Grafschafter Wochenanzeiger – ein kleiner Pieks für mich, ein großer Schritt in die richtige Richtung! 💉

Nicht Glückes bar sind deine Lenze

Nicht Glückes bar sind deine Lenze,
du forderst nur des Glücks zu viel;
gib deinem Wunsche Maß und Grenze,
und dir entgegen kommt das Ziel.

Wie dumpfes Unkraut laß vermodern,
was in dir noch des Glaubens ist:
du hättest doppelt einzufodern
des Lebens Glück, weil du es bist.

Das Glück, kein Reiter wird’s erjagen,
es ist nicht dort, es ist nicht hier;
lern‘ überwinden, lern‘ entsagen,
und ungeahnt erblüht es dir.

(Theodor Fontane, 1819 – 1898, dt. Schriftsteller, Journalist, Erzähler und Theaterkritiker)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, unsere freitägliche Redaktionssitzung war kurz und prägnant, meine bärigen Redaktionsmitglieder waren alle der Meinung, für unsere heutige Sonntagsausgabe gäbe es nichts besseres, als was die Frau Chefredakteurin zu berichten habe. 

Denn was lange währt wird endlich gut, nach endlosen Bemühungen und wöchentlichem Frust hab ich ihn endlich ergattert

meinen ersten Impftermin, gleichzeitig mit dem Termin für die zweite Impfung! Ich bin so froh!!! 😊❤

Am letzten Mittwoch sind hier überraschend Impftermine für die Erstimpfung, vor allem für die über 60-jährigen, freigegeben worden, natürlich hab ich mich sofort eingeloggt im Impfportal…..und wie Sie sehen, sehen sie nix! Ich habe keine Ahnung, wie oft ich die Seite an dem Tag aufgerufen habe, um immer wieder enttäuscht festzustellen, daß kein Termin buchbar war. Zum Abend hin hab ich es dann schon fast aufgegeben, und meine Freundin angerufen, die mir hier gegenüber wohnt, ihr wißt schon, die mit dem Kater Devil, den ich mal in der Urlaubszeit von seinem Frauchen hier betreut habe. Ich mußte meinen Frust jemandem mitteilen. Tja, und erhielt nun von ihr die freudestrahlende Mitteilung, sie hätte mich auch gleich angerufen, sie hätte nämlich endlich ihren ersten Impftermin nach stundenlangem telefonieren! Und gleich für morgen! Natürlich hab ich mich riesig für sie gefreut, aber ich war trotzdem doch jetzt noch bissel mehr gefrustet. Also hab ich mich nach unserem Telefongespräch gleich nochmal eingeloggt ins Impfportal, und was soll ich euch sagen, ein einziger Termin leuchtete mir entgegen, für den Freitag! Ich hab echt zittrige Finger gehabt, als ich ihn angeklickt habe, ich hab wirklich gedacht, der verschwindet gleich wieder, wenn ich mich ihm nähere, lach, aber nein, ich hatte ihn! Und den Zweittermin gleich mit, ich war begeistert! 

Wo unser Impfzentrum ist, das war mir bekannt, ist auch ganz prima per Bus zu erreichen, also machte ich mich am Freitagnachmittag mit klopfendem Herzen auf den Weg, ich war doch bissel nervös. Die genaue Lage des Eingangs war mir nicht bekannt, also folge ich vertrauensvoll einem aufgestellten Schild…..und landete vorm ebenfalls dort ansässigen Hallenbad! Vorsichtig bin ich mal reingegangen und hab gefragt, der Bademeister hat sehr gelacht und gemeint, nee, Unterwasserimpfungen wären noch nicht vorgesehen, da hätte wohl jemand blöd an dem Schild gedreht. Na, wenn das schon so lustig anfängt, kann das ja nur noch besser werden, lach, ich wurde dann von ihm auf den richtigen Weg geschickt. 

Im Impfzentrum selbst war alles ganz hervorragend organisiert, die Leute dort supernett und freundlich. Nach dem üblichen einchecken mit Unterlagen abgeben usw. wurde ich dann einer jungen Ärztin zugewiesen. Keine Spur von Hektik und Hetze überall, wenn ich noch Fragen zur Impfung gehabt hätte, wären sie mir in aller Ruhe beantwortet worden, eine richtig gute Atmosphäre für solch einen Termin. Ich besitze keinen Impfausweis mehr, bzw. ich hab noch einen uralten grauen aus meinen Kindertagen, von dem aber sogar ich mit meinem ausgeprägten Sammlergen keine Ahnung habe, wo der sein könnte! Am Empfang hatte man mich danach gefragt und mir dann erklärt, ich bekäme dann eine Impfbescheinigung und solle mir dann bei meinem Hausarzt den Impfausweis ausstellen und die Impfung nachtragen lassen. Die Ärztin fragte mich auch noch einmal danach, und meinte auf meine Antwort lachend, dann sei das heute wohl mein Glückstag, denn sie hätte noch einen einzigen in ihrer Tasche, und den bekäme nun ich! Supi! 😊

