Grafschafter Wochenanzeiger – Stern über Bethlehem

Geburt Christi

Hättest du der Einfalt nicht, wie sollte
dir geschehn, was jetzt die Nacht erhellt?
Sieh, der Gott, der über Völkern grollte,
macht sich mild und kommt in dir zur Welt.


Hast du dir ihn größer vorgestellt?

Was ist Größe? Quer durch alle Maße,
die er durchstreicht, geht sein grades Los.
Selbst ein Stern hat keine solche Straße.


Siehst du, diese Könige sind groß,
und sie schleppen dir vor deinen Schoß
Schätze, die sie für die größten halten,


und du staunst vielleicht bei dieser Gift -:
aber schau in deines Tuches Falten,
wie er jetzt schon alles übertrifft.


Aller Amber, den man weit verschifft,
jeder Goldschmuck und das Luftgewürze,


das sich trübend in die Sinne streut:
alles dieses war von rascher Kürze,
und am Ende hat man es bereut.
Aber (du wirst sehen): Er erfreut.

( Rainer Maria Rilke)

Zum ersten Mal im Grafschafter Wochenanzeiger, zum 8. Mal im Blögchen:

Dreikönigstag, die Sternsinger kommen!

Zur vielleicht noch unter dem Weihnachtsbaum (falls er noch steht, lach) stehenden Krippe gesellen sich nun die Heiligen Drei Könige.

Das ist die kleine Holzkrippe, die wir in Björns Kindertagen mal erworben und selbst bemalt haben, ich erwähnte sie im Adventskalender und nun möchte ich sie euch auch nochmal zeigen.

Einer der Heiligen Drei Könige hat sich wohl dazumalen der Bemalung entzogen, muß ich mal nachholen, bevor ich die kleine Krippe wieder einräume.

Am Dreikönigstag ziehen in jedem Jahr wieder die Sternsinger durch die Gemeinden, mein Sohnemann hat seit Kindergartentagen da jedes Jahr wieder begeistert dran teilgenommen, anfangs als kleiner Sternträger

wie hier auf dem Schattenbild!

Später dann als einer der Heiligen Drei Könige.

„Mein“ König steht ganz links, und hier ist auch der Sternträger zu sehen.

Die feine Krone haben wir selbst gebastelt, und wie das nun mal im verstaubten Archiv einer Zeitung so ist, es gibt sie noch:

bissel verknittert, aber noch gut zu erkennen! War Björn so stolz drauf!

Bevor die Sternsinger durch die Gemeinden ziehen, Lieder vor den Türen singen, ihren Segen bringen und mit geweihter Kreide oder heute auch mit entsprechenden Aufklebern an die Türen schreiben und um Spenden bitten, werden sie in einem feierlichen Gottesdienst „ausgesandt“.

 

Das war die Aussendung der Sternsinger in dem Jahr, aus dem die oben eingestellten Bilder von Björn als König stammen, in unserer Katharinenkirche.

Es ist eine gute Sache, für die die Kinder da durch die Gemeinden ziehen, in diesem Jahr ist das Motto und der „Dreikönigszettel“ dieses hier:

Ein bissel Info zur Sternsingeraktion

https://www.domradio.de/themen/koelner-dom/2019-12-27/tausende-sternsinger-sind-nrw-unterwegs

Wer mag, kann sich in diesem Link die diesjährige Aussendungsfeier in Osnabrück anschauen

https://www.domradio.de/video/eroeffnung-der-aktion-dreikoenigssingen

oder, mein Favorit, die aus dem Kölner Dom!

https://www.domradio.de/video/dioezesane-aussendungsfeier-der-sternsinger-im-koelner-dom

Die Heiligen Drei Könige brachten dem Jesuskind Geschenke mit, und da haben wir uns hier bei unserer Redaktionssitzung zu diesem Eintrag gedacht, das wäre doch ein prima „Aufhänger“, euch unsere Weihnachtsgeschenke noch zu zeigen, zumal ja der Dreikönigstag auch einer der ersten Abschlußtage der Weihnachtszeit ist.

Da sind sie!

Ganz lieben Dank vom Redaktionsteam an alle lieben Schenker hier aus dem Blögchen, wir haben uns sooooo gefreut!!!

Dieses Geschenk ist von meinen Kindern, Ohrringe mit Türkisen (ich liebe Türkis, den Stein und die Farbe!!!) dazu gehört noch ein Ring, gleiche Fassung wie die Ohrringe in oval, der muß aber noch bissel weiter gemacht werden und befindet sich noch in Köln, lach!

Und dieses Geschenk hat Ruddi ganz besonders gefreut, ein 0 €-Schein im Bilderrahmen, mit Ruhrpott und „Glück Auf“! Das ist von Steffis Bruder und Familie! Wo wir gefeiert haben.

Unsere diesjährig erhaltenen Weihnachtskarten hängen alle wieder an der bekannten Leine

bzw. stehen auf dem Drucker, weil die Leine voll war!

Eine Karte muß ich besonders hervorheben, die hat mir Brigitte/Plauen wieder vom Kunsthandwerkermarkt mitgebracht und geschickt, da sind wir alle ganz verliebt drin, und ich wette, ihr auch:

Das ist wieder so eine schöne aufklappbare, ich finde die so entzückend!

 

Das Wetter ist zur Zeit ja mal wieder absolut unsäglich graueste Tristesse, somit werden wir zum Dreikönigstag heute unsere Weihnachtsdeko noch nicht wieder in Kisten und Kasten räumen, hier darf noch geleuchtet werden, das vertreibt eventuell aufkeimende miese Stimmung!

Zumal ja auch mein Bäumchen wieder steht, das schöne, von Mama geerbte künstliche mit seinen bernsteinfarbigen Lichtern, und natürlich mit gute Laune machenden Eisbären dran!

Und Lauras Stern

Glitzerbildchen

und einem wunderschönen Holzrelief

Hier nochmal hinter dem Windlicht zu sehen, wie groß es eigentlich ist! Und Brigitte/Plauen Karte in ganzer Pracht!

Zur Aufhellung der Stimmung und zur Feier des Dreikönigstages hab ich noch einen weihnachtlichen Glühweinkuchen gebacken

sieht bissel wie ein verspäteter Plumpudding aus, lach, und ist soooo lecker!

Bedient euch, und macht es euch mit einer Tasse Kaffee oder Tee auch schön gemütlich heute!

Und damit kommen wir nun so langsam zum Ende dieses Eintrages, zum feierlichen Eintreffen der Sternsinger, die uns mit einem schönen Lied, das titelgebend für den Eintrag war, in ganz besonderer Weise ALLE einstimmen

als Hausmutter sowohl dieses Blögchens als eben auch als Chefredakteurin des Grafschafter Wochenanzeigers obliegt es mir, den Segen an die Haustüre der Redaktionsräume zu bringen

20*C+M+B+20

Christus mansionem benedicat

Möge der Engel, der die Botschaft vom Frieden in die Welt brachte, an deinem Haus nicht vorübergehen. Möge das Kind, das seine Göttlichkeit hinter der Armut verbarg, in deinem Herzen eine Wohnung finden.

