Grafschafter Wochenanzeiger – contra vim mortis!

Die Grippe und die Menschen

Als Würger zieht im Land herum
mit Trommel und mit Hippe,
mit schauerlichen Bum, bum, bum,
tief schwarz verhüllt die Grippe.

Sie kehrt in jedes Hause ein
und schneidet volle Garben –
viel rosenrote Jungfräulein
und kecke Burschen starben.

Es schrie das Volk in seiner Not
laut auf zu den Behörden:
„Was wartet ihr? Schützt uns vorm Tod-
was soll aus uns noch werden?

Ihr habt die Macht und auch die Pflicht –
nun zeiget eure Grütze –
wir raten euch: Jetzt drückt euch nicht,
zu was seid ihr sonst nütze!

Es ist ein Skandal, wie man es treibt,
wo bleiben die Verbote-
man singt und tanzt, juheit und kneipt,
gibt’s nicht genug schon Tote?“

Die Landesväter rieten her
und hin in ihrem Hirne,
wie dieser Not zu wehren wär‘,
mit sorgenvoller Stirne;

und sieh‘, die Mühe ward belohnt,
ihr Denken ward gesegnet:
Bald hat es, schwer und ungewohnt,
Verbote nur so geregnet.

Die Grippe duckt sich tief und scheu
und wollte sacht verschwinden –
da johlte schon das Volk aufs Neu‘
aus hunderttausend Münden:

„Regierung, he! Bist du verrückt –
was soll dies alles heißen?
Was soll der Krimskrams, der uns drückt,
ihr Weisesten der Weisen?

Sind wir denn bloß zum Steuern da,
was nehmt ihr jede Freude?
Und just zu Fasnachtszeiten – ha!“
So grölt und tobt die Meute.

„Die Kirche mögt verbieten ihr,
das Singen und das Beten –
betreffs des andern lassen wir
jedoch nicht nah uns treten!

Das war es nicht, was wir gewollt,
gebt frei das Tanzen, Saufen,
sonst kommt das Volk – hört, wie es grollt,
stadtwärts in hellen Haufen!“

Die Grippe, die am letzten Loch
schon pfiff, sie blinzelt leise
und spricht: „Na endlich – also doch!“
Und lacht auf häm’sche Weise,

„Ja, ja – sie bleibt doch immer gleich
die alte Menschensippe!“
Sie reckt empor sich hoch und bleich
und schärft aufs neu die Hippe.

(Verfasser unbekannt, Wochenzeitschrift „Nebelspalter“, Heft 10 des Jahres 1920, 6. März 1920)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, gestutzt über das Gedicht? Tja, die Zeiten und die Menschen ändern sich wohl nie, bevor man zum Schluß des Gedichtes kommt und die Jahreszahl sieht, glaubt man doch wahrlich, die Zeilen wären ganz frisch und neu, aber mitnichten, sie stammen aus der Zeit der Spanischen Grippe. 

Angesichts all der derzeit wieder heftig Blüten treibenden Covidioten-Szene ist das derzeitige Lieblingslied von Reinhard Mey in unseren Redaktionsräumen dieses hier:

https://lyrics.lol/artist/102053-reinhard-mey/lyrics/1269119-es-schneit-in-meinen-gedanken

denn mittlerweile nimmt das ganze querbeet verteilt durch alle Bevölkerungsschichten sich wohl vor allem eines zum Ziel: Die Spaltung unserer Gesellschaft! Jeder gegen jeden ist in dieser Zeit fatal, aber all die Mahner und Schlichter, die Vernünftigen und Besonnenen gehen, so könnte man meinen, gerade unter in „der großen Keilerei…“, auch eine Textzeile von Reinhard Mey aus seinem Lied „Mein guter alter Balthasar“. Und als wäre das alles noch nicht genug, mischen nun auch noch Kunstschaffende mit, unter dem Deckmäntelchen von Satire und gut eingerichtet in der eigenen Wohlfühlblase haut man mal eben ein „Künstler-üben-Kritik-Geschwafel“ raus, das nichts mehr mit Ironie, nicht einmal mehr mit Sarkasmus gemein hat, sondern nur noch blanker Zynismus ist. Da wird sogar Rainer Maria Rilke instrumentalisiert mit den wohl berührendsten Worten, die je über das Thema „Tod“ geschrieben wurden, mit seinen Zeilen „Der Tod ist groß…..“, um dem eigenen Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom zu entkommen. Das ganze dann auch noch dramaturgisch wie inhaltlich grottenschlecht! Falls die Denke bei den o.g. immer noch zu langsam läuft: Dies ist ein Verriß, werte Kunstschaffende samt Regisseur und Vermarkter! Da nützt es dann auch nicht mehr viel, zurück zu rudern, oder mit halbherzigen „Argumenten“ zu versuchen, zu retten was zu retten ist. Da wäre klare Kante angesagt, stattdessen blafft der Regisseur „vons janze“ jetzt alle Verständnislosen für dieses Machwerk an, „Kritik muß wehtun“ (fragt sich in dem Zusammenhang natürlich: Wem?)! Nein, werter Herr, das muß sie nicht, Kritik muß konstruktiv sein, sie muß Lösungsansätze bringen, sonst führt sie zu nichts und ist, mit Verlaub, einfach nur Scheiße und so überflüssig wie ein Kropf! 

Da haben wir in unserer freitäglichen Redaktionssitzung anhand der oben geschilderten Entwicklungen überlegt, welches Scherflein denn wir mit unserem Grafschafter Wochenanzeiger dazu beitragen können, die Eiszeit in den Gedanken wie im Lied von Reinhard Mey zum tauen zu bringen, und da ist uns mal wieder eine alte Tradition zu Hilfe gekommen. In den vergangenen Tagen war das Wetter zwar noch kühl, aber schon sehr frühlingshaft sonnig, es zeichnete sich ganz langsam der Beginn der zukünftigen neuen „Storm-Zeit“ der Frau Chefredakteurin auf Balkonien ab, so hatte sie mal probehalber wieder ihren Storm beim Wickel und ist als erstes bei der Novelle „Der Herr Etatsrat“ hängengeblieben, und genau aus dieser Novelle ergab sich dann der Titel unseres Eintrages zur heutigen Sonntagsausgabe unseres Grafschafter Wochenanzeiger und die Ideen für gedankliches Tauwetter. 

