ich hab mich echt auf den Eintrag gefreut!
      Da war es bestimmt gut, daß du schon gespätstückt hattest, sonst wäre es wohl ein Back- und Kochsonntag geworden, aber was nicht ist, bzw. war, kann ja noch werden im Laufe der Woche, hihihihi!
      Das mögen bei Fliegen ist so ein bissel grenzwertig immer, lach, aber so lange es keine Invasion wird, wird das meistens per Fangglas erledigt hier, außer natürlich zu Mimis Lebzeiten, da hatte ich auf ihr Schicksal nun auch nicht immer den nötigen Einfluß! 😂 Und du hast recht, es gibt auch nicht mehr so viele Fliegen. Die klebrigen Fliegenfallen gibt es heute noch, da hab ich mich als Kind schon immer vor gegruselt, ich konnte das nicht sehen, die waren ja noch lange lebendig daran.😠
      Freut mich sehr, daß unser Beitrag gefallen hat, 🤗 ich wünsche den lieben Bees einen schönen Sonntagabend noch und einen guten Start in die neue Woche morgen wieder, nun ist der August schon da, die Zeit rennt wie blöde! Liebe Grüße
      Monika.

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        • Hättest du doch ruhig trotzdem können, von lecker Essen kann man doch nie genug kriegen, lach!
          Und das ist ein leckeres Essen, danke fürs Bild, das sieht so köstlich aus, Gulasch mit Pfifferlingen, ich glaub, ich hab meinen Menüplan fürs nächste Wochenende! 😋😊
          Hat bestimmt herrlich geschmeckt, und auch hier spielt die Fantasie mit, denn wenn ich das Bild sehe, hab ich echt den Duft in der Nase! 👍😊
          Liebe Grüße zurück,
          Monika.

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          • Ich koche ja wirklich gerne, aber Gulasch und Rouladen nicht so oft, denn das ist ja sehr aufwändig.
            Hab zwei Stunden gestern gebraucht.
            Erst das Fleisch in drei Etappen angebraten, damit es kein Wasser zieht.
            Dann die Pfifferlinge,
            dann die Zwiebeln.
            Dann alles zusammengemengt und wegen des Geschmacks noch eingeweichte Pfifferlinge
            zugefügt und mit dem Einweichwasser der getrockneten Pfifferlinge abgelöscht.
            Hat natürlich mordsmäßig gut geschmeckt, aber zwei Stunden am Herd sind mir zu lange *lach*
            Siehste, noch die Fotos von den einzelnen Arbeitsgängen dazu und der Beitrag steht jetzt hier
            bei dir in den Kommentaren, hihihi

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            • Ich koch auch so gerne, und ich steh sogar echt gern am Herd, aber zwei Stunden sind schon eine Zeit! Dafür ist es dann aber auch sooooo lecker! Rouladen hab ich übrigens auch schon lange nicht mehr gemacht, wäre auch mal wieder eine Option. Obwohl sich solche Gerichte natürlich immer besonders für viele Esser lohnen, wenn man dann ohnehin schon so lange am Herd zu tun hat. Aber ich mach das auch gerne für mich alleine!
              Das mit dem in Etappen anbraten, damit es kein Wasser zieht, kenn ich auch. Und frische Pfifferlinge sind was besonders feines, unser Chefkoch aus meiner damaligen Bauernhofarbeitsstelle konnte Pilze sammeln, weil er sich damit auskannte, richtig gut, ich bin der lebende Beweis! 😂
              Prima Idee mit den eingeweichten Pfifferlingen noch zusätzlich!
              Glaub ich dir aufs Wort, daß das mordsmäßig lecker war, und ich würd die Steherei am Herd echt in Kauf nehmen für so lecker essen. Aber mit so einem Aufwand nun auch wahrlich nicht an jedem Wochenende, lach!
              Ja, guck, nun hast du deinen Beitrag halt so gut wie hier gepostet, noch die Fotos von den Arbeitsschritten und alles ist paletti, und passen tut es auch, herrlich! 👍😊😂 Machen wir zukünftig Arbeitsteilung! 😉😊❤
              Liebe Grüße
              Monika.

