„Wir kommen daher aus dem Morgenland…..“

Die Heiligen Drei Könige

Die heil’gen Drei Könige aus dem Morgenland,
sie frugen in jedem Städtchen:
„Wo geht der Weg nach Bethlehem,
ihr lieben Buben und Mädchen?“

Die Jungen und Alten, sie wussten es nicht,
die Könige zogen weiter,
sie folgten einem goldenen Stern,
der leuchtete lieblich und heiter.

Der Stern bleibt stehn über Josefs Haus,
da sind sie hineingegangen;
das Öchslein brüllt, das Kindlein schrie,
die heil’gen Drei Könige sangen.

(Heinrich Heine)

Fest der Erscheinung des Herrn, Dreikönigstag, Epiphanias ist heute wieder, und die Sternsinger ziehen wieder durch die Gemeinden von Haus zu Haus, um den Segen an die Haustüren zu schreiben, ein alter Brauch. 

In diesem Blögchen findet der Dreikönigstag nun auch schon zum 7. Mal statt, da ist es nicht leicht, noch etwas neues zu diesem Tag zu finden, alles rund um dieses Brauchtum war eigentlich hier schon vertreten. Aber ich bin doch noch einmal fündig geworden, nämlich mit den sogenannten „Dreikönigszetteln“. Gefunden habe ich sie bei meiner Suche nach der diesjährigen Sternsingeraktion.

Dreikönigszettel waren am Dreikönigsfest gesegnete Zettel, die mit C+M+B, Gebeten und oft auch mit weiteren Segenswünschen und Sinnsprüchen beschrieben waren.

In Süddeutschland und Österreich waren Dreikönigszettel als Hausschutz verbreitet; sie konnten in diesem Fall anstelle der üblichen, mit geweihter Kreide geschriebenen Sternsingersegen an den Häusern angebracht werden. Oft wurden sie aber, ähnlich wie Breverl, am Körper getragen oder zusammen mit anderen Devotionalien aufbewahrt.

(Quelle: Wikipedia)

(Dreikönigszettel. Kupferstich aus München, 18. Jahrhundert)

 (Bogen mit vier Dreikönigszetteln aus Köln, 18. Jahrhundert)

(Ein Dreikönigszettel, sehr wahrscheinlich 19. Jahrhundert oder früher)

Solche Dreikönigszettel gibt es heute in etwas anderer Form auch noch, meist werden sie zu den entsprechenden Messen zum Dreikönigstag in der Kirche an die Gläubigen verteilt, herausgegeben vom jeweiligen Bistum, mit einem Bild auf der Vorderseite und einem Text über die jeweilige Sternsingeraktion auf der Rückseite, manchmal auch mit einem kleinen Gebet oder einem Textauszug aus der Bibel.

Das ist der diesjährige Zettel, das Bild zeigt immer eine Krippe, diese hier ist wohl  aus Peru, denn das Motto der diesjährigen Sternsingeraktion ist:

„Wir gehören zusammen – Kinder mit Behinderungen – in Peru und weltweit“

Der biblische Leittext der Aktion 2019 ist die Heilung des Gelähmten aus dem Markusevangelium (Mk 2,1 – 5a.11f.): Vier Menschen bringen einen Gelähmten zu Jesus – nur gemeinsam gelangen sie ans Ziel.

Ich hab ihn schon, den Dreikönigszettel, und er kommt dann wieder von innen an die Haustüre als Segenszettel, außen stehen ja die mit Kreide geschriebenen Segenszeichen

Bevor wir nun hier zum Segen durch mich als Hausmutter dieses Blögchens kommen, lassen wir die Sternsinger erst einmal ihre schönen Lieder singen:

Nun wird also der Segen an die Haustüre dieses Blögchens geschrieben

20*C+M+B+19

Christus mansionem benedicat

Möge der Engel, der die Botschaft vom Frieden in die Welt brachte, an deinem Haus nicht vorübergehen. Möge das Kind, das seine Göttlichkeit hinter der Armut verbarg, in deinem Herzen eine Wohnung finden.

(Irischer Segenswunsch)

Gesegnet werden alle Bewohner eines Hauses oder einer Wohnung, auch die Tiere, daher wünschen wir, Mimi  und ich, allen unseren Lesern den Segen der Heiligen Drei Könige, vertreten durch die Sternsinger, für das Neue Jahr 2019! Bleibt behütet!

