Grafschafter Wochenanzeiger – Türchen 4

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r

Türchen

Am Barbaratage

Am Barbaratage holt‘ ich
drei Zweiglein vom Kirschenbaum,
die setzt‘ ich in eine Schale,
drei Wünsche sprach ich im Traum:

Der erste, dass einer mich werbe,
der zweite, dass er noch jung,
der dritte, dass er auch habe
des Geldes wohl genung.

Weihnachten vor der Mette
zwei Stöcklein nur blühten zur Frist: –
Ich weiss einen armen Gesellen,
den nähm‘ ich, wie er ist.

(Martin Greif)

Und wieder einmal ist Barbaratag!

Barbara (griech. „die Fremde“) gehört zu den 14 Nothelfern und ist die Schutzheilige der Bergleute, damit ist sie auch eine Heilige unserer Grafschaft, denn die ist ganz eng mit dem Bergbau verbunden durch die ehemalige Zeche Concordia, die meinen Stadtteil stark geprägt hat.

https://de.wikipedia.org/wiki/Lirich

Zu den Bergleuten gehört natürlich auch ihr Lied, „Glückauf, der Steiger kommt“, das auch am Barbaratag gesungen wird, ich habe zwei so schöne Versionen davon gefunden, vor allem die erste gefällt mir so sehr, das Steigerlied „auf Schalke“ zum Abschied vom Bergbau, beim Spiel Schalke : Leverkusen im Dezember letztes Jahr:

Und eine Version mit dem Männergesangverein Concordia

Der Heiligen Barbara zu Ehren pflückt man an diesem Tag Zweige von Kirschbäumen, Forsythien oder ähnlichen blühenden Zweigen und stellt sie in eine Vase, gemäß der Bauernregel „Zweige schneiden zu St. Barbara, Blüten sind bis Weihnachten da“, dieser Brauch geht auf die Legende zurück, daß die heilige Barbara in ihrem Gefängnis einem verdorrten Zweig Wasser aus ihrer Trinkflasche gegeben hat und der Zweig wieder erblüht ist.

Ein schöner alter Brauch, den ich jetzt für dieses 4. Kalendertürchen zum Anlaß nehme, einfach mal schöne Blüten und Blumen zur Winterzeit zu zeigen.

Aus einem alten Einkochbuch, Kirschblüten

Weihnachtssterne, so schön in ihrer rot-grünen Farbe, passend zu den Farben der Weihnachtszeit

Blüten von „meinem“ Mandelbäumchen, das in diesem Jahr ja nicht geblüht hat, weil es wohl den trockenen Sommer nicht überlebt hatte, ich hoffe immer noch, er schlägt vielleicht im nächsten Jahr doch noch mal wieder aus.

Die Christrose mit ihren zarten weißen Blüten, die dem Winter trotzen

Hamamelis oder Zaubernuß

Scheinbeere

Und nochmal Kirschblüten!

Mit Glück werden die ins Haus geholten Zweige zu Weihnachten blühen, und so sind sie auch ein Symbol für das Glück im kommenden Jahr.

Und sie zeigen so deutlich und hoffnungsfroh, daß das Leben immer wieder neu entsteht, der Frühling auch nach dem härtesten Winter wiederkehrt und selbst die härteste, geschlossene Knospe von Wärme und Liebe aufgebrochen zum Blühen kommen wird!

Unsere Reporterin Mimi hat sich passend zum Eintrag zum Barbaratag mit all den schönen Blüten noch ein feines Kleidchen ausgesucht

Sie hofft, daß ihr Katzengras sich so verhält, wie der nach der Heiligen Barbara benannte Barbara-Weizen, der auch ein Symbol für die immer wiederkehrende Kraft der Natur ist und zu ihrem Gedenktag ausgesät wird in kleinen Schalen, wie halt Mimis Katzengras!

Und damit wünscht euch allen der Grafschafter Wochenanzeiger mit dem gesamten Redaktionsteam einen wunderschönen Barbaratag, vielleicht schneidet ihr euch auch Knospen-Zweige, ich werde es wohl mal wieder mit meiner Forsythie versuchen.

Habts fein, wünschen euch allen der Grafschafter Wochenanzeiger!

