Grafschafter Wochenanzeiger – Sportteil/Wintersport

Der Eislauf

Der See ist zugefroren
und hält schon seinen Mann.
Die Bahn ist wie ein Spiegel
und glänzt uns freundlich an.

Das Wetter ist so heiter,
die Sonne scheint so hell.
Wer will mit mir ins Freie?
Wer ist mein Mitgesell?

Da ist nicht viel zu fragen:
Wer mit will, macht sich auf.
Wir geh’n hinaus ins Freie,
hinaus zum Schlittschuhlauf.

Was kümmert uns die Kälte?
Was kümmert uns der Schnee?
Wir wollen Schlittschuh laufen
wohl auf dem blanken See.

Da sind wir ausgezogen
zur Eisbahn alsobald,
und haben uns am Ufer
die Schlittschuh angeschnallt.

Das war ein lustig Leben
im hellen Sonnenglanz!
Wir drehten uns und schwebten,
als wär’s ein Reigentanz.

(August Heinrich Hoffmann von Fallersleben)

Na, endlich, hör ich hier einige Leser unseres Grafschafter Wochenanzeiger seufzen, da haben wir ja lange drauf gewartet, auf den Sportteil, was ist denn eine gute Zeitung ohne einen Sportteil?!

Genauso ist das, ihr lieben Leser hier alle, und das dachte sich die Frau Chefredakteurin am vorgestrigen Abend auch, als sie zu ihrer hellsten Freude endlich mal wieder im Verlaufe der Wintersport-EM, und hier der Eiskunstlauf-EM 2020 in Graz, das von ihr so heiß geliebte Eiskunstlaufprogramm zu sehen bekam, in diesem Fall die Kür der Paare, bei der die deutschen Paare (ja, es sind zwei dabei gewesen!) Hase/Seegert den 5. Platz und das Paar Hocke/Kunkel den 7. Platz belegten. Gold, Silber und Bronze gingen an jeweils drei russische Paare. Unser Paar vom 5. Platz hätte noch eine Aussicht auf Bronze gehabt, aber nur bei einer fehlerfreien Kür, und das hat am gestrigen Abend nur ein einziges Paar geschafft, alle anderen haben teils heftig gepatzt!

Ja, und bei diesem unverhofften nächtlichen Vergnügen fiel mir das Thema für unsere Sonntagsausgabe ein, nämlich halt der Sportteil mit Eiskunstlaufen, in einer schnellen Redaktionssitzung haben wir hier abgestimmt, einstimmiges Ergebnis: Mach mal, Frau Chefredakteurin!

Na, das ist doch ein Wort, das mach ich doch nur zuuuuuu gerne, denn ich bin eislaufbegeistert seit Kindesbeinen, leider beschränkte sich diese Leidenschaft nur aufs zusehen am Fernseher, denn zum ausüben wäre der Sport unerschwinglich gewesen für meine Eltern, zumal wir auch kein Auto besaßen und die Eissporthallen, in denen man hätte trainieren müssen, alle nicht in der unmittelbaren Nähe meines Zuhauses lagen. Die Leidenschaft hab ich von meiner Mama geerbt, die liebte Eiskunstlaufen auch so sehr, und hat, als wir noch keinen Fernseher hatten, immer bei Nachbarn über uns, mit denen wir auch befreundet waren, geguckt, dazumalen wurde sowas ja noch im öffentlich-rechtlichen Fernsehen und sogar, wenn es irgend ging, live übertragen!

Aber welches Kind hat denn nicht genügend Phantasie, um eine Leidenschaft  anders auszuleben, wenn es real nicht geht, lach! Wir hatten im Schlafzimmer, in dem viel Platz war, weil ich dort auf einer Schlafcouch als Kind mitschlief, einen herrlich blank gebohnerten Linoleum-Boden, also hab ich mir dicke Wollsocken angezogen, und die waren meine Schlittschuhe damit bin ich dann im Schlafzimmer, pardon, in der hauseigenen Eissporthalle, über das blanke Eis geglitten, hab meine Pirouetten gedreht, den doppelten Rittberger, Toeloop, Axel, Salchow und wie sie alle heißen fehlerfrei aufs Eisparkett gelegt und bin am Ende meiner Kür strahlend an die Bande gelaufen (das Holzfußteil der Ehebetten meiner Eltern, hihihihi!!!) Es war herrlich!

https://de.wikipedia.org/wiki/Spr%C3%BCnge_im_Eiskunstlauf

In meiner Phantasie war ich aber keine Einzelläuferin, ich liebte den Paarlauf, und dazumalen war ja gerade unser deutsches Paar Kilius/Bäumler auf dem Siegeszug durch die Eisarenen, wir konnte es da anders sein, als daß ich mich damit identifiziert habe, zumal ja die Namen der beiden geradezu klassisch für mich waren mit ihren Initialen: Marika Kilius = M K, Hans-Jürgen Bäumler = H-J B, denn mein Mädchenname begann auch mit einem K, und ich war derzeit verliebt in einen Jungen meiner Klasse, dessen Initialen halt wie die von Hans-Jürgen Bäumler waren, der Vorname war sogar gleich!

Was haben meine Mama und ich mit diesem Paar mitgefiebert, und wie oft haben wir uns geärgert, wenn ihre ewigen Konkurrenten, das russische Paar Ludmilla Belousova und Oleg Protopopov, mal wieder den Sieg davon trugen.

Achtet mal auf Oleg Protopopov, wenn er läuft, meine Mama hat da immer so drüber gelacht und gemeint, auf seinem Hintern könne man beim eislaufen einen Wassereimer stellen, der bliebe stehen, lach!

1964 wurden dann Kilius/Bäumler Weltmeister,

das war ein Jubel! Neben Paarlaufen im Eiskunstlauf galt meine Liebe auch dem Eistanzen, und da erinnert ihr euch sicher alle noch an den legendären „Bolero“ von Jayne Torvill und Christopher Dean 1984 bei den Olympischen Spielen in Sarajevo, für den sie neunmal die damalige Idealnote 6,0 in der B-Note für die Präsentation erhielten:

Ist das nicht einfach herrlich??? Da stimmte jeder Schritt, das war so synchron, das war eine Meisterleistung, die wohl so schnell nicht mehr überboten werden kann.

Viel ist ja leider heute im Fernsehen nicht mehr zu sehen von diesem wundervollen Sport, einzig 2018 gab es dann doch mal wieder eine Sternstunde für ein deutsches Paar, bei der ich am Bildschirm live dabei war, nämlich am 15. Februar 2018, bei den Olympischen Spielen, in der Ice Arena von Pyeongchang , als unser deutsches Paar Aljona Savchenko und Bruno Massot, die nach dem Kurzprogramm auf dem 4. Platz standen und eine Medaille eigentlich schon abgeschrieben hatten, mit einer legendären Kür doch noch die Goldmedaille holten!!! Herrlich, sag ich euch! Da heult man einfach mit vor Begeisterung!

Kommen wir nun zur Geschichte des Eiskunstlaufs. Bei Spandau machte man 1897 bei Ausgrabungen den Fund von Knochenschlittschuhen, deren Alter man auf etwa tausend Jahre schätzte, mit diesen ältesten Typen von Schlittschuhen wäre wohl der Kunstlauf noch nicht möglich gewesen. In Holland und England wurde der Eislauf im 14. Jahrhundert ein Volksvergnügen, und zum Ende des 18. Jahrhunderts wurde es dann auch eine winterliche Körperertüchtigung. Der erste deutsche Eislaufverein wurde 1861 in Frankfurt am Main ins Leben gerufen und der junge Klub führte schon ein Jahr später sein erstes Wettlaufen durch. Als Ende der sechziger Jahre die ersten wirklich brauchbaren Kunstlauf-Schlittschuhe ganz aus Metall gefertigt wurden und nicht wie bisher aus einer Holzschale mit Metallklinge, war der Siegeszug des Kunstlaufens nicht mehr aufzuhalten.

https://de.wikipedia.org/wiki/Eiskunstlauf

https://de.wikipedia.org/wiki/Schlittschuh

Ein klein wenig wurde dann mein Kindheitstraum doch noch wahr, denn auch wenn ich nicht so klein wie diese Protagonisten hier

auf die Kufen kam, später im Erwachsenenalter hatte ich dann doch auch eigene Schlittschuhe, es gab eine Eislaufhalle in Essen, in der man zu der Zeit, als ich noch auf meiner Bauernhofarbeitsstelle gearbeitet habe, laufen konnte, das war eine Gaudi! Das letzte Mal auf den Kufen gestanden habe ich dann im März 1980, bei einem Besuch bei Verwandten in der Nähe von Stuttgart, da war ich, was ich aber noch nicht wußte, bereits mit Björn schwanger! Vielleicht hat sich das übertragen, lach, er ist auch immer gerne eislaufen gegangen, seine Schlittschuhe sind sogar noch hier

ich hatte die nämlichen in weiß!

Und eventuell kann man diesen schönen Sport ja auch im fortgeschrittenen Alter nochmal wieder zum Leben erwecken, hier hätte ich dazu noch eine 90-jährige anzubieten, die allerdings auch schon in ganz jungen Jahren professionell gelaufen ist, trotzdem finde ich das eine Super-Leistung und bin immer ganz begeistert von dem Video!

http://www.wunderbar.in/post/video-90-jahrige-eiskunstlauferin-begeistert-publikum?fbclid=IwAR2voL3a56HVbd_6btroZP9k6f9nV7ZVTHI8dxEHGTm4eE8kXInGcFdz-qk

Guckt euch auf jeden Fall das Video zum Schluß des Links an, das lohnt sich!!!