Zitieren wir also mal aus der o.g. Novelle:

„Eine leuchtende Junisonne stand am Himmel und beschien den Sarg und den einzigen, aus Immergrün und Myrten gewundenen Kranz, den Tante Allmachts Stina heimlich am Abend vorher daraufgelegt hatte. Als der Zug unterhalb des Altans angelangt war, scheuchte der Herr Etatsrat den blauen Tabaksqualm zur Seite, indem er herablassend gegen das Gefolge grüßte. „Contra vim mortis, meine Freunde! Contra vim mortis!“ rief er und schüttelte mit kondolierender Gebärde seine runde Hand; „aber recht schönes Wetter hat sie sich noch zu ihrem letzten Gange ausgesucht!“

Contra vim mortis – gegen die Macht des Todes

In unserem Eintrag ist aber nun nicht der biologische Tod gemeint, denn der lateinische Satz „contra vim mortis“ geht eigentlich noch weiter, gänzlich heißt er „contra vim mortis non est medicamen in hortis – gegen die Macht des Todes gibt es keine Medizin im Garten“, was ja letztlich stimmt. 

Wir rufen hier auf zu contra vim mortis – gegen die Macht des Todes von:

  • Liebe
  • Empathie
  • Rücksicht
  • Verantwortung 
  • Zusammenhalt
  • Zärtlichkeit
  • Werte
  • Menschlichkeit

Das alles darf nicht sterben! Wenn wir leben wollen, überleben wollen, dann brauchen wir das alles! Dann werden wir es schaffen, aber das heißt „WIR schaffen das“, ICH schafft das nicht! 

Und so kommen wir hier nun zum Bilderteil unseres Eintrags, denn wer was schaffen will, muß fröhlich sein, und gemäß unserem „himmlischen Auftrag“ von unserer Mimi in heaven sind wir hier Versöhner statt Spalter und Mahner statt Brechstange, das hat sich der Grafschafter Wochenanzeiger von Anbeginn auf seine Fahnen geschrieben. Was würde sich da mal wieder besser anbieten als unser aller geliebtes Balkonien, das langsam in den Frühling startet. 

Alles, was grünt, fast blüht und drinnen überwintert hat, drängt nun wieder hinaus in die Sonne, links unser Orangenbäumchen, Mitte der prächtig überwinterte Salbei und rechts der Thymian. 

Der Salbei setzt bereits Blüten an, wir haben uns so gefreut, das war eine kleine Würzpflanze aus dem Discounter, sie hat sich so toll entwickelt und den Winter prima überstanden. 

Sieht doch prima aus, oder? 

Der Thymian ist ebenfalls wieder ausgeschlagen nach dem langen Winter, auch er hat den Frost überlebt. Alle Pflänzchen waren ja auch gut eingepackt in der kalten Jahreszeit. 

Das selbstgezogene Orangenbäumchen hat den Winter im kühlen Schlafzimmer verbracht und freut sich sehr über den nun wieder wärmenden Sonnenschein. Und das steigende Licht! 

Zu unserer größten Freude ist auch die kleine Johannisbeere wieder ausgeschlagen und wächst Licht und Sonne entgegen, 

wir sind sehr gespannt, ob sie heuer Früchte tragen wird. 

Ganz zaghaft

schlägt auch der Oregano wieder aus, wir werden weiter berichten, wie er sich entwickelt. 

Auch unsere langjährige Glockenblume bekommt schon ganz zarte Knospen, wie wir uns da schon wieder aufs blühen freuen, dann wird uns ganz sicher auch wieder unsere alljährliche Hummel besuchen, um sich am süßen Nektar zu berauschen. 

Die kleine Birke steht wieder in voller Pracht und Blätterschmuck

einmal eine Gesamtansicht von Balkonien! 

Unser Birkenpferd

bekommt allmählich wieder grüne Konturen, die Birken schlagen aus. 

Samt blauem Himmel mit zarten Schleierwölkchen. 

Drinnen freut sich schon jemand auf die Outdoor-Saison

unser Erdbeerelfchen steht ganz erwartungsvoll in den Startlöchern bereit und freut sich vor!

Essen hält Leib und Seele zusammen, sagt man, da hätten wir nun auch noch was ganz feines für euch, denn die Frau Chefredakteurin hat nun endlich mal das erste Gericht mit den neuen Gewürzen aus dem damaligen Adventskalender gekocht, das Gewürz war das aus dem Türchen 8 des letztjährigen Adventskalenders, Ras el-Hanout, die leckere, orientalische Gewürzmischung

https://de.wikipedia.org/wiki/Ras_el-Hanout

und dieses leckere Gericht ist nachgekocht worden:

Hackfleischpfanne mit Ras el Hanout

  • 1 Zwiebel gewürfelt
  • 2 Zehen Knoblauch gepresst oder fein gewürfelt
  • 360 g Rinderhackfleisch
  • 1 rote Paprika gewürfelt
  • 200 g Spinat frisch
  • 300 g Brokkoli frisch
  • 1-2 EL Ras el Hanout
  • Salz, Pfeffer
  • 1 TL Olivenöl

Öl in die Pfanne geben, erhitzen, Zwiebel und Knoblauch darin glasig anschwitzen. Hackfleisch dazu geben und durchbraten. 1 EL Ras el Hanout dazu geben und durchmischen. Brokkoli hinzu und 3 – 4 Minuten mitbraten. Paprika dazu und weitere 4 – 5 Minuten braten. Spinat in die Pfanne geben und weiter braten, bis das Gemüse gar ist. Mit Salz, Pfeffer und dem restlichen Ras el Hanout abschmecken, mit Joghurt und einer Beilage nach Wahl servieren. 

Und so sah das Ergebnis aus:

Lecker, oder? Es duftete verführerisch! Dazu gab es eine Jogurt-Minze-Soße mit Gurke

mit Kurkuma gewürzt

und ein Kümmel-Fladenbrot

Auch das hat so gut geduftet, ich hab meine Bärencrew gar nicht mehr aus der Küche bekommen, hihihihi! 

Fertiges Menü mit lecker Rotwein!