24 Gedanken zu “Grafschafter Wochenanzeiger – Türchen 4

  1. Liebe Monika,
    ach, wie freue ich mich, dass ich mal die erste bin, die hier kommentiert.
    Schön ist er wieder, Dein Adventskalender mit all den Beiträgen, Gedichten, Liedern, Bildern und Geschichten rund ums Brauchtum im Advent.
    Das Lied „Glückauf, der Steiger kommt“ kenne ich nur aus dem gleichnamigen Film Pfarrer Braun mit Ottfried Fischer.
    Ja, da merkt man wahrscheinlich ganz deutlich, dass Forchheim so ganz und gar keine Bergwerksregion ist/war, nicht wahr???
    Und Deine Blümchen- und Pflanzenimpressionen finde ich ganz entzückend.
    Jeder, der mich nun schon ein bisschen vom Kommentieren her kennt, wird jedoch merken, dass in diesem Kommentar ein ganz großes ABER mitschwingt.
    Ich als (konvertierte) Evangelische kann nunmal mit all den Heiligen so ganz und gar nichts anfangen – und konnte das noch nie, auch als ich noch katholisch war.
    Ich habe noch nie – auch nicht als Kind – verstanden, wieso man jemanden „dazwischen schalten“ muss, wenn man an Gott an eine Bitte oder einen Wunsch hat. Denn wenn Gott unser Vater und Jesus unser Bruder ist, kann und darf man sich getrost an sie selbst wenden bei jedem Wunsch und jeder Bitte.
    Das habe ich schon immer gedacht, und das Ganze vielleicht auch zu pragmatisch, ins Menschliche übertragen gesehen.
    Wenn jemand von uns von einem nahen Familienangehörigen etwas möchte, geht er ja schließlich auch nicht erst über einen Freund, Bekannten oder Nachbarn, damit dieser den Wunsch/die Bitte an den betreffenden Familienangehörigen herantraegt. Und wenn man in der Arbeitswelt von seinem Vorgestzten etwas möchte, wendet man sich ja auch schließlich direkt an ihn selbst oder an seinen „direkten“ Vorgesetzten als Mittler zwischen einem selbst und dem höhergestellten Vorgesetzten.
    Und eben dieser Mittler zwischen uns und Gott ist Jesus, da braucht es keinen anderen!!!
    Und wenn man dann auch noch an die eine oder andere Aussage von Martin Luther denkt – nämlich, dass wir allein durch den Glauben und das Erlösungswerk Christi vor Gott gerechtfertigt sind – ist für mich der evangelische Glaube (so ganz ohne Heiligen) ein sehr aufbauender und aufrichtender Glaube.
    Ich weiß, jetzt werden so manche Katholische einwenden, dass man sich die Heiligen ja aber wenigstens als Vorbild für sein tägliche Leben nehmen kann. Darauf kann und will ich nur antworten: Schaut auf das Leben Jesu und nehmt Euch ihn als Vorbild! Da kann keiner von uns mithalten, es aber täglich neu probieren, ihm nachzueifern!
    Anschließend möchte ich aber noch einmal ausdrücklich anmerken, dass das meine Sicht des Glaubens ist und dass ich damit den Katholiken in ihrem Glauben nicht zu nahe treten und/oder ihnen ihren Glauben „madig“ machen möchtem.
    Seltsam finde ich jedoch, dass ich, wie ich meinen Glauben oben beschrieben habe, schon als Kind gedacht habe, obwohl ich katholisch erzogen wurde, nur eben kindlich-naiver. Vielleicht ist die Konfession in einem ja schon angelegt, ohne dass man es weiß und so – wie in meinem Fall – auch gegen die religiöse Erziehung??? Spätestens hier sind wir dann aber an dem Punkt angekommen, wo man sich fragen muss, ob es die ganzen Konfessionen überhaupt braucht. Denn ich bin mir sicher, dass diese Vielzahl an Konfessionen „nicht im Sinne des Erfinders“ waren, und sich eine Vielzahl an Konfessionen nur gebildet haben, weil an dem einen oder anderen Glauben bestimmte Missstände aufgezeigt wurden. Aber ich bin mir sicher, dass Martin Luther genauso wenig die Abspaltung von der katholischen Kirche wollte wie die Wesley-Brueder als Begründer der Methodisten die Abspaltung von der anglikanischen Kirche wollte.
    So, nach diesem langen Exkurs in die Welt des Glaubens, hoffe ich, dass dies immer noch der erste Kommentar ist und wünsche Euch allen einen schönen Tag.