(Irischer Segenswunsch)

Bleibt behütet und beschützt von Engeln und ein gesegnetes Neues Jahr 2020

wünscht euch allen noch einmal im Weihnachtskleidchen das Team vom Grafschafter Wochenanzeiger

                             Monika, Mimi,          Ruddi                   Bruno                Hamish

und die Freelancer Otto und Lucia.

Habts fein!

 

42 Gedanken zu “Grafschafter Wochenanzeiger – Stern über Bethlehem

  1. Wie schoen, dass es bei dir noch leuchtet – bei mir leuchtet es auch noch!
    Du musst ja sehr brav und lieb gewesen sein, wenn du vom Christkind so reich beschenkt worden bist!!! ;-) Das freut mich! Die Ohrringe sind ja wunderhuebsch und wenn du den Ring hast, dann musst du dich fuer uns mal so „geschmueckt“ fotografieren lassen, damit wir deine Schmuckstuecke an dir bewundern koennen!
    Hab eine schoene und leuchtende Woche und viele Gruesse
    Christa

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    • Jaaaa, hier leuchtet es noch, und wie schön, daß es bei dir auch noch leuchtet!
      Oh, oh, ich glaub, da hat das Christkind mal mindestens ein Auge zugedrückt wegen dem brav und lieb sein, lach, aber ich hab mich wirklich sooooo gefreut!!!
      Ich bin ganz verliebt in die Ohrringe und den Ring, und wenn er dann hier ist, mach ich das mal, ein Selfie mit Schmuck! Dann dürft ihr mich bewundern, hihihihihi! Oder besser den Schmuck, lach!
      Hab du auch eine schöne und leuchtende Woche, liebe Grüße nach Kanada
      Monika.

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  2. Meine liebe Monika,

    ich freu mich,dass die Heiligen 3 Könige natürlich am Grafschafter Wochenanzeiger nicht vörüber gehen,sie dürfen da keinesfalls fehlen! Beginnen natürlich wieder mit so einem feinen bebilderten Gedicht.
    Die kleine Krippe für Björn ist allerliebst und man sieht „König“ Björn den Stolz auf sein wichtiges Amt wirklich an.Fein,dass es die Krone noch gibt,nein,das wundert mich nicht.Redaktionsräume haben bekanntlich ein grooooßes Archiv. ;)
    Ich finde die Tradition des Sternsingens eine sehr schöne und eine gute Sache.Bei uns sind sie heute sicher auch in der Stadt unterwegs und hinterlassen ihren Segensspruch auch an unserer Kirchentür.
    Dankeschön für deine Infos zur Aktion und die Links zur Aussendungsfeier,gucke sie später noch in Ruhe.
    Sehr schön,dass du uns noch deine Geschenke zeigst,das ist ein sehr reicher Gabentisch! Es ist alles wunderschön,du warst sicher besonders brav.Glaub ich,dass du dich über alles sehr gefreut hast!
    Der Schmuck von den Kindern ist wahrhaftig königlich! Türkis ist ganz sehr hübsch,ich mag ihn auch sehr.Den Ring reichst du uns dann sicher mal noch nach.
    Die Karten an der Leine finde ich immer toll,da sieht man sie so schön und fein,dass dir die von mir so gut gefällt,so sollte das!
    Klar,lass es weiter leuchten in der Tristesse zur Zeit,hier isses auch nicht besser.Das Bäumchen von deiner Mama mit den Eisbärchen und em anderen schönen Schmuck hilft da bestimmt drüber weg!
    Ganz sehr lecker sieht dein Glühweinkuchen aus und schmeckt ganz sicher auch so! Ich lang dann später gern mal mit zu,will nur jetzt nicht mit vollem Mund das feine Lied mit singen, ;)

    Möge euch der Segen an der Haustür dolle beschützen und bewahren vor jederlei Bsem im neuen Jahr,ich wünsch es euch sehr!Auch allen anderen hier und dankeschön auch für deinen für uns.Er ist wichtiger denn je!!!

    Herzlichsten Dank wieder für alles,es hat mir viel Freude gemacht,man ist schon mit heimisch in den Redaktionsräumen.Nun geh ich erstmal wieder.Aber nicht,ohne die „Könige“ Ruddi,Hamish,Bruno und Otto und die „Prinzessinnen“ Monika und Mimilein und Lucia herzlichst zu grüßen! :)

    Kommt wieder gut im Alltag an und habt eine gute neue Woche und einen schönne Montag und Dreikönigstag erstmall!

    Liebste Grüße schickt euch Brigitte.

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    • Meine liebe Brigitte,
      das ist doch auch eine lieb gewordene Tradition, daß die Heiligen Drei Könige im Blögchen kamen, das wird natürlich im Grafschafter Wochenanzeiger fortgesetzt! Fein, daß es dir wieder gefallen hat, das Gedicht hab ich schon öfter dabei gehabt, ich finde es immer wieder so schön.
      Stimmt auffallend, lach, Redaktionsräume haben ein großes Archiv und unsere allemal, daher eben sowohl die kleine Krippe als auch Björn als König samt Krone!
      Das ist richtig schön, daß sie bei euch auf ihrem Weg durch die Gemeinde ihren Segen auch an eurer Kirchentüre hinterlassen. Viel Spaß noch mit den Links.
      Jaaa, ein reicher Gabentisch, ob das alles so wirklich mit meinem Bravsein zusammenhängt, hihihihi, aber die Freude war jedenfalls riesengroß! Gerade über meinen Schmuck hab ich mich sehr gefreut, ich liebe Türkis, als Stein und als Farbe, und wenn der Ring da ist, zeig ich alles mal in voller Pracht.
      Deshalb hab ich mir ja hier die Leine angelegt, kann man die liebevollen Karten immer so schön sehen, man freut sich doch über jede! Und deine vom Kunsthandwerkermarkt war wirklich wieder so besonders hübsch!
      Das Bäumchen leuchtet weiter fröhlich vor sich hin, obwohl hier heute das Wetter mal nicht grau, sondern tatsächlich sonnig war.
      Der Glühweinkuchen ist was feines, da hab ich noch was von, also greif ruhig zu, lach!
      Der Segen hier an der Blögchentür bzw. an der Türe zu den Redaktionsräumen für uns alle ist mir immer eine Herzensangelegenheit, denn davon kann man wahrlich nicht genug haben! Möge das Neue Jahr gut und freundlich zu uns allen sein!
      Wir danken dir für deine herzlichen Grüße an uns alle, die wir natürlich ebenso an dich zurückschicken, komm auch gut wieder im Alltag an, der ja eigentlich heute erst richtig wieder begonnen hat, hab eine gute neue Woche und noch einen schönen Abend, liebste Grüße
      Monika und das gesamte Redaktionsteam.

