Grafschafter Wochenanzeiger – Stille…..Hoffnung 🙏🌈

Hoffnung

So ist, was kühn das Herz gewollt, zerschellt,
der Hoffnung Grün umhüllt mit Trauerflören,
es glimmen unter jener Trümmerwelt
nur Wünsche noch, die nicht der Welt gehören,
nicht jener Macht, die grausam sich gefällt
in ewigem Vernichten und Zerstören.
ruh aus, empörtes Herz, in dem Gedanken,
daß Hoffnungszweige sich ins Jenseits ranken.

(E. Marlitt, Pseudonym für Friederieke Henriette Christiane Eugenie John, 1825 – 1887, deutsche Schriftstellerin)

Ans Ziel

Gestern ein Rieseln in weichem Eise.
heute ein Bach auf der Frühlingsreise.
Gestern ein Kind mit Schleif und Band,
heute Jungfrau im Festgewand.
Wohin? Wer weiß?
Und wem der Preis?
Frage die Biene, wohin sie fliegt.
Frage die Hoffnung wo Eden liegt.

(Johann Georg Fischer , 1816 – 1897, deutscher Lyriker und Dramatiker)

Letzte Hoffnung

An Verwelken und Verblühen
hab‘ ich längst mein Herz gewöhnt;
mit des Lebens Leid und Mühen
hab‘ ich längst mich ausgesöhnt.

Doch mein armes Herz auf Erden
dennoch manche Hoffnung trägt –
möge sie erfüllet werden,
weil es sie für andre hegt!

(August Heinrich Hoffmann von Fallersleben, 1798 – 1874, deutscher Schriftsteller)

Ihr lieben Leser alle von unserem Grafschafter Wochenanzeiger, in unseren Redaktionsräumen brennt eine Kerze für die Toten und die Überlebenden der Flutkatastrophe in NRW, in Rheinland-Pfalz, in Belgien und den Niederlanden. Unfaßbar, was in der Nacht vom Mittwoch und den folgenden Tagen in so unmittelbarer Nähe geschehen ist, das Fernsehen Bilder zeigte, deren verheerende Ausmaße man bisher nur von ganz weit weg, aus anderen Kontinenten kannte. Wo den Menschen das sicher geglaubte Zuhause buchstäblich weggerissen wurde, Autobahnen in den Fluten versanken, auf denen man selbst schon gefahren ist. Und man fassungslos sich wie auf einer Insel wähnt, um die die Flut tobt, während man selbst glimpflich davon kommt, wo man so erleichtert und glücklich erfährt, daß auch den Kindern in Köln nichts weiter passiert ist als ein vollgelaufener Keller. Und man nur noch Tränen und Trauer hat für die, denen dieses Glück nicht beschieden war. 

Die größte Katastrophe in einer Katastrophe ist, geliebte Menschen zu verlieren. 

Für alles andere gibt es die Hoffnung. 

Und die Hilfe! Hilfe von tatkräftigen Menschen, die jetzt mit anpacken, spenden, Notwendiges in die betroffenen Gebiete bringen, da sind mit Herz und Hand. Wenn man wirklich kaum etwas tun kann, hilft vielleicht auch ein Gebet und wirklich mitfühlende Gedanken. 

Wir halten so oft und leichtfertig Tiere für „Geschöpfe zweiter Ordnung“, angesichts der Tatsache, daß es in den betroffenen Gebieten zu Plünderungen und „Katastrophentourismus“ gekommen ist, wage ich das wieder einmal mehr als zu bezweifeln, wie tief muß man sinken, wie sehr müßte man sich für so ein Verhalten in Grund und Boden schämen, aber selbst dazu sind solche Spezies wahrscheinlich nicht in der Lage, das tun dann die anderen für sie. Ich schäme mich für solche „Menschen“!

Laßt uns doch bitte alle wieder zu einer menschlichen Gemeinschaft werden statt zu einer Herde blökender, egoistischer Einzelschafe (die Schafe mögen mir den Vergleich verzeihen, denn sie zeichnen sich durch diese Eigenschaften wahrlich nicht aus!), die Corona-Pandemie hat uns schon heftig mit der Nase drauf gestoßen, wo es hängt und hapert, wir haben die Chance vertan, viele Chancen werden wir nicht mehr bekommen, um endlich zu begreifen, daß wir alle nur diesen einen Planeten, nur dieses eine Leben im Miteinander haben. Die Natur braucht uns nicht, aber wir brauchen zum überleben das gleiche Ziel wie die Natur: Schützen und bewahren der Vielfalt und der Einzigartigkeit aller Geschöpfe und Pflanzen dieser Erde. So ist das mit der Hoffnung: Sie stirbt zuletzt! 

Ich hoffe gemeinsam mit meinem Redaktionsteam auf den Regenbogen nach der Flut

als Zeichen des Neubeginns. 

Wir wünschen allen von der Flutkatastrophe betroffenen Menschen Trost und Kraft in ihrer Trauer, Kraft und Mut zum Neuanfang und alles erdenklich Gute. 

Euch allen, unseren Lesern vom Grafschafter Wochenanzeiger, wünschen wir einen guten Sonntag mit Gedanken voller Dankbarkeit für unser unversehrtes Leben. 

Bleibt Mensch, das wünscht euer Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia. 

