Grafschafter Wochenanzeiger – Weiter geht’s mit der Sight-SEEing-Tour!

Auf dem Lago Maggiore

Träumend schwanken die Kronen
der Cypressen auf der Höh’,
goldschimmernde Citronen
glühn aus dem Laub am See.

Vom Berg und aus den Klüften
quillt leiser Glockenklang,
wie wenn hoch in den Lüften
verhallt der Schwäne Sang.

Und wenn die Töne der Glocken
hinsäuseln über die Flut,
dann hebt von den schwarzen Locken
der Steuermann den Hut:

Es murmeln seine Lippen
halblaut eine Ave-Marie,
er kreuzt vor den schroffen Klippen
die Brust, und beugt das Knie.

Am Riff auf zack’gem Steine
steht der Madonna Bild,
umzirkelt von goldnem Scheine,
und segnet den Schiffer mild.

Von ihrer Stirne glänzet
die Krone von Flitter und Schmelz,
und ihren Fuß umkränzet
mit Epheu der starre Fels.

Im Spiegel des Seees zittern
die zum Segen erhobene Hand,
der Krone Silberflittern,
die braune Felsenwand.

Mein Herz bebt wie in der Welle
das Bild der Königin – –
über Italiens Schwelle
gleitet die Barke hin.

( Franz Bernard Heinrich Wilhelm Freiherr von Gaudy)

Unschwer am Gedicht zu erkennen, an welchem See wir nun unsere Urlaubserinnerungstour fortsetzen: Am Lago Maggiore!

Der Lago Maggioreitalienisch auch Verbano (von lateinisch Lacus Verbanus), lombardisch Lagh Maggior, deutsch Langensee, ist ein in den italienischen Regionen Piemont und Lombardei sowie im Schweizer Kanton Tessin gelegener, von dem gleichnamigen Hauptzu- und -abfluss Tessin durchflossener oberitalienischer See.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Lago_Maggiore

Ja, liebe geneigte Leserschaft, da befinden wir uns jetzt in den Urlaubserinnerungen, an denen schon mein Sohn teilhaben konnte, wir waren zweimal am Lago Maggiore, 1994 und 1995. Beide Male mit unserem eigenen Wohnmobil, 1994 wir drei und 1995 mit meiner Freundin, die mir hier gegenüber wohnt, ja, genau, die mit Kater Devil, und ihrem Mann sowie ihren beiden Kindern, zwei Söhne, von denen der älteste Björns Freund seit Kindergartentagen war, und noch einem Freund des jüngsten Sohnes, insgesamt also 4 Erwachsene und 4 Kindern! Und ein Hund, der unseren Freunden gehörte, ein kleiner schwarzer Mischling namens Buffy!

Beginnen wir mit der Fahrt 1994, die erste große Reise mit unserem Wohnmobil, auf dem Weg nach Süden, mit Ziel Lago Maggiore, dieses Mal durch den Gotthardtunnel. Mehr als 15 km durch einen Tunnel, allein das ist schon Abenteuer, denn irgendwie ist das bei aller funktionierenden Technik doch ein bissel ein beklemmendes Gefühl. Die Temperatur steigt auch im Laufe der Durchfahrt draußen, was am Autothermometer sichtbar wurde, und nach einigen Kilometern wurde es merkbar ruhig im Wohnmobil. Nur einem schien das nichts auszumachen, unserem Fahrten-Elch Erik

einem Stofftier von Björn, den er für die Fahrten mit unserem Wohmobil zum Reisebegleiter auserkoren hatte, er hütete immer treulich das Armaturenbrett, so auch bei dieser Fahrt. Allerdings stellte sich später heraus, daß es sich da wohl doch eher um ein weibliches Exemplar der Rasse Stofftierelche handelte, weil „Erik“ sich irgendwann hier eine Familie zulegte, zuerst seinen/ihren Gefährten Torben

und wie das so ist in Beziehungen, später kam dann Söhnchen Bo dazu

die Familie war komplett!

So wurde aus Erik Erika, hihihihi! Kleine Galerie von unserem damaligen Fahrten-Elch, der/die jetzt mit seiner Familie mein Schlafzimmer bewohnt.

Zurück zur Fahrt zum Lago Maggiore: Einen Campingplatz hatten wir von einem Arbeitskollegen von Björns Papa empfohlen bekommen, der dort auch sein Wohnmobil stehen hatte. Das war ein wunderbarer Platz direkt am See, ich hab auch ihn im Internetz wiedergefunden

http://www.riviera-valleromantica.com/campingplatz-riviera.html

Guckt bei dem Link mal das letzte Bild, das war der Strand vom Lago, der zu diesem Campingplatz gehörte, ist das nicht einfach herrlich???

Wir hatten einen entzückenden kleinen Stellplatz für unser Wohnmobil, in der Nähe einer ebenso entzückenden kleinen Pizzeria, wo uns der Wirt im Laufe unseres Urlaubs ein bissel italienisch beibrachte, hihihi! Ein Laden gehörte ebenfalls zum Campingplatz, da hab ich mich bei der Abfahrt für zu Hause eingedeckt mit echtem Parmesankäse am Stück und vielen Gläsern mit herrlich schmeckender eingelegter Antipasti, Auberginen, Zucchini u.a.! Für den Parmesan-Käse am Stück ging noch ein Mitbringsel mit nach Hause, eine Parmesan-Reibe, die ich in einem früheren Eintrag zu und mit Nudeln schon mal gezeigt habe

Wo genau wir da am Lago Maggiore waren? Ach, hab ich das noch gar nicht geschrieben, huch, hier waren wir, in Cannobio:

Ein wunderschönes Städtchen, das wir so oft durchstreift haben, da konnte man sich so richtig wohlfühlen. Es gab auch einmal in der Woche einen abendlichen Trödelmarkt, da konnte man sich gar nicht satt sehen, so viele Herrlichkeiten wurden da ausgebreitet, am liebsten hätte man alles gekauft, lach! Da haben wir auch zwei so schöne Mitbringsel für zu Hause erstanden, zwei Bilder, die ich hier schon für die Eingangsgirlande und im Gedicht gezeigt habe, dieses hier für uns

ein Bild von der Isola Bella, und dieses haben wir dazumalen meinen Eltern mitgebracht