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  3. Noch steht er auch bei uns, in seiner vollen Pracht und denkt nicht daran seine grünen Blätter zu verlieren . Wir trennen uns ungern von unsern so liebevoll geschmückten Baum. Mit ihm geht dann auch das schöne weihnachtliche Gefühl.
    Warum auch immer, es entsteht eine Lücke in unsere Sammlung. Das 20* C+M+B+20* wird fehlen,die Sternsänger haben uns in diesem Jahr vergessen. 😕
    Liebe Mimi und Monika ich wünsche euch einen schönen Start in die neue Woche.

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    • Wie schön, daß er noch steht, der geschmückte Baum in seiner vollen Pracht, und fein, daß er noch nicht nadelt! Da hab ich von Kindertagen an immer schon Probleme mit gehabt, mich von dem liebevoll geschmückten Baum zu verabschieden, er hat mir immer leid getan, wenn er dann draußen gelandet ist nach all der Pracht an den schönen Tagen, und so geht es mir auch heute noch. Da meiner momentan künstlich ist, hat er viel Zeit, stehen zu bleiben, denn da hast du wirklich so recht, mit ihm geht auch das schöne, weihnachtliche Gefühl, das möchte ich mir gerade in diesem Jahr noch ein wenig länger bewahren. Und für die Katholen ist ja eh erst der 2. Februar, Lichtmeß, der Tag, an dem die Weihnachtszeit endgültig endet.
      Oooh, das ist aber schade, daß heuer eine Lücke in eurer Sammlung entsteht, dann nimm einfach den Segen von hier und von unserer Türe, wenn euch die Sternsinger in diesem Jahr vergessen haben. In unserer Gemeinde hier kommen sie ohnehin nur noch auf Bestellung, vielleicht ist das mittlerweile bei euch auch so?
      Danke, lieber Werner, den wünschen wir dir auch von ganzem Herzen, einen guten Start in die neue Woche, liebe Grüße
      Monika und Mimi.

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      • Nee unser Haus haben sie einfach vergessen . Warum auch immer????? Meine Tochter die nur vier Häuser weiter ihr Haus hat, ist von den Sängern besucht worden. Ich werde mal zum Gemeindehaus gehen und dort meine Spende entrichten , vielleicht gibt es dann auch noch den Lückenschluss. Ich wünsch dir noch einige besinnliche Stunden mit deinem schön geschmückten Baum .
        Hab eine schöne Woche.
        Liebe Grüße
        Werner.

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        • Das ist echt schade! Mach das doch mit dem Gemeindehaus, ich denke schon, daß du dann auch den Lückenschluß bekommst, als „Hausvater“ darfst du den Segen ja auch selbst an die Haustüre anbringen!
          Dankeschön, die werden wir uns machen, die gemütlichen, besinnlichen Stunden am feinen Baum, ist noch Kraft tanken nötig fürs Neue Jahr!
          Hab auch eine gute und schöne Woche, liebe Grüße
          Monika.

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    • Freut mich, lieber Klaus, daß du dich bedient hast und gelesen und zugehört, das wünsche ich dir auch von Herzen, eine gute neue Woche mit schönen Momenten, man muß die kleinen Glücke aufpicken!!!
      Liebe Grüße
      Monika.

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  4. Moin aus dem ebenso tristen Bremen.
    Der Baum draußen leuchtet noch und einige Lichterketten und ein Stern im Haus.
    Ansonsten ist die Weihnachtszeit hier Geschichte.
    Feine Geschenke und Karten hast du bekommen! :)
    Kommen die drei Könige bei euch noch mit einem Mohr? OGottogott, darf ich das Wort überhaupt noch schreiben?
    Sieben Jahrzehnte lebte ich mit Mohrenkuss, Mohr bei den Heiligen Drei Königen, Mohrle hieß die Katze. Ich wusste es nicht besser, Schande über mein Haupt.
    Wir Bees wünschen euch einen schönen Abend und eine gute Nacht, trotz des Schietwetters. Ihr habt es dafür drinnen fein, gelle.
    Liebe Grüße

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    • Moin moin ins immer noch triste Bremen,
      ich laß mir meine „Über-das-Wetter-meckern-Methode“ patentieren, denn heute schien die Sonne, lach!
      Wie schön, daß euer Bäumchen draußen noch leuchtet und Lichterketten und der Stern im Haus, ich brauche das gerade im Januar immer noch, zumal wenn er sich so unsagbar grau präsentiert wie hier ja bis heute auch. Da dauert das bei mir immer, bis die Weihnachtszeit Geschichte ist, und je nach Jahr, mitunter auch schon mal bis zum 2. Februar, lach!
      Hab ich mich sooooo drüber gefreut, über die Karten und die Geschenke!!!
      Mittlerweile ist auch hier kein Mohr mehr dabei, zu Björns Zeiten war das noch ganz normal, da hat sich auch keiner was in Richtung „political correctness“ gedacht, und schon überhaupt nichts abwertendes, ich finde ja eigentlich im Gegenteil, wenn ein „farbiger“ König mitläuft, drückt das doch deutlich aus, daß ALLE Menschen gemeint sind, und mir geht es wie dir, ich lebte auch mit Mohrenkuß, Mohr bei den Heiligen Drei Königen, der Mohr von der nach ihm benannten Schokolade, Mohrle als Katzenname, nichts davon hatte in irgendeiner Form was abwertendes, ich finde die Einstellung heute eigentlich scheinheilig, denn ansonsten wird allüberall heftig Fremdenfeindlichkeit verbreitet, aber Hauptsache, man nennt es so nicht! Da seh ich eigentlich keine Schande über unseren Häuptern!
      Wir wünschen den lieben Bees auch einen ganz feinen Abend und später eine gute Nacht, mal gucken, ob das schöne Wetter bei euch auch noch ankommt morgen, wir hätten ja am liebsten Schnee, nicht wahr, aber uns fragt ja keiner, lach!
      Drinnen isses jedenfalls fein gemütlich, so oder so beim Wetter draußen, habts auch fein und liebe Grüße von uns Emms.

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  5. Liebe Monika,

    auch hier waren die Sternsinger und zwar ohne Mohr. Ich glaube, den schwarzen
    König haben sie vor lauter „Political Correctness“ abgeschafft.
    Vielen Dank für die Verlinkungen.
    Der Kölner Erzbischof Woelki sieht selbst noch aus wie ein Messdiener….