    Liebe Grüße

    Bine mit Angel und Balou

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    • Liebe Bine, liebe Angel und lieber Balou,
      na, da freu ich mich jetzt mit dir mit, daß du es mal als erste geschafft hast mit dem Kommentar!
      Freut mich sehr, daß dir unser Adventskalender wieder gefällt, so im 8. Jahr ist es prima, daß er immer noch so große Resonanz hat.
      Denke ich mir auch, daß vor allem in Bergbaugebieten das Steigerlied bekannt ist, da gehört deine Gegend nicht dazu, stimmt!
      Freu ich mich auch immer drauf, zum Barbaratag hier die Blumen und Blüten einzustellen, wenn es winters draußen doch eher kahl wird, ist das richtig schön.
      Daß du als evangelisch konvertierte da nicht den Bezug zu den Heiligen hast, kann ich nachvollziehen, ich denke mir mal, da hat vielleicht auch mancher Katholische so seine Probleme mit. Als katholisches Ruhrpottkind hab ich da von Kindesbeinen an ein eher rustikales Verhältnis zu, soll heißen, ich finde es gut und praktisch, außer dem „lieben Gott“ noch so eine Heerschar von Helfern für alle Lebensbereiche zu haben, den meisten Heiligen, wie eben auch der Heiligen Barbara, ist da ja so eine bestimmte Aufgabe zugeteilt worden bzw. man hat sie ihnen zugeteilt, als Schutzpatrone, als Nothelfer, da hab ich mir als Kind schon immer gedacht, alles kann der „liebe Gott“ ja nicht alleine machen, also werden Aufgaben delegiert! Du mußt ja niemanden dazwischen schalten, wenn du dich direkt an Jesus wenden willst, die Bitten und Wünsche an die Heiligen sind da ja, zumindest hab ich das immer so gesehen, eher pragmatischer als denn dann spiritueller Art, so zum Beispiel den Heiligen Antonius anzurufen, wenn man was verloren hat. Und was die Heiligen als Mittler anbelangt, da glaub ich schon, daß es da auch im realen Leben ab und zu mal nötig ist, jemanden zur Vermittlung einzuschalten, wenn Fronten verhärtet sind, Beziehungen sich festgefahren haben oder Arbeitsverhältnisse gestört sind, siehe zum Beispiel einen Betriebsrat! Ähnlich sehe ich das halt auch mit den Heiligen, da spreche ich für mein Verständnis dann doch ehemals lebende Menschen an, mit denen es mir unter Umständen einfach leichter fällt, weil auch sie ein Leben wie ich gelebt haben, mit allen Anfeindungen, Schwächen und Widrigkeiten. Ist ein wenig schwer zu erklären, wahrscheinlich kann man „glauben“ ohnehin nicht erklären. Da bin ich auch nicht von aus gegangen, daß du jemanden seinen Glauben „madig“ reden wolltest, das ist ja sowieso für mich die erste Voraussetzung eines jeden Glaubens, völlig wurscht, an was oder wen, jeder hat das Recht, etwas anderes oder auch an gar nichts zu glauben, im Namen keiner Religion dürfen Menschenrechte verletzt werden!
      Tja, da wird es nun philosophisch, wer oder was war der Erfinder der Religionen, fest steht nur, im „Sinne des Erfinders“ ist wohl heute keine Religion mehr, da alle mehr oder weniger für sich in Anspruch nehmen, die einzig wahre zu sein und sich mit Vehemenz zu bekriegen!
      Es ist der erste Kommentar geblieben, lach, wir wünschen euch allen nun noch einen ganz feinen Abend, Mimi schickt liebe Schnurrgrüße an Angel und Balou mit, liebe Grüße
      Monika und Mimi.

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  2. Ich habe ja was die Namenstage betrifft, schon von dir gelernt . Der Tag der hl. Barbara ist mir aber sehr bekannt. Wäre auch schlimm wenn nicht . Sie ist die Schutzheilige der Bergarbeiter und wird von ihnen verehrte. Mein Großvater war Bergmann, daher ist mir auch das Steigerlied bekannt. Aber nicht nur deshalb. Ich bin bekennender Schalke -Fan . Vor jedem Heimspiel wird dieses Lied , das wie ich kürzlich gelesen habe Welterbe werden soll oder schon ist, von tausenden Fans gesungen. Hab eine schönen Tag liebe Monik. Liebe Grüße Werner.

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    • Das freut mich, lieber Werner, so als katholisches Ruhrpottkind hab ich da meine besondere Beziehung zu! Jaaa, unter diesen Umständen ist dir natürlich die Heilige Barbara bekannt, wenn dein Großvater Bergmann war, und natürlich kennst du dann auch das Steigerlied, und schon erst recht als bekennender Schalke-Fan!!! Das ist eine schöne Idee, daß das Lied Weltkulturerbe werden soll, und deshalb hab ich die Schalker Version eingestellt, da kriegt man doch eine Gänsehaut, wenn das tausende von Fans im dunklen Stadion singen!
      In zwei Tagen kommt noch ein Heiliger, lach, den kennt sicherlich jeder, der Heilige Nikolaus!
      Hab noch einen schönen Abend, ich hoffe, dein Tag war gut, liebe Grüße
      Monika.

