Grafschafter Wochenanzeiger – Das Wort zum Sonntag

Ostpreußenlied

Land der dunklen Wälder
und kristall’nen Seen,
über weite Felder
lichte Wunder geh’n.

Starke Bauern schreiten
hinter Pferd und Pflug,
über Ackerbreiten
streicht der Vogelzug.

Und die Meere rauschen
den Choral der Zeit,
Elche steh’n und lauschen
in die Ewigkeit.

Tag ist aufgegangen
über Haff und Moor,
Licht hat angefangen,
steigt im Ost empor.

(Erich Hannighofer, 1908 – seit 1. Januar 1945 vermißt)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, nun hat sie uns wohl erwischt, die zweite Welle von Corona, überall steigen die Fallzahlen, viele Großstädte sind mittlerweile Risikogebiete, daß doch wieder ein bissel unbeschwertere Leben wird zunehmend wieder schwieriger und unsicherer. Als wenn das alles nicht schon schwer genug wäre, wird natürlich auch das Geschrei und Gekeife der schwurbelnden „Freiheitsberaubten“ immer lauter und immer asozialer, es ist kaum noch zu ertragen, zu irgendwelchen Nachrichten noch Kommentare zu lesen. Und so kommt zu unserem heutigen Sonntagseintrag mal das Wort bzw. Vorwort zum Sonntag:

Wir haben eine weltweite Pandemie, daran gibt es nichts zu drehen und zu deuteln, der kann man nicht mit verdrehten Zahlen und verdrehten Verschwörungstheorien beikommen, da hilft nur gesunder Menschenverstand und und soziale Kompetenz, sprich Mitmenschlichkeit, da müssen wir uns ALLE in Verzicht, Vorsicht und Rücksicht üben, und das bedeutet das einhalten der AHA-Regeln, Abstand halten, Hygiene beachten, Alltagsmaske tragen. Keiner, wirklich keiner, ist gefeit, niemand weiß sicher, ob ihn sein vielleicht noch junges Alter schützt, und selbst die Experten können uns nicht sagen, was für Folgeschäden selbst nach milden Verläufen in naher oder ferner Zukunft noch möglich sind. Und wie sich das Virus noch weiter entwickelt und/oder in welche Richtung. Wir sitzen alle in einem Boot, und all die Vernünftigen weltweit wollen nicht, daß wir das vor die Wand fahren. Wer jetzt immer noch wie ein Kindergartenkind (und selbst die sind heute mitunter schon gescheiter!) trotzig mit den Füßen aufstampft und schreit „ICH will aber…..feiern, reisen, uneingeschränkt alles tun was ICH will, ohne Rücksicht auf Verluste…..“, der muß sich halt auch wie ein Kind behandeln lassen und mit empfindlichen Konsequenzen für sein Handeln rechnen. Steht so nämlich schon im von eben diesen Leuten so viel zitierten Artikel 1 des Grundgesetzes: „Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“ Da steht nix von Freiheit eines einzelnen Volldeppen steht über allem! Die endet nämlich da, wo die des anderen beginnt. 

So, ihr lieben Leser alle, das mußte mal raus! Daß ich bei euch allen hier damit offene Türen einrenne, ist mir durchaus bewußt, aber manchmal muß man einfach trotzdem etwas schriftlich niederlegen, um sich vom innerlichen wütenden Druck zu befreien angesichts all der Covidioten da draußen! Danke, daß ihr mir zugehört habt! 

Und nun kommen wir endlich zu dem Teil unserer heutigen Sonntagsausgabe, auf den sich mein Team und ich schon so gefreut haben. 

Herbstzeit ist Erinnerungszeit, und so saß mein Redaktionsteam bei der freitäglichen Redaktionssitzung 

mit Mimi in heaven bei einer Tasse Tee und Kerzenschein und blätterte in diversen Unterlagen, um über einen Eintrag fürs Wochenende abzustimmen. Ruddi hatte dabei das Poesiealbum der Frau Chefredakteurin beim Wickel, und das gesamte Bärenteam schaute ihm interessiert über die Schulter. 

„Sag mal, Frau Cheffin, steht da eigentlich auch dein Lieblingslehrer drin, von dem du uns schon so oft erzählt und wohl auch schon oft was geschrieben hast?“ fragte Ruddi. „Ja, natürlich, Ruddi, komm, ich zeig es euch!“ 

„Das ist jetzt 56 Jahre her, daß mir mein Lieblingslehrer diese Zeilen von seinem Lieblingsdichter Werner Bergengruen in mein Poesiealbum schrieb, die ich als Kind noch nicht so verstanden habe, heute aber schon.“ 

Die auf mich gerichteten fragenden Augen meines Teams machten mir dann klar: Sie wollten einen Eintrag über meinen Lieblingslehrer, der schon so oft hier im Blögchen und auch im Grafschafter Wochenanzeiger präsent war. Nichts lieber als das! Zumal du, lieber Bruno, seinen Vornamen trägst, der war schon mit Bedacht gewählt, als du als asylsuchender Berliner Bär hier eingetrudelt bist, denn auch mein Lieblingslehrer war ein Flüchtling, er stammte aus Ostpreußen und ist getreckt, hat dann irgendwann in meiner Heimatstadt auch seine neue Heimat mit seiner Familie, Frau und Sohn, gefunden, aber das Heimweh hat ihn nie verlassen, deshalb auch das Ostpreußenlied als Gedicht im heutigen Eintrag. 

https://de.wikipedia.org/wiki/Ostpreu%C3%9Fen

Wie oft er uns von diesem seinem schönen Land erzählt hat. Er war Konrektor an unserer Schule, sein Freund und Kollege war unser Rektor, er stammte aus Pommern. 

https://de.wikipedia.org/wiki/Pommern

Auch von dort wußte mein Lehrer zu berichten, und so entstand in meiner Kinderseele aus seinen Erzählungen die Sehnsucht nach einem Land, das ich nicht kannte, aus dem Gedächtnis des Lehrers in das Gedächtnis des ihm zuhörenden Kindes: Masurische Seenplatte, Kurisches Haff, Kurische Nehrung, Bernstein, Elche, dunkle Wälder, lichte Seen, Ostsee! 

https://de.wikipedia.org/wiki/Masurische_Seenplatte

https://de.wikipedia.org/wiki/Kurisches_Haff

https://de.wikipedia.org/wiki/Kurische_Nehrung

Als mein Lieblingslehrer unser Lehrer wurde, waren wir im 4. Schuljahr, die älteren Klassen hatten uns alle vor ihm gewarnt, er wäre sehr streng. Und außerdem der Freund des Rektors! Meine Klasse und ich, wir waren aber sehr unerschrockene Schüler, lach, und ließen das mal auf uns zukommen, und siehe da, der so propagierte Lehrer erwies sich als absoluter Glücksfall für uns, wir kamen so gut zusammen zurecht, vielleicht hatten wir uns gesucht und gefunden, das kommt ja schon mal vor im Leben. Ich kann das wirklich mit Fug und Recht behaupten, denn bei unserem jetzt auch schon wieder länger zurückliegendem Klassentreffen nach über 40 Jahren haben mir das alle meine Mitschüler/innen bestätigt, sie schwärmten alle noch von ihm. 

Unterricht kann ja auch schon mal langweilig und ermüdend sein und immer wenn das der Fall war, fragten wir unseren Lehrer nach seiner Heimat und haben die schönsten Geschichten erzählt bekommen aus seinem Leben dort. Flutsch, war die Schulstunde zu Ende!  

Er war es auch, der meine Liebe zum Blockflötenspiel weckte, weil er selbst sehr gut spielen konnte, ich hab so doll geübt, und irgendwann haben wir dann das „Pommernlied“ zusammen gespielt, zweistimmig, was war ich stolz!

Ich hab euch mal zwei Fassungen des Lieds eingestellt, bei der zweiten ist der komplette Text sowohl eingeblendet als steht auch unten drunter bei „mehr anzeigen“! 

Auch die Liebe zu Theodor Storm, meinem Lieblingsdichter, hab ich meinem Lehrer zu verdanken, er weckte das Interesse für Literatur und begann damit mit Storms „Immensee“.

Die Liebe zu Gedichten ging damit Hand in Hand, mein Lehrer liebte Gedichte und brachte sie uns nahe, er ließ uns aber nicht nur auswendig lernen, sondern legte sehr viel Wert auf die Betonung beim vortragen. Ich erinnere mich noch so genau an sein Lieblingsgedicht „Die Frauen von Nidden“ von Agnes Miegel, in dem diese Zeilen vorhanden sind:

„Drei Tage lang, drei Nächte lang,
Wimmernd im Kirchstuhl die Glocke klang.
Am vierten Morgen, schrill und jach,
Ihre Stimme in Leide brach.“

Das wollte er so vorgetragen haben, daß man die Schwingung der Glocke in den ersten Zeilen quasi „hörte“, ich kann es heute noch genauso. So hat er uns gelehrt, die Musik in der Sprache zu erfühlen. Und so machten Gedichte Freude, und es ist irgendwie auch ein kleiner Tribut an ihn und seine Unterrichtsmethoden, wenn ich noch immer hier jeden Eintrag mit einem Gedicht beginne. 

Mein Lehrer war es auch, der mich zum Vorlesewettbewerb als beste Leserin meiner Schule anmeldete beim großen Vorlesewettbewerb aller Oberhausener Schulen, bei dem ich den 5. Platz belegt habe mit dem vorlesen aus dem Buch „Die kleine Hexe“ von Otfried Preußler. Der Wettbewerb fand in einem Herbst/Winter am späten Nachmittag statt, da war es nach Beendigung schon dunkel, und mein Lehrer, der natürlich dabei war, brachte mich dann treulich zu Fuß! nach Hause. 

Wir sind dann mal in einem Winter mit mehreren Klassen zum Schneevergnügen ins Sauerland gefahren, nach Meinerzhagen, mit dem Zug, und auf der Rückfahrt wurde ein Gesangswettbewerb ausgerufen, an dem die mitfahrenden Schulklassen sich beteiligen konnten, außer Literatur war die zweite Leidenschaft meines Lehrers die Musik, wir haben viel und oft gesungen, zwei- und dreistimmig, und so meldete er uns natürlich kurzerhand zu diesem Wettbewerb an. Aber was sollten wir singen? Es wurde der „König in Thule“ vorgeschlagen, denn den konnten wir rauf und runter, lach, und auch richtig schön mehrstimmig, gesagt, getan, geübt, teilgenommen……und den dritten Platz belegt! Was waren wir stolz, und unser Lehrer hat gestrahlt wie ein Honigkuchenpferd, es war auch ein Preis damit verbunden, ein Geldpreis für unsere Schulbücherei. Wie passend! 

Auch hier zwei Versionen des Liedes, das wir gesungen haben, beim zweiten steht ebenfalls der Text unter „mehr anzeigen“! 

Ihr werdet jetzt sicher lachen, aber von meinem Lieblingslehrer ist mir sogar sein Lieblingsduft noch in Erinnerung, „Old Spice After Shave“, auch Gerüche können Erinnerungen wecken! 