Und wo wir schon einmal bei kulinarischen Köstlichkeiten sind: Ich hatte noch einen fertigen salzigen Mürbeteig im Kühlschrank liegen, da hab ich dann grünes Pesto auf die Teigplatte gestrichen, das ganze mit gehobeltem Parmesankäse bestreut, aufgewickelt und gebacken, tadaaaa:

Sieht das nicht lecker aus? Das war es auch, kann man verschiedene Dips beimachen, dann hat man einen feinen abendlichen Fernsehsnack! Wie ihr euch sicherlich vorstellen könnt, war mein Redaktionsteam begeistert, sie stehen ja nicht nur und ausschließlich auf süß! Aber auch da kamen sie noch auf ihre Kosten, im Tiefkühlfach schlummerte nämlich noch Tiramisu-Eis! 🐻🐻🐻🐻🐻🍨🍦🍨🍦🍨

So, bevor wir nun den Eintrag für unsere heutige Sonntagsausgabe schließen, erlauben auch wir uns mal eine kleine, augenzwinkernde Kritik an der derzeitigen Corona-Politik, betreffs der Zögerlichkeiten der Anordnung von Maßnahmen 😉😊

https://www.otto-reutter.de/index.php/couplets/texte/222-der-gewissenhafte-maurer.html

und schließen den Eintrag mit nochmals einem Lied von Reinhard Mey, bei dem wir so inständigst hoffen, daß sich der Titel bewahrheiten möge:

https://www.lyrix.at/t/reinhard-mey-vernunft-breitet-sich-aus-uber-die-bundesrepublik-deutschland-f2e

Und damit wünschen wir allen unseren Lesern einen schönen, geruhsamen und entspannten Sonntag, bleibt oder werdet alle gesund, paßt auf euch auf, kommt gut wieder in die nächste neue Woche und denkt alle daran: Et hätt noch emmer joot jejange! (Köllsches Grundgesetz, Artikel 3)

Maach et joot, ävver nit zo off (Köllsches Grundgesetz, Artikel 8) wünscht euch euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia

Habts fein!  

36 Gedanken zu “Grafschafter Wochenanzeiger – contra vim mortis!

  1. Grandios, liebes großes EM.
    Was für ein herausragender, toller Beitrag.
    Du solltest ihn in deiner Tageszeitung veröffentlichen.
    Applaus, Applaus, Applaus.
    Ich hoffe, du wirst nun auch bald geimpft, oder bist es vielleicht schon?
    Der Irrsinn um uns umzu wird dann doch etwas erträglicher.
    Bleib gesund und ganz viele liebe Grüße von uns Bees 🍀🍀🍀

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    • Dankeschön, liebe Brigitte, gerade bei diesem Beitrag freu ich mich wieder besonders über das „große Em“!
      Die Tageszeitungen werden ja derzeit überschwemmt mit entsprechenden Beiträgen, aber vielleicht findet sich wirklich noch irgendwo ein Plätzchen, wo wir den kritischen Teil unseres Beitrags als Kommentar einbringen können. Und lieben Dank für den Applaus, der tut nun wirklich gut, weil einem doch immer wieder so oft Selbstzweifel plagen in der derzeitigen verrückten Welt.
      Nein, ich bin immer noch nicht geimpft, die beiden Jahrgänge vor mir sind hier bereits aufgerufen, aber bis es zügig weitergehen konnte zu meinem gab es mal wieder einen Impfstoffengpaß, also weiter warten. Kann ich so gut nachvollziehen und verstehen, daß danach der Irrsinn umzu doch etwas erträglicher wird.
      Das wünsche ich euch auch weiterhin von ganzem Herzen, bleibt alle gesund, ihr lieben Bees, habt noch einen schönen Sonntagabend und kommt gut wieder in die neue Woche, ganz viele liebe Grüße zurück vom großen Em. 🍀🍀🍀❤❤❤

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  2. Meine liebe Monika,

    ich freu mich,wieder was aus der Grafschafter Redaktionsschmiede zu lesen,der Umfang sieht sehr nach Überstunden aus. ;)
    Es waren mal wieder die lateiner am werkeln und die schwarzen Rosen deuten auf ein ernstes Thema hin,eben wie immer passend zum Thema.Meine Oma hatte die Spanische Grippe und sie mit Mühe und Not überstanden.
    So merkt man auch gleich zu Beginn,was dich im wahrsten Wortsinn bedrückte und du „viel Dampf im Kessel“ hattest.Geht auch gar nicht mehr anders bei den aktuellen Ereignissen in den Medien.Gelinde gesagt,wird man mit Kopfschütteln nicht mehr fertig! Ich habe diesbezüglich deinen Worten nichts mehr hinzuzufügen,möchte sie nur noch ganz sehr dick unterstreichen!!! Manchmal denkt man,man ist verkehrt,oder die Sinne narren einen…

    Ja,ihr wäret nicht der optimistische „Grafschafter“,wenn ihr all diesem Gräuel nichts Erfreuliches entgegenzusetzen hättet.
    Gaaanz laaaangsam wirds hier auch frühlingshaft,gestern Morgen lag noch Reif.Der Winter braucht hier durch das Bergige bissel länger zum Rückzug. :)
    Der Storm ist aber auch wirklich so ein Mann für alle Fälle wie der Reinhard Mey,einfach für alle Lebenslagen „anzuwenden“.Ein gutes Zitat ist das aus der Novelle,eben noch in (fast) allem das Gute zu sehen.
    Deinem feinen Aufruf schließe ich mich gern und nahtlos an,auch wenn wir zur Zeit weiter denn je von allem entfernt sind,jedenfalls in der Mehrzahl.Lieber gemeinsam besser als allein gut sein.

    Euer Balkonien ist IMMER eine Trostquelle und ein Seelenstreichler für euch und für micht mit,wenn ichs auch nur auf Bildern sehe,ich erfreu mich immer mit dran! Eben mit viel Liebe gemacht euere Oase.
    Fein,wie alles wieder grünt und blüht,die Pflanzen fühlen sich eben wohl. Glaub ich gern,dass dir alles viel Freude macht,eben besonders auch das O,rangenbäumchen und die Johannisbeere.Da bin ich auch auf die Früchte gespannt,wir werdens hier erfahren.Der „Hummelflug“ wird wieder stattfinden,,auch ohne Musik. ;)
    Das Balkonstilleben mit Birke ist fein,hier sind die Birken noch nicht so weit.
    Dem Erdbeerelfchen ist die Freude auf „outdoor“ deutlich anzusehen,mir macht der Schelm immer wieder gute Laune!

