„Fürchtet Euch nicht!“

Graue Tage

Es ist mitunter,
als wären alle Fäden abgeschnitten …
als wäre alles um dich her
weitab und leer,
ein toter Raum,
und du dir selbst ein fremder Traum …

als käme nie die Sonne wieder,
als klänge nie ein Lied mehr durch,
als höre alles langsam auf …

und plötzlich flimmert’s durch die Wolken
und plötzlich trifft ein Klang ans Ohr
und leise fliegt auf goldenem Flügel
ein am Weg empor!

(Cäsar Flaischlen, 1864-1920)

„Fürchtet Euch nicht!“, das sprach der Engel zu den Frauen, die am leeren Grab von Christus standen. Meinen letzten Eintrag hier machte ich zum Osterfest, einem Osterfest, daß wir alle so noch nie erlebt haben. Und mir kam der Gedanke, daß wir uns wohl alle so fühlten und fühlen wie die Frauen damals: Voller Angst, wie es weiter geht, was noch kommt, wie das Leben nun weiter geht.

Ein großes Wort, das der Engel da spricht, wie füllt man das mit Leben, wie beherzigt man es, wenn man eben einfach nur Angst hat, daß nichts mehr wird, wie es einmal war. Und da fiel mir das obige Gedicht ein, und mit seinen Worten möchte ich mich jetzt hier langsam wieder ins „normale“ Leben hineintasten, Schritt für Schritt. Das möchte ich auch euch wünschen, es wird nicht leicht sein, immer noch ist derzeit mein Lieblingslied von Reinhard Mey dieses hier:

https://www.reinhard-mey.de/texte/alben/ich-singe-um-mein-leben

Eine Liedzeile im Lied von Reinhard Mey lautet „wie ich leise vor mich hinsummte, um nicht allein in dem großen, leeren, fremden Haus zu sein…“, so hab ich das in den letzten Tagen hier auch gemacht, gesummt und mich beschäftigt, denn Tätigkeit löst den Bann der Furcht. Sich beschäftigen holt uns aus der Starre, egal, womit man sich beschäftigt, jeder halt nach seiner Façon.

Fotografieren gehörte natürlich auch zu meinen Tätigkeiten, und so zeig ich euch jetzt mal anhand meiner Bilder einen Rückblick auf die letzten 14 Tage hier.

Am Ostersamstag hatte mein Schwiegertöchterlein Geburtstag, wie schön wäre gemeinsames feiern gewesen, aber man kann auch virtuell mit Video-Chat mit einem selbstgebackenem Kuchen gratulieren, guckt:

Um und auf dem Kuchen, das sind kleine Zucker-Einhörner! Bloß das Geburtstagskerzchen auspusten, das erwies sich virtuell als schwierig bis unmöglich, das hab ich dann stellvertretend gemacht! Die Freude war groß, auf beiden Seiten!

Mein Küchenfenster hab ich dann auch noch österlich und frühlingsfrisch aufgehübscht

Dann kam das Stichwort „Mund- und Nasenschutz“ in diesen unsäglichen Corona-Zeiten, und ich erinnerte mich an meine Nähkenntnisse, überall gab es Anleitungen im Netz, da hab ich mir was runtergeladen und als erstes mal mir eine Maske als „Prototypen“ gemacht, um zu gucken, ob das noch klappt mit dem nähen! Tat es:

Schick, oder? Das Stöffchen hat eine lustige Geschichte: Noch vor Björns Geburt waren wir im letzten Urlaub ohne Kind in Österreich, am Faaker See. Ich mag Dirndl, aber die käuflich zu erwerbenden sind sehr teuer, wir hatten dort ein Ehepaar aus Wien kennengelernt, sie konnte auch nähen und versprach mir, einen Schnitt für ein original österreichisches Dirndl zu schicken, was sie auch tat, wir waren noch lange nach Björns Geburt im darauffolgenden Jahr in Briefkontakt. Und der Stoff ist aus besagtem Dirndl, das mir natürlich schon lange nicht mehr paßt, dazumalen war ich um einiges schlanker! Nun hat es eine neue Bestimmung gefunden, das hätte mir damals auch keiner voraussagen dürfen, den hätte ich wohl schallend ausgelacht.

Nachdem der Prototyp so gut geklappt hatte, begab ich mich ans weitere herstellen von Masken für die Kinder, Björn hat zwar Homeoffice, aber Steffi muß noch täglich raus:

Sie haben mir dann, als die Masken bei ihnen eingetrudelt sind, ein Bild von sich geschickt, mit der Überschrift „Ba Ba Banküberfall…“ kennt ihr sicher alle noch, das Lied von der EAV (Erste Allgemeine Verunsicherung)

wir haben soooo gelacht, und ich hab sofort nachgefragt, wie hoch die Beute war! Wie schön, wenn man in diesen Zeiten doch auch noch richtig herzlich lachen kann, und wie wichtig!

Tja, meine Näharbeiten zogen Kreise, die nächste Bestellung, die hier einging, kam von Björns Chef über Björn, für die ganze Familie, Vater, Mutter und zwei Kinder, wurde prompt erledigt:

für die Kinder farblich gekennzeichnet, Mädchen und Junge.

Als nächstes stehen Björns Schwiegereltern noch aus, und mein Patenkind, falls bald doch die Schule auch für sie wieder los gehen sollte. Ist meine Manufaktur hier noch gut beschäftigt in den nächsten Tagen.

Meine Näharbeiten hab ich jetzt mal zum Anlaß genommen, euch mein kleines Näh-Atelier zu zeigen, das im Schlafzimmer steht

hinter diesem Schrank verbirgt es sich, war ehemals der Computer-Schrank von Björns Papa, den hab ich mir dann umgestaltet.

Sein Innenleben, mit richtig guter Beleuchtung

kann man auch abends noch prima dran arbeiten.

Alles in Reichweite, was man zum nähen so braucht.

Und prima verkabelt, da kann man auch noch Bügeleisen etc. dazu stellen.

Kisten zum Stoffe verstauen und was man sonst noch so braucht, Stoffe sind vorläufig noch reichlich vorhanden:

Der rote Stoff neben dem dunkelblauen ehemaligen Dirndlstoff war die Schürze zu besagtem Dirndl!

Nach Beendigung der Näharbeiten kommt der Karton mit dem Maskenzubehör wieder in den Schrank.

Na, und wenn wir halt schon mal beim nähen sind, da zeig ich euch doch noch was, das ist auch ein Prototyp,

genau, eine Fledermaus! Da soll eine „Lavendel-Fledermaus“ draus werden, adäquat zu den üblichen Lavendelsäckchen, die Kinder sind doch Gothic-Fans, das wird dann noch für ihren Kleiderschrank. Von Kopf bis Schwanz kann man sie dann füllen, also mittig!