Ja, ihr lieben Leser unseres Grafschafter Wochenanzeiger, da kommen wir nun mal langsam zum Schluß unserer Sonntagsausgabe. Viel Text dieses Mal, aber zum Ende hin gönnen wir euch gleich auch noch ein paar schöne Herbstbilder, passend dazu, daß der Herbst Erinnerungen weckt! 

Dann gibt es jetzt noch das oben eingestellte Gedicht als Lied

Text wird eingeblendet und steht unter „mehr anzeigen“

und ein Lied von Reinhard Mey, mit der er seiner Lieblingslehrerin gedenkt

https://www.reinhard-mey.de/texte/alben/charlotte

und damit wünschen wir euch allen nun einen wunderschönen Sonntag mit vielen schönen Erinnerungen! Paßt auf euch auf, bleibt oder werdet gesund, es werden wieder bessere Zeiten kommen, in diesem Sinne wünscht euch alles Liebe und Gute euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger

mit Mimi in heaven und Otto und Luzia, den Freelancern. 

Habts fein!  

54 Gedanken zu “Grafschafter Wochenanzeiger – Das Wort zum Sonntag

  1. Meine liebe Monika,

    das ist heute ein gewaltiges „Wort zum Sonntag“ ,gesprochen von der Grafschafter Kanzel. ;)
    Aber es war schon nötig,dass du diese ernsten Zeiten nochmal beleuchtet-möge doch manchen noch ein GROßES Licht aufgehen,aber die es betrifft,lesen sowas Vernünftiges leider nicht.Gut,dass du es rausgelassen hast als hoffentlich bissel Therapie,ich hab dir gern zugehört! Man findet einfach kaum noch Worte für zunehmende Dummheit und Egoismus.Aber ohne jemandem zu nahe zu treten,es fehlt halt auch schon an solchen „Herzenslehrern“,wie von dir nachstehend beschrieben.Meist wird doch nur noch das „Programm“ abgespult.

    Ein sehr stimmungsvolles Gedicht ist das.Schön,dass ihr es beim in Erinnerungen schwelgen gefunden habt am Freitag.Stell mir gerade euere Gruppe beim dampfenden Tee in trauter Runde vor. :) So ein Poesiealbum hab ich auch noch als Fundgrube vieler schöner „Weißt du noch…?“ Ein sehr feiner Eintrag ist das von deinem Lieblingslehrer in wunderschöner Schrift! Toll,dass dein asylsuchender Bruno seinen Vornamen tragen darf,wenn das nüscht ist.
    Dankeschön für die Links zu den genannten Orten,eine feine Nachhilfe für mich als Geografie-Legastheniker,die auch mal ein lieber Lehrer augenzwinkernd als „Familienehreschänder“ bezeichnete. ;) Aber ich hatte ihn trotzdem lieb,wo er Recht hatte,hatte er Recht.Leider starb er schon während unserer Schulzeit-und es betraf auch nur das eine Fach.
    Ja,das müsen wirklich alles sehr schöne Gegenden sein,hab auch schon viele Alte,die von dort her kamen,davon schwärmen gehört,es war halt auch die Heimat. Sooo schöne Bilder sinds dazu,besonders die mit den Elchen und dem Bernstein,das Gold der Ostsee.
    Fein,dass ihr so eine gute Symbiose ward,euer lehrer und ihr.So verschieden ist das manchal,es muss eben die „Chemie“ stimmen. Glaub ich,dass er gern von seiner Heimat erzählt hat.
    Das ist ja toll,dass du mit ihm zweistimmig Blockflöte gespielt hast,klar,dass du stolz drauf warst! Dankeschön für die Fassungen des „Pommernliedes“,ich werde mir alle Links später noch in Ruhe angucken und anhören.
    Da hast du wirklich viel Kulturelles von deinem Lehrer mit auf den Weg bekommen,eben deine Liebe zu Storm und zu Gedichten,hast ihm wirklich viel zu verdanken,was er dir mit auf den Lebensweg gab,neben deinen Eltern natürlich.Dieser Eintrag ist ein würdiger Tribut an ihn und er wird sich im Ewigkeitsland drüber freuen.
    Schön,dass du beim Vorlesewettbewerb auch so gut abgeschnitten hast und er sich da auch als treuer Wegbegleiter im wahrsten Sinne des Wortees zeigte.Sowas bleibt alles unvergessen.Und ein erfolgreicher Gesangswettstreit geht auch noch „auf sein Konto“.Der „König von Thule“ gefällt mir sehr!
    Und du hast sogar noch seinen Lieblingsduft in der Nase,wenn das keine Reminiszenz an ihn ist! Die Düfte aus der Kindheit sind ja auch die prägensten und am anhaltensten,sagt man.

    Die Herbstbilder und der musikalische Abschluß sind nun noch ein feines Dessert deines fleißigen Eintrages.Hab ganz lieben Dank dafür,mir hats wieder viel Freude gemacht,das Fest für alle Sinne! :)

    Habt ihr auch einen schönen und gemütlichen Sonntag und bleibt vorallem auch gesund,das Wichtigste in diesen Zeiten!

    Liebste Grüße an dich und die Crew von Brigitte.

    Gefällt 6 Personen

    • Meine liebe Brigitte,
      das war dringend nötig, das Wort zum Sonntag von der grafschaftlichen Kanzel, mir war schon klar, daß ich bei euch allen hier damit offene Türen einrenne, aber ich brauchte ein Ventil, sonst wäre mal wieder sprichwörtlich der Deckel vom Druckkochtopf geflogen! Aber da hast du wohl leider recht, die Leute, denen man beikommen möchte, die lesen sowas nicht, das könnte ja ihr so schön zurecht gezimmertes Weltbild von „es sind immer die anderen schuld, wenn es mir schlecht geht“ zerstören.
      Das Gedicht ist ein Lied, das brauchte ich auch nicht finden, außer zum „abschreiben“, denn das ist fest in meinem Gedächtnis verankert, weil es zu all den Erinnerungen um meinen Lieblingslehrer gehört.
      Ja, das war ein schönes Bild am Freitag in unserer Redaktionssitzung, mit Tee und Kerzchen traut vereint im Poesiealbum stöbernd, wir dürfen ja mit alle Mann, wir sind ja ein Haushalt, lach!
      Hab ich mir schon was gedacht mit dem Vornamen für unseren Bruno, und gerne geschehen mit der Geografiestunde, wir müssen doch auch unserem Bildungsauftrag immer wieder nachkommen, und da mach dir mal keinen Kopp, ich mußte jetzt bei diesem Eintrag sogar noch mal nachrecherchieren, wie weit eigentlich Pommern und Ostpreußen auseinanderliegen bzw. wo überhaupt, lach!
      Das ist wohl wirklich eine herrliche Gegend, ich war ja leider immer noch nicht dort, und ich glaube, sie hat sich auch viel von ihrer Ursprünglichkeit bewahrt, von der mein Lehrer immer so schwärmte!
      Ja, mit den Geschichten aus seiner Heimat und seiner Kinder- und Jugendzeit konnten wir den Unterricht immer prima verlagern, aber ich glaub, wir haben selbst dabei mehr gelernt als wenn wir den Stoff einfach durchgezogen hätten.
      Ich spiele ja heute immer noch gerne Blockflöte, es ist nur schade, daß man niemanden mehr hat, mit dem man wie damals mal so schön zusammen spielen könnte, Björn hat sein musikalisches Interesse ja eher bei den Tasteninstrumenten, aber auch das war schön in der Zeit, in der er noch zu Hause war, Klavier bzw. Orgel und Flöte passen ja auch sehr schön zusammen.
      Dieser Lehrer war wirklich ein Schatz, zumal er eben auch mehr gelehrt hat als „drögen“ Stoff, und ich war wirklich erstaunt und erfreut, bei unserem damaligen Klassentreffen zu erfahren, daß es meinen Mitschülern genauso ging wie mir, sie waren auch immer noch alle begeistert. Ihm müssen im Himmel ganz schön die Ohren geklungen haben, lach!
      Der Gesangswettbewerb war echt ein Highlight, aber dieses Lied beherrschten wir auch aus dem Effeff!
      Schön, daß dir das alles wieder so gut gefallen hast, die Herbstbilder paßten so schön und von Reinhard Mey finde ich ja auch meistens was zu meinen Themen.
      Wir wünschen dir noch einen schönen Sonntagabend, paß auch gut auf dich auf und bleib gesund, das ist wirklich der wichtigste Wunsch derzeit, liebste Grüße
      Monika und das Bärenteam.

      Gefällt 1 Person

  2. Auch ich als unmittelbar Betroffener einer Stadt , die es ganz hart getroffen hat, stimme dir da voll zu . In den Medien haben wir einen Ruf erhalten, der es Leuten mit dem Kfz Zeichen HAM unmöglich macht noch zu reisen . Unsere Infektionszahlen sind deutschlandweit im Abstand die höchsten. So lagen wir beim Höhepunk bei über 100 Infizierte pro 100000 Einwohner. Wer hier noch daran glaubt das Corona nicht ansteckend ist, der sollte wissen das die meisten dieser Infektionen ihren Auslöser auf einer Hochzeit hatten . Wenn es da noch Verschwörungstheoretiker gibt , die Corona leugnen, an dessen Verstand zweifel ich nicht nur, denn sag ich: „Ihr habt nicht mehr alle Tassen im Schrank“. Die Aussagen dieses Ballermannmusiker sind ein Schlag ins Gesicht derer die einen Mensche durch Corona verloren haben. Auch Präsident „Blöd“ aus den USA, der ja angeblich an Corona erkrankt war, möchte jetzt einem ganzen Volk glaubhaft machen, dass diese Infektion halb so schlimm wäre. Er stellt sich auf seine Balkon und sagt seinem Volk, das Chinavirus ist halb so schlimm, ihr brauch davor keine Angst haben . Das sein Land 214.184 Tote zu beklagen hat verschweigt er dabei und wenn macht er andere dafür verantwortlich.
    Deine Bedenken teile ich zu 100% und bin auch bei dir, was deine Ängste betrifft, Wie ich weiß lebt ja nun dein Sohn in einer Stadt, die sehr stark betroffen ist . Hier bleibt abzuwarten wie die Entwicklung ist , werden Besuch noch möglich sein . Sind vorweihnachtliche Christmarktbesuche möglich , für meinen Fall nicht, unsere Märkte sind abgesagt.
    Passe weiter gut auf die auf liebe Monika und bleibe gesund.
    Trotz all dieser schlechten Nachrichten wünsche ich dir einen schönen Sonntag.
    Liebe Grüße
    Werner.