    Dein Gericht mit dem Gewürz kommt wie aus Tausend und einer Nacht,superlecker mit dem Fladenbrot!
    Die „Zugabe“ ist noch der i-Punkt und das Eis die Krönung! Wenn schon,denn schon,kleckern kann jeder.

    Was andere können,könnt ihr schon lang und dürft auch mitmischen bei der Kritik,der Ton macht die Musik,hier wörtlich genommen.Fein sind Otto Reuter und Reinhard Mey.Seine guten Wünsche bleiben hoffentlich keine Utopie und verhallen in den unendlichen Weiten des Universums und der menschlichen Begriffsstutzigkeit….
    Aber wir lassen uns unseren Optimismus nicht nehmen und haltens mit den Kölnern.

    Habt herzlichen Dank für ernste und unterhaltsame Sonntagslektüre und liebe Grüße auch ans Redaktionsteam mit Mimilein.Sie wird die Weltereignisse kopfschüttelnd vom Regenbogenland aus betrachten,die Guten dort haben das alles hinter sich gebracht.

    Ich wünsche euch ganz dolle einen schönen und entspannten Sonntag,bleibt auch gesund und liebste Grüße schickt euch Brigitte.

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    • Meine liebe Brigitte,
      das freut uns sehr, daß du dich freust über die Sonntagsausgabe vom Grafschafter, und da hast du sehr recht, das waren mal wieder Überstunden in den Redaktionsräumen, lach! Wir hatten unter dem Titel den Beitrag schon länger „auf Halde“, aber nach den neuesten Entwicklungen war nun wohl endlich der richtige Zeitpunkt dazu, ihn zu veröffentlichen.
      Meine Güte, ja, wenn man das bedenkt, so lange ist das alles eigentlich noch gar nicht her, wenn du dich erinnerst, daß deine Oma die Spanische Grippe hatte und mit Mühe überlebte.
      Da war hier wieder viel Dampf im Kessel, oh, ja, und eigentlich nimmt die Befeuerung ja nicht ab sondern stetig zu, da bleibt abzuwarten, ob es nächstens gleich noch was hinterher gibt. Ach, es ist schon ein Kreuz mit uns Menschen, und derzeit komm ich immer mehr zu der Überzeugung, daß bei der Erschaffung des Menschen dem lieben Gott so einige Blaupausen bezüglich der Gehirnaktivitäten für selbigen verloren gegangen sind.
      Danke, daß dir unsere Einlassung zum Thema gefallen hat und aus der Seele spricht, das tut doch gut gerade jetzt in diesen verrückten Zeiten, in denen man mitunter wirklich seiner eigenen Wahrnehmungsfähigkeit nicht traut.
      Aber so hat es sich halt der Grafschafter von Anfang an auf seine Fahnen geschrieben, kein Licht ohne Schatten, aber eben auch keine Schatten ohne Licht. Und so waren hier mal wieder Storm und Mey angesagt, immer eine passende Richtschnur für Relativierung und Erdung in allen Lebenslagen. Danke, daß du unseren Aufruf unterstützt!
      Auf Balkonien erwacht auch wieder das Leben mit dem langsam ankommenden Frühling, da freut sich halt alles, was wächst und kreucht und fleucht und atmet über Sonne und Licht.
      Über mein Erdbeerelfchen hab ich auch jedes Jahr die gleiche Freude, da hat mir meine Freundin damals echt was feines geschenkt.
      Hab ich mich lange drauf gefreut, auf das Gericht, und nun bin ich mal dazu gekommen, es nach zu kochen, da solltet ihr doch wenigstens virtuell alle in den Genuß kommen.
      Den Otto Reutter hatte ich neulich schon mal bei FB beim Wickel, das Lied paßt derzeit wieder so herrlich! Aber genau so ist das richtig, wie du es auch schreibst, der Ton macht die Musik!
      Oh, ich fürchte, unsere Mimi in heaven wird das Geschehen hier unten nicht nur kopfschüttelnd betrachten, da wird so manch ein dicker Faucher drin sein!
      Das wünschen wir dir auch, einen schönen, gemütlichen Sonntagabend noch, bleib gesund und liebste Grüße
      Monika und das Redaktionsteam.

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  3. Liebe Monika,mit diesem Thema hast du dir wahrlich ein dickes Brett vor die Brust genommen . Du hast dich mit einem Thema beschäftigt das uns jetzt schon über ein Jahr begleitet. Das Schlimme daran ist, dass es von Tag zu Tag unverständlicher wird. Mal hilft Astra Zenica dieser Altergruppe, in der nächsten Woche alles wieder zurück hilft doch nicht oder hilft es doch???? Dann Kinder in die Schule dann wieder nicht dann bei Werten über 100 nun wieder bei 160 . Ich kann das Thema Corona nicht mehr hören.Täglich neu Zahlen, Meinungen, Analysen und Begriffe aus der tiefsten Fachwelt der Virologen, die kaum noch ein Schwein versteht. Hinzu kommen die ewigen Streitereien unserer Politiker. Statt zu handeln und Entscheidungen zu treffen, droht man sich mit Gerichtsgängen . Man mag es kaum glauben, der Weltfrieden hängt an einer Stunde. Was ist besser oder schlechter daran ob ich ab 21 oder 22 Uhr im Haus bleiben Muße. Mich ermüdet dieses Thema langsam , das ich sonst aufmerksam verfolgt habe . Ich ziehe mich in meine vertraute Welt zurück und genieße den Tag im Garten ohne die neusten TV Meldungen über Corona zu hören . Ob da Nena oder Liefert mit Spinnereien an die Öffentlichkeit treten, interessiert mich nur noch wenig. Das einzige was mich etwas aus meinem Gartensteuhl gerissen hat, war ein Brief von Laumann. Ich kann mich nächstes Woche mit Bio Tech impfen lassen . Danach setze ich mich wieder in mein Gartenstuhl und genieße ein Leben ohne Corona. Ich setze mich auch schon mal aufs Fahrrad und genieße dabei die ländliche Natur. Das einzige was mich etwas stört, ist das mein Sohn und die älteste Tochter jetzt nur noch getrennt zu uns kommen können.
    Liebe Monika lass dich von diesem ewigen hin und her zum Thema Corona nicht klein kriegen, schalte dein Empfänger aus und genieße dein Leben so wie du es kannst.
    Ich wünsche dir einen schönen Sonntag.
    Liebe Grüße Werner

