Grafschafter Wochenanzeiger – Türchen 20

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r

Türchen

Der Baum des Friedens

Ich weiß, im Dunkel steht ein Baum
mit Kerzen übervoll besteckt.
Manchmal in einem schönen Traum
ein Engel sie zum Leuchten weckt.

Der ganzen Erde Menschen seh‘
ich stehen unter seinem Grün,
aus ihren Herzen will kein Weh‘,
will nur verklärte Freude blüh’n.

Kein Kampf und Sieg ist unter ihm,
nicht eine einzige Stimme flucht,
indes ein gold’ner Cherubim
in seinen Zweigen Früchte sucht.

Es steigt der Engel Tag und Nacht
hinauf, hinab und will nicht ruh’n,
und legt der süßen Früchte Fracht
den Menschen in die off’nen Truh’n.

                                           

                               

(Alfons Petzold)

Seid gegrüßt, ihr lieben Leser des Adventskalenders vom Grafschafter Wochenanzeiger!

Heute öffnen wir bereits das Türchen 20, gestern war schon wieder die letzte unserer kirchlichen Frühschichten hier in meiner Heimatgemeinde, da dachte ich mir, ich nehme euch einfach mal mit auf meinem Weg frühmorgens in die Kirche.

Dunkel ist es natürlich noch, das war der Versuch, ein bewegliches Leuchten an einem Fenster zu fotografieren. Der Mond stand am Himmel

und die Burg Lirich leuchtet spärlich in die Dunkelheit.

Das ist die Straße, die zu meiner Kirche führt

und das ist die „Hauptstraße“ meiner Grafschaft, links geht es dann direkt zur Kirche.

So ist der Anblick für mich, wenn ich direkt darauf zulaufe, und der Bewegungsmelder für bessere Beleuchtung mich noch nicht „entdeckt“ hat.

Da hat er mich entdeckt, und ihr könnt nun auch besser gucken. Links das „Gestell“, das ist unser Glockenturm mit der einzigen Glocke, die wir noch aufstellen können.

So, und hier habt ihr nun die legendäre „Unterkirche“, in der unser Frühstück nach der Andacht stattfindet, die Treppe runter befindet sich ganz rechts neben der Haupttreppe zur Kirche.

Eines der mittigen Fenster, dahinter ist die Taufkapelle, die Weihnachtsbäume stehen schon! In der Kirche auch!

Das Gebäude im Hintergrund, das ist Björns ehemaliger Kindergarten, er liegt direkt neben der Kirche.

Noch einmal der Mond! Vom Eingang der Kirche aus fotografiert.

Die Andacht war wieder sehr stimmungsvoll, mit drei Kerzen bereits am Adventskranz, Lichtern auf dem Altar und dem Weihrauchgefäß, wo bei den Fürbitten Weihrauch aufgestreut wird.

Das Motto der letzten Frühschicht war:  Alarm – Fürchtet euch nicht!

In einer kleinen Geschichte ging es dann darum, welch ein Alarm gemeint ist, der nämlich, der die eigentlichen adventlichen und weihnachtlichen Gefühle so oft überdeckt, der der Hektik, des Stresses, was wohl noch alles zu besorgen und zu erledigen ist, wie viele Feiern noch besucht werden müssen usw. usf.! Und diesem Alarm gegenüber die Botschaft der Engel: Fürchtet euch nicht! In diesem Falle auf „gut deutsch“ laß mal 5 gerade sein, was nicht geht, geht halt nicht, halt mal inne, hör mal auf zu rennen, besinne dich auf das wesentliche der Weihnacht: Die Engel verkünden die Frohe Botschaft!

Unser Geschenk zu dieser Frühschicht war wieder ein sehr passendes:

Schlecht zu erkennen am Kaminkranz?

Ein Engelsflügel!

Die Engel als Verkünder der Frohen Botschaft und der beruhigenden Worte: Fürchte dich nicht!

Denn Furcht lähmt und macht handlungsunfähig!

Alle Symbole unserer Frühschichten:

Ja, das waren sie nun wieder, unsere weihnachtlichen Frühschichten in diesem Jahr.

Nach dem Nachhausekommen hab ich mich dann noch bissel hingelegt, und als ich wieder aufgestanden bin, hab ich euch nun was fotografiert, ich glaub, das ist ein Novum in unseren Adventskalendern, guckt mal:

Jaaaaa, das war die Temperatur auf Balkonien am 19. Dezember um die Mittagszeit, im Schatten!

