Grafschafter Wochenanzeiger – Türchen 15

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r

Türchen

Bergmannsgruß

Glück auf, du holdes Sonnenlicht,
sei innig mir gegrüßt!
Der achtet deiner Strahlen nicht,
der täglich sie genießt.

Ich aber steige Tag für Tag
hinab in tiefen Schacht,
wo bei des Fäustels muntern Schlag
kein Sonnenstrahl mir lacht.

Drum grüßt dich auch der Bergmann froh,
steigt er zum Licht herauf;
kein ander‘ Herz begrüßt dich so,
kein Mund ruft so: Glück auf!

(Moritz Wilhelm Döring )

Hallo, ihr lieben Leser vom Adventskalender unseres Grafschafter Wochenanzeiger, na, ich denke mal, bei der obigen Girlande und dem Gedicht wußtet ihr gleich: Das Türchen macht Ruddi! Bergmann, Glück auf und solch ein Gedicht, das ist doch so passend für den Ruhrpottbengel!

Recht habt ihr, ich hab ja schon soooo darauf gewartet, daß ich nun auch endlich mal zum Zuge komme hier in dem feinen Adventskalender, entsprechend hibbelig war ich dann auch bei unserer letzten Redaktionssitzung, wo es um den Eintrag zum 3. Adventssonntag ging. Hach, und die Frau Chefredakteurin sprach mich dann auch gleich an und meinte, sie hätte da was ganz feines für mich! War ich gespannt!!!

Und so erzählte sie uns, daß sie, wenn sie hier in der Grafschaft einkaufen geht, wo ja auch unterwegs alles so schön weihnachtlich geschmückt ist, immer an einem Fenster vorbeikommt, auf daß sie sich jeden Advent freut, und nun hätte sie davon auch mal ein Foto gemacht, und das wäre dann ein ganz tolles Thema für mich:

Jaaa, das ist doch genau das richtige für mich: Bergmann und Engel im Fenster, Figuren aus dem Erzgebirge, aber doch ebenso Bergbau wie hier im Ruhrpott, also machte ich mich gleich ans Werk.

Eine Bergmannsfigur ist ein traditioneller Weihnachtsschmuck, der heute von der erzgebirgischen Handwerkskunst hergestellt wird. Als Bergmannsleuchter auf Altären sind sie eine regionale Besonderheit der liturgischen Leuchter, die sich nur im Erzgebirge und dessen Umland entwickelt hat.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Bergmannsfigur

Bereits im 16. Jahrhundert gab es in den Kirchen Bergmannsdarstellungen. Knappenfiguren, aus Zinn gefertigt, dienten als Träger der Altarkerzen. Nicht nur im Erzgebirge, in allen Bergbaugebieten war die Beziehung Bergmann, Licht und Gotteshaus sehr eng verbunden. Für die gefahrvolle Tätigkeit unter Tage war das Licht ein symbolträchtiges Sinnbild für Glaube, Glück und Leben, war es doch die Beleuchtungsquelle überhaupt, und der Bergmann besaß ein stark emotionales Verhältnis zum Licht, wie es ja auch im obigen Gedicht zum Ausdruck kommt.

Als im 19. Jahrhundert das Weihnachtsfest zum Lichterfest wurde, kamen auch die ersten, selbstgefertigten hölzernen Lichterbergleute dazu, gedrechselte Dockenfiguren, meist in der Uniform eines einfachen Hauers, mit dem grünen Schachthut und den bergmännischen Symbolen Schlegel und Eisen. Nach und nach wurde ihm ein Lichterengel zur Seite gestellt, der mit seiner langen Kulturgeschichte über den Kirchenraum als Verkündigungsengel schließlich auch in die Weihnachtsstuben des Erzgebirges Einzug hielt.

Noch heute ist die Bemalung traditionell nach dem Biedermeier, weißer Körper mit Streublumendekor, und der im kräftigen rot, grün oder blau gehaltenen Schürze.

Aus der ursprünglichen Zackenkrone entwickelte sich so nach und nach die Form, die dem Schachthut ähnlich wurde.

Hier ist es noch mehr eine Zackenkrone.