Da Sportreporter, und ein solcher bin ich ja heute mit diesem Eintrag, meistens live berichten, hab ich jetzt noch einige Videos von herrlichen Eiskunstlaufsternstunden für euch

und kein Eintrag ohne schöne Bilder, die kommen jetzt zum krönenden Abschluß!

Zu diesem Bild fällt mir ein, daß ich mit Björns Papa mal, noch bevor Björn geboren war, im Schwarzwald in einem Winterurlaub mitten im Wald auf einem zugefrorenen See Schlittschuh gelaufen bin, wir waren die einzigen auf dem See. Romantisch!

Ich liebe diese Bilder!!!

Unschwer am unteren Rand des Bildes zu erkennen, daß es wieder Servietten-Motive sind, nicht wahr? Ich sammel die!

Da es hier sowohl sport- als auch eisbärenbegeisterte Leser gibt, vereinen wir das nun mal, lach!

Und damit schließe ich nun den ersten Sportteil unseres Grafschafter Wochenanzeigers, ihr könnte euch sicher alle denken, daß besonders die Eisbären unseres Redaktionsteams ihre helle Freude am Wintersport und hier eben auch am Eiskunstlaufen hatten. Aber natürlich auch der Rest der Truppe, und so wünschen wir euch jetzt allen einen wunderschönen Sonntag, bleibt oder werdet gesund, wir hoffen, es hat euch wieder Freude gemacht!

Habts fein, wünscht euch allen das Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger!

78 Gedanken zu “Grafschafter Wochenanzeiger – Sportteil/Wintersport

  1. Meine liebe Monika und liebes Redaktionsteam,

    ein kräftiges „Sport frei“ zurück in die Redaktionsräume des „Grafschafters“! War das auch in der Schule bei euch zu Beginn der Sportstunde der Gruß?
    Ich freu mich sehr über den ersten Sportteil nun hier am Sonntagnorgen,bequem auf dem Sofa! :)
    Schon erstmal wieder über das passende Gedicht mit den schönne Bildchen.
    Fein,dass du das Eiskunstlaufprogramm gesehen hast.Ich bin schon auch mal kurz hängengeblieben,aber da ich niemand kannte,hab ichs doch wieder verlassen.Aber ein 5. und 7.Platz für unsere Läufer sind doch schon fein.Eiskunstlaufen ist ein wunderschönes Thema!
    Ich bin auch eislafbegeistert von Kindheit an und auch von der Mama „angesteckt“.Aber wir alle,meine Schwestern mit,leider nur vor dem Fernseher.Wir hörten immer gern die Kommentae von Heiz Florian Oertel,dem ostdeutschen Reporter.Weiß nicht,ob du oder auch andere,ihn kennt.Da war ja noch schwarz/weiß Fernsehen hier im Osten,und er sagte immer noch die Farben der Kostüme an.ich höre seine Stimme noch.Die Noten wurden noch auf Tafeln gezeigt und ja,es war live im öffentlich-rechtlichen.
    So war das im vorigen Jahrhundert in unserer Jugend….. :)

    Dein Schlafzimmer-Eiskunstlauf amüsiert mich jetzt und ich kanns mir lebhaft vorstellen,toll! Aber ganz sicher hättest du alles 6,0 bekommen,schon für die Phantasie!
    Wir hatten leider keine Schlittschuhe,haben nur oft auf unserem Stadtparkteich die Leute dort beobachtet.Man konnte sich Schlittschuhe ausleihen,aber wir waren zu ängstlich zum laufen.

    Kilius und Bäumler fanden wir natürlich auch ganz sehr toll Fein ist das mit den Initialen bei dir!
    Das russische Paar Belousova und Protopopov fanden wir immer zu theatralisch,obwohl sie natürlich was konnten,aber gemocht haben wir sie auch nicht so.
    Ja,unvergessen waren Torvill und Dean mit ihrem „Bolero“,man war einfach begeistert-Sternstunden des Eiskunstlaufs! Dankeschön für alle Videos,ich guck sie dann noch alle.
    Voriges Jahr bei Olympia hab ich natürlich auch mitgefiebert und mit begeistert bei Aljona Savchenko und Bruno Massot und ihr Olympiagold!
    Dankeschön auch für die Geschichte des Eiskunstlaufs,ist sehr interessant.Gut recherchiert,liebes Redaktionsteam! ;)

    Dass du dann doch noch zum eislaufen kamst auf eigenen Schlittschuhen freut mich sehr,Träume werden manchmal doch noch wahr.Und dass Björn auch eislaufbegeistert war,liegt vielleicht auch mit an seinem nordischen Namen. ;) Wundert mich nicht wirklich,dass du seine Schlittschuhe noch hast.
    Alle Achtung mit der 90-jährigen!
    Sie Videos von den Strenstunden guck ich mir später auch noch gern an.An den Plushenko kann ich mich noch gut erinnern,und natürlich auch an unsere Katarina Witt.In der DDR wurde auf den Sport sehr großen Wert gelegt,um wenigstens mit etwas glänzen zu können…

    Ein ganz feiner Abschluß sind noch die romantischen Winterbilder zum Thema,ich lieb ediese Bilder auch sehr! Sooo niedlich ist der Eisbär auf Kufen.Glaub ich gern,dass besonders deine Eisbärbande Spaß an dem Eintrag hatte,aber ich auch ganz sehr dolle! Habt ganz herzlichen Dank dafür! Mal sehen,ob ihr mich nun zu sportlichen Aktivitäten animiert habt heute.Auf jeden Fall zum einarmigen Kaffeetasse halten erstmal. :)

    Ich wünsche euch und allen Lesern hier auch einen ganz feinen Sonntag,ob geruhsam oder sportlich.

    Liebste Grüße schickt euch Brigitte.

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    • Meine liebe Brigitte,
      nee, lach, den zackigen Gruß kannten wir nicht, und Sport in der Schule war mir eh ein Greuel, weil das einfach nur stinklangweilig war, lach! Einzig die Bundesjugendspiele konnten mich dann sportlich noch locken, über den Rest breiten wir den Mantel des Schweigens.
      Eiskunstlauf kommt ja in den öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten wohl so gut wie gar nicht mehr vor, ich finde das traurig, daß immer nur bestimmte Sportarten, mit denen sich dann natürlich auch erheblich Kohle machen läßt, ihre Lobby haben. Und wenn man kaum noch gucken kann, dann bleibt man auch nicht so auf dem laufenden mit Eiskunstlauf, da ist es dann, wie jetzt bei mir, quasi Zufall, wenn man mal doch was zu sehen bekommt.
      Da schwelgen wir dann eben alle in Erinnerungen hier, lach, siehste, du weißt sogar noch den Sportreporter bei euch, den ich leider nicht kenne, aber die Ansage der Kostüme, da kann ich mich zu Zeiten von schwarz-weiß-Fernsehen auch noch dran erinnern. Welche Wonne, als es dann endlich die Farben dazu gab! Jau, und die Notenvergabe auf Tafeln, das weiß ich auch noch, und ehrlich gesagt blicke ich durch die heutige Notenvergabe gar nicht mehr durch, lach, das war mit den feinen Noten von anno dunnemals und der Traumnote 6,0 doch alles bissel einfacher und überschaubarer. Herrlich, nicht wahr, wenn wir von unserer Jugend aus dem vorigen Jahrhundert berichten können, das hört sich an, ich lach mich weg!
      Oooh, ja, glaub ich auch, daß ich in meiner Phantasie immer nur die Bestnote geholt hätte bei meinem schlafzimmerlichen Eiskunstlauf, hihihihi!
      Oooh, das hätte ich gerne gehabt, so einen Teich, der dazumalen ja auch noch zufror zum laufen, und dann Schlittschuhe leihen können, da hätte mich aber nix mehr gehalten. Ist mir gestern noch so im nachhinein eingefallen, wir haben hier in einem anderen Stadtteil auch so einen feinen Teich, und zu Björns Kindertagen fror der natürlich auch noch zu, da waren wir mal gemeinsam mit ihm eislaufen, das war auch so klasse! Und später hatten wir dann sogar hier in Oberhausen mal eine Eislaufhalle, die gibt es aus Spargründen aber auch schon einige Jahre nicht mehr, da war in seinen Teenagerzeiten Björn immer mit den Kumpels im Winter, vor allem dann zur alljährlich im Frühjahr stattfindenden „Abtaufete“, lach, da wurde das Eis abgetaut bis zur nächsten Saison und mein Sohnemann kam immer mit völlig pitschenassen Klamotten nach Hause, weil man ja gelaufen ist, bis es nur noch Wasser war, ich glaub, da erinnert er sich auch noch richtig gerne dran heute.
      Na, da sind wir uns mit den Vorlieben für die Eislaufpaare ja auch einig, der ewige Kampf Kilius/Bäumler mit den Protopopovs war ja echt legendär, ich hatte mich auch noch erinnert, daß in einem Wettkampf unser Paar mal mit den Schlittschuhen aneinander hängen geblieben ist bei irgend einer Drehung, das war ein Drama, ich hab da aber nix zu finden können leider im Netz.
      Ja, ich hatte dann doch noch das Vergnügen vom schlittschuhlaufen, und die Schlittschuhe vom Björn, das sind ja die „normalen“, die sind bei Mama geblieben, er hatte später noch welche in Richtung Eishockey, ich glaub, die hat er mitgenommen, lach!
      Das Video mit der 90-jährigen hab ich mal bei Facebook gefunden und dann mal recherchiert, weil mich das so fasziniert hat, welch eine Energie in dieser alten Dame steckte, vor allem, nachdem sie ja gesundheitlich auch schon einiges mitgemacht hatte, da kann man echt nur sagen: Chapeau!
      Lach, wenn einarmiges Kaffeetasse halten mal olympische Disziplin wird, dann melde ich mich auch an, da hab ich aber sowas von Aussichten auf eine Goldmedaille!!!
      Über die Bilder hab ich mich mal wieder sehr gefreut, und erstaunt war ich auch, wieviele gemeinfreie Gedichte es über Eislaufen gibt, dieses hier gefiel mir nur einfach ganz besonders gut.
      Das wünschen wir dir nun auch, einen schönen Sonntagabend noch, sportlich oder nicht, lach, liebste Grüße
      Monika, Mimi und das gesamte Redaktionsteam.

