Grafschafter Wochenanzeiger – Türchen 3

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r

Türchen

Mandeln erstlich, rat’ ich dir,
nimm drei Pfunde, besser vier (im Verhältnis nach Belieben);
diese werden nun gestoßen
und mit ordinärem Rosenwasser feinstens abgerieben.

Je aufs Pfund Mandeln akkurat
drei Vierling Zucker ohne Gnad’!
Denselben in den Mörsel bring’,
hierauf ihn durch ein Haarsieb schwing.

Von deinen irdenen Gefäßen
sollst du mir dann ein Ding erlesen,
was man sonst eine Kachel nennt,
doch sei sie neu zu diesem End’!
Drein füllen wir den ganzen Plunder
und legen frische Kohlen unter.

Jetzt rühr’ und rühr’ ohn’ Unterlaß,
bis sich verdicken will die Mass’,
und rührst du eine Stunde voll!
Am eingetauchten Finger soll
das Kleinste nicht mehr hängen bleiben;
so lange müssen wir es treiben.

Nun aber bringe das Gebrodel
in eine Schüssel (der Poet,
weil ihm der Reim vor allem geht,
will schlechterdings hier einen Model,
indes der Koch auf ersterer besteht.)
darinne drück’s zusammen gut!

Und so hat es über Nacht geruht,
sollst du’s durchkneten Stück für Stück,
auswellen messerrückendick.
Je weniger Mehl du streuest ein,
um desto besser wird es sein.

Alsdann in Formen sei’s geprägt,
wie man bei Weingebacknem pflegt;
zuletzt – das wird der Sache frommen –
den Bäcker scharf in Pflicht genommen,
daß sie schön gelb vom Ofen kommen!

( Eduard Mörike)

Hach, da hat sich jetzt das ganze Redaktionsteam so drauf gefreut: Fragezeichen in euren Augen, ihr lieben Leser! Von was erzählt dieses Gedicht? Und wo will das ganze hin? Na, hier:

In die Backstube vom Grafschafter Wochenanzeiger, denn das es um was weihnachtliches zum backen ging im Gedicht, war wohl doch schnell klar, oder? Und um was für ein Gebäck es sich handelt, wollt ihr wissen? Um

Frankfurter Brenten sind eine traditionelle Teegebäckspezialität aus Frankfurt am Main, die bereits seit dem Mittelalter bekannt ist.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Frankfurter_Brenten

Da haben wir doch tatsächlich mal wieder was neues gefunden für unseren Adventskalender, freu, freu, und reichen euch auch gleich das Rezept hinterher!

Rezept für Frankfurter Brenten (da isses mal wieder, unser Rezeptbuch!)

  • 500 g Marzipan-Rohmasse
  • 150 g Puderzucker
  • abgeriebene Schale von 1 ungespritzten Zitrone
  • einige Tropfen Rosenwasser

Zubereitung:
Die Marzipan-Rohmasse mit dem gesiebten Puderzucker verkneten und mit dem Rosenwasser und der Zitronenschale würzen.
Etwa 1 cm stark den Marzipan auf eine mit Mehl bestäubte Arbeitsplatte ausrollen. Die verwendeten Holzmodel   (oder Ausstechformen) ebenfalls mit Mehl ausstäuben.
Die Model dann auf das Marzipan drücken, dann wieder abziehen und die Brenten dann in Form des Abdruckes ausschneiden.

Über Nacht antrocknen lassen und dann im vorgeheizten Backofen bei 150 Grad auf mittlerer Schiene hellbraun backen.

Damit wäre die diesjährige Backstube des Grafschafter Wochenanzeigers eröffnet, da wird es sicherlich noch in einigen Türchen duften, denn es gibt doch nichts schöneres als die Weihnachtsbäckerei mit ihren Gewürzen, Zutaten und vor allem ihren Düften!

Auf unserem Backstubenschild, das in der Adventszeit hier an der Küchentüre unserer Redaktionsräume hängt, ist auch noch ein Rezept

kann man schlecht lesen? Büdde schön, lesbar!