    Gefällt 8 Personen

    • Ja, lieber Werner, du bist ein wirklich unmittelbar Betroffener, euch hat es ja auch als erstes so hart getroffen, ich kann mir das so gut vorstellen mit dem Autokennzeichen, das war ja am Anfang der Pandemie schon so bei den Heinsbergern. Ach, Werner, das ist einfach nur noch zum kopfschütteln, daß es immer noch Leute gibt, die meinen, es gibt kein Corona und ansteckend ist es auch nicht, und manches Mal weißt du echt nicht, ob du nun schallend lachen oder heulen sollst bei dem Geschwurbel, was dann als Erklärung folgt. Ich hab vor einiger Zeit eine solche an den Haaren herbeigezogene „Erklärung“ dafür gelesen, da konnte ich nicht anders, da hab ich nur noch Tränen gelacht, so traurig, wie das ja eigentlich ist, aber sowas hanebüchenes hab ich selten gelesen. Das ist Intelligenzquotient von knapp unter der Zimmertemperatur.
      Der Ballermannmusiker hat da wohl ganz heftig versucht, seine eigene breite Bedeutungslosigkeit mal wieder bissel aufzuwerten, aber du hast natürlich recht, das ist schon sehr heftig den Menschen gegenüber, die ihre Lieben durch Corona verloren haben. Und nur mal so zum „ich kenn keinen, der Corona hatte“, ich kenne im engsten Freundeskreis mittlerweile 4 Menschen, die erkrankt waren und Gott sei Dank wieder gesund geworden sind.
      Ach, das unsägliche Trumpel-Tier, das hab ich erwartet, daß der genauso damit umgeht, der lebt doch in seiner eigenen Wertigkeitsblase und mit Allmachtsphantasien, wahrscheinlich hält er sich auch für unsterblich, sollte das ganze nicht sogar noch ein PR-Gag gewesen sein mit seiner Infektion, dann kann ich nicht verhehlen, daß ich wünsche, daß er von seiner eigenen Arroganz und Überheblichkeit eingeholt wird, so ein Virus ist halt unberechenbar. Allerdings kann ich auch nicht nachvollziehen, wieso man in seinem Land tatsächlich immer noch ernsthaft darüber nachdenkt, ihn wiederzuwählen.
      Das ist das, was mich manches mal auch wirklich böse dabei macht, es gibt so viele Vernünftige in unserem Land, die öffentlich ja leider meist alle die Klappe halten und den Schwurblern das Feld überlassen, und zwar in allen Altersklassen, und die müssen immer alle den Kopp hinhalten, wenn der eigentlich in der Minderheit befindliche Rest allen anderen wieder alles zunichte macht, und wir nun eben wieder bangen müssen, was wird mit dem Geburtstag meines Sohnes, eben in diesem Jahr halt auch einem runden, und was wird mit Advent- und Weihnachtszeit. Es ist zum k…….! Die meisten Weihnachtsmärkte sind ja abgesagt, auch das halte ich für vernünftig, geht doch mal auch ein Weihnachten ohne Kaufrausch, vielleicht wird es dann mal wieder ursprünglicher, aber auch da hab ich meine Zweifel. Die großen Weihnachtsmärkte waren da ja eh schon lange keine richtige Option mehr, weil da kam doch alles auf, aber keine adventliche Stimmung oder Gemütlichkeit, das war doch schon eher eine „Winterkirmes“. Man könnte noch endlos weiter schreiben, aber ich laß es jetzt gut sein und hoffe weiter auf die Vernunft, oh, Himmel, da hab ich mir was vorgenommen.
      Paß du auch gut auf dich auf, und auch deine Familie, bleibt gesund und ich hoffe, ihr hattet einen schönen Sonntag, ich hatte einen ruhigen. Einen schönen Abend noch gewunschen und liebe Grüße
      Monika.

      Gefällt 1 Person

      • Liebe Monika ich muß mich doch bei dir entschuldigen, dass ich bei meinem Kommentar
        nur auf deinen oberen Teil eingegangen bin . Es war halt ein Thema, bei dem ich mich sehr schnell. ereifern und in Rage schreiben kann.
        Natürlich war ich auch von untern Teil deines Post gegeistert. Zumal ich ja aus eigener Erfahrung Bezug zu Ostpreußen durch meine Schwiedermutter habe. Daher haben wir vor einigen Jahren eine Reise mit dem WOMO in ihre alte Heimat unternommen . Wenn Schwiegermutter vertieft in eine Arbeit war, zB. beim Bügeln, hat sie lauthals Lieder aus ihrer alten Heimat gesungen.😆Ich kenne nicht mehr alles was sie gesungen hat, aber an das “ Ännchen von Tharau“ erinner ich mich noch sehr genau. Meine Frau hält heute noch ein altes Familienerbstück in Ehren . Eine alte Bernsteinkette aus Ostpreußen oder auch aus Pommern, das wissen wir nicht so ganz genau , Die schon ihre Uroma getragen hat. Oma hatte sie bei der Flucht in ihren Unterkleidern versteckt. Ich würde mir wünsch, dass wir Ostpreußen und Pommern noch einmal besuchen können . Damals haben wir aus zeitlichen Gründen nicht alles sehen können, wobei das Land so schön ist.
        So das war nun meine Ergänzung zu deinem heutigen Beitrag .
        LG Werner

        Gefällt 3 Personen

        • Lieber Werner,
          keine Ursache, das geht mir wie dir, ich kann mich da auch schnell ereifern bei dem Thema!
          Hach, deine Schwiegermutter war also aus Ostpreußen, schön, daß ihr schon da ward mit dem WoMo, stell ich mir herrlich vor. Ich mußte jetzt richtig lachen, als du schriebst, wenn deine Schwiegermutter in die Arbeit vertieft war, hat sie lauthals Lieder aus ihrer Heimat gesungen, ich glaub, ähnlich war das bei meinem Lehrer auch, er hat sie uns dann alle beigebracht, und das „Ännchen von Tharau“ gehörte auch dazu, ich hab anfangs immer „Entchen“ verstanden, hihihihihi! Oooh, das würde ich auch in Ehren halten, so ein altes Familienerbstück Bernsteinkette, das ist so ein schöner Stein mit seinem warmen Glanz, es heißt auch nicht umsonst, daß Bernstein gegen Depressionen hilft, allein das gucken macht schon gute Laune. Egal ob aus Ostpreußen oder aus Pommern, Bernstein findet man an der Küste wohl überall, wie gut, daß die Kette die Flucht in den Unterkleidern der Oma überstanden hat.
          Bei dem Wunsch bin ich ganz bei dir, das ist wirklich noch ein richtiges Sehnsuchtsziel von mir, Ostpreußen und Pommern.
          Danke für die feine Ergänzung, hab ich mich sehr drüber gefreut, ich wünsche euch später ein gute Nacht und schick ganz liebe Grüße
          Monika.

          Gefällt 1 Person

  3. Liebe Monika, was Corona betrifft, stimme ich Dir völlig zu. Zum Glück lbe ich in dem Bundesland mit den geringsten Infektionszahlen und kann jederzeit rausgehen und die Natur genießen. Bin also ein Glückskind, habe aber Respekt vor dem blöden Virus.
    Deine Erinnerung an Deinen Lieblingslehrer ist sehr berührend.
    Hab einen feinen Sonntag und bleib vor allen optimistisch und gesund!
    Liebe Grüße
    Hedwig

    Gefällt 8 Personen

    • Liebe Hedwig,
      dankeschön, ich hatte es mir schon gedacht, daß ich bei euch allen hier offene Türen einrenne bezüglich Corona, aber der Text mußte sein, ich wäre sonst geplatzt! Ja, ihr habt noch recht geringe Infektionszahlen bei euch, paßt bloß auf, daß das so bleibt!!! Eigentlich waren wir ja alle schon wieder „Glückskinder“, wenn ich bedenke, was alles wieder möglich war, das tat so gut, aber anstatt zufrieden zu sein ist es eben von den Ich-AG’s wieder überzogen und ausgenutzt worden, und nun haben wir den Salat. Es hat eben doch keinen Sinn, an die Vernunft des Menschen zu appellieren, das muß man dann eben doch mit Verboten regeln, Pech, wenn man sich halt benimmt wie ein trotziges Kleinkind. Leider haben das größte Pech dabei eben auch die vernunftbegabten.
      Ich hab mich auf den Eintrag über meinen Lieblingslehrer selbst gefreut, es war schön, daß alles nochmal Revue passieren zu lassen, freut mich, daß es dir gefällt.
      Dankeschön, ich geb mir alle Mühe mit dem optimistisch bleiben, und soweit es von mir abhängt, auch mit dem gesund bleiben, und das wünsche ich dir auch von Herzen, paß auf dich auf und bleib gesund, und genieße, was du hast, liebe Grüße
      Monika.

      Liken

  4. Auch wir können noch rausgehen, was wir heute tun werden. Es ist zwar kalt, aber das Sönnchen lacht.
    Wenn alle Menschen einsichtiger wären, dann würde es nicht so viel Infizierte geben und mich beschleicht schon das Gefühl, dass es noch schlimmer wird und es an Weihnachten lange und bange Gesichter geben wird :-)
    Lieblingslehrer hatte ich auch, aber die Erinnerungen daran sind schon sehr verblasst.
    Hab einen feinen Sonntag ♥ ♥ Mathilda

    Gefällt 6 Personen

    • Ja, das ist gut, rausgehen, ich kann es ja auch noch, und kalt mit Sönnchen ist doch fein! Hier war es kalt ohne Sönnchen!
      Ach, ja, Mathilda, die Einsicht und die Vernunft der Menschen, ich glaub, da sind manche einfach leere Wassereimer! Das dumme ist nur, daß sie alle anderen mit in den Abgrund reißen und ehrlich, ich hab auch das Gefühl, daß es noch schlimmer wird und bange sehr um unser Weihnachten, das schon so gut und coronamäßig geplant war, ach, manchmal kriege ich ganz unchristliche Gedanken, wenn ich an manche „Volksgenossen“ denke!
      Ich glaub, so einen Lieblingslehrer oder Lehrerin hatte wohl jeder, mein Lieblingslehrer war da aber auch sehr einprägsam, daher ist er mir auch noch so gut in Erinnerung.
      Dankeschön, den hatte ich, ganz gemütlich und relaxed, ich hoffe, ihr auch, habt noch einen schönen Abend und ich schick liebe Grüße
      Monika.

