Grafschafter Wochenanzeiger – Gedanken zum Ewigkeitssonntag

Totensonntag

Ihr, die ihr schlaft schon manches Jahr,
ihr, die ihr seit kurzem begraben –
Wacht auf! und macht euch der Gäste bereit:
Ihr sollt euern Sonntag heut` haben!

Was wir verloren mit euerm Tod,
das werden wir nie verschmerzen.
Und dennoch – : heut hält ein heimlicher Strom
verknüpft die sehnenden Herzen!

Auf Brücken der Liebe eilen wir hin
zu eurer schweigsamen Stätte;
da ist`s uns, als hielten wir eure Hand
und säßen still – traulich am Bette.

Da pflegen wir heimliches Zwiegespräch
tiefinnig – wie kaum zu sagen
und blicken uns klar ins Aug` hinein
und nicken und lächeln und fragen –

Wie dieses und wie jenes kam,
wir wollen es euch erzählen;
was uns`re Seele umschlossen hält,
darf eur`er Seele nicht fehlen –

Und kehren wir dann vom Friedhof heim
in dämm`rigen Abendstunden,
dann soll uns allen ums Herze sein,
als hätten wir jene gefunden,

die wir für immer verloren geglaubt,
die wir so lange entbehrten,
die, ob sie auch der Tod geraubt,
auf ein Stündelein … wiederkehrten.

(Otto Promber)

Der November neigt sich dem Ende zu, am Horizont der Jahreszeiten zeigt sich schon zaghaft das Licht des bald beginnenden Advent da halten wir noch einmal inne und gedenken all unserer Lieben, ob Mensch oder Tier, die uns bereits in die Anderswelt vorausgegangen sind. Am heutigen Ewigkeitssonntag schließt sich der Reigen der Totengedenktage des Monats November.

Mir ist er wieder einmal schwer gefallen, der ungeliebte November, erlebte frische Verluste und die aktuelle Sorge um meine Mimi bremsten den sonst doch meist vorhandenen Optimismus, mit dem doch sonst meist auch die trüben Novembertage bewältigt werden konnten. Und so machte ich mich mit meinem Redaktionsteam auf die Suche nach tröstlichem zu diesem letzten stillen Feiertag, vor allem in Gedenken an meine Nachbarn, die mich in diesem Jahre beide so kurz hintereinander verlassen haben. Nach dem Ewigkeitssonntag war es ja doch auch in jedem Jahr meine Nachbarin, die voller Vorfreude auf die Advents- und Weihnachtstage mit mir zusammen den Hausflur schmückte und zum leuchten brachte, ich werde es sehr vermissen in diesem Jahr, unseren kleinen „Wettbewerb“ um den adventlichen Schmuck! So aber entstand nun die Idee für diesen Eintrag, ich erinnerte mich an etwas, das meine Nachbarin das ganze Jahr auf der Fensterbank im Hausflur stehen hatte, ich hatte es euch schon mal hier gezeigt

ein Herz als Kerzenständer, den ich immer so bewundert habe, ob er stehen geblieben ist, nachdem sonst alles von ihr weggeräumt war? Ja, er ist, einsam und allein stand er noch auf der Fensterbank, da so offensichtlich keiner Rechte an ihm haben wollte, habe ich ihn mir kurzerhand entlehnt, und in Gedenken an meine lieben Nachbarn habe ich die Fotos damit für diesen Eintrag gemacht.

Mit meinem Balkonien-Engel, Kerzen und Ilexzweigen hab ich ihn mittels Teelicht zum leuchten gebracht.

Mit Blumenschmuck, und auch der Engel leuchtet

Ein Licht, das in die Ewigkeit leuchtet, am heutigen gleichnamigen Sonntag.

im Gedenken an meine Nachbarn. Und einem stillen Gruß!

Ich habe meinen Engel nochmal mit Rosenblüten fotografiert, so könnt ihr nun alle in Gedenken und Gedanken an eure Lieben hier ebenfalls einen Moment innehalten und eure lieben Schatten zu euch einladen.