Die Impfung selbst hab ich gar nicht gemerkt, da konnte jemand prima spritzen, 💉 ich kann das beurteilen, denn aufgrund meines Zweitberufes als examinierte Altenpflegerin kann und darf ich selbst i.m. spritzen. Müßte ich aber nach der langen Pause wohl erst mal wieder üben, und das möglichst nicht am lebenden Objekt! 🤭

Anschließend dann eine Viertelstunde Wartezeit, für unvorhergesehene Entwicklungen, im Wartebereich, der reichlich gefüllt war, da hat man beim einchecken gar nichts von wahr genommen, also wirklich sehr gut organisiert. Alles war gut und ich konnte nach der Viertelstunde wieder den Heimweg antreten. 

Wie sagte es Mimi in heaven immer so schön, „Folks“, ich bin geradezu aus dem Impfzentrum geschwebt! 😂 Und ganz ehrlich: Die Blumen draußen waren alle viel bunter als vorher, ob das wohl eine Nebenwirkung ist? 😁Oder eher die ungeheure Freude und Erleichterung über diesen Termin?!

Und irgendwie war ich dann wohl mental schon so überzeugt von meiner Immunität gleich nach der ersten Spritze, daß ich selig lächelnd ohne Maske in den Bus eingestiegen bin, die hatte ich ganz verträumt in der Hand, erst der mahnende Blick des Busfahrers holte mich in die Wirklichkeit zurück, errötend stammelte ich eine Entschuldigung und hab sie natürlich sofort aufgesetzt! Upps! 🤭

Nebenwirkungen hab ich kaum, am Freitag war ich wohl bissel müder als sonst für mich als Nachteule so üblich, und am Samstag schmerzte die Einstichstelle und der betroffene linke Arm bissel, also alles ganz normal und erwünscht, weil Reaktionen auf eine Impfung letztlich ja auch ihre Wirksamkeit belegen. Und ganz sicher geradezu ein Fliegenschiß gegenüber der Tatsache, sich mit Corona zu infizieren und schlimmstenfalls auf der Intensivstation zu landen! Und einmal mehr das ganze zum Anlaß zu nehmen, über die Segnungen der vielen zur Verfügung stehenden Impfmöglichkeiten gegen einstmals tödliche und verheerende Krankheiten zu berichten. Was ich hier mit zwei eingestellten Links tun möchte. Es gab Zeiten, da war eine so umfassende Gesundheitsvor- und -fürsorge wie heutzutage gar nicht denkbar! 

https://www.bpb.de/apuz/weltgesundheit-2020/318298/zur-geschichte-der-schutzimpfung

https://de.wikipedia.org/wiki/Impfung

Soviel zur Freude dieses Tages. Aber Licht und Schatten bedingen einander, und so erhielt ich am Abend des gleichen Tages noch eine traurige Nachricht aus meiner Liricher Grafschaft. Ihr erinnert euch sicher alle lebhaft an meine Frühschichten vor Weihnachten und Ostern in meiner hiesigen Kirchengemeinde St. Katharina, 

die von unserem Pastor immer so liebevoll vorbereitet und zelebriert worden sind. Er ist nach kurzer schwerer Krankheit am 24. Juni 2021 verstorben, vier Wochen vor seinem 60. Geburtstag. Ich bin sehr traurig darüber, es war ein richtiger Schock, er wird uns allen hier in der Gemeinde so sehr fehlen. Wer hätte ahnen können, daß wir uns bei der letzten österlichen Frühschicht vor Beginn der Pandemie 2020 das letzte Mal gesehen haben. Ihm zu Ehren stell ich euch hier den Zeitungsbericht über seinen frühen Tod ein, denn da ist ein Bild von ihm dabei, so, wie er lebte und wirkte, fröhlich und optimistisch, allen Menschen in seiner Kirchengemeinde aus tiefstem Herzen zugewandt, ein Seelsorger, auf den dieser Ausdruck voll und ganz zutraf. 

R.i.P. Herr Pastor Jörg Dammers

https://www.waz.de/staedte/oberhausen/menschen-in-lirich-trauern-um-pastor-joerg-dammers-id232622977.html

Freude und Leid liegen im Leben so oft nah beieinander, etwas, das beides verbindet, möchte ich euch jetzt noch in Bildern zum Abschluß unserer heutigen Sonntagsausgabe zeigen: Rosen, meine Lieblingsblumen, die Blume der Liebe im Leben und über den Tod hinaus. 

Und damit wünschen wir nun allen unseren lieben Lesern einen frohen und schönen Sonntag sowie einen guten Start in die neue Woche, in der dann schon der Juli beginnt. Paßt alle gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, das wünscht euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia. 

Habts fein!  

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Mittsommer! ☀⛱🍓🏮🍺

Kornrauschen

Bist du wohl im Kornfeld schon gegangen,
wenn die vollen Ähren überhangen,
durch die schmale Gasse dann inmitten
schlanker Flüsterhalme hingeschritten?


