Grafschafter Wochenanzeiger – Frisches aus dem Sommergarten!

Wiener Dialekt

Johannisbeer ist süße Frucht,
doch süßer klingt: »Ribisel«;


der Deutsche sagt: „Ein hübsches Gesicht!“
Der Wiener: „A hübsch Gfriesel!“


Die deutschen Jungfraun zieren sich
spröd-ernsten Wesens, strengens;
die Wienerin hält sich den Mann vom Leib,
und lacht und sagt: „Jetzt gengens!“


Und wenn er dringend wird und spricht
von seinem gebrochen Herzen,
dann schaut sie ihm ernsthaft ins Gesicht:
„Sonst habens keine Schmerzen?“
Und will er die Pistole gar
nach Brust und Stirne richten,


da nimmt sie ihn freundlich bei der Hand:
„Gehns, machens keine Gschichten!“

(Franz Grillparzer, 1791 – 1872, Wiener Hofkonzipist und Burgtheaterdichter)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, unsere Redaktionssitzung am Freitagabend ist mal wieder beim kulinarischen „hängengeblieben“, dieweil die Frau Chefredakteurin was feines aus dem Kaufladen mitgebracht hatte, „Beeren für die Bä(ee)ren“, lach! Aber da lassen wir jetzt mal Reinhard Mey den Anfang machen, denn bei diesem Obst fällt der Frau Chefredakteurin immer dieses Lied ein:

https://www.reinhard-mey.de/texte/alben/beim-bl%C3%A4ttern-den-bildern-meiner-kindheit

und von dem Lied die letzte Zeile „Johannisbeer‘n im Garten funkeln rot im Sonnenlicht.“

Und da sind sie:

und „funkeln rot im Sonnenlicht“

na, nicht im Sonnenlicht, aber im Licht der Küchenlampe, hihihihi!

Die Johannisbeeren (Ribes), in Bayern, Österreich und Südtirol die Ribisl (Plural: Ribisln), in der Schweiz MeertrübeliTrübeli oder Ribiseli, sind die einzige Pflanzengattung in der Familie der Stachelbeergewächse (Grossulariaceae). Sie umfasst die im Deutschen als Johannisbeere und Stachelbeere bezeichneten Arten. Einige Arten und ihre Sorten werden als Beerenobst, andere als Zierpflanzen genutzt.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Johannisbeeren

In der Traumdeutung sind Johannisbeeren ein Symbol für eine beständige gute Freundschaft und eine lang anhaltende Liebesbeziehung.

Daß ich bei den Johannisbeeren immer an das eingestellte Lied von Reinhard Mey denken muß, das hängt damit zusammen, daß mein Großvater väterlicherseits einen so schönen, großen Garten hatte

ihr erinnert euch vielleicht noch an das Bild von meinen Großeltern zum Eintrag zur Goldhochzeit von den Eltern meines Schwiegerkindes, da stehen meine Großeltern im Eingang zum Garten, unter dem Rosenbogen, und seitlich sieht man ein bissel Beete. Sie waren seitlich noch viel größer und gingen bis zum Haus, das war ein ganzes Stück, und in diesen Beeten standen eben auch Johannisbeeren, und so wurde die gesamte Textzeile von Reinhard Mey „Sonntage, wenn Verwandte uns besuchen,
wenn alles lacht und durcheinander spricht,
Geschirr klirrt, draußen gibt‘s Kaffee und Kuchen,
Johannisbeer‘n im Garten funkeln rot im Sonnenlicht.“ (Reinhard Mey) fest in meinem Gedächtnis verankert, und wieder abgerufen, wenn ich Johannisbeeren sehe. Denn genauso war das halt auch in meiner Kinderzeit.

Aber nun wollen wir uns hier natürlich auch an den schönen Beeren bildlich freuen,

Die Früchtchen glänzen wie roter Lack!

Sieht malerisch aus, oder, könnte man jetzt auch mit Sekt aufgießen!

Aber ich hab sie einfach pur zu Vanillepudding gegessen, so lecker! Vorher muß man sie alle von den Zweiglein pflücken

die dann übrig bleiben mit bissel „Ausschuß“

Die Farbe wechselt je nach Lichteinfall, aber immer ist es dieses klare rot!

Früchte sind ja auch immer ganz beliebte Servietten-Motive, da hab ich selbstverständlich auch wieder welche von, guckt:

Da muß man pflücken, bis man so einen Zinkeimer voll hat.

Gemischte Beeren! Mein bäriges Redaktionsteam kriegte hier Stielaugen, lach! So lecker Beeren schmausen für die Bä(ee)ren! Es gibt natürlich auch schwarze Johannisbeeren, die auch sehr lecker sind.

Viele unserer Leser können sich bestimmt noch an die Zeit hier im Blögchen erinnern, in denen ich zu den jeweiligen Themen alte Gemälde gesucht habe, die alte Tradition hab ich mal wieder aufleben lassen und bin fündig geworden:

(Johannisbeeren, Johann Adam Schlesinger, 1759–1829, )

Auf diesem Bild sind alle Sorten vereint, die rote, die schwarze und die weiße Johannisbeere, auch Champagnerbeeren genannt.

Johannisbeeren spielen natürlich auch bei der Gesundheit eine Rolle, sie wirken nervenberuhigend, verbessern die Laune (kann ich bestätigen, hihihihi!), stärken das Immunsystem und die Herzfunktion, sie erhöhen die Konzentrationsfähigkeit, helfen bei Heiserkeit und rheumatischen Beschwerden, kurzum: Sie sind gesund!

Lange haltbar sind sie allerdings nicht, man muß sie bald verzehren, aber man kann sie haltbar machen, und so kramen wir hier mal wieder was raus, nämlich unser

Rezeptbuch: (Das ist im übrigen der Teil unserer Wochenend-Ausgabe, an dem das bärige Redaktionsteam ganz besonders eifrig gewerkelt hat, alle, lach!)