Die Nacht vom 5. Januar auf den 6. Januar, dem Dreikönigstag, ist die letzte der 12 Rauhnächte, traditionsgemäß wird dann noch einmal geräuchert, diese Nacht ist besonders wichtig,  um Überflüssiges, unnötig Altes oder Belastendes aus dem vergangenen Jahr zu versöhnen. Das kann mit einer Räucherung geschehen, in der Räuchermischung ist zum Beispiel auch die Myrrhe vertreten, die die Heiligen Drei Könige dem Jesuskind mitbrachten, auch Weihrauch, Wacholder sowie Tanne und Fichte. Ein schöner Brauch, wenn dann am Dreikönigstag mit dem Segen für das Jahr an den Haustüren ein neues, unverbrauchtes Jahr beginnt, unbelastet vom Alten, das wir hinter uns oder eben „in Rauch aufgehen“ lassen.

Wir wünschen euch allen einen gesegneten, entspannten und frohen Dreikönigstag!

Habts fein! 

 

 

50 Gedanken zu “„Wir kommen daher aus dem Morgenland…..“

        • Das ist unterschiedlich, manche Einträge fang ich wirklich erst am Abend an, bevor ich dann den Eintrag „klöppel“, manche aber auch doch schon einen Tag zuvor, weil ich da noch Fotos zu machen möchte oder so. Da muß man ja gerade im Winter immer gucken, daß das Licht noch reicht!
          Arbeit steckt da wirklich hinter, ja, aber diese Art von Arbeit macht ja Spaß!!! Und dann noch doppelt, weil ihr euch hier ja anschließend über die Einträge freut!

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  1. Meine liebe Monika,

    ich hatte es schon geahnt,dass heute hier bei dir im Blögchen die Heiligen 3 Könige aus dem Morgenland kommen,und ich hab dadurch am Morgen wieder feine Unterhaltung,Freude und auch Lernstunde.
    Schon am Anfang wieder mit dem schön bebilderten Gedicht! Ich hatte auch keine Bange,dass du dieses Jahr was finden wirst.
    Ja,nun ist schon wieder Dreiköngstag,gerade waren doch noch die Weihnachtstage und der Jahreswechsel…

    Ich finde den Brauch,von Tür zu Tür zu ziehen,sehr schön.Nur merkt man hier leider am Stadtrand und eh in unserem evangelischen Bundesland nichts davon.Aber vielleicht kommen die kleinen Sternsinger auch wieder mal bis zu unserer Kirche und hinterlassen dort ihren Segen,so war es schon.

    Diese „Dreikönigszettel“ sind mir noch nicht bekannt.Hab ganz vielen Dank für die Erklärungen dazu,das ist sehr interessant,Bildubgsblögchen eben!

    Die Abbildungen von den alten Zetteln gefallen mir sehr.Ich finde es schön,dass es sie auch heute noch gibt.Der diesjährige ist wirklich besonders fein mit dem lieben Lama,das Motto ist eh prima! Es muss nur noch mehr beherzigt werden.
    Schön,dass du ihn auch hast und ihn uns so hübsch umrahmt zeigst.Ja,innen an der Haustür,der Eintrittsschwelle,hängt er richtig als Segnung.Fein sind deine Kreide-Segenszeichen auch außen,das ist doppelter Schutz fürs feine Eulennest und euch zwei Bewohner!
    Die Lieder der Sternsinger hab ich jetzt noch genossen,bei dem 3.Video extra noch die hübschen Bilder dazu.
    Für mich wars jetzt auch nochmal eine „Gedankenauffrischung“ mit den 12 Rauhnächten.Es ist ein guter Brauch mit dem Räuchern in der letzten Nacht und ein schöner Wunsch,das Alte und Belastende in Rauch aufgehen zu lassen,möge es gelingen.

    Lieben Dank für deinen Segen an der „Bloghaustür“ hier für uns,er gilt auch für dich und Mimilein von mir fürs neue Jahr-von Herzen!

    Ich wünsche euch beiden auch einen gesegneten und frohen Dreikönigstag verbunden mit liebsten Grüßen von Brigitte.

