Grafschafter Wochenanzeiger – Plädoyer für den Muttertag

Für Mutter

„Mutter hat immer nur Arbeit und Plag‘,
kennt keine Ruhe bei Nacht und bei Tag.
Heut‘ ging sie fort! Darum helft alle drei:
Heut‘ kochen wir für die Mutter den Brei!“

Milch nimmt der Walter, das Mehl rührt er an.
Dann kommt der Zucker und Zimt noch dran;
Pfeffer, ein bißchen, ein klein wenig Salz,
Muskat und Senf und ein Löffelchen Schmalz.

Essig ein Spritzerchen muß noch hinein
Kakaopulver schmeckt herrlich und fein.
Nun wird gerührt und der Brei gekocht.
„Horcht! Hat’s nicht g’rad an der Türe gepocht?“

„Komm, liebe Mutter, der Tisch ist gedeckt!
Ja, du wirst staunen, wie gut es dir schmeckt,
und was du für tüchtige Köchinnen hast;
heut‘ bist du bei uns Kindern zu Gast.“
Mutter probiert und beinah wird ihr schlecht.
„Fehlt was am Brei? Ist etwas nicht recht?“
Da lacht die Mutter, spricht mahnend dabei:
„Ja, viele Köche verderben den Brei!“

(Annette von Droste-Hülshoff)

Muttertag! Kein Tag wie ein anderer, denn am Muttertag scheiden sich die Geister! „Erfunden“ wurde er von der Methodistin Anna Marie Jarvis, sie veranstaltete in Grafton (West Virginia, USA) am 12. Mai 1907, dem Sonntag nach dem zweiten Todestag ihrer Mutter, ein Memorial Mothers Day Meeting. Im folgenden Jahr wurde auf ihr Drängen hin wiederum am zweiten Maisonntag in der Methodistenkirche in Grafton allen Müttern eine Andacht gewidmet. 500 weiße Nelken ließ sie zum Ausdruck ihrer Liebe zu ihrer verstorbenen Mutter vor der örtlichen Kirche an andere Mütter austeilen.

Die Ursprünge des Muttertages lassen sich allerdings bereits bis zu den Verehrungsritualen der Göttin Rhea im antiken Griechenland sowie dem Kybele- und Attiskult bei den Römern zurückverfolgen.

1870 wurde von Julia Ward Howe eine Mütter-Friedenstag-Initiative unter dem Schlagwort “ peace and motherhood“ gestartet. Sie hatte das Ziel, daß die Söhne nicht mehr in Kriegen geopfert werden sollen.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Muttertag

Auch im alten England gab es bereits im 13. Jahrhundert einen Muttertag, den Heinrich III. einführte, den sog. „Mothering Day“ . Der Zweck des Festes lag im Gedenken der Christen an die „Mutter Kirche“. An diesem Tag kam die Familie zusammen, um gemeinsam in die Kirche zu gehen. Dennoch begannen hier die Kinder auch ihrer leiblichen Mutter Geschenke zu machen.

Wenn man die geschichtlichen Hintergründe liest, stecken überall eigentlich sehr löbliche und liebevolle Gedanken hinter der Gründung eines allgemeinen Muttertages, trotzdem ist er durch all die Jahre hindurch ein bissel in „Verruf“ geraten: „Ich hab 365 Tage im Jahr Muttertag, ich brauch das nicht!“ „Das ist doch alles bloß Kommerz, die Blumenhändler und der Einzelhandel machen an dem Tag das Geschäft schlechthin!“ „Bei vielen ist das doch bloß Heuchelei, das ganze Jahr schert man sich nicht um die alte Mutter und am Muttertag werden die Heime gestürmt!“ Solche und ähnliche Äußerungen hört man an dem viel gescholtenen Muttertag oft und viel, und deshalb will ich hier jetzt mal eine Lanze für den Muttertag brechen:

Denn ich hab nicht 365 Tage im Jahr Muttertag! Der ist nur an einem einzigen Tag im Jahr, an jedem zweiten Sonntag im Mai! Doch, auch an den übrigen 364 Tagen im Jahr denkt mein Sohn an mich, kümmert er sich um mich, ruft an, fragt, wie es mir geht, erzählt mir von seinem Leben, fragt mich um Rat, und sagt mir, daß er mich lieb hat! Und ich weiß, genau das meinen alle, die sagen, man kann doch an jedem Tag Muttertag haben! Und da bin ich ganz bei ihnen! Aber nur an diesem einen Sonntag im Mai, da ist mein Muttertag!!! Und auf den freu ich mich und mag ihn! Entgegen allem Kommerz (den man ja auch nicht mit machen muß!), denn wie sagte schon der Fuchs in „Der kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Exupéry: “ Es muss Bräuche geben.“ „Dies ist etwas, das einen Tag vom anderen unterscheidet, eine Stunde von der anderen Stunde.“ Denn sonst „wäre jeder Tag gleich und ich hätte niemals Ferien.“

Wie gerne erinnere ich mich an meine Kinderzeit, in der ich mich darauf freute, meiner Mama zum Muttertag eine Freude zu machen, wie hab ich mit heißen Wangen gebastelt, gemalt und liebe Briefchen geschrieben

Butterblumen für meine Mama gepflückt, die ich für die schönsten Blumen hielt und über die sie sich immer so gefreut hat! Am letzten Muttertag ihres Lebens hab ich den alten Brauch noch einmal aufleben lassen, ich hatte Butterblumen auf unserer Wiese hier entdeckt, gepflückt und meiner Mama zum Muttertag mitgebracht, ich hab ein Bild davon, leider aber nur in einem alten Handy, das ich noch als Wecker benutze, von dem ich aber mangels Übertragungskabel leider die Bilder nicht mehr hochladen kann, ich hab es einfach mal abfotografiert

da stehen sie in einer hübschen kleinen Vase bei meiner Mama auf dem Wohnzimmertisch, sie hat sich so sehr darüber gefreut, wunderschöne Erinnerungen an meine Kindertage von ihrem nunmehr erwachsenen „kleinen“ Mädchen!

Und dann kommen meine Erinnerungen an die Tage, als ich Mutter war, wie hab ich mich, als Björn geboren war, auf meinen ersten Muttertag gefreut, da war mein kleiner Junge ja erst 7 Monate alt, aber da ist natürlich der Papa helfend eingesprungen, und ich bekam einen Blumenstrauß, den Papa helfend in die kleine Faust gelegt hatte, was für eine Freude, unvergeßlich! Später im Kindergarten und in der Schule kamen die selbstgestalteten Geschenke, wie anno dunnemals von mir an meine Mama, bekam ich sie jetzt von meinem Kind.

Was war das immer für ein Spaß, wenn ich am Muttertagsmorgen natürlich noch schlafen MUSSTE, lach, damit Sohnemann und Papa für Mama Kaffee kochen, Tisch decken und die Geschenke bereit stellen konnten, gaaaaanz leise, damit Mama nicht wach wird….rabummmmm, ach herrje, da ist was doch nicht so leise gegangen, Augen zu lassen und bloß nicht lachen, dafür wurde in der Küche umso lauter gekichert! Und dann „Überraschung, Mama, aufwachen!“ Einfach herrlich und so wunderbare Erinnerungen, von denen so ein Muttertier wie ich noch heute zehrt!

Und darum liebe ich den Muttertag, ich möchte ihn nicht missen! Und wohl gemerkt, ich liebe den Tag, ich brauche keine großen Geschenke, keine riesigen Blumensträuße, aber ich freu mich halt wie Bolle, wenn, wie es im letzten Jahr zum Muttertag so war, mich mein Kind/meine Kinder in den Kölner Zoo einladen! Ich glaube, ihr versteht alle, was ich meine!

In diesem Jahr bin ich nicht „dran“ beim Muttertag, lach, denn da wechseln wir uns immer ganz treulich und redlich ab, die Schwiegermama meines Sohnes und ich, in diesem Jahr ist wieder ihr Tag! Und um noch einmal zu verdeutlichen, warum ich den Tag so mag: In diesem Jahr werden die Kinder nicht nur Steffis Mama besuchen, sondern auch ihre Oma, die im Altenheim lebt, mit „alle Mann“, und das wird bestimmt eine große Freude für die alte Mutter. Kinder, Enkelkinder und Urenkelkinder, so schön!