Johannisbeer-Aprikosenmarmelade

  • 500 g rote Johannisbeeren
  • 500 g Aprikosen
  • 500 g Gelierzucker 2 : 1

Die Johannisbeeren waschen und von den Rispen streifen, die Aprikosen entsteinen und fein würfeln. Das Obst mit dem Gelierzucker mischen und zugedeckt über Nacht Saft ziehen lassen. Am nächsten Tag unter Rühren zum kochen bringen, vier Minuten sprudelnd kochen lassen, noch heiß in saubere Gläser füllen und sofort verschließen.

Wer es nicht so gerne stückig mag, der kann auch 1 kg rote Johannisbeeren und 500 g schwarze Johannisbeeren entsaften, und aus dem gewonnenen Saft mit der der Saftmenge entsprechenden Menge an Gelierzucker in vier Minuten sprudelnd kochen lassen und ein Gelee machen.

Für die „geistigen“ Genüsse im kommenden Winter würde sich das hier anbieten:

Johannisbeer-Korn

  • je 200 g rote und schwarze Johannisbeeren
  • weißer Kandiszucker
  • ca. 1 l Doppelkorn (38 Vol.-%)

Johannisbeeren waschen, gut abtropfen lassen, von den Rispen streifen und mit dem Zucker in eine saubere Flasche füllen, mit Korn aufgießen. Die Flasche verschließen und vier bis sechs Wochen stehen lassen. Anschließend abfiltern und umfüllen, verschließen und bis zum Gebrauch etwa 4 Monate stehen lassen.

Ja, dann wünschen wir euch Freude beim nachkochen oder ansetzen, und im Winter gibt es dann Sommergenuß, schöööön!

Die Johannisbeeren gehören in den Sommergarten, da mach ich euch nun mal eine kleine Bildgalerie

in solche Sommer- oder auch Bauerngärten gehören auch Kräuter, Gemüse und Blumen, Rosen vor allem und der dazu passende Lavendel, und zu dem duftenden Lavendel hätten wir nun zum Abschluß unseres Eintrages noch einmal ein Lied von Rheinhard Mey, zusammen mit seiner Tochter gesungen, „Lavender’s blue“

http://www.songlyrics.com/reinhard-mey/lavender-s-blue-lyrics/

und damit schließt sich der Kreis!

Das Video müßt ihr bitte wieder, wie im Video angezeigt, bei Youtube anklicken, es läßt sich nicht direkt hier im Blog hören.

Und wir wünschen all unseren Lesern ein schönes, gemütliches, entspanntes Wochenende mit fruchtigen Inspirationen, paßt alle gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven und den Freelancern Otto und Luzia

Habts fein! 

80 Gedanken zu “Grafschafter Wochenanzeiger – Frisches aus dem Sommergarten!

  1. Meine liebe Monika,

    dankeschön für die Wochenendausgabe des „Grafschafters“ aus dem Sommergarten heute,sie tut gut bei dem grauen Wetter!
    Heute kommt sie sogar international daher mit der lustigen Wiener Einleitung,bietet uns sogar Unterweisung in Fremdsprachen. ;) Sogar reinhard Mey hat ein passsendes Lied dazu,der Allrounder.

    Fein,dass die Beeren bei deinem Einkauf gestern mitgehüppt sind.Man kann sie auch schlecht übersehen in ihrer Leuchtkraft.Sie sehen ganz sehr fein aus und lecker und leuchten auch toll im Licht der Küchenlampe!
    Dankeschön auch für alles Wissenswerte,es ist interessant und vieles mir bis jetzt unbekannt gewesen.
    Schöne Erinnerungen hast du an den Garten der Großeltern und an diese „lebendigen“ Sonntagnachmittage deiner Kinderzeit,man kann sichs richtig gut vorstellen.
    Wirklich wie gemalt,diese wunderschönne Früchte,hast sie toll arrangiert und in Szene gesetzt,Ehre wem Ehre gebührt. ;) Sie haben dir schließlich auch einen genüsslichen Abend bereitet mit dem Vanillepudding zusammen.Richtig purpurrot sind sie! Wundert mich jetzt nicht,dass du auch eine Serviette davon hast.
    Ein ganz sehr lecker Beerenmix ist das für deine Bärchen alle,eine wahre Vitaminbombe.Braucht man auch als Mitglied eines fleißigen Redaktionsteams.
    Ja,ich erinner mich gut und gern an die gemälde im Blögchen und freu mich,dass du uns heute wieder eins zeigst,schön ist es!
    Fein,dass die Beeren nicht nur hübsch aussehen,sondern auch etliches für die Gesundheit zu bieten haben.Schön,dass du auch wieder dein Rezeptbuch aufgeschlagen hast und dankeschön für alle Anregungen,alles klingt sehr lecker! So kann man den Sommergenuss gut konservieren,den ganzen Sommer am liebsten gleich. ;)
    Die Bildergalerie vom Sommergarten ist einfach idyllisch,noch mit dem Lavendel dabei. Reinhard Mey und Tochter sind noch ein kultureller Hörgenuss als Abschluß.

    In unserem Garten als Kinder gabs nur schwarze Johannisbeeren,die schmeckten schon auch,aber lieber waren uns Kindern doch die roten,die es bei Verwandten dann im Garten gabWir waren auch nur mäßig begeistert,wenn der Vater zum pflücken der Beeren rief.Das war so ein Gefriemel.jetzt würde man es gern wieder tun mit Papa und Schwestern.Das Einkochen übernahm bei uns übrigens der Hausherr „himself“.

    Dankeschön für den kullinarischen und erfreuenden Ausflug und Eintrag,auch ans liebe Redaktionsteam,sie haben ja alle noch ganz rote Schnuten.Vielleicht geht heute die Schlemmerei auch noch weiter,dann muss man sich nicht erst abputzen. ;)

    Habt auch ein gemütliches und schönes Wochenende und empfangt liebste Grüße von Brigitte.

