Grafschafter Wochenanzeiger – Wir feiern Geburtstag!!!

Bestimmung

Soviel Dinge gehn im Leben
auf dich zu, noch mehr daneben.
Mensch, dein Weg ist dir bestimmt.
Nimm das Schicksal, wie es kimmt.

Jeder muß sein Päcklein tragen,
teils mit Wohl-, teils Unbehagen.
Schau nach vorn, dort gehen sie:
Hans im Glück und Pechmarie.

Etwas Sonne, sehr viel Regen,
Freude folgt den Nackenschlägen,
oder manchmal umgedreht,
wie es so im Leben geht.

Wieviel Blüten an dem Baume
werden nie zur reifen Pflaume.
Wieviel Pulver, wieviel Blei
schießt der Feind an dir vorbei.

Weine nicht um das Verpaßte.
Denke: Was du hast, das haste.
Kriegst du nicht, was du gewollt,
hat es wohl nicht sein gesollt.

(Fred Endrikat, 1890-1942)

Hallo, ihr lieben Leser vom Grafschafter Wochenanzeiger, heute ist ein besonderer Tag, denn heute feiert Brigitte/Plauen ihren Geburtstag!

liebe Brigitte, alles Liebe und Gute zu deinem heutigen Ehrentag, vor allem natürlich Gesundheit, das wünscht dir von Herzen das Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger  mit Mimi in heaven und den Freelancern Otto und Luzia Feier schön und laß dich hier feiern, und nun nimm erst mal Platz, bei dem schönen Wetter feiern wir natürlich im Garten, der Frühstückstisch ist reich gedeckt. Laß es dir schmecken und genieße die erste Tasse Kaffee im neuen Lebensjahr. Die Vögel hatten schon mal vorgekostet und alles für gut befunden! Weil sie an die Frau Chefredakteurin dachten, hatten sie dir schon mal eine Brille für den heutigen Grafschafter Wochenanzeiger parat gelegt, aber im Gegensatz zu mir brauchst du ja noch keine, lach! Rosen sind unser Dekorationsthema zu deinem Geburtstag, da bekommst du zum Früchstück natürlich auch die passende Tasse:

Und auf dem Geburtstagstisch stehen natürlich Rosen schnupper mal, wie schön die duften! Und während du frühstückst, rücken deine Gratulanten an, die hier gucken nachbarlich gratulierend übern Zaun sie haben sich ein bissel in der Jahreszeit vertan, lach, aber wir fanden sie so unwiderstehlich süß, da haben wir gedacht, das fällt gar nicht auf, hihihihi! Alle anderen Gratulanten gehen aber jahreszeiten-gemäß durch den Rosenbogen da kommt jetzt erst mal Ruddi mit seinem Rosensträußchen und Bildern aus dem Duisburger Zoo

gefolgt von Bruno, ebenfalls mit Rosensträußchen, und Bildern aus dem Berliner Zoo

Der nächste Gratulant ist unser schottischer Außenkorrespondent Hamish, klar, mit Rosensträußchen, und Bildern aus dem Zoo von Edinburgh!

Den Zoo von Köln hat unser Handelsreisender Otto übernommen, natürlich auch mit Rosensträußchen

Und Luzia? Sie meinte gleich, es fehlten die Eisbären, nun also Luzia mit Eisbären und ….Rosensträußchen!

Natürlich gratuliert dir auch unser aller Co-Autor und ehemals rasende Reporterin, unsere Mimi in heaven, herzlichst von dort oben mit einem Rosenkränzchen für dich, sie hat es nicht verlernt auf ihrem Stern, wie man bloggt!

So, liebe Brigitte, nun mußt du noch das Kerzchen am Geburtstagskuchen auspusten

und dann stoßen wir gemeinsam auf dein neues Lebensjahr an

Prost, Brigitte, auf noch viele schöne Jahre!!! Und daß deine Lebensuhr nur heitere und rosige Stunden zählt!

Ob wir das wirklich noch mal wollten?

Ach, manchmal schon, nicht wahr, aber mit dem Verstand von heute, hihihihi!

Alles Liebe und Gute nochmal, liebe Brigitte, und wir alle wünschen dir einen schönen Geburtstagstag!