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  2. Ei der Daus, Wintersport vom Feinsten.
    Ja, ich mochte Eiskunstlaufen auch gerne sehen.
    Kilius/Bäumler, wer kannte und mochte sie nicht.
    ABER, viel lieber bin ich selber gelaufen.
    Kein Kunstlaufen, nur auf den Flüssen und Seen dahin preschen.
    Göttlich!
    Zuerst haben wir uns die Schlittschuhe unter die Gummistiefel gespannt.
    Später gab es SchlittSCHUHE, Wahnsinn!
    Ob ich mich noch mal aufs Eis trauen würde in meinem Alter?
    Ick wees nicht, ist aber sowieso illusorisch, denn hier friert nichts mehr zu. Noch nicht mal die Semkenfahrt *heul*
    Danke fürs Erinnern. Habt es fein, liebe Emms!!!
    Liebe Grüße von den Bees

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    • Jaaaaa, herrlich, nicht wahr, purer Zufall, daß ich mal wieder Eiskunstlaufen im Fernsehen sehen konnte und da kam mir sofort die Idee für den Eintrag!
      Kilius/Bäumler sind wohl echt legendär, aber was war das damals auch immer für ein feines gucken, wenn EM, WM oder Olympia war, für meine Mutter immer ein Feiertag, wenn sie noch bei den Nachbarn geguckt hat, und später, als wir auch einen Fernseher hatten, meine Mama und ich mit soviel Begeisterung.
      Wie gerne ich auch lieber gelaufen wäre als zuzugucken, Brigitte, aber hier war weit und breit nichts erreichbares, wo man hätte laufen können, das hab ich immer so bedauert, und so bin ich eben erst erwachsen auf die Kufen gekommen, aber dann, lach! Herrlich ist das, nicht wahr, Kunstlauf kann ich auch nicht, aber ganz gut laufen, das war echt ein Spaß und eine Wonne, wobei es natürlich draußen noch am allerschönsten ist, herrlich, daß du da Gelegenheit zu hattest, ich hab das mal gesucht mit der Semkenfahrt, wow!!! Das ist aber dann auch wirklich sowas von schade, daß es heuer nicht mehr zufriert, vom letzten Jahr stand noch dabei, daß es wohl mal freigegeben war. Echt traurig!!!
      Ich bin mir auch nicht sicher, ob ich mich noch mal aufs Eis trauen würde, aber ich glaub doch, daß das glitzern in den Augen größer wäre als die Angst, lach, und eigentlich verlernt man das ja ebenso wenig wie radfahren!
      Sehr gerne mit dem erinnern, das mache ich ja doch immer noch am liebsten, habt es auch fein, ihr lieben Bees, und macht euch noch einen gemütlichen Sonntagabend, liebe Grüße von uns Emms.

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  3. Liebe Monikla,

    vielleicht geht es anderen so wie mir: Beim Gedanken an Eisflächen friere ich einfach nur,
    anders kann ich mir die heutige Stille im Blögchen nicht erklären.
    Ich bin in meiner Kindheit auch auf überfluteten und dann gefrorenen Wiesen Schlitt- und Gleitschuh gelaufen und in den 90zigern sogar ein einziges Mal in einer Eissporthalle – aber nur just for fun mit meinem Nachbarskind. Es klappte noch so einigermaßen, denn es wie beim Radfahren, das man auch nicht verlernt.

    Deine Übungen im Schlafzimmer auf dem glatten Boden sind natürlich eine ganz besondere Erinnerung, und bei einem fantasiebegabten Mädchen wie du es warst, auch nicht ungewöhnlich.
    Ja, wenn wir damals die Chancen gehabt hätten wie die heutigen Kinder, vielleicht wären dann einige von uns auch dem Siegertreppchen gelandet….

    Seit vielen Jahren schaue ich gar keine Sportsendungen mehr und habe daher auch nur die von dir aufgeführten Eissportlieblinge von damals in Erinnerung, mit deinen sehenswerten Linkhinweisen.

    Dein Sportteil im Grafschafter Wochenanzeiger war auf jeden Fall ein hübscher Einfall und dein
    Redaktionsteam konnte seiner Chefin dieses Mal einfach nur bei der Arbeit zuschauen und lernen,
    wie man neue Sparten an die geschätzte Kundschaft erstellt.

    Hab vielen Dank mit lieben Grüßen!
    Britta-Gudrun

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    • Liebe Britta-Gudrun,
      na, beim angucken im gemütlich warmen Wohnzimmer hält sich das doch sicher mit dem frieren in Grenzen, lach, ich hätte ja auch nix gegen real draußen! Aber sei’s drum!
      Hach, wie schöööön, du konntest das auch als Kind schon, und auch draußen, da beneide ich euch alle drum, hier gab es leider weit und breit nix, wo man mal eben schnell hingekommen wäre, sonst hätte mich auf keinen Fall was abgehalten. So halt erst im Erwachsenenalter, aber das war trotzdem der gleiche Spaß und ich glaub, ich würde es wohl auch heute noch mal wagen.Sag ich doch, ist wie radfahren, das verlernt man nicht! Leider gibt es hier die Eislaufhalle auch schon seit einigen Jahren nicht mehr, ist aus Kostengründen eingestampft worden, das ist immer alles traurig! Das war da, wo ich mit meiner Freundin heute auch schon noch mal in die Sauna gehe, also gut erreichbar, da hätte ich die Schlittschuhe sicher nicht an den Nagel gehängt, lach!
      Genau das war dann eigentlich die Idee für diesen Eintrag, meine Schlafzimmer-Eislauf-Karriere, hihihi, wenn ich die Möglichkeiten der heutigen Kinder dazumalen gehabt hätte, wer weiß!
      Man kann ja auch kaum noch gucken heute, das ist einfach schade, denn gerade Eislaufen hab ich immer sehr gerne gesehen. Sonst hält sich meine Sportbegeisterung ja auch in Grenzen, außer beim Fußball bei EM und WM, wo es hier ja auch im Blögchen schon legendäre Einträge für gibt, lach! Aber Winterspiele mag ich sowieso lieber als die Sommer-Sport-Ereignisse.
      Fein, daß du dich über die Link-Einträge gefreut hast, ich hatte sooooo eine Freude beim raussuchen, ich hätte noch mehr machen können, aber das ganze sollte ja doch auch noch überschaubar bleiben! Besonders habe ich mich über das Video vom legendären Bolero gefreut, wir haben da vor Zeiten schon mal was untereinander ausgetauscht darüber, vielleicht erinnerst du dich!
      So ist das, das Redaktionsteam hat dieses Mal die ganze Arbeit der Frau Chefredakteurin überlassen, die sich da sehr drauf gefreut hat, ob die neue Sparte sich echt so gut verkauft, bleibt halt noch abzuwarten.
      Ich freu mich, daß du deine Freude daran hattest, hab noch einen schönen, gemütlichen Sonntagabend, Mimi schickt liebe Grüße für ihren Kumpel Django mit, liebe Grüße
      Monika.

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    • Hach, wie fein, liebe Priska, daß es dir so gut gefallen hat, jaaaa, träumen, genießen und mitfiebern, ich hatte mich so auf den Eintrag hier gefreut! Und freu mich jetzt sehr, mal wieder was von dir zu hören, du bist vermißt worden!!!
      Hab noch einen schönen Sonntagabend, liebe und herzliche Grüße
      Monika.