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    • Meine liebe Brigitte,
      womit wir wieder einmal bei den lieb gewordenen Traditionen hier im Blögchen gelandet wären, und ich hab mich echt selbst gefreut, tatsächlich nochmal was neues gefunden zu haben.
      Das ist wirklich ein schönes Brauchtum mit den Sternsingern, bei mir wiederholen sich da ja dann auch immer die Erinnerungen an die schöne Zeit, als Björn noch mitgelaufen ist.
      Mir waren die heutigen Dreikönigszettel schon bekannt, weil sie ja auch in unserer Kirche immer verteilt werden an den entsprechenden Gottesdiensten, daß aber ihr tatsächlicher Ursprung schon so alt war, war mir auch neu.
      Ich fand die alten Dreikönigszettel auch so wunderschön, deshalb mußten sie hier unbedingt mit rein, da kann man sich dann immer so schön ein Bild von früheren Zeiten machen.
      Den diesjährigen Dreikönigszettel finde ich auch so niedlich, ein Lama an der Krippe und der eine Hirte hat wohl auch noch ein kleines auf dem Arm, ist immer so hübsch, wie andere Länder die Krippen nach ihren typischen Ländermerkmalen gestalten!
      Da hat sich in den Jahren schon ganz schön was angesammelt an der Haustüre an Segen, hihihi, ab und an muß dann auch mal wieder Platz für den neuen geschaffen werden.
      Ich finde die Sternsingerlieder so schön, da hab ich mal nach Videos gesucht, fein, daß sie gefallen.
      Nun sind sie auch schon wieder Geschichte, die 12 Rauhnächte, ich mag den Brauch auch sehr.
      Ja, auch das eine liebe Tradition, der Segen an der Blögchentür für alle hier, wir wünschen dir noch einen schönen Abend vom Dreikönigstag, liebste Grüße
      Monika und Mimi.

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  2. Liebe Mimi, liebe Monika!

    Ich sags ja, bei euch werden wir immer wieder an Tage erinnert, die sonst an uns vorüber gegangen wären. Die Kreidebuchstaben über der Türe kenne ich freilich noch gut aus meiner Kinderzeit, aber mittlerweile sehe ich das kaum noch. Und den Tag der heiligen drei Könige hätte ich vermutlich verschwitzt, wenn ihr nicht so wunderbar darauf aufmerksam gemacht hättet.
    Sollten die drei Gesellen hier auftauchen, werde ich sie auf jeden Fall sehen. Wenn nicht in echt, so doch ihre Spuren im Schnee, der hier reichlich vorhanden ist und für einiges Chaos auf den Straßen sorgt.
    Wir hoffen, ihr habt ein gemütliches Wochenende mit ebenfalls weißen Aussichten auf die Grafschaft. Genießt den Sonntag :)

    Herzliche GRüße
    Mallybeau

    Gefällt 5 Personen

    • Liebe Mallybeau,
      fein, daß wir mal wieder Erinnerungen auffrischen konnten und Tage ins Gedächtnis rufen, die sonst nicht bemerkt worden wären, da sind wir sehr zuverlässig, hihihihi!
      Es wird wohl auch wirklich und leider immer weniger mit den entsprechenden Kreidebuchstaben an den Haustüren, die meisten Kirchengemeinden auch in unserer Region hier melden da einen deutlichen Schwund an Kindern, die mitgehen wollen. Das ist sehr schade! Sollten die drei Gesellen samt ihrem Sternträger also auf der Alm auftauchen, seid gut zu ihnen, sie werden sich darüber freuen!
      Oh, ihre Spuren wären also tatsächlich im Schnee zu sehen, das ist klasse, und ihr habt so reichlich davon, hier läßt sich wieder keine Flocke blicken, vielleicht könnt ihr mal pusten, daß wir auch was abkriegen, hier sind die Sternsinger heute durch grauen Regen gestapft! Also keine weißen Aussichten für unsere Grafschaft.
      Genießt den Sonntagabend, wir schicken liebe und herzliche Grüße hinauf auf die Alm,
      Monika und Mimi.

      Gefällt 2 Personen

  3. Und wieder etwas dazugelernt. Die Kreidezeichen über der Tür kenne ich eigentlich nur aus unseren Urlauben. Ich weiß gar nicht, ob ich hier in unserem eher wenig kirchlich geprägten Bundesland überhaupt schon einmal diese Zeichen über einer Tür gesehen habe. Aber ein schöner Brauch ist es schon. Ich habe gerade gelesen, wieviel Geld die Sternsinger so im Laufe der Jahre für einen guten und sinnvollen Zweck gesammelt haben. Eine wirklich feine Sache.
    Die Dreikönigszettel waren mir bis eben total unbekannt. Richtig schön, was Du uns hier heute am Dreikönigstag wieder einmal über altes Brauchtum zu erzählen wusstest. Und natürlich hast Du wieder ein passendes Gedicht dazu gefunden, hübsche Illustrationen und sogar Videos, die Deinen Blogbeitrag wunderschön abrunden, liebe Monika.
    Dankeschön für die heutige Bildungsreise, Euch beiden – Katz und Mensch – noch einen schönen und gemütlichen Dreikönigstag und liebe Grüße von der Silberdistel und herzliche Schnurrgrüße von meinen drei pelzigen Mitbewohnern an Mimi und ihre Dosenöffnerin

