Grafschafter Wochenanzeiger – sommermüde!

Sommerabend

Klar ruhn die Lüfte auf der weiten Flur;
fern dampft der See, das hohe Röhricht schimmert
im Schilf verglüht die letzte Sonnenspur;
ein blasses Wölkchen rötet sich und schimmert.

Vom Wiesengrunde naht ein Glockenton;
ein Duft von Tau entweicht der warmen Erde,
im stillen Walde steht die Dämm’rung schon,
der Hirte sammelt seine satte Herde.

Im jungen Roggen rührt sich nicht ein Halm,
die Glocke schweigt wie aus der Welt geschieden;
nur noch die Grillen geigen ihren Psalm.
So sei doch froh, mein Herz, in all dem Frieden!

(Richard Fedor Leopold Dehmel, 1863 – 1920, dt. Dichter, Lyriker, Dramatiker und Kinderbuchautor)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, euer Redaktionsteam ist ein bissel sommermüde und „ausgebrannt“, deshalb gibt es für eure heutige Sonntagsausgabe nur ein kleines Sommergedicht und ein paar Sommerbilder. 

Am gestrigen Samstag war die Beisetzung unseres verstorbenen Pastor aus meiner Gemeinde, der ich aber nur im Livestream hier am PC beigewohnt habe, der dankenswerterweise geschaltet worden ist, denn unsere Kirche ist nicht sehr groß und in Corona-Zeiten müssen eben auch die Abstände gewahrt werden, da waren die Plätze dort ohnehin reserviert für die engsten Leute, auch draußen konnte man teilnehmen, aber da wollte ich mich nicht „knubbeln“. 

Mir gingen wieder Zeilen von einem Lied von Reinhard Mey dabei durch den Kopf, es war so traurig, den Sarg dort am Altar zu sehen „wo wir fröhlich gewesen sind“:

„Nun zieht die Stille in das Haus wo wir fröhlich gewesen sind. Und das Fest, das wir endlos wähnen hat doch, wie alles, seinen Schluß. Nun, keine Worte, und keine Tränen, alles kommt, wie es kommen muß.“ (Reinhard Mey, aus: Die Zeit des Gauklers ist vorbei)

Und noch eine Liedzeile beschäftigte mich, aus dem Lied „Schade, daß du gehen mußt“: 

„Wenn du heute den noch siehst, der unsre Wege lenkt, frag ihn unverbindlich mal, was er sich dabei denkt.“ (Reinhard Mey, aus: Schade, daß du gehen mußt) 

Es tut mir leid, daß unsere heutige Sonntagsausgabe ein wenig schwermütig daher kommt, aber es hat eben alles seine Zeit. 

Zudem hat WordPress auch wieder „gebastelt“, nachdem ich voller Glück und mit Hilfe von Björn meine gesamte Mediathek an Bildern wieder chronologisch sehen und abrufen konnte, kommen nun beim Aufruf der Monate nur noch einige Bilder und der Rest muß jedes Mal „von Hand“, also per Klick, weitergeladen werden, das macht es natürlich wieder um einiges mühsamer, wenn man mal gezielt was in der Mediathek suchen und einstellen möchte. Vielleicht sollten die Herrschaften mal was sinnvolles tun, anstatt mit ihrer Langeweile und solchen daraus geborenen Ideen ihren Kunden die Nerven zu rauben. 

Sei’s drum, wir wünschen jedenfalls allen unseren Lesern einen schönen, entspannten und sonnigen Sommertagssonntag, paßt alle gut auf euch auf, bleibt oder werdet gesund, das wünscht euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia. 

Habts fein!  

37 Gedanken zu “Grafschafter Wochenanzeiger – sommermüde!

  1. Meine liebe Monika,

    trotz Sommermüdigkeit und bissel Schwermut erscheint doch die Sonntagsausgabe des „Grafschafters“,das nennt man Disziplin.Das weiß ich zu schätzen und freu mich auch über eine etwas verkürzte Fassung!
    Schon mal über die hübsche Girlande freu ich mich,und das Gedicht mit dem schönen Foto und den Bildern kann ich richtig „erleben“.