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  4. Aaaaahhhh, wir haben einen sportlichen Sonntag 😁 Und sogar gedichtsmäßig geht es sportlich zu. Na, alles andere hätte mich auch sehr gewundert 😉
    Eiskunstlaufen habe ich früher auch immer äußerst gern verfolgt. Selbst war ich im Eislaufen allerdings eher wacklig auf den Beinen. Mir hat das Rollschuhlaufen wesentlich mehr Spaß gemacht. Auf Rollschuhen war ich viel und gern unterwegs. Es mag auch daran gelegen haben, dass in unserem eher oft warmen Norden Seen und Teiche oft nicht richtig zugefroren waren. Da gab es eher wenig Möglichkeiten für ausgiebiges Üben. Und eine Eishalle gab es bei uns nicht – nur mitunter solche Spritzeisflächen, auf denen sich dann allerdings für meinen Geschmack und meine unvollkommenen Eislaufkünste zu viele drängelten.
    Ja, mit all den vielen Eiskunstläufern, die Du uns hier wieder in Erinnerung gerufen hast, liebe Monika, habe auch ich mit gefiebert. Es waren oft schon aufregende Stunden, die ich da vor dem Fernseher verbracht habe. Danke für den Rückblick in diese schöne Zeit und auch für den kleinen Ausflug in die Geschichte des Eislaufens. Sehr interessant wieder einmal!
    Und der schöne Abschluss des heutigen Beitrags mit Schnee- und Eisbildern ist auch wieder sehr besonders. Was doch u.a. Deine Serviettensammlung alles so hergibt 😊
    Nun dann, macht Euch noch einen schönen Abend und seid ganz lieb gegrüßt von der Silberdistel und ihrem schlafenden Pelztrio

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    • Jawoll, ich dachte, das müßte mal sein, so ein sportlicher Sonntag, sonst schläft man bei dem bisher vorherrschenden Grauton-Wetter da draußen noch im Stehen ein, lach!
      Ich hab mich sehr gewundert gestern, als ich nach Gedichten gesucht habe, wieviele es davon gibt, hätte ich nicht gedacht, aber dieses fand ich am schönsten!
      Hach, wie schön, daß ich hier wieder Erinnerungen anschieben konnte und du auch so gerne geguckt hast, ja, beim selber laufen macht auf jeden Fall die längere Übung den Meister, das sah bei mir anfangs auch sicher zum piepen aus, lach, und wenn man dann eben kaum die Gelegenheit dazu hat, so wie ich es als Kind ja auch nicht hatte, dann bleibt das eben so in den Anfängen hängen! Aber da bin ich jetzt ganz bei dir, Rollschuhlaufen hat mir auch immer richtig Spaß gemacht, und da konnte man sich ja auch einbilden, auf Kufen zu stehen, hihihihi, wie klasse, daß du da viel mit unterwegs warst, ich hatte auch die erst ziemlich spät und hab mir in den früheren Kinderjahren die Rollschuhe immer mit meiner Freundin geteilt, die welche hatte, manchmal haben wir auch nur jede einen angezogen und sind damit losgesaust, lach!
      Die Eislaufhallen waren meist sehr überfüllt, das stimmt, das kann dann gerade für uns Anfänger auf jeden Fall zu viel werden, das hat mir dann auch nicht so den Spaß gemacht, aber es gab trotzdem auch Zeiten, in denen es nicht so doll war und dann war das echt die richtige Freude!
      Das hatte ich mir fast gedacht, daß viele aus unserer Generation am Fernseher mit unseren Paaren und Einzelläufern mitgefiebert haben, und es freut mich, daß ich da auch deine Erinnerungen wecken konnte! War eine richtig schöne Zeit, nicht wahr?!
      Über die Bilder hab ich mich auch sehr gefreut, meine legendären Sammlungen, lach, aber bei manchem wird man dann auch im Netz fündig, da freu ich mich immer sehr drüber, ich finde diese Bilder halt so schön stimmungsvoll.
      Wir wünschen euch allen auch noch einen schönen Sonntagabend, macht es euch gemütlich, Mimi schickt ebenfalls verschlafene Grüße an euer schlafendes Pelztrio, ganz liebe Grüße an euch alle,
      Monika und das gesamte Redaktionsteam.

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      • Ja, das war echt beeindruckend. Aber irgendwie auch ein bisschen traurig, dass sie dann kurz nach diesen Filmaufnahmen verstorben ist. Doch andererseits hatte sie aus ihrer Sicht durchaus ein schönes und auch erfülltes Leben. So wünscht man sich das natürlich auch, wenn auch nicht als Eisläuferin -jedenfalls für mich nicht ;-) Ein schönes und sehr interessantes Video. Wahrscheinlich hat das Eislaufen sie auch einfach bis ins hohe Alter fit gehalten. Durchaus möchte man so alt oder älter werden, wenn man noch so fit sein würde.

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        • Ich fand das auch traurig, daß sie kurz nach den Filmaufnahmen verstorben ist, aber ich denke auch, in einem gesegneten Alter, und ich weiß nicht, ob es in diesem Link drin stand, sie ist tatsächlich in ihrer geliebten Eishalle gestorben, ich glaube, das wünscht man sich wirklich auch für sich, nach einem erfüllten und schönem Leben am Lieblingsort das zeitliche segnen, und noch von lieben Menschen umgeben, ihre Tochter war wohl auch dabei! Ich bin immer wieder so gerührt von dem Video, ja, das Eislaufen hat sie mit so fit gehalten, sie hatte ja mit 80 Jahren einen schlimmen Verkehrsunfall und ist danach wieder auf die Kufen gegangen, und auch nach einen späteren Schlaganfall hat es ihr wieder in die Bewegung geholfen, und dann nach all dem mit 90 Jahren noch so eislaufen, bewundernswert, erstrebenswert, wenn man denn dann noch selber so fit wäre! Zumal das ja auch geistig bei ihr der Fall war, ich hatte irgendwo noch ein Interview von ihr gesehen, auch schon in diesem betagten Alter, so herrlich zu sehen, wie die Augen strahlten, wenn sie noch immer so lebhaft von ihrer Leidenschaft gesprochen hat.
          Liebe Grüße nochmal
          Monika.

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  5. Ach Monika, da werden Erinnerungen wach!!!
    Kilius/Baeumler und die Protopopovs – das waren schon tolle Paare und wenn ich mich recht erinnere, so sind die, neben der Rivalitaet auf dem Eis, privat gut miteinander ausgekommen!
    Mit den deutschen Laeufern bin ich nicht mehr so auf dem Laufenden, meine Favoriten sind da mehr die Kanadier wie Kurt Browing, Elvis Stojko und natuerlich DAS kanadische Eistanzpaar Tesse Virtue und Scott Moir.
    Torvill und Dean habe ich vor Jahren bei einer Veranstaltung in Montreal gesehen und auf der Rueckseite des Programmheftes war die Zahl „6“ gedruckt!
    Selber Schlittschuhlaufen tu ich nicht mehr – das letzte Mal auf dem Eis ist bestimmt 20 Jahre her!!!
    Danke dir fuer deinen unterhaltsamen Eintrag und viele Gruesse
    Christa

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    • Jaaaa, nicht wahr, ich hab gestern, als ich das alles zusammengetragen habe, auch so geschwelgt in Erinnerungen!!!
      Ich meine mich auch daran erinnern zu können, daß sie außerhalb der Konkurrenz auf dem Eis gut miteinander ausgekommen sind, die beiden Paare!
      Ich bin hier auch so gar nicht mehr auf dem laufenden mit unseren deutschen Läufern, die Übertragungen sind ja alle irgendwo in die Bezahlsender abgeschoben worden, da kann man kaum nachvollziehen, was wann wo gesendet wird, und meist dann auch zu einer Zeit, in der es eben nur noch solche Nachteulen wie ich gucken könnten, das ist so schade! Deshalb weiß ich leider auch nicht mehr viel über die anderen Paare wie zum Beispiel bei dir die angeführten Kanadier, auch das bedauere ich lebhaft, früher war man da immer international informiert, beim suchen nach den Videos ist mir da zum Beispiel noch ein Name aufgefallen, Sjoukje Dijkstra, eine niederländische Eiskunstläuferin auch zu Zeiten von Kilius/Bäumler, die war vor allem im Pflichtprogramm immer so hammergut, da waren meine Mama und ich auch immer ganz begeistert von, vor allem von ihren Sprüngen! Manfred Schnelldorfer fällt mir noch zu unseren Läufern ein, bei euch in Kanada der Brian Orser und der Toller Cranston, bei den russischen Paaren erinnere ich mich auch noch gut an Rodnina/Saizew, sie war so ein richtiges „Püppchen“, daß er bei den Sprüngen immer ganz weit übers Eis werfen konnte, lach! Von deinen Favoriten ist mir auf jeden Fall das Eistanzpaar bekannt. Wie klasse, daß du Torvill/Dean schon live gesehen hast, was für eine tolle Idee, die „6“ auf die Rückseite vom Programmheft zu drucken, von unseren deutschen Läufern hab ich mal den Norbert Schramm live gesehen und die Tanja Szewczenko, beide bei Holiday on ice!
      Mein letzter „Auftritt“ auf Kufen ist jetzt schon fast 30 Jahre her, ich würde es gerne nochmal wagen, wenigstens mal bissel so die Bande längs, lach!
      Freut mich riesig, daß dir der Eintrag gefallen hat, liebe Grüße nach Kanada
      Monika.