    Gefällt 6 Personen

    • Das freut uns sehr, daß wir unserer Aufgabe als Bildungsblögchen wieder voll umfänglich nachkommen konnten, lach!
      Ja, die Heiligen Drei Könige und die daraus entstandene Tradition der Sternsinger ist wohl eher katholisch geprägt, da werden sie sich bei euch dementsprechend rar machen, aber auch in den katholischen Gemeinden wird es immer schwieriger, Kinder dazu zu motivieren, mitzulaufen, ich finde das sehr schade, Björn hat da immer sehr viel Spaß und Freude dran gehabt seinerzeit. Die Sternsingeraktion ist da jedes Jahr meist sehr erfolgreich, und ich finde es eine gute Sache, daß Kinder lernen, sich auch mit ein „bissel Aufwand und was tun“ für andere einzusetzen, die es nicht so gut haben wie die meisten von ihnen selbst. Schade, daß da von vielen Elternhäusern her heute nicht mehr viel Wert drauf gelegt wird.
      Freut mich sehr, daß euch der Eintrag gefällt, ich hatte so einen Spaß in diesem Jahr an dem Dreikönigszettel, die peruanische Krippe mit den Lamas finde ich so niedlich, da kam mir halt die Idee mit den Zetteln, daß sie aber tatsächlich schon so alt sind, war mir auch unbekannt. Selber was neues gelernt, siehste!
      Wir haben ihn entspannt und gemütlich genossen, den Dreikönigstag, und wünschen euch nun auch noch einen ganz feinen Abend zum Tag, natürlich wieder mit Mimis lieben Schnurrgrüßen an eure pelzige Herrschaft, habts fein alle, liebe Grüße
      Monika und Mimi.
      P.S.: Wenn sie bei euch nicht kommen, die Sternsinger, schicken wir mal welche vorbei, hihihihi:

      Gefällt 3 Personen

  4. Liebe Monika,
    Wie schön, dass Du uns heute auch wieder die Sternsinger mit dem Dreikönigstag so reich illustriert und mit den feinen Videos näher
    bringst .Hier im überwiegend evangelischen Berlin trifft man kaum noch auf Sternsinger. Eigentlich schade drum. Es würde den Kindern bestimmt auch Spaß machen und wenn sie wüssten wieviel Gutes mit dem gesammelten Geld gemacht wird.An Halloween sind die Kinder doch auch mit Begeisterung dabei. Vielleicht sollte man in Kindergärten und Schulen den Kindern,gerade in der heutigen so Medien geprägten Welt diese schönen alten Bräuche ,wieder näher bringen. Ich bin zwar auch evangelisch aufgewachsen, aber viele dieser christlichen Bräuche gefallen mir sehr.
    Danke Dir ,liebe Monika, Du hast Deinen heutigen Bildungsauftrag, mehr als erfüllt. Ich wünsche Dir und Mimi noch einen schönen Abend und eine gute Nacht.
    Lg.Ursel

    Gefällt 4 Personen

    • Liebe Ursel,
      ja, die Sternsinger und der Dreikönigstag sind doch mittlerweile eine liebe kleine Tradition hier im Blögchen geworden! Freut mich sehr, daß es dir wieder gefällt, es ist wirklich schade, daß der Brauch bei euch nicht so vertreten ist, vielleicht sollten sich die evangelische und die katholische Kirche da auch mal zusammentun, würde auch für mehr Nachwuchs sorgen, und Ökumene ist doch immer was gutes! Für die Kinder wäre es sicher gut und wichtig, und was an Halloween funktioniert, könnte es dann da doch auch.
      Solche schönen alten Bräuche finde ich auch gerade heutzutage wichtig, ich denke mal, echte Werte weiterzugeben sollte doch nicht aus der Mode kommen, gerade in unserer zur Zeit so egomanischen Welt!
      Vielen Dank, Ursel, das freut mich, daß wir unserem Bildungsauftrag wieder gut nachgekommen sind, wir wünschen dir nun auch eine gute Nacht, schlaf schön und komm gut wieder in die neue Woche, liebe Grüße
      Monika und Mimi.