So, ihr Lieben, nun bin ich fast am Ende meines Eintrags, nur eines hab ich noch mitzuteilen: In den letzten Tagen nach dem Tod meiner Mimi hab ich viel und lange darüber nachgedacht, wie es hier mit dem Blögchen respektive und/oder dem Grafschafter Wochenanzeiger weiter gehen soll, unser aller Co-Autor und eure rasende Reporterin ist ja durch nichts zu ersetzen, aber deshalb den Grafschafter ganz aufgeben? Wir haben uns beraten in unserem verwaisten Redaktionsteam und sind zu dem Entschluß gekommen: Der Grafschafter Wochenanzeiger wird weiter geführt, das wäre ganz im Sinne von Mimi, sie hätte nie gewollt, daß der Grafschafter mit ihr endet, vor allem mit dem Blick auf das von ihr so geliebte restliche Team, allen voran ihr Volontär Ruddi! Und so dürft ihr euch zum Monatsende auf das erste erscheinen unserer Zeitung nach Mimi freuen, wir haben schon liebevolle Tipps von ihr bekommen von ihrem Stern, laßt euch also alle überraschen, in diesen Zeiten braucht man verstärkt was verläßliches und schönes! Und so grüßt euch hier schon einmal wieder euer Redaktionsteam mit Mimi in heaven

und den Freelancern

Otto und Lucia

Wir wünschen euch allen einen schönen Sonntag, paßt auf euch auf, bleibt alle gesund, bewahrt euch, so gut es geht, euren Humor und eure Lebensfreude, trotz alledem und gerade jetzt!!!

Habts so fein, wie es in diesen Zeiten möglich ist! Und bleibt behütet!

48 Gedanken zu “„Fürchtet Euch nicht!“

  1. Liebe Monica, lieber Rudi und Otto, liebe Lucia und liebe Mimi da oben,
    wir freuen uns, dass der Grafschafter Wochenanzeiger weitergeht! Das sind schöne Neuigkeiten!
    Per Video-Chat hält unser Hauselfin auch Kontakt zu ihrer Schwester und ihrem Neffen. Der Kleine wächst so schnell! Das Küchenfenster sieht sehr hübsch aus. Da will man gerne rausgucken! Zu, Thema Mund- und Nasenschutz: Wir haben die letzten Tage auch eine kleine Werkstatt hier aufgemacht. Dein Prototyp sieht so super aus. Bei uns hat das ein weniger länger gedauert (die Nähkenntnisse waren noch tiefer versteckt). Der Dirndl-Stoff hat eine neue Aufgabe. Das ist doch mal was hahah. Unsere Hauselfen haben Schutz für Schwester, Opa, Großtante, Uropa und einige der Freunde vom Hauselfenopa gemacht. Aber einen vorhandenen Arbeitsplatz gibt es noch nicht, der Esstisch musste herhalten. Alles beisammen an einem Ort im alten Schrank von Björns Papa – sowas wäre toll! Die Lavendelfledermaus ist auch sooo entzückend (mit Katzenminze wäre die auch was für uns, hihi).
    Zum Schluss: Gebt auf euch Acht, bleibt ihr alle gesund! Wir denken an euch (und am Mimi da oben) und freuen uns auf weitere Einträge!

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    • Lieber Max, lieber Fox und liebe Hauselfen,
      wie mich das freut, daß auch ihr euch freut, daß wir hier weitermachen!!!
      In diesen Zeiten erfährt man mal wieder, wie schön das doch ist mit den Netzwerkverbindungen, so kann man sich doch auch mal sehen, und gerade, wenn kleine Kinder mit im Spiel sind, die wahrlich so schnell wachsen, das bekäme man ja sonst alles gar nicht mit und das wäre noch trauriger!
      Das Küchenfenster ist Nordseite, und da sieht das immer so hübsch aus, wenn es bissel sonnig ist, fein, daß es euch auch gefällt!
      Meine Nähkenntnisse liegen eigentlich auch schon in grauer Vorzeit, lach, die Kurse dazu hab ich besucht, als mein Sohn noch ganz klein war, aber war doch irgendwie wie Fahrrad fahren, man verlernt es nicht, klasse, daß ihr auch eine kleine Werkstatt aufgemacht habt, und mit jeder neuen Maske wird das zunehmend routinierter, da habt ihr ja auch schon richtig viele gemacht, neben der Nützlichkeit macht das ehrlich auch noch Spaß! Ich mußte lachen über den Dirndl-Stoff, das hätte man damals nun echt nicht geahnt, wozu der nochmal eine neue Bestimmung finden würde. Früher hab ich Näharbeiten auch immer am Küchentisch gemacht, heute bin ich richtig froh über den feinen Nähschrank, das macht es doch bissel leichter. Das ist wirklich richtig toll und ich freu mich jedes Mal wieder über die Idee von damals. Da hab ich ehrlich auch schon dran gedacht, man könnte solche Fledermäuse auch für Katzenminze nähen, dann hättet ihr fein was zum jagen und spielen, Fledermäuse jagen wäre doch mal was ganz neues! Und dann knuddeln, weil der Inhalt so verführerisch duftet, hihihihi!
      Das ist auch unser Wunsch an euch, gebt auf euch Acht, bleibt alle gesund, wir denken auch an euch und freuen uns schon auf weitere Einträge, ganz nach Mimis Weisung von „oben“, es muß ja weitergehen!
      Habt noch einen schönen Sonntagabend alle miteinander, liebe Grüße
      Monika.

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  2. Moin Monika, als erstes bin ich mal froh und glücklich , dass ich wieder einen gewohnt schönen und abwechslungsreichen Beitrag von dir lese. Der ist dir wieder richtig gut gelungen und zeigt uns doch das es nach einer schweren Zeit doch wieder weiter geht. Unsere Wege werden anders verlaufen als wir es gewohnt waren . Viele Menschen werden etwas verloren haben, was ihnen wichtig und lieb war. Ob ihnen der Virus eine lieben Menschen , die Arbeit oder das Geschäft genommen hat , es wird nachhaltig und nachdenklich machen. Eine normale Krankheit vergessen wir schnell wieder , aber Corona wird bleibende Narben hinterlassen, es wird unser Leben nachhaltig verändern .
    Genau wie du, versorge ich meine Lieben mit Schutzmasken . Ich weiß nicht wie viele ich schon davon genäht habe, es sind zumindest so viele das ich kein Gummiband mehr habe.
    So meine liebe Freundin,❤ habe einen schönen Sonntag ob auf Balkonien oder sonst wo , genieße das schöne Wetter.
    Liebe Grüße Werner.