Wer liebt, verliert nichts und geht nicht verloren, auch nicht durch den Tod.

Trotzdem hatte aber auch dieser November seine schönen Seiten, das herbstliche Leuchten der Bäume war in diesem Jahr wieder besonders intensiv, die Bäume draußen vor unserem Eulennest wetteiferten farblich mit meiner Wohnzimmergardine

und getreu dem Motto, das aus einer feinen Zeitung da in meinem Wohnzimmerfenster klebt, gibt es jetzt eine kleine Galerie versöhnlicher Farben und Schönheiten des Monats November:

Und in der nächsten Woche kehrt es dann schon wieder zu uns zurück, das Licht des beginnenden Advent!

 

Der ewige Kreislauf des Lebens, vom Gedenken zum freudigen Leuchten des Advent alles hat seine Zeit!

Euer Grafschafter Wochenanzeiger wünscht euch allen einen guten, stillen Ewigkeitssonntag.

28 Gedanken zu “Grafschafter Wochenanzeiger – Gedanken zum Ewigkeitssonntag

  1. Meine liebe Monika,

    lieb,dass du und das gute Redaktionsteam auch in diesem Jahr wieder des besonderen letzten Sonntags im November gedenkt und schon mit dem stimmungsvoll bebilderten Gedicht derer erinnert,die zwar nun den Augen fern sind,aber dafür dem Herzen ganz nah.
    Ja,dann war der von dir eh schon ungeliebte November durch den frischen Verlust deiner Nachbarin und auch die Sorge um Mimilein noch schwieriger zu bewältigen,deine „Mitschmuckeiferin° fehlt nun besonders,das ist verständlich!
    Es ist wirklich besonders berührend,dass gerade dieses leuchtende Herz im Hausflur stehen blieb,aber alles hat seinen Sinn.Und so hat dieser Kerzenständer den des liebevollen Erinnerns an deine Nachbarin.Ein feines Foto ist das mit diesem geschmackvollen Arrangement und wird bis zu ihr leuchten in die Anderswelt Ich glaube fest daran,dass wir mit den voraufgegangenen Seelen verbunden sind,sie an unserem Leben noch teilnehmen.Der leuchtende Engel ist wirklich tröstend!Ganz sicher schickst du ihr damit einen stillen Gruß und sie wird ihn gern annehmen.
    Dankeschön für deinen Engel mit den Rosen.Damit denke ich jetzt besonders an meine Lieben in der Ewigkeit-meien lieben Eltern,meine Schwager,meinen Neffen und noch manchen anderen…Sie bleiben ja in unseren Herzen.

    Herrliche herbstliche Impressionen sind das vorm Eulennestfenster und noch eine wunderschöne Galerie.Siehdt du,ohne November wären solche schönen Fotos nicht möglich.Und er muss auch sein für die innerliche Einkehr und Einstimmung auf die Adventszeit..Ich bin aber auch nicht böse,dass er bald Vergangenheit ist und uns am nächsten Wochenende das erste Adventslicht leuchten wird!Haben wir doch schöne Vorfreude darauf!Und du wirst dann auch wieder gern dafür schmücken.

    Für das gute Mimilein nochmals die allerbesten Wünsche fürs Beinchen und auf gute Nachrichten nach der nächsten Arztkonsultation,sicher wieder hier an Ort und Stelle.
    Habt herzlichen Dank,liebes Redaktionsteam, für die gelungene Einstimmung auf diesen besonderen Sonntag und habt auch einen Guten!

    Liebste Grüße schickt euch Brigitte.