Allen anderen wünschen wir einen guten Freitag und ein ganz schönes und hoffentlich entspanntes Wochenende, bleibt oder werdet alle gesund, paßt auf euch auf, das wünscht euch euer Grafschafter Wochenanzeiger mit der Besetzung siehe oben, lach!

Habts fein!

Grafschafter Wochenanzeiger – Liricher Allerlei zum Wochenbeginn

Juli

Brütend über Ährenfeldern
liegt der Sonne goldner Glast,
und am kühlen Weiher träumend
hält die sieb’nte Schwester Rast.

Sinnend blicken ihre Augen
in die unbewegte Flut,
mit dem Fächer kühlt sie leise
ihrer Wangen heiße Glut.

Leer sind ihre schlanken Hände,
all ihr Reichtum ausgestreut,
und sie harrt des Erntesegens,
den das Jahr der Menschheit beut.

Auf den Wiesen klingt die Sichel,
aller Blumen Pracht vergeht,
wenn Natur mit ihren Früchten
auf dem Höhepunkte steht.

Ruhvoll reift das Gold der Felder,
Mutter Erdes größter Schatz;
und der Juli macht der Schwester
mit der blanken Sichel Platz.

(Helene Krüger, 1861 – um 1940, Goldene Garben. Ein Brevier für Frauen und Jungfrauen. M. von Braunschweig, Stroefer’s Kunstverlag, Nürnberg 1907)

Hallo, ihr lieben Leser vom Grafschafter Wochenanzeiger, pünktlich zum montäglichen Wochenbeginn sind wir wieder da! Und bieten euch statt Leipziger Allerlei ein Liricher Allerlei, wie man der Girlande entnehmen kann, mit den gleichen Zutaten.

Und das beginnt schon mit dem eingestellten Gedicht, denn beim Suchen nach einem Sommergedicht hab ich doch zu meiner größten Freude ein weiteres Gedicht gefunden, daß in den Gedichtzyklus der 12 Schwestern eines Jahres gehört, ihr könnt euch vielleicht noch an Januar/Februar erinnern, das ich im Februar hier im Grafschafter Wochenanzeiger veröffentlicht hatte, eines hatte ich dann noch für den November gefunden, aber die anderen ließen sich leider nicht auftreiben, nun ist es mir durch Zufall gelungen, den Juli dazu zu bekommen. Hab ich mich sehr drüber gefreut!

Die Frau Chefredakteurin war doch bissel platt in der vergangenen Woche ob der Umbau- und Umräumarbeiten im redaktionellen Schlafzimmer, daher gab es eine kurze, knappe Redaktionssitzung am Sonntagnachmittag mit dem einstimmigen Ergebnis unseres Liricher Allerlei! Und so zeigen wir euch nun mal das Ergebnis der ganz großen Umräume, nämlich der Verschiebung der Betten, auf die ich bissel stolz bin, weil ich doch unsicher war, ob Kraft und Logistik für dieses Unternehmen reichen.

So, ehemaliges Bett rechts steht jetzt links, und ehemaliges Bett links steht jetzt rechts, lach!

Das ist das Bett aus Björns Jugendzimmer, es ist größer und breiter als die kleinere Schlafcouch, auf der ich bisher genächtigt habe.

Und das ist nun meine ehemalige Schlafcouch, umfunktioniert zu einem Tagesbett und weiter benutzbar für Schlafgäste.

Und die beiden Betten hab ich dann zum wechseln mal kreuz und quer durchs Zimmer geschoben, bis es paßte und ich sie da hatte, wo sie hin sollten! Uff!!!

Perspektive vom Schlafzimmerfenster aus. Ich bin glücklich und zufrieden.

Nun stehen noch Feinarbeiten an wie bissel mehr als Staub putzen, und dann kann ich richtig umdekorieren, dafür hab ich euch schon mal was vorbereitet, nämlich einen neu gehäkelten Kisseneinsatz

ich glaub, beim kleineren Bild kann man den Schriftzug besser lesen. Ich hab aber auch noch fertige Häkelarbeiten, die nun noch mit ins Schlafzimmer kommen sollen, und zwar diese:

mal gucken, wo und was genau ich damit mache, ich werde berichten.

Auch noch mal bissel kleiner!

Nach all der Räumerei hatte die letzte Woche so einen kleinen Durchhänger, das Wetter war ja auch nicht gerade berauschend, aber am Dienstag bot sich aus dem Eulennest mal wieder ein schönes abendliches Bild, es gab „rosa Wolke“ im Wortsinne, guckt:

Schön, nicht wahr? Vielleicht hat da oben auf ihrer Wolke 7 rosarot jemand an uns gedacht und schickte einen Gruß!