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    • Moin moin, lieber Werner,
      ich hab hier gerade wirklich richtig Freude, daß du und alle anderen sich so freuen, daß es hier weiter geht! Schööööön, daß er dir gefällt, der neue Eintrag, ich hab doch eine Weile gebraucht, bis ich soweit war, hier wieder in altgewohnter Manier zu beginnen. Das wird so sein, daß unsere Wege nun anders verlaufen werden, als wir es bisher gewöhnt waren, und wenn man da keine persönlichen Verluste zu beklagen hat, was Menschenleben anbelangt, dann kann man sich froh und glücklich preisen, alles andere läßt sich irgendwie immer richten! Nur das Leben ist heilig! Da wird dann zukünftig halt ein umdenken stattfinden müssen, und es sind innovative Ideen gefragt, aber ich denke, das ist alles machbar. Corona wird auf jeden Fall bleibende Narben zurücklassen, uns aber auch hoffentlich daran erinnern, daß wir nicht wieder so weiter machen können und dürfen, wie es vor Corona war.
      Da kann ich mich jetzt auch langsam einreihen, die beiden Masken für Björns Schwiegereltern hab ich gerade noch fertig gestellt und nun wird das Gummiband knapp, mal gucken, ob ich irgendwo noch geheimnisvolle Vorräte habe. Letztlich könnte man es dann aber auch vielleicht mit einem Band zum hinten binden machen, ich guck mir das in den nächsten Tagen mal in Ruhe an.
      Der Sonntag war schön, Balkonien wurde immer mal zwischen dem nähen genossen, das Wetter ist einzigartig in diesen Tagen! Ich hoffe, mein Freund, daß du es auch genießen konntest, ich wünsche noch einen richtig schönen Sonntagabend, komm gut wieder in die neue Woche und liebe Grüße
      Monika.

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  3. Deine Masken sind ´ne Wucht, liebe Monika… haste fein hinbekommen.
    Ich hingegen bin aufgeschmissen, weil es an allem hier fehlt… an Stoff, an Basteldraht, an Gummi und an Lust. Habe mir bequemlicher Weise so einige Utensilien bestellt und auch schon erhalten. Desinfektionsmittel, Handschuhe, Tücher und natürlich auch Masken. Bleibt nur zu hoffen, dass wir damit die erste Zeit gut überbrücken können…
    LG an dich und bleib bitte GESUND!

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    • Dankeschön, lieber Rolf, ich muß ehrlich gestehen, daß ich selbst bissel stolz bin, ich hab schon so lange nicht mehr so richtig genäht, aber irgendwie verlernt man es nicht! Ach, das ist ja echt doof, daß es bei dir an allem fehlt, was man dazu benötigt, beim Gummi bin ich allerdings jetzt auch langsam am Limit. Mal gucken, ob ich noch geheimnisvolle Vorräte irgendwo habe, sonst muß ich auch umdisponieren!
      Ja, gut, daß du dir dann eben alles bestellt hast, da drück ich dir mal die Daumen, daß ihr die erste Zeit damit gut überstanden bekommt. Paßt auf euch auf und bleibt bitte auch gesund, liebe Grüße und danke für deine lieben Wünsche,
      Monika.

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  4. Meine liebe Monika,

    „Fürchtet euch nicht“ war damals schon eine tröstliche Zusage von den Engeln und ist es auch jetzt von dir! Dir ist es selbst schwer ums Herz und hast noch Trost für uns hier,hab herzlichen Dank!
    Es tut schon sehr gut,jetzt nicht allzu allein zu sein und gute Freunde zu haben,das ist sooo wertvoll und unersetzbar!
    Es geht weiter mit einem hoffentlich doch baldigem und gutem Ende,ich glaube einfach daran! Dein fein ausgesuchtes Gedicht sagt es doch auch,schicken wir uns so gut wie möglich in die Zeit hinein! Schritt für Schritt.
    Du hast es ja noch besonders schwer nach dem schmerzlichen Verlust deiner geliebten Mimilein,Das Lied von Reinhard Mey ist sehr treffend dafür.
    Ja,Beschäftigung ist immer gut zur Ablenkung und dann das Zufriedenheitsgefühl bei dem Ergebnis.
    Ein ganz sehr leckerer Kuchen ist das für Steffi,besonders die kleinen Einhörner sind ein liebevolles Detail!
    Dein Küchenfenster ist ganz sehr hübsch dekoriert-wie immer.
    Nun bist du noch unter die „Maskenbildner“ gegangen und hattest Freude beim „Maskenball“! Gekonnt hast du alles genäht aus deinem Dirndl,wenn ihm das jemand gesagt hätte…. ;)
    Es findet doch alles wieder Verwendung und wurde von dir schon „nachaltig“ hergestellt damals.
    Nun bist du sogar in Serie gegangen in deiner kleinen aber feinen und zweckmäßigen Manufaktur! Ich durfte ja auch mit davon profitieren und trage sie gern und mit Stolz!
    Die Kinder sehen einfach klasse mit ihren Masken aus! ja,der Ba Ba Banküberfall von der EAV kam mir auch gleich in den Sinn. Die bunten Nähte bei denen für den Chef von Björn sind eine prima Idee! da werden sie sich freuen,auch wenns alles für einen schlimmen Anlass ist.
    Ja,bewahren wir uns trotzdem unseren Humor.Eine Kassiererin in meinem Kaufladen trug diese Woche eine sehr rustikale Maske.Als ich ihr sagte,sie sähe damit aus wie Hannibal Lecter,hatte sie ihren Spaß damit.
    Deine Nähmaschine wird nun nicht kalt in deinem professionellen Nähatelier!Toll ist das mit dem Schrank und sogar Licht drin,und das Stofflager ist auch nicht zu verachten!Fein!
    Das Fledermäuschen ist prima,die Kinder werden begeistert sein,wenn es dann bei ihnen vor sich hin duftet!
    Verstehe deine Gedanken um den „Grafschafter“ gut,er ist ja mit Mimilein aus der Taufe gehoben und mit ihr Vermächtnis.Nein,sie ist nicht zu ersetzen,und will eine Weiterführung.Du siehst,ich rede immer noch in der gegenwart von ihr.Auch für mich ist es immer noch unwirklich und sehr traurig,dass sie nicht mehr physisch dabei ist,aber sie gucjkt euch weiterhin über die Schulter von ihrem Stern aus.Der „Grafschafter“ beinhaltet auch ein ehrendes Andenken an sie.Ich freu mich dann auf die erste Ausgabe wieder und bin gespannt auf die Tipps von ihr! Eine Himmelsbotschaft wird das.
    Dankeschön auch für die Grüße vom Redaktionsteam,sie gehen lieb zurück! Genauso wie der Schutzengel für euch und bleibt ihr auch gesund! Und danke für alles,mir hats wieder viel Freude gemacht!

    Ich wünsch euch und allen hier auch einen guten Sonntag und schicke euch liebste Grüße
    Brigitte.