Meine ganze Kinderwonne war ja immer Spritzgebäck, mit einem Fleischwolf mit Vorsatz für Plätzchen hergestellt, Papa drehte den Fleischwolf mit dem eingefüllten Teig, ich hab die Plätzchen abgeschnitten und aufs Backblech gelegt, schöne Kindheitserinnerung! Und mit so einem Fleischwolf, den ich en miniature in einem Puppenstubenbild besitze, schließen wir nun hier das Türchen 3!

Ist der nicht knuffig??? Und voll funktionsfähig!

Das ist das ganze Bild, ich liebe solche Miniaturen!

Wir wünschen euch allen einen schönen Dienstag, genießt die Tage im Advent, sie vergehen eh wieder schnell genug!

Habts fein! Wünscht euch euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger!

 

34 Gedanken zu “Grafschafter Wochenanzeiger – Türchen 3

  1. Oh wie schön. Da hat es sich doch gelohnt, aus dem warmen Bett zu krabbeln, sich aus dem Kühlschrank ein Stückchen Stollenkonfekt zu holen, und beim Grafschafter vorbei zu schauen. Und da ist es: das dritte Türchen mit einem leckeren Rezept. Mit ein wenig Einbildung duftet es bis hier her nach Zimt, Sternanis, Piment, Marzipan, Mandeln und frisch aus dem Ofen kommenden Lebkuchen. Schmatz, schmatz ……. Jetzt fehlt mir nur noch ein Glas mit leckerem Ingwertee. Aber eigentlich sollten alte Damen (na ja, eine Dame werde ich wohl nie werden) um diese Zeit brav schlafen. Die Miezen liegen in ihrem Zimmer gemütlich in ihren Körben und ratzen. Sie träumen von Mäusen und wilden Balkonpartys bei Mimi mit ihren Freunden.
    Auweia, schon 3.25 Uhr, jetzt aber zurück in die Heia, sonst wird der halbe neue Tag verschlafen.

    Gefällt 5 Personen

    • Hach, was hören wir denn da, du bist nächtens noch aus dem warmen Bett gekrabbelt, um dir ein Stück Stollenkonfekt zu holen (mag ich auch sooooo gerne!!!) und hast dann gleich mal in den Grafschafter reingeguckt, na, prima, daß sich das gelohnt hat! Das dritte Türchen duftet echt verführerisch, nicht wahr, schade manchmal, daß es kein Duft-Internet gibt, lach, aber in der Phantasie riecht es dann eben doch nach all den Köstlichkeiten mit den wunderbar duftenden Weihnachtsgewürzen. Den Ingwertee kannst du dir ja dann fein dazu kochen, den mag ich auch! Aber noch lieber schwarzen Ostfriesentee mit „Wölkchen“ und Kandis, hihihihi! Nee, du, eine alte „Dame“ werde ich wohl auch nicht mehr, und hat sich was mit dem brav schlafen, wenn man doch Rentier ist und ohnehin von Haus aus eine Nachteule!
      Kann Mimi sich gut vorstellen, daß deine ratzende Katzenbande von wilden Balkonpartys bei ihr träumen, das dauert aber doch noch wieder, bis es draußen wärmer wird, na, mal gucken, vielleicht fällt uns im Laufe des Adventskalenders da auch noch was zu ein. Wow, 3.25 Uhr, da war doch Zeit für zurück in die Heia, sonst ist der Tag doch zu kurz, lach! Ich hoffe, du hast dann noch gut geschlafen, wir wünschen alle euch einen schönen Abend noch, macht es euch gemütlich, liebe Grüße
      Monika und das gesamte Redaktionsteam.

      Gefällt 1 Person

  2. Lecker und ich möchte noch bis 10 Uhr Intervallfasten und der Mund tropft nun… Na dann back Du mal schön und liebe Guten Morgengrüsse von Steve und mir,

    Jutta

    Wir haben – 3 Grad Celsius und Steve bekommt gerade sein Tablettchen nach dem ersten Frühstück. Wenigstens wird es schon hell… Habt einen schönen Dienstag :)

    Gefällt 6 Personen

    • Hähähähä, leichte Schadenfreude, nein, so fies sind wir nicht, lach! Da haben wir dir den Mund wässrig gemacht am frühen Morgen, sowas aber auch.
      Fein, daß Steve schon gefrühstückt hat mit Tablettchen, ist ja wichtig, so kalt war es bei uns auch, aber kalt und klar ist schönes Winterwetter!
      Wir wünschen einen schönen Abend mit lieben Schnurr- und -grüßen
      Monika und Mimi.