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    • Meine liebe Brigitte,
      immer wieder gerne, die prompte Lieferung unserer Wochenendausgabe an unsere treuen Leser, lach!
      Der Sommer zeigt sich derzeit nicht unbedingt von seiner besten Seite, da mußte eben auch mal wieder was „aufhellendes“ sein, und prima, daß wir auch unserem Bildungsauftrag wieder nachkommen konnten mit diversen Fremdsprachen. Das Wiener Gedicht sprang mich deshalb an, weil halt gleich in der ersten Zeile von Johannisbeeren die Rede ist, mehr war leider zu den Früchtchen nicht zu finden. Aber ich fand es eben auch so so drollig, es gefiel mir sofort!
      Die Beeren sind schon vor Tagen mitgehüppt und längst verzehrt, während ihr euch hier noch an der Pracht erfreut, lach! Das mit der Küchenlampe fiel mir eben mit dem Bezug zum Lied von Reinhard Mey ein, Sonne war zum leuchten abends leider nicht mehr da.
      Oh, ja, da hab ich schöne Erinnerungen dran, an den Garten meiner Großeltern, die Johannisbeersträucher und vieles andere leckere wurden regelmäßig und wohlwollend geduldet von meiner Cousine, ihren beiden jüngeren Brüdern und mir geplündert! Das waren feine Kindernachmittage im Kreise der Familie, lustig, trubelig und schön!
      Da hab ich doch immer meinen Spaß dran, sowas fotografisch in Szene zu setzen, und diese herrlichen roten Früchte animieren doch so richtig dazu. Servietten hab ich, glaube ich, zu fast jedem Thema. Mein Redaktionsteam war begeistert, die kleinen Naschbären alle, hihihihi!
      Nach den Gemälden hab ich auch immer gerne gesucht, und hier bin ich auch mal wieder fündig geworden, und das kleine Rezeptbuch bemühe ich für sowas ja auch immer wieder gerne. Und über den Garten der Großeltern fielen mir dann eben die Sommergärten ein, und damit automatisch das nächste Lied von Reinhard Mey.
      Von schwarzen Johannisbeeren war ich auch nicht so begeistert, allerdings sind die auch sehr lecker als Aufgesetzter, lach, oder eben als Saft zum Beispiel für Cassis in Kir Royal! Ich friemel bei sowas ausgesprochen gerne, ich hab auch mit Leidenschaft Bohnen geschnippelt!
      Fein, daß es dir wieder gefallen hat, wir wünschen noch einen schönen Abend und ein schönes Wochenende, liebste Grüße
      Monika und das beeren-begeisterte Bärenteam.

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  2. Guten Morgen,

    das sind sehr schöne Bilder zudem macht es Lust auf das Rezept. Danke dafür. Der Artikel ist auch sehr informativ. Danke dafür. Ich liebe Johannisbeeren.
    Ein schönes Wochenende.
    Liebe Grüße
    Monika

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    • Guten Abend,
      fein, daß dir die Bilder gefallen, diese herrlichen rot leuchtenden Früchtchen animieren richtig zum fotografieren, lach! Und wenn es dann noch Lust auf das Rezept macht, umso besser! Ich liebe Johannisbeeren auch, da sind eben auch so schöne Kindheitserinnerungen mit verbunden.
      Dir auch ein schönes Wochenende gewunschen, liebe Grüße
      Monika.

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  3. Liebe Monika dein heutiger Beitrag begeistert mich soooooo sehr. Ich liebe Ribisel so wie du und hab natürlich 2 Ribiselstauden im Garten. Hab schon etliche Fotos gemacht, wollte einen Beitrag auf meinem Blog machen, bin bis jetzt nicht dazugekommen, weil ich derzeit das herrliche Sommerwetter genieße 😊!

    Nochmals danke für deinen herrlichen Beitrag!

    Schönes Wochenende und liebe Grüße
    Eva

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    • Hach, liebe Eva, da freu ich mich nun ganz besonders drüber, daß dich mein Eintrag so begeistert!!!
      Ich finde das Wort „Ribisel“ so schön für die Johannisbeeren, deshalb auch das Gedicht, ich fand es so drollig! Oooh, schön, du hast zwei Ribiselstauden im eigenen Garten, herrlich! Und hast auch schon fleißig fotografiert, die animieren richtig dazu, die herrlich leuchtenden roten Früchtchen, nicht wahr, da bin ich echt gespannt auf deine „Ausbeute“! Ach, du weißt doch, gut Ding will Weile haben, und das ist ganz richtig, daß du erst einmal das schöne Sommerwetter genießt, das es bei uns derzeit leider nicht so gibt, deine Fotos werden ja nicht „schlecht“, lach!
      Sehr gerne gemacht mit dem Eintrag, es war mir wirklich ein Vergnügen, ich wünsche dir auch ein richtig schönes Wochenende mit lieben Grüßen
      Monika.