Noch heute gibt es in vielen erzgebirgischen Familien den Brauch, den Mädchen zu ihrer ersten Weihnacht einen Engel und den Jungen einen Bergmann zu schenken. Das war ein Geschenk, daß einem durchs ganze Leben begleitete und auch mit in die Ehe gebracht wurde. Zur Weihnachtszeit werden dann Engel und Bergmann ins Fenster gestellt, und wenn Kinder kamen, kamen ihre Figuren dazu, so konnten Vorbeikommende von außen erkennen, wieviel Jungen und Mädchen in der Familie wohnen. Frau Chefredakteurin meinte dann, das käme dann bei dem Fenster in der Grafschaft wohl hin, denn dort wohne ihres Wissens ein älteres Ehepaar, dessen Kinder dann wohl schon aus dem Haus sind und ihre Figuren mitgenommen haben.

Ich finde, das ist ein richtig schöner Brauch!

Und der ganze Eintrag zu diesem Türchen ist auch ein kleiner Tribut von einen Bären aus dem Ruhrpott namens Ruddi an die bergmännischen Kollegen im Erzgebirge, um mal mit dem Motto der ersten Frühschicht von Frau Chefredakteurin zu sprechen, auch wir sitzen alle in einem Boot, da sollten sich Streitigkeiten um die Zugehörigkeit des Steigerliedes bezüglich des Weltkulturerbes doch wahrlich erübrigen!

Ich hab jedenfalls mit Hilfe der Frau Chefredakteurin auch noch was feines für „auf die Ohren“ gefunden, nämlich das obige Gedicht als Lied, der „Bergmannsgruß“ wurde nämlich von Moritz Wilhelm Döring verfaßt und von August Ferdinand Anacker vertont, und heißt dann „Steigerarie“ aus dem Liedzyklus „Bergmannsgruß“ von 1832.

Und die gesamte Kantate:

So,  ihr lieben Leser hier alle, das war dann mein Eintrag im diesjährigen Adventskalender, ich hoffe, es hat euch allen Spaß gemacht und ihr seid auch mit meinem Werk zufrieden!

Wir wünschen euch allen einen schönen, gemütlichen und besinnlichen 3. Adventssonntag , vielleicht auch nachmittags zu Kaffee oder Tee so eine feine Torte, wie wir sie heuer haben!

Kugeltorte mit Bratäpfelchen-Füllung, läcka!!! Wir teilen auch gerne, langt zu!

Habts fein, wünscht euch euer Volontär Ruddi mit dem gesamten Redaktionsteam vom  Grafschafter Wochenanzeiger.

 

31 Gedanken zu “Grafschafter Wochenanzeiger – Türchen 15

  1. Liebes Ruddilein,

    das ist ein ganz sehr feinesTürchen zum 3.Adventssonntag von dir,mir hat nun gleich der Bergmannsgruß entgegengeschallt,da wird man doch gleich munter!
    Und künstlerisch wertvoll ist wieder alles,wie eben immer,was aus eueren Redaktionrräumen kommt.
    Klar war das heute DEIN Thema als Ruhrpottbengel und ganz sehr feschsiehst du aus in deinem Adventssonntagsgewand!
    So bissel mitfühlen kann ich auch bei dem Thema Bergbau,liegt doch das Erzgebirge gleich neben unserem Vogtland.Und diese ganze schöne Tradition mit Bergmann und Engel,Schwibbbogen,Pyramide und Räuchermännern ist auch hier zur Weihnachtszeit ganz fest verankert.Ich habe auch ein paar solche Engel-und Bergmannsfiguren in verschiedenen Größen,
    meist noch aus dem bestand der Eltern.Sie sind auch immer wieder schön anzusehen und gehören einfach dazu zum Weihnachtsschmuck.

    Dankeschön für alles Interessante und Wissenswerte,guter Ruddi,es war doch viel neues dabei.