      Gefällt 1 Person

  5. Wie recht du doch hast, liebe Monika, mit dem, was du über COVID-19 schreibst! Ich hoffe, du nimmst es mir nicht übel, wenn ich hier den Link zu einem Beitrag von mir reinpaste, der Freizeit definiert und auch besagt, was dies in Bezug auf COVID-19 bedeutet, denn die Leute, die alle auf ihre vermeindliche Freiheit pochen, die hier angeblich eingeschränkt wird, verstehen den Begriff Freiheit eigentlich gar nicht und wie Freiheit eigentlich funktioniert.
    Intessant war auch, was du über Ostpreussen schriebst, Verwandte wohnten dort, hatten einiges an Anwesen – 500 Jahre lang und verloren dann alles im 2. Weltkrieg, aber das Unglück begann eingentlich schon vorher, denn meine Uroma starb während der spanischen Grippe. Irgendwie wiederholt sich das alles, denn auch damals zeigten die Leute während der 2. Welle keine Einsicht und viele demonstrierten und taten irrsinnige Dinge, die alles verschlimmerten. wüsche dir auch noch einen schönen Sonntag

    Gefällt 5 Personen

    • Liebe Liv,
      ja, ich wußte es, daß ich bei euch allen hier offene Türen einrenne mit meinem Vorwort zu Corona, aber ich mußte das einfach mal in Text und Worte bringen, bevor der Kragen endgültig platzt. Du hättest hier sehr gerne den Link zu deinem Beitrag setzen können, hast du es vergessen oder hat es nicht geklappt?
      Ach, ja, unsere freiheitsgeschädigten, denen geht es allen viel zu gut, meinem Sohn ist neulich in irgendeinem Forum auch der Kragen geplatzt und er hat ein paar Freiheitsschwurbler mal darüber aufgeklärt, was es bedeutet, wirklich um Freiheit kämpfen zu müssen, er hat von seinem Großvater, meinem Vater, viel über die Dinge vor, während und nach dem zweiten Weltkrieg erfahren.
      Oh, du hattest sogar Verwandte in Ostpreußen, mir ist das Land ja nur aus der Erinnerung meines Lehrers bekannt. Ja, genau das ist ja das Problem, und wenn wir aus der Geschichte lernen wollten, dann müßten wir sie nicht ständig wiederholen, das zeigt schon große Parallelen zur spanischen Grippe damals.
      Ich hoffe, ihr hattet auch einen schönen Sonntag, meiner war schön ruhig und gemütlich, lach, macht euch einen schönen Abend und liebe Grüße
      Monika.

      Gefällt 1 Person

        • Ja, die Ostpreussen-Sache ist n icht so einfach. Wenn es auch nur so gewesen wäre, dass nur ein oder zweimal alles weg war, dann we es auch gegeangen, doch es geschah dann immer wieder und wieder in der Familie. Egal, wie sehr man sich anstrengte und wie hart man arbeitete, es kam immer wieder etwas, das dafür sorgte, dass alles verloren war. Stell dir vor, in meinem eigenen Leben habe ich bereits um die 30 mal immer wieder von vorne angefangen – und da meckern manche, weil sie einmal umziehen müssen. jetzt mit der COVID-19-Situation hat das wieder einmal alle unsere Pläne über den Haufen geworfen und wir müssen wieder einmal alles umorganisieren. Doch wer nicht flexibel ist, geht irgendwann unter und das wollen wir auch nicht. freut mich, dass dein Sonntag schön und gemütlich war, ist ja jetzt auch die Gemütlichkeitsjahreszeit, nicht wahr? Die Kinder haben ordentlich runtergefallene Birnen angeschleppt und somit habe ich heute 2 grosse Kuchen gebacken. Wünsch dir noch einen schönen Abend

          Gefällt 1 Person

          • Das ist natürlich eine traurige Geschichte, wenn man immer wieder von vorne beginnen muß, egal, wie sehr man sich anstrengt und wie hart man arbeitet.
            Und auch bei dir ist das sehr traurig, so oft einen Neuanfang machen zu müssen, und eure Pläne derzeit schon wieder über den Haufen geworfen wurden durch den Virus, da hast du bestimmt recht, wenn du schreibst, da muß man schon flexibel sein. Gibt da so einen bissel „dusseligen“ Spruch, „Mit Anfang 20 hab ich auch mal mein Leben geplant. Das Leben und ich lachen immer noch.“ So ist es wohl bei vielen Menschen, und wenn man es so oft muß, dann wird man auch nicht mehr wirklich darüber lachen können.
            Ja, jetzt ist Gemütlichkeitsjahreszeit, lecker, eure Birnenkuchen, ich bin derzeit auch ganz verrückt nach Birnen.
            Dankeschön, euch auch noch einen schönen Abend gewunschen, liebe Grüße
            Monika.

            Liken

  6. Ja leider sind auch hier in Österreich die Corona-Zahlen sehr hoch. Hier in Kärnten von gestern auf heute 48 neue Fälle. Ich wünschte auch, die Menschen wären alle achtsamer.
    Zum Thema Corona habe ich schon im Frühjahr, zu Beginn des Lockdowns ein Gedicht geschrieben.

    https://jacquelineslebenstagebuch.home.blog/2020/03/17/auf-unbekannten-wegen/
    Ich hoffe, es ist okay, dass ich den Link hier eingefügt habe, möchte mich ja nicht aufdrängen, aber es passt gerade so gut, zu Deinen Worten zum Thema Corona.
    Meine Lieblingslehrerin war meine Volksschullehrerin, eine immerzu fröhliche Frau. Ich war sehr traurig und betroffen, als ich von ihrem Tod erfahren habe.
    Viele liebe Sonntagsgrüße :-)
    Jacqueline

    Gefällt 4 Personen

    • Liebe Jacqueline,
      ja, auch in Österreich steigen wohl die Zahlen, es ist echt ein Kreuz, allein bei euch in Kärnten so schnell so viele Fälle mehr!
      Ganz am Anfang der Pandemie, da hab ich wirklich gehofft, die Menschen schaffen es, sich wieder auf Achtsamkeit und Zusammenhalt trotz Abstand halten müssen zu besinnen, da paßt nun wirklich so gut dein Gedicht, das du zu Beginn des Lockdowns geschrieben hast, das spricht mir aus der Seele! Danke, daß du es hier verlinkt hast, natürlich ist das okay und kein aufdrängen, ich denke, das werden hier viele gerne gelesen haben, denn es paßt wirklich so gut zu meinem Vorwort-Text! Der mußte sein, ich war gestern so wütend, da schreib ich mir sowas immer gerne von der Seele, bevor ich platze!
      Hattest du eine Lieblingslehrerin, schön, und auch sie ist dir so gut in Erinnerung geblieben mit ihrer Fröhlichkeit, das ist nun wirklich traurig, daß sie schon verstorben ist.
      Danke für deine lieben Zeilen und ganz liebe Sonntagsgrüße zur dir zurück,
      Monika.

      Gefällt 1 Person

      • Liebe Monika und liebe Jacqueline, entschuldigt, dass ich mich hier einmische, aber ehrlich gesagt, ich wäre froh, wenn wir nur 50 Fälle am Tag hätten. Dänemark hat ein bisschen mehr als 5,5 Millonen Einwohner, also so viele wie eine richtige Grossstadt und wir haben z.Zt. zwischen 400 und 700 neue Infektionen täglich und keiner sieht einen Grund für einen Lockdown, ganz im Gegenteil Online-Unterricht wird noch verboten, also selbst die oberste Leiterin der Schulen, für die mein Mann unterrichtet, darf keinen Online-Unterricht genehmigen, obwohl alle hinter ihr stehen. Das ist wirklich unglaublich! Selbst mit mehreren infizierten Schülern musste noch physisch weiter unterrichtet werden. Letztendlich kam die Rettung von einem Virologen, dem man dann nun endlich nachgegebn hat und somit haben wir dann endlich 2 Wochen Verschnaufpause bekommen. Aber das ist echt so unglaublich fies, dass von einem verlangt wird, dass man sich auf der Arbeit ansteckt und dann noch gezungen wird, es an alle weiterzugeben!

        Gefällt 1 Person

        • Liebe Liv,
          ja, da gibt es wohl überall große Unterschiede in den entsprechenden Zahlen, und manche trifft es dann wirklich hart, bei euch ist das ja auch so, da hat man wahrlich kein Verständnis für so eine lasche Haltung und der Tatsache, mit Gewalt alles offen halten zu wollen, finde ich schon eine Zumutung, daß man sich so auf Gedeih und Verderb dem Virus aussetzen muß, wenn man sein Geld verdienen muß. Und das selbst bei infizierten Schülern nicht zu tun, ist, finde ich, verantwortungslos. Gut, daß sich da ein Virologe eingeschaltet hat und ihr nun endlich auch mal eine zweiwöchige Verschnaufpause habt. Eben, im schlimmsten Fall steckt man sich ja nicht nur selber an, sondern gibt es wieder flächendeckend weiter, so wird das doch nix!
          Danke fürs Statement und liebe Grüße zu dir zurück,
          Monika.

          Liken

  7. Liebe Monika,
    ich rege mich auch oft auf über die Unvernunft mancher anderer. Viele Infizierte – gerade die Jüngeren – werden wohl auch nicht krank. Ich verstehe schon, dass sie dann ihr Leben nicht ändern wollen. Aber wie Du schon schreibst, man weiss es vorher nicht, wen es trifft und wen doch. Und die unvorsichtigen wollen dann auch, wenn es sie trifft in den Genuss unseres Gesndheitssystems kommen. Darum sollten sie mitmachen dabei, es nicht unnötig zu überlasten. Ausserdem möchte ich eigentlich nicht „solidarisch“ für Covid-Idioten im Krankenhaus mitzahlen. Aber das können wir uns wohl nicht aussuchen.
    Liebe Grüsse und ärgert euch alle nicht, weil wir das eben nicht ändern können. Was wir können ist Abstand einnehmen zu solch unvorsichtigen Leuten und das tuen wir hier auch – sogar innerhalb der eigenen Familie.
    Habt dennoch einen schönen Sonntag. Hier duftet ein Apfelkuchen im Backofen…
    Viele Grüsse,
    Jutta und Steve

    Gefällt 4 Personen

    • Wie niedlich, Steve mit (modischer) Maske – und wie schön, dass Du das Photo hier noch einmal einstellst, zusätzlich zu Steves offiziellem Blog!

      Rani hat übrigens eine „Maske in VergissmeinnichtBlau“, passend zu Ihren Augen ;-).

      Liebe Grüße,
      Kristina

      Gefällt 2 Personen

    • Liebe Jutta,
      ja, das geht auch manchmal gar nicht anders als sich aufzuregen, mir ist da gestern auch beinahe der Kragen geplatzt, deshalb mußte unbedingt das Vorwort zum Sonntag sein.
      Die Jüngeren sind nicht gefeit davor, und auch bei ihnen hat es schon schlimme Erkrankungen gegeben, das große Risiko ist ja auch, was eventuell noch nach Jahren nachkommt, das weiß doch niemand. Klar verstehe ich auch, daß sie möglichst normal leben möchten, aber das möchten eben alle anderen auch, von Baby bis Greis, und dazu gehört nun mal Rücksicht, Vorsicht und eben auch Weitsicht. Da ist bei einigen wohl bei der Erziehung so einiges schief gelaufen, denn es gibt auch sehr viele Jüngere, die einsichtig sind und sich rücksichtsvoll verhalten und trotzdem noch ihren Spaß haben konnten, nur werden eben genau diese kleinen Freiheiten nun von all den Egomanen wieder torpediert, und diese Egomanen gibt es auch in allen Altersklassen! Das ist auch was, was mich so ärgert, auf die absolute Eigenbestimmung hinweisen und rücksichtslos über alle anderen wegtrampeln, im Falle eines Falles aber dann die Segnungen der Allgemeinheit bitte ebenso rücksichtslos auch für sich einfordern, das ist genau mein Humor! Das können wir uns, wie du schon richtig schreibst, leider nicht aussuchen, das ist eben so in einer Demokratie, die diese Leute ja auch in Frage stellen.
      Ach, ich weiß nicht recht, ob wir das nicht doch ändern könnten, vielleicht müßte die immer noch schweigende Mehrheit doch mal lauter werden, damit nicht ein kleiner Haufen Verblendeter alle anderen mit in den Abgrund reißt. Ärgern nützt da meist wirklich nicht viel, sag ich mir auch immer wieder, aber dann passiert es doch. Und selbstverständlich halten wir uns an die Regeln, aber es ist schon traurig, daß der Nachteil stets bei den Vernünftigen liegt. Steve macht es soooo schön vor, mit seiner tollen Maske, das ist so ein süßes und liebes Bild, ganz lieben Dank fürs einstellen hier auch, ich hatte es schon bei dir gesehen! Wenn Mimi noch lebte, hätten wir im Grafschafter auch schon längst ein Bild fabriziert mit Maske, ich denke mal, ihre wäre wohl in ihrer Lieblingsfarbe rosa gewesen mit Röschen drauf, die sie so mochte wie ihre Dosenöffnerin, lach!
      Ich hoffe, der duftende Apfelkuchen (den ich bis hier gerochen habe, hihihihihi!) hat gemundet, und ihr hattet einen schönen Sonntag, meiner war gemütlich! Dann macht euch noch einen schönen Sonntagabend, liebe Grüße mit einem lieben Streichler für Steve,
      Monika.