    Das traurige Ereignis der Beisetzung eueres geschätzten Pastors muss auch erstmal verarbeitet werden,gut,dass du durch den Livestream dabeisein konntest.Klar,jetzt läuft noch alles coronakonform und richtig,wenn es noch so ist! Da lässt man schon aus Rücksicht den engsten Vertrauten den Vortritt,und ich versteh auch dein nicht mit knubbeln wollen draußen.In unserer Kirche lief bis jetzt auch alles über Livestreams,ist aber schon wieder Geschichte.Hoffentlich kanns so bleiben…
    Nun seht mal,wie es dann weitergeht nach dem lieben Pastor und hoffentlich wieder mit einem Ebensolchen und eueren so schönen heimeligen Frühschichten.
    Ja,das war dann schon ein großer Gegensatz zwischen dem Sarg am Altar und eueren fröhlichen Beisammenseins.Das kriegt man dann oft gar nicht inden Kopf und in die Reihe.
    Reinhard Mey hatte wirklich Lieder und gedanken für alle Lebenslagen,richtig tröstend ist das.Er hat halt auch viel selbst erlebt.Diese hier sind wieder sooo passend.Kanns gut verstehen,dass sie dir besonders durch den Sinn gingen und in dir nachklangen!
    Schwermütigkeit gehört mit zum Leben und muss auch mit verarbeitet werden,und wo kann man das besser als in der Gemeinschaft,wo man Freud und Leid miteinander teilen kann?!

    Nicht schön sind auch die Schwierigkeiten mit WordPress,es nun so mühselig mit den Bildern ist.Ja,die „oben dran“ treiben in ihrer Langeweile oft seltsame Blüten aus,ohne Rücksicht auf Verluste.Vielleicht ändert sichs mal wieder?

    Ich wünsche euch trotzdem auch einen schönen und entspannten Sonntag,hoffentlch mit Sonnenschein und vielleicht Balkonien? Das Redaktionsteam und Mimilein sind eh immer mit eingesclossen in alle guten Wünsche und Gedanken!

    Liebste Grüße schickt euch Brigitte,

    Gefällt 4 Personen

    • Meine liebe Brigitte,
      ja, wie ich im Text schon schrieb, es hat halt alles seine Zeit, und wir haben hier ja schon viele Jahre Freud und Leid geteilt, da kann man dann glücklicherweise auch auf Verständnis für schwermütige Stimmungen hoffen. Hinzu kommt, daß ich mich ein bissel schwer tue mit Veränderungen, da lernt man im Laufe seiner Jahre, daß man sich Zeit dafür geben muß. So ist das halt nun auch mit der vakanten Stelle unseres Pastors.
      Es war wirklich gut, daß die Trauerfeier in diesen Zeiten so übertragen werden konnte, von der Möglichkeit werden wohl viele in meiner Gemeinde Gebrauch gemacht haben.
      Da war nun Reinhard Mey mit seinen gefühlvollen und empathischen Texten wieder einmal ein guter Anker, der hilft, durch die stürmischen Zeiten des Lebens zu kommen, interessanterweise war gerade das mit den stürmischen Zeiten auch das Thema der Predigt im Trauergottesdienst.
      Das raubt einem manchmal den letzten Nerv, diese „Verschlimmbesserungen“, die es bekannterweise ja nicht nur hier bei WordPress gibt.
      Es war ein gänzlich verregneter Sonntag heute, da war Zeit für Gemütlichkeit, der Sommer ist noch lang und es werden auch wieder sonnige Tage kommen. Im wörtlichen wie im übertragenen Sinne.
      Wir wünschen dir nun noch einen schönen Sonntagabend, liebste Grüße
      Monika und das Bärenteam.