    Gefällt 6 Personen

    • Meine liebe Brigitte,
      das ist mittlerweile eine lieb gewordene Tradition, der Eintrag für den Ewigkeitssonntag, und ich war genauso berührt von dem Gedicht wie du, es drückt viel aus von dem, was man an diesem und den anderen Gedenktagen des November besonders empfindet.
      Ich werde in diesem Jahr sehr an meine verstorbene Nachbarin denken, wenn ich wieder den adventlichen Schmuck im Hausflur aufstelle, und ich stelle mir dann vor, sie guckt mir zu von „oben“ und freut sich. Das leuchtende Herz wird dabei dann seinen Ehrenplatz erhalten, als Erinnerung an schöne Zeiten mit lieben Menschen.
      Ich hab mich selbst richtig gefreut, wie schön das Arrangement mit diesem Herz und meinem Engel geworden ist, irgendwie hab ich schon beim herrichten diese Verbundenheit gefühlt, die wohl immer dann entsteht, wenn wir liebevoll an jemanden denken, der nicht mehr bei uns ist. Unser Wissen ist so klein im Gegensatz zu unserem fühlen. Ich denke auch, daß ich „drüben“ Freude ausgelöst habe.
      Du hast ja auch schon viele liebe Menschen, derer du heute besonders und natürlich auch sonst immer gedenkst.
      Freu ich mich, daß dir die herbstliche Galerie gefällt, ich hab gerade nochmal am Wohnzimmerfenster gestanden und es ist schon erstaunlich für Ende November, daß alles noch so bunt ist, und viele Bäume noch kaum Laub verloren haben. Ja, hast schon recht, ohne den Herbst und letztlich auch ohne den November wäre das halt nicht so, trotzdem bin ich gerade in diesem Jahr wieder froh, wenn er vorbei ist.
      Danke für deine lieben guten Wünsche für Mimi, ich hoffe sehr, daß wir am Dienstag gute Nachrichten erhalten. Natürlich werde ich berichten.
      Schön, daß er uns gelungen ist, der Eintrag, wir wünschen dir noch einen schönen Sonntagnachmittag mit liebsten Grüße von uns allen
      Monika.

      Gefällt 2 Personen

  2. Liebe Monika,
    Ich kann mich eigentlich nur den sehr berührenden Worten von Brigitteplauen anschließen.
    Das hast wieder wunderschön geschrieben, mit Deinen Fotos vom Novemberwetter und Deinen Dekorationen, dem leuchtenden Herz und dem Engel mit den Rosenblättern so einfühlsam dargestellt.
    Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen.
    Ich hoffe doch sehr,dass es Mimi wieder besser geht und Du liebe Monika nach Eurem nächsten Kontrollbesuch bei der netten Tierärztin Entwarnung geben kannst und mit Mimi wieder alles gut wird.
    Dann könnte mit frohem Herzen der Adventszeit nichts mehr im Wege stehen.
    Ich wünsche Dir einen schönen Ewigkeitssonntag im Gedenken an all unsere lieben Menschen, die vor uns gegangen sind.
    Liebe Grüße sendet Euch Beiden
    Ursel .

    Gefällt 6 Personen

    • Liebe Ursel,
      ich fand die Worte von Brigitte/Plauen auch so berührend schön!
      Und ich freu mich, daß auch dir unser Eintrag zum Ewigkeitssonntag gefällt, ist doch schon eine liebe Tradition hier im Blögchen geworden.
      Das feine Herz von meiner Nachbarin hat mir dann den Weg zum Inhalt gewiesen, und wie Brigitte schon schrieb, wer weiß, ob das nur Zufall war.
      Ich hoffe sehr, daß wir am Dienstag gute Nachrichten von der Tierärztin mit nach Hause nehmen dürfen, und dann alles wieder gut ist und wir uns auf die Adventszeit freuen können. Danke für deine lieben Wünsche, hab noch einen schönen Nachmittag des heutigen Ewigkeitsonntags, liebe Grüße von uns zwei beiden zurück zu dir,
      Monika und Mimi.