      Gefällt 3 Personen

  8. Moin liebes großes Em.
    Wie oft hab ich schon deine liebevollen Worte zu deinem Lehrer gelesen.
    Wir wollen ja auch immer noch mal los, gell 😉
    Jetzt könnte man sich ohne störende Grenzen aufmachen, aber nun stört eine andere Menschengemachte Grenze.
    Auf der einen Seite gibt es die Covidioten, auf der anderen diejenigen, die unermüdlich an einem Impfstoff forschen, der uns schützen wird.
    Solange sagen wir AHA und halten uns von Menschenmassen fern.
    Viele liebe Grüße zu dir von uns Bees 😊
    PS Weißt du, mir tun die jungen Leute echt leid. Wir erinnern uns doch an unsere Partys und gemeinsame Unternehmungen, wie du auch gerade, mit Gesang und voller Spaß und Freude.
    Da kann man nur Danke sagen an die einsichtigen unter ihnen, und das sind viele.
    Nochmal liebe Grüße und einen gemütlichen Sonntag gewunschen

    Gefällt 5 Personen

    • Moin moin ihr lieben Bees,
      wie gut das große Em wieder tut!
      Ja, nicht wahr, meinen Lieblingslehrer hab ich hier schon oft erwähnt, ich denke immer noch so gerne an ihn zurück, und auch zu ihm passen die letzten Zeilen vom eingestellten Lied von Reinhard Mey „Ich denk an dich voll Zärtlichkeit…“!
      Wir wollten immer noch mal los, jaaaaa, was wir ohne störende Grenzen tun könnten, aber nun haben uns andere Grenzen gesetzt, es ist zum heulen! Aber ich halte daran fest, das klappt nochmal!!!
      Mir tun die jungen Leute auch leid, Brigitte, ihren heißen Wunsch nach Normalität kann ich so gut verstehen, eben weil wir es ja auch hatten und heute noch davon schwärmen, und ich bin ganz deiner Meinung, daß es viele einsichtige unter ihnen gibt und deinem Dank an sie schließe ich mich wirklich gerne an. Leider sind sie eben auch betroffen von der Herde der Egomanen, und die gibt es auch nicht nur bei den jüngeren, sondern in allen Alterklassen, ich glaub, da überwiegen sogar die älteren noch eher. Es gab doch schon wieder kleine Freiheiten und gerade für die jüngeren hab ich mich echt gefreut, nun wird wieder alles torpediert durch ein Häufchen Unbelehrbarer. Auch die „Fridays for future“-Bewegung hat sich da doch vorbildlich verhalten. War ich so begeistert von. Und ich möchte auch wieder Spaß und Freude für die junge Generation, die gerade erst anfängt mit dem leben, aber dafür braucht es eben alle. Und da müßten wir uns vielleicht mal nachhaltig darauf besinnen, daß die Vernünftigen wohl immer noch in der großen Mehrheit sind, das macht dann doch auch wieder Mut, weiter mit Vernunft und Solidarität die Covidioten in Schach zu halten!
      Danke für deine lieben Worte, ich hoffe, ihr hattet einen schönen Sonntag, meiner war fein gemütlich, macht euch noch einen schönen Abend und ganz liebe Grüße vom großen Em.

      Gefällt 3 Personen

  9. Liebe Monika,
    da hast du deinem Herzen ja richtig Luft gemacht! Es wäre schon schön, wenn die Leute mehr auf das „wir“ als auf das „ich“ achten würden.
    Was deinen Lehrer betrifft, so habe ich des Öfteren festgestellt, dass Lehrer, die als streng und unbeliebt verschrieen sind, sich im Nachhinein als die besten Lehrer herausstellen, als die Lehrer, die den meisten Eindruck hinterlassen und die man dann doch liebenswert findet. Meine Tochter und mein Sohn hatten einen Englischlehrer, bei dem sie alle emotionellen Phasen durchlaufen haben: Erst haben sie ihn gefürchtet, dann gehasst und dann geliebt!
    Dein Lehrer würde sich bestimmt freuen, wenn er wüsste, dass du heute, nach so langer Zeit, hier im Blog ein Loblied auf ihn singst!
    Hab noch einen schönen Sonntag und pass auf dich auf!
    Liebe Grüsse
    Christa

    Gefällt 6 Personen

    • Liebe Christa,
      oh, ja, das war auch nötig, ich wäre sonst geplatzt! Ich bin ja von Natur aus nicht unbedingt die ruhigste, und das besonnene hab ich eigentlich auch erst im Alter ein bissel wenigstens verinnerlicht, aber immer klappt das auch nicht, dann bricht es raus!
      Das ist es genau, mehr auf das „wir“ als auf das „ich“ achten, und wo wir schon mal das Poesiealbum beim Wickel hatten, kommt hier ein passendes Gedicht dazu, das auch in meinem Poesiealbum steht:
      Ein bißchen mehr Friede und weniger Streit,
      ein bißchen mehr Güte und weniger Neid,
      ein bißchen mehr Wir und weniger Ich,
      ein bißchen mehr Kraft, nicht so zimperlich.
      Und viel mehr Blumen während des Lebens,
      denn auf den Gräbern blühn sie vergebens. (Peter Rosegger)
      Hach, siehste, da hast du auch die Erfahrung gemacht mit den als streng verschrieenen Lehrern, Sohn und Tochter hatten einen solchen Englischlehrer, ähnlich ist es meinem Sohn mit einem Kunstlehrer ergangen!
      Oh, ja, das glaub ich auch, daß mein Lehrer sich sehr freuen würde, vielleicht tut er es ja sogar, was wissen wir schon. Er hat mich wirklich so geprägt, er war einfach ein Glücksfall! Und war eben auch ein richtig guter Pädagoge, sowas wünscht man ja eigentlich jedem Kind für seine Schulzeit, wenigstens einen oder eine, bei der es richtig rund ist! Daher ja auch das Schlußlied von Reinhard Mey!
      Dankeschön, es war ein gemütlicher Sonntag, den wünsche ich dir auch, paß gut auf dich auf und bleib gesund mit all deinen Lieben, liebe Grüße nach Kanada
      Monika.

      Gefällt 3 Personen

  10. Liebe Monika
    mit dem eifrigen Redaktiionsteam des Grafschafter Wochenanzeiger,

    da schreibt Ihr ja einen energischen, gefühlsbetonten Appell an die Verantwortungslosen, Vernunftunbegabten und egoistischen Vergnügungs- und Gewinngierigen, die die hemmungslose, sofortige Erfüllung ihrer Bedürfnisse und Begierden für Freiheit halten.

    Eure Ausführungen werden der Aufgabe einer Zeitung, nicht nur Fakten wiederzugeben sondern sie auch zu analysieren, sehr gerecht . Natürlich sollte beides wohl voneinander kenntlich getrennt und die Meinung als solche bezeichnet werden. Sonst könnte man noch Manipulation oder gar die Verbreitung von „Fake News“ unterstellen – das Eine wie das Andere gar nicht so selten in diesen sonderbar aufgeregten Zeiten. Aber davon ist eine seriöse Zeitung wie der Graftschafter weit entfernt.
    Wir möchten allerdings auch noch eine Meinung äußern: von der Poltik würden wir uns angesichts der grassierenden Unvorsichtigkeiten und den daraus resultierend sprunghaft ansteigenden Infektionsraten ein konsequenteres Handeln wünschen, sowohl im Hinblick auf die Anordnungen bzw. Empfehlungen als auch im Hinblick auf die Sanktionen bei Zuwiderhandlung oder Mißachtung. Man sollte sich nicht vor den möglichen Wahlerfolgen einer gewissen Partei fürchten oder den eigenen Wahlerfolg über jedes andere Handlungsmotiv stellen. Ebenso sollte man sich nicht von den Forderungen einer auf unbedingten unternehmerischen Gewinn abzielenden Wirtschaft treiben lassen. Letzteres gilt im Übrigen nicht nur für die „Corona-Politik“, sondern ebenso für Maßnahmen zum Schutz der Umwelt, des Tierwohls, für die Förderung der Bildung usw. usw.

    Für uns war dies ein eindringliches „Wort zum Sonntag“, das uns aus dem Herzen sprach.

    Deine Erinnerungen an Deine Schulzeit und Deinen Lieblingslehrer haben uns auch berührt. Solche Begleitung würde man sich für jedes Schulkind wünschen. Hier wurden Dir also nicht nur Lerninhalte vermittelt, sondern zugleich Dein Interesse für Kultur geweckt und Deine Herzensbildung, die Du ja schon in Deinem Elternhaus erfahren hast, bestens gefördert – btw. mit gutem Erfolg!. Du erwähntest ja schon oft, wie gerne Du zur Schule gingst. Nun haben wir einen kleinen Einblick nehmen können, warum …
    So fand der mahnend begonnene Sonntagsbeitrag einen versöhnlichen Schluss, ganz getreu dem Motto des Grafschafter Wochenanzeiger, das Erfreuliche, Optimistische zu betonen. Wollen wir also alle auf das Beste hoffen :-).