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  4. Liebe Monika, bevor ich wieder am Ende Deines Grafschafter Wochenblatteintrags lande und es von einem zum anderen Tag verschiebe,schreibe ich Dir am Besten gleich. Lol.
    Zumal ich in der nächsten Woche viel vor habe, da bleibt dann einiges auf der Strecke.
    Diese wunderschönen Erinnerungen an unbeschwerte Kindheit und Sonntagsbesuch im Garten bei Onkel Franz und Tante Mielchen,zur Baumblüte ,in dem Garten wurde alles angebaut ,was überhaupt möglich war. Der Onkel hat auch seine Erträge verkauft und sich ein bisschen Geld damit verdient. Das waren halt auch noch ganz andere Zeiten in den vergangenen 50er Jahren.
    Die köstlichen Johannisbeeren liebe ich auch, wenn das Zeug bloß nicht so sauer wäre und man so viel Zucker braucht, dann würde ich sie eher mal kaufen.Doch neulich habe ich mich hinreißen lassen und welche mitgenommen. Du hast natürlich Recht, man muss sie schnell verbrauchen.Ah,das ist eine gute Idee ,sie mit Aprikosen zu Marmelade verarbeiten. Blöd sind bloß die Kerne, auch noch vorher entsaften,zusätzliche Arbeit. Aber das Ergebnis ist sicher köstlich! Habe in diesem Jahr auch schon Erdbeeren zu Marmelade gekocht.Aprikosen mit Plattpfirsich gemischt, ergibt auch ein tolles Aroma. Eine Nichte von meinem verstorbenen Mann hatte auch Jahrzehntelang einen Schrebergarten mit wunderbaren sauren Kirschen. Alles aus und vorbei. Wir werden alle älter und die Kolonie wurde abgerissen und musste Neubauten weichen. Die Baugrundstücke in der Stadt werden immer rarer.Die Nichte meines Mannes ist dann im Pflegeheim gelandet mit schlimmer Demenz.Alles sehr tragisch.
    So ist halt das Leben, wir wissen alle nicht,was uns bevorsteht.
    Gerade gestern habe ich eine Todesnachricht bekommen, von meinem Grosscousin aus Köln, der am Donnerstag mit 95Jahren friedlich eingeschlafen ist. Er war übrigens der Sohn von Tante Mielchen und Onkel Franz .Er war der letzte lebende Cousin meiner Mutter,da zwischen ihrem Vater und der Mutter vom Gerhard (so hieß der verstorbene Grosscousin 22 Jahre Altersunterschied waren.) So war das halt damals, um die Jahrhundertwende 1899 zu 1900.Da kamen die Kinder noch wie die Orgelpfeifen.Hoffe Ich habe Dich nicht zu sehr verwirrt mit meiner Familienchronik.
    Liebe Monika, genieße Deine köstlichen Erlebnisse Deiner Arbeit. Im Winter freuen wir uns mit Sicherheit darauf ein Glas Marmelade zu öffnen und zu genießen.
    So,nun wünsche ich Dir ein schönes Wochenende ,mit und ohne Sonne.
    Bei mir auf dem Balkon reifen kleine Tomaten! Habe schon etwas geerntet.
    Liebe Grüße sendet Dir Ursel

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    • Liebe Ursel,
      jaja, lach, wie sagte mein Papa immer so belehrend in meinen Kindertagen „was du heute kannst besorgen….“, was ich dann immer leise und frech murmelnd mit „das verschiebe schnell auf morgen“ ergänzt habe, hihihihihi! Du weißt doch, hier steht nirgendwo ein Verfallsdatum.
      Hast du auch so schöne Kindheitserinnerungen an verwandtschaftliche Gärten und Familienfeiern, das war ein Spaß, nicht wahr, und gänzlich andere Zeiten, da hast du so recht. Ich denke, gerade die Kinderzeiten sieht man später immer in einem so bissel verklärenden Licht, aber ich meine trotzdem, gerade die Zeiten in den 50er Jahren war doch ganz besonders schön!
      Ich liebe Johannisbeeren auch sehr, ja, Ursel, sauer macht lustig, aber erst in drei Tagen, lach, das ist ein bissel wie bei Rhabarber, der geht auch nur mit Zucker! Ich seh das nicht so eng, bei mir geht das nach dem Spruch „die Dosis macht’s, daß etwas Gift ist“, und wenn ich Zucker nicht jeden Tag pfundweise konsumiere, wird auch der nicht schaden, hat er früher auch nicht. Und bei mir kommt er auch immer noch in den Kaffee, lach!
      Ich fand das auch ein leckeres Rezept mit den Aprikosen dabei, das ergänzt sich gut, jau, die Kernchen, die sind eben nicht jedermanns Sache, ich hab es da leicht mit dem Entsaften, ich hab einen Entsafter für die Herdplatte, das geht schnell und problemlos, weil du die Johannisbeeren dabei auch nicht entstielen mußt, wenn die Zeit rum ist, drehst du unten das Hähnchen auf und sofort ab in die Flaschen oder eben in den Kochtopf für Gelee! Booaaah, da hast du ja schon feine Marmeladen gemacht, das hört sich echt lecker an. Saure Kirschen eignen sich ja auch prima für Saft!
      Oh, ja, solche Entwicklungen sind immer eine tragische Geschichte wie die mit der Nichte deines Mannes. Das ist alles nicht schön und man weiß ja wirklich nicht, was noch alles kommt, zum Glück aber eigentlich auch!
      Ach, Ursel, das tut mir jetzt trotz des hohen Alters ehrlich sehr leid, daß du gestern erfahren hast, daß dein Großcousin gestorben ist, ich erinnere mich daran, daß du oft davon geschrieben hast, auch, weil er auch in Köln lebte, laß dich lieb umarmen. Oh, mich kannst du nicht so schnell verwirren mit Familienchroniken, ich hab da ein gutes Gedächtnis für, freu ich mich immer, wenn ich hier meine alten Bilder sichte und meistens noch weiß, wer zu wem gehörte und wie mit wem verwandtschaftlich verbandelt.
      Im Winter wird das bestimmt wieder fein mit den Früchten des Sommers, man sollte sich ohnehin wieder viel mehr darauf besinnen, was man woraus alles selber machen kann. Täte uns und der Umwelt gut, und eben vor allem der saisonale Verbrauch. Wie schön, auf deinem Balkonien reifen Tomaten, das freut mich! In diesem Jahr bin ich bedingt durch Mimis Weggang nicht so zum anbauen gekommen wie sonst, aber wenigstens Kräuter sind reichlich vorhanden.
      Ich wünsche dir auch ein richtig schönes Wochenende, ob mit oder ohne Sonne, die wir eh im Herzen haben, hoffentlich! Sei lieb zurückgegrüßt,
      Monika.

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    • Oooh, Rolf, sag bloß, das ist schon so lange her, seit du diese süßen Früchtchen zwischen den Zähnen hattest! Da wird es hohe Zeit, daß du mal für Nachschlag sorgst, lach, sie sind noch genau so lecker wie dazumalen!
      Ich wünsch dir einen schönen Abend, liebe Grüße
      Monika.