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  3. Ich bin ganz bei dir, liebe Monika.
    Doch denke ich das ganze Jahr über an alle Lieben, die nicht mehr um mich sind.
    An alle menschlichen Lieben und an alle Vierpföter.
    Sie fehlen alle, doch gehört der Tod zum Leben und so muss man sich trösten, dass man sie gehabt hat.
    Liebe Grüße und gute Besserung für dich und Mimi von den Bees
    👵👣🐕🐾🐾

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    • Dankeschön, liebe Brigitte, das weiß ich zu schätzen!
      Ja, das geht mir auch so, daß ich das ganze Jahr über an all meine Lieben denke, die nicht mehr bei mir sind, es gibt so einen wunderschönen Satz in einem Lied von Reinhard Mey „Denn eigentlich ging keiner fort: In einer Geste, einem Wort, in irgendeiner Redensart lebt ihr in meiner Gegenwart.“ (Reinhard Mey, aus „Komm, gieß mein Glas noch einmal ein“)
      Ja, der Tod gehört zum Leben, auch hier fällt mir was tröstliches dazu ein, aus „Der kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Exupéry, „Und wenn du dich getröstet hast (man tröstet sich immer), wirst du froh darüber sein, mich gekannt zu haben.“
      Dankeschön für eure lieben Besserungswünsche, ich hoffe so sehr, daß wir am Dienstag mit guten Nachrichten nach Hause kommen dürfen!
      Habt noch einen schönen Sonntagnachmittag, ihr lieben Bees, ganz liebe Grüße von uns Emms.

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    • Es freut mich, daß unser Eintrag das Herz berührt, lieber Klaus, auch dir wünsche ich alles Liebe und Gute und vor allem Gesundheit, danke für deine lieben Wünsche, hab noch einen schönen Sonntagnachmittag, liebe Grüße
      Monika.

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  4. Für mich ist Dein Eintrag, liebe Monika, noch einmal eine Erinnerung an den Sonntag vor einer Woche, als wir mit dem Schiff zur letzten Ruhestätte meines Vaters unterwegs waren.
    Aber es gibt auch noch einige andere liebe Menschen aus unserer Familie und unserem Freundeskreis, die nicht mehr unter uns weilen. All ihnen gelten um diese Zeit unsere ganz besonderen Gedanken. Wie viele liebe Erinnerungen tauchen vor dem geistigen Auge auf. Doch auch sonst sind sie im Laufe des Jahres immer mal wieder in unseren Erinnerungen bei uns. Manchmal gibt es einen kleinen Anlass, der sie plötzlich wieder herbeizaubert.
    Dass Deine Nachbarn Dir dieses hübsche Herz zurückgelassen haben, finde ich sehr berührend. Aber fein, dass es nun immer dieses schöne leuchtende Band zwischen Euch geben wird. Du hast Deinen Gruß hinauf zu ihnen sehr hübsch arrangiert. Das und Dein Beitrag überhaupt zum Ewigkeitssonntag sind sehr berührend. Deine Nachbarn lächern sicher gerührt zu Dir hinunter von ihrer Wolke dort oben.

    Doch wie man an Deinen hübschen Bildern von Eurem Balkonien aus und drum herum sieht, kann auch der November anders als nur im traurigen grauen Nebelgewand daherkommen. Man sehe und staune, dass er auch Farbiges in seinem Kleiderschrank hat. Das steht ihm ausgesprochen gut. Er sollte es ruhig öfter tragen. Damit würde er sicher auch unsere meist triste Novemberstimmung enorm aufhellen.

    Ja, lange dauert es nun nicht mehr bis zum Advent. Ich mag diese Zeit mit dem Kerzenlicht immer sehr. Egal wie es draußen ausschaut, drinnen ist es bei uns dann immer sehr behaglich.

    Wir hoffen, dass es Mimi derweil wieder besser geht. Wir alle hier drücken Daumen und Pfoten für den TA-Besuch am Dienstag. Mimis pelzige Freunde schicken liebe Grüße an Mimi und noch einmal kräftige Heilschnurrer hinüber, damit gleich alles wieder im grünen Bereich ist.