    Rani und ich wünschen der Chefredakteurin mit ihrem Team einen entspannten Sonntagabend und eine unternehmungslustige neue Woche. Mit innigem Gedenken an die unvergessene Reporterin Mimi in heaven

    schicken wir kräftige Schnurrer und liebe Grüße,

    Kristina und Rani

    Gefällt 6 Personen

    • Liebe Kristina und liebe kleine Rani,
      jaaaaa, das mußte einfach sein, das hatte sich die ganze Woche schon angesammelt und gestern stand ich dann kurz vorm platzen, und meine beste Therapie ist schreiben, also hab ich es mir mal von der Seele geschrieben und ihr mußtet herhalten, ich wußte ja, daß ich bei euch offene Türen einrenne mit meinem Appell!
      Ach, ja, die Meinungsfreiheit, „das wird man ja wohl noch sagen dürfen“, lach, und dabei dann Meinung mit Fakten verwechseln! Aber wir haben unser Handwerk eben von der Pike auf gelernt, lieben Dank für das Kompliment, und wir sind ja wohl auch das einzige Blatt, daß sich ohne schlechtes Gewissen das Attribut „unabhängig“ geben darf! Und so handeln wir eben nach dem Grundsatz „Noblesse oblige“! Genug Weihrauch geschwenkt, lach, es freut halt, wenn man ein positives Echo bekommt.
      Oh, ja, da bin ich ganz deiner Meinung, das würde ich mir auch wünschen von der Politik, ein konsequenteres Handeln, in allen Belangen, und vor allem denke ich, wir sollten in diesen Zeiten mal langsam Abschied nehmen von dem zu dieser Zeit völlig unsinnigen Föderalismus, jeder kocht sein eigenes Süppchen, welche Regeln wo, welche Zahlen da, da braucht man pro Bundesland ja schon einen Katalog zum nachschlagen. Aber genau das wird es immer noch sein, das Schielen auf zukünftige Wahlerfolge und damit das anbiedern an bestimmte Gruppen, oder das kuschen vor der Wirtschaft, das hat doch am Anfang der Pandemie so gut geklappt, da war ich sehr erstaunt, aber hat ja wohl nicht so lange angehalten. Und unser Landesvater möchte halt gerne Kanzler werden, meiner Meinung nach kann er das aber nicht, wäre egal, wenn er nicht seine Politik eben auch in dieser Zeit darauf ausrichten würde. Stimmt übrigens auch, das alles gilt nicht nur bezüglich Corona, sondern ebenso bezüglich Umwelt und Klimawandel und vieles mehr.
      Freut mich sehr, daß es für euch ein gutes Wort zum Sonntag war, ich dachte mir aber auch schon, daß ich bei euch damit offene Türen einrenne, aber was öffentlich ist, wird ja vielleicht doch auch noch von anderen gelesen. Kieselstein und Wellen im Teich, lach!
      Ich wollte das eigentlich schon lange mal machen, meinem Lieblingslehrer hier ein Denkmal setzen, er hat mich so geprägt und ich habe immer allen Kindern einen solchen Lehrer gewünscht, oder eine solche Lehrerin, er war wirklich ein guter Pädagoge und ein guter Mensch, und das wußte er zu vermitteln, er hat da so viele Grundsteine gelegt, und mich hat es so gefreut, bei unserem damaligen Klassentreffen zu erfahren, daß es wirklich allen meinen Mitschülern so ging. Wenn das kein herrliches Denkmal ist, das man sich zu Lebzeiten aufbaut! Da hab ich dann auch mit Bedacht das Lied von Reinhard Mey eingestellt, die gesamte letzte Strophe trifft so gut auf meinen Lieblingslehrer zu. Ja, nun habt ihr einen kleinen Einblick, warum ich so gerne zur Schule gegangen bin, denn wenn ich auch in den weiteren Klassen später andere Lehrer/Lehrerinnen bekam, so hatte hier einer bestens vorgesorgt für schlechtere Zeiten, lach, die es halt leider auch gab, und er hat uns ja auch so noch weiter begleitet, ohne unser Klassenlehrer zu sein. Und er ist eben schuld daran, daß ich bei der Schulentlassung beim singen von „Auld lang syne“ auf deutsch auf dem Podium unserer Aula hemmungslos geheult habe, weil ich nicht weg wollte! Vielleicht hätte ich Lehrerin werden sollen, lach!
      Hach, freut mich sehr, daß der Grafschafter die ihn verpflichtende Kurve zum optimistischen wieder gekriegt hat, so sollte das! Und wir hoffen das beste!!!
      Wir hatten einen gemütlichen Sonntag, mein Team und ich, so lieben Dank für euer Gedenken an Mimi in heaven, sie hat uns ja doch wieder wohlwollend über die Schulter geguckt bei unserem Eintrag. Macht ihr euch jetzt noch einen schönen Sonntagabend, und kommt ebenfalls unternehmungslustig wieder in die neue Woche, einen lieben, zärtlichen Streichler für Rani und ganz liebe Grüße
      Monika und das Bärenteam.

      Gefällt 2 Personen

  11. Liebe Monika, Du hast es richtig gesagt. Wir muessen wirklich Ruecksicht nehmen wegen dem Virus der wirklich sehr ansteckend ist. Da muss man hat manchmal zurueck stecken. Geht halt nicht anders. Hier in Canada steigen auch wieder die Zahlen. Es wird noch eine Weile dauern bis der Virus endlich mal begraben ist.
    Dein Beitrag war wie immer so schoen. Auch das Gedicht gleich am Anfang und dazu die wunderschoenen Fotos. Wuensche Dir noch einen schoenen Sonntag und eine gute gesunde neue Woche. Liebe Gruesse, Lara, Misty und Bo💕💕

    Gefällt 5 Personen

    • Liebe Lara,
      dankeschön, ich schrieb es schon bei den anderen, ich hatte mir gedacht, daß ich mit meinem Appell bei euch allen hier offene Türen einrenne! Das ist wirklich so wichtig mit der Rücksicht, siehst du, bei euch steigen die Zahlen auch bereits wieder, das ist eben ein ansteckendes Virus, gegen das bisher leider noch kein Kraut gewachsen ist. Und besiegen können wir ihn eben nur gemeinsam, und da ist halt für jeden auch Verzicht angesagt, das sehe ich auch so!
      Freut mich so, daß dir der Beitrag wieder so gut gefallen hat, ich wollte doch auch noch was positives bringen, da bot sich die Geschichte von meinem Lieblingslehrer, das Gedicht und die schönen Bilder so gut an, die hatte ich in der Woche vorher schon alle gesammelt und mich drauf gefreut, sie euch zu zeigen!
      Das wünsche ich dir auch von Herzen, einen schönen Sonntag noch und eine gute neue Woche, paß auf dich auf und bleib gesund, einen lieben Streichler für Misty und Bo schick ich mit, liebe Grüße
      Monika.

      Gefällt 1 Person

  12. Liebe Monika,
    bitte nicht platzen, wir brauchen Dich doch hier mit dem Grafschafter Wochenanzeiger,in Deinem wunderbaren Blog.
    Ich verstehe Dich zu gut,mir geht es genauso, vorallem auch darin,dass viele Menschen falsche Angaben mit Namen und Anschrift machen, wenn sie ein Lokal aufsuchen oder eine Veranstaltung. Ich finde ,dass das garnicht hart genug bestraft werden kann. Es ist absolut unverantwortlich und rücksichtslos ihren Mitmenschen gegenüber.
    Damit werden durch die hohen erneuten Infektionszahlen, die Einschränkungen für uns alle größer.
    Reisen ist jetzt schon so gut wie unmöglich. Ich muss ehrlich gestehen, ich möchte auch nirgendwo hin,in diesen unsicheren Zeiten.
    Eine Freundin von mir ist gestern mit ihren beiden Schwestern für drei Wochen an die Polnische Ostsee gereist.Ich bin bloß gespannt, ob sie alle drei gesund nach Hause kommen werden. Was ich ihnen natürlich wünsche und hoffe. Ich wäre unter diesen Umständen jetzt nicht gereist.
    Das Leben besteht doch nicht nur aus Feiern und Spaß. Wir Älteren können bloß hoffen und froh und glücklich sein, wenn wir unbeschadet und gesund diese Pandemie überstehen.
    Liebe Monika, ich besitze auch noch mein Poesiealbum aus der Schulzeit, müsste auch mal wieder reinschauen.
    Dein Lehrer muss ein sehr besonderer Mensch gewesen sein, dass Du heute noch sein Andenken so liebevoll beschreibst und in Deinem Herzen bewahrst.
    Armer Bruno,armer Otto, haben bei Dir Asyl beantragt und bekommen.
    Ich fühle mich Schuldbeladen,sie zu Dir geschickt zu haben, ich wollte, dass es Ihnen bei Dir unter all den anderen Bärchen gut geht und gefällt, da ich altersgemäß meinen Haushalt reduziere.Ich verteile beizeiten viele Sachen an Menschen, die mir lieb und teuer sind,vo denen ich glaube, dass sie dort gut aufgehoben sind.So verhält es sich auch mit Bruno und Otto. Immerhin ist es für mich beruhigend, dass Bruno den Vornamen Deines Lieblingslehrers erhalten hat.
    Ja.die Ostpreußen und Pommern sind ein sehr starker und besonderer Menschenschlag.
    Ich frage mich mit Reinhard Mey auch,wo ist eigentlich das „HOCHACHTUNSVOLL“ geblieben?

    Damit verbleibe ich heute und grüße Dich und das Bärenteam mit
    Hochachtungsvoll Ursel

    Gefällt 5 Personen

    • Liebe Ursel,
      ach, keine Sorge, ich komm immer wieder runter, das ist jahrzehntelange Übung, weil ich eigentlich ein aufbrausender Mensch bin. Aber das freut mich natürlich ungemein, wenn du schreibst ihr braucht mich und findet meinen Grafschafter und mein Blögchen fein! Knicks!
      Ja, das finde ich auch so unverschämt, mit den falschen Adressen im Restaurant, das sind aber die gleichen Menschen, die bei Facebook mit 199 Freunden jedem preisgeben, wann sie aufs Klo gehen, da aber dann mit „Datenschutz“ argumentieren. Natürlich achte ich auch darauf, daß meine Daten da nicht irgendwo auf dem Tisch liegen bleiben, aber gute Lokale machen sowas ja auch nicht, als ich mit den Kindern an meinem Geburtstag essen war, haben wir auch alles ausgefüllt am Tisch und bei Aufnahme der Bestellung sind die Zettel dann eingesammelt worden, ganz ordnungsgemäß. Und nur mal so nebenbei, von wegen im Zeitalter von gläserner Mensch, da lachste dich kaputt, wenn du früher einen Namen hattest, bist du in die nächste Telefonzelle oder zum Postamt gelatscht und hast ins Telefonbuch geguckt, und dann hattest du auch die volle Adresse, lächerlich! Das ist echt rücksichtslos, wenn man selbst diese kleine, gewonnene Freiheit, mal ein bissel aus dem Alltag rauszukommen, schon wieder so aufs Spiel setzt und allen anderen, die sich daran halten, schadet.
      Ich möchte derzeit eigentlich auch nicht verreisen, ich bin immer schon unendlich froh und glücklich, wenn ich zu den Kindern kann und wir von dort aus bissel was unternehmen können, und das soll auch bitte so bleiben, mir schwant nichts gutes für die kommende Advents- und Weihnachtszeit. Hört sich ja herrlich an, die Fahrt von deiner Freundin mit ihren Schwester, würde ich ja auch so gerne nochmal machen, Ostsee, halt die Gegend, aus der mein Lehrer kam, aber im Augenblick nun wirklich gar nicht. Ja, hoffentlich geht alles gut und sie kommen gesund wieder. Das sehe ich wie du, wir können wirklich froh sein, wenn wir unbeschadet da durch kommen.
      Ja, guck doch mal wieder rein in dein Poesiealbum, das macht Spaß! Mein Team war jedenfalls ganz begeistert, und mach dir keine Sorgen und Gedanken über Bruno und Otto, den beiden gefällt es hier wirklich sehr gut, das, was du da geplant hattest, hat doch ganz prima geklappt, da brauchst du dich doch nicht schuldig fühlen. Und wenn die beiden mal Heimweh haben, was ja immer mal vorkommt, halt wie bei meinem Lieblingslehrer, der das nie losgeworden ist, dann kann ich ihnen ja Bilder zeigen und wir alle trösten.
      Mein Lehrer war wirklich ein ganz besonderer Mensch, ja, vielleicht lag es ja auch an dem Menschenschlag, sein Freund, unser Rektor, war da ähnlich. Und als dein Bär hier damals mit der Flüchtlingsanfrage ankam, da war mir sofort klar, er heißt Bruno, im Andenken an meinen lieben Lehrer mit dem gleichen Schicksal.
      Ach, das Hochachtungsvoll, ehrlich, achtungsvoll würde mir schon völlig reichen, vor allem mit Betonung auf andere achten, aber natürlich weiß ich genau, wie du das meinst, und da hast du dann recht, wenn du dich fragst, wo das Hochachtungsvoll bleibt, und in diesem Sinne fühle ich mich jetzt sehr geehrt, daß du mich und das Bärenteam mit Hochachtungsvoll grüßt, ich danke dir und wir grüßen ebenfalls
      Hochachtungsvoll, Monika und das Bärenteam.