 

53 Gedanken zu “Grafschafter Wochenanzeiger – Stille…..Hoffnung 🙏🌈

  1. Meine liebe Monika,

    hab herzlichen Dank für deinen Eintrag zur aktuellen Lage.Es sind Schäden jenseits der Vorstellungskraft. Es fällt einem schwer,für diese Tragödie historischen Ausmaßes,die richtigen Worte zu finden,du hast es feinfühlig geschafft.Ich versuche nun,noch paar persönliche Worte anzuschließen.
    Ja,man fühlt sich richtig bissel unwohl,dass es einem selbst so gut geht,mit welchem Verdienst.Und ich bin natürlich auch erleichtert,dass es dich,deine Kinder und meine Verwandtschaft in NRW nicht oder kaum betroffen hat-möge es so bleiben!
    Ich bin sehr traurig über die vielen Toten und spreche allen Betroffenen mein aufrichtiges Mitgefühl aus!
    Helfen kann ich hier auch nur durch meine Gebete und den lieben Gott dran erinnern,dass er einst nach der Sintflut den Regenbogen in die Wolken setzte,dass sich sowas nicht wiederholt.Aber der Starrsinn und die Raffgier der Menschen,sie machen die Erde kaputt.Als nächstes dann wohl den Mars,aber das erleben wir zum Glück nicht mehr mit…
    So sehr wie ich mich auch über die Spendenbereitschaft und die Hilfsbereitschaft „freue“,so entsetzt und erbost bin ich über die Plünderer und Gaffer,möge sie der Blitz treffen und die Hände abfaulen! Entschuldigung,aber das musste raus. Die Tiere haben in meiner Welt schon längst mindestens gleichgezogen mit der Spezies Mensch-Tendenz steigend.
    Ich wünsche nun von Herzen den Menschen in den zerstörten Gebieten viel Mut,Kraft und Zuversicht für den Wiederaufbau ihrer Heimat! Unsere Gedanken sind bei euch!

    Euch wünsche ich nun auch einen guten und dankbaren Sonntag,Mimilein immer mit eingeschlossen!

    Liebste Grüße schickt euch Brigitte.

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    • Meine liebe Brigitte,
      die Bilder machen sprach- und fassungslos. Und neben der eigenen Dankbarkeit, so glimpflich davon gekommen zu sein, kann ich dein Gefühl des Unwohlseins über den eigenen Status sehr gut verstehen. Ein Anstoß, nicht müde zu werden und alles dazu beizutragen, daß solche Katastrophen nicht zukünftig zur Norm werden.
      Helfen ist jetzt erst einmal das wichtigste, Lehren daraus zu ziehen wäre das beste, aber da bin ich leider eher skeptisch, der Regenbogen der Sintflut wird wohl nicht mehr gegen Gier und Egozentrik standhalten können, kaum ist er verblaßt, machen die Menschen da weiter, wo sie vorher aufgehört haben. Da sind dann letztlich weitaus größere „Aufräumarbeiten“ in den menschlichen Köpfen nötig als die reale Mammutaufgabe dieser Arbeiten in den betroffenen Gebieten.
      Alleine die Tatsache der Plünderer und Gaffer oder letztlich auch derer, die diese Katastrophe zum Wahlkampf instrumentalisieren, egal, welcher Couleur, beweist wes Geistes Kind der Mensch ist oder sein will! Die einzige Hoffnung, die da bleibt, ist immer noch und immer wieder die, daß es sich nicht um die Mehrheit der Spezies Mensch handelt.
      Danke für deine lieben Wünsche und Gedanken, wir wünschen dir noch einen guten Sonntagabend, liebste Grüße
      Monika.

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    • Liebe Brigitte, Du hattest an mein „Bücherstaubtürchen“ geklopft und um Einlass gebeten. Du hast nun Zutritt. Ich hoffe, es klappt beim nächsten Pochen. Ich weiß leider nicht, ob der Klopfende nach dem Freischalten jeweils eine Nachricht darüber erhält, dass er nun als Leser zugelassen ist. Daher auf diesem Wege jetzt noch einmal eine Info an Dich.
      Einen lieben Gruß von der Silberdistel, die sich sehr auf Dich freut

      Liebe Monika, ich hoffe, Du siehst meine Information an Brigitte, für die ich diesen etwas ungewöhnlichen Weg gewählt habe, nicht als Missbrauch Deines Blögchens bzw. der Kommentarfunktionen Deines Blögchens an. Falls ja, bitte ich vielmals um Entschuldigung 🤗
      Einen ganz lieben Gruß auch an Dich von der Silberdistel und den Dich umschnurrenden Pelznasen 🤗😻😽😸

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      • Liebe Silberdistel,
        aber nein, das sehe ich doch keineswegs als Mißbrauch meines Blögchens an, wenn ihr euch hier untereinander informiert oder austauscht, dafür ist das Blögchen doch da, ich freu mich da immer sehr drüber, wenn auch untereinander kommuniziert wird, das ist doch das Salz in der Bloggersuppe, lach, daß es eine „Community“, also im wahrsten Sinne des Wortes eine Gemeinschaft ist!
        Hach, da freu ich mich jetzt auch sehr drüber, über die mich umschnurrenden Pelznasen, da geht doch gleich wieder ein lieber Streichler zu ihnen mit auf die Reise und ganz liebe Grüße für dich,
        Monika. 🤗❤🐈🐈🐈❤😊🌻

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      • Liebe Silberdistel,

        dankeschön für deine Info,die ich erst jetzt sehe.ich weiß nur nicht genau,ob du vielleicht die andere Brigitte aus Bremen meintest? Da ich mich nicht an eine Anmeldung bei dir in letzter Zeit erinnern kann,aber vielleicht weiß ichs auch nur nicht mehr,ist alles bissel viel im Moment.Ich habs grade mal probiert und kann aber auch rein bei dir und guck gern mit.