    Liebe Grüße auch von mir, der Silberdistel, an Euch alle und habt noch einen schönen Rest vom Sonntag

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    • Das hatte ich gehofft, liebe Silberdistel, daß der Eintrag bei dir nochmal gute Erinnerungen an den Sonntag vor einer Woche weckt, als ihr zu eurer Erinnerungsfahrt mit dem Schiff zur letzten Ruhestätte deines Vaters aufgebrochen seid.
      Wir vermissen aus unserem Familien- und Freundeskreis auch schon viele liebe Menschen, die im Leben mit uns gegangen sind, an solchen Tagen wie diesem, aber auch sonst im ganzen Jahr, denken wir mit liebevoller Erinnerung an sie zurück. Sie sind doch eigentlich immer gegenwärtig in unseren Gedanken, du hast so recht, schon kleine Anlässe oder gemeinsame Erinnerungen zaubern sie dann plötzlich wieder herbei und machen sie uns wieder lebendig in unseren Gedanken und in unserem Herzen.
      Es ist mir in der letzten Woche aufgefallen, daß nach wegräumen anderer Sachen, die noch von meinen Nachbarn standen, dieses einsame Herz stehengeblieben ist, das war doch auch ein bissel wie ein Zeichen, da hab ich es kurzerhand adoptiert und werde es nun als schönes, leuchtendes Band zwischen uns bei mir lassen, und ich kann mir schon vorstellen, daß meine Nachbarn gerührt lächeln auf ihrer Wolke, haben wir doch im Leben immer beide solchen Spaß an so hübschen Dingen gehabt! Und es wird eine schöne Erinnerung werden, wenn ich in diesem Jahr hier oben alleine adventlich den Hausflur schmücke.
      Es freut mich, daß dir die Bilder gefallen, das Herz war eben der Anlaß dafür!
      Ich hab es gerade in diesem November auch wieder bemerkt, daß er auch anders als nebelgrau gekleidet sein kann, ich bin da ganz deiner Meinung, die wunderbaren, leuchtenden Herbstfarben stehen ihm ausgesprochen gut, sollte er wirklich öfter tragen. Wobei natürlich auch nebelgrau sehr hübsch sein kann, vielleicht mit einigen farbigen Accessoires aufgehübscht wie roten Beeren und buntem Laub. Vielleicht freunden wir uns doch noch an, irgendwann, der November und ich!
      Ich freu mich auch jedes Jahr wieder auf die Adventszeit, ich mag die Stimmung so sehr gerne, das Kerzenlicht, und auch wenn es im Dezember so grauslich-grau wie im November ist, so ist es doch drinnen dann schöner und gemütlicher!
      Soweit geht es Mimi gut, ich hoffe so sehr, daß wir am Dienstag nach dem Tierärztinbesuch mit guten Nachrichten nach Hause gehen dürfen, ganz lieben Dank für euer ausdauerndes Daumen- und Pfötchendrücken, und Mimi freut sich gerade sehr über die lieben Grüße und kräftigen Heilschnurrer von ihrem befreundeten Pelztrio, sie schnurrt ein liebes Dankeschön!!!
      Habt auch alle noch einen schönen Sonntagabend und startet gut wieder in die neue Woche, liebe Grüße und Schnurrgrüße zu euch allen
      Monika und Mimi.

      Gefällt 2 Personen

  5. Brigitte/Plauen hat es wunderbar ausgedrückt. So denke ich auch. Ich glaube auch fest, dass die Seele meines Mannes mit mir weiterhin fest verbunden ist, obwohl er seit drei Jahren und zwei Monaten in der Ewigkeitswelt ist. Und ich teile weiterhin täglich mein Leben und meine Gedanken mit ihm. Der heutige Tag war trotzdem ein schwerer. Aber nun kommt die Adventszeit mit hellen Lichtern, Tanne und Deko. Da geht es wieder aufwärts.Schön, dass du das Herz deiner Nachbarin adoptiert hast. Das hätte ich auch getan. So zeigst du ihr, dass du sie nicht vergisst, wenn das Herz leuchtet.
    Danke für deine lieben Worte und die Fotos. Und Mimi wünschen wir alles Gute am Dienstag.
    Die fünf Schnauzen