 

ein Bild von Cannobio. Heute hab ich beide wieder bei mir, weil ich das Bild von meinen Eltern zurück geerbt habe. Der Lago ist ja oft besungen worden, und da wir die Isola Bella schon erwähnt haben durch das obige Bildchen

https://de.wikipedia.org/wiki/Isola_Bella_(Lago_Maggiore)

gibt es jetzt hier die erste Musik, eine Lied von Isola Bella.

http://ingeb.org/Lieder/schaurig.html

Aber im Lago gibt es nicht nur die Isola Bella, zu den Borromäischen Inseln zählen außer ihr noch die Isola Madre, die Isola dei Pescatori, die Isolino San Giovanni und die Scoglio della Malghera.

https://de.wikipedia.org/wiki/Borrom%C3%A4ische_Inseln

Für uns spielte aber noch eine andere Insel eine ganz große Rolle in diesem Urlaub, nämlich die sogenannte „Piraten-Insel“, alleine der Name, genannt vom Arbeitskollegen von Björns Papa, elektrisierte Björn, ob man da hinkommen kann? Ja, klar, besagter Arbeitskollege hatte ein Schlauchboot mit Außenbordmotor, also machten wir uns an einem Tag auf die Seefahrt zur Piraten-Insel.

http://de.lagomaggiore.net/33/castelli-di-cannero.htm

Dazumalen konnte man dort mit dem Boot noch anlanden und die Inseln besichtigen, wie im obigen Link erwähnt, ist das heute aus Sicherheitsgründen wohl nicht mehr möglich.

Ansichtskarte!

Das sieht doch richtig abenteuerlich und geheimnisvoll aus, oder, ganz viel Platz für viel Phantasie!

Da, wo ihr links am Inselzipfelchen das Boot sehen könnt, da sind wir damals auch angelandet, um auf die Insel zu gelangen, das Wasser war so herrlich glasklar, also vom Boot aus ins Wasser, um ans Ufer zu waten, ich war der festen Überzeugung, daß ich dort bereits stehen könnte im Wasser, aber glasklares Wasser täuscht, was die Tiefe anbelangt, also mit Schwung ausgestiegen ins Wasser……und blubb, blubb, weg war ich und das Wasser schloß sich über mir zusammen, nix mit stehen, lach, da mußte man doch noch bissel schwimmen, bis man ans Ufer gelangte, Björn lacht heute noch herzlich über die Geschichte und mein verblüfftes Gesicht beim wieder auftauchen, hihihihihi!

Gegenüber lag die andere Insel

dort hin konnte man schwimmen, was wir auch taten, wie gesagt, damals konnte man das noch besichtigen.

Die kleine Bucht, wo man an Land kam. Von der Seefahrt und den Inseln schwärmt Björn heute noch, das war aber auch wirklich ein ganz besonderes Urlaubserlebnis.

Ja, das war dann der Urlaub von uns dreien 1994!

1995 haben wir uns dann, wie schon geschrieben, mit meiner Freundin und deren Familie wieder auf den Weg zum Lago Maggiore gemacht, dieses Mal wollten wir aber noch einen Abstecher zur italienischen Riviera machen, um auch das Meer zu sehen, meine Freundin mit Familie hatten sich ein großes Wohnmobil gemietet, wir fuhren wieder mit unserem kleinen vertrauten samt Erik, lach! Wenn man es nicht gewöhnt ist, mit einem Wohnmobil zu fahren, dann können sich da fahrerische Herausforderungen stellen, mit denen man so gar nicht rechnet, weil die Maße eines solchen Wohnmobils so ganz anders sind als die eines PKW, hihihi, und so ist es auch dem Mann meiner Freundin passiert, beim durchfahren einer Stadt bereits in Italien hat er die Maße unterschätzt und mit dem Oberbau des Wohnmobils an einem Laden die Markise touchiert, zum Glück ist nicht viel passiert und die Italiener sind da ja auch oft nicht so pingelig, alles ist gut ausgegangen. Aber ich sag ja, wir können nicht ohne Abenteuer, das nächste betraf dann uns und unser Wohnmobil, aber davon noch später.

Als Ort an der italienischen Riviera hatten wir uns Finale Ligure ausgesucht, dieses Ziel haben wir dann irgendwann am frühen Abend erreicht und machten uns auf die Suche nach einem Campingplatz. Das war leichter gesagt als getan, in der Hochsaison ist immer alles gut belegt, zum Schluß haben wir die Suche nach einem meernahen Campingplatz dann erst einmal aufgegeben, es dämmerte ja schon, und so folgten wir einem Hinweisschild, das uns auf eine abenteuerliche Fahrt in die Berge schickte, mit zwei Wohnmobilen auch nicht ganz so leicht, aber wir haben es geschafft und einen sooooo herrlichen Campingplatz gefunden für diese erste Nacht, direkt im Wald, wir waren alle so begeistert! Und ihr werdet es nicht glauben, ich hatte bei meinen gesammelten Urlaubserinnerungen doch tatsächlich noch Unterlagen von diesem Campingplatz

das war ein Leitfaden für die Benutzung des Platzes.

La Foresta, das war der Campingplatz im Wald, wildromantisch und wunderschön, und wenn wir nicht ans Meer gewollt hätten, wären wir bestimmt ein paar Tage geblieben. So haben wir hier nur eine Nacht verbracht, aber die war richtig klasse und ein guter Urlaubsbeginn.

Am anderen Morgen sind wir dann wieder aufgebrochen, Campingplatz am Meer suchen, und hier beginnt nun unser Abenteuer, die Strecke aus dem Berg- und Waldcampingplatz wieder runter in die Stadt war kurvenreich und eng, ja, und irgendwann kam uns mit grenzwertiger Geschwindigkeit eine einheimische Autofahrerin so schwungvoll entgegen, daß wir eine Vollbremsung mit dem Wohnmobil machen mußten, neben uns der Abgrund, und unser Wohnmobil brach aus und hing mit dem hinteren Rad über dem Abgrund!!! In welchen Worten und Gesten und in welcher Lautstärke ich nach diesem Vorfall diese besagte „Dame“ belegt habe, da schweigt des Sängers Höflichkeit, das kann man hier nicht wiedergeben, ich hatte einen richtigen kleinen Schock, schließlich hatten wir mein Kind hinten im Auto, da brach voll das Muttertier durch. Zum Glück hatten wir Vorderradantrieb und haben mit Mühe und Not den Wagen wieder in die Spur bekommen. Herzkasper!!!