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  6. Liebe Monika, Frau Chefredakteurin, beinahe hätte mein Handy Cheftrainerin geschrieben ,mein Handy weiß immer alles besser, lach!
    Siehste ,mit dem Sportteil Eures Grafschafter Wochenanzeiger hast Du wieder Erinnerungen angestoßen, an die eigene Jugend, Rollschuhlaufen,die Dinger mussten unter den Schuhen befestigt und angeschnallt werden. Alles sehr mühsam und passte nicht.Unweigerlich ist man gestürzt. Meine ersten Schlittschuhe bekam ich erst von meinem Mann, da war ich schon Anfang 20.So richtig aufs Eis habe ich mich auch nicht getraut. Eislaufhallen gab es zu unserer Zeit hier in der Nähe nicht.Es war nur auf den zugefrorenen Seen möglich.Ach ja, auch ich habe damals noch mit meinen Eltern den Traumpaaren Kilius/Bäumler zugeschaut und mitgefiebert. Es war so wunderschön. Immer diese Konkurenz zu den Russen Protopopov.Meine Güte waren die alle fantastisch, dieser Ausdruck, diese Kunst sich überhaupt auf dem glatten Eis so sicher zu bewegen, zu springen und die Partnerin sicher zu halten und das zum Teil ,in atemberaubenden Tempo. Diese wunderbaren Fernsehübertragungen gibt es kaum noch zu sehen. Die neuen Eiskunstläufer und Läuferinnen kenne ich gar nicht mehr. Nach Katharina Witt und Norbert Schramm und wie sie Alle hießen, habe ich wohl den Anschluss verloren. Hier kommt ja auch jedes Jahr Holiday on Ice.Ich bin auch schon ein paarmal zu diesen immer sehr schönen Veranstaltungen gewesen.
    Das Video von der 90jährigen Dame ist sehr bewundernswert und ich kann sie gut verstehen, das Eiskunstlaufen war ihr Leben und wenn sich ihr Wunsch in der Eissporthalle bzw.auf dem Eis zu sterben,erfüllt hat,dann finde ich es für die Dame ganz wunderbar. Ein schönes erfolgreiches und erfülltes Leben ist damit zu Ende gegangen, so wie sie es sich gewünscht hat.
    Da kann man doch nur den Hut vor ziehen.
    Ja,liebe Monika,im Schlafzimmer Deiner Eltern auf Socken zu tanzen war sicher ganz wunderbar und sicher wäre aus Dir mit entsprechenden Möglichkeiten und Ausbildung, sowie hartem Training, eine tolle Eiskunstläuferin geworden. Träume sind so wunderschön und wichtig für uns Alle. Getanzt habe ich auch immer für mein Leben gern und bewundere die Klassischen Tänzer/innen. Auch im Gesellschaftstanz.Ich freue mich schon, wenn jetzt in Kürze, wieder Let’s dance im Fernsehen gesendet wird. Da kann man wieder mitfiebern, wer am Ende gewinnt.
    Danke Dir wieder für Deinen schönen Bericht mit passendem Gedicht,tollen Videos und entzückenden Bildern. Dieses mal konnten Dir Mimi und die Bärenmanschaft nicht helfen, musstest alles alleine machen.
    Der Eisbär mit Pullover auf Schlittschuhen gefällt mir am Besten,
    Lol.
    Ich wünsche Dir eine gute Nacht und eine angenehme Woche mit guten Einfällen. Grüße an Mimi und die Bärchen!
    Liebe Grüße sendet Dir Ursel

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    • Liebe Ursel,
      ja, das haben Handys so an sich, daß sie alles besser wissen, lach!
      Das ist doch das, was ich am liebsten mache, Erinnerungen anschubsen, ja, da erinnere ich mich auch noch dran, daß man die Rollschuhe unter die Schuhe geschnallt hat, später gab es die dann auch als kompletten Schuh, und auf die Nase gelegt hab ich mich mit den Dingern auch häufig! Wie heißt es doch auf kölsch so schön: „Die Bühle un Schramme, die fleck m’r zosamme, dann es et vorbei“ („En unserem Veedel“, Bläck Fööss). Siehste, du auch die ersten Schlittschuhe erst spät, und auch kaum Möglichkeiten zum laufen in deiner Nähe, ich hab das immer sehr bedauert!
      Herrlich, herrlich, daß du auch so schwärmst von den Fernsehübertragungen dazumalen mit Kilius/Bäumler und den Protopopovs, irgendwie war das auch noch mehr Eiskunstlaufen im ästhetischen Sinne, heute meine ich oft, es ist wie überall im Sport, noch höher, noch weiter, noch mehr Drehungen beim Sprung und das Schöne bleibt auf der Strecke, aber bei manchen wird da auch zum Glück schon wieder zurückgerudert. Ich finde das auch so schade, daß es die damaligen Fernsehübertragungen nicht mehr gibt, es gibt doch nicht nur Fußballbegeisterte in unserem Land, anderen Sportarten müßte man da doch auch mal mehr Raum gönnen. Bei Holiday on ice waren wir zu Björns Kindertagen lange Jahre regelmäßig hier in Essen nach den Weihnachtsfeiertagen, ein Freund von ihm hatte nach Weihnachten Geburtstag und sich die Karten für sich, Familie und Freunde immer zum Geburtstag gewünscht, da sind wir natürlich immer mit, lach, das war sooooo schön. Erinnere ich mich auch immer noch gerne dran, und Björn war auch immer begeistert davon.
      Die Geschichte von der 90-jährigen Eiskunstläuferin hat mich so fasziniert, die mußte unbedingt mit in meinen Eintrag, ich fand das auch so beeindruckend, rührend und schön, und daß sie dann zum Schluß wirklich in der Eishalle gestorben ist, das hat mich schon sehr berührt, in einem Interview irgendwo las ich, daß ihre Tochter gesagt hatte, sie starb mit einem glücklichen Lächeln, was schöneres kann man sich zum Ende wirklich kaum wünschen.
      Ehrlich, Ursel, ich seh es noch vor meinem geistigen Auge, wie ich da mein Laufpensum im Schlafzimmer meiner Eltern abgehalten habe, meine Mutter und ich, wir haben da später noch oft drüber gesprochen, und sie hat mir dann immer erzählt, ich hätte meine Eiskunstlauftätigkeiten natürlich auch immer in voller Lautstärke samt Reaktionen des „Publikums“ kommentiert, lach, sie und mein Vater haben sich da immer gekringelt, und Mama erzählte oft, wenn ich dann wieder zu ihnen kam, daß mein Vater mitunter mal ganz schnell „wohin“ mußte, damit ich sein lachen nicht sehen sollte, er wollte mich ja nicht auslachen, aber ich hätte es vielleicht falsch verstanden. Tja, wer weiß, was draus geworden wäre, wenn ich es richtig hätte lernen können, andererseits mag es auch sein, der „Drill“ hätte mir so gar nicht gefallen, und so sind unerfüllte Träume manchmal die schönsten, weil sie nicht schlecht enden! Oh, ja, Träume sind sehr wichtig, und auch in unserem Alter noch!!! Tanzen ist auch ganz meines, ich hab zwar nie eine Tanzschule von innen gesehen, aber meine Mutter war eine begnadetet Tänzerin, sie hat mir einiges beigebracht, ich tanze heute noch so gern! Manchmal hier bei schöner Musik ganz alleine mit mir durchs Wohnzimmer, da solltest du dann mal Mimis Blicke sehen, lach, sie schüttelt sichtlich den Kopf über ihre verrückte Dosenöffnerin, aber ab und zu tanzt sie auch mal mit, hihihihi! Und auf Let’s dance freu ich mich auch jedes Jahr, da kann man echt fein mitfiebern, anfangs hat das meine Mama auch noch mit geguckt, als sie noch lebte, und war auch immer so begeistert, wir haben dann zwischendurch immer telefoniert oder es auch schon mal zusammen geguckt, ganz toll! Auch so schöne Erinnerungen!
      Freut mich sehr, daß dir der Bericht so gut gefallen hat, ja, dieses Mal war das Chefsache, lach, da konnte mir die Bärenmannschaft nicht helfen! Über die Bilder hatte ich mal wieder selber solchen Spaß. Dachte ich mir, daß dir der Eisbär im Pullover auf Schlittschuhen am besten gefällt, hihihihi! Dankeschön für die guten Wünsche für gute Einfälle, lach, ich sag dann jetzt mal gute Nacht, schlaf schön, und komm gut wieder in die neue und hoffentlich schöne Woche, liebe Grüße zurück von Mimi und den Bärchen und von mir,
      Monika.