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  3. Meine liebe Monika,

    ein schöner Eintrag zum Barbaratag,und ich möchte auch gleich mal wieder die hübsche Girlande,das passende Gedicht und überhaupt die feine Gestaltung des Türchens 4 würdigen.So viel Mühe und Arbeit steckt doch immer drin.dankeschön für alles und die gebrachte Freude!

    Ja,ihr seid natürlich sehr durch den Bergbau geprägt.Wir hier im Vogtland haben durch benachbarte Erzgebirge doch auch einen Schimmer davon mit abbekommen.
    Da hieß euere Zeche „Concordia“,wie Schillers Glocke,schön.
    Das sind ganz sehr feine Versionen vom Steigerlied,das sind mal kräftige Männerstimmen,Männerchöre mag ich eh sehr.Das auf Schalke gesungene ist sehr berührend!

    Dass mit den Zweigen ist ein sehr schöner alter Brauch,hab es jetzt auch all die Jahre gemacht,welche in die vase zu stellen,hatte aber keinen Erfolg.Mal sehen,ob ich mir nachmittags wieder was mitbringe von unterwegs.
    Deine hier gezeigten Blumen und Blüten zur Weihnachtszeit sind alle herrlich und wunderschön!
    Bei mir treiben gerade wieder die Orchideenblüten aus in beiden Töpfen.Einer davon ist noch von meiner Mama.Und deine Mama mochte die Christrosen besonders gern,wenn ich mich recht erinnere.Die sind aber auch wirklich elfchengleich zart.
    Da wünsch ich euch ganz sehr,dass das Mandelbäumchen im kommenden Frühjahr wieder blüht,wäre sonst zun schade drum!So eine Fülle an Blüten!
    Ja,alle sind ein Bild der Hoffnung,und so schön wie die Weihnachtszeit und auch ein richtiger Winter sind,aber man freut sich doch immer wieder auf den Frühling.
    Das gute Mimilein in ihrem Blütenkleidchen ist schon eine liebe Vorahnung.Zieh dir aber bald wieder das Winterkleidchen an,dass du dich nicht verkühlst! Und lass dir dein frisches saftiges Katzengras dann wieder sehr gut schmecken.
    Dir,liebe Monika wünsch ich viel Erfolg mit dem Forsythienzweig,sicher klappts bei dir besser.kannst es uns ja mal schreiben.
    Ich wünsche dir und deiner Rasselbande auch von Herzen einen feinen Barbaratag.Vom Wetter her ist er hier schon mal sonnig und kalt.
    Noch was lustiges zum Schluss:Als wir Kinder waren,gabs in der Nachbarschaft auch eine Barbara,das war dann auch mal die „Tante Rhabarber“. ;)

    Liebste Grüße schickt euch Brigitte.

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    • Meine liebe Brigitte,
      freut mich sehr, daß dir wieder alles so gut gefallen hat, was wir so eingangs präsentieren, das motiviert, lach!
      Lirich war eine Bergbaudomäne, ihr habt mit der Nachbarschaft zum Erzgebirge da schon auch was von. Man merkt dem Stadtteil hier auch heute noch seine Vergangenheit an, obwohl es den Bergbau schon lange nicht mehr gibt.
      Ich fand auch beide Versionen vom Steigerlied gut, das „auf Schalke“ allerdings schon ganz besonders.
      Letztes Jahr hatte ich mit meinen Forsythienblüten leider auch keinen Erfolg, aber in den Jahren vorher hat es öfter mal geklappt mit den Blüten, mal gucken, ob es dieses Jahr funktioniert.
      Meine Orchideen treiben auch wieder Blüten, ich bin gespannt, ob es bis zum Heiligen Abend braucht oder ob sie eher aufblühen, das ist auch immer so schön, kann ich mir vorstellen, daß du dich über deine sehr freust. Ja, meine Mama mochte Christrosen, ihre Lieblingsblumen waren aber Maiglöckchen.
      Ich bin echt gespannt auf unser Mandelbäumchen hier unten, ob es im nächsten Frühjahr doch nochmal klappt, ich werde berichten.
      Hihihihi, bei ihrem dicken Winterfellchen verkühlt sich Mimi nicht so schnell in ihrem Frühlingskleidchen, zumal sie es ja drinnen anprobiert hat, lach!
      Wie gesagt, ich guck mal wegen der Zweige, vielleicht laß ich sie auch draußen, bei dem heutigen Wetter mit strahlender Sonne und plus 12 Grad blühen sie dann wahrscheinlich auch bis zum Heiligen Abend, lach!
      Nette Verballhornung von der Barbara in „Tante Rhababer“, hihihihi!
      Hab einen schönen Abend, liebste Grüße
      Monika.

