Grafschafter Wochenanzeiger – Türchen 8

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r

Türchen

Advent

Ich klopfe an zum heiligen Advent
und stehe vor der Tür.
O selig, wer des Hirten Stimme kennt
und eilt und öffnet mir!
Ich werde Nachtmahl mit ihm halten,
ihm Gnade spenden, Licht entfalten.
Der ganze Himmel wird ihm aufgetan:
Ich klopfe an.

Ich klopfe an, da draußen ist’s so kalt
in dieser Winterzeit;
vom Eise starrt der finstre Tannenwald,
die Welt ist eingeschneit,
auch Menschenherzen sind gefroren,
ich stehe vor verschloss’nen Toren,
wo ist ein Herz, den Heiland zu empfahn?
Ich klopfe an.

Ich klopfe an, der Abend ist so traut,
so stille, nah und fern,
die Erde schläft, vom klaren Himmel schaut
der lichte Abendstern;
in solchen heil’gen Dämmerstunden
hat manches Herz mich schon gefunden;
o denk, wie Nikodemus einst getan:
Ich klopfe an.

Ich klopfe an und bringe nichts als Heil
und Segen für und für.
Zachäus‘ Glück, Marias gutes Teil,
beschert‘ ich gern auch dir,
wie ich den Jüngern einst beschieden
in finstrer Nacht den süßen Frieden.
so möcht ich dir mit holdem Gruße nah’n;
Ich klopfe an.

Ich klopfe an, bist, Seele, du zu Haus,
wenn dein Geliebter pocht?
Blüht mir im Krug ein frischer Blumenstrauß,
brennt deines Glaubens Docht?
Weißt du, wie man den Freund bewirtet?
Bist du geschürzet und gegürtet?
Bist du bereit, mich bräutlich zu empfah’n?
Ich klopfe an.

Ich klopfe an, klopft dir dein Herze mit,
bei meiner Stimme Ton?
Schreckt dich der treusten Mutterliebe Tritt
wie fernen Donners Droh’n?
O hör‘ auf deines Herzens Pochen,
in deiner Brust hat Gott gesprochen:
Wach auf, der Morgen graut, bald kräht der Hahn:
Ich klopfe an.

Ich klopfe an; sprich nicht: Es ist der Wind,
er rauscht im dürren Laub.
Dein Heiland ist’s, dein Herr, dein Gott, mein Kind.
O stelle dich nicht taub;
jetzt komm ich noch im sanftem Sausen,
doch bald vielleicht im Sturmesbrausen.
O glaub, es ist kein eitler Kinderwahn:
Ich klopfe an.

Ich klopfe an, jetzt bin ich noch dein Gast
und steh vor deiner Tür,
einst, Seele, wenn du hier kein Haus mehr hast,
dann klopfest du bei mir;
wer hier getan nach meinem Wunsch,
dem öffn‘ ich dort die Friedenspforte,
wer mich verstieß, dem wird nicht aufgetan;
Ich klopfe an.

(Karl von Gerok)

Der zweite Adventssonntag, da hab ich überlegt, was ich meinen Lesern zu einem geruhsamen Sonntag anbieten könnte. Und da ich euch ja in Türchen 6 von meinen Frühschichten berichtet habe, ist mir die Idee gekommen, doch mal die liturgischen Bedeutungen der Adventssonntage aufzugreifen.

Die liturgischen Farbe der beiden ersten Adventssonntage ist violett. Die Adventszeit hat vier Sonntage. Der letzte Sonntag im Advent ist immer der Sonntag vor dem Weihnachtsfest am 25. Dezember. Er muss also zwischen dem 18. und dem 24. Dezember sein. Der erste Sonntag im Advent ist zugleich der Beginn des neuen Kirchenjahres.

Der erste Sonntag beginnt mit Psalm 25 „Ad te levavi animam meam“ – „Zur dir erhebe ich meine Seele“. Er handelt vom Vertrauen und der Treue zu Gott. Für Christen beginnt am ersten Sonntag im Advent die Zeit des Wartens, der Hoffnung, der Vorbereitung. Lieder wie „Wachet auf, ruft uns die Stimme“ oder „O Heiland, reiß die Himmel auf“ künden von der Ankunft und Menschwerdung Gottes an Weihnachten. Im Weihnachtsfestkreis hat das Kirchenjahr seinen ersten Höhepunkt.