      Gefällt 2 Personen

  5. Da wir ja hier evangelisch sind, kannte ich die Zeichen an der Haustür nicht. Und auch die Zettel waren mir neu. Im Fernsehen habe ich aber mitbekommen, wie sich die Zeichen zusammensetzen. Gesungen wurde hier leider auch nicht. Und ich singe nicht mehr, weil meine Stimme inzwischen nicht mehr so schön klingt.
    Aber deine drei Sternsingersmileys finde ich einfach suuuper. Ein Lama habe ich mir in diesem Jahr für mich als Geschenk gekauft. Da Lamas inzwischen schon an der Krippe stehen, sind sie wohl in diesem Jahr modern. Für meine Bärenkrippe ist mein Lama leider zu groß.
    Eine gute Woche wünschen wir euch
    Ingrid und die dreisten vier

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    • Da haben wir ja mal wieder für Aufklärung sorgen können, nun kannst du die Zeichen an den Haustüren auch deuten, hihihihi! Ja, das Fernsehen berichtet doch auch immer noch über die Sternsingeraktion und den Besuch der Sternsinger zum Beispiel auch im Kanzleramt.
      Schade, daß nicht gesungen wurde, aber hier im Blögchen gab es ja die Sangeskünste, meine Stimme ist auch nicht mehr so schön wie früher mal!
      Wenn du die Smilies von den Sternsingern so niedlich findest, kriegst du sie natürlich auch

      Hach, wie fein, du hast dir ein Lama als Geschenk gekauft, wie knuffig! Ja, die sind zur Zeit hochmodern und der Renner, und an der Krippe stehen sie bestimmt schon lange in Peru, ich fand das so niedlich auf dem diesjährigen Dreikönigszettel, ein Lama an der Krippe und einer der Hirten hat ja auch noch ein kleines auf dem Arm, so süß! Wow, dann ist das aber ein feines großes Lama, wenn es nicht an die Bärenkrippe paßt!
      Die wünschen wir euch auch, die gute neue Woche, liebe Grüße und liebe Schnurrgrüße von den zwei Grafschafter Mädels an Ingrid und die dreisten vier!

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  6. Liebe Monika,

    zuallerst – ich hatte in diesem Jahr wieder Glück, denn die Sternsinger waren auch bei mir mit Gesang und einem Aufkleber für die Türe. Du erinnerst dich vielleicht, dass sie die letzten beiden Jahre nicht gekommen sind, weil es für diesen schönen Brauch leider auch schon „Nachwuchssorgen“ in den katholischen Gemeinden gibt.

    Du hast deinen vielen neuen Blogfreunden hier den Brauch mit den Sternsingern in so schönen Beispielen nahe gebracht und damit ihnen und auch mir wieder viel Freude geschenkt!

    Meine längere Abwesenheit innerhalb der Raunächte ist nun beendet. Ich hatte eine dringende und zeitaufwändige Fotoarbeit als Abschiedsgeschenk zu gestalten, die nun endlich erledigt ist.

    Nachträglich dir und allen hier alle guten Wünsche für ein glückliches und friedlichen 2019!

    Britta-Gudrun

    Gefällt 4 Personen

    • Liebe Britta-Gudrun,
      ach, das ist ja klasse, das freut mich aber sehr für dich, daß du dieses Jahr wieder das Glück hattest, daß die Sternsinger mit Gesang und Aufkleber für die Türe mit den Segenszeichen bei dir waren!
      Ja, ich erinnere mich daran, daß du sie in den vergangenen beiden Jahren vermißt hast, das ist bei euch leider genauso wie hier bei uns mit den Nachwuchssorgen für diesen schönen, alten Brauch, das ist so schade.
      Freut mich sehr, daß dir der Eintrag Freude gemacht hat, ich hatte ja das besondere Vergnügen, tatsächlich noch was neues gefunden zu haben, das selbst mir erstan unbekannt war, und ich glaub, ganz allgemein war es für alle wieder eine Freude, da hab ich ja immer dann die meiste dran!
      Das ist schön, daß du deine dringende Fotoarbeit erfolgreich erledigen konntest, mir schwebt da zukünftig auch noch was ähnliches vor, schaun wir mal! Die Rauhnächte sind nun auch wieder Geschichte, immer wieder eine so schöne, bissel geheimnisvolle Zeit, die ich sehr genieße!
      Auch dir alle lieben Wünsche für ein frohes, zufriedenes, friedliches und vor allem gesundes Neues Jahr 2019, lieben Dank für deine lieben Wünsche!
      Mimi kommt gerade vorbei und beauftragt mich mit Schnurrgrüßen für Django, als Neujahrsgruß, hihihi, wird hiermit erledigt, habt einen schönen Abend, ihr zwei, liebe Grüße
      Monika und Mimi.