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    • Lieber Werner,
      tja, unter dicken Brettern macht es der Grafschafter Wochenanzeiger samt der Frau Chefredakteurin nicht, 😉😊 aber hier war das Maß voll, zumal ich zum Titel ohnehin schon was auf Halde liegen hatte, und so kam der Zeitpunkt dafür nach den neuesten Entwicklungen gerade recht.
      Es ist ja nun wirklich beileibe nicht so, daß man Maßnahmen der Regierung bezüglich der Pandemie immer alle bejubeln oder manche auch nur ansatzweise verstehen muß, aber wenn man sich dann schon öffentlichkeitswirksam zu Wort meldet, bitte mit konstruktiver Kritik, „abgehobene“ künstlerische Einschätzungen von/mit/oder/und Satire gibt dann doch leider Beifall aus der falschen Ecke. Und das sollte man nun gerade in diesen Zeiten tunlichst vermeiden, oder zumindest so darstellen, daß kein Zweifel an der Absicht bleiben kann, halt eben mit Fingerspitzengefühl statt mit der Brechstange, das haben viele verlernt. Allerdings auch die Kritiker der Kritiker, denn das unsägliche Spielchen nimmt immer weiter Fahrt auf.
      Ja, es hat schon eine Weile gedauert, bis es auch beim letzten Selbstdarsteller in der hohen Politik angekommen ist (oder man es eben zähneknirschend nicht mehr verhindern kann) daß Föderalismus in einer Pandemie eventuell nicht so das gelbe vom Ei ist. Und eine alt bekannte und oft belächelte Hemmschwelle gerade hier in unserem Land wird wieder mal allzu deutlich, „Gottes Mühlen mahlen langsam, der deutsche Bürokratismus toppt sie“!
      Das braucht man auch in all dem Wirrwarr, Werner, den Rückzug an einen privaten Ort, wo man sich fallen lassen kann und wieder Kraft tankt, aber ich muß danach auch wieder „raus in die Welt“, ich leb doch noch in ihr und ganz abschotten geht bei mir nicht.
      Na, das ist eine echt gute Nachricht, daß du Post von Herrn Laumann bekommen hast und nächste Woche geimpft wirst, prima und Glückwunsch! Hier stagniert es mal wieder, kurz bevor meine Altersgruppe aufgerufen werden konnte, also weiter abwarten und Tee trinken, zum Glück hab ich davon noch genug, lach!
      Danke dir sehr für deine lieben Wünsche, ich wünsch dir noch einen schönen Sonntagabend, und einen guten Start in die neue Woche wieder, bleibt alle gesund und liebe Grüße
      Monika.

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    • Dankeschön, lieber Rolf, so ein Lob tut wirklich gut in diesen Zeiten, in denen man doch manchmal an der eigenen Wahrnehmungsfähigkeit zweifelt. Freut mich sehr, daß mein Beitrag deinen Beifall gefunden hat!
      Ich wünsche dir noch einen schönen Sonntagabend, komm gut wieder in die neue Woche, bleib gesund und liebe Grüße
      Monika. 🍀❤

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    • Liebe Christa,
      ich hatte das Gedicht schon vor längerer Zeit gefunden, und nun war die passende Gelegenheit, es „los zu werden“! Vor allem wird der unbekannte Verfasser es wohl damals schon nicht für möglich gehalten haben, daß die Menschheit in 100 Jahren nix dazu gelernt hat. Die Aktualität ist richtig erschreckend, nicht wahr, als es mir in die Hände fiel, hab ich im ersten Moment wirklich gedacht, da hat sich nun also einer mit einem Gedicht an Corona ausgelassen, bis ich dann die Jahreszahl gesehen habe.
      Liebe Grüße nach Kanada
      Monika.

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  4. contra vim mortis – die Macht des Todes

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    Die Menschheit lernt weder aus der Spanischen Grippe noch aus Corona.
    Selbst wenn 99,999 % aller Menschen an einer Epidemie sterben sollten, werden Faschisten, Querdenker und andere „Widerstandskämpfer“ behaupten, dass eine Impfung jeden Menschen sofort und auf der Stelle töten wird :!:

    Affen sind auf diesem Planeten auf jeden Fall die intelligenteren Bewohner des Planeten 🌍

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    • Lieber Jens,
      sehr passendes Bild für unseren Titel!
      Leider, leider hab ich derzeit auch den Eindruck, daß die Menschheit auch aus dieser Pandemie so wenig lernt wie aus der Spanischen Grippe. Und ich teile auch deine Ansicht hinsichtlich der Faschisten, Querdenke und sonstiger Verschwurbelungstheoretiker, umso bescheuerter ist es, solche Idiotien auch noch „fachmännisch“ zu befeuern.
      Recht hast du, und ich schrieb es ja neulich schon mal bei dir, wir stammen nicht vom Affen ab, denn die sind intelligenter als wir. Dein Bild spricht da eine sehr deutliche Sprache, finde ich, gerade Orang-Utans sind da ein sehr gutes Beispiel.
      Ich wünsche dir einen schönen Abend, bleib gesund und liebe Grüße
      Monika.

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  5. Ein schöner Beitrag liebe Monika. Das Essen sieht ganz vorzüglich aus.
    Leider ist das Wetter immer noch recht kühl bei uns. In der Nacht hat es mal wieder gefroren. Ich denke, dass wir kaum Kirschen bekommen, denn auch für die Insekten ist es zu kalt. Lediglich am späten Nachmittag wärmt die Sonne richtig schön.
    Eine wundervolle Woche wünsche ich dir.
    LG Mathilda ♥ ♥ ♥

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    • Dankeschön, liebe Mathilda, freut mich sehr, daß dir der Beitrag gefällt.
      Das Essen war vorzüglich, hihihihi, das mach ich mir auf jeden Fall nochmal, ich muß jetzt nur gucken, wo ich das Gewürz nun als Großpackung kriege, aber da gibt es wohl genug Möglichkeiten im Netz.
      Hier ist es trotz strahlender Sonne auch immer noch nicht warm und nachts kühlt es sehr runter, sieht momentan wohl echt schlecht aus für die Kirschen, aber vielleicht kriegen sie ja doch noch einen Schub mit, wenn es auch den Insekten wieder warm genug wird. Daumendrück!
      Wünsche ich dir auch, eine wunderschöne neue Woche, liebe Grüße
      Monika. 🌸🌸🌸❤❤❤