Einen Campingplatz, zwar nicht in unmittelbarer Nähe zum Meer, aber fußläufig doch gut zu erreichen, haben wir dann in Finale Ligure gefunden, und anhand meiner noch vorhandenen Unterlagen

hab ich ihn dann auch im Netz wiedergefunden.

https://www.eurocampingcalvisio.it/de/

War sehr schön dort, aber in der Zeit war es in Italien so heiß wie hier und mehr bei unserer letzten Hitzewelle, da zog sich sogar der kurze Weg zum Meer, und wir haben einen Tag gehabt, da lag das Mittelmeer, das sonst ja doch einiges an Brandung hat, flach wie ein Brett, fast gänzlich ohne Wellenbewegung, hab ich noch nie so erlebt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Finale_Ligure

Mal bissel Info über Finale Ligure!

Bei einem Spaziergang haben wir dann irgendwann eine sagenhaft gute Pizzeria entdeckt, der Besitzer war ein ehemaliger Schiffskoch, der schon alle sieben Meere befahren hatte, in den Räumen der Pizzeria wuchs ein ganz alter, total verzweigter Glyzinienbaum, also das Haus war quasi um den Baum herum gebaut, das war so sagenhaft schön und sein Besitzer so stolz, den hat er uns gleich am ersten Tag gezeigt. Seine Pizzen waren legendär lecker, und er war auch ein Hundeflüsterer, Buffy, der kleine Hund von unseren Freunden, war ein bissel unerzogen und konnte schon mal zickig werden, das war dem Besitzer aufgefallen und er meinte, ob er mal was mit ihm trainieren dürfe, der Mann meiner Freundin war erst sehr besorgt, schließlich war der Mann ja ein Fremder für den Hund, aber er hat es tatsächlich geschafft, mit ganz leisen Worten und ganz ruhigen Bewegungen, daß Buffy ihm ein Stück Wurst ganz vorsichtig aus dem Mund genommen hat, Hund, Herrchen, Hundeflüsterer und wir alle waren ganz begeistert! Es sind manchmal so schöne Begegnungen mit Menschen auf Urlaubsreisen, die man nie vergißt, man ist sich kurz begegnet und die Erinnerung dauert ein Leben lang, das finde ich so schön! Denkmal im Herzen!

Mein sagenhafter Fundus beinhaltete sogar noch eine Rechnung der Pizzeria:

Meine Erinnerungsstücke!

 

Von Finale Ligure aus sind wir dann nach ein paar Tagen weiter gefahren zum Lago Maggiore, wieder auf den Campingplatz, den ich euch aus der ersten Fahrt schon vorgestellt hatte, auch unsere Freunde waren ganz begeistert davon. Hier haben wir dann noch herrliche Urlaubstage am See erlebt, Hund und Kinder waren glücklich, und damit wir natürlich auch, wir haben dort auch noch den 15. Geburtstag von Björns Freund gefeiert, es war einfach nur rundum schön!

Und damit endet nun mein Urlaubsbericht vom Lago Maggiore, das ganze Redaktionsteam hofft, daß er euch gefallen hat.

Zum krönenden Abschluß gibt es noch Musik, denn wie ich ja schon erwähnt habe, der Lago Maggiore ist viel besungen, ich hoffe, meine Auswahl macht euch Freude:

Wir wünschen euch allen einen zauberhaften Sonntag!

Euer Redaktionsteam Monika und Mimi und Volontär Ruddi

Habts fein!

36 Gedanken zu “Grafschafter Wochenanzeiger – Weiter geht’s mit der Sight-SEEing-Tour!

  1. Wie heisst es doch so schoen? Wenn man eine Reise tut, dann kann man was erzaehlen!!!!
    Schoen, dass du auch nach so langer Zeit noch so viele und schoene Erinnerungen hast, die du uns hier erzaehlen kannst! Und dass du in deinem “Archiv“ noch Quittungen usw. findest!!
    Schoen wars, ich bin gerne mit euch im Wohnmobil mitgefahren, auch wenn der Tunnel lang war und die Abfahrt von dem schoenen Campingplatz sehr abenteuerlich gewesen ist! Und was “des Saengers Hoeflichkeit“ betrifft – wir muessen schliesslich nicht alles wissen! ;-)
    Viele Gruesse zurueck und dir ebenfalls einen schoenen Sonntag!
    Christa

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    • Oh, ja, das kann man wirklich, und ich war selbst überrascht, was ich von diesen Reisen noch in meinem Fundus hatte, lach, ausnahmsweise wußte ich da selbst nix mehr von! Ich hab gerade auch noch so herzlich gelacht, weil ich vorhin noch mit meiner Freundin, die bei der zweiten Reise mit Familie ja dabei war, telefoniert hatte und ich ihr von dem Eintrag hier erzählt habe, da purzelten dann auch die Erinnerungen, das war so klasse, lach!
      Das freut mich sehr, daß du gerne im Wohnmobil mitgefahren bist, ja, der Tunnel, das war so ein Kapitel für sich, und „des Sängers Höflichkeit“ hätte ich hier wirklich nicht unzensiert einstellen können, hihihihi, das war ziemlich harsch unter der Gürtellinie bei dem Schreck.
      Wir hatten einen ganz ruhigen, verklüngelten Sonntag heute, frische Kräfte sammeln für die neue Woche, ich wünsche dir auch einen guten Start in die neue Woche mit lieben Grüßen nach Kanada
      Monika.