Das Warten und die Ankunft stehen im Zentrum des zweiten Adventssonntages. Im Evangelium wird Johannes der Täufer in den Fokus genommen. Matthäus, Mt 3, 1-12, vor dem Auftreten Jesu steht die Predigt des Johannes. Er sieht seine Aufgabe darin, die Menschen auf das Kommen des Messias vorzubereiten und zur Umkehr zu rufen –mit durchaus drastischen Worten.

“ In jenen Tagen trat Johannes der Täufer auf und verkündete in der Wüste von Judäa:  Kehrt um! Denn das Himmelreich ist nahe.  Er war es, von dem der Prophet Jesaja gesagt hat: Stimme eines Rufers in der Wüste: Bereitet den Weg des Herrn! Macht gerade seine Straßen!  Johannes trug ein Gewand aus Kamelhaaren und einen ledernen Gürtel um seine Hüften; Heuschrecken und wilder Honig waren seine Nahrung.  Die Leute von Jerusalem und ganz Judäa und aus der ganzen Jordangegend zogen zu ihm hinaus;  sie bekannten ihre Sünden und ließen sich im Jordan von ihm taufen.  Als Johannes sah, dass viele Pharisäer und Sadduzäer zur Taufe kamen, sagte er zu ihnen: Ihr Schlangenbrut, wer hat euch denn gelehrt, dass ihr dem kommenden Zorngericht entrinnen könnt?  Bringt Frucht hervor, die eure Umkehr zeigt,  und meint nicht, ihr könntet sagen: Wir haben Abraham zum Vater. Denn ich sage euch: Gott kann aus diesen Steinen dem Abraham Kinder erwecken.  Schon ist die Axt an die Wurzel der Bäume gelegt; jeder Baum, der keine gute Frucht hervorbringt, wird umgehauen und ins Feuer geworfen.  Ich taufe euch mit Wasser zur Umkehr. Der aber, der nach mir kommt, ist stärker als ich und ich bin es nicht wert, ihm die Sandalen auszuziehen. Er wird euch mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen.  Schon hält er die Schaufel in der Hand; und er wird seine Tenne reinigen und den Weizen in seine Scheune sammeln; die Spreu aber wird er in nie erlöschendem Feuer verbrennen.“

(Mt 3, 1-12, Bibel Einheitsübersetzung 2016)

Bibeltexte sind alt und auf ihre Zeit bezogen, schildern bildhaft, damit auch die damals meist des Lesens und Schreibens unkundigen Menschen sie verstehen konnten. Was können uns solche Texte heute noch sagen?

Bei diesem Text ist mir bei den Worten von Johannes dem Täufer ein Satz aufgefallen:

KEHRT UM!

Eine Aufforderung, die gerade heute wieder große Bedeutung erhält: Kehrt um, hört auf, euch und eure Umwelt zu vergiften und zu vernichten, wendet euch ab von Gier und Profit, besinnt euch auf die Werte, die uns als Menschen ausmachen sollen, auf Nächstenliebe, Solidarität, Mitmenschlichkeit und Achtung der Würde des anderen. Kehrt um auf dem Weg, die euch anvertraute Welt zu einem Ort zu machen, in der nur noch der Fortschritt zählt und diesem Ziel alles untergeordnet wird, und die Natur mit all ihrer Vielfalt an Tieren und Pflanzen keinen Platz mehr zum überleben hat. Sonst geht es uns wie bei den Worten des Johannes denen, die keine Frucht bringen: Wir werden umgehauen und ins Feuer geworfen, drastisch gewählte Worte, letztlich aber auch für heute so wahr: Wir werden nicht überleben, wenn wir nicht das überleben der Gesamtheit unseres Planeten sichern!!!

Etwas zum nachdenken zum heutigen 2. Adventssonntag, aber wenn wir auch weiter auf diesem Planeten Advent- und Weihnachtszeit genießen möchten, wie wir sie seit Kindertagen kennen und lieben und doch auch an die uns nachfolgenden Generationen diesen Zauber weitergeben möchten, dann geht nicht nur Friede, Freude, Eierkuchen! Sonst sind auch die nachfolgenden Bilder von dieser wunderschönen Zeit bald nur noch Geschichte!

In diesem Sinne wünschen wir euch allen einen friedvollen, schönen und gemütlichen 2. Adventssonntag, bleibt oder werdet alle gesund, wünschen euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger!

Habts fein!