    Einen schönen Abschluss zum Weihnachtsgeschehen hast du uns wieder bereitet
    und das Christkind war sehr großzügig in der Grafschaft.
    Das Schmuckstück ist sehr hübsch !

    Ich war in den letzten Tagen ziemlich schreibblockiert und hoffe, dass
    sich das wieder bessert.

    Beste Wünsche für alle im neuen Jahr und liebe Grüße!
    Britta-Gudrun

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    • Liebe Britta-Gudrun,
      fein, daß bei dir die Sternsinger auch waren, natürlich ohne Mohr, lach, ich finde das ja scheinheilig, überall in der heutigen Gesellschaft strotzt es vor Fremdenfeindlichkeit, aber der Mohr, der schon immer bei den Heiligen Drei Königen dabei war und der meines Erachtens doch einfach nur zum Ausdruck bringt, daß bei der frohen Botschaft von Jesu Geburt ALLE Menschen gemeint waren, den schafft man ab!
      Schön, daß du dich über die Links gefreut hast, stimmt, der Kölner Erzbischof könnte noch als Meßdiener durchgehen, lach! Ich glaub, Björn kann das auch heute noch!
      Freut mich sehr, daß es ein schöner Abschluß des Weihnachtsgeschehens war hier, jaaaa, das Christkind war wirklich sehr großzüigig in der Grafschaft, wir haben uns auch alle so gefreut!
      Fein ist das Schmuckstück, nicht wahr, ich bin da ganz entzückt von!
      Oooh, das hoffe ich dann mal für dich mit, daß die Schreibblockade sich wieder bessert, alles Liebe und Gute für dich!!!
      Beste Wünsche auch für dich im Neuen Jahr, möge es gut und freundlich zu uns allen sein, liebe Grüße mit Schnurrgrüßen von Mimi an Kumpel Django,
      Monika, Mimi und das gesamte Redaktionsteam.

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  6. Ahhhh, da isser wieder – der Eintrag zum Dreikönigstag. Bei uns steht ja alljährlich zum Weihnachtsfest auch immer eine Krippe – die Figuren haben schon einige Jahrzehnte auf dem Buckel. Sie sind noch von Herrn Silberdistels Großeltern. Auch sonst leuchtet es hier noch überall. Aber nach und nach werde ich die Weihnachtsdeko nun wieder wegräumen. Unser Topf-Weihnachtsbäumchen darf morgen wieder in den Garten hinaus. Das kleine Weihnachtsdorf allerdings wird noch ein Weilchen länger bei uns für heimelige Stimmung sorgen. Das steht meistens noch bis in den Februar hinein in unserem Wohnzimmer und verbreitet am Abend seine leuchtende und duftende Gemütlichkeit.
    Dass Dein Sohn ganz stolz war zu den Heiligen Drei Königen zu gehören, das kann ich mir gut vorstellen. Toll, dass es sogar noch seine Krone gibt. Aber eigentlich sollte mich das nicht wundern. Du hast ja schon so oft in Deinen Schätzen gekramt und sie uns hier im Blögchen vorgestellt, liebe Monika.
    Wow, da war das Christkind bei Dir aber fleißig. Fein, was Du alles für herrliche Geschenke bekommen hast. Na, und die Karten sind auch alle wieder etwas ganz Besonderes. Die Karte von Brigitte Plauen macht besonders viel her. Gaaaanz wunderhübsch!
    Der Rotweinkuchen sieht echt zum Reinbeißen aus. Und soooo lecker ist er. Ich hab‘ doch gerade in den Bildschirm gegriffen und mir ein Stück genommen 😉😁. Köstlich! Schmeckt salzig, würde mein Herr Silberdistel sagen. Soll heißen: Schmeckt nach Meer mehr 😉
    Das Video mit dem „Stern über Bethlehem“ vom Gebärdenchor vorgetragen hat mir besonders gut gefallen. Wieder einmal fein ausgesucht.
    Schade eigentlich, dass Ihr nun sicher auch bald wieder die hübschen Weihnachtskleidchen ablegt. Aber auf der anderen Seite gibt es ja auch für die anderen Jahreszeiten und Festlichkeiten hübsche Kleidchen. Ich weiß ja, Ihr seid da sehr kreativ, Ihr vom „Grafschafter“.
    Nun denn, auch Euch noch einmal ein gutes, friedliches und gesundes 2020 und ganz liebe Grüße von der Silberdistel mit ihrem pelzigen Trio, von dem heute die graue Eminenz zur Zahnbehandlung musste. Die Zähne sind nun wieder gut, aber der TA hat nebenher festgestellt, dass sie eine Schilddrüsenüberfunktion hat. Nun muss unsere graue alte Dame täglich Tropfen einnehmen, damit sich die Werte wieder normalisieren 🙁 Aber wir hoffen ganz doll, dass es hilft.

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    • Oooh, dann aber erst einmal alles Liebe und Gute für die graue Eminenz, und alle Daumen und Pfötchen sind gedrückt hier, daß es hilft, was ihr bekommen habt für die Schilddrüsenüberfunktion. Hab ich aber öfter schon gehört bei älteren Katzen, und eben auch, daß es wohl wirklich gut in den Griff zu bekommen ist! Mimi schickt ganz liebe Schnurrgrüße für ihre Freundin mit!
      Fein, daß du dich freust über den Eintrag zum Dreikönigstag wieder, ich freu mich da auch jedes Jahr wieder drauf!
      Ich hab auch noch so eine schöne Krippe, bzw. zwei, die erste ist von Björns Papa mit Hilfe eines Freundes, der Zimmermann war, mal selbst gebaut worden und mit ganz schlichten Figuren bestückt, die hat jetzt auch schon so ihre 30 Jahre auf dem Buckel

      und dann hab ich noch eine ganz alte, aus Pappe, dreidimensional zum aufklappen, die gab es schon in meiner Kinderzeit, die hat meine Mama mal gekauft, als ich noch ganz klein war und ich hab sie geerbt, die halte ich so in Ehren:

      kann ich mir also so gut vorstellen, wieviel Freude ihr an eurer noch von Herrn Silberdistels Großeltern habt!!!
      Schön, daß es bei euch auch noch leuchtet, ich sortier so im Laufe der Zeit auch ab und an schon mal das eine oder andere weg, aber ich hab immer soviel Freude an der leuchtenden Weihnachtszeit, da hab ich das doch meist bis zum katholischen Ende am 2. Februar, lach! Siehste, genau wie euer Weihnachtsdorf, da bleibt meines auf jeden Fall noch stehen, genau wie bei euch, das ist doch so schön, das heimelige Leuchten.
      Björn hat da wirklich viel Freude dran gehabt, an seiner Tätigkeit als einer der Heiligen Drei Könige, sie haben ja auch mitunter viel Freude zu den Leuten gebracht, zu denen sie gegangen sind, vorzugsweise eben auch alte und/oder einsame Menschen, ich hab da immer so lachen müssen, als er noch kleiner war, hat er mir dann immer erzählt, die Leute hätten geweint, wenn sie da waren, „aber aus Freude, Mama, nicht, weil wir so schlecht gesungen haben“, das war so drollig!
      Ja, Christkindchen war hier echt fleißig, wir haben uns soooo gefreut, und über die Karten freu ich mich auch jedes Jahr so sehr, deshalb hab ich mir ja hier die Leine gebastelt, da kann man sie noch lange so schön sehen. Die von Brigitte/Plauen ist echt wunderhübsch, nicht wahr?
      Hach, wie fein, daß der Glühweinkuchen gemundet hat und du beherzt zugegriffen hast, hihihihi, jaaaa, hat Herr Silberdistel recht, der schmeckt wirklich salzig, nach ganz viel mehr/Meer, lach!
      Ich such ja jedes Jahr wieder nach einem bissel was besonderem, und da bin ich dieses Jahr auf dieses schöne Video aufmerksam geworden, in dem das Lied mit Gebärdensprache vorgetragen wird, das hat mir auch so gut gefallen!
      Ach, noch lassen wir auch die Weihnachtskleidchen an, hihihihi, und später gibt es dann wieder schöne Frühlingskleidchen, in unserer reichhaltigen Fabrik für die feinen Anziehsachen, mit denen es hier ja schon eine Modenschau gab, werden wir bestimmt wieder fündig. Und dann freut man sich auch wieder darauf!
      Wünschen wir euch auch von ganzem Herzen, nochmals ein frohes, gesundes und friedliches Neues Jahr 2020, mit allen lieben Wünschen, und Schnurr- und Brummgrüßen vom restlichen Redaktionsteam an euch und euer Pelztrio, und lieben Grüßen
      Monika.

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      • Dankeschön fürs Daumen- und Pfötchendrücken, liebe Monika und Mimi. Wir hatten beim TA-Besuch Ende letzten Jahres einen Termin zur Zahnbehandlung mitbekommen, der nun gestern herangerückt war. Dabei hat der TA dann gleich Blut abgenommen, weil ihm/uns doch die Gewichtsabnahme, die ich auch selbst schon bei unserer grauen Eminenz festgestellt hatte, Sorgen machte. Da aber auch eine Zahnbehandlung notwendig war, hätte es auch daran liegen können, dass sie einfach nur weniger frisst, weil irgendein Zahn schmerzte. Da war dann eine Blutabnahme bei der Gelegenheit gleich mit eingeplant. Zum Glück sind Nieren- und Zuckerwerte, die bei älteren Katzen auch oft aus der Norm geraten, in Ordnung. Der Doc sagte nun aber, die Schilddrüse wäre eigentlich gut behandelbar. So hoffen wir, dass sich die Werte hier nun mit der Medikamentengabe wieder einregeln.
        Deine Krippen sind wunderhübsch. Jede einzelne ist ein Schmuckstück für sich. Von unserer existierten nur noch die Figuren. Das Stallgebäude hat unsere bayerische Tochter vor einigen Jahren auf einem Weihnachtsmarkt dazugekauft. Es passt perfekt – so bereitet uns die Krippe schon seit Jahren immer viel Freude. Der Schwiegervater der Tochter hat eine riesige Krippe, die alljährlich bei ihm aufgebaut wird. Und jedes Jahr kommt eine neue Figur hinzu – eine ganz besondere Sammlung. Aber man muss natürlich auch Platz dafür haben.
        Danke noch einmal für die lieben Wünsche fürs neue Jahr und liebe Grüße und Schnurrgrüße auch an Euch. Die graue Eminenz hat mir gerade wieder meinen Schreibtischsessel „entrissen“ und liegt nun hier schnurrend neben mir. Ich habe derweil schon einen schönen Ersatzstuhl. Was tut frau nicht alles für ihre Katzen 😉😄

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        • Hier sind weiter alle Daumen und Pfötchen gedrückt für die graue Eminenz, gut, daß die Nieren- und Zuckerwerte in Ordnung sind, ja, die geraten bei älteren Katzen auch schon mal oft aus der Norm. Und daß die Schilddrüse gut behandelbar ist, hab ich schon öfter gehört, ist ja auch wohl beim Menschen so.
          Ich häng besonders an der Krippe, die ich von meinen Eltern geerbt habe, wenn man bedenkt, daß sie schon fast so alt ist wie ich. Schön mit dem zugekauften Stallgebäude für eure Krippe, das macht auch jedes Jahr wieder Freude, sie dann aufzustellen. Von unserer „kleinen“ Krippe aus Holz gibt es in unserer Unterkirche, in die wir doch immer zum frühstücken gehen nach den Frühschichten, ein ganz großes Exemplar, ebenfalls vom besagten Zimmermannsfreund geplant und mit mehreren selbst gebaut, da freu ich mich auch jedes Jahr wieder drüber. Ist ein bissel ähnlich wie die riesige Krippe vom Schwiegervater deiner Tochter, das ist bestimmt auch immer eine Freude, wenn eine neue Figur hinzukommt, aber dafür muß man dann wirklich viel Platz haben.
          Jaaa, lach, was tut frau nicht alles für die Katz, hab ich auch schon gemacht, auf einem kleinen Stühlchen neben meinem Schreibtischsessel gehockt, weil Mimi mir den großen entrissen hatte zum danebenliegen und schnurren, sie schickt mal ganz liebe, besondere Schnurrgrüße für die graue Eminenz mit, und natürlich auf für den Rest vom Pelztrio, habt noch einen feinen Abend, liebe Grüße
          Monika.

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    • Hallo Silberdistel,
      beim Überfliegen sprang mir in deinem Kommentar die Schilddrüsenüberfunktion deiner Katze ins Auge. Bei meiner Niki (13,5J.) wurde das auch festgestellt und man hat uns gleich Tropfen mitgegeben (Ty…norm 5mg), davon soll ich ihr 2 x tgl. 0,5ml geben. Da ich selber eine totale Medikamentenphobie habe, habe ich mich bisher noch nicht getraut, sie ihr zu geben. Bevor ich selbst etwas nicht nehme, googele ich nächtelang, wobei mir bewusst ist, dass die Leute, die etwas gut vertragen, keinen Grund sehen, darüber im Internet zu berichten, wohl aber die, die etwas nicht vertragen. Falls das zufällig die gleichen Tropfen sind, würde mich sehr interessieren, ob deine Katze sie gut verträgt. Also, ich will deine Katze jetzt nicht als Versuchskanunchen benutzen, aber ich vermute, dass du es ihr eh geben wirst, weil die meisten Menschen ja den Rat von Ärzten befolgen, was ich leider in Folge von ganz vielen schlechten Erfahrungen nicht mehr kann.
      Ich würde dich auch gerne direkt kontaktieren, aber ich habe gesehen, dass ich mich da registrieren muss, also nicht nur mit Name und e-mail-Adresse wie hier oder was muss ich da sonst machen?
      Ich drücke die Daumen, dass deine Katze die Tropfen verträgt und dass sie wirken.
      Liebe Grüße
      Eva