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  2. Meine liebe Monika,

    fein,dass es nun mit deinen Urlaubserinnerungen und Reiseberichten weiter geht!
    Am Gedicht ists ja schon gut zu erkennen,um welches Reiseziel es sich diesmal handelt.Dankeschön für die Infos zum Lago Maggiore,ich war noch nicht dort und bin doch auch bekennender Geografie-Legastheniker. ;)
    Schön,dass ihr diese traumhafte Gegend schon zweimal erkunden konntet,beim zweiten Mal noch mit größerer Gefolgschaft,das find ich gut!
    Mit dem Wohnmobil reisen hat schon einen besonderen Reiz,besonders,wenn Elch Erik(a) mit von der Partie ist.Er)sie ist aber auch ganz besonders knuffig,und dann noch in Familie,da krieg ich hier ganz glänzende Augen!
    Ja,das ist ein ganz sehr herrlicher Strand und die Parmesanreibe ist toll,so wie überhaupt alle Mitbringsel.Berührend,dass du alles so schön aufgehoben hast mit all den Unterlagen.Ist eben doch gut,wenn man eine große Wohnung hat. ;).
    Cannobio ist ein wunderschönes Städtchen und lädt förmlich zum Bummel ein,Trödelmarkt ist immer was feines,genau mein Ding!
    Sehr hübsche Bildchen sind das und das Lied von Isola Bella ist Programm.
    Das war ja ein echtes Abenteuer mit dem Schlauchbot auf die Pirateninsel Klingt bissel nach Robinson Crusoe.Glaub ich dir gern,dass das ein großer schreck war mit dem tiefen Wasser!
    Eine sehr malerische Insel ist das und war ganz sicher ein besonderes Erlebnis für Björn.
    Euer zweiter Urlaub auf dem Campingplatz am Wald war ja dann genauso herrlich.Mit dem Wohnmobil dann so nah am Abgrund gewesen zu sein,war schon ein besonders schlimmer Schreck,kann ich gut nachempfinden! Gott sei Dank ists gut gegangen!!!
    Finale Ligure klingt auch gut und die Begegnung mit dem Besitzer der Pizzeria war schon eine besondere,,ein Mensch mit besonderer Begabung,wenn er Buffy so fein „erzog“! Ist schon beeindruckend!
    Schön,dass ihr dann am Lago Maggiore nochmal so glücklichen Tage haben durftet,ich kanns mir schon gut vorstellen.Ich hab jetzt mit geschwelgt in eueren Urlaubserinnerungen und ihr zehrt ja auch noch gern heute davon.Erinnerungs-Paradies,aus dem wir nicht vertrieben werden können…
    Es hat mir alles seeehr gut gefallen und ich werde es mir auch noch oft angucken!herzlichen dank für alles! Deine Musikauswahl zum Schluß machte mir jetzt auch noch viek Fruede,klar!
    Grüße bitte auch deine fleißigen helferlein Mimilein und Ruddi und habt bestimmt einen ganz sehr feinen und gemütlichen und entspannten Sonntag,vielleicht auf Balkonien? Ich wünsch es euch sehr!

    In diesem Sinne ein herzliches „Arrivederci“ und liebste Grüße von Brigitte.

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    • Meine liebe Brigitte,
      es ist ja noch Urlaubs- und Ferienzeit, da bot sich das einfach so schön an, und mit dem Lago weiter zu machen, das machte auch Sinn nach dem Gardasee.
      Mit dem Wohnmobil reisen hat echt was besonderes, vor allem, weil man gemütlich reisen kann, wenn man die Zeit dafür eingeplant hat, mit Übernachtungen unterwegs, die kaum was kosten und herrlich bequem und gemütlich sind.
      Jaaa, unser Fahrtenelch bzw. -elchin, der/die ist schon niedlich, kann ich mir vorstellen, daß du bei der Familie glänzende Augen kriegst.
      Die Parmesanreibe ist immer noch in Gebrauch, sowas sind dann feine praktische Mitbringsel, und daß ich tatsächlich noch das ganze Zettelgedöns vom Lago hatte, das wußte ich selbst nicht mehr, das war beim recherchieren im Archiv auch für mich eine Überraschung. Naja, Zettel nehmen ja nun mal nicht so doll Platz weg, lach, da wäre es auch bei einer kleineren Wohnung egal.
      Jaaa, die Pirateninsel war schon Abenteuer, vor allem natürlich für Björn, in dem Alter damals war das ja noch sowas von aufregend und klasse, aber er erzählt auch heute noch gerne davon, wenn wir das Thema mal wieder beim Wickel haben.
      Der Hundeflüsterer in der Pizzeria hat uns wirklich beeindruckt, ich hatte vorhin nochmal mit meiner Freundin telefoniert und da haben wir das auch nochmal Revue passieren lassen, war schon eine feine Zeit damals.
      Der viel besungene Lago Maggiore bot sich einfach so herrlich für Musik davon an, fein, daß es gefallen hat.
      Das Redaktionsteam dankt für die Grüße und schickt liebe zurück, arrivederci und einen schönen Abend gewunschen,
      Monika, Mimi und Ruddi.

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  3. Liebe Mimi, liebe Monika!

    Bella Italia! Was soll man da noch sagen. Bei diesem zauberhaften Bericht kommen beim mir auch sofort Urlaubserinnerungen hoch. Ich war mit meinen Eltern früher auch des Öfteren am Lago Maggiore. Cannobio habe ich damals ebenfalls besucht. Wirklich traumhaft schön. Wie im Grunde überall in dieser Gegend. Die herrlichen kleinen Dörfchen und kleinen Strände zum baden.
    Und auch uns ist auf einer schmalen Bergstraße ähnliches wie euch passiert. Mein Vater musste einem entgegen kommenden Fahrzeug auf enger Straße ausweichen und wir fuhren so dicht am Rand, dass die Steine in den Abgrund gekullert sind. Da wurde mir auch ganz schön mulmig.
    Wie schön, dass ihr diesen sommerlichen Beitrag mit uns Lesern teilt. Jetzt fühlt man sich gleich um Jahrzehnte zurück versetzt. Wunderbar :)
    Die Alm dankt für diese nostalgisch schönen Eindrücke und wünscht ein entspanntes Sommerwochenende.

    Liebe Grüße
    Mallybeau

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    • Liebe Mallybeau,
      jaaaa, herrlich, nicht wahr, bella Italia, danke für die feine Wedelfahne dazu, läßt sofort an herrlichen Seewind am Lago denken, und paßt wieder so klasse!
      Und da freu ich mich ja immer ganz besonders drüber, wenn ich Erinnerungen anschieben kann, da warst du mit deinen Eltern auch schon öfter am Lago Maggiore, das ist ja klasse, und du kennst Cannobio, das freut mich jetzt besonders, denn ich war echt ganz verliebt in das Städtchen! Stimmt, das ist eigentlich überall dort so, so ursprünglich und gemütlich und eben das italienische Flair, einfach unbeschreiblich und wunderschön!
      Ach, herrje, da ist euch auf einer Bergstraße ähnliches passiert wie uns mit unserem Wohnmobil, da wird einem echt mulmig, oh, ja!!!
      Freut mich doch mal wieder ungemein, daß der Eintrag gefallen hat, wir Erinnerungen wecken konnten und ein schönes, warmes, nostalgisches Gefühl hinterlassen, wir wünschen alle noch einen herrlichen Sonntags-Sommer-Abend hinauf auf die Alm, kommt gut wieder in die neue Woche, liebe Grüße
      Monika und das restliche Redaktionsteam Mimi und Ruddi.