        Dankeschön für deinen lieben Zeilen und liebe Grüße zurück,auch an deine Miezen von Brigitte.

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        • Liebe Brigitte, nein, ganz sicher meine ich nicht die andere Brigitte aus Bremen. Sie liest schon länger bei mir. In Deinem Falle habe ich von WordPresse folgende Mitteilung bekommen: „Hallo,
          Der WordPress.com-Benutzer ‚brigitteplauen‘ hat Zugriff angefordert, sich deine private Website auf https://buecherstaub.com/ ansehen zu dürfen.“ Ich denke, da ist kein Irrtum möglich. Die Mitteilung habe ich jetzt am Montag erhalten, und da wir uns hier aus Monikas Blögchen kennen, hatte ich auch gleich nichts dagegen, mein Türchen für Dich zu öffnen. Aber das jetzt für Dich offene Türchen ist natürlich keine Verpflichtung, bei mir vorbei zu schauen und evtl. auch zu kommentieren. Wenn Du magst, dann kommst Du und wenn Du nicht magst, dann ist das für mich auch okay. Ich lasse den Zugang auf jeden Fall für Dich offen.
          Nochmals liebe Grüße an Dich von der Silberdistel

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  2. Hallo ihr lieben Leute der Redaktion und liebe Leser , ich kann nicht sagen wie betroffen mich diese Situation macht. Ich habe auf meinem eigenen Blog schon über diese Situatipn geschrieben. Ich möchte mich hier nicht wiederhole, was ich von dem widerlichen Verhalten des verantwortlichen Ministerpräsidenten halte. Meiner Meinung nach brauchen die Leute Hilfe und zwar jetzt und sofort und nicht erst dann, wenn sich die Verantwortlichen Politiken bei einer Tasse Kaffee beraten haben. Diese Leute sollten sich mal an die Hochflut in Hamburg erinnern. Hier hat ein Politiken gehandelt ,ohne groß darüber nachzudenken ob er vielleich die Oppusition zu fragen hat, was richtig und falsch ist.
    Die Situation bei der Ansprache des Bundespräsidenten, setzt dem ganzen noch die Krone auf . Während Leute nach einer Unterkunft suchen oder wie ich es auf einem andern Netzwerk gelesen habe, sogar nach ihren Kinder, macht mich diese Verhalten des Herrn L. nur noch sprachlos und das heißt schon was.
    Dich finde es super, dort kümmert sich eine separate Gruppe um Tiere , die verzweifelt nach ihrem Zuhause suchen das es nicht mehr gibt.
    Liebe Monika und liebe Leser, ich wünsch trotz dieser bedauerlichen Situation, die mittlerweile unser ganzes Land überschattet eine schönen Sonntag.
    Liebe Grüße der Werner.

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    • Lieber Werner,
      ich schrieb es gerade schon bei Brigitte/Plauen, wie mies ich es finde, eine derartige Katastrophe für sich zum Wahlkampfthema zu instrumentalisieren, da ist es mir erst einmal herzlich wurscht, aus welcher politischen Ecke dieser Wind weht. Was jetzt vorrangig ist vor allem anderen, das ist, wie du es auch schreibst, die unmittelbare, tätige und sofortige Hilfe für die betroffenen Menschen. Wenn ein Haus brennt, löscht man zuerst, diskutieren und überlegen, warum es wohl gebrannt hat, ist angesichts einer solchen Katastrophe zweitrangig! Aber selbstverständlich nicht unwichtig!
      Was unseren Ministerpräsidenten anbelangt, ach, Werner, da kommt mir immer der Spruch meiner Oma in den Sinn, „ein jeder blamiert sich so gut wie er kann“, daß Herr Laschet das kann, hat er mal wieder deutlich bewiesen. Politiker eines Kalibers wie Helmut Schmidt wirst du heute wohl vergeblich suchen. Ich muß dann immer trotz allem ein bissel breit grinsen, sorry, die Empörung aller ist so groß, aber sollen wir raten, wer denn dann im September wieder gewählt wird?
      Das wünsche ich dir und deinen Lieben auch, einen guten Sonntagabend noch und einen ebensolchen Start in die neue Woche, liebe Grüße
      Monika.

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        • Ach, Werner, das freut mich jetzt aber auch außerordentlich!!! Das ist eine stolze Summe, da kann man wirklich nur einen herzlichen Dank an den Spender/die Spenderin sagen und Gottes Segen für die gute Tat!
          Danke für die Info, liebe Grüße
          Monika.

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          • Ich war erst etwas skeptisch als ich dieses Angebot erhalten habe . Dann habe ich eine Telefonnummer bekommen und ein langes Gespräch geführt . Ich habe dann die Kontaktdaten der Hochwasserhilfe weitergegeben, gehen 17Uhr hat sich Gerlinde bei mir gemeldet . Der Spender hat mit ihr Kontakt aufgenommen und die Kontodaten bekommen . Ich denke das ganze hörte sich sehr seriös an , sodass die Spende auch auf das Konto fließt .
            Ich freue mich riesig darüber und hoffe nun das man eine sinnvolle Verwendung finden wird.