Zwang dich nicht das heimelige Rauschen,
stehn zu bleiben und darein zu lauschen?
Hörtest du nicht aus den Ähren allen
wie aus weiten Fernen Stimmen hallen?


Klang es drinnen nicht wie Sichelklang?
Sang es drinnen nicht wie Schnittersang?


Hörtest nicht den Wind du aus den Höhn
lustig sausend da sie Flügel drehn?
Hörtest nicht die Wasser aus den kühlen
Tälern singen du von Rädermühlen?


Leis, ganz leis nur hallt das und verschwebt,
wie im Korn sich Traum mit Traum verwebt,
in ein Summen wie von Orgelklingen,
drein ihr Danklied die Gemeinden singen.


Rückt die Sonne dann der Erde zu,
wird im Korne immer tiefre Ruh‘,
und der liebe Wind hat’s eingewiegt,
wenn die Mondnacht schimmernd drüber liegt.


Wie von warmem Brot ein lauer Duft
zieht mit würz’gen Wellen durch die Luft.

( Ferdinand Ernst Albert Avenarius, deutscher freier Schriftsteller, 1856 – 1923)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, es ist heiß, es ist Sommer, es ist Mittsommer!  

Midsommar ist in Schweden nach Weihnachten das zweitgrößte Fest des Jahres und die meisten Schweden feiern es mit Verwandten, Freunden und Nachbarn. Laut Gesetz vom 13. Februar 1952 wird Midsommar seit 1953 immer an dem Samstag gefeiert, der zwischen dem 20. und dem 26. Juni liegt. 

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Mittsommerfest

In diesem Jahr wird somit das Mittsommerfest in Schweden am 26. Juni stattfinden, aber der eigentliche Mittsommer, der längste Tag und die kürzeste Nacht im Kalender wäre wie immer der 21. Juni, und daher haben wir bei unserer freitäglichen Redaktionssitzung beschlossen, daß die heutige Sonntagsausgabe des Grafschafter Wochenanzeiger Mittsommer feiert, im Rahmen der o.g. Termine dafür liegen wir damit gleich am Anfang der Möglichkeiten. Da der Sommer in unseren Breiten hier bereits seit Tagen schon mächtig Fahrt aufgenommen hat, hielten wir das für angemessen. 

Der Sommer blüht, der Sommer glüht, und mein Redaktionsteam eroberte Balkonien zum feiern unseres Mittsommers, ich glaube, die Bilder sprechen für sich, trotz Pelz haben meine Jungs und mein Mädel es in vollen Zügen genossen. 

Apropos Pelz: Unser Handelsreisender Otto ist ja zusätzlich zum Bärenfell noch mit Mantel, Mütze und Schal ausgerüstet, das ging natürlich bei der derzeitigen Hitze so gar nicht mehr, also raus aus den Winterklamotten und rein in die Sonne! 

Otto „von Klamotten befreit….“ genießt luftig mit seinen Redaktionskollegen und seiner Redaktionskollegin (in dieser Zeitung wird nicht gegendert! 🤣) das herrliche Sommerwetter auf Balkonien. 

Köfferchen ist aber natürlich in Reichweite geblieben, ihr kennt ja alle unseren fleißigen Handelsreisenden, und zu Mittsommer wäre da bestimmt wieder Einkauf angesagt, dachte sich unser Otto, womit er natürlich recht hat, aber da kommen wir später drauf zurück. 

Bruno, Hamish und Ruddi haben erstmal den Liegestuhl erobert, später wurde aber getreulich getauscht, jeder sollte ja mal in den Genuß kommen. 

Ja, gemach, aufmerksame Leser werden bemerkt haben, daß auch für die lauen Tropennächte hier schon vorgesorgt worden ist mittels rauskramen wunderschöner alter Laternchen! 

Bruno hat sich richtig genüßlich in den Liegestuhl gefläzt, Ruddi und Hamish haben ihn noch bissel zurechtgeschoben, damit es ihnen mit seinem Pelz nicht noch wärmer wird, hihihihi! 

Luzia genoß ebenfalls sehr den Aufenthalt in frischer Luft auf Balkonien, zumal die Sonne unserem in Glitzer so verliebten Redaktionsmädchen herrliche Glitzereffekte im schimmernden Fell verlieh, das fand sie fein und genoß die Bewunderung ihrer männlichen Kollegen! 

Hamish und Otto, die beiden Braunbären zusammen im Liegestuhl und die Eisbären allesamt in passendem blau-weißen Ambiente

Alle meine Redaktionsmitglieder haben das so genossen, aber ich glaub, Bruno hat mit seiner Relax-Pose irgendwie den Vogel abgeschossen, oder? 

Wir haben uns echt über ihn gekringelt, er war ganz aus dem Häuschen. 

„Hach,“ meinten die Braunbären, „das können wir auch!“ Gesagt, getan!

„Team Relax“ vom Grafschafter Wochenanzeiger! 

