Grafschafter Wochenanzeiger – Stacheliger Wochenbeginn!

Der Igel

Als ob man sägte, rasselt’s von
dem alten Gartenhausbalkon!
Wird heimlich Holz gemacht?
Oh, welch Verdacht!

Im Laub liegt dort ein Igelpaar
und schläft sich aus so wunderbar,
dass weit sein Sägeschnarchen dröhnt,
wenn’s nicht grad vor Behagen stöhnt.
Ich will es schnarchen lassen.
Es soll den Tag verpassen
und sich nur tüchtig stärken
zu neuen Säuberwerken…

Es leuchtet heller Mondenschein
da trippelt’s auf der Treppe,
das Männchen ist’s und hinterdrein
die Igelin als Schleppe.

Nun schnobern sie durch Busch und Strauch
auf zierlich feinen Füßen
und füllen ihren feisten Bauch
mit Schnecken und mit süßen
vom Baum gefallenen Früchten an;
mit Maikäfern und Grillen
sie ihren Hunger stillen.

Da kommt ein Feind, der Dackelhund!
Schnell macht man seinen Rücken rund,
stellt Stacheln auf, rasch wie der Blitz,
dass sich die Hundeschnauze ritz’.
Schon tönt ein Jaulen kläglich,
bald frisst man fort behäglich.

Und endlich satt, denkt man daran,
wie man den lieben Kindern

den Hunger auch kann lindern.
So schleppt das Paar viel Räupchen fett
den Kindern an ihr mollig’ Bett,
von allem nur das Beste,
dass man sie kräftig mäste.

(Otto Nebelthau, 1894 – 1943)

Sorry, wir sind als Sonntagsausgabe am Frühstückstisch vermißt worden, das ehrt uns natürlich und freut uns auch, aber bei dem traumhaft-köstlichen Herbstwetter hatten wir in der Redaktion beschlossen, daß das auffüllen des Vitamin D-Speichers vor den sicher kommenden herbstlichen Usseltagen gerade in diesen Krisenzeiten doch von großer Wichtigkeit ist, damit keine redaktionellen Ausfälle durch gesundheitliche Unbilden verzeichnet werden müssen. Im Klartext: Wir waren faul und haben Balkonien genossen!

Zum Glück bekamen wir Mitte der Woche Post von unserer saarländischen Außenstelle, Freund Django von Mimi in heaven ließ uns über sein Frauchen Britta-Gudrun was feines zukommen.

Also, nehmt euch eine Tasse Kaffee oder Tee

und genießt!

Hallo, ihr lieben Leser hier alle, ich bins, Django, geliebter Kater von meinem Frauchen Britta-Gudrun und Kumpel von Mimi in heaven, und ich hab jetzt hier die Ehre, von unserem stacheligen Familienzuwachs zu berichten, denn stellt euch vor, wir haben eine Igel-Familie im Garten. Aber wie meine Freundin Mimi immer zu sagen beliebte, am besten fängt man mit dem Anfang an, und so laß ich jetzt hier mein Frauchen mal berichten, „wie alles begann“!

„September 12. Samstagvormittag, der mich schon etwas atemlos gemacht hat mit einem besonderen Igelfund.
In meiner sehr tiefen Kellerstufe lag eine Igelmutter mit ihren drei ! Jungen. Sie hätte die Stufe hochklettern können, aber ihre Kleinen nicht, also blieb sie ergeben dort liegen. Nun liegen sie in einer großen Wanne, kuscheln sich in die Decke und werden heute Abend wieder in den Garten gebracht. Die Igelmutter war schon über die Treppe geflüchtet, während ich die Wanne und Handschuhe holte und lief danach aufgeregt im Garten umher, wo ich sie gottseidank einfangen konnte. Gut gefrühstückt hat sie natürlich auch.
Ich habe nachmittags und abends je ein Schälchen Katzenfutter in die Wanne gestellt, das auch leergegessen wurde, wahrscheinlich nur von der Igelmutter.
12. Sept, Samstagabend. Als ich gegen Abend den Platz in meinem Garten unter dem Lorbeerstrauch inspizieren wollte, wo ich sie später abends aussetzen wollte, krabbelte plötzlich Nr. 4 dort umher. Ich habe nur dieses eine gewogen – mit 150 g noch sehr wenig, denn bis Ende Oktober sollten sie 500 g haben, um überwintern zu können. Die Igelmutter quittierte den Zugang mit etwas aufgeregtem Brummen, danach war Ruhe im Karton.

Sept. 13. Sonntag: Die Igel werden in der großen Wanne gefüttert, wobei wohl nur die Mutter ißt. Einmal sah ich zwei am Bauch der Mutter trinken. Abends habe ich nur ein bisschen den gröbsten Kot entfernt. (Selbst die kleinen Igel machten ihre winzigen kleinen Würstchen nur in einem Teil der Wanne, so wie die Mutter. Der Schlaf-und Kuschelplatz war sauber!) Derweil schlief die Mutter tief und fest mit dem kleinsten Igel, drei der Kleinen hatte ich in eine andere Wanne kurzfristig umgesetzt und ihnen da auch ein Schälchen mit Futter hingestellt, an dem aber nur eines ganz kurz etwas schlabberte s. Foto.


Auffallend war, das selbst die Mutter keinen Fluchtversuch aus der Wanne gemacht hat. Vielleicht war sie einfach nur froh, ihre Ruhe zu haben.
Sonntagabend, als ich die anderen zwei erwachsenen Igel draußen im Gartenhof beobachten wollte, ob und wann sie an ihre Futternäpfe mit Djangos Futterresten erscheinen würden, tauchte plötzlich Nr. 5 auf, den ich zu den anderen in die Wanne setzte. Zunächst blieb alles ganz ruhig und ich dachte, na toll – jetzt ist die Familie komplett. Nach einer Stunde schaute ich nach und hörte Kratzen, da saß der Neuzugang außerhalb der Wanne aus der er durch einen kleinen Schlitz geschlüpft war. Weil ich wegen der anderen keinen 2. Ausbruchsversuch riskieren wollte, habe ich ihn in eine andere Wanne gesetzt und ausbruchsicher abgedeckt. Dort saß er auch morgens noch, war aber nicht am Futter gewesen. Bei der nächsten Zusammenführung blieb alles ruhig und so lagen sie alle friedlich bis zur abendlichen Freilassung zusammen.