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  4. Liebe Monika,
    Gerade jetzt in der dunklen Jahreszeit freut man sich über Blumen und Blüten.Mit den Kirschzweigen zum Barbaratag ,den Brauch kenne ich auch. Woher nehmen,ohne Garten ?
    Ich habe auch zwei schöne Weihnachtssterne und blühende Orchideen.Das bringt gerade jetzt,immer ein bisschen Farbe und Freude ins Blumenfenster.Obwohl, bei mir auf dem Balkon blühen die Geranien noch ,als gäbe es keinen Winter.
    Mit den Heiligen kenne ich mich auch nicht aus,aber das Steigerlied kenne ich und finde es wunderschön.Warum nicht auch mal ein Lied als Weltkulturerbe ? Toll gesungen von dem Männerchor und sehr berührend der Schalkechor.
    Lg.Ursel

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    • Liebe Ursel,
      oooh, ja, in der dunklen Jahreszeit sind Blumen und Blüten was sehr schönes, mit ihrer Hoffnung auf neues blühen und werden!
      Na, Kirschbaumzweige bietet, zumindest hier bei uns, um diese Zeit jede Gärtnerei an, und andere Zweige auch, die als Barbarazweige taugen würden.
      Meine Orchideen treiben auch wieder Blüten, Weihnachtssterne kann ich hier nicht aufstellen wegen Mimi, die sind giftig und meine Maus liebt Grün! Schön, daß bei dir noch die Geranien blühen, das seh ich hier auch ringsum auf den Balkonen, genau, als gäbe es keinen Winter. Bei den heutigen Temperaturen könnte man dran glauben, 12 Grad plus!
      Hab ich mir gedacht, daß du das Steigerlied kennst, ich liebe es auch sehr und finde die Idee als Weltkulturerbe auch prima! Herrlich sind beide Versionen, nicht wahr, von „auf Schalke“ war ich auch ganz berührt!
      Hab noch einen schönen Abend, liebe Grüße
      Monika.

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  5. Moin aus einem sonnigen, farbenfrohen Bremen.
    Die Rosen blühen, als gäbe es keinen Winter.
    Bin gespannt, ob wir nochmal Schnee sehen werden hier an der Weser.
    Wir haben früher Forsythien geschnitten. Das müssen wir nicht mehr, die blühen auch schon wieder 😳 Das Brauchtum Buch muss neu geschrieben werden 😉
    Bergbau wird es auch nicht mehr geben in Zeiten des Klimawandels hoffentlich. Trotzdem finde ich das Lied natürlich wunderschön und euren heutigen Beitrag auch, liebe Emms.
    Habt einen schönen Tag, ich fasse es gar nicht, wie hier heute die Sonne strahlt 🌞
    Liebe Grüße 🐕🐾🐾👵👣😘

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    • Moin moin aus dem ebenfalls noch sonnig und farbenfroh gewesenen Oberhausen,
      ich war mal wieder raus heute, ganz vorsichtig, lach, und hier blüht es auch noch überall. Ich glaub, da können wir uns die Hand reichen, hier wird es wohl auch kaum noch Schnee geben, zumindest nicht in der Vorweihnachtszeit. Ich hab ja auch immer Forsythien geschnitten zum Barbaratag, könnte ich dieses Jahr aber auch lassen, lach, denn meine hat zumindest dicke Knospen, blühen tut sie noch nicht, kann ja noch werden, sie hat ja noch 20 Tage Zeit! Meine Güte, und eure blühen schon wieder, da hast du wohl echt Recht, mein Brauchtumsbuch muß neu geschrieben werden.
      Nein, im Zeichen des Klimawandels wird es wohl und hoffentlich keinen Bergbau mehr geben.
      Das Lied ist wirklich wunderschön, und es erzählt ja auch nicht nur vom Bergbau der Kohle, fein, daß dir der Eintrag wieder gefallen hat!
      Kann ich mich anschließen, hier strahlte heute auch die Sonne, bei 12 Grad plus, nicht zu fassen! Habt noch einen schönen Abend, ihr lieben Bees, liebe Grüße von uns Emms.