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  2. „Fasse dich kurz“ Kennst du noch die Aufforderung aus vor gefühlt Urzeiten?
    Mir gefällt das *lach*
    Natürlich gefällt mir nicht, dass euer wunderbarer Pastor viel zu früh gehen musste.
    Er hat einen würdevollen Abschied bekommen, das ist schön!
    Lass es dir einfach gut gehen auf Balkonien. Lies ein schönes Buch, trink ein leckeres Glas Vino und genieße die lauen Sommernächte.
    Wir waren gestern nach einem wirklich traumschönen Spaziergang zum zweiten Mal essen.
    Draußen am Fluss gab es Brataal. Oh wow, was für ein Genuss.
    Hach, das reimt sich, hihihi.
    Viele liebe Grüße nach O aus B
    Deine Bees

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    • Oh, ja, der Ausspruch ist mir bekannt, ich glaub, der wurde wohl mal beim telefonieren geprägt? Das war wirklich vor gefühlten Urzeiten! Wie du ja sowohl aus meinem Blögchen hier als auch bei meinen Kommentaren anderswo weißt, tu ich mich da immer bissel schwer mit, ich kann irgendwie nur schlecht kurz, lach!
      Es ist wirklich schwer zu begreifen, daß unser wunderbarer Pastor so früh gehen mußte, da sprach mir die Frage von Reinhard Mey aus seinem Lied, was der, der unsere Wege lenkt sich dabei wohl denkt doch sehr aus der Seele. An seinem würdevollen Abschied teilhaben zu dürfen, das war schön, es waren so viele Erinnerungen an seine Werke und sein Wirken hier bei uns dabei, das gab dem Herzen dann doch den Trost, der diesen Erinnerungen im Laufe der Zeit immer mehr inne sein wird.
      Heute mußten wir Balkonien nach innen verlegen, es regnet schon den ganzen Tag, aber es ist ein stiller, ruhiger Landregen, der gut tut, auch die Luft ist schön und die Temperaturen so, daß die Balkontüre wenigstens geöffnet bleiben konnte, sie werden wiederkehren, die lauen Sommernächte, der Sommer dauert ja noch eine Weile.
      Hach, wie schön, ihr wart gestern nach einem herrlichen Spaziergang zum zweiten Mal essen, das sind die Dinge, die man jetzt nach der langen Corona-Zeit noch mehr genießt als früher, und am Fluß Brataal, das ist in zweifacher Hinsicht ein Genuß, von der Landschaft und vom essen, lecker, ich mag ihn auch! Ja, reimt sich prima, richtig poetisch, hihihihi!
      Ganz viele liebe Grüße aus O zurück nach B zu den lieben Bees,
      eure Monika.

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  3. Liebe Monika,

    deine Schwermütigkeit kann ich angesichts des Abschieds eures überaus beliebten Pastors gut nachvollziehen.
    In diesem Fall ist die fortschrittliche Technik sogar ein Segen, die euch via Livestream die Teilnahme an der Trauerfeier in koronaformen Zeit ermöglicht hat. Auch die zitierten Zeilen von Reinhard Mey passen wie so oft in seinen Liedern zu diesem schmerzlichen Abschied.
    Man darf nicht vergessen, er sang das tiefsinnige Lied des Gauklers bereits1974 mit mal gerade 32 Jahren! Ich habe mir das gleiche Lied aus einer Liveaufzeichnung von 2009 angehört. Gleicher Text, gleiche Melodie, aber mit einer 35 Jahre älteren Stimme und mit mehr Lebenserfahrung klingt die Interpretation um ein vielfaches viel inniger und noch weiser.

    An den Ärger mit der Verschlimmbesserung in WordPress musst du dich leider gewöhnen oder alles hinschmeisen, vielleicht ist das die geheime Absicht dahinter?

    Genieße mit deinem Redaktionsteam die lauen Sommerabende auf Balkonien, auch wenn wir ein paar Gewitter dafür in Kauf nehmen müssen.
    Herzliche Grüße
    Britta-Gudrun