Mimi konnte es kaum glauben

Ja, ist denn schon wieder Frühling statt Weihnachten??? Na, dann aber ab nach draußen

Sonne pur, herrlich, mein Dosenöffner! Komm auch! Wie man auf diesem Bild sieht

und Mimi es inspiziert: Die weihnachtliche Deko auf Balkonien wartet noch auf ihren Einsatz, alles bissel verlangsamt in diesem Jahr.

Warum Mimi hier so „entsetzt“ guckt?

 

Ja, ich hatte Blumen gegossen und ooooh, fürchterbar:

der Balkonboden war naß, igitt, wie sollte Mimi denn nun da vorbei wieder rein kommen können, lach! Hat sie natürlich geschafft, im Stechschritt, hihihihihi!

Und das war es nun wieder, unser 20. Türchen, ich hoffe, es hat euch wieder bissel Spaß gemacht, habt alle einen schönen Freitag, macht euch keinen „Alarm“, bleibt oder werdet gesund und vergeßt nicht die Frohe Botschaft der Engel.

Habts fein, wünschen euch allen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger!

29 Gedanken zu “Grafschafter Wochenanzeiger – Türchen 20

  1. Meine liebe Monika,

    ei,was hat mich da geweckt? Was wohl in Türchen 20 steckt!
    Wollte es auch mal mit bissel Poesie am Anfang versuchen. ;)

    Nun haben wir schon die 20 erreicht im Adventskalender und die Zielgerade ist schon in Sichtweite,schade….Aber bald kommt wieder ein dezember,aber zwischendurch gönnen wir dir gern bissel Ruhe,liebe Monika! :)

    Schön ist „Der Baum des Friedens“ und wieder so hübsch illustriert!

    Fein,dass du uns zu deiner letzten Frühschicht mitnimmst.ich zieh mir nur schnell noch was drüber und reib mir den Schlaf aus den Augen in dieser „Herrgottsfrühe“.Wir halten uns schön an den Händen,dass wir nicht stolpern im Dunkeln und doch noch bissel verschlafen.Schöne Impressionen sinds schon mal auf dem morgendlichen Weg,aber der Graf Lirich könnte schon für bissel mehr Erhellung sorgen in seiner Burg,die dann abstrahlt! ; ) Der Mond machts ihm gut vor.
    Nun kann ich mir alles so gut vorstellen.Auch,wie es dann drin ist.Glaubs dir gern,wie stimmungsvoll das immer alles ist,richtig ehrfürchtig.
    Ein sehr gutes Motto ist das und so gut erläutert.
    Der Engelsflügel ist ein wunderschönes Geschenk!ich schriebs schon bei den anderen geschenken-richtig kunsthandwerklich isser! Toll! Großes Lob an den Hersteller! Da hast du nun wirklich drei herrliche Symbole
    Ja,das nehmen wir uns zu Herzen,uns weniger zu fürchten.Ist halt auch bissel Tagesformabhängig,aber alles liegt in Gottes Hand.

    Euere Temperatur war ja wirklich beachtlich,bei uns hier wars doch ziemlich kühl,trotz Sonnenschein.
    Frühling auf Balkonien!Wo ist der Liegestuhl? Wo die Sonnenbrille? Wo das Buch? :)
    Niedlich wie Mimilein draußen war,die Weihnachtsdeko wird denken,sie ist verkehrt! Und ganz sehr niedlich,wie sie nach der Nässe guckt,geht aber auch gar nicht.

    Es hat mir wieder sehr viel Spaß gemacht,hab lieben Dank für alles,auch ans Team!
    Die Engelsgirlande ist noch sooo hübsch!
    Nein,hier ist kein Alarm hier,nur bissel „Probealarm“.
    Habt ihr auch einen guten Freitag,und alle anderen hier auch!

    Liebste Grüße schickt euch Brigitte.

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    • Ja, wir gehen hier alle noch unter die Dichter, bei soviel intensivem Training durch Monikas Gedichte-Fundus :-).

      Liebe Grüße an Dich zurück, und hab‘ ein gemütliches Wochenende zum 4. Advent.