    Das ist ein ganz sehr hübsches Fenster,liebe Monika,dass du da unterwegs in der Adventszeit immer siehst!Von dem Brauch mit den Kindern wusste ich schon und finde ihn auch sehr schön.Hoffentlich werden solche alten Traditionen noch ganz lang weitergegeben in den Familien.Bissel zweifel ich dran im Zeitalter der Handygeneration,möge ich mich irren…

    Du hast alles ganz sehr hübsche Engel und Bergmänner ins nun schon 15.Türchen gestellt,Ruddilein,und ich wünsch mir auch sehr,dass sich alle Regionen untereinander gut vertragen und es nicht wegen eines Liedes zum Streit kommt.Eben,wir sitzen alle in einem Boot!

    Ein besonderer Hörgenuss ist nun noch der vertonte Bergmannsgruß,genauso die vertonte Kantate.da lohnt es sich,die Lautstärke hochzufahren!

    Mir hats jetzt wieder sehr viel Spaß gemacht und bin hoch zufrieden mit dir,liebes Ruddilein,hasts ganz sehr fein gemacht mit dem Türchen.Ich könnte dich mir auch gut in solch einem Bergmannsanzug vorstellen,Habit heißt sie auch auf erzgebirgisch. ;)

    Da habt ihr aber eine ganz sehr lecker Torte für nachmittags und ich lang gern mal mit zu.ich werde wohl zu Besuch auch nicht zu kurz kommen.Lasst sie euch sehr gut schmecken!

    Nun wünsche ich euch allen auch von Herzen einen besinnlichen und gemütlichen 3.Adventssonntag
    und schicke euch liebste Grüße
    Brigitte.

    Gefällt 6 Personen

    • Zum 3. Adventssonntag gibt es auxh von Rani und mir einen liebem Gruß an Dich in’s Vogtland. Liegt bei Euch Schnee? Hier ist davon weit und breit nichts zu sehen, das Meer ist nah.

      Bleib gesund!

      Kristina und Rani

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    • Liebe Brigitte,
      jaaa, so dachte ich mir das auch mit dem munter werden, lach, prima, daß es geklappt hat.
      Das ganze Redaktionsteam fand, daß das genau mein Türchen wäre, und ich hab mich richtig gefreut über dieses Thema, das ist doch was für mich! So ist das, du hast das mit dem Bergbau auch in deiner Nähe mit dem Erzgebirge, und dir ist sicher die ganze Tradition davon bekannt, das dachten wir uns schon! Und daß all die schönen Sachen mit den Schwibbögen und den Pyramiden und Räuchermännchen auch bei euch im Vogtland fest verankert sind, ist klar! Wie fein, daß du auch noch solche Bergmann- und Engelfiguren hast, gerade so geerbt sind sie doch am schönsten.
      Freut mich sehr, daß dir mein Türchen gut gefallen hat, jetzt schreibt Frau Chefradakteurin noch bissel und ich wünsch dir einen schönen 3. Adventssonntagsaben, liebe Grüße
      dein Ruddi.
      Ja, liebe Brigitte, das ist echt ein schönes Fenster, ich freu mich da jedes Jahr drauf, und zuverlässig ist immer alles wieder da. Bei dem Usselwetter in den letzten Tagen hatte ich keine Lust, nochmal rauszugehen abends, sonst hätte ich das Fenster noch mal beleuchtet fotografiert, das ist wunderschön.
      Freut mich, daß unsere Musikauswahl auch gefallen hat, und die Torte ist echt so lecker, lach, aber das denke ich auch, daß du nicht zu kurz gekommen bist heute, lach!
      Wir wünschen dir jetzt noch einen schönen Abend vom 3. Adventssonntag, liebste Grüße
      Monika und Ruddi mit dem restlichen Redaktionsteam.

      Gefällt 1 Person

  2. Liebe Monika,
    lieber Ruddi,

    wie ich schon zu Beginn der Adventszeit vermutet habe – das erweiterte Redaktionsteam bereichert auch die Einträge für die Kalendertürchen.
    Heute also eine besondere Hommage an die Weihnachtsbräuche der Bergleute.

    Solch einen Schwibbogen habe ich noch nicht gesehen. Wie schön, dass diese Hausbewohner ihn für alle sichtbar ins Fenster gestellt haben und daran erinnern, wie wichtig gerade das Licht im dunklen Bergmannsstollen war!