Sept. 14. Montag
Ich habe heute mit der Expertin von der Wildtierstation in meiner näheren Umgebung gesprochen und sie empfahl mir, was auch mit meiner ursprüngliche Vorgehensweise einhergeht, die Igelfamilie heute Abend in meinen Garten zu entlassen und sie weiterhin zuzufüttern, in der Hoffnung, daß sie auch weiterhin das Futter annehmen, das ich schon längere Zeit für Igel sowieso abends hinstelle.
Falls die Kleinen in der nächsten Zeit doch irgendwann alleine umherlaufen, kann ich sie jederzeit in die Auffangstation bringen. Sie wiegen erst 150 g, das ist etwas weniger als 2 Kiwis! Die Expertin sagte auch, daß man nach Möglichkeit die Jungtiere nicht von ihrer Mutter trennen sollte „nur“ um sie zu retten. In besonderen Fällen wird auch die Igelmutter zusammen mit den Kindern aufgenommen.

Montagabend habe ich die Igelfamilie wieder in den Garten gebracht und zwar bei der Nachbarin. In einem Gespräch ergab sich nämlich, daß die Igelfamilie dort ihr schönes großes Wurfnest hat, wo die Nachbarin die ganze Familie zum Teil auch tagsüber schon beobachtet hat. Das ist natürlich der ideale Ort zur Rückkehr in die Natur. Die Nachbarin hat auch beobachtet, dass die Jungtiere schon teilweise alleine auf Futtersuche waren. Gestern Abend kam die Mutter mit einem Kleinen zu mir in den Garten und ein anderes Jungtier sah ich später auch an meinen Futternäpfen essen.
Jetzt müssen sie nur noch ordentlich wachsen, wir beobachten sie weiterhin.
Das war ein aufregendes Wochenende und nun bin ich sehr erleichtert.
Von dem Wurfnest mache ich noch ein Foto, denn ich habe so etwas vorher auch noch nie gesehen, es liegt unter einer großen Pampasgrasstaude mit deren Material die Igelin das Nest auch gebaut hat – fantastisch!
Außer der Igelfamilie kommen noch zwei andere erwachsene Igel an meine Futternäpfe, da war gestern Abend richtig viel Betrieb!

Das Wurfnest unter dem hohen Pampasgras, so kaum erkennbar, hier

erkennbar hinter dem weißen Teller.

Igel-Nest-Nahaufnahme

Sept. 16. Dienstagabend lief die Igelmutter mit nur einem Kleinen von der Nachbarin rüber in meinen Garten und sehr viel später sah ich sie nochmals alleine mit dem Jungtier. Von den anderen keine Spur.

September 17. Mittwochnachmittag
Verdächtige Hustengeräusche der Igelmutter führte mich gestern an meinen Komposthaufen, wo ein großer Bambusstrauch steht, unter den die Igelmutter ebenfalls ein Nest gebaut hatte, von dem ich nichts wußte! Viele erwachsene Igel haben Lungenwürmer von ihrer natürlichen Nahrung mit Schnecken. Dagegen kann man leider nicht viel machen. Durch den Husten haben die Nachbarn auch erst bemerkt, dass überhaupt ein Igel in ihrem Garten war.

Mittwochabend
Gegen 20.30 h krabbelten drei der Jungtiere alleine aus dem Nest hervor und etwas später die Igelmutter, der die Kleinen aber nicht folgten, sondern nur in meinem Garten umherstreiften. Ich hatte die Beete vorher gründlich gewässert, damit sie vielleicht ein paar Regenwürmer oder Schnecken finden können. Um 22 h setzte ich mich im Dunkeln nahe des Nestes hin und so nach und nach kamen sie von ihrem Gartenausflug zurück und krabbelten um meine Füße herum und entdeckten auch das Katzenfutter. Sie haben nicht viel davon gegessen, aber immerhin schon mal probiert. Danach verschwanden 2 kleine Igel wieder im Nest und einer lief noch im Hof umher. Zufrieden bin ich dann zu Bett gegangen, denn heute früh ist schon der Gärtner für den letzten Herbstschnitt an der Hecke gekommen.
Bei der Nachbarin wurde die Igelfamilie seit vorgestern Abend nicht mehr gesehen. Nr. 4 und 5 leider auch nicht mehr…. Zwei andere erwachsene Igel haben ihre abendliche Futterration natürlich auch wieder verzehrt.

Sept. 17. Donnerstag abends drei im Nest, heute ohne Mutter!
Sie kamen ab 19.45 h aus dem Nest und waren gelegentlich am Futternapf und haben teilweise auch etwas davon gegessen, ansonsten liefen sie unter den Sträuchern umher auf Nahrungssuche. Ab 22 h habe ich nicht weiter beobachtet, weil es heute Abend sehr frisch und windig war. Der Napf war am Freitagmorgen leer. Heute Nacht kam mir die Idee, von meinem regenwurmreichen Kompost unter den Strauch zu streuen, damit sie dort ihre natürliche Nahrung finden können (Der Kompost befindet sich in einer gemauerten Umrandung, da kommen sie so nicht dran). Ich werde die Nachbarin um Hilfe bei der Aktion bitten, weil mir das Schaufeln zu schwer ist. Die zwei anderen erwachsenen Igel waren bis Mitternacht auch nicht an ihren Näpfen, aber am anderen Morgen waren alle Näpfe leer.
Ich warte noch zwei, drei Tage ab, dann frage ich die Expertin, ob ich sie, wenn sie jetzt ohne Mutter unterwegs sind, doch in die Auffangstation bringen soll. Dabei muss mir aber die Nachbarin helfen. “

(Alle Bilder im Bericht: © Britta-Gudrun N.)

So, das war nun der Bericht von unseren Igelchen von meinem Frauchen Britta-Gudrun, wir hoffen, ihr habt Freude daran! Und ich freu mich, mal einen Gastauftritt als Außenredakteur hier im Grafschafter Wochenanzeiger gehabt zu haben. Und gebe die Feder jetzt wieder weiter an die Frau Chefredakteurin.