Am Wochenende waren das Redaktionsteam und ich schlicht und ergreifend einfach völlig unmotiviert, da aber das Wetter nun endlich mal wieder sommerlich war, gibt es wenigstens Bilder von den Sonnenblumen und überhaupt von Mimis Brotkasten.

Die Knospe in der größten Sonnenblume wird immer dicker!

Und so sehen sie alle aus, die große eilt davon, man kriegt sie gar nicht mehr mit aufs „Längsbild“!  Und neben ihnen duftet der Rosmarin! Der freut sich immer sehr über Sonne, der Südländer!

Es war auch ein bissel ein wehmütiges Wochenende, bzw. zumindest ein Samstag, weil nämlich eigentlich an diesem Tag die diesjährigen Kölner Lichter stattgefunden hätten, auf die wir uns im letzten Jahr schon so gefreut haben, weil ja das letzte Jahr durch den Wasserschaden bei den Kindern ebenfalls ausgefallen ist. Wir wollten dieses Mal ja sogar einen „Logenplatz“ buchen, aber das hatte sich ja dann durch die corona-bedingte Absage der Veranstaltung erledigt. Aber ein wenig hat der WDR mich dann doch entschädigt, denn sie brachten am Freitag eine Zusammenfassung „20 Jahre Kölner Lichter – Mehr als nur ein Feuerwerk“.  Das hab ich mir natürlich angesehen, und jetzt hab ich auch für euch noch was! Da das 20-jährige Jubiläum der Kölner Lichter ausgefallen ist, gibt es abfotografierte Bilder von mir, damit wir in diesem ohnehin schon so lichtarmen Jahr doch noch was schönes haben:

So haben wir in all den Jahren unter den Bäumen auch gestanden und gestaunt und uns gefreut!!!

Ich hab viele Bilder gemacht, es war halt so Nostalgie, da mach ich euch jetzt einfach eine Galerie, wie immer, kleine Fotos anklicken, groß gucken, und hinterher noch eine Dia-Show! Viel Freude, ich hatte sie!!!

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Und ein kleines Video von meinem ersten Besuch bei den Kölner Lichtern 2016 hätte ich dann auch noch!

Damit schließen wir nun den Eintrag zum heutigen Montag und wünschen euch allen einen guten Start in eine neue, hoffentlich gute und schwungvolle Woche, paßt alle gut auf euch auf, bleibt oder werdet gesund, das wünschte euch allen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven und den Freelancern Otto und Luzia

Habts fein!

Grafschafter Wochenanzeiger – Frisches aus dem Sommergarten!

Wiener Dialekt

Johannisbeer ist süße Frucht,
doch süßer klingt: »Ribisel«;


der Deutsche sagt: „Ein hübsches Gesicht!“
Der Wiener: „A hübsch Gfriesel!“


Die deutschen Jungfraun zieren sich
spröd-ernsten Wesens, strengens;
die Wienerin hält sich den Mann vom Leib,
und lacht und sagt: „Jetzt gengens!“


Und wenn er dringend wird und spricht
von seinem gebrochen Herzen,
dann schaut sie ihm ernsthaft ins Gesicht:
„Sonst habens keine Schmerzen?“
Und will er die Pistole gar
nach Brust und Stirne richten,


da nimmt sie ihn freundlich bei der Hand:
„Gehns, machens keine Gschichten!“

(Franz Grillparzer, 1791 – 1872, Wiener Hofkonzipist und Burgtheaterdichter)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, unsere Redaktionssitzung am Freitagabend ist mal wieder beim kulinarischen „hängengeblieben“, dieweil die Frau Chefredakteurin was feines aus dem Kaufladen mitgebracht hatte, „Beeren für die Bä(ee)ren“, lach! Aber da lassen wir jetzt mal Reinhard Mey den Anfang machen, denn bei diesem Obst fällt der Frau Chefredakteurin immer dieses Lied ein:

https://www.reinhard-mey.de/texte/alben/beim-bl%C3%A4ttern-den-bildern-meiner-kindheit

und von dem Lied die letzte Zeile „Johannisbeer‘n im Garten funkeln rot im Sonnenlicht.“

Und da sind sie:

und „funkeln rot im Sonnenlicht“

na, nicht im Sonnenlicht, aber im Licht der Küchenlampe, hihihihi!