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    • Liebe Britta-Gudrun,
      ich danke dir, das Wochenende war schon sehr geprägt durch den endgültigen Abschied von unserem Pastor, er hat in seiner 24-jährigen Amtszeit hier tiefe Spuren hinterlassen. Und ich brauch immer sehr meine Zeit, Veränderungen anzunehmen, da wollte ich das auch hier in unserem Grafschafter so handhaben. Es war wirklich gut, daß auch virtuell an der Trauerfeier teilgenommen werden konnte, davon werden auch sehr viele in meiner Gemeinde Gebrauch gemacht haben.
      Reinhard Mey spricht mir da immer so aus der Seele, so auch in diesem Fall, ich schrieb es schon bei Brigitte/P, ein Anker in stürmischen Zeiten, und das war auch das Thema der Predigt in der Trauerfeier, das Lebensschiff in stürmischen Zeiten, das hat mich richtig berührt. Das Lied vom Gaukler ist schon sehr alt, ich weiß, dazumalen war ich 22 Jahre alt. Oh, da werde ich im Netz mal nach der Fassung suchen, die Liveaufzeichnung von 2009, das kann ich mir bei ihm so gut vorstellen, daß das gleiche Lied nach all der langen Zeit und den im Leben gemachten Erfahrungen noch inniger und weiser klingt! Wenn alles klappt, wie man es in diesen Zeiten ja leider nicht voraussehen kann, ist er in diesem Jahr im Herbst wieder auf Tournee, unter anderem auch hier in meiner Heimatstadt, ich würde ihn so sehr gerne mal wieder live hören, in den Genuß bin ich erst einmal gekommen, in den 70-ger Jahren in der Mercatorhalle in Duisburg, das war so wunderschön.
      Da geb ich dir recht, da wird man sich dran gewöhnen müssen, die Absicht, die du auch dahinter vermutest, könnte ich mir gut vorstellen, aber Pustekuchen, bei solchen Dingen kommt der Sturkopp in mir zum Vorschein, da beiß ich mich durch!
      Ja, wenn sie denn dann bald hoffentlich wiederkehren, die lauen Sommernächte auf Balkonien, werde ich sie auch wieder genießen, derzeit regnet es schon den ganzen Sonntag lang, ein stiller, schöner Landregen, der gut tut, mir und der Natur. Ich sag es doch, alles hat seine Zeit! Und solange die Gewitter milde ausfallen und keine fürchterlichen Unwetter mit und nach sich ziehen, sind auch sie mir recht und gehören zum Sommer, wie er in meinen Kindheitserinnerungen verankert ist.
      Ich hoffe, du hast wenigstens ab und an mal das Glück, dein Streunerle Django in der häuslichen Gastronomie begrüßen zu dürfen, falls ja, bitte mal einen lieben Streichler ausrichten, viele liebe und herzliche Grüße
      Monika und das Bärenteam.

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  4. Liebe Monika,

    die Überschrift sommermüde passt auch zum Wetter. Es hat ein bisschen abgekühlt und erfrischt uns hier mit Regen.

    Der Tod Deines/eures Pfarrers tut mir leid. Man spürt beim lesen Deines Beitrages deutlich wie sehr er fehlt. Da wird es schwer mit dem Mut haben. Da stellt sich Schwermut ein. Im Fehlen des Pfarrers liegt aber auch ein klein wenig tröstliches. Er hat viele Leben so sehr bereichert und so war sein Leben ein ganz wichtiges und wertvolles und es und er lebt auch jetzt in eurer Erinnerung weiter. Er hinterlässt vielleicht ein Vermächtnis – die Lücke, die er hinterlässt in seinem Sinne zu füllen. Und hierin liegt auch ein klein wenig Kraft verborgen mit der man weiterleben kann. Euer Pfarrer war ein so positives Vorbild, vielleicht könnt ihr eine Gruppe in seinem Sinne in der Kirche oder auch privat weiterführen?

    Steve sendet Dir allerliebste Katzenküsschen und hat schon Mimi in Heaven gebeten gut auf Dich aufzupassen. Ich drücke Dich ganz lieb und ihr süsse Bärenbande kuschelt mal schön mit eurer Frau Redakteurin. Das tut euch gut und gibt die nötige Kraft, um weiterzumachen.