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            • Wäre ich wohl auch erst gewesen, heutzutage ist man ja vor nix sicher. Aber das scheint doch offensichtlich ganz super geklappt zu haben, und auch für mich hört sich das seriös an, ich drück ganz fest die Daumen!!!
              Das Geld wird sicher eine sinnvolle Verwendung finden, das sind ja nun wahrlich keine Peanuts, da kann man bestimmt was sehr gutes mit machen! 👍 Ich teile deine riesige Freude!!! ❤🌻

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  3. Liebe Monika,

    DANKE Dir, dass Du Dir die Mühe machtest, den Empfindungen und Gedanken angesichts der Flutkatastrophe Worte zu verleihen. Ich kann zum Verhalten und zu den Äußerungen des Herrn L. nur sagen: „Wir sind nicht in d’r Bütt im Karneval oder im Käfig beim Orden wieder den tierischen Ernst! Komm‘ endlich runter von Deiner Beschwichtigungs-, Verschleierungs- und Grinsepolitik und lass‘ endlich Taten sehen“ Immerhin soll Herr L. Bundeskanzler der BRD werden ?!?. Hallo, das wird eine Gaudi: während die Welt untergeht, plaudern wir lustig im Hintergrund …

    Nee im Ernst: wer heute noch verkündet, solche Katastrophen in ihrem verheerenden Ausmaß seien nicht der Klimaveränderung geschuldet, sollte seine lauteren politischen Absichten dringend überdenken. Aber ein Volk, dass angesichts des Leids und der Verzweiflung anderer nichts im Kopf hat, als sich an deren Elend zu bereichern oder zu vergnügen, hat wohl nichts Besseres als Herrn L. verdient.

    Aus dem (noch) unbetroffenen NI schicken wir dankbare Grüße in die Redaktion des Grafschafter WA (wie immer aktuell, informativ und angemessen kritisch),

    Kristina und die Katzenfräulein (die sich freuen, dass ihr Zuhause immer noch besteht …)

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    • Liebe Kristina,
      es war mir ein Bedürfnis, zumal, wenn man anders kaum tätig werden kann.
      Tja, was läßt sich zu unserem Ministerpräsidenten noch sagen, außer „quod erat demonstrandum“ was seine Befähigung zum Bundeskanzler anbelangt, aber auch das passierte ja nicht zum ersten Mal, was die ganze Angelegenheit natürlich nicht weniger verwerflich macht. Ich erwarte von diesem Politclown nichts, kann ich eigentlich auch nicht enttäuscht werden. Nichtsdestotrotz weiß ich heute im Prinzip schon, wie die Wahl im September ausgehen wird, und somit hast du schon nicht unrecht mit deiner Schlußfolgerung, daß wir wohl nichts besseres verdient haben. Und der Tanz ums goldene Kalb geht ungehindert weiter, da muß man sehr aufpassen, daß man nicht selbst flügellahm wird und die Segel streicht angesichts von soviel überzeugender Verblödung! Nicht einmal das Ausmaß einer solchen Tragödie reicht, um bei den Menschen doch endlich mal den Teil des Gehirns einzuschalten, der für Empathie und Mitleidensfähigkeit zuständig ist, um zu begreifen, was das wichtigste im Leben ist. Die betroffenen Menschen haben es nur allzu schmerzlichst erfahren müssen!
      Danke für eure lieben Grüße, so wie euch geht es uns auch, wir sind zutiefst dankbar, und nehmen das nun wieder als Motivationsschub zum weitermachen, einmal muß nun auch hier „mein“ Reinhard Mey vertreten sein, seine Worte aus dem Lied „All‘ meine Wege“
      „Ich habe oft mit Windmühlenflügeln gefochten,
      wohl wissend, daß dabei der Gegner Sieger bleibt…“😥🌻
      Mit einem lieben Streichler an die beiden Katzenfräulein Rani und Fleckchen schicken wir euch ganz liebe Grüße
      Monika und das Redaktionsteam.

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  4. Deinen Wünschen schließe ich mich sehr gerne an.

    Wünsche mir aber auch, dass endlich etwas getan wird um Mensch und Tier zu schützen.
    Ich möchte gar nicht wissen, wie viele unschuldige Haus-und Wildtiere ihr Leben verloren haben.
    Warum zum Beispiel werden die begradigten Bachläufe nicht überall renaturiert.
    Unsere Umweltschutzverbände fordern das schob lange und es ist auch eine EU Richtlinie.
    Usw usf.
    Ein Schelm, der Böses dabei denkt.