Ja, ihr lieben Leser, das fanden wir bei unserer wöchentlichen Redaktionssitzung doch alles so schön und spannend, das wollten wir euch hier nicht vorenthalten. Und wo nun mal Igel drauf steht, ist auch Igel drin, denn wir ergänzen den feinen Bericht jetzt noch mit einigen Infos:

Die Igel (Erinaceidae) bilden eine Familie von Säugetieren, deren bekannteste Vertreter die in Europa lebenden Arten Braunbrustigel (Erinaceus europaeus) und Nördlicher Weißbrustigel (Erinaceus roumanicus) sind. Der Braunbrustigel ist die in West- und Mitteleuropa typischerweise anzutreffende Art. Quer durch das östliche Mitteleuropa (vom westlichen Polen über TschechienÖsterreich bis zur norditalienischen Adriaküste) erstreckt sich ein etwa 200 Kilometer breiter Bereich, in dem sich das Verbreitungsgebiet des Braunbrustigels mit dem des Weißbrustigels überlappt.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Igel

Der Igel im Porträt beim NABU:

https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/saeugetiere/sonstige-saeugetiere/10302.html

Auch in der Mythologie ist der Igel vertreten, im Mittelalter glaubten die Menschen, daß man vor bestimmten Tieren keine Geheimnisse aussprechen sollte, weil dies sonst Unglück brächte. Zu diesen Tieren zählen neben den Katzen und Raben auch die Igel als Hausgeister von Hexen.

Als Krafttier steht der Igel für Schutz und Sensibilität. Der Igel selber verfügt über keine ausgeprägten Sinne, wenn es um das Sehen geht. Dies kann der Igel aber wunderbar mit anderen Eigenschaften kompensieren. Sein Geruchssinn und Gehörsinn sind besonders gut entwickelt und so versteht es der Igel, mit seinen Schwächen umzugehen, indem er sich auf seine Stärken konzentriert. Daran können wir Menschen uns ein Beispiel nehmen. Anstatt das halb leere Glas zu sehen, bemerken wir nun, daß das Glas halb voll ist.

Der Igel besitzt einen sehr weichen und empfindlichen Bauch. Um diesen zu schützen, kugelt, „igelt“ er sich gerne ein und schützt sich mit seinen Stacheln. So kommt keiner an ihn heran. Das Krafttier Igel zeigt uns, wie wir uns schützen und gleichzeitig für unsere Umgebung öffnen können, so daß es möglich ist, ein behütetes und qualitativ wertvolles Leben zu leben. Der Igel weiß genau, wann er seine Stacheln wieder einfahren muß, weil er Nahrung braucht und seine Jungen versorgen muß, er wechselt also beständig vom Schutz- in den Aktivmodus.

In der Literatur ist sicher allen die Geschichte vom Hasen und Igel bekannt, bei der der schlaue Igel der Gewinner ist.

https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Hase_und_der_Igel

Und wer von euch wie ich in den 50ger-Jahren aufgewachsen ist und Kind war, erinnert sich ganz bestimmt an den Igel Mecki aus der Fernsehzeitung

https://www.hr4.de/programm/mecki-70-jahre-in-hoerzu-,70-jahre-mecki-hoerzu-100.html

wie hab ich ihn geliebt und mich jede Woche neu auf seine Geschichten gefreut, und wie glühend hab ich mir immer die Figur aus der weltbekannten Stofftiermanufaktur mit dem Knopf im Ohr gewünscht, aber leider nie bekommen. Ich hab euch mal eine Seite rausgesucht, wo ihr gucken könnt:

http://deerbe.com/category/280-antiquitten__kunst_antikspielzeug_steiff_tiere_igel_/index.html

Natürlich gibt es den stacheligen Igel auch in den Redaktionsräumen, guckt:

Gleich in dreifacher Ausfertigung, links unser Kresse-Igel, der auch immer Mimis Katzengras zum sprießen gebracht hat, mittig unser Schuhputz-Igel Igor, der hier schon mal in einem Eintrag vertreten war

https://mimisdosenoeffner.wordpress.com/2017/10/21/goldene-herbsttage/

und rechts Björns Quietsche-Igel, an dem er sich in Babytagen sprichwörtlich die noch nicht vorhandenen Zähnchen ausgebissen hat, lach!

Und damit sind wir nun fast am Ende unseres heutigen Eintrages, eines haben wir noch in eigener Sache: Wir hatten doch berichtet, welchen traurigen Weg das Geburtstagspäckchen von Kristina und Rani an uns genommen hatte, nun habe ich zum Wochenende mein „Ersatz“-Geschenk von meiner Mimi in heaven über Kristina und Rani bekommen, guckt mal, ist das nicht einfach entzückend und lieb???

Ein Armbändchen, in silbergrau, mit einem Pfötchen und dem „M“ für Mimi, als Erinnerung an unsere Verbundenheit! Ich hab mich soooooo gefreut!

So kam alles bei mir an, mit hübscher Lavendelserviette eingepackt, in einem so süßen Beutelchen und mit der wunderschönen Engelskarte!

Auch hier noch einmal einen ganz, ganz lieben Dank an Kristina und Rani!!!

Und damit wünschen wir euch allen einen schönen Montag, einen guten Start in die neue Woche, die hoffentlich nicht so „stachelig“ ist wie das Thema unseres Eintrags, lach! Paßt alle wieder besonders gut auf euch auf, die Lage von Corona ist ja wieder alles andere als entspannt, und bleibt oder werdet gesund!

Euer Grafschafter Wochenanzeiger

mit Mimi in heaven und Otto und Luzia, den Freelancern.

Habts fein! Und bleibt behütet wie die Igel!

44 Gedanken zu “Grafschafter Wochenanzeiger – Stacheliger Wochenbeginn!

    • Ooooooh, liebe Christa, du hast beide Meckis, wie süß ist das denn!!!
      Danke für das Bild, da hab ich mich jetzt so drüber gefreut, die beiden waren immer meine ganze Kindersehnsucht! Die Geschichten von ihnen hab ich heiß geliebt, und ich erinnere mich dabei immer mit Vergnügen an den Schrat, der ewig müde war und schlief, hihihihihi!
      Fein, daß die Meckis und du fest die Daumen für die kleine Igelfamilie drücken, ich auch, ich hoffe auch, daß alles gut geht und schick dir liebe Grüße nach Kanada,
      Monika.

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  1. Oh mein Gott… du hast ja wieder soooo viel gepostet,… da muss ich mir erst einmal einen Tag Urlaub nehmen um hier alles geistig aufnehmen zu können… LACH!
    Werde heute Abend noch einmal alles durchblättern… 😲😲😲
    LG

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    • Jaaaa, Rolf, ich kann keine Kurzgeschichten, lach! Ich fühle mich geehrt, daß du dir einen Tag Urlaub nimmst zum lesen und gucken, hihihihi, aber ich dachte eben so an eine Lektüre für die gesamte Woche, bis die nächste Ausgabe erscheint. Dann wünsche ich dir viel Spaß und Freude beim abendlichen nochmaligen durchblättern und schick dir liebe Grüße
      Monika.