Die Johannisbeeren (Ribes), in Bayern, Österreich und Südtirol die Ribisl (Plural: Ribisln), in der Schweiz MeertrübeliTrübeli oder Ribiseli, sind die einzige Pflanzengattung in der Familie der Stachelbeergewächse (Grossulariaceae). Sie umfasst die im Deutschen als Johannisbeere und Stachelbeere bezeichneten Arten. Einige Arten und ihre Sorten werden als Beerenobst, andere als Zierpflanzen genutzt.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Johannisbeeren

In der Traumdeutung sind Johannisbeeren ein Symbol für eine beständige gute Freundschaft und eine lang anhaltende Liebesbeziehung.

Daß ich bei den Johannisbeeren immer an das eingestellte Lied von Reinhard Mey denken muß, das hängt damit zusammen, daß mein Großvater väterlicherseits einen so schönen, großen Garten hatte

ihr erinnert euch vielleicht noch an das Bild von meinen Großeltern zum Eintrag zur Goldhochzeit von den Eltern meines Schwiegerkindes, da stehen meine Großeltern im Eingang zum Garten, unter dem Rosenbogen, und seitlich sieht man ein bissel Beete. Sie waren seitlich noch viel größer und gingen bis zum Haus, das war ein ganzes Stück, und in diesen Beeten standen eben auch Johannisbeeren, und so wurde die gesamte Textzeile von Reinhard Mey „Sonntage, wenn Verwandte uns besuchen,
wenn alles lacht und durcheinander spricht,
Geschirr klirrt, draußen gibt‘s Kaffee und Kuchen,
Johannisbeer‘n im Garten funkeln rot im Sonnenlicht.“ (Reinhard Mey) fest in meinem Gedächtnis verankert, und wieder abgerufen, wenn ich Johannisbeeren sehe. Denn genauso war das halt auch in meiner Kinderzeit.

Aber nun wollen wir uns hier natürlich auch an den schönen Beeren bildlich freuen,

Die Früchtchen glänzen wie roter Lack!

Sieht malerisch aus, oder, könnte man jetzt auch mit Sekt aufgießen!

Aber ich hab sie einfach pur zu Vanillepudding gegessen, so lecker! Vorher muß man sie alle von den Zweiglein pflücken

die dann übrig bleiben mit bissel „Ausschuß“

Die Farbe wechselt je nach Lichteinfall, aber immer ist es dieses klare rot!

Früchte sind ja auch immer ganz beliebte Servietten-Motive, da hab ich selbstverständlich auch wieder welche von, guckt:

Da muß man pflücken, bis man so einen Zinkeimer voll hat.

Gemischte Beeren! Mein bäriges Redaktionsteam kriegte hier Stielaugen, lach! So lecker Beeren schmausen für die Bä(ee)ren! Es gibt natürlich auch schwarze Johannisbeeren, die auch sehr lecker sind.

Viele unserer Leser können sich bestimmt noch an die Zeit hier im Blögchen erinnern, in denen ich zu den jeweiligen Themen alte Gemälde gesucht habe, die alte Tradition hab ich mal wieder aufleben lassen und bin fündig geworden:

(Johannisbeeren, Johann Adam Schlesinger, 1759–1829, )

Auf diesem Bild sind alle Sorten vereint, die rote, die schwarze und die weiße Johannisbeere, auch Champagnerbeeren genannt.

Johannisbeeren spielen natürlich auch bei der Gesundheit eine Rolle, sie wirken nervenberuhigend, verbessern die Laune (kann ich bestätigen, hihihihi!), stärken das Immunsystem und die Herzfunktion, sie erhöhen die Konzentrationsfähigkeit, helfen bei Heiserkeit und rheumatischen Beschwerden, kurzum: Sie sind gesund!

Lange haltbar sind sie allerdings nicht, man muß sie bald verzehren, aber man kann sie haltbar machen, und so kramen wir hier mal wieder was raus, nämlich unser

Rezeptbuch: (Das ist im übrigen der Teil unserer Wochenend-Ausgabe, an dem das bärige Redaktionsteam ganz besonders eifrig gewerkelt hat, alle, lach!)