      Gefällt 1 Person

  3. Meine liebe Monika und liebes Redaktionsteam

    ja,man sabbert wirklich schon bei dem feinen gereimten Rezept,das hinter Türchen 3 in die Grafschafter Backstube führt! ;)
    Frankfurter Brenten waren mir bis jetzt völlig unbekannt,vom namen aber auch vom verköstigen.Schön,das du sie uns hier vorstellst und das rezept mit dazu lieferst.Aber sind wir ja nicht anders gewöhnt vom Superservice dieser tollen Redaktion!
    Es klingt alles ganz sehr lecker,vorallem das Marzipan,das steht in meiner beliebtheitsskala gleich nach dem Nougat.. ;)
    Fein,das nun euere Backstube eröffnet ist und wir noch manches hier mit genießen dürfen.Ja,die (Back-) düfte in der Weihnachtszeit sind schon was ganz besonderes.
    Die Zutatenbilder sind seeehr appetitlich und die Ergebnisse genauso.
    Ein sehr lecker rezept hast du da an deiner Küchentür!
    Niedlich sind deine Kindheitserinnerungen mit dem Spritzgebäck,ich mag das auch sehr,der Fleischwolf ist sehr knuffig!Solche Miniaturen gefallen mir auch immer wiieder und konnte mich am vergangenen Sonntag beim Kunsthandwerkermarkt auch gar nicht genug daran begeistern!

    Meine Oma und meine Mama waren auch begnadete Bäckerinnen,wobei ich besonders Omas Schweizer Wurst und Mamas Stollen hervorheben möchte,beides ein „Gedicht“ und soo köstlich.
    Leider fehlen mir diese Gene,oder sie sind verkümmert,diese Begabung ging jedenfalls an mir vorbei bei meiner „Herstellung“.Hab aber auch ehrlich gesagt für mich allein nicht die Lust dazu.

    Ja,genießen wir noch die Adventszeit,die schon wieder viel zu schnell vergeht.Nicht,dass es wieder heisst,wie meist jedes Jahr “ Advent,Advent,das Christkind rennt“ ;)

    Habt wieder herzlichen Dank für das schöne und Freude bringende Türchen, und ich wünsche euch auch einen guten Dienstag!

    Liebste Grüße schickt euch allen Brigitte.

    Gefällt 5 Personen

    • Meine liebe Brigitte,
      ich lach mich weg, da hab ich euch alle zum sabbern gebracht mit dem 3. Türchen, herrlich!
      Mir waren die Frankfurter Brenten auch unbekannt, ich bin durch das Gedicht von Möricke da drauf gestoßen, denn ich suchte ein Gedicht halt für Weihnachtsbäckerei, na, und dann war das Thema prima gefunden darüber, hatte ich Spaß!
      Bei mir steht Nougat an erster Stelle, aber Marzipan mag ich auch gerne.
      Ich würde in diesem Jahr wirklich gerne mal wieder backen, mal gucken, ob es klappt, die Adventszeit geht ja noch ein bissel, da werden wir das doch sicher hinkriegen, hoffe ich.
      Jedenfalls wird hier im Adventskalender bestimmt noch mehr von backen die Rede sein.
      Ich bin ein absolutes Puppenstubenkind und finde solche Miniaturen herrlich!!!
      Na, das ist ja klasse, daß Mama und Oma bei dir begnadete Bäckerinnen waren, da brauchtest du ja nur genießen, lach! Stollen ist ja auch so ganz meins, am Anfang, als wir hier in die Grafschaft gezogen sind, hat ein Bäcker noch mit richtiger Backstube hier in meiner Seitenstraße tatsächlich noch Stollen von Kunden gebacken, das war so toll!
      Ich backe gerne und kann es wohl auch, aber noch lieber koche ich, tja, da sind die Gene dir wohl nicht vererbt worden. Ich hab die Lust auch für mich alleine, manchmal werden hier richtige Menüs zelebriert, lach!
      Ach, das Christkind wird wohl auch wieder rennen irgendwann, hihihi, das läßt sich doch immer nicht so ganz vermeiden, obwohl man sich das jedes Jahr neu vornimmt.
      Wir wünschen dir noch einen schönen, gemütlichen Abend, liebste Grüße
      Monika und der Rest der Truppe.