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  4. Liebe Monika,
    Am Lago Maggiore,ist es wunderschön, das kann ich aus eigener Erfahrung von vor 30 Jahren bestätigen. Ich war damals mit einer Bekannten im Tessin im zeitigen Frühjahr 1989.Wir waren damals in Orselina ,in der Nähe von Locarno. Die Dame mit der ich reiste war schon erheblich älter als ich und wir wohnten damals in einem schönen Hotel.Es war eine geführte Busreise und wir haben damals auch viel von diesem herrlichen Fleckchen Erde gesehen. Leider bin ich dort nie wieder hingekommen. Im Herbst wollten wir die Reise wiederholen. Es wurde wegen heftiger Unwetter, Regenfälle und Erdrutschen abgesagt. Das war auch sehr schade. Ja,liebe Monika, ich kann Dich gut verstehen, dass Du Dein Arsenal mit Deinen Urlaubserinnerungen hütest,es ist doch ein reicher Schatz .Gerade wenn man in späteren und älteren Jahren nicht mehr aus unterschiedlichen Gründen so reisen kann. So bleibt das Paradies der Erinnerung. Schön sind Deine Campingurlaube mit dem Wohnmobil,noch dazu mit lieben Freunden und der eigenen Familie. Es hat wieder viel Freude gemacht, mit Dir an den Lago Maggiore zu reisen noch dazu mit musikalischer Begleitung.
    Ich wünsche Dir mit Mimi und Ruddi einen wunderschönen sonnigen Sonntag, vielleicht auf Balkonien. Ich bin Sonntags meistens bei meiner Cousine und wir verbringen den Nachmittag dann im Britzergarten, ein ehemaliges Bugagelände,wofür wir eine Jahreskarte haben. Es ist dort sehr schön und erholsam.Also Tschüss , bis zur nächsten Urlaubserinnerungsreise alá Monika. Danke Dir dafür. Du stösst damit auch eigene Erinnerungen an. Lol.
    Lg.Ursel aus BÄRlin, jetzt neue Zoo Jahreskartenbesitzerin.hihi

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    • Liebe Ursel,
      das ist immer das, was mich ganz besonders an den Urlaubseinträgen hier freut, daß so viele meiner Leser die vorgestellten Ecken kennen und ebenfalls ganz begeistert davon sind, so wie du jetzt vom Lago Maggiore, den du vor 30 Jahren besucht hast, herrlich! Die Ecke um Locarno rum ist auch ganz herrlich, da sind war ja durchgefahren, und da in einem schönen Hotel, das hat was!!! Schade, daß du nie wieder hingekommen bist, aber bissel ähnlich war das bei uns auch, wir wollten eigentlich auch nochmal runter fahren, da ist aber leider auch nichts mehr draus geworden.
      Ich bin ja eh ein Sammler vor dem Herrn, lach, und gerade solche Urlaubserinnerungen hüte ich echt wie einen Schatz, aber die Fundstücke dieser Urlaube haben sogar mich überrascht, ich wußte wirklich nicht mehr, daß ich die noch hatte, hat mir aber natürlich prima beim recherchieren nach den Lokalitäten im Netz geholfen, denn die Namen kann man sich doch meist nicht merken. Gerade der Urlaub mit den Freunden war ein ganz besonderer, meine Freundin rief zufällig vorhin noch an und ich erzählte ihr von meinem Eintrag, da haben wir auch erst mal wieder in Erinnerungen geschwelgt und herzlich gelacht! Fein, daß es dir Freude gemacht hat, mit unserem Wohnmobil mitzureisen, und die musikalische Untermalung dabei ebenfalls Gefallen fand, so sollte das!
      Wir hatten einen ganz faulen Sonntag heute, lach, wie schön, daß du ihn meist mit deiner Cousine verbringst, und Jahreskarten für sowas schönes sind doch immer fein, und ganz besonders die für den Zoo, hihihihihi! Mal gucken, was ich noch an Urlaubserinnerungen rausgekramt bekomme, wir wünschen dir noch einen ganz feinen Sonntagabend, liebe Grüße von uns allen,
      Monika, Mimi und Ruddi.

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    • Liebe Ursel, bei einem unserer Urlaube dort ist der See über die Ufer getreten. Dort wo ein Campingplatz war, wurden die Campingwagen mit den Bagger rausgezogen, und in der Schaufel standen die Besitzer. Und dort, wo ein Verkehrsschild besagte, dass man langsam fahren soll, dümpelte ein Kahn, und ein Schwan schwamm mejestätisch an uns vorbei.
      Einen Erdrutsch in einem der Täler haben wir selbst erlebt, denn drei Autos vor uns brach der Berg ab. Zum Glück wurde kein Auto in die Tiefe gerissen, aber wir alle mussten dort sechs Stunden auf „Befreiung“ warten.
      Liebe Grüße an dich
      Ingrid und die Miezen

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      • Auweia liebe Ingrid,
        dann kennst Du die Gegend und hast das selbst miterlebt mit Erdrutsch und so weiter.Anscheinend ist es dort nichts Ungewöhnliches. Wir müssen mal wieder mit einander telefonieren. Ich wünsche Dir und den Miezen eine gute Nacht, schlaft schön.
        Lg.Ursel. Bin heute wieder mal ziemlich müde

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  5. Das war ja recht abenteuerlich und dein unfreiwilliger Sprung ins Wasser hat mich zum Lachen gebracht :-D Die Parmesanreibe oder eher Mühle ? finde ich toll und schön nostalgisch.
    Gerne hätte ich mal gehört, wie du der rasenden Italienerin ordentlich Bescheid gegeben hast, denn das war wahrhaft nicht lustig und da hätte ich auch einen Herzkaspar bekommen. Zum Glück ist ja dann doch noch alles gut gegangen und so wie ich das sehe, war es ein traumschöner Urlaub. Herrlich !!!
    Einen schönen Sonntag möchte ich dir wünschen und grüße herzlich.
    LG Mathilda ♥ ♥

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    • Jaaaa, Mathilda, das war aber auch echt zum lachen, wie ich da mal eben so weggetaucht bin, und mein Sohn lacht heute noch über mein verblüfftes Gesicht beim auftauchen, hihihihi!
      Die Parmesanreibe ist immer noch in Gebrauch hier, ich hatte damals so einen Spaß an dem Teil, macht sich auch richtig schön noch zusätzlich als Dekostück in der Küche.
      Ich glaub, das hättest du eher lieber nicht gehört, was ich der an den Kopf geworfen habe, das war schon heftig unter der Gürtellinie, aber nach dem Schock konnte ich mich da echt nicht mehr beherrschen. Ja, das hätte fieser ausgehen können und ist zum Glück glimpflich ausgegangen, aber das hat man dann doch fest in der Erinnerung verankert.
      Das war ein traumschöner Urlaub, beide Male, besonders schön natürlich mit den Freunden zusammen.
      Ich wünsche dir noch einen ganz feinen Sonntagabend, und komm gut wieder in die neue Woche, liebe und herzliche Grüße
      Monika.