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      • Hallo Eva, ich schrieb eben schon in meiner Antwort auf Monikas Kommentar zu meinem, dass unser TA sagte, Schilddrüsenerkrankungen bei Katzen wären recht gut behandelbar. Unsere graue Eminenz bekommt genau diese Tropfen auch, die Du für Deine Niki bekommen hast – auch in der Dosierung. Ich bin auch nicht gerade jemand, der gern und viel Medikamente nimmt. Zum Glück muss ich auch so gut wie nichts nehmen. Aber andererseits sind Medikamente ja mitunter doch sehr hilfreich. So hoffe ich, dass unsere graue Eminenz gut mit diesen Tropfen klarkommt und sie ihr letztendlich auch helfen. Bei einer Schilddrüsenüberfunktion steht der Körper ja regelrecht unter Hochspannung, und das ist auf die Dauer doch auch nicht gut.
        Du kannst mich gern auch direkt kontaktieren unter: wasseramsel@hotmail.de
        LG zurück von der Silberdistel

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        • Hallo Silberdistel, vielen Dank für die Rückmeldung und für die Kontaktadresse. Das ist super, dann muss ich Monikas tollen Blog nicht mit SDÜ Geschichten zutexten. Ich schreibe dir in den nächsten Tagen, dann hast du auch meine Adresse und wir können uns zu dem Thema austauschen.
          LG Eva

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          • Hallo Eva, ja, ich glaube auch, dass es besser ist, wenn wir das nicht alles hier bei Monika abhandeln. So kann ich Dir dann auch zwischendurch immer mal berichten, wie unserer alten Katzendame die Behandlung bekommt.
            Bis bald dann also und herzliche Grüße an Dich von der Silberdistel

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  7. Hallo Monika,
    das ist ein sehr schöner Beitrag zum Dreikönigsfest, das wir hier bei mäßigen 8° aber tollem Sonnenschein verbringen durften. Die Sternsinger haben mich dieses Jahr schon wieder vergessen. Mein Haus liegt ziemlich versteckt, da muss man schon mit Navi unterwegs sein um es zu finden,
    Es ist eine gute Idee die schönen Geschenke, die du erhalten hast, am heutigen Tag vorzustellen, denn, weißt du, dass in vielen Ländern, u.a. in Spanien, nicht das Christkind die Geschenke bringt sondern die heiligen Dreikönige. Ich finde das viel logischer, denn wie kann ein neugeborenes Kind durch die Welt reisen und Geschenke verteilen. Die Könige haben dem Kind in der Krippe Geschenke gebracht und so bringen sie auch Geschenke allen Kindern in der Welt. Ich hatte früher das Glück, sowohl vom Christkind wie von den Dreikönigen Geschenke zu bekommen, was ich natürlich super fand. Bei mir bleibt Krippe und Weihnachtsdeko immer bis zum 2. Februar stehen, da bin ich ganz konservativ.
    Ich hoffe du hast nichts dagegen, dass ich deinen Blog misbrauche um Silberdistel zum Thema SDÜ anzusprechen, weil ich im Moment nicht weiß, wie ich sie sonst kontaktieren soll.
    Wünsche dir und Mimi eine gute Woche.
    Liebe Grüße
    Eva

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    • Hallo, liebe Eva,
      fein, daß dir der Beitrag zum Dreikönigsfest gefällt, hattet ihr also auch so tollen Sonnenschein, war aber hier auch eine Eintagsfliege, heute „graut“ es schon wieder.
      Oh, schade, daß die Sternsinger dich vergessen haben in diesem Jahr wieder, aber das mag natürlich daran liegen, daß dein Haus so versteckt liegt.
      Ich weiß, daß in anderen Ländern wie Spanien und auch Italien am Dreikönigstag erst beschert wird, das macht auf jeden Fall Sinn, wenn man bedenkt, daß eben die Heiligen Drei Könige dem Christkind Geschenke brachten. Na, da hattest du es ja doppelt fein als Kind, wenn du sowohl vom Christkind als auch am Dreikönigstag beschert worden bist. Meist laß ich Krippe und Deko auch bis zum 2. Februar stehen, manchmal mag ich dann aber auch schon zwischendurch nicht mehr, mal gucken, wie es wohl in diesem Jahr wird.
      Nein, da hab ich auf keinen Fall was gegen, es ist doch schön, daß ihr euch hier auch untereinander austauschen könnt bei solchen Themen, kann man sich doch bestimmt bissel gegenseitig helfen!
      Wir wünschen dir und deinen pelzigen Süßen auch eine gute neue Woche mit lieben Schnurr- und -grüßen
      Monika und Mimi.

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  8. Liebe Redaktion des Grafschafter Wochenanzeiger,

    na, da wurde ja manche Zeitungsseite aus der Rubrik „Traditionen, Sitten und Gebräuche“ mit diesem vielfältigen Artikel zum Dreikönigstag gefüllt. Wollte man auf jeden Aspekt eingehen, würde der Leserbrief entschieden zu lang. So haben wir uns nach unseren eigenen Vorlieben ein paar „Rosinchen“ herausgepickt.

    Diesmal darf das einleitende Gedicht nicht unerwähnt bleiben. Es ist das 7. Kapitel von Rilkes Gedichtzyklus „Das Marien-Leben“ und entstand im Winter 1911/12 auf Schloss Duino. Unmittelbar danach begann Rilke den ersten Teil der Duineser Elegien, seinem lyrischen Opus Magnum. Mich begeistert „Geburt Christi“ besonders, weil hier atmosphärisch sehr dicht aber in beunruhigender Einfachheit der Leser zum Innehalten und zum Nachdenken gezwungen wird: “ Hast du dir ihn größer vorgestellt?“ ….. “ Aber (du wirst sehen): Er erfreut.“ Ich will hier nicht interpretieren; aber viel treffender läßt sich kaum ausdrücken, dass man Größe auch und vor allem im Kleinen, Unscheinbaren erkennen kann. Die Könige erkannten den Messias und huldigten dem „Kinde, in einer Krippe liegend“. Es gibt eine (für mich) wunderschöne Vertonung des „Marien-Leben“s durch Paul Hindemith, die in einer gelungenen Interpretation von Annelies Kupper (Gesang) und Carl Seemann (Klavier) auf Youtube angehört werden kann. Für Hörer, die damals die Vertonung des „Klops-Songs“ gewöhnungsbedürftig fanden, ist dies allerdings vermutlich nicht empfehlenswert. Wer sich aber ‚mal an moderne Klassik wagen möchte …..