      Kristina und Rani

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    • Meine liebe Brigitte,
      na, was sagt man denn dazu, da animieren wir hier die Leute zum dichten, prima!
      Das ist aber mal sowas von hochanständig, daß ihr mir zwischen diesem Dezember und dem nächsten doch auch mal eine Ruhepause gönnt, lach!
      Das Gedicht sprach mich an für diesen Eintrag, fein, daß es dir auch so gut gefällt.
      Naja, ganz so finster ist es denn dann morgens nicht in meiner Grafschaft, hihihihi, wir haben hier schon auch eine Straßenbeleuchtung. Und unser Graf Lirich ist ein klimabewußter Adliger, da wird nicht unnötig Strom verbraucht für Flutlichbeleuchtung. Der Mond leuchtet ja auch von alleine, der braucht ja keinen Strom dafür, ich lach mich weg!
      Von drinnen wollte ich keine Fotos machen, bei so einer Andacht dann noch mit der Knipse hantieren, das finde ich dann nicht so gut. Vielleicht komm ich in den Tagen nach Weihnachten nochmal hin, dann fotografiere ich mal unsere Krippe.
      Ich fand den Engelsflügel auch richtig schön, und es paßte ja immer so prima zu dem jeweiligen Motto.
      Ich hab gestern gedacht, das kann doch nicht wahr sein, mit der Temperatur, heute war dann wieder Schietwetter, Regen und stürmisch, das kriegt der Kreislauf nicht gebacken, lach! Jau, Weihnachtsdeko und 21 Grad plus, kann irgendwie nicht stimmen!
      Ich habe den Tag heute genutzt, Einkäufe und Geschenke-Einkäufe sind erledigt, ich hab freie und relaxte letzte Tage vor dem Fest, freu, freu!
      Wir wünschen dir einen schönen Abend, liebste Grüße
      Monika und der Rest der Truppe.

      Gefällt 2 Personen

  2. Liebe Monika,
    so, nun hast Du uns mitgenommen zu Deiner Frühschicht in der Kirche.
    Spontan fiel mir ein,“dunkel wars ,der Mond schien helle “ .Wahrscheinlich kaum Leute unterwegs zu dieser nachtschlafenden Zeit nur der Mond hat Dir ein bissel den Weg ausgeleuchtet. Die Fenster sind um diese Zeit auch kaum beleuchtet.
    Sicher war es auch wieder sehr schön zur Andacht mit anschließendem Frühstück. Euer ehemaliger Küster ist ein wahrer Künstler und immer so passend zum Thema habt Ihr diesen schönen Engelflügel geschenkt bekommen.

    Kann ich mir gut vorstellen,Mimi ,die Pragmatikerin,konnte es kaum fassen,Sonnenschein auf Balkonen, nun aber nüscht wie raus und die Sonne genießen. Was und der Dosenöffner macht auch noch eine Überschwemmung ,Blumen giessen auf Balkonien im Dezember, irgend etwas stimmt hier nicht!
    So,nun wünsche ich Euch zwei Hübschen einen schönen Freitag, die letzten Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Ich lege gerade ein schönes Stück Rindfleisch zum Sauerbraten ein.
    Gibt es bei mir am Heiligen Abend zu essen. Mein Pflegesohn kommt zu mir und wir feiern Weihnachten schon seit vielen Jahren gemeinsam.
    Grüße an den Rest vom Grafschafter Redaktionsteam.
    Lg.Ursel

    Gefällt 5 Personen

    • Liebe Ursel,
      ja, nun hab ich euch einfach alle mal mitgenommen zu meiner Frühschicht, hihihi, ja, stimmt, dein spontaner Einfall, aber wir haben hier auch die feinen Straßenlampen, die nur nach unten strahlen und nicht in den Himmel, die sind prima. Nee, Leute sind wirklich zu dieser Zeit sehr wenig unterwegs, und die meisten Fenster waren auch noch dunkel. Aber der Mond, der hat mich nicht im Stich gelassen, lach!
      Klasse, unser ehemaliger Küster, nicht wahr, der macht echt tolle Sachen, ich hab mich über den Engelsflügel auch so gefreut.
      Mimi konnte es wirklich kaum fassen mit Balkonien, war aber auch eine Mischung, Weihnachtsdeko, Sonnenanbeter-Mimi, 21 Grad plus und Blumen gießen im Dezember, darf man keinem erzählen!!!
      Ich haben fertig, ich hab heute alles erledigt, ich brauch jetzt nur noch genießen, und das werde ich hemmungslos tun, lach! Läcka, Rindfleisch einlegen für Sauerbraten, ich liebe Sauerbraten! Machst du ihn klassisch rheinisch? Muß ich auch mal wieder machen, hatte ich lange nicht mehr. Gutes Gelingen und dein Pflegesohn wird sich freuen. Das ist echt schön, daß ihr immer zusammen feiert, da ist doch keiner von euch alleine, ganz prima!
      Dann mach dir noch einen schönen Abend, wir schicken alle liebe Grüße
      Monika und der Rest vom Team.