Und die Sitz-und Liegemöglichkeiten wurden getauscht:

Die Eisbären im Liegestuhl!

Und Hamish und Otto auf der Gartenbank, sieht Otto nicht herrlich luftig aus? Hamish trägt ja eh nur ein kurzes Schottenröckchen! Die Mütze hat Otto aufbehalten, das war ein feiner Sonnenschutz! 

Und dann hatte Ruddi noch eine zündende Idee für unseren Außentermin für Mittsommer-Fotos auf Balkonien, er flitzte schnell mal wieder ins Wohnzimmer und hatte dann jemanden im Schlepptau, den mein Bärenteam immer gerne als Berater zu unseren Redaktionssitzungen hinzuzieht, 

mein geliebter alter Teddy Bernhard, er hat sich sehr darüber gefreut, daß die Truppe ihn dabei haben wollten, schließlich liefert er ihnen ja auch immer treulich all die schönen Geschichten und Anekdötchen über Frau Chefredakteurin in Kindertagen! 😉😊

Und mit seinem Matrosenanzug in blau-weiß war er ja auch noch sehr zünftig gekleidet für Mittsommer, dessen Farben blau, weiß und rot sind wie in unserer Lieblingsgirlande für den Sommer

Bevor wir nun zu den weiteren Bildern von Balkonien kommen, meinte mein Team, ich solle doch mal noch eine Dia-Show von ihrer feinen Zeit auf Balkonien machen, gerne doch, büdde schön: 

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Natürlich haben wir auch noch Bilder von Balkonien gemacht, die kommen jetzt. 

Die alten Lampions hängen wieder!

Und von Mimi in heaven ihre rote Laterne

Wir haben oft an sie gedacht bei unserer Fotosession, sie hätte ihre Freude daran gehabt, und hatte sie ganz bestimmt auf ihrer Wolke ☁ und ihrem Stern ⭐

Die Avocado wächst fröhlich vor sich hin!

Und wie in jedem Jahr im Sommer: Meine Sukkulenten blühen wieder bzw. fangen an zu blühen, da freu ich mich jedes Jahr wieder so sehr drüber!

Wir hatten ja schon erwähnt, daß Otto natürlich sein Köfferchen trotz luftiger Bekleidung in seiner Nähe hatte

schließlich mußte er ja doch wieder für Getränke

und Speisen sorgen für unser Mittsommerfest, bei den bereits wieder vorhandenen Lockerungen bezüglich Corona war das bei der brütenden Hitze doch eine Erleichterung für ihn. Klassische Zutaten für die Mittsommerfeiern sind eingelegte Heringe, junge Kartoffeln, Spargel, Lachs und Krebse und zum Nachtisch Erdbeeren mit Sahne. 

Brot gehört natürlich auch dazu, und zu Brot gehört Butter, besonders Kräuterbutter, und da gibt es in Schweden spezielle Buttermesser, die wir in unseren Redaktionsräumen auch unser eigen nennen dank des feinen Möbelladen mit dem Elch im Gewande. Stilvoll in Szene gesetzt:

Sie sind aus Holz und haben einen ganz feinen, typischen „Holzgeruch“, richtig lecker, lach! Der kleine Hummer als passende Deko dabei hängt an unserem Kühlschrank mit einem Magneten. 

Wie wir ja alle unseren Otto kennen, hätte er vorbildlich wie immer alle oben angeführten Zutaten besorgt, aber bei der sengenden Hitze der letzten Tage wollten wir doch keinen schachmatten Otto haben, also war die Zutatenliste für unser Wochenend-Mittsommer-Menü etwas bescheidener: Wir haben uns einen Nudelsalat gemacht mit lecker Würstchen dabei, alle waren damit glücklich und zufrieden. Gerne hätte Otto uns auch mit Erdbeeren verwöhnt, aber leider ist die derzeitige Ausbeute der nun ja auch schon heimischen Früchte selbst für unseren gewieften Handelsreisenden keineswegs zufriedenstellend, da haben wir es vertagt, bis mal feine Früchte ausfindig gemacht werden können. 

Am Abend bzw. in der Nacht wird es dann auf Balkonien wieder romantisch

das ist die beleuchtete Traubenflasche, die wir euch schon bei den Pfingstrosen gezeigt hatten. 

Hübsch, nicht wahr? 

Bevor wir hier nun so ganz langsam unsere Sonntagsausgabe zum Mittsommer beenden, hätten wir noch eine feine Seite für euch, auf der noch viele Informationen über Mittsommer in Schweden sind, vielleicht habt ihr Spaß dran: 

https://visitsweden.de/aktivitaten/kultur-geschichte-und-kunst/schwedische-traditionen/mittsommer-in-schweden-ein-fest-wie-aus-einer-anderen-welt/

Wir waren jedenfalls ganz begeistert und haben alle verträumt geguckt, denn Mittsommer in Schweden, das ist noch immer so ein alter Traum von der Frau Chefredakteurin! Und da träumen wir doch jetzt noch bissel weiter, mit wunderschönen Bildern, passend zum Mittsommer, von Carl Larsson, den schwedischen Maler, dessen Werke die Frau Chefredakteurin auch so liebt und schon oft hier eingestellt hat. 