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      • Ganz bestimmt wirst du im Internet mit dem Gewürz fündig.
        Wir haben auch täglich Sonne, aber es ist kalt und nachts friert es. Habe vorhin mal neben dem Kirschbaum gesessen, da summt es gar nichts mehr. Ich lasse mich überraschen. Im letzten Jahr gab es auch nur wenige Kirschen.
        So ist das mit dem April, wir sind es schon gar nicht mehr gewöhnt.
        Einen entspannten Abend wünsche ich dir liebe Monika <3 <3 <3 Mathilda

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  6. Hallo liebe Monika und Crew,
    das alte Gedicht scheint wirklich von jetzt zu sein, traurig wie manche Meschen nix dazu gelernt haben seither.
    Gutes Wachstum deinen Balkonpflanzen und eine schöne Frühlingszeit wünsche ich dir.
    In meinem Garten füttern die Kohlmeisen schon ihre Kinder und die blühenden Obstbäume werden von vielen Bienen umsummt.
    Alles Liebe,
    Gruß Helga

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    • Hallo, liebe Helga,
      das Gedicht hat mich auch sehr überrascht, als ich es gefunden habe, beim ersten Textlesen hab ich wirklich geglaubt, es wäre von heute, bis mein Blick dann auf die Jahreszahl fiel. Das ist echt ein Trauerspiel, daß die Menschheit einfach nicht dazulernt.
      Dankeschön, ich freu mich jedes Jahr auf die neue Balkonien-Saison, und wünsche dir auch eine wunderschöne Frühlingszeit.
      Wie schön, wenn in deinem Garten schon die Kohlmeisen ihre Kinder füttern und die Obstbäume vom fliegenden Bestäubungspersonal umsummt und umschwirrt werden, das verspricht eine reiche Ernte!
      Alles Liebe und Gute auch für dich, bleib gesund, liebe Grüße
      Monika und Crew.

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  7. Es ist immer wieder erstaunlich, liebe Monika, wie zeitlos doch manche Aussagen sind. „Die Grippe und die Menschen“ ist ein perfektes Beispiel dafür. Ich glaube, mehr muss man dazu generell gar nicht sagen.
    Ansonsten ist Dein sich langsam wieder begrünender Balkon ein schönes Hoffnungszeichen dafür, dass irgendwann einfach wieder bessere Tage für uns alle kommen müssen. Toll, dass Dein Salbei sogar schon wieder blühen möchte. Meine Salbeipflanzen haben da noch ein wenig Zeit. Dein Orangenbäumchen ist gut über den Winter gekommen. Es sieht richtig gut aus. Meine Mandarinen und das Calamondinbäumchen haben den Winter im Wintergarten verbracht. In den nächsten Tagen werde ich sie zum Eingewöhnen für ein paar Stunden täglich in den Garten setzen. Später dürfen sie wieder ganz hinaus und den Sommer über draußen genießen. Im Moment drohen hier immer noch Nachtfröste, sodass ich sogar einige Pflanzen, die ich bereits zum „Auswildern“ nach draußen gestellt hatte, zur Nacht wieder ins Haus holen musste.
    Deine Johannisbeere ist auch schon weit vorangeschritten. Hier zeigen sich mal gerade so die ersten winzigen Blättchen. Auf Deinem Balkonien ist es wohl doch insgesamt schon etwas wärmer als hier im Freiland des Gartens. Ich drücke die Daumen für eine schöne Ernte.
    Auch Deine Birke zeigt schon ihr helles Frühlingsgrün. Auch da können die Birken hier noch nicht mithalten. Richtig fein sieht Deine kleine Wohlfühloase Balkonien aus. Ja, da macht es schon wieder Sinn, dort ab und zu ein paar schöne Augenblicke mit Herrn Storm zu verbringen. Das Erdbeerelfchen ist auch schon ganz Vorfreude.
    Hmmmm, „Hackfleischpfanne mit Ras el Hanout“! Da hast Du echt was Feines gezaubert. Und da ich gerade Dein Kümmel-Fladenbrot sehe, ich habe den Duft gerade bestens in der Nase. Ich habe uns heute nämlich eine Focaccia mit Rosmarin zum Abendessen gebacken – auch sehr lecker.
    Deine gebackene Mürbeteigrolle sieht auch toll aus. Könnte ich auch mal machen, denn ich habe auch noch Mürbeteig im Kühlschrank. Danke für die Anregung!
    So, dann wünsche ich Dir und Deiner Bärengang noch einen schönen Abend. Natürlich kommen auch noch ganz liebe Grüße von der Silberdistel und schnurrende Grüße vom derzeit pelzigen Quartett – wir haben nämlich gerade einen pelzigen Feriengast bei uns