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18 Gedanken zu “Grafschafter Wochenanzeiger – Türchen 8

  1. Liebe Monika,
    die zweite Kerze ist nun angezündet und das Lied „Wachet auf, ruft uns die Stimme“ passt wirklich gut zu heutigem ruhigen Morgen; besonders in den frühen Morgenstunden. „Kehrt um!“ ist eine großartige Botschaft in dieser Adventszeit. Danke für deine lieben Wünsche und deinen schönen Beitrag, liebe Monika! Ich wünsche dir und deinem Redaktionsteam auch einen friedvollen gemütlichen 2. Adventssonntag. Liebe Grüße, Hang

    Gefällt 4 Personen

    • Liebe Hang,
      das freut mich sehr, daß mein Eintrag so schön zu deinem ruhigen Morgenbeginn paßte, ich mag das Lied auch sehr! Nun brennt tatsächlich schon die zweite Kerze.
      Ich hatte die Bibelstelle gestern nachgelesen, als ich den Eintrag fertig gemacht habe, und diese Zeilen „Kehrt um!“ haben mich sofort so angesprochen.
      Danke für deine lieben Wünsche, wir wünschen dir und deiner Familie noch einen schönen, gemütlichen 2. Adventssonntagabend, liebe Grüße
      Monika und das gesamte Redaktionsteam.

      Gefällt 1 Person

  2. Meine liebe Monika,

    das ist heute wieder,wie immer,ein ganz besonderes Türchen zum 2.Advent!
    Das Gedicht ist bestimmt auch ein Lied,von dem Verfasser kenne ich nämlich Lieder in unserem Gesangbuch und auch aus dem Choliederbuch.So passend illustriert hast du es wieder,schön!

    Ja,es gibt sehr vielfältiges Anklopfen in der heutigen Zeit,da müss man schon besonders aufpassen und auswählen,wem man die Haustür und genauso die Herzenstür öffnet.
    Auf jeden Fall regt diese Gedicht sehr zum nachdenken an,es ist ja auch nicht umsonst so umfangreich..

    Das ist eine sehr feine Idee von dir,uns die lithurgische Bedeutung der Adventssonntage zu erklären.
    Mir ist,ganz ehrlich gesagt auch als Christ,das alles nicht so bekannt gwewesen,nun weiß ichs-Bildungsblögchen eben! Sehr interessant ist alles!
    „Wachet auf“ singen wir auch als Gemeinde,auch der Chor in einer besonderen Fassung.

    Ja,der 1.Advent ist ein schöner Einstieg in eine erwartungsvolle Zeit,die nicht nur Geschenke bringt,noch besser die Stunden im Kreis der Familie mit allen Lieben,sondern eben das Hauptanliegen und den Ursprung des Weihnachtsfestes,die Menschwerdung des Gottessohnes.
    Alles andere Übertriebene und Kommerzielle drumrum regt mich einfach manchmal nur noch auf.Deswegen war die Kinderweihnachtszeit so schön,weil man damit noch nix zu tun hatte!
    Klar haben wir uns auch auf und über „normale“ und angemessene Geschenke gefreut,,aber es musste noch nicht einer den anderen überbieten.

    Aha,da steht also heute Johannes der Täufer im Mittelpunkt..Ein „Kehrt um“ ist bitter nötig,das hast du nochmal ganz sehr plausibel und verständlich und gegenwartsbezogen erklärt.Hoffentlich kann die Menschheit noch aufgerüttelt werden und „wacht auf“,um nochmal auf dein Lied zurückzukommen!Aber ich denke,dass doch der Egoismus und die Profitgier im Moment noch die Überhand haben….

    Ich wünsch mir auch ganz sehr dolle,dass uns solche feinen Bilder von der Weihnachtszeit aus dem Eulennestchen und der Grafschaft erhalten bleiben mögen!!1Ganz shr schön sind sie alle,ich möchte gar keins herausheben.

    Ich danke dir sehr für deine Fleißarbeit,dir und dem gesamten Redaktionsteam,macht euch einen besinnlichen und gemütlichen und schönen 2.Adventssonntag.Allen Kranken,mensch und Tier wünsche ich auch von Herzen gute Besserung!

    Liebste Grüße schickt euch Brigitte.