    Also Monika, Du siehst: Mit der Lyrikauswahl hast Du bei mir voll in’s Schwarze getroffen.

    Überhaupt fasziniert mich das „Dreikönigstthema“ in vielen Facetten. Hier ist ein Link, der die Suche der Heiligen Drei Könige nach dem „König der Juden“ um einen ernsten Aspekt ergänzt:

    https://app.getpocket.com/read/2844120770

    Bibelfeste Leser wissen natürlich um den Kindsmord durch Herodes und den Grund für die Flucht der heilgen Familie nach Ägypten. Dieser Text fasst die Geschichte zusammen. Es wird übrigens auch geklärt, dass Caspar aus Afrika stammte, also vermutlich ein „Mohr“ war: “ Caspar: ein junger Mann, stammt aus Afrika und überreicht Myrrhe, ein bitterer Saft mit heilender Wirkung.“ Man sollte also die „Political Correctness“ nicht hysterisch übertreiben und weiterhin einen schwarzen König als Sternsinger schicken.

    Und weil wir gerade bei der Herkunft der Könige sind: Björn als blonder Knabe ging ja wohl als Melchior, “ kommt aus Europa und bringt Goldschätze mit, um Jesus besonders zu ehren.“ Natürlich muss man der schon aus Pietät die Krone eines solchen Würdenträgers gut aufbewahren und behüten, so wie es bei den Grafschaftern guter Brauch ist.

    Nun noch ein Gedanke zum kulinarischen Brauchtum: Zum Dreikönigstag werden hier doch traditionell Buchweizenwaffeln gebacken nach einer Gepflogenheit meiner katholischen Urgroßmutter mütterlicherseits, die aus dem nord-westlichen Ruhrgebiet stammte. So gab es bei uns natürlich wieder diese Köstlichkeit, die ich z. B. am liebsten mit Quark und Leinöl esse. Der Teig ist nur leicht gesüßt, kann also entweder mit Apfelkompott oder Rübenkraut als Süßspeise oder auch herzhaft genossen werden. Hätte ich dies allerdings nicht auf unserem Tisch gehabt, wer könnte schon Monikas saftigem Glühweinkuchen widerstehen. Na, vielleicht ist heute Nachmittag noch ein Stückchen für uns übrig?

    Und zuletzt noch ein Gedanke zum diesjährigen Motto und dem „Dreikönigszettel“: Wie dringend nötig dieser Appell „Frieden im Libanon und weltweit“ ist, zeigen doch die just zeitlich parallel zur Sternsingeraktion unsäglichen „Taten“ des Herrn Trump und des Herrn Erdogan. Letzterer schürt den Konflikt in Syrien und Trump entfacht womöglich einen neuen Flächenbrand im Irak mit weitreichenden Folgen für die Möglichkeit kriegerischer Auseinandersetzungen zwischen Atommächten (Iran, Israel, USA). Wenn man sich dann das rührende Video „Frieden Jetzt“ und die ernsthaft vorgetragenen Wünsche der Kinder ansieht, kann man vor den erwachsenen Befehlshabern dieser Welt nur verzweifelt den Kopf schütteln und möchte ausrufen „Kinder an die Macht!“.

    So, der Bogen war weit gespannt: von Rilke über Herodes, Mohren als Könige, Backwerk zum Dreikönigstag bis zu den „Herrschern der globalisierten modernen Welt“, jetzt erwähne ich nur noch schnell meine Freude über Deine immer noch leuchtende Adventdekoration, über die vielen hübschen Weihnachtsgeschenke und -postkarten, die davon zeugen, wie lieb und wert Du und das Grafschafter Team der Leserschaft und dem Freundeskreis seid, und bei Gelegenheit stehle ich mir das niedliche Eisbärchen im Tannenbaum ….

    Vorher sagen meine Rani und ich aber Dir und der geschätzen Belegschaft Gute Nacht, wünschen erholsamen Schlaf und einen erfrischten Start in den neuen Morgen. Rani beschnurrt die Freundin Mimi ganz besonders zärtlich, und ich grüße die Frau Chefredakteuse besonders lieb,

    Kristina und Rani

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    • Liebe Kristina und liebe kleine Rani,
      das freut mich sehr, daß der Beitrag mal wieder gut gefallen hat, klar, pickt euch ruhig die Rosinchen raus, lach!
      Das einleitende Gedicht hatte ich hier schon öfter, ich finde es eben auch so wunderschön, und es begeistert mich aus den gleichen Gründen wie bei dir, denn gerade diese Gedichtzeilen „Hast du ihn dir größer vorgestellt?“ und „Aber (du wirst sehen): Er erfreut.“ springen mich jedes Mal wieder an. Ich finde auch, daß man es kaum besser ausdrücken kann, worauf es in der Geburt Christi ankommt, das ganze geschieht nicht mit Bombast, sondern vollzieht sich in einem Stall, in einer Krippe, als neugeborenes, hilfloses Kind, ganz nah bei den geringsten, den ärmsten der Armen, und nicht im Königssaal! Nach der Vertonung werde ich mal gucken, das interessiert mich doch, und es freut mich sehr, daß ich mit der Lyrikauswahl bei dir voll ins Schwarze getroffen habe, wie gesagt, das ist auch eines meiner Lieblingsgedichte!
      Ja, ich finde ja, wie ich hier schon mehrmals schrieb, es auch völlig übertrieben mit der entsprechenden „Political Correctness“ bezüglich des Mohren bei den Heiligen Drei Königen, erst einmal wird es wohl tatsächlich einer gewesen sein, und zweitens Mal bringt doch gerade das zum Ausdruck, daß die Geschichte von Christi Geburt für ALLE Menschen gilt. Und scheinheilig ist es eben auch, weil ansonsten der Fremdenfeindlichkeit Tür und Tor geöffnet sind! Aber Hauptsache, wir sind sprachlich korrekt, lachhaft! Wie heißt es doch in einem afrikanischen (wie passend!) Sprichwort so schön: „Das was du tust schreit so laut, daß ich nicht höre, was du sagst!“
      Aha, da war Björn also Melchior, so als blonder Knabe, fein, und das ist wohl wahr, daß man die Krone eines solchen Würdenträgers nun besonders gut aufbewahren muß, aber bei uns im Grafschafter Archiv kommt ja sowieso selten was weg, lach!
      Buchweizenwaffeln sind ja was feines, und daß du das Brauchtum noch hoch hälst, finde ich sehr schön! Quark und Leinöl wären auch meins, Apfelkompott oder Rübenkraut aber auch, hihihihi, und vom Glühweinkuchen ist noch was da, also lang zu, er ist soooo lecker!!!
      Das dachte ich mir auch, als ich den diesjährigen Dreikönigszettel gesucht habe, ganz gegen die sonstige Gewohnheit ist es in diesem Jahr ja auch keine Abbildung der Krippe geworden, sondern dieses Exemplar, eben wohl, weil es so dringend nötig ist! Was einem zu Trump und Consorten einfällt, ist einfach nicht druckfähig, das würde mit Sicherheit den Tatbestand der schwersten Beleidigung erfüllen, aber die Gedanken sind frei! Wieder einmal an der Schwelle zu einer Katastrophe??!! Hoffentlich können diese „Machthaber“ noch gestoppt werden. Ich hatte die gleichen Empfindungen beim anschauen des Videos „Frieden Jetzt“ und stimme dem Lied von Herbert Grönemeyer schon so lange zu: „Kinder an die Macht!“
      Schön, wenn ein Beitrag einen so weiten Bogen auslöst, dann ist er ja eigentlich gelungen, und jaaaa, ich hab mich auch so über all meine Geschenke und vor allem eben über die dahinter steckende Wertschätzung und Freundschaft gefreut!!! Oh, oh, da sei vorsichtig mit dem Raub des kleinen Eisbären im Tannenbaum, da paßt Mimi wie ein Schießhund drauf auf, und du kennst Katzenkrallen, hihihihihi!
      Wir hoffen, ihr hattet eine gute Nacht, wir haben zwar gestern nächtens auch schon euren Kommentar gelesen, waren aber ausnahmsweise auch mal einfach schon zu müdchen zum zurückschreiben. Der Start in den Tag ist gelungen, wir hoffen, bei euch auch, nun können wir schon wieder einen schönen Abend wünschen, was wir hiermit tun, Mimi beschnurrt Freundin Rani zärtlich zurück und ich grüße dich besonders lieb,
      Monika und Mimi.