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    • Meine liebe Brigitte,
      ja, ich hatte mir so meinen Osterbeitrag betrachtet und da fiel mir halt der Titel mit der Botschaft des Engels ein, denn Angst und Furcht sind doch derzeit große Themen. Da braucht es wahrlich was tröstliches.
      Da hast du recht mit Freunden und dem Kontakt zumindest über die kleinen Netzwerke allüberall, ich glaube, sie waren noch nie so wertvoll wie heute, gerade eben auch für die Menschen, die ohnehin schon mehr auf sich allein gestellt waren.
      Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt, und das ist auch gut so, wie sollten wir sonst leben. Es gibt so einen Spruch: „Am Ende wird alles gut! Und wenn es noch nicht gut ist, ist es noch nicht das Ende.“ Die Quellenangaben dazu sind sehr unterschiedlich, meist bei Oscar Wilde.
      Das Lied von Reinhard Mey spricht mir da voll und ganz aus der Seele, aber das ist ja bei fast allen Liedern von ihm so, dieses paßt im Augenblick nur so gut in diese Zeit.
      War lustig mit dem Kuchen für Steffi, wir hatten unsere Freude, und hoffen natürlich, daß wir bald, ganz bald, die Feier nachholen können und uns alle endlich mal wieder in den Arm nehmen dürfen!!!
      Tja, nun gibt es hier eine Masken-Manufaktur, lach, glaub mir, Brigitte, über das Bild von den Kindern hab ich so herzlich gelacht, das war so klasse, das paßt halt wie die Faust aufs Auge! Und dein Spruch bei der Kassiererin mit der eher rustikalen Maske hat mich jetzt auch zum lachen gebracht, jau, klasse, Humor ist eben, wenn man trotzdem lacht!
      Das war damals eine feine Idee mit dem Nähschrank, das hat mir schon manchen guten Dienst erwiesen, weil man halt auch mal was so einfach halb angefangen liegen lassen kann, ohne solch einen Platz muß man ja immer alles erst wieder verräumen.
      Die Fledermaus braucht jetzt eigentlich nur noch „Inhalt“, dann ist sie fertig, die Kinder kennen den Prototypen und waren von der Idee ganz begeistert!
      Ich hab wirklich lange darüber nachgedacht, wie es hier nun weiter gehen sollte, ich konnte es mir anfangs gar nicht vorstellen, den Grafschafter ohne meine Mimi, aber im Laufe der Zeit wurde mir immer klarer, daß sie das nie gewollt hätte, daß ich die doch auch von ihr so geliebte Zeitung mit unserem lustigen Redaktionsteam hier einstellen würde, also geht es jetzt weiter, und im Gegensatz zur bayrischen Regierung in dem lustigen Filmchen „Ein Münchner im Himmel“ brauchen wir da nicht lange auf den himmlischen Beistand warten! Ich freu mich selbst auf den ersten Beitrag wieder.
      Dann mach dir noch einen schönen Sonntagabend, paß auf dich auf und bleib gesund, wir schicken alle liebste Grüße,
      Monika und das restliche Redaktionsteam.

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  5. Moin aus Bremen.
    Da kann frau nur staunen, was du alles auf die Beine stellst, liebes großes Em.
    Das deine Stoff Vorräte riesig sind, war zu erwarten, denn du trennst dich ja von gar nix *lach*
    Im Gegensatz zu mir. Ein Teil neu, ein Teil weg. Kennst ja schon.
    Meine Nähmaschine hab ich auch schon lange nicht mehr.
    Die hab ich verschenkt.
    Super, deine Masken und das Wanted Foto von deinen Kindern finde ich klasse.
    Gut, dass du entschieden hast weiter zu machen.
    Die Bees freuen sich 🐕🐾🐾👵👣
    Liebe Grüße und bleib gesund!

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    • Moin moin aus Oberhausen,
      wie sich das große Em jetzt wieder freut, der altvertraute Name tut immer noch so gut!
      Jaaaa, du kennst mich, lach, natürlich gibt es hier Mengen an Stoffvorräten, hier kommt doch nix weg! Ich bin halt ein Sammler, und manchmal hat es dann sogar was Gutes damit. Obwohl ich in der letzten Zeit auch doch tatsächlich mal Dinge entsorgt habe, die nun wahrlich nicht mehr zu gebrauchen sind, aber mir fällt das immer schwer! Genau, wie das bei dir läuft, das kenn ich ja auch!
      Nähmaschine verschenken, wenn man sie selbst nicht mehr braucht oder möchte, ist doch eine gute Idee, ich freu mich auch immer, wenn andere sich dann noch über Sachen freuen, die man denn dann doch mal aussortieren möchte!
      Wir haben so gelacht über das Wanted-Foto, das fiel den Kindern so spontan ein, als sie die Masken aufprobiert haben, hihihihi!
      Und das freut mich jetzt sehr, daß auch die lieben Bees sich freuen, daß wir weiter machen!!! Paßt auf euch auf, ihr Lieben, bleibt gesund und ganz liebe Grüße vom großen Em.

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    • Dankeschön, lieber Klaus, hab ich gemacht! Ich hoffe, du hast deinen Sonntag auch genießen können und Kraft für die neue Woche gesammelt, komm gut wieder rein und einen schönen Sonntagabend wünsche ich dir, liebe Grüße
      Monika.

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  6. Liebe Monika,

    Raum ist in der kleinsten Hütte, man muss ihn nur zu nützen wissen.
    Da musste erst der Coronawürgegriff kommen, damit du uns aus deinem Nähkästchen erzählst,
    denn als begnadete Häkelerin kennen wir dich ja schon!
    Deine Mundschutzmanufaktur ist super und bei den vielen Stoffen kannst du noch viele originelle „Verhüterlis“ produzieren.

    Aber die alllerbeste Nachricht für mich ist die Fortführung deines Blögchen, solange dir das Blog dabei hilft, den Alltag auch ohne Mimi wieder lebenswert zu gestalten. Das Lied von Reinhard Mey kannte ich noch gar nicht, aber ich könnte mir vorstellen, dass er es damals in der angstvollen Sorge um seinen schwer erkrankten Sohn geschrieben hat. Und wie wir alle aus leidvoller Erfahrung wissen, ist Beschäftigung jeglicher Art ein gutes Mittel, um Trauer und Verluste zu verarbeiten.
    Dass die kleine schwarze Perle in heaven als Ideengeberin auch weiterhin am Redaktionstisch präsent sein wird, steht außer Frage.

    Nimm dir Zeit und Muße und genieße auch die jetzt von dir abgefallene Sorge um die kranke Mimi. Falls sich die Zeit „nach“ Corona irgendwann etwas normalisiert, können endlich auch mal wieder außerhäusige Abwechslungen geplant werden.