    Gefällt 5 Personen

    • Meine liebe Brigitte,
      ja, da könntest du recht haben mit dem Lied, bei der Gedichtsuche hab ich da einige Hinweise zu gefunden, leider aber nichts, was ich hier dann hätte einstellen können auch noch als Lied.
      Ich fand das Gedicht auch richtig gut, und obwohl es ja doch auch schon älter ist, es läßt sich gut in unsere Zeit adaptieren.
      Die Idee mit der Liturgie der Adventssonntage kam mir wegen der Schilderung unserer Frühschichten, mir war wirklich auch nicht alles bekannt, das macht immer Freude, wenn man selbst noch wieder was neues darin entdeckt. Das Lied zählt zu meinen Lieblingsadventsliedern!
      Da hast du wirklich so recht, Brigitte, die Kinderweihnachtszeit war doch die schönste Zeit, da wußte man noch nix von Kommerz und all dem Brimborium, zumal wir unsere Kinderweihnachten ja noch in einer ganz anderen Zeit gefeiert haben, vielleicht verklärt man das ja auch ein wenig in der Erinnerung, aber ich bin trotzdem der Meinung, das war dazumalen alles viel inniger und schöner.
      Das „Kehrt um!“ hat mich wirklich so angesprochen aus dem Bibeltext, es war, als wäre es eben auch und gerade für diese Zeit gesagt, es ist so bitter nötig, das Umkehren und das Aufwachen! Manchmal glaube ich, wir schaffen es noch, manchmal hab ich mehr als erhebliche Zweifel, daß überhaupt ein Versuch gemacht wird.
      Es wäre unendlich traurig, wenn unseren Nachkommen letztlich nur noch die Bilder einer vergangenen, schönen Zeit blieben, hoffen wir, daß es doch noch anders kommt, wie immer stirbt die Hoffnung zuletzt.
      Wir sind spät in den Tag gestartet, ich hatte wohl noch Schlafdefizit, lach, aber schön gemütlich haben wir es uns schon gemacht, wir wünschen dir einen schönen, gemütlichen 2. Adventssontagsabend, liebste Grüße
      Monika und das gesamte Redaktionsteam.

      Gefällt 1 Person

  3. Einen schönen zweiten Advent wünschen wir auch aus B nach O.
    Ja, ein KEHRT UM ist bitter nötig. Wäre schön, wenn man wenigstens schon mal HALT machen würde.
    Ich beschäftige mich jeden Tag mit Klimawandel und seinen Folgen.
    Die Kinder zwingen die Verantwortlichen zum Handeln, aber bisher ist alles was beschlossen wurde in meinen Augen eine Besänftigungsmaßnahme.
    Gebt den Kindern ein „Leckerli “ und sie werden schon ruhig sein.
    Diesmal haben sie sich aber geirrt.
    Die Kinder werden keine Ruhe geben bis es zu einem KEHRT UM kommt. Nur wird es dann leider zu spät sein.
    Danke für deinen aufrüttelden Beitrag, liebe Monika.
    Liebe Grüße 🐕🐾🐾👵👣

    Gefällt 4 Personen

    • Den wünschen wir auch ganz innig aus O nach B zurück, den schönen zweiten Advent!!!
      Stimmt, Brigitte, es wäre wahrlich schon mal schön, wenn man wenigstens mal anhalten würde in all dem Wahn!
      Die Kinder sind für ihre Zukunft auf die Straße gegangen, weil die, die eigentlich dafür verantwortlich wären, ihren Hintern nicht hoch bekommen haben, von genau diesen werden sie auch noch beschimpft, und die Politik schenkt ihnen ein „Leckerli“, das ist der beste Ausdruck dafür, „gib dem Kind nen Lolly und dann isses ruhig“, genauso, denn mehr als Makulatur ist es doch nicht, was die Politik da als Klimapaket beschlossen hat. Aber ich denke auch, daß sie sich dieses Mal geirrt haben, die werden nicht ruhig werden, und wo immer man sie dabei unterstützen kann, sollte man das tun! Und ein ganz klein wenig Hoffnung hab ich noch, daß es dann für ein KEHRT UM nicht doch schon zu spät ist.
      War mir ein Bedürfnis, als ich diese Worte las in der Bibelstelle, sie trafen so auf unsere Zeit zu!
      Alles Liebe und Gute für euch und weiterhin gute Besserung für Buddylein und dich, liebe Grüße
      Monika.