Sind die nicht wunderschön? So richtig zum reinträumen! Und wer von euch nun einwendet, in Schweden, im Hochsommer, da wären vor allem auch Mücken eine Option: Na, und? Die hab ich hier auch, zur Genüge, und mittlerweile 14 „zauberhafte“ Mückenstiche allüberall, also wäre der Unterschied nicht mehr groß und im übrigen haben wir dann hier eben auch echtes schwedisches Mittsommer-Feeling in den Redaktionsräumen und auf Balkonien vom Grafschafter Wochenanzeiger! 😂🤣😂

Zum Abschluß unseres Eintrages haben wir noch ein kleines, feines Gedicht zum Mittsommer

Sommersonnenwende

Nun die Sonne soll vollenden
ihre längste, schönste Bahn,
wie sie zögert, sich zu wenden
nach dem stillen Ozean!
Ihrer Göttin Jugendneige
fühlt die ahnende Natur,
und mir dünkt, bedeutsam schweige
rings die abendliche Flur.

Nur die Wachtel, die sonst immer
frühe schmälend weckt den Tag,
schlägt dem überwachten Schimmer
jetzt noch einen Weckeschlag;
und die Lerche steigt im Singen
hochauf aus dem duft’gen Tal,
einen Blick noch zu erschwingen
in den schon versunknen Strahl.

(Ludwig Uhland, 1787-1862)

Und damit wünschen wir all unseren Lesern einen schönen Sonntag, einen herrlichen Mittsommer, kommt alle gut durch die Hitze und wieder gut in die neue Woche, bleibt oder werdet alle gesund, das wünscht euch euer Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia. 

Habts fein!  

 

 

Grafschafter Wochenanzeiger – ein roter Kobold auf Balkonien 🐿

Die zwei Wurzeln

Zwei Tannenwurzeln groß und alt
unterhalten sich im Wald.

Was droben in den Wipfeln rauscht,
das wird hier unten ausgetauscht.

Ein altes Eichhorn sitzt dabei
und strickt wohl Strümpfe für die zwei.

Eichhornchens bilder Stricken bilder

Die eine sagt knig, die andere sagt knag.
Das ist genug für einen Tag.

(Christian Morgenstern)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, da liegt sie nun also wieder auf eurem Frühstückstisch, die Sonntagsausgabe von unserem Blatt. Wir hoffen, ihr habt alle gut geschlafen und seid erfrischt in den Morgen gestartet. Dann nehmt mal Platz am hübsch gedeckten Frühstückstisch 

und weil wir schon vom Morgen schrieben, da fiel doch der Frau Chefredakteurin gerade breit grinsend ein herrlicher kleiner Sketch ein, vor Jahren bei „Sketchup“ gesehen, mit dem unvergleichlichen Paar Diether Krebs und Iris Berben, und so beginnen wir den Sonntag mal mit lachen:

Ein Klassiker! 

Die Idee für unsere heutige Sonntagsausgabe hat Mathilda angeschoben, die so einen feinen Eintrag über ein Eichhörnchen an ihrem Vogelfütterer eingestellt hat, und da fiel der Frau Chefredakteurin im Kommentar ein, daß wir ja auch mal eines auf Balkonien hatten, die dortige Frage, ob es Fotos gäbe, konnte ich bejahen. Da dazumalen noch nicht alle Leser hier in unserem Grafschafter Wochenanzeiger dabei waren, graben wir jetzt hier heute im Archiv und zeigen die Fotos noch einmal. Mein bäriges Redaktionsteam

war darob ganz begeistert, fand das ganze doch noch zu Lebzeiten unseres Co-Autors und unserer späteren rasenden Reporterin Mimi in heaven statt, die dazumalen „not amused“ über den roten Kobold auf ihrem Balkonien war. 

Wie es sich für unser „Bildungsblögchen“ gehört, kommt hier nun erst einmal wissenswertes über Eichhörnchen

Die Eichhörnchen (Sciurus) sind eine Gattung der Baumhörnchen (Sciurini) innerhalb der Familie der Hörnchen (Sciuridae). Ein auffälliges Merkmal ist der hochgestellte buschige Schwanz. Die in Mitteleuropa bekannteste Art ist das Eurasische Eichhörnchen, das gemeinhin einfach als Eichhörnchen bezeichnet wird. Alle Eichhörnchen sind Waldbewohner und ernähren sich primär von Samen und Früchten. Die weitaus meisten Arten sind auf dem amerikanischen Doppelkontinent beheimatet. Nur 3 der 29 Arten leben in der Alten Welt, sie sind über Europa, Vorder-, Nord- und Ostasien verbreitet.

https://de.wikipedia.org/wiki/Eichh%C3%B6rnchen

Auch der NABU hat interessantes und wissenswertes zum Eichhörnchen zu bieten, büdde schön:

https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/saeugetiere/nager/04566.html

Unter der fachkundigen Anleitung unseres Redaktionsmitgliedes und Außenkorrespondenten Hamish hat mein Redaktionsteam natürlich auch wieder was über die mythologische Bedeutung des Eichhörnchens gesucht, unser kleiner Schotte interessiert sich ja immer sehr für diese Dinge. 