    Liebe Grüsse und nimm Dir Deine Zeit der Besinnung, alles kann – nichts muss,
    Jutta und Steve

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    • Liebe Jutta,
      ja, hier stimmt das auch mit dem Wetter überein, den ganzen Sonntag fällt schon ein stiller, schöner Landregen, tut richtig gut.
      Oh, ja, er fehlt uns sehr, unser Pastor, er war etwas besonderes, er war ein Seelsorger in der vollsten Bedeutung des Wortes. Da bekommt die Seele schon mal matte Flügel, er war doch auch noch so jung und wir hätten ihm alle noch so viele, wirkungsvolle Jahre gewünscht. In den 24 Jahren, die er hier in unserer Gemeinde war, hat er wirklich ein Vermächtnis hinterlassen, fällt mir nun auch mal wieder Reinhard Mey ein, „Beim blättern in den Bildern meiner Kindheit“, „und seinen bunten Stein, als ein Andenken ins Mosaik unserer Seele trägt!“ Er hat viele bunte Steine ins Mosaik unserer Seelen geprägt. Da hast du so recht, sein Leben war wichtig und wertvoll, und wir werden ihm alle ein Andenken bewahren, und die Erinnerungen werden im Laufe der Zeit immer tröstlicher werden. Ein guter Gedanke, in seinem Sinne weiter zu machen, ich hoffe sehr, daß es möglich sein wird, aber das liegt ja nun auch an jedem einzelnen von uns, und das würde unseren Pastor mit Sicherheit mit sehr viel Freude erfüllen.
      Ach, das ist ja lieb von Steve, daß er Mimi in heaven gebeten hat, auf mich aufzupassen, das wird sie bestimmt tun, und auf ihn und all ihre tierischen Freunde hier ganz bestimmt auch, auch sie hat ja ein Vermächtnis hinterlassen. Ich danke sehr für die lieben Katzenküßchen, und die Bärenbande schickt gerührte Brummgrüße zu ihm und euch, versprochen, wir kuscheln hier, das wird uns alle wieder aufbauen und nach vorne schauen lassen. ich drück dich ganz lieb zurück, Jutta, tut gut, und paßt ihr bitte auch alle gut auf euch auf!
      Ja, das machen wir, das hast du schön gesagt, „alles kann – nichts muß“, so werden wir das machen, wir schicken einen lieben Streichler für Steve mit und ganz liebe Grüße
      Monika und das Bärenteam.

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  5. Nun ja, so ist das im Leben, man kann nicht immer froh und fröhlich sein. Es gibt eben die trüben Momente. Aber auch die gehen irgendwann wieder vorbei. Ich wünsche trotzdem einen schönen Sonntag, Dir und Deinem Redaktionsteam.
    liebe grüße Jacqueline

    Gefällt 1 Person

    • Da hast du voll und ganz recht, liebe Jacqueline, es gibt im Leben für alles seine Zeit. Und dazu gehören auch die traurigen und trüben Momente. Und irgendwann verklären die schönen Erinnerungen wieder die trüben Tage.
      Ich danke dir, den wünsche ich dir auch, den schönen Sonntagabend noch, hier hat es den ganzen Tag geregnet, ein schöner stiller Landregen, das tat richtig gut.
      Liebe Grüße zu dir zurück,
      Monika und das Bärenteam.

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  6. Ja, liebe Monika, das ist nur allzu verständlich, dass Du nach dieser traurigen Nachricht und dem Dir sicher sehr nahegehenden Tag der Beisetzung ziemlich sicher nicht nur sommermüde bist. Da musste ein wohl wirklich sehr lieber Mensch viel zu früh seine Reise ins Unbekannte antreten. Es ist trotzdem oder gerade wegen all der Trauer ein sehr schöner Beitrag geworden – eine rundum schöne Würdigung Eures Pastors.
    Fühl Dich lieb gedrückt von der Silberdistel

    Gefällt 2 Personen

    • Ja, liebe Silberdistel, das Wochenende war sehr geprägt von der traurigen Nachricht und dem gestrigen Tag der Beisetzung, bei solchen Nachrichten ist es immer so, als stünde einen Moment lang alles still. Und der heutige Sonntag trug sein Scherflein dazu bei, es hat den ganzen Tag geregnet, ein stiller, schöner Landregen, auch der Himmel weint! Das tat irgendwie gut. Denn es ist schon wirklich sehr unbegreiflich, daß ein so lieber Mensch so früh seine Reise ins Unbekannte antreten mußte.
      Danke, daß freut mich sehr, daß es ein schöner Beitrag geworden ist, es war mir wirklich ein Bedürfnis, ihm hier bei mir ein kleines Denkmal zu setzen und ihn euch nahezubringen mit seinem Wirken.
      Fühl dich lieb zurück gedrückt, in solchen Tagen tut das so gut!
      Liebe Grüße
      Monika.