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  6. Buon Giorno, was für eine schöne Urlaubs Beschreibung und mit all den aufbewahrten Belegen und Erinnerungsstücken etwas ganz Besonderes 😀
    Der Unfall erfüllt mich jetzt noch mit Angst und Schrecken.
    Man, man, man. Das hätte wirklich böse enden können 😦
    Aber sonst ist alles so lustig und lebhaft beschrieben, dass ich eine amüsante Morgenlektüre nach meinem Weser -Kurier hatte.
    Grazie 😚
    Habt einen schönen Sonntag. liebe Emms.
    👣🐾🐾

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    • Buona sera, liebe Brigitte, da freu ich mich doch mal wieder wie Bolle, das der Urlaubsbericht gefallen hat! Das ich die Belege alle noch hatte, das war sogar für mich mit meinem Sammlergen eine Überraschung, zufällig gefunden bei der Aufbewahrung der Ansichtkarten, und mich riesig gefreut!
      Oh, ja, an den Unfall erinnere ich mich auch echt heute noch mit Schaudern, das hätte ganz fies ausgehen können, da hatten wir offensichtlich einen Schutzengel!
      Oh, ja, das waren wirklich zwei herrlich lustige, abenteuerliche und wunderschöne Urlaube, besonders gerne erinnere ich mich an den mit meiner Freundin samt Familie und Hund, wir haben vorhin noch telefoniert und ich hab ihr das natürlich erzählt mit dem Eintrag hier, da hatten wir Gesprächsstoff, lach, herrlich, so gemeinsame Erinnerungen.
      Das freut mich ja nun ganz besonders, daß du eine amüsante Morgenlektüre nach deinem Weser-Kurier mit unserem Urlaubsbericht hier hattest, per favore, molto felice di accadere!
      Wir hatten einen herrlich faulen Sonntag, lach, und wünschen euch noch einen schönen Abend und einen guten Start in die neue Woche wieder, liebe Grüße für euch lieben Bees von uns Emms!

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    • Dankeschön, lieber Werner, das freut mich jetzt echt ungemein, daß dir der Reisebericht so gut gefallen hat! Ja, das war wirklich eine einmalige Zeit, und es macht heute noch Freude, in den Erinnerungen zu schwelgen!
      Ich wünsche dir noch einen schönen Sonntagabend und einen guten Start in die neue Woche wieder, liebe Grüße
      Monika.

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  7. Buona sera liebe Monika!
    Ich danke dir von Herzen für den Bericht vom Lago Maggiore. Und ich habe auch gerne die Musik dazu gehört. Ja, da sind wieder schöne Erinnerungen wach geworden. Wir waren sehr oft dort. Mein Lieblingstal, das Valle Vercasca, haben wir oft besucht. Dort gab es auch leckere Tessiner Brottorte, ohne die wir nie das Tal verlassen haben. Ich backe sie auch heute noch gerne.
    Die Inseln im Lago haben wir auch ein paar Mal besucht. Am liebsten hatte ich allerdings die Brissago-Insel.
    Lachen musste ich allerdings auch bei deiner Erzählung wi du im Wasser versunken bist. Entschuldige ….. immer wieder kicher …. Aber ich wäre leider ertrunken, da ich nicht schwimmen kann, bzw. nur dort, wo ich noch Boden unter den Füßen habe, und mein Kopf noch rausschaut. Gluck, gluck, weg war sie …..
    Stammi bene
    Ingrid und die Mullemäuse

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    • Buona sera, liebe Ingrid,
      ich hab mich gerade für dich so auf den Bericht vom Lago gefreut, denn das mach ich doch einfach zu gerne, schöne Erinnerungen wachrufen! Fein, daß er dir gefallen hat und und auch die Musik, die ich dazu ausgesucht habe!
      Dein Lieblingstal hab ich gerade mal gegockelt, denn ich kannte es nicht, das ist ja traumhaft schön!!! Und auch nach der Tessiner Brottorte hab ich geguckt, das hört sich ja sowas von lecker an, kann ich mir sehr gut vorstellen, daß du sie heute noch gerne nachbäckst!
      Die Inseln im Lago sind herrlich, nicht wahr, die Brissago-Insel liegt ja auf der Schweizer Seite.
      Hihihihihi, da gibt es doch nix zu entschuldigen, wenn du über mein versinken im Wasser lachen mußtest, was glaubst du, wie wir dazumalen darüber gelacht haben, vor allem Björn hat sich kaputt gelacht dabei, er wußte aber auch, daß die Mama schwimmen kann. Wäre bei dir ja dann doch nicht so ungefährlich gewesen, wenn du nicht schwimmen kannst. Jaaaa, gluck, gluck, weg war sie, das muß aber auch ein herrlicher Anblick gewesen sein, vor allem mein verblüfftes Gesicht, als ich dann wieder aufgetaucht bin.
      Buona notte, liebe Ingrid, und liebe Schnurrgrüße von Mimi an die Mullemäuse (süüüß!!!), ciao, stammi bene und tanti saluti
      Monika und der Rest der Redaktion, hihihihi!

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  8. Liebe Reiseleiterin Monika,

    so lebhaft und anschaulich sind deine Erzählungen, dass man fast glaubt dabei gewesen zu sein, obwohl ich die südlichen Gefilde überhaupt nicht kenne.
    Dazumalen war Italien sowieso das Sehnsuchtsland aller Deutschen – heute muss es meistens schon ein anderen Kontinent sein, dabei ist Europa soooo schön.
    Ich glaube auch, dass heute die Vielreiser bzw. Vielflieger einen solchen Bericht gar nicht mehr schreiben können, denn so intensiv wie damals, wird vieles heute im all inclusiv Zeitalter gar nicht mehr wahrgenommen und vielleicht auch nicht mehr so wert geschätzt.