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  5. Hmmmm, heute geht es ja wieder einmal lecker zu im „Grafschafter“ 😄 Wir genießen auch gerade die ersten Johannisbeeren aus dem eigenen Garten. Bei uns sind es aber die gelben oder weißen Beeren. Die roten haben noch ein wenig Reifezeit vor sich. Wir genießen sie also nach und nach und immer frisch vom Strauch. Auf dem Bild in Eurem Beitrag von J. A. Schlesinger sind ja sogar unsere beiden Sorten bestens abgebildet.
    Bei meinen Großeltern gab es natürlich auch immer Johannisbeeren im Garten. Aber sie gehören auch einfach zu einem richtigen Bauerngarten dazu.
    Das Marmeladenrezept mit Johannisbeeren UND Aprikosen liest sich gut. Bestimmt ein guter Mix. Werde ich bei Gelegenheit testen 😀
    Okay, Korn ist nicht so meine Geschmacksrichtung, ich würde dann wohl eher Johannisbeerwein bevorzugen 😉 Den hat übrigens meine Oma immer gemacht. Durfte ich aber erst im Teenyalter probieren 😉
    Zu Deinen Rezepten, liebe Monika, kann ich noch das Rezept für einen leckeren Kuchen beisteuern. Geht schnell und ist ausgesprochen lecker – noch leckerer mit einem Klecks Schlagsahne: https://buecherstaub.com/2013/07/28/sonntagskuchen-update/
    Die kleine Bildergalerie zum Schluss finde ich ausgesprochen schön. Da kommen gleich wieder ganz viele Kindheitserinnerungen hoch. Meine Ferien habe ich, wie ich sicher schon öfter erwähnt habe, alljährlich bei meinen Großeltern auf dem Lande verbracht. Meine Großeltern hatten sogar zwei ganz lauschige Gärten, in denen ich viel Zeit verbracht habe, nicht nur naschend, sondern auch viel und gern mit einem Buch in einem lauschigen Eckchen.
    Schön auch wieder die heutige musikalische Begleitung durch Reinhard Mey.
    Einen lieben Gruß zum Wochenende von der Silberdistels mit ihrem Euch ganz liebe kätzische Grüße schnurrenden Trio

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    • Jaaaaa, wir dachten, wir schwelgen zum Wochenende mal wieder in was leckerem, und da boten sich die Johannisbeeren soooo gut an.
      Oooh, und ihr erntet auch schon, ich mußte leider auf den Kaufladen zurückgreifen, ich hab ja eigentlich auch eine Johannisbeere draußen, aber die schwächelte leider im Winter ein wenig, schlug im Frühjahr allerdings prächtig wieder aus, hat aber nicht geblüht. Und deshalb auch nicht gefruchtet, schade, aber vielleicht muß sie erst noch bissel mehr heimisch werden hier, lach!
      Die weißen Beeren finde ich rein optisch auch so schön, und den Namen „Champagnerbeeren“ dafür fand ich richtig passend! Die roten brauchen also noch bissel bei euch mit dem reif werden, ist das nicht ein herrliches Gemälde von J.A. Schlesinger, ich fand das eben auch so besonders schön, daß alle drei Sorten darauf abgebildet waren.
      Das finde ich auch, daß Johannisbeeren zu einem Bauerngarten gehören, das sind so wunderschöne Kindheitserinnerungen für mich. Deshalb hatte ich mir ja auch die kleine Johannisbeer-Staude besorgt für Balkonien, ich wollte doch auch „Johannisbeeren funkeln rot im Sonnenlicht“, lach! Teste mal, das Rezept für die Marmelade, ich fand auch, daß sich das richtig gut anhört mit diesem Mix.
      Außer Aufgesetzten davon zu machen, ist Korn auch nicht so meins, aber mit dem deutlichen Fruchtgeschmack dann da drin, da mag ich ihn ganz gerne. Johannisbeerwein ist da natürlich um Längen besser, aber das läßt sich nicht ganz so einfach machen. Hihihihi, solche Sachen durfte ich auch erst im Teenyalter probieren! Hach, aber der Kuchen bei dir, der sieht super lecker aus, ich hab bloß das Rezept nicht gefunden oder hab ich Knöppe auf den Augen, lach? Hach, Kommando zurück, ich hab es gefunden, das Rezept, einen Eintrag davor, daaaaanke! Denn den werde ich auf jeden Fall ausprobieren, und auf jeden Fall dann, wenn die Kinder mal wieder hier sind, denn mit dem herrlichen Whisky da drin, da wird mein Sohn begeistert sein, das ist doch sein Lieblingströpfchen, hihihihihi!
      Ich hab selber in der kleinen Bildergalerie zum Schluß geschwelgt, denn genau wie bei dir hab ich da auch so schöne Kindheitserinnerungen dran, wie schön, deine Großeltern hatten sogar zwei so schöne Gärten, herrlich, vor allen Dingen so lesend in einem lauschigen Eckchen!
      Es freut mich sehr, daß du die musikalische Begleitung von Reinhard Mey auch wieder so schön findest, ich hab derzeit ohnehin mal wieder oft seine Lieder „beim Wickel“!
      Ganz lieben Dank für die kätzischen Grüße von eurem Pelztrio, da gehen natürlich sofort wieder ganz liebe Streichler für die drei auf den Weg mit, mit einem lieben Gruß an dich, liebe Silberdistel, habt noch einen schönen Abend und einen ganz feinen Sonntag,
      Monika und die Bärengang.