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  2. Meine liebe Monika,
    ein „stacheliger“ Wochenbeginn ist nun mal was ganz anderees,aber so einen niedlichen las ich mir sehr gern gefallen! Noch dazu als beginn mit so einem fein bebilderten Gedicht.
    Es wird jeder verstehen,daass du den Späthochsommer nochmal auf Balkonien genießen wolltest und es wohl auch ausgiebig getan hast.
    Nun freu ich mich mit,dass du so liebe Post von der saarländischen Außeenstelle von Django und seinem Frauchen erhalten hast! Den Kaffee trink ich dann später,er wird sonst kalt bei dem vielen gucken und lesen. ;) Klar,das ist auch wieder ein Gruß von Mimilein mit,wie immer,wenn es um unsere geliebten Tierchen geht.

    Liebe Britta-Gudrun,das ist ja wirklich ein ganz besonderes Ereigniss,so eine liebe und niedlich Igelfamilie im Garten zu haben,die Kleinen sind besonders süß und knuffig! Das geschieht nicht alle Tage,ich wäre schon auch begeistert,obwohl es viel Arbeit und Aufregung mit sich bringt. Du warst und bist eine ganz liebe und fürsorglichen Igelersatzmama! Die tTerchen werden sich alle wohl fühlen bei der feinen Unterkunft und Beköstigung.schön,dass du auch Verbindung zur Nachbarin und der Auffangstation hast.
    Das Wurfnest ist ja wirklich fantastisch und so gut getarnt.Dein gutes Catering hat sich nun noch herumgesprochen und es kommen noch mehr Igelchen,schön.Aber ich kanns dir schon nachfühlen,dass alles sehr aufregend war und ist.Hab herzlichen Dank für das miterlebende Tagebuch und die feinen Fotos,schön ist alles! Wir werden sicher mal erfahren,wie es weiterging,ich hatte jetzt meine Freude an dem Bericht.hast deine Aufgabe als Außenkorrespondent toll gemeistert,lieber Django!

    Die Infos zu den Igelchen von dir noch,liebe Monika,sind wieder sehr interessant noch und lehrreich,hab manches noch nicht gewusst.ja,das ist ein schöner Anstoß,uns mehr auf die Stärken zu besinnen.Wie so oft,sind uns die Tiere ein vorbildliches Beispiel für manche Lebenslage.
    Solche lieben Stachelkugeln mag ich sehr,genauso wie das Märchen von Hase und Igel.Ich hatte es mit schönen Bildern in einem Märchenquartett.
    Den Mecki aus der Fernsehzeitung kannte ich als Kind noch nicht,weils die in der DDR nicht gab,aber später waren diese niedlichen Geschichten auch noch dabei.
    Als Kind hatte ich natürlich auch einen lieben hübsch angezogenen Mecki,der Bernd hieß,ich gab ihn wohl leider mal weg bei einem Umzug.Du hast ja auch etliche schöne Ausführungen dieser Gattung auf Balkonien und in den Redaktionsräumen und sogar noch Björns Quietsche-Beißhilfe-Igelchen.Er scheints ohne größere Blessuren überstanden zu haben. ;)

    Das Armband ist ja wirklich allerliebst,dass dir Mimilein durch Kristina und Rani noch zukommen ließ! Was es nicht alles schönes gibt,ein ganz besonderes Schmuckstück ist das! Natürlich wars ein besonderer „Freugrund“.

    Irgendwie hörte ich,dass heute Tag dder Dankbarkeit sein soll.das möchte ich natürlich gleich hier für den feinen Eintrag nutzen,ein GROSSES Dankeschön an alle Beteiligten und liebe Grüße an sie! Ins Saarland und in die Redaktionsräume des Eulennestes.

    Habt auch eine gute neue Woche,einen schönen Montag und bleibt auch gesund!

    Liebste Grüße von Brigitte.

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    • Meine liebe Brigitte,
      ja, von mir aus könnte auch jede Woche so „stachelig“ beginnen, die sind schon sehr niedlich, die Igel.
      Das Gedicht erwies sich wieder einmal als gar nicht so einfach, aber irgendwo und irgendwie werde ich doch meist fündig, und dieses fand ich auch richtig passend und fein!
      Wer weiß, wie lange uns das herrliche Herbstwetter noch erhalten bleibt, wenn es wieder usselig wird, meckern wir alle wieder, also lieber vorher auftanken, was man hat, das hat man!
      Der Kaffee bzw. der Tee war ja gedacht zum trinken beim lesen und gucken, dann wird er auch nicht kalt, hihihihi!
      Das ist ja nun mal auch eine lieb gewordene Tradition in unserem ehemals Blögchen und später Grafschafter, daß wir unsere geneigten Leser selbstverständlich auch mit Informationen übers Thema versorgen, und dieses Thema war ja sehr leicht zu recherchieren.
      Soweit ich weiß, gibt es Mecki wohl immer noch in der besagten Fernsehzeitung, das finde ich so schön, wie viele Generationen sich da letztlich dran erinnern werden, da wird sein Schöpfer sich auch sehr drüber freuen. Schade, daß du deinen Mecki Bernd nicht mehr hast.
      Björns Quietsche-Igel hat die Beißattacken ja auch nur überstanden, weil es da noch keine Zähne gab, lach, bei den spitzen Beißerchen, die dann kamen, hätte er wohl nicht so unbeschadet überlebt.
      Ich bin ganz begeistert über das schöne Armbändchen, ich hab mich wirklich so sehr darüber gefreut, das ist so ein schönes Andenken an und von meiner Maus.
      Büdde schön, sehr gerne geschehen, und ich denke, Britta-Gudrun wird sich auch freuen über die Resonanz hier, ich war ganz verliebt in die Igel-Geschichte, und bin auch gespannt, wie sie weiter geht.
      Wünschen wir dir auch, bleib gesund, einen schönen Abend noch gewunschen und liebste Grüße
      Monika und das gesamte Redaktionsteam.