    Gefällt 4 Personen

    • Ja, Brigitte/Plauen hat es wirklich schön beschrieben! Und den Glauben, daß unsere Lieben auch nach ihrem Tod weiter fest mit uns verbunden sind, den hab ich auch!
      Ich kann es mir gut vorstellen, daß es trotzdem ein schwerer Tag für dich war heute.
      So sehe ich das auch, wenn die Adventszeit mit ihren Lichtern und ihrer Deko mit Tannenduft wieder einzieht, dann geht es aufwärts.
      Das Herz stand schon so lange Jahre dort, das mußte ich einfach adoptieren, nachdem offensichtlich keiner einen Anspruch darauf erhoben hat. Schön zu wissen, daß du es auch getan hättest. Es hat jetzt seinen festen Platz bei mir als schöne Erinnerung an eine gute Zeit mit meinen Nachbarn.
      Danke für eure lieben Wünsche für Dienstag, wir werden berichten.
      Schlaft gut, ihr lieben fünf BÄRliner Schnauzen, und kommt gut wieder in die neue Woche, liebe Grüße
      Monika und Mimi.

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  6. Liebe Monika,

    auch wenn man seiner Lieben, ob Mensch oder Tier, die in die Ewigkeit vorausgegangen sind, stets gedenkt, sind Tage der besonderen Besinnlichkeit wichtig. Das hast Du uns mit Deinen einfühlsamen Gedanken zum Totensonntag sehr angemessen verdeutlicht und mit dem berührenden Stilleben aus Herz, Engel und Blumenschmuck feierlich zelebriert. Deine Nachbarin hätte sich bestimmt über diese Würdigung gefreut.

    An diesem letzten Sonntag vor dem Advent sollten sich die Menschen aber auch besinnen, so zu leben, dass sie für die Ewigkeit bereit sind. Es geht um ein wachsames Leben angesichts der eigenen Vergänglichkeit aber auch um die Hoffnung, dass es mehr gibt als nur dieses eine Leben: eben „Ende und Anfang“. Das drückt für mich die schöne Bach Kantate „Wachet auf, ruft uns die Stimme“ aus, auch als Einstimmung auf den kommenden Advent.

    So haben wir die grauen Seiten des November doch noch sinnvoll genutzt. Und Du zeigst mit Deinen Photoeindrücken aus Eurer Umgebung ja, wie stimmungsvoll auch dieser von Vielen ungeliebte Monat sein kann. Na, jedenfalls ist die ersehnte Weihnachtszeit nun nicht mehr fern. Noch ein kurzes Wöchlein, dann zünden wir die erste Kerze am Adventskranz an. Bis dahin muss dann auch Mimis zweiter Besuch bei der TÄ überwunden sein. Rani ist etwas skeptisch, ob die Freundin sich wohl wieder so einfach „überrumpeln“ läßt. Ich aber hoffe das doch sehr, jeglicher zusätzliche Stress sollte doch vermieden werden. Wir drücken Pfoten und Daumen, dass alles wieder glimpflich abläuft, und dass vor allem das Ergebnis positiv und zu aller Erleichterung ausfällt.

    Die neue Woche soll für Euch Beide gut beginnen und ganz wunderbar enden. Wir werden an Euch denken und schnurren und grüßen nun aufmunternd und voll Zuversicht,