    Interessant sind auch die verschiedenen Hutformen der Holzfiguren aus dem Erzgebirge, worüber ich mir bisher nie Gedanken gemacht habe.
    Also wurde auch der Eintrag zum 3. Adventssonntag wieder zum Bildungsauftrag.

    Dir, liebe Monika und Ruddi, mitsamt allen Redaktionsmitgliedern wünsche ich einen schönen 3. Advent!

    Britta-Gudrun

    Gefällt 6 Personen

    • Liebe Britta-Gudrun,
      das ist richtig klasse mit unserem erweiterten Redaktionsteam, nicht wahr, das bereichert die Kalendertürchen ungemein!
      Wir fanden das alle so passend für Ruddi mit der Hommage an den Bergbau, und er hat es ja auch prima umgesetzt! Wir sind stolz auf ihn!
      Das ist ein wunderschönes Fenster, ich hätte es so gerne auch nochmal beleuchtet fotografiert, aber bei dem Usselwetter der letzten Tage mochte ich abends nicht nochmal raus, vielleicht kann ich es nochmal nachholen, Weihnachten dauert ja noch bissel!
      Ich fand das auch alles sehr interessant, ich lerne hier ja auch immer noch was dazu beim suchen, das ist prima, daß wir unserem Bildungsauftrag wieder gerecht werden konnten!
      Dankeschön für deine lieben Wünsche, wir haben es uns einfach gemütlich gemacht heute, ich hoffe, du hattest es auch schön und wir schicken liebe Grüße zum Adventssonntagsabend rüber, natürlich wieder mit Schnurrgrüßen von Mimi an Kumpel Django, liebe Grüße
      Monika, Ruddi und das gesamte Redaktionsteam.

      Gefällt 1 Person

  3. Lieber Ruddi,
    Da hast du unserer Bildung bezüglich Bergmannsleuten und Schwippbogen ordentlich auf die Sorünge geholfen.
    Ja,Du als Ruhrpottbengelchen bist geradezu prädestiniert uns über die Sitten und Gebräuche der Bergmannsleute zu berichten.Hier in Berlin habe ich doch keine Ahnung davon. Wunderschön sind die Figuren anzuschauen und es wäre wirklich wünschenswert, wenn die Figuren an die Kinder weitergegeben würden .Damit auch die jüngere Generation nicht das alte Brauchtum vergisst und verliert.
    Das glaube ich Dir gerne liebe Monika, dass Du immer beim Vorbeigehen an dem schönen Fenster Deine Freude daran hast.Gute Tat ,Du hast die Knipse mitgenommen und nun können wir es auch betrachten und genießen.
    Danke dem gesamten Redaktionsteam für den wunderbaren Bericht und vor Allem Ruddilein! Habt alle einen wunderschönen dritten Advent und lasst Euch den herrlichen Kuchen schmecken, es duftet bis hierher.
    Lg.Ursel

    Gefällt 6 Personen

    • Liebe Ursel,
      dankeschön, das freut mich sehr!
      Das fand hier auch das gesamte Redaktionsteam, daß ich als Ruhrpottbengel für den Eintrag geradezu prädestiniert bin, der Bruno, der ja von dir aus Berlin kommt, hat auch bloß gestaunt!
      Eine schöne Tradition mit diesen hübschen Figuren, nicht wahr, war Frau Chefredakteurin auch ganz verliebt drin, sie freut sich eh jedes Jahr auf dieses schöne Fenster in der Nachbarschaft. Ja, sie lacht gerade und meint, das wäre wirklich eine gute Tat gewesen, für sie, für mich und dann für euch alle hier, sie will mal gucken, ob sie das Fenster auch nochmal beleuchtet „erwischt“!
      Haben wir doch alle wieder gerne gemacht, vor allem ich, lach! Wir hoffen, du hattest auch einen wunderschönen 3. Advent, wir haben es uns einfach nur gemütlich gemacht, der Kuchen ist herrlich, sag ich dir, fein, daß er sogar bis zu dir geduftet hat, nach Bratäpfelchen! Du müßtest mal Mimi sehen, hihihihihi, die himmelt ihn an!
      Hab noch einen schönen Abend vom 3. Advent, wir schicken alle liebe Grüße
      dein Ruddi und der Rest vom Redaktionsteam.