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  6. Bei uns blühen auch noch die Geranien vor dem Badezimmerfenster.Und in der Küche zwei Orchideen, aber die Christrose auf dem Balkon lässt die Blüten hängen :-( Morgen will ich auch schauen, ob ich für mich noch ein paar Zweige kaufen kann.
    Das schöne Lied der Bergleute habe ich mit meiner Mutter gerne gesungen, obwohl wir ja hier keine Zeche hatten. Ich fand immer schön, wenn die Zeile kam: und dann graben sie das Silber und das Gold bei der Nacht. Und ich sah dann riesige Klumpen, die nur so glitzerten, vor meinen Augen. An Kohle habe ich nie gedacht.
    Liebe Mimi, hübsch bist du in deinem Blütenkleidchen. Ist dir nicht kalt?
    Hier scheint gerade ein wenig die Sonne, und Kritzi und Tobi beobachten die Spatzen. Ich koche mir erst mal einen großen Kaffee und schaffe ein wenig Ordnung, denn heute kommt eine ehemalige Kollegin zu Besuch.
    Bis morgen
    Ina und die vier braven Miezen

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    • Hier in meiner Grafschaft blühen die Geranien auch noch allüberall auf den Balkonen, kaum zu fassen! Meine Orchideen treiben auch wieder Blüten aus, es mag sein, daß es deiner Christrose tatsächlich zu warm ist, wenn sie die Blüten hängen läßt!
      Dann guck mal nach schönen Zweigen morgen, ich glaub, ich laß meine draußen, die blühen auch da auf, wenn das Wetter so weiter geht wie heute, mit 12 Grad plus und Sonnenschein.
      Das ist ein schönes Lied, das Steigerlied, nicht wahr, das ist auch eine schöne Zeile mit dem Silber und dem Gold, und wie du dir das mit den riesigen glitzernden Klumpen vorgestellt hast, da denkt man ja auch eigentlich nicht an Kohle.
      Mimi freut sich, daß ihr Blütenkleidchen gefällt, nee, kalt ist ihr nicht, erstens hat sie längst wieder Winterfellchen, zweitens hat sie es ja drinnen anprobiert, lach!
      Wir hatten, wie gesagt, Sonne pur heute, da hatten Kritzi und Tobi ja was feines zu gucken mit den Spatzen, und du hattest hoffentlich einen schönen Tag mit deiner ehemaligen Kollegin zu Besuch!
      Macht euch noch einen schönen Abend, bis morgen und liebe Schnurr- und -grüße
      Monika und Mimi.

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  7. Was für ein Batzen güldenes Geld! Das erinnert mich doch glatt an die Goldtaler aus Schokolade, die ich als Kind so gern mochte. So betrachtet ist es für mich eine äußerst süße Illustration zu dem schönen Gedicht, das das heutige Türchen eröffnet.
    Und heute ist also wieder Barbaratag. Wie gut, dass Du hier daran erinnert hast, liebe Monika, ich hätte es glatt wieder vergessen. Aber so bin ich doch heute tatsächlich mit der Gartenschere bewaffnet vor die Tür gegangen und habe ein paar Forsythienzweige für die Vase geschnitten. Nun bin ich gespannt, ob sich da bis Weihnachten etwas tut. Aber die Knospen sehen eigentlich recht vielversprechend aus.
    Das Steigerlied, das kenne sogar ich, obwohl wir hier ja vom Bergbau recht weit entfernt sind. Immer wieder schön zu hören.
    Dein Blütenreigen ist richtig schön. Na, hoffentlich besinnt sich das Mandelbäumchen vor Deiner Tür noch einmal. Ich drücke die Daumen! Es scheint ja immer sehr hübsch geblüht zu haben. Schade, wenn es nun sein Leben ausgehaucht haben sollte. Aber vielleicht ist ja doch noch nicht aller Tage Abend.
    Und Du, Mimi, siehst ja wieder einmal ganz festlich gekleidet aus. Da kommt hier schon fast ein bisschen Vorfreude auf den Frühling auf, obwohl der Winter noch gar nicht mal richtig angefangen hat. Na, wir drücken dann hier mal Daumen und Pfötchen, dass Dein Katzengras sich wunschgemäß verhält, liebe Mimi.
    So, nun habt auch Ihr es fein und seid lieb gegrüßt von der Silberdistel und der schlafenden Pelzmannschaft, die mir hier neuerdings immer das Schnurren für die Schnurrgrüße an Euch überlässt, weil sie erschöpft vom Tagewerk in die Sessel sinkt und schon wieder tief schlummert