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  7. Liebe Monika,

    hab‘ vielen Dank für Deine schöne und informative Erinnerung zum Dreikönigstag. Das passende Gedicht, die Beschreibung und Illustration des Brauchtums und die stimmungsvollen Lieder haben uns richtig erfreut.

    Denn:

    wie bei einigen Blog-Bekannten, die in evangelisch gepägten Bundesländern leben, hat man auch bei uns in Niedersachsens Hinterland keine Spur von den Sternsingern noch von deren Haussegen erahnt. Wie ganz anders war das doch im „Hillige Kölle“, dort macht der rheinische Katholizismus aus allem ein Fest, bei dem Jung und Alt, jeder auf seine Weise, „Spaß an dr Freud“ haben. Bis zuletzt habe ich nie erfahren, dass es Nachwuchs- oder Rekrutierungsprobleme für die Darsteller der Heiligen Drei Könige gäbe. Selbst die kleinsten Pfarreien haben ihre Melchiors, Kaspars und Balthazars soz. aus dem Vollen schöpfen können. Und wie haben sie immer schön gesungen, liebevoll erklärt, für welchen guten Zweck sie sammeln und wat hatten se Spaß, wenn für sie selbst noch die eine oder andere Extra-Leckerei abfiel. Natürlich stand jedes Jahr der neue Segen an der Tür, der Haus, Hof, Tier und Mensch begleitet.

    Ja, und wenn man es irgend einrichten kann, geht man als Kölner am Dreikönigstag natürlich in den Dom. Da wird’s dann richtig feierlich zum Hochfest der Epiphanie, der Erscheinung des Herrn. Der Dreikönigenschrein wird feierlich präsentiert und der Dicke Pitter läutet über die ganze Stadt. Wer davon nicht ergriffen ist, hätt kei Hätz, ob streng gläubig oder eher säkularisiert.

    Hochfest im Kölner Dom, Einzug:

    Der Dreikönigsschrein:

    Bei den anschließenden Neujahrsempfängen in den Pfarreien geht’s dann typisch Kölsch munter und gemütlich zu bei lecker, Kuchen, Kaffee und Gesprächen. Zu solchem Anlass buk meine streng katholische Urgroßmutter mütterlicherseits in ihrer westfälischen Heimat Buchweizenwaffeln. Die nahm sie als ihre Gabe zum Empfang mit, so wie andere eben ihre Jesuskind-Geschenke in Form von Leckereien beisteuerten.

    Die familiäreTradition des Waffelbackens am 6. Janur hat sich in der Linie meiner Mutter über die Generationen gehalten. Natürlich habe ich auch wieder Buchweizenwaffeln gebacken, auch wenn wir hier in der evangelischen Diaspora sind. Die Waffeln haben uns zu Kaffee oder Tee lecker geschmeckt. Dazu gab’s dann die Gesänge aus Deinen Videos und damit schließt sich der Kreis zu meiner einleitenden Danksagung in diesem Kommentar. Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass ich einen Dreikönigszettel meiner Urgroßmutter besitze aus einer Zeit, als sie noch eine unverheiratete junge Frau war: Er stammt also gewiß aus der Mitte des 19. Jahrhunderts und ist mir sehr lieb und wert.

    Jetzt wollte ich Dich noch fragen, ob Du in den Raunächten wieder die Geister und bösen Mächte durch Räucherwerke ausgetrieben hast? In Die Zeit fand ich auch noch den hübschen Text einer Leserin dazu:
    „In meiner Kindheit nannten wir die Zeit zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag Raunächte. Der Ausdruck könnte auf das mittelhochdeutsche Wort rûch („haarig“) zurückgehen und damit auf die Pelz- oder „Rauware“, die in dieser Jahreszeit vermehrt getragen wurde. Alternativ hört man den Begriff Rauchnächte, was auch auf die Tradition hindeuten könnte, in dieser Zeit Ställe und Häuser zu beräuchern. Bis heute führen die Sternsinger ja neben Gold und Myrrhe Weihrauch mit sich.“ Bärbel A. Kann-Evers, Kronshagen, Schleswig-Holstein

    Siehst Du Monika, so hast Du sogar uns mit Deinem Eintrag einen gesegneten und frohen Dreikönigstag beschert, auch wenn kein Haussegen an unsere Tür geschrieben wurde. So kann er wenigstens auch nicht schief hängen ;-).