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  4. Ein schöner Brauch ist das.
    Danke für die interessante Info.
    Auch wenn der Bergbau zu Ende geht, gehen muss, wäre es schön, die Tradition zu erhalten 🎄
    Hab gerade im Radio gehört, dass COP25 mit einem Kompromiss abgeschlossen wurde. 🙄
    Eure Torte sieht sehr lecker aus.
    Ich probiere mal. Kann wieder fast alles essen und trinken zum Glück ☕ Wein hab ich noch nicht probiert. Vielleicht Weihnachten 🍷
    Lasst es euch gut gehen ihr zwei.
    Liebe Grüße von uns Bees
    🐕🐾🐾👵👣

    Gefällt 2 Personen

    • Das finde ich auch!!!
      Das Ende des Bergbaus bedeutet ja nicht zwangsläufig das Ende der Traditionen, und soweit ich informiert bin, wird das auch hier noch richtig hochgehalten, finde ich auch sehr schön!
      Ein Kompromiß also, oh, man, ich hab mal den Spruch erfunden „ein Kompromiß ist die beste aller denkbar schlechten Möglichkeiten“!
      Die Torte IST lecker, lach! Bratäpfelchen, ich liebe es, wie fein, daß du nun auch endlich wieder fast alles essen und trinken kannst, Wein zu Weihnachten klappt dann bestimmt auch wieder! Dann können wir wieder anstoßen!

      Haben wir, es uns gut gehen lassen, bei absolutem Usselwetter ganz gemütlich, wir hoffen, ihr auch!
      Liebe Grüße und weiter alles Liebe und Gute für Buddylein von uns Emms.

      Gefällt 1 Person

    • Ja, Werner, wo bleibst du denn, lach, ich warte schon den ganzen Nachmittag auf dich! Nun ist der Kuchen fast alle!
      Der ist aber wirklich soooo lecker, mit Bratapfelfüllung, ein Träumchen! Hoffentlich gab es bei dir auch noch was leckeres zum Kaffee heute, wenn dir das Wasser so im Mund zusammengelaufen ist, hihihihihi!
      Ich wünsche dir nun noch einen schönen Abend vom 3. Advent mit lieben Grüßen
      Monika.

      Gefällt 1 Person

  5. Hallo, lieber Ruddi, fein hast Du das heutige Türchen gestaltet. Schon beim Gedicht hast Du eine gute Wahl getroffen. Aber klar, dass ein Ruhrpottbengel wie Du das natürlich mit sicherer Hand tut.
    Hübsch auch das weihnachtlich geschmückte Fenster, das die Frau Chefredakteurin auf dieses schöne und interessante Türchenthema brachte. Ein Schwibbogen steht auch bei uns als Fensterdekoration, allerdings nicht mit Bergleuten. Bei uns ist es eine Hirschfamilie.
    Wieder sehr interessant, was wir im heutigen Türchen erfahren. Einiges war mir doch wieder neu. Also auch mit Dir, lieber Ruddi, bleibt Euer Blog seiner Tradition als Bildungsblögchen treu. Fein auch die schönen Bilder zum Text. Auch das, was es wieder auf die Ohren gibt, hat mir gut gefallen.
    Und dann wird uns zum guten Schluss auch noch der Mund wässrig gemacht. Ich glaub‘, ich muss mich jetzt schnell um den Kaffee kümmern und dann gibt es auch hier Kuchen. Aber Eure Torte sieht überaus verführerisch aus. Ich nehme dann mal eine kleine Kostprobe mit 😉 Da kann ich einfach nicht widerstehen.
    Liebe Grüße an Euch alle von der Silberdistel und dem Pelzteam, das kräftig schnurrt, denn die Schnurrgrüße müssen dieses mal kräftig sein, sie müssen gegen recht starken Wind ankämpfen. Aber so gut, wie sie geschnurrt wurden, werden sie sich bestimmt zuverlässig zu Euch durchkämpfen. Habt alle einen wunderschönen 3. Advent und lasst Euch den Rest der Torte schmecken 😉