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  3. Guten Morgen liebe Mimi und Monika. Mit großer Sorge schaue ich auf euer Thermometer. Es ist zwar schön, wenn es um diese Jahreszeit noch 20° warm ist. Wir können unsere Heizung tiefer stellen, was ja auch unseren Geldbeutel zugute kommt. Ich befürchte nur, dass wir bzw die Generation die nach uns kommt fürchterlich dafür zahlen muß. Trotz meiner Sorge wünsche ich euch einen schönen Tag. LG Werner

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    • Guten Abend, lieber Werner,
      ja, da fällt mir nun auch spontan eine Liedzeile von Reinhard Mey ein, „und wenn es nicht zum heulen wär, hätt‘ ich gern laut drüber gelacht“, ich glaub, aus dem Lied „Mein guter alter Balthasar“! Kaum zu fassen, zu dieser Jahreszeit über 20 Grad warm, klar, Heizung kann man dabei sparen, da freut sich mein Geldbeutel natürlich auch, aber genau das befürchte ich auch, spätestens die nächste Generation wird dafür teuer bezahlen müssen.
      Trotz Sorge auch von meiner Seite, jetzt machen wir uns trotzdem alle schöne Tage, die letzten vor dem großen Fest, und die wünschen wir dir auch von Herzen, liebe Grüße
      Monika und Mimi.

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  4. Guten Morgähn liebe Monika,

    hier ist es seit 2 Tagen oft sehr nebelig. Heute soll es regnen bei 5 Grad. Vielleicht ist das der Grund, dass ich morgens schwer „in Fahrt“ komme? Steve aber schon. Er hat besonders Mimis Fotos auf Balkonien genossen und hätte es gern auch so warm wie ihr. Mir hat auch der frühmorgentliche Gang zu Andacht sehr gefallen – von der warmen Stube aus, versteht sich… Das ist wie eine schöne Meditation oder Diskussionsrunde zu einem bestimmten Thema dort.
    Beim Friedensbaum-Gedicht habe ich zuerst gedacht „Wie schön, wenn es keinen Ärger gäbe und alle nett und respektvoll zueinander sind.“ Dann war klar, so sind wir Menschen nicht und das wäre mir doch auch zu langweilig. Ab und an ein kesser Schabernack und eine Herausforderung muss schon sein.

    Das war ein schöner Tagesbeginn. Dankeschön dafür! Und nun schaue ich mal, was heute hier zuhause anliegt. Steve habe ich schon drei mal gefüttert und betüttelt, nachdem er raus war und wieder rein kam, und nun liegt er neben dem Mann auf dem Bett und schläft und der Mann schaut Bildungs-Fernsehen – ganz leise.
    Habt es fein und jawohl, nur kein Stress und viele Grüsse von

    Jutta und Steve

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    • Guten Abend, liebe Jutta und lieber Steve,
      das Wetter schlaucht, nach gestrigem Frühling war es hier heute völlig verregnet und stürmisch, aber immer noch warm, das geht auf den Kreislauf. Vielleicht ist das bei dir auch so.
      Ja, das haben wir uns gedacht, daß Steve die Fotos von Mimi auf Balkonien genossen hat, er hätte ja mal flugs rüber kommen können, lach! Dann hätten sie zusammen gesonnt!
      Schön, so ein Gang zur Frühschicht aus der warmen Stube, nicht wahr, das ist wirklich einer Meditation nicht unähnlich, zumal wir immer so „stille Pausen“ zwischen den Geschichten und Gedanken einlegen. Ja, das wäre wirklich schön, wenn wir alle respektvoll zumindest miteinander umgehen würden, aber so ist der Mensch wohl echt nicht angelegt, da müssen wir alle noch dran arbeiten. Schabernack könnte ja trotzdem erhalten bleiben, lach!
      Fein, daß es ein schöner Tagesbeginn war, ich war heute den ganzen Tag unterwegs und kann vermelden, alles erledigt, das Fest kann kommen und ich hab schöne, entspannte Tage vor mir. Bildungsfernsehen mit Steve ist auch was feines!
      Macht euch alle noch einen schönen Abend, wir schicken liebe Schnurr- und -grüße
      Monika und Mimi.