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    • Das hab ich auch gedacht, liebe Silberdistel, als ich vor längerer Zeit dieses Gedicht gefunden habe, es gibt wohl wirklich Dinge, die sich nie ändern, und du hast recht, es spricht einfach für sich!
      Oh, ja, mein Balkonien ist ja seit jeher mein Rückzugsort und meine kleine Wohlfühloase, und in jedem Frühling wieder ein Hoffnungszeichen, in den beiden letzten natürlich so ganz besonders, mit der innigen Hoffnung auf bessere Tage, die ja doch irgendwann wieder kommen werden, kommen müssen.
      Mein Salbei blüht zum ersten Mal, das war ein kleines Würzpflänzchen aus dem Discounter, welches ich einfach richtig eingepflanzt habe und das so gut den Winter, warm eingepackt, überstanden hat und nun tatsächlich blühen will, da freu ich mich so sehr drüber. Und das Orangenbäumchen ist das letzte von dreien, es hat im Schlafzimmer überwintert und ich freu mich auch sehr, daß es nun schon so gut wieder aussieht. Es steht derzeit auch noch nur am Tag draußen, weil es nächtens doch noch recht kühl wird. Im Sommer kommt es auch wieder ganz raus. Die Johannisbeere hat mich auch überrascht, daß sie schon so toll ausgeschlagen ist, ich bin sehr gespannt, wie die Entwicklung in diesem Jahr läuft, im letzten gab es noch keine Blüten und Früchte, vielleicht klappt es ja in diesem Jahr. Dankeschön für dein Daumendrücken! Drohen bei euch sogar noch Nachtfröste, ja, da ist es immer besser und sicherer, schon ausgewilderte Pflanzen wenigstens nachts wieder ins Haus zu holen. Mein Balkonien liegt ja mit dem Dach und der Südseite wirklich schön geschützt, da ist es allemal wärmer als zum Beispiel auch hier unten im Garten.
      Sowohl meine kleine Birke als auch die, die vor dem Balkon und dem Wohnzimmerfenster stehen, sind schon richtig fein grün, da macht es wirklich schon wieder Freude, mit dem Herrn Storm beim Wickel endlich wieder Wohlfühloase genießen zu können, einzig Mimi fehlt natürlich immer noch sehr dabei. Wie hätte sie sich über den schönen Frühling derzeit gefreut. In mein Erdbeerelfchen bin ich ganz verliebt, hab ich mich damals so gefreut, als meine Freundin mir das schenkte.
      Die Hackfleischpfanne war echt ein Genuß, ich werde mir jetzt im Netz das Gewürz mal „in groß“ bestellen, es hat mich überzeugt, der Geschmack ist wonnig! Ja, wenn man das so sieht, so ein Kümmel-Fladenbrot, dann hat man echt sofort den Geruch in der Nase, lach, ooooh, lecker, das hatte ich vor einiger Zeit auch, Focaccia mit Rosmarin, allerdings nicht selbst gebacken, sondern käuflich erworben, war aber auch sehr lecker. Ich werde mir auf jeden Fall beim nächsten Einkauf den fertigen Mürbeteig wieder mitbringen, die Rolle war so lecker, das mach ich mir auch noch mal, das kann man herrlich abends wie Chips mümmeln, hihihihi, zumal sie beim auskühlen auch ein bissel die Konsistenz annimmt, man kann die Schnitten von der Rolle aber auch kurz in der Mikrowelle wieder erwärmen. Gern geschehen mit der Anregung, ich suchte an dem Abend nach irgendwas leckerem zum naschen beim Fernsehabend, und da ist mir die Idee gekommen.
      Ich hoffe, ihr hattet auch noch einen schönen Abend, ich wünsche euch jetzt eine gute Nacht mit lieben Brummgrüßen von meiner Bärengang, einem lieben Streichler für alle vom derzeitigen Pelzquartett und dankeschön für ihre Schnurrgrüße, ich denke mal, dem pelzigen Feriengast gefällt es bei euch! Kommt alle gut wieder in den neuen Tag und habt eine schöne neue Woche, liebe Grüße an alle zwei- und vierbeinigen Silberdisteln,
      Monika und die Bärengang.

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  8. Liebe Monika,
    mit Deinem Eintrag hast Du Dir alles von der Seele geschrieben, ich möchte Dir sagen, Du hast Dich damit selbst übertroffen .
    Die Menschen wollen nicht lernen und sich zurück nehmen und auf etwas verzichten. Anscheinend war es schon immer so. Auch mein Großvater mütterlicherseits ist 1918 an der Spanischen Grippe gestorben. Damals war das 0eine einzige Katastrophe für meine Großmutter und meine Mutter, die zuder Zeit noch ein Kind war.
    Jetzt bin ich froh geimpft zu sein und wünsche es jedem,bald geimpft werden zu können. Es schleppt sich alles hin, die Impfgegner kann ich beim besten Willen nicht verstehen. Habe es in meiner Seniorentanzgruppe letzte Woche auch erfahren. Man muss sich manchmal nur noch
    wundern.
    Inzwischen habe ich auch meine Balkonkästen mit Geranien neu bepflanzt, in der Hoffnung das es etwas wärmer wird und ich mal ein bisschen draußen sitzen kann .Du hast es auch schon fein und gemütlich auf Balkonien und überall treiben Deine Pflanzen und Du hast Freude daran.
    Sogar Deinen Storm hast Du wieder rausgesucht und sofort die passenden Zeilen zu der derzeitigen Situation gefunden. Auch Reinhard Mey interpretiert passend alle Lebenslagen. Na,siehste, nun hast Du auch Freude am Kochen mit den tollen Gewürzen gefunden und ein leckeres Essen gezaubert.
    Es ist doch wunderbar wenn man mal etwas Abwechslung in den Speiseplan bringen kann. Das braucht man jetzt auch sehr,das glaube ich Dir gerne, dass die Bärchen sich schon die Tatzen geleckt haben und auf Leckerbissen gehofft.
    So,liebe Monika, da hast Du gehörig Dampf abgelassen, ich bin auch sehr gespannt, wie das alles wird und sich der bevorstehende Sommer gestaltet. Bleib gesund und pass auf Dich auf.
    Liebe Grüße sendet Dir Ursel aus BÄRlin