    Gefällt 4 Personen

    • Hach, das freut mich jetzt aber sehr, liebe Silberdistel, daß du mein Türchen fein findest! Das Gedicht gefiel mir auf Anhieb, es ging ja genau dahin, wohin das Türchen sollte! Jaaa, hihihi, bin ich doch bissel stolz, als Ruhrpottbengel hab ich da eine sichere Hand, mein Team war auch ganz begeistert! Das freut einem!
      Das Fenster hier ist in der Advents- und Weihnachtszeit das Lieblingsfenster von der Frau Chefredakteurin, das gibt es wohl schon jahrelang, und sie freut sich da immer sehr drauf. Schön aber auch, der Schwibbogen bei euch mit der Hirschfamilie, gefällt mir. Natürlich, das war ja dann auch in meinem Türchen wieder ein Auftrag mit dem Bildungsblögchen, hihihihi! Und das freut mich jetzt ganz besonders, daß das für auf die Ohren auch gefallen hat, wir waren alle ganz begeistert!
      Jaaaa, lach, das machen wir gerne, den Mund wässrig, fein, daß es bei euch auch Kuchen gab, die Torte ist echt sooooo lecker, wirst du bei der Kostprobe ja gemerkt haben, lach, ja, wenn das ginge, das wäre eine Schlemmerei! Mimi findet die Torte ganz besonders fein, warum auch immer, sie maunzt sie sogar an, lach!
      Oh, da müssen die Schnurrgrüße vom Pelzteam gegen starken Wind ankommen, windig war es hier heute auch, aber nicht so doll! Aber klar, die Schnurrgrüße sind durchgekommen und werden von uns allen mit Schnurr- und Brummgrüßen auf das herzlichste erwidert, wir hoffen, euer 3. Advent war fein, wir hatten es richtig gemütlich, dann habt alle noch einen schönen Abend vom 3. Advent, von der Torte ist noch bissel was da, liebe Grüße
      euer Ruddi und das restliche Redaktionsteam.

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  6. Hallöchen lieber Ruddi,

    na, wer sagt’s denn. Mit Expertise hast Du nun schon Deinen zweiten Beitrag im Graftschafter Wochenanzeiger veröffentlicht und sogar in der anspruchsvollen Rubrik „Traditionen, Sitten und Gebräuche“, die Eurer Frau Chefredakteuse sicher besonders am Herzen liegt. (Hat sie doch dazu eigens ein umfangreiches Nachschlagewerk.). Na wir, Deine Patentante und -katze sind jedenfalls sehr stolz auf Dich und meinen, dass nun der Übernahme zum „Stamm“redakteur wohl nichts mehr im Wege steht, wenn erst mal die obligatorische zweijährige Volontärszeit absolviert ist. Bis dahin wirst Du noch manchen Beweis für Deine hervorragende Eignung abliefern und ein eindrucksvolles Portfolio vorweisen können.

    Im bewährten Stil des Grafschafter Wochenanzeiger ist hier alles stimmig: ein anspruchsvolles Thema wird ausführlich recherchiert und mit Hintergrundinformationen, Illustrationen, mit Dichtung und Liedgut der Leserschaft zu Wissen und zu Kurzweil gebracht. Die schönen Bräuche der stolzen Bergleute im Ruhrgebiet, im Erzgebirge, im Saarland und in anderen Domänen des Bergbaus zu bewahren und aufzuzeigen ist sehr ehrenwert gerade in einer Zeit, in der diese traditionsreichen Berufe bald endgültig der Geschichte angehören, zumindest wenn es sich um den Abbau von Kohle handelt.

    Dem Weihnachtsbergmann und seinem Engel ein eigenes Türchen in Eurem Adventkalender zu widmen, ist eine blendende Idee, die Du vorzüglich realisiert hast. Da hast Du Dir neben den Beförderungschancen ein besonders großes Stück von der köstlichen Bratapfeltorte verdient und viele leckere Schokoladensternchen sowieso.