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              • Okay, dann noch Rouladen.
                Die gab es letzten Sonntag ;-)

                Ich wünsche dir jetzt einen schönen Abend und mache den PC aus.
                Wir waren heute im Regen spazieren, alle Klamotten hängen im Bad.
                Heizung ist an. Buddylein wurde trocken gerubbelt, geföhnt und warm eingepackt *lach*
                Jetzt haben wir fertig und legen die Beine hoch.
                Viele liebe Grüße von uns Bees

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                • Ooooooh, lecker, genauso mag ich sie am liebsten, mit dunkler Soße, Kartöffelkes und Rotkohl! 😋👍
                  Danke fürs appetitmachende Bild, gut, daß ich schon gegessen habe, ich hatte nämlich lecker dicke Bohnen mit Mettwürstchen und Bratkartoffeln! 😋
                  Ach, herrje, Regenspaziergang, obwohl, kann auch sehr schön sein, hier hat es am Spätnachmittag auch wieder Bindfäden geregnet. Ja, bei den „Sommertemperaturen“ muß man zum trocknen tatsächlich die Heizung aktivieren, Buddylein hat es dann ja immer fein bequem, schön trocken rubbeln lassen, föhnen und dann warm eingepackt den Abend mit seinem geliebten Rudel genießen! Beneidenswerter Hund! 😊
                  Dann legt mal schön die Beine hoch und genießt den Abend, dankeschön, mach ich jetzt auch gleich, habts fein, und liebe Grüße
                  Monika.

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  8. Ach ja, Herr Ringelnatz, er hatte immer sehr lustige Einfälle. Und der „Grafschafter“ hat gleich für seinen heutigen Eintrag mit Herrn Ringelnatz ein passendes Gedicht zur Hand.
    Über Eure, bzw. Deine, Stubenfliege, liebe Monika, musste ich richtig schmunzeln, fiel mir doch dabei mein Haustier von vor vielen Jahren wieder ein. Während meines Studiums hatte ich auch einmal eine Fliege als Untermieterin. Sie saß jeden Morgen und Abend beim Essen mit mir am Tisch. Ich habe ihr immer einige Zuckerkrümel auf ein Tellerchen gestreut, die sie begeistert zu sich genommen hat. Meine Fliege hieß damals aber nur Fliege 😉 Als ich dann über Weihnachten nach Hause zu meinen Eltern gefahren bin, habe ich der zurückgelassenen Fliege noch ein wenig Zucker hingestreut. Aber sie hat die Zeit dennoch nicht überdauert. Ob sie an Einsamkeit gestorben ist, an Zuckermangel oder einfach nur, weil das Fliegenleben nicht so lang ist, weiß ich nicht zu sagen. Jedenfalls war sie nach den Ferien nicht mehr aufzufinden. Ich war ein bisschen traurig, hatte ich mich doch schon so an diese Mitbewohnerin gewöhnt.
    Bei mir werden Fliegen übrigens auch lebend gefangen und wieder vor die Tür gesetzt. Es sei denn, eine unserer Katzen ist schneller. Dann hat die Fliege allerdings schlechte Karten.
    Oh, und dann gibt es heute auch wieder Leckeres zu essen. Focaccia gibt es hier bei uns auch ab und zu zu essen – etwas sehr Leckeres, wie ich finde. Sie mit Kräutern der Provence zuzubereiten, ist sicher auch was Feines. Unsere wird immer mit Rosmarin und grobem Salz bestreut.
    Beim Ratatouille lief mir gerade auch wieder das Wasser im Munde zusammen. Könnte ich demnächst auch mal wieder machen.
    Na, und der Möhrentopf sieht auch ausgesprochen lecker aus. Mit dem exotischen Gewürz hat er sicher eine ganz besondere Geschmacksnote.
    Na, hier konnte man heute aber wirklich schwelgen. Ich hab‘ jetzt bestimmt schon vom reinen Lesen und Anschauen der Bilder zugenommen 😉
    Danke für den schönen und noch dazu leckeren Eintrag und liebe Grüße von der Silberdistel und ihrem pelzigen Trio, das gerade wieder mehr ein Quartett ist, denn wir haben wieder einen pelzigen Feriengast