      Liken

  13. Tja, es gibt wohl immer einige Lehrer, die einem ewig im Gedächtnis bleiben, solche, die man gar nicht mochte, oder eben auch solche, die sich durch irgendetwas zum Lieblingslehrer qualifizierten.
    So einen Lehrer, der gern aus seinem früheren Leben erzählte, hatten auch wir. Wir hatten ihn in Geografie. Es reichte nur ein kleines Stichwort und schon wurde der gerade noch stocktrockene Unterricht zum reinsten Abenteuer. Unser Lehrer hatte in seinem früheren Leben an allerlei wissenschaftlichen Exkursionen teilgenommen. Ein Stichwort von uns und er driftete in diese Zeit und seine überaus interessanten Erlebnisse ab. Hinterher hatten wir zwar wenig Schulstoff abgearbeitet, aber tolle Abenteuer bestanden 😉😁
    Schon schön, wozu Dich Dein Lehrer so alles animiert hat, liebe Monika. Genau das sollte ja eigentlich einen wirklich guten Lehrer ausmachen.
    Zu allem anderen, also was Du zu Corona schreibst, kann man eigentlich gar nichts mehr hinzufügen. Ich begreife so manchen unserer Mitmenschen echt nicht mehr. Aber ich glaube, das haben wir nun davon, dass es für viele von uns leider so ist, dass sie nur sich selbst wichtig sind. Verzicht gehört nicht zu ihrem Wortschatz. Wollen wir hoffen, dass wir trotz all dieser Ignoranten gut und gesund durch diese Zeit kommen. Eigentlich haben gerade wir, die sich an all diese Regeln halten, es doch wirklich verdient. Den anderen scheint ja wohl nicht nur unsere, sondern auch die eigene Gesundheit egal zu sein. Für jene bleiben einem gute Wünsche wirklich im Halse stecken.
    Einen lieben Gruß von der Silberdistel, die besonders wieder die schönen Herbstbilder am Schluss bewundert hat. Mein Pelztrio schickt zu den schönen Liedern hier bei Euch ein leise schnurrende Herbstmelodie mit. Und bleib bitte schön gesund, liebe Monika 🧡

    Gefällt 3 Personen

    • Ja, glaub ich auch, daß alle ehemaligen Schulkinder die Erfahrung gemacht haben, ihre Lieblingslehrer oder Lehrerinnen hatten und ebenso auch welche, die negativ in Erinnerung bleiben, ich hab wohl auch dabei Glück gehabt, denn bis auf eine Ausnahme ist da in meinem Gedächtnis nix, lach!
      Hach, guck, du hattest auch so einen Lehrer, der auf Stichwort reagiert hat, so war das bei meinem auch. Ist das nicht herrlich, wenn eine Unterrichtsstunde zum Abenteuer wird, kann ich mir so lebhaft vorstellen, wie gut dein Lehrer das konnte, wenn er an wissenschaftlichen Exkursionen teilgenommen hat, das ist echter Anschauungsunterricht, der ist doch mit nichts zu bezahlen, da lohnt es sich doch wirklich für, deswegen einen Teil des doch meist trockenen Vermittlungsunterrichts zu verpassen. Ich meine immer, wir haben in der Zeit mehr gelernt als in mehreren Stunden Stoff abarbeiten, denn das war einfach „aussem Leben“, das ist doch noch immer die beste Schule.
      Finde ich auch, daß das einen richtig guten Lehrer ausmacht, wenn er seine Schüler individuell fördern und fordern kann.
      Das ist genau auch meine Meinung, es rächt sich jetzt in diesen Corona-Zeiten doch sehr, es für selbstverständlich gehalten zu haben, daß immer alles im Überfluß vorhanden ist, jeder Wunsch gefälligst sofort und augenblicklich verwirklicht werden muß, keinerlei warten und Verzicht üben eben auch und vor allem in der Kindererziehung vorhanden war. Bedürfnisorientiert setze ich nicht mit alle Wünsche erfüllen gleich, das heißt für mich, die Bedürfnisse der Seele zu beachten, und die geht doch gerade im materiellen Überfluß und Wust völlig unter. Wenn man Egomanie zum erklärten Lebensziel macht, muß man sich nicht wundern, wenn einem das irgendwann ganz fies um die Ohren fliegt. Was mich wirklich ärgert ist, daß die Zahl der Ignoranten und Ich-AG’s doch eigentlich immer noch in der Minderheit sind, da sollte sich die vernunftbegabte Mehrheit doch vielleicht lauter und nachhaltiger dagegen stellen. Aber so, wie du es auch schreibst, sieht es leider aus, die vernünftigen, die sich an die Regeln halten, gehen mit unter im großen Aufstand der Minderbemittelten, denen wirklich alles scheißegal ist außer ihren ach so wichtigen Bedürfnissen. Und da geht es mir wie dir, da bleiben mir die guten Wünsche auch im Hals stecken.
      Hach, das freut mich, daß du Freude an den schönen Herbstbildern hast, ich hab mich so aufs einstellen gefreut, weil ich sie auch so herrlich finde. Das ist aber schön, daß dein Pelztrio zu den schönen Liedern seine Herbstmelodie zu mir schnurrt, einen lieben Dank und für jeden einen lieben Streichler. Danke für deine lieben Wünsche, bleibt bitte auch alle schön gesund, ihr lieben Silberdisteln samt Pelztrio, ich wünsch euch eine gute neue Woche, liebe Grüße
      Monika und das Bärenteam.

      Gefällt 1 Person

  14. Hier ein kleines kurzes Melderchen von uns Fünfen. Wir sind alle ganz deiner Meinung, denn hier in Berlin- Mitte ist wieder der Hotspot von Corona in Berlin, und Mama muss leider immer unterwegs sein. Zum Glück ist sie seit gestern wieder bei uns und es geht ihr ein wenig besser nach ihrer Op.
    So eine Lehrerin hatte sie von der ersten bis zur dritten Klasse. Frau von Schmidt, und die hat sie bis heute auch nicht vergessen. Und dann hat sie uns lächelnd auch erzählt, dass „Old Spice After Shave“ das Lieblingsrasierwasser von ihrem Mann war, als sie ihn mit 17 Jahren kennengelernt hat. er war damals 26 und duftete immer so wunderbar nach diesem Wässerchen.
    Das mit der Hochachtung bzw. auch nur der Achtung ist wirklich seltsam, dass kaum einer noch so etwas kennt. Mama hat sich letztens im Bus richtig „erschreckt“, als ein junger Mann (übrigens einer mit ausländischen Wurzeln) aufstand, und ihr seinen Platz anbot. Ansonsten sitzen die jungen Leute ja alle mit den Augen auf ihr Handy gerichtet lässig da, und die Älteren stehen.
    Schöne Fotos und eine nette Erinnerung an deinen taffen Lehrer. Dankeschön ….

    Gefällt 4 Personen

    • Da freu ich mich jetzt ganz besonders drüber, über die Meldung von euch fünfen aus Berlin!!!
      Ach, ja, ihr seid ja auch mitten drin in dem doofen Hotspot in Berlin-Mitte, und zudem mußte die Mama noch ständig unterwegs sein. Freut mich sooooo sehr, daß die Mama nun seit gestern wieder bei euch ist, und es ihr ein bissel besser geht nach der OP, richtet ihr bitte meine herzlichsten weiteren Gute-Besserungs-Wünsche aus, und hier sind alle Daumen und Bärenpfoten ganz, ganz fest mit drücken im Einsatz!!! Und bitte in meinem Namen eure Mama mit alle katz/kater besonders lieb beschnurren!!!
      Wie schön, daß sich die Mama auch an so eine liebe Lehrerin erinnern kann, und das haut mich jetzt um, was ist das schön, das Lieblingsrasierwasser von meinem Lehrer war auch das von ihrem Mann, ich kann es so gut nachvollziehen, wie sie diesen Duft geliebt hat, und dann den ganzen Mann, richtig romantisch!
      Ja, in unserer Ellenbogengesellschaft zählen solche „altmodischen“ Werte nicht mehr, umso schöner, wenn man ein solches Erlebnis hat, wie die Mama es im Bus hatte, da kriegt man heutzutage richtig glänzende Augen.
      Freut mich sehr, daß euch Fotos und Eintrag gefallen haben, ich wünsche euch eine hoffentlich gute neue Woche, paßt mir gut auf die Mama auf, und wir schicken euch allen ganz liebe Grüße,
      Monika und das Bärenteam.

      Gefällt 2 Personen

  15. Liebe Monika,

    da dein Eintrag kein Verfallsdatum hat, schlage ich heute mal wieder als Nachzügler auf, wobei ich dein Vorwort zum Sonntag vollinhaltlich unterstreichen möchte.

    Aber viel schöner ist das Thema mit der bezaubernden Würdigung deines Lehrers, der so viele deiner Talente geweckt und gefördert hat, die dir mit deiner sprachlichen Begabung auch den Weg ins Lehramt hätte öffnen können.
    Für die große Bedeutung eines guten Lehrers/ einer Lehrerin hat auch Rheinhard Mey wieder ein kluges Lied verfasst und jeder, der in seiner Schulzeit eine „Charlotte“ oder wie du einen „Bruno“ hatte, kann sich glücklich schätzen und jeder von uns weiß, wie sehr es den Lerneifer beflügelt.