    Liebe Grüße Brigitte

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    • Danke, liebe Brigitte! ❤
      Wie sehr ich bei deinem Wunsch nach endlich tätig werden um Mensch und Tier zu schützen dabei bin, muß ich wohl nicht groß ausführen. Und auch nicht, wie oft ich in den letzten Tagen an die Haus- und Wildtiere in der betroffenen Region gedacht habe, ich brauch mich nur an meine Mimi erinnern und wenn dann so etwas passiert, und weiter kommt man dann kaum mit dem denken….!
      Die Liste, was nun alles dringend getan werden müßte, und zwar sofort, die ist doch lang und wird immer länger, unter anderem eben auch und sehr dringlich die von dir angesprochene Renaturierung der begradigten Bachläufe, die sonst immer wieder zu reißenden Fluten werden. Du glaubst nicht, Brigitte, wie oft ich diesen Satz in der letzten Zeit schon gedacht habe, „ein Schelm, der Böses dabei denkt“ und in Gedanken ergänzt habe mit „ich bin ein Schelm, ich denke Böses!!!“
      Einen guten Sonntagabend wünsch ich dir und schick liebe Grüße
      Monika.

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  5. Liebe Monika,
    danke für Deine bewegenden Wort Deines Eintrags.Man ist nur noch geschockt und entsetzt was um uns herum passiert. Ich glaube die Natur wehrt sich gegen alles was die Menschen ihr angetan haben.
    Wir können uns glücklich schätzen ,davon nicht betroffen und gesund zu sein .Gut ,dass es Deinen Kindern und Dir gut geht.
    Mir fehlen auch für vieles die Worte.
    Danke Dir!
    Liebe Grüße Ursel

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    • Liebe Ursel,
      da geb ich dir so recht, man ist wirklich einfach nur geschockt und entsetzt, und fassungslos! Und es reißt nicht ab, nun kommt auch noch Bayern und Sachsen dazu, die Natur ist uns leid, ich kann sie sehr gut verstehen!
      Das können wir, uns glücklich schätzen, davon gekommen zu sein, ich bin so dankbar dafür, daß auch meinen Kindern nichts geschehen ist.
      Ich hoffe, die nächste Woche läßt uns alle mal wieder durchatmen zum Kraft tanken, ganz, ganz besonders wünsche ich das natürlich den betroffenen Menschen, man kann sich das gar nicht ausmalen!
      Einen guten Abend und eben hoffentlich auch eine gute neue Woche wünsche ich dir, liebe Grüße
      Monika.

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  6. Eigentlich fehlen einem die Worte, wenn man sieht und hört, was in den betroffenen Gebieten los ist. Man kann es kaum fassen, wie zerstörerisch Wassermassen sein können. Wir haben hier vor einigen Jahren ja auch Hochwasser erlebt, aber das war dagegen ja gar nichts. Mit der jetzigen Katastrophe in den betroffenen Gegenden im Hintergrund frage ich mich, warum wir damals überhaupt gejammert haben und Angst um unser Hab und Gut hatten. Sicher, hier stand das Wasser z.T. auch in den Häusern, lief über die total überforderte Kanalisation in die Straßen, aber es gab eben nur Sachschäden, die z.T. später von den Versicherungen abgedeckt werden konnten. Auch wieder hatten hinterher viel Arbeit. Aber es ist wenigstens kein Mensch zu Tode gekommen. Wir waren höchstens ziemlich gestresst. Doch was ist das gegen das, was die Naturgewalten jetzt dort in den überfluteten Gebieten angerichtet haben? Nichts eigentlich, gar nichts.
    Sicher ist jeder froh, der dort unten einen lieben Menschen weiß, wenn nicht Verwandte, Bekannte oder Freunde von der Katastrophe betroffen sind. Dennoch kommen einem die Tränen, wenn man sieht, dass die Menschen dort vor einem Nichts stehen, dass sie froh sind, mit dem Leben davongekommen zu sein. So viel Leid macht mich echt fassungslos. Aber selbst mit Spenden ist dieses Leid ja nicht aus der Welt zu schaffen.
    Du hast, liebe Monika, wie schon so oft in einem Deiner Beiträge, die richtigen Worte gefunden. Ich hoffe auch auf den Regenbogen nach der Flut als Zeichen des Neubeginns für die vielen betroffenen Menschen, wie Du es so schön geschrieben hast. Sie werden ganz sicher viel Mut, Kraft und Trost brauchen, um einen Neuanfang überhaupt bewältigen zu können, um den Verlust lieber Menschen verkraften zu können. Ist es nicht schlimm, all dem im Grunde genommen nur ohnmächtig zuschauen zu können?
    Trotz allen Bedrücktseins schickt Dir, liebe Monika, die Silberdistel mit ihrem Pelztrio, das auch um die Tiere trauert, die diese Tragödie nicht überlebt haben, einen lieben Gruß