    Kristina und Rani

    Gefällt 3 Personen

    • Liebe Kristina,
      danke für deine lieben Zeilen, ja, das denke ich auch, daß diese besonderen Tage der Besinnlichkeit im November wichtig sind, und in diesem Jahr hatten sie für mich eben auch wieder so einen aktuellen Bezug durch den frühen Tod meiner Nachbarin, und als ich das Herz dann gefunden habe, daß so einsam auf der Fensterbank stand, da war mir klar, womit ich diesen Eintrag gestalten wollte. Ich glaube auch, daß meine Nachbarin sich darüber gefreut hätte, auch, daß ich das Herz adoptiert habe!
      Ja, die Hoffnung, daß es mehr gibt als dieses irdische Leben, die drückt sich ja schon mit den Gedenktagen aus, die wir feiern, weil wir hoffen, auch nach dem Tod mit unseren Lieben in Verbindung zu stehen, also daran glauben, daß es ein „danach“ gibt. Und die Tage erinnern eben auch gut an die eigene Vergänglichkeit, die eben nicht in die Hoffnungslosigkeit münden soll. Ich hab das mal in einem Film so gut beschrieben gesehen: Vor der Geburt kann man sich ein Leben danach gar nicht vorstellen, vielleicht ist es mit dem Tod genau so, aber es gibt eines, wie auch nach der Geburt. Wie jeder sich das auch vorstellen mag.
      Das ist eine sehr schöne, passende Kantate von Bach, ich liebe seine Musik ohnehin sehr, danke, daß du sie für uns alle hier mit eingestellt hast! Der Aufruf „Seid bereit“ ist meines Wissens auch Bestandteil des Evangeliums bei der Meßfeier zum Ewigkeitssonntag. Und eben auch ein Adventlied, da schließt sich der Kreis!
      Gerade in diesem November war es mir mal wieder ein Bedürfnis, auch die schönen Seiten des von mir so ungeliebten Novembers zu zeigen, denn irgendwann müssen wir uns noch aussöhnen, der November und ich! Und am nächsten Sonntag zünden wir bereits das erste Kerzchen an und die schöne Adventszeit beginnt.
      Ja, erstmal muß noch der zweite Tierärztinbesuch über die Bühne gehen, ich gebe Rani recht, ein bissel skeptisch bin ich auch, ob die Überrumpelungstaktik noch einmal so klappt, aber hoffen tu ich das auch sehr und ich werde es ganz in Ruhe angehen, denn zusätzlicher Streß muß wirklich nicht noch sein. Und wir danken sehr für eure lieben Wünsche und fürs Pfoten- und Daumendrücken, Mimi schnurrt ganz liebe Grüße an Freundin Rani und du bekommst einen Köpfchenstubser! Und ich hoffe auch so sehr, daß wir nach dem Besuch mit positiven Nachrichten wieder nach Hause fahren dürfen.
      Für diesen lieben Wunsch danken wir euch ganz besonders, daß die Woche gut beginnen und wunderbar enden soll, natürlich wünschen wir euch das auch von Herzen! Danke für eure aufmunternden und zuversichtlichen Gedanken an uns, das tut gut, wir werden dann natürlich wieder berichten.
      Nun schlaft schön, ihr Lieben alle, und kommt gut wieder in die neue Woche und den Montag, ganz liebe und schnurrige Grüße von uns zwei beiden,
      Monika und Mimi.

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  7. Liebe Monika,
    ein sehr schoenes und zu Herzen gehendes Gedicht hast du da fuer uns ausgesucht!
    Ja unsere Toten, sowohl die menschlichen, wie auch die tierischen – wie schoen waere es doch, sie ab und zu wiedersehen zu koennen, wenn auch nur fuer kurze Zeit. Obwohl, dann wuerde uns der Trennungsschmerz jedes Mal von Neuem das Herz brechen.
    Schoen, dass du das Licht deiner Nachbarin hier in deinem Blog so schoen zum Leuchten gebracht hast!
    Ich druecke dir die Daumen, dass du am Dienstag gute Nachrichten bezueglich deiner Mimi hast!
    Bis dahin liebe Gruesse und machs gut!
    Christa

    Gefällt 4 Personen

    • Liebe Christa,
      ich finde das Gedicht auch so schön!
      Oh, ja, das wäre wohl schon ein Wunsch, wenn wir unsere Lieben, die menschlichen wie die tierischen, wenigstens mal für, wie es in dem Gedicht heißt, „auf ein Stündelein“, wiedersehen könnten, aber ich glaube auch, daß dann der Trennungsschmerz jedes Mal neu das Herz brechen würde, andererseits wüßten wir dann, daß es ihnen gut geht. So müssen wir es eben hoffen und glauben.
      Ich hab mich richtig gefreut, daß das Herz noch da war, nun ist es bei mir, vielleicht sollte das so sein.
      Danke dir sehr für dein Daumendrücken für morgen für meine Mimi, ich hoffe auch so sehr auf gute Nachrichten und werde natürlich berichten.
      Liebe Grüße zurück nach Kanada
      Monika.