    Ich habe deinen Beitrag sehr genossen und mich dabei gerne an meine drei Lieblingslehrinnen erinnert.

    Herzliche Grüße
    Britta-Gudrun

    Gefällt 3 Personen

    • Liebe Britta-Gudrun,
      aber natürlich nicht, weder im Blögchen noch im Grafschafter Wochenanzeiger gibt es ein Verfallsdatum, wäre ja noch schöner, lach, wo ich mich doch immer so über und auf eure Kommentare freue!!!
      Danke, ich dachte mir ja schon, daß ich bei euch offene Türen einrenne mit meinem Vorwort zum Sonntag, aber ich mußte es mir einfach mal wieder von der Seele schreiben, gerade am Wochenende stand ich da kurz vor dem platzen!
      Ach, und ich freu mich jetzt so sehr, daß dir der Eintrag auch so gut gefällt, ich hab meinen Lieblingslehrer hier schon so oft erwähnt, da dachte ich, es wäre mal an der Zeit, ihm einen ganzen Eintrag zu widmen! Er hat mich wirklich sehr geprägt, und er war ein wirklich guter Pädagoge, in seiner Altersgruppe dazumalen ja doch noch eine Seltenheit. Denn er war zu meinen Schulzeiten wohl schon gut in der Nähe des Pensionsalters. Eigentlich wäre es wirklich logisch gewesen, wenn ich tatsächlich später Lehramt studiert hätte, aber da hab ich mir andere Weichen gestellt, und wer weiß, wofür es gut war. Was mich auch so gefreut hat, daß damals bei unserem Klassentreffen wirklich alle noch so begeistert von diesem Lehrer waren, er hatte echt ein Händchen für diesen Beruf! Und so schafft man sich schon zu Lebzeiten ein Denkmal in den Herzen der jungen Menschen, die man gut auf den Weg ins Leben gebracht hat.
      Ich liebe das Lied von Reinhard Mey, und ich bin da ganz deiner Meinung, jeder, der in seiner Schulzeit eine „Charlotte“ oder einen „Bruno“ hatte, kann sich glücklich schätzen. Wenn ich bedenke, wie oft im Leben ich davon noch gezehrt habe.
      Freut mich riesig, daß du den Beitrag so genossen hast und ich auch die Erinnerung an deine drei Lieblingslehrerinnen wecken konnte, das mach ich ja nur zu gerne, lach!
      Ich wünsch dir eine gute Nacht, hoffe, daß es Django gut geht, wenn er dich läßt, streichel ihn mal lieb von mir, Mimis alten Kumpel, schlaft gut, paßt auf euch auf und bleibt gesund, herzliche und liebe Grüße
      Monika.

      Liken

  16. Hallo, Monika,
    die von Dir erwähnten Grundzüge wie „soziale Kompetenz“, „gesunder Menschenverstand“, „Mitmenschlichkeit“ und „Rücksichtnahme“ sind doch – sind wir mal ehrlich – heutzutage für die Meisten ein Fremdwort. Und da würde auch kein entsprechendes Fremdwörterbuch helfen, um nachzuschauen, was das bedeutet. Denn dazu müsste mal ja erst einmal wissen, wie diese Begriffe geschrieben werden!
    Ich fahre täglich zweimal mit dem Bus, und da gibt es wirklich nur wenige Busfahrer, die ihre Fahrgäste auf die Pflicht zum Tragen einer Maske hinweisen. Manche Fahrgäste schieben sie einfach runter, wenn sie sitzen, manche steigen schon mit heruntergeschobener Maske ein, loesen beim Busfahrer eine Fahrkarte und gehen dann fröhlich ihres Wegs zu einem Sitzplatz. Am Besten mitten durch den Bus, damit die evtl. vorhandenen Viren – nicht nur die Corona-, sondern auch Grippe-, etc. die Möglichkeit haben sich auch im ganzen Bus zu verteilen. Sagst Du dann als Fahrgast und potentielles Virenopfer etwas, bekommst Du entweder eine blöde und oder unverschämte Antwort. Manche Fahrgäste denken wahrscheinlich auch, wenn sie nur eine Station fahren, gilt die Maskenpflicht für sie nicht.
    Ich weiß wirklich nicht, was mich mehr aufregt: die Ignoranz der Busfahrer oder der Egoismus der Fahrgäste
    Eine Antwort, die ich mal bekommen habe, war: Ihr sei das Tragen der Maske lästig.
    Ich glaube nicht, dass es auch nur einen Menschen gibt, der diese Masken gerne trägt, und mir ist es auch lästig, zumal ich Brillenträger bin, und bei den Temperaturen die Gläser wieder so richtig schön beschlagen. Oder glaubt einer, ich trage die, weil ich die nächste Bank oder das nächste Schmuckgeschaeft überfallen will?
    Meiner Meinung nach helfen bei der Bekämpfung des Virus nur strenge gesetzliche Regelungen, die auch überprüft und bei Verstößen entsprechend geahndet werden. Doch da sind sich die Politiker ja auch schon uneins, was noch erlaubt und was schon verboten sein soll. Wobei hier auch eine deutliche Tendenz der jeweiligen Meinung der einzelnen Politiker zu sehen ist, je nach dem zu welcher Partei sie eben gehören! Und der „Sprengelteppich“ an Regularien ist dem Ganzen auch ganz und gar nicht hilfreich!
    Auch auf die Gefahr hin, dass ich nun etwas „diktatorisch“ wirke, helfen meiner Meinung nach hier nur geschlossene Grenzen mit entsprechenden Grenzkontrollen und (funktionierende!!!) Zwangstestungen, wenn jemand nach Deutschland einreisen will. Denn aufgrund der fehlenden Nachvollziehbarkeit, ob jemand aus einem Risikogebiet kommt oder eines passiert hat, muss hier einheitlich gehandelt werden, und auf die Ehrlichkeit der Reisenden kann auch nicht vertraut werden, zumal sie potentielle „Verteiler“ des Virus sind. Maskenpflicht auch in der Öffentlichkeit, Beschränkung der Anzahl von Personen bei „losen“ Ansammlungen von Menschen (also von solchen, die nicht in irgendeiner Art und Weise zusammengehören wie Party, Kurs, etc.), Beschränkung der Anzahl von Personen, die zusammengehören mit Unterscheidung, ob das Treffen innen oder außen stattfindet, Alkoholverbot in der Öffentlichkeit, strengere Vorschriften in den Geschäften und allen Gastronomiebetrieben, Kontrolle der Listen, auf die man sich in Gastronomiebetrieben eintragen muss auf ihre sachliche Richtigkeit, denn dass Superman mit der Handynr. 0123 456789 hier gerade einen Kaffee trinken will, ist sehr unwahrscheinlich, genauso wie, dass Mickey Mouse gerade am Nebentisch sitzt!
    Dass das sehr strenge Vorschriften sind, ist mir klar, aber ich bin mir sicher, dass jedem, der einen Angehörigen oder lieben Freund durch Corona verloren hat, die Vorschriften gar nicht streng genug sein können. Und in einer solchen Pandemie muss eben auch alles getan werden, um das Gros der Bevölkerung vor irgendwelchen Ignoranten oder Idioten zu schützen.

    Wir Drei wünschen Euch allen trotz dieses unerfreulichen Themas noch einen schönen Tag

    Alles Liebe

    Bine mit Angel und Balou

    Gefällt 3 Personen

    • Hallo, liebe Bine, liebe Angel und lieber Balou,
      ja, das kommt mir auch immer verstärkter so vor, als seien das alles Fremdwörter mittlerweile, die auch mit einem Fremdwörterbuch nicht mehr zu verstehen sind. Ich versuche da immer nur die Hoffnung aufrecht zu halten, daß es doch noch eine leider schweigende Mehrheit gibt, die sich vernünftig und sozial verhält.
      Das ist, glaube ich, ganz großer Mist, wenn man auf den Bus angewiesen ist, ich muß ja nicht, zum Glück, aber bei den wenigen Gelegenheiten, in denen es auch hier mal sein mußte, kann ich deine Erfahrungen nur bestätigen. Und daß die Fahrer nichts sagen, kann ich auf eine gewisse Art auch verstehen, ihnen würde das gleiche passieren wie dir mit blöder oder unverschämter Antwort, das geht auf Dauer und auf einer entsprechend langen Schicht wahrscheinlich auch tierisch auf die Nerven, und die brauchen sie nun mal fürs gute Fahren. Und ich denke, da ist auch ein bissel Angst vor Übergriffen drin, was ja auch schon von solch gemaßregelten gekommen ist. Ja, das ist ja nun wirklich eine echt „krönende“ Antwort, das tragen der Maske ist lästig, ja, sag bloß, also, ich trag die als modisches Accessoires passend zu meinen Outfits, lach! Eine dämliche Antwort.
      Ja, siehste, da rennst du jetzt bei mir weitgehend offene Türen ein, ich finde auch daß in diesen kritischen Zeiten der Föderalismus so überhaupt nicht angebracht ist, da sollte wirklich bundeseinheitlich entschieden werden und nicht jeder kocht sein eigenes Süppchen, da geht doch auch viel Akzeptanz in der Bevölkerung verloren, wenn dieses da darf und woanders so nicht oder doch so, alleine der Satz zeigt jetzt doch schon, wie blöd das ist.
      Und mir wären die entsprechend strengen Vorschriften vor allem mit gründlicher Überprüfung und Ahndung beim zuwiderhandeln viel lieber, es hat doch im März dazumalen so gut geklappt, und jetzt ist plötzlich jeder des anderen Feind, es ist nicht zu glauben, wie sehr ein kleines Häufchen schwurbelnder Covidioten das ganze Land spalten kann.
      Deinem letzten Absatz stimme ich voll zu!!!
      Nun bleibt uns nur die Hoffnung, daß wir das alles gemeinsam in den Griff bekommen und wir die Volldeppen in Schach halten können, zu unser aller Wohl, und das wünsche ich euch auch, trotz all dem ganzen Mist noch einen schönen Abend, macht es euch gemütlich, paßt auf euch auf und bleibt gesund, liebe Grüße
      Monika.

      Gefällt 1 Person

  17. Wieder ein extra toller Beitrag. Ich liebe den Herbst ja, und den Sommer, den Frühling…hihi – Winter, ja, auch ok :-D Danke für die besondere Mühe, die du dir für diese Beiträge immer machst, mit den Gedichten und den bezaubernden Fotos <3 Glg Myriala

    Gefällt 2 Personen

    • Dankeschön, das freut mich sehr!
      Jaaaa, lach, ich sag immer, ich liebe gerade die Jahreszeit ganz besonders, die gerade dran ist, und den Winter mag ich auch, vorausgesetzt, er ist auch ein richtiger Winter mit Schnee!
      Mach ich richtig gerne, weil ich mich beim erstellen schon auf eure Freude freu!
      Einen schönen Samstagabend wünsche ich dir und einen ganz feinen Sonntag, ganz liebe Grüße
      Monika.

      Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.