      Gefällt 1 Person

  4. Liebe Monika,
    Ja,Dein Beitrag zum heutigen 2.Advent hat meiner Seele richtig gut getan.
    Wachet auf und kehret um!
    Möchte man so manchem Menschen zurufen.Nicht nur jetzt in unserer so schnelllebigen Zeit und des Konsums und der Zerrstörung.
    Beide ,Brigitte- Plauen und Brigitte- Bremen haben es zusätzlich ganz deutlich gesagt.Mögen doch die vom Volk gewählten endlich begreifen und auch danach handeln und nicht alles nur halbherzig versprechen und dann bleibt letztendlich alles beim Alten.
    Allein wenn ich auf den Strassen diese riesigen SUV sehe ,kommt mir ein Erschecken und kaltes Grauen in den Kopf .
    Liebe Monika, es ist wunderbar, dass es Menschen wie Dich gibt,die uns auch noch die wahren Werte wieder näher bringen und auch die Liturgie erklärt.

    Ich wünsche Dir und Mimilein, dem gesamten Grafschafter Redaktionsteam einen schönen und gesegneten 2.Advent.
    Liebe Grüße sendet Euch Ursel

    Gefällt 5 Personen

    • Liebe Ursel,
      das freut mich sehr, es war mir wirklich ein Bedürfnis, als ich die Worte der Bibelstelle las!
      Es macht einem mitunter richtig sprachlos, mit welch einer Chuzpe die Politiker ihr eigenes Ding durchziehen, ohne sich im mindesten dafür zu interessieren, wofür sie eigentlich ihr Mandat bekommen haben. Und das geht durch die Bank durch alle Parteien, ohne Ausnahme! Tja, Ursel, wozu man mitten in der Stadt einen SUV braucht, erschließt sich mir auch nicht!
      Danke, Ursel, irgendwie muß man doch einfach was tun, und ich kann halt bissel schreiben, also nütz ich mein „Talent“!
      Wir wünschen dir auch von Herzen noch einen schönen, gesegneten zweiten Adventssonntagsabend, liebe Grüße
      Monika und das gesamte Redaktionsteam.

      Gefällt 1 Person

  5. Ich lerne bei dir nie aus, liebe Monika. Es war nicht nur eine sehr schön geschriebener Beitrag, du hast ihn auch mit wundervollen stimmungsvollen Bildern bestückt. Besser und schöner kann man die Vorweihnachtszeit nicht beschreiben. Hab einen lieben Dank für diesen tollen Beitrag.
    Ich wünsche dir und Mimi eine schönen und stimmungsvollen 2. Advent.
    Liebe Grüße Werner

    Gefällt 4 Personen

    • Dankeschön, lieber Werner, das freut mich sehr, daß dir der Eintrag so gut gefallen hat!!!
      Das hat mich gestern alles so angesprungen, nachdem ich die Bibelstelle gelesen hatte!
      Wir wünschen dir noch einen schönen, stimmungsvollen 2. Adventssonntagsabend mit lieben Grüßen
      Monika und Mimi.

      Gefällt 2 Personen

    • Jaaa, liebe Christa, das kannst du wohl laut sagen, es wird unendlich viel geredet, aber gehandelt wird nicht! Es gibt ein so gutes afrikanisches Sprichwort „Das, was du tust, schreit so laut, daß ich nicht höre, was du sagst!“ treffender kann man es nicht ausdrücken.
      Mittlerweile ist es sicher nicht mehr einfach, aber durch aussitzen wird es ja nicht leichter!
      Hab einen schönen 2. Adventssonntag, liebe Grüße nach Kanada
      Monika.

      Gefällt 3 Personen

  6. Ich denke immer daran, dass ich hier auf der Erde noch die Schönheit der Natur genießen konnte. Dass ich in einer Zeit leben darf, in der es bisher keinen Krieg bei uns gab. Gut, ich habe mehr Dinge hier als ich benötige. Aber ich bin dankbar, dass meine Miezen und ich ein Dach über dem Kopf haben, und immer genug Essen auf den Tellern ist. Besonders in der Vorweihnachtszeit denke ich in jedem Jahr über diese Dinge nach.
    Es wäre gut, wenn dein Bericht mehr Menschen erreichen könnte, damit die auch nachdenken würden. Aber leider lesen die Betreffenden so etwas nicht. Sie sind nur am Ego, der prall gefüllten Geldbörse und dem großen Haus und Auto interessiert.
    Für ein kehrt um ist es meines Erachtens bereits viel zu spät, wenn man sieht, wie die Welt jetzt schon beschädigt ist.
    Trotzdem wünsche ich euch allen eine weiterhin gemütliche Adventszeit. Und danke für deinen bericht und die Fotos, liebe Monika