    Liebe Grüße an Dich und bitte auch an die heimliche Herrscherin der Grafschaft (scharz mit grünen Strahleaugen) mit vielen Streicheleinheiten,
    Kristina

    Gefällt 3 Personen

    • Liebe Kristina,
      da freu ich mich doch sehr, daß es euch wieder gefallen hat!
      Das kann ich mir sehr gut vorstellen, daß du gerade am Dreikönigstag in Niedersachsens Hinterland Sehnsucht nach dem „hillijen Kölle“ hattest, in dem das Fest doch ganz anders zelebriert wird, der rheinische Katholizismus hat ja doch immer auch was mit Spaß an der Freud zu tun, und das ist richtig wohltuend! Ich denke mal, das wird in Köln wohl auch heute noch so sein, das dort keine Nachwuchssorgen für die Sternsinger bestehen, jedenfalls hab ich explizit dazu nichts finden können, im restlichen NRW sieht das aber doch wohl ganz anders aus, da sind die Zahlen von Jahr zu Jahr rückläufig. Auch hier in unserer Gemeinde gehen die Kinder mittlerweile nur noch an zwei Tagen jeweils in dem nördlichen und südlichen Gebiet meiner Grafschaft, mehr ist mit den wenigen Teilnehmern einfach nicht mehr zu schaffen. Ich finde das sehr schade. Und sie kommen auch nur auf Bestellung.
      Seit mein Sohnemann dazumalen erst als kleiner Sternträger und später dann als einer der Heiligen Drei Könige seine Sternsingerlaufbahn begann, hab ich mich auch immer so über ihren Besuch gefreut, das fröhliche Singen an der im Wohnzimmer unter dem Tannenbaum aufgestellten Krippe, die Segenssprüche, und alles, was du auch aufgezählt hast, die Kinder hatten auch wirklich immer sehr viel Spaß und Freude dabei, Björn hat, wenn er nach Hause kam, immer ganz angeregt von allen Besuchen erzählt und war immer ganz gerührt, daß besonders ältere, einsame Menschen bei ihrem Besuch geweint haben, als er noch im Grundschulalter war, hat er beim erzählen immer betont „aber aus Freude, Mama, nicht, weil wir so schlecht gesungen haben“, fand ich immer so drollig. In einem Jahr war es mal so kalt, da haben wir die Kinder wirklich nach dem Zwiebelprinzip eingepellt, über allen Klamotten dann das Königsornat, und als sie am Abend wieder zuhause waren, sahen sie trotzdem aus wie kleine Eiszapfen und ich hab mein Kind erst einmal in der heißen Badewanne wieder „aufgetaut“, hihihi!
      Leckereien für die Könige gab es auch hier immer und meistens auch einen heißen Kakao, ich hab immer mit der großen Elch-Plätzchen-Ausstechform für jeden so einen Elch gebacken, in Tütchen mit Schleifchen verpackt und mich riesig gefreut, daß das sogar bei den heutigen Kindern noch richtig gut angekommen ist! An unserer Tür hat sich ja auch schon so mancher Segen angesammelt, ab und an muß ich Platz schaffen, lach!
      Eine Dreikönigsfeier im Dom würde ich gerne mal erleben, ich hab gerade mit Vergnügen das schöne Video vom Einzug zum Fest angeguckt, danke fürs einstellen! Und dann der dicke Pitter, ja, wer da nicht ergriffen ist, hat wohl wirklich kein Herz, und ich mein auch immer, das packt einem auch, wenn man nicht gläubig ist. Danke auch für das Video vom Dreikönigsschrein, den durfte ich selbst schon bewundern, ganz live, das war fein!
      Ja, und das ist so typisch Kölle, erst die Feierlichkeit und dann der Spaß, was für eine schöne Erinnerung von dir an die Buchweizenwaffeln deiner Urgroßmutter, und wie schön, daß du diesen Brauch mit in deine neue Heimat genommen hast, und Waffeln gebacken hast, und das freut mich jetzt sehr, daß du dabei die Gesänge von den Videos hier im Blögchen gehört hast, da schließt sich dann aufs schönste der Kreis! Oooh, du hast tatsächlich noch so einen alten Dreikönigszettel, das ist ja klasse, das glaub ich dir, daß er dir lieb und wert ist, ich hab gerade mal so schmunzelnd festgestellt, vielleicht sagt das so in 50 bis 100 Jahren mal irgendeine Nachfahrin von mir und meinen heutigen Zetteln!
      In diesem Jahr fand ich die Ruhe zum räuchern nur in der letzten Nacht, also der vor Dreikönig, es war eine Reinigunsräucherung, somit hoffe ich, daß die bösen Geister jetzt ihren Wohnsitz hier wieder verlegt haben für ein Jahr, und das von einer Katholikin, sowas aber auch! Aber es gibt eben mehr Dinge zwischen Himmel und Erde….!!! Ich freu mich jetzt schon auf das neue Jahr mit Räucherungen zu entsprechenden Zeiten, das schöne Buch von dir ist ein echtes Schatzkästchen in dieser Beziehung!
      Danke für den Leserinnentext, ja, für den Ausdruck Rauhnächte gibt es verschieden Erklärungen.
      Fein, daß ich euch einen gesegneten und frohen Dreikönigstag bescheren konnte, das freut, und den Haussegen hattest du ja auch hier, da kann er auch nicht schief stehen!
      Hach, da fühlt sie sich doch wieder geschmeichelt, die heimliche Herrscherin der Grafschaft, schwarz mit grünen Strahle-Augen, sie dankt für die Streicheleinheiten, schickt liebe Schnurrgrüße zurück, natürlich vor allem auch an ihre Freundin Rani, der es hoffentlich gut geht, und ich schick auch liebe Grüße an dich mit Streicheleinheiten an deine Prinzessin,
      Monika.