      Gefällt 1 Person

  4. Liebe Monika,

    bei deinem Rezept fällt mir natürlich sofort der Klassiker mit der Weihnachtsbäckerei von Rolf Zuckowsky ein:

    Dabei stelle ich mir dein Redaktionsteam-Team in der Backstube vor:
    Mimi mit einem Puderzuckermäntelchen, den Voluntär Rudi beim Teigauswalken, Hamisch schleckt das hingefallene Ei vom Boden auf und die Chefin Monika sitzt gramgebeugt vor dem Ofen mit den verkohlten Plätzchen…..

    Aber in Wirklichkeit passiert das mit so einer versierten Bäckerin wie dir nicht und alles ist Friede, Freude und Eierkuchen in der Weihnachtsbäckerei in der Liericher Grafschaft.

    Ich wünsche frohes Schaffen mit lieben Grüßen!
    Britta-GUdrun

    Gefällt 5 Personen

    • Nachtrag:
      Gestern bin ich nicht zum Schreiben gekommen, aber zu den niedlichen Mäusen gibt es auch eine nette Geschichte von James Krüss

      PS. in den Besitz deiner allerliebsten Mäuse bin ich auch schon gekommen, sogar mit gehäkeltem Körbchen für Django zum Spielen.

      Gefällt 5 Personen

      • Dankeschön für den feinen Nachtrag, liebe Britta-Gudrun,
        jaaaa, die Weihnachtsmaus, die hat doch eigentlich zu unserem Mäuse-Eintrag noch gefehlt, lieben Dank, daß du sie nachgeliefert hast.
        Stimmt, hihihi, du bist auch schon in den Genuß der Mäuse gekommen, samt gehäkeltem Körbchen für Django dazumalen, und ich weiß noch, wie er sich gefreut hat und du auch, da hattest du noch Bilder geschickt, guck

        Nochmals liebe Grüße von uns zwei beiden mit Schnurrgrüßen an Django, doppelt hält besser, schnurrt Mimi, lach!

        Gefällt 2 Personen

    • Liebe Britta-Gudrun,
      jaaaa, der Klassiker der Weihnachtsbäckerei fällt mir auch jedes Mal wieder ein, wenn ich dazu was klöppel, ich hab ihn gestern auch wieder vor mich hingesummt, lach! Danke für das feine Video, das macht doch immer wieder Spaß!
      Hahaha, herrliche Vorstellung, mein Redaktionsteam und ich in der Backstube, Mimi sähe mit einem Puderzuckermäntelchen bestimmt hinreißend aus, und der Rest der Truppe macht Chaos und ich sitze gramgebeugt vor dem Ofen mit den verkohlten Plätzchen, daaaaanke, Britta-Gudrun, du hast mich jetzt hier zu schallendem Gelächter gebracht bei der bildlichen Vorstellung, Fantasie ist unbezahlbar, ich lach mich hier weg! Und wenn ich dann noch daran denke, daß es durchaus hier schon so ausgesehen hat in der Weihnachtsbäckerei, als Björn noch klein war und die Schwägerin in der Adventszeit zu Besuch, und wir beide dann mit drei Kinder in der Küche beim backen, stell dir das Chaos vor, es war unbeschreiblich, lustig und herrlich und zählt zu meinen schönsten Erinnerungen! Fällt mir mal wieder spontan Reinhard Mey ein,

      „Bei Ilse und Willi auf’m Land“ , da muß ich eben auch immer zur Weihnachtszeit dran denken, weil das auch dazu so schön paßt!
      Na, schaun wir mal, ob bei den Erinnerungen wirklich alles bei Friede, Freude, Eierkuchen bleibt in der Grafschafter Redaktionsküche, hihihihi, wir werden berichten.
      Dankeschön, wir wünschen einen feinen Abend und Mimi schickt liebe Schnurrgrüße an Django mit
      Monika.