    Glück auf, lieber Ruddi – mach weiter so! Und das Redaktionskollegium darfst Du von Rani und mir auch lieb grüßen,

    Deine Patentante Kristina und Patenkatze Rani

    Gefällt 3 Personen

    • Hallöchen, liebe Patentante Kristina und liebe Patenkatze Rani,
      hach, ihr Lieben, ich strahle jetzt hier wie das berühmte Honigkuchenpferd ob eures Lobes (als Ruhrpottbengel müßte ich ja eigentlich schreiben: wegem dem Lob, lach), ja, die Rubrik liegt der Frau Chefredakteuse wirklich sehr am Herzen, und sie war genauso stolz auf mich wie ihr!!! Und ich bin da ja eigentlich auch sehr zuversichtlich, daß nach meiner Volontärzeit einer Übernahme zum Stammredakteur nix mehr im Weg steht, werde mir natürlich weiter ganz viel Mühe geben! Ihr sollt doch auch weiter stolz auf mich sein!
      Das geht echt runter wie Öl, wenn ihr schreibt, wie schön ich das gestaltet und recherchiert habe, natürlich noch mit Hilfe meines Teams, weil ich ja nun doch immer noch ein Lernender bin, und mit fremden Federn soll man sich ja nicht schmücken, so ist zum Beispiel die Frau Chefredakteurin mir immer mit Begriffen zum Suchen eines geeigneten Gedichtes behilflich, das ist ja auch ihre ureigenste Domäne! Und unsere Grafschaft hier ist ja eben auch so eng mit dem ehemaligen Bergbau verwachsen, da war das eine ganz feine Idee mit diesem Thema!
      Die ganze Idee entstand ja durch das Fenster, das die Frau Chefredakteurin immer auf ihrem Einkaufsweg sieht, wir waren aber ganz schnell alle Feuer und Flamme.
      Hab ich auch gekriegt, ein großes Stück von der Torte (wir haben aber alle brüderlich/schwesterlich geteilt, hihihihi!) bloß die Schokosternchen nicht, weil Mimi die nicht darf, dann verzichten wir anderen auch und nur die Frau Chefredakteurin opfert sich, lach!
      Glückauf, liebe Kristina und liebe kleine Rani, mach ich, weiter so, und das Redaktionskollegium ist lieb gegrüßt von euch und freut sich, Mimi natürlich wieder mit Schnurrgrüßen an Freundin Rani, ich freu mich riesig über euren lieben Kommentar,
      euer Patenbärenbengel Ruddi.

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  7. Hmmmm… lecker ist der Bratapfelkuchen. Ich habe mir heute zwei Gläser Holunderglühwein zu Hause genehmigt. Danach so müde gewesen, dass ich gleich ins Bett gefallen bin, und erst jetzt euren wunderschönen Beitrag über die Figuren lesen konnte. Es ist wirklich sehr interessant. Ich wusste vorher alle diese Dinge gar nicht. So lernt man bei dir doch immer wieder etwas dazu. Die Dinge aus dem Erzgebirge finde ich eigentlich alle sehr hübsch. Leider haben sie auch gute Preise.
    Lieber Ruddi, vielen Dank also für das 15. Türchen aus deiner Feder.

    Gefällt 3 Personen

    • Der war auch soooo lecker, und jetzt muß ich lachen, ich hatte auch Holunderglühwein dabei, der ist lecker, nicht wahr? Hihihi, ja, er verleiht die nötige Bettschwere, kann ich nur bestätigen! Fein, daß du geguckt hast noch und den Eintrag schön und interessant fandest, ich weiß ja auch nicht alles von alleine, aber dafür gibt es ja genug Hilfsmittel. Ich mag die Dinge aus dem Erzgebirge auch alle sehr, oh, ja, die Preise sind auch hübsch, lach!
      Ruddi strahlt gerade ganz glücklich, er ist so happy, daß sein Eintrag so einen feinen Anklang gefunden hat.
      Schlaft gut, ihr 5 BÄRliner, und kommt gut wieder in die neue Woche, liebe Grüße
      Monika, Ruddi und der Rest der Truppe.

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