    Herzliche Grüße bleib gesund!
    Britta-Gudrun

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    • Liebe Britta-Gudrun,
      ja, so ist das, Raum ist in der kleinsten Hütte, und mein Nähschrank ist da echt ein kleines Raumwunder, da kriegt man so viel drin unter! Und ausgerechnet dieses fiese Virus bewerkstelligt nun, daß ich euch die Pracht endlich mal zeige! Häkel- und Strickarbeiten sind euch ja nun schon hinlänglich bekannt.
      Ich mußte jetzt so lachen über die „Verhüterlis“, so kann man die Dinger auch nennen, lach, schließlich sollen sie ja auch was verhüten! Bei dem Stoffangebot kann ich da noch lange weiter machen, stimmt, bloß das Gummiband wird knapp, aber da gibt es ja auch Möglichkeiten, auf was anderes auszuweichen.
      Du glaubst nicht, wie ich mich hier freue, daß ihr euch alle so freut, daß ich weiter mache hier mit meinem Blögchen!!! Es ist doch auch so ein Vermächtnis irgendwie von Mimi, daß es hier weiter geht, schließlich war meine Maus hier ja unser Motor, da haben wir doch auch eine Verpflichtung, in ihrem Sinne weiter zu machen. Es hat ein bissel gebraucht, bis ich mir das vorstellen konnte ohne meine Süße, aber jetzt bin ich doch sicher, es wird gehen.
      Ich bin mir da auch sehr sicher, daß Reinhard Mey in dem Lied vieles von seiner furchtbaren Angst und Sorge um seinen schwer erkrankten Sohn von der Seele geschrieben hat. Und mit seinen berührenden Worten nun wieder hilft, durch Krisen zu kommen, mir bedeutet Musik und vor allem seine in solchen Zeiten immer sehr viel. Die Sprache der Seele!
      Ja, das stimmt, Tätigkeiten helfen da wirklich, um sich langsam wieder aus der Talsohle zu arbeiten, ich bin da richtig froh und dankbar, daß ich mich damit ablenken konnte und gleichzeitig auch ein bissel das Gefühl haben durfte, was beitragen zu können zur Krisenbewältigung, wenn auch nur was ganz kleines.
      Das hast du jetzt so schön geschrieben, Britta-Gudrun, „Dass die kleine schwarze Perle in heaven als Ideengeberin auch weiterhin am Redaktionstisch präsent sein wird, steht außer Frage.“ Daaaanke, das wird genauso sein!
      Das ist aber auch wirklich ebenfalls ein Trost, daß die Sorge um meine Maus nun von mir gewichen ist, es war doch wirklich nicht mehr leicht zum Schluß. Und das hoffe ich inständigst, daß es doch nach Corona auch wieder eine bissel unbeschwerte Zeit wieder geben darf, mein einziges großes Ziel ist die Fahrt nach Köln zu den Kindern, wenn das soweit ist, das wird ein Freudentag par excellence!!!
      Ganz liebe und herzliche Grüße zu dir zurück, hab noch einen schönen Abend, natürlich muß ich in himmlischem Auftrag von Mimi immer fragen, wie es Django geht und Streichler von mir und Schnurrgrüße on heaven mitschicken, paß auf dich auf und bleib vom Virus verschont,
      Monika.

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    • Ich danke dir sehr für dein Mitgefühl und die liebe Umarmung! Ich hab meine Maus 11 Jahre lang bei mir gehabt, der Verlust hat mich wirklich schwer getroffen, du weißt es also auch, wie weh das tut!
      Liebe Grüße und eine liebe Umarmung zurück,
      Monika.

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      • Ja – ich hatte mein Hündinn zum 13. Geburtstag bekommen. Sie war erst 7 Wochen alt. Wir haben viel zusammen erlebt bis ich sie leider mit 13 Jahren einschläfern lassen musste. Ich war 26 und sie hatte mich mein halbes Leben lang begleitet. Manchmal fehlt sie mir auch heute noch 😪

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  7. Oh, über die Nachricht, dass es hier mit dem Blog weitergeht, haben wir uns sehr gefreut. Gut, dass wir immer mal wieder nachgesehen haben.
    Deine Masken sehn ja toll aus. Stoff von einem Dirndl ist ja eine prima Idee. Und die Fotos von den Kindern als Bankräuber sind der Knaller. Wir wünschen dir natürlich von ganzem Herzen, dass du bald wieder zu ihnen fahren kannst.
    Wir senden dir viele liebe Grüße
    Lakritze, Mama, Amira, Luna und Tobias

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    • Hallo, ihr lieben alle, wie mich das freut, daß auch ihr euch freut, daß es hier weiter geht, ich habe lange darüber nach gedacht, aber es geht doch nicht auch noch ohne euch alle, und Mimi hätte das auch nicht gewollt, schließlich wart ihr alle ihre Freunde, da muß ich doch schon in ihrem Sinne weiter machen.
      Beim suchen nach Stoff fiel mir das ehemalige Dirndl in die Hände, der Stoff ist so fein, die Farbe gefiel mir immer noch so gut, da wurde es kurzerhand umgearbeitet. Die Fotos von den Kindern sind echt der Hit, nicht wahr, ich hab so gelacht, als sie mir das Bild geschickt haben, und jaaaaa, ich möchte so gerne mal wieder zu ihnen fahren dürfen, danke für eure lieben Wünsche dafür!!!
      Ganz liebe Grüße an euch alle zurück, mit einem lieben Streichler für Lakritze, Amira, Luna und Tobias und eine liebe Umarmung für die Mama, paßt alle gut auf euch auf und bleibt gesund,
      Monika.

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  8. Liebe Monika,

    ich habe noch einen Nachtrag zum Engpass mit dem Gummi für die Masken:
    Vielleicht schlummern noch ältere Schlüpfer im Schrank, die man nur noch so als Reserve vorhält, falls mal die Waschmaschine streikt. Da könntest du fündig werden.

    Liebe Grüße, auch von Django, der infolge seines Liebeskummers über uninteresierte Katzendamen arg abgenommen hat.

    Britta-Gudrun

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    • Liebe Britta-Gudrun,
      hach, das ist auch ein guter Tipp, bei meinem reichhaltigen Fundus könnten da auch noch so alte Schätzkes verborgen sein irgendwo, danke!!!
      Ach, Gottchen, der arme Django, ist er schon wieder so liebeskrank, aber da hat ja schon Mimi zu Lebzeiten immer den Kopf drüber geschüttetl, wie man als Katzendame an so einem herrlich gestandenen Kater-Manns-Bild nicht interessiert sein kann! Und ihm immer geraten, seinerseits die uninteressierte Damenschaft einfach kühl zu ignorieren! Der Rat gilt immer noch, lieber Django!
      Liebe Grüße zu dir zurück, und falls du den Katzenherrn mal zu Gesicht und zur Hand bekommen solltest, einen lieben Streichler, wenn er denn will!
      Monika.

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    • Ach, lieber Klaus, bei dem, was da draußen bereits alles wieder abgeht, weiß ich gar nicht, ob ich mir das wünschen soll, daß es noch normaler wird, hinterher ist das Geschrei dann wieder groß, wenn alles doch zurückgefahren werden muß!
      Ich hoffe, du bist auch gut in die neue Woche gekommen, hier war es bissel holprig heute, liebe Grüße
      Monika.