      Gefällt 1 Person

    • Lieber Klaus,
      das hoffe ich mit dir, daß es eine gute Woche für dich wird, ich drück dir ganz fest die Daumen für den Herzultraschall!!!
      Danke für deine lieben Wünsche, kann ich auch gut brauchen für diese neue Woche, liebe Grüße
      Monika.

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  8. Liebe Monika,

    den vielen Kommentaren zu deinen warmherzigen Worten über den Sinn des Ewigkeitssonntages mit unseren Erinnerungen an die verstorbenen Lieben, schließe ich mich gerne an.

    Besonders tröstlich finde ich, dass du die hübsche Herzfigur deiner lieben Nachbarin an dich genommen hast, das hätte sie bestimmt auch so gewollt.
    In diesem November hat sich das bunte Laub tatsächlich sehr lange gehalten, weil es noch keinen wirklich tiefen Nachtfröste gegeben hat. Somit hat das bunte Laub den November nicht ganz so trist gestaltet, wie wir es befürchtet haben.

    Auch für Mimi drücke ich mit Django weiterhin die Daumen und hoffe, dass sie ihre Pillen schön brav schluckt und das Tierärztliche Ergebnis uns alle hoffentlich beruhigen wird.

    Liebe Grüße
    Britta-Gudrun

    Gefällt 3 Personen

    • Liebe Britta-Gudrun,
      freut mich sehr, daß dir der Eintrag zum Ewigkeitssonntag wieder gefallen hat!
      Ich hab die ganze Zeit schon an die Herzfigur von meiner Nachbarin gedacht, als ihr Sohn auch aus dem Hausflur langsam alles weggeräumt hat, ich wußte ja nicht, ob er sie mitnehmen möchte. Nun ist sie doch stehengeblieben und nun ist sie bei mir, ich glaube auch, das war kein Zufall und meine Nachbarin hätte es so gewollt. Eine liebe Erinnerung an so schöne Zeiten! Gerade jetzt in der Adventszeit, die wir beide immer so herrlich zelebriert haben!
      Ich hab gerade vorhin noch Fotos von unserer Birke vor dem Wohnzimmerfenster gemacht, wenn die Sonne untergeht, sieht es aus als wären Golddukaten am Baum, wunderschön! Das war wirklich ganz gegen die sonstige Tristesse, die man im November doch so sehr fürchtet!
      Pillen sind brav geschluckt und wir danken ganz lieb fürs Daumen- und Pfötchendrücken von euch, Mimi schickt ihrem lieben Kumpel Django einen lieben Schnurrgruß mit, und wir hoffen inständigst auf gute Ergebnisse!
      Macht euch noch einen schönen Abend, liebe Grüße
      Monika und Mimi.

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  9. Liebe Monika,
    ich wünsche dir und Mimi, dass eurer morgiger „Ausflug“ so stressfrei wie möglich wird und hoffe sehr, dass die TÄ Entwarnung gibt und dass du morgen gute Nachrichten geben kannst.
    Dafür bleiben unsere Daumen und Pfötchen ganz fest gedrückt.
    Viele liebe Grüße
    Eva und die Tigermädels

    Gefällt 2 Personen

    • Liebe Eva,
      dankeschön, das ist so lieb von dir!!! Ich hoffe auch sehr, daß es morgen wieder genauso streßfrei abläuft wie beim letzten Mal und daß ich gute Nachrichten mitbringen kann!!!
      Ganz lieben Dank für euer Daumen- und Pfötchendrücken, Mimi schickt wieder liebe Schnurrgrüße für die Tigermädels mit, und ich ganz liebe Grüße an euch alle,
      Monika und Mimi.

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