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    • Ich liebe ihn, den Herrn Ringelnatz, seine Einfälle sind immer herrlich, es gab mehrere Gedichte zum Thema Fliegen, aber er hat mich mal wieder am meisten angesprochen und ich freu mich, daß du es auch passend und fein findest!
      Ach, liebe Silberdistel, ist das süß, ich hab hier gerade leuchtende Augen bei der Geschichte von deiner Fliege als Untermieterin in deinen Studientagen! Ich hatte nämlich wirklich auch echt Freude an meinem Stubenfliegentier hier. Wie lieb von dir, daß du sie mit hast frühstücken lassen, ich hatte hier auch so ein Tellerchen stehen! 😊 Ich denke mal, deine Fliege hatte wohl einfach nur ihr Lebensalter erreicht, ich kann aber so gut nachvollziehen, daß du bissel traurig warst, daß deine Mitbewohnerin nicht mehr da war, mir ging es genauso, nachdem ich Amalchen wieder in die Freiheit entlassen habe! Danke für die süße kleine Geschichte von deiner damaligen Mitbewohnerin!
      So mach ich das auch immer, alles wird wieder lebendig entlassen, nur zu Mimis Lebzeiten, da war ich oft genug nicht schnell genug, dann hatten die Fliegen wirklich schlechte Karten.
      Fein, daß du unser Essen auch lecker findest, ich kenne Focaccia eigentlich auch mit Rosmarin und grobem Salz, da beides nicht vorhanden war, bin ich mal auf die Kräuter der Provence umgestiegen und muß sagen, auch sehr lecker!
      Mach mal, das Ratatouille, ich liebe es auch, so viel leckeres Gemüse, und davon so viel mein Lieblingsgemüse, lach, das alles in einem Topf, echt klasse!
      Ich hatten den Möhreneintopf schon länger geplant, dann gab es feine Bundmöhren und ich hab zugeschlagen, und da fielen mir dann meine gesammelten Gewürze ein und ich hab sie mal durchgesichtet und fand Harissa als sehr passend zu den Möhren, ich hatte recht, das duftet und schmeckt einfach herrlich exotisch!
      Oh, ja, in der Gefahr schwebe ich auch immer, ich krieg schon beim gucken von Essen Pfunde drauf, lach, aber ohne Übermaß ist es mir wurscht, da halte ich mich dann an den Spruch von Biolek! 🤣
      Hach, wie fein, euer Trio ist derzeit wieder ein Quartett, ich hoffe, Willi hat sich fein wieder eingelebt! Und genießt sein Feriendomizil und die vorzügliche Versorgung durch dich! 😊❤
      Dann schicken wir mal wieder liebe Brummgrüße und Streichler an die derzeitige Viererbande, wünschen euch allen einen schönen Sonntagabend noch und einen guten Start in die neue Woche wieder, liebe Grüße
      Monika und das Bärenteam.

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  9. Liebe Monika,

    ja, wirkliche Tierfreunde können auch mit einer Fliege Freundschaft schließen, so wie Silberdistel es ebenfalls schildert.
    Bei mir ist es zurzeit eine Kreuzspinne namens Julchen, die schon seit Wochen in der Waschküche am Fenster (innen!) ihr Netz hat, wo ich sie als winzig kleines Wesen entdeckt habe.
    Mittlerweile hat sie mit Beinen einen Durchmesser von ca 3 cm.
    Manchmal sah ich sie mit einer eingesponnenen fetten Fliege.
    Da aber nun kein Futter mehr für meinen leider verschwundenen Django im Keller steht, werden auch keine dicke Fliegen mehr angelockt, deshalb wird sich Julchen wohl ein anderen Platz suchen müssen. Außerdem muss das Fenster mal geputzt werden. Über ihre Aussetzung denke ich noch nach….

    Deine leckeren Gerichte werden hier von Kochexperten freudig aufgenommen, dazu gehöre ich nun eher nicht und erfreue mich einfach an den „nahrhaften“ Fotos.

    Liebe Grüße zum Wochenanfang!
    Britta-Gudrun

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    • Liebe Britta-Gudrun,
      genauso ist das, deshalb wollte ich unbedingt Amalchen hier verewigen. Ich fand die Geschichte von der Silberdistel auch so fein!
      Hach, wie schön, und du hast derzeit auch so ein Haustier, Julchen ist ein richtig prima Name für eine Kreuzspinne, sie hat ihr Domizil also in deiner Waschküche, und das finde ich ja besonders schön, daß du sie ganz winzig entdeckt hast und sie sich mittlerweile zu einem stattlichen Exemplar von ca. 3 cm entwickelt hat, da scheint sie gut Futter bekommen zu haben, wenn du auch fette Fliegen im Netz entdeckt hast. Ich denke mal, wenn Julchen merkt, daß keine dicken Fliegen mehr wie im Schlaraffenland ein- und ausfliegen, weil leider kein Futter für Django mehr im Keller stehen wird, wird sie sich bestimmt einen neuen Platz suchen und sich vielleicht freiwillig „auswildern“. Oder du guckst, wie du sie beim nötigen Fensterputzen nach draußen expidierst.
      Ja, lach, alle kochfreudigen hier haben sich bestimmt über die Rezepte gefreut, fein, daß du dich einfach an den nahrhaften Bildern gefreut hast, wenn du näher ran wohnen würdest, würde ich dich gerne mit bekochen! 😉😊
      Einen schönen Wochenanfang und eine gute neue Woche gewunschen, liebe Grüße
      Monika.