    Eure teilweise abenteuerlichen Erlebnisse mit dem Wohnmobil sind ganz schön krass. Ich wusste gar nicht, dass es damals schon Wohnmobile gab – also echter Camping Urlaub de Luxe!

    Die damalige Währungsumrechnung war geradezu schwindelerregend mit den Preisen für einen Restaurantbesuch.

    Hab vielen Dank für deine Fotos mit all den feinen kleinen zusätzlichen Erinnerungen aus deinem reichhaltigen Fundus!
    Die Elchgeschichte ist göttlich und ja, aus einem Urlaub ist manch einer mit einem besonderen „Andenken“ heimgekommen, wenn Sie wissen, was ich meine…

    Herzliche Grüße
    Britta-Gudrun

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    • Liebe Britta-Gudrun,
      hach, wie schön, das freut mich ungemein, dann ist der Reisebericht ja gelungen, wenn du den Eindruck hattest, dabei gewesen zu sein. Das ist ein herrliches Fleckchen Erde da in den südlichen Gefilden. Und Italien als Sehnsuchtsland aller Deutschen, ich glaub, das fing ja schon in den 50ger-Jahren an, da war ich noch ein Kind und erinnere mich an Nachbarn gegenüber meiner elterlichen Wohnung, die in der Zeit nach Italien gefahren sind, und zwar mit einem Goggomobil, das kennst du bestimmt auch noch, ich setz mal einen Link für alle hier bei dir mit rein, lach, falls jemand nicht weiß, was für ein Auto das war,

      https://de.wikipedia.org/wiki/Goggomobil

      also, mit diesem Goggomobil sind die Nachbarn nach Italien „gedüst“, mit Tochter, einer Spielgefährtin von mir, und mit Schäferhund, das alles samt Gepäck in besagtes Goggomobil und damit dann bis Italien, wenn das kein Abenteuer war, hihihihihi!
      Ich finde Europa auch richtig schön, Italien, Spanien, das ehemalige Jugoslawien, Österreich, Niederlande und Polen hab ich schon besucht, da würde noch viel fehlen, um alles gesehen zu haben, da muß es für mich echt kein anderer Kontinent sein.
      Die heutigen Vielflieger und Vielreiser bekommen wahrscheinlich wirklich nicht mehr viel mit von Land und Leuten, das ist echt schade, denn da entgeht einem vieles, wovon ich jetzt halt bei meinen Urlaubsberichten hier profitiere. Gerade Land und Leute richtig kennenzulernen auf Reisen, das ist doch das schönste!
      Ich glaub, die ersten Wohmobile fingen auch schon so in den 50ger-Jahren an, nicht so, wie wir sie heute kennen, aber der VW-Bulli ist doch dazumalen schon umgebaut worden, meist von den Besitzern selber, und unser Wohmobil war auch fast hauptsächlich Marke Eigenbau, auf der Basis eines Ford-Transit, ich sag ja, wenn ich mal alle Urlaubsfilme hier habe, die mir Björns Papa digitalisieren wird, dann mach ich hier mal einen Eintrag „als die Urlaubsbilder laufen lernten“, lach, da ist dann sicher auch unser Wohnmobil dabei. Das macht super Spaß mit so einem Teil, genau, Camping-Urlaub de Luxe!
      Jau, da mußte man noch in italienischer Lira zahlen, das waren astronomische Summen, lach, das ist das beste am Euro, daß man das nicht mehr muß, umrechnen!
      Hihihi, die Elchgeschichte ist süß, nicht wahr, jaja, lach, ich weiß schon, was Sie meinen, wenn sie von dem besonderen „Andenken“ aus dem Urlaub sprechen, herrlich!
      Mimi guckt mir gerade über die Schulter und trägt mir auf, liebe Schnurrgrüße an Django zu bestellen, von dem sie natürlich hofft, daß es ihm gut geht.
      Und ich freu mich, daß du Spaß am Urlaubsbericht vom Lago hattest, liebe und herzliche Grüße
      Monika.

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  9. Liebe Monika,
    das hast Du wieder so schön erzählt und bebildert. Es ist eine echte Bereicherung und ich habe gleich mein Fotoalbum durchsucht, weil wir auch mal ein paar Tage am Lago Maggiore (Parkhotel Brenscino in Brissago) waren.
    Danke für Deine spannenden Schilderungen und die lebhafte Erinnerung an diesen schönen Ort (Schweiz/Italien) und ganz liebe Grüsse von Steve und mir an Dich und Mimi und die anderen uns bekannten Kommentator(inn)en hier im Blog,
    Jutta

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    • Lieber Klaus,
      freut mich doch immer sehr, wenn die Zeit zum Gruß reicht, ich hoffe, du hattest auch einen schönen Tag, danke für deine lieben Wünsche, und ich wünsch dir noch einen schönen Abend, liebe Grüße
      Monika.

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  10. An den Grafschafter Wochenanzeiger
    betr.: Reisemagazin (beilage)

    Liebe Chefredakteurin Monika samt Team,

    heute richten wir unseren Leserbrief speziell an Dich, da Du nach allem, was wir lesen, wohl als Protagonistin für die Sommerbeilage des Grafschafter Wochenanzeiger verantwortlich zeichnest. (Reporterin und Volontär als Versorgungstrupp für Kaffee, Schnittchen, Ventilation, „Jod und kaltes Wasser“ sowie zur moralischen Unterstüzung durch Schmusen, lieb Gucken, Motivations-Schnurren und aufmunterndes Gebrumm sollen aber nicht unerwähnt bleiben …)

    Und so ist das saisonale Reisemagazin zum Knüller und Verkaufsschlager gereift, was dann auch den begeisterten Kommentaren der Stammleser und Neu-Abonnenten zu entnehmen ist.

    Du hast mir durch die nostalgischen Photos und Deine gelungenen Reisebeschreibungen das plastische Miterleben ermöglicht. Die Abenteuer am Gardasee, am Lago Maggiore aber auch an der italienischen Riviera haben Rani und ich mit angehaltenem Atem gelesen. Wir bewunderten die romantischen Ausblicke in die zauberhafte Ferienlandschaft und genossen die jeweiligen Urlaubsunterkünfte im schnuckeligen Hotel oder familiengerechten Wohnmobil. Ach, und ganz gerührt haben wir die Liebesgeschichte der niedlichen Elchkuh bis hin zur erfolgreichen Familienplanung mit goldigem Nachwuchs verfolgt und waren glücklich über das Happy End, das sich bis heute in Deinem Schlafzimmer fortsetzt. So eine schöne Geschichte!