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  3. Da ist sie ja, die Wochenendausgabe des “ Grafschafter“ und mit was für einen interessanten Beitrag. Ein Geschichte die wieder voll in mein Geschmacksprofil passt. Da hat sich das Warten auf die neuste Ausgabe voll gelohnt.
    Es zeigt sich mal wieder, dass Gärten wenn sie gut gestaltet sind, wichtige Lebensräume für Vögel Insekten und auch Igel sein können. Solch ein Garten muß nicht immer in allen Bereichen top gepflegt sei, er darf auch ruhig mal eine Schmuddelecke haben. Hier können Astabschnitt, Laub, Holz oder auch ein paar Steine gelagert werde. Genau solche Ecken sind bevorzugte Rückzugorte für Besucher aus unserem Umfelds. Schon seit Jahren sind Igel in unserem Garten ,die ihre Heimat unter einem Insektenhotel haben . Aus einer Europalette gebaut, wird es jährlich mit neuem Laub gefüllt, damit sich die Igel auch wohl fühlen.
    LG Werner.

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    • Ja, lieber Werner, da ist sie, die Wochenendausgabe des Grafschafter Wochenanzeigers, und das freut mich sehr, daß sie ganz genau in dein Geschmacksprofil paßt, in meines auch! Wir hatten sehr viel Freude beim erstellen dieses Beitrags.
      Ich bin da ganz deiner Meinung mit den Gärten, es gibt so viele Möglichkeiten, wie man sie für Insekten, Vögel und andere Tiere lebenswert gestalten kann. Und für aufgeräumte Gärten war ich noch nie, dafür bin ich zu faul, lach! Nein, im Ernst, ich meine das halt so wie du es schreibst, Rückzugsorte schaffen, in unserem Garten wird auch das Laub nicht penibel vom Rasen gekratzt, da bleiben eben Ecken für unsere Igel, die wir hier auch haben. Klasse, daß sich deine Igel auch so wohlfühlen können in eurem Garten, da haben sie sich aber auch ein feines Plätzchen ausgesucht.
      Ich hab im Herbst manchmal sogar Laub mit auf Balkonien gebracht, Mimi liebte das, es raschelte doch so herrlich beim reinhechten, lach!
      Eine gute neue Woche wünsche ich dir mit allen lieben Wünschen, liebe Grüße
      Monika.

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  4. Hab nun doch noch was vergessen,vorhin hatte ichs noch in Gedanken-das ist nun schon die zweite rührende Tiergeschichte zwischen Mensch und unseren felligen und gefiederten Freunden,denn auch Jutta und ihren kleinen Piepmap kann ich nicht vergessen…

    Liebste Grüße nochmal!

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  5. Das ist eine schöne Story, wovon ich auch noch berichten werde.
    In meinem Garten gibt es so um die fünf Igel und alle kommen so nach und nach zum futtern, aber bei mir gibt es getrocknete Mehlwürmer, die sie ratzfatz verputzen. Katzenfutter gibt es nicht, da sich bei uns viele Fremdkatzen aufhalten und das Futter wegschlabbern würden.
    Am Freitag fand ich einen kleinen Igel an der untersten Kellertreppe und die Nacht zuvor war kalt. Er hätte die Treppen nicht geschafft und so trug ich ihn auf die Terrasse, wo er sich aufwärmen konnte.
    Erst dachte ich, dass er sich verletzt hätte, weil er lange regungslos dalag. Aber die Sonne wärmte ihn und dann kam Leben in den kleinen Kerl. Schüchtern war der gar nicht. Sauste auf der Terrasse herum, fraß ein wenig und einen Teller für Wasser sah er als Feind und biss kräftig hinein…immer wieder. Dann habe ich das Wasser ausgekippt und er schleckte es gierig von den Steinen. Ihm ging es also gut und jetzt kommt er jeden Abend zum Fressen, aber er könnte mal eine Toilette aufsuchen und seine Kumpels auch, denn jeden Morgen muss ich die Hinterlassenschaften entsorgen :-D
    Einen superschönen Montag wünsche ich dir ♥ ♥ ♥ Mathilda

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    • Mehlwürmer ist ein tolles Futter liebe Mathilda , ich setze es auch im Winter als Vogelfutter ein. Ein sehr eiweißhaltiges Futter, was in der kaltenJahreszeit gut ankommt. Es ist sehr schön das du die Futteraufnahme beobachtest und darauf achtest das es “ ratzfatz“ weg ist. Denn häufig führt es dazu, dass übermäßig gefüttert wird, was unnötig Ratten anzieht . Ich schreibe das hier aus eigener Erfahrung und füttern auch bei den Vögeln, das was schnell gefressen wird möglich keine langstehenden Reste bleiben.
      Liebe Grüße der Vogelknipser
      Werner

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    • Hach, das freut mich, liebe Mathilda, daß du unseren Beitrag schön findest, da bin ich ja schon sehr gespannt auf deinen Bericht!
      Da hast du auch die stacheligen Gesellen in deinem Garten, das ist fein, wir haben hier unten im Garten auch welche, und eine Freundin von mir hatte vor Jahren mal eine kleine Igelstation, da war dann immer was los zu dieser Zeit und ich hab ihr oft geholfen beim versorgen der Stachelchen, gerade die Kleinen waren so knuffig. Und ich hab mich jetzt gefreut über die Geschichte von dem kleine Igel bei dir, wie er sich aufwärmte in der Sonne und wieder zum Leben erwachte, das ist so drollig, daß er gleich auf der Terrasse rumgesaust ist, und ich hab jetzt herzlich gelacht über den Wasserteller als Feind, ja, so geht es ja dann auch, Wasser auskippen und aufschlecken lassen, fein, daß es ihm so gut geht und er mit den Kumpels prima fressen kommt. Na, vielleicht ist das ja die Toilette, die Igel denken wahrscheinlich, oh, prima, das wird immer schön sauber gemacht, das behalten wir so bei. Stell doch mal ein Tellerchen hin für einen Toilettengroschen, lach!
      Danke für die lieben Wünsche zum Montag, er war wettermäßig wieder wunderbar und auch ansonsten ok, das hoffe ich natürlich auch von deinem und wünsche dir jetzt noch einen schönen Abend und eine ganz feine neue Woche, liebe Grüße
      Monika.

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  6. Liebe Monika,

    ein bisschen Redaktionsarbeit hat dir Django zwar abgenommen, aber wie immer erfüllst du auch wieder den Bildungsauftrag deines Blögchen mit wissenswerten Einzelheiten zu den kleinen Stachelrittern, vielen Dank!
    Django hält in den letzten Tagen ein wachsames Auge auf die Igelbehausung im Garten und stiehlt ihnen auch nicht das Katzenfutter. Er ist sehr stolz darauf, dasss er wie dazumalen bei der Fußballweltmeisterschaft mal wieder vom Außenposten im Saarland berichten durfte!