In der Mythologie der Germanen ist von einem roten Eichhörnchen namens Ratatöskr die Rede. Wie alle roten Tiere, so war auch Ratatöskr dem Donner- und Feuergott Thor geweiht. Es lebt der Edda nach in den Zweigen des Weltenbaumes Yggdrasil und springt ständig zwischen den verschiedenen Welten hin- und her. Deshalb steht auch heute noch das Eichhörnchen gleichzeitig mit den Elementen Erde und Luft in enger Verbindung. Des Weiteren soll das Eichhörnchen Ratatöskr den Streit zwischen dem Adler Orn, der auf den Zweigen des Weltenbaumes sitzt und dem Drachen Niddhöggr, welcher an den Wurzeln wohnt, immer wieder neu entfachen. Grund sei ungenaues Weitertragen von Streitworten des Adlers zum Drachen und umgekehrt. Daher symbolisiert das Eichhörnchen für die Germanen eine Art Schelm, der andere gerne auf den Arm nimmt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Ratat%C3%B6skr

Wegen seiner rötlichen Färbung ist das Eichhörnchen bei den Kelten der Erd- und Fruchtbarkeitsgöttin Mebd zugeordnet. 

Das Eichhörnchen als Krafttier mahnt, den Dingen auf den Grund zu gehen, quasi „die Nuß zu knacken“. Es erhöht die Wendigkeit von Geist und Körper, hilft bei der Verwirklichung von Plänen und Ideen, bereitet auf besondere Herausforderungen vor und löst Konflikte zwischen Weisheit und Intellekt. Es verbindet sich die Energie mit den weiblichen Gefühlsebenen. Und es warnt vor Streitigkeiten. 

So, nun sind mal wieder der Worte genug gewechselt, nun laßt uns endlich Bilder sehen, frei nach Geheimrat Goethe! 

Die Bilder sind allesamt durch die Scheibe der Balkonientür fotografiert worden, daher nicht immer ganz so deutlich und bissel „verwaschen“! 

Das war damals unser Futterhäuschen, in dem auch Erdnüsse gelagert haben, das hatte der kleine Kobold schnell spitz! 

Wie man hier sieht, kann es auf Balkonien an der Mauer rauf und runter laufen, das ist Rauhputz und das bietet wohl den Krallen guten Halt. So ist es wohl auch bis in die dritte Etage gelangt. 

Und nun zeigt euch unser Eichhorn wie der Rückzug von Balkonien über das Katzennetz geht, lach! 

Mimi hatte in ihrer Hängematte gemütlich geschlafen

es war eine Gaudi, als sie den roten Pelzmärtel entdeckt hat und der dann auch noch von Balkonien aus an der Balkonbrüstung entlang über die Fensterbank vom Wohnzimmer direktemang an Mimis Nase vorbeimarschiert ist, meine kleine Schwarze war Empörung und Verblüffung pur:

Leider ist der Puschel auf den Bildern nicht sichtbar, aber ich glaub, Mimis damaliger Gesichtsausdruck spricht Bände! 

Am nächsten Tag war er wieder da, der rote Puschel, 

aber dieses mal genügte ihm das Futterhäuschen nicht, da mußte auch mal von ganz Balkonien Besitz ergriffen werden

Mimi war Empörung von Kopf bis Schwanz! Machte dem Hörnchen wenig, war ja schließlich eine Glastüre zwischen ihm und meinem Bonsai-Tiger, und gemach trat es auf dem gleichen Weg wie tags zuvor den Rückweg an. 

Wir haben so ein knuffiges Bild gefunden, mit Katze und Eichhörnchen, ich glaub, da wäre Mimi dann wohl endgültig ausgerastet! 🤣

Nun haben wir noch, wie bei vielen Einträgen und oben ja auch schon ein paar eingefügte, Bilder von unserem Serviettentechnikfundus

Mit lieben Worten vom Herrn Geheimrat Johann Wolfgang von Goethe über das Eichhörnchen 

Das Eichhörnchen

Warum gibt uns die Betrachtung unseres heimischen
Eichhörnchens so viel Vergnügen? Weil es als die höchste Ausbildung seines Geschlechtes eine ganz besondere Geschicklichkeit vor Augen bringt.

Gar zierlich behandelt es ergreiflich kleine appetitliche Gegenstände, mit denen es mutwillig zu spielen scheint, indem es sich doch nur eigentlich den Genuß dadurch vorbereitet und erleichtert.

Dies Geschöpfchen, eine Nuß eröffnend, besonders aber einen reifen Fichtenzapfen abspeisend, ist höchst graziös und liebenswürdig anzuschauen.