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  5. Berlin leicht bewölkt, 20 ° brrrrrr …. wir kommen schnell alle zu euch auf den Balkon in die Sonne …. Na ja, unsere Temperatur passt vielleicht besser in die Adventszeit, nicht wahr? Aber Mama sitzt am PC und friert im ungeheizten Schlafzimmer. Uns hat sie das schöne Fell geklaut um es zu waschen. Ist echt ungemütlich. Hoffentlich ist es ja bald wieder trocken. Zu Weihnachten muss es auch für uns kuschelig sein. Nasse Katzenpfötchen gehen da gar nicht, richtig Mimi? :-D
    Einen hübschen Engelsflügel habt ihr bekommen. Etwas beruhigendes kann man immer gebrauchen.
    Bis morgen zum 21. Türchen

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      • Ich hab schon gestutzt, lach, Berlin leicht bewölkt bei 20 Grad und „brrr“, 10 Grad sollte es natürlich heißen, hihihihi! Ach, in unserem Alter kann und darf das mal passieren, also nicht meckern, ihr viere, hihihihi!
        Aber heute hätte sich euer Kommen auch nicht gelohnt, es war zwar nicht kalt, aber verregnet und stürmisch. Ich hätte ja am liebsten Frost und Schnee, das wäre passend für die Adventszeit, aber mich fragt ja keiner!!!
        Im ungeheizten Schlafzimmer würde ich auch frieren, ich hab ja meinen PC im molligen Wohnzimmer, da drück ich euch mal die Daumen, daß euer schönes Fell bald wieder trocken ist, das muß zu Weihnachten auf jeden Fall kuschelig sein. Nasse Katzenpfötchen sind ein no go, sagt Mimi, und das nicht nur zur Weihnachtszeit!
        Schön isser, der Engelsflügel, nicht wahr, ich hab mich auch sehr gefreut! Finde ich auch, daß man etwas beruhigendes immer gebrauchen kann.
        Macht euch alle einen schönen Abend, bis morgen dann, liebe Grüße
        Monika, Mimi und der Rest der Truppe.

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  6. Liebe Monika,

    virtuell lauf ich ja gerne mit dir zur Frühschicht, aber in echt bin ich dafür nicht mehr sportlich genug. Jedoch hat die Stille im dunklen Morgengrauen in den Straßen auch etwas für sich.
    Bewegungsmelder gehen heute fast an jedem Haus an und aus und selbst vorbeischleichende Katzen werden von manchen erfasst.

    Nun hast du bereits die letzte Frühschicht hinter dir und kannst dich an allen Tagen wieder von deinen Advents-Kalendergeschichten und ihren Nachtschichten ausschlafen.

    Vielen Dank für deine Beschreibungen zum morgendlichen Kirchgang!

    Liebe Grüße
    Britta-Gudrun

    Gefällt 5 Personen

    • Liebe Britta-Gudrun,
      ja, virtuell ist das fein, zu meinen Frühschichten mit zu laufen, kann ich mir schon gut vorstellen, daß es dir in echt dann doch zu anstrengend wäre. Deshalb dachte ich ja auch, ich stell es einfach mal hier ein.
      Das ist schön, in der Stille des Morgens hier durch die Straßen zu laufen, ich genieße das immer sehr, zumal ich ja ansonsten eine Nachteule bin, die nicht so viel von frühen Morgenden mitbekommt.
      In den Häusern hier ist, glaube ich, nur eines mit einem Bewegungsmelder, aber an der Kirche ist es schon vonnöten, da ist ja auch Kopfsteinpflaster, da könnte man im stockdusteren doch mal schnell stolpern. Zumal da ja auch keine Straßenlaternen mehr stehen.
      Ja, das war nun schon wieder die letzte Frühschicht in diesem Jahr zur Adventszeit, da ich heute auch noch alle restlichen Besorgungen erledigt habe, steht nunmehr entspannten letzten Tagen vor dem Fest nichts mehr Weg, freu, freu!
      Hab ich gerne gemacht, euch mal mitgenommen, fein, daß es dir auch gefallen hat, mach dir noch einen schönen Abend, liebe Grüße
      Monika.