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  9. Liebe Monika,

    prima, dass Du mit dem Grafschafter Wochenanzeiger weiter machst. Mimi bleibt Co-Autorin (nun vom Himmel aus).
    Ja Deine Gesichtsmasken sehen prima und top modisch aus. Haha, Ba-Ba-Banküberfall – Tolles Foto und so lustig. Da muss man einfach lachen :)
    In meine selbstgenähte Maske kann ich ein Stück „Kleenex“ oder „Tempo“ oder gar ein Stück Toilettenpapier einlegen. Das steigert die Schutzwirkung sehr. Papier ist nicht gewebt und feinporiger als Stoff.
    Es gibt einen einfachen Test:
    Wenn man durch die Maske ein brennendes Feuerzeug auspusten kann ist sie nicht dicht. Meine ist dicht. Die Flamme bleibt brennen, wenn ich doll puste. Bei einer anderen Stoff-Maske ohne Papier ist das nicht der Fall. Da kann ich die Flamme auspusten. Wenn ich aber auch da ein Stück Küchenpapier unterlege, bleibt die Flamme trotz Pusten an. Das ist echt anschaulich zu testen.
    Morgen geht es damit zum Tierarzt, Steve aber ohne :)
    Hier blüht alles und ich freue mich auf den Regen…

    Liebe Grüsse,
    Jutta

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    • Liebe Jutta,
      fein, daß ihr euch auch freut, daß es hier weiter geht, ja, genau so ist das, Mimi bleibt Co-Autor in heaven!!!
      Ich hatte selber Freude beim nähen der Masken, das war doch mal wieder eine kleine Herausforderung, ob man es überhaupt noch kann mit dem nähen, wie man sieht, hat es geklappt! Über das Bild von den Kindern hab ich hier echt Tränen gelacht, das ist doch wirklich klasse, nicht wahr? Lachen ist gesund!
      Kannst du in meine Masken auch, ein Tempo oder ähnliches noch einlegen, der Stoff ist zweilagig, und der weiße Unterstoff ist beidseitig offen, damit man was reinlegen kann. Der Test ist gut, da kann man dann auch mal gut andere Masken mit ausprobieren, danke! Aber ich fand eben diese auch so gut aus den Gründen, die du beschreibst, daß du die Möglichkeit hast, noch was einzulegen zwischen den beiden Stoffteilen.
      Daumendrück für den Tierarzt morgen, ganz fest!!! Nö, Steve braucht keine Maske, obwohl es sicher niedlich aussehen würde, hihihihihi! Daß du dich auf den Regen freust bei der Blütenpracht in deinem Garten, das kann ich mir gut vorstellen, aber ich hätte ehrlich auch nix dagegen, der Natur täte es gut bzw. sie braucht ihn längst wieder dringend, und all die planlos draußen rumlaufenden Deppen blieben dann auch endlich wieder zu Hause!
      Macht euch alle einen schönen Abend, liebe Streichler an Mimis Freund Steve, alles Liebe für morgen, paßt auf euch auf und bleibt gesund und liebe Grüße
      Monika.

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  10. Liebe Monika,
    wie schön wieder von Dir zu lesen.
    Erst heute komme ich dazu bei Dir zu schreiben ,zum Glück gibt es in Deinem Blögchen kein Verfallsdatum.
    Es ist sehr gut,dass Du Dich als Maskenbildnerin bestätigst und wunderschöne Masken aus dem Dirndlstoff nähst.Arbeit hilft immer gegen Kummer und um Trauer zuverarbeiten.Ja,Mimi in Heaven,sie ist weiterhin präsent und hilft Dir auch Deinen Grafschafter Wochenanzeiger weiter zu gestalten. Ich freue mich jedenfalls auf die nächste Ausgabe.
    Ich wünsche Dir von Herzen, dass Du bald zu Deinen Kindern nach Kölle fahren kannst, schließlich muss Steffies Geburtstag gebührend nachgefeiert werden. Beim nächsten Besuch könntest Du auch ohne schlechtes Gewissens wegen Mimi, ruhig auch ein bisschen länger bleiben.
    Trotzdem wünsche ich Dir, dass doch eines schönen Tages wieder eine pelzige Hausgenossin bei Dir einziehen darf.Lass Dir mit allem Zeit. Meine Nachbarin sagt immer „kommt Zeit ,kommt Rad. Gutes Rad ist teuer“ 🤣😇.
    Ich wünsche Dir einen schönen Abend und eine gute Nacht. Lg.Ursel

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    • Liebe Ursel,
      ja, langsam machten sich hier doch Entzugserscheinungen breit, zumal halt in diesen Corona-Zeiten dann auch noch.
      Nee, Verfallsdatum gibt es hier immer noch nicht, das bleibt auch so!
      Da bin ich irgendwie dran gekommen wie die Jungfrau zum Kind, an die Maskenbildnertätigkeit, ich hatte im Netz so einen guten Schnitt gefunden und hab gedacht, ich wag mich mal dran, das war dann der besagte Dirndl-Stoff, lach! Und dann zog das Kreise, bis jetzt sind schon so einige fertig geworden hier, mal gucken, wieviel Aufträge noch kommen. Und wenn die Hände was zu tun haben, dann muß der Kopf nicht grübeln, das ist schon prima so! Ein Strickprojekt hab ich auch noch in Arbeit, da wird mir in dieser Hinsicht sicher so schnell nicht langweilig.
      Nach langem Überlegen hab ich mich jetzt doch entschlossen, den Grafschafter weiterzuführen, ich würde ihn ja auch vermissen, und Mimi guckt uns eh immer über die Schulter und ist dabei. Fein, daß du dich auf die nächste Ausgabe freust.
      Ach, ja, Ursel, du glaubst nicht, wie ich mir das wünsche, endlich mal wieder nach Kölle zu den Kindern, wenn das wieder klappt, dann MÜSSEN die Glocken läuten, die das bisher ja so mehr aus Zufall getan haben! Auch deshalb hab ich ja mich dafür entschieden, noch nicht nach einer Nachfolge für Mimi zu gucken, wenn es denn dann hoffentlich doch bald mal so weit ist, daß man wieder von der Leine darf, dann möchte ich das auch ganz ohne schlechtes Gewissen so lange genießen dürfen, wie es eben geht. Doch, eines Tages wird hier wieder eine pelzige Hausgenossin einziehen, aber ich brauch da auch immer so meine Zeit für, das wäre auch ohne Corona so, das war bei allen Tieren, die hier gegangen sind, immer gleich. Da hat deine Nachbarin auffallend recht bei dem klasse Spruch!!!
      Ich wünsche dir auch eine gute Nacht mit schönen Träumen, komm gut wieder in den neuen Tag, paß auf dich auf und bleib gesund, liebe Grüße
      Monika.