(Johann Wolfgang von Goethe)

schließen wir nun unsere Sonntagsausgabe und wünschen allen unseren Lesern einen schönen, frohen Sonntag! Paßt alle gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund und startet am Montag gut wieder in die neue Woche wünscht euch allen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia. 

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Sehnsucht nach Süden, Sonne und Mee(h)r! 🍋

Kennst du das Land, wo die Zitronen blühen

Kennst du das Land, wo die Zitronen blühn,
im dunkeln Laub die Gold-Orangen glühn,
ein sanfter Wind vom blauen Himmel weht,
die Myrte still und hoch der Lorbeer steht?
Kennst du es wohl?
Dahin! Dahin
möcht ich mit dir, o mein Geliebter, ziehn.

Kennst du das Haus? Auf Säulen ruht sein Dach.
es glänzt der Saal, es schimmert das Gemach,
und Marmorbilder stehn und sehn mich an:
Was hat man dir, du armes Kind, getan?
Kennst du es wohl?
Dahin! Dahin
möcht ich mit dir, o mein Beschützer, ziehn.

Kennst du den Berg und seinen Wolkensteg?
Das Maultier sucht im Nebel seinen Weg;
in Höhlen wohnt der Drachen alte Brut;
es stürzt der Fels und über ihn die Flut!
Kennst du ihn wohl?
Dahin! Dahin
geht unser Weg! O Vater, laß uns ziehn!

 

(Johann Wolfgang von Goethe)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, 

„bin müde und leer, will nach Süden ans Meer…..“ sang Hannes Wader in seinem Lied „Schon so lang“, und so ging es mir und meinem Team bei unserer freitäglichen Redaktionssitzung irgendwie auch, die nach dem verregneten Mai zu seinem Ende und zum Beginn vom Juni einsetzende Wärme verwandelte sich schnell wieder in lähmende Schwüle, die für eine entspanntere Situation in diesen immer noch vorherrschenden Corona-Zeiten nötigen Dinge wie Impfungen und dergleichen ziehen sich hier derzeit wie Kaugummi, heftige Gewitter am Donnerstag und Freitag dieser Woche sorgten endgültig für Waschküchenfeeling in unserer Grafschaft, da dachten wir uns, wir machen es halt wie Reinhard Mey in seinem Lied „Ich singe um mein Leben“ mit den Zeilen „…..ich mach‘ mir selber Mut, ich sing‘ wie als Kind, wenn ich in den dunklen Keller ging…..“, wie gut, daß die Frau Chefredakteurin schon Anfang der letzten Woche Bilderkes gemacht hat für die Sonntagsausgabe eures Grafschafter Wochenanzeigers, also stillen wir hier jetzt einfach mit Bildern unsere Sehnsucht nach Süden, Sonne und Mee(h)r und machen uns selber Mut und euch allen hoffentlich eine Freude!

Los geht’s mal wieder mit Balkonien, das ich gemeinsam mit meinem Redaktionsteam und mit liebevoller Erinnerung an Mimi in heaven und ihrem schönsten Zimmer in der Sommerzeit mal wieder sommerlich aufgehübscht habe, es ist noch nicht alles fertig, aber gut Ding will halt Weile haben. 

Sommerfeeling auf Balkonien mit blauem Himmel und Vogel-Schattenspielen

 

der ist natürlich nicht echt

er ist mit seinem rosa Kumpel umgezogen in die Sonne aus den hinten stehenden Sukkulenten

und freut sich offensichtlich darüber! 

Das einzige meiner selbstgezogenen Orangenbäumchen, das überlebt hat, ich hoffe, es wächst sich wieder richtig schön aus. 

Noch ein Vogel, die Vogeltränke steht nun auch wieder draußen

erst leer, dann voll

Windmühlchen dreht wieder ihre Flügel, abends beleuchtet vom Kürbiskopp! 

Der Salbei ist ebenfalls in die Sonne und in Mimis Brotkasten umgezogen, sieht hübsch aus so gegen die „grüne Hölle am Rhein-Herne-Kanal“, lach! 

Rosen blühen wieder auf Balkonien

na, da kann ich euch ja schon lange nicht mehr mit narren, ihr wißt es ja, die sind künstlich! Aber so echt aussehend, daß meine Mama, als sie sie das erste Mal hier gesehen hat, mit der Nase drüber ging um zu riechen! 😊

Erdbeerelfchen ist nun auch wieder draußen

samt noch mehr Vögelchen, diese sind aus Porzellan und ein Erbe meiner 93 Jahre alt gewordenen Großtante, sie wird sich freuen, daß die bei mir so zu Ehren kommen. 

Macht der Kerzenbehälter sich nicht fein an der dunklen Wand? Ich werde ihn auch noch leuchtend fotografieren. 

Glockenblumen wieder in voller Pracht

da freut sich unsere Nachteule, und wie ich es vorausgesagt habe: 

Unsere Hummel stellte sich sofort wieder ein! Wir haben uns so gefreut! Jedes Jahr beglückt der dicke nektarsammelnde Brummer uns immer wieder! 