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      • Uuuups, ja, da hab ich Dich mit dem Rezept ein wenig in die Irre geführt . Aber Du bist ja zum Glück findig 😀 Ich habe mit diesem Teig schon etliche verschiedene Früchte getestet – alles sehr lecker. Eigentlich ist es das Rezept für einen schnellen Apfelkuchen. Schmeckt durch die unterschiedlichen Früchte und leichte Zutatenvariationen jedes Mal ein bisschen anders, aber lecker ist der Kuchen einfach immer.
        Liebe Sonntagsgrüße aus der Sonne schickt Dir, liebe Monika, die Silberdistel. Das Schnurrteam ist gerade irgendwo draußen unterwegs. Es muss wie ich die Sonnenstunden nutzen, die letzten Tage gab es hier nur Regen.

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        • Jaaa, hihihihi, erst hab ich ein bissel verblüfft geguckt und gesucht, aber dann dachte ich mir, guck mal einen Eintrag vorher, lach!
          Das hab ich mir beim Rezept lesen gestern auch sofort gedacht, daß das mit vielen Früchten ein leckerer Kuchen wird, aha, der Apfelkuchen war also das Grundrezept. Mit dem Grundrezept kann man dann echt das ganze Jahr durch die Saisonfrüchte backen, finde ich klasse!
          Liebe Sonntagsgrüße zurück in die Sonne aus der Sonne, die heute endlich auch bei uns mal wieder scheint, ihr macht das genau richtig, die Sonnenstunden genießen, wer weiß, wie lange wir was davon haben, wir hatten ebenfalls den Regen wie ihr. Also, genießt schön weiter, einen Streichler fürs ebenfalls genießende Pelztrio, habt es fein!

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  6. Ein wunderschöner Beitrag mit tollen Aufnahmen, Gedichten und Liedern, liebe Monika.
    Zum Essen kannst mich trotzdem nicht überreden 😉
    denn die Roten Beeren ziehen mir Gaumen und so weiter zusammen 😅
    Ich mag für mein Leben gern Schwarze Johannisbeeren.
    Jedem Tierchen sein Plaisierchen.
    Lass es dir schmecken. 😋
    Liebe Grüße von uns Bees

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    • Da freu ich mich doch wieder sehr, liebe Brigitte, daß er dir gefallen hat, der Eintrag! Die Früchte haben mich so angelacht, da mußten sie unbedingt fotografiert werden, ich finde das rot immer so schön!
      Jaaaa, lach, du weißt doch, sauer macht lustig, aber erst in drei Tagen, ich mag sie wirklich gern, bei mir ist es umgekehrt wie bei dir, ich mag dagegen die schwarzen nicht so sehr. Außer in „flüssiger“ Form, als Aufgesetzter oder als Cassis. Genauso ist das, jeder nach seinem Gusto! Meine roten waren jedenfalls lecker, nächste Woche mal nach Nachschub gucken!
      Habt noch einen schönen Sonntagnachmittag, ihr lieben Bees, liebe Grüße vom großen Em.

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  7. Liebe Monika
    und eifriges Redaktionsteam des Grafschafter Wochenanzeiger,

    mit dieser Ausgabe ist das Blatt wieder sowohl seinem Bildungsauftrag als auch der Aufgabe, unseren kulinarischen Horizont zu erhellen, mehr als gerecht geworden. Und auch das Bedürfnis nach Ästhetik kam nicht zu kurz. Die schönen Aufnahmen der schillernden Johannisbeeren im Gegenlicht lassen kaum Wünsche offen, ausser vielleicht diesem einen, teilhaben zu können an den beschriebenen und gekonnt in Szene gesetzten Leckereien.

    Tja, dieser Wunsch hat uns nun wiederum veranlasst, den „Süßigkeiten“ eine herzhafte Variante des „Kochens mit Johannisbeeren“ hinzu zu fügen:
    Als wir vor Jahren in dieses Haus mit großem Garten einzogen, entdeckte ich unter anderem alte Beerensträucher, rote und schwarze Johannisbeeren, Stachelbeeren und sogar eine Brombeerhecke. Im darauf folgenden Sommer konnte ich mich über eine üppige Ernte freuen. Weil ich nicht „nur“ Gelee, Marmelade oder Schnapslikör herstellen wollte, suchte ich nach Möglichkeiten für die Verwendung der frischen Früchte, neben dem Üblichen (Vanillepudding mit Beeren, Rote Grütze – in Norddeutschland sehr traditionell, Ribisl-Torte mit Baiser oder „Karo einfach aus der Hand)“. So viel mir ein herzhafter Johannisbeer-Couscous auf, den der Mann und ich an einem heißen Julitag mit Freude auf der Terrasse genossen haben, und der seitdem zu unserem Repertoire in der Beerenzeit gehört. (Wen’s interessiert findet im PS die Anleitung).

    In unserer Familie wurde übrigens die Tradition, „Aufgesetzten“ aus schwarzen Joannisbeeren herszustellen, von Vater zu Sohn weitergegeben. Das Rezept glich im Wesentlichen der von den Redaktionsbären beschriebenen Variante. Da mein Vater aber „nur“ eine Tochter hatte, fiel mir die Ehre zu. Man kann sich denken, was ich mit den schwarzen Beeren aus den entdeckten Gartensträuchern angestellt habe: Mein „Aufgesetzter“ findet bis heute bei Besuchern durchaus Anklang. Auch in diesem Jahr wird es wieder Zeit, an’s Werk zu schreiten. Weißer Kandis und Doppelkorn stehen schon bereit …..

    So hat die kluge Redaktion des Grafschafter Wochenanzeiger wieder Initiative, Erinnerung und viel Freude geweckt, wofür wir uns eifrig bedanken.

    Wir wünschen allen einen gesunden und unternehmungslustigen Start in die neue Woche! Hoffentlich war Euer Wochenende entspannt und schön.