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    • Da hast du so recht, liebe Silberdistel, da fehlen einem wirklich die Worte, das ganze Ausmaß der Katastrophe wird mit jedem Tag schlimmer und sichtbarer, die Bilder sind so unfaßbar und unvorstellbar. Wasser und Feuer sind so verheerend, wenn sie wüten. Hochwasser hab ich hier an der Ruhr oder in Köln am Rhein auch schon erlebt, aber niemals in der Zeit meines Lebens in diesem Ausmaß. Und ihr habt natürlich auch eure Erfahrungen damit, vollgelaufene Keller haben sogar wir hier schon gehabt nach heftigen Regenfällen, und ich frag mich genau wie du, warum wir damals so gejammert haben, es war viel Arbeit, ja, und es gab materielle Verluste, aber was ist das alles gegen ein Menschenleben! Gerade dieser Teil der Katastrophe, daß so viele Menschenleben zu beklagen sind, erschüttert mich am meisten, alles kann man ersetzen, aber nicht ein Menschenleben.
      Ich war so froh über den glimpflichen Ausgang bei den Kindern, und ich war in Gedanken so sehr bei den Menschen, die liebe Menschen verloren oder vermißt haben. Da ist man wirklich so dankbar für das eigene Los. Und am Leid dieses Verlustes helfen natürlich auch keine Spenden.
      Danke, daß du schreibst, ich hab die richtigen Worte gefunden, der Eintrag war mir wirklich ein Bedürfnis.
      Finde ich immer das schlimmste an solchen Ereignissen, daß man dem ganzen ohnmächtig zuschauen muß, ich hoffe für alle Betroffenen wirklich auf den Regenbogen am Ende der Flut und wünsche ihnen so viel Kraft und Mut, wieder neu beginnen zu können. Wenn es denn dann überhaupt möglich ist.
      Und auch da bin ich ganz bei deinem Pelztrio, ich trauere auch um die Tiere, die diese Tragödie nicht überlebt haben, und schick einen lieben Streichler für deine drei, paßt auf euch auf, ganz liebe Grüße
      Monika.

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  7. Liebe Monika,
    du hast uns allen mit deinem Beitrag aus der Seele gesprochen, sowohl was das Entsetzen und Mitgefühl zu dieser Katastrophe anbelangt als auch die Wut über die Gaffer und Schurken, die sich an dem Elend anderer noch ergötzen oder gar bereichern.
    Ich denke wer kann, soll einfach Geld spenden. Wie oft wird bei Naturkatastrophen in anderen Ländern zu Spenden aufgerufen. Wer hätte gedacht, dass diese jetzt im eigenen Land notwendig sein würden? Ich hoffe, das diese Spenden und damit meine auch an die richtige Stelle kommt. Im Ausland hat man da ja manchmal nicht so ein gutes Gefühl wegen der Korruptionen gerade in armen Ländern….

    Ich kann im Momnt nicht mehr schreiben, weil ich Django so vermisse. Er war das letzte Mal vor etwas über drei Wochen im Haus und wurde seitdem nicht mehr gesehen. Ich muss mich nach vergeblichem Warten jetzt daran gewöhnen, dass mein streundender Kumpel nicht mehr wieder kommt, weil ihm, wo und was auch immer, etwas zugestoßen ist…..

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    • Ach, liebe Britta-Gudrun,
      ich beginne hier jetzt mal mit dem letzten Teil deines Kommentars, ich bin ganz erschüttert über Django, daß du ihn schon seit drei Wochen vermißt, das ist so traurig, da kullern die Tränen, Mimis ältester Kumpel hat sich nun auch auf leisen Samtpfoten davon und aus deinem Leben geschlichen, und du hast deinen lieben, streunenden Kumpel verloren, ich denke leider, leider auch, nach der langen Zeit ist da wohl wirklich was passiert. Du hast auch sicher nichts aus der Nachbarschaft gehört, daß ihn noch einer gesehen hat, oder ob er sich vielleicht doch ein anders Plätzchen gesucht hat? Aber das hättest du sicher erfahren! Es tut mir so leid, laß dich ganz lieb in den Arm nehmen! Und ich glaub, egal, was ihm passiert ist oder ob er sich in seinem Alter auch einfach nur zurückgezogen hat irgendwo zum gehen, Mimi war bei ihm und hat ihren Kumpel sicher geleitet über die Regenbogenbrücke! Vielleicht hörst du ja doch mal irgendwas darüber, Gewißheit über sein Schicksal wäre, ich kann da aber nur von mir sprechen, besser als das ungewisse jetzt? Ich denke ganz fest an dich!
      Danke, daß du meinen Eintrag hier für angemessen und gut hältst, ich mußte mir das auch von der Seele schreiben, so nah hab ich eine solche Katastrophe noch nie erlebt, das ist alles immer noch so erschütternd und unvorstellbar! Hätte ich auch nie gedacht, daß wir hier im eigenen Land tatsächlich auch mal um Spenden nach einer solchen Katastrophe aufrufen müßten, bisher kennt man das immer nur von ganz weit weg. Ich denke schon, daß unsere Spenden hier die richtigen Stellen erreichen wird, da hab ich doch ein gutes Gefühl! Geht mir aber bei manchen Auslandsspenden ähnlich wie dir mit dem unguten Gefühl.
      Laß dich nochmal ganz lieb drücken, ganz liebe und herzliche Grüße
      Monika.

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    • Liebe Britta-Gudrun,
      gib bitte die Hoffnung mit Django nicht auf.Bei meinem Pflegesohn in der Wohnanlage kommt auch seit vielen Jahren eine Katze ,Mizi genannt. Mein Pflegesohn kümmert sich mit einer Nachbarin um Mizi und sie bringen ihr täglich Futter und Wasser. Mizi war auch im Winter wochenlang verschwunden und wurde von niemandem mehr gesehen. Eines schönen Tages kam sie wieder, zwar verängstigt, aber jetzt kommt sie wieder regelmäßig und lässt sich von Alexander auch streicheln was früher überhaupt nicht möglich gewesen wäre.
      Mizi ist auch eine Streunerkatze und bestimmt auch schon sehr alt.Leider muss man da immer mit dem Schlimmsten rechnen. Alexander war such sehr traurig ,daß Mizi nicht mehr kam. Zur Zeit ist aber da die Welt in Ordnung.
      Liebe Grüße sendet Dir Ursel