    Gefällt 5 Personen

    • Ja, liebe Ingrid, da sind wir wahrlich noch gesegnet, wir konnten die Schönheiten der Natur noch genießen, haben keinen Krieg erleben müssen, haben unser Auskommen und ein Dach über dem Kopf, die Teller voll, das ist wahrlich Grund genug für Dankbarkeit!
      Erfahrungsgemäß ist das so, die, die sowas eigentlich lesen müßten, werden es nicht tun, weil ihr Interesse nur ihrem eigenen Ego gilt, da hast du so recht!
      Ein ganz klein wenig Hoffnung hab ich noch, daß es für ein KEHRT UM nicht zu spät ist!
      Euch wünschen wir auch einen schönen, gemütlichen 2. Adventssonntagsabend, liebe Grüße von uns allen,
      Monika.

  7. Liebe Monika,

    wie schön, dass Du hier die ernsten, besinnlichen Seiten des Advent so eindringlich und ausdrücklich bedenkst.

    In einer Zeit, in der die Freude auf das Weihnachsfest hinter Kaufrausch, Besitzgier, Völlerei und Prahlsucht verschwindet, in der Hetze, Neid, Eigennutz und Rücksichtslosigkeit Oberhand nehmen, könnte man so einen wie Johannes den Täufer gut gebrauchen. Denn er war streitbar, durchsetzungsfähig und von seiner guten Sache überzeugt. Und er glaubte an eine bessere Zeit nach der Erlösung durch den Heiland. Erlösung täte uns allerdings Not, und ein Heiland auch.

    Denn dass die Menschen die UMKEHR von ihrem zerstörerischen Werk aus eigener Kraftund Willen schaffen, liebe Monika, daran glaube ich nicht mehr. Die Anhänger des mosaischen Glaubens sehen Jahwe als zürnenden Gott. Dem hielten die Christen Jesus als Vermittler zum väterlichen Gott entgegen. Wenn man sich heute die Menschheit so betrachtet, könnte ihnen ein zürnender Vater, der sie zur Besinnung brächte, gewiss nicht schaden.

    Ich freue mich trotzdem auf die schöne Weihnachtszeit, die hie rbei Dir ja auch ausgiebig zelebriert wird.

    „Glaube, Liebe, Hoffnung – diese Drei“ ….

    So wünsche ich Dir und allen, die Du lieb hast, eine gute, fröhliche neue Woche auf dem Weg zum Weihnachtsfest.

    Liebe Grüße,
    Kristina

    Gefällt 2 Personen

    • Liebe Kristina,
      eigentlich ist in unserem Adventskalender ja immer das Türchen 21 dem besinnlichen Thema des jeweiligen Jahres gewidmet, aber die Bibelstelle ließ mir keine Ruhe, sie bot sich so gut an.
      Genau das ist mir dabei eben auch durch den Sinn gegangen, wie sehr der eigentliche Sinn des Weihnachtfestes überdeckt wird von maßlosem Konsum und vor allem von Egoismus und Rücksichtslosigkeit. Gerade im Weihnachtstrubel sieht man das so häufig.
      Die Erlösung, die uns gut täte, kann ja eigentlich nur aus uns selbst kommen, aber es bedarf natürlich eines „Weckrufs“! Ich bin, was die Umkehr anbelangt, noch nicht ganz so weit, da stirbt allwieder mal die Hoffnung zuletzt, und noch ist sie nicht tot!
      Ach, der zürnende Vater hat ja auch in früheren Zeiten eigentlich die Menschen nicht von ihrem Tun abbringen können, aber ich versteh schon, was du meinst und da wünsch ich mir manchmal wirklich auch mal jemanden, der uns zur Räson bringt.
      Doch, auf die Weihnachtszeit freu ich mich auch, ich sag ja immer bissel drastisch „aus einem verzagten Arsch kommt kein fröhlicher Furz“, ohne jede Freude müßte man sich ja dann doch auch fragen, was das alles dann überhaupt noch für einen Sinn hätte. Und das ist eine gute Richtschnur „Glaube, Liebe, Hoffnung“!!!
      Die lieben Wünsche von dir geben wir sehr gerne an dich zurück, hab auch mit allen, die du lieb hast, eine schöne neue Woche, liebe Grüße
      Monika.

      Gefällt 1 Person

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