Manches ist ein Suchbild geworden, lach, die sind so verflixt schnell beim fliegen von Blüte zu Blüte! 

Die Pfingstrosen im Garten haben immer noch nur, aber immer dicker werdende Knospen, aber auf Balkonien blühen welche

samt abendlicher Beleuchtung mittels beleuchteter Flasche, die daneben steht

die sind übrigens auch aus dem Erbe meiner Großtante, künstlich natürlich (herrliches Wortspiel! 😂) aber wunderschön, finden wir alle! 

Schmetterlinge fliegen auch wieder auf Balkonien

das ist ein so hübsches Windspiel, Tiffany-Glas!

Das war nun unser Balkonien. In den Redaktionsräumen am Wohnzimmerfenster gab es auch eine Veränderung, ich hatte von meiner Schwiegertochter vorzeiten mal einen Ableger von ihrer wunderhübschen Grünlilie bekommen, der sich mit Hilfe seiner Aus- und Ableger bis in den Topf unseres Zitronenbäumchens vermehrt hat, eine Zeit lang ging das ganz gut, aber nun war doch eine Trennung erforderlich, damit aus dem symbiotischen Verhalten kein schmarotzendes wird, nun hängt die Grünlilie frisch umgetopft im Wohnzimmerfenster

und hat sogar einen ersten Blütenableger bekommen, links im Bild

und das Zitronenbäumchen hat sein Reich wieder für sich. Ich hoffe, es erholt sich gut. 

Sommerliche Tischdecke, natürlich mit meinem Lieblingsdekor, macht nun auch das Wohnzimmer sommerfein, und guckt mal, wie hübsch der kleine, von mir dazumalen gefundene Rosenkopf, den ich nach der Blüte getrocknet hatte, sich darauf ausnimmt:

Vom Rosenköpfchen kommt später noch mehr! 

Nun gucken wir noch kurz in den Hausflur vor den Redaktionsräumen, denn auch da ist es wieder sommerlich geworden

Blick aus der Häustüre in der Abenddämmerung

die „üblichen Verdächtigen“ unserer Sommerdeko sind wieder draußen, lach! 

samt Sommerblumenstrauß und den duftenden Bildern. 

Und stimmungsvollem Leuchten des nachts, da die Kerzen einen Timer haben. 

Apropos stimmungsvolles Leuchten: Wir hätten da noch was für romantisches Sommerflair in lauen Nächten:

Kerzchenglas, das ist mal mitgehüppt aus dem Laden mit dem Elch im Gewande! 

Sieht das nicht hübsch aus, bei der Tischdecke und mit dem Rosenköpfchen?

Und der Rosenstoff mal solo:

Beim fotografieren fiel mir ein, daß ich noch eine Rosendecke besitze, passend gekauft zu meinem Lieblingsgeschirr „Wildrose“ (was auch sonst, lach!) und da hab ich hier mein Redaktionsteam hin und her gescheucht, zum besorgen des Geschirrs, der Decke und diversen Dekozutaten, damit haben wir nun Stimmungsbilder gemacht, Frau Chefredakteurin ganz träumerisch an Zeiten denkend, wo große gemeinsame Eßrunden am schön gedeckten Tisch wieder möglich wären, ich deck so leidenschaftlich gerne Tische ein. Und ebenso gerne koche ich! 

Das paßt doch wunderbar zu lauen Sommerabenden auf Balkonien, oder? 

Ich liebe die alten Gläser mit dem grünen Stiel, 

und dieses Kerzenglas hab ich doppelt, bei einer Kerzenparty begeistert erworben, es erinnert in Farbe und Stil an die Toscana, finde ich. 

Der Basilikum im Hintergrund ist ganz frisch vom Wochenende! Der riecht so herrlich! 

Von diesem Geschirr hab ich statt Suppentellern Suppentassen, die fand ich schöner! 

Tomatenmark-Döschen, zweckentfremdet als Serviettenhalter! Macht sich vorzüglich bei allen italienischen Essen. 

Glas nochmal beleuchtet. 

Stillleben!

Basilikum nochmal in ganzer Pracht. 

Das waren sie nun, die neuesten fotografischen Werke von Frau Chefredakteurin, da wir im Titel Süden, Sommer und Mee(h)r drin hatten, kommt jetzt auch noch „mehr“, Bilder aus Sommertagen aus dem Archiv. 

In Gedanken haben wir bei unserer freitäglichen Redaktionssitzung das Haus hinter dem Leuchtturm bezogen und machen jetzt Ferien! 😉😊

Und mit Bildern vom rauschenden Meer

beenden wir nun unsere heutige Sonntagsausgabe vom Grafschafter Wochenanzeiger. 

Wir hoffen, es hat euch allen wieder bissel Freude gemacht, wir wünschen euch allen einen wunderschönen Sonntag und einen guten Start in die neue Woche wieder, paßt alle gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven  

Otto und Luzia  

Habts fein!