      Gefällt 1 Person

    • Tja, da hast du ja Glück mit der Schonkost, wobei, mit der Schonkost weniger, aber damit, daß dir dann hier das Wasser nicht auch im Mund zusammenläuft, lach, aber wenn du eh keine „Süße“ bist (jaaa, hihihihi, zwinker, doppeldeutig!) dann hätte es dich ja auch ohne Schonkost nicht so hingerissen. Aber fein, daß du gerne geguckt und gelesen hast!!!
      Habt noch einen feinen Abend, ihr lieben Bees, liebe Grüße mit Schnurrgrüßen von Mimi an Buddylein und von uns beiden ganz liebe Gute-Besserungs-Wünsche für die Pfote, von euren Emms.

      Gefällt mir

  5. Heute läuft einem ja sogleich nach dem Öffnen des Türchens das Wasser im Munde zusammen – zunächst beim schönen Gedicht und dann geht’s gleich übergangslos weiter. Lecker, lecker, was Ihr uns heute zu bieten habt.
    Hier bei uns Silberdistels geht es aber auch bald los mit der Plätzchenbackerei. Ich freue mich nicht nur auf`s Backen, beosnders auch auf’s Testessen. Wie Keks hier ja schon schrieb, sind wir Keksliebhaber in jeder Form 😉 Mal schauen, was in diesem Jahr alles so in unserer Backstube entsteht.
    Der kleine Fleischwolf ist ja echt herzallerliebst. Und? Hast Du, liebe Monika, mit ihm schon Minispritzgebäck gezaubert? 😀 Das wäre sicher eine ganz schöne Fummelarbeit, oder?
    Danke für dieses zauberhafte Türchen und die Rezepte, die ich natürlich gleich mit eingesammelt habe 😉
    Liebe Grüße von der Silberdistel und ihrem Schnurrteam an Euch alle. Die weiblichen Schnurrer schlafen gerade und Keks ist wieder einmal mausend unterwegs – so muss ich heute wieder einmal für die Bande stellvertretend schnurren 😉

    Gefällt 4 Personen

    • Der nächste bitte, lach, es ist zuuuuu schön, allen läuft hier das Wasser im Mund zusammen, da haben wir was angerichtet, hihihihi! Über das Gedicht bin ich überhaupt erst auf die Leckerei gestoßen, die Spezialität kannte ich nämlich nicht.
      Ich will auf jeden Fall auch backen wieder in diesem Jahr, letztes Jahr ist es bissel zu kurz gekommen alles, und ich freu mich dabei genau wie du aufs testessen, lach! Sind wir hier auch, Keks-Liebhaber, mal gucken, was uns so einfällt für die Weihnachtsbäckerei und bei euch sind wir schon richtig neugierig, was es da wohl leckeres gebackenes geben wird!
      Ist der nicht so süß, der kleine Fleischwolf, mal auf einem Weihnachtsmarkt erstanden, das müßte man echt mal ausprobieren, ob da wirklich Mini-Plätzchen mit hergestellt werden könnten, aber das wäre wohl wirklich Fummelei vom feinsten! Fein, daß du gleich die Rezepte mit eingesammelt hast, die Eisbärplätzchen sind sehr lecker, hihihihi!
      Liebe Grüße an euch alle zurück, mein weiblicher Schnurrer pennt auch noch, aha, und Keks ist schon wieder unterwegs, er hat Hummeln im Hintern, lach, oder Mäuse im Kopp! Danke dir sehr fürs stellvertretende Schnurren, ich schnurr mal stellvertretend zurück und schick von mir und dem Rest der Grafschafter Bande liebe Grüße
      Monika.

      Gefällt 1 Person

    • Lieber Klaus,
      ja, aber gerne doch, bedien dich, lach! Bei der nächsten Plätzchenladung, die wir hier backen, einfach beherzt zugreifen, hihihihi!
      Heute war der Start jedenfalls schon mal besser als gestern, lieben Dank und liebe Grüße und ich hoffe, bei dir ist auch alles gut,
      Monika.