    Das nachgelieferte Geschenk von Kristina und ihrer Katzengang ist wunderschön und so recht ein Schmuckstück für Katzenfreunde. Leider kann ich nicht mehr shoppen gehen, um überhaupt so hübsche Sachen finden zu können. Ich bin schon froh, wenn ich den normalen wöchentlichen Versorgungseinkauf noch machen kann….

    Gestern Abend kamen alle drei kleinen Igelchen zusammen aus ihrem Nest und verspeisten friedlich und hungrig ihre Abendmahlzeit. Was sie später machen, weiß ich nicht, denn nach einer Stunde des Beobachtens gehe ich wieder ins Haus. Nun überlege ich noch eine etwas bessere Kälte- und wasserdichte Abdeckung für ihre Behausung, denn Mitte der Woche soll es regnerisch und kühl werden.

    Ich wünsche einen guten Start in die neue Woche!
    Britta-Gudrun

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    • Liebe Britta-Gudrun,
      oh, da hat Django uns schon eine Menge an Redaktionsarbeit abgenommen, wir haben uns so über den Bericht und die Fotos gefreut, die ganze Redaktion war restlos begeistert! Fein, daß ich dann mit unseren Informationen noch mein Scherflein dazu beitragen konnte, du weiß es ja aus langjährigem dabei sein hier, unser Bildungsauftrag ist uns doch immer wichtig, lach!
      Django ist ein lieber Kerl, da ist Mimi in heaven ganz sicher wieder richtig stolz auf ihren Kumpel, wenn er so prima das Igelnest bewacht und ihnen nicht mal das Futter wegmümmelt! Und fein, daß er sich freut und stolz darauf ist, hier mal wieder als Außenposten aus dem Saarland berichten zu dürfen, ach, Britta-Gudrun, du glaubst nicht, wie oft ich daran denke oder auch im Blögchen mal wieder nachlese, wie herrlich das war damals zur Fußballweltmeisterschaft mit der saarländischen Fanmeile und der unserigen, und dem Austausch von Mimi und Django mit all den herrlichen Fotos, was hatten wir da alle für einen Spaß und eine Freude hier!
      Das ist einfach wunderhübsch, das Armbändchen, nicht wahr, ich hab mich so sehr darüber gefreut.
      Das tut mir echt immer leid, daß du da so eingeschränkt bist, ich kann mir so gut vorstellen, wie man das doch vermißt, mal einfach so shoppen gehen können, wo es für dich schon mehr als anstrengend ist, überhaupt den Wocheneinkauf geschafft zu kriegen! Umso mehr hab ich mich über deine liebe Karte mit der süßen Sternschnuppe gefreut!!!
      Hach, das freut mich, daß gestern Abend alle drei Igelchen da waren und gespeist haben, und ich drück dir mal die Daumen, daß dir was einfällt wegen der Kälte- und Nässeabdichtung, da fiel mir jetzt gerade noch so bei ein, wie ich dazumalen, als die Amsel auf unserem Balkonien gebrütet hat, sie und die Brut in einer fürchterlichen Sturmesnacht mit einem angebundenen, aufgespannten Regenschirm vorm schlimmsten geschützt habe, und so froh war, daß es geklappt hat. Ich war allerdings pitschnaß, als ich wieder drinnen war, lach! Aber Hauptsache, die Vögelchen blieben trocken.
      Den wünsche ich dir auch von Herzen, den guten Start in die neue Woche, und noch einen schönen Montagabend, wenn er es zuläßt, einen lieben Streichler an Django, liebe und herzliche Grüße
      Monika.

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  7. Wow, was für ein schöner Stachelbericht 😊 Ich hoffe, die Kleinen nehmen noch ordentlich zu, damit sie gut über den Winter kommen. Aber die Zufütterung wird sicher die notwendigen Fettpolster für den Winter bringen. Ein bisschen Zeit bis zum Winterschlaf sollte vielleicht noch sein.
    Einen Igel gibt es auch in unserem Garten. Ob auch Nachwuchs dabei ist? Bisher haben wir nur einmal von unserer Wildkamera einen Fotobeweis eines ausgewachsenen Igels erhalten. Ansonsten sagen uns die Hinterlassenschaften im Garten, dass zumindest ein Igel immer mal wieder bei uns zu Gast sein muss. Katzenfutter wäre bei uns wohl auch nicht so angebracht, denn hier gibt es als Nachgäste auch andere Katzen, die den Igeln sicher nichts übrig lassen würden. Mathildas Mehlwurmvariante wäre sicher die bessere Lösung. Unser Igel sah aber groß und wohlgenährt aus. Wahrscheinlich gibt es genug Schnecken und Würmer.
    Danke auch wieder für die Bildung rund um den Igel und die kleine Igelsammlung, liebe Monika. Eine ähnliche Igelsammlung gibt es hier auch.
    Übrigens schickte gerade eine meiner Töchter heute zwei Bilder vom Igelnachwuchs in ihrem Garten. Heute scheint also wirklich ein stacheliger Tag zu sein 😁
    So schön, dass Du nun noch ein so hübsches Trostgeschenk von Kristina und Rani bekommen hast.
    Dann also eine schöne Woche, die hier neblig und kühl begonnen hat. Jetzt aber scheint die Sonne 😁Sie hat sich tapfer durch den Nebel gekämpft und den Himmel inzwischen blau gemacht.
    Liebe Grüße von der Silberdistel und ihrem Katzenvolk, das gerade den sonnigen Garten inspiziert