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    • Jaaaa, genau deshalb hab ich gerade dieses Foto mit den güldenen Talern im Gedicht eingestellt, da hat es mich nämlich auch dran erinnert, an die Goldtaler aus Schokolade, die hab ich so geliebt. Und es gibt sie heute noch! Fein, daß es dir so besonders gut gefällt!
      Hier in meiner Grafschaft ist der Tag der Heiligen Barbara fest verankert, auch heute noch und ohne vorhandenen Bergbau. Hach, fein, daß ich dich erinnern konnte und du tatsächlich mit der Gartenschere losgezogen bist zum Forsythienzweige schneiden, ich bin wirklich gespannt, ob du Blüten haben wirst an Weihnachten. Meine Knospen sehen so vielversprechend schon draußen aus, ich glaub, wenn die Temperaturen so bleiben wie heute mit 12 Grad plus, dann blühen sie bis Weihnachten auch draußen schon wieder, lach!
      Das Steigerlied ist in Bergbauregionen ja eine regelrecht Hymne, und so mancher ältere Bergmann von früher bekommt da bestimmt auch heute noch feuchte Augen, wenn er sie hört.
      Ich bin richtig gespannt aufs Frühjahr und unser Mandelbäumchen, es wäre zu schön, denn der Blütenreigen war eine Pracht in jedem Jahr. Danke fürs Daumendrücken! Es wäre echt schade, wenn wirklich kein Leben mehr in ihm wäre.
      Mimi wollte unbedingt standesgemäß gekleidet sein für dieses Türchen, ja, nicht wahr, kriegt man schon Frühlingsgefühle! Dabei hatten wir noch gar keinen Winter, ich bin echt so gespannt, wie der wohl dieses Jahr und Anfang des nächsten Jahres wird. Mimis Katzengras ist auch noch im Anfangsstadium der Aussaat zur Zeit, aber erfahrungsgemäß wächst dieses Grün sehr schnell. Und Mimi dankt sehr fürs Daumen- und Pfötchendrücken, sie beäugt es jeden Tag, wahrscheinlich bespricht sie es heimlich, damit es noch schneller wächst, hihihihi!
      Wir schicken wieder ganz liebe Grüße zurück an dich, liebe Silberdistel, Mimi pennt auch schon auf der Couch, nimmt verschlafen deine stellvertetenden Schnurrer auf und schickt sie per mir an deine Pelzmannschaft und dich zurück, ich hab noch viel Zeit zum schlafen gehen, weil morgen früh (Donnerstag) meine erste Frühschicht in unserer Kirche wieder ist, worauf ich mich sehr freue. Seid alle lieb gegrüßt und wir wünschen guts Nächtle,
      Monika und Mimi.

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  8. Liebe Monika,

    das man mit den Zweigen am St. Barbaratag auch heimliche Wünsche äußern darf, wusste ich nicht. Vielleicht ist das auch gut so, denn meine wenigen Versuche mit den Barbarazweigen sind allesamt fehlgeschlagen,
    was ich aus Unkenntnis mit den Wünschen deshalb auch nicht tragisch genommen habe.

    Bine, deine Äußerungen zu den Heiligen habe ich mit Interesse gelesen, sehe aber in deiner Infragestellung der Heiligenverehrung in der Katholischen Kirche keinen Grund deswegen zu konvertieren, denn man braucht auch als Katholik nicht zwangsläufig an sie zu glauben.

    Die Heilige Barbara als Schutzpatronin zu haben, gab vielen Bergleuten in ihrem gefährlichen Beruf vielleicht etwas Sicherheit, so wie Kinder gerne an
    einen Schutzengel glauben, weil sie manchmal vor etwas Angst haben. Als Kind war ich jedenfalls froh, wenn ich den Heiligen Antonius bitten konnte, mir zu helfen, etwas Verlorenes wiederzufinden…..

    Im ehemaligen saarländischen Kohlerevier ist natürlich das Steigerlied bestens bekannt. Das Video von Schalke 04 im Stadion zum Abschied des Bergbaus im KOHLENPOTT fand ich sehr berührend. Da wird manch altgedienter Bergmann geweint haben.

    DANKE für das Kalendertürchen !