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  10. Liebe Monika,

    oh das ist aber lobenswert, dass Du Julchen am Leben gelassen hast, ich gebe zu, bei mir wäre sie entweder a) rausgescheucht worden (da hätte sie noch Glück gehabt), b) mit dem Küchentuch erledigt, oder c) Tsuki hätte sie erwischt. ;) Mir fiel da gleich musikalisch „Die Fliege Arthur“ von Salvatore Adamo ein, die alle lieben wollte, die aber von niemandem geliebt wurde, und ein tragisches Ende an einem klebrigen Fliegenfänger fand.. ;)

    Die vielen tollen Essensfotos sehen ganz schön lecker aus!! :) Foccacia hab ich bis jetzt nur einmal probiert zu backen und es ist leider zu hart geworden. Da muss ich mich irgendwann noch mal dran versuchen. :)

    Liebe Grüße
    Christina

    PS: Ich versuch mal ein Foto einzufügen von meinem letzten Experiment, einem Rote Beete Brot! :)

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    • Liebe Christina,
      dankeschön für das Lob, hier kommt fast alles lebendig wieder nach draußen, was so kreucht und fleucht, abgesehen von Mücken! Und zu Lebzeiten von Mimi hätte mein Amalchen hier auch keine große Chance gehabt, lebendig das Weite zu suchen, sie war auch so eine geduldige und meist erfolgreiche Jägerin dabei.
      Ach, wie lange hab ich das Lied nicht mehr gehört, „Die Fliege Arthur“ von Adamo, jetzt läuft es gerade hier im Hintergrund, ich hab es mir mal wieder rausgesucht. Ein trauriges Lied! Deshalb kommen hier auch alle Fliegen wieder raus! 😉😊
      Fein, daß dir meine Essensfotos gefallen, und das jeweilige Essen war auch echt lecker, hihihihi! Beim backen von Focaccia mußt du sehr genau auf Backtemperatur und Zeit achten, bissel drüber, und du hast Zwieback, lach, das ist mir nämlich auch schon passiert. Versuche es nochmal!
      Schade, Foto hat wohl leider nicht geklappt, da freu ich mich dann schon mal vor auf deinen nächsten „Home“-Blogeintrag, hört sich sehr lecker an, Rote Beete Brot!
      Ich wünsche dir eine schöne neue Woche, liebe Grüße
      Monika.

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    • Hach, da freu ich mich jetzt aber sehr, über das feine Bild von Aleut und Gregor, wie schön, die beiden mal wieder zu sehen, ich freu mich so für dich, daß du sie besuchen konntest. Zwei Prachtburschen sind sie geworden, genau die Sorte Eisbärmänner, die ich so mag!
      Danke, Jens, für das wunderschöne Bild von den beiden Jungs, habt weiter eine herrliche Zeit und liebe Grüße
      Monika.

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    • Dankeschön, lieber Eisbär Gregor, für deine lieben Grüße, und dir, lieber Jens, für die Übermittlung derselben! Ist das ein herrliches Bild, Gregor in seiner ganzen Pracht, ich liebe stehende Eisbären! Gregor ist aber auch ein Sahneschnittchen, da würden sich die Eisbärdamen garantiert alle Tatzen nach lecken! ❄🐻😍❄🐻
      Ich wünsche dir eine gute Nacht, liebe Grüße
      Monika.

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    • Auch dir, lieber Eisbär Aleut, ein liebes Dankeschön für deine lieben Grüße, und auch wieder an Jens für die Übermittlung samt diesem wundervollen Bild von noch so einem herrlichen Prachtexemplar von Eisbärmann, ich gerate hier richtig ins schwärmen! Ach, Aleut, auch bei dir kriegen die Eisbärdamen ❄🐻😍 und würden dich sicherlich mit Wonne verwöhnen, so herrlich entspannt, wie du da liegst, und deine Tatzen!!! 😍
      Danke, lieber Jens, für das wonnige Foto, da hast du wieder richtig knuffige Bilder raus gesucht, freu ich mich immer so drüber!
      Nochmals eine gute Nacht gewunschen, lieben Grüße
      Monika.

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