Johannisbeer-Aprikosenmarmelade

  • 500 g rote Johannisbeeren
  • 500 g Aprikosen
  • 500 g Gelierzucker 2 : 1

Die Johannisbeeren waschen und von den Rispen streifen, die Aprikosen entsteinen und fein würfeln. Das Obst mit dem Gelierzucker mischen und zugedeckt über Nacht Saft ziehen lassen. Am nächsten Tag unter Rühren zum kochen bringen, vier Minuten sprudelnd kochen lassen, noch heiß in saubere Gläser füllen und sofort verschließen.

Wer es nicht so gerne stückig mag, der kann auch 1 kg rote Johannisbeeren und 500 g schwarze Johannisbeeren entsaften, und aus dem gewonnenen Saft mit der der Saftmenge entsprechenden Menge an Gelierzucker in vier Minuten sprudelnd kochen lassen und ein Gelee machen.

Für die „geistigen“ Genüsse im kommenden Winter würde sich das hier anbieten:

Johannisbeer-Korn

  • je 200 g rote und schwarze Johannisbeeren
  • weißer Kandiszucker
  • ca. 1 l Doppelkorn (38 Vol.-%)

Johannisbeeren waschen, gut abtropfen lassen, von den Rispen streifen und mit dem Zucker in eine saubere Flasche füllen, mit Korn aufgießen. Die Flasche verschließen und vier bis sechs Wochen stehen lassen. Anschließend abfiltern und umfüllen, verschließen und bis zum Gebrauch etwa 4 Monate stehen lassen.

Ja, dann wünschen wir euch Freude beim nachkochen oder ansetzen, und im Winter gibt es dann Sommergenuß, schöööön!

Die Johannisbeeren gehören in den Sommergarten, da mach ich euch nun mal eine kleine Bildgalerie

in solche Sommer- oder auch Bauerngärten gehören auch Kräuter, Gemüse und Blumen, Rosen vor allem und der dazu passende Lavendel, und zu dem duftenden Lavendel hätten wir nun zum Abschluß unseres Eintrages noch einmal ein Lied von Rheinhard Mey, zusammen mit seiner Tochter gesungen, „Lavender’s blue“

http://www.songlyrics.com/reinhard-mey/lavender-s-blue-lyrics/

und damit schließt sich der Kreis!

Das Video müßt ihr bitte wieder, wie im Video angezeigt, bei Youtube anklicken, es läßt sich nicht direkt hier im Blog hören.

Und wir wünschen all unseren Lesern ein schönes, gemütliches, entspanntes Wochenende mit fruchtigen Inspirationen, paßt alle gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven und den Freelancern Otto und Luzia

Habts fein! 

Grafschafter Wochenanzeiger – Tempus fugit – „Die Zeit flieht“.

Mit der Freude zieht der Schmerz
traulich durch die Zeiten.
Schwere Stürme, milde Weste,
bange Sorgen, frohe Feste
wandeln sich zur Seiten.

Und wo eine Träne fällt,
blüht auch eine Rose.
Schon gemischt, noch eh wir´s bitten,
ist für Thronen und für Hütten
Schmerz und Lust im Lose.

War’s nicht so im alten Jahr?
Wird’s im neuen enden?
Sonnen wallen auf und nieder,
Wolken gehn und kommen wieder,
und kein Wunsch wird’s wenden.

Gebe denn, der über uns
wägt mit rechter Waage,
jedem Sinn für seine Freuden,
jedem Mut für seine Leiden
in die neuen Tage.

Jedem auf des Lebens Pfad
einen Freund zur Seite,
ein zufriedenes Gemüte
und zu stiller Herzensgüte
Hoffnung ins Geleite.

(Johann Peter Hebel, 1760 – 1826, deutschsprachiger Dichter, evangelischer Theologe und Pädagoge)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, und wieder ein Montag, also eigentlich wieder ein „Mimi-Eintrags-Tag“, und da setzen wir nun eine weitere Tradition des ehemals Blögchen und jetzigem Grafschafter Wochenanzeiger fort: Fragezeichen in euren Augen! Immer wieder ein Spaß für den entsprechenden Autor respektive unser Redaktionsteam, da haben wir uns bei unserer wochenendlichen Redaktionssitzung alle drauf gefreut!