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  7. Auch eine Tradition und schon lange weiß ich davon. Jetzt hab ich es mal gesehen und das war fein!
    Die Wärme zur Zeit ist schon seltsam. Ich habe heute in einem Vorgarten blühende Löwenmäulchen fotografiert.
    Das letzte Mal Schnee zu Weihnachten hatten wir 2010. Hab heute ein Foto gesucht und gesehen, dass wir damals beim Kind richtig viel davon hatten.
    Mir fehlen die „traditionellen“ Jahreszeiten. Es will sich das richtige Weihnachtsfeeling gar nicht einstellen. Die Mücken spielen, Regenwürmer gibt es offenbar zuhauf, wie man unschwer an den Erdhäufchen hier sehen kann und ein Flickr Freund hat in Köln Raupen fotografiert. Das Bild möchte ich nicht ohne seine Erlaubnis hier einstellen, aber den Text kopiere ich mal.
    Zitat“
    Diese beiden Raupen habe ich heute, am 17 Dezember 2019, an einer Blüte vom Großen Windröschen (Anemone sylvestris) gefunden. Die normale Blütezeit dieser Pflanze ist sonst von April bis Juni. Die Außentemperatur betrug ganze 16°Grad.“Zitat Ende
    Immerhin freut Mimi sich *lach*
    Liebe Grüße und einen schönen Abend gewunschen. Mr.B und Frauchen

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  8. Ja, liebe Brigitte, das ist wirklich schon eine Tradition, und nun kannst du dir ein bissel ein Bild davon machen, wo du es schon so lange weißt, meine Frühschichten! Ich freu mich, daß es dir gefallen hat!
    Meine Güte, im Dezember blühende Löwenmäulchen, das ist echt nicht normal! Stimmt, 2010 hatten wir Schnee zu Weihnachten, und ich erinnere mich auch noch genau an 2009, da hatten wir ihn bis weit in den Januar 2010 hinein, da hatte ich noch ein Auto und meine Mutter war zu der Zeit im Krankenhaus, da bin ich immer hin- und hergependelt bei Schnee und Eis. Sie ist dann im Januar 2010 gestorben, da war es so bitterkalt, daß die Tulpen, die ich ihr zu ihrem Geburtstag aufs Grab gestellt hatte, in der Vase eingefroren sind.
    Mir fehlt das auch mit den Jahreszeiten, wie wir sie ja noch kennen, und bei „Sommerfeeling“ draußen stellen sich Weihnachtsgefühle echt nicht so richtig ein, das ist alles nicht „deckungsgleich“.
    Danke für den Text von deinem FlickrFreund, liebe Güte, Raupen auf Blüten mitten im Dezember, da kann man nur den Kopf schütteln. Ich bin ja Weihnachten bei den Kindern in Köln, muß ich mal acht geben, ob ich auch welche sehe!
    Jaaaa, Mimi hat sich einfach vorbehaltlos gefreut, ich hab es ihr gegönnt, sie guckt immer so sehnsüchtig auf ihr geliebtes Balkonien, nun hatte sie es mal für ein paar Stunden wieder, lach!
    Ich war vorhin ratschkapott, ich hatte meine letzten Besorgungen gestern gemacht, jetzt klöppel ich mal das nächste Türchen, hihihihi!
    Ich hoffe, ihr hattet auch einen schönen Abend, schlaft gut und träumt was schönes und liebe Grüße an die lieben Bees von euren Emms.

    Gefällt 1 Person

  9. „Der Winter, der ein Sommer war.“

    Nur wegen der warmen Temperaturen und der knospenden Büsche und Bäume fiel mir in den letzten Tagen dieser Romantitel des Historienepos von Sandra Paretti immer wieder ein. Wenn das so weitergeht, erblüht bald der Flieder. Blühende Forsytienbüsche hab‘ ich schon gesehen. So wie wir, sind auch die Vögel ganz verwirrt: „Mein“ Amselhähnchen Fritz III hüpft schon auf Freiersfüßen; na ja, die Angebeteten wollen noch nicht so recht …..

    Also, der Klimawandel läßt sich nicht mehr leugnen. Das erfüllt mich wie alle anderen hier mit Unmut, Trauer und Sorge.

    Da passt das Motto der Morgenandacht während Deiner letzten Frühschicht, liebe Monika, doch so gut: „Alarm – Fürchtet Euch nicht!“ Der Engelsflügel symbolisiert, dass dem Menschen mächtige Beschützer zur Seite stehen, die ihm Schutz und Kraft gewähren, wenn er nur auf die Frohe Botschaft vertraut. Dann bleibt er nicht starr vor Angst und Furcht tatenlos, sondern schreitet mutig mit voran, um nach seinem Wissen und Können Änderungen zum Besseren herbeizuführen. So interpretiere ich Euer Motto angesichts der Bedrohungen, denen die Welt ausgesetzt ist. Das Hetzen und Rennen des Einzelnen bleibt solange ohne Sinn, wie es zum Selbstzweck wird, ohne sich darauf zu besinnen, worauf es an Weihnachten ankommt: Es ist das Fest der Hoffnung, auch für diese Welt.