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  8. Liebe Monika,
    liebe Brigitte,
    liebe Ursel,

    vielen Dank für eure lieben und tröstenden Worte zu meinem verschwundenen Kater Django.
    Django kam als Streunerkatze vor fast genau elf Jahren zu mir, mager, struppig und sehr ängstlich, sodass er sich wochenlang nur ganz scheu im Garten hat füttern lassen, bis ich ihn später zum Winter wenigstens in den Keller locken konnte, wo er einen warmen Schlafplatz bekam. Dann dauerte es fast ein Jahr, bis er sich überhaupt getraut hatte, in die Wohnung zu kommen und das anfangs auch nur, weil er dem Duft nach frisch gebratenem Hähnchengeruch nicht wiederstehen konnte, das ich als Lockmittel eingesetzt hatte.
    Ursel, deine hffnungsvollen Worte sind gut gemeint, aber Django war schätzungsweise um die 20 Jahre alt und es ist unnwahrscheinlich, dass er mit dem schlechtenn Apettit seit dem Frühjahr noch irgendwo anders gefüttert wurde. Ich denke eher, dass er verletzt oder angefahren wurde und nicht mehr heimkommen konnte und sich irgendwo verkrochen und gestorben ist. Ich habe ihn in meinem Wohnbereich lange gerufen und Nachbarn gefragt, die ihn kannten, aber auch schon lange nicht mehr gesehen hatten….

    Danke an euch und liebe Grüße
    Britta-Gudrun

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    • Liebe Britta-Gudrun,
      es tut auch mir sehr leid, dass Django nun schon so lange fort ist. Aber bei dem Alter wirst Du wohl recht haben, dass ihm etwas passiert ist, sodass er nicht mehr heimkommen konnte oder er sich einfach nur zurückgezogen hat, um irgendwo den letzten Atemzug zu machen.
      Wir haben vor vielen Jahren auch einen Streuner als Hausgenossen gehabt, der eines Tages nicht mehr wiederkam. Er war allerdings erst gut fünf Jahre. Ich habe noch lange gehofft, das er eines Tages wieder auftaucht. Leider kam er nicht. Ich denke, ihm war damals sicher ein Unglück zugestoßen. Ich würde allerdings heute noch gern wissen wollen, was ihm damals geschehen ist, warum er nicht zu uns zurückkam.
      Einen lieben mitfühlenden Gruß schickt Dir die Silberdistel

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      • Liebe Silberdistel,
        ich kann dir das so nachfühlen, daß du heute noch gerne wüßtest, was deinem kleinen Streuner damals passiert ist, die Ungewißheit dabei finde ich eben auch so schlimm! Es mag ja auch sein, daß euer Kleiner doch ein neues Zuhause gefunden hatte dazumalen, dann wäre man ja doch auch einfach froh!
        Bei Django hab ich irgendwie das Gefühl, er hat sich bei seinem Alter einen Rückzugsort zum gehen ausgesucht, daß er das nun nicht zuhause bei Britta-Gudrun getan hat, ist sicherlich seiner Katerseele zuzuschreiben, die zeitlebens das draußen gesucht hat.
        Danke für deinen lieben Kommentar und ganz liebe Grüße
        Monika.

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        • Liebe Monika,
          solche Ungewissheit ist auch recht belastend. Man wartet und hofft und hofft und letztendlich doch vergeblich. Wenn man weiß, was passiert ist, dann kann man irgendwie abschließen, das Geschehene akzeptieren, auch wenn es schmerzvoll ist.
          Ich kann allerdings nicht glauben, dass unser Kater damals ein neues Zuhause gefunden hat. Er hing trotz seiner Freiheitsliebe sehr an uns. Andere Menschen hat er nicht an sich herangelassen. Ich denke, dass ihm doch etwas zugestoßen ist und er einfach nicht mehr zu uns zurückkommen konnte.
          Ganz liebe Grüße auch zu Dir von der Silberdistel

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          • Ja, liebe Silberdistel, gerade Ungewißheit finde ich auch so schwer zu verkraften. da wäre es wirklich besser, wenn man wüßte, was passiert ist, dann kann man doch besser damit abschließen, da bin ich deiner Meinung.
            Da ist es wohl mit eurem Kater genauso gewesen wie bei Django mit Britta-Gudrun. Er hing ja doch auch trotz aller Freiheitsliebe an seinem Frauchen und seinem Zuhause.
            Ganz liebe Grüße
            Monika.