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  7. Haha, jetzt werde ich mal was ausplaudern (die Mama liest gerade nicht mit)!!!! Sie ist nämlich Bewegungslegastenikerin. Und Sport und Eislaufen ging bei ihr gar nicht. Wenn es im Winter gefroren hatte, ist ihr Vater mit ihr gerne quer über die Seen gewandert. Da hatte sie so fürchterliche Angst, dass sie auf dem Eis einbrechen und ertrinken würden. Rodeln mochte sie auch nicht, denn abends war ihr so kalt, dass sie oft eine Blasenentzündung bekam. Also Winter hätte nie sein müssen. Dafür lieber länger Frühling und Herbst. Na ja, so hat halt jeder seine Vorlieben. Aber den Eiskunstlauf im Fernsehen früher durfte sie auch anschauen und fand es toll. Weisst du noch, dass die zwei Marika und Hans- Jürgen sich an den Schlittschuhen verhakt haben und gefallen sind?
    Bei uns am Alexanderplatz war auf dem Weihnachtsmarkt auch eine Eisbahn, auf der alle ihre Kreise ziehen konnten.Tja, ich als Katze gehe aber lieber auch nicht aufs Eis.
    Eure Kritzi

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  8. Hu, jetzt sind wir aber gespannt, liebe Kritzi! Oh, man, und jetzt wischen wir uns hier die Lachtränen aus den Augen, was für ein herrliches Wort „Bewegungslegastenikerin“, herrlich! So richtig Sport mit laufen und rennen ist auch nicht so meins, aber Eislaufen, das wäre es dann doch gewesen bei mir. Ich denke mal, da muß man schon auch bissel vorsichtig sein bei den zugefrorenen Seen, um drüber zu laufen oder auf ihnen Schlittschuh zu laufen, aber die Leute damals wußten bestimmt sehr gut, wann das ging und nicht mehr gefährlich war. Ach, und rodeln mochte die Mama auch nicht, schade! Aber wenn sie dann auch sich so schnell was eingefangen hat, wenn es kalt war, da kann man das doch auch verstehen! Ja, was die Jahreszeiten anbelangt, da hat wohl wirklich jeder so seine Vorlieben, ich mag immer gerade die am meisten, die dran ist, lach, und bin eben auch ein bekennender Winterfan, hab aber genauso gern den Sommer, der dann bloß nicht schwül sein darf, na, wir haben alle Wünsche, hihihihi!
    Siehste, Kritzi, aber Eislaufen im Fernsehen fand Mama auch fein, wie schön, jaaaa, da kann ich mich noch sehr gut dran erinnern, wie Kilius/Bäumler sich mit den Schlittschuhen verhakt haben und gefallen sind, ich hab das beim einstellen vom Eintrag überall gesucht, aber leider nichts dazu gefunden. Himmel, war die Marika sauer!!!
    Schön ist das mit den Eisbahnen am Weihnachtsmarkt, nicht wahr, haben wir hier auch sowohl beim Weihnachtswald in der Innenstadt als auch beim großen Weihnachtsmarkt am CentrO! Das sieht immer so wunderschön romantisch aus, wie in den alten, amerikanischen Weihnachtsfilmen! Nee, du, da nickt Mimi ganz bekräftigend, sie ginge auch nicht aufs Eis, iiiieeegitt, nasse UND kalte Pfötchen, das geht ja gar nicht.
    Grüß die andern alle lieb, Kritzi, und vor allem auch die Mama von mir, wir schicken alle liebe Schnurr-, Brumm- und -grüße zu euch nach BÄRlin und wünschen euch eine gute Nacht,
    Monika, Mimi und der Rest vom Redaktionsteam.

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  9. Nää ne, Monika als Sportreporterin, dass ich das noch erlebe.
    Also meine Mutter hätte sich glatt neben deine aufs Sofa setzen können, die war auch ganz verrückt nach dem Scheiß. Sport mit Musik ist nichts für mich. Ich habe das allenfalls mal bei Olympia geschaut und da hast du mir jetzt einen Gefallen getan, denn du zeigst u.a. genau die zwei Küren, die selbst mich vom Hocker gerissen haben, nämlich Torvill & Dean 1986 und Savchenko & Massot 2018. Klar, man könnte sie auf youtube sehen, aber da müsste man ja erst mal auf die Idee kommen und nun werde ich sie mir in den nächsten Tagen ganz genüsslich ansehen.
    Ich stehe eher auf härtere Sportarten. Am WE stehe ich ganz früh auf, vllt nach nur 4 Std. Schlaf, damit ich nichts verpasse. Im Winter sind Ski alpin (am WE war Abfahrt, Super-G und Slalom in Kitzbühel), Biathlon und Skispringen meine Favoriten. Aber ich sehe auch Bob, Rodeln, Eisschnelllauf, nur dafür würde ich nicht so früh aufstehen.
    Ganz süß finde ich die Geschichte, wie du deine Kür im Schlafzimmer aufs Parkett gelegt hast und zum Schluss an die „Bett“-Bande. Ich traue dir zu, dass du in der Nacht die Fortsetzung geträumt hast und da kamen die Blumen und Teddybärchen aufs Eis angeflogen.
    Ich war schon 18+ als ich die ersten Schlittschuhe hatte, denn ich weiß dass ich schon Auto fuhr. Da gab es eine Halle in der Nähe, die im Winter Eislaufhalle war und im Sommer Kartbahn. Und, du wirst es dir schon denken können, ich war natürlich häufiger im Sommer dort, hihi.
    Ich muss jetzt mal ne kurze Runde schlafen, nicht ohne dir vorher noch eine schöne Wüche zu wünschen.
    Liebe Grüße an dich und Schnurrgrüße von den Tigermädels an Mimi,
    Eva

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        • Ich lach hier gerade Tränen, hihihihi, es war wohl wirklich schon spät, da hat dir WordPress einen Streich gespielt und dich gleich doppelt eingestellt, einmal pink, einmal grün, macht sich hübsch in der Kommentarleiste, ich lach mich weg!
          Wie heißt es doch bei Reinhard Mey so schön: „Es gibt Tage (oder eben auch Nächte! Anm. d. Red.) da wünscht ich, ich wär mein Hund!“

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    • Jaaaa, lach, du glaubst gar nicht, was für Karrieren hier bei unserem Grafschafter Wochenanzeiger möglich sind!
      Na, guck, da hätten sich unsere beiden Mütter also zum gucken von Eiskunstlauf auf der Couch zusammensetzen können, aber ich wäre auf jeden Fall auch dabei gewesen, Sport mit Musik finde ich klasse, so zum Beispiel auch tanzen, guck ich richtig gerne, aber die Geschmäcker sind natürlich verschieden! Und ab und zu hast du es ja dann doch auch geguckt, fein, daß ich dir da einen Gefallen tun konnte mit den beiden Küren, beide waren bzw. sind aber auch echt legendär! Dann guck sie dir mal ganz genüßlich an, es lohnt sich, gerade auch die Kür von Savchenko/Massot, das reißt einem richtig mit!
      Skilaufen guck ich aber auch schon mal ganz gerne, nicht so regelmäßig wie du, aber ich sag ja, Winterspiele sind meins, Biathlon finde ich da zum Beispiel auch immer toll! In grauer Vorzeit hab ich ja mal selber Langlauf gemacht, auch ein ganz feiner Sport, und auch als Laie so schön, mit Langlaufskiern durch die verschneite Landschaft zu gleiten, echt fein!
      Ich lach da innerlich heute immer noch drüber, wenn ich an meine Eiskunstlauf-Karriere im Schlafzimmer meiner Eltern denke, jaaaa, genau, das wäre es doch, da nochmal von zu träumen und die Blumen und die Teddybären fliegen aufs Eis, als Kind war das in meiner Phantasie natürlich tatsächlich so, lach! Ich bedauere es heute noch, daß zu meinen Kinder- und Jugendtagen keine Eislaufhalle hier in der Nähe war, da hätte man mich mit Gewalt wieder runterholen müssen, hihihihi!
      Ich hoffe, du hast noch schön eine Runde schlafen können, wir wünschen dir natürlich auch noch eine schöne Woche, Mimi schickt ganz liebe Schnurrgrüße an die Tigermädels, und wir alle ganz liebe Grüße an dich
      Monika, Mimi und der Rest vom Redaktionsteam.

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      • Schnurrgrüße können wir brauchen und auch Daumen und Pfoten, weil Niki ist schon wieder krank, zum 3. Mal Blasenentzündung, d.h. vermutlich ist es immer noch die selbe seit November. Du erinnerst dich vllt, zunächst 5 x zum TA mit AB-Spritzen, 4 Tage danach gings wieder los, dann Globuli, damit war Ruhe bis vergangenen Mittwoch, Donnerstag wieder zum TA, diesmal wieder zu dem ursprünglichen, er hat ihr 4 Spritzen mit verschiedenen homöopathischen Mittel gesetzt, danach war wieder Ruhe und heute ging es wieder los, ganz schlimm. Hab mit dem TA telefoniert, morgen Nachmittag haben wir Termin, da will er sie röntgen und wenn er da nichts Schlimmes findet was operiert werden müsste, dann bekommt sie eine AB-Depot-Spritze die 14 Tage lang wirken soll. Hab richtig Angst, bitte Daumen drücken!
        Liebe Grüße
        Eva

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        • Ach, Eva, das tut mir aber leid, daß Niki schon wieder krank ist mit der Blasenentzündung! Ja, ich erinnere mich, du hattest es geschrieben.
          Hier sind ganz, ganz fest alle Daumen und Pfötchen gedrückt, wir denken an euch heute nachmittag und schicken alle lieben Wünsche zu euch rüber, laß dich mal drücken, wir hoffen, alles wird gut!!!
          Ganz liebe Grüße mit ganz lieben Schnurrgrüßen von Mimi an Niki,
          Monika.