      Gefällt 2 Personen

  9. Liebe Monika,
    ja,das neue Jahr 2020 ist jetzt endlich eingezogen und nimmt von uns Beschlag.
    Drei Königstag,sowas gibt es im protestantischen Preußen/Berlin/Brandenburg nicht und einen Feiertag damit verbunden ,schon überhaupt nicht!
    Kann mich kaum erinnern jemals hier Kinder als Sternsinger gesehen oder getroffen zuhaben. Dabei ist es mit Sicherheit eine gute Sache,für die notleidenden Kinder in anderen Ländern zu sammeln .
    Wenn ich nur dran denke, wieviel Menschen mit anderer Hautfarbe hier bei uns rumlaufen, da muss man sich schon manchmal wundern, dass man überhaupt noch in Deutschland lebt.Von daher ist es kaum zu verstehen, dass der Afrikanische König bei den „Heiligen drei Königen“ plötzlich weisse Hautfarbe haben muss.Na,auch egal,meine Krippe ist jedenfalls so traditionell, wie wir es von altersher gewohnt sind, würde deshalb auch nichts daran ändern.Der Himmel bewahre mich davor! Meine Krippe ist Handgschnitzt und Handbemalt,da wird nicht dran rumgepfuscht.lol.
    Liebe Monika, bewahre Dir Deine Traditionen und genieße die Weihnachtszeit so lange es Dir gefällt. Wenn die Sonne wieder öfter und länger scheint,dann verabschiedet man sich von ganz alleine von der so lieb gewordenen Weihnachtsdekoration.
    Allmählich räume ich auch alles weg,wobei ich immer noch gerne eine Kerze auf dem Tisch abends leuchten lasse,das gibt doch immer eine so schöne heimelige Atmosphäre. Mein Stern auf dem Balkon leuchtet auch noch in der Dunkelheit.
    Dein Glühweinkuchen sieht verboten sehr lecker aus.Na,langsam muss die Weihnachtliche Schlemmerei auch ein Ende haben. Jetzt muss man sich nach den vielen Feiertagen erstmal wieder zurecht finden. Versuche auch langsam, ab heute meine sportlichen Aktivitäten wieder aufzunehmen .
    Ich wünsche Dir liebe Monika und dem gesamten Grafschafter Redaktionsteam ein frohes Ankommen im neuen Jahr mit vielen schönen Themen und Begebenheiten,mögen Dir Deine guten Ideen nie ausgehen!
    Lg.Ursel

    Gefällt 3 Personen

    • Liebe Ursel,
      ja, nun isses da, das Neue Jahr 2020 und schon wieder 7 Tage alt, lach!
      Ich weiß, daß es den Brauch bei euch so intensiv nicht gibt, aber Feiertag ist es hier auch nicht mehr, ich glaub, den haben eh nur noch zwei Bundesländer. Nee, drei, hab ich gerade nachgelesen, Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen-Anhalt.
      Es ist eine richtig gute Sache mit den Sternsingern, was da jährlich zusammenkommt, ist beachtlich!!!
      Nee, mir entzieht sich diese völlig übertriebene Empfindlichkeit mit dem Mohr bei den Heiligen Drei Königen auch, ich glaub, da schütteln wahrscheinlich auch die „betroffenen“ ihren Kopf drüber! Meine Krippe ist auch noch traditionell, lach, da ist ein Mohr bei und Punkt! Zumal der ohnehin immer am schönsten aussah, der prächtige Mohr, so, lach!
      Mach ich auch, mach ich jedes Jahr, die Weihnachtszeit so lange genießen, wie es mir gefällt, und als katholisches Ruhrpottkind hab ich da mindestens Zeit bis zum zweiten Februar, hihihihi! Das kommt auf jeden Fall von ganz alleine, daß man irgendwann sagt, so, nun ist gut, und bei dem Usselwetter da draußen ist es einfach fein, wenn es drinnen noch leuchtet und die Weihnachtsatmosphäre noch verlängert. Wie schön, daß dein Stern auch noch auf Balkonien leuchtet, ich war gerade einkaufen, es leuchtet noch richtig hübsch draußen allüberall, das freut mich!
      Der Glühweinkuchen ist verboten lecker, hihihihi, und vorläufig ist mir das Thema keine weihnachtliche Schlemmerei noch völlig wurscht, in der kalten Jahreszeit braucht man anständige Kalorien und Nervennahrung, lach, auch, wenn es nicht schneit. Bissel sportliche Aktivitäten kann man trotzdem machen.
      Dankeschön, das hoffe ich auch, daß mir meine Ideen hier nicht ausgehen, jetzt erstmal richtig ankommen im Neuen Jahr, und dann schaun wir mal, lach, komm auch gut an im neuen Jahr, hab noch einen schönen Abend, liebe Grüße
      Monika und Mimi.

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