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    • Hach, fein, liebe Silberdiste, daß der Stachelbericht gefällt, freu, freu!
      Das hoffe ich auch, daß sich die Kleinen noch dick und rund mümmeln, damit sie den Winter überstehen. Ich denke aber auch, daß bei dem derzeit doch noch so schönen Wetter die Reserven noch gut aufgefüllt werden können, bis es in den Winterschlaf geht, gerade bei den hohen Temperaturen wird das dann sicher noch eine Weile dauern.
      Fein, ihr habt also auch mindestens einen Igel im Garten, ich muß hier unten bei uns doch in der Dämmerung auch mal wieder gucken gehen, denn wir haben normalerweise hier auch welche. Ja, wenn es kätzische Futtermitbewerber gibt, dann ist das mit dem Katzenfutter nicht so angebracht, da hätten die Igel dann wohl das Nachsehen. Aber wenn euer Igel wohlgenährt aussah, wird er wohl auch ohne Zufütterung über den Winter kommen, das beste ist da ja wohl immer das von Igeln naturgemäß bevorzugte Futter.
      Gerne geschehen mit allen Informationen, da hab ich doch selber immer meinen Spaß dran, das rauszusuchen, oh, schön, ihr habt auch eine Igelsammlung, und du hast Bilder von Igelnachwuchs im Garten deiner Tochter, ja, da ist heute wohl wirklich im Wortsinne der stachelige Montag, lach!
      Das ist so süß, das Trostgeschenk von Kristina und Rani, nicht wahr, ich hab mich so sehr darüber gefreut!
      Hier war wieder Speckwetter heute bzw. ist es immer noch, aber ich finde, Nebel gehört einfach auch zum Herbst und ich freu mich ehrlich auch schon wieder auf „Usseltage“, da ist es eben drinnen wieder gemütlich und die schöne Tee- und Kerzenzeit geht wieder los, zumal die Natur auch einfach nur dringend Wasser braucht. Aber die Sonne hat sich bei euch ja auch wieder durchgekämpft, das sind auch immer herrliche Bilder, finde ich, wenn die Sonne so durch den Nebel bricht.
      Fein, daß das Katzenvolk noch den sonnigen Garten inspizieren kann, ich schick mal wieder liebe Streichler für euer Pelztrio mit, habt noch einen schönen Montagabend und eine ganz feine, neue Woche, liebe Grüße
      Monika.

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  8. Moin liebes großes Em!
    Du machst es richtig, genieße die Sonne auf Balkonien.
    Bald wird es zu kalt dafür sein und dann kannst du noch Blögge schreiben nach Herzenslust.
    Blögge, hihi. Gefällt mir viel besser als Blogs!
    Ich war gestern kaputt wie Hund (sagt man doch, oder?)
    Aber es war schön mal wieder mit HobbyOrniFreunden unterwegs zu sein.
    Hab einen feinen Nachmittag und Abend.
    Viele liebe Grüße von den Bees

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    • Moin moin, ihr lieben Bees,
      ich freu mich wieder so übers große Em, ich vermiß das doch immer noch sehr.
      Ich liebe mein Balkonien, das war ja schon immer so, und wenn man schon sowas schönes hat, dann muß man das auch genießen! Mach ich also, denn die Usseltage kommen unweigerlich, und dann hab ich wieder ganz viel Zeit für „Blögge“ schreiben, jaaaa, lach, da hast du ein feines Wort kreiert, das gefällt mir auch viel besser als das knarrende „Blogs“!
      Genauso sagt man, kaputt wie Hund, und das kann ich mir so gut vorstellen, daß du das warst. Aber ebenso, wie sehr du es genossen hast, endlich mal wieder unterwegs sein zu können mit lieben HobbyOrniFreunden, ich bin schon sehr gespannt, was du berichten wirst!
      Ich wünsche euch noch einen ganz feinen Abend, und eine gute neue Woche, ganz liebe Grüße vom großen Em.

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  9. Liebe Britta Gurdrun,

    Du hast ja geschrieben: „Viele erwachsene Igel haben Lungenwürmer von ihrer natürlichen Nahrung mit Schnecken. Dagegen kann man leider nicht viel machen. “

    Es gibt Medikamente gegen Lungenwürmer. Ich habe meine Twitterbekannte schon mal für einen anderen Blog um ihren Rat gefragt. Sie hat eine kleine auf twitter recht bekannte Igelstation in England und sie schreibt:
    „The only effective medicine to treat lungworm is Levacide. The company that produces it can no longer get the ingredient for the *injectable* form, but the topical form works just as well. It’s called Levacide Drench, and although given orally to farm animals, it’s NOT how it’s used with hedgehogs and small animals. Instead this medicine is applied to the belly, where the skin is thinnest, so is easily absorbed. The dosage is 0.4ml/kg for hedgehogs.
    https://www.vetimed.co.uk/pet/product/levacide-lv-7-5-1l-drench-sheep-cattle/
    Vielleicht hilft das weiter?

    TRANSLATOR:
    Das einzige wirksame Medikament zur Behandlung von Lungenwurm ist Levacide. Die Firma, die es herstellt, kann nicht mehr die Zutat für die *injizierbare* Form bekommen, aber die aktuelle Form funktioniert genauso gut. Es heißt Levacide Drench, und obwohl es mündlich an Nutztiere gegeben wird, ist es NICHT wie es mit Igeln und kleinen Tieren verwendet wird. Stattdessen wird dieses Medikament auf den Bauch aufgetragen, wo die Haut am dünnsten ist, also leicht absorbiert wird. Die Dosierung beträgt 0,4ml/kg für Igel.

    Viele Grüsse,
    Steve unds Frauchen

    PS: Feuchtes Katzenfutter hat kaum Kalorien. Bitte Trockenfutter für Jungkatzen in einem Napf plus frisches Wasser abends hinstellen.

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    • Liebes Frauchen von Steve,

      vielen Dank für die Beratung hinsichtlich der Parasiten und des Futters für die Kleinen. Zu der Behandlung gegen Lungenwürmer: Die Anwendung bei freilebenden Igeln ist ziemlich utopisch z.B. wie oft bzw. wie lange soll der Stoff aufgetragen werden bei einem Igel, den ich vielleicht 1-2x zufällig im Garten husten höre? 80% der Igel sind davon behaftet und wenn sie nicht extrem geschwächt sind, können sie damit relativ gut leben. Die meisten meiner Igel, die ich vor vielen Jahren überwintert habe, mochten das Spezial-Futtergemisch gar nicht. Mehlwürmer machen schnell zu dick, da muss man auch vorsichtig sein.
      Gehustet hat nur ab und zu die Igelmutter und die habe ich seit vergangenen Dienstag nicht mehr gehört und gesehen.

      Dennoch vielen Dank und liebe Grüße!

      Gefällt 3 Personen

      • Ich will mal mit den Worten einer Igelfachfrau (twitter: Hedgehog Cabin) antworten:
        „Ich hatte heute 2 Anrufe von Leuten, die Schuppen abreißen und ein Nest mit Neugeborenen finden. Die ‚Herbst-Waisen-Saison‘ ist die geschäftigste und herzzerreißendste Zeit des Jahres für Rettungsaktionen: so viel Leid und unnötige Todesfälle durch wohlmeinende Menschen.“

        Sie sagt ohne medizinische Hilfe sterben die meisten Igelbabies…“

        Wenn man Igeln helfen möchte, muss man wissen oder herausfinden, was sie brauchen. Und hustende Igel bringt man am besten in eine Wildtierstation. Du bekommst sie zurück, wenn sie wieder gesund gepflegt sind.