    Es war interessant, einmal zu sehen, durch welche „dunken Gassen“ Du zu Deinen Frühschichten wanderst. Deine Bilder vermitteln diesen Eindrück; aber so gruselig wird’s in der Grafschaft Lirich schon nicht sein. Wann gehen denn bei Euch die Straßenlaternen morgens wieder an? Na, und dann leuchten die Lichter der Kirche ganz einladend durch die Dunkelheit – auch dies könnte man symbolisch deuten …..

    Und weißt Du Monika, jetzt würde ich die Weihnachtsdeko für Balkonien auch lassen, wo sie ist. Mimi wird sie sicher nicht vermissen, Ihr kommt es nur auf Sonne und Wärme an. Niedlich, wie sie ihr Lieblingszimmer inspiziert und mit Beschlag belegt. Rani hat alles wohlwollend und verständnisvoll betrachtet. Sie verschwindet auch schon wieder zu längeren Spaziergängen durch ihre Gefilde und fläzt sich mittags bei ca. 20 Grad C. durch Sonnenflecken auf der Wiese – und das 4 Tage vor Weihnachten! Ab morgen werden die Tage ja auch wieder länger. Vielleicht sollte man an den Feiertagen eine Gartenparty feiern, so als Vorgeschmack auf zukünftige wärmere Jahre :-(?

    Also, wenn Du zur Weihnachtsfeier nach Köln fährst: pack die Badehose resp. den Badeanzug ein, Humor ist, wenn man trotzdem lacht. In diesem Sinne wünschen wir ein fröhliches 4. Adventwochenende, trinkt Caipi statt Glühwein und bleibt locker. Liebe Schnurrer und treue Lesergrüße an FrauMensch, Mimikatze und Bärenkinder,

    Kristina und Rani

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    • Liebe Kristina und liebe kleine Rani,
      jaaaaa, das ist echt genau die richtige Bezeichnung, der Winter, der ein Sommer war! Die ganze Natur ist durcheinander, es ist kaum zu fassen, du liebe Güte, euer Amselmann Fritz III hüpft schon wieder auf Freiersfüßen, man glaubt das nicht!
      Nein, der Klimawandel läßt sich auch nicht mehr leugnen, es ist ein Kreuz, daß es trotzdem noch genug getan wird.
      Ich fand das Motto unserer Frühschicht auch so passend, zumal wir ja auch immer aktuelle Geschichten und Gedanken dazu haben, und das hast du jetzt anhand der Engelsflügel, die wir geschenkt bekamen, wunderschön formuliert, denn Angst und Furcht sind wirklich ganz schlechte Berater! Das hast du sehr gut und richtig interpretiert, unser Motto! Eben vor allem auch das hetzen und rennen jeder so für sich alleine, das bringt eben nichts, ich glaube, du findest dich auch in meinem neuen Türchen zum heutigen Tag wieder!
      Ja, fein, unsere dunklen Gassen, durch die ich da morgens wandele, nicht wahr, aber die Bilder geben den Beleuchtungsgrad schon ganz richtig wieder, hier ist nichts „überleuchtet“ des nachts, unsere Straßenlaternen strahlen nur nach unten, das ist fein, da kann man nämlich wunderbar, wenn das Wetter es zuläßt, Mond und Sterne sehen!
      Aber da hast du auch den Nagel auf den Kopf getroffen: Es ist wunderschön, im Dunklen auf die erleuchtete Kirche zuzugehen, das hat wirklich was symbolisches und mir vermittelt es immer so ein warmes Heimatgefühl!
      Hab ich ehrlich auch schon drüber nachgedacht mit der Weihnachtsdeko, mal gucken, vielleicht stell ich bloß die kleinen Leuchten noch auf, und alles andere wird wieder weggekramt. Nee, Mimi vermißt das sicher nicht, die war einfach nur glücklich, daß mal wieder Balkonienzeit war, lach! Können wir uns gut vorstellen, daß Rani das auch sehr genießt, Mimi schickt der Freundin mal liebe verständnissinnige Schnurrgrüße.
      Ich hab ja neulich schon mal irgendwo geschrieben, laßt uns die bestellte Gans canceln, wir besorgen Grillfleisch und feiern draußen, wir haben in Köln ja auch im November noch draußen gesessen und eiskalte Cocktails geschlürft, lach, könnte man jetzt eigentlich wieder machen! Badeanzug wäre auch eine Option, jaaa, Humor ist, wenn man trotzdem lacht! Wir haben trotzdem Glühwein fürs 4. Adventswochenende, denn zum Glück wir es ja nachts noch kühl!
      Wir wünschen euch dann auch ein fröhliches Adventswochenende vom 4. Advent, Frau Mensch, Mimikatz und Bärenkinder schicken liebe Grüße, Schnurr- und Brummgrüße,
      Monika und Mimi.