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    • Liebe Ursel,
      jaaaa, das mußte mal wieder alles raus, da mußte die Seele sich echt wieder durch schreiben befreien, danke, daß du mich verstehst und es gut findest, in diesen Zeiten steht man manchmal so perplex vor irgendwelchen Dingen und zweifelt dann manchmal an der eigenen richtigen Wahrnehmungsfähigkeit, da tut es gut, wenn man Unterstützung in Form von Zuspruch bekommt.
      Nein, ich zweifel auch immer mehr, Ursel, die Menschen wollen nicht dazu lernen, und gerade in unserer Zeit ist ja verzichten ein Fremdwort geworden, es muß ja immer alles gleich, sofort und in ausreichender Menge vorhanden sein. Wir hatten auf meiner damaligen Bauernhofarbeitsstelle immer so ein kleines „Spiel“, Frustrationstoleranzgrenze testen, ich glaub, heute weiß kaum jemand mehr, was das überhaupt ist. Dabei wäre es so wichtig, zu lernen mit Frustrationen umgehen zu können, denn wer kann denn seinen Kindern schon ruhigen Gewissens garantieren, daß das Leben immer Samthandschuhe tragen wird beim Umgang mit dem eigenen Nachwuchs.
      Siehst du, so lange ist das doch eigentlich noch gar nicht her mit der Katastrophe der Spanischen Grippe, wenn auch du letztlich noch weißt, daß dein Großvater an ihr gestorben ist und deine Großmutter als Witwe und deine Mutter als kleines Kind als Waise zurück ließ, das war damals wie heute eine Katastrophe!
      Ich freu mich sehr für dich, daß du nun vollständig geimpft bist, ich kann das Schwurbelvolk auch nicht verstehen, hier schleppt sich die Impferei derzeit, kurz, bevor mein Jahrgang nun aufgerufen worden wäre, ist der Impfstoff knapp und die Sache stagniert, da kann ich dann sowas wie in deiner Seniorentanzgruppe so gar nicht verstehen.
      Hast du wieder deine schönen Geranien in den Balkonkästen, fein, ich mag die auch so gern. Ich denke mal, das wird schon noch werden mit dem wärmer werden, da kommen dann im Mai halt nochmal die Eisheiligen, aber dann dürfte es wohl spätestens nachhaltig aufwärts gehen mit Sonne und Wärme. Und du kannst es dir dann auch auf Balkonien gemütlich machen.
      Mein Storm war irgendwie schon immer ein Seelentröster, ebenso wie Reinhard Mey mit seinen allzeit passenden Liedern. Und zur nachhaltigen Hebung der Stimmung gesellte sich dann die Idee mit dem ausprobieren des ersten Gewürzes aus dem Adventskalender, das war so lecker! Ich koche ja zum Glück gerne, da gibt es immer mal wieder was neues im Speiseplan, da sind meine Bärchen immer restlos begeistert und folgen mir immer stante pede in die Küche, wie weiland Mimi, die konnte im Schlafzimmer auf ihrem Kofferplatz auf dem Schrank fest pennen, aber die geöffnete Kühlschranktür wurde sofort vernommen und binnen 2 Sekunden stand dann was heftig miauendes in der Küche, lach, jetzt machen es die Bärchen stellvertretend.
      Ich bin auch gespannt, wie der Sommer wird, derzeit wünschte ich mir einfach nur, es würde mal klappen mit der Wohnungsbesichtigung bei den Kindern, tja, da sind die Zahlen in Köln derzeit ja richtig gruselig, da wird es wohl noch bissel abwarten heißen, alles wie letztes Jahr um diese Zeit, aber ich muß doch jetzt gerade lachen, weil mir einfiel, was Christina beim letzten Eintrag in ihrem Blog schrieb „Eigentlich ist immer noch alles wie schon vor einem Jahr, nur mit mehr Klopapier..“! Stimmt!
      Paß du auch gut auf dich auf, Ursel, bleib gesund, ich wünsche dir eine gute Nacht und die Bären schicken liebe Brummgrüße, besonders von Bruno und Otto, liebe Grüße von OBÄRhausen nach BÄRlin,
      Monika und die Bärencrew.

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    • Das freut mich, liebe Liv, daß es nun doch noch geklappt hat mit lesen hier.
      Derzeit wirklich ein Trauerspiel, wieviele Menschen nichts dazu gelernt haben, nur meckern und motzen und ansonsten nichts konstruktives beitragen.
      Mein Orangenbäumchen ist das letzte von anfangs dreien, ich glaub, das ist mindestens schon über 5 – 7 Jahre alt, ich hab das echt nicht mehr im Gedächtnis, wann ich die damals aus den Kernen gezogen habe.
      Meine Johannisbeere hat immer noch keine Blüten, lustig, daß es bei deinen genau umgekehrt ist!
      Einen schönen 1. Maifeiertagsabend wünsche ich dir, liebe Grüße
      Monika.

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  9. Liebe. Empathie. Rücksicht. Verantwortung. Zusammenhalt. Zärtlichkeit. Werte. Menschlichkeit. So viele wichtige Eigenschaften, die nach und nach verloren gehen zu diesen zermürbenden Zeiten. Danke, wie du uns zeigst, dass Menschen auch anders sein können!
    Balkonien blüht schon auf und wird wieder richtig gemütlich, das wird so schön! Erdbeerelfchen freut sich sicherlich auch so sehr.
    Eine schöne Gemeinsamkeit, die verbindet, gibt es da noch: Essen! Lecker zubereitetes Essen lockt alle an den Tisch, selbst das ganz Redaktionsteam. Wir sollten mehr Essen teilen und die Wärme in unserem Bauch spüren!
    Gebt nicht auf, erstreckt euch mit puro amor contra vim mortis und lasst uns zusammen gesund und mit einem Lächeln auf dem Gesicht bleiben! ♥️
    Liebe Grüße, die Hauselfin, Fox, Teddy und Lilly

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    • Das empfinde ich auch zunehmend, daß all diese so wichtigen Eigenschaften in diesen wahrlich zermürbenden Zeiten immer mehr auf der Strecke bleiben, dabei wären sie doch gerade jetzt so wichtig. Wir haben doch am Anfang der Pandemie so gut ein „WIR-Gefühl“ entwickeln können, ich hatte solche Hoffnung, daß uns das erhalten bleibt, aber es hat nicht einmal ein Jahr gebraucht, bis sich Ellenbogenmentalität und Egomanie wieder ihren Platz gesichert hatten. Da kommt es wohl wieder mal verstärkt auf die Menschen an, die sich in diesen Sog nicht hineinziehen lassen wollen.
      Balkonien zeigt in jedem Frühling, wie schön es ist, wenn das Leben wieder erwacht, derzeit bremsen allerdings die doch noch recht kühlen Temperaturen weitere Aktivitäten in Richtung Grün und Blüh ein bissel aus. Aber spätestens nach den Eisheiligen im Mai kommt das ganze dann richtig in Fahrt. Mein Erdbeerelfchen freut sich da wirklich schon sehr, momentan immer noch auf der angewärmten Fensterbank im Wohnzimmer!
      Oh, jaaaa, das ist auch eine schöne Gemeinsamkeit, das Essen, leider derzeit auch nicht im großen Stil machbar, sondern nur auf den eigenen Hausstand beschränkt, aber dafür können wir es wenigstens hier virtuell mit euch allen teilen, und ich glaube, auch das verbindet! Ein schöner Satz „Wir sollten mehr Essen teilen und die Wärme in unserem Bauch spüren!“ ❤
      Danke für eure Mut machenden Worte, puro amor contra vim mortis ist wohl der allerbeste Ansatz, zusammen gesund bleiben zu dürfen und das lächeln auf dem Gesicht nicht zu verlieren, nein, wir geben nicht auf, auch wenn es manchmal schwer fällt.
      Liebe Grüße zurück an die Hauselfin samt einem lieben Streichler für Fox, Teddy und Lilly, paßt auf euch auf und bleibt gesund,
      Monika und das Bärenteam.

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