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          • Danke, liebe Monika.
            Mittwoch bei dem Haustierarzt Röntgen: o.B., keine Auffälligkeiten, 14-tg.-Depot-AB-Spritze.
            Donnerstag Mittag lag sie im Garten auf der Seite und hat nicht mal den Kopf gehoben als ich gerufen habe, ich dachte sie wäre tot. Habe sie ins Haus getragen. Da der TA erst 16.00 wieder öffnet, habe ich in der Tierklinik angerufen, ja, wir können kommen. Als ich sie hochnehmen wollte zum Verpacken, war sie auf einmal wieder sehr lebendig, ist abgehauen und hat sich versteckt. Es hat 30 min gedauert bis ich sie endlich in der Transportbox hatte. Zur Tierklnik, gleich drangekommen, untersucht, nichts gefunden, ich soll ihr aber nun das SD-Mittel geben, und soll mir keine Sorgen machen. Das ist leicht gesagt bei einer Katze, die beim Transport zu schlapp ist zu schreien, die nur platt auf dem Boden liegt und nicht mal den Kopf hebt. Ich hatte dann noch für mich Arzttermin und hatte Angst was mich erwartet wenn ich zurückkomme. Es ging etwas besser und sie hat heute Abend sogar etwas gefressen. Jetzt liegt sie wieder flach auf der Seite. Wir brauchen viele Daumen und Fürsprache.
            Liebe Grüße
            Eva

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            • Ach, du liebe Güte, da hast du aber wieder Aufregung und Sorgen gehabt mit Niki, ich kann mir so gut deinen Schrecken vorstellen, als du sie gerufen hast und sie nicht reagierte!!! Hier sind alle Daumen und Pfötchen ganz, ganz fest gedrückt, daß alles wieder gut wird!!! Und Mimi schickt ganz liebe Schnurrgrüße rüber zu Niki! Wenn es irgend geht, halt uns doch bitte auf dem laufenden!
              Ich hoffe, es wird ein gutes Wochenende für euch, alle lieben Wünsche und ganz liebe Grüße
              Monika.

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              • Liebe Monika,
                vielen Dank, Daumen und Pfötchen haben geholfen, ich gebe mal vorsichtige Entwarnung. Es geht ihr GsD heute viel besser, reklamiert ständig lautstark Fressen und da lasse ich mich nicht zweimal bitten. Aktuell tront sie in dieser lauen Winternacht bei immer noch 12° auf der obersten Etage vom Katzenturm im Garten. Da fällt einem nichts mehr ein. Ich spreche leider nicht aus Erfahrung, ich meine aber, so was gäbe es auch bei Kleinkindern, einen Tag totkrank und am nächsten Tag quietschfidel(?). Ich hoffe, es bleibt jetzt so, weil so einen Tag wie gestern brauche ich nicht öfters ;)
                Dir liebe Grüße und Schnurris an Mimi,
                Eva

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                • Liebe Eva,
                  ach, was bin ich froh!!! Vorsichtige Entwarnung ist doch schon mal was! Und wenn sie schon wieder Essen fordert, dann geht das weiter aufwärts! Aha, und im Garten thront man, da fällt einem echt nix mehr zu ein, außer vielleicht Kinder, lach, da hast du recht, ich spreche aus Erfahrung, genauso ist das mit von einem Tag auf den anderen krank und gesund. Und wenn du meinst, bei Katzen ist das schon schwierig, dann halte mal ein eigentlich wieder quietschlebendiges Kleinkind noch im Bett, weil es das noch sollte, lach!
                  Jaaa, Eva, ich hoffe auch, es bleibt jetzt so, nein, kann ich dir nur beipflichten, das braucht man wirklich nicht!!!
                  Liebe Schnurris von Mimi an deine beiden Mäuse und liebe Gute-Nacht-Grüße
                  Monika.

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              • Liebe Brigitte,
                vielen Dank, Gebete haben geholfen. Es geht ihr GsD viel besser. Schau mal, was ich gerade an Monika geschrieben habe. Wir sind übrigens zu dritt, da gibts auch noch die Chica.
                Ich weiß nicht, wo wordpress meine Nachricht an dich jetzt wieder hinschmeißt, letztens hatte ich auch direkt unter deiner geantwortet und sie erschien dann ganz anderswo, aber du hast sie ja gefunden.
                Viele liebe Grüße und ein schönes Wochenende,
                Eva

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                • Das freut mich sehr,liebe Eva,dass es geholfen hat und es Niki wieder besser geht!
                  Ja,ich hab alles gelesen bei Monika,gut so! Aber ich denk auch noch weiterhin mit an sie.
                  Alles Liebe auch für die Chica!

                  Wünsche euch auch ein schönes Wochenende und schicke euch liebe Grüße
                  Brigitte.

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        • Von immer wieder auftretenden Blasenentzündungen kann meine Rani auch ein Liedchen schnurren! Zwischen Weihnachten 2019 und Neujahr war es hier wieder soweit. Nach AB-Spritze und Schmerzmittel im 14-Tage Depot wurde es bis heute besser.

          Alles Gute für Niki und guten Therapieerfolg, hoffentlich nur beste Diagnoseergebnisse, wünschen wir Euch mit gedrückten Pfoten und Daumen,

          Kristina und Rani

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          • Vielen Dank, liebe Kristina. Oh mann, das ist ja so süß, dass Niki hier schon eine kleine Fangemeinde hat und eure guten Wünsche haben offensichtlich geholfen. Es geht ihr heute viel besser. Schau mal, was ich eben an Monika geschrieben habe.
            Ich kannte das bisher überhaupt nicht mit den Blasenentzündungen, aber seitdem habe ich natürlich gegoogelt und viel dazu gefunden. Scheint eher die älteren Semester zu treffen, Niki ist 13,5. Wie alt ist Rani? Ich wünsche ihr auch, dass der Therapieerfolg von Dauer ist.
            Liebe Grüße und alles Gute
            Eva mit Chica und Niki

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  10. Liebe Monika,

    Chefredakteurin und nun auch Verantwortliche für den Sportteil in der Wochenendausgabe des Grafschafter Wochenanzeiger. Na, die Aufgaben sind gar mannigfalrig, wenn ein lokales Blatt jede Sparte besetzen möchte ….

    Jedenfalls hast Du Deine Aufgabe in diesem Fall ganz wunderbar gelöst; und mich – das muss ich gestehen – hast Du mit einem Beitrag zum Wintersport soz. „mitten in’s winterkindliche Herz getroffen“. Sofort kamen mir die intensivsten Erinnerungen an herrliche Sportvergnügen in Eis und Schnee, an heimelige Empfänge daheim nach durchgefrorenen Nachmittagen bis zum Einbruch der Dunkelheit, es warteten warme Fußbäder vor bullernden Kohleöfen und duftende Bratäpfel in der Röhre. Ich habe alle erdenklichen Wintersportarten gar leidenschaftlich betrieben: Schlittschuh laufen auf zugefrorenen Fleeten und Seen auf großen Kufen, denn meine Leidenschaft war das kilometerlange Flitzen, Gleitschuh fahren in der Stadt auf Bürgersteigen und Plätzen, Rodelausflüge mit wilden langen Abfahrten zu mehreren auf einem Gefährt, das meistens hoffnungslos überladen war, ja und meine Leidenschaft: das Skifahren an langen Wochnenden im bergigen Gelände, Abfahrt und Slalom gleichermaßen. Mit dem Skiclub ging es am Samstag in aller Herrgottsfrühe los. Heim kamen wir sonntags Abend spät. Highlights waren natürlich Winterurlaube in den Alpen.
    Wie Du Dir denken kannst, geschah dies alles in Wintern, als auch in unseren Breiten noch regelmäßig mit Temperaturen unter dem Gefrierpunkt, mit regelmäßigem Schneefall und sicheren Eisflächen zu rechnen war. Das ist so lange her ….

    Ja, der Eiskunstlauf war meine Sache nicht so sehr. Dafür begeisterte sich meine liebe, sanfte Mutter für diese „musische“ Sportart. Sie war selbst eine gute Läuferin und teilte diesen Sport mit meinem Vater. Beide hatten sich im Norden Schwedens kennengelernt und erlebten wohl beim Eislaufen ihre Romanze. Da kann man diese Vorliebe doch richtig nachempfinden. Ohne Eis waren beide auch ein sehr harmonisches Tanzpaar, das diesen Sport als Hobby bis in’s hohe Alter mir regelmäßigen Auffrischungen durch Tanzlehrerstunden verfolgte. So wurden bei uns zu Hause selbstverständlich die Glanzstunden der Eiskunstlauf-Fernsehübertragungen angeschaut. Für meine Mutter waren Torvill/Dean durch nichts zu übertreffen – kann man sich denken, oder?

    So habe ich mir die Videos der Protagonisten des Kunstlaufs der früheren Jahre mit inniger Nostalgie angeschaut. Auch diese gemeinsamen Erlebnisse vor dem Fernsehgerät sind lange her – aber hier wurden sie (fast) wieder lebendig …..

    Und was hält nun Prinzessin Rani von soviel winterlichem Gedöns? Ach, ganz so abholt ist sie zumindest dem Schnee nicht. Als es hier noch schneite (zuletzt nennenswerrt in 2013) sprang sie gerne auf der frisch beschneiten Wiese herum und spielte Fangen mit den Flocken. Danach raste sie mit großer Geschwindigkeit bis in’s fußbodenbeheizte Bad und fläzte sich wohlig auf den Kacheln. Diese Aktion wurde mehrfach wiederholt. Katz hatte offensichtlich Spaß. Noch früher gab es bei uns den Kater Batist, der ein wahrer Schneeafficionado war. Er „pflügte“ geradezu in die Wehen, versteckte sich dort und sprang plötzlich wieder hoch, dass alles nur so stiebte. Das machte er im Neuschnee immer mit großer Ausdauer. Natürlich waren danach auch die warmen Plätze angesagt. Man sieht, auch Katzen können „richtigen“ Winter genießen. Stetes regnerisches Grau in Grau ist allerdings auch ihr Ding nicht. Wen wundert’s.