      Gefällt mir

  6. Liebes Team des Grafschafter Wochenanzeiger,

    oh, wie das aus dem 3. Türchen duftet! Auch in Eurer Rubrik „Aus Küche und Keller“ hat also die Plätzchenproduktion Hochsaison. Uns Menschen läuft bei der Vorstellung schon das Wasser im Munde zusammen, und wir vergessen für’s Erste die Sorge um die Figur, pfeifen auf den Stoffwechsel oder den Cholesterinspiegel und wollen einfach nur genießen. Dafür habt Ihr uns mit schmackhaften Rezepten versorgt, traditionell und hausgemacht. Eisbärenkekse sind ja wohl der Hit!

    „Na ja“, murrt hier Prinzessin Rani – „geschenkt“. Da zeig‘ ich Euch doch mal, was Katzen so wünschen und hab dazu ein Liedchen zum Mitschnurren für all‘ meine tierischen Freunde. Das fiel mir – genau wie Djangos Pflegemama – beim Betrachten Eurer Backstube so ein:

    „In der Weihnachtsbäckerei
    sind wir Katzen mit dabei,
    naschen Thunfischkeks,
    überprüfen stets,
    ob das Ganze wohl recht lecker sei,
    in der Weihnachstbäckerei,
    in der Weihnachtsbäckerei.

    Wie ist denn die Rezeptur?
    Wir wünschen uns Gesundheit pur,
    viel Taurin und Biotin,
    Protein und Vitamin.

    Habt Ihr auch daran gedacht,
    dass es uns viel Freude macht,
    kommt noch Leber dran?
    Na, dann los und ran!

    – Refrain -“

    (Rani Stubulinski, frei nach Rolf Zuchowski 1987)

    Hab ich Euch damit nicht aus dem Herzen geschnurrt?

    Und jetzt wieder die FrauMensch für den Abspann, die findet nämlich die Miniaturküche, voll funktionstüchtig für Däumlinge, und Eure abschließende Keksgirlande so niedlich. Ups, da hab‘ ich ihr die Pointe auch noch weg genommen ;-). Ich bebäckchenstubse Dich, liebe Mimi, und alle anderen Freunde und natürlich auch das Redaktionsteam, Frau Chefredakteuse und die Eisbärengang.

    Eure Rani

    Also bleiben mir nur noch das Dankeschein an die Redaktion für Tips und Anregungen in der Vorweihnachtszeit sowie die lieben Grüße an alle,

    Kristina

    Gefällt 5 Personen

    • Liebe Kristina und liebe kleine Rani,
      herrlich, der Duft, nicht wahr, ich war richtig begeistert gestern über das Gedicht, es sollte eh schon ein Eintrag über Weihnachtsbäckerei werden, aber dann mit der ganz neuen und unbekannten Leckerei, das war so klasse! Da mach ich mir doch keine Gedanken um meine Figur, wenn das überall so verführerisch duftet, da ist doch dann im neuen Jahr wieder Zeit genug für, lach! Und Eisbärenkekse sind da ein Muß, das Rezept hab ich von einer lieben Blogfreundin gemopst.
      Jaaaa, und nun sind wir natürlich wieder ganz hin und weg, vor allem Mimi ist hellauf begeistert und applaudiert Rani für das feine Gedicht in Anlehnung an die Weihnachtsbäckerei von Rolf Zuckowski, das ist grandios, gelungen und soooo wahr, läßt sie ausrichten! Damit hätte sie ihr wirklich völlig aus dem Herzen geschnurrt! Ranis poetische Ader, immer wieder superklasse!!!
      Knuffig, unsere Mini-Küche mit dem mini-Fleischwolf, nicht wahr, ich hab da seit Jahren meine Freude dran, der kleine Fleischwolf wurde mal auf dem Weihnachtsmarkt erstanden.
      Mimi schickt ganz liebe Bäckchenstubser an dich zurück, Rani, wir danken alle dafür, so lieb von dir, liebe Schnurr- und Brummgrüße vom Team an euch beide, und liebe Grüße von mir an deine Frau Mensch, laßt es euch gut gehen und habt einen schönen Abend,
      eure Monika mit Mimi und dem Rest der Truppe.