    Liebe Grüße und Schnurrer von

    Kristina und Rani

    PS:
    Johannisbeer-Couscous

    Zutaten (4 Personen):
    600 ml Gemüsebrühe
    Zitronen
    1 Msp. Chili
    200 g Couscous
    Salz, Pfeffer aus der Mühle
    6 Stangen Staudensellerie
    1 kleines Bund Rucola
    200 g Rote Johannisbeeren
    1 EL flüssiger Honig
    1 EL weißer Balsamico Essig
    2 EL Walnussöl
    nach Belieben gehackte frische Minze

    Zubereitung:
    Brühe erhitzen, mit Zitrone und Chili abschmecken, über das Couscous gießen. Ca. 10 Min. quellen lassen. Salzen und Pfeffern. Sellerie in Ringe schneiden. Rucola grob hacken. Beeren von den Rispen zupfen. Sellerie, Rucola und Beeren unter das Couscous heben.
    Aus Honig, Essig, Salz, Pfeffer und Öl ein Dressing rühren und mit dem Salat vermischen. Gehackte frische Minze vor dem Servieren darüber streuen.

    Schmeckt als Beilage oder mit etwas Blauschimmelkäse oder griechischem Schafskäse als Hauptmahlzeit.

    (aus Apotheken Umschau B 06/13, S. 87)

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    • Liebe Kristina und liebe kleine Rani,
      da freuen wir uns doch wieder sehr, daß wir all unseren redaktionellen Aufgaben wieder gerecht werden konnten, wir haben uns aber auch wieder mit Mann und Maus auf diesen Eintrag gefreut! Und ganz lieben Dank für das Fotokompliment, ich war auch ganz zufrieden mit dem Ergebnis, wollte ich doch eben das rote funkeln der Johannisbeeren im Sonnenlicht so richtig schön zeigen. Ja, es ist immer schade, daß man sich nicht hier am Bildschirm bedienen kann bei Leckerli, lach, das habe ich auch schon so manches mal bedauert.
      Ich liebe große Gärten, und ich hab jetzt ganz verträumte Augen bekommen bei der Schilderung der Obststräucherpracht in eurem Garten bei eurem Einzug dazumalen, und der herrlichen Ernte, hach, guck, die rote Grütze hatte ich ganz vergessen, dabei liebe ich sie heiß und innig! Aber gerade die roten Johannisbeeren bieten sich da bestimmt auch für was pikantes an, toll, daß du da was gefunden hast, und ganz lieben Dank für das Rezept, das hört sich echt richtig, richtig lecker an, da werde ich mich auf jeden Fall mal ans nachkochen machen, denn Couscous mag ich auch sehr gerne!
      War in unserer Familie ähnlich mit dem Rezept für Aufgesetzten aus schwarzen Johannisbeeren, und auch ich war in Ermangelung eines Sohnes (ich bin ja Einzelkind gewesen, lach!) der Erbe dieses Rezeptes. Mal gucken, wie das mit der Ausbeute an schwarzen Früchtchen in diesem Jahr wird, dann könnte ich mich eigentlich auch mal wieder ans Werk machen. Fein, daß bei dir schon alles wieder parat steht dafür.
      Das freut uns alle sehr, daß wir mal wieder Initiative, Erinnerung und Freude wecken konnten, so möchten wir das ja auch haben, danke für die lieben Wünsche, die wir natürlich nahtlos an euch weitergeben, unser Wochenende war auf jeden Fall schön und entspannt, also können wir auch wieder unternehmungslustig in die neue Woche starten, das wünschen wir euch auch und eine ganz feine neue Woche dazu, mit Brummgrüßen vom Bärenteam, einem lieben, zärtlichen Streichler für Rani und lieben Grüßen für dich,
      Monika und das bärige Redaktionsteam.

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    • Ich auch! Ach, liebe Christa, du weißt doch, „die Dosis macht’s, das etwas Gift ist“, lach, wenn man das nicht jeden Tag mit pfundweise Zucker mümmelt, ist das immer noch und ganz bestimmt gesund!!!
      Wünsch ich dir auch, den guten Start in die neue Woche, liebe Grüße nach Kanada
      Monika.

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  8. Liebe Monika,
    den Spruch vom „Verschieben“, den Du kennst, kenne ich auch, habe aber eine sehr viel „elegantere“ Ableitung:
    Was Du heute kannst besorgen,
    hat auch Zeit bis Überuebermorgen!
    So ist das mit der Arbeit oder den Dingen, die wir nicht gerne tun, sie warten geduldig, bis man sie erledigt, und sehr, sehr selten erledigen sie sich „von selbst“! Was jetzt aber nicht heißen soll, dass auf Deinem Bloegchen zu kommentieren eine unliebe Arbeit ist, nein – es kommt bei uns allen wohl allzu oft das reale Leben dazwischen. So war es ganz bestimmt auch bei der lieben Ursel.

    Aber nun zu Deinem „Johannisbeereintrag“:
    Sehr schön ist er wieder, so wie alle Deine Einträge überhaupt, geworden. Und wie immer von allem etwas: ein Gedicht (oder auch mehrere), ebenso mir den Liedern, etwas Informatives, etwas Persönliches, etwas Kulinarisches,… Bei Letzterem wäre es uns als Deinen geschätzten Bloglesern aber allen wohl lieber gewesen, wenn Du nicht (nur) die Rezepte veröffentlicht, sondern uns von allem Kostproben geschickt hättest: Marmelade, Gelee, etwas „Geisiges“, gerne auch Küchen,… Wir würden das Paket mit den Johannisbeeren gerne einmal für meine Mutter nehmen, für mich selbst aber gerne mit „süßeren“ Früchten, da mir Johannisbeeren zu sauer sind.