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      • Liebe Silberdistel,

        auch dir vielen Dank für deine tröstenden Worte.
        Du hast Recht, die Ungewissheit quält einen sehr und der Gedanke, dass er irgendwo verletzt und hilflos alleine
        sterben musste, wie du auch bei deinemStreuner im Ungewissen geblieben bist.
        Dennoch sage ich mir immer: „Das ist eben der Preis der Freiheit“, den Freigängerkatzen und wir als ihre Halter in Kauf nehmen müssen.
        Und Katzen, die es gut haben, laufen nicht so einfach weg. Nur vernachlässigte Katzen suchen sich ein neues Zuhause und Django war ein Gourmet (obwohl er als Streuner anfangs alles aß, was sich nicht wehrte), aber später wurde er sehr wählerisch und das hat er bei anderen weder gesucht noch gefunden, da bin ichmir ganz sicher.
        Danke nochmals und liebe Grüße!
        Britta-Gudrun

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        • Liebe Britta-Gudrun,
          da kann ich Dir allerdings nur zustimmen, auf diesen Preis der Freiheit muss man immer gefasst sein, wenn man seinen Katzen Freigang gewährt. Dort draußen lauern vielerlei Gefahren, die eben unter Umständen dem pelzigen Freund auch das Leben kosten können. Aber ich selbst habe immer das Gefühl gehabt bei all unseren Katzen, dass sie mit Freigang glücklicher und ausgeglichener sind. Und wenn ich meinen Katzen diesen Freigang zugestehe, dann muss ich halt auch damit leben können, dass so ein Freigang unter Umständen auch unglücklich enden kann.
          Unser Streuner-Kater hing auch sehr an uns. Er hat andere Menschen nicht an sich herangelassen. Bei uns hat er sich sicher gefühlt. Darum glaube ich nicht, dass er sich damals einfach ein anderes Zuhause gesucht haben könnte. Trotz seiner Freiheitsliebe war sein Zuhause bei uns. Mit Django scheint es ja ähnlich gewesen zu sein, wie ich Deinen Zeilen entnehme.
          Nochmals liebe Grüße an Dich von der Silberdistel

          Gefällt 1 Person

    • Ja, liebe Britta-Gudrun, ich denke auch, daß es so ist! Und wenn, dann hat Mimi ihn auf jeden Fall lieb und freudig willkommen geheißen da oben, ihren treuen Kumpel und Verehrer, und natürlich werden wir ihm auch hier im Blögchen und im Grafschafter eine liebevolle Gedenkseite einrichten, das hat er sich so verdient, dein lieber Gefährte in so vielen Jahren und von Anbeginn unseres Blögchens hier mit dabei in Freud und Leid und bei vielen Abenteuern mit Mimi und später mit der herrlichen Katzen- und Hundencommunity, die Mimi in heaven mit ihrer tierischen Freundesliste hier ins Leben gerufen hatte!
      Laß dich ganz lieb drücken, ganz liebe und herzliche Grüße
      Monika mit Mimi in heaven.

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      • Liebe Monika,
        du hast einige Bilder von Django von unserer damaligen Fanmeile zur Fußball-WM, aber ich würde dir noch gerne eine kleine Auswahl schicken. Es dauert noch ein bisschen, weil die Fotos auf verschiedenen Sticks noch unsortiert sind.
        Nächtliche Grüße
        Britta-Gudrun

        Gefällt 1 Person

        • Liebe Britta-Gudrun,
          ja, von unseren damaligen Fanmeilen zur Fußball-WM hab ich noch Bilder von Django, ich würde mich sehr freuen, wenn du mir noch eine Auswahl schicken könntest, ich warte gerne darauf! Ich möchte ihn doch hier im Blögchen noch würdig verabschieden, das bin ich ihm nach all den vielen Jahren zusammen hier schuldig und so möchte es auch Mimi in heaven für ihren ältesten Kumpel aus den Anfangstagen unseres Blögchens haben.
          Ich drück dich ganz lieb, liebe nächtliche Grüße zurück zu dir,
          Monika.

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    • Liebe Britta-Gudrun,

      ganz traurig lese ich erst jetzt von Deiner Sorge um Django, die ich aus tiefstem Herzen mitfühlen kann. Jedes Mal, wenn Rani oder das Fleckchen draußen und für eine gewisse Zeit nicht aufgetaucht sind, fasst mich die Angst an, dass ihnen etwas zugestoßen sein könnte. So kann ich Dich in Deinem Kummer nur allzu gut verstehen.
      Ich wünsche Dir von Herzen, dass Du die verstörenden Gedanken um Djangos Schicksal überwinden kannst. Es wäre jedenfalls besser, Du wüßtest genau, was ihm widerfahren ist, wenn es denn nun so sein soll.
      Ach ja, es tut schon sehr weh, wenn den Katzerle „die Stunde schlägt“, und unsere Trauer ist groß.

      Auch wir, Rani, das Fleckchen und ich denken fest an Dich und Deinen Django, dem wir Ruhe und Frieden wünschen. Liebe Grüße,
      Kristina

      Gefällt 3 Personen

      • Liebe Kristina,

        mit deiner Rani und Fleckchen gab es bei Mimi manch lustige Party und Django war neben seiner Prinzessin Mimi natürlich auch anderen holden Weiblichkeiten sehr zugetan.
        Bei Freigängern hat man immer Angst, wenn sie mal über die Zeit weg bleiben, das habe ich mit Django auch oft erlebt.

        Ich habe dieses Mal vielleicht zu lange gewartet, weil ich dachte, er kommt ja nachts an sein Futter und im Sommmer schlief er oftmals nicht im Haus. Bis ich mehrfach festgestellt habe, dass sich zwei andere Katzen wohl öfters an seinemFutter bedient hatten das für ihn sowohl im Keller, wo das Fenster für ihn auch im kalten Winter immer offenstand, als auch in der Wohnung hier oben seine Näpfe gefüllt waren….

        Danke dir für deine tröstenden Worte mit lieben Grüßen!
        Britta-Gudrun

        Gefällt 4 Personen

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