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  7. Spät schreibt er aber er schreibt doch noch einige Zeilen . Wie ihr ja vielleicht wisst geht der Vogelknipser auf die Reise. Es ist heil und gesund an seinem Reisezeil angekommen . Alles ist auf gestellt und steht am richtigen Platz. Die jenigen von Euch die schon mal Camping gemacht habe werden wissen was das für eine Arbeit ist bis alles steht. Der Vogelknipser ist nach der Fahrt und dem Aufbak platt. Wir haben grad noch etwas zum Abendbrot gegessen und nun möchte ich euch allen ein schönen Abend wünschen und einen schönen den Start in die neue Woche.
    Liebe Grüße euer Vogelknipser Werner.

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    • Na, das ist eine gute Nachricht, daß du heil und gesund an deinem Zielort angekommen bist. Da ich schon des öfteren Camping gemacht habe, sowohl mit Zelt als auch mit WoMo, weiß ich, welche Arbeit das ist, bis alles steht und gemütlich ist.
      Dann wünsche ich euch mal wunderschöne Tage mit allem, was du, was ihr euch von dem Urlaub erträumt, man weiß erst richtig, wie schön so manche eigentlichen „Alltäglichkeiten“ sind, wenn man sie mal schmerzlich vermißt oder vermißt hat.
      Schönen Abend, gute Nacht und guten Start in die neue Woche gewunschen, liebe Grüße
      Monika.

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  8. Guten Abend liebe Monika,
    nimm Dir alle Zeit für Deine Traurigkeit um Euren wunderbaren Pastor.,die Du brauchst.
    Es ist sehr schön, dass Du doch auch an der Trauerfeier, wenn auch virtuell teilnehmen konntest .Vielleicht bekommt Ihr in Eurer Gemeinde doch wieder einen guten und netten Pastor als Seelsorger. Wie sagt man doch, man soll nie die Hoffnung aufgeben.
    Hier hat es in der letzten Woche auch tüchtig tagelang geregnet, dass hat der Natur gut getan. Ich war auch wieder mal in der Augenklinik zur Behandlung .So ist das eben!
    Die Sommerhitze war teilweise schon unerträglich. Siehste bei Dir hat es heute geregnet, aber die frische Luft tut auch der Seele gut und man kann wieder durchatmen.
    Ich wünsche Dir einen guten Start in die neue Woche.
    Liebe Grüße sendet Dir Ursel aus Bärlin auch an alle Bärchen

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    • Guten Abend, liebe Ursel,
      dankeschön, das werde ich auch tun.
      Ich war wirklich dankbar dafür, daß ich noch virtuell an der Trauerfeier teilnehmen konnte, 24 Jahre zusammen in einer Gemeinde, das ist so eine lange, erinnerungsträchtige Zeit, da konnte man nicht einfach so zur Tagesordnung übergehen, da war es schon ein Wunsch, ihn doch auch auf seinem letzten Weg begleiten zu können.
      Schaun wir mal, wie es nun in unserer Gemeinde weiter geht.
      Oh, da warst du auch wieder in der Augenklinik, da wünsche ich dir auch von Herzen alles Gute!!!
      Hier wird es ja auch gleich schnell wieder schwül, wenn es warm wird, da tat die Abkühlung wirklich gut und der heutige Regen hatte irgendwie was tröstliches und beruhigendes, ich kann gar nicht recht erklären, warum, aber es war so.
      Die Bärchen, vor allem Bruno und Otto, schicken mal ganz liebe Brummgrüße zurück, dankeschön für deine lieben Wünsche, hab noch einen schönen restlichen Abend, und einen guten Start in die neue Woche wieder, liebe Grüße von OBÄRhausen nach BÄRlin,
      Monika und das Bärenteam.

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  9. Liebe Monika,
    wie schade, dass du durch eine sommermüde Phase gehst!
    Aus dem plötzlichen Tod deines Pastors kann man nur den Schluss ziehen, dass man jeden Moment geniessen soll!
    Als mein Vater gestorben ist, da hat seine Frau auf sein Totenbild (ich weiss nicht, ob das so heisst – das sind die kleinen Bildchen, die man vor oder nach der Beerdigung mitnehmen kann) Folgendes drucken lassen: „Niemand weiss, wann seine Stunde kommt, die Meinige war da.“
    Wie gut, dass wir es nicht wissen – aber wir sollten es uns bis dahin so schön wie möglich machen!