      Gefällt 1 Person

  7. Ja liebe Monika,
    nun hat die Weihnachtsbäckerei Hoch Konjunktur.Ich habe in der vorigen Wochen auch schon Brownies und Florentiner gebacken,echt lecker !
    Für mich bleiben immer nur die Krümel.
    Du weisst schon die schlanke Linie.hihi.
    Diese Frankfurter Spezialität kenne ich nicht,ist wohl mehr Regional bekannt.
    Na ja, bekanntlich nimmt man ja nicht zwischen Weihnachten und Neujahr zu,sondern zwischen Neujahr und Weihnachten.hihihi.
    Lasst es Euch gut schmecken, die Katzenkekse von Rani hören sich auch sehr lecker an,Also nicht für mich ,Gott bewahre.Thunfisch mag ich überhaupt nicht und schon gar nicht in Keksen.Aber für Katzen stell ich mir das sehr gut vor.
    Also liebe Monika,dann rans Werk ,so gut Dein Ischias Dich lässt.Ich kenne das ,lange stehen ist wirklich sehr schwierig und unerfreulich .Hinterher kannst Du Dich mit Deinen frischgebackenen Plätzchen und einer guten Tasse Kaffee selbst belohnen.
    Ich wünsche Dir und Mimi einen gemütlichen Abend.
    Lg.Ursel

    Gefällt 4 Personen

    • So isses, liebe Ursel, jetzt hat sie wieder Hochkonjunktur, die Weihnachtsbäckerei!
      Fein, daß du auch schon angefangen hast, lecker, Brownies und Florentiner! Hihihihi, für dich bleiben bloß die Krümel, wie schade, einmal kann man doch auch mal auf die schlanke Linie pfeifen, lach!
      Ich kannte diese Frankfurter Spezialität auch nicht und bin nur über das Gedicht darauf gestoßen, aber hörte sich so lecker an. Genauso ist das mit dem zunehmen, hast du den Nagel auf den berühmten Kopf getroffen, lach!
      Für Katzen sind die Katzenkekse von Rani bestimmt der Inbegriff von herrlich, ich mag zwar auch sehr gerne Thunfisch, aber nicht unbedingt in Gebäck, außer in Pizzabrötchen, hihihi, da kriegt jetzt Mimi schon wieder begehrliche Augen.
      Ja, bissel muß ich mir noch Zeit lassen mit unserer Backstube, bis der Ischias meint, nun ginge es wohl, das ist echt so lästig, Mönsch, nix kann man dabei lange, nicht stehen, nicht sitzen, nicht liegen, blöd!!! Aber wird schon wieder werden, und Plätzchen und eine feine Tasse Kaffee oder Ostfriesentee, hach, ja, das wäre schon was!
      Wir wünschen dir auch noch einen gemütlichen Abend, liebe Grüße
      Monika und Mimi.

      Gefällt mir

      • Mönsch, nix kann man dabei lange, nicht stehen, nicht sitzen, nicht liegen
        Jaa, liebe Monika. Darum heisst es ja
        Internationale saumässige Schmerzen in allen Stellungen (abgekürzt eben Ischias).
        Gute Besserung!!!!!!!

        Gefällt 3 Personen

      • Liebe Monika,
        Was quälst Du Dich damit so lange rum,geh zum Orthopäden.Da bekommst Du eine Spritze und dann entspannt sich die ganze Muskulatur und es geht Dir besser.Wirksam auch Rücken Übungen machen .Schau im Internet ,da findest Du gute Übungen und sanft anfangen.Gute Besserung!
        Lg.Ursel

        Gefällt 2 Personen

        • Liebe Ursel,
          das hilft leider nur kurzfristig mit Spritze, ich setz da immer lieber auf die gute alte Tour mit Wärme, und wie du auch schreibst, Rückenübungen, ich kenne sie, ich war mal in der Rückenschule, aber alles sachte, genau. Und eben trotzdem Bewegung! Ich danke dir für deine lieben Besserungswünsche, heute war es schon nicht mehr so schlimm wie gestern und die Tage zuvor, wird wohl langsam werden, hoffe ich!
          Schlaf schön und liebe Grüße
          Monika.

          Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.