Das ist doch ein Neujahrsgedicht? Uhren und die vergehende bzw. fliehende Zeit, wo geht das hin??? Tja, des Rätsels Lösung beinhaltet erst einmal eine Entschuldigung, denn dieser Eintrag sollte eigentlich geplant schon einige Tage früher erscheinen, um genau zu sein, um 5 Tage früher, und ich glaube, jetzt dämmert euch langsam des Rätsels Lösung?! Genau, es sollte ein Eintrag werden eigentlich zum 1. Juli, nämlich zu Beginn der zweiten Halbzeit dieses Jahres 2020, aber das hat die Frau Chefredakteurin herself vermasselt, lach, dieweil sie in der vergangenen Woche mit Schwung und Elan ihre Umgestaltungspläne für die Redaktionsräume, die ja aus Rücksichtnahme auf unsere rasende Reporterin Mimi erst einmal unterblieben sind, mehr und mehr in die Tat umgesetzt hat. Und da blieb der Grafschafter ein bissel auf der Strecke, deshalb wird der Eintrag nun kurzerhand nachgeholt.

Aber erst einmal möchte Frau Chefredakteurin doch zeigen, woran sie denn nun die ganze Woche so eifrig gewerkelt hat. Im Schlafzimmer sind Schränke aus- und umgeräumt worden, das war dringend nötig, und selbst bei meinem Sammlergen ist da so manches tatsächlich entsorgt worden. Dafür ist jetzt aber auch wieder mehr Platz, und andere schöne Dinge, die in den Hintergrund geraten sind ob des nicht gelinden Chaos, treten jetzt wieder in voller Schönheit zu tage.

Zum Beispiel das schöne Regal, das unter meinem Sehnsuchts-Meerbild steht, sah so unordentlich aus, dabei hatte ich zwei so schöne neue Körbe schon seit längerer Zeit dafür, und nun guckt! Schön, oder?

Oben steht nun wieder ohne zugestellt zu sein meine Waschschüssel, mit Spiegel und einem feinen, maritimen Laternchen, denn maritim soll es werden, das Schlafzimmer.

Die getrocknete Rose im Wasserkrug ist die vom letzten Valentinstag aus meinem Kaufladen, die geschenkte!

Und das ist das Laternchen, für Teelichter, einer Lampe im Leuchtturm nachempfunden, das Licht ist so schön, wenn sie brennt!

Das Regal ist wieder aufgeräumt und das vor allem ist auch „ausgemistet“ worden, nun hab ich wieder feinen Platz in all den Körben, freu, freu! Die blau-weiß-gestreiften sind die neuen,

die paßten so hübsch zum Thema maritim! Könnt ihr euch noch an meine Strumpftasche erinnern, rechts vom Körbchen, mit dem schönen Rosenmuster, ein Geschenk meiner Mama in meiner Teenagerzeit! Sie wußte, was ich liebe!

Wäsche, alte Kopfkissenbezüge und Überhandtücher, bestickt eigenhändig von meiner Großmutter, mit einem Lavendelkissen davor.

Im Zuge von aufräumen und ausmisten mußte auch der Nähschrank dran glauben, auch er hatte es nötig, ich möchte demnächst auch mal wieder neue Nähprojekte in Angriff nehmen, da wechselte dann auch die Hakenstange ihren Standort, damit er besser zugänglich ist.

Die selbige hängt nun innen an der Schlafzimmertür, viel praktischer!

Dann gab es ein Schränkchen, das anno dunnemals mal im Wohnzimmer beheimatet war und deshalb auch im Holzton Eiche gehalten ist, so paßte es aber nun nicht so schön zum übrigen Mobiliar im Schlafzimmer, aber es ist ein schönes und praktisches Schränkchen, also wurde es aufgehübscht, guckt:

Oben und im Türrahmen mit weißem Holzpaneel, Folie natürlich, aber sieht doch richtig echt aus, oder? Mir gefällt’s!

Das war Fummelarbeit, lach!