    Gefällt 3 Personen

    • Liebe Britta-Grudrun,
      ja, das darf man, Wünsche äußern mit den Barbarazweigen, aber wie du ja am Gedicht auch gemerkt hast, kann man sich die entsprechend gelieferte Wunscherfüllung ja auch „schön gucken“, lach! Da muß man dann bestimmt nix tragisch nehmen.
      Die Heilige Barbara ist hier in der Region eine sehr beliebte und verehrte Heilige, es gibt auch Kirchen, die sie als Namenspatronin haben, eine davon stand in der Nähe meines Elternhauses und war immer meine und meines Vaters erste Anlaufstelle beim besichtigen der kirchlichen Krippen. Ich sehe das mit der Bedeutung der Heiligen Barbara für den Bergbau genauso wie du, in solch einem gefährlichen Beruf braucht man eine „überirdische“ Sicherheit, das ist dem Schutzengel der Kinder nicht unähnlich, genau! Siehste, der Heilige Antonius, der hat mir auch schon oft beim suchen geholfen!
      Klar, auch ihr seid ein ehemaliges Kohlerevier und da ist natürlich das Steigerlied bekannt, mein Schwiegervater, der wirklich Steiger war, hat jedes Mal ganz feuchte Augen gehabt, wo immer er es hörte! Das Video von Schalke zum Abschied des Bergbaus hier bei uns im Kohlenpott hat mich auch so sehr berührt, ich hatte eine Gänsehaut, wunderschön! Das glaube ich auch, daß da manche Träne geflossen ist, und wohl nicht nur bei den altgedienten Bergmännern.
      Sehr gerne, ich hab mich gefreut auf dieses Türchen, ich mag nun mal das Brauchtum gerne, solange es lebendig bleibt!
      Gute Nacht, liebe Schnurrgrüße von Mimi an Django, und liebe Grüße
      Monika.

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  9. Liebes Team des Grafschafter Wochenanzeiger,

    wie schön, dass Ihr Euer 4. Türchen wieder mit Interessantem aus der Rubrik „Feier- und Gedenktage, Sitten und Gebräuche“ füllt. Als Leserin Eures Anzeigers sollte ich eigentlich mit dem Barbara-Tag vertraut sein. Jedoch fiel bei mir beim Aufwachen am 4. Dezember der Groschen nicht ….
    Dass es dann doch noch pünktlich zu Barbarazweigen in meiner Vase kam, habe ich der kleinen Rani zu verdanken.

    Es war mit ja schon öfter der Gedanke gekommen, dass die Prinzessin in Eure Blogs spinxt, während ich noch schlafe oder anderweitig zu tun habe. Jetzt hat sich dieser Verdacht bestätigt: als die Katze und ich vormittags im Obstgarten Laub rechen und nach den Igelhäusern schauen wollten, sprang Rani plötzlich mit lautem Miauen in den Schattenmorellenbaum, kletterte in eine ziemliche Höhe und blieb in einer Astgabel sitzen. Es halfen weder Locken noch Flehen. Rani blieb dort oben sitzen, bis ich eine Leiter holte, um ihr herab zu helfen. Als ich dann so auf ihrer Augenhöhe war, sprang der Wildfang doch tatsächlich selbständig vom Baum herunter. Sie hat sich zum Glück nicht verletzt. Der Wiesenboden unter den Bäumen ist weich und nachgiebig, und offensichtlich ist Rani trotz ihrer 10,5 Jahre noch nicht „eingerostet“. Ich stand nun allein auf meiner Leiter oben im Kirschbaum. Und da ging mir endlich ein Licht auf: Es ist ja Barbara-Tag. Also runter von der Leiter, Gartenschere geholt, wieder in den Baum und Kirschzweige geschnitten, deren Knospen nun in der Vase hoffentlich an Weihnachten aufblühen werden.

    Am Nachmittag hatte ich dann endlich Zeit, auch einmal in Euer Zeitungsblog zu schauen. Da wusste ich natürlich, warum Rani so gut informiert war: Lesen bildet eben auch Katzen. Und wie gut, dass die geschickte Prinzessin selbständig den PC bedienen kann ;-). Sonst wäre es wohl zu spät geworden, die Zweige noch exakt am richtigen Tag in die Stube zu holen; denn heuer wird es ja schon 16.00 Uhr dunkel …

    Dies war Ranis und mein Erlebnis am Barbara-Tag. Nun bedanken wir uns beim aufmerksamen Team des Grafschafter Anzeiger für die Erinnerung an den schönen Brauch aber auch an die stimmungsvollen Gesänge der Bergleute zu Ehren ihrer Schutzheiligen, eine eindrucksvolle Tradition der Arbeiter in einem gefahrvollen und anstrengenden Beruf.

    Wir beschnurren und grüßen alle lieb und warten gespannt auf weitere Abenteuer mit Hilfe des Adventkalenders,

    Kristina und Rani

    PS: Rani bewundert sehr Mimis duftiges Blütenkleidchen und bemerkt süffisant, dass ihr so etwas sicher auch gut zu Gesicht stehen würde. Oh ja, da müssen wir wohl wieder mal in die Boutique ;-). Das Katzengras sieht zwar saftig aus, läßt Rani aber kalt. Sie verlangt auscchließlich „wildes“ Gras von der Wiese – Ansprüche sind das ..

    Gefällt 2 Personen

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