        Gefällt 1 Person

    • Liebe Christa,
      na, das waren ja auch ganz viele, lach, da verliert man den Überblick, was glaubst du, wie oft ich gestern beim Eintrag erstellen immer wieder nachgelesen und geguckt habe, ob alles da ist, hihihihi!
      Das ist wirklich zauberhaft, das Geschenk von Kristina und Rani, da hast du so recht, da hab ich ganz viel Freude dran!!!
      Liebe Grüße zurück nach Kanada,
      Monika.

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    • Hallo, lieber Jens,
      ich hab mich auch richtig gefreut über die Igelgeschichte und daß ich sie hier einstellen durfte.
      Danke für deine lieben Wünsche für die stachelige Schar! Ich hoffe das auch sehr!
      Dankeschön, den mach ich mir jetzt, den schönen Abend, mit dieser herrlichen fiedelnden Kürbiskatze kann das nur ein schöner Abend werden, weil, die macht gute Laune!!! Ich wünsch dir auch einen richtig schönen Abend, liebe Grüße
      Monika.

      Liken

  10. so eine zauberhafte Igelgeschichte!!!! Ich müsste auch noch so einen *Mecki* irgendwo herumliegen haben…..mal sehen, ob ich ihn aufstöbere 😊! Diese herrlichen Spätsommertage muss man einfach genießen!!!!!

    Liebe Grüße
    Eva

    Gefällt 2 Personen

    • Das fand ich auch, daß das eine ganz zauberhafte Igelgeschichte ist!
      Hach, und du hast auch noch so einen Mecki, da bin ich echt gespannt, ob du ihn aufstöbern kannst!
      Oh, ja, die herrlichen Spätsommertage muß man wirklich genießen, ich bin froh, daß ich es gemacht habe, denn ab heute wird es sich wohl drehen, das Wetter, es wurde bissel stürmisch und trübte ein, ist aber immer noch warm.
      Hab einen schönen Abend noch, liebe Eva, liebe Grüße
      Monika.

      Gefällt 1 Person

  11. Liebe Monika,
    ich hinke mal wieder hinterher!
    Ein wirklich bezaubernder Igelbericht ist das,abgerundet durch die wunderschöne Geschichte von Britta-Gudrun.Hach und Django als Aussenkorrespondend erzählt sie so herzerfrischend.
    Das finde ich ganz großartig, wenn Leute ,die einen Garten haben,sich um die Igel kümmern und sie zufüttern,besonders wenn sie Junge haben. Wollen hoffen ,dass sie alle wohlgenährt in den Winterschlaf kommen können.
    Eine wetterfeste und warme Behausung wäre für die Igel Familie sicher toll.Ich danke Dir liebe Monika und vorallem auch Britta-Gudrun für diesen tollen Bericht.
    Hier ist auch noch wunderschönes Herbstwetter, der Sommer will gar kein Ende nehmen. Ja,die ollen doofen Novembergrauen Tage kommen noch früh genug. Gestern war auf dem Wannsee noch viel los und die Dampfer konnten mit guten Besucherzahlen aufwarten. Das hat mich sehr gefreut. Zumal ich es mit meinem Pflegesohn auch noch mal wahr genommen habe.
    Genieße noch Dein Balkonien, die warme Sonne tut so gut.
    Liebe Grüße sendet Dir Ursel aus BÄRlin

    Gefällt 2 Personen

    • Ach, liebe Ursel, du weißt doch, hier steht doch kein Verfallsdatum drauf, lach!
      Die ganze Redaktion hier war begeistert von der Igelgeschichte, wir haben uns so gefreut, daß Britta-Gudrun sie uns über unseren Außenkorrespondenten Django hat zukommen lassen, und Django hatte offensichtlich Spaß, mal wieder hier im Grafschafter vertreten zu sein, haben wir doch die schönen gemeinsamen Erinnerungen an die herrlichen Zeiten der damaligen WM im Fußball, was war das ein Spaß, Mimi und Django als eifrige WM-Reporter und Leiter ihrer Fanmeilen!
      Ich finde das auch klasse, wenn man sich um die Igel kümmert, macht meine Nachbarschaft hier unten im Garten auch, denn wir haben auch welche. Ich hoffe auch sehr, daß die Igel gut durch den Winter kommen, sowohl bei Britta-Gudrun als auch hier bei uns. Ich bin auch mal gespannt, ob es mit der wetterfesten und warmen Behausung geklappt hat.
      War es hier bis gestern auch, so herrliches Herbstwetter, heute trübte es immer mal wieder ein, war zeitweilig stark bewölkt und auch stürmisch, aber trocken und immer noch warm. Das denke ich mir vor allem in diesem Jahr auch, die trüben Novembertage kommen wahrlich früh genug. Schön, wenn die Dampfer trotz der entsprechenden Auflagen fahren können und dürfen, und prima, daß du mit deinem Pflegesohn da auch nochmal was von hattest. Man muß ja vorsorgen für den Winter!
      Die Sonne tut wirklich richtig gut, wie gesagt, bis gestern hab ich Balkonien genossen, heute wollte es nicht mehr so doll, aber zum Türe auflassen und immer mal raus gucken reicht es noch allemal.
      Wir schicken liebe Grüße aus OBÄRhausen nach BÄRlin, die bärige Redaktion brummt Grüße, lach, mach dir einen schönen Abend,
      Monika und die Bärengang.

      Gefällt 1 Person

  12. Danke für diesen tollen Beitrag – stimmungsvoll, herbstlich, farbenfroh, heimelig. Mich fasziniert es jedes Mal aufs Neue, wie viel Arbeit und Mühe du dir bei deinen Beiträgen machst – Danke! <3 Glg und noch eine wunderbare, heimelige Zeit – Hexlein Myriala

    Gefällt 2 Personen

    • Freut mich riesig, daß dir der Beitrag so gut gefallen hat, und lieben Dank fürs Kompliment!
      Mach ich mir echt gerne, denn ich freu mich bei den Vorbereitungen schon auf euch, eure Freude und eure Kommentare! Das beflügelt und motiviert, hihihihi!
      Dankeschön, die wünsche ich dir auch, die heimelige Zeit, so langsam kommt sie angeschlichen, es wird deutlich kühler und usseliger draußen, Zeit für Tee und Kerzen, freu, freu!
      Eine gute Nacht wünsche ich und ein schönes Wochenende, ganz liebe Grüße
      Monika.

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