Wenn man nun tagsüber so vor sich hingewerkelt hat, kriegt man abends kribbelige Finger, also mußte auch noch was gefunden werden, was ich beim Fernsehen machen kann, da hab ich dann erst einmal was vollendet, das schon längere Zeit in Arbeit war. Ihr erinnert euch vielleicht noch an den schönen Schmuck, den ich von den Kindern zu Weihnachten geschenkt bekam, dazu sollte es einen farblich passenden Pullover geben

Wolle hatte ich mir besorgt, und nun ist er auch endlich fertig:

Projekt abgehakt! Und was macht man, wenn man noch Wolle übrig hat? Na, in Corona-Zeiten läßt sich dazu auch die passende Maske häkeln

und wenn das mit dem häkeln so schön klappt, kommt gleich noch eine hinterher:

Die zeigt euch nun Mikesch, Mimis Fensterbrettfreund! Denn er fand sie genauso klasse, wie Mimi sie auch gefunden hätte!

Unter beide Masken kommt jetzt noch weißer Baumwollstoff, und dann sind sie fertig.

Beim Schränke aufräumen und aussortieren hab ich noch was ganz feines für meine Schwiegertochter gefunden, Steffi sammelt nämlich Buttons, und den hier werde ich jetzt für sie verwahren:

Hab ich mich richtig gefreut!

Ja, soweit hat mich nun unser Redaktionsteam hier werkeln und berichten lassen, was in der letzten Woche hier halt so gelaufen ist, nun kommen wir gemeinsam zum Eintrag, den es eigentlich schon am 1. Juli geben sollte und den das obige Gedicht hier eingeläutet hat.

https://www.reinhard-mey.de/texte/alben/einundsiebzigeinhalb-71-12

Mit diesem Lied von Reinhard Mey wünscht euch das gesamte Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger eine gute zweite Halbzeit vom Jahr 2020.

Möge Lauras Stern, den ich von ihr zu Weihnachten geschenkt bekam, uns eine schönere, hoffnungsvollere zweite Hälfte dieses Jahres schenken. Möge das Licht der Hoffnung uns nicht verlöschen und der Engel der vergangenen Weihnacht, als wir noch so zuversichtlich ins Neue Jahr geblickt haben, uns auf dem restlichen Weg durch dieses Jahr begleiten, bewachen und behüten. Darauf wollen wir noch einmal anstoßen, zum Beginn der ersten vollständigen Woche der zweiten Halbzeit dieses Jahres Laßt uns virtuell noch einmal ein Feuerwerk entzünden, wie wir es derzeit real nicht können, im Ursinne eines Feuerwerks, um böse Kräfte und Mächte zu bannen.

Ich hab zum Abschluß dieses Eintrags wieder einmal so ein schönes Lied von Reinhard Mey gefunden, daß er in den derzeit konzertlosen Zeiten in seinem Garten aufgenommen hat. Es kann nicht hier direkt im Blögchen angehört werden, laßt euch dann bitte von dem Hinweis zu Youtube leiten oder klickt sofort auf den im Bild des Videos angezeigten Liedtitel ganz oben.

https://www.reinhard-mey.de/texte/alben/viertel-vor-sieben

Findet ihr euch im Text, den ich unter dem Video verlinkt habe, auch so wieder? Mit der Sehnsucht nach früheren Zeiten, nach Sorglosigkeit, ganz unbefangen und unbeschwert? Es hat mich gerade in diesen Zeiten so sehr angesprochen, denn ich denke, etwas dürfen wir nie verlieren, das müssen wir ganz fest halten: Den Glauben, die Liebe, die Hoffnung!

Reinhard Mey zitiert in seinem Lied Zeilen eines Psalms, und den möchte ich jetzt ans Ende unseres Eintrags stellen:

Psalm 23

Der HERR ist mein Hirte,
mir wird nichts mangeln.
Er weidet mich auf einer grünen Aue
und führet mich zum frischen Wasser.
Er erquicket meine Seele.
Er führet mich auf rechter Straße
um seines Namens willen.
Und ob ich schon wanderte im finstern Tal,
fürchte ich kein Unglück;
denn du bist bei mir,
dein Stecken und Stab trösten mich.
Du bereitest vor mir einen Tisch
im Angesicht meiner Feinde.
Du salbest mein Haupt mit Öl
und schenkest mir voll ein.
Gutes und Barmherzigkeit
werden mir folgen mein Leben lang,
und ich werde bleiben
im Hause des HERRN immerdar.

In diesem Sinne wünschen wir allen unseren Lesern eine gute zweite Halbzeit des Jahres 2020.

Euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven und den Freelancern Otto und Luzia

Habts fein, habt einen guten Montag und eine schöne neue Woche, paßt auf euch auf und bleibt oder werdet gesund!