    Ich wünsche dir von ganzem Herzen, dass du dieses Tief bald hinter dich bringst und dass du dich wieder am Leben mit all seinen grossen und kleinen Dingen freuen wirst!
    Christa

    Gefällt 1 Person

    • Liebe Christa,
      ja, es war alles ein bissel viel in der letzten Zeit.
      Aber du hast natürlich vollständig recht, den Schluß muß man auch eigentlich ziehen, jeden Moment zu genießen.
      Die kleinen Bildchen heißen, glaub ich, Totenzettel, ich kenne sie und hab hier auch noch einige aus meiner Verwandtschaft. Und das ist ein sehr guter Spruch, den die Frau deines Vaters da hat drauf drucken lassen.
      Oh, ja, das hab ich neulich noch zu meiner Freundin gesagt, das ist eine hohe Gnade, daß wir es nicht wissen! Und es wird sicher wieder werden mit dem schön machen, ich reagier da nur wohl erbbedingt immer sehr intensiv und beim wieder nach vorne schauen brauch ich meine Zeit.
      Ich danke dir sehr für deine lieben Wünsche, eigentlich bin ich ja ein Optimist, aber dem ist zur Zeit ein bissel die Puste ausgegangen. Das wird wieder!
      Danke für deinen lieben, einfühlsamen Kommentar, liebe Grüße zurück nach Kanada,
      Monika.

      Gefällt 1 Person

  10. Liebe Monika,
    hier noch schnell ein Nachtrag zu deinem Wunsch eventuell beim nächsten Konzert von Reinhard Mey dabei zu sein.
    Da wünsche ich dir viel Glück, denn die digitale Buchung ist etwas kompliziert und hat meine letzte Teilnahme vor einigen Jahren leider verhindert, weil ich einfach nicht klar damit gekommen bin. Vor ungefähr 20 Jahren war ich auch einmal in seinem Konzert in Saarbrücken und sehr beeindruckt davon, wie ein Mann nur mit seiner Gitarre und ohne Bühnenbild-Schnickschnack so begeistern konnte.
    Hier der Link zur direkten Saalbuchung (du hast ja ein schlaues Söhnchen !)
    https://www.mey-tickets.de/index.php?view=seatplan&id=55
    Abendliche Grüße
    Britta-Gudrun

    Gefällt 2 Personen

    • Liebe Britta-Gudrun,
      ach, das ist ja jetzt extra lieb von dir, daß du danach geguckt hast!!! ❤
      Danke fürs Glück wünschen, und ganz, ganz lieben Dank für den Link, ganz genau, ich hab ein schlaues Söhnchen, und ich hab ehrlich sowieso schon daran gedacht, ihn das machen zu lassen, denn die Kinder haben ja auch schon oft Veranstaltungen besucht, die sie digital gebucht haben, da kennt sich Björn bestens damit aus. Da bin ich dann bestimmt auf der sicheren Seite, es wäre so wunderschön, wenn das klappen würde! Die Kinder hatten eigentlich in diesem Sommer auch noch eine Veranstaltung gebucht, die nun leider coronabedingt ausgefallen ist, da sind ihnen die Karten wohl auch gutgeschrieben worden, also kann ich das dann wohl getrost in ihre Hände legen.
      Oooh, schön, du warst auch mal auf einem Konzert von ihm in Saarbrücken, das ist einfach fantastisch und beeindruckend, nicht wahr, er allein mit seiner Gitarre, kein Schnick-schnack auf der Bühne, so war es in Duisburg auch. Und ebenso die große Begeisterung im Publikum, ich weiß, daß wir damals auch, soweit man es durfte fotografiert haben, aber zur damaligen Zeit waren das Dias, da müßte selbst ich lange nach suchen, lach!
      Nochmals ganz lieben Dank, und ganz liebe nun schon nächtliche Grüße zu dir zurück,
      Monika.

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