Ich werde den Muttertag also für mich alleine zelebrieren, und mich ein bissel selbst verwöhnen, am vergangenen Donnerstag strahlte bereits ein Regenbogen für mich

ein kleines Geschenk hab ich mir auch schon selber gemacht, lach,

ist die nicht fein??? Eine Aufbewahrungsbox, passend zum Design meines neu gestalteten Wohnzimmers, da hab ich mich so drüber gefreut!

Meine ausgesäten Blümchen sprießen

vorgestern hab ich nun auch endlich hier die ersten Schwalben gesehen, freu, freu, und was leckeres zu essen hab ich auch wieder in petto für meinen Muttertag, wie könnte es anders sein, es ist ja noch Saison: Spargel, hihihihi!

Über das Kistchen hab ich mich besonders gefreut, ein ganz preiswertes Angebot in meinem Kaufladen, weil die Stangen halt so waren wie gewachsen und nicht wie genormt, das liebe ich! Was ich daraus gemacht habe? Mmmmmhhh, was ganz feines, nämlich ein Spargel-Lachs-Gratin

also Kartoffeln, Spargel, Lachsstücke, übergossen mit Sauce Bernaise mit Parmesan, überbacken mit Gratin-Käse und bestreut mit Estragon, lecker!

Und damit wünscht euch allen der Grafschafter Wochenanzeiger einen ganz feinen Muttertag, allen Müttern und natürlich, hier genauso üblich wie im Blögchen, auch allen, die Mütter für ihre Haustiere sind

habt alle einen feinen Tag wünschen euch das Redaktionsteam, Chefredakteurin Monika und Mimi sowie Volontär Ruddi für den ich ja auch so eine Art Mutter bin, weil ich ihn ja „häkelgeboren“ hab, hihihihi!

Habts fein!

55 Gedanken zu “Grafschafter Wochenanzeiger – Plädoyer für den Muttertag

  1. Alles Liebe zum Muttertag, liebe Monika! 🌷 Das schöne Gedicht gefällt mir so sehr und dein toller Beitrag ist wie immer mit dem Herzen geschrieben; besonders deine Kindheitserinnerung.💗
    Mmmm….Spargel-Lachs-Gratin schmeckt bestimmt sehr lecker.
    Danke für eure lieben Wünsche! ich wünsche euch auch einen feinen Tag.
    Liebe Grüße, Hang

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    • Dankeschön, liebe Hang, das wünsche ich dir auch, alles Liebe zum Muttertag!
      Mir gefiel das Gedicht auch so gut und es paßte so schön zum Thema meines Eintrags, fein, daß es dir auch so gut gefällt. Und in Kindheitserinnerungen schwelg ich immer wieder gerne, sowohl in den meinen als auch in denen, die ich mit meinem Sohn erlebt habe!
      Ich sag dir, Hang, das ist verboten lecker, das Spargel-Lachs-Gratin, hihihihi!
      Wir wünschen dir nun noch einen feinen Muttertagsabend mit deiner Familie, liebe Grüße
      Monika, Mimi und Ruddi.

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  2. Meine liebe Monika,

    ich freu mich,dass du diesen doch so besonderen Tag im nun schon etablierten und nicht mehr fehlen dürfenden „Grafschafter Wochenanzeiger“ zelebrierst! Los geht’s schon mal,wie könnte es anders sein,mit einem feinen Gedicht.
    Das Geschichtliche ist alles sehr interessant,ja,es gibt vielerlei Ansichten und Meinungen.Gut,dass du als Chefredakteurin,Tochter und Mutter eine Lanze dafür brichst.Der Tag hat es doch verdient und ist schon ein ganz besonderer und herausragender im Jahreskreis!Und die Mütter haben,egal ob bei den Menschen oder den Tieren,eine ganz besonders hohe und wichtige „Stellung“.Ich hörte mal den Spruch „Weil Gott nicht überall sein kann,gab er die Mütter“,ich finde ihn schön.
    Für mich ist es klar,dass sich dein Sohn jeden Tag um dich kümmert und sorgt,umgedreht ist es ja genauso.
    Der Brief an deine Mama berührt mich sehr und wie sie sich drüber gefreut haben wird!
    Bei uns damals in der DDR wurde ja der Muttertag offiziell nicht begangen,aber intern natürlich sicher in jeder Familie.Da es aber kaum Blumen gab,zeigte sich das dann in den geplünderten Kleingärten,so auch in unserem…Das nur mal kurz zu diesem traurigen und zum Glück vergangenen Kapitel.
    Ich glaubs dir sofort,was für liebe Erinnerungen du dann an deine eigene Mamazeit hast und auch noch davon zehrst,Sehr hübsche Bastelarbeiten sind das von Björn!
    Verständlich,dass die Kinder heute die andere mama und auch Oma besuchen.Aber natürlich werden sie auch dir lieb gratulieren,dich bedenken und an dich denken!
    Richtig,dass du dich selbst verwöhnst,der Regenbogen ist eine Pracht!
    Der Rosenbehälter ist ganz sehr hübsch und bereichert noch dein Faible für Rosendesign in deinem schönen Eulennest! Glaub ich,wie du dich drüber freust,mir gefällt er auch sehr.Wird sicher eine feine Aufgabe bekommen!

    Das Körbchen mit dem Spargel sieht sehr verheißungsvoll aus und wartet nur darauf,lecker verzaubert zu werden.Und das ist dir vortrefflichst gelungen! Hhhhmmm,sieht das Gratin lecker aus!!! Lass es dir sehr gut schmecken!

    Ich wünsche dir nun von Herzen einen ganz sehr feinen Muttertag,natürlich auch allen hier,die Mamas für ihre lieben Fellschnauzen sind! Und nicht zu vergessen allen Tiermüttern! Spontan fällt mir jetzt Tonja ein.
    Schick habt ihr euch gemacht im Maiblümchenkleid,du und Mimilein, und der Ruddi,der natürlich auch dein Kind ist, im Fliedermeer!Habt ganz vielen Dank,ihr drei,hat wieder viel Freude gemacht!

    Habts auch fein heute und empfangt liebste grüße von Brigitte.

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    • Meine liebe Brigitte,
      er gehört ja nun schon fest zum Blögchen, der Grafschafter Wochenanzeiger, lach, da macht es natürlich wieder Freude, Ereignisse wie den Muttertag auch in ihm zu veröffentlichen.
      Das Gedicht gefiel mir sehr, es hatte den größten Bezug zum Thema meines Eintrags.
      Der Spruch mit der Mutter ist schön, der gefällt mir. Ich mag ihn eben sehr, den Muttertag, und deshalb mußte ich unbedingt mal eine Lanze für ihn brechen, fein, wenn mir das gelungen ist.
      Ich weiß gar nicht mehr, wann ich den Muttertagsbrief für meine Mama gefertigt habe, ich weiß aber noch, daß sie sich sehr darüber gefreut hat.
      Bei meinem Sammler-Gen hab ich natürlich noch all die feinen Bastelarbeiten von Björn aus seinen Kindertagen, das war schon eine besonders schöne Zeit, so soll das ja auch, und nichts ist schöner als gute Erinnerungen, in denen man dann ungehindert und zeitunabhängig spazieren gehen kann, daß von Storm so liebevoll umschriebene „sichere Land der Vergangenheit“!
      Schriftliche Muttertagsgrüße hab ich von Björn schon „einkassiert“, hihihi, wie schön, daß das alles dank Internetz so fein funktioniert heutzutage.
      Das Rosendesign war das erste, was mir ins Auge gefallen ist, lach, klar, daß es dann sofort mit mußte!
      Und ich hab mich so über den angebotenen Spargel gefreut, von wegen weil (Ruhrpottdeutsch, lach!) die Stangen halt krumm und nicht genormt waren, war er im Angebot, sowas sollte es viel öfter geben, aber bei meinem „Kaufladen“ wird das auch immer öfter gemacht, finde ich prima!
      Das Gratin ist eine Wucht!!!
      Dann wünschen wir dir mal noch einen schönen Muttertagsabend, schließlich bist du Mutter von Plüschtieren, fein, daß dir der Eintrag Freude gemacht hat, so sollte das, mach es dir noch gemütlich, liebste Grüße vom gesamten Redaktionsteam
      Monika, Mimi und Ruddi.

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  3. Ganz toll geschrieben und bebildert liebe Monika! Dankeschön :)

    Steve und ich wünschen Dir einen schönen Muttertag mit Mimi und Ruddi und dem leckeren Spargelgratin :) Vielleicht magst Du vom Fenster aus bei der Vogelzählung mitmachen? Der Link ist auf meiner öffentlichen Seite.