    Alles Liebe

    Bine mit Angel und Balou

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    • Liebe Bine, liebe Angel und lieber Balou,
      jaaaa, lach, so wie in deiner Variante geht es natürlich auch! Und ich hab auch noch keine Arbeit gesehen, die sich von alleine erledigt hätte, wir hatten da auf meiner früheren Bauernhofarbeitsstelle auch noch so einen klasse Spruch: „Nichts ist so eilig, als daß es durch liegenbleiben nicht noch eiliger würde!“ Und die Ursel hat mich da schon richtig verstanden, hihihihi, das war keine Kritik!
      Hach, fein, daß freut mich sehr, daß dir der Eintrag auch wieder gefallen hat, die schönen roten Johannisbeeren schrien förmlich danach, zumal mir eben immer bei ihrem Anblick das Lied von Reinhard Mey durch den Kopf geht, das Gedicht fand ich so drollig, von Johannisbeeren ist ja eigentlich bloß in der ersten Zeile was zu lesen, aber gerade deshalb fand ich es eben so passend.
      Jaaaaa, prima, da tun sich doch ganz neue Geschäftsideen für unseren Grafschafter Wochenanzeiger auf, können wir auch zukünftig auf Werbeeinnahmen verzichten und schicken statt dessen unseren lieben, geneigten Lesern jeweils ein kleines Probepäckchen mit von allem etwas aus dem Eintrag drin, guck, weitere Bestellungen rollen auch schon, wenn du noch was für die Mama möchtest, das alles gegen eine geringe Gebühr……supi, kriegen die Bärenjungs im nächsten Sommer den heiß begehrten Strandkorb auf Balkonien, ich lach mich hier gerade weg! Bei „Küchen“ hab ich gerade doch bissel gestutzt, DAS wäre schwierig zu verpacken, aber dann dämmerte es mir: Die Autokorrektur, lach, Bine, da sind alle Handys gleich! Du hattest es im nächsten Kommentar ja schon berichtigt, lach! Hach, schön, so fängt die Woche doch prima an, gleich was zu lachen hier, und wir bleiben alle fein gesund damit, ich wünsch euch eine gute neue Woche, danke für euren feinen Kommentar und liebe Grüße mit Streichler an Angel und Balou und Brummgrüßen vom Bärenteam,
      Monika.

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  9. … natürlich keine „Küchen“, sondern „Kuchen“!!!

    Ich dachte, das mit der Autokorrektur wäre bei meinem neuen Handy besser, aber neeeeee!!!

    Alles Liebe

    Bine

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  10. Danke für die tollen Fotos. Witzig, erst gestern einen Ribiselkuchen gemacht – Tassenkuchen, Zutaten einfach in eine Tasse mit den Beeren unterrühren und in die Mikrowelle stellen, in 3 Minuten fertig :-D Für mich selbst kann ich ja jetzt nicht ein ganzes Blech voll machen (also, können schon hihi…aber ich sollte mich die kommenden Tage vllt auch noch von was anderem ernähren :-D ) Glg und einen strahlenden Wochenbeginn – deine Myriala

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    • Oooooh, Jens, daaaaaankeschön, für die superniedlichen Grüße von Maya und Kelly, ich schmilz hier gerade weg vor Entzücken! Ich liebe Wombats, und die beiden sind sooooo knuffig!!! Hach, seufz, ich möchte TP sein, dann dürfte ich auch so streicheln! Die zwei mögen sich aber, wenn sie gemeinschaftlich futtern, das sind süße Bilder!
      Nochmals dankeschön, hab ich mich jetzt riesig drüber gefreut, ich wünsch euch weiter schöne Tage, genießt sie, liebe Grüße
      Monika.

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  11. Ich liebe Marmelade aus Ribisln. In den nächsten Tagen werde ich wieder welche einkochen. Und es macht mir auch nichts aus, dass da Kerne drin sind. Denn die sind auch noch gut für die Verdauung. Und ich werde unbedingt den Tassenkuchen ausprobieren, wie Myriala schreibt. Habe ich noch nie gemacht. Mal schauen, ob ich da was finde.
    Das Gedicht am Anfang hat mir mal wieder sehr gefallen :-D

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    • Gerne, liebe Jutta, ich hatte selber meine Freude an dem Eintrag mit seinen Rezepten, ich liebe Johannisbeeren, lach!
      Und deine Oma hatte sie auch im Garten, wie schön, irgendwie gehören die Beeren alle zu den schönsten Kindheitserinnerungen!
      Macht euch einen schönen Abend, liebe Grüße und einen lieben Streichler für Steve,
      Monika.

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    • Lieber Jens,
      daaaanke für die lieben Grüße aus Berlin, und daß du mich weiter mit so feinen Miezekatzen versorgst, bei denen ich nun stellvertretend für meine Mimi die glänzenden Augen kriege, was für ein feiner Tiger, und was für „Zähnchen“, wow, beeindruckend! Auf die Reißzähne wäre Mimi neidisch gewesen, lach!
      Ich wünsch euch weiter schöne Tage, liebe Grüße
      Monika.

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    • Wie schöööööön, Tonja und ihre Hertha-Maus, meine Güte, wie sie gewachsen ist, die Hertha, man kann sie kaum noch von Mama unterscheiden! Danke für das schöne Bild, lieber Jens, da hab ich mich jetzt so drüber gefreut!
      Viel Spaß euch weiter gewunschen und liebe Grüße
      Monika.

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    • Daaaanke, lieber Jens, für die lieben Grüße aus Rostock! Ich finde Orang Utans sooooo knuffig, danke für die herrlichen Bilder!!! Ihr Fell ist so hübsch, und die Farbe so schön, und sie haben so seelenvolle Augen. Mama mit Kind ist natürlich mein Highlight, die Kleinsten sind ja ganz besonders niedlich, die kleinen Kobolde! Wie verliebt Mama ihr Kind anguckt auf dem Bild, wo sie das Tuch in der Hand hält, wunderschön! Sie guckt richtig strahlend zu dir, sie wollte dir sicher zeigen, wie stolz sie auf ihr Kleines ist. Und der kleine dunkle Kerl ist ja einfach zum verlieben, welch ein Gesichtsausdruck, irgend was paßte da aber wohl nicht, lach, und die so knuffige Punk-Frisur, göttlich!
      Nochmals danke für die super schönen Bilder, da startet man doch gleich gut gelaunt ins Wochenende, ich wünsche euch auch ein richtig schönes, liebe Grüße
      Monika.

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