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  11. „Hier hätte ich unfehlbar umkommen müssen, wenn nicht die Stärke meines eigenen Armes mich an meinem eigenen Haarzopfe, …, wieder (aus dem Moraste) herausgezogen hätte.“
    (Die Wunderbaren Reisen zu Wasser und Lande, … des Freiherrn von Münchhausen, wie er dieselben … im Zirkel seiner Freunde selbst zu erzählen pflegt; R. E. Raspe (Hg.) und G. A. Bürger (Übers.) 1786)

    Liebe Monika,

    Dein Entschluss, nach der verständlichen Ruhe-, Aus- und Trauerzeit dieses „Blögchen“ weiter zu führen, kommt mir so mutig, entschlossen und geistesstark vor, wie die oben zitierte Anstrengung des Freiherrn (der übrigens völlig zu unrecht als Lügenbaron bezichtigt wurde).

    Ich bewundere Dich für die Art und Weise, wie Du diese doppelt schwere Zeit bewältigst, sogar in Kreativität ummünzt. Schon die Idee, die Schwiegertochter zum Geburtstag trotz räumlicher Ferne mit einem liebevoll dekorierten Kuchen zu feiern, wäre nicht jedem gekommen und noch weniger hätten sie so tatkräftig mit Liebe zum Detail verwirklicht. (Wo hast Du nur die Zucker-Einhörnchen aufgetrieben?)

    Dass Du auch weiterhin Deine Wohnung gekonnt dekorierst und wieder Freude daran finden kannst, werte ich als gutes Zeichen.

    Natürlich ist Deine Initiative zur Maskenproduktion aus eigener praktischer Schrank-Werkstatt der absolute Renner. Es stimmt ja, Beschäftigung und Arbeit helfen über manch traurigen Moment hinweg. Und wenn es dann noch sinnvolles Tun ist, umso mehr. Ausserdem sind Dir alle Exemplare richtig gut gelungen. Klar, dass mir die Maske aus dem hübschen Dirndlstoff besonders gut gefällt. Auch eine Ausführung in rotem Schürzenstoff könnte man sich gut vorstellen. Für mich persönlich wäre eine Schottenmaske der Hit. Na, der Bedarf wird so schnell nicht weniger werden. Ist doch zu befürchten, dass uns „Corona“ noch länger begleiten wird.

    Dennoch gibt es Hoffnung auf ein nicht allzu fernes Wiedersehen mit Deinen Kindern. Euer Ministerpräsident in NRW ist ja ein ganz Forscher, wenn es um Lockerungen im Alltag geht. Sollte also eine neuerliche Infektionswelle ausbleiben (worum wir alle bitten wollen), stünde doch einem gemeinsamen Maskenball im jeder Verkleidung zugeneigten Kölle (s. Steffi und Björn als Bonnie und Clyde :-) ) nicht mehr viel im Weg. Ich drücke Dir auf jeden Fall hierzu die Daumen.

    Nun wollte Rani Dich aber mit zärtlichen Bäckchenstubsern grüßen und noch eine Botschaft von Wolke Sieben loswerden. Tatsächlich gehen hier täglich die Nachrichten vom Dies- zum Jenseits hin und her. Diesmal schickt Mimi begeisterte, aufmunternde Schnurrer in’s Eulennest. Du sollst auf diesem Wege unbedingt weitermachen, sie wird von droben alles mit Interesse und bekannter Expertise begleiten. Dann würde ihr auch nicht langweilig. Denn von Elysium und Wolkenreiten braucht Katz manchmal Abwechslung. Dies also die Meldung aus der Katzenkorrespondenz.

    Ich schließe mich mit lieben Grüßen und gespannter Erwartung auf die Wiederaufnahme der Redaktionstätigkeit im Grafschafter Wochenanzeiger an.

    Bleib gesund und zuversichtlich!

    Kristina und Rani

    Gefällt 4 Personen

    • Liebe Kristina und liebe kleine Rani,
      ganz deiner Meinung, daß der von dir zitierte Freiherr völlig zu Unrecht als Lügenbaron bezeichnet wird. Danke für das schöne Zitat, und für das liebe Kompliment, irgendwie muß es ja weiter gehen, und selbst tätig zu werden, ist da doch meist die beste Medizin. Auch wenn es nicht immer leicht fällt!
      Die Zucker-Einhörner hab ich mal vor geraumer Zeit, ich glaub, sogar vor Weihnachten bezüglich der Weihnachtsbäckerei, in meinem Einkaufsladen entdeckt und sofort mitgenommen, weiß ich doch, wie sehr Steffi Einhörner liebt! Und dann war zu ihrem Geburtstag die Idee schnell geboren mit dem Kuchen damit, und die Kerzchen sind sogar noch aus Björns Kindergeburtstagszeiten, bei mir kommt halt nix weg, lach! Die Freude war groß, und auch das lachen können, weil Steffi eben meinte, sie könne noch so pusten, das Kerzchen ginge nicht aus.
      Ich hatte ja schon noch zu Mimis Lebzeiten mit dem dekorieren hier begonnen, da hab ich es dann auch in memoriam vollendet, Mimi hatte doch immer solche Freude an dem Dekowahn ihres Dosenöffners.
      Oh, ja, arbeiten und was tun können ist eine gute Therapie, und für mich ja auch schreiben, so hab ich eben zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen, weil ich euch hier über meine Maskenbildnerei berichten konnte zusätzlich zum erstellen. Der rote Schürzenstoff wird es dann vielleicht noch für mein Patenkind, falls die Mama nicht doch noch nach auch bei ihr so begehrten Einhorn-Stöffchen fündig wird. Und mit Schottenmaske könnte ich auch noch dienen, ich hab noch prima karierten Stoff, lach! Sieht man auf dem Bild! Glaub ich auch, daß der Bedarf noch anhält, heute kam die Rückmeldung von Björns Chef, die Masken sind da und die ganze Familie hat sich gefreut. Gestern ging die Post für Björns Schwiegereltern raus, da kommt dann sicher auch bald die Rückmeldung hier an.
      Jaaa, Pustekuchen, unser Ministerpräsident ist leider ein ganz forscher, schließlich möchte man ja Kanzler werden, koste es, was es wolle, da kriechen wir dann doch auch gerne mal munter der Wirtschaft in den Allerwertesten, wenn’s denn dann die eigene Person aufwerten kann. Ihm würde ich am wenigstens die Aussicht auf einen baldigen Besuch bei den Kindern anvertrauen. Aber ganz lieben Dank für dein Daumendrücken, ich hoffe auch, daß wir nicht ausbaden müssen, was da angerichtet wird, da möge der Himmel bitte ein Einsehen haben.
      Björn und Steffi als Bonnie und Clyde ist ein klasse Bild, nicht wahr, wir haben so gelacht!
      Ach, liebe Rani, wie lieb von dir, danke für die zärtlichen Bäckchenstubser und vor allem für die Botschaft von Wolke 7!!! Das freut mich wirklich sehr, daß Mimi begeistert ist von unserem Entschluß, das haben wir hier auch so besprochen bei der letzten Redaktionssitzung, daß das ganz in ihrem Sinne ist! Und ihr wird dann dort oben auch nicht langweilig, das kann ich nämlich sehr gut verstehen, das ist dann auch ein bissel wie „Ein Münchner im Himmel“ mit dem ewigen Hosianna-Singen, guck, Rani, da können wir dann doch auch wieder bissel lächeln drüber!
      Da kannst du gespannt sein, auf die Wiedereröffnung des Grafschafter Wochenanzeiger, wir haben schon fast alles vorbereitet und freuen uns selber sehr darauf. Und es wird meiner kleinen, geliebten schwarzen Maus ganz bestimmt gefallen!
      Ich wünsche euch einen schönen Abend, paßt auf euch auf und bleibt mir alle schön gesund, liebe Grüße mit einem ganz lieben Streichler an Rani,
      Monika.