    Ja, liebe Monika, ich habe mich auch darüber gefreut, dass Du nach Deinen kindlichen phantasievollen Trockenübungen später noch in den Genuß des „wirklichen“ Eiskunstlaufens gekommen bist, und dass Deine Familie, Mann und Sohn, Deine Freude daran teilten. So haben wir alle unsere schönen Erinnerungen an frühere Jahre, als es noch Eis und Schnee gab, und die Welt ein wenig jünger war ….

    Ein nicht ganz so typischer Sportbeitrag war dies nun. Es gab keine Wettkampf-Reportagen, keine Rekorde, keine Tabellen, keine World- oder sonstige Cups – aber es gab Hingabe, Passion, Glückseligkeit und Lebensfreude, und dafür danke ich Dir gerade nach der bedrückenden Nachdenklichkeit zum Gedenktag am 27. Januar 2020.

    Liebe Grüße zur Nacht und gute Wünsche für den neuen Tag,

    Kristina

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    • Liebe Kristina,
      das ist ja das schöne an so einem kleinen, lokalen Blatt, man kommt an alles ran, lach!
      Hach, wie fein, daß ich dich mit diesem Eintrag „mitten ins winterkindliche Herz“ getroffen habe, das freut mich, denn nichts mach ich lieber, als hier Erinnerungsschübe zu verteilen! Du also auch richtig schöne Erinnerungen an Vergnügen in Eis und Schnee!!! Ja, da erinnere ich mich auch dran, an heimelige Wärme, wenn man vom rodeln nach Hause kam, an bullernde Kohleöfen und heiße Fußbäder, lach, und natürlich an duftende Bratäpfel, so schöööön! Und du hattest ja nun wirklich das volle Programm beim Wintersport, herrlich! Beim Skilaufen hab ich es nur zum Langlauf gebracht, den aber auch richtig ausgiebig und fein, mit Freunden und insgesamt drei Kindern im Bayrischen Wald, was war das ein Spaß! Winterurlaube im Sauerland, in Österreich, und halt im Bayrischen Wald, als es noch Schnee und Eis gab und Temperaturen bis -23 Grad, wundervoll! Gerodelt sind wir auch, als Kind an unserem berühmt-berüchtigten „Hexberg“, die Abfahrt war rasant und hat manchen auch mal in den nebenan gelegenen Abwasserkanal getragen, oh, man, herrliche Rodelmöglichkeiten zu Björns Kindertagen im Kaisergarten, und bei mir erinnere ich mich noch an den sog. „Monte Schlacko“, lach, ein Industrieberg, der sich auch herrlich zum rodeln eignete! Auch unsere Schlitten waren meist hoffnungslos überladen, aber die Bruchlandung im Schnee war ja doch auch ein Spaß, hihihihihi! Das ist alles wahrlich lange her, so schade für die heutigen Kinder, daß sie diesen Spaß kaum noch haben können.
      Guck an, also deine Mama auch ein Fan von Eiskunstlauf, genau wie meine, die aber auf den Kufen nicht gestanden hat, dafür aber ebenfalls wunderbar tanzen konnte und das mit meinem Vater auch noch bis ins höhere Alter gemacht hat, was ich an tanzen kann, hab ich von ihr gelernt! Das ist nun wirklich eine Romanze, wenn deine Eltern sich in Schweden beim Eislaufen kennengelernt haben, da kommt man ja richtig ins schwärmen! Torvill/Dean waren wohl absolut die Sternstunde des Eistanzens, unvergeßlich und so auch unwiederholbar! Hab ich ja ins Schwarze getroffen mit dem Video! Bei mir wurden auch so viele Erinnerungen an herrliche gemeinsame Fernsehabende bei Eiskunstlaufen wieder lebendig, ja, lang, lang ist’s her!
      Tja, Mimi kann dem weißen, kalten Gedöns, wenn es denn dann mal vom Himmel rieselt, so gar nix abgewinnen, nasse und auch noch kalte Pfötchen sind so gar nicht ihre Passion, aber die rieselnden Flocken vom Wohnzimmerfenster aus beobachten und danach haschen aus der warmen Stube raus, das findet sie auch fein. Und bewundert ihre Freundin Rani, die tatsächlich das weiße Zeugs mag, und ganz besonders euren Kater Batist, der offensichtlich ein Schnee-Held war! Daß Katzen Schnee auch genießen können, weiß ich von meiner Bande aus der Bauernhofarbeitsstelle, da waren auch einige bei, die echt durch den Schnee pflügten und ihre helle Freude daran hatten, natürlich auch mit feinen Aufwärmphasen danach im hübsch geheizten Heim!
      Nee, grau in grau, das mag wohl kaum jemand, Mimi guckt schon gar nicht mehr hin auf Balkonien, und mir reicht es ehrlich auch langsam, ich glaub, es war schon lange nicht mehr ein Januar so unsäglich lange so grau!
      Ja, lach, meine Trockenübungen im heimischen Schlafzimmer bezüglich Eiskunstlaufen, ich schmunzel bei der Erinnerung immer in mich rein, muß herrlich ausgesehen haben, meine Mama hat später noch oft davon erzählt. Und was war ich glücklich, als ich endlich auch mal richtig laufen konnte, das war ein Fest! Und „in Familie“ ist es ja immer noch am schönsten. Wie sich das anhört, nicht wahr, „als es noch Eis und Schnee gab“, hoffentlich bleibt das nicht nur noch in Erinnerung an die Welt, als sie noch jünger war.
      Freut mich sehr, daß dieser etwas untypische Sportbeitrag deinen Beifall gefunden hat, genau das wollte ich dabei rüber bringen, Hingabe, Passion, Glückseligkeit und Lebensfreude, gerade in diesen Tagen wieder so wichtig!!!
      Wir schicken alle liebe Grüße zum Abend heute und wünschen einen schönen selbigen, mit vielen lieben Schnurrgrüßen von Mimi an Rani und Schnurr- und Brummgrüßen von den Jungs und dem einen Mädel an euch alle, habt es fein, liebe Grüße
      Monika, Mimi und der Rest vom Redaktionsteam.

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    • Tja, lieber Klaus, das wird wohl noch ein bissel dauern, bis der Sommer kommt, lach! Und wenn es in diesem Winter mal wieder eh nicht schneit, hätte ich jetzt auch gerne Frühling, aber wer fragt uns schon!
      Komm gut durch die grau-gräulichen Tage, liebe Grüße
      Monika.

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  11. Liebe Monika,
    dankeschön für die schöne Erinnerung an das Thema Schlittschuhlaufen. Ich bin als Kind auch zuerst auf den an die Schuhe anschnallbaren Kufen gelaufen und hatte später weisse Schlittschuhe. Es hat mir grossen Spass gemacht. Schau mal, hier in Karlsruhe haben wir im Winter eine Eisbahn vor dem Schloss:

    Bin aber noch nicht wieder gelaufen…
    Steve grüsst Mimi, er ist noch nicht Schlittschuh gelaufen :)
    Liebe Grüsse von uns beiden an euch alle,
    Jutta und Steve

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    • Liebe Jutta,
      irgendwie spinnt WordPress heute, lach, ich hab mehrere Kommentare nicht angezeigt bekommen!
      Fein, daß sie dir auch gefallen haben, die Erinnerungen ans Schlittschuhlaufen, und du hast also auch als Kind schon auf den Kufen gestanden, beneidenswert! Und weiße Schlittschuhe hatte ich dann später auch, und den großen Spaß daran, den teilen wir uns, den hatte ich auch!
      Herrlich, die Eisbahn den ganzen Winter bei euch vor dem Schloß, wenn wir hier sowas hätten, da wäre ich wohl dann auch vielleicht heute noch dabei, lach, wenn es noch bissel klappen würde! Sieht fein aus, die Eisbahn, und offensichtlich haben alle Spaß! Ich wäre mir auch nicht so ganz sicher, ob ich mich wirklich nochmal auf die Schlittschuhe trauen würde, da kann ich dich schon gut verstehen.
      Mimi grüßt Steve lieb zurück, sie ist auch noch nicht Schlittschuhe gelaufen, hihihihi! Das sähe aber bestimmt sehr süß aus, unsere Katzenbande auf Schlittschuhen, lach!
      Wir grüßen alle ganz lieb zurück,
      Monika, Mimi und der Rest der Bärenbande.

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  12. ich kann mich noch daran erinnern, als ich klein war, hat mein Papa den Hof bei uns hinterm Haus solange mit Wasser bespritzt, bis eine Eisfläche entstand, bis ich darauf Eislaufen konnte. War nicht schnurgerade wie auf einem Profiplatz, aber gerade das war dann die Herausforderung. Fuhr auch oft Rollschuh. Als ich dann das erste Mal auf einem öffentlichen Platz mit der Klasse damals Eislaufen war, und ich das erste Mal so auf dem Eis stand, wunderten sich alle, dass ich das schon so gut konnte – hihi – danke für den interessanten Beitrag 😊- glg

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