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  10. Schön, dass Du uns wieder einmal mitgenommen hast zu Deiner Frühschicht, liebe Monika. Die Dunkelheit am Morgen passt ja auch richtig zu dem Motto der letzten Frühschicht.
    Ein bisschen haben wir das hier in diesem Jahr geschafft, Hektik und Stress aus der Adventszeit zu nehmen. Ich denke, es hat uns Silberdistels auch rundum gutgetan.
    Gestern allerdings mussten wir noch einen schweren Gang hinter uns bringen. Der Vater vom Freund unserer einen Tochter ist vor einer Woche an Krebs verstorben. Gestern war nun die Beerdigung. Besonders für die Familie kein schöner Gang in die Kirche so kurz vor Weihnachten. Aber danach fragt der Tod nicht.
    Umso wichtiger ist es wohl wirklich, sich immer mal wieder Ruhe zu gönnen und das Leben ein bisschen bewusster zu erleben.
    Fein, Deine schönen Frühschichtsymbole – auch immer eine gute Erinnerung an diese sicher sehr schönen Tage.
    Unsere Katzen haben hier auch die nahezu frühlingshaften Tage genossen. Aber mit 20 Grad konnten wir hier dann doch nicht dienen. Trotz etwas weniger sommerlicher Temperaturen haben unsere drei Pelztiere die Sonne nahezu aufgesaugt. Aber uns Menschen ging es dabei auch nicht anders. Aber ein nasser Balkonboden, liebe Frau Chefredakteurin, das geht ja gar nicht. Mein Pelztrio nickt hier gerade ganz eifrig. Sie haben vollstes Verständnis für Mimis Unbehagen dem Nass gegenüber.
    Liebe Grüße von der Silberdistel an Euch alle und schnurrige Grüße vom pelzigen Team an die gesamte Grafschafter Truppe

    Gefällt 2 Personen

    • Fein, daß du dich darüber freust, daß ich euch mal wieder mitgenommen habe zu meiner Frühschicht! Ich genieße den Gang durch die Dunkelheit am so frühen Morgen immer richtig, bin ich doch ansonsten eine Nachteule!
      Wie schön, daß ihr es wirklich bissel geschafft habt mit wegschalten von Hektik und Streß zur Vorweihnachtszeit, mir ist es leider nicht ganz so gelungen, wie ich es gerne gehabt hätte, dafür kann ich aber nun wenigstens noch die letzten Tage so richtig genießen.
      Ooh, das tut mir aufrichtig leid, daß ihr in dieser Zeit noch so einen schweren Gang machen mußtet, das ist wahrlich kein schöner Gang gerade so kurz vor Weihnachten, da finde ich es auch immer ganz besonders tragisch, aber der Tod fragt nicht danach. Man sollte wirklich bewußter jeden Tag genießen, leider geht der Vorsatz nach solchen Ereignissen doch schnell wieder im Alltag unter.
      Es waren sehr schöne Tage, unsere Frühschichten wieder, ich freu mich jetzt schon wieder auf die österlichen, obwohl ja noch bissel Zeit dafür ist, lach!
      Der Tag mit den 20 Grad plus war echt der Hammer, ich hab gedacht, ich guck nicht richtig. Mimi war sofort draußen, so schnell konnte ich kaum das Handtuch auf die Bank legen, die Farbe blättert da bissel ab, muß ich im Frühjahr mal ran, und sie soll die Farbsplitter halt nicht abkriegen. Jaaa, der nasse Balkonboden, das hab ich mir hier nun ehrlich gedacht, daß euer Pelztrio meiner Mimi da sekundiert! Und Mimi strahlt!!! Und schickt natürlich liebe Schnurrgrüße ans Trio mit!
      Die gesamte Grafschafter Truppe dankt herzlich und schickt ebensolche lieben, schnurrigen und brummigen Grüße zurück, habt einen schönen Abend,
      Monika.

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