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  8. Hallo Monika,
    wow. Ich bin durch Zufall auf deinen Blog gestoßen und muss sagen, dass er mir sehr gefällt. Du machst dir sehr viel Mühe bei deinen Einträgen und ich freue mich, dass man auch hier was dazu lernt. Ich selbst habe auch zu den Heiligen Drei Königen recherchiert, hatte aber meinen Fokus auf andere Themen, wie die Namen der Könige und was die Gaben der Könige bedeuten. Hier habe ich etwas über den Brauchtum erfahren, auch wenn ich manches schon kenne, wenn auch nicht in dieser Tiefe der Erklärung und Herkunft.
    Ich werde deinen Blog gleich abonieren.
    Liebe Grüße
    Monika

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    • Hallo, Monika,
      freut mich, daß dir mein Blögchen gefällt. Mit dem lernen mußte ich jetzt lachen, ja, das ist hier manchmal so eine Art Bildungsblog! Ich hab so ein schönes umfangreiches Buch über Feste und Bräuche, das ist mir dabei immer ein wertvoller Helfer!
      Schön, daß du den Blog abonniert hast, dann wünsche ich dir mal viel Spaß dabei, liebe Grüße
      Monika.

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    • Lieber Klaus, das ist eine gute Nachricht, daß den Umständen nach soweit alles ok ist bei dir, ich wünsche dir weiterhin stetige Besserung, paß gut auf dich auf! Wetter ist miserabel, aber man kann es ja nicht ändern, hab ich mir einen schönen Tag mit meiner Freundin gemacht und das Wetter konnte uns mal, lach!
      Ich wünsch dir noch einen schönen Abend, liebe Grüße
      Monika.

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    • Lieber Klaus, dankeschön, es war ein guter Tag, ich hoffe, bei dir auch! Und ihr habt nun also auch Schnee, wie schön, ich wünsch ihn mir ja auch, aber hier tut sich nix, lach! Mal gucken, wann und ob der Winter hier dann auch noch ankommt, schaun wir mal, hab noch einen schönen Abend, liebe Grüße
      Monika.

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    • Lieber Jens,
      dankeschön für die lieben Grüße aus Berlin, ich könnte mich kringeln über Wolodja, schick, schick, so ein Autoreifen, kann man, wie Wolodja zeigt, im Winter auch gut als Schal tragen, lach, hach, er sieht so knuffig und fröhlich aus mit dem Ding, und du weißt ja, ich liebe stehende Eisbären, danke für die herrlichen Bilder, der graue Tag ist gerettet!
      Liebe Grüße zurück,
      Monika.

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    • Dankeschön, lieber Jens, da freu ich mich jetzt aber sehr, über die Grüße aus Rostock. Ich hab mal gelünkert bei dir, ist das Akiak? Was für einen Spaß Eisbären mit Spielzeug haben, der vergnügte Gesichtsausdruck, ein herrliches Bild, lieben Dank dafür!
      Liebe Grüße
      Monika.

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    • Hab ich gemacht, lieber Klaus, so richtig gemütlich, offensichtlich so sehr, daß ich ganz vergessen habe, dir zu antworten, das wird nun hiermit nachgeholt. Ich hoffe, du hattest auch einen schönen, gemütlichen und entspannten Samstag, liebe Grüße
      Monika.

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    • Dankeschön, lieber Klaus, auch den Sonntag haben wir ohne Streß und Sorgen genossen, was ich natürlich von dir auch hoffe! Bei dem Usselwetter draußen konnte man aber auch nix anderes machen, als sich gemütlich zu Hause einzuigeln!
      Liebe Grüße
      Monika.

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