    Du hast recht mit den Bräuchen, es ist schön, dass nicht jeder Tag wie der andere ist und alle Mütter heute einen offiziellen Ehrentag haben.

    Ich trinke gerade meinem Morgenkaffee und schaue hinaus in die grüne Gartenwelt. Einige Vögel sind schon emsig am futtern, es sind aber zu wenige, als dass ich sie beim NABU (Vogelzählung) melden werde. Ich freue mich einfach „nur“ an ihnen. Hier ist es noch ziemlich grau. Mal sehen, wie sich der Tag heute entwickelt.

    Liebe Grüsse und hier gibt es heute auch Spargel,

    Jutta und Steve, der natürlich Mimi extra Katzenküsschen sendet, hihi…

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    • Ich danke für das liebe Kompliment, fein, wenn der Eintrag gefallen hat!
      Wünschen wir dir auch, einen ganz feinen Muttertag mit Steve! Und die Ausbeute bei der Vogelzählung war nicht überwältigend, aber dafür sind hier jetzt auch die Schwalben angekommen bzw. ich habe sie endlich gesehen, freu, freu! Ich mag sie so gerne, sie waren die Lieblingsvögel meiner Mama, und pünktlich zum Muttertag hab ich sie gesichtet, da freu ich mich dann immer sehr.
      Ich mag feste Bräuche oder überhaupt solche Tage, die etwas besonderes sind, man muß nur immer darauf achten, daß es ist wie in dem Spruch von den Traditionen, die das weitergeben der Flamme beinhalten und nicht das bewahren der Asche! „Aus Prinzip“ ist immer doof, alles muß lebendig und gestaltbar bleiben! Das Leben ist ein Fluß!
      Herrlicher Morgenbeginn, Tasse Kaffee in der Hand und ins grüne gucken, kann ich hier auch, hihihihi, aber heute auch leider wieder von drinnen, denn immer noch ist „Mai kühl und naß“, na, gut, ab und an blinzelt auch mal die Sonne durch.
      Habt ihr auch Spargel heute, ich freu mich auch schon drauf nachher, das Gratin ist sooooo lecker geworden. Mimi schickt liebe Katzenküßchen aus der Hängematte an Steve, habt noch einen feinen Abend, liebe Grüße
      Monika, Mimi und Ruddi.

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      • Ja das mit der Flamme und der Asche hast Du schön gesagt Monika,
        hauptsache lebendiges Brauchtum, da hast Du recht.

        Hättest Du heute auch bei den Kindern und Schwiegermutter und Oma dabei sein können, wenn Du gern gewollt hättest? Es wäre natürlich ein ganz schöner Aufwand geworden wieder zu reisen…

        Im Garten habe ich heute zu meiner Freude nach langem wieder ein Hausrotschwanz-Weibchen Futter suchen gesehen. Ich hatte es schon vermisst. So ähnlich war das bestimmt bei Dir mit den Schwalben :)

        Dein Spargel-Lachs-Gratin sieht ja klasse aus, mhm… Die krummen Spargel hätte ich auch gekauft. Das tut dem Geschmack ja keinen Abbruch…

        Habt einen schönen Krimiabend, es geht gleich los… schlaft schön und liebe Grüsse,
        Jutta und Steve

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        • Das ist mein Lieblingsspruch zu diesem Thema!
          Ja, ich hätte sicher auch dabei sein können, aber das wird dann eigentlich für alle Beteiligten doch ziemlich hektisch, da ist es so einfach schöner, wenn wir uns das eben ein über das andere Jahr teilen!
          Ach, wie schön, das Hausrotschwanz-Weibchen, da wirst du dich gefreut haben, genau wie ich über „meine“ Schwalben, jaaaa!!!
          Ich freu mich immer darüber, wenn ein Laden mal auch nicht so perfektes Obst oder Gemüse verkauft, dem Geschmack schadet das in keinster Weise, der krumme Spargel ist sooooo lecker, und butterweich, nix holzig, also doch perfekt, lach! Und das Gratin ist eine Wonne, hihihi, das mach ich mir auf jeden Fall nochmal!
          „Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett….“, kicher, für uns geht es gleich erst los, ich guck immer in Ruhe die Wiederholung, dann kann ich den Abend gemütlicher einläuten.
          Schlaft ihr nachher auch dann schön, kommt gut wieder in den neuen Tag und die neue Woche, liebe Schnurr- und -grüße
          Monika und Mimi.

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  4. Ja, da scheiden sich die Geister. Dir wünsche ich einen wunderschönen Tag 🌹
    Leckerbissen gibt es bei dir heute und in Erinnerungen schwelgen wirst du auch. Vielleicht verwöhnt dich noch die Sonne und du kannst auf Balkonien Theodore lesen und für deinen Sohn ist auf jeden Fall jeden Tag Muttertag.
    Da macht es nichts, wenn er nicht persönlich die Mama drücken kann, gell 😚
    Lasst es euch gut gehen, wir schicken liebe Grüße 🙌🐕☕🍰

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      • Da hab ich mich richtig drauf gefreut, auf den krummen Spargel, der wurde nämlich schon im Werbungsblättchen meines Kaufladens angezeigt, das gibt es da öfter, und ich freu mich da immer richtig drüber, denn genau so sehe ich das auch und freu mich, daß es auch wieder bissel mehr praktiziert wird, „ein Hoch auf das Leckere, nicht Perfekte“!!!

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    • Dankeschöööön, wir haben uns einen ganz feinen gemütlichen gemacht, ich hoffe, dein Tag war auch fein!!!
      Jaaaa, man kann sich ja auch mal selber verwöhnen, neben dem lecker Spargel gibt es auch wieder ein feines Spargel-Tröpfchen, hihihi, Erinnerungen an die Kindertage vom Sohnemann hab ich gerade noch telefonisch mit der Freundin hier ausgetauscht, unsere Söhne sind in einem Alter und waren auch zusammen in Kindergarten und Schule. Die Sonne hatte heute leider kein Verwöhnprogramm für mich, aber Theodore kann man auch drinnen lesen! Liebe schriftliche Muttertagsgrüße vom Kind sind schon ganz früh eingetrudelt, da wird die Mama dann virtuell gedrückt und das ist auch fein!
      Hab noch einen schönen Muttertagsabend, wir schicken ganz liebe Grüße von euren Emms.

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  5. Liebe Mimi, liebe Monika!

    Ich sehe das auch so. Bräuche sind etwas wunderbares und auch wichtiges. Ich denke, dass man an diesen Tagen gewissen Dingen einfach doch noch mehr Aufmerksamkeit widmet und sich wirklich mehr Zeit nimmt, als vielleicht an anderen Tagen. Ich bin auch nicht jemand, der großartig mit Geschenken um sich wirft, wie zum Beispiel auch an Weihnachten oder am Geburtstag. Aber einfach einen Tag zu haben, auf den man sich ganz speziell hinfreuen kann und wo man dann doch noch einmal überrascht wird, ist etwas sehr schönes. Die selbstgebastelten Kalender kenne ich natürlich auch noch gut aus meiner Kindheit, die durften nie fehlen.
    Der Regenbogen hat bei uns gestern seine Farben ausgeleert, bevor er dann zu euch gekommen ist :)
    Tja, und was für ein Luxus, dass wir bei euch jetzt wieder so ein leckeres Essen serviert bekommen. Ein allerfeinstes Spargelgericht. Da brauche ich ja gar nicht zu kochen. Großartig.
    So wird das ein ganz wunderschöner Muttertag. Den wünsche ich euch von ganzem Herzen. Vielleicht lässt sich die Sonne ja auch noch blicken und gratuliert artig, während ihr euer Mahl genießt.
    Ganz liebe Sonntagsgrüße in die Grafschaft

    Mallybeau

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    • Liebe Mallybeau,
      wie schön, daß du das auch so siehst mit den festen Bräuchen, ich finde das eben auch, daß da die Aufmerksamkeit doch noch größer ist an solchen Tagen, ich mag ja auch immer gerne die sog. „stillen“ Feiertage, solche Tag erden und das finde ich sehr wichtig, natürlich muß das alles immer lebendig bleiben, ich schrieb es schon in einem Kommentar, Bräuche und Traditionen sind die Flamme, die man weitergeben soll, wenn es nur noch zum „Asche bewahren“ verkommt, dann macht es natürlich keinen Sinn mehr. So sieht das dann eben auch beim mit Geschenken um sich werfen aus, macht nicht viel Sinn, wenn das Herz und die Freude nicht dabei ist, wenn beides da ist, muß es nicht viel und nicht teuer oder sonst was sein. Ich glaub, heutzutage müssen viele Menschen schenken wieder lernen. Weil man ja auch was anderes als was materielles verschenken kann. Zeit und Aufmerksamkeit zum Beispiel, gerade in unserer hektischen Zeit. Und das hast du richtig schön ausgedrückt, einfach einen Tag zu haben, auf den man sich hinfreuen kann und der Überraschungen bringt, das ist doch was ganz feines!
      Die selbstgebastelten Kalender sind da ja auch so eine liebe Tradition, zumal sie ja meist Jahreszahlen unabhängig waren und immer wieder benutzt werden konnten, Jahr für Jahr!
      Oooh, lieb, daß ihr den Regenbogen weiter geschickt habt, ich hab mich sehr darüber gefreut, auch so was, tausende von Malen gesehen, immer wieder unerklärlich, unbegreiflich, einfach schön!!!
      Na, aber gerne doch, den gedeckten Tisch mit dem nächsten Spargelgericht, hihihihi, nimm Platz und genieße, es ist genug da! So gehört das doch zum Muttertag, hinsetzen und sich verwöhnen lassen, lach!
      Die Sonne hat zumindest mal kurz vorbei geblinzelt, auch gut, wir haben einen herrlich-faulen Muttertag genossen, Essen ist fertig und wird gleich verspeist mit einem feinen Tröpfchen Spargel-Weißwein dabei, also ein prima Muttertag! Und mit dem süßen Bild von den Küken mit der stolzen Mama wird er noch richtig rund, dankeschön, wir wünschen euch einen ganz feinen Muttertagsabend hinauf auf die Alm, liebe Grüße aus der Grafschaft
      Monika und Mimi.

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  6. Liebe Monika,

    das ist heute mal ein sehr besinnlicher Beitrag von Dir in Eurem Wochenanzeiger. Und all die Argumente, die Du gegen den Muttertag anführst, könnte Dir meine (unsere Mutter, ich habe noch zwei Schwestern) Mutter ins Ohr geflüstert haben. Daraus siehst Du schon, dass sie diesen Tag ganz und gar nicht mag! Dazu muss ich aber sagen, dass dies bei ihrem Geburtstag genauso ist (den mag sie eben so wenig), und Weihnachten und Ostern steht eindeutig der religiöse Aspekt im Vordergrund und nicht der kommerzielle. Sie ist vergangenen November 93 geworden und ihr Argument gegen das Schenken ist, dass sie nichts mehr brauche und schon alles habe. Nun gut, man überlegt sich dann doch immer etwas, worüber sie sich auch freut und gebrauchen kann (Gutscheine für die Fußpflege oder die Apotheke, ihr Lieblingsgartenkalender,…).

    Dass Du Dich noch so über den Muttertag freuen kannst, finde ich klasse und wünsche Dir einen wunderschönen Tag. Sicherlich hat Mimi heute schon ganz liebevoll mit Dir gekuschelt und Dir ein Muttertagsstaendchen geschnurrt! Für uns Mütter von Fellnasen ist es ja doch immer das schönste Geschenk, wenn es unseren Fellnasen gut geht! Und ihre Liebe zeigen sie uns jeden Tag auf vielfältigste Art und Weise!

    Als Mama von zwei Katzen würde ich mir wünschen, dass sich jede andere Mama von Tieren sich mal Gedanken macht, was sie ganz persönlich für all die anderen Tiere tun kann, die „kein Dach über dem Kopf haben“ – entweder, weil es nicht ihrer Natur entspricht, oder sie „vor die Tür gesetzt wurden“. Dabei muss es nicht die grosse Patenschaft für irgendeinen Tierheim oder die große Spende für ein Tierheim sein – obwohl sich diese Organisationen darüber bestimmt sehr freuen -, Tierschutz fängt im Kleinen an: das Füttern von Vögel im Winter oder das ganze Jahr hindurch, das Aufhängen eines Insektenhotels, das Aussaeen von Samen für eine Insekten-/Bienenwiese oder auch, dass man ein verletztes Tier in eine entsprechende Auffangstation oder zum Tierarzt bringt,… Viele Tierheime haben auch regelmäßig Flohmärkte oder Tombolas und nehmen hier gerne Sachen, die man ohnehin aussortiert oder verkaufen Selbstgemachtes (Handarbeiten, Marmeladen,…).

    Als ich gelesen habe, dass erst die Tage 140.000 Bienen durch Lack vergiftet wurden oder in den USA 5 oder 6 Hunde, die nicht älter waren als ein halbes Jahr zum Sterben ausgesetzt und in einem jämmerlichen Zustand gefunden worden sind (Sie haben es geschafft und sind jetzt in einem Tierheim!), treibt es mir jedes Mal die Tränen in die Augen und ich frage mich, wie Menschen so grausam sein können.

    Trotz der traurigen Worte zum Schluss wünsche ich allen Müttern – ob sie nun zwei- oder vierbeinige Kinder haben – noch einen schönen Tag.

    Alles Liebe

    Bine mit Angel und Balou

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    • Liebe Bine,
      ja, das kann ich mir gut vorstellen, daß deine Mutter da halt auch mit ihrem hohen Alter argumentiert, wenn sie sagt, sie braucht nichts mehr, sie hat schon alles! Und wenn solche Tage dann wirklich nur noch kommerziell ausufern, haben sie ihren Sinn und Zweck doch völlig verfehlt, das sehe ich auch so!
      93 Jahre ist ein gesegnetes Alter, wie schön, daß euch da doch auch immer noch liebe kleine Überraschungen einfallen, über die sie sich freuen kann! So muß das!!!
      Ich freu mich wirklich ehrlich über den Muttertag, dankeschön für deine lieben Wünsche! Wir haben ihn uns so richtig gemütlich gemacht heute, Mimi und ich, klar wurde das Muttertagsständchen geschnurrt, hihihihi, daß ist für uns Fellnasenmütter wirklich das schönste, wenn es ihnen gut geht und wir ihnen unsere Liebe und Zuneigung schenken können, sie tun das ja auch für uns.
      Ich glaub, wer mit seinen Fellnasen harmonisch zusammenleben kann, der wird sich wohl immer Gedanken darüber machen, wie man das auch für andere Tiere erreichen kann, die es nicht so gut haben wie die unsrigen, da gibt es ja unzählige Möglichkeiten und du hast ja schon viele gute davon aufgezählt!
      Das hab ich neulich auch gelesen mit den Bienen, die durch Lack vergiftet wurden, das finde ich auch immer zum weinen, aber es macht mich auch jedes Mal richtig wütend, wie arm muß man sein, daß man seinen Mitgeschöpfen so etwas antun kann, wie gut, daß die Hunde es geschafft haben!
      Wir wünschen dir und deinen lieben Fellnasen, Angel und Balou, noch einen ganz feinen Muttertagsabend, Mimi schickt natürlich wieder liebe Schnurrgrüße mit, alles Liebe auch für euch und liebe Grüße
      Monika und Mimi.

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      • Liebe Monika,

        da hattest Du gestern ja einen schönen Muttertag mit einem feinen Essen und einem guten Gläschen Wein dazu! Und dem Spargel hat man auch gar nicht mehr angesehen, dass er ursprünglich krumm war! Geschmeckt hat er bestimmt auch genauso gut, oder?
        Ich finde es mehr als befremdlich, wenn Nahrungsmittel noch am Feld in der Summe tonnenweise (lt. Aussage eines Bauern in einem Fernsehbericht) gehäkselt werden, nur weil sie nicht der Norm entsprechen! Sie könnten ja z. B. billiger verkauft werden, oder, wenn man das aus welchen Gründen auch immer, nicht darf, an die Tafel oder Soziallaeden, bei manchen Lebensmitteln auch an Zoos, gespendet werden. Meiner Meinung nach ist da unsere Gesetzgebung gefragt. In Frankreich beispielsweise dürfen Supermärkte ab 200 Quadratmeter Verkaufsflaeche keine Lebensmittel mehr entsorgen, die noch essbar sind, sondern müssen sie spenden. Gut, das ist jetzt zwar auch schon wieder eine Einschränkung, aber auch ein Anfang.
        Ganz liebe Grüße
        Bine

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        • Liebe Bine,
          jaaaa, war echt ein richtig schöner, gemütlicher Muttertag zusammen mit Mimi, und der Spargel war soooo lecker, da war nicht ein Stück holzig dran, man konnte also keineswegs schmecken, daß er krumm gewachsen war, lach!
          Ich finde das auch eine fürchterliche Vorstellung, daß so viele Lebensmittel aus solch dämlichen Gründen einfach weggeschmissen werden, genauso war das ja nun bei dem Spargel, er wurde um einiges preiswerter verkauft, das ist doch toll, da können sich doch dann vielleicht auch mal Leute was leisten, die das genormte teure Zeug sich gar nicht kaufen könnten aus finanziellen Gründen, und offensichtlich darf man es ja billiger bzw. preiswerter verkaufen, denn an dem Spargel stand auch ausdrücklich dran, daß er nicht perfekt aussieht, aber perfekt schmeckt. Und bei entsprechenden Spenden an Tafeln, Sozialläden oder eben auch Zoos wäre ich auch voll dabei! Ich hoffe auch sehr, da gibt es mal ein umdenken, aber ich denke, ein bissel haben wir es ja auch selber in der Hand, in dem wir nämlich dann solche Lebensmittel auch verstärkt kaufen, die nicht perfekt sind und damit signalisieren, daß der Verbraucher es so möchte! Du weißt doch, Angebot und Nachfrage!
          Gute Nacht wünsche ich dir mit Schnurrgrüßen von Mimi an Angel und Balou, liebe Grüße
          Monika.

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  7. Liebe Monika,
    Wie schön, dass Du Dir und Mimi einen schönen Muttertag zelebriert hast.Das Spargel/Lachsgratin war bestimmt sehr lecker.
    Gut,dass Du die nicht perfekten Spargelstangen gekauft hast. Beim Kochenwerden sie eh gerade. Die Spargelzeit muss man unbedingt ausnutzen. Früher habe ich auch gerne Spargel eingefroren auch gerne Spargelstücke , die ich gern für Hühnerfrikassee verwendet habe.

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  8. Ohje der Kommentar hat sich wieder selbständig gemacht! Du bist wirklich auch sehr bescheiden und überlässt der Schwiegermutter abwechselnd den Muttertag. Mit der Oma ,das kann ich gut verstehen. Da hat sie sich bestimmt sehr gefreut, alle ihre Lieben um sich zu haben. Das kenne ich aus meiner Kindheit auch noch ,für die Mama einen schönen Spruch aufzuschreiben und alles illustriert hübsch zu bemalen. Ich habe gestern Nachmittag auch eine Art Muttertag gefeiert mit meinem Pflegesohn.Wir haben uns bei herrlichem Wetter aufgemacht zum Mercedesplatz. Das ist ein riesiges Veranstaltungsgelände,drumherum sind viele Häuser mit Geschäften und Lokalen entstanden ,es ist in unmittelbarer Nähe der Eastside Gallery. Wir waren dort dann auch wunderbar Essen gegangen was mich besonders gefreut hat, da mich meine Cousine letzten Sonntag grinsend ausgeladen hatte,sie hat ja erwartet, dass ihr Sohn sie zum Essen ausführt.Da gehöre ich eben nicht dazu.Ich stecke das gelassen weg und ich habe es mir mit meinem Pflegesohn sehr schön gemacht. An solchen Tag fühlt man/frau sich ohne eigene Kinder schon sehr diskriminiert.
    Trotzdem habe ich Deinen nostalgischen Rückblick sehr genossen .Du machst das immer wunderschön. Fein,dass Du Dir diese hübsche Rosenbox gekauft hast, Rosenmotive sind immer fein.
    So,nun kann es endlich wärmer werden und sich die Eisheiligen aus dem Staub machen.
    Ich wünsche Dir und Mimi eine schöne Woche hoffentlich auf ein bisschen Balkonien und nehmt Ruddi mit,er ist noch so blass um Deine Nase😀
    Lg.Ursel

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    • Liebe Ursel,
      es war so ein schöner, gemütlicher Muttertag zusammen mit Mimi, und das Spargel-Gratin war sooooo lecker!!! Das hab ich mir nicht zum letzten Mal gemacht, das geht auch so herrlich schnell und schmeckt einfach umwerfend. Ich kaufe gerne solches Obst und Gemüse, daß nicht „genormt“ ist, sondern wie der Spargel halt krumm oder auch mal kleine Fehler und und oder, ich finde es immer schlimm, daß solche Lebensmittel weggeschmissen werden, da muß man als Verbraucher dann einfach mal bissel Druck ausüben, in dem man eben bevorzugt solche Sachen kauft, die nicht perfekt aussehen. Spargel eingefroren habe ich auch schon, ist auch lecker, und in meinen jungen Hausfrauenjahren hab ich Spargel eingekocht, für den Winter, die ganzen Stangen, in extra Spargelgläsern, die waren höher als die normalen Einkochgläser und da paßten die langen Stangen prima rein. Und Suppengrundlage oder Brühe kannst du auch mit den Schalen kochen, das gibt noch richtig was her dafür!
      Hihihihi, der böse Kommentar aber auch, der sich wieder selbständig gemacht hat!
      Ach, ich finde, daß ist doch schön so, wenn man sich den Muttertag teilt, das ist für die Kinder streßfreier, weil sie nicht hin und her hetzen müssen, und für die Mütter auch entspannter, weil sie entspannte Kinder an dem Tag haben, lach, die Schwiegermama von Björn tritt ja dann auch ein Jahr hinter mich zurück, wir finden das beide prima so! Die Oma von Steffi hat sich riesig gefreut, zumal auch beide Urenkelinnen dabei waren, sowas ist doch ganz besonders schön.
      Ich denke da so gerne dran, wie man früher der Mama was hübsches gebastelt und gemalt hat, die Vorfreude auf die Freude der Mama war da ja schon so klasse!
      Ach, wie fein, da hast du gestern nachmittag auch Muttertag gehabt mit deinem Pflegesohn, das ist aber lieb, das hast du bestimmt genossen, hört sich echt gut an mit lecker essen gehen! Ja, siehste, das sehe ich nun auch ganz anders, da hättest du doch dabei sein können, bei dem Treffen deiner Cousine mit ihrem Sohn, da hättet ihr euch doch vielleicht dann alle treffen können, du mit deinem Pflegesohn auch, macht doch Freude, so mit alle Mann/Frau! Ich finde, da mußt du dich nicht diskriminiert fühlen ohne eigene Kinder, mal abgesehen davon, daß du doch einen Pflegesohn hast, der Wert einer Frau/eines Menschen hängt doch nicht vom Kindersegen ab!!! Außerdem bist du stolze Mama ganz vieler Plüscheisbären, hihihihi, und wenn ich sag, Ruddi ist auch mein „Kind“, dann darfst du das auch, lach!
      Fein, daß du den Eintrag genossen hast, da freu ich mich immer sehr drüber, schön, die Rosenbox, nicht wahr, paßt so hübsch in mein Wohnzimmer!
      Die Eisheiligen haben ja nun noch die Kalte Sophie im Schlepptau, und wenn sie durch ist, wird es hoffentlich mal wirklich maimäßiger und schöner, ich bin mal gespannt. Jaaa, genau, wir möchten mal wieder auf Balkonien und stimmt, Ruddi ist noch richtig blaß, hihihi, der braucht Sonne! Allerdings fürchte ich, daß er als Eisbär auch dann nicht brauner wird, hihihihi!
      Wir wünschen dir eine gute Nacht und komm gut wieder in den neuen Tag, liebe Grüße vom gesamten Redaktionsteam
      Monika, Mimi und Ruddi.

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  9. Liebe Monika,

    so ein witziges Gedicht hätte ich bei Anette von Droste-Hülshoff eher nicht vermutet und dein süßes Muttertagsgedicht aus Kindertagen ist natürlich oberniedlich.

    Ich denke mir, dass die faulen Ausreden zu Muttertag auch mangels Fantasie und Empathie entstanden sind, denn wer keinen Bezug zum Sinn diverser Feste hat, spricht immer von Kommerz. Also sollen die Mütter an ihrem besonderen Feiertag auch kein schlechtes Gewissen haben, und die Aufmerksamkeiten und Geschenke ihrer Kinder von Herzen genießen. Angefangen von den mit verschwitzten Händen gestrickten, gehäkelten oder gebastelten Geschenken, über spätere Gutscheine und noch später feine Einladungen zu Familienessen!

    Ich glaube, kaum eine Mutter wirft eines der ersten geschriebenen Gedichte oder Handarbeiten weg, und so ruhen sie später in irgendwelchen Schatullen
    und werden oftmals sogar von ihren Kinder sehr, sehr viel später bei Haushaltsauflösungen der verstorbenen Eltern wieder gefunden…

    Deine Sammlung füllt bestimmt eine ganze Schublade, so wie ich dich kenne – nach dem Motto: Mein Leben in Erinnerungen!
    Lesenswert waren auch wieder deine geschichtlichen Nachforschungen über den Muttertag, wie wir es von deinem Bildungsblögchen kennen und lieben.

    Sich selbst mit einem leckeren Essen zu verwöhnen und die Kinder mit der Mutter des Schwiegerkindes neidlos zu teilen, ist die hohe Kunst der Mutterliebe!

    Herzlichen Dank für deinen liebevoll gestalteten Beitrag zum Muttertag!
    Britta-Gudrun

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    • Liebe Britta-Gudrun,
      es war auch erst einmal als „Verfasser unbekannt“ angegeben, aber ich recherchiere da immer besonders sorgfältig, und bin dann bei anderen Einträgen eben auf Annette von Droste-Hülshoff gestoßen, hätte ich auch nicht vermutet! Ich weiß gar nicht mehr, woher ich das süße Muttertagsgedicht aus Kindertagen habe, wahrscheinlich haben wir das in der Schule an die Hand gegeben bekommen, denke ich mal.
      Ja, da könntest du auch recht mit haben, daß manche Leute solche faulen Ausreden auch aus Mangel an Empathie und Phantasie benutzen, das Argument mit dem Kommerz kommt ja auch immer bei anderen Festtagen! Ich hab jedenfalls kein schlechtes Gewissen, wenn ich diesen Tag genieße und mich über die Aufmerksamkeiten meiner Kinder freue, sie kommen aus dem Herzen und das ist doch das wichtigste! Deine Aufzählung ist so schön, genauso ist das und so war das früher bei unseren Müttern und so soll das auch bleiben.
      Ich hab ja ohnehin ein Sammler-Gen, aber gerade die allerersten geschriebenen Gedichte oder angefertigte Handarbeiten werden wohl von vielen Müttern aufbewahrt, und genauso, nämlich bei der Haushaltsauflösung meiner Mama, ist auch das eingestellte Gedichtchen wieder in meine Hände gelangt.
      Oooh, ja, ich hab einige Kisten mit solchen aufbewahrten Erinnerungen, und ich hab immer solche Freude, wenn ich sie hier nochmal anhand von Bildern und den geschriebenen Erinnerungen nochmals aufbewahren kann, ein schönes Gefühl, daß das alles auch hier seinen festen Platz hat.
      Und Bildungsblögchen mach ich ja auch zu gerne, vom Muttertag hatten wir noch gar nichts geschichtliches, das war auch für mich sehr interessant, das zu sortieren!
      Dankeschön, liebe Britta-Gudrun, über das Kompliment freue ich mich sehr, aber wir teilen uns das beide wirklich gern, die andere Mama und ich! Und das Essen war einfach eine Wucht, das mach ich mir nochmal!
      Ich freu mich, daß dir der Beitrag so gut gefallen hat, liebe Grüße, natürlich wieder mit Schnurrgrüßen von Mimi an ihren Kumpel Django,
      Monika.

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  10. Beim Lesen des Gedichts ist mir ja eher nicht das Wasser im Munde zusammengelaufen. Dafür hat sich ein Grinsen auf meinem Gesicht breitgemacht. Ich stellte mir gerade vor, wie der Brei wohl schmecken müsste.
    Schön übrigens wieder der Ausflug in die Geschichte, dieses Mal in die des Muttertages. Fand ich sehr interessant und ich habe wieder einmal etwas dazugelernt. Dass man da soooo weit in der Geschichte zurückkommt, das hätte ich echt nicht gedacht.
    Aber ich bin, was den Muttertag betrifft, auch bei Dir. Ich freue mich, wenn meine Kinder auch zum Muttertag an mich denken. Sie tun es auch sonst, aber wenn sie sich an diesem Tag, in welcher Form auch immer, melden, dann ist das für mich doch irgendwie etwas Besonderes. Letztendlich kann es ja jeder mit dem Muttertag halten, wie er möchte, mir aber gefällt dieser Brauch durchaus. Geschäft wird immer und überall und mit allem gemacht. Wenn das der Grund sein soll, gegen den Muttertag zu sein, dann müsste man gegen so manches sein, mit dem Geschäft gemacht wird, dann müsste man auch gegen Ostern, Weihnachten, Urlaub und mehr sein.
    Schön übrigens das Briefchen von Dir an Deine Mutter. Butterblumen habe ich selbst als Kind auch immer gern verschenkt. Oft habe ich einen bunten Wiesenstrauß daraus gemacht. Meine Mutter hat sich über solche Sträuße immer sehr gefreut. Später, als ich selbst Mutti war, konnte ich mir oft ein Grinsen nicht verkneifen, wenn meine Kinder ganz stolz mit einem klebrigen Butterblumenstrauß ankamen, den ich natürlich voller Freude entgegengenommen habe. Da fiel mir dann wieder ein, dass ich als Kind auch immer ganz klebrige Hände hatte nach dem Pflücken dieser Blumen. Butterblumen mussten ja auch immer besonders liebevoll behandelt werden, damit sie nicht gleich die „Ohren“ hängen ließen. Ich mag diese gelben Blümchen immer noch, vor allem auch ihren Duft. Und die Meerschweinchen unserer Kinder mochten diese Blumen ganz besonders gern. Sie hatten davon nach dem Verspeisen immer ganz gelbe Nasen 😄
    Fein, was Du, liebe Monika, alles im Laufe der Zeit von Deinem Sohn für hübsche selbstgebastelte Geschenke bekommen hast. Ich habe auch noch eine Sammlung von vielen solcher hübschen Kleinigkeiten. Wenn man sie jetzt anschaut, kommen wieder viele schöne Erinnerungen zurück.
    Dein Muttertag gestern war ja ein äußerst leckeres Vergnügen. Da hätte ich mich gern zum Essen dazugesetzt. Dein Gratin sieht einfach köstlich aus. Wir waren gestern auf einem Klostermarkt, auf dem es viel zu sehen und zu kaufen gab. Dort hatten wir nur eine bratwurst, aber später noch leckeren Kuchen 😉 Dieses Mal bin ich übrigens nicht ohne Pflanzen davongekommen. Aber man muss sich ja nicht immer beherrschen, und am Muttertag schon gar nicht 😉
    Einen lieben Gruß schickt Dir und Deinem Team vom „Grafschafter“ die Silberdistel. Die Pelzbande graue Eminenz, Torty und das Mütterchen Keks schickt Euch natürlich wieder liebe Schnurrgrüße

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    • Hihihihi, nee, das ist mir bei dem Gedicht auch nicht, das Wasser im Munde zusammengelaufen, der Geschmack war sicher eher gewöhnungsbedürftig, um es mal vorsichtig zu sagen, aber ich mußte über das Gedicht auch so lachen, es paßte eben auch so schön zu dem, was ich mit meinem Eintrag ausdrücken wollte.
      Ich war beim suchen auch sehr überrascht, wie weit die Anfänge des Muttertags eigentlich zurückreichen, das hatte ich auch nicht vermutet, freu ich mich, daß es wieder interessant war, da mal was von zu wissen. Für mich ist da ja auch vieles neu, das macht immer Freude, das so aus dem Netz zusammenzusuchen, und vielfach hilft mir ja da auch mein Feste- und Bräuchebuch.
      Fein, daß du das mit dem Muttertag genauso siehst, ich muß ehrlich gestehen, daß ich mich schon in meiner Schwangerschaft auf den ersten Muttertag meines Lebens gefreut habe, ich hab ihn immer so gerne für meine Mama zelebriert, und dann wurde ich Mama, das war Vorfreude. Und so ist das bis heute geblieben, meine Kinder denken an anderen Tagen auch an mich, aber der Muttertag ist trotzdem etwas ganz besonderes, und ich genieße ihn immer noch hemmungslos, lach! Das steht ja eh jedem frei, wie er es damit hält, aber mir gefallen ja ohnehin ganz allgemein Feste und Bräuche, daher hab ich ja auch das schöne Buch darüber, wichtig ist nur, daß man das alles lebendig hält und nicht zum bloßen „abspulen“ verkommen läßt, ich hatte es schon in den anderen Kommentaren geschrieben, Traditionen sind immer das weitergeben der Flamme, nicht das bewahren der Asche!
      Geschäfte werden an allen Festtagen gemacht, so ist das, man muß es ja nicht mitmachen, wenn man es so schlimm findet, das tut dann aber seltsamerweise auch kaum einer, im Gegenteil, die Geschenkeflut nimmt kontinuierlich zu, aber meckern, daß das alles doch bloß Kommerz ist, das ist genau mein Humor, lach! Und wer so vehement gegen Festtage ist, der soll doch auch bitte konsequent sein und Weihnachten, Ostern usw. dann arbeiten gehen statt zu feiern, hihihi, ich glaub, das möchte wohl auch kaum einer!
      Das Briefchen an meine Mama hab ich bei der Haushaltsauflösung nach ihrem Tod bei ihr in den Unterlagen gefunden, ich hab mich da so drüber gefreut, daß sie es aufbewahrt hatte, nun ist es wieder bei mir. Und Butterblumen waren wirklich „Pflicht“ am Muttertag, lach, ich liebe diesen Blumen und fand als Kind immer, schöner als so sonnig gelb könnte keine Blume zum Muttertag sein, es war so ein lieber, berührender Augenblick, als ich meiner Mama die ganz viel später hier nochmal gepflückt habe, nicht wissend, daß dies dann ihr letzter Muttertag auf Erden war, sie hat sich so über die Blümchen gefreut und wir haben sehr gelacht zusammen in der Erinnerung an all die Muttertage mit mir als Kind. Natürlich hat Björn die in seinen Kindertagen auch angeschleppt, hihihi, ich glaube, alle Kinder fliegen auf diese Blumen. Jaaa, und die schönen, klebrigen Hände, eine der schönsten Erinnerungen ans pflücken! Ja, die zarten Blüten sind ein bissel heikel, die brauchen liebevolle Behandlung, vielleicht schenkt man sie deshalb so gerne den Müttern! Wir hatten Kaninchen, als Björn noch zuhause war, die mümmelten Heu mit solchen Blüten immer ganz besonders gern! Lustig, eure Meerschweinchen mit den gelben Nasen, hihihihihi!
      Ich hab auch noch eine ganz dicke Mappe aus Björns Kindergartentagen mit ganz viel Bastelarbeiten, und gemalten Bildern, wenn ich die mal rauskrame, das sind auch so herrliche Erinnerungen, da steht eine ganze Zeit vor dem geistigen Auge wieder auf.
      Mein Essen zum Muttertag war echt eine Wucht, das mach ich mir auf jeden Fall nochmal, zumal es auch eigentlich schnell gemacht ist bzw. es kann gut vorbereitet werden, und ist sooooo lecker!
      Ooooh, Klostermarkt hört sich herrlich an, ich liebe sowas, und so eine feine, heiße, brenzlige Bratwurst ist doch auch was ganz feines, und Kuchen sowieso, hach, und Pflänzkes sind mitgehüppt dieses Mal, jaaaa, dafür war doch auch Muttertag, kann ich mir so richtig deine Freude vorstellen.
      Einen lieben Gruß schickt der „Grafschafter“ an euch alle zurück, wir hatten solche Freude an Mütterchen Keks, lach, Mimi schnorchelt schon leise Schnarchgeräusche von ihrem Wohnzimmerkissen, ich entnehme diesen, daß sie ganz liebe Grüße an die graue Eminenz, Torty und eben Mütterchen Keks mitschicken möchte, und lieben Dank für die ausgerichteten Schnurrgrüße, schlaft schön alle und kommt gut wieder in den neuen Tag, liebe Grüße
      Monika, Mimi und Ruddi.

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  11. Hallo liebes Redaktionsteam des Grafschafter Wochenanzeiger,
    hier ist nun mal die Rani!

    Weil meine FrauMensch mit dem Muttertag aus historischen und persönlichen Gründen nicht so viel am Hut hat, übernehme ich einfach den Leserbrief zu Eurem Loblied auf diesen Gedenktag. Ich finde auch, dass man Mütter nicht genug achten und unterstützen kann. Und man sollte ihnen so oft wie möglich zeigen, dass man sie sooooo lieb hat.

    Und deshalb habe ich mir trotz Kristinas Distanz zu diesem Tag für den Muttertag etwas besonderes ausgedacht: Ihr erinnert Euch doch sicher, dass sie an O’Malleys Gesang und der Party mit seiner Band bei Aristocats soviel Spaß hatte. Das können wir auch, dachte ich und trommelte für den Muttertag frühmorgens (sehr früh morgens) die Halbwilden für ein Ständchen zusammen. Leider kann niemand ein Instrument spielen. Aber für einen vielstimmigen Chor reicht es bei uns allemal: Gunther und Gandalf sorgen mit ihren Bässen für den soliden Untergrund, Garfield, das Nachbarjüngelchen, hat einen schönen Bariton und liefert den Männerpart der Melodie, denn auf Grenouilles Tenor müssen wir leider verzichten. Er ist weiter weg gezogen und dort nun eine veritable Hauskatze geworden. Bei den Damen singt Gerda Alt, Gundel Mezzosopran, und ich begleite Garfield mit meinem Sopran beim Damenpart der Melodie. Ich musste allerdings von drinnen mitsingen, weil ich um 5.00 Uhr morgens noch nichr nach Draußen darf. Na, umso lauter habe ich geschmettert. Wir haben fleißig geübt und freuten uns wie Bolle auf Kristinas Begeisterung …….
    Bei unserem Eifer haben wir allerdings zweierlei nicht bedacht: Erstens hat Kristina eine musikalische Vorbildung und wohl das sog. absolute Gehör; zweitens ist 5.00 Uhr morgens für Menschen eher eine – na sagen wir mal – ungewohnte Zeit, von Katzengesang geweckt zu werden (außer vielleicht Monika, gell Mimi :-) ). Jedenfalls hatten wir gerade mal die ersten paar Accorde intoniert, da saß Kristina kerzengrade und kreidebleich in ihrem Bette, stürzte dann an’s Fenster, um zu sehen, welcher Katerkampf da zugange sei, versuchte mich zu beruhigen, die ich immer noch schrie, äh – sang und rannte dann im Nachtgewand auf die Terrasse, um sich mutig zwischen die vermeintlich Kämpfenden zu stürzen und das Schlimmste zu verhindern.
    Zum Glück gab es ja gar keinen Kampf. Die Halbwilden verzogen sich ein wenig enttäuscht, dass ihre Bemühungen nun doch keine Begeisterungsstürme hervorgerufen hatten. Garfield holte sich noch wie üblich ein paar Streicheleinheiten ab, und ich sang drinnen immer noch tapfer meine Sopranmelodie weiter. Mittlerweile war natürlich auch der MannKumpel wach, auf dessen Bett ich gesprungen war, um ihn auch hautnah am Genuss meiner herrlichen Stimme teilhaben zu lassen. Irgendwie haben die Menschen es dann doch erreicht, dass ich endlich mein Schnäuzchen hielt. Oder war doch die Melodie zuende? Als wir endlich einmal auf die Uhr schauten, war es 6.30 Uhr, an Schlafen war nicht mehr zu denken. Das war’s dann mit der Muttertagsüberraschung. Kristina hat sehr gelacht und meinte, so wär das bei ihr am Muttertag immer: alles geht „in die Hose“.; vielleicht Einstellungssache, meine ich – aber, wer fragt mich schon.

    Nach dem Frühstück und der üblichen Arbeit mit dem MannKumpel sind meine FrauMensch-Mama und ich dann sehr lange in den Garten gegangen und haben „Mutter und Kind“-Zeit miteinander vebracht. Das war so schön und harmonisch mit uns Beiden, die Sonne schien, der Himmel war blau, die Vöglein besuchten uns und freuten sich an den reich gedeckten Vogeltischen. Wir haben dann noch ein bißchen gearbeitet bis zum Abend. So wurde es auch ohne Kuchen und Festessen doch noch ein gelungener „Muttertag“.

    Unsere mißglückte Morgenüberraschung erinnert ein wenig an das „leckere“ Gericht, das die Kinder im Gedicht der Frau von Droste-Hülshoff für die Mutter gekocht haben, nicht wahr? Und die Mütter machen „gute Miene zum bösen Spiel“, so wie es eben ihre Art ist. Da habt Ihr also den Tag genossen, auf den Ihr Euch so freutet – wie schön. Monika schwelgte in Erinnerungen, freute sich über Björns Muttertagsgrüße, hat die Wohnung hübsch vorbereitet und ein köstliches Spargelgericht gezaubert. Dachte sie eigentlich an Deine Extra-Portion mit leckerem Thunfisch? Ruddi hat sicher wieder kräftig am Honigwein genippelt. Denn sonst wär ihm sicher aufgefallen, dass er mir mein Fliederkleidchen gemopst hat ….
    Na ja, es sei ihm verziehen. Auch den Berühmtheiten dieser Welt unterläuft manchmal das Mißgeschick, im gleichen exklusiven Ensemble auf dem roten Teppich zu schreiten.

    So, genug geplaudert – nun krabbele ich auf den Bauch des MannKumples und ergebe mich den Träumen, vielleicht von Dir und Ruddi und Steve und all‘ den anderen Katern und Kätzinnen aus den Blogbekannschaften. Dann vergeht die Nacht schnell. Dir und Deiner Monika wünsche ich auch eine gute Nacht mit schönen Traümen. Ich bestubse Dich herzlich und sende Deiner FrauMensch liebe Schnurrgrüße. Wo Kristina schon wieder ist, weiß ich nicht – aber vermutlich tue ich nichts Falsches, wenn ich Euch alle auch von Ihr ganz lieb grüße,
    Eure Rani

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    • Liebe Rani,
      das ist aber lieb von dir, daß du nun den Leserbrief hier übernommen hast, wenn deine Frau Mensch da aus verständlichen Gründen nicht so den Bezug zu hat! Und fein, daß du auch unserer Meinung bist, daß man Müttern so oft wie möglich zeigen sollte, wie lieb man sie hat!
      Ach, Rani, dein Bericht über deine so herrliche Idee zum Muttertag für deine Kristina hat jetzt hier sogar Mimi wieder aus dem Schlaf geholt, das MUSSTE sie noch lesen, allein bei dem Wort Aristocats war sie schon elektrisiert, denn an den Spaß, den deine Frau Mensch daran hatte, erinnert sie sich noch soooo gerne!!! Mimi nickt hier gerade ganz bekräftigend, wenn du schreibst, das könnt ihr doch auch, und hat gespannt weiter gelesen. Sie war restlos begeistert von deiner Beschreibung von eurem Chor, schade, daß Grenouilles nicht mehr dabei sein konnte, sie hätte sich sicher so gefreut über deine tolle Idee. Jetzt drängelt mich Mimi gerade hier von der Tastatur weg, sie möchte dir jetzt weiter schreiben, also, dann geb ich mal weiter:
      Oooh, Rani, also da hast du dir ja was richtig tolles für deine Frau Mensch zum Muttertag ausgedacht, wie schade, daß ich nicht auf eine solche Idee gekommen bin hier, aber das merke ich mir für das nächste Mal! Kann ich mir so gut vorstellen, wie ihr euch auf Kristinas Begeisterung gefreut habt.
      Ach, aber die Menschen, was man da alles bedenken muß, wer denkt denn auch als Katze daran, daß dein Frauchen eine so tolle musikalische Vorbildung und das absolute Gehör hat, und es für die meisten Dosenöffner morgens um 5.00 Uhr noch mitten in der Nacht ist (mit Ausnahme von meinem vielleicht, lach, die macht ja wie wir Katzen die Nacht zum Tag, hihihihi!), herrje, da hat deine Kristina das schreckensbleich in den falschen Hals gekriegt und gedacht, da draußen sind Katzenkämpfe im Gange, daß Menschen aber auch so gar kein richtiges Ohr für unsere herrlichen Gesänge haben, kopfschüttel! Och, das kann ich nun so gut verstehen, daß die Halbwilden enttäuscht abgezogen sind, da hattet ihr euch doch sowas feines ausgedacht! Ich kann das gut verstehen, da ist doch eigentlich gar nix „in die Hose gegangen“, ihr wart doch klasse! Aber stell dir vor, während ich hier schreibe, lacht mein Dosenöffner Tränen, sie findet eure Vorstellung ebenso klassisch wie die deine, versteh einer die Menschen, na, sei nicht betrübt, du und deine Combo, ihr habt das beste gegeben, was können wir dafür, wenn Menschen einen so ganz anderen Musikgeschmack haben. Und der gute Wille zählt, sagt mein Frauchen immer, also ist wohl doch alles einfach prima gewesen. Meine Frau Mensch wischt sich hier gerade die Lachtränen ab und läßt mich ausrichten, sie fände deine Idee aber auch einfach klasse, sollst dich nicht verunsichern lassen. Finde ich nun wieder lieb von ihr!
      Hach, da habt ihr dann aber doch noch einen ganz feinen Muttertag zusammen gehabt, wir hatten es auch so schön harmonisch am Sonntag, und haben das genauso genossen wie ihr. Jaaaaa, Rani, stimmt, irgendwie erinnert die mißglückte Morgenüberraschung an das Gericht aus dem Gedicht, und mein Frauchen sagt gerade, ja. so wäre das halt auch an manchen Muttertagen mit ihrem Sohnemann gewesen, hihihihi, aber Mütter würden das immer so machen, gute Miene zum „bösen“ Spiel, nichts im Leben wäre im nachhinein schöner als „Pleiten, Pech und Pannen“! Oooh, ich hatte was ganz feines am Muttertag, denn in dem feinen Gericht von meinem Frauchen war ja doch Lachs, den mag ich mindestens genauso gern wie Thunfisch, da hab ich was von mitbekommen, das war soooo lecker, Rani, und bissel Spargelkochwasser war wohl in meinem Döschenfutter, das ist schon mal lecker, ich glaub, beim nächsten Mal probier ich auch mal den Spargel selber. Ruddi war tatsächlich am Honigwein, und wegen dem Fliederkleidchen sagt er dir ganz lieb sorry, aber das mußte er mopsen, es gefiel ihm an dir schon so gut, und er mag eben auch so gerne Flieder, er sagt, der riecht bissel wie Honigwein, also, das mußt du ihm einfach verzeihen, er war so glücklich damit und meinte gleich, du würdest bestimmt nix dagegen haben, zumal du ja ohnehin die viel bessere Figur darin machen würdest. Er ist schon ein kleiner Filou, unser Ruddi, aber seinem eisbär-tapsigen Charme kann man einfach nicht widerstehen!
      Dann träum mal schön, meine kleine Freundin, ich geh jetzt auch wieder auf die Couch zu meiner Frau Mensch und träum von euch allen, bestubse dich auch ganz lieb und schick liebe Schnurrgrüße an deine Kristina, meine Frau Mensch grüßt lieb von der Couch für euch alle, schlaft und träumt schön und kommt gut durch die Nacht, ganz liebe Grüße
      eure Mimi.
      P.S.: Den Kommentar haben wir schon um kurz nach 3.00 Uhr geschrieben, und bevor ich ihn abschicken konnte, war das komplette Netz weg, nun steht es wieder und ich hoffe, jetzt klappt alles, nochmals liebe Grüße
      Monika.

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    • Lieber Klaus,
      hier ist auch das feinste Wetter, noch bissel kühl, wohl der Eisheiligen wegen, aber herrlich! Somit ist hier alles gut, danke für die liebe Nachfrage, ich hoffe, bei dir ist auch alles gut und schick dir liebe Grüße
      Monika.

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    • Lieber Klaus,
      hach fein, daß es bei euch so wunderschön ist, hier fällt noch so ein milder Mairegen, aber ob mit oder ohne Regen, wir werden das Wochenende genießen und das wünsche ich dir auch!
      Liebe Grüße
      Monika.

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    • Lieber Klaus,
      ich war auch den ganzen Sonntag mit Freunden unterwegs, das war so schön! Ich hoffe, du hast deinen Sonntag auch zu einem schönen Tag gemacht, ich wünsche dir einen guten Start in die neue Woche, liebe Grüße
      Monika.

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