      Gefällt 2 Personen

    • Das freut mich, lieber Klaus, ein bissel noch Geduld, aber ich glaub, ihr freut euch alle drüber.
      Sagen wir es so mit gestern, es gab wenigstens nichts schlechtes, ansonsten war es ein eher durchschnittlicher Tag, es sind eben und gerade jetzt nicht alle Tage gleich. Lieben Dank für deinen lieben Wunsch für heute, ich hoffe, du hattest auch einen guten Tag, denn das war meiner heute wieder!
      Hab noch einen schönen Abend, bleib gesund und liebe Grüße
      Monika.

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  12. Liebe Monika,

    wie schön, dass ihr euch entschlossen habt, den Blog weiter zu führen. Es wäre schon schade gewesen, euch nicht mehr zu lesen — ihr gehört in die „Bloglandschaft“!

    Was deine Nähkünste und dein Nähstudio anbelangt, Respekt!! Da könntest du direkt ein kleines Unternehmen aufbauen, Masken „Made in der Grafschaft“😉😉😉

    Pass weiterhin gut auf dich auf und liebe Grüsse
    Christa

    Gefällt 3 Personen

    • Liebe Christa,
      dankeschön, es freut mich wirklich so sehr, daß du und alle hier sich freuen, daß wir weiter machen! Und das ist ein sehr liebes Kompliment, daß wir in die „Bloglandschaft“ gehören!!!
      Jaaa, das wäre doch eine Idee, Masken made in der Grafschaft, ich hätte auch schon ein Logo dafür, „MMM“ Monikas-Masken-Manufaktur, lach!
      Paß du bitte auch gut weiter auf dich auf, bleib gesund und ganz liebe Grüße nach Kanada
      Monika.

      Gefällt 1 Person

  13. Ich freue mich, dass du weitermachst. Wie du sagst, es wäre ganz in ihrem Sinne gewesen. Deine Masken finde ich übrigens MEGA! Ohne Scheiß! Sry,… ;-) aber die sind soooo toll! WOW! Und auch mit den farblich abgestimmte Nähten, Hammer. So eine Mama oder Schwiegermama kann man sich nur wünschen. Und auch die Fledermaus – extra cool! _ Glg und einen entspannten Tag heute

    Gefällt 3 Personen

    • Hach, und da freu ich mich jetzt, daß du dich freust, daß es hier weiter geht! Es ist auf jeden Fall in Mimis Sinn, unser lieber Co-Autor ist jetzt auch mit einem Bildchen an der Seitenleiste vertreten, das wollte ich so gerne haben, und hab es heute geschafft, das einzustellen.
      Fühl ich mich jetzt richtig geschmeichelt, daß du so begeistert von den Masken bist, ich hatte echt richtig Spaß beim nähen, ich hab das schon länger nicht mehr gemacht, aber ist wie Fahrrad fahren, man verlernt es nicht. Die farblichen Nähte sollten eigentlich der Unterscheidung dienen, die beiden Kinder sind jeweils Junge und Mädel, aber ich fand dann auch, daß das prima aussieht. Ich glaub, Kind und Schwiegerkind sind auch ganz zufrieden mit mir, hihihihihi!
      Die Fledermaus ist echt klasse, nicht wahr, das ist mir mal so eingefallen, weil die Kinder halt Gothic-Fans sind, und dann langweilige Lavendelsäckchen im Schrank, da hab ich überlegt, was man stattdessen machen könnte und da fiel mir das eben mit der Fledermaus ein, lach!
      Danke für die lieben Wünsche, ich hoffe, dein Tag war auch entspannt und schön, ich wünsche dir noch einen schönen Abend, ganz liebe Grüße
      Monika.

      Gefällt 1 Person

  14. liebe Monika, du bist also auch beim Anfertigen von Masken aktiv, super, finde ich, behalte deine Aktivität, es wird wieder eine bessere Zeit kommen, aber sicher eine ganz Andere, Heute wieder meine herzliche Grüße zu dir, möge dir alles gut gelingen, Klaus

    Gefällt 2 Personen

    • Ja, lieber Klaus, ich hab hier auch eine Masken-Manufaktur eingerichtet! Mach ich auch, es ist wirklich wichtig, sich zu beschäftigen, und das hoffe ich sehr, daß es auch wieder eine bessere Zeit geben wird, sie wird sicher anders sein, aber alleine mal wieder die Kontakte haben zur dürfen würden die Zeit mehr als erheblich verbessern. Danke für deine lieben Wünsche, ich hoffe, du hattest auch einen schönen, gelungenen Tag, mach dir noch einen schönen Abend, liebe Grüße
      Monika.

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  15. Wie schön, dass du (ihr) weitermacht. Es ist auch eine Art Andenken an Mimi….
    Die Mundschütze sind super. Wir haben kürzlich in der Familie darüber gesprochen, was wenn wir in Zukunft immer Mundschütze tragen müssten, die Mode würde sich dementsprechend entwickeln und die Kinder meiner Kinder könnten nicht glauben, dass man früher einmal ohne Mundschutz nach draußen gegangen wäre…
    Liebe Grüße an dich. Priska

    Gefällt 2 Personen

    • Ich freu mich sehr darüber, daß auch du dich freust, daß es hier weiter geht! Ja, genauso hab ich das auch gedacht, es ist ein Andenken an Mimi, sie hätte nicht gewollt, daß wir aufhören!
      Die Mundschütze haben sogar richtig Spaß gemacht beim nähen, lach, ich hatte schon lange nichts mehr gemacht in Sachen Nähen, da war das eine richtige kleine Herausforderung!
      Du wirst es nicht glauben, liebe Priska, da hab ich neulich auch sofort dran gedacht, wie das wäre, wenn wir die nun immer tragen müßten, und stell dir vor, unsere Gedanken waren da Wegbereiter, denn ich sah neulich im Fernsehen bei einem Bericht zum ausfallenden Oktoberfest und dem Einbruch der Dirndl-Branche, daß da bereits passend zu den Dirndln tatsächlich die Mundschutzmasken genäht worden sind, ich fand es herrlich! Jaaa, das ist ja auch immer so ein Kapitel, das ungläubige Staunen der nachfolgenden Generationen über sowas, super!
      Ich wünsche dir einen schönen Sonntagabend, bleib gesund und liebe Grüße an dich zurück,
      Monika.

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