    Die Reisebeschreibungen waren für mich besonders faszinierend, weil ich in meinem langen Leben noch nie in Italien war. Die Faszination für Frankreich hielt mich immer davon ab, weiter zu reisen. Selbst von der französischen Riviera aus ist es bei mir nie zum „Sprung“ über die nahe Grenze auf die italienische Seite gekommen. Ich habe zwar Abstecher nach Spanien gemacht, und eine Zeit lang war ich aus beruflichen Gründen landauf-landab in Großbritannien unterwegs; aber Italien fehlt völlig auf meiner persönlichen Reiselandkarte. Da hast Du mit Deinen sehr persönlichen Erfahrungsberichten regelrecht eine Lücke gefüllt. Dafür, und für Deine fleißige Sammlungs- Aufbereitungs- und „Schreib“arbeit danke ich Dir sehr. Es war schön und anregend, Dich und Deine Familie in die Erinnerung zu begleiten.

    Die Wochenmitte ist nun auch schon wieder vorbei. Rani und ich wünschen dem gesamten Team eine angenehme, kühlere zweite Hälfte. Laßt es Euch gut geh’n und paßt alle auf einander auf!

    Wir schicken liebe Schnurr- und grüße an alle,

    Kristina und Rani

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    • Grafschafter Wochenanzeiger
      Beantwortung Leserbrief von unseren Lesern Kristina und Rani:

      Ihr lieben Leserinnen Kristina und Rani,
      das habt ihr gut erkannt mit dem Versorgungstrupp durch Mimi und Ruddi hier in den Redaktionsräumen, die Urlaubsbeilagen erwiesen sich doch als recht umfangreich, da hatte die Frau Chefredakteurin alle Hände voll zu tun und hat sich sehr gefreut über die Unterstützung der rasenden Reporterin und unseres Volontärs, mit Schnittchen, Kühlung, und vor allem mit Kaffee, lach! Und natürlich mit Motivation jeglicher Art, brummen, schnurren, schmusen und lieb gucken, das vor allen Dingen, wenn es beim schreiben oder Bilder einstellen mal wieder hakte, was vorkommt, hihihihihi!
      Ich war selbst überrascht und hoch erfreut, daß das Reisemagazin ein solcher Knüller bei allen Lesern hier wurde, und freu mich jetzt natürlich riesig, daß es euch auch gefallen hat!
      Wie schön, daß ich auch bei dir das Miterleben meiner Reiseberichte möglich machen konnte, liebe Kristina, wenn meine Leser mir das schreiben, dann weiß ich, daß der Eintrag wohl rund war, denn so soll das ja!
      War schon ganz schön spannend, wie ich der Tatsache entnehme, daß du und Rani es mit angehaltenem Atem gelesen habt, und die Gegend ist doch wohl wirklich herrlich, nicht wahr, sowohl am Gardasee als auch am Lago Maggiore oder der italienischen Riviera, ich war dazumalen soooo begeistert, und wir haben auch solch Glück mit unseren jeweiligen Unterkünften gehabt bzw. eben ein schönes, selbst ausgebautes Wohnmobil mit allem, was man auf solchen Reisen braucht.
      Oh, das finden wir nun wieder so rührend, daß euch die Liebesgeschichte unserer Elchkuh/ehemals Reise-Elch so gerührt hat, das war aber auch echt eine Romanze der besonderen Art, denn Torben, der Lebensgefährte unserer Erik(a), ist unter wunderbaren Umständen hier eingezogen, als ehemaliger Kinderzimmerbewohner von Björns Patenkind sollte er in höherem Alter desselben eigentlich entsorgt, sprich, in eine Abgabemülltüte wandern, da habe ich aber mein Veto eingelegt und Torben sofort einkassiert, den Namen hat er im übrigen auch hier erst erhalten. Dazumalen hatte ich noch ein Auto, und ihr hättet alle so herzlich gelacht, wenn ihr die Rückfahrt mit Torben zu mir gesehen hättet, ich hatte ihn auf dem Beifahrersitz angeschnallt, hihihihihi, und hab lebhaft bedauert, daß ich ausgerechnet da mal in keine Polizeikontrolle geraten bin, lach! Und dann kam halt, was kommen mußte, unsere Elche haben sich verliebt und das süße Ergebnis war dann der kleine Bo!
      Oh, guck, du warst noch nie in Italien, das trifft sich ja dann richtig gut, daß ich dir das Land nun mal näher bringen konnte, im Gegenzug dazu war ich noch nie in Frankreich, wir wollten damals eigentlich auch noch an die französische Riviera, so Richtung Cannes und Nizza, aber es war in dem Sommer auch so heiß, da wollten wir nur noch ans Ziel unserer Fahrt, an den Lago. Und Großbritannien fehlt mir auch noch, obwohl ich sogar eine Tante in England wohnen habe, eine Cousine meiner Mutter, mit der ich noch Briefkontakt habe, quasi als Erbin von meiner Mama! Fein, daß ich da eine Lücke füllen konnte, das freut mich sehr! Und ich freu mich sehr, daß es dir gefallen hat, uns zu begleiten auf den schönen Reisen, an die ich immer noch so gerne denke!
      Die kühlere zweite Hälfte wird hier wohl noch auf sich warten lassen, es schwült schon wieder ein wenig und von Regen keine Spur, dabei wäre er so nötig, die Blätter der Bäume fallen schon wie im Herbst.
      Dankeschön für eure lieben Wünsche, paßt auch gut auf euch alle auf, wir schicken auch liebe Schnurr- und -grüße, und, ja, Mimi, warte, du kannst noch, Mimi wollte Rani noch schnell was flüstern:
      „Huhu, liebe Rani, guck bloß morgen ins Blögchen, es steht wieder was ganz feines an, da darfst du auf keinen Fall fehlen, laß dich überraschen, Köpfchenstubser und Schnurrgrüße, deine Mimi.“
      So, nun kann ich unsere Antwort auch beenden, lach, seid lieb gegrüßt und macht euch noch einen schönen Abend,
